Ungehobene Schätze – Qualifizierte Migrantinnen und Migranten auf dem (deutschen) Arbeitsmarkt
Für Personen mit ausländischen Berufsqualifikationen verbessern sich die Chancen auf eine Beschäftigung im erlernten Beruf in Deutschland. Seit April 2012 ist das "Gesetz zur Verbesserung der Feststellung und Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen", kurz Anerkennungsgesetz, in Kraft und auch auf Länderebene wurden entsprechende Gesetze auf den Weg gebracht.
Die hier zusammengestellten Quellen befassen sich mit der Anerkennung ausländischer Abschlüsse und darüber hinaus mit der Situation hoch qualifizierter Migrantinnen und Migranten insbesondere in Deutschland.
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Literaturhinweis
Arbeitsmarktintegration von hochqualifizierten Zuwanderern: Erklärung des spezifischen Integrationsmusters in den deutschen Arbeitsmarkt von Aussiedlern und jüdischen Kontingentflüchtlingen aus der ehemaligen Sowjetunion (2010)
Zitatform
Birkner, Elisabeth (2010): Arbeitsmarktintegration von hochqualifizierten Zuwanderern. Erklärung des spezifischen Integrationsmusters in den deutschen Arbeitsmarkt von Aussiedlern und jüdischen Kontingentflüchtlingen aus der ehemaligen Sowjetunion. Mannheim, 179 S.
Abstract
"Welche zentralen Mechanismen stehen einer schnellen und erfolgreichen Arbeitsmarktintegration von hochgebildeten Zuwanderern im Wege? Im Speziellen wird dieser Frage durch den Vergleich der Arbeitsmarktergebnisse von Aussiedlern und jüdischen Kontingentflüchtlingen und der theoretischen Ergründung sowie empirischen Überprüfung der darin abweichenden Ergebnisse nachgegangen. In Kapitel 2 soll anhand von Befunden zur Arbeitsmarktintegration beider hier betrachteter Zuwanderergruppen das spezifische Erklärungsproblem dieser Forschungsarbeit herausgearbeitet werden. Dazu werden die Ergebnisse bislang vorliegender empirischer Studien zusammengetragen, geordnet und miteinander verglichen. In Kapitel 3 werden entsprechend der verfolgten Analysestrategie zwei Erklärungsprobleme in eigenen Unterkapiteln theoretisch untersucht. Dazu wird zunächst das Explanandum des jeweiligen Teileingliederungsprozesses beschrieben. Dann wird der theoretische Rahmen für die Ergründung der jeweils feststellbaren Gruppenunterschiede umrissen. Unter Berücksichtigung gruppenspezifischer Randbedingungen werden im Anschluss daran jeweils spezifische Erklärungsmechanismen entwickelt. Der Fokus liegt dabei nicht auf der Erläuterung der bekannten Grundideen der Erklärungsargumente (wie bspw. der Humankapitaltheorie), sondern auf der expliziten Ausformulierung von spezifischen Mechanismen unter Einbezug der Randbedingungen. Dieser Teil der theoretischen Auseinandersetzung kommt in vielen Studien viel zu kurz. Bevor die in Kapitel 3 aus theoretischen Überlegungen abgeleiteten Hypothesen auf ihre empirische Relevanz hin getestet werden, soll in Kapitel 4 zunächst auf die Datengrundlage, die solch eine anspruchsvolle Überprüfung erlaubt, näher eingegangen werden. Die Datenbasis ist in einem Projekt entstanden, welches sich mit der Arbeitsmarkintegration von Zuwanderern aus der ehemaligen Sowjetunion in Deutschland und Israel vergleichend beschäftigt. Neben umfangreichen Sekundärdatenanalysen wurden im Projekt Primärdaten erhoben. Für die Datenerhebung in Deutschland war die Autorin dieser Qualifikationsarbeit verantwortlich. Dies ermöglicht fundierte Einblicke in die Generierung der Datengrundlage und eine Qualitätsbewertung in detaillierter Form. Da die Realisation einer Zufallsstichprobe von Aussiedlern und jüdischen Kontingentflüchtlingen aus der ehemaligen Sowjetunion an sich schon eine große Herausforderung darstellt und darüber hinaus noch ein Stichprobenziehungsverfahren - die Onomastikmethode - zur Anwendung kam, zu welchem bislang kaum Erfahrungen vorlagen, wird in diesem Kapitel ausführlich das Vorgehen bei der Datengewinnung skizziert, wie auch gründlich das angewendete Verfahren überprüft. In Kapitel 5 wird die empirische Relevanz der im theoretischen Teil skizzierten Erklärungsargumente für die Erklärung beider Teilexplananda überprüft. Dazu muss zunächst geklärt werden, wie die theoretisch relevanten Größen in der Datengrundlage, unter Berücksichtigung der analysemethodischen Besonderheiten, operationalisiert werden. Dann wird mit deskriptiven wie multivariaten Analysen die Erklärungskraft der theoretischen Mechanismen einem empirischen Test unterzogen. Im abschließenden Kapitel 6 werden Befunde skizziert, die sich aus der gemeinsamen Betrachtung der Ergebnisse beider Teilprozesse ergeben, danach entsprechende Schlussfolgerungen gezogen und auf Fragen hingewiesen, die sich direkt an die eigenen Untersuchungsergebnisse anschließen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Anerkennung von ausländischen Qualifikationen in Deutschland: Ergebnisse der Studie "Brain Waste" (2010)
Englmann, Bettina;Zitatform
Englmann, Bettina (2010): Die Anerkennung von ausländischen Qualifikationen in Deutschland. Ergebnisse der Studie "Brain Waste". In: K. Barwig, S. Beichel-Benedetti & G. Brinkmann (Hrsg.) (2010): Hohenheimer Tage zum Ausländerrecht 2009 (Schriften zum Migrationsrecht, 3), S. 204-212.
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Literaturhinweis
Anerkennung von ausländischen Bildungs- und Berufsabschlüssen: ein Zwischenruf aus Niedersachsen (2010)
Erpenbeck, Gabriele;Zitatform
Erpenbeck, Gabriele (2010): Anerkennung von ausländischen Bildungs- und Berufsabschlüssen. Ein Zwischenruf aus Niedersachsen. In: K. Barwig, S. Beichel-Benedetti & G. Brinkmann (Hrsg.) (2010): Hohenheimer Tage zum Ausländerrecht 2009 (Schriften zum Migrationsrecht, 3), S. 217-224.
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Literaturhinweis
Zum Verlauf der Statuspassage hochqualifizierter Bildungsausländerinnen mit nachrangigem Arbeitsmarktzugang in den deutschen Arbeitsmarkt (2010)
Hausen, Niki von;Zitatform
Hausen, Niki von (2010): Zum Verlauf der Statuspassage hochqualifizierter Bildungsausländerinnen mit nachrangigem Arbeitsmarktzugang in den deutschen Arbeitsmarkt. In: A.- M. Nohl, K. Schittenhelm, O. Schmidtke & A. Weiß (Hrsg.) (2010): Kulturelles Kapital in der Migration : hochqualifizierte Einwanderer und Einwandererinnen auf dem Arbeitsmarkt, S. 138-150.
Abstract
"Ziel dieser Analyse ist es, typische Wege hochqualifizierter Bildungsausländerinnen mit nachrangigem (oder keinem) Arbeitsmarktzugang in Deutschland nachzuzeichnen, um so die Einflussfaktoren auf den langfristigen Verlauf der Statuspassage in den Arbeitsmarkt zu erfassen. Die Grundlage bilden 13 biographisch-narrative Interviews (Schütze 1983), die im Rahmen des Projektes 'Kulturelles Kapital in der Migration'' geführt und mit der dokumentarischen Methode (Bohnsack 2003; Bohnsack et al. 2001; Nohl 2006) ausgewertet wurden. Um einer Verlaufsbetrachtung in methodischer Hinsicht gerecht zu werden, wurden nur Personen einbezogen, die sich seit mindestens fünf Jahren in Deutschland aufhalten. Einigen Fällen gelingt es im Verlauf, sich aufenthaltsrechtlich so weit zu stabilisieren, dass sie einen gleichrangigen Arbeitsmarktzugang erhalten. Da dies eine bedeutende Entwicklung im Verlauf darstellt, verbleiben auch sie im Sample." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Teufelskreis im Ankunftsland: zur Verstetigung hochqualifizierter MigrantInnen im Arbeitsmarkt für unspezifische Qualifikationen (2010)
Hausen, Niki von;Zitatform
Hausen, Niki von (2010): Teufelskreis im Ankunftsland: zur Verstetigung hochqualifizierter MigrantInnen im Arbeitsmarkt für unspezifische Qualifikationen. In: A.- M. Nohl, K. Schittenhelm, O. Schmidtke & A. Weiß (Hrsg.) (2010): Kulturelles Kapital in der Migration : hochqualifizierte Einwanderer und Einwandererinnen auf dem Arbeitsmarkt, S. 180-194.
Abstract
"Ziel der folgenden Analyse ist eine Rekonstruktion der Prozesse, die für Migrantinnen trotz eines (ausländischen) akademischen Abschlusses zu einer Exklusion vom Arbeitsmarkt oder einer Verstetigung in Arbeitsmärkten für unspezifische Qualifikationen, sogenannte 'Jedermann-Arbeitsmärkte' (Doeringer/Piore 1971; Sengenberger 1975, 1978 und 1987), führen. Dazu wurden 20 narrative Interviews (Schütze 1983), die alle im Rahmen der Studie 'Kulturelles Kapital in der Migration' in Kanada und Deutschland erhoben wurden, mit der an Karl Mannheim orientierten dokumentarischen Methode (Bohnsack 1991; Nohl 2006) ausgewertet. Um die Gründe des 'Scheiterns' herauszuarbeiten, wurden weitere acht Fälle einbezogen, denen trotz phasenweiser Arbeitsverbote und/oder gering qualifizierter Tätigkeiten langfristig eine Arbeitsmarktintegration auf Qualifikationsniveau gelang." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufswertigkeit: zur qualifikationsadäquaten Integration von Migranten in Unternehmen (2010)
Zitatform
Klumpp, Matthias & Katrin Kriebel (2010): Berufswertigkeit. Zur qualifikationsadäquaten Integration von Migranten in Unternehmen. In: E. Koch & S. Speiser (Hrsg.) (2010): Internationale Migration : Chancen und interkulturelle Herausforderungen. Beiträge zum siebten Internationalen Tag (Texte der Fakultät für Studium Generale und Interdisziplinäre Studien, 07), S. 43-60.
Abstract
"Different trends define developments in human resource management, but especially questions of formal and informal qualifications evaluation and recognition are at the top of the list in such discussions. This is driven mainly by globalization and a global (migrating) workforce and the new concept of a European Qualifications Framework in order to structure national formal and informal education pathways by aiming at personal qualifications evaluation. In this context, the new measurement concept of Berufswertigkeit provides for a specific perspective by evaluating persons according to 36 criteria derived from everyday workplace requirements, ranging from mathematical knowledge to personal time management and continuing education capabilities. This catalogue has been empirically tested and provides for an ideal trilateral measurement possibility, e.g. comparing persons from vocational training with persons from universities - but also persons from different countries. The Berufswertigkeit criteria can be assumed to be as objective as possible and encompasses most qualification requirements needed in workplace environments, disregarding specific professional special knowledge areas. In HRM, this concept can be used in order to define entrance qualification levels, to support personnel selection processes or the question of adequate wage attribution to (potential) employees." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Qualifizierte Zuwanderer rekrutieren (2010)
Müller-Wacker, Martina;Zitatform
Müller-Wacker, Martina (2010): Qualifizierte Zuwanderer rekrutieren. In: Personal : Zeitschrift für Human Resource Management, Jg. 62, H. 6, S. 21-23.
Abstract
"Die Bundesregierung hat ein Annerkennungsgesetz angekündigt, das die Weichen für die Zuwanderung von Fachkräften zukünftig mit stellen soll." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Hochqualifizierte Bildungsausländerinnen in Deutschland: Arbeitsmarkterfahrungen unter den Bedingungen formaler Gleichberechtigung (2010)
Nohl, Arnd-Michael; Ofner, Ulrike Selma; Thomsen, Sarah;Zitatform
Nohl, Arnd-Michael, Ulrike Selma Ofner & Sarah Thomsen (2010): Hochqualifizierte Bildungsausländerinnen in Deutschland. Arbeitsmarkterfahrungen unter den Bedingungen formaler Gleichberechtigung. In: A.- M. Nohl, K. Schittenhelm, O. Schmidtke & A. Weiß (Hrsg.) (2010): Kulturelles Kapital in der Migration : hochqualifizierte Einwanderer und Einwandererinnen auf dem Arbeitsmarkt, S. 67-82.
Abstract
Auf der Grundlage von 45 narrativen Interviews werden drei Dimensionen der Statuspassage hochqualifizierter Migranten rekonstruiert und typisiert: 1. Die Verwertungsmöglichkeiten des erworbenen Könnens und Wissens im Zuge des Migrationsprozesses, 2. die mit der Migration einhergehenden biografischen Orientierungen und 3. die zeitlich und räumliche Struktur des Migrationsprozesses in Form der Phasen der Statuspassage nach Deutschland und in den deutschen Arbeitsmarkt (Migrationsvorlauf - Transition - Start - Etablierung). Als typisches Muster werden ethnisierte Identitätszuschreibungen herausgearbeitet sowie die prekäre Balance zwischen biografischen Orientierungen und der Nutzung des ausländischen Bildungstitels auf dem Arbeitsmarkt. Berufsrechtliche Fragen sowie Partnerschafts- und Familienorientierung werden diskutiert. Es zeigt sich, dass für die Migranten selbst die Verwertung von Wissen und Können nicht immer im Zentrum ihrer biografischen Orientierungen steht. Migranten gelingt es manchmal gerade deshalb, weil sie durch andere biografische Orientierungen zur Migration motiviert werden, ihr Wissen und Können auf dem deutschen Arbeitsmarkt zu kulturellem Kapital zu machen. (IAB)
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Literaturhinweis
Von der Bildung zum kulturellen Kapital: die Akkreditierung ausländischer Hochschulabschlüsse auf deutschen und kanadischen Arbeitsmärkten (2010)
Nohl, Arnd-Michael;Zitatform
Nohl, Arnd-Michael (2010): Von der Bildung zum kulturellen Kapital. Die Akkreditierung ausländischer Hochschulabschlüsse auf deutschen und kanadischen Arbeitsmärkten. In: A.- M. Nohl, K. Schittenhelm, O. Schmidtke & A. Weiß (Hrsg.) (2010): Kulturelles Kapital in der Migration : hochqualifizierte Einwanderer und Einwandererinnen auf dem Arbeitsmarkt, S. 153-165.
Abstract
Eine adäquate Verwertung von universitären Bildungstiteln ist schon für Einheimische ein Problem; für Einwanderer, die ihren Hochschulabschluss im Ausland erworben haben, ist ein adäquater Berufseinstieg noch schwieriger. Auf der Grundlage narrativer Interviews wird untersucht, wie hochqualifizierte Einwanderer ihr Wissen und Können in Kanada und Deutschland nutzen. Am Beispiel von Ärzten und Zahnärzten wird auf professionsrechtliche Vorgaben eingegangen. Außerdem werden die beruflichen Erfahrungen von Managern aus beiden Ländern beleuchtet. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Menschen, die trotz oder gerade wegen einer Weiterbildung einen Verlust an kulturellem Kapital hinnehmen mussten. Für diese drei Fallgruppen und die beiden Länder werden unterschiedliche Muster der Anpassung an die Erwartungen des Arbeitsmarktes herausgearbeitet. (IAB)
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Literaturhinweis
Kulturelles Kapital in der Migration: hochqualifizierte Einwanderer und Einwandererinnen auf dem Arbeitsmarkt (2010)
Nohl, Arnd-Michael; Schittenhelm, Karin; Schmidtke, Oliver ; Schmidtke, Oliver ; Hatzidimitriadou, Eleni; Soremski, Regina; Henkelmann, Yvonne; Srur, Nadya; Kovacev, Mirko; Thomsen, Sarah; Nohl, Arnd-Michael; Weiß, Anja ; Pusch, Barbara ; Neumann, Steffen; Ofner, Ulrike Selma; Klein, Kathrin; Weiß, Anja ; Schittenhelm, Karin; Hausen, Niki van;Zitatform
(2010): Kulturelles Kapital in der Migration. Hochqualifizierte Einwanderer und Einwandererinnen auf dem Arbeitsmarkt. Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 317 S. DOI:10.1007/978-3-531-91936-2
Abstract
"Für Wissensgesellschaften, die vom Aufbau und der Verwertung kulturellen Kapitals abhängen, kann die Arbeitsmarktintegration von hochqualifizierten Migrant(inn)en eine Chance sein. Der vorliegende Band befasst sich mit verschiedenen Migrantengruppen, die ihre akademischen Bildungstitel in die Arbeitsmärkte von Deutschland, Kanada, Türkei und Großbritannien einbringen. Er rekonstruiert mit qualitativen Methoden die Bildungs- und Berufserfolge der Kinder von Migranten ebenso wie die Chancen und Risiken, mit denen Akademiker/innen konfrontiert sind, die z.B. aufgrund von Partnerschaften, Jobangeboten oder als Flüchtlinge in ein Land kommen. Die An- und Aberkennung von kulturellem Kapital, die Erfahrung von Diskriminierung, aber auch von sozialer Unterstützung gehen in den Lebensgeschichten der Migrant(inn)en komplexe Verbindungen ein, die über ihre erfolgreiche Arbeitsmarktintegration entscheiden." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Potenziale nutzen! Mehr Teilhabechancen durch die Anerkennung ausländischer Abschlüsse (2010)
Sager, Krista;Zitatform
Sager, Krista (2010): Potenziale nutzen! Mehr Teilhabechancen durch die Anerkennung ausländischer Abschlüsse. Berlin, 4 S.
Abstract
"Internationalisierung, grenzüberschreitende Mobilität und Migration haben dazu geführt, dass hierzulande viele Menschen leben, die über Qualifikationsabschlüsse aus dem Ausland verfügen. Allein unter den hier lebenden Zuwanderinnen und Zuwanderern haben 2,8 Millionen Menschen einen ausländischen Abschluss, darunter 800.000 Akademikerinnen und Akademiker. Dennoch werden die großen Chancen, die sich aus dem Potenzial mitgebrachter Bildungsressourcen für die Wissensgesellschaft, den Arbeitsmarkt und integrationspolitisch ergeben, weitgehend vertan. Ein Großteil dieses Potenzials bleibt ungenutzt, weil die Möglichkeiten, ausländische Abschlüsse in Deutschland formal anerkannt zu bekommen, völlig unzureichend sind." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
'When they don't use it they will lose it': professionals, deprofessionalization and reprofessionalization: the case of refugee teachers in Scotland (2010)
Smyth, Geri; Kum, Henry;Zitatform
Smyth, Geri & Henry Kum (2010): 'When they don't use it they will lose it': professionals, deprofessionalization and reprofessionalization. The case of refugee teachers in Scotland. In: Journal of Refugee Studies, Jg. 23, H. 4, S. 503-522. DOI:10.1093/jrs/feq041
Abstract
"This article discusses issues faced by refugees and asylum seekers in Scotland who were teachers in their country of origin as they seek to re-engage professionally. Refugees are frequently placed in low paid unskilled jobs, yet have often been well educated in their original country. This article draws on research conducted between 2006 and 2008, by the RITeS (Refugees Into Teaching in Scotland) project, funded by the West of Scotland Wider Access Forum (West Forum). In order to teach in Scotland, a candidate needs to register with the General Teaching Council for Scotland (GTCS). This process has presented difficult challenges for refugee teachers, many of whom require intensive support to access the profession in Scotland. Additional structural barriers to employment are created by refusing to allow asylum seekers, who do not have leave to remain, to engage in paid employment. This article adopts a critical approach to the data gathered and explores the personal, cultural, institutional and structural barriers to employment faced by this particular group. The article draws conclusions and recommendations related to the reprofessionalization of a wider range of refugee professionals. As such it offers insights into the post arrival experiences of professional refugees." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Berufliche Integrationsförderung für immigrierte Ärztinnen: Good Practice-Ansätze und die Entwicklung neuer Integrationsstrategien in Deutschland und Großbritannien (2010)
Srur, Nadya;Zitatform
Srur, Nadya (2010): Berufliche Integrationsförderung für immigrierte Ärztinnen. Good Practice-Ansätze und die Entwicklung neuer Integrationsstrategien in Deutschland und Großbritannien. In: A.- M. Nohl, K. Schittenhelm, O. Schmidtke & A. Weiß (Hrsg.) (2010): Kulturelles Kapital in der Migration : hochqualifizierte Einwanderer und Einwandererinnen auf dem Arbeitsmarkt, S. 166-179.
Abstract
"'Wissen ist der Rohstoff der modernen Gesellschaft' (Tippelt et al. 2003, S. 7). Dieser Erkenntnis folgend nimmt die Wissensgesellschaft mit der Verabschiedung der Lissabon-Strategie (2000) und ihrem Ziel eines wettbewerbsfähigen und wissensbasierten Wirtschaftsraums Europa heute einen besonderen Stellenwert in der Europäischen Union ein. Mit ihm geht auch eine steigende Bedeutung der für das Innovationspotenzial einer Gesellschaft verantwortlichen Bildungspolitik einher. Nach Ansicht des International Labour Office der Vereinten Nationen ist 'eine Anpassung der Politik [notwendig, N.S.], bei der ,education and training' zu den zentralen Säulen gehören und den Individuen helfen könnten, auch unter den Bedingungen sich schnell verändernder interner und externer Arbeitsmärkte ihre Employability zu verbessern' (Kraus 2006, S. 92). Es sind demnach (Weiter-) Bildungsmöglichkeiten erforderlich, die neben fachlichen auch interkulturelle Kompetenzen berücksichtigen und sichtbar machen sollten, um in stärker globalisierten sowie pluralisierten und durch Migrationsprozesse beeinflussten Arbeitsmärkten die Kompetenzen aller Mitglieder einer Gesellschaft möglichst wirkungsvoll zu nutzen und mit einer vielfältigen Synthese von unterschiedlichen Erfahrungen und Kenntnissen u.a. die Verwertung ihres kulturellen Kapitals zu steigern. In diesem Kontext fragt der vorliegende Beitrag nach entsprechenden Weiterbildungsansätzen für hochqualifizierte MigrantInnen', insbesondere für ÄrztInnen aus Nicht-EU-Staaten. In einem Vergleich der europäischen Einwanderungsländer Deutschland und Großbritannien werden berufsgruppenspezifische Eingliederungsmaßnahmen und erste Entwürfe von Integrationsstrategien2 für ÄrztInnen untersucht.3 Zunächst wird hierzu der migrationspolitische und integrationspolitische Kontext in Deutschland und Großbritannien betrachtet (Abschnitt 2), bevor jeweils ein Good Practice-Ansatz zur Integrationsförderung von Ärztinnen untersucht wird. Daran anknüpfend werden derzeitige Entwicklungen von übergreifenden Integrationsstrategien für die Gruppe der Ärztinnen in jedem Vergleichsland vorgestellt (Abschnitt 3)." (Textauszug, IAB-Doku)
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Ungenutzte Kompetenzen: Probleme und Chancen der Beschäftigung hochqualifizierter Migrantinnen und Migranten (2010)
Voswinkel, Stephan; Kontos, Maria;Zitatform
Voswinkel, Stephan & Maria Kontos (2010): Ungenutzte Kompetenzen: Probleme und Chancen der Beschäftigung hochqualifizierter Migrantinnen und Migranten. In: Sozialwissenschaften und Berufspraxis, Jg. 33, H. 2, S. 212-241.
Abstract
Trotz des prognostizierten Fachkräftemangels bleibt das Humankapital hochqualifizierter Migrantinnen und Migranten in Deutschland oft ungenutzt. In der Studie wurde der Frage nachgegangen, welche Faktoren dazu führen, dass hochqualifizierte Migrantinnen und Migranten mit ausländischen Abschlüssen in Deutschland keine oder keine qualifikationsadäquate Beschäftigung finden. Hierzu wurden wirtschaftspolitische Akteure und Personalverantwortliche aus Unternehmen befragt. Bei der Rekrutierung werden kulturelle Unterschiede häufig als Quelle von Konflikten betrachtet. In manchen Arbeitsfeldern werden diese jedoch nicht als Hemmnis, sondern als Ressource begriffen. Eine dritte Variante sind kulturell entbettete Teams in kosmopolitischen Milieus. Als zentral für die Beschäftigung hochqualifizierter Migrantinnen und Migranten erweisen sich sprachliche und kommunikative Kompetenzen, Schlüsselqualifikationen und eine lückenlose Berufsbiografie. (IAB)
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Kompetenzen oder Zertifikate? Die Entwertung ausländischer Bildungsabschlüsse auf dem Schweizer Arbeitsmarkt (2010)
Weins, Cornelia;Zitatform
Weins, Cornelia (2010): Kompetenzen oder Zertifikate? Die Entwertung ausländischer Bildungsabschlüsse auf dem Schweizer Arbeitsmarkt. In: Zeitschrift für Soziologie, Jg. 39, H. 2, S. 124-139. DOI:10.1515/zfsoz-2010-0203
Abstract
"Im Herkunftsland erworbene Bildungsabschlüsse von Zuwanderern zahlen sich in geringerem Maße in Lohnzuwächsen aus als inländische Abschlüsse. Aus humankapitaltheoretischer Sicht spiegelt die Entwertung ausländischer Bildungsabschlüsse eine geringe Produktivität von Zuwanderern wider, insbesondere aufgrund fehlenden aufnahmelandspezifischen Humankapitals. Unberücksichtigt bleibt bei dieser Argumentation der geringere Signalwert ausländischer Abschlüsse, der statistische Diskriminierung begünstigt. Schließlich müssen Vorurteile als Ursache von Diskriminierung in Betracht gezogen und von statistischer Diskriminierung abgegrenzt werden. Die Schweizer Daten des Adult Literacy and Lifeskills Survey zeigen geringere Fähigkeiten im Lesen und Rechnen bei Bildungsausländern. Kompetenzen erklären die Entwertung ausländischer Abschlüsse jedoch nur teilweise. Auch bei Berücksichtigung unterschiedlicher Kompetenzen haben ausländische Abschlüsse einen geringeren Einfluss auf Löhne als inländische Abschlüsse, wie es bei statistischer Diskriminierung zu erwarten ist. Hinweise auf ethnische Diskriminierung liefern die vorliegenden Daten nicht: Kompetenzen von Bildungsinländern und Bildungsausländern werden gleich honoriert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Erfahrung rechtlicher Exklusion: hochqualifizierte Migrantinnen und das Ausländerrecht (2010)
Zitatform
Weiß, Anja (2010): Die Erfahrung rechtlicher Exklusion. Hochqualifizierte Migrantinnen und das Ausländerrecht. In: A.- M. Nohl, K. Schittenhelm, O. Schmidtke & A. Weiß (Hrsg.) (2010): Kulturelles Kapital in der Migration : hochqualifizierte Einwanderer und Einwandererinnen auf dem Arbeitsmarkt, S. 123-137.
Abstract
"Wenn man sich für die Auswirkungen rechtlicher Exklusion auf die Statuspassage in den Arbeitsmarkt interessiert sollte man die Erfahrungen rechtlicher Exklusion rekonstruieren, da diese die Handlungsoptionen vor dem Hintergrund tatsächlicher rechtlicher Restriktionen strukturieren. Im Rahmen der internationalen Studiengruppe 'Kulturelles Kapital in der Migration'' wurden in Deutschland 25 Personen mit ausländischem Universitätsabschluss interviewt, die für längere Phasen ihrer Statuspassage in den Arbeitsmarkt von rechtlicher Exklusion betroffen waren. Die Befragten waren zwischen 26 und 51 Jahre alt. Acht Personen hatten Abschlüsse im Bereich der Naturwissenschaft und Technik, sieben Personen in Medizin einschließlich Psychologie, vier in Wirtschaft, fünf in Pädagogik und vier in Geisteswissenschaften. Die dokumentarische Methode (Bohnsack 2003; Nohl 2006) erlaubt es, aus narrativen Interviews Erfahrungen und Handlungspraktiken zu rekonstruieren und diese zu soziogenetischen Typologien zusammenzufassen, die die Bedingungen, unter denen diese Erfahrungen entstanden sind, berücksichtigen (Nohl 2001)." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ausländische Bildungsleistungen anerkennen - Fachkräftepotentiale ausschöpfen: Antrag der Abgeordneten und der Fraktion der CDU/CSU sowie der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (2010)
Zitatform
(2010): Ausländische Bildungsleistungen anerkennen - Fachkräftepotentiale ausschöpfen. Antrag der Abgeordneten und der Fraktion der CDU/CSU sowie der Abgeordneten und der Fraktion der FDP. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 17/3048 (29.09.2010)), 4 S.
Abstract
"Der Antrag der Fraktionen CDU/CSU und FDP stellt fest: 'Der Umstand, dass viele Migrantinnen und Migranten ihre beruflichen Qualifikationen nicht oder nur bedingt einsetzen können, wirkt sich für den deutschen Arbeitsmarkt und die Wirtschaft ebenfalls negativ aus. Viele zugewanderte Fachkräfte gehen einer Beschäftigung nach, die nicht ihrer beruflichen Qualifikation entspricht oder sind auf staatliche Transferleistungen angewiesen. Um die Praxis der Anerkennung beruflicher Auslandsabschlüsse zu vereinfachen, bedarf es transparenter, zügiger und zuverlässiger Verfahren. Ziel sollte eine weitestgehend einheitliche Entscheidungspraxis sein. Um dies zu erreichen, müssen für die anerkennenden Stellen gemeinsame Standards sowie nachvollziehbare Kriterien zur Bewertung entwickelt werden, die bundesweit verbindlich sind." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Brain Waste - Anerkennung gestalten: Fachtagung in Berlin 30. Juni 2009. Dokumentation (2010)
Abstract
"In Deutschland leben zahlreiche gut qualifizierte Migrantinnen und Migranten. Ein ihrer Qualifikation entsprechender Einsatz auf dem Arbeitsmarkt ist oft nicht möglich - und das, obwohl von Unternehmen verschiedener Branchen ein Mangel an Fachkräften beklagt wird. Ein wesentlicher Grund für diese paradoxe Situation ist, dass ausländische Qualifikationen in Deutschland häufig nicht anerkannt werden. Die Zahlen sprechen für sich: Rund 2,8 Mio. Menschen mit Migrationshintergrund haben nach Angabe des Mikrozensus vor der Einreise nach Deutschland eine berufliche Qualifikation im Ausland erworben, darunter 800.000 mit einem ausländischen (Fach-) Hochschulabschluss. Mehr als die Hälfte von ihnen arbeitet unterhalb ihres Qualifikationsniveaus. Hier gilt es, mit Hilfe einer verbesserten Anerkennungspraxis von im Ausland erworbenen Berufsabschlüssen zur Deckung des mittel- und langfristigen Fachkräftebedarfs beizutragen, Dequalifizierungstendenzen zu stoppen und die Arbeitsmarktintegration zu unterstützen. Die neue Regierungskoalition plant deshalb die Einführung eines gesetzlichen Anspruchs auf ein zügiges Anerkennungsverfahren, die Etablierung von Erstanlaufstellen für eine umfassende Beratung sowie den Ausbau der Möglichkeiten für Anpassungs- und Ergänzungsqualifizierung. Ziel ist es, Anerkennungsverfahren bundesweit einheitlich, transparent und nutzerfreundlich zu gestalten. Bereits im Rahmen des Dritten Integrationsgipfels zum Nationalen Integrationsplan und in der Qualifizierungsinitiative für Deutschland im Herbst 2008 wurden offensichtliche Probleme der derzeitigen Anerkennungspraxis benannt und die Entwicklung von Lösungsansätzen initiiert. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales veranstaltete im Juni 2009 zudem eine Fachtagung 'Brain Waste - Anerkennung gestalten', auf der Expertinnen und Experten aus Politik, Wissenschaft und Praxis Lösungsansätze zur Verbesserung der Anerkennungspraxis erörterten. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen folgende Fragen: Was sind ausländische Qualifikationen am deutschen Arbeitsmarkt wert? Wer hat ein Recht auf ein Anerkennungsverfahren? Wie kann das Verfahren vereinfacht, verbessert und beschleunigt werden? Wie können wir neue Brücken schlagen, um Zuwanderinnen und Zuwanderer effektiv in den deutschen Arbeitsmarkt zu integrieren?" (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Beruflich erfolgreiche Migrantinnen - Rekonstruktion ihrer Wege und Handlungsstrategien. Expertise im Rahmen des Nationalen Integrationsplans im Auftrag des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) (2009)
Zitatform
Behrensen, Birgit & Manuela Westphal (2009): Beruflich erfolgreiche Migrantinnen - Rekonstruktion ihrer Wege und Handlungsstrategien. Expertise im Rahmen des Nationalen Integrationsplans im Auftrag des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF). In: IMIS-Beiträge / Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien H. 35, S. 1-134.
Abstract
"Das Ziel der Studie ist es, individuelle Ressourcen und Unterstützungsleistungen zu identifizieren, die Migrantinnen der ersten und der zweiten Generation in Bezug auf ihren beruflich erfolgreichen Werdegang mobilisieren konnten. Hierzu fand eine qualitative Erhebung und Auswertung von 30 Interviews mit beruflich erfolgreichen Migrantinnen im Zeitraum vom 1. Dezember 2007 bis zum 30. Mai 2008 statt. Resümierend kann gefolgert werden, dass verschiedene Bedingungen den beruflichen Erfolg von Migrantinnen, und zwar zum einen abhängig von der Migrationsgeneration und zum anderen davon unabhängig, beeinflussen. Zwischen den Migrationsgruppen Aussiedlerinnen, Arbeitsmigrantinnen und Frauen mit Fluchthintergrund zeigen sich dabei mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede. Es sind vor allem in der ersten Generation unterschiedliche Rahmenbedingungen ihrer Migration und Einwanderung, die dann auch zu unterschiedlichen Ausgangs- bzw. Startbedingungen im Hinblick auf die berufliche Entwicklung in Deutschland führen. Zu nennen sind hier die Verfahren der formellen Anerkennung von mitgebrachten Qualifikationen, die aufenthalts- und arbeitsrechtlichen Bestimmungen sowie die Migrationsmotivationen, die die Entwicklung und Realisierung beruflicher Perspektiven rahmen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Verschenkte Potenziale - Fehlende Anerkennung von Qualifikationsabschlüssen erschwert die Erwerbsintegration von ALG II-Bezieher/innen mit Migrationshintergrund (2009)
Zitatform
Brussig, Martin, Vera Dittmar & Matthias Knuth (2009): Verschenkte Potenziale - Fehlende Anerkennung von Qualifikationsabschlüssen erschwert die Erwerbsintegration von ALG II-Bezieher/innen mit Migrationshintergrund. (IAQ-Report 2009-08), Gelsenkirchen u.a., 13 S. DOI:10.17185/duepublico/45638
Abstract
"Über ein Viertel aller ALG II-Bezieher/innen mit Migrationshintergrund hat im Ausland einen Berufs oder Hochschulabschluss erworben, der in Deutschland nicht anerkannt ist. Dieses betrifft insbesondere Migrant/inn/en aus mittel- und osteuropäischen Ländern einschließlich GUS sowie Aussiedler/innen. Die Beschäftigungschancen von ALG II-Bezieher/innen mit einem ausländischen Abschluss, der in Deutschland nicht anerkannt ist, sind ebenso schlecht wie die Chancen von Personen, die überhaupt keinen Abschluss erwarben. Personen, deren ausländischer Berufsabschluss in Deutschland anerkannt wurde, haben um 50 Prozent höhere Beschäftigungschancen als Personen mit einem nicht anerkannten Abschluss. Vermittlungsfachkräfte in Grundsicherungsstellen können aufgrund organisatorischer Weichenstellungen ihren 'Kund/inn/en' mit Migrationshintergrund praktisch keine Unterstützung im Anerkennungsverfahren anbieten. Zur Sicherung des vorhandenen, im Ausland erworbenen Humankapitals müssen die Anerkennungsverfahren vereinfacht sowie Möglichkeiten geschaffen werden, die das Nachholen eines in Deutschland nicht anerkannten Abschlusses erleichtern." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Anerkennung von ausländischen Abschlüssen im deutschen Qualifikationssystem: Praxis und Reformbedarf (2009)
Englmann, Bettina;Zitatform
Englmann, Bettina (2009): Die Anerkennung von ausländischen Abschlüssen im deutschen Qualifikationssystem. Praxis und Reformbedarf. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 38, H. 1, S. 15-19.
Abstract
"Um kulturelle Vielfalt in der Personalpolitik deutscher Unternehmen weiter zu verankern, ist eine Berücksichtung von Qualifikationen und Berufserfahrungen, die im Ausland erworben wurden, von besonderem Interesse. Hier gibt es Handlungsbedarf, wie Ergebnisse der Studie 'Brain Waste' im Hinblick auf die deutsche Praxis der Anerkennung von ausländischen Berufsausbildungen zeigen. Im Fokus dieses Beitrags stehen die Angaben aus der Befragung von Expertinnen und Experten der Handwerkskammern sowie der Industrie- und Handelskammern. Dass die Potenziale von qualifizierten Migrantinnen und Migranten bislang zu wenig anerkannt und genutzt werden, wird exemplarisch anhand eines Fallbeispiels verdeutlicht. Zudem werden Empfehlungen für eine bessere Arbeitsmarktintegration von ausländischen Fachkräften gegeben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Standards der beruflichen Anerkennung (2009)
Englmann, Bettina;Zitatform
Englmann, Bettina (2009): Standards der beruflichen Anerkennung. In: Aus Politik und Zeitgeschichte H. 44, S. 19-24.
Abstract
"Akteure des Bundes und der Länder diskutieren seit der Vorlage des Nationalen Integrationsplans 2007 über die Anerkennung von ausländischen Qualifikationen. Um mehr Objektivität, Verlässlichkeit und Gültigkeit zu erreichen, sind verschiedene Standards für die Anerkennungsverfahren notwendig." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Qualifikation von Migrantinnen: eine Frage der Bürgerrechte? (2009)
Zitatform
Erel, Umut (2009): Qualifikation von Migrantinnen. Eine Frage der Bürgerrechte? In: Aus Politik und Zeitgeschichte H. 44, S. 3-6.
Abstract
"Die Anerkennung und Nutzung von Qualifikationen ist nicht allein ein volkswirtschaftliches Problem, sondern auch ein Frage von Bürgerrechten. Anhand mehrerer Beispiele wird gezeigt, wie türkische Migrantinnen in Großbritannien und Deutschland versuchen, beruflich Fuß zu fassen und ihre Qualifikationen einzusetzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Wirkungen des SGB II auf Personen mit Migrationshintergrund: Projekt IIa1 - 04/06. Abschlussbericht, Hauptband (2009)
Frings, Dorothee;Zitatform
(2009): Wirkungen des SGB II auf Personen mit Migrationshintergrund. Projekt IIa1 - 04/06. Abschlussbericht, Hauptband. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht Arbeitsmarkt 395), Duisburg, 215 S.
Abstract
"Der vorliegende Bericht gibt erstmals Auskunft über den Anteil von Personen mit Migrationshintergrund im Bezug von Arbeitslosengeld II sowie über das relative Gewicht einzelner Herkunftsgruppen von Migrant/innen im Rechtskreis des SGB II. Er untersucht, ob und in welcher Hinsicht sich die soziale Lage von erwerbsfähigen Hilfebedürftigen mit Migrationshintergrund von der Lage der ALG II-Bezieher/innen ohne Migrationshintergrund unterscheidet und ob Migrant/innen von der Einführung des SGB II in anderer Weise betroffen waren als Personen ohne Migrationshintergrund. Weiterhin wird danach gefragt, wie die mit der Erbringungen der Leistungen nach dem SGB II befassten Stellen auf den Umgang mit Migrant/innen vorbereitet sind und welche Potenziale und Hemmnisse im Hinblick auf ihre Integration in Erwerbsarbeit bei erwerbsfähigen Hilfebedürftigen mit Migrationshintergrund festzustellen sind. Dieses führt zur Analyse der Aktivierung und Maßnahmeförderung von Migrant/innen im Vergleich zu erwerbsfähigen Hilfebedürftigen ohne Migrationshintergrund: Werden Migrant/innen im gleichen Ausmaß und in gleicher Weise gefördert, und hat dieses bei ihnen die gleichen Wirkungen? Soweit datentechnisch möglich und inhaltlich sinnvoll, werden alle diese Analysen mit Unterscheidung nach Geschlecht und Herkunftsgruppe durchgeführt. Dieses führt zu einem sehr differenzierten Bild, das in aller Regel nicht in einer bloßen Kontrastierung von 'Deutschen ohne Migrationshintergrund' und 'Migrant/innen' angemessen darstellbar ist. In Kapitel 9 erfolgt eine zusammenfassende Betrachtung in der gender-Perspektive, differenziert nach Herkunftsgruppen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Jobs for immigrants: labour market integration in Norway (2009)
Zitatform
Liebig, Thomas (2009): Jobs for immigrants. Labour market integration in Norway. (OECD social, employment and migration working papers 94), Paris, 88 S. DOI:10.1787/221336486778
Abstract
"Evidence from many OECD countries shows that immigrants, in particular recent arrivals, tend to be especially affected by an economic downturn. The available tentative evidence on unemployment suggests that this is also the case in Norway in the current downturn, particularly with respect to the many recent labour migrants from the new EU member countries. Since this can have a lasting effect on their labour market outcomes, it is important that the integration of immigrants remains a priority for policy." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Jenseits der Greencard: Ungesteuerte Migration Hochqualifizierter (2009)
Zitatform
Nohl, Arnd-Michael & Anja Weiß (2009): Jenseits der Greencard. Ungesteuerte Migration Hochqualifizierter. In: Aus Politik und Zeitgeschichte H. 44, S. 12-18.
Abstract
"Es werden typische Konstellationen vorgestellt, innerhalb derer Migranten mit ausländischen Bildungstiteln ihr Wissen und Können in den deutschen Arbeitsmarkt einbringen. Dabei zeigt sich fast durchgängig, dass der Zugang zu berufsspezifischen Arbeitsmärkten durch das Ausländerrecht überformt oder verhindert wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Missing the point(s): the declining fortunes of Canada's economic immigration program (2009)
O'Shea, Edwina;Zitatform
O'Shea, Edwina (2009): Missing the point(s). The declining fortunes of Canada's economic immigration program. (Transatlantic Academy paper series), Washington, DC, 26 S.
Abstract
"Finding the right model to manage an economic immigration program is certainly a topical challenge. Canada has a long tradition of managing an economic immigration program, but despite 40 years of experience the Canadian system is today in a state of flux. Change is nothing new within the Canadian system. Since its beginning in the 1960s, there has been a consistent tension between pressures to respond to the demands of the labor market and a sense of how immigration might meet the longer-term needs of the country. In the past two years a series of measures have been implemented, some administrative and others legal. Most dramatically, in 2008, legislative amendments brought the promise of far-reaching change. But what really can these measures achieve? Do they really address the causes of the present dilemmas? What can new immigrants expect as a result of the recent changes? And does this mean that the Canadian model for selecting economic immigrants-the human capital model-has been proven a failure?" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Akademiker aus dem Ausland: biographische Rekonstruktionen zur Statuspassage in den Arbeitsmarkt (2009)
Thomsen, Sarah;Zitatform
Thomsen, Sarah (2009): Akademiker aus dem Ausland. Biographische Rekonstruktionen zur Statuspassage in den Arbeitsmarkt. (Berliner Arbeiten zur Erziehungs- und Kulturwissenschaft 45), Berlin: Logos-Verl., 166 S.
Abstract
"Hochqualifizierte Migrant(inn)en sollen die ökonomische Prosperität Deutschlands sichern. Wie aber ergeht es ihnen hierzulande? In diesem Buch wird der Übergang der Migrant(inn)en in den deutschen Arbeitsmarkt in seinen unterschiedlichen Dimensionen vergleichend rekonstruiert. Die Analyse der Phasen der Statuspassage im Spannungsfeld von Individuen, ihren Handlungsgelegenheiten und -restriktionen ermöglicht ein differenziertes und vertieftes Verständnis der Migration von Hochqualifizierten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
"Brain Waste" ausländischer Ärztinnen und Ärzte in Deutschland (2009)
Zitatform
Yamamura, Sakura (2009): "Brain Waste" ausländischer Ärztinnen und Ärzte in Deutschland. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 83, H. 3, S. 196-201. DOI:10.1007/s10273-009-0910-2
Abstract
"Der deutsche Arbeitsmarkt im Gesundheitssektor ist derzeit durch einen Fachkräftemangel gekennzeichnet, der sich durch die demographische Entwicklung zukünftig noch verschärfen wird. Ausländische ArztInnen könnten helfen, die Lücke zu füllen, wenn man ihnen die Arbeitsaufnahme in Deutschland erleichterte bzw. erst ermöglichte. Wie stellen sich die aktuellen Bedingungen dar und welche konkreten Maßnahmen können gegen den Ärztemangel in Deutschland ergriffen werden?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Weiterbildung von Menschen mit Migrationshintergrund (2009)
Öztürk, Halit;Zitatform
Öztürk, Halit (2009): Weiterbildung von Menschen mit Migrationshintergrund. In: Aus Politik und Zeitgeschichte H. 5, S. 24-30.
Abstract
"Zwischen unterschiedlichen Migrationsgruppen bestehen hinsichtlich der Weiterbildungsbeteiligung, Schulabschlüsse und beruflichen Stellung deutliche Unterschiede. Für die Analyse ist eine weitere Aufschlüsselung des Migrationshintergrundes erforderlich." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitsmigration qualifizierter Frauen (2009)
Zitatform
(2009): Arbeitsmigration qualifizierter Frauen. (Focus Migration. Kurzdossier 13), Hamburg, 9 S.
Abstract
"Frauen machen heute fast die Hälfte (49,6 % im Jahr 2005) aller internationalen Migranten aus. Die zunehmende weibliche Arbeitsmigration, d. h. die Migration von Frauen, die auf der Suche nach Beschäftigung internationale Grenzen überqueren, hat das Interesse von Wissenschaftlern, Medien und internationalen sowie nationalen politischen Entscheidungsträgern auf der ganzen Welt geweckt. Diese Aufmerksamkeit hat sich jedoch vorrangig auf Migrantinnen gerichtet, die in Arbeitsmarktbereichen für Niedrigqualifizierte beschäftigt sind und die dort vor allem Tätigkeiten verrichten, die gefährlich, schmutzig und schlecht bezahlt sind. Dieser Fokus ignoriert jedoch die zahlreichen anderen Arbeitsmarktbereiche, in denen Frauen ebenfalls vertreten sind, einschließlich derjenigen, für die hohe Qualifikationen erforderlich sind. Im vorliegenden Kurzdossier wollen wir diese Lücke schließen, indem wir die Präsenz von qualifizierten Migrantinnen in internationalen Migrationsströmen hervorheben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Occupational promotion of migrant workers (2009)
Abstract
"This report examines the situation regarding the occupational promotion of migrant workers in the EU Member States and Norway. Previous research has shown that migrant workers are frequently segregated into low-paid, unskilled and precarious employment. This report confirms this research, providing clear evidence of barriers to the occupational promotion of migrant workers - such as the prevalence of temporary employment, higher level of over-education, fewer training opportunities and poor recognition of qualifications among these workers. The second part of the report looks at some public polices and good practices which aim to foster the occupational promotion of migrant workers - including education and training programmes, and collective bargaining initiatives. The report points to the lack of well-documented cases of such practices, as well as the need for greater monitoring of these initiatives." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Kompetenzen wahrnehmen, anerkennen und fördern: Vorschläge des BMAS für ein Gesetz zur Anerkennung ausländischer Qualifikationen (2009)
Abstract
Angesichts des drohenden Fachkräftemangels und der Intransparenz des Anerkennungsverfahrens ausländischer Qualifikationen vor allem bei Drittstaatsangehörigen hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales Vorschläge für ein Gesetz zur Anerkennung ausländischer Qualifikationen erarbeitet. 'Wenn eine ausländische Ausbildung deutschen Standards nicht genügt, sollte dem Zuwanderer eine passende Weiterbildung als Auflage für eine Anerkennung angeboten werden. Mit einem Anerkennungsgesetz sollte ein Rechtsanspruch auf ein Anerkennungsverfahren geschaffen werden. Bestandteil dieses Verfahrens sollte dabei eine Bewertung der ausländischen Zertifikate, die individuelle Kompetenzfeststellung sowie die formale Anerkennung sein, verbunden mit der Möglichkeit von ergänzenden Anpassungsqualifizierungen bei Teilanerkennung. Begleitet werden sollte dieser Prozess durch eine individuelle Beratung und Coaching des Antragstellers. Der Bund sollte dabei für ein verbindliches System der Qualitätssicherung und den Aufbau eines einheitlichen statistischen Monitorings verantwortlich sein, um eine bundesweite Vereinheitlichung und Standardisierung der dezentralen Anerkennungspraxis zu gewährleisten.┐ Als Eckpunkte für ein Anerkennungsgesetz wird der persönliche und sachliche Geltungsbereich des Gesetzes abgesteckt. Der Rechtsanspruch auf Anerkennungsverfahren und Bewertung der im Ausland erworbenen Berufsabschlüsse, die einheitliche Qualitätssicherung und Standardisierung durch eine zentrale Anerkennungsagentur, dezentrale Anlauf- und Clearingstellen, der Anspruch auf individuelle Kompetenzfeststellung sowie gezielte Anerkennungsförderung werden als wesentliche Inhalte eines Anerkennungsgesetzes formuliert. Es wird für Steuerfinanzierung plädiert; je nach Anspruchsberechtigung könnten die Kosten für konkrete Maßnahmen z.T. aus der Arbeitsförderung getragen werden. (IAB)
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Literaturhinweis
Migrationshintergrund und Chancen an Hochschulen: gesetzliche Grundlagen und aktuelle Statistiken (2008)
Bakshi-Hamm, Parminder; Lind, Inken;Zitatform
Bakshi-Hamm, Parminder & Inken Lind (2008): Migrationshintergrund und Chancen an Hochschulen. Gesetzliche Grundlagen und aktuelle Statistiken. In: Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung (Hrsg.) (2008): Wissenschaftlerinnen mit Migrationshintergrund (CEWS.Publik, 12), S. 11-24.
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie den Volltext des Sammelwerkes. -
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Uneven progress: the employment pathways of skilled immigrants in the United States (2008)
Batalova, Jeanne; Fix, Michael; Creticos, Peter A.;Zitatform
Batalova, Jeanne, Michael Fix & Peter A. Creticos (2008): Uneven progress: the employment pathways of skilled immigrants in the United States. Washington, 70 S.
Abstract
"More than 1.3 million college-educated immigrants are unemployed or working in unskilled jobs such as dishwashers, security guards, and taxi drivers -- representing one of every five highly skilled immigrants in the US labor force. Their work in these jobs constitutes a serious waste of human capital - one that can be addressed by both immigrant admission and immigrant integration policies. Numerous studies have shown that highly skilled immigrants contribute to the economy through innovation and entrepreneurship. In addition, research shows they produce a surplus for public coffers by paying more in taxes than they take out in services. Thus, the brain waste documented in this report represents unrealized returns not only to these immigrants and their families but also to the nation as a whole. In order to measure the scope of the challenge, we examined data from two major sources, the American Community Survey (ACS) and the New Immigrant Survey (NIS). The data enabled us to develop a portrait of the highly skilled immigrants whose skills are underutilized in the US labor market. We also discuss policies and proposals developed both here and abroad that might guide reform in the US context." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))
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Employment support services and migrant integration in the UK labour market (2008)
Cangiano, Alessio;Zitatform
Cangiano, Alessio (2008): Employment support services and migrant integration in the UK labour market. (HWWI policy paper 03-07), Hamburg, 52 S.
Abstract
"Aim of this paper is to review the existing evidence on the support structures available to migrants and refugees in the UK labour market. It follows another expert report providing a comprehensive description of the legislation regulating the access to the labour market and entitlement to public services for the different categories of migrants in the UK. Far from being an attempt to assess the success and failures of the existing framework, the paper will try to provide a critical overview of the evidence available from policy documents, commissioned evaluations, databases for monitoring users' access and academic publications. The paper is organised into three main sections. First, the demographics and labour market outcomes of the migrant population in the UK labour market are reviewed relying on the Labour Force Survey data and on the main results of the literature on the determinants of migrant economic performance. Emphasis is placed on the diversity of characteristics and varying outcomes of the migrant labour force, which prevent from easy generalisations when looking at the patterns of migrant labour integration or disadvantage. Second, the evidence on the involvement of migrants in mainstream government programmes and services making up the Department for Work and Pensions operational framework is reviewed. An overview of the main support structures such as Jobcentre Plus services and the major labour market programmes (e.g. New Deal, Employment Zones, etc.) is provided and the possible involvement of migrants in these initiatives is discussed. As we shall see, migrants (except refugees) are never included among the target groups of these policies but when they have access they are likely to be involved as much as the native population. Finally, the impact of the policy interventions targeting migrant and refugee needs is discussed. Three areas of intervention are considered: the provision of language classes, the support structure for the recognition of qualifications obtained abroad and some specific initiatives targeting refugee labour market integration." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Die Anerkennung von ausländischen Qualifikationen in Deutschland: Ergebnisse der Studie "Brain Waste" (2008)
Englmann, Bettina;Zitatform
Englmann, Bettina (2008): Die Anerkennung von ausländischen Qualifikationen in Deutschland. Ergebnisse der Studie "Brain Waste". In: Migration und Soziale Arbeit, Jg. 30, H. 3/4, S. 222-229. DOI:10.3262/MIG0804222
Abstract
Der Beitrag beschäftigt sich mit der Tatsache, dass gute Qualifikationen von Migrantinnen und Migranten allein kein Garant für eine erfolgreiche Integration in den Arbeitsmarkt sind. Dies gilt im besonderen für im Ausland erworbene Bildungsabschlüsse. Deren Bewertung wird als 'zweifellos sehr schwierig', die Anerkennungspraxis als 'intransparent und uneinheitlich' eingeschätzt. Der Beitrag beschreibt, dass und warum diese Problematik gerade viele Hochqualifizierte aus osteuropäischen Ländern am Arbeitsmarkt scheitern lässt oder in Einfachtätigkeiten abdrängt. Die Ergebnisse einer empirischen Studie (Brain Waste : die Anerkennung von ausländischen Qualifikationen in Deutschland, Augsburg 2007) belegen Probleme, aber auch Chancen der Anerkennung von ausländischen Abschlüssen. Die Autorin empfiehlt eine Ausweitung des Systems der Teilanerkennung, das durch die Verknüpfung mit einer Ausgleichsmaßnahme zu einer Formalisierung des Abschlusses führt. (IAB)
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Von unterschätzten Potentialen: Bildungserfolgreiche Frauen mit Migrationshintergrund auf dem Arbeitsmarkt (2008)
Farrokhzad, Schahrzad;Zitatform
Farrokhzad, Schahrzad (2008): Von unterschätzten Potentialen: Bildungserfolgreiche Frauen mit Migrationshintergrund auf dem Arbeitsmarkt. In: Migration und Soziale Arbeit, Jg. 30, H. 3/4, S. 214-221. DOI:10.3262/MIG0804214
Abstract
Der Beitrag präsentiert die Ergebnisse eines Forschungsprojektes, das die Bildungs- und Berufskarrieren bildungserfolgreicher Frauen mit Migrationshintergrund analysiert. Ziel war es, deren Chancen und Barrieren, ihre Motive, ihre Wege und Strategien zu einem erfolgreichen Bildungsabschluss und einem Arbeitsplatz zu rekonstruieren und dabei auch geschlechtsspezifische Aspekte wie den Umgang mit frauenspezifischen Zuschreibungen und den Umgang mit der Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu berücksichtigen. Zu diesem Zweck wurden exemplarisch biographisch-narrative Interviews mit acht türkischen und iranischen Akademikerinnen durchgeführt. "Zum einen sollten diese Gruppen stärker sichtbar gemacht, zum anderen auf die Ressourcen und Potenziale von bildungserfolgreichen Frauen mit Migrationshintergrund im Sinne eines häufig noch nicht ausgeschöpften, aber wertvollen Humankapitals aufmerksam gemacht werden." Der Beitrag zeigt auf, welche Bedingungen sich bei den befragten Frauen als besonders bedeutsame Barrieren erwiesen haben (u.a. unsicherer Aufenthaltsstatus, Nichtanerkennung von Bildungs- und Berufsabschlüssen, die strukturell monokulturelle Ausrichtung des Bildungswesens, offene und subtile Diskriminierungsmechanismen) und welche Ressourcen und Handlungspotenziale für den Erfolg der Frauen in ihren Bildungs- und Berufskarrieren relevant waren (u.a. politische Bewusstseinsbildung, Orientierung an Vorbildern, die Bedeutung von Familie, Freundeskreis und eigenethnischer Community, psychische Stabilität und Durchsetzungsvermögen, Nutzung von Gelegenheitsstrukturen wie Unterstützungsleistungen durch Personen oder Institutionen sowohl der Herkunfts- als auch der Aufnahmegesellschaft). (IAB2)
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Brain waste? Educated immigrants in the US labor market (2008)
Zitatform
Mattoo, Aaditya, Ileana Cristina Neagu & Caglar Özden (2008): Brain waste? Educated immigrants in the US labor market. In: Journal of Development Economics, Jg. 87, H. 2, S. 255-269. DOI:10.1016/j.jdeveco.2007.05.001
Abstract
"This paper investigates the occupational placement of immigrants in the US labor market using census data. We find striking differences among highly educated immigrants from different countries, even after we control for individuals' age, experience and level of education. With some exceptions, educated immigrants from Latin American and Eastern European countries are more likely to end up in unskilled jobs than immigrants from Asia and industrial countries. A large part of the variation can be explained by attributes of the country of origin that influence the quality of human capital, such as expenditure on tertiary education and the use of English as a medium of instruction. These findings suggest that 'underplaced' migrants suffer primarily from low (or poorly transferable) skills rather than skill underutilization. The selection effects of US immigration policy also play an important role in explaining cross-country variation. The observed under-placement of educated migrants might be alleviated if home and host countries cooperate by sharing information on labor market conditions and work toward the recognition of qualifications." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Die ignorierte Elite: zur prekären Lage hochqualifizierter Einwanderer und der Entwicklung von Studienangeboten zu ihrer beruflichen Integration (2008)
Meinhard, Rolf;Zitatform
Meinhard, Rolf (2008): Die ignorierte Elite. Zur prekären Lage hochqualifizierter Einwanderer und der Entwicklung von Studienangeboten zu ihrer beruflichen Integration. In: D. Lange (Hrsg.) (2008): Migration und Bürgerbewusstsein : Perspektiven politischer Bildung in Europa (Bürgerbewusstsein, Bd. 1), S. 217-228.
Abstract
Der Verfasser beschreibt die prekäre Lage hochqualifizierter Einwanderer und die Entwicklung von Studienangeboten zu ihrer beruflichen Integration. Unbeachtet von Öffentlichkeit und Wissenschaft sind seit Beginn der 1990er Jahre viele Menschen mit hohen Qualifikationen nach Deutschland eingewandert. Obwohl sie auf dem Arbeitsmarkt gebraucht werden, wird ihre akademische Ausbildung nicht anerkannt. Es wird ein spezifischer Studiengang vorgestellt, der für diese Einwanderergruppe konzipiert worden ist. Es handelt sich um das 2004 eröffnete einjährige Kontaktstudienangebot für eingewanderte Flüchtlinge aus den Bereichen der pädagogischen oder sozialen Berufen unter dem Titel "Interkulturelle Kompetenz in pädagogischen Arbeitsfeldern". Dieses Modellprojekt orientierte sich an den Ressourcen der TeilnehmerInnen. Der erste Studiengang, der mit einem Zertifikat endete, hat die Chancen auf einen angemessenen Arbeitsplatz für die Absolventinnen und Absolventen signifikant verbessert: Wie in einer Begleituntersuchung ermittelt wurde, haben über 70% der Studierenden nach Abschluss des Kontaktstudienganges eine entsprechende Beschäftigung gefunden. Ein zweiter Studiendurchgang ergab ähnlich hohe Erfolgsquoten und führte zu dem Entschluss der Universität Oldenburg, einen weiterbildenden BA-Studiengang "Interkulturelle Bildung und Beratung" ab dem Wintersemester 2006 anzubieten. Es wird argumentiert, dass Deutschland auch in Zukunft die Einwanderung hochqualifizierter Menschen benötigt. Langsam setzt sich aber offensichtlich die Einsicht durch, dass wir Immigranten mit hohen Kompetenzen in der Wissensgesellschaft dringend brauchen und ihre Ressourcen nicht weiter verschleudert werden dürfen. Wie die ersten Ergebnisse der Oldenburger Studienangebote zeigen, ist die erfolgreiche akademische Weiterbildung dieser Menschen zur Integration in den Arbeitsmarkt relativ schnell und kostengünstig zu bewerkstelligen und kann zu einer echten Win-win-Situation führen. (Gesis)
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Wider den Brain Waste: Studiengänge für hochqualifizierte Einwanderer an der Universität Oldenburg (2008)
Meinhardt, Rolf;Zitatform
Meinhardt, Rolf (2008): Wider den Brain Waste. Studiengänge für hochqualifizierte Einwanderer an der Universität Oldenburg. In: Migration und Soziale Arbeit, Jg. 30, H. 3/4, S. 230-236. DOI:10.3262/MIG0804230
Abstract
Der Projektbericht analysiert die Situation 'hochqualifiziert und arbeitslos' und stellt ein vom Interdisziplinären Zentrum für Bildung und Kommunikation in Migrationsprozessen (IBKM) an der Universität Oldenburg angebotenes Kontaktstudium für Migrantinnen und Migranten mit Hochschulzugangsberechtigung vor. Ausgangspunkt war eine in den Jahren 2002/2003 durchgeführte Untersuchung zur Lage hochqualifizierter Migrantinnen und Migranten in Niedersachsen, deren Ergebnisse zeigen, dass hochqualifizierte Einwanderer im öffentlichen Bewusstsein der Bundesrepublik Deutschland nicht angekommen sind. Wer keinen Abschluss nachweisen kann, gilt in der Bundesrepublik als ungelernte Arbeitskraft. 'Hier herrscht ein großer Nachholbedarf an geeigneten Studienangeboten zur möglichst zielgenauen Qualifizierung für den hiesigen Arbeitsmarkt.' Zwei in einem Modellprojekt erfolgreich durchgeführte Studiendurchgänge führten zur Entwicklung eines weiterbildenden BA-Studienangebots 'Interkulturelle Bildung und Beratung' ab dem Wintersemester 2006. Weitere Studienangebote für die 'bisher ignorierte Elite der Einwanderer' sollen an der Universität Oldenburg und anderen niedersächsischen Hochschulen eingerichtet werden. (IAB)
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Multikulturalismus und Bildungsgleichheit in Kanada: Vorbild für die migrationspolitische Bildung in Deutschland (2008)
Polat, Ayca;Zitatform
Polat, Ayca (2008): Multikulturalismus und Bildungsgleichheit in Kanada. Vorbild für die migrationspolitische Bildung in Deutschland. In: D. Lange (Hrsg.) (2008): Migration und Bürgerbewusstsein : Perspektiven politischer Bildung in Europa (Bürgerbewusstsein. Schriften zur Politischen Kultur und Politischen Bildung, 1), S. 185-202.
Abstract
Die Verfasserin setzt sich mit den Einwanderungskonzepten und der Bildungssituation von Einwandererkindern in der kanadischen Gesellschaft auseinander. Sie stellt den kanadischen Multikulturalismus vor und führt in internationale Vergleichsstudien über die Schulsituation von Einwandererkindern ein. Sie geht davon aus, dass erfolgreiche Integration von Einwanderern und deren Nachfolgegenerationen in entscheidendem Maße von den Chancen abhängen, die ihnen die (Bildungs-) Institutionen des Aufnahmelandes gewähren. Am kanadischen Beispiel wird deutlich, wie sich das Selbstverständnis des Landes als multikulturelles Land auch erfolgreich in den Schul- und Integrationskonzepten niederschlägt. In Deutschland hing bis zu dem "PISA-Schock" der Bildungserfolg von Kindern aus Einwandererfamilien und aus sozial schwachen Familien entscheidend vom Engagement der Eltern, einzelner Lehrer oder einem besonders ehrgeizigen bzw. hartnäckigen Charakter des jeweiligen Schülers bzw. der Schülerin ab. Erst seit der PISA-Studie werden auf bildungspolitischer Ebene Überlegungen darüber angestellt, durch Reformen und Maßnahmen etwas gegen die Bildungsbenachteiligung von Kindern aus Migrantenfamilien und sozial schwachen Familien zu unternehmen. Es wird argumentiert, dass trotz der schwierigen Umstände Schüler mit Migrationshintergrund überwiegend eine hohe Bildungsmotivation aufweisen, die z.T. sogar höher ist als bei Schülern ohne Migrationshintergrund. Auf diese generell positive Einstellung zum Lernen soll mit angemessenen Maßnahmen eingegangen werden, um wichtige Potentiale nicht zu vergeuden. Hierbei hilft es, von den Erfahrungen erfolgreicher Länder wie Kanada zu lernen. Erforderlich ist aber auch ein Migrationsdiskurs, der differenziert und sachlich ist und Einwanderung nicht als ein Problem versteht. Der alleinige Blick auf die Probleme von Einwanderern ist eine zu stark verkürzte Sichtweise, denn er verkennt die Integrationsleistung von vielen Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland, die - trotz der z.T. schwierigen Ausgangsbedingungen - sich einen Platz in der deutschen Gesellschaft verschafft haben. (Gesis)
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Literaturhinweis
New immigration and labour markets in western Europe: a trade-off between unemployment and job quality? (2008)
Zitatform
Reyneri, Emilio & Giovanna Fullin (2008): New immigration and labour markets in western Europe. A trade-off between unemployment and job quality? In: Transfer, Jg. 14, H. 4, S. 573-588.
Abstract
"Neue Einwanderer haben sich in den Gastländern auf sehr unterschiedliche Weise in die Arbeitsmärkte integriert. In den 'alten' Einwanderungsländern Mittel- und Nordeuropas ist die Arbeitslosigkeit bei Einwanderern wesentlich höher als bei inländischen Arbeitnehmern, aber bei denjenigen, die einen Arbeitsplatz haben, entspricht dieser mehr oder weniger ihrer Qualifikation. In den 'neuen' Einwanderungsländern Südeuropas hingegen liegt die Arbeitslosenquote der Einwanderer nur leicht über der der einheimischen Bevölkerung, aber selbst die Bestqualifizierten haben nur Arbeitsplätze von geringer Qualität. Dieser Beitrag versucht, die Ursachen für diese Diskrepanz zu erklären, wie z.B. die Unterschiede bei den Zugangsmöglichkeiten zum Arbeitsmarkt, bei der Großzügigkeit der Wohlfahrtsstaaten sowie bei der Zusammensetzung der Arbeitskräftenachfrage. Zum Abschluss wird auf mehrere kurz- und mittelfristige Probleme hingewiesen, die sich aus dieser Situation ergeben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Jobs for immigrants: vol. 2: Labour market integration in Belgium, France, the Netherlands and Portugal (2008)
Abstract
"When immigrants arrive in a new country, they are confronted with new labour market requirements such as language proficiency, familiarity with job search procedures and work practices which they are not always able to satisfy. These obstacles affect not only new immigrants, but, surprisingly, their children too, even if the children are born and educated in the receiving country. This publication presents reviews of the labour market integration of immigrants and their children in four OECD countries (Belgium, France, the Netherlands and Portugal), and provides country-specific recommendations. Governments have a role to play in promoting language and vocational training, and encouraging diversity in the workplace. Immigrants themselves must accept the requirements of the host country employers. The viability of future migration policies, in particular greater recourse to immigration, will depend to a large extent on how successful OECD countries and immigrants are in achieving these objectives." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Effects of job entry restrictions on economic integration: evidence for recent ethnic German immigrants (2007)
Brenner, Jan;Zitatform
Brenner, Jan (2007): Effects of job entry restrictions on economic integration. Evidence for recent ethnic German immigrants. (Ruhr economic papers 025), Bochum, 31 S.
Abstract
"In dem Papier wird der Einfluss von Zugangsbeschränkungen zum Arbeitsmarkt auf die ökonomische Integration von kürzlich zugewanderten ethnischen Deutschen analysiert. Hierzu werden Daten des deutschen SOEP verwendet. Ethnische Deutsche sind bei ihrer Ankunft durch diese Zugangsbeschränkungen eher benachteiligt, gleichen sich aber in den untersuchten Aspekten im Laufe der Zeit nahezu vollständig den Deutschen an.Zudem lässt sich durch diese Faktoren ein erheblicher Anteil der Einkommenslücke zwischen ethnischen Deutschen und Deutschen erklären." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Brain Waste: die Anerkennung von ausländischen Qualifikationen in Deutschland (2007)
Englmann, Bettina; Müller, Martina; Tunay, Dilek; König, Felix; Gerschewske, Tanja;Zitatform
Englmann, Bettina & Martina Müller (2007): Brain Waste. Die Anerkennung von ausländischen Qualifikationen in Deutschland. Augsburg, 216 S.
Abstract
Basierend auf quantitativen und qualitativen Analysen wird in der Studie die Anerkennungspraxis in Deutschland und die damit verbundenen Chancen und Probleme der Anerkennung ausländischer Abschlüsse dargestellt. Nach einer Schilderung der Rechtsgrundlagen der beruflichen Anerkennung in der EU wird auf die aktuelle Anerkennungssituation in Deutschland eingegangen: auf die Anerkennung spezieller Berufe (Gesundheits- und Pflegeberufe, pädagogische Berufe, Rechtsberufe, Architekten, Ingenieure, Dolmetscher, Übersetzer), auf die Anerkennung beruflicher und akademischer Qualifikationen, auf die Anerkennungsmöglichkeiten spezieller Migrantengruppen (Spätaussiedler, Flüchtlinge, Drittstaatsangehörige) sowie auf die unterschiedlichen Akteure der Anerkennungspraxis und ihre Zuständigkeiten. Das Problemfeld Anerkennung gilt 'als labyrinthisch und kaum durchschaubar', und die Studie verfolgt das Ziel, 'Transparenz in diesem komplexen Bereich herzustellen und Standards für die Anerkennung zu formulieren'. Um Einwanderer bei der Arbeitsmarktintegration auf der Grundlage ihres erlernten Berufs effektiver zu unterstützen, werden aus den empirischen Befunden zehn Vorschläge für eine bessere Praxis abgeleitet: 1. Berufliche Anerkennung sollte ein verbindlicher Bestandteil der deutschen Integrationspolitik werden; 2. Die Anerkennungsinstrumente sollten um informelle Gutachten erweitert und jeder qualifizierten Zuwanderin und jedem qualifizierten Zuwanderer angeboten werden; 3. EU-Anerkennungsstandards sollten auch für Drittstaatsangehörige und Drittlandsdiplome angewendet werden; 4. Der Ratifizierung der Lissabonner Anerkennungskonvention sollte eine umfassende Umsetzung folgen; 5. Die nationale Gutachterstelle sollte personell und finanziell in die Lage versetzt werden, ihrem Auftrag zu genügen; 6. Die bestehenden Informationssysteme zur Anerkennung sollten erweitert werden; 7. Beratungsangebote zur Anerkennung sollten für Einwanderer und für Unternehmen geschaffen werden; 8. Beraterer in Arbeitsvermittlung und Migrationserstberatung sollten anerkennnungsspezifisch geschult werden; 9. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) sollte ihre Profilinginstrumente für ausländische Qualifikationen öffnen; 10. Anpassungsqualifizierungen sollten durch Investitionen in die Arbeitsmarktintegration Standard werden. (IAB)
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Literaturhinweis
Diversity in the labour market: the legal framework and support services for migrant workers in Germany (2007)
Hailbronner, Kay;Zitatform
Hailbronner, Kay (2007): Diversity in the labour market. The legal framework and support services for migrant workers in Germany. (HWWI policy paper 03-04), Hamburg, 38 S.
Abstract
Die Veröffentlichung beschreibt den gesetzlichen und regulatorischen Rahmen des Zuwanderungsgesetzes vom 30. Juli 2004. Das Zuwanderungsgesetz besteht aus mehreren Einzelgesetzen und Ergänzungen bestehender Gesetze und bedeutet ein neues Konzept gesteuerter Migration durch Regelung des Aufenthalts, der ökonomischen Aktivitäten und der Integration von Ausländern auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland (Aufenthaltsgesetz). Das Gesetz beschreibt als seine Zielsetzung die Regelung und Beschränkung des Zuflusses von Ausländern in die Bundesrepublik Deutschland, indem die Einwanderung so organisiert wird, dass sie sich an der Integrationskapazität und den ökonomischen und arbeitsmarktpolitischen Interessen der Bundesrepublik Deutschland orientiert. Der Arbeitsmarktzugang wird durch zwei zusätzliche Verordnungen ergänzt, die Beschäftigungsverordnung (BeschV) und die Beschäftigungsverfahrensordnung (BeschVerfV). Drei weitere Gesetze komplettieren den gesetzlichen Rahmen. Sie regeln den Zugang von Bürgern der neuen mittel- und osteuropäischen EU-Mitgliedstaaten zum deutschen Arbeitsmarkt: das Sozialgesetzbuch Drittes Buch (SGB III), die Arbeitsgenehmigungsverordnung (ArGV) und die Anwerbestoppausnahmeverordnung (ASVS). Die Publikation gibt einen Überblick über die Kategorien und den Status von Migranten, denen der temporäre oder dauerhafte Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt ermöglicht wird (Bürger der EU, Bürger privilegierter Drittländer, Bürger assoziierter Staaten und Bürger von Drittstaaten). (IAB)
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Literaturhinweis
Migration von hoch Qualifizierten und hochrangig Beschäftigten aus Drittstaaten nach Deutschland (2007)
Zitatform
Heß, Barbara & Lenore Sauer (2007): Migration von hoch Qualifizierten und hochrangig Beschäftigten aus Drittstaaten nach Deutschland. (Forschungsgruppe des Bundesamtes. Working paper 09), Nürnberg, 76 S.
Abstract
Sowohl auf dem deutschen als auch auf dem internationalen Arbeitsmarkt ist die gegenwärtige Situation im Allgemeinen durch hohe Arbeitslosigkeit bei gleichzeitigem Fachkräftemangel gekennzeichnet. Trotz Maßnahmen zur Steigerung des Qualifikationsniveaus von Beschäftigten und Arbeitslosen wird ein zusätzlicher Bedarf an qualifizierten Fachkräften gesehen. Die Kommission der Europäischen Gemeinschaften hat daher über das Europäische Migrationsnetzwerk (EMN) bei den Mitgliedstaaten eine small scale study in Auftrag gegeben. Der vorliegende Beitrag basiert auf dieser Studie. Es wird dabei so vorgegangen, dass zunächst der Bedarf an hoch qualifizierten Personen konkretisiert wird, bevor die gesetzlichen Grundlagen des Zugangs von hoch qualifizierten Drittstaatsangehörigen und ihren Familienangehörigen erörtert werden. Es folgt eine Darstellung der Programme und Erfahrungen mit der Anwerbung von hoch qualifizierten und hochrangig beschäftigten Personen aus Drittstaaten. Anschließend werden Daten der Bundesagentur für Arbeit (BA) und des Ausländerzentralregisters (AZR) analysiert, um die Zuwanderung von hoch Qualifizierten bzw. hochrangig Beschäftigten nach Deutschland aufzuzeigen. Auswertungen der Statistiken der Bundesagentur für Arbeit zeigen, dass der Anteil der Beschäftigten in den ISCO-Gruppen 1-3 bezogen auf die Beschäftigten in allen Berufsgruppen zwischen den Nationalitäten deutlich variiert. Während Zuwanderer aus den USA und China hier einen sehr hohen Anteil haben, ist er insbesondere bei der für Deutschland quantitativ bedeutendsten Zuwanderergruppe, nämlich der aus der Türkei, sehr niedrig. Daher ist gerade die Förderung der Bildung und Ausbildung der türkischen Migranten und ihrer Nachkommen in Deutschland von großer Bedeutung, zumal deren Familiennachzug aus der Türkei weiter auf hohem Niveau anhält. (IAB)
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Literaturhinweis
Immigrant overeducation: evidence from Denmark (2007)
Nielsen, Chantal Pohl; Pohl, Chantal Nielsen;Zitatform
Nielsen, Chantal Pohl (2007): Immigrant overeducation. Evidence from Denmark. (Policy research working paper 4234), Washington, 54 S.
Abstract
"Anecdotes abound in the Danish public debate about well-educated immigrants that are in jobs they are formally overqualified for. Using a 1995-2002 panel data set based on Danish registers, this study attempts to find out how large a problem immigrant overeducation is in the context of the Danish labor market. More specifically, three questions are posed: First, to what extent are immigrants overeducated and are they more likely to be so than native Danes? Second, why are some immigrants more likely to become overeducated than others? And finally, what are the consequences of overeducation for individual wages? The authors find that among wage earners with at least a vocational education or higher, 25 percent of male non-Western immigrants are overeducated. The same applies for 15 percent of native Danes. Particularly immigrants with a foreign-acquired education risk becoming overeducated - here the share is 30 percent among those with a vocational education or higher. The authors find that Danish labor market experience is extremely important in reducing the likelihood of becoming overeducated. Years spent in the country without accumulating labor market experience do not improve an individual's chances of an appropriate job-to-education match. In terms of earnings consequences, the study concludes that years of overeducation do increase wages for immigrants, but much less so than years of adequate education. This is also true for native Danes, but the relative penalty for overeducation is much larger for immigrants than for Danes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Jobs for immigrants: vol. 1: Labour market integration in Australia, Denmark, Germany and Sweden (2007)
Abstract
"When immigrants arrive in a new country, they are confronted with new labour market requirements such as language proficiency, familiarity with job search procedures and work practices which they are not always able to satisfy. Over time, this expertise can be acquired, and in principle immigrant performance in the receiving country should be similar to that of the native-born. In practice however, differences persist: experience and qualifications may not be fully recognised, social capital may be lacking, or discriminatory hiring practices may persist among employers. These obstacles affect not only new immigrants, but, surprisingly, their children too, even if the children are born and educated in the receiving country. What can be done to improve the labour market integration of immigrants? Employers need to have the necessary information and incentives to assess the skills and qualifications of immigrants properly. Governments have a role to play in promoting language and vocational training, and encouraging diversity in the workplace. Immigrants themselves must accept the requirements of the host country employers. The viability of future migration policies, in particular greater recourse to immigration, will depend to a large extent on how successful OECD countries and immigrants are in achieving these objectives. This publication presents reviews of the labour market integration of immigrants and their children in four OECD countries (Australia, Denmark, Germany and Sweden), and provides country-specific recommendations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
