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Dossier

Fluchtmigrantinnen und -migranten – Bildung und Arbeitsmarkt

Auf der Flucht vor Krieg und politischer Verfolgung verlassen viele Menschen ihr Heimatland und suchen Schutz und neue Perspektiven in Deutschland und beantragen Asyl. Die Beteiligung am Arbeitsmarkt wird häufig als Schlüssel für die gesellschaftliche Integration der Fluchtmigrantinnen und -migranten gesehen. Welche Qualifikationen bringen die Menschen mit, welche arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen sind hilfreich? Wie gehen die einzelnen Bundesländer damit um, welche Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft und die Sozialsysteme sind zu erwarten, wie sieht die Situation in anderen Ländern aus?
Dieses Themendossier stellt wissenschaftliche Erkenntnisse zum Thema zusammen und ermöglicht den Zugang zu weiterführenden Informationen sowie zu Positionen der politischen Akteure.
Literatur zur besonderen Situation der Geflüchteten aus der Ukraine finden Sie im Themendossier Auswirkungen des Krieges gegen die Ukraine auf Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Fluchtmigration in Deutschland

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  • Literaturhinweis

    Entwurf eines Asylverfahrensbeschleunigungsgesetzes: Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und SPD (2015)

    Zitatform

    (2015): Entwurf eines Asylverfahrensbeschleunigungsgesetzes. Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und SPD. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/6185 (29.09.2015)), 89 S.

    Abstract

    "Deutschland ist seit Monaten Ziel einer präzedenzlosen Zahl von Asylbewerbern, die Sicherheit vor Krieg, Verfolgung und Not suchen. Im Vergleich mit den meisten anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union wird Deutschland hierbei weit überproportional belastet. Allein für das laufende Jahr 2015 wird mit ca. 800 000 Asylsuchenden gerechnet. Zur Bewältigung der damit verbundenen Herausforderungen ist es notwendig, das Asylverfahren zu beschleunigen. Die Rückführungen vollziehbar Ausreisepflichtiger sollen vereinfacht und Fehlanreize, die zu einem weiteren Anstieg ungerechtfertigter Asylanträge führen können, beseitigt werden. Um die Unterbringung der großen Zahl von Asylbewerbern und Flüchtlingen in Deutschland gewährleisten zu können, soll zudem für einen befristeten Zeitraum von geltenden Regelungen und Standards abgewichen werden können. Gleichzeitig ist es erforderlich, die Integration derjenigen, die über eine gute Bleibeperspektive verfügen, zu verbessern." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Unternehmensbefragung der sächsischen Industrie- und Handelskammern zur Beschäftigung und Ausbildung von Flüchtlingen (2015)

    Abstract

    "Das Thema Integration von Flüchtlingen und Asylbewerbern ist in den Mitgliedsbetrieben der sächsischen IHKs vor allem aus unternehmerischer Sicht außerordentlich präsent. Dies macht nicht zuletzt die hohe Beteiligung an einer sachsenweiten Befragung der Kammern Chemnitz, Dresden und Leipzig im Oktober 2015 deutlich, an der sich mehr als 2.500 Unternehmen aus Industrie, Bau, Handel, Verkehr, Gastgewerbe und Dienstleistungen beteiligten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die gegenwärtige Flüchtlingszuwanderung - Unterstellte Auswirkungen auf Arbeitsmarkt und öffentliche Finanzen (2015)

    Zitatform

    (2015): Die gegenwärtige Flüchtlingszuwanderung - Unterstellte Auswirkungen auf Arbeitsmarkt und öffentliche Finanzen. In: Monatsbericht der Deutschen Bundesbank, Jg. 67, H. 12, S. 26-30.

    Abstract

    "Die gegenwärtige Zuwanderung von Flüchtlingen nach Deutschland ist in erster Linie vor dem Hintergrund der Notlage der Asylsuchenden in ihren Herkunftsländern zu sehen. Gleichwohl ergeben sich aus der aktuellen Flüchtlingszuwanderung auch Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung, insbesondere den Arbeitsmarkt und die Staatsfi nanzen. Im Folgenden wird erläutert, welche Annahmen über diese Zuwanderung in der Projektion getroffen und welche ökonomischen Konsequenzen erwartet werden. Damit soll die Interpretation der Vorausschätzungen er leichtert und der besonders großen Ungewissheit hinsichtlich der zukünftigen Höhe und Struktur der Flüchtlingszuwanderung und ihrer Auswirkungen auf Beschäftigung, Löhne, Wirtschaftswachstum sowie die Staatshaushalte Rechnung getragen werden." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Erfahrungen beim Arbeitsmarktzugang und der Arbeitsförderung von Asylsuchenden und Flüchtlingen: integrationsunterstützende und -hemmende Faktoren. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/5985) (2015)

    Zitatform

    (2015): Erfahrungen beim Arbeitsmarktzugang und der Arbeitsförderung von Asylsuchenden und Flüchtlingen. Integrationsunterstützende und -hemmende Faktoren. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/5985). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/6439 (20.10.2015)), 11 S.

    Abstract

    Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der Fraktion DIE LINKE. zu integrationsunterstützenden und -hemmenden Faktoren beim Arbeitsmarktzugang von Flüchtlingen u.a. mit Informationen zu Fördernetzwerken, bundesweiten Unterstützungsprogrammen, Integrationskursen, ESF-BAMF-Kurse und Kinderbetreuungsmöglichkeiten. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Ein schwerer Weg in den deutschen Arbeitsmarkt: zum Übergang Schule - Beruf von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen (2014)

    Becker, Julia;

    Zitatform

    Becker, Julia (2014): Ein schwerer Weg in den deutschen Arbeitsmarkt: zum Übergang Schule - Beruf von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen. In: Migration und Soziale Arbeit, Jg. 36, H. 4, S. 336-342. DOI:10.3262/MIG1404336

    Abstract

    "In den vergangenen Jahren ist eine zahlenmäßige Steigerung der nach Deutschland einreisenden unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge zu beobachten. Die jungen Menschen stehen nach teilweise lebensgefährlicher Flucht unter extremer sozialer, ökonomischer und psychischer Belastung und vor einer ungewissen Zukunft. Im Folgenden soll zunächst anhand eines Fallbeispiels die Beratung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen (UMF) im Rahmen eines Netzwerkes erläutert werden. Danach werden die rechtlichen Probleme, die sich bei ihrer Arbeitsmarktintegration, ergeben, skizziert. Abschließend wird auf die Notwendigkeit einer funktionierenden Netzwerkarbeit eingegangen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Catching up: The labor market integration of new immigrants in Sweden (2014)

    Bevelander, Pieter ; Irastorza, Nahikari ;

    Zitatform

    Bevelander, Pieter & Nahikari Irastorza (2014): Catching up: The labor market integration of new immigrants in Sweden. Washington, DC, 23 S.

    Abstract

    "The considerable diversity among Sweden's immigrants reflects a humanitarian migration policy. Refugees have arrived in the country since the 1970s and 1980s, with their countries of origin shifting according to the ethnic and political conflicts of any given period. Sweden is also a longstanding magnet for labor migration from surrounding Scandinavia, and has attracted mobile EU citizens since its entry into the European Union in 1995 -- and especially following the EU enlargements of 2004 and 2007. Sweden's immigration flows continue to change today, as policy reforms in 2008 allowed employers to bring non-EU labor migrants to the country for the first time in decades.
    This report assesses how new immigrants to Sweden fare in the country's labor market. It shows that employment rates during newcomers' initial years in Sweden are relatively depressed for low-educated refugees and migrants who come based on family ties, in comparison to natives and labor migrants from EU countries. Since Sweden's refugees and family arrivals are not selected through employment-related criteria, they are likely to lack locally in-demand skills and are often out of work in the years immediately after arrival. The obstacles these groups face can be exacerbated by certain features of Sweden's labor market, such as high minimum wages, a relatively small pool of low-skilled jobs, and stringent employment protection for permanent work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The labour market integration of refugee and family reunion immigrants: a comparison of outcomes in Canada and Sweden (2014)

    Bevelander, Pieter ; Pendakur, Ravi ;

    Zitatform

    Bevelander, Pieter & Ravi Pendakur (2014): The labour market integration of refugee and family reunion immigrants. A comparison of outcomes in Canada and Sweden. In: Journal of Ethnic and Migration Studies, Jg. 40, H. 5, S. 689-709. DOI:10.1080/1369183X.2013.849569

    Abstract

    "This paper assesses the employment and earnings trajectories of refugee and family reunion category immigrants in Canada and Sweden using two national level sources of data. The Canadian Immigration Database (IMDB) is a file that links the intake record of post-1979 immigrants with annual taxation records. The 2007 Swedish Register Data includes information on all legal permanent residents. Using standard regression methods, we compare labour force outcomes of age - sex - schooling - place of birth cohorts looking specifically at non-economic (family reunion and refugee intake) immigrants from Iran, Iraq, Afghanistan and the former Yugoslavia. We find that the employment and earning trajectories of the selected non-economic migrant groups are quite similar in the two host countries, although earnings are higher in Canada than in Sweden." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Zur Situation junger Flüchtlinge in Beruflichen Schulen in Hessen am Beispiel von EIBE (2014)

    Böhme, Horst;

    Zitatform

    Böhme, Horst (2014): Zur Situation junger Flüchtlinge in Beruflichen Schulen in Hessen am Beispiel von EIBE. In: Berufsbildung, Jg. 68, H. 145, S. 16-17.

    Abstract

    "Der Artikel beschäftigt sich mit den Grundsätzen der Beschulung von Schülern nichtdeutscher Herkunft in Hessen. Speziell die Gruppe unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge zwischen 15 und 18 Jahren nimmt ständig zu und erfordert verstärkt pädagogische Anstrengungen." (Autorenreferat, BIBB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Migrant deprivation, conditionality of legal status and the welfare state (2014)

    Corrigan, Owen;

    Zitatform

    Corrigan, Owen (2014): Migrant deprivation, conditionality of legal status and the welfare state. In: Journal of European social policy, Jg. 24, H. 3, S. 223-239. DOI:10.1177/0958928714525819

    Abstract

    "This article adds to our theoretical understanding of the determination of third-country national (TCN) migrant deprivation and poverty in western Europe. The stratifying effects of different types of legal status on migrant outcomes have been established in previous research. The conditionality that states attach to securing different types of legal status has heretofore been overlooked as an important explanatory factor, however. A measure of the conditionality attached to attaining the key social rights - granting status of long-term residency (LTR) is operationalized using cross-national policy data. Building on existing theory, we hypothesize that the negative impact of welfare generosity on TCN material deprivation is moderated by a state's level of LTR conditionality, such that deprivation will be greatest where conditionality is high and generosity is low. This hypothesis is tested using large-scale European microdata in the context of multilevel modelling. The empirical results are consistent with the central hypothesis. These findings have implications for policymakers and for extant accounts of migrant welfare, the welfare state and the factors implicated in the determination of poverty and deprivation in Europe." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Zwischen den Welten: unbegleitete minderjährige Flüchtlinge zwischen Jugendhilfe- und Ausländerrecht (2014)

    Espenhorst, Niels;

    Zitatform

    Espenhorst, Niels (2014): Zwischen den Welten. Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge zwischen Jugendhilfe- und Ausländerrecht. In: Soziale Arbeit, Jg. 63, H. 10/11, S. 395-401.

    Abstract

    "Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge wurden in den letzten Jahren nach und nach in die Jugendhilfe integriert. Hierdurch entstanden Konflikte, weil sich die Jugendhilfe mit einer neuen Zielgruppe auseinandersetzen muss und zudem zunehmend in Kontakt mit dem Asyl- und Aufenthaltsrecht kommt. Der Umgang mit den jungen Flüchtlingen offenbart dabei auch die Schwächen der deutschen Flüchtlingspolitik." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Inside immigration law: migration management and policy application in Germany (2014)

    Eule, Tobias G.;

    Zitatform

    Eule, Tobias G. (2014): Inside immigration law. Migration management and policy application in Germany. (Research in migration and ethnic relations series), Farnham: Ashgate, 157 S.

    Abstract

    "Inside Immigration Law analyses the practice of implementing immigration law, examining the different political and organisational forces that influence the process. Based on unparalleled academic access to the German migration management system, this book provides new insights into the 'black box' of regulating immigration, revealing how the application of immigration law to individual cases can be chaotic, improvised and sometimes arbitrary, and either informed or distorted by the complex, politically laden and changeable nature of both German and EU immigration laws. Drawing on extensive empirical material, including participant observation, interviews and analyses of public as well as confidential documents in German immigration offices, Inside Immigration Law unveils the complex practices of decision-making and work organisation in a politically contested environment." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Inklusion auf Raten: zur Teilhabe von Flüchtlingen an Ausbildung und Arbeit (2014)

    Gag, Maren; Voges, Franziska;

    Zitatform

    Gag, Maren & Franziska Voges (Hrsg.) (2014): Inklusion auf Raten. Zur Teilhabe von Flüchtlingen an Ausbildung und Arbeit. (Bildung in Umbruchsgesellschaften 10), Münster: Waxmann, 302 S.

    Abstract

    "Geduldete Flüchtlinge und Asylsuchende sind nach wie vor vielfältigen Ausgrenzungsmechanismen ausgesetzt, wenngleich europäische Initiativen zur Verbesserung der Arbeitsmarktbeteiligung, Förderprogramme des Bundes und die Bleiberechtsregelungen neue Perspektiven eingeleitet haben, die sie in integrationspolitische Maßnahmen einbeziehen. In der Debatte über inklusive Konzepte zur (Berufs-)Bildungs- und Integrationspolitik bleibt diese Gruppe der nach Deutschland Zugewanderten meist außen vor. Um zum Diskurs über gesellschaftliche Teilhabegerechtigkeit beizutragen, werden aus der Perspektive der Forschung, Politik und Projektpraxis Chancen und Problemlagen zu verschiedenen Arbeitsfeldern im Kontext der beruflichen Integration von Flüchtlingen thematisiert. Integrationspolitische Bezüge werden unter den Vorzeichen politischer Rahmenbedingungen reflektiert sowie zukunftsweisende Netzwerkstrukturen am Beispiel des Standortes Hamburg illustriert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Receiving countries' perspectives: The case of Sweden (2014)

    Gerdes, Christer; Wadensjö, Eskil ;

    Zitatform

    Gerdes, Christer & Eskil Wadensjö (2014): Receiving countries' perspectives: The case of Sweden. (IZA discussion paper 8408), Bonn, 24 S.

    Abstract

    "Sweden has made its labour market more open for labour immigration since the mid1990s: becoming member of the common labour market of EES/EU in 1994, no transitional rules introduced at the enlargement of European Union in 2004 and 2007, and opening up for labour migration from non-EES/EU countries in December 2008. The changes have led to increased labour immigration. The labour immigration expanded for example after the enlargement in 2004 but not so much as in for example the United Kingdom and Ireland. Other forms of immigration have been more important. On the other hand, the migration has been rather stable in the years after the crisis in 2008. The main explanation is most likely that the recession in Sweden was only for one year, 2009, and that it was concentrated to some parts of the manufacturing industry where few migrant workers were employed. If the present EMU crisis is spreading to Sweden the result may of course be different." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Economic integration of intermarried labour migrants, refugees and family migrants to Sweden: premium or selection? (2014)

    Irastorza, Nahikari ; Bevelander, Pieter ;

    Zitatform

    Irastorza, Nahikari & Pieter Bevelander (2014): Economic integration of intermarried labour migrants, refugees and family migrants to Sweden. Premium or selection? (IZA discussion paper 8065), Bonn, 38 S.

    Abstract

    "We use Swedish register data to compare the employment and income of immigrants who intermarry natives versus those of immigrants who intramarry other immigrants in Sweden. We conduct the same analyses on three subsamples: labour migrants, refugees and family migrants. We find that intermarried immigrants outperformed intramarried ones in employment rates and salaries before and after marriage, in 1997 and 2007 respectively, and the same in true for each of the three subsamples analyzed. There is a statistically significant difference in income growth between intermarried and intramarried immigrants within that time period, but this difference is only significant for the subsample of family migrants. Finally, the upward mobility in employment status between 1997 and 2007 is higher for intermarried immigrants than for intramarried ones, with this being also the case for each of the three groups of labour migrants, refugees and family migrants. Our findings provide evidence to support both the selection hypothesis and the intermarriage premium hypothesis for the whole group of immigrants to Sweden. They also fully support the selection hypothesis for labour and family migrants but only partially for refugees; whereas they fully confirm the intermarriage premium hypothesis for family migrants but only partially for refugees and labour migrants." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Neither temporary, nor permanent: the precarious employment experiences of refugee claimants in Canada (2014)

    Jackson, Samantha; Bauder, Harald ;

    Zitatform

    Jackson, Samantha & Harald Bauder (2014): Neither temporary, nor permanent: the precarious employment experiences of refugee claimants in Canada. In: Journal of refugee studies, Jg. 27, H. 3, S. 360-381. DOI:10.1093/jrs/fet048

    Abstract

    "Although refugee claimants are often portrayed as a drain on Canada's economic resources, their employment experiences and contributions to the labour market remain under-represented in the literature. This study explores the employment experiences of refugee claimants in Toronto, Canada. Through the lens of refugeeness, it traces the subjective employment trajectories of refugee claimants, as well as the objective forces compromising their employability. Drawing on 17 interviews with refugee claimants, our analysis shows both that refugee claimants face distinct barriers stemming from their precarious legal status, and that refugee claimants' employability is perceived as shaped by real and ascribed barriers associated with this status. In addition, refugee claimants perceive employment as an expression of belonging and citizenship." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Begleitete Flüchtlingskinder in Deutschland: Einblicke in den Forschungsstand (2014)

    Johansson, Susanne;

    Zitatform

    Johansson, Susanne (2014): Begleitete Flüchtlingskinder in Deutschland. Einblicke in den Forschungsstand. In: DJI-Impulse H. 1, S. 25-30.

    Abstract

    "Die Datenlage zur Lebenssituation von Flüchtlingskindern in Deutschland ist unbefriedigend. Forschungsbedarf besteht vor allem bei den Themen materielle und gesundheitliche Versorgung, frühe Betreuung und (Aus-)Bildung sowie Freizeit - mit dem Ziel, die Unterstützung von jungen Flüchtlingen passgenauer zu gestalten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    "Das ist für uns schon ein Experiment" - Erfahrungen von Ausbilderinnen und Ausbildern mit jungen Flüchtlingen in der dualen Ausbildung (2014)

    Meyer, Frauke ;

    Zitatform

    Meyer, Frauke (2014): "Das ist für uns schon ein Experiment" - Erfahrungen von Ausbilderinnen und Ausbildern mit jungen Flüchtlingen in der dualen Ausbildung. Hamburg, 110 S.

    Abstract

    "Junge Flüchtlinge haben es auf dem deutschen Ausbildungsmarkt nicht leicht. Das gilt vor allem dann, wenn sie erst seit kurzem in der BRD leben und ihr Aufenthaltsstatus unsicher ist. Häufig müssen die Jugendlichen nach nur ein- oder zweijährigem Schulbesuch eine Ausbildung beginnen, also zu einem Zeitpunkt, an dem sie den Deutscherwerb gerade begonnen haben. Trotz dieser Hürden bilden zahlreiche Betriebe in Hamburg auch jugendliche Flüchtlinge aus. In acht Unternehmen wurden für die vorliegende Studie insgesamt zehn Ausbilder/innen zu ihren Erfahrungen mit jugendlichen Flüchtlingen in der dualen Ausbildung befragt. Insbesondere interessierte uns, wie Ausbilder/innen das fachliche Wissen im Betrieb vermitteln und wie sie junge Flüchtlinge und deren Lebenslagen in der Ausbildung wahrnehmen. Während die Art und Weise der betrieblichen Wissensvermittlung Aufschluss über die im Betrieb anfallenden Anforderungen an die Auszubildenden gibt, zeigt sich in den Schilderungen zum bisherigen Ausbildungsverlauf und zu den wahrgenommenen Lebenslagen, inwiefern junge Flüchtlinge entgegen aller Schwierigkeiten in Ausbildungen des dualen Systems bestehen können. Der vorliegende Text ist in sechs Teile gegliedert. Zunächst wird ein Überblick zu den befragten Personen und Betriebe gegeben (2). Sodann wird das methodische Vorgehen bei der Interviewauswertung beschrieben (3). Der vierte Abschnitt widmet sich unter sechs thematischen Aspekten den Perspektiven der befragten Ausbilder/innen auf jugendliche Flüchtlinge in der dualen Ausbildung: ihren individuellen Didaktiken (4.1), den betrieblichen Lernangeboten (4.2), den berufsschulischen Anforderungen (4.3), dem Zusammenhang von Ausbildung und den Lebenslagen der jungen Flüchtlinge (4.4), ihren Wahrnehmungen von Motivation und Engagement junger Flüchtlinge für die Ausbildung (4.5) und schließlich den Wünschen und Ideen zur Optimierung der Unterstützungsangebote für junge Flüchtlinge in der dualen Ausbildung (4.6). Der fünfte Abschnitt fasst die gefundenen Ergebnisse zusammen. Im sechsten Abschnitt werden Empfehlungen für unterstützende Angebote für jugendliche Flüchtlinge in der Ausbildung formuliert." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Auswertung Qualifikationserhebung: 2. Befragung zur Qualifikation der Teilnehmenden der Projekte des ESF-Bundesprogramms zur arbeitsmarktlichen Unterstützung für Bleibeberechtigte und Flüchtlinge mit Zugang zum Arbeitsmarkt II. Zwischenauswertung im Rahmen der Programmevaluation (2014)

    Mirbach, Thomas; Benning, Christina; Triebl, Katrin;

    Zitatform

    (2014): Auswertung Qualifikationserhebung. 2. Befragung zur Qualifikation der Teilnehmenden der Projekte des ESF-Bundesprogramms zur arbeitsmarktlichen Unterstützung für Bleibeberechtigte und Flüchtlinge mit Zugang zum Arbeitsmarkt II. Zwischenauswertung im Rahmen der Programmevaluation. Hamburg, 32 S.

    Abstract

    "Mit der Debatte um Integration sind auch die vorhandenen Qualifikationen von Zuwanderinnen und Zuwandern als wesentliche Voraussetzung für einen Arbeitsmarktzugang in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Neben den sprachlich bedingten Defiziten, also mangelnder Beherrschung der jeweiligen Landessprache, stellen diese eine wesentliche Barriere der Arbeitsmarktintegration dar.
    Vor diesem Hintergrund entstand bereits in der 1. Förderrunde, initiiert vom Augsburger ESF-Projektträger Tür an Tür Integrationsprojekte gGmbH, im Nationalen Thematischen Netzwerk Idee, bei den Teilnehmenden der im Rahmen des ESF-Bundesprogramms geförderten Projekte eine Erhebung durchzuführen, die sich auf die Erfassung von qualifikatorischen Merkmalen beziehen sollte. Anders als im Rahmen des Programm-Monitorings über ADELE, das Daten aggregiert abfragt, handelt es sich bei beiden Erhebungen zur Qualifikation um Individualdaten, die von den jeweiligen Netzwerken aufgrund der ihnen vorliegenden Informationen zusammengetragen wurden. Aufgrund der hohen Relevanz der Ergebnisse - über die Zielgruppe des ESF-Bundesprogramms gibt es keine vergleichbar differenzierten Informationen - wurde die Befragung auch in der 2. Förderrunde durchgeführt. Dabei wurde der Fragebogen aus der 1. Förder-runde vor allem mit Unterstützung des Bad Hersfelder Netzwerkes 'Interkulturelles Qualifizierungsmanagement im Landkreis Hersfeld-Rotenburg' erheblich ausgeweitet; das Netzwerk hat auch eine entsprechende Datenbank erarbeitet und der Erhebung zur Verfügung gestellt.
    Die im Folgenden dargestellten Befunde der aktuellen Qualifikationserhebung betreffen in erster Linie die mit dem Programm angesprochene Zielgruppe der Bleibeberechtigten und Flüchtlinge mit besonderem Unterstützungsbedarf." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Jugendliche in unsicheren Aufenthaltsverhältnissen im Übergang Schule-Beruf (2014)

    Müller, Doreen; Nägele, Barbara; Petermann, Fanny;

    Zitatform

    Müller, Doreen, Barbara Nägele & Fanny Petermann (2014): Jugendliche in unsicheren Aufenthaltsverhältnissen im Übergang Schule-Beruf. 114 S.

    Abstract

    "Die Gruppe der Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Migrationshintergrund zeichnet sich durch große Heterogenität aus. Ein wichtiger Aspekt, der in der Bildungsforschung bislang überwiegend unberücksichtigt blieb, ist der Aufenthaltsstatus. Zwar wurde wiederholt kritisiert, dass Jugendliche in unsicheren Aufenthaltsverhältnissen - wie Asylantragsteller/innen, Geduldete und Menschen ohne regulären Aufenthaltsstatus - in diesem Kontext eine besonders benachteiligte Gruppe darstellen, eine systematische Analyse der Problemlagen und eine empirische Fundierung stehen bislang jedoch noch aus. Dabei sind Bildung und Aufenthaltsrecht gerade für junge Menschen in unsicheren Aufenthaltsverhältnissen sehr eng verknüpft: Einerseits behindert eine unsichere Aufenthaltsperspektive oftmals den Zugang zu Bildungs- und Ausbildungswegen, andererseits sind Bildung und Ausbildung oft die Schlüssel zu einem längerfristigen Aufenthaltsrecht.
    Vor dem Hintergrund dieser Dynamik skizziert die vorliegende Studie die rechtlichen Entwicklungen und illustriert insbesondere die Folgen der rechtlichen Rahmenbedingungen anhand der Erfahrungen von betroffenen Jugendlichen und jungen Erwachsenen und anderen Akteuren, die in diesem Feld wirken. Ziel ist es, die Schwierigkeiten und Hürden aber auch Erfolge in den (Aus)Bildungsverläufen von Jugendlichen in unsicheren Aufenthaltsverhältnissen zu untersuchen und dabei die Perspektive der betroffenen Jugendlichen in den Mittelpunkt zu stellen. Im Zentrum der Studie steht der Übergang von der Schule in Ausbildung bzw. Beruf von Jugendlichen mit Duldung oder Gestattung. Mit der über Einzelfälle hinausgehenden Dokumentation und Analyse der Situation von Jugendlichen in unsicheren Aufenthaltsverhältnissen betritt die Studie Neuland in der Bildungsforschung." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Unbegleitete Minderjährige in Deutschland: Fokus-Studie der deutschen nationalen Kontaktstelle für das Europäische Migrationsnetzwerk (EMN) (2014)

    Müller, Andreas ;

    Zitatform

    Müller, Andreas (2014): Unbegleitete Minderjährige in Deutschland. Fokus-Studie der deutschen nationalen Kontaktstelle für das Europäische Migrationsnetzwerk (EMN). (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Working paper 60), Nürnberg, 60 S.

    Abstract

    "Minderjährige Drittstaatsangehörige, die ohne Begleitung ihrer Eltern nach Deutschland einreisen und sich hier aufhalten, stellen eine besonders schutzbedürftige Gruppe dar, unabhängig davon, ob ein Schutzgesuch gestellt wird. Sie reisen in der Regel illegal nach Deutschland ein und werden bei einem Aufgriff durch die Behörden durch das Jugendamt in Obhut genommen, falls keine Zurückschiebung an der Grenze erfolgt. Um eine Bleibeperspektive zu erhalten, steht ihnen zum einen der Weg über das Asylverfahren offen. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) verfügt über speziell geschulte Sonderbeauftrage für unbegleitete Minderjährige, die eine kindgerechte Anhörung im Asylverfahren gewährleisten sollen und bei der Entscheidung über den Asylantrag kindspezifische Aspekte berücksichtigen. Zum anderen stellen ihnen die Ausländerbehörden - unter den entsprechenden Voraussetzungen - in der Regel eine Duldung aus, die in einen längerfristigen Aufenthalt münden kann, wenn sie sich in die Lebensrealität in Deutschland einfügen können und beispielsweise eine Schul- oder Berufsausbildung abschließen. Hierzu verfügt die Jugendhilfe über eine Vielzahl möglicher Unterstützungsleistungen. In der praktischen Umsetzung ergibt sich jedoch ein Spannungsfeld zwischen Jugendhilferecht und Aufenthaltsrecht. Die Leistungen der Jugendhilfe sind aber nicht auf diejenigen unbegleiteten Minderjährigen beschränkt, die keinen Asylantrag stellen. In den Fällen, in denen Unterstützung durch die Jugendhilfe erfolgt, kann es oftmals auch bei einer Ablehnung des Schutzgesuchs zu einer Bleibeperspektive über den Eintritt der Volljährigkeit hinaus kommen. Werden unbegleitete Minderjährige dennoch ausreisepflichtig, genießen sie einen besonderen Schutz bei Inhaftierung und Abschiebung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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