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Dossier

Berufswahl

Was will ich werden? Welche Ausbildung, welches Studium passt zu mir und bietet langfristig sichere Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt? Die Wahl eines Berufes gehört zu den wichtigen biographischen Weichenstellungen, auch wenn sie heute keine Festlegung für ein ganzes (Berufs-)leben mehr darstellt. Sie hat Auswirkungen auf die spätere ökonomische Sicherheit, den sozialen Status und auf Chancen zur Entfaltung der Persönlichkeit.
Dieses Themendossier bietet eine Auswahl von Literatur- und Forschungsprojektnachweisen zur Berufswahlforschung in Deutschland und anderen Ländern. Sie gibt einen Überblick über theoretische Ansätze und empirische Befunde zur Erklärung des Berufswahlverhaltens, zu Motiven der Berufswahl bei besonderen Personengruppen sowie zu Bestimmungsgründen und Einflussfaktoren bei der Entscheidungsfindung.
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im Aspekt "Theorien zur Berufswahl"
  • Literaturhinweis

    Berufsfindungsprozesse von Mädchen und jungen Frauen: Erklärungsansätze und empirische Befunde (2003)

    Nissen, Ursula; Keddi, Barbara; Pfeil, Patricia;

    Zitatform

    Nissen, Ursula, Barbara Keddi & Patricia Pfeil (2003): Berufsfindungsprozesse von Mädchen und jungen Frauen. Erklärungsansätze und empirische Befunde. Opladen: Leske und Budrich, 163 S.

    Abstract

    Das zunächst als Expertise für den Deutschen Bundestag entstandene Buch wendet sich an politische Entscheidungsträger und Praktiker aus dem pädagogischen und sozialpädagogischen Bereich. Beabsichtigt ist es, den Prozess der Berufsfindung von Mädchen und jungen Frauen, der von zahlreichen individuellen und strukturellen Faktoren geprägt ist, auf der Basis neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse und theoretischer Ansätze zu systematisieren. Die Themen im einzelnen: Weibliche Lebensentwürfe und Berufsorientierungen; Situation im Bildungs- und Ausbildungswesen anhand aktueller Statistiken; Problem von typischen Frauen- und Männerberufen mit der Fragestellung, warum so wenige Mädchen einen techniknahen Beruf wählen; Darstellung der Modelle und Maßnahmen in diesem Bereich; theoretische Ansätze zur Erklärung geschlechtspezifischen Berufswahlverhaltens; Vorschläge zur strukturellen Veränderung der Bedingungen in Ausbildungsprozessen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    The dynamics of occupational choice: theory and evidence (2002)

    Drost, Andre;

    Zitatform

    Drost, Andre (2002): The dynamics of occupational choice. Theory and evidence. In: Labour, Jg. 16, H. 2, S. 201-233.

    Abstract

    "In this paper we provide new empirical and theoretical insights into the dynamics of occupational choice. In the empirical part of the paper we analyse West German time series data on the number of first-year students in more than 50 fields. We show that this number is cyclical in many fields so that occupational choice is cyclical in many professions. In the theoretical part we develop a model that explains cycles in occupational choice. Unlike other models, it is not based on the unrealistic assumption that occupational choice is independent of the risk of unemployment associated with each occupation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Ein evolutorisches Modell der langfristigen Arbeitsangebotsentscheidung (2002)

    Hedderich, Barbara;

    Zitatform

    Hedderich, Barbara (2002): Ein evolutorisches Modell der langfristigen Arbeitsangebotsentscheidung. (Dynamische Wirtschaftstheorie 23), Frankfurt am Main u.a.: Lang, 241 S.

    Abstract

    "Unsere Arbeitswelt ist dramatischem Wandel unterworfen. Gleichzeitig beobachten wir erstaunliche Beharrungstendenzen, wie die Konservierung geschlechtsspezifischer Muster bei der Berufswahl. Ziel der Arbeit ist es, die Berufswahl im Sinne einer langfristigen Arbeitsangebotsentscheidung zu modellieren, um diese gegenläufigen Tendenzen nachzeichnen und analysieren zu können. Evolutorische Modelle erlauben es, das Wechselspiel zwischen individuellen Fähigkeiten und gesellschaftlichen Prägungen in komplexen Entscheidungssituationen zu berücksichtigen. Aufgezeigt wird dies mit Hilfe der Simulation eines Nelson-Winter-Modells, das an die Anforderungen der Arbeitsangebotsentscheidung angepasst wird. Unter anderem wird eine dritte idealtypische Entscheidungsstrategie - die imitative Innovation - eingeführt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Soziale Ungleichheit beim Hochschulzugang: wen führt das System der Berufsausbildung zur Universität, wen nicht... und warum? Überlegungen aus einer humankapitaltheoretischen Perspektive (2002)

    Hillmert, Steffen ; Jacob, Marita ;

    Zitatform

    Hillmert, Steffen & Marita Jacob (2002): Soziale Ungleichheit beim Hochschulzugang. Wen führt das System der Berufsausbildung zur Universität, wen nicht... und warum? Überlegungen aus einer humankapitaltheoretischen Perspektive. (Ausbildungs- und Berufsverläufe der Geburtskohorten 1964 und 1971 in Westdeutschland. Arbeitspapier 05), Berlin, 31 S.

    Abstract

    "Dieses Papier analysiert theoretisch die Entscheidung für ein Universitätsstudium unter den Bedingungen unterschiedlicher Bildungssysteme. Insbesondere wird analysiert, wie sich die institutionelle Alternative einer Berufsausbildung (wie etwa in Deutschland) bzw. die Möglichkeit, Lehre und Studium zu kombinieren, auswirkt. Der Vergleich zeigt, wie verschiedenartige Ausbildungssysteme einen unterschiedlichen Einfluss der sozialen Herkunft auf die Bildungsbeteiligung beim Hochschulstudium nahe legen. Der Vergleich von Bildungssystemen wird auf individuelle Entscheidungen von Abiturienten zurückgeführt. Diese Entscheidungen werden durch ein formales Modell der Nutzenmaximierung repräsentiert, wobei hier an entsprechende Vorarbeiten angeknüpft werden kann; ,Bildungsrenditen' werden über das innerhalb eines bestimmten Zeitraumes zu erwartende Einkommen operationalisiert. Unter der Annahme sozialstruktureller Unterschiede in den relevanten Parametern kann erklärt werden, warum Schulabgänger unterschiedlicher sozialer Herkunft tendenziell unterschiedliche Bildungswege einschlagen. Ferner gibt es Hinweise, dass es Leistungsunterschiede in den verschiedenen Bildungszweigen gibt. Den Abschluss bildet eine kurze Diskussion möglicher Implikationen für bildungspolitische Maßnahmen und weitere Forschungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Ausbildungsentscheidung im Dualen System der Berufsausbildung: Bestimmungsgründe der Allokation von Ausbildungsinteressenten auf Lehrberufe (2002)

    Reichenbach, Sabine;

    Zitatform

    Reichenbach, Sabine (2002): Die Ausbildungsentscheidung im Dualen System der Berufsausbildung. Bestimmungsgründe der Allokation von Ausbildungsinteressenten auf Lehrberufe. Mannheim, 278 S.

    Abstract

    Die Arbeit erläutert die Funktionsweise des Dualen Systems der Berufsausbildung, speziell die Funktionsweise des Ausbildungsmarktes. Zunächst wird die Interaktion zwischen den zentralen Marktteilnehmern, den Unternehmen als Ausbildungsanbietern sowie den Individuen als Ausbildungsnachfragern herausgearbeitet. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, auf welche Weise und wodurch geprägt die berufliche Struktur des tatsächlichen Ausbildungsverhaltens zustande kommt. Nach vorliegenden Analysen wird die berufliche Struktur des aus der Interaktion resultierenden Ausbildungsverhaltens stärker durch die Vorstellungen potentieller Lehrbetriebe als denen der ausbildungswilligen Schulabgänger geprägt. Es wird untersucht, in welcher Weise die Nachfrageseite die Allokation von Ausbildungsinteressenten auf Lehrberufe beeinflusst. Die modelltheoretische Betrachtung des Ausbildungsmarktes demonstriert, dass die Ausbildungsnachfrage auf die tatsächliche Allokation von Ausbildungsinteressenten wirkt, indem die Verteilung der Ausbildungswünsche Rückschlüsse auf die berufliche Eignung respektive Neigung von Individuen gestatten oder erschweren kann. So ist für jene wenigen Lehrberufe, in die angesichts der Vielzahl an Alternativen überdurchschnittlich viele Jugendliche streben, nicht immer eine adäquate persönliche Disposition vorhanden. Jugendliche verzichten auch insbesondere angesichts massiver Suchkosten auf objektiv attraktive Ausbildungsgänge. Andere Alternativen gewinnen an Vorteilhaftigkeit. Auch die Wahl des angestrebten Schulabschlusses erfolgt schichtspezifisch. Abschließend wird festgestellt, dass Ausbildungsanbieter und Ausbildungsnachfrager die berufliche Struktur nur im staatlich vorgegebenen Rahmen determinieren können. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Interessen: die Passung zwischen Person und Umwelt in Beruf und Studium (2001)

    Rolfs, Henning;

    Zitatform

    Rolfs, Henning (2001): Berufliche Interessen. Die Passung zwischen Person und Umwelt in Beruf und Studium. (Schriftenreihe Wirtschaftspsychologie), Göttingen u.a.: Verlag für Psychologie Hogrefe, 193 S.

    Abstract

    "Das Interesse einer Person an ihrem Beruf hat große Bedeutung für ihr berufliches Verhalten und Erleben. Dieses Buch vermittelt einen Überblick über die aktuelle Forschung zu beruflichen Interessen und ihren Zusammenhängen mit beruflicher Leistung und Zufriedenheit. In diesem Band wird die bedeutsamste Berufsinteressentheorie, erstmalig 1959 von John Holland formuliert, umfassend dargestellt. Zunächst werden die sechs von Holland postulierten Interessen- und Umwelttypen erörtert. Anschließend werden empirische Untersuchungen zur Passung von Person und Umwelt vorgestellt. Hinweise und Anregungen zur praktischen Verwertung dieser Konzepte in der Studienberatung, der Personalauswahl sowie der Personal- und Organisationsentwicklung runden die Ausführungen ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Making vocational choices: a theory of vocational personalities and work environments (1997)

    Holland, John L.;

    Zitatform

    Holland, John L. (1997): Making vocational choices. A theory of vocational personalities and work environments. Lutz: Psychological Assessment Resources, 330 S.

    Abstract

    "The book presents John L. Holland's RIASEC theory of careers and its successful application to vocational life. The primary focus is to explain vocational behavior and to suggest practical ideas to help people select jobs, change jobs, and attain vocational satisfaction.
    The Holland theory of careers is an interactive model based on a typology of persons and environments. First, people can be characterized by their resemblance to each of six personality types: Realistic, Investigative, Artistic, Social, Enterprising, and Conventional, each with a characteristic set of activities, skills, and talents. Second, the environments in which people live and work can be classified according to the same six types. Finally, the theory allows us to predict the outcome of person-environment interactions, providing explanations for three fundamental questions:
    - What personal and environmental characteristics lead to satisfying career decisions?
    - What personal and environmental characteristics lead to stability and change in the kind and level of work a person performs over a lifetime?
    - What are the most effective methods for providing assistance to people with career problems?" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Decision d'orientation: modeles et applications (1996)

    Blanchard, Serge;

    Zitatform

    Blanchard, Serge (1996): Decision d'orientation. Modeles et applications. In: L' Orientation scolaire et professionnelle, Jg. 25, H. 1, S. 5-30.

    Abstract

    Der Autor stellt einige Modelle der Entscheidungsfindung im Berufswahlprozeß vor, die sich in ihrem Grad von Allgemeingültigkeit unterscheiden, normativ oder deskriptiv sind und angeborenen Aspekten mehr oder weniger Raum geben. Praktische Anwendungen im Bereich von Berufswahl und Schullaufbahnwahl werden beschrieben. Dem psychologischen Portrait des Entscheidenden wird ein ökonomisch-soziologisches Portrait vorangestellt. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Career choice and development (1996)

    Brown, Duane; Brooks, Linda;

    Zitatform

    Brown, Duane & Linda Brooks (Hrsg.) (1996): Career choice and development. San Francisco: Jossey-Bass, 544 S.

    Abstract

    "In twelve chapters, written expressly for this book, the renowned contributors explore a broad range of career development topics, including the reasons people choose their careers; how changes, interests, and skills occur throughout the life cycle; how people do or do not change and adapt to their careers; and muck more. In addition, the book describes how to tailor this knowledge to the particular needs of clients from varied backgrounds, stages of life, and occupational levels." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Berufswahl, Jugend, Kultur: zur Konzeption und Anwendung eines integrativen soziologischen Forschungsansatzes (1996)

    Hillmert, Steffen ;

    Zitatform

    Hillmert, Steffen (1996): Berufswahl, Jugend, Kultur. Zur Konzeption und Anwendung eines integrativen soziologischen Forschungsansatzes. (Theorie und Forschung 446), Regensburg: Roderer, 122 S.

    Abstract

    Thema der Arbeit ist die kulturelle Bedeutung, die die Berufswahl für die Gesellschaft und ihre Teilgruppen hat. Im Laufe der Untersuchung wird die Thematik in Richtung auf eine Kultur- und Gesellschaftsdiagnose erweitert.
    Kapitel 1 gibt einen kurzen Überblick zur Berufsberatung und Berufswahlforschung. Kapitel 2 versucht eine grobe Strukturierung der Forschungsarbeiten zum Thema Berufswahl, u.a. in konzeptioneller Hinsicht. Die exemplarischen inhaltlichen Ergebnisse sollen die Anlage der Untersuchungen erläutern. Damit wird Kapitel 3 vorbereitet, das das eigene theoretische Grundmodell dieser Arbeit vorstellt. Kapitel 4 leitet daraus einen Bezugsrahmen für konkrete Forschungen und Anknüpfungsmöglichkeiten an vorhandene Ergebnisse ab und führt zur Kulturbetrachtung über. Kapitel 5 wendet sich explizit - theoretisch und mit empirischen Aussagen - dem Phänomen der Kulturbedeutungen der Berufswahl zu.
    Es folgt der primär-empirische Teil, der aber nicht den Schwerpunkt der Arbeit bilden soll: Er besteht im wesentlichen aus der Textinterpretation von Schriften der staatlichen Berufsberatung ("Mach's richtig", STEP-PLUS u.a.). Die Kapitel 6 und 7 enthalten Ausführungen zum analysierten Material und zur Methodik der Inhaltsanalyse im konkreten Fall. Kapitel 8 präsentiert die Ergebnisse der empirischen Untersuchung und deutet Anschlußmöglichekeiten für die Forschung und Praxis an. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Identitätsorientierte Berufswahlforschung und Berufsberatung: ein Tagungskommentar (1996)

    Kahsnitz, Dietmar;

    Zitatform

    Kahsnitz, Dietmar (1996): Identitätsorientierte Berufswahlforschung und Berufsberatung. Ein Tagungskommentar. In: K. Schober & M. Gaworek (Hrsg.) (1996): Berufswahl. Sozialisations- und Selektionsprozesse an der ersten Schwelle. Dokumentation eines Workshops des IAB in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Jugendinstitut und dem Bundesinstitut für Berufsbildung, 13.-14. Juli 1995 in Nürnberg, S. 325-341.

    Abstract

    "Das Verhalten, die Entscheidung, die Orientierung und Urteile von Berufswählern erscheinen oft als widersprüchlich, irrational und defizitär, wenn man die Jugendlichen an einem von außen an sie herangetragenen, normativen Modell rationalen Entscheidungsverhaltens mißt. Es wird gezeigt, wie sich derartige Inkonsistenzen aus der Perspektive einer identitätsorientierten Berufswahlforschung auflösen. Eine identitätsorientierte Berufsberatung respektiert die jeweiligen Identitätsentwürfe der Jugendlichen und vermeidet so mögliche Fehlinterpretationen, Mißverständnisse und Widerstände in der Beratung. Sie ist zugleich Hilfe für die Jugendlichen im Umgang mit ihren Identitätsproblemen. Die häufigste Thematisierung der Arbeitswelt während der Schulzeit läßt die Jugendlichen mangels Beurteilungskriterien in dem Glauben, gut informiert zu sein. Oft ist dies aber nicht der Fall. Berufsorientierung- und beratung könnten noch aktiver an der Behebung schulischer Defizite in der Berufswahlvorbereitung mitwirken." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Berufswahl: Sozialisations- und Selektionsprozesse an der ersten Schwelle: Dokumentation eines Workshops des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesanstalt für Arbeit in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Jugendinstitut und dem Bundesinstitut für Berufsbildung, 13.-14. Juli 1995 in Nürnberg (1996)

    Schober, Karen; Gaworek, Maria;

    Zitatform

    Schober, Karen & Maria Gaworek (Hrsg.) (1996): Berufswahl: Sozialisations- und Selektionsprozesse an der ersten Schwelle. Dokumentation eines Workshops des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesanstalt für Arbeit in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Jugendinstitut und dem Bundesinstitut für Berufsbildung, 13.-14. Juli 1995 in Nürnberg. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 202), Nürnberg, 346 S.

    Abstract

    Theoretische Konzepte und neue empirische Befunde zur Berufswahl Jugendlicher waren Gegenstand des 2. Workshops zur Übergangsforschung, der in Kooperation vom Bundesinstitut für Berufsbildung, Deutschen Jugendinstitut und Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 1995 in Nürnberg stattfand. Themenschwerpunkte der Tagung waren:
    -Berufswahl als Sozialisationsprozeß
    -Handlungsstrategien, Informations- und Entscheidungsverhalten von Berufswähler/innen
    -Erwartungen an künftige Auszubildende
    -Rekrutierungsstrategien und Ausbildungserfahrungen aus betrieblicher Sicht
    -Institutionelle und individuelle Hilfen im Beratungsprozeß
    -Akteptanz und Wirksamkeit von Beratungsinstitutionen im Übergangsfeld Schule-Beruf
    -Berufswahlforschung vor den Ansprüchen der Beratungspraxis.
    Der Tagungsband, der unter Mitarbeit von Expertinnen und Experten aus Forschung und Praxis entstand, faßt nicht nur den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Diskussion zusammen, sondern zeigt auch, wo noch Defizite in Berufswahlforschung und deren Umsetzung in die praktische Beratungsarbeit bestehen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Begrenzte Handlungsspielräume bei der Berufsfindung: der Übergang von Haupt- und Sonderschülern in das Ausbildungssystem (1994)

    Dietz, Gerhard-Uhland; Matt, Eduard;

    Zitatform

    Dietz, Gerhard-Uhland & Eduard Matt (1994): Begrenzte Handlungsspielräume bei der Berufsfindung. Der Übergang von Haupt- und Sonderschülern in das Ausbildungssystem. In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Jg. 90, H. 5, S. 510-524.

    Abstract

    "Der Beitrag untersucht individuelle Handlungsstrategien und institutionelle Steuerung bei der Berufsfindung von Haupt- und Sonderschülern. Thematisiert werden die Rolle verschiedener Akteure, zum Tragen kommende Deutungsmuster sowie Begrenzungen der Handlungsspielräume. Anhand unterschiedlicher Wege in den Beruf wird die Bedeutung konkreter Erfahrungen mit der Arbeitswelt und von Beratung aufgezeigt. Als wichtig bei der Berufsfindung erweisen sich u.a. die Festlegung auf praktisch-körperliche Tätigkeiten und die Ablehnung weiteren schulischen Lernens. Insgesamt wird die Berufswahl zumeist in kritischer Einschätzung der eigenen Qualifikationen, Interessen und Möglichkeiten (Autonomie) in bezug auf die Anforderungen und strukturellen Zwänge am Arbeitsmarkt (Heteronomie) getroffen. Die dabei erfolgende Selbstsozialisation fördert die Akzeptanz der sozialen Plazierung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Some factors affecting the occupational expectations of female adolescents (1993)

    Davey, F. Heather; Stoppard, Janet M.;

    Zitatform

    Davey, F. Heather & Janet M. Stoppard (1993): Some factors affecting the occupational expectations of female adolescents. In: Journal of vocational behavior, Jg. 43, H. 3, S. 235-250. DOI:10.1006/jvbe.1993.1045

    Abstract

    Herrschende Berufswahltheorien sind für Männer aussagekräftiger als für Frauen. Sie können z.B. nicht erklären, warum junge Frauen, die dies eigentlich nicht wünschen, trotzdem erwarten, einmal einen traditionsgemäß von Frauen ausgeübten Beruf zu ergreifen. Worin unterscheiden sich diese Frauen von anderen, die davon ausgehen, den von ihnen gewünschten Beruf zu ergreifen? Diese Frage versuchen die Autorinnen mit einer eigenen empirischen Untersuchung an einer kanadischen High School (Befragung von 180 Studentinnen) zu klären. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Zur prädiktiven Validität von Berufswahlreifeinstrumenten (1993)

    Seifert, Karl H.;

    Zitatform

    Seifert, Karl H. (1993): Zur prädiktiven Validität von Berufswahlreifeinstrumenten. In: Zeitschrift für Arbeits- und Organisationspsychologie, Jg. 37, H. 4, S. 172-182.

    Abstract

    "Im ersten Teil des Beitrages wird der Forschungsstand hinsichtlich der Frage der kriterienbezogenen Validität von Berufswahlreifeinstrumenten analysiert. Es wird dabei u.a. aufgezeigt, daß bei längerfristigen Vorhersagestudien im Gegensatz zu kurzfristigen und konkurrenten Studien bisher nur selten deutliche Beziehungen zwischen Berufswahlreifemaßen und beruflichen Kriterien gefunden wurden. Als potentielle Ursachen dieser Situation werden Mängel bei den Berufswahlreifemaßen, bei den Kriterien und bei der theoretischen Fundierung diskutiert. Im zweiten Teil werden die Ergebnisse einer drei Jahre nach dem Abitur durchgeführten Follow-up-Studie erörtert. Die Ergebnisse lassen u.a. erkennen, daß mit Hilfe von Berufswahlreifeinstrumenten Indikatoren der Bewältigung des Übertritts ins tertiäre Bildungssystem sowie des subjektiven und objektiven Laufbahnstatus' und der Laufbahnentwicklung vorhergesagt werden können. Es tragen allerdings nur wenige Merkmale in signifikatem Ausmaß zur erklärten Varianz bei." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Berufswahl als Gegenstand sozialwissenschaftlicher Theoriebildung: Überlegungen zum theoretischen Rahmen sozialwissenschaftlicher Analysen der Berufswahl und zur Möglichkeit einer 'verstehenden' Erkenntnisperspektive in der Theoriebildung sozialwissenschaftlicher Berufswahlforschung (1992)

    Beyer, Horst;

    Zitatform

    Beyer, Horst (1992): Die Berufswahl als Gegenstand sozialwissenschaftlicher Theoriebildung. Überlegungen zum theoretischen Rahmen sozialwissenschaftlicher Analysen der Berufswahl und zur Möglichkeit einer 'verstehenden' Erkenntnisperspektive in der Theoriebildung sozialwissenschaftlicher Berufswahlforschung. Augsburg, 421 S.

    Abstract

    "Das Ziel der Arbeit ist die Konstruktion eines Bezugsrahmens für die Theoriebildung sozialwissenschaftlicher Berufswahlforschung unter besonderer Berücksichtigung der Konzeptualisierung einer 'verstehenden' Erkenntnisperspektive. Dies bedeutet, daß der Schwerpunkt der Ausführungen auf der metatheoretischen Ebene liegt und explizit nicht die Formulierung einer weiteren Berufswahltheorie beabsichtigt ist. Im ersten Teil der Arbeit wird zunächst die Auswahl der zu analysierenden Konzepte sozialwissenschaftlicher Berufswahlforschung begründet, diese Konzepte werden kritisch auf ihren heuristischen Wert hin untersucht und der Erkenntnisgegenstand 'Berufswahl' unter Bezug auf den aktuellen Erkenntnisstand sozialwissenschaftlicher Berufswahlforschung strukturiert. Auf dieser Grundlage werden die Probleme der Konstruktion eines Bezugsrahmens für die Theoriebildung sozialwissenschaftlicher Berufswahlforschung skizziert.
    Im zweiten Teil der Arbeit werden die Relevanz erkenntnistheoretischer Grundlagen sozialwissenschaftlicher Theoriebildung für die Theoriebildung der Berufswahlforschung geklärt und der Erkenntnisgegenstand 'Berufswahl' unter Bezug auf diese Grundlagen strukturiert. Als organisierendes und heuristisches Prinzip des Bezugsrahmens für die Theoriebildung sozialwissenschaftlicher Berufswahlforschung fungiert ein speziell im Hinblick auf das Erkenntnisinteresse sozialwissenschaftlicher Berufswahlforschung entwickeltes Konzept der Berufswahlsituation. An die Konstitution einer 'erklärenden' und einer 'verstehenden' Erkenntnisperspektive, die als komplementär begriffen werden, schließen sich Kontextanalysen an, die neben der Klärung wichtiger Begriffe, Kategorien und Konstrukte einer 'verstehenden' Erkenntnisperspektive in der Theoriebildung sozialwissenschaftlicher Berufswahlforschung erste, inhaltliche Annahmen im Hinblick auf die systematische Rekonstruktion der subjektiven Definition der Berufswahlsituation beinhalten. Abschließend werden die wesentlichen Fragestellungen einer 'verstehenden' Erkenntnisperspektive in der Theoriebildung sozialwissenschaftlicher Berufswahlforschung formuliert und der konstruierte Bezugsrahmen in strukturierter Form dargestellt." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Making Vocational Choices: a Theory of Vocational Personalities and Work Environments (1992)

    Holland, John L.;

    Zitatform

    Holland, John L. (1992): Making Vocational Choices. A Theory of Vocational Personalities and Work Environments. Odessa: Psychological Assessment Resources, 211 S.

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  • Literaturhinweis

    Der Akademikerzyklus: historische Untersuchungen über die Wiederkehr von Überfüllung und Mangel in akademischen Karrieren (1990)

    Titze, Hartmut;

    Zitatform

    Titze, Hartmut (1990): Der Akademikerzyklus. Historische Untersuchungen über die Wiederkehr von Überfüllung und Mangel in akademischen Karrieren. Göttingen: Vandenhoeck und Ruprecht, 512 S.

    Abstract

    Die Studie untersucht in historischer Perspektive (ab 18. Jahrhundert) das zyklisch wiederkehrende Phänomen der Berufsüberfüllung und des Berufsmangels in ausgewählten akademischen Einzelberufen (evangelische Theologen, Juristen, Mediziner und Gymnasiallehrer). Im ersten Hauptteil wird die langfristige Entwicklung der Rekrutierung des Berufsnachwuchses rekonstruiert. Bei diesem Versuch, in vergleichender Betrachtung eine allgemeine Übersicht über die langfristige Problementwicklung zu gewinnen, ist das analytische Interesse darauf gerichtet, hinsichtlich der Nachwuchsrekrutierung in den verschiedenen Karrieren strukturelle Gemeinsamkeiten und Differenzen zu identifizieren. Diese bilden Ausgangspunkte für den Fortgang der Untersuchung auf der zweiten Ebene des analytischen Zugriffs (Soziale Mechanismen der akademischen Statusrekrutierung). Durch die Systematisierung der Ergebnisse wird in diesem Teil der Untersuchung eine Zyklustheorie entfaltet, die anfangs festgestellte periodische Wiederkehr von Überfüllungs- und Mangelsituationen in den verschiedenen Karrieren zu erklären beansprucht. Danach folgt die Analyse der Wahrnehmung und Diskussion der Phänomene durch die jeweils betroffenen Zeitgenossen. Erst über den sinnverstehenden Problemzugang auf dieser Untersuchungsebene erschließt sich die Dimension des Handelns der historischen Akteure. Im vierten Teil geht es darum, den Zusammenhang zwischen den eigendynamisch wirkenden Triebkräften im Rekrutierungssystem der Karriere und dem politischen Handeln der Zeitgenossen in einer historisch gerichteten Analyse aufzuklären. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Das Wertekonzept in der Berufswahlforschung (1989)

    Breuer, Bernhard;

    Zitatform

    Breuer, Bernhard (1989): Das Wertekonzept in der Berufswahlforschung. Bonn, 333 S.

    Abstract

    "Ziel der Arbeit ist, einen Beitrag zu der Diskussion über die Bestimmungsfaktoren der Berufswahl zu leisten. Der Schwerpunkt des Beitrags liegt dabei auf den entscheidungstheoretischen Ansätzen sowie auf dem Wertekonzept und dessen Bedeutung für die Wahl eines Berufes.
    Zu Beginn der Arbeit erfolgt eine Übersicht über die verschiedenen Strömungen und die aktuellen Tendenzen der Berufswahlforschung, der eine Einordnung der Thematik innerhalb der Psychologie vorausgeht. Im Anschluß wird die Auseinandersetzung über grundlegende Begriffe dargestellt, gefolgt von einer Bewertung des derzeitigen Standes der Berufswahlforschung.
    Sodann werden ausführlich die Themen "Wahl- und Entscheidungshandlungen" sowie das Wertkonzept behandelt, die für die Untersuchung von grundlegender Bedeutung sind.
    Es folgt die Herleitung der Fragestellungen und der Hypothesen auf der Grundlage bereits vorliegender Studien, die in diesem Zusammenhang referiert werden, bevor die methodischen Aspekte der Arbeit beschrieben werden.
    Nach der sich anschließenden Ergebnisdarstellung wird die Interpretation und Diskussion der Befunde vorgestellt.
    Ein Exkurs zum Zusammenhang von "Wert" und "Erwartung" weitet die Ergebnisdiskussion zu diesem Punkt aus.
    Ein (selbst-) kritischer Ausblick beschließt die Arbeit inhaltlich." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Berufswahl: Theorien und ihre Bedeutung für die Praxis der Berufsberatung (1989)

    Bußhoff, Ludger;

    Zitatform

    Bußhoff, Ludger (1989): Berufswahl. Theorien und ihre Bedeutung für die Praxis der Berufsberatung. (Aufgaben und Praxis der Bundesanstalt für Arbeit 10a), Stuttgart u.a.: Kohlhammer, 148 S.

    Abstract

    "Das Buch, das in zweiter, aktualisierter und erweiterter Auflage erscheint, referiert in seinem ersten Teil grundlegende Ergebnisse aus der Berufswahlforschung. Im einzelnen befaßt es sich mit der Berufswahl als Zuweisungs-, Entwicklungs-, Lern-, Zuordnungs-(matching-) und Entscheidungsprozeß. Damit werden jene Theorien dargestellt und diskutiert, mit denen die gegenwärtige Berufswahlforschung das überkomplexe Phänomen der Berufswahl zu beschreiben und zu erklären versucht. Am Ende des ersten Teils wird dann gezeigt, wie die verschiedenen Erklärungsansätze zusammenhängen und insgesamt den Grundriß eines umfassenden Modells abgeben. Der zweite, völlig neu geschriebene Teil erörtert die Bedeutung der Berufswahltheorien für die Praxis der Berufswahlvorbereitung. Zunächst werden die beiden Aufgaben der Berufswahlvorbereitung, die Berufsorientierung und die berufliche Beratung, in ihren Grundzügen dargestellt. Damit wurde der Bezugsrahmen gewonnen, der es ermmöglichte, die Aufgaben der Berufswahlvorbereitung in systematischer Weise unter berufswahltheoretischem Aspekt zu erörtern. Dabei geht es vor allem darum aufzuzeigen, daß berufswahltheoretisches Wissen in den verschiedenen Konzeptionen der Berufsorientierung und der beruflichen Beratung sowie der berufswahlvorbereitenden Medien seinen Niederschlag gefunden hat und daß dieses Wissen für die Weiterentwicklung der Berufswahlvorbereitung fruchtbar gemacht werden kann. Abschließend wird versucht, das Baumuster einer umfassenden Theorie der beruflichen Beratung zu skizzieren." (Autorenreferat)

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