Berufswahl
Was will ich werden? Welche Ausbildung, welches Studium passt zu mir und bietet langfristig sichere Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt? Die Wahl eines Berufes gehört zu den wichtigen biographischen Weichenstellungen, auch wenn sie heute keine Festlegung für ein ganzes (Berufs-)leben mehr darstellt. Sie hat Auswirkungen auf die spätere ökonomische Sicherheit, den sozialen Status und auf Chancen zur Entfaltung der Persönlichkeit.
Dieses Themendossier bietet eine Auswahl von Literatur- und Forschungsprojektnachweisen zur Berufswahlforschung in Deutschland und anderen Ländern. Sie gibt einen Überblick über theoretische Ansätze und empirische Befunde zur Erklärung des Berufswahlverhaltens, zu Motiven der Berufswahl bei besonderen Personengruppen sowie zu Bestimmungsgründen und Einflussfaktoren bei der Entscheidungsfindung.
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Literaturhinweis
The dynamics of occupational choice: theory and evidence (2002)
Drost, Andre;Zitatform
Drost, Andre (2002): The dynamics of occupational choice. Theory and evidence. In: Labour, Jg. 16, H. 2, S. 201-233.
Abstract
"In this paper we provide new empirical and theoretical insights into the dynamics of occupational choice. In the empirical part of the paper we analyse West German time series data on the number of first-year students in more than 50 fields. We show that this number is cyclical in many fields so that occupational choice is cyclical in many professions. In the theoretical part we develop a model that explains cycles in occupational choice. Unlike other models, it is not based on the unrealistic assumption that occupational choice is independent of the risk of unemployment associated with each occupation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Ein evolutorisches Modell der langfristigen Arbeitsangebotsentscheidung (2002)
Hedderich, Barbara;Zitatform
Hedderich, Barbara (2002): Ein evolutorisches Modell der langfristigen Arbeitsangebotsentscheidung. (Dynamische Wirtschaftstheorie 23), Frankfurt am Main u.a.: Lang, 241 S.
Abstract
"Unsere Arbeitswelt ist dramatischem Wandel unterworfen. Gleichzeitig beobachten wir erstaunliche Beharrungstendenzen, wie die Konservierung geschlechtsspezifischer Muster bei der Berufswahl. Ziel der Arbeit ist es, die Berufswahl im Sinne einer langfristigen Arbeitsangebotsentscheidung zu modellieren, um diese gegenläufigen Tendenzen nachzeichnen und analysieren zu können. Evolutorische Modelle erlauben es, das Wechselspiel zwischen individuellen Fähigkeiten und gesellschaftlichen Prägungen in komplexen Entscheidungssituationen zu berücksichtigen. Aufgezeigt wird dies mit Hilfe der Simulation eines Nelson-Winter-Modells, das an die Anforderungen der Arbeitsangebotsentscheidung angepasst wird. Unter anderem wird eine dritte idealtypische Entscheidungsstrategie - die imitative Innovation - eingeführt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Soziale Ungleichheit beim Hochschulzugang: wen führt das System der Berufsausbildung zur Universität, wen nicht... und warum? Überlegungen aus einer humankapitaltheoretischen Perspektive (2002)
Zitatform
Hillmert, Steffen & Marita Jacob (2002): Soziale Ungleichheit beim Hochschulzugang. Wen führt das System der Berufsausbildung zur Universität, wen nicht... und warum? Überlegungen aus einer humankapitaltheoretischen Perspektive. (Ausbildungs- und Berufsverläufe der Geburtskohorten 1964 und 1971 in Westdeutschland. Arbeitspapier 05), Berlin, 31 S.
Abstract
"Dieses Papier analysiert theoretisch die Entscheidung für ein Universitätsstudium unter den Bedingungen unterschiedlicher Bildungssysteme. Insbesondere wird analysiert, wie sich die institutionelle Alternative einer Berufsausbildung (wie etwa in Deutschland) bzw. die Möglichkeit, Lehre und Studium zu kombinieren, auswirkt. Der Vergleich zeigt, wie verschiedenartige Ausbildungssysteme einen unterschiedlichen Einfluss der sozialen Herkunft auf die Bildungsbeteiligung beim Hochschulstudium nahe legen. Der Vergleich von Bildungssystemen wird auf individuelle Entscheidungen von Abiturienten zurückgeführt. Diese Entscheidungen werden durch ein formales Modell der Nutzenmaximierung repräsentiert, wobei hier an entsprechende Vorarbeiten angeknüpft werden kann; ,Bildungsrenditen' werden über das innerhalb eines bestimmten Zeitraumes zu erwartende Einkommen operationalisiert. Unter der Annahme sozialstruktureller Unterschiede in den relevanten Parametern kann erklärt werden, warum Schulabgänger unterschiedlicher sozialer Herkunft tendenziell unterschiedliche Bildungswege einschlagen. Ferner gibt es Hinweise, dass es Leistungsunterschiede in den verschiedenen Bildungszweigen gibt. Den Abschluss bildet eine kurze Diskussion möglicher Implikationen für bildungspolitische Maßnahmen und weitere Forschungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Ausbildungsentscheidung im Dualen System der Berufsausbildung: Bestimmungsgründe der Allokation von Ausbildungsinteressenten auf Lehrberufe (2002)
Reichenbach, Sabine;Zitatform
Reichenbach, Sabine (2002): Die Ausbildungsentscheidung im Dualen System der Berufsausbildung. Bestimmungsgründe der Allokation von Ausbildungsinteressenten auf Lehrberufe. Mannheim, 278 S.
Abstract
Die Arbeit erläutert die Funktionsweise des Dualen Systems der Berufsausbildung, speziell die Funktionsweise des Ausbildungsmarktes. Zunächst wird die Interaktion zwischen den zentralen Marktteilnehmern, den Unternehmen als Ausbildungsanbietern sowie den Individuen als Ausbildungsnachfragern herausgearbeitet. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, auf welche Weise und wodurch geprägt die berufliche Struktur des tatsächlichen Ausbildungsverhaltens zustande kommt. Nach vorliegenden Analysen wird die berufliche Struktur des aus der Interaktion resultierenden Ausbildungsverhaltens stärker durch die Vorstellungen potentieller Lehrbetriebe als denen der ausbildungswilligen Schulabgänger geprägt. Es wird untersucht, in welcher Weise die Nachfrageseite die Allokation von Ausbildungsinteressenten auf Lehrberufe beeinflusst. Die modelltheoretische Betrachtung des Ausbildungsmarktes demonstriert, dass die Ausbildungsnachfrage auf die tatsächliche Allokation von Ausbildungsinteressenten wirkt, indem die Verteilung der Ausbildungswünsche Rückschlüsse auf die berufliche Eignung respektive Neigung von Individuen gestatten oder erschweren kann. So ist für jene wenigen Lehrberufe, in die angesichts der Vielzahl an Alternativen überdurchschnittlich viele Jugendliche streben, nicht immer eine adäquate persönliche Disposition vorhanden. Jugendliche verzichten auch insbesondere angesichts massiver Suchkosten auf objektiv attraktive Ausbildungsgänge. Andere Alternativen gewinnen an Vorteilhaftigkeit. Auch die Wahl des angestrebten Schulabschlusses erfolgt schichtspezifisch. Abschließend wird festgestellt, dass Ausbildungsanbieter und Ausbildungsnachfrager die berufliche Struktur nur im staatlich vorgegebenen Rahmen determinieren können. (IAB)
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Literaturhinweis
Berufliche Interessen: die Passung zwischen Person und Umwelt in Beruf und Studium (2001)
Rolfs, Henning;Zitatform
Rolfs, Henning (2001): Berufliche Interessen. Die Passung zwischen Person und Umwelt in Beruf und Studium. (Schriftenreihe Wirtschaftspsychologie), Göttingen u.a.: Verlag für Psychologie Hogrefe, 193 S.
Abstract
"Das Interesse einer Person an ihrem Beruf hat große Bedeutung für ihr berufliches Verhalten und Erleben. Dieses Buch vermittelt einen Überblick über die aktuelle Forschung zu beruflichen Interessen und ihren Zusammenhängen mit beruflicher Leistung und Zufriedenheit. In diesem Band wird die bedeutsamste Berufsinteressentheorie, erstmalig 1959 von John Holland formuliert, umfassend dargestellt. Zunächst werden die sechs von Holland postulierten Interessen- und Umwelttypen erörtert. Anschließend werden empirische Untersuchungen zur Passung von Person und Umwelt vorgestellt. Hinweise und Anregungen zur praktischen Verwertung dieser Konzepte in der Studienberatung, der Personalauswahl sowie der Personal- und Organisationsentwicklung runden die Ausführungen ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Making vocational choices: a theory of vocational personalities and work environments (1997)
Holland, John L.;Zitatform
Holland, John L. (1997): Making vocational choices. A theory of vocational personalities and work environments. Lutz: Psychological Assessment Resources, 330 S.
Abstract
"The book presents John L. Holland's RIASEC theory of careers and its successful application to vocational life. The primary focus is to explain vocational behavior and to suggest practical ideas to help people select jobs, change jobs, and attain vocational satisfaction.
The Holland theory of careers is an interactive model based on a typology of persons and environments. First, people can be characterized by their resemblance to each of six personality types: Realistic, Investigative, Artistic, Social, Enterprising, and Conventional, each with a characteristic set of activities, skills, and talents. Second, the environments in which people live and work can be classified according to the same six types. Finally, the theory allows us to predict the outcome of person-environment interactions, providing explanations for three fundamental questions:
- What personal and environmental characteristics lead to satisfying career decisions?
- What personal and environmental characteristics lead to stability and change in the kind and level of work a person performs over a lifetime?
- What are the most effective methods for providing assistance to people with career problems?" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Decision d'orientation: modeles et applications (1996)
Blanchard, Serge;Zitatform
Blanchard, Serge (1996): Decision d'orientation. Modeles et applications. In: L' Orientation scolaire et professionnelle, Jg. 25, H. 1, S. 5-30.
Abstract
Der Autor stellt einige Modelle der Entscheidungsfindung im Berufswahlprozeß vor, die sich in ihrem Grad von Allgemeingültigkeit unterscheiden, normativ oder deskriptiv sind und angeborenen Aspekten mehr oder weniger Raum geben. Praktische Anwendungen im Bereich von Berufswahl und Schullaufbahnwahl werden beschrieben. Dem psychologischen Portrait des Entscheidenden wird ein ökonomisch-soziologisches Portrait vorangestellt. (IAB)
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Literaturhinweis
Career choice and development (1996)
Brown, Duane; Brooks, Linda;Zitatform
Brown, Duane & Linda Brooks (Hrsg.) (1996): Career choice and development. San Francisco: Jossey-Bass, 544 S.
Abstract
"In twelve chapters, written expressly for this book, the renowned contributors explore a broad range of career development topics, including the reasons people choose their careers; how changes, interests, and skills occur throughout the life cycle; how people do or do not change and adapt to their careers; and muck more. In addition, the book describes how to tailor this knowledge to the particular needs of clients from varied backgrounds, stages of life, and occupational levels." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Berufswahl, Jugend, Kultur: zur Konzeption und Anwendung eines integrativen soziologischen Forschungsansatzes (1996)
Zitatform
Hillmert, Steffen (1996): Berufswahl, Jugend, Kultur. Zur Konzeption und Anwendung eines integrativen soziologischen Forschungsansatzes. (Theorie und Forschung 446), Regensburg: Roderer, 122 S.
Abstract
Thema der Arbeit ist die kulturelle Bedeutung, die die Berufswahl für die Gesellschaft und ihre Teilgruppen hat. Im Laufe der Untersuchung wird die Thematik in Richtung auf eine Kultur- und Gesellschaftsdiagnose erweitert.
Kapitel 1 gibt einen kurzen Überblick zur Berufsberatung und Berufswahlforschung. Kapitel 2 versucht eine grobe Strukturierung der Forschungsarbeiten zum Thema Berufswahl, u.a. in konzeptioneller Hinsicht. Die exemplarischen inhaltlichen Ergebnisse sollen die Anlage der Untersuchungen erläutern. Damit wird Kapitel 3 vorbereitet, das das eigene theoretische Grundmodell dieser Arbeit vorstellt. Kapitel 4 leitet daraus einen Bezugsrahmen für konkrete Forschungen und Anknüpfungsmöglichkeiten an vorhandene Ergebnisse ab und führt zur Kulturbetrachtung über. Kapitel 5 wendet sich explizit - theoretisch und mit empirischen Aussagen - dem Phänomen der Kulturbedeutungen der Berufswahl zu.
Es folgt der primär-empirische Teil, der aber nicht den Schwerpunkt der Arbeit bilden soll: Er besteht im wesentlichen aus der Textinterpretation von Schriften der staatlichen Berufsberatung ("Mach's richtig", STEP-PLUS u.a.). Die Kapitel 6 und 7 enthalten Ausführungen zum analysierten Material und zur Methodik der Inhaltsanalyse im konkreten Fall. Kapitel 8 präsentiert die Ergebnisse der empirischen Untersuchung und deutet Anschlußmöglichekeiten für die Forschung und Praxis an. (IAB2) -
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Identitätsorientierte Berufswahlforschung und Berufsberatung: ein Tagungskommentar (1996)
Kahsnitz, Dietmar;Zitatform
Kahsnitz, Dietmar (1996): Identitätsorientierte Berufswahlforschung und Berufsberatung. Ein Tagungskommentar. In: K. Schober & M. Gaworek (Hrsg.) (1996): Berufswahl. Sozialisations- und Selektionsprozesse an der ersten Schwelle. Dokumentation eines Workshops des IAB in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Jugendinstitut und dem Bundesinstitut für Berufsbildung, 13.-14. Juli 1995 in Nürnberg, S. 325-341.
Abstract
"Das Verhalten, die Entscheidung, die Orientierung und Urteile von Berufswählern erscheinen oft als widersprüchlich, irrational und defizitär, wenn man die Jugendlichen an einem von außen an sie herangetragenen, normativen Modell rationalen Entscheidungsverhaltens mißt. Es wird gezeigt, wie sich derartige Inkonsistenzen aus der Perspektive einer identitätsorientierten Berufswahlforschung auflösen. Eine identitätsorientierte Berufsberatung respektiert die jeweiligen Identitätsentwürfe der Jugendlichen und vermeidet so mögliche Fehlinterpretationen, Mißverständnisse und Widerstände in der Beratung. Sie ist zugleich Hilfe für die Jugendlichen im Umgang mit ihren Identitätsproblemen. Die häufigste Thematisierung der Arbeitswelt während der Schulzeit läßt die Jugendlichen mangels Beurteilungskriterien in dem Glauben, gut informiert zu sein. Oft ist dies aber nicht der Fall. Berufsorientierung- und beratung könnten noch aktiver an der Behebung schulischer Defizite in der Berufswahlvorbereitung mitwirken." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufswahl: Sozialisations- und Selektionsprozesse an der ersten Schwelle: Dokumentation eines Workshops des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesanstalt für Arbeit in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Jugendinstitut und dem Bundesinstitut für Berufsbildung, 13.-14. Juli 1995 in Nürnberg (1996)
Schober, Karen; Gaworek, Maria;Zitatform
Schober, Karen & Maria Gaworek (Hrsg.) (1996): Berufswahl: Sozialisations- und Selektionsprozesse an der ersten Schwelle. Dokumentation eines Workshops des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesanstalt für Arbeit in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Jugendinstitut und dem Bundesinstitut für Berufsbildung, 13.-14. Juli 1995 in Nürnberg. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 202), Nürnberg, 346 S.
Abstract
Theoretische Konzepte und neue empirische Befunde zur Berufswahl Jugendlicher waren Gegenstand des 2. Workshops zur Übergangsforschung, der in Kooperation vom Bundesinstitut für Berufsbildung, Deutschen Jugendinstitut und Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 1995 in Nürnberg stattfand. Themenschwerpunkte der Tagung waren:
-Berufswahl als Sozialisationsprozeß
-Handlungsstrategien, Informations- und Entscheidungsverhalten von Berufswähler/innen
-Erwartungen an künftige Auszubildende
-Rekrutierungsstrategien und Ausbildungserfahrungen aus betrieblicher Sicht
-Institutionelle und individuelle Hilfen im Beratungsprozeß
-Akteptanz und Wirksamkeit von Beratungsinstitutionen im Übergangsfeld Schule-Beruf
-Berufswahlforschung vor den Ansprüchen der Beratungspraxis.
Der Tagungsband, der unter Mitarbeit von Expertinnen und Experten aus Forschung und Praxis entstand, faßt nicht nur den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Diskussion zusammen, sondern zeigt auch, wo noch Defizite in Berufswahlforschung und deren Umsetzung in die praktische Beratungsarbeit bestehen. (IAB) -
Literaturhinweis
Begrenzte Handlungsspielräume bei der Berufsfindung: der Übergang von Haupt- und Sonderschülern in das Ausbildungssystem (1994)
Dietz, Gerhard-Uhland; Matt, Eduard;Zitatform
Dietz, Gerhard-Uhland & Eduard Matt (1994): Begrenzte Handlungsspielräume bei der Berufsfindung. Der Übergang von Haupt- und Sonderschülern in das Ausbildungssystem. In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Jg. 90, H. 5, S. 510-524.
Abstract
"Der Beitrag untersucht individuelle Handlungsstrategien und institutionelle Steuerung bei der Berufsfindung von Haupt- und Sonderschülern. Thematisiert werden die Rolle verschiedener Akteure, zum Tragen kommende Deutungsmuster sowie Begrenzungen der Handlungsspielräume. Anhand unterschiedlicher Wege in den Beruf wird die Bedeutung konkreter Erfahrungen mit der Arbeitswelt und von Beratung aufgezeigt. Als wichtig bei der Berufsfindung erweisen sich u.a. die Festlegung auf praktisch-körperliche Tätigkeiten und die Ablehnung weiteren schulischen Lernens. Insgesamt wird die Berufswahl zumeist in kritischer Einschätzung der eigenen Qualifikationen, Interessen und Möglichkeiten (Autonomie) in bezug auf die Anforderungen und strukturellen Zwänge am Arbeitsmarkt (Heteronomie) getroffen. Die dabei erfolgende Selbstsozialisation fördert die Akzeptanz der sozialen Plazierung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Some factors affecting the occupational expectations of female adolescents (1993)
Davey, F. Heather; Stoppard, Janet M.;Zitatform
Davey, F. Heather & Janet M. Stoppard (1993): Some factors affecting the occupational expectations of female adolescents. In: Journal of vocational behavior, Jg. 43, H. 3, S. 235-250. DOI:10.1006/jvbe.1993.1045
Abstract
Herrschende Berufswahltheorien sind für Männer aussagekräftiger als für Frauen. Sie können z.B. nicht erklären, warum junge Frauen, die dies eigentlich nicht wünschen, trotzdem erwarten, einmal einen traditionsgemäß von Frauen ausgeübten Beruf zu ergreifen. Worin unterscheiden sich diese Frauen von anderen, die davon ausgehen, den von ihnen gewünschten Beruf zu ergreifen? Diese Frage versuchen die Autorinnen mit einer eigenen empirischen Untersuchung an einer kanadischen High School (Befragung von 180 Studentinnen) zu klären. (IAB)
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Literaturhinweis
Zur prädiktiven Validität von Berufswahlreifeinstrumenten (1993)
Seifert, Karl H.;Zitatform
Seifert, Karl H. (1993): Zur prädiktiven Validität von Berufswahlreifeinstrumenten. In: Zeitschrift für Arbeits- und Organisationspsychologie, Jg. 37, H. 4, S. 172-182.
Abstract
"Im ersten Teil des Beitrages wird der Forschungsstand hinsichtlich der Frage der kriterienbezogenen Validität von Berufswahlreifeinstrumenten analysiert. Es wird dabei u.a. aufgezeigt, daß bei längerfristigen Vorhersagestudien im Gegensatz zu kurzfristigen und konkurrenten Studien bisher nur selten deutliche Beziehungen zwischen Berufswahlreifemaßen und beruflichen Kriterien gefunden wurden. Als potentielle Ursachen dieser Situation werden Mängel bei den Berufswahlreifemaßen, bei den Kriterien und bei der theoretischen Fundierung diskutiert. Im zweiten Teil werden die Ergebnisse einer drei Jahre nach dem Abitur durchgeführten Follow-up-Studie erörtert. Die Ergebnisse lassen u.a. erkennen, daß mit Hilfe von Berufswahlreifeinstrumenten Indikatoren der Bewältigung des Übertritts ins tertiäre Bildungssystem sowie des subjektiven und objektiven Laufbahnstatus' und der Laufbahnentwicklung vorhergesagt werden können. Es tragen allerdings nur wenige Merkmale in signifikatem Ausmaß zur erklärten Varianz bei." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Berufswahl als Gegenstand sozialwissenschaftlicher Theoriebildung: Überlegungen zum theoretischen Rahmen sozialwissenschaftlicher Analysen der Berufswahl und zur Möglichkeit einer 'verstehenden' Erkenntnisperspektive in der Theoriebildung sozialwissenschaftlicher Berufswahlforschung (1992)
Beyer, Horst;Zitatform
Beyer, Horst (1992): Die Berufswahl als Gegenstand sozialwissenschaftlicher Theoriebildung. Überlegungen zum theoretischen Rahmen sozialwissenschaftlicher Analysen der Berufswahl und zur Möglichkeit einer 'verstehenden' Erkenntnisperspektive in der Theoriebildung sozialwissenschaftlicher Berufswahlforschung. Augsburg, 421 S.
Abstract
"Das Ziel der Arbeit ist die Konstruktion eines Bezugsrahmens für die Theoriebildung sozialwissenschaftlicher Berufswahlforschung unter besonderer Berücksichtigung der Konzeptualisierung einer 'verstehenden' Erkenntnisperspektive. Dies bedeutet, daß der Schwerpunkt der Ausführungen auf der metatheoretischen Ebene liegt und explizit nicht die Formulierung einer weiteren Berufswahltheorie beabsichtigt ist. Im ersten Teil der Arbeit wird zunächst die Auswahl der zu analysierenden Konzepte sozialwissenschaftlicher Berufswahlforschung begründet, diese Konzepte werden kritisch auf ihren heuristischen Wert hin untersucht und der Erkenntnisgegenstand 'Berufswahl' unter Bezug auf den aktuellen Erkenntnisstand sozialwissenschaftlicher Berufswahlforschung strukturiert. Auf dieser Grundlage werden die Probleme der Konstruktion eines Bezugsrahmens für die Theoriebildung sozialwissenschaftlicher Berufswahlforschung skizziert.
Im zweiten Teil der Arbeit werden die Relevanz erkenntnistheoretischer Grundlagen sozialwissenschaftlicher Theoriebildung für die Theoriebildung der Berufswahlforschung geklärt und der Erkenntnisgegenstand 'Berufswahl' unter Bezug auf diese Grundlagen strukturiert. Als organisierendes und heuristisches Prinzip des Bezugsrahmens für die Theoriebildung sozialwissenschaftlicher Berufswahlforschung fungiert ein speziell im Hinblick auf das Erkenntnisinteresse sozialwissenschaftlicher Berufswahlforschung entwickeltes Konzept der Berufswahlsituation. An die Konstitution einer 'erklärenden' und einer 'verstehenden' Erkenntnisperspektive, die als komplementär begriffen werden, schließen sich Kontextanalysen an, die neben der Klärung wichtiger Begriffe, Kategorien und Konstrukte einer 'verstehenden' Erkenntnisperspektive in der Theoriebildung sozialwissenschaftlicher Berufswahlforschung erste, inhaltliche Annahmen im Hinblick auf die systematische Rekonstruktion der subjektiven Definition der Berufswahlsituation beinhalten. Abschließend werden die wesentlichen Fragestellungen einer 'verstehenden' Erkenntnisperspektive in der Theoriebildung sozialwissenschaftlicher Berufswahlforschung formuliert und der konstruierte Bezugsrahmen in strukturierter Form dargestellt." (Autorenreferat) -
Literaturhinweis
Making Vocational Choices: a Theory of Vocational Personalities and Work Environments (1992)
Holland, John L.;Zitatform
Holland, John L. (1992): Making Vocational Choices. A Theory of Vocational Personalities and Work Environments. Odessa: Psychological Assessment Resources, 211 S.
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Literaturhinweis
Der Akademikerzyklus: historische Untersuchungen über die Wiederkehr von Überfüllung und Mangel in akademischen Karrieren (1990)
Titze, Hartmut;Zitatform
Titze, Hartmut (1990): Der Akademikerzyklus. Historische Untersuchungen über die Wiederkehr von Überfüllung und Mangel in akademischen Karrieren. Göttingen: Vandenhoeck und Ruprecht, 512 S.
Abstract
Die Studie untersucht in historischer Perspektive (ab 18. Jahrhundert) das zyklisch wiederkehrende Phänomen der Berufsüberfüllung und des Berufsmangels in ausgewählten akademischen Einzelberufen (evangelische Theologen, Juristen, Mediziner und Gymnasiallehrer). Im ersten Hauptteil wird die langfristige Entwicklung der Rekrutierung des Berufsnachwuchses rekonstruiert. Bei diesem Versuch, in vergleichender Betrachtung eine allgemeine Übersicht über die langfristige Problementwicklung zu gewinnen, ist das analytische Interesse darauf gerichtet, hinsichtlich der Nachwuchsrekrutierung in den verschiedenen Karrieren strukturelle Gemeinsamkeiten und Differenzen zu identifizieren. Diese bilden Ausgangspunkte für den Fortgang der Untersuchung auf der zweiten Ebene des analytischen Zugriffs (Soziale Mechanismen der akademischen Statusrekrutierung). Durch die Systematisierung der Ergebnisse wird in diesem Teil der Untersuchung eine Zyklustheorie entfaltet, die anfangs festgestellte periodische Wiederkehr von Überfüllungs- und Mangelsituationen in den verschiedenen Karrieren zu erklären beansprucht. Danach folgt die Analyse der Wahrnehmung und Diskussion der Phänomene durch die jeweils betroffenen Zeitgenossen. Erst über den sinnverstehenden Problemzugang auf dieser Untersuchungsebene erschließt sich die Dimension des Handelns der historischen Akteure. Im vierten Teil geht es darum, den Zusammenhang zwischen den eigendynamisch wirkenden Triebkräften im Rekrutierungssystem der Karriere und dem politischen Handeln der Zeitgenossen in einer historisch gerichteten Analyse aufzuklären. (IAB2)
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Literaturhinweis
Das Wertekonzept in der Berufswahlforschung (1989)
Breuer, Bernhard;Zitatform
Breuer, Bernhard (1989): Das Wertekonzept in der Berufswahlforschung. Bonn, 333 S.
Abstract
"Ziel der Arbeit ist, einen Beitrag zu der Diskussion über die Bestimmungsfaktoren der Berufswahl zu leisten. Der Schwerpunkt des Beitrags liegt dabei auf den entscheidungstheoretischen Ansätzen sowie auf dem Wertekonzept und dessen Bedeutung für die Wahl eines Berufes.
Zu Beginn der Arbeit erfolgt eine Übersicht über die verschiedenen Strömungen und die aktuellen Tendenzen der Berufswahlforschung, der eine Einordnung der Thematik innerhalb der Psychologie vorausgeht. Im Anschluß wird die Auseinandersetzung über grundlegende Begriffe dargestellt, gefolgt von einer Bewertung des derzeitigen Standes der Berufswahlforschung.
Sodann werden ausführlich die Themen "Wahl- und Entscheidungshandlungen" sowie das Wertkonzept behandelt, die für die Untersuchung von grundlegender Bedeutung sind.
Es folgt die Herleitung der Fragestellungen und der Hypothesen auf der Grundlage bereits vorliegender Studien, die in diesem Zusammenhang referiert werden, bevor die methodischen Aspekte der Arbeit beschrieben werden.
Nach der sich anschließenden Ergebnisdarstellung wird die Interpretation und Diskussion der Befunde vorgestellt.
Ein Exkurs zum Zusammenhang von "Wert" und "Erwartung" weitet die Ergebnisdiskussion zu diesem Punkt aus.
Ein (selbst-) kritischer Ausblick beschließt die Arbeit inhaltlich." (IAB2) -
Literaturhinweis
Berufswahl: Theorien und ihre Bedeutung für die Praxis der Berufsberatung (1989)
Bußhoff, Ludger;Zitatform
Bußhoff, Ludger (1989): Berufswahl. Theorien und ihre Bedeutung für die Praxis der Berufsberatung. (Aufgaben und Praxis der Bundesanstalt für Arbeit 10a), Stuttgart u.a.: Kohlhammer, 148 S.
Abstract
"Das Buch, das in zweiter, aktualisierter und erweiterter Auflage erscheint, referiert in seinem ersten Teil grundlegende Ergebnisse aus der Berufswahlforschung. Im einzelnen befaßt es sich mit der Berufswahl als Zuweisungs-, Entwicklungs-, Lern-, Zuordnungs-(matching-) und Entscheidungsprozeß. Damit werden jene Theorien dargestellt und diskutiert, mit denen die gegenwärtige Berufswahlforschung das überkomplexe Phänomen der Berufswahl zu beschreiben und zu erklären versucht. Am Ende des ersten Teils wird dann gezeigt, wie die verschiedenen Erklärungsansätze zusammenhängen und insgesamt den Grundriß eines umfassenden Modells abgeben. Der zweite, völlig neu geschriebene Teil erörtert die Bedeutung der Berufswahltheorien für die Praxis der Berufswahlvorbereitung. Zunächst werden die beiden Aufgaben der Berufswahlvorbereitung, die Berufsorientierung und die berufliche Beratung, in ihren Grundzügen dargestellt. Damit wurde der Bezugsrahmen gewonnen, der es ermmöglichte, die Aufgaben der Berufswahlvorbereitung in systematischer Weise unter berufswahltheoretischem Aspekt zu erörtern. Dabei geht es vor allem darum aufzuzeigen, daß berufswahltheoretisches Wissen in den verschiedenen Konzeptionen der Berufsorientierung und der beruflichen Beratung sowie der berufswahlvorbereitenden Medien seinen Niederschlag gefunden hat und daß dieses Wissen für die Weiterentwicklung der Berufswahlvorbereitung fruchtbar gemacht werden kann. Abschließend wird versucht, das Baumuster einer umfassenden Theorie der beruflichen Beratung zu skizzieren." (Autorenreferat)
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Literaturhinweis
The relationship between motivational processes and career exploration (1988)
Zitatform
Blustein, David L. (1988): The relationship between motivational processes and career exploration. In: Journal of vocational behavior, Jg. 32, H. 3, S. 345-357. DOI:10.1016/0001-8791(88)90025-5
Abstract
In diesem Beitrag geht es um die Untersuchung des theoretischen und empirischen Zusammenhangs zwischen Motivationsprozessen und Einstellungen und Verhalten bei der Berufswahlentscheidung. Dazu werden aus der Analyse der relevanten Motivations- und Berufsentwicklungsliteratur zwei Meßgrößen - eine für Motivationsorientierungen und eine multidimensionale für Berufswahlaktivitäten und -einstellungen - abgeleitet und an 154 Studenten überprüft. Die Ergebnisse des Tests deuten darauf hin, daß Selbstbestimmtheit und Fremdbestimmtheit, die - wie bekannt - mit intrinsischer und extrinsischer Motivation zusammenhängen, positiv mit dem Selbstkonzept und dem Vertrauen in das Instrumentarium der Entscheidungsfindung korrelieren. Die Ergebnisse werden in Bezug gesetzt zur Berufswahltheorie und -forschung und werden auf die Rolle von Motivationsprozessen im Berufsverlauf umgesetzt. (IAB)
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Literaturhinweis
Decision-making styles and vocational maturity: an alternative perspective (1987)
Zitatform
Blustein, David L. (1987): Decision-making styles and vocational maturity. An alternative perspective. In: Journal of vocational behavior, Jg. 30, H. 1, S. 61-70. DOI:10.1016/0001-8791(87)90026-1
Abstract
Bis vor kurzem wurde von Berufspsychologen die Meinung vertreten, ein rationaler Entscheidungsstil sei zentrales Element einer effektiven Berufs- und Karriereplanung. Empirische Studien konnten diese Hypothese aber nicht durchgängig belegen. Ganz im Gegenteil, die Zweckdienlichkeit eines rationalen Entscheidungsverhaltens (im Unterschied zu intuitiven und abhängigen Entscheidungen) ließ sich durch Forschungsergebnisse nicht mehr eindeutig belegen. Vor diesem Hintergrund wurden in der in diesem Beitrag beschriebenen Studie die Zusammenhänge zwischen persönlichem Entscheidungsstil und beruflicher Autonomie/Reife als weitere unabhängige Variable untersucht. (IAB)
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Literaturhinweis
Wunschberuf, Berufsstart und Arbeitslosigkeit: objektive Setzung und subjektiver Sinn im Prozeß der Jugend (1987)
Friebel, Harry;Zitatform
Friebel, Harry (1987): Wunschberuf, Berufsstart und Arbeitslosigkeit. Objektive Setzung und subjektiver Sinn im Prozeß der Jugend. In: Soziale Welt, Jg. 38, H. 3, S. 350-364.
Abstract
Auf der empirischen Grundlage einer Längsschnittuntersuchung mit Hamburger Entlaßschülern wird der Zusammenhang von objektiver Setzung und subjektivem Sinn im Prozeß Jugend beim Übergang von der Schule in den Beruf untersucht. Von 1979-1986 wurden vier Befragungswellen mit standardisierten Fragebögen und mit themenzentrierten Intensivinterviews sowie Gruppendiskussionen durchgeführt. In dem Artikel werden zunächst die Berufswünsche der Jugendlichen beim Eintritt in die Arbeitswelt dargestellt. Diese Befunde werden durch die Dokumentation der objektiven Prozessierung von beruflicher Qualifikation, beruflicher Verwertung und Arbeitslosigkeit im Prozeß Jugend anhand einer Zeitreihenanalyse ergänzt. Im dritten Schritt rekonstruiert der Autor die Biographien der jungen Leute. Er polarisiert clusteranalytisch verschiedene Biographien, um die Wahrscheinlichkeit stabiler oder instabiler Arbeitsmarktkarrieren kennzeichnen zu können. Im letzten Schritt kehrt der Autor zum ersten Schritt zurück: auf das, was das Subjekt will. Er fragt, ob das "Wollen" (der subjektive Sinn) im Zusammenhang mit dem "Sollen" (der objektiven Chancenstruktur) steht. Diese Frage wird am Beispiel der Wunschberufsprofile diskutiert. (IAB2)
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Literaturhinweis
Berufswahlfreiheit und Kultur: Grundlegung einer kulturtheoretisch orientierten Berufswahlforschung (1986)
Mueller, H. Dieter;Zitatform
Mueller, H. Dieter (1986): Berufswahlfreiheit und Kultur. Grundlegung einer kulturtheoretisch orientierten Berufswahlforschung. (Reihe Wissenschaft), München: Profil Verlag, 276 S., Anhang.
Abstract
Die Arbeit versteht sich "als eine Grundlegung zu einer interdisziplinären und gemeinsamen Forschungs- und Gestaltungsarbeit. Sie intendiert
- zum einen eine Neuinterpretation des "Problems der Berufswahl" i.S. eines kulturellen Integrationsproblems und
- zum anderen durch einen Bezugsrahmen und ein kulturtheoretisches Interpretationskonzept einen Beitrag zur Integration des Wissens- und Erkenntnisprozesses der Berufswahlforschung.
Im Mittelpunkt steht die kulturelle Bedeutung und die Realisierungsproblematik der freien Wahl eines Berufes sowie Ausbildungs- und Arbeitsplatzes innerhalb einer "auf kapitalistischer Basis ruhenden Kultur" (Max Weber). Hierbei wird versucht die "stillgestellte Dynamik" (Th.W. Adorno) in diesem sozialen Phänomen und den sozialhistorischen Prozeß seiner "Entkultivierung" und Erstarrung in der gesellschaftlichen Organisationspraxis aufzuzeigen." (IAB2) -
Literaturhinweis
Berufswahl und berufliche Interessen (1985)
Allehoff, Wolfgang H.;Zitatform
Allehoff, Wolfgang H. (1985): Berufswahl und berufliche Interessen. Göttingen u.a.: Verlag für Psychologie Hogrefe, 177 S.
Abstract
"Vor dem Hintergrund eines systemtheoretischen Ansatzes wird der Einfluß von Schicht-, Schul- und individuellen Variablen (unter besonderer Akzentuierung der beruflichen Interessen und Werthaltungen) auf die erste Berufswahl untersucht. Die Analyse bezieht sich auf Daten von über 6000 Schülern aus 252 Klassen von Haupt-, Realschulen und Gymnasien einer bundesweiten Datenerhebung. Die Ergebnisse werden mit einem Kreuzvalidierungsansatz und einer Follow-up-Studie abgesichert. Neben herkömmlichen multivariaten Analysen einzelner Themenblöcke wird als besonders gegenstandsbezogene Methode das LISREL-Verfahren angewandt, wobei eine Diskussion der Modellimplikationen dieses komplexen Verfahrens versucht wird. Aber auch praktisch unmittelbar nutzbare Einzelergebnisse, wie z.B. die Konstruktvalidierung des BIT.II, werden dargelegt. Vor dem Hintergrund der propagierten systemtheoretischen Betrachtungsweise wird die erste Berufswahl als Einstieg in einen lebenslangen Berufswahlprozeß verstanden, bei dem die jeweils aktuell ausgeübten Berufe, seriell betrachtet, als Subsysteme eines Gesamtberufssystems begriffen werden können. Für dieses Gesamtberufssystem wird eine Analyse sowohl unter soziologischem als auch unter psychologischem Aspekt vorgeschlagen." (Autorenreferat)
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Literaturhinweis
Berufswahl als Problemlöse-Prozess (1985)
Gutscher, Heinz;Zitatform
Gutscher, Heinz (1985): Berufswahl als Problemlöse-Prozess. In: Berufsberatung und Berufsbildung, Jg. 70, H. 5, S. 246-254.
Abstract
Der Autor setzt sich mit folgenden Thesen auseinander:
1. Berufswahlen sind komplexe, instabile und dynamische Problemsituationen, die rational nicht 'gelöst' werden können.
2. In Entscheidungssituationen unüberblickbarer Komplexität und Dynamik kann es angemessen und 'rational' sein, weniger Zeit in die Analyse bzw. Informationsverarbeitung zu investieren und früher zu handeln.
3. Das Entscheidungsverhalten von Berufswählern kann verbessert werden, wenn sie von verschiedenen 'eingebildeten' oder tatsächlich Ansprüchen an ihr Entscheidungsverhalten entlastet werden.
4. Eine Analyse der Bedingungen, denen Entscheidungsprobleme genügen müssen, um den Einsatz solcher 'früher' Handlungsstrategien zu ermöglichen, zeigt, daß Berufswahlen als Probleme mindestens teilweise entsprechend solchen Bedingungen 'umgestaltet' werden können.
5. Dabei besteht die Chance, die Entstehung von neuen, weniger dramatischen, weniger überfordernden und gelasseneren Einstellungen der Berufswähler gegenüber Berufswahlentscheidungen zu fördern." (IAB2) -
Literaturhinweis
Stecken Theorien beruflichen Verhaltens immer noch in einer Sackgasse? (1985)
Häfeli, Kurt;Zitatform
Häfeli, Kurt (1985): Stecken Theorien beruflichen Verhaltens immer noch in einer Sackgasse? In: Berufsberatung und Berufsbildung, Jg. 70, H. 5, S. 276-282.
Abstract
Der Autor zieht eine Bilanz vorliegender Berufswahltheorien, sowohl der "klassischen", wie neuerer Ansätze. (IAB)
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Literaturhinweis
Sudienwahl als familial und gesellschaftsstrukturell prädeterminierter Entscheidungsprozeß: eine theoretische Skizze (1985)
Schneeberger, Arthur;Zitatform
Schneeberger, Arthur (1985): Sudienwahl als familial und gesellschaftsstrukturell prädeterminierter Entscheidungsprozeß. Eine theoretische Skizze. In: Zeitschrift für Hochschuldidaktik, Jg. 9, H. 1, S. 43-57.
Abstract
"Der Artikel verfolgt das Ziel, im Rahmen einer entscheidungstheoretischen Perspektive indivudelle, familiale und gesamtgesellschaftliche Einflußfaktoren auf die Studienrichtungswahl systematisch zu berücksichtigen. Hierbei werden thematisiert: 1. Studienwahl als indidueller, lebensgeschichtlich durch Anlage und Umwelt bedingter Entscheidungsprozeß; 2. Studienwahl als kollektiv fundierte und interaktiv beeinflußte Entscheidung; 3. Studienwahl als durch Strukturen des nationalen Bildungssystems prädeterminierte Entscheidung; 4. Studienwahl als von der Lage am Arbeitsmarkt und von den Strukturen des Beschäftigungssystems abhängige Entscheidung; 5. Studienwahl als Entscheidung in Abhängigkeit von antizipierten soziokulturellen Strukturbedingungen außerberuflicher Art. Abschließend formuliert der Autor zusammenfassende Hypothesen über Bedingungen der Studienwahl nach erfolgter Ausweitung des Hochschulzugangs, u.a. bezüglich der verschärften sozioökonomischen Selektions- und Plazierungsfunktion der Studienwahl und des Vordringens ökonomischer Nutzenüberlegungen in der Studienwahlentscheidung anstelle der früheren am ständisch-akademischen Berechtigungswesen orientierten 'idealistischen' Motivationen von Hochschulzugängern." (Autorenreferat)
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Literaturhinweis
Die Bedeutung von Konsistenztheorien für den Berufswahlprozess (1985)
Schneider, Hans-Dieter;Zitatform
Schneider, Hans-Dieter (1985): Die Bedeutung von Konsistenztheorien für den Berufswahlprozess. In: Berufsberatung und Berufsbildung, Jg. 70, H. 5, S. 255-262.
Abstract
Der Autor erörtert folgende Thesen zur Bedeutung von Konsistenztheorien für den Berufswahlprozeß:
1. Spannungen zwischen Bewußtseinsinhalten ('Kognitionen') tendieren zu Veränderungen mit dem Ziel der Spannungsverminderung.
2. Einstellungsobjekte, die Werte zu fördern scheinen, werden positiv beurteilt; Objekte, die Werte zu behindern scheinen, werden negativ beurteilt.
3. Im 'Einstellungskognitorium' ist jedes Einstellungsobjekt eingebunden in eine Vielzahl von stärkeren oder schwächeren positiven oder negativen Beziehungen zu anderen Objekten.
4. Die Bewertung einer spezifischen Berufstätigkeit über den Lebenslauf hängt ab von den dynamischen Beziehungen dieser Tätigkeit zu den anderen Objekten des Einstellungskognitoriums. Die Berufsberatung könnte daher die Beziehungen mehrerer Berufe zu wichtigen Elementen des Lebensraums einer Person einschließlich der Veränderungen der Elemente und der Beziehungen berücksichtigen." (IAB2) -
Literaturhinweis
Exploring the process of compromise in career decision making (1985)
Taylor, Neville B.; Pryor, Robert G. L.;Zitatform
Taylor, Neville B. & Robert G. L. Pryor (1985): Exploring the process of compromise in career decision making. In: Journal of vocational behavior, Jg. 27, H. 2, S. 171-190. DOI:10.1016/0001-8791(85)90031-4
Abstract
Obwohl die Kompromißbereitschaft im Rahmen des Berufswahlprozesses als fundamentaler Faktor gilt, wurde ihr lange Zeit nur wenig theoretische oder empirische Aufmerksamkeit zuteil. In dieser Studie wird die Rolle von drei Variablen (Prestige, Geschlecht, berufliches Interesse) untersucht, die, nach L.S. Gottfredson, die Berufswahl stark mitentscheiden. Es zeigt sich, daß die Situation komplexer ist als von Gottfredson vermutet wurde, da eine Reihe von Kompromißstrategien identifiziert werden konnten." (IAB2)
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Literaturhinweis
Die Bedeutung von Handlungstheorien für die Analyse von Berufswahlprozessen (1985)
Truninger, Luzia;Zitatform
Truninger, Luzia (1985): Die Bedeutung von Handlungstheorien für die Analyse von Berufswahlprozessen. In: Berufsberatung und Berufsbildung, Jg. 70, H. 5, S. 239-245.
Abstract
Die Autorin versucht, " eine ... Richtung aufzuzeigen, wie der Berufswahlprozess handlungstheoretisch verstanden werden könnte. Die Bedeutung einer solchen Betrachtungsweise liegt u.a. darin, daß der Berufswahlprozess auch als Tätigkeit begriffen wird, daß die einzelnen Handlungen näher beschrieben werden könnten und die Ableitung von Anforderungen möglich wird. Auch könnten gezielte Maßnahmen ergriffen werden zur Förderung der Handlungskompetenz und der Handlungsmotivation, wenn die berufswahltätige Person den besagten Anforderungen nicht genügt. Durch die Analyse von Handlungsfehlern wären zudem präzise Korrekturen während der Berufswahltätigkeit möglich oder vielleicht sogar präventive Interventionen zur Vermeidung der gröbsten Fehler." (IAB2)
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Literaturhinweis
Kognitive Konzepte im Prozeß der Berufswahl (1985)
Uebel, Helga;Zitatform
Uebel, Helga (1985): Kognitive Konzepte im Prozeß der Berufswahl. In: Forschung der sozialistischen Berufsbildung, Jg. 19, H. 6, S. 248-255.
Abstract
"Die Psychologie muß den Jugendlichen Hilfeleistungen und Orientierungen für eine gezielte Berufswahl geben. Dazu ist es notwendig zu untersuchen, wie Aufklärungsmaßnahmen bezüglich ihrer Informationsspezifik beschaffen sein müssen, damit sie Jugendliche in gewünschter Weise ansprechen und aktivieren. Dazu wird von der Autorin eine strategische Konzeption vorgestellt, deren Anliegen in der Auflösung forderungsbezogener Aktivitäten und damit verbundener Entwicklung interner Voraussetzungen zur Berufswahl besteht. Es werden das theoretische Konzept, das methodische Vorgehen und die Untersuchungsdurchführung sowie ausgewählte Untersuchungsergebnisse vorgestellt." (Autorenreferat)
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Literaturhinweis
Berufswahl: Theorien und ihre Bedeutung für die Praxis der Berufsberatung (1984)
Bußhoff, Ludger;Zitatform
Bußhoff, Ludger (1984): Berufswahl. Theorien und ihre Bedeutung für die Praxis der Berufsberatung. (Aufgaben und Praxis der Bundesanstalt für Arbeit 10a), Stuttgart: Kohlhammer, 96 S.
Abstract
Die Schrift vermittelt in ihrem ersten Teil berufswahltheoretisches Wissen und "referiert grundlegende Antworten aus der Berufswahlforschung. Im einzelnen befaßt sie sich mit der Berufswahl als Zuweisungsprozeß, als Entwicklungsprozeß, als Lernprozeß, als Zuordnungsprozeß (matching) und als Entscheidungsprozeß. Damit werden jene Theorien dargestellt, mit denen die gegenwärtige Berufswahlforschung das überkomplexe Phänomen der Berufswahl zu beschreiben und zu erklären versucht. Am Ende des ersten Teils wird dann gezeigt, wie die verschiedenen Erklärungsansätze der Berufswahl zusammenhängen und insgesamt den Grundriß eines umfassenden Modells abgeben. Der zweite Teil der Schrift befaßt sich mit der praktischen Bedeutung von Berufswahltheorien für die Berufsberatung. Dabei wird an konkreten Beispielen erörtert, wie berufswahltheoretisches Wissen für die berufliche Beratung, für die berufliche Orientierung von Gruppen und für die Konzeption von berufswahlvorbereitenden Medien fruchtbar gemacht werden kann und soll. Die Schrift versteht sich als Einführung in Berufswahltheorien und als ein begrenzter Beitrag zur Diskussion um die praktische Bedeutung dieser Theorien für die Berufswahlvorbereitung." (IAB2)
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Literaturhinweis
Berufswahl und Arbeitsmarkt: Fernstudium (1984)
Chaberny, Annelore; Stooß, Friedemann; Parmentier, Klaus;Zitatform
Chaberny, Annelore, Klaus Parmentier & Friedemann Stooß (1984): Berufswahl und Arbeitsmarkt. Fernstudium. (Berufswahlvorbereitung Studienbrief 5), Tübingen, 177 S.
Abstract
Ziel des Bandes ist es, Hintergründe des Spannungsfeldes Berufswahl und Arbeitsmarkt zu erhellen, gegenwärtige Entwicklungen zu beschreiben und Orientierungshilfen vorzustellen. Dazu werden zunächst theoretische Grundlagen erörtert, die den Beruf als Gliederungsprinzip unserer Gesellschaft und den Arbeitsmarkt als System von Angebot und Nachfrage darstellen. Im nächsten Kapitel werden dann ausgewählte Befunde des IAB zum Berufswahlprozeß referiert. Diese behandeln die Wege der Jugendlichen von der Schule in die Berufsausbildung und von der Berufsausbildung in die Erwerbstätigkeit. Das abschließende Kapitel zeigt, wie der einzelne den Arbeitsmarkt bei der Berufswahl einbeziehen kann, indem er die Beschäftigungsaussichten zu beurteilen versucht, staatliche Hilfen in Anspruch nimmt und Möglichkeiten der Informationsgewinnung nutzt. (IAB)
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Literaturhinweis
Job matching and occupational choice (1984)
Miller, Robert A.;Zitatform
Miller, Robert A. (1984): Job matching and occupational choice. In: Journal of Political Economy, Jg. 92, H. 6, S. 1086-1120.
Abstract
Es wird zunächst ein Modell der Anpassung der Arbeitsplatznachfrage an die offenen Stellen entwickelt, das im Gegensatz zu den bisherigen Modellen verschiedene Jobtypen bzw. Berufe berücksichtigt. Auf der Grundlage dieses Modells wird dann untersucht, welche Berufe ergriffen werden und wann es zum Arbeitsplatzwechsel kommt. (IAB)
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Literaturhinweis
Entscheidungshilfen im Studien- und Berufswahlprozess: zur Sozialpsychologie des Entscheidungsverhaltens bei der Studien- und Berufswahl (1984)
Paul, Gerhard;Zitatform
Paul, Gerhard (1984): Entscheidungshilfen im Studien- und Berufswahlprozess. Zur Sozialpsychologie des Entscheidungsverhaltens bei der Studien- und Berufswahl. (Europäische Hochschulschriften. Reihe 22, Soziologie 98), Frankfurt: Lang, 202 S.
Abstract
"In dieser experimentellen Studie wird der Einfluß von Beratungsmaßnahmen (Beratung über Tätigkeitsfelder) und Entscheidungshilfen (Zweck-Mittel-Analyse, Balance Sheet) auf das Studien- und Berufswahlverhalten von Schülern der Sekundarstufe II untersucht. Die Beratungsstrategien basieren auf einer sozialpsychologischen Analyse des Informationsverhaltens in Entscheidungsprozessen, das mit dissonanz- und konflikttheoretischen Ansätzen beschrieben und erklärt wird. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, daß die Studien- und Berufsentscheidung verbessert werden kann, wenn die Fähigkeit zur Aufnahme und Verarbeitung von Informationen erhöht wird." (Autorenreferat)
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Literaturhinweis
Geschlecht und Berufswahl: ein Beitrag zur Theoriebildung und empirischen Erfassung geschlechtsspezifischen Berufswahlverhaltens (1984)
Selk, Michael;Zitatform
Selk, Michael (1984): Geschlecht und Berufswahl. Ein Beitrag zur Theoriebildung und empirischen Erfassung geschlechtsspezifischen Berufswahlverhaltens. (Europäische Hochschulschriften. Reihe 22, Soziologie 96), Frankfurt: Lang, 289 S.
Abstract
"Die faktische Existenz sogenannter Frauen- und Männerberufe in der industriellen Gegenwartsgesellschaft führt zu der Frage, welche Faktoren für geschlechtsspezifische Berufswahlprozesse bestimmend sind. In der Nachzeichnung einiger zentraler theoretischer Konzepte zur Erklärung von Berufswahlverhalten weist die Arbeit auf, daß die bisherigen sowohl soziologischen als auch psychologischen Erklärungsansätze der Faktor Geschlecht als dem Individuum äußerliche Rollenanforderung begriffen wird. Auf der Basis dieser Folgerung wird in der Arbeit anhand einer interaktionistischen Berufswahltheorie das Verhältnis von Berufswahl und Geschlechtsrolle neu bestimmt. Dieser Ansatz gibt den formalen Rahmen einer empirischen Untersuchung ab, die hinsichtlich des Selbstkonzeptes und der Sozialisationsbedingungen einen Vergleich anstellt zwischen Mädchen in sogenannten Männerberufen und Mädchen in sogenannten Frauenberufen."
Als Untersuchungsmethode diente ein Gruppenvergleich durch Befragung. Hierbei wurde auch ein Vergleich zwischen Mädchen und Jungen vorgenommen, welche im Rahmen eines Modellversuchs einen gewerblich-technischen Beruf erlernt haben. Das Buch enthält im Anhang einen ausführlichen Tabellen- und Diagrammteil sowie den Text des Fragebogens. (IAB2) -
Literaturhinweis
Berufliche Erwartungen und Fähigkeiten: Fernstudium (1984)
Steffens, Heiko;Zitatform
Steffens, Heiko (1984): Berufliche Erwartungen und Fähigkeiten. Fernstudium. (Berufswahlvorbereitung Studienbrief 3), Tübingen, 146 S.
Abstract
Ziel des Studienbriefs ist es, eine umfassende Einarbeitung in das Thema Erwartungen und Fähigkeiten im Spannungsgefüge von Arbeitsmarkt, Sozialisation und Bildung zu geben. Im ersten episodischen Teil wird durch drei authentische Fallbeispiele an die Problematik herangeführt. "In diesen Fällen bilden psychologische, soziologische und ökonomische Aspekte eine lebensweltliche Einheit. Die Elemente dieser Einheit werden im zweiten systematischen Teil analysiert. Dabei wird jedoch versucht, die spannungsvollen Beziehungen zwischen individuellen Erwartungen und beruflichen Situationen sowie zwischen Fähigkeiten und beruflichen Anforderungen in der Schwebe zu halten. Dieser Teil mündet in eine problemorentierte Darstellung der verschiedenen Instrumente der Fähigkeitsprüfung und -messung von der Selbsteinschätzung bis zu den psychologischen Eignungsuntersuchungen der Arbeitsämter." Den Abschluß bildet ein Materialteil, der zur Reflexion der vermittelten Sachinhalte anregen und damit zu einer Verbindung von Theorie und Praxis führen soll. (IAB)
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Literaturhinweis
Occupational choice under uncertainty (1984)
Stow, Aloysius;Zitatform
Stow, Aloysius (1984): Occupational choice under uncertainty. In: Econometrica, Jg. 52, H. 3, S. 631-646.
Abstract
"An econometric problem in estimating models of occupational choice is that the agents' forecasts of future wages and occupational tenure are unobservable. This paper solves the problem by assuming that agents have rational expectations and by considerung the effects of arbitrage both within and between cohorts." (Author's abstract) ((en))
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Literaturhinweis
Cognitive dissonance as a mechanism in vocational decision processes (1984)
Thomas, Ruth G.; Bruning, Charles R.;Zitatform
Thomas, Ruth G. & Charles R. Bruning (1984): Cognitive dissonance as a mechanism in vocational decision processes. In: Journal of vocational behavior, Jg. 24, H. 3, S. 264-278. DOI:10.1016/0001-8791(84)90012-5
Abstract
Die Studie untersucht Veränderungen in von kognitive Dissonanz bestimmten Variablen während der Ausbildungszeit: Zufriedenheit mit der Berufswahl, Bedeutung von Karriere, Sicherheit der Berufsverlaufsentscheidung, allgemeine Einstellung zur Berufskarriere, neuere Erfahrungen während der Ausbildung. Abbrecher eines Ausbildungsprogramms wurden mit jenen verglichen, die das Programm abschlossen. (IAB2)
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Literaturhinweis
Conceptual systems and Holland's theory of vocational choice (1984)
Winchell, Anne E.;Zitatform
Winchell, Anne E. (1984): Conceptual systems and Holland's theory of vocational choice. In: Journal of personality and social psychology, Jg. 46, H. 2, S. 376-383.
Abstract
Die Studie untersucht die Möglichkeit, daß Berufswünsche und berufliche Interessen (wie sie nach der Typologie von Holland beschrieben werden) von persönlichen Einstellungen beeinflußt werden. Die Hypothese wird mit zwei psychologischen Tests ("Vocational Preference Inventory" und "This I Believe Test") an College-Studenten (fresmann orientation course) überprüft. (IAB)
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Literaturhinweis
Meaning and career decision-making (1984)
Zakay, Dan; Barak, Azy;Zitatform
Zakay, Dan & Azy Barak (1984): Meaning and career decision-making. In: Journal of vocational behavior, Jg. 24, H. 1, S. 1-14. DOI:10.1016/0001-8791(84)90062-9
Abstract
"A model of decision-making is suggested as a potential tool for assisting people in the process of career decision-making. The model is based on the subjective meaning of the values involed in the decision. Two experiments were carried out. In the first, university students had to decide on their major. In the second experiment, ninth-grade puplis had to decide about their future high school studies. Both decisions were actual ones. The suggested model was found to have high predictive power regarding the actual choices made. The possible applications of the model as a counseling tool are discussed." (Author's abstract) ((en))
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Literaturhinweis
Milieueinflüsse auf die Berufswahl (1983)
Jaide, Walter;Zitatform
Jaide, Walter (1983): Milieueinflüsse auf die Berufswahl. In: (1983): Arbeit und Beruf. Band 1, S. 410-449.
Abstract
In diesem Beitrag wird erörtert, welchen Einfluß insbesondere die Familie auf die Berufswahl hat. Berufliche Sozialisation durch die Familie wird dabei im Kotext verschiedener Einflußgrößen betrachtet: der Zugehörigkeit zu einer Sozialschicht, der praktizierten Erziehungsstile, des familialen Kulturmileus mit seinen Anregungen und Anforderungen, des Informationsverhaltens in den Familien bezüglich der Berufswahl, direkter Berufspräferenzen der Eltern für ihre Kinder, der Elterneinflüsse in Kommunikation oder in Konkurrenz mit peer groups, Schule und Berufsberatung. Mit in die Betrachtung einbezogen werden zeitgeschichtliche Veränderungen der Sozialstruktur. (IAB)
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Literaturhinweis
Die Bedeutung negativer Berufsaussichten bei der Berufswahl von Abiturienten - in Abhängigkeit von Risikobereitschaft und Selbstsicherheit (1983)
Krauß, Manfred;Zitatform
Krauß, Manfred (1983): Die Bedeutung negativer Berufsaussichten bei der Berufswahl von Abiturienten - in Abhängigkeit von Risikobereitschaft und Selbstsicherheit. Marburg, 128 S.
Abstract
"In der vorliegenden Arbeit wurde versucht, einige aus der Berufswahlforschung abgeleitete Aspekte, die bei der Berufswahl eine Rolle spielen, in ihrer Auswirkung auf die Bedeutung von negativen Berufsaussichten und der resultierenden Berufswahl zu untersuchen.
Dabei wurden die Zusammenhänge zwischen der subjektiven Bedeutsamkeit negativer Berufsaussichten und der resultierenden (Berufs-) Wahlbereitschaft mit den Persönlichkeitsmerkmalen Risikobereitschaft, berufliche sowie allgemeine Selbstsicherheit und Berufseinstellungen untersucht und daraus Rückschlüsse auf die Bedeutung negativer Berufsaussichten bei der Berufswahl von Abiturienten in Abhängigkeit o.g. Variablen gezogen.
Die Ergebnisse zeigen, daß zum Teil hochsignifikante Abhängigkeiten zwischen der Bedeutsamkeit negativer Berufsaussichten und der Wahlbereitschaft mit den untersuchten Persönlichkeitsmerkmalen bestehen.
Für die Berufseinstellung fanden sich nur in wenigen Fällen Zusammenhänge.
Die Geschlechterunterschiede wurden für die Ausprägung der einzelnen Skalenwerte überprüft. Dabei zeigten sich für die Risikobereitschaft, Wahlbereitschaft sowie zwei berufliche Einstellungsmaße signifikante Unterschiede. Anschließend wurden die Skalen- und Itemanalysen durchgeführt, wobei sich insbesondere die Skala Risikobereitschaft und die Skala 0: allgemeine Selbstsicherheit als verbesserungsbedürftig zeigten." (Autorenreferat) -
Literaturhinweis
Les mecanismes psychologiques de l'evolution des attitudes et des preferences vis-a-vis des activites professionnelles (1982)
Huteau, Michel;Zitatform
Huteau, Michel (1982): Les mecanismes psychologiques de l'evolution des attitudes et des preferences vis-a-vis des activites professionnelles. In: L'Orientation scolaire et professionnelle H. 2, S. 107-125.
Abstract
Der Autor untersucht psychologische Mechanismen der Entwicklung von Werthaltungen und Einstellungen gegenüber Berufen, die sich auf die Berufswahl auswirken. (IAB)
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Literaturhinweis
Theorien der Berufswahlentscheidung (1982)
Schedler, Klaus; Willenpart, Norbert;Zitatform
Schedler, Klaus & Norbert Willenpart (1982): Theorien der Berufswahlentscheidung. (Österreichisches Institut Bildung und Wirtschaft. Forschungsbericht 28), Wien, 96 S.
Abstract
"Im ersten Teil der Arbeit ist der Versuch unternommen, eine Bestandsaufnahme der wissenschaftlichen Literatur über die Berufswahl als Entscheidungsprozeß gemäß ihrem argumentativen Fortschritt zu erarbeiten."
Dazu werden persönlichkeitsorientierte, entwicklungspsychologische, motivationspsychologische, sozio-ökonomische, systemtheoretische und entscheidungstheoretische Ansätze vorgestellt.
"Im letzten Teil der Arbeit werden dann die Konsequenzen aus der behandelten Theorie zusammengefaßt und daraus resultierende Vorschläge für praktische Maßnahmen zur Verbesserung der Berufsberatung angeführt." (IAB2) -
Literaturhinweis
Educational choice and labor markets in Japan (1981)
Bowman, Mary Jean; Tomoda, Yasumasa; Ikeda, Hideo;Zitatform
Bowman, Mary Jean (1981): Educational choice and labor markets in Japan. Chicago: University of Chicago Press, 367 S.
Abstract
Am Beispiel Japans und vor dem Hintergrund einer knappen Darstellung des japanischen Bildungssystems versuchen die Autoren theoretisch und empirisch zu ermitteln, welche Einflußfaktoren die Bildungsentscheidungen von Schülern bestimmen. Die beiden untersuchten Wahlsituationen sind der Übergang von der unteren Sekundarstufe in einen der Zweige der höheren Sekundarstufe oder in den Arbeitsmarkt, und von der höheren Sekundarstufe in die Hochschule oder in den Arbeitsmarkt. Die Analyse ist humankapitaltheoretisch fundiert und berücksichtigt insbesondere Theorieansätze zur Erklärung von Entscheidungen unter Ungewißheit, bezieht aber neben rein monetären Aspekten auch andere Faktoren ein, insbesondere soziale Herkunft und Einstellungen der Eltern. (IAB)
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Literaturhinweis
Jugendliche beim Übergang vom Bildungs- in das Beschäftigungssystem: Ergebnisse der Basiserhebungen einer Längsschnitt-Untersuchung (1980)
Saterdag, Hermann; Stegmann, Heinz;Zitatform
Saterdag, Hermann & Heinz Stegmann (1980): Jugendliche beim Übergang vom Bildungs- in das Beschäftigungssystem. Ergebnisse der Basiserhebungen einer Längsschnitt-Untersuchung. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 41), Nürnberg, 235 S.
Abstract
"Die ... Arbeit berichtet über die beiden Basiserhebungen der IAB-Längsschnittuntersuchung "Jugendliche beim Übergang vom Bildungs- in das Beschäftigungssystem", die 1977 durchgeführt wurden. Die erste Erhebung richtete sich an 62 825 Schüler, die während des Schuljahres 1976/77 die 9. Klasse einer allgemeinbildenden Schule besuchten sowie an deren Eltern. Sie fand in den Monaten Mai und Juni 1977 statt. In die zweite Erhebung wurden 33 021 Absolventen bzw. Abgänger aus Abschlußklassen allgemeinbildender Schule einbezogen. Diese Erhebung wurde in den Monaten Oktober bis Dezember 1977 durchgeführt. Es handelte sich in beiden Fällen um schriftliche Erhebungen, bei denen jeweils eine Rücklaufquote von rd. 80 % erzielt wurde." "Untersuchungsgegenstand der Basiserhebung an der ersten Stichprobe sind die Ausbildungs- und Berufsperspektiven bei Jugendlichen am Ende der 9. Klasse, und zwar mit folgenden Themenbereichen: ++ Ausbildungs- und Berufspläne, ++ Vorbereitung der Berufswahl (Informationsverhalten), ++ aktuelle Rahmenüberlegungen für Ausbildungs- und Berufsentscheidungen (z.B. Kriterien der Ausbildungswahl, Konzessionsbereitschaft bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz, Alternative Schule - Beruf). ++ Berufsthematische Zielvorstellungen (z.B. Wertorientierungen, Merkmale der gewünschten beruflichen Tätigkeit). Mit der Basiserhebung an der zweiten Stichprobe werden Ausbildungsentscheidungen von Absolventen und Abgängern aus allgemeinbildenden Schulen untersucht. Im einzelnen sind es folgende Themenbereiche: ++ Nachfrage nach betrieblichen und schulischen Ausbildungsplätzen, ++ Bewerbungsverhalten, ++ Realisierung der Nachfrage nach beruflichen Ausbildungsplätzen."
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Literaturhinweis
Berufswahl und Berufszuweisung: zur sozialen Verwandtschaft von Ausbildungsberufen (1979)
Beck, Ulrich; Wegener, Bernd; Brater, Michael;Zitatform
Beck, Ulrich, Michael Brater & Bernd Wegener (1979): Berufswahl und Berufszuweisung. Zur sozialen Verwandtschaft von Ausbildungsberufen. (Forschungsberichte aus dem Sonderforschungsbereich Sozialwissenschaftliche Berufs- und Arbeitskräfteforschung der Universität München), Frankfurt: Campus-Verl., 195 S.
Abstract
Die empirische Untersuchung, die sich auf eine Befragung von 123 männlichen Lehrlingen stützt, "greift die umstrittene Frage nach dem Verhältnis des Arbeitenden zu seinem Beruf, nach Berufsverbundenheit oder Flexibilität der Arbeitenden auf, und zwar am Beispiel der Berufswahl von Hauptschulabsolventen. Dabei stehen die Situationen, Erfahrungen, Wahrnehmungen und Verhaltensreaktionen jener Lehrlinge im Mittelpunkt des Interesses, die sich angesichts bestehender Engpässe am Lehrstellenmarkt gezwungenermaßen "flexibel" verhalten haben, indem sie ihren Wunschberuf nicht ergreifen konnten, sondern auf einen anderen, mehr oder weniger ungeliebten Ersatzberuf ausweichen mußten. Zu klären ist hier, ob die in die Wahl einbezogenen industriellen Ausbildungsberufe für die wählenden Jugendlichen im Grunde genommen gleichwertig und damit austauschbar sind ... oder ob sich - über momentane Enttäuschungen und Proteste hinaus - opjektive Hinweise auf (nicht-ökonomische) Berufsbindungen und -interessen der Wählenden finden lassen, die eine unmittelbare Marktanpassung erschweren oder verhindern, indem sie die Berufswahl aus der Sicht der betroffenen Jugendlichen bestimmen und einschränken (bzw. möglicherweise im Fall erzwungener Flexibilität zu subjektiven und gesellschaftlichen "Kosten" und Folgeproblemen führen)."
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Berufswahltheorien: Ansätze zu einem emanzipatorischen Modell (1979)
Heuwinkel, Ludwig;Zitatform
Heuwinkel, Ludwig (1979): Berufswahltheorien. Ansätze zu einem emanzipatorischen Modell. In: Aus Politik und Zeitgeschichte H. B 48, S. 14-21.
Abstract
Die Darstellung verschiedener Theorien der Berufswahl zeigt, daß die herrschenden Theorien von einer Konzeption ausgehen, nach der die Struktur der Berufswelt als gegeben angesehen wrd, sich demnach das Individium, das einen Beruf sucht, sich diesen Strukturen anpassen muß. Die emanzipatorischen Berufswahltheorie beschreibt nicht lediglich vorgegebene Strukturen- und betrachtet diese damit impliziert als unveränderbar-, sondern zeigt Wege und Handlungsweisen auf, wie bestehende Strukturen im Interesse benachteiligter Gruppen verändert werden können. Sie lehnt sich an die vom Sozialwissenschaftlichen Institut. (WSI) des DGB erarbeiteten arbeitsorientierten Einzelwirtschaftslehre an, die die Durchsetzung der Interessen der abhängig Beschäftigten in den verschiedenen Gesellschaftsbereichen zum Ziel hat. Unter den gesamtwirtschtlichen Rahmenbedingungen muß die Annahme, daß die Berufs- und Arbeitswelt durch die in ihr arbeitenden Personen entscheidend verändert werden kann, als 'Realutopie' angesehen werden, die jedoch zur Orientierung des persönlichen und des gewerkschaftlichen Handels eine wichtige Funktion hat. (IAB)
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Literaturhinweis
Darstellung von ausgewählten Forschungsergebnissen: Motivatons- und Eignungsforschung (1979)
Jaide, Walter;Zitatform
Jaide, Walter (1979): Darstellung von ausgewählten Forschungsergebnissen. Motivatons- und Eignungsforschung. In: (1979): Jugend am Übergang vom Bildungs- in das Beschäftigungssystem, S. 100-152.
Abstract
Neben einer Reihe von Beiträgen ausländischer Autoren werden für den deutschsprachigen Bereich die Theorien von Beck und Brater ("Berufswahl und Berufszuweisung"), von E. Lange und von D. Bender-Szymanski vorgestellt und diskutiert. (IAB)
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Literaturhinweis
Bildungsentscheidungen im Arbeitermilieu (1978)
Bolder, Axel;Zitatform
Bolder, Axel (1978): Bildungsentscheidungen im Arbeitermilieu. (Untersuchungen des Instituts zur Erforschung sozialer Chancen, Köln), Frankfurt: Campus-Verl., 291 S.
Abstract
"Nach einem Rückblick auf die Ausgangsposition des Bildungsbooms der sechziger Jahre, der Chancengleichheit für alle suggerierte, werden die Bedingungen des Ausbildungsverhaltens untersucht, um herauszufinden, welche Faktoren die Schulwahl von Arbeiterkindern steuern.
In Anlehnung an den Bahrdtschen Umwelt- und Situationsbegriff werden wesentliche Bereiche, die die Entscheidung zur Schulwahl bestimmen, in ihrer gesamten Handlungsrelevanz dargestellt. Es läßt sich nachweisen, daß nicht individuelle Persönlichkeitsfaktoren, sondern verschiedene Umweltebenen von entscheidendem Einfluß auf die Schulwahl sind. Die wichtigsten sind familialer Kontext, Stellung im Produktionsprozeß, Infrastruktur des jeweiligen Stadtteils." (Autorenreferat) -
Literaturhinweis
Bedingungsfaktoren der Berufsentscheidung. Eine erziehungswissenschaftliche Untersuchung am Beispiel ungelernter junger Arbeiterinnen und Arbeiter (1976)
Beck, Klaus;Zitatform
Beck, Klaus (1976): Bedingungsfaktoren der Berufsentscheidung. Eine erziehungswissenschaftliche Untersuchung am Beispiel ungelernter junger Arbeiterinnen und Arbeiter. Bad Heilbrunn: Klinkhardt, 336 S.
Abstract
In dieser Untersuchung der Berufsentscheidung unter erziehungswissenschaftlichem Aspekt "geht (es) darum, unter Berücksichtigung der empirischen Befunde nach jenen Bedingungen zu suchen, unter denen der einzelne eine als positiv zu bewertende Bindung an eine Tätigkeit in unserer historisch vorliegenden, arbeitsteilig organisierten Gesellschaft entwickeln kann". Für die Prüfung der aufgestellten Hypothesen standen Daten zur Verfügung, die bei einer unter der Leitung von Elfriede Höhn durchgeführten empirischen Untersuchung an ungelernten Arbeiterinnen und Arbeitern ermittelt wurden. "Die empirische Feststellung defizienter beruflicher Entwicklung, die in allen Tätigkeitsbereichen möglich ist und mit zunehmendem Professionalisierungsgrad immer folgenschwerer für den einzelnen werden kann, stellt die erziehungswissenschaftliche Berufsforschung vor die Aufgabe, solche unerwünschten Entwicklungen möglichst zuverlässig vor dem Eintritt in den angestrebten Bildungsgang prognostizierbar zu machen, damit eine erziehungspraktische "Prophylaxe" eingeleitet werden kann. Dazu bedarf es der Ermittlung von Fakten, die im Zusammenhang mit dem Sachverhalt stehen, und der Bestimmung ihres Stellenwertes für eine Erklärung. Dieser Versuch wird unternommen, und es wird darüberhinaus der Frage nachgegangen, ob anhand bestimmter Merkmale eine Vorhersage über Berufsentscheidungen gemacht werden kann. Dabei wird es sich nützlich erweisen, das Problem in eine systemtheoretische Formulierung zu kleiden, um von dort her seinen Ort und seine Verbindungen sichtbar machen zu können. In einem weiteren Schritt soll dann ein pädagogisches Erklärungs- und Prognosemodell der Berufsentscheidung entwickelt werden. Gestützt auf die in der Ungelernten-Untersuchung erhobenen Daten wird das Modell am Beispiel dieser Personengruppe einer ersten Prüfung unterworfen und untersucht, welchen Beitrag die empirischen Korrelate der einzelnen Elemente des theoretischen Beziehungsgefüges zur Vorhersage und Erklärung der tatsächlichen Berufsentscheidungen erbringen."
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Literaturhinweis
Berufswahl als Interaktionsprozeß - theoretische Vorüberlegungen für ein empirisches Projekt (1976)
Lange, Elmar;Zitatform
Lange, Elmar (1976): Berufswahl als Interaktionsprozeß - theoretische Vorüberlegungen für ein empirisches Projekt. In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Jg. 28, H. 3, S. 479-505.
Abstract
Der Aufsatz berichtet über das theoretische Modell des Berufswahlprozesses, das Grundlage einer empirischen Untersuchung ist, die mit ca. 700 Schülern letzter Klassen aus Haupt- und Realschulen sowie Gymnasien an der Universität Bielefeld durchgeführt wird. Die Untersuchung geht von der Annahme aus, "daß der Berufswahlprozeß nicht allein ein individueller Entscheidungsprozeß, sondern ein interaktiver Prozeß ist, dessen Resultat, nähmlich die Berufsentscheidung, sich als eine Folge von Interaktionen zwischen dem Berufswählenden und seinen Eltern, Freunden und Verwandten, seinen Lehrern und Berufsberatern und gegebenenfalls potentiellen Arbeitsgebern darstellt." "Dem theoretischen Ansatz folgend, soll die Untersuchung unter praktischen Aspekten den Interaktionspartnern im beruflichen Entscheidungsprozeß Hinweise darauf geben, wie sie ihre Interaktionsbedingungen zu gestalten haben, damit sowohl den Berufswählenden Wahl- und Zufriedenheitschancen eröffnet als auch dem Beschäftigungssystem die Personen zugeführt werden, die von ihren Eignungen und Neigungen her die von ihnen angebotenen Positionen am besten ausfüllen. Hinter dieser Zielvorstellung steht das Postulat, daß im Interaktionsprozeß die Berufswahlsituation für den Berufswähler so aufbereitet, d.h. in ihren Bedingungen so gestaltet werden muß, daß sie für ihn entscheidbar, aber nicht entschieden wird. Um dieses praktisch-politische Ziel zu erreichen, gilt es unter erkenntnistheoretischem Aspekt die Struktur des Berufswahlprozesses als eines Entscheidungsprozesses sowohl hinsichtlich seiner individuellen als auch seiner interaktiven/sozialen Elemente zu analysieren und berufliche Entscheidungen aus den individuellen und sozialen Bedingungen zu erklären."
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Literaturhinweis
A review of occupational preference and choice research using expectancy theory and decision theory (1976)
Mitchell, Terence R.; Beach, Lee Roy;Zitatform
Mitchell, Terence R. & Lee Roy Beach (1976): A review of occupational preference and choice research using expectancy theory and decision theory. In: Journal of occupational psychology, Jg. 49, H. 4, S. 231-248.
Abstract
"Expectancy theory and decision theory are described as models that can be used to prdict occupational preference and choice. The empirical reseach using these models is reviewed and found to be highly supportive. Every investigation showed considerable support for the model being tested. The implications for practice and further research are discussed." ((en))
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Literaturhinweis
Psychologie der Berufswahl und der beruflichen Entwicklung (1976)
Scheller, Reinhold;Zitatform
Scheller, Reinhold (1976): Psychologie der Berufswahl und der beruflichen Entwicklung. (Kohlhammer Standards. Psychologie), Stuttgart u.a.: Kohlhammer, 112 S.
Abstract
Differenzierte Darstellung der wesentlichsten theoretischen Ansätze zur Erklärung und Vorhersage der Berufswahl und der beruflichen Entwicklung. Besprechung einsclägiger Untersuchungen und kritische Beurteilung der diskutierten Ansätze (Ginzberg, Super, Tiedeman und O'Hara, Holland u.a.). Dabei "umfaßt der Begriff "Berufswahl" ... auch den Prozeß der "beruflichen Entwicklung", d.h., die Veränderung einmal getroffener Entscheidungen auf dem Hintergrund hinzukommender Erfahrung".
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Holland's Personality Constructs as Predictors of Stability of Choice (1976)
Villwock, Jaclyn D.; Schnitzen, Joseph P.; Carbonari, Joseph P.;Zitatform
Villwock, Jaclyn D., Joseph P. Schnitzen & Joseph P. Carbonari (1976): Holland's Personality Constructs as Predictors of Stability of Choice. In: Journal of vocational behavior, Jg. 9, H. 1, S. 77-85. DOI:10.1016/0001-8791(76)90009-9
Abstract
"It was the purpose of this study to test Holland's assertion that stability of vocational choice can be predicted from: (a) congruence of personality with chosen career, (b) differentiation of personality, and (c) internal consistency of personality characteristics. The relationship of each of the three constructs to stability of choice of college major was studied among 167 university students. It was hypothesized that prediction could be improved by combining congruence, differentiation, and consistency in a multiple relationship. The relative importance of the three constructs was examined. Findings supported Holland's contention that congruence and consistency are positively related to stability. No significant relationship eas found between differentiation and stability. When combined, all three constructs predict stability, but the efficiency of prediction is not improved by adding differentiation and/or consistency to congruence. As hypothesized, congruence was found to be the most important predictor, followed in importance by differentiation and consistency, respectively." ((en))
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Literaturhinweis
Berufswahlforschung heute (1975)
Kahl, Otto;Zitatform
Kahl, Otto (1975): Berufswahlforschung heute. In: Die Deutsche Berufs- und Fachschule, Jg. 71, H. 11, S. 835-851.
Abstract
"Ausgehend von der zentralen Bedeutung des Berufes für den Menschen wird versucht, einen kritischen Überblick über den derzeitigen Stand der Forschung zur Berufswahl zu geben. Es lassen sich drei Ansätze unterscheiden: (I) die Untersuchung isolierter Determinanten, (II) die Klassifizierung gefundener Determinanten und (III) deren Einbindung in theoretische Konzepte. Mit Ausnahme einer z. Z. laufenden Untersuchung, die die zu kritisierenden Mängel vermeidet, sind alle bisherigen Ansätze jedoch unbefriedigend; einmal kann die Betrachtung isolierter Determinanten nichts über deren Gewicht im Entscheidungsprozeß aussagen, zum anderen ist die Operationalisierung und empirische Überprüfung der theoretischen Konzepte unzulänglich."
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Literaturhinweis
Aspekte der Berufswahl in der modernen Gesellschaft (1975)
Lange, Elmar; Büschges, Günter;Zitatform
Lange, Elmar & Günter Büschges (1975): Aspekte der Berufswahl in der modernen Gesellschaft. (Aspekte paper), Frankfurt am Main: Aspekte Verlag, 432 S.
Abstract
Sammelwerk zu folgenden Einzelaspekten der Berufswahl:
1. Berufswahl und Berufsberatung;
2. Berufswahl als gesellschaftlicher Allokationsprozeß 2. Berufswahl als Entscheidungsprozeß;
4. Berufliche Laufbahn;
5. Determinanten der Berufswahl;
6. Berufsprognose;
7. Berufsberatung;
8. Beratungsorganisation;
9. Berufsorientierung;
10. Trainings- und Entscheidungsprogramm STEP;
11. Berufsbildung und Schlüsselqualifikation. (IAB) -
Literaturhinweis
Psychologische Eignungsprognosen: Ihre Stellung in einem Gesamtsystem arbeitsmarktorientierter und eignungsorientierter Beratungsinformationen (1973)
Eckardt, Hans-Henning;Zitatform
Eckardt, Hans-Henning (1973): Psychologische Eignungsprognosen: Ihre Stellung in einem Gesamtsystem arbeitsmarktorientierter und eignungsorientierter Beratungsinformationen. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 6, H. 2, S. 177-189.
Abstract
"Die Einschätzung der individuellen Eignung für bestimmte Ausbildungs- und Berufswege und die Einschätzung von Beschäftigungschancen setzen gleichermaßen eine Prognose zukünftiger Entwicklungen voraus. Es wird gezeigt, daß sich diese Prognosen - die psychologische Eignungsprognose mit der Blickrichtung auf das Individuum, die arbeitsmarktorientierte Berufsprognose mit der Blickrichtung auf die einzelnen "Berufe" und ihre zukünftige soziologisch-ökonomische Entwicklung mit verwandten Schwierigkeiten auseinanderzusetzen haben und daß sie sich unter den gleichen Gesichtspunkten analysieren lassen. Der erste Versuch einer solchen Analyse wird unternommen. Weiter wird eine Übersicht über die gegenwärtige Situation der Berufseignungsdiagnostik, die derzeit erreichbaren Prognoseleistungen und neuere methodische Entwicklungen gegeben und eine Prüfung häufig erhobener Einwände gegen die praktische Anwendung eignungsdiagnostischer Verfahren vorgenommen. Es werden erste Überlegungen dazu angestellt, wie die Ergebnisse ökonomisch-soziologischer Berufsprognosen und die Ergebnisse psychologischer Eignungsprognosen am einzelnen Beratungsfall so zusammengeführt werden könnten, daß auch von dieser Seite her eine Entwicklung unterstützt wird, in deren Verlauf Ausbildungs- und Berufswahl (und die sie unterstützenden Beratungstätigkeiten) zu einem soweit als möglich rationalen Geschehen werden."
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Rationale individuelle Berufswahl und die langfristige Entwicklung des Arbeitsmarktes (1973)
Schmalen, Helmut;Zitatform
Schmalen, Helmut (1973): Rationale individuelle Berufswahl und die langfristige Entwicklung des Arbeitsmarktes. In: Zeitschrift für die gesamte Staatswissenschaft, Jg. 129, H. 2, S. 292-311.
Abstract
Es wird hypothetisch angenommen, daß die Lohnstruktur in einer Marktwirtschaft, in der der einzelne seinen Beruf rational wählt, einem Gleichgewichtszustand zustrebt. Dieser ist gekennzeichnet durch Lohnunterschiede die in ausreichendem Maße die Nutzen oder Nachteile der verschiedenen Berufe kompensieren ohne den einzelnen zum Berufswechsel zu veranlassen. Nach Definition des Begriffs der "rationalen Berufswahl" wird gefolgert, daß die Gleichgewichtshypothese in dieser absoluten Form nicht aufrechterhalten werden kann. Dies ergibt sich sowohl als Folge der Zeitaufwände jeder Ausbildung wie auch aus den Begrenzungen des individuellen Arbeitslebens, die beide Ungleichheiten hervorbringen können. Abschließend wird gezeigt, daß eine vorausschauende Berufsberatung für den einzelnen nützlich ist, weil sie wenigstens teilweise stabilisierend wirkt.
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Literaturhinweis
Die Doppelrolle der Frau in Familie und Beruf (1971)
Myrdal, Alva; Klein, Viola;Zitatform
Myrdal, Alva & Viola Klein (1971): Die Doppelrolle der Frau in Familie und Beruf. Köln: Kiepenheuer und Witsch, 319 S.
Abstract
Das Buch basiert auf einer 1956 unternommenen Sozialanalyse. Es wurde 1971 in einer 3. überarbeiteten und erweiterten Auflage herausgegeben. In dieser Neuauflage bekennen sich die beiden Autorinnen im Grundsätzlichen zu ihren aus der Untersuchung von 1956 abgeleiteten Thesen. Zentrales Anliegen der Verfasserinnen ist das Plädoyer für eine Rückkehr der Frauen ins Erwerbsleben nach Erledigung ihrer familiären Verpflichtungen, d.h. nach Aufzucht der Kinder. Quantitativ wird in etwa das Ziel gesetzt, die Frauenerwerbsquote (gemessen am gesamten Erwerbstätigenbestand) von rund 30 % auf 50 % zu erhöhen. Zur Begründung werden sowohl gesamtwirtschaftliche wie auch individuelle und gesellschaftsbezogene Argumente aufgeführt. Die Problematik der Doppelrolle der Frau wird u.a. durch Fragen nach den gesellschaftlich bedingten Belastungen, nach den Motiven der Frauen für eine Berufstätigkeit, nach den Auswirkungen auf die Kinder sowie durch internationale Vergleiche behandelt. Die positive Grundeinstellung zur Frauenerwerbstätigkeit wird an keiner Stelle verhehlt.
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Literaturhinweis
Berufswahl in der modernen Industriegesellschaft: Beitrag zu einer Theorie der Berufswahl mit einer empirischen Untersuchung bei 320 Berufswahlschülern (1970)
Ries, Heinz;Zitatform
Ries, Heinz (1970): Berufswahl in der modernen Industriegesellschaft. Beitrag zu einer Theorie der Berufswahl mit einer empirischen Untersuchung bei 320 Berufswahlschülern. Stuttgart: Hogrefe und Huber, 236 S.
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Literaturhinweis
Messung Psychologischer Berufswahldeterminanten. Ergebnisse einer empirischen Untersuchung über Studienanfänger (1970)
Scheller, Reinhold;Zitatform
Scheller, Reinhold (1970): Messung Psychologischer Berufswahldeterminanten. Ergebnisse einer empirischen Untersuchung über Studienanfänger. Erlangen: Universität Erlangen-Nürnberg, 279 S.
Abstract
"Ziel der Arbeit ist es, an diversen Studiengruppen die Erhebung bzw. Messung der wesentlichsten psychologischen Berufswahldeterminanten vorzunehmen, die gewonnenen Daten einer statistischen Analyse zu unterziehen und die Befunde sinnvoll zu diskutieren."
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Literaturhinweis
Vocational Psychology. The Study of Vocational Behavior (1969)
Crites, John O.;Zitatform
Crites, John O. (1969): Vocational Psychology. The Study of Vocational Behavior. New York u.a.: McGraw-Hill, 719 S.
Abstract
"The major portions of the book, Part II ("The Process of Vocational Choice") and Part III ("The Dynamics of Vocational Adjustment"), have been constituted by using occupational entry as the criterion for differentiating the two broadest classes of vocational behavior-choice and adjustment. The distinction between vocational behaviors which are developmental and those which are nondevelopmental has been maintained by separate chapters in each of these parts, namely, "The Development of Vocational Choice" (Chapter 5) and "Developmental Aspects of Vocational Adjustment" (Chapter 12). The other two main sections of the book are the introductory and concluding ones: Part I includes this chapter, "The Field of Vocational Psychology," and the next chapter, "The Foundations of Vocational Psychology," in which relevant knowledge for the study of vocational behavior from differential psychology, occupationology, and occupational differences is summarized. Part IV is designed to provide an overview of vocational psychology based upon the review and discussion of research and theory presented in the other parts of the book. Chapter 13, "Research in Vocational Psychology," deals with the questions of what we know and what we do not know about vocational behavior and development, and Chapter 14, "Theory Construction in Vocational Psychology," evaluates the present status of conceptionalisation and exploration in the field and suggests some possible new directions for the future." ((en))
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Literaturhinweis
The Theory and Practice of Vocational Guidance. A Selection of Readings (1968)
Hopson, Barrie; Hayes, John;Zitatform
Hopson, Barrie & John Hayes (1968): The Theory and Practice of Vocational Guidance. A Selection of Readings. Pergamon Press 523 S.
Abstract
Sammelband mit grundlegenden amerikanischen Aufsaetzen zur Theorie der Berufswahl und Berufsberatung.
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Vocational Behavior: Readings in Theory and Research. (1968)
Zytowski, Donald G.;Zitatform
Zytowski, Donald G. (Hrsg.) (1968): Vocational Behavior: Readings in Theory and Research. New York: Holt, Rinehart and Winston, 496 S.
Abstract
"The essences of the book are two: theory and research. Theoretical and heuristic propositions are matched at every possible opportunity with evidence which reflects on their validity. The collection begins with material on the nature and meaning of work and progresses through consideration of the structure and perceptual qualities of work. This is the foreground to material examining the work span, focussing successively on maturation, choice, satisfaction, and adjustment. Statements of the way in which occupations and careers may be determined, a lateral expansion of the concept of vocational choice, comprise the core of the collection. Here especially, the editors remarks are hoped to link the selections fore and aft, by means of the several threads which have run through theorizing in this field: psychoanalysis, individual differences, probability and utility theory, determinants of job satisfaction, and the like." Das Buch enthält im wesentlichen Beiträge aus den Jahren 1957-1967, die 16 verschiedenen Zeitschriften und anderen Quellen entnommen wurden.
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Occupational Choice. An Approach to a General Theory (1966)
Ginzberg, Eli; Ginsburg, Sol W.;Zitatform
Ginzberg, Eli & Sol W. Ginsburg (1966): Occupational Choice. An Approach to a General Theory. New York: Columbia University Press, 271 S.
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Literaturhinweis
Die Berufswahl. Eine Untersuchung über die Voraussetzungen und Motive der Berufswahl bei Jugendlichen von heute (1961)
Jaide, Walter;Zitatform
Jaide, Walter (1961): Die Berufswahl. Eine Untersuchung über die Voraussetzungen und Motive der Berufswahl bei Jugendlichen von heute. München: Juventa-Verl., 269 S.
Abstract
Bericht über eine Untersuchung, die im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Sozialordnung zwischen 1957 und 1959 bei Absolventen von Volks- und Mittelschulen im Raum Niedersachsen und Bremen durchgeführt wurde. Im Zeitraum je eines Jahres wurden120 Volks- und 60 Mittelschüler während des letzten Schuljahres und darüber hinaus bis zum Ende der dreimonatigen Probezeit im ergriffenen Beruf monographisch erfaßt. Als zentrale Methode dient die Exploration. Dabei sollte die "Berufswahlmotivation in ihren Grundproblemen, ihren vielerlei auslösenden, ausrichtenden, impulsgebenden Faktoren, ihrem Reifungsstand und ihren Bezügen zu den Mitmenschen und den objektiven Gegebenheiten des Berufslebens erfaßt werden."
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Berufswahl und Berufsschicksal: empirische Untersuchungen zur Frage der Berufsumschichtung (1959)
Klages, Helmut;Zitatform
Klages, Helmut (1959): Berufswahl und Berufsschicksal. Empirische Untersuchungen zur Frage der Berufsumschichtung. (Schriftenreihe des Instituts für empirische Soziologie 03), Opladen: Westdeutscher Verlag, 149 S.
Abstract
Der Band enthält die Auswertung der wesentlichen Ergebnisse eines Forschungsauftrags, der 1954 vom Bundesministerium für Arbeit an das Institut für empirische Soziologie Hannover-Bamberg vergeben wurde. Der methodische Grundgedanke der Repräsentativerhebung war, "die berufliche Ausgangsposition der jetzt noch im Arbeitsleben stehenden männlichen Arbeitnehmer (die Ausschaltung der weiblichen Arbeitnehmer wurde wegen der hier gegebenen Sonderbedingungen grundsätzlich vorausgesetzt) zu erfassen und zu untersuchen, welchem Berufsschicksal sie nach ihrem Start unterworfen waren."... "Als Erhebungsgrundlage wurden ... die Arbeitnehmerkarteien der männlichen Arbeitnehmer von 11 über das ganze Bundesgebiet gestreuten Arbeitsämtern (Hannover, Dortmund, Augsburg, Schweinfurt, Bamberg, Celle, Bassum, Bielefeld, Aschaffenburg, Neustadt und Neumarkt) herangezogen, in denen als erfaßbar bzw. erfassungswürdig folgende Merkmale festegestellt wurden: das Geburtsjahr, der Familienstand, die Kinderzahl, die Fachschulvorbildung, der Ausgangsberuf, die Berufszugehörigkeit im Zeitpunkt der Erhebung und die Berufstätigkeit im Zeitpunkt der Erhebung, die Art des Betriebes, dem die Arbeitnehmer bei ihrer Berufseinmündung und bei ihrer letzten Beschäftigung zugehörten, die "Art des Berufswechsels", die Häufigkeit des Berufswechsels und die Häufigkeit der Arbeitslosigkeit."... "Unter der Frage nach der "Art des Berufswechsels" verbirgt sich die Frage nach der vertikalen Sozialmobilität, nach der sozialen Veränderung oder Stabilität in den einzelnen Berufen also. Es wurde hier unterschieden nach: "Arbeiter aufsteigend" (vom Beruf ohne Lehrlingsausbildung), "Arbeiter gleichgeblieben" (Verbleiben im lehrberuflichen oder ungelernten Bereich) und Arbeiter absteigend" (vom Beruf mit Lehrlingsausbildung zu einem Berufs ohne Lehrlingsausbildung), also bis jetzt nach Mobilitäts- oder Stabilitätsmerkmalen, die sich da feststellen ließen, wo der Proband sowohl seinem Ausgangsberuf als auch seiner Berufszugehörigkeit im Zeitpunkt der Erhebung nach Arbeiter war. In den Fällen, in denen der Proband über das Arbeiterverhältnis hinaus aufstieg, wurde unterschieden nach: "selbständiger Tätigkeit", "Beamten", "Meistern und Werkmeistern", "sonstigen technischen Angestellten", kaufmännischen und Verwaltungsangestellten" und "Sonstigen". Bei "Häufigkeit des Berufswechsels" wurde unterschieden nach: einmaligem, zweimaligem und "drei- und mehrmaligem" Berufswechsel. Ähnlich wurde bei "Häfigkeit der Arbeitslosigkeit" unterschieden nach einmaliger, zweimaliger und "drei- und merhmahliger" Arbeitslosigkeit im Erhebungszeitraum. Als "Beruf" wurden in allen Fällen nicht die untersten Einheiten der Berufssystematik, sondern die Berufsordnungen, also bereits kleinere Gruppen von Einzelberufen, erfaßt." "Nicht erfaßt wurden ... Flüchtlinge. ... Eine weitere Beschränkung des Umfangs der Erhebung ist mit der Erfassung nur der Jahrgänge 1909-1924, also der im Zeitpunkt der Erhebung 30-40jährigen gegeben." "Unsere Ergebnisse ... beleuchten ... vor allem ... die Notwendigkeit eines beruflichen "Observatoriums", das die Dynamik der beruflichen Situation, z.B. auch die ständig vor sich gehenden Variierungen der Verwandtschaftsverhältnisse und Verwandtschaftsräume, mit der nötigen Exaktheit ständig registriert. Erscheint so die Notwendigkeit einer dynamischen Kontrolle als Korrelat zur Arbeitswirklichkeit unserer Zeit, so ist es andererseits - wie schon betont - die individuelle Fähigkeit zur Beweglichkeit, die zu fördern unumgänglich ist. Es geht dabei letztlich um mehr als um die Schaffung der hierzu erforderlichen ausbildungsmäßigen Voraussetzungen. Es geht auch um eine entsprechende Bewußtseinskonstellation des Arbeitnehmers: Entweder muß er dazu befähigt werden, ein dynamisches Bewußtsein zu entwickeln, d.h. einerseits seine beruflichen Orientierungen aus der Lebenswirklichkeit zu holen und andererseits dem Zwang zur Anpassung des Denkens und Handelns auf Grund freier Entscheidung nachzukommen gewillt zu sein. Oder er muß dazu bereit sein, den Herrschaftseingriff von Staatsinstanzen, die das Geschehen besser überblicken als er, als Notwendigkeit zu bejahen." (IAB2)
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Literaturhinweis
The Psychology of Careers. An Introduction to Vocational Development (1957)
Super, Donald E.;Zitatform
Super, Donald E. (1957): The Psychology of Careers. An Introduction to Vocational Development. Evanston: Harper and Row, 372 S.
Abstract
"Part 1 of this book attempts to prov some ustandig of the nature of work, first by surveying our present knowledge of why people work or what they get from work, and ten by reviewing the place of work in daily living. These two short chapters are followed by a survey of the types of work, in an attempt to give some idea of the varieties of work and of the ways in which occupations differ. A fourth chapter discusses the place of work in the life span, viewing it not only as a major factor in human life but also as one which changes as the individual progresses through the various life stages. This part thus prepares the reader for the bulk of the book which, in Parts 2 and 3, treats in detail the course and cycle of the working life and the factors affecting vocational choice, success and satisfication. Finally, Part 4 attempts to synthesize this material, first for theory and then for practical applications." ((en))
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Literaturhinweis
Der Beruf in der modernen Gesellschaft: Versuch einer soziologischen Theorie beruflichen Handelns (1967; 1970)
Daheim, Hansjürgen;Zitatform
Daheim, Hansjürgen (1967; 1970): Der Beruf in der modernen Gesellschaft. Versuch einer soziologischen Theorie beruflichen Handelns. (Beiträge zur Soziologie und Sozialphilosophie 13), Köln u.a.: Kiepenheuer und Witsch, 312 S.; 328 S.
Abstract
Der Autor "wählt als Ausgangspunkt seines Versuches, die sozialen Beziehungen in der Arbeitswelt zu analysieren, die zunehmende Rationalisierung der Arbeit in den fortgeschrittenen Industriegesellschaften. Die Anforderungen, die an das 'systematisierte technische Wissen' der Arbeitenden gestellt werden und die einem zunehmend rascheren Wandel unterliegen, erscheinen damit als der Faktor, der im wesentlichen die unterschiedlichen Formen der Organisationen in der Arbeitswelt und des Verhaltens der Arbeitenden bedingt. Das wird zunächst für die sogenannte Berufswahl gezeigt, die als Prozeß aufgefaßt wird, in welchem Individuen und Berufspositionen zusammengebracht werden und der, mit der Entscheidung für eine Schulbildung beginnend, sich häufig über das ganze Arbeitsleben erstreckt. Das wird weiter für den Betrieb und für den Berufsverband dargelegt, in denen die Individuen als Inhaber von Berufspositionen zur Erreichung bestimmter Organisationsziele zusammenarbeiten. Im Schlußabschnitt werden einige Auswirkungen der Rationalisierung der Arbeit auf die Integration der modernen Gesellschaft erörtert. Der Autor bemüht sich, in Auseinandersetzung mit älteren deutschen Ansätzen und jüngeren Ansätzen vor allem amerikanischer Soziologen eine Soziologie der heutigen Arbeits- und Berufswelt in ihren Grundzügen darzulegen. Das Analysemodell wurde in Anlehnung besonders an Talcott Parsons entwickelt."
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Literaturhinweis
Berufswahl und Berufswahlvorbereitung. Zur Theorie und Praxis eines Aufgabenbereichs der Arbeits- und Wirtschaftslehre (1974; 1975)
Steffens, Heiko;Zitatform
Steffens, Heiko (1974; 1975): Berufswahl und Berufswahlvorbereitung. Zur Theorie und Praxis eines Aufgabenbereichs der Arbeits- und Wirtschaftslehre. Ravensburg: Maier, 244 gez. Bl.; 190 S.
Abstract
Das Buch legt "didaktische Grundzüge der Berufswahlvorbereitung und ausgearbeitete Beispiele für eine neue Konzeption eines systematischen Berufswahlunterrichts im Rahmen der Arbeits- und Wirtschaftslehre vor. Ausgangspunkt für diese Konzeption ist die Analyse der Bedinungen für die Möglichkeit eines autonomen und rationalen Berufswahlverhaltens unter Einbeziehung der traditionellen berufswahltheoretischen Ansätze. Ziel ist ein Berufswahlunterricht, der den Schüler im Lichte einer für ihn selbst möglichen Rationalität und Autonomie als Entscheidungsträger begreift und ihn gegen fremde Entscheidungsprämissen in Schutz zu nehmen sucht." Es werden neue pädagogische, bidlungsökonomische und marktpolitische Erkenntnisse und Entwicklungen berücksichtigt.
