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Dossier

Messung der Armut – Armutsforschung und Statistik

Armutsforschung und Sozialpolitik greifen bei der Definition und Messung von Armut auf verschiedene Konzepte, Daten und statistische Verfahren zurück. Verwendung finden dabei absolute und relative Armutsgrenzen, Warenkorbstandards aber auch Indikatoren für soziale Ungleichheit oder den Lebensstil. Dieses Themendossier präsentiert mit Literaturhinweisen wissenschaftliche Befunde und Diskussionen zur Armutsmessung.
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  • Literaturhinweis

    Der Streit um den Armutsbegriff: Polemiken, Probleme und Perspektiven (2015)

    Butterwegge, Christoph;

    Zitatform

    Butterwegge, Christoph (2015): Der Streit um den Armutsbegriff. Polemiken, Probleme und Perspektiven. In: Soziale Sicherheit, Jg. 64, H. 11, S. 405-409.

    Abstract

    "Nachdem der Paritätische Wohlfahrtsverband im Februar 2015 seinen letzten Armutsbericht vorgelegt hatte, in dem von einem 'neuerlichen Rekordhoch'der Armut in Deutschland die Rede war', entbrannte eine heftige (Medien-)Diskussion um den relativen Armutsbegriff. Seine Operationalisierung, d.h. die EU-offiziöse Festlegung der Armuts(risiko)grenze von 6o % des mittleren Nettoäquivalenzeinkommens und die Gleichsetzung von Armut und Armutsrisiko standen dabei im Zentrum der Kritik. Letztlich handelte es sich um einen Frontalangriff auf die wissenschaftliche Reputation von Armutsforschung und Sozialberichterstattung. Jetzt haben der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Ulrich Schneider und vier Armutsforscher - darunter auch der Autor dieses Beitrags - auf diese Angriffe in einem gerade erschienenen Buch reagiert.' Hier wird beleuchtet, wie Armut selbst in Fachkreisen bagatellisiert oder relativiert, unter Rückgriff auf statistische Taschenspielertricks 'kleingerechnet' und durch Begriffsakrobatik ideologisch entsorgt wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Non-household populations: implications for measurements of poverty globally and in the UK (2015)

    Carr-Hill, Roy;

    Zitatform

    Carr-Hill, Roy (2015): Non-household populations. Implications for measurements of poverty globally and in the UK. In: Journal of social policy, Jg. 44, H. 2, S. 255-275. DOI:10.1017/S0047279414000907

    Abstract

    "Data from household surveys have increasingly been used as a basis for social policy. They are generally inappropriate for obtaining information about the poorest, and therefore for policies concerned with tackling poverty and deprivation. They omit certain groups by design: the homeless; those in institutions; and mobile, nomadic or pastoralist populations. In addition, in practice, they typically under-represent those in fragile, disjointed or multiple occupancy households, those in urban slums and those in areas deemed as insecure. These sub-groups constitute a pretty comprehensive, ostensive definition of the 'poorest'. The sources of worldwide estimates of the missing populations are briefly described, with those for the UK discussed in greater detail, paying attention to their likely income and wealth. At least 250 million of the poorest of the poor are omitted worldwide; and in the UK about half a million of the poorest are missing from survey sample frames. In the UK, these 'missing' population sub-groups bias the analysis of income inequalities and affect the validity of formulae that have been developed for the geographical allocation of resources to health and social care." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Empirische Maße zur Erfassung von Armut und materiellen Lebensbedingungen: Ansätze und Konzepte im Überblick (2015)

    Christoph, Bernhard ;

    Zitatform

    Christoph, Bernhard (2015): Empirische Maße zur Erfassung von Armut und materiellen Lebensbedingungen. Ansätze und Konzepte im Überblick. (IAB-Discussion Paper 25/2015), Nürnberg, 51 S.

    Abstract

    "Bei der Messung von Armut im Rahmen empirischer Analysen müssen zahlreiche Entscheidungen getroffen werden, die abhängig vom Analyseziel mit unterschiedlichen Konsequenzen verbunden sein können. Ziel des vorliegenden Discussion Papers ist ein Überblick über die verfügbaren Methoden sowie eine detaillierte Diskussion ihrer jeweiligen Vor- und Nachteile.
    Der Fokus der Arbeit wird dabei auf der Unterscheidung zwischen den einzelnen Analyseschritten im Rahmen der Armutsmessung liegen: der Lebensstandardmessung, der Armutsschwellendefinition und der Zusammenfassung zu aggregierten Maßzahlen. Für jeden dieser Schritte werden die wichtigsten Ansätze und Entscheidungsmöglichkeiten dargestellt. Darüber hinaus werden die potentiellen Vor- und Nachteile dieser Ansätze diskutiert. Es wird argumentiert, dass auf jeder Ebene eigene Qualitätskriterien gelten, so dass je nach Verwendungszweck auch die Nutzung unterschiedlicher Maße sinnvoll sein kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Christoph, Bernhard ;
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  • Literaturhinweis

    Income dependent equivalence scales, inequality, and poverty (2015)

    Dudel, Christian ; Garbuszus, Jan Marvin; Werding, Martin ; Ott, Notburga;

    Zitatform

    Dudel, Christian, Jan Marvin Garbuszus, Notburga Ott & Martin Werding (2015): Income dependent equivalence scales, inequality, and poverty. (CESifo working paper 5568), München, 26 S.

    Abstract

    "Most equivalence scales which are applied in research on poverty and inequality do not depend on income, although there is strong empirical evidence that equivalence scales in fact are income dependent. This paper explores the consistency of results derived from income independent and income dependent scales. It is shown that scales of both types inevitably lead to differing assessments of poverty and inequality under quite general conditions. German microdata will be used to demonstrate and illustrate our findings. Our results provide evidence that income independent scales should be replaced with income dependent equivalence scales." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Wahrnehmung von Armut und Reichtum in Deutschland: Ergebnisse der repräsentativen Bevölkerungsbefragung "ARB-Survey 2015". Forschungsprojekt (2015)

    Götte, Sebastian;

    Zitatform

    Götte, Sebastian (2015): Wahrnehmung von Armut und Reichtum in Deutschland. Ergebnisse der repräsentativen Bevölkerungsbefragung "ARB-Survey 2015". Forschungsprojekt. (Lebenslagen in Deutschland. Armuts- und Reichtumsberichterstattung der Bundesregierung 05), Berlin, 88 S.

    Abstract

    "'Armut' und 'Reichtum' werden in der Regel mittels objektiver Indikatoren dargestellt und analysiert - auch in der Armuts- und Reichtumsberichterstattung der Bundesregierung. Weitgehend unbeantwortet blieb dabei aber lange die Frage, wie die Bürgerinnen und Bürger selbst Armuts- und Reichtumsphänomene wahrnehmen, welche Ursachen sie dafür sehen und inwieweit diese Einschätzungen mit ihrer eigenen Lebenslage in Zusammenhang steht. Deshalb steuert die Neuauflage der Studie 'Wahrnehmung von Armut und Reichtum in Deutschland' zum zweiten Mal Erkenntnisse zur subjektiven Sicht auf Armut und Reichtum in Deutschland auf Basis einer repräsentativen Befragung bei. Auch dieses Mal arbeitet die Studie Zusammenhänge zwischen subjektiven Einschätzungen und Erfahrungen einerseits und sozialstrukturellen Merkmalen andererseits heraus, um komplexere Verständnisse von 'Armut' und 'Reichtum', wie sie in der Bevölkerung vorherrschen, aufzeigen zu können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Three perspectives on the mismatch between measures of material poverty (2015)

    Hick, Rod ;

    Zitatform

    Hick, Rod (2015): Three perspectives on the mismatch between measures of material poverty. In: The British Journal of Sociology, Jg. 66, H. 1, S. 163-172. DOI:10.1111/1468-4446.12100

    Abstract

    "The two most prominent measures of material poverty within contemporary European poverty analysis are low income and material deprivation. However, it is by now well-known that these measures identify substantially different people as being poor. In this research note, I seek to demonstrate that there are at least three ways to understand the mismatch between low income and material deprivation, relating to three different forms of identification: identifying poor households, identifying groups at risk of poverty and identifying trends in material poverty over time. Drawing on data from the British Household Panel Survey, I show that while low income and material deprivation identify very different households as being poor, and display distinct trends over time, in many cases they identify the same groups at being at risk of material poverty." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Gleichwertigkeit messen (2015)

    Kawka, Rupert;

    Zitatform

    Kawka, Rupert (2015): Gleichwertigkeit messen. In: Informationen zur Raumentwicklung H. 1, S. 71-82.

    Abstract

    "Unterschiedliche, zum Teil auch überschneidende Ideen zu einem empirisch unterlegten Monitoring der gleichwertigen Lebensverhältnisse gibt es seit vielen Jahrzehnten, aber die Frage, wie Gleichwertig quantitativ erfasst werden kann, ist immer noch aktuell. Der Beitrag macht einen Vorschlag, wie die im Raumordnungsgesetz festgelegten Bereiche der infrastrukturellen, sozialen, wirtschaftlichen, ökologischen und kulturellen Gleichwertigkeit empirisch untersetzt werden können. Ferner werden auch Mindest- oder Eckwerte genannt, an denen sich die regionalen Ausprägungen der einzelnen Indikatoren messen lassen. Daran kann ersehen werden, ob bestimmte Standards in einem Teilraum verletzt sind. Auf diese Weise müssen auch nicht Bundesdurchschnitte bemüht werden, die zwar einfach zu berechnen sind, aber nur eine eingeschränkte Aussagekraft haben. Darüber hinaus wird ein flexibles räumliches Bezugssystem vorgeschlagen, da die Indikatoren in verschiedenen regionalen Kontexten gemessen werden sollen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Aktuelle Entwicklungen der sozialen Mobilität und der Dynamik von Armutsrisiken in Deutschland: (Follow Up-Studie zur Armuts- und Reichtumsberichterstattung). Abschlussbericht (2015)

    Kleimann, Rolf; Nielen, Sebastian; Meythaler, Nicole; Boockmann, Bernhard; Späth, Jochen ;

    Zitatform

    Boockmann, Bernhard (Projektlt.); Kleimann, Rolf, Sebastian Nielen, Nicole Meythaler & Jochen Späth (sonst. bet. Pers.) (2015): Aktuelle Entwicklungen der sozialen Mobilität und der Dynamik von Armutsrisiken in Deutschland. (Follow Up-Studie zur Armuts- und Reichtumsberichterstattung). Abschlussbericht. (Lebenslagen in Deutschland. Armuts- und Reichtumsberichterstattung der Bundesregierung), Tübingen, 299 S.

    Abstract

    "In dieser vorbereitenden Studie zum 5. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung sollen Ursachen der sozialen Mobilität sowie die damit einhergehenden Risiko- und Erfolgsfaktoren untersucht werden. Ein zentraler Aspekt ist die Dynamik von Einkommensarmut und von Lebenslagen materieller Unterversorgung. Die Gliederung des Berichts orientiert sich am Konzept der Lebensphasen. So sind die Analysen zunächst in Bildungsübergänge und in Armutsübergänge gegliedert. Unter Bildungsübergängen verstehen wir Übergänge innerhalb der Schulzeit, von der Schule in eine berufliche Ausbildung oder ein Studium sowie von der Ausbildung in den Beruf. Armutsübergänge sind dagegen Übergänge in Armutsgefährdung und SGB II-Leistungsbezug. Weiterführende Aspekte wie die Analyse der intergenerationalen Mobilität schließen sich an. Eine Kernfrage der Analyse ist, welche Faktoren die verschiedenen Übergänge begünstigen oder hemmen. Diese Analysen werden auf der Grundlage der für die einzelnen Untersuchungen jeweils am besten geeigneten repräsentativen Individual- bzw. Haushaltsdaten durchgeführt. Für die Analyse der Bildungsübergänge wird das Nationale Bildungspanel (NEPS) sowie die BIBB-Übergangsstudie 2011 verwendet. Die Armutsübergänge werden auf der Grundlage des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) und des Panels 'Arbeitsmarkt und soziale Sicherheit' (PASS) untersucht. Für die intergenerationale Analyse wird wiederum das NEPS herangezogen. Ein weiterer Analyseschritt betrifft die Wahrnehmungen und Wertvorstellungen, die in der Bevölkerung mit der sozialen Mobilität verbunden sind. Hierbei geht es darum, den objektiv ermittelten Fakten zur sozialen Mobilität die subjektiven Einschätzungen in der Bevölkerung gegenüberzustellen. Ein Schlusskapitel verbindet die kurzfristigen und langfristigen Analysen und geht noch einmal auf die Situation bestimmter Personengruppen ein." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Einkommen: Lage-, Ungleichheits- und Armutsmaße (2015)

    Kockläuner, Gerhard;

    Zitatform

    Kockläuner, Gerhard (2015): Einkommen: Lage-, Ungleichheits- und Armutsmaße. In: Wirtschaftswissenschaftliches Studium, Jg. 44, H. 8, S. 460-463. DOI:10.15358/0340-1650-2015-8-460

    Abstract

    "Der Beitrag 'Einkommen: Lage-, Ungleichheits- und Armutsmaße' zeigt am Beispiel verallgemeinerter Mittel und Sen-Mittel, dass Lagemaße für einen Einkommensvektor die darauf bezogene Ungleichheits- und Armutsmessung wesentlich bestimmen können. Die jeweiligen Maße sind durch gemeinsame Eigenschaften verbunden, unterscheiden sich aber hinsichtlich ihres jeweiligen Messziels." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Verteilungsgerechtigkeit in der Armutsmessung (2015)

    Rippin, Nicole;

    Zitatform

    Rippin, Nicole (2015): Verteilungsgerechtigkeit in der Armutsmessung. In: Aus Politik und Zeitgeschichte, Jg. 65, H. 10, S. 47-54.

    Abstract

    "Armutsbekämpfung wird auch nach dem Auslaufen der Millenniumsentwicklungsziele (MDGs) Schwerpunkt der internationalen Entwicklungszusammenarbeit bleiben. Zunehmend stellt sich dabei allerdings die Frage, wie Armut definiert und gemessen werden soll. Während die MDGs Armut noch ausschließlich anhand der 1,25-US-Dollar-Armutsgrenze der Weltbank definieren und messen, werden in der Debatte für die zukünftige Post-2015-Entwicklungsagenda zunehmend multidimensionale Armutsansätze ins Spiel gebracht." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    PovcalNet, WDI and 'All the Ginis': a critical review (2015)

    Smeeding, Timothy; Latner, Jonathan P. ;

    Zitatform

    Smeeding, Timothy & Jonathan P. Latner (2015): PovcalNet, WDI and 'All the Ginis': a critical review. In: Journal of Economic Inequality, Jg. 13, S. 603-628., 2015-06-22. DOI:10.1007/s10888-015-9312-4

    Abstract

    "In this paper, we review three data sets which summarize world-wide inequality across countries and years: World Development Indicators (‘WDI’)/‘PovcalNet’ and ‘All the Ginis’ (ATG), each of which has some origins at the World Bank. We hope to inform both experienced and novice users of the existence of these important data sets, provide a review of their benefits and drawbacks, suggest how to use them, and provide suggestions for future improvements. The review is grounded in the history of the development of such data sets, which also necessarily informs users of critical information and the types of choices one must make in order to understand how to measure and compare poverty and inequality over space and time." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Latner, Jonathan P. ;
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  • Literaturhinweis

    Towards a multidimensional poverty index for Germany (2015)

    Suppa, Nicolai ;

    Zitatform

    Suppa, Nicolai (2015): Towards a multidimensional poverty index for Germany. (Ruhr economic papers 541), Essen, 55 S. DOI:10.4419/86788619

    Abstract

    "Der vorliegende Beitrag erstellt einen mehrdimensionalen Armutsindex für Deutschland. Konzeptionell eingebettet in den Capability-Ansatz, wird die Alkire-Foster Methode mit deutschen Paneldaten verwendet. Der Beitrag schlägt die Operationalisierung für zwei weitere Dimensionen vor: soziale Partizipation und praktische Vernunft, wobei letztere auf aktuellen Ergebnissen der Verhaltensökonomie basiert. Die empirischen Befunde sind konsistent mit früheren Ergebnissen, eröffnen aber auch neue Einsichten. Insbesondere die vielfältigen Zerlegungen des Armutsindexes erweisen sich als hilfreich, um wichtige Entwicklungen nachzuzeichnen und besser zu verstehen. Ein Vergleich von mehrdimensionalen mit einkommensbasierten Methoden offenbart eine nur mäßige Überschneidung der als arm identifizierten Personen. Schließlich wird auch die Rolle von Einkommen als weitere Dimension diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wie "relativ" ist Kinderarmut?: Armutsrisiko und Mangel im regionalen Vergleich (2014)

    Baumann, Helge; Seils, Eric;

    Zitatform

    Baumann, Helge & Eric Seils (2014): Wie "relativ" ist Kinderarmut? Armutsrisiko und Mangel im regionalen Vergleich. (WSI-Report 11), Düsseldorf, 15 S.

    Abstract

    "Die Armutsmessung in Deutschland basiert auf dem Konzept der relativen Einkommensarmut. Die Messung folgt einem von der EU gesetzten Standard, wonach Menschen als armutsgefährdet gelten, wenn sie weniger als 60 Prozent des mittleren bedarfsgewichteten Einkommens zur Verfügung haben. Dieses Konzept wird oft dafür kritisiert, dass es Niedrigeinkommen und nicht den mit der Vorstellung von Armut verknüpften Mangel misst. In diesem Aufsatz wird auf regionaler Ebene untersucht, inwiefern die relative Einkommensarmut von Kindern zu schlechten Lebensbedingungen führt. Es zeigt sich, dass insbesondere im Osten beträchtliche Mangellagen für Kinder in einkommensarmen Haushalten zu beobachten sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Reconciling work and poverty reduction: how successful are European welfare states? (2014)

    Cantillon, Bea ; Matsaganis, Manos ; Ghysels, Joris ; Goedemé, Tim ; Marx, lve; Heede, Aaron Van den; Bosch, Karel van den ; Hemerijck, Anton ; Decancq, Koen ; Lancker, Wim Van ; Nolan, Brian ; Verbist, Gerlinde ; Corluy, Vincent; Vanhille, Josefine ; Vandenbroucke, Frank ; Mechelen, Natascha Van; Diris, Ron ; Pintelon, Olivier;

    Zitatform

    Cantillon, Bea & Frank Vandenbroucke (Hrsg.) (2014): Reconciling work and poverty reduction. How successful are European welfare states? (International policy exchange series), Oxford: Oxford University Press, 432 S.

    Abstract

    "This book examines the link between poverty on the one hand and labour market participation and the distributive capacity of welfare states on the other hand. It focuses on the working-age population and the evolutions in Europe during the 'good economic years' before the financial crisis. The book provides social research in an accessible way. It introduces the reader into the various concepts of measuring poverty and exclusion and discusses data limitations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en));
    Frank Vandenbroucke, Ron Diris: Mapping at-risk-of-poverty rates, household employment, and social spending (1-59);
    Koen Decancq, Tim Goedeme Karel Van den Bosch, Josefine Vanhille: The evolution of poverty in the European Union: concepts, measurement, and data (60-93);
    Vincent Corluy, Frank Vandenbroucke: Individual employment, household employment, and risk of poverty in the European Union. A decomposition analysis (94-130);
    lve Marx, Brian Nolan: In-work poverty (131-156);
    Bea Cantillon, Natascha Van Mechelen, Olivier Pintelon, Aaron Van den Heede: Social redistribution, poverty, and the adequacy of social protection (157-184);
    Gerlinde Verbist, Manos Matsaganis : The redistributive capacity of services in the European Union (185-211);
    Wim Van Lancker, Joris Ghysels: Who benefits from investment policies? the case of family activation in european countries (212-237);
    Anton Hemerijck : The reform capacities of european welfare states (238-259);
    Johan De Deken : Identifying the skeleton of the social investment state: defining and measuring patterns of social policy change an the basis of expenditure data (260-285);
    Bea Cantillon : Beyond social investment. Which concepts and values for social policy-making in Europe? (286-318);
    Frank Vandenbroucke, Bea Cantillon: Epilogue: What we know, don't know, and need to know (319-324).

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  • Literaturhinweis

    Erwerbsarmut von Selbständigen: spielt das Geschlecht eine Rolle? (2014)

    Pahnke, André ; May-Strobl, Eva; Schneck, Stefan ;

    Zitatform

    Pahnke, André, Eva May-Strobl & Stefan Schneck (2014): Erwerbsarmut von Selbständigen. Spielt das Geschlecht eine Rolle? In: C. Gather, I. Biermann, L. Schürmann, S. Ulbricht & H. Zipprian (Hrsg.) (2014): Die Vielfalt der Selbständigkeit : sozialwissenschaftliche Beiträge zu einer Erwerbsform im Wandel (HWR Berlin Forschung, 58/59), S. 63-83.

    Abstract

    "Hinsichtlich der in den letzten Jahren zugenommenen Erwerbsarmut von Selbständigen stellt sich daher die Frage, welche geschlechtsspezifischen Unterschiede bei Selbständigen in der Grundsicherung bestehen bzw. ob selbständig erwerbstätige Frauen mit einer höheren Wahrscheinlichkeit ALG II beziehen. Um diese Frage zu klären, wird zunächst die Entwicklung der selbständigen Erwerbstätigkeit von Frauen auf Grundlage amtlicher Statistiken dargestellt. Anschließend wird die allgemeine Einkommenssituation von Selbständigen betrachtet, um dann die besondere Situation von Selbständigen in der Grundsicherung zu analysieren. Ein Fazit schließt den Beitrag ab." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Measuring income inequality and poverty at the regional level in OECD countries (2014)

    Piacentini, Mario;

    Zitatform

    Piacentini, Mario (2014): Measuring income inequality and poverty at the regional level in OECD countries. (OECD statistics working paper 2014,03), Paris, 61 S. DOI:10.1787/5jxzf5khtg9t-en

    Abstract

    "The extent to which income inequality and poverty vary within countries across different regions is very relevant for policy decisions and monitoring. However, sub-national measures are scarce, given the complexity of producing indicators at the regional level from the available data and the methodological issues related to cross-countries comparability. This paper presents a set of indicators of income inequality and poverty across and within regions for 28 OECD countries. These indicators were produced through a new household-level data collection based on internationally harmonized income definitions undertaken as part of the OECD project on 'Measuring regional and local well-being for policymaking'. The data were collected at the OECD TL2 territorial level, corresponding to NUTS2 regions in Europe and to large administrative subdivisions (e.g. States in Mexico and Unites States) for non-European countries. These estimates confirm that there are significant variations in levels of income inequality within countries, and that regional breakdowns are useful for understanding sources and patterns of income disparities and poverty. For most of the countries relying on survey data for measuring income distribution, standard cross-sectional indicators of income inequality and relative poverty at this regional level are estimated with low precision in the smallest regions due to small samples. This has two main implications for data producers and analysts. First, systematic reporting of confidence intervals is needed to make meaningful comparisons of inequality levels across regions and with respect to the national averages. Second, averaged measures for multiple years or small area estimation methods should be considered as means for obtaining more robust measures. The issues related to the estimation of standard errors for three-year averages in rotational panel surveys and to the definition of the computational sampling structure for sub-national estimates are discussed in the paper." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Wie geht es uns? Und wie kriegt man das raus? (2013)

    Bartelheimer, Peter; Lehweß-Litzmann, René ;

    Zitatform

    Bartelheimer, Peter & René Lehweß-Litzmann (2013): Wie geht es uns? Und wie kriegt man das raus? In: Mitteilungen aus dem SOFI, Jg. 7, H. 19, S. 1-4.

    Abstract

    Im Beitrag werden einige Basiskonzepte vorgestellt, mit denen im Soziologischen Forschungsinstitut Göttingen in der Sozioökonomischen Berichterstattung (soeb) gearbeitet wird: Als Maß für die individuelle Wohlfahrt wurde 'Teilhabe' ausgewählt, da sie alle Aktivitäten und Beziehungen einschließt, in denen sich Personen die gesellschaftlichen Möglichkeiten individueller Lebensführung aneignen. Zur Unterscheidung der sozialen Differenzierung von Teilhabemustern und sozialstrukturell ungleicher Teilhabe werden unter Verwendung des Lebenslagenansatzes bzw. des Befähigungsansatzes 'Verwirklichungschancen' als sensibilisierendes Konzept der Berichterstattung herangezogen. Die soeb beschränkt sich aber nicht nur darauf, die Verteilung von Wohlfahrt zu beschreiben, sie richtet ihr Augenmerk auch auf deren Entstehung in wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zusammenhängen. 'Wohlfahrtsproduktion' beinhaltet alle Aktivitäten zur Verbesserung der objektiven Lebensbedingungen der subjektiv wahrgenommenen Lebensqualität. Die Analyse der Wohlfahrtsproduktion wird als Makroanalyse den Konzepten der individualisierten Wohlfahrtmessung (Teilhabe und capability) zur Seite gestellt. Die Wahl der Themen und Konzepte des Forschungsverbundes Sozioökonomische Berichterstattung gründet sich auf ein historisch angelegtes Narrativ: Die sozioökonomische Entwicklung Deutschlands wird als Umbruch eines bestimmten Kapitalismusmodells begriffen, der den Wandel dominanter Teilhabemodi einschließt. 'Soeb verfolgt hier unterschiedliche analytische Perspektiven: betriebliche Strategien und Praktiken sowie Lebensweisen von Personen in Haushalten - und als gemeinsamer Rahmen für das strategische Handeln beider die Regulierung sozialer Beziehungen durch das Institutionensystem der Gesellschaft'. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Opportunity-sensitive poverty measurement (2013)

    Brunori, Paolo ; Ferreira, Francisco H. G.; Lugo, María Ana; Peragine, Vito ;

    Zitatform

    Brunori, Paolo, Francisco H. G. Ferreira, María Ana Lugo & Vito Peragine (2013): Opportunity-sensitive poverty measurement. (IZA discussion paper 7818), Bonn, 27 S.

    Abstract

    "We axiomatically characterize two classes of poverty measures which are sensitive to inequality of opportunity - one a strict subset of the other. The proposed indices are sensitive not only to income shortfalls from the poverty line, but also to differences in opportunities faced by people with different pre-determined characteristics, such as race or family background. Dominance conditions are established for each class of measures, and a subfamily of scalar indices, based on a rank-dependent aggregation of type-specific poverty levels, is also introduced. Using household survey data from eighteen European countries in 2005, we find substantial differences in country rankings based on standard FGT indices and on the new opportunity-sensitive indices. Cross-country differences in opportunity-sensitive poverty are decomposed into a level effect; a distribution effect; and a population composition effect." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    A state-of-the-art review of working poverty in advanced economies: theoretical models, measurement issues and risk groups (2013)

    Crettaz, Eric ;

    Zitatform

    Crettaz, Eric (2013): A state-of-the-art review of working poverty in advanced economies. Theoretical models, measurement issues and risk groups. In: Journal of European social policy, Jg. 23, H. 4, S. 347-362. DOI:10.1177/0958928713507470

    Abstract

    "While there is a growing awareness of the 're-emergence' of working poverty, this topic remains relatively under-researched. This article provides an encompassing review of the literature dealing with the situation in Europe, North America and the Antipodes, with a focus on the theoretical models found in this literature, the definitions used and the risk groups identified. The main conclusion is that most publications were not based on a specific theoretical model, which has led to a flurry of definitions; moreover, conclusions on certain risk groups are divergent. The end of the article focuses on what remains to be done, because there are good reasons to think that working poverty might become a more pressing problem in the near future, and social policy researchers will have to have good theoretical frameworks and robust evaluation strategies in the years to come." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Soziale Segregation und Polarisierung in deutschen Städten: Relevanz und Möglichkeiten der Messung (2013)

    Dohnke, Jan; Seidel-Schulze, Antje;

    Zitatform

    Dohnke, Jan & Antje Seidel-Schulze (2013): Soziale Segregation und Polarisierung in deutschen Städten. Relevanz und Möglichkeiten der Messung. In: Informationen zur Raumentwicklung H. 6, S. 529-539.

    Abstract

    "Sozialräumliche Ausdifferenzierung und die ungleiche Verteilung sozialer Gruppen sind kein neues Phänomen, sondern prägen seit jeher die räumliche Struktur von Städten. Seit dem Ende der Vollbeschäftigung und bei steigender Armut in Städten hat diese Thematik jedoch neue Aufmerksamkeit erfahren. Die wachsende sozialökonomische Ungleichheit führt zu einer Konzentration von sozialen Problemen wie Arbeitslosigkeit und Armut in einzelnen Quartieren und dem Rückgang sozialer Kohäsion. Im Zusammenhang mit der zunehmenden sozialräumlichen Segregation wird oft ebenfalls von einer Polarisierung der Stadtgesellschaft gesprochen. Wie aber misst man diese Entwicklungen und wo liegen die Unterschiede? Den Versuch, eine stadtübergreifende Methodik zu entwickeln, hat das Projekt 'Kleinräumiger Städtevergleich' unternommen, das im Mai 2012 am Deutschen Institut für Urbanistik abgeschlossen wurde. Der Beitrag stellt die methodischen Erkenntnisse des Projektes in den Vordergrund und gibt einen Überblick über Messmethoden sozialräumlicher Ungleichheit. Dabei werden jeweils Definition, Aussagegehalt und Relevanz für Stadtbeobachtungssysteme diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Should we be using social security benefits data as proxies for income poverty? (2013)

    Fenton, Alex ;

    Zitatform

    Fenton, Alex (2013): Should we be using social security benefits data as proxies for income poverty? In: The journal of poverty and social justice, Jg. 21, H. 3, S. 207-218. DOI:10.1332/175982713X13812242833217

    Abstract

    "Administrative data on means-tested benefits have come to be widely used as proxy measures of local poverty rates in the UK. Two such uses are described: allocating funding to local government, and constructing neighbourhood deprivation indices. The paper argues that such uses risk errors of both measurement and interpretation. Income poverty is conventionally defined against percentages of national median income. The paper shows that out-of-work means-tested benefit claims are valid, but incomplete, proxies for income poverty so conceived. Further, there is considerable regional variation in the statistical relationship between rates of income poverty and rates of benefit claims. Benefits data should be used only with caution to describe spatial differences in poverty." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Data sources for the timely monitoring of the social situation in EU Member States (2013)

    Minty, Paul; Maquet-Engsted, Isabelle;

    Zitatform

    Minty, Paul & Isabelle Maquet-Engsted (2013): Data sources for the timely monitoring of the social situation in EU Member States. (Europäische Kommission, Generaldirektion Beschäftigung, Soziales und Integration. Working paper 2013,02), Brüssel, 75 S. DOI:10.2767/52293

    Abstract

    "Fresh data on the social situation of households is essential for policy formulation and monitoring, in particular in times of crisis. Currently, at EU and Member State level, the lack of fresh data on the social situation of households hampers the monitoring of poverty and inequalities as well as the assessment of the impact of the crisis and policy responses on households.
    This paper reviews the current problems in obtaining timely information on social developments within EU Member States, and reports on a stocktaking exercise of existing national approaches to providing timely social data, as well as the possibilities that are being explored within the framework of the European Statistical System (ESS) to improve the situation.
    Making use of sources of information going beyond the more traditional indicators available to monitor poverty and inequalities, the paper presents some illustrative, concise overviews which have been developed to produce a consistent and more timely picture of recent social developments in eight Member States, among those that have been most affected by the crisis. This shows that in the countries reviewed the working age population has been the most affected by the impact of the economic downturn and subsequent fiscal consolidation measures. The most recent data also points to a severe deterioration of social trends in a few countries, including the weakening of safety nets." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Armutsgefährdungsquote und Mindestsicherungsquote: zwei Indikatoren zur Messung monetärer Armut (2013)

    Munz-König, Eva;

    Zitatform

    Munz-König, Eva (2013): Armutsgefährdungsquote und Mindestsicherungsquote. Zwei Indikatoren zur Messung monetärer Armut. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 62, H. 5, S. 123-131. DOI:10.3790/sfo.62.5.123

    Abstract

    "Zur Messung monetärer Armut bietet die amtliche Sozialberichterstattung zwei Indikatoren an: die Armutsgefährdungsquote und die Mindestsicherungsquote. Diese beziehen sich auf unterschiedliche Sachverhalte und können durchaus unterschiedliche Entwicklungen aufzeigen. Während der Anteil derer, die Mindestsicherungsleistungen beziehen, von 2007 bis 2011 gesunken ist, weist die Armutsgefährdungsquote im selben Zeitraum eine steigende Tendenz aus. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, welche Überschneidungen es zwischen dem Personenkreis der Einkommensarmen und dem Kreis der Personen mit Bezug von Mindestsicherungsleistungen gibt. Der Mikrozensus ist eine geeignete Datenbasis, um dieser Fragestellung nachzugehen. Dabei zeigt sich, dass immer mehr Personen mit Bezug von Mindestsicherungsleistungen zugleich von relativer Einkommensarmut betroffen sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Lebensstandard und Deprivation im Alter in Deutschland: Stand und Entwicklungsperspektiven (2012)

    Andreß, Hans-Jürgen ; Hörstermann, Katharina;

    Zitatform

    Andreß, Hans-Jürgen & Katharina Hörstermann (2012): Lebensstandard und Deprivation im Alter in Deutschland. Stand und Entwicklungsperspektiven. In: Zeitschrift für Sozialreform, Jg. 58, H. 2, S. 209-234. DOI:10.1515/zsr-2012-0206

    Abstract

    "Der Beitrag resümiert bisherige Forschungsergebnisse über Einkommen, Rentenansprache und Armutsrisiken der jetzigen Seniorengeneration, um daraus Hypothesen über den Lebensstandard der Älteren abzuleiten. Durch einen Vergleich dreier Seniorengenerationen mit der erwerbsfähigen Bevölkerung wird untersucht, ob sich Ältere und Jüngere in ihren Einschätzungen des notwendigen Lebensstandards unterscheiden und welchen Lebensstandard sich die ältere Bevölkerung leisten kann. Ferner ist von Interesse, ob es Gruppen von Seniorinnen und Senioren gibt, die nur über einen unzureichenden Lebensstandard verfügen, und schließlich, ob bei jüngeren Seniorengenerationen angesichts der Veränderungen in den sozial- und arbeitsmarktpolitischen Rahmenbedingungen eine Absenkung des Lebensstandards zu beobachten ist. Dabei zeigt sich, dass die ältere Bevölkerung gegenwärtig insgesamt eher über einen überdurchschnittlichen Lebensstandard verfügt. In der Zukunft wird aber auch unter den Älteren der Anteil derjenigen zunehmen, die sich eine Mehrzahl von Dingen des notwendigen Lebensstandards nicht leisten können. Das gilt im besonderen Maße für alleinstehende Personen im unteren Einkommensbereich." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Calibrating a cross-European poverty line (2012)

    Berthoud, Richard;

    Zitatform

    Berthoud, Richard (2012): Calibrating a cross-European poverty line. (ISER working paper 2012-02), Colchester, 35 S.

    Abstract

    "How should relative poverty be defined and measured in a European Union where there are substantial variations in income between countries, as well as within countries? This paper uses objective and subjective deprivation indicators to assess the appropriate balance between national and Europe-wide relativities in explaining social exclusion. The analysis suggests that Europe-wide comparisons are more important to the perception of poverty than the convention of national relative poverty lines would have led us to expect. Even relative poverty is more prevalent in the new low-income (eastern) countries than in the old high-income (western) countries. But this is as much a political as an empirical issue." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Poverty and time (2012)

    Bossert, Walter ; Chakravarty, Satya R. ; D'Ambrosio, Conchita;

    Zitatform

    Bossert, Walter, Satya R. Chakravarty & Conchita D'Ambrosio (2012): Poverty and time. In: Journal of Economic Inequality, Jg. 10, H. 2, S. 145-162. DOI:10.1007/s10888-011-9175-2

    Abstract

    "We examine the measurement of individual poverty in an intertemporal context. Our aim is to capture the importance of persistence in a state of poverty and we characterize a corresponding individual intertemporal poverty measure. Our first axiom requires that intertemporal poverty is identical to static poverty in the degenerate single-period case. The remaining two properties express decomposability requirements within poverty spells and across spells in order to reflect the persistence issue. In addition, we axiomatize an aggregation procedure to obtain an intertemporal poverty measure for societies and we illustrate our new index with an application to EU countries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Einkommensverteilung in Deutschland: theoretische Überlegungen, empirische Befunde, wirtschaftspolitische Implikationen (2012)

    Brunner, Alexander;

    Zitatform

    Brunner, Alexander (2012): Einkommensverteilung in Deutschland. Theoretische Überlegungen, empirische Befunde, wirtschaftspolitische Implikationen. (Schriftenreihe volkswirtschaftliche Forschungsergebnisse 180), Hamburg: Kovac, 424 S.

    Abstract

    "Die Theorie der Einkommensverteilung ist kein rein ökonomisches Thema und tangiert auch die Gebiete Soziologie, Theologie, Politologie, Psychologie und Philosophie. In dieser Studie wird die Entwicklung der Einkommensverteilung in Deutschland im internationalen Vergleich aus der wirtschaftswissenschaftlichen Sichtweise empirisch untersucht. Dabei werden folgende Fragen beantwortet:
    Wie entwickelt sich die Ungleichheit weltweit?
    Wie entwickelt sich die Ungleichheit innerhalb von Ländern?
    Ging der Anstieg der statischen Ungleichheit mit einer zunehmenden sozialen Mobilität einher?
    Ist das Risiko der Mittelklasse, in Armut abzugleiten, gestiegen?
    Was sind die Treiber der Veränderung der Ungleichheit?
    Kann und sollte die Politik dieser Entwicklung entgegenwirken?
    Hierfür werden zunächst die wesentlichen theoretischen Aspekte erörtert. Zudem werden die zahlreichen Probleme, die mit der Messung von Ungleichheit und Armut einhergehen, an praktischen Beispielen ausführlich diskutiert. Insbesondere die Vielzahl an Werturteilen, die mit den verwendeten Maßzahlen gefällt werden, stellt eine Achillesferse der Forschung dar.
    Im empirischen Teil der Studie wird die Entwicklung der Ungleichheit dann systematisch weltweit und in ausgewählten Ländern herausgearbeitet. Dabei stellt sich heraus, dass die Bedeutung der Ungleichheit innerhalb der Staaten an Bedeutung gewinnt, während die Ungleichheit zwischen den Staaten abnimmt. Der Anstieg der Ungleichheit in Deutschland geht dabei mit einer zunehmenden Rigidität der Einkommensverteilung einher: Den Armen gelingt es immer schlechter, zu den Reichen aufzuholen. Die soziale Mobilität nimmt ab. Als Kehrseite der Medaille lässt sich festhalten, dass die zunehmende Angst der Mittelklasse vor dem Abgleiten in Armut unbegründet ist. Begibt man sich weiter auf Spurensuche, so ergeben sich einige interessante Erkenntnisse: Makroökonomische Rahmenbedingungen sind nicht der wesentliche Treiber der Ungleichheit in Deutschland. Es existiert ein unerklärter Trend. Vielmehr können die Charakteristiken der Haushalte den Anstieg der Ungleichheit erklären. So hat etwa die sinkende Haushaltsgröße in Deutschland einen bedeutenden Anteil an der Zunahme der Ungleichheit. Auch die unterschiedliche Affinität der Haushalte zum Arbeitsmarkt hat einen deutlichen Einfluss. Dem Steuer- und Transfersystem kommt eine ambivalente Rolle zu: Es hat insbesondere in Deutschland eine progressive Wirkung, dieser Effekt wird aber mit einem deutlichen Eingriff in die Rangordnung in der Einkommensverteilung erkauft. Wirtschaftspolitisch gilt es, an den Ursachen anzusetzen: Ein flexibler Arbeitsmarkt kann als kurzfristige Lösung dienen. Langfristig ist die frühkindliche Bildung ein probates Mittel zur Reduktion der Ungleichheit. Letztere ist eine der wenigen politischen Maßnahmen, die sowohl auf Effizienz als auch auf Gerechtigkeit positiv wirkt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Das Maß der Armut: Armutsgrenzen im sozialstaatlichen Kontext: der sozialstatistische Diskurs (2012)

    Hauser, Richard;

    Zitatform

    Hauser, Richard (2012): Das Maß der Armut: Armutsgrenzen im sozialstaatlichen Kontext. Der sozialstatistische Diskurs. In: E.- U. Huster, J. Boeckh & H. Mogge-Grotjahn (Hrsg.) (2012): Handbuch Armut und soziale Ausgrenzung, S. 122-146. DOI:10.1007/978-3-531-19257-4_6

    Abstract

    "Aus der Sicht eines Sozialstaates stellt das Vorhandensein von Armen unter der Wohnbevölkerung die Verfehlung eines wichtigen sozialpolitischen Ziels dar. (...) Für den Sozialstaat als Akteur, der das Ziel der Armutsbekämpfung bzw. Armutsvermeidung mit allgemeinen Gesetzen oder anderen institutionellen Regelungen und Instrumenten verfolgt, genügt eine Statistik, die lediglich die Zahl, den Bevölkerungsanteil und die durchschnittliche 'Schwere' der Armutslage von anonym bleibenden Menschen aufzeigt. Außerdem ist es wichtig, die Dauer von Armutslagen und das Ausmaß der Aufstiege aus und der Abstiege in Armutslagen zu ermitteln.
    Dem Entstehen, dem Bestehenbleiben und dem Verschwinden von Armut liegen soziale Prozesse zugrunde. (...) Gesellschaftlich gesehen kann ein bestimmter Bevölkerungsanteil von Armen dauerhaft vorhanden sein, ohne dass dieselben Individuen dauerhaft arm bleiben müssen. Es genügt, dass der Zustrom von Individuen in die Armut etwa dem Abstrom von Individuen aus der Armut entspricht. (...)
    Der Zweck von Armutsgrenzen ist es, eine Unterscheidung zwischen Armen und Nicht-Armen treffen zu können. Sie liegen daher explizit oder implizit allen Überlegungen über Armut in den Artikeln dieses Handbuchs zugrunde. (...) Die deskriptive Klassifizierung von Personen als arm oder nicht arm ist eine Voraussetzung für weitergehende Ursachenanalysen." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Measuring vulnerability to poverty: using long-term panel data (2012)

    Landau, Katja; Zucchini, Walter; Klasen, Stephan ;

    Zitatform

    Landau, Katja, Stephan Klasen & Walter Zucchini (2012): Measuring vulnerability to poverty. Using long-term panel data. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 481), Berlin, 42 S.

    Abstract

    "We investigate the accuracy of ex ante assessments of vulnerability to income poverty using cross-sectional data and panel data. We use long-term panel data from Germany and apply different regression models, based on household covariates and previous-year equivalence income, to classify a household as vulnerable or not. Predictive performance is assessed using the Receiver Operating Characteristics (ROC), which takes account of false positive as well as true positive rates. Estimates based on cross-sectional data are much less accurate than those based on panel data, but for Germany, the accuracy of vulnerability predictions is limited even when panel data are used. In part this low accuracy is due to low poverty incidence and high mobility in and out of poverty." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Consumption and income poverty in the United States (2012)

    Meyer, Bruce D.; Sullivan, James X.;

    Zitatform

    Meyer, Bruce D. & James X. Sullivan (2012): Consumption and income poverty in the United States. In: P. N. Jefferson (Hrsg.) (2012): The Oxford handbook of the economics of poverty, S. 49-74. DOI:10.1093/oxfordhb/9780195393781.013.0003

    Abstract

    "This article reports estimates of consumption and income poverty in the U.S. from 1960 to 2009. It argues that consumption-based poverty is a better measure of well-being because of the ability of consumption to capture flows from the ownership of durable goods, the insurance value of government programs, access to credit, and the accumulation of assets. It describes how consumption poverty is measured, and highlights the important role of the inflation index, which is used to update poverty thresholds. If official poverty thresholds are adjusted for the biases in the consumer price index (CPI), then income poverty is lower than that reported in the official statistics. Who is determined to be poor and what the poverty rate is can differ across poverty measures. In the 2000s, consumption and income poverty moved in different directions. Consumption poverty fell while income poverty using a corrected CPI rose. The article concludes with suggestions for future research and for working around some technical limitations associated with a consumption-based measure of poverty." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Armut: was ist das? (2011)

    Berthold, Norbert; Brunner, Alexander;

    Zitatform

    Berthold, Norbert & Alexander Brunner (2011): Armut. Was ist das? In: Wirtschaftswissenschaftliches Studium, Jg. 40, H. 10, S. 520-525.

    Abstract

    "Im vorliegenden Beitrag werden die zentralen methodischen Probleme der Armutsmessung vorgestellt. Hierzu werden zunächst der Einkommensbegriff und die praktische Messung diskutiert. Anschließend werden verschiedene Möglichkeiten, die Armen zu identifizieren, vorgestellt. Schließlich wird erläutert, wie die Informationen über die Armut zu einem Indexwert verdichtet werden können. Die Dominanzkriterien sind eine alternative Methode, um Armut zu erfassen und zu vergleichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Poverty in Germany: statistical inference and decomposition (2011)

    Bönke, Timm; Schröder, Carsten ;

    Zitatform

    Bönke, Timm & Carsten Schröder (2011): Poverty in Germany. Statistical inference and decomposition. In: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Jg. 231, H. 2, S. 178-209. DOI:10.1515/jbnst-2011-0202

    Abstract

    "Based on six harmonized cross-sections of the German Sample Survey of Income and Expenditure, we study inter-temporal changes in poverty from year 1978 to 2003. Results are decomposed by region and household types, and the bootstrap method is applied to test for the statistical significance of all our findings. Across household types, single parents with children have the highest poverty risk. Most striking is a huge regional divide in poverty which only narrows slightly over the period under investigation: the incidence and the intensity of poverty are substantially higher in the New states. A nonlinear Oaxaca-Blinder decomposition is conducted to quantify the separate contribution of regional differences in households' characteristics to the likelihood of being poor. Estimates from the decomposition indicate that differences in the distributions of socioeconomic characteristics play a negligible role for the 1993 poverty divide. Already in year 2003, however, differences in the distributions of characteristics explain more than fifty percent of the poverty divide, indicating that the poverty divide is likely to become a persistent phenomenon." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Multi-dimensional poverty in Australia and the barriers ill health imposes on the employment of the disadvantaged (2011)

    Callander, Emily Joy; Schofield, Deborah J.; Shrestha, Rupendra N.;

    Zitatform

    Callander, Emily Joy, Deborah J. Schofield & Rupendra N. Shrestha (2011): Multi-dimensional poverty in Australia and the barriers ill health imposes on the employment of the disadvantaged. In: The Journal of Socio-Economics, Jg. 40, H. 6, S. 736-742. DOI:10.1016/j.socec.2011.08.001

    Abstract

    "A little over one million individuals in Australia between the ages of 24 and 64 years are in Freedom poverty - they have low family income, and have either poor health or an insufficient level of education. These individuals are some of the most disadvantaged in society due to their multiple capability restrictions. Current political rhetoric focused on reducing the number of individuals out of the labour force to improve their living standards may offer a means of improving the lives of these most disadvantaged individuals. Indeed, of those in Freedom poverty, 80% are not in employment. But these individuals also have poor health and/or a poor education and these capability limitations may act as barriers to their labour force participation. Indeed, 49% of individuals in freedom poverty who were out of the labour force cited ill health as the reason for this (39% cited their own ill health, and 10% cited another's ill health). Not only will these individual's ill health act as a barrier to their engaging in the labour force, but ill health will also contribute to reduced quality of life. Political promises to improve the lives of citizens should not focus narrowly upon increasing labour force participation rates, but should take a holistic view of the lives of individuals taking note in particular of how health may be restraining their quality of life." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Multidimensional approaches to poverty measurement: an empirical analysis of poverty in Belgium, France, Germany, Italy and Spain, based on the European panel (2011)

    D'Ambrosio, Conchita; Deutsch, Joseph ; Silber, Jacques ;

    Zitatform

    D'Ambrosio, Conchita, Joseph Deutsch & Jacques Silber (2011): Multidimensional approaches to poverty measurement. An empirical analysis of poverty in Belgium, France, Germany, Italy and Spain, based on the European panel. In: Applied Economics, Jg. 43, H. 8, S. 951-961. DOI:10.1080/00036840802600129

    Abstract

    "This article has three goals. First, we wish to compare three multidimensional approaches to poverty and check to what extent they identify the same households as poor. Second, we aim at better understanding the determinants of poverty by estimating logit regressions with five categories of explanatory variables: size of the household, age of the head of the household, her gender, marital status and status at work. Third, we introduce a decomposition procedure proposed recently in the literature, the so-called Shapley decomposition, in order to determine the exact marginal impact of each of the categories of explanatory variables. Our empirical analysis is based on data made available by the European Community Household Panel (ECHP). We used its third wave and selected five countries: Belgium, France, Germany, Italy and Spain." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Estimating poverty persistence in Britain (2011)

    Devicienti, Francesco ;

    Zitatform

    Devicienti, Francesco (2011): Estimating poverty persistence in Britain. In: Empirical economics, Jg. 40, H. 3, S. 657-686. DOI:10.1007/s00181-010-0350-2

    Abstract

    "This article uses longitudinal data from the BHPS (1991-2006) to document low-income dynamics and persistence for individuals living in Britain. Poverty exit and re-entry rates are estimated, and the resulting distribution of time spent in poverty is calculated, both in single and in multiple-spell frameworks. Poverty persistence predictions are also produced for various subgroups of the populations. In order to do so, I estimate a multiple-spell model of transitions in and out of poverty, controlling for observed and correlated unobserved individual heterogeneity and for a potential initial condition problem. Components-of-variance models are also used to predict the number of years in poverty for the targeted groups. The two alternative modeling approaches are shown to produce a consistent picture of poverty persistence." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    What principles should inform poverty indices?: insights from a cross-country survey (2011)

    Esposito, Lucio ; Majorano, Francesca;

    Zitatform

    Esposito, Lucio & Francesca Majorano (2011): What principles should inform poverty indices? Insights from a cross-country survey. In: Empirical economics, Jg. 41, H. 2, S. 387-420. DOI:10.1007/s00181-010-0370-y

    Abstract

    "1,392 undergraduate students from Bolivia, Brazil, France, Italy, Kenya, Laos, Switzerland and the UK are involved in a survey exploring the support for customary poverty measurement principles. Our study allows us to enhance the studies of Amiel and Cowell (Empir Econ 22:571 - 588, 1997; The distribution of welfare & household production. International perspectives, 1998) in a variety of directions. We find that the support for Weak Monotonicity crucially depends on whether the poor income rises or falls and the (generally low) agreement with Regressive Transfer is even lower if the recipient is lifted out of poverty as a consequence of the transfer. Further, the support for a certain poverty axiom can significantly differ according to the characteristics of the income distributions to be compared, as is the case for Population Replication and Poverty Growth when, respectively, the society to be replicated and the poor person added to society are very poor ones. Our results also suggest a certain concern for the poorest in society and cast doubts on the desirability of continuity at the poverty line. Finally, notable heterogeneity emerges across relevant subgroups. Poverty perceptions are significantly different for students living in high- and low-income countries: the latter more strongly support Weak Monotonicity and Regressive Transfer, unveiling a more pronounced sensitivity to lower levels of poor incomes. Interesting differences, though less marked, are also found between the views of economics students and those of their colleagues from other disciplines." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Offene Forschungsfragen zum Thema Altersarmut (2011)

    Faik, Jürgen; Köhler-Rama, Tim;

    Zitatform

    Faik, Jürgen & Tim Köhler-Rama (2011): Offene Forschungsfragen zum Thema Altersarmut. In: Deutsche Rentenversicherung, Jg. 66, H. 1, S. 59-65.

    Abstract

    "Der Beitrag thematisiert das Problem der Altersarmut, welchem zwar aktuell in Deutschland nur eine nachgeordnete Rolle zukommt, welches aber in mittlerer Zukunft wieder bedeutsamer werden könnte. Die Autoren plädieren daher dafür, rechtzeitig Einflussfaktoren für das genannte Phänomen zu eruieren, um auf einer solchen Basis gehaltvolle zukunftsgerichtete Aussagen treffen zu können. Für derartige Studien bietet sich die bewährte Kooperation von gesetzlicher Rentenversicherung und Alterssicherungsforschung im Forschungsnetzwerk Alterssicherung an." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Der Zerlegungs-Ansatz: ein alternativer Vorschlag zur Messung von Armut (2011)

    Faik, Jürgen;

    Zitatform

    Faik, Jürgen (2011): Der Zerlegungs-Ansatz. Ein alternativer Vorschlag zur Messung von Armut. In: Wirtschafts- und Sozialstatistisches Archiv. AStA, Jg. 4, H. 4, S. 293-315. DOI:10.1007/s11943-010-0089-4

    Abstract

    "In diesem Beitrag wird ein alternativer Ansatz zur Armutsmessung diskutiert, der so genannte Zerlegungs-Ansatz. Diese Methode differenziert zwischen verschiedenen sozialen Gruppen in dem Sinne, dass für jede Gruppe eine separate Armutsgrenze bestimmt wird. Beispielsweise könnte die Haushaltsgröße ein Kriterium für eine solche soziale Unterscheidung sein. Hierdurch wird das Problem der traditionellen Armutsmessung vermieden, einkommensunabhängige Äquivalenzskalen zu verwenden. Auch das Problem der traditionellen Vorgehensweise, zur Bestimmung einer (allgemeinen) Armutsgrenze einen mehr oder weniger willkürlichen Prozentsatz des mittleren gesellschaftlichen Wohlstandsniveaus festzulegen, existiert beim Zerlegungs-Ansatz nicht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    A behaviouristic approach for measuring poverty: the decomposition approach - empirical illustrations for Germany 1995-2009 (2011)

    Faik, Jürgen;

    Zitatform

    Faik, Jürgen (2011): A behaviouristic approach for measuring poverty. The decomposition approach - empirical illustrations for Germany 1995-2009. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 383), Berlin, 24 S.

    Abstract

    "In diesem Arbeitspapier wird ein alternativer Ansatz der Armutsmessung diskutiert: der so genannte Zerlegungsansatz. Diese Methode differenziert zwischen verschiedenen sozialen Gruppen in dem Sinne, dass für jede Gruppe eine separate Armutsgrenze bestimmt wird. Beispielsweise könnte die Haushaltsgröße ein Kriterium für eine solche Differenzierung sein. Auf diese Art und Weise kann das Problem der traditionellen Armutsmessung, die Bezugnahme auf einkommensunabhängige Äquivalenzskalen, prinzipiell vermieden werden. Des Weiteren existiert ein weiteres Problem der traditionellen Methode nicht grundsätzlich im Rahmen des Zerlegungsansatzes, nämlich die Bildung einer (allgemeinen) Armutsgrenze als mehr oder weniger willkürlicher Anteil am gesellschaftlichen Wohlstandsmittelwert.
    Eigene Berechnungen des Autors offenbaren höhere Armutsniveaus bei diesem Ansatz im Vergleich zur konventionellen Methode der Messung von (Einkommens-)Armut. Da es realistisch erscheint, dass einige Personen ihre Armutsbemessungen in Form einer 'Mischung' aus ihren eigenen gruppenbezogenen und den allgemeinen Wohlstandswerten durchführen, können - auf einem plausiblen Niveau der unterstellten Haushaltsgrößenersparnisse (d. h.: Buhmann et al.s ? > 0,65) - die Armutsniveaus des Zerlegungsansatzes als obere Grenzen für die 'wahren' Armutswerte und, umgekehrt, die Armutsniveaus des konventionellen Ansatzes als untere Grenzen für diese 'wahren' Armutswerte interpretiert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Improving the measurement of poverty (2011)

    Hutto, Nathan; Waldfogel, Jane ; Garfinkel, Irwin; Kaushal, Neeraj ;

    Zitatform

    Hutto, Nathan, Jane Waldfogel, Neeraj Kaushal & Irwin Garfinkel (2011): Improving the measurement of poverty. In: Social Service Review, Jg. 85, H. 1, S. 39-74. DOI:10.1086/659129

    Abstract

    "This study estimates 2007 national poverty rates using an approach largely conceptualized by a 1995 National Academy of Sciences panel and similar to the supplemental poverty measure that will soon be produced by the U.S. Census Bureau. The study uses poverty thresholds based on expenditures for shelter, food, clothing, and utilities as well as a measure of family income that includes earnings, cash transfers, near-cash benefits, tax credits, and tax payments. The measure also accounts for child care, work, and out-of-pocket medical expenses; variation in regional cost of living; and mortgage-free homeownership. Under this method, the rate of poverty is estimated to be higher than the rate calculated in the traditional manner, rising from 12.4 percent in the official measure to 16 percent in the new measure; the rate of child poverty is more than 3 percentage points higher, and elderly poverty is nearly 7 points higher." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Trends in individual income growth: measurement methods and British evidence (2011)

    Jenkins, Stephen P. ; Kerm, Philippe Van ;

    Zitatform

    Jenkins, Stephen P. & Philippe Van Kerm (2011): Trends in individual income growth. Measurement methods and British evidence. (IZA discussion paper 5510), Bonn, 55 S.

    Abstract

    "Assessments of whose income growth is the greatest and whose is the smallest are typically based on comparisons of income changes for income groups (e.g. rich versus poor) or income values (e.g. quantiles). However, income group and quantile composition changes over time because of income mobility. To summarize patterns of income growth while also tracking the fortunes of the same individuals, a longitudinal perspective is required. For this case, we develop dominance conditions and summary indices for comparisons of distributions of individual income growth, together with associated methods of estimation and inference. Using these methods and data from the British Household Panel Survey, we study individual income growth for periods between 1991 and 2005. We show that income growth was significantly more pro-poor in the early years of the Labour government than in earlier Conservative years." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Grundsicherung und Armutsgefährdung: ein Vergleich (2011)

    Kraußer, Andreas;

    Zitatform

    Kraußer, Andreas (2011): Grundsicherung und Armutsgefährdung. Ein Vergleich. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 60, H. 9, S. 210-213. DOI:10.3790/sfo.60.9.210

    Abstract

    "Die Sozialberichterstattung der amtlichen Statistik weist für einzelne Bevölkerungsgruppen beträchtliche Armutsgefährdungsquoten auf. Ein Vergleich des Niveaus der Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach SGB II (Mindestsicherungsleistungen) mit den Armutsgefährdungsschwellen ergibt, dass tatsächlich für fast alle untersuchten Haushaltkonstellationen die Mindestsicherungsleistungen im Armutsgefährdungsbereich liegen. Bei Alleinerziehenden jedoch liegt bei nahezu allen untersuchten Haushaltskonstellationen das Leistungsniveau der Mindestsicherung über dem Armutsgefährdungsbereich. Paradoxerweise werden gerade für Alleinerziehende besonders hohe Armutsgefährdungsquoten ausgewiesen. Die Ursache ist in Erfassungsartefakten des Mikrozensus zu suchen. Von einer unzuverlässigen Erfassung der Kosten der Unterkunft kann ausgegangen werden. Folglich werden für Bevölkerungsgruppen mit hohem Anteil an Mindestsicherungsempfängern überhöhte Armutsgefährdungsquoten ausgewiesen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Jugend und Armut - Teil 2: methodische Grundsteine, Operationalisierungen und erste empirische Befunde der AWO-ISS-Langzeitstudie "Kinder- und Jugendarmut IV". Zwischenbericht 2011 (2011)

    Laubstein, Claudia; Dittmann, Jörg; Holz, Gerda;

    Zitatform

    Laubstein, Claudia, Jörg Dittmann & Gerda Holz (2011): Jugend und Armut - Teil 2. Methodische Grundsteine, Operationalisierungen und erste empirische Befunde der AWO-ISS-Langzeitstudie "Kinder- und Jugendarmut IV". Zwischenbericht 2011. Frankfurt am Main, 123 S.

    Abstract

    "Der Bericht ist die Fortsetzung des Zwischenberichtes 2010. Mit dem Zwischenbericht 2011 sind zwei Absichten verbunden:
    Zum einen werden die zentralen methodischen und konzeptionellen Grundsteine der derzeit durchgeführten AWO-ISS-Studie 'Armut am Ende der Sekundarstufe I' dargelegt. Es sind wichtige Erhebungsinformationen dargestellt, die im Endbericht 2012 nur noch in stark fokussierter und komprimierter Form aufgegriffen werden. In diesem Zwischenbericht wird insbesondere auf die Umsetzung des Lebenslage- und Armutskonzeptes eingegangen. Differenziert wird dargestellt, aus welchen einzelnen Komponenten sich familiäre Armut, kindliche Lebenslagedimensionen und Lebenslagetypen zusammensetzen sowie wie deren Operationalisierung und Messung zu Stande kommt.
    Zum anderen ist der Blick auf die bisher gewonnenen erhebungspraktischen Erkenntnisse gerichtet. Es wird geschildert, wie für diese Studie die Befragtengruppe - und insbesondere die Jugendlichen aus einkommensarmen Familien - für die Teilnahme an einer erneuten Befragung gewonnen werden konnten. Der Ausfall einzelner Befragtengruppen (z.B. Migrantinnen und Migranten) ist in diesem Bericht ebenso dokumentiert wie die zentralen Meilensteine im Rahmen der Feldarbeit dieser Studie.
    Der Zwischenbericht 2011 gibt konkrete Empfehlungen, wie eine längsschnittlich angelegte Kinder- und Jugendarmutsstudie methodisch und konzeptionell erfolgreich umgesetzt werden kann. Weiterhin sind erste empirische Befunde aus der aktuellen Studie zum Schwerpunktthema Schule und Schulverläufe dargelegt." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Verwirrung um Ausmaß der Kinderarmut - Welche Zahlen stimmen? (2011)

    Martens, Rudolf;

    Zitatform

    Martens, Rudolf (2011): Verwirrung um Ausmaß der Kinderarmut - Welche Zahlen stimmen? In: Soziale Sicherheit, Jg. 60, H. 6/7, S. 221-223.

    Abstract

    "'Fehlerhafte Statistik: Kinderarmut nur halb so hoch wie gedacht' hieß es am 6. Mai zuerst in der Financial Times Deutschland. Viele andere Medien zogen nach: 'Kinderarmut niedriger als gedacht. Forschungsinstitut korrigiert seine Statistik', titelte etwa die Welt einen Tag später. Und in der Zeit vom 12. Mai hieß es: 'Der Armuts-Irrtum'. Die Berichte bezogen sich auf neue Zahlen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zur Kinderarmut in Deutschland. Diese habe nicht bei 16,3 Prozent - und damit über dem europäischen Durchschnitt von 12,3 Prozent gelegen - , wie die OECD kurz vor den Bundestagswahlen 2009 aufgrund der DIW-Zahlen vermeldet hatte, sondern nur bei 8,3 Prozent. Gab es eine fehlerhafte Statistik? Welche Zahlen stimmen?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Review of the child material deprivation items in the family resources survey (2011)

    McKay, Stephen ;

    Zitatform

    McKay, Stephen (2011): Review of the child material deprivation items in the family resources survey. (Department for Work and Pensions. Research report 746), London, 47 S.

    Abstract

    "The inclusion of new material deprivation questions from 2004/05 was based on quantitative research to determine the most reliable and valid indicators of deprivation among families with children. It was envisaged that this set of questions would need to be updated over time, to reflect changes in what people believe to be the necessities of life.
    The Child Poverty Unit commissioned the analysis in this report to update, if and where necessary, the current Family Resources Survey questions used to measure children's material deprivation. Recommendations for such changes would reflect movements in what are perceived to be necessities since the current questions were introduced, and any changes in the ability of such questions, taken as a whole, to track material deprivation among families with children.
    This report provides evidence on which items (material goods, activities and access to services) are now regarded as essential in the UK. It draws on this evidence to propose changes to the overall set of indicators used to measure child poverty." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Consumption and income poverty over the business cycle (2011)

    Meyer, Bruce D.; Sullivan, James X.;

    Zitatform

    Meyer, Bruce D. & James X. Sullivan (2011): Consumption and income poverty over the business cycle. (NBER working paper 16751), Cambridge, Mass., 35 S. DOI:10.3386/w16751

    Abstract

    "We examine the relationship between the business cycle and poverty for the period from 1960 to 2008 using income data from the Current Population Survey and consumption data from the Consumer Expenditure Survey. This new evidence on the relationship between macroeconomic conditions and poverty is of particular interest given recent changes in anti-poverty policies that have placed greater emphasis on participation in the labor market and in-kind transfers. We look beyond official poverty, examining alternative income poverty and consumption poverty, which have conceptual and empirical advantages as measures of the well-being of the poor. We find that both income and consumption poverty are sensitive to macroeconomic conditions. A one percentage point increase in unemployment is associated with an increase in the after-tax income poverty rate of 0.9 to 1.1 percentage points in the long-run, and an increase in the consumption poverty rate of 0.3 to 1.2 percentage points in the long-run. The evidence on whether income is more responsive to the business cycle than consumption is mixed. Income poverty does appear to be more responsive using national level variation, but consumption poverty is often more responsive to unemployment when using regional variation. Low percentiles of both income and consumption are sensitive to macroeconomic conditions, and in most cases low percentiles of income appear to be more responsive than low percentiles of consumption." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Weakly relative poverty (2011)

    Ravallion, Martin ; Chen, Shaohua ;

    Zitatform

    Ravallion, Martin & Shaohua Chen (2011): Weakly relative poverty. In: The Review of Economics and Statistics, Jg. 93, H. 4, S. 1251-1261. DOI:10.1162/REST_a_00127

    Abstract

    "Prevailing measures of relative poverty are unchanged when all incomes grow or contract by the same proportion. This property stems from seemingly implausible assumptions about the disutility of relative deprivation and the cost of social inclusion. We propose ''weakly relative'' lines that relax these assumptions. On calibrating our measures to national poverty lines and survey data, we find that half the population of the developing world in 2005 lived in poverty, only half of whom were absolutely poor. The total number of poor rose over 1981 to 2005 despite falling numbers of absolutely poor. With sustained economic growth, the incidence of relative poverty became less responsive to further growth. The number of relatively poor rose, just as the numbers of absolutely poor fell." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Aspekte regionaler Armutsmessung in Deutschland (2010)

    Becker, Bernd; Mertel, Bettina;

    Zitatform

    Becker, Bernd & Bettina Mertel (2010): Aspekte regionaler Armutsmessung in Deutschland. In: Wirtschaft und Statistik H. 4, S. 383-395.

    Abstract

    "Bis Mai 2009 gab es keine regelmäßige, auf einheitlichen Definitionen und Methoden beruhende Berichterstattung über regional vergleichbare Armuts- und Sozialindikatoren für alle Länder und den Bund. Im Rahmen des Bund-Länder- Projekts 'Sozialberichterstattung der amtlichen Statistik' wurden solche Informationen der Öffentlichkeit im Mai 2009 mit der Freischaltung des Internetangebots www.amtliche-sozialberichterstattung.de erstmals zur Verfügung gestellt. Der Aufsatz befasst sich mit den Methoden und Ergebnissen des Projekts. Ferner stellt er die Armutsgefährdungsquote in einen größeren sozialen und ökonomischen Zusammenhang und zeigt Optionen zur Weiterentwicklung der amtlichen Sozialberichterstattung auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Low income and 'poverty lines' in Norway: a comparison of three concepts (2010)

    Borgeraas, Elling; Dahl, Espen ;

    Zitatform

    Borgeraas, Elling & Espen Dahl (2010): Low income and 'poverty lines' in Norway. A comparison of three concepts. In: International journal of social welfare, Jg. 19, H. 1, S. 73-83. DOI:10.1111/j.1468-2397.2008.00622.x

    Abstract

    "In this article we address the question of how well three concepts of 'poverty' correspond with each other. We have compared three different measures of 'poverty' in Norway: income poverty and two measures of a minimum budget standard, one scientifically and one politically defined. The three measures rest on different underlying concepts, serve different purposes and yield significantly different poverty lines. If followed by the municipal social services, the governmental norms for social benefits will, paradoxically, leave the beneficiaries in income poverty as defined by that same government. The most generous poverty line of all three measures is provided by the minimum budget standard developed by the National Institute for Consumer Research in Norway, which rests on the assumption that a household's income has to give a sustainable financial situation in the longer run. Neither of the two other poverty measures have this property. All numbers pertain to the year 2005. Some political and practical implications of the findings are discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The measurement of extreme poverty in the European Union (2010)

    Bradshaw, Jonathan; Mayhew, Emese;

    Zitatform

    Bradshaw, Jonathan & Emese Mayhew (2010): The measurement of extreme poverty in the European Union. Brüssel, 108 S.

    Abstract

    "Eine der Zielsetzungen der Europa 2020 Strategie ist es, die Zahl der Armen in der EU bis zum Ende des Jahrzehnts um 20 Millionen zu vermindern. Um die zur Erreichung dieses Ziels erzielten Fortschritte zu messen ist es notwendig, hinsichtlich der Indikatoren Einvernehmen zu erzielen. Zurzeit wird die relative Einkommensarmut als geläufigster Indikator eingesetzt. Obwohl gute Gründe für diesen Indikator sprechen hat dieser den Nachteil, dass er die Lebensbedingungen der EU BürgerInnen nicht mit einschließt. In einem der reicheren Mitgliedsländer unterhalb der Armutsschwelle zu leben bringt nicht dieselben Schwierigkeiten mit sich wie in einem der Ärmsten. Zudem ist auch zu bedenken, dass die Armutsschwelle in einigen der ärmeren Länder sehr niedrig ist und beispielsweise in Rumänien bei nur EURO 1.71 pro Kopf und Tag liegt. Die Europäische Kommission hat deshalb eine Machbarkeitstudie zur Messung der extremen Armut in der EU in Auftrag gegeben. Nach kritischer Durchsicht der existierenden Ansätze zur Messung extremer Armut empfehlen die ForscherInnen Einkommens- und Deprivationsindikatoren zu kombinieren. Dies führt zu dem Befund, dass extreme Armut in allen Mitgliedsländern auftritt, macht aber auch deutlich, wo extreme Armut am häufigsten vorkommt. Dieser Ansatz akzentuiert die Disparitäten zwischen den reicheren und den ärmeren EU-Mitgliedsländern und richtet das Augenmerk auf die EU als eine Gemeinschaft von der Beseitigung der sozialen Ausgrenzung verpflichteter Staaten. Die Empfehlungen dieser Studie könnten deshalb einen Beitrag zur Arbeit der Untergruppe Indikatoren des Sozialschutzausschusses hinsichtlich der für das Jahr 2015 vereinbarten Revision des quantitativen Ziels zur Armutsreduktion im Rahmen der Europa 2020 Strategie leisten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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