Übergänge in Ausbildung und Beschäftigung
Wer einen Ausbildungsplatz sucht, braucht einen möglichst guten Schulabschluss. Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist wiederum ein entscheidender Faktor für die dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt und in die Gesellschaft. Viele Jugendliche scheitern jedoch an den beiden Hürden Schulabschluss und Ausbildungsplatzsuche. Neben leistungsschwächeren Jugendlichen sind vor allem sozial Benachteiligte betroffen. Dieses Themendossier präsentiert mit Hinweisen auf Forschungsprojekte sowie weiteren relevanten Internetquellen wissenschaftliche Befunde und Diskussionen zur Übergangsproblematik an der 1. und 2. Schwelle sowie politischen Förderstrategien zur Verbesserung der Einmündung in Ausbildung und Beschäftigung.
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Themendossier Schul- und Ausbildungsabbruch.
Themendossier Ausbildungsstellenmarkt.
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Literaturhinweis
Navigating an Uncertain Labor Market in the UK: The Role of Structure and Agency in the Transition from School to Work (2020)
Zitatform
Schoon, Ingrid (2020): Navigating an Uncertain Labor Market in the UK: The Role of Structure and Agency in the Transition from School to Work. In: The Annals of the American Academy of Political and Social Science, Jg. 688, H. 1, S. 77-92. DOI:10.1177/0002716220905569
Abstract
"This article reviews the evidence on young people in the UK making the transition from school to work in a changing socioeconomic climate. The review draws largely on evidence from national representative panels and follows the lives of different age cohorts. I show that there has been a trend toward increasingly uncertain and precarious employment opportunities for young people since the 1970s, as well as persisting inequalities in educational and occupational attainment. The joint role of social structure and human agency in shaping youth transitions is discussed. I argue that current UK policies have forgotten about half of the population of young people who do not go to university, by not providing viable pathways and leaving more and more young people excluded from good jobs and employment prospects. Recommendations are made for policies aimed at supporting the vulnerable and at provision of career options for those not engaged in higher education." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Berufsorientierung durch Schulen und Arbeitsagenturen ist für Jugendliche mit Migrationshintergrund besonders wichtig (2020)
Zitatform
Schwarz, Lisa, Silke Anger & Ute Leber (2020): Berufsorientierung durch Schulen und Arbeitsagenturen ist für Jugendliche mit Migrationshintergrund besonders wichtig. In: IAB-Forum H. 30.09.2020 Nürnberg, o. Sz.
Abstract
"Die Corona-Krise hat auch die Jobperspektiven für Jugendliche eingetrübt, insbesondere auf dem Ausbildungsmarkt. Dem Rückgang der Bewerberzahlen im Vergleich zum Vorjahr um gut 40.000 Bewerbungen stehen weit über 40.000 weniger gemeldete Ausbildungsstellen gegenüber. Umso wichtiger ist es, das Portfolio an berufsorientierenden Angeboten noch besser auf den Informationsbedarf und auf das Nutzungsverhalten dieser Zielgruppe auszurichten. Aufschlussreich sind in diesem Zusammenhang Daten aus dem Nationalen Bildungspanel, die bereits vor der Krise erhoben wurden. Sie zeigen, dass verschiedene Gruppen von Schülern die vorhandenen Informationskanäle unterschiedlich intensiv nutzen und bewerten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Gelingende Übergänge in den Beruf: Evaluation eines modularen Schulprojekts im Förderschwerpunkt emotional-soziale Entwicklung (2020)
Zitatform
Stein, Roland, Hans-Walter Kranert & Philipp Hascher (2020): Gelingende Übergänge in den Beruf. Evaluation eines modularen Schulprojekts im Förderschwerpunkt emotional-soziale Entwicklung. (Teilhabe an Beruf und Arbeit 1), Bielefeld, 187 S. DOI:10.3278/6004806w
Abstract
"Für Schülerinnen und Schüler mit dem Förderbedarf emotionale und soziale Entwicklung stellen sich an der Transition Schule - Beruf zahlreiche Herausforderungen, die sie oftmals nur unzureichend bewältigen können. Hierbei wirken Einflussfaktoren unterschiedlicher Lebens- und Entwicklungsbereiche ineinander und bilden hochkomplexe Risikostrukturen für potenziell misslingende Übergänge. Die erste Schwelle ist jedoch die zentrale Weichenstellung für die Teilhabe am Erwerbsleben; darüber hinaus erfüllt die berufliche Integration auch wichtige psychohygienische Funktionen. Die Vorbereitung und Begleitung des Übergangs sind folglich als zentrales schulisches Aufgabenfeld zu sehen. Das Projekt „Gelingende Übergänge in das Leben und in den Beruf“ setzt hier an. Es wurde an der Hermann-Hesse-Schule, einer Förderschule des Kreises Gütersloh entwickelt und wird dort seit dem Jahr 2016 umgesetzt. Eingebunden sind hierbei insbesondere der Kreis Gütersloh sowie die Reinhard-Mohn-Stiftung, welche das Projekt in der inhaltlichen Entwicklung und durch finanzielle Förderung unterstützt. Im Projekt selbst werden verschiedene Bausteine wie Elemente schulischer Berufsorientierung, Mentoringkonzepte und auch ein Case-Management eingesetzt. Verschiedene Gremien tragen zur Abstimmung unter den Projektpartnern bei. Zum Ende der ersten Projektphase wurde der Lehrstuhl Pädagogik bei Verhaltensstörungen der Julius-Maximilians-Universität Würzburg durch die Reinhard-Mohn-Stiftung mit einer wissenschaftlichen Evaluation beauftragt. Diese wurde auf Basis vier zentraler Forschungsfragen in einem Mixed-Method-Design umgesetzt. Der vorliegende Band enthält eine Darstellung des Projektes, verbunden mit einer Einordung in den Forschungsstand. Methodik, Vorgehen sowie Ergebnisse der Projektevaluation werden ausführlich dargestellt und diskutiert; ergänzende Weiterentwicklungsimpulse werden abschließend aufgezeigt" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wer ist hier schwer zu erreichen? Herausforderungen im Übergang Schule-Beruf: Erfahrungen an den institutionellen Schnittstellen zwischen Jugendhilfe und Vermittlung in Ausbildung und Arbeit (2020)
Zitatform
Steinberg, Lisa & Irene Dingeldey (2020): Wer ist hier schwer zu erreichen? Herausforderungen im Übergang Schule-Beruf. Erfahrungen an den institutionellen Schnittstellen zwischen Jugendhilfe und Vermittlung in Ausbildung und Arbeit. (Reihe Arbeit und Wirtschaft in Bremen 31), Bremen, 40 S.
Abstract
"Für junge Menschen in komplexen Problemlagen, die Schwierigkeiten beim Übergang in das Erwerbsleben haben, werden bundesweit sowie im Land Bremen Programme und Fördermaßnahmen entwickelt. Die Verantwortlichkeiten erstrecken sich auf mehrere Politikfelder wie die Bildungs-, Jugend(hilfe)-, Sozial-und die Arbeitsmarktpolitik. Trotz der dabei entstandenen Vielfältigkeit der Angebote werden einige junge Menschen nicht immer erreicht.Das vorliegende Projekt untersucht, welche Faktoren begünstigen oder verhindern, dass junge Menschen von Unterstützungsangeboten im Übergang Schule - Beruf erreicht werden. Dabei werden Angebote der Beratung, Ausbildungs- und Arbeitsvermittlung, der Existenzsicherung sowie damit verbundene begleitende Unterstützung der Jugendhilfe untersucht (SGB II, III und VIII). Im Mittelpunkt des Forschungsprojekts stehen die Sichtweisen und Erfahrungen der jungen Menschen mit den Institutionen und Angebotsstrukturen. Diese werden durch die Perspektiven der institutionellen Akteurinnen und Akteure in den Angebotsstrukturen im Land Bremen ergänzt. Als Ergebnis ist festzuhalten, dass konkrete Hilfestellungen sowie von den Jugendlichen subjektiv als sinnvoll erachtete Angebote die Annahme von Unterstützungsangeboten - und damit die Erreichbarkeit - von jungen Menschen fördern. Des Weiteren spielt eine wertschätzende Beziehungsebene zwischen dem jungen Menschen und der Bezugsperson eine zentrale Rolle für den beruflichen und sozialen Entwicklungsprozess. Die hier untersuchte Gruppe von jungen Erwachsenen fühlt sich durch eine eher sozialpädagogische Herangehensweise, die Problemlagen sowie die lebensweltliche Situation miteinbezieht, besonders unterstützt. Umgekehrt kann das im SGB II stärker ausgeprägte Spannungsverhältnis zwischen Beratungs- und Kontrollfunktion den Aufbau einer positiven Arbeitsbeziehung behindern und belasten. Darüber hinaus begünstigen komplexe Zuständigkeiten im Behördendschungel sowie komplizierte und lange Antragsverfahren - auch in existenziellen Notlagen - das Entstehen einer Situation der Nicht-Erreichbarkeit der institutionellen Unterstützungsstrukturen durch hilfesuchende junge Menschen und gefährden ihre berufliche und soziale Integration." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Student Access to Apprenticeships: Evidence from a Vignette Experiment (2020)
Zitatform
Tobback, Ilse, Dieter Verhaest & Stijn Baert (2020): Student Access to Apprenticeships: Evidence from a Vignette Experiment. In: Industrial Relations, Jg. 59, H. 3, S. 435-465. DOI:10.1111/irel.12258
Abstract
"We identify the causal effects of student characteristics on the likelihood of being hired for an apprenticeship and explore the mechanisms underlying the employer’s decision. To this end, we perform a vignette experiment among human resources professionals in Belgium, focusing on less-qualified youth. Our results indicate that students with favorable educational records and students revealing being motivated are more likely to obtain an apprenticeship. Furthermore, we find that these characteristics are used by human resources professionals as signals of trainability, employability, and quit intentions." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Literaturhinweis
Berufsbildungsbericht 2020 (2020)
Zitatform
(2020): Berufsbildungsbericht 2020. (Berufsbildungsbericht ... / Bundesministerium für Bildung und Forschung), Bonn, 103 S.
Abstract
"Die berufliche Aus- und Weiterbildung bildet eine wesentliche Grundlage für Wirtschaftswachstum, Wohlstand und sozialen Zusammenhalt in Deutschland. Das deutsche Berufsbildungssystem mit seinen vielfältigen Ausbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten und Qualifikationsniveaus bietet breite Karriereperspektiven und garantiert eine hohe Beschäftigungsfähigkeit. Die tragende Rolle der Unternehmen, die enge Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern und Sozialpartnern und die geringe Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland sind Kennzeichen dieses Erfolgsmodells, das zu Recht eine immer stärkere internationale Anerkennung genießt. Der Berufsbildungsbericht bildet einmal im Jahr die aktuelle Situation auf dem Ausbildungsmarkt ab und dient der Öffentlichkeit als Diskussionsgrundlage zur beruflichen Bildung. Ergänzt wird der Berufsbildungsbericht wird durch den Datenreport zum Berufsbildungsbericht, der vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) jährlich herausgegeben wird. Er bietet zahlreiche zusätzlichen Informationen und Analysen rund um die Entwicklung der beruflichen Bildung. Der Datenreport zum Berufsbildungsbericht erscheint in der Regel zeitgleich zur Veröffentlichung des Berufsbildungsberichts." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2020: Informationen und Analysen zur Entwicklung der beruflichen Bildung (2020)
Zitatform
(2020): Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2020. Informationen und Analysen zur Entwicklung der beruflichen Bildung. (Datenreport zum Berufsbildungsbericht 12), Bonn, 471 S.
Abstract
"Der Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2020 wird zum zwölften Mal vom Bundesinstitut für Berufsbildung herausgegeben. Er enthält umfassende Informationen und Analysen zur beruflichen Aus- und Weiterbildung, gibt einen Überblick über Programme des Bundes und der Länder zur Förderung der Berufsausbildung und informiert über internationale Indikatoren und Benchmarks. Schwerpunktthema des BIBB-Datenreports ist in diesem Jahr "Kompetenzentwicklung"." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Tabellen zum Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2020 im Internet -
Literaturhinweis
Global employment trends for youth 2020: Technology and the future of jobs (2020)
Zitatform
(2020): Global employment trends for youth 2020. Technology and the future of jobs. (Global employment trends for youth ...), Genf, 184 S.
Abstract
"Incorporating the most recent labour market information available, Global Employment Trends for Youth sets out the youth labour market situation around the world. It shows where progress has or has not been made, updates world and regional youth labour market indicators, and gives detailed analyses of medium-term trends in youth population, labour force, employment and unemployment. The 2020 edition discusses the implications of technological change for the nature of jobs available to young people. It focuses on shifts in job characteristics, sectors and skills, as well as examining the impact of technological change on inequalities in youth labour markets." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Bildung auf einen Blick 2020: OECD Indikatoren (2020)
Zitatform
(2020): Bildung auf einen Blick 2020. OECD Indikatoren. (Bildung auf einen Blick. OECD-Indikatoren), Bielefeld: Bertelsmann, 582 S. DOI:10.3278/6001821nw
Abstract
"Bildung auf einen Blick 2020 hat u. a. einen Schwerpunkt auf der beruflichen Ausbildung. Untersucht wurden die Teilnahme an beruflicher Bildung in den verschiedenen Bildungsbereichen, die Arbeitsmarktergebnisse und sozialen Auswirkungen für Absolventen beruflicher Ausbildungsgänge sowie die in berufsbildende Bildungseinrichtungen investierten Human- und Finanzressourcen. Zwei neue Indikatoren zu den unterschiedlichen Systemen der beruflichen Bildung weltweit und den Erfolgsraten im Sekundarbereich II runden die Analyse ab. Außerdem gibt es erneut ein separates Kapitel zu SDG 4, dem vierten Ziel für nachhaltige Entwicklung der Agenda 2030, in dem auch die Qualität und Teilnahme im Sekundarbereich II untersucht wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
Englische Version: Education at a glance 2020. OECD indicators -
Literaturhinweis
Der Einfluss von Migrationshintergrund, sozialer Herkunft und Geschlecht auf den Übergang nicht studienberechtigter Schulabgänger/-innen in beru?iche Ausbildung (2019)
Beicht, Ursula; Walden, Günter;Zitatform
Beicht, Ursula & Günter Walden (2019): Der Einfluss von Migrationshintergrund, sozialer Herkunft und Geschlecht auf den Übergang nicht studienberechtigter Schulabgänger/-innen in beru?iche Ausbildung. (Bundesinstitut für Berufsbildung. Wissenschaftliche Diskussionspapiere 198), Bonn, 60 S.
Abstract
Ein Migrationshintergrund, die soziale Herkunft und das Geschlecht von Jugendlichen sind die bedeutendsten Merkmale, von denen Ungleichheiten in der beruflichen Ausbildung ausgehen. Die Wirkungen der einzelnen Merkmale sind nicht immer gleich, sondern können sich im Zusammenspiel verstärken oder abschwächen. In einer quantitativ-empirischen Analyse auf Datenbasis des Nationalen Bildungspanels (NEPS) wird für nicht studienberechtigte Schulabgänger/-innen untersucht, wie sich die betreffenden Faktoren in unterschiedlichen Personengruppen auf die Chancen einer Einmündung in betriebliche Ausbildung sowie in Berufsausbildung generell auswirken. Es zeigt sich insbesondere, dass ein Migrationshintergrund nur bei jungen Männern die Chancen für einen Übergang in betriebliche Ausbildung mindert. Junge Migrantinnen haben hier dagegen keine Chancennachteile gegenüber Frauen ohne Migrationshintergrund. Generell haben allerdings junge Männer deutlich bessere Chancen auf einen Ausbildungsplatz als junge Frauen. Eine niedrige soziale Herkunft beeinträchtigt den Bildungserfolg in der allgemeinbildenden Schule erheblich und verschlechtert damit auch die Übergangschancen in Berufsausbildung, und zwar vor allem für junge Frauen.
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Literaturhinweis
Benachteiligte Jugendliche in Ausbildung und Beruf individuell begleiten: Empfehlungen zur Umgestaltung der "Assistierten Ausbildung" (2019)
Zitatform
Conrads, Ralph, Thomas Freiling & Angela Ulrich (2019): Benachteiligte Jugendliche in Ausbildung und Beruf individuell begleiten. Empfehlungen zur Umgestaltung der "Assistierten Ausbildung". Bielefeld: wbv Publikation, 93 S. DOI:10.3278/6004752w
Abstract
"Die "Assistierte Ausbildung" (AsA) soll als ein Arbeitsmarktinstrument benachteiligten Jugendlichen den Weg in Berufsausbildung und Beruf erleichtern, ihre Chancen auf den Abschluss einer Berufsausbildung erhöhen und Ausbildungsabbrüche vermeiden. Der Band dokumentiert die Ergebnisse der explorativ angelegten Begleitforschung. Grundlage der Studie sind qualitative Interviews zu Erwartungen, Verlauf und Ergebnissen der AsA mit Auszubildenden, Ausbildungsbetrieben sowie Fachkräften der Arbeitsagenturen und Bildungsdienstleister. Die Ergebnisse zeigen, dass die Assistierte Ausbildung einen wertvollen Beitrag zur Integration benachteiligter Jugendlicher in den Arbeitsmarkt leistet. Die Studie identifiziert jedoch auch Optimierungsbedarf, wie z. B. eine stärkere Flexibilisierung und Modularisierung, um noch besser auf die Bedürfnisse aller Akteure eingehen zu können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Soziale Herkunft, Lebensverlaufsereignisse und die verspätete Aufnahme einer beruflichen Ausbildung formal Geringqualifizierter (2019)
Zitatform
Dietrich, Hans, Alexander Patzina & Sara Kretschmer (2019): Soziale Herkunft, Lebensverlaufsereignisse und die verspätete Aufnahme einer beruflichen Ausbildung formal Geringqualifizierter. In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Jg. 71, H. 3, S. 357-383., 2019-09-11. DOI:10.1007/s11577-019-00637-3
Abstract
"Rund ein Viertel der Sekundarstufe-I-Absolventen in Deutschland erwirbt bis zum 25. Lebensjahr keinen beruflichen Abschluss. Diese Gruppe der formal Geringqualifizierten weist ein deutlich erhöhtes Risiko auf, erwerbslos zu sein, ein niedriges Einkommen zu beziehen oder eine prekäre Erwerbstätigkeit auszuüben. Dieser Beitrag geht der Frage nach, welche Faktoren formal Geringqualifizierte motivieren, ab dem 25. Lebensjahr noch eine berufliche Erstausbildung aufzunehmen. Zur Begründung nachholender Bildungsentscheidungen wird einerseits auf Theorien sozialer Herkunft und andererseits auf individuelle Lebensverlaufsereignisse (Bildungs- und Erwerbsverlauf sowie Migration) Bezug genommen. Unter Verwendung von Daten des Nationalen Bildungspanel (NEPS SC6:7.0.0) belegen Logit-Regressionen, dass formal Geringqualifizierte aus bildungsnahen Elternhäusern mit höherer Wahrscheinlichkeit ab dem Alter von 25 Jahren noch eine erste berufliche Ausbildung aufnehmen als formal Geringqualifizierte anderer Herkunftsgruppen. Während der individuelle Bildungsverlauf einen schwachen Einfluss auf verspätete Bildungsentscheidungen ausübt, erweist sich der individuelle Erwerbsverlauf bis zur Bildungsentscheidung als äußerst relevant. Langzeitarbeitslose und formal Geringqualifizierte, die sich am Arbeitsmarkt etabliert haben (d.h. Personen mit hoher Erwerbserfahrung und Betriebszugehörigkeit), haben eine geringe Neigung, verspätet in berufliche Bildung zu investieren. Bei Personen mit Migrationshintergrund kommt insbesondere dem Alter beim Zuzug nach Deutschland Bedeutung zu. Insgesamt verweisen die Befunde auf ein beachtliches Potenzial für die berufliche Bildung in Deutschland, das bislang zu wenig ausgeschöpft wird." (Autorenreferat, © Springer-Verlag)
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Literaturhinweis
Der Einfluss des regionalen Ausbildungsangebots auf die Übergangswahrscheinlichkeit in Ausbildung nicht-studienberechtigter Jugendlicher (2019)
Zitatform
Eckelt, Marcus & Jennifer Schauer (2019): Der Einfluss des regionalen Ausbildungsangebots auf die Übergangswahrscheinlichkeit in Ausbildung nicht-studienberechtigter Jugendlicher. In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Jg. 115, H. 3, S. 447-485. DOI:10.25162/zbw-2019-0019
Abstract
"Der Ausbildungsmarkt in Deutschland ist durch Passungsprobleme gekennzeichnet. In diesem Beitrag wird mit Daten des Nationalen Bildungspanels und dem Indikator der erweiterten Angebots-Nachfrage-Relation untersucht, wie sich das in einer Region verfügbare Ausbildungsplatzangebot auf die Übergangswahrscheinlichkeit in Berufsausbildung von Schulabgänger*innen mit maximal mittlerem Schulabschluss (MSA) auswirkt. Die Analysen zeigen positive Effekte. In anderen Worten: Ob Jugendliche nach der Schule direkt einen Ausbildungsplatz finden, hängt auch von ihrem Wohnort ab. Für Jugendliche mit Hauptschulabschluss zeigt sich ein stärkerer Effekt als für Jugendliche mit MSA. Die Chancen von Jugendlichen ohne Schulabschluss zeigen sich unabhängig der Marktverhältnisse auf dem geringsten Niveau." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufswahlbereitschaft und Ausbildungsreife (2019)
Höft, Stefan; Rübner, Matthias;Zitatform
Höft, Stefan & Matthias Rübner (2019): Berufswahlbereitschaft und Ausbildungsreife. In: S. Kauffeld & D. Spurk (Hrsg.) (2019): Handbuch Karriere und Laufbahnmanagement, S. 63-84. DOI:10.1007/978-3-662-48750-1_2
Abstract
"Das folgende Kapitel behandelt zwei wesentliche Konstrukte für die erfolgreiche Gestaltung des Übergangs zwischen Schule und Ausbildung: Die 'Berufswahlbereitschaft' beschreibt die kognitiven und motivationalen Faktoren, die aus berufspsychologischer Sicht für eine erfolgreiche Bewältigung der ersten Berufswahl für alle Schulabsolventinnen und -absolventen notwendig sind. Die Debatte zur 'Ausbildungsreife' konzentriert sich hingegen auf Jugendliche, bei denen der Übergang in eine betriebliche Ausbildung aufgrund einer Vielzahl von Faktoren kritisch erscheint. Während zum ersten Konstrukt eine jahrzehntelange internationale Forschung aufgearbeitet werden kann, weist das zweite Konstrukt eine stärker interessenpolitische Dimension auf und spiegelt die Diskussion in Deutschland wider." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Welchen Einfluss haben betriebliche Selektionskriterien auf den Bewerbungserfolg von Jugendlichen mit Migrationshintergrund? (2019)
Krug von Nidda, Sophie;Zitatform
Krug von Nidda, Sophie (2019): Welchen Einfluss haben betriebliche Selektionskriterien auf den Bewerbungserfolg von Jugendlichen mit Migrationshintergrund? In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 48, H. 1, S. 25-29.
Abstract
"Jugendliche mit Migrationshintergrund haben geringere Chancen als andere, nach der Schule in eine vollqualifizierende Berufsausbildung einzumünden. Dafür können unter anderem betriebliche Rekrutierungspraktiken verantwortlich sein. Bezugnehmend auf das konventionssoziologische Modell von Imdorf wird in diesem Beitrag untersucht, welche Selektionskriterien betriebliche Rekrutierungsprozesse strukturieren und wie sie sich auf den Bewerbungserfolg von Jugendlichen mit Migrationshintergrund auswirken. Es wird gezeigt, dass die Einschätzung der Teampassung eine zentrale Rolle spielt." (Autorenreferat)
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Exklusive Bildungskarrieren von Jugendlichen und ihre Peers am Übergang in Hochschule und Beruf: Ergebnisse einer qualitativen Längsschnittstudie (2019)
Krüger, Heinz-Hermann; Hüfner, Kilian; Kreuz, Stephanie; Keßler, Catharina; Leinhos, Patrick; Winter, Daniela;Zitatform
Krüger, Heinz-Hermann, Kilian Hüfner, Catharina Keßler, Stephanie Kreuz, Patrick Leinhos & Daniela Winter (Hrsg.) (2019): Exklusive Bildungskarrieren von Jugendlichen und ihre Peers am Übergang in Hochschule und Beruf. Ergebnisse einer qualitativen Längsschnittstudie. (Studien zur Schul- und Bildungsforschung 75), Wiesbaden: Springer London, 337 S. DOI:10.1007/978-3-658-23175-0
Abstract
"In dem Band werden zentrale Ergebnisse einer qualitativen Längsschnittstudie vorgestellt, die die Bildungskarrieren von Jugendlichen und ihre Peerbeziehungen von der gymnasialen Oberstufe bis zwei Jahre nach Schulabschluss untersucht hat. Thematisiert werden die Verläufe und Bedingungskontexte von internationalen Bildungskarrieren sowie sportlichen, tänzerischen oder musikalischen Profilkarrieren sowie die Bedeutung der Peers für diese Karrieren. In den Blick genommen werden auch Veränderungsprozesse in der Lebensphase junger Erwachsener sowie Fragen der Reproduktion und Transformation sozialer Ungleichheit am Übergang zwischen Schule und Hochschule oder Beruf." (Verlagsangaben, © Springer)
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Take your time to grow: A field experiment on the hiring of youths in Germany (2019)
Zitatform
Kübler, Dorothea, Julia Schmid & Robert Stüber (2019): Take your time to grow: A field experiment on the hiring of youths in Germany. In: German economic review, Jg. 20, H. 4, S. e706-e729. DOI:10.1111/geer.12188
Abstract
"We investigate the effect of spells of no formal employment of young Germans on their chances of entering the labor market through an apprenticeship. We also study whether the potential negative effects of such spells can be mitigated by publicly provided training measures. In a field experiment, the fictitious applications of three young women were sent to firms advertising apprenticeships for the position of office manager. One application was from a fresh school-leaver and two from applicants who had been out of school for two years, where one of them had participated in a training measure. We find that applicants who have been out of school for two years and have participated in the training are more successful than older applicants without additional training. We do not find a significant difference between older applicants with or without training and fresh school leavers. Our findings show that training measures increase the attractiveness of applicants and that the potential stigma of spells of no formal employment after school are compensated by informal work experience or age or a combination of both." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Literaturhinweis
Parental unemployment and the transition to vocational training in Germany: interaction of household and regional sources of disadvantage (2019)
Zitatform
Lindemann, Kristina & Markus Gangl (2019): Parental unemployment and the transition to vocational training in Germany. Interaction of household and regional sources of disadvantage. In: European Sociological Review, Jg. 35, H. 5, S. 684-700. DOI:10.1093/esr/jcz027
Abstract
"We examine the impact of parental unemployment and regional labour market conditions on the probability of a successful transition from non-academic secondary schooling to vocational training in Germany, using data from the National Educational Panel Study and multilevel logistic regression models. Although widely regarded as a low-cost, low-risk and high-gain vocational path, we nevertheless find a clear negative effect of parental unemployment on adolescents' chances of entering an apprenticeship contract. We test for poorer school performance, reduced household income, reduced self-esteem and limited access to labour market information as potential mediators of the effect, and only find support for some limited impact of economic deprivation. However, we also show that in families where one parent has experienced unemployment shortly before the child's own transition from secondary schooling, students' chances of a successful transition depend much more strongly on regional labour market conditions than in families without parental experiences of unemployment. Even in a regulated transition system like Germany's, adverse labour market conditions thus reinforce the intergenerational disadvantages induced by parental unemployment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Was können Schulabgängerinnen und Schulabgänger ohne Mittleren Schulabschluss aus Übergangsmaßnahmen mitnehmen?: Entwicklungen und Übergangschancen in Ausbildung (2019)
Zitatform
Menze, Laura & Anne Christine Holtmann (2019): Was können Schulabgängerinnen und Schulabgänger ohne Mittleren Schulabschluss aus Übergangsmaßnahmen mitnehmen? Entwicklungen und Übergangschancen in Ausbildung. In: Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, Jg. 22, H. 3, S. 509-533. DOI:10.1007/s11618-019-00877-1
Abstract
"Jugendliche ohne Mittleren Schulabschluss besuchen nach Verlassen der Schule oft Maßnahmen im Übergangsbereich des beruflichen Bildungssystems. In unserem Beitrag untersuchen wir mit Daten des Nationalen Bildungspanels, was sie aus solchen Maßnahmen für ihren weiteren Bildungsweg mitnehmen können. Wir betrachten Entwicklungen in drei Bereichen: Nachholen von Schulabschlüssen, Sammeln von betrieblichen Erfahrungen und Entwicklung des Bewerbungsverhaltens auf Ausbildungsplätze. Wir untersuchen zum einen, wer unter den Schulabgängerinnen und -abgängern ohne Mittleren Schulabschluss in Übergangsmaßnahmen Fortschritte in diesen drei Bereichen macht, und zum anderen, ob die Teilnehmenden dadurch ihre Ausbildungschancen nach Maßnahmenende verbessern können. Unsere Ergebnisse bestätigen, dass alle drei Entwicklungen den Ausbildungszugang erleichtern können. Die Jugendlichen nutzen die Teilnahme an Übergangsmaßnahmen jedoch auf unterschiedliche Weise: Während jene mit vergleichsweise günstigen Ausgangsbedingungen häufiger Schulabschlüsse nachholen, sammeln jene mit schlechteren Ausgangsbedingungen eher betriebliche Erfahrungen und verbessern ihr Bewerbungsverhalten." (Autorenreferat, © Springer-Verlag)
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Literaturhinweis
Übergänge aus Arbeitslosengeld-II-Bezug in berufliche Ausbildung (2019)
Renn, Sandra;Zitatform
Renn, Sandra (2019): Übergänge aus Arbeitslosengeld-II-Bezug in berufliche Ausbildung. In: Wirtschaft und Statistik H. 3, S. 97-107.
Abstract
"Jährlich beginnen rund 75 000 bis 80 000 meist jüngere Leistungsempfängerinnen und Leistungsempfänger der Grundsicherung für Arbeitsuchende eine duale Berufsausbildung. Wie viele von ihnen absolvieren ein Jahr später noch eine Ausbildung im Vergleich zu allen jungen Erwachsenen, die eine Ausbildung begonnen haben? Führt die Ausbildung die Arbeitslosengeld-II-Bezieherinnen und -Bezieher aus der Hilfebedürftigkeit hinaus? Diese und weitere Fragen beantwortet der vorliegende Beitrag mit Daten des Jahres 2016 aus der Statistik der Grundsicherung für Arbeitsuchende und der Beschäftigungsstatistik sowie ihrer Schnittmenge. Dieses Datenangebot der Statistik der Bundesagentur für Arbeit ist bislang wenig bekannt, erlaubt aber einige erwerbsbiografisch relevante Aussagen." (Autorenreferat, © Statistisches Bundesamt, Wiesbaden)
