Springe zum Inhalt

Dossier

Berufswahl

Was will ich werden? Welche Ausbildung, welches Studium passt zu mir und bietet langfristig sichere Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt? Die Wahl eines Berufes gehört zu den wichtigen biographischen Weichenstellungen, auch wenn sie heute keine Festlegung für ein ganzes (Berufs-)leben mehr darstellt. Sie hat Auswirkungen auf die spätere ökonomische Sicherheit, den sozialen Status und auf Chancen zur Entfaltung der Persönlichkeit.
Dieses Themendossier bietet eine Auswahl von Literatur- und Forschungsprojektnachweisen zur Berufswahlforschung in Deutschland und anderen Ländern. Sie gibt einen Überblick über theoretische Ansätze und empirische Befunde zur Erklärung des Berufswahlverhaltens, zu Motiven der Berufswahl bei besonderen Personengruppen sowie zu Bestimmungsgründen und Einflussfaktoren bei der Entscheidungsfindung.
Im Filter „Autorenschaft“ können Sie auf IAB-(Mit-)Autorenschaft eingrenzen.

Zurück zur Übersicht
Ergebnisse pro Seite: 20 | 50 | 100
im Aspekt "Ökonomische Faktoren"
  • Literaturhinweis

    Die Wirtschaftskonjunktur und die Abkehr von den naturwissenschaftlichen Studiengängen (2005)

    Haas, Joachim;

    Zitatform

    Haas, Joachim (2005): Die Wirtschaftskonjunktur und die Abkehr von den naturwissenschaftlichen Studiengängen. In: Berufsbildung. Europäische Zeitschrift H. 35, S. 23-30.

    Abstract

    "In dem Beitrag wird Deutschland als Beispiel für eine zyklische Variation der Zahl der Studienanfänger an natur-wissenschaftlichen Fakultäten untersucht. Die Gründe für diese 'oszillatorischen Bewegungen' werden unter besonderer Berücksichtigung des Zyklus der 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts behandelt. Die Erklärung der Veränderungen zeigt, dass ihnen derselbe Mechanismus zugrunde liegt wie dem Cobweb-Modell (Spinnwebmodell). Dieses Modell bildet die Entwicklung der Zugänge zu einem Fachbereich und die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt für die Absolventen des jeweiligen Fachs als rekursive Schleife ab. Aus der Analyse geht hervor, dass zwei Bedingungen für das Vorhandensein des Modells gegeben sein müssen: 'Elastizität der Aufnahmekapazität der Hochschulbildung' und Segmentierung des Arbeitsmarktes." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Ökonomische Konjunkturen und Immatrikulationszyklen in Deutschland: zum Verhältnis von Arbeitsmarkt und Anzahl der Studierenden von Natur- und Technikwissenschaften (2005)

    Haas, Joachim;

    Zitatform

    Haas, Joachim (2005): Ökonomische Konjunkturen und Immatrikulationszyklen in Deutschland. Zum Verhältnis von Arbeitsmarkt und Anzahl der Studierenden von Natur- und Technikwissenschaften. In: Die Hochschule, Jg. 14, H. 2, S. 63-80.

    Abstract

    Studienfächer wie Physik und Chemie verzeichnen in der Bundesrepublik Deutschland seit Anfang der 1990er Jahre deutlich sinkende Studentenzahlen. Im Rückgang der Absolventen der Fächer Physik und Ingenieurwissenschaften spiegelt sich die Verknappung des Angebots auf dem Arbeitsmarkt. Der Beitrag analysiert und interpretiert die Gründe für diese Entwicklung. Im ersten Teil wird zur quantitativen Untersuchung des Prozesses das Cobweb-Modell herangezogen, das im zweiten Kapitel erläutert wird: Auftreten und Wiederholung des Cobweb-Zyklus sind an bestimmte strukturelle Voraussetzungen gebunden. Abschließend werden in einem dritten Kapitel zwei Bedingungen erörtert, die das Verhältnis von Arbeitsmarkt und Studentenzahlen entscheidend beeinflussen: das Vermögen der Hochschulbildung, sich der Schwankung der Studentenströme anzupassen, und die Segmentierung des Arbeitsmarktes in berufsbezogene Untermärkte. Fazit: Die aktuelle Abkehr von den Naturwissenschaften fügt sich in Deutschland in eine zyklische Entwicklung der Neueinschreibungen in den entsprechenden Fächern. Im zyklischen Wechsel von einer Hinwendung zu und einer Abkehr von den Naturwissenschaften zeigt sich das Aufkommen einer utilitaristischen Haltung junger Menschen bei der Wahl des Bildungsweges. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Studiennachfrage und Nachwuchspotentiale in den Ingenieurwissenschaften: das Beispiel Sachsens im Bundesvergleich (2005)

    Pastohr, Mandy; Wolter, Andrä;

    Zitatform

    Pastohr, Mandy & Andrä Wolter (2005): Studiennachfrage und Nachwuchspotentiale in den Ingenieurwissenschaften. Das Beispiel Sachsens im Bundesvergleich. In: Beiträge zur Hochschulforschung, Jg. 27, H. 2, S. 46-70.

    Abstract

    "In den letzten Jahren waren gehäuft Klagen über die geringe Studiennachfrage in den Ingenieurwissenschaften an deutschen Hochschulen und eine drohende 'Ingenieurlücke' auf dem Arbeitsmarkt zu hören. Der folgende Beitrag untersucht die Entwicklung der Studiennachfrage in den Ingenieurwissenschaften in Deutschland über einen Zeitraum von beinahe drei Jahrzehnten und regional für den Freistaat Sachsen seit der Wende. Die sächsische Hochschullandschaft zeichnet sich durch eine besondere Konzentration ingenieurwissenschaftlicher Studienangebote aus. Auffällig ist der zyklische Verlauf, den die Studiennachfrage in den Ingenieurwissenschaften innerhalb des hier betrachteten Zeitraums nimmt, wobei der Nachfragerückgang in den 90er Jahren besonders drastisch ausfällt. Der Beitrag versucht weiterhin Faktoren zu identifizieren, die diese zyklische Entwicklung beeinflussen, insbesondere die Bedeutung des akademischen Arbeitsmarktes. Statt kulturpessimistische Hypothesen über die Ursachen des niedrigen Interesses an einem ingenieurwissenschaftlichen Studium (z.B. in Form einer angeblichen Technikskepsis der jungen Generationen) aufzustellen, wäre es weitaus wichtiger, die Rolle solcher Faktoren wie der Zugangswege zum Studium, Studieneffektivität oder der betrieblichen Personalpolitik zu betrachten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Beruflichkeit von Bildung: ein Motiv von Bildungswegentscheidungen in der oberen Sekundarstufe in Österreich? (2005)

    Schlögl, Peter;

    Zitatform

    Schlögl, Peter (2005): Beruflichkeit von Bildung. Ein Motiv von Bildungswegentscheidungen in der oberen Sekundarstufe in Österreich? In: M. Jacob & P. Kupka (Hrsg.) (2005): Perspektiven des Berufskonzepts : die Bedeutung des Berufs für Ausbildung und Arbeitsmarkt (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 297), S. 109-121.

    Abstract

    "Österreichs Berufsbildung auf der oberen Sekundarstufe zeichnet sich durch zwei annähernd gleich stark ausgebaute Zweige aus. Neben der dualen Ausbildung gibt es noch zwei vollschulische Berufsbildungswege, von denen einer auch zu einer Reifeprüfung mit allgemeinem Hochschulzugang führt. Betrachtet man nun jene Populationen, die sich grundsätzlich für einen berufsorientierten Weg in der oberen Sekundarstufe entschieden haben (immerhin rund 80 % aller Jugendlichen im Bildungssystem), so interessiert die Frage, was den Ausschlag für eine duale bzw. eine vollschulische Ausbildung gegeben haben mag. Aktuelle empirische Daten aus Österreich zeigen auf, dass die Bildungsabschlüsse der Eltern und damit im Zusammenhang das Einkommen tendenziell sozial reproduziert werden und eine bewusste Entscheidung zwischen unterschiedlichen pädagogischen Modellen von beruflicher Ausbildung demgegenüber als Bildungswahlmotiv in den Hintergrund zu treten scheint." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Der Ausbildungsmarkt und seine Einflussfaktoren: Ergebnisse des Experten-Workshops vom 1. und 2. Juli 2004 in Bonn (2005)

    Werner, Dirk; Brandes, Harald; Zedler, Reinhard; Lösch, Manfred; Zeller, Beate; Schober, Karen; Brosei, Walter; Nickolaus, Reinhold; Walden, Günter; Troltsch, Klaus;

    Abstract

    Die Anzahl neuer Ausbildungsverträge ist seit Jahren rückläufig, obwohl die Nachfrage nach Ausbildungsplätzen steigt. Auch 2004 gibt es keine positiven Signale vom Ausbildungsstellenmarkt. Aus diesem Grund vergrößert sich die Kluft zwischen der demographischen Situation und der Situation auf dem Ausbildungsstellenmarkt und Alternativen zur Berufsausbildung gewinnen an Bedeutung. Ziel des hier dokumentierten Workshops war es, Antwort auf folgende Fragen zu finden: 1. Ist die wirtschaftliche Entwicklung der alleinige Grund für die sinkende Anzahl von betrieblichen Ausbildungsplätzen oder spielen auch strukturelle Probleme eine Rolle? 2. Wie beeinflusst diese Entwicklung das Bildungsverhalten und die Berufswahl der Jugendlichen? 3. Wie können zukünftige negative Entwicklungen auf dem Ausbildungsstellenmarkt rechtzeitig erkannt werden, um es Experten zu ermöglichen, politische Gegenstrategien zu entwickeln? (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Les jeunes dans l'espace rural: une entrée précoce sur le marché du travail ou une migration probable (2004)

    Arrighi, Jean-Jacques;

    Zitatform

    Arrighi, Jean-Jacques (2004): Les jeunes dans l'espace rural. Une entrée précoce sur le marché du travail ou une migration probable. In: Formation Emploi H. 87, S. 63-78.

    Abstract

    "Schulische Ambitionen und weitere (Aus-)Bildungswünsche, die Familien für ihre Kinder hegen, werden stark vom dem Raum geprägt, in dem diese Jugendlichen ihre Schullaufbahn durchlaufen. So besuchen Jugendliche in ländlichen Gemeinden eher berufsbildende Schulen. Ein Berufsabschluss nach einem kurzen Studiengang reicht meist für eine berufliche Eingliederung vor Ort und ermöglicht somit, weiter auf dem Land zu leben. Landjugendliche streben seltener nach abgeschlossenen Hochschulstudien, da damit notwendigerweise Wanderungen verbunden sind. Zum einen studienbedingte Wanderungen, um das Studium an einer Hochschule fortsetzen zu können, zum anderen aber auch arbeitsbedingte Wanderungen, denn für höhere berufliche Qualifikationen gibt es im ländlichen Raum oft keine entsprechenden Beschäftigungsangebote. Und wenn sich Mädchen in ländlichperipheren Räumen - häufiger als in der Stadt - für lange Studiengänge entscheiden, so weil sie auf dem ländlichen Arbeitsmarkt absolut benachteiligt sind. Die offiziell propagierte 'Gleichheit hinsichtlich des Zugangs zu Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten' sollte unter Berücksichtigung räumlicher Unterschiede neu hinterfragt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Does reducing student support affect educational choices and performance?: evidence from a Dutch reform (2004)

    Belot, Michèle ; Canton, Erik; Webbink, Dinand;

    Zitatform

    Belot, Michèle, Erik Canton & Dinand Webbink (2004): Does reducing student support affect educational choices and performance? Evidence from a Dutch reform. (CPB discussion paper / CPB Netherlands Bureau for Economic Policy Analysis 35), The Hague, 44 S.

    Abstract

    "This paper investigates the impact of student support on educational choice (university versus non-university) and student performance in higher education, using data from the Netherlands. Over the years, the generosity of this support system has been substantially reduced. This paper considers the 1996-reform, which reduced the duration of public support by one year and limited it to the nominal duration of the study program. We investigate the effects of the reform, using micro data on freshmen from two cohorts: one before the change (1995) and one after the change (1997). We find that the reform drove 2.2% of the students from university to higher vocational education. We also find that performance improved after the reform. The probability of dropping out after 5 months fell by 2%, and university students completed 5% more courses. In addition, students spent relatively more time working on the side (3.7 hours per week on average) and less time studying (1.8 hours per week on average). This means that students probably became more efficient." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Educational development and labour markets: the case of higher education in Germany, 1820-1941 (2004)

    Diebolt, Claude; El Murr, Bachir;

    Zitatform

    Diebolt, Claude & Bachir El Murr (2004): Educational development and labour markets. The case of higher education in Germany, 1820-1941. In: Quality and Quantity. International Journal of Methodology, Jg. 38, H. 2, S. 127-145.

    Abstract

    "For over a century and a half, there have been cyclical phases of saturation and shortage in the numbers of students enrolled at German and Prussian universities. Starting from this observations, this article constructs a neoclassical glutting theory. A two-fold hypothesis is put forward. Firstly, the behaviour of students in their choice of curriculum depends on the expected rewards. Indeed, the allocation of students to the various faculties depends on the comparative yields of the latter in terms of expected earnings and job availability in the corresponding professional sectors. Thus, the rewards expected by a student are represented by the earnings on the labour market at a given moment and that he or she considers to be sustainable in time. Secondly, an attraction phenomenon may appear for certain curricula when a shortage occurs in different professional sectors. Once the shortage has been made up, the demand effect continues as a result of delay in the perception of the situation by young people. This may gradually lead to comparative over-production of qualified university leavers. This unbalanced situation diverts new cohorts of students to other sectors of education and may cause a new shortage, finally resulting in a cyclical movement modulated according to job availability." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die Anatomie des Berufswechsels: eine empirische Bestandsaufnahme auf Basis der BIBB/IAB-Daten 1998/1999 (2004)

    Fitzenberger, Bernd ; Spitz, Alexandra;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd & Alexandra Spitz (2004): Die Anatomie des Berufswechsels. Eine empirische Bestandsaufnahme auf Basis der BIBB/IAB-Daten 1998/1999. In: W. Franz, H. J. Ramser & M. Stadler (Hrsg.) (2004): Bildung (Wirtschaftswissenschaftliches Seminar Ottobeuren, 33), S. 29-54.

    Abstract

    "Unter dem Stichwort 'Patchwork-Biografien' wird die Tatsache, dass ein großer Teil der abhängig Beschäftigten ihren erlernten Beruf nicht mehr ausüben, in jüngster Zeit viel diskutiert. Die Studie liefert einen empirischen Beitrag zur Anatomie der Berufswechsel für westdeutsche Männer auf Basis der BIBB/IAB-Daten 1998/1999. Als Grundlage für die empirische Analyse wird ein theoretisches Modell der Wahl zwischen horizontal differenzierten Berufen entwickelt. Die wichtigsten Ergebnisse sind: Ex post beobachtete Berufswechsel hängen negativ vom Durchschnittslohn im Ausbildungsberuf und positiv vom Durchschnittslohn im Erwerbsberuf ab. Der deskriptiv beobachtete durchschnittliche Entlohnungseffekt eines Berufswechsels ist signifikant positiv, verstärkt sich noch, wenn für den Ausbildungsberuf kontrolliert wird, und ist demgegenüber signifikant negativ, wenn für den Erwerbsberuf kontrolliert wird. Der geschätzte kausale durchschnittliche Entlohnungseffekt ist positiv. Die Ergebnisse sind insgesamt damit konsistent, dass Berufswechsel vor allem damit zusammenhängen, dass Beschäftigte im neuen Erwerbsberuf größere Verdienst- und Karrierechancen wahrnehmen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fitzenberger, Bernd ; Spitz, Alexandra;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die Anatomie des Berufswechsels: eine empirische Bestandsaufnahme auf Basis der BIBB/IAB-Daten 1998/1999 (2004)

    Fitzenberger, Bernd ; Spitz, Alexandra;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd & Alexandra Spitz (2004): Die Anatomie des Berufswechsels. Eine empirische Bestandsaufnahme auf Basis der BIBB/IAB-Daten 1998/1999. (ZEW discussion paper 2004-05), Mannheim, 36 S.

    Abstract

    "Unter dem Stichwort 'Patchwork-Biografien' wird die Tatsache, dass ein großer Teil der abhängig Beschäftigten ihren erlernten Beruf nicht mehr ausüben, in jüngster Zeit viel diskutiert. Die Studie liefert einen empirischen Beitrag zur Anatomie der Berufswechsel für westdeutsche Männer auf Basis der BIBB/IAB-Daten 1998/1999. Als Grundlage für die empirische Analyse wird ein theoretisches Modell der Wahl zwischen horizontal differenzierten Berufen entwickelt. Die wichtigsten Ergebnisse sind: Ex post beobachtete Berufswechsel hängen negativ vom Durchschnittslohn im Ausbildungsberuf und positiv vom Durchschnittslohn im Erwerbsberuf ab. Der deskriptiv beobachtete durchschnittliche Entlohnungseffekt eines Berufswechsels ist signifikant positiv, verstärkt sich noch, wenn für den Ausbildungsberuf kontrolliert wird, und ist demgegenüber signifikant negativ, wenn für den Erwerbsberuf kontrolliert wird. Der geschätzte kausale durchschnittliche Entlohnungseffekt ist positiv. Die Ergebnisse sind insgesamt damit konsistent, dass Berufswechsel vor allem damit zusammenhängen, dass Beschäftigte im neuen Erwerbsberuf größere Verdienst- und Karrierechancen wahrnehmen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fitzenberger, Bernd ; Spitz, Alexandra;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Abgesichert sein und gutes Geld verdienen: eine qualitativ-empirische Untersuchung über Berufsbilder von studierenden Polizisten (2004)

    Löbbecke, Peter;

    Zitatform

    Löbbecke, Peter (2004): Abgesichert sein und gutes Geld verdienen. Eine qualitativ-empirische Untersuchung über Berufsbilder von studierenden Polizisten. (Schriftenreihe Polizei und Wissenschaft), Frankfurt am Main: Verlag für Polizeiwissenschaft, 267 S.

    Abstract

    "Deutungsmuster, also die psychischen Strukturen, mit denen wir unsere Lebenswelt im Bewusstsein 'abbilden' und ihr subjektiven 'Sinn' verleihen, beeinflussen das alltägliche Handeln. Das gilt auch für den Lebensweltausschnitt des Berufs. Das Verständnis von Berufsbildern als Ausschnitten von Deutungsmustern kann dazu beitragen, das Verhalten von Polizisten während und nach der Ausbildung besser zu verstehen und gegebenenfalls Veränderungen der Ausbildung vorzunehmen. Das Buch leistet auf der Grundlage theoretischer Überlegungen und qualitativer Interviewforschung einen Beitrag zum Verständnis solcher Berufsbilder und ihrer individuellen und sozialen Entwicklung. Es beschreibt die großen Ähnlichkeiten studierender Beamter, soweit es um ihre Zugehörigkeit zu sozialen Milieus und ihre Lebensstile geht. Beide müssen als Einflussfaktoren bei der Entstehung solcher Bilder verstanden werden. Abgerundet wird der Band durch eine exemplarische Bestandsaufnahme verschiedener Formen veröffentlichter Berufsbilder sowie durch einige grundsätzliche Schlussfolgerungen für die Ausbildung an den Fachhochschulen der Polizei." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Studierwilligkeit und die Hintergründe: neue und einzelne alte Bundesländer (2003)

    Lischka, Irene;

    Zitatform

    Lischka, Irene (2003): Studierwilligkeit und die Hintergründe. Neue und einzelne alte Bundesländer. (HoF-Arbeitsberichte 2003/03), S. 1-143.

    Abstract

    "Der Bericht stellt aktuelle Ergebnisse einer Untersuchung zur Studierwilligkeit in den neuen Bundesländern dar, setzt diese in Beziehung zu früheren vergleichbaren Untersuchungen sowie zur Situation in den alten Bundesländern. Im Mittelpunkt steht dabei neben der Entwicklung der Studierwilligkeit die Bedeutung der unterschiedlichen sozialen Einflussfaktoren. Besondere Beachtung kommt dabei der sozialen Herkunft, dem Geschlecht und wirtschaftliche Faktoren zu. Insbesondere die Orientierung am Arbeitsmarkt und finanzielle Aspekte bestimmen dabei die Entscheidung für bestimmte Studienfächer, Hochschularten aber auch die angestrebten Hochschularten. Dabei hat die Präferenz von Hochschulen in den alten versus neuen Bundesländern besondere Bedeutung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The relative risk aversion hypothesis of educational choice (2002)

    Davies, Richard; Holm, Anders ; Heinesen, Eskil ;

    Zitatform

    Davies, Richard, Eskil Heinesen & Anders Holm (2002): The relative risk aversion hypothesis of educational choice. In: Journal of population economics, Jg. 15, H. 4, S. 683-713.

    Abstract

    "Analysing young people's educational choices, the authors derive and test implications of a relative risk aversion hypothesis: that educational choices are made so as to minimize the risk of ending up with a lower level of education than one's parents. These implications are in general different from what one would expect from human capital theory. They use a unique data set which combines data from administrative registers on young people's pathways through the educational system and their family background with survey data on their academic abilities at lower secondary school. The evidence is partly in favour of the relative risk aversion hypothesis." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Self-employment as a career choice: attitudes, entrepreneurial intentions, and utility maximization (2002)

    Douglas, Evan J. ; Shepherd, Dean A. ;

    Zitatform

    Douglas, Evan J. & Dean A. Shepherd (2002): Self-employment as a career choice. Attitudes, entrepreneurial intentions, and utility maximization. In: Entrepreneurship Theory and Practice, Jg. 26, H. 3, S. 81-90.

    Abstract

    "This paper investigates the relationship between career choice and people's attitudes to-ward income, independence, risk, and work effort. Entrepreneurs are often described in terms of the strength or weakness of their attitudes in these dimensions. Conjoint analysis was used to determine the significance and nature of these attitudes in choosing one job over another. We also investigated the effect these attitudes have on the intention to start one's own business. Significant relationships were found between the utility expected from a job and the independence, risk, and income it offered. Similarly, the strength of intention to become self-employed was significantly related to the respondents' tolerance for risk and their preference for independence." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Wirkfaktoren der Berufswahl Jugendlicher: eine Literaturstudie (2002)

    Golisch, Botho;

    Zitatform

    Golisch, Botho (2002): Wirkfaktoren der Berufswahl Jugendlicher. Eine Literaturstudie. (Europäische Hochschulschriften. Reihe 22, Soziologie 370), Frankfurt am Main u.a.: Lang, 338 S.

    Abstract

    "Berufswahl ist ein schwieriger sozialer Prozess, weil Umweltfaktoren zunehmend Verlauf und Entscheidungen determinieren. Die Studie fasst die umfangreiche Literatur zu diesem Komplex zusammen und ordnet die zahlreichen Wahlfaktoren ihren prozessualen, ökonomischen, strukturellen, kulturellen und endogenen Ursprungsfelder zu. Anhand markanter Kriterien (wie Herkunft, Kontexte, Richtung, Wirkung, Trend) werden die diversen Wirkkräfte beurteilt und skaliert sowie anhand direkter und indirekter Bezüge zwischen einzelnen Faktoren vertiefend analysiert. Daraus ergibt sich eine Gesamtstruktur auf mehreren Ebenen mit basalen sozio-ökonomischen, vermittelnden sozio-kulturellen und abgeleiteten prozessualen Elementen. Verdeutlicht werden auch Gründe für den wachsenden Zustrom zu kaufmännisch-verwaltenden Berufen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Ein evolutorisches Modell der langfristigen Arbeitsangebotsentscheidung (2002)

    Hedderich, Barbara;

    Zitatform

    Hedderich, Barbara (2002): Ein evolutorisches Modell der langfristigen Arbeitsangebotsentscheidung. (Dynamische Wirtschaftstheorie 23), Frankfurt am Main u.a.: Lang, 241 S.

    Abstract

    "Unsere Arbeitswelt ist dramatischem Wandel unterworfen. Gleichzeitig beobachten wir erstaunliche Beharrungstendenzen, wie die Konservierung geschlechtsspezifischer Muster bei der Berufswahl. Ziel der Arbeit ist es, die Berufswahl im Sinne einer langfristigen Arbeitsangebotsentscheidung zu modellieren, um diese gegenläufigen Tendenzen nachzeichnen und analysieren zu können. Evolutorische Modelle erlauben es, das Wechselspiel zwischen individuellen Fähigkeiten und gesellschaftlichen Prägungen in komplexen Entscheidungssituationen zu berücksichtigen. Aufgezeigt wird dies mit Hilfe der Simulation eines Nelson-Winter-Modells, das an die Anforderungen der Arbeitsangebotsentscheidung angepasst wird. Unter anderem wird eine dritte idealtypische Entscheidungsstrategie - die imitative Innovation - eingeführt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Wahrnehmung und Bedeutung der Arbeitsmarktaussichten bei Studienentscheidung und im Studienverlauf: Ergebnisse aus HIS-Längsschnittuntersuchungen von Studienberechtigten (2002)

    Heine, Christoph; Bechmann, Martin; Durrer, Franz;

    Zitatform

    Heine, Christoph, Franz Durrer & Martin Bechmann (2002): Wahrnehmung und Bedeutung der Arbeitsmarktaussichten bei Studienentscheidung und im Studienverlauf. Ergebnisse aus HIS-Längsschnittuntersuchungen von Studienberechtigten. (Hochschulplanung 156), Hannover, 92 S.

    Abstract

    "Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen Personen, die zunächst als studienberechtigte Schulabgänger vor der grundsätzlichen Entscheidung über ihren nachschulischen Werdegang stehen und die in der Folgezeit als Studierende oder Auszubildende - zumindest potentiell - zu entscheiden haben, ob sie ihre anfängliche Ausbildungswahl tatsächlich realisieren oder nach Maßgabe veränderter Rahmenbedingungen oder veränderter individueller Prioritäten gänzlich oder teilweise revidieren. Zentrales Untersuchungsziel ist zu ermitteln, welchen "Stellenwert" Arbeitsmarkteinschätzungen im Gesamtkontext der die Ausbildungsentscheidung beeinflussenden Faktoren haben. Deshalb wird der Fokus zunächst auf die subjektiven Urteile und Einschätzungen der Studienberechtigten gerichtet. Weiterhin geht es aber auch um die Untersuchung, welche anderen individuellen Motivlagen (etwa Interesse an wissenschaftlicher Arbeit, Streben nach baldiger finanzieller Unabhängigkeit etc.) eine wichtige Rolle spielen und in welchem Maße die Ausbildungsentscheidungen durch (objektive) soziografische Faktoren (Geschlecht, soziale Herkunft etc.) beeinflusst werden. Der zweite Schritt der Untersuchung liegt auf der Betrachtung der Entwicklung der nachschulischen Werdegänge. Gefragt wird dabei, ob und in wie weit sich die Arbeitsmarkteinschätzungen im Zeitverlauf verändern, welchen Einfluss diese veränderten Einschätzungen auf die nachschulischen Werdegänge haben und in welchem Umfang veränderte Arbeitsmarktbewertungen zu Korrekturen der ursprünglich getroffenen Ausbildungsentscheidung führen. Auch hier werden wiederum neben den subjektiven Einschätzungen der Berufsperspektiven die "gesamten" Motivlagen für die getroffenen Entscheidungen sowie die soziografischen Faktoren in die Betrachtung einbezogen. Gegenstand der Untersuchung sind die Ausbildungsentscheidungen und -verläufe der Studienberechtigten des Jahrgangs 94. Als Vergleichjahrgang werden die Studienberechtigten des Jahrgangs 83 herangezogen. Beide Jahrgänge wurden jeweils ein halbes Jahr nach Verlassen der Schule befragt. Eine weitere Datenerhebung erfolgte bei den Studienberechtigten 94 Ende des Jahres 1997, also etwa 3 1/2 Jahre nach Schulabgang; beim Jahrgang 83 war dies Ende 1987, also etwa 4 1/2 Jahre nach Erwerb der Hochschulreife." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Wahrnehmung und Bedeutung der Arbeitsmarktaussichten bei Studienentscheidung und im Studienverlauf: Analyse der Studienberechtigten des Jahrgangs 1994 im Vergleich mit denen des Jahrgangs 1983 (2002)

    Heine, Christoph; Durrer, Franz; Bechmann, Martin;

    Zitatform

    Heine, Christoph, Martin Bechmann & Franz Durrer (2002): Wahrnehmung und Bedeutung der Arbeitsmarktaussichten bei Studienentscheidung und im Studienverlauf. Analyse der Studienberechtigten des Jahrgangs 1994 im Vergleich mit denen des Jahrgangs 1983. In: L. Bellmann & J. Velling (Hrsg.) (2002): Arbeitsmärkte für Hochqualifizierte (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 256), S. 109-150.

    Abstract

    "Sowohl bei der Entscheidung für oder gegen ein Studium als auch im weiteren Verlauf des Studiums bzw. der Berufsausbildung spielen Orientierungen an den individuellen Einschätzungen der zukünftigen Perspektiven von Arbeitsmarkt und Beruf bei den Studienberechtigten insgesamt nur eine vergleichsweise kleine Rolle. Dennoch hat der Arbeitsmarkt durchaus relevanten Einfluss und - direkte und indirekte - Auswirkungen auf die Ausbildungsentscheidungen und den Ausbildungsverlauf von Studienberechtigten. Direkte Auswirkungen sind in hohem Maße bei bestimmten Teilpopulationen zu beobachten, bei Frauen und vor allem bei Bildungsaufsteigern. Wegen ungesicherter Studienfinanzierung und eines erhöhten Risikobewusstseins wegen des langen Zeitraums der Investition in die eigene Bildung räumen sie den Arbeitsmarktsignalen einen vergleichsweise starken Einfluss auf die Entscheidungsfindung ein, die dann wiederum weit überproportional oft zugunsten der scheinbar "sicheren" nicht-akademischen Ausbildungen ausfällt. Sofern das politische Ziel einer Steigerung der Studierquote besteht, können folglich verbesserte Konzepte der Studienfinanzierung, veränderte Studienkonzepte im Sinne größerer Überschaubarkeit ("Stufung") und umfangreichere und präzise Informierung über die absehbare Arbeitsmarktentwicklung verbunden mit einer generellen Ermutigung zum "Wagnis Studium" durchaus eine deutliche Steigerung der Umsetzung der erworbenen Studienoption bei diesen Gruppen bewirken. Indirekte Einflüsse des Arbeitsmarktes resultieren aus der in den letzten zehn Jahren beobachtbaren "säkularen" Verschiebung der den Ausbildungswahlentscheidungen zugrunde liegenden Motiven: Berufs- und arbeitsmarktorientierte Motive haben eine stärkere Bedeutung bekommen, während Motive wie das Interesse an wissenschaftlichem Arbeiten und Sachinteresse schwächer wurden. Eine Bildungspolitik, die sich an dem Ziel der Erhöhung der Studierquoten und der Attraktivitätssteigerung bestimmter Fachrichtungen orientiert, tut gut daran, diese motivationalen Verschiebungen stärker aufzugreifen und durch ein verstärktes Angebot entsprechender Studiengänge entgegenzukommen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Studienanfänger 2000/2001: Fachinteresse und berufliche Möglichkeiten bestimmen die Studienfachwahl (2002)

    Heublein, Ulrich; Sommer, Dieter;

    Zitatform

    Heublein, Ulrich & Dieter Sommer (2002): Studienanfänger 2000/2001. Fachinteresse und berufliche Möglichkeiten bestimmen die Studienfachwahl. (HIS-Kurzinformationen 2002/A02), 15 S.

    Abstract

    "Im Rahmen einer bundesweit repräsentativen Untersuchung wurden rund 8000 Studienanfänger im Wintersemester 2000/2001 zu ihrem Studienwahl- und Studienaufnahmeverhalten befragt. Gegenüber dem Vorjahr ist eine mehr als zehnprozentige Zunahme der Studienanfängerzahlen zu verzeichnen, die auf entsprechende Entwicklungen vor allem in den Bereichen Mathematik/Naturwissenschaften, Sprachen-/Kulturwissenschaften/Sport und Rechts-/Wirtschafts-/Sozialwissenschaften zurückzuführen ist. Die überwiegende Mehrzahl der Studienanfänger hat dabei ihre Hochschulreife am Gymnasium erworben, nur jeder Zehnte an einer Fachoberschule. Diese schwindende Bedeutung der Fachhochschulreife führt dazu, dass inzwischen 53% der Erstimmatrikulierten an Fachhochschulen ein Abitur vorweisen können. Immer weniger Erstimmatrikulierte kommen einer abgeschlossenen Berufsausbildung an die Hochschulen. Deren Anteil beträgt derzeit rund ein Viertel. Die Entscheidung über das Studienfach treffen die Studienanfänger vor allem aus intrinsischen Motiven wie z.B. auf Grund eines bestimmten Fachinteresses oder bestehender Neigungen und Begabungen. Aber auch berufsbezogene Gründe spielen eine große Rolle. Die Studienanfänger haben ihr Studienfach gewählt, weil es ihnen aus ihrer Sicht viele berufliche Möglichkeiten und selbständiges Arbeiten ermöglicht. In einer Reihe von Studienfächern bleiben auch die Aufstiegschancen und Verdienstmöglichkeiten bei dieser Entscheidung nicht außer Acht. Häufig betrifft dies jene Studienrichtungen, die auch deshalb gewählt wurden, weil sie nach Einschätzung der Studienanfänger derzeit auf dem Arbeitsmarkt gefragt sind. Vor allem in Informatik sowie in den Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaften ist das der Fall. Insgesamt geben 47% der Erstimmatrikulierten an, ihre Studienentscheidung mit unter diesem Gesichtspunkt getroffen zu haben. Rund 6% der Studienanfänger haben sich in Bachelor-Studiengängen eingeschrieben. Ihre Gründe dafür waren vor allem die internationale Vergleichbarkeit des Abschlusses und die Möglichkeit der Studienfortsetzung mit einem Master-Studiengang. Gegen eine Entscheidung für ein Bachelor-Studium sprechen neben der mangelnden Existenz entsprechender Studiengänge nach Ansicht der Studienanfänger vor allem die Unsicherheiten hinsichtlich der Arbeitsmarktchancen für Bachelor-Absolventen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Soziale Ungleichheit beim Hochschulzugang: wen führt das System der Berufsausbildung zur Universität, wen nicht... und warum? Überlegungen aus einer humankapitaltheoretischen Perspektive (2002)

    Hillmert, Steffen ; Jacob, Marita ;

    Zitatform

    Hillmert, Steffen & Marita Jacob (2002): Soziale Ungleichheit beim Hochschulzugang. Wen führt das System der Berufsausbildung zur Universität, wen nicht... und warum? Überlegungen aus einer humankapitaltheoretischen Perspektive. (Ausbildungs- und Berufsverläufe der Geburtskohorten 1964 und 1971 in Westdeutschland. Arbeitspapier 05), Berlin, 31 S.

    Abstract

    "Dieses Papier analysiert theoretisch die Entscheidung für ein Universitätsstudium unter den Bedingungen unterschiedlicher Bildungssysteme. Insbesondere wird analysiert, wie sich die institutionelle Alternative einer Berufsausbildung (wie etwa in Deutschland) bzw. die Möglichkeit, Lehre und Studium zu kombinieren, auswirkt. Der Vergleich zeigt, wie verschiedenartige Ausbildungssysteme einen unterschiedlichen Einfluss der sozialen Herkunft auf die Bildungsbeteiligung beim Hochschulstudium nahe legen. Der Vergleich von Bildungssystemen wird auf individuelle Entscheidungen von Abiturienten zurückgeführt. Diese Entscheidungen werden durch ein formales Modell der Nutzenmaximierung repräsentiert, wobei hier an entsprechende Vorarbeiten angeknüpft werden kann; ,Bildungsrenditen' werden über das innerhalb eines bestimmten Zeitraumes zu erwartende Einkommen operationalisiert. Unter der Annahme sozialstruktureller Unterschiede in den relevanten Parametern kann erklärt werden, warum Schulabgänger unterschiedlicher sozialer Herkunft tendenziell unterschiedliche Bildungswege einschlagen. Ferner gibt es Hinweise, dass es Leistungsunterschiede in den verschiedenen Bildungszweigen gibt. Den Abschluss bildet eine kurze Diskussion möglicher Implikationen für bildungspolitische Maßnahmen und weitere Forschungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Studierwilligkeit und Arbeitsmarkt: Ergebnisse einer Befragung von Gymnasiasten in Sachsen-Anhalt (1999)

    Lischka, Irene;

    Zitatform

    Lischka, Irene (1999): Studierwilligkeit und Arbeitsmarkt. Ergebnisse einer Befragung von Gymnasiasten in Sachsen-Anhalt. (HoF-Arbeitsberichte 1999/05), S. 1-104.

    Abstract

    "Die veränderte Nachfrage nach Hochschulbildung in Deutschland, insbesondere in den neuen Bundesländern wird pauschal häufig mit der veränderten Arbeitsmarktsituation begründet. Mit den Untersuchungen, einer Befragung von Gymnasiasten aus Regionen unterschiedlicher Arbeitsmarktlage innerhalb des Bundeslandes mit der höchsten Arbeitslosigkeit in Deutschland, wurden entsprechende Annahmen detailliert hinterfragt. Sie ergaben ein sehr differenziertes Bild der Zusammenhänge zwischen Studierwilligkeit und Arbeitsmarkt vor dem Hintergrund der Tatsache, daß den Weg zum Abitur im Prinzip bereits nur solche Schüler wählen, deren Eltern im Ergebnis der Umstrukturierung in einer guten beruflich-sozialen Situation sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Ingenieurstudium und Berufsperspektiven: Sichtweisen, Reaktionen und Wünsche der Studierenden (1998)

    Bargel, Tino; Ramm, Michael;

    Zitatform

    Bargel, Tino & Michael Ramm (1998): Ingenieurstudium und Berufsperspektiven. Sichtweisen, Reaktionen und Wünsche der Studierenden. Bonn, 230 S.

    Abstract

    "Der Bericht liefert empirisch abgesicherte Informationen über berufliche Erwartungen, Reaktionen auf den Arbeitsmarkt, Studiensituation, Motivation und Beratungsbedarf bei den Studierenden der Ingenieurwissenschaft in den Jahren 1985 bis 1995. Er ist eine Sonderauswertung einer umfassenden, repräsentativen Langzeitstudie zur 'Studiensituation und den studentischen Orientierungen'; bei der seit 1983 regelmäßig rund 10.000 deutsche Studierende an Universitäten und Fachhochschulen befragt werden, darunter jeweils über 1.000 Ingenieurstudierende. Anhand des zeitlichen Vergleichs über fünf Erhebungen zwischen 1985 und 1995 werden Einzelanalysen für die Fachrichtungen Maschinenbau, Elektrotechnik und Bauingenieurwesen vorgelegt. Der Bericht zeigt auf, wie sich die Einschätzung der individuellen Berufsaussichten der Ingenieurstudierenden unter Einfluß der Arbeitsmarktsituation in den letzen 10 Jahren entwickelt hat. Sie sind im Maschinenbau und in der Elektrotechnik gänzlich anders verlaufen als im Bauingenieurwesen. Die Ergebnisse der Studie belegen aus der Sicht der Studierenden die Effekte eines ungünstigen Arbeitsmarktes für die Studienaufnahme und die Fachwahlmotive. Die Belastungen im Studium werden von den Studierenden deutlich stärker empfunden bei gleichzeitig deutlich geringerer Fachidentifikation. Bestätigt haben sich die im Ingenieurdialog aufgezeigten Defizite bei der Ingenieurausbildung. Die Urteile der Studierenden decken sich mit diesen Befunden weitgehend. Auch die Studierenden fordern nachdrücklich eine Reform der Ausbildung hin zu einer stärkeren Förderung von mehr fachübergreifenden Bezügen und stärkerem Praxisbezug im Studium, vor allem an den Universitäten. Sie betonen die Notwendigkeit von EDV- und Computerkenntnissen, die Nützlichkeit von Fremdsprachenkenntnissen und Auslandsstudienaufenthalten. Über die Reform der Studieninhalte hinaus gibt die Studie aber auch Anregungen für wichtige Aktionsfelder. So ist das Potential für Selbständige und Existenzgründer unter den Ingenieurstudierenden groß. Es fehlen ihnen aber offensichtlich die nötigen fachübergreifenden Kenntnisse. Die von Bund und Ländern eingeleiteten Maßnahmen zur Förderung der Existenzgründer aus Hochschulen, bei denen der ingenieurwissenschaftliche Bereich einen Schwerpunkt bildet, fällt daher bei den Studierenden auf fruchtbaren Boden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Kann Technik Mädchen begeistern?: der Einfluß des Transformationsprozesses auf das Berufswahlverhalten und die Erwerbstätigkeit von Frauen und Mädchen hinsichtlich technik-orientierter Berufe - dargestellt am Beispiel Sachsen-Anhalt (1998)

    Hölzler, Ingrid;

    Zitatform

    Hölzler, Ingrid (1998): Kann Technik Mädchen begeistern? Der Einfluß des Transformationsprozesses auf das Berufswahlverhalten und die Erwerbstätigkeit von Frauen und Mädchen hinsichtlich technik-orientierter Berufe - dargestellt am Beispiel Sachsen-Anhalt. (Forschungsbeiträge zum Arbeitsmarkt in Sachsen-Anhalt 13), Magdeburg, 79 S.

    Abstract

    "Der Kampf um die Arbeitsplätze ist härter geworden. Dies betrifft sowohl die Berufsausbildung als auch den Prozeß der Berufswahl. Angesichts dieser gesellschaftlichen Entwicklungen müssen wir davon ausgehen, daß Frauen nur dann eine berufliche Zukunft haben, wenn sie sich auf neue Berufe orientieren, offen sind für anspruchsvolle technische Tätigkeitsfelder und teilnehmen an der Entwicklung von Wissenschaft und Technik. Gegenwärtig ist jedoch feststellbar, daß Mädchen von diesen Möglichkeiten nur unzureichend Gebrauch machen." "In welchem Ausmaß sich solche Tendenzen in Sachsen-Anhalt zeigen, wurde im Rahmen eines Forschungsprojektes des Ministeriums für Arbeit, Soziales und Gesundheit des Landes Sachsen-Anhalt untersucht." Die Broschüre stellt einige wesentliche Ergebnisse aus dem Projekt vor:
    - über das Berufswahlverhalten von Mädchen und Jungen und die Einstellungen von weiblichen und männlichen Jugendlichen zur Eignung von Frauen für technik-orientierte Berufe,
    - den Ausbildungsstellenmarkt und die Ausbildungssituation für Frauen sieben Jahre nach der Wende
    - die Veränderungen, die sich für Frauen in technischen Berufen nach der Wende ergeben haben.
    "Die Ergebnisse stützen sich sowohl auf die Auswertung von statistischen Daten zur Ausbildungsstellensituation, auf die Entwicklung der Anzahl von Lehrlingen - vor und nach der Wende -, die Anzahl der Auszubildenden in den einzelnen Berufen nach dem Geschlecht, als auch auf Befragungen von Experten in den Arbeitsämtern des Landes Sachsen-Anhalt, der Industrie- und Handelskammern, der Handwerkskammern und ausgewählter Betriebe. Weiterhin wurden folgende empirische Untersuchungen durchgeführt:
    1. Befragung von 289 Absolventinnen eines Ingenieurstudiums der Technischen Universität Magdeburg zur Berufswahl und zum Berufsverlauf,
    2. Befragung von 79 Absolventinnen eines Mathematikstudiums der Technischen Universität Magdeburg zur Berufswahl und zum Berufsverlauf,
    3. Befragung von 766 Auszubildenden über den Verlauf der Lehre und die Akzeptanz von Mädchen in technischen Berufen durch das Umfeld,
    4. Befragung von 2.323 Schüler und Schülerinnen zu Berufswünschen und Ermittlung der sie beeinflussenden Faktoren und Personen (in Gymnasien, Haupt- und Realschulen),
    5. Befragung von 95 Facharbeiterinnen technik-orientierter Berufe hinsichtlich ihres Berufsverlaufs,
    6. Befragung von 98 Studenten und Studentinnen in technik-orientierten Fächern der Universität Magdeburg über ihre Berufswahl und Zufriedenheit mit dem Studienfach." (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Verändertes Berufswahlverhalten vor dem Hintergrund des Strukturwandels auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt: Vortrag beim "Forum Realschule" der Staatlichen Akademie für Lehrerfortbildung in Calw am 11. April 1997 (1997)

    Schober, Karen;

    Zitatform

    Schober, Karen (1997): Verändertes Berufswahlverhalten vor dem Hintergrund des Strukturwandels auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Vortrag beim "Forum Realschule" der Staatlichen Akademie für Lehrerfortbildung in Calw am 11. April 1997. In: Informationen für die Beratungs- und Vermittlungsdienste der Bundesanstalt für Arbeit H. 22, S. 1667-1686.

    Abstract

    Nach einleitenden Bemerkungen zum Begriff Berufswahl, zu seinem Doppelcharakter sowie zu den "Signalen" der Wirtschaft und des Arbeitsmarktes für die Berufswahl geht die Autorin differenziert auf Befunde aus der Jugend- und Berufswahlforschung ein. Unter Berücksichtigung der Rolle informeller und professioneller Ratgeber für die Berufswahl leitet sie schließlich aus den Forschungsergebnissen einige Konsequenzen für die Berufswahlvorbereitung durch Schule und Berufsberatung ab. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Zur Flexibilität von Jugendlichen bei der Berufswahl - von frühen Berufswünschen bis zum Ausbildungsbeginn (1996)

    Schober, Karen;

    Zitatform

    Schober, Karen (1996): Zur Flexibilität von Jugendlichen bei der Berufswahl - von frühen Berufswünschen bis zum Ausbildungsbeginn. In: Informationen für die Beratungs- und Vermittlungsdienste der Bundesanstalt für Arbeit H. 46, S. 2875-2885.

    Abstract

    "Die berufsfachlichen und regionalen Diskrepanzen auf dem Ausbildungsmarkt führen immer wieder zu der Frage, wie ein besseres 'matching' dieser beiden Marktseiten zu ereichen ist, und welchen Beitrag die Berufsberatung hierzu leisten kann. Dabei wird häufig die angeblich mangelnde Flexibilität Jugendlicher in bezug auf ihre Berufswünsche dafür verantwortlich gemacht, daß zahlreiche Ausbildungsstellen im gewerblich-technischen Bereich sowie in sogenannten 'weniger attraktiven' Berufen in den Bereichen Bau, Ernährung oder Gastronomie nicht besetzt werden können. Die Bewerber/-innen seien zu stark auf ihre Wunsch- oder Traumberufe (meist im kaufmännischen, künstlerischen oder sonstigen Dienstleistungsbereich) festgelegt und nicht bereit, auch andere Ausbildungsstellen in Betracht zu ziehen." Die Autorin überprüft dieses (Vor-)Urteil auf der Grundlage der Statistik der Berufsberatung und belegt anhand der Daten die hohe Flexibilitätsbereitschaft und tatsächliche Flexibilität Jugendlicher bei der Ausbildungssuche. Eine noch höhere Flexibilität kollidiert zudem mit dem vorhandenen Ausbildungsplatzdefizit. Darüber hinaus scheint eine stärkere Orientierung Jugendlicher an Produktions- und Fertigungsberufen angesichts anhaltender Trends zur Dienstleistungsgesellschaft wenig sinnvoll. Vielmehr sind neue Qualifikationen und Ausbildungsberufe gefragt. Eine Forderung, der nach Meinung der Autorin das duale Ausbildungssystem mit seiner dominant handwerklichen und gewerblich-technischen Berufsstruktur nicht gerecht wird. (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Berufswahl: Sozialisations- und Selektionsprozesse an der ersten Schwelle: Dokumentation eines Workshops des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesanstalt für Arbeit in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Jugendinstitut und dem Bundesinstitut für Berufsbildung, 13.-14. Juli 1995 in Nürnberg (1996)

    Schober, Karen; Gaworek, Maria;

    Zitatform

    Schober, Karen & Maria Gaworek (Hrsg.) (1996): Berufswahl: Sozialisations- und Selektionsprozesse an der ersten Schwelle. Dokumentation eines Workshops des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesanstalt für Arbeit in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Jugendinstitut und dem Bundesinstitut für Berufsbildung, 13.-14. Juli 1995 in Nürnberg. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 202), Nürnberg, 346 S.

    Abstract

    Theoretische Konzepte und neue empirische Befunde zur Berufswahl Jugendlicher waren Gegenstand des 2. Workshops zur Übergangsforschung, der in Kooperation vom Bundesinstitut für Berufsbildung, Deutschen Jugendinstitut und Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 1995 in Nürnberg stattfand. Themenschwerpunkte der Tagung waren:
    -Berufswahl als Sozialisationsprozeß
    -Handlungsstrategien, Informations- und Entscheidungsverhalten von Berufswähler/innen
    -Erwartungen an künftige Auszubildende
    -Rekrutierungsstrategien und Ausbildungserfahrungen aus betrieblicher Sicht
    -Institutionelle und individuelle Hilfen im Beratungsprozeß
    -Akteptanz und Wirksamkeit von Beratungsinstitutionen im Übergangsfeld Schule-Beruf
    -Berufswahlforschung vor den Ansprüchen der Beratungspraxis.
    Der Tagungsband, der unter Mitarbeit von Expertinnen und Experten aus Forschung und Praxis entstand, faßt nicht nur den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Diskussion zusammen, sondern zeigt auch, wo noch Defizite in Berufswahlforschung und deren Umsetzung in die praktische Beratungsarbeit bestehen. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Krankenpfleger und Ingenieurin: die Berufswahl von Frauen und Männern aus ökonomischer Sicht (1993)

    Weck-Hannemann, Hannelore;

    Zitatform

    Weck-Hannemann, Hannelore (1993): Krankenpfleger und Ingenieurin. Die Berufswahl von Frauen und Männern aus ökonomischer Sicht. In: G. Grözinger, R. Schubert & J. Backhaus (Hrsg.) (1993): Jenseits von Diskriminierung. Zu den institutionellen Bedingungen weiblicher Arbeit in Beruf und Familie, S. 55-79.

    Abstract

    Der Beitrag befaßt sich mit einigen nachfrage- und angebotsorientierten ökonomischen Erklärungsansätzen von Berufswahl und geschlechtsspezifischer Arbeitsmarktsegregation. Die ökonomische Betrachtung wird dabei als Ergänzung zu anderen Ansätzen verstanden. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Berufswahl und Berufsaussichten: Trends und Stabilitäten: Befunde aus dem Konstanzer Projekt "Entwicklung der Studiensituation und studentischer Orientierungen" (1992)

    Sandberger, Johann-Ulrich;

    Zitatform

    Sandberger, Johann-Ulrich (1992): Berufswahl und Berufsaussichten: Trends und Stabilitäten. Befunde aus dem Konstanzer Projekt "Entwicklung der Studiensituation und studentischer Orientierungen". In: M. Kaiser & H. Görlitz (Hrsg.) (1992): Bildung und Beruf im Umbruch. Zur Diskussion der Übergänge in die Hochschule und Beschäftigung im geeinten Deutschland (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 153.3), S. 153-163.

    Abstract

    "Berichtet wird über Orientierungen von Studierenden in den 'alten' Bundesländern gegenüber Arbeit und Beruf. Die Befunde entstammen vier repräsentativen Studentenbefragungen des vom BMBW geförderten Projeks 'Entwicklung der Studiensituation und studentischer Orientierungen' in den Wintersemestern 1982/83, 1984/85, 1986/87 und 1989/90.
    An der Spitze der auf Arbeit und Beruf bezogenen Werthierarchie der Studierenden stehen Autonomie und die intrinsische Qualität der Arbeit, gefolgt von dem Wunsch, mit Menschen zu arbeiten und für die Allgemeinheit Nützliches tun zu können. Extrinsisch-materielle Gratifikationen, eine wissenschaftlich ausgerichtete Berufstätigkeit und erst recht viel Freizeit sind nur für eine Minderheit der Studierenden von großer Bedeutung. Dementsprechend setzen vor allem Ansprüche an die intrinsische Qualität der Arbeit und das Bestreben, die erworbenen Fachkompetenz einzusetzen, Grenzen für die berufliche Flexibilität bei schwieriger Stellenfindung.
    In der Verteilung der Studierenden nach angestrebten Tätigkeitsbereichen sind in den 80er Jahren erhebliche Verschiebungen eingetreten; weg vom öffentlichen Dienst, insbesondere vom Schulbereich, hin zur selbständigen Berufsstellung und insbesondere zur Privatwirtschaft. Dieser Wandel entspricht den veränderten Gegebenheiten des Arbeitsmarktes. Offenbar nimmt auch die Bereitschaft der Studierenden zu, etwa durch den Erwerb von Zusatzqualifikationen oder durch Auslandsemester zur Verbesserung ihrer Beschäftigungschancen beizutragen. Dies kann freilich zu einer Verlängerung der Studienzeit führen, welche die Arbeitsmarktchancen nach Einschätzung der Betroffenen wiederum negativ beeinflussen dürfte." (Autorenreferat)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Der Akademikerzyklus: historische Untersuchungen über die Wiederkehr von Überfüllung und Mangel in akademischen Karrieren (1990)

    Titze, Hartmut;

    Zitatform

    Titze, Hartmut (1990): Der Akademikerzyklus. Historische Untersuchungen über die Wiederkehr von Überfüllung und Mangel in akademischen Karrieren. Göttingen: Vandenhoeck und Ruprecht, 512 S.

    Abstract

    Die Studie untersucht in historischer Perspektive (ab 18. Jahrhundert) das zyklisch wiederkehrende Phänomen der Berufsüberfüllung und des Berufsmangels in ausgewählten akademischen Einzelberufen (evangelische Theologen, Juristen, Mediziner und Gymnasiallehrer). Im ersten Hauptteil wird die langfristige Entwicklung der Rekrutierung des Berufsnachwuchses rekonstruiert. Bei diesem Versuch, in vergleichender Betrachtung eine allgemeine Übersicht über die langfristige Problementwicklung zu gewinnen, ist das analytische Interesse darauf gerichtet, hinsichtlich der Nachwuchsrekrutierung in den verschiedenen Karrieren strukturelle Gemeinsamkeiten und Differenzen zu identifizieren. Diese bilden Ausgangspunkte für den Fortgang der Untersuchung auf der zweiten Ebene des analytischen Zugriffs (Soziale Mechanismen der akademischen Statusrekrutierung). Durch die Systematisierung der Ergebnisse wird in diesem Teil der Untersuchung eine Zyklustheorie entfaltet, die anfangs festgestellte periodische Wiederkehr von Überfüllungs- und Mangelsituationen in den verschiedenen Karrieren zu erklären beansprucht. Danach folgt die Analyse der Wahrnehmung und Diskussion der Phänomene durch die jeweils betroffenen Zeitgenossen. Erst über den sinnverstehenden Problemzugang auf dieser Untersuchungsebene erschließt sich die Dimension des Handelns der historischen Akteure. Im vierten Teil geht es darum, den Zusammenhang zwischen den eigendynamisch wirkenden Triebkräften im Rekrutierungssystem der Karriere und dem politischen Handeln der Zeitgenossen in einer historisch gerichteten Analyse aufzuklären. (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Studienmotivation und Lernbereitschaft angesichts ungünstiger Arbeitsmarktbedingungen: empirische Hinweise aus der Konstanzer Studentenlängsschnittstudie (1987)

    Dippelhofer-Stiem, Barbara;

    Zitatform

    Dippelhofer-Stiem, Barbara (1987): Studienmotivation und Lernbereitschaft angesichts ungünstiger Arbeitsmarktbedingungen. Empirische Hinweise aus der Konstanzer Studentenlängsschnittstudie. In: (1987): Studenten im Schatten des Arbeitsmarktes, S. 114-123.

    Abstract

    Die möglichen Rückwirkungen und Folgen ungünstiger Arbeitsmarktbedingungen auf die Lernbereitschaft, die Studiengestaltung und die Orientierungen der Studenten und Studentinnen sind bislang wenig beleuchtet. Die häufig vorgebrachten Thesen sind:
    "Schlechte Berufsaussichten führen zu einer überwiegend instrumentellen Studienfachwahl und Studienorientierung. Nicht mehr das Interesse am Fach, sondern extrinsische Gratifikationen wie Arbeitsplatzsicherheit, Einkommen und Karriere sowie das Erreichen guter Noten stehen im Vordergrund.
    Schlechte Berufsaussichten steigern die Resignation. Sie unterstützen zugleich jene Eigenschaften und Haltungen, die den 'neuen Sozialisationstyp' auszeichnet - Mißerfolgsangst, Passivität, fehlende Anstrengungsbereitschaft und gemindertes Selbstwertgefühl.
    Schlechte Berufsaussichten bewirken eine Umorientierung in den studentischen Werthaltungen - 'postmaterialistische' und alternative Denkweisen gewinnen an Verbreitung. Gerade weil die Zukunft düster erscheint, entfalten nicht unmittelbar verwertbare Aspekte des Studiums neue Sinnstiftung - Persönlichkeitsbildung, Selbstverwirklichung, das Einbringenkönnen eigener Interessen."
    Der Beitrag versucht den Geltungsbereich dieser Argumentation einzugrenzen. Er stützt sich dabei auf Daten einer Längsschnittstudie, die vom Projekt Hochschulsozialisation an der Universität Konstanz durchgeführt wird. Einbezogen werden Studierende der Fächer Medizin, Germanistik, der Natur-, Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaften aus den Universitäten Frankfurt, Freiburg, München, den Technischen Universitäten Darmstadt und München. (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Wunschberuf, Berufsstart und Arbeitslosigkeit: objektive Setzung und subjektiver Sinn im Prozeß der Jugend (1987)

    Friebel, Harry;

    Zitatform

    Friebel, Harry (1987): Wunschberuf, Berufsstart und Arbeitslosigkeit. Objektive Setzung und subjektiver Sinn im Prozeß der Jugend. In: Soziale Welt, Jg. 38, H. 3, S. 350-364.

    Abstract

    Auf der empirischen Grundlage einer Längsschnittuntersuchung mit Hamburger Entlaßschülern wird der Zusammenhang von objektiver Setzung und subjektivem Sinn im Prozeß Jugend beim Übergang von der Schule in den Beruf untersucht. Von 1979-1986 wurden vier Befragungswellen mit standardisierten Fragebögen und mit themenzentrierten Intensivinterviews sowie Gruppendiskussionen durchgeführt. In dem Artikel werden zunächst die Berufswünsche der Jugendlichen beim Eintritt in die Arbeitswelt dargestellt. Diese Befunde werden durch die Dokumentation der objektiven Prozessierung von beruflicher Qualifikation, beruflicher Verwertung und Arbeitslosigkeit im Prozeß Jugend anhand einer Zeitreihenanalyse ergänzt. Im dritten Schritt rekonstruiert der Autor die Biographien der jungen Leute. Er polarisiert clusteranalytisch verschiedene Biographien, um die Wahrscheinlichkeit stabiler oder instabiler Arbeitsmarktkarrieren kennzeichnen zu können. Im letzten Schritt kehrt der Autor zum ersten Schritt zurück: auf das, was das Subjekt will. Er fragt, ob das "Wollen" (der subjektive Sinn) im Zusammenhang mit dem "Sollen" (der objektiven Chancenstruktur) steht. Diese Frage wird am Beispiel der Wunschberufsprofile diskutiert. (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Berufswünsche von Mädchen unter dem Diktat des Arbeitsmarktes: die schrittweise "Verweiblichung" der Bildungs- und Berufsbiographien von Hauptschülerinnen (1987)

    Rettke, Ursula;

    Zitatform

    Rettke, Ursula (1987): Berufswünsche von Mädchen unter dem Diktat des Arbeitsmarktes. Die schrittweise "Verweiblichung" der Bildungs- und Berufsbiographien von Hauptschülerinnen. In: A. Bolder & K. Rodax (Hrsg.) (1987): Das Prinzip der aufge(sc)hobenen Belohnung : die Sozialisation von Arbeiterkindern für den Beruf (Reihe Arbeit, 19), S. 127-141.

    Abstract

    Es wird über Ergebnisse des Projekts "Berufsfindung und Arbeitsmarkt - Entwicklung von Berufsvorstellungen und Berufsentscheidungen im Prozeß der Eingliederung Jugendlicher in den Arbeitsmarkt" (Universität Bremen 1979-1983) berichtet, in dem es u.a. darum ging, den Prozeß der Berufsfindung von Mädchen - die Verarbeitung ihrer Schulkarriere als formale Eingangsvoraussetzung, ihre beruflichen Erwartungen, Bewerbungsversuche und deren Resultate - in einer Längsschnittuntersuchung mit qualitativen Interviews zu erfassen, um vor dem Hintergrund dieses authentischen Materials zu theoretischen Aussagen zu gelangen. "Der Beitrag will auf der Grundlage dieser Forschungsergebnisse den gleichsam idealtypischen Berufsfindungsprozeß von Hauptschülerinnen nachzeichnen. Für Hauptschüler und -schülerinnen gewinnen seit Jahren zunehmend bildungspolitische Maßnahmen zum Ausbau berufsvorbereitender Lehrgänge, des Berufsgrundbildungsjahres und des Berufs- und Berufsfachschulsystems als Steuerungsinstrument der Jugendarbeitslosigkeit an Relevanz. Überblicksdaten dokumentieren, daß in Bremen ca. 45 % der Hauptschülerinnen eines Abgänger-Jahrgangs in das Berufs- und Berufsfachschulsystem für Hauswirtschaft und Sozialpflege münden. Damit zeigt sich, daß dieser 'typisch weibliche' Ausbildungsbereich tatsächlich einer der wichtigsten für Mädchen ist. Diese beeindruckende Schülerzahl scheint für sich genommen die These einer gezielt auf hausarbeitsnahe Tätigkeitsfelder gerichteten Berufsorientierung von Mädchen zu erhärten. Um die Erfahrungen und Sichtweisen der Betroffenen selbst mit solchen Aussagen und Urteilen kontrastieren zu können, soll im Anschluß an die Darstellung der Berufswunschgenese von Hauptschülerinnen die Berufswunschentwicklung von Schülerinnen in diesen Schulformen exemplarisch aufgezeigt werden." (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Berufswunschumlenkung: Prozesse der Anpassung an den Arbeitsmarkt (1985)

    Bolder, Axel; Peusquens, Dieter;

    Zitatform

    Bolder, Axel & Dieter Peusquens (1985): Berufswunschumlenkung. Prozesse der Anpassung an den Arbeitsmarkt. In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Jg. 81, H. 5, S. 406-420.

    Abstract

    "Forderungen nach größerem Realitätsbezug bei Ausbildungs- und Berufswahl zielen selbst an den realen Abläufen im Bildungs- und Beschäftigungssystem vorbei. Nach einem kurzen Überblick über einschlägige Forschungsergebnisse wird anhand empirischen Materials aus einer Längsschnittuntersuchung des Berufszuweisungsprozesses demonstriert, daß Realitätsbezug eher im Übermaß anzutreffen ist. Warnungen vor 'illusionären' Bildungs- und Berufsvorstellungen dienen letztlich der Stabilisierung sozialer Ungleichheit und der intergenerativen Absicherung sozialer Privilegien." (Autorenreferat)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Berufslenkung in Frauenberufe? (1985)

    Faulstich-Wieland, Hannelore;

    Zitatform

    Faulstich-Wieland, Hannelore (1985): Berufslenkung in Frauenberufe? In: Recht der Jugend und des Bildungswesens, Jg. 33, H. 5, S. 333-345.

    Abstract

    Ein großer Teil der Mädchen mündet nach wie vor in traditionelle Frauenberufe ein. Die Verfasserin untersucht anhand vorliegender Daten, inwieweit folgende Gründe dafür die Ursache sind:
    1. die Mädchen haben selber solche Berufswünsche
    2. sie werden von Eltern, Schule und Berufsberatung gezielt oder quasi automatisch in Richtung auf frauenadäquate Beschäftigung gelenkt
    3. die Mechanismen des Arbeitsmarktes lassen ihnen keine andere Wahl.
    Sie kommt zu dem Ergebnis, daß "der Berufseinmündungsprozeß von jungen Mädchen in typische Frauenberufe primär eine Anpassung und Einfügung in die vorfindbaren Gegebenheiten des Ausbildungs- und Arbeitsmarktes und weniger eine dezidierte und originäre Berufswunschrealisierung der Mädchen" ist. (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Das Wichtigste, man hat einen Beruf!: eine Studie über Berufsfindung, Ausbildung und berufliche Zukunft kaufmännischer Auszubildender (1985)

    Maier, W.; Klaus, A.; Mannheim, U.; Wedell, S.;

    Zitatform

    Maier, W., A. Klaus, U. Mannheim & S. Wedell (1985): Das Wichtigste, man hat einen Beruf! Eine Studie über Berufsfindung, Ausbildung und berufliche Zukunft kaufmännischer Auszubildender. Augsburg: Maro-Verl., 293 S.

    Abstract

    "Die vorliegende Studie basiert auf qualitativen Interviews mit kaufmännischen Auszubildenden und von diesen geschriebenen Aufsätzen. Die Auszubildenden hatten so Gelegenheit, zu ihrer Berufsfindung und Stellensuche, zum Verlauf ihrer beruflichen Ausbildung sowie zu ihrer beruflichen Zukunft Stellung zu nehmen. Im Mittelpunkt stehen daher die subjektiven Erfahrungen der Jugendlichen, deren psychische Verarbeitung und die daraus erwachsenden Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten.
    Die Darstellung orientiert sich am chronologischen Ablauf des Lebensabschnitts "Lehrzeit" und enthält zahlreiche Belege für die Aussagen der Autoren.
    Die Untersuchung weist hin auf eine sehr starke Anpassungsleistung der Jugendlichen an die von ihnen vorgefundenen Bedingungen (Arbeitsmarkt, Betrieb, Bildungssystem) und läßt zumindest für die untersuchte Gruppe der kaufmännischen Auszubildenden das Bild einer resignierten, desillusionierten Jugend erkennen." (Autorenreferat)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Berufswahl und Arbeitsmarkt: Fernstudium (1984)

    Chaberny, Annelore; Stooß, Friedemann; Parmentier, Klaus;

    Zitatform

    Chaberny, Annelore, Klaus Parmentier & Friedemann Stooß (1984): Berufswahl und Arbeitsmarkt. Fernstudium. (Berufswahlvorbereitung Studienbrief 5), Tübingen, 177 S.

    Abstract

    Ziel des Bandes ist es, Hintergründe des Spannungsfeldes Berufswahl und Arbeitsmarkt zu erhellen, gegenwärtige Entwicklungen zu beschreiben und Orientierungshilfen vorzustellen. Dazu werden zunächst theoretische Grundlagen erörtert, die den Beruf als Gliederungsprinzip unserer Gesellschaft und den Arbeitsmarkt als System von Angebot und Nachfrage darstellen. Im nächsten Kapitel werden dann ausgewählte Befunde des IAB zum Berufswahlprozeß referiert. Diese behandeln die Wege der Jugendlichen von der Schule in die Berufsausbildung und von der Berufsausbildung in die Erwerbstätigkeit. Das abschließende Kapitel zeigt, wie der einzelne den Arbeitsmarkt bei der Berufswahl einbeziehen kann, indem er die Beschäftigungsaussichten zu beurteilen versucht, staatliche Hilfen in Anspruch nimmt und Möglichkeiten der Informationsgewinnung nutzt. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Educational choice and labor markets in Japan (1981)

    Bowman, Mary Jean; Tomoda, Yasumasa; Ikeda, Hideo;

    Zitatform

    Bowman, Mary Jean (1981): Educational choice and labor markets in Japan. Chicago: University of Chicago Press, 367 S.

    Abstract

    Am Beispiel Japans und vor dem Hintergrund einer knappen Darstellung des japanischen Bildungssystems versuchen die Autoren theoretisch und empirisch zu ermitteln, welche Einflußfaktoren die Bildungsentscheidungen von Schülern bestimmen. Die beiden untersuchten Wahlsituationen sind der Übergang von der unteren Sekundarstufe in einen der Zweige der höheren Sekundarstufe oder in den Arbeitsmarkt, und von der höheren Sekundarstufe in die Hochschule oder in den Arbeitsmarkt. Die Analyse ist humankapitaltheoretisch fundiert und berücksichtigt insbesondere Theorieansätze zur Erklärung von Entscheidungen unter Ungewißheit, bezieht aber neben rein monetären Aspekten auch andere Faktoren ein, insbesondere soziale Herkunft und Einstellungen der Eltern. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Jugendliche beim Übergang vom Bildungs- in das Beschäftigungssystem: Ergebnisse der Basiserhebungen einer Längsschnitt-Untersuchung (1980)

    Saterdag, Hermann; Stegmann, Heinz;

    Zitatform

    Saterdag, Hermann & Heinz Stegmann (1980): Jugendliche beim Übergang vom Bildungs- in das Beschäftigungssystem. Ergebnisse der Basiserhebungen einer Längsschnitt-Untersuchung. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 41), Nürnberg, 235 S.

    Abstract

    "Die ... Arbeit berichtet über die beiden Basiserhebungen der IAB-Längsschnittuntersuchung "Jugendliche beim Übergang vom Bildungs- in das Beschäftigungssystem", die 1977 durchgeführt wurden. Die erste Erhebung richtete sich an 62 825 Schüler, die während des Schuljahres 1976/77 die 9. Klasse einer allgemeinbildenden Schule besuchten sowie an deren Eltern. Sie fand in den Monaten Mai und Juni 1977 statt. In die zweite Erhebung wurden 33 021 Absolventen bzw. Abgänger aus Abschlußklassen allgemeinbildender Schule einbezogen. Diese Erhebung wurde in den Monaten Oktober bis Dezember 1977 durchgeführt. Es handelte sich in beiden Fällen um schriftliche Erhebungen, bei denen jeweils eine Rücklaufquote von rd. 80 % erzielt wurde." "Untersuchungsgegenstand der Basiserhebung an der ersten Stichprobe sind die Ausbildungs- und Berufsperspektiven bei Jugendlichen am Ende der 9. Klasse, und zwar mit folgenden Themenbereichen: ++ Ausbildungs- und Berufspläne, ++ Vorbereitung der Berufswahl (Informationsverhalten), ++ aktuelle Rahmenüberlegungen für Ausbildungs- und Berufsentscheidungen (z.B. Kriterien der Ausbildungswahl, Konzessionsbereitschaft bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz, Alternative Schule - Beruf). ++ Berufsthematische Zielvorstellungen (z.B. Wertorientierungen, Merkmale der gewünschten beruflichen Tätigkeit). Mit der Basiserhebung an der zweiten Stichprobe werden Ausbildungsentscheidungen von Absolventen und Abgängern aus allgemeinbildenden Schulen untersucht. Im einzelnen sind es folgende Themenbereiche: ++ Nachfrage nach betrieblichen und schulischen Ausbildungsplätzen, ++ Bewerbungsverhalten, ++ Realisierung der Nachfrage nach beruflichen Ausbildungsplätzen."

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Bestimmungsgründe für Berufswünsche und Berufswahlentscheidungen (1976)

    Gaulke, Klaus-Peter;

    Zitatform

    Gaulke, Klaus-Peter (1976): Bestimmungsgründe für Berufswünsche und Berufswahlentscheidungen. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 9, H. 4, S. 525-537.

    Abstract

    "Der Einfluß von angebotenen Ausbildungsplätzen sowie von vorhandenen beruflichen Positionen und deren Entwicklung auf Berufswünsche Jugendlicher ist Gegenstand der Untersuchung. Darüber hinaus werden Berufswunschspektren und korrespondierende Berufswahlspektren getrennt nach Geschlecht und den Ausbildungsniveaus "Hauptschule" und "Realschule" gegenübergestellt und Häufigkeiten der Änderungen bestimmter Berufswünsche hinsichtlich der dann tatsächlich gewählten Einmündungsberufe aufgezeigt. Grundlage der Untersuchung war die Berufsberatungsstatistik der Bundesanstalt für Arbeit. Es wurde also nur ein Teil des gesamten Ausbildungsstellenmarktes untersucht, nämlich, der, dessen Angebot und Nachfrage bei den Arbeitsämtern aufeinandertreffen. Die Ergebnisse zeigen, daß sowohl die Struktur der insgesamt über die Arbeitsämter angebotenen als auch der dann als besetzt registrierten Ausbildungsplätze mit der Struktur der - noch unbeeinflußt durch die Berufsberatung - geäußerten Berufswünsche in hohem Maße korreliert. Dabei wurde bei den besetzten Ausbildungsplätzen ein noch stärkerer Zusammenhang mit den Berufswünschen festgestellt, als bei dem insgesamt registrierten Angebot. Darin kann ein Zeichen dafür gesehen werden, daß es einen sozialen Mechanismus geben muß, der Berufswünsche von vornherein nach auch tatsächlich vorhandene Ausbildungsplätze von vornherein blockiert. Hinweise dafür, daß sich Berufsüünsche auch an den vorhandenen Arbeitsplätzen Erwachsener sowie deren relativer Zu- oder Abnahme in der Vergangenheit ausrichten, konnten nicht gefunden werden. Auch eine überwiegende Übereinstimmung der Berufswahlentscheidungen mit der strukturellen Entwicklung der Berufe wurde nicht ermittelt."

    mehr Informationen
    weniger Informationen