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Dossier

Solo-Selbstständige – zwischen Selbstverwirklichung und Prekariat

Als Solo-Selbstständige werden diejenigen Gründerinnen und Gründer bezeichnet, die keine weiteren sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschäftigen. Sie bilden mittlerweile die Mehrheit der beruflich Selbstständigen in Deutschland. Die Infoplattform informiert über die empirische Forschung zu den Solo-Selbstständigen.

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  • Literaturhinweis

    Unternehmerische Bewältigung von Prekarität. Erfahrungen und Strategien bei Selbständigen mit Migrationshintergrund (2019)

    Breuer, Marc ;

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    Breuer, Marc (2019): Unternehmerische Bewältigung von Prekarität. Erfahrungen und Strategien bei Selbständigen mit Migrationshintergrund. In: Soziale Probleme, Jg. 30, H. 1, S. 9-32. DOI:10.1007/s41059-019-00055-9

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  • Literaturhinweis

    Mind the gaps: Universal Credit and self-employment in the United Kingdom (2019)

    Caraher, Kevin; Reuter, Enrico ;

    Zitatform

    Caraher, Kevin & Enrico Reuter (2019): Mind the gaps: Universal Credit and self-employment in the United Kingdom. In: The journal of poverty and social justice, Jg. 27, H. 2, S. 199-217. DOI:10.1332/175982718X15451303785398

    Abstract

    "Self-employment in the United Kingdom rose steadily until 2017, as part of wider changes in labour markets towards more flexible and potentially more vulnerable forms of employment. At the same time, welfare reform has continued under the current and previous governments, with a further expansion of conditionality with respect to benefit recipients. The incremental introduction of Universal Credit is likely to intensify the subjection of vulnerable categories of the self-employed to welfare conditionalities and to thus accentuate the ambivalent nature of self-employment. This article analyses the impact of Universal Credit on the self-employed by first discussing elements of precarity faced by the self-employed, and, second, by exploring the consequences of the roll-out of Universal Credit for those self-employed people who are reliant on the social protection system" (Author's abstract, © 2019 Policy Press) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Precariousness among solo self-employed workers: a German-Dutch comparison (2019)

    Conen, Wieteke ; Schulze Buschoff, Karin;

    Zitatform

    Conen, Wieteke & Karin Schulze Buschoff (2019): Precariousness among solo self-employed workers. A German-Dutch comparison. In: The journal of poverty and social justice, Jg. 27, H. 2, S. 177-197. DOI:10.1332/175982719X15478021367809

    Abstract

    "In this article we compare solo self-employment in Germany and the Netherlands. We identify parallels and differences in the structure of solo self-employment and examine to what extent self-employment is related to a precarious situation in terms of earnings and social security. The results show that solo self-employed workers are relatively vulnerable in terms of income and disability insurance in both countries. As compared to the Netherlands, German solo self-employed workers seem to have a higher risk of precariousness, particularly in terms of income and poverty in old age. The article concludes with recommendations for action that follow from the findings." (Author's abstract, © 2019 Policy Press) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Does Solo Self-Employment Serve as a 'Stepping Stone' to Employership? (2019)

    Cowling, Michael Leith ; Wooden, Mark ;

    Zitatform

    Cowling, Michael Leith & Mark Wooden (2019): Does Solo Self-Employment Serve as a 'Stepping Stone' to Employership? (IZA discussion paper 12841), Bonn, 30 S.

    Abstract

    "This paper examines the extent to which solo self-employment serves as a vehicle for job creation. Using panel data from the Household, Income and Labour Dynamics in Australia (HILDA) Survey, a dynamic multinomial logit model of transitions between labour market states is estimated. The empirical strategy closely follows that used in a previous study employing household data from Germany by Lechmann and Wunder (2017). Estimates of true cross-state dependence between solo self-employment and employership are obtained that are relatively small. Further, our results imply that the probability of a male remaining an employer just two years after transitioning out of solo self-employment is only 2% (and among women, it is virtually zero). The extent of both true cross-state dependence and true state dependence in employership is, however, much greater among individuals who have demonstrated a preference for self-employment in the past. This implies that pro-entrepreneurial policies that target more ‘entrepreneurial’ individuals will have more pronounced and long-term effects in stimulating job creation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Auftraggeberbeteiligung in der Alterssicherung von Solo-Selbständigen: Status quo und Optionen für eine Neuregelung (2019)

    Fachinger, Uwe;

    Zitatform

    Fachinger, Uwe (2019): Auftraggeberbeteiligung in der Alterssicherung von Solo-Selbständigen. Status quo und Optionen für eine Neuregelung. (Hans-Böckler-Stiftung. Working paper Forschungsförderung 134), Düsseldorf, 88 S.

    Abstract

    "Digitale Plattformen sind mittlerweile ein verbreitetes Geschäftsmodell. Damit nimmt auch die digital vermittelte Arbeit zu, die meist von Solo-Selbständigen ausgeführt wird. Solo-Selbständige sind bisher nicht verpflichtet, für das Alter vorzusorgen, und Plattformen beteiligen sich nicht an der Finanzierung der sozialen Sicherung. Daher steht nun an, diese soziale Schutzlücke zu schließen. Die vorliegende Expertise analysiert bestehende Regelungen für die heterogene Gruppe der selbständig Erwerbstätigen in der gesetzlichen Rentenversicherung. Auf dieser Basis werden Optionen für eine Neuregelung der Finanzierung zur Alterssicherung von Solo-Selbständigen ausgelotet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Hybride Erwerbsformen: Geschlechter- und branchenspezifische Unterschiede (2019)

    Gruber, Julia;

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    Gruber, Julia (2019): Hybride Erwerbsformen: Geschlechter- und branchenspezifische Unterschiede. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 99, H. 7, S. 516-518. DOI:10.1007/s10273-019-2484-y

    Abstract

    "Die Auswertung des Mikrozensus zeigt, dass es zwischen 2011 und 2015 zu einem Anstieg der Hybrid-Selbstständigen auf dem Arbeitsmarkt gekommen ist. Frauen sind dabei tendenziell unterrepräsentiert, jedoch scheint sich dies zu verändern. Immer häufiger gründen auch Frauen im Nebenerwerb ein Unternehmen, insbesondere als Soloselbstständige, also ohne Beschäftigte. Vor allem im Dienstleistungssektor ist die Zahl der weiblichen Hybrid- Selbstständigen gestiegen, von 2011 bis 2015 um mehr als 21 %. Die Beschäftigungsfelder, die dabei die größten Wachstumstreiber sind, wie Hausmeisterdienste oder als Dienstleister in privaten Haushalten, werden jedoch im Allgemeinen dem Niedriglohnsektor zugeordnet" (Textauszug, © Springer-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Selbstständigkeit - Methoden und Ergebnisse des Ad-Hoc-Moduls zur Arbeitskräfteerhebung 2017 (2019)

    Günther, Lisa; Marder-Puch, Katharina;

    Zitatform

    Günther, Lisa & Katharina Marder-Puch (2019): Selbstständigkeit - Methoden und Ergebnisse des Ad-Hoc-Moduls zur Arbeitskräfteerhebung 2017. In: Wirtschaft und Statistik H. 1, S. 116-131.

    Abstract

    "Die Zahl der Selbstständigen in Deutschland hat bis 2012 zugenommen. Der starke Anstieg war Anlass, diese Personengruppe auf besondere Arbeitsbedingungen hin zu analysieren - auch wenn die Zahl der Selbstständigen seitdem rückläufig ist. Der vorliegende Beitrag betrachtet die Situation der Selbstständigen anhand der Daten der EU-Arbeitskräfteerhebung sowie des Ad-hoc-Moduls 'Selbstständigkeit' aus dem Jahr 2017. Im Zentrum der Analyse stehen dabei neben der Entwicklung im Zeitverlauf sowie der Strukturveränderung der Selbstständigen die ökonomische und organisatorische Abhängigkeit von Auftraggebenden. Darüber hinaus werden die Gründe für die Aufnahme einer Selbstständigkeit, Schwierigkeiten in der Selbstständigkeit sowie die Zusammenarbeit mit Partnern untersucht." (Autorenreferat, © Statistisches Bundesamt, Wiesbaden)

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  • Literaturhinweis

    Zwischen Statuskrise und Autonomiebegehren: Solo-Selbstständigkeit als generationstypische Bearbeitung des Wandels von Arbeit und Biografie (2019)

    Hanemann, Laura; Schürmann, Lena ;

    Zitatform

    Hanemann, Laura & Lena Schürmann (2019): Zwischen Statuskrise und Autonomiebegehren: Solo-Selbstständigkeit als generationstypische Bearbeitung des Wandels von Arbeit und Biografie. In: Österreichische Zeitschrift für Soziologie, Jg. 44, H. 4, S. 387-406. DOI:10.1007/s11614-019-00386-9

    Abstract

    "Der vorliegende Beitrag untersucht soloselbstständige Erwerbstätigkeit aus einer biografieanalytischen und generationalen Perspektive. Anhand einer Einzelfallanalyse wird nachgezeichnet, welche Anforderungen an die biografische Selbstgestaltung die Solo-Selbstständigkeit als individualisiertes Muster der Lebensführung stellt. Die Frage nach den Möglichkeiten und Normierungen des biografischen Handelns führt in einem weiteren Analyseschritt zu einer Betrachtung des Generationszusammenhangs der Interviewten, dem Milieu der akademischen Kulturberufe sowie dem marktlichen Bewährungskontext der Tätigkeit. Erkennbar wird ein generationsspezifisches Individuationsbegehren, welches auf der Erfahrung wohlfahrtsstaatlicher Sicherung fußt und auf die Erosion eines Bildungs- und Aufstiegsversprechens trifft. In der Folge konstituiert eine spannungsreiche Verknüpfung von Selbstentfaltung und Statusunklarheit die Auseinandersetzung mit der sozialen Institution Biografie. Solo-Selbstständigkeit zeigt sich somit als ein hochgradig individualisiertes Erwerbsmuster, dessen Anschlussfähigkeit für das Projekt des „authentischen Selbst“ erst vor dem Hintergrund generationsspezifischer Erfahrungen gewährter und entzogener Wohlfahrtsstaatlichkeit plausibel wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Soloselbstständige im Handwerk: Einkommensstrukturen und Altersvorsorge (2019)

    Haverkamp, Katarzyna;

    Zitatform

    Haverkamp, Katarzyna (2019): Soloselbstständige im Handwerk: Einkommensstrukturen und Altersvorsorge. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 99, H. 10, S. 717-724. DOI:10.1007/s10273-019-2519-4

    Abstract

    "Die Soloselbstständigkeit wird häufig mit einer prekären Wirtschaftslage der 'marginalen' Alleinunternehmer assoziiert. Eine Auswertung der Daten des Mikrozensus 2014 zeichnet jedoch ein differenziertes Bild. Es befinden sich zwar unter den Soloselbstständigen im Handwerk viele auffällige Untergruppen: EU-Ausländer, Erwerbstätige im Rentenbezugsalter, Frauen und Teilzeittätige. Gleichzeitig zeichnet sich jedoch ab, dass die überwiegende Mehrheit persönliche Nettoeinkommen erreicht, die oberhalb der Armutsgefährdungsschwelle für einen Ein-Personen-Haushalt liegen. Als problematisch ist daher weniger die aktuelle Einkommenslage der Soloselbstständigen einzuschätzen, als vielmehr die Ungleichstellung unterschiedlicher Erwerbsformen in Hinblick auf die Pflichten zur sozialen Absicherung." (Autorenreferat, © Springer-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Soloselbstständigkeit im Handwerk: Ergebnisse des Mikrozensus 2014 (2019)

    Haverkamp, Katarzyna;

    Zitatform

    Haverkamp, Katarzyna (2019): Soloselbstständigkeit im Handwerk: Ergebnisse des Mikrozensus 2014. (Göttinger Beiträge zur Handwerksforschung 29), Göttingen, 39 S. DOI:10.3249/2364-3897-gbh-29

    Abstract

    "Der vorliegende Beitrag untersucht auf Basis der Daten des Mikrozensus 2014 die zentralen Strukturmerkmale der Soloselbstständigkeit im Handwerk. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Beschreibung der sozialen Lage der Soloselbstständigen in Handwerksberufen, welche in erster Linie durch die Statistiken zu persönlichen Nettoeinkommen und Haushaltseinkommen sowie ihre Verteilung erfasst wird. Die Ergebnisse der Analyse zeigen: Bei den Soloselbstständigen in Handwerksberufen handelt es sich insgesamt um eine sehr heterogene Gruppe, bei der bestimmte Bevölkerungsgruppen, gemessen an ihrem Anteil im Gesamthandwerk, deutlich überrepräsentiert sind. So befinden sich unter den Soloselbstständigen signifikant mehr Frauen, EU-Ausländer, Personen im Rentenbezugsalter, alleinlebende Personen und Teilzeittätige. Gleichzeitig lässt sich beobachten, dass die Soloselbstständigen im Durchschnitt über höhere Bildungsabschlüsse verfügen als abhängig Beschäftigte. Insbesondere der Anteil der Abiturienten und der Hochschulabsolventen ist deutlich erhöht. Die Statistiken zu den persönlichen Nettoeinkommen nach Erwerbsform zeigen insgesamt, dass die Soloselbstständigen hinsichtlich ihrer Einkommenssituation eher den abhängig Beschäftigten als den Selbstständigen mit Beschäftigten ähneln. Die mittleren Nettoeinkommen der Soloselbstständigen (Durchschnitt: 1.681 €, Median: 1.489 €) liegen deutlich unterhalb der mittleren Einkommen der Selbstständigen mit Beschäftigten (jeweils 2.678 € und 2.255 €) und leicht unterhalb der mittleren Einkommen der abhängig Beschäftigten (1.728 € und 1.629 €). Die soziodemografischen Merkmale und die Teilzeittätigkeit erklären einen Großteil der Einkommensunterschiede zwischen den Soloselbstständigen und den abhängig Beschäftigten. Es zeigt sich hingegen nicht, dass die soloselbstständige Wirtschaftsweise primär von denjenigen Personen gewählt wird, die über eine überdurchschnittlich gute Absicherung im sozialen Kontext verfügen. Insgesamt erzielen 2" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Transitioning from solo self-employed to microbusiness employer: Local economic environment or owner characteristics? (2019)

    Henley, Andrew ;

    Zitatform

    Henley, Andrew (2019): Transitioning from solo self-employed to microbusiness employer. Local economic environment or owner characteristics? (IZA discussion paper 12189), Bonn, 30 S.

    Abstract

    "Only a minority of micro-businesses create jobs for others. This paper addresses whether personal characteristics and resources of the microbusiness owner or the local external economic environment are drivers of job creation. In the UK context of significant growth in self-employment but a declining proportion who create jobs, an investigation using longitudinal data is provided. Individual demographic and resource characteristics are found to be more important, but place effects are relatively weak. Entrepreneurship policy needs to target particular groups, including women and less experienced business owners in their localities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Hybride Selbstständigkeit - Aktuelle Entwicklung und politischer Handlungsbedarf (2019)

    Kay, Rosemarie ; Suprinovič, Olga;

    Zitatform

    Kay, Rosemarie & Olga Suprinovič (2019): Hybride Selbstständigkeit - Aktuelle Entwicklung und politischer Handlungsbedarf. (WISO direkt 2019,06), Bonn, 4 S.

    Abstract

    "Immer mehr Menschen in Deutschland gehen gleichzeitig einer abhängigen und einer selbstständigen Erwerbstätigkeit nach. Wegen der zumeist strikten Unterscheidung zwischen Selbstständigen und abhängig Beschäftigten in den sozialen Sicherungssystemen kann es für einen Teil der hybriden Selbstständigen zu einer Unterversorgung, insbesondere im Hinblick auf das Alter, kommen. Die Weiterentwicklung der Sozialversicherung hin zu einer allgemeinen Erwerbstätigenversicherung könnte ein erster Lösungsschritt sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Employment protection legislation and entrepreneurial activity (2019)

    Liebregts, Werner ; Stam, Erik ;

    Zitatform

    Liebregts, Werner & Erik Stam (2019): Employment protection legislation and entrepreneurial activity. In: International Small Business Journal, Jg. 37, H. 6, S. 581-603. DOI:10.1177/0266242619836358

    Abstract

    "Labour market institutions enable and constrain individual behaviour on the labour market and beyond. We investigate two main elements of national employment protection legislation and their effects upon entrepreneurial activity. We use multilevel analyses to estimate the separate impact of redundancy payments and the notice period for employers on independent entrepreneurship (self-employment) and entrepreneurial employee activity. Redundancy payments and notice period reflect labour market friction, opportunity cost, search time and liquidity constraint mechanisms contained in employment protection legislation. Country-level legislation on the notice period for employers is found to be positively related to an individual's involvement in entrepreneurial employee activity, yet negatively related to self-employment. We do not find consistent effects of redundancy pay legislation on entrepreneurial activity." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    'Freelance isn't free.': Co-working as a critical urban practice to cope with informality in creative labour markets (2019)

    Merkel, Janet ;

    Zitatform

    Merkel, Janet (2019): 'Freelance isn't free.'. Co-working as a critical urban practice to cope with informality in creative labour markets. In: Urban studies, Jg. 56, H. 3, S. 526-547. DOI:10.1177/0042098018782374

    Abstract

    "For more than a decade, co-working spaces have proliferated in cities worldwide. The paper discusses co-working as a critical urban practice because these spaces give support to the rising number of freelance workers in culture and creative industries. Freelance workers are an 'invisible' workforce whose impact often remains 'hidden' (Mould et al., 2014), who are not sufficiently protected through social welfare regulations and do not enjoy the same social entitlements as employed workers. This paper uses the concept of informality to highlight ongoing informalisation processes of employment relationships as well as informal working practices in creative labour markets. It discusses the emergence of co-working as a practice of collective self-help and self-organisation to cope with and to potentially overcome the informality, uncertainty and risks associated with independent work. It argues that co-working can be seen in line with other practices of informal urbanism that become more prevalent in European and North American cities because of the lack of affordable housing, the retrenchment of the social welfare state and the imposed conditions of 'austerity urbanism' (Peck, 2012)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Grundsicherung Für Selbstständige: Dauerzustand oder Intermezzo? (2019)

    Pahnke, André ; Schneck, Stefan ; Wolter, Hans-Jürgen;

    Zitatform

    Pahnke, André, Stefan Schneck & Hans-Jürgen Wolter (2019): Grundsicherung Für Selbstständige. Dauerzustand oder Intermezzo? (WISO direkt 2020,09), Bonn, 4 S.

    Abstract

    "Nicht nur abhängig Beschäftigte, sondern auch Selbstständige sind mitunter zusätzlich zu ihrem Erwerbseinkommen auf Arbeitslosengeld II (ALG II) angewiesen. Allerdings gelingt es der Mehrheit der Selbstständigen, den ALG II-Bezug relativ rasch zu beenden. Demnach besitzt die Grundsicherung für Selbstständige auch wirtschaftspolitische Relevanz – und zwar dann, wenn es Selbstständigen während des Bezugs gelingt, ihr Geschäftsmodell anzupassen und unternehmerische Krisen zu überwinden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Persistenz von Selbstständigen in der Grundsicherung (2019)

    Pahnke, André ; Wolter, Hans-Jürgen; Schneck, Stefan ;

    Zitatform

    Pahnke, André, Stefan Schneck & Hans-Jürgen Wolter (2019): Persistenz von Selbstständigen in der Grundsicherung. (IfM-Materialien 273), Bonn, 45 S.

    Abstract

    "Die vorliegende Untersuchung setzt sich mit der Situation von Selbstständigen in der Grundsicherung auseinander. Ursächlich für den Bezug von ergänzenden Leistungen der Grundsicherung sind in den meisten Fällen deutlich rückläufige Einkommen. Tatsächlich ist die Einkommenssituation selbstständiger Leistungsberechtigter trotz guter Ausbildung und langer Arbeitszeiten noch deutlich schlechter als die der abhängig Beschäftigten in der Grundsicherung. Dennoch gelingt es den meisten Selbstständigen, die Hilfebedürftigkeit relativ schnell wieder zu beenden. Ein Teil von ihnen ist allerdings verhältnismäßig lange auf ALG II angewiesen. Da dies in den meisten Fällen betriebliche Gründe haben dürfte, ist hier möglicherweise das der Selbstständigkeit zugrunde liegende Geschäftsmodell kritisch zu hinterfragen. Allgemein ist die Grundsicherung für Selbstständige jedoch ein sinnvolles Instrument, das es vielen ermöglicht, ihr Unternehmen nach einer Krise neu auszurichten und anschließend wieder auf eigenen Beinen stehen zu können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The economic situation of formerly self-employed workers (2019)

    Pettinicchi, Yuri; Börsch-Supan, Axel;

    Zitatform

    Pettinicchi, Yuri & Axel Börsch-Supan (2019): The economic situation of formerly self-employed workers. In: A. Börsch-Supan, J. Bristle, K. Andersen-Ranberg, A. Brugiavini, F. Jusot, H. Litwin & G. Weber (Hrsg.) (2019): Health and socio-economic status over the life course : First results from SHARE Waves 6 and 7, S. 119-127. DOI:10.1515/9783110617245-012

    Abstract

    "Formerly self-employed retirees report a higher degree of financial distress and have lower incomes. They rely more on financial assets outside the public pension systems to cope with income and health shocks during their retirement. Their empirical income distribution represents them as a highly diverse group with a high degree of income inequality. Although some are rich in retirement, the formerly self-employed are more often at risk of poverty than their formerly traditionally-employed counterparts." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Wage employment, unemployment and self-employment across countries (2019)

    Poschke, Markus;

    Zitatform

    Poschke, Markus (2019): Wage employment, unemployment and self-employment across countries. (IZA discussion paper 12367), Bonn, 74 S.

    Abstract

    "Poor countries have low rates of wage employment and high rates of self-employment. This paper shows that they also have high rates of unemployment relative to wage employment, and that self-employment is particularly high where the unemployment-wage employment ratio is high. I interpret high unemployment-employment ratios as evidence of labor market frictions, and develop a simple heterogeneous-firm search and matching model with choice between job search and self-employment to analyze their effect. Quantitative analysis of the model, separately calibrated to eight countries, shows that variation in labor market frictions can explain almost the entire variation in not only unemployment, but also wage employment and self-employment across the calibration countries. The model generates joint variation in unemployment and self-employment accounting for at least a third of their relationship in the data. Labor market frictions reduce output not only by affecting employment, but also by pushing searchers into low-productivity own-account work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    From contract to speculation: New relations of work and production in freelance travel journalism (2019)

    Rosenkranz, Tim ;

    Zitatform

    Rosenkranz, Tim (2019): From contract to speculation: New relations of work and production in freelance travel journalism. In: Work, employment and society, Jg. 33, H. 4, S. 613-630. DOI:10.1177/0950017018793344

    Abstract

    "This qualitative case study of travel journalism in the USA explores how freelancers produce on speculation because publications do not contractually guarantee pay or advanced resources for travel. Freelance travel journalists therefore experience their work as an investment into an uncertain return in an undefined future. This article shows how such speculation manifests itself as a new productive process and relations of organisational externalisation in lean capitalism. Examining the changing obligations between freelancers and publications without assignment-contracts, this study argues that speculation presents the obfuscation of production. It externalises the risks of production onto the freelancer; reduces organisational control over production; and changes occupational norms and practices." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    The collective risk management of solo self-employed workers in the Netherlands (2019)

    Rossetti, Silvia; Heeger, Susanne;

    Zitatform

    Rossetti, Silvia & Susanne Heeger (2019): The collective risk management of solo self-employed workers in the Netherlands. In: The journal of poverty and social justice, Jg. 27, H. 2, S. 253-277. DOI:10.1332/175982719X15538489216856

    Abstract

    "The growth of solo self-employed workers in the Netherlands (zzp'ers) has not yet triggered a debate on how to combine their income security and business autonomy. The extent to which the social protection system and interest groups promote zzp'ers to take up collective arrangements mitigating income insecurity due to work incapacity and preventing income insecurity due to poor employability is investigated using the social risk management framework. Correcting economic obstacles and irrational risk perceptions, collective arrangements are found to encourage the take-up of work incapacity insurance and training among zzp'ers." (Author's abstract, © 2019 Policy Press) ((en))

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    Beschäftigungsverhältnis oder "Neue Selbständigkeit"? (2019)

    Ruland, Franz;

    Zitatform

    Ruland, Franz (2019): Beschäftigungsverhältnis oder "Neue Selbständigkeit"? In: Neue Zeitschrift für Sozialrecht, Jg. 28, H. 18, S. 618-693.

    Abstract

    "Auf dem Arbeitsmarkt entwickeln sich ständig, auch weil das Internet sie möglich macht, neue Arbeitsbeziehungen. Wir haben es mit 'Freelancern', einer 'on-demand-economy' oder 'Crowdworkern' zu tun. Sie beschäftigen auch das Sozialrecht, weil es dabei auch um Versuche geht, mit neuen Formen der Selbständigkeit Sozialabgaben zu umgehen, und daher zu fragen ist, in welchen der Fälle tatsächlich Selbständigkeit gegeben ist und in welchen doch eine abhängige und damit versicherungspflichtige Beschäftigung vorliegt. Die Antwort fällt nicht leicht, weil die Fälle sehr unterschiedlich sind. Der folgende Beitrag versucht es auch mit Hilfe der inzwischen sehr zahlreichen Rechtsprechung dennoch." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Lücken in der Alterssicherung von Plattformarbeitern und Selbstständigen: ein Vergleich (2019)

    Schulz-Weidner, Wolfgang; Wölfle, Ilka;

    Zitatform

    Schulz-Weidner, Wolfgang & Ilka Wölfle (2019): Lücken in der Alterssicherung von Plattformarbeitern und Selbstständigen. Ein Vergleich. In: Deutsche Rentenversicherung, Jg. 74, H. 4, S. 399-413.

    Abstract

    "Arbeit über digitale Plattformen stellt die historisch gewachsenen Sozialschutzsysteme vor Herausforderungen. Dies gilt gleichermaßen für lokal gebundene Arbeit wie zum Beispiel Liefer- und Transportdienste als auch für rein online verrichtete Arbeit. Die Einordnung unter die vorhandenen arbeits- und sozialrechtlichen Kategorien bereitet Rechtsanwendern immer wieder Probleme und bietet Anlass zu ausgreifenden fach-und rechtswissenschaftlichen Diskussionen. Steht die Einordnung als Arbeitnehmer, Selbstständiger oder in einen dritten Status erst einmal fest, stellt sich die Frage nach den sozialversicherungsrechtlichen Folgen, hier: der Pflichtversicherung in einem gesetzlichen Alterssicherungssystem. Ein Blick ins Ausland wird zeigen, dass die Lösungsansätze durchaus unterschiedlich sind. Da Plattformarbeiter meistens als Selbstständige behandelt werden, rückt daher die Behandlung selbstständiger Erwerbsarbeit in den Fokus. Dabei fällt auf, dass die Selbstständigen im Vergleich zu Deutschland zunächst einmal umfassender von der gesetzlichen Rentenversicherung abgedeckt sind. Auf den zweiten Blick aber wird sich zeigen, dass aufgrund vielfältiger Ausweich- und Gestaltungsmöglichkeiten speziell im Fall selbstständiger Arbeit in der Praxis erhebliche Deckungslücken zu vermuten sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Self-employment and social protection: understanding variations between welfare regimes (2019)

    Spasova, Slavina ; Vanhercke, Bart ; Bouget, Denis; Ghailani, Dalila;

    Zitatform

    Spasova, Slavina, Denis Bouget, Dalila Ghailani & Bart Vanhercke (2019): Self-employment and social protection: understanding variations between welfare regimes. In: The journal of poverty and social justice, Jg. 27, H. 2, S. 157-175. DOI:10.1332/175982719X15538492348045

    Abstract

    "Given the mounting importance of self-employment on the political and policy agenda on a national and EU level, this article sheds light on the under- researched area of social protection for these workers. It focuses on their statutory access to social protection schemes in 35 European countries. We classify social protection systems into three categories based on the access they provide to insurance-based schemes for the self-employed. Crucially, we discuss the link between statutory access to social protection for these workers and typologies of welfare regimes and show that it tends to follow the main institutional patterns of these." (Author's abstract, © 2019 Policy Press) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The solo self-employed person and intrinsic financial security: does the promotion of self-employment institutionalise dualisation? (2019)

    Tammelin, Mia ;

    Zitatform

    Tammelin, Mia (2019): The solo self-employed person and intrinsic financial security: does the promotion of self-employment institutionalise dualisation? In: The journal of poverty and social justice, Jg. 27, H. 2, S. 219-234. DOI:10.1332/175982719X15535215192741

    Abstract

    "Self-employment has been promoted as a path to gainful employment in Finland and elsewhere. But recently there has been increasing concern in Finland about the position of those who are self-employed, particularly the solo self-employed, who are often insecure, especially in terms of their financial situation. This study discusses the dualisation of labour markets and the intrinsic dimension of financial security among those who are solo self-employed. Using survey data on solo self-employment in Finland, the study finds that financial insecurity is particularly experienced by solo self-employed people who start a business because of a lack of other employment opportunities." (Author's abstract, © 2019 Policy Press) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Dependent self-employment: Theory, practice and policy (2019)

    Williams, Colin C. ; Horodnic, Ioana Alexandra ;

    Zitatform

    Williams, Colin C. & Ioana Alexandra Horodnic (2019): Dependent self-employment. Theory, practice and policy. Cheltenham: Elgar, 211 S.

    Abstract

    "Dependent self-employment is widely perceived as a rapidly growing form of precarious work conducted by marginalized lower-skilled workers subcontracted by large corporations. Unpacking a comprehensive survey of 35 European countries, Colin C. Williams and Ioana Alexandra Horodnic map the lived realities of the distribution and characteristics of dependent self-employment to challenge this broad and erroneous perception.
    Featuring rigorous empirical research, Dependent Self-Employment moves beyond the reliance on anecdotal evidence to fill in gaping lacunae in our understanding of such employment. Reporting on the European Working Conditions Survey of 2015, this impressive book provides a crucial contribution to our understanding of dependent self-employment in the 21st century, challenging not only academic perceptions but also depictions of work in the media and political discourse. The authors expertly navigate the 'grey zone' of defining dependent self-employment, embracing the spectrum of employment relationships and outlining the limits to the rights and authority of the dependent self-employed.
    Bold and comprehensive, this timely book offers critical insight for researchers at all levels exploring the nature and distribution of employment in Europe. Given the current public debates on the platform economy, this book will also prove useful for practitioners and policy-makers in labour inspectorates, tax administrations and social security institutions worldwide." (Publisher information, IAB-Doku) ((en))

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    Prozesse sozialer Positionierungen: Gründende zwischen Hilfebezug und Selbstständigkeit (2018)

    Abbenhardt, Lisa;

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    Abbenhardt, Lisa (2018): Prozesse sozialer Positionierungen. Gründende zwischen Hilfebezug und Selbstständigkeit. Wiesbaden: Springer VS, 364 S. DOI:10.1007/978-3-658-19172-6

    Abstract

    "Lisa Abbenhardt untersucht die Frage, wie sich hilfebeziehende Gründende vor dem Hintergrund komplexer kontextueller Anforderungen und individueller biographischer Erfahrungen selbstständig machen. Anhand von sechs biographischen Fallanalysen untersucht die Autorin Gründungsprozesse als Prozesse sozialer Positionierungen. Die berufliche Selbstständigkeit erscheint hierbei als ein Mittel für Arbeitslosengeld II-Beziehende, sich als Erwerbstätige zu beschreiben und sich hierüber sozial zu positionieren. Es zeigt sich, dass Selbst-Adressierungen zentrale Formen sind, diskursive Erwartungen auf sich selbst anzuwenden und zur Grundlage individueller Selbstauslegung und Positionierung zu machen. Die Analysen liefern einen Beitrag zur Erforschung sozialpolitischer Aktivierungserwartungen und zur Wirkungsweise diskursiver Subjektfiguren wie dem unternehmerischen Selbst." (Verlagsangaben)

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    Digitalisierung: Dienstleistungsarbeit im Visier: Was bedeutet Digitalisierung für Tätigkeiten im Bereich von Wissensarbeit und Dienstleistungen? (2018)

    Ahlers, Elke; Maschke, Manuela; Schulze Buschoff, Karin; Schildmann, Christina; Berk, Beatrice van; Schietinger, Marc;

    Zitatform

    Ahlers, Elke, Beatrice van Berk, Manuela Maschke, Marc Schietinger, Christina Schildmann & Karin Schulze Buschoff (2018): Digitalisierung: Dienstleistungsarbeit im Visier. Was bedeutet Digitalisierung für Tätigkeiten im Bereich von Wissensarbeit und Dienstleistungen? (Hans-Böckler-Stiftung. Arbeitspapier 312), Düsseldorf, 49 S.

    Abstract

    "Digitalisierung schreitet auch in produktionsfernen indirekten Bereichen der Industrie und in Dienstleistungsbranchen voran. Dies gilt für unternehmensbezogene Dienstleistungen ebenso wie für Handel, Banken, Versicherung und Logistik. In dem Report wird eine erste Analyse über die Phänomene und Folgen der Digitalisierung von Dienstleistungsarbeit erarbeitet: Wie verschieben sich die Grenzen zwischen Handarbeit und Kopfarbeit, zwischen Industrie und Dienstleistung (Stichwort: Smart Services)? Wie unterschiedlich wirkt sich Digitalisierung in verschiedenen Branchen aus? Wie verändert Digitalisierung die Formen der Beschäftigung im Dienstleistungssektor? Und natürlich: Was sind die Felder der Gestaltung von Arbeit, und wie können die Interessenvertretungen der Beschäftigten diesen Strukturwandel mitgestalten?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Wie wird man eigentlich ein Marktteilnehmer?: Qualitative Studien zur Gründung und Einbettung von Marktakteuren (2018)

    Bernhard, Stefan;

    Zitatform

    Bernhard, Stefan (2018): Wie wird man eigentlich ein Marktteilnehmer? Qualitative Studien zur Gründung und Einbettung von Marktakteuren. (IAB-Discussion Paper 23/2018), Nürnberg, 22 S.

    Abstract

    "In diesem Beitrag wird ein marktsoziologisches Forschungsprogramm vorgestellt, das in insgesamt acht Einzelveröffentlichungen erschienen ist. Das Forschungsprogramm wendet sich den Fragen zu, wie Marktakteure entstehen und sich in Märkte einordnen. Die zentrale These der Beiträge lautet, dass die Entstehung und Einbettung von Marktakteuren eine Doppelbewegung von Anschluss und Abgrenzung darstellt, die in Richtung des Marktes sowie in Richtung der Laufbahnen der Akteure (hier: ihrer Biografien) hin vollzogen wird. Diese These wird theoretisch aus den Arbeiten Harrison C. Whites abgeleitet und empirisch anhand der Förderung von Solo-Selbständigkeiten innerhalb der Arbeits- und Sozialverwaltung exemplifiziert. Die theoretisch entwickelte Herangehensweise erfordert nicht zuletzt die Bearbeitung method(olog)ischer Fragen zum Verständnis von narrativen Interviews sowie zur qualitativen Erhebung und Analyse von Netzwerkdaten. Insgesamt werden in den Beiträgen die Deutungsprozesse von neuen Marktakteuren in den Mittelpunkt gerückt und damit ein Beitrag zum Verständnis von Markteintrittsprozessen geleistet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Self-employed professionals in the European labour market: a comparison between Italy, Germany and the UK (2018)

    Borghi, Paolo ; Mori, Anna ; Semenza, Renata ;

    Zitatform

    Borghi, Paolo, Anna Mori & Renata Semenza (2018): Self-employed professionals in the European labour market. A comparison between Italy, Germany and the UK. In: Transfer, Jg. 24, H. 4, S. 405-419. DOI:10.1177/1024258918761564

    Abstract

    "Der Übergang zu einer 'On-demand'-Dienstleistungsgesellschaft, der durch technologische Entwicklungen ungekannten Ausmaßes und die digitale Revolution beschleunigt wird, hat traditionelle Tätigkeiten von Selbständigen ohne weitere Angestellte verändert und neue geschaffen. Diese Entwicklung hat das Wachstum einer Gruppe von hochqualifizierten und hyperspezialisierten Alleinunternehmern in den europäischen Ökonomien begünstigt. Eine Analyse dieses Phänomens stellt drei kritische Fragen mit Bezug zur Arbeitsmarktposition dieser Alleinunternehmer in den Vordergrund: (1) die umstrittene Definition ihres rechtlichen Status' und die auf sie angewandte (ad hoc-)Regulierung; (2) ihre Position in dem jeweiligen nationalen System der sozialen Sicherheit; und (3) die Komplexität der kollektiven Interessensvertretung in einem Kontext starker Fragmentierung der Arbeitsmärkte. Der Artikel untersucht diese Themen aus einer sozio-ökonomischen Perspektive und vergleicht drei europäische Länder - Italien, Deutschland und das Vereinigte Königreich - mit unterschiedlichen Wohlfahrtsstaatsmodellen und verschiedenen Modellen zur Regulierung von Berufen. Erste Forschungsergebnisse zeigen z.T. divergierende Antworten auf diese gemeinsamen Herausforderungen, aber auch einige positive Veränderungen für Alleinunternehmer." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Hours worked of the self-employed and agglomeration (2018)

    Cai, Zhengyu ;

    Zitatform

    Cai, Zhengyu (2018): Hours worked of the self-employed and agglomeration. (GLO discussion paper / Global Labor Organization 199), Maastricht, 57 S.

    Abstract

    "This paper investigates the causal effects of agglomeration on hours worked by the self-employed. The IV estimations instrument for urbanization and localization using the minimum distance from the work Public Use Microdata Area centroid to the United States' coastlines and estimated industry share in 1930. The 2SLS results demonstrate that urbanization and localization decrease and increase hours worked of the self-employed, respectively. These results are mainly from outsourcing and competition, whereas sorting, simultaneity, and agglomeration wage effect are less likely to be influential. Additionally, only small business owners perceive the pressures of competition in localization economies. The young unincorporated self-employed are more likely to be affected by peer competitors, whereas the elder unincorporated perceive more pressures from large firms." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    A general equilibrium theory of occupational choice under optimistic beliefs about entrepreneurial ability (2018)

    Dell'Era, Michele; Santos-Pinto, Luís; Opromolla, Luca David ;

    Zitatform

    Dell'Era, Michele, Luca David Opromolla & Luís Santos-Pinto (2018): A general equilibrium theory of occupational choice under optimistic beliefs about entrepreneurial ability. (CESifo working paper 7300), München, 43 S.

    Abstract

    "This paper studies the impact of optimism on occupational choice using a general equilibrium framework. The model shows that optimism has four main qualitative effects: it leads to a misallocation of talent, drives up input prices, raises the number of entrepreneurs, and makes entrepreneurs worse off. We calibrate the model to match U.S. manufacturing data. This allows us to make quantitative predictions regarding the impact of optimism on occupational choice, input prices, the returns to entrepreneurship, and output. The calibration shows that optimism can explain the empirical puzzle of the low mean returns to entrepreneurship compared to average wages." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Prekäre Arbeitswelten: Von digitalen Tagelöhnern bis zur Generation Praktikum (2018)

    Dietl, Stefan;

    Zitatform

    Dietl, Stefan (2018): Prekäre Arbeitswelten. Von digitalen Tagelöhnern bis zur Generation Praktikum. Münster: Unrast, 72 S.

    Abstract

    "Leiharbeit, Werkverträge, Minijobs, befristete Arbeitsverhältnisse - fast 40 Prozent der Beschäftigten in Deutschland arbeiten inzwischen in derlei prekären Arbeitsverhältnissen. Für die Betroffenen bedeutet die Prekarität häufig niedrige Löhne, geringe soziale Absicherung und ständige Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes.
    In kurzen und übersichtlichen Kapiteln gibt Stefan Dietl einen Einblick in die aktuelle Arbeitswelt. Im Fokus stehen dabei neue Formen der Prekarität wie die Arbeit auf Abruf, prekäre Beschäftigungsformen im digitalen Zeitalter, Leih- und Zeitarbeit sowie die Ausweitung prekärer Beschäftigungsverhältnisse auf immer mehr/weitere Arbeitsbereiche. Nicht zuletzt richtet Dietl seinen Blick aber auch auf den Widerstand gegen Niedriglöhne und die wachsende soziale Unsicherheit." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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    Bogus self-employment in Germany: Also a question of definition (2018)

    Dietrich, Hans ; Patzina, Alexander ;

    Zitatform

    Dietrich, Hans & Alexander Patzina (2018): Bogus self-employment in Germany. Also a question of definition. In: IAB-Forum H. 03.04.2018, o. Sz., 2018-03-28.

    Abstract

    "Based on a large-scale empirical study with 30,000 participants, the IAB explored the dissemination of bogus self-employment in Germany. In particular, the study analyses which labour market groups are over average affected by bogus self-employment as an illegal form of employment. The study employs alternative legal definitions of employment to test the sensitivity of the results." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans ; Patzina, Alexander ;
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    Regional knowledge, entrepreneurial culture, and innovative start-ups over time and space: an empirical investigation (2018)

    Fritsch, Michael ; Wyrwich, Michael ;

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    Fritsch, Michael & Michael Wyrwich (2018): Regional knowledge, entrepreneurial culture, and innovative start-ups over time and space. An empirical investigation. In: Small business economics, Jg. 51, H. 2, S. 337-353. DOI:10.1007/s11187-018-0016-6

    Abstract

    "We investigate the role of entrepreneurship culture and the historical knowledge base of a region on current levels of new business formation in innovative industries. The analysis is for German regions and covers the time period 1907-2014. We find a pronounced positive relationship between high levels of historical self-employment in science-based industries and new business formation in innovative industries today. This long-term legacy effect of entrepreneurial tradition indicates the prevalence of a regional culture of entrepreneurship. Moreover, local presence and geographic proximity to a technical university founded before the year 1900 is positively related to the level of innovative start-ups more than a century later. The results show that a considerable part of the knowledge that constitutes an important source of entrepreneurial opportunities is deeply rooted in history. We draw conclusions for policy and for further research." (Author's abstract, © Springer-Verlag) ((en))

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    The grey zone and labour market dynamics in Germany: new regulations and new ways of using employment categories * Self-employment and traineeships (2018)

    Giraud, Oliver; Lechevalir, Arnaud;

    Zitatform

    Giraud, Oliver & Arnaud Lechevalir (2018): The grey zone and labour market dynamics in Germany. New regulations and new ways of using employment categories * Self-employment and traineeships. In: Transfer, Jg. 24, H. 3, S. 317-336. DOI:10.1177/1024258918775534

    Abstract

    "Im vorliegenden Artikel definieren wir mit dem Begriff 'Grauzone' die Ausbreitung neuer Beschäftigungskategorien und die damit einhergehende zunehmende Dissonanz zwischen diesen Kategorien und den Realitäten des Arbeitsmarktes. Vor dem Hintergrund des Bedeutungsverlustes standardisierter Beschäftigungsverhältnisse und jenseits des Dualismus des Arbeitsmarktes gibt es drei Prozesse, durch die die Beschäftigungsnorm differenziert wird: die Institutionalisierung neuer Beschäftigungsformen durch die Behörden, der Einfluss kollektiver Normen auf die Konzeption von Beschäftigungskategorien durch organisierte Gruppen wie Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände, und die Verwendung dieser Normen durch gesellschaftliche Akteure wie Unternehmen. In diesem Artikel beschreiben wir zunächst die Entwicklung des deutschen Arbeitsmarktes während der vergangenen zwanzig Jahre. Danach betrachten wir die Dynamik der Beschäftigungs-Grauzonen in Deutschland, indem wir von den beiden Schwerpunkten Selbständigkeit und Praktika ausgehen und dabei die drei oben genannten Differenzier-ungsprozesse einzeln beschreiben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Entrepreneurship and income inequality (2018)

    Halvarsson, Daniel ; Korpi, Martin ; Wennberg, Karl ;

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    Halvarsson, Daniel, Martin Korpi & Karl Wennberg (2018): Entrepreneurship and income inequality. In: Journal of economic behavior & organization, Jg. 145, H. January, S. 275-293. DOI:10.1016/j.jebo.2017.11.003

    Abstract

    "Entrepreneurship research highlights entrepreneurship as a simultaneous source of enhanced income mobility for some but a potential source of poverty for others. Research on inequality has furthered new types of models to decompose and problematize various sources of income inequality, but attention to entrepreneurship as an increasingly prevalent occupational choice in these models remains scant. This paper seeks to bridge these two literatures using regression-based income decomposition among entrepreneurs and paid workers distinguishing between self-employed (SE) and incorporated self-employed (ISE) individuals in Sweden. We find that the proportion of self-employed in the workforce increases income dispersion by way of widening the bottom end of the distribution, whereas the proportion of incorporated self-employed contributes to income dispersion at the top end of the distribution. Implications for research are discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Soloselbstständige Lebensführung oder: Leben im Konjunktiv (2018)

    Hanemann, Laura;

    Zitatform

    Hanemann, Laura (2018): Soloselbstständige Lebensführung oder: Leben im Konjunktiv. In: Berliner Journal für Soziologie, Jg. 28, H. 3/4, S. 339-365. DOI:10.1007/s11609-019-00384-4

    Abstract

    "Auf Basis einer qualitativen Studie untersucht der Beitrag Lebensführungsmuster von Solo-Selbstständigen im sogenannten mittleren Alter. Das herausgearbeitete 'Leben im Konjunktiv' ist aus den sprachlichen Äußerungen der Interviewten abgeleitet, welche kontinuierlich auf das verweisen, was sie eigentlich tun müssten - ohne dem Folge zu leisten. Die Verwendung des Konjunktivs offenbart eine Permanenz des Handlungsdrucks, der stetig in einen Zustand eigentümlicher Lähmung umzuschlagen droht. Der Konjunktiv ist somit nicht nur als sprachliches Produkt, sondern als Bewältigungsmuster der Subjekte zu verstehen: Er verweist auf die strukturellen Handlungsanforderungen und Realisierungsbegrenzungen soloselbstständiger Tätigkeit, welche angesichts einer fortschreitenden Erosion des Normalarbeitsverhältnisses, destandardisierter Lebensverläufe sowie flexibilisierter und entgrenzter Arbeit als Vorreiter politischer Responsibilisierung gelten kann. Unter Bezugnahme auf die Analysekategorie des Alter(n)s legt der Beitrag Sollbruchstellen in der Anrufung eines scheinbar alterslosen unternehmerischen Selbst und der Vorstellung eines kontinuierlichen und stabilen 'midlifes' frei." (Autorenreferat, © Springer-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Mind the (profit) gap: Why are female enterprise owners earning less than men? (2018)

    Hardy, Morgan ; Kagy, Gisella;

    Zitatform

    Hardy, Morgan & Gisella Kagy (2018): Mind the (profit) gap: Why are female enterprise owners earning less than men? In: AEA papers and proceedings, Jg. 108, S. 252-255. DOI:10.1257/pandp.20181025

    Abstract

    "We explore potential causes for the well-documented profit gap between male- and female-owned microenterprises in low-income countries. We use rich data from an ongoing field project in Ghana's garment making sector, and our study sample consists of all garment making firms in a midsize district capital. Even within the same industry, male-owned firms earn nearly twice as much profit as female-owned firms. Furthermore, we find the large and persistent gender difference in profits cannot be explained by our extensive firm- and owner-level characteristics. We conclude that factors outside of individual firm or firm-owner characteristics are likely to be at play." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Foodora and Deliveroo: The app as a boss?: control and autonomy in app-based management. The case of food delivery riders (2018)

    Ivanova, Mirela; Bronowicka, Joanna; Kocher, Eva ; Degner, Anne;

    Zitatform

    Ivanova, Mirela, Joanna Bronowicka, Eva Kocher & Anne Degner (2018): Foodora and Deliveroo: The app as a boss? Control and autonomy in app-based management. The case of food delivery riders. (Hans-Böckler-Stiftung. Working paper Forschungsförderung 107), Düsseldorf, 50 S.

    Abstract

    "The rise of digital platforms requires a deeper understanding of the structural role of algorithmic management in work environments. In this interdisciplinary study, we examine how digital platforms, which offer food delivery service, use a mobile application for management of their workforce. Drawing on interviews with self-employed riders at Deliveroo and employed riders at Foodora, we compare how the app affects the interplay between autonomy and control of riders, and how the app-based management relates to different contractual models." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Die Solo-Selbständigen in Österreich: eine Bestandsaufnahme (2018)

    Konrad, Edith;

    Zitatform

    Konrad, Edith (2018): Die Solo-Selbständigen in Österreich. Eine Bestandsaufnahme. In: WISO, Jg. 41, H. 2, S. 81-110.

    Abstract

    "Die Gruppe der Solo-Selbständigen, sofern man von dieser überhaupt reden kann, ist gekennzeichnet durch Vielfalt und Heterogenität. Heterogenität, was die berufs-biografische Herkunft der Menschen und die Berufe anbelangt. Heterogenität, was die unterschiedlichsten Arbeiten, Arbeitsformen und Aufträge betrifft. Und natürlich Heterogenität und Diversität innerhalb der einzelnen Unter-Gruppen, die mit Alter, Geschlecht und ethnischer sowie religiöser und kultureller Herkunft zusammenhängen. Im Folgenden ein zugegebenermaßen fragmentarischer Versuch, die Verschiedenheit der einzelnen Gruppen zu skizzieren und dabei gleichzeitig gemeinsame Interessen herauszufinden. Denn die gemeinsamen Bedürfnisse und Anliegen sind Anhaltspunkte für Interessenvertretungen, wenn es darum geht, bestehende Agebote für diese Zielgruppe zu erweitern oder neue zu entwickeln." (Autorenreferat, © ISW-Linz)

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  • Literaturhinweis

    Alterssicherung für Soloselbstständige in Zeiten der Digitalisierung (2018)

    Lange, Joachim; Eichhorst, Werner; Nullmeier, Frank ; Rinne, Ulf ; Rust, Ursula; Rust, Ursula; Tobsch, Verena; Welskop-Deffaa, Eva M.; Drewes, Malte; Hinte, Holger; Fachinger, Uwe; Niederfranke, Annette; Schildmann, Christina; Müller, Klaus; Thiede, Reinhold; Hensel, Isabell; Thonipara, Anita ;

    Zitatform

    Lange, Joachim & Ursula Rust (Hrsg.) (2018): Alterssicherung für Soloselbstständige in Zeiten der Digitalisierung. (Loccumer Protokolle 2017,32), Rehburg-Loccum: Evangelische Akademie Loccum, 276 S.

    Abstract

    "Bereits in den 1990er Jahren ist die Anzahl der sog. 'Soloselbstständigen', d.h. der Kleinstunternehmer, die keine Angestellten beschäftigen gestiegen. Der Anstieg beschleunigte sich aber insbesondere in den Jahren von 2002 bis 2005. Es gab bereits in der vorletzten Legislaturperioden Bemühungen, das Thema anzugehen. Nachdem diese scheiterten, wurde das Thema in der letzten Legislaturperiode wieder aufgegriffen und konkrete Regelungsvorschläge entwickelt. Um die Diskussionen über solche Regelungsvorschläge und die bei ihrer Weiterentwicklung zu beachtenden Probleme voranzubringen, veranstaltete die Evangelische Akademie Loccum gemeinsam mit dem Bremer Institut für Gender-, Arbeits- und Sozialrecht und der Friedrich-Ebert-Stiftung im Frühjahr 2017 einen Workshop, dessen Vorträge der vorliegende Band dokumentiert." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Business ownership versus self-employment (2018)

    Light, Audrey; Munk, Robert ;

    Zitatform

    Light, Audrey & Robert Munk (2018): Business ownership versus self-employment. In: Industrial relations, Jg. 57, H. 3, S. 435-468. DOI:10.1111/irel.12213

    Abstract

    "Using data from the 1979 National Longitudinal Survey of Youth (NLSY79), we find that 68 percent of jobs classified as self-employment are not independently reported as self-owned businesses, while 16 percent of self-owned businesses are not independently classified as self-employment. Businesses not regarded as self-employment are often associated with such signs of entrepreneurship as self-identification as an entrepreneur, job descriptions that refer to business ownership or a managerial role, and high individual skill/asset levels. Self-employed jobs that are not independently classified as self-owned businesses are dominated by contract work and home-based, single-person pursuits. Our evidence suggests that self-employment should not be viewed as a synonym for business ownership." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Handwerk als prekäres Unternehmertum: Soloselbstständige zwischen Autonomie und radikaler Marktabhängigkeit (2018)

    Lorig, Philipp;

    Zitatform

    Lorig, Philipp (2018): Handwerk als prekäres Unternehmertum. Soloselbstständige zwischen Autonomie und radikaler Marktabhängigkeit. (Labour Studies 17), Frankfurt: Campus-Verl., 311 S.

    Abstract

    "Immer mehr soloselbstständige Handwerker bieten ihre Dienstleistungen auf Internetportalen an. Für ihre Teilnahme am Arbeitsmarkt zahlen sie einen hohen Preis: unsichere Lebensplanung, radikale Marktabhängigkeit und Konkurrenzdruck. Sie kommen aus dem Niedriglohnbereich nicht raus und haben keine Aussicht auf eine staatliche Altersvorsorge. Das Ideal der Selbstverwirklichung verkehrt sich in sein Gegenteil. Letztlich bringt das postfordistische Produktionsmodell, wie Philipp Lorig in seiner Studie zeigt, ein neues Tagelöhnertum hervor, das auf längst überwunden geglaubte Arbeitsformen zurückgreift." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Selbstständige Erwerbstätigkeit in Deutschland (2018)

    Maier, Michael F.; Ivanov, Boris ;

    Zitatform

    Maier, Michael F. & Boris Ivanov (2018): Selbstständige Erwerbstätigkeit in Deutschland. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 514), Berlin, 46 S.

    Abstract

    "Die Zahl der Selbstständigen in Deutschland beläuft sich derzeit auf über vier Millionen und ist das Ergebnis eines über die Jahre zunehmenden Trends, der vor allem von den heute zahlenmäßig dominierenden Solo-Selbstständigen getragen war. Für einen Überblick über die selbstständige Erwerbstätigkeit in Deutschland trägt der Bericht empirische Evidenz aus unterschiedlichen Datenquellen zusammen. Die Gruppe der Selbstständigen wird zunächst anhand soziodemographischer Merkmale näher beschrieben. Neben dem Bestand wird auch die Dynamik der selbstständigen Erwerbsarbeit anhand der Zugänge sowie dem Verbleib in Selbstständigkeit untersucht. Die Einkommenssituation von Selbstständigen ist auch unter dem Aspekt zu sehen, dass derzeit ein Großteil der Selbstständigen nicht obligatorisch für das Alter abgesichert ist. Der Bericht beschreibt zunächst das Arbeitsangebot von Selbstständigen und gibt dann anhand verschiedener Maße Auskunft über die Einkommensstruktur von Selbstständigen. Zur Beschreibung der Einkommenssituation werden auch die Haushaltssituation und der Vermögensbesitz berücksichtigt. Wie hoch schließlich die Zahl der Selbstständigen ist, die nicht obligatorisch für das Alter abgesichert sind, wird näherungsweise anhand verschiedener öffentlich zugänglicher Datenquellen ermittelt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Ivanov, Boris ;
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    KfW-Start-up-Report 2018: Zahl der Start-up-Gründer steigt auf 108.000 im Jahr 2017 (2018)

    Metzger, Georg;

    Zitatform

    Metzger, Georg (2018): KfW-Start-up-Report 2018. Zahl der Start-up-Gründer steigt auf 108.000 im Jahr 2017. (KfW research), Frankfurt am Main, 6 S.

    Abstract

    "Der KfW-Gründungsmonitor basiert auf Angaben von 50.000 zufällig ausgewählten, in Deutschland ansässigen Personen. Sie werden jährlich im Rahmen einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung interviewt. Dabei stehen Existenzgründer im Fokus, die sich in den vorausgegangenen 5 Jahren selbstständig gemacht haben. Gründer werden dabei breit erfasst: Ob im Voll- oder Nebenerwerb, ob Freiberufler oder Gewerbetreibender, ob Neugründung oder Übernahme. Der KfW-Gründungsmonitor liefert damit als einzige Datenquelle in Deutschland ein ganzheitliches Bild der Gründungstätigkeit.
    Als Start-up-Gründer kommen alle Existenzgründer im KfW-Gründungsmonitor infrage, die vor höchstens 5 Jahren neu gegründet haben, mit ihrer Gründung noch aktiv sind, gewerbetreibend (also nicht freiberuflich tätig) sind, Co-Gründer oder Angestellte haben und zuletzt im Vollerwerb tätig waren." (Textauszug, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    englische Version
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  • Literaturhinweis

    Self-employment can be good for your health (2018)

    Nikolova, Milena ;

    Zitatform

    Nikolova, Milena (2018): Self-employment can be good for your health. (GLO discussion paper / Global Labor Organization 226), Maastricht, 51 S.

    Abstract

    "Drawing upon theoretical insights from the Job Demand-Control model, which links occupational characteristics to health, this paper provides the first causal evidence of the physical and mental health consequences of self-employment. Specifically, I utilize German longitudinal data for the period 2002-2014 and difference-in-differences estimations and find that both switches from unemployment to self-employment (necessity entrepreneurship) and transitions from regular employment to self-employment (opportunity entrepreneurship) lead to health enhancements for entrepreneurs with and without employees. Specifically, necessity entrepreneurs experience improvements in mental but not physical health, while opportunity entrepreneurship is associated with both physical and mental health gains, which is in line with the theoretical predictions. Importantly, the health improvements cannot be explained by changes in income or working conditions and are not driven by personality and risk preferences or the local unemployment conditions. The results have implications for entrepreneurship theory and practice, current and would-be entrepreneurs as well as policy-makers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Interessenvertretung von Solo-Selbstständigen (2018)

    Pongratz, Hans J. ; Abbenhardt, Lisa;

    Zitatform

    Pongratz, Hans J. & Lisa Abbenhardt (2018): Interessenvertretung von Solo-Selbstständigen. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 71, H. 4, S. 270-278. DOI:10.5771/0342-300X-2018-4-270

    Abstract

    "Interessenvertretung von Solo-Selbstständigen Obwohl Selbstständige ohne eigene Beschäftigte gut 2,3?Mio. Personen und damit etwa 6?% aller Erwerbstätigen in Deutschland umfassen, bleiben ihre Interessen gesellschaftspolitisch unterrepräsentiert. Da es keine größeren Verbände zur Vertretung speziell ihrer Interessen gibt, wurden 30?Interviews in ausgewählten Branchen (Handwerk, Architektur, Journalismus, Pflege, IT-Dienste) zur Frage geführt: Welche Rolle spielen die Solo-Selbstständigen in der Politik der etablierten Kammern, Verbände, Gewerkschaften und Netzwerke? Der Befund, dass vor allem Verbände und Kammern kaum dezidierte Positionen zur Lage dieser Erwerbsgruppe haben, lässt sich auf deren geringe Sichtbarkeit als Minderheit in der Mitgliedschaft und auf die Heterogenität ihrer Interessenlagen (mit großen Einkommensdifferenzen) zurückführen. Aufgrund einseitiger normativer Zuweisungen von entweder Unternehmerposition oder arbeitnehmerähnlichem Status wird die gleichzeitige Wirksamkeit beider Merkmale in der Solo-Selbstständigkeit weithin unterschätzt. Die explorative Studie zeigt, wie anhaltend groß der Bedarf an Erfahrungsaustausch und Kooperation zwischen Interessenorganisationen ist, die sich für Solo-Selbstständige engagieren - im nationalen wie im internationalen Kontext." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Does regulation trade-off quality against inequality?: the case of German architects and construction engineers (2018)

    Rostam-Afschar, Davud ; Strohmaier, Kristina;

    Zitatform

    Rostam-Afschar, Davud & Kristina Strohmaier (2018): Does regulation trade-off quality against inequality? The case of German architects and construction engineers. (GLO discussion paper / Global Labor Organization 256), Maastricht, 23 S.

    Abstract

    "We exploit an exogenous price increase by about 10% for architectural services to answer the question how price regulation affects income inequality and service quality. Using individual-level data from the German microcensus for the years 2006 to 2012, we find a significant reform effect of 8% on personal net income for self-employed architects and construction engineers. This group moved from the second lowest to the highest quintile of the net income distribution. This increase in inequality is associated with a deterioration of service quality. The reform reduced average scores of a peer ranking for architects by 18%." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Die Förderung der Selbständigkeit durch die Bundesagentur für Arbeit (2018)

    Schneil, Matthias;

    Zitatform

    Schneil, Matthias (2018): Die Förderung der Selbständigkeit durch die Bundesagentur für Arbeit. (Schriften zur Existenz- und Unternehmensgründung 06), Hamburg: Kovac, 184 S.

    Abstract

    "Die Agenturen für Arbeit betreiben nach § 4 SGB III (Drittes Buch Sozialgesetzbuch) vorrangig die Vermittlung in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungen. Gleichwohl aber kommt als eine Leistung der aktiven Arbeitsförderung auch die Förderung einer Existenzgründung durch die Agenturen für Arbeit in Frage. Als Fördermittel besitzen die Agenturen für Arbeit den Gründungszuschuss nach § 93 SGB III, mit dem Gründer bis zu 15 Monate Förderung erhalten können. Parallel dazu bietet sich für aus der Arbeitslosigkeit kommende Gründer der Abschluss einer Pflichtversicherung auf Antrag in der Arbeitslosengversicherung nach § 28a SGB III an. Mit dieser können Existenzgründer weiter in der Arbeitslosenversicherung bleiben und sich auf diese Weise gegen das Risiko des Scheiterns der Gründung absichern. Mit diesen beiden für Gründer interessanten Fördermöglichkeiten beschäftigt sich die Arbeit. Es werden ausführlich die jeweiligen tatbestandlichen Voraussetzungen für die Inanspruchnahme des Gründungszuschusses und für die Begründung einer Pflichtversicherung auf Antrag in der Arbeitslosenversicherung besprochen. Weiter wird die zahlenmäßige Inanspruchnahme der Förderprodukte durch ehemals Arbeitslose betrachtet, insbesondere der erhebliche Rückgang der geförderten Selbständigen seit 2011 und die erheblich geringere Inanspruchnahme der Möglichkeit zum Abschluss einer Pflichtversicherung auf Antrag. Als Grund für die geringere Inanspruchnahme der Leistungen sind unter anderem Änderungen des Gesetzgebers an den maßgeblichen Vorschriften und strenge haushaltsrechtliche Vorgaben für die Auszahlung von Fördergeldern zu sehen. Diese werden ausführlich durch diese Abhandlung erörtert." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Do workers work more when earnings are high?: studies of independent contractors suggest that workers' effort may be more responsive to wage incentives than previously thought (2018)

    Stafford, Tess M.;

    Zitatform

    Stafford, Tess M. (2018): Do workers work more when earnings are high? Studies of independent contractors suggest that workers' effort may be more responsive to wage incentives than previously thought. (IZA world of labor 455), Bonn, 11 S. DOI:10.15185/izawol.455

    Abstract

    "Das Arbeitsangebotsverhalten selbstständiger Auftragnehmer bestätigt die ökonomische Theorie: Beschäftigte arbeiten (deutlich) mehr, wenn die Lohneinkünfte vorübergehend besonders hoch sind. Werden allerdings Kausalitäten zwischen Lohnhöhe und Arbeitszeit nicht korrekt ermittelt oder potenzielle Messfehler nicht berücksichtigt, können zu geringe oder sogar negative Schätzwerte zur Reaktionsfähigkeit des Arbeitsangebots die Folge sein. Die neuere Forschung deutet darauf hin, dass die Wohlfahrtsverluste einer progressiven Besteuerung der Arbeitseinkommen höher sind als bisher angenommen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Hier finden Sie die deutsche Kurzfassung.
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  • Literaturhinweis

    Die erwerbszentrierte Sozialversicherung: eine Bestandsaufnahme (2018)

    Yollu-Tok, Aysel ;

    Zitatform

    Yollu-Tok, Aysel (2018): Die erwerbszentrierte Sozialversicherung. Eine Bestandsaufnahme. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 67, H. 1, S. 61-77. DOI:10.3790/sfo.67.1.61

    Abstract

    "Dieser Beitrag beschäftigt sich mit der Frage, ob sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse als das Fundament des erwerbszentrierten Sozialversicherungssystems erodieren. Argumentiert wird, dass das Sozialversicherungssystem weiterhin das gestaltungsprägende Merkmal des deutschen Sozialstaats ist, sozialversicherungspflichtige Beschäftigung dominiert weiterhin den Arbeitsmarkt und der Zugang zum System ist weiterhin für eine breite Bevölkerungsgruppe gewährleistet. Jedoch wird ein finanzieller und zeitlicher Mindestumfang zunehmend nicht erreicht und setzt das Sozialversicherungssystem unter Druck. Pfadbrechende Reformen sind bei gegebener Ausgangssituation nicht notwendig, es bedarf aber Anpassungen bei der Einkommens- und Arbeitszeitverteilung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Materialien zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen in Berlin am 8. Oktober 2018 zum Antrag der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE: Soziale Lage und Absicherung von Solo-Selbstständigen: Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen (2018)

    Zitatform

    (2018): Materialien zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen in Berlin am 8. Oktober 2018 zum Antrag der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE: Soziale Lage und Absicherung von Solo-Selbstständigen. Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen. (Deutscher Bundestag, Ausschuss für Arbeit und Soziales. Ausschussdrucksache 19(11)133 v. 05.10.2018), 34 S.

    Abstract

    Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen in Berlin am 8. Oktober 2018 zum Antrag der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE: Soziale Lage und Absicherung von Solo-Selbstständigen.
    Liste der Sachverständigen:
    Deutscher Gewerkschaftsbund; Bundesagentur für Arbeit; Deutsche Rentenversicherung Bund; Künstlersozialkasse; Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände; Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft; Prof. Dr. Gerhard Bäcker, Duisburg; Prof. Dr. Eckart Bomsdorf, Köln; Ralf Lemster, Berlin; Dr. Arne Elias, Duisburg

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  • Literaturhinweis

    Vulnerability of the 'Entrepreneurial Self': Analysing the Interplay between Labour Markets and Social Policy (2017)

    Caraher, Kevin; Reuter, Enrico ;

    Zitatform

    Caraher, Kevin & Enrico Reuter (2017): Vulnerability of the 'Entrepreneurial Self'. Analysing the Interplay between Labour Markets and Social Policy. In: Social policy and society, Jg. 16, H. 3, S. 483-496. DOI:10.1017/S1474746417000033

    Abstract

    "Precarious forms of employment and increased subjectivation have profoundly altered the way in which wage-labour acts as an integrative force in society. At the same time and contributing to these changes, the focus of social policies has undergone a significant transformation, leading to an increased emphasis on individualised activation. Using the concept of vulnerability, the article has three objectives: First, to argue for an understanding of vulnerability that is sensitive to the importance of wage-labour; secondly, to outline how changes in labour markets due to the ongoing crisis of contemporary capitalism create vulnerability and to assess how social policies contribute as well as attempt to respond to these vulnerabilities with ambivalent outcomes; and finally to introduce an analytical approach to explore the interplay between social policy and socio-economic structures in determining the extent and nature of labour-market related vulnerability using the case of self-employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Entrepreneurship and entrepreneurial skills in Europe: examples to improve potential entrepreneurial spirit (2017)

    David, Alexandra ; Hamburg, Ileana;

    Zitatform

    David, Alexandra & Ileana Hamburg (Hrsg.) (2017): Entrepreneurship and entrepreneurial skills in Europe. Examples to improve potential entrepreneurial spirit. Leverkusen: Budrich, 116 S.

    Abstract

    "Labor markets and European societies as a whole are subject to constant change. One way to face these challenges is the application of 'entrepreneurial skills' like self-motivation and time management. Ileana Hamburg and Alexandra David give examples of entrepreneurship in the fields of digitalization, social innovation, and eco-innovation and present special groups of entrepreneurs (e.g. migrants) and their entrepreneurial spirit in order to show what an innovative and competitive Europe can look like." (Publisher information, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Scheinselbständigkeit in Deutschland: Rechtliche Grundlagen und empirische Befunde (2017)

    Dietrich, Hans ; Patzina, Alexander ; Wank, Rolf;

    Zitatform

    Dietrich, Hans, Alexander Patzina & Rolf Wank (Hrsg.) (2017): Scheinselbständigkeit in Deutschland. Rechtliche Grundlagen und empirische Befunde. (IAB-Bibliothek 364), Bielefeld: Bertelsmann, 466 S. DOI:10.3278/300942w

    Abstract

    "Für diese Studie zur Scheinselbständigkeit (in Kooperation mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales) hat das IAB 4.500 Personen zu ihrer Erwerbstätigkeit und sozialen Lage befragt. Die quantitative Untersuchung greift zur Bestimmung von Scheinselbständigkeit auf ein Rechtsgutachten von Professor Dr. Wank (Ruhr-Universität Bochum) zurück, das die aktuelle Rechtsprechung sowie die relevante Rechtsliteratur aufarbeitet und die empirische Analyse fundiert. Die Studie beantwortet drei Kernfragen: Wie verbreitet ist das Phänomen der Scheinselbständigkeit? Wer ist davon betroffen bzw. wie sind Scheinselbständige erwerbstätig? Welcher Zusammenhang besteht zwischen dem rechtlichen Status und dem Erwerbseinkommen?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans ; Patzina, Alexander ;

    Weiterführende Informationen

    E-Book Open Access
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  • Literaturhinweis

    Scheinselbständigkeit in Deutschland: Vor allem Geringqualifizierte und Berufseinsteiger gehören zu den Risikogruppen (2017)

    Dietrich, Hans ; Patzina, Alexander ;

    Zitatform

    Dietrich, Hans & Alexander Patzina (2017): Scheinselbständigkeit in Deutschland: Vor allem Geringqualifizierte und Berufseinsteiger gehören zu den Risikogruppen. (IAB-Kurzbericht 01/2017), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Das Interesse am Thema Scheinselbständigkeit und an juristischer Ratgeberliteratur zur Vermeidung von Scheinselbständigkeit in Deutschland ist groß. Die Rechtsunsicherheit scheint hier beachtlich zu sein: Bei welchen Vertragsverhältnissen ist von Scheinselbständigkeit auszugehen? Wie verbreitet ist Scheinselbständigkeit und wer ist davon betroffen? In einer aktuellen Studie zur Scheinselbständigkeit in Deutschland gehen die Autoren diesen Fragen nach. Einerseits geschieht dies in Anlehnung an die herrschende Rechtsprechung, bei der die persönliche Abhängigkeit als zentrales Abgrenzungskriterium gilt. Andererseits wird zum Vergleich ein erweiterter Ansatz verfolgt, der zusätzlich Chancen und Risiken selbständiger Betätigung berücksichtigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans ; Patzina, Alexander ;
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  • Literaturhinweis

    Self-employment dynamics and the returns to entrepreneurship (2017)

    Dillon, Eleanor W.; Stanton, Christopher T.;

    Zitatform

    Dillon, Eleanor W. & Christopher T. Stanton (2017): Self-employment dynamics and the returns to entrepreneurship. (NBER working paper 23168), Cambrige, Mass., 75 S. DOI:10.3386/w23168

    Abstract

    "Small business owners and others in self-employment have the option to transition to paid work. If there is initial uncertainty about entrepreneurial earnings, this option increases the expected lifetime value of self-employment relative to pay in a single year. This paper first documents that moves between paid work and self-employment are common and consistent with experimentation to learn about earnings. This pattern motivates estimating the expected returns to entrepreneurship within a dynamic lifecycle model that allows for non-random selection and gradual learning about the entrepreneurial earnings process. The model accurately fits entry patterns into self-employment by age. The option value of returning to paid work is found to constitute a substantial portion of the monetary value of entrepreneurship. The model is then used to evaluate policies that change incentives for entry into self-employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Paradoxes, problems and potentialities of online work platforms (2017)

    Ettlinger, Nancy ;

    Zitatform

    Ettlinger, Nancy (2017): Paradoxes, problems and potentialities of online work platforms. In: Work Organisation, Labour and Globalisation, Jg. 11, H. 2, S. 21-38. DOI:10.13169/workorgalaboglob.11.2.0021

    Abstract

    "Drawing from a critical synthesis of interdisciplinary literatures, this article presents the organisational landscape of online work platforms as embedding problems posed to 'the crowd' while holding clues for paths of resistance. Organisational mechanisms that underpin online work platforms paradoxically both deterritorialise and territorialise online work and encompass new processes of disintermediation and intermediation, producing unprecedented savings for firms while imposing precarity on crowdworkers. Online work platforms nonetheless have become a tool of 'development' in underdeveloped countries for 'bottom-of-pyramid' (BOP) populations, a situation I critically examine regarding unique organisational features. Despite principles of online work platforms that would seem to foster the deterritorialisation of work, close scrutiny reveals spatially differentiated labour markets, which matter because the implications for change and the affordances of the new digital infrastructure differ across contexts." (Author's abstract, © Pluto Journals Ltd.) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Herausforderungen der sozialen Sicherung der Soloselbständigen: Lehren aus der Krankenversicherung (2017)

    Fachinger, Uwe;

    Zitatform

    Fachinger, Uwe (2017): Herausforderungen der sozialen Sicherung der Soloselbständigen. Lehren aus der Krankenversicherung. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 66, H. 12, S. 815-842. DOI:10.3790/sfo.66.12.815

    Abstract

    "Vor dem Hintergrund der Gefahr der Prekarisierung Soloselbständiger wird eine soziale Schutzwürdigkeit konstatiert und diskutiert, diesen Personenkreis stärker in das soziale Sicherungssystem zu integrieren. Da seit 2007 eine grundsätzliche Krankenversicherungspflicht besteht, wird im Beitrag die Frage behandelt, ob aus deren spezifischer Ausgestaltung Lehren für die soziale Absicherung von Soloselbständigen gezogen werden können. Dies wird exemplarisch anhand der Altersvorsorge diskutiert, da diese seit längerem im Fokus der sozial- und verteilungspolitischen Diskussion steht. Im Ergebnis zeigt die Erfahrung hinsichtlich der Ausgestaltung der Finanzierung der Krankenversicherung, dass prinzipiell eine Pflichtversicherung in der GRV als Regelsystem mit der Möglichkeit der ergänzenden privaten Vorsorge nahe liegt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The post-crisis growth in the self-employed: volunteers or reluctant recruits? (2017)

    Henley, Andrew ;

    Zitatform

    Henley, Andrew (2017): The post-crisis growth in the self-employed: volunteers or reluctant recruits? In: Regional Studies. Journal of the Regional Studies Association, Jg. 51, H. 9, S. 1312-1323. DOI:10.1080/00343404.2016.1184753

    Abstract

    "In diesem Beitrag wird vor dem Hintergrund der aktuellen Zunahme der selbstständigen Erwerbstätigkeit in Großbritannien die Beziehung zwischen einer Entscheidung zur Selbstständigkeit und den lokalen Wirtschafts- und Arbeitsmarktbedingungen untersucht, um der Frage nachzugehen, ob Selbstständigkeit mit lokalen 'Push'- oder 'Pull'-Faktoren verbunden ist. Mithilfe britischer Längsschnittdaten, die mit den Arbeitslosigkeits- und Einkommensdaten kommunaler Gebiete verknüpft sind, wird eine empirische Analyse durchgeführt. Aus der Analyse geht hervor, dass 'Pull'-Faktoren als Motivation für einen Wechsel in die Selbstständigkeit signifikanter sind. Bei einer schwachen Nachfrage nach bezahlter Beschäftigung scheint freiberufliche Unternehmenseigentümerschaft nicht als signifikante Alternative zur Arbeitslosigkeit zu funktionieren. Die Unternehmensaktivität blüht auf, wenn die lokalen Löhne höher und die Arbeitslosigkeit niedriger ausfallen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Soziale Sicherheit für Crowdworker_innen? Zu Regulierungsproblemen am Beispiel der Alterssicherung für Selbstständige (2017)

    Hensel, Isabell;

    Zitatform

    Hensel, Isabell (2017): Soziale Sicherheit für Crowdworker_innen? Zu Regulierungsproblemen am Beispiel der Alterssicherung für Selbstständige. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 66, H. 12, S. 897-918. DOI:10.3790/sfo.66.12.897

    Abstract

    "Bei der Debatte um soziale (Alters-)Sicherung für Solo-Selbstständige wurde bisher noch nicht ausdrücklich nach den Bedingungen des Versicherungsschutzes neuartiger, digitaler Beschäftigungsformen wie dem Crowdworking gefragt. Dabei sind die Crowdworker_innen aufgrund der besonderen Arbeitskonstellation über bzw. auf Plattformen in besonderer Weise schutzbedürftig, ohne dass sie aber von den bisherigen auf wirtschaftliche Abhängigkeit fokussierten Einbeziehungstatbeständen des Rentenversicherungsrechts erfasst wären. Im vorliegenden Beitrag wird daher das spezifische Schutzbedürfnis der digitalen Beschäftigten herausgearbeitet und nach möglichen rechtlichen Anknüpfungspunkten für Regulierungsansätze gesucht. Zentrale Forderung ist die Einbeziehung der verantwortlichen Plattformen in die Beitragspflicht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    The dynamics of solo self-employment: persistence and transition to employership (2017)

    Lechmann, Daniel S. J.; Wunder, Christoph;

    Zitatform

    Lechmann, Daniel S. J. & Christoph Wunder (2017): The dynamics of solo self-employment. Persistence and transition to employership. In: Labour economics, Jg. 49, H. December, S. 95-105. DOI:10.1016/j.labeco.2017.09.002

    Abstract

    "Diese Studie untersucht die Dynamik der Solo-Selbständigkeit (Verbleib, Zu- und Abgänge). Wir berechnen das Ausmaß genuiner Zustandsabhängigkeit für den Verbleib in Solo-Selbständigkeit und schätzen den kausalen Effekt der Solo-Selbstständigkeit auf die Wahrscheinlichkeit, Arbeitgeber zu werden. Die Berechnungen basieren auf dynamischen multinomialen Logit-Modellen, die mit Daten des Sozio-oekonomischen Panels geschätzt wurden. Unsere Ergebnisse deuten auf eine nur geringe genuine Zustandsabhängigkeit hin: Sowohl die beobachtete Persistenz in Solo-Selbständigkeit als auch die Übergänge zum Arbeitgeber-Status lassen sich größtenteils durch (beobachtete und unbeobachtete) individuelle Merkmale erklären." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Aus der Praxis: Neue Formen der Erwerbstätigkeit in einer globalisierten Welt: Risiko der Aushöhlung von Mindeststandards für Arbeit und soziale Sicherung? (2017)

    Niederfranke, Annette; Drewes, Malte;

    Zitatform

    Niederfranke, Annette & Malte Drewes (2017): Aus der Praxis: Neue Formen der Erwerbstätigkeit in einer globalisierten Welt. Risiko der Aushöhlung von Mindeststandards für Arbeit und soziale Sicherung? In: Sozialer Fortschritt, Jg. 66, H. 12, S. 919-934. DOI:10.3790/sfo.66.12.919

    Abstract

    "Die Arbeitswelt von heute und morgen steht vor den gravierendsten Herausforderungen seit der industriellen Revolution: Globalisierung mit Verlagerung von Produktion in Entwicklungs- und Schwellenländer und eine drastisch wachsende Automatisierung und Digitalisierung mit erheblichen Chancen für neue Arbeitsfelder. Gleichzeitig vollzieht sich eine Zunahme an ungesicherten und informellen Arbeitsverhältnissen sowie atypischer Beschäftigungsformen in Teilzeit- und Rufbereitschaft, Leiharbeit, Solo-Selbständigkeit und Arbeit in der Gig Ökonomie. Geringe Bezahlung, unzureichender Arbeitsschutz, eingeschränkte Rechte, mangelnde Kontrolle über Arbeitszeit, wenig oder keine Weiterqualifizierungsmöglichkeit, Diskontinuitäten bei der sozialen Sicherung sowie eine fehlende Sozialpartnerschaft sind Begleiterscheinungen. Bestehende Normen und soziale Sicherungsmechanismen stoßen an ihre Grenzen. Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) hat sich zum Ziel gesetzt, Leitplanken für die Arbeitswelt von morgen zu entwickeln, die diesen veränderten Bedingungen Rechnung tragen. 100 Jahre nach ihrer Gründung legt die ILO das Ergebnis zum 100-jährigen Jubiläum 2019 vor." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The dynamic role of specific experience in the selection of self-employment versus wage-employment (2017)

    Pardo, Cristian ; Ruiz-Tagle, Jaime;

    Zitatform

    Pardo, Cristian & Jaime Ruiz-Tagle (2017): The dynamic role of specific experience in the selection of self-employment versus wage-employment. In: Oxford economic papers, Jg. 69, H. 1, S. 189-212. DOI:10.1093/oep/gpw047

    Abstract

    "What drives an individual to choose self-employment over a more traditional wage-earning job, or vice-versa? Expected earnings, income variability and other non-monetary aspects such as independence and job satisfaction are possible answers. This type of decision-making may be inherently dynamic as choices affect the accumulation of specific experience and, thus, the evolution of a worker's skills and compensation. This paper models an individual's decision over employment type by estimating a dynamic, stochastic, discrete choice, optimization problem using panel data from Chile. We simulate choices of employment type in the hypothetical scenario of a proposed mandatory universal unemployment insurance structure under different categories of education and experience. We find a slight increase in the number of workers selecting self-employment due to the reform. Consistent with theories of accumulation of specific experience and specialization, we observe stronger movements the lower (higher) the amount of experience workers have in the departing (destination) sectors." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Herausforderungen der Eingliederung selbstständiger Tätigkeit in die gesetzliche Rentenversicherung (2017)

    Rust, Ursula;

    Zitatform

    Rust, Ursula (2017): Herausforderungen der Eingliederung selbstständiger Tätigkeit in die gesetzliche Rentenversicherung. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 66, H. 12, S. 843-873. DOI:10.3790/sfo.66.12.843

    Abstract

    "Für die gesetzliche Rentenversicherung steht eine konzeptionelle Weiterentwicklung an. Alle selbstständigen Tätigkeiten sollten in die gesetzliche Rentenversicherung integriert werden. Der Leistungskatalog des § 4 Abs. 2 Nr. 1 SGB I wäre an Zeiten selbstständiger Tätigkeit anzupassen und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit nach § 4 Abs. 2 Nr. 2 SGB I auch bei Erwerbsminderung und für Hinterbliebene zu sichern. Ein Wechsel zwischen abhängiger und selbstständiger Arbeit ist systematisch und ohne mittelbare Diskriminierungen im Zugangsrecht zu ermöglichen. Der Drei-Generationen-Vertrag der gesetzlichen Rentenversicherung ist mehr als bisher im Leistungsrecht der gesetzlichen Rentenversicherung auch für Zeiten der selbstständigen Tätigkeit zu verankern. Das unverändert notwendige Statusfeststellungsverfahren sollte künftig widerspruchsfrei geregelt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Solo-Selbstständigkeit. Eine prekäre Beschäftigungsform? (2017)

    Schulze Buschoff, Karin; Schippers, Joop ; Conen, Wieteke ;

    Zitatform

    Schulze Buschoff, Karin, Wieteke Conen & Joop Schippers (2017): Solo-Selbstständigkeit. Eine prekäre Beschäftigungsform? In: WSI-Mitteilungen, Jg. 70, H. 1, S. 54-61. DOI:10.5771/0342-300X-2017-1-54

    Abstract

    "Im Vergleich zwischen den Niederlanden und Deutschland zeigen sich Parallelen in der Struktur der Selbstständigkeit bezogen auf die Branchen, die Qualifizierung, den Anteil von Frauen, die Altersverteilung und die Arbeitszufriedenheit. Befragte in Deutschland geben als Motiv für die Solo-Selbstständigkeit häufiger 'Push-Faktoren' an als Befragte in den Niederlanden, d. h. Gründungen erfolgen häufiger 'aus der Not heraus'. Der Anteil der 'prekären' Solo-Selbstständigen ist in Deutschland größer und der Anteil der 'Gewinn erwirtschaftenden' und 'abgesicherten' Solo-Selbstständigen kleiner als in den Niederlanden. Der größere Anteil 'prekärer' Solo-Selbstständiger in Deutschland könnte auf Unterschiede in der Lohnstruktur und der sozialen Absicherung zurückzuführen sein. Gemessen am Zugang zu den Sozialversicherungssystemen und an deren Leistungen ist die soziale Absicherung in den Niederlanden deutlich umfassender als in Deutschland." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Do entrepreneurs really earn less? (2017)

    Sorgner, Alina ; Fritsch, Michael ; Kritikos, Alexander;

    Zitatform

    Sorgner, Alina, Michael Fritsch & Alexander Kritikos (2017): Do entrepreneurs really earn less? In: Small business economics, Jg. 49, H. 2, S. 251-272. DOI:10.1007/s11187-017-9874-6

    Abstract

    "Based on large representative German household survey data, we compare incomes of the self-employed with those of paid employees. We find that the entrepreneurial income gap is largest for those holding a tertiary degree, but in two directions: positive for employers (self-employed with further employees) and negative for solo entrepreneurs. Entrepreneurs holding a tertiary degree also face the greatest income variation. However, some solo self-employed earn more than their employed counterparts, in particular those with a university entrance degree as the highest level of education." (Author's abstract, © Springer-Verlag) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Die Alterssicherung Selbstständiger im Handwerk (2017)

    Thonipara, Anita ; Müller, Klaus ;

    Zitatform

    Thonipara, Anita & Klaus Müller (2017): Die Alterssicherung Selbstständiger im Handwerk. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 66, H. 12, S. 875-896. DOI:10.3790/sfo.66.12.875

    Abstract

    "Dieser Artikel präsentiert erste empirische Ergebnisse für die Beurteilung der Altersvorsorge Selbstständiger im Handwerk. Eine Datenauswertung der Umfrage 'Alterssicherung im Handwerk' zeigt, dass Soloselbstständige und Inhaber kleiner Betriebe, meist aus dem zulassungsfreien Bereich, besonders unzufrieden mit ihren voraussichtlichen Altersbezügen sind und dennoch nur eine geringe Altersvorsorge betreiben. Die Inhaber der zulassungspflichtigen Betriebe sind hingegen besser vor Altersarmut geschützt. Als Grund ist, neben niedrigen Gewerbeerträgen, die derzeitige Ausgestaltung der Handwerkerpflichtversicherung zu nennen, da ihr vor allem besonders schutzbedürftige Inhabergruppen nicht unterliegen. Als Ausweg wird eine allgemeine Versicherungspflicht für Selbstständige vorgeschlagen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Migrantisch, weiblich, prekär?: Über prekäre Selbständigkeiten in der Berliner Friseurbranche (2017)

    Yildiz, Özlem;

    Zitatform

    Yildiz, Özlem (2017): Migrantisch, weiblich, prekär? Über prekäre Selbständigkeiten in der Berliner Friseurbranche. (Kultur und soziale Praxis), Bielefeld: Transcript, 316 S.

    Abstract

    "Mit ca. 2.500 eingetragenen Salons ist die Friseurbranche in Berlin mit Abstand die größte in Deutschland. Die bisherige Forschung zur Migrant_innenökonomie und zu Frauen in der Selbständigkeit hat die Branchenanalyse vernachlässigt, weshalb gruppenabhängige Untersuchungen häufig zu Zuschreibungen von Merkmalen geführt haben, die die Gruppen als besonders und separiert von den anderen herausgearbeitet haben. In ihrer Forschung zur Selbständigkeit in der Berliner Friseurbranche zeigt Özlem Yildiz mithilfe eines vergleichenden Mixed-method-Ansatzes, dass Akteure desselben Feldes ähnlich agieren - unabhängig von migrantischen und weiblichen Zuschreibungen." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Traditionelle und neue intermediäre Akteure in den Arbeitswelten hochqualifizierter Solo-Selbstständiger (2016)

    Apitzsch, Birgit ; Wilkesmann, Maximiliane ; Ruiner, Caroline ;

    Zitatform

    Apitzsch, Birgit, Caroline Ruiner & Maximiliane Wilkesmann (2016): Traditionelle und neue intermediäre Akteure in den Arbeitswelten hochqualifizierter Solo-Selbstständiger. In: Industrielle Beziehungen, Jg. 23, H. 4, S. 477-497. DOI:10.1688/IndB-2016-04-Apitzsch

    Abstract

    "Auf dem Arbeitsmarkt lässt sich eine wachsende Anzahl hochqualifizierter Solo-Selbstständiger beobachten, für die angenommen wird, dass sie ihre Arbeitsbedingungen individuell aushandeln. In jedem Fall zeichnet sich deren Vergütung durch eine vergleichsweise hohe Heterogenität aus. Gleichzeitig lässt sich eine Verschiebung im Gefüge kollektiver Interessenvertretungsorgane beobachten, die sich darin zeigt, dass neben Gewerkschaften neue intermediäre Akteure (z.B. Agenturen, Genossenschaften) relevant werden. Vor diesem Hintergrund ist das Ziel des vorliegenden Beitrags, die Rolle traditioneller und neuer intermediärer Akteure in den Aushandlungen der Arbeitsbedingungen, wie der Vergütung, von hochqualifizierten Solo-Selbstständigen zu eruieren. Die empirische Basis des Beitrags bildet eine qualitative Studie mit Solo-Selbstständigen sowie Vertretern/innen von Gewerkschaften, Berufsverbänden, Agenturen und Genossenschaften in den Branchen Filmwirtschaft, IT-Dienstleistungen und Medizin. In der Analyse der Interviews wird deutlich, dass die hochqualifizierten Solo-Selbstständigen ihre Vergütung nicht per se individuell aushandeln. Vielmehr wird die Aushandlung von Arbeitsbedingungen durch traditionelle und neue intermediäre Akteure geprägt, die Beratungsangebote für Solo-Selbstständige bereithalten und die Entwicklung und Verbreitung von Standards fördern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Unternehmensgründungen in einer alternden Gesellschaft: Ungenutzte Potenziale bei Frauen und Älteren (2016)

    Brixy, Udo ; Schrüfer, Lisa; Sternberg, Rolf ; Bloh, Johannes von;

    Zitatform

    Brixy, Udo, Lisa Schrüfer, Rolf Sternberg & Johannes von Bloh (2016): Unternehmensgründungen in einer alternden Gesellschaft: Ungenutzte Potenziale bei Frauen und Älteren. (IAB-Kurzbericht 27/2016), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Die deutsche Gesellschaft altert, auch Zuwanderung und der aktuelle Geburtenzuwachs können diesen Trend nicht aufhalten. Das Alter, in dem jemand bevorzugt ein Unternehmen gründet, bleibt dagegen konstant. Ergebnisse der jährlichen Befragungen des 'Global Entrepreneurship Monitors' in Deutschland zeigen, dass es unter den Jüngeren nach wie vor deutlich mehr Gründer gibt als unter den Älteren. Dieser an sich erwartbare Befund weist auf das Risiko hin, dass in Deutschland mit seiner stetig alternden Gesellschaft zunehmend weniger Unternehmen gegründet werden. Dies wiederum gefährdet die Innovationskraft der deutschen Wirtschaft." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Brixy, Udo ; Schrüfer, Lisa;
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  • Literaturhinweis

    Niedrigeinkommensmobilität und Persistenz: sind Niedrigeinkommen bei Selbstständigen nur vorübergehend und welche Rolle spielen institutionelle Rahmenbedingungen? (2016)

    Burmeister, Iris;

    Zitatform

    Burmeister, Iris (2016): Niedrigeinkommensmobilität und Persistenz. Sind Niedrigeinkommen bei Selbstständigen nur vorübergehend und welche Rolle spielen institutionelle Rahmenbedingungen? (FFB-Diskussionspapier 106), Lüneburg, 44 S.

    Abstract

    "Ziel dieses Diskussionspapiers ist es, den Einfluss von individuellen und institutionellen Charakteristika auf Niedrigeinkommensmobilität von Selbständigen und abhängig Beschäftigten in Deutschland und im Vereinigten Königreich (UK) zu analysieren. Hierzu werden Daten de SOEP (2000-2009) und BHPS (2000-2008) sowie harmonisierte Daten aus dem CNEF-Projekt verwendet. Es kann gezeigt werden, dass die Niedrigeinkommensmobilität von Selbständigen generell höher als die von abhängig Beschäftigten ist. Männer und besser ausgebildete Personen verfügen grundsätzlich über eine höhere Aufstiegsmobilität. Ebenso erhöhen große Firmen die Aufstiegswahrscheinlichkeit. Unterschiedliche Auswirkungen ergeben sich aus einem Arbeitsplatzwechsel. Während ein Arbeitsplatzwechsel in UK die Wahrscheinlichkeit für Mobilität verringert, erhöht ein Arbeitsplatzwechsel in Deutschland sowohl Niedrigeinkommenswahrscheinlichkeit als auch die Wahrscheinlichkeit für einen Aufstieg. Nicht gezeigt werden konnte, dass die Niedrigeinkommensmobilität in UK generell höher als in Deutschland und dass die Differenz zwischen Frauen und Männer ist bei Selbständigen höher als bei abhängig Beschäftigten ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Selbstständigkeit: Theoretische und empirische Vermessungen (2016)

    Bögenhold, Dieter ; Fachinger, Uwe;

    Zitatform

    Bögenhold, Dieter & Uwe Fachinger (2016): Berufliche Selbstständigkeit. Theoretische und empirische Vermessungen. (Essentials), Wiesbaden: Springer VS, 41 S. DOI:10.1007/978-3-658-13283-5

    Abstract

    "Die Autoren stellen fest, dass Selbständigkeit und Unternehmertum Ausdruck von sozialem und ökonomischem Wandel sind. Sie geben Antworten auf die Fragen, welche Strukturen selbstständiger Erwerbstätigkeit sich warum herausgebildet haben. Es wird die Heterogenität beruflicher Selbständigkeit mit Blick auf Einkommen und Arbeitszeiten sowie die Zusammensetzung nach Geschlecht, Alter und Herkunftsländern der Akteure, aber auch nach den Betriebsgrößen und den Branchen ihrer wirtschaftlichen Existenzen aufgezeigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Hier finden Sie das Inhaltsverzeichnis.
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  • Literaturhinweis

    Supporting self-employment and small-scale entrepreneurship: potential programs to improve livelihoods for vulnerable workers (2016)

    Cho, Yoonyoung ; Robalino, David; Watson, Samantha;

    Zitatform

    Cho, Yoonyoung, David Robalino & Samantha Watson (2016): Supporting self-employment and small-scale entrepreneurship. Potential programs to improve livelihoods for vulnerable workers. In: IZA journal of labor policy, Jg. 5, S. 1-26. DOI:10.1186/s40173-016-0060-2

    Abstract

    "This paper provides a review of the profiles of the subsistence entrepreneurs and their constraints, and the landscape of current entrepreneurship programs and the evidence on impacts, and discusses the potential role of public policies for the livelihoods of subsistence entrepreneurs. Worldwide over a half of workers are self-employed, but a significant fraction of these self-employed jobs are of low productivity subsistence entrepreneurs. The focus of the entrepreneurship programs to support these self-employed in poverty is to improve their livelihoods rather than promoting cutting-edge innovation and business growth. Evidence of successful programs is limited and program designs often seem ill suited to the needs and characteristics of these subsistence entrepreneurs. Given the market failures faced by subsistence entrepreneurs, interventions that complement safety net programs with well-targeted support to promote productive self-employment may hold some promise." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Self-employed without personnel between freedom and insecurity (2016)

    Conen, Wieteke ; Schulze Buschoff, Karin; Schippers, Joop ;

    Zitatform

    Conen, Wieteke, Joop Schippers & Karin Schulze Buschoff (2016): Self-employed without personnel between freedom and insecurity. (WSI study 05), Düsseldorf, 135 S.

    Abstract

    "This WSI Study gives an overview of the position of solo self-employed in Germany and the Netherlands by examining - in their institutional context - labour market characteristics and social security provisions. The Study has been prepared within the project 'Self-employed without personnel: between freedom and insecurity', funded by the Hans-Böckler-Stiftung. It draws on results from desk research, analyses of existing statistical data, survey research and interviews with self-employed without personnel. The research was conducted by a research team from Utrecht University School of Economics (U.S.E.) in collaboration with the Institute of Economic and Social Research (WSI)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Financial literacy and self-employment (2016)

    Cumurovic, Aida; Hyll, Walter;

    Zitatform

    Cumurovic, Aida & Walter Hyll (2016): Financial literacy and self-employment. (IWH-Diskussionspapiere 2016,11), Halle, 21 S.

    Abstract

    "In this paper, we study the relationship between financial literacy and self-employment. We use established financial knowledge-based questions to measure financial literacy levels. The analysis shows a highly significant correlation between self-employment and financial literacy scores. To investigate the impact of financial literacy on being self-employed, we apply instrumental variable techniques based on information on economic education before entering the labour market and education of parents. Our results reveal that financial literacy positively affects the probability of being self-employed. As financial literacy is acquirable, findings suggest that entrepreneurial activities may be raised via enhancing financial knowledge." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Taking the leap: the determinants of entrepreneurs hiring their first employee (2016)

    Fairlie, Robert W. ; Miranda, Javier ;

    Zitatform

    Fairlie, Robert W. & Javier Miranda (2016): Taking the leap. The determinants of entrepreneurs hiring their first employee. (CESifo working paper 5836), München, 18 S.

    Abstract

    "Job creation is one of the most important aspects of entrepreneurship, but we know relatively little about the hiring patterns and decisions of startups. Longitudinal data from the Integrated Longitudinal Business Database (iLBD), Kauffman Firm Survey (KFS), and the Growing America through Entrepreneurship (GATE) experiment are used to provide some of the first evidence in the literature on the determinants of taking the leap from a non-employer to employer firm among startups. Several interesting patterns emerge regarding the dynamics of non-employer startups hiring their first employee. Hiring rates among the universe of non-employer startups are very low, but increase when the population of non-employers is focused on more growth-oriented businesses such as incorporated and EIN businesses. If non-employer startups hire, the bulk of hiring occurs in the first few years of existence. After this point in time relatively few non-employer startups hire an employee. Focusing on more growth- and employment-oriented startups in the KFS, we find that Asian-owned and Hispanic-owned startups have higher rates of hiring their first employee than white-owned startups. Female-owned startups are roughly 10 percentage points less likely to hire their first employee by the first, second and seventh years after startup. The education level of the owner, however, is not found to be associated with the probability of hiring an employee. Among business characteristics, we find evidence that business assets and intellectual property are associated with hiring the first employee. Using data from the largest random experiment providing entrepreneurship training in the United States ever conducted, we do not find evidence that entrepreneurship training increases the likelihood that non-employers hire their first employee." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Earnings premiums and penalties for self-employment and informal employees around the world (2016)

    Gindling, Thomas H.; Newhouse, David ; Mossaad, Nadwa ;

    Zitatform

    Gindling, Thomas H., Nadwa Mossaad & David Newhouse (2016): Earnings premiums and penalties for self-employment and informal employees around the world. (IZA discussion paper 9723), Bonn, 40 S.

    Abstract

    "This paper examines the earnings premiums associated with different types of employment in 73 countries. Workers are divided into four categories: Non-professional own-account workers, employers and own-account professionals, informal wage employees, and formal wage employees. Approximately half of the workers in low income countries are nonprofessional own-account workers and the majority of the rest are informal employees. Fewer than 10% are formal employees, and only 2% of workers in low income countries are employers or own-account professionals. As per capita GDP increases, there are large net shifts from non-professional own account work into formal wage employment. Across all regions and income levels, non-professional own-account workers and informal wage employees face an earnings penalty compared to formal wage employees. But in low income countries, this earnings penalty is small, and non-professional own-account workers earn a positive premium relative to all wage employees. Earnings penalties for non-professional own account workers tend to increase with GDP and are largest for female workers in high income countries. Men earn greater premiums than women for being employers or own account professionals. These results are consistent with compensating wage differentials and firm quasi-rents playing important roles in explaining cross-country variation in earnings penalties, and raise questions about the extent to which the unskilled self-employed are rationed out of formal wage work in low-income countries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Zwischen Zeitsouveränität und Zeitpanik: zum Lebensrhythmus der Solo-Selbstständigen (2016)

    Hanemann, Laura;

    Zitatform

    Hanemann, Laura (2016): Zwischen Zeitsouveränität und Zeitpanik. Zum Lebensrhythmus der Solo-Selbstständigen. Konstanz: UVK Medien Verlagsges., 313 S.

    Abstract

    "Anhand von sechs empirischen Portraits entwirft Laura Hanemann eine Phänomenologie der Solo-Selbstständigkeit, die Auskunft über das breite und dynamische Spektrum der Mentalitäten und Motivationen der Selbstständigkeit gibt. Sie analysiert die Wege und Folgen, die diese Arbeits- und Lebensform berufsbiographisch nach sich zieht. Solo-Selbstständigkeit zeigt sich als ein erwerbsbiographischer Prozess, der auf Veränderungen der Arbeitsgesellschaft reagiert, eine permanente Handlungsbereitschaft der Akteure verlangt und einen spezifischen Lebensrhythmus zwischen Aktivierung und Lähmung erzeugt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Solo-Selbstständige im Spannungsfeld von Kooperation und Konkurrenz (2016)

    Hanemann, Laura;

    Zitatform

    Hanemann, Laura (2016): Solo-Selbstständige im Spannungsfeld von Kooperation und Konkurrenz. In: Arbeits- und industriesoziologische Studien, Jg. 9, H. 2, S. 22-38.

    Abstract

    "An selbstständiger Tätigkeit lassen sich aktuelle Entwicklungen des strukturellen Wandels der Erwerbsarbeit in zugespitzter Form beobachten. Besonders anhand der Gruppe der Solo-Selbstständigen zeigen sich eine starke Selbstökonomisierung und die Schwierigkeit, den Marktbezug der eigenen Tätigkeit zu begrenzen. Vor diesem Hintergrund untersucht der Beitrag aus einer akteurszentrierten Perspektive eben diesen Marktbezug: Am Beispiel der Kulturberufe wird der Frage nachgegangen, wie Kollegialität unter Solo-Selbstständigen erlebt wird und welche Funktion und Bedeutung sie einnimmt. Es zeigt sich, dass Kollegialität und Konkurrenz in einer permanenten und ambivalenten Spannung stehen. Das 'soziale Kapital' in Form von emotionalen und informativen Unterstützungsressourcen innerhalb sozialer Beziehungen bildet damit eine zentrale Ressource selbstständiger Tätigkeit, die jedoch durch Unterbietungs- und Konkurrenzmechanismen ständig bedroht und unterlaufen wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    On the misery of losing self-employment (2016)

    Hetschko, Clemens ;

    Zitatform

    Hetschko, Clemens (2016): On the misery of losing self-employment. In: Small business economics, Jg. 47, H. 2, S. 461-478., 2016-03-29. DOI:10.1007/s11187-016-9730-0

    Abstract

    "Using German panel data, this study compares responses of self-employed workers' well-being and paid employees' well-being to the loss of work. The empirical analyses show that life satisfaction decreases substantially more in the probability of losing work when self-employed than when paid-employed. It also turns out that becoming unemployed yields a much stronger decline in self-employed workers' life satisfaction than in paid employees' life satisfaction. Although these results do not necessarily represent causal effects, they indicate that losing self-employment is an even more harmful life event than losing dependent employment. Further analyses substantiate this conclusion. It is also shown that non-monetary reasons may explain much more than monetary reasons why the self-employed seem to suffer in particular from unemployment. In addition, the difference in the responses of well-being to unemployment between self-employed workers and paid-employed workers originates from varying levels of life satisfaction after terminating work, but not from divergent levels of life satisfaction before terminating work. One implication of these findings is that the potential psychological cost of unemployment might constitute a risk that prevents workers from going into business by themselves." (Author's abstract, © Springer-Verlag) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Solo-Selbstständigkeit in der Weiterbildungsbranche: Einbindung von Honorarkräften in die Sozialversicherung sicherstellen (2016)

    Klinger, Ansgar;

    Zitatform

    Klinger, Ansgar (2016): Solo-Selbstständigkeit in der Weiterbildungsbranche: Einbindung von Honorarkräften in die Sozialversicherung sicherstellen. In: Soziale Sicherheit, Jg. 65, H. 8, S. 311-314.

    Abstract

    "In keiner Branche wuchs die Zahl der 'freien Mitarbeiter/innen' mit prekärem Einkommen und schlechter sozialer Absicherung so wie in der öffentlich finanzierten Weiterbildung. Das liegt auch an der Zunahme der Integrationskurse für Geflüchtete. Zwar gilt für selbstständige Lehrer/innen die Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung (GRV). Doch viele von ihnen können von ihren geringen Honoraren die Rentenbeiträge nicht aufbringen. Es besteht dringender Handlungsbedarf." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Warum sinkt die Zahl der Selbständigen? (2016)

    Kreß, Franziska; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Kreß, Franziska & Enzo Weber (2016): Warum sinkt die Zahl der Selbständigen? In: Wirtschaftsdienst, Jg. 96, H. 9, S. 696-698., 2016-06-20. DOI:10.1007/s10273-016-2036-7

    Abstract

    "Seit der Wiedervereinigung war die Zahl der Selbständigen in Deutschland über gut zwei Jahrzehnte von rund 3 Mio. auf über 4 Mio. gestiegen. Dieser Trend ist zuletzt gebrochen. Von 2012 bis 2014 gab es einen Rückgang um 123 000 Personen. Dieser setzte sich auch nach dem hier betrachteten Zeitraum fort. Dieser Artikel analysiert, wie diese Entwicklung zu Zeiten eines großen Erwerbstätigkeitsaufschwungs zu erklären ist." (Autorenreferat, © Springer-Verlag)

    Beteiligte aus dem IAB

    Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    The dynamics of solo self-employment: persistence and transition to employership (2016)

    Lechmann, Daniel S. J.; Wunder, Christoph;

    Zitatform

    Lechmann, Daniel S. J. & Christoph Wunder (2016): The dynamics of solo self-employment. Persistence and transition to employership. (Universität Erlangen, Nürnberg, Lehrstuhl für Arbeitsmarkt- und Regionalpolitik. Diskussionspapiere 98), Erlangen, 24 S.

    Abstract

    "Diese Studie untersucht die Dynamik der Solo-Selbständigkeit (Verbleib, Zu- und Abgänge). Wir berechnen das Ausmaß genuiner Zustandsabhängigkeit für den Verbleib in Solo-Selbständigkeit und schätzen den kausalen Effekt der Solo-Selbstständigkeit auf die Wahrscheinlichkeit, Arbeitgeber zu werden. Die Berechnungen basieren auf dynamischen multinomialen Logit-Modellen, die mit Daten des Sozio-oekonomischen Panels geschätzt wurden. Unsere Ergebnisse deuten auf eine nur geringe genuine Zustandsabhängigkeit hin: Sowohl die beobachtete Persistenz in Solo-Selbständigkeit als auch die Übergänge zum Arbeitgeber-Status lassen sich größtenteils durch (beobachtete und unbeobachtete) individuelle Merkmale erklären." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Entrepreneurs and freelancers: are they time and income multidimensional poor? - The German case (2016)

    Merz, Joachim; Rathjen, Tim;

    Zitatform

    Merz, Joachim & Tim Rathjen (2016): Entrepreneurs and freelancers. Are they time and income multidimensional poor? - The German case. (IZA discussion paper 9912), Bonn, 26 S.

    Abstract

    "Entrepreneurs and freelancers, the self-employed, commonly are characterized as not only to be relatively rich in income but also as to be rich in time because of their time-sovereignty in principle. Our introducing study scrutinises these results and notions about the well-being situation of self-employed persons not only by asking about traditional single income poverty but also by considering time poverty within the framework of a new interdependent multidimensional (IMD) poverty concept. The German Socio-economic panel with satisfaction data serves as the data base for the population wide evaluation of the substitution/ compensation between genuine, personal leisure time and income. The available detailed Time Use Surveys of 1991/92 and 2001/2 of the Federal Statistics Office provide the data to quantify the multidimensional poverty in all the IMD poverty regimes. Important result: self-employed with regard to single income poverty, single time poverty and interdependent multidimensional time and income poverty in both years are much more affected by time and income poverty than all other active persons defining the working poor. A significant proportion of non-income-poor but time poor of the active population are not able to compensate their time deficit even by an above poverty income. These people are neglected so far within the poverty and well-being discussion, the discussion about the 'working poor' and in the discussion about time squeeze and time pressure in general and in particular for the self-employed as entrepreneurs and freelancers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Alles (un)möglich?! Die Vereinbarkeit von Familie und Alleinselbstständigkeit im Kulturbereich: Probleme und Chancen am Beispiel von (freiberuflichen) JournalistInnen (2016)

    Schulte, Leonie ;

    Zitatform

    Schulte, Leonie (2016): Alles (un)möglich?! Die Vereinbarkeit von Familie und Alleinselbstständigkeit im Kulturbereich. Probleme und Chancen am Beispiel von (freiberuflichen) JournalistInnen. (Gute Gesellschaft - soziale Demokratie #2017plus), Berlin, 43 S.

    Abstract

    "In vielen Fällen wird die Vereinbarkeit vor dem Hintergrund der Annahme einer Festanstellung diskutiert. Dabei hat auf dem flexibilisierten und digitalisierten Arbeitsmarkt eine Berufsgruppe in den vergangenen Jahrzehnten immer mehr an Bedeutung gewonnen: die Solo-Selbstständigen1 in den Kulturberufen. Vor diesem Hintergrund soll die vorliegende Studie die Frage der Vereinbarkeit von Familie und Alleinselbstständigkeit in den Kulturberufen erörtern. In Anbetracht der Heterogenität der Kulturberufe wird in dieser Studie nicht nur die Gesamtberufsgruppe beleuchtet: Um die Frage der Vereinbarkeit auch in der Tiefe diskutieren zu können, rückt die Berufsgruppe der freien JournalistInnen in den Fokus." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Alterssicherung für Selbstständige: Reformvorschläge (2016)

    Schulze Buschoff, Karin;

    Zitatform

    Schulze Buschoff, Karin (2016): Alterssicherung für Selbstständige. Reformvorschläge. (WSI Policy Brief / Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut 05), Düsseldorf, 8 S.

    Abstract

    "Die soziale Sicherung der Selbstständigen in Deutschland stellt sich derzeit als lückenhaft dar. Eine der größten Herausforderungen besteht in der konkreten Ausgestaltung der Alterssicherung für alle Selbstständigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die soziale Sicherung (Solo-)Selbstständiger: Handlungsbedarf und Optionen (2016)

    Schulze Buschoff, Karin;

    Zitatform

    Schulze Buschoff, Karin (2016): Die soziale Sicherung (Solo-)Selbstständiger: Handlungsbedarf und Optionen. In: Soziale Sicherheit, Jg. 65, H. 8, S. 301-307.

    Abstract

    "Die soziale Sicherung der (Solo-)Selbstständigen in Deutschland ist lückenhaft. Eine der größten Herausforderungen besteht in der konkreten Ausgestaltung der Alterssicherung für alle Selbstständigen. Auch in anderen Sozialversicherungszweigen wie der Kranken- und Arbeitslosenversicherung sowie beim Mutterschutz bestehen akute Probleme, die Nachbesserungen bedürfen. Wie gestaltet sich die soziale Sicherung von Selbstständigen? Wie können insbesondere diejenigen, die ohne Beschäftigte längerfristig oder nur vorübergehend selbstständig tätig sind, besser abgesichert werden?" (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Solo-Selbständigkeit in Deutschland: aktuelle Reformoptionen (2016)

    Schulze Buschoff, Karin;

    Zitatform

    Schulze Buschoff, Karin (2016): Solo-Selbständigkeit in Deutschland. Aktuelle Reformoptionen. (WSI Policy Brief / Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut 04), Düsseldorf, 10 S.

    Abstract

    "Die soziale Sicherung der Solo-Selbstständigen in Deutschland stellt sich derzeit als lückenhaft dar. Eine der größten Herausforderungen besteht in der konkreten Ausgestaltung der Ausweitung der staatlichen Rentenversicherung auf alle Selbstständigen. Auch in anderen Sozialversicherungszweigen (Krankenversicherung, Arbeitslosenversicherung, Mutterschutz) bestehen akute Probleme, die Nachbesserungen bedürfen.
    Ziel von Reformen der sozialen Sicherung sollten dabei möglichst universelle Regelungen sein. Angestrebt werden sollte eine sozialversicherungsrechtliche Gleichbehandlung von Selbstständigen und abhängig Beschäftigten. Dadurch könnten Sicherungslücken aufgrund wechselhafter Erwerbsbiografien vermieden werden. Auch würde damit der Umstand berücksichtigt, dass eine klare Grenze zwischen abhängiger und selbstständiger Erwerbsarbeit immer schwerer zu ziehen ist und der Graubereich wächst. Weiterhin würde Anreizen entgegen gewirkt werden, abhängige Beschäftigung in selbstständige Tätigkeiten umzuwandeln, um dadurch Sozialversicherungsbeiträge zu sparen.
    Weiterer Reformbedarf besteht hinsichtlich der Existenzgründerförderung, des Arbeits- und Tarifrechts (insbesondere in Bezug auf Mindestlohnbestimmungen), des Arbeits- und Gesundheitsschutzes und der Mitbestimmung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Work experience from paid employment and the path to entrepreneurship: business takeover versus new venture start-up (2016)

    Xi, Guoqian; Block, Joern ; Thurik, Roy ; Lasch, Frank ; Robert, Frank;

    Zitatform

    Xi, Guoqian, Joern Block, Frank Lasch, Frank Robert & Roy Thurik (2016): Work experience from paid employment and the path to entrepreneurship. Business takeover versus new venture start-up. (IZA discussion paper 9949), Bonn, 13 S.

    Abstract

    "Our paper investigates how the type of work experience gained from prior paid employment influences the path to entrepreneurship. We distinguish between two distinct entrepreneurship entry modes: business takeover and new venture start-up. Using a large and rich French data set, we find that small firm experience increases the likelihood for business takeover, whereas management and same sector experience both increase the likelihood for new ventures. Our findings are relevant for policymakers aiming to improve the business transfer process." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Soziale Lage und Absicherung von Solo-Selbstständigen: Antwort der Bundesregierung auf die Große Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/8803) (2016)

    Zitatform

    (2016): Soziale Lage und Absicherung von Solo-Selbstständigen. Antwort der Bundesregierung auf die Große Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/8803). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/10762 (22.12.2016)), 140 S.

    Abstract

    "Struktur und Entwicklung sowie wirtschaftliche und soziale Lage im Bereich der Solo-Selbstständigkeit: Anzahl, Nationalität, Geschlecht, Alter, Branchen und Wirtschaftsbereiche, Qualifikation, Verschuldung, Insolvenzen, Fördermöglichkeiten, Einkommen, Vergütungsregeln, Vergabekriterien der öffentlichen Hand, aktive Arbeitsmarktpolitik, Äquivalent zum Mindestlohn, Statusfeststellung u.a; Crowdworking; soziale Absicherung und Einbeziehung in soziale Sicherungssysteme, Kranken- Pflege- und Arbeitslosenversicherung, Grundsicherung für Arbeitsuchende, Alterssicherung und Alterseinkommensleistungen, Basisrenten ('Rürup-Rente'), berufsständische Versorgung, Künstlersozialversicherung" (Dokumentations- und Informationssystem Bundestag und Bundesrat - DIP)

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  • Literaturhinweis

    Ich will nicht nach Berlin! - Life course analysis of inter-regional migration behaviour of people from the field of design and advertising (2015)

    Alfken, Christoph ;

    Zitatform

    Alfken, Christoph (2015): Ich will nicht nach Berlin! - Life course analysis of inter-regional migration behaviour of people from the field of design and advertising. In: Environment and Planning. A, International Journal of Urban and Regional Research, Jg. 47, H. 10, S. 2187-2203. DOI:10.1177/0308518X15599287

    Abstract

    "Florida's idea that people, rather than the business climate, attracts talents from outside a region has induced a huge number of studies that test his concept of a 'creative class'. Most studies are quantitative in nature and deal with 'observed choices'. Qualitative research can complement these studies by revealing the intrinsic motivations for migration. However, many qualitative studies lack a life course perspective that is essential for understanding migration. This article presents results from a case study that applied the life history calendar method using in-depth interviews with individuals from the field of design and advertising in three German regions. The results show that the intention to move and the motives of migration vary significantly over a person's lifetime. Social relations, qualifications and employment opportunities as well as self-employment are the main reasons for moving or staying. There is little evidence that soft location factors such as openness and tolerance shape migration decisions and destination choices. The stories of the interviewees are lively accounts why not all creative people gravitate towards creative hubs like Berlin and instead settle down in second-tier cities." (Author's abstract, © 2015 a Pion publication) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Der Gründungszuschuss nach seiner gesetzlichen Neuregelung: Die Folgen des Kurswechsels (2015)

    Bernhard, Stefan; Evers, Katalin; Grüttner, Michael ;

    Zitatform

    Bernhard, Stefan, Katalin Evers & Michael Grüttner (2015): Der Gründungszuschuss nach seiner gesetzlichen Neuregelung: Die Folgen des Kurswechsels. (IAB-Kurzbericht 21/2015), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Ende des Jahres 2011 wurde der Gründungszuschuss grundlegend umgestaltet. Insbesondere wurde er von einer Pflicht- in eine Ermessensleistung umgewandelt und das Budget erheblich gekürzt. Im vorliegenden Bericht werden die Wirkungen der Reform in den Arbeitsagenturen und für die Geförderten nachgezeichnet und anhand der Reformziele eingeschätzt. Dabei wird auf quantitative und qualitative Befragungen zurückgegriffen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Selbständige Beschäftigung geht zurück (2015)

    Brenke, Karl;

    Zitatform

    Brenke, Karl (2015): Selbständige Beschäftigung geht zurück. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 82, H. 36, S. 790-796.

    Abstract

    "In den 90er Jahren hatte die selbständige Beschäftigung in Deutschland deutlich zugenommen. Dieser Trend hielt - auch wegen der Förderung von arbeitslosen Existenzgründern - bis 2007 an, danach blieb die Zahl der Selbständigen einige Jahre weitgehend konstant, und seit 2012 nimmt sie sogar ab. Sowohl die langjährige Expansion der selbständigen Beschäftigung als auch die Schrumpfung in jüngster Zeit wurden wesentlich geprägt durch die Entwicklung bei den Solo-Selbständigen, also den Unternehmern ohne Angestellte. Im Gegensatz zum Rückgang der Selbständigkeit ist die Zahl der Arbeitnehmer in den vergangenen Jahren weiter deutlich gestiegen. Divergierende Entwicklungen zwischen selbständiger und abhängiger Beschäftigung zeigen sich in fast allen Wirtschaftszweigen und Altersgruppen. Allein bei den Älteren stieg die Zahl der Selbständigen noch. Ein wichtiger Grund für den Rückgang der selbständigen Beschäftigung ist, dass weniger Selbständige nachwachsen; die Zahl der Gründer hat in den letzten Jahren abgenommen. Angesichts der mittlerweile günstigen Lage auf dem Arbeitsmarkt dürften viele Erwerbstätige einer abhängigen Beschäftigung den Vorzug vor dem Gang in die Selbständigkeit einräumen. Dies mag auch damit zusammenhängen, dass nicht wenige Selbständige, insbesondere viele Solo-Selbständige, nur geringe Einkommen erzielen. Der Anteil der Geringverdiener unter ihnen ist im Zug des Schrumpfungsprozesses seit 2012 kleiner geworden. Auch fällt es Unternehmen bei günstiger Arbeitsmarktlage wohl schwerer, Tätigkeiten an Selbständige auszulagern und dadurch Kosten zu sparen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Diversifizierungsprozesse unternehmerischer Akteure und ihre (möglichen) Folgen (2015)

    Bührmann, Andrea D. ;

    Zitatform

    Bührmann, Andrea D. (2015): Diversifizierungsprozesse unternehmerischer Akteure und ihre (möglichen) Folgen. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 64, H. 9/10, S. 215-220. DOI:10.3790/sfo.64.9-10.215

    Abstract

    "Aktuell wird intensiv und engagiert über eine Diversifizierung der Erwerbstätigen (auch) in Deutschland diskutiert. Allerdings konzentriert man sich dabei allzu oft auf die Gruppe der abhängig Beschäftigten. Neuere Studien zeigen indes, dass immer mehr Menschen unternehmerisch aktiv werden und sich dabei sowohl die unternehmerischen Akteure als auch ihrer Aktivitäten diversifizieren: So gründen nicht mehr nur gut ausgebildete Männer ohne Migrationshintergrund ein Unternehmen, um möglichst schnell ein erfolgreiches Unternehmenswachstum zu generieren, sondern auch immer mehr Frauen und Personen mit Migrationshintergrund werden in Teilzeit oder im Nebenerwerb mehr oder minder erfolgreich unternehmerisch aktiv. Der Beitrag fragt nach den sozialpolitischen Herausforderungen Konsequenzen einer solchen 'Verunternehmerung des Arbeitens'." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Soloselbstständige zwischen Arbeitsrecht und Wirtschaftsrecht: zur Notwendigkeit eines erweiterten Sonderrechts für Kleinunternehmer als arbeitnehmerähnliche Personen (2015)

    Deinert, Olaf;

    Zitatform

    Deinert, Olaf (2015): Soloselbstständige zwischen Arbeitsrecht und Wirtschaftsrecht. Zur Notwendigkeit eines erweiterten Sonderrechts für Kleinunternehmer als arbeitnehmerähnliche Personen. (Arbeits- und Sozialrecht 137), Baden Baden: Nomos, 111 S.

    Abstract

    "Olaf Deinert untersucht ausführlich den sozialen Schutz kleiner Selbstständiger, die keine eigenen Arbeitnehmer beschäftigen (Soloselbstständige). Dabei wird nicht nur das Recht der arbeitnehmerähnlichen Personen in den Blick genommen, sondern auch sonstige bürgerlichrechtliche Bestimmungen. Dieser Schutz wird dem Schutz von Arbeitnehmern gegenübergestellt und mit diesem verglichen. Auch neue Erscheinungen wie Crowdwork werden in den Blick genommen. Am Ende wird eine Neubestimmung des Begriffs der arbeitnehmerähnlichen Person vorgeschlagen, die auch durch die Rechtsprechung bewerkstelligt werden könnte, um einen sachgerechteren sozialen Schutz wirtschaftlich abhängiger Personen zu erreichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Public health insurance and entry into self-employment (2015)

    Fossen, Frank M. ; Koenig, Johannes ;

    Zitatform

    Fossen, Frank M. & Johannes Koenig (2015): Public health insurance and entry into self-employment. (IZA discussion paper 8816), Bonn, 46 S.

    Abstract

    "We estimate the impact of a differential treatment of paid employees versus self-employed workers in a public health insurance system on the entry rate into entrepreneurship. In Germany, the public health insurance system is mandatory for most paid employees, but not for the self-employed, who usually buy private health insurance. Private health insurance contributions are relatively low for the young and healthy, and until 2013 also for males, but less attractive at the other ends of these dimensions and if membership in the public health insurance allows other family members to be covered by contribution-free family insurance. Therefore, the health insurance system can create incentives or disincentives to starting up a business depending on the family's situation and health. We estimate a discrete time hazard rate model of entrepreneurial entry based on representative household panel data for Germany, which include personal health information, and we account for non-random sample selection. We estimate that an increase in the health insurance cost differential between self-employed workers and paid employees by 100 euro per month decreases the annual probability of entry into self-employment by 0.38 percentage points, i.e. about a third of the average annual entry rate. The results show that the phenomenon of entrepreneurship lock, which an emerging literature describes for the system of employer provided health insurance in the USA, can also occur in a public health insurance system. Therefore, entrepreneurial activity should be taken into account when discussing potential health care reforms, not only in the USA and in Germany." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Public health insurance and entry into self-employment (2015)

    Fossen, Frank M. ; Koenig, Johannes ;

    Zitatform

    Fossen, Frank M. & Johannes Koenig (2015): Public health insurance and entry into self-employment. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 733), Berlin, 46 S.

    Abstract

    "We estimate the impact of a differential treatment of paid employees versus self-employed workers in a public health insurance system on the entry rate into entrepreneurship. In Germany, the public health insurance system is mandatory for most paid employees, but not for the self-employed, who usually buy private health insurance. Private health insurance contributions are relatively low for the young and healthy, and until 2013 also for males, but less attractive at the other ends of these dimensions and if membership in the public health insurance allows other family members to be covered by contribution-free family insurance. Therefore, the health insurance system can create incentives or disincentives to starting up a business depending on the family's situation and health. We estimate a discrete time hazard rate model of entrepreneurial entry based on representative household panel data for Germany, which include personal health information, and we account for non-random sample selection. We estimate that an increase in the health insurance cost differential between self-employed workers and paid employees by 100 euro per month decreases the annual probability of entry into self-employment by 0.38 percentage points, i.e. about a third of the average annual entry rate. The results show that the phenomenon of entrepreneurship lock, which an emerging literature describes for the system of employer provided health insurance in the USA, can also occur in a public health insurance system. Therefore, entrepreneurial activity should be taken into account when discussing potential health care reforms, not only in the USA and in Germany." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Why did self-employment increase so strongly in Germany? (2015)

    Fritsch, Michael ; Sorgner, Alina ; Kritikos, Alexander;

    Zitatform

    Fritsch, Michael, Alexander Kritikos & Alina Sorgner (2015): Why did self-employment increase so strongly in Germany? In: Entrepreneurship and Regional Development, Jg. 27, H. 5/6, S. 307-333. DOI:10.1080/08985626.2015.1048310

    Abstract

    "Germany experienced a unique rise in the level of self-employment in the first two decades following unification. Applying the nonlinear Blinder - Oaxaca decomposition technique, we find that the main factors driving these changes in the overall level of self-employment are demographic developments, the shift towards service sector employment and a larger share of population holding a tertiary degree. While these factors explain most of the development in self-employment with employees and the overall level of self-employment in West Germany, their explanatory power is much lower for the stronger increase in solo self-employment and in self-employment in former socialist East Germany." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Business cycles, unemployment and entrepreneurial entry: evidence from Germany (2015)

    Fritsch, Michael ; Pijnenburg, Katharina; Kritikos, Alexander;

    Zitatform

    Fritsch, Michael, Alexander Kritikos & Katharina Pijnenburg (2015): Business cycles, unemployment and entrepreneurial entry. Evidence from Germany. In: International Entrepreneurship and Management Journal, Jg. 11, H. 2, S. 267-286. DOI:10.1007/s11365-014-0326-3

    Abstract

    "We investigate whether people are more willing to become self-employed during boom periods or during recessions and to what extent business cycles and unemployment levels influence entries into entrepreneurship. Our analysis for Germany reveals that there is a positive relationship between unemployment rates and start-up activities. Moreover, new business formation is higher during recessions than in boom periods, implying that it is counter-cyclical. When disentangling periods of low and high unemployment we find that the effect of unemployment on new business formation is only statistically significant if the level of unemployment is below the trend, indicating a 'low unemployment retain effect'." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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