Menschen mit Behinderungen in Ausbildung und Beruf
Mit dem Bundesteilhabegesetz und dem Nationalen Aktionsplan 2.0 wurden 2016 zwei wichtige behindertenpolitische Vorhaben angestoßen und in den Folgejahren umgesetzt und weiterentwickelt. Damit soll im Einklang mit der UN-Behindertenrechtskonvention die Inklusion in Deutschland weiter vorangetrieben werden, indem die Selbstbestimmung und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen gestärkt werden. Mit dem schrittweisen Inkrafttreten des Bundesteilhabegesetzes erfuhren das Recht der Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und die Eingliederungshilfe (SGB IX) weitreichende Änderungen. Wie stellt sich die Situation von behinderten Menschen auf dem Arbeitsmarkt dar? Wie lassen sich behindertengerechte Berufsleben und inklusive Arbeitswelten gestalten?
Die Infoplattform stellt zentrale Dokumente und relevante Quellenhinweise zusammen, inhaltlich strukturiert nach den Aspekten der Politik für behinderte Menschen und den diskutierten bzw. realisierten Reformanstrengungen.
- Ergebnisse und Projekte aus dem IAB
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Ausbildung, Rehabilitationsmaßnahmen
- Politik und Rechtsprechung für behinderte Menschen
- Rehabilitationseinrichtungen
- Berufsvorbereitung, Berufsberatung, Berufswahl
- Studium
- Berufsausbildung, Berufseinmündung
- Fortbildung und Umschulung
- betriebliche Rehabilitation
- Maßnahmen zur Erhaltung der Arbeitsfähigkeit
- Erfolgskontrolle, Kosten-Nutzen-Aspekte
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Arbeitsmarktsituation behinderter Menschen
- Arbeitsmarktpolitik, Inklusion, Persönliches Budget
- Beschäftigungsentwicklung
- Arbeitslosigkeit
- Beschäftigung in Werkstätten für behinderte Menschen
- Beschäftigung in alternativen Einrichtungen, Selbsthilfefirmen
- Berufliche Selbständigkeit
- Hochqualifizierte behinderte Menschen auf dem Arbeitsmarkt
- Beschäftigung im ersten Arbeitsmarkt
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Berufsleben und Arbeitswelt behinderter Menschen
- Personalpolitik, Arbeitgebereinstellungen, finanzielle Einstellungsanreize
- Eingliederungshilfe, BEM, Arbeitsassistenz, Unterstützte Beschäftigung, Arbeitsplatzsicherung
- Arbeitsbedingungen, Arbeitsplatzgestaltung, technische Arbeitshilfen, Arbeitszeit
- Berufsverlauf, Berufserfolg
- Berufsstruktur, Einzelberufe
- Arbeitszufriedenheit
- Lohn, Einkommen
- Behinderungsart
- Alter
- Geografischer Bezug
- Geschlecht
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Literaturhinweis
Workplace care: a sensible form of support to convalescents from occupational injuries or diseases (2014)
Taddicken, Markus;Zitatform
Taddicken, Markus (2014): Workplace care: a sensible form of support to convalescents from occupational injuries or diseases. In: International Journal of Disability Management, Jg. 9, S. 1-1. DOI:10.1017/idm.2014.28
Abstract
"In order to ensure the success of medical and occupational rehabilitation, the BGW - the occupational insurer - offers its clients to accompany them at the workplace. This aims at transferring the working methods, which the rehabilitant has acquired during rehabilitation and are therefore partly new to him, into operational practice and at verifying their fitness for practical applicability. Apart from that, this shall facilitate to identify factors jeopardizing reintegration and to beneficially influence them, if possible. Work is resumed with the approval by the client in question and their employer, accompanied by a specialized workplace attendant. Depending on the severity of the health impairment and on the prevailing contextual factors, such care is provided on an hourly or daily basis for one or up to several weeks. Thereby, the workplace attendant refers the client to the most reasonable and gentle mode of working that is possible. Moreover, the workplace attendant takes care of potential difficulties arising during the stage of resuming employment, in order to work out strategies early on for ensuring the success of rehabilitation and for transferring such strategies to operational practice, jointly with all parties involved, including the BGW rehab managers. The potential need for qualification, following the motto of 'Occupational placement comes before qualification', is thereby identified at an early stage and in a purposeful way. Principal Experience and Summary: Workplace care facilitates highly practice-oriented reintegration; Difficulties in the reintegration process are identified at an early stage; Workplace accompaniment gears prevention very effectively to rehabilitation. Clients as well as employers perceive such support provided by the BGW as being sensible and helpful." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Anders und doch Gleich. Junge Menschen mit Autismus zwischen Ausbildung und Arbeitswelt (2014)
Wegner, Renate;Zitatform
Wegner, Renate (2014): Anders und doch Gleich. Junge Menschen mit Autismus zwischen Ausbildung und Arbeitswelt. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 28, H. 2, S. 120-127.
Abstract
"Eine größer werdende Anzahl von Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit autistischen Symptomen in ihren Begabungen zu fördern und sozial schwieriges Verhalten zu mindern, ist eine Herausforderung für unsere Gesellschaft und ihre Institutionen. Im folgenden Beitrag wird dargelegt, wie man sich dieser Aufgabe an einem Berufsbildungswerk konzeptuell stellen kann: durch ein multiprofessionelles Team werden am Einzelfall orientierte Behandlungen und ein spezifisches einjähriges Gruppentraining angeboten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Integration schwerbehinderter Menschen auf dem Arbeitsmarkt: gute Beispiele aus den Landkreisen (2014)
Zitatform
(2014): Integration schwerbehinderter Menschen auf dem Arbeitsmarkt. Gute Beispiele aus den Landkreisen. (Veröffentlichungen des Vereins für Geschichte der Deutschen Landkreise 124), Berlin, 24 S.
Abstract
"Die Broschüre enthält eine Reihe von Beispielen, wie die Arbeitsmarktintegration von schwerbehinderten Menschen, die Arbeitslosengeld II beziehen, in den Landkreisen umgesetzt wird. Die Beispiele reichen von der Bildung spezialisierter Teams im Jobcenter über Konzepte zur Stabilisierung der Beschäftigungsfähigkeit und Qualifikation bis hin zur verstärkten Sensibilisierung und Förderung der Einstellungsbereitschaft bei Arbeitgebern." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Potenziale von Menschen mit Behinderung erkennen, fördern und einsetzen: das ganzheitliche Personalmanagement der Bundesagentur für Arbeit (Nürnberg) (2013)
Behrens, Beatrix; Kühn, Michael;Zitatform
Behrens, Beatrix & Michael Kühn (2013): Potenziale von Menschen mit Behinderung erkennen, fördern und einsetzen. Das ganzheitliche Personalmanagement der Bundesagentur für Arbeit (Nürnberg). In: S. Böhm, M. K. Baumgärtner & D. J. G. Dwertmann (Hrsg.) (2013): Berufliche Inklusion von Menschen mit Behinderung : Best Practices aus dem ersten Arbeitsmarkt, S. 169-181.
Abstract
"Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat als Unterzeichnerin der deutschen Charta der Vielfalt im Rahmen ihres demografiesensiblen Personalmanagements mit dem Aufbau eines professionellen Diversity-Managements einen strategischen und integrativen Ansatz zur Förderung von Chancengleichheit entwickelt. Ein wichtiges Handlungsfeld ist hierbei - mit jahrzehntelanger Tradition - die Förderung von Menschen mit Behinderung. Beginnend mit der Rekrutierung fördert die BA die vielfältigen und unterschiedlichen Kompetenzen im Rahmen ihres Talentmanagements. Vielfältige Maßnahmen und Instrumente ermöglichen ein auf den individuellen Bedarf zugeschnittenes behinderungs- und alternsgerechtes Arbeiten und Lernen. Dreh- und Angelpunkt ist ein systematischer Leistungs- und Entwicklungsdialog zwischen Führungskraft und Mitarbeiter/-in. Hier wird die individuelle Entwicklung abgestimmt, aber auch die Gestaltung der Qualität der Arbeitsbeziehung und behinderungsspezifische Themen bis hin zum Einsatz technischer Hilfsmittel offen angesprochen. Berücksichtigt wird auch die individuelle Berufs- und Lebensplanung. Die Förderung der Beschäftigungsfähigkeit über Kompetenzentwicklung einerseits und einer auf Prävention ausgerichteten Gesundheitsförderung andererseits, sind zentrale Handlungsfelder eines modernen Personalmanagements. Die BA verbindet mit ihrer Personalpolitik auch die Erwartung, die Arbeitgeberattraktivität für künftige Nachwuchs- und Fachkräfte (auch mit schwerer Behinderung) zu steigern; im Zeichen demografischer und gesellschaftlicher Entwicklungen ein entscheidender Vorteil." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufliche Inklusion von Menschen mit Behinderung: Best Practices aus dem ersten Arbeitsmarkt (2013)
Zitatform
Böhm, Stephan, Miriam K. Baumgärtner & David J.G. Dwertmann (Hrsg.) (2013): Berufliche Inklusion von Menschen mit Behinderung. Best Practices aus dem ersten Arbeitsmarkt. Berlin: Springer, 373 S. DOI:10.1007/978-3-642-34784-9
Abstract
"Die berufliche Inklusion von Menschen mit Behinderung ist ein zentrales, jedoch noch zu wenig beachtetes Thema des Personalmanagements. Das vorliegende Buch stellt Best-Practice-Beispiele aus dem ersten Arbeitsmarkt vor. Es entstand am Center for Disability and Integration der Universität St. Gallen (CDI-HSG). Inspiriert durch den 'Com(mitment) To Act(ion)'-Wettbewerb werden verschiedenste Unternehmensbeispiele zentralen Handlungsfeldern des Personalmanagements zugeordnet. Hierdurch sollen Führungskräften und Personalverantwortlichen geeignete Konzepte an die Hand gegeben werden, um die Inklusion von Menschen mit Behinderung aktiv voran zu treiben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
Literaturhinweis
Do wage subsidies for disabled workers result in deadweight loss?: evidence from the Danish Flexjob scheme (2013)
Zitatform
Datta Gupta, Nabanita, Mona Larsen & Lars Brink Thomsen (2013): Do wage subsidies for disabled workers result in deadweight loss? Evidence from the Danish Flexjob scheme. (University Aarhus. Economics working paper 2013-24), Aarhus, 35 S.
Abstract
"We evaluate the effects of wage subsidy programs for the disabled, in particular, their potential for welfare-loss reduction vs. deadweight loss creation. We do this in the context of the Danish Flexjob scheme, a large, nation-wide scheme that was implemented in 1998 and targeted towards improving the employment prospects of the long-term disabled with partial working capacity. We analyse the hiring response to a shock in the wage reimbursement amount to certain firms using the program. Firms received a salary reimbursement for both current and new employees granted a Flexjob subsidy. In 2002, the reimbursement to government firms was lowered while the reimbursement to municipal and regional employers remained the same. We combine the reform with unique data on whether or not a new Flexjob hiree was previously employed in a regular (unsubsidized) job at the same firm. Thus, we can investigate whether the changes in the reimbursement amount to governmental units affected the share of Flexjobs within such firms that were allocated to retained employees versus to new hires. The findings show substantial substitution between 'insiders' and 'outsiders' after the reform. After the reform, governmental firms create fewer Flexjobs. At the same time, the composition of Flexjob hires within such firms changes substantially: the share of new Flexjobs allocated to retained employees is twice as large as it would have been in absence of the reform. The finding on deadweight loss seems to run counter to the theoretical prediction. A possible alternative mechanism for the finding could be that when subsidies are reduced and worker productivity is not known with certainty, employers have an economic incentive to fill Flexjob positions from inside the firm." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Inclusion through action: a participatory approach to return-to-work policy change processes in organisations (2013)
Gensby, U.; Husted, M.;Zitatform
Gensby, U. & M. Husted (2013): Inclusion through action: a participatory approach to return-to-work policy change processes in organisations. In: International Journal of Disability Management, Jg. 8, S. 1-16. DOI:10.1017/idm.2013.2
Abstract
"Many organisations strive to make disability management (DM) responses to prevent work disability and promote return-to-work (RTW). However, a deeper appreciation of methods that can ensure equitable worker participation in the development and change of RTW policy and practice is needed. Using an action research approach, this study expands the concept of participation in disability management (DM) creating new insights into the resources, dilemmas and aspirations of RTW policies in organisations. Empirical data was gathered from a development and change process conducted together with managers and workers at a large health care workplace. A series of workshops were conducted, studying the common history of RTW policy evolvement and configuration, and encouraging the creation of worker-driven proposals for alternative actions to current management. Action research protocols were used to document knowledge creation. Analysis of action research processes reveals how workers insisted on discussing their work environment as an important factor for maintenance of RTW, and how consistent participatory possibilities and team oriented RTW coordination among all levels of the organisation are perceived as critical features for supportive and sustained job retention. Participatory processes created relevant knowledge of the importance of work environments in coordination of stay at work, which may strengthen RTW capacity building and advance DM in organisations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Was macht Supported Employment so überlegen? (2013)
Zitatform
Hoffmann, Holger (2013): Was macht Supported Employment so überlegen? In: Die Psychiatrie, Jg. 10, H. 2, S. 95-101. DOI:10.1055/s-0038-1670861
Abstract
"Mit der Einführung des Supported Employment wurde in der beruflichen Wiedereingliederung psychisch beeinträchtigter Menschen in die freie Marktwirtschaft ein Paradigmawechsel vollzogen, der sich in den USA und mittlerweile auch in Europa bewährt hat. Die wissenschaftliche Evidenz ist mittels zahlreicher randomisiert kontrollierter Studien erhärtet, weshalb Supported Employment in den Leitlinien als dem pre-vocational Training überlegen und somit als Methode der Wahl vorbehaltlos empfohlen werden kann. Supported Employment leistet zudem einen entscheidenden Beitrag zur Inklusion und Teilhabe psychisch beeinträchtigter Menschen. Für eine erfolgreiche Implementierung und Weiterverbreitung im deutschsprachigen Raum braucht es gewisse Adaptionen, einheitliche Qualitätsstandards, Anreize für die Arbeitgeber sowie noch zu verbessernde gesetzliche Grundlagen und Finanzierungsmodelle, die u.a. die unbefristete Begleitung durch einen Job Coach ermöglichen. Letzteres ist ein zentraler Faktor für den nachhaltigen Erfolg des Supported Employments." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
How financial incentives induce disability insurance recipients to return to work (2013)
Zitatform
Kostøl, Andreas Ravndal & Magne Mogstad (2013): How financial incentives induce disability insurance recipients to return to work. (NBER working paper 19016), Cambridge, Mass., 50 S. DOI:10.3386/w19016
Abstract
"Disability Insurance (DI) programs have long been criticized by economists for apparent work disincentives. Some countries have recently modified their programs such that DI recipients are allowed to keep some of their benefits if they return to work, and other countries are considering similar return-to-work policies. However, there is little empirical evidence of the effectiveness of programs that incentivize the return to work by DI recipients. Using a local randomized experiment that arises from a sharp discontinuity in DI policy in Norway, we provide transparent and credible identification of how financial incentives induce DI recipients to return to work. We find that many DI recipients have considerable capacity to work that can be effectively induced by providing financial work incentives. We also show that providing work incentives to DI recipients may both increase their disposable income and reduce program costs. Our findings also suggest that targeted policies may be the most effective in encouraging DI recipients to return to work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Persönliches Budget zur Teilhabe am Arbeitsleben: Teil 2: Umsetzungsprobleme und ihre Bedeutung für die Selbstbestimmung (2013)
Radatz, Joachim; Humpert-Plückhahn, Gabriele; Bausch, Martina;Zitatform
Radatz, Joachim, Martina Bausch & Gabriele Humpert-Plückhahn (2013): Persönliches Budget zur Teilhabe am Arbeitsleben. Teil 2: Umsetzungsprobleme und ihre Bedeutung für die Selbstbestimmung. In: Impulse H. 64, S. 6-21.
Abstract
Der Beitrag beschreibt anhand eines Fallbeispiels die Probleme, die sich bei der praktischen Umsetzung des Persönlichen Budgets zur Teilhabe am Arbeitsleben stellen. Er fordert einen "personenorientierten Ansatz", bei dem der rechtliche Anspruch auf Selbstbestimmung und das individuelle Streben danach institutionell verankert werden muss. (IAB)
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Literaturhinweis
Was bringt psychisch Kranke nachhaltig in Arbeit?: "Supported employment“ vs. „pre-vocational Training" (2012)
Zitatform
Brieger, Peter & Holger Hoffmann (2012): Was bringt psychisch Kranke nachhaltig in Arbeit? "Supported employment“ vs. „pre-vocational Training". In: Der Nervenarzt, Jg. 83, H. 7, S. 840-846. DOI:10.1007/s00115-011-3470-9
Abstract
"Menschen mit psychischen Erkrankungen sind oft ohne Arbeit. Dabei kommt Arbeit eine wesentliche Rolle zur Gesundung zu. Entsprechende Ergebnisse der DGPPN S3-Leitlinie „Psychosoziale Therapien“ werden dargestellt. Im Sinne der evidenzbasierten Medizin hat sich „supported employment“ („first place then train“) unzweifelhaft als wirksamste Maßnahme erwiesen. Bislang fehlt es aber insbesondere in Deutschland an entsprechenden flächendeckenden Angeboten. Mit „pre-vocational training“ (PVT) sind dagegen solche gemeint, die erst trainieren und dann einen Arbeitsplatz suchen (in Deutschland beispielsweise RPK-Maßnahmen [Einrichtungen zur Rehabilitation psychisch kranker Menschen]). Für die Wirksamkeit von RPK-Maßnahmen gibt es ebenfalls Belege. Die UN-Behindertenrechtskonvention hat das Recht auf gleiche Arbeit und angemessene Ausbildung formuliert. Hieraus erwächst eine Verpflichtung zur „Normalisierung“, der das gegenwärtige Deutsche Versorgungssystem nur eingeschränkt gerecht wird." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)
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Literaturhinweis
Supported employment in Germany (2012)
Doose, Stefan;Zitatform
Doose, Stefan (2012): Supported employment in Germany. In: Journal of Vocational Rehabilitation, Jg. 37, H. 3, S. 195-202. DOI:10.3233/JVR-2012-0614
Abstract
"The article describes the current situation and development of supported employment in Germany during the past 20 years in the context of the German vocational rehabilitation system." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Unterstützte Beschäftigung: Berufliche Integration auf lange Sicht: Theorie, Methodik und Nachhaltigkeit der Unterstützung von Menschen mit Lernschwierigkeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Eine Verbleibs- und Verlaufsstudie (2012)
Doose, Stefan;Zitatform
Doose, Stefan (2012): Unterstützte Beschäftigung: Berufliche Integration auf lange Sicht. Theorie, Methodik und Nachhaltigkeit der Unterstützung von Menschen mit Lernschwierigkeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Eine Verbleibs- und Verlaufsstudie. Marburg: Lebenshilfe-Verlag, 449 S.
Abstract
"Die 2012 aktualisierte und völlig überarbeitete Neuauflage bietet eine gute Einführung und einen aktuellen Überblick über das komplexe System der beruflichen Integration für Menschen mit Lernschwierigkeiten, also sogenannter Lern- und geistiger Behinderung. Schwerpunkte sind dabei - integrative, betriebliche Unterstützungsangebote wie die Begleitung des Übergangs von der Schule in den Beruf,
- die neue Maßnahme Unterstützte Beschäftigung mit einer individuellen betrieblichen Qualifizierung und Berufsbegleitung,
- die Unterstützung durch Integrationsfachdienste,
ausgelagerte gemeindenahe Berufsbildungs- und Arbeitsplätze der Werkstatt für behinderte Menschen,
- unterstützte betriebliche Berufsausbildungen und Arbeitsassistenz.
Dieses Buch ist das deutschsprachige Standardwerk zum Thema Unterstützte Beschäftigung (Supported Employment) geworden. Es liefert eine vertiefende Einführung in Konzept und Methodik der Unterstützten Beschäftigung, zeichnet die internationale Entwicklung in den USA, Europa und Deutschland kenntnisreich nach und zeigt zukünftige Perspektiven der Arbeit auf.
Diese Entwicklungen werden dabei in den Kontext von Inklusion, des Paradigmenwechsels in der Behindertenhilfe und der gesellschaftlichen Entwicklung von Arbeit und Arbeitslosigkeit gestellt und aus den theoretischen Blickwinkeln des ökosystemischen Ansatzes, der Kapitaltheorie von Bourdieu und dem Konzept der Lebensqualität reflektiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Disability and supported employment: impact on employment, income, and allowances (2012)
Zitatform
Germundsson, Per, Johanna Gustafsson, Martin Lind & Berth Danermark (2012): Disability and supported employment. Impact on employment, income, and allowances. In: International journal of rehabilitation research, Jg. 35, H. 3, S. 263-269.
Abstract
"In diesem Artikel untersuchen wir das Konzept der unterstützten Beschäftigung und ihre Auswirkung auf Aspekte wie den Erwerbsstatus, das verfügbare Einkommen und den Umfang der Beihilfe speziell mit Bezug auf eine Gruppe mit behinderten Personen. Bei dieser Untersuchung befassten wir uns schwerpunktmäßig mit psychiatrisch erkrankten Personen. Unter unterstützter Beschäftigung versteht man einen beruflichen Rehabilitationsservice, dessen erklärtes Ziel die Befähigung der sowie eine wettbewerbsorientierte Beschäftigung für die Betroffenen sind. Hinzugezogen wurden Daten von zwei schwedischen Organisationen, deren Leistungsangebot auf einer unterstützten Beschäftigung beruht. Zwei Gruppen wurden berücksichtigt: eine Gruppe mit Personen, die eine berufliche Rehabilitation entsprechend dem unterstützten Beschäftigungsansatz erhielten, und die andere Gruppe mit Personen, die eine unterstützte Beschäftigung ablehnten (Kontrollgruppe). Die Gruppen wurden im Einklang mit einem Design 'vor und nach der Intervention' untersucht. Die ergebnisorientierten Messgrößen wurden retrospektiv analysiert. Die Ergebnisse legen den Schluss nahe, dass die Personen, die sich unterstützten Beschäftigungsmaßnahmen unterzogen, schneller eine Anstellung fanden, ein höheres verfügbares Einkommen und gleichzeitig niedrigere Beihilfebeträge bezogen. Das gleiche Muster wie für die allgemeine Population trat auf bei Personen mit psychiatrischer Erkrankung. Eine berufliche Rehabilitation auf der Grundlage der Prinzipien der unterstützten Beschäftigung kann eine äußerst effektive Maßnahme für einzelne Personen sein, um eine Anstellung, ein besseres verfügbares Einkommen und erheblich weniger Beihilfebeträge zu bekommen. Die Intervention sollte den jeweiligen Bedürfnissen angepasst werden, statt den organisatorischen Regelungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Influences of labour participation among persons with disabilities: a systematic review and best evidence synthesis (2012)
Zitatform
Harder, Henry G., Joshua A. Rash & Sara Nelson (2012): Influences of labour participation among persons with disabilities. A systematic review and best evidence synthesis. In: International Journal of Disability Management, Jg. 7, S. 10-26. DOI:10.1017/idm.2012.5
Abstract
"A systematic literature review was conducted to assess the individual, organisation, societal, and legal influences of labour participation among individuals with a disability. Methods: Nine databases were searched, for peer-reviewed studies of individual, organisation, societal, and legal influences among disabled populations published between 1990 and 2010.
Results: Of a total of 809 papers initially selected, only 46 studies were deemed to be of sufficient quality to be included in the review. Conclusions: Numerous studies have examined labour participation among persons with physical disabilities, some among persons with chronic disabilities, and few among persons with mental disabilities. Strong evidence was found for individual and organisation influences of labour participation among persons with physical disabilities in particular pain, catastrophising, job strain, and support. Only individual influences provided strong evidence among persons with chronic disabilities and no influences provided strong evidence among those with mental disabilities. The results are presented along with methodological weaknesses and future recommendations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
JobBudget - Ergebnisse: Auswertung eines Modellprojekts zum Wechsel von der Werkstatt für behinderte Menschen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt (2012)
Hohn, Kirsten;Zitatform
Hohn, Kirsten (2012): JobBudget - Ergebnisse. Auswertung eines Modellprojekts zum Wechsel von der Werkstatt für behinderte Menschen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt. In: Impulse H. 61, S. 10-19.
Abstract
"Im Bundesmodellprojekt JobBudget (2008-2011) wurden in fünf Regionen Deutschlands Beschäftigte von Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) beim Wechsel auf den allgemeinen Arbeitsmarkt unterstützt. Die hierzu notwendigen Unterstützungsleistungen, die Werkstattbeschäftigte als Angebote von Fachdiensten oder auch einer WfbM wahrnehmen können, wurden in acht Modulen mit zugehörigen Bausteinen beschrieben. Mit dem Ziel, dass die Übergangsleistung als Persönliches Budget eingekauft werden kann, wurden zudem Instrumente entwickelt, die es Leistungsanbietern erleichtern sollen, einen realistischen Preis für die von ihnen angebotenen Leistungen zu ermitteln. In diesem Text werden das Projekt, die Modularisierung und wichtige Ergebnisse vorgestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Drei Jahre Unterstützte Beschäftigung nach § 38a SGB IX: eine Standortbestimmung (2012)
Kainz, Willi Johannes;Zitatform
Kainz, Willi Johannes (2012): Drei Jahre Unterstützte Beschäftigung nach § 38a SGB IX. Eine Standortbestimmung. In: Behindertenrecht, Jg. 51, H. 6, S. 193-197.
Abstract
"Mit Wirkung zum 1. Januar 2009 wurde § 38a SGB IX als neuer Leistungstatbestand in Kraft gesetzt. Damit soll behinderten Menschen, die mit ihrer 'Leistungsfähigkeit an der Grenze zur Werkstattbedürftigkeit' liegen, Zugang zum allgemeinen Arbeitsmarkt ermöglicht werden.
Die Unterstützte Beschäftigung wendet sich an behinderte Menschen,
- die einen besonderen Unterstützungsbedarf haben,
- einen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz anstreben und
- nicht das besondere Angebot der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) benötigen.
Drei Jahre nach Einführung soll mit dem vorliegenden Beitrag aus juristischer Sicht die Entwicklungen dieses Leistungstatbestandes dargestellt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
A conceptual definition of vocational rehabilitation based on the ICF: building a shared global model (2011)
Escorpizo, Reuben ; Reneman, Michiel F. ; Maroun, Claude E.; Fritz, Julie; Krupa, Terry ; Guzman, Julietta Rodriguez; Ekholm, Jan; Marnetoft, Sven-Uno; Stucki, Gerold ; Chan, Chetwin C. H.; Suzuki, Yoshiko;Zitatform
Escorpizo, Reuben, Michiel F. Reneman, Jan Ekholm, Julie Fritz, Terry Krupa, Sven-Uno Marnetoft, Claude E. Maroun, Julietta Rodriguez Guzman, Yoshiko Suzuki, Gerold Stucki & Chetwin C. H. Chan (2011): A conceptual definition of vocational rehabilitation based on the ICF. Building a shared global model. In: Journal of Occupational Rehabilitation, Jg. 21, H. 2, S. 126-133. DOI:10.1007/s10926-011-9292-6
Abstract
"Background - The International Classification of Functioning, Disability and Health (ICF) is a conceptual framework and classification system by the World Health Organization (WHO) to understand functioning. The objective of this discussion paper is to offer a conceptual definition for vocational rehabilitation (VR) based on the ICF.
Method - We presented the ICF as a model for application in VR and the rationale for the integration of the ICF. We also briefly reviewed other work disability models.
Results - Five essential elements of foci were found towards a conceptual definition of VR: an engagement or re-engagement to work, along a work continuum, involved health conditions or events leading to work disability, patient-centered and evidence-based, and is multi-professional or multidisciplinary.
Conclusions - VR refers to a multi-professional approach that is provided to individuals of working age with health-related impairments, limitations, or restrictions with work functioning and whose primary aim is to optimize work participation. We propose that the ICF and VR interface be explored further using empirical and qualitative works and encouraging stakeholders' participation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Die gemeinnützige Arbeitnehmerüberlassung behinderter Menschen und die Reform des AÜG (2011)
Wendt, Sabine;Zitatform
Wendt, Sabine (2011): Die gemeinnützige Arbeitnehmerüberlassung behinderter Menschen und die Reform des AÜG. In: Behindertenrecht, Jg. 50, H. 4, S. 100-106.
Abstract
"Mit dem Verleih behinderter Menschen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt werden bei einer gemeinnützigen Arbeitnehmerüberlassung rehabilitative Ziele verfolgt und keine wirtschaftlichen Interessen. Durch den Verleih soll das Risiko des behinderten Menschen gesenkt werden, seinen Platz in der Rehabilitationseinrichtung oder dem Integrationsprojekt zu verlieren, wenn eine Vermittlung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt scheitert. Der Beschäftigungsgeber auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt soll über einen längeren Zeitraum einen behinderten Menschen erproben können, ohne sich rechtlich binden zu müssen. Ist der Verleiher eine Rehabilitationseinrichtung (z. B. Werkstatt für behinderte Menschen, WfbM), spart sie Mittel für die Beibehaltung eines Arbeitsplatzes, da lediglich eine externe Begleitung des behinderten Menschen erforderlich ist. Dies führt zu Einsparungen bei der Reha-Vergütung. Soweit scheint alles eine win-win-Situation zu sein. Dennoch besteht Reformbedarf." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Konzept und Gesetz "Unterstützte Beschäftigung" (2010)
Bungart, Jörg;Zitatform
Bungart, Jörg (2010): Konzept und Gesetz "Unterstützte Beschäftigung". In: Zeitschrift für Inklusion H. 1.
Abstract
"Nach langjährigen positiven Erfahrungen einiger Anbieter mit dem Konzept Unterstützte Beschäftigung zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung wurde Ende 2008 das Gesetz zur Einführung 'Unterstützter Beschäftigung' verabschiedet (§ 38a SGB IX). In der Folge ist zwischen Konzept und Gesetz zu unterscheiden. Inhalte und Prinzipien des Konzepts Unterstützte Beschäftigung können über das Gesetz hinaus zur Weiterentwicklung der Teilhabemöglichkeiten für Menschen mit Behinderung in Zukunft beitragen. Daneben gilt es, die Umsetzung des § 38a SGB IX fachlich-kritisch zu begleiten, um die Qualität der Maßnahme zu optimieren. In diesem Sinne werden erste Erfahrungen berichtet, analysiert und bewertet sowie Vorschläge zur Weiterentwicklung dargelegt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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