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Dossier

Fluchtmigrantinnen und -migranten – Bildung und Arbeitsmarkt

Auf der Flucht vor Krieg und politischer Verfolgung verlassen viele Menschen ihr Heimatland und suchen Schutz und neue Perspektiven in Deutschland und beantragen Asyl. Die Beteiligung am Arbeitsmarkt wird häufig als Schlüssel für die gesellschaftliche Integration der Fluchtmigrantinnen und -migranten gesehen. Welche Qualifikationen bringen die Menschen mit, welche arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen sind hilfreich? Wie gehen die einzelnen Bundesländer damit um, welche Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft und die Sozialsysteme sind zu erwarten, wie sieht die Situation in anderen Ländern aus?
Dieses Themendossier stellt wissenschaftliche Erkenntnisse zum Thema zusammen und ermöglicht den Zugang zu weiterführenden Informationen sowie zu Positionen der politischen Akteure.
Literatur zur besonderen Situation der Geflüchteten aus der Ukraine finden Sie im Themendossier Auswirkungen des Krieges gegen die Ukraine auf Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Fluchtmigration in Deutschland

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  • Literaturhinweis

    Junge Flüchtlinge: Aufgaben und Potenziale für das Aufnahmeland (2015)

    Schultz, Caroline ;

    Zitatform

    Schultz, Caroline (2015): Junge Flüchtlinge. Aufgaben und Potenziale für das Aufnahmeland. (Kurzinformation des SVR-Forschungsbereichs 2015-02), Berlin, 6 S.

    Abstract

    "Asylsuchende sind im Schnitt deutlich jünger als die Bevölkerung in Deutschland: Über die Hälfte ist unter 25 Jahren und ihre Zahl nimmt zu. Länder und Kommunen stehen somit vor der Herausforderung, den Besuch von Kindertagesstätten und Schulen zu ermöglichen und das Recht auf Bildung zu gewährleisten. Jungen Flüchtlingen sollte zudem eine Ausbildung ermöglicht werden. So können Teilhabechancen eröffnet und die spätere Integration in den Arbeitsmarkt erleichtert werden. Für ein demografisch alterndes Land wie Deutschland sind junge Flüchtlinge auch eine Chance." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Teilhabe durch Erwerbsarbeit: das Projekt "Arbeitsmarktzugang für Flüchtlinge II" (2015)

    Strübing, Olaf;

    Zitatform

    Strübing, Olaf (2015): Teilhabe durch Erwerbsarbeit. Das Projekt "Arbeitsmarktzugang für Flüchtlinge II". In: Archiv für Wissenschaft und Praxis der sozialen Arbeit, Jg. 46, H. 4, S. 50-57.

    Abstract

    "Dieser Beitrag fokussiert auf die rechtlichen Rahmenbedingungen, die einen wesentlichen Einfluss auf die Teilhabemöglichkeiten von Flüchtlingen und Asylsuchenden haben. Für Teilhabe spielt insbesondere Erwerbstätigkeit eine wichtige Rolle. Der Zugang von Flüchtlingen und Asylsuchenden zum Arbeitsmarkt wird wesentlich durch das Arbeitserlaubnisrecht, die Sozialgesetzbücher (SGB) III und XII und das Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) bestimmt. Die Rahmenbedingungen werden mit Erfahrungen aus dem Arbeitsmarktprojekt 'Arbeitsmarktzugang für Flüchtlinge II' (AZF II) verknüpft. Darin ging es um die Vermittlung von Flüchtlingen und Asylsuchenden in Arbeits- und Ausbildungsverhältnisse und in Deutschkurse der berufsbezogenen Sprachförderung. Außerdem erfolgt eine politische Bewertung der Rechtslage und daraus werden politische Forderungen abgeleitet.
    " (Autorenreferat, IAB-Doku) Inhaltsverzeichnis
    Carsten Hörich: Aufnahmeverfahren und Lebensbedingungen von Geflüchteten in Deutschland: die rechtlichen Rahmenbedingungen (4-14);
    Berthe Obermanns: Die Neufassung der EU-Aufnahmerichtlinie und ihre Umsetzung in den Mitgliedstaaten (16-23);
    Uwe Lübking: Anforderungen an Kommunen bei der Aufnahme von Flüchtlingen (24-36);
    Nerea González Méndez de Vigo: Fluchtsensibler Kinderschutz? Die geplanten Änderungen im SGB VIII (38-48);
    Olaf Strübing: Teilhabe durch Erwerbsarbeit: das Projekt 'Arbeitsmarktzugang für Flüchtlinge II' (50-57);
    Frank Burmester: Medizinische Versorgung der Leistungsberechtigten nach §§4 und 6 AsylbLG über eine Krankenkasse (5868-);
    Boris Friele: Sichere Orte schaffen: Anforderungen an die Gesundheitsversorgung traumatisierter Asylsuchender (69-74);
    Women in Exile & Friends: Die Situation geflüchteter Frauen (75-78);
    Heike Rabe: Effektiver Schutz vor geschlechtsspezifischer Gewalt - auch in Flüchtlingsunterkünften (Auszug) (79-89);
    Martina Kador-Probst, Nicole Brodowski: Auf dem Weg zur eigenen Wohnung: das Leipziger Wohnkonzept für Flüchtlinge (90-95).

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  • Literaturhinweis

    Die Arbeitsintegration von Flüchtlingen in Deutschland: Humanität, Effektivität, Selbstbestimmung (2015)

    Thränhardt, Dietrich; Reiter, Sibylle;

    Zitatform

    Thränhardt, Dietrich (2015): Die Arbeitsintegration von Flüchtlingen in Deutschland. Humanität, Effektivität, Selbstbestimmung. Gütersloh, 43 S.

    Abstract

    "Die Studie 'Die Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen in Deutschland' untersucht, wie der Zugang von Asylbewerbern zum Arbeitsmarkt geregelt ist und wo Verbesserungen möglich sind. Die Eurostat-Zahlen, die dem internationalen Vergleich zugrunde liegen, umfassen im Unterschied zu den BAMF-Zahlen auch die vor Gericht anhängigen Asylverfahren. Bereits im März hatte die Bertelsmann Stiftung eine Meinungsumfrage zum Thema 'Wie steht es um Deutschlands Willkommenskultur?' veröffentlicht, in der die Haltung der Deutschen gegenüber Zuwanderern untersucht wurde." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Das Aschenputtel-Konzept: Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen?: die rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen des Arbeitsmarktzugangs für Flüchtlinge (2015)

    Voigt, Claudius;

    Zitatform

    Voigt, Claudius (2015): Das Aschenputtel-Konzept: Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen? Die rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen des Arbeitsmarktzugangs für Flüchtlinge. (WISO direkt), Bonn, 4 S.

    Abstract

    "Die Möglichkeiten der frühzeitigen Arbeitsmarktteilhabe für Flüchtlinge mit ungesichertem Aufenthalt sind in den letzten Jahren verbessert worden. Dennoch bestehen weiterhin Schwierigkeiten wie fehlender Zugang zu Sprachkursen und bürokratische Hürden. Die Gewährung oder Verweigerung der Arbeitserlaubnis droht ein Instrument zur Einsortierung in 'gute' und 'schlechte' Flüchtlinge zu werden. Das Recht auf Arbeit sollte als Menschenrecht verstanden und von ausländerrechtlichen Kategorien entkoppelt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Szenarien zur Prognose von Flüchtlingseffekten auf die Arbeitslosigkeit (2015)

    Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Weber, Enzo (2015): Szenarien zur Prognose von Flüchtlingseffekten auf die Arbeitslosigkeit. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Berichte 15/2015), Nürnberg, 3 S.

    Abstract

    "In der Herbstprognose des IAB wird der Effekt der seit Jahresmitte 2015 deutlich erhöhten Flüchtlingszuwanderung auf die jahresdurchschnittliche Arbeitslosigkeit 2016 auf +130.000 Personen geschätzt. In diesem Dokument werden Szenariorechnungen auf Basis des Flüchtlingsmodells des IAB vorgestellt. Dabei geht es um eine Variation des Umfangs der Zuwanderung, der Beschäftigungschancen und der Dauer der Asylverfahren. Zudem werden umfassendere Szenarien als obere und untere Grenze berechnet. Für 2016 ergeben sich Flüchtlingseffekte auf die Arbeitslosigkeit von 200.000 bzw. 70.000 Personen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Weitere Integrationshürden für Flüchtlinge mit Bleibeperspektive abbauen (2015)

    Wilhelm, Alexander;

    Zitatform

    Wilhelm, Alexander (2015): Weitere Integrationshürden für Flüchtlinge mit Bleibeperspektive abbauen. In: Zeitschrift für Wirtschaftspolitik, Jg. 64, H. 3, S. 314-326.

    Abstract

    "Die Bundesregierung hat bereits wichtige Schritte auf den Weg gebracht, um Asylverfahren zu beschleunigen, Flüchtlinge besser in jene mit und solche ohne Bleibeperspektive zu unterscheiden und die Voraussetzungen für die Integration von Flüchtlingen mit Bleibeperspektive zu verbessern. Diese müssen jetzt zügig in die Praxis umgesetzt werden. Es ist aber bereits jetzt weiterer Handlungsbedarf erkennbar, um die große Zahl an längerfristig hier bleibenden Flüchtlingen zügig in unser Bildungssystem, Ausbildung und Beschäftigung zu integrieren. Zwar sind unter den Flüchtlingen auch Menschen mit guten Qualifikationen, der größte Teil bringt aber nicht die nötigen Voraussetzungen mit, um zügig am Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Deswegen sind weitere Anstrengungen vor allem zum Ausbau der Sprachkenntnisse, zur Erfassung bestehender Kompetenzen, der Weiterentwicklung von Qualifikationen und zum Abbau von Beschäftigungshürden erforderlich. Viele Flüchtlinge sind jung und kommen grundsätzlich für eine berufliche Ausbildung in Frage. Nach wie vor sehen sich allerdings Unternehmen, die Asylbewerber mit Bleibeperspektive oder Geduldete ausbilden wollen, dem Risiko ausgesetzt, dass diese die Ausbildung nicht abschließen können. Dies muss dringend geändert und die Instrumente der Ausbildungsförderung stärker und früher auch für diese Gruppe geöffnet werden. Um weitere Hürden für die schnelle Integration in eine Beschäftigung abzubauen, müssen u. a. die sog. Vorrangprüfung für Asylbewerber mit Bleibeperspektive und Geduldete entfallen und eine frühere Beschäftigung auch in der Zeitarbeit möglich sein. Zudem muss die Zusammenarbeit aller im Asyl- und Integrationsprozess beteiligten Institutionen dringend verbessert und die Arbeitsagenturen und vor allem die Jobcenter finanziell und strukturell in die Lage versetzt werden, ihre zentrale Rolle bei der Integration von Flüchtlingen in Ausbildung und Beschäftigung bestmöglich auszufüllen." (Autorenreferat, © De Gruyter)

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  • Literaturhinweis

    Zuwanderung als Chance nutzen (2015)

    Wursthorn, Jürgen;

    Zitatform

    Wursthorn, Jürgen (2015): Zuwanderung als Chance nutzen. In: Zeitschrift für Wirtschaftspolitik, Jg. 64, H. 3, S. 327-336.

    Abstract

    "Anschließender Beitrag beschäftigt sich mit der Integration von Asylbewerbern und Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt. Hierbei geht es im Kern um Strategien der Bundesagentur für Arbeit (BA), die aktuelle Zuwanderung als zusätzliches Arbeits- und Fachkräftepotential für den deutschen Arbeitsmarkt zu nutzen. Dazu werden Beispiele für konkrete operative Maßnahmen aufgezeigt, die Schutzsuchende dabei unterstützen sollen, möglichst schnell in Arbeit und Ausbildung zu kommen. Vorgestellt werden Lösungsansätze von der Bundesebene bis hin zu örtlichen Aktivitäten, die die erfolgreiche Zusammenarbeit lokaler Netzwerke zwischen Agenturen für Arbeit und Jobcentern sowie anderen Akteuren auf dem Arbeitsmarkt zeigen. Daneben spielt für die BA Transparenz beim Thema Flüchtlinge eine wichtige Rolle. Von großer Bedeutung ist es, insbesondere für Arbeitgeber Klarheit darüber herzustellen, was bei der Beschäftigung von Asylbewerbern und Flüchtlingen zu beachten ist, welche Fördermöglichkeiten zur Verfügung stehen und welche Chancen die aktuelle Zuwanderung für den nationalen Arbeitsmarkt bietet. Zunächst geht es für diese Menschen um humanitäre Hilfe. Danach tun wir alles, um diese Männer und Frauen in Arbeit, Ausbildung und damit in die Gesellschaft zu integrieren. Doch wir müssen bei aller gebotenen Eile realistisch bleiben. Zunächst werden wir in diese Menschen investieren müssen, damit wir in einigen Jahren auf diese neue Fachkräfte zählen können. Wir brauchen Zuwanderung. Darüber herrscht gesellschaftlicher Konsens. Wir wissen, dass unsere Gesellschaft und damit die Arbeitswelt zunehmend überaltern. Bis ins Jahr 2025 führt dieser demografische Wandel nach heutigen Erkenntnissen zu einem Rückgang des Erwerbspersonenpotentials von mindestens zwei Millionen Menschen. Dies wird den in einigen Branchen schon heute spürbaren Fachkräftemangel in Zukunft noch weiter verschärfen." (Autorenreferat, © De Gruyter)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsförderung von Asylsuchenden: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/3756) (2015)

    Zitatform

    (2015): Arbeitsförderung von Asylsuchenden. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/3756). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/4031 (18.02.2015)), 8 S.

    Abstract

    Im zweiten Halbjahr 2014 hat der Bundesgesetzgeber beschlossen, dass Asylsuchende künftig nach drei Monaten nicht nur einen generellen, sondern nach 15 Monaten auch einen gleichrangigen Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt erhalten. In der Kleinen Anfrage geht es darum, wie sich die Bundesregierung und insbesondere die Bundesagentur für Arbeit (BA) auf die damit verbundene Mehrbelastung (Beratung, Kompetenzermittlung und Förderung) vorbereitet hat. Die BA schätzt, dass im Jahr 2015 ca. 160.000 Asylsuchende einen Beratungsanspruch nach dem Dritten Buch Sozialgesetzbuch (SGB III) und nach Ablauf der dreimonatigen Wartefrist bei Vorliegen der jeweiligen gesetzlichen Leistungsvoraussetzungen Anspruch auf Leistungen der aktiven Arbeitsförderung haben. Hieraus entstehende Aufwendungen sind aus dem Haushalt der BA zu finanzieren. Mehrere Einzelfragen beziehen sich auf das Modellprojekt der Bundesagentur für Arbeit 'Jeder Mensch hat Potenzial - Arbeitsmarktintegration von Asylbewerberinnen und Asylbewerbern', dessen Evaluationsergebnisse noch nicht vorliegen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Flüchtlinge in Ausbildung: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/6965) (2015)

    Zitatform

    (2015): Flüchtlinge in Ausbildung. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/6965). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/7137 (21.12.2015)), 4 S.

    Abstract

    "Personen mit Aufenthaltsgestattung, Duldung oder Aufenthaltstitel aus völkerrechtlichen, humanitären oder politischen Gründen unter 25 Jahren: Anzahl, Aufenthaltsstatus, Bildungsstand, Aufnahme einer Ausbildung, Branchenschwerpunkte, Größe der Ausbildungsbetriebe, Ausbildungsvergütung, Unterstützungsleistungen, Sprachkurse, Ausbildungsabbrüche, Angebote von Betrieben an Flüchtlinge (insgesamt 11 Einzelfragen)" (Dokumentations- und Informationssystem Bundestag und Bundesrat - DIP)

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  • Literaturhinweis

    Angekommen in Deutschland. Und nun?: unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in der Kinder- und Jugendhilfe (2015)

    Zitatform

    (2015): Angekommen in Deutschland. Und nun? Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in der Kinder- und Jugendhilfe. (Aktuelle Beiträge zur Kinder- und Jugendhilfe 99), Berlin, 290 S.

    Abstract

    "Am 23./24. April und am 22./23. Juni 2015 fand jeweils eine Fachtagung zum Thema: 'Angekommen in Deutschland. Und nun? Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in der Kinder- und Jugendhilfe' im Centre Francais in Berlin statt. Beide Tagungen wurden von der Arbeitsgruppe Fachtagungen Jugendhilfe im Deutschen Institut für Urbanistik in Kooperation mit dem Deutschen Städtetag veranstaltet. Über 400 Fachkräfte aus allen Bundesländern waren nach Berlin gekommen und diskutierten über eine Vielzahl fachpolitischer Fragen. Insbesondere die geplante Gesetzesänderung im Hinblick auf eine bundesweite Umverteilung der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge in andere Bundesländer und Kommunen wurde intensiv und teilweise auch kontrovers diskutiert. Es fand eine Verständigung darüber statt, welche unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge in den Versorgungsbereich der Kinder- und Jugendhilfe fallen, welche Einzelaspekte zu klären und zu bewältigen sind und mit welchen Hilfeformen sie unterstützt werden können, die aktuelle Situation zu meistern und Perspektiven für ihre Zukunft zu entwickeln. Im Verlauf der Tagung wurden Praxisbeispiele vorgestellt, Ideen zur Entwicklung kommunaler Strategien zur Integration junger Einwanderer gesammelt und ein bundesweiter Erfahrungstransfer initiiert, der im nächsten Jahr fortgesetzt werden soll.
    Die vorliegende Dokumentation bündelt bisher vorliegende Erfahrungen bei der Integration dieser Jugendlichen und beschreibt zukünftige Herausforderungen und Chancen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Inhaltsverzeichnis und Tagungsprogramm
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  • Literaturhinweis

    Policies, practices and data on unaccompanied minors in the EU Member States and Norway: synthesis report (2015)

    Abstract

    "Dieser EMN-Synthesebericht fasst die Ergebnisse von nationalen EMN-Studien aus 27 Ländern zu dem Thema 'Politiken, Praktiken und Daten über Unbegleitete Minderjährige in den EU-Mitgliedsstaaten und Norwegen' zusammen. Der deutsche Beitrag ist als Studie unter dem Titel 'Unbegleitete Minderjährige in Deutschland' erschienen. Der EMN-Synthesebericht liegt nur in Englisch vor" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Hier finden Sie ergänzende Informationen.
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  • Literaturhinweis

    Zahlen in der Bundesrepublik Deutschland lebender Flüchtlinge zum Stand 30. Juni 2015: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/5614) (2015)

    Zitatform

    (2015): Zahlen in der Bundesrepublik Deutschland lebender Flüchtlinge zum Stand 30. Juni 2015. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/5614). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/5862 (26.08.2015)), 49 S.

    Abstract

    "Asylstatistiken beinhalten zumeist nur Zugangs-, Antrags- und Anerkennungs- bzw. Ablehnungsdaten. Zahlen zu aktuell in Deutschland lebenden anerkannten, abgelehnten oder (noch) nicht anerkannten Flüchtlingen und genauere Angaben zu ihrem aufenthaltsrechtlichen Status sind hingegen nur schwer verfügbar, weshalb die Fraktion DIE LINKE. diese seit dem Jahr 2008 regelmäßig erfragt.
    So ergibt sich, dass die Zahl der in der Bundesrepublik Deutschland lebenden Flüchtlinge in den letzten beiden Jahrzehnten - trotz zuletzt steigender Zugangszahlen - gesunken ist. Die Zahl der anerkannten Flüchtlinge (Asylberechtigte und Personen mit Flüchtlingsschutz) verringerte sich von über 200 000 im Jahr 1997 auf 147 500 zum Stand 31. Dezember 2014 (vgl. Bundestagsdrucksachen 16/8321 und 18/3987), vor allem infolge massenhafter Asylwiderrufe (über 70 000 im letzten Jahrzehnt), aber auch durch Einbürgerungen und Ausreisen. Ende 2014 lebten weiterhin gut 50 000 Menschen mit einem so genannten subsidiären Schutzstatus in Deutschland. "(Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Situation unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge in Deutschland: Antwort der Bundesregierung auf die Große Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/2999) (2015)

    Zitatform

    (2015): Situation unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge in Deutschland. Antwort der Bundesregierung auf die Große Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/2999). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/5564 (15.07.2015)), 137 S.

    Abstract

    "Die Bundesrepublik Deutschland verzeichnet derzeit nicht nur einen erheblichen Anstieg der Asylbewerberzahlen. Unter den Menschen, die zu uns kommen, sind auch immer mehr ausländische Kinder und Jugendliche, die ohne Personensorgeberechtigte nach Deutschland einreisen und hier weder mit einem Personensorgeberechtigten noch einem anderen Erziehungsberechtigten zusammenkommen. Daher bringt die Bundesregierung den Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Unterbringung, Versorgung und Betreuung ausländischer Kinder und Jugendlicher auf den Weg. Damit verfolgt sie das Ziel, den tatsächlichen Bedürfnissen von Kindern und Jugendlichen, die unbegleitet nach Deutschland einreisen, weiterhin bestmöglich gerecht zu werden. Bund und Länder erarbeiten zudem eine Übergangslösung für die Zeit, bis das Gesetz in Kraft tritt. Die Große Anfrage auf Bundestagsdrucksache 18/2999 umfasst zahlreiche rechtliche Aspekte und praktische Fragestellungen, die solche Kinder und Jugendlichen betreffen. Dabei geht es insbesondere um das Aufenthalts- und Asylrecht, aber auch um kinder- und jugendhilferechtliche Fragen wie die Inobhutnahme durch das Jugendamt, um die Unterbringung sowie um Fragen zu europarechtlichen Entwicklungen im Bereich des Schutzes von unbegleiteten Minderjährigen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Migrationsbericht des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge im Auftrag der Bundesregierung: (Migrationsbericht 2014) (2015)

    Zitatform

    (2015): Migrationsbericht des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge im Auftrag der Bundesregierung. (Migrationsbericht 2014). (Migrationsbericht des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge im Auftrag der Bundesregierung 13), Berlin, 298 S.

    Abstract

    "Der Migrationsbericht beinhaltet neben den allgemeinen Wanderungsdaten zu Deutschland (Kapitel 1) inklusive der EU-Binnenmigration von Unionsbürgern (Kapitel 2) und der detaillierten Darstellung der verschiedenen Migrationsarten (Kapitel 3) einen europäischen Vergleich zum Migrationsgeschehen und zur Asylzuwanderung (Kapitel 5). Zusätzlich behandelt der Bericht das Phänomen der illegalen/irregulären Migration (Kapitel 6), geht auf die Abwanderung von Deutschen und Ausländern (Kapitel 4) ein und informiert über die Struktur und die Demografie der Bevölkerung mit Migrationshintergrund (Kapitel 7 und 8). Dabei wird in den jeweiligen Kapiteln auf die Bedeutung der einzelnen Migrationsstatistiken und die Grenzen ihrer Aussagefähigkeit eingegangen. Zudem werden kurz die Rechtsgrundlagen der einzelnen Zuwanderergruppen dargestellt sowie auf aktuelle Rechtsänderungen und relevante Gerichtsurteile eingegangen." (Textauszug, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Zusammenfassung
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  • Literaturhinweis

    Regionale Unterschiede bei Arbeitslosigkeit und Hartz-IV-Bezug von Ausländern und Flüchtlingen (2015)

    Zitatform

    (2015): Regionale Unterschiede bei Arbeitslosigkeit und Hartz-IV-Bezug von Ausländern und Flüchtlingen. (Arbeitsmarkt aktuell 2015,11), Berlin, 13 S.

    Abstract

    "Die gesellschaftliche und soziale Integration von Menschen mit Migrationshintergrund ist längst noch nicht so weit fortgeschritten wie notwendig. Hier geborene oder länger lebende Menschen mit ausländischem Pass oder einer anderen Muttersprache haben es weit schwerer, auf dem Arbeitsmarkt eine Ausbildung oder Beschäftigung zu finden. Die Gründe hierfür sind vielfältig: Sie werden seltener zu Vorstellungsgesprächen eingeladen, sie begegnen Vorbehalten oder Diskriminierung. Junge Menschen mit Migrationshintergrund, die hier geboren und aufgewachsen sind, finden beispielsweise auch dann seltener eine betriebliche Ausbildung, wenn der Schulabschluss gleich gut ist. Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion soll das Arbeitslosigkeits- und Armutsrisiko von Ausländern insgesamt sowie von Flüchtlingen nachzuzeichnen versucht und regionale Unterschiede aufgezeigt werden; aufbauend sollen einige Empfehlungen gegeben werden, wie alte Fehler vermieden und Geflüchtete möglichst gut in den Arbeitsmarkt integriert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Unternehmensbefragung der sächsischen Industrie- und Handelskammern zur Beschäftigung und Ausbildung von Flüchtlingen (2015)

    Abstract

    "Das Thema Integration von Flüchtlingen und Asylbewerbern ist in den Mitgliedsbetrieben der sächsischen IHKs vor allem aus unternehmerischer Sicht außerordentlich präsent. Dies macht nicht zuletzt die hohe Beteiligung an einer sachsenweiten Befragung der Kammern Chemnitz, Dresden und Leipzig im Oktober 2015 deutlich, an der sich mehr als 2.500 Unternehmen aus Industrie, Bau, Handel, Verkehr, Gastgewerbe und Dienstleistungen beteiligten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Integrationskurse und Flüchtlingspolitik: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/6404) (2015)

    Zitatform

    (2015): Integrationskurse und Flüchtlingspolitik. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/6404). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/6777 (24.11.2015)), 26 S.

    Abstract

    "Asylanträge seit 2013; Antragsteller: Bildungs- und Berufsqualifikationen, Berufserfahrung, Teilnahme am Projekt 'Early Intervention' zur frühzeitigen Heranführung an den Arbeitsmarkt, Sprachkenntnisse, Alphabetisierungsstand, Gesundheitszustand; Integrationskurse: Anzahl der Anbieter, tatsächlicher Bedarf, Verfahren zur Zulassung als Anbieter, Konzeption der Kurse betr. unterschiedlicher Vorbildung der Teilnehmer" (Dokumentation- und Informationssystem Bundestag und Bundesrat - DIP)

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  • Literaturhinweis

    Die gegenwärtige Flüchtlingszuwanderung - Unterstellte Auswirkungen auf Arbeitsmarkt und öffentliche Finanzen (2015)

    Zitatform

    (2015): Die gegenwärtige Flüchtlingszuwanderung - Unterstellte Auswirkungen auf Arbeitsmarkt und öffentliche Finanzen. In: Monatsbericht der Deutschen Bundesbank, Jg. 67, H. 12, S. 26-30.

    Abstract

    "Die gegenwärtige Zuwanderung von Flüchtlingen nach Deutschland ist in erster Linie vor dem Hintergrund der Notlage der Asylsuchenden in ihren Herkunftsländern zu sehen. Gleichwohl ergeben sich aus der aktuellen Flüchtlingszuwanderung auch Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung, insbesondere den Arbeitsmarkt und die Staatsfi nanzen. Im Folgenden wird erläutert, welche Annahmen über diese Zuwanderung in der Projektion getroffen und welche ökonomischen Konsequenzen erwartet werden. Damit soll die Interpretation der Vorausschätzungen er leichtert und der besonders großen Ungewissheit hinsichtlich der zukünftigen Höhe und Struktur der Flüchtlingszuwanderung und ihrer Auswirkungen auf Beschäftigung, Löhne, Wirtschaftswachstum sowie die Staatshaushalte Rechnung getragen werden." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Entwurf eines Asylverfahrensbeschleunigungsgesetzes: Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und SPD (2015)

    Zitatform

    (2015): Entwurf eines Asylverfahrensbeschleunigungsgesetzes. Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und SPD. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/6185 (29.09.2015)), 89 S.

    Abstract

    "Deutschland ist seit Monaten Ziel einer präzedenzlosen Zahl von Asylbewerbern, die Sicherheit vor Krieg, Verfolgung und Not suchen. Im Vergleich mit den meisten anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union wird Deutschland hierbei weit überproportional belastet. Allein für das laufende Jahr 2015 wird mit ca. 800 000 Asylsuchenden gerechnet. Zur Bewältigung der damit verbundenen Herausforderungen ist es notwendig, das Asylverfahren zu beschleunigen. Die Rückführungen vollziehbar Ausreisepflichtiger sollen vereinfacht und Fehlanreize, die zu einem weiteren Anstieg ungerechtfertigter Asylanträge führen können, beseitigt werden. Um die Unterbringung der großen Zahl von Asylbewerbern und Flüchtlingen in Deutschland gewährleisten zu können, soll zudem für einen befristeten Zeitraum von geltenden Regelungen und Standards abgewichen werden können. Gleichzeitig ist es erforderlich, die Integration derjenigen, die über eine gute Bleibeperspektive verfügen, zu verbessern." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Erfahrungen beim Arbeitsmarktzugang und der Arbeitsförderung von Asylsuchenden und Flüchtlingen: Erfahrungen der Arbeitsförderung. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/5944) (2015)

    Zitatform

    (2015): Erfahrungen beim Arbeitsmarktzugang und der Arbeitsförderung von Asylsuchenden und Flüchtlingen. Erfahrungen der Arbeitsförderung. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/5944). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/6339 (14.10.2015)), 11 S.

    Abstract

    "Beratung und Informationsmöglichkeiten zur Arbeitsförderung in Aufnahmeeinrichtungen, verfügbare Förderinstrumente und Leistungen, Anspruchsberechtigte und Inanspruchnahme, Finanzierung, Beschäftigungserlaubnisse für Geduldete, Abschiebungen aus der Arbeitsförderung; Beratung in Arbeitsagenturen und Jobcentern: Inanspruchnahme, personelle Ausstattung, Rechts- und Fremdsprachenkenntnisse, interkulturelle Kompetenz, Dolmetscher, Vermittler mit Migrationshintergrund, Kosten; Wechsel des Leistungsträgers im Verlauf des Anerkennungsverfahrens (insgesamt 26 Einzelfragen)" (Dokumentations- und Informationssystem Bundestag und Bundesrat - DIP)

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