FDZ-Literatur / FDZ Literature
Die FDZ-Literaturdatenbank umfasst neben Datensatzbeschreibungen und Methodenberichten die zahlreichen Forschungsarbeiten, die auf Basis der am FDZ angebotenen Daten entstanden sind. Hier finden Sie aktuell laufende Projekte von FDZ-Nutzenden.
Darüber hinaus stehen die Literaturdatenbank zum IAB-Betriebspanel sowie die Literaturdatenbank zum PASS zur Verfügung.
Apart from dataset descriptions and methodology reports, the FDZ literature database contains numerous research papers written on the basis of the data provided by the FDZ. Here you can find currently ungoing research projects of FDZ users.
In addition, literature databases on the IAB Establishment Panel and the Panel Study Labour Market and Social Security (PASS) are available for research.
- FDZ Publikationen / FDZ publications
- Arbeiten und Lernen im Wandel / Working and Learning in a Changing World (ALWA)
- BA-Beschäftigtenpanel / BA Employment Panel
- Berufliche Weiterbildung und lebenslanges Lernen (WeLL)/Further Training and Lifelong Learning (WeLL
- Berufstätigenerhebung 1989 (BTE1989) / Employment survey for East Germany (DDR) 1989 (BTE1989)
- Beschäftigtenbefragung "Bonuszahlungen, Lohnzuwächse und Gerechtigkeit" - BLoG
- Betriebsbefragung IAB-IZA-ZEW-Arbeitswelt 4.0 (BIZA) und DiWaBe-Beschäftigtenbefragung
- Biografiedaten dt. Sozialversicherungsträger / Biographical data of social insurances (BASiD)
- Children of Immigrants Longitudinal Survey in Four European Countries - Germany verknüpft mit administrativen Daten des IAB
- Daten der Treuhandanstalt verknüpft mit Betriebs-Historik-Panel (THA-BHP)
- Datensatz NEPS-SC1-ADIAB Neugeborene
- Datensatz NEPS-SC3-ADIAB Schüler Klasse 5
- Datensatz NEPS-SC4-ADIAB Schüler Klasse 9
- Datensatz NEPS-SC5-ADIAB Studierende
- Datensatz NEPS-SC6-ADIAB Erwachsene
- Datensatz SOEP-CMI-ADIAB
- Datenspeicher Gesellschaftliches Arbeitsvermögen verknüpft mit administrativen Daten des IAB (GAV-ADIAB) 1975-2019
- GAW-IAB-Gründerbefragung
- German Management and Organizational Practices (GMOP) Survey
- IAB-BAMF-SOEP Befragung von Geflüchteten
- IAB-Beschäftigtenstichprobe / IAB Employment Sample
- IAB-Betriebs-Historik-Panel / IAB Establishment History Panel
- IAB-Betriebspanel / IAB Establishment Panel
- IAB-Datensatz BeCovid
- IAB-Datensatz HOPP
- IAB-Linked-Employer-Employee-Datensatz (LIAB) / Linked Employer-Employee Data from the IAB
- IAB-Querschnittsbefragung / Cross-sectional survey
- IAB-SOEP Migrationsstichprobe (IAB-SOEP MIG)
- IAB-Stellenerhebung / IAB Job Vacancy Survey
- International Mobility Panel of Migrants in Germany (IMPa)
- IZA/IAB Administrativer Evaluationsdatensatz (AED und LED) / IZA Evaluation Dataset Survey
- Kundenbefragung zu Organisationsstrukturen nach SGB II / Client survey on German SGBII-Agencies
- LidA - Leben in der Arbeit
- Linked Inventor Biography Data
- Linked Personnel Panel (LPP)
- Mannheimer Unternehmenspanel (MUP) verknüpft mit Daten des IAB
- Panel Arbeitsmarkt und soziale Sicherung (PASS) / Panel Study Labour Market and Social Security
- Stichprobe Integrierter Employer-Employee Daten (SIEED)/Sample of Integrated Employer-Employee Data
- Stichprobe der Integr. Arbeitsmarktbiografien/Sample of integrated labour market biographies (SIAB)
- Stichprobe der Integrierten Grundsicherungsbiografien (SIG)
- Stichprobe des Administrative Wage and Labor Market Flow Panel (FDZ-AWFP)
- Studie Mentale Gesundheit bei der Arbeit (S-MGA)
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Literaturhinweis
Matchingprozesse auf beruflichen Teilarbeitsmärkten (2010)
Zitatform
Stops, Michael & Thomas Mazzoni (2010): Matchingprozesse auf beruflichen Teilarbeitsmärkten. In: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Jg. 230, H. 3, S. 287-312. DOI:10.1515/jbnst-2010-0303
Abstract
"Das Papier präsentiert neue Schätzungen von Matchingfunktionen mit Hilfe von Niveau- und Ratengrößen mit nach Berufen disaggregierten Daten für den deutschen Arbeitsmarkt für die Jahre 1982 bis 2003. Dabei stellt sich auf Grundlage der Schätzungen mit den Niveaugrößen ein im Vergleich zu anderen Studien verändertes Muster der Matchingfunktionen der beruflichen Teilarbeitsmärkte ein. Durch die Verwendung von Raten wird es möglich, Modellklassen zu verwenden, die zu den Eigenschaften der verfügbaren Daten besser passen. Es wurde ein Pooled-Mean-Group-Modell verwendet. Die Ergebnisse deuten auf positive Elastizitäten und deutlich sinkende Skalenerträge hin." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Regionale Bildungsdisparitäten und Beschäftigungsentwicklung (2010)
Tarazona, Mareike;Zitatform
Tarazona, Mareike (2010): Regionale Bildungsdisparitäten und Beschäftigungsentwicklung. In: Raumforschung und Raumordnung, Jg. 68, H. 6, S. 471-481. DOI:10.1007/s13147-010-0057-z
Abstract
"Bildung spielt in ökonomischen Studien und Theorien eine erhebliche Rolle für das Wachstum einer Volkswirtschaft. Internationale Analysen zum Zusammenhang von Bildung und Wachstum sind jedoch mit dem Problem schlechter Datenqualität und mangelnder Vergleichbarkeit behaftet, in regionalökonomischen Studien wird Bildung oft eher am Rande thematisiert. Die Studie legt Analysen zum regionalen Zusammenhang von Bildung und Beschäftigung in Deutschland vor, zeigt regionale Bildungsdisparitäten der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten auf und vergleicht verschiedene Bildungsvariablen. In einer Regression über 97 Raumordnungsregionen erweist sich das Wachstum verschiedener Bildungsvariablen, des Kapitalstocks und der erwerbsfähigen Bevölkerung als hochsignifikant für die Erklärung von Beschäftigungsentwicklung. Ein weiteres Ergebnis ist, dass sich regionale Bildungsdisparitäten im Zeitverlauf signifikant verstärken und somit auch zu einer regional disparaten Beschäftigungsentwicklung beitragen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Do changes in regulation affect employment duration in temporary help agencies? (2009)
Zitatform
Antoni, Manfred & Elke J. Jahn (2009): Do changes in regulation affect employment duration in temporary help agencies? In: Industrial and Labor Relations Review, Jg. 62, H. 2, S. 226-251., 2009-06-30. DOI:10.1177/001979390906200205
Abstract
Die Beschäftigungsdauer von Arbeitnehmern in Leiharbeitsfirmen gilt als wichtiger Indikator für deren Arbeitsplatzqualität. Die meisten Länder, die Leiharbeit gesetzlich regeln, tun dies, um ein Mindestniveau von Beschäftigungsstabilität zu gewährleisten. In den letzten drei Jahrzehnten wurde in Deutschland das Gesetz zur Leiharbeit (Arbeitnehmerüberlassungsgesetz) mehrfach liberalisiert. Diese aufeinanderfolgenden Reformen sollten auch Auswirkungen auf die Beschäftigungsdauer im Leiharbeitssektor gehabt haben. Durch Anwendung eines Mixed Proportional Hazard Rate-Modells auf Daten der Arbeitsverwaltung untersuchen die Autoren, ob sich die Beschäftigungsdauer als Reaktion auf die Reformen veränderte. Sie kommen zu dem Ergebnis, dass die wiederholte Verlängerung der Überlassungshöchstdauer die durchschnittliche Beschäftigungsdauer signifikant erhöht hat, während eine 'Liberalisierung' der Gesetzgebung, wie zum Beispiel die Zulassung befristeter Arbeitsverträge, die Beschäftigungsdauer eher verringert hat. (IAB)
Ähnliche Treffer
- frühere (möglw. abweichende) Version erschienen u.d.T.: "Do changes in regulation affect employment duration in temporary work agencies?" als: Universität Erlangen, Nürnberg, Lehrstuhl für Arbeitsmarkt- und Regionalpolitik. Diskussionspapiere , 44
- frühere (möglw. abweichende) Version erschienen u.d.T.: "Do changes in regulation affect employment duration in temporary work agencies?" als: Program for the study of Germany and Europe working paper series , 07. 01
- frühere (möglw. abweichende) Version erschienen u.d.T.: "Do changes in regulation affect employment duration in temporary work agencies?" als: IAB Discussion Paper , 18/2006
- frühere (möglw. abweichende) Version erschienen u.d.T.: "Do changes in regulation affect employment duration in temporary work agencies?" als: LASER discussion papers , 05
- frühere (möglicherweise abweichende) Version erschienen u.d.T. "Do changes in regulation affect employment duration in temporary work agencies?" als: IZA discussion paper, 2343
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Literaturhinweis
The importance of two-sided heterogeneity for the cyclicality of labour market dynamics (2009)
Zitatform
Bachmann, Ronald & Peggy David (2009): The importance of two-sided heterogeneity for the cyclicality of labour market dynamics. (Ruhr economic papers 124), Bochum u.a., 43 S.
Abstract
"Using two data sets derived from German administrative data, including a linked employer-employee data set, we investigate the cyclicality of worker and job flows. The analysis stresses the importance of two-sided labour market heterogeneity in this context, taking into account both observed and unobserved characteristics. We find that small firms hire mainly unemployed workers, and that they do so at the beginning of an economic expansion. Later on in the expansion, hirings more frequently result from direct job-to-job transitions, with employed workers moving to larger firms. Contrary to our expectations, workers moving to larger firms do not experience significantly larger wage gains than workers moving to smaller establishments. Furthermore, our econometric analysis shows that the interaction of unobserved heterogeneities on the two sides of the labour market plays a more important role for employed job seekers than for the unemployed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
New evidence on the dynamic wage curve for Western Germany: 1980-2004 (2009)
Zitatform
Baltagi, Badi H., Uwe Blien & Katja Wolf (2009): New evidence on the dynamic wage curve for Western Germany: 1980-2004. In: Labour economics, Jg. 16, H. 1, S. 47-51. DOI:10.1016/j.labeco.2008.03.002
Abstract
In Veröffentlichungen von 1994 stellten Blanchflower und Oswald ein "empirisches Gesetz der Ökonomie" vor: die Lohnkurve. In dem Beitrag wird die Lohnkurve für Westdeutschland auf der Basis disaggregierter regionaler Daten analysiert. Hierzu wird eine Stichprobe von 974.179 Arbeitskräften aus der IAB-Beschäftigtenstichprobe für den Zeitraum 1980-2004 verwendet. Es wird gezeigt, dass die Lohngleichung in hohem Maße autoregressiv ist, aber keineswegs eine Einheitswurzel aufweist. Die Lohnelastizität der regionalen Arbeitslosigkeit ist signifikant, aber relativ klein: zwischen -0,02 und -0,04. Eine Überprüfung der Sensitivität des Ergebnisses für unterschiedliche Gruppen von Arbeitskräften (junge vs. ältere Arbeitnehmer, Männer vs. Frauen, gering vs. hoch Qualifizierte, Inländer vs. Ausländer) erbringt, dass die Lohnelastizität umso größer ausfällt, je schwächer die Verhandlungsmacht der jeweiligen Gruppe bei Lohnverhandlungen ist. (IAB)
Beteiligte aus dem IAB
Wolf, Katja; -
Literaturhinweis
Evaluating the labor-market effects of compulsory military service: a regression-discontinuity approach (2009)
Zitatform
Bauer, Thomas K., Stefan Bender, Alfredo R. Paloyo & Christoph M. Schmidt (2009): Evaluating the labor-market effects of compulsory military service. A regression-discontinuity approach. (Ruhr economic papers 141), Bochum u.a., 39 S.
Abstract
"Wir identifizieren den kausalen Effekt der Wehrdienstpflicht für eingezogene Personen im Bezug auf den Arbeitsmarkt, in dem wir das regressions- discontinuity Design der Wehrpflicht in Deutschland während der 1950er untersuchen. Unverzerrte Schätzer des Wehrdienstes auf lebenslange Bezüge, Arbeitslöhne und Beschäftigung werden durch einen Vergleich von Männern erzielt, die vor dem 1. Juli 1937 (die 'Weiße Kohorte') geboren und damit von der Wehrdienstpflicht befreit waren, mit Männern, die an diesem als Grenze festgesetzten Tag oder kurz darauf geboren wurden und demzufolge eine positive Wahrscheinlichkeit aufweisen eingezogen zu werden. Als Ergebnis ist festzuhalten, dass der vermeintliche Einkommensvorteil und der durchschnittliche Mehrverdienst für die Personen, die dem Militär dienten, verschwinden, wenn Selektionseffekte berücksichtigt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
- spätere (möglw. abweichende) Version erschienen u.d.T.: "Evaluating the labor-market effects of compulsory military service" in: European Economic Review, Vol. 56, No. 4 (2012), S. 814-829
- auch erschienen u.d.T.: "Evaluating the labour-market effects of compulsory military service" als IAB Discussion Paper , 23/2009
- auch erschienen als: IZA discussion paper, 4535
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Literaturhinweis
Evaluating the labor-market effects of compulsory military service: a regression-discontinuity approach (2009)
Zitatform
Bauer, Thomas K., Stefan Bender, Alfredo R. Paloyo & Christoph M. Schmidt (2009): Evaluating the labor-market effects of compulsory military service. A regression-discontinuity approach. (IZA discussion paper 4535), Bonn, 35 S.
Abstract
"Wir identifizieren den kausalen Effekt der Wehrdienstpflicht für eingezogene Personen im Bezug auf den Arbeitsmarkt, in dem wir das regressions-discontinuity Design der Wehrpflicht in Deutschland während der 1950er untersuchen. Unverzerrte Schätzer des Wehrdienstes auf lebenslange Bezüge, Arbeitslöhne und Beschäftigung werden durch einen Vergleich von Männern erzielt, die vor dem 1. Juli 1937 (die 'Weiße Kohorte') geboren und damit von der Wehrdienstpflicht befreit waren, mit Männern, die an diesem als Grenze festgesetzten Tag oder kurz darauf geboren wurden und demzufolge eine positive Wahrscheinlichkeit aufweisen eingezogen zu werden. Als Ergebnis ist festzuhalten, dass der vermeintliche Einkommensvorteil und der durchschnittliche Mehrverdienst für die Personen, die dem Militär dienten, verschwinden, wenn Selektionseffekte berücksichtigt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
- auch erschienen u.d.T.: "Evaluating the labour-market effects of compulsory military service" als: IAB Discussion Paper , 23/2009
- spätere (möglw. abweichende) Version erschienen u.d.T.: "Evaluating the labor-market effects of compulsory military service" in: European Economic Review, Vol. 56, No. 4 (2012), S. 814-829
- auch erschienen als: Ruhr economic papers , 141
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Literaturhinweis
Evaluating the labour-market effects of compulsory military service (2009)
Zitatform
Bauer, Thomas K., Stefan Bender, Alfredo R. Paloyo & Christoph M. Schmidt (2009): Evaluating the labour-market effects of compulsory military service. (IAB-Discussion Paper 23/2009), Nürnberg, 34 S.
Abstract
"Wir identifizieren den kausalen Effekt der Wehrdienstpflicht für eingezogene Personen im Bezug auf den Arbeitsmarkt, in dem wir das regressions- discontinuity Design der Wehrpflicht in Deutschland während der 1950er untersuchen. Unverzerrte Schätzer des Wehrdienstes auf lebenslange Bezüge, Arbeitslöhne und Beschäftigung werden durch einen Vergleich von Männern erzielt, die vor dem 1. Juli 1937 (die 'Weiße Kohorte') geboren und damit von der Wehrdienstpflicht befreit waren, mit Männern, die an diesem als Grenze festgesetzten Tag oder kurz darauf geboren wurden und demzufolge eine positive Wahrscheinlichkeit aufweisen eingezogen zu werden. Als Ergebnis ist festzuhalten, dass der vermeintliche Einkommensvorteil und der durchschnittliche Mehrverdienst für die Personen, die dem Militär dienten, verschwinden, wenn Selektionseffekte berücksichtigt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
- auch erschienen u.d.T.: "Evaluating the labor-market effects of compulsory military service , a regression-discontinuity approach" als Ruhr economic papers , 141
- spätere (möglw. abweichende) Version erschienen in: European Economic Review, Vol. 56, No. 4 (2012), S. 814-829
- auch erschienen u.d.T.: "Evaluating the labor-market effects of compulsory military service , a regression-discontinuity approach" als: IZA discussion paper , 4535
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Literaturhinweis
Establishment-level wage effects of entering motherhood (2009)
Zitatform
Beblo, Miriam, Stefan Bender & Elke Wolf (2009): Establishment-level wage effects of entering motherhood. In: Oxford economic papers, Jg. 61, H. S1, S. i11-i34. DOI:10.1093/oep/gpn040
Abstract
In dem Beitrag werden Lohneffekte nach Erwerbsunterbrechungen von Frauen nach der Geburt des ersten Kindes untersucht. Dabei wird ein neuer Matching-Ansatz angewandt, der die Löhne der Berufsrückkehrerinnen mit den Löhnen von Kolleginnen im selben Betrieb vergleicht. Auf der Grundlage von administrative Daten für Deutschland werden Informationen zwei Jahren vor der Geburt des ersten Kindes für ein Fixed-Effects-Propensity-Score-Matching verwendet. Die Ergebnisse liefern neue Erkenntnisse zur Natur des Lohnabschlags, der mit Mutterschaft verbunden ist: Bei einem Abgleich mit betriebsspezifischen Effekten wird ein um 19 Prozent geringerer Lohn infolge der Geburt des ersten Kindes ermittelt. Ignoriert man die Zugehörigkeit zum gleichen Betrieb und führt eine Zuordnung über alle Betriebe durch, werden Lohneinbußen von 26 Prozent ermittelt. Hieraus wird gefolgert, dass die Selektion in die Betriebe ein wichtiger Faktor zur Erklärung der Lohnkluft (family wage gap) für Mütter ist. (IAB)
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Literaturhinweis
The age pattern of human capital and regional productivity: a spatial econometric study on German regions (2009)
Zitatform
Brunow, Stephan & Georg Hirte (2009): The age pattern of human capital and regional productivity. A spatial econometric study on German regions. In: Papers in regional science, Jg. 88, H. 4, S. 799-823., 2009-01-01. DOI:10.1111/j.1435-5957.2009.00228.x
Abstract
"We explore the impact of the age structure of human capital on average regional productivity by applying a spatial econometric analysis based on an augmented Lucas-type production function. We also apply a new definition of regional human capital focusing on its availability. The estimates provide evidence that there are age specific human capital effects in Germany and that a temporary increase in regional productivity could occur during the demographic transition. Furthermore, it becomes clear that the availability-based definition of human capital provides additional insight and so, could enrich future studies on regional human capital." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Der Einfluss der Altersstruktur auf das Wachstum und die Produktivität von Regionen (2009)
Zitatform
Brunow, Stephan (2009): Der Einfluss der Altersstruktur auf das Wachstum und die Produktivität von Regionen. Dresden, 147 S.
Abstract
"Die regionale altersstrukturelle Zusammensetzung in Europa und Deutschland ist sehr heterogen. In der Literatur werden viele Diskussionen darüber geführt, wie sich unter anderem Regionen in Zukunft entwickeln werden und ob es ggf. zu einer Entvölkerung einzelner Gebiete kommt. Allerdings sind bisher nur selten Untersuchungen vorgenommen worden, welche die Auswirkungen der altersstrukturellen Zusammensetzung auf die regionale Produktivität und das regionale Wachstum sind. Diese Lücke wird im Rahmen dieser Arbeit weiter vervollständigt. Zunächst wird ein neoklassisches Wachstumsmodell in Anlehnung an Mankiw, Romer und Weil (1992) angewandt und um öffentliche Investitionen erweitert. Das Untersuchungsfeld sind europäische und deutsche Regionen. Im Anschluss wird untersucht, inwiefern die regionale Altersstruktur Humankapitalexternalitäten generiert. Hierzu wird eine Produktionsfunktion in Anlehnung an Lucas (1988) geschätzt. Anschließend wird ein simultanes Gleichungssystem für eine Schätzgleichung motiviert, die der Arbeit von Baldwin (1999) folgt. Es zeigt sich, dass Unterschiede in der regionalen Produktivität und des Wachstums durch altersstrukturelle Variationen erklärt werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Migration and wage-setting: reassessing the labor market effects of migration (2009)
Zitatform
Brücker, Herbert & Elke J. Jahn (2009): Migration and wage-setting. Reassessing the labor market effects of migration. (Kieler Arbeitspapier 1502), Kiel, 76 S.
Abstract
Auf der Grundlage des Lohnkurvenansatzes werden die Arbeitsmarkteffekte von Migration in Deutschland untersucht. Die Lohnkurve geht von der Annahme aus, dass Löhne auf eine Veränderung der Arbeitslosenquote reagieren, wenn auch imperfekt. Hierdurch ist es möglich, die Lohn- und Beschäftigungseffekte von Migration gleichzeitig in einem allgemeinen Gleichgewichtsmodell abzuleiten. Die empirische Analyse basiert auf Daten der IAB-Beschäftigtenstichprobe, einer zweiprozentigen Stichprobe der deutschen Erwerbsbevölkerung. Die Ergebnisse belegen eine hohe Elastizität der Lohnkurve bei jungen Arbeitnehmern und Akademikern und eine geringe Elastizität bei ältereren Arbeitnehmern und Arbeitskräften mit Berufsausbildung. Die Lohn- und Beschäftigungseffekte von Migration fallen nur gering aus: Ein Anstieg der Erwerbsbevölkerung durch Einwanderung von einem Prozent bewirkt einen Anstieg der Arbeitslosenquote um weniger als 0,1 Prozentpunkte und reduziert die durchschnittlichen Löhne um weniger als 0,1 Prozentpunkte. (IAB)
Ähnliche Treffer
- frühere (möglw. abweichende) Version erschienen u.d.T.: "Migration and the wage curve , a structural approach to measure the wage and employment effects of migration" als: IZA discussion paper , 3423
- spätere (möglw. abweichende) Version erschienen in: The Scandinavian Journal of Economics, (2010)
- frühere (möglw. abweichende) Version erschienen u.d.T.: "Migration and the wage-setting curve , reassessing the labor market effects of migration" als: Aarhus School of Business. Working paper , 08-04
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Literaturhinweis
The labor market impact of immigration in Western Germany in the 1990's (2009)
Zitatform
D'Amuri, Francesco, Gianmarco I. P. Ottaviano & Giovanni Peri (2009): The labor market impact of immigration in Western Germany in the 1990's. (CReAM discussion paper 2009,10), London, 53 S.
Abstract
"In this article we measure the effects of recent immigration on the Western German labor market looking at both wage and employment effects. Refining administrative data for the period 1987-2001 to account for ethnic German immigrants and immigrants from Eastern Germany, we find that the substantial immigration of the 1990's had very little adverse effects on native wages and on their employment levels. Instead, it had a sizable adverse employment effect as well as a small adverse wage effect on previous waves of immigrants. These asymmetric results are partly driven by a higher degree of substitution between old and new immigrants in the labor market. In a simple calculation we show that the largest aggregate effect of new immigration on natives and old immigrants comes from the increased costs of unemployment benefits to old immigrants. Those costs could be eliminated in a world of wage flexibility and no unemployment insurance in which immigration would not have any negative employment effect but only moderate wage effects." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Revisiting the German wage structure (2009)
Zitatform
Dustmann, Christian, Johannes Ludsteck & Uta Schönberg (2009): Revisiting the German wage structure. In: The Quarterly Journal of Economics, Jg. 124, H. 2, S. 843-881.
Abstract
In dem Beitrag wird gezeigt, dass die Lohnungleichheit - im Gegensatz zur allgemeinen Auffassung - in den letzten drei Jahrzehnten in Westdeutschland zugenommen hat. Während der 1980er Jahre hat sich diese Zunahme auf den Bereich der hohen Einkommen konzentriert; in den 1990er Jahren trat sie auch im Bereich der niedrigen Einkommen auf. Die Ergebnisse bestätigen die Auffassung, dass technischer Wandel in Deutschland und in den USA für die stärkere Einkommensverteilung im Bereich der hohen Einkommen verantwortlich ist. Die Veränderungen im Bereich der niedrigen Einkommen lassen sich besser durch einzelne Ereignisse wie Angebotsschocks und Veränderungen der Arbeitsmarktinstitutionen erklären. Dies geschah in Deutschland ein Jahrzehnt später als in den USA. (IAB)
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Literaturhinweis
Employment, wages, and the economic cycle: differences between immigrants and natives (2009)
Zitatform
Dustmann, Christian, Albrecht Glitz & Thorsten Vogel (2009): Employment, wages, and the economic cycle. Differences between immigrants and natives. (IZA discussion paper 4432), Bonn, 43 S.
Abstract
"In this paper, we analyse differences in the cyclical pattern of employment and wages of immigrants and natives for two large immigrant receiving countries, Germany and the UK. We show that, despite large differences in their immigrant populations, there are similar and significant differences in cyclical responses between immigrants and natives in both countries, even conditional on education, age, and location. We decompose changes in outcomes into a secular trend and a business cycle component. We find significantly larger unemployment responses to economic shocks for low-skilled workers relative to high-skilled workers and for immigrants relative to natives within the same skill group. There is little evidence for differential wage responses to economic shocks. We offer three explanations for these findings: an equilibrium search model, where immigrants experience higher job separation rates, a model of dual labour markets, and differences in the complementarity of immigrants and natives to capital." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Mittelfristige Einkommensentwicklung in Sachsen: Gutachten im Auftrag der Landtagsfraktion Bündnis90/Die Grünen im Sächsischen Landtag (2009)
Zitatform
Döll, Sebastian, Wolfgang Nagl & Christian Thater (2009): Mittelfristige Einkommensentwicklung in Sachsen. Gutachten im Auftrag der Landtagsfraktion Bündnis90/Die Grünen im Sächsischen Landtag. (Ifo-Dresden-Studien 48), München, 58 S.
Abstract
"In Anbetracht rückläufiger Bevölkerungszahlen und einer zugleich alternden Bevölkerung einerseits sowie der vereinbarten Degression des Solidarpaktes II für die neuen Bundesländer ist davon auszugehen, dass die wirtschaftliche Entwicklung im Freistaat Sachsen in den kommenden Jahren eher gedämpft verlaufen wird. Um diese Vermutung quantitativ zu untermauern, wurden in dieser Studie zum einen ökonometrische Projektionsrechnungen zur weiteren wirtschaftlichen Entwicklung in Sachsen vorgenommen. Dabei wurden insbesondere auch die regional unterschiedlichen Ausgangsbedingungen und die daraus resultierenden regionalen Differenzierungen betrachtet; es konnte gezeigt werden, dass insbesondere die eher ländlich geprägten Räume in Sachsen von den zu erwartenden negativen Auswirkungen der demographischen Entwicklung betroffen sein werden, während die Ballungszentren (Dresden und Leipzig, mit Einschränkungen auch Chemnitz) aufgrund ihrer wirtschaftsstrukturellen Besonderheiten und bestehender Agglomerationsvorteile von diesen Einflüssen weitgehend unbeeinflusst bleiben dürften.
Ein in der öffentlichen Diskussion stark diskutiertes Thema ist die Frage, in welchem Umfang in Zukunft mit Altersarmut in Ostdeutschland zu rechnen sein wird. Im Rahmen der Studie wurde gezeigt, dass es im Vergleich zu heute bis zum Jahr 2020 zu einer starken Ausdifferenzierung der Einkommenssituation in der Gesetzlichen Rentenversicherung in Ostdeutschland kommen wird. Zwar werden die Neurentner des Jahres 2020 gegenüber den heutigen Neurentnern im Durchschnitt nur eine leichte Verringerung der Entgeltpunkte hinzunehmen haben; die Streuung nimmt aber stark zu. Vor allem für gering qualifizierte Arbeitnehmer sowie für Frauen besteht das Risiko von Altersarmut, soweit keine anderweitige Absicherung (z. B. über Familienangehörige, betriebliche Rentenansprüche, Kapitaleinnahmen) besteht. Allerdings handelt es sich hierbei nicht um ein spezifisch ostdeutsches (oder sächsisches) Phänomen; ähnlich stellt sich die Situation auch in Westdeutschland dar. Im Bestand schlagen sich diese Änderungen erst nach und nach nieder. Dementsprechend ist die Streuung der Alterseinkünfte im Rentenbestand deutlich geringer als bei den Neurentnern." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
The determinants of joint residential and job location choices: a mixed logit approach (2009)
Ebertz, Alexander;Zitatform
Ebertz, Alexander (2009): The determinants of joint residential and job location choices. A mixed logit approach. (Ifo working paper 82), München, 40 S.
Abstract
"This paper empirically investigates the household's decision to reside and work either in the central metropolitan area, or in the surrounding nonmetropolitan area, or to commute between the two regions. As economic theory suggests the location decision amounts to trading off wages, housing costs, and commuting time. A mixed logit model is employed to quantify the interaction effects of these economic factors in the joint residential and job location choice. The empirical approach does not rely on the restrictive IIA assumption and allows for arbitrary correlation patterns between coefficients. Using data from a recent survey of more than half a million German households, the elasticities of individual location choice with respect to wages, housing costs, and commuting time are estimated. The results show that individual valuations of these factors are of the expected signs but vary substantially in the population. Shifts in consumer surplus and in the spatial distribution of households that are associated with changes in the determinants of location choice are calculated based on the empirical estimates." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Have labour market reforms at the turn of the millennium changed job durations of the new entrants?: a comparative study for Germany and Italy (2009)
Zitatform
Giannelli, Gianna Claudia, Ursula Jaenichen & Claudia Villosio (2009): Have labour market reforms at the turn of the millennium changed job durations of the new entrants? A comparative study for Germany and Italy. (IZA discussion paper 4591), Bonn, 40 S.
Abstract
"According to the aims of the labour market reforms of the 90s implemented in many European countries, workers may stay at their first job for a shorter time, but should be able to switch jobs easily. This would generate a trade-off between job opportunities and job stability. This paper addresses this issue using administrative longitudinal data for Germany and Italy, taken as representative examples of continuous and isolated reforms, respectively. The estimated piecewise constant job and employment duration models show that changes in the durations of the first job and employment - measured as the sum of multiple consecutive jobs - are observed in periods of labour market reforms. However, the existence of a trade-off is not confirmed by the results. In Germany, men have experienced an increase in employment stability over time, mated with somewhat longer job durations, while women have not benefitted from an increase in employment durations as a compensation for the marked decrease in their first job durations. In Italy, employment stability of the new entrants of both sexes has not improved after the reforms. The reduction in the duration of the first job has not been counterbalanced by an increase in the opportunity to find rapidly another job. These results suggest that the objective of increasing job opportunities by means of labour market deregulation has not been fully achieved." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Beteiligte aus dem IAB
Jaenichen, Ursula;Ähnliche Treffer
auch erschienen als: LABORatorio Riccardo Revelli working paper , 95 -
Literaturhinweis
Have labour market reforms at the turn of the millennium changed job durations of the new entrants?: a comparative study for Germany and Italy (2009)
Zitatform
Giannelli, Gianna Claudia, Ursula Jaenichen & Claudia Villosio (2009): Have labour market reforms at the turn of the millennium changed job durations of the new entrants? A comparative study for Germany and Italy. (LABORatorio Riccardo Revelli working paper 95), Turin, 38 S.
Abstract
"According to the aims of the labour market reforms of the 90s implemented in many European countries, workers may stay at their first job for a shorter time, but should be able to switch jobs easily. This would generate a trade-off between job opportunities and job stability. This paper addresses this issue using administrative longitudinal data for Germany and Italy, taken as representative examples of continuous and isolated reforms, respectively. The estimated piecewise constant job and employment duration models show that changes in the durations of the first job and employment - measured as the sum of multiple consecutive jobs - are observed in periods of labour market reforms. However, the existence of a trade-off is not confirmed by the results. In Germany, men have experienced an increase in employment stability over time, mated with somewhat longer job durations, while women have not benefited from an increase in employment durations as a compensation for the marked decrease in their first job durations. In Italy, employment stability of the new entrants of both sexes has not improved after the reforms. The reduction in the duration of the first job has not been counterbalanced by an increase in the opportunity to find rapidly another job. These results suggest that the objective of increasing job opportunities by means of labour market deregulation has not been fully achieved." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Beteiligte aus dem IAB
Jaenichen, Ursula;Ähnliche Treffer
auch erschienen als: IZA discussion paper , 4591 -
Literaturhinweis
Lohnt sich Mobilität?: Einkommensperspektiven in internen und externen Arbeitsmärkten in den ersten Berufsjahren (2009)
Hacket, Anne;Zitatform
Hacket, Anne (2009): Lohnt sich Mobilität? Einkommensperspektiven in internen und externen Arbeitsmärkten in den ersten Berufsjahren. Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 268 S., Anhang.
Abstract
"Ob die zunehmende Flexibilität des Arbeitsmarktes Chance oder Gefahr für die Beschäftigten ist, lässt sich nur aus einer empirischen Untersuchung ihrer Folgen erschließen - doch dies gilt nicht weniger für betriebsstabile Beschäftigung. Die Studie ist daher vergleichend angelegt: Auf der Basis von Längsschnittuntersuchungen an einer repräsentativen Stichprobe bietet sie erstmals gesicherte Zahlen zu den Wirkungen von Betriebsmobilität und Betriebsstabilität auf das Einkommen von Berufsanfängern. Sie untermauert zugleich die Bedeutung der Kontextfaktoren Qualifikation und Region (West- oder Ostdeutschland) und leistet damit einen Beitrag zur Erforschung der sozialen Ungleichheit und der berufsfachlichen Arbeitsmärkte in Deutschland." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Household income, poverty and wealth (2009)
Hauser, Richard;Zitatform
Hauser, Richard (2009): Household income, poverty and wealth. (RatSWD working paper 53), Berlin, 14 S.
Abstract
"This paper concentrates on official statistics on household income, poverty, and wealth. It characterizes the main research questions in this field, and it presents an overview of the available statistics and Scientific Use Files produced by the four Research Data Centers (RDC) in Germany. (RDC of the Federal Statistical Office; RDC of the Statistical Offices of the German states; RDC of the German Labor Office; RCD of the German Pension Insurance). We support the recommendations of a peer review group for the Federal Statistical Office based on the European Statistics Code of Practice, and suggest peer reviews for all data producing bodies including ministries. We repeat a recommendation of a former Commission to find ways of distributing Scientific Use Files to reliable foreign research institutes. Special recommendations refer to the improvement of survey methods and extended questionnaires of the Income and Consumption Survey (EVS) and the German contribution to the European Statistics on Income and Living Conditions (EU SILC). We also recommend a harmonization of the administrative statistics on the various minimum benefit programs, and the development of a single Scientific Use Files for all minimum benefit recipients." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Human capital externalities in Western Germany (2009)
Zitatform
Heuermann, Daniel F. (2009): Human capital externalities in Western Germany. (IAAEG discussion paper 2009,03), Trier, 45 S.
Abstract
"The paper sheds light on the impact of local human capital endowments on individual wages in Western Germany. Using panel data it shows that regional wage differentials are partly attributable to localized human capital externalities arising from the regional share of highly qualified workers. Employing the regional number of public schools and of students as instrumental variables, the paper shows that human capital externalities are underestimated in ordinary panel regressions for highly qualified workers due to supply shifts of workers of different skills. An analysis by sector reveals that human capital externalities are more pronounced in manufacturing than in the service sector. We find indication that highly qualified workers benefit from intraindustry knowledge spillovers, while non-highly qualified workers profit from pecuniary externalities between industries. Our findings are stable among a variety of indicators of regional human capital and robust to the inclusion of other sources of increasing returns, as well as wage curve, price level, and amenity effects." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Career networks and job matching: evidence on the microeconomic foundations of human capital externalities (2009)
Zitatform
Heuermann, Daniel F. (2009): Career networks and job matching. Evidence on the microeconomic foundations of human capital externalities. (IAAEG discussion paper 2009,01), Trier, 39 S.
Abstract
"Inspired by the literature on the importance of local career networks for the quality of labor market matches we investigate whether human capital externalities arise from higher job matching efficiency in skilled regions. Using two samples of highly qualified workers in Germany, we find that increasing the regional share of highly qualified workers by one standard deviation raises wages on the incidence of job change by up to three percent, pointing to the importance of improved job matching opportunities in human capital rich regions as a microeconomic source of human capital externalities. Evidence on regional differences in job change behavior suggests that human capital networks enable young workers to change jobs more easily and to thereby increase matching efficiency, which in turn reduces the overall number of job changes needed until an efficient match is reached. Benefits from improved matching opportunities predominantly arise from human capital networks enabling workers in skilled regions to change jobs within an industry and, thus, to capitalize on their industry-specific human capital." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Regionale Unterschiede im "Gender Pay Gap": Lohnabstand von Frauen in der Stadt kleiner als auf dem Land (2009)
Zitatform
Hirsch, Boris, Marion König & Joachim Möller (2009): Regionale Unterschiede im "Gender Pay Gap": Lohnabstand von Frauen in der Stadt kleiner als auf dem Land. (IAB-Kurzbericht 22/2009), Nürnberg, 7 S.
Abstract
"In Großstädten ist das allgemeine Lohnniveau für junge (Vollzeit-)Beschäftigte (im Alter von 25 bis 34 Jahren) mit niedriger oder mittlerer Qualifikation bedeutend höher als in ländlichen Gebieten. Dies gilt für Frauen wie für Männer. Aber noch immer werden junge Frauen geringer entlohnt als ihre männlichen Kollegen. Dabei ist der Lohnabstand zwischen Frauen und Männern auf dem Land deutlich höher als in Großstädten. Obwohl in diesen beiden untersuchten Regionstypen die unerklärte geschlechtsspezifische Lohnlücke (Gender Pay Gap) für junge Arbeitnehmer über die letzten dreißig Jahre (Untersuchungszeitraum 1975 bis 2004) hinweg deutlich geschrumpft ist, verharrt der Abstand zwischen beiden nahezu konstant bei rund 10 Prozentpunkten. Für eine Angleichung der geschlechtsspezifischen Lohnunterschiede zwischen Stadt und Land gibt es keinerlei Hinweise." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Möller, Joachim;Weiterführende Informationen
- Durchschnittliche unbereinigte Lohnlücke nach Regionstyp 1975 bis 2004
- Unerklärte geschlechtsspezifische Lohnlücke nach Regionstyp 1975 bis 2004
- Durchschnittliche unbereinigte Lücke zwischen den Bruttotagesverdiensten von vollzeitbeschäftigten Frauen und Männern
- Durchschnittliche Bruttotagesentgelte von vollzeitbeschäftigten Frauen und Männern
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Literaturhinweis
Frauenlöhne in der Zeitarbeit: Auch Geld ist relativ (2009)
Zitatform
Jahn, Elke J. (2009): Frauenlöhne in der Zeitarbeit: Auch Geld ist relativ. In: IAB-Forum H. 1, S. 38-43. DOI:10.3278/IFO0901W038
Abstract
"Frauen finden immer häufiger einen Job in der Zeitarbeitsbranche. Mittlerweile sind dort beinahe ein Drittel aller Beschäftigten weiblich. Zieht man die Bruttolöhne als Maßstab heran, erscheint die Entlohnung zunächst spärlich, da sie deutlich unter der Entlohnung in anderen Branchen liegt. Allerdings ist bei der Interpretation Vorsicht angesagt, denn Leiharbeitnehmerinnen unterscheiden sich grundlegend von erwerbstätigen Frauen in anderen Wirtschaftszweigen. Differenziert man beim Vergleich der Gruppen nach persönlichen Eigenschaften, Erwerbsbiografie und Beschäftigungsmerkmalen, lassen sich etwa die Hälfte der Lohnunterschiede durch Produktivitätsunterschiede erklären. Ferner verdienen Leiharbeiterinnen bereits bevor sie einen Job in der Branche akzeptieren sehr viel weniger als die Vergleichsgruppe. Auch finden sich keine Hinweise, dass eine Tätigkeit in der Zeitarbeitsbranche Frauen stigmatisiert. Sie müssen langfristig nicht mit Lohneinbußen rechnen, wenn sie nach einem Zeitarbeitsjob eine Beschäftigung außerhalb der Branche aufnehmen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Regionale Verteilung der Beschäftigung in Deutschland: Panel- und Zähldatenmodelle (2009)
Koch, Anke;Zitatform
Koch, Anke (2009): Regionale Verteilung der Beschäftigung in Deutschland. Panel- und Zähldatenmodelle. (Schriften zur empirischen Wirtschaftsforschung 14), Frankfurt am Main: Lang, 157 S.
Abstract
"Der Arbeitsmarkt ist ein elementarer Bestandteil der Konjunktur eines Landes und seiner Regionen. Diese Arbeit analysiert die regionalen Arbeitsmärkte in Deutschland, wobei der Fokus auf der Analyse des Einflusses verschiedener Qualifikationsniveaus von Beschäftigten liegt. Mit Hilfe einer räumlichen Paneldatenanalyse werden die Einflussfaktoren des Beschäftigungswachstums herausgearbeitet und es wird untersucht, ob die Qualifikationsstruktur der Beschäftigten einen signifikanten Einfluss auf das Wachstum hat. Eine zweite empirische Analyse beschäftigt sich anhand von Zähldatenmodellen mit der Fragestellung, ob das Qualifikationsniveau eines Beschäftigten einen Einfluss auf die Wahl seiner Arbeitsmarktregion hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Is there a growing risk of old-age poverty in East Germany? (2009)
Zitatform
Krenz, Stefan, Wolfgang Nagl & Joachim Ragnitz (2009): Is there a growing risk of old-age poverty in East Germany? In: C. Wey & K. F. Zimmermann (Hrsg.) (2009): Twenty years of economic reconstruction in East Germany (Applied economics quarterly supplement, 60), S. 35-50.
Abstract
"Is old-age poverty becoming a serious problem in Germany? Long-term unemployment and increasing disruptions in employment biographies induce shrinking retirement arrangements. We analyze the income security through the statutory pension scheme, which is still the most important income source for pensioners. Therefore we develop a micro-simulation-model to compare the situation of new retirees in 2020-2022 to those in 2004-2006. We do this for the most common household-types in East and West Germany in respect to gender and education in order to find specific differences. For both parts of Germany education is the key to a sufficient statutory pension. The currently higher average pensions in East Germany will decrease over time. In general, the probability of old-age poverty increases. Our findings help to clarify the risk of post-retirement poverty for specific household constellations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Die Entwicklung der Ansprüche an die gesetzliche Rentenversicherung bis zum Jahr 2020 (2009)
Zitatform
Krenz, Stefan & Wolfgang Nagl (2009): Die Entwicklung der Ansprüche an die gesetzliche Rentenversicherung bis zum Jahr 2020. In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 16, H. 2, S. 13-23.
Abstract
"Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und der damit einhergehenden Alterung der Gesellschaft in Ostdeutschland ist es unerlässlich, sich insbesondere mit der Einkommenslage der älteren Bevölkerung auseinander zu setzen. Dies gilt umso mehr, als vielfach vermutet wird, dass aufgrund unterbrochener Erwerbsbiographien und insgesamt niedriger beitragspflichtiger Einkommen für die Zukunft ein gravierendes Problem der Altersarmut entstehen könnte. In dem Beitrag soll der Frage nachgegangen werden, inwieweit diese Befürchtungen eine empirische Basis haben. Konkret soll die Frage beantwortet werden, wie sich die Situation der Neurentner in den Jahren 2020-2022 im Vergleich zur Situation der Neurentner 2004-2006 darstellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
A fragile pillar: Statutory pensions and the risk of old-age poverty in Germany (2009)
Zitatform
Krenz, Stefan & Wolfgang Nagl (2009): A fragile pillar: Statutory pensions and the risk of old-age poverty in Germany. (Ifo working paper 76), München, 26 S.
Abstract
"The statutory pension system is still the most important income source among senior citizens in Germany. Due to increasing disruptions in employment biographies since the 1970s and due to the mass unemployment in Eastern Germany since the 1990s, there is a growing fear of post-retirement poverty in Germany. We develop a micro-simulation model to compare the distribution of statutory pension incomes for new retirees in 2020 with those in 2004. The pension income distribution is calculated for Eastern and Western Germany separately, for men and women, and for different skill levels. Throughout Germany, we find a growing post-retirement poverty, especially for lowskilled workers. Eastern Germany will lose its current advantage in terms of high pensions and low inequality." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Reform of unemployment compensation in Germany: a nonparametric bounds analysis using register data (2009)
Zitatform
Lee, Sokbae & Ralf A. Wilke (2009): Reform of unemployment compensation in Germany. A nonparametric bounds analysis using register data. In: Journal of business and economic statistics, Jg. 27, H. 2, S. 193-205. DOI:10.1198/jbes.2009.0014
Abstract
"Economic theory suggests that an extension of the maximum length of entitlement for unemployment benefits increases the duration of unemployment. Empirical results for the reform of the unemployment compensation system in Germany during the 1980s are less clear. The analysis in this article is motivated by recent developments in econometrics for partial identification. We use extensive administrative data with the drawback that we can only observe lower and upper bounds for the true unemployment duration. For this reason we bound the reform effect on unemployment duration taking account of the fact that observed unemployment spells are only interval data. We identify a systematic increase in unemployment duration in response to the reform in samples that amount to about 10% of the unemployment spells for the treatment group." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
The impact of European integration on wage differentials in the Bavarian-Czech border region (2009)
Zitatform
Moritz, Michael (2009): The impact of European integration on wage differentials in the Bavarian-Czech border region. In: Wirtschafts- und Sozialstatistisches Archiv, Jg. 3, H. 2, S. 137-151., 2009-07-01. DOI:10.1007/s11943-009-0065-z
Abstract
"Die Arbeitsmärkte in Grenzregionen zu den mittelosteuropäischen EU-Mitgliedern sind von der wirtschaftlichen Integration Europas besonders betroffen. Durch die geographische Nähe sollten sich dort die relativen Änderungen in der Arbeitsnachfrage überdurchschnittlich auswirken. Dem Feenstra-Hanson-Modell zufolge verlieren geringqualifizierte Arbeitnehmer im Grenzland überproportional, während Hochqualifizierte die Gewinner der Handelsliberalisierung sind. Auf Basis der Daten der IAB-Beschäftigtenstichprobe und der Beschäftigten-Historik werden die Lohndifferentiale zwischen Arbeitnehmern in der Grenzregion Ostbayern und dem restlichen westdeutschen Bundesgebiet geschätzt. Nach diesen Schätzungen kam es Anfang der 1990er Jahre für einen Großteil der Arbeitnehmer in Ostbayern zu einem Aufholprozess, während seit 1995 der Lohnabstand wieder wächst." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The creative class, bohemians and local labor market performance: a micro-data panel study for Germany 1975-2004 (2009)
Zitatform
Möller, Joachim & Annie Tubadji (2009): The creative class, bohemians and local labor market performance. A micro-data panel study for Germany 1975-2004. In: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Jg. 229, H. 2/3, S. 270-291. DOI:10.1515/jbnst-2009-2-312
Abstract
Ziel des Beitrags ist eine empirische Überprüfung von Richard Floridas Ansatz einer Kreativen Klasse mittels Paneldaten für 323 westdeutsche Regionen im Zeitraum 1975-2004. Unter Anwendung eines dynamischen Systemansatzes auf der Basis der GMM-Methode kommt die Studie zu dem Ergebnis, dass die lokale Konzentration einer kreativen Klasse eine prognostische Aussagekraft für die ökonomische Entwicklung einer Region hat und traditionellen Indikatoren zur Messung von Humankapital überlegen ist. Die Ergebnisse bestätigen jedoch nicht Floridas Hypothese, dass eine lokale Konzentration von Bohemiens als Magnet für die Kreative Klasse wirkt. Sie zeigen vielmehr, dass die kreative Klasse von günstigen ökonomischen Bedingungen wie Beschäftigungswachstum oder Steigerung der Lohnsumme angezogen wird. (IAB)
Beteiligte aus dem IAB
Möller, Joachim; -
Literaturhinweis
The creative class, bohemians and local labor market performance: a micro-data panel study for Germany 1975-2004 (2009)
Zitatform
Möller, Joachim & Annie Tubadji (2009): The creative class, bohemians and local labor market performance. A micro-data panel study for Germany 1975-2004. (ZEW discussion paper 2008-135), Mannheim, 36 S.
Abstract
Ziel des Beitrags ist eine empirische Überprüfung von Richard Floridas Ansatz einer Kreativen Klasse mittels Paneldaten für 323 westdeutsche Regionen im Zeitraum 1975-2004. Unter Anwendung eines dynamischen Systemansatzes auf der Basis der GMM-Methode kommt die Studie zu dem Ergebnis, dass die lokale Konzentration einer kreativen Klasse eine prognostische Aussagekraft für die ökonomische Entwicklung einer Region hat und traditionellen Indikatoren zur Messung von Humankapital überlegen ist. Die Ergebnisse bestätigen jedoch nicht Floridas Hypothese, dass eine lokale Konzentration von Bohemiens als Magnet für die Kreative Klasse wirkt. Sie zeigen vielmehr, dass die kreative Klasse von günstigen ökonomischen Bedingungen wie Beschäftigungswachstum oder Steigerung der Lohnsumme angezogen wird. (IAB)
Beteiligte aus dem IAB
Möller, Joachim; -
Literaturhinweis
Wage dispersion in Germany and the US: is there compression from below? (2009)
Möller, Joachim;Zitatform
Möller, Joachim (2009): Wage dispersion in Germany and the US. Is there compression from below? In: P. J. J. Welfens & J. T. Addison (Hrsg.) (2009): Innovation, employment and growth policy issues in the EU and the US, S. 41-59.
Abstract
Seit den 1970er Jahren zeigen sich tiefgreifende Unterschiede auf den Arbeitsmärkten der USA und der kontinentaleuropäischen Länder. Die im Vergleich zu den USA geringere europäische Beschäftigungsquote wird in der Regel auf eine zu starke Regulierung des Arbeitsmarktes in Europa zurückgeführt. Die USA gelten dabei als leuchtendes Beispiel für Flexibilität und Marktfreiheit, während Deutschland und Frankreich als Bollwerke institutioneller Regulierung, gewerkschaftlichen Einflusses und komfortabler sozialstaatlicher Leistungen gesehen werden. Bezogen auf die Lohn- und Einkommensstruktur wird angenommen, dass diese im Vergleich zu den USA sehr viel undifferenzierter ist. Der Beitrag vergleicht die Lohn- und Einkommensstruktur in den USA und Europa. Im Fokus steht dabei die Frage, ob es insbesondere in Deutschland einen Lohndruck von unten gibt, der dazu führt, dass trotz eines fehlenden Mindestlohns das Tariflohnniveau und das Lohnniveau insgesamt zu hoch ist, so dass man von einer Deformation der Lohn- und Einkommensstruktur sprechen kann. Die Analyse kommt zu dem Ergebnis, dass die Einkommensstruktur nicht entscheidend für die unbefriedigende Situation niedrigqualifizierter Arbeitnehmer auf dem deutschen Arbeitsmarkt ist. Es müssen weitere Komponenten wie Ausbildungsstand, berufliche Erfahrung und Wirtschaftszweig mit einbezogen werden. (IAB)
Beteiligte aus dem IAB
Möller, Joachim;Ähnliche Treffer
- auch erschienen in: International Economics and Economic Policy, Vol. 5, No. 4 (2008), S. 345-361
- frühere (möglw. abweichende) Version erschienen u.d.T.: Wage dispersion in Germany compared to the US , is there evidence for compression from below? / Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung, Mannheim (Hrsg.). Mannheim, 2005
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Literaturhinweis
Die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund in städtische Arbeitsmärkte: dargestellt am Beispiel der Stadt Stuttgart (2009)
Plahuta, Simone;Zitatform
Plahuta, Simone (2009): Die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund in städtische Arbeitsmärkte. Dargestellt am Beispiel der Stadt Stuttgart. (Wirtschaftsgeographie 42), Münster u.a.: LIT, 272 S.
Abstract
"Menschen mit Migrationhintergrund leben häufig in Großstädten. Dort wird ihr Anteil voraussichtlich weiter zunehmen. Gleichzeitig konzentrieren sie sich auf Branchen, die sich durch geringe Einkommen, schlechte Arbeitsbedingungen und im Zuge des wirtschaftlichen Strukturwandels durch Arbeitsplatzabbau auszeichnen. Aus dieser Kombination heraus steigt die Gefahr der sozialen Ausgrenzung für eine zunehmend größer werdende städtische Bevölkerungsgruppe. Diese Arbeit untersucht Struktur, Dynamik und Perspektiven der beruflichen Integration von Menschen mit Migrationshintergrund in einem großstädtischen Raum und erörtert die gesellschaftlichen Konsequenzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Bewegungen auf dem Arbeitsmarkt: eine Analyse aus gesamtwirtschaftlicher Perspektive (2009)
Zitatform
Rothe, Thomas (2009): Bewegungen auf dem Arbeitsmarkt. Eine Analyse aus gesamtwirtschaftlicher Perspektive. (IAB-Bibliothek 317), Bielefeld: Bertelsmann, 182 S. DOI:10.3278/300663w
Abstract
"Bewegungen auf dem Arbeitsmarkt sind von zentraler Bedeutung für die Entwicklung von Arbeitslosigkeit und Erwerbstätigkeit. Die Dissertation widmet sich vor allem der empirischen Auseinandersetzung mit Bewegungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt aus gesamtwirtschaftlicher Perspektive. Es werden verschiedene Datenquellen des IAB verwendet, um die Fluktuation von Arbeitskräften (Worker Flows) und Arbeitsplätzen (Job Flows) sowie Zugänge in und Abgänge aus Arbeitslosigkeit zu ermitteln. Kennzahlen der Arbeitsmarktbewegungen für Westdeutschland werden mit der wirtschaftlichen Entwicklung korreliert. Es zeigt sich, dass in der Rezession Arbeitsplätze vernichtet werden und im Aufschwung zusätzliche Stellen entstehen. Jedoch reagieren nicht alle Wirtschaftszweige auf die wirtschaftliche Entwicklung, indem sie die Zahl der Arbeitsplätze anpassen. So stellen vor allem Betriebe in der Güterproduktion, im Handel und im Dienstleistungssektor während einer Boomphase verstärkt Mitarbeiter ein. Weiterhin erweisen sich die Eintritte in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung als prozyklisch, während Kündigungen und Entlassungen in den meisten Sektoren nahezu unabhängig von der wirtschaftlichen Entwicklung sind. Die Berechnung und Darstellung der Arbeitsmarktübergänge in einer Arbeitskräftegesamtrechnung (AGR) bilden den zweiten Schwerpunkt der Dissertation. Hierzu werden die historischen Hintergründe der Arbeitskräftegesamtrechnung des IAB, die Besonderheiten der verschiedenen Datenquellen sowie die Schätzmethode, das ADETON-Modell, ausführlich beschrieben. Eine detaillierte Darstellung der Abgänge aus Arbeitslosigkeit und der Zugänge in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zeigt, dass der deutsche Arbeitsmarkt dynamischer ist als vielfach angenommen wird. Die Wahrscheinlichkeit, die Arbeitslosigkeit innerhalb eines Jahres zu verlassen, liegt bei rund 60 Prozent. Von diesen Abgängen aus Arbeitslosigkeit wechselt etwa die Hälfte in Erwerbstätigkeit. Ein bedeutender Teil der Arbeitslosen verbleibt länger als ein Jahr in Arbeitslosigkeit. Für diese Gruppe besteht nach wie vor erheblicher sozialpolitischer Handlungsbedarf. Etwa vier Fünftel der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten verbleibt innerhalb eines Jahres im selben Wirtschaftszweig. Mindestens jeder fünfte Beschäftigte wechselt innerhalb eines Jahres den Arbeitsplatz. Diese Dynamik auf dem Arbeitsmarkt kann im Sinne von betrieblicher Flexibilität durchaus positiv gewertet werden. Die Kehrseite dieser Flexibilität ist eine geringere Beschäftigungsstabilität. Eine spezielle Anwendung zeigt die Möglichkeit zur Entwicklung einer regionalisierten Arbeitskräftegesamtrechnung für Arbeitsagenturen. Indem administrative Daten auf der Individualebene mit verschiedenen aggregierten Daten verknüpft werden, lassen sich Übergangsprozesse auf regionalen Arbeitsmärkten in Deutschland beschreiben. Eine altersspezifische Betrachtung verdeutlicht die besondere Rolle Jugendlicher bezüglich der Abgangswahrscheinlichkeit aus Arbeitslosigkeit und der Fluktuation auf dem Arbeitsmarkt. Eine vergleichende Analyse der Bestände und vor allem der vielfältigen Bewegungen auf dem Arbeitsmarkt mit aggregierten Daten zeigt für Jugendliche eine wesentlich höhere Arbeitslosendynamik und eine bedeutend geringere Beschäftigungsstabilität als unter den übrigen Erwerbspersonen. Ein Ziel der aktiven Arbeitsmarktpolitik sollte es deshalb sein, die vielfältigen Übergange Jugendlicher zu optimieren und sozial Benachteiligte zu begleiten, um ihnen den Einstieg oder Wiedereinstieg ins Erwerbsleben zu erleichtern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Unterschiede in den Bildungsrenditen zwischen Deutschen und Ausländern?: eine empirische Analyse anhand der IAB-Beschäftigtenstichprobe (IABS) (2009)
Schiller, David;Zitatform
Schiller, David (2009): Unterschiede in den Bildungsrenditen zwischen Deutschen und Ausländern? Eine empirische Analyse anhand der IAB-Beschäftigtenstichprobe (IABS). Erlangen, 99 S.
Abstract
"In dieser Arbeit werden die Bildungsrenditen von Deutschen und Ausländern in Deutschland untersucht. Dabei geht es nicht um die unterschiedliche Verteilung von Bildung, sondern um die Frage, ob es auch bei gleichem erreichtem Abschluss zu einer Schlechterstellung der Ausländer bei der Positionierung im Arbeitsmarkt kommt. Um sich dem Thema zu nähern, wird zunächst die Situation der Ausländer in Deutschland und das deutsche Bildungssystem beschrieben. Im nächsten Teil wird auf theoretischer Ebene geklärt, was unter Bildungsrenditen zu verstehen ist, wie sich der Zusammenhang von Schule und Beruf darstellt und danach der Stand der Forschung kurz wiedergegeben. Es folgt eine Beschreibung des Datenmaterials, der erfolgten Operationalisierung und der verwendeten Analysemethode. Schließlich werden die Ergebnisse der Arbeit erläutert und abschließend auf Probleme, offene Fragen und Deutungsansätze der Ergebnisse eingegangen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Berufsverläufe von Altenpflegerinnen und Altenpflegern: zentrale Studienergebnisse im Überblick (2009)
Schmid, Alfons; Joost, Angela; Tewolde, Tadios; Kipper, Jenny; Larsen, Christa;Zitatform
Joost, Angela, Jenny Kipper & Tadios Tewolde (2009): Berufsverläufe von Altenpflegerinnen und Altenpflegern. Zentrale Studienergebnisse im Überblick. Frankfurt am Main, 15 S.
Abstract
"Die Berufsverläufe von Altenpflegerinnen und Altenpflegern, die vor 25 bis 29 Jahren ihre Ausbildung beendet hatten, waren zum Stichtag 31.12.2004 im Durchschnitt 19 Jahre lang und damit sehr viel länger als bisher angenommen. 15 Jahre nach dem Ende der Ausbildung waren zudem noch 63 Prozent der Altenpflegerinnen und Altenpfleger in ihrem Beruf tätig oder kehrten nach einer Unterbrechung in diesen zurück. Daraus lässt sich auf eine hohe Berufsbindung eines überwiegenden Teils der Altenpflegerinnen und Altenpfleger schließen. Dies sind zentrale Ergebnisse einer bundesweiten Studie, die am 27. Mai in Berlin offiziell vorgestellt wurde. Erstmals konnten auf der Basis repräsentativer Daten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB-Beschäftigtenstichprobe, 1975-2004) speziell für die Berufsgruppe der Altenpflegerinnen und Altenpfleger Auswertungen zu Länge und Struktur der Berufsverläufe vorgenommen werden. Die Ergebnisse revidieren die vielfach verbreitete Meinung, dass Altenpflegerinnen und Altenpfleger bereits nach kurzer Zeit wieder aus dem Beruf aussteigen. Die Studie wurde von Dezember 2007 bis Mai 2009 vom Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur, Zentrum der Goethe-Universität in Frankfurt am Main (IWAK) durchgeführt und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Lohnungleichheit zwischen Männern und Frauen: Indikatoren, Ursachen und Lösungsansätze (2009)
Schmidt, Jörg; Diekmann, Laura-Christin; Schäfer, Holger;Zitatform
Schmidt, Jörg, Laura-Christin Diekmann & Holger Schäfer (2009): Die Lohnungleichheit zwischen Männern und Frauen. Indikatoren, Ursachen und Lösungsansätze. (IW-Analysen 51), Köln: Deutscher Instituts-Verlag, 94 S.
Abstract
"Der Lohnabstand zwischen Frauen und Männern betrug im Jahr 2007 in Deutschland 23 Prozent. Deutschland weist damit im EU-Vergleich noch immer einen relativ hohen Wert auf. Der vorliegende Beitrag zeigt, welche Indikatoren, Methoden und Daten sich für eine Bestimmung der geschlechtsspezifischen Lohnlücke heranziehen lassen. Eine pauschale Gleichsetzung der Lohnlücke mit Diskriminierung greift im Ergebnis zu kurz: Vor allem die bis zuletzt von Frauen wesentlich häufiger als von Männern in Anspruch genommenen Kindererziehungszeiten als Erwerbspausen erhöhen die Lohnungleichheit in Deutschland. Dieser Effekt wird noch dadurch verstärkt, dass danach eine Rückkehr in das Erwerbsleben - wenn sie denn überhaupt erfolgt - eher selten in Vollzeittätigkeiten stattfindet. Vor diesem Hintergrund bietet sich ein noch stärkeres politisches Engagement im Bereich der Kinderbetreuungsinfrastruktur und des Elterngelds an." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Einkommensunterschiede zwischen Männern und Frauen (Voll- und Teilzeitbeschäftigte): anhand der IAB-Regionalstichprobe (2009)
Schuler, Barbara;Zitatform
Schuler, Barbara (2009): Einkommensunterschiede zwischen Männern und Frauen (Voll- und Teilzeitbeschäftigte). Anhand der IAB-Regionalstichprobe. (Kölner Studien 16), Berlin: Dissertation.de, 251 S.
Abstract
"Wie begründen sich Lohndifferenzen zwischen Männern und Frauen? Besteht ein Zusammenhang zwischen typischen Frauen- und Männerberufen und der beobachteten Lohndifferenz? Kann der Boom der IT-Branche mit dem beobachteten Anstieg des Koeffizienteneffektes in Zusammenhang gebracht werden? Im Rahmen einer Paneluntersuchung werden diese Fragen hier für den Zeitraum 1981-2001 für Voll- und Teilzeitbeschäftigte untersucht. Zur Anwendung kommen dabei das Random-Effects-Modell, Ordinary-Least-Square und die Dekompositionsanalyse von Oaxaca und Blinder. Das Ziel dieser Untersuchung ist, die Lohnunterschiede soweit zu erklären, dass Diskriminierung als Grund ausgeschlossen werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Does the IAB employment sample reliably identify maternity leave taking?: a data report (2009)
Schönberg, Uta;Zitatform
Schönberg, Uta (2009): Does the IAB employment sample reliably identify maternity leave taking? A data report. In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 42, H. 1, S. 49-70. DOI:10.1007/s12651-009-0011-0
Abstract
"Der Datensatz, der in Deutschland am häufigsten benutzt wurde, um Erwerbsunterbrechungen von jungen Müttern zu untersuchen, ist das sozio-ökonomische Panel. Ein alternativer Datensatz ist die wesentlich größere IAB-Beschäftigtenstichprobe (IABS). Dieser Datensatz enthält zwar keine direkten Informationen über das Geburtsdatum von Kindern. Mütter im Erziehungsurlaub können jedoch über Erwerbsunterbrechungen identifiziert werden. Hier gibt es jedoch zwei Probleme. Erstens, die Erwerbsunterbrechungsvariable in der IABS unterscheidet nicht zwischen einer Unterbrechung aufgrund von Erziehungsurlaub und einer Unterbrechung von z.?B. Krankheit. Zweitens, der Geburtsmonat des Kindes muss vom Monat, in dem die Mutter in den Erziehungsurlaub geht, abgeleitet werden. Dies führt wahrscheinlich zu einem Messfehler in der Dauer der Erwerbsunterbrechung. Dieser Datenreport untersucht beide Probleme basierend auf einer erweiterten Version der IABS, die zusätzlich zu den Sozialversicherungsangaben der IABS direkte Informationen über das Geburtsdatum der Kinder enthält. Diese Information stammt aus den Daten der Rentenversicherung. Meine Ergebnisse für westdeutsche Frauen zeigen, dass mindestens 90% der Erwerbsunterbrechungen in der IABS Unterbrechungen aufgrund von Erziehungsurlaub sind. Außerdem wird für mindestens 70% der Mütter der Geburtsmonat des Kindes in der IABS korrekt gemessen. Für weitere 25% wird der Geburtsmonat um einen Monat unter- oder überschätzt. Mein Fazit ist, dass die neueren Scientific Usefiles der IABS, die IABS 75-01 und die IABS 75-04, eine sehr wertvolle alternative Datenquelle zum sozio-ökonomischen Panel darstellen, um Erwerbsunterbrechungen aufgrund von Erziehungsurlaub zu studieren. Allerdings muss berücksichtigt werden, dass in der IABS nur Mütter im Erziehungsurlaub, und nicht generell die Geburt eines Kindes, beobachtet wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Schönberg, Uta; -
Literaturhinweis
Start mit Hindernissen: eine theoretische und empirische Analyse der Ursachen von Arbeitslosigkeit nach der dualen Berufsausbildung (2009)
Somaggio, Gabriele;Zitatform
Somaggio, Gabriele (2009): Start mit Hindernissen. Eine theoretische und empirische Analyse der Ursachen von Arbeitslosigkeit nach der dualen Berufsausbildung. (Sozialökonomische Schriften 39), Frankfurt am Main: Lang, 239 S.
Abstract
"Die duale Berufsausbildung gilt als Garant für einen reibungslosen Einstieg ins Erwerbsleben. Aber nicht bei allen Absolventen einer dualen Berufsausbildung gelingt dieser Einstieg erfolgreich. Bereits zu Beginn des Berufslebens sind Unterschiede zu erkennen, die den weiteren Erwerbsverlauf beeinflussen. Deshalb ist es notwendig, die Ursachen der Arbeitslosigkeit nach der dualen Berufsausbildung zu identifizieren. Daran setzt diese Arbeit an. Der Fokus der theoretischen und empirischen Untersuchung liegt auf der Bestimmung der Wahrscheinlichkeit des Eintritts in die Arbeitslosigkeit. Grundlage bildet hier die unterschiedliche Ausbildungsbereitschaft der Betriebe. Die Einflussfaktoren auf die Wahrscheinlichkeit und auf die Länge der Arbeitslosigkeit werden ökonometrisch überprüft." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Somaggio, Gabriele; -
Literaturhinweis
The wage impact of immigration in Germany: new evidence for skill groups and occupations (2009)
Zitatform
Steinhardt, Max Friedrich (2009): The wage impact of immigration in Germany. New evidence for skill groups and occupations. (HWWI research paper 01-23), Hamburg, 38 S.
Abstract
"The paper contributes to the ongoing debate about the adequate technique to identify the impact of immigration. Initially the regression analysis on the basis of education-experience cells reveals that the impact of immigration on native wages in Germany is negative, but small. The subsequent analysis on the basis of occupations using the same data yields a considerably higher adjustment coefficient and indicates strong wage effects within primary service occupations with a magnitude comparable to results for the US. The analysis therefore demonstrates that the use of formal qualifications as an exclusive classification criterion may lead to an underestimation of the impact of immigration." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Matchingprozesse auf beruflichen Teilarbeitsmärkten (2009)
Zitatform
Stops, Michael & Thomas Mazzoni (2009): Matchingprozesse auf beruflichen Teilarbeitsmärkten. (Fachbereich Wirtschaftswissenschaft der Fernuniversität Hagen. Diskussionsbeiträge 435), Hagen, 39 S.
Abstract
"Das Papier präsentiert neue Schätzungen von Matchingfunktionen mit Hilfe von Niveau- und Ratengrößen mit nach Berufen disaggregierten Daten für den deutschen Arbeitsmarkt für die Jahre 1983 bis 2004. Dabei stellt sich auf Grundlage der Schätzungen mit den Niveaugrößen ein im Vergleich zu anderen Studien verändertes Muster der Matchingfunktionen der beruflichen Teilarbeitsmärkte ein. Durch die Verwendung von Raten wird es möglich, Modellklassen zu verwenden, die zu den Eigenschaften der verfügbaren Daten besser passen. Es wurde ein Pooled-Mean-Group-Modell verwendet. Die Ergebnisse deuten auf positive Elastizitäten und deutlich sinkende Skalenerträge hin." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Regionaler Strukturwandel und Bildungsversorgung (2009)
Tarazona, Mareike; Weishaupt, Horst;Zitatform
Tarazona, Mareike & Horst Weishaupt (2009): Regionaler Strukturwandel und Bildungsversorgung. In: Hessische Blätter für Volksbildung H. 4, S. 315-322.
Abstract
"Ausgehend von der bisherigen räumlichen Entwicklung in Deutschland werden Überlegungen zu den Auswirkungen der demografischen Entwicklung auf die regionale Bevölkerungsentwicklung skizziert. Diese sind für die künftige Bildungsversorgung bedeutsam, weil Wanderungsprozesse meist junge, gut gebildete Personen betreffen. Heute sind eher in der beruflichen als in der allgemeinen Weiterbildung Ansätze erkennbar, dem absehbaren Strukturwandel zu begegnen. Für die Bildungsversorgung in der Weiterbildung bieten sich in einigen schrumpfenden Regionen bildungsbereichsübergreifende Lösungen an." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
What a difference peers can make: the impact of social (work) norms on unemployment duration (2009)
Tolciu, Andreia;Zitatform
Tolciu, Andreia (2009): What a difference peers can make. The impact of social (work) norms on unemployment duration. (HWWI research paper 01-24), Hamburg, 32 S.
Abstract
"Social interaction models, i.e. the changing sequence of actions between individuals who modify their behaviour under the infuence of their peers, have rarely enjoyed as high a pro le in economic analysis as they do today. This paper outlines a model of how social interactions among persons belonging to the same region might infuence the individual unemployment duration. The impact is assumed to be enhanced through social work norms shared by the group peers. Building up on a mix of German data sets and by employing multilevel analysis, the results show that in conjunction with socio-demographic and regional characteristics, social interactions in terms of social work norms do contribute in explaining the individual unemployment duration." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Lohnsetzungsverhalten in Deutschland: neuere empirische Befunde (2009)
Zitatform
(2009): Lohnsetzungsverhalten in Deutschland. Neuere empirische Befunde. In: Monatsbericht der Deutschen Bundesbank, Jg. 61, H. 4, S. 17-30.
Abstract
"Lohnflexibilität ist für die Anpassung des Arbeitsmarktes an konjunkturelle und strukturelle Veränderungen von zentraler Bedeutung. Gerade in einer Währungsunion mit relativ schwacher regionaler Mobilität bedarf es eines funktionierenden Lohnmechanismus, da der Wechselkurs als Ausgleichsventil ausfällt. Zudem sind die Löhne ein wesentlicher Kostenfaktor für die Kalkulation der Absatzpreise. Die Lohnentwicklung beeinflusst damit die kurz- bis mittelfristige Inflationsdynamik und ist deshalb aus geldpolitischer Sicht sehr wichtig. Das Europäische System der Zentralbanken hat aus diesem Grund ein Forschungsnetzwerk eingesetzt, das die wesentlichen Bestimmungsfaktoren der Lohnsetzung und deren Zusammenhang mit der Preisbildung vertieft untersuchen soll. Ergebnisse einer Umfrage zum Lohn- und Preissetzungsverhalten von Unternehmen zeigen, dass die Lohnrigiditäten in Deutschland in der Vergangenheit teilweise stärker ausgeprägt waren als in anderen Ländern des Euro-Raums. Zwar ist dies im Zusammenhang mit dem insgesamt moderateren Lohnanstieg in Deutschland zu sehen. Trotz der Reformen des Arbeitsmarktes spielen demnach allerdings gesamtwirtschaftlich unerwünschte Lohnträgheiten immer noch eine erhebliche Rolle." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
English version -
Literaturhinweis
Occupational aspirations and the gender gap in wages (2008)
Zitatform
Aisenbrey, Silke & Hannah Brückner (2008): Occupational aspirations and the gender gap in wages. In: European Sociological Review, Jg. 24, H. 5, S. 633-649. DOI:10.1093/esr/jcn024
Abstract
"Focusing on the role of occupational segregation in maintaining gender stratification, this article analyses occupational aspirations and attainment among West Germans born between 1919 and 1971. Male and female life course patterns have strongly converged among younger cohorts, but men and women are still extremely segregated in the labour market, and earn unequal wages. Women are less likely than men to realize their occupational aspirations and their occupational choices are greatly constrained by a gendered system of vocational professional training. However, the allocation of women and men into different occupations is not the primary factor in the gender wage gap. The contribution of occupational gender segregation declined over time and was negligible for younger women. Increasingly across cohorts, the gender wage gap is driven by within-occupation stratification. We show that for the youngest cohort, gender differences in human capital, family obligations, and work life characteristics do not account for within-occupation gender inequality in the late 1990s. While young German women acquired the same, or better, human capital than men, the return to their skills in the labour market has fallen below that of their male contemporaries. We discuss the implications for the stability of gender segregation and policies aimed at alleviating gender inequality." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
How weather-proof is the construction sector?: empirical evidence from Germany (2008)
Zitatform
Arntz, Melanie & Ralf A. Wilke (2008): How weather-proof is the construction sector? Empirical evidence from Germany. (ZEW discussion paper 2008-105), Mannheim, 41 S.
Abstract
"With the purpose to reduce winter unemployment and to promote all-season employment in the constructions sector, Germany maintains an extensive bad weather allowance system. Since the mid 1990s, these regulations have been subject to several reforms that resemble the range of approaches for employment promotion which can be found in other European countries. We analyse the effect of these reforms on individual unemployment risks using large individual administrative data merged with information about local weather conditions and the business cycle. We find a weaker direct link between seasonal layoffs and actual weather than broadly assumed, since most of the layoffs take place at fixed dates. The reforms under consideration have economically plausible effects. Regulations that limit an employer's financial burden reduce transitions to unemployment and render it less weather- dependent." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Bounds analysis of competing risks: a nonparametric evaluation of the effect of unemployment benefits on migration in Germany (Revised version of the FDZ Methodenbericht No. 04/2007) (2008)
Zitatform
Arntz, Melanie, Simon M. S. Lo & Ralf A. Wilke (2008): Bounds analysis of competing risks. A nonparametric evaluation of the effect of unemployment benefits on migration in Germany (Revised version of the FDZ Methodenbericht No. 04/2007). (FDZ-Methodenreport 06/2008 (en)), Nürnberg, 35 S.
Abstract
"This paper suggests an approach for analyzing a dependent competing risks model in presence of partly identified interval data. We apply our nonparametric bounds framework to empirically evaluate the effect of unemployment benefits on the cumulative incidence of local job finding and inter-regional migration of unemployed workers in Germany. Our findings indicate that reducing the entitlement length for unemployment benefits has heterogenous effects depending on the household composition and the wage replacement ratio in absence of unemployment benefits." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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- FDZ Publikationen / FDZ publications
- Arbeiten und Lernen im Wandel / Working and Learning in a Changing World (ALWA)
- BA-Beschäftigtenpanel / BA Employment Panel
- Berufliche Weiterbildung und lebenslanges Lernen (WeLL)/Further Training and Lifelong Learning (WeLL
- Berufstätigenerhebung 1989 (BTE1989) / Employment survey for East Germany (DDR) 1989 (BTE1989)
- Beschäftigtenbefragung "Bonuszahlungen, Lohnzuwächse und Gerechtigkeit" - BLoG
- Betriebsbefragung IAB-IZA-ZEW-Arbeitswelt 4.0 (BIZA) und DiWaBe-Beschäftigtenbefragung
- Biografiedaten dt. Sozialversicherungsträger / Biographical data of social insurances (BASiD)
- Children of Immigrants Longitudinal Survey in Four European Countries - Germany verknüpft mit administrativen Daten des IAB
- Daten der Treuhandanstalt verknüpft mit Betriebs-Historik-Panel (THA-BHP)
- Datensatz NEPS-SC1-ADIAB Neugeborene
- Datensatz NEPS-SC3-ADIAB Schüler Klasse 5
- Datensatz NEPS-SC4-ADIAB Schüler Klasse 9
- Datensatz NEPS-SC5-ADIAB Studierende
- Datensatz NEPS-SC6-ADIAB Erwachsene
- Datensatz SOEP-CMI-ADIAB
- Datenspeicher Gesellschaftliches Arbeitsvermögen verknüpft mit administrativen Daten des IAB (GAV-ADIAB) 1975-2019
- GAW-IAB-Gründerbefragung
- German Management and Organizational Practices (GMOP) Survey
- IAB-BAMF-SOEP Befragung von Geflüchteten
- IAB-Beschäftigtenstichprobe / IAB Employment Sample
- IAB-Betriebs-Historik-Panel / IAB Establishment History Panel
- IAB-Betriebspanel / IAB Establishment Panel
- IAB-Datensatz BeCovid
- IAB-Datensatz HOPP
- IAB-Linked-Employer-Employee-Datensatz (LIAB) / Linked Employer-Employee Data from the IAB
- IAB-Querschnittsbefragung / Cross-sectional survey
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- IAB-Stellenerhebung / IAB Job Vacancy Survey
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- IZA/IAB Administrativer Evaluationsdatensatz (AED und LED) / IZA Evaluation Dataset Survey
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- Linked Inventor Biography Data
- Linked Personnel Panel (LPP)
- Mannheimer Unternehmenspanel (MUP) verknüpft mit Daten des IAB
- Panel Arbeitsmarkt und soziale Sicherung (PASS) / Panel Study Labour Market and Social Security
- Stichprobe Integrierter Employer-Employee Daten (SIEED)/Sample of Integrated Employer-Employee Data
- Stichprobe der Integr. Arbeitsmarktbiografien/Sample of integrated labour market biographies (SIAB)
- Stichprobe der Integrierten Grundsicherungsbiografien (SIG)
- Stichprobe des Administrative Wage and Labor Market Flow Panel (FDZ-AWFP)
- Studie Mentale Gesundheit bei der Arbeit (S-MGA)
