Fluchtmigrantinnen und -migranten – Bildung und Arbeitsmarkt
Auf der Flucht vor Krieg und politischer Verfolgung verlassen viele Menschen ihr Heimatland und suchen Schutz und neue Perspektiven in Deutschland und beantragen Asyl. Die Beteiligung am Arbeitsmarkt wird häufig als Schlüssel für die gesellschaftliche Integration der Fluchtmigrantinnen und -migranten gesehen.
Welche Qualifikationen bringen die Menschen mit, welche arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen sind hilfreich? Wie gehen die einzelnen Bundesländer damit um, welche Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft und die Sozialsysteme sind zu erwarten, wie sieht die Situation in anderen Ländern aus?
Dieses Themendossier stellt wissenschaftliche Erkenntnisse zum Thema zusammen und ermöglicht den Zugang zu weiterführenden Informationen sowie zu Positionen der politischen Akteure.
Literatur zur besonderen Situation der Geflüchteten aus der Ukraine finden Sie im
Themendossier Auswirkungen des Krieges gegen die Ukraine auf Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Fluchtmigration in Deutschland
- Literatur und Forschung aus dem IAB
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Zur Situation in Deutschland
- Positionen und Stellungnahmen
- zur Rechtslage
- Bildungstand und -förderung / Anerkennung von Qualifikation
- betriebliche Berufsausbildung/Berufsorientierung
- Studium
- Arbeitsmarktintegration, Maßnahmen und Programme
- Betriebe und Wirtschaftsbereiche
- Beschäftigungsformen
- Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit
- Geflüchtete im SGB II
- Löhne
- Arbeitsmarkteffekte der Flüchtlingszuwanderung
- Regionale Aspekte, Wohnsitzauflage
- Rückwanderung
- Daten und Statistik
- Quellen mit Unterscheidung nach Herkunftsregion
- Quellen mit Geschlechtsbezug
- Quellen mit Altersbezug
- Quellen mit regionalem Bezug
- Zur Situation in anderen Ländern
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Literaturhinweis
Erfahrungen beim Arbeitsmarktzugang und der Arbeitsförderung von Asylsuchenden und Flüchtlingen: Arbeitsmarktzugang und rechtliche Rahmenbedingungen. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/5945) (2015)
Zitatform
(2015): Erfahrungen beim Arbeitsmarktzugang und der Arbeitsförderung von Asylsuchenden und Flüchtlingen. Arbeitsmarktzugang und rechtliche Rahmenbedingungen. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/5945). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/6267 (07.10.2015)), 10 S.
Abstract
"Wirkung der Regelungen zur Verkürzung des Arbeitsverbots auf drei Monate nach Einreise sowie zur Aufhebung der Vorrangprüfung ab einer Aufenthaltsdauer von 15 Monaten, Verweigerung der Genehmigung zur Erwerbstätigkeit durch Ausländerämter, Ablehnung bzw. Zustimmung der Arbeitsverwaltung zur Ausübung einer Beschäftigung, Vereinbarkeit von Arbeitsverboten mit EU-Recht und dem UN-Sozialpakt, Abschaffung bestehender Regelungen der Beschäftigungsverbote; Ausbildungsförderung und Ausbildungszugang: Möglichkeiten und Inanspruchnahme, rechtliche Beschränkungen, Aufenthaltserlaubnis für die Zeit der Ausbildung, Zugang zu Praktika (insgesamt 29 Einzelfragen)" (Dokumentations- und Informationssystem Bundestag und Bundesrat - DIP)
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Literaturhinweis
Erfahrungen beim Arbeitsmarktzugang und der Arbeitsförderung von Asylsuchenden und Flüchtlingen: Qualifikation und Beschäftigung. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/5987) (2015)
Zitatform
(2015): Erfahrungen beim Arbeitsmarktzugang und der Arbeitsförderung von Asylsuchenden und Flüchtlingen. Qualifikation und Beschäftigung. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/5987). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/6420 (19.10.2015)), 6 S.
Abstract
Die Antwort der Bundesregierung auf die Anfrage der Fraktion DIE LINKE. gibt u.a. Auskunft über den Informationsstand zur Qualifikationsstruktur der Asylbewerber und Flüchtlinge, über Dauer und Probleme der Berufsanerkennung und mögliche Beschäftigungsverhältnisse für Asylbewerber und Geduldete. (IAB)
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Literaturhinweis
Arbeitsförderung von Asylsuchenden: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/3756) (2015)
Zitatform
(2015): Arbeitsförderung von Asylsuchenden. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/3756). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/4031 (18.02.2015)), 8 S.
Abstract
Im zweiten Halbjahr 2014 hat der Bundesgesetzgeber beschlossen, dass Asylsuchende künftig nach drei Monaten nicht nur einen generellen, sondern nach 15 Monaten auch einen gleichrangigen Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt erhalten. In der Kleinen Anfrage geht es darum, wie sich die Bundesregierung und insbesondere die Bundesagentur für Arbeit (BA) auf die damit verbundene Mehrbelastung (Beratung, Kompetenzermittlung und Förderung) vorbereitet hat. Die BA schätzt, dass im Jahr 2015 ca. 160.000 Asylsuchende einen Beratungsanspruch nach dem Dritten Buch Sozialgesetzbuch (SGB III) und nach Ablauf der dreimonatigen Wartefrist bei Vorliegen der jeweiligen gesetzlichen Leistungsvoraussetzungen Anspruch auf Leistungen der aktiven Arbeitsförderung haben. Hieraus entstehende Aufwendungen sind aus dem Haushalt der BA zu finanzieren. Mehrere Einzelfragen beziehen sich auf das Modellprojekt der Bundesagentur für Arbeit 'Jeder Mensch hat Potenzial - Arbeitsmarktintegration von Asylbewerberinnen und Asylbewerbern', dessen Evaluationsergebnisse noch nicht vorliegen. (IAB)
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Literaturhinweis
Zahlen in der Bundesrepublik Deutschland lebender Flüchtlinge zum Stand 30. Juni 2015: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/5614) (2015)
Zitatform
(2015): Zahlen in der Bundesrepublik Deutschland lebender Flüchtlinge zum Stand 30. Juni 2015. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/5614). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/5862 (26.08.2015)), 49 S.
Abstract
"Asylstatistiken beinhalten zumeist nur Zugangs-, Antrags- und Anerkennungs- bzw. Ablehnungsdaten. Zahlen zu aktuell in Deutschland lebenden anerkannten, abgelehnten oder (noch) nicht anerkannten Flüchtlingen und genauere Angaben zu ihrem aufenthaltsrechtlichen Status sind hingegen nur schwer verfügbar, weshalb die Fraktion DIE LINKE. diese seit dem Jahr 2008 regelmäßig erfragt.
So ergibt sich, dass die Zahl der in der Bundesrepublik Deutschland lebenden Flüchtlinge in den letzten beiden Jahrzehnten - trotz zuletzt steigender Zugangszahlen - gesunken ist. Die Zahl der anerkannten Flüchtlinge (Asylberechtigte und Personen mit Flüchtlingsschutz) verringerte sich von über 200 000 im Jahr 1997 auf 147 500 zum Stand 31. Dezember 2014 (vgl. Bundestagsdrucksachen 16/8321 und 18/3987), vor allem infolge massenhafter Asylwiderrufe (über 70 000 im letzten Jahrzehnt), aber auch durch Einbürgerungen und Ausreisen. Ende 2014 lebten weiterhin gut 50 000 Menschen mit einem so genannten subsidiären Schutzstatus in Deutschland. "(Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Connecting with emigrants: a global profile of diasporas 2015 (2015)
Abstract
"International migration has rapidly grown and changed in composition in the last few decades. Countries of origin and destination have also become more diverse. Countries of destination have migration management and integration high in their policy agendas, while countries of origin put emphasis on protecting their citizens abroad and maintaining their bonds with them. The potential contribution that diasporas can make towards the development of their home countries is now fully acknowledged. The availability of high-quality and internationally comparable data on the size and characteristics of the migrant populations by country of origin is a prerequisite for proper analysis of migration as well as for the implementation of effective policies by countries on both sides of the migration phenomenon.
This joint OECD/AFD publication contains a synthesis chapter and six regional chapters which present the latest developments in the diasporas of the following regions/groups of countries: Asia and Oceania; Latin America and the Caribbean; OECD countries; Non-OECD European countries and Central Asia; Middle East and North Africa; and Sub-Saharan Africa. In addition, it contains six regional notes and 140 country notes summarising the key characteristics of emigrant populations (gender, age, education) and their labour market outcomes; the numbers and main destinations of international students; recent migrant flows to OECD countries; the evolution of diasporas, and of the labour market outcomes of migrants between 2000/01 and 2010/11; and information on the desire to emigrate among different population groups." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))Weiterführende Informationen
Executive Summary -
Literaturhinweis
Angekommen in Deutschland. Und nun?: unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in der Kinder- und Jugendhilfe (2015)
Zitatform
(2015): Angekommen in Deutschland. Und nun? Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in der Kinder- und Jugendhilfe. (Aktuelle Beiträge zur Kinder- und Jugendhilfe 99), Berlin, 290 S.
Abstract
"Am 23./24. April und am 22./23. Juni 2015 fand jeweils eine Fachtagung zum Thema: 'Angekommen in Deutschland. Und nun? Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in der Kinder- und Jugendhilfe' im Centre Francais in Berlin statt. Beide Tagungen wurden von der Arbeitsgruppe Fachtagungen Jugendhilfe im Deutschen Institut für Urbanistik in Kooperation mit dem Deutschen Städtetag veranstaltet. Über 400 Fachkräfte aus allen Bundesländern waren nach Berlin gekommen und diskutierten über eine Vielzahl fachpolitischer Fragen. Insbesondere die geplante Gesetzesänderung im Hinblick auf eine bundesweite Umverteilung der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge in andere Bundesländer und Kommunen wurde intensiv und teilweise auch kontrovers diskutiert. Es fand eine Verständigung darüber statt, welche unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge in den Versorgungsbereich der Kinder- und Jugendhilfe fallen, welche Einzelaspekte zu klären und zu bewältigen sind und mit welchen Hilfeformen sie unterstützt werden können, die aktuelle Situation zu meistern und Perspektiven für ihre Zukunft zu entwickeln. Im Verlauf der Tagung wurden Praxisbeispiele vorgestellt, Ideen zur Entwicklung kommunaler Strategien zur Integration junger Einwanderer gesammelt und ein bundesweiter Erfahrungstransfer initiiert, der im nächsten Jahr fortgesetzt werden soll.
Die vorliegende Dokumentation bündelt bisher vorliegende Erfahrungen bei der Integration dieser Jugendlichen und beschreibt zukünftige Herausforderungen und Chancen." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis und Tagungsprogramm -
Literaturhinweis
Policies, practices and data on unaccompanied minors in the EU Member States and Norway: synthesis report (2015)
Abstract
"Dieser EMN-Synthesebericht fasst die Ergebnisse von nationalen EMN-Studien aus 27 Ländern zu dem Thema 'Politiken, Praktiken und Daten über Unbegleitete Minderjährige in den EU-Mitgliedsstaaten und Norwegen' zusammen. Der deutsche Beitrag ist als Studie unter dem Titel 'Unbegleitete Minderjährige in Deutschland' erschienen. Der EMN-Synthesebericht liegt nur in Englisch vor" (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie ergänzende Informationen. -
Literaturhinweis
Regionale Unterschiede bei Arbeitslosigkeit und Hartz-IV-Bezug von Ausländern und Flüchtlingen (2015)
Zitatform
(2015): Regionale Unterschiede bei Arbeitslosigkeit und Hartz-IV-Bezug von Ausländern und Flüchtlingen. (Arbeitsmarkt aktuell 2015,11), Berlin, 13 S.
Abstract
"Die gesellschaftliche und soziale Integration von Menschen mit Migrationshintergrund ist längst noch nicht so weit fortgeschritten wie notwendig. Hier geborene oder länger lebende Menschen mit ausländischem Pass oder einer anderen Muttersprache haben es weit schwerer, auf dem Arbeitsmarkt eine Ausbildung oder Beschäftigung zu finden. Die Gründe hierfür sind vielfältig: Sie werden seltener zu Vorstellungsgesprächen eingeladen, sie begegnen Vorbehalten oder Diskriminierung. Junge Menschen mit Migrationshintergrund, die hier geboren und aufgewachsen sind, finden beispielsweise auch dann seltener eine betriebliche Ausbildung, wenn der Schulabschluss gleich gut ist. Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion soll das Arbeitslosigkeits- und Armutsrisiko von Ausländern insgesamt sowie von Flüchtlingen nachzuzeichnen versucht und regionale Unterschiede aufgezeigt werden; aufbauend sollen einige Empfehlungen gegeben werden, wie alte Fehler vermieden und Geflüchtete möglichst gut in den Arbeitsmarkt integriert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Situation unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge in Deutschland: Antwort der Bundesregierung auf die Große Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/2999) (2015)
Zitatform
(2015): Situation unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge in Deutschland. Antwort der Bundesregierung auf die Große Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/2999). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/5564 (15.07.2015)), 137 S.
Abstract
"Die Bundesrepublik Deutschland verzeichnet derzeit nicht nur einen erheblichen Anstieg der Asylbewerberzahlen. Unter den Menschen, die zu uns kommen, sind auch immer mehr ausländische Kinder und Jugendliche, die ohne Personensorgeberechtigte nach Deutschland einreisen und hier weder mit einem Personensorgeberechtigten noch einem anderen Erziehungsberechtigten zusammenkommen. Daher bringt die Bundesregierung den Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Unterbringung, Versorgung und Betreuung ausländischer Kinder und Jugendlicher auf den Weg. Damit verfolgt sie das Ziel, den tatsächlichen Bedürfnissen von Kindern und Jugendlichen, die unbegleitet nach Deutschland einreisen, weiterhin bestmöglich gerecht zu werden. Bund und Länder erarbeiten zudem eine Übergangslösung für die Zeit, bis das Gesetz in Kraft tritt. Die Große Anfrage auf Bundestagsdrucksache 18/2999 umfasst zahlreiche rechtliche Aspekte und praktische Fragestellungen, die solche Kinder und Jugendlichen betreffen. Dabei geht es insbesondere um das Aufenthalts- und Asylrecht, aber auch um kinder- und jugendhilferechtliche Fragen wie die Inobhutnahme durch das Jugendamt, um die Unterbringung sowie um Fragen zu europarechtlichen Entwicklungen im Bereich des Schutzes von unbegleiteten Minderjährigen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Integrationskurse und Flüchtlingspolitik: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/6404) (2015)
Zitatform
(2015): Integrationskurse und Flüchtlingspolitik. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/6404). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/6777 (24.11.2015)), 26 S.
Abstract
"Asylanträge seit 2013; Antragsteller: Bildungs- und Berufsqualifikationen, Berufserfahrung, Teilnahme am Projekt 'Early Intervention' zur frühzeitigen Heranführung an den Arbeitsmarkt, Sprachkenntnisse, Alphabetisierungsstand, Gesundheitszustand; Integrationskurse: Anzahl der Anbieter, tatsächlicher Bedarf, Verfahren zur Zulassung als Anbieter, Konzeption der Kurse betr. unterschiedlicher Vorbildung der Teilnehmer" (Dokumentation- und Informationssystem Bundestag und Bundesrat - DIP)
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Literaturhinweis
Die gegenwärtige Flüchtlingszuwanderung - Unterstellte Auswirkungen auf Arbeitsmarkt und öffentliche Finanzen (2015)
Zitatform
(2015): Die gegenwärtige Flüchtlingszuwanderung - Unterstellte Auswirkungen auf Arbeitsmarkt und öffentliche Finanzen. In: Monatsbericht der Deutschen Bundesbank, Jg. 67, H. 12, S. 26-30.
Abstract
"Die gegenwärtige Zuwanderung von Flüchtlingen nach Deutschland ist in erster Linie vor dem Hintergrund der Notlage der Asylsuchenden in ihren Herkunftsländern zu sehen. Gleichwohl ergeben sich aus der aktuellen Flüchtlingszuwanderung auch Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung, insbesondere den Arbeitsmarkt und die Staatsfi nanzen. Im Folgenden wird erläutert, welche Annahmen über diese Zuwanderung in der Projektion getroffen und welche ökonomischen Konsequenzen erwartet werden. Damit soll die Interpretation der Vorausschätzungen er leichtert und der besonders großen Ungewissheit hinsichtlich der zukünftigen Höhe und Struktur der Flüchtlingszuwanderung und ihrer Auswirkungen auf Beschäftigung, Löhne, Wirtschaftswachstum sowie die Staatshaushalte Rechnung getragen werden." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Entwurf eines Asylverfahrensbeschleunigungsgesetzes: Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und SPD (2015)
Zitatform
(2015): Entwurf eines Asylverfahrensbeschleunigungsgesetzes. Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und SPD. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/6185 (29.09.2015)), 89 S.
Abstract
"Deutschland ist seit Monaten Ziel einer präzedenzlosen Zahl von Asylbewerbern, die Sicherheit vor Krieg, Verfolgung und Not suchen. Im Vergleich mit den meisten anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union wird Deutschland hierbei weit überproportional belastet. Allein für das laufende Jahr 2015 wird mit ca. 800 000 Asylsuchenden gerechnet. Zur Bewältigung der damit verbundenen Herausforderungen ist es notwendig, das Asylverfahren zu beschleunigen. Die Rückführungen vollziehbar Ausreisepflichtiger sollen vereinfacht und Fehlanreize, die zu einem weiteren Anstieg ungerechtfertigter Asylanträge führen können, beseitigt werden. Um die Unterbringung der großen Zahl von Asylbewerbern und Flüchtlingen in Deutschland gewährleisten zu können, soll zudem für einen befristeten Zeitraum von geltenden Regelungen und Standards abgewichen werden können. Gleichzeitig ist es erforderlich, die Integration derjenigen, die über eine gute Bleibeperspektive verfügen, zu verbessern." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Unternehmensbefragung der sächsischen Industrie- und Handelskammern zur Beschäftigung und Ausbildung von Flüchtlingen (2015)
Abstract
"Das Thema Integration von Flüchtlingen und Asylbewerbern ist in den Mitgliedsbetrieben der sächsischen IHKs vor allem aus unternehmerischer Sicht außerordentlich präsent. Dies macht nicht zuletzt die hohe Beteiligung an einer sachsenweiten Befragung der Kammern Chemnitz, Dresden und Leipzig im Oktober 2015 deutlich, an der sich mehr als 2.500 Unternehmen aus Industrie, Bau, Handel, Verkehr, Gastgewerbe und Dienstleistungen beteiligten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Erfahrungen beim Arbeitsmarktzugang und der Arbeitsförderung von Asylsuchenden und Flüchtlingen: integrationsunterstützende und -hemmende Faktoren. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/5985) (2015)
Zitatform
(2015): Erfahrungen beim Arbeitsmarktzugang und der Arbeitsförderung von Asylsuchenden und Flüchtlingen. Integrationsunterstützende und -hemmende Faktoren. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/5985). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/6439 (20.10.2015)), 11 S.
Abstract
Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der Fraktion DIE LINKE. zu integrationsunterstützenden und -hemmenden Faktoren beim Arbeitsmarktzugang von Flüchtlingen u.a. mit Informationen zu Fördernetzwerken, bundesweiten Unterstützungsprogrammen, Integrationskursen, ESF-BAMF-Kurse und Kinderbetreuungsmöglichkeiten. (IAB)
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Literaturhinweis
Ein schwerer Weg in den deutschen Arbeitsmarkt: zum Übergang Schule - Beruf von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen (2014)
Becker, Julia;Zitatform
Becker, Julia (2014): Ein schwerer Weg in den deutschen Arbeitsmarkt: zum Übergang Schule - Beruf von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen. In: Migration und Soziale Arbeit, Jg. 36, H. 4, S. 336-342. DOI:10.3262/MIG1404336
Abstract
"In den vergangenen Jahren ist eine zahlenmäßige Steigerung der nach Deutschland einreisenden unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge zu beobachten. Die jungen Menschen stehen nach teilweise lebensgefährlicher Flucht unter extremer sozialer, ökonomischer und psychischer Belastung und vor einer ungewissen Zukunft. Im Folgenden soll zunächst anhand eines Fallbeispiels die Beratung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen (UMF) im Rahmen eines Netzwerkes erläutert werden. Danach werden die rechtlichen Probleme, die sich bei ihrer Arbeitsmarktintegration, ergeben, skizziert. Abschließend wird auf die Notwendigkeit einer funktionierenden Netzwerkarbeit eingegangen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie das Inhaltsverzeichnis des Schwerpunktheftes -
Literaturhinweis
Catching up: The labor market integration of new immigrants in Sweden (2014)
Zitatform
Bevelander, Pieter & Nahikari Irastorza (2014): Catching up: The labor market integration of new immigrants in Sweden. Washington, DC, 23 S.
Abstract
"The considerable diversity among Sweden's immigrants reflects a humanitarian migration policy. Refugees have arrived in the country since the 1970s and 1980s, with their countries of origin shifting according to the ethnic and political conflicts of any given period. Sweden is also a longstanding magnet for labor migration from surrounding Scandinavia, and has attracted mobile EU citizens since its entry into the European Union in 1995 -- and especially following the EU enlargements of 2004 and 2007. Sweden's immigration flows continue to change today, as policy reforms in 2008 allowed employers to bring non-EU labor migrants to the country for the first time in decades.
This report assesses how new immigrants to Sweden fare in the country's labor market. It shows that employment rates during newcomers' initial years in Sweden are relatively depressed for low-educated refugees and migrants who come based on family ties, in comparison to natives and labor migrants from EU countries. Since Sweden's refugees and family arrivals are not selected through employment-related criteria, they are likely to lack locally in-demand skills and are often out of work in the years immediately after arrival. The obstacles these groups face can be exacerbated by certain features of Sweden's labor market, such as high minimum wages, a relatively small pool of low-skilled jobs, and stringent employment protection for permanent work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
The labour market integration of refugee and family reunion immigrants: a comparison of outcomes in Canada and Sweden (2014)
Zitatform
Bevelander, Pieter & Ravi Pendakur (2014): The labour market integration of refugee and family reunion immigrants. A comparison of outcomes in Canada and Sweden. In: Journal of Ethnic and Migration Studies, Jg. 40, H. 5, S. 689-709. DOI:10.1080/1369183X.2013.849569
Abstract
"This paper assesses the employment and earnings trajectories of refugee and family reunion category immigrants in Canada and Sweden using two national level sources of data. The Canadian Immigration Database (IMDB) is a file that links the intake record of post-1979 immigrants with annual taxation records. The 2007 Swedish Register Data includes information on all legal permanent residents. Using standard regression methods, we compare labour force outcomes of age - sex - schooling - place of birth cohorts looking specifically at non-economic (family reunion and refugee intake) immigrants from Iran, Iraq, Afghanistan and the former Yugoslavia. We find that the employment and earning trajectories of the selected non-economic migrant groups are quite similar in the two host countries, although earnings are higher in Canada than in Sweden." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Zur Situation junger Flüchtlinge in Beruflichen Schulen in Hessen am Beispiel von EIBE (2014)
Böhme, Horst;Zitatform
Böhme, Horst (2014): Zur Situation junger Flüchtlinge in Beruflichen Schulen in Hessen am Beispiel von EIBE. In: Berufsbildung, Jg. 68, H. 145, S. 16-17.
Abstract
"Der Artikel beschäftigt sich mit den Grundsätzen der Beschulung von Schülern nichtdeutscher Herkunft in Hessen. Speziell die Gruppe unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge zwischen 15 und 18 Jahren nimmt ständig zu und erfordert verstärkt pädagogische Anstrengungen." (Autorenreferat, BIBB-Doku)
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Literaturhinweis
Migrant deprivation, conditionality of legal status and the welfare state (2014)
Corrigan, Owen;Zitatform
Corrigan, Owen (2014): Migrant deprivation, conditionality of legal status and the welfare state. In: Journal of European social policy, Jg. 24, H. 3, S. 223-239. DOI:10.1177/0958928714525819
Abstract
"This article adds to our theoretical understanding of the determination of third-country national (TCN) migrant deprivation and poverty in western Europe. The stratifying effects of different types of legal status on migrant outcomes have been established in previous research. The conditionality that states attach to securing different types of legal status has heretofore been overlooked as an important explanatory factor, however. A measure of the conditionality attached to attaining the key social rights - granting status of long-term residency (LTR) is operationalized using cross-national policy data. Building on existing theory, we hypothesize that the negative impact of welfare generosity on TCN material deprivation is moderated by a state's level of LTR conditionality, such that deprivation will be greatest where conditionality is high and generosity is low. This hypothesis is tested using large-scale European microdata in the context of multilevel modelling. The empirical results are consistent with the central hypothesis. These findings have implications for policymakers and for extant accounts of migrant welfare, the welfare state and the factors implicated in the determination of poverty and deprivation in Europe." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Zwischen den Welten: unbegleitete minderjährige Flüchtlinge zwischen Jugendhilfe- und Ausländerrecht (2014)
Espenhorst, Niels;Zitatform
Espenhorst, Niels (2014): Zwischen den Welten. Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge zwischen Jugendhilfe- und Ausländerrecht. In: Soziale Arbeit, Jg. 63, H. 10/11, S. 395-401.
Abstract
"Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge wurden in den letzten Jahren nach und nach in die Jugendhilfe integriert. Hierdurch entstanden Konflikte, weil sich die Jugendhilfe mit einer neuen Zielgruppe auseinandersetzen muss und zudem zunehmend in Kontakt mit dem Asyl- und Aufenthaltsrecht kommt. Der Umgang mit den jungen Flüchtlingen offenbart dabei auch die Schwächen der deutschen Flüchtlingspolitik." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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