Springe zum Inhalt

Dossier

Solo-Selbstständige – zwischen Selbstverwirklichung und Prekariat

Als Solo-Selbstständige werden diejenigen Gründerinnen und Gründer bezeichnet, die keine weiteren sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschäftigen. Sie bilden mittlerweile die Mehrheit der beruflich Selbstständigen in Deutschland. Die Infoplattform informiert über die empirische Forschung zu den Solo-Selbstständigen.

Zurück zur Übersicht
Ergebnisse pro Seite: 20 | 50 | 100
  • Literaturhinweis

    Mind the gaps: Universal Credit and self-employment in the United Kingdom (2019)

    Caraher, Kevin; Reuter, Enrico ;

    Zitatform

    Caraher, Kevin & Enrico Reuter (2019): Mind the gaps: Universal Credit and self-employment in the United Kingdom. In: The journal of poverty and social justice, Jg. 27, H. 2, S. 199-217. DOI:10.1332/175982718X15451303785398

    Abstract

    "Self-employment in the United Kingdom rose steadily until 2017, as part of wider changes in labour markets towards more flexible and potentially more vulnerable forms of employment. At the same time, welfare reform has continued under the current and previous governments, with a further expansion of conditionality with respect to benefit recipients. The incremental introduction of Universal Credit is likely to intensify the subjection of vulnerable categories of the self-employed to welfare conditionalities and to thus accentuate the ambivalent nature of self-employment. This article analyses the impact of Universal Credit on the self-employed by first discussing elements of precarity faced by the self-employed, and, second, by exploring the consequences of the roll-out of Universal Credit for those self-employed people who are reliant on the social protection system" (Author's abstract, © 2019 Policy Press) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Precariousness among solo self-employed workers: a German-Dutch comparison (2019)

    Conen, Wieteke ; Schulze Buschoff, Karin;

    Zitatform

    Conen, Wieteke & Karin Schulze Buschoff (2019): Precariousness among solo self-employed workers. A German-Dutch comparison. In: The journal of poverty and social justice, Jg. 27, H. 2, S. 177-197. DOI:10.1332/175982719X15478021367809

    Abstract

    "In this article we compare solo self-employment in Germany and the Netherlands. We identify parallels and differences in the structure of solo self-employment and examine to what extent self-employment is related to a precarious situation in terms of earnings and social security. The results show that solo self-employed workers are relatively vulnerable in terms of income and disability insurance in both countries. As compared to the Netherlands, German solo self-employed workers seem to have a higher risk of precariousness, particularly in terms of income and poverty in old age. The article concludes with recommendations for action that follow from the findings." (Author's abstract, © 2019 Policy Press) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Does Solo Self-Employment Serve as a 'Stepping Stone' to Employership? (2019)

    Cowling, Michael Leith ; Wooden, Mark ;

    Zitatform

    Cowling, Michael Leith & Mark Wooden (2019): Does Solo Self-Employment Serve as a 'Stepping Stone' to Employership? (IZA discussion paper 12841), Bonn, 30 S.

    Abstract

    "This paper examines the extent to which solo self-employment serves as a vehicle for job creation. Using panel data from the Household, Income and Labour Dynamics in Australia (HILDA) Survey, a dynamic multinomial logit model of transitions between labour market states is estimated. The empirical strategy closely follows that used in a previous study employing household data from Germany by Lechmann and Wunder (2017). Estimates of true cross-state dependence between solo self-employment and employership are obtained that are relatively small. Further, our results imply that the probability of a male remaining an employer just two years after transitioning out of solo self-employment is only 2% (and among women, it is virtually zero). The extent of both true cross-state dependence and true state dependence in employership is, however, much greater among individuals who have demonstrated a preference for self-employment in the past. This implies that pro-entrepreneurial policies that target more ‘entrepreneurial’ individuals will have more pronounced and long-term effects in stimulating job creation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Auftraggeberbeteiligung in der Alterssicherung von Solo-Selbständigen: Status quo und Optionen für eine Neuregelung (2019)

    Fachinger, Uwe;

    Zitatform

    Fachinger, Uwe (2019): Auftraggeberbeteiligung in der Alterssicherung von Solo-Selbständigen. Status quo und Optionen für eine Neuregelung. (Hans-Böckler-Stiftung. Working paper Forschungsförderung 134), Düsseldorf, 88 S.

    Abstract

    "Digitale Plattformen sind mittlerweile ein verbreitetes Geschäftsmodell. Damit nimmt auch die digital vermittelte Arbeit zu, die meist von Solo-Selbständigen ausgeführt wird. Solo-Selbständige sind bisher nicht verpflichtet, für das Alter vorzusorgen, und Plattformen beteiligen sich nicht an der Finanzierung der sozialen Sicherung. Daher steht nun an, diese soziale Schutzlücke zu schließen. Die vorliegende Expertise analysiert bestehende Regelungen für die heterogene Gruppe der selbständig Erwerbstätigen in der gesetzlichen Rentenversicherung. Auf dieser Basis werden Optionen für eine Neuregelung der Finanzierung zur Alterssicherung von Solo-Selbständigen ausgelotet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Hybride Erwerbsformen: Geschlechter- und branchenspezifische Unterschiede (2019)

    Gruber, Julia;

    Zitatform

    Gruber, Julia (2019): Hybride Erwerbsformen: Geschlechter- und branchenspezifische Unterschiede. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 99, H. 7, S. 516-518. DOI:10.1007/s10273-019-2484-y

    Abstract

    "Die Auswertung des Mikrozensus zeigt, dass es zwischen 2011 und 2015 zu einem Anstieg der Hybrid-Selbstständigen auf dem Arbeitsmarkt gekommen ist. Frauen sind dabei tendenziell unterrepräsentiert, jedoch scheint sich dies zu verändern. Immer häufiger gründen auch Frauen im Nebenerwerb ein Unternehmen, insbesondere als Soloselbstständige, also ohne Beschäftigte. Vor allem im Dienstleistungssektor ist die Zahl der weiblichen Hybrid- Selbstständigen gestiegen, von 2011 bis 2015 um mehr als 21 %. Die Beschäftigungsfelder, die dabei die größten Wachstumstreiber sind, wie Hausmeisterdienste oder als Dienstleister in privaten Haushalten, werden jedoch im Allgemeinen dem Niedriglohnsektor zugeordnet" (Textauszug, © Springer-Verlag)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Selbstständigkeit - Methoden und Ergebnisse des Ad-Hoc-Moduls zur Arbeitskräfteerhebung 2017 (2019)

    Günther, Lisa; Marder-Puch, Katharina;

    Zitatform

    Günther, Lisa & Katharina Marder-Puch (2019): Selbstständigkeit - Methoden und Ergebnisse des Ad-Hoc-Moduls zur Arbeitskräfteerhebung 2017. In: Wirtschaft und Statistik H. 1, S. 116-131.

    Abstract

    "Die Zahl der Selbstständigen in Deutschland hat bis 2012 zugenommen. Der starke Anstieg war Anlass, diese Personengruppe auf besondere Arbeitsbedingungen hin zu analysieren - auch wenn die Zahl der Selbstständigen seitdem rückläufig ist. Der vorliegende Beitrag betrachtet die Situation der Selbstständigen anhand der Daten der EU-Arbeitskräfteerhebung sowie des Ad-hoc-Moduls 'Selbstständigkeit' aus dem Jahr 2017. Im Zentrum der Analyse stehen dabei neben der Entwicklung im Zeitverlauf sowie der Strukturveränderung der Selbstständigen die ökonomische und organisatorische Abhängigkeit von Auftraggebenden. Darüber hinaus werden die Gründe für die Aufnahme einer Selbstständigkeit, Schwierigkeiten in der Selbstständigkeit sowie die Zusammenarbeit mit Partnern untersucht." (Autorenreferat, © Statistisches Bundesamt, Wiesbaden)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Zwischen Statuskrise und Autonomiebegehren: Solo-Selbstständigkeit als generationstypische Bearbeitung des Wandels von Arbeit und Biografie (2019)

    Hanemann, Laura; Schürmann, Lena ;

    Zitatform

    Hanemann, Laura & Lena Schürmann (2019): Zwischen Statuskrise und Autonomiebegehren: Solo-Selbstständigkeit als generationstypische Bearbeitung des Wandels von Arbeit und Biografie. In: Österreichische Zeitschrift für Soziologie, Jg. 44, H. 4, S. 387-406. DOI:10.1007/s11614-019-00386-9

    Abstract

    "Der vorliegende Beitrag untersucht soloselbstständige Erwerbstätigkeit aus einer biografieanalytischen und generationalen Perspektive. Anhand einer Einzelfallanalyse wird nachgezeichnet, welche Anforderungen an die biografische Selbstgestaltung die Solo-Selbstständigkeit als individualisiertes Muster der Lebensführung stellt. Die Frage nach den Möglichkeiten und Normierungen des biografischen Handelns führt in einem weiteren Analyseschritt zu einer Betrachtung des Generationszusammenhangs der Interviewten, dem Milieu der akademischen Kulturberufe sowie dem marktlichen Bewährungskontext der Tätigkeit. Erkennbar wird ein generationsspezifisches Individuationsbegehren, welches auf der Erfahrung wohlfahrtsstaatlicher Sicherung fußt und auf die Erosion eines Bildungs- und Aufstiegsversprechens trifft. In der Folge konstituiert eine spannungsreiche Verknüpfung von Selbstentfaltung und Statusunklarheit die Auseinandersetzung mit der sozialen Institution Biografie. Solo-Selbstständigkeit zeigt sich somit als ein hochgradig individualisiertes Erwerbsmuster, dessen Anschlussfähigkeit für das Projekt des „authentischen Selbst“ erst vor dem Hintergrund generationsspezifischer Erfahrungen gewährter und entzogener Wohlfahrtsstaatlichkeit plausibel wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Soloselbstständigkeit im Handwerk: Ergebnisse des Mikrozensus 2014 (2019)

    Haverkamp, Katarzyna;

    Zitatform

    Haverkamp, Katarzyna (2019): Soloselbstständigkeit im Handwerk: Ergebnisse des Mikrozensus 2014. (Göttinger Beiträge zur Handwerksforschung 29), Göttingen, 39 S. DOI:10.3249/2364-3897-gbh-29

    Abstract

    "Der vorliegende Beitrag untersucht auf Basis der Daten des Mikrozensus 2014 die zentralen Strukturmerkmale der Soloselbstständigkeit im Handwerk. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Beschreibung der sozialen Lage der Soloselbstständigen in Handwerksberufen, welche in erster Linie durch die Statistiken zu persönlichen Nettoeinkommen und Haushaltseinkommen sowie ihre Verteilung erfasst wird. Die Ergebnisse der Analyse zeigen: Bei den Soloselbstständigen in Handwerksberufen handelt es sich insgesamt um eine sehr heterogene Gruppe, bei der bestimmte Bevölkerungsgruppen, gemessen an ihrem Anteil im Gesamthandwerk, deutlich überrepräsentiert sind. So befinden sich unter den Soloselbstständigen signifikant mehr Frauen, EU-Ausländer, Personen im Rentenbezugsalter, alleinlebende Personen und Teilzeittätige. Gleichzeitig lässt sich beobachten, dass die Soloselbstständigen im Durchschnitt über höhere Bildungsabschlüsse verfügen als abhängig Beschäftigte. Insbesondere der Anteil der Abiturienten und der Hochschulabsolventen ist deutlich erhöht. Die Statistiken zu den persönlichen Nettoeinkommen nach Erwerbsform zeigen insgesamt, dass die Soloselbstständigen hinsichtlich ihrer Einkommenssituation eher den abhängig Beschäftigten als den Selbstständigen mit Beschäftigten ähneln. Die mittleren Nettoeinkommen der Soloselbstständigen (Durchschnitt: 1.681 €, Median: 1.489 €) liegen deutlich unterhalb der mittleren Einkommen der Selbstständigen mit Beschäftigten (jeweils 2.678 € und 2.255 €) und leicht unterhalb der mittleren Einkommen der abhängig Beschäftigten (1.728 € und 1.629 €). Die soziodemografischen Merkmale und die Teilzeittätigkeit erklären einen Großteil der Einkommensunterschiede zwischen den Soloselbstständigen und den abhängig Beschäftigten. Es zeigt sich hingegen nicht, dass die soloselbstständige Wirtschaftsweise primär von denjenigen Personen gewählt wird, die über eine überdurchschnittlich gute Absicherung im sozialen Kontext verfügen. Insgesamt erzielen 2" (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Soloselbstständige im Handwerk: Einkommensstrukturen und Altersvorsorge (2019)

    Haverkamp, Katarzyna;

    Zitatform

    Haverkamp, Katarzyna (2019): Soloselbstständige im Handwerk: Einkommensstrukturen und Altersvorsorge. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 99, H. 10, S. 717-724. DOI:10.1007/s10273-019-2519-4

    Abstract

    "Die Soloselbstständigkeit wird häufig mit einer prekären Wirtschaftslage der 'marginalen' Alleinunternehmer assoziiert. Eine Auswertung der Daten des Mikrozensus 2014 zeichnet jedoch ein differenziertes Bild. Es befinden sich zwar unter den Soloselbstständigen im Handwerk viele auffällige Untergruppen: EU-Ausländer, Erwerbstätige im Rentenbezugsalter, Frauen und Teilzeittätige. Gleichzeitig zeichnet sich jedoch ab, dass die überwiegende Mehrheit persönliche Nettoeinkommen erreicht, die oberhalb der Armutsgefährdungsschwelle für einen Ein-Personen-Haushalt liegen. Als problematisch ist daher weniger die aktuelle Einkommenslage der Soloselbstständigen einzuschätzen, als vielmehr die Ungleichstellung unterschiedlicher Erwerbsformen in Hinblick auf die Pflichten zur sozialen Absicherung." (Autorenreferat, © Springer-Verlag)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Transitioning from solo self-employed to microbusiness employer: Local economic environment or owner characteristics? (2019)

    Henley, Andrew ;

    Zitatform

    Henley, Andrew (2019): Transitioning from solo self-employed to microbusiness employer. Local economic environment or owner characteristics? (IZA discussion paper 12189), Bonn, 30 S.

    Abstract

    "Only a minority of micro-businesses create jobs for others. This paper addresses whether personal characteristics and resources of the microbusiness owner or the local external economic environment are drivers of job creation. In the UK context of significant growth in self-employment but a declining proportion who create jobs, an investigation using longitudinal data is provided. Individual demographic and resource characteristics are found to be more important, but place effects are relatively weak. Entrepreneurship policy needs to target particular groups, including women and less experienced business owners in their localities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Hybride Selbstständigkeit - Aktuelle Entwicklung und politischer Handlungsbedarf (2019)

    Kay, Rosemarie ; Suprinovič, Olga;

    Zitatform

    Kay, Rosemarie & Olga Suprinovič (2019): Hybride Selbstständigkeit - Aktuelle Entwicklung und politischer Handlungsbedarf. (WISO direkt 2019,06), Bonn, 4 S.

    Abstract

    "Immer mehr Menschen in Deutschland gehen gleichzeitig einer abhängigen und einer selbstständigen Erwerbstätigkeit nach. Wegen der zumeist strikten Unterscheidung zwischen Selbstständigen und abhängig Beschäftigten in den sozialen Sicherungssystemen kann es für einen Teil der hybriden Selbstständigen zu einer Unterversorgung, insbesondere im Hinblick auf das Alter, kommen. Die Weiterentwicklung der Sozialversicherung hin zu einer allgemeinen Erwerbstätigenversicherung könnte ein erster Lösungsschritt sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Employment protection legislation and entrepreneurial activity (2019)

    Liebregts, Werner ; Stam, Erik ;

    Zitatform

    Liebregts, Werner & Erik Stam (2019): Employment protection legislation and entrepreneurial activity. In: International Small Business Journal, Jg. 37, H. 6, S. 581-603. DOI:10.1177/0266242619836358

    Abstract

    "Labour market institutions enable and constrain individual behaviour on the labour market and beyond. We investigate two main elements of national employment protection legislation and their effects upon entrepreneurial activity. We use multilevel analyses to estimate the separate impact of redundancy payments and the notice period for employers on independent entrepreneurship (self-employment) and entrepreneurial employee activity. Redundancy payments and notice period reflect labour market friction, opportunity cost, search time and liquidity constraint mechanisms contained in employment protection legislation. Country-level legislation on the notice period for employers is found to be positively related to an individual's involvement in entrepreneurial employee activity, yet negatively related to self-employment. We do not find consistent effects of redundancy pay legislation on entrepreneurial activity." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    'Freelance isn't free.': Co-working as a critical urban practice to cope with informality in creative labour markets (2019)

    Merkel, Janet ;

    Zitatform

    Merkel, Janet (2019): 'Freelance isn't free.'. Co-working as a critical urban practice to cope with informality in creative labour markets. In: Urban studies, Jg. 56, H. 3, S. 526-547. DOI:10.1177/0042098018782374

    Abstract

    "For more than a decade, co-working spaces have proliferated in cities worldwide. The paper discusses co-working as a critical urban practice because these spaces give support to the rising number of freelance workers in culture and creative industries. Freelance workers are an 'invisible' workforce whose impact often remains 'hidden' (Mould et al., 2014), who are not sufficiently protected through social welfare regulations and do not enjoy the same social entitlements as employed workers. This paper uses the concept of informality to highlight ongoing informalisation processes of employment relationships as well as informal working practices in creative labour markets. It discusses the emergence of co-working as a practice of collective self-help and self-organisation to cope with and to potentially overcome the informality, uncertainty and risks associated with independent work. It argues that co-working can be seen in line with other practices of informal urbanism that become more prevalent in European and North American cities because of the lack of affordable housing, the retrenchment of the social welfare state and the imposed conditions of 'austerity urbanism' (Peck, 2012)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Grundsicherung Für Selbstständige: Dauerzustand oder Intermezzo? (2019)

    Pahnke, André ; Schneck, Stefan ; Wolter, Hans-Jürgen;

    Zitatform

    Pahnke, André, Stefan Schneck & Hans-Jürgen Wolter (2019): Grundsicherung Für Selbstständige. Dauerzustand oder Intermezzo? (WISO direkt 2020,09), Bonn, 4 S.

    Abstract

    "Nicht nur abhängig Beschäftigte, sondern auch Selbstständige sind mitunter zusätzlich zu ihrem Erwerbseinkommen auf Arbeitslosengeld II (ALG II) angewiesen. Allerdings gelingt es der Mehrheit der Selbstständigen, den ALG II-Bezug relativ rasch zu beenden. Demnach besitzt die Grundsicherung für Selbstständige auch wirtschaftspolitische Relevanz – und zwar dann, wenn es Selbstständigen während des Bezugs gelingt, ihr Geschäftsmodell anzupassen und unternehmerische Krisen zu überwinden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Persistenz von Selbstständigen in der Grundsicherung (2019)

    Pahnke, André ; Wolter, Hans-Jürgen; Schneck, Stefan ;

    Zitatform

    Pahnke, André, Stefan Schneck & Hans-Jürgen Wolter (2019): Persistenz von Selbstständigen in der Grundsicherung. (IfM-Materialien 273), Bonn, 45 S.

    Abstract

    "Die vorliegende Untersuchung setzt sich mit der Situation von Selbstständigen in der Grundsicherung auseinander. Ursächlich für den Bezug von ergänzenden Leistungen der Grundsicherung sind in den meisten Fällen deutlich rückläufige Einkommen. Tatsächlich ist die Einkommenssituation selbstständiger Leistungsberechtigter trotz guter Ausbildung und langer Arbeitszeiten noch deutlich schlechter als die der abhängig Beschäftigten in der Grundsicherung. Dennoch gelingt es den meisten Selbstständigen, die Hilfebedürftigkeit relativ schnell wieder zu beenden. Ein Teil von ihnen ist allerdings verhältnismäßig lange auf ALG II angewiesen. Da dies in den meisten Fällen betriebliche Gründe haben dürfte, ist hier möglicherweise das der Selbstständigkeit zugrunde liegende Geschäftsmodell kritisch zu hinterfragen. Allgemein ist die Grundsicherung für Selbstständige jedoch ein sinnvolles Instrument, das es vielen ermöglicht, ihr Unternehmen nach einer Krise neu auszurichten und anschließend wieder auf eigenen Beinen stehen zu können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The economic situation of formerly self-employed workers (2019)

    Pettinicchi, Yuri; Börsch-Supan, Axel;

    Zitatform

    Pettinicchi, Yuri & Axel Börsch-Supan (2019): The economic situation of formerly self-employed workers. In: A. Börsch-Supan, J. Bristle, K. Andersen-Ranberg, A. Brugiavini, F. Jusot, H. Litwin & G. Weber (Hrsg.) (2019): Health and socio-economic status over the life course : First results from SHARE Waves 6 and 7, S. 119-127. DOI:10.1515/9783110617245-012

    Abstract

    "Formerly self-employed retirees report a higher degree of financial distress and have lower incomes. They rely more on financial assets outside the public pension systems to cope with income and health shocks during their retirement. Their empirical income distribution represents them as a highly diverse group with a high degree of income inequality. Although some are rich in retirement, the formerly self-employed are more often at risk of poverty than their formerly traditionally-employed counterparts." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Wage employment, unemployment and self-employment across countries (2019)

    Poschke, Markus;

    Zitatform

    Poschke, Markus (2019): Wage employment, unemployment and self-employment across countries. (IZA discussion paper 12367), Bonn, 74 S.

    Abstract

    "Poor countries have low rates of wage employment and high rates of self-employment. This paper shows that they also have high rates of unemployment relative to wage employment, and that self-employment is particularly high where the unemployment-wage employment ratio is high. I interpret high unemployment-employment ratios as evidence of labor market frictions, and develop a simple heterogeneous-firm search and matching model with choice between job search and self-employment to analyze their effect. Quantitative analysis of the model, separately calibrated to eight countries, shows that variation in labor market frictions can explain almost the entire variation in not only unemployment, but also wage employment and self-employment across the calibration countries. The model generates joint variation in unemployment and self-employment accounting for at least a third of their relationship in the data. Labor market frictions reduce output not only by affecting employment, but also by pushing searchers into low-productivity own-account work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    From contract to speculation: New relations of work and production in freelance travel journalism (2019)

    Rosenkranz, Tim ;

    Zitatform

    Rosenkranz, Tim (2019): From contract to speculation: New relations of work and production in freelance travel journalism. In: Work, employment and society, Jg. 33, H. 4, S. 613-630. DOI:10.1177/0950017018793344

    Abstract

    "This qualitative case study of travel journalism in the USA explores how freelancers produce on speculation because publications do not contractually guarantee pay or advanced resources for travel. Freelance travel journalists therefore experience their work as an investment into an uncertain return in an undefined future. This article shows how such speculation manifests itself as a new productive process and relations of organisational externalisation in lean capitalism. Examining the changing obligations between freelancers and publications without assignment-contracts, this study argues that speculation presents the obfuscation of production. It externalises the risks of production onto the freelancer; reduces organisational control over production; and changes occupational norms and practices." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The collective risk management of solo self-employed workers in the Netherlands (2019)

    Rossetti, Silvia; Heeger, Susanne;

    Zitatform

    Rossetti, Silvia & Susanne Heeger (2019): The collective risk management of solo self-employed workers in the Netherlands. In: The journal of poverty and social justice, Jg. 27, H. 2, S. 253-277. DOI:10.1332/175982719X15538489216856

    Abstract

    "The growth of solo self-employed workers in the Netherlands (zzp'ers) has not yet triggered a debate on how to combine their income security and business autonomy. The extent to which the social protection system and interest groups promote zzp'ers to take up collective arrangements mitigating income insecurity due to work incapacity and preventing income insecurity due to poor employability is investigated using the social risk management framework. Correcting economic obstacles and irrational risk perceptions, collective arrangements are found to encourage the take-up of work incapacity insurance and training among zzp'ers." (Author's abstract, © 2019 Policy Press) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Beschäftigungsverhältnis oder "Neue Selbständigkeit"? (2019)

    Ruland, Franz;

    Zitatform

    Ruland, Franz (2019): Beschäftigungsverhältnis oder "Neue Selbständigkeit"? In: Neue Zeitschrift für Sozialrecht, Jg. 28, H. 18, S. 618-693.

    Abstract

    "Auf dem Arbeitsmarkt entwickeln sich ständig, auch weil das Internet sie möglich macht, neue Arbeitsbeziehungen. Wir haben es mit 'Freelancern', einer 'on-demand-economy' oder 'Crowdworkern' zu tun. Sie beschäftigen auch das Sozialrecht, weil es dabei auch um Versuche geht, mit neuen Formen der Selbständigkeit Sozialabgaben zu umgehen, und daher zu fragen ist, in welchen der Fälle tatsächlich Selbständigkeit gegeben ist und in welchen doch eine abhängige und damit versicherungspflichtige Beschäftigung vorliegt. Die Antwort fällt nicht leicht, weil die Fälle sehr unterschiedlich sind. Der folgende Beitrag versucht es auch mit Hilfe der inzwischen sehr zahlreichen Rechtsprechung dennoch." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Lücken in der Alterssicherung von Plattformarbeitern und Selbstständigen: ein Vergleich (2019)

    Schulz-Weidner, Wolfgang; Wölfle, Ilka;

    Zitatform

    Schulz-Weidner, Wolfgang & Ilka Wölfle (2019): Lücken in der Alterssicherung von Plattformarbeitern und Selbstständigen. Ein Vergleich. In: Deutsche Rentenversicherung, Jg. 74, H. 4, S. 399-413.

    Abstract

    "Arbeit über digitale Plattformen stellt die historisch gewachsenen Sozialschutzsysteme vor Herausforderungen. Dies gilt gleichermaßen für lokal gebundene Arbeit wie zum Beispiel Liefer- und Transportdienste als auch für rein online verrichtete Arbeit. Die Einordnung unter die vorhandenen arbeits- und sozialrechtlichen Kategorien bereitet Rechtsanwendern immer wieder Probleme und bietet Anlass zu ausgreifenden fach-und rechtswissenschaftlichen Diskussionen. Steht die Einordnung als Arbeitnehmer, Selbstständiger oder in einen dritten Status erst einmal fest, stellt sich die Frage nach den sozialversicherungsrechtlichen Folgen, hier: der Pflichtversicherung in einem gesetzlichen Alterssicherungssystem. Ein Blick ins Ausland wird zeigen, dass die Lösungsansätze durchaus unterschiedlich sind. Da Plattformarbeiter meistens als Selbstständige behandelt werden, rückt daher die Behandlung selbstständiger Erwerbsarbeit in den Fokus. Dabei fällt auf, dass die Selbstständigen im Vergleich zu Deutschland zunächst einmal umfassender von der gesetzlichen Rentenversicherung abgedeckt sind. Auf den zweiten Blick aber wird sich zeigen, dass aufgrund vielfältiger Ausweich- und Gestaltungsmöglichkeiten speziell im Fall selbstständiger Arbeit in der Praxis erhebliche Deckungslücken zu vermuten sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Self-employment and social protection: understanding variations between welfare regimes (2019)

    Spasova, Slavina ; Vanhercke, Bart ; Bouget, Denis; Ghailani, Dalila;

    Zitatform

    Spasova, Slavina, Denis Bouget, Dalila Ghailani & Bart Vanhercke (2019): Self-employment and social protection: understanding variations between welfare regimes. In: The journal of poverty and social justice, Jg. 27, H. 2, S. 157-175. DOI:10.1332/175982719X15538492348045

    Abstract

    "Given the mounting importance of self-employment on the political and policy agenda on a national and EU level, this article sheds light on the under- researched area of social protection for these workers. It focuses on their statutory access to social protection schemes in 35 European countries. We classify social protection systems into three categories based on the access they provide to insurance-based schemes for the self-employed. Crucially, we discuss the link between statutory access to social protection for these workers and typologies of welfare regimes and show that it tends to follow the main institutional patterns of these." (Author's abstract, © 2019 Policy Press) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The solo self-employed person and intrinsic financial security: does the promotion of self-employment institutionalise dualisation? (2019)

    Tammelin, Mia ;

    Zitatform

    Tammelin, Mia (2019): The solo self-employed person and intrinsic financial security: does the promotion of self-employment institutionalise dualisation? In: The journal of poverty and social justice, Jg. 27, H. 2, S. 219-234. DOI:10.1332/175982719X15535215192741

    Abstract

    "Self-employment has been promoted as a path to gainful employment in Finland and elsewhere. But recently there has been increasing concern in Finland about the position of those who are self-employed, particularly the solo self-employed, who are often insecure, especially in terms of their financial situation. This study discusses the dualisation of labour markets and the intrinsic dimension of financial security among those who are solo self-employed. Using survey data on solo self-employment in Finland, the study finds that financial insecurity is particularly experienced by solo self-employed people who start a business because of a lack of other employment opportunities." (Author's abstract, © 2019 Policy Press) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Dependent self-employment: Theory, practice and policy (2019)

    Williams, Colin C. ; Horodnic, Ioana Alexandra ;

    Zitatform

    Williams, Colin C. & Ioana Alexandra Horodnic (2019): Dependent self-employment. Theory, practice and policy. Cheltenham: Elgar, 211 S.

    Abstract

    "Dependent self-employment is widely perceived as a rapidly growing form of precarious work conducted by marginalized lower-skilled workers subcontracted by large corporations. Unpacking a comprehensive survey of 35 European countries, Colin C. Williams and Ioana Alexandra Horodnic map the lived realities of the distribution and characteristics of dependent self-employment to challenge this broad and erroneous perception.
    Featuring rigorous empirical research, Dependent Self-Employment moves beyond the reliance on anecdotal evidence to fill in gaping lacunae in our understanding of such employment. Reporting on the European Working Conditions Survey of 2015, this impressive book provides a crucial contribution to our understanding of dependent self-employment in the 21st century, challenging not only academic perceptions but also depictions of work in the media and political discourse. The authors expertly navigate the 'grey zone' of defining dependent self-employment, embracing the spectrum of employment relationships and outlining the limits to the rights and authority of the dependent self-employed.
    Bold and comprehensive, this timely book offers critical insight for researchers at all levels exploring the nature and distribution of employment in Europe. Given the current public debates on the platform economy, this book will also prove useful for practitioners and policy-makers in labour inspectorates, tax administrations and social security institutions worldwide." (Publisher information, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Prozesse sozialer Positionierungen: Gründende zwischen Hilfebezug und Selbstständigkeit (2018)

    Abbenhardt, Lisa;

    Zitatform

    Abbenhardt, Lisa (2018): Prozesse sozialer Positionierungen. Gründende zwischen Hilfebezug und Selbstständigkeit. Wiesbaden: Springer VS, 364 S. DOI:10.1007/978-3-658-19172-6

    Abstract

    "Lisa Abbenhardt untersucht die Frage, wie sich hilfebeziehende Gründende vor dem Hintergrund komplexer kontextueller Anforderungen und individueller biographischer Erfahrungen selbstständig machen. Anhand von sechs biographischen Fallanalysen untersucht die Autorin Gründungsprozesse als Prozesse sozialer Positionierungen. Die berufliche Selbstständigkeit erscheint hierbei als ein Mittel für Arbeitslosengeld II-Beziehende, sich als Erwerbstätige zu beschreiben und sich hierüber sozial zu positionieren. Es zeigt sich, dass Selbst-Adressierungen zentrale Formen sind, diskursive Erwartungen auf sich selbst anzuwenden und zur Grundlage individueller Selbstauslegung und Positionierung zu machen. Die Analysen liefern einen Beitrag zur Erforschung sozialpolitischer Aktivierungserwartungen und zur Wirkungsweise diskursiver Subjektfiguren wie dem unternehmerischen Selbst." (Verlagsangaben)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Digitalisierung: Dienstleistungsarbeit im Visier: Was bedeutet Digitalisierung für Tätigkeiten im Bereich von Wissensarbeit und Dienstleistungen? (2018)

    Ahlers, Elke; Maschke, Manuela; Schulze Buschoff, Karin; Schildmann, Christina; Berk, Beatrice van; Schietinger, Marc;

    Zitatform

    Ahlers, Elke, Beatrice van Berk, Manuela Maschke, Marc Schietinger, Christina Schildmann & Karin Schulze Buschoff (2018): Digitalisierung: Dienstleistungsarbeit im Visier. Was bedeutet Digitalisierung für Tätigkeiten im Bereich von Wissensarbeit und Dienstleistungen? (Hans-Böckler-Stiftung. Arbeitspapier 312), Düsseldorf, 49 S.

    Abstract

    "Digitalisierung schreitet auch in produktionsfernen indirekten Bereichen der Industrie und in Dienstleistungsbranchen voran. Dies gilt für unternehmensbezogene Dienstleistungen ebenso wie für Handel, Banken, Versicherung und Logistik. In dem Report wird eine erste Analyse über die Phänomene und Folgen der Digitalisierung von Dienstleistungsarbeit erarbeitet: Wie verschieben sich die Grenzen zwischen Handarbeit und Kopfarbeit, zwischen Industrie und Dienstleistung (Stichwort: Smart Services)? Wie unterschiedlich wirkt sich Digitalisierung in verschiedenen Branchen aus? Wie verändert Digitalisierung die Formen der Beschäftigung im Dienstleistungssektor? Und natürlich: Was sind die Felder der Gestaltung von Arbeit, und wie können die Interessenvertretungen der Beschäftigten diesen Strukturwandel mitgestalten?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Wie wird man eigentlich ein Marktteilnehmer?: Qualitative Studien zur Gründung und Einbettung von Marktakteuren (2018)

    Bernhard, Stefan;

    Zitatform

    Bernhard, Stefan (2018): Wie wird man eigentlich ein Marktteilnehmer? Qualitative Studien zur Gründung und Einbettung von Marktakteuren. (IAB-Discussion Paper 23/2018), Nürnberg, 22 S.

    Abstract

    "In diesem Beitrag wird ein marktsoziologisches Forschungsprogramm vorgestellt, das in insgesamt acht Einzelveröffentlichungen erschienen ist. Das Forschungsprogramm wendet sich den Fragen zu, wie Marktakteure entstehen und sich in Märkte einordnen. Die zentrale These der Beiträge lautet, dass die Entstehung und Einbettung von Marktakteuren eine Doppelbewegung von Anschluss und Abgrenzung darstellt, die in Richtung des Marktes sowie in Richtung der Laufbahnen der Akteure (hier: ihrer Biografien) hin vollzogen wird. Diese These wird theoretisch aus den Arbeiten Harrison C. Whites abgeleitet und empirisch anhand der Förderung von Solo-Selbständigkeiten innerhalb der Arbeits- und Sozialverwaltung exemplifiziert. Die theoretisch entwickelte Herangehensweise erfordert nicht zuletzt die Bearbeitung method(olog)ischer Fragen zum Verständnis von narrativen Interviews sowie zur qualitativen Erhebung und Analyse von Netzwerkdaten. Insgesamt werden in den Beiträgen die Deutungsprozesse von neuen Marktakteuren in den Mittelpunkt gerückt und damit ein Beitrag zum Verständnis von Markteintrittsprozessen geleistet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Self-employed professionals in the European labour market: a comparison between Italy, Germany and the UK (2018)

    Borghi, Paolo ; Mori, Anna ; Semenza, Renata ;

    Zitatform

    Borghi, Paolo, Anna Mori & Renata Semenza (2018): Self-employed professionals in the European labour market. A comparison between Italy, Germany and the UK. In: Transfer, Jg. 24, H. 4, S. 405-419. DOI:10.1177/1024258918761564

    Abstract

    "Der Übergang zu einer 'On-demand'-Dienstleistungsgesellschaft, der durch technologische Entwicklungen ungekannten Ausmaßes und die digitale Revolution beschleunigt wird, hat traditionelle Tätigkeiten von Selbständigen ohne weitere Angestellte verändert und neue geschaffen. Diese Entwicklung hat das Wachstum einer Gruppe von hochqualifizierten und hyperspezialisierten Alleinunternehmern in den europäischen Ökonomien begünstigt. Eine Analyse dieses Phänomens stellt drei kritische Fragen mit Bezug zur Arbeitsmarktposition dieser Alleinunternehmer in den Vordergrund: (1) die umstrittene Definition ihres rechtlichen Status' und die auf sie angewandte (ad hoc-)Regulierung; (2) ihre Position in dem jeweiligen nationalen System der sozialen Sicherheit; und (3) die Komplexität der kollektiven Interessensvertretung in einem Kontext starker Fragmentierung der Arbeitsmärkte. Der Artikel untersucht diese Themen aus einer sozio-ökonomischen Perspektive und vergleicht drei europäische Länder - Italien, Deutschland und das Vereinigte Königreich - mit unterschiedlichen Wohlfahrtsstaatsmodellen und verschiedenen Modellen zur Regulierung von Berufen. Erste Forschungsergebnisse zeigen z.T. divergierende Antworten auf diese gemeinsamen Herausforderungen, aber auch einige positive Veränderungen für Alleinunternehmer." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Hours worked of the self-employed and agglomeration (2018)

    Cai, Zhengyu ;

    Zitatform

    Cai, Zhengyu (2018): Hours worked of the self-employed and agglomeration. (GLO discussion paper / Global Labor Organization 199), Maastricht, 57 S.

    Abstract

    "This paper investigates the causal effects of agglomeration on hours worked by the self-employed. The IV estimations instrument for urbanization and localization using the minimum distance from the work Public Use Microdata Area centroid to the United States' coastlines and estimated industry share in 1930. The 2SLS results demonstrate that urbanization and localization decrease and increase hours worked of the self-employed, respectively. These results are mainly from outsourcing and competition, whereas sorting, simultaneity, and agglomeration wage effect are less likely to be influential. Additionally, only small business owners perceive the pressures of competition in localization economies. The young unincorporated self-employed are more likely to be affected by peer competitors, whereas the elder unincorporated perceive more pressures from large firms." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    A general equilibrium theory of occupational choice under optimistic beliefs about entrepreneurial ability (2018)

    Dell'Era, Michele; Santos-Pinto, Luís; Opromolla, Luca David ;

    Zitatform

    Dell'Era, Michele, Luca David Opromolla & Luís Santos-Pinto (2018): A general equilibrium theory of occupational choice under optimistic beliefs about entrepreneurial ability. (CESifo working paper 7300), München, 43 S.

    Abstract

    "This paper studies the impact of optimism on occupational choice using a general equilibrium framework. The model shows that optimism has four main qualitative effects: it leads to a misallocation of talent, drives up input prices, raises the number of entrepreneurs, and makes entrepreneurs worse off. We calibrate the model to match U.S. manufacturing data. This allows us to make quantitative predictions regarding the impact of optimism on occupational choice, input prices, the returns to entrepreneurship, and output. The calibration shows that optimism can explain the empirical puzzle of the low mean returns to entrepreneurship compared to average wages." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Prekäre Arbeitswelten: Von digitalen Tagelöhnern bis zur Generation Praktikum (2018)

    Dietl, Stefan;

    Zitatform

    Dietl, Stefan (2018): Prekäre Arbeitswelten. Von digitalen Tagelöhnern bis zur Generation Praktikum. Münster: Unrast, 72 S.

    Abstract

    "Leiharbeit, Werkverträge, Minijobs, befristete Arbeitsverhältnisse - fast 40 Prozent der Beschäftigten in Deutschland arbeiten inzwischen in derlei prekären Arbeitsverhältnissen. Für die Betroffenen bedeutet die Prekarität häufig niedrige Löhne, geringe soziale Absicherung und ständige Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes.
    In kurzen und übersichtlichen Kapiteln gibt Stefan Dietl einen Einblick in die aktuelle Arbeitswelt. Im Fokus stehen dabei neue Formen der Prekarität wie die Arbeit auf Abruf, prekäre Beschäftigungsformen im digitalen Zeitalter, Leih- und Zeitarbeit sowie die Ausweitung prekärer Beschäftigungsverhältnisse auf immer mehr/weitere Arbeitsbereiche. Nicht zuletzt richtet Dietl seinen Blick aber auch auf den Widerstand gegen Niedriglöhne und die wachsende soziale Unsicherheit." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Bogus self-employment in Germany: Also a question of definition (2018)

    Dietrich, Hans ; Patzina, Alexander ;

    Zitatform

    Dietrich, Hans & Alexander Patzina (2018): Bogus self-employment in Germany. Also a question of definition. In: IAB-Forum H. 03.04.2018, o. Sz., 2018-03-28.

    Abstract

    "Based on a large-scale empirical study with 30,000 participants, the IAB explored the dissemination of bogus self-employment in Germany. In particular, the study analyses which labour market groups are over average affected by bogus self-employment as an illegal form of employment. The study employs alternative legal definitions of employment to test the sensitivity of the results." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans ; Patzina, Alexander ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Regional knowledge, entrepreneurial culture, and innovative start-ups over time and space: an empirical investigation (2018)

    Fritsch, Michael ; Wyrwich, Michael ;

    Zitatform

    Fritsch, Michael & Michael Wyrwich (2018): Regional knowledge, entrepreneurial culture, and innovative start-ups over time and space. An empirical investigation. In: Small business economics, Jg. 51, H. 2, S. 337-353. DOI:10.1007/s11187-018-0016-6

    Abstract

    "We investigate the role of entrepreneurship culture and the historical knowledge base of a region on current levels of new business formation in innovative industries. The analysis is for German regions and covers the time period 1907-2014. We find a pronounced positive relationship between high levels of historical self-employment in science-based industries and new business formation in innovative industries today. This long-term legacy effect of entrepreneurial tradition indicates the prevalence of a regional culture of entrepreneurship. Moreover, local presence and geographic proximity to a technical university founded before the year 1900 is positively related to the level of innovative start-ups more than a century later. The results show that a considerable part of the knowledge that constitutes an important source of entrepreneurial opportunities is deeply rooted in history. We draw conclusions for policy and for further research." (Author's abstract, © Springer-Verlag) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The grey zone and labour market dynamics in Germany: new regulations and new ways of using employment categories * Self-employment and traineeships (2018)

    Giraud, Oliver; Lechevalir, Arnaud;

    Zitatform

    Giraud, Oliver & Arnaud Lechevalir (2018): The grey zone and labour market dynamics in Germany. New regulations and new ways of using employment categories * Self-employment and traineeships. In: Transfer, Jg. 24, H. 3, S. 317-336. DOI:10.1177/1024258918775534

    Abstract

    "Im vorliegenden Artikel definieren wir mit dem Begriff 'Grauzone' die Ausbreitung neuer Beschäftigungskategorien und die damit einhergehende zunehmende Dissonanz zwischen diesen Kategorien und den Realitäten des Arbeitsmarktes. Vor dem Hintergrund des Bedeutungsverlustes standardisierter Beschäftigungsverhältnisse und jenseits des Dualismus des Arbeitsmarktes gibt es drei Prozesse, durch die die Beschäftigungsnorm differenziert wird: die Institutionalisierung neuer Beschäftigungsformen durch die Behörden, der Einfluss kollektiver Normen auf die Konzeption von Beschäftigungskategorien durch organisierte Gruppen wie Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände, und die Verwendung dieser Normen durch gesellschaftliche Akteure wie Unternehmen. In diesem Artikel beschreiben wir zunächst die Entwicklung des deutschen Arbeitsmarktes während der vergangenen zwanzig Jahre. Danach betrachten wir die Dynamik der Beschäftigungs-Grauzonen in Deutschland, indem wir von den beiden Schwerpunkten Selbständigkeit und Praktika ausgehen und dabei die drei oben genannten Differenzier-ungsprozesse einzeln beschreiben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Entrepreneurship and income inequality (2018)

    Halvarsson, Daniel ; Korpi, Martin ; Wennberg, Karl ;

    Zitatform

    Halvarsson, Daniel, Martin Korpi & Karl Wennberg (2018): Entrepreneurship and income inequality. In: Journal of economic behavior & organization, Jg. 145, H. January, S. 275-293. DOI:10.1016/j.jebo.2017.11.003

    Abstract

    "Entrepreneurship research highlights entrepreneurship as a simultaneous source of enhanced income mobility for some but a potential source of poverty for others. Research on inequality has furthered new types of models to decompose and problematize various sources of income inequality, but attention to entrepreneurship as an increasingly prevalent occupational choice in these models remains scant. This paper seeks to bridge these two literatures using regression-based income decomposition among entrepreneurs and paid workers distinguishing between self-employed (SE) and incorporated self-employed (ISE) individuals in Sweden. We find that the proportion of self-employed in the workforce increases income dispersion by way of widening the bottom end of the distribution, whereas the proportion of incorporated self-employed contributes to income dispersion at the top end of the distribution. Implications for research are discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Soloselbstständige Lebensführung oder: Leben im Konjunktiv (2018)

    Hanemann, Laura;

    Zitatform

    Hanemann, Laura (2018): Soloselbstständige Lebensführung oder: Leben im Konjunktiv. In: Berliner Journal für Soziologie, Jg. 28, H. 3/4, S. 339-365. DOI:10.1007/s11609-019-00384-4

    Abstract

    "Auf Basis einer qualitativen Studie untersucht der Beitrag Lebensführungsmuster von Solo-Selbstständigen im sogenannten mittleren Alter. Das herausgearbeitete 'Leben im Konjunktiv' ist aus den sprachlichen Äußerungen der Interviewten abgeleitet, welche kontinuierlich auf das verweisen, was sie eigentlich tun müssten - ohne dem Folge zu leisten. Die Verwendung des Konjunktivs offenbart eine Permanenz des Handlungsdrucks, der stetig in einen Zustand eigentümlicher Lähmung umzuschlagen droht. Der Konjunktiv ist somit nicht nur als sprachliches Produkt, sondern als Bewältigungsmuster der Subjekte zu verstehen: Er verweist auf die strukturellen Handlungsanforderungen und Realisierungsbegrenzungen soloselbstständiger Tätigkeit, welche angesichts einer fortschreitenden Erosion des Normalarbeitsverhältnisses, destandardisierter Lebensverläufe sowie flexibilisierter und entgrenzter Arbeit als Vorreiter politischer Responsibilisierung gelten kann. Unter Bezugnahme auf die Analysekategorie des Alter(n)s legt der Beitrag Sollbruchstellen in der Anrufung eines scheinbar alterslosen unternehmerischen Selbst und der Vorstellung eines kontinuierlichen und stabilen 'midlifes' frei." (Autorenreferat, © Springer-Verlag)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Mind the (profit) gap: Why are female enterprise owners earning less than men? (2018)

    Hardy, Morgan ; Kagy, Gisella;

    Zitatform

    Hardy, Morgan & Gisella Kagy (2018): Mind the (profit) gap: Why are female enterprise owners earning less than men? In: AEA papers and proceedings, Jg. 108, S. 252-255. DOI:10.1257/pandp.20181025

    Abstract

    "We explore potential causes for the well-documented profit gap between male- and female-owned microenterprises in low-income countries. We use rich data from an ongoing field project in Ghana's garment making sector, and our study sample consists of all garment making firms in a midsize district capital. Even within the same industry, male-owned firms earn nearly twice as much profit as female-owned firms. Furthermore, we find the large and persistent gender difference in profits cannot be explained by our extensive firm- and owner-level characteristics. We conclude that factors outside of individual firm or firm-owner characteristics are likely to be at play." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Foodora and Deliveroo: The app as a boss?: control and autonomy in app-based management. The case of food delivery riders (2018)

    Ivanova, Mirela; Bronowicka, Joanna; Kocher, Eva ; Degner, Anne;

    Zitatform

    Ivanova, Mirela, Joanna Bronowicka, Eva Kocher & Anne Degner (2018): Foodora and Deliveroo: The app as a boss? Control and autonomy in app-based management. The case of food delivery riders. (Hans-Böckler-Stiftung. Working paper Forschungsförderung 107), Düsseldorf, 50 S.

    Abstract

    "The rise of digital platforms requires a deeper understanding of the structural role of algorithmic management in work environments. In this interdisciplinary study, we examine how digital platforms, which offer food delivery service, use a mobile application for management of their workforce. Drawing on interviews with self-employed riders at Deliveroo and employed riders at Foodora, we compare how the app affects the interplay between autonomy and control of riders, and how the app-based management relates to different contractual models." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die Solo-Selbständigen in Österreich: eine Bestandsaufnahme (2018)

    Konrad, Edith;

    Zitatform

    Konrad, Edith (2018): Die Solo-Selbständigen in Österreich. Eine Bestandsaufnahme. In: WISO, Jg. 41, H. 2, S. 81-110.

    Abstract

    "Die Gruppe der Solo-Selbständigen, sofern man von dieser überhaupt reden kann, ist gekennzeichnet durch Vielfalt und Heterogenität. Heterogenität, was die berufs-biografische Herkunft der Menschen und die Berufe anbelangt. Heterogenität, was die unterschiedlichsten Arbeiten, Arbeitsformen und Aufträge betrifft. Und natürlich Heterogenität und Diversität innerhalb der einzelnen Unter-Gruppen, die mit Alter, Geschlecht und ethnischer sowie religiöser und kultureller Herkunft zusammenhängen. Im Folgenden ein zugegebenermaßen fragmentarischer Versuch, die Verschiedenheit der einzelnen Gruppen zu skizzieren und dabei gleichzeitig gemeinsame Interessen herauszufinden. Denn die gemeinsamen Bedürfnisse und Anliegen sind Anhaltspunkte für Interessenvertretungen, wenn es darum geht, bestehende Agebote für diese Zielgruppe zu erweitern oder neue zu entwickeln." (Autorenreferat, © ISW-Linz)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Alterssicherung für Soloselbstständige in Zeiten der Digitalisierung (2018)

    Lange, Joachim; Eichhorst, Werner; Nullmeier, Frank ; Rinne, Ulf ; Rust, Ursula; Rust, Ursula; Tobsch, Verena; Welskop-Deffaa, Eva M.; Drewes, Malte; Hinte, Holger; Fachinger, Uwe; Niederfranke, Annette; Schildmann, Christina; Müller, Klaus; Thiede, Reinhold; Hensel, Isabell; Thonipara, Anita ;

    Zitatform

    Lange, Joachim & Ursula Rust (Hrsg.) (2018): Alterssicherung für Soloselbstständige in Zeiten der Digitalisierung. (Loccumer Protokolle 2017,32), Rehburg-Loccum: Evangelische Akademie Loccum, 276 S.

    Abstract

    "Bereits in den 1990er Jahren ist die Anzahl der sog. 'Soloselbstständigen', d.h. der Kleinstunternehmer, die keine Angestellten beschäftigen gestiegen. Der Anstieg beschleunigte sich aber insbesondere in den Jahren von 2002 bis 2005. Es gab bereits in der vorletzten Legislaturperioden Bemühungen, das Thema anzugehen. Nachdem diese scheiterten, wurde das Thema in der letzten Legislaturperiode wieder aufgegriffen und konkrete Regelungsvorschläge entwickelt. Um die Diskussionen über solche Regelungsvorschläge und die bei ihrer Weiterentwicklung zu beachtenden Probleme voranzubringen, veranstaltete die Evangelische Akademie Loccum gemeinsam mit dem Bremer Institut für Gender-, Arbeits- und Sozialrecht und der Friedrich-Ebert-Stiftung im Frühjahr 2017 einen Workshop, dessen Vorträge der vorliegende Band dokumentiert." (Textauszug, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Business ownership versus self-employment (2018)

    Light, Audrey; Munk, Robert ;

    Zitatform

    Light, Audrey & Robert Munk (2018): Business ownership versus self-employment. In: Industrial relations, Jg. 57, H. 3, S. 435-468. DOI:10.1111/irel.12213

    Abstract

    "Using data from the 1979 National Longitudinal Survey of Youth (NLSY79), we find that 68 percent of jobs classified as self-employment are not independently reported as self-owned businesses, while 16 percent of self-owned businesses are not independently classified as self-employment. Businesses not regarded as self-employment are often associated with such signs of entrepreneurship as self-identification as an entrepreneur, job descriptions that refer to business ownership or a managerial role, and high individual skill/asset levels. Self-employed jobs that are not independently classified as self-owned businesses are dominated by contract work and home-based, single-person pursuits. Our evidence suggests that self-employment should not be viewed as a synonym for business ownership." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Handwerk als prekäres Unternehmertum: Soloselbstständige zwischen Autonomie und radikaler Marktabhängigkeit (2018)

    Lorig, Philipp;

    Zitatform

    Lorig, Philipp (2018): Handwerk als prekäres Unternehmertum. Soloselbstständige zwischen Autonomie und radikaler Marktabhängigkeit. (Labour Studies 17), Frankfurt: Campus-Verl., 311 S.

    Abstract

    "Immer mehr soloselbstständige Handwerker bieten ihre Dienstleistungen auf Internetportalen an. Für ihre Teilnahme am Arbeitsmarkt zahlen sie einen hohen Preis: unsichere Lebensplanung, radikale Marktabhängigkeit und Konkurrenzdruck. Sie kommen aus dem Niedriglohnbereich nicht raus und haben keine Aussicht auf eine staatliche Altersvorsorge. Das Ideal der Selbstverwirklichung verkehrt sich in sein Gegenteil. Letztlich bringt das postfordistische Produktionsmodell, wie Philipp Lorig in seiner Studie zeigt, ein neues Tagelöhnertum hervor, das auf längst überwunden geglaubte Arbeitsformen zurückgreift." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Selbstständige Erwerbstätigkeit in Deutschland (2018)

    Maier, Michael F.; Ivanov, Boris ;

    Zitatform

    Maier, Michael F. & Boris Ivanov (2018): Selbstständige Erwerbstätigkeit in Deutschland. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 514), Berlin, 46 S.

    Abstract

    "Die Zahl der Selbstständigen in Deutschland beläuft sich derzeit auf über vier Millionen und ist das Ergebnis eines über die Jahre zunehmenden Trends, der vor allem von den heute zahlenmäßig dominierenden Solo-Selbstständigen getragen war. Für einen Überblick über die selbstständige Erwerbstätigkeit in Deutschland trägt der Bericht empirische Evidenz aus unterschiedlichen Datenquellen zusammen. Die Gruppe der Selbstständigen wird zunächst anhand soziodemographischer Merkmale näher beschrieben. Neben dem Bestand wird auch die Dynamik der selbstständigen Erwerbsarbeit anhand der Zugänge sowie dem Verbleib in Selbstständigkeit untersucht. Die Einkommenssituation von Selbstständigen ist auch unter dem Aspekt zu sehen, dass derzeit ein Großteil der Selbstständigen nicht obligatorisch für das Alter abgesichert ist. Der Bericht beschreibt zunächst das Arbeitsangebot von Selbstständigen und gibt dann anhand verschiedener Maße Auskunft über die Einkommensstruktur von Selbstständigen. Zur Beschreibung der Einkommenssituation werden auch die Haushaltssituation und der Vermögensbesitz berücksichtigt. Wie hoch schließlich die Zahl der Selbstständigen ist, die nicht obligatorisch für das Alter abgesichert sind, wird näherungsweise anhand verschiedener öffentlich zugänglicher Datenquellen ermittelt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Ivanov, Boris ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    KfW-Start-up-Report 2018: Zahl der Start-up-Gründer steigt auf 108.000 im Jahr 2017 (2018)

    Metzger, Georg;

    Zitatform

    Metzger, Georg (2018): KfW-Start-up-Report 2018. Zahl der Start-up-Gründer steigt auf 108.000 im Jahr 2017. (KfW research), Frankfurt am Main, 6 S.

    Abstract

    "Der KfW-Gründungsmonitor basiert auf Angaben von 50.000 zufällig ausgewählten, in Deutschland ansässigen Personen. Sie werden jährlich im Rahmen einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung interviewt. Dabei stehen Existenzgründer im Fokus, die sich in den vorausgegangenen 5 Jahren selbstständig gemacht haben. Gründer werden dabei breit erfasst: Ob im Voll- oder Nebenerwerb, ob Freiberufler oder Gewerbetreibender, ob Neugründung oder Übernahme. Der KfW-Gründungsmonitor liefert damit als einzige Datenquelle in Deutschland ein ganzheitliches Bild der Gründungstätigkeit.
    Als Start-up-Gründer kommen alle Existenzgründer im KfW-Gründungsmonitor infrage, die vor höchstens 5 Jahren neu gegründet haben, mit ihrer Gründung noch aktiv sind, gewerbetreibend (also nicht freiberuflich tätig) sind, Co-Gründer oder Angestellte haben und zuletzt im Vollerwerb tätig waren." (Textauszug, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    englische Version
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Self-employment can be good for your health (2018)

    Nikolova, Milena ;

    Zitatform

    Nikolova, Milena (2018): Self-employment can be good for your health. (GLO discussion paper / Global Labor Organization 226), Maastricht, 51 S.

    Abstract

    "Drawing upon theoretical insights from the Job Demand-Control model, which links occupational characteristics to health, this paper provides the first causal evidence of the physical and mental health consequences of self-employment. Specifically, I utilize German longitudinal data for the period 2002-2014 and difference-in-differences estimations and find that both switches from unemployment to self-employment (necessity entrepreneurship) and transitions from regular employment to self-employment (opportunity entrepreneurship) lead to health enhancements for entrepreneurs with and without employees. Specifically, necessity entrepreneurs experience improvements in mental but not physical health, while opportunity entrepreneurship is associated with both physical and mental health gains, which is in line with the theoretical predictions. Importantly, the health improvements cannot be explained by changes in income or working conditions and are not driven by personality and risk preferences or the local unemployment conditions. The results have implications for entrepreneurship theory and practice, current and would-be entrepreneurs as well as policy-makers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Interessenvertretung von Solo-Selbstständigen (2018)

    Pongratz, Hans J. ; Abbenhardt, Lisa;

    Zitatform

    Pongratz, Hans J. & Lisa Abbenhardt (2018): Interessenvertretung von Solo-Selbstständigen. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 71, H. 4, S. 270-278. DOI:10.5771/0342-300X-2018-4-270

    Abstract

    "Interessenvertretung von Solo-Selbstständigen Obwohl Selbstständige ohne eigene Beschäftigte gut 2,3?Mio. Personen und damit etwa 6?% aller Erwerbstätigen in Deutschland umfassen, bleiben ihre Interessen gesellschaftspolitisch unterrepräsentiert. Da es keine größeren Verbände zur Vertretung speziell ihrer Interessen gibt, wurden 30?Interviews in ausgewählten Branchen (Handwerk, Architektur, Journalismus, Pflege, IT-Dienste) zur Frage geführt: Welche Rolle spielen die Solo-Selbstständigen in der Politik der etablierten Kammern, Verbände, Gewerkschaften und Netzwerke? Der Befund, dass vor allem Verbände und Kammern kaum dezidierte Positionen zur Lage dieser Erwerbsgruppe haben, lässt sich auf deren geringe Sichtbarkeit als Minderheit in der Mitgliedschaft und auf die Heterogenität ihrer Interessenlagen (mit großen Einkommensdifferenzen) zurückführen. Aufgrund einseitiger normativer Zuweisungen von entweder Unternehmerposition oder arbeitnehmerähnlichem Status wird die gleichzeitige Wirksamkeit beider Merkmale in der Solo-Selbstständigkeit weithin unterschätzt. Die explorative Studie zeigt, wie anhaltend groß der Bedarf an Erfahrungsaustausch und Kooperation zwischen Interessenorganisationen ist, die sich für Solo-Selbstständige engagieren - im nationalen wie im internationalen Kontext." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Does regulation trade-off quality against inequality?: the case of German architects and construction engineers (2018)

    Rostam-Afschar, Davud ; Strohmaier, Kristina;

    Zitatform

    Rostam-Afschar, Davud & Kristina Strohmaier (2018): Does regulation trade-off quality against inequality? The case of German architects and construction engineers. (GLO discussion paper / Global Labor Organization 256), Maastricht, 23 S.

    Abstract

    "We exploit an exogenous price increase by about 10% for architectural services to answer the question how price regulation affects income inequality and service quality. Using individual-level data from the German microcensus for the years 2006 to 2012, we find a significant reform effect of 8% on personal net income for self-employed architects and construction engineers. This group moved from the second lowest to the highest quintile of the net income distribution. This increase in inequality is associated with a deterioration of service quality. The reform reduced average scores of a peer ranking for architects by 18%." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die Förderung der Selbständigkeit durch die Bundesagentur für Arbeit (2018)

    Schneil, Matthias;

    Zitatform

    Schneil, Matthias (2018): Die Förderung der Selbständigkeit durch die Bundesagentur für Arbeit. (Schriften zur Existenz- und Unternehmensgründung 06), Hamburg: Kovac, 184 S.

    Abstract

    "Die Agenturen für Arbeit betreiben nach § 4 SGB III (Drittes Buch Sozialgesetzbuch) vorrangig die Vermittlung in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungen. Gleichwohl aber kommt als eine Leistung der aktiven Arbeitsförderung auch die Förderung einer Existenzgründung durch die Agenturen für Arbeit in Frage. Als Fördermittel besitzen die Agenturen für Arbeit den Gründungszuschuss nach § 93 SGB III, mit dem Gründer bis zu 15 Monate Förderung erhalten können. Parallel dazu bietet sich für aus der Arbeitslosigkeit kommende Gründer der Abschluss einer Pflichtversicherung auf Antrag in der Arbeitslosengversicherung nach § 28a SGB III an. Mit dieser können Existenzgründer weiter in der Arbeitslosenversicherung bleiben und sich auf diese Weise gegen das Risiko des Scheiterns der Gründung absichern. Mit diesen beiden für Gründer interessanten Fördermöglichkeiten beschäftigt sich die Arbeit. Es werden ausführlich die jeweiligen tatbestandlichen Voraussetzungen für die Inanspruchnahme des Gründungszuschusses und für die Begründung einer Pflichtversicherung auf Antrag in der Arbeitslosenversicherung besprochen. Weiter wird die zahlenmäßige Inanspruchnahme der Förderprodukte durch ehemals Arbeitslose betrachtet, insbesondere der erhebliche Rückgang der geförderten Selbständigen seit 2011 und die erheblich geringere Inanspruchnahme der Möglichkeit zum Abschluss einer Pflichtversicherung auf Antrag. Als Grund für die geringere Inanspruchnahme der Leistungen sind unter anderem Änderungen des Gesetzgebers an den maßgeblichen Vorschriften und strenge haushaltsrechtliche Vorgaben für die Auszahlung von Fördergeldern zu sehen. Diese werden ausführlich durch diese Abhandlung erörtert." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Do workers work more when earnings are high?: studies of independent contractors suggest that workers' effort may be more responsive to wage incentives than previously thought (2018)

    Stafford, Tess M.;

    Zitatform

    Stafford, Tess M. (2018): Do workers work more when earnings are high? Studies of independent contractors suggest that workers' effort may be more responsive to wage incentives than previously thought. (IZA world of labor 455), Bonn, 11 S. DOI:10.15185/izawol.455

    Abstract

    "Das Arbeitsangebotsverhalten selbstständiger Auftragnehmer bestätigt die ökonomische Theorie: Beschäftigte arbeiten (deutlich) mehr, wenn die Lohneinkünfte vorübergehend besonders hoch sind. Werden allerdings Kausalitäten zwischen Lohnhöhe und Arbeitszeit nicht korrekt ermittelt oder potenzielle Messfehler nicht berücksichtigt, können zu geringe oder sogar negative Schätzwerte zur Reaktionsfähigkeit des Arbeitsangebots die Folge sein. Die neuere Forschung deutet darauf hin, dass die Wohlfahrtsverluste einer progressiven Besteuerung der Arbeitseinkommen höher sind als bisher angenommen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Hier finden Sie die deutsche Kurzfassung.
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die erwerbszentrierte Sozialversicherung: eine Bestandsaufnahme (2018)

    Yollu-Tok, Aysel ;

    Zitatform

    Yollu-Tok, Aysel (2018): Die erwerbszentrierte Sozialversicherung. Eine Bestandsaufnahme. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 67, H. 1, S. 61-77. DOI:10.3790/sfo.67.1.61

    Abstract

    "Dieser Beitrag beschäftigt sich mit der Frage, ob sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse als das Fundament des erwerbszentrierten Sozialversicherungssystems erodieren. Argumentiert wird, dass das Sozialversicherungssystem weiterhin das gestaltungsprägende Merkmal des deutschen Sozialstaats ist, sozialversicherungspflichtige Beschäftigung dominiert weiterhin den Arbeitsmarkt und der Zugang zum System ist weiterhin für eine breite Bevölkerungsgruppe gewährleistet. Jedoch wird ein finanzieller und zeitlicher Mindestumfang zunehmend nicht erreicht und setzt das Sozialversicherungssystem unter Druck. Pfadbrechende Reformen sind bei gegebener Ausgangssituation nicht notwendig, es bedarf aber Anpassungen bei der Einkommens- und Arbeitszeitverteilung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen