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Dossier

Berufswahl

Was will ich werden? Welche Ausbildung, welches Studium passt zu mir und bietet langfristig sichere Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt? Die Wahl eines Berufes gehört zu den wichtigen biographischen Weichenstellungen, auch wenn sie heute keine Festlegung für ein ganzes (Berufs-)leben mehr darstellt. Sie hat Auswirkungen auf die spätere ökonomische Sicherheit, den sozialen Status und auf Chancen zur Entfaltung der Persönlichkeit.
Dieses Themendossier bietet eine Auswahl von Literatur- und Forschungsprojektnachweisen zur Berufswahlforschung in Deutschland und anderen Ländern. Sie gibt einen Überblick über theoretische Ansätze und empirische Befunde zur Erklärung des Berufswahlverhaltens, zu Motiven der Berufswahl bei besonderen Personengruppen sowie zu Bestimmungsgründen und Einflussfaktoren bei der Entscheidungsfindung.
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im Aspekt "Soziale Faktoren"
  • Literaturhinweis

    Jung, ausgebildet - weg: Wechselpläne und Fachkräftemangel in Zeiten des Demografischen Wandels im Gastgewerbe (2014)

    Guhlemann, Kerstin ;

    Zitatform

    Guhlemann, Kerstin (2014): Jung, ausgebildet - weg. Wechselpläne und Fachkräftemangel in Zeiten des Demografischen Wandels im Gastgewerbe. In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft, Jg. 68, H. 1, S. 45-53.

    Abstract

    "Der Demografische Wandel hat den Fachkräftemangel im Gastgewerbe drastisch verstärkt. Mit Blick auf die Stationen und Besonderheiten typischer Erwerbsverläufe in der Branche lassen sich Handlungsfelder und Potenziale aufzeigen, die zu einer Steigerung der Beschäftigungsfähigkeit beitragen und einer Abwanderung von Fachkräften entgegenwirken können. Hier bieten sich insbesondere Maßnahmen im Bereich der Ressourcenstärkung und der Reduktion psychosozialer Belastungsfaktoren an. Da erste Probleme sich bereits in der Ausbildung identifizieren lassen, sollten entsprechende Strategien in frühen Phasen des Erwerbslebens ansetzen.
    Praktische Relevanz
    Obgleich die Abnahme der erwerbsfähigen Bevölkerung in einigen Wirtschaftszweigen bereits zu einem Fachkräftemangel führt, liegt der Fokus der Personalentwicklung noch zu sehr auf der Förderung herausragender Talente. Um die Herausforderungen des demografischen Wandels zu meistern, sollten aber die Potenziale aller Beschäftigten gefördert werden. Ansätze, von denen Unternehmen wie Beschäftigte gleichermaßen profitieren, lassen sich am besten auf Branchenebene realisieren. Dieser Artikel zeigt exemplarisch Probleme und Strategien im Gastgewerbe." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zukunftsfeld Bildungs- und Berufsberatung III: Wirkung - Nutzen - Sinn (2014)

    Melter, Ingeborg; Kanelutti-Chilas, Erika; Stifter, Wolfgang;

    Zitatform

    Melter, Ingeborg, Erika Kanelutti-Chilas & Wolfgang Stifter (Hrsg.) (2014): Zukunftsfeld Bildungs- und Berufsberatung III. Wirkung - Nutzen - Sinn. (Zukunftsfeld Bildungs- und Berufsberatung), Bielefeld: Bertelsmann, 242 S.

    Abstract

    "Welchen Nutzen schafft Bildungs- und Berufsberatung? Was kann sie bewirken? Handelt es sich um ein sinnvolles, gar sinnstiftendes Angebot? Sechzehn Beiträge deutscher, schweizer und österreichischer Autorinnen und Autoren befassen sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit Aspekten dieser Kernfragen. Die Themen reichen von der gesellschaftlichen Verortung von Bildungs- und Berufsberatung über deren Bedeutung für gesellschaftliche Teilhabe bis zu Ansätzen der Wirkungsforschung. Nicht zuletzt werden Konzepte und praktische Zugänge vorgestellt.
    Der Sammelband 'Zukunftsfeld Bildungs- und Berufsberatung III' basiert auf Beiträgen zur gleichnamigen Fachtagung, die 2014 am Bundesinstitut für Erwachsenenbildung (bifeb) stattgefunden hat. Er ergänzt die Inhalte der beiden Tagungsbände aus den Jahren 2011 und 2013." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Berufswunsch "Fußballer" und die berufliche Orientierung Jugendlicher unterschiedlicher sozialer Herkunft (2014)

    Schels, Brigitte ; Dietrich, Hans ; Abraham, Martin ; Sachse, Holger;

    Zitatform

    Schels, Brigitte, Martin Abraham, Hans Dietrich & Holger Sachse (2014): Berufswunsch "Fußballer" und die berufliche Orientierung Jugendlicher unterschiedlicher sozialer Herkunft. In: M. Löw (Hrsg.) (2014): Vielfalt und Zusammenhalt : Verhandlungen des 36. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Bochum und Dortmund 2012, S. 1-11, 2013-04-01.

    Abstract

    "Ausgangspunkt der vorliegenden Studie war die Überlegung, dass Jugendliche ihre Berufsaspirationen vor dem Hintergrund rationaler Abwägungen entwickeln, welche Berufe ihnen ein hohes Ansehen bei realistisch erreichbarem Aufwand vermitteln. Dabei wurde die Annahme aufgeworfen, dass Jugendliche in Berufszielen im Profisport eine alternative Option wahrnehmen, die zwar Talent voraussetzt, aber sonst nicht - wie klassische, statushöhere Fach- und Studienberufe - gute Schulleistungen und familiären Voraussetzungen erfordert. Zunächst bestätigen die Befunde einer lokalen Studie unter Schülern in Nürnberg, dass höhere Berufe gemäß den Annahmen vor allem von guten Schülern und Jugendlichen mit Eltern mit hohem Bildungshintergrund angestrebt werden. Soziale Unterschiede in der Berufswahl sind damit bereits in den Aspirationen der Jugendlichen angelegt. In dieses Bild lässt sich auch der Wunsch nach einer Karriere im Profisport einordnen, die ebenso verstärkt von Jugendlichen mit höherem sozialem Hintergrund als attraktive Option angestrebt wird. Dabei werden Jugendliche oberer sozialer Schichten auch eher in spezifischen Förderprogrammen bestärkt. Obwohl die mediale Präsenz des Profisports und die Vereinsstruktur junge Männer mit unterschiedlichem sozialem Hintergrund ansprechen und Vorbilder bieten, verringern sich damit nicht zugleich soziale Unterschiede in der Berufswahl. Schulische Leistungsunterschiede wirken sich auf die Aspiration Profisportler zu werden jedoch nicht aus, was zumindest darauf hinweist, dass damit eine berufliche Alternative außerhalb der von Schulleistungen kanalisierten Berufsoptionen vorliegt." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans ;
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  • Literaturhinweis

    Übergänge wohin? Auswirkungen sinkender Schulabgängerzahlen auf die Berufswahl und Akzeptanz von Ausbildungsangeboten (2014)

    Schier, Friedel; Ulrich, Joachim Gerd;

    Zitatform

    Schier, Friedel & Joachim Gerd Ulrich (2014): Übergänge wohin? Auswirkungen sinkender Schulabgängerzahlen auf die Berufswahl und Akzeptanz von Ausbildungsangeboten. In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Jg. 110, H. 3, S. 358-373.

    Abstract

    "2012 stieg die Zahl der unbesetzten Ausbildungsplätze weiter an - obwohl es insgesamt weniger Lehrstellenangebote gegeben und sich die Marktlage für die Ausbildungsplatzanbieter rechnerisch sogar verbessert hatte. Zugleich gab es ungeachtet einer sinkenden Zahl ausbildungsinteressierter Jugendlicher mehr erfolglose Bewerber. Der Beitrag sucht unter Bezugnahme auf die Berufswahltheorie von Linda Gottfredson und auf die entscheidungstheoretischen Modelle von Hartmut Esser nach Antworten, warum es zu diesen scheinbar widersprüchlichen Entwicklungen kommen konnte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Jugendberufsagenturen: Ziele und Erfolgskriterien aus arbeitsmarktpolitischer Sicht (2014)

    Zitatform

    (2014): Jugendberufsagenturen. Ziele und Erfolgskriterien aus arbeitsmarktpolitischer Sicht. (Arbeitsmarkt aktuell 2014,06), Berlin, 22 S.

    Abstract

    "Jugendberufsagenturen sollen alle Leistungen, die Jugendliche mit Förderbedarf brauchen, in einer Anlaufstelle bündeln. Nach einzelnen Pilotprojekten will die Große Koalition diese Agenturen jetzt laut Koalitionsvertrag flächendeckend einführen. Der DGB-Newsletter 'arbeitsmarkt aktuell' beschreibt Ziele und Erfolgskriterien der Jugendberufsagenturen aus arbeitsmarktpolitischer Sicht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The persistence of workplace gender segregation in the US (2013)

    Cohen, Philip N. ;

    Zitatform

    Cohen, Philip N. (2013): The persistence of workplace gender segregation in the US. In: Sociology compass, Jg. 7, H. 11, S. 889-899. DOI:10.1111/soc4.12083

    Abstract

    "Occupational gender segregation remains one of the defining elements of gender inequality in modern societies. Recent trends for the United States show that occupational segregation remains high and did not substantially decline in the decade of the 2000s for the first time since 1960. Men and women work in different occupations because of a combination of forces, including culturally defined choices by workers themselves, discrimination by employers, and differences in skill levels and qualities. Research has shown that occupational segregation is an important aspect of gender inequality in earnings and contributes to other forms of inequality as well. The prospects for reducing gender segregation in the short term appear slim, based on the weak effects of educational attainment, cultural attitudes, and state intervention in the current period." (Author's abstract, © 2013 Hogrefe Verlag, © Hogrefe Publishing) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Bildungsorientierungen als Charakteristika eines intergenerationalen Familienhabitus: Erträge einer empirischen Studie (2013)

    Farrenberg, Dominik;

    Zitatform

    Farrenberg, Dominik (2013): Bildungsorientierungen als Charakteristika eines intergenerationalen Familienhabitus. Erträge einer empirischen Studie. In: Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation, Jg. 33, H. 3, S. 300-315.

    Abstract

    "Der folgende Beitrag fasst die Ergebnisse einer explorativ-rekonstruktiven Forschungsarbeit zusammen, die die intergenerationalen Bildungsorientierungen in Familien heterogener sozialer Herkunft untersucht. Ziel ist, die innerfamilialen Orientierungen zu beleuchten, die über die biografischen Bildungserfahrungen der Eltern weiter vermittelt werden und sich sowohl in expliziten Bildungsaspirationen und Berufswahlentscheidungen, als auch im implizit vollzogenen Bildungshandeln des Alltags offenbaren. Auf der Grundlage der Habitus- und Kapitalkonzepte Bourdieus werden folgend vorrangig die differenten Perspektivenverständnisse und Priorisierungen von Bildung erörtert, die die jeweiligen Bildungsorientierungen der Familien markieren und die zentralen Ergebnisse der Studie darstellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Same but different: School-to-work transitions in emerging and advanced economies (2013)

    Quintini, Glenda; Martin, Sébastien ;

    Zitatform

    Quintini, Glenda & Sébastien Martin (2013): Same but different: School-to-work transitions in emerging and advanced economies. (OECD social, employment and migration working papers 154), Paris, 57 S. DOI:10.1787/5jzbb2t1rcwc-en

    Abstract

    "Improving school-to-work transitions and ensuring better career opportunities for youth after labour market entrance are common goals in emerging and advanced economies as they can contribute to raising the productive potential of the economy and to increasing social cohesion. However, the challenges faced in achieving these objectives and the policies required vary between emerging and advanced economies. This paper analyses youth labour market outcomes in 16 countries: eight emerging countries and eight advanced economies. In light of this analysis, it also discusses differences and similarities in the policy measures countries have at their disposal to tackle the key emerging challenges." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Social aspects of career choice from the perspective of habitus theory (2013)

    Vilhjalmsdottir, Gudbjörg; Arnkelsson, Gudmundur B.;

    Zitatform

    Vilhjalmsdottir, Gudbjörg & Gudmundur B. Arnkelsson (2013): Social aspects of career choice from the perspective of habitus theory. In: Journal of vocational behavior, Jg. 83, H. 3, S. 581-590. DOI:10.1016/j.jvb.2013.08.002

    Abstract

    "The concept of habitus designates a cognitive structure that is socially embedded and can give valuable insight into the social influences on career choice. A study investigating the relationship of habitus to career choice is presented in a sample of Icelandic youth aged 19 - 22 (N = 476). Measures of habitus were developed on the basis of reported cultural and leisure activities. The analysis of leisure and cultural items progressed in two steps: factor analysis and cluster analysis. The clusters constitute the four different habitus groups: Pop and fashion, Sports and rock, Music, and Literature. Correspondence factor analysis showed that the habitus groups (clusters) were related to other social variables, such as gender and class; validating habitus theory. Additionally, habitus measures were strongly linked to career variables, such as occupational perception and preferred future occupation. The results support previous research in showing that habitus theory is relevant to career counseling theory and can be a basis of understanding the relationship between social structure and career choice." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Expectations and experiences of young employees: the case of German nonprofits (2013)

    Walk, Marlene ; Schinnenburg, Heike ; Handy, Femida ;

    Zitatform

    Walk, Marlene, Femida Handy & Heike Schinnenburg (2013): Expectations and experiences of young employees. The case of German nonprofits. In: Administration in Social Work, Jg. 37, H. 2, S. 133-146. DOI:10.1080/03643107.2012.667658

    Abstract

    "Nonprofits rely heavily on their employees, and employee performance depends on job satisfaction. Using qualitative research methods, this article examines employee expectations, work experiences, and job satisfaction in German nonprofits. Expectations do not match the workplace reality, and this gap leads to job dissatisfaction. Ways to ameliorate this are discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Educational choice and risk aversion: how important is structural vs. individual risk aversion? (2012)

    Hartlaub, Vanessa; Schneider, Thorsten ;

    Zitatform

    Hartlaub, Vanessa & Thorsten Schneider (2012): Educational choice and risk aversion. How important is structural vs. individual risk aversion? (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 433), Berlin, 39 S.

    Abstract

    "According to sociological theories on educational choice, risk aversion is the main driving force for class-specific educational decisions. Families from upper social classes have to opt for the academically most demanding, long-lasting courses to avoid an intergenerational status loss. Families from lower social classes by contrast, tend instead to opt for shorter tracks to reduce the risk of failing in a long-lasting and costly education and, as a consequence, entering the labor market without a degree. This argument is deeply rooted in the social structure. Yet, the importance of individual risk preferences for educational choice has been neglected in sociology of education.
    We discuss these different forms of risk in the context of social inequalities in educational decision-making and demonstrate how they influence the intentions for further education of students attending the most demanding, academically orientated secondary school type in Germany. According to our argument, children from upper social classes are structurally almost compelled to opt for the academically most demanding educational courses, virtually without having a choice in the matter. In contrast, working class children do have to make an active decision and, thus, individual risk aversion comes into play for these students.
    For our empirical analyses, we rely on data from the youth questionnaire of the German Socio-Economic Panel Study (SOEP) collected in the years 2003 to 2010, and estimate multinomial logit models. Our empirical findings underline the importance of the structural risk aversion. Students with a higher social background are not only less sensitive to their school performance, but individual risk aversion is also completely irrelevant to their educational plans. The opposite applies to students with a lower social background: the more risk-averse they are, the more likely they are to opt for a double qualification rather than just a purely academic university degree course." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The contextual challenges of occupational sex segregation: deciphering cross-national differences in Europe (2012)

    Steinmetz, Stephanie ;

    Zitatform

    Steinmetz, Stephanie (2012): The contextual challenges of occupational sex segregation. Deciphering cross-national differences in Europe. Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 288 S. DOI:10.1007/978-3-531-93056-5

    Abstract

    "This study untangles the complex interplay of individual and contextual factors shaping cross-national differences in horizontal and vertical occupational sex segregation. It relates the individual factors affecting occupational decisions to the broader social and economic context within a given society. Following this approach, Stephanie Steinmetz provides a comprehensive overview of the development and causes of cross-national differences in occupational sex segregation. She offers insights into the positioning of 21 EU Members States, particularly of former CCE countries. Based on advanced multi-level models, the study shows that institutional factors, such as the organization of educational systems, post-industrial developments, social policies, and the national 'gender culture', play a crucial role in shaping sex segregation processes apart from individual factors. The author clarifies that a distinct set of institutional factors is relevant to each of the two dimensions of occupational sex segregation and that these factors operate in different directions: some reduce horizontal segregation while at the same time aggravating the vertical aspect. Finally, the study assesses the empirical findings from a political perspective by addressing the future contextual challenges of EU Member States seeking to attain higher gender equality on the labour market." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Berufswahlschwierigkeiten und Ausbildungsabbruch (2011)

    Beinke, Lothar;

    Zitatform

    Beinke, Lothar (2011): Berufswahlschwierigkeiten und Ausbildungsabbruch. Frankfurt am Main: Lang, 117 S.

    Abstract

    "Nach der Berufswahl ist mit dem Eintritt in die gewählte Berufsausbildung ein Abschluß erreicht. Die Probleme für die Jugendlichen sind andere, aber auch sie müssen bewältigt werden, soll die Berufsausbildung zu einem erfolgreichen Ende geführt werden. Die hohen Abbrecherquoten sind ein Signal dafür, dass für die Sorgen der Jugendlichen in vielen Fällen Hilfen nötig sind. Da institutionelle Hilfen wie im Prozeß der Berufswahl nicht vorhanden sind, bleiben die betroffenen Individuen (Ausbilder und Auszubildende) in der Regel auf sich alleine gestellt. Darüber hinaus fehlen den Jugendlichen auch Informationen über die Schwierigkeiten des Übergangs von der Schule in die Berufsausbildung. Mit dieser Untersuchung soll eine empirische Basis vorgelegt werden, die eventuell entstehende Konflikte lösen hilft." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Parents' role in adolescents' decision on a college major: a weekly diary study (2011)

    Dietrich, Julia ; Nurmi, Jari-Erik; Kracke, Bärbel;

    Zitatform

    Dietrich, Julia, Bärbel Kracke & Jari-Erik Nurmi (2011): Parents' role in adolescents' decision on a college major. A weekly diary study. In: Journal of vocational behavior, Jg. 79, H. 1, S. 134-144. DOI:10.1016/j.jvb.2010.12.003

    Abstract

    "This study examined 39 adolescents during their transition to university. In standardized weekly diaries over several weeks (M = 8.13) adolescents reported on engagement in career exploration (in-breadth and in-depth self and environmental exploration), their parents' transition-related involvement (frequency of conversations, support, and interference), and their satisfaction with how the transition progressed. The results showed that exploration largely fluctuated across weeks, whereas parent involvement was more stable. Family members' engagement varied according to the phase of the application process the adolescent was involved in. The more adolescents explored during a given week, the more they talked to their parents, and the more supportive parents were. Associations between interference and exploration differed by type of exploration. Both exploration and support contributed to higher satisfaction." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Intergenerational occupational mobility in rural economy: Evidence from Nepal and Vietnam (2011)

    Emran, M. Shahe; Shilpi, Forhad;

    Zitatform

    Emran, M. Shahe & Forhad Shilpi (2011): Intergenerational occupational mobility in rural economy. Evidence from Nepal and Vietnam. In: The Journal of Human Resources, Jg. 46, H. 2, S. 427-458.

    Abstract

    "This paper presents evidence on intergenerational occupational mobility from agriculture to the nonfarm sector using survey data from Nepal and Vietnam. In the absence of credible instruments, the degree of selection on observables is used as a guide to the degree of selection on unobservables, a' la Altonji et al. (2005) to address the unobserved genetic correlations. The results show that intergenerational occupational mobility is lower among women in both countries, and is lower in Nepal compared with Vietnam. In the case of Nepal, strong evidence favors a causal role played by the mother's nonfarm participation in the daughter's occupation choice, possibly because of cultural inheritance in a traditional society." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Dads and daughters: The changing impact of fathers on women's occupational choices (2011)

    Hellerstein, Judith K.; Sandler Morrill, Melinda ;

    Zitatform

    Hellerstein, Judith K. & Melinda Sandler Morrill (2011): Dads and daughters. The changing impact of fathers on women's occupational choices. In: The Journal of Human Resources, Jg. 46, H. 2, S. 333-372.

    Abstract

    "We examine whether women's rising labor force participation led to increased intergenerational transmission of occupation from fathers to daughters. We develop a model where fathers invest in human capital that is specific to their own occupations. Our model generates an empirical test where we compare the trends in the probabilities that women work in their father's versus their father-in-law's occupation. Using data from birth cohorts born between 1909 and 1977, our results indicate that the estimated difference in these trends accounts for at least 13 - 20 percent of the total increase in the probability that a woman enters her father's occupation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Bildungsintentionen und Entscheidungsprozesse: Studienberechtigte 2010 ein halbes Jahr vor Schulabgang (2011)

    Lörz, Markus ; Quast, Heiko ; Woisch, Andreas;

    Zitatform

    Lörz, Markus, Heiko Quast & Andreas Woisch (2011): Bildungsintentionen und Entscheidungsprozesse. Studienberechtigte 2010 ein halbes Jahr vor Schulabgang. (Forum Hochschule 2011,14), 122 S.

    Abstract

    "Der Bericht beschäftigt sich mit den Ausbildungs- und Studienabsichten der Schüler/ innen, die sich im Dezember 2009 kurz vor dem Erwerb der Hochschulreife befanden. Die Ergebnisse basieren auf einer von HIS mit Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) durchgeführten repräsentativen Befragung des Schulabschlussjahrgangs 2009/ 2010 ein halbes Jahr vor Schulabgang. Diese Befragung bildet den ersten Teil einer mehrteiligen Längsschnittsuntersuchung: Im ersten Teil der Studie geht es um die Studien- und Ausbildungsabsichten der angehenden Studienberechtigten, das Informationsverhalten und die Schwierigkeiten und Probleme der Entscheidungsfindung kurz vor Schulabgang. Die zweite Befragung - ein halbes Jahr nach Schulabgang - konzentriert sich auf die ersten nachschulischen Qualifizierungsschritte und in einer dritten Befragung - dreieinhalb Jahre nach Schulabgang - werden die nachschulischen Bildungs- und Berufsverläufe analysiert. Die vorliegenden Ergebnisse der ersten Befragung stellen ein probates 'Frühindikatorensystem' zur nachschulischen Werdegangsplanung der angehenden Studienberechtigten 2010 dar. Zudem können auf Basis dieser Daten Stellschrauben aufgezeigt werden, die den Prozess der Entscheidungsfindung und den nachschulischen Bildungs- und Erwerbsverlauf maßgeblich beeinflussen. Es zeigen sich hierbei Unterschiede nach Geschlecht, Bildungsherkunft, Migrationshintergrund und regionaler Herkunft. Neben der deskriptiven Betrachtung der verschiedenen Einflussfaktoren machen vertiefende statistische Analysen deutlich, wie die verschiedenen Faktoren zusammenwirken und welche Prozesse und Mechanismen den beobachtbaren Unterschieden zugrunde liegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Berufswahlfreiheit: ein Modell im Spannungsfeld zwischen Individuum und Umwelt (2011)

    Marty, Res; Zihlmann, René; Hirschi, Andreas ; Jungo, Martina; Jungo, Daniel;

    Zitatform

    Marty, Res, Andreas Hirschi, Daniel Jungo, Martina Jungo & René Zihlmann (Hrsg.) (2011): Berufswahlfreiheit. Ein Modell im Spannungsfeld zwischen Individuum und Umwelt. Bern: SDBB, 199 S.

    Abstract

    Der Band beschäftigt sich mit der Frage, wieviel Freiheit und Spielraum bei beruflichen Entscheidungen besteht. Die Einschränkungen und die Förderung der Berufwahlfreiheit lassen sich mehr dem Individuum oder mehr der Gesellschaft, d.h. mehr inneren oder mehr äußeren Einflussfaktoren zuordnen. Behandelt werden der Begriff der Berufswahlfreiheit, rechtliche und philosophische Überlegungen, Berufswahltheorien und Beratungsmodelle, Forschungsergebnisse, Berufswahlfreiheit aus der Sicht Betroffener sowie verschiedene Ansätze für eine Erziehung zur Berufswahlfreiheit. (IAB)
    Inhaltsverzeichnis:
    René Zihlmann: Berufswahlfreiheit? - Rechtliche und philosophische Annäherungen (9-37);
    Daniel Jungo: Berufswahlfreiheit - Psychologische Grundlagen und ihre Bedeutung für die Praxis (39-98);
    Andreas Hirschi: Berufswahlfreiheit als Selbstgestaltung beruflicher Entwicklung (99-110);
    Martina Jungo: Berufswahlfreiheit aus der Optik Betroffener (111-143);
    Res Marty: Ansätze zur Umsetzung der Erkenntnis für eine "Erziehung zur Berufs-, Studien- und Laufbahnwahlfreiheit" (145-178);
    René Zihlmann: Schlusswort (179-187).

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  • Literaturhinweis

    Entscheidungsprozesse von Jugendlichen bei der ersten Berufs- und Lehrstellenwahl (2011)

    Neuenschwander, Markus P. ; Hartmann, Rebekka;

    Zitatform

    Neuenschwander, Markus P. & Rebekka Hartmann (2011): Entscheidungsprozesse von Jugendlichen bei der ersten Berufs- und Lehrstellenwahl. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 40, H. 4, S. 41-44.

    Abstract

    "Im Rahmen einer Interviewstudie im Kanton Solothurn wurden mittels qualitativer Inhaltsanalyse Determinanten von Berufsbildungsentscheidungen untersucht. Die Ergebnisse führen zu einem Phasenmodell, das Strategien und Kontextmerkmale zur Berufswahl aufzeigt. Insbesondere wird mit Beispielen das Konzept der gebundenen Rationalität illustriert und gezeigt, wie sich Jugendliche durch Ratschläge von glaubwürdigen Vertrauenspersonen sowie durch positive Gefühle in beruflichen Tätigkeiten in ihrem Entscheidungsprozess leiten lassen. Eine effektive Unterstützung der Berufsvorbereitung sollte daher nicht nur die Vermittlung von sachlichen Informationen enthalten, sondern auch die Ermutigung zu einem beruflichen Explorationsprozess, der Erfahrungen im Berufsfeld, Bezugspersonen und Gefühle einschließt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Bedeutung der mütterlichen Berufstätigkeit für Leistungsmotivation und Berufswahlreife von Jugendlichen (2011)

    Röhr-Sendelmeier, Una M.; Kröger, Mareike;

    Zitatform

    Röhr-Sendelmeier, Una M. & Mareike Kröger (2011): Die Bedeutung der mütterlichen Berufstätigkeit für Leistungsmotivation und Berufswahlreife von Jugendlichen. In: Bildung und Erziehung, Jg. 64, H. 2, S. 213-238.

    Abstract

    In der Studie werden die Zusammenhänge zwischen Berufstätigkeit, Bildungshintergrund und Leistungsmotivation der Mutter und der Schulleistung ihrer Kinder untersucht. Dabei wird die Bedeutung der mütterlichen Erwerbstätigkeit differenziert für die Persönlichkeitsfaktoren schulisches Selbstkonzept, Leistungsmotivation und Berufswahlreife von Jugendlichen betrachtet. Hierzu wurden 176 Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse zweier großstädtischer Gymnasien im Rhein-Sieg-Kreis befragt, von deren Müttern insgesamt 129 eine Berufstätigkeit ausübten. Im Ergebnis zeigt sich, dass die Berufstätigkeit der Mütter mit einer erhöhten mütterlichen Leistungsmotivation und einem höheren Bildungsniveau der Mütter einhergeht. Damit sind familiäre Rahmenbedingungen für den Schulerfolg der Kinder gegeben. 'Es zeigte sich eine signifikant positive Beziehung zwischen mütterlicher Berufstätigkeit und Leistungsmotivation und der Berufswahlreife der Jugendlichen. Die Kinder berufstätiger Mütter verfügten über differenziertere berufsbezogene Vorstellungen.' (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Zur Hartnäckigkeit geschlechtssegregierter Ausbildungs- und Berufsverläufe: konzeptionelle Überlegungen zu einer empirischen Untersuchung (2011)

    Schwiter, Karin ; Wehner, Nina; Huber, Eveline; Maihofer, Andrea;

    Zitatform

    Schwiter, Karin, Nina Wehner, Andrea Maihofer & Eveline Huber (2011): Zur Hartnäckigkeit geschlechtssegregierter Ausbildungs- und Berufsverläufe. Konzeptionelle Überlegungen zu einer empirischen Untersuchung. In: Femina politica, Jg. 20, H. 2, S. 20-32.

    Abstract

    "Vor dem Hintergrund, dass Männer und Frauen trotz formeller Gleichstellung weiterhin unterschiedliche Berufe ergreifen, geben die Autoren einen Überblick über bestehende Erklärungsansätze geschlechtsspezifischer Segregation in Ausbildungs- und Berufsverläufen. Danach wird von den einen die Ursache in individuellen Präferenzen der jungen Frauen und Männer gesehen, von anderen vornehmlich in institutionellen Mechanismen und von wieder anderen hauptsächlich in bestehenden Geschlechternormen. Abschließend stellen die Autoren Bourdieus Konzept des 'Geschlechterhabitus' vor. Dieses Konzept, das die verschiedenen Theorien in einem Ansatz integriert, ist Grundlage einer empirischen Längsschnittuntersuchung von Geschlechterungleichheiten in Ausbildungs- und Berufsverläufen, aus denen erste Ergebnisse präsentiert werden. Sie zeigen auf der Grundlage teilnarrativer berufsbiografischer Interviews u.a. die Bedeutung der Bildungsinstitutionen und vorherrschender Geschlechternormen für die geschlechtsspezifischen Berufsbiografien und machen deutlich, wie wichtig (positive) Rückmeldungen von Personen und Institutionen für junge Menschen sind, um sich in einer Berufssituation 'passend' zu fühlen und eine berufliche Identität zu entwickeln. (IAB)" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Einstieg in die Berufswelt: Rahmenbedingungen und Voraussetzungen einer gelingenden Berufswahl. Eine empirische Studie (2011)

    Stoll, François; Vannotti, Marco; Schreiber, Marc;

    Zitatform

    Stoll, François, Marco Vannotti & Marc Schreiber (2011): Einstieg in die Berufswelt. Rahmenbedingungen und Voraussetzungen einer gelingenden Berufswahl. Eine empirische Studie. (Wissenschaftliche Reihe, Eidgenössische Jugendbefragungen 21), Glarus: Rüegger, 254 S.

    Abstract

    "Junge Menschen müssen sich ihren Zugang zur Arbeitswelt erarbeiten. Diese Entwicklungsaufgabe wird sehr unterschiedlich angegangen. Dies nicht zuletzt deshalb, weil sie sich in ihren Einstellungen und Wertvorstellungen, in ihren Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie auch in ihren Präferenzen unterscheiden. Diese Vielfalt und der Aufbau einer u.a. auf das Berufsleben orientierten Persönlichkeit stehen im Zentrum der vorgestellten Untersuchung. Die entsprechende Erhebung wurde 2004 und 2005 durchgeführt. Die Hauptstichprobe besteht aus mehr als 40'000 jungen Schweizer Männern. Sie wurde durch drei schweizweit repräsentative Zufallsstichproben ergänzt: gleichaltrige Schweizer Frauen (1'660), Ausländer (130) und Ausländerinnen (165). Die grosse Mehrheit ist mit dem eingeschlagenen beruflichen Weg zufrieden und plant bereits weitere Schritte in der Arbeits- und Berufswelt. Die Erweiterung der beruflichen Kompetenzen wird von den jungen Erwachsenen mit Entwicklungsaufgaben in anderen Lebensbereichen (wie z.B. Familie, Freundeskreis, Freizeit) abgestimmt. Ein kleiner Teil der rund 20-jährigen jungen Erwachsenen ist noch nicht so weit, sei es, weil sie bisher nur wenig Kontakt zur Berufswelt hatten, oder sei es, weil sie noch nicht wissen, wohin ihre gegenwärtige Ausbildung sie führen soll. Bekanntlich bietet unsere Arbeitswelt sehr viele Optionen; daraus die richtige Wahl zu treffen, ist nicht immer einfach, denn jede Wahl kann sowohl als Gewinn wie auch als Verlust empfunden werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Die Bildungsentscheidung aus Schüler-, Eltern- und Lehrersicht (2011)

    Wiedenhorn, Thomas;

    Zitatform

    Wiedenhorn, Thomas (2011): Die Bildungsentscheidung aus Schüler-, Eltern- und Lehrersicht. Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 329 S.

    Abstract

    "Innerhalb des deutschen Bildungssystems stellen schulische Übertritte von einer Schulart in die nächste eine besondere bildungsbiografische Herausforderung dar. Grund dafür ist die immer noch mangelnde Anschlussfähigkeit der aufnehmenden und abgebenden Institution. Aus Sicht der Beteiligten kann der schulische Übergang in eine weiterführende Schule als ein 'latent ereignisreiches Moment' betrachtet werden, bei dem eine individuelle Problemhaftigkeit dann auftritt, wenn die Bildungswünsche und Einschätzungen der beteiligten Schüler, Eltern und Lehrer auseinandergehen. In seiner Studie beleuchtet Thomas Wiedenhorn Fragestellungen zum Übergang von der Primar- in die Sekundarstufe aus Schüler-, Eltern- und Lehrersicht." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Career guidance: understanding the behaviour of individuals (2011)

    Abstract

    "Understanding how and why individuals make career decisions can help improve the delivery of careers guidance. This report explores individuals' beliefs, values and motivations in making career decisions and proposes areas for further consideration as new approaches to delivering careers guidance are developed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Studienfachwahl als Spezialfall der Ausbildungsentscheidung und Berufswahl (2010)

    Becker, Rolf ; Haunberger, Sigrid ; Schubert, Frank ;

    Zitatform

    Becker, Rolf, Sigrid Haunberger & Frank Schubert (2010): Studienfachwahl als Spezialfall der Ausbildungsentscheidung und Berufswahl. In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 42, H. 4, S. 292-310. DOI:10.1007/s12651-009-0020-z

    Abstract

    "Vorliegende Studien belegen eine persistente horizontale Ungleichheit von Studienfachwahlen nach sozialer Herkunft. In dem Beitrag wird der Frage nachgegangen, warum ein Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Studienfachwahl besteht. Auf der Datenbasis der sächsischen Abiturientenbefragung seit 2000 kann die Entscheidungsfindung der Abiturientinnen und Abiturienten zu ihren nachschulischen Bildungs- und Berufswegen etwa drei Monate vor dem Abitur modelliert werden. Durch die empirischen Analysen kann nachgewiesen werden, dass die Studienfachwahl in Abhängigkeit von der Schichtzugehörigkeit das Ergebnis von Entscheidungen ist, die durch das Motiv des Statuserhalts, den erwarteten Kosten für bestimmte Ausbildungen, den individuellen Leistungspotenzialen, dem erwarteten Studienerfolg und der soziokulturellen Distanz zur tertiären Bildung strukturiert werden. Anhand dieser Determinanten der Studienfachwahl kann der Effekt sozialer Herkunft und damit - im Aggregat gesehen - die persistente soziale Ungleichheit von Studienfachwahlen nach sozialer Herkunft erklärt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Social contacts and occupational choice (2010)

    Bentolila, Samuel ; Michelacci, Claudio; Suarez, Javier;

    Zitatform

    Bentolila, Samuel, Claudio Michelacci & Javier Suarez (2010): Social contacts and occupational choice. In: Economica, Jg. 77, H. 305, S. 20-45. DOI:10.1111/j.1468-0335.2008.00717.x

    Abstract

    "Social contacts help to find jobs, but not necessarily in the occupations where workers are most productive. Hence social contacts can generate mismatch between workers' occupational choices and their productive advantage. Accordingly, social networks can lead to low labour force quality, low returns to firms' investment and depressed aggregate productivity. We analyse surveys from both the US and Europe including information on job finding through contacts. Consistent with our predictions, contacts reduce unemployment duration by 1 - 3 months on average, but they are associated with wage discounts of at least 2.5%. We also find some evidence of negative externalities on aggregate productivity." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Berufswahl als Entscheidung: eine Auseinandersetzung mit ausgewählten Konzepten zur Berufswahl unter geschlechtsspezifischer Perspektive (2010)

    Forßbohm, Doreen;

    Zitatform

    Forßbohm, Doreen (2010): Berufswahl als Entscheidung. Eine Auseinandersetzung mit ausgewählten Konzepten zur Berufswahl unter geschlechtsspezifischer Perspektive. (Gender studies 20), Hamburg: Kovac, 169 S.

    Abstract

    "Berufswahl ist von ausschlaggebendem, konsequenzen- und folgenreichem Gewicht, die es noch immer vermag gesellschaftliche Identität zu stiften und somit durchaus als 'Schicksalswahl' bezeichnet werden kann. Die primäre Berufswahl, d. h. die Berufswahl beim Übergang von der Schule und dem Erreichen einer Erstposition im Beschäftigungssystem, ist immer eine Entscheidung und Gegenstand zahlreicher Konzepte zur Erklärung der Berufswahl. Diese Konzepte sind Ausgangspunkt des Buches. Unabhängig von der Wahl der Perspektive; der Auswahl der Komponenten, die das Wahlverhalten bestimmen; und unabhängig von den terminologischen Auslegungen bieten sie Unterstützung in der deutlicheren Wahrnehmung objektiver und subjektiver Realitäten und eröffnen Diskussionsansätze für Sachfragen einerseits und Reflexions- und Beratungsansätze andererseits. Im Rahmen der Darstellung und kritischen Betrachtung bestehender Berufswahlkonzepte werden Konzepte ausgewiesen, die explizit die Entscheidung in den Mittelpunkt rücken, andere stellen die psychologische Dimension oder das Sozialverhalten der Individuen ins Zentrum, wieder andere Konzepte sind an bestehenden Theorien, wie der Entwicklungstheorie oder den verschiedenen Lerntheorien angelehnt und es wird deutlich, dass Erklärungen zu Unterschieden hinsichtlich des spezifisch geschlechtsbezogenen Berufswahlverhaltens fehlen und Geschlecht als 'unhinterfragte Kategorie menschlicher Urteilsbildung' (STIEHLER 2008, 10) fungiert. Es kann der Vorwurf erhoben werden, dass die bestehenden Berufswahlkonzepte vorrangig darauf zielen, die berufliche Normalbiographie von Männern in westlichen Gesellschaften zu erklären. Da aber die Berufswahl der Frauen aufgrund der doppelten Vergesellschaftung anders verlaufen und es keine geschlechtsneutrale Wirklichkeit gibt, sind jene Konzepte inadäquat. (vgl. BROOKS 1994, 393) Es gilt also, das Geschlecht als zentralen Bezugspunkt in die Pädagogik einzuführen und Konzepte zur Berufswahl (und zur beruflichen Entwicklung) von Frauen darzustellen. Im Anschluss wird ein allumfassendes Modell entwickelt, dass Berufswahl als Identitätsbewährung ausweist, welches der Komplexität der Berufswahlsituation unter Berücksichtigung der Strukturkategorie Geschlechtgerecht wird und ergänzt durch Handlungsmaximen geschlechtsreflexive Berufswahlberatung realisierbar macht. Somit liegt mit diesem Erkenntniskomplex ein handlungsfeldspezifisches Wissen und feldunspezifisches Wissen auf Interaktionsbasis für Beratende vor, das zugleich wissenschaftlich abgesichert ist und gleichermaßen praktisch verwertbar ist, um bei der Bewältigung der Berufswahl als Entscheidungsaufgabe, die sachlich, zeitlich und sozial komplex ist, zu unterstützen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Ingenieurwissenschaften: Attraktive Studiengänge und Berufe auch für Menschen mit Migrationshintergrund?: Studie im Auftrag der Fakultätentage der Ingenieurwissenschaften und der Informatik an Universitäten (4ING) durchgeführt vom Fachgebiet Gender Studies in Ingenieurwissenschaften Technische Universität München (2010)

    Ihsen, Susanne; Baldin, Dominik; Wienefoet, Verena; Hackl-Herrwerth, Andrea; Hantschel, Victoria;

    Zitatform

    Ihsen, Susanne, Victoria Hantschel, Andrea Hackl-Herrwerth, Verena Wienefoet & Dominik Baldin (2010): Ingenieurwissenschaften: Attraktive Studiengänge und Berufe auch für Menschen mit Migrationshintergrund? Studie im Auftrag der Fakultätentage der Ingenieurwissenschaften und der Informatik an Universitäten (4ING) durchgeführt vom Fachgebiet Gender Studies in Ingenieurwissenschaften Technische Universität München. München, 20 S.

    Abstract

    "Ziel der vorliegenden Studie ist eine umfassende Potenzialanalyse von Menschen mit Migrationshintergrund für die Ingenieurwissenschaften und Informatik. Vor dem Hintergrund des trotz Wirtschaftskrise vorhandenen Fachkräftemangels in den Ingenieurwissenschaften und der Informatik wird der bisherige Blick auf bereits erreichte Zielgruppen auf zusätzlich vorhandenes Potenzial erweitert: Die Motivation von Frauen in technisch-naturwissenschaftlichen Studiengängen, die Rückgewinnung von Personen, die ihren technischen Beruf verlassen hatten oder im Ausland Karriere machen, die Unterstützung älterer Ingenieur / innen zum längeren Verbleib im Beruf und die Rekrutierung von Studierenden aus dem Ausland stehen im Mittelpunkt verschiedener Konzepte und Strategien. Doch obwohl Deutschland ein beliebtes Einwanderungsland ist und einen hohen und weiter steigenden Anteil an Personen mit Migrationshintergrund vorweisen kann, wird diese Personengruppe bislang kaum bei der Frage berücksichtigt, ob nicht auch sie größere Potenziale als bislang für die Ingenieurberufe zu bieten hätte. Dabei sind die Ingenieurwissenschaften traditionell eine Fächergruppe, deren Absolvent / innen häufiger als in anderen Studiengängen die ersten ihrer Familie sind, die einen akademischen Abschluss erwerben. Dieser Effekt des 'sozialen Aufstiegs' könnte für die Erschließung von Potenzialen aus Familien mit Migrationshintergrund ebenfalls greifen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Aspirations, segregation, and occupational choice (2010)

    Mookherjee, Dilip ; Napel, Stefan ; Ray, Debraj;

    Zitatform

    Mookherjee, Dilip, Stefan Napel & Debraj Ray (2010): Aspirations, segregation, and occupational choice. In: Journal of the European Economic Association, Jg. 8, H. 1, S. 139-168. DOI:10.1162/jeea.2010.8.1.139

    Abstract

    "This paper examines the steady states of an overlapping generations economy with a given distribution of household locations over a one-dimensional interval. Parents decide whether or not to educate their children. Educational decisions are affected by location: There are local complementarities in investment incentives stemming from aspirations formation, learning spillovers, or local public goods. At the same time, economy-wide wages endogenously adjust to bring factor supplies into line with demand. The model therefore combines local social interaction with global market interaction. The paper studies steady-state configurations of skill acquisition, both with and without segregation. The model is used to compare macroeconomic and welfare properties of segregated and unsegregated steady states." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Parental and school effects on students' occupational exploration: A longitudinal and multilevel analysis (2010)

    Noack, Peter ; Dietrich, Julia ; Gniewosz, Burkhard ; Kracke, Bärbel;

    Zitatform

    Noack, Peter, Bärbel Kracke, Burkhard Gniewosz & Julia Dietrich (2010): Parental and school effects on students' occupational exploration: A longitudinal and multilevel analysis. In: Journal of vocational behavior, Jg. 77, H. 1, S. 50-57. DOI:10.1016/j.jvb.2010.02.006

    Abstract

    "The study examines school and parental influences on adolescents' occupational exploration. Analyses of data from 859 6th, 8th, and 10th graders attending high- and lower-track high schools in the German federal state of Thuringia suggested more extensive exploration among students closer to the school-to-work transition. Besides cross-sectional effects of parenting and achievement orientation at school, acceptance and openness students experienced in class predicted increases of their exploratory behaviors. Multilevel analyses showed, however, that school effects operated on the level of subjective perceptions (individual level), but not on the level of intersubjective reality (classroom level). Implications for attempts to foster and facilitate exploration are discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Wie erfolgreich sind Gymnasiasten ohne Gymnasialempfehlung? Die Kluft zwischen Schullaufbahnempfehlung und Schulformwahl der Eltern (2010)

    Tiedemann, Joachim; Billmann-Mahecha, Elfriede;

    Zitatform

    Tiedemann, Joachim & Elfriede Billmann-Mahecha (2010): Wie erfolgreich sind Gymnasiasten ohne Gymnasialempfehlung? Die Kluft zwischen Schullaufbahnempfehlung und Schulformwahl der Eltern. In: Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, Jg. 13, H. 4, S. 649-660.

    Abstract

    "Die vorliegende Analyse hat das Ziel, den Schulerfolg von Schülerinnen und Schülern zu ermitteln, die auf Wunsch ihrer Eltern eine leistungsstärkere Schule besuchen als nach der Schullaufbahnempfehlung vorgesehen. Auf Basis der Längsschnittdaten eines kompletten Übertrittsjahrgangs von 81.811 Schülerinnen und Schülern aus Niedersachsen wird der Zusammenhang zwischen Schullaufbahnempfehlungen am Ende der vierten Klasse, den Schullaufbahnentscheidungen der Eltern und dem Schulerfolg ermittelt. Kriterium des Schulerfolgs ist der Verbleib auf der weiterführenden Schule und die Versetzung in den 7. Jahrgang ohne Klassenwiederholung. 15 % der Eltern wählten eine leistungsstärkere Schulform als von der Grundschule empfohlen. Sämtliche Gruppen von Schülerinnen und Schülern mit empfehlungswidrigem Besuch leistungsstärkerer Schulformen - ob am Gymnasium oder der Realschule - waren mehrheitlich erfolgreich, selbst die Subgruppe, die mit einer Hauptschulempfehlung ein Gymnasium besuchte. Insgesamt sind 12 % der Gesamtstichprobe auf einer höheren als der empfohlenen Schulform erfolgreich. Den Ergebnissen zufolge werden Bildungsressourcen nur begrenzt ausgeschöpft und somit Bildungschancen vorenthalten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Why are working-class children diverted from universities? An empirical assessment of the diversion thesis (2009)

    Becker, Rolf ; Hecken, Anna E.;

    Zitatform

    Becker, Rolf & Anna E. Hecken (2009): Why are working-class children diverted from universities? An empirical assessment of the diversion thesis. In: European Sociological Review, Jg. 25, H. 2, S. 233-250. DOI:10.1093/esr/jcn039

    Abstract

    "In spite of educational expansion, the decline of inequality of educational opportunity in schools and the institutional reforms in vocational training and university education, access to university education still remains remarkably unequal across social classes. According to the 'diversion thesis' suggested by Müller and Pollak, which was extended by Hillmert and Jacob, working-class children are distracted from the direct path to university by non-academic educational institutions which affect individuals' educational choices and provide attractive of education and training alternatives in non-academic areas. To investigate why such a diversion occurs, the mechanisms of socially selective educational choices have to be analyzed from the perspective of rational action theory. In order to test this theoretical approach, data of school leavers that have attained the 'Abitur' (high school degree) were collected in East Germany's federal state of Saxony. The main mechanisms responsible for the fact that working-class children are very likely to favour vocational training over education at university are the subjective evaluation of prior educational performance, the probability of success at university, and the subjectively expected costs. In particular, working-class children's educational choices are most influenced by negative estimates of prospective success in university education, which causes them to refrain from university education." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Career-specific parental behaviors in adolescents' development (2009)

    Dietrich, Julia ; Kracke, Bärbel;

    Zitatform

    Dietrich, Julia & Bärbel Kracke (2009): Career-specific parental behaviors in adolescents' development. In: Journal of vocational behavior, Jg. 75, H. 2, S. 109-119. DOI:10.1016/j.jvb.2009.03.005

    Abstract

    "This study examined the role of supportive relationships (i.e., family, teacher). Parents are major partners in helping adolescents prepare for a career choice. Although several studies have examined links between general aspects of the parent - adolescent relationship and adolescents' career development, little research has addressed the mechanisms involved. This study aimed to validate a three-dimensional instrument for the assessment of parental career-related behaviors and to examine their associations with career exploration and decision-making difficulties. After testing the dimensional structure of the instrument, we examined the relationship between parents' behaviors and adolescents' career development by using data from 359 German adolescents who reported the amount of perceived parental career-related behaviors and their career exploration and decision-making difficulties. The results of structural equation modeling confirmed the hypothesized dimensional structure (support, interference, lack of engagement). While parental support associated positively with career exploration, interference and lack of engagement associated with decision-making difficulties. Furthermore, interference and lack of engagement moderated the relationship between support and exploration. Support moderated the association between interference and decision-making difficulties." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Image als Berufswahlkriterium: Bedeutung für Berufe mit Nachwuchsmangel (2009)

    Eberhard, Verena; Scholz, Selina; Ulrich, Joachim Gerd;

    Zitatform

    Eberhard, Verena, Selina Scholz & Joachim Gerd Ulrich (2009): Image als Berufswahlkriterium. Bedeutung für Berufe mit Nachwuchsmangel. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 38, H. 3, S. 9-13.

    Abstract

    "Zwei gegenläufige Entwicklungen bestimmen in Zukunft die Verhältnisse auf dem Ausbildungsmarkt: Die Zahl der Jugendlichen wird sinken, und die der Erwerbstätigen, die aus Altersgründen ausscheiden, wird wachsen. Die daraus resultierende Schere wird für die Betriebe zum Problem: Sie werden immer stärker um ausbildungsinteressierte Jugendliche konkurrieren müssen. Doch droht dies ein ungleicher Kampf zu werden. Denn für Berufe mit einem schlechten Image wird es in Zukunft besonders schwierig, Ausbildungsinteressierte zu finden. Der folgende Beitrag erforscht die Gründe und sucht nach Lösungen, um bislang unbeliebte Berufe attraktiver zu machen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Frau Dr. Ing.: Wege ebnen für Frauen in technische Studiengänge (2009)

    Gräßle, Kathrin;

    Zitatform

    Gräßle, Kathrin (2009): Frau Dr. Ing. Wege ebnen für Frauen in technische Studiengänge. (Frauen- und Genderforschung in der Erziehungswissenschaft 09), Opladen: Budrich, 199 S.

    Abstract

    "Nach wie vor studieren in Deutschland weit weniger Frauen technische Fächer als Männer. Was hält junge Frauen davon ab? Worauf müssen Hochschulen achten, wenn sie mathematisch interessierte Schülerinnen für ein Ingenieurstudium gewinnen möchten? Die qualitative Längsschnittstudie vermittelt die Gründe, die junge Frauen vom Technikstudium abhalten: Die Emotion 'Unsicherheit' angesichts ihrer Zukunftsentscheidung, unvereinbare Bilder vom eigenen Frausein und ihre Vorstellungen vom technisch orientierten Studium. Das bedeutet für die Didaktik der Hochschulorientierungsangebote: Rückhalt bieten, Raum für Reflexion der Studienwahlsituation schaffen und persönliche Netzwerke bilden - kurz: Emotion und Bilder fassbar machen und damit das Studienwahlspektrum der jungen Frauen öffnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    The relation of cultural context and social relationships to career development in middle school (2009)

    Howard, Kimberly A.S.; Ferrari, Lea ; Nota, Laura ; Solberg, V. Scott H.; Soresi, Salvatore;

    Zitatform

    Howard, Kimberly A.S., Lea Ferrari, Laura Nota, V. Scott H. Solberg & Salvatore Soresi (2009): The relation of cultural context and social relationships to career development in middle school. In: Journal of vocational behavior, Jg. 75, H. 2, S. 100-108. DOI:10.1016/j.jvb.2009.06.013

    Abstract

    "This study examined the role of supportive relationships (i.e., family, teacher, and peer) and agency (i.e., self-efficacy, motivation, and goal-setting orientation) on three outcomes: academic grades, distress, and career decidedness. Data from 588 middle school youth from Northern (N = 322) and Southern (N = 266) Italy were analyzed using path modeling. Results indicated that across gender and region, agency was consistently related to academic grades and career decidedness. However, the role of supportive relationships was found to differ across gender and region. For both boys from Northern Italy and girls from Southern Italy, the impact of family support on academic grades and career decidedness was mediated by agency. For girls from Northern Italy, family support related directly to academic grades and career decidedness. Implications for practice were described." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Ökonomisches, kulturelles und soziales Kapital von Promovierenden: eine deskriptive Analyse der sozialen Herkunft von Doktoranden im deutschen Bildungswesen (2009)

    Lenger, Alexander;

    Zitatform

    Lenger, Alexander (2009): Ökonomisches, kulturelles und soziales Kapital von Promovierenden. Eine deskriptive Analyse der sozialen Herkunft von Doktoranden im deutschen Bildungswesen. In: Die Hochschule, Jg. 18, H. 2, S. 104-125.

    Abstract

    Der Zusammenhang von Bildungschancengleichheit und sozialer Herkunft bei Promovierenden ist empirisch noch nicht verallgemeinerbar belegt. Deshalb wurden im Jahr 2006 aus 93 Studienfächern 1876 Doktorandinnen und Doktoranden der Sozialwissenschaften, Rechtswissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Ingenieurwissenschaften und Mathematik und Naturwissenschaften befragt. So wurde belegt, dass eine überdurchschnittliche Studienleistung allein keineswegs ausreichend oder entscheidend ist. Auch die soziale Herkunft und der Habitus beeinflusst die Chancen zur Aufnahme einer Promotion maßgeblich. Das Einkommen, der berufliche Status und der Bildungsabschluss der Eltern liefern das ökonomische und kulturelle Kapital der Doktoranden, die sozialen Beziehungen und das soziale Netzwerk der Doktoranden bilden ihr soziales Kapital. Insgesamt beeinflussen sowohl die Finanzierung als auch der Zugang zu wissenschaftlichen Hilfskraftstellen entscheidend die Wahrscheinlichkeit einer Promotion. (IAB)

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    Abitur und was dann?: Berufsorientierung und Lebensplanung junger Frauen und Männer und der Einfluss von Schule und Eltern (2009)

    Oechsle, Mechthild; Maschetzke, Christiane; Gläsel, Nora; Rosowski, Elke; Knauf, Helen;

    Zitatform

    Oechsle, Mechthild, Helen Knauf, Christiane Maschetzke & Elke Rosowski (2009): Abitur und was dann? Berufsorientierung und Lebensplanung junger Frauen und Männer und der Einfluss von Schule und Eltern. (Geschlecht und Gesellschaft 34), Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 347 S.

    Abstract

    "Diese Studie gibt Einblicke in Lebensplanung und Berufsorientierung junger Frauen und Männer kurz vor dem Abitur und analysiert den Einfluss von Schule und Elternhaus. Die Übergänge von der Schule in Studium und Berufsausbildung sind auch für AbiturientInnen in den letzten Jahren unübersichtlicher und Berufs- und Ausbildungsentscheidungen komplexer geworden. Was will ich nach dem Abitur machen, will ich studieren oder doch lieber eine Ausbildung machen? Wie will ich später leben? Was kann ich überhaupt? Diese Fragen sind für viele AbiturientInnen auch kurz vor dem Abitur noch keineswegs geklärt. Diese Untersuchung gibt Auskunft über Berufsorientierungen und Handlungsstrategien von jungen Frauen und Männern kurz vor dem Abitur. Sie fragt nach Unterschieden und Gemeinsamkeiten in den Berufsorientierungen und der Lebensplanung beider Geschlechter und analysiert den Einfluss von Schule und Eltern auf die Orientierungsprozesse von Schülerinnen und Schülern. Aus dem Inhalt: Orientierungsprozesse von AbiturientInnen und der Einfluss von Schule und Eltern - Berufs- und Studienwahlentscheidungen in unsicheren Zeiten - Studium, Beruf oder Beides? - Zwischen Arbeitsmarkt- und Subjektorientierung - Berufsorientierung - Welche Rolle spielt das Geschlecht? - Der Einfluss der Eltern auf Berufsorientierung und Lebensplanung von AbiturientInnen - Schule und ihre Angebote zu Berufsorientierung und Lebensplanung - Wie kann schulische Berufsorientierung Schülerinnen und Schüler erreichen? - Empfehlungen für eine geschlechtergerechte Berufsorientierung" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Der Einfluss von Lehrern auf die Abschlussabsichten von deutschen und türkischen Schülern in der Hauptschule (2009)

    Schuchart, Claudia ;

    Zitatform

    Schuchart, Claudia (2009): Der Einfluss von Lehrern auf die Abschlussabsichten von deutschen und türkischen Schülern in der Hauptschule. In: Bildung und Erziehung, Jg. 62, H. 4, S. 479-496.

    Abstract

    Schüler mit Migrationshintergrund sind im deutschen Schulsystem stark benachteiligt. Verschiedene Studien zeigen, dass ihre Schulbiografie vor allem in ihrer eigenen Verantwortung liegt. Ihre Eltern können sie kaum unterstützen. Der Beitrag fragt nach dem angestrebten Bildungsabschluss und seiner Begründung bei deutschen und türkischen Hauptschülern. Im Vergleich zu deutschen Schülern äußern türkische Schülern signifikant ambitioniertere Ziele. Vor allem die Lehrer haben einen Einfluss auf diese Abschlussabsichten, vielleicht, weil ihnen in Schuldingen eine größere Kompetenz zugestanden wird als den Eltern. (IAB)

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    Inter-relationships among attachment to mother and father, self-esteem, and career indecision (2009)

    Vignoli, Emmanuelle ;

    Zitatform

    Vignoli, Emmanuelle (2009): Inter-relationships among attachment to mother and father, self-esteem, and career indecision. In: Journal of vocational behavior, Jg. 75, H. 2, S. 91-99. DOI:10.1016/j.jvb.2009.04.007

    Abstract

    "This study investigated the mediating role of adolescents' global self-esteem, based on the relationship between adolescents' mother or father attachment and their career indecision; as well as the mediating role of adolescents' career indecision on the relationship between mother or father attachment and self-esteem. Two hundred and forty-one adolescents completed a self-report questionnaire that measured the difficulty in making decisions about their future academic and vocational careers, their global self-esteem, and their attachment to their parents. Results showed that the more adolescents felt attached to their mother and father the easier it was for them to make career decisions. The self-esteem mediation hypothesis is supported as a function of parent and adolescent gender. Similarly, the mediating role of career indecision is confirmed and depends on the gender of both parents and adolescents. Interpersonal context, identity development, adolescent career development and the relationship between them are discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Warum werden Arbeiterkinder vom Studium an Universitäten abgelenkt?: eine empirische Überprüfung der "Ablenkungsthese" von Müller und Pollak (2007) und ihrer Erweiterung durch Hillmert und Jacob (2008)

    Becker, Rolf ; Hecken, Anna Etta;

    Zitatform

    Becker, Rolf & Anna Etta Hecken (2008): Warum werden Arbeiterkinder vom Studium an Universitäten abgelenkt? Eine empirische Überprüfung der "Ablenkungsthese" von Müller und Pollak (2007) und ihrer Erweiterung durch Hillmert und Jacob. In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Jg. 60, H. 1, S. 3-29. DOI:10.1007/s11577-008-0001-1

    Abstract

    "Warum werden Arbeiterkinder vom Studium an Universitäten abgelenkt? Trotz Bildungsexpansion, gesunkener Bildungsungleichheiten im allgemein bildenden Schulbereich und institutioneller Reformen im Berufsbildungs- und Hochschulbereich bestehen weiterhin soziale Ungleichheiten beim Hochschulzugang. Der Ablenkungsthese von Müller und Pollak und ihrer Erweiterung durch Hillmert und Jacob zufolge werden wegen institutioneller Strukturen und alternativer Bildungsangebote Studienberechtigte aus den Arbeiterklassen von einem universitären Studium einerseits in nichttertiäre Berufsausbildungen und andererseits in Fachhochschulen 'umgelenkt'. Um klären zu können, worin die Ablenkung vom Universitätsstudium besteht, werden die Mechanismen sozial selektiver Bildungsentscheidungen von Studienberechtigten modelliert und mit Daten für sächsische Abiturientinnen und Abiturienten empirisch überprüft. Neben den als hinreichend gut eingeschätzten und von der sozialen Herkunft abhängigen Schulleistungen sind Determinanten der Bildungsentscheidung wie subjektiv erwartete Erfolgschancen und Ausbildungskosten maßgebend dafür, dass sich Arbeiterkinder eher für andere Alternativen der Ausbildung als für das Studium an Universitäten entscheiden. Vor allem ungünstig eingeschätzte Aussichten, ein universitäres Studium erfolgreich bewältigen zu können, führen dazu, dass Arbeiterkinder vom Universitätsstudium abgelenkt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Intergenerational correlation in self employment: some further evidence from French ECHP data (2008)

    Colombier, Nathalie; Masclet, David ;

    Zitatform

    Colombier, Nathalie & David Masclet (2008): Intergenerational correlation in self employment. Some further evidence from French ECHP data. In: Small business economics, Jg. 30, H. 4, S. 423-437. DOI:10.1007/s11187-007-9059-9

    Abstract

    "Previous empirical work has shown that self-employment is correlated across generations, so that the children of the self-employed are themselves more likely to be self-employed. However, the reason for this intergenerational correlation remains unclear. This paper contributes to the existing literature in two ways. First, using French data from the European Community Household Panel Survey, we provide a further examination of this intergenerational correlation among the self-employed. In particular we investigate to what extent the intergenerational correlation in self-employment reflects occupational following. The second contribution of our paper is to investigate the differences between first- and second-generation self-employed workers and their possible explanations. Even though our results indicate that having self-employed parents increases the probability of being self-employed, irrespective of occupation, we do observe that a large majority of individuals enter the same (or very similar) occupation as their parents, which is consistent with occupational following. Our results also reveal some differences between the first- and second-generation self-employed. Formal education is more important for the first-generation self-employed (those whose parents are not self-employed) than for the second-generation self-employed. Further, the first-generation self-employed, who received less informal human capital than the second-generation self-employed, compensate for this shortcoming by acquiring more formal education." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Occupational choice and the spirit of capitalism (2008)

    Doepke, Matthias ; Zilibotti, Fabrizio ;

    Zitatform

    Doepke, Matthias & Fabrizio Zilibotti (2008): Occupational choice and the spirit of capitalism. In: The Quarterly Journal of Economics, Jg. 123, H. 2, S. 747-793. DOI:10.1162/qjec.2008.123.2.747

    Abstract

    "The British Industrial Revolution triggered a socioeconomic transformation whereby the landowning aristocracy was replaced by industrial capitalists rising from the middle classes as the economically dominant group. We propose a theory of preference formation under financial market imperfections that can account for this pattern. Parents shape their children's preferences in response to economic incentives. Middle-class families in occupations requiring effort, skill, and experience develop patience and a work ethic, whereas upper-class families relying on rental income cultivate a refined taste for leisure. These class-specific attitudes, which are rooted in the nature of preindustrial professions, become key determinants of success once industrialization transforms the economic landscape." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Patterns of social inequalities in access to higher education in France and Germany (2008)

    Duru-Bellat, Marie; Kieffer, Annick; Reimer, David ;

    Zitatform

    Duru-Bellat, Marie, Annick Kieffer & David Reimer (2008): Patterns of social inequalities in access to higher education in France and Germany. In: International Journal of Comparative Sociology, Jg. 49, H. 4/5, S. 347-368. DOI:10.1177/0020715208093081

    Abstract

    "This article explores social selectivity in access to tertiary education in France and Germany in the period from 1980 to 2000. Results of multinomial logistic regression models show that access to different postsecondary institutions is characterized by marked social background effects in both countries. Depending on the type of tertiary institution we consider in France or Germany, social selectivity into fields of study is also observed. Overall, there is no indication for substantial changes in the pattern of inequality in access to tertiary education in either country during the past two decades." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Marriage and career: the dynamic decisions of young men (2008)

    Gould, Eric D. ;

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    Gould, Eric D. (2008): Marriage and career. The dynamic decisions of young men. In: Journal of Human Capital, Jg. 2, H. 4, S. 337-378. DOI:10.1086/597668

    Abstract

    "This paper examines the extent to which human capital and career decisions are affected by their potential returns in the marriage market. Although schooling and career decisions often are made before getting married, these decisions are likely to affect the future chances of receiving a marriage offer, the type of offer, and the probability of getting divorced. Therefore, I estimate a forward-looking model of the marriage and career decisions of young men between the ages of 16 and 39. The results show that if there were no returns to career choices in the marriage market, men would tend to work less, study less, and choose blue-collar jobs over white-collar jobs. These findings suggest that the existing literature underestimates the true returns to human capital investments by ignoring their returns in the marriage market." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Shaped by place: young people's decisions about education, training and work (2008)

    Green, Anne E.; White, Richard ;

    Zitatform

    Green, Anne E. & Richard White (2008): Shaped by place. Young people's decisions about education, training and work. In: Benefits : the journal of poverty and social justice, Jg. 16, H. 3, S. 213-224.

    Abstract

    "This article explores the ways in which young people's decisions about post-compulsory education, training and employment are shaped by place, drawing on case study evidence from three deprived neighbourhoods in England. It discusses the way in which place-based social networks and attachment to place influence individuals' outlooks and how they interpret and act on the opportunities they see. While such networks and place attachment can be a source of strength in facilitating access to opportunities, they can also be a source of weakness in acting to constrain individuals to familiar choices and locations. In this way, 'subjective' geographies of opportunity may be much more limited than 'objective' geographies of opportunity. Hence it is important for policy to recognise the importance of 'bounded horizons'." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Educational fields of study and the intergenerational mobility process in comparative perspective (2008)

    Jackson, Michelle ; Luijkx, Ruud ; Pollak, Reinhard ; Werfhorst, Herman G. van de ; Vallet, Louis-Andre;

    Zitatform

    Jackson, Michelle, Ruud Luijkx, Reinhard Pollak, Louis-Andre Vallet & Herman G. van de Werfhorst (2008): Educational fields of study and the intergenerational mobility process in comparative perspective. In: International Journal of Comparative Sociology, Jg. 49, H. 4/5, S. 369-388. DOI:10.1177/0020715208093082

    Abstract

    "This article examines the importance of educational field of study, in addition to educational level, for explaining intergenerational class mobility in four countries: France, Germany, the UK and the Netherlands. Starting from standard models that only include educational level, we increase the complexity of the educational measure by differentiating between fields of study within levels. Contrary to our expectations, including field of study does not substantially reduce the partial effect of class origin on class destination. This seems to be due to the limited association between class origin and field choice, and between field choice and class destination. Implications for stratification and mobility studies are discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Identity, parochial institutions, and occupational choice: linking the past to the present in the American Midwest (2008)

    Munshi, Kaivan; Wilson, Nicholas ;

    Zitatform

    Munshi, Kaivan & Nicholas Wilson (2008): Identity, parochial institutions, and occupational choice. Linking the past to the present in the American Midwest. (NBER working paper 13717), Cambridge, Mass., 39 S., Anhang. DOI:10.3386/w13717

    Abstract

    "This paper documents the presence of non-economic career motivations in the U.S. labor market, explores reasons why such motivations could arise, and provides an explanation for why they might have persisted across many generations. The analysis links ethnic (migrant) labor market networks in the American Midwest when it was first being settled, the local identity or attachment to place that emerged endogenously to maintain the integrity of these networks, and occupational choice today. While fractionalization may adversely affect the performance of secular institutions, ethnic competition in the labor market could at the same time have strengthened within-group loyalty and parochial institutions. These values and their complementary institutions, notably the church, could have mutually reinforced each other over many overlapping generations, long after the networks themselves had ceased to be salient. Counties with greater ethnic fractionalization in 1860 are indeed associated with steadily increasing participation in select religious denominations historically dominated by the migrants all the way through the twentieth century. Complementing this result, individuals born in high fractionalization counties are significantly less likely to select into geographically mobile professional occupations and, hence, to migrate out of their county of birth, despite the fact that these counties are indistinguishable from low fractionalization counties in terms of local public good provision and economic activity today." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Studium oder Berufsausbildung? (2007)

    Becker, Rolf ; Hecken, Anna Etta;

    Zitatform

    Becker, Rolf & Anna Etta Hecken (2007): Studium oder Berufsausbildung? In: Zeitschrift für Soziologie, Jg. 36, H. 2, S. 100-117. DOI:10.1515/zfsoz-2007-0202

    Abstract

    "Ziel der Untersuchung ist es, theoretische Modelle zur Erklärung von Studien- und Ausbildungsentscheidungen empirisch zu überprüfen und dadurch Ursachen von sozialen Ungleichheiten heim Hochschulzugang aufzudecken. Daten zu Bildungsentscheidungen sächsischer Abiturientinnen und Abiturienten stützen die Grundaussagen der Rational-Choice-Theorien. Allerdings sind nicht wie zunächst theoretisch erwartet Statuserhaltmotive oder Bildungserträge ausschlaggebend für schichtspezifische Studien- und Ausbildungsentscheidung. Neben sozialen Disparitäten des erwarteten Studienerfolgs sind - entsprechend der tatsächlichen Verteilung von Finanzkapital zwischen den Sozialschichten - subjektive Einschätzungen der mit dem Studium verbundenen Kosten entscheidend für einen Verzicht auf ein Hochschulstudium. Die ökonomische Ausgangsverteilung bei den Studienberechtigten führt über sozial selektive Ausbildungsentscheidungen zu persistenten Ungleichheiten von Bildungschancen heim Hochschulzugang." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    L'importance de l'environnement familial comme determinant du travail independant (2007)

    Colombier, Nathalie; Masclet, David ;

    Zitatform

    Colombier, Nathalie & David Masclet (2007): L'importance de l'environnement familial comme determinant du travail independant. In: Economie et Statistique H. 405/406, S. 99-118.

    Abstract

    "In der wirtschaftlichen Fachliteratur wurde viel über die mikroökonomischen Grundlagen bei dem Entschluss diskutiert, sich 'selbständig' zu machen. Mehrere empirische Studien betonen die entscheidende Rolle der finanziellen Situation, des Bildungsniveaus und des familiären Umfelds. So stellt Laferrere (1998) fest, dass die Wahrscheinlichkeit einer selbständigen Erwerbstätigkeit in einem positiven Zusammenhang mit der Tatsache steht, dass ein oder beide Elternteile selbständig sind. Mehrere Arbeiten erklären diese Korrelation der selbständigen Arbeit zwischen den Generationen mit der Möglichkeit der selbständigen Eltern, ihren Kindern ein informelles Humankapital zu übermitteln (Dunn und Holtz-Eakin, 2000). In diesem Artikel wird insbesondere auf die Rolle eingegangen, die das familiäre Umfeld spielt. Die Eltern vermitteln ihren Kindern im Allgemeinen nicht nur spezielle Fachkenntnisse eines bestimmten Berufs, sondern auch bestimmte Führungsfähigkeiten, die sich nicht auf einen besonderen Beruf beziehen. Die Eltern, die einen selbständigen Beruf ausüben, übermitteln ihren Kindern somit ein 'Denkvermögen' (Führungsfähigkeiten, eigenständiges Arbeiten), was unabhängig vom gewählten Beruf die Ausübung einer selbständigen Erwerbstätigkeit erleichtert. Die mikroökonomischen Grundlagen der Entscheidung zugunsten einer selbständigen Erwerbstätigkeit unterscheiden sich je nach dem, ob die Betroffenen von ihren selbständigen Eltern einen Transfer von Kompetenzen erhalten haben oder nicht. Beispielsweise ist das Niveau der formellen Bildung für die ersten Generationen der selbständigen Erwerbstätigen (diejenigen, deren Eltern nicht selbständig sind) entscheidender als für die zweiten Generationen der selbständigen Erwerbstätigen (diejenigen, deren Eltern selbständig sind)." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    The effect of family background on occupational choice (2007)

    Tsukahara, Ichiro;

    Zitatform

    Tsukahara, Ichiro (2007): The effect of family background on occupational choice. In: Labour, Jg. 21, H. 4/5, S. 871-890. DOI:10.1111/j.1467-9914.2007.00395.x

    Abstract

    "In this paper, individual data from the Keio Household Panel Survey (KHPS) are used to investigate the effect of father's occupation and parents' years of schooling on the children's occupational choice in Japan. The estimation results indicate that children tend to choose the same occupation as their father with this being especially true for males. Parents' education does not affect children's occupational choice directly, but appears to have an indirect effect on children's occupational choice through children's education." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Die Berufsorientierung von Schülerinnen in der Altersentwickung (2007)

    Wentzel, Wenka;

    Zitatform

    Wentzel, Wenka (2007): Die Berufsorientierung von Schülerinnen in der Altersentwickung. In: Zeitschrift für Frauenforschung und Geschlechterstudien, Jg. 25, H. 1, S. 88-109.

    Abstract

    Die Berufsvorstellungen von Kindern sind von Idealen und Weltbildern geprägt, die im Laufe der Persönlichkeitsentwicklung Korrektive durch die Realitäten der gesellschaftlichen Wirklichkeit durchlaufen. Ausgehend von der Feststellung, dass die Zukunftsvorstellungen junger Menschen in allen Entwicklungsstadien stark durch ihre Geschlechterzugehörigkeit beeinflusst werden, und dass ein Kind sein Selbstbild und seinen Lebensentwurf nur in einem engen Bezug zu den gesellschaftlichen Normen z.B. von geschlechtertypischen Lebensweisen gestalten kann, untersucht der Beitrag die inhaltlichen Orientierungen und beruflichen Wünsche von Schülerinnen im Altersverlauf auf der Basis der im Rahmen des Girls'Day - Mädchen-Zukunftstags 2006 durchgeführten Erhebung. Es zeigt sich, dass der Altersverlauf bei der Entwicklung der beruflichen Orientierung von Schülerinnen eine große Bedeutung hat. Neben Aspekten wie der besuchten Schulform oder einem etwaigen Migrationshintergrund trägt gerade der Eintritt in die Adoleszenz deutlich zur Modifikation von Berufswünschen und -orientierungen von Mädchen bei. Der Fokus des Beitrages liegt auf der Entwicklung der Affinität von Mädchen zu Berufen, die traditionell als 'frauenuntypisch' betrachtet werden (Berufe in Technik, Informationstechnik, Naturwissenschaften und Handwerk). Daran anknüpfend wird ausgeführt, wie die Ergebnisse der Untersuchung genutzt werden können, um Mädchen und jungen Frauen Unterstützung in ihrer beruflichen Orientierung anzubieten, die an ihren jeweiligen lebensgeschichtlichen Entwicklungsstand angepasst ist. (IAB)

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    Berufswahlprozess: Wie sich Jugendliche auf ihren Beruf vorbereiten (2006)

    Herzog, Walter ; Wannack, Evelyne; Neuenschwandner, Markus P.;

    Zitatform

    Herzog, Walter, Markus P. Neuenschwandner & Evelyne Wannack (2006): Berufswahlprozess: Wie sich Jugendliche auf ihren Beruf vorbereiten. (Prisma 02), Bern: Haupt, 223 S.

    Abstract

    "Mit der Berufswahl stellen Jugendliche wichtige Weichen für ihre berufliche Zukunft. In diesem Buch wird ein Phasenmodell entwickelt, welches erklärt, wie Übergänge in die Ausbildung zustande kommen und der Eintritt ins Erwerbsleben vorbereitet wird. Eine Besonderheit des Ansatzes liegt darin, dass die Situation am Ende der obligatorischen Schule mit anderen Optionen, wie zum Beispiel der Aufnahme eines Hochschulstudiums nach Abschluss des Gymnasiums, verglichen wird. Das Buch gibt einen Einblick in die Vielfalt an Erwartungen und Entscheidungen, vor der sich junge Menschen bei der Berufswahl gestellt sehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Explaining men's entry into female-concentrated occupations: issues of masculinity and social class (2006)

    Lupton, Ben ;

    Zitatform

    Lupton, Ben (2006): Explaining men's entry into female-concentrated occupations. Issues of masculinity and social class. In: Gender, Work and Organization, Jg. 13, H. 2, S. 103-128. DOI:10.1111/j.1468-0432.2006.00299.x

    Abstract

    "This article seeks to add to an understanding of why some men enter female-concentrated occupations (and why the majority do not). Drawing on the results of in-depth interviews with 27 men in a range of occupations, I illustrate and interpret the complex and often contradictory ways in which men approach the notion of working in female-concentrated occupations and examine the impact that this has on their occupational outcomes. The data suggest that different attitudes to female-concentrated work cannot in themselves explain men's presence there. Consequently I explore, with particular reference to social class, the context in which attitudes around gender, work and occupational destinations, are framed. I conclude that men's entry to female-concentrated occupations may best be approached, not as an issue of 'masculinity' but as one of social mobility operating within a gendered labour market." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Sozialprestige von Ausbildungsberufen aus der Sicht von Realschüler/-innen (2006)

    Tomasik, Martin J. ; Heckhausen, Jutta ;

    Zitatform

    Tomasik, Martin J. & Jutta Heckhausen (2006): Sozialprestige von Ausbildungsberufen aus der Sicht von Realschüler/-innen. In: Zeitschrift für Sozialpsychologie, Jg. 37, H. 4, S. 259-273. DOI:10.1024/0044-3514.37.4.259

    Abstract

    "Die Entwicklung von Konzepten zur sozialen Ungleichheit und des Verständnisses von beruflichem Prestige ist ein bedeutsamer Aspekt der ökonomischen Sozialisation von Kindern und Jugendlichen. Dieses sozial vermittelte Wissenssystem steht in direkter Abhängigkeit zu Werten und Normen der sozialisatorischen Instanzen (z. B. Eltern oder Lehrer). Es wird argumentiert, dass die Wahrnehmung und Beurteilung beruflichen Prestiges, genau wie bei anderen sozialen Phänomenen, zum Teil auch von der sozialen Position des Beurteilenden geprägt ist. Im empirischen Teil dieses Artikels werden Prestigeurteile Jugendlicher mit niedrigem und mittlerem sozialen Hintergrund sowie im Ost-West-Vergleich vorgestellt. Den Annahmen entsprechend unterscheiden sich diese Urteile merklich von gesamtgesellschaftlich aggregierten Prestigemaßen und zwischen Gruppen mit unterschiedlichem sozialisatorischen Hintergrund." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Elternhaus, Schule, Betriebe, Berufsberatung und Freundesgruppen: Ein Netzwerk für die richtige Berufswahl (2005)

    Beinke, Lothar;

    Zitatform

    Beinke, Lothar (2005): Elternhaus, Schule, Betriebe, Berufsberatung und Freundesgruppen: Ein Netzwerk für die richtige Berufswahl. In: Wirtschaft und Berufserziehung, Jg. 57, H. 5, S. 19-23.

    Abstract

    Vor dem Einritt in die Berufsausbildung steht die Entscheidung für die 'richtige' Berufswahl. Der Beitrag gibt zunächst einen Überblick über die Geschichte der Berufswahl vom 16. Jahrhundert mit dem Leitbild der handwerklich-zünftigen Berufserziehung über den Erlass des AVAVG (Arbeitslosenversicherung- und Arbeitslosenvermittlungs-Gesetz) im Jahre 1927 bis zum KMK-Beschluss zur Berufsberatung von 1971. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, welche Hilfe die Jugendlichen bei der Berufswahl brauchen und wer am besten geeignet ist, ihnen diese Hilfe zu geben. Für den ersten Teil des Problems gilt, dass junge Menschen Informationen über Berufe brauchen und emotionale Unterstützung bei der Entscheidungsfindung. Unter diesem Gesichtspunkt wird die Aufrechterhaltung des 'Quasi-Monopols' der Berufsberatung durch die Bundesagentur für Arbeit kritisch bewertet. So kommt das OECD-Gutachten 'Berufsberatung - Deutschland 2002' zu der Empfehlung, die Kompetenz der Schulen verstärkt in die Berufsberatung einzubeziehen. Aber auch die Familie und ein Berufspraktikum können erfolgreich Beraterfunktionen ausfüllen. Ein Zusammenwirken aller Beratungs- und Informationsagenten ist die Voraussetzung für einen optimalen Erfolg in der Berufsorientierung. Gerade für Berufsberater bedeutet die Einordnung in ein Netzwerk aus Elternhaus, Schule, Betriebspraktikum und Freundeskreis eine Begrenzung ihrer Funktion, die nur durch eine wirkliche Partnerschaft aller Beteiligten kompensiert werden kann. (IAB)

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    The role of social context and serendipitous: events in career decision making (2005)

    Bright, Jim E. H.; Wilkenfeld, Sharon; Earl, Joanna; Pryor, Robert G.L.;

    Zitatform

    Bright, Jim E. H., Robert G.L. Pryor, Sharon Wilkenfeld & Joanna Earl (2005): The role of social context and serendipitous. Events in career decision making. In: International Journal for Educational and Vocational Guidance, Jg. 5, H. 1, S. 19-36.

    Abstract

    "Die Bedeutung von Einflüssen aus dem Umfeld und von ungeplanten Faktoren auf Berufsentscheidungen wurde untersucht. 651 Universitätsstudenten aus allen Bereichen wurden befragt, um Daten über berufliche Pläne, derzeitige Immatrikulationen, Wahrnehmungen der Einflüsse von Familie, Freunden, Lehrern und der Medien, aber auch über die Bedeutung von glücklichen Umständen, dem Bildungsstand der der derzeitigen Berufstätigkeit ihrer Familienmitglieder zu erheben. Die Ergebnisse belegen, dass die Studenten in ihren Familien und Lehrern sehr wirksame Einflussfaktoren bei ihren Berufsentscheidungen wahrnehmen. Darüber hinaus waren auch Ferneinflüsse wie durch Medien oder internetbasierte Informationen bedeutsam. Die aktuellen Immatrikulationen und die Berufsziele der Studenten lagen mit signifikant erhöhter Wahrscheinlichkeit in Interessensgebieten, die mit der derzeitigen Arbeitsstelle des Vaters korrespondierten. Es wurde häufig wahrgenommen, dass ungeplante Einflussfaktoren und glückliche Umstände die Berufsentscheidungen beeinflussten. Die Ergebnisse insgesamt werden interpretiert als ein weiterer Beleg zur Unterstützung von offenen System-Theorien zur Berufswahl. Praktische Auswirkungen für die Beratung und für zukünftige Forschungsprojekte werden diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Sinkende Studierendenzahlen in den Natur- und Technikwissenschaften in Frankreich: über die Beliebtheit von Studienangeboten und soziodemografische Faktoren der Studienwahl (2005)

    Convert, Bernhard; Gugenheim, Francis;

    Zitatform

    Convert, Bernhard & Francis Gugenheim (2005): Sinkende Studierendenzahlen in den Natur- und Technikwissenschaften in Frankreich. Über die Beliebtheit von Studienangeboten und soziodemografische Faktoren der Studienwahl. In: Die Hochschule, Jg. 14, H. 2, S. 21-43.

    Abstract

    Der Beitrag beschäftigt sich mit der Frage, inwieweit die sinkende Zahl der Studierenden in Frankreich in den theorieorientierten naturwissenschaftlichen Fachrichtungen auf soziodemographische Faktoren zurückzuführen ist. Der Beitrag gliedert sich in fünf Abschnitte. Zunächst wird ein Überblick über die spezifischen Bedingungen des französischen Hochschulsystems gegeben. Im zweiten Teil erfolgt die Problembeschreibung und im dritten Teil wird untersucht, inwieweit der Rückgang der Neueinschreibungen in den theorieorientierten Universitätsstudiengängen auf die kombinierten Effekte der Hierarchie der Bildungsgänge und der Entwicklung der Studentenzahlen zurückzuführen ist. Alle universitären Fachrichtungen, mit Ausnahme von Sport und Sportwissenschaften, sind von den gleichen Entwicklungen mit den gleichen Auswirkungen betroffen. Im vierten Teil wird gezeigt, dass die naturwissenschaftlichen Studiengänge einer spezifischen Problematik unterliegen, die durch die Entwicklung der Schülerpopulation in den naturwissenschaftlichen Zügen der Sekundarschule bedingt ist. Abschließend beschäftigt sich der fünfte Abschnitt mit den Ursachen dafür, dass Abiturienten der naturwissenschaftlichen Sekundarschulzüge sich immer häufiger für Fachstudiengänge statt für theorieorientierte naturwissenschaftliche Studiengänge entscheiden. Die im französischen Bildungssystem faktisch bestehende Beschränkung des Zugangs zu naturwissenschaftlichen und technischen Studiengängen auf Abiturienten der naturwissenschaftlichen Schulzüge kann in Zukunft zu Engpässen bei der Besetzung von Facharbeitsplätzen führen, die nur durch eine Aufwertung des technologisch-fachlichen Sekundärschulzweigs ausgeglichen werden können. (IAB)

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    Die Berufswelt im Fernsehen (2005)

    Dostal, Werner; Troll, Lothar;

    Zitatform

    Dostal, Werner & Lothar Troll (Hrsg.) (2005): Die Berufswelt im Fernsehen. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 292), Nürnberg, 183 S.

    Abstract

    "Die hohe Bedeutung der Medien für die Meinungsbildung gilt sicherlich auch für den Berufswahlprozess. Insbesondere der intensive Fernsehkonsum junger Menschen im Berufswahlalter legt es nahe, die Bedeutung und die Wirkungen des Informationsangebotes für den Berufswahlprozess zu analysieren. Für eine erste Untersuchung wurde ein Ansatz gesucht, in dem erstmalig diese Phänomene sowohl aus der Sicht der Berufsforschung als auch aus der Sicht der Medienforschung beobachtet und bewertet werden sollten. Parallel wurden zwei Pilotstudien an zwei renommierte Medienforschungsinstitute vergeben, mit denen die Möglichkeiten und Grenzen dieser berufsnahen Medienforschung ermittelt werden sollten. Diese auch von den eingesetzten Mitteln begrenzten Studien konnten nur erste Ergebnisse vorlegen, die in der Folge noch weiter detailliert und methodisch noch optimiert werden müssen. Untersucht wurde einerseits das Gesamtangebot und sein Bezug zu berufsbezogenen Inhalten, andererseits wurden spezielle Vorabendserien, die sich vor allem an Jugendliche wenden, genauer analysiert. Wegen der großen Vielfalt des Angebots mussten Einschränkungen vorgenommen werden, die in den beiden Einzelstudien genau spezifiziert sind. Die Ergebnisse sind vielfältig und machen deutlich, dass die Informationsaufnahme über diese Medien erhebliche Wirkungen bei den Fernsehkonsumenten zeitigt, während die dargebotenen Informationen eher klischeeorientiert und aus Gründen der Kosten sparenden Produktionspraxis eher verengt und realitätsfern gestaltet sind. Das Spektrum der gezeigten Berufe ist zwar vergleichsweise breit, es werden aber dennoch nur für einige wenige Berufe vertiefte und für die Berufswahl nutzbare Informationen angeboten. Berufe werden als Hauptthema in den untersuchten Programmen weder problematisiert noch in ihren Voraussetzungen und Folgen dargestellt. Insbesondere die Vorabendserien (Daily Soaps) präsentieren eine verzerrte Berufsrealität, die sich auf kreative und selbständig ausgeübte Berufe im mediennahen Dienstleistungsbereich konzentriert. Somit entsteht in den Köpfen der Berufswähler ein eher realitätsfernes Bild möglicher Berufswahlalternativen, die bei der Berufsberatung berücksichtigt werden müssen. Bei allen Aussagen muss aber klar sein, dass es sich bisher nur um Ergebnisse von Pilotstudien handelt, die durch detaillierte weitere Analysen ergänzt werden müssen. In diesem Sinne kann es sich hier nur um eine erste Auseinandersetzung mit diesem wichtigen Thema handeln. Diese Pilotstudien sollten als ein erster Einstieg in die kulturelle Indikatorenforschung, die in Deutschland noch in den Anfängen steckt, betrachtet werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Die Berufswelt im Fernsehen: Einführung (2005)

    Dostal, Werner; Troll, Lothar;

    Zitatform

    Dostal, Werner & Lothar Troll (2005): Die Berufswelt im Fernsehen: Einführung. In: W. Dostal & L. Troll (Hrsg.) (2005): Die Berufswelt im Fernsehen (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 292), S. 1-17.

    Abstract

    Der Prozess der Suche nach dem idealen Beruf bei Heranwachsenden ist vielfältig und unübersichtlich. Medien, insbesondere dem Fernsehen, wird eine große Bedeutung bei der Meinungsbildung im Berufswahlprozess beigemessen. Der aktuelle Stand der Berufsforschung wird dargestellt, wie er im Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung eingeschätzt wird. Die Unschärfe und Vielfältigkeit der Konzepte 'Beruf', und 'Berufsbild' , der Stellenwert von Berufsbezeichnungen und Berufsklassifikationen und der soziale Wert von Beruflichkeit werden diskutiert. Die traditionelle berufliche Verortung dient nicht nur zur Strukturierung von Erwerbsarbeit, sondern ist nach wie vor zentral für die soziale und gesellschaftliche Existenz. Angesichts des steigenden Fernsehkonsums wird die Hypothese aufgestellt, dass die Wahrnehmung von Berufen durch Kinder und Jugendliche und die Herausbildung von Berufswünschen durch Medien beeinflusst werden. Das Projekt 'Mediale Darstellung von Berufen im Fernsehen', das aus zwei Pilotstudien besteht, wird vorgestellt, welches die Auswirkungen auf das Bewusstsein von Berufswählern und Öffentlichkeit in Hinblick auf Professionalisierung, auf Berufsimage, auf Berufsziele sowie auf die jeweilige Wahrnehmung und Bewertung analysiert. (IAB)

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    Facetten des Berufsbegriffs: Vielfalt der Berufsbezeichnungen erschwert die Orientierung (2005)

    Dostal, Werner;

    Zitatform

    Dostal, Werner (2005): Facetten des Berufsbegriffs. Vielfalt der Berufsbezeichnungen erschwert die Orientierung. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 34, H. 4, S. 15-18.

    Abstract

    "Die Begrifflichkeiten rund um den Beruf sind weiterhin unscharf und bedürfen einer genauen Wahrnehmung und behutsamen Pflege. Die Vielfalt der Berufsbezeichnungen verwirrt die Berufswähler, und oft treten Bezeichnungen des Ausbildungsabschlusses an deren Stelle. Im Arbeitsmarkt ist die Berufszuordnung zwar dominant, doch erschwert hier eine übermäßige Differenzierung die Übersicht. Daraus ergibt sich die Forderung nach einer allgemein verständlichen und übersichtlichen Gliederung der Berufelandschaft. Der Beitrag beleuchtet die verschiedenen Sichtweisen des Berufsbegriffs und fordert alltagsnahe, aussagefähige und treffende Begriffe." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Soziale Reproduktion oder fachkulturelle Entscheidung (2005)

    Georg, Werner;

    Zitatform

    Georg, Werner (2005): Soziale Reproduktion oder fachkulturelle Entscheidung. In: ZA-Information H. 57, S. 61-82.

    Abstract

    "Ausgehend von der bourdieuschen Reproduktionstheorie und der Fachkulturforschung wird in diesem Beitrag die Frage untersucht, ob an den Universitäten eine Hierarchie der Fächer nach der sozialen Herkunft der Studierenden existiert und ob sich diese im Zeitverlauf zwischen den Jahren 1985 und 2004 verändert hat. Zudem wird der relative Einfluss von Motivationsstrukturen im Vergleich zur sozialen Herkunft für die Studienfachwahl modelliert. Mit Hilfe von Daten der Konstanzer Arbeitsgruppe Hochschulforschung kann im Rahmen von multinomialen Logit-Modellen gezeigt werden, dass zwar signifikante Effekte der sozialen Herkunft auf die Studienfachwahl existieren, jedoch sind diese im Vergleich zu den Motivationsmerkmalen der Studierenden relativ gering und schichtunabhängig." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Bildungsentscheidungen und Unsicherheit: soziologische Aspekte eines vielschichtigen Zusammenhangs (2005)

    Hillmert, Steffen ;

    Zitatform

    Hillmert, Steffen (2005): Bildungsentscheidungen und Unsicherheit. Soziologische Aspekte eines vielschichtigen Zusammenhangs. In: Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, Jg. 8, H. 2, S. 173-186.

    Abstract

    "In gesellschaftlichen wie sozialwissenschaftlichen Diskussionen rücken Phänomene der Unsicherheit zunehmend ins Blickfeld, auch in Bezug auf das Bildungsverhalten. Allerdings ist das Themenfeld Unsicherheit sehr heterogen. Der vorliegende Beitrag liefert einen Überblick über ausgewählte soziologische Zusammenhänge mit Unsicherheiten im Rahmen von Bildungsprozessen und -entscheidungen. Hierfür wird zunächst auf Grundelemente theoretischer Modelle der Bildungsentscheidung zurückgegriffen, die zur schematischen Erklärung sozialer Unterschiede im Bildungsverhalten verwendet worden sind. Daran anknüpfend werden Erweiterungen diskutiert, mit deren Hilfe die Bedeutung gesellschaftlicher Unsicherheiten für Bildungsverläufe besser erfasst werden kann. Diese Erweiterungen betreffen insbesondere die Rolle von Institutionen, die dynamische Erfassung von Lebensverläufen und Entscheidungsprozessen und die empirische Analyse des konkreten Entscheidungsverhaltens" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Schulqualifikation und Berufsfindung: wie Geschlecht und nationale Herkunft den Übergang in die Berufsbildung strukturieren (2005)

    Imdorf, Christian ;

    Zitatform

    Imdorf, Christian (2005): Schulqualifikation und Berufsfindung. Wie Geschlecht und nationale Herkunft den Übergang in die Berufsbildung strukturieren. Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 408 S.

    Abstract

    "Im Zentrum steht die Frage, wie die Schule die Chancen von SchulabgängerInnen auf dem Berufsbildungsmarkt der Schweiz strukturiert. Inwiefern stehen Schulqualifikationen sowohl mit einer erfolgreiche Ausbildungsplatzsuche als auch mit der Entwicklung beruflicher Präferenzen in einem Zusammenhang? Bourdieus Theorie der Praxis bildet den integrativen theoretischen Rahmen der Dissertation, die den Strukturkategorien Geschlecht und nationale Herkunft besonderes Gewicht zuweist. Zur theoretischen und empirischen Klärung differentieller Berufsbildungschancen werden neben schulischen Titeln und individuellen Handlungsstrategien soziale Beziehungsnetze und symbolische Kredite von Auszubildenden hervorgehoben. Die Resultate verweisen jenseits individualistischer Fördermaßnahmen auf Interventionen zwischen Schule und Berufsbildung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Absichten zur Gründung eines Unternehmens bei Studierenden (2005)

    Jacob, Kerstin; Richter, Peter G.;

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    Jacob, Kerstin & Peter G. Richter (2005): Absichten zur Gründung eines Unternehmens bei Studierenden. In: Wirtschaftspsychologie, Jg. 7, H. 2, S. 51-70.

    Abstract

    "Im Rahmen einer erweiterten Theorie des geplanten Verhaltens ist es möglich, die Absichten zur Unternehmensgründung bei Studierenden mit einer Varianzaufklärung bis zu 65% zu beschreiben. Vor diesem Hintergrund wurde das Instrument zur Messung der Motivation zur Existenzgründung bei Studierenden (IMMES) entwickelt, welches sich als hinreichend reliabel und valide erweist. Mit Hilfe dieses Verfahrens wurden die Determinanten für die Gründungsabsichten verschiedener Jahrgänge von Studierenden untersucht. Drei Interventionsstudien dienten der Analyse von Veränderungsmöglichkeiten der Gründungsabsichten im Lern- und Sozialisationsprozess während des Studiums. Ausgewählte Ergebnisse werden vorgestellt und diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Die Rolle der Eltern für die Berufsorientierung von Jugendlichen (2005)

    Kracke, Bärbel; Noack, Peter ;

    Zitatform

    Kracke, Bärbel & Peter Noack (2005): Die Rolle der Eltern für die Berufsorientierung von Jugendlichen. In: B. Schuster (Hrsg.) (2005): Entwicklung in sozialen Beziehungen, S. 169-193.

    Abstract

    "Das Ziel dieses Beitrags ist, die aktive berufsbezogene Informationssuche der Jugendlichen, die ihnen ermöglicht, eine gute Passung zwischen ihren eigenen Interessen und Fähigkeiten und den Gegebenheiten der Berufswelt herzustellen, in den Mittelpunkt zu stellen und zu betrachten, inwieweit Eltern die Entwicklung dieses Verhaltens beeinflussen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Psychologisches und soziales Geschlecht: Zum Kontextbezug von Interessenentwicklung in Schule und Hochschule (2005)

    Metz-Göckel, Sigrid;

    Zitatform

    Metz-Göckel, Sigrid (2005): Psychologisches und soziales Geschlecht. Zum Kontextbezug von Interessenentwicklung in Schule und Hochschule. In: Zeitschrift für Frauenforschung und Geschlechterstudien, Jg. 23, H. 1/2, S. 63-77.

    Abstract

    "Im Folgenden möchte ich zunächst die Kontextabhängigkeiten von Interessenentwicklungen genauer untersuchen, weil die Kontexteinflüsse ein Gegengewicht zur genetischen Prägung bilden. Ich konzentriere mich dabei auf die Natur- und Ingenieurwissenschaften und greife eine Differenzierung zum Kontextbezug der Interessenentwicklung aus der neueren Forschungsliteratur auf. Diese unterscheidet zwischen dem biologischen und psychologischen Geschlecht. Diese Unterscheidung verbinde ich mit sozialkonstruktivistischen Vorstellungen vom sozialen Geschlecht. Biologisches, psychologisches und soziales Geschlecht repräsentieren drei wissenschaftliche Zugänge, die eine Person in sich vereint und kontextbezogen aktiviert. Befunde zur Diskrepanz zwischen Geschlechterstereotypisierungen und Selbsteinschätzungen der Schüler/innen sowie unterschiedliche Studienfachwahlen können auf diesem theoretischen Hintergrund plausibilisiert und die interaktive Herstellung des sozialen Geschlechts nachvollzogen werden. Im zweiten Teil mache ich einige Anmerkungen zu differenziellen Studien- und Fachkulturen als Kontextvariable und beziehe mich auf einige Reformexperimente mit geschlechtshomogenen Studiensituationen. In diesem Zusammenhang erhält auch die Debatte zu koedukativen und monoedukativen Lernsettings neue Aspekte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Die Darstellung von Berufen im Fernsehen und ihre Auswirkungen auf die Berufswahl: Pilotstudie 2 (2005)

    Pelka, Bastian; Michel, Lutz P.;

    Zitatform

    Pelka, Bastian & Lutz P. Michel (2005): Die Darstellung von Berufen im Fernsehen und ihre Auswirkungen auf die Berufswahl. Pilotstudie 2. In: W. Dostal & L. Troll (Hrsg.) (2005): Die Berufswelt im Fernsehen (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 292), S. 155-182.

    Abstract

    Die vorgestellte Pilotstudie zur Struktur der Berufsdarstellung und ihrer Auswirkungen auf die Berufswahl basiert auf der Analyse der Vorabendprogramme von zwei Sendungswochen der Sender ARD, ZDF, SAT.1 und RTL mit insgesamt 117 Stunden Filmmaterial. Da Soaps mit täglich 870.000 jugendlichen Zuschauern zu den beliebtesten Sendungen Jugendlicher gehören, standen die Daily Soaps 'Gute Zeiten, schlechte Zeiten' (GZSZ) (RTL) und 'Marienhof' (MA) (ARD) im Mittelpunkt. Diese thematisieren im Schnitt alle 4,5 Minuten einen Beruf, wobei dies nur durch zeigende Darstellung ohne explizite Ansprache stattfindet. Da eine kontroverse Diskussion von beruflichen Themen kaum stattfindet, bleibt das Bild oberflächlich. Die dargestellten Berufe sind zu fast 90 Prozent Dienstleistungsberufe. Soaps weisen dabei eine höhere Konzentration auf wenige Berufe - vor allem auf Dienstleistungs- und selbstständige Berufe - auf als das gesamte Vorabendprogramm. GZSZ thematisiert vor allem journalistische und künstlerische Berufe, während bei MA der Schwerpunkt auf Gesundheitsdienstberufen, Sozial- und Erziehungsberufen sowie geisteswissenschaftlichen Berufen liegt. Das Vorabendprogramm hingegen thematisiert häufiger Ordnungs- und Sicherheitsberufe. Fazit: Soaps manifestieren das abstrakte Thema Beruflichkeit personengebunden und anhand konkreter Beispiele. Sowohl Soaps als auch das gesamte Vorabendprogramm stellen die Berufswelt verzerrt dar. Soap-Konsumenten schätzen deshalb die Anzahl der Arbeitsplätze in Dienstleistungsbranchen zu hoch und die Fertigungsberufe zu gering ein. Berufsberater sollten die medienvermittelten beruflichen Vorstellungen Jugendlicher kennen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    The impact of social origin on the transition to tertiary education in West Germany 1983 and 1999 (2005)

    Reimer, David ; Pollak, Reinhard ;

    Zitatform

    Reimer, David & Reinhard Pollak (2005): The impact of social origin on the transition to tertiary education in West Germany 1983 and 1999. (Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung. Arbeitspapiere 85), Mannheim, 43 S.

    Abstract

    "In this paper we analyze the change in effects of social origin (parents' occupational status and education) on vertical and horizontal post secondary choices of university-qualfied students in Germany. Comparing two large datasets from the German Higher Education Information System Institute (HIS) from 1983 and 1999, social origin effects on four vertical alternatives of post secondary education are explored by means of multinomial regression: Studying at a traditional university, studying at a university of applied sciences (Fachhochschule), taking up an apprenticeship in the vocational system or not continuing with further education. For those students who embark on a university education social origin effects on horizontal choices in the tertiary system, namely the choice of a field of study and a study abroad are analysed. Results show that the decision to continue with higher education is persistently related to social origin. Conversely, social background only plays a minor role in the choice of a field of study but affects the propensity to opt for a study abroad. The effects of gender on the first post secondary educational choice and on the choice of a field of study are considerable and change significantly over time." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Beruflichkeit von Bildung: ein Motiv von Bildungswegentscheidungen in der oberen Sekundarstufe in Österreich? (2005)

    Schlögl, Peter;

    Zitatform

    Schlögl, Peter (2005): Beruflichkeit von Bildung. Ein Motiv von Bildungswegentscheidungen in der oberen Sekundarstufe in Österreich? In: M. Jacob & P. Kupka (Hrsg.) (2005): Perspektiven des Berufskonzepts : die Bedeutung des Berufs für Ausbildung und Arbeitsmarkt (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 297), S. 109-121.

    Abstract

    "Österreichs Berufsbildung auf der oberen Sekundarstufe zeichnet sich durch zwei annähernd gleich stark ausgebaute Zweige aus. Neben der dualen Ausbildung gibt es noch zwei vollschulische Berufsbildungswege, von denen einer auch zu einer Reifeprüfung mit allgemeinem Hochschulzugang führt. Betrachtet man nun jene Populationen, die sich grundsätzlich für einen berufsorientierten Weg in der oberen Sekundarstufe entschieden haben (immerhin rund 80 % aller Jugendlichen im Bildungssystem), so interessiert die Frage, was den Ausschlag für eine duale bzw. eine vollschulische Ausbildung gegeben haben mag. Aktuelle empirische Daten aus Österreich zeigen auf, dass die Bildungsabschlüsse der Eltern und damit im Zusammenhang das Einkommen tendenziell sozial reproduziert werden und eine bewusste Entscheidung zwischen unterschiedlichen pädagogischen Modellen von beruflicher Ausbildung demgegenüber als Bildungswahlmotiv in den Hintergrund zu treten scheint." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Bildungswegentscheidungen von Jugendlichen in Österreich: Beruflichkeit als Wahlmotiv (2005)

    Schlögl, Peter;

    Zitatform

    Schlögl, Peter (2005): Bildungswegentscheidungen von Jugendlichen in Österreich. Beruflichkeit als Wahlmotiv. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 34, H. 4, S. 19-21.

    Abstract

    "Der Zusammenhang zwischen Bi!dungsinformationen, sozialer Herkunft, Leistungen sowie erreichtem Bildungsgrad und damit verbundenen Arbeitsmarktergebnissen junger Menschen ist international und national unbestritten - sowohl in der bildungspolitischen wie auch bildungswissenschaftlichen Diskussion. Eine im Herbst 2003 veröffentlichte repräsentative Querschnittsuntersuchung liefert Daten zu Sozialindikatoren sowie zur Bildungsaspiration und Leistungsfähigkeit der Kinder und Jugendlichen. Dabei zeigten sich markante Unterschiede bei den gewählten Bildungsgängen aufgrund der unterschiedlichen sozialen Hintergründe der Herkunftsfamilien." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Soziale Herkunft, Lebensstil und Studienfachwahl: eine Typologie (2005)

    Schölling, Markus;

    Zitatform

    Schölling, Markus (2005): Soziale Herkunft, Lebensstil und Studienfachwahl. Eine Typologie. (Arbeit - Technik - Organisation - Soziales 31), Frankfurt am Main u.a.: Lang, 272 S.

    Abstract

    "Das Ziel dieser Untersuchung ist es gewesen, empirisch zu prüfen, welchen Einfluss die soziale Herkunft und das dort vermittelte Kulturkapital auf die Studienfachwahl haben. Dazu wurde zunächst das in der empirischen Bildungsforschung fest verankerte Konzept der Studienmotivation kritisch diskutiert. Diesem Konzept kann man unter theoretischen und methodischen Gesichtspunkten entgegenhalten, dass es die Bildungsexpansion nicht zu erklären vermag. Zudem ist eine handlungstheoretische Verkürzung feststellbar, indem von einem Interesse direkt auf die Studienwahl geschlossen wird, ohne die Genese von Interessen selbst erklären zu können. Im Ergebnis zeigte sich, dass die Studienwahl nicht aus Interessen resultiert, sondern aus einer Wahlverwandtschaft zwischen persönlichem Habitus und Fachhabitus." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Berufsorientierung und peer-groups und die berufswahlspezifischen Formen der Lehrerrolle (2004)

    Beinke, Lothar;

    Zitatform

    Beinke, Lothar (2004): Berufsorientierung und peer-groups und die berufswahlspezifischen Formen der Lehrerrolle. Bad Honnef: Bock, 224 S.

    Abstract

    Die Studie ist eine Fortsetzung der Untersuchung, die 2000 unter dem Titel 'Elterneinfluss auf die Berufswahl' veröffentlicht wurde. Schon dort tauchte die Frage nach der Wirksamkeit berufsorientierender Diskussionen in den Gruppen Gleichaltriger auf, die allerdings nicht explizit erfasst wurde. Die Folgestudie fragt daher gezielt nach dem Einfluss dieser peer-groups auf die Berufsentscheidung. Die Befragung von Schülern und Lehrern wurde in Niedersachsen, Hessen, Baden-Württemberg, Berlin und Rheinland-Pfalz durchgeführt. Die Fragen nach dem Einfluss der peer-groups wurden korreliert mit schichtenspezifischen, geschlechtsspezifischen, berufswahlspezifischen und schulformspezifischen Faktoren sowie der Rolle der familiären Situation und der generationenübergreifenden Berufsvererbung bzw. Berufeübernahmen. Untersucht wurde der Einfluss der peer-groups, der Eltern sowie die Rolle des Diskussionsprozesses unter Gleichaltrigen. Der Einfluss der Freundesgruppen auf die Entscheidungsvorbereitung auf die Berufswahl ist gewachsen, er ist mitentscheidend für die Berufswahl. Die Aufgabenverteilung zwischen Freundesgrupen und Eltern ist dabei einvernehmlich; der Einfluss der Eltern wird durch die Wirksamkeit der Freundesgruppen nicht belastet. Die Diskussion mit Gleichaltrigen dient dem Transport von ungenauem Wissen über die Berufswelt, stabilisiert jedoch emotional in dieser Phase der Unsicherheit und der Unklarheit über die Chancen in der Zukunft. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Berufswahl und Familie (2004)

    Beinke, Lothar;

    Zitatform

    Beinke, Lothar (2004): Berufswahl und Familie. In: Bildung und Erziehung, Jg. 57, H. 2, S. 231-241.

    Abstract

    Der Beitrag basiert auf den Daten einer bundesweiten Schüler- und Elternbefragung 'Familie und Berufswahl' aus dem Jahre 2002 und beschäftigt sich mit den für die Berufswahl entscheidenden Faktoren in einem Zeitraum, der die zwei letzten Schuljahre bis zum Abschluss eines Ausbildungsvertrages umfasst. Strukturell ist dieser Zeitraum zu teilen in die Informationssuche und -verarbeitung (rationaler Teil) und den emotional stabilisierenden Teil (emotionaler Teil). Die Berufswahl lässt sich definieren als das Ergebnis eines rationalen Wahlaktes des Individuums, das aus einer Vielzahl ihm bekannter Möglichkeiten den Beruf wählt, der seinen Neigungen und Fähigkeiten am besten entspricht. Hilfestellung bei diesem Entscheidungsprozess kann die Schule allein nicht in ausreichendem Maße liefern. Heutzutage spielen die Diskussionen zwischen Eltern und Kindern eine entscheidende Rolle. Schüler erhalten nach eigener Einschätzung ihre Informationen zu 60 Prozent von ihren Eltern, wobei die Mütter quantitativ die Hauptinformationsquelle bilden. Dabei ist der Einfluss von Müttern mit eigener Berufstätigkeit größer als von denen, die nur aus ihrer Rolle als Hausfrau argumentieren können. Die sachlich, fachliche Beratung der Väter wird in der Regel höher geschätzt. Nach den Eltern steht die eigene praktische Erfahrung an zweiter Stelle der für die Berufswahl entscheidenden Faktoren. Der Schule kommt nur ein geringer Einfluss zu. Peer-groups entwickeln einen familienähnlichen Einfluss, der sich in Zukunft noch verstärken könnte, aber nicht zur Familie in Konkurrenz steht. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Berufsfindung in einer geschlechterkodierten Welt: praxistheoretische Ansätze können der Berufsfindungsforschung neue Impulse geben (2004)

    Brandt, Oliver; Cornelißen, Waltraud;

    Zitatform

    Brandt, Oliver & Waltraud Cornelißen (2004): Berufsfindung in einer geschlechterkodierten Welt. Praxistheoretische Ansätze können der Berufsfindungsforschung neue Impulse geben. In: Zeitschrift für Frauenforschung und Geschlechterstudien, Jg. 22, H. 4, S. 21-38.

    Abstract

    Die überwiegend von Frauen ausgeübten so genannten Frauenberufe sind insbesondere personenbezogene Dienstleistungsberufe vor allem im Gesundheitswesen und Sozialbereich. Die als 'weiblich' geltenden Berufsfelder sind durch geringere Entlohnung, geringere Beschäftigungssicherheit, begrenzte Aufstiegschancen, oft auch durch wenig gesellschaftliche Anerkennung und ungünstige Arbeitsbedingungen gekennzeichnet. Hier stellt sich die Frage, warum Frauen trotz zunehmender schulischer Qualifikation noch immer die ihnen traditionell zugewiesenen Berufsfelder besetzen. Der Beitrag trägt auf der Basis einer Befragung von 12.000 Teilnehmerinnen des Girl's Day 2002 einige Befunde zusammen, die den Berufsfindungsprozess auch in seinen Anfängen beleuchten. Es wird dann hinterfragt, welche der vorliegenden Erklärungen für die horizontale Geschlechtersegregation heute angemessen erscheinen, ob an der Gegenüberstellung von sich einander wechselseitig ausschließenden Erklärungsansätzen festgehalten werden kann, oder ob in der Forschung nicht gerade eine Berücksichtigung verschiedener theoretischer Herangehensweisen und die Überprüfung ihres jeweiligen Gewichtes zu gewährleisten ist. Die Analyse zeigt, dass die Geschlechtersegregation nicht allein durch (antizipierte) Selektionsprozesse im Ausbildungssystem zu erklären ist, zumal sie schon sehr ausgeprägt bei Wunschberufen am Ende der Kindheit zu beobachten sind. Empfohlen wird eine möglichst frühe Berufsorientierung, die bereits im Kindergarten einsetzten sollte. Eine geschlechterbewusste Berufsorientierung kann somit vorreflexives Wissen problematisieren und die spielerische Entwicklung von Selbstentwürfen fördern, in denen der Mut zu 'untypischen' Berufsentscheidungen erprobt werden kann. Neben einer stärker individualisierten Berufsberatung wird den Betrieben empfohlen, Jugendliche mit ihnen unbekannten Berufsfeldern vertraut zu machen und informelle Geschlechtergrenzen im Betrieb reflektiert abzubauen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Die Berufswelt im Fernsehen: Folgen für das Berufsverständnis und den Berufswahlprozess (2004)

    Dostal, Werner; Troll, Lothar;

    Zitatform

    Dostal, Werner & Lothar Troll (2004): Die Berufswelt im Fernsehen. Folgen für das Berufsverständnis und den Berufswahlprozess. In: Informationen für die Beratungs- und Vermittlungsdienste der Bundesagentur für Arbeit H. 24, S. 57-69.

    Abstract

    In der Berufsforschung werden Methoden und Kategorien entwickelt, die zur Analyse und Beschreibung des Phänomens "Beruf" herangezogen werden können. Diese Ansätze sind im Rahmen des "Konzepts der differenzierten Information zur Beschreibung von Berufen und Ausbildungswegen" verfeinert und publiziert worden. Vorgestellt werden zwei Pilotstudien, die sich mit den Folgen für das Berufsverständnis und den Berufswahlprozess aufgrund der Darstellung von Berufswelten im Fernsehen beschäftigen. Untersucht wurden einerseits das Gesamtangebot und sein Bezug zu berufsbezogenen Inhalten, andererseits wurden spezielle Vorabendserien, die sich vor allem an Jugendliche wenden, genauer analysiert. Die Ergebnisse machen deutlich, dass das Medium Fernsehen erhebliche Wirkungen bei den Fernsehkonsumenten zeitigt, während die dargebotenen Informationen eher klischeeorientiert und aus Gründen der Kosten sparenden Produktionspraxis eher verengt und realitätsfern gestaltet sind. Das Spektrum der gezeigten Berufe ist zwar vergleichsweise breit, es werden aber dennoch nur für einige wenige Berufe vertiefte und für die Berufswahl nutzbare Informationen angeboten. Diese Pilotstudien sollen als "ein erster Einstieg in die kulturelle Indikatorenforschung, die in Deutschland noch in ihren Anfängen steckt, betrachtet werden". (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Berufsbezeichnungen und ihr Einfluss auf die Berufswahl von Jugendlichen: theoretische Überlegungen und empirische Ergebnisse (2004)

    Krewerth, Andreas; Witzki, Alexander ; Tschöpe, Tanja; Ulrich, Joachim Gerd;

    Zitatform

    Krewerth, Andreas, Tanja Tschöpe, Joachim Gerd Ulrich & Alexander Witzki (Hrsg.) (2004): Berufsbezeichnungen und ihr Einfluss auf die Berufswahl von Jugendlichen. Theoretische Überlegungen und empirische Ergebnisse. (Berichte zur beruflichen Bildung 270), Bielefeld: Bertelsmann, 148 S.

    Abstract

    "Vermögen die bloßen Bezeichnungen von Berufen die berufliche Orientierung von Jugendlichen substanziell zu beeinflussen? Fachleute, die für die Modernisierung von Ausbildungsberufen zuständig sind, zeigen sich davon überzeugt. Wenn etwa Jugendliche traditionelle Berufe wie Schornsteinfeger oder Müller meiden, sei dies auch Folge der Namen. Diese lösten bei den Jugendlichen völlig überholte Vorstellungen aus ihren Kinder- und Märchenbüchern aus. Durch gezielte Umbenennungen sei es möglich, das Interesse der Jugendlichen deutlich zu steigern. Der vorliegende Band geht dieser Hypothese nach. Er sucht nach theoretischen Anknüpfungspunkten für die behauptete Verbindung von Berufsbezeichnung und Berufswahl und berichtet über entsprechende Untersuchungen bei Jugendlichen. Die Ergebnisse bestätigen die grundlegende Vermutung der Ordnungsfachleute. Es wird aber zugleich deutlich, dass es sich bei Art und Umfang des Einflusses der Berufsbezeichnungen um ein komplexeres Bedingungsgefüge handelt, als bisher vermutet wurde. Anhand konkreter Beispiele wird aufgezeigt, wie Jugendliche auf Berufsbezeichnungen reagieren und unter welchen Bedingungen Umbenennungen von Ausbildungsberufen erfolgreich sein können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
    Inhalt: Joachim Gerd Ulrich, Andreas Krewerth, Ingrid Leppelmeier: Disparitäten auf der Nachfrageseite des Ausbildungsstellenmarktes (16-34);
    Tanja Tschöpe, Alexander Witzki: Der Einfluss der Berufsbezeichnung auf die Berufswahl aus psychologischer Perspektive (35-53);
    Barbara Schulte, Joachim Gerd Ulrich: Das Image von Berufen : Ergebnisse einer Schulabsolventenbefragung (54-74);
    Angela Buschbeck, Andreas Krewerth: Kriterien der Berufswahl und der Ausbildungsplatzsuche bei Jugendlichen (75-87);
    Andreas Krewerth, Joachim Gerd Ulrich: Berufsbezeichnungen im Spiegel semantischer Differenziale (88-114);
    Verena Eberhard, Tanja Tschöpe, Alexander Witzki: Der Einfluss von Wortbestandteilen auf die Wirkung von zusammengesetzten Berufsbezeichnungen : Vorstellung eines experimentellen Designs (115-127);
    Andreas Krewerth, Joachim Gerd Ulrich, Verena Eberhard: Der Einfluss von Berufsbezeichnungen auf die Berufswahl : Zentrale Ergebnisse, offene Fragen und Ziele zukünftiger Forschung (128-138)

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    Choosing the right pond: Social approval and occupational choice (2004)

    Mani, Anandi; Mullin, Charles H.;

    Zitatform

    Mani, Anandi & Charles H. Mullin (2004): Choosing the right pond: Social approval and occupational choice. In: Journal of labor economics, Jg. 22, H. 4, S. 835-861.

    Abstract

    "We model the endogenous emergence of social perceptions about occupations and their impact on occupational choice. In particular, an individual's social approval increases with his community's perception of his skill in his chosen career. These perceptions vary across communities because individuals better assess the skill of those in occupations similar to their own. Such imperfect assessment can distort choices away from comparative advantage. When skill distributions differ across occupations and/or correlate positively, the community perceives one occupation more favorably. This favored sector experiences overcrowding, but misallocation occurs across both sectors. Furthermore, a positive skill correlation can produce multiple steady states." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Berufsbezeichnungen und ihr Einfluss auf das Berufsinteresse von Mädchen und Jungen (2004)

    Ulrich, Joachim Gerd; Krewerth, Andreas; Tschöpe, Tanja;

    Zitatform

    Ulrich, Joachim Gerd, Andreas Krewerth & Tanja Tschöpe (2004): Berufsbezeichnungen und ihr Einfluss auf das Berufsinteresse von Mädchen und Jungen. In: Sozialwissenschaften und Berufspraxis, Jg. 27, H. 4, S. 419-434.

    Abstract

    Auf der Basis einer Analyse der amtlichen Ausbildungsstatistik wird versucht festzustellen, welche Aspekte von Berufsbezeichnungen Frauen den Zutritt in 'typisch männlichen' Berufen interessanter erscheinen lassen können. Dabei zeigt sich, dass das Interesse an Berufen stark von der Formulierung abhängt. So wird beispielsweise die Bezeichnung 'Fachfrau' oder 'Fachangestellte' wesentlich häufiger bevorzugt als 'Fachkraft' oder 'Facharbeiterin'. Ähnliche Unterschiede zeigen sich bei Branchenbezeichnungen, Arbeitsverfahren und Materialien als Teilelementen von Berufsbezeichnungen. Was beispielsweise die Berufe 'Mediengestalterin in Digital- und Printmedien' sowie 'IT-System-Elektronikerin' betrifft, so ergibt sich, dass die erstere Bezeichnung sich stärker mit den Präferenzen der Mädchen deckt und zudem eine höhere gesellschaftliche Anerkennung erwarten lässt. Die Regelung, dass seit 1980 alle Berufsbezeichnungen stets in beiden geschlechtsspezifischen Varianten benannt werden müssen, scheint problematisch, da sie wiederum zum Ausgangspunkt für die Etablierung von neuen geschlechtsspezifischen Stereotypen werden könnten. (IAB)

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    Disparitäten auf der Nachfrageseite des Ausbildungsstellenmarktes (2004)

    Ulrich, Joachim Gerd; Krewerth, Andreas; Leppelmeier, Ingrid;

    Zitatform

    Ulrich, Joachim Gerd, Andreas Krewerth & Ingrid Leppelmeier (2004): Disparitäten auf der Nachfrageseite des Ausbildungsstellenmarktes. In: A. Krewerth, T. Tschöpe, J. G. Ulrich & A. Witzki (Hrsg.) (2004): Berufsbezeichnungen und ihr Einfluss auf die Berufswahl von Jugendlichen : theoretische Überlegungen und empirische Ergebnisse (Berichte zur beruflichen Bildung, 270), S. 16-34.

    Abstract

    Trotz der drastischen Verknappung des Lehrstellenangebots in der Bundesrepublik gibt es große Ungleichgewichte auf dem Lehrstellenmarkt. Neben Berufen mit hohem Bewerberüberhang gibt es solche, deren Ausbildungsplätze immer noch nicht oder nur teilweise besetzt werden können. Als weiteres Problem erweist sich die anhaltende Geschlechtersegregation bei der Berufswahl. Der Beitrag untersucht diese Disparitäten zwischen Angebot und Nachfrage, zwischen den Geschlechtern und den Abgängern unterschiedlicher Schultypen auf der Grundlage von Daten der amtlichen Statistik. Dabei wird auch der Einfluss der Berufsbezeichnungen auf das Berufswahlverhalten näher betrachtet. Die Daten belegen, dass im Jahr 2003 nur 2,6 Prozent der Ausbildungsplätze unbesetzt blieben, der niedrigste Wert seit der Wiedervereinigung. Überproportional viele dieser Ausbildungsplätze entfallen auf die Ernährungsberufe (Bäcker, Konditor, Fleischer) sowie eine Reihe von Dienstleistungsberufen, wie z.B. Zahnmedizinische Fachangestellte/-r und Fachmann/frau für Systemgastronomie. Stark nachgefragt sind dagegen Ausbildungsstellen in Dienstleistungsberufen wie z.B. Bank-, Werbe-, Einzelhandels-, Bürokaufmann/frau, Verwaltungsfachangestellte/-r sowie Ausbildungen zum/zur Mechatroniker/-in, Chemielaborant/-in und Informations- und Telekommunikationssystem-Elektroniker/-in. Im Hinblick auf die Geschlechterverteilung zeigt sich, dass 85 Prozent der Ausbildungsgänge einseitig von einem bestimmten Geschlecht dominiert werden. Die Analyse ergibt, dass Frauen vor allem Berufsbezeichnungen favorisieren, die auf feinmotorisch-gestalterische Arbeiten - bevorzugt in Verbindung mit kontaktreichen Tätigkeiten - hindeuten. Weiterhin wird festgestellt, dass der Anteil von Ausbildungsanfängern mit Abitur im Sinken begriffen ist, was auf die Krise der von diesen bevorzugten Bereiche Banken und Versicherungen zurückgeführt wird. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Occupational choice across generations (2003)

    Constant, Amelie; Zimmermann, Klaus F. ;

    Zitatform

    Constant, Amelie & Klaus F. Zimmermann (2003): Occupational choice across generations. (IZA discussion paper 975), Bonn, 32 S.

    Abstract

    Das Papier untersucht Beschäftigungsmuster in Deutschland, analysiert den Berufsverlauf von Männern und Frauen vor dem Hintergrund ihrer familiären Herkunft und untersucht die unterschiedlichen beruflichen Verteilungen. Auf der Basis des sozio-ökonomischen Panels wird ein multinominales Logit-Modell der Berufswahl von Nachkommen von Deutschen und von Immigranten präsentiert. Die Ergebnisse für die Nachkommen von Deutschen und von Immigranten sind erstaunlich ähnlich. Für beide Gruppen spielen Geschlecht und Bildung bei der Berufswahl eine entscheidende Rolle. Gebildetere Personen entscheiden sich für höher qualifiziertere Stellen. Erfahrung spielt nur bei Deutschen und hoch qualifizierten Personen eine Rolle. Deutsche wählen ähnliche Berufe wie ihre Väter, wenn diese Angestellte oder Facharbeiter sind. Die Berufswahl der Immigranten entscheidet sich davon erheblich: Sie werden stärker von der Bildung der Mutter als vom Beruf des Vaters beeinflusst. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Studierwilligkeit und die Hintergründe: neue und einzelne alte Bundesländer (2003)

    Lischka, Irene;

    Zitatform

    Lischka, Irene (2003): Studierwilligkeit und die Hintergründe. Neue und einzelne alte Bundesländer. (HoF-Arbeitsberichte 2003/03), S. 1-143.

    Abstract

    "Der Bericht stellt aktuelle Ergebnisse einer Untersuchung zur Studierwilligkeit in den neuen Bundesländern dar, setzt diese in Beziehung zu früheren vergleichbaren Untersuchungen sowie zur Situation in den alten Bundesländern. Im Mittelpunkt steht dabei neben der Entwicklung der Studierwilligkeit die Bedeutung der unterschiedlichen sozialen Einflussfaktoren. Besondere Beachtung kommt dabei der sozialen Herkunft, dem Geschlecht und wirtschaftliche Faktoren zu. Insbesondere die Orientierung am Arbeitsmarkt und finanzielle Aspekte bestimmen dabei die Entscheidung für bestimmte Studienfächer, Hochschularten aber auch die angestrebten Hochschularten. Dabei hat die Präferenz von Hochschulen in den alten versus neuen Bundesländern besondere Bedeutung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Familie und Berufswahl (2002)

    Beinke, Lothar; Schuster, Hans-Jörg; Ries, Simeon; Reimann, Vera; Lackmann, Jürgen; Mehret, Stefanie; Niehaus, Ruth; Jaeschke, Nadine; Brand, Dagmar;

    Zitatform

    Beinke, Lothar, Jürgen Lackmann, Nadine Jaeschke, Ruth Niehaus, Vera Reimann, Simeon Ries, Stefanie Mehret, Dagmar Brand & Hans-Jörg Schuster (2002): Familie und Berufswahl. Bad Honnef: Bock, 240 S.

    Abstract

    In der Studie werden die Ergebnisse aus sechs regionalen Erhebungen (in Baden-Württemberg, Berlin, Mittelhessen, Siegen, Osnabrück, Thüringen) dargestellt, die sich mit den Gesamteinflüssen auf die Berufswahl befassen. Die regionalen Untersuchungen beschäftigen sich dabei sowohl mit den Einflüssen der Eltern auf die Jugendlichen als auch mit den Einflüssen der Berufsberatung, der Schule und den Betrieben (letztere als Ort der Angebote für Betriebspraktika und Ferienjobs). Es wurden jeweils Eltern und Schüler befragt. Ein Einleitungskapitel führt in das Thema und die Fragestellungen ein, anschließend an die Einzeldarstellungen aus den Regionen werden die Ergebnisse vergleichend zusammengefasst und ergänzende Erkenntnisse über die Vererbung von Berufen und über die Wirkung von peer-groups in der Berufsorientierungsphase erörtert. (IAB2)

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    Wirkfaktoren der Berufswahl Jugendlicher: eine Literaturstudie (2002)

    Golisch, Botho;

    Zitatform

    Golisch, Botho (2002): Wirkfaktoren der Berufswahl Jugendlicher. Eine Literaturstudie. (Europäische Hochschulschriften. Reihe 22, Soziologie 370), Frankfurt am Main u.a.: Lang, 338 S.

    Abstract

    "Berufswahl ist ein schwieriger sozialer Prozess, weil Umweltfaktoren zunehmend Verlauf und Entscheidungen determinieren. Die Studie fasst die umfangreiche Literatur zu diesem Komplex zusammen und ordnet die zahlreichen Wahlfaktoren ihren prozessualen, ökonomischen, strukturellen, kulturellen und endogenen Ursprungsfelder zu. Anhand markanter Kriterien (wie Herkunft, Kontexte, Richtung, Wirkung, Trend) werden die diversen Wirkkräfte beurteilt und skaliert sowie anhand direkter und indirekter Bezüge zwischen einzelnen Faktoren vertiefend analysiert. Daraus ergibt sich eine Gesamtstruktur auf mehreren Ebenen mit basalen sozio-ökonomischen, vermittelnden sozio-kulturellen und abgeleiteten prozessualen Elementen. Verdeutlicht werden auch Gründe für den wachsenden Zustrom zu kaufmännisch-verwaltenden Berufen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Studierende in "Männerfächern": eine Sonderauswertung der Konstanzer Studierendensurveys zu Aspekten der Sozio- und Bildungsbiografie (2002)

    Schreyer, Franziska; Bargel, Tino; Ramm, Michael;

    Zitatform

    Schreyer, Franziska, Michael Ramm & Tino Bargel (2002): Studierende in "Männerfächern". Eine Sonderauswertung der Konstanzer Studierendensurveys zu Aspekten der Sozio- und Bildungsbiografie. (IAB-Werkstattbericht 06/2002), Nürnberg, 13 S.

    Abstract

    In dem Beitrag wird untersucht, ob bzw. wie sich Frauen, die Fächer studieren, in denen der Frauenanteil laut Hochschulstatistik des Statistischen Bundesamtes unter 30 Prozent liegt, in verschiedenen sozialen und bildungsbiographischen Merkmalen von ihren männlichen Kommilitonen bzw. von Frauen in anderen Studienfächern unterscheiden. Datengrundlage sind sechs Erhebungen, die die AG Hochschulforschung zwischen 1985 und 1998 durchgeführt hat. Es wird festgestellt, dass Frauen bei der Studienfachwahl tradierte Geschlechtergrenzen eher überschreiten können, wenn sie über vergleichsweise gute, privilegierte und "überschüssige" Voraussetzungen verfügen. Dies zeigt sich etwa in der tendenziell höheren sozialen Herkunft der Studentinnen, die in Männerfächer eingemündet sind, in ihren vor allem an den Fachhochschulen "überwertigen" Hochschulbefähigungen, in ihrem höheren Anteil bei den Notenbesten im Abitur und möglicherweise auch an ihren an den Universitäten gerade angesichts ihrer sozialen Herkunft erstaunlich hohen Anteilen an absolvierten Berufsausbildungen. (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Schreyer, Franziska;
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    Elterneinfluß auf die Berufswahl (2000)

    Beinke, Lothar;

    Zitatform

    Beinke, Lothar (2000): Elterneinfluß auf die Berufswahl. (Schriften zum Bildungswesen), Bad Honnef: Bock, 191 S.

    Abstract

    Berichtet wird über eine Studie in Osnabrück, die mit einer ähnlichen Fragestellung durchgeführt wurde wie eine im Jahre 1986 durchgeführte Studie in Gießen. Die damalige Fragestellung wurde insofern erweitert, als mit den gleichen Instrumentarien (Befragungen von Schulen, Eltern und Schülern) die Entwicklung von damals bis heute gemessen wurde, wobei unterstellt wird, dass Unterschiede in den Erfahrungsuntersuchungsregionen einschließlich der Unterschiede im Schulsystem zu vernachlässigende Größen sind. Als herausragendes Ergebnis wurde ermittelt, dass zwar 80 Prozent der Eltern die Notwendigkeit bejahen, mit ihrem Kind zum Arbeitsamt und zur Berufsberatung zu gehen, aber nur 2 Prozent dies auch tatsächlich taten. Es ergibt sich trotzdem, dass durch die Kombination der Eltern und Berufsberater zusammen mit dem Betriebspraktikum das Beratungsgewicht der Eltern im Sinne einer optimalen Entscheidung gewichtiger geworden ist. (IAB)

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    Image der Landwirtschaft und des Agrarstudiums bei Gymnasiallehrern und Gymnasiasten (1999)

    Hamm, Ulrich; Biernat, Katrin; Müller, Martin ; Klämt, Gundula;

    Zitatform

    Hamm, Ulrich, Katrin Biernat, Gundula Klämt & Martin Müller (1999): Image der Landwirtschaft und des Agrarstudiums bei Gymnasiallehrern und Gymnasiasten. (Schriftenreihe der Fachhochschule Neubrandenburg. Reihe A 10), Neubrandenburg, 105 S.

    Abstract

    "Aufgrund des hohen und künftig noch steigenden Bedarfes an landwirtschaftlichen Fach- und Führungskräften in Mecklenburg-Vorpommern ist es wichtig, in Erfahrung zu bringen, welches Image die Landwirtschaft und insbesondere eine landwirtschaftliche Ausbildung an einer Hochschule bei Schülern und Lehrern hat. Nur mit entsprechenden Kenntnissen hierüber kann festgestellt werden, ob, wo und inwiefern das Image bei diesen Zielgruppen verbessert werden muß, um den künftigen Bedarf des Agrarsektors an gut ausgebildeten Fach- und Führungskräften decken zu können.
    Ziel dieser Arbeit ist es daher, das Image der Landwirtschaft und des Agrarstudiums bei Gymnasiallehr
    ern und Gymnasiasten der Oberstufe in Mecklenburg-Vorpommern zu analysieren. Beleuchtet werden soll hierbei, inwieweit sich die Einstellungen von Lehrern und Schülern zur deutschen Landwirtschaft gleichen bzw. unterscheiden und welchen Quellen sie Informationen über die Landwirtschaft entnehmen.
    Für die Fachhochschule Neubrandenburg, die die Durchführung dieser Studie finanziert hat, bestand darüber hinaus das Interesse, den Bekanntheitsgrad dieser Fachhochschule im allgemeinen und des Studienganges Agrarwirtschaft im besonderen zu erheben. Darüber hinaus interessierte, welches Image ein Fachhochschulstudium bei Gymnasiasten und Gymnasiallehrern hat, da dieser Hochschultyp ja erst nach der Wiedervereinigung in den neuen Bundesländern eingerichtet worden ist."
    Die Studie basiert auf einer Befragung von Schülern und Lehrern an 24 Gymnasien in Mecklenburg-Vorpommern im Frühjahr 1998. (IAB2)

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    Die Ausbildungsentscheidung deutscher Abiturienten: eine multinomiale Logit Analyse auf Basis des Sozio-ökonomischen Panels (1999)

    Merz, Monika; Schimmelpfennig, Axel;

    Zitatform

    Merz, Monika & Axel Schimmelpfennig (1999): Die Ausbildungsentscheidung deutscher Abiturienten. Eine multinomiale Logit Analyse auf Basis des Sozio-ökonomischen Panels. In: L. Bellmann & V. Steiner (Hrsg.) (1999): Panelanalysen zu Lohnstruktur, Qualifikation und Beschäftigungsdynamik (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 229), S. 249-261.

    Abstract

    Die Autoren untersuchen mit den Daten des Sozio-ökonomischen Panels die Ausbildungsentscheidung von Abiturienten in Deutschland mittels eines diskreten Entscheidungsmodells (multinomiales Logit-Modell). Dabei werden die Alternativen berufliche Ausbildung, berufliche Ausbildung mit anschließendem Studium und ausschließliches Studium betrachtet. Von den individuellen Eigenschaften haben die Variablen Alter beim Abitur und das Qualifikationsniveau der Eltern den stärksten Einfluß auf die Ausbildungsentscheidung. Weitere wichtige Einflußfaktoren sind qualifikationsspezifische Arbeitslosenquoten und die Erwartungen über zukünftige Arbeitsmarktperspektiven. Männliche Abiturienten orientieren sich außerdem auch an erwarteten Einkommensunterschieden. (IAB2)

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    Occupational matching and social stratification: theoretical insights and empirical observations taken from a German-German comparison (1999)

    Solga, Heike ; Konietzka, Dirk ;

    Zitatform

    Solga, Heike & Dirk Konietzka (1999): Occupational matching and social stratification. Theoretical insights and empirical observations taken from a German-German comparison. In: European Sociological Review, Jg. 15, H. 1, S. 25-47.

    Abstract

    Der Beitrag untersucht berufliche Allokation als einen Prozeß der Status-Allokation und als einen Mechanismus, der soziale Schichtung bewahrt oder verändert. Bei der Untersuchung des beruflichen Allokationsprozesses in zwei unterschiedlichen politischen Systemen (Ost- und Westdeutschland zwischen 1945 und 1989) steht die Frage im Vordergrund: Ist berufliche Allokation, die auf berufsspezifischen Bildungszertifikaten basiert, ein genereller Allokationsmechanismus in Leistungsgesellschaften unabhängig von ihren ideologischen Zielen? Die Untersuchung stützt sich auf eine Sekundäranalyse einer bundesdeutschen Lebenslaufstudie, die vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Berlin durchgeführt wurde. Die männlichen und weiblichen Befragten verteilen sich auf vier Geburtskohorten (1929-31, 1939-41, 1949-51/1951-53 und 1959-61). Die Untersuchungsergebnisse der deskriptiven Analyse und der logistischen Regression enthüllen verblüffende Gemeinsamkeiten ebenso wie bemerkenswerte Unterschiede zwischen beiden politischen Systemen. (IAB2)

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    Kann Technik Mädchen begeistern?: der Einfluß des Transformationsprozesses auf das Berufswahlverhalten und die Erwerbstätigkeit von Frauen und Mädchen hinsichtlich technik-orientierter Berufe - dargestellt am Beispiel Sachsen-Anhalt (1998)

    Hölzler, Ingrid;

    Zitatform

    Hölzler, Ingrid (1998): Kann Technik Mädchen begeistern? Der Einfluß des Transformationsprozesses auf das Berufswahlverhalten und die Erwerbstätigkeit von Frauen und Mädchen hinsichtlich technik-orientierter Berufe - dargestellt am Beispiel Sachsen-Anhalt. (Forschungsbeiträge zum Arbeitsmarkt in Sachsen-Anhalt 13), Magdeburg, 79 S.

    Abstract

    "Der Kampf um die Arbeitsplätze ist härter geworden. Dies betrifft sowohl die Berufsausbildung als auch den Prozeß der Berufswahl. Angesichts dieser gesellschaftlichen Entwicklungen müssen wir davon ausgehen, daß Frauen nur dann eine berufliche Zukunft haben, wenn sie sich auf neue Berufe orientieren, offen sind für anspruchsvolle technische Tätigkeitsfelder und teilnehmen an der Entwicklung von Wissenschaft und Technik. Gegenwärtig ist jedoch feststellbar, daß Mädchen von diesen Möglichkeiten nur unzureichend Gebrauch machen." "In welchem Ausmaß sich solche Tendenzen in Sachsen-Anhalt zeigen, wurde im Rahmen eines Forschungsprojektes des Ministeriums für Arbeit, Soziales und Gesundheit des Landes Sachsen-Anhalt untersucht." Die Broschüre stellt einige wesentliche Ergebnisse aus dem Projekt vor:
    - über das Berufswahlverhalten von Mädchen und Jungen und die Einstellungen von weiblichen und männlichen Jugendlichen zur Eignung von Frauen für technik-orientierte Berufe,
    - den Ausbildungsstellenmarkt und die Ausbildungssituation für Frauen sieben Jahre nach der Wende
    - die Veränderungen, die sich für Frauen in technischen Berufen nach der Wende ergeben haben.
    "Die Ergebnisse stützen sich sowohl auf die Auswertung von statistischen Daten zur Ausbildungsstellensituation, auf die Entwicklung der Anzahl von Lehrlingen - vor und nach der Wende -, die Anzahl der Auszubildenden in den einzelnen Berufen nach dem Geschlecht, als auch auf Befragungen von Experten in den Arbeitsämtern des Landes Sachsen-Anhalt, der Industrie- und Handelskammern, der Handwerkskammern und ausgewählter Betriebe. Weiterhin wurden folgende empirische Untersuchungen durchgeführt:
    1. Befragung von 289 Absolventinnen eines Ingenieurstudiums der Technischen Universität Magdeburg zur Berufswahl und zum Berufsverlauf,
    2. Befragung von 79 Absolventinnen eines Mathematikstudiums der Technischen Universität Magdeburg zur Berufswahl und zum Berufsverlauf,
    3. Befragung von 766 Auszubildenden über den Verlauf der Lehre und die Akzeptanz von Mädchen in technischen Berufen durch das Umfeld,
    4. Befragung von 2.323 Schüler und Schülerinnen zu Berufswünschen und Ermittlung der sie beeinflussenden Faktoren und Personen (in Gymnasien, Haupt- und Realschulen),
    5. Befragung von 95 Facharbeiterinnen technik-orientierter Berufe hinsichtlich ihres Berufsverlaufs,
    6. Befragung von 98 Studenten und Studentinnen in technik-orientierten Fächern der Universität Magdeburg über ihre Berufswahl und Zufriedenheit mit dem Studienfach." (IAB2)

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    Der Einfluß von Eltern auf das Berufswahlverhalten von Mädchen: Ergebnisse einer empirischen Untersuchung (1997)

    Hoose, Daniela; Vorholt, Dagmar;

    Zitatform

    Hoose, Daniela & Dagmar Vorholt (1997): Der Einfluß von Eltern auf das Berufswahlverhalten von Mädchen. Ergebnisse einer empirischen Untersuchung. In: Informationen für die Beratungs- und Vermittlungsdienste der Bundesanstalt für Arbeit H. 22, S. 1687-1694.

    Abstract

    Auf der Grundlage einer empirischen Erhebung bei Eltern und Mädchen der Klassenstufen 8 bis 10 an Hamburger Haupt-, Real- und Gesamtschulen analysieren die Autorinnen ausgewählte Aspekte des Einflusses der Eltern auf das Berufswahlverhalten ihrer Töchter sowie deren Erwartungen und Einstellungen bezüglich der elterlichen Einflußnahme. Es zeigt sich, daß die Berufswahl weniger rationalen Kriterien folgt, sondern eher davon bestimmt wird, "was als passend für Mädchen angenommen wird." Verbessert werden muß die Elternarbeit zum Thema Berufswahl, damit die Eltern ihre eigene Rolle in diesem Prozeß besser als bisher wahrnehmen können. (IAB2)

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    The impact of mothers' occupations on children's occupational destinations (1997)

    Khazzoom, Aziza;

    Zitatform

    Khazzoom, Aziza (1997): The impact of mothers' occupations on children's occupational destinations. In: Research in Social Stratification and Mobility, Jg. 15, S. 57-89.

    Abstract

    "This study demonstrates that mothers' occupations are crucial to mobility analyses, even Chose limited to men. Knowing mother's occupation not only substantially increases our ability to predict occupations for both genders, it also equalizes predictive ability between genders. Two findings from the model that includes mother's occupation diverge from the findings of models that use father's occupation as the sole measure of social origins. First, when mother's occupation is included, levels of inheritance, or immobility, rise. Second, there appear to be strong gender differences in mobility Patterns. There is some evidence that the effect of mother's occupation on daughter's occupational attainment increases as father's occupation decreases in status. This suggests that not including mother's occupation in analyses of social mobility and status attainment not only misspecifies the process of women's occupational attainment, but does so to differing degrees, depending on the level of father's occupation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Berufswahl: Berufswunsch oder Wunschberuf?: retrospektive Betrachtungen von Auszubildenden und Vergleiche an der ersten und zweiten Schwelle (1996)

    Feller, Gisela;

    Zitatform

    Feller, Gisela (1996): Berufswahl: Berufswunsch oder Wunschberuf? Retrospektive Betrachtungen von Auszubildenden und Vergleiche an der ersten und zweiten Schwelle. In: K. Schober & M. Gaworek (Hrsg.) (1996): Berufswahl. Sozialisations- und Selektionsprozesse an der ersten Schwelle. Dokumentation eines Workshops des IAB in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Jugendinstitut und dem Bundesinstitut für Berufsbildung, 13.-14. Juli 1995 in Nürnberg, S. 173-186.

    Abstract

    "Die am stärksten besetzten Ausbildungsberufe werden gelegentlich unreflektiert gleichzeitig als die beliebtesten bezeichnet. Aus Untersuchungsergebnissen des Bundesinstituts für Berufsbildung geht jedoch hervor, daß die Rangreihen der am stärksten besetzten Berufe und der Berufe, die von den Befragten am häufigsten als ihr Wunschberuf die meisten Auszubildenden als ihren Wunschberuf ansehen. Die Einstellung zum Ausbildungsberuf wirkt nachhaltig. Am Ende der Lehrzeit sind diejenigen, die im Wunschberuf lernen konnten, sehr viel zufriedener mit ihrem Ausbildungsverlauf und häufiger in diesem Beruf tätig, und zwei Drittel würden ihn wieder wählen. Wer unentschlossen war, also keinen Wunschberuf hatte, ist viel weniger zufrieden. Nur ein Drittel derer, die lieber einen anderen Beruf erlernt hätten, würden ihn nochmals wählen. Zwei Drittel würden sich bei erneuter Wahl für einen anderen Weg enscheiden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Sicher sind wir wichtig - irgendwie!?: der Einfluß von Eltern auf das Berufswahlverhalten von Mädchen. Eine Untersuchung (1996)

    Hoose, Daniela; Vorholt, Dagmar;

    Zitatform

    Hoose, Daniela & Dagmar Vorholt (1996): Sicher sind wir wichtig - irgendwie!? Der Einfluß von Eltern auf das Berufswahlverhalten von Mädchen. Eine Untersuchung. Hamburg, 188 S.

    Abstract

    Ein zentrales Anliegen dieser Untersuchung war es, Erkenntnisse über den Stellenwert von Eltern im Berufswahlprozeß von Mädchen und über ihren Einfluß auf die Berufs- und Lebensplanung ihrer Töchter zu gewinnen. Das Interesse richtete sich nicht nur auf die bewußten Einflußnahmen der Eltern sondern auch auf die Frage, ob und in welcher Weise Väter und Mütter durch 'unbewußte Botschaften' auf die Planung und Entscheidung ihrer Töchter einwirken.
    U.a. wurde untersucht:
    - wie Eltern ihre Bedeutung in bezug auf den Berufswahlprozeß der Tochter bewerten,
    - inwieweit Eltern sich der Problematik der Berufswahl von Mädchen bewußt sind,
    - welche Vorstellungen und Wünsche Väter und Mütter im Hinblick auf die Lebensplanung ihrer Tochter haben,
    - welche Fähigkeiten und Stärken die Tochter in den Aufgen ihrer Eltern besitzt und welche beruflichen Vorstellungen damit verknüpft werden,
    - welche Berufsvorstellungen Eltern für ihre Töchter entwickeln und welche Kriterien sie zugrunde legen,
    - welche Einstellungen Mütter und Väter zu frauenuntypischen Berufswahlen haben, insbesondere zu einer freuenuntypischen Berufswahl der eigenen Tochter,
    - wie der Kontakt zwischen Eltern und den anderen am Berufswahlprozeß beteiligten Institutionen zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist und wie Eltern ihn bewerten,
    - wie zufrieden Eltern mit den Leistungen der Institutionen sind,
    - ob Eltern Interesse an einer stärkeren Einbeziehung haben und zu welchem Zeitpunkt, mit welchen Themen, auf welchem Wege und mit welchen Angeboten sie angesprochen werden wollen.
    Befragt wurden 165 Mütter und Väter von Schülerinnen der Klassen 8 bis 10 an Haupt-, Real- und Gesamtschulen. Ergänzend wurden Mädchen (439) dieser Klassen befragt, um zu prüfen, inwieweit Mädchen und Eltern in ihrer Einschätzung des elterlichen Einflusses übereinstimmen. (IAB2)

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    Einfluß der Eltern und personale Leistungsvoraussetzungen der Jugendlichen als Determinanten für berufliche Bildungswege: Ergebnisse einer Leipziger Längsschnittstudie (1996)

    Höckner, Marianne;

    Zitatform

    Höckner, Marianne (1996): Einfluß der Eltern und personale Leistungsvoraussetzungen der Jugendlichen als Determinanten für berufliche Bildungswege. Ergebnisse einer Leipziger Längsschnittstudie. In: K. Schober & M. Gaworek (Hrsg.) (1996): Berufswahl. Sozialisations- und Selektionsprozesse an der ersten Schwelle. Dokumentation eines Workshops des IAB in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Jugendinstitut und dem Bundesinstitut für Berufsbildung, 13.-14. Juli 1995 in Nürnberg, S. 47-63.

    Abstract

    "In diesem Artikel wird der Einfluß der Eltern auf Berufswege von Jugendlichen an der 1. Schwelle (Übergänge in Ausbildung und weiterführende Bildungswege) thematisiert. Auf der empirischen Basis einer nunmehr 10jährigen Längsschnittstudie, die mit 1.327 SchülerInnen 6. Klassen am ehemaligen Zentralinstitut für Jugendforschung (ZIJ) in Leipzig 1985 aufgelegt wurde, ist nachweisbar, daß auch Kinder in der DDR, deren Eltern einen höheren Bildungsabschluß bzw. eine höhere berufliche Qualifikation aufwiesen, überdurchschnittlich häufig die Erweiterte Oberschule (EOS) besuchten und das Abitur erwarben. Für die Sicherung der beruflichen Perspektiven wurden nach Angaben der Jugendlichen vor allem persönliche Netzwerke (Eltern und Verwandte) erfolgreich genutzt. Ferner zeigt der Beitrag auf, daß kognitive Fähigkeiten und Schulnoten für berufliche Bildungswege den Charakter von Schwellenvariablen einnehmen. Ein bestimmtes Niveau intellektueller Leistungen ist Voraussetzung für Selektionsprozesse und die Statuspositionierung an der 1. Schwelle." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Verlängerte Suche und Berufswahl mit Vorbehalt: neue Handlungsstrategien Jugendlicher beim Berufseinstieg (1996)

    Raab, Erich; Rademacker, Hermann;

    Zitatform

    Raab, Erich & Hermann Rademacker (1996): Verlängerte Suche und Berufswahl mit Vorbehalt. Neue Handlungsstrategien Jugendlicher beim Berufseinstieg. In: K. Schober & M. Gaworek (Hrsg.) (1996): Berufswahl. Sozialisations- und Selektionsprozesse an der ersten Schwelle. Dokumentation eines Workshops des IAB in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Jugendinstitut und dem Bundesinstitut für Berufsbildung, 13.-14. Juli 1995 in Nürnberg, S. 127-136.

    Abstract

    "Der Beitrag beschreibt veränderte Übergänge von der Schule in den Beruf. Anhand von Daten einer qualitativen Längsschnittstudie des DJI wird das Suchverhalten von Jugendlichen am Ende der Schulzeit und ihr Entscheidungsverhalten für einen Beruf beschrieben und zur sozialen Herkunft, dem Schulerfolg und den regionalen Rahmenbedingungen in Beziehung gesetzt. Die Auswertung zeigt, daß die traditionelle Normalbiografie des Übergangs nur noch von einer Minderheit von Jugendlichen mit mittlerem Bildungsabschluß annähernd realisiert wird. Jugendliche mit oder ohne Hauptschulabschluß müssen sowohl für ihre berufliche Orientierung als auch zur Vorbereitung auf eine Berufsausbildung unterschiedliche Maßnahmen und Bildungsangebote wahrnehmen, Jugendliche mit besseren Bildungsabschlüssen erproben unterschiedliche Berufe, bevor sie sich festlegen. Aus den dargestellten Befunden wird die Notwendigkeit abgeleitet, die Schulbesuchsdauer insbesondere für schwächere Schüler zu verlängern und sie in dieser Zeit auf den Berufseinstieg und seine Anforderungen besser vorzubereiten." (Autorenreferat; IAB-Doku)

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    Berufswahl: Sozialisations- und Selektionsprozesse an der ersten Schwelle: Dokumentation eines Workshops des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesanstalt für Arbeit in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Jugendinstitut und dem Bundesinstitut für Berufsbildung, 13.-14. Juli 1995 in Nürnberg (1996)

    Schober, Karen; Gaworek, Maria;

    Zitatform

    Schober, Karen & Maria Gaworek (Hrsg.) (1996): Berufswahl: Sozialisations- und Selektionsprozesse an der ersten Schwelle. Dokumentation eines Workshops des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesanstalt für Arbeit in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Jugendinstitut und dem Bundesinstitut für Berufsbildung, 13.-14. Juli 1995 in Nürnberg. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 202), Nürnberg, 346 S.

    Abstract

    Theoretische Konzepte und neue empirische Befunde zur Berufswahl Jugendlicher waren Gegenstand des 2. Workshops zur Übergangsforschung, der in Kooperation vom Bundesinstitut für Berufsbildung, Deutschen Jugendinstitut und Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 1995 in Nürnberg stattfand. Themenschwerpunkte der Tagung waren:
    -Berufswahl als Sozialisationsprozeß
    -Handlungsstrategien, Informations- und Entscheidungsverhalten von Berufswähler/innen
    -Erwartungen an künftige Auszubildende
    -Rekrutierungsstrategien und Ausbildungserfahrungen aus betrieblicher Sicht
    -Institutionelle und individuelle Hilfen im Beratungsprozeß
    -Akteptanz und Wirksamkeit von Beratungsinstitutionen im Übergangsfeld Schule-Beruf
    -Berufswahlforschung vor den Ansprüchen der Beratungspraxis.
    Der Tagungsband, der unter Mitarbeit von Expertinnen und Experten aus Forschung und Praxis entstand, faßt nicht nur den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Diskussion zusammen, sondern zeigt auch, wo noch Defizite in Berufswahlforschung und deren Umsetzung in die praktische Beratungsarbeit bestehen. (IAB)

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    Beruf und Berufswahl im Urteil von Auszubildenden: Ergebnisse einer retrospektiven Befragung von Auszubildenden in den alten und neuen Bundesländern (1996)

    Schweikert, Klaus;

    Zitatform

    Schweikert, Klaus (1996): Beruf und Berufswahl im Urteil von Auszubildenden. Ergebnisse einer retrospektiven Befragung von Auszubildenden in den alten und neuen Bundesländern. In: K. Schober & M. Gaworek (Hrsg.) (1996): Berufswahl. Sozialisations- und Selektionsprozesse an der ersten Schwelle. Dokumentation eines Workshops des IAB in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Jugendinstitut und dem Bundesinstitut für Berufsbildung, 13.-14. Juli 1995 in Nürnberg, S. 65-76.

    Abstract

    "Der Beitrag trägt Befunde zum Berufsverhalten und zur Zufriedenheit mit dem gewählten Beruf aus einem laufenden Projekt des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) vor. Die Auswertung des empirischen Materials erstreckt sich auf folgende Fragen: a) Kriterien der Berufswahlentscheidung in ihrer Wertigkeit für die Jugendlichen, b) Zusammenhang zwischen Berufswahlkriterien und Berufswahlzufriedenheit, c) Typologie von Berufswählern nach Berufswahlkriterien, d) Zusammenhang zwischen Berufswahlzufriedenheit und Ausbildungs- bzw. Lebenszufriedenheit, e) Stellenwert von Arbeit und Beruf bei Auszubildenden und Konsequenzen für die Berufsberatung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Berufswahl - ein Vermittlungsprozeß zwischen Biographie und Chancenstruktur (1996)

    Wahler, Peter; Witzel, Andreas;

    Zitatform

    Wahler, Peter & Andreas Witzel (1996): Berufswahl - ein Vermittlungsprozeß zwischen Biographie und Chancenstruktur. In: K. Schober & M. Gaworek (Hrsg.) (1996): Berufswahl. Sozialisations- und Selektionsprozesse an der ersten Schwelle. Dokumentation eines Workshops des IAB in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Jugendinstitut und dem Bundesinstitut für Berufsbildung, 13.-14. Juli 1995 in Nürnberg, S. 9-35.

    Abstract

    Im Mittelpunkt des Beitrags stehen konzeptionelle Überlegungen zu den Orientierungsleistungen im Prozeß der Berufswahl. Wir betrachten dabei die Jugendlichen als Akteure, die sich auf dem Weg in das Berufsleben produktiv mit den für sie neuen Anforderungen des Arbeitsmarktes auseinandersetzen müssen. Gesellschaftliche Strukturbedingungen wie Bildungssystem und Arbeitsmarkt, aber auch die berufliche Hierarchie und die soziale Organisation des Betriebs werden von ihnen als Bedingungen ihrer Bewährung gesehen. Diese individualisierte Sicht kommt insbesondere darin zum Ausdruck, daß die Handelnden sich schulische und berufliche Erfolge und Mißerfolge selbst zuschreiben und damit eine Verantwortung für Verlauf und Ergebnis ihrer Bildungs- und Berufsbiographie reklamieren- trotz aller Unwägbarkeiten der gesellschaftlichen Verhältnisse und trotz der Selektionsprozesse in Schule und Betrieb. Als Belege für entsprechende Handlungs- und Deutungsmuster dienen einige Befunde aus unseren empirischen Studien zur vorberuflichen und beruflichen Sozialisation (Längsschnittuntersuchungen an der Universität Bremen und am Deutschen Jugendinstitut in München )." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Kriegt man keine Arbeit, ist man eine große Null...: Jugend Ost und Jugend West im Berufswahlprozeß - eine qualitative Forschungsstudie (1995)

    Fobe, Karin; Minx, Bärbel;

    Zitatform

    Fobe, Karin & Bärbel Minx (1995): Kriegt man keine Arbeit, ist man eine große Null... Jugend Ost und Jugend West im Berufswahlprozeß - eine qualitative Forschungsstudie. (Schriften des Zentrums für Arbeits- und Organisationsforschung 09), Berlin: Trafo-Verlag, 151 S., Anhang.

    Abstract

    Ziel der Studie war es, das Berufswahlverfahren und die Kriterien für eine konkrete Berufswahl bei Jugendlichen dahingehend zu untersuchen, ob und inwieweit sich einerseits die berufsbezogenen Lebensentwürfe und Wertorientierungen ostdeutscher Jugendlicher denen der westdeutschen angleichen, oder ob sich anderseits herkunfts- und sozialisationsabhängig nach wie vor Unterschiede herauskristallisieren. In diesem Zusammenhang werden die beruflichen Wertorientierungen jugendlicher SchulabgängerInnen in Abhängigkeit und im Bezug zum Geschlecht, zum Schulabschluß, zur sozialen und regionalen Herkunft, zu Konstellationen in den Herkunftsfamilien und zu außerberuflichen Zukunftsvorstellungen und Lebensphasen konkret analysiert. Ein wichtiger Aspekt der Untersuchungen ist ausgerichtet auf die Erfassung der Wunschberufe der Jugendlichen und ihrer Vorstellungen zu Alternativberufen. Untersucht wurde auch, in welchen Zusammenhang jugendliche SchulabgängerInnen ihre Berufswünsche und beruflichen Zukunftsvorstellungen mit partnerschaftlichen und/oder familialen Wünschen bzw. Vorstellungen bringen und in welchen Akzenten von Vereinbarkeitsvorstellungen sich ost- und westdeutsche Jugendliche unterscheiden. Die Studie stützt sich auf eine qualitative Befragung von SchulabgängerInnen mit Hauptschul-, Realschul- und Abiturabschluß des Schuljahres 1992/93 der Region Bremen und Leipzig, Eschwege und Mühlhausen. Die Ergebnisse der Studie verdeutlichen u.a. daß die Berufswahl und die daran gebundene Erwerbstätigkeit für jugendliche SchulabgängerInnen bei der Konzeptionierung ihres zukünftigen Lebens eine zentrale Bedeutung haben. Überwiegend, jedoch unsicherer, binden sie auch familiale Zukunftskonzepte darin ein. Lehrstellen- und besonders die Arbeitsmarktrelevanz - in Verbindung mit individuell verschiedenen umfassenden und strukturierten Wertorientierungen waren dominierende Kriterien ihrer Berufswahlentscheidungen, die von vielen Jugendlichen zudem noch relativ offen getroffen wurden. Weder bei den ostdeutschen Jugendlichen insgesamt, noch bei den jungen Frauen insgesamt sind resignative Rückzüge aus der Erwerbstätigkeit festzustellen. Im Gegenteil: Weibliche Jugendliche der alten Bundesländer - und das traf für alle Schulabschlußniveaus zu - drängen heute nahezu vollzählig und augenscheinlich deutlich bewußter und intensiver ins Erwerbsleben, wollen den Männern die eindeutige Dominanz bei der Arbeitsplatzvergabe und -belegung in stärkerem Maße streitig machen. (IAB2)

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