FDZ-Literatur / FDZ Literature
Die FDZ-Literaturdatenbank umfasst neben Datensatzbeschreibungen und Methodenberichten die zahlreichen Forschungsarbeiten, die auf Basis der am FDZ angebotenen Daten entstanden sind. Hier finden Sie aktuell laufende Projekte von FDZ-Nutzenden.
Darüber hinaus stehen die Literaturdatenbank zum IAB-Betriebspanel sowie die Literaturdatenbank zum PASS zur Verfügung.
Apart from dataset descriptions and methodology reports, the FDZ literature database contains numerous research papers written on the basis of the data provided by the FDZ. Here you can find currently ungoing research projects of FDZ users.
In addition, literature databases on the IAB Establishment Panel and the Panel Study Labour Market and Social Security (PASS) are available for research.
- FDZ Publikationen / FDZ publications
- Arbeiten und Lernen im Wandel / Working and Learning in a Changing World (ALWA)
- BA-Beschäftigtenpanel / BA Employment Panel
- Berufliche Weiterbildung und lebenslanges Lernen (WeLL)/Further Training and Lifelong Learning (WeLL
- Berufstätigenerhebung 1989 (BTE1989) / Employment survey for East Germany (DDR) 1989 (BTE1989)
- Beschäftigtenbefragung "Bonuszahlungen, Lohnzuwächse und Gerechtigkeit" - BLoG
- Betriebsbefragung IAB-IZA-ZEW-Arbeitswelt 4.0 (BIZA) und DiWaBe-Beschäftigtenbefragung
- Biografiedaten dt. Sozialversicherungsträger / Biographical data of social insurances (BASiD)
- Children of Immigrants Longitudinal Survey in Four European Countries - Germany verknüpft mit administrativen Daten des IAB
- Daten der Treuhandanstalt verknüpft mit Betriebs-Historik-Panel (THA-BHP)
- Datensatz NEPS-SC1-ADIAB Neugeborene
- Datensatz NEPS-SC3-ADIAB Schüler Klasse 5
- Datensatz NEPS-SC4-ADIAB Schüler Klasse 9
- Datensatz NEPS-SC5-ADIAB Studierende
- Datensatz NEPS-SC6-ADIAB Erwachsene
- Datensatz SOEP-CMI-ADIAB
- Datenspeicher Gesellschaftliches Arbeitsvermögen verknüpft mit administrativen Daten des IAB (GAV-ADIAB) 1975-2019
- GAW-IAB-Gründerbefragung
- German Management and Organizational Practices (GMOP) Survey
- IAB-BAMF-SOEP Befragung von Geflüchteten
- IAB-Beschäftigtenstichprobe / IAB Employment Sample
- IAB-Betriebs-Historik-Panel / IAB Establishment History Panel
- IAB-Betriebspanel / IAB Establishment Panel
- IAB-Datensatz BeCovid
- IAB-Datensatz HOPP
- IAB-Linked-Employer-Employee-Datensatz (LIAB) / Linked Employer-Employee Data from the IAB
- IAB-Querschnittsbefragung / Cross-sectional survey
- IAB-SOEP Migrationsstichprobe (IAB-SOEP MIG)
- IAB-Stellenerhebung / IAB Job Vacancy Survey
- International Mobility Panel of Migrants in Germany (IMPa)
- IZA/IAB Administrativer Evaluationsdatensatz (AED und LED) / IZA Evaluation Dataset Survey
- Kundenbefragung zu Organisationsstrukturen nach SGB II / Client survey on German SGBII-Agencies
- LidA - Leben in der Arbeit
- Linked Inventor Biography Data
- Linked Personnel Panel (LPP)
- Mannheimer Unternehmenspanel (MUP) verknüpft mit Daten des IAB
- Panel Arbeitsmarkt und soziale Sicherung (PASS) / Panel Study Labour Market and Social Security
- Stichprobe Integrierter Employer-Employee Daten (SIEED)/Sample of Integrated Employer-Employee Data
- Stichprobe der Integr. Arbeitsmarktbiografien/Sample of integrated labour market biographies (SIAB)
- Stichprobe der Integrierten Grundsicherungsbiografien (SIG)
- Stichprobe des Administrative Wage and Labor Market Flow Panel (FDZ-AWFP)
- Studie Mentale Gesundheit bei der Arbeit (S-MGA)
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Literaturhinweis
Long-Run Career Outcomes of Multiple Job Holding (2026)
Zitatform
Muffert, Johanna & Regina T. Riphahn (2026): Long-Run Career Outcomes of Multiple Job Holding. In: ILR review, Jg. 79, H. 1, S. 114-141. DOI:10.1177/00197939251361359
Abstract
"Multiple job holding (MJH) is increasingly frequent in industrialized countries. Individuals holding a secondary job add to their experience, skills, and networks. The authors study the long-run labor market outcomes after MJH and investigate whether career effects can be validated. They employ high-quality administrative data from Germany. A doubly robust estimation method combines entropy balancing with fixed-effects difference-in-differences regressions. Findings show that income from primary employment declines after MJH spells and overall annual earnings from all jobs increase briefly. Job mobility increases after times of MJH. Interestingly, the beneficial long-term effects of MJH are largest for disadvantaged groups in the labor market, such as females, those with low earnings, and/or low education. Overall, the authors find only limited benefits of MJH." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Umsetzung der europäische Entgelttransparenzrichtlinie in Deutschland: Weniger als die Hälfte der Frauen würde von der momentanen Empfehlung profitieren (2026)
Zitatform
Müller, Dana & Stefanie Wolter (2026): Umsetzung der europäische Entgelttransparenzrichtlinie in Deutschland: Weniger als die Hälfte der Frauen würde von der momentanen Empfehlung profitieren. In: IAB-Forum – Grafik aktuell H. 06.05.2026. DOI:10.48720/IAB.FOO.GA.20260506.01
Abstract
"Die europäische Entgelttransparenzrichtlinie, die bis zum 7. Juni 2026 umgesetzt werden muss, zielt darauf ab, dass Frauen und Männer für gleiche oder gleichwertige Arbeit gleich entlohnt werden. Ein wichtiger Aspekt dieser Richtlinie ist die Einführung eines Auskunftsrechts für alle Beschäftigten und die Berichtspflicht für Arbeitgeber über geschlechtsspezifische Lohnunterschiede. Liegt die geschlechtsspezifische Lohnlücke bei mehr als 5 Prozent, muss der Arbeitgeber Maßnahmen zur Verringerung ergreifen. Diese Berichtspflicht ist für Arbeitgeber mit mindestens 100 Beschäftigten vorgesehen, jedoch können Mitgliedsstaaten auf nationaler Ebene auch kleinere Betriebe dazu verpflichten. In diesem Zusammenhang macht es einen Unterschied, ob man Unternehmen oder Betriebe für die Festlegung dieser Grenze heranzieht, da ein Unternehmen aus mehreren kleineren Betrieben bestehen kann, die jeweils für sich genommen weniger als 100 Beschäftigte haben, aber die Beschäftigtenzahl des Unternehmens in der Summe über 100 liegt. Bei Festlegung der Grenze auf Betriebsebene wären also weniger Arbeitgeber berichtspflichtig. Noch gibt es keinen Entwurf für ein entsprechendes Gesetz in Deutschland, welches das bestehende Entgelttransparenzgesetz ablösen wird. Allerdings hat die Kommission "Bürokratiearme Umsetzung der Entgelttransparenzrichtlinie" Empfehlungen erstellt, die eine Berichtspflicht für Unternehmen ab 100 Beschäftigten vorsehen. Eine Analyse der Beschäftigtenstruktur zeigt, dass mehr als die Hälfte der abhängig beschäftigten Frauen in Deutschland für Arbeitgeber mit weniger als 100 Personen arbeitet. Dies betrifft insgesamt rund 53 Prozent der Frauen in Unternehmen. Auf Betriebsebene sind es sogar rund 58 Prozent. Die Mehrheit der Frauen ist also in Betrieben oder Unternehmen beschäftigt, die nicht unter die Berichtspflicht fallen – und erhalten daher möglicherweise keineInformationen über etwaige Lohnungleichheiten in ihrem eigenen Betrieb. Soll sichergestellt werden, dass zumindest die Mehrheit der weiblichen Beschäftigten in den Geltungsbereich des neuen Gesetzes fällt, wäre eine Absenkung des entsprechenden Schwellenwerts unabdingbar. Ein Vorbild kann hier Belgien sein. Dort besteht eine Berichtspflicht ab 50 Beschäftigten. Zugleich liegt der Gender Pay Gap unter einem Prozent, wie das belgische Statistikamt „STATBEL“ berichtet (siehe dazu auch eine 2021 verfasste Analyse von Hildegard Van Hove)." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Update: Identifying mothers in administrative data (2026)
Zitatform
Müller, Dana, Andreas Filser, Corinna Frodermann & Arnim Seidlitz (2026): Update: Identifying mothers in administrative data. (FDZ-Methodenreport 01/2026 (en)), Nürnberg, 13 S. DOI:10.5164/IAB.FDZM.2601.en.v1
Abstract
"Die administrativen Daten der Bundesagentur für Arbeit bieten eine wichtige Datenbasis für die Arbeitsmarktforschung. Welche Informationen gesammelt werden, ist über die Aufgaben der Bundesagentur für Arbeit definiert. Daher sind nicht alle Informationen in den Daten enthalten, die für verschiedene Forschungsfragen relevant sind. Das betrifft zum Beispiel Informationen zu der Geburt von Kindern, die wichtig für die Analyse der Erwerbsbiografien von Frauen sein können. Nach wie vor unterbrechen insbesondere Mütter ihre Erwerbstätigkeit, um sich der Kinderbetreuung zu widmen. Diese Erwerbsunterbrechungen können unterschiedliche Effekte auf die Erwerbsbiografien von Müttern haben, wie z.B. Lohneinbußen, Karrierenachteile oder vermehrte Teilzeitbeschäftigung. Die FDZ-Methodenreports 13/2017 und 02/2022 (Müller/Strauch 2017; Müller et al. 2022) zeigten eine Möglichkeit, familienbedingte Erwerbsunterbrechungen mit Hilfe indirekter Identifikatoren in den administrativen Daten zu ermitteln. Mit dem vorliegenden FDZ-Methodenreport wurde diese Identifikationsstrategie aktualisiert und an neue Datensatzversionen angepasst. Wir validieren unsere Identifikationsstrategie mit Hilfe offizieller Geburtsstatistiken. Der Programmcode wird als Anhang zur Verfügung gestellt und kann nach Bedarf angepasst werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
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Literaturhinweis
Jugendhilfe bei der Caritas: Zwischen Fachkräftesicherung, Bildungsarbeit und Krisenbegleitung?: Review personalpolitischer Herausforderungen und Ausbildungsmerkmale mit Daten aus Caritaspanel und IAB-Betriebspanel 2024 (2026)
Pietsch, Marcel; Leber, Ute; Krimmer, Pascal;Zitatform
Pietsch, Marcel, Pascal Krimmer & Ute Leber (2026): Jugendhilfe bei der Caritas: Zwischen Fachkräftesicherung, Bildungsarbeit und Krisenbegleitung? Review personalpolitischer Herausforderungen und Ausbildungsmerkmale mit Daten aus Caritaspanel und IAB-Betriebspanel 2024. In: Blätter der Wohlfahrtspflege, Jg. 173, H. 3, S. 91-94., 2026-06-01. DOI:10.5771/0340-8574-2026-3-91
Abstract
"Vor dem Hintergrund vielschichtiger Anforderungen bleibt die Praxisgestaltung der Jugendhilfe auch in der Caritas ein zentraler Aufgabenbereich. Der vorliegende Beitrag analysiert die gegenwärtige Betriebslandschaft mit Fokus auf Personalprobleme und daran anknüpfende Merkmale zur Berufsausbildung. Empirische Grundlage sind dabei das Caritaspanel 2024 und das IAB-Betriebspanel. Hierdurch lässt sich die Situation der Jugendhilfe gezielt mit anderen Feldern vergleichen und einordnen." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Nomos)
Beteiligte aus dem IAB
Leber, Ute; -
Literaturhinweis
Ingenieurmonitor 2025/III: Der regionale Arbeitsmarkt in den Ingenieurberufen: Sonderteil ausländische Beschäftigte (2026)
Plünnecke, Axel; Haag, Maike;Zitatform
Plünnecke, Axel & Maike Haag (2026): Ingenieurmonitor 2025/III: Der regionale Arbeitsmarkt in den Ingenieurberufen. Sonderteil ausländische Beschäftigte. (IW-Gutachten / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln), Köln, 25 S.
Abstract
"Der Arbeitsmarkt in Ingenieur- und Informatikberufen weist weiterhin Engpässe auf. Die wirtschaftlich schwierige Lage der Industrie und die Stagnation in den letzten Jahren macht sich am Arbeitsmarkt bei Angebot und Nachfrage in den Ingenieur- und Informatikberufen bemerkbar. Positiv ist zu bewerten, dass bereits in den letzten Jahren die Zuwanderung stark zur Fachkräftesicherung in den Ingenieur- und Informatikberufen beigetragen hat. Sonderteil: “ausländische Beschäftigte”" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Filling the Gap: The Consequences of Collaborator Loss in Corporate R&D (2026)
Zitatform
Poege, Felix, Fabian Gaessler, Karin Hoisl, Dietmar Harhoff & Matthias Dorner (2026): Filling the Gap: The Consequences of Collaborator Loss in Corporate R&D. In: Management science, Jg. 72, H. 2, S. 1616-1635. DOI:10.1287/mnsc.2022.03045
Abstract
"We examine how collaborator loss affects the individual productivity of knowledge workers in corporate research and development (R&D). Specifically, we argue that the effect of such loss depends on whether the lost collaborator was internal or external to the organization, which may have compensatory measures in place to maintain the continuity of R&D efforts. To empirically investigate the effect of internal and external collaborator loss, we leverage 845 unexpected deaths of active inventors. We find a substantial negative effect on inventive productivity for the loss of external collaborators, particularly when the collaborator was of presumably high relevance to the remaining inventor. In contrast, the effect for the loss of internal collaborators is virtually zero. We show that the organization’s knowledge management and hiring capabilities are instrumental in explaining the muted effect of internal collaborator loss." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
The Role of Physical Activity in the Unemployment-Health Relationship - Evidence Based on German Panel Data (2026)
Zitatform
Prechsl, Sebastian & Gerhard Krug (2026): The Role of Physical Activity in the Unemployment-Health Relationship - Evidence Based on German Panel Data. (SocArXiv papers), 38 S. DOI:10.31235/osf.io/ak4sh_v2
Abstract
"Studies have documented adverse effects of unemployment on various health outcomes, yet it remains an open question whether these effects are causally related to changes in health-related behavior. We focus on physical activity as a potential mediator and whether changes in physical activity can explain how unemployment impairs health. Competing theoretical perspectives suggest that unemployment may either restrict or increase physical activity. We use thirteen waves of the German panel study "Labor Market and Social Security" (N_it = 57,124; N_i = 13,123) as well as fixed-effects models in combination with mediation analysis techniques. Based on time-distributed fixed effects models, we assess temporal dynamics. We find a negative total effect of unemployment on self-rated health (β = -0.063; p < 0.01). At the same time, unemployment increases physical activity (β = 0.173; p < 0.001) and physical activity positively affects health (β = 0.046; p < 0.001). We also find a positive indirect effect (IE= 0.008; p < 0.001) that partly counterbalances the negative unemployment effect—implying that the effect is 13 percent stronger net of physical activity. The indirect effects hold for all phases of unemployment. Physical activity suppresses part of the health deterioration associated with unemployment. The temporal effect patterns suggest that increased available time, rather than stress relief, explains the rise in physical activity." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Stressful work experience over time and depression in late midlife: results from a longitudinal cohort study in Germany (2026)
Zitatform
Prel, Jean-Baptist du, Johannes Siegrist, Max Rohrbacher & Hans Martin Hasselhorn (2026): Stressful work experience over time and depression in late midlife: results from a longitudinal cohort study in Germany. In: Social Psychiatry and Psychiatric Epidemiology, Jg. 61, H. 3, S. 485-495. DOI:10.1007/s00127-025-03005-z
Abstract
"Previous prospective findings of elevated risk of depression following exposure to stressful work in terms of effort-reward imbalance (ERI) were based on a single exposure measurement. With this study, we set out to analyse longitudinal associations of single and twofold exposure measurement with depression among middle-aged employees. Data were derived from the first two waves (2011 and 2014) of the prospective lidA cohort study in Germany, including 3,104 middle-aged employed men and women. Participants with depression at baseline were excluded. Work stress (effort-reward ER) ratio and work-related over-commitment (WOC) and depression (Beck’s Depression Inventory) were assessed at both waves. Time-invariant (birth year, sex, education) and time-varying covariates (employment, control, physical health) were adjusted for. Multiple logistic regression analyses were conducted to estimate the odds of depression for single or twofold high exposure, and generalized estimation equations (GEE) to analyze mean associations between moderate and high exposure and outcome over both waves. 5.9% of male and 9.8% of female participants experienced depression during the observation period. Cases were more frequent among those scoring high on work stress measures, those with poor physical health and part-time work. In the fully adjusted GEE model, the estimated risk ratio of depression was 1.60 (95%-CI: 1.05; 2.44) for moderate and 2.49 (1.67; 3.71) for high exposure to ERI work stress on average over time. Similar effects were observed for WOC. Elevated risk ratios of depression were observed in associations with moderate and high exposure to stressful work (ERI) over time." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))
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Estimating the gains from trade in frictional local labor markets (2026)
Zitatform
Pupato, Germán, Ben Sand & Jeanne Tschopp (2026): Estimating the gains from trade in frictional local labor markets. In: The Scandinavian Journal of Economics, Jg. 128, H. 1, S. 152-200. DOI:10.1111/sjoe.12592
Abstract
"We develop a theory and an empirical strategy to estimate the welfare gains from trade in economies with frictional local labor markets. Our welfare formula nests standard market structures and adds an adjustment margin via the employment rate. To identify two key parameters – the trade elasticity and the elasticity of substitution in consumption – we use a theoretically consistent identification strategy that exploits variation in industrial composition across local labor markets. Examining Germany's recent trade integration with China and Eastern Europe, we find that under monopolistic competition with free entry and firm heterogeneity, the welfare gains are 5.5 percent higher than in frictionless settings." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Wenn Bürokratie zur Hürde wird: Wie Eingewanderte die administrativen Verfahren in Deutschland bewerten (2026)
Zitatform
Reinold, Julia, Laura Goßner & Jasmin Hallyburton (2026): Wenn Bürokratie zur Hürde wird: Wie Eingewanderte die administrativen Verfahren in Deutschland bewerten. In: IAB-Forum H. 02.07.2026. DOI:10.48720/IAB.FOO.20260702.01
Abstract
"Die Beantragung einer Aufenthaltserlaubnis, die Anerkennung von Ausbildungs- und Hochschulabschlüssen, der Erwerb der deutschen Staatsbürgerschaft: Eingewanderte sind hierzulande mit teils sehr langwierigen bürokratischen Prozessen konfrontiert. Aktuellen Befragungsergebnissen des IAB zufolge machen viele dabei negative Erfahrungen unterschiedlichster Art. Fast ein Drittel derjenigen, die Deutschland wieder verlassen, begründet dies auch mit diesen Erfahrungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
also released in English -
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Skills or credentials? How skill specific and standardized vocational training moderates the wages of occupational mismatches (2026)
Zitatform
Ruf, Kevin (2026): Skills or credentials? How skill specific and standardized vocational training moderates the wages of occupational mismatches. In: Research in Social Stratification and Mobility, Jg. 102, 2026-02-02. DOI:10.1016/j.rssm.2026.101136
Abstract
"This article examines the relationship between institutional features of vocational education and wage outcomes following occupational mismatches using a multidimensional mismatch framework. Drawing on German administrative data for early‑career male VET graduates, the analysis assesses how two institutional dimensions, training standardization and skill specificity, relate to wage returns for horizontal, vertical, and full mismatches. The results show that higher standardization negatively moderates wage outcomes for horizontal and full mismatches, while greater skill specificity is linked to reduced transferability and increases wage penalties for vertical mismatches. Individuals in full mismatches experience large baseline penalties that appear less conditioned by institutional features. Horizontal mismatches do not show wage penalties when multiple mismatch dimensions are considered simultaneously. These findings suggest that distinct institutional features of the training system, credential verification and skill transferability, relate to mismatch outcomes and contribute to stratification in early‑career wages." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2026 Elsevier) ((en))
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Midijob reforms, Minijob traps, and employers' response (2026)
Zitatform
Sauer, Irakli, Matthias Collischon & Regina T. Riphahn (2026): Midijob reforms, Minijob traps, and employers' response. (LASER discussion papers 156), Erlangen, 28 S.
Abstract
"In Germany, jobs with monthly earnings of up to 2,000 Euro (Mini- and Midijobs) are subsidized: employees pay reduced social insurance contributions. Among various reform elements, since Oct. 1, 2022, employers have to pay higher social insurance contributions on Midijobs compared to regular employment. Midijobs were introduced in 2003 to address the Minijob trap: individuals face strong disincentives to extend their labor supply beyond the Minijob earnings limit due to the abrupt increase in payroll and income taxes. This paper examines whether recent Midijob reforms contribute to reaching this objective, and whether employers changed their hiring behavior in response to increased contribution rates. We exploit reliable administrative data and find that the Minijob trap problem was not ameliorated by the reforms. In addition, employers avoided Midijobs in their hiring behavior after the reforms." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Mind the gap: effects of the national minimum wage on the gender wage gap of full-time workers in Germany (2026)
Zitatform
Schmid, Ramona (2026): Mind the gap: effects of the national minimum wage on the gender wage gap of full-time workers in Germany. In: Journal of Economic Inequality, Jg. 24, H. 1, S. 129-158. DOI:10.1007/s10888-025-09669-6
Abstract
"Since 2015, the national minimum wage aims to benefit primarily low-wage workers in Germany. I examine how the minimum wage influences gender wage gaps of full-time workers within the lower half of the wage distribution on a regional level. Using administrative data, distinct regional differences in the extent of gender wage gaps and responses to the minimum wage become clear. Overall, wage gaps between men and women at the 10th percentile decrease by 2.46 and 6.34 percentage points in the West and East of Germany after 2015. Applying counterfactual wage distributions, I show that introducing the minimum wage explains decreases in gender wage gaps by 60% to 95%. Group-specific analyses demonstrate various responses based on age, educational level and occupational activity. Counterfactual aggregate Oaxaca-Blinder decompositions indicate that discriminatory remuneration structures decrease in the West of Germany after introducing the minimum wage." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Data product DOI: 10.5164/IAB.SIAB7519.de.en.v1 -
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Patterns of Regional Firm Mobility in Germany: Urbanization, Suburbanization, or Counterurbanization? (2026)
Zitatform
Schröpf, Benedikt & Tim Kovalenko (2026): Patterns of Regional Firm Mobility in Germany: Urbanization, Suburbanization, or Counterurbanization? In: Journal of regional science, Jg. 66, H. 3, S. 891-927., 2025-11-25. DOI:10.1111/jors.70038
Abstract
"Betriebe sind nicht notwendigerweise geografisch gebunden, sondern ziehen manchmal innerhalb einer Volkswirtschaft um. Wir definieren drei mögliche Zielorte für umziehende Betriebe: Großstädte (Urbanisierung), urbanisierte Gebiete (Suburbanisierung) und ländliche Gebiete (Gegenurbanisierung). In diesem Artikel dokumentieren wir Umzugsaktivitäten in alle Arten von räumlichen Strukturen, wobei die Suburbanisierung in Deutschland das vorherrschende Bild ist. Die Literatur zum Thema Betriebsumzüge blendet meist aus, dass sich die umziehenden Betriebe und ihre Motive für den Umzug je nach Zielregion erheblich unterscheiden können. In unseren empirischen Analysen untersuchen wir daher Heterogenitäten nach räumlicher Struktur in Bezug auf die Komposition der Betriebe und regionale Standortfaktoren. Unsere Ergebnisse zeigen, dass sich Betriebe, die in Großstädte umziehen, und solche, die in urbanisierte oder ländliche Gebiete umziehen, hinsichtlich Betriebsgröße, Lohnniveau und Wissensintensität erheblich voneinander unterscheiden. Unsere Analyse auf regionaler Ebene zeigt, dass insbesondere Betriebe, die in urbanisierte Gebiete umziehen, von den niedrigeren Unternehmenssteuern in diesen Regionen angezogen werden, was darauf hindeutet, dass die Suburbanisierungsmuster in hohem Maße von regionalen Unterschieden bei den lokalen Unternehmenssteuersätzen bestimmt werden. Dagegen gibt es keine Hinweise darauf, dass eine geringere Bevölkerungsdichte, die Konzentration von Industriezweigen oder das regionale Lohnniveau für die einzelnen Umzugstypen von Bedeutung sind." (Autorenreferat, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons)
Ähnliche Treffer
- frühere (möglicherweise abweichende) Version erschienen u.d.T. "Patterns of regional firm mobility in Germany" als: Friedrich-Alexander-Universität, Lehrstuhl für Arbeitsmarkt- und Regionalpolitik. Diskussionspapiere, 129
- frühere (möglicherweise abweichende) Version erschienen u.d.T. "Patterns of regional firm mobility in Germany" als: FAU Discussion papers in economics, 02/2024
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The effects of expanding higher education on wages and employment in German establishments (2026)
Zitatform
Schuss, Eric (2026): The effects of expanding higher education on wages and employment in German establishments. In: Empirical economics, Jg. 70, H. 1. DOI:10.1007/s00181-025-02871-5
Abstract
"This study examines the impact of increased access to higher education on wages, employment, and labor market structure by analyzing establishment-level data. I focus on the quasi-experimental increase in the number of universities and universities of applied sciences in Bavaria since the 1970s and establishment of such higher education institutes under the “Future of Bavaria Offensive” program in the 1990s. I use administrative establishment-level data and find a positive but statistically insignificant effect on median wages resulting from expansion of higher education. While there is a negative but insignificant impact on wages of highly skilled workers, those without an academic or vocational degree experience an increase in wages. I also find that training activities decline immediately after the establishment of a new higher education institution. Further empirical analyses indicate that this decline is not due to fewer slots in apprenticeship training, but rather to a larger number of vacant slots and a higher probability of having vacant slots in apprenticeship training." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))
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Literaturhinweis
Zur Diskussion einer Ausbildungsumlage für die duale Berufsausbildung (2026)
Zitatform
Schuss, Eric (2026): Zur Diskussion einer Ausbildungsumlage für die duale Berufsausbildung. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 106, H. 3, S. 191-197. DOI:10.2478/wd-2026-0050
Abstract
"Viele junge Menschen bleiben ohne Ausbildungsplatz – insbesondere in Großstädten. Um dieses Problem anzugehen, sind Betriebe in Bremen seit 2025 verpflichtet, eine Ausbildungsplatzabgabe zu leisten, auf deren Basis ein Umlagefonds aufgebaut wird. Ausbildende Betriebe erhalten dann für ihre Ausbildungsaktivitäten einen finanziellen Ausgleich aus diesem Fonds. Auch in Berlin hat sich die Landesregierung auf die Einführung einer solchen Ausbildungsumlage geeinigt. Doch die Reformen sind umstritten. Im vorliegenden Beitrag wird basierend auf nationaler und internationaler Forschung gezeigt, dass eine solche Umlage erfolgreich sein kann, wenn eine tatsächliche Unterversorgung mit Ausbildungsstellen vorliegt und die Umlage breit akzeptiert und spezifisch zugeschnitten wird. Anschließend wird mit einem Blick auf den Ausbildungsmarkt in Berlin und Bremen diskutiert, inwiefern diese Bedingungen dort gegeben sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Data product DOI: 10.5164/IAB.BHP7521.de.en.v1 -
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The Effects of Expanding Higher Education on Wages and Establishments’ Labor Demand (2026)
Zitatform
Schuss, Eric (2026): The Effects of Expanding Higher Education on Wages and Establishments’ Labor Demand. (Working paper / Swiss Leading House 239), Zürich, 50 S.
Abstract
"This study examines the impact of increased access to higher education on labor demand, wages, and labor market structure. I focus on the quasi-experimental increase in the number of universities and universities of applied sciences in Bavaria since the 1970s and establishment of such higher education institutes under the “Future of Bavaria Offensive” program in the 1990s. I use administrative establishment-level data and find a positive but statistically insignificant e↵ect on median wages resulting from expansion of higher education. While there is a negative but insignificant impact on wages of highly skilled workers, those without academic or vocational degree experience an increase in wages. I also find that training activities decline immediately after establishment of a new higher education institution. Further empirical analyses indicate that this decline is driven by changes in educational choices of school graduates rather than by labor demand of establishments." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The call on Sunday: Work-related communication during off-work hours and employee experiences (2026)
Zitatform
Shvartsman, Elena, Susanne Steffes, Philipp Grunau & Sabine Sonnentag (2026): The call on Sunday: Work-related communication during off-work hours and employee experiences. In: Journal of Economic Behavior & Organization, Jg. 245, 2026-02-17. DOI:10.1016/j.jebo.2026.107500
Abstract
"We utilize longitudinal data from Germany to examine how work-related communication during off-work time is associated with employees’ experiential outcomes in terms of work-to-family conflict, mental health, and job satisfaction. Our rich data allow us to estimate a long-term association net of various confounding factors using individual fixed effects regressions. We find a strong positive association between off-work communication and work-to-family conflict; however, we cannot establish statistically significant relationships with mental health or job satisfaction. Moreover, once we include a set of job and personal characteristics and control for unobserved individual time-invariant heterogeneity, the coefficient estimate for the relationship between off-work communication and work-to-family conflict, albeit still significant, substantially drops in size. We conclude that previous studies may have overestimated the relationship between off-work communication and the experiential outcome variables considered in this study." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2026 The Authors. Published by Elsevier B.V.) ((en))
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Literaturhinweis
Betrieblicher Alltag zwischen schmerzhaften Kompromissen und neuen Herausforderungen in den Betrieben in Hessen: IAB-Betriebspanel Report Hessen 2024. Gesamtbericht (2026)
Sielschott, Stephan; Lauxen, Oliver; Larsen, Christa; Behr, Dominik;Zitatform
Sielschott, Stephan, Dominik Behr, Oliver Lauxen & Christa Larsen (2026): Betrieblicher Alltag zwischen schmerzhaften Kompromissen und neuen Herausforderungen in den Betrieben in Hessen. IAB-Betriebspanel Report Hessen 2024. Gesamtbericht. (IAB-Betriebspanel Hessen), Frankfurt am Main, 129 S.
Abstract
"Der Gesamtbericht zum IAB-Betriebspanel steht im Jahr 2024 unter dem Rahmenthema „Betrieblicher Alltag zwischen schmerzhaften Kompromissen und neuen Herausforderungen in den Betrieben in Hessen“. Die Auswertungen erfolgten auf Basis der Befragungen von 1.068 Betrieben in Hessen, die knapp 164.000 Betriebe mit mindestens einer bzw. einem sozialversicherungspflichtig Beschäftigten repräsentieren. Der Erhebungszeitraum erstreckte sich von Juli bis November 2024. Im vorliegenden Gesamtbericht werden die vier bereits veröffentlichten Einzelreports (Kapitel 3 bis 6) zusammengeführt sowie um ein weiteres, siebtes Kapitel zur wirtschaftlichen Situation der Betriebe ergänzt. Kapitel 2 skizziert die Verteilung der Betriebe und Beschäftigten in Hessen auf die verschiedenen Wirtschaftszweige und Betriebsgrößen. Somit wird die strukturelle Beschaffenheit der Grundgesamtheit der Betriebe transparent gemacht, auf die der vorliegende Bericht Bezug nimmt. Kapitel 3 nimmt die aktuelle Personalsituation der hessischen Betriebe in den Blick. Die Analyse der Beschäftigungsentwicklung in den verschiedenen Wirtschaftszweigen ist grundlegend für das Verständnis der sich für die Betriebe abzeichnenden Herausforderungen. Kapitel 4 betrachtet das Angebot und die Nachfrage an Ausbildungsplätzen. Diesbezügliche Passungsprobleme stellen zunehmend eine Herausforderung für Betriebe dar, die bei der Vergabe von Ausbildungsplätzen häufiger als zuvor Kompromisse eingehen müssen. Kapitel 5 fokussiert auf die Mitarbeitendenbindung als Strategie der Fachkräftesicherung. Maßnahmen zur Flexibilisierung von Arbeitszeit und Arbeitsort sowie die Förderung von Weiterbildungen stellen wichtige Anreize für Beschäftigte dar, bringen aber auch neue Herausforderungen für Betriebe mit sich. Kapitel 6 konzentriert sich auf die Beschäftigungssituation von Frauen und Männern. Die Gleichstellung von Frauen – z. B. bei der Besetzung von Führungspositionen – stellt für viele Betriebe nach wie vor eine Herausforderung dar, aber auch eine große Chance in Zeiten zunehmenden Fachkräftemangels. Kapitel 7 analysiert die wirtschaftliche Situation der hessischen Betriebe. Dabei kristallisiert sich heraus, dass neben dem Fachkräftemangel eine weitere Herausforderung an Bedeutung gewinnt. In den Bereichen Produktion und Handel hat sich die wirtschaftliche Entwicklung in Folge des Strukturwandels deutlich eingetrübt. Mögliche Kompromisslinien kommen deshalb nicht umhin, beide Problemlagen in den Blick zu nehmen. Zum Abschluss folgt in Kapitel 8 ein zusammenfassendes Resümee, in dem die wichtigsten Erkenntnisse des Berichts dargestellt werden." (Textauszug, IAB-Doku)
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Betriebliche Aus- und Weiterbildung in Zeiten von Transformation durch Strukturwandel, Wirtschaftslage, Digitalisierung und KI: IAB-Betriebspanel Report Hessen 2025 (2026)
Sielschott, Stephan; Larsen, Christa; Lauxen, Oliver;Zitatform
Sielschott, Stephan, Oliver Lauxen & Christa Larsen (2026): Betriebliche Aus- und Weiterbildung in Zeiten von Transformation durch Strukturwandel, Wirtschaftslage, Digitalisierung und KI. IAB-Betriebspanel Report Hessen 2025. (IAB-Betriebspanel Hessen 2/2025), Frankfurt am Main, 26 S.
Abstract
"Die betriebliche Ausbildung und die betriebliche Weiterbildung werden in Report 2 zum IAB-Betriebspanel 2025 als Strategien zur Arbeits- und Fachkräftesicherung analysiert. Während in der Berufsausbildung junge Menschen praxisnah und bedarfsgerecht qualifiziert und frühzeitig an ihren Ausbildungsbetrieb gebunden werden, stärkt betriebliche Weiterbildung die Mitarbeitendenbindung und befähigt zugleich Betriebe wie auch Beschäftigte, den Herausforderungen des gesellschaftlichen und technologischen Wandels erfolgreich zu begegnen. Allerdings ist die aktuelle Lage bei Aus- und Weiterbildungen vor dem Hintergrund verschiedener Transformationsprozesse zu betrachten. Beispielsweise führt der Strukturwandel im Verarbeitenden Gewerbe dazu, dass viele Betriebe in schwierigen wirtschaftlichen Lagen weniger oder gar nicht mehr ausbilden und Weiterbildungsaktivitäten quantitativ zurückgefahren und wenige qualitativ neu justiert werden. Dies bedeutet, dass sich Transformationsprozesse durchaus auf die Ausbildungs- und Weiterbildungsbeteiligung der Betriebe auswirken können. Entsprechend zeigen aktuelle Zahlen, dass die angespannte wirtschaftliche Lage die Ausbildungs- wie auch die Weiterbildungsbeteiligung der Betriebe deutschlandweit abschwächen kann. Die Zahl der Ausbildungsplätze ist im Vergleich zum Vorjahr in Deutschland bis Ende September 2025 um 4,6 Prozent zurückgegangen, während die Zahl unversorgter Bewerberinnen und Bewerber um rund 20 Prozent gestiegen ist" (Textauszug, IAB-Doku)
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Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt: Personaldynamiken zwischen Fachkräftesicherung, Stellenabbau und KI-Nutzung: IAB-Betriebspanel Report Hessen 2025 (2026)
Sielschott, Stephan; Larsen, Christa; Lauxen, Oliver;Zitatform
Sielschott, Stephan, Oliver Lauxen & Christa Larsen (2026): Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt: Personaldynamiken zwischen Fachkräftesicherung, Stellenabbau und KI-Nutzung. IAB-Betriebspanel Report Hessen 2025. (IAB-Betriebspanel Hessen 1/2025), Frankfurt am Main, 26 S.
Abstract
"Das Rahmenthema zum IAB-Betriebspanel 2025 adressiert gegenläufige Personaldynamiken, einerseits Fachkräftesicherung als Reaktion auf Fachkräftemangel und andererseits Stellenabbau in Zeiten struktureller und konjunktureller Krisen, der auch mit Freisetzungen verbunden sein kann. Die Entwicklung gewinnt zusätzlich an Komplexität und Dynamik durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI). Der vorliegende erste Bericht zum IAB-Betriebspanel 2025 untersuchte Personalbewegungen und KI Nutzung in hessischen Betrieben. Im ersten Halbjahr 2025 war in hessischen Betrieben eine positive Dynamik bei den Neueinstellungen zu verzeichnen. Angestiegen ist im Vergleich zum Vorjahr sowohl der Anteil der Betriebe mit Personaleinstellungen als auch der Anteil neu eingestellter Arbeitskräfte an allen Beschäftigten. Der Anteil der Neueinstellungen von Fachkräften mit Berufsausbildung hat zugenommen, leicht zurückgegangen sind die Anteile der Neueinstellungen bei Fachkräften mit Hochschulabschluss und bei Arbeitskräften für einfache Tätigkeiten. Deutlich rückläufig – von 41 Prozent auf 34 Prozent – war im ersten Halbjahr 2025 der Anteil der Fachkraftstellen, die nicht besetzt werden konnten. Vor allem in Großbetrieben konnten fast alle Fachkraftstellen besetzt werden, und auch kleinere Betriebe hatten im Vergleich zum Vorjahr weniger Probleme bei der Deckung ihres Fachkräftebedarfs. Zwar ist der Anteil der hessischen Betriebe mit Personalabgängen im ersten Halbjahr 2025 angestiegen, der Anteil ausgeschiedener Beschäftigter blieb jedoch unverändert. Die meisten Personalabgänge resultierten auch 2025 aus Arbeitnehmerkündigungen (43 Prozent). Einen Höchstwert erreichte mit 29 Prozent jedoch der Anteil der Kündigungen durch den Betrieb. Nachdem die Betriebe in Hessen ihren Fachkräftebedarf im ersten Halbjahr 2025 besser decken konnten als im Vorjahr, nahm die Anzahl sofort gesuchter Arbeitskräfte in der zweiten Jahreshälfte 2025 gegenüber dem Vorjahr um rund 13 Prozent ab. Der Rückgang bezog sich sowohl auf Fachkräfte mit Berufsausbildung als auch auf Arbeitskräfte für einfache Tätigkeiten, die stärkste Minderung war aber beim Sofortbedarf an Fachkräften mit Hochschulabschluss zu verzeichnen. Die höchsten Sofortbedarfe entfielen noch auf Kleinst- und Kleinbetriebe sowie auf den Dienstleistungssektor und auf das Baugewerbe. Eine deutliche Mehrheit der hessischen Betriebe (71 Prozent) erwartete bis Juni 2026 eine gleichbleibende Beschäftigtenanzahl, während sich optimistische und pessimistische Betriebe anteilig die Waage hielten. Mit zehn Prozent erreichte der Anteil der Betriebe mit negativen Prognosen den höchsten Wert seit Beginn der Erhebung 2008." (Textauszug, IAB-Doku)
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Education bias in probability-based surveys in Germany: evidence and possible solutions (2026)
Stein, Annika ; Naumann, Elias ; Blohm, Michael; Spangenberg, Heike ; Cornesse, Carina ; Schneider, Silke L. ; Rohr, Björn ; Christmann, Pablo ; Gummer, Tobias ; Décieux, Jean Philippe ; Silber, Henning ; Gauly, Britta ; Schmidt, Tobias ; Bethmann, Arne ; Schanze, Jan-Lucas; Weinhardt, Michael ; Roßmann, Joss ; Rettig, Tobias ; Pötzschke, Steffen ; Auriga, Roman; Naber, Dörte ; Weiß, Bernd ; Lemcke, Johannes ; Coban, Mustafa ; Hochman, Oshrat ; Trappmann, Mark ; Helmschrott, Susanne; Bergmann, Michael ; Hahn, Caroline ;Zitatform
Stein, Annika, Tobias Gummer, Elias Naumann, Björn Rohr, Henning Silber, Roman Auriga, Michael Bergmann, Arne Bethmann, Michael Blohm, Carina Cornesse, Pablo Christmann, Mustafa Coban, Jean Philippe Décieux, Britta Gauly, Caroline Hahn, Susanne Helmschrott, Oshrat Hochman, Johannes Lemcke, Dörte Naber, Steffen Pötzschke, Joss Roßmann, Jan-Lucas Schanze, Tobias Schmidt, Silke L. Schneider, Heike Spangenberg, Michael Weinhardt, Tobias Rettig, Bernd Weiß & Mark Trappmann (2026): Education bias in probability-based surveys in Germany: evidence and possible solutions. In: International Journal of Social Research Methodology, Jg. 29, H. 2, S. 197-214., 2025-04-13. DOI:10.1080/13645579.2025.2508889
Abstract
"This paper outlines two studies on education bias in German probability-based surveys. Study 1 reviews data from 67 surveys across 19 survey programs conducted in Germany from 2000 to 2023. We found a consistent underrepresentation of individuals with a low level of formal education. We also found that the transition to self-administered modes due to rising survey costs may exacerbate this bias in the future. In study 2, we use the results of a workshop with experts on probability-based surveys, to discuss various strategies to deal with this bias, including increased face-to-face contacts and incentives, while emphasizing the need for research on adapting survey designs. Our findings underscore the urgency for further research to understand the nonparticipation mechanisms among less educated individuals and develop effective countermeasures. We advocate for collaborative efforts among survey researchers, cross-country comparative research, and consideration of potential trade-offs with other data quality dimensions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Minimum wage and job reallocation: The hidden role of financial constraints (2026)
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Taskin, Ahmet Ali & Britta Gehrke (2026): Minimum wage and job reallocation: The hidden role of financial constraints. In: IAB-Forum H. 15.01.2026. DOI:10.48720/IAB.FOO.20260115.02
Abstract
"When Germany introduced its federal statutory minimum wage of 8.50 euro in 2015, it marked a major shift in labour policy. Fast forward to 2025, and the minimum wage is now 12.82 euro. Given annual increases in the minimum wage, there are ongoing debates about how minimum wages affect income inequality. It turns out the answer depends heavily on the financial strength of the firms." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Stretched thin: asking too much of an establishment survey (2026)
Zitatform
Vom Berge, Philipp (2026): Stretched thin: asking too much of an establishment survey. In: Journal for labour market research, Jg. 60, 2026-02-04. DOI:10.1186/s12651-026-00425-5
Abstract
"Surveys are an important tool to learn about population characteristics in the social sciences. To make them reliable, survey institutes and methodologist put a lot of effort into ensuring their representativity. Still, every survey has its limits. Nonetheless, applied researchers often leave the safe waters of pre-defined sampling and weighting schemes to study very specific subpopulations or to analyze the data at a level of detail that was not intended by the creators of the survey. In this paper, I use the IAB Establishment Panel, a prominent and widely used German establishment survey, to show the consequences of pushing a survey beyond its limits. Despite not being representative at fine regional or sectoral scales, the survey is often used like that in applied research. I show that the approximation error from using aggregated survey responses can be massive and that using such aggregates can lead to very different conclusions than the ‘true’ population data in plausible empirical applications." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))
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Ein Remote-Desktop-Zugang zu amtlichen Mikrodaten in Deutschland (2026)
Vom Berge, Philipp ; Brenzel, Hanna; Mathes, Marcel; Schell, Toni; Mathes, Marcel; Schmucker, Alexandra; Dummert, Sandra ;Zitatform
Vom Berge, Philipp, Hanna Brenzel, Sandra Dummert, Marcel Mathes, Toni Schell & Alexandra Schmucker (2026): Ein Remote-Desktop-Zugang zu amtlichen Mikrodaten in Deutschland. (RatSWD working paper 291), Berlin, 30 S. DOI:10.17620/02671.102%0A
Abstract
"Die Nutzung amtlicher Mikrodaten ist eine wichtige Quelle der empirischen Forschung in den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. Der hohe Informationsgehalt der Daten geht jedoch mit klar definierten Anforderungen an Datenschutz und IT-Sicherheit beim Zugang einher. Die Forschungsdatenzentren (FDZen) der amtlichen Statistik und der Bundesagentur für Arbeit (BA) fungieren als intermediäre Institutionen, die den Zugang zu diesen sensiblen Daten unter Wahrung rechtlicher und technischer Schutzmechanismen ermöglichen. Während stark anonymisierte Daten einfacher zugänglich sind, erfordern detailreiche Datenprodukte bisweilen die physische Präsenz an abgesicherten Standorten. Vor dem Hintergrund steigender Flexibilitäts- und Effizienzanforderungen der Wissenschaft rückt der Remote-Desktop-Zugang als innovative Lösung in den Fokus. Das vorliegende Working Paper zeigt den Umsetzungsweg von zwei FDZen, die unter komplexen regulatorischen Rahmenbedingungen tragfähige Remote-Zugänge entwickelt haben, die eine datenschutzkonforme Nutzung amtlicher Mikrodaten erlaubt. Die Fallbeispiele zeigen, dass technische Machbarkeit und rechtliche Konformität nicht in einem Widerspruch stehen, jedoch individuelle Anpassungen und institutionelle Lernprozesse erfordern. Die Ergebnisse liefern Impulse für eine Weiterentwicklung der Dateninfrastruktur und eröffnen Anschluss perspektiven für eine breitere Etablierung digitaler Zugangswege zu sensiblen Forschungs daten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Vacation entitlements in Germany: The role of collective bargaining and works councils (2026)
Zitatform
Wanger, Susanne (2026): Vacation entitlements in Germany: The role of collective bargaining and works councils. In: German Journal of Human Resource Management, Jg. 40, H. 3, S. 378-406., 2025-09-03. DOI:10.1177/23970022251379805
Abstract
"The Federal Vacation Act stipulates a minimum entitlement of four weeks’ vacation, yet the average entitlement in Germany is considerably higher, at approximately 28 days. The present study examines the factors that influence the amount of vacation entitlement at firm level, with a particular focus on the relationship with the dual system of interest representation. The analysis is based on firm data from the IAB-Job Vacancy Survey 2023, with a linear ordinary least square regression being utilised to identify the determinants of the amount of vacation entitlement. Collective bargaining coverage plays a decisive role: On average, firms with collective agreements have 1.3 days more vacation entitlements and firms oriented towards collective agreements have 0.8 days more vacation entitlements than firms that are not bound by collective agreements. Furthermore, a positive correlation is identified between the existence of a works council and vacation entitlements. The ‘works council premium’ is equivalent to 0.8 days. In particular, firms that are not bound by collective agreements benefit from the existence of a works council in the form of more vacation entitlements. In East Germany, the average vacation entitlement is significantly lower than that in West Germany, especially in firms that are not bound by collective agreements. Higher wage levels are associated with greater vacation entitlements; this correlation is less pronounced in firms with collective bargaining agreements. Longer full-time working hours are associated with fewer vacation entitlements, a trend that is more pronounced in firms without a works council. The results show that the dual system of interest representation in Germany is central to the amount of vacation entitlements at firm level and safeguards better working conditions in Germany." (Author's abstract, IAB-Doku, © SAGE) ((en))
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Unruhige Zeiten: Sanktionen in der Grundsicherung für Arbeitsuchende (2026)
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Wolff, Joachim (2026): Unruhige Zeiten: Sanktionen in der Grundsicherung für Arbeitsuchende. In: Soziale Sicherheit, Jg. 75, H. 6, S. 10-14., 2026-05-15.
Abstract
"Dieser Artikel befasst sich damit, wie häufig Sanktionen auftreten, welche Wirkungen nachgewiesen wurden und wie sich die Sanktionsregeln im SGB II in den letzten Jahren geändert haben. Was sich durch das Inkrafttreten des „Dreizehnten Gesetzes zur Änderung des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch und anderer Gesetze“ im Juli 2026 ändert, wird vor dem Hintergrund wissenschaftlicher Befunde eingeordnet." (Textauszug, IAB-Doku)
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Wertschätzung und Dialog steigern das Wohlbefinden am Arbeitsplatz (2026)
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Wolter, Stefanie (2026): Wertschätzung und Dialog steigern das Wohlbefinden am Arbeitsplatz. In: IAB-Forum H. 06.03.2026. DOI:10.48720/IAB.FOO.20260306.01
Abstract
"Tiefgreifende wirtschaftliche Veränderungen führen dazu, dass sicher geglaubte Arbeitsplätze sich wandeln und vielleicht sogar zur Disposition stehen. Die von den Beschäftigten wahrgenommene Arbeitsqualität verändert sich allerdings nur langsam und unterscheidet sich nach dem Alter. Betriebe können durch ihre Unternehmenskultur Einfluss darauf nehmen, ob sich Beschäftigte am Arbeitsplatz wohlfühlen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Do works councils and collective agreements narrow Immigrant–native wage gaps for disadvantaged immigrant groups? Novel evidence from German-linked employer–employee data (2026)
Zitatform
Zimmermann, Florian, Tobias Wolbring & Eric Fong (2026): Do works councils and collective agreements narrow Immigrant–native wage gaps for disadvantaged immigrant groups? Novel evidence from German-linked employer–employee data. In: Socio-economic review, Jg. 24, H. 1, S. 75-99., 2025-07-07. DOI:10.1093/ser/mwaf046
Abstract
"Recently, workers’ bargaining power has been declining worldwide, and immigrant-native wage inequalities have been widening. In this context, cross-sectional studies show narrower immigrant–native wage gaps in firms with works councils or collective agreements. Yet, it remains unclear whether this correlation is causal. Leveraging German longitudinal linked employer–employee data covering 542 firms and 878,403 employee observations, we investigate whether collective agreements and works councils narrow within-firm immigrant–native wage gaps especially for disadvantaged immigrant groups, that is, immigrants from non-Western countries. Using firm-fixed effects with double-demeaned interaction effects, we find no evidence that works councils narrow immigrant–native wage gaps. However, collective agreements narrow immigrant–native wage gaps for immigrants from non-Western countries by 62.0 per cent but do not affect immigrants from Western countries. Overall, our results indicate that immigrant–native wage inequalities for disadvantaged immigrant groups in Germany would not have widened by 23.6 per cent if collective agreements remained as prevalent as in 1996." (Author's abstract, IAB-Doku, © Oxford University Press) ((en))
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Women use Social Networks for Job Search more often than Men, but Men use them more intensely (2026)
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Zimmermann, Florian & Matthias Collischon (2026): Women use Social Networks for Job Search more often than Men, but Men use them more intensely. In: Economics Letters, Jg. 259, 2025-12-18. DOI:10.1016/j.econlet.2025.112795
Abstract
"Research has long highlighted the role of social capital for labor market outcomes, but gendered processes received surprisingly little attention. Employing representative German survey data, we analyze differences in job search via social networks. Contrary to expectations, we find that women report using social networks more often at the extensive margin compared to men, but men are more likely utilize networks in ways requiring more effort, such as being introduced to employers. Thus, we highlight the importance of investigating social networks in detail to understand the role of social networks for generating or sustaining gender inequalities in the labor market." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2025 The Author(s). Published by Elsevier B.V.) ((en))
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Männer nutzen persönliche Netzwerke zur Jobsuche etwas häufiger und gezielter als Frauen (2026)
Zitatform
Zimmermann, Florian & Matthias Collischon (2026): Männer nutzen persönliche Netzwerke zur Jobsuche etwas häufiger und gezielter als Frauen. In: IAB-Forum H. 18.05.2026. DOI:10.48720/IAB.FOO.20260518.01
Abstract
"Kontakte zu Verwandten und Bekannten spielen bei der Jobsuche sowohl für Männer als auch für Frauen eine wichtige Rolle. Dies zeigt eine IAB-Befragung von Personen, die innerhalb von vier Wochen vor der Befragung eine neue Stelle gesucht hatten. Allerdings werden Frauen deutlich seltener als Männer einem Arbeitgeber vorgestellt oder empfohlen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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What Do Households Do when Things Are Rough?? Economic Situation, Pessimistic Economic Expectations and the Use of Livelihood Practices (2025)
Zitatform
Achatz, Juliane, Anton Nivorozhkin, Markus Promberger & Brigitte Schels (2025): What Do Households Do when Things Are Rough?? Economic Situation, Pessimistic Economic Expectations and the Use of Livelihood Practices. In: Social indicators research, Jg. 178, H. 1, S. 499-521., 2025-03-26. DOI:10.1007/s11205-025-03596-9
Abstract
"This study investigates everyday practices that households utilize to improve or maintain their livelihoods. Drawing on prior qualitative research across various European economies, we developed a new survey tool, which was deployed within a larger survey encompassing the entire economic spectrum of German households. Using explorative factor analysis, we identified four overarching livelihood strategies employed by households: budget management, subsistence production, the liquidation of household assets, and the parsimonious procurement of essentials. Our results indicate a differential prevalence of these strategies, with a notable frequency among low-income households, although they are not exclusive to this group. The study reveals that both objective economic factors, such as income and material deprivation, and assessments of a household’s past economic downturn and pessimistic future economic expectations influence the likelihood of adopting these livelihood strategies. However, certain indicators are more strongly predictive of specific strategies, such as parsimonious procurement of essentials is associated with lower household income and material deprivation while liquidation of household assets is closely associated with experiences of economic downturns." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The Present and Future of Works Councils and Changes in Collective Bargaining in Germany (2025)
Zitatform
Addison, John T. (2025): The Present and Future of Works Councils and Changes in Collective Bargaining in Germany. In: Journal of labor research, Jg. 46, H. 3-4, S. 162-191. DOI:10.1007/s12122-025-09377-0
Abstract
"This paper reconsiders the institutions of the German model of industrial relations and collective bargaining, with more emphasis being accorded works councils because of their unique function and yet material shrinkage in recent years. The latter development has been a function of a yet more pronounced decline in union coverage, such as to call into question the continued existence both labor pillars of the model in a process often depicted as a headlong rush to a liberal market economy. In fact, the change in the operation of the German model has been less sudden than it has been sizable, having evolved over more than 30 years. For this reason, much of the paper is given over to the process of decentralization in collective bargaining and its variants, one interesting aspect of which is that the links between works councils and trade unions have become more intimate even if dominated by the process of erosion. Hence, the German model is marked by fragmentation but remains functional through innovation and reconfiguration. Having identified instances of the latter, the balance of our treatment concerns the prospects for the future and the scope for institutional revitalization. As it is often suggested that translating progress in institutional development may require support in the form of government intervention in markets, our attention then shifts to recent European and German government initiatives and the accompanying constraints." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))
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Potential and temporariness of EU migration: the experience of Germany (2025)
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Adunts, Davit & Ehsan Vallizadeh (2025): Potential and temporariness of EU migration: the experience of Germany. In: M. Akgüç & W. Zwysen (Hrsg.) (2025): Moving under the radar. Ongoing challenges for short-term intra-EU mobility, S. 111-123.
Abstract
"This chapter studies the selection and sorting of EU migrants to and migration decisions within Germany in two steps. First, it investigates, with the aid of Gallup World Poll (GWP) data, the composition and characteristics of potential migrants from EU countries to Germany. Second, it uses the household survey, the IAB-SOEP Migration Sample to analyse the determinants of the migration decisions of those individuals who have already migrated to Germany. Empirical analysis of the driving factors behind migration selection reveals several interesting insights. First, migration selection among individuals who wish to migrate to Germany is driven by common factors such as economic prospects and sociodemographic features. There is a negative and significant relationship between the migration intentions of potential migrants, from both EU and non-EU countries, with regard to labour market conditions as well as perceptions of future economic conditions and living standards in the home country. Second, migration propensity to Germany is significantly lower among potential female migrants. Third, there is regional heterogeneity regarding migration selection. Potential migrants from EU countries to Germany are negatively selected in terms of educational attainment while potential migrants from non-EU countries are positively selected compared to the population in the home country. This latter finding confirms the role of migration policy in influencing migrant selection, especially for third country nationals. However, it is important to note that average education levels differ dramatically between individuals from EU and non-EU origin countries, and that potential migrants from EU countries are, on average, better educated compared to potential migrants from non-EU countries even though the latter group is more positively selected in education. The chapter also examines the sorting pattern of potential migrants in terms of their educational attainment and relative income across the top EU destination countries. Germany is at least as attractive to tertiary-educated potential migrants from non-EU states as other top EU destinations. The major exception is Scandinavian countries, which are significantly more attractive to this group compared to Germany. For potential migrants from other EU countries, Germany is, on average, less attractive to migrants with tertiary education, especially those from EU8 countries. For western European Member States countries, only the United Kingdom (UK) – which is no longer an EU Member State since 2020 – is significantly more attractive to tertiary[1]educated potential migrants than Germany. Finally, micro analysis of demographic and socioeconomic characteristics and the temporariness of migration provides another set of insights. There is a negative and significant relationship between family structure and temporary migration decisions among EU migrants in Germany. Specifically, EU nationals with children aged 16 or younger are more likely to stay permanently in Germany compared to those without children. Temporary migration decisions are also negatively linked to duration of stay in Germany. This finding is consistent with the prediction that such decisions happen within the first few years after arrival (Dustmann and Görlach 2016). The temporariness of migration is also related to educational attainment and job skill requirements. For example, high-skilled migrants are about six percentage points more likely to stay temporarily in Germany compared to low-skilled ones. These findings confirm the hypothesis that the temporariness of migration varies along the educational distribution and thus may lead to a selection effect of migration (Dustmann and Görlach 2016)." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))
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Moving under the radar: Ongoing challenges for short‑term intra-EU mobility (2025)
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Akgüç, Mehtap & Wouter Zwysen (Hrsg.) (2025): Moving under the radar. Ongoing challenges for short‑term intra-EU mobility. Brüssel, 185 S.
Abstract
"In the wake of the Covid-19 pandemic, the spotlight turned to the often-overlooked short-term intra-EU movers—workers who cross borders within the European Union (EU) for temporary employment. This book delves into the multifaceted experiences of these mobile citizens, who, despite their theoretical advantages over third-country migrants, face significant challenges in their working lives. Edited by Mehtap Akgüç and Wouter Zwysen, this volume brings together a multidisciplinary team of experts to explore the legal, economic, and sociological dimensions of short-term labour mobility within the EU. Through a combination of qualitative and quantitative analyses, the book examines the precarious conditions, legal ambiguities, and data deficiencies that characterise the lives of these workers. The book includes an overall view of the situation across Europe, and then delves deeper into the situation in Sweden, Germany, Spain, and the United Kingdom. From the legal frameworks and labour market outcomes to the personal stories of digital nomads and seasonal workers, this book provides a comprehensive overview of the current state of short-term intra-EU mobility. It highlights the urgent need for better data collection and more robust regulations to ensure fair treatment and improved conditions for all EU movers." (Publisher information, IAB-Doku) ((en))
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Beschäftigungstrends im Freistaat Bayern 2023: Teil II: Repräsentative Analysen auf Basis des IAB-Betriebspanels 2023 (2025)
Zitatform
Alecke, Björn & Johannes Burmeister (2025): Beschäftigungstrends im Freistaat Bayern 2023. Teil II: Repräsentative Analysen auf Basis des IAB-Betriebspanels 2023. (Beschäftigungstrends im Freistaat Bayern 2023,2), Stadtbergen, 36 S.
Abstract
"Seit dem Jahr 2001 beteiligt sich der Freistaat Bayern mit einer Aufstockungsstichprobe an der jährlichen Betriebsbefragung „Beschäftigungstrends“, dem so genannten Betriebspanel des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit. Mit dieser von VERIAN (Mantle Germany GmbH) durchgeführten Erhebung liegen aus dem Jahr 2023 repräsentative Angaben von 1.206 bayerischen Betrieben und Dienststellen mit mindestens einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis vor. In diesem Jahr legt die Gesellschaft für Finanz- und Regionalanalysen, GEFRA, dem Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales und der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit eine umfassende Auswertung zum Betriebspanel Bayern 2023 vor. Im Wesentlichen erfolgt die Auswertung der bayerischen Ergebnisse im Vergleich zu den west-, ost- sowie gesamtdeutschen Zahlen, nach zusammengefassten Branchen und Betriebsgrößenklassen. Darüber hinaus werden die Ergebnisse punktuell nach weiteren Betriebsmerkmalen aufgeschlüsselt. Neben der vergleichenden Betrachtung von Regionen und Betriebsmerkmalen spielen zudem Zeitreihen eine wichtige Rolle bei der Darstellung und Einordnung der aktuellen Ergebnisse." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Zusammenfassung der beiden Berichtsteile Beschäftigungstrends im Freistaat Bayern 2023 -
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Beschäftigungstrends im Freistaat Bayern 2024: Teil I: Repräsentative Analysen auf Basis des IAB-Betriebspanels 2024 (2025)
Zitatform
Alecke, Björn & Johannes Burmeister (2025): Beschäftigungstrends im Freistaat Bayern 2024. Teil I: Repräsentative Analysen auf Basis des IAB-Betriebspanels 2024. (Beschäftigungstrends im Freistaat Bayern 2024,1), Stadtbergen, 42 S.
Abstract
"Seit dem Jahr 2001 beteiligt sich der Freistaat Bayern mit einer Aufstockungsstichprobe an der jährlichen Betriebsbefragung „Beschäftigungstrends“, dem so genannten Betriebspanel des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit. Mit dieser von VERIAN (Mantle Germany GmbH) durchgeführten Erhebung liegen aus dem Jahr 2024 repräsentative Angaben von 1.269 bayerischen Betrieben und Dienststellen mit mindestens einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis vor. In diesem Jahr legt die Gesellschaft für Finanz- und Regionalanalysen, GEFRA, dem Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales und der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit eine umfassende Auswertung zum Betriebspanel Bayern 2024 vor. Im Wesentlichen erfolgt die Auswertung der bayerischen Ergebnisse im Vergleich zu den west-, ost- sowie gesamtdeutschen Zahlen, nach zusammengefassten Branchen und Betriebsgrößenklassen. Darüber hinaus werden die Ergebnisse punktuell nach weiteren Betriebsmerkmalen aufgeschlüsselt. Neben der vergleichenden Betrachtung von Regionen und Betriebsmerkmalen spielen zudem Zeitreihen eine wichtige Rolle bei der Darstellung und Einordnung der aktuellen Ergebnisse." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Zusammenfassung der beiden Berichtsteile Beschäftigungstrends im Freistaat Bayern 2024 -
Literaturhinweis
Beschäftigungstrends im Freistaat Bayern 2023: Teil I: Repräsentative Analysen auf Basis des IAB-Betriebspanels 2023 (2025)
Zitatform
Alecke, Björn & Johannes Burmeister (2025): Beschäftigungstrends im Freistaat Bayern 2023. Teil I: Repräsentative Analysen auf Basis des IAB-Betriebspanels 2023. (Beschäftigungstrends im Freistaat Bayern 2023,1), Stadtbergen, 40 S.
Abstract
"Seit dem Jahr 2001 beteiligt sich der Freistaat Bayern mit einer Aufstockungsstichprobe an der jährlichen Betriebsbefragung „Beschäftigungstrends“, dem so genannten Betriebspanel des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit. Mit dieser von VERIAN (Mantle Germany GmbH) durchgeführten Erhebung liegen aus dem Jahr 2023 repräsentative Angaben von 1.206 bayerischen Betrieben und Dienststellen mit mindestens einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis vor. In diesem Jahr legt die Gesellschaft für Finanz- und Regionalanalysen, GEFRA, dem Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales und der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit eine umfassende Auswertung zum Betriebspanel Bayern 2023 vor. Im Wesentlichen erfolgt die Auswertung der bayerischen Ergebnisse im Vergleich zu den west-, ost- sowie gesamtdeutschen Zahlen, nach zusammengefassten Branchen und Betriebsgrößenklassen. Darüber hinaus werden die Ergebnisse punktuell nach weiteren Betriebsmerkmalen aufgeschlüsselt. Neben der vergleichenden Betrachtung von Regionen und Betriebsmerkmalen spielen zudem Zeitreihen eine wichtige Rolle bei der Darstellung und Einordnung der aktuellen Ergebnisse." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Zusammenfassung der beiden Berichtsteile Beschäftigungstrends im Freistaat Bayern 2023 -
Literaturhinweis
Beschäftigungstrends im Freistaat Bayern 2024: Teil II: Repräsentative Analysen auf Basis des IAB-Betriebspanels 2024 (2025)
Zitatform
Alecke, Björn & Johannes Burmeister (2025): Beschäftigungstrends im Freistaat Bayern 2024. Teil II: Repräsentative Analysen auf Basis des IAB-Betriebspanels 2024. (Beschäftigungstrends im Freistaat Bayern 2024,2), Stadtbergen, 38 S.
Abstract
"Seit dem Jahr 2001 beteiligt sich der Freistaat Bayern mit einer Aufstockungsstichprobe an der jährlichen Betriebsbefragung „Beschäftigungstrends“, dem so genannten Betriebspanel des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit. Mit dieser von VERIAN (Mantle Germany GmbH) durchgeführten Erhebung liegen aus dem Jahr 2024 repräsentative Angaben von 1. 269 bayerischen Betrieben und Dienststellen mit mindestens einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis vor. In diesem Jahr legt die Gesellschaft für Finanz- und Regionalanalysen, GEFRA, dem Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales und der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit eine umfassende Auswertung zum Betriebspanel Bayern 2024 vor. Im Wesentlichen erfolgt die Auswertung der bayerischen Ergebnisse im Vergleich zu den west-, ost- sowie gesamtdeutschen Zahlen, nach zusammengefassten Branchen und Betriebsgrößenklassen. Darüber hinaus werden die Ergebnisse punktuell nach weiteren Betriebsmerkmalen aufgeschlüsselt. Neben der vergleichenden Betrachtung von Regionen und Betriebsmerkmalen spielen zudem Zeitreihen eine wichtige Rolle bei der Darstellung und Einordnung der aktuellen Ergebnisse." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Zusammenfassung der beiden Berichtsteile Beschäftigungstrends im Freistaat Bayern 2024 -
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Codebuch und Dokumentation des Panel „Arbeitsmarkt und soziale Sicherung“ (PASS) Datenreport Welle 18 (2025)
Anker, Fritz; Beste, Jonas ; Gilberg, Reiner; Gerber, Vincent; Malich, Sonja ; Frodermann, Corinna ; Jesske, Birgit; Prospero, Valentina; Kleudgen, Martin; Collischon, Matthias ; Wenzig, Claudia; Dummert, Sandra ; Bähr, Sebastian ; Gundert, Stefanie ; Berg, Marco; Wunder, Anja ; Trappmann, Mark ; Stegmaier, Jens ; Dickmann, Christian; Müller, Marcel ; Cramer, Ralph; Mackeben, Jan ;Zitatform
Anker, Fritz, Marco Berg, Ralph Cramer, Christian Dickmann, Vincent Gerber, Reiner Gilberg, Birgit Jesske, Martin Kleudgen, Jonas Beste, Sandra Dummert, Corinna Frodermann, Sonja Malich, Valentina Prospero, Claudia Wenzig, Mark Trappmann, Sebastian Bähr, Matthias Collischon, Stefanie Gundert, Jan Mackeben, Marcel Müller, Jens Stegmaier & Anja Wunder (2025): Codebuch und Dokumentation des Panel „Arbeitsmarkt und soziale Sicherung“ (PASS) Datenreport Welle 18. (FDZ-Datenreport 10/2025), Nürnberg, 194 S. DOI:10.5164/IAB.FDZD.2510.de.v1
Abstract
"Die FDZ-Datenreporte beschreiben die Daten des FDZ im Detail. Diese Reihe hat somit eine doppelte Funktion: Zum einen stellen Nutzerinnen und Nutzer fest, ob die angebotenen Daten für das Forschungsvorhaben geeignet sind, zum anderen dienen sie zur Vorbereitung der Auswertungen. Dieser Datenreport dokumentiert die Aufbereitung der Welle 18 von PASS. Das Dokument basiert auf dem Datenreport der Welle 17: Marco Berg, Ralph Cramer, Christian Dickmann, Vincent Gerber, Reiner Gilberg, Birgit Jesske, Martin Kleudgen (alle infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH), Jonas Beste, Sandra Dummert, Corinna Frodermann, Sonja Malich, Stefan Schwarz, Claudia Wenzig, Mark Trappmann, Sebastian Bähr, Matthias Collischon, Stefanie Gundert, Benjamin Küfner, Jan Mackeben, Marcel Müller, Valentina Prospero, Jens Stegmaier, Nils Teichler, Anja Wunder (alle Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)): Codebuch und Dokumentation des Panel „Arbeitsmarkt und soziale Sicherung“ (PASS) Band I: Datenreport Welle 17, FDZ Datenreport, 12/2024 (de), Nürnberg." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Beste, Jonas ; Frodermann, Corinna ; Prospero, Valentina; Collischon, Matthias ; Wenzig, Claudia; Dummert, Sandra ; Bähr, Sebastian ; Gundert, Stefanie ; Wunder, Anja ; Trappmann, Mark ; Stegmaier, Jens ; Müller, Marcel ;Ähnliche Treffer
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Data product DOI: 10.5164/IAB.PASS-SUF0624.de.en.v1 -
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Befragungsdaten der SOEP-Core-, IAB-SOEP Migrationsstichprobe, IAB-BAMF-SOEP Befragung von Geflüchteten und SOEP-Innovationssample verknüpft mit administrativen Daten des IAB (SOEP-CMI-ADIAB) 1975-2021 (2025)
Zitatform
Antoni, Manfred, Mattis Beckmannshagen, Markus M. Grabka, Sekou Keita & Parvati Trübswetter (2025): Befragungsdaten der SOEP-Core-, IAB-SOEP Migrationsstichprobe, IAB-BAMF-SOEP Befragung von Geflüchteten und SOEP-Innovationssample verknüpft mit administrativen Daten des IAB (SOEP-CMI-ADIAB) 1975-2021. (FDZ-Datenreport 01/2025 (de)), Nürnberg, 96 S. DOI:10.5164/IAB.FDZD.2501.de.v1
Abstract
"Dieser Datenreport beschreibt die verknüpften Befragungsdaten der SOEP-Core-, IAB-SOEP Migrationsstichprobe, IAB-BAMF-SOEP Befragung von Geflüchteten und SOEP-Innovationssample mit administrativen Daten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Children of Immigrants Longitudinal Survey in Four European Countries - Germany verknüpft mit administrativen Daten des IAB (CILS4EU-DE-ADIAB) 1975-2023 (2025)
Zitatform
Antoni, Manfred, Jörg Dollmann, Alexandra Schmucker & Markus Weißmann (2025): Children of Immigrants Longitudinal Survey in Four European Countries - Germany verknüpft mit administrativen Daten des IAB (CILS4EU-DE-ADIAB) 1975-2023. (FDZ-Datenreport 05/2025 (de)), 86 S. DOI:10.5164/IAB.FDZD.2505.de.v1
Abstract
"Dieser Datenreport beschreibt die verknüpften Befragungsdaten des Children of Immigrants Longitudinal Survey in Four European Countries - Germany mit administrativen Daten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) 1975-2023." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Children of Immigrants Longitudinal Survey in Four European Countries - Germany linked to administrative data of the IAB (CILS4EU-DE-ADIAB) 1975-2023 (2025)
Zitatform
Antoni, Manfred, Jörg Dollmann, Alexandra Schmucker & Markus Weißmann (2025): Children of Immigrants Longitudinal Survey in Four European Countries - Germany linked to administrative data of the IAB (CILS4EU-DE-ADIAB) 1975-2023. (FDZ-Datenreport 05/2025 (en)), 84 S. DOI:10.5164/IAB.FDZD.2505.en.v1
Abstract
"This data report describes the linked data of the Children of Immigrants Longitudinal Survey in Four European Countries - Germany Sample with administrative data of the Institute for Employment Research (IAB)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Linking AID:A survey data and administrative labor market biography data from the Institute for Employment Research (AID:A-ADIAB 7523) (2025)
Zitatform
Antoni, Manfred, Christina Boll, Sandra Dummert & Simone Schüller (2025): Linking AID:A survey data and administrative labor market biography data from the Institute for Employment Research (AID:A-ADIAB 7523). (FDZ-Methodenreport 07/2025), Nürnberg, 18 S. DOI:10.5164/IAB.FDZM.2507.en.v1
Abstract
"Dieses Papier dokumentiert den Prozess der Verknüpfung der DJI-Studie “Aufwachsen in Deutschland: Alltagswelten” (AID:A) mit administrativen Erwerbsverlaufsdaten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Unter den AID:A-2023-Befragten im Alter von 16 Jahren und älter lag die Zustimmungsrate zur Datenverknüpfung bei 82,9% und übertraf damit die initialen Erwartungen. Die Erfolgsrate der Verknüpfung betrug 95,7% und liegt damit über dem Durchschnitt früherer Verknüpfungsprojekte mit IAB-Daten. Es werden zudem mögliche Verzerrungen in der Verknüpfungseinwilligung sowie im Verknüpfungserfolg (unter den Einwilligenden) untersucht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Einzelhandel: Fachkräftemangel trotz Beschäftigungsrückgang (2025)
Arndt, Franziska; Tiedemann, Jurek;Zitatform
Arndt, Franziska & Jurek Tiedemann (2025): Einzelhandel: Fachkräftemangel trotz Beschäftigungsrückgang. (KOFA kompakt / Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung 2025,05), Köln, 6 S.
Abstract
"Im Einzelhandel bleibt die Fachkräftesituation trotz eines konjunkturell bedingten Rückgangs der Fachkräftelücke im Jahr 2024 angespannt. Im Jahresdurchschnitt konnten rechnerisch 26.929 offene Stellen nicht mit passend qualifizierten Arbeitslosen besetzt werden. Das sind weniger als im bisherigen Höchstjahr 2022, in dem die Fachkräftelücke bei über 39.000 lag. Ausgebildete Fachkräfte machen den größten Anteil dieser Fachkräftelücke aus. Fast sieben von zehn (66,8 Prozent) offenen Stellen, die rechnerisch nicht besetzt werden können, entfallen auf sie." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Digitalisierung und Wandel der Beschäftigung (DiWaBe 2.0): Eine Datengrundlage für die Erforschung von Künstlicher Intelligenz und anderer Technologien in der Arbeitswelt (2025)
Arntz, Melanie ; Baum, Myriam; Brüll, Eduard ; Wischniewski, Sascha ; Matthes, Britta ; Hartwig, Matthias; Meyer, Sophie-Charlotte ; Dorau, Ralf; Schlenker, Oliver ; Lehmer, Florian ; Tisch, Anita ;Zitatform
Arntz, Melanie, Myriam Baum, Eduard Brüll, Ralf Dorau, Matthias Hartwig, Florian Lehmer, Britta Matthes, Sophie-Charlotte Meyer, Oliver Schlenker, Anita Tisch & Sascha Wischniewski (2025): Digitalisierung und Wandel der Beschäftigung (DiWaBe 2.0): Eine Datengrundlage für die Erforschung von Künstlicher Intelligenz und anderer Technologien in der Arbeitswelt. (baua: Bericht), Dortmund, 48 S. DOI:10.21934/baua:bericht20250225
Abstract
"In Deutschland nutzt bereits mehr als die Hälfte der Beschäftigten Künstliche Intelligenz (KI) am Arbeitsplatz - überwiegend jedoch informell. Dies deutet darauf hin, dass viele Beschäftigte KI als hilfreiche Unterstützung wahrnehmen, zugleich aber die formelle Einführung seitens der Betriebe den Erwartungen der Beschäftigten hinterherhinkt. Der vorliegende Bericht präsentiert die Ergebnisse der DiWaBe 2.0-Befragung, einer repräsentativen Querschnittserhebung von rund 9.800 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland, die im Jahr 2024 durchgeführt wurde. Ziel der Befragung ist es, eine Datengrundlage zu schaffen, um die Auswirkungen des technologischen Wandels - und insbesondere von KI - auf die Arbeitswelt abzuschätzen. Im Fokus stehen dabei vor allem Veränderungen von Tätigkeiten und Anforderungen am Arbeitsplatz, Arbeitsbedingungen und -organisation, Weiterbildungsaktivitäten sowie die Gesundheit der Beschäftigten. Die Ergebnisse zeigen, dass die Nutzung von KI stark von individuellen und beruflichen Faktoren wie Berufssegment, Bildung, Alter und Geschlecht abhängt. So nutzt nur knapp ein Drittel der Beschäftigten ohne Bildungsabschluss KI, während dieser Anteil bei Beschäftigten mit Hochschul-, Meister-oder Technikerabschluss fast 80 % beträgt. Erste multivariate Analysen zeigen, dass Beschäftigte, die ihre KI-Nutzung in den letzten fünf Jahren intensiviert haben, von komplexeren Tätigkeitsanforderungen berichten, insbesondere in den Bereichen Schreiben, Programmierung und Mathematik. Zudem ist eine intensivierte KI-Nutzung mit einer höheren Arbeitsautonomie, aber auch mit einer höheren Arbeitsintensität verbunden. Es zeigt sich jedoch kein statistisch signifikanter Zusammenhang zwischen der Nutzung von KI und der Gesundheit der Beschäftigten. Zudem unterscheiden sich Beschäftigte mit KI-Nutzung nicht von Nichtnutzenden hinsichtlich ihrer Teilnahme an Weiterbildung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Computers as Stepping Stones? Technological Change and Equality of Labor Market Opportunities (2025)
Zitatform
Arntz, Melanie, Cäcilia Lipowski, Guido Neidhöfer & Ulrich Zierahn-Weilage (2025): Computers as Stepping Stones? Technological Change and Equality of Labor Market Opportunities. In: Journal of labor economics, Jg. 43, H. 2, S. 503-543., 2023-08-18. DOI:10.1086/727490
Abstract
"This paper analyzes whether technological change improves equality of labor market opportunities by increasing the returns to skills relative to the returns to parental background. We find that in Germany during the 1990s, the introduction of computer technologies improved the access to technology-adopting occupations for workers with low-educated parents, and reduced their wage penalty within these occupations. We also show that this significantly contributed to a decline in the overall wage penalty experienced by workers from disadvantaged parental back-grounds over this time period. Competing mechanisms, such as skill-specific labor supply shocks and skill-upgrading, do not explain these findings." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Low Barriers, High Stakes: Formal and Informal Diffusion of AI in the Workplace (2025)
Arntz, Melanie ; Wischniewski, Sascha ; Dorau, Ralf; Hartwig, Matthias; Tisch, Anita ; Schlenker, Oliver ; Meyer, Sophie-Charlotte ; Brüll, Eduard ; Baum, Myriam; Matthes, Britta ;Zitatform
Arntz, Melanie, Myriam Baum, Eduard Brüll, Ralf Dorau, Matthias Hartwig, Britta Matthes, Sophie-Charlotte Meyer, Oliver Schlenker, Anita Tisch & Sascha Wischniewski (2025): Low Barriers, High Stakes: Formal and Informal Diffusion of AI in the Workplace. (Ifo working papers 422), München, 28 S.
Abstract
"Artificial intelligence (AI) is diffusing rapidly in the workplace, yet aggregate productivity gains remain limited. This paper examines the dual diffusion of AI – through both formal, employer-led and informal, employee-initiated adoption – as potential explanation. Using a representative survey of nearly 10,000 employees in Germany, we document a high extensive but low intensive margin of usage: while 64 percent use AI tools, only 20 percent use them frequently. This diffusion is strongly skill-biased and depends less on establishment and regional characteristics. While formality is associated with more frequent usage, training, AI-based supervision, and higher perceived productivity gains, it does not broaden access. These patterns suggest that widespread informal usage can coexist with limited productivity effects when complementary investments and organizational integration lag behind." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
IAB-Politikbrief Ausgabe Juli 2025 (2025)
Arntz, Melanie ; Weber, Enzo ; Köppen, Magdalena ; Weik, Jonas Aljoscha ; Kubis, Alexander; Lietzmann, Torsten ; Wanger, Susanne ; Matthes, Britta ; Bähr, Sebastian ; Mense, Andreas ; Braun, Wolfgang; Osiander, Christopher ; Burkert, Carola ; Wolf, Katja; Hohendanner, Christian ; Prümer, Stephanie; Bernhard, Sarah ; Ramos Lobato, Philipp; Fitzenberger PhD, Bernd; Sommer, Maximilian ; Bruckmeier, Kerstin ; Stegmaier, Jens ; Wiemers, Jürgen ; Wolf, Markus ;Zitatform
Arntz, Melanie, Sebastian Bähr, Sarah Bernhard, Wolfgang Braun, Kerstin Bruckmeier, Carola Burkert, Bernd Fitzenberger PhD, Christian Hohendanner, Magdalena Köppen, Alexander Kubis, Torsten Lietzmann, Britta Matthes, Andreas Mense, Christopher Osiander, Stephanie Prümer, Philipp Ramos Lobato, Maximilian Sommer, Jens Stegmaier, Susanne Wanger, Enzo Weber, Jonas Aljoscha Weik, Jürgen Wiemers, Katja Wolf & Markus Wolf (2025): IAB-Politikbrief Ausgabe Juli 2025. (IAB-Politikbrief), Nürnberg, 18 S.
Abstract
Der IAB-Politikbrief informiert in komprimierter Form über aktuelle Themen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung.
Beteiligte aus dem IAB
Arntz, Melanie ; Weber, Enzo ; Köppen, Magdalena ; Weik, Jonas Aljoscha ; Kubis, Alexander; Lietzmann, Torsten ; Wanger, Susanne ; Matthes, Britta ; Bähr, Sebastian ; Mense, Andreas ; Braun, Wolfgang; Osiander, Christopher ; Burkert, Carola ; Wolf, Katja; Hohendanner, Christian ; Prümer, Stephanie; Bernhard, Sarah ; Ramos Lobato, Philipp; Fitzenberger PhD, Bernd; Sommer, Maximilian ; Bruckmeier, Kerstin ; Stegmaier, Jens ; Wiemers, Jürgen ; Wolf, Markus ; -
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Firm-Level Technology Adoption in Times of Crisis (2025)
Arntz, Melanie ; Lehmer, Florian ; Lipowski, Cäcilia ; Böhm, Michael J. ; Graetz, Georg; Gregory, Terry ;Zitatform
Arntz, Melanie, Michael J. Böhm, Georg Graetz, Terry Gregory, Florian Lehmer & Cäcilia Lipowski (2025): Firm-Level Technology Adoption in Times of Crisis. (CEP discussion paper / Centre for Economic Performance 2093), London, 61 S.
Abstract
"We investigate the diffusion of frontier technologies across German firms before and during the Covid-19 crisis. Our analysis tracks the nature, timing, and pandemic-related motivations behind technology investments, using tailor-made longitudinal survey data linked to administrative worker-firm records. Technologies adopted after the onset of the pandemic increasingly facilitated remote work and mitigated the negative employment effects of the crisis. Overall, however, investments in frontier technologies declined sharply, equivalent to a loss of 1.4 years of pre-pandemic investment activity. This procyclical adoption pattern is particularly striking since the pandemic created clear incentives to experiment with new technologies. Our findings highlight how short-run fluctuations may influence medium-run economic growth through their impact on technology diffusion." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
NEPS-SC1-Erhebungsdaten verknüpft mit administrativen Daten des IAB (NEPS-SC1-ADIAB) (2025)
Bachbauer, Nadine; Wolf, Clara;Zitatform
Bachbauer, Nadine & Clara Wolf (2025): NEPS-SC1-Erhebungsdaten verknüpft mit administrativen Daten des IAB (NEPS-SC1-ADIAB). (FDZ-Datenreport 15/2025 (de)), Nürnberg, 89 S. DOI:10.5164/IAB.FDZD.2515.de.v1
Abstract
"Dieser Datenreport beschreibt die verknüpften Erhebungsdaten des Nationalen Bildungspanels der Startkohorte 1 „Bildung von Anfang an“ (NEPS-SC1) mit administrativen Daten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Bachbauer, Nadine;Ähnliche Treffer
also released in EnglishWeiterführende Informationen
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Literaturhinweis
NEPS-SC1 survey data linked to administrative data of the IAB (NEPS-SC1-ADIAB) (2025)
Bachbauer, Nadine; Wolf, Clara;Zitatform
Bachbauer, Nadine & Clara Wolf (2025): NEPS-SC1 survey data linked to administrative data of the IAB (NEPS-SC1-ADIAB). (FDZ-Datenreport 15/2025 (en)), Nürnberg, 87 S. DOI:10.5164/IAB.FDZD.2515.en.v1
Abstract
"Dieser Datenreport beschreibt die verknüpften Erhebungsdaten des Nationalen Bildungspanels der Startkohorte 1 „Bildung von Anfang an“ (NEPS-SC1) mit administrativen Daten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Bachbauer, Nadine;Ähnliche Treffer
auch deutschsprachig erschienenWeiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Erfolgreiche Jobwechsel: Wie berufliche Mobilität Einkommen und Arbeitszufriedenheit steigert (2025)
Zitatform
Bachmann, Ronald, Inga Heinze, Lukas Hörnig & Roman Klauser (2025): Erfolgreiche Jobwechsel. Wie berufliche Mobilität Einkommen und Arbeitszufriedenheit steigert. Gütersloh, 67 S. DOI:10.11586/2024198
Abstract
"Die Studie untersucht die Auswirkungen beruflicher Mobilität auf das Einkommen und die Arbeitszufriedenheit von Beschäftigten in Deutschland. Sie zeigt, dass ein Stellenwechsel häufig mit einem Zuwachs an Einkommen und Zufriedenheit verbunden ist – vor allem bei Unzufriedenen. Die größten Gewinne ergeben sich bei Wechseln in Berufe mit neuen Tätigkeiten und Anforderungen, aber auch Wechsel in den gleichen Beruf sind mit Einkommens- und Zufriedenheitszuwächsen verbunden. Die Analysen basieren auf der Stichprobe der Integrierten Arbeitsmarktbiografien (SIAB) und dem Sozio-oekonomischen Panel (SOEP). Die Studie ist entstanden in Zusammenarbeit mit dem RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung unter der Leitung von Prof. Dr. Ronald Bachmann und seinem Autorenteam bestehend aus Inga Heinze, Dr. Lukas Hörnig und Roman Klauser." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Fachkräfte gewinnen und halten: Wie Engpassbereiche attraktiver werden (2025)
Zitatform
Bachmann, Ronald & Inga Heinze (2025): Fachkräfte gewinnen und halten. Wie Engpassbereiche attraktiver werden. Güthersloh: Bertelsmann Stiftung, 95 S. DOI:10.11586/2025081
Abstract
"Der deutsche Arbeitsmarkt ist durch einen sich verschärfenden Fachkräftemangel gekennzeichnet. Vor diesem Hintergrund zielt die vorliegende Studie darauf ab, die Bestimmungsfaktoren beruflicher Wechsel in Engpassberufe hinein und aus diesen Berufen heraus zu untersuchen. Faktoren, die Zuflüsse erhöhen oder Abflüsse verringern, können den Fachkräftemangel reduzieren. Die Untersuchung erstreckt sich sowohl auf den gesamten deutschen Arbeitsmarkt als auch im Besonderen auf drei Fokusbereiche, die vom Fachkräftemangel besonders stark betroffen sind und die überdies für die Wirtschaft und Gesellschaft Deutschlands eine wichtige Rolle spielen. Bei den besagten Bereichen handelt es sich um das Handwerk, die Informations- und Kommunikationstechnologien ("IKT") und den Gesundheits- und Pflegebereich. Die der Untersuchung zugrunde liegenden Daten entstammen der Engpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit zur Identifikation von Engpassbereichen, administrative Daten zu sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und weiteren Quellen zu beruflichen Merkmalen wie Lohn oder Arbeitszufriedenheit." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Spatial Policies and Heterogeneous Employment Responses (2025)
Bald, Fabian; Henkel, Marcel;Zitatform
Bald, Fabian & Marcel Henkel (2025): Spatial Policies and Heterogeneous Employment Responses. (Discussion paper / Berlin School of Economics 63), Berlin, 77 S. DOI:10.48462/opus4-5764
Abstract
"This paper proposes that spatial policies improve economic outcomes by reducing barriers to supplying labor, with heterogeneous effects across demographic groups. Using quasi-experimental variation in Germany's fiscal transfer system, we estimate higher employment elasticities for female workers, with the strongest impact in places where public childcare supply is smaller. We propose a quantitative spatial model incorporating location decisions and group-specific frictions to labor force participation. We establish that optimal spatial policy would not unambiguously direct resources to low-wage areas but additionally target regions with high labor supply elasticities, yielding substantial welfare and labor force gains in the aggregate. This paper argues that accounting for differential employment responses significantly alters optimal place-based policy design, highlighting a novel channel for addressing efficiency and equity concerns in ageing economies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Immigrant Integration: the Role of Firms (2025)
Barreto, César; Hijzen, Alexander; Damas de Matos, Ana;Zitatform
Barreto, César, Ana Damas de Matos & Alexander Hijzen (2025): Immigrant Integration: the Role of Firms. In: OECD (Hrsg.) (2025): International Migration Outlook 2025, S. 123-150.
Abstract
"This chapter sheds new light on the integration of immigrants in the labour market by focussing on the role of firms in shaping the immigrant earnings gap using linked employer-employee data for 15 OECD countries. The chapter starts by documenting the immigrant earnings gap at entry in the labour market and the extent to which it is driven by immigrants working disproportionately in lower-paying firms, industries and occupations. It then analyses how the earnings gap evolves as immigrants integrate in the labour market by moving to better-paying firms, industries and occupations. The implications for immigrant integration policy are discussed in the conclusion." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Data product DOI: 10.5164/IAB.SIEED7518.de.en.v1 -
Literaturhinweis
Low-wage employment in France: A cross-country perspective (2025)
Barreto, César; Puymoyen, Agnes; Georgieff, Alexandre; Carcillo, Stéphane ; Hijzen, Alexander; Fluchtmann, Jonas ; Pacifico, Daniele; Pearsall, Eliza-Jane;Zitatform
Barreto, César, Stéphane Carcillo, Jonas Fluchtmann, Alexandre Georgieff, Alexander Hijzen, Daniele Pacifico, Eliza-Jane Pearsall & Agnes Puymoyen (2025): Low-wage employment in France. A cross-country perspective. (OECD social, employment and migration working papers 313), Paris, 47 S. DOI:10.1787/82539f44-en
Abstract
"This study investigates factors favoring a possible "smicardization" of French workers - the process of an increasing coverage of workers at the minimum wage. First, the minimum wage is relatively high in France compared with other countries, with the result that a large number of workers are close to it. Second, low wages reflect less the characteristics of firms or sectors than the low skills of workers, the resolution of which requires appropriate education and training policies, effective over the long-term. Finally, an analysis of tax and benefit systems highlights the existence of potential low-wage trap mechanisms, which are particularly significant in France compared to other countries. Nevertheless, analysis of individual trajectories shows that it is no more difficult for low-wage workers to climb the wage ladder in France than in the other selected countries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Data product DOI: 10.5164/IAB.SIEED7518.de.en.v1 -
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Ex ante heterogeneity, separations, and labor market dynamics (2025)
Zitatform
Barreto, César & Christian Merkl (2025): Ex ante heterogeneity, separations, and labor market dynamics. In: Journal of monetary economics, Jg. 156. DOI:10.1016/j.jmoneco.2025.103845
Abstract
"Our paper documents the importance of ex ante worker heterogeneity for labor market dynamics and for the composition of the unemployment pool over the business cycle. In recessions, the unemployment pool shifts toward workers with higher wages in their previous jobs. Based on administrative data for Germany and two-way worker and firm wage fixed effects, we show that this shift is mainly connected to worker heterogeneity, not to firm heterogeneity. We calibrate a search and matching model with ex ante worker heterogeneity to the estimated relative residual wage dispersion across worker fixed-effect groups. We show that a lower idiosyncratic match-specific shock dispersion for high-wage workers is key for the larger relative fluctuations of their separation rate as well as for the positive comovement between prior wages and fixed effects of unemployed workers with aggregate unemployment. We argue that firm-based explanations, such as cyclical financial frictions, are unlikely to be key drivers for the documented empirical patterns." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2025 The Authors. Published by Elsevier B.V.) ((en))
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frühere (möglicherweise abweichende) Version erschienen als: FAU Discussion papers in economics, 04/2024Weiterführende Informationen
Data product DOI: 10.5164/IAB.SIAB7519.de.en.v1 -
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Quantile Selection in the Gender Pay Gap (2025)
Batbayar, Egshiglen; Ilieva, Boryana; Haan, Peter; Breunig, Christoph;Zitatform
Batbayar, Egshiglen, Christoph Breunig, Peter Haan & Boryana Ilieva (2025): Quantile Selection in the Gender Pay Gap. (arXiv papers 2511.16187), 48 S.
Abstract
"We propose a new approach to estimate selection-corrected quantiles of the gender wage gap. Our method employs instrumental variables that explain variation in the latent variable but, conditional on the latent process, do not directly affect selection. We provide semiparametric identification of the quantile parameters without imposing parametric restrictions on the selection probability, derive the asymptotic distribution of the proposed estimator based on constrained selection probability weighting, and demonstrate how the approach applies to the Roy model of labor supply. Using German administrative data, we analyze the distribution of the gender gap in full-time earnings. We find pronounced positive selection among women at the lower end, especially those with less education, which widens the gender gap in this segment, and strong positive selection among highly educated men at the top, which narrows the gender wage gap at upper quantiles." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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KI-Nutzung von Beschäftigten – welche Weiterbildungsinhalte sind gefragt? (2025)
Baum, Myriam; Dorau, Ralf;Zitatform
Baum, Myriam & Ralf Dorau (2025): KI-Nutzung von Beschäftigten – welche Weiterbildungsinhalte sind gefragt? In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 54, H. 4, S. 40-41.
Abstract
"Weiterbildung ist zentral, um mit den Veränderungen der Arbeitswelt durch den technischen Wandel und der zunehmenden Verbreitung von Künstlicher Intelligenz (KI) Schritt zu halten. Dieser Beitrag untersucht, zu welchen Inhalten sich Beschäftigte, die KI nutzen, weiterbilden und ob sich die Inhalte je nach beruflichem Anforderungsniveau unterscheiden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Regionale Faktoren der langfristigen Beschäftigungsentwicklung in Deutschland im Zeitraum 1999-2023 (2025)
Baumann, Doris; Wapler, Rüdiger; Niebuhr, Annekatrin ; Stöckmann, Andrea; Rossen, Anja ; Fuchs, Stefan ; Sieglen, Georg ; Hell, Stefan; Buch, Tanja;Zitatform
Baumann, Doris, Tanja Buch, Stefan Fuchs, Stefan Hell, Annekatrin Niebuhr, Anja Rossen, Georg Sieglen, Andrea Stöckmann & Rüdiger Wapler (2025): Regionale Faktoren der langfristigen Beschäftigungsentwicklung in Deutschland im Zeitraum 1999-2023. (IAB-Forschungsbericht 25/2025), Nürnberg, 60 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2525
Abstract
"Die regionalen Arbeitsmärkte in Deutschland sind seit jeher unterschiedlichen strukturellen Bedingungen ausgesetzt, die sich auf das lokale Beschäftigungswachstum auswirken. In den letzten Jahren machen sich Effekte des demografischen Wandels, der Digitalisierung und der ökologischen Transformation der Wirtschaft zunehmend, regional jedoch sehr unterschiedlich, bemerkbar und beeinflussen ihrerseits die regionale Beschäftigungsdynamik. Das Projekt „Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten – VALA 2025“ beschäftigt sich mit den Unterschieden in der regionalen Beschäftigungsdynamik im Zeitraum zwischen 1999 und 2023. Dabei werden Faktoren identifiziert, die zu diesen Disparitäten beitragen. Betrachtet werden die Auswirkungen der regionalen Branchen-, Qualifikations- und Betriebsgrößenstruktur, der Einfluss regionaler Standortbesonderheiten sowie die Effekte demografischer Faktoren auf das Beschäftigungswachstum. Einen besonderen Fokus legt die Analyse auf Unterschiede zwischen ost- und westdeutschen Regionen sowie zwischen siedlungsstrukturellen Kreistypen. Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze ist bundesweit im Untersuchungszeitraum um rund 22 Prozent angestiegen. Diese durchschnittliche Entwicklung überdeckt allerdings ganz erhebliche regionale Disparitäten in der Beschäftigungsdynamik mit einer Spannweite von rund 120 Prozentpunkten zwischen dem Kyffhäuserkreis (-32,8 %) und dem Landkreis Erding (+90,4 %). Während sich im untersuchten Zeitraum die Zahl der Arbeitsplätze in den Kreisen Westdeutschlands in allen betrachteten Regionstypen mehrheitlich positiv entwickelte, war dies in Ostdeutschland nur in der Mehrzahl der kreisfreien Großstädte und der städtischen Kreise der Fall; die ländlichen Räume hatten hingegen mehrheitlich Beschäftigungsverluste zu verkraften. Hinter dieser Varianz dürften verschiedene strukturelle Unterschiede sowie Standortbesonderheiten regionaler Arbeitsmärkte stehen. Von einer das Beschäftigungswachstum förderlichen Branchenstruktur profitieren vor allem die großen Städte mit ihrer Spezialisierung auf dynamische Dienstleistungsbranchen. Ein weiterer Faktor, der die Beschäftigungsentwicklung in großen urbanen Arbeitsmärkten fördert, ist die dortige Qualifikationsstruktur, insbesondere der überdurchschnittliche Anteil der hochqualifizierten Arbeitskräfte. Beim Qualifikationseffekt bestehen darüber hinaus erhebliche Ost-West-Disparitäten, wobei die ostdeutschen Regionen von einem nach wie vor relativ geringen Anteil ungelernter Arbeitskräfte profitieren. Der höhere Anteil von Großbetrieben in großen Städten wirkt sich zumeist dämpfend auf deren Beschäftigungswachstum aus, während sich in geringer verdichteten Regionen die vorwiegend kleinbetriebliche Struktur wachstumsfördernd auswirkt. Günstige Standortbesonderheiten sind mit Blick auf das Beschäftigungswachstum häufig in den größeren Städten zu finden, wobei ostdeutsche Regionen hier insgesamt hinter den westdeutschen Regionen zurückbleiben. Dies gilt gleichermaßen für den Altersstruktureffekt: Negative Auswirkungen einer fortschreitenden Alterung der Arbeitskräfte zeigen sich im Untersuchungszeitraum weit überwiegend im Osten des Bundesgebiets. Sowohl die erheblichen Unterschiede in der regionalen Beschäftigungsdynamik als auch die sehr differenzierte Wirkung verschiedener Einflussfaktoren deuten darauf hin, dass auch der arbeitsmarkt- und regionalpolitische Handlungsbedarf regional stark variiert. Insbesondere in einer Verbesserung der Qualifikationsstruktur durch Aus- und Weiterbildung können Potenziale liegen, um die Beschäftigungsdynamik in vielen Regionen positiv zu beeinflussen. In Bezug auf die demografische Entwicklung gilt es, junge und gut qualifizierte Arbeitskräfte zu gewinnen sowie die Produktivität älterer Arbeitskräfte durch eine stärkere Weiterbildungsbeteiligung zu erhalten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Baumann, Doris; Wapler, Rüdiger; Niebuhr, Annekatrin ; Stöckmann, Andrea; Rossen, Anja ; Fuchs, Stefan ; Sieglen, Georg ; Hell, Stefan; Buch, Tanja; -
Literaturhinweis
Division of Labor in the Global Economy (2025)
Zitatform
Becker, Sascha O., Hartmut Egger, Michael Koch & Marc-Andreas Muendler (2025): Division of Labor in the Global Economy. (CEPR discussion paper / Centre for Economic Policy Research 20860), London, 24 S.
Abstract
"This paper links globalization, worker efficiency, and wage inequality within plants to internal labor market organization. Using German plant-worker data and information on the task content of occupations, we document that larger plants (i) use more occupations, (ii) assign fewer tasks per occupation, and (iii) exhibit greater wage dispersion. We develop a model where plants endogenously bundle tasks into occupations, improving worker-task matching at the cost of higher fixed span-of-control costs. Embedding this into a Melitz framework, we show that trade increases worker efficiency and wage inequality in exporting plants, whereas non-exporting plants experience the opposite effects. Structural estimation and simulations confirm the model’s predictions and point to non-monotonic economy-wide effects." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt: Personalbewegungen, -bedarfe und -probleme: IAB-Betriebspanel Report Hessen 2024 (2025)
Behr, Dominik; Larsen, Christa; Lauxen, Oliver;Zitatform
Behr, Dominik, Oliver Lauxen & Christa Larsen (2025): Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt: Personalbewegungen, -bedarfe und -probleme. IAB-Betriebspanel Report Hessen 2024. (IAB-Betriebspanel Hessen 1/2024), Frankfurt am Main, 24 S.
Abstract
"Der 1. Report zum IAB-Betriebspanel Hessen zeigt, dass der Fachkräftebedarf in hessischen Betrieben auf hohem Niveau verbleibt. Viele Betriebe gehen Kompromisse ein bei der Rekrutierung von Fachkräften und akzeptieren häufig einen höheren Einarbeitungsaufwand. Für die kommenden Jahre wird mit steigenden Personalbedarfen und zunehmenden Rekrutierungsproblemen gerechnet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Infografiken -
Literaturhinweis
Harmonization of Occupational and Regional Variables between GAV and IEB (2025)
Behrens, Catherina; Nimczik, Jan Sebastian; Spitz-Oener, Alexandra; Hansch, Michelle;Zitatform
Behrens, Catherina, Michelle Hansch, Jan Sebastian Nimczik & Alexandra Spitz-Oener (2025): Harmonization of Occupational and Regional Variables between GAV and IEB. (FDZ-Methodenreport 10/2025 (en)), Nürnberg, 14 S. DOI:10.5164/IAB.FDZM.2510.de.en.v1
Abstract
"Dieser Bericht dokumentiert die Harmonisierung von Berufs- und Regionalvariablen zwischen zwei administrativen Datensätzen: dem Datenspeicher Gesellschaftliches Arbeitsvermögen (GAV) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) und den Integrierten Erwerbsbiografien (IEB) der Bun-desrepublik Deutschland. Die Verknüpfung kombiniert demografische und arbeitsmarktbezogene Daten von 1989 mit Erwerbsverläufen nach 1992 und ermöglicht Analysen ostdeutscher Arbeits-marktbiografien rund um die Wiedervereinigung. Die Berufsharmonisierung erfolgt in zwei Schrit-ten, indem detaillierte DDR-Codes in standardisierte Klassifikationen von 2010 und 1988 überführt werden. Die Regionalharmonisierung ordnet DDR-Ortseinheiten von 1989 manuell den Kreisgren-zen von 2014 zu und wird durch moderne geobasierte Methoden überprüft. Die hohe Übereinstim-mungsquote und die robuste Validierung gewährleisten, dass der resultierende harmonisierte Da-tensatz eine verlässliche Grundlage für die longitudinale Arbeitsmarktforschung darstellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Spitz-Oener, Alexandra;Weiterführende Informationen
Data product DOI: 10.5164/IAB.GAV-ADIAB7519.de.en.v2 -
Literaturhinweis
Endbericht zum Forschungsvorhaben "Auswirkungen der Anhebung des Mindestlohns auf 12 Euro auf individuelle Beschäftigungsbewegungen und betriebliche Lohnstrukturen": Studie im Auftrag der Mindestlohnkommission (2025)
Bekhtiar, Karim ; Forstner, Susanne; Winter-Ebmer, Rudolf ; Isphording, Ingo; Bonin, Holger ; Schröter, Felix;Zitatform
Bekhtiar, Karim, Holger Bonin, Susanne Forstner, Felix Schröter, Ingo Isphording & Rudolf Winter-Ebmer (2025): Endbericht zum Forschungsvorhaben "Auswirkungen der Anhebung des Mindestlohns auf 12 Euro auf individuelle Beschäftigungsbewegungen und betriebliche Lohnstrukturen". Studie im Auftrag der Mindestlohnkommission. Wien, 132 S. DOI:10.60739/IHS-7152
Abstract
"Diese im Auftrag der Mindestlohnkommission erstellte Studie analysiert die kausalen Auswirkungen der Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns auf 10,45 Euro zum 1. Juli 2022 sowie auf 12 Euro zum 1. Oktober 2022. Dabei stehen die Effekte auf Zielgrößen der individuellen Beschäftigungsbewegungen (innerhalb und zwischen Betrieben) sowie der inner- und zwischenbetrieblichen Lohnstruktur im Zentrum. Die Analyse basiert auf detaillierten administrativen Arbeitgeber-Arbeitnehmer Daten der Bundesagentur für Arbeit, die eine tagesgenaue Erfassung der Zielvariablen erlauben. Durch die Verknüpfung mit sekundären Quellen kann die betriebliche Mindestlohnbetroffenheit erfasst werden. Für die empirische Analyse werden kausalanalytische Methoden verwendet, die dem aktuellen Standard der nationalen und internationalen Mindestlohnforschung entsprechen, sodass die Ergebnisse der Studie im Sinne von Ursache-Wirkungs-Relationen interpretiert werden können. Die angewandten Methoden basieren auf unterschiedlichen Varianten des Differenz-in-Differenzen-Ansatzes. Die zentralen Ergebnisse der Studie lassen sich wie folgt zusammenfassen: - Die Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns auf 12 Euro hatte keine statistisch signifikanten Effekte auf die zwischenbetriebliche Mobilität sozialversicherungspflichtig Beschäftigter. - Für den Effekt der Mindestlohnerhöhungen auf zwischenbetrieblichen Beschäftigungsbewegungen geringfügig Beschäftigter im Haupt- oder Nebenjob zeigt sich, dass Kleinbetriebe (mit bis zu 4 Beschäftigten) ebenfalls keine mindestlohnbedingte Reaktion in der zwischenbetrieblichen Mobilität zeigen. - Bezüglich der zwischenbetrieblichen Beschäftigungsbewegungen geringfügig Beschäftigter in mittelgroßen Betrieben und Großbetrieben lässt unsere Analyse keine verlässlichen, kausal interpretierbaren Schlüsse zu. - Hinsichtlich der Wirkung der Mindestlohnerhöhungen auf innerbetriebliche Beschäftigungsbewegungen weisen unsere Schätzungen auf einen leichten Anstieg der Übergänge von geringfügiger in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung hin. Dieses Ergebnis findet sich jedoch nur für das dritte Quartal 2022, in dem es unter anderem aufgrund der unveränderten Geringfügigkeitsschwelle bei steigendem Stundenlohn und gleichbleibenden Arbeitsstunden zu Übergängen von geringfügiger in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung kommen konnte. Im vierten Quartal 2022, in dem gleichzeitig mit dem Mindestlohn auch die Geringfügigkeitsgrenze angehoben wurde, findet sich kein statistisch signifikanter Effekt auf Übergänge in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. - Deutliche Mindestlohneffekte treten in Bezug auf die innerbetriebliche Lohnstruktur auf. Hier ist eine deutliche Kompression der betriebsinternen Lohnverteilung zu beobachten, die insbesondere die unteren Bereiche der Lohnverteilung betrifft, jedoch aufgrund von Spillover-Effekten auch bis in höhere Bereiche wirkt. - Für die Zielgröße der zwischenbetrieblichen Lohnstruktur lassen sich keine Effekte der Mindestlohnerhöhungen nachweisen. Es findet sich keine systematische Veränderung der Lohnungleichheit zwischen den Betrieben." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ausbildungsplatz oder Leerstelle: Wie finden Berufsstarter und Betriebe wieder zusammen? (2025)
Zitatform
Bellmann, Lutz, Bernd Fitzenberger & Ute Leber (2025): Ausbildungsplatz oder Leerstelle: Wie finden Berufsstarter und Betriebe wieder zusammen? In: IAB-Forum H. 17.04.2025, 2025-04-15. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250417.01
Abstract
"Auch wenn sich der deutsche Ausbildungsmarkt in den ersten Jahren nach der Corona-Krise etwas erholt hat, ist die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge 2024 wieder leicht zurückgegangen. Die Herausforderung, Ausbildungsangebot und -nachfrage zusammenzuführen, ist nach wie vor groß. Denn einer hohen Zahl von unbesetzten Ausbildungsplätzen steht eine wachsende Zahl an Jugendlichen gegenüber, die keinen Ausbildungsplatz finden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Machbarkeitsstudie Weiterentwicklung Betriebsbefragungen: Teilprojekt des BMAS-Projekts zur „Förderung innovativer Ansätze zur Stärkung von Dateninfrastruktur und Methoden“ (2025)
Bellmann, Lisa ; Gürtzgen, Nicole ; Kohaut, Susanne; Kubis, Alexander; Hensgen, Sophie ; Pirralha, André ; Oberfichtner, Michael ;Zitatform
Bellmann, Lisa, Nicole Gürtzgen, Sophie Hensgen, Susanne Kohaut, Alexander Kubis, Michael Oberfichtner & André Pirralha (2025): Machbarkeitsstudie Weiterentwicklung Betriebsbefragungen. Teilprojekt des BMAS-Projekts zur „Förderung innovativer Ansätze zur Stärkung von Dateninfrastruktur und Methoden“. (IAB-Forschungsbericht 02/2025), Nürnberg, 124 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2502
Abstract
"Betriebsbefragungen sind eine wertvolle Datengrundlage für Forschung, Politikberatung und die amtliche Statistik. Die Anforderungen an die resultierenden Datensätze sind seit vielen Jahren vielfältig und reichen von einem Paneldatensatz als Grundlage für die internationale Forschung bis zu vierteljährlichen Datenlieferungen an Eurostat innerhalb weniger Wochen nach dem Ende eines Quartals. Aufgrund der Krisen der letzten Jahre gewinnt zudem die zeitnahe Verfügbarkeit von krisenrelevanten Informationen über die Betriebe an Bedeutung. Um diese Vielzahl an Anforderungen zu erfüllen, führt das IAB seit über 30 Jahren mit dem IAB-Betriebspanel und der IAB-Stellenerhebung regelmäßig zwei große, aufwändige Betriebsbefragungen durch. Als ein Teilprojekt des vom BMAS finanzierten Projekts „Förderung innovativer Ansätze zur Stärkung von Dateninfrastruktur und Methoden“ führt das IAB die „Machbarkeitsstudie zur Weiterentwicklung der Betriebsbefragungen am IAB“ durch. Der hier für das BMAS vorgelegte Endbericht enthält erste Ergebnisse zu folgenden Kernfragestellungen des Projekts: Ist es möglich, die beiden bestehenden Betriebsbefragungen (IAB-Stellenerhebung und IAB-Betriebspanel) des IAB um hochfrequente Elemente zu erweitern? Welche Möglichkeiten bestehen, die beiden Befragungen in eine Befragung zu integrieren? Die Ergebnisse in diesem Bericht stellen sind noch nicht abschließend, da das Projekt über die vom BMAS finanzierte Periode hinaus am IAB fortgeführt werden wird. Zur zweiten Fragestellung, der Integration der beiden Betriebsbefragungen, wurden und werden im weiteren Projektverlauf die Machbarkeit sowie die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Integrationsvarianten untersucht. Dabei sollen in jedem Fall die folgenden Anforderungen erfüllt werden: Es erfolgt weiterhin eine Panelbefragung von Betrieben. Die Lieferverpflichtungen an Eurostat werden eingehalten. Es werden weiterhin Informationen zu den Einstellungsprozessen erhoben. Beratungs- und forschungsrelevante Informationen stehen öfter als nur einmal jährlich zur Verfügung. Zur ersten Fragestellung, der Integration hochfrequenter Elemente in die bestehenden Befragungen, wurden in beiden Befragungen Experimente durchgeführt, um die Effekte hochfrequenter Elemente vor allem auf den erwarteten Rücklauf zu untersuchen. Im Rahmen des IAB-Betriebspanels wurde im Jahr 2024 eine unterjährige telefonische Befragung zwischen den Haupterhebungen der Jahre 2023 und 2024 durchgeführt. Auf dieser Basis lässt sich die Teilnahmebereitschaft von Betrieben an einer zusätzlichen Erhebung sowie deren Umsetzbarkeit beurteilen. Um auch den Effekt der unterjährigen Zusatzerhebung auf die Teilnahmebereitschaft an künftigen Erhebungen untersuchen zu können, wurden dafür nur zufällig ausgewählte erst- und wiederholtbefragte Betriebe eingeladen. Die bisherigen Analysen zeigen, dass eine unterjährige Befragung in diesem Umfang prinzipiell umsetzbar ist. Allerdings stimmt nur ein relativ geringer Teil der befragten Betriebe einer Kontaktaufnahme für eine zusätzliche unterjährige Befragungen zu. Bei den kontaktierten Betrieben bewegt sich die tatsächliche Teilnahmebereitschaft jedoch im erwarteten Rahmen. Der Einfluss der unterjährigen Befragung auf die Teilnahmebereitschaft an künftigen Erhebungen wird im weiteren Projektverlauf untersucht. In der IAB-Stellenerhebung werden derzeit bereits quartalsweise Nachbefragungen durchgeführt. Im Rahmen dieser Nachbefragungen wurde ein Survey-Experiment implementiert, um die Einführung weiterer hochfrequenter Fragen und die Auswirkungen verlängerter Fragebögen vor allem auf die Rücklaufquote zu untersuchen. Nach Einteilung einer Experimentalstichprobe in zwei Gruppen, von der jeweils eine in den Quartals-Nachbefragungen einen 2-seitigen Fragebogen und die andere einen 4-seitigen Fragebogen erhielt, zeigen sich keine signifikant unterschiedlichen Rücklaufquotenzwischen den beiden Gruppen . Auch im Vergleich zum Status-Quo, in dem die Betriebe in der Nachbefragung einen 1-seitigen Fragebogen erhalten, fallen die Unterschiede gering aus. Bezüglich der Response Burden (Teilnahmebelastung) deuten die Ergebnisse jedoch auf leichte Vorteile des 2-seitigen im Vergleich zu einem 4-seitigen Fragebogen hin. Dies deutet darauf hin, dass die kürzere Variante etwas besser geeignet sein könnte, die Teilnahmebereitschaft langfristig aufrechtzuerhalten, ohne die Belastung der Befragten zu erhöhen. Die Experimental-Effekte auf den langfristigen Rücklauf in allen Nachbefragungen werden im weiteren Projektverlauf untersucht. Zur Frage, ob die beiden bestehenden Betriebsbefragungen des IAB um hochfrequente Elemente erweitert werden können, zeigen die ersten Ergebnisse somit insgesamt, dass eine solche Erweiterung grundsätzlich durchführbar wäre. Dies steht allerdings unter dem Vorbehalt, dass in beiden Befragungen die finalen Ergebnisse zu den Rücklaufeffekten noch ausstehen. Mit Blick auf die Integration der beiden Befragungen wurde zunächst ein rollierendes Panel untersucht. Hier wird eine jährliche Panelstichprobe von Betrieben in vier Substichproben aufgeteilt, welche quartalsweise als Panelerhebung befragt werden. Dadurch können Inhalte häufiger als einmal jährlich abgefragt und ein für die Forschung attraktiver Paneldatensatz bereitgestellt werden. Die Lieferverpflichtungen an Eurostat können mit einem rollierenden Panel grundsätzlich erfüllt werden, allerdings wäre ein speziell darauf angepasstes Hochrechnungsverfahren nötig. Eine Integration der Fragebögen der beiden Erhebungen erscheint grundsätzlich möglich, würde es aber erfordern, Inhalte, die bisher erhoben werden, ganz wegzulassen oder nicht mehr in jeder Befragung zu erheben. Im Vergleich zum bisherigen IAB-Betriebspanel würde ein rollierendes Panel zudem substanzielle zusätzliche Sach- und Personalmittel erfordern. Eine Anknüpfung an die bestehenden Befragungen dürfte allerdings nicht ohne Brüche in den Zeitreihen zu bewerkstelligen sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Bellmann, Lisa ; Gürtzgen, Nicole ; Kohaut, Susanne; Kubis, Alexander; Hensgen, Sophie ; Pirralha, André ; Oberfichtner, Michael ; -
Literaturhinweis
Welche Arbeitgeber haben das Kurzarbeitergeld während der Covid-19 Pandemie aufgestockt? Die Rolle von Tarifverträgen und Betriebsräten (2025)
Zitatform
Bellmann, Lisa, Christian Hohendanner & Susanne Kohaut (2025): Welche Arbeitgeber haben das Kurzarbeitergeld während der Covid-19 Pandemie aufgestockt? Die Rolle von Tarifverträgen und Betriebsräten. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 74, H. 4, S. 225-245., 2024-12-04. DOI:10.3790/sfo.2025.1455501
Abstract
"In diesem Beitrag wird analysiert, inwieweit Betriebe als Reaktion auf die Covid-19-Krise in Deutschland Kurzarbeitergeld beantragt und aufgestockt haben. In diesem Kontext wird untersucht, wie Tarifverträge und Betriebsräte in Zusammenhang mit der Inanspruchnahme und Aufstockung von Kurzarbeitergeld stehen. Unsere deskriptiven und multivariaten Analysen auf der Grundlage des IAB-Betriebspanels 2020 – einer jährlichen Repräsentativbefragung von fast 15.000 deutschen Betrieben – zeigen, dass Betriebe mit höheren Durchschnittslöhnen, solche mit einem Tarifvertrag und solche mit einem Betriebsrat am ehesten Kurzarbeitergeld aufstocken." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Firm size adjustments and economic crises: Evidence from Germany 1993-2022 (2025)
Zitatform
Bellmann, Lisa, Lutz Bellmann & Olaf Hübler (2025): Firm size adjustments and economic crises: Evidence from Germany 1993-2022. In: German Journal of Human Resource Management, Jg. 39, H. 4, S. 393-421. DOI:10.1177/23970022241305029
Abstract
"Using data spanning across three decades from the data of the German IAB Establishment Panel Survey, we go beyond the previous literature considering the influence of a bunch of theoretically interesting variables on firm size adjustments during four economic crises (the dot-com bubble, the Great Financial Crisis, the COVID-19 pandemic, and the Ukraine War) and normal times. Our results reveal a positive impact of firms’ new recruitment on its size. In contrast, firings exhibit negative effects during normal times and all crises considered but the COVID-19 crisis, whereas quits show positive effects during the dot-com bubble and the pandemic as well as during normal times. The number of departed employees always exerts a negative impact. Investments tend to reduce the average firm size during normal times as well as the COVID-19 crisis and the war against Ukraine. The impact of investments is positive only during the dot-com bubble and the Great Financial Crises. Unsurprisingly, the state of the technology does not always have a significant negative effect on internal adjustment processes. The existence of works councils exerts a negative and significant influence only if we control for wages and the profit situation. The development of part-time employment has a positive impact during the Great Financial Crisis, the COVID-19 pandemic as well as the war against Ukraine. Thus, our panel estimates confirm our hypotheses but only partially corroborate the results of previous studies." (Author's abstract, IAB-Doku, © SAGE) ((en))
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Literaturhinweis
Ältere Leistungsberechtigte in der Grundsicherung (2025)
Zitatform
Belzer, Jana, Torsten Lietzmann & Stephanie Prümer (2025): Ältere Leistungsberechtigte in der Grundsicherung. (IAB-Forschungsbericht 19/2025), Nürnberg, 74 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2519
Abstract
"Erwerbsfähige Personen, die arbeitslos sind oder über wenig Einkommen verfügen, können in Deutschland Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende nach SGB II beziehen, um ihren Lebensunterhalt zu sichern. Dies gilt grundsätzlich auch für ältere Leistungsbeziehende bis zur Regelaltersgrenze. Allerdings waren bis zum Jahr 2022 Leistungsberechtigte ab dem Alter von 63 Jahren verpflichtet, aus der Grundsicherung in die gesetzliche Rentenversicherung zu wechseln, falls sie die notwendigen Versicherungsjahre für einen vorzeitigen Renteneintritt haben. Mit dem Bürgergeldgesetz, das zum 1.1.2023 in Kraft trat, wurde diese in §12a SGB II festgelegte Regelung befristet bis Ende 2026 ausgesetzt. Ziel der Reform ist es unter anderem, ältere Leistungsberechtigte im Arbeitsmarkt zu halten. Um die Erwerbspotenziale von älteren Leistungsberechtigten einschätzen zu können, auf die die vorrübergehende Aussetzung von §12a SGB II abzielt, bedarf es deren Charakterisierung. Dieser Forschungsbericht betrachtet deshalb ältere Leistungsberechtigte ab 55 Jahren im SGB II anhand verschiedener Datenquellen. Dabei werden Informationen zum Bestand im und zu den Abgängen aus dem Leistungsbezug bereitgestellt. Auch die Arbeitsmarktnähe sowie die spezifischen Lebens- und Problemlagen älterer Leistungsbeziehender werden näher analysiert. Die Zahl älterer Leistungsberechtigter im SGB II ist von 2007 bis 2023 deutlich gestiegen, in absoluten Zahlen wie auch in Relation zur Gesamtheit der Leistungsberechtigten. Dieser Anstieg geht im Wesentlichen auf Westdeutschland zurück, während der Bestand älterer Leistungsberechtigter in Ostdeutschland im Zeitverlauf gesunken ist. Der Anstieg des Bestandes an älteren Leistungsberechtigten ist weder durch ein Geschlecht noch durch Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit getrieben. Innerhalb der Gruppe der älteren Leistungsberechtigten hat sich die Altersstruktur verschoben. So ist der Anteil der Über-60-Jährigen, insbesondere der Über-63-Jährigen, fast kontinuierlich gestiegen. Letzterer hat sich im Zeitverlauf verdreifacht. Die Arbeitsmarktnähe von älteren Leistungsberechtigten ist in den letzten Jahren gestiegen. So ist zum einen der Anteil der arbeitslos Gemeldeten, d.h. derjenigen, die für eine Erwerbsintegration zur Verfügung stehen, unter den älteren Leistungsberechtigten von etwa 35 Prozent im Jahr 2010 auf rund 45 Prozent im Jahr 2023 gewachsen. Fehlt bei älteren Leistungsberechtigten die Arbeitslosigkeitsmeldung, so sind hierfür häufig Arbeitsunfähigkeit oder Sonderregelungen für Ältere im SGB II, die sie von der Verpflichtung Arbeit zu suchen ausnehmen, die Ursache. Der Anteil dieser Personen hat tendenziell abgenommen. Zugenommen hat neben der Arbeitslosigkeit auch die Zahl der älteren Leistungsberechtigten, die erwerbstätig sind. 2023 war knapp jeder fünfte Leistungsberechtigte über 55 erwerbstätig. Dabei spielt v.a. geringfügige Beschäftigung eine Rolle. Zusammenfassend deuten sowohl die steigende Zahl an arbeitslos gemeldeten Älteren als auch die verbreitete geringfügige Erwerbstätigkeit unter älteren Leistungsberechtigten darauf hin, dass es zumindest in einem gewissen Umfang Erwerbspotenziale unter älteren Leistungsberechtigten gibt, die durch die befristete Aussetzung von §12a SGB II gehoben werden könnten. Neben dem Bestand älterer Leistungsberechtigter beleuchtet dieser Forschungsbericht auch das Abgangsverhalten aus dem Leistungsbezug und die Integrationen in Erwerbstätigkeit. Die Abgangsquoten von Leistungsberechtigten über 55 Jahren sind deutlich geringer als die von jüngeren Altersgruppen. Lediglich für Leistungsberechtigte, die das 63. Lebensjahr vollendet haben, können nennenswerte Abgänge aus dem Leistungsbezug festgestellt werden, wobei es sich vor allem um Übergänge in die Rente handeln dürfte. Abgänge aus dem Leistungsbezug von Älteren variieren im Zeitverlauf dementsprechend auch stark mit Änderungen in den Rentenzugangswegen, d.h. man beobachtet Abgänge besonders an bestimmten Altersgrenzen, an denen ein Rentenzugang möglich ist. Dass Leistungsberechtigte über 55 Jahre den Leistungsbezug durch die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit beenden, ist sehr selten. Insbesondere bei Leistungsberechtigten ab 60 Jahren sind solche Beschäftigungsintegrationen kaum existent. Und es ist hier auch kein positiver Trend zu erkennen. Daher erscheint die Zielsetzung der vorübergehenden Aussetzung von §12a SGB II, nämlich den erzwungenen Ausstieg älterer Leistungsberechtigten aus dem Arbeitsmarkt zu begrenzen, wenig realistisch. Denn die Aufnahme einer bedarfsdeckenden Beschäftigung gelingt nur sehr wenigen. Eine Betrachtung der individuellen Erwerbs- und Leistungsbezugsbiografien gibt weiteren Aufschluss über die Arbeitsmarktnähe der älteren Leistungsbeziehenden und zeigt, dass über 75 Prozent sehr lange Leistungen beziehen. Ein kleiner Teil dieser Personen ist gleichzeitig erwerbstätig – zumeist in geringfügiger Beschäftigung –, der Großteil jedoch weist nur eine sehr geringe Erwerbsbeteiligung auf. Daneben ist die Biografie von gut 20 Prozent der älteren Leistungsberechtigten von kürzerem Leistungsbezug und einer etwas höheren Erwerbsbeteiligung geprägt. Somit herrscht innerhalb der Gruppe der älteren Leistungsbeziehenden eine gewisse Heterogenität in Bezug auf Arbeitsmarktstatus und Bezugsdauer. Außerdem sind die Biografien im Falle der Beendigung des Leitungsbezugs von den Zugangsmöglichkeiten in die gesetzliche Rente geprägt: Das Verlassen des Leistungsbezugs findet häufig an den Altersgrenzen von 63 Jahren und ab 65 Jahren statt. Auch wenn sich auf Basis der administrativen Individualdaten nicht direkt ablesen lässt, dass die Abgänge aus dem Leistungsbezug in diesen Fällen mit dem Übertritt in die Rente zu tun haben, liegt diese Vermutung sehr nahe. Denn Befragungsdaten geben darüber Aufschluss, in welcher Situation sich Personen, die mit 62 Jahren Leistungen bezogen haben, im Alter von 64 Jahren befinden: Demnach verbleibt der Großteil im Leistungsbezug nach SGB II, etwa 6 Prozent beziehen Leistungen nach SGB XII und etwa ein Viertel bezieht keine Leistungen mehr. Von letzteren bezieht ein Großteil Rente. Die Aufnahme einer eigenen mehr als geringfügigen Erwerbstätigkeit spielt hingegen bei dem Abgang aus dem Leistungsbezug kaum eine Rolle. Unklar bleibt aber grundsätzlich, ob ein etwaiger Renteneintritt freiwillig erfolgt ist oder der Anwendung von §12a SGB II geschuldet war, also der Pflicht zur vorzeitigen Inanspruchnahme von Rentenleistungen. Im Einklang mit früheren Studienergebnissen haben Leistungsbeziehende in den Daten des Panels „Arbeitsmarkt und soziale Sicherung“ häufig niedrigere Bildungsabschlüsse, leben häufiger alleine, haben häufiger einen Migrationshintergrund und berichten über einen schlechteren Gesundheitszustand. Die Erkenntnisse des Forschungsberichts lassen an der Erreichung des Zieles der vorübergehenden Aussetzung von §12a SGB II zweifeln, ältere Leistungsberechtigte im Arbeitsmarkt zu halten und ihre Erwerbspotenziale zu heben. Die Erwerbspotenziale erscheinen begrenzt. Um sie zu heben, bedarf es zusätzlicher flankierender Maßnahmen wie stärkerer Beratungs- und Vermittlungsaktivitäten. Dabei dürfte insbesondere eine Förderung der Leistungsberechtigten zwischen 55 und 60 Jahren zielführend sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Robots and firm investment (2025)
Zitatform
Benmelech, Efraim & Michal Zator (2025): Robots and firm investment. In: Journal of Financial Economics, Jg. 174. DOI:10.1016/j.jfineco.2025.104183
Abstract
"Using cross-country and German administrative data on robotization, we show that the impact of robots on firms and labor markets is limited. First, investment in robots is small and highly concentrated in a few industries, representing less than 0.3% of aggregate expenditures on equipment. Second, robotization does not grow as rapidly as Information Technology did in the past, and current growth is driven by gains in developing countries. Third, firms invest in robots when they face difficulties in finding workers and subsequently increase employment after the investment. The total employment effect in exposed industries and regions is negative but modest in magnitude. We discuss why the effects of robots are limited and demonstrate that other digital technologies have more potential for large economic impact." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2025 The Authors. Published by Elsevier B.V.) ((en))
Ähnliche Treffer
frühere (möglicherweise abweichende) Version erschienen als: NBER working paper, 29676Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Eine Analyse der Personal- und Fachkräftesituation im Saarland 2024: Zusatzbericht (2025)
Bennewitz, Emanuel;Zitatform
(2025): Eine Analyse der Personal- und Fachkräftesituation im Saarland 2024. Zusatzbericht. Saarbrücken, 59 S.
Abstract
"Die allgemeine Personal- und Fachkräftesituation im Saarland ist derzeit von verschiedensten Herausforderungen geprägt. Insbesondere die Fachkräftesituation ist dabei mit einem erheblichen Mangel zu beschreiben, der weitreichende Konsequenzen für die saarländischen Betriebe und folglich auch auf die saarländische Wirtschaft als Ganzes mit sich bringt. In immer mehr Wirtschaftsbereichen kommt es zu nicht unerheblichen Personal- und Fachkräfteengpässen. Diese haben verschiedenste Ursachen. Allen Ursachen voran ist der demografische Wandel zu benennen. Die alternde Bevölkerung führt zu einer höheren Zahl von Renteneintritten, während gleichzeitig weniger junge Menschen in den Arbeitsmarkt nachrücken. Aber auch die im europäischen Vergleich niedrige Arbeitslosigkeit ist hier als eine Ursache zu benennen. Obwohl im Grunde positiv zu betrachten, bedeutet eine niedrige Arbeitslosigkeit zugleich auch, dass das verfügbare Arbeitskräftepotenzial gering ist und offene Stellen nur schwer besetzt werden können. Eine weitere wichtige Ursache sind die sich wandelnden Qualifikations- und Weiterbildungsbedarfe. Insbesondere im Hinblick auf Digitalisierung und technologische Veränderungen werden neue oder zusätzliche Qualifikationen oder Weiterbildungen benötigt, um den sich verändernden Anforderungen des Arbeitsmarktes gerecht zu werden. Aber auch die Flexibilisierung der Arbeitszeitmodelle sowie regionale Unterschiede in der Ausgestaltung von Gehalts- und Arbeitsbedingungen leisten einen Beitrag zu der aktuellen Situation. Auch die Siedlungsstruktur ist als regionaler Treiber für den Personal- und Fachkräfteengpässe anzusehen. Denn in ländlichen Gebieten sind Engpass-Situationen oft ausgeprägter als in städtischen Regionen. Vor diesem Hintergrund geht dieser Sonderbericht zur Personal- und Fachkräftesituation im Saarland zunächst im Detail auf einige der zuvor genannten Ursachen der Engpässe für Personal und Fachkräfte ein und untermauert diese mit Evidenzen aus dem IAB-Betriebspanel (Kapitel 1). Im Anschluss werden die Problemlagen in der Personal- und Fachkräftesituation der saarländischen Betriebe in den Fokus gerückt (Kapitel 2). Im Kapitel 3 stehen schließlich die Betriebe im Vordergrund, die überdurchschnittlich stark von Fachkräfteengpässen betroffen sind. Für diese Betriebe werden in Abgrenzung zu weniger stark betroffenen Betrieben auf Grundlage des IAB-Betriebspanels 2023 mögliche Faktoren zur Erklärung der erhöhten Problemlage identifiziert. Darüber hinaus widmet sich das Kapitel 4 der Bestimmung des endogenen Arbeitskräftepotenzials im Saarland. Hierfür wird auf weitere Datenquellen wie etwa die Statistik der Bundesagentur zurückgegriffen. Den Abschluss bildet eine zusammenfassende Schlussbetrachtung (Kapitel 5), welche auch eine erste Definition von Handlungserfordernissen bereitstellt." (Autorenreferat, IAB-Doku))
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Literaturhinweis
Beschäftigungstrends im Saarland und im Regionalvergleich 2024 (2025)
Bennewitz, Emanuel;Zitatform
(2025): Beschäftigungstrends im Saarland und im Regionalvergleich 2024. Saarbrücken, 107 S.
Abstract
"Diese Studie gibt einen Überblick über Beschäftigungstrends und betriebswirtschaftliche Entwicklungen in den saarländischen Betrieben. Die Grundlage dieser Studie bilden die Befragungsergebnisse des IAB-Betriebspanels seit dem Jahr 2006. Dabei werden Arbeitsmarktthemen wie atypische Beschäftigung, Personalfluktuation, Fachkräftebedarf, betriebliche Arbeitszeiten oder die Ausbildungssituation im Detail betrachtet. Aber auch die Stimmungslage und Erwartungen der Betriebe zur Ertragslage, zu getätigten Investitionen oder zur Innovationsbereitschaft finden ihre Berücksichtigung. Das IAB-Betriebspanel des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) ist eine bundesweit durchgeführte repräsentative Arbeitgeberbefragung. Seit dem Jahr 2006 werden jährlich über 15.500 Betriebe befragt. Zuletzt belief sich die Zahl bundesweit auf 15.217 und im Saarland auf 898 Betriebe. Damit waren 5,9 Prozent der bundesweit befragten Betriebe im Saarland ansässig. Die letzte Befragungswelle im Saarland fand von Juli bis November 2021 statt.2 Die Fragestellungen des IAB-Betriebspanels gehen auf verschiedene betriebliche Kenngrößen ein und erfassen unter anderem Informationen zu der Beschäftigungsentwicklung, der Geschäftspolitik und Personalstruktur, zu Löhnen und Gehältern sowie zu der betrieblichen Aus- und Weiterbildung. Von besonderer Bedeutung sind dabei die Fragen zu der Selbsteinschätzung über die zukünftige Betriebs- und Beschäftigungsentwicklung. Dabei sind die Ergebnisse repräsentativ für alle Wirtschaftszweige und Betriebsgrößen mit mindestens einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten. Hierfür werden die Betriebe mittels einer Zufallsstichprobe aus der Betriebsdatei der Bundesagentur für Arbeit gezogen. Die Finanzierung des IAB-Betriebspanels erfolgt über eine Basisfinanzierung des IAB sowie über eine finanzielle Beteiligung der Bundesländer. Durch diese Beteiligung der Länder ist es möglich mehr Betriebe zu befragen und somit eine Repräsentativität auf Bundeslandebene zu gewährleisten. Im Gegenzug ist es den Kooperationspartnern gestattet, die landesspezifischen Daten für eigene Untersuchungen zu verwenden. Das Saarland war in den Erhebungswellen 2001 bis 2004 und ist erneut seit der Erhebungswelle des Jahres 2013 finanziell am IAB-Betriebspanel beteiligt. Nachdem zunächst allgemeine konjunkturelle Rahmenbedingungen (Hauptkapitel II) beleuchtet werden, liefert das Hauptkapitel III eine Übersicht zu den zentralen Ergebnissen der im Rahmen des Hauptkapitels IV im Detail analysierten Betriebsindikatoren. Dabei gibt innerhalb der Detailbetrachtung des Hauptkapitels IV das Kapitel 1 einen Gesamtüberblick über den Bestand und die Entwicklung der Betriebs- und Beschäftigtenzahlen. Kapitel 2 beleuchtet schließlich die Personalstruktur in den Betrieben des Saarlandes in Hinblick auf verschiedene Beschäftigungsformen und Qualifikationsniveaus. Das anschließende Kapitel 3 bezieht sich auf Personaldynamiken und die Besetzung von vakanten Stellen. Kapitel 4 befasst sich mit ausgewählten Kennziffern, die Rückschlüsse auf die wirtschaftliche Konstitution der Betriebe zulassen. Die verschiedenen atypischen Beschäftigungsformen stehen im Mittelpunkt von Kapitel 5. Die beiden Kapitel 6 und 7 befassen sich mit Arbeitszeitregelungen sowie mit dem Umfang der Tarifbindung und Mitarbeitervertretung in den Betrieben des Saarlandes. Die betriebliche Ausbildung ist Gegenstand von Kapitel 8 und die Fort- und Weiterbildungsaktivitäten der Betriebe werden in Kapitel 9 adressiert. Das Kapitel 10 setzt das Investitions- und Innovationsgeschehen der saarländischen Betriebe in den Vordergrund. Den Abschluss dieses Hauptkapitels bildet eine zusammenfassende Schlussbetrachtung (Kapitel 11), welche die Entwicklungen im Gesamtkontext betrachtet. Alle Ergebnisse im Hauptkapitel IV werden am aktuellen Rand und in der Regel auch im Zeitverlauf dargestellt. Ebenfalls werden ausgewählte Ergebnisse nach der Betriebsgröße (definiert über die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten) und nach bestimmten Wirtschaftsbereichen ausgewiesen. Den Abschluss der Studie bildet das Hauptkapitel V, welches eine Übersicht über die Methodik des IAB-Betriebspanels bereitstellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Beschäftigungstrends im Saarland 2024 (2025)
Bennewitz, Emanuel;Zitatform
(2025): Beschäftigungstrends im Saarland 2024. Saarbrücken, 145 S.
Abstract
"Seit dem Jahr 2013 werden jährlich im Durchschnitt etwa 15.400 Betriebe befragt. Zuletzt belief sich die Zahl bundesweit auf 14.700 und im Saarland auf 870 Betriebe. Damit waren etwa 6 Prozent der bundesweit befragten Betriebe im Saarland ansässig. Nachdem zunächst im Hauptkapitel II allgemeine konjunkturelle Rahmenbedingungen beleuchtet werden, liefert das Hauptkapitel III auf Basis der Ergebnisse des IAB-Betriebspanels detaillierte Einblicke in verschiedene Betriebsindikatoren. Dabei gibt innerhalb der Detailbetrachtung des Hauptkapitels III das Kapitel 1 einen Gesamtüberblick über den Bestand und die Entwicklung der Betriebs- und Beschäftigtenzahlen. Kapitel 2 beleuchtet die Personalstrukturen in den Betrieben des Saarlandes in Hinblick auf verschiedene Beschäftigtengruppen. Das anschließende Kapitel 3 bezieht sich auf Personaldynamiken und die Besetzung von vakanten Stellen. Kapitel 4 befasst sich mit ausgewählten Kennziffern, die Rückschlüsse auf die wirtschaftliche Konstitution der Betriebe zulassen. Die verschiedenen atypischen Beschäftigungsformen stehen im Mittelpunkt von Kapitel 5. Die beiden Kapitel 6 und 7 befassen sich mit Arbeitszeitregelungen sowie mit dem Umfang der Tarifbindung und Mitarbeitervertretung in den Betrieben des Saarlandes. Die betriebliche Ausbildung ist Gegenstand von Kapitel 8 und die Weiterbildungsaktivitäten der Betriebe werden in Kapitel 9 adressiert. Das Kapitel 10 setzt das Investitions- und Innovationsgeschehen der saarländischen Betriebe in den Vordergrund. Den Abschluss dieses Hauptkapitels bildet eine zusammenfassende Schlussbetrachtung (Kapitel 11), welche die Entwicklungen im Gesamtkontext betrachtet." (Textauszug, IAB-Doku)
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The integration of migrants in the German labour market: evidence over 50 years (2025)
Zitatform
Berbée, Paul & Jan Stuhler (2025): The integration of migrants in the German labour market: evidence over 50 years. In: Economic Policy, Jg. 40, H. 122, S. 481-549. DOI:10.1093/epolic/eiae040
Abstract
"SUMMARY: Germany has become the second-most important destination for migrants worldwide. Using all waves from the microcensus, we study their labur market integration over the last 50 years and highlight differences to the US case. Although the employment gaps between immigrant and native men decline after arrival, they remain large for most cohorts; the average gap after one decade is 10 percentage points. Conversely, income gaps tend to widen post-arrival. Compositional differences explain how those gaps vary across groups, and why they worsened over time; after accounting for composition, integration outcomes show no systematic trend. Still, economic conditions do matter, and employment collapsed in some cohorts after structural shocks hit the German labor market in the early 1990s. Lastly, we examine the integration of recent arrivals during the European refugee ‘crisis’ and the Russo-Ukrainian war." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Pension Reforms and Personnel Decisions (2025)
Berg, Peter ; Ruhm, Christopher J. ; Hamman, Mary; Hochfellner, Daniela; Piszczek, Matthew M. ; Eckrote‐Nordland, Marissa;Zitatform
Berg, Peter, Marissa Eckrote‐Nordland, Mary Hamman, Daniela Hochfellner, Matthew M. Piszczek & Christopher J. Ruhm (2025): Pension Reforms and Personnel Decisions. In: Labour, Jg. 39, H. 2, S. 89-100. DOI:10.1111/labr.12289
Abstract
"While the empirical literature on the effects of pension reform on workers is broad, less is known about the impact on employers. Yet reforms that create incentives to postpone retirement may affect employer labor demand and labor costs, especially in settings where there are strict legal protections against age discrimination in employment. We examine whether the differential impact of pension reform leads to differences in the incidence of workforce downsizing and hiring. When looking at hiring, we find that firms with larger shares of older workers decrease overall hiring. However, they have an increase in the shares of newly hired older workers. Results on downsizing are mixed, yet all are very small and statistically insignificant. This may be due to strong work protections in place in Germany." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Codebook and Documentation of the Panel Study „Labour Market and Social Security“ (PASS): Datenreport Wave 17 (2025)
Berg, Marco; Schwarz, Stefan ; Frodermann, Corinna ; Jesske, Birgit; Kleudgen, Martin; Dickmann, Christian; Gilberg, Reiner; Cramer, Ralph; Wunder, Anja ; Mackeben, Jan ; Stegmaier, Jens ; Küfner, Benjamin ; Müller, Bettina ; Trappmann, Mark ; Malich, Sonja ; Gundert, Stefanie ; Beste, Jonas ; Collischon, Matthias ; Wenzig, Claudia; Coban, Mustafa ; Teichler, Nils ; Bömmel, Nadja ; Dummert, Sandra ; Bähr, Sebastian ;Zitatform
Berg, Marco, Ralph Cramer, Christian Dickmann, Reiner Gilberg, Birgit Jesske, Martin Kleudgen, Jonas Beste, Sandra Dummert, Corinna Frodermann, Sonja Malich, Stefan Schwarz, Claudia Wenzig, Mark Trappmann, Sebastian Bähr, Nadja Bömmel, Mustafa Coban, Matthias Collischon, Stefanie Gundert, Benjamin Küfner, Jan Mackeben, Bettina Müller, Jens Stegmaier, Nils Teichler & Anja Wunder (2025): Codebook and Documentation of the Panel Study „Labour Market and Social Security“ (PASS). Datenreport Wave 17. (FDZ-Datenreport 07/2024 (en)), Nürnberg, 185 S. DOI:10.5164/IAB.FDZD.2407.en.v1
Abstract
"Die FDZ-Datenreporte beschreiben die Daten des FDZ im Detail. Diese Reihe hat somit eine doppelte Funktion: Zum einen stellen Nutzerinnen und Nutzer fest, ob die angebotenen Daten für das Forschungsvorhaben geeignet sind, zum anderen dienen sie zur Vorbereitung der Auswertungen. Dieser Datenreport dokumentiert die Aufbereitung der Welle 17 von PASS. Das Dokument basiert auf dem Datenreport der Welle 16: Marco Berg, Ralph Cramer, Christian Dickmann, Vincent Gerber, Reiner Gilberg, Birgit Jesske, Martin Kleudgen (alle infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH), Jonas Beste, Sandra Dummert, Corinna Frodermann, Sonja Malich, Stefan Schwarz, Claudia Wenzig, Mark Trappmann, Sebastian Bähr, Nadja Bömmel, Mustafa Coban, Matthias Collischon, Stefanie Gundert, Benjamin Küfner, Jan Mackeben, Bettina Müller, Jens Stegmaier, Nils Teichler, Anja Wunder (alle Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)): Codebuch und Dokumentation des Panel „Arbeitsmarkt und soziale Sicherung“ (PASS) Band I: Datenreport Welle 16, FDZ Datenreport, 12/2023 (de), Nürnberg." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Schwarz, Stefan ; Frodermann, Corinna ; Wunder, Anja ; Stegmaier, Jens ; Trappmann, Mark ; Gundert, Stefanie ; Beste, Jonas ; Collischon, Matthias ; Wenzig, Claudia; Coban, Mustafa ; Bömmel, Nadja ; Dummert, Sandra ; Bähr, Sebastian ;Ähnliche Treffer
auch deutschsprachig erschienenWeiterführende Informationen
Data product DOI: 10.5164/IAB.PASS-SUF0623.de.en.v1 -
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Mitbestimmung: Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat aus Sicht von Betrieben und Beschäftigten (2025)
Zitatform
Berger, Viktoria, Justus Stadler & Stefanie Wolter (2025): Mitbestimmung. Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat aus Sicht von Betrieben und Beschäftigten. (Forschungsbericht / Bundesministerium für Arbeit und Soziales 669), Berlin, 49 S.
Abstract
"Betriebsräte sind ein wichtiger Baustein betrieblicher Mitbestimmung in Deutschland. Der vorliegende Bericht basiert auf den Befragungsdaten des LPP aus der Betriebsbefragung 2023 sowie der Beschäftigtenbefragung 2024 und wird durch Erkenntnisse aus dem IAB-Betriebspanel ergänzt. Die Ergebnisse zeigen einen rückläufigen Trend in der Verbreitung von Betriebsräten, insbesondere in kleinen Betrieben und solchen in Familienbesitz. Rund 60 Prozent der Betriebe haben keinen Betriebsrat, wobei in solchen Betrieben häufig alternative Kommunikationsformen zwischen Management und Beschäftigten anzutreffen sind. Wo Betriebsräte existieren, wird die Zusammenarbeit in der Regel positiv bewertet, und sie sind aktiv in Bereichen wie Einstellungen, Arbeitszeitregelungen und Arbeitsschutz. Der Forschungsbericht verdeutlicht, dass engagierte Betriebsräte mit besseren Arbeitsbedingungen und höherer Arbeitszufriedenheit der Beschäftigten korrelieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Training or Retiring? How Labor Markets Adjust to Trade and Technology Shocks (2025)
Zitatform
Bertermann, Alexander, Wolfgang Dauth, Jens Suedekum & Ludger Wößmann (2025): Training or Retiring? How Labor Markets Adjust to Trade and Technology Shocks. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 18247), Bonn, 47 S.
Abstract
"How do firms and workers adjust to trade and technology shocks? We analyze two mechanisms that have received little attention: training that upgrades skills and early retirement that shifts adjustment costs to public pension systems. We combine novel data on training participation and early retirement in German local labor markets with established measures of exposure to trade competition and robot adoption. Results indicate that negative trade shocks reduce Training - particularly in manufacturing - while robot exposure increases Training - particularly in indirectly affected services. Both shocks raise early retirement among manufacturing workers. Structural change thus induces both productivity-enhancing and productivity-reducing responses, challenging simple narratives of labor market adaptation and highlighting the scope for policy to promote adjustment mechanisms conducive to aggregate productivity." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Effects of monetary policy on labor income: the role of the employer (2025)
Bobasu, Alina; Repele, Amalia;Zitatform
Bobasu, Alina & Amalia Repele (2025): Effects of monetary policy on labor income: the role of the employer. (Working paper series / European Central Bank 3046), Frankfurt am Main, 34 S. DOI:10.2866/0975498
Abstract
"This paper investigates the role of firms in the transmission of monetary policy to individual labor market outcomes, both the intensive and extensive margins. Using German matched employer-employee administrative data, we study the effects of monetary policy shocks on individual employment and labor income conditioning on the firm characteristics. First, we find that the employment of workers in young firms are especially sensitive to monetary policy shocks. Second, wages of workers in large firms react relatively more, with some pronounced asymmetries: differences between large and small firms are more evident during monetary policy easing. The differential wage response is driven by above-median workers and cannot be fully explained by a worker component. Notably, larger firms adjust wages more significantly despite experiencing similar changes in investment and turnover compared to smaller firms. Furthermore, monetary policy tightening disproportionately impacts low-skilled and low-wage earners, while easings amplify inequality due to substantial wage increases for top earners. Overall, the effect of monetary policy on inequalities is however larger in easing periods – driven by a large increase in wages for top earners." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Manufacturing Work Beyond Manufacturing Industries: A Reassessment of Structural Change (2025)
Zitatform
Boddin, Dominik & Thilo Kroeger (2025): Manufacturing Work Beyond Manufacturing Industries. A Reassessment of Structural Change. (DIW-Diskussionspapiere 2144), Berlin, 40 S.
Abstract
"This paper studies the labor market impact of structural change by distinguishing between industry- and occupation-based measures of manufacturing and service employment. Using German data from 1975–2019, we find that 67% of manufacturing jobs lost in manufacturing industries are offset by new manufacturing jobs in service industries. Linking these aggregate patterns to worker-level outcomes, we show that the severity of displacement costs depends on the occupation–sector characteristics of the next job. Workers who retain manufacturing occupations in the service sector experience employment trajectories comparable to those remaining in manufacturing, indicating that structural change is less disruptive than commonly perceived." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Disentangling structural change, servitization, and skill-biased change (2025)
Zitatform
Boddin, Dominik & Thilo Kroeger (2025): Disentangling structural change, servitization, and skill-biased change. In: Labour Economics, Jg. 97. DOI:10.1016/j.labeco.2025.102778
Abstract
"This paper analyzes three key labor market trends – structural change, servitization, and skill-biased change – using German data from 1975 to 2017. Through a decomposition analysis, we discern their individual impacts on employment shifts, revealing their distinct roles in the German labor market’s evolution. Servitization and skill-biased change significantly influence employment growth alongside structural change. Surprisingly, for instance, structural change accounted for only two-thirds of job losses in the manufacturing sector. Further analysis uncovers more detailed patterns across tasks, firm types, and regions." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2025 The Authors. Published by Elsevier B.V.) ((en))
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Working from Home and Parental Childcare Division: Evidence from Two Years of the COVID-19 Pandemic (2025)
Zitatform
Boll, Christina, Dana Müller, Christopher Osiander & Simone Schüller (2025): Working from Home and Parental Childcare Division: Evidence from Two Years of the COVID-19 Pandemic. In: Social Politics, Jg. 32, H. 4, S. 780-806., 2024-10-05. DOI:10.1093/sp/jxae031
Abstract
"We investigate the dynamics of gendered parental childcare division across the coronavirus disease 2019 pandemic up until spring 2022. We employ unique data from a German (bi)monthly survey based on a random sample from administrative data (IAB-HOPP) and find dynamics toward a more equal division. Up to April 2021, drivers are couples with already care-involved fathers, while later on, couples with a strongly traditional division drive these changes. The latter shift emerges in parental constellations where fathers unilaterally gain working-from-home possibilities. Our results give moderate support for optimism but also point to an ambiguous role of working from home." (Author's abstract, IAB-Doku, © Oxford University Press) ((en))
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Gesundheitsförderung für Beschäftigte 50plus – Ergebnisse der lidA-Studie 2022/23 (2025)
Zitatform
Borchart, Daniela & Jean-Baptist Du Prel (2025): Gesundheitsförderung für Beschäftigte 50plus – Ergebnisse der lidA-Studie 2022/23. In: Prävention und Gesundheitsförderung, Jg. 20, H. 4, S. 583-589. DOI:10.1007/s11553-024-01175-3
Abstract
"Hintergrund: Ältere Beschäftigte sind eine besondere Zielgruppe der Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF). Die Studienlage zur Verbreitung von BGF-Maßnahmen in Deutschland gilt als heterogen und schwierig abzuschätzen. Inwieweit älteren Beschäftigten ein BGF-Angebot offeriert wird, ist Gegenstand dieser Untersuchung. Methoden: Im Rahmen der vierten Welle der repräsentativen lidA-Kohortenstudie wurden Befragungsdaten von 7514 Erwerbstätigen (geboren 1959, 1965 oder 1971) analysiert. Geprüft wurden die BGF-Angebotsquoten inklusive der 95 %-Konfidenzintervalle nach personen-, tätigkeits- und betriebsbezogenen Faktoren. Mittels multipler logistischer Regressionsanalysen wurde der Einfluss dieser Faktoren auf die Angebotschance untersucht. Ergebnisse: Frauen, Personen über 60 Jahre, jene mit direkter Migrationserfahrung und mit schlechter Gesundheit erhalten seltener als Andere ein BGF-Angebot. Ebenfalls seltener erhalten beruflich schlechter Gestellte, körperlich Tätige, Teilzeitbeschäftigte ein BGF-Angebot und jene, die in Handelsberufen, Gastronomie, Verkehr, Sicherheit und in Reinigungsberufen arbeiten. Eine höhere Angebotschance haben hingegen Beschäftigte in größeren Betrieben und wenn im Betrieb weitere präventive und förderliche Gesundheitsstrukturen bestehen. Schlussfolgerung: Gerade Beschäftigte, die aufgrund sozialer und gesundheitlicher Nachteile von Maßnahmen profitieren können, haben eine geringere Angebotschance. Dies deutet auf einen Nachbesserungsbedarf, um eine Verstärkung gesundheitlicher Ungleichheiten zu vermeiden. Auch ist zu überlegen, wie Beschäftigten ein bedarfsorientiertes BGF-Angebot offeriert werden kann, die aufgrund tätigkeitsbezogener Merkmale erschwerte Zugangsvoraussetzungen haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Linked Employer–Employee Data from XING and the Mannheim Enterprise Panel (2025)
Zitatform
Breithaupt, Patrick, Hanna Hottenrott, Christian Rammer & Konstantin Römer (2025): Linked Employer–Employee Data from XING and the Mannheim Enterprise Panel. In: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Jg. 245, H. 6, S. 689-703. DOI:10.1515/jbnst-2024-0070
Abstract
"The availability of social media data is growing and represents a new data source for economic research. This paper presents a detailed study on the use of data from a career-oriented social networking platform. The employment data are exported from user profiles and linked to the Mannheim Enterprise Panel (MUP). The linked employer–employee (LEE) data consist of 14 million employments for 1.5 million employers and describes around 9 million employee flows. Plausibility checks confirm that career-oriented social networking data contain valuable information about employments and employee flows. Using such platform data provides opportunities for research on employee mobility, networks, and local ecosystems’ role in economic performance at the employer and the regional level." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Zehn Jahre nach 2015: Eine Arbeitsmarktbilanz (2025)
Zitatform
Brücker, Herbert, Philipp Jaschke & Yuliya Kosyakova (2025): Zehn Jahre nach 2015: Eine Arbeitsmarktbilanz. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 105, H. 9, S. 617-621., 2025-09-04. DOI:10.2478/wd-2025-0160
Abstract
"Geflüchtete werden aufgenommen, um Schutz vor Krieg, Verfolgung und Vertreibung zu bieten. Das ist die primäre Aufgabe des Asylsystems, aber auch die Integration in Arbeitsmarkt, Bildungssystem und Gesellschaft sind sehr wichtig. Je erfolgreicher die Geflüchteten in den Arbeitsmarkt integriert sind, desto mehr tragen sie zur gesamtwirtschaftlichen Produktion, Steuern und Abgaben bei – und desto geringer sind die fiskalischen Belastungen durch Transferleistungen und andere Kosten. Wie aber ist diese Integration gelungen? Die weltweit umfassendste Längsschnittstudie Geflüchteter, verknüpft mit Sozialversicherungsdaten, zeigt: Neun Jahre nach Ankunft haben sich die Beschäftigungsquoten der 2015 Zugezogenen schon stark an den Bevölkerungsdurchschnitt angenähert, bei geflüchteten Männern liegt der Anteil sogar über dem männlichen Bevölkerungsdurchschnitt. Dass die Erwerbsquote von geflüchteten Frauen deutlich niedriger ist, liegt weniger an kulturellen als vielmehr an strukturellen Gründen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
10 Jahre Fluchtmigration 2015: Was Integration fördert und was sie bremst (2025)
Zitatform
Brücker, Herbert, Philipp Jaschke & Yuliya Kosyakova (2025): 10 Jahre Fluchtmigration 2015: Was Integration fördert und was sie bremst. In: IAB-Forum H. 25.08.2025, 2025-08-25. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250825.01
Abstract
"Die Arbeitsmarktintegration ist ein zentraler Gradmesser für die wirtschaftliche und soziale Teilhabe von Geflüchteten. Daten der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten, die mit den Sozialversicherungsdaten der Bundesagentur für Arbeit verknüpft wurden, zeigen: Zehn Jahre nach dem Zuzug haben sich die Beschäftigungsquoten der Schutzsuchenden bereits stark an den Bevölkerungsdurchschnitt angenähert. Dennoch bestehen weiterhin zahlreiche Herausforderungen. Erfolgsfaktoren sind vor allem beschleunigte Asylverfahren, Sprach- und Integrationskurse sowie arbeitsmarktnahe Förderung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
10 Jahre Fluchtmigration 2015: Haben wir es geschafft? Eine Analyse aus Sicht des Arbeitsmarktes (2025)
Zitatform
Brücker, Herbert, Philipp Jaschke & Yuliya Kosyakova (2025): 10 Jahre Fluchtmigration 2015: Haben wir es geschafft? Eine Analyse aus Sicht des Arbeitsmarktes. (IAB-Kurzbericht 17/2025), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2517
Abstract
"Die Frage, ob „wir es geschafft haben“, lässt sich angesichts der vielschichtigen Dimensionen von Integration und unklarer Erfolgskriterien nicht eindeutig beantworten. Dieser IAB-Kurzbericht beleuchtet die Arbeitsmarktintegration der 2015 zugezogenen Geflüchteten – einen zentralen Indikator wirtschaftlicher und sozialer Teilhabe. Daten der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten verknüpft mit der Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit zeigen: Die Beschäftigungsquoten der 2015 zugezogenen Geflüchteten haben sich weitgehend dem Niveau des Bevölkerungsdurchschnitts in Deutschland angenähert. Bei den Verdiensten besteht jedoch weiterhin ein deutlicher Rückstand." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Beschäftigungsmerkmale der Geflüchteten, die 2015 in Deutschland Schutz gesucht haben
- Beschäftigungsquoten der 2015 zugezogenen Schutzsuchenden
- Leistungsbezugsquoten der 2015 zugezogenen Schutzsuchenden
- Beschäftigungsquoten der Schutzsuchenden nach Bundesland
- Lesen Sie dazu auch den Beitrag im Online-Magazin IAB-Forum
- Verdienste der beschäftigten Schutzsuchenden nach Bundesland
- Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten: häufig gestellte Fragen zur Datenbasis des IAB
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Literaturhinweis
Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten: häufig gestellte Fragen zur Datenbasis des IAB (2025)
Zitatform
Brücker, Herbert, Philipp Jaschke & Yuliya Kosyakova (2025): Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten: häufig gestellte Fragen zur Datenbasis des IAB. In: IAB-Forum H. 21.11.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20251121.01
Abstract
"Im kürzlich erschienenen IAB-Kurzbericht 17/2025 haben Herbert Brücker, Philipp Jaschke und Yuliya Kosyakova detailliert analysiert, wie es heute um die Arbeitsmarktintegration der Menschen bestellt ist, die im Jahr 2015 als Geflüchtete nach Deutschland gekommen sind. Der Bericht hat eine große öffentliche Aufmerksamkeit erfahren und zu zahlreichen Fragen und Kommentaren geführt, insbesondere mit Blick auf die verwendete Datenbasis. Im Folgenden geben die Autor*innen Antworten auf die wichtigsten uns gestellten Fragen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Drivers of employment growth: An overview of the integration of migrants into the German labour market (2025)
Zitatform
Brücker, Herbert (2025): Drivers of employment growth: An overview of the integration of migrants into the German labour market. In: IAB-Forum H. 31.07.2025, 2025-07-31. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250731.02
Abstract
"In the public debate in Germany, it is often assumed that it is financially more attractive for migrants and refugees to remain on mean-tested benefits for unemployed people than to work. On the contrary: in Germany, there is no situation in which someone who works and takes advantage of all the transfers they are entitled to is worse off than someone who is not in employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Arbeitsmarktintegration nicht-ukrainischer Geflüchteter: Starker Anstieg der Erwerbstätigenquoten mit zunehmender Aufenthaltsdauer (2025)
Zitatform
Brücker, Herbert, Yuliya Kosyakova & Maria Theresa Koch (2025): Arbeitsmarktintegration nicht-ukrainischer Geflüchteter. Starker Anstieg der Erwerbstätigenquoten mit zunehmender Aufenthaltsdauer. Berlin.
Abstract
"Die Arbeitsmarktintegration der um 2015 nach Deutschland eingereisten nicht-ukrainischen Geflüchteten schreitet voran. Ein Überblick." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The impact of the Covid-19 pandemic on worker careers: do different job opportunities matter? (2025)
Zitatform
Buhmann, Mara, Laura Pohlan & Duncan Roth (2025): The impact of the Covid-19 pandemic on worker careers: do different job opportunities matter? (IAB-Discussion Paper 07/2025), Nürnberg, 88 S. DOI:10.48720/IAB.DP.2507
Abstract
"In diesem Papier wird die Tatsache ausgenutzt, dass die Covid‑19 Pandemie ein exogener Schock war, der temporär das Verhältnis von offenen Stellen zu Jobsuchenden verringert hat. In diesem einzigartigen Setting wird die Bedeutung von Beschäftigungsmöglichkeiten untersucht und inwiefern diese Erwerbskarrieren, die von kürzlicher Arbeitslosigkeit betroffen sind, beeinflussen. Im Vergleich zu Arbeitslosen, die unter günstigeren Bedingungen arbeitslos geworden sind, sind die Effekte auf das Einkommen größer und anhaltend negativ. Es zeigt sich, dass geringere Beschäftigungsmöglichkeiten dazu führen, dass Arbeitslose Beschäftigung weiter unten in der berufsspezifischen Lohnverteilung aufnehmen. Die Größe dieser Effekte hängen invers mit der unterschiedlichen Fähigkeit von Berufen, während Lockdowns zu operieren, zusammen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: CESifo working paper, 11858 -
Literaturhinweis
The Impact of the COVID-19 Pandemic on Worker Careers: Do Different Job Opportunities Matter? (2025)
Zitatform
Buhmann, Mara, Laura Pohlan & Duncan Roth (2025): The Impact of the COVID-19 Pandemic on Worker Careers: Do Different Job Opportunities Matter? (CESifo working paper 11858), München, 39 S., Anhang.
Abstract
"In diesem Papier wird die Tatsache ausgenutzt, dass die Covid-19 Pandemie ein exogener Schock war, der temporär das Verhältnis von offenen Stellen zu Jobsuchenden verringert hat. In diesem einzigartigen Setting wird die Bedeutung von Beschäftigungsmöglichkeiten untersucht und inwiefern diese Erwerbskarrieren, die von kürzlicher Arbeitslosigkeit betroffen sind, beeinflussen. Im Vergleich zu Arbeitslosen, die unter günstigeren Bedingungen arbeitslos geworden sind, sind die Effekte auf das Einkommen größer und anhaltend negativ. Es zeigt sich, dass geringere Beschäftigungsmöglichkeiten dazu führen, dass Arbeitslose Beschäftigung weiter unten in der berufsspezifischen Lohnverteilung aufnehmen. Die Größe dieser Effekte hängen invers mit der unterschiedlichen Fähigkeit von Berufen, während Lockdowns zu operieren, zusammen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: IAB-Discussion Paper, 07/2025 -
Literaturhinweis
The hiring of older workers: evidence from Germany (2025)
Zitatform
Busch, Fabian, Robert Fenge & Carsten Ochsen (2025): The hiring of older workers: evidence from Germany. In: Empirical economics, Jg. 68, H. 1, S. 139-163. DOI:10.1007/s00181-024-02637-5
Abstract
"This article analyzes how hiring older workers adjusts to demographic change in the labor force by using information from more than 500,000 firms in Germany. We find robust evidence that firms faced with an ageing labor market hire relatively more older workers. However, the pace of this adjustment is relatively slow, particularly when ageing happens outside the firm. The tendency to employ older people is more considerable in East Germany, where the demographic change moves forward faster. Furthermore, part-time working models support hiring older workers, but this effect becomes less important in larger firms and East Germany. Finally, while partial retirement regulations enhance flexibility within the firm, they, unfortunately, diminish the employment opportunities for older external job seekers." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))
Weiterführende Informationen
Data product DOI: 10.5164/IAB.BHP7520.de.en.v1 -
Literaturhinweis
Local Effects of Education and Age Groups on Unemployment in Germany (2025)
Zitatform
Busch, Fabian & Carsten Ochsen (2025): Local Effects of Education and Age Groups on Unemployment in Germany. In: Growth and Change, Jg. 56. DOI:10.1111/grow.70011
Abstract
"This article provides a comprehensive analysis of how regional changes in the age and education distribution of the labour force affect local and neighbourhood unemployment rates. Based on theoretical considerations, we argue that differences in job search, separation, and commuting are key factors in group differences, and therefore, changes in relative group size affect the level of unemployment. The empirical analysis focuses on local labour markets in Germany, using a dynamic spatial panel data model. According to the estimates, an increasing proportion of young and/or low-educated workers raises local unemployment, while larger proportions of older prime-age and/or highly educated workers raise unemployment in neighbouring labour markets. As a result, the recent ageing and education developments in the German labour force have led to a 25% reduction in the unemployment rate." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Die Bereitschaft zu Zugeständnissen bei der Stellensuche nimmt mit sinkender Arbeitslosenquote ab (2025)
Zitatform
Bähr, Sebastian, Matthias Collischon, Stefan Schwarz & Hannah Sinja Steinberg (2025): Die Bereitschaft zu Zugeständnissen bei der Stellensuche nimmt mit sinkender Arbeitslosenquote ab. In: IAB-Forum – Grafik aktuell H. 25.04.2025, 2025-04-15. DOI:10.48720/IAB.FOO.GA.20250425.01
Abstract
"In den vergangenen 15 Jahren nahm die Bereitschaft zu Zugeständnissen bei der Stellensuche kontinuierlich ab. Diese Entwicklung verlief weitgehend parallel zur sinkenden Arbeitslosenquote. Mit dem Anstieg der Arbeitslosenquote im Jahr 2023 zeigt sich – leicht zeitverzögert – auch bei der Konzessionsbereitschaft tendenziell eine Trendwende." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Bähr, Sebastian ; Steinberg, Hannah Sinja ; Collischon, Matthias ; Schwarz, Stefan ;Weiterführende Informationen
Hier finden Sie sämtliche aktuellen Grafiken -
Literaturhinweis
The Impact of Labour Demand Shocks when Occupational Labour Supplies are Heterogeneous (2025)
Zitatform
Böhm, Michael Johannes, Ben Etheridge & Aitor Irastorza-Fadrique (2025): The Impact of Labour Demand Shocks when Occupational Labour Supplies are Heterogeneous. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 17851), Bonn, 120 S.
Abstract
"As technological advances accelerate and labor demands shift, the ability of workers to reallocate across occupations will be crucial for shaping labor market dynamics, inequality, and effective policy design. In this paper, we develop a tractable equilibrium model of the labor market that incorporates heterogeneous labour supply elasticities to different occupations and across different occupation pairs. Using worker flows from German administrative data, we estimate these elasticities and validate them through external measures such as occupational licensing and task distance. Our model quantifies the heterogeneous impacts of recent labor demand shifts on occupational wages and employment, highlighting the role of cross-occupation effects in shaping market responses to shocks. Finally, we leverage this framework to project employment flows and wage adjustments under future occupational demand shifts that are implied by the latest automation technologies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Essays on Wages and Minimum Wages in Frictional Labor Markets (2025)
Börschlein, Erik-Benjamin;Zitatform
Börschlein, Erik-Benjamin (2025): Essays on Wages and Minimum Wages in Frictional Labor Markets. 237 S. DOI:10.5283/epub.76880
Abstract
"In Deutschland ist das Zusammenspiel zwischen Löhnen und institutionellen sowie marktbedingten Friktionen ein zentrales Thema wirtschaftspolitischer Debatten. Diese Dissertation untersucht in drei empirischen Studien kausale Zusammenhänge zwischen Löhnen und Mindestlöhnen, Matchingfriktionen und Arbeitsmarktanspannung. Die Analysen basieren auf umfangreichen administrativen Daten der Bundesagentur für Arbeit und nutzen fortgeschrittene ökonometrische Methoden zur kausalen Inferenz. Die ersten beiden Kapitel betrachten institutionelle Effekte – insbesondere die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns im Jahr 2015 – während das dritte Kapitel den Fokus auf veränderte Marktbedingungen legt, insbesondere den zunehmenden Fachkräftemangel. Ziel ist es, die Wirkungsmechanismen zwischen Löhnen und Arbeitsmarktfriktionen differenziert darzustellen. Kapitel 1 Dieses Kapitel entwickelt einen innovativen Machine-Learning-Ansatz zur verbesserten Schätzung langfristiger Lohneffekte des Mindestlohns. Übliche Studien basieren auf einem fixen Pre-Treatment-Indikator („Bite“), basierend auf Löhnen vor der Politikmaßnahme, der die Betroffenheit von der Mindestlohneinführung nur kurzfristig akkurat abbildet. Um langfristige dynamische Veränderungen zu erfassen, werden hier ein zeitvariable Bite-Indikatoren mittels LASSO-basierter Vorhersagemodelle konstruiert, welche die Inzidenz und die Intensität der Mindestlohnbetroffenheit abbilden. Basierend auf administrativen Daten der Jahre 2010–2014 wird die Mindestlohnbetroffenheit für den Zeitraum 2015–2020 vorhergesagt. In der anschließenden Differenz-von-Differenzen-Analyse zeigen sich signifikant positive Lohneffekte, die im Vergleich zu herkömmlichen Methoden jedoch geringer ausfallen und über die Zeit konstant bleiben. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass traditionelle Evaluierungen die Effekte überschätzen könnten, da sie dynamische Selektionseffekte und mindestlohnunabhängige Lohnentwicklungen nicht ausreichend berücksichtigen. Kapitel 2 In diesem Kapitel wird untersucht, wie sich die Einführung des Mindestlohns auf offene Stellen und damit verbundene Friktionen im Matching-Prozess ausgewirkt hat. Die Analyse basiert auf administrativen Vakanzdaten und Erwerbsbiographien. Die Analyse erfolgt auf der Berufsebenen für den Zeitraum 2013–2019 und nutzt ein Differenz-von-Differenzen-Design. Die Ergebnisse zeigen, dass die Anzahl neu gemeldeter Stellen durch die Mindestlohneinführung insgesamt nicht zurückging. Jedoch stieg der Anteil stornierter Vakanzen um 4–9 Prozent, und die Dauer erfolgreicher Besetzungsprozesse erhöhte sich um 5–6 Prozent. Dies deutet auf verstärkte Such- und Matchingfriktionen hin, etwa durch höhere Einstellungsstandards oder reduzierte berufliche Mobilität. Ergänzende Analysen zeigen geringere Übergänge zwischen Arbeitgebern, insbesondere bei Berufswechseln. Somit wird deutlich, dass die Mindestlohneinführung zwar nur geringe Auswirkungen auf die Beschäftigung hatte, aber dennoch Matchingprozesse erheblich beeinflusst hat. Kapitel 3 Dieses Kapitel wechselt die Perspektive und untersucht, wie zunehmende Arbeitsmarktanspannung – gemessen als Verhältnis von offenen Stellen zu Arbeitssuchenden – die Lohnentwicklung beeinflusst hat. Mithilfe eines Leave-One-Out-Instruments wird der kausale Effekt lokaler Arbeitsmarktanspannung in beruflichen Arbeitsmärkten auf Löhne geschätzt. Die Ergebnisse zeigen moderate, aber signifikant positive Lohneffekte, die etwa 7–19 Prozent des realen Lohnwachstums in Deutschland zwischen 2012 und 2022 erklären. Besonders stark profitieren neu Eingestellte, Hochqualifizierte, Beschäftigte im Dienstleistungssektor und Arbeitnehmer in Ostdeutschland. Zudem steigt der Lohn in Niedriglohnunternehmen überdurchschnittlich stark, was auf eine Verringerung der Lohnungleichheit hindeutet. Im Gesamtfazit werden die Erkenntnisse der drei Studien zusammengeführt. Die Arbeit zeigt, wie institutionelle Eingriffe wie der Mindestlohn einerseits Löhne anheben, gleichzeitig aber neue Friktionen erzeugen können. Andererseits können veränderte Marktbedingungen auch ohne staatliche Eingriffe Löhne steigern – wie etwa bei hoher Arbeitsmarktanspannung. Methodisch hebt die Dissertation die Bedeutung administrativer Mikrodaten und robuster kausaler Analyseverfahren in der Arbeitsmarktforschung hervor." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Börschlein, Erik-Benjamin; -
Literaturhinweis
Much to lose, no credentials to prove it – Educational aspirations and intentions of adult refugees as means of occupational status re-attainment (2025)
Zitatform
Bürmann, Marvin & Dorian Tsolak (2025): Much to lose, no credentials to prove it – Educational aspirations and intentions of adult refugees as means of occupational status re-attainment. In: European Sociological Review, Jg. 41, H. 4, S. 516-537. DOI:10.1093/esr/jcaf010
Abstract
"We analyse how educational aspirations and intentions of adult refugees in Germany are shaped by their foreign educational credentials and their previous occupational status. Because the allocation of medium-skilled jobs on the German labour market heavily relies on a variety of credentials, unlike in the countries of origin, where skills are usually acquired on the job but not formally certified, refugees often cannot provide the credentials required to work in their previous job. We use status allocation theory and the concept of relative risk aversion to formulate expectations as to why some refugees may be more inclined to emit higher educational aspirations. Based on the IAB-BAMF-SOEP Survey of Refugees we first show that the German labour market is stratified regarding educational credentials, while both refugees without and with medium professional credentials occupied positions with a very similar status in their countries of origin. Based on regression models, we show that in contrast to refugees with professional credentials, refugees without credentials have higher educational aspirations and intentions if they occupied high status positions in their country of origin. However, additional analyses did not reveal this positive effect for female refugees. We therefore conclude that especially male refugees who have much to lose, see additional education as a salient way to avoid occupational status downgrades after migration. We conclude with a discussion of gender-specific mechanisms potentially at play shortly after migration and discuss the generalizability of our findings to other types and contexts of migration." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Wiedereinstiegsrechner: Methodenbericht (2025)
Calahorrano, Lena; Rachidi, Tobias; Krolpfeifer, Dara;Zitatform
Calahorrano, Lena & Tobias Rachidi (2025): Wiedereinstiegsrechner. Methodenbericht. 24 S.
Abstract
"Dieser Bericht fasst die vom Fraunhofer FIT verwendete Methodik zur Schätzung/Prognose von Bruttolöhnen in Abhängigkeit von Informationen zur Erwerbshistorie (Berufsabschluss, Berufserfahrung etc.) sowie zur gewünschten Arbeitsstelle (Beruf, Branche etc.) für den Wiedereinstiegsrechner zusammen. Die Datengrundlage für die Schätzungen bildet die „Stichprobe der Integrierten Arbeitsmarktbiografien Regionalfile (SIAB-R) 1975 – 2021“ des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Dieser Datensatz ist eine 2-%-Stichprobe aus der Grundgesamtheit der „Integrierten Erwerbsbiografien (IEB)“ des IAB, welche unter anderem Informationen zu allen Personen enthält, die zu irgendeinem Zeitpunkt - sozialversicherungspflichtig in Deutschland beschäftigt (erfasst ab 1975), - geringfügig in Deutschland beschäftigt (erfasst ab 1999) oder - bei der Bundesagentur für Arbeit bzw. den Grundsicherungstragenden als arbeitslos gemeldet (erfasst ab 1997) waren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Data product DOI: 10.5164/IAB.SIAB-R7521.de.en.v1
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- FDZ Publikationen / FDZ publications
- Arbeiten und Lernen im Wandel / Working and Learning in a Changing World (ALWA)
- BA-Beschäftigtenpanel / BA Employment Panel
- Berufliche Weiterbildung und lebenslanges Lernen (WeLL)/Further Training and Lifelong Learning (WeLL
- Berufstätigenerhebung 1989 (BTE1989) / Employment survey for East Germany (DDR) 1989 (BTE1989)
- Beschäftigtenbefragung "Bonuszahlungen, Lohnzuwächse und Gerechtigkeit" - BLoG
- Betriebsbefragung IAB-IZA-ZEW-Arbeitswelt 4.0 (BIZA) und DiWaBe-Beschäftigtenbefragung
- Biografiedaten dt. Sozialversicherungsträger / Biographical data of social insurances (BASiD)
- Children of Immigrants Longitudinal Survey in Four European Countries - Germany verknüpft mit administrativen Daten des IAB
- Daten der Treuhandanstalt verknüpft mit Betriebs-Historik-Panel (THA-BHP)
- Datensatz NEPS-SC1-ADIAB Neugeborene
- Datensatz NEPS-SC3-ADIAB Schüler Klasse 5
- Datensatz NEPS-SC4-ADIAB Schüler Klasse 9
- Datensatz NEPS-SC5-ADIAB Studierende
- Datensatz NEPS-SC6-ADIAB Erwachsene
- Datensatz SOEP-CMI-ADIAB
- Datenspeicher Gesellschaftliches Arbeitsvermögen verknüpft mit administrativen Daten des IAB (GAV-ADIAB) 1975-2019
- GAW-IAB-Gründerbefragung
- German Management and Organizational Practices (GMOP) Survey
- IAB-BAMF-SOEP Befragung von Geflüchteten
- IAB-Beschäftigtenstichprobe / IAB Employment Sample
- IAB-Betriebs-Historik-Panel / IAB Establishment History Panel
- IAB-Betriebspanel / IAB Establishment Panel
- IAB-Datensatz BeCovid
- IAB-Datensatz HOPP
- IAB-Linked-Employer-Employee-Datensatz (LIAB) / Linked Employer-Employee Data from the IAB
- IAB-Querschnittsbefragung / Cross-sectional survey
- IAB-SOEP Migrationsstichprobe (IAB-SOEP MIG)
- IAB-Stellenerhebung / IAB Job Vacancy Survey
- International Mobility Panel of Migrants in Germany (IMPa)
- IZA/IAB Administrativer Evaluationsdatensatz (AED und LED) / IZA Evaluation Dataset Survey
- Kundenbefragung zu Organisationsstrukturen nach SGB II / Client survey on German SGBII-Agencies
- LidA - Leben in der Arbeit
- Linked Inventor Biography Data
- Linked Personnel Panel (LPP)
- Mannheimer Unternehmenspanel (MUP) verknüpft mit Daten des IAB
- Panel Arbeitsmarkt und soziale Sicherung (PASS) / Panel Study Labour Market and Social Security
- Stichprobe Integrierter Employer-Employee Daten (SIEED)/Sample of Integrated Employer-Employee Data
- Stichprobe der Integr. Arbeitsmarktbiografien/Sample of integrated labour market biographies (SIAB)
- Stichprobe der Integrierten Grundsicherungsbiografien (SIG)
- Stichprobe des Administrative Wage and Labor Market Flow Panel (FDZ-AWFP)
- Studie Mentale Gesundheit bei der Arbeit (S-MGA)
