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Dossier

Geringqualifizierte am Arbeitsmarkt

Chancen und Risiken am Arbeitsmarkt werden auch durch die berufliche Qualifikation bestimmt. Geringqualifizierte sind häufiger arbeitslos als gut Ausgebildete und finden oft nur schlecht bezahlte und unsichere Arbeit.

Diese Infoplattform bietet einen Überblick über relevante Literatur und Forschungsprojekte zur Arbeitsmarktsituation von Niedrigqualifizierten und zu den Möglichkeiten, ihre berufliche Integration zu verbessern.

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  • Literaturhinweis

    Kurze Wege bei der Fachkräftequalifizierung: Über Nachqualifzierung im SANQ Netzwerk in den Beruf (2019)

    Hübner, Petra;

    Zitatform

    Hübner, Petra (2019): Kurze Wege bei der Fachkräftequalifizierung. Über Nachqualifzierung im SANQ Netzwerk in den Beruf. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 48, H. 2, S. 42-43.

    Abstract

    "Eine Nachqualifizierung bietet geringqualifizierten Erwachsenen neue Chancen, einen anerkannten Berufsabschluss nachzuholen und damit ihre Beschäftigungschancen zu erhöhen. Den Unternehmen eröffnen sich damit zugleich neue und zusätzliche Möglichkeiten, dringend benötigte Fachkräfte zu fördern. Der Beitrag beschreibt Herausforderungen und Lösungen bei der Etablierung einer 'abschlussorientierten modularen Nachqualifizierung', die im SANQ Netzwerk in Berlin entwickelt wurden." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Die Bedeutung von Helfertätigkeiten ist regional sehr unterschiedlich (Serie "Arbeitsmärkte aus regionaler Perspektive") (2019)

    Kaufmann, Klara; Wiethölter, Doris; Schwengler, Barbara ;

    Zitatform

    Kaufmann, Klara, Barbara Schwengler & Doris Wiethölter (2019): Die Bedeutung von Helfertätigkeiten ist regional sehr unterschiedlich (Serie "Arbeitsmärkte aus regionaler Perspektive"). In: IAB-Forum H. 07.11.2019, o. Sz., 2019-10-31.

    Abstract

    "In der aktuellen Diskussion um Themen wie Fachkräftemangel und Digitalisierung spielen Helfertätigkeiten meist eine untergeordnete Rolle. Ihre Bedeutung, so ein gängiges Argument, sei unweigerlich im Schwinden begriffen. Umso bemerkenswerter ist, dass die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Helfertätigkeiten nach Jahrzehnten des steten Rückgangs in den letzten Jahren wieder gestiegen ist. Dabei variiert ihre Bedeutung von Region zu Region erheblich. Grund dafür sind unterschiedliche Branchenstrukturen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wiethölter, Doris; Schwengler, Barbara ;
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  • Literaturhinweis

    The construction of career aspirations amongst healthcare support workers: Beyond the rational and the mundane? (2019)

    Kessler, Ian ; Bach, Stephen ; Nath, Vandana ;

    Zitatform

    Kessler, Ian, Stephen Bach & Vandana Nath (2019): The construction of career aspirations amongst healthcare support workers. Beyond the rational and the mundane? In: Industrial relations journal, Jg. 50, H. 2, S. 150-167. DOI:10.1111/irj.12245

    Abstract

    "This article engages with a literature that views the limited career aspirations of low-paid, low-status workers as a reasonable response to material and structural constraints. Based on four hospital trust cases studies, the article contests this view, revealing how healthcare support workers in NHS England have retained the cognitive capacity to override such constraints to develop a strong and authentic career goal to become a nurse. This goal is acknowledged by the healthcare support workers themselves as unlikely to be achieved and is therefore presented as a flight from rationality. Its emergence is explained by workplace interactions that allow such an ambition to become taken-for-granted. The article deepens understanding of career ambitions amongst low-paid, low-status workers, while adding weight to a literature suggesting that career aspirations can be driven by values and norms, not only by a means-end rationality." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Wage risk and the value of job mobility in early employment careers (2019)

    Liu, Kai ;

    Zitatform

    Liu, Kai (2019): Wage risk and the value of job mobility in early employment careers. In: Journal of labor economics, Jg. 37, H. 1, S. 139-185. DOI:10.1086/698898

    Abstract

    "This paper shows that job mobility is a valuable channel that employed workers use to mitigate bad labor market shocks. I estimate a model of wage dynamics jointly with a dynamic model of employment and job mobility. The key feature of the model is the specification of wage shocks at the worker-firm-match level, for workers can respond to these shocks by changing jobs. I find that, relative to the variance of individual-level shocks, the variance of match-level shocks is large and the consequent value of job mobility is substantial, particularly for workers whose match-specific wages are low." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Auswirkungen von Digitalisierung und demografischem Wandel für Geringqualifizierte (2019)

    Matthes, Britta ; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Matthes, Britta & Enzo Weber (2019): Auswirkungen von Digitalisierung und demografischem Wandel für Geringqualifizierte. In: G. G. Goth, S. Kretschmer & I. Pfeiffer (Hrsg.) (2019): Bildungsinnovationen für nicht formal Qualifizierte : Zielgruppengerechte Weiterbildungssettings in der Bildungspraxis, S. 89-103, 2019-02-07.

    Abstract

    "In diesem Beitrag gehen wir der Frage nach, welche Folgen die digitale Transformation einerseits und der demografische Wandel andererseits für die Beschäftigungschancen Geringqualifizierter haben könnten. Dazu betrachten wir zunächst die Entwicklung der qualifikationsspezifischen Arbeitslosigkeit seit 1975, gehen dann auf die technologischen Potenziale ein, gering qualifizierte Arbeit durch Computer und computergesteuerte Maschinen erledigen zu lassen, berichten darüber hinaus über die Beschäftigungschancen, die sich durch den Einsatz digitaler Technologien für Geringqualifizierte ergeben, und runden die Darstellung mit entsprechenden Folgerungen für die spezifischen Qualifizierungs- und Bildungsbedarfe für Geringqualifizierte ab." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Matthes, Britta ; Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Arbeitsfähig bis ins Rentenalter: Wie können Produktionsunternehmen ihre älteren Mitarbeitenden in Einfacharbeit dabei unterstützen? (2019)

    Reber, Melanie; Jansen, Anne ;

    Zitatform

    Reber, Melanie & Anne Jansen (2019): Arbeitsfähig bis ins Rentenalter: Wie können Produktionsunternehmen ihre älteren Mitarbeitenden in Einfacharbeit dabei unterstützen? In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 28, H. 2, S. 149-175. DOI:10.1515/arbeit-2019-0010

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  • Literaturhinweis

    Grundbildung und Weiterbildung für Geringqualifizierte: Ergebnisse einer IW-Unternehmensbefragung (2019)

    Schöpper-Grabe, Sigrid; Vahlhaus, Isabel;

    Zitatform

    Schöpper-Grabe, Sigrid & Isabel Vahlhaus (2019): Grundbildung und Weiterbildung für Geringqualifizierte. Ergebnisse einer IW-Unternehmensbefragung. In: IW-Trends, Jg. 46, H. 1, S. 45-60. DOI:10.2373/1864-810X.19-01-03

    Abstract

    "Die betriebliche Personalentwicklung erkennt zunehmend den Qualifizierungsbedarf von Beschäftigten ohne Berufsabschluss: 89 Prozent der Unternehmen, die Geringqualifizierte beschäftigen, haben in den letzten fünf Jahren mindestens eine Weiterbildungsmaßnahme für diese Zielgruppe angeboten. Bei 44 Prozent handelte es sich dabei um eine Maßnahme zur Förderung der arbeitsplatzorientierten Grundbildung. Denn der Zugang zu fachlichen Qualifizierungen ist eingeschränkt, wenn grundlegende Kompetenzen nicht vorhanden sind - zum Beispiel ausreichende Lese- und Schreibkenntnisse oder Lernkompetenz. Das zeigen Ergebnisse einer repräsentativen Studie, die 2018 im Rahmen des AlphaGrund-Projekts vom Institut der deutschen Wirtschaft durchgeführt wurde. Bei der Vorgängererhebung vier Jahre zuvor hatten erst 29 Prozent der Unternehmen entsprechende Grundbildungsangebote unterstützt. Zudem rechnen fast 60 Prozent der Unternehmen mit einem zukünftig steigenden Bedarf an arbeitsplatzbezogener Grundbildungsförderung für An- und Ungelernte - 2014 prognostizierten dies erst gut ein Drittel der Unternehmen. Damit die Grundbildung in der betrieblichen Weiterbildung verankert werden kann, ist es erforderlich, arbeitsmarktpolitische Rahmenbedingungen anzupassen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wie die Digitalisierung genutzt werden kann, um Geringqualifizierte weiterzubilden: Handlungsempfehlung an Individuen, Unternehmen und Bildungsanbieter sowie die Bundesagentur für Arbeit (2019)

    Seyda, Susanne;

    Zitatform

    Seyda, Susanne (2019): Wie die Digitalisierung genutzt werden kann, um Geringqualifizierte weiterzubilden. Handlungsempfehlung an Individuen, Unternehmen und Bildungsanbieter sowie die Bundesagentur für Arbeit. (IW policy paper 2019,07), Köln, 17 S.

    Abstract

    "Die Weiterbildungsbeteiligung Geringqualifizierter ist in den letzten Dekaden stark gestiegen. Wesentliche Gründe sind höhere Anforderungen und technische Veränderungen, die auch die Tätigkeiten von formal An- und Ungelernten betreffen. Um die Weiterbildungsbeteiligung An- und Ungelernter weiterhin zu stärken, sind alle beteiligten Akteure gefragt: Unternehmen sollten verstärkt lernförderliche Arbeitsplätze anbieten, auf denen Kompetenzen erworben werden können. Auch Lernprozessbegleiter, die sicherstellen, dass bestimmte Fähigkeiten im Rahmen des täglichen Arbeitsprozesses erlernt werden, sind für Geringqualifizierte wichtig. Neben persönlichen Ansprechpartnern eignet sich hierfür auch der Einsatz digitaler Lernbegleiter. Bildungsdienstleister sollten die spezifischen Qualifizierungsbedarfe und -hürden von Geringqualifizierten in den Blick nehmen und entsprechende Angebote entwickeln, die in einem ersten Schritt auch die Selbstlernkompetenz, die An- und Ungelernte häufig nicht haben, aufbauen. Die Selbstlernkompetenz beschreibt die Fähigkeiten, das selbstbestimmte Lernen zu initiieren und zu organisieren. Da digitale Medien einen individuellen Zuschnitt der Lerninhalte ermöglichen, erhöhen sie die Motivation der Geringqualifizierten und bauen Lernhürden wie fehlende Zeit, Versagensängste und Zeitdruck in Präsenzveranstaltungen ab. Damit erhalten Geringqualifizierte mehr Möglichkeiten, wie sie sich weiterbilden können, und sie können mehr Verantwortung für ihre eigene Bildungs- und Erwerbsbiografie übernehmen. Letztlich ist für An- und Ungelernte die öffentliche Förderung von Weiterbildung relevant, da sie seltener an Weiterbildung teilnehmen, die vom Arbeitgeber finanziert wird. Die öffentliche Förderung der beruflichen Weiterbildung sollte sich daher weiterhin stark auf Geringqualifizierte fokussieren, um durch Qualifizierungsmaßnahmen deren Chancen auf Beschäftigung nachhaltig zu erhöhen. Auch hier ist zu prüfen, inwieweit durch digitale Medien und arbeitsplatznahes Lernen auch abschlussorientierte Weiterbildungen intensiver genutzt werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The regional effects of a national minimum wage (2018)

    Ahlfeldt, Gabriel M.; Seidel, Tobias ; Roth, Duncan ;

    Zitatform

    Ahlfeldt, Gabriel M., Duncan Roth & Tobias Seidel (2018): The regional effects of a national minimum wage. (CESifo working paper 6924), München, 16 S.

    Abstract

    "We estimate the spatially differential effects of a nationally uniform minimum wage that was introduced in Germany in 2015. To this end, we use a micro data set covering the universe of employed and unemployed individuals in Germany from 2011 to 2016 and a difference-indifferences based identification strategy that controls for heterogeneity in pre-treatment outcome trends. We find that the policy led to spatial wage convergence, in particular in the left tail of the distribution, without reducing relative employment in low-wage regions within the first two years." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Roth, Duncan ;
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  • Literaturhinweis

    Can job search assistance improve the labour market integration of refugees? evidence from a field experiment (2018)

    Battisti, Michele ; Laurentsyeva, Nadzeya; Giesing, Yvonne ;

    Zitatform

    Battisti, Michele, Yvonne Giesing & Nadzeya Laurentsyeva (2018): Can job search assistance improve the labour market integration of refugees? evidence from a field experiment. (CESifo working paper 7292), München, 31 S.

    Abstract

    "We conducted a field experiment to evaluate the impact of job-search assistance on the employment of recently arrived refugees in Germany. The treatment group received jobmatching support: an NGO identified suitable vacancies and sent the refugees' CVs to employers. Results of follow-up phone surveys show a positive and significant treatment effect of 13 percentage points on employment after twelve months. These effects are concentrated among low-educated refugees and those facing uncertainty about their residence status. These individuals might not search effectively, lack access to alternative support programmes, and may be disregarded by employers due to perceived higher hiring costs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Grundkompetenzen - nicht nur eine Frage der formalen Qualifikation (2018)

    Baumann, Martina ; Kruppe, Thomas ;

    Zitatform

    Baumann, Martina & Thomas Kruppe (2018): Grundkompetenzen - nicht nur eine Frage der formalen Qualifikation. In: IAB-Forum H. 28.12.2018, o. Sz., 2018-12-20.

    Abstract

    "Auswertungen des Nationalen Bildungspanels belegen: Ein substanzieller Anteil an formal Geringqualifizierten weist überdurchschnittlich hohe Kompetenzwerte etwa in den Bereichen Lesen sowie Informations- und Kommunikationstechnologie auf. Tatsächlich scheinen Grundkompetenzen keineswegs nur mit formalen Qualifikationen, sondern auch mit anderen Faktoren zusammenzuhängen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Does workfare work well?: the case of the employment generation program for the poorest in Bangladesh (2018)

    Cho, Yoonyoung ; Ruthbah, Ummul;

    Zitatform

    Cho, Yoonyoung & Ummul Ruthbah (2018): Does workfare work well? The case of the employment generation program for the poorest in Bangladesh. (IZA discussion paper 11473), Bonn, 38 S.

    Abstract

    "Evidence on the effectiveness of workfare as an anti-poverty program in developing countries is weak compared with the relatively well-established role of public works during economic crisis as a social safety net. This paper contributes to evidence building by examining the impact of a large-scale workfare program in Bangladesh, the Employment Generation Program for the Poorest. Taking advantage of the program's distinguishable feature of direct wage transfer to a person's bank account, the paper uses accessibility to local banks as an instrumental variable to identify the program's impacts on rural social assistance beneficiaries. Based on locality-by-time fixed effects models over two rounds of locality panel data, the analysis finds that the Employment Generation Program for the Poorest has contributed to increasing overall household consumption and reducing outstanding loans. In particular, expenditures on quality food and health care have significantly increased, which likely helps individuals continue to engage in income-generating activities in the labor market. However, the implementation costs and poor quality of public assets built through work projects could potentially undermine the program's efficiency. Moreover, further evidence is required on the impacts of work experience through workfare on subsequent labor market outcomes and the value of public assets, to assess the program's effectiveness compared with administratively simpler alternative instruments such as unconditional cash transfers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Are active labour market policies effective in activating and integrating low-skilled individuals?: an international comparison (2018)

    Escudero, Verónica ;

    Zitatform

    Escudero, Verónica (2018): Are active labour market policies effective in activating and integrating low-skilled individuals? An international comparison. In: IZA journal of labor policy, Jg. 7, S. 1-26. DOI:10.1186/s40173-018-0097-5

    Abstract

    "This paper examines the effectiveness of active labour market policies (ALMPs) in improving labour market outcomes, especially of low-skilled individuals, by means of a pooled cross-country and time series database for 31 advanced countries during the period 1985 - 2010. The analysis includes aspects of the delivery system to see how the performance of ALMPs is affected by different implementation characteristics. Among the notable results, the paper finds that ALMPs matter at the aggregate level, but mostly through an appropriate management and implementation. In this regard, sufficient allocation of resources to programme administration and policy continuity appear to be particularly important. Moreover, start-up incentives and measures aimed at vulnerable populations are more effective than other ALMPs in terms of reducing unemployment and increasing employment. Interestingly, the positive effects of these policies seem to be particularly beneficial for the low skilled." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Great expectations: reservation wages and the minimum wage reform (2018)

    Fedorets, Alexandra ; Shupe, Cortnie ; Filatov, Alexey;

    Zitatform

    Fedorets, Alexandra, Alexey Filatov & Cortnie Shupe (2018): Great expectations: reservation wages and the minimum wage reform. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 968), Berlin, 12 S.

    Abstract

    "We use the German Socio-Economic Panel to show that introducing a high-impact statutory minimum wage causes an increase in reservation wages of approximately 4 percent at the low end of the distribution. The shifts in reservation wages and observed wages due to the minimum wage reform are comparable in their magnitude. Additional results show that German citizens adjust their reservation wages more than immigrants. Moreover, suggestive evidence points to a compensation mechanism in which immigrants trade wage growth against job security." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Rising in-work poverty in times of activation: changes in the distributive performance of institutions over three decades, Germany 1984-2013 (2018)

    Gerlitz, Jean-Yves ;

    Zitatform

    Gerlitz, Jean-Yves (2018): Rising in-work poverty in times of activation. Changes in the distributive performance of institutions over three decades, Germany 1984-2013. In: Social indicators research, Jg. 140, H. 3, S. 1109-1129. DOI:10.1007/s11205-017-1816-9

    Abstract

    "In-work poverty contradicts the belief that a job should provide a decent standard of living. Nevertheless, the share of working poor in most European countries has risen. Studies show that the development of in-work poverty is attributable to changes in the distributive performance of the labour market, households and the welfare state, as measured by their ability to prevent people from falling below the poverty line. However, such studies have been limited to standard employment and did not address activation, i.e., welfare state transformation through deregulation, recommodification, and social investment. Taking the case of Germany, I analyse changes in the distributive performance of institutions within the context of activation policies (Hartz reforms) for employees that differ in work duration and intensity. Based on descriptive trend analysis of data from the German Socio-Economic Panel, I retrace the process of income distribution and look at how institutional changes have contributed to the development of in-work poverty. I find that an increase of in-work poverty can be attributed to a decrease of the distributive performance of the labour market after the implementation of the Hartz reforms; that individuals in non-standard employment were more affected than people in standard-employment, and that increases in the performance of households and the welfare state do not absorb this development. Activation has shifted responsibility from the labour market to the other distributive institutions." (Author's abstract, © Springer-Verlag) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The labor market in Sweden since the 1990s: the Swedish economy continues to have high employment and rapidly rising real wages (2018)

    Gottfries, Nils;

    Zitatform

    Gottfries, Nils (2018): The labor market in Sweden since the 1990s. The Swedish economy continues to have high employment and rapidly rising real wages. (IZA world of labor 411), Bonn, 12 S. DOI:10.15185/izawol.411

    Abstract

    "Heute zählt Schweden zu den EU-Staaten mit der höchsten Erwerbsbeteiligung und Beschäftigungsquote. Seit 2001 sind die Reallöhne - bei stabiler, komprimierter Lohnverteilung - stetig gestiegen, während das geschlechtsspezifische Lohngefälle deutlich zurückgegangen ist. Probleme bereiten allerdings die Beschäftigungsquoten von Zuwanderern und Personen mit geringer Bildung. Hier sind politische Maßnahmen erforderlich, um Qualifikationen (z. B. sprachliche und berufsspezifische Fähigkeiten) zu vermitteln. Die Lohnverteilung sollte am unteren Ende ausgeweitet werden, um mehr Arbeitsplätze für weniger qualifizierte Arbeitskräfte zu schaffen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Grundrente & Co.: Konzepte für eine bessere Alterssicherung bei Niedriglohn im Vergleich (2018)

    Hoenig, Ragnar; Kerschbaumer, Judith; Schmidt, Severin;

    Zitatform

    Hoenig, Ragnar, Judith Kerschbaumer & Severin Schmidt (2018): Grundrente & Co. Konzepte für eine bessere Alterssicherung bei Niedriglohn im Vergleich. (WISO direkt 2018,08), Bonn, 4 S.

    Abstract

    "Der Lebensrisiken absichernde Sozialstaat hat in den letzten Jahrzehnten wesentlich zur Stabilität des politischen Systems der Bundesrepublik beigetragen. Bürger_innen haben auf den Sozialstaat vertraut und so Planungssicherheit für ihr Leben bekommen. Ob dieses Vertrauen in Zukunft erhalten bleibt, hängt wesentlich von der Frage ab, ob auch niedrigverdienende Arbeitnehmer_innen im Alter durch das gesetzliche Rentensystem abgesichert sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Kaum Bildungsaufstieg aus Arbeitslosigkeit: zur Fort- und Weiterbildung in der Arbeitsförderung (2018)

    Hofmann, Tina; Rock, Joachim; Schabram, Greta;

    Zitatform

    Hofmann, Tina, Greta Schabram & Joachim Rock (2018): Kaum Bildungsaufstieg aus Arbeitslosigkeit. Zur Fort- und Weiterbildung in der Arbeitsförderung. (Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband. Kurzexpertise 2018,02), Berlin, 15 S.

    Abstract

    "Den drängenden Fachkräftebedarfen der Wirtschaft, dem demographischen Wandel der Gesellschaft und fortschreitender Digitalisierung zum Trotz: Die Fort- und Weiterbildung von Arbeitslosen wird in der Arbeitsförderung vernachlässigt. Das zeigen Auswertungen aktueller Daten der Bundesagentur für Arbeit durch die Paritätische Forschungsstelle. Die beiliegende Kurzexpertise enthält aufbereitete Daten, Aussagen zu den Hintergründen der Förderung und ein Plädoyer für eine aktive Weiterbildungsförderung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Nachqualifizierung von Beschäftigten in Unternehmen: wie Betriebe besser unterstützt werden können (2018)

    Lauxen, Oliver; Werle, Jasmin;

    Zitatform

    Lauxen, Oliver & Jasmin Werle (2018): Nachqualifizierung von Beschäftigten in Unternehmen. Wie Betriebe besser unterstützt werden können. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 47, H. 5, S. 38-42.

    Abstract

    "Im Beitrag wird die betriebliche Perspektive auf die Nachqualifizierung an-und ungelernter Beschäftigter beleuchtet. Zentrale Fragestellung ist, welche Hürden einer Ausweitung von Nachqualifizierungsaktivitäten aus Sicht von Betrieben im Weg stehen. Auf Grundlage von 42 qualitativen Interviews mit betrieblichen Akteuren lassen sich drei Typen von Betrieben unterscheiden, die aus bestimmten Gründen keine Nachqualifizierung anbieten. Diese zu kennen, ist eine wichtige Voraussetzung, um über Beratung mehr Betriebe für eine Nachqualifizierung ihrer Beschäftigten zu gewinnen." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Weiterbildungsbeteiligung sogenannter "bildungsferner Gruppen" in sozialraumorientierter Forschungsperspektive (2018)

    Mania, Ewelina ;

    Zitatform

    Mania, Ewelina (2018): Weiterbildungsbeteiligung sogenannter "bildungsferner Gruppen" in sozialraumorientierter Forschungsperspektive. (Theorie und Praxis der Erwachsenenbildung), Bielefeld: Bertelsmann, 216 S. DOI:10.3278/14/1139w

    Abstract

    "Die Autorin erarbeitet in ihrer Dissertation anhand problemzentrierter Interviews ein Modell zum Weiterbildungsverhalten bildungsferner Gruppen. Die Auswertung der Interviews mit Besuchenden eines sozial benachteiligten Quartiers in Berlin-Mitte erfolgt in Anlehnung an die Grounded Theory. Damit nimmt sie eine sozialraumorientierte Forschungsperspektive ein.
    In ihren Ergebnissen zeigt die Autorin regulierende Elemente für Teilnahme und Nicht-Teilnahme an organisierter Weiterbildung sowie mögliche Konsequenzen für die Gestaltung von Erwachsenen- und Weiterbildung." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Stemming the tide: What have European Union countries done to support low-wage workers in an era of downward wage pressures? (2018)

    Marchal, Sarah ; Marx, Ive ;

    Zitatform

    Marchal, Sarah & Ive Marx (2018): Stemming the tide. What have European Union countries done to support low-wage workers in an era of downward wage pressures? In: Journal of European social policy, Jg. 28, H. 1, S. 18-33. DOI:10.1177/0958928717704747

    Abstract

    "Governments across the European Union (EU) have been striving to get more people into work while at the same time acknowledging that more needs to be done to 'make work pay'. Yet this drive comes at a time when structural economic shifts are putting pressure on wages, especially of less skilled workers. This article focuses on trends in minimum wages, income taxes and work-related benefits within a selection of 15 EU countries, for the period 2001 - 2012, with three US states included as reference cases. We find evidence for eroding relative minimum wages in various EU countries, yet combined with catch-up growth in the new member states. We also find that governments counteracted eroding minimum wages through direct income support measures, especially for lone parents. Most prevalent among these were substantial declines in income tax liabilities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Job tasks and the participation of low-skilled employees in employer-provided continuing training in Germany (2018)

    Mohr, Sabine ; Troltsch, Klaus; Gerhards, Christian ;

    Zitatform

    Mohr, Sabine, Klaus Troltsch & Christian Gerhards (2018): Job tasks and the participation of low-skilled employees in employer-provided continuing training in Germany. In: Journal of education and work, Jg. 29, H. 5, S. 562-583. DOI:10.1080/13639080.2015.1024640

    Abstract

    "This study analyses the participation of low-skilled employees in employer-provided training and examines the mechanisms that encourage the training participation of low-skilled employees. Building on theoretical considerations of human capital theory and the task-based approach, we seek to show that job tasks play an important role in explaining different participation levels of low-skilled employees in employer-provided continuing training. The empirical analyses are based on data from the new survey on establishments in Germany. To test the influence of job tasks on participation of low-skilled employees in employer-provided training, we run multivariate regression models that control for other explanatory variables. The results of our analysis confirm that job tasks are relevant to changes in the participation rates of low-skilled employees, which leads to the conclusion that differences between job tasks affect employers' willingness to invest in training for their low-skilled staff." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Labor supply under participation and hours constraints: an extended structural model for policy evaluations (2018)

    Müller, Kai-Uwe; Wrohlich, Katharina ; Neumann, Michael ;

    Zitatform

    Müller, Kai-Uwe, Michael Neumann & Katharina Wrohlich (2018): Labor supply under participation and hours constraints. An extended structural model for policy evaluations. (IZA discussion paper 12003), Bonn, 50 S.

    Abstract

    "The paper extends a static discrete-choice labor supply model by adding participation and hours constraints. We identify restrictions by survey information on the eligibility and search activities of individuals as well as actual and desired hours. This provides for a more robust identification of preferences and constraints. Both, preferences and restrictions are allowed to vary by and are related through observed and unobserved characteristics. We distinguish various restrictions mechanisms: labor demand rationing, working hours norms varying across occupations, and insufficient public childcare on the supply side of the market. The effect of these mechanisms is simulated by relaxing different constraints at a time. We apply the empirical frame- work to evaluate an in-work benefit for low-paid parents in the German institutional context. The benefit is supposed to increase work incentives for secondary earners. Based on the structural model we are able to disentangle behavioral reactions into the pure incentive effect and the limiting impact of constraints at the intensive and extensive margin. We find that the in-work benefit for parents substantially increases working hours of mothers of young children, especially when they have a low education. Simulating the effects of restrictions shows their substantial impact on employment of mothers with young children." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Gerade geringqualifizierte Beschäftigte sehen bei der beruflichen Weiterbildung viele Hürden (2018)

    Osiander, Christopher ; Stephan, Gesine ;

    Zitatform

    Osiander, Christopher & Gesine Stephan (2018): Gerade geringqualifizierte Beschäftigte sehen bei der beruflichen Weiterbildung viele Hürden. In: IAB-Forum H. 02.08.2018, o. Sz., 2018-07-27.

    Abstract

    "Berufliche Weiterbildung ist in einer Arbeitswelt, die sich rapide wandelt, wichtiger denn je. Ausgerechnet Menschen ohne Berufsabschluss drohen hier weiter ins Hintertreffen zu geraten. Denn gerade sie befürchten nach den Ergebnissen einer IAB-Befragung, dass sich Weiterbildung für sie nicht auszahlt. Zudem geben zwei Drittel von ihnen an, dass sie das Lernen nicht mehr gewohnt seien." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Osiander, Christopher ; Stephan, Gesine ;
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  • Literaturhinweis

    Was bleibt von der Verkäuferin?: die historische Entwicklung aktueller Probleme von Beschäftigten im Einzelhandel (2018)

    Rienks, Manuela;

    Zitatform

    Rienks, Manuela (2018): Was bleibt von der Verkäuferin? Die historische Entwicklung aktueller Probleme von Beschäftigten im Einzelhandel. In: Arbeits- und industriesoziologische Studien, Jg. 11, H. 1, S. 38-59.

    Abstract

    "Dieser Beitrag untersucht zwei aktuelle Probleme von Beschäftigten im Einzelhandel, prekäre Arbeits- und Lebensverhältnisse durch verschiedene Formen zeitlich begrenzter Arbeit sowie das Auslagern von Tätigkeiten an Kundinnen, Kunden und Maschinen, hinsichtlich ihrer historischen Wurzeln. Beiden Phänomenen liegt die Aufspaltung der einstmals komplexen Verkaufshandlung in verschiedene Teilhandlungen zugrunde. Begleiterscheinungen dieser Entwicklungen sind die Dequalifizierung und Marginalisierung der Beschäftigten, eine schlechtere Entlohnung sowie die Entfremdung von der Arbeit. Mit einer praxeologischen Perspektive sowie mit der Methode der historischen Raumanalyse werden die zentralen Veränderungen in der Arbeitswelt des Einzelhandels von den 1950er Jahren bis in die 1990er Jahre, vor allem die Durchsetzung der Selbstbedienung in den 1960er Jahren und die Computerisierungswelle der 1980er Jahre, in ihren jeweiligen historischen Kontexten untersucht. Diese Herangehensweise ermöglicht es, die derzeitigen Veränderungen im Einzelhandel in eine langfristige historische Entwicklung einzubetten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Qualifikationsspezifische Arbeitslosenquoten (2018)

    Röttger, Christof; Weber, Brigitte; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Röttger, Christof, Brigitte Weber & Enzo Weber (2018): Qualifikationsspezifische Arbeitslosenquoten. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Daten und Indikatoren), Nürnberg, 6 S.

    Abstract

    "Die Arbeitslosigkeit in Deutschland ist 2017 im vierten Jahr in Folge gesunken. Die Gesamtquote nach Qualifikationen berechnet sich auf 5,8 Prozent und hat damit den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung erreicht. Das Arbeitslosigkeitsrisiko hängt dabei eng mit der Qualifikation zusammen. Je niedriger die Qualifikation, desto schwieriger ist die Position auf dem Arbeitsmarkt. Personen ohne Berufsabschluss sind von Arbeitslosigkeit besonders betroffen. Bundesweit sind 2017 in dieser Gruppe 17,9 Prozent ohne Arbeit. Die Perspektive für Akademiker am gesamtdeutschen Arbeitsmarkt bleibt sehr gut. Die Arbeitslosenquote liegt auf niedrigem Niveau (2,3 %). Weiter verbessert hat sich die Beschäftigungssituation auch für Personen mit einer beruflichen Ausbildung. Ihre Arbeitslosenquote beträgt aktuell 3,9 Prozent, 0,3 Prozentpunkte weniger als im Jahr 2016. Deutliche Unterschiede bestehen bei den Arbeitslosenquoten zwischen Ost- und Westdeutschland, aber der Osten hat den Rückstand weiter verringert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Keine Ausbildung - keine Weiterbildung?: Einflussfaktoren auf die Weiterbildungsbeteiligung von An- und Ungelernten (2018)

    Seyda, Susanne; Wallossek, Luisa; Zibrowius, Michael;

    Zitatform

    Seyda, Susanne, Luisa Wallossek & Michael Zibrowius (2018): Keine Ausbildung - keine Weiterbildung? Einflussfaktoren auf die Weiterbildungsbeteiligung von An- und Ungelernten. (IW-Analysen 122), Köln, 66 S.

    Abstract

    "Die vorliegende Analyse untersucht die Einflussfaktoren der Weiterbildungsbeteiligung formal geringqualifizierter Erwerbstätiger. Innerhalb dieser Gruppe ist ein gestiegener Anteil an Einfacharbeit zu beobachten, der wiederum negativ mit der Weiterbildungswahrscheinlichkeit korreliert ist. Aufbauend auf diesem Befund und abgeleitet aus theoretischen Weiterbildungsmotiven wird der Einfluss von Arbeitsanforderungen, Arbeitsbedingungen und Veränderungen im Arbeitsumfeld auf die individuelle Wahrscheinlichkeit, an einer Weiterbildungsmaßnahme teilzunehmen, empirisch getestet. Es wird gezeigt, dass die im Zeitverlauf stark gestiegene Weiterbildungsbeteiligung insbesondere auf veränderte Arbeitsanforderungen und Veränderungen im Arbeitsumfeld zurückzuführen ist, deren Effekt im Zusammenspiel stark genug ist, den Einfluss des gestiegenen Anteils an Einfacharbeit zu kompensieren. Jedoch hinken An- und Ungelernte hinsichtlich ihrer Weiterbildungsbeteiligung insgesamt noch immer dem Niveau der Erwerbstätigen mit einem beruflichen Aus- oder Fortbildungsabschluss oder einem akademischen Abschluss hinterher. Ansatzpunkte, um mehr Geringqualifizierte weiterzubilden, bieten vor allem die zielgerichtete individuelle Förderung sowie der Auf- und Ausbau einer lernförderlichen Arbeitsumgebung, welche die mögliche Scheu vor dem Lernen vermindert und den Nutzen der Weiterbildung direkt sichtbar macht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Einfacharbeit in Deutschland (2018)

    Seyda, Susanne; Wallossek, Luisa; Zibrowius, Michael;

    Zitatform

    Seyda, Susanne, Luisa Wallossek & Michael Zibrowius (2018): Einfacharbeit in Deutschland. In: IW-Trends, Jg. 45, H. 2, S. 27-46. DOI:10.2373/1864-810X.18-02-03

    Abstract

    "Der vorliegende Beitrag untersucht Ausmaß und Bedeutung von Einfacharbeit im Zeitverlauf im Licht des nicht qualifikationsneutralen technischen Fortschritts (skill-biased technological change). Dabei wird Einfacharbeit mithilfe eines Index erfasst, der die für eine Tätigkeit erforderlichen Kenntnisse, das Ausüben von Routinetätigkeiten, das Vorhandensein von Autonomie und von detaillierten Vorschriften, wie die Tätigkeit durchzuführen ist, umfasst. Der Indexwert ist seit 1979 leicht von 0,30 auf 0,28 gesunken. In den einzelnen Qualifikationsgruppen hat sich die Einfacharbeit jedoch unterschiedlich entwickelt: Angelernte und Ungelernte, in geringerem Maß aber auch Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung, sind heute häufiger von Einfacharbeit betroffen als früher. Hochqualifizierte sind weniger stark betroffen. Ein Grund für den relativ geringen Rückgang des Indexwerts liegt in einem deutlichen Anstieg der Anzahl der hochqualifizierten Erwerbstätigen und dem gleichzeitigen Rückgang der Anzahl der geringqualifizierten Erwerbstätigen. Berücksichtigt man beim gesamtwirtschaftlichen Ausmaß an Einfacharbeit sowohl den Anstieg der Erwerbstätigkeit als auch die Entwicklung zu höheren formalen Abschlüssen, finden sich Hinweise darauf, dass das Ausmaß an Einfacharbeit heute nicht geringer ist als vor knapp 40 Jahren. Mithin gehen Globalisierung und technischer Fortschritt in Deutschland zwar mit einem Anstieg an Erwerbstätigen mit höheren beruflichen Abschlüssen einher, nicht jedoch mit einem deutlichen Rückgang des Ausmaßes an Einfacharbeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Digitalisierung spaltet: Gering qualifizierte Beschäftigte haben weniger Zugang zu Weiterbildung (2018)

    Warnhoff, Kathleen; Krzywdzinski, Martin ;

    Zitatform

    Warnhoff, Kathleen & Martin Krzywdzinski (2018): Digitalisierung spaltet: Gering qualifizierte Beschäftigte haben weniger Zugang zu Weiterbildung. In: WZB-Mitteilungen H. 162, S. 58-60.

    Abstract

    "Qualifizierung ist eine zentrale Forderung in der Industrie- 4.0-Debatte. Allerdings zeigt sich, dass gering qualifizierte Beschäftigtengruppen nur begrenzt an Weiterbildungsmaßnahmen in Betrieben teilnehmen. Eine Fallstudie in einem deutschen Industriebetrieb zeigt, dass dies nicht mit fehlender individueller Motivation zum Lernen zusammenhängt. Vielmehr führen eingeschliffene Praktiken und Budgetrestriktionen dazu, dass Geringqualifizierte von Vorgesetzten seltener für Weiterbildungsmaßnahmen ausgewählt werden. Nicht zuletzt aufgrund fehlender Weiterbildungsangebote erleben viele gering qualifizierte Beschäftigte die Einführung der neuen digitalen Technologien im Betrieb als Stress und Überforderung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Improving productivity and job quality of low-skilled workers in the United Kingdom (2018)

    Zwart, Sanne; Baker, Mark ;

    Zitatform

    Zwart, Sanne & Mark Baker (2018): Improving productivity and job quality of low-skilled workers in the United Kingdom. (OECD Economics Department working papers 1457), Paris, 36 S. DOI:10.1787/14dfd584-en

    Abstract

    "More than a quarter of adults in the United Kingdom have low basic skills, which has a negative impact on career prospects, job quality and productivity growth. Furthermore, unlike most other countries, young adults do not have stronger basic skills than the generation approaching retirement. The lack of skills development starts at young ages and continues in secondary education; despite a modest reduction in recent years, the educational attainment gap between disadvantaged and non-disadvantaged students remains high. The low participation in lifelong learning of low-skilled individuals puts them at risk of falling behind in meeting the changing skill demands of the dynamic labour market. Ongoing reforms to the vocational education and training (VET) system and apprenticeship system should have a positive impact on low-skilled productivity, enabling students to gain the necessary basic skills and for workers to find quality jobs. Improving the targeting of active labour market policies, and ensuring that the ongoing increases in the national living wage are delivered in a sustainable way will also play an important role in improving job quality and reducing the high rate of youth neither employed or in education or training. Policy responses to the rise of non-standard work will also be essential in improving the job quality of the low-skilled." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The macroeconomics of the minimum wage (2018)

    Šauer, Radek;

    Zitatform

    Šauer, Radek (2018): The macroeconomics of the minimum wage. In: Journal of macroeconomics, Jg. 56, H. June, S. 89-112. DOI:10.1016/j.jmacro.2018.01.003

    Abstract

    "This paper studies the macroeconomic impact of a statutory minimum wage. I demonstrate by means of a medium-scale DSGE model, which I estimate with US data, how the minimum wage impacts aggregate variables. The model framework enables me to take into account various general-equilibrium effects that the minimum wage can potentially trigger. Under the estimated stance of monetary policy, the model predicts that the minimum wage has a negligible effect on the macroeconomy. However, if the Federal Reserve conducted highly dovish monetary policy, the federal minimum wage would substantially affect the macroeconomy. A minimum-wage hike would even cause an economic expansion. The paper also examines the possibility of indexing the minimum wage to an inflation measure. It compares the indexation to price inflation with the indexation to wage inflation. By considering an alternative estimated model, I present evidence that performance standards are an important adjustment channel through which firms react to changes in the minimum wage." (Author's abstract, © 2018 Elsevier) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The effect of work first job placements on the distribution of earnings: an instrumental variable quantile regression approach (2017)

    Autor, David; Pekkala, Sari; Houseman, Susan N. ;

    Zitatform

    Autor, David, Susan N. Houseman & Sari Pekkala (2017): The effect of work first job placements on the distribution of earnings. An instrumental variable quantile regression approach. In: Journal of labor economics, Jg. 35, H. 1, S. 149-190. DOI:10.1086/687522

    Abstract

    "Government employment programs for low-skilled workers typically emphasize rapid placement of participants into jobs, of which many are temporary-help jobs. Using data from Detroit's welfare-to-work program and the Chernozhukov-Hansen instrumental variables quantile regression method, we find that neither direct-hire nor temporary-help job placements significantly affect the lower tail of the earnings distribution. In the upper tail, direct-hire placements yield sizable earnings increases for over half of participants, while temporary-help placements yield significant earnings losses at higher quantiles. Our results cast doubt on the efficacy of employment programs' exclusive focus on rapid job placement and their widespread reliance on temporary-help placements." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Bildungsinnovationen für nicht formal Qualifizierte: Entwicklung und Etablierung neuer Weiterbildungssettings (2017)

    Dauser, Dominique;

    Zitatform

    Dauser, Dominique (2017): Bildungsinnovationen für nicht formal Qualifizierte. Entwicklung und Etablierung neuer Weiterbildungssettings. In: Berufs- und Wirtschaftspädagogik - online H. 33, S. 1-18.

    Abstract

    "Durch Implementierung von Bildungsinnovationen können Zielgruppen erreicht werden, die bisher nur schwer für berufliche Weiterbildung erschließbar sind. Das betrifft insbesondere nicht formal Qualifizierte. Denn Personen ohne anerkannten Berufsabschluss, aber teilweise mit vertiefter und/ oder langer Berufserfahrung, haben aufgrund negativer Lernerfahrungen in Schule und Beruf häufig Vorbehalte gegenüber üblichen Formaten beruflicher Weiterbildung. Weiterbildungsbereitschaft, -beteiligung sowie -erfolge der Betroffenen können zielgruppen- und betriebsgerechte Weiterbildungsangebote erhöhen. Diese zeichnen sich durch hohen Anwendungsbezug, verstärktes Einbinden des Lernorts Betrieb, multimedialen Methodenmix sowie arbeitsmarktrelevante Formen der Feststellung und Anerkennung erworbener Kompetenzen aus. Entwicklungsbezogene Praxisforschung kann dazu beitragen, dass Ansätze arbeitsplatznahen, digitalen und zertifikatsorientierten Lernens, die sich in Modellprojekten bewährt haben, Eingang in die Weiterbildungskultur finden. Als anwendungsorientierte Feldforschung verstanden, sollte sie, im Hinblick auf die Transferfähigkeit generierter Innovationen, in Regelstrukturen eingebettet sein. Denn nur so kann sie neben Gelingens- auch Implementierungsbedingungen herausarbeiten. Orientiert an wissenschaftlichen Standards formativer Evaluation, interagiert sie dabei in iterativ-zyklischen Rückkopplungsprozessen mit relevanten Akteursgruppen wie Betrieben, Bildungspraktikern und Fördergebern. Vorgestellt und reflektiert wird das gewählte Forschungsdesign sowie erste Ergebnisse aus dem Projekt 'Innovative Weiterbildungsangebote für nicht formal Qualifizierte' (Pro-up), das im vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Entwicklungs- und Forschungsprogramm 'Innovative Ansätze zukunftsorientierter beruflicher Weiterbildung' (InnovatWB) angesiedelt ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Regional discontinuities and the effectiveness of further training subsidies for low-skilled employees (2017)

    Dauth, Christine ;

    Zitatform

    Dauth, Christine (2017): Regional discontinuities and the effectiveness of further training subsidies for low-skilled employees. (IAB-Discussion Paper 07/2017), Nürnberg, 43 S.

    Abstract

    "In diesem Beitrag untersuche ich die Wirkung von Weiterbildungssubventionen auf die Arbeitsmarktchancen von gering Qualifizierten zwischen 2007 und 2012. Mit Hilfe detaillierter Prozessdaten bestimme ich Unterschiede in den konditionalen Politikstilen zwischen den lokalen Arbeitsagenturen und nutze diese unscharfe Diskontinuität als Instrument um kausale Effekte zu identifizieren. Für 'complier', d.h. Personen, die die Subventionen nur aufgrund eines bestimmten Politikstils einer Arbeitsagentur erhalten, erhöhen sich aggregierte Beschäftigung und Einkommen. Besonders stark profitieren dabei Frauen, unter 35jährige, Personen ohne deutsche Staatsbürgerschaft und Teilnehmer in den Jahren vor der Wirtschaftskrise von 2009." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dauth, Christine ;
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  • Literaturhinweis

    Scheinselbständigkeit in Deutschland: Vor allem Geringqualifizierte und Berufseinsteiger gehören zu den Risikogruppen (2017)

    Dietrich, Hans ; Patzina, Alexander ;

    Zitatform

    Dietrich, Hans & Alexander Patzina (2017): Scheinselbständigkeit in Deutschland: Vor allem Geringqualifizierte und Berufseinsteiger gehören zu den Risikogruppen. (IAB-Kurzbericht 01/2017), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Das Interesse am Thema Scheinselbständigkeit und an juristischer Ratgeberliteratur zur Vermeidung von Scheinselbständigkeit in Deutschland ist groß. Die Rechtsunsicherheit scheint hier beachtlich zu sein: Bei welchen Vertragsverhältnissen ist von Scheinselbständigkeit auszugehen? Wie verbreitet ist Scheinselbständigkeit und wer ist davon betroffen? In einer aktuellen Studie zur Scheinselbständigkeit in Deutschland gehen die Autoren diesen Fragen nach. Einerseits geschieht dies in Anlehnung an die herrschende Rechtsprechung, bei der die persönliche Abhängigkeit als zentrales Abgrenzungskriterium gilt. Andererseits wird zum Vergleich ein erweiterter Ansatz verfolgt, der zusätzlich Chancen und Risiken selbständiger Betätigung berücksichtigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans ; Patzina, Alexander ;
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  • Literaturhinweis

    Evaluation der IHK-Pilotinitiative Zertifizierung von Teilqualifikationen: Abschlussbericht (2017)

    Grebe, Tim; Schüren, Verena; Ekert, Stefan;

    Zitatform

    Grebe, Tim, Verena Schüren & Stefan Ekert (2017): Evaluation der IHK-Pilotinitiative Zertifizierung von Teilqualifikationen. Abschlussbericht. Berlin, 49 S.

    Abstract

    "In der Pilotinitiative 'Chancen nutzen! Mit Teilqualifikationen Richtung Beruf' haben viele Industrie- und Handelskammern (IHKs) und Bildungsträger gute Erfahrungen gemacht. Das zeigt die jetzt veröffentlichte Evaluierung. Die Analyse beschreibt außerdem, was bei der anstehenden Umsetzung eines flächendeckenden Angebotes zu beachten ist.
    Die dringliche Aufgabe der Fachkräftesicherung fordert praktische und innovative Lösungen. Jenseits ihrer 'klassischen' Handlungsfelder duale Ausbildung und berufliche Fortbildung hat die IHK-Organisation deshalb 2012 eine Pilotinitiative gestartet, die geringqualifizierten Erwachsenen, für die eine Erstausbildung nicht mehr in Frage kommt, Perspektiven eröffnet. Kernpunkt ist die Erprobung von Teilqualifikationen, die über 25-Jährigen den Einstieg in eine qualifizierte berufliche Tätigkeit und den schrittweisen, nachträglichen Erwerb eines Berufsabschlusses ermöglicht. Nicht zuletzt wegen der politischen Bedeutung des Themas ließ der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) die Initiative in den Jahren 2013 bis 2016 wissenschaftlich begleiten und evaluieren.
    Der Abschlussbericht des Forschungs- und Beratungsunternehmens Interval liegt nun vor und gibt Auskunft über die Ergebnisse des Projekts. Er zeigt darüber hinaus die Erfolgsfaktoren für das Gelingen von Teilqualifikationen auf und formuliert Anforderungen an das künftige Unterstützungsangebot der IHKs." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The rise and fall of U.S. low-skilled immigration (2017)

    Hanson, Gordon ; McIntosh, Craig; Liu, Chen ;

    Zitatform

    Hanson, Gordon, Chen Liu & Craig McIntosh (2017): The rise and fall of U.S. low-skilled immigration. In: Brookings Papers on Economic Activity H. Spring, S. 83-168.

    Abstract

    "From the 1970s to the early 2000s, the United States experienced an epochal wave of low-skilled immigration. Since the Great Recession, however, U.S. borders have become a far less active place when it comes to the net arrival of foreign workers. The number of undocumented immigrants has declined in absolute terms, while the overall population of low-skilled, foreign-born workers has remained stable. We examine how the scale and composition of low-skilled immigration in the United States have evolved over time, and how relative income growth and demographic shifts in the Western Hemisphere have contributed to the recent immigration slowdown. Because major source countries for U.S. immigration are now seeing and will continue to see weak growth of the labor supply relative to the United States, future immigration rates of young, low-skilled workers appear unlikely to rebound, whether or not U.S. immigration policies tighten further." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Finanzielle Anreize für Umschulungen: Erkenntnisse aus einem Modellprojekt (2017)

    Lang, Julia ; Osiander, Christopher ;

    Zitatform

    Lang, Julia & Christopher Osiander (2017): Finanzielle Anreize für Umschulungen. Erkenntnisse aus einem Modellprojekt. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 66, H. 9, S. 569-591., 2017-02-03. DOI:10.3790/sfo.66.9.569

    Abstract

    "Weiterbildung und Qualifizierung sind wichtige Bestandteile der deutschen Arbeitsmarktpolitik und vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und möglicher Fachkräfteengpässe von großer Bedeutung. Geringqualifizierte Arbeitslose für eine berufsqualifizierende Umschulung zu gewinnen ist in der Praxis allerdings oft eine Herausforderung. Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich daher mit einem Modellprojekt in Thüringen, in dessen Rahmen geringqualifizierte Arbeitslose, die eine Umschulung beginnen, bei erfolgreichem Verlauf dieser Maßnahme finanzielle Prämien erhalten. Wir analysieren, welche Eigenschaften Arbeitslose in diesem Modellprojekt aufweisen und welche Lehren man aus dem Design des Modellversuchs für die wissenschaftliche Evaluation ziehen kann. Insbesondere wären höhere Fallzahlen und eine stärker an den Voraussetzungen für Evaluationsstudien orientierte Ausgestaltung wünschenswert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Lang, Julia ; Osiander, Christopher ;
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  • Literaturhinweis

    Berufsbildung für Geringqualifizierte: Barrieren und Erträge (2017)

    Matthes, Britta ; Schöpf, Nicolas; Heisler, Dietmar ; Sandal, Cüneyt; Severing, Eckart; Röben, Peter; Fischer, Martin; Reutter, Gerhard; Seyda, Susanne; Middendorf, Lena; Flake, Regina; Malin, Lydia ; Zisenis, Dieter; Kunzendorf, Martina; Dauser, Dominique; Klein, Rosemarie; Schöpper-Grabe, Sigrid; Klein, Helmut E.;

    Zitatform

    Matthes, Britta & Eckart Severing (Hrsg.) (2017): Berufsbildung für Geringqualifizierte. Barrieren und Erträge. (Berichte zur beruflichen Bildung), Bonn: Bertelsmann, 154 S.

    Abstract

    "Bildungsangebote, mit denen Geringqualifizierte das Lernen wieder lernen und gleichzeitig den Übergang in den Beruf bewältigen, sind ein zentrales Thema dieses Sammelbandes. Nach einer Einführung in die Lebenssituation und Potenziale An- und Ungelernter stellen die Autor:innen in ihren Beiträgen Modellprojekte vor, in denen Grundbildung mit berufsfachlicher Ausbildung kombiniert wird. Der zweite Themenstrang befasst sich mit der Validierung nonformal oder informell erworbener beruflicher Kompetenzen. Durch neue Konzepte und Bewertungskriterien soll der berufliche Einstieg von der Bindung an formal erworbene und zertifizierte Bildungsabschlüsse entkoppelt werden." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Matthes, Britta ;
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  • Literaturhinweis

    Anforderungen an Helferjobs (2017)

    Schöpper-Grabe, Sigrid; Vahlhaus, Isabel;

    Zitatform

    Schöpper-Grabe, Sigrid & Isabel Vahlhaus (2017): Anforderungen an Helferjobs. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 83), Köln, 3 S.

    Abstract

    "Bei der Suche nach Beschäftigten für den Helferbereich setzen Personalverantwortliche auch in Zeiten zunehmender Digitalisierung neben fachlichem Know-how vor allem auf klassische Arbeitstugenden und Deutschkenntnisse. Das zeigen die Ergebnisse einer Online-Stellenanalyse des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Köln." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Bildungsarmut und Ausbildungslosigkeit in der Bildungs- und Wissensgesellschaft (2017)

    Solga, Heike ;

    Zitatform

    Solga, Heike (2017): Bildungsarmut und Ausbildungslosigkeit in der Bildungs- und Wissensgesellschaft. In: R. Becker (Hrsg.) (2017): Lehrbuch der Bildungssoziologie, S. 443-485. DOI:10.1007/978-3-658-15272-7_14

    Abstract

    "In Deutschland verlässt auch heute jede zehnte Schulabgängerin bzw. jeder zehnte Schulabgänger die Schule ohne einen Hauptschulabschluss. In den 1960er Jahren war es noch jede Fünfte bzw. jeder Fünfte. Darüber hinaus sind heute mehr als 1,3 Mio. junge Erwachsene bzw. rund 15 % der 20- bis 29-Jährigen ohne abgeschlossene Berufsausbildung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Validierung nicht formalen und informellen Lernens in Europa (2017)

    Villalba-Garcia, Ernesto;

    Zitatform

    Villalba-Garcia, Ernesto (2017): Validierung nicht formalen und informellen Lernens in Europa. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 46, H. 6, S. 6-10.

    Abstract

    "Die Validierung nicht formalen und informellen Lernens ist ein wichtiges politisches Steuerungsinstrument, das die Durchlässigkeit der Bildungssysteme und ihre Anpassung an den Wandel der Qualifikationsnachfrage fördert. Durch die Anerkennung von nicht formal oder informell erworbenen Kompetenzen wird insbesondere von sozialer Ausgrenzung bedrohten Gruppen ein Einstieg in das formale Bildungssystem bzw. ein Zugang zu qualifizierten Tätigkeiten auf dem Arbeitsmarkt ermöglicht. Das Europäische Verzeichnis liefert einen Überblick über den Stand der Validierung in den europäischen Ländern. Im Beitrag werden ausgewählte Ergebnisse vorgestellt." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Investing in skills pays off: The economic and social cost of low-skilled adults in the EU (2017)

    Zitatform

    (2017): Investing in skills pays off. The economic and social cost of low-skilled adults in the EU. (CEDEFOP research paper 60), Thessaloniki, 166 S. DOI:10.2801/23250

    Abstract

    "This Cedefop study seeks to provide a comprehensive and robust evidence base on low-skilled adults in the European Union. It analyses trends in low skills among adults as well as characteristics, determinants and risks of being low-skilled. The study also provides an estimation of the individual and social value in monetary terms of a faster increase in the general level of skills in Member States compared to the current trend. Fully appreciating the benefits of updating the skills of individuals through adult and lifelong learning is essential to strengthening the rationale for public intervention in this area and to designing and implementing effective policies tailored to this particular target group." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    ESF-Bundesprogramm zur Eingliederung langzeitarbeitsloser Leistungsberechtigter: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage und Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/12287) (2017)

    Zitatform

    (2017): ESF-Bundesprogramm zur Eingliederung langzeitarbeitsloser Leistungsberechtigter. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage und Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/12287). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/12486 (24.05.2017)), 5 S.

    Abstract

    "Im Mai 2015 startete das 'ESF-Bundesprogramm zur Eingliederung langzeitarbeitsloser Leistungsberechtigter'. Das Programm umfasst Lohnkostenzuschüsse, durch die 33 000 Langzeitarbeitslose den Sprung in den ersten Arbeitsmarkt schaffen sollen. Adressaten des Programms sind (i. d. R. über 35-jährige) Langzeitarbeitslose, die mindestens seit zwei Jahren ohne Job sind, über keinen verwertbaren Berufsabschluss verfügen und vermutlich mit einer anderen Förderung nicht in Arbeit gebracht werden können. Vorgesehen ist ein begleitendes Coaching. Intensiv geförderten Langzeitarbeitslosen, die weitere Teilnahmevoraussetzungen erfüllen müssen, werden höhere Lohnkostenzuschüsse über einen längeren Zeitraum gewährt. Gefördert werden außerdem Arbeitsplatz-Akquisiteure bei den Jobcentern. Durch eine Änderung der Programm-Richtlinie wurde im Februar 2016 die förderfähige Zielgruppe erweitert. Mit einer weiteren Richtlinienänderung wurde Ende Januar 2017 zum zweiten Mal die Zielgruppe des Programms vergrößert und darüber hinaus die Eintrittsphase in das Programm von Ende Juli 2017 bis zum Jahresende 2017 verlängert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Neueinstellungen auf Mindestlohnniveau: Anforderungen und Besetzungsschwierigkeiten gestiegen (2016)

    Gürtzgen, Nicole ; Kubis, Alexander; Weber, Enzo ; Rebien, Martina;

    Zitatform

    Gürtzgen, Nicole, Alexander Kubis, Martina Rebien & Enzo Weber (2016): Neueinstellungen auf Mindestlohnniveau: Anforderungen und Besetzungsschwierigkeiten gestiegen. (IAB-Kurzbericht 12/2016), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Durch die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns im Januar 2015 kam es zu einer deutlichen Lohnsteigerung am unteren Rand des Niedriglohnbereichs. Hierdurch könnte es auf der einen Seite größere Anreize für gering qualifizierte Bewerber geben, sich auf solche Stellen zu bewerben. Auf der anderen Seite könnten Betriebe bestrebt sein, die Lohnsteigerung durch eine höhere Produktivität des Bewerbers zu kompensieren. Die Autoren untersuchen, ob die betrieblichen Ansprüche gegenüber den Bewerbern nach der Mindestlohneinführung gestiegen sind und wie sich die Personalsuche dadurch verändert hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Human capital or signaling?: Differences in skills distributions and the labor market disadvantage of less-educated adults across 21 countries (2016)

    Heisig, Jan Paul ; Gesthuizen, Maurice ; Solga, Heike ;

    Zitatform

    Heisig, Jan Paul, Maurice Gesthuizen & Heike Solga (2016): Human capital or signaling? Differences in skills distributions and the labor market disadvantage of less-educated adults across 21 countries. (SocArXiv Papers), 43 S. DOI:10.31235/osf.io/wc4s9

    Abstract

    "Less-educated adults bear the highest risk of labor market marginalization in all advanced economies, but the extent of their disadvantage differs considerably across countries. Exploiting unique data on the actual skills of adults from PIAAC 2011/12, we examine two prominent explanations for this cross-country variation. Human capital theory suggests that the marginalization of less-educated individuals reflects a lack of skills. The signaling explanation emphasizes the role of educational credentials as easy-to-observe proxies for skills and productivity. It suggests that the skills distribution of educational groups can affect their labor market position beyond any individual-level effect of skills by influencing the signaling value or “skills transparency” of educational credentials. Applying a two-step regression approach to a sample of 48,033 adults in 21 countries, we find support for both explanations. Consistent with human capital theory, literacy and numeracy skills are positively related to occupational status at the individual level and partly account for cross-national differences in the labor market disadvantage of less-educated adults. Yet, cross-country variation remains considerable even after controlling for skills and further key observables. Consistent with the signaling account, country-level regressions show that the remaining variation is related to two direct measures of skills transparency: the aggregate skills differential between less- and intermediate-educated adults and the internal homogeneity of these groups. We also find that the labor market disadvantage of less-educated adults increases with the vocational orientation of secondary education, presumably reflecting individual- and aggregate-level effects of occupation-specific skills, which were not assessed in PIAAC." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Arbeitsmarktchancen von gering Qualifizierten (2016)

    Kalina, Thorsten; Weinkopf, Claudia ;

    Zitatform

    Kalina, Thorsten & Claudia Weinkopf (2016): Arbeitsmarktchancen von gering Qualifizierten. (IAQ-Report 2016-03), Duisburg, 19 S. DOI:10.17185/duepublico/45737

    Abstract

    "- Die schlechten Chancen von gering Qualifizierten auf dem deutschen Arbeitsmarkt werden häufig angeführt, um Forderungen nach Ausnahmen vom gesetzlichen Mindestlohn zu rechtfertigen oder dessen Erhöhung ab Anfang 2017 auszusetzen. Alternativ oder ergänzend wird auch gefordert, die Ausnahmeregelung für Langzeitarbeitslose vom Mindestlohn von sechs Monaten auf zwölf Monate zu verlängern.
    - Unberücksichtigt bleibt dabei, dass von den Beschäftigten mit Stundenlöhnen unter 8,50 EURO nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes in den Jahren 2014 und 2015 jeweils nur deutlich weniger als ein Drittel formal gering qualifiziert war. Die große Mehrheit der Beschäftigten mit Stundenlöhnen unterhalb des gesetzlichen Mindestlohns verfügte über eine abgeschlossene Berufsausbildung oder sogar einen akademischen Abschluss.
    - Auch die Beschäftigungschancen von formal gering Qualifizierten haben sich keineswegs so ungünstig entwickelt, wie mitunter angenommen wird. Die Arbeitslosigkeit ist leicht rückläufig und es gab zuletzt durchaus Branchen und Tätigkeitsbereiche, in denen formal gering Qualifizierte teils deutliche Beschäftigungszuwächse zu verzeichnen hatten.
    - Vor dem Hintergrund zunehmender Probleme bei der Besetzung offener Stellen müssen Unternehmen neue Wege gehen, um ihren Personalbedarf auch künftig decken zu können. Neben einer deutlichen Ausweitung von abschlussbezogenen Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen seitens der Unternehmen und der öffentlich geförderten Arbeitsmarktpolitik sollten besondere Anstrengungen darauf gerichtet werden, die Aufstiegsmobilität von unterwertig Beschäftigten gezielt zu fördern, um mehr Einstiegspositionen für gering Qualifizierte und Langzeitarbeitslose zu erschließen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Informal unemployment and education (2016)

    Kolm, Ann-Sofie; Larsen, Birthe;

    Zitatform

    Kolm, Ann-Sofie & Birthe Larsen (2016): Informal unemployment and education. In: IZA journal of labor economics, Jg. 5, S. 1-36. DOI:10.1186/s40172-016-0048-6

    Abstract

    "This paper develops a four-sector equilibrium search and matching model with informal sector employment opportunities and educational choice. We show that underground activities reduce educational attainments if informal employment opportunities mainly are available for low-educated workers. A more zealous enforcement policy will in this case improve educational incentives as it reduces the attractiveness of remaining a low-educated worker. However, unemployment also increases. Characterizing the optimal enforcement policies, we find that relatively more audits should be targeted towards the sector employing low-educated workers; elsewise, a too low stock of educated workers is materialized." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Are there returns to experience at low-skill jobs?: evidence from single mothers in the United States over the 1990s (2016)

    Looney, Adam ; Manoli, Day;

    Zitatform

    Looney, Adam & Day Manoli (2016): Are there returns to experience at low-skill jobs? Evidence from single mothers in the United States over the 1990s. (Upjohn Institute working paper 255), Kalamazoo, Mich., 55 S. DOI:10.17848/wp16-255

    Abstract

    "Policy changes in the United States in the 1990s resulted in sizable increases in employment rates of single mothers. We show that this increase led to a large and abrupt increase in work experience for single mothers with young children. We then examine the economic return to this increase in experience for affected single mothers. Despite the increases in experience, single mothers' real wages and employment have remained relatively unchanged. The empirical analysis suggests that an additional year of experience increases single mothers' wage rates by less than 2 percent, a percentage lower than previous estimates in the literature." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Die Weiterbildungsbeteiligung von Geringqualifizierten im internationalen Vergleich: eine Mehrebenenanalyse (2016)

    Martin, Andreas ; Rüber, Ina Elisabeth;

    Zitatform

    Martin, Andreas & Ina Elisabeth Rüber (2016): Die Weiterbildungsbeteiligung von Geringqualifizierten im internationalen Vergleich. Eine Mehrebenenanalyse. In: Zeitschrift für Weiterbildungsforschung - Report, Jg. 39, H. 2, S. 149-169. DOI:10.1007/s40955-016-0060-2

    Abstract

    "Weiterbildung steht zunehmend im Fokus bildungspolitischer Steuerungsansprüche auf nationaler sowie supra- und internationaler Ebene. International-vergleichende Large-Scale-Assessments wie PIAAC haben die öffentliche Aufmerksamkeit für die Erwachsenen- und Weiterbildung weiter gesteigert und dabei auch die Geringqualifizierten fokussiert. Der Beitrag analysiert anhand von Mehrebenenmodellen die Relevanz nationaler Kontexte für die Weiterbildungsbeteiligung insgesamt und von Geringqualifizierten insbesondere. Unter Benutzung der Daten des European Labour Force Survey aus dem Jahr 2013 wird gezeigt, dass die Höhe nationaler Bildungsausgaben einen positiven Einfluss auf die individuelle Teilnahme an Weiterbildung hat und die Benachteiligung Geringqualifizierter bei höheren Bildungsausgaben geringer ist." (Autorenreferat, © W. Bertelsmann Verlag)

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    Berufsabschluss für Erwachsene in der Schweiz: Bestandsaufnahme und Blick nach vorn (2016)

    Maurer, Markus ; Neuhaus, Helena; Wettstein, Emil;

    Zitatform

    Maurer, Markus, Emil Wettstein & Helena Neuhaus (2016): Berufsabschluss für Erwachsene in der Schweiz. Bestandsaufnahme und Blick nach vorn. (Praxis), Bern: Hep, 192 S.

    Abstract

    "In der Schweiz sind mehr als eine halbe Million Erwachsene gering qualifiziert oder haben keinen zeitgemäßen Abschluss. Es existieren nur wenige Angebote, um einen Abschluss nachzuholen oder bereits erworbene Kompetenzen anerkennen zu lassen. Dies verwundert insofern, als die Berufsbildung für Erwachsene auf der bildungs- wie sozialpolitischen Agenda steht. Sie gilt als Instrument zur Linderung des Fachkräftemangels und als Mittel zur Armutsprävention und -bekämpfung.
    Autorin und Autoren dieses Buches analysieren bestehende und präsentieren neue Vorschläge, wie die berufliche Grundbildung vermehrt auf Erwachsene ausgerichtet werden kann. Der Fokus liegt dabei auf den Abschlüssen der formalen beruflichen Grundbildung (EFZ/EBA) in der Schweiz, doch werden auch nichtformale Abschlüsse in die Analyse einbezogen. In einem separaten Kapitel werden Erfahrungen aus Deutschland, Österreich, Frankreich und Schweden diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Bürgerschaftliches Engagement von Niedriggebildeten im hohen Erwachsenenalter.: Aktuelle Befunde aus dem Freiwilligensurvey 2014 (2016)

    Micheel, Frank ; Wehr, Dominik;

    Zitatform

    Micheel, Frank & Dominik Wehr (2016): Bürgerschaftliches Engagement von Niedriggebildeten im hohen Erwachsenenalter. Aktuelle Befunde aus dem Freiwilligensurvey 2014. In: Bevölkerungsforschung aktuell, Jg. 37, H. 6, S. 2-8.

    Abstract

    "Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich mit der Frage, wie sich das bürgerschaftliche Engagement im hohen Erwachsenenalter innerhalb der Gruppe der (formal) Niedriggebildeten verteilt und welche individuellen und strukturellen Merkmale dieses Phänomen erklären können. Diese Analyse geschieht vor dem Hintergrund, dass von dieser Gruppe wichtige Potenziale bzgl. eines bürgerschaftlichen Engagements vermutet werden können, allerdings fehlen darüber genauere quantitative Betrachtungen. Im Einzelnen möchten wir erfahren, ob es sich bei dieser Gruppe im Zusammenhang mit dem bürgerschaftlichen Engagement eher um eine homogene Gruppe handelt oder ob sich differenzierende Faktoren hinsichtlich individueller Ressourcen und Gelegenheitsstrukturen beobachten lassen. Abschließend werden die Befunde im Kontext einer engagementfördernden Politik eingeordnet." (Textauszug)

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    Die Arbeitsmarktsituation formal Geringqualifizierter in Deutschland: Folgen, Ursachen und Politikimplikationen einer veränderten Nachfrage nach einfacher Arbeit (2016)

    Rukwid, Ralf;

    Zitatform

    Rukwid, Ralf (2016): Die Arbeitsmarktsituation formal Geringqualifizierter in Deutschland. Folgen, Ursachen und Politikimplikationen einer veränderten Nachfrage nach einfacher Arbeit. Hohenheim: Kommunikations-, Informations- und Medienzentrum der Universität Hohenheim, 437 S.

    Abstract

    "Die vorliegende Arbeit strebt eine umfassende Untersuchung der Arbeitsmarktsituation von gering qualifizierten Personen in Deutschland an. Analysiert werden die aktuellen Erwerbschancen und Einkommensperspektiven der Geringqualifizierten sowie die historischen Entwicklungstrends und die damit verbundenen Einflussfaktoren. Zudem erfolgt eine ausführliche Diskussion der politischen Handlungsvorschläge zur verbesserten Integration der Un- und Angelernten in den deutschen Arbeitsmarkt. Bevor in Kapitel 1.3 Aufbau und Struktur der Arbeit näher erläutert werden, soll im Folgenden zunächst definiert werden, was im Kontext der nachfolgenden Analysen unter geringer Bildung bzw. Qualifikation zu verstehen ist. Nach einer entsprechenden Begriffsklärung in Kapitel 1.1 gibt Kapitel 1.2 zudem einen kurzen Einblick in die übergeordnete ökonomische Debatte um unzureichende Bildung in Deutschland, bei der neben den Arbeitsmarktaspekten insbesondere wachstumstheoretische bzw. wachstumspolitische Überlegungen im Vordergrund stehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Low-skill jobs or jobs for low-skilled workers?: An analysis of the institutional determinants of the employment rates of low-educated workers in 19 OECD countries, 1997 - 2010 (2015)

    Abrassart, Aurélien ;

    Zitatform

    Abrassart, Aurélien (2015): Low-skill jobs or jobs for low-skilled workers? An analysis of the institutional determinants of the employment rates of low-educated workers in 19 OECD countries, 1997 - 2010. In: Journal of European social policy, Jg. 25, H. 2, S. 225-241. DOI:10.1177/0958928715573485

    Abstract

    "We often hear that the high unemployment rates of low-educated workers in Europe are due to the rigidities of the institutions increasing the labour costs that burden employers. In this article, we challenge this traditional view and offer alternative explanations to the cross-national variation in the employment rate of low-educated workers. Using macro-data and an error correction model, we analyse the determinants of the creation of jobs for low-educated workers in 19 countries between 1997 and 2010. Our findings tend to invalidate the neoliberal view, while also pointing to the positive impact of investing in public employment services and the predominant role of economic growth, which can be weakened by union density and employment protection in the case of male workers. Last but not least, creating low skill jobs has no or little impact on the employment outcomes of low-educated workers, thus indicating job displacement issues." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Die zeitgemäße Arbeitskraft: qualifiziert, aktiviert, polarisiert (2015)

    Atzmüller, Roland; Hürtgen, Stefanie ; Krenn, Manfred;

    Zitatform

    Atzmüller, Roland, Stefanie Hürtgen & Manfred Krenn (2015): Die zeitgemäße Arbeitskraft. Qualifiziert, aktiviert, polarisiert. (Arbeitsgesellschaft im Wandel), Weinheim: Beltz Juventa, 344 S.

    Abstract

    "Wie die Arbeitskraft im flexiblen Kapitalismus geformt wird, zeigt das Buch mit Blick auf den tief greifenden Wandel des Wohlfahrtsstaates, die Transnationalisierung der Wirtschaft und neue soziale Ungleichheiten und Spaltungen.
    Der gegenwärtige flexible Kapitalismus vertieft Ungleichheiten und Spaltungen zwischen den Beschäftigten und bringt neue hervor. Insbesondere die hierarchische Aufspaltung in 'qualifiziertes' und 'unqualifziertes Humankapital' durchschneidet gesellschaftliche Zugehörigkeiten und Möglichkeiten sozialer Teilhabe. Dies zeigen die AutorInnen in Bezug auf veränderte Wohlfahrtspolitiken des Social Investment und der Aktivierung sowie bezogen auf die zunehmend transnationale Welt von Arbeit und Ökonomie. Sie diskutieren dabei zentrale theoretische Konzepte auf der Basis eines reichhaltigen empirischen Forschungsmaterials. Polarisierung und Fragmentierung wird auf diese Weise sichtbar als sowohl strukturelles Problem, aber auch als eines der subjektiven Handlungsorientierungen der Beteiligten." (Textauszug, IAB-Doku)
    Inhaltsverzeichnis:
    Roland Atzmüller, Stefanie Hürtgen, Manfred Krenn: Die zeitgemäße Arbeitskraft - qualifiziert, aktiviert, polarisiert (9-25);
    Stefanie Hürtgen: Qualifizierung und Polarisierung im transnationalen Raum der Lohnarbeit : Die zeitgemäß (un-)qualifizierte Arbeitskraft als betrieblich und gesellschaftlich konstruiertes Herrschaftsverhältnis (27-123);
    Manfred Krenn: An- und Ungelernte als Prototypen unzeitgemäßer Arbeitskraft in der "Wissensgesellschaft" : Stigmatisierung, Marginalisierung, Aktivierung (125-194);
    Roland Atzmüller: Transformation der "zeitgemäßen Arbeitskraft" und Krisenbearbeitung (195-310).

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    Qualifizierung von Beschäftigten in einfachen Tätigkeiten und Fachkräftebedarf (2015)

    Bellmann, Lutz ; Krekel, Elisabeth M.; Ebbinghaus, Margit; Leber, Ute ; Dummert, Sandra ;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz, Sandra Dummert, Margit Ebbinghaus, Elisabeth M. Krekel & Ute Leber (2015): Qualifizierung von Beschäftigten in einfachen Tätigkeiten und Fachkräftebedarf. In: Zeitschrift für Weiterbildungsforschung - Report, Jg. 38, H. 2, S. 287-301., 2015-03-01. DOI:10.1007/s40955-015-0022-0

    Abstract

    "Bei der Suche nach Lösungen für den sich bereits heute abzeichnenden Fachkräftemangel wurden Beschäftigte mit einfachen Tätigkeiten bisher vernachlässigt. Mit einem Anteil von rd. 20% an allen Beschäftigten stellt diese Personengruppe allerdings ein nicht unerhebliches Qualifizierungspotenzial dar. Gegenstand des nachfolgenden Beitrags ist die Frage, ob erwartete bzw. aktuell bestehende Schwierigkeiten bei der Besetzung von Fachkräftestellen dazu führen, dass Betriebe verstärkt Beschäftigte in einfachen Tätigkeiten in Weiterbildung einbeziehen. Die Analysen zeigen, dass, neben anderen Merkmalen, insbesondere auch antizipierte Fachkräfteengpässe Treiber der betrieblichen Weiterbildungsbeteiligung von Beschäftigten in einfachen Tätigkeiten sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ; Leber, Ute ; Dummert, Sandra ;
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    Are active labour market policies effective in activating and integrating low-skilled individuals?: an international comparison (2015)

    Escudero, Verónica ;

    Zitatform

    Escudero, Verónica (2015): Are active labour market policies effective in activating and integrating low-skilled individuals? An international comparison. (PSE working paper / Paris School of Economics 2015-01), Paris, 45 S.

    Abstract

    "This paper examines the effectiveness of active labour market policies (ALMPs) in improving labour market outcomes, especially of low-skilled individuals. The empirical analysis consists of an aggregate impact approach based on a pooled cross country and time series database for 31 advanced countries during the period 1985 - 2010. A novelty of the paper is that it includes aspects of the delivery system to see how the performance of ALMPs is affected by different implementation characteristics. Among the notable results, the paper finds that ALMPs matter at the aggregate level, both, in terms of reducing unemployment, but also in terms of increasing employment and participation. Interestingly, start-up incentives are more effective in reducing unemployment than other ALMPs. The positive effects seem to be particularly beneficial for the low-skilled. In terms of implementation, the paper finds that the most favourable aspect is the allocation of resources to programme administration. Finally, a disruption of policy continuity is associated with negative effects for all labour market variables analysed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Impact of low-skilled immigration on female labour supply (2015)

    Forlani, Emanuele ; Mendolicchio, Concetta; Lodigiani, Elisabetta ;

    Zitatform

    Forlani, Emanuele, Elisabetta Lodigiani & Concetta Mendolicchio (2015): Impact of low-skilled immigration on female labour supply. In: The Scandinavian journal of economics, Jg. 117, H. 2, S. 452-495., 2014-09-05. DOI:10.1111/sjoe.12101

    Abstract

    "Wir untersuchen die Auswirkungen von Zuwanderung auf das Arbeitsangebot einheimischer Frauen. Insbesondere betrachten wir die Auswirkung des Anstiegs geringqualifzierter Zuwanderer, die im Haushaltssektor arbeiten, auf hoch- und geringqualifzierte einheimische Frauen. Wir modellieren individuelle Entscheidungen über die Haushaltsproduktion und testen die wichtigsten Aussagen dieses Modells anhand eines harmonisierten Datensatzes (CNEF). Unsere Stichprobe enthält Länder mit unterschiedlich großzügiger Familienpolitik. Unsere Ergebnisse zeigen, dass mit einem höheren Anteil an Migranten im Dienstleistungssektor eines lokal begrenzten Arbeitsmarktes die einheimischen hochqualifzierten Frauen ihr Arbeitsangebot erhöhen. Gleichzeitig steigt die Partizipationsrate unqualifizierter einheimischer Frauen. Darüber hinaus zeigen wir, dass diese Effekte in Ländern mit restriktiverer Familienpolitik stärker ausfallen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Getting more unequal : rising labor market inequalities among low-skilled men in West Germany (2015)

    Gieseckea, Johannes; Heisig, Jan Paul ; Solga, Heike ;

    Zitatform

    Gieseckea, Johannes, Jan Paul Heisig & Heike Solga (2015): Getting more unequal : rising labor market inequalities among low-skilled men in West Germany. In: Research in Social Stratification and Mobility, Jg. 39, H. March, S. 1-17. DOI:10.1016/j.rssm.2014.10.001

    Abstract

    "During recent decades, earnings differentials between educational groups have risen in most advanced economies. While these trends are well-documented, much less is known about inequality trends within educational groups. To address this issue, we study changes in labor market inequalities among low-skilled men in West Germany. Using data from the German Socio-economic Panel, we show that both risks of labor market exclusion and earnings dispersion have grown dramatically since the mid-1980s. We consider possible explanations for these trends, drawing on an analytic distinction between compositional changes with respect to worker/job characteristics and changes in the effects of these characteristics on labor market outcomes. Using a reweighting strategy and regression models, we find that both compositional trends and changes in the effects of important characteristics have contributed to the observed increase in labor market inequalities. We discuss the likely influence of German welfare state programs, labor market regulation, and of recent changes in these domains, and sketch promising avenues for future research." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Qualifikation und Arbeitsmarkt: Bessere Chancen mit mehr Bildung (2015)

    Hausner, Karl Heinz; Weber, Brigitte; Weber, Enzo ; Söhnlein, Doris ;

    Zitatform

    Hausner, Karl Heinz, Doris Söhnlein, Brigitte Weber & Enzo Weber (2015): Qualifikation und Arbeitsmarkt: Bessere Chancen mit mehr Bildung. (IAB-Kurzbericht 11/2015), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Bildungsstand und Beschäftigungschancen hängen nach wie vor eng zusammen. Akademiker und beruflich Qualifizierte sind deutlich seltener von Arbeitslosigkeit betroffen als Personen ohne berufliche Qualifikation. Dies zeigen unter anderem die qualifikationsspezifischen Arbeitslosenquoten. Geringqualifizierte sind achtmal häufiger arbeitslos als Hochschulabsolventen und viermal öfter als beruflich Qualifizierte. Die Niveaus der qualifikationsspezifischen Arbeitslosenquoten sind seit Jahren stabil und unterstreichen die Bedeutung von Bildungsinvestitionen. Bei Personen ohne beruflichen Abschluss kommt der schulischen Bildung eine nicht zu vernachlässigende Bedeutung zu. Auch hier zeigt sich: Eine höhere schulische Bildung verbessert die Chancen am Arbeitsmarkt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Weber, Enzo ; Söhnlein, Doris ;
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    Ohne Abschluss keine Chance: höhere Kompetenzen zahlen sich für gering qualifizierte Männer kaum aus (2015)

    Heisig, Jan Paul ; Solga, Heike ;

    Zitatform

    Heisig, Jan Paul & Heike Solga (2015): Ohne Abschluss keine Chance. Höhere Kompetenzen zahlen sich für gering qualifizierte Männer kaum aus. (WZBrief Arbeit 19), Berlin, 8 S.

    Abstract

    "Männer ohne Berufsausbildung oder Hochschulabschluss haben in Deutschland eher niedrige alltagsmathematische Kompetenzen. Dennoch gibt es zwischen ihnen deutliche Kompetenzunterschiede. Auf dem deutschen Arbeitsmarkt profitieren formal gering qualifizierte Männer kaum von höheren Kompetenzen - in anderen Ländern tun sie dies sehr wohl." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    How selective are real wage cuts?: a micro-analysis using linked employer-employee data (2015)

    Hirsch, Boris ; Zwick, Thomas ;

    Zitatform

    Hirsch, Boris & Thomas Zwick (2015): How selective are real wage cuts? A micro-analysis using linked employer-employee data. In: Labour, Jg. 29, H. 4, S. 327-347. DOI:10.1111/labr.12063

    Abstract

    "Using linked employer-employee panel data for Germany, this paper investigates whether firms implement real wage reductions in a selective manner. In line with insider-outsider and several strands of efficiency wage theory, we find strong evidence for selective wage cuts with high-productivity workers being spared even when controlling for permanent differences in firms' wage policies. In contrast to some recent contributions stressing fairness considerations, we also find that wage cuts increase wage dispersion among peers rather than narrowing it. Notably, the same selectivity pattern shows up when restricting our analysis to firms covered by collective agreements or having a works council." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Niedriglohnbeschäftigung 2013: Stagnation auf hohem Niveau (2015)

    Kalina, Thorsten; Weinkopf, Claudia ;

    Zitatform

    Kalina, Thorsten & Claudia Weinkopf (2015): Niedriglohnbeschäftigung 2013. Stagnation auf hohem Niveau. (IAQ-Report 2015-03), Duisburg, 17 S. DOI:10.17185/duepublico/45723

    Abstract

    "Im Jahr 2013 arbeiteten in Deutschland 24,4% aller abhängig Beschäftigten für einen Stundenlohn unterhalb der Niedriglohnschwelle von 9,30 EURO pro Stunde. Damit hat sich der Anteil der Niedriglohnbeschäftigten gegenüber 2012 kaum verringert.
    Im Durchschnitt erzielten die rund 8,1 Millionen gering bezahlten Beschäftigten einen Stundenlohn von 6,72 EURO und lagen damit deutlich unter der Niedriglohnschwelle.
    Ein besonders hohes Risiko geringer Stundenlöhne hatten im Jahr 2013 Minijobber/innen, unter 25-Jährige, gering Qualifizierte sowie befristet Beschäftigte.
    Gleichwohl haben mehr als drei Viertel der Niedriglohnbeschäftigten in Deutschland eine abgeschlossene Berufsausbildung oder einen akademischen Abschluss.
    Von Stundenlöhnen unter 8,50 EURO waren im Jahr 2013 18,9% der abhängig Beschäftigten betroffen. Anders als in einigen anderen Studien angenommen, hat sich dieser Anteil gegenüber 2012 nicht verringert.
    Besonders hoch war der Anteil von Beschäftigten mit einem Stundenlohn von weniger als 8,50 EURO im Gastgewerbe, in der Landwirtschaft und im Handel." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Arbeitsplatzorientierte Grundbildung für Geringqualifizierte: Ergebnisse einer IW-Unternehmensbefragung (2015)

    Klein, Helmut E.; Schöpper-Grabe, Sigrid;

    Zitatform

    Klein, Helmut E. & Sigrid Schöpper-Grabe (2015): Arbeitsplatzorientierte Grundbildung für Geringqualifizierte. Ergebnisse einer IW-Unternehmensbefragung. In: IW-Trends, Jg. 42, H. 3, S. 115-133.

    Abstract

    "Die aktuelle Diskussion um die Sicherung des Fachkräftenachwuchses lenkt den Blick zunehmend auf die qualifikatorischen Potenziale an- und ungelernter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Da es diesen aber an einer Berufsausbildung und zumeist auch an schulischer Grundbildung mangelt, steht die betriebliche Weiterbildung vor einer besonderen Herausforderung. Ein erfolgversprechender Ansatz, Geringqualifizierte adressatengerecht zu fördern, ist die arbeitsplatzorientierte Grundbildung. Eine im Rahmen des AlphaGrund-Projekts vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln) durchgeführte repräsentative Unternehmensbefragung gibt erstmals Aufschluss über das Grundbildungsangebot im Rahmen der betrieblichen Weiterbildung für geringqualifizierte Beschäftigte sowie über künftige arbeitsmarktpolitische Erfordernisse in diesem Weiterbildungssegment. Danach haben rund 80 Prozent der Unternehmen, die Geringqualifizierte beschäftigen, in den letzten fünf Jahren mindestens eine Weiterbildungsmaßnahme für diese Zielgruppe angeboten. Bei knapp einem Drittel der Unternehmen handelt es sich um eine Maßnahme zur Förderung der arbeitsplatzorientierten Grundbildung. Diese wird auch weiterhin Thema der betrieblichen Personalentwicklung sein. So sehen mehr als ein Drittel der Unternehmen einen steigenden Bedarf an arbeitsplatzbezogener Grundbildungsförderung für An- und Ungelernte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Isolating the determinants of temporary agency worker use by firms: an analysis of temporary agency workers in Australian aged care (2015)

    Knight, Genevieve ; Wei, Zhang;

    Zitatform

    Knight, Genevieve & Zhang Wei (2015): Isolating the determinants of temporary agency worker use by firms. An analysis of temporary agency workers in Australian aged care. In: Australian Journal of Labour Economics, Jg. 18, H. 2, S. 205-237.

    Abstract

    "Despite a reasonable amount of literature on firms' reasons for using agency workers we contend that the firms which are users of agency workers are not well understood. Temporary agency work is interesting in the context of understanding the functioning of labour markets. Temporary agency work is of particular interest in Australia which already has a high level of casual employment offering employers considerable flexibility in managing their workforce by other means. We use a unique Australian employer survey in an industry with a higher than usual share of agency workers in the constrained worker supply context, to highlight and explore the differentiating features between those firms that do and do not use agency workers. The analysis enables better identification of the economic conditions under which firms use agency workers. We gain insight into aspects of the aged care sector that encourage temporary agency worker usage by firms." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Einfacharbeit - Auslaufmodell oder stabiles Arbeitsmarktsegment?: zur Entmythologisierung der "Wissensgesellschaft" und daraus abgeleiteten Ausgrenzungsgefahren für gering Qualifizierte (2015)

    Krenn, Manfred;

    Zitatform

    Krenn, Manfred (2015): Einfacharbeit - Auslaufmodell oder stabiles Arbeitsmarktsegment? Zur Entmythologisierung der "Wissensgesellschaft" und daraus abgeleiteten Ausgrenzungsgefahren für gering Qualifizierte. In: SWS-Rundschau, Jg. 55, H. 2, S. 150-169.

    Abstract

    "Der Beitrag nimmt die aktuellen Diskurse um 'Wissensgesellschaft', Marginalisierung von Einfacharbeit und die Ausschlussgefährdung von gering Qualifizierten zum Ausgangspunkt, um diese kritisch zu hinterfragen und auf ihren Realitätsgehalt zu überprüfen. Dies wird auf der Grundlage einer Sekundäranalyse von Daten der Arbeitskräfteerhebung zur Verbreitung, Entwicklung und Struktur von Einfacharbeit in Österreich geleistet, wobei dieser Realitätscheck durchaus überraschende Ergebnisse zu Tage fördert. Etwa, dass in Österreich ca. 700.000 Arbeitsplätze existieren, die ohne berufliche Ausbildung zugänglich sind, denen aber nur rd. 545.000 PflichtschulabsolventInnen (Beschäftigte und Arbeitslose) gegenüberstehen. Des Weiteren diskutiert der Artikel die Frage nach einer lernförderlichen Gestaltung angelernter Arbeit als Möglichkeit, vorhandene und sich vertiefende soziale Ungleichheiten zu vermindern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Patterns of integration: Low-educated people and their jobs in Norway, Italy and Hungary (2015)

    Köllö, János;

    Zitatform

    Köllö, János (2015): Patterns of integration. Low-educated people and their jobs in Norway, Italy and Hungary. In: The economics of transition, Jg. 23, H. 1, S. 105-134. DOI:10.1111/ecot.12054

    Abstract

    "This paper compares the distribution of jobs by complexity and firms' willingness to hire low-educated labour for jobs of varying complexity in Norway, Italy and Hungary. In investigating how unqualified workers can cope with complex jobs, it compares their involvement in various forms of post-school skills formation. The countries are also compared in terms of the proportion of small businesses, which, it is assumed, manage and tolerate the losses from functional illiteracy more than large firms do. Unskilled Norwegians benefit from synergies that exist between work in complex jobs, post-school skills formation and civil integration. Italy has an abundant supply of simple jobs and its small businesses employ unqualified workers even in complex jobs. Inadequate post-school skills formation and the lack of a sizeable small-business sector set limits on the inclusion of low-educated Hungarians." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Do internal labour markets protect the unskilled from low payment?: evidence from Germany (2015)

    Lengfeld, Holger ; Ohlert, Clemens ;

    Zitatform

    Lengfeld, Holger & Clemens Ohlert (2015): Do internal labour markets protect the unskilled from low payment? Evidence from Germany. In: International journal of manpower, Jg. 36, H. 6, S. 874-894. DOI:10.1108/IJM-01-2014-0033

    Abstract

    "Purpose - Up to date, it remains an unresolved issue how firms shape inequality in interaction with mechanisms of stratification at the individual and occupational-level. Accordingly, the authors ask whether workers of different occupational classes are affected to different degrees by between-firm wage inequality. In light of the recent rise of overall wage inequality, answers to this question can contribute to a better understanding of the role firms play in this development. The authors argue and empirically test that whether workers are able to benefit from firms' internal or external strategies for flexibility depends on resources available at the individual and occupational level. The paper aims to discuss these issues.
    Design/methodology/approach - Matched employer-employee data from official German labour market statistics are used to estimate firm-specific wage components, which are then regressed on structural characteristics of firms.
    Findings - Between-firm wage effects of internal labour markets are largest among unskilled workers and strongly pronounced among qualified manual workers. Effects are clearly smaller among classes of qualified and high-qualified non-manual workers but have risen sharply for the latter class from 2005 to 2010.
    Social implications - The most disadvantaged workers in the labour market are also most contingent upon employers' increasingly heterogeneous policies of recruitment and remuneration.
    Originality/value - This paper combines insights from sociological and economic labour market research in order to formulate and test the new hypothesis that between-firm wage effects of internal labour markets are larger for unskilled than for qualified workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Erwerbsverhalten, berufliche Flexibilitäten, Arbeitsvolumenpotenzial und Pendelbewegungen auf regionaler Ebene (2015)

    Maier, Tobias ; Neuber-Pohl, Caroline ; Mönnig, Anke; Wolter, Marc Ingo;

    Zitatform

    Maier, Tobias, Caroline Neuber-Pohl, Anke Mönnig & Marc Ingo Wolter (2015): Erwerbsverhalten, berufliche Flexibilitäten, Arbeitsvolumenpotenzial und Pendelbewegungen auf regionaler Ebene. In: G. Zika & T. Maier (Hrsg.) (2015): Qualifikation und Beruf in Deutschlands Regionen bis 2030 : Konzepte, Methoden und Ergebnisse der BIBB-IAB-Projektionen (IAB-Bibliothek, 353), S. 167-204, 2015-03-19. DOI:10.3278/300875w167

    Abstract

    "Das Ziel dieses Beitrages war es, aufzuzeigen in welchem Maße das Erwerbsverhalten, die berufliche Flexibilität, das angebotene Arbeitsvolumenpotenzial und das Pendelverhalten regional unterschiedlich ausgeprägt sind. Zugleich wurde dargelegt, inwieweit diese regionalen Verschiedenheiten in der ersten Regionalisierung der BIBB-IAB-Qualifikations- und Berufsfeldprojektionen berücksichtigt wurden. Insgesamt lassen sich in den regionalen Ergebnissen gewisse Muster erkennen. So weicht das Arbeitsangebotsverhalten der Erwerbsbevölkerung in Ostdeutschland von den westlichen Regionen ab. Innerhalb der westlichen Regionen sind sich vor allem die beiden süddeutschen Regionen Bayern und Baden-Württemberg ähnlich." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Kapitel in E-Book, Open Access
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  • Literaturhinweis

    Second chance education matters! Income trajectories of poorly educated non-Nordics in Sweden (2015)

    Nordlund, Madelene ; Bonfanti, Sara ; Strandh, Mattias ;

    Zitatform

    Nordlund, Madelene, Sara Bonfanti & Mattias Strandh (2015): Second chance education matters! Income trajectories of poorly educated non-Nordics in Sweden. In: Journal of education and work, Jg. 28, H. 5, S. 528-550. DOI:10.1080/13639080.2013.820262

    Abstract

    "In this study we examine the long-term impact of second chance education (SCE) on incomes of poorly educated individuals who live in Sweden but were not born in a Nordic country, using data on income changes from 1992 to 2003 compiled by Statistics Sweden. Ordinary Least Squares regression analyses show that participation in SCE increased the work income of non-Nordics by a higher percentage than that of Nordics. The results also indicate that much of the effects of SCE on non-Nordics are related to increases in 'Sweden-specific' human capital, rather than increases in their educational level per se, which seems to provide a form of 'endowment insurance' that improves their labour market position in Sweden. Relying on the theoretical framework of the Capability Approach, we conclude that such effects are related to the instrumental economic value of individuals' capability to be educated, as well as the value of material well-being." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Fachkräftereserve entdeckt: die Mobilisierung von Geringqualifizierten (2015)

    Scheuerle, Brigitte;

    Zitatform

    Scheuerle, Brigitte (2015): Fachkräftereserve entdeckt. Die Mobilisierung von Geringqualifizierten. In: Berufsbildung, Jg. 69, H. 156, S. 7-9.

    Abstract

    "Im Zuge der wachsenden Fachkräftelücke rücken geringqualifizierte Personengruppen stärker in den Fokus der betrieblichen Bildungspolitik. In diesem Zusammenhang hat die Hessische Landesregierung eine Offensive zur Nachqualifizierung unter dem Namen 'ProAbschluss' initiiert, die in Zusammenarbeit mit der IHK Frankfurt flächendeckende Beratungsstrukturen entwickelt, um die Nachqualifizierung von An- und Ungelernten in Betrieben voranzutreiben. Der Artikel beschreibt erste Erfahrungen." (Autorenreferat, BIBB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Qualifikationsspezifische Übergänge aus befristeter Beschäftigung am Erwerbsanfang: zwischen Screening und Flexibilisierung (2015)

    Schmelzer, Paul; Hohendanner, Christian ; Gundert, Stefanie ;

    Zitatform

    Schmelzer, Paul, Stefanie Gundert & Christian Hohendanner (2015): Qualifikationsspezifische Übergänge aus befristeter Beschäftigung am Erwerbsanfang. Zwischen Screening und Flexibilisierung. In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Jg. 67, H. 2, S. 243-267., 2014-11-06. DOI:10.1007/s11577-015-0305-x

    Abstract

    "In der vorliegenden Studie werden die Folgen befristeter Beschäftigung am Anfang der Erwerbskarriere für unterschiedliche Qualifikationsgruppen in Deutschland zwischen 1984 und 2010 untersucht. Dazu werden auf Basis der 8. Etappe des Nationalen Bildungspanels (NEPS-E8) Übergänge aus befristeten Erstbeschäftigungen mittels ereignisdatenanalytischer Methoden untersucht. Wie sich zeigt, hängen die Chancen auf Übergänge in unbefristete Beschäftigung u. a. von der individuellen Qualifikation ab. Im Unterschied zu früheren Studien werden solche Übergänge dahingehend unterschieden, ob sie beim selben Arbeitgeber (Entfristung) oder zwischenbetrieblich stattfinden. Als Sprungbrett in unbefristete Beschäftigung können Akademiker sowie Berufsanfänger mit abgeschlossener Berufsausbildung befristete Verträge mit höherer Wahrscheinlichkeit nutzen als Beschäftigte ohne berufliche Qualifikationen. Insgesamt deuten die Ergebnisse der Studie darauf hin, dass Befristungen bei Akademikern eher den Zweck einer verlängerten Probezeit, bei gering Qualifizierten hingegen vorrangig eine Flexibilitätsfunktion erfüllen. Außerdem unterstreicht die Studie die Bedeutung standardisierter beruflicher Qualifikationen für einen möglichst reibungslosen Übergang von der Ausbildung in den Beruf: Berufsanfänger mit dualer Ausbildung haben höhere Chancen auf eine Entfristung als Akademiker, bei denen Übergänge in unbefristete Beschäftigung häufiger in Zusammenhang mit Arbeitgeberwechseln erfolgen und bei denen mit höherer Wahrscheinlichkeit auf einen ersten befristeten Job weitere folgen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hohendanner, Christian ; Gundert, Stefanie ;
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  • Literaturhinweis

    Die Zeitarbeit in Südwestsachsen: Strukturen und Entwicklungen (2015)

    Sujata, Uwe; Witschaß, Martin;

    Zitatform

    Sujata, Uwe & Martin Witschaß (2015): Die Zeitarbeit in Südwestsachsen. Strukturen und Entwicklungen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen 03/2015), Nürnberg, 33 S.

    Abstract

    "Die Zeitarbeit stellt auf dem Arbeitsmarkt einen relativ kleinen Bereich dar. Der Anteil der Zeitarbeiter an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten beträgt zum 30.06.2014 in Südwestsachsen 3,0 %. Gleichzeitig ist das öffentliche Interesse an der Arbeitnehmerüberlassung besonders hoch. Im Laufe der Zeit änderte der Gesetzgeber immer wieder die gesetzlichen Grundlagen. Nach der Verabschiedung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes im Jahr 1971 wurden die Regelungen für die Zeitarbeit immer weiter gelockert. Erst die jüngere Entwicklung ist von einer stärkeren Reglementierung der Arbeitnehmerüberlassung geprägt.
    Der Anstieg der Beschäftigten in der Arbeitnehmerüberlassung mit seinem bisherigen Höhepunkt im Zeitraum 2010/11 ist zum einen auf die Änderungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen und zum anderen auf den gewachsenen Bedarf der Wirtschaft an Zeitarbeitern zurückzuführen. Der Bedarf an Arbeitskräften aus dieser Branche ist besonders eng mit der wirtschaftlichen Entwicklung verknüpft. Weiterhin kann der Entleiher unverbindlich Arbeitskräfte erproben und bei einer Stabilisierung des Personalbedarfes diese übernehmen.
    Die Arbeitsverhältnisse in der Zeitarbeit sind überwiegend von kurzer Dauer. Die meisten Unternehmen nutzen diese, um kurzfristige Personalausfälle und Produktions- und Auftragsschwankungen auszugleichen. Allerdings werden insbesondere Spezialisten für langfristige Projektaufgaben in den Entleihbetrieben eingesetzt, deren Projekte oftmals länger als 18 Monate dauern. Insgesamt ist der überwiegende Teil der Leiharbeitnehmer im Helferbereich tätig. Durch das oftmals geringe Anforderungsniveau in der Leiharbeit finden hier auch viele Menschen einen (Wieder-)Einstieg in den ersten Arbeitsmarkt mit geringem Qualifikationsniveau oder mit nicht mehr aktuellen fachspezifischen Kenntnissen.
    Der Medianlohn in der Arbeitnehmerüberlassung ist geringer als bei den Beschäftigten insgesamt. Hierbei muss man aber berücksichtigen, dass in der Zeitarbeit sowohl die Beschäftigungsdauer als auch das Qualifikationsniveau geringer sind als im Durchschnitt aller Beschäftigten.
    Für die befragten Unternehmen in Südwestsachsen stellt die Zeitarbeit ein wichtiges Instrument zur flexiblen Personalanpassung dar. So nutzen die meisten Unternehmen diese, um kurzfristige Personalausfälle und Produktions- und Auftragsschwankungen auszugleichen. Weitere Vorteile liegen in dem geringeren Verwaltungsaufwand für die Beschaffung von Personal, welches im Anschluss teilweise fest eingestellt wird. Oftmals werden auch Arbeitskräfte für spezielle Projektaufgaben über die Zeitarbeit rekrutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Sujata, Uwe;
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  • Literaturhinweis

    Employment polarization and immigrant employment opportunities (2015)

    Wielandt, Hanna;

    Zitatform

    Wielandt, Hanna (2015): Employment polarization and immigrant employment opportunities. (Sonderforschungsbereich Ökonomisches Risiko. Discussion paper 2015-025), Berlin, 28 S. DOI:10.18452/4582

    Abstract

    "Building on the task-based approach of technological change, this paper discusses the interaction between occupational polarization (e.g. a gradual increase of native employment in the lowest and highest-paying jobs) and employment opportunities of immigrant workers. Using high quality administrative data for Germany, I first show that technological change is positively related to employment growth of natives in low-paying occupations that are also typically held by immigrant workers. In a second step, I show that labor markets in which native employment in those low-paying occupations grew more also experienced a larger decline in immigrant employment rates. The findings are consistent with the idea that the reallocation of natives towards low paying occupations induces stronger competition in the low-skill labor market, a segment in which foreign workers are typically employed. The results suggest that this relationship is more relevant for recent immigrants who have been in Germany for less than 5 years, and that approximately one third of the decline in employment rates could be associated with occupational polarization of native employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Adults with low literacy and numeracy skills: a literature review on policy intervention (2015)

    Windisch, Hendrickje Catriona ;

    Zitatform

    Windisch, Hendrickje Catriona (2015): Adults with low literacy and numeracy skills. A literature review on policy intervention. (OECD education working papers 123), Paris, 125 S. DOI:10.1787/5jrxnjdd3r5k-en

    Abstract

    "Identifying effective policy interventions for adults with low literacy and numeracy skills has become increasingly important. The PIAAC Survey of Adult Skills has revealed that a considerable number of adults in OECD countries possess only limited literacy and numeracy skills, and governments now recognise the need to up-skill low-skilled adults in order to maintain national prosperity, especially in the context of structural changes and projected population ageing. Against this background, this literature review examines the current evidence on policy interventions for adults with low literacy and numeracy skills to clarify which targeted policy levers could best enhance socio-economic returns. Despite progress in measuring adult skills and extensive literature describing practices used in adult literacy and numeracy programmes, there is little analysis of the effects of different interventions on learners. This literature review therefore attempts to bring together the analytical insights from research and practice to provide a broad picture of what has so far proven to motivate low-skilled adults to join and persist in literacy and numeracy learning. The paper shows that low basic skills levels of adults are a complex policy problem that has neither straightforward causes nor straightforward solutions and successful interventions are relatively uncommon. Tackling serious literacy and numeracy weaknesses is challenging because the group of low-skilled adults is diverse and requires different, well-targeted interventions. But there is now an emerging body of evidence on the approaches to teaching and learning that can make life-changing differences to adults in need. The paper identifies formative assessment, e-learning, and contextualisation and embedding (especially in the workplace and family context) as effective approaches to basic skills teaching. The central challenge is to put the evidence to work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Aussichtslos?!? Zur Situation Geringqualifizierter auf dem Arbeitsmarkt (2015)

    Zitatform

    (2015): Aussichtslos?!? Zur Situation Geringqualifizierter auf dem Arbeitsmarkt. (Arbeitsmarkt aktuell 2015,06), Berlin, 18 S.

    Abstract

    "Der Anteil der Geringqualifizierten unter den Arbeitslosen steigt. Besonders im Hartz-IV-System ist der Anstieg sichtbar: Immer häufiger werden Geringqualifizierte von den Jobcentern und nicht von der Arbeitslosenversicherung betreut. Das Problem: Die Jobcenter fördern diese Zielgruppe mit geeigneten Weiterbildungsmaßnahmen deutlich seltener als die Arbeitsagenturen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Bilanz der Initiative "AusBILDUNG wird was - Spätstarter gesucht": Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/6727) (2015)

    Zitatform

    (2015): Bilanz der Initiative "AusBILDUNG wird was - Spätstarter gesucht". Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/6727). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/6929 (03.12.2015)), 8 S.

    Abstract

    "Initiative des BMAS und der Bundesagentur für Arbeit zur Nachqualifizierung junger Erwachsener zwischen 25 und 35 Jahren ohne beruflichen Abschluss bzw. mit nur geringer Qualifikation: Anzahl der Teilnehmer, Qualifikationsstand bei Teilnahmebeginn, erfolgreiche Abschlüsse, Einmündung ins Erwerbsleben, Abbrüche." (Dokumentations- und Informationssystem Bundestag und Bundesrat - DIP)

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  • Literaturhinweis

    Einfacharbeit in der Industrie: Strukturen, Verbreitung und Perspektiven (2014)

    Abel, Jörg; Ittermann, Peter ; Hirsch-Kreinsen, Hartmut;

    Zitatform

    Abel, Jörg, Hartmut Hirsch-Kreinsen & Peter Ittermann (2014): Einfacharbeit in der Industrie. Strukturen, Verbreitung und Perspektiven. Berlin: Edition Sigma, 221 S.

    Abstract

    "Die aktuellen Diskussionen über die Entwicklungspfade von Industriearbeit konzentrieren sich vornehmlich auf den Ausbau wissens- und qualifikationsintensiver Arbeitsprozesse am Hightech-Standort Deutschland. Weitgehend unbeachtet bleibt ein Arbeitstyp in der Industrie, der sich als 'Einfacharbeit' bezeichnen lässt: schnell erlernbare Tätigkeiten mit vergleichsweise geringen Komplexitätsanforderungen, die keine einschlägigen fachlichen Qualifikationen voraussetzen. Rund ein Viertel aller Beschäftigten des verarbeitenden Gewerbes kann diesem Arbeitstypus zugerechnet werden. Diese Studie geht den Strukturen und Perspektiven industrieller Einfacharbeit nach und zeigt auf der Basis quantitativer und qualitativer empirischer Befunde, dass Einfacharbeit in zahlreichen Industriezweigen weiterhin eine zentrale Rolle spielt, sich dabei jedoch veränderten Markt- und Produktionsanforderungen anpassen muss. Im Ergebnis werden die Konturen eines spezifischen Produktions- und Arbeitsmodells skizziert, das sich von dem Leitmodell industrieller Fertigung mit qualifikationszentrierten Arbeitsprozessen deutlich unterscheidet, zugleich jedoch einen wichtigen Baustein der deutschen Industrie darstellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Low-skill offshoring: labor market policies and welfare effects (2014)

    Agnese, Pablo ; Hromcová, Jana;

    Zitatform

    Agnese, Pablo & Jana Hromcová (2014): Low-skill offshoring. Labor market policies and welfare effects. (IZA discussion paper 8164), Bonn, 21 S.

    Abstract

    "We analyze the effect of low-skill workers offshoring on the welfare of the economy. In the context of a matching model with different possible equilibria, we discuss two policies that could potentially outweigh the negative welfare effects of offshoring, namely, an increase of the unemployment benefits and the flexibilization of the labor market. Our results suggest that, while both policy instruments can theoretically bring the economy back to previous welfare levels, careful thought should be given to the practicability of either measure. In particular, while it would require a significant increase in the unemployment benefits to compensate for the negative welfare effects of offshoring, it would only take a small reduction in the vacancy cost to achieve the same outcome. Not only will this last measure be more financially advantageous, but it will avoid the strong disincentives to work that come with the adoption of the alternative." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeitskräftesicherung: Auch eine Herausforderung im Bereich mittlerer und niedriger Qualifikationen? (2014)

    Bellmann, Lutz ;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz (2014): Arbeitskräftesicherung: Auch eine Herausforderung im Bereich mittlerer und niedriger Qualifikationen? In: J. Lange (Hrsg.) (2014): Wirtschaftsförderung und Arbeitsförderung Hand in Hand? : Kooperationsstrategien zur Arbeitskräftesicherung (Loccumer Protokolle, 2013,72), S. 41-48, 2013-11-29.

    Abstract

    "In diesem Beitrag wurden nicht nur spürbare und zunehmende Arbeitsanspannungen akademischer und nicht- akademischer Berufe nachgewiesen. Gleichzeitig gibt es zwar eine sinkende, aber in jüngster Zeit stabile Nachfrage nach einfacher Arbeit, also Tätigkeiten, für die keine Berufsausbildung erforderlich ist. Hinzuweisen ist auf die betriebliche Weiterbildung als die neben der betrieblichen Berufsausbildung zweite wichtige Säule zur Sicherung des Fachkräftebestands und zur Deckung des zukünftigen Fachkräftebedarfs." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktchancen von Geringqualifizierten: Kaum eine Region bietet genügend einfache Jobs (2014)

    Bogai, Dieter; Buch, Tanja ; Seibert, Holger ;

    Zitatform

    Bogai, Dieter, Tanja Buch & Holger Seibert (2014): Arbeitsmarktchancen von Geringqualifizierten: Kaum eine Region bietet genügend einfache Jobs. (IAB-Kurzbericht 11/2014), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Auf dem deutschen Arbeitsmarkt gilt nach wie vor: Je höher die Qualifikation, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, arbeitslos zu sein und desto höher ist der Lohn. Vergleicht man die Qualifikationsanforderungen, die an Beschäftigte gestellt werden, mit den Qualifikationsprofilen der Arbeitslosen, zeigen sich allerdings erhebliche Diskrepanzen. Nahezu jeder zweite Arbeitslose in Deutschland kann mangels höherer Qualifikation nur Helfertätigkeiten ausüben. Dabei entspricht nur jeder siebte Arbeitsplatz diesem Niveau. Die Beschäftigungsperspektiven der Geringqualifizierten sind regional sehr unterschiedlich. In Ostdeutschland, im Ruhrgebiet und in zahlreichen Großstädten haben sie besonders große Schwierigkeiten, passende Stellen zu finden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Buch, Tanja ; Seibert, Holger ;
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  • Literaturhinweis

    Neue Qualifizierungsansätze für die berufliche Bildung: Konzepte für niedrigschwellige Qualifizierung am Beispiel Hauswirtschaft (2014)

    Brutzer, Alexandra;

    Zitatform

    Brutzer, Alexandra (2014): Neue Qualifizierungsansätze für die berufliche Bildung. Konzepte für niedrigschwellige Qualifizierung am Beispiel Hauswirtschaft. (Berufsbildung, Arbeit und Innovation. Dissertationen, Habilitationen 29), Bielefeld: Bertelsmann, 239 S. DOI:10.3278/6004427w

    Abstract

    "Wer Fachkräfte sucht muss sich häufig neu orientieren: Da die Zahl junger Menschen mit guten bis sehr guten Ausgangsvoraussetzungen zurückgeht, rücken Personen mit weniger guten Voraussetzungen in den Blick. Niedrigschwellige Qualifizierungen können dieser Gruppe besonders im Bereich personenbezogene Dienstleistunden neue Perspektiven eröffnen. Der Band 'Neue Qualifizierungsansätze für die berufliche Bildung' stellt Konzepte sowie Implementierungs- und Anwendungsmöglichkeiten für niedrigschwellige Qualifizierung in der beruflichen Bildung vor. Das Fazit: Bei personenbezogenen Dienstleistungen können niedrigschwellige Qualifizierungen junge Menschen mit ungünstigen Voraussetzungen an eine Ausbildung/Erwerbsarbeit heranführen. Handlungsbedarf besteht bei der Gestaltung der Übergänge, der Anrechnung erworbener Kompetenzen sowie bei der Professionalisierung des Personals in der berufspädagogischen Integrationsförderung.
    Die empirischen und konzeptionellen Befunde stammen aus dem Modellprojekt BertHa 'Kompetenzentwicklung für haushaltsnahe Dienstleistungen. Berufliche Qualifizierung - Anerkannte Zertifizierung' der Universität Gießen, an dem die Autorin unter der Leitung von Marianne Friese mitgewirkt hat. Die Erkenntnisse, die im Kontext des Forschungsschwerpunktes gewonnenen werden konnten, waren besonders für die präsentierten theoretischen Befunde wertvoll." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Do low-skilled migrants contribute more to home country income?: evidence from South Asia (2014)

    Cooray, Arusha ;

    Zitatform

    Cooray, Arusha (2014): Do low-skilled migrants contribute more to home country income? Evidence from South Asia. In: The B.E. Journal of Economic Analysis and Policy, Jg. 14, H. 3, S. 1185-1212. DOI:10.1515/bejeap-2013-0102

    Abstract

    "A recursive system is employed to investigate the indirect effect of out-migration on gross domestic product (GDP) through remittances in South Asia, namely Bangladesh, India, Nepal, Pakistan, and Sri Lanka. Out-migration is further disaggregated by skill level and country of destination (Middle East and other), and their effects on GDP through remittances are examined. The results suggest that migration and remittances have an important significant effect on the GDP of the countries under study. Of the skill categories, the unskilled category has the largest robust indirect effect on GDP. The effects of migration on GDP by country of destination suggest that migration to the Middle East has a robust and significant impact on GDP. There is some evidence of a combination between the altruistic and self-interested motives of migrants' to remit." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Weiterbildung bei Arbeitslosen: Finanzelle Aspekte sind nicht zu unterschätzen (2014)

    Dietz, Martin ; Osiander, Christopher ;

    Zitatform

    Dietz, Martin & Christopher Osiander (2014): Weiterbildung bei Arbeitslosen: Finanzelle Aspekte sind nicht zu unterschätzen. (IAB-Kurzbericht 14/2014), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Weiterbildungen und Qualifizierungsmaßnahmen sind unverzichtbar, wenn es gilt, sich den wandelnden Anforderungen im Beruf und am Arbeitsmarkt anzupassen. Der Kurzbericht analysiert anhand einer repräsentativen Befragung von Arbeitslosen im Jahr 2013 Gründe, die einer Teilnahme an geförderter Weiterbildung entgegenstehen können. Daraus ergeben sich Hinweise, durch welche Maßnahmen die Teilnahme von Arbeitslosen an Weiterbildungen erleichtert werden könnte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietz, Martin ; Osiander, Christopher ;
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    Kompetenzen von gering Qualifizierten: Befunde und Konzepte (2014)

    Eckhardt, Christoph; Kaiser, Ruth; Kahlenberg, Christoph; Kaiser, Arnim; Sennhenn, Jörg; Benikowski, Bernd; Franz, Julia; Lambert, Astrid; Gutschow, Katrin; Nies, Claudia; Heisig, Jan Paul ; Rauball, Pia; Solga, Heike ; Richter, Götz; Gieseke, Wiltrud; Rüb, Herbert; Hohenstein, Kerstin; Scheunpflug, Annette ; Heinemann, Alisha; Schmidt-Hertha, Bernhard ; Euringer, Caroline; Schüßler, Ingeborg;

    Zitatform

    Eckhardt, Christoph, Ruth Kaiser, Christoph Kahlenberg, Arnim Kaiser, Jörg Sennhenn, Bernd Benikowski, Julia Franz, Astrid Lambert, Katrin Gutschow, Claudia Nies, Jan Paul Heisig, Pia Rauball, Heike Solga, Götz Richter, Wiltrud Gieseke, Herbert Rüb, Kerstin Hohenstein, Annette Scheunpflug, Alisha Heinemann, Bernhard Schmidt-Hertha, Caroline Euringer & Ingeborg Schüßler (sonst. bet. Pers.) (2014): Kompetenzen von gering Qualifizierten. Befunde und Konzepte. (Alphabetisierung und Grundbildung Erwachsener 03), Bielefeld: Bertelsmann, 221 S.

    Abstract

    "Die formal geringe berufliche Qualifikation ist ein Risikofaktor arbeitslos zu werden. Das ist nicht nur ein individuelles Problem von An- und Ungelernten, sondern betrifft unsere gesamte Gesellschaft im Hinblick auf den Fachkräftemangel und den demografischen Wandel. Auf politischer Ebene unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Programme, die das Lernen von jungen und älteren Erwachsenen fördern. Wie und mit welchen veränderten Ansätzen der Erwachsenenbildung diese Bildungsförderung gelingen kann, stellt der dritte Band der BMBF-Wissenschaftsreihe vor. In dem Sammelband werden aktuelle Erkenntnisse zu den Kompetenzen Geringqualifizierter und zu neuen Ansätzen der Vermittlung und Anerkennung von Wissen diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Qualifizierung von An- und Ungelernten: eine empirische Bestandsaufnahme der Lebenssituation und Potenziale (2014)

    Flake, Regina; Seyda, Susanne; Malin, Lydia ; Middendorf, Lena;

    Zitatform

    Flake, Regina, Lydia Malin, Lena Middendorf & Susanne Seyda (2014): Qualifizierung von An- und Ungelernten. Eine empirische Bestandsaufnahme der Lebenssituation und Potenziale. (IW-Analysen 100), Köln, 88 S.

    Abstract

    "Der demografische Wandel stellt die Wirtschaft vor wachsende Herausforderungen, da der Fachkräftenachwuchs weniger wird, während gleichzeitig immer mehr qualifizierte Kräfte gebraucht werden. Umso wichtiger ist es, alle vorhandenen Fachkräftepotenziale zu nutzen, zum Beispiel auch An- und Ungelernte. Die Analyse untersucht vor allem die Arbeitsmarktsituation von An- und Ungelernten in Deutschland. Dazu wurden diese Indikatoren betrachtet: Erwerbstätigkeit, Einkommen, Weiterbildung und Stellung im Betrieb. Die Analyse zeigt, dass An- und Ungelernte bei diesen Indikatoren schlechter abschneiden als Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung, Fortbildungs- oder Hochschulabschluss. Wenn An- und Ungelernte der Eintritt in den Arbeitsmarkt gelungen ist - was bei Jüngeren seltener der Fall ist als bei Älteren -, dann befinden sie sich mehrheitlich in einem stark segmentierten 'Jedermannsarbeitsmarkt'. Dieser erfordert keine berufs- und betriebsspezifischen Qualifikationen, bietet keinen Zugewinn an Kompetenzen durch Training on the Job und eröffnet selten Weiterbildungschancen. An- und Ungelernte können ihre Lage kurzfristig nur durch eine Nachqualifizierung verbessern. Sowohl aus Arbeitnehmer- als auch aus Arbeitgebersicht ist es sinnvoll, wenn diese in Form von zertifizierten Teilqualifikationen erfolgen kann - mit der Option, einen Berufsabschluss zu erwerben. Langfristig wirken Präventionsmaßnahmen im frühkindlichen und schulischen Bereich sowie eine bessere Berufsorientierung, was zu einer Verringerung von Schul- und Ausbildungsabbrüchen führt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Arbeitsmarktflexibilisierung und wachsende Niedriglohnbeschäftigung in Österreich: eine Analyse von Risikogruppen und zeitlichen Veränderungen (2014)

    Fritsch, Nina-Sophie ; Teitzer, Roland; Verwiebe, Roland ;

    Zitatform

    Fritsch, Nina-Sophie, Roland Teitzer & Roland Verwiebe (2014): Arbeitsmarktflexibilisierung und wachsende Niedriglohnbeschäftigung in Österreich. Eine Analyse von Risikogruppen und zeitlichen Veränderungen. In: Österreichische Zeitschrift für Soziologie, Jg. 39, H. 2, S. 91-110. DOI:10.1007/s11614-014-0120-z

    Abstract

    "Die Flexibilisierung und Deregulierung von Arbeitsmärkten hat in den letzten Jahrzehnten in vielen westlichen Gesellschaften zu einer umfassenden Restrukturierung von Beschäftigungsverhältnissen und Entlohnungssystemen geführt. Im Ergebnis gewannen sowohl sogenannte atypische Beschäftigungsformen als auch Niedriglohnbeschäftigung an Bedeutung. Systematische Analysen zum Thema Flexibilisierung und Niedriglohn in Österreich liegen allerdings bisher kaum vor. Vor diesem Hintergrund untersucht der vorliegende Beitrag die Entwicklung der Niedriglohnbeschäftigung am österreichischen Arbeitsmarkt für unterschiedliche Risikogruppen im Zeitraum 1996 bis 2010. Grundlage des Beitrags sind die Daten des EU-SILC und ECHP. Die vorgenommenen empirischen Analysen zeigen u. a., dass Personen mit hoher Bildung immer besser vor Niedriglohnrisiken geschützt sind, während gering qualifizierte und atypisch Beschäftigte sowie Beschäftigte im Gastgewerbe und anderen Bereichen des Dienstleistungssektors in den letzten 15 Jahren steigenden Niedriglohnrisiken ausgesetzt sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Niedriglohn und prekäre Beschäftigung in Deutschland (2014)

    Gehl, Günter;

    Zitatform

    Gehl, Günter (2014): Niedriglohn und prekäre Beschäftigung in Deutschland. (Forum: Politik 29), Weimar: Bertuch, 137 S.

    Abstract

    "Nicht erst seit den sogenannten Hartz-Reformen zwischen 2003 und 2005, sondern bereits wesentlich länger wird über die Thematik Niedriglohn und prekäre Beschäftigung in Deutschland diskutiert. Diese Publikation, die im Auftrag der AKTION ARBEIT im Bistum Trier erstellt worden ist, will zur Klärung der Begriffe 'Niedriglohn' und 'prekäre Beschäftigung' beitragen, die in ihrem Bedeutungsgehalt umstritten sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Is the labor market vulnerability of less-educated men really about job competition?: New insights from the United States (2014)

    Gesthuizen, Maurice ; Solga, Heike ;

    Zitatform

    Gesthuizen, Maurice & Heike Solga (2014): Is the labor market vulnerability of less-educated men really about job competition? New insights from the United States. In: Journal for labour market research, Jg. 47, H. 3, S. 205-221., 2013-03-01. DOI:10.1007/s12651-013-0131-4

    Abstract

    "Es gibt verschiede Gründe, warum schlechter ausgebildete Männer höheren Risiken der Arbeitsmarktverwundbarkeit - Arbeitslosigkeitsrisiken oder bei Beschäftigten ein niedriger sozioökonomischer Status - unterliegen. Die gebräuchliche Erklärung hierfür ist, dass der Grund für diese höheren Risiken ein gesteigerter beruflicher Wettbewerb ist, der auf ein Überangebot an besser ausgebildeten Arbeitskräften zurückzuführen ist, die die schlechter ausgebildeten Arbeitskräfte aus ihren Beschäftigungen verdrängen. Zusätzlich zur Untersuchung dieser Erklärung analysieren wir den Einfluss der kognitiven Fähigkeiten schlechter ausgebildeter Männer, ihre sozialen Ressourcen und den (historisch eingebetteten) Signalwert, über keine Bildungsnachweise zu verfügen. Wir untersuchen diese Auswirkungen mittels institutioneller und kompositioneller Variationen über Arbeitsmarkt-Eintrittskohorten hinweg in den USA. Für unsere Analysen nutzen wir die Daten des 1974-2008 US General Social Survey (GSS). Sie zeigen, dass ein Überangebot an gut ausgebildeten Arbeitskräften hauptsächlich die Arbeitslosigkeitsrisiken der besser ausgebildeten Personen selbst steigert. In Arbeitsmarkt-Eintrittskohorten, in welchen die negative Selektion basierend auf dem Hintergrund der Eltern der Gruppe der schlechter ausgebildeten deutlicher ist, haben die schlechter ausgebildeten ein relativ hohes Arbeitslosigkeitsrisiko." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Why citizens prefer high- over low-skilled immigrants: labor market competition, welfare state, and deservingness (2014)

    Helbling, Marc ; Kriesi, Hanspeter;

    Zitatform

    Helbling, Marc & Hanspeter Kriesi (2014): Why citizens prefer high- over low-skilled immigrants. Labor market competition, welfare state, and deservingness. In: European Sociological Review, Jg. 30, H. 5, S. 595-614. DOI:10.1093/esr/jcu061

    Abstract

    "While various studies have already shown that people prefer high- over low-skilled migrants, we know surprisingly little why this is so. This article tries to close this gap by investigating three explanatory models. (i) According to the labour market competition model, citizens oppose immigrants with the same skill levels who are perceived as competitors on the job market. (ii) According to the welfare state model, low-skilled immigrants' use of public services is disproportionally higher than their contribution to tax revenues contrary to high-skilled immigrants. (iii) According to the deservingness model, high-skilled immigrants are preferred, as low-skilled immigrants are considered as lazy people who would be as well off as natives if they only tried harder. As one of the first studies outside the United States, these arguments are tested by means of an experimental online survey in Switzerland. Respondents were randomly assigned to evaluate low- and high-skilled immigrants. We find that different groups prefer high- over low-skilled immigrants for different reasons: While the labour market competition model does not play a role, the welfare state model only holds for natives who are well off in regions with low taxes. Finally, attitudes on deservingness explain preference of high-skilled immigrants only if the respondents have a high income." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The impact of training vouchers on low-skilled workers (2014)

    Hidalgo, Diana; Oosterbeek, Hessel ; Webbink, Dinand;

    Zitatform

    Hidalgo, Diana, Hessel Oosterbeek & Dinand Webbink (2014): The impact of training vouchers on low-skilled workers. In: Labour economics, Jg. 31, H. December, S. 117-128. DOI:10.1016/j.labeco.2014.09.002

    Abstract

    "This paper reports about a randomized experiment in which training vouchers of EURO1000 were given to low-skilled workers. The vouchers increase training participation by almost 20 percentage points in two years, relative to a base rate of 0.45. This increased participation comes at a substantial deadweight loss of almost 60%. Consistent with predictions from human capital theory, we find that vouchers cause a shift towards more general forms of training. We do not find any significant impact of the program on monthly wages or on job mobility. The program does, however, have a significant impact on future training plans. Compared to always-takers, new trainees are more often male, more risk averse, work shorter hours and are less likely to have participated in training prior to treatment. Compared to never-takers, they are more often female, work longer hours and have a somewhat lower formal education level." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Determinanten der Arbeitssuche atypisch Beschäftigter (2014)

    Himsel, Carina; Walwei, Ulrich ;

    Zitatform

    Himsel, Carina & Ulrich Walwei (2014): Determinanten der Arbeitssuche atypisch Beschäftigter. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 23, H. 3, S. 225-241., 2014-09-25. DOI:10.1515/arbeit-2014-0306

    Abstract

    "Seit Beginn der 1990er Jahre befinden sich die Erwerbsformen im Wandel, die Zahl atypisch Beschäftigter legte kontinuierlich zu. Unser Fokus liegt in diesem Beitrag auf den Präferenzen und Motiven atypisch Beschäftigter und dabei insbesondere auf der Frage, ob die Aufnahme einer atypischen Beschäftigung auch im Sinne der Arbeitnehmer liegt oder diese eine Veränderung ihrer Beschäftigungssituation anstreben. Hierfür werden das Suchverhalten und Gründe für die Arbeitssuche näher betrachtet. Es zeigt sich, dass atypisch Beschäftigte häufiger als unbefristet Vollzeitbeschäftigte eine andere oder weitere Tätigkeit suchen, bei geringfügig Beschäftigten ist die Suchintensität am größten. Tendenziell suchen Männer, Geringqualifizierte sowie Personen ohne Partner häufiger eine andere Tätigkeit. In der letzten Dekade hat die Suchintensität atypisch Beschäftigter zugenommen, allerdings geht die höhere Suchintensität zum Ende der letzten Dekade nicht allein auf die Hartz-Reformen zurück, sondern insbesondere auch mit einer verbesserten Arbeitsmarktlage einher. Atypisch Beschäftigte, die nach einer anderen Tätigkeit suchen, stellen für die Arbeitsmarktpolitik ein besonderes Potenzial dar. Wird dieses Potenzial durch geeignete Maßnahmen und Initiativen erschlossen, würde man damit einen wertvollen Beitrag zur Fachkräftesicherung, zur Stabilisierung von Erwerbsbiografien und zu individueller Aufwärtsmobilität leisten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Himsel, Carina; Walwei, Ulrich ;
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  • Literaturhinweis

    Bedarfsgerechte Qualifizierungsmaßnahmen gering Qualifizierter - ein Lösungsansatz gegen den Fachkräftemangel und für die Absicherung vor Arbeitslosigkeit (2014)

    Kahlenberg, Christoph; Sennhenn, Jörg; Nies, Claudia;

    Zitatform

    Kahlenberg, Christoph, Claudia Nies & Jörg Sennhenn (2014): Bedarfsgerechte Qualifizierungsmaßnahmen gering Qualifizierter - ein Lösungsansatz gegen den Fachkräftemangel und für die Absicherung vor Arbeitslosigkeit. In: Projektträger im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V (Hrsg.) (2014): Kompetenzen von gering Qualifizierten : Befunde und Konzepte (Alphabetisierung und Grundbildung Erwachsener, 03), S. 173-189.

    Abstract

    "Das Problem des Fachkräfteengpasses, der sich auf lange Sicht zum Fachkräftemangel ausweiten könnte, wird in Wissenschaft, Wirtschaft und Politik als ernste Herausforderung wahrgenommen. Einen Lösungsansatz kann die Weiterbildung von Arbeitskräften und die Förderung von Talenten darstellen. Die Gruppe der gering Qualifizierten wird dabei in der Praxis jedoch noch weitgehend vernachlässigt. Sie stellt ein Potenzial dar, das in Anbetracht der Entwicklungen am Arbeitsmarkt nicht mehr ungenutzt bleiben darf. Am Beispiel der Personaldienstleistungsbranche wird gezeigt, welche Konzepte gering Qualifizierten neue Chancen eröffnen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Facetten arbeitsorientierter Grundbildung: Verständnis - Zielgruppen - Bedarfe (2014)

    Klein, Rosemarie; Reutter, Gerhard; Schwarz, Sabine;

    Zitatform

    Klein, Rosemarie, Gerhard Reutter & Sabine Schwarz (2014): Facetten arbeitsorientierter Grundbildung. Verständnis - Zielgruppen - Bedarfe. In: Alfa-Forum, Jg. 26, H. 86, S. 46-51.

    Abstract

    "Seit dem ersten Förderschwerpunkt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zur Alphabetisierung und Grundbildung von Erwachsenen steht u.a. die Frage im Raum, was eine auf die Arbeit bezogene Grundbildung - wir sprechen von Arbeitsorientierter Grundbildung, kurz AoG - kennzeichnet. Verschiedene wissenschaftliche Begleitungen von Projekten haben von 2007 bis 2010 sondiert, welche Anforderungen an Einfacharbeitsplätzen bestehen und die Frage aufgeworfen, inwiefern solche Anforderungen und deren Veränderungen als Inhalte von Grundbildung gelten sollen und können. In diesem Beitrag greifen wir aus der Perspektive zweier aktuell laufender Projekte (SESAM und ABAG) noch einmal die Frage nach dem Verständnis von AoG auf. Wir blicken in die Praxis und resümieren, wer bislang die Teilnehmenden von AoG-Angeboten sind. Es wird analysiert, welche Erwartungen aus den Perspektiven von Beschäftigten und von Unternehmen an AoG gestellt werden. In einer kritischen Betrachtung dieser Praxiserfahrungen leiten wir Konsequenzen für ein Verständnis von AoG ab-und formulieren offene Fragen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Bildungsarmut und Weiterbildungsbeteiligung: erste Ergebnisse der Erwachsenenbefragung des Nationalen Bildungspanels (2014)

    Kleinert, Corinna ;

    Zitatform

    Kleinert, Corinna (2014): Bildungsarmut und Weiterbildungsbeteiligung. Erste Ergebnisse der Erwachsenenbefragung des Nationalen Bildungspanels. In: Alfa-Forum, Jg. 26, H. 86, S. 37-41., 2014-05-22.

    Abstract

    "In der Erwachsenenbefragung des Nationalen Bildungspanels werden innovative Daten zu Bildungsbiographien, Erwerbsverläufen, Weiterbildungsbeteiligung und der Kompetenzentwicklung der Bevölkerung in Deutschland gewonnen und der Bildungsforschung zur Verfügung gestellt. Weil Bildung hier so stark im Fokus steht, ist sie gut geeignet, um Fragen zu den Folgen geringer Grundbildung und den Lebensverläufen von Personen, die von Bildungsarmut betroffen sind, zu beantworten. Um das Analysepotenzial zu zeigen, werden hier die NEPS-Erwachsenenbefragung und einige exemplarische Ergebnisse zu Bildungsarmut und Weiterbildungsbeteiligung vorgestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Verbesserung der Erwerbschancen gering Qualifizierter durch lernförderliche Gestaltung einfacher Arbeit: Endbericht zum Forschungsprojekt (2014)

    Krenn, Manfred; Papouschek, Ulrike; Gächter, August;

    Zitatform

    Krenn, Manfred, Ulrike Papouschek & August Gächter (2014): Die Verbesserung der Erwerbschancen gering Qualifizierter durch lernförderliche Gestaltung einfacher Arbeit. Endbericht zum Forschungsprojekt. (FORBA-Forschungsbericht 2014,02), Wien, 134 S.

    Abstract

    Das vorgestellte Forschungsprojekt beschäftigt sich mit der Frage, inwiefern die Erwerbschancen für gering Qualifizierte über eine lernförderliche Gestaltung von Einfacharbeit zu erhöhen sind. In diesem Zusammenhang ist auch von Belang, wie sich die Qualifikationsanforderungen in bestimmten Bereichen einfacher Arbeitstätigkeiten entwickeln und welche Schlussfolgerungen sich daraus für die Beschäftigungschancen gering Qualifizierter ziehen lassen. Das Projekt zeichnet sich durch einen komplexen Zugriff auf die zu behandelnde Problemstellung aus. Dabei werden Erkenntnisse über die Struktur und Verteilung einfacher Arbeit, der Qualifikationsanforderungen an Arbeitsplätzen und Einstellungsstrategien von Unternehmen sowie Arbeitsmarktprozesse verknüpft mit spezifischen Lernbedürfnissen von gering Qualifizierten, der Bewertung von Verfahren der Lernförderlichkeitsmessung sowie Konzepten der lernförderlichen Gestaltung von Arbeit und arbeitsintegrierten Qualifizierungsformen. Im empirischen Teil der Arbeit werden die Ergebnisse qualitativer Fallstudien vorgestellt. Die Fallbeispiele zeigen hinsichtlich einer lernförderlicheren Arbeitsumgebung in der Einfacharbeit einen Vorsprung der Industriebetriebe im Vergleich zum Dienstleistungsbereich. Dies betrifft vor allem Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen, gilt aber auch für einige Dimensionen von Lernförderlichkeit, vor allem Abwechslungsreichtum der Tätigkeit (Variabilität) und Handlungsspielräume von Beschäftigten an ihrem Arbeitsplatz (Selbständigkeit). (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Bildungsarmut und Ausbildungschancen (2014)

    Kurz, Karin ;

    Zitatform

    Kurz, Karin (2014): Bildungsarmut und Ausbildungschancen. In: Forum Arbeit H. 4, S. 3-6.

    Abstract

    "Im vorliegenden Beitrag wird untersucht, wie sich Bildungsarmut (im Sinne des Vorliegens maximal eines Hauptschulabschlusses) und Ausbildungschancen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in den vergangenen Jahren in Deutschland entwickelt haben. Darauf aufbauend wird skizziert, welche Faktoren die Chancen von Hauptschulabsolventen auf einen Ausbildungsplatz beeinflussen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    "Just having a job": career advancement for low-wage workers with intellectual and developmental disabilities (2014)

    Lindstrom, Lauren ; Alverson, Charlotte; McCarthy, Colleen; Hirano, Kara;

    Zitatform

    Lindstrom, Lauren, Kara Hirano, Colleen McCarthy & Charlotte Alverson (2014): "Just having a job". Career advancement for low-wage workers with intellectual and developmental disabilities. In: Career Development and Transition for Exceptional Individuals, Jg. 37, H. 1, S. 40-49. DOI:10.1177/2165143414522092

    Abstract

    "This study examined career development and early employment experiences for four young adults with intellectual and developmental disabilities. Researchers used a multiple-method, multiple case-study longitudinal design to explore career development within the context of family systems, high school and transition programs, adult services, and early and continued experiences in the labor market. Data sources included school and rehabilitation records, job observations, and interviews with young adults, family members, high school special education personnel, employers, and adult agency staff (N = 39). During the early career years, participants maintained stable employment, but earned annual wages well under the federal poverty line. Employment opportunities seemed to be influenced by family advocacy and expectations, schoolbased work experiences, job development services, and work environments." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The skills balance in Germany's import intensity of exports: an input-output analysis (2014)

    Ludwig, Udo; Brautzsch, Hans-Ulrich;

    Zitatform

    Ludwig, Udo & Hans-Ulrich Brautzsch (2014): The skills balance in Germany's import intensity of exports. An input-output analysis. In: Intereconomics, Jg. 49, H. 2, S. 102-110. DOI:10.1007/s10272-014-0492-0

    Abstract

    "In the decade prior to the economic and financial crisis, Germany's net exports increased in absolute terms as well as relative to the growing level of import intensity of domestically produced export goods and services. This article analyses the direct and indirect employment effects induced both by exports as well as by of the import intensity of the production process of export goods and services on the skills used. It shows that Germany's export surpluses led to positive net employment effects. Although the volume of imports of intermediate goods increased and was augmented by the rise in exports, it could not undermine the overall positive employment effect." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Matthew runs Amok: The Belgian service voucher scheme (2014)

    Marx, Ive ; Vandelannoote, Dieter ;

    Zitatform

    Marx, Ive & Dieter Vandelannoote (2014): Matthew runs Amok: The Belgian service voucher scheme. (IZA discussion paper 8717), Bonn, 20 S.

    Abstract

    "In response to structurally poor job prospects for the least skilled, a number of European countries have introduced measures to boost domestic services employment. No country has done so with more fervour than Belgium. Belgian consumers can use the so-called 'Service Vouchers' to pay for a limited but high volume range of domestic services like cleaning, washing and ironing. It is probably the most heavily subsidized scheme of its kind in Europe - more than 70 per cent of the cost of services rendered to individual consumers is borne by the state. Not surprisingly, the scheme has proved tremendously popular. This contribution argues that the scheme is facing a number of particular problems and challenges. While initially many of the people employed under the scheme had experienced past unemployment spells, new recruitment has increasingly drawn on the ranks of those already in work. Furthermore, entrapment in service voucher jobs is rife, going against the purported objective of the scheme in offering a stepping stone to the regular market. Another worrying aspect is that there is some evidence of partial displacement of regular skilled workers. The principal winners are the generally highly educated, relatively well-earning service voucher users who can now outsource domestic chores at a bargain price in the regular market, gaining leisure and care time as well as getting in return more trustworthy, reliable and better quality services than would otherwise be obtainable." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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