Fluchtmigrantinnen und -migranten – Bildung und Arbeitsmarkt
Auf der Flucht vor Krieg und politischer Verfolgung verlassen viele Menschen ihr Heimatland und suchen Schutz und neue Perspektiven in Deutschland und beantragen Asyl. Die Beteiligung am Arbeitsmarkt wird häufig als Schlüssel für die gesellschaftliche Integration der Fluchtmigrantinnen und -migranten gesehen.
Welche Qualifikationen bringen die Menschen mit, welche arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen sind hilfreich? Wie gehen die einzelnen Bundesländer damit um, welche Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft und die Sozialsysteme sind zu erwarten, wie sieht die Situation in anderen Ländern aus?
Dieses Themendossier stellt wissenschaftliche Erkenntnisse zum Thema zusammen und ermöglicht den Zugang zu weiterführenden Informationen sowie zu Positionen der politischen Akteure.
Literatur zur besonderen Situation der Geflüchteten aus der Ukraine finden Sie im
Themendossier Auswirkungen des Krieges gegen die Ukraine auf Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Fluchtmigration in Deutschland
- Literatur und Forschung aus dem IAB
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Zur Situation in Deutschland
- Positionen und Stellungnahmen
- zur Rechtslage
- Bildungstand und -förderung / Anerkennung von Qualifikation
- betriebliche Berufsausbildung/Berufsorientierung
- Studium
- Arbeitsmarktintegration, Maßnahmen und Programme
- Betriebe und Wirtschaftsbereiche
- Beschäftigungsformen
- Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit
- Geflüchtete im SGB II
- Löhne
- Arbeitsmarkteffekte der Flüchtlingszuwanderung
- Regionale Aspekte, Wohnsitzauflage
- Rückwanderung
- Daten und Statistik
- Quellen mit Unterscheidung nach Herkunftsregion
- Quellen mit Geschlechtsbezug
- Quellen mit Altersbezug
- Quellen mit regionalem Bezug
- Zur Situation in anderen Ländern
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Literaturhinweis
How legal status contributes to differential integration opportunities (2014)
Zitatform
Söhn, Janina (2014): How legal status contributes to differential integration opportunities. In: Migration studies, Jg. 2, H. 3, S. 369-391. DOI:10.1093/migration/mnu022
Abstract
"Although it is now increasingly recognized that the stratification of immigrant populations according to legal status has an important impact on integration outcomes, theoretical models and empirical tests of this linkage are rare. This article theorizes how legal-status differences and the corresponding differential treatment by the host government might impact on immigrants' life chances generally, and on immigrant children's educational opportunities in particular. In an empirical part of the article, Germany serves as an example of pronounced and highly differentiated legal stratification. For the immigrant cohorts of 1987 to 2003, an institutional analysis characterizes different dimensions of group-specific governmental reception with regard to their direct or indirect relevance for educational opportunities. Based on nationally representative data of the German Mikrozensus, multivariate statistical analyses show the effect of legal status on the types of German school diplomas attained by 1.5-generation immigrants. Though family background including parental education also plays an important part in explaining intergroup disparities, I can demonstrate that a favourable legal status and an inclusive reception by the state are associated with lower educational risks." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Hard-to-survey populations (2014)
Tourangeau, Roger; Edwards, Brad; Bates, Nancy; Johnson, Timothy P.; Wolter, Kirk M.;Zitatform
Tourangeau, Roger, Brad Edwards, Timothy P. Johnson, Kirk M. Wolter & Nancy Bates (Hrsg.) (2014): Hard-to-survey populations. Cambridge: Cambridge University Press, 648 S.
Abstract
"Surveys are used extensively in psychology, sociology and business, as well as many other areas, but they are becoming increasingly difficult to conduct. Some segments of the population are hard to sample, some are hard to find, others are hard to persuade to participate in surveys, and still others are hard to interview. This book offers the first systematic look at the populations and settings that make surveys hard to conduct and at the methods researchers use to meet these challenges. It covers a wide range of populations (immigrants, persons with intellectual difficulties, and political extremists) and settings (war zones, homeless shelters) that offer special problems or present unusual challenges for surveys. The team of international contributors also addresses sampling strategies including methods such as respondent-driven sampling and examines data collection strategies including advertising and other methods for engaging otherwise difficult populations." (Publisher information, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Rahmenbedingungen des Arbeitsmarktzugangs von Flüchtlingen: wer darf unter welchen Voraussetzungen arbeiten und welche Möglichkeiten der Förderung gibt es? (2014)
Weiser, Barbara;Zitatform
Weiser, Barbara (2014): Rahmenbedingungen des Arbeitsmarktzugangs von Flüchtlingen. Wer darf unter welchen Voraussetzungen arbeiten und welche Möglichkeiten der Förderung gibt es? 33 S.
Abstract
"Die im Oktober 2012 erstmals als Beilage zum Asylmagazin erschienene Arbeitshilfe wurde vollständig überarbeitet. Sie behandelt die Voraussetzungen, unter denen Asylsuchende, Personen mit internationalem oder nationalem Schutzstatus sowie Personen mit einer Duldung arbeiten dürfen. In ihrem zweiten Teil gibt die Broschüre einen Überblick über die Möglichkeiten der Förderung der Arbeitsmarktintegration, die für die verschiedenen Gruppen durch Regelungen der Sozialgesetzbücher sowie durch andere Förderinstrumente bestehen. Berücksichtigt wurden für die Neuauflage die Änderungen, die im Laufe des Jahres 2013 bei den relevanten Gesetzen und Verordnungen eingetreten sind. So traten durch die neue Beschäftigungsverordnung ab Juli 2013 u.a. Erleichterungen beim Arbeitsmarktzugang für Asylsuchende in Kraft. Migrantinnen und Migranten mit einer Aufenthaltserlaubnis aus völkerrechtlichen, humanitären oder politischen Gründen haben aufgrund der neuen Beschäftigungsverordnung jetzt einen uneingeschränkten Zugang zu Beschäftigung. Durch das sogenannte Richtlinienumsetzungsgesetz hat sich außerdem ab Dezember 2013 die Rechtsstellung der subsidiär Schutzberechtigten erheblich verbessert. Sie unterliegen jetzt hinsichtlich des Arbeitsmarktzugangs denselben Bestimmungen wie Asylberechtigte und anerkannte Flüchtlinge. Ergänzend wird in der Broschüre kurz auf die aktuellen Entwicklungen bei den relevanten Förderprogrammen des Europäischen Sozialfonds (darunter das ESF-BAMF-Programm zur berufsbezogenen Sprachförderung) eingegangen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Entwurf eines Gesetzes zur Einstufung weiterer Staaten als sichere Herkunftsstaaten und zur Erleichterung des Arbeitsmarktzugangs für Asylbewerber und geduldete Ausländer: Gesetzentwurf der Bundesregierung (2014)
Zitatform
(2014): Entwurf eines Gesetzes zur Einstufung weiterer Staaten als sichere Herkunftsstaaten und zur Erleichterung des Arbeitsmarktzugangs für Asylbewerber und geduldete Ausländer. Gesetzentwurf der Bundesregierung. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/1528 (26.05.2014)), 21 S.
Abstract
Der Gesetzentwurf sieht vor, Mazedonien, Serbien, Bosnien und Herzegowina als sichere Herkunftsstaaten nach § 29a des Asylverfahrensgesetzes (AsylVfG) einzustufen, um die Dauer der Asylverfahren von Antragstellern aus diesen Staaten und damit die Aufenthaltszeit dieser Antragsteller in Deutschland zu verkürzen. Deutschland wird dadurch als Zielland für Antragsteller, die aus nicht asylrelevanten Motiven Asylanträge stellen, weniger attraktiv. Um ihnen den Arbeitsmarktzugang zu erleichtern, wird die Wartefrist, nach der die Ausübung einer Beschäftigung grundsätzlich erlaubt werden kann, für Asylbewerber und Ausländer, die eine Duldung besitzen, auf drei Monate verkürzt. (IAB)
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Literaturhinweis
Nutzung von europäischen Fördergeldern zur Integration von Migrantinnen und Migranten in den Arbeitsmarkt: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/1936) (2014)
Zitatform
(2014): Nutzung von europäischen Fördergeldern zur Integration von Migrantinnen und Migranten in den Arbeitsmarkt. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/1936). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/2127 (16.07.2014)), 16 S.
Abstract
Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der Fraktion Die Linke zur Bereitstellung und dem Abruf bzw. Nichtabruf finanzieller Mittel im Rahmen des Europäischen Sozialfonds (ESF) zur Integration von Migrantinnen und Migranten in den Arbeitsmarkt in den Förderperioden 2001 bis 2007, 2007 bis 2013 und 2014 bis 2020 für die einzelnen Mitgliedstaaten und für Deutschland (nach Bundesländern). Die Bundesregierung informiert des Weiteren über laufende und geplante Programme, wie ESF-Integrationsrichtlinie Bund, das ESF-BAMF-Programm zur berufsbezogenen Sprachförderung, das ESF-Bundesprogramm BIWAQ des BMUB, das ESF-Modellprogramm JUGEND STÄRKEN, das Programm "Ressourcen stärken" für Mütter mit Migrationshintergrund, ein Programm zur Qualifizierung im Kontext des Anerkennungsgesetzes (in Planung), das XENOS-Sonderprogramm zur arbeitsmarktlichen Unterstützung für Bleibeberechtigte und Flüchtlinge und den neuen Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF). (IAB)
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Literaturhinweis
Perspektivenwechsel in der Einwanderungsgesellschaft Deutschland: Grundlagen für eine neue Migrations- und Integrationspolitik. Positionspapier im Auftrag der Abteilung Wirtschafts- und Sozialpolitik der Friedrich-Ebert-Stiftung (2013)
Filsinger, Dieter; Barth, Wolfgang; Süzen, Talibe; Löhr, Tillmann; Angenendt, Steffen; Geisthardt, Matthias; Schultze, Günther; Scholle, Thilo;Zitatform
Filsinger, Dieter, Matthias Geisthardt, Tillmann Löhr, Thilo Scholle & Günther Schultze (2013): Perspektivenwechsel in der Einwanderungsgesellschaft Deutschland. Grundlagen für eine neue Migrations- und Integrationspolitik. Positionspapier im Auftrag der Abteilung Wirtschafts- und Sozialpolitik der Friedrich-Ebert-Stiftung. (WISO Diskurs), Bonn, 36 S.
Abstract
"Trotz der vielfältigen Aktivitäten auf Bundesebene zur Migrations- und Integrationspolitik in den vergangenen Jahren fehlt nach wie vor ein schlüssiges Gesamtkonzept. Diese Politikfelder sind zentral für die Weiterentwicklung der Demokratie, die Sicherung des Wohlstandes und die Beteiligung der deutschen Politik an der Bewältigung internationaler Herausforderungen. Wir schlagen deshalb fünf Perspektivenwechsel auf bundespolitischer Ebene vor:
- Ein neues Verständnis von Integration zur Grundlage der Politik machen (...)
- Die Bundespolitik, Bundesministerien und nachgeordnete Behörden interkulturell öffnen (...)
- Kohärente Migrationspolitik gestalten (...)
- Flüchtlingsschutz und humanitäres Aufenthaltsrecht auf frühzeitige Teilhabe ausrichten (...)
- Neuordnung der Organisation und der Zuständigkeiten der Migrations- und Integrationspolitik ist erforderlich." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Die Aufhebung des Arbeitsverbotes für Asylbewerber (2013)
Füglein, Frank; Lagardere, Pascal;Zitatform
Füglein, Frank & Pascal Lagardere (2013): Die Aufhebung des Arbeitsverbotes für Asylbewerber. In: Zeitschrift für Ausländerrecht und Ausländerpolitik, Jg. 33, H. 8, S. 282-285.
Abstract
"Der Vorstoß der FDP war inhaltlich nicht ganz neu, der Zeitpunkt zur Belebung dieser Diskussion, flankiert von einer deutlichen Entscheidung des BVerfG und den Diskussionen um den Fachkräftemangel in Deutschland, gut gewählt: Asylbewerber sollen nach dem Willen der hessischen FDP zukünftig- ohne die bisherigen Reglementierungen - arbeiten dürfen. Wie ist die derzeitige rechtliche Ausgangslage? Welche Regelungen müssten ggf. neu geschaffen oder angepasst werden? Welche Auswirkungen hätte eine solche Regelung für den Arbeitsmarkt -und besteht hier überhaupt der Bedarf an einer Neuausrichtung des 'Arbeitsrechts' für Asylbewerber?" (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufliche Perspektiven für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge und Asylsuchende: Erfahrungen aus der Hamburger Netzwerkarbeit (2013)
Gag, Maren;Zitatform
Gag, Maren (2013): Berufliche Perspektiven für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge und Asylsuchende. Erfahrungen aus der Hamburger Netzwerkarbeit. In: Unsere Jugend. Die Zeitschrift für Studium und Praxis der Sozialpädagogik, Jg. 65, H. 4, S. 154-164. DOI:10.2378/uj2013.art15d
Abstract
"Noch immer sind Flüchtlinge und Asylsuchende nicht regelhaft in integrationspolitische Maßnahmen von Kommunen und Ländern einbezogen. Aufgrund erheblicher Restriktionen in der Asylgesetzgebung sind sie in hohem Maße diskriminiert. Vor allem für minderjährige unbegleitete Flüchtlinge sind die Lebenslagen dramatisch, weil ihnen erschwert wird, ihre Bildungsrechte wahrzunehmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Programmevaluation "ESF-Bundesprogramm zur arbeitsmarktlichen Unterstützung für Bleibeberechtigte und Flüchtlinge mit Zugang zum Arbeitsmarkt": 2. Förderrunde - Zwischenbilanz (2013)
Mirbach, Thomas; Farrokzhad, Schahrzad; Triebl, Katrin;Zitatform
(2013): Programmevaluation "ESF-Bundesprogramm zur arbeitsmarktlichen Unterstützung für Bleibeberechtigte und Flüchtlinge mit Zugang zum Arbeitsmarkt". 2. Förderrunde - Zwischenbilanz. Hamburg, 63 S.
Abstract
"Die hier vorgelegte Zwischenbilanz befasst sich - als Teil der programmspezifischen Evaluation - mit folgenden Fragestellungen: Erreichung der Teilnehmenden - u.a. Herkunft und Einreise, Sozialstruktur und berufsbiographische Merkmale, Transferleistungen und Zugänge zum Arbeitsmarkt (Kap. 2.1 - 2.4), Zielgruppenbezogene Maßnahmen und Aktivitäten der Netzwerke (Kap. 3.1, Kap. 3.2), Kooperationsbeziehungen zu Akteuren der Regeldienste und Ermittlung weiterer Förderbedarfe (Kap. 3.3), Sensibilisierung von Akteuren des Arbeitsmarktes und der Öffentlichkeit (Kap. 3.4), Transfer von Instrumenten und Praktiken (Kap. 4), Ansatzpunkte einer Verstetigung der Netzwerkleistungen (Kap. 4)." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The labour market integration of resettled refugees (2013)
Ott, Eleanor;Zitatform
Ott, Eleanor (2013): The labour market integration of resettled refugees. Genf, 64 S.
Abstract
"This literature review aims to synthesise what is currently known about labour market integration of resettled refugees. One aspect, widely acknowledged in the literature, is that a 'refugee gap' appears when comparing resettled refugees to other immigrants in terms of labour market integration. Analyses in multiple countries have shown that resettled refugees perform worse in measures of labour market integration compared to other immigrants and individuals in the short-term, even when controlling for differences in demographics such as age, education level, and level of host country language acquisition." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Deutschland: rechtliche Vorgaben und deren Umsetzung (2013)
Schmieglitz, Stephan; Beißwenger, Martin; Tießler-Marenda, Elke; Mohr, Tobias; Irmler, Dorothea;Zitatform
Schmieglitz, Stephan (2013): Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Deutschland. Rechtliche Vorgaben und deren Umsetzung. Freiburg im Breisgau: Lambertus, 261 S.
Abstract
"Unbegleitete Minderjährige sind unter 18-Jährige, die ohne ihre Eltern oder Erziehungsberechtigten außerhalb ihres Herkunftslandes Schutz vor Verfolgung suchen. Das vorliegende Arbeitsbuch stellt die rechtliche Situation dieser Kinder und Jugendlichen dar." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Warum Deutschland?: Einflussfaktoren bei der Zielstaatssuche von Asylbewerbern. Ergebnisse einer Expertenbefragung (2013)
Zitatform
Scholz, Antonia (2013): Warum Deutschland? Einflussfaktoren bei der Zielstaatssuche von Asylbewerbern. Ergebnisse einer Expertenbefragung. (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Forschungsbericht 19), Nürnberg, 197 S.
Abstract
"Ziel der vorliegenden Studie war die zusammenfassende Analyse der Faktoren, die die Wahl eines Zielstaats bei Asylsuchenden beeinflussen. Hierfür wurden Ergebnisse bisheriger Studien zum Thema aufgearbeitet sowie aktuelle Trends im deutschen und europäischen Asylgeschehen statistisch erfasst. Hauptteil der Studie bildet eine qualitative Befragung von Experten, die im Bereich Flucht und Asyl sowohl bei staatlichen Behörden als auch bei nichtstaatlichen Organisationen tätig sind." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Betreuung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge als transnational orientierter Hilfekontext (2013)
Schäfer, Arne;Zitatform
Schäfer, Arne (2013): Die Betreuung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge als transnational orientierter Hilfekontext. In: Sozialmagazin. Die Zeitschrift für soziale Arbeit, Jg. 38, H. 9-10, S. 62-71.
Abstract
"Der Beitrag setzt sich mit der Frage auseinander, wie Erziehungshilfesettings gestaltet sein müssen, damit sie den transnationalen Dimensionen der Lebenswelten von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen gerecht werden können. Junge Flüchtlinge werden als Akteure aufgefasst, deren Handlungsmächtigkeit durch repressive Gesetze und Vorschriften eingeschränkt wird. Empirische Studien zeigen, dass die Jugendlichen häufig über transnationale Netzwerke verfügen, die ihnen bei der Lebensbewältigung helfen können. Aus diesen Erkenntnissen werden Schlussfolgerungen für die Erziehungshilfe gezogen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Integration of refugees into the European education and labour market: requirements for a target group oriented approach (2013)
Seukwa, Louis Henri; Norstrom, Eva; Omodeo, Maria; Norberg, Anna; Zaccai, Claudia; Trevisan, Chiara; Clayton, Pamela; Buchetti, Margherita; Gag, Maren; Pretty, Sarah-Jane; Cardini, Rita; Schroeder, Joachim ; McGill, Paul; Seukwa, Louis Henri; Franceschini, Daria; Solimano, Nicola;Zitatform
Seukwa, Louis Henri (Hrsg.) (2013): Integration of refugees into the European education and labour market. Requirements for a target group oriented approach. Frankfurt am Main: Lang, 302 S.
Abstract
"For the first time in the history of the EU, from 2002 to 2007 asylum seekers and refugees had been explicitly considered in an employment programme trough EQUAL. Despite the success of this programme, EQUAL as a participant-oriented programme was not restarted after 2007. This book analyzes the results achieved by EQUAL with respect to the EU Council Directive laying down minimum standards for the reception of asylum seekers as well as for the promotion of access to education and employment. Based on case studies in four European cities, the question of access to education and training programmes as well as to the labour market for refugees and asylum seekers is examined. The legal, political, structural and individual conditions for the success of such measures are also highlighted." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Content:
Louis Henri Seukwa: General introduction (7);
Margherita Buchetti, Rita Cardini, Daria Franceschini, Chiara Trevisan, Maria Omodeo Nicola Solimano, Claudia Zaccai: The paradox of being a recognized refugee in Italy: Living in an open prison, Florence, Tuscany (19);
Pamela Clayton, Paul McGill & Sarah-Jane Pretty: A life in limbo: Barriers to VET and labour market integration for asylum-seekers waiting for the granting of Leave to Remain (111);
Maren Gag: Vocational integration of refugees and Asylum-seekers in Hamburg - roundabout routes from model to structure (143);
Maren Gag, Joachim Schroeder: Refugee Monitoring : Research status, conceptual basis and implementation proposals, taking the example of the City of Hamburg (195);
Maren Gag, Joachim Schroeder: Refugee Monitoring in Hamburg - first steps taken! (213);
Eva Norstrom and Anna Norberg: The reception and introduction of asylum seekers and new arrivals in Gothenburg. Successes and failures in the development of a new system (231);
Maren Gag, Paul McGill, Eva Norstrom, Maria Omodeo, Sarah Jane Pretty, Maike Schroder, Louis Henri Seukwa, Claudia Zaccai: Lessons learned : Recommendations on the European level and conclusive remarks (285).Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
Literaturhinweis
Integrationsperspektiven von geduldeten und bleibeberechtigten Flüchtlingen: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 17/13608) (2013)
Zitatform
(2013): Integrationsperspektiven von geduldeten und bleibeberechtigten Flüchtlingen. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 17/13608). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 17/13786 (06.06.2013)), 7 S.
Abstract
Seit dem Jahr 2008 wird im Rahmen des Europäischen Sozialfonds (ESF) ein Programm zur arbeitsmarktlichen Unterstützung für Bleibeberechtigte und Flüchtlinge mit Zugang zum Arbeitsmarkt finanziert. Daran sind aktuell 28 regionale Netzwerkprojekte mit 230 Partner/Partnerinnen beteiligt. Ziel des ESF-Bundesprogramms Bleiberecht ist die Integration von Menschen in den ersten Arbeitsmarkt, die als Geduldete oder Flüchtlinge einen nachrangigen Zugang zum Arbeitsmarkt haben oder die nach der Bleiberechtsregelung zumindest eine Aufenthaltserlaubnis 'auf Probe' erhalten haben. Den Projektnetzwerken als Schnittstellen von Wohlfahrtsverbänden, Flüchtlingsberatungsstellen, potentiellen Arbeitgeber/Arbeitgeberinnen und öffentlicher Verwaltung ist es im Rahmen des Programms gelungen, erfolgreiche Maßnahmen zur Integration dieser Personengruppe in den Arbeitsmarkt zu initiieren. In der Kleinen Anfrage geht es um die von der Bundesregierung geplante Einstellung des Programms zur Förderung der Bleiberechtsnetzwerke. Die Bundesregierung verweist in ihrer Antwort auf den erheblichen Rückgang der Strukturfondsmittel für Deutschland in der neuen ESF-Förderperiode nach 2014. 'Daraus ergeben sich für die betroffenen Personengruppen jedoch keine Nachteile. Die Verbesserung der sprachlichen und beruflichen Qualifizierung von EU- und Drittstaatsangehörigen wird weiterhin unterstützt und künftig neben Angeboten der Regelförderung insbesondere über die geplanten ESF-Programme für die Anpassungs- und Nachqualifizierungen sowie die berufsbezogenen Sprachförderangebote für Migrantinnen und Migranten gewährleistet.' (IAB)
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Literaturhinweis
Income inequality and health: lessons from a refugee residential assignment program (2012)
Zitatform
Grönqvist, Hans, Per Johansson & Susan Niknami (2012): Income inequality and health: lessons from a refugee residential assignment program. (Working papers / Institute for Evaluation of Labour Market and Education Policy 2012,11), Uppsala, 35 S.
Abstract
"This paper examines the effect of income inequality on health for a group of particularly disadvantaged individuals: refugees. Our analysis draws on longitudinal hospitalization records coupled with a settlement policy where Swedish authorities assigned newly arrived refugees to their first area of residence. The policy was implemented in a way that provides a source of plausibly random variation in initial location. The results reveal no statistically significant effect of income inequality on the risk of being hospitalized. This finding holds also for most population subgroups and when separating between different types of diagnoses. Our estimates are precise enough to rule out large effects of income inequality on health." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Die Organisation der Asyl- und Zuwanderungspolitik in Deutschland: Studie der deutschen nationalen Kontaktstelle für das Europäische Migrationsnetzwerk (EMN) (2012)
Zitatform
Schneider, Jan (2012): Die Organisation der Asyl- und Zuwanderungspolitik in Deutschland. Studie der deutschen nationalen Kontaktstelle für das Europäische Migrationsnetzwerk (EMN). (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Working paper 25), Nürnberg, 95 S.
Abstract
"Wie ist die deutsche Migrationspolitik organisiert? Welche Rechtsgrundlagen bestehen und welche Institutionen sind im exekutiven und operativen Bereich mit der Verwaltung befasst? Wo befinden sich die Schnittmengen der Asyl- und Zuwanderungspolitik mit anderen Politikbereichen und welche Ministerien bzw. Organisationen sind dafür zuständig?
Das aktualisierte Working Paper gibt in kompakter Form Antworten auf diese Fragen und schafft einen groben Überblick zur Organisation des Asyl- und Migrationswesens in Deutschland. Ausgewählte Aspekte der Verwaltung des Asyl- und Zuwanderungsrechts und damit assoziierte Fragen der Organisation werden näher beleuchtet." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Sozialleistungen für Kinder und Jugendliche ohne deutschen Pass (2012)
Wapler, Friederike;Zitatform
Wapler, Friederike (2012): Sozialleistungen für Kinder und Jugendliche ohne deutschen Pass. In: Recht der Jugend und des Bildungswesens H. 2, S. 219-235.
Abstract
"Einen umfassenden Überblick über die Sozialleistungen für ausländische Kinder und Jugendliche, die in Deutschland leben, gibt der Beitrag von Friederike Wapler. Inhaltlich ist bei Sozialleistungen zu unterscheiden nach Familienleistungen (z. B. Kindergeld), Leistungen zur Sicherung des Existenzminimums (z. B. Sozialhilfe) und Bildungsleistungen (z. B. Leistungen des Bildungsaufhalten, in Hinblick auf den Sozialleistungsbezug mit Deutschen gleichbehandelt werden. Differenzierungen bestehen je nach Sozialleistung in Hinblick auf Asylbewerber, geduldete Personen, Flüchtlinge, deren Aufenthalt nur als vorübergehend angesehen wird (z. B. Bürgerkriegsflüchtlinge), in den ersten Jahren des Aufenthaltes, Studierende und nur befristet erwerbstätige Arbeitsmigranten (z. B. Saisonarbeiter). Entsprechend der Grundthese des Beitrages sind diese Differenzierungen nahezu durchgängig verfassungsrechtlich, aber völkerrechtlich (KRK) fragwürdig." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Rahmenbedingungen des Arbeitsmarktzugangs von Flüchtlingen: wer darf unter welchen Voraussetzungen arbeiten und welche Möglichkeiten der Förderung gibt es? (2012)
Weiser, Barbara;Zitatform
Weiser, Barbara (2012): Rahmenbedingungen des Arbeitsmarktzugangs von Flüchtlingen. Wer darf unter welchen Voraussetzungen arbeiten und welche Möglichkeiten der Förderung gibt es? In: Asylmagazin H. 10, S. 1-56.
Abstract
"Die Integration von Flüchtlingen und Migranten mit unsicherem Aufenthaltsstatus in den deutschen Arbeitsmarkt ist in den letzten Jahren stärker in den Fokus der Politik gerückt.
Dies geschah auch durch die Bundesprogramme des Europäischen Sozialfonds (ESF) zur arbeitsmarktlichen Unterstützung für Bleibeberechtigte und Flüchtlinge mit Zugang zum Arbeitsmarkt I und II, die unter dieser Zielsetzung seit 2008 bundesweit 32 Netzwerke mit heterogener Trägerstruktur fördern.
Bei der Beratung von Flüchtlingen in diesem Themenfeld spielt die Kenntnis der aktuellen rechtlichen Grundlagen - insbesondere des Zusammenwirkens der ausländerrechtlichen Voraussetzungen und der sozialrechtlichen Fördermöglichkeiten - eine zentrale Rolle.
Seit der Neuordnung des Beschäftigungserlaubnisrechts im Rahmen des Zuwanderungsgesetzes 2005 hat es zwischenzeitlich einige Novellierungen gegeben, durch die insbesondere die Rechtsstellung von Personen mit einer Duldung verbessert wurde. Auch die einschlägigen Regelungen etwa im SGB III wurden mehrfach geändert." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Neunter Bericht der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration über die Lage der Ausländerinnen und Ausländer in Deutschland (2012)
Zitatform
(2012): Neunter Bericht der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration über die Lage der Ausländerinnen und Ausländer in Deutschland. (... Bericht der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration 09), Berlin, 728 S.
Abstract
"Der vorliegende 9. Bericht der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration über die Lage der Ausländerinnen und Ausländer in Deutschland ist der zweite Lagebericht in dieser Legislaturperiode. Der Berichtszeitraum reicht von Frühjahr 2010 bis Frühjahr 2012.
Der Bericht informiert über die integrationspolitischen Maßnahmen der Bundesregierung, über die Fortschritte in der Integration sowie über bestehende und neue Herausforderungen. Schwerpunkte des Lageberichts sind Sprache, Bildung und Ausbildung, Arbeitsmarkt, gesellschaftliche Integration und politische Teilhabe, Medien und Integration, Sport, Kultur, Integration vor Ort sowie Fragen des Staatsangehörigkeitsrechts, des Aufenthalts- und Flüchtlingsrechts." (Textauszug, IAB-Doku)
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- Bildungstand und -förderung / Anerkennung von Qualifikation
- betriebliche Berufsausbildung/Berufsorientierung
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- Arbeitsmarktintegration, Maßnahmen und Programme
- Betriebe und Wirtschaftsbereiche
- Beschäftigungsformen
- Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit
- Geflüchtete im SGB II
- Löhne
- Arbeitsmarkteffekte der Flüchtlingszuwanderung
- Regionale Aspekte, Wohnsitzauflage
- Rückwanderung
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- Quellen mit Unterscheidung nach Herkunftsregion
- Quellen mit Geschlechtsbezug
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