PASS-Literatur
Das Panel "Arbeitsmarkt und soziale Sicherung" (PASS) ist eine jährlich stattfindende Haushaltsbefragung. Mit dem PASS baut das IAB einen Datensatz für die Arbeitsmarkt-, Sozialstaats- und Armutsforschung in Deutschland auf. Durch seine Fallzahlen und die jährliche Periodizität ist PASS eine zentrale Quelle für die Untersuchung des Arbeitsmarkts, der Armut und der Situation von SGB-II-Leistungsempfängern in Deutschland.
In diesem Themendossier finden Sie die mit PASS-Daten erstellte Forschungsliteratur, Daten- und Methodendokumentationen des PASS sowie Veröffentlichungen der methodischen Begleitforschung.
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Literaturhinweis
Codebuch und Dokumentation des Panel 'Arbeitsmarkt und soziale Sicherung' (PASS): Datenreport Welle 14 (2021)
Berg, Marco; Jesske, Birgit; Cramer, Ralph; Kleudgen, Martin; Wenzig, Claudia; Dickmann, Christian; Beste, Jonas ; Dummert, Sandra ; Gilberg, Reiner; Unger, Stefanie; Bähr, Sebastian ; Stegmaier, Jens ; Collischon, Matthias ; Müller, Bettina ; Malich, Sonja ; Frodermann, Corinna ; Gundert, Stefanie ; Schwarz, Stefan ; Gleiser, Patrick ; Teichler, Nils ; Friedrich, Martin; Trappmann, Mark ; Coban, Mustafa ;Zitatform
Berg, Marco, Ralph Cramer, Christian Dickmann, Reiner Gilberg, Birgit Jesske, Martin Kleudgen, Jonas Beste, Sandra Dummert, Corinna Frodermann, Claudia Wenzig, Mark Trappmann, Sebastian Bähr, Matthias Collischon, Mustafa Coban, Martin Friedrich, Patrick Gleiser, Stefanie Gundert, Sonja Malich, Bettina Müller, Stefan Schwarz, Jens Stegmaier, Nils Teichler & Stefanie Unger (2021): Codebuch und Dokumentation des Panel 'Arbeitsmarkt und soziale Sicherung' (PASS). Datenreport Welle 14. (FDZ-Datenreport 14/2021 (de)), Nürnberg, 184 S. DOI:10.5164/IAB.FDZD.2114.de.v1
Abstract
"Die FDZ-Datenreporte beschreiben die Daten des FDZ im Detail. Diese Reihe hat somit eine doppelte Funktion: Zum einen stellen Nutzerinnen und Nutzer fest, ob die angebotenen Daten für das Forschungsvorhaben geeignet sind, zum anderen dienen sie zur Vorbereitung der Auswertungen. Dieser Datenreport dokumentiert die Aufbereitung der Welle 14 von PASS. Das Dokument basiert auf dem Datenreport der Welle 13: Marco Berg, Ralph Cramer, Christian Dickmann, Reiner Gilberg, Birgit Jesske, Martin Kleudgen (alle infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH), Jonas Beste, Sandra Dummert, Corinna Frodermann, Stefan Schwarz, Mark Trappmann, Sebastian Bähr, Mustafa Coban, Martin Friedrich, Stefanie Gundert, Bettina Müller, Nils Teichler, Stefanie Unger, Claudia Wenzig (alle Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB)): Codebuch und Dokumentation des Panel„Arbeitsmarkt und soziale Sicherung“ (PASS) Band I: Datenreport Welle 13, FDZ Datenreport, 12/2020 (de), Nürnberg." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Wenzig, Claudia; Beste, Jonas ; Dummert, Sandra ; Bähr, Sebastian ; Stegmaier, Jens ; Collischon, Matthias ; Malich, Sonja ; Frodermann, Corinna ; Gundert, Stefanie ; Schwarz, Stefan ; Friedrich, Martin; Trappmann, Mark ; Coban, Mustafa ;Ähnliche Treffer
English Version Open AccessWeiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Die materielle Versorgung von Hartz-IV-Haushalten hat sich in den letzten Jahren etwas verbessert, deren relative Einkommenssituation nicht (2021)
Zitatform
Beste, Jonas & Mark Trappmann (2021): Die materielle Versorgung von Hartz-IV-Haushalten hat sich in den letzten Jahren etwas verbessert, deren relative Einkommenssituation nicht. In: IAB-Forum H. 17.02.2021 Nürnberg, o. Sz., 2021-02-15.
Abstract
"Während die relative Armut in Deutschland in den 2010er Jahren zunächst zunahm und dann auf hohem Niveau stagnierte, nahm die materielle Unterversorgung in der gleichen Zeit deutlich ab. Letztere kann als Maß für absolute Armut betrachtet werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Interviewer:innenkontrolle im Panel Arbeitsmarkt und soziale Sicherung (PASS) (2021)
Zitatform
Beste, Jonas, Lukas Olbrich & Silvia Schwanhäuser (2021): Interviewer:innenkontrolle im Panel Arbeitsmarkt und soziale Sicherung (PASS). (FDZ-Methodenreport 04/2021 (de)), Nürnberg, 11 S. DOI:10.5164/IAB.FDZM.2104.de.v1
Abstract
"Im Panel Arbeitsmarkt und soziale Sicherung (PASS, DOI: 10.5164/IAB.PASS-SUF0619.de.en.v2) (Trappmann et al., 2013, 2019) werden stets neue Methoden zur Qualitätssicherung entwickelt und angewendet. In diesem Bericht werden die Ergebnisse eines Projekts zu abweichendem Interviewer:innenverhalten zusammengefasst. Im Fokus der verbesserten Qualitätskontrollen stehen dabei insbesondere statistische Kontrollmethoden wie die Analyse von Zeitmarken, längsschnittliche Korrelationsanalysen sowie etablierte statistische Indikatoren. Im Rahmen dieser Analysen wurden zwei Interviewer:innen identifiziert, die zumindest nennenswerte Teile der von ihnen abgelieferten Interviews nicht regulär durchgeführt haben. Die Fälle dieser Interviewer:innen wurden aus den Daten entfernt. Insgesamt ist die Anzahl an betroffenen Interviews jedoch gering. Im PASS wurden 0,41 Prozent der Personeninterviews und 0,37 Prozent der Haushaltsinterviews entfernt. Auch die einzelnen Teilstichproben sind nur geringfügig betroffen. In zukünftigen PASS-Wellen werden diese Qualitätskontrollen standardmäßig bereits während der Feldarbeit durchgeführt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zwischen Wunsch und Wirklichkeit: Unter- und Überbeschäftigung auf dem deutschen Arbeitsmarkt (2021)
Zitatform
Blömer, Maximilian, Johanna Garnitz, Laura Gärtner, Andreas Peichl & Helene Strandt (2021): Zwischen Wunsch und Wirklichkeit: Unter- und Überbeschäftigung auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Gütersloh, 47 S. DOI:10.11586/2021019
Abstract
"Die vorliegende Studie ist der Frage gewidmet, wie sich verschiedene demografische, sozioökonomische und persönliche Faktoren auf die Diskrepanz zwischen der tatsächlichen und der gewünschten wöchentlichen Arbeitszeit eines Individuums auswirken. Die Untersuchung von Arbeitszeitdiskrepanzen ist insbesondere im Kontext bestehender Unter- und Überbeschäftigung relevant. Männer arbeiten im Durchschnitt neun Stunden pro Woche mehr als Frauen. Dabei möchten mehr Männer als Frauen ihre Arbeitszeit reduzieren und andererseits mehr Frauen als Männer ihre Arbeitszeit ausweiten. Damit besteht Potenzial zur Angleichung der Arbeitszeiten zwischen den Geschlechtern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zwischen Wunsch und Wirklichkeit: Unter- und Überbeschäftigung am deutschen Arbeitsmarkt: Studie im Auftrag der Bertelsmann Stiftung (2021)
Zitatform
Blömer, Maximilian Joseph, Johanna Garnitz, Laura Gärtner, Andreas Peichl & Helene Strandt (2021): Zwischen Wunsch und Wirklichkeit: Unter- und Überbeschäftigung am deutschen Arbeitsmarkt. Studie im Auftrag der Bertelsmann Stiftung. (Ifo-Forschungsberichte 119), München, 60 S.
Abstract
"Die Ergebnisse dieser Studie zeigen, dass Vollzeitbeschäftigte aufgrund von deutlich stärkeren arbeitszeitlichen Restriktionen häufiger von Überbeschäftigung betroffen sind als Teilzeitbeschäftigte. Außerdem ist die wöchentliche Arbeitszeitdiskrepanz bei Frauen im Durchschnitt größer als bei Männern. Weiterhin stellen wir fest, dass eine strengere Restriktion bei der Realisierung des Arbeitszeitwunschs nicht grundsätzlich durch ein Kind hervorgerufen wird, sondern insbesondere durch institutionelle Faktoren wie der Mangel an oder die zu hohen Kosten einer passenden Kinderbetreuung. So haben insbesondere Mütter bei unzureichenden Kinderbetreuungsmöglichkeiten deutliche Schwierigkeiten, ihre gewünschte Arbeitszeit zu realisieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Evaluation des ESF-Bundesprogramms zur Eingliederung langzeitarbeitsloser Leistungsberechtigter nach dem SGB II auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt: Endbericht (2021)
Boockmann, Bernhard; Brändle, Tobias ; Fuchs, Philipp ; Verbeek, Hans; Sippli, Khira; Kugler, Philipp ; Laub, Natalie; Klee, Günther;Zitatform
Boockmann, Bernhard, Tobias Brändle, Philipp Fuchs, Günther Klee, Philipp Kugler, Natalie Laub, Khira Sippli & Hans Verbeek (2021): Evaluation des ESF-Bundesprogramms zur Eingliederung langzeitarbeitsloser Leistungsberechtigter nach dem SGB II auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Endbericht. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 576), Berlin, 313 S.
Abstract
"Das ESF-Bundesprogramm zur Eingliederung langzeitarbeitsloser Leistungsberechtigter nach dem SGB II auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt ermöglichte es den teilnehmenden Jobcentern, arbeitsmarktferne langzeitarbeitslose Frauen und Männer durch eine gezielte Ansprache und Beratung von Arbeitgebern, beschäftigungsbegleitendes Coaching sowie Lohnkostenzuschüsse zu unterstützen. Insgesamt wurden rund 20.400 Langzeitarbeitslose im Rahmen des Programms gefördert (2015-2020). Den Ergebnissen der Evaluation zufolge sind die Elemente des Programms erfolgreich. Das soziale Teilhabeempfinden der Geförderten pendelte sich nach anfänglich überraschend hohen Werten auf einem Niveau zwischen dem von Erwerbslosen und Erwerbstätigen ein und konnte somit insgesamt gesteigert werden. Kausalanalysen belegen weiterhin, dass durch das Programm die Wahrscheinlichkeit von potenziell Förderberechtigten, eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aufzunehmen, signifikant erhöht wurde. Die durch die Förderung geschaffenen Beschäftigungsverhältnisse erweisen sich im Vergleich zu anderen Beschäftigungsverhältnissen als überdurchschnittlich stabil. Zudem sind sie zusätzlich, d.h. sie wären ohne das Programm nicht zustande gekommen. Die Höhe der positiven Beschäftigungseffekte führen mit Blick auf die Wirtschaftlichkeit dazu, dass spätestens bis zum Oktober 2023 eine positive fiskalische Gesamtbilanz erwartet wird. Ergänzende Wirkungsanalysen zur Nachhaltigkeit der Beschäftigungseffekte folgen Ende 2021." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Identifying supervisory or managerial status in administrative records (2021)
Zitatform
Collischon, Matthias (2021): Identifying supervisory or managerial status in administrative records. (IAB-Discussion Paper 20/2021), Nürnberg, 17 S.
Abstract
"Informationen darüber, ob Individuen eine Position mit Führungsaufgaben innehaben, sind wichtig für die Arbeitsmarktforschung. Leider ist es nicht einfach möglich, diese Aufgaben in deutschen administrativen Daten zu identifizieren. Dieser Beitrag nutzt Surveyinformationen aus dem Panel Arbeitsmarkt und soziale Sicherung (PASS), um Personen mit Führungsaufgaben in administrativen Daten, zum Beispiel dem SIAB, vorherzusagen. Als Beispiel für die Anwendung untersuche ich Geschlechterunterschiede in der Wahrscheinlichkeit, eine Position mit Führungsaufgaben zu haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
später (möglw. abweichend) erschienen in: Jahrbücher für Nationalökonomie und StatistikWeiterführende Informationen
Online-Appendix -
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Codebuch und Dokumentation der Interviewernachbefragung des Panel "Arbeitsmarkt und soziale Sicherung" (PASS) (2021)
Zitatform
Dummert, Sandra (2021): Codebuch und Dokumentation der Interviewernachbefragung des Panel "Arbeitsmarkt und soziale Sicherung" (PASS). (FDZ-Datenreport 15/2021 (de)), Nürnberg, 27 S. DOI:10.5164/IAB.FDZD.2115.de.v1
Abstract
"Die FDZ-Datenreporte beschreiben die Daten des FDZ im Detail. Diese Reihe hat somit eine doppelte Funktion: Zum einen stellen Nutzerinnen und Nutzer fest, ob die angebotenen Daten für das Forschungsvorhaben geeignet sind, zum anderen dienen sie zur Vorbereitung der Auswertungen. Dieser Datenreport beschreibt die im Rahmen einer Interviewendennachbefragung (PASS-INT) erhobenen Daten. Diese Befragung, welche sich an die Interviewenden richtet, wurde ab der 4. Welle im Anschluss an jedes erfolgreich durchgeführte Personeninterview für das Panel Arbeitsmarkt und Soziale Sicherung (PASS) durchgeführt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Women's employment transitions: The influence of her, his, and joint gender ideologies (2021)
Zitatform
Grunow, Daniela & Torsten Lietzmann (2021): Women's employment transitions: The influence of her, his, and joint gender ideologies. In: Demographic Research, Jg. 45, S. 55-86., 2021-05-19. DOI:10.4054/DemRes.2021.45.3
Abstract
"Research suggests that women’s employment decisions are influenced by not only their own gender ideologies but also their partners’. This paper is the first study examining the role of a couple’s joint gender ideology on the female partner’s employment transitions, specifically her work hours and employment breaks. The authors seek to advance research on the effects of gender ideologies on paid work transitions conceptually, arguing that a couple’s (dis)agreement on gender ideologies may be important. The authors use data from the German panel study Labour Market and Social Security (PASS) and logistic regression models estimating the probability of reducing work hours or taking an employment break between two successive panel waves. Women’s gender ideologies impact their likelihood of reducing work hours and taking an employment break. The more egalitarian women are, the less likely they are to reduce their labor market participation. The male partner’s gender ideology initially appears irrelevant. However, when considering the couple as a unit, the authors find a couple effect of joint ideology: Women are more likely to reduce their work hours when both partners believe in gender essentialism as opposed to other couple-ideology constellations. For women’s employment breaks, findings also point to a couple-ideology effect, though with less statistical certainty. The couple perspective shows that his gender ideology matters only in relation to hers. Introducing the couple perspective reveals that individual ideology measures provide a skewed picture of how gender ideologies actually work in couples to influence the gender division of paid work." (Author's abstract, © 1999–2021 Max Planck Society) ((en))
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Literaturhinweis
Panel Arbeitsmarkt und Soziale Sicherung PASS-Erhebungswelle 14 - 2020 (Haupterhebung) (2021)
Jesske, Birgit; Schulz, Sabine;Zitatform
Jesske, Birgit & Sabine Schulz (2021): Panel Arbeitsmarkt und Soziale Sicherung PASS-Erhebungswelle 14 - 2020 (Haupterhebung). (FDZ-Methodenreport 06/2021 (de)), Nürnberg, 153 S. DOI:10.5164/IAB.FDZM.2106.de.v1
Abstract
"Bereits in Erhebungswelle 10 hat PASS auf die Herausforderung reagiert, dass sich die Zusammensetzung der Zielgruppe der SGB-II-Empfänger verändert hat. Ausgelöst durch die verstärkte Flüchtlingszuwanderung seit 2014 in Deutschland finden sich unter den Leistungsempfängern größere Anteile aus arabischsprachigen Herkunftsländern, die über die nächsten Jahre im PASS befragt werden sollen. Dafür wurden in Welle 10 neben dem Einsatz eines arabischen Erhebungsinstruments verschiedene Maßnahmen zur Kontaktierung und Interviewführung getroffen und weiterentwickelt, die in den Folgewellen erneut zum Einsatz kamen. Während in Welle 10 ein Oversampling für Neuzugänge ins SGB II mit syrischer und irakischer Nationalität erfolgte, sind syrische/irakische Haushalte seit Welle 11 in den Auffrischungsstichproben auch ohne diese Maßnahme ausreichend vertreten. Die Erfahrungen aus den Vorwellen haben gezeigt, dass sich Kontaktierung und Interviewführung, aber auch Bearbeitungsergebnisse in dieser Gruppe noch deutlich von der üblichen SGB-II-Stichprobe unterscheiden. Vor diesem Hintergrund werden im Methodenbericht Ergebnisse nach Stichprobengruppen getrennt ausgewiesen, so dass syrische/irakische Haushalte sowohl im Panel als auch für die Auffrischungsstichprobe immer eine eigene Gruppe innerhalb der SGB-II-Stichproben bilden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Money or meaning? Labor supply responses to work meaning of employed and unemployed individuals (2021)
Zitatform
Kesternich, Iris, Heiner Schumacher, Bettina Siflinger & Stefan Schwarz (2021): Money or meaning? Labor supply responses to work meaning of employed and unemployed individuals. In: European Economic Review, Jg. 137, S. 1-26., 2021-05-26. DOI:10.1016/j.euroecorev.2021.103786
Abstract
"We analyze to what extent work meaning – the significance of a job for others or for society – increases the willingness of employed and unemployed individuals to accept a job. To this end, we elicit reservation wages for a one-hour job and randomly vary its description as having either ”high” or ”low” meaning. Our subjects participate in the ”Panel Study of Labour Market and Social Security” (PASS), which comprises a random draw from the German population and a random draw of unemployed individuals from the unemployment register. We can thus link subjects’ experimental behavior to rich survey data and control for selection into the experiment. For subjects who consider work meaning as very important (around one third of PASS respondents), high-meaning reduces the reservation wage by around 18 percent. By contrast, among unemployed individuals, work meaning increases the reservation wage by around 14 percent. We discuss how work meaning can have both positive and negative effects on labor supply when it interacts with fairness concerns or work norms." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Zur Einrichtung von unabhängigen Ombudsstellen für Erwerbslose im SGB-II-Bezug: Stellungnahme des IAB zum Antrag der Fraktion DIE LINKE in der Hamburger Bürgerschaft bei der Anhörung im Ausschusses für Soziales, Arbeit und Integration am 10.8.2021 (2021)
Zitatform
Kupka, Peter & Monika Senghaas (2021): Zur Einrichtung von unabhängigen Ombudsstellen für Erwerbslose im SGB-II-Bezug. Stellungnahme des IAB zum Antrag der Fraktion DIE LINKE in der Hamburger Bürgerschaft bei der Anhörung im Ausschusses für Soziales, Arbeit und Integration am 10.8.2021. (IAB-Stellungnahme 07/2021), Nürnberg, 12 S.
Abstract
"Das IAB wurde gebeten, zu dem Antrag der Fraktion DIE LINKE in der Hamburger Bürgerschaft „In Zeiten der Pandemie endlich die dringend benötigten unabhängigen Ombudsstellen für Erwerbslose im SGB-II-Bezug einrichten“ im Rahmen der Anhörung des Ausschusses für Soziales, Arbeit und Integration am 10.8.2021 Stellung zu nehmen. Da hierzu keine Studien des IAB vorliegen, beschränkt sich die Stellungnahme auf Erkenntnisse zu bestimmten Aspekten des Kontakts von Personen im Bezug von Grundsicherungsleistungen mit den Jobcentern. Erläutert werden folgende Aspekte: Erfahrungen von Leistungsberechtigten mit ihren Jobcentern anhand der Panelbefragung „Arbeitsmarkt und Soziale Sicherung“ (PASS), Forschungsergebnisse zur Qualität der Beratung am Beispiel der Eingliederungsvereinbarung, Erfahrungen vulnerabler Leistungsberechtigter am Beispiel psychisch kranker Menschen im SGB II und Erfahrungen mit einer Ombudsstelle für ein Berliner Jobcenter. Abschließend wird geschlussfolgert, dass Ombudsstellen ein gewisses Potenzial für bestimmte Probleme und für bestimmte Leistungsberechtigte haben können. Aufgrund anderer Defizite in der Beratung und Betreuung - insbesondere hinsichtlich besonders vulnerabler Gruppen - bedürfe es jedoch neuer Konzepte des „Empowerment“ in den Jobcentern selbst." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung für unter Dreijährige: Welche Familien profitieren vom Ausbau? (Serie "Befunde aus der IAB-Grundsicherungsforschung 2017 bis 2020") (2021)
Zitatform
Lietzmann, Torsten & Claudia Wenzig (2021): Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung für unter Dreijährige: Welche Familien profitieren vom Ausbau? (Serie "Befunde aus der IAB-Grundsicherungsforschung 2017 bis 2020"). In: IAB-Forum H. 26.07.2021, o. Sz.
Abstract
"Mit der Verbesserung institutioneller Betreuungsangebote für Kinder sollen sowohl die frühkindliche Bildung als auch die Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit gefördert werden. Das gilt insbesondere für Alleinerziehende und Eltern, die Arbeitslosengeld II beziehen. Bei der Nutzung von Kinderbetreuung für unter Dreijährige spielen Unterschiede nach Einkommen oder Bildung noch immer eine Rolle." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Erwerbstätigkeit und Grundsicherungsbezug: Wer sind die Aufstocker:innen und wie gelingt der Ausstieg? (2021)
Zitatform
Lietzmann, Torsten & Claudia Wenzig (2021): Erwerbstätigkeit und Grundsicherungsbezug. Wer sind die Aufstocker:innen und wie gelingt der Ausstieg? Gütersloh, 91 S. DOI:10.11586/2021118
Abstract
"In Deutschland gibt es bundesweit rund eine Million erwerbstätige Personen, die zusätzlich Leistungen der Grundsicherung für Arbeitssuchende beziehen, um den Bedarf des Haushalts zu decken (sog. Aufstocker:innen). Dies entspricht im Jahresdurchschnitt 2019 einem Anteil von 26 Prozent an allen SGB-II-Leistungsberechtigen. In den vergangenen Jahren sind der Anteil wie auch die Anzahl von Aufstocker:innen gesunken. Der vorliegende Bericht wirft einen differenzierten Blick auf die Erwerbs- und Haushaltssituation von Aufstocker:innen. So werden zunächst die zentralen soziodemographischen, regionalen, haushaltsstrukturellen und erwerbsbezogenen Einflussgrößen des Aufstocker-Status betrachtet. Im Anschluss wird in einer längsschnittlichen Perspektive untersucht, ob und wie Haushalte die Aufstocker-Situation beenden und welche Veränderungen im Haushalt dies beeinflussen. Eine Beendigung liegt dann vor, wenn entweder der Haushalt mit seinem Erwerbseinkommen über dem SGB-II-Niveau liegt und keine Leistungen mehr bezieht (sog. Aufstieg) oder wenn der Haushalt weiterhin SGB-II-Leistungen bezieht, aber kein Erwerbseinkommen mehr erzielt wird (sog. Abstieg). In den Analysen wird immer auch nach der Haushaltskonstellation differenziert (Paare mit/ohne Kinder, Alleinstehende und Alleinerziehende). Des Weiteren wird in Detailanalysen für Paarhaushalte die Erwerbskonstellation beider Partner:innen berücksichtigt. Die Analysen basieren auf Befragungsdaten der bundesweit repräsentativen IAB-Langzeitstudie „Panel Arbeitsmarkt und soziale Sicherung“ (PASS) für den Zeitraum von 2010 bis 2019." (Textauszug, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Anhang und zusätzliche Tabellen -
Literaturhinweis
Do Supplementary Jobs for Welfare Recipients Increase the Chance of Welfare Exit? Evidence from Germany (2021)
Zitatform
Mosthaf, Alexander, Thorsten Schank & Stefan Schwarz (2021): Do Supplementary Jobs for Welfare Recipients Increase the Chance of Welfare Exit? Evidence from Germany. (IZA discussion paper 14268), Bonn, 38 S.
Abstract
"Welfare recipients in Germany are allowed to take up supplementary jobs while receiving welfare. The possibility of having a supplementary job was introduced to reduce welfare dependency and facilitate successful labor market integration. In the present study, we use the German Panel Study “Labour Market and Social Security” (PASS) for the years 2006-2014 to analyze the impact of supplementary jobs on the chances of welfare exit. Dynamic multinomial logit models controlling for unobserved heterogeneity and the problem of initial conditions reveal that (part- and full-time) employed males are more likely to exit welfare receipt into employment than their non-employed counterparts. This effect is not driven by household composition changes or earnings increases of household members. For women, however, we find only stepping stone effects for full-time supplementary jobs during welfare receipt. Women having a supplementary part-time job have an even lower probability of leaving welfare into full-time employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Ältere Arbeitslose stellen häufig die Jobsuche ein: Zum übersehenen Potenzial "entmutigter Arbeitsloser" (2021)
Zitatform
Nivorozhkin, Anton (2021): Ältere Arbeitslose stellen häufig die Jobsuche ein. Zum übersehenen Potenzial "entmutigter Arbeitsloser". In: Sozialrecht + Praxis, Jg. 31, H. 8, S. 494-499., 2021-07-01.
Abstract
"Eine kürzlich veröffentlichte Studie von Anton und Eugene Nivorozhkin ist der Frage nachgegangen, aus welchen Gründen ältere Arbeitslose in der Grundsicherung die Jobsuche entmutigt aufgegeben haben. Zudem wurden in der Untersuchung mögliche Strategien diskutiert, um die Betroffenen dazu zu bewegen, ihre Arbeitssuche fortzusetzen. Die wichtigsten Ergebnisse dieser Studie werden im Folgenden präsentiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Working conditions in essential occupations and the role of migrants (2021)
Zitatform
Nivorozhkin, Anton & Friedrich Poeschel (2021): Working conditions in essential occupations and the role of migrants. (EUI working paper RSCAS 2021,40), Florenz, 20 S.
Abstract
"Following a national lockdown in response to the Covid-19 pandemic, state governments in Germany published lists of “essential” occupations that were considered necessary to maintain basic services such as health care, social care, food production and transport. Against this background, this paper examines working conditions and identifies clusters of similar jobs in these essential occupations. Differences across clusters are highlighted using detailed data on job characteristics, including tasks, educational requirements and working conditions. Two clusters with favourable or average working conditions account for more than three-quarters of jobs in essential occupations. Another two clusters, comprising 20% of jobs in essential occupations, are associated with unfavourable working conditions such as low pay, job insecurity, poor prospects for advancement and low autonomy. These latter clusters exhibit high shares of migrants. Further evidence suggests that this pattern is linked to educational requirements and how recent migrants evaluate job characteristics. It is argued that poor working conditions could affect the resilience of basic services during crises, notably by causing high turnover. Policies towards essential occupations should therefore pay close attention to working conditions, the role of migrant labour and their long-term implications for resilience." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Effekte des gesetzlichen Mindestlohns auf die Haushaltsnettoeinkommen und den Bezug bedarfsgeprüfter Transferleistungen (2021)
Zitatform
Pusch, Toralf, Verena Tobsch, Tanja Schmidt & Chiara Santoro (2021): Effekte des gesetzlichen Mindestlohns auf die Haushaltsnettoeinkommen und den Bezug bedarfsgeprüfter Transferleistungen. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 74, H. 2, S. 116-126. DOI:10.5771/0342-300X-2021-2-116
Abstract
"Die Effekte des gesetzlichen Mindestlohns auf die verfügbaren Einkommen in Deutschland wurden bislang eher selten untersucht. Mit dem PASS-Datensatz durchgeführte deskriptive Analysen zeigen deutliche Einkommenssteigerungen vor allem bei Beschäftigten in Ostdeutschland. Diese Ergebnisse können wir mit Quantilsregressionen bestätigen. Steigerungen bei den Haushaltsnettoeinkommen abhängig Beschäftigter reichen im Jahr 2018 etwa bis zum 25%-Punkt der Einkommensverteilung. Weiterhin zeigen unsere deskriptiven Analysen, dass der Übergang von Beschäftigung mit bedarfsgeprüftem Transferleistungsbezug in Beschäftigung ohne Transferleistungsbezug insbesondere zwischen den Jahren 2014–15 und 2015–16 erhöht war, was zeitlich mit der Einführung des Mindestlohns zusammenfällt. Unter Verwendung von Panelmodell-Schätzungen können wir eine Verringerung eines neben der Arbeit bestehenden Bezugs von bedarfsgeprüften Transferleistungen nach der Einführung des Mindestlohns bestätigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Acute Financial Hardship and Voter Turnout: Theory and Evidence from the Sequence of Bank Working Days (2021)
Zitatform
Schaub, Max (2021): Acute Financial Hardship and Voter Turnout: Theory and Evidence from the Sequence of Bank Working Days. In: American Political Science Review, Jg. 115, H. 4, S. 1258-1274. DOI:10.1017/S0003055421000551
Abstract
"How does poverty influence political participation? This question has interested political scientists since the early days of the discipline, but providing a definitive answer has proved difficult. This article focuses on one central aspect of poverty - the experience of acute financial hardship, lasting a few days at a time. Drawing on classic models of political engagement and novel theoretical insights, I argue that by inducing stress, social isolation, and feelings of alienation, acute financial hardship has immediate negative effects on political participation. Inference relies on a natural experiment afforded by the sequence of bank working days that causes short-term financial difficulties for the poor. Using data from three million individuals, personal interviews, and 1,100 elections in Germany, I demonstrate that acute financial hardship reduces both turnout intentions and actual turnout. The results imply that the financial status of the poor on election day can have important consequences for their political representation." (Author's abstract, IAB-Doku, © Cambridge University Press) ((en))
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Literaturhinweis
Machine learning for occupation coding - a comparison study (2021)
Zitatform
Schierholz, Malte & Matthias Schonlau (2021): Machine learning for occupation coding - a comparison study. In: Journal of survey statistics and methodology, Jg. 9, H. 5, S. 1013-1034., 2020-07-07. DOI:10.1093/jssam/smaa023
Abstract
"Asking people about their occupation is common practice in surveys and censuses around the world. The answers are typically recorded in textual form and subsequently assigned (coded) to categories, which have been defined in official occupational classifications. While this coding step is often done manually, substituting it with more automated workflows has been a longstanding goal, promising reduced data-processing costs and accelerated publication of key statistics. Although numerous researchers have developed different algorithms for automated occupation coding, the algorithms have rarely been compared with each other or tested on different data sets. We fill this gap by comparing some of the most promising algorithms found in the literature and testing them on five data sets from Germany. The first two algorithms we test exemplify a common practice in which answers are coded automatically according to a predefined list of job titles. Statistical learning algorithms - that is, regularized multinomial regression, tree boosting, or algorithms developed specifically for occupation coding (algorithms three to six) - can improve upon algorithms one and two, but only if a sufficient number of training observations from previous surveys is available. The best results are obtained by merging the list of job titles with coded answers from previous surveys before using this combined training data for statistical learning (algorithm 7). However, the differences between the algorithms are often small compared to the large variation found across different data sets, which we ascribe to systematic differences in the way the data were coded in the first place. Such differences complicate the application of statistical learning, which risks perpetuating questionable coding decisions from the training data to the future." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Alleinerziehende in der Jobcenter-Betreuung - Umgang der Integrationsfachkräfte mit Alleinerziehenden (2021)
Zitatform
Stockinger, Bastian & Cordula Zabel (2021): Alleinerziehende in der Jobcenter-Betreuung - Umgang der Integrationsfachkräfte mit Alleinerziehenden. In: Sachverständigenkommission 9. Familienbericht (Hrsg.) (2021): Materialien zum Neunten Familienbericht - Eltern sein in Deutschland, S. 835-862, 2020-03-09.
Abstract
"Ziel dieser Expertise ist es, ein differenziertes Bild der Jobcenter-Betreuung von alleinerziehenden Müttern im ALG-II-Bezug zu liefern. Bedarfsgemeinschaften von Alleinerziehenden sind unter den Bedarfsgemeinschaften im SGB II deutlich überrepräsentiert, mit Hilfsquoten von 38,1 Prozent verglichen mit 7,7 Prozent bei Paaren mit Kindern. Alleinerziehenden kommt daher nicht nur familien-, sondern auch arbeitsmarkt- und sozialpolitisch besondere Bedeutung zu. Eine wichtige Ursache der ökonomischen Schwierigkeiten von alleinerziehenden Müttern liegt in ihrer Doppelbelastung durch Kinderbetreuung und Sicherung des Lebensunterhalts der Familie. Angesichts dieser Doppelbelastung stellt sich die Frage, welche Rolle alleinerziehende Mütter im Verhältnis zu den Jobcentern einnehmen. Zur Beantwortung dieser Frage haben wir die Jobcenter- Betreuung von alleinerziehenden Müttern mit derjenigen von Müttern und Vätern in Paarhaushalten verglichen; alleinerziehende Väter konnten wir aufgrund geringer Fallzahlen nicht einbeziehen. Datengrundlage für unsere Auswertungen ist das Panel Arbeitsmarkt und Soziale Sicherung (PASS), eine umfassende jährliche Befragung insbesondere von ALG-II-Bezieherinnen und -Beziehern." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Codebuch und Dokumentation des Panel 'Arbeitsmarkt und soziale Sicherung' (PASS): Datenreport Welle 13 (2020)
Berg, Marco; Friedrich, Martin; Cramer, Ralph; Müller, Bettina ; Gilberg, Reiner; Coban, Mustafa ; Teichler, Nils ; Schwarz, Stefan ; Unger, Stefanie; Trappmann, Mark ; Kleudgen, Martin; Jesske, Birgit; Beste, Jonas ; Bähr, Sebastian ; Dummert, Sandra ; Gundert, Stefanie ; Frodermann, Corinna ; Dickmann, Christian; Wenzig, Claudia;Zitatform
Berg, Marco, Ralph Cramer, Christian Dickmann, Reiner Gilberg, Birgit Jesske, Martin Kleudgen, Jonas Beste, Sandra Dummert, Corinna Frodermann, Stefan Schwarz, Mark Trappmann, Sebastian Bähr, Mustafa Coban, Martin Friedrich, Stefanie Gundert, Bettina Müller, Nils Teichler, Stefanie Unger & Claudia Wenzig (2020): Codebuch und Dokumentation des Panel 'Arbeitsmarkt und soziale Sicherung' (PASS). Datenreport Welle 13. (FDZ-Datenreport 12/2020 (de)), Nürnberg, 178 S. DOI:10.5164/IAB.FDZD.2012.de.v1
Abstract
Die FDZ-Datenreporte beschreiben die Daten des FDZ im Detail. Diese Reihe hat somit eine doppelte Funktion: Zum einen stellen Nutzerinnen und Nutzer fest, ob die angebotenen Daten für das Forschungsvorhaben geeignet sind, zum anderen dienen sie zur Vorbereitung der Auswertungen. Dieser Datenreport dokumentiert die Aufbereitung der Welle 13 von PASS. Das Dokument basiert auf dem Datenreport der Welle 12: Marco Berg, Ralph Cramer, Christian Dickmann, Reiner Gilberg, Birgit Jesske, Martin Kleudgen (alle infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH), Jonas Beste, Sandra Dummert, Corinna Frodermann, Stefan Schwarz, Mark Trappmann, Sebastian Bähr, Mustafa Coban, Martin Friedrich, Stefanie Gundert, Bettina Müller, Nils Teichler, Stefanie Unger, Claudia Wenzig (alle Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)): Codebuch und Dokumentation des Panel „Arbeitsmarkt und soziale Sicherung“ (PASS) Band I: Datenreport Welle 12, FDZ Datenreport, 09/2019 (de), Nürnberg." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Friedrich, Martin; Coban, Mustafa ; Schwarz, Stefan ; Trappmann, Mark ; Beste, Jonas ; Bähr, Sebastian ; Dummert, Sandra ; Gundert, Stefanie ; Frodermann, Corinna ; Wenzig, Claudia;Ähnliche Treffer
also released in EnglishWeiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Codebook and Documentation of the Panel Study "Labour Market and Social Security" (PASS): Datenreport Wave 13 (2020)
Berg, Marco; Coban, Mustafa ; Trappmann, Mark ; Gilberg, Reiner; Jesske, Birgit; Frodermann, Corinna ; Friedrich, Martin; Kleudgen, Martin; Dickmann, Christian; Bähr, Sebastian ; Cramer, Ralph; Müller, Bettina ; Unger, Stefanie; Gundert, Stefanie ; Beste, Jonas ; Teichler, Nils ; Dummert, Sandra ; Schwarz, Stefan ; Wenzig, Claudia;Zitatform
Berg, Marco, Ralph Cramer, Christian Dickmann, Reiner Gilberg, Birgit Jesske, Martin Kleudgen, Jonas Beste, Sandra Dummert, Corinna Frodermann, Stefan Schwarz, Mark Trappmann, Sebastian Bähr, Mustafa Coban, Martin Friedrich, Stefanie Gundert, Bettina Müller, Nils Teichler, Stefanie Unger & Claudia Wenzig (2020): Codebook and Documentation of the Panel Study "Labour Market and Social Security" (PASS). Datenreport Wave 13. (FDZ-Datenreport 12/2020 (en)), Nürnberg, 170 S. DOI:10.5164/IAB.FDZD.1220.en.v1
Abstract
"Die FDZ-Datenreporte beschreiben die Daten des FDZ im Detail. Diese Reihe hat somit eine doppelte Funktion: Zum einen stellen Nutzerinnen und Nutzer fest, ob die angebotenen Daten für das Forschungsvorhaben geeignet sind, zum anderen dienen sie zur Vorbereitung der Auswertungen. Dieser Datenreport dokumentiert die Aufbereitung der Welle 13 von PASS. Das Dokument basiert auf dem Datenreport der Welle 12: Marco Berg, Ralph Cramer, Christian Dickmann, Reiner Gilberg, Birgit Jesske, Martin Kleudgen (alle infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH), Jonas Beste, Sandra Dummert, Corinna Frodermann, Stefan Schwarz, Mark Trappmann, Sebastian Bähr, Mustafa Coban, Martin Friedrich, Stefanie Gundert, Bettina Müller, Nils Teichler, Stefanie Unger, Claudia Wenzig (alle Institut für Arbeitsmarktund Berufsforschung (IAB)): Codebuch und Dokumentation des Panel „Arbeitsmarkt und soziale Sicherung“ (PASS) Band I: Datenreport Welle 12, FDZ Datenreport, 09/2019 (de), Nürnberg." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Coban, Mustafa ; Trappmann, Mark ; Frodermann, Corinna ; Friedrich, Martin; Bähr, Sebastian ; Gundert, Stefanie ; Beste, Jonas ; Dummert, Sandra ; Schwarz, Stefan ; Wenzig, Claudia;Ähnliche Treffer
auch deutschsprachig erschienen -
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Reciprocity and the interaction between the unemployed and the caseworker (2020)
Zitatform
Berg, Gerard J. van den, Iris Kesternich, Gerrit Müller & Bettina Siflinger (2020): Reciprocity and the interaction between the unemployed and the caseworker. (Working papers / Institute for Evaluation of Labour Market and Education Policy 2020,13), Uppsala, 34 S.
Abstract
"We investigate how negatively reciprocal traits of unemployed individuals interact with "sticks" policies imposing constraints on individual job search effort in the context of the German welfare system. For this we merge survey data of long-term unemployed individuals, containing indicators of reciprocity as a personality trait, to a unique set of register data on all unemployed coached by the same team of caseworkers and their treatments. We find that the combination of a higher negative reciprocity and a stricter regime have a negative interaction effect on search effort exerted by the unemployed. The results are stronger for males than for females. Stricter regimes may therefore drive long-term unemployed males with certain types of social preferences further away from the labor market." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Beteiligte aus dem IAB
Müller, Gerrit; -
Literaturhinweis
Measurement error in minimum wage evaluations using survey data (2020)
Zitatform
Bossler, Mario & Christian Westermeier (2020): Measurement error in minimum wage evaluations using survey data. (IAB-Discussion Paper 11/2020), Nürnberg, 49 S.
Abstract
"Wir analysieren den Einfluss von Messfehlern in Mindestlohnevaluationen, wenn die Treatmentvariable, also der 'Bite', aus einer befragungsbasierten Lohnverteilung stammt. In Monte- Carlo-Simulationen überprüfen wir die Verzerrtheit der Schätzer sowohl mit simulierten als auch empirischen Verteilungen von Messfehlern. Die empirischen Messfehler stammen aus einem Link von Befragungsdaten und administrativen Daten. Auf der individuellen Beobachtungsebene werden die Treatmenteffekte über 30 Prozent unterschätzt. Eine Aggregation der Treatmentinformation auf der Ebene von Haushalten, Firmen oder Regionen löst das Problem nicht vollständig. In Fällen einer sehr stark segregierten Verteilung von betroffenen Beschäftigten auf nur wenige Firmen oder Regionen kann es sogar zu einer Überschätzung des wahren Effekts kommen. Wir diskutieren zwei Lösungsansätze: Die Verwendung einer kontinuierlichen Treatmentvariable und das Löschen von Observationen, die in der Lohnverteilung nahe der Mindestlohnschwelle liegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Knapper Wohnraum, weniger IT-Ausstattung, häufiger alleinstehend: Warum die Corona-Krise Menschen in der Grundsicherung hart trifft (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)
Zitatform
Bähr, Sebastian, Corinna Frodermann, Jens Stegmaier, Nils Teichler & Mark Trappmann (2020): Knapper Wohnraum, weniger IT-Ausstattung, häufiger alleinstehend: Warum die Corona-Krise Menschen in der Grundsicherung hart trifft (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 10.06.2020, o. Sz., 2020-06-08.
Abstract
"Sie haben selten eine großzügige Wohnung, geschweige denn ein Haus mit Garten, nicht immer ein Auto oder einen PC mit Internetanschluss und leben häufig allein. Menschen, die auf die Grundsicherung angewiesen sind, fehlt es vielfach an Dingen, die für andere selbstverständlich sind. Die Einschränkungen durch den Corona-Shutdown haben sie daher besonders betroffen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Aufstieg durch Einstieg: Wirkungsanalyse der Arbeitsmarktflexibilisierung seit 2005 (2020)
Zitatform
Bönke, Timm, Astrid Pape, Hannah Penz, Maximilian Priem & Simon Voss (2020): Aufstieg durch Einstieg. Wirkungsanalyse der Arbeitsmarktflexibilisierung seit 2005. Berlin, 80 S.
Abstract
"Die Hartz-Reformen der Jahre 2003 bis 2005 gehören zu den weitreichendsten Arbeitsmarktreformen der jüngeren deutschen Geschichte. Seit ihrer Umsetzung zeichnet sich die deutsche Wirtschaft insbesondere durch eine positive und robuste Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt aus. Befürworter der Reformen sehen darin die Bestätigung für erfolgreiche Aktivierungspolitik, während Gegner der Reformen die negativen Folgen in Form eines im europäischen Vergleich großen Niedriglohnsektors sowie eines Lock-In vieler Arbeitnehmer in unterwertiger Beschäftigung hervorheben. Im Zentrum der Debatte stehen folgende Fragen: Bedeutet ein Rückgang an Arbeitslosigkeit für den Großteil der Betroffenen sozialer Aufstieg oder werden in erster Linie Arbeitslose durch den gewachsenen Druck in prekäre Arbeit gedrängt? In dieser Studie analysieren wir die Erwerbsbiografien von Personen, die den Einstieg ins Erwerbsleben seit den Arbeitsmarktreformen 2005 geschafft haben, um folgende Frage zu beantworten: Erfüllt sich das Aufstiegsversprechen durch den Einstieg in Arbeit?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Codebuch und Dokumentation der Interviewernachbefragung des Panel "Arbeitsmarkt und soziale Sicherung" (PASS) (2020)
Zitatform
Dummert, Sandra (2020): Codebuch und Dokumentation der Interviewernachbefragung des Panel "Arbeitsmarkt und soziale Sicherung" (PASS). (FDZ-Datenreport 13/2020 (de)), Nürnberg, 28 S. DOI:10.5164/IAB.FDZD.2013.de.v1
Abstract
"Die FDZ-Datenreporte beschreiben die Daten des FDZ im Detail. Diese Reihe hat somit eine doppelte Funktion: Zum einen stellen Nutzerinnen und Nutzer fest, ob die angebotenen Daten für das Forschungsvorhaben geeignet sind, zum anderen dienen sie zur Vorbereitung der Auswertungen. Dieser Datenreport beschreibt die im Rahmen einer Interviewendennachbefragung (PASS-INT) erhobenen Daten. Diese Befragung, welche sich an die Interviewenden richtet, wurde ab der 4. Welle im Anschluss an jedes erfolgreich durchgeführte Personeninterview für das Panel Arbeitsmarkt und Soziale Sicherung (PASS) durchgeführt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
PASS-Befragungsdaten verknüpft mit administrativen Daten des IAB (PASS-ADIAB) 1975-2018 (2020)
Zitatform
Dummert, Sandra & Florian Zimmermann (2020): PASS-Befragungsdaten verknüpft mit administrativen Daten des IAB (PASS-ADIAB) 1975-2018. (FDZ-Datenreport 09/2020 (de)), Nürnberg, 79 S. DOI:10.5164/IAB.FDZD.2009.de.v1
Abstract
"Dieser Datenreport beschreibt die verknüpften Daten des Panel Arbeitsmarkt und soziale Sicherung (PASS) mit administrativen Daten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Prejudices against the unemployed - empirical evidence from Germany (2020)
Zitatform
Gross, Christiane, Thomas Gurr, Monika Jungbauer-Gans & Sebastian Lang (2020): Prejudices against the unemployed - empirical evidence from Germany. In: Journal for labour market research, Jg. 54, H. 1, S. 1-13. DOI:10.1186/s12651-020-00268-8
Abstract
"Prejudices against the unemployed pose an enormous threat to their self-confidence and can make it difficult for them to re-enter the labour market, resulting in further longterm unemployment. Given these high costs for the unemployed and for society as a whole, our knowledge of prejudices against the unemployed is surprisingly scarce. We focus on the question of what determines the strength of prejudice among employees. By applying social identity theory, we assume that people who are disadvantaged in the labour market in general, also hold stronger prejudices. In addition, we assume that social status mediates this association and that self-efficacy moderates it. We use data from the German panel study “Labour Market and Social Security” (PASS) and show that some groups of people who are themselves disadvantaged in the labour market (women and first-generation immigrants) have more prejudices against the unemployed; however, people with poor mental health have even fewer prejudices. Low social status (in terms of educational background, income, and job status) is associated with strong prejudices; however, social status does work as mediator to a minor degree only. People with low self-efficacy in general (main “effect”) and first-generation immigrants in particular (moderating “effect”) have stronger prejudices. These results can be a starting point for developing measures to reduce prejudice and for the onset of a debate about the origins of prejudices against the unemployed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Migrantinnen und Migranten am deutschen Arbeitsmarkt: Qualität der Arbeitsplätze als wichtiger Gradmesser einer gelungenen Integration (2020)
Zitatform
Gundert, Stefanie, Yuliya Kosyakova & Tanja Fendel (2020): Migrantinnen und Migranten am deutschen Arbeitsmarkt: Qualität der Arbeitsplätze als wichtiger Gradmesser einer gelungenen Integration. (IAB-Kurzbericht 25/2020), Nürnberg, 12 S.
Abstract
"Die Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Migrationshintergrund ist ein wichtiges Thema im öffentlichen Diskurs in Deutschland. Ob und wie schnell Zugewanderte und deren Nachkommen am Arbeitsmarkt Fuß fassen, ist maßgeblich für ihre gesellschaftliche Integration und ihre Chancen auf soziale und wirtschaftliche Teilhabe. Eine besonders wichtige Rolle spielt dabei die Qualität der Arbeitsplätze, die hier für abhängig Beschäftigte mit und ohne Migrationshintergrund vergleichend untersucht wird. Die Studie zeigt, dass sich Zugewanderte bezüglich der Arbeitsplatzqualität deutlich unterscheiden von Beschäftigten ohne Migrationshintergrund, insbesondere in den ersten Jahren nach dem Zuzug. Untersucht werden objektive und subjektive Faktoren wie Einkommen, berufliche Stellung, intrinsische Arbeitsqualität, psychosoziale und physische Belastungen oder Arbeitsplatzsicherheit. Die Befunde deuten darauf hin, dass die Arbeitsqualität mit der Aufenthaltsdauer und über Generationen hinweg steigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Income Support, Employment Transitions and Well-Being (2020)
Zitatform
Hetschko, Clemens, Ronnie Schöb & Tobias Wolf (2020): Income Support, Employment Transitions and Well-Being. In: Labour Economics, Jg. 66, 2020-07-14. DOI:10.1016/j.labeco.2020.101887
Abstract
"Using specific panel data of German welfare benefit recipients, we investigate the non-pecuniary life satisfaction effects of in-work benefits. Our empirical strategy combines difference-in-difference designs with synthetic control groups to analyse transitions of workers between unemployment, regular employment and employment accompanied by welfare receipt. Working makes people generally better off than being unemployed but employed welfare recipients do not reach the life satisfaction level of regular employees. This implies that welfare receipt entails non-compliance with the norm to make one's own living. Our findings allow us to draw cautious conclusions on employment subsidies paid as welfare benefits." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2020 Elsevier) ((en))
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Literaturhinweis
Caught between two stools?: Informal care provision and employment among welfare recipients in Germany (2020)
Zitatform
Hohmeyer, Katrin & Eva Kopf (2020): Caught between two stools? Informal care provision and employment among welfare recipients in Germany. In: Ageing and society, Jg. 40, H. 1, S. 162-187., 2018-06-08. DOI:10.1017/S0144686X18000806
Abstract
"In many countries, population ageing is challenging the viability of the welfare state and generating higher demands for long-term care. At the same time, increasing participation in the labour force is essential to ensuring the sustainability of the welfare state. To address the latter issue, affected countries have adopted measures to increase employment; e.g. welfare recipients in Germany are required to be available for any type of legal work. However, 7 per cent of welfare benefit recipients in Germany provide long-term care for relatives or friends, and this care-giving may interfere with their job search efforts and decrease their employment opportunities. Our paper provides evidence of the relationship between the care responsibilities and employment chances of welfare recipients in Germany. Our analyses are based on survey data obtained from the panel study 'Labour Market and Social Security' and on panel regression methods. The results reveal a negative relationship between intensive care-giving (ten or more hours per week) and employment for male and female welfare recipients. However, employment prospects recover when care duties end and are subsequently no longer lower for carers than for non-carers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Panel Arbeitsmarkt und Soziale Sicherung PASS-Erhebungswelle 13 - 2019 (Haupterhebung) (2020)
Jesske, Birgit; Quandt, Sylvia; Schulz, Sabine;Zitatform
Jesske, Birgit, Sabine Schulz & Sylvia Quandt (2020): Panel Arbeitsmarkt und Soziale Sicherung PASS-Erhebungswelle 13 - 2019 (Haupterhebung). (FDZ-Methodenreport 06/2020 (de)), Nürnberg, 158 S. DOI:10.5164/IAB.FDZM.2006.de.v1
Abstract
"Bereits in Erhebungswelle 10 hat PASS auf die Herausforderung reagiert, dass sich die Zusammensetzung der Zielgruppe der SGB-II-Empfänger verändert hat. Ausgelöst durch die verstärkte Flüchtlingszuwanderung seit 2014 in Deutschland finden sich unter den Leistungsempfängern größere Anteile aus arabischsprachigen Herkunftsländern, die über die nächsten Jahre im PASS befragt werden sollen. Dafür wurden in Welle 10 neben dem Einsatz eines arabischen Erhebungsinstruments verschiedene Maßnahmen zur Kontaktierung und Interviewführung getroffen und weiterentwickelt, die in den Folgewellen erneut zum Einsatz kamen. Während in Welle 10 ein Oversampling für Neuzugänge ins SGB II mit syrischer und irakischer Nationalität erfolgte, sind syrische/irakische Haushalte seit Welle 11 in den Auffrischungsstichproben auch ohne diese Maßnahme ausreichend vertreten. Die Erfahrungen aus den Vorwellen haben gezeigt, dass sich Kontaktierung und Interviewführung, aber auch Bearbeitungsergebnisse in dieser Gruppe noch deutlich von der üblichen SGB-II-Stichprobe unterscheiden. Vor diesem Hintergrund werden im Methodenbericht Ergebnisse nach Stichproben-Gruppen getrennt ausgewiesen, so dass syrische/irakische Haushalte sowohl im Panel als auch für die Auffrischungsstichprobe immer eine eigene Gruppe innerhalb der SGB-II-Stichprobe bilden. Der vorliegende Methodenbericht für die Welle 13 beschreibt die Zusammensetzung der Stichprobe aus Bestands- und Auffrischungsadressen (Kapitel 3), die Befragungspersonen der Studie (Kapitel 2) und geht auf die Erhebungsinstrumente ein, die neben den Hauptinstrumenten für Haushalts- und Personen- bzw. Seniorenfragen auch einen Kontaktierungsfragebogen und eine Matrix zur Erfassung der Haushaltszusammensetzung umfassen (Kapitel 4). In Kapitel 5 erfolgt eine ausführliche Beschreibung der Durchführung der Erhebungen sowie eine Dokumentation der Feldergebnisse der Erhebungswelle 13 in Kapitel 6. Kapitel 7 dieses Methodenberichts enthält eine detaillierte Beschreibung über den eingesetzten Interviewerstab und die Qualitätssicherung während der Feldphase." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Work Meaning and Labor Supply (2020)
Zitatform
Kesternich, Iris, Heiner Schumacher, Bettina Siflinger & Stefan Schwarz (2020): Work Meaning and Labor Supply. (Discussion paper series / KU Leuven, Department of Economics 2020.08), Leuven, 45 S.
Abstract
"We analyze to what extent work meaning – the significance of a job for others or for society – increases the willingness of employed and unemployed individuals to accept a job. To this end, we elicit reservation wages for a one-hour job and randomly vary its description as having either “high” or “low” meaning. Our subjects participate in the “Panel Study of Labour Market and Social Security” (PASS), which comprises a random draw from the German population and a random draw of unemployed individuals from the unemployment register. We can thus link subjects’ experimental behavior to rich survey data and control for selection into the experiment. For subjects who consider work meaning as very important (around one third of PASS respondents), high-meaning reduces the reservation wage by around 18 percent. By contrast, among unemployed individuals, work meaning increases the reservation wage by around 14 percent. We discuss how work meaning can have both positive and negative effects on labor supply when it interacts with fairness concerns or work norms." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Steigert sinnstiftende Arbeit die Bereitschaft zum Lohnverzicht? (2020)
Zitatform
Kesternich, Iris, Heiner Schumacher, Stefan Schwarz & Bettina Siflinger (2020): Steigert sinnstiftende Arbeit die Bereitschaft zum Lohnverzicht? In: IAB-Forum H. 08.10.2020 Nürnberg, o. Sz., 2020-10-07.
Abstract
"Dass die meisten Menschen ihre Arbeit auch als sinnstiftend erleben möchten, ist wenig überraschend. Doch welchen Stellenwert hat dieser Wunsch im Vergleich zu anderen Kriterien wie Gehalt oder Arbeitsplatzsicherheit? Sind Menschen bereit, für mehr Sinnhaftigkeit auf einen Teil ihres Gehalts zu verzichten? Und unterscheiden sich Arbeitslose und Beschäftigte in dieser Hinsicht? Zu guter Letzt: Sind Menschen, die einer sinnstiftenden Arbeit nachgehen, produktiver?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Does social capital affect wages?: A panel data analysis of causal mechanisms (2020)
Zitatform
Krug, Gerhard, Paul Schmelzer & Mark Trappmann (2020): Does social capital affect wages? A panel data analysis of causal mechanisms. (SocArXiv papers), 34 S. DOI:10.31235/osf.io/zsedf
Abstract
"Many studies document the positive association between accessed social capital and wages. It is widely accepted that the underlying relationship is causal. However, most studies use cross-sectional data, and only a few test causal mechanisms. In our analysis, we first test a broad range of social capital indicators by applying fixed-effects panel data regression to a sample of currently employed and a sample of newly employed individuals. Second, we test reservation wages, network search, being offered a job without prior job search, and the number of job interviews as some of the theoretical mechanisms put forward to explain positive social capital effects. Overall, we find no empirical evidence for wage effects of the social capital measure and no evidence that any of the proposed mechanisms are empirically relevant." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Rolle des sozialen Netzwerkes von Langzeitarbeitslosen: Mitgliedschaften in Vereinen und Hilfe bei Alltagsproblemen können Jobchancen erhöhen (2020)
Zitatform
Krug, Gerhard, Mark Trappmann & Christof Wolf (2020): Rolle des sozialen Netzwerkes von Langzeitarbeitslosen: Mitgliedschaften in Vereinen und Hilfe bei Alltagsproblemen können Jobchancen erhöhen. (IAB-Kurzbericht 22/2020), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Soziale Kontakte können eine wesentliche Rolle bei der Re-Integration von Langzeitarbeitslosen in den Arbeitsmarkt spielen. Sie können etwa Informationen über freie Stellen weitergeben, mitunter Einfluss auf Einstellungen nehmen oder bei der Bewältigung der Folgen anhaltender Arbeitslosigkeit helfen. Die Autoren untersuchen die sozialen Kontakte Langzeitarbeitsloser und prüfen, ob und welche dieser Beziehungen bei der Arbeitsaufnahme hilfreich sind. Haben Langzeitarbeitslose etwa einen Freundes- und Bekanntenkreis, der bereit ist, sie bei der Stellensuche zu unterstützen, verbessert dies entgegen der Erwartung ihre Beschäftigungschancen nicht. Freunde und Bekannte, die bei der Bewältigung von Alltagsproblemen helfen können, erhöhen dagegen die Beschäftigungschancen von Langzeitarbeitslosen ebenso wie aktive Mitgliedschaften in freiwilligen Vereinigungen wie Sportvereinen, Gewerkschaften oder Kirchen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
PASS Scales and Instruments Manual (2020)
Müller, Bettina ; Gundert, Stefanie ; Teichler, Nils ; Wenzig, Claudia; Unger, Stefanie; Bähr, Sebastian ;Zitatform
Müller, Bettina, Sebastian Bähr, Stefanie Gundert, Nils Teichler, Stefanie Unger & Claudia Wenzig (2020): PASS Scales and Instruments Manual. (FDZ-Methodenreport 07/2020 (en)), Nürnberg, 111 S. DOI:10.5164/IAB.FDZM.2007.de.v1
Abstract
"Dieses Handbuch enthält Informationen zu den Fragebogenmodulen und Skalen, die in den Wellen 1 bis 13 der PASS-Studie eingesetzt wurden. Insbesondere beschreibt es den theoretischen Hintergrund und die Entwicklung der einzelnen Module sowie den Wortlaut der Einzel- und Skalenitems. Alle Items sind in Deutsch, um den Originalwortlaut abzubilden und in Englisch, um die internationale Kommunikation zu unterstützen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Effekte des Mindestlohns auf die Arbeitszeit (2020)
Zitatform
Pusch, Toralf, Chiara Santoro & Hartmut Seifert (2020): Effekte des Mindestlohns auf die Arbeitszeit. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 100, H. 6, S. 1-7. DOI:10.1007/s10273-020-2673-8
Abstract
"Zur Evaluation des gesetzlichen Mindestlohns liegen fünf Jahre nach seiner Einführung zahlreiche fundierte Analysen vor. Die Auswirkungen des Mindestlohns auf die Arbeitszeit haben dabei eine besondere Relevanz, da sie die Einkommensentwicklung und das Arbeitsvolumen im Niedriglohnsektor beeinflussen. Vor diesem Hintergrund bietet dieser Beitrag eine aktuelle Analyse mit dem bisher wenig verwendeten und für die Untersuchung des Mindestlohns besonders geeigneten PASS-Datensatz des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Es zeigt sich, dass Arbeitszeitverkürzungen vor allem bei geringfügig Beschäftigten und bei Beziehern von Sozialtransfers aufgetreten sind, was teilweise auf eine Reaktion des Arbeitsangebots zurückzuführen sein dürfte." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)
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Literaturhinweis
Do Non-Resident Parents with Lower Labor Market Attachment React to Institutional Changes in Child Support Obligations? Evidence from IAB-PASS (2020)
Schaubert, Marianna; Hänisch, Carsten;Zitatform
Schaubert, Marianna & Carsten Hänisch (2020): Do Non-Resident Parents with Lower Labor Market Attachment React to Institutional Changes in Child Support Obligations? Evidence from IAB-PASS. (EconStor Preprints), Kiel, 43 S.
Abstract
"This paper investigates how parents who live apart from their children have responded to changes in the amount of the self-support reserves. Being financially able to pay maintenance is a precondition for the obligation to maintain children in Germany. Parents with incomes below the self-support reserve do not pay child support. In addition, the self-support reserve dffers for employed and unemployed parents. The difference between the two is considered to be a bonus for employment by competent courts, which they adjust over time. We exploited PASS panel data and individual fixed-effects models to observe parents' responses to these changes. We did not confirm the Higher Regional Courts' assertion that the increasing difference between the self-support reserves of employed and non-working parents is an incentive to work. Further, we found no evidence of any influence on attitudes towards the labor market or debt behavior." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
When poverty becomes detrimental to life satisfaction in the transition to adulthood (2020)
Zitatform
Schels, Brigitte (2020): When poverty becomes detrimental to life satisfaction in the transition to adulthood. In: Longitudinal and life course studies, Jg. 11, H. 2, S. 229-240., 2019-10-22. DOI:10.1332/175795919X15762387808264
Abstract
"This study examines whether poverty becomes more meaningful for young people as they move from youth to adulthood; therefore, the main hypothesis is that poverty becomes increasingly detrimental to individual life satisfaction as young people grow older and - at the same time - enter working life and establish their own households or families. The empirical analysis uses German household panel data and applies indicators for income poverty and material deprivation for a sample of 15- to 29-year-old young men and women. Results show that few facets of poverty impair life satisfaction in youth, and indicators increasingly show significant negative effects as people age. Changes in employment status and household context in the transition to adulthood cannot explain the age differences. Findings indicate that age is an independent reference point for young people in the transition to adulthood. Results also suggest that a more critical discussion is required on the significance of poverty and its measurement during the transition from youth to adulthood." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Bewertung der Betreuung und Beratung in den Jobcentern: Leistungsberechtigte bedürfen oft besonderer Unterstützung (2020)
Zitatform
Stockinger, Bastian & Cordula Zabel (2020): Bewertung der Betreuung und Beratung in den Jobcentern: Leistungsberechtigte bedürfen oft besonderer Unterstützung. (IAB-Kurzbericht 23/2020), Nürnberg, 12 S.
Abstract
"Eine der wesentlichen Herausforderungen der Jobcenter-Betreuung sind die sehr heterogenen Bedarfe der Leistungsberechtigten. Der Kurzbericht zeigt für bestimmte Gruppen von Leistungsberechtigten mit und ohne Verpflichtung zur Arbeitsuche, wie sich der Kontakt zum Jobcenter gestaltet und wie sie diesen wahrnehmen. In der Studie werden Leistungsberechtige betrachtet, die nicht beschäftigt sind oder allenfalls einer geringfügigen Beschäftigung nachgehen. Dabei stehen Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen, solche mit Kinderbetreuungs- und Pflegeaufgaben sowie solche ohne Berufsabschluss im Fokus. Auf Basis der Haushaltsbefragung „Panel Arbeitsmarkt und soziale Sicherung“ (PASS) zeigt sich: Mehr als zwei Drittel der Befragten schätzen ihr Verhältnis zum Jobcenter als eher positiv ein. Allerdings hält nur knapp ein Drittel die Jobcenter-Betreuung für geeignet, ihnen angesichts ihrer Vermittlungshemmnisse und individuellen Problemlagen neue berufliche Perspektiven zu eröffnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Anteil der Leistungsberechtigten1) mit Jobcenterkontakt und Zustimmung2) zur Aussage „Die Mitarbeiter des Jobcenters haben mit mir ausführlich besprochen, wie ich meine Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessern kann“
- Anteil der Leistungsberechtigten, die zur Arbeitsuche verpflichtet sind
- Anteile der untersuchten Personengruppen an allen Leistungsberechtigten, die nicht regulär beschäftigt oder in Ausbildung sind
- Bewertung der Jobcenter-Betreuung durch die befragten Leistungsberechtigten
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Literaturhinweis
An examination of an interviewer-respondent matching protocol in a longitudinal CATI study (2020)
West, Brady T. ; Elliott, Michael R. ; Wagner, James ; Mneimneh, Zeina ; Peytchev, Andy ; Trappmann, Mark ;Zitatform
West, Brady T., Michael R. Elliott, Zeina Mneimneh, James Wagner, Andy Peytchev & Mark Trappmann (2020): An examination of an interviewer-respondent matching protocol in a longitudinal CATI study. In: Journal of survey statistics and methodology, Jg. 8, H. 2, S. 304-324., 2018-12-19. DOI:10.1093/jssam/smy028
Abstract
"This article presents results from an experimental study in Germany designed to test the effectiveness of a novel protocol for matching participants in a national panel survey with interviewers employing computer-assisted telephone interviewing (CATI) on selected sociodemographic features, including sex, age, and education. We specifically focus on the ability of the protocol to engender close matches between respondents and interviewers in terms of these features, using both theory and empirical evidence to suggest that this type of matching will improve cooperation rates in surveys employing CATI. We also focus on indicators of 'success' at first contact (defined as a successful interview or establishment of an appointment for an interview) as a function of whether the matching protocol was in use on a given day and whether specific types of matches generated higher rates of success overall. We find strong evidence of the protocol effectively establishing close matches, and we also observe that matches based on education proved especially effective for rates of 'success' in a panel survey that focused primarily on labor market topics. We conclude with thoughts on practical implementation of this approach in other settings and suggested directions for future work in this area." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Welfare while working: How does the life satisfaction approach help to explain job search behavior? (2020)
Zitatform
Wolf, Tobias (2020): Welfare while working: How does the life satisfaction approach help to explain job search behavior? (Economics. Diskussionsbeiträge des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaft der Freien Universität Berlin 2020,14), Berlin, 37 S.
Abstract
"This paper examines the role of life satisfaction in the labor market behavior of workers receiving welfare benefits while working. Welfare stigma and other hard-to-observe factors may affect outcomes as on-the-job search and the duration until leaving welfare status. We utilize life satisfaction to track such factors. The German PASS-ADIAB dataset combines administrative process data with individual survey data offering a rich database that allows conditioning on changes in household income, time-stable individual traits, employment biographies and local labor market effects. Given a broad set of further covariates, we find that life satisfaction of in-work benefit recipients is negatively associated with job search, whereas the duration until the exit from welfare is hardly affected. Focusing on heterogeneity among workers suggests that life satisfactions' role for choice depends on the institutional setting, rendering marginally employed workers specifically prone to life satisfaction." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Gender differences in the willingness to move for interregional job offers (2019)
Zitatform
Abraham, Martin, Sebastian Bähr & Mark Trappmann (2019): Gender differences in the willingness to move for interregional job offers. In: Demographic Research, Jg. 40, S. 1537-1602., 2019-02-21. DOI:10.4054/DemRes.2019.40.53
Abstract
"Interregional job offers are an important mechanism of social mobility, as they provide both career chances and opportunities to avoid unemployment. We know from the literature that couples have difficulties seizing these opportunities due to the unequal distribution of costs and benefits between partners. Consequently, couples generally show a lower willingness to move for a job offer for one of the partners. However, very little is known about the differences between men and women in assessing the attractiveness of a job-related household move.
Focusing on all cohabitating couples, we address whether there are gender differences in willingness to move for a better job offer and how those differences can be explained.
We employ a large household survey from Germany that includes a factorial survey experiment addressing willingness to move for a hypothetical job offer.
We find that (a) within couples, women show a lower willingness to move than men, but single women do not differ from single men; (b) variables resulting from standard theories on mobility contribute to the explanation of willingness to move; and (c) gender differences persist even after controlling for these variables.
Women show a lower willingness to move for a job when they are living with a partner in a household, and this cannot be sufficiently explained by standard theories of household and family migration. Only gender norms contribute significantly to the explanation of these differences between sexes. Consequently, women are disadvantaged when considering interregional job offers.
Our findings reveal that interregional job offers contribute to gender inequality by hampering the career options of coupled women. A comparison with early results from the US reveals that this seems to be a general pattern that cannot be explained by standard household migration theories." (Autorenreferat, © Max-Planck-Institut für demographische Forschung) -
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PASS-ADIAB - linked survey and administrative data for research on unemployment and poverty (2019)
Zitatform
Antoni, Manfred & Arne Bethmann (2019): PASS-ADIAB - linked survey and administrative data for research on unemployment and poverty. In: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Jg. 239, H. 4, S. 747-756., 2018-01-07. DOI:10.1515/jbnst-2018-0002
Abstract
"We present a dataset called 'PASS-ADIAB - PASS survey data linked to administrative data of the IAB' which integrates survey data from the household panel study 'Labour Market and Social Security' PASS, see (Trappmann et al., 2013) with administrative labour market biographies from registers at the German Federal Employment Agency (BA) using record linkage techniques. The dataset is provided by the Research Data Centre (FDZ) of the Federal Employment Agency at the Institute for Employment Research (IAB) and is available for on-site use as well as through remote data access. Combining the two data sources enhances research opportunities for a wide range of socioeconomic topics, especially in the fields of unemployment and poverty research. PASS provides ten waves of survey data from household and individual interviews on a wide variety of issues relating to the socioeconomic situation. Administrative biographies complement these data with the full history of individual labour market records concerning employment, unemployment, programme participation etc." (Author's abstract, © De Gruyter) ((en))
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Codebook and documentation of the Panel Study 'Labour Market and Social Security' (PASS): Datenreport Wave 12 (2019)
Berg, Marco; Gilberg, Reiner; Schwarz, Stefan ; Bähr, Sebastian ; Jesske, Birgit; Frodermann, Corinna ; Wenzig, Claudia; Beste, Jonas ; Unger, Stefanie; Dickmann, Christian; Teichler, Nils ; Trappmann, Mark ; Müller, Bettina ; Dummert, Sandra ; Gundert, Stefanie ; Kleudgen, Martin; Friedrich, Martin; Cramer, Ralph; Coban, Mustafa ;Zitatform
Berg, Marco, Ralph Cramer, Christian Dickmann, Reiner Gilberg, Birgit Jesske, Martin Kleudgen, Jonas Beste, Sandra Dummert, Corinna Frodermann, Stefan Schwarz, Mark Trappmann, Sebastian Bähr, Mustafa Coban, Martin Friedrich, Stefanie Gundert, Bettina Müller, Nils Teichler, Stefanie Unger & Claudia Wenzig (2019): Codebook and documentation of the Panel Study 'Labour Market and Social Security' (PASS). Datenreport Wave 12. (FDZ-Datenreport 09/2019 (en)), Nürnberg, 173 S. DOI:10.5164/IAB.FDZD.1909.en.v1
Abstract
"This wave-specific data report of wave 12 documents the aspects of the study. In chapter 1 an overview of the aims and research questions of the study is given with a short description of the instruments and the survey program in chapter 1.2 and the characteristics and innovations of wave 12 in chapter 1.3. In chapter 2 the data report provides key figures on the wave's sample and response rates. The data itself and the data preparation are the topics of the following chapters. In chapter 3 an overview of the data structure is given and in chapter 4 the generated variables are presented. Furthermore, the data preparation and the decisions taken during this process are described in chapter 5. In chapter 6 the weighting procedure is presented. Finally, a complete overview of all datasets of all waves of PASS is given. The frequencies of all variables included in the scientific use file wave 12 are listed in separate tables according to the specific data sets (Volumes II through V)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Beteiligte aus dem IAB
Schwarz, Stefan ; Bähr, Sebastian ; Frodermann, Corinna ; Wenzig, Claudia; Beste, Jonas ; Trappmann, Mark ; Dummert, Sandra ; Gundert, Stefanie ; Friedrich, Martin; Coban, Mustafa ; -
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Codebuch und Dokumentation des Panel 'Arbeitsmarkt und soziale Sicherung' (PASS): Datenreport Welle 12 (2019)
Berg, Marco; Gilberg, Reiner; Dickmann, Christian; Schwarz, Stefan ; Cramer, Ralph; Trappmann, Mark ; Bähr, Sebastian ; Kleudgen, Martin; Unger, Stefanie; Dummert, Sandra ; Teichler, Nils ; Jesske, Birgit; Müller, Bettina ; Beste, Jonas ; Gundert, Stefanie ; Frodermann, Corinna ; Friedrich, Martin; Wenzig, Claudia; Coban, Mustafa ;Zitatform
Berg, Marco, Ralph Cramer, Christian Dickmann, Reiner Gilberg, Birgit Jesske, Martin Kleudgen, Jonas Beste, Sandra Dummert, Corinna Frodermann, Stefan Schwarz, Mark Trappmann, Sebastian Bähr, Mustafa Coban, Martin Friedrich, Stefanie Gundert, Bettina Müller, Nils Teichler, Stefanie Unger & Claudia Wenzig (2019): Codebuch und Dokumentation des Panel 'Arbeitsmarkt und soziale Sicherung' (PASS). Datenreport Welle 12. (FDZ-Datenreport 09/2019 (de)), Nürnberg, 182 S. DOI:10.5164/IAB.FDZD.1909.de.v1
Abstract
"Die FDZ-Datenreporte beschreiben die Daten des FDZ im Detail. Diese Reihe hat somit eine doppelte Funktion: Zum einen stellen Nutzerinnen und Nutzer fest, ob die angebotenen Daten für das Forschungsvorhaben geeignet sind, zum anderen dienen sie zur Vorbereitung der Auswertungen. Dieser Datenreport dokumentiert die Aufbereitung der Welle 12 von PASS. Das Dokument basiert auf dem Datenreport der Welle 11: Marco Berg, Ralph Cramer, Christian Dickmann, Reiner Gilberg, Birgit Jesske, Martin Kleudgen (alle infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH), Jonas Beste, Sandra Dummert, Corinna Frodermann, Stefan Schwarz, Mark Trappmann (alle Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)): Codebuch und Dokumentation des Panel 'Arbeitsmarkt und soziale Sicherung' (PASS) Band I: Datenreport Welle 11, FDZ Datenreport, 06/2018 (de), Nürnberg." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Schwarz, Stefan ; Trappmann, Mark ; Bähr, Sebastian ; Dummert, Sandra ; Beste, Jonas ; Gundert, Stefanie ; Frodermann, Corinna ; Friedrich, Martin; Wenzig, Claudia; Coban, Mustafa ; -
Literaturhinweis
Panel "Arbeitsmarkt und soziale Sicherung" (PASS): Campus File (PASS-CF_0617_v1). Version 1 (2019)
Zitatform
Beste, Jonas & Corinna Frodermann (2019): Panel "Arbeitsmarkt und soziale Sicherung" (PASS). Campus File (PASS-CF_0617_v1). Version 1. (FDZ-Datenreport 08/2019 (de)), Nürnberg, 81 S. DOI:10.5164/IAB.FDZD.1908.de.v1
Abstract
"Ausschließlich für die Nutzung in der akademischen Lehre an Universitäten, Hochschulen oder Forschungsinstituten hat das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) einen Campus File (CF) als absolut anonymisierte Stichprobe des Panel Arbeitsmarkt und soziale Sicherung (PASS) erzeugt, das PASS-CF_0617_v1. Dieser Datenreport gibt einen kurzen Überblick über dessen Konzeption und Erstellung, sowie Möglichkeiten und Einschränkungen im Umgang mit dem Campus File." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Zum System der Grundsicherung für Erwerbsfähige, zur Eingliederung von Langzeitarbeitslosen und zur Ausgestaltung der Sozialversicherungsabgaben: Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 9. Oktober 2019 (2019)
Zitatform
Bruckmeier, Kerstin, Bastian Stockinger & Jürgen Wiemers (2019): Zum System der Grundsicherung für Erwerbsfähige, zur Eingliederung von Langzeitarbeitslosen und zur Ausgestaltung der Sozialversicherungsabgaben. Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 9. Oktober 2019. (IAB-Stellungnahme 20/2019), Nürnberg, 14 S.
Abstract
"Zur Vorbereitung des Jahresgutachtens 2019/2020 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wurde das IAB unter anderem um seine Expertise zu folgenden Themen gebeten: Einschätzung der Leistungsinanspruchnahme und der Arbeitsanreize in der Grundsicherung für erwerbsfähige Leistungsberechtigte; Beurteilung der zu erwartenden Beschäftigungswirkungen des Instruments 'Eingliederung von Langzeitarbeitslosen' (in Bezug auf langfristige Eingliederungswirkungen und auf die Gefahr von Verdrängungs- und Drehtüreffekten); Beurteilung der Arbeitsangebots- und Beschäftigungswirkungen einer Senkung der Sozialversicherungsabgaben für Arbeitnehmer im unteren Lohnbereich. Die Erkenntnisse, die das IAB im Herbst 2019 hierzu vorgelegt hat, werden in der vorliegenden Stellungnahme zusammengefasst." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Benefit underreporting in survey data and its consequences for measuring non-take-up: new evidence from linked administrative and survey data (2019)
Zitatform
Bruckmeier, Kerstin, Regina T. Riphahn & Jürgen Wiemers (2019): Benefit underreporting in survey data and its consequences for measuring non-take-up: new evidence from linked administrative and survey data. (IAB-Discussion Paper 06/2019), Nürnberg, 40 S.
Abstract
"Eine Vielzahl von Studien untersucht die Nicht-Inanspruchnahme von Sozialleistungen, um die Wirksamkeit staatlicher Programme zu bewerten. Eine große Herausforderung in dieser Literatur besteht darin, dass die Messung der Inanspruchnahme in den verwendeten Daten fehlerbehaftet ist. Der Messfehler wird typischerweise durch strukturelle Annahmen in der statistischen Modellierung adressiert. In unseren Daten beobachten wir hingegen sowohl den tatsächlichen Leistungsbezug als auch die Angaben der Befragten zu ihrem Leistungsbezug. So können wir die Messfehler, die üblicherweise geschätzt werden müssen, direkt beobachten. Wir berichten das Ausmaß von falschen Angaben bezüglich des Leistungsbezugs in den von uns verwendeten Surveydaten und untersuchen, wie diese falschen Angaben Schätzungen zu den Determinanten der Inanspruchnahme leistungsberechtigter Haushalte verzerren. Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass das Ausmaß der Messfehler erheblich sein kann, sodass survey-basierte Analysen des Inanspruchnahmeverhaltens wahrscheinlich mit beträchtlichen Verzerrungen behaftet sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The effects of the new statutory minimum wage in Germany: a first assessment of the evidence (2019)
Zitatform
Bruttel, Oliver (2019): The effects of the new statutory minimum wage in Germany: a first assessment of the evidence. In: Journal for labour market research, Jg. 53, H. 1, S. 1-13. DOI:10.1186/s12651-019-0258-z
Abstract
"Germany did not establish a statutory minimum wage until 2015. The new wage floor was set at an initial level of EURO 8.50 per hour. When it was introduced, about 11 percent of German employees earned less than that amount. Based on descriptive figures, qualitative research and difference-in-differences analyses, we provide an overview of the available evidence regarding some of the topics that have attracted the most attention in international research and policy debates: the effects on wages and the wage distribution including issues of compliance in relation to the implementation of the new minimum wage, on the risk of poverty, on employment and the impact on businesses for instance with respect to productivity, prices or profits. The evidence shows that the minimum wage has increased hourly wages significantly, while the effect on monthly salaries has been far less substantial, as companies have partly reduced contractually agreed-upon working hours. Besides reductions in working hours or increases in work intensity, companies highly affected by the introduction of the minimum wage have used price increases and have had to accept profit reductions as a response to the new wage floor. If studies found any employment effects, they were - whether positive or negative - rather small in relation to the overall number of jobs. As in other countries, the minimum wage has not helped to reduce welfare dependency and the risk of poverty. Non-compliance remains a challenge for the implementation of the new statutory minimum wage." (Author's abstract, © Springer-Verlag) ((en))
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Arbeitsmarktintegration von geflüchteten Syrern und Irakern im SGB II: Gute Sprachkenntnisse sind der wichtigste Erfolgsfaktor (2019)
Zitatform
Bähr, Sebastian, Jonas Beste & Claudia Wenzig (2019): Arbeitsmarktintegration von geflüchteten Syrern und Irakern im SGB II: Gute Sprachkenntnisse sind der wichtigste Erfolgsfaktor. (IAB-Kurzbericht 05/2019), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Die Geflüchteten, die in den vergangenen Jahren insbesondere aus Syrien oder dem Irak zugezogen sind, erhalten nach Anerkennung ihres Schutzstatus in Deutschland größtenteils Grundsicherungsleistungen. Eine erfolgreiche (Arbeitsmarkt-)Integration ist aus unterschiedlichen Gründen meist erst verzögert möglich. Das Autorenteam untersucht, wie sich die arbeitsmarktrelevanten Fähigkeiten der Geflüchteten entwickeln, wem die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit gelingt und welche Faktoren für die Erwerbsaufnahme relevant sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The causal effects of the minimum wage introduction in Germany: an overview (2019)
Zitatform
Caliendo, Marco, Carsten Schröder & Linda Wittbrodt (2019): The causal effects of the minimum wage introduction in Germany. An overview. In: German economic review, Jg. 20, H. 3, S. 257-292. DOI:10.1111/geer.12191
Abstract
"In 2015, Germany introduced a statutory hourly minimum wage that was not only universally binding but also set at a relatively high level. We discuss the short-run effects of this new minimum wage on a wide set of socioeconomic outcomes, such as employment and working hours, earnings and wage inequality, dependent and self-employment, as well as reservation wages and satisfaction. We also discuss difficulties in the implementation of the minimum wage and the measurement of its effects related to non-compliance and suitability of data sources. Two years after the minimum wage introduction, the following conclusions can be drawn: while hourly wages increased for low-wage earners, some small negative employment effects are also identifiable. The effects on aspired goals, such as poverty and inequality reduction, have not materialised in the short run. Instead, a tendency to reduce working hours is found, which alleviates the desired positive impact on monthly income. Additionally, the level of non-compliance was substantial in the short run, thus drawing attention to problems when implementing such a wide reaching policy." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Literaturhinweis
Codebuch und Dokumentation der Interviewernachbefragung des Panel "Arbeitsmarkt und soziale Sicherung" (PASS) (2019)
Zitatform
Dummert, Sandra (2019): Codebuch und Dokumentation der Interviewernachbefragung des Panel "Arbeitsmarkt und soziale Sicherung" (PASS). (FDZ-Datenreport 10/2019 (de)), Nürnberg, 27 S. DOI:10.5164/IAB.FDZD.1910.de.v1
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Do minimum wages improve self-rated health?: Evidence from a natural experiment (2019)
Zitatform
Hafner, Lucas & Benjamin Lochner (2019): Do minimum wages improve self-rated health? Evidence from a natural experiment. (IAB-Discussion Paper 17/2019), Nürnberg, 30 S.
Abstract
"Wir untersuchen ob die Einführung des allgemeinverbindlichen Mindestlohns in Deutschland in 2015 einen Effekt auf die selbsteingeschätzte Gesundheit der Arbeitnehmer hatte. Um diese Frage zu beantworten nutzen wir Befragungsdaten, die mit administrativen Beschäftigungsdaten verknüpft wurden. Wir führen Differenzen-in-Differenzen Schätzungen mit Propensity-Score Matching durch, was uns erlaubt eine Vielzahl von potentiellen Störgrößen zu berücksichtigen. Wir finden heraus, dass die Mindestlohneinführung eine signifikante Verbesserung der selbsteingeschätzten Gesundheit zur Folge hatte. Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass dieser Effekt durch sinkende Wochenarbeitszeit zurückzuführen ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Do minimum wages improve self-rated health?: evidence from a natural experiment (2019)
Hafner, Lucas;Zitatform
Hafner, Lucas (2019): Do minimum wages improve self-rated health? Evidence from a natural experiment. (FAU Discussion papers in economics 02/2019), Nürnberg, 28 S.
Abstract
"In this paper I evaluate a labor market reform in Germany. In particular, I analyze whether the introduction of the general minimum wage in 2015 had an effect on self-rated health and labor market outcomes of individuals who were likely affected by the reform. I exploit the plausibly exogenous variation in hourly wages induced by the natural policy experiment and apply difference-in-difference analysis combined with propensity score matching. I use survey-data combined with administrative records which enables me to control for a vast set of possibly confounding variables. I find on average significant improvements of self-rated health for individuals who are affected by the reform. My analysis indicates, that reduced stress, due to a significant reduction of weekly working hours potentially drives this result." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Langzeitarbeitslosigkeit in Baden-Württemberg: Welche Wege führen rein und welche wieder raus? (2019)
Zitatform
Hamann, Silke, Daniel Jahn & Rüdiger Wapler (2019): Langzeitarbeitslosigkeit in Baden-Württemberg: Welche Wege führen rein und welche wieder raus? (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Baden-Württemberg 01/2019), Nürnberg, 56 S.
Abstract
"In den vergangenen Jahren ist es gelungen, die Zahl der Langzeitarbeitslosen in Baden-Württemberg deutlich zu reduzieren. Dies darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Arbeitsmarktchancen der Personen, die von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen sind, geringer als die anderer Personengruppen sind. Was ihre Chancen beeinflusst, wird in folgender Studie von zwei Blickwinkeln aus betrachtet: Erstens, welche Faktoren können helfen, dass Arbeitslosigkeit nicht in Langzeitarbeitslosigkeit übergeht. Zweitens, falls eine Person doch langzeitarbeitslos wird, welche Faktoren führen dazu, dass sie die Langzeitarbeitslosigkeit beenden kann. Des Weiteren beschreibt die Studie die Bildungsstruktur der Eltern von Langzeitarbeitslosen.
Aus der Studie geht hervor, dass sich im Hinblick auf Langzeitarbeitslosigkeit die Situation für Ältere fundamental anders darstellt als für Jüngere. Ältere, die arbeitslos werden, haben ein deutlich höheres Risiko langzeitarbeitslos zu werden. Gleichzeitig haben sie aber auch im Durchschnitt mehr Zeit in Beschäftigung verbracht, bevor sie arbeitslos wurden. Sie scheinen also relativ lange gut in den Arbeitsmarkt integriert zu sein, aber wenn sie dann arbeitslos werden, finden sie nur selten wieder eine neue Beschäftigung.
Die Rolle sowohl der schulischen als auch der beruflichen Bildung wird ebenfalls deutlich. Eine höhere Bildung schützt nicht nur vor Arbeitslosigkeit insgesamt, sondern sie führt auch zu einer geringeren Wahrscheinlichkeit, dass aus Arbeitslosigkeit Langzeitarbeitslosigkeit entsteht. Wird eine Person ohne Hauptschulabschluss arbeitslos und dauert diese Arbeitslosigkeit mehr als 1 84 Tage, beträgt das Risiko schon mehr als 50 Prozent, dass die Arbeitslosigkeit in Langzeitarbeitslosigkeit mündet. Für Personen mit Fachhochschulreife oder Abitur sind es dagegen 243 Tage bevor diese Schwelle überschritten wird.
Es wird ebenfalls deutlich, dass Alleinerziehende zum einen ein höheres Risiko tragen, dass Arbeitslosigkeit - wenn sie erst einmal eintritt - länger als ein Jahr dauert. Zum anderen ist auch ihre Wahrscheinlichkeit, Langzeitarbeitslosigkeit zu beenden, geringer als für Nicht-Alleinerziehende. Allerdings sind Alleinerziehende im Durchschnitt nach Beendigung der Langzeitarbeitslosigkeit länger (sozialversicherungspflichtig) beschäftigt." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Langzeitleistungsbeziehende im SGB II: Unerwartete Übergänge in bedarfsdeckende Arbeit (2019)
Zitatform
Hirseland, Andreas, Lukas Kerschbaumer, Ivonne Küsters & Mark Trappmann (2019): Langzeitleistungsbeziehende im SGB II: Unerwartete Übergänge in bedarfsdeckende Arbeit. (IAB-Kurzbericht 20/2019), Nürnberg, 12 S.
Abstract
"Der Bezug von Grundsicherungsleistungen nach dem SGB II ist häufig von langer Dauer. Insbesondere gilt dies für einen 'harten Kern' von erwerbsfähigen Leistungsberechtigten mit multiplen Arbeitsmarkthemmnissen, bei denen ein Übergang in bedarfsdeckende Erwerbstätigkeit sehr unwahrscheinlich ist. Anhand einer qualitativen Explorationsstudie mit Betroffenen gehen die Autoren der Frage nach, welche individuellen und strukturellen Faktoren dazu beitragen, dass ein Teil dieser Hilfebedürftigen den Leistungsbezug dennoch durch die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit verlassen kann - entgegen aller statistisch basierten Prognosen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Hartz IV and the decline of German unemployment: A macroeconomic evaluation (2019)
Zitatform
Hochmuth, Brigitte, Britta Kohlbrecher, Christian Merkl & Hermann Gartner (2019): Hartz IV and the decline of German unemployment: A macroeconomic evaluation. (IAB-Discussion Paper 03/2019), Nürnberg, 49 S.
Abstract
"Wir analysieren mit Hilfe eines neuen Ansatzes die gesamtwirtschaftlichen Arbeitsmarkteffekte der Hartz IV Reform. Mit der Reform wurden die Lohnersatzleistungen für viele Langzeitarbeitslose gekürzt. Wir verwenden ein Modell mit unterschiedlichen Arbeitslosigkeitsdauern, in dem die Reform sowohl einen Partial- als auch einen Gleichgewichtseffekt auslöst. Die relative Bedeutung dieser beiden Effekte und die Höhe des Partialeffektes werden mit Hilfe der Stellenerhebung des IABs geschätzt. Unser Ergebnis ist, dass die Hartz IV Reform eine wichtige Ursache für die seit 2005 sinkende Arbeitslosigkeit in Deutschland darstellt, wobei der Partialeffekt und der Gleichgewichtseffekt etwa gleichbedeutend waren. Wir sind die ersten, die zeigen, wie selektiv sich Betriebe bei Neueinstellungen über den Konjunkturverlauf verhalten, was wir als eine Dimension der Rekrutierungsintensität interpretieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wie stark hat Hartz IV die Arbeitslosigkeit gesenkt?: Ein makroökonomischer Diskurs und ein Lösungsvorschlag (2019)
Zitatform
Hochmuth, Brigitte, Britta Kohlbrecher, Christian Merkl & Hermann Gartner (2019): Wie stark hat Hartz IV die Arbeitslosigkeit gesenkt? Ein makroökonomischer Diskurs und ein Lösungsvorschlag. In: IZA Newsroom H. 09.04.2019, o. Sz., 2019-04-08.
Abstract
"Vor 15 Jahren bekam Deutschland die Hartz-Reformen verschrieben. Seitdem ist die Arbeitslosigkeit deutlich gesunken (siehe Abbildung 1). Hartz IV war eine Reform des Arbeitslosenunterstützungssystems und hat die Transferzahlungen für Langzeitarbeitslose im Durchschnitt reduziert. Makroökonomen sind sich zwar einig, dass dadurch die gesamtwirtschaftliche Arbeitslosigkeit gesunken ist - allerdings nicht, um wie viel." (Textauszug, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
What was the effect of Hartz IV on German unemployment?: A macroeconomic controversy and a solution (2019)
Zitatform
Hochmuth, Brigitte, Britta Kohlbrecher, Christian Merkl & Hermann Gartner (2019): What was the effect of Hartz IV on German unemployment? A macroeconomic controversy and a solution. In: IZA Newsroom H. 09.04.2019, o. Sz., 2019-04-08.
Abstract
"About 15 years ago, Germany implemented the Hartz labor market reforms. Since then German unemployment has dropped substantially (see Figure 1). The most controversial reform step was the so-called 'Hartz IV' reform that reduced unemployment benefits for long-term unemployed. While macroeconomists agree that Hartz IV has reduced unemployment, there is no agreement by how much." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))
Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Work motivation and welfare sanctions: Evidence from German survey and administrative data (2019)
Hohenleitner, Ingrid; Hillmann, Katja; Tolciu, Andreia;Zitatform
Hohenleitner, Ingrid (2019): Work motivation and welfare sanctions. Evidence from German survey and administrative data. Hamburg, 254 S.
Abstract
"In this dissertation, two main research topics are addressed: Firstly, the two articles about work motivation and work values in Germany contribute to the question 'How important are non-monetary work incentives for a positive labor supply decision of the individuals?' Although both articles basically refer to the whole group of employable people, the second article (on work values) focuses mainly on (employable) welfare recipients. In Germany this concretely means recipients of unemployment benefits II (UB II).
Secondly, the three articles about welfare sanctions contribute to the question of whether existential economic pressure leads to the expected positive effects on labor supply, and which adverse side effects on the labor supply are entailed by that. As current welfare payments are defined to cover just the minimum subsistence level, welfare sanctions in the form of benefit cuts reduce the available income, by definition, to a level below the (socially defined) minimum subsistence level; hence, it is self-evident that welfare sanctions do have detrimental effects, at least on the sanctioned individuals. We restrict our analysis to economic aspects with a focus on the individuals' labor market outcomes.
The results of the five articles in this thesis provide strong evidence for two central findings, contributing to the superordinate research questions. First, the impact of non-monetary work motivation on individual's labor supply decision is generally underestimated. And work values are one of the central aspects that enhance non-pecuniary work incentives. Furthermore, the pessimistic expectations of a disastrous decrease in labor supply if monetary work incentives decrease are not verified by our findings. To the contrary, especially concerning the non-pecuniary work motivations of poorer people, of people with lower occupational level, and of people receiving welfare benefits, which by the majority are expected to be below-average, we find the opposite to be true: the majority of those people reveal non-pecuniary work incentives which are above the average. And strong work values are one of the factors that drive these findings.
In addition, we find that the existential economic pressure caused by welfare sanctions on the one hand, for part of the affected, indeed enhances their individual labor supply. But this tends to hold for people with already better chances on the labor market. For disadvantaged people, detrimental effects, even on their labor supply, exceeds possible positive effects. On the other hand, even the at times positive effect on labor supply, on average has strong adverse effects on the quality of employment, even in the long run." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Panel Arbeitsmarkt und Soziale Sicherung PASS-Erhebungswelle 12 - 2018 (Haupterhebung) (2019)
Jesske, Birgit; Quandt, Sylvia; Schulz, Sabine;Zitatform
Jesske, Birgit, Sabine Schulz & Sylvia Quandt (2019): Panel Arbeitsmarkt und Soziale Sicherung PASS-Erhebungswelle 12 - 2018 (Haupterhebung). (FDZ-Methodenreport 05/2019 (de)), Nürnberg, 157 S. DOI:10.5164/IAB.FDZM.1905.de.v1
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Soziale Netzwerke Langzeitarbeitsloser und die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit (2019)
Zitatform
Krug, Gerhard, Christof Wolf & Mark Trappmann (2019): Soziale Netzwerke Langzeitarbeitsloser und die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit. In: Zeitschrift für Soziologie, Jg. 48, H. 5-6, S. 349-365., 2019-10-15. DOI:10.1515/zfsoz-2019-0025
Abstract
"Dieser Beitrag geht der Frage nach, ob die sozialen Netzwerke von Arbeitslosen deren Chancen zur Aufnahme einer Erwerbstätigkeit positiv beeinflussen. Ausgehend von in der aktuellen Literatur diskutierten Wirkmechanismen werden mehrere Hypothesen zu unterschiedlichen Aspekten des Netzwerks aufgestellt. Es wird angenommen, dass Arbeitslose umso eher in Arbeit kommen, je größer der Umfang ihrer (starken und schwachen) sozialen Beziehungen ist, je mehr Kontakt zu Erwerbstätigen sie haben und je mehr Ressourcen ihr Netzwerk enthält. Auf Basis des Panels 'Arbeitsmarkt und soziale Sicherung' mit dem Schwerpunktmodul zu sozialem Kapital werden diese Hypothesen anhand einer Fixed-Effects Panelregression getestet. Wird für alle zeitkonstanten sowie für einschlägige zeitvariante Variablen kontrolliert, erweisen sich schwache Beziehungen, gemessen als aktive Mitgliedschaften in freiwilligen Vereinigungen, sowie der Umfang nicht unmittelbar auf die Stellensuche bezogener sozialer Ressourcen als bedeutsam für die Arbeitsmarktchancen. Der Beitrag endet mit einer Diskussion dieser Befunde." (Autorenreferat, © De Gruyter)
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The social stigma of unemployment: consequences of stigma consciousness on job search attitudes, behaviour and success (2019)
Zitatform
Krug, Gerhard, Katrin Drasch & Monika Jungbauer-Gans (2019): The social stigma of unemployment. Consequences of stigma consciousness on job search attitudes, behaviour and success. In: Journal for labour market research, Jg. 53, H. 1, S. 1-27., 2019-07-03. DOI:10.1186/s12651-019-0261-4
Abstract
"Studies show that the unemployed face serious disadvantages in the labour market and that the social stigma of unemployment is one explanation. In this paper, we focus on the unemployed's expectations of being stigmatized (stigma consciousness) and the consequences of such negative expectations on job search attitudes and behaviour. Using data from the panel study 'Labour Market and Social Security' (PASS), we find that the unemployed with high stigma consciousness suffer from reduced well-being and health. Regarding job search, the stigmatized unemployed are more likely to expect that their chances of re-employment are low, but in contrast, they are more likely to place a high value on becoming re-employed. Instead of becoming discouraged and passive, we find that stigmatized unemployed individuals increase their job search effort compared to other unemployed individuals. However, despite their higher job search effort, the stigma-conscious unemployed do not have better re-employment chances." (Author's abstract, © Springer-Verlag) ((en))
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The role of social relationships in the adverse effect of unemployment on mental health - Testing the causal pathway and buffering hypotheses using panel data (2019)
Zitatform
Krug, Gerhard & Sebastian Prechsl (2019): The role of social relationships in the adverse effect of unemployment on mental health - Testing the causal pathway and buffering hypotheses using panel data. (SocArXiv Papers), 35 S. DOI:10.31235/osf.io/syzvp
Abstract
"Social relationships are considered crucially important for understanding the adverse effect of unemployment on mental health. Social relationships are assumed to either bring about the health effects of unemployment (causal path way hypothesis) or shield the unemployed from such effects (buffering hypothesis). However, there is scarce empirical evidence, especially based on longitudinal data, regarding these two hypotheses. In our analysis, we use up to ten waves of the 'Labour Market and Social Security' (PASS) German panel study and apply fixed effects panel regressions to account for unobserved confounders. We test several indicators that cover different aspects of social relationships ( number of strong and weak ties, conflict in the household, employed friends, general and job search - specific social support ) . We find no empirical support for the causal pathway hypothesis and only very limited support for the buffering hypothesis." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Grundsicherung Für Selbstständige: Dauerzustand oder Intermezzo? (2019)
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Pahnke, André, Stefan Schneck & Hans-Jürgen Wolter (2019): Grundsicherung Für Selbstständige. Dauerzustand oder Intermezzo? (WISO direkt 2020,09), Bonn, 4 S.
Abstract
"Nicht nur abhängig Beschäftigte, sondern auch Selbstständige sind mitunter zusätzlich zu ihrem Erwerbseinkommen auf Arbeitslosengeld II (ALG II) angewiesen. Allerdings gelingt es der Mehrheit der Selbstständigen, den ALG II-Bezug relativ rasch zu beenden. Demnach besitzt die Grundsicherung für Selbstständige auch wirtschaftspolitische Relevanz – und zwar dann, wenn es Selbstständigen während des Bezugs gelingt, ihr Geschäftsmodell anzupassen und unternehmerische Krisen zu überwinden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Persistenz von Selbstständigen in der Grundsicherung (2019)
Zitatform
Pahnke, André, Stefan Schneck & Hans-Jürgen Wolter (2019): Persistenz von Selbstständigen in der Grundsicherung. (IfM-Materialien 273), Bonn, 45 S.
Abstract
"Die vorliegende Untersuchung setzt sich mit der Situation von Selbstständigen in der Grundsicherung auseinander. Ursächlich für den Bezug von ergänzenden Leistungen der Grundsicherung sind in den meisten Fällen deutlich rückläufige Einkommen. Tatsächlich ist die Einkommenssituation selbstständiger Leistungsberechtigter trotz guter Ausbildung und langer Arbeitszeiten noch deutlich schlechter als die der abhängig Beschäftigten in der Grundsicherung. Dennoch gelingt es den meisten Selbstständigen, die Hilfebedürftigkeit relativ schnell wieder zu beenden. Ein Teil von ihnen ist allerdings verhältnismäßig lange auf ALG II angewiesen. Da dies in den meisten Fällen betriebliche Gründe haben dürfte, ist hier möglicherweise das der Selbstständigkeit zugrunde liegende Geschäftsmodell kritisch zu hinterfragen. Allgemein ist die Grundsicherung für Selbstständige jedoch ein sinnvolles Instrument, das es vielen ermöglicht, ihr Unternehmen nach einer Krise neu auszurichten und anschließend wieder auf eigenen Beinen stehen zu können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Unemployment and social exclusion (2019)
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Pohlan, Laura (2019): Unemployment and social exclusion. In: Journal of Economic Behavior & Organization, Jg. 164, H. August, S. 273-299., 2019-06-07. DOI:10.1016/j.jebo.2019.06.006
Abstract
"This paper analyzes those economic and social consequences of job loss which contribute to exclusion from society, based on German linked survey and administrative data. In order to study the causal relationship between unemployment and multiple dimensions of social marginalization, I combine inverse propensity score weighting with a difference-in-differences approach. The results suggest that job loss has particularly detrimental effects on the subjective perception of social integration, life satisfaction, access to economic resources and an individual's mental health. Moreover, this paper shows that becoming unemployed hinders the fulfillment of psychosocial needs that are typically associated with employment, such as social status and higher self-efficacy. The effects of job loss are long-lasting, grow more profound the longer the duration of unemployment and persist following reemployment. Looking at effect heterogeneity, I find that having a partner and being highly educated reduces the negative effects of job loss." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Evaluating the utility of indirectly linked federal administrative records for nonresponse bias adjustment (2019)
Zitatform
Sakshaug, Joseph & Manfred Antoni (2019): Evaluating the utility of indirectly linked federal administrative records for nonresponse bias adjustment. In: Journal of Survey Statistics and Methodology, Jg. 7, H. 2, S. 227-249., 2018-03-09. DOI:10.1093/jssam/smy009
Abstract
"Survey researchers are actively seeking powerful auxiliary data sources capable of correcting for possible nonresponse bias in survey estimates of the general population. While several auxiliary data options exist, concerns about their usefulness for addressing nonresponse bias remain. One underutilized - but potentially rich - source of auxiliary data for nonresponse bias adjustment is federal administrative records. While federal records are routinely used to study nonresponse in countries where it is possible to directly link them (via a unique identifier) to population-based samples, such records are not widely used for this purpose in countries which lack a unique identifier to facilitate direct linkage. In this article, we examine the utility of indirectly linked administrative data from a federal employment database for nonresponse bias adjustment in a general population survey in Germany. In short, we find that the linked administrative variables have stronger correlations with the substantive survey variables than do standard paradata variables and that incorporating linked administrative data in nonresponse weighting adjustments reduces relative nonresponse bias to a greater extent than paradata-only weighting adjustments. However, for the majority of weighted survey estimates, including the administrative variables in the weighting adjustment procedure has minimal impact on the point estimates and their variances. We conclude with a general discussion of these findings and comment on the logistical issues associated with this type of linkage relevant to survey practice." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Data Resource Profile: Panel Study Labour Market and Social Security (PASS) (2019)
Trappmann, Mark ; Wenzig, Claudia; Eberl, Andreas ; Frodermann, Corinna ; Unger, Stefanie; Bähr, Sebastian ; Schwarz, Stefan ; Teichler, Nils ; Gundert, Stefanie ; Beste, Jonas ;Zitatform
Trappmann, Mark, Sebastian Bähr, Jonas Beste, Andreas Eberl, Corinna Frodermann, Stefanie Gundert, Stefan Schwarz, Nils Teichler, Stefanie Unger & Claudia Wenzig (2019): Data Resource Profile: Panel Study Labour Market and Social Security (PASS). In: International Journal of Epidemiology, Jg. 48, H. 5, S. 1411-1411g., 2019-02-21. DOI:10.1093/ije/dyz041
Abstract
"Data Resource Basics The Panel Study Labour Market and Social Security (PASS), is a household panel survey of the German residential population oversampling households receiving welfare benefits. PASS is primarily designed as a data source for research into the labour market, poverty and the welfare state. However, there is a focus on the social consequences of poverty and unemployment including social exclusion and health outcomes. Within each sampled household the head of the household is requested to complete a household questionnaire. Subsequently all household members aged 15 or older are targeted with a person questionnaire. Data have been collected every year since 2006/07. Currently ten waves of data are available to researchers, while the eleventh wave is prepared for release." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Beteiligte aus dem IAB
Trappmann, Mark ; Wenzig, Claudia; Frodermann, Corinna ; Bähr, Sebastian ; Schwarz, Stefan ; Gundert, Stefanie ; Beste, Jonas ; -
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Effective strategies for recording interviewer observations: evidence from the PASS Study in Germany (2019)
Zitatform
West, Brady T. & Mark Trappmann (2019): Effective strategies for recording interviewer observations: evidence from the PASS Study in Germany. In: Survey Methods: Insights from the Field H. 22.10.2019, S. 1-9., 2019-10-22. DOI:10.13094/SMIF-2019-00021
Abstract
"This article investigates how different strategies used by interviewers when recording interviewer observations relate to observation accuracy. Before conducting interviews in a refreshment sample of the general population for the German PASS panel study, interviewers were asked to observe one key target variable of the study -- whether a household is at risk of poverty or not -- for all sampled households. In addition, interviewers recorded what strategies they had used to make their observations. For responding households, we assessed the accuracy of the observation by comparing it to an actual survey measure of poverty risk. Separate multilevel regression models attempting to explain the observed interviewer variance in observation accuracy for two types of households (those at risk and not at risk of poverty) using case-level strategies and aggregate interviewer tendencies reveal unique strategies that result in more accurate observations for each type of household. An aggregate fixed-effects model then reveals strategies that prove to be effective regardless of the type of household when accounting for unobserved interviewer heterogeneity." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Is material deprivation decreasing in Germany: a trend analysis using PASS data from 2006 to 2013 (2018)
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Andreß, Hans-Jürgen (2018): Is material deprivation decreasing in Germany. A trend analysis using PASS data from 2006 to 2013. In: Journal for labour market research, Jg. 52, H. 1, S. 1-16. DOI:10.1186/s12651-018-0244-x
Abstract
"The analysis uses seven waves from the German Panel Study Labor Market and Social Security (PASS) covering the period from 2006 to 2013. During the observation period, Germany experienced a significant increase in average real incomes and employment, accompanied by a decrease of absolute income poverty as measured by the at-risk-of-poverty rate anchored at a fixed moment in time. PASS collects information on material deprivation with a list of 26 possessions and activities. The article discusses the difficulties of measuring material deprivation and identifies several sources of measurement error and selection bias. However, even when controlling for such errors and biases, regression models for different deprivation indices show a significant downward trend in material deprivation for the German resident population. Given the simultaneous decrease in absolute income poverty, it is concluded that measures of material deprivation behave like absolute income poverty indicators if the list of possessions and activities is not updated to changed living standard standards in society. A similar downward trend is observed also for individuals receiving basic income support. Moreover, supported individuals report deprivation differently depending on survey mode and number of previous panel interviews, raising the question of measurement equivalence in this subgroup." (Author's abstract, © Springer-Verlag) ((en))
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Participating in a panel survey: Changes respondents' labour market behaviour (2018)
Zitatform
Bach, Ruben L. & Stephanie Eckmann (2018): Participating in a panel survey. Changes respondents' labour market behaviour. In: Journal of the Royal Statistical Society. Series A, Statistics in Society, Jg. 17, H. 3, S. 443-456., 2018-03-01. DOI:10.1111/rssa.12367
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Literaturhinweis
Vergleich von Datenquellen für eine Analyse von Übergängen am Arbeitsmarkt: Studie im Auftrag der Mindestlohnkommission. Endbericht (2018)
Bachmann, Ronald ; Boockmann, Bernhard; Frings, Hanna ; Späth, Jochen ; Janisch, Laura; Felder, Rahel ; Schaffner, Sandra ; Cim, Merve; Tamm, Marcus;Zitatform
Bachmann, Ronald, Bernhard Boockmann, Merve Cim, Rahel Felder, Hanna Frings, Laura Janisch, Sandra Schaffner, Jochen Späth & Marcus Tamm (2018): Vergleich von Datenquellen für eine Analyse von Übergängen am Arbeitsmarkt. Studie im Auftrag der Mindestlohnkommission. Endbericht. Essen, 100 S.
Abstract
"Ziel der vorliegenden Studie ist es zu klären, welche Datensätze im Rahmen von Evaluationsstudien zu den Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns für die Analyse von Übergängen auf dem deutschen Arbeitsmarkt geeignet sind. Die Studie untersucht daher insbesondere, für welche Übergänge ausreichend Fallzahlen vorhanden sind, um kausale Analysen durchzuführen - im Unterschied zu deskriptiven Analysen, für die in der Regel geringere Fallzahlen hinreichend sind, die aber gleichzeitig eine eingeschränktere Aussagekraft aufweisen. Die untersuchten Arbeitsmarktübergänge beziehen sich auf Transitionen von Personen zwischen verschiedenen Arbeitsmarktstatus (Beschäftigung, Arbeitslosigkeit etc.). Hierzu werden die folgenden Datensätze analysiert: Die Integrierten Erwerbsbiografien (IEB) und der Mikrozensus (nur in Ergänzung zur IEB), das Panel Arbeitsmarkt und Soziale Sicherung (PASS), das Sozio-oekonomische Panel (SOEP), und das Nationale Bildungspanel (NEPS).
Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die IEB bzw. die Stichprobe der Integrierten Arbeitsmarktbiografien (SIAB) für die kausale Untersuchung von Arbeitsmarktübergängen im Rahmen von Mindestlohnevaluationen grundsätzlich geeignet ist, wobei das Fehlen von Angaben zu Arbeitsstunden eine Einschränkung darstellt. Eine deutliche Verbesserung dieser Situation ließe sich durch eine Anreicherung der IEB-Daten durch Angaben zu gearbeiteten Stunden auf individueller Ebene erzielen. Die Datensätze PASS, SOEP und NEPS bieten sich aufgrund geringer Fallzahlen nur in sehr eingeschränktem Maße für kausale Untersuchungen von Arbeitsmarktübergängen an. Nichtsdestotrotz können PASS, SOEP und NEPS für deskriptive Untersuchungen zum Thema Mindestlohn eingesetzt werden. Hierbei sollte in Forschungsarbeiten z.B. anhand von Konfidenzintervallen jedoch dargestellt werden, wie präzise die Berechnungen auf Grundlage der jeweiligen Datensätze durchgeführt werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Erhebung von Antidiskriminierungsdaten in repräsentativen Wiederholungsbefragungen: Bestandsaufnahme und Entwicklungsmöglichkeiten (2018)
Baumann, Anne-Luise; Egenberger, Vera; Supik, Linda;Zitatform
Baumann, Anne-Luise, Vera Egenberger & Linda Supik (2018): Erhebung von Antidiskriminierungsdaten in repräsentativen Wiederholungsbefragungen. Bestandsaufnahme und Entwicklungsmöglichkeiten. Berlin, 218 S.
Abstract
"Mit dieser im Auftrag der Antidiskriminierungsstelle des Bundes erstellten Expertise wird eine Bestandsaufnahme zum Thema Diskriminierung in 20 sozialwissenschaftlichen Wiederholungsbefragungen in Deutschland vorgelegt. Die politische Diskriminierungsberichterstattung ebenso wie die Diskriminierungsforschung benötigen Daten, um das Ausmaß und die Entwicklung von Diskriminierung in Deutschland in Bezug auf die durch das AGG geschützten Kategorien Geschlecht, ethnische Herkunft/rassifizierende Zuschreibung, Religion/Weltanschauung, Behinderung/Beeinträchtigung, Lebensalter und sexuelle Orientierung bestimmen zu können. Die Bestimmung des Ausmaßes von Diskriminierung ist nur im Rahmen von repräsentativen, mit sozialwissenschaftlichen Methoden durchgeführten statistischen Erhebungen möglich, und die Entwicklung von Diskriminierung kann durch Wiederholungsbefragungen, besser noch Panelbefragungen beobachtet werden, bei denen denselben Personen in bestimmten Abständen dieselben Fragen wiederholt gestellt werden." (Textauszug, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Kurzfassung -
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Surveying the migrant population: Consideration of linguistic and cultural issues (2018)
Behr, Dorothée;Zitatform
(2018): Surveying the migrant population. Consideration of linguistic and cultural issues. (GESIS-Schriftenreihe 19), Köln, 108 S.
Abstract
"Migration ist ein globales Phänomen. Die Zahl der Migranten und Flüchtlinge weltweit ist in den letzten Jahrzehnten - und insbesondere in den letzten Jahren - stark angestiegen. Mit dieser Entwicklung geht auch die Notwendigkeit einher, die Lebenssituation von Migranten und Flüchtlingen, ihre Bedürfnisse sowie die Prozesse der Integration besser zu verstehen, um so ein friedliches und nachhaltiges Zusammenwachsen in den Gesellschaften zu ermöglichen. Umfragen sind hier ein probates Mittel der Datenerhebung. Aus methodischer Sicht sind jedoch eine Reihe von Herausforderungen mit Umfragen unter Migranten und Flüchtlingen verbunden. Dieser Sammelband, der im Wesentlichen aus den Beiträgen eines internationalen Symposiums entstanden ist, fokussiert auf dem Fragebogen, seiner Übersetzung und Adaptation sowie auf kulturellen und sprachlichen Besonderheiten der Feldarbeit. Ziel dieser Publikation ist es, auf die methodischen Besonderheiten in der Migrations- und Flüchtlingsforschung aufmerksam zu machen, um die Erhebung von validen und reliablen Daten zu fördern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Codebuch und Dokumentation des Panel 'Arbeitsmarkt und soziale Sicherung' (PASS): Datenreport Welle 11 (2018)
Berg, Marco; Dummert, Sandra ; Dickmann, Christian; Kleudgen, Martin; Gilberg, Reiner; Trappmann, Mark ; Schwarz, Stefan ; Beste, Jonas ; Frodermann, Corinna ; Jesske, Birgit; Cramer, Ralph; Fuchs, Benjamin ;Zitatform
Berg, Marco, Ralph Cramer, Christian Dickmann, Reiner Gilberg, Birgit Jesske, Martin Kleudgen, Jonas Beste, Sandra Dummert, Corinna Frodermann, Benjamin Fuchs, Stefan Schwarz & Mark Trappmann (2018): Codebuch und Dokumentation des Panel 'Arbeitsmarkt und soziale Sicherung' (PASS). Datenreport Welle 11. (FDZ-Datenreport 06/2018 (de)), Nürnberg, 180 S. DOI:10.5164/IAB.FDZD.1806.de.v1
Abstract
"Die FDZ-Datenreporte beschreiben die Daten des FDZ im Detail. Diese Reihe hat somit eine doppelte Funktion: Zum einen stellen Nutzerinnen und Nutzer fest, ob die angebotenen Daten für das Forschungsvorhaben geeignet sind, zum anderen dienen sie zur Vorbereitung der Auswertungen. Dieser Datenreport dokumentiert die Aufbereitung der Welle 11 von PASS. Das Dokument basiert auf dem Datenreport der Welle 10: Marco Berg, Ralph Cramer, Christian Dickmann, Reiner Gilberg, Birgit Jesske, Martin Kleudgen (alle infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH), Jonas Beste, Sandra Dummert, Corinna Frodermann, Benjamin Fuchs, Stefan Schwarz, Mark Trappmann, Simon Trenkle (alle Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)): Codebuch und Dokumentation des Panel 'Arbeitsmarkt und soziale Sicherung' (PASS) Band I: Datenreport Welle 10, FDZ Datenreport, 07/2017 (de), Nürnberg." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Dummert, Sandra ; Trappmann, Mark ; Schwarz, Stefan ; Beste, Jonas ; Frodermann, Corinna ;Ähnliche Treffer
English version: FDZ-Datenreport , 06/2018 (en)Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Armut in Deutschland: ein Vergleich zwischen den beiden Haushaltspanelstudien SOEP und PASS (2018)
Zitatform
Beste, Jonas, Markus M. Grabka & Jan Göbel (2018): Armut in Deutschland. Ein Vergleich zwischen den beiden Haushaltspanelstudien SOEP und PASS. In: Wirtschafts- und Sozialstatistisches Archiv, Jg. 12, H. 1, S. 27-62., 2018-02-19. DOI:10.1007/s11943-018-0221-4
Abstract
"Die Ergebnisse von Armutsanalysen auf Basis von Befragungsdaten unterliegen statistischen Unsicherheiten und möglichen systematischen Verzerrungen, deren Ursachen sowohl in der Pre-Data-Collection-Phase (z.B. bei der Stichprobenziehung), der Data-Collection-Phase (Unit- bzw. Item-Non-Response), als auch in der Post-Data-Collection-Phase (Gewichtung, Datengenerierung) liegen können. Um diese studienspezifischen Einflüsse bewerten zu können, kann ein Vergleich der Ergebnisse auf Basis von mehreren Datenquellen hilfreich sein. In dieser Untersuchung werden die Einkommensverteilungen, mehrere Armutsmaße, die identifizierten Armutsrisikoquoten von Subpopulationen, Armutsfaktoren, die Betroffenheit von dauerhafter Armut sowie Auf- und Abstiege mit den beiden Haushaltspanelstudien Panel 'Arbeitsmarkt und soziale Sicherung' (PASS) und soziooekonomisches Panel (SOEP) berechnet und miteinander verglichen. Als zusätzliche Referenz nutzen wir Ergebnisse zu Armut basierend auf dem Mikrozensus. Ziel dieses Vorhabens ist es, die Aussagekraft der Ergebnisse von Armutsanalysen besser einschätzen zu können. Zwischen den beiden Studien können signifikante Unterschiede in den Armutsmaßen festgestellt werden, welche sich allerding teilweise über den Beobachtungszeitraum auflösen. Eine Annäherung der in PASS bestimmten Armut an die Werte des SOEP kann entweder durch einen Ausfallsprozess in den ersten Erhebungsjahren der PASS-Studie oder durch eine Verbesserung der Datenqualität der Einkommensinformation bedingt sein. Die Resultate einer multivariaten Analyse auf die Wahrscheinlichkeit ein Einkommen unterhalb der Armutsschwelle aufzuweisen weichen zwischen den beiden Studien kaum voneinander ab. In der beobachteten Armutsdynamik weisen die beiden Panelstudien neben großen Gemeinsamkeiten auch klare Unterschiede auf. Insgesamt zeigt sich ein in vielen Bereichen vergleichbares Bild von relativer materieller Armut in den beiden Haushaltspanelstudien, das jedoch in einigen Punkten voneinander abweicht. Hieraus lässt sich die Relevanz für die Analyse von Armut anhand mehrerer verschiedener Datenquellen ableiten." (Autorenreferat, © Springer-Verlag)
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Literaturhinweis
Panel "Arbeitsmarkt und soziale Sicherung" (PASS): Campus File (PASS-CF_0616_v1). Version 1 (2018)
Zitatform
Beste, Jonas & Corinna Frodermann (2018): Panel "Arbeitsmarkt und soziale Sicherung" (PASS). Campus File (PASS-CF_0616_v1). Version 1. (FDZ-Datenreport 08/2018 (de)), Nürnberg, 79 S. DOI:10.5164/IAB.FDZD.1808.de.v1
Abstract
"Ausschließlich für die Nutzung in der akademischen Lehre an Universitäten, Hochschulen oder Forschungsinstituten hat das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) einen Campus File (CF) als absolut anonymisierte Stichprobe des Panel Arbeitsmarkt und soziale Sicherung (PASS) erzeugt, das PASS-CF_0616_v1. Bei der Erstellung wurden die bisherigen PASS-Campus File (Querschnitts-Campus-File (QCF), sowie Längsschnitt-Campus-File (LCF)) grundlegend überarbeitet. Dieser Datenreport gibt einen kurzen Überblick über dessen Konzeption und Erstellung, sowie Möglichkeiten und Einschränkungen im Umgang mit dem Campus File." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Codebook and documentation of the panel Study 'Labour Market and Social Security' (PASS): Datenreport wave 11 (2018)
Beste, Jonas ; Gilberg, Reiner; Dummert, Sandra ; Kleudgen, Martin; Schwarz, Stefan ; Jesske, Birgit; Trappmann, Mark ; Frodermann, Corinna ; Berg, Marco; Dickmann, Christian; Cramer, Ralph;Zitatform
Beste, Jonas, Sandra Dummert, Corinna Frodermann, Stefan Schwarz, Mark Trappmann, Marco Berg, Ralph Cramer, Christian Dickmann, Reiner Gilberg, Birgit Jesske & Martin Kleudgen (2018): Codebook and documentation of the panel Study 'Labour Market and Social Security' (PASS). Datenreport wave 11. (FDZ-Datenreport 06/2018 (en)), Nürnberg, 169 S. DOI:10.5164/IAB.FDZD.1806.en.v1
Abstract
"FDZ-Datenreporte (FDZ data reports) describe FDZ data in detail. As a result, this series of reports has a dual function: on the one hand, those using the reports can ascertain whether the data offered is suitable for their research task; on the other, the data can be used to prepare evaluations. This data report documents the data preparation of the PASS wave 11 and is based upon the tenth wave's data report: Marco Berg, Ralph Cramer, Christian Dickmann, Reiner Gilberg, Birgit Jesske, Martin Kleudgen (all infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH), Jonas Beste, Sandra Dummert, Corinna Frodermann, Benjamin Fuchs, Stefan Schwarz, Mark Trappmann, Simon Trenkle (alle Institut für Arbeitsmarktund Berufsforschung (IAB): Codebuch und Dokumentation des Panel 'Arbeitsmarkt und soziale Sicherung' (PASS) Band I: Datenreport Welle 10, FDZ Datenreport, 07/2017 (de), Nürnberg." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Beste, Jonas ; Dummert, Sandra ; Schwarz, Stefan ; Trappmann, Mark ; Frodermann, Corinna ;Ähnliche Treffer
deutschsprachige Version: FDZ-Datenreport , 06/2018 (de)Weiterführende Informationen
deutschsprachige Version -
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Welfare receipt misreporting in survey data and its consequences for state dependence estimates: new insights from linked administrative and survey data (2018)
Zitatform
Bruckmeier, Kerstin, Katrin Hohmeyer & Stefan Schwarz (2018): Welfare receipt misreporting in survey data and its consequences for state dependence estimates: new insights from linked administrative and survey data. In: Journal for labour market research, Jg. 52, H. 1, S. 1-21., 2018-12-06. DOI:10.1186/s12651-018-0250-z
Abstract
"In many advanced welfare states, welfare recipients often receive benefits for long periods. This persistence of welfare receipt can be caused by two distinct mechanisms: genuine or spurious state dependence. Knowledge of which of the two mechanisms drives the observed state dependence is important because the policy implications are different. Most of the empirical evidence on state dependence relies on survey data. However, survey data on welfare receipt are subject to substantial measurement error (i.e., misreporting of welfare benefit receipt), which may also bias state dependence estimates. This paper uses rich linked survey and administrative data to measure the effect of misreporting in the survey data on the estimated state dependence in welfare receipt in Germany. We find a rate of underreporting of welfare benefits of 8.6%. Recipients with relatively good labour market chances tend to underreport benefits more frequently. Overreporting benefits is less pronounced with a rate of 1.6%. Within the survey data, we observe more transitions into and out of the welfare system. However, our estimates of state dependence in welfare receipt based on a dynamic random effects model reveal that the effect of misreporting on estimated state dependence is small, even when we distinguish between working and non-working recipients in the model." (Author's abstract, © Springer-Verlag) ((en))
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IAB-SMART-Studie: Mit dem Smartphone den Arbeitsmarkt erforschen (2018)
Zitatform
Bähr, Sebastian, Georg-Christoph Haas, Florian Keusch, Frauke Kreuter & Mark Trappmann (2018): IAB-SMART-Studie: Mit dem Smartphone den Arbeitsmarkt erforschen. In: IAB-Forum H. 09.01.2018, o. Sz., 2018-01-04.
Abstract
"Smartphones sind mittlerweile für die meisten Menschen selbstverständlicher Bestandteil des Alltags. Erhebliche Teile der täglichen Kommunikation finden damit statt - das gilt nicht nur im Privaten, sondern auch im beruflichen Kontext. Auch Arbeitsplätze werden durch internetfähige Smartphones mehr und mehr mobil. Selbst bei der Jobsuche sind Smartphone und die Nutzung von Apps heute für viele nicht mehr wegzudenken. Für ein Forscherteam des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) Anlass genug, eine neue Studie aufzusetzen, um die Möglichkeiten dieses Mediums für die wissenschaftliche Forschung auszuloten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The causal effects of the minimum wage introduction in Germany: an overview (2018)
Zitatform
Caliendo, Marco, Carsten Schröder & Linda Wittbrodt (2018): The causal effects of the minimum wage introduction in Germany. An overview. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 1018), Berlin, 44 S.
Abstract
"In 2015, Germany introduced a statutory hourly minimum wage that was not only universally binding but also set at a relatively high level. We discuss the short-run effects of this new minimum wage on a wide set of socio-economic outcomes, such as employment and working hours, earnings and wage inequality, dependent and self-employment, as well as reservation wages and satisfaction. We also discuss difficulties in the implementation of the minimum wage and the measurement of its effects related to non-compliance and suitability of data sources. Two years after the minimum wage introduction, the following conclusions can be drawn: while hourly wages increased for low-wage earners, some small negative employment effects are also identifiable. The effects on aspired goals, such as poverty and inequality reduction, have not materialized in the short run. Instead, a tendency to reduce working hours is found, which alleviates the desired positive impact on monthly income. Additionally, the level of non-compliance was substantial in the short run, thus drawing attention to problems when implementing such a wide reaching policy." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Does the internet increase the job finding rate?: evidence from a period of internet expansion (2018)
Zitatform
Denzer, Manuel, Thorsten Schank & Richard Upward (2018): Does the internet increase the job finding rate? Evidence from a period of internet expansion. (IZA discussion paper 11764), Bonn, 33 S.
Abstract
"We examine the impact of household access to the internet on job finding rates in Germany during a period (2006-2009) in which internet access increased rapidly, and job-seekers increased their use of the internet as a search tool. During this period, household access to the internet was almost completely dependent on connection to a particular technology (DSL). We therefore exploit the variation in connection rates across municipalities as an instrument for household access to the internet. OLS estimates which control for differences in individual and local area characteristics suggest a job-finding advantage of about five percentage points. The IV estimates are substantially larger, but much less precisely estimated. However, we cannot reject the hypothesis that, conditional on observables, residential computer access with internet was as good as randomly assigned with respect to the job-finding rate. The hypothesis that residential internet access helped job-seekers find work because of its effect on the job search process is supported by the finding that residential internet access greatly increased the use of the internet as a search method. We find some evidence that household access to the internet reduced the use of traditional job search methods, but this effect is outweighed by the increase in internetbased search methods." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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On omitted variables, proxies and unobserved effects in analysis of administrative labour market data (2018)
Zitatform
Du, Shihan, Pia Homrighausen & Ralf A. Wilke (2018): On omitted variables, proxies and unobserved effects in analysis of administrative labour market data. (FDZ-Methodenreport 06/2018 (en)), Nürnberg, 38 S. DOI:10.5164/IAB.FDZM.1806.en.v1
Abstract
"Empirical research addresses omitted variable bias in regression analysis by means of various approaches. We present a framework that nests some of them and put it to German linked administrative labour market data. We find evidence for sizable omitted variable bias in a wage regression, while a labour market transition model appears to be less affected. Additional survey variables contribute only to the wage model, while the use of work history variables and panel models lead to changes in coefficients in the two models. Overall, unobserved effects panel data models with a restricted regressor set are found to control for more information than cross sectional analysis with an extended variable set." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Codebuch und Dokumentation der Interviewernachbefragung des Panel "Arbeitsmarkt und Soziale Sicherung" (PASS) (2018)
Zitatform
Dummert, Sandra (2018): Codebuch und Dokumentation der Interviewernachbefragung des Panel "Arbeitsmarkt und Soziale Sicherung" (PASS). (FDZ-Datenreport 07/2018 (de)), Nürnberg, 25 S. DOI:10.5164/IAB.FDZD.1807.de.v1
Abstract
"Dieser Datenreport beschreibt die im Rahmen einer Interviewernachbefragung (PASS-INT) erhobenen Daten. Diese Befragung, welche sich an den Interviewer richtet, wurde ab der 4. Welle im Anschluss an jedes erfolgreich durchgeführte Personeninterview für das Panel 'Arbeitsmarkt und Soziale Sicherung' (PASS) durchgeführt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The effect of differential incentives on attrition bias: evidence from the PASS Wave 3 incentive experiment (2018)
Zitatform
Felderer, Barbara, Gerrit Müller, Frauke Kreuter & Joachim Winter (2018): The effect of differential incentives on attrition bias. Evidence from the PASS Wave 3 incentive experiment. In: Field Methods, Jg. 30, H. 1, S. 56-69., 2017-03-30. DOI:10.1177/1525822X17726206
Abstract
"Respondent incentives are widely used to increase response rates, but their effect on nonresponse bias has not been researched as much. To contribute to the research, we analyze an incentive experiment embedded within the third wave of the German household panel survey 'Panel Labor Market and Social Security' conducted by the German Institute for Employment Research. Our question is whether attrition bias differs in two incentive plans. In particular, we want to study whether an unconditional EURO10 cash incentive yields less attrition bias in self-reported labor income and other sociodemographics than a conditional lottery ticket incentive. We find that unconditional cash incentives are more effective than conditional lottery tickets in reducing attrition bias in income and several sociodemographic variables." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Beteiligte aus dem IAB
Müller, Gerrit; -
Literaturhinweis
Statistical matching as a supplement to record linkage: A valuable method to tackle nonconsent bias? (2018)
Zitatform
Gessendorfer, Jonathan, Jonas Beste, Jörg Drechsler & Joseph Sakshaug (2018): Statistical matching as a supplement to record linkage. A valuable method to tackle nonconsent bias? In: Journal of official statistics, Jg. 34, H. 4, S. 909-933., 2018-06-20. DOI:10.2478/jos-2018-0045
Abstract
"Record linkage has become an important tool for increasing research opportunities in the social sciences. Surveys that perform record linkage to administrative records are often required to obtain informed consent from respondents prior to linkage. A major concern is that nonconsent could introduce biases in analyses based on the linked data. One straightforward strategy to overcome the missing data problem created by nonconsent is to match nonconsenters with statistically similar units in the target administrative database. To assess the effectiveness of statistical matching in this context, we use data from two German panel surveys that have been linked to an administrative database of the German Federal Employment Agency. We evaluate the statistical matching procedure under various artificial nonconsent scenarios and show that the method can be effective in reducing nonconsent biases in marginal distributions, but that biases in multivariate estimates can sometimes be worsened. We discuss the implications of these findings for survey practice and elaborate on some of the practical challenges of implementing the statistical matching procedure in the context of linkage nonconsent. The developed simulation design can act as a roadmap for other statistical agencies considering the proposed approach for their data." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Gehen Sanktionen mit einem höheren Stigmabewusstsein bei Arbeitslosen einher? (2018)
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Gurr, Thomas, Stefanie Unger & Monika Jungbauer-Gans (2018): Gehen Sanktionen mit einem höheren Stigmabewusstsein bei Arbeitslosen einher? In: Zeitschrift für Sozialreform, Jg. 64, H. 2, S. 217-248., 2018-05-10. DOI:10.1515/zsr-2018-0012
Abstract
"Das Stigmabewusstsein Arbeitsloser ist ein bisher weitgehend unerforschtes Feld. Dieser Artikel untersucht unter Verwendung von quantitativen und qualitativen Daten (Mixed Methods) den Zusammenhang zwischen dem Erleben von Sanktionen im Vermittlungsprozess und dem Ausmaß, in dem die Betroffenen glauben, aufgrund von Arbeitslosigkeit stigmatisiert zu sein. Die quantitative Analyse zeigt, dass Sanktionen nicht mit dem Stigmabewusstsein aufgrund von Arbeitslosigkeit korrelieren. In anschließenden, komplementären Analysen von qualitativen Daten werden vier Mechanismen herausgearbeitet, die erklären können, warum erwartete signifikante Korrelationen zwischen der konkreten Sanktionierung und dem Stigmabewusstsein ausbleiben. Ein zentraler Faktor ist hier die weite Verbreitung und ständige Androhung von Sanktionen." (Autorenreferat, © De Gruyter)
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Zum Stigmabewusstsein Arbeitsloser: Eine Mixed-Methods-Analyse (2018)
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Gurr, Thomas & Sebastian Lang (2018): Zum Stigmabewusstsein Arbeitsloser. Eine Mixed-Methods-Analyse. In: Soziale Welt, Jg. 69, H. 3, S. 252-292. DOI:10.5771/0038-6073-2018-3-252
Abstract
"Der Beitrag befasst sich mit der Frage, welche Einflussfaktoren verschiedene Dimensionen des Stigmabewusstseins Arbeitsloser (Betroffenheit, Umgehung, Entkopplung) erklären können. Für die Analysen wird ein Mixed- Method-Design verwendet, in dem quantitative und qualitative Methoden sequenziell miteinander verknüpft werden. Auf theoretischer Ebene weist das Stigmakonzept von Goffman als sensibilisierendes Konzept der Herleitung der Hypothesen aus dem qualitativen Interviewmaterial den Weg. Die Überprüfung der Hypothesen erfolgt anhand der Daten des Panels ,Arbeitsmarkt und Soziale Sicherung' (PASS). Die Analysen zeigen, dass bei Personen im ALG-II-Bezug die Betroffenheit von negativen Zuschreibungen höher ist als ohne Leistungsbezug oder bei Bezug von ALG I. Wenn Befragte Arbeit einen besonderen Wert zuschreiben, finden sich gleichfalls höhere Werte für die Betroffenheit, Umgehung und Entkopplung. Materielle Deprivation führt im Mittel ebenfalls wie angenommen in allen drei Dimensionen zu höheren Werten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben: welche Merkmale gehören nach Ansicht der Bevölkerung zum notwendigen Lebensstandard? (2018)
Zitatform
Gutfleisch, Tamara & Hans-Jürgen Andreß (2018): Ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben. Welche Merkmale gehören nach Ansicht der Bevölkerung zum notwendigen Lebensstandard? In: Informationsdienst Soziale Indikatoren H. 59, S. 1-7.
Abstract
"Es ist eine sozialpolitisch wichtige Frage, ob sich ein minimaler Lebensstandard definieren lässt, über den man notwendigerweise verfügen muss, um in Deutschland ein gerade noch ausreichendes Leben zu führen. (...) Mit einem im GESIS Panel 2016 geschalteten Messinstrument wollen wir daher die aktuellen Meinungen der Bevölkerung zum notwendigen Lebensstandard in Deutschland erfassen und mit den Daten der Panelbefragung 'Arbeitsmarkt und Soziale Sicherung' (PASS) vergleichen. (...) Im Wesentlichen gehen wir in diesem Beitrag drei Fragen nach: (i) Wie kann man die Einstellungen der Bevölkerung über den notwendigen Lebensstandard erfassen? (ii) Gibt es in der Bevölkerung einen Konsens über das, was den notwendigen Lebensstandard ausmacht? (iii) Wie stabil sind die Einstellungen im Zeitablauf?" (Textauszug, © GESIS)
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Do minimum wages improve self-rated health?: Evidence from a natural experiment (2018)
Hafner, Lucas;Zitatform
Hafner, Lucas (2018): Do minimum wages improve self-rated health? Evidence from a natural experiment. In: L. Hafner (2018): Topics in Health Economics, S. 11-36.
Abstract
In this Chapter I evaluate a labor market reform in Germany. In particular, I analyze whether the introduction of the general minimum wage in 2015 had an effect on self-rated health and labor market outcomes of individuals who were likely affected by the reform. I exploit the plausibly exogenous variation in hourly wages induced by the natural policy experiment and apply di¿erence-in-di¿erence analysis combined with propensity score matching. I use survey-data combined with administrative records which enables me to control for a vast set of possibly confounding variables. I find on average significant improvements of self-rated health for individuals who are affected by the reform. My analysis indicates, that reduced stress, due to a significant reduction of weekly working hours potentially drives this result.
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The relation between personality, informal caregiving, life satisfaction and health-related quality of life: evidence of a longitudinal study (2018)
Zitatform
Hajek, André & Hans-Helmut König (2018): The relation between personality, informal caregiving, life satisfaction and health-related quality of life: evidence of a longitudinal study. In: Quality of life research, Jg. 27, H. 5, S. 1249-1256. DOI:10.1007/s11136-018-1787-6
Abstract
"Personality characteristics of the caregiver might play a role in the relation between informal caregiving and healthrelated quality of life as well as life satisfaction. However, a limited body of research has examined this relation. This study aimed to examine the role personality characteristics of the caregiver might play in the relation between informal caregiving and well-being outcomes using a longitudinal approach.
Data were derived from the large Panel 'Labour Market and Social Security.' This is an annual household survey, which is conducted by order of the Institute for Employment Research covering persons and households registered as residents of Germany. The SF-12 was used to capture health-related quality of life (covering physical and mental health). A short version of the Big Five Inventory (BFI-K) was used to quantify personality factors. Life satisfaction was measured by a single-item measure. Concentrating on these factors, we used data from the third (2008/2009), sixth (2012), and ninth wave (2015). 34,548 observations were used in fixed effects regressions.
Adjusting for various potential confounders, linear fixed effects regressions showed that the onset of informal caregiving reduced life satisfaction (ß = - .14, p < .01), but not physical and mental health. The relation between informal caregiving and life satisfaction was significantly moderated by agreeableness (p < .01).
Findings of the present study emphasized that agreeableness moderates the relationship between informal caregiving and life satisfaction. Measuring personality characteristics of the informal caregiver is important for tailoring interventional strategies in order to increase the benefit of these programs." (Author's abstract, © Springer) ((en)) -
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Pflegende ALG-II-Bezieher finden seltener einen Job (2018)
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Hohmeyer, Katrin & Eva Kopf (2018): Pflegende ALG-II-Bezieher finden seltener einen Job. In: IAB-Forum H. 18.05.2018, o. Sz., 2018-04-17.
Abstract
"Arbeitslosengeld-II-Bezieher, die Angehörige pflegen, befinden sich häufig in einem Dilemma. Etwa die Hälfte von ihnen muss sich nicht nur um ihre pflegebedürftigen Angehörigen kümmern, sondern auch dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Befragungsdaten des Panels "Arbeitsmarkt und soziale Sicherung" geben Aufschluss darüber, inwieweit die Betroffenen diesen Spagat meistern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Of carrots and sticks: The effect of workfare announcements on the job search behaviour and reservation wage of welfare recipients (2018)
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Hohmeyer, Katrin & Joachim Wolff (2018): Of carrots and sticks: The effect of workfare announcements on the job search behaviour and reservation wage of welfare recipients. In: Journal for labour market research, Jg. 52, H. 1, S. 1-23., 2018-09-23. DOI:10.1186/s12651-018-0245-9
Abstract
"The German workfare scheme 'One-Euro-Jobs', which provides additional jobs of public interest for welfare recipients, has a number of different goals. On the one hand, One-Euro-Jobs are intended to increase the participants' employment prospects in the medium term. On the other hand, they can be used to test welfare recipients' willingness to work. We use survey data from the Panel Study 'Labour Market and Social Security' and propensity score matching methods to study the intention-to-treat effect of receiving a One-Euro-Job announcement on job search behaviour, reservation wage and labour market performance of welfare recipients. We find that receiving a One-Euro-Job announcement increases job search activities significantly and decreases the reservation wage for women and individuals who have been employed within the last 4 years, but does not affect the short-term employment probability." (Author's abstract, © Springer-Verlag) ((en))
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Methodenbericht Panel Arbeitsmarkt und Soziale Sicherung PASS: 11. Erhebungswelle - 2017 (Haupterhebung) (2018)
Jesske, Birgit; Schulz, Sabine;Zitatform
Jesske, Birgit & Sabine Schulz (2018): Methodenbericht Panel Arbeitsmarkt und Soziale Sicherung PASS. 11. Erhebungswelle - 2017 (Haupterhebung). (FDZ-Methodenreport 13/2018 (de)), Nürnberg, 160 S. DOI:10.5164/IAB.FDZM.1813.de.v1
Abstract
"Bereits in der letzten Erhebungswelle 10 hat PASS auf die Herausforderung reagiert, dass sich die Zusammensetzung der Zielgruppe der SGBII- Empfänger verändert hat. Ausgelöst durch die verstärkte Flüchtlingszuwanderung seit 2014 in Deutschland finden sich unter den Leistungsempfängern größere Anteile aus arabischsprachigen Herkunftsländern, die über die nächsten Jahre im PASS befragt werden sollen. Dafür wurden in Welle 10 neben dem Einsatz eines arabischen Erhebungsinstruments verschiedene Maßnahmen zur Kontaktierung und Interviewführung getroffen und weiterentwickelt, die in Welle 11 erneut zum Einsatz kamen. Während in Welle 10 ein Oversampling für Neuzugänge ins SGB II mit syrischer und irakischer Nationalität erfolgte, sind syrische/irakische Haushalte in der Auffrischungsstichprobe von Welle 11 auch ohne diese Maßnahme ausreichend vertreten. Die Erfahrungen aus Welle 10 haben gezeigt, dass sich Kontaktierung und Interviewführung aber auch Bearbeitungsergebnisse in dieser Gruppe noch deutlich von der üblichen SGB-II-Stichprobe unterscheiden. Vor dem Hintergrund werden im Methodenbericht Ergebnisse nach Stichprobengruppen getrennt ausgewiesen, so dass sowohl im Panel als auch für die Auffrischungsstichprobe syrische/irakische Haushalte immer eine eigene Gruppe innerhalb der SGB-II-Stichproben bilden.
Der vorliegende Methodenbericht für die Welle 11 beschreibt die Zusammensetzung der Stichprobe aus Bestands- und Auffrischungsadressen (Kapitel 3), die Befragungspersonen der Studie (Kapitel 2) und geht auf die Erhebungsinstrumente ein, die neben den Hauptinstrumenten für Haushalts- und Personen- bzw. Seniorenfragen auch einen Kontaktierungsfragebogen und eine Matrix zur Erfassung der Haushaltszusammensetzung umfassen (Kapitel 4). In Kapitel 5 erfolgt eine ausführliche Beschreibung der Durchführung der Erhebungen sowie eine Dokumentation der Feldergebnisse der Erhebungswelle 11 in Kapitel 6. Kapitel 7 dieses Methodenberichts enthält eine detaillierte Beschreibung über den eingesetzten Interviewerstab und die Qualitätssicherung während der Feldphase.
Der vorliegende Methodenbericht enthält alle Schritte der Haupterhebung der Welle 11. Der Haupterhebung war ein gesonderter Pretest vorgeschaltet. Die Arbeiten und Ergebnisse dieses Pretests sind in einem Pretestbericht gesondert dokumentiert." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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What explains the negative effect of unemployment on health?: An analysis accounting for reverse causality (2018)
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Krug, Gerhard & Andreas Eberl (2018): What explains the negative effect of unemployment on health? An analysis accounting for reverse causality. In: Research in Social Stratification and Mobility, Jg. 55, H. June, S. 25-39., 2018-03-06. DOI:10.1016/j.rssm.2018.03.001
Abstract
"The unemployed are often in poorer health than their employed counterparts. This cross-sectional correlation is often attributed to a causal effect of unemployment on health. Recent research analyzing longitudinal data often supports alternative explanations, such as spurious correlation and/or selection of unhealthy workers into unemployment (i.e., reverse causality). In this paper, we apply a dynamic panel data estimator (system GMM) to account for both unobserved confounders and reverse causality. Despite some evidence for health selection, we still find strong support for the causality thesis. Furthermore, we show that the adverse health effect is partially explained by the loss of self-perceived social status due to unemployment but not by the loss of household income or social contacts." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
