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Dossier

MINT-Berufe

Der Bedarf an hochqualifizierten Fachkräften in Deutschland in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) steigt durch die zunehmende Digitalisierung und Dekarbonisierung seit Jahren. Eine nachhaltige Sicherung des Fachkräftenachwuchses kann u. a. dadurch realisiert werden, die berufliche bzw. akademische Ausbildungen in MINT-Fächern attraktiv zu gestalten, mehr Frauen für MINT-Berufe zu begeistern und die Zuwanderung von Fachkräften mit MINT-Qualifikationen zu vereinfachen.
Dieses Themendossier bietet aktuelle wissenschaftliche Literatur zum Thema MINT Berufsfelder. Im Filter „Autorenschaft“ können Sie auf IAB-(Mit-)Autorenschaft eingrenzen.
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  • Literaturhinweis

    Der Arbeitsmarkt für IKT-Berufe im Kontext der Transformation (2023)

    Zitatform

    (2023): Der Arbeitsmarkt für IKT-Berufe im Kontext der Transformation. (Berichte: Arbeitsmarkt kompakt / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, 24 S.

    Abstract

    "Die Zahl der erwerbstätigen IKT-Fachleute ist 2022 auf 1,45 Millionen gestiegen. Der Anstieg geht vor allem auf die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zurück. Die Statistik weist hier 2022 rund eine Million IKT-Fachleute aus. Das waren 8 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Nachfrage nach IKT-Fachleuten bewegt sich, gemessen am Bestand der 2022 gemeldeten Arbeitsstellen, auf Höchstniveau. Mit 24.000 Jobangeboten überstieg der Stellenbestand den des Vorjahres um gut ein Viertel. Bereits seit Jahren sind ausgeprägte Engpässe vor allem bei der Besetzung von Stellen in der Softwareentwicklung auszumachen. Die Zahl der Arbeitslosen, die eine IKT-Tätigkeit anstreben, ist gegenüber dem Vorjahr um 8 Prozent auf 27.000 gesunken. Mit einer Arbeitslosenquote von 2,7 Prozent fällt sie sehr gering aus. Die Zahl der Studierenden hat kontinuierlich zugenommen. Insgesamt verzeichnete der Studienbereich Informatik im 2021/22 rund 252.000 Studierende. Das waren 3 Prozent mehr als im Jahr zuvor und 59 Prozent mehr als noch 2012. Gleichzeitig wurde ein neuer Höchststand im Studienfach Informatik erreicht. Der wachsende Personalbedarf in IKT-Berufen ist auch am Ausbildungsmarkt gut erkennbar: Fast 20.000 Ausbildungsverträge wurden 2022 neu abgeschlossen. Das waren 3 Prozent mehr als vor der Corona Pandemie und fast die Hälfte mehr als vor zehn Jahren" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Quarterly Review of Employment and Social Developments in Europe (ESDE) - April 2023 (2023)

    Zitatform

    (2023): Quarterly Review of Employment and Social Developments in Europe (ESDE) - April 2023. (Employment and social developments in Europe : Quarterly review), Luxembourg, 25 S.

    Abstract

    "The thematic part of this review focuses on gender segregation in science, technology, engineering and mathematics (STEM) and healthcare occupations across EU Member States. This is an important topic in the context of the upcoming European Year of Skills, because gender segregation can both limit the efficiency of matching labour supply with demand and results in suboptimal use of women’s and men’s talents. The thematic focus shows that both STEM and healthcare occupations are heavily gender segregated in nearly all Member States. It highlights that in many countries, much of the existing segregation is explained by the fact that female and male workers tend to hold qualifications in different study fields – this applies particularly in the case of STEM occupations. Finally, it demonstrates that in most Member States, desegregation offers an important opportunity to attract new workers into STEM and healthcare occupations facing shortages." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    MINT-Herbstreport 2022: MINT sichert Zukunft (2022)

    Anger, Christian; Betz, Juli; Kohlisch, Enno; Plünnecke, Axel;

    Zitatform

    Anger, Christian, Juli Betz, Enno Kohlisch & Axel Plünnecke (2022): MINT-Herbstreport 2022. MINT sichert Zukunft. (IW-Gutachten), Köln, 133 S.

    Abstract

    "Nach einem coronabedingtem Rückgang im Jahr 2020 ist die MINT-Lücke in den letzten zwei Jahren wieder deutlich angestiegen und zeigt hohe Engpässe auf. Im Oktober 2022 lagen in den MINT-Berufen insgesamt rund 502.200 zu besetzende Stellen vor." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    MINT gewinnt: Hohe Löhne in den MINT-Berufen (2022)

    Anger, Christina; Plünnecke, Axel;

    Zitatform

    Anger, Christina & Axel Plünnecke (2022): MINT gewinnt: Hohe Löhne in den MINT-Berufen. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2022,106), Köln, 3 S.

    Abstract

    "Die Nachfrage nach MINT-Kräften wird in den nächsten Jahren aufgrund der Digitalisierung und der Dekarbonisierung weiter steigen. Hinzu kommt ein zunehmender demografischer Ersatzbedarf. Um durch Berufs- und Studienorientierung mehr Fachkräfte zu gewinnen, können die guten Arbeitsbedingungen in den MINT-Berufen eine wichtige Rolle spielen. Diese zeigen sich an überdurchschnittlich hohen Löhnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    MINT-Frühjahrsreport 2022: Deutschland fehlen 320.600 MINT-Arbeitskräfte: Demografie, Dekarbonisierung und Digitalisierung erhöhen MINT-Bedarf – Zuwanderung stärkt MINT-Fachkräfteangebot und Innovationskraft : Gutachten für BDA, Gesamtmetall und MINT Zukunft schaffen (2022)

    Anger, Christina; Koppel, Oliver; Kohlisch, Enno; Plünnecke, Axel;

    Zitatform

    Anger, Christina, Enno Kohlisch, Oliver Koppel & Axel Plünnecke (2022): MINT-Frühjahrsreport 2022: Deutschland fehlen 320.600 MINT-Arbeitskräfte. Demografie, Dekarbonisierung und Digitalisierung erhöhen MINT-Bedarf – Zuwanderung stärkt MINT-Fachkräfteangebot und Innovationskraft : Gutachten für BDA, Gesamtmetall und MINT Zukunft schaffen. (IW-Gutachten), Köln, 134 S.

    Abstract

    "Die MINT-Arbeitskräftelücke steigt auf einen April-Rekordwert in Höhe von 320.600 fehlenden MINT-Arbeitskräften. Ohne erste Erfolge bei der Zuwanderung würde die Lücke bei über 600.000 liegen. Die größten Engpässe bestehen in den Bereichen Energie/Elektro und IT." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Nevertheless She Persisted? Gender Peer Effects in Doctoral STEM Programs (2022)

    Bostwick, Valerie; Weinberg, Bruce;

    Zitatform

    Bostwick, Valerie & Bruce Weinberg (2022): Nevertheless She Persisted? Gender Peer Effects in Doctoral STEM Programs. In: Journal of labor economics, Jg. 40, H. 2, S. 397-436. DOI:10.1086/714921

    Abstract

    "We study the effects of peer gender composition in STEM doctoral programs on persistence and degree completion. Leveraging unique new data and quasi-random variation in gender composition across cohorts within programs, we show that women entering cohorts with no female peers are 11.7pp less likely to graduate within 6 years than their male counterparts. A 1 sd increase in the percentage of female students differentially increases women’s probability of on-time graduation by 4.4pp. These gender peer effects function primarily through changes in the probability of dropping out in the first year of a Ph.D. program." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    ICT-Fachkräftesituation: Bedarfsprognose 2030 (2022)

    Braun-Dubler, Nils;

    Zitatform

    Braun-Dubler, Nils (2022): ICT-Fachkräftesituation: Bedarfsprognose 2030. Bern ; Basel, 57 S.

    Abstract

    "Der Fachkräftemangel im branchenübergreifenden Berufsfeld der Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT) betrifft die gesamte Schweizer Wirtschaft. Der nationale Verband ICT‐Berufsbildung Schweiz untersucht seit 2010 im zweijährlichen Turnus die Entwicklung der ICT‐Fachkräftesituation, unter anderem nach Berufskategorien, Branchen und geografischer Verortung. Die neue Studie «ICT-Fachkräftesituation | Bedarfsprognose 2030» analysiert wiederum die aktuelle Lage und beziffert den zusätzlichen Fachkräftebedarf im Berufsfeld ICT sowie den daraus resultierenden Bildungsbedarf bis ins Jahr 2030. Erstmals wird auch die Lehrstellenquote eruiert, die für die langfristige Sicherung des ICT-Fachkräftenachwuchses nötig ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Digitalisierung der Wirtschaft in Deutschland : Kompetenzbarometer: Fachkräftesituation in Digitalisierungsberufen – Beschäftigungsaufbau und Fachkräftemangel: Eine Studie im Projekt (Nr. 3/19) „Entwicklung und Messung der Digitalisierung der Wirtschaft am Standort Deutschland“ im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) (2022)

    Burstedde, Alexander;

    Zitatform

    Burstedde, Alexander (2022): Digitalisierung der Wirtschaft in Deutschland : Kompetenzbarometer: Fachkräftesituation in Digitalisierungsberufen – Beschäftigungsaufbau und Fachkräftemangel. Eine Studie im Projekt (Nr. 3/19) „Entwicklung und Messung der Digitalisierung der Wirtschaft am Standort Deutschland“ im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK). 35 S.

    Abstract

    "Digitalisierungsberufe umfassen Kompetenzprofile, die benötigt werden, um neue digitale Schlüsseltechnologien herzustellen oder durch vertiefte technische Kenntnisse und Fertigkeiten, deren Nutzung und Verbreitung zu ermöglichen. Die vorliegende Studie untersucht die Fachkräftesituation in den Digitalisierungsberufen auf Basis von Daten der Bundesagentur für Arbeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Technology adoption and specialized labor (2022)

    Carroni, Elias; Delogu, Marco; Pulina, Giuseppe;

    Zitatform

    Carroni, Elias, Marco Delogu & Giuseppe Pulina (2022): Technology adoption and specialized labor. (Cahiers d'etudes / Banque Centrale du Luxembourg 165), Luxembourg, 23 S.

    Abstract

    "Empirical evidence identifies shortages of specialized labor as one of the main obstacles to technology adoption. In this paper, we explain this phenomenon by developing a model in which firms require specialized labor to produce with a new (more efficient) technology. We assume that the cost of specializing labor increases with the efficiency gains that can be attained through the new technology. This reveals two opposing effects on the endogenous share of specialized labor. On the one hand, there is a wage effect by which efficiency gains widen the wage gap between specialized and unspecialized workers, raising the share of specialized labor. On the other hand, there is a learning effect by which efficiency gains increase specialization costs, reducing the share of specialized labor. We show the learning effect will dominate when firms have sufficient market power." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    LGBTQ@NASA and Beyond: Work Structure and Workplace Inequality among LGBTQ STEM Professionals (2022)

    Cech, Erin A. ; Waidzunas, Tom ;

    Zitatform

    Cech, Erin A. & Tom Waidzunas (2022): LGBTQ@NASA and Beyond: Work Structure and Workplace Inequality among LGBTQ STEM Professionals. In: Work and occupations, Jg. 49, H. 2, S. 187-228. DOI:10.1177/07308884221080938

    Abstract

    "Scholars are just beginning to understand how organizational processes shape LGBTQ workplace inequality. Using multimethod data from STEM professionals, this article examines how one such factor—the way work tasks are structured within organizations—may impact LGBTQ workers’ experiences of marginalization and devaluation. Through interviews with STEM professionals at two NASA space flight centers with different work structures, we find that LGBTQ professionals at the NASA center where work is organized in dynamic project-based teams experienced less inclusive and respectful interactions with colleagues, in part because they had to rapidly establish credibility and develop new status management strategies each time they were shuffled into new teams. The stability of the traditional unit-based structure at the other NASA center, by contrast, allowed LGBTQ professionals time to navigate status management and build trust. This stability also facilitated LGBTQ community building. Analysis of survey data of over 14,000 US STEM professionals (594 who identify as LGBTQ) corroborates this work structure pattern: LGBTQ professionals across STEM disciplines and employment sectors working in dynamic project-based teams were more likely to report interpersonal marginalization and devaluation than LGBTQ professionals who worked in traditional unit-based structures. These findings highlight work structure as an important mechanism of LGBTQ inequality that demands further investigation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Counter-stereotypical female role models and women's occupational choices (2022)

    Chhaochharia, Vidhi ; Niessen-Ruenzi, Alexandra ; Du, Mengqiao ;

    Zitatform

    Chhaochharia, Vidhi, Mengqiao Du & Alexandra Niessen-Ruenzi (2022): Counter-stereotypical female role models and women's occupational choices. In: Journal of Economic Behavior & Organization, Jg. 196, S. 501-523. DOI:10.1016/j.jebo.2022.02.009

    Abstract

    "This paper examines the relation between counter-stereotypical female role models and women's labor supply and occupational choices. Using hand-collected data from Gallup surveys that cover more than 50 years, we create a direct measure of counter-stereotypical female role models based on the fraction of local survey respondents who state that they admire famous women in business, politics, or science. We show that admiring counter-stereotypical female role models is associated with more women participating in the labor market, working in male-dominated and STEM industries, and taking managerial positions, which eventually alleviates the gender pay gap." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2022 Elsevier) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Gender Differences in STEM Persistence after Graduation (2022)

    Delaney, Judith M. ; Devereux, Paul J. ;

    Zitatform

    Delaney, Judith M. & Paul J. Devereux (2022): Gender Differences in STEM Persistence after Graduation. In: Economica, Jg. 89, H. 356, S. 862-883. DOI:10.1111/ecca.12437

    Abstract

    "Much attention is focused on finding ways to encourage females to study STEM in school and college, but what actually happens once women complete a STEM degree? We use the UK Quarterly Labour Force Survey to trace out gender differences in STEM persistence over the career. We find a continuous process whereby women are more likely to exit STEM than men. Among STEM undergraduate degree holders, women are more likely to obtain a non-STEM master's degree. After entering the labour market, there is a gradual outflow of females during the first 15 years post-graduation, so that females are about 20 percentage points less likely to work in STEM than men. Conditional on leaving STEM, females are more likely to enter the education and health sectors, while males are more likely to enter the business sector, and this can partly explain the gender pay gap for STEM graduates. Overall, our results suggest that policies that aim to increase the proportion of females studying STEM may have less effect than expected due to the lower attachment of females to STEM after graduation. Such policies may need to be augmented with efforts to tackle the greater propensity of females to exit STEM throughout the career." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Zuwanderung aus Indien: Ein großer Erfolg für Deutschland: Entwicklung und Bedeutung für die Fachkräftesicherung (2022)

    Geis-Thöne, Wido;

    Zitatform

    Geis-Thöne, Wido (2022): Zuwanderung aus Indien: Ein großer Erfolg für Deutschland. Entwicklung und Bedeutung für die Fachkräftesicherung. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2022,01), Köln, 35 S.

    Abstract

    "Mit dem Ausscheiden der Babyboomer aus dem Arbeitsmarkt ist Deutschland in den nächsten Jahren in zunehmendem Maße auf Fachkräfte auf dem Ausland angewiesen, um seine wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zu stabilisieren. Überdies ist davon auszugehen, dass die neuen EU-Mitgliedsländer als Herkunftsregion an Bedeutung verlieren werden, da sie vom demografischen Wandel ebenfalls stark betroffen sind. Gleichzeitig zeigt die Erfahrung, dass mit Blick auf die Fachkräftesicherung nicht jede Form der Zuwanderung gleich erfolgreich ist. Einen besonders großen Beitrag leisten hier Personen aus Indien. Im März 2021 arbeiteten 57,6 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten Inder in Deutschland in Spezialisten- oder Expertentätigkeiten, die typischerweise ein Hochschulstudium oder einen Fortbildungsabschluss, wie den Meister, voraussetzen. Hingegen betrug der entsprechende Anteil bei allen Ausländern nur 16,5 Prozent und bei den Inländern 28,3 Prozent. Besonders stark vertreten waren sie bei den von Fachkräfteengpässen besonders betroffen Expertentätigkeiten im MINT-Bereich, wo ihr Anteil mit 1,3 Prozent rund siebenmal so hoch lag wie bei der Gesamtbeschäftigung. Betrachtet man die Entwicklung der Zuwanderung aus Indien,zeigt sich in den letzten Jahren ein dynamischer Anstieg. So ist die Zahl der Personen mit indischer Staatsangehörigkeit in Deutschland zwischen den Jahren 2010 und 2020 von 48.000 auf 151.000 angewachsen und ihr Anteil an der gesamten ausländischen Bevölkerung von 0,7 Prozent auf 1,6 Prozent gestiegen. Dabei haben sich auch die Zugangswege deutlich verschoben. Kamen die Inder zu Beginn des Jahrzehnts vorwiegend im Rahmen der Erwerbszuwanderung, absolviert inzwischen ein bedeutender Teil von ihnen (zunächst) ein Hochschulstudium in Deutschland. Dies ist durchaus zu begrüßen, da die Qualifikationen so passgenauer den Anforderungen des deutschen Arbeitsmarkts entsprechen und sich Deutschland an den Investitionen in die Ausbildung beteiligt. Die Gefahr eines BrainDrains besteht allerdings auch bei der Zuwanderung vollständig ausgebildeter Personen nicht. Mit allein rund 44,8 Millionen hochqualifizierten Personen im Alter zwischen 25 und 34 Jahren ist die Fachkräftebasis in Indien so groß, dass auch aus deutscher Sicht sehr starke Wanderungsbewegungen kaum ins Gewicht fallen. Dass sich die Zuwanderung aus Indien in den letzten Jahren so positiv entwickelt hat, ist keinesfalls selbstverständlich. Vielmehrsteht Deutschland hier in einer starken Konkurrenz mit den angelsächsischen Ländern, die mit der englischen Sprache und starken indischstämmigen Communities zwei große Vorteile haben. Ein wichtiger Faktor dürfte, neben einem zunehmend positiveren Deutschlandbild in der Welt, die gezielte Ansprache zuwanderungsinteressierter Personen in Indien insbesondere durch die Onlineplattform "Make it in Germany" gewesen sein. Diese Aktivitäten sollten noch weiter ausgebaut werden. Auf längere Sicht wäre es sinnvoll einen sehr großen Teil von einem Drittel und mehr der in Deutschland benötigten Zuwanderer aus Indien zu gewinnen, da der Anteil Indiens an der Weltbevölkerung im Alter von 15 bis 24 Jahren bei 20,5 Prozent liegt und das Land anders als China, das mit 14,0 Prozent an zweiter Stelle folgt, derzeit noch demografiestark ist. Dabei sollte auch darauf hingewirkt werden, dass sich die Wanderungsströme nicht stark auf einzelne Regionen und soziale Gruppen in Indien konzentrieren, sondern vielfältige deutsch-indische soziale Netzwerke und indische Gemeinschaften in Deutschland entstehen. So lassen sich insbesondere auch die Auswirkungen wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Verschiebungen in Indien auf die Wanderungsströme minimieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Berufe mit den aktuell größten Fachkräftelücken (2022)

    Hickmann, Helen ; Koneberg, Filiz ;

    Zitatform

    Hickmann, Helen & Filiz Koneberg (2022): Die Berufe mit den aktuell größten Fachkräftelücken. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2022,67), Köln, 3 S.

    Abstract

    "Der Mangel an qualifizierten Arbeitskräften lähmt die deutsche Wirtschaft. Besonders betroffen sind Berufe in den Bereichen Sozialarbeit, Erziehung und Pflege. Zudem fehlt viel Personal im Handwerk und bei IT-Experten. Auffällig ist, dass die Berufe mit dem größten Fachkräftemangel ein sehr ungleiches Geschlechterverhältnis unter den Beschäftigten aufweisen." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Should I stay or should I go? Frauen arbeiten nach einem MINT-Studium seltener in einem MINT-Beruf als Männer (Serie "Frauen in MINT-Berufen") (2022)

    Hild, Judith; Kramer, Anica;

    Zitatform

    Hild, Judith & Anica Kramer (2022): Should I stay or should I go? Frauen arbeiten nach einem MINT-Studium seltener in einem MINT-Beruf als Männer (Serie "Frauen in MINT-Berufen"). In: IAB-Forum H. 17.03.2022 Nürnberg, 2022-03-08. DOI:10.48720/IAB.FOO.20220317.01

    Abstract

    "Absolut studieren heute dreimal mehr Frauen ein Fach aus dem Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) als noch vor 20 Jahren. Zugleich entscheiden sich Frauen nach einem abgeschlossenen MINT-Studium seltener als Männer dafür, tatsächlich einen MINT-Beruf zu ergreifen. Dies dürfte auch an fehlenden Rollenvorbildern und unklaren Berufsvorstellungen liegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Lassen sich durch mehr Mathematikunterricht auch mehr junge Frauen für MINT-Berufe gewinnen? (Serie "Frauen in MINT-Berufen") (2022)

    Hild, Judith; Kramer, Anica;

    Zitatform

    Hild, Judith & Anica Kramer (2022): Lassen sich durch mehr Mathematikunterricht auch mehr junge Frauen für MINT-Berufe gewinnen? (Serie "Frauen in MINT-Berufen"). In: IAB-Forum H. 28.04.2022 Nürnberg, 2022-04-25. DOI:10.48720/IAB.FOO.20220428.01

    Abstract

    "Mehr Mathematikunterricht in der gymnasialen Oberstufe führt dazu, dass männliche Jugendliche später häufiger MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) studieren und MINT-Berufe ergreifen – nicht aber junge Frauen. Um auch diese zu motivieren, reichen Reformen am Ende der Schulzeit, die sich auf die Vermittlung von mathematischem Wissen fokussieren, nicht aus." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Fachkräftesituation in IT-Berufen (2022)

    Jansen, Anika ;

    Zitatform

    Jansen, Anika (2022): Die Fachkräftesituation in IT-Berufen. (KOFA kompakt / Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung 2022,02), Köln, 5 S.

    Abstract

    "Den IT-Berufen kommt bei der Gestaltung des digitalen Wandels eine zentrale Bedeutung zu. Nicht zuletzt durch die Corona-Pandemie und die verstärkte Nutzung von digitalen Formaten, haben die IT-Kompetenzen für die Unternehmen noch einmal an Bedeutung gewonnen. Für die anhaltend hohe Nachfrage nach IT-Fachkräften gibt es nicht genügend passend qualifizierte Arbeitskräfte. Der vorliegende KOFA Kompakt gibt einen Überblick über die Arbeitsmarktentwicklung in den IT-Berufen und zeigt die aktuelle Fachkräftesituation auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Fachkräftesituation in Metall- und Elektroberufen (2022)

    Malin, Lydia ; Köppen, Robert; Jansen, Anika ;

    Zitatform

    Malin, Lydia, Anika Jansen & Robert Köppen (2022): Fachkräftesituation in Metall- und Elektroberufen. (KOFA-Studie / Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung 2023,01), Köln, 51 S.

    Abstract

    "In der aktuellen Studie hat das KOFA die Fachkräftesituation in für die Metall- und Elektroindustrie relevanten Berufen analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass in diesen Berufen zwischen Juli 2021 und Juni 2022 bundesweit gut 110.000 Fachkräfte fehlten. Potenziale für die Fachkräftesicherung in diesem Berufen zeigen sich bei der Beschäftigung von Quereinsteigern sowie durch die Nachqualifizierung von (arbeitslosen) An- und Ungelernten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The Effects of Professor Gender on the Postgraduation Outcomes of Female Students (2022)

    Mansour, Hani ; Wozny, Nathan N.; Rees, Daniel I. ; Rintala, Bryson M.;

    Zitatform

    Mansour, Hani, Daniel I. Rees, Bryson M. Rintala & Nathan N. Wozny (2022): The Effects of Professor Gender on the Postgraduation Outcomes of Female Students. In: ILR review, Jg. 75, H. 3, S. 693-715. DOI:10.1177/0019793921994832

    Abstract

    "Although women earn approximately 50% of science, technology, engineering, and math (STEM) bachelor’s degrees, more than 70% of scientists and engineers are men. The authors explore a potential determinant of this STEM gender gap using newly collected data on the career trajectories of United States Air Force Academy students. Specifically, they examine the effects of being assigned female math and science professors on occupation choice and postgraduate education. The results indicate that, among high-ability female students, being assigned a female professor leads to substantial increases in the probability of working in a STEM occupation and the probability of receiving a STEM master’s degree." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Is there a “STEM Personality” in Germany? Linking Personality Traits with STEM Occupational Aspirations in German Secondary Education (2022)

    Minor, Ralf; Leuze, Kathrin ; Winkler, Ellen;

    Zitatform

    Minor, Ralf, Kathrin Leuze & Ellen Winkler (2022): Is there a “STEM Personality” in Germany? Linking Personality Traits with STEM Occupational Aspirations in German Secondary Education. In: International Journal of Gender, Science and Technology, Jg. 15, H. 3, S. 264-291.

    Abstract

    "Across countries, young women are less likely to aspire to STEM occupations (science, technology, engineering, and mathematics) than young men. Since STEM occupations often entail higher wages, it remains important for researchers to explain gender differences in STEM. In this paper, we examine whether students’ personality traits (Big Five) are associated with expressing preferences for STEM in German secondary education. To examine how girls and boys in secondary education match self-concepts of their personalities with beliefs about shared images of STEM occupations, we generate hypotheses based on Gottfredson’s (1981) theory of Circumscription and Compromise. Associations between personality traits and STEM aspirations are examined by multinomial logistic regression for a cohort of ninth graders from the German National Educational Panel Study (NEPS). The results show that personality traits are differently related to subdomains within STEM occupations, particularly for young women. Increases in all traits lower pupils’ likelihood of aspiring to scientific occupations and lower the likelihood of aspiring to technology aspirations. Despite the small and mostly insignificant effects, our results highlight the gendered processes of occupational formation at this age and underscore the relevance of providing more differentiated vocational guidance by gender and STEM domain." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Women in Fintech: As Leaders and Users (2022)

    Ogawa, Sumiko; Khera, Purva; Sahay, Ratna ; Vasishth, Mahima;

    Zitatform

    Ogawa, Sumiko, Purva Khera, Mahima Vasishth & Ratna Sahay (2022): Women in Fintech. As Leaders and Users. (IMF working paper 2022,140), Washington, DC, 27 S.

    Abstract

    "While digital financial services have made access to finance easier, faster, and less costly, helping to broaden digital financial inclusion, its impact on gender gaps varies across countries. Moreover, women leaders in the fintech industry, although growing, remain scarce. This paper explores the interaction between 'women' and 'fintech' by examining: (i) the role of women leaders on firm-level performance in the fintech industry; and (ii) the determinants of gender gaps in the usage of digital services to better understand the cross-country differences. Results indicate that greater gender diversity in the executive board is associated with better performance of fintech firms. With regard to determinants of the gender gaps in the usage of digital financial services, we find that higher financial and digital literacy of women is associated with lower gender gaps in digital financial inclusion, and that socio-cultural factors also play a key role." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Mind the gender gap: the impact of university education on the entrepreneurial entry of female and male STEM graduates (2022)

    Piva, Evila ; Rovelli, Paola ;

    Zitatform

    Piva, Evila & Paola Rovelli (2022): Mind the gender gap: the impact of university education on the entrepreneurial entry of female and male STEM graduates. In: Small business economics, Jg. 59, H. 1, S. 143-161. DOI:10.1007/s11187-021-00525-1

    Abstract

    "Women are consistently underrepresented among graduate entrepreneurs. This is especially true among the entrepreneurs who graduate in STEM fields. Here, we aim at identifying factors that reduce/enlarge the gender imbalance in entrepreneurship among STEM graduates. In particular, we explore the underinvestigated association between university education in STEM fields and entrepreneurial entry of recent female and male graduates considering graduates' whole university curriculum. Our analyses on the graduates who obtained a Master of Science degree in the 2005–2009 period from Politecnico di Milano reveal that training in economics and management reduces the gender imbalance in entrepreneurial entry among STEM recent graduates. The gap is instead larger among the graduates who attended courses that aggregate students from different STEM fields or did an internship." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The Long-Lasting Effects of Schooling: Estimating the Effects of Science and Math Identity in High School on College and Career Outcomes in STEM (2022)

    Quintana, Rafael ; Saatcioglu, Argun ;

    Zitatform

    Quintana, Rafael & Argun Saatcioglu (2022): The Long-Lasting Effects of Schooling: Estimating the Effects of Science and Math Identity in High School on College and Career Outcomes in STEM. In: Socius, Jg. 8, S. 1-14. DOI:10.1177/23780231221115405

    Abstract

    "A growing body of research suggests that the beliefs, interests, expectations and other attitudes acquired early in life play a critical role in shaping individuals’ career trajectories. Yet the causal pathways connecting early-acquired attitudes and future outcomes are not well understood. In this study, the authors argue that a plausible way to understand this relationship is by postulating a direct effect of early-acquired attitudes on future outcomes that is not mediated by more recent values of these attitudes. This effect is referred to as the controlled direct effect. Using a nationally representative sample, the authors implement inverse probability–weighted marginal structural models to estimate the controlled direct effect of math and science identity beliefs in ninth grade on career and college outcomes in science, technology, engineering, and mathematics (STEM). The results suggest that identifying with science or math in school increases the odds of enrolling in a STEM major in college as well expecting to have a STEM career." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    IT-Fachkräfte - selbstgemachte Mangelware (2022)

    Riefler, Melisande;

    Zitatform

    Riefler, Melisande (2022): IT-Fachkräfte - selbstgemachte Mangelware. (DUZ Spotlight – Gute Praxis international 2022,11), Gütersloh, 55 S.

    Abstract

    "Das Informatikstudium zählt zu den am stärksten nachgefragten Studiengängen in Deutschland. Doch ein aktueller DatenCHECK des CHE für den Bereich Informatik zeigt geringe Frauen- und Abschlussquoten. Beides sorgt auch dafür, dass die Nachfrage nach IT-Spezialist*innen in Deutschland nicht gedeckt werden kann. Dass die Ausbildung zum oder zur Software-Entwickler*in auch komplett anders verlaufen kann, zeigt ein Beitrag des CHE im Rahmen der Reihe DUZ Spotlight in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift DUZ. Im Mittelpunkt stehen die internationalen Programmierschule 42 sowie die CODE University of Applied Sciences in Berlin." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    DatenCHECK 3/2022
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    Wer entwickelt und produziert unsere Chips von morgen?: Impulse gegen einen besonders brisanten Fachkräftemangel (2022)

    Tauchnitz, Tina; Wuchrer, Roland;

    Zitatform

    Tauchnitz, Tina & Roland Wuchrer (2022): Wer entwickelt und produziert unsere Chips von morgen? Impulse gegen einen besonders brisanten Fachkräftemangel. (iit-kompakt / Institut für Innovation und Technik 2022,08), Berlin, 6 S.

    Abstract

    "Halbleiterchips sind systemrelevant: Ohne sie ist die Digitalisierung und Elektrifizierung von Industrie und Gesellschaft unmöglich. Nachdem lange maßgebliche Anteile der Produktion ins Ausland abgewandert sind, soll jetzt die Halbeiterfertigung und damit ein Großteil der Wertschöpfung zurück nach Deutschland und Europa gebracht werden. Doch wer entwickelt und produziert die in Zukunft benötigen Chips, wenn schon jetzt die Suche nach qualifiziertem Fachpersonal die Personalabteilungen der Branche herausfordert? Nach dem Start der Serie mit iit-kompakt Nr. 1, bei dem der Fokus auf den unterschiedlichen Geschwindigkeiten bei der Entwicklung von Technologien und Software im Vordergrund stand, erweitert diese Publikation den Fokus auf Hintergründe zum Fachkräftemangel in den Hochtechnologien und bietet Impulse für Lösungsansätze." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Tech-Angestellte. Eine arbeitssoziologische Perspektive (2022)

    Ziegler, Alexander ;

    Zitatform

    Ziegler, Alexander (2022): Tech-Angestellte. Eine arbeitssoziologische Perspektive. In: Arbeits- und industriesoziologische Studien, Jg. 15, H. 1, S. 104-124.

    Abstract

    "In immer mehr Unternehmen arbeitet eine wachsende Zahl hochqualifizierter Beschäftigter an der Entwicklung und dem Betrieb von Informationstechnik. Waren die Arbeitswelten und Bewusstseinsformen dieser IT-Angestellten in der New Economy in den Fokus der arbeitssoziologischen Diskussion gerückt, ließ das Interesse daran nach dem Platzen der Dot.com-Blase wieder nach. Auch in der aktuellen Debatte zu Digitalisierung und Arbeit tauchen sie entgegen der immer weiter steigenden Bedeutung ihrer Erzeugnisse in Wirtschaft und Gesellschaft bisher nur selten auf. Unter diesen Vorzeichen zielt der Aufsatz darauf, die Spur der IT-Angestellten wieder aufzunehmen und die Forschung dazu weiterzuführen. Im Zentrum steht die Entwicklung einer arbeitssoziologischen Perspektive auf die Arbeitspraxis jener Gruppe von Hochqualifizierten, welche die Internetanwendungen in Tech-Unternehmen entwickeln und betreiben, immer weitere Branchen umgestalten und mittlerweile als ‚tech worker' öffentlich in Erscheinung treten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Gender stereotypes about interests start early and cause gender disparities in computer science and engineering (2021)

    Allison, Master; Meltzoff, N. Andrew; Sapna, Cheryan;

    Zitatform

    Allison, Master, N. Andrew Meltzoff & Cheryan Sapna (2021): Gender stereotypes about interests start early and cause gender disparities in computer science and engineering. In: Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America, Jg. 118, H. 48. DOI:10.1073/pnas.2100030118

    Abstract

    "Societal stereotypes depict girls as less interested than boys in computer science and engineering. We demonstrate the existence of these stereotypes among children and adolescents from first to 12th grade and their potential negative consequences for girls’ subsequent participation in these fields. Studies 1 and 2 (n = 2,277; one preregistered) reveal that children as young as age six (first grade) and adolescents across multiple racial/ethnic and gender intersections (Black, Latinx, Asian, and White girls and boys) endorse stereotypes that girls are less interested than boys in computer science and engineering. The more that individual girls endorse gender-interest stereotypes favoring boys in computer science and engineering, the lower their own interest and sense of belonging in these fields. These gender-interest stereotypes are endorsed even more strongly than gender stereotypes about computer science and engineering abilities. Studies 3 and 4 (n = 172; both preregistered) experimentally demonstrate that 8- to 9-y-old girls are significantly less interested in an activity marked with a gender stereotype (“girls are less interested in this activity than boys”) compared to an activity with no such stereotype (“girls and boys are equally interested in this activity”). Taken together, both ecologically valid real-world studies (Studies 1 and 2) and controlled preregistered laboratory experiments (Studies 3 and 4) reveal that stereotypes that girls are less interested than boys in computer science and engineering emerge early and may contribute to gender disparities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    MINT-Herbstreport 2021: Mehr Frauen für MINT gewinnen – Herausforderungen von Dekarbonisierung, Digitalisierung und Demografie meistern (2021)

    Anger, Christina; Kohlisch, Enno; Plünnecke, Axel;

    Zitatform

    Anger, Christina, Enno Kohlisch & Axel Plünnecke (2021): MINT-Herbstreport 2021. Mehr Frauen für MINT gewinnen – Herausforderungen von Dekarbonisierung, Digitalisierung und Demografie meistern. (IW-Gutachten), Köln, 140 S.

    Abstract

    "Im Oktober 2021 lagen in den MINT-Berufen insgesamt rund 460.900 zu besetzende Stellen vor. Gleichzeitig waren bundesweit 186.984 Personen arbeitslos gemeldet, die gerne einem MINT-Erwerbsberuf nachgehen würden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    MINT-Frühjahrsreport 2021: MINT-Engpässe und Corona-Pandemie: von den konjunkturellen zu den strukturellen Herausforderungen : Gutachten für BDA, BDI, MINT Zukunft schaffen und Gesamtmetall (2021)

    Anger, Christina; Plünnecke, Axel; Kohlisch, Enno; Koppel, Oliver;

    Zitatform

    Anger, Christina, Enno Kohlisch, Oliver Koppel & Axel Plünnecke (2021): MINT-Frühjahrsreport 2021: MINT-Engpässe und Corona-Pandemie. Von den konjunkturellen zu den strukturellen Herausforderungen : Gutachten für BDA, BDI, MINT Zukunft schaffen und Gesamtmetall. Köln, 131 S.

    Abstract

    "Im April 2021 lagen in den MINT-Berufen insgesamt rund 359.900 zu besetzende Stellen vor. Gleichzeitig waren bundesweit 228.500 Personen arbeitslos gemeldet, die gerne einem MINT-Erwerbsberuf nachgehen würden. Daraus lässt sich in einem ersten Schritt im Rahmen einer unbereinigten Betrachtung ableiten, dass über sämtliche Anforderungsniveaus bundesweit mindestens 131.400 offene Stellen in MINT-Berufen nicht besetzt werden konnten. Unter Berücksichtigung des qualifikatorischen Mismatches resultiert für April 2021 eine über sämtliche 36 MINT-Berufskategorien aggregierte Arbeitskräftelücke in Höhe von 145.100 Personen. Mit 72.000 Personen bilden die MINT-Expertenberufe die größte Engpassgruppe, gefolgt von 60.200 Personen im Segment der MINT-Facharbeiterberufe sowie 13.000 im Segment der Spezialisten- beziehungsweise Meister- und Technikerberufe." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Frauen in technischen Ausbildungen und Berufen: Fokus auf förderliche Ansätze (2021)

    Bergmann, Nadja; Lachmayr, Norbert; Mayerl, Martin; Pretterhofer, Nicolas;

    Zitatform

    Bergmann, Nadja, Norbert Lachmayr, Martin Mayerl & Nicolas Pretterhofer (2021): Frauen in technischen Ausbildungen und Berufen. Fokus auf förderliche Ansätze. (AMS-Report / Arbeitsmarktservice Österreich 157/158), Wien, 224 S.

    Abstract

    "Der ungleiche Anteil an Frauen und Männern in handwerklichen/technischen Berufen ist ein beharrliches Phänomen. Geschlechterstereotype, die geschlechtsbezogene Konnotation von Berufen und Berufsgruppen sowie durch Inszenierung von Geschlechtszugehörigkeit geprägte Arbeitsumfelder stellen immer noch wirkmächtige Barrieren dar, die einem Eintritt in eine Ausbildung oder einen Beruf im handwerklich-technischen Feld von Frauen im Wege stehen. Diese Barrieren haben sich in den letzten Jahrzehnten zwar etwas verschoben, hielten jedoch im Großen und Ganzen den Bemühungen unterschiedlichster AkteurInnen, die um deren Abbau bemüht waren, stand. Vor diesem Hintergrund hat das AMS Oberösterreich eine Studie zur Wirksamkeit bestehender Maßnahmen und Programme zur Förderung von Frauen und Mädchen in technischen Berufen in Auftrag gegeben. Diese Auftragsvergabe hat die vorliegende Studie zum Ergebnis, mit der dem AMS Oberösterreich – und allen anderen interessierten AkteurInnen – eine wissenschaftliche Grundlage zur Bewertung bestehender sowie Entwicklung neuer arbeitsmarktpolitischer Projekte mit dem Ziel der Begeisterung (junger) Frauen für den handwerklichen/technischen Bereich an die Hand gegeben wird. Bei der Erstellung der Studie wurden, im Sinne einer ganzheitlichen Bearbeitung des Themas, möglichst viele AkteurInnengruppen in die Erhebung miteinbezogen." (Textauszug, IAB-Doku)

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    STEM Employment Resiliency During Recessions: Evidence from the COVID-19 Pandemic (2021)

    Davis, James C. ; Wang, Andrew J.; Diethorn, Holden A. ; Marschke, Gerald R. ;

    Zitatform

    Davis, James C., Holden A. Diethorn, Gerald R. Marschke & Andrew J. Wang (2021): STEM Employment Resiliency During Recessions: Evidence from the COVID-19 Pandemic. (NBER working paper 29568), Cambridge, Mass, 104 S. DOI:10.3386/w29568

    Abstract

    "Employment in STEM occupations suffered smaller peak-to-trough percentage declines than non-STEM occupations during the Great Recession and COVID-19 recession, suggesting a relative resiliency of STEM employment. We exploit the sudden peak-to-trough declines in STEM and non-STEM employment during the COVID-19 recession to measure STEM recession-resiliency, decomposing our difference-in-differences estimate into parts explained by various sources. We find that STEM knowledge importance on the job explains the greatest share of STEM employment resiliency, and that workers in non-STEM occupations who nonetheless use STEM knowledge experienced better employment outcomes. STEM employment resiliency may explain the mild effects of COVID-19 on innovative activity." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Examining Gender (In)Equality in German Engineering: Considering the Importance of Interest, Perceptions, and Choice (2021)

    Dusdal, Jennifer; Fernandez, Frank ;

    Zitatform

    Dusdal, Jennifer & Frank Fernandez (2021): Examining Gender (In)Equality in German Engineering. Considering the Importance of Interest, Perceptions, and Choice. In: H. K. Ro, F. Fernandez & E. Ramon (Hrsg.) (2021): Gender Equity in STEM in Higher Education. International Perspectives on Policy, Institutional Culture, and Individual Choice, S. 121-139. DOI:10.4324/9781003053217-14

    Abstract

    "Germany leads Europe in producing and publishing STEM scholarship. We consider how Germany’s higher education prepares its STEM workforce with a focus on ways gender inequality persists in undergraduate engineering education. In this chapter, we analyze panel data from the German Centre for Higher Education Research and Science Studies (DZHW) to examine the interests, perceptions, and choices of women who ultimately decide not to study engineering. We identify reasons why women may choose not to pursue engineering education and offer implications for recruiting women into engineering. Finally, we highlight promising policies and practices to attract women into STEM and retain them." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Volltext des Sammelwerks (Open Access)
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    Women Professors across STEMM and Non-STEMM Disciplines: Navigating Gendered Spaces and Playing the Academic Game (2021)

    Fagan, Colette ; Teasdale, Nina ;

    Zitatform

    Fagan, Colette & Nina Teasdale (2021): Women Professors across STEMM and Non-STEMM Disciplines: Navigating Gendered Spaces and Playing the Academic Game. In: Work, Employment and Society, Jg. 35, H. 4, S. 774-792. DOI:10.1177/0950017020916182

    Abstract

    "Women remain poorly represented in the highest positions in academia, despite their increasing participation. This article seeks to understand how women who have reached senior occupational positions in Higher Education Institutions have navigated their organisational and disciplinary settings. In the process we explore how experiences compare across male and female-dominated spaces, integrating field theory with Acker’s work on ‘gendered organisations’ to develop the idea of academic disciplines as ‘gendered spaces’. Empirically we draw upon a qualitative study of women professors working across science, technology, engineering, maths and medicine (STEMM) and non-STEMM disciplines in a large research-intensive university in the UK. Utilising Bourdieu’s concept of ‘the game’, we show how they navigate the academic game within the context of differing ‘gendered spaces’; complicit in the game yet recognising it as unfair, and thus (inadvertently) reproducing gendered structures and practices." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    "Seid selbstbewusst!" - Wie sich mehr junge Frauen für MINT-Berufe gewinnen lassen (Serie "Frauen in MINT-Berufen"): Ein Interview mit Prof. Eva Rothgang (2021)

    Hild, Judith; Rothgang, Eva; Kramer, Anica;

    Zitatform

    Hild, Judith & Anica Kramer; Eva Rothgang (interviewte Person) (2021): "Seid selbstbewusst!" - Wie sich mehr junge Frauen für MINT-Berufe gewinnen lassen (Serie "Frauen in MINT-Berufen"). Ein Interview mit Prof. Eva Rothgang. In: IAB-Forum H. 15.09.2021 Nürnberg.

    Abstract

    "MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik: Wer in diesen Fachbereichen ein Studium absolviert, hat in der Regel ausgezeichnete Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Die Beschäftigungsmöglichkeiten werden sich aufgrund der demografischen Entwicklung sowie der ökologischen und digitalen Transformation der Arbeitswelt weiter erhöhen. Doch es sind noch immer vor allem Männer, die in diesen Bereichen arbeiten. Eva Rothgang ist Professorin für „Digitale Prozessketten in der Medizinischen Versorgung und Medizintechnik“ an der Ostbayerischen-Technischen Hochschule Amberg-Weiden und war mehrere Jahre bei Siemens Healthineers tätig. Sie erläutert im Interview, warum sie sich für einen MINT-Beruf entschieden hat und wie der MINT-Bereich für Frauen attraktiver gemacht werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Gender differences in STEM expectations across countries: how perceived labor market structures shape adolescents' preferences (2021)

    Hägglund, Anna Erika; Leuze, Kathrin ;

    Zitatform

    Hägglund, Anna Erika & Kathrin Leuze (2021): Gender differences in STEM expectations across countries: how perceived labor market structures shape adolescents' preferences. In: Journal of Youth Studies, Jg. 24, H. 5, S. 634-654. DOI:10.1080/13676261.2020.1755029

    Abstract

    "Despite the reversal of gender differences in educational attainment, women continue to be underrepresented in STEM (Science, Technology, Engineering, Mathematics) occupations. Yet comparative studies indicate that the male advantage in STEM fields varies across countries. To understand how these country variations come about, this study analyzes the gender gap in adolescents? STEM expectations. While previous research mainly focused on the role of the cultural environment and the education system, this study contributes to the literature by investigating the opportunity structures of the labor market. We study how employment opportunities in science and technology, the post-industrial restructuring of labor markets in both low- and high-status occupations, and women's success in graduating from STEM fields might explain the gender gap in STEM expectations. Empirically, we analyze 15-year-old pupils? occupational expectations from the OECD's PISA 2015 study linked with macro-level indicators in 35 EU and OECD countries by means of two-step multilevel models. Results indicate that the gender gap in STEM expectations is larger in countries with a more pronounced post-industrial restructuring of the labor market. However, rather than steering girls away from the STEM sector, post-industrial restructuring increases boys? STEM expectations and thus seems to strengthen their gender-typical tasks preferences." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Women in STEM: Ability, preference, and value (2021)

    Jiang, Xuan ;

    Zitatform

    Jiang, Xuan (2021): Women in STEM: Ability, preference, and value. In: Labour Economics, Jg. 70. DOI:10.1016/j.labeco.2021.101991

    Abstract

    "Women are underrepresented in both STEM college majors and STEM jobs. Even with a STEM college degree, women are significantly less likely to work in STEM occupations than their male counterparts. This paper studies the determinants of the gender gap in college major choice and job choice between STEM and non-STEM fields and quantifies how much the gender wage gap can be explained by these choices using an extended Roy Model. I find that men’s ability sorting behavior is statistically stronger than women’s in major choice, yet gender differences in ability and ability sorting together explain only a small portion of the gender gap in STEM majors. The gender gap in STEM occupations cannot be explained by the gender differences in ability or ability sorting. Instead, a part of the gender gap in STEM occupations can be explained by the fact that women are more represented in less Math-intensive STEM majors and graduates from those majors are more likely to be well-matched to and to take jobs in non-STEM occupations. The other part of the gender gap in STEM occupations can be explained by women’s preference over work-life balance and women’s home location. The counterfactual analysis shows that about 13.7% of the gender wage gap among college graduates can be explained by the returns to STEM careers among the non-STEM women in the top 6.7% of the ability distribution." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2021 Elsevier) ((en))

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    Gender Differences in Persistence in a Field of Study (2021)

    Kaganovich, Michael ; Xiao, Ruli ; Taylor, Morgan;

    Zitatform

    Kaganovich, Michael, Morgan Taylor & Ruli Xiao (2021): Gender Differences in Persistence in a Field of Study. (CESifo working paper 9087), München, 48 S.

    Abstract

    "Weaker retention of women in quantitatively oriented fields, particularly STEM* is widely seen in US higher education. This persistence gap is often explained by less generous grading in these fields and the conjectured tendency of female students to generally exhibit stronger “sensitivity” to grades. We examine student persistence in a wide spectrum of academic fields using a rich Indiana University Learning Analytics dataset. We find that the phenomenon of women's relatively lower persistence in STEM in response to lower grades does not universally extend to other disciplines. Further, a stronger response, in terms of attrition, to grades received is not a gender-specific characteristic but more likely to reflect gender differences in the underlying field preferences. In other words, it is a weaker preference for a field of study that is likely to make students more responsive to grades received in it, rather than the other way around as is commonly suggested." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Choice of majors: Are women really different from men? (2021)

    Kugler, Adriana D. ; Tinsley, Catherine H. ; Ukhaneva, Olga;

    Zitatform

    Kugler, Adriana D., Catherine H. Tinsley & Olga Ukhaneva (2021): Choice of majors: Are women really different from men? In: Economics of Education Review, Jg. 81. DOI:10.1016/j.econedurev.2021.102079

    Abstract

    "The gender wage gap persists in the workplace in part because women major in fields that lead them into lower-paid occupations than fields associated with majors men choose. An open question is why women are more likely than men to switch towards majors that lead to lower-paying careers. Drawing on research suggesting that women are affected more by negative feedback than men, we use unique administrative data from a large private university on the East Coast from 2008 to 2016 to test whether women are more likely than men to switch majors in response to low grades in major-related classes. We also test whether the prevalence of men in a major or a major's reputation for being stereotypically male-oriented induces women to switch out of that major more readily than men. We control for other factors that may affect a student's final major, including high school performance, gender composition of faculty and peers, and economic returns of majors. The results show that overall women and men are equally likely to change their majors in response to poor grades in major-related courses. We also find no evidence that women in male-dominated majors are more likely than men to switch out, but we find that men with very low grades in female-dominated majors are more likely to switch out of these majors than women. In addition, we find that women are more likely to switch out of majors that are both male-dominated and STEM in response to poor performance compared to men. Thus, our results suggest that only when women students experience multiple signals suggesting their lack of fit in a field (i.e., low grades combined with gender peer composition, and external stereotyping signals) they tend to switch out of the major more often than male students. We find that men exhibit this tendency in response to even fewer overlapping signals about misfit than women." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2021 Elsevier) ((en))

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    Math and Science Identity Change and Paths into and out of STEM: Gender and Racial Disparities (2021)

    Ma, Yingyi ; Xiao, Shiyang;

    Zitatform

    Ma, Yingyi & Shiyang Xiao (2021): Math and Science Identity Change and Paths into and out of STEM: Gender and Racial Disparities. In: Socius, Jg. 7, S. 1-15. DOI:10.1177/23780231211001978

    Abstract

    "Researchers emphasize the role of math and science identities in science, technology, engineering, and mathematics (STEM) education. However, little is known about whether these identities might evolve during college; likewise it is not known how changes in math and science identities are associated with switching majors between STEM and non-STEM fields. This study addresses these questions. With data from the Pathways through College Study, this study revealed that science identity changes matter more than math identity changes in their association with the decision to switch majors. Most notably, underrepresented racial minority women are the most vulnerable in terms of decreasing science identity and the associated probabilities of leaking out of STEM. The authors also find evidence that Asian students are the least sensitive to their science identity drop. These findings have significant policy implications with regard to STEM choice and attainment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Underrepresentation of Women in Undergraduate Economics Degrees in Europe: A Comparison with STEM and Business (2021)

    Megalokonomou, Rigissa ; Vidal-Fernandez, Marian; Yengin, Duygu;

    Zitatform

    Megalokonomou, Rigissa, Marian Vidal-Fernandez & Duygu Yengin (2021): Underrepresentation of Women in Undergraduate Economics Degrees in Europe: A Comparison with STEM and Business. (IZA policy paper 175), Bonn, 14 S.

    Abstract

    "In the last decade, the proportion and academic performance of women who pursue university degrees has increased relative to men in a range of developing countries (OECD, 2015). Nonetheless, the percentage of undergraduate economics degrees awarded to women has remained between 30% and 35% during 2001-2018 in the U.S. (Siegfried, 2019). In a recent work by Lundberg and Stearns (2019), they show that the gender gap worsens as women economists progress in their professional careers in the U.S., where they end up representing only 10% of university professors. European countries seem to have less of a "leaky pipeline," where the same figure sits at 22% (Auriol, Friebel, and Wilhelm, 2020). To put this figure into perspective, our paper describes the cross-country underrepresentation of women graduating in economics degrees in Europe relative to their country-specific women/men university graduation rates. Second, we compare the underrepresentation of women in economics to its closest alternative namely business, as well as its gender underrepresented counterpart, STEM (Science, Technology, Engineering, and Mathematics). Finally, we lean on recent evidence to suggest policies to increase the relative share of women pursuing undergraduate economics degrees in Europe with a strong focus on policies aimed at high schools. Overall, we find that, over the period 2013-2018, the underrepresentation of women in economics graduates has worsened in Europe and that on average two of every five students are women. While the gender representation of university graduates in STEM is worse than in economics, it has experienced a mild increase over the period of study. Unlike Economics, its closest alternative, business, has a slight women overrepresentation, with 1.1 women graduating for every man." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Bye Bye Ms. American Sci: Women and the Leaky STEM Pipeline (2021)

    Speer, Jamin D. ;

    Zitatform

    Speer, Jamin D. (2021): Bye Bye Ms. American Sci: Women and the Leaky STEM Pipeline. (IZA discussion paper 14676), Bonn, 42 S.

    Abstract

    "More than two-thirds of STEM jobs are held by men. This paper provides a detailed analysis of the STEM pipeline from high school to mid-career in the United States, decomposing the gender gap in STEM into six stages. By far the most important stages are the initial college major choice and the college-to-career transition. Men are far more likely than women to start in a STEM major, especially among those who are the most prepared for STEM upon entry. This alone accounts for 57% of the total gender gap in STEM careers. After college, male STEM graduates are far more likely to be found in a STEM job, accounting for 44% of the overall gap. Women who start in STEM majors are also less likely to graduate in STEM (accounting for 16%), while the gap in pre-college STEM-readiness is a small factor (8%). Women attend college at much higher rates than men, which works to reduce the final gender gap in STEM (-14%). The pipeline to STEM jobs is complex, and focusing only on the college experience or only on the labor market misses a large part of the overall story of women in STEM." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Gender Inequality in STEM Employment and Earnings at Career Entry: Evidence from Millennial Birth Cohorts (2021)

    VanHeuvelen, Tom ; Quadlin, Natasha ;

    Zitatform

    VanHeuvelen, Tom & Natasha Quadlin (2021): Gender Inequality in STEM Employment and Earnings at Career Entry: Evidence from Millennial Birth Cohorts. In: Socius, Jg. 7, S. 1-15. DOI:10.1177/23780231211064392

    Abstract

    "Although science, technology, engineering, and mathematics (STEM) majors remain male dominated, women’s greater enrollment in STEM is one of the greatest transformations to occur in U.S. higher education in the past half century. But to what extent have women’s gains in STEM enrollment translated to greater parity in labor market outcomes? Although the challenges women face in STEM have been well documented, questions about the influence of gender for STEM employment and earnings differences remain. In the present research, the authors use data from recent birth cohorts in the American Community Survey between 2009 and 2018 (starting with the first year college majors were available in the survey) and a reweighting technique from labor economics to track the evolution of gender inequalities in STEM employment and earnings inequality among STEM work at the onset of labor market entry. Even among a sample expected to produce highly conservative gender differences, sizable gender inequalities in STEM employment are observed. The authors show that despite women’s gains in STEM education among recent cohorts, women with STEM degrees face employment prospects in STEM work that more closely resemble those of men without STEM degrees than men with STEM degrees. Moreover, although modest gender earnings gaps eventually emerge for those without STEM degrees, large gaps occur at the outset of employment for STEM workers. Thus, although STEM education provides important opportunities for women’s earning potential, it may be less effective in itself to address significant gender inequalities among STEM employment." (Author's abstract, IAB-Doku, © SAGE) ((en))

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    Fachkräfteengpassanalyse 2020 (2021)

    Zitatform

    (2021): Fachkräfteengpassanalyse 2020. (Berichte: Blickpunkt Arbeitsmarkt / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, 26 S.

    Abstract

    "Die Corona-Pandemie hat dem deutschen Arbeitsmarkt im Jahr 2020 massiv zugesetzt. Die Ar-beitslosigkeit ist deutlich gestiegen und die Nachfrage nach neuen Mitarbeitern hat kräftig nachgelassen. Zwar gab es ab dem Sommer 2020 deutliche Erholungstendenzen, aber das erneut aufflammende Infektionsgeschehen hat zum Jahresende die Erholung merklich ausgebremst. Diese Entwicklung im Jahr 2020 macht sich auch auf dem Arbeitsmarkt für Fachkräfte bemerk-bar. So ist die Zahl der Berufe mit Engpässen im Vergleich zum Vorjahr spürbar gesunken. Für das Jahr 2020 wurden für insgesamt 131 Berufsgattungen Engpässe erkannt. Im Jahr zuvor waren es noch 185 Berufsgattungen. Rund die Hälfte dieser Berufsgattungen mit einem Engpass sind Berufe auf Fachkraftebene, je ein Viertel sind Spezialisten bzw. Experten. Für weitere 139 Berufsgattungen weisen die Indikatoren zwar keinen Engpass aus, jedoch stehen diese Berufe aufgrund des ermittelten Punktewertes unter Beobachtung. Für 228 Berufsgattungen werden keine Anzeichen auf Engpässe erkannt. Es zeigen sich Engpässe vor allem in der Pflege, im Bereich der medizinischen Berufe, in Bau- und Handwerksberufen und in IT-Berufen. Die gesunkene Zahl an Engpassberufen stellt vermutlich nur eine Momentaufnahme dar. Die demografische Entwicklung lässt das inländische Erwerbspersonenpotenzial weiter deutlich schrumpfen, was mittelfristig wieder zu einer höheren Nachfrage nach Fachkräften führen dürfte. Über ein leicht modifiziertes methodisches Vorgehen wurden für das Jahr 2020 auch regionale Engpassberufe ermittelt. Weitestgehend zeigen sich die bundesweiten Engpassberufe auch in den Ländern. Vereinzelt gibt es aber auch Abweichungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    MINT-Herbstreport 2020: MINT-Engpässe und Corona-Pandemie: kurzfristige Effekte und langfristige Herausforderungen : Gutachten für BDA, BDI, MINT Zukunft schaffen und Gesamtmetall (2020)

    Anger, Christina; Plünnecke, Axel; Koppel, Oliver; Kohlisch, Enno;

    Zitatform

    Anger, Christina, Enno Kohlisch, Oliver Koppel & Axel Plünnecke (2020): MINT-Herbstreport 2020. MINT-Engpässe und Corona-Pandemie: kurzfristige Effekte und langfristige Herausforderungen : Gutachten für BDA, BDI, MINT Zukunft schaffen und Gesamtmetall. Köln, 137 S.

    Abstract

    "Seit März gab es durch das Corona-Virus und die Maßnahmen gegen dessen Ausbreitung einen großen konjunkturellen Einbruch. Dieser betraf neben vielen Dienstleistungsbereichen auch sehr stark die international vernetzte Industrie. Die Nachfrage nach Personen mit einer MINT-Ausbildung hat sich daher deutlich verringert. So ist die MINT-Lücke entgegen der typischen saisonalen Erhöhung von 193.500 im Februar 2020 auf 108.700 im Oktober 2020 deutlich gesunken. Im Oktober 2019 betrug die Lücke noch 263.000 und somit muss im Jahresvergleich ein Rückgang von 58,7 Prozent verzeichnet werden. Die Lücken in den Elektro- und Energieberufen mit 44.400, den Bau-Berufen mit 27.100 und den IT-Berufen mit 26.000 bleiben auf einem hohen Niveau." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    MINT-Frühjahrsreport 2020: MINT - Schlüssel für ökonomisches Wohlergehen während der Coronakrise und nachhaltiges Wachstum in der Zukunft : Gutachten für BDA, BDI, MINT Zukunft schaffen und Gesamtmetall (2020)

    Anger, Christina; Kohlisch, Enno; Koppel, Oliver; Plünnecke, Axel; Schüler, Ruth Maria;

    Zitatform

    Anger, Christina, Enno Kohlisch, Oliver Koppel, Axel Plünnecke & Ruth Maria Schüler (2020): MINT-Frühjahrsreport 2020. MINT - Schlüssel für ökonomisches Wohlergehen während der Coronakrise und nachhaltiges Wachstum in der Zukunft : Gutachten für BDA, BDI, MINT Zukunft schaffen und Gesamtmetall. Köln, 98 S.

    Abstract

    "Seit März ist vor allem die Kurzarbeit in Deutschland gestiegen und die Zahl der offenen Stellen nimmt deutlich ab. In den MINT-Berufen zeigen sich daher auch deutliche Bremsspuren – so ist die MINT-Lücke entgegen der typischen saisonalen Erhöhung deutlich gesunken von 193.500 Ende Februar auf 152.600 Ende April 2020. Gegenüber April 2019 mit einer Lücke von 311.300 entspricht dies einem Rückgang in Höhe von 51 Prozent. Dies ist der höchste Rückgang innerhalb eines Jahres seit Beginn der Aufzeichnungen. Die Lücke in den IT-Berufen hingegen verbleibt mit 39.700 auf hohem Niveau." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Geschlechterforschungen zwischen Reflexion und Reproduktion bestehender Bilder von Informatik (2020)

    Bläsing, Lisa Marie; Draude, Claude;

    Zitatform

    Bläsing, Lisa Marie & Claude Draude (2020): Geschlechterforschungen zwischen Reflexion und Reproduktion bestehender Bilder von Informatik. In: Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation, Jg. 40, H. 3, S. 276-295.

    Abstract

    "Seit Jahrzenten wird die geschlechtliche Verteilung von Studierenden in MINT bzw. der Informatik aus unterschiedlichen Perspektiven in den Blick genommen. Aus Sicht geschlechtertheoretischer Forschungen werden dafür unter anderem geschlechtliche Codierungen der Fächer gesehen, in denen sich alltägliches Geschlechterwissen und strukturelle Ungleichheiten manifestieren. In Bildern und Annahmen, die Schüler*innen und Studierende über die jeweiligen Fächer haben, werden diese vergeschlechtlichten Codierungen sichtbar. Der Beitrag fasst Ergebnisse ausgewählter Literatur zu Bildern von Informatik zusammen. Sie zeigen, wie die Befragten Informatik als männliches, weißes und westliches Fach konstuieren, welches Zugangs- und Aufstiegsmöglichkeiten mindestens einschränkt und "das Andere", also beispielsweise Frauen/Weiblichkeit, alles nicht-westliche, nicht-weiße - bzw. was diesen Begriffen zugeschrieben wird - abwertet. Beiträge zu Informatikbildern laufen jedoch Gefahr, bestehende Bilder zu reproduzieren. Deshalb werden in der untersuchten Literatur Leerstellen und Perspektiven aufgezeigt, die zu einer intersektionalen, reflektierten Forschung über Informatik(bilder) beitragen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Digitalisierung der Wirtschaft in Deutschland : Kompetenzbarometer: Digitalisierungsberufe in Deutschland – Definition, Methodik und Abgrenzung: Eine Studie im Projekt (Nr. 3/19) „Entwicklung und Messung der Digitalisierung der Wirtschaft am Standort Deutschland“ im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) (2020)

    Burstedde, Alexander;

    Zitatform

    Burstedde, Alexander (2020): Digitalisierung der Wirtschaft in Deutschland : Kompetenzbarometer: Digitalisierungsberufe in Deutschland – Definition, Methodik und Abgrenzung. Eine Studie im Projekt (Nr. 3/19) „Entwicklung und Messung der Digitalisierung der Wirtschaft am Standort Deutschland“ im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). 24 S.

    Abstract

    "Die vorliegende Studie hat die Gruppe der Digitalisierungsberufe identifiziert. Dabei gelten Berufe als Digitalisierungsberufe, wenn sie neue digitale Schlüsseltechnologien herstellen oder durch besondere technische Kenntnisse deren Nutzung und Verbreitung ermöglichen. Zur Identifikation von Digitalisierungsberufen wurden drei Entdeckungsverfahren kombiniert, um mittels verschiedener Ansätze möglichst alle Digitalisierungsberufe identifizieren zu können. Im ersten Entdeckungsverfahren wurden 389 Tätigkeitsprofile von Einzelberufen im BERUFENET analysiert. Im zweiten Entdeckungsverfahren wurden 357 Aus- und Fortbildungsberufe nach Berufsbildungsgesetz/Handwerksordnung anhand ihrer Verordnungen sowie der Ausbildungs-Rahmenlehrpläne der Berufsschulen analysiert. Im dritten Entdeckungsverfahren wird der Anteil der Beschäftigten in der IKT-Branche für alle 1.286 Berufsgattungen der Klassifikation der Berufe von 2010 betrachtet. Für die Einstufung als Digitalisierungsberuf muss eine Berufsgattung entweder in einem der drei Entdeckungsverfahren eindeutig als Digitalisierungsberuf bewertet werden oder mehrere Entdeckungsverfahren müssen gemeinsam einen ausreichenden Digitalisierungsbezug anzeigen. Als Ergebnis der Analyse werden von den 1.286 Berufsgattungen 93 als Digitalisierungsberuf klassifiziert. Darunter sind 35 IT-Berufe, 24 Elektro-Berufe und 34 Berufe aus verschiedenen anderen Berufshauptgruppen. Dabei fällt auf, dass im Kernbereich der Digitalisierung nicht nur Hochqualifizierte tätig sind, da 19 Digitalisierungsberufe auf das Anforderungsniveau Fachkraft entfallen, für das üblicherweise eine Berufsausbildung erforderlich ist. Die hier vorgeschlagene Abgrenzung der Digitalisierungsberufe in Deutschland soll in den kommenden Jahren für wiederholte Analysen des Fachkräftemangels in diesen Berufen verwendet werden. Dadurch kann festgestellt werden, in welchem Maße der Fachkräftemangel die digitale Transformation in Deutschland behindert und ob er größer oder kleiner wird. Es wird sich im Zeitverlauf auch zeigen, welche Effekte der Corona-Pandemie vorübergehend sind und welche sich strukturell auswirken. Damit wird ein wichtiger Beitrag für die Messung der Digitalisierung der Wirtschaft am Standort Deutschland geleistet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    An entrepreneurship education and peer mentoring program for women in STEM: mentors’ experiences and perceptions of entrepreneurial self-efficacy and intent (2020)

    Elliott, Catherine ; Anis, Hanan; Mavriplis, Catherine ;

    Zitatform

    Elliott, Catherine, Catherine Mavriplis & Hanan Anis (2020): An entrepreneurship education and peer mentoring program for women in STEM. Mentors’ experiences and perceptions of entrepreneurial self-efficacy and intent. In: International Entrepreneurship and Management Journal, Jg. 16, H. 1, S. 43-67. DOI:10.1007/s11365-019-00624-2

    Abstract

    "Women are underrepresented in STEM and in entrepreneurship but are rare in STEM entrepreneurship. A gender-sensitive entrepreneurship education and peer mentoring program for women engineering and computer science students was developed to provide classroom instruction, experiential learning, and support to a small group of students. This paper reports on the experiences of student peer mentors in the program, in terms of entrepreneurial self-efficacy (ESE) and entrepreneurial intent (EI). Qualitative methods were adopted for this study. Student mentors were interviewed about their experiences and reported increased perceptions of entrepreneurial self-efficacy, a greater awareness of diversity and gender issues, and a changed perspective on problem solving and life in general. Student mentors reported a distinct interest in becoming an entrepreneur at “some time” in their lives, although not necessarily immediately upon graduation." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Immer mehr hochqualifizierte Inder zieht es nach Deutschland (2020)

    Geis-Thöne, Wido;

    Zitatform

    Geis-Thöne, Wido (2020): Immer mehr hochqualifizierte Inder zieht es nach Deutschland. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2020,103), Köln, 3 S.

    Abstract

    "Allein in den Jahren zwischen 2014 und 2019 hat sich in Deutschland die Zahl der in Indien geborenen Akademiker mehr als verdoppelt. Dabei leben viele der Inder in den großen Städten und arbeiten im von Fachkräfteengpässen besonders betroffenen IT-Bereich." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Warum wählen Männer und Frauen unterschiedliche Studienfächer? (2020)

    Hägglund, Anna Erika; Lörz, Markus ;

    Zitatform

    Hägglund, Anna Erika & Markus Lörz (2020): Warum wählen Männer und Frauen unterschiedliche Studienfächer? In: Zeitschrift für Soziologie, Jg. 49, H. 1, S. 66-86. DOI:10.1515/zfsoz-2020-0005

    Abstract

    "Trotz der seit mehreren Jahrzehnten bestehenden geschlechtsspezifischen Unterschiede in der Studienfachwahl, ist es der bisherigen Forschung nur zum Teil gelungen, die zugrundeliegenden Ursachen empirisch herauszuarbeiten und die geschlechtsspezifische Studienfachwahl vollständig zu erklären. Der vorliegende Beitrag geht daher aus verschiedenen interdisziplinären Blickwinkeln der Frage nach, warum Männer und Frauen unterschiedliche Studienfächer wählen und betrachtet hierbei fünf Fächergruppen. Die Ergebnisse der multinominalen logistischen Regressions- und Dekompositionsanalysen zeigen, dass die geschlechtsspezifischen Unterschiede hauptsächlich aus vorgelagerten Bildungsentscheidungen und den damit zusammenhängenden Interessen- und Leistungsprofilen resultieren. Die kulturelle Zuschreibung von geschlechterkonformen Verhaltensweisen zeigt sich hierbei nicht in antizipierten Diskriminierungsprozessen, sondern in einer geschlechtsspezifischen Wahrnehmung der eigenen Fähigkeiten und der Entwicklung unterschiedlicher Berufsinteressen. Die Geschlechterunterschiede in den verschiedenen Fächergruppen sind jedoch teilweise auf unterschiedliche Ursachen zurückzuführen." (Autorenreferat, IAB-Doku, © De Gruyter)

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