Menschen mit Behinderungen in Ausbildung und Beruf
Mit dem Bundesteilhabegesetz und dem Nationalen Aktionsplan 2.0 wurden 2016 zwei wichtige behindertenpolitische Vorhaben angestoßen und in den Folgejahren umgesetzt und weiterentwickelt. Damit soll im Einklang mit der UN-Behindertenrechtskonvention die Inklusion in Deutschland weiter vorangetrieben werden, indem die Selbstbestimmung und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen gestärkt werden. Mit dem schrittweisen Inkrafttreten des Bundesteilhabegesetzes erfuhren das Recht der Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und die Eingliederungshilfe (SGB IX) weitreichende Änderungen. Wie stellt sich die Situation von behinderten Menschen auf dem Arbeitsmarkt dar? Wie lassen sich behindertengerechte Berufsleben und inklusive Arbeitswelten gestalten?
Die Infoplattform stellt zentrale Dokumente und relevante Quellenhinweise zusammen, inhaltlich strukturiert nach den Aspekten der Politik für behinderte Menschen und den diskutierten bzw. realisierten Reformanstrengungen.
- Ergebnisse und Projekte aus dem IAB
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Ausbildung, Rehabilitationsmaßnahmen
- Politik und Rechtsprechung für behinderte Menschen
- Rehabilitationseinrichtungen
- Berufsvorbereitung, Berufsberatung, Berufswahl
- Studium
- Berufsausbildung, Berufseinmündung
- Fortbildung und Umschulung
- betriebliche Rehabilitation
- Maßnahmen zur Erhaltung der Arbeitsfähigkeit
- Erfolgskontrolle, Kosten-Nutzen-Aspekte
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Arbeitsmarktsituation behinderter Menschen
- Arbeitsmarktpolitik, Inklusion, Persönliches Budget
- Beschäftigungsentwicklung
- Arbeitslosigkeit
- Beschäftigung in Werkstätten für behinderte Menschen
- Beschäftigung in alternativen Einrichtungen, Selbsthilfefirmen
- Berufliche Selbständigkeit
- Hochqualifizierte behinderte Menschen auf dem Arbeitsmarkt
- Beschäftigung im ersten Arbeitsmarkt
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Berufsleben und Arbeitswelt behinderter Menschen
- Personalpolitik, Arbeitgebereinstellungen, finanzielle Einstellungsanreize
- Eingliederungshilfe, BEM, Arbeitsassistenz, Unterstützte Beschäftigung, Arbeitsplatzsicherung
- Arbeitsbedingungen, Arbeitsplatzgestaltung, technische Arbeitshilfen, Arbeitszeit
- Berufsverlauf, Berufserfolg
- Berufsstruktur, Einzelberufe
- Arbeitszufriedenheit
- Lohn, Einkommen
- Behinderungsart
- Alter
- Geografischer Bezug
- Geschlecht
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Literaturhinweis
Partizipation und Inklusion: im Kontext von Arbeit und Behinderung (2014)
Plangger, Sascha;Zitatform
Plangger, Sascha (2014): Partizipation und Inklusion. Im Kontext von Arbeit und Behinderung. In: Impulse H. 71, S. 14-26.
Abstract
"Im vorliegenden Beitrag wird die Vielfalt aktueller Dynamiken im Verständnis von Behinderung diskutiert, wobei Behinderung als Folge ökonomischer, kultureller und politischer Diskurse in den Blick genommen wird. Als analytische Folie liegt den Ausführungen das Konzept der partizipatorischen Parität zugrunde, das von Nancy Fraser (Fraser 2001, Fraser/Honneth 2003) entwickelt wurde. Daran anschließend folgen gerechtigkeitstheoretische Überlegungen, die einen Evaluationsrahmen zur Bewertung von Strategien zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen in die Arbeitswelt bieten sollen. Im Weiteren werden Bedingungen beruflicher Inklusion/Integration formuliert, um Prozesse sozialer Ungerechtigkeit in den Blick zu nehmen. Am Ende des Beitrags wird am Beispiel der Unterstützten Beschäftigung das Konzept der nichtreformistischen Reform diskutiert. Nichtreformistische Reformen sind Strategien, die sich zwar innerhalb eines gegebenen Rahmens bewegen und damit affirmativ bleiben, aber zugleich Transformationen anstoßen und ermöglichen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Inklusion bedeutet, Wahlmöglichkeiten zu eröffnen: Wege und Umwege im Übergang Schule - Beruf (2014)
Schreiner, Mario;Zitatform
Schreiner, Mario (2014): Inklusion bedeutet, Wahlmöglichkeiten zu eröffnen. Wege und Umwege im Übergang Schule - Beruf. In: Sozialmagazin, Jg. 39, H. 11-12, S. 84-89. DOI:10.3262/SM1412084
Abstract
"In diesem Beitrag wird der Übergang von der Förderschule in den Beruf und hier insbesondere der Übergang in spezielle Fördermaßnahmen der Ersteingliederung betrachtet. Dabei soll nachgezeichnet werden, wie die Rehabilitand/innen durch die Kategorisierung und hieran anschließende Zuweisung zu bestimmten Fördermaßnahmen in ihrer beruflichen Wahlfreiheit eingeschränkt werden. Häufig werden die Betroffenen in die Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) gedrängt und verbleiben - zuweilen ein Leben lang - im System der Behindertenhilfe." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Konstruktion - Anerkennung - Problematisierung: Ambivalenzen der Kategorie Behinderung im Kontext von Inklusion und Diversität (2014)
Wansing, Gudrun;Zitatform
Wansing, Gudrun (2014): Konstruktion - Anerkennung - Problematisierung. Ambivalenzen der Kategorie Behinderung im Kontext von Inklusion und Diversität. In: Soziale Probleme, Jg. 25, H. 2, S. 209-230.
Abstract
"Behinderung wurde in Analysen sozialer Ungleichheit bislang eher randständig betrachtet, die Kategorie erfährt jedoch gegenwärtig im Kontext breit geführter Inklusions- und Diversitätsdiskurse verstärkt Aufmerksamkeit. Angesichts der Vielschichtigkeit und Dynamik des Behinderungsbegriffes stellt sich allerdings die Frage, ob und inwiefern Behinderung überhaupt als Diversitätskategorie bzw. als Strukturkategorie sozialer Ungleichheit Verwendung finden sollte. Ausgehend von einer grundsätzlichen Kritik an der Herstellung von und dem Umgang mit Differenzkategorien in Anlehnung an die Disability Studies skizziert der Beitrag in einem ersten Schritt aus einer sozialkonstruktivistischen Perspektive einen effirenzierten Betrachtungsrahmen für die Analyse vielfältiger Unterscheidungsweisen von Behinderung und ihm sozialen Relevanz. Grundlage bildet das differenzierungstheoretische Schema von Inklusion und Exklusion in Anlehnung an Niklas Luhmann. Vor diesem Hintergrund deckt der Beitrag in einem zweiten Schritt Widersprüchlichkeiten und Risiken von einseitig normativen, handlungspraktischen Inklusions- und Diversitätsstrategien auf, die Behinderung gleichzeitig problematisieren und als gleichwertig anerkennen und die zudem Gefahr laufen, faktische Prozesse sozialer Diskriminierung und Ausgrenzung auszublenden. Im Ergebnis zeigt sich die Notwendigkeit weiterer sozialwissenschaftlicher Forschungen zu Behinderung, die sowohl eine kritische Reflexion von Unterscheidungsweisen als auch eine Analyse faktischer sozialer Ungleichheiten ermöglichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Inclusion of disabled people in the Italian labour market: an efficiency analysis of law 68/1999 at regional level (2013)
Agovino, M.; Rapposelli, A.;Zitatform
Agovino, M. & A. Rapposelli (2013): Inclusion of disabled people in the Italian labour market. An efficiency analysis of law 68/1999 at regional level. In: Quality and Quantity. International Journal of Methodology, Jg. 47, H. 3, S. 1577-1588. DOI:10.1007/s11135-011-9610-2
Abstract
"Law 68 of March 12, 1999, whose aim is the regulation and promotion of the employment of persons with disabilities, delegates to the regions the management of the labour market. Consequently, its successful implementation depends almost exclusively on the regions' actions and ability to efficiently coordinate the various actors involved in the work integration of disabled people. The main objective of this paper is to verify which Italian regions are ranked among the most efficient ones in the application of this law. To this purpose, the efficiency analysis is carried out by applying the Data Envelopment Analysis (DEA) method to Italian regions data for the year 2005. In this context, we implement a 'cascade' analysis by introducing both environmental variables and social capital variables in different steps of the analysis. The results show that the sheer presence of potential employers and of employment offices is not enough to make a region able to correctly apply the law 68/1999. Both environmental and socio-welfare factors have to be considered, as they are important in determining the efficiency of each region in providing employment for disabled people. Hence, the present study represents an additional source of useful information to policy makers for future economic policy actions in order to promote the integration of disabled people in the labour market: environmental and social capital variables ought to be included as policy instruments within the context of law 68/1999." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Inklusive Bildung professionell gestalten: Situationsanalyse und Handlungsempfehlungen (2013)
Döbert, Hans; Werning, Rolf; Hagen, Tobias ; Tippelt, Rudolf; Heimlich, Ulrich; Schmidt-Hertha, Bernhard ; Heinrich, Martin ; Weishaupt, Horst; Hillenbrand, Clemens; Bylinski, Ursula; Lelgemann, Reinhard; Schindler, Christiane; Melzer, Conny; Urban, Michael ; Moser, Vera; Buchmann, Ulrike; Rothenberg, Birgit;Zitatform
(2013): Inklusive Bildung professionell gestalten. Situationsanalyse und Handlungsempfehlungen. Münster: Waxmann, 285 S.
Abstract
"Entscheidende Veränderungen der Schul- und Unterrichtskonzeption sind erforderlich, damit der Übergang zu inklusiver Bildung gemäß der UN-Behindertenrechtskonvention von 2009 in Deutschland gelingt. Nur in einem längerfristigen Prozess mit einer großen Vielfalt an Aufgaben und Herausforderungen und unter maßgeblicher Beteiligung des pädagogischen Personals in den Bildungseinrichtungen ist dies zu erreichen. So liegt es nahe, sich dem Thema der Professionalisierung für eine inklusive Bildung auch in der wissenschaftlichen Forschung verstärkt zuzuwenden. Wichtige Schwerpunkte sind in diesem Zusammenhang u.a. die Erwartungen an die Fachkräfte für inklusive Bildung sowie deren Aus- und Weiterbildung, die Anpassung der einzelnen Ausbildungsstrukturen, die Verknüpfung von Einstellung, Wissen und Handeln sowie die Verzahnung theoretischer und praktischer Aspekte im Rahmen der Ausbildung. Mit diesen und vielen weiteren Gesichtspunkten beschäftigen sich die Beiträge des Bandes, der einen bedeutenden und aufschlussreichen Beitrag zum aktuellen Inklusionsdiskurs im Bildungswesen leistet und einen Anstoß für die weitere Forschung auf diesem Gebiet über alle Bildungsbereiche hinweg geben möchte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Inklusion durch betriebliche Ausbildung (2013)
Galiläer, Lutz; Ufholz, Bernhard;Zitatform
Galiläer, Lutz & Bernhard Ufholz (2013): Inklusion durch betriebliche Ausbildung. In: Wirtschaft und Beruf, Jg. 63, H. 3, S. 36-42.
Abstract
"Für Jugendliche mit Behinderung ist es schwer, einen betrieblichen Ausbildungsplatz zu finden. Oftmals benötigen sie Unterstützung durch einen Bildungsträger oder ein Berufsbildungswerk. Eine außerbetriebliche Ausbildung wiederum erschwert den Einstieg in Beschäftigung. Bessere Teilhabemöglichkeiten ergäben sich dann, wenn mehr Betriebe sich an der Ausbildung von Jugendlichen mit Handicap beteiligen würden. Dieses Ziel hat sich das Projekt TrialNet gesetzt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Umsetzung und Akzeptanz des Persönlichen Budgets: Endbericht (2013)
Heimer, Andreas; Henkel, Melanie; Maetzel, Jakob; Zwingmann, Christian;Zitatform
Heimer, Andreas, Melanie Henkel, Jakob Maetzel & Christian Zwingmann (2013): Umsetzung und Akzeptanz des Persönlichen Budgets. Endbericht. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht Sozialforschung 433), Berlin, 139 S.
Abstract
"Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat die Prognos AG im Jahr 2010 mit der Durchführung einer Untersuchung zur Umsetzung und Akzeptanz des Persönlichen Budgets beauftragt. Das Forschungsvorhaben findet im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung zur Umsetzung des Neunten Buches Sozialgesetzbuch (SGB IX) - Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen - statt. Durch umfangreiche Informations- und Datenerhebungen sowohl bei den Leistungsträgern und - anbietern, als auch bei Nutzerinnen und Nutzern des Persönlichen Budgets, werden Hintergründe der Beanspruchung dieser Leistungsform sowie Erfolgsfaktoren und Hemmnisse für ihre Verbreitung in der Zielgruppe identifiziert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Erwerbsarbeit - Inklusion und Werkstatt für Menschen mit Behinderung? (2013)
Langner, Anke;Zitatform
Langner, Anke (2013): Erwerbsarbeit - Inklusion und Werkstatt für Menschen mit Behinderung? In: Zeitschrift für Inklusion H. 3.
Abstract
"In diesem Beitrag wird eine kritische Perspektive eingenommen auf die Entwicklung, dass Werkstätten für Menschen mit Behinderung (WfbM) und deren angebundene Integrationsfachdienste sogenannte inklusive Arbeitsplätze vermitteln und die eigene Existenz in diesem Zuge aber nicht infrage stellen. Anschließend wird ein konzeptioneller Ansatz für das Gelingen eines inklusiven Weges auf dem ersten Arbeitsmarkt entwickelt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Erwerbsarbeit mit Behinderungen: mit einem Exkurs zum Persönlichen Budget (2013)
Puhr, Kirsten;Zitatform
Puhr, Kirsten (2013): Erwerbsarbeit mit Behinderungen. Mit einem Exkurs zum Persönlichen Budget. In: Zeitschrift für Inklusion H. 3, S. 1-10.
Abstract
"Dieser Beitrag betrachtet einen Ausschnitt diverser gesellschaftlicher Praxen der Inklusionsbestrebungen wie der Behinderungen im Kontext von Erwerbsarbeit. Ausgehend vom Anspruch selbstbestimmter und gleichberechtigter Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen an Arbeit werden zunächst das Konzept Erwerbsarbeit sowie besondere sozialpolitische Regelungen der Teilhabeförderung skizziert. Vor diesem Hintergrund werden anhand zweier Fallbeispiele Praxen der Behinderungen von Erwerbsarbeit diskutiert. Den Abschluss bildet ein Exkurs zum Persönlichen Budget, das vor dem Hintergrund der mit ihm verbundenen Ansprüche an Teilhabe am Arbeitsleben seinerseits als Instrument von Inklusion und Exklusion beobachtet wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Persönliches Budget zur Teilhabe am Arbeitsleben: Teil 2: Umsetzungsprobleme und ihre Bedeutung für die Selbstbestimmung (2013)
Radatz, Joachim; Humpert-Plückhahn, Gabriele; Bausch, Martina;Zitatform
Radatz, Joachim, Martina Bausch & Gabriele Humpert-Plückhahn (2013): Persönliches Budget zur Teilhabe am Arbeitsleben. Teil 2: Umsetzungsprobleme und ihre Bedeutung für die Selbstbestimmung. In: Impulse H. 64, S. 6-21.
Abstract
Der Beitrag beschreibt anhand eines Fallbeispiels die Probleme, die sich bei der praktischen Umsetzung des Persönlichen Budgets zur Teilhabe am Arbeitsleben stellen. Er fordert einen "personenorientierten Ansatz", bei dem der rechtliche Anspruch auf Selbstbestimmung und das individuelle Streben danach institutionell verankert werden muss. (IAB)
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Literaturhinweis
Inklusion - Welche Chancen und Risiken bietet die "Konjunktur" einer (neuen?) Begrifflichkeit für die berufliche Bildung behinderter Menschen?: ein pointierter Problemaufriss (2013)
Vollmer, Kirsten;Zitatform
Vollmer, Kirsten (2013): Inklusion - Welche Chancen und Risiken bietet die "Konjunktur" einer (neuen?) Begrifflichkeit für die berufliche Bildung behinderter Menschen? Ein pointierter Problemaufriss. In: Zeitschrift für Heilpädagogik, Jg. 64, H. 9, S. 351-358.
Abstract
"Der Beitrag zeigt auf, wo angesichts der Konjunktur des Begriffs 'Inklusion' Chancen und Risiken für die Berufliche Bildung behinderter Menschen in Deutschland liegen. Dabei skizziert er Rahmenbedingungen, aktuelle Entwicklungen und konkrete Handlungsfelder und vermittelt Perspektiven für künftig zu intensivierende Ansätze und Initiativen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The disability system and programs to promote employment for people with disabilities (2013)
Zitatform
Wittenburg, David, David R. Mann & Allison Thompkins (2013): The disability system and programs to promote employment for people with disabilities. In: IZA journal of labor policy, Jg. 2, S. 1-29. DOI:10.1186/2193-9004-2-4
Abstract
"This paper examines employment-focused interventions within the US disability system. Our review illustrates the challenges of developing and implementing these types of initiatives, despite substantial policy interest. Our findings indicate that none of the demonstrations we reviewed have the potential to lead to substantial caseload reductions that could reverse program growth. However, they can inform future designs, particularly the importance of customizing supports to very well-defined target populations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Der Arbeitsmarkt in Deutschland: Der Arbeitsmarkt für schwerbehinderte Menschen (2013)
Abstract
"- Die Zahl schwerbehinderter Menschen steigt infolge der demografischen Alterung. Denn Schwerbehinderte sind überwiegend ältere Menschen und zumeist ist eine im Lebensverlauf erworbene Krankheit die Ursache einer Schwerbehinderung.
- Auch schwerbehinderte Menschen profitieren vom Aufschwung am Arbeitsmarkt - allerdings nicht ganz so stark wie nicht schwerbehinderte Menschen.
- Fast zwei Fünftel der arbeitslosen schwerbehinderten Menschen sind 55 Jahre und älter. Daher wirkt sich das Auslaufen vorruhestandsähnlicher Regelungen besonders stark auf die Zahl schwerbehinderter Arbeitsloser aus.
- Die Zahl der schwerbehinderten Arbeitslosen ist seit 2007 alleine in der Gruppe der Älteren gestiegen. Dafür ist vor allem der Wegfall vorruhestandsähnlicher Regelungen verantwortlich.
- Ohne das Auslaufen vorruhestandsähnlicher Regelungen wäre die Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen im mehrjährigen Vergleich deutlich zurück gegangen.
- Anteilig finden sich bei schwerbehinderten Arbeitslosen etwas mehr Fachkräfte als bei nicht schwerbehinderten Arbeitslosen.
- Schwerbehinderten Arbeitslosen gelingt es trotzdem seltener als nicht schwerbehinderten, eine Beschäftigung am ersten Arbeitsmarkt aufzunehmen - gemessen am Arbeitslosenbestand werden sie allerdings auch nicht so häufig arbeitslos.
- Die Dynamik der Arbeitslosigkeit ist - auch in der mittleren Altersgruppe der 25 bis unter 55-Jährigen - bei schwerbehinderten Arbeitslosen deutlich geringer als bei nicht schwerbehinderten. Die Dauer der Arbeitslosigkeit und der Anteil der Langzeitarbeitslosen sind daher deutlich höher.
- Die Zahl der schwerbehinderten Menschen, die an Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik teilgenommen haben, ist erkennbar zurück gegangen. Besonders starke Rückgänge gab es bei Marktersatzmaßnahmen (insbesondere Arbeitsgelegenheiten) - weitaus geringere bei Instrumenten der Berufswahl, Berufsausbildung und der beruflichen Weiterbildung." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Materialien zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen in Berlin am 25. Februar 2013 zum a) Antrag der Abgeordneten und der Fraktion der CDU/CSU sowie der Abgeordneten und der Fraktion der FDP: Leistungspotenziale von Menschen mit Behinderung im Arbeitsleben ausschöpfen (BT-Drucksache 17/12180) b) Antrag der Abgeordneten und der Fraktion der SPD: Ausgleichsabgabe erhöhen und Menschen mit Behinderung fairen Zugang zum Arbeitsmarkt ermöglichen (BT-Drucksache 17/9931) c) Antrag der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE: Gute Arbeit für Menschen mit Behinderung (BT-Drucksache 17/9758): Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen (2013)
Zitatform
(2013): Materialien zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen in Berlin am 25. Februar 2013 zum a) Antrag der Abgeordneten und der Fraktion der CDU/CSU sowie der Abgeordneten und der Fraktion der FDP: Leistungspotenziale von Menschen mit Behinderung im Arbeitsleben ausschöpfen (BT-Drucksache 17/12180) b) Antrag der Abgeordneten und der Fraktion der SPD: Ausgleichsabgabe erhöhen und Menschen mit Behinderung fairen Zugang zum Arbeitsmarkt ermöglichen (BT-Drucksache 17/9931) c) Antrag der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE: Gute Arbeit für Menschen mit Behinderung (BT-Drucksache 17/9758). Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen. (Deutscher Bundestag, Ausschuss für Arbeit und Soziales. Ausschussdrucksache 17(11)1082 v. 20.02.2013), 58 S.
Abstract
"Experten wollen die Situation für Menschen mit Behinderungen auf dem Arbeitsmarkt verbessern. Das ist das Ergebnis einer öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Arbeit und Soziales am 25.02.2013. Grundlage waren jeweils ein Antrag der Koalitionsfraktionen, der SPD- sowie der Linksfraktion. Die Koalition will die Leistungspotenziale von Behinderten im Arbeitsleben ausschöpfen. In ihrem Antrag (17/12180) fordern sie die Bundesregierung unter anderem dazu auf, 'zeitnah differenzierte Daten zur Situation von Behinderten auf dem Arbeitsmarkt vorzulegen, um passgenaue Strategien zur Förderung der Teilhabechancen erarbeiten zu können". (Autorenreferat, IAB-Doku)
Sachverständigenliste:
Verbände/Institutionen: Deutscher Gewerkschaftsbund; Bundesagentur für Arbeit; Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände; Deutscher Industrie- und Handelskammertag; Deutscher Landkreistag>; Arbeitskreis der Schwerbehindertenvertretungen der Deutschen Automobilindustrie; Arbeitsgemeinschaft der Schwerbehindertenvertretungen der Länder; Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen e.V.; Deutscher Caritasverband e.V.;
Einzelsachverständige: Prof. Franz-Josef Düwell, Weimar; Dr. Heinz Willi Bach, Marburg; Martina Hoffmann-Badache, Köln. -
Literaturhinweis
Umsetzung der Leistungsform Persönliches Budget: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 17/14505) (2013)
Zitatform
(2013): Umsetzung der Leistungsform Persönliches Budget. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 17/14505). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 17/14605 (22.08.2013)), 6 S.
Abstract
"Das Persönliche Budget ist eine Sozialleistung in Form von Geldleistungen oder Gutscheinen, mit der sich Menschen mit Behinderungen die für eine selbstbestimmte gesellschaftliche Teilhabe nötigen Assistenzleistungen selbst organisieren können. Bis Ende 2010 haben mehr als 14.000 Menschen ein Persönliches Budget beantragt, gegenwärtig könne man von ungefähr 20.000 Persönlichen Budgets in Deutschland ausgehen, schreibt die Regierung. Zu der Frage, ob sie ein bundeseinheitliches Bedarfsfeststellungsverfahren für nötig halte, schreibt die Regierung: Entscheidend sei nicht das Verfahren, sondern dass die Bedarfsfeststellung nach einheitlichen Maßstäben erfolgt. Denn ein bundeseinheitliches Verfahren berge die Gefahr, die Leistungsberechtigten in ihren individuellen Bedarfen zu benachteiligen. Deshalb habe die Bundesregierung eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, deren Ziel es ist, die derzeit eingesetzten Verfahren zur Bedarfsermittlung zu erfassen und systematisch aufzubereiten. Daraus sollten Empfehlungen abgeleitet werden, wie die berufliche Rehabilitation von Menschen mit Behinderungen zukünftig individueller und effizienter erfolgen kann, erläutert die Bundesregierung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Inklusionsbarometer Arbeit: wie steht es um die Inklusion auf dem deutschen Arbeitsmarkt?. Ein neues Instrument macht Fortschritte messbar (2013)
Abstract
"An einem sicheren Arbeitsplatz den Lebensunterhalt selbst zu verdienen - mit einer Arbeit, die den eigenen Fähigkeiten und Interessen entspricht - das wünschen sich die meisten Menschen. Dabei fällt es Menschen mit Behinderung schwerer, eine ihren Fähigkeiten entsprechende Beschäftigung zu finden.
Woran liegt es, dass Arbeitgeber trotz Fachkräftemangel oft davor zurückschrecken, Menschen mit Behinderung einzustellen, selbst wenn diese hervorragend ausgebildet sind? Meist ist es eine Vielzahl von Faktoren, die die gleichberechtigte Teilhabe auf dem ersten Arbeitsmarkt verhindert. Wie steht es um die Inklusion auf dem deutschen Arbeitsmarkt? Das Inklusionsbarometer der Aktion Mensch gibt Antworten und macht Fortschritte messbar." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Disability policy and the labor market: evidence from a natural experiment in Canada, 1998-2006 (2012)
Zitatform
Campolieti, Michele & Chris Riddell (2012): Disability policy and the labor market. Evidence from a natural experiment in Canada, 1998-2006. In: Journal of Public Economics, Jg. 96, H. 3/4, S. 306-316. DOI:10.1016/j.jpubeco.2011.09.001
Abstract
"This paper examines the effect of changes in two key parameters in disability policy: a) the earnings that disability insurance beneficiaries are allowed to earn without losing their disability benefits; and b) automatic reinstatement where beneficiaries can have benefits reinstated without re-application, and re-testing for disability determination. We examine the effects of these policy changes on the probability of employment for disability beneficiaries as well as the flows onto and off the disability rolls. We obtain our estimates using a difference-in-difference strategy that exploits the unique structure of disability insurance arrangements in Canada, namely that there are two programs: one that covers individuals in the province of Quebec, and one in the rest of Canada. Our preferred estimates indicate that the introduction of the allowable earnings change increased the propensity of disability beneficiaries to work, but we do not find that the earnings exemption had an effect on the flows on to or off the disability rolls. In contrast, we find that the introduction of the automatic reinstatement policy did not have an effect on any of the outcomes we examine." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Implementationsstudie 1 zur Evaluation von Leistungen zur Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben: zusammenfassender Bericht (2012)
Ekert, Stefan; Frank, Wilma; Sommer, Jörn; Matthes, Stephanie; Gericke, Thomas;Zitatform
Ekert, Stefan, Wilma Frank, Thomas Gericke & Stephanie Matthes; Jörn Sommer (Projektlt.) (2012): Implementationsstudie 1 zur Evaluation von Leistungen zur Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben. Zusammenfassender Bericht. In: Bundesministerium für Arbeit und Soziales (Hrsg.) (2012): Evaluation von Leistungen zur Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben : Zwischenbericht (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht Berufliche Rehabilitation, 427), S. 257-449.
Abstract
"Die Umsetzungspraxis im Bereich der beruflichen Rehabilitation sollte in einer mehrteiligen Implementationsstudie aufgearbeitet werden. Zunächst wurde eine Implementationsstudie 1 zur Evaluation von Leistungen zur Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben durch die INTERVAL GmbH in Kooperation mit dem Lehrstuhl für soziale und berufliche Rehabilitation der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg durchgeführt. Sie leuchtet den Prozess der beruflichen Rehabilitation aus Sicht der Akteure in den Agenturen für Arbeit und Grundsicherungsstellen aus. Grundlage sind Fallstudien sowie eine standardisierte Befragung bei diesen Akteuren. Die Ergebnisse bieten einerseits einen bisher einmaligen Einblick in die Umsetzungsprozesse beruflicher Rehabilitation. Andererseits liefern sie auch einen wertvollen Beitrag für die anderen Teilprojekte der Evaluation." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie den Volltext des Sammelwerks. -
Literaturhinweis
Welfare to work and the inclusive labour market: a comparative study of activation policies for disability and long-term sickness benefit claimants in the UK and Denmark (2012)
Zitatform
Etherington, David & Jo Ingold (2012): Welfare to work and the inclusive labour market. A comparative study of activation policies for disability and long-term sickness benefit claimants in the UK and Denmark. In: Journal of European social policy, Jg. 22, H. 1, S. 30-44. DOI:10.1177/0958928711425265
Abstract
"The increasing number of recipients of disability and long-term sickness benefits has resulted in the introduction of specific employability programmes in Organisation for Economic Co-operation and Development (OECD) countries. In the UK Pathways to Work involved enabling and support measures for benefit recipients with long-term health conditions. In Denmark 'flex-jobs' are an integral occupational health intervention for both employed and unemployed people with reduced working capacity. Through a comparative analysis primarily based on stakeholder interviews in both countries, this paper argues that the concept of an inclusive labour market strategy is crucial to assisting these groups into work, underpinned by governance and a politics of representation. In Denmark both the role of the social partners and subsidized employment are significant. In the UK governance has been constrained and insufficient attention has been paid to income security. Comparing these two models highlights policy learning for the UK from the successes of and challenges to the Danish model." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Modellprojekt JobBudget: 01.01.2008 - 31.12.2011. Evaluationsbericht. Abschlussbericht (2012)
Hohn, Kirsten;Zitatform
Hohn, Kirsten (2012): Modellprojekt JobBudget. 01.01.2008 - 31.12.2011. Evaluationsbericht. Abschlussbericht. Hamburg, 141 S.
Abstract
"Im Bundesmodellprojekt JobBudget haben vom 01.01.2008 bis 31.12.2011 verschiedene Anbieter von Leistungen für den Übergang von der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) auf den allgemeinen Arbeitsmarkt mit unterschiedlichen Vorerfahrungen, die Interessensvertretung Selbstbestimmt Leben (ISL) und die Bundesarbeitsgemeinschaft für Unterstützte Beschäftigung (BAG UB) zusammengearbeitet, um die Leistungen für den Übergang zu definieren und zu erproben und damit eine Grundlage zu schaffen, mit der die Übergangsleistung als Persönliches Budgets eingekauft und angeboten werden kann. Dies geschah in Zusammenarbeit mit verschiedenen WfbM in fünf Regionen Deutschlands. Die BAG UB war in diesem Projekt u.a. für die Evaluation zuständig, dessen Umsetzung und Ergebnisse in diesem Bericht vorgestellt werden." (Textauszug, IAB-Doku)
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