Übergänge in Ausbildung und Beschäftigung
Wer einen Ausbildungsplatz sucht, braucht einen möglichst guten Schulabschluss. Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist wiederum ein entscheidender Faktor für die dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt und in die Gesellschaft. Viele Jugendliche scheitern jedoch an den beiden Hürden Schulabschluss und Ausbildungsplatzsuche. Neben leistungsschwächeren Jugendlichen sind vor allem sozial Benachteiligte betroffen. Dieses Themendossier präsentiert mit Hinweisen auf Forschungsprojekte sowie weiteren relevanten Internetquellen wissenschaftliche Befunde und Diskussionen zur Übergangsproblematik an der 1. und 2. Schwelle sowie politischen Förderstrategien zur Verbesserung der Einmündung in Ausbildung und Beschäftigung.
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Themendossier Schul- und Ausbildungsabbruch.
Themendossier Ausbildungsstellenmarkt.
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Literaturhinweis
Absolventen und Abbrecher - zum Ausbildungsgeschehen im dualen System Mecklenburg-Vorpommerns (2019)
Kotte, Volker;Zitatform
Kotte, Volker (2019): Absolventen und Abbrecher - zum Ausbildungsgeschehen im dualen System Mecklenburg-Vorpommerns. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nord 02/2019), Nürnberg, 25 S.
Abstract
"Anhand der Ausbildungsjahrganges 2005 - alle Ersteinsteiger in eine duale Berufsausbildung in Mecklenburg-Vorpommern - wird gezeigt, dass die Rate 'echter' Ausbildungsabbrüche im dualen System nur etwa sieben Prozent (7,3 Prozent) beträgt. Rund 9/10 erreichen bis zum 25. Lebensjahr eine berufliche Qualifikation. Die Mehrheit aller Ausbildungen verläuft kontinuierlich. Rund zwei Drittel aller Ausbildungsanfänger in Mecklenburg-Vorpommern weisen in ihrer Erwerbsbiografie lediglich ein (ununterbrochenes) Ausbildungsverhältnis auf und erreichen (mindestens) einen Berufsabschluss. Ein weiteres Viertel unterbricht die Ausbildung und/oder wechselt den Ausbildungsberuf, erreicht aber ebenfalls einen beruflichen Abschluss. Zwischen der erworbenen Qualifikation, dem individuellen Ausbildungsverlauf und dem Berufseinstieg können Zusammenhänge beobachtet werden: Je kontinuierlicher die Ausbildung erfolgt (keine Unterbrechungen, kein Berufswechsel), desto größer ist der Erfolg mit Blick auf sozialversicherungspflichtige Beschäftigung und Arbeitslosigkeit nach der Ausbildung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Kotte, Volker; -
Literaturhinweis
Absolventen und Abbrecher - zum Ausbildungsgeschehen im dualen System Schleswig-Holsteins (2019)
Kotte, Volker;Zitatform
Kotte, Volker (2019): Absolventen und Abbrecher - zum Ausbildungsgeschehen im dualen System Schleswig-Holsteins. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nord 01/2019), Nürnberg, 25 S.
Abstract
"Anhand des Ausbildungsjahrganges 2005 - alle Ersteinsteiger in eine duale Berufsausbildung in Schleswig-Holstein - wird gezeigt, dass die Rate 'echter' Ausbildungsabbrüche im dualen System nur etwa sieben Prozent (7,4 Prozent) beträgt. Rund 9/10 erreichen bis zum 25. Lebensjahr eine berufliche Qualifikation. Die Mehrheit aller Ausbildungen verläuft kontinuierlich. Rund zwei Drittel aller Ausbildungsanfänger in Schleswig-Holstein weisen in ihrer Erwerbsbiografie lediglich ein (ununterbrochenes) Ausbildungsverhältnis auf und erreichen (mindestens) einen Berufsabschluss. Ein weiteres Viertel unterbricht die Ausbildung und/oder wechselt den Ausbildungsberuf, erreicht aber ebenfalls einen beruflichen Abschluss. Zwischen der erworbenen Qualifikation, dem individuellen Ausbildungsverlauf und dem Berufseinstieg können Zusammenhänge beobachtet werden: Je kontinuierlicher die Ausbildung erfolgt (keine Unterbrechungen, kein Berufswechsel), desto größer ist der Erfolg mit Blick auf sozialversicherungspflichtige Beschäftigung und Arbeitslosigkeit nach der Ausbildung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Kotte, Volker; -
Literaturhinweis
Absolventen und Abbrecher - zum Ausbildungsgeschehen im dualen System Hamburgs (2019)
Kotte, Volker;Zitatform
Kotte, Volker (2019): Absolventen und Abbrecher - zum Ausbildungsgeschehen im dualen System Hamburgs. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nord 03/2019), Nürnberg, 25 S.
Abstract
"Anhand des Ausbildungsjahrganges 2005 - alle Ersteinsteiger in eine duale Berufsausbildung in Hamburg - wird gezeigt, dass die Rate 'echter' Ausbildungsabbrüche im dualen System nur etwa sieben Prozent (7,4 Prozent) beträgt. Rund 9/10 erreichen bis zum 25. Lebensjahr eine berufliche Qualifikation. Die Mehrheit aller Ausbildungen verläuft kontinuierlich. Über 70 Prozent aller Ausbildungsanfänger in Hamburg weisen ein (ununterbrochenes) Ausbildungsverhältnis im Erwerbsverlauf auf und erreichen (mindestens) einen Berufsabschluss. Ein weiteres Viertel unterbricht die Ausbildung und/oder wechselt den Ausbildungsberuf, erreicht aber ebenfalls einen Abschluss. Zwischen der erworbenen Qualifikation, dem individuellen Ausbildungsverlauf und dem Berufseinstieg können Zusammenhänge beobachtet werden: Je kontinuierlicher die Ausbildung erfolgt (keine Unterbrechungen, kein Berufswechsel), desto größer ist der Erfolg mit Blick auf sozialversicherungspflichtige Beschäftigung und Arbeitslosigkeit nach der Ausbildung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Kotte, Volker; -
Literaturhinweis
Exklusive Bildungskarrieren von Jugendlichen und ihre Peers am Übergang in Hochschule und Beruf: Ergebnisse einer qualitativen Längsschnittstudie (2019)
Krüger, Heinz-Hermann; Hüfner, Kilian; Kreuz, Stephanie; Keßler, Catharina; Leinhos, Patrick; Winter, Daniela;Zitatform
Krüger, Heinz-Hermann, Kilian Hüfner, Catharina Keßler, Stephanie Kreuz, Patrick Leinhos & Daniela Winter (Hrsg.) (2019): Exklusive Bildungskarrieren von Jugendlichen und ihre Peers am Übergang in Hochschule und Beruf. Ergebnisse einer qualitativen Längsschnittstudie. (Studien zur Schul- und Bildungsforschung 75), Wiesbaden: Springer London, 337 S. DOI:10.1007/978-3-658-23175-0
Abstract
"In dem Band werden zentrale Ergebnisse einer qualitativen Längsschnittstudie vorgestellt, die die Bildungskarrieren von Jugendlichen und ihre Peerbeziehungen von der gymnasialen Oberstufe bis zwei Jahre nach Schulabschluss untersucht hat. Thematisiert werden die Verläufe und Bedingungskontexte von internationalen Bildungskarrieren sowie sportlichen, tänzerischen oder musikalischen Profilkarrieren sowie die Bedeutung der Peers für diese Karrieren. In den Blick genommen werden auch Veränderungsprozesse in der Lebensphase junger Erwachsener sowie Fragen der Reproduktion und Transformation sozialer Ungleichheit am Übergang zwischen Schule und Hochschule oder Beruf." (Verlagsangaben, © Springer)
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Literaturhinweis
Take your time to grow: A field experiment on the hiring of youths in Germany (2019)
Zitatform
Kübler, Dorothea, Julia Schmid & Robert Stüber (2019): Take your time to grow: A field experiment on the hiring of youths in Germany. In: German economic review, Jg. 20, H. 4, S. e706-e729. DOI:10.1111/geer.12188
Abstract
"We investigate the effect of spells of no formal employment of young Germans on their chances of entering the labor market through an apprenticeship. We also study whether the potential negative effects of such spells can be mitigated by publicly provided training measures. In a field experiment, the fictitious applications of three young women were sent to firms advertising apprenticeships for the position of office manager. One application was from a fresh school-leaver and two from applicants who had been out of school for two years, where one of them had participated in a training measure. We find that applicants who have been out of school for two years and have participated in the training are more successful than older applicants without additional training. We do not find a significant difference between older applicants with or without training and fresh school leavers. Our findings show that training measures increase the attractiveness of applicants and that the potential stigma of spells of no formal employment after school are compensated by informal work experience or age or a combination of both." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Literaturhinweis
Pathways to adulthood: Sequences in the school-to-work transition in Finland, Norway and Sweden (2019)
Zitatform
Lorentzen, Thomas, Olof Bäckman, Ilari Ilmakunnas & Timo Kauppinen (2019): Pathways to adulthood: Sequences in the school-to-work transition in Finland, Norway and Sweden. In: Social indicators research, Jg. 141, H. 3, S. 1285-1305. DOI:10.1007/s11205-018-1877-4
Abstract
"Research on youth transitions often follows the lines of classic welfare state typologies. Thus, given the institutional similarities, the transition from youth to adulthood in the Nordic countries has often been considered a specific type of trajectory. However, little research exists on how country differences within the Nordic cluster shape young people's pathways from education to work. Thus, little is known about intra-Nordic variations caused by national labour market regulations and social safety nets (e.g. parental insurance, public day care and unemployment security). In this article, we use sequence analysis to examine the transition process from school to work in Finland, Norway and Sweden and to find how these processes are linked to family formation patterns. The results indicate that Finland, Norway and Sweden to a great extent share the same general types of school-to-work trajectories. The role of family establishment in workforce entry trajectories, on the other hand, differs in some respects. There is a very strong link between early parenthood among Finnish women and trajectories leading to labour market exclusion. This is interpreted in light of the Finnish labour market and family policy." (Author's abstract, © Springer-Verlag) ((en))
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Literaturhinweis
Duale Maßnahmen und individuelle Förderung im Übergangssystem und ihre Effekte auf die Übergangswahrscheinlichkeit in vollqualifizierende Ausbildung und weiterführende Schulen (2019)
Méliani, Kim; Mokhonko, Svitlana; Nickolaus, Reinhold;Zitatform
Méliani, Kim, Svitlana Mokhonko & Reinhold Nickolaus (2019): Duale Maßnahmen und individuelle Förderung im Übergangssystem und ihre Effekte auf die Übergangswahrscheinlichkeit in vollqualifizierende Ausbildung und weiterführende Schulen. In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Jg. 115, H. 2, S. 218-253. DOI:10.25162/zbw-2019-0010
Abstract
"Im Anschluss an Erkenntnisse zur hohen Relevanz von Praktika für den Übergang in vollqualifizierende Ausbildung wurden in den letzten Jahren im Übergangssystem (ÜS) Maßnahmen implementiert, die institutionell höhere Praktikumsumfänge gewährleisten und durch den Einsatz von sozialen Unterstützungssystemen (AVdual-Begleiter) die Übergangswahrscheinlichkeit zusätzlich begünstigen sollen. Im vorliegenden Beitrag gehen wir am Beispiel entsprechender Maßnahmen im ÜS Baden-Württembergs der Frage nach, inwieweit sich die mit solchen Maßnahmen verbundenen Erwartungen einlösen lassen. Den Analysen liegen zwei aufeinander aufbauende Untersuchungen zugrunde. Während in der ersten Untersuchung vor allem die Kompetenzentwicklung im Übergangssystem im Vordergrund stand, diente die zweite Untersuchung der Klärung des Verbleibs nach der Maßnahme. Die Ergebnisse zum Verbleib dokumentieren im Vergleich zu den herkömmlichen Übergangsmaßnahmen erwartungswidrig keine ausgeprägten positiven Effekte der dualen Übergangsmaßnahmen auf den Übergang in vollqualifizierende Ausbildung. Die Praktikumsqualität erweist sich für den Übergang als bedeutsam, nicht jedoch die Praktikumsdauer. Substantielle Vorteile haben Absolventinnen und Absolventen von Übergangsmaßnahmen, die einen mittleren Abschluss vermitteln. Das gilt sowohl für die Übergangswahrscheinlichkeit als auch für die Möglichkeit in ,,attraktivere' Ausbildungsberufe einzumünden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Aktuelle Studienformen im Vergleich: Ein duales Studium begünstigt den Berufseinstieg (2019)
Zitatform
Ostermann, Kerstin & Alexander Patzina (2019): Aktuelle Studienformen im Vergleich: Ein duales Studium begünstigt den Berufseinstieg. (IAB-Kurzbericht 25/2019), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Die Zahl der dual Studierenden und der sich beteiligenden Betriebe ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Aktuell unterscheidet man zwischen ausbildungs- und praxisintegrierenden dualen Studiengängen. In den Ersteren ist eine Berufsausbildung systematisch im Studienverlaufsplan verankert. In Letzteren sind Praxisanteile im Unternehmen in größerem Umfang vorgesehen als bei anderen Studiengängen. Dual Studierende sind zumeist an Fachhochschulen, dualen Hochschulen und Berufsakademien eingeschrieben. Im Vergleich zu Studierenden an Universitäten gibt es in den dualen Studiengängen mehr Männer und weniger Personen mit ausländischer Staatsbürgerschaft. Absolventinnen und Absolventen eines dualen Studiums arbeiten oft in den Bereichen Geschäftsadministration, Geschäftsleitung und Ingenieurswesen. Personen mit einem dualen Studienabschluss weisen ähnlich hohe Beschäftigungsquoten auf wie Universitätsabsolventinnen und -absolventen und sind zu Beginn ihres Erwerbslebens etwas besser in den Arbeitsmarkt integriert. Sie verdienen jedoch im Durchschnitt weniger als Beschäftigte mit Universitätsabschluss." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Zahl der Studierenden in Deutschland insgesamt und dual Studierendein Baden-Württemberg 1980 bis 2017 -
Literaturhinweis
Temporary employment at labour market entry in Europe: labour market dualism, transitions to secure employment and upward mobility (2019)
Zitatform
Passaretta, Giampiero & Maarten H. J. Wolbers (2019): Temporary employment at labour market entry in Europe. Labour market dualism, transitions to secure employment and upward mobility. In: Economic and Industrial Democracy, Jg. 40, H. 2, S. 382-408. DOI:10.1177/0143831X16652946
Abstract
"This article focuses on school-leavers who enter employment with a temporary contract in the European context, and examines their probabilities to shift to standard employment or unemployment, and their chances of occupational mobility afterwards. The authors argue that two institutional dimensions of insider - outsider segmentation drive the career progression after a flexible entry: the gap between the regulation of permanent and temporary contracts and the degree of unionization. The analyses show that a disproportionate protection of permanent compared to temporary contracts increases the probability of remaining on a fixed-term contract, whereas the degree of unionization slightly decreases the chance of moving to jobs with higher or lower socio-economic status. Finally, a shift to permanent employment after a fixed-term entry is more often associated with occupational upward mobility in strongly rather than weakly unionized labour markets." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Die Bedeutung des Handwerks in Hessen (2019)
Schaade, Peter; Harten, Uwe; Böhme, Stefan;Zitatform
Schaade, Peter, Stefan Böhme & Uwe Harten (2019): Die Bedeutung des Handwerks in Hessen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Hessen 02/2019), Nürnberg, 29 S.
Abstract
"Die Beschäftigung im Handwerk ist in den letzten Jahren in Hessen annähernd gleich gewachsen wie im Nichthandwerk. Bundesweit hat sich dagegen das Handwerk schlechter entwickelt als die Gesamtwirtschaft. In Hessen war allerdings 2016 nur jeder zehnte Beschäftigte in einem Handwerksunternehmen tätig, während es bundesweit auf jeden achten zutraf. Einen überdurchschnittlichen Beitrag zum Gesamtbeschäftigungswachstum im Handwerk leisteten insbesondere Unternehmen aus dem Gewerbezweig Gebäudereiniger, gefolgt von Maurern und Betonbauern, Elektrotechnikern, Malern und Lackierern sowie Installateuren und Heizungsbauern. Das Beschäftigungswachstum im Handwerk basiert nicht auf einer Zunahme der Zahl der Unternehmen, sondern vielmehr auf einem Wachstum in den bestehenden Unternehmen. Die Ausbildungsleistung der Handwerksbetriebe ist überdurchschnittlich. Allerdings ging die Zahl der Auszubildenden im Handwerk in den letzten Jahren stärker zurück als im Nichthandwerk." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Unlucky cohorts: Estimating the long-term effects of entering the labor market in a recession in large cross-sectional data sets (2019)
Zitatform
Schwandt, Hannes & Till von Wachter (2019): Unlucky cohorts: Estimating the long-term effects of entering the labor market in a recession in large cross-sectional data sets. In: Journal of labor economics, Jg. 37, H. S1, S. S161-S198. DOI:10.1086/701046
Abstract
"This paper studies the differential persistent effects of initial economic conditions for labor market entrants in the United States from 1976 to 2015 by education, gender, and race using labor force survey data. We find persistent earnings and wage reductions, especially for less advantaged entrants, that increases in government support only partly offset. We confirm that the results are unaffected by selective migration and labor market entry by also using a double-weighted average unemployment rate at labor market entry for each birth cohort and state-of-birth cell based on average state migration rates and average cohort education rates from census data." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: NBER working paper , 25141 -
Literaturhinweis
The after-effects of youth unemployment: more vulnerable persons are less likely to succeed in Youth Guarantee programmes (2019)
Zitatform
Selenko, Eva & Kerstin Pils (2019): The after-effects of youth unemployment. More vulnerable persons are less likely to succeed in Youth Guarantee programmes. In: Economic and Industrial Democracy, Jg. 40, H. 2, S. 282-300. DOI:10.1177/0143831X16653186
Abstract
"This article investigates unemployed adolescents' success in re-employment programmes. It proposes that not being in employment, education, or training indicates a setback in the achievement of important life goals, which affects mental health and success in re-employment programmes. Adolescents who are more affected by the experience of unemployment will be even less likely to succeed. An analysis of longitudinal archival records of 300 adolescents in a Youth Guarantee apprenticeship scheme confirms the expectations. Adolescents who were more vulnerable during unemployment and who had a worse relationship with their parents when starting the apprenticeship were more likely to drop out within the first year. The effect of age was moderated by relationship quality. The results show that taking the prior experience of not being in employment, education and training into account can offer a new understanding for the success of re-employment programmes. Theoretical and practical implications of the findings are discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Ausbildung, Beschäftigung und Arbeitslosigkeit junger Berufseinsteiger in Nordrhein-Westfalen: Ergebnisse auf der Grundlage von Erwerbsverläufen der Geburtskohorte 1987 (2019)
Sieglen, Georg;Zitatform
Sieglen, Georg (2019): Ausbildung, Beschäftigung und Arbeitslosigkeit junger Berufseinsteiger in Nordrhein-Westfalen. Ergebnisse auf der Grundlage von Erwerbsverläufen der Geburtskohorte 1987. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nordrhein-Westfalen 01/2019), Nürnberg, 52 S.
Abstract
"In Nordrhein-Westfalen stieg, wie im übrigen Land, die Nachfrage nach qualifizierten und hochqualifizierten Arbeitskräften in den vergangenen Jahren deutlich an. In Folge des demografischen Wandels sowie im Zusammenhang mit den zu erwartenden strukturellen Verschiebungen werden im mittleren Qualifikationssegment in den kommenden Jahren Fachkräfteengpässe wahrscheinlicher. Schon in den vergangenen Jahren gab es einen wachsenden Anteil nicht besetzter betrieblicher Ausbildungsplatzplätze, während die Anteile erfolgloser Ausbildungsplatznachfrager ebenso weitgehend unverändert hoch blieben wie die Bevölkerungsanteile Jugendlicher, die über keinen beruflichen Abschluss verfügen. Gleichzeitig konnten Geringqualifizierte bisher nur in geringem Umfang von dem seit rund 25 Jahren niedrigsten Stand der Arbeitslosigkeit profitieren. Vor diesem Hintergrund verfolgt diese Studie am Beispiel der Geburtskohorte 1987 das Ziel, Berufseinstiegsverläufe in Nordrhein-Westfalen zu beschreiben und dabei zu analysieren, in welchem Umfang Jugendliche, denen ein Übergang in eine duale berufliche Ausbildung sowie ein Berufsausbildungsabschluss nicht oder nur verzögert gelang, wiederum in den ersten Jahren des Arbeitsmarkteintritts Schwierigkeiten in Form längerer Arbeitslosigkeit und geringer Arbeitsmarkterträge erlebten. Entsprechend der regionalen Unterschiede bei der Arbeits- und Ausbildungsmarktsituation stehen dabei regionale Unterschiede im Hinblick auf die Berufseinstiegsverläufe im Mittelpunkt.
Dazu werden kumulierte Zeiten dualer beruflicher Ausbildung, der Teilnahme an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen, der Arbeitslosigkeit und sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung vor und nach dem 24. Lebensjahr gegenübergestellt, um so Lebensphasen, in denen zum einen eine duale berufliche Ausbildung in der Regel abgeschlossen und zum anderen die ersten Jahre des Berufseinstiegs erfolgen, zu vergleichen. Datengrundlage für die entsprechenden Auswertungen waren die Integrierten Erwerbsbiographien (IEB) des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), die auf prozessproduzierten Längsschnittdaten der Bundesagentur für Arbeit beruhen.
Die Ergebnisse zeigen, dass Jugendliche in Regionen mit einer relativ angespannten Arbeits- und Ausbildungsmarktlage wie dem Ruhrgebiet und dem Bergischen Land nicht nur überdurchschnittlich häufig bereits in jungen Jahren längere Zeiten der Arbeitslosigkeit erleben, sondern auch häufiger erst in höherem Alter und erst nach Teilnahme an einer Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme in eine duale Berufsausbildung münden. Hinzu kommt, dass dort Ausbildungsverläufe relativ häufiger unterbrochen werden und nicht in einen Abschluss münden. Gleichwohl zeigen die Ergebnisse auch, dass die Anteile Jugendlicher, die nach dem 24. Lebensjahr ohne längere Zeiten der Arbeitslosigkeit blieben, in allen Regionen deutlich höher waren, wenn bis zum 24. Lebensjahr ein Berufsausbildungsabschluss erreicht wurde. Dies gilt auch für Fälle, bei denen bis zu dieser Altersgrenze bereits längere Zeiten an Arbeitslosigkeit oder der Teilnahme an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen bestanden. In ähnlicher Weise schlagen sich unterschiedliche Ausbildungsverläufe und -abschlüsse in allen Regionen auch in Unterschieden im Hinblick auf die bis zum 29. Lebensjahr maximal erreichten Bruttomonatsentgelte sowie die wichtigsten Berufsgruppen nieder." (Autorenreferat, IAB-Doku)Beteiligte aus dem IAB
Sieglen, Georg; -
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Heterogenous effects of entering the labor market during a recession - new evidence from Germany (2019)
Umkehrer, Matthias;Zitatform
Umkehrer, Matthias (2019): Heterogenous effects of entering the labor market during a recession - new evidence from Germany. In: CESIfo Economic Studies, Jg. 65, H. 2, S. 177-203., 2019-01-30. DOI:10.1093/cesifo/ifz003
Abstract
"This article studies the career effects of entering the labor market during a recession in Germany. Relying on administrative linked employer-employee data, and by exploiting institutional variation in the timing of graduation for identification, it provides new evidence on effect heterogeneities along the dimensions of skill and wage rigidity. The results show that less advantaged graduates experience persistent earnings declines as a result of adverse economic starting conditions. In sectors with higher collective bargaining coverage, these declines are driven by reduced employment stability while in sectors with lower coverage they are mainly driven by wage loss. Careers of more advantaged graduates, in turn, either recover gradually from the recession through a process of job-to-job, occupational, regional, and educational mobility, or are not negatively affected at all." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Beteiligte aus dem IAB
Umkehrer, Matthias; -
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Facing the life-cycle trade-off between vocational and general education in apprenticeship systems: An economics-of-education perspective (2019)
Zitatform
Wößmann, Ludger (2019): Facing the life-cycle trade-off between vocational and general education in apprenticeship systems. An economics-of-education perspective. In: Journal for educational research online, Jg. 11, H. 1, S. 31-46.
Abstract
"Dieser Beitrag befasst sich mit der Rolle berufsspezifischer Bildung, insbesondere im Rahmen der dualen Berufsausbildung, in der Vorbereitung von Schülern auf den Arbeitsmarkt unter besonderer Berücksichtigung einer Lebenszyklusperspektive in einer sich verändernden Wirtschaft. Die Grundidee besteht darin, dass berufsspezifische Bildung den Einstieg in den Arbeitsmarkt erleichtert, im späteren Leben aber aufgrund von begrenzter Anpassungsfähigkeit an das sich wandelnde wirtschaftliche Umfeld die Beschäftigungsmöglichkeiten behindern kann. Wir fassen Evidenz über die sich verändernden Effekte berufsspezifischer Bildung über den Lebenslauf aus den internationalen Erwachsenentests IALS und PIAAC sowie länderspezifische Ergebnisse zusammen. Darauf aufbauend werden Politikimplikationen für Elemente eines zukunftsorientierten Bildungssystems diskutiert, mit einem besonderen Fokus auf die duale Berufsbildung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Erwerbsarbeit im Übergang junger Frauen in das Erwachsenenalter (2018)
Achatz, Juliane;Zitatform
Achatz, Juliane (2018): Erwerbsarbeit im Übergang junger Frauen in das Erwachsenenalter. In: A. Lange, H. Reiter, S. Schutter & C. Steiner (Hrsg.) (2018): Handbuch Kindheits- und Jugendsoziologie, S. 263-277. DOI:10.1007/978-3-658-05676-6_17-1
Abstract
"Der Beitrag skizziert die Entwicklung von Erwerbschancen und die Erwerbsrisiken von jungen Frauen in einer nach Geschlecht strukturierten Erwerbswelt. Die thematischen Schwerpunkte konzentrieren sich auf geschlechtsspezifische Berufsentscheidungen im Vorfeld des Erwerbseintritts, den Stellenwert der beruflichen Geschlechtertrennung, die beruflichen Merkmale bei Ersteintritt in den Arbeitsmarkt und auf den Verlauf der ersten Erwerbsjahre." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die binationale Berufsausbildung im bayerisch-tschechischen Grenzraum - ein Zukunftsmodell für Nachbarstaaten? (2018)
Zitatform
Bornhofen, Achim Johannes, Linda Borrs & Michael Moritz (2018): Die binationale Berufsausbildung im bayerisch-tschechischen Grenzraum - ein Zukunftsmodell für Nachbarstaaten? (IAB-Forschungsbericht 07/2018), Nürnberg, 75 S.
Abstract
"Seit 2012 werden im Rahmen eines grenzüberschreitenden Berufsausbildungsmodells tschechische Schülerinnen und Schüler der Berufsschule Domazlice gemeinsam mit der Berufsschule im Landkreis Cham ausgebildet. Die Herausforderung liegt in der Verbindung der unterschiedlichen Berufsausbildungssysteme von Tschechien (schulisch) und Deutschland (dual). Das Programm verbindet diese, indem der tschechische Lehrplan um einige wenige Unterrichtsmodule erweitert wird. Diese umfassen die Vermittlung von berufsbezogenen Kenntnissen an einer deutschen Berufsschule, die Erweiterung der Deutschkenntnisse sowie zwei Praktika in bayerischen Unternehmen. Der erfolgreiche Ausbildungsabschluss wird durch ein Zertifikat der Industrie- und Handelskammer (IHK) dokumentiert. Partner dieses Projekts sind die Berufsschule Domazlice, die Berufsschule im Landkreis Cham, die IHK Regensburg für Oberpfalz/Kelheim, die Agentur für Arbeit Schwandorf und der Landkreis Cham.
Ziel dieses vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und der Otto-Friedrich-Universität Bamberg durchgeführten wissenschaftlichen Vorhabens ist die Untersuchung des Ausbildungsprojekts hinsichtlich seiner Mehrwerte für die Absolventen, hinsichtlich der Probleme und Verbesserungsmöglichkeiten, welche die Projektbeteiligten, also Auszubildende, Lehrkräfte und Betriebe, genannt haben und der Bedeutung des Programms für den grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt. Mit dieser Arbeit soll darüber hinaus auch der Modellcharakter des Projekts für eine binationale Berufsausbildung und die Übertragbarkeit auf andere Grenzregionen geprüft werden. Die Bearbeitung dieser Aufgabenstellung erfolgte im Rahmen einer Masterarbeit im Zeitraum von Mai bis September 2017. Neben der Auswertung quantitativer Arbeitsmarktdaten waren für die Erstellung der Arbeit mehrere Gesprächstermine mit vielen Beteiligten vor Ort erforderlich, insbesondere an den Berufsschulen Cham und Domazlice sowie bei bayerischen Betrieben und Institutionen.
Das zentrale Ergebnis der Untersuchung ist, dass sich durch das grenzüberschreitende Ausbildungsprogramm zahlreiche neue Perspektiven sowohl für die Auszubildenden als auch die Betriebe eröffnen. Beide können durch das Programm die vorhandenen Potenziale auf dem Arbeitsmarkt besser nutzen. Durch den Erwerb der Zusatzqualifikation wird den tschechischen Berufsschülerinnen und -schülern der Einstieg in den deutschen und tschechischen Arbeitsmarkt erleichtert. Anhand staatlich anerkannter Zertifikate kann überregional ein einheitlicher Ausbildungsstandard, unabhängig von der nationalen Ausbildung, erreicht werden. Davon profitieren nicht nur Unternehmen auf bayerischer Seite, auch deutschen Firmen in Tschechien stehen dadurch zusätzliche qualifizierte Fachkräfte mit einem bekannten Ausbildungszertifikat zur Verfügung. Darüber hinaus trägt das Programm zum kulturellen Austausch bei. Auch wenn an einigen Stellen Verbesserungsbedarfe identifiziert werden konnten, kann das Programm nicht nur dem Fachkräftemangel in der Region entgegenwirken, sondern auch als zukünftiges Modell für andere Grenzräume dienen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Übergänge in Ausbildung und Arbeitsmarkt (2018)
Zitatform
Dietrich, Hans & Martin Abraham (2018): Übergänge in Ausbildung und Arbeitsmarkt. In: M. Abraham & T. Hinz (Hrsg.) (2018): Arbeitsmarktsoziologie : Probleme, Theorien, empirische Befunde, S. 77-116, 2018-01-01. DOI:10.1007/978-3-658-02256-3_3
Abstract
"Das Kapitel behandelt die berufliche Erstplatzierung, die aus individueller Sicht eine folgenreiche Entscheidung für die weitere Berufskarriere darstellt und auch für die Entwicklung der gesamten Arbeitsmarktsituation von entscheidender Bedeutung ist. Grund dafür ist die systematische Ungleichheit des Berufseinstiegs, welche durch den Arbeitsmarkt vorgelagerte Faktoren, vor allem soziale Herkunft und Selektion im Bildungssystem, bedingt wird. Im ersten Schritt behandeln die Autoren den Übergang von allgemeinbildenden Schulen in die berufliche Ausbildung und im zweiten Schritt den darauffolgenden Übergang in den Arbeitsmarkt. Abschließend diskutieren sie arbeitsmarktpolitische Implikationen." (Autorenreferat, © Springer)
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Literaturhinweis
Erwerbsarbeit und Arbeitslosigkeit Jugendlicher (2018)
Zitatform
Dietrich, Hans (2018): Erwerbsarbeit und Arbeitslosigkeit Jugendlicher. In: A. Lange, H. Reiter, S. Schutter & C. Steiner (Hrsg.) (2018): Handbuch Kindheits- und Jugendsoziologie, S. 205-239, 2017-07-26. DOI:10.1007/978-3-658-05676-6_13-1
Abstract
"Im Zuge der Bildungsexpansion und einem verändertem Bildungsverhalten junger Menschen wird der Übergang von der Schule in den und die Etablierung auf dem Arbeitsmarkt immer seltener im Jugendalter bis zu 25 Jahren vollzogen. Je nach beruflichem Abschluss wird in zunehmenden Umfang der Einmündungsprozess in den Arbeitsmarkt erst im dritten Lebensjahrzehnt abgeschlossen. Dazu trägt ferner bei, dass der Übergang junger Menschen in den Arbeitsmarkt zunehmend durch (kurzen) Phasen der Erwerbslosigkeit, bzw. Wartephasen, sowie durch weniger abgesicherte Einstiegsjobs gekennzeichnet ist, die die Phase der Etablierung auf dem Arbeitsmarkt verlängern. Aus theoretischer Sicht sind neben handlungs- bzw. entscheidungstheoretischen Überlegungen insbesondere institutionelle Veränderungen sowie situative Faktoren wie Konjunktur oder Demografie zu berücksichtigen. Letzteres lässt sich besonders ausgeprägt bei der Erwerbslosigkeit junger Menschen im europäischen Vergleich erkennen. Empirisch lassen sich zudem deutliche Unterschiede in geschlechtsspezifischer Hinsicht als auch nach Art der erreichten Bildungsabschlüsse erkennen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Prekäre Berufseinstiegsprozesse von Ausbildungsabsolventinnen und -absolventen in Deutschland von 1980 bis 2005 (2018)
Dorau, Ralf;Zitatform
Dorau, Ralf (2018): Prekäre Berufseinstiegsprozesse von Ausbildungsabsolventinnen und -absolventen in Deutschland von 1980 bis 2005. Bonn: Universitäts- und Landesbibliothek Bonn, 240 S.
Abstract
"Der Übergang von dualer Ausbildung in die Erwerbstätigkeit wird für die Abschlusskohorten von 1980 bis 2005 bezüglich ihrer beruflichen Integration verglichen. Dabei soll untersucht werden, ob der in zahlreichen Studien belegte Anstieg der Prekarität im Untersuchungszeitraum auch auf den Einstieg in den berufsfachspezifischen Arbeitsmarkt zutrifft. Mittels Mehrebenenanalysen werden zugleich die Einstiegsverläufe unterschiedlicher Berufsgruppen sowie Frauen und Männer mit oder ohne Abitur analysiert. Die Berufsgruppen werden zusätzlich nach weiblich und männlich dominierten Berufen sowie nach den spezifischen Arbeitslosenquoten differenziert. Ebenso werden regionale Arbeitslosenquoten berücksichtigt. Zwischen den Kohorten zeigen sich größere Schwankungen hinsichtlich der beruflichen Integration, entgegen der zuvor aufgestellten Hypothese aber kein deutlicher Anstieg des Anteils prekärer Verläufe. Der Anteil prekärer Sequenzen ist allerdings mit teilweise 30 % schon in den 1980er Jahren unerwartet hoch. Dafür aber steigt der Anteil entkoppelter Sequenzen deutlich, besonders seit Ende der 1990er Jahre. Dies ist in erster Linie durch häufigere Arbeitslosigkeit bedingt. Der Ausbildungsberuf hat eine große Bedeutung für die Wahrscheinlichkeit eines integrierten, prekären und zum Teil auch entkoppelten Berufseinstiegs, deutlich größer als individuelle Faktoren und ist über die Kohorten relativ stabil. Tatsächlich ist der berufsfachspezifische Arbeitsmarkt in starkem Ausmaß durch den Ausbildungsberuf selbst differenziert. Analysiert man die Kontextfaktoren, hat die spezifische Arbeitslosenquote im jeweiligen Berufsaggregat den dominanten Einfluss auf die berufliche Integration. Eine erhöhte Arbeitslosenquote lässt die Gefahr von Entkopplung und Prekarität ansteigen. Zusätzlich übt aber auch die Region über ihren Kontexteffekt einen größeren Einfluss aus und die Bedeutung der regionalen Arbeitslosenquote geht noch über die der beruflichen hinaus. In Berufen mit einem höheren Anteil von Frauen ist der Anteil prekärer Berufseinstiegsprozesse höher. Dieser Zusammenhang ist in vielen und besonders den aktuellen Kohorten signifikant. Davon abgesehen sind bei jungen Frauen beim Berufseinstieg noch keine größeren Probleme als bei jungen Männern zu erkennen. Als individueller Einfluss auf die berufliche Integration beim Berufseinstieg spielt ein abgeschlossenes Abitur tatsächlich eine große Rolle für eine gelungene berufliche Integration. Die Gefahr von Prekarität sinkt, die Integrationschance steigt. Allerdings zeigt sich dieser Zusammenhang kaum in den älteren Kohorten, der Anteil der Absolventinnen und Absolventen mit Abitur ist zu gering." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Young people's labour market transitions: the role of early experiences (2018)
Zitatform
Dorsett, Richard & Paolo Lucchino (2018): Young people's labour market transitions. The role of early experiences. In: Labour Economics, Jg. 54, H. October, S. 29-46. DOI:10.1016/j.labeco.2018.06.002
Abstract
"We use UK longitudinal survey data to model young people's transitions between employment, unemployment, education and a residual category made up of those neither in education nor economically active. Transitions from employment are shown to exhibit negative duration dependence regardless of destination, while transitions from unemployment only do so when the destination is employment. The results suggest the nature and length of males' preceding spells affect transitions from unemployment to employment but that this is not the case for females. The combination of modelled effects is captured through simulations. These show that, for both males and females, a period neither in education nor economically active has more damaging long-term consequences for future employment than a period of unemployment." (Author's abstract, © 2018 Elsevier) ((en))
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: NIESR discussion paper , 419 -
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Ausbildungsberechtigung und Ausbildungsaktivität von Betrieben (2018)
Zitatform
Dummert, Sandra (2018): Ausbildungsberechtigung und Ausbildungsaktivität von Betrieben. In: Bundesinstitut für Berufsbildung (Hrsg.) (2018): Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2018 : Informationen und Analysen zur Entwicklung der beruflichen Bildung, S. 216-219.
Abstract
"Mit den Daten des IAB-Betriebspanels können Aussagen dazu getroffen werden, wie viele Betriebe in Deutschland nach eigenen Angaben die gesetzlichen Voraussetzungen zur Berufsausbildung erfüllen, also ausbildungsberechtigt sind, und wie hoch der Anteil der Betriebe ist, die tatsächlich ausbilden. Zudem kann betrachtet werden, wie viele der Ausbildungsabsolventen/-absolventinnen vom Ausbildungsbetrieb in ein Beschäftigungsverhältnis übernommen werden" (Textauszug, IAB-Doku)
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Transitionen vom Studium in den Beruf: Bildungspolitische Appelle, strukturelle Bedingungen und subjektive Erfahrungen (2018)
Felden, Heide von; Lerch, Sebastian;Zitatform
Felden, Heide von & Sebastian Lerch (2018): Transitionen vom Studium in den Beruf. Bildungspolitische Appelle, strukturelle Bedingungen und subjektive Erfahrungen. In: Berufs- und Wirtschaftspädagogik - online H. 34, S. 1-20.
Abstract
"Universitäre (Aus-)Bildung soll im Rahmen der Bologna-Studiengänge einen stärkeren Berufspraxisbezug aufweisen als früher. Zwar sollte ein Hochschulstudium schon immer prinzipiell auf einen Beruf vorbereiten, doch heute spielt die 'Employability' eine größere Rolle, zum einen in bildungspolitischen Dokumenten, die auf einen reibungslosen Übergang drängen, zum anderen bei den Studierenden, die klare Orientierungen und damit einen engen Praxisbezug bevorzugen. Zudem ist feststellbar, dass die Kompetenzorientierung, wie sie bildungspolitisch dem Studium unterlegt wird (vgl. BMBF 2013), auch am Arbeitsmarkt ihre Entsprechung erfährt. De facto aber nehmen unspezifische Studiengänge, die eine Option auf mehrere Berufsfelder haben, eher zu. Zudem ist eine enge Anpassung an die Schnelllebigkeit des Arbeitsmarktes für ein gründliches, nachhaltiges Studium eher kontraproduktiv, so dass die Absolvent/inn/en für den Arbeitsmarkt sowohl speziell als auch generalistisch ausgebildet sein sollen. Darüber hinaus zeigt sich, dass Übergänge immer subjektiven und strukturellen Unwägbarkeiten unterliegen und häufig individuelle Suchbewegungen voraussetzen, also nicht von außen instrumentell zu managen sind. Entgegen der fortwährenden Orientierung am Kompetenzbegriff (vgl. u.a. Modulhandbücher) könnten Studierende darauf besser durch einen Bezug zum Bildungsbegriff vorbereitet werden. Im Beitrag sollen bildungspolitische Appelle, subjektive Auffassungen von Studierenden und die strukturellen Situationen an Hochschulen und auf dem Arbeitsmarkt miteinander in Beziehung gebracht und kritisch-konstruktiv diskutiert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Betriebliche Ausbildung in Hessen: IAB-Betriebspanel-Report Hessen 2017 (2018)
Fischer, Anna C.; Larsen, Christa;Zitatform
Fischer, Anna C. & Christa Larsen (2018): Betriebliche Ausbildung in Hessen. IAB-Betriebspanel-Report Hessen 2017. (IAB-Betriebspanel Hessen 2018,02), Frankfurt am Main, 23 S.
Abstract
"Der nun vorliegende zweite Report zum IAB-Betriebspanel Hessen 2017 ist dem betrieblichen Ausbildungsverhalten gewidmet. Dabei werden neben dem Engagement der ausbildenden Betriebe die Chancen erfolgreicher Ausbildungsabsolventinnen und -absolventen berichtet. Zur Bestimmung des betrieblichen Ausbildungsverhaltens werden drei wesentliche Themenfelder berücksichtigt:
┐ die Ausbildungsbeteiligung und Ausbildungsintensität der Betriebe,
┐ die angebotenen und besetzten Ausbildungsplätze
┐ sowie die erfolgreichen Ausbildungsabschlüsse und betrieblichen Übernahmen der Absolventinnen und Absolventen.
Für die genannten Faktoren werden, neben Veränderungen im Zeitverlauf, Differenzierungen nach Wirtschaftszweigen und Betriebsgrößen berücksichtigt sowie Vergleiche der hessischen mit der westdeutschen Situation vorgenommen, um strukturelle Faktoren und deren Entwicklung ebenfalls erfassen zu können." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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Vocational education and employment over the life course using a new measure of occupational specificity (2018)
Zitatform
Forster, Andrea G. & Thijs Bol (2018): Vocational education and employment over the life course using a new measure of occupational specificity. In: Social science research, Jg. 70, H. February, S. 176-197. DOI:10.1016/j.ssresearch.2017.11.004
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Die Ausbildungsverlierer?: Fallstudien zu Entkopplungsprozessen von Jugendlichen beim Übergang in das Erwerbsleben (2018)
Zitatform
Fuchs, Philipp, Jan F. C. Gellermann & Stefan Kutzner (2018): Die Ausbildungsverlierer? Fallstudien zu Entkopplungsprozessen von Jugendlichen beim Übergang in das Erwerbsleben. Weinheim: Beltz Juventa, 165 S.
Abstract
"Obwohl sich die Anzahl der nicht besetzten Lehrstellen in Deutschland auf einem historischen Höchststand befindet, scheitern gleichzeitig viele Jugendliche am Übergang von der Schule ins Erwerbsleben. Ist die Ausbildungs- und Arbeitssuche dauerhaft erfolglos, kann man von Entkopplung sprechen. Warum gelingt in diesen Fällen der Übergang in das Erwerbsleben nicht? Wie lassen sich die Entwicklungen von 'entkoppelten Jugendlichen' aus einer Milieu-, Biografie- und Sozialisationsperspektive erklären? Diesen Fragen gehen die Autoren auf der Basis einer qualitativen Längsschnittuntersuchung nach, in der sie ein festes Sample von Heranwachsenden über zwei Jahre mehrfach interviewten." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Gellermann, Jan F. C.; -
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An exercise in futurity: servitude as pathway to young Filipino men's education- to-work transition (2018)
Zitatform
Galam, Roderick G. (2018): An exercise in futurity: servitude as pathway to young Filipino men's education- to-work transition. In: Journal of Youth Studies, Jg. 21, H. 8, S. 1045-1060. DOI:10.1080/13676261.2018.1442920
Abstract
"This article examines how young Filipino men looking to work in international seafaring deploy servitude as a means of attaining education-to-work transition. It focuses on those applying to work for free as 'utility men' (gofer or flunkey) in Manila's manning and crewing agencies that supply seafarers to ship operators around the world in exchange for the promise of boarding a ship. Based on participant observation and life history interviews, the article accounts for how they transform their servitude into diskarte - strategy by which they navigate the limited employment opportunities in the Philippines - by constructing their 'utility manning' as an informal and negotiated pathway to employment. The young Filipino men's seeking and enduring servitude, geared towards gleaning better social possibilities, becomes a profoundly rational act of investing in and securing their future." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Junge Menschen auf dem Arbeitsmarkt: Ergebnisse des Ad-hoc-Moduls zur Arbeitskräfteerhebung 2016 (2018)
Günther, Lisa; Gawronski, Katharina;Zitatform
Günther, Lisa & Katharina Gawronski (2018): Junge Menschen auf dem Arbeitsmarkt. Ergebnisse des Ad-hoc-Moduls zur Arbeitskräfteerhebung 2016. In: Wirtschaft und Statistik H. 1, S. 9-22.
Abstract
"Junge Menschen, die gerade erst in den Arbeitsmarkt eingetreten sind oder sich noch in Ausbildung befinden, sind die Akteurinnen und Akteure des Arbeitsmarktes von morgen. Das Ad-hoc-Modul 'Junge Menschen auf dem Arbeitsmarkt' der EU-Arbeitskräfteerhebung aus dem Jahr 2016 ermöglicht einen vertiefenden Blick auf die Personengruppe, die den Arbeitsmarkt künftig maßgeblich mitgestalten wird. Der vorliegende Beitrag betrachtet die Situation junger Menschen auf dem Arbeitsmarkt anhand der Daten der EU-Arbeitskräfteerhebung sowie des Ad-hoc-Moduls. Im Mittelpunkt der Analyse stehen dabei neben der Erwerbs- und Bildungsbeteiligung die in der Ausbildung gesammelte Arbeitserfahrung, die Arbeitssuche sowie die Mobilitätsbereitschaft junger Menschen im Alter von 15 bis 34 Jahren." (Autorenreferat, © Statistisches Bundesamt, Wiesbaden)
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Ability matters: Effects of youth labor-market opportunities on long-term labor-market outcomes (2018)
Haaland, Venke Furre;Zitatform
Haaland, Venke Furre (2018): Ability matters: Effects of youth labor-market opportunities on long-term labor-market outcomes. In: The Scandinavian journal of economics, Jg. 120, H. 3, S. 794-825. DOI:10.1111/sjoe.12248
Abstract
"Utilizing registry data from cognitive ability tests for all Norwegian males born between 1962 and 1973, I study whether labor-market conditions at the age of graduation have differential effects on earnings and employment for different ability groups. I find that low-ability males are more vulnerable to local business cycles at the expected time of labor-market entry. In particular, I demonstrate that low-ability males suffer larger long-term earnings losses than the rest of the population." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Eine Exzellenzinitiative für die berufliche Bildung? (2018)
Hartmann, Ernst A.; Fünfhaus, Annika; Brings, Christin; Krichewsky-Wegener, Léna; Stamm, Ida; Schulze, Mandy;Zitatform
Hartmann, Ernst A., Christin Brings, Annika Fünfhaus, Léna Krichewsky-Wegener, Mandy Schulze & Ida Stamm (2018): Eine Exzellenzinitiative für die berufliche Bildung? (iit Perspektive / Institut für Innovation und Technik 40), Berlin, 10 S.
Abstract
"Die Exzellenzinitiative von Bund und Ländern aus dem Jahr 2005 hat eine erhebliche Wirkung im Wissenschaftssystem Deutschlands entfaltet - trotz aller konträren Positionen und Diskussionen in Fachkreisen und Öffentlichkeit. Aktuell erfährt die Berufsbildung einen vergleichbaren Bedeutungszuwachs für die mittel- und langfristige Sicherung des Innovations- und Wirtschaftsstandorts, unter anderem weil der Bedarf an Fachkräften steigt. Daher stellt sich die Frage, ob eine 'Exzellenzinitiative Berufliche Bildung' ähnliche Wirkungen erzielen könnte wie sie im Wissenschafts- und Forschungssystem zu beobachten waren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The role of vocational education in the transmission of gender segregation from education to employment: Switzerland and Bulgaria compared (2018)
Zitatform
Heiniger, Melina & Christian Imdorf (2018): The role of vocational education in the transmission of gender segregation from education to employment: Switzerland and Bulgaria compared. In: Journal for labour market research, Jg. 52, H. 1, S. 1-21. DOI:10.1186/s12651-018-0248-6
Abstract
"Previous comparative research has uncovered considerable cross-country differences in occupational gender segregation. There is, however, a lack of research on the role of educational systems in the creation of gender segregation and gendered school-to-work transitions. The aim of this study is to investigate the role of vocational education and the strength of the education - employment linkage in the transmission of horizontal gender segregation from education into the labour market. Transition system literature points to a stronger linkage between education and employment in countries where initial vocational education and training dominates the educational offers, and to a weaker linkage in countries with a stronger focus on general education. Moreover, research on gender segregation in education shows that segregation is especially pronounced in educational systems with a strong vocational education and training sector on the upper secondary level. Based on these insights, we hypothesize that gender segregation in education and its transmission to employment is more pronounced the more distinct a country's initial vocational education and training system is. To test our assumption, we compare individual school-to-work transitions in Switzerland and Bulgaria, with the vocational principle being more prevalent in the structuring of Swiss educational offers. We use data from the Swiss Youth Panel Survey TREE (N = 3215) and the Bulgarian School Leaver Survey BSLS (N = 885). Following recent developments in multi-group segregation research, entropy-based measurements are calculated to study the school-to-work linkages and the transmission of gender segregation in the two select countries. The empirical results confirm a more pronounced educational gender segregation in Switzerland, which is transferred more strongly into the labour market due to the tighter linkage in that country between education and employment compared to Bulgaria." (Author's abstract, © Springer-Verlag) ((en))
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Persistent disadvantages or new opportunities?: the role of agency and structural constraints for low-achieving adolescents' school-to-work transitions (2018)
Zitatform
Holtmann, Anne Christine, Laura Menze & Heike Solga (2018): Persistent disadvantages or new opportunities? The role of agency and structural constraints for low-achieving adolescents' school-to-work transitions. In: Journal of youth and adolescence, Jg. 46, H. 10, S. 2091-2113. DOI:10.1007/s10964-017-0719-z
Abstract
"School leavers with low educational attainment face great difficulties in their school-to-work transitions. They are, however, quite heterogeneous in terms of their personal and social resources. These within-group differences may influence who shows initiative during the school-to-work transition period and thereby helps employers recognize their learning potential at labor market entry. Yet this recognition also depends on the ways employers select applicants, which may prevent them from discovering such within-group differences. We therefore investigate the interplay between agency and its constraints, that is, whether higher cognitive and noncognitive skills and more parental resources provide low-achieving school leavers with new opportunities in the school-to-work transition period or whether their low school attainment causes the persistency of their disadvantages. We use panel data from the German National Educational Panel Study (NEPS), which started in grade 9. The NEPS also includes school leavers from special-needs schools. Our sample consists of 3417 low-achieving adolescents (42% female), defined as adolescents who leave school with no or only a lower secondary school-leaving certificate. Their average school-leaving age is 16 to 17 years. Our key findings are that the transition period opens up new opportunities only for those low-achieving adolescents with better vocational orientation and higher career aspirations, leading them to make stronger application efforts. The success of youth's initiative varies considerably by school-leaving certificate and school type but not by competences, noncognitive characteristics, and parental background. Thus, the label of 'having low qualifications' is a major obstacle in this transition period - especially for the least educated subgroup. Their poor school attainment strongly disadvantages them when accessing the required training to become economically independent and hence in their general transition to adulthood. Our results are also of interest internationally, because participation in firm-based training programs functions as the entry labor market in Germany. Thus, similar explanations may apply to low-achieving adolescents' difficulties in finding a job." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Berufseinstieg und Karrierepläne nach einem dualen Studium (2018)
Krone, Sirikit;Zitatform
Krone, Sirikit (2018): Berufseinstieg und Karrierepläne nach einem dualen Studium. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 47, H. 3, S. 50-54.
Abstract
"Mit dem Abschluss eines dualen Studiums verbinden die (potenziell) Studierenden einen sicheren Berufseinstieg und gute Karrierechancen. Aber wie sieht der Übergang in den Job tatsächlich aus? Im Beitrag werden auf der Basis eines am IAQ durchgeführten Forschungsprojekts der berufliche Einstieg und die Zukunftspläne dieser Gruppe von Bachelorstudierenden betrachtet. Die Ergebnisse unterstützen sowohl Schulabgänger/-innen bei ihrer Studien- und Berufswahl als auch Betriebe und Hochschulen bei der Gestaltung und Weiterentwicklung dualer Studiengänge." (Autorenreferat)
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Berufschancen nach Abschluss einer kaufmännischen/ wirtschaftsberuflichen BMS/BHS (2018)
Lankmayer, Thomas; Niederberger, Karl;Zitatform
Lankmayer, Thomas & Karl Niederberger (2018): Berufschancen nach Abschluss einer kaufmännischen/ wirtschaftsberuflichen BMS/BHS. In: WISO, Jg. 41, H. 1, S. 199-210.
Abstract
"Der Beitrag beleuchtet die Berufschancen nach Abschluss von kaufmännischen und wirtschaftsberuflichen berufsbildenden mittleren und höheren Schulen in OÖ und zeigt Problemfelder und Handlungsansätze auf. Die Befunde stützen sich auf Datenanalysen des Bildungsbezogenen Erwerbskarrierenmonitorings (BibEr) der Statistik Austria sowie auf Interviews mit AbsolventInnen und ExpertInnen." (Autorenreferat, © ISW-Linz)
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Do the labour market returns to university degrees differ between high and low achieving youth?: Evidence from Australia (2018)
Zitatform
Marks, Gary N. (2018): Do the labour market returns to university degrees differ between high and low achieving youth? Evidence from Australia. In: Journal for labour market research, Jg. 52, H. 1, S. 1-14. DOI:10.1186/s12651-018-0241-0
Abstract
"In almost all developed countries there has been substantial growth in university education over the last half-century. This growth has raised concerns that the benefits of university education are declining and that university education is not appropriate for students who, without the expansion, would not have been admitted. For such students, vocational education or direct entry to the labour market may be more appropriate. The purpose of this study is to examine the effects of university and vocational qualifications, net of other influences on a variety of labour market outcomes for Australian youths up to age 25; and if the benefits of university degrees differ across the achievement continuum. Achievement is measured by test scores in the OECD's PISA assessments. The six labour market outcomes investigated are: occupational status, hourly and weekly earnings, employment, unemployment and full-time work. The study finds that university degrees provide substantially superior labour market outcomes which are not confined to high and average achievers, at least for this cohort in their formative years in the labour market." (Author's abstract, © Springer-Verlag) ((en))
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Apprenticeships in England: what does research tell us? (2018)
Zitatform
McNally, Sandra (2018): Apprenticeships in England. What does research tell us? (CVER briefing note 008), London, 14 S.
Abstract
Zuerst erläutert der Beitrag die Besonderheiten und die aktuelle Lage der Berufsausbildung/Lehre in England als Kombination von Arbeit und Lernen und Lebensphase, die zwischen der Schulzeit und dem Eintritt in den Arbeitsmarkt liegt. Für über die Hälfte der Auszubildenden trifft das aktuell in England nicht zu, sie sind über 25 Jahre alt und haben schon vor der Lehrzeit für ihren Arbeitgeber gearbeitet. Weiter geht es im Beitrag um quantitative Veränderungen in der Zeit und um den Zielkonflikt von Qualität und Quantität in der Berufsausbildung. Der folgende Abschnitt zeichnet anhand der amtlichen Statistik den beruflichen Weg und Bildungsgang von Schulabsolventen aus dem Jahr 2003 zwischen dem Verlassen der Schule nach der Sekundärstufe (Abschluss: General Certificate of Secondary Education - GCSE) über die Ausbildungszeit (12 bis 16 Monate) bis zum Eintritt in das Arbeitsleben nach und zieht dabei Vergleiche zu den Ländern mit einem 'klassischen' Dualen Ausbildungssystem. Schließlich geht es um die Frage: 'Zahlt sich eine Lehre aus?', wobei die Löhne von 28-jährigen ehemaligen Absolventen einer Lehre Gleichaltrigen mit einem anderen Ausbildungsweg gegenübergestellt werden, was bei einem Maschinenbauer zu ähnlichen Löhnen führen kann wie bei einem Ingenieur, am unteren Ende aber auch zu geringen Löhnen: Beispiel Dienstleistungsberufe wie Friseur und Erzieher. (IAB)
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A transition without tradition: Earnings and unemployment risks of academic versus vocational education after the Bologna Process (2018)
Zitatform
Neugebauer, Martin & Felix Weiss (2018): A transition without tradition: Earnings and unemployment risks of academic versus vocational education after the Bologna Process. In: Zeitschrift für Soziologie, Jg. 47, H. 5, S. 349-363. DOI:10.1515/zfsoz-2018-0122
Abstract
"Hochschulbildung wird von Arbeitgebern gemeinhin honoriert. Der Bologna-Prozess hat dazu geführt, dass Bachelorabsolventen in mehreren europäischen Ländern in Arbeitsmärkte eintreten, in denen eine nur 3-jährige Hochschulausbildung ein bis dato unbekanntes Phänomen ist. Schwinden für diese Gruppe die gut dokumentierten Arbeitsmarktvorteile von Hochschulabsolventen? In Deutschland lassen sich Arbeitsmarkteintritte von Personen mit ähnlicher Ausbildungslänge und ähnlichem Ausbildungsfach vergleichen, wobei sich die eine Gruppe für eine etablierte berufliche Ausbildung und die andere Gruppe für ein neues Bachelorstudium entschieden hat. Auf Basis des Mikrozensus finden wir, dass ein universitärer Bachelorabschluss mit einem höheren Einkommen assoziiert ist als ein beruflicher Abschluss und mit einem ähnlichen Einkommen wie ein beruflicher Fortbildungsabschluss. Hinsichtlich des Arbeitslosigkeitsrisikos zeigt sich, dass Personen mit universitärem Bachelorabschlüssen am häufigsten arbeitslos sind. Bachelorabsolventen von Fachhochschulen hingegen erreichen beides, hohe Einkommen und ein geringes Arbeitslosigkeitsrisiko. Insgesamt deuten unsere Befunde darauf hin, dass akademische Bildung weiterhin nachgefragt wird und sich lohnt - auch unter den neuen Rahmenbedingungen." (Autorenreferat, © De Gruyter)
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Entwicklungen an der Zweiten Schwelle: Der Übergang von Auszubildenden in Sachsen in den Arbeitsmarkt (2018)
Schäfer, Felix; Weyh, Antje;Zitatform
Schäfer, Felix & Antje Weyh (2018): Entwicklungen an der Zweiten Schwelle. Der Übergang von Auszubildenden in Sachsen in den Arbeitsmarkt. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen 01/2018), Nürnberg, 38 S.
Abstract
"Der Beitrag analysiert den Übergang von der Ausbildung ins Berufsleben in Sachsen. Dabei werden zwei Ausbildungskohorten (1994/1995 und 2011/2012) hinsichtlich ihrer Weiterbeschäftigung, ihres Wechselverhaltens und der Entgeltentwicklung an dieser sog. Zweiten Schwelle beobachtet. Dabei zeigt sich, dass knapp die Hälfte aller Auszubildenden der Ausbildungskohorte 2011/2012 im Anschluss an ihre Ausbildung weiter im Ausbildungsbetrieb beschäftigt ist. Mehr als ein Drittel wechselt den Betrieb. Rund 15 Prozent weisen eine Unterbrechung des Erwerbsverlaufes (z. B. durch Arbeitslosigkeit, Elternzeit, Erwerb eines höherqualifizierenden Abschlusses etc.) auf. In der Ausbildungskohorte 1994/1995 lag der Anteil derjenigen, die im Ausbildungsbetrieb weiterbeschäftigt waren, bei einem Drittel, etwa genauso viele wechselten den Betrieb und ein Drittel zeigte eine Unterbrechung des Erwerbsverlaufes. Damit spiegelt sich die in der jüngeren Vergangenheit und aktuell zu beobachtende stabile Arbeitsmarktlage auch an der Zweiten Schwelle wider.
Mit einem Wechsel des Betriebes ist in gut der Hälfte der Fälle auch ein Wechsel des Arbeitsortes verbunden. Während ein Großteil der Arbeitsortwechselnden in der Ausbildungskohorte 1994/1995 den Berufseinstieg in einem westdeutschen Bundesland vollzog (zumeist ein Wechsel nach Bayern), verteilen sich die außersächsischen Arbeitsortwechsel in der Ausbildungskohorte 2011/2012 etwa gleichmäßig auf die anderen ostdeutschen und westdeutschen Bundesländer.
Einen höheren Weiterbeschäftigungsanteil in der jüngeren Ausbildungskohorte konnte auch auf Ebene einzelner Branchen nachgewiesen werden. Vor allem in Branchen des Verarbeitenden Gewerbes verbleiben viele Auszubildende im Anschluss an ihre Lehre im Ausbildungsbetrieb. Besonders geringe Anteile an Weiterbeschäftigungen an der Zweiten Schwelle zeigen sich im Bereich Erziehung und Unterricht.
Etwa ein Viertel der Ausbildungsabsolventen wechselt an der Zweiten Schwelle den Beruf. Während jedoch in der Ausbildungskohorte 2011/2012 Maschinenschlosser und Elektrogerätebauer vergleichsweise häufig den Beruf wechselten, betraf dies die Hälfte der Groß- und Einzelhandelskaufleute der älteren Kohorte. Eine hohe Berufstreue beim Berufseinstieg weisen Krankenschwestern und Krankenpfleger auf.
Eine Analyse der Entgelte im letzten Ausbildungsjahr und beim Berufseinstieg zeigt, dass der Monatslohn etwa um das 2,5-fache an der Zweiten Schwelle steigt. Während sich Branchenwechsel an der Zweiten Schwelle negativ auf die Höhe des Entgeltes beim Berufseinstieg auswirken, erhöht insbesondere ein Wechsel des Arbeitsortes in die alten Bundesländer das Entgelt stark. Dabei erreichen die Ausbildungsabsolventen eine Verdreifachung ihres Monatsentgeltes des letzten Ausbildungsjahres. Nichtsdestotrotz konnte für die Ausbildungskohorte 2011/2012 auch gezeigt werden, dass es ebenfalls lohnenswert war, den Berufseinstieg in einem anderen ostdeutschen Bundesland zu vollziehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)Beteiligte aus dem IAB
Weyh, Antje; -
Literaturhinweis
Das Jobauswahlproblem für Berufseinsteiger: eine entscheidungstheoretische Anwendung. Teil 1: Problemstrukturierung in Ziele, Alternativen und Unsicherheiten (2018)
Siebert, Johannes Ulrich; Nitzsch, Rüdiger von;Zitatform
Siebert, Johannes Ulrich & Rüdiger von Nitzsch (2018): Das Jobauswahlproblem für Berufseinsteiger. Eine entscheidungstheoretische Anwendung. Teil 1: Problemstrukturierung in Ziele, Alternativen und Unsicherheiten. In: Wirtschaftswissenschaftliches Studium, Jg. 47, H. 10, S. 4-11.
Abstract
"Dieser Beitrag beschreibt eine praxisnahe Anwendung der Entscheidungstheorie in zwei Teilen. In diesem ersten Teil wird gezeigt, wie wichtig eine gute Strukturierung der Entscheidungssituation in Ziele, Alternativen und Unsicherheiten ist und wie man in diesem Schritt unter Zuhilfenahme eine. Entscheidungsanalysten am besten vorgeht. Erst in einem hierauf aufbauenden zweiten Teil wird dann vorgestellt werden, wie mit einer Quantifizierung der notwendigen Parameter die beste Handlungsalternative identifiziert werden kann." (Autorenreferat, © Verlag Franz Vahlen )
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Literaturhinweis
Jugendliche in prekären Lebenslagen im Übergang zum Beruf: Biographische Zugänge zu Lebenswelten und Bildungsprozessen (2018)
Templin, Ute;Zitatform
Templin, Ute (2018): Jugendliche in prekären Lebenslagen im Übergang zum Beruf. Biographische Zugänge zu Lebenswelten und Bildungsprozessen. Berlin: Logos, 328 S.
Abstract
"Mit welchen Schwierigkeiten Jugendliche aus prekären Lebenslagen auf ihrem Weg von der Arbeitslosigkeit in eine Ausbildung bzw. in einen Beruf zu kämpfen haben, dieser Frage geht Ute Templin auf der Basis von Lebensgeschichten von jungen Menschen nach, die 2002 im Alter von 15 bis 18 Jahren an einer betrieblichen Grundausbildungsmaßnahme teilgenommen haben.
Ute Templin, die die halbjährige Maßnahme mit ursprünglich 17 TeilnehmerInnen geleitet hat, befragte sieben von ihnen acht Jahre später im Rahmen eines Ehemaligentreffens. Die theoretischen Perspektiven Pierre Bourdieus auf soziale Ungleichheiten und ihre Reproduktion mittels des Habitus werden hierbei genutzt, um die Auswirkungen prekärer Lebenslagen der untersuchten Jugendlichen auf ihren weiteren Bildungs- und Lebensweg zu analysieren. Hermeneutische Zugänge und reflexive Analysen ermöglichen Einblicke in jugendliche Lebenswelten und individuelle Problemlagen. Die Statuspassagen-Theorie und Konzepte der Übergangsforschung dienen dazu, den Übergang vom schulischen in das berufliche Feld auch als Transitionsprozess zu fassen. Die empirische Studie von Ute Templin lässt sich im Feld der Übergangsforschung, der Forschungen zur Reproduktion sozialer Ungleichheit sowie Biographie- und Lebensweltforschung in der Erziehungswissenschaft verorten." (Verlagsangaben, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
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Die Notwendigkeit ökonomischer Politikberatung für eine evidenzbasierte Bildungspolitik: Verkürzung und Verlängerung der Schulzeit am Gymnasium (2018)
Zitatform
Thomsen, Stephan L. & Silke Anger (2018): Die Notwendigkeit ökonomischer Politikberatung für eine evidenzbasierte Bildungspolitik. Verkürzung und Verlängerung der Schulzeit am Gymnasium. In: Perspektiven der Wirtschaftspolitik, Jg. 19, H. 3, S. 167-184., 2018-10-02. DOI:10.1515/pwp-2018-0026
Abstract
"Ökonomische Argumentationsketten haben für bildungspolitische Entscheidungen in Deutschland seit den späten neunziger Jahren an Gewicht gewonnen. Insbesondere die viel diskutierten Reformen der Schulzeitverkürzung am Gymnasium von neun auf acht Jahre (Turbo-Abitur/G8-Reform) wurden ökonomisch begründet. Obwohl eine Vielzahl wissenschaftlicher Ergebnisse zu den Wirkungen des G8 verdeutlicht, dass eine Rückkehr zu G9 insgesamt nicht mit positiven Effekten verbunden sein dürfte, haben fünf Bundesländer kürzlich die neuerliche Verlängerung der Gymnasialschulzeit um ein Jahr beschlossen. Dies kann man als schwindenden Einfluss bildungsökonomischer Argumente in der politischen Entscheidungsfindung bewerten. Verantwortlich dafür sind nicht zuletzt das deutsche Wissenschaftssystem sowie seine Ökonominnen und Ökonomen. Eine Verbesserung der Anreize zur Beteiligung an wissenschaftlicher Politikberatung und Öffentlichkeitsarbeit, auch durch referierte deutschsprachige Publikationen, erscheint dringend geboten, um die ökonomischen Folgen in künftigen politischen Entscheidungen zu berücksichtigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Adaptation of national apprenticeship systems to advanced manufacturing: Future of manufacturing in Europe (2018)
Voss, Eckhard; Riso, Sara; Schöneberg, Katharina; Bridgford, Jeff;Zitatform
Voss, Eckhard, Katharina Schöneberg, Jeff Bridgford & Sara Riso (2018): Adaptation of national apprenticeship systems to advanced manufacturing. Future of manufacturing in Europe. (Eurofound research report / European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions), Dublin, 72 S. DOI:10.2806/81072
Abstract
"Apprenticeships combining alternating periods at the workplace and in training institutions are well suited to providing young people with an entry point into the labour market and to supplying enterprises with skilled workers. This report examines apprenticeship systems and practices in the manufacturing sector in five EU Member States (Denmark, France, Germany, Ireland and Italy) and two countries outside Europe (Australia and the USA), exploring reform processes in response to new skill requirements arising from technological change. The report highlights the variety of approaches to modernising national apprenticeship systems and sheds light on the many challenges posed by technological change. A promising avenue is to establish a coherent industrial policy framework that prioritises skills acquisition, supports the transition from initial to higher vocational and educational training, and assigns a central role to apprenticeship training in the context of the modernisation of manufacturing." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Berufsfachliche Kompetenzen im internationalen Vergleich: Eine empirische Studie zu Elektronikern für Automatisierungstechnik und Kfz-Mechatronikern in Deutschland und der Schweiz (2018)
Waveren, Leo van;Zitatform
Waveren, Leo van (2018): Berufsfachliche Kompetenzen im internationalen Vergleich. Eine empirische Studie zu Elektronikern für Automatisierungstechnik und Kfz-Mechatronikern in Deutschland und der Schweiz. (Empirische Berufsbildungsforschung 03), Stuttgart: Steiner, 321 S.
Abstract
"Nach wie vor sind internationale Vergleichsstudien zur beruflichen Bildung rar gesät - noch seltener sind in diesem Bereich empirische Befunde über die in der Berufsbildung erreichten Kompetenzen. Leo van Waveren erweitert mit dieser Studie den Forschungsstand, indem er einen Beitrag zur internationalen Vergleichbarkeit der in Deutschland erreichten Kompetenzprofile in der gewerblich-technischen Domäne leistet. Van Waveren untersucht zwei Berufe: den Kraftfahrzeug(Kfz)-Mechatroniker, als den von Männern am häufigsten gewählten Ausbildungsberuf, und den Elektroniker für Automatisierungstechnik, dessen komplexes und anforderungsreiches Berufsbild unter den Metall- und Elektroberufen engste Bezüge zu den Herausforderungen im Kontext der 'Industrie 4.0' aufweist. Die in beiden Berufen erreichten Kompetenzen am Ende der Ausbildung werden empirisch für Deutschland und die Schweiz erhoben und einem Vergleich unterzogen. Deutlich werden dabei nicht nur erhebliche Diskrepanzen zwischen den tatsächlich erreichten Kompetenzen und den curricularen Vorgaben, sondern auch zwischen Deutschland und der Schweiz." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
General versus vocational education: lessons from a quasi-experiment in Croatia (2018)
Zilic, Ivan;Zitatform
Zilic, Ivan (2018): General versus vocational education: lessons from a quasi-experiment in Croatia. In: Economics of education review, Jg. 62, H. February, S. 1-11. DOI:10.1016/j.econedurev.2017.10.009
Abstract
"This paper identifies the causal effect an educational reform implemented in Croatia in 1975/76 and 1977/78 had on educational and labor market outcomes. High-school education was split into two phases which resulted in reduced tracking, extended general curriculum for students attending vocational training, and an attachment of a vocational context to general high-school programs. Exploiting the rules on elementary school entry and timing of the reform, we use a regression discontinuity design and pooled Labor Force Surveys 2000 - 2012 to analyze the effect of the reform on educational attainment and labor market outcomes. We observe heterogeneity of the effects of the reform across gender, as for males we find that the probability of completing high school as well as the probability of completing university education decreased, while for females we do not observe any adverse effects. We explain this heterogeneity via different selection into schooling for males and females. The reform did not positively affect individuals' labor market prospects; therefore, we conclude that the observed general-vocational wage differential is mainly driven by self-selection into the type of high school." (Author's abstract, © 2017 Elsevier) ((en))
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Literaturhinweis
Die Legitimation von Aktivierung und social investment und die Pathologisierung jugendlicher Subjektivität: Ausbildungspolitik und Beschäftigungsförderung für 'benachteiligte' Jugendliche in der Krise (2017)
Zitatform
Atzmüller, Roland & Alban Knecht (2017): Die Legitimation von Aktivierung und social investment und die Pathologisierung jugendlicher Subjektivität. Ausbildungspolitik und Beschäftigungsförderung für 'benachteiligte' Jugendliche in der Krise. In: B. Aulenbacher, M. Dammayr, K. Dörre, W. Menz, B. Riegraf & H. Wolf (Hrsg.) (2017): Leistung und Gerechtigkeit : das umstrittene Versprechen des Kapitalismus, S. 118-154.
Abstract
"Jugendliche befinden sich aus Perspektive der wohlfahrtsstaatlichen Apparate qua ihrer Position in den gesellschaftlich institutionalisierten Lebensverläufen im Übergang zum erwachsenen, als voll rationalitätsfähig angenommenen Subjekt. Die auf diesen Lebensabschnitt bezogenen wohlfahrtsstaatlichen Aktivitäten versuchen die Herausbildung eines erwachsenen und 'reifen' Subjekts, dessen Handlungen als rational eingeschätzt werden und von dem rationales Verhalten erwartet werden kann, entlang folgender Dimensionen zu organisieren. Einerseits geht es um die (Aus-)Bildung und Erarbeitung von nicht zuletzt beruflich relevanten Fähigkeiten und Kompetenzen, die den zukünftigen Erwachsenen befähigen sollen, mit den Anforderungen des Erwerbslebens effektiv und effizient umzugehen. Diese wohlfahrtsstaatlich organisierten Sozialisationsprozesse bleiben aber nicht auf die Ausbildung fachlich-technischer Qualifikationen beschränkt, sondern beziehen sich andererseits auch auf die Entwicklung von Einstellungen, Verhaltensweisen und sogenannten ,Sekundärtugenden', die für die Integration nicht nur in die sozialen Beziehungen der Betriebe, sondern auch in andere gesellschaftliche Bereiche als notwendig erachtet werden. Aus Perspektive wohlfahrtsstaatlicher Institutionen werden diese Entwicklungsanforderungen zu einem Problem, wenn Jugendliche in der Übergangsphase von der Schule in Ausbildung und Erwerbsleben in Schwierigkeiten geraten, sodass es nicht zu einem dauerhaften Eintritt in eine Erwerbsbiografie kommt, da sie keine Lehrstelle erhalten und/oder gefährdet sind, dauerhaft arbeitslos zu werden." (Textauszug, IAB-Doku)
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Über Ausbildung in Arbeit? Verläufe gering gebildeter Jugendlicher (2017)
Zitatform
Baas, Meike & Veronika Philipps (2017): Über Ausbildung in Arbeit? Verläufe gering gebildeter Jugendlicher. In: Forschungsverbund Sozioökonomische Berichterstattung (Hrsg.) (2017): Berichterstattung zur sozioökonomischen Entwicklung in Deutschland : Exklusive Teilhabe - ungenutzte Chancen. Dritter Bericht, S. 1-36. DOI:10.3278/6004498w012
Abstract
"Insbesondere in Deutschland ist eine berufliche oder akademische Erstausbildung zentral für den gelingenden Berufseinstieg und die stabile Arbeitsmarktintegration. Hier werden typische Muster von Ausbildungs- und Erwerbsverläufen über einen Zeitraum von zehn Jahren nach dem Verlassen der Schule historisch vergleichend untersucht. Die Ergebnisse auf Basis des Nationalen Bildungspanels zeigen eine Zunahme an befristeten Beschäftigungsverläufen sowie Verläufen, die eine Exklusion vom Ausbildungs- bzw. Arbeitsmarkt darstellen, für die Gruppe der Jugendlichen mit höchstens Hauptschulabschluss oder mit mittlerem Abschluss. Zudem wächst die Bedeutung des Schulabschlusses für die Wahrscheinlichkeit, einen Exklusionsverlauf anstelle eines integrativen Ausbildungs- und Erwerbsverlaufs aufzuweisen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Netzwerke beim Berufseinstieg: Strukturen, Nutzungsweisen und soziale Herkunft (2017)
Banaszczuk, Yasmina;Zitatform
Banaszczuk, Yasmina (2017): Netzwerke beim Berufseinstieg. Strukturen, Nutzungsweisen und soziale Herkunft. Wiesbaden: Springer VS, 256 S. DOI:10.1007/978-3-658-16289-4
Abstract
"Yasmina Banaszczuk untersucht die Bedeutung persönlicher Kontakte für den Berufseinstieg von Akademikerinnen und Akademikern, die neben Tipps zu offenen Stellen vor allem Unterstützung und Austausch bieten. Sie zeigt, dass die persönlichen Netzwerke je nach sozialer Herkunft in Größe und Intensität variieren: Studierte Berufseinsteigende aus akademischer Herkunft können auf mehr Kontakte zurückgreifen als traditionelle Arbeiterkinder. Vorbereitend und prägend ist neben der Familie vor allem die Studienzeit. In der Nutzung ihrer Netzwerke zeigen sich ebenfalls deutliche Unterschiede, die neben der sozialen Herkunft auch aufs Geschlecht zurückgeführt werden können: Bei Männern überlappen private und berufliche Netzwerke, anders als bei Frauen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ausbildung zum Beruf: Internationaler Vergleich der berufsförmigen Ausbildungskonzepte für benachteiligte Jugendliche (2017)
Zitatform
Becker, Matthias, Marlise Kammermann, Georg Spöttl & Lars Balzer (Hrsg.) (2017): Ausbildung zum Beruf. Internationaler Vergleich der berufsförmigen Ausbildungskonzepte für benachteiligte Jugendliche. (Berufliche Bildung in Forschung, Schule und Arbeitswelt 15), Frankfurt am Main: Lang, 306 S. DOI:10.3726/978-3-653-06625-8
Abstract
"Eine Ausbildung zum Beruf ist meist die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Berufsbiografie. Für Jugendliche werden jedoch auch oft Ausbildungsangebote geschaffen, die sich zwar an Berufskriterien orientieren, jedoch nicht immer zu gesellschaftlich anerkannten Berufsabschlüssen führen. Unter anderem werden zeitlich verkürzte Formen der Berufsausbildung entwickelt, um bestimmten Zielgruppen den Berufseinstieg zu erleichtern oder Beschäftigungsfelder mit geringeren Qualifikationsanforderungen zu erschließen. Der Band stellt empirische Untersuchungen und theoretische Diskussionen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zu verkürzten Berufsausbildungen vor, um Wirkungen und Effekte der Konzeptionen zu erschließen und zu bewerten. Die Buchbeiträge gehen insbesondere der Frage nach, welche Formen der Berufsausbildung als Ausbildung zum Beruf angesehen werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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A lost generation? The early career effects of graduating during a recession (2017)
Zitatform
Berge, Wiljan van den & Arne Brouwers (2017): A lost generation? The early career effects of graduating during a recession. (CPB discussion paper / CPB Netherlands Bureau for Economic Policy Analysis 356), Den Haag, 35 S.
Abstract
"We estimate the effect of graduating during a recession on the early careers of high educated graduates in the Netherlands between 1996 and 2012. Exploiting field-specific differences in un- employment rates, we find that graduates on average suffer a 2.3% lower wage in a typical recession in their first year. The wage loss fades out four years after graduation. Employment probabilities are hardly affected. We find that women suffer larger wage losses than men. Poor entry conditions are associated with an increased probability of employment at lower quality employers. The primary mechanism through which graduates catch up to their luckier counterparts is mobility across jobs and sectors to better paying employers. We show that those who graduate during a recession are more likely to switch jobs earlier, and less likely to switch jobs later in their career. This suggests an intertemporal shift in job-search effort. While both men and women who graduate during a recession are more likely to switch employers in the short-run, the average returns to successful job search are much higher for men than for women." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Labor market entry in Germany before and after the financial crisis: An analysis of duration of labor market entry, quality of first job, and fixed- term employment (2017)
Blossfeld, Pia N.;Zitatform
Blossfeld, Pia N. (2017): Labor market entry in Germany before and after the financial crisis. An analysis of duration of labor market entry, quality of first job, and fixed- term employment. In: I. Schoon & J. Bynner (Hrsg.) (2017): Young people's development and the great recession : uncertain transitions and precarious futures, S. 208-232. DOI:10.1017/9781316779507.010
Abstract
"This chapter examines the impact of the financial crisis in 2008 on the duration of labor market entry of men and women in East and West Germany. Furthermore, the effect of this crisis on the status at first job and fixed-term employment for East or West German men and women is analyzed. The empirical findings show that young Germans did need much more time to establish themselves in the labor market after the crisis. However, there were no significant differences between East and West Germans, men and women, or between skilled and unskilled workers with respect to the impact of the financial crisis on the duration of labor market entry. Furthermore, the financial crisis had a positive effect on the status of the first job. This was mainly the case because during the crisis unskilled jobs were quickly vanishing. There are no effects of the financial crisis on the quality of first jobs for East and West Germans as well as for men and women. Finally, the analyses demonstrate that fixed-term employment increased for men after the financial crisis. Again, there are no differences in the impact of the financial crisis on fixed-term employment at labor market entry for East and West Germans as well as between the skilled and the unskilled." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
