Arbeit 4.0 und Gender – Mehr Geschlechtergerechtigkeit durch flexible Arbeitsmodelle?
Mobiles Arbeiten in einer flexibilisierten Arbeitswelt birgt einerseits Chancen für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie, andererseits aber auch die Gefahr der Selbstausbeutung durch die Entgrenzung von Arbeit und Freizeit. Wie wirken sich flexible Arbeitsmodelle auf Berufs- und Karriereverläufe und die partnerschaftliche Aufteilung von Erwerbs- und Familienarbeit aus?
In diesem Themendossier finden Sie aktuelle Literatur und weiterführende Links zu den Auswirkungen mobiler Arbeit auf die Arbeits- und Lebenssituation von Frauen und Männern.
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Literaturhinweis
Mobile Arbeit: eine Analyse des verarbeitenden Gewerbes auf Basis der IG Metall-Beschäftigtenbefragung 2017 (2017)
Zitatform
Piele, Christian & Alexander Piele (2017): Mobile Arbeit. Eine Analyse des verarbeitenden Gewerbes auf Basis der IG Metall-Beschäftigtenbefragung 2017. Stuttgart, 43 S.
Abstract
"Die vorliegende Studie befasst sich mit dem Themenfeld der örtlich flexiblen Arbeit. Die örtlich flexible Arbeit hat in den vergangenen Jahren eine stetig größere Verbreitung und deutlich andere Qualität gewonnen. Angefangen vom örtlich fixierten Home-Office hat diese Form des Arbeitens mit dem Mobile-Office aktuell eine wesentlich weitere Ebene der örtlichen Flexibilisierung erreicht. Mit den heutigen technischen Möglichkeiten ist örtlich flexibles Arbeiten nicht mehr in Hauptsache zu Hause, sondern an fast jedem frei wählbaren Ort möglich.
Wichtig für Beschäftigte in örtlich flexibler Arbeit ist die Tatsache ob diese Form der Arbeit selbstbestimmt oder dem Tätigkeitsbereich immanent und damit fremdbestimmt erfolgt. In vorliegender Untersuchung liegt die selbstbestimmte Form örtlich flexibler Arbeit - die mobile Arbeit - im Fokus." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Was bedeutet die Digitalisierung der Arbeitswelt für Frauen?: eine Beschäftigtenumfrage. Repräsentativumfrage des Institut DGB-Index Gute Arbeit mit dem Schwerpunkt Digitalisierung (2017)
Richter, Mareike; Weusthoff, Anja;Zitatform
Richter, Mareike (2017): Was bedeutet die Digitalisierung der Arbeitswelt für Frauen? Eine Beschäftigtenumfrage. Repräsentativumfrage des Institut DGB-Index Gute Arbeit mit dem Schwerpunkt Digitalisierung. Berlin, 26 S.
Abstract
"Sie kann das Arbeiten im Home-Office und damit eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen, aber auch zu mehr Stress, Überwachung und Multitasking führen: Der DGB hat in einer Studie erstmals untersucht, wie sich die Digitalisierung auf die Arbeitsbedingungen von Frauen auswirkt - und wo es Unterschiede zu den Männern gibt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The effects of digitalization on gender equality in the G20 economies: Women20 study (2017)
Sorgner, Alina ; Krieger-Boden, Christiane; Bode, Eckhardt ; Aneja, Urvashi; Mishra, Vidisha; Robb, Alicia; Coleman, Susan;Zitatform
Sorgner, Alina, Eckhardt Bode & Christiane Krieger-Boden (2017): The effects of digitalization on gender equality in the G20 economies. Women20 study. Kiel, 143 S.
Abstract
"This study investigates how the digital revolution, which is characterized by artificial intelligence, big data, cloud computing and mobile robotics, will affect gender equality in G20 countries, and how governments and non-governmental initiatives may exploit the new digital technologies to narrow these gender gaps in the future. The study focuses on four areas to derive its policy recommendations. First, it assesses if digital technologies will affect gender equality in the foreseeable future by replacing women's jobs to a different extent than men's jobs. Second, it determines the state of the art in gender equality and gender-oriented policies in labor markets, financial inclusion and entrepreneurship in the G20 countries. Third, it identifies deficits in women's digital inclusion that may impair the effectiveness of digitally empowered gender policies. It also shows how digital technologies may empower women. And fourth, it provides three detailed case studies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Erwerbs- und Sorgearbeit gemeinsam neu gestalten: Gutachten für den Zweiten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung (2017)
Abstract
"Das Gutachten knüpft an die umfassende Analyse der Gleichstellungssituation in Deutschland an, die im Ersten Gleichstellungsbericht geleistet wurde. Insbesondere bedeutet dies, dass sich auch das vorliegende Gutachten an einer Lebensverlaufsperspektive orientiert, um den Stand und mögliche Handlungsansätze für die Gleichstellungspolitik zu untersuchen. In den letzten fünf Jahren haben sich die Erwerbsbiografien und damit auch die Lebensverläufe allerdings weiter ausdifferenziert. Armutsgefährdete Alleinerziehende (vor allem Frauen), (prekäre) Selbstständige, die mit ihrem Unternehmen beständig um das wirtschaftliche Überleben kämpfen, und Menschen, die Angehörige pflegen, werden immer stärker zu Risikogruppen. Das Gutachten nimmt außerdem in den Blick, dass die Folgen der Digitalisierung zunehmend alle Lebens- und Arbeitsbereiche durchdringen. Das vorliegende Gutachten greift Empfehlungen des Ersten Gleichstellungsberichts auf, um sie weiterzuentwickeln und für die aktuelle gesellschaftliche Situation zu konkretisieren. Dabei war zu berücksichtigen, welche politischen und gesetzlichen Entwicklungen es seither auf maßgeblichen Feldern gegeben hat. Dieses Gutachten soll zwar nicht die Umsetzung der Empfehlungen des Ersten Gleichstellungsberichts systematisch erfassen und auswerten. Es berücksichtigt in seinen Analysen und Empfehlungen aber, dass zwischenzeitlich gleichstellungspolitisch relevante Maßnahmen neu eingeführt wurden, insbesondere das ElterngeldPlus, die Familienpflegezeit, das Pflegeunterstützungsgeld, das Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst (FüPoG) und das Mindestlohngesetz (MiLoG). Erste Schritte zu einem Gesetz für mehr Lohngerechtigkeit zwischen Frauen und Männern sind unternommen worden; zum Zeitpunkt des Abschlusses dieses Gutachtens lag dem Bundestag allerdings noch kein Gesetzentwurf vor. Auch die gleichstellungspolitisch relevanten Befunde der Gesamtevaluation familienpolitischer Leistungen aus dem Jahr 2014 werden im vorliegenden Gutachten berücksichtigt. In Anknüpfung an die Lebensverlaufsperspektive konzentriert sich das Sachverständigengutachten auf die gleichstellungsorientierte Gestaltung von Erwerbs- und Sorgearbeit. Diese Schwerpunktsetzung wird im folgenden Kapitel B ausführlich begründet und in ein Verhältnis zu weiteren gleichstellungspolitischen Zielen gesetzt." (Textauszug, IAB-Doku)
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Themenblätter zum 2. Gleichstellungsbericht -
Literaturhinweis
Digitale Agenda für eine lebenswerte Gesellschaft: Impulspapier (2017)
Abstract
"Die digitale Revolution vollzieht sich also nicht nur auf technologischer, industrieller und wirtschaftlicher Ebene. Sie verändert das alltägliche Leben, sie verändert Werte und Gewohnheiten, manchmal unmerklich. Eine aktive gesellschaftspolitische Gestaltung der Digitalisierung fängt damit an, diese Entwicklungen bewusst zu machen und zu diskutieren. Am besten in der Familie - alle Generationen eingeschlossen -, wo sich die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung wie unter einem Brennglas betrachten lassen. Mit dem vorliegenden Impulspapier wollen wir in die gegenwärtigen zentralen Diskussionsstränge einführen": Gelingendes Familienleben in der Digitalen Gesellschaft; Digitale Kompetenzen stärken; Vielfalt und gesellschaftliche Teilhabe in einer digitalen Welt. (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Digitalisierung der Arbeitswelt!? (2016)
Absenger, Nadine; Maschke, Manuela; Schietinger, Marc; Ahlers, Elke; Lott, Yvonne ; Herzog-Stein, Alexander ;Zitatform
Absenger, Nadine, Elke Ahlers, Alexander Herzog-Stein, Yvonne Lott, Manuela Maschke & Marc Schietinger (2016): Digitalisierung der Arbeitswelt!? (Mitbestimmungs-Report 24), Düsseldorf, 18 S.
Abstract
"Der vorliegende Report greift die laufenden Diskussionen um die Digitalisierung der Wirtschaft und Arbeitswelt auf. Denn gerade aus Sicht der Beschäftigten und ihren Interessenvertretungen stellen sich viele Fragen. Der Report zeigt auf: Wo werden Veränderungen durch Digitalisierung in unserer Wirtschaft und Arbeitswelt tatsächlich relevant? Was bedeutet Digitalisierung aus Perspektive der Mitbestimmung, des Arbeitsschutzes und für die Gestaltung des Arbeits- und Sozialrechts?
Dabei wird deutlich: Die Diskussionen und Entwicklungen um die Digitalisierung sind interessengeleitet. Es gibt keinen technologischen Determinismus, der bestimmte Arbeits- und Beschäftigungsformen vorgibt. Im Gegenteil: Die Digitalisierung ist auch ein gesellschaftlicher Prozess, der an bestehende Institutionen, Prozesse, Verhältnisse sowie Normen und Werte anknüpft. Dieser Prozess kann und muss durch die Interessenvertretungen der Beschäftigten und Akteure der Mitbestimmung mitgestaltet werden." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Wie wir arbeiten (wollen): Arbeiten 4.0 (2016)
Ammermüller, Andreas; Zirden, Heike; Mikfeld, Benjamin; Sprügel, Julia; Neufeind, Max; Kalkhake, Paulo; Schulze, Michael; Bouraki, Khaled; Jarzebski, Sebastian; Rahner, Sven; Hennig, Silvia; Rauschenbach, Sandra;Zitatform
(2016): Wie wir arbeiten (wollen). Arbeiten 4.0. (Werkheft / Bundesministerium für Arbeit und Soziales 02), Berlin, 223 S.
Abstract
"Die Werkhefte begleiten den Dialogprozess Arbeiten 4.0, bieten Einblick in die Diskurslage zu den Schwerpunktthemen der jeweiligen Ausgaben und bilden eine erweiterte Plattform für den fachlichen Austausch über die Zukunft der Arbeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Gender und IT-Projekte: neue Wege zu digitaler Teilhabe (2016)
Barke, Helena; Freiheit, Jörn; Siegeris, Juliane; Krefting, Dagmar;Zitatform
Barke, Helena, Juliane Siegeris, Jörn Freiheit & Dagmar Krefting (Hrsg.) (2016): Gender und IT-Projekte. Neue Wege zu digitaler Teilhabe. Opladen: Budrich, 108 S.
Abstract
"Der Trend in der Softwareentwicklung in IT-Projekten wandelt sich in den letzten Jahren von klassisch hierarchischen Vorgehensweisen hin zu agilen, teamorientierten Methoden. WissenschaftlerInnen und PraktikerInnen diskutieren in diesem Band, was die Berücksichtigung von Genderaspekten für die Softwareentwicklung bedeutet." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
Literaturhinweis
Warum nicht fifty-fifty? Betriebliche Rahmenbedingungen der Aufteilung von Erwerbs- und Fürsorgearbeit in Paarfamilien (2016)
Zitatform
Bernhardt, Janine, Lena Hipp & Jutta Allmendinger (2016): Warum nicht fifty-fifty? Betriebliche Rahmenbedingungen der Aufteilung von Erwerbs- und Fürsorgearbeit in Paarfamilien. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Discussion papers SP 1 2016-501), Berlin, 140 S.
Abstract
"Wie kann Vereinbarkeit von Beruf und Familie gelingen - und zwar sowohl bei Frauen als auch bei Männern? Ziel des Forschungsprojektes 'Betriebliche Gelingensbedingungen einer partnerschaftlichen Aufteilung von Erwerbs- und Familienarbeit' war es herauszufinden, unter welchen Bedingungen sich Väter und Mütter Erwerbs- und Familienarbeit ausgewogen aufteilen. Unsere Auswertungen qualitativer und quantitativer Daten aus dem Jahr 2015 zeigen, dass sich in Deutschland Eltern kleiner Kinder - insbesondere Väter - eine egalitärere Aufteilung von Erwerbsarbeits- und Elternzeiten wünschen und die Aufteilung von Familien- und Erwerbsarbeit immer wieder neu überdenken und an veränderte Situationen anpassen möchten. Finanzielle Möglichkeiten und betriebliche Rahmenbedingungen beschränken jedoch oftmals die Umsetzung dieser Wünsche. Eine egalitäre Aufteilung von Familien- und Erwerbsarbeitszeiten ist dann eher möglich, wenn Eltern in Betrieben arbeiten, die Familienfreundlichkeit mit Gleichstellungszielen verbinden. Derzeit arbeitet rund ein Fünftel der Eltern kleiner Kinder in Deutschland in solchen Betrieben. Gute Vereinbarkeit lohnt sich auch aus unternehmerischer Sicht, denn sie geht seltener mit Zeitkonflikten, dafür mit höherer betrieblicher Verbundenheit und weniger Kündigungsabsichten einher." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Digitalisierung und Arbeit: Wie viel Routinearbeit wird von weiblichen und männlichen Arbeitskräften in Österreich geleistet? (2016)
Bock-Schappelwein, Julia;Zitatform
Bock-Schappelwein, Julia (2016): Digitalisierung und Arbeit. Wie viel Routinearbeit wird von weiblichen und männlichen Arbeitskräften in Österreich geleistet? In: Wiso. Wirtschafts- und sozialpolitische Zeitschrift des ISW, Jg. 39, H. 4, S. 97-116.
Abstract
"Der Beitrag untersucht, wie sich die unselbständige Beschäftigung nach Tätigkeitsschwerpunkten in Österreich in den letzten 20 Jahren entwickelt hat. Es wird dabei zwischen Routine- und Nichtroutine- sowie zwischen manuellen und nicht-manuellen Tätigkeiten unterschieden. Spezielles Augenmerk liegt auf der Entwicklung des von der Digitalisierung besonders betroffenen Bereichs der Routinetätigkeiten, wobei eine geschlechtsspezifische Betrachtung wichtige Gesichtspunkte zutage fördert." (Autorenreferat, © ISW-Linz)
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Literaturhinweis
Ambivalenzen digitaler Kommunikation am Arbeitsplatz (2016)
Carstensen, Tanja;Zitatform
Carstensen, Tanja (2016): Ambivalenzen digitaler Kommunikation am Arbeitsplatz. In: Aus Politik und Zeitgeschichte, Jg. 66, H. 18/19, S. 39-46.
Abstract
"Digitale Kommunikation verändert unsere Arbeitsbedingungen. Die Folgen sind ambivalent: Vereinbarkeit und Entgrenzung, Arbeitserleichterung und Belastung, Transparenz und Überwachung, Partizipation und Polarisierung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Digitalisation of the economy and its impact on labour markets (2016)
Degryse, Christophe;Zitatform
Degryse, Christophe (2016): Digitalisation of the economy and its impact on labour markets. (Working paper / European Trade Union Institute 2016,02), Brüssel, 80 S.
Abstract
"This working paper gives an overview of the new possibilities opened up by the 4th industrial revolution and tackles some specific questions in relation to its effects on the labour market, including on the status of employees, on working conditions and on training. It examines the role that trade unions can play in the digital economy and the main initiatives already proposed at European trade union level in this context." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Zusammenfassung -
Literaturhinweis
Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt: Substituierbarkeitspotenziale nach Geschlecht (2016)
Zitatform
Dengler, Katharina & Britta Matthes (2016): Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt: Substituierbarkeitspotenziale nach Geschlecht. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Berichte 24/2016), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Die fortschreitende Digitalisierung wird unsere Arbeitswelt verändern. Um die Folgen der Digitalisierung für einzelne Berufe zu bestimmen, wurde das sogenannte Substituierbarkeitspotenzial - der Anteil der Tätigkeiten, der bereits heute durch Computer oder computergesteuerte Maschinen erledigt werden könnte - berechnet. Der vorliegende Aktuelle Bericht analysiert die unterschiedlichen Substitutionspotenziale nach Geschlecht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Transformation der Arbeits- und Berufswelt: Nationale und internationale Perspektiven auf (Mega-)Trends am Beginn des 21. Jahrhunderts (2016)
Haberfellner, Regina; Sturm, René;Zitatform
Haberfellner, Regina & René Sturm (2016): Die Transformation der Arbeits- und Berufswelt. Nationale und internationale Perspektiven auf (Mega-)Trends am Beginn des 21. Jahrhunderts. (AMS report 120/121), Wien, 139 S.
Abstract
"Steigende Arbeitslosenzahlen, ein tiefgreifender struktureller Wandel und eine zähe Wirtschaftsentwicklung infolge der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise werfen (besorgte) Fragen dahingehend auf, in welche Richtung sich in den nächsten Jahren Wirtschaft und Beschäftigung fortentwickeln werden und welche Trends sich abzeichnen. Welche Entwicklungsperspektiven gibt es für die Beschäftigung und damit auch hinsichtlich zukünftiger Tätigkeitsprofile und Qualifikationsanforderungen? (...) Als strukturierende Basis dieser mit Jahresbeginn 2016 abgeschlossenen Studie wurde die Strategie der Europäischen Kommission für ein beschäftigungsstarkes Wachstum gewählt, die auf drei wesentlichen Trends fußt: auf der Digitalisierung von Arbeitswelt und Gesellschaft, auf der Alterung der Bevölkerung und auf der Verknappung der natürlichen Ressourcen bzw. dem Klimawandel." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Familienfreundliche Arbeitswelt im Zeichen der Digitalisierung: Befunde auf Basis des Unternehmensmonitors Familienfreundlichkeit 2016 (2016)
Hammermann, Andrea; Stettes, Oliver;Zitatform
Hammermann, Andrea & Oliver Stettes (2016): Familienfreundliche Arbeitswelt im Zeichen der Digitalisierung. Befunde auf Basis des Unternehmensmonitors Familienfreundlichkeit 2016. In: IW-Trends, Jg. 43, H. 4, S. 1-22. DOI:10.2373/1864-810X.16-04-02
Abstract
"Die Digitalisierung birgt Potenziale, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern. Laut aktuellen Befragungsergebnissen im Rahmen des Unternehmensmonitors Familienfreundlichkeit 2016 sind Unternehmen und Beschäftigte gleichermaßen davon überzeugt. Fast jedes zweite stark digitalisierte Unternehmen - das sogenannte Unternehmen 4.0 - weist eine ausgeprägt familienfreundliche Unternehmenskultur auf. Unter den gering digitalisierten Unternehmen 3.0 sind es weniger als drei von zehn. Unternehmen 4.0 zeichnen sich vor allem durch die Flexibilisierung des Arbeitsortes und die Individualisierung der Arbeitszeiten aus. Beides geht häufig Hand in Hand. Gut vier von zehn Beschäftigten, die manchmal und häufig mobil arbeiten, bestätigen, dass ihr Unternehmen eine ausgeprägt familienfreundliche Unternehmenskultur pflegt. Unter den nie mobil arbeitenden Arbeitnehmern ist es nur ein Viertel. Genauere Analysen signalisieren, dass die Wahrscheinlichkeit, mit der Familienfreundlichkeit der Personalpolitik zufrieden zu sein, steigt, wenn den Beschäftigten gelegentlich die Option zur Verfügung steht, außerhalb des Betriebs zu arbeiten. Häufiges mobiles Arbeiten geht hingegen nicht automatisch mit einer höheren Zufriedenheit einher - allerdings auch nicht mit einer höheren Unzufriedenheit. Mehr Mobilität im Berufsleben steht damit nicht im Widerspruch zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Digitalisierung der Arbeitswelt - Unternehmen vor neuen Herausforderungen: DIHK-Arbeitsmarktreport 2016 (2016)
Hardege, Stefan; Hartig, Sandra;Zitatform
Hardege, Stefan (2016): Digitalisierung der Arbeitswelt - Unternehmen vor neuen Herausforderungen. DIHK-Arbeitsmarktreport 2016. (DIHK-Arbeitsmarktreport), Berlin, 18 S.
Abstract
"Die Auswertung 'Digitalisierung der Arbeitswelt - Unternehmen vor neuen Herausforderungen' beruht auf mehr als 20.000 Unternehmensantworten.
Der Erhebung zufolge rechnen 56 Prozent der Betriebe damit, dass die Qualifikationsanforderungen an ihre Mitarbeiter steigen werden. Jeder dritte Befragte hält eine zunehmende Arbeitsproduktivität für wahrscheinlich, jeder vierte einen wachsenden betrieblichen Koordinierungsaufwand.
Die wichtigste Maßnahme, um auf diese Entwicklungen zu reagieren, ist für mehr als 40 Prozent der Unternehmen eine Anpassung von Personalpolitik und Organisationsstrukturen. Auch die Ausweitung der Weiterbildung hinsichtlich der Digitalkompetenzen hat einen hohen Stellenwert (33 Prozent)." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Von Avantgarde bis Fremdbestimmt: Chancen und Risiken unterschiedlicher Arbeitstypen (2016)
Zitatform
Hartner-Tiefenthaler, Martina, Silvia Feuchtl & Sabine T. Köszegi (2016): Von Avantgarde bis Fremdbestimmt. Chancen und Risiken unterschiedlicher Arbeitstypen. In: Wiso. Wirtschafts- und sozialpolitische Zeitschrift des ISW, Jg. 39, H. 4, S. 153-170.
Abstract
"Dieser Beitrag analysiert, wie sich neue und traditionelle Arbeitsformen auf Arbeitszufriedenheit und Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben auswirken. Eine Mitgliederbefragung der AK Niederösterreich zeigt mittels Clusteranalyse vier verschiedene Arbeitsformen: Beim Arbeitstyp 'Avantgarde' können Menschen selbst über Arbeitszeit und -ort bestimmen, müssen jedoch auch die Erfordernisse aus der Arbeit berücksichtigen. Die 'zeitlich Flexiblen' können die Arbeitszeit, aber nicht ihren Arbeitsort flexibel gestalten. Die 'Konventionellen' haben keine Flexibilität hinsichtlich Arbeitszeit und Arbeitsort, während die 'Fremdbestimmten' zwar hohe zeitliche und örtliche Flexibilitätserfordernisse, aber keine Autonomie haben. ArbeitnehmerInnen in diesen vier Arbeitstypen unterscheiden sich deutlich hinsichtlich ihrer Arbeitszufriedenheit und der Vermischung zwischen Beruf und Privatleben." (Autorenreferat, © ISW-Linz)
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Literaturhinweis
Digitalisierung - Selbstläufer Richtung Gleichstellung?: Von der Hartnäckigkeit geschlechtstypischer Zuschreibungen, dem Strukturwandel in wichtigen Frauenbranchen und der Chance sozialer Innovation (2016)
Hauer, Gerlinde;Zitatform
Hauer, Gerlinde (2016): Digitalisierung - Selbstläufer Richtung Gleichstellung? Von der Hartnäckigkeit geschlechtstypischer Zuschreibungen, dem Strukturwandel in wichtigen Frauenbranchen und der Chance sozialer Innovation. In: Wiso. Wirtschafts- und sozialpolitische Zeitschrift des ISW, Jg. 39, H. 4, S. 171-183.
Abstract
"Im digitalen Wandel wird hohes Gleichstellungspotenzial für Frauen gesehen. Andererseits prognostizieren Beschäftigungsszenarien hohe Beschäftigungsverluste. Wie passt das zusammen? Durch Einblicke in den aktuellen Strukturwandel und die Beschäftigungsperspektiven von Frauen in verschiedenen Branchen sowie das Aufzeigen von Gestaltungspotenzialen wendet sich der Beitrag gegen einen 'blind spot gender' in der Digitalisierungsdebatte und bietet Anregungen für weitere Diskussionen." (Autorenreferat, © ISW-Linz)
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Literaturhinweis
DGB-Index Gute Arbeit: Der Report 2016: wie die Beschäftigten die Arbeitsbedingungen in Deutschland beurteilen. Mit dem Themenschwerpunkt: Die Digitalisierung der Arbeitswelt - Eine Zwischenbilanz aus der Sicht der Beschäftigten (2016)
Holler, Markus; Kulemann, Peter;Zitatform
Holler, Markus (2016): DGB-Index Gute Arbeit: Der Report 2016. Wie die Beschäftigten die Arbeitsbedingungen in Deutschland beurteilen. Mit dem Themenschwerpunkt: Die Digitalisierung der Arbeitswelt - Eine Zwischenbilanz aus der Sicht der Beschäftigten. (DGB-Index Gute Arbeit 10), Berlin, 23 S.
Abstract
"Wie steht es um die Arbeitsbedingungen in Deutschland? Und wie wirkt sich die Digitalisierung auf den Alltag der Beschäftigten aus? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der zehnten Repräsentativbefragung des DGB-Index Gute Arbeit. An der Befragung für den diesjährigen Index nahmen bundesweit knapp 10.000 Beschäftigte teil." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Einleger "DGB-Index Gute Arbeit kompakt 2016,05" -
Literaturhinweis
Mobiles Arbeiten: Chance oder Risiko? (2016)
Zitatform
Prümper, Jochen, Matthias Becker & Stefanie Hornung (2016): Mobiles Arbeiten. Chance oder Risiko? In: Personalwirtschaft H. 8, S. 26-28.
Abstract
"Die Arbeitswelt 4.0 ist hyperflexibel, multilokal, individuell, entgrenzt, digitalisiert, vernetzt, international, global, virtuell und vor allem mobil. Welche Herausforderungen sich daraus für das Management, die Führungskräfte und die Mitarbeiter ergeben, untersucht die Studie 'Mobiles Arbeiten'." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Work around the clock?: Industrie 4.0, die Zukunft der Arbeit und die Gewerkschaften (2016)
Schwarzbach, Marcus;Zitatform
Schwarzbach, Marcus (2016): Work around the clock? Industrie 4.0, die Zukunft der Arbeit und die Gewerkschaften. (Neue Kleine Bibliothek 225), Köln: PapyRossa Verlag, 138 S.
Abstract
"Digitale Arbeit bestimmt zunehmend die Unternehmensstrategien. Crowdworking, mobile Arbeit und ständige Erreichbarkeit setzen die Beschäftigten unter Druck. Industrie 4.0 ist keine Science-Fiction aus dem Labor. Sie hält längst Einzug in die Betriebe. Großunternehmen haben sich mit der Wissenschaft zusammengeschlossen, die Bundesregierung fördert dies mit Millionenbeträgen. Ziel ist die Flexibilisierung der Produktion auf Basis neuester Informationstechnologien: Die Fertigungsketten sollen in kleine, wie Bausteine kombinierbare Einheiten aufgeteilt werden, die alle über ein Netzwerk miteinander verbunden sind. In Sekundenbruchteilen tauschen sie Daten über aktuelle Aufgaben, anstehende Aufträge und vorhandene Kapazitäten aus. Technik kann zur Vorbereitung, Ausführung und Entscheidungsunterstützung dienen - sie kann aber auch vorbestimmte Arbeitsweisen aufzwingen und Anpassung einfordern. Letztendlich stellt sich die Frage, entscheidet der Roboter oder der Mensch. Um welche Herausforderungen es hier geht, zeigt dieser Band." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Digitalisierung in der Arbeitswelt: Positionen der Arbeitgeberverbände (2016)
Zitatform
Schweppe, Kai, Axel Hofmann, Sven Hille & Norbert Breutmann (2016): Digitalisierung in der Arbeitswelt. Positionen der Arbeitgeberverbände. In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft, Jg. 70, H. 3, S. 161-164. DOI:10.1007/s41449-016-0027-6
Abstract
"Aufbauend auf den Arbeiten des BDA Arbeitskreises Arbeitsgestaltung und -forschung werden von den Autoren die wesentlichen Arbeitgeberpositionen zu zentralen Handlungsfeldern im Hinblick auf die Digitalisierung der Arbeitswelt dargestellt." (Textauszug)
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Literaturhinweis
Digitalisierte Welt: Frauen 4.0 - rund um die Uhr vernetzt?: Chancen erkennen, Risiken benennen! (2016)
Strahlendorff, Birgit;Zitatform
(2016): Digitalisierte Welt: Frauen 4.0 - rund um die Uhr vernetzt? Chancen erkennen, Risiken benennen! Berlin, 72 S.
Abstract
"Wie lässt sich die Qualität der Arbeit im digitalen Zeitalter dauerhaft sichern? Welche Chancen eröffnet die Digitalisierung Frauen im öffentlichen Dienst? Und mit welchen Risiken müssen sie rechnen? In der Fachbroschüre 'Digitalisierte Welt: Frauen 4.0 - rund um die Uhr vernetzt?' vermittelt die dbb Bundesfrauenvertretung zentrale wissenschaftliche Erkenntnisse zum Einfluss des digitalen Wandels auf Frauenkarrieren und ordnet diese in den aktuellen gewerkschaftspolitischen Diskurs ein. Der Leitfaden richtet sich an Personal- und Betriebsräte sowie an Personalverantwortliche im öffentlichen Dienst.
Die Fachbroschüre dokumentiert ausgewählte Ergebnisse der 12. Frauenpolitischen Fachtagung 'Digitalisierte Welt: Frauen 4.0 - rund um die Uhr vernetzt? Chancen erkennen, Risiken benennen!', die am 12. April 2016 im dbb forum berlin stattfand." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Arbeit, Freizeit, Lebenszeit in der digitalen Moderne (2016)
Strasser, Johano;Zitatform
Strasser, Johano (2016): Arbeit, Freizeit, Lebenszeit in der digitalen Moderne. In: Neue Gesellschaft, Frankfurter Hefte, Jg. 63, H. 1/2, S. 38-42.
Abstract
Vor dem Hintergrund der seit Jahren anhaltenden Debatte um die 'Work-Life-Balance' konstatiert der Autor, 'dass es verfehlt ist, strikt zwischen Arbeit und Leben zu trennen und nach einem als pure Last erlebten Arbeitstag alle Erfüllung in der Freizeit zu suchen'. Im Folgenden stellt er fest, dass gerade für die vielen prekär Beschäftigten die Arbeitsbedingungen alles andere als zufriedenstellend sind. 'Jenseits des Normalarbeitsverhältnisses wächst heute die Zahl der Menschen, die sich digital vernetzt mit Gelegenheitsjobs durch die Erledigung spezieller Aufgaben im sogenannten Cloud- oder Crowdworking nur mühsam über Wasser halten.' Für die Zukunft prognostiziert er ein weiteres Wachstum des Dienstleistungssektors, während die industrielle Fertigung weitgehend automatisiert wird. Er plädiert dafür, die Wertschöpfung im Maschinensektor entschlossen zur angemessenen Finanzierung vor allem der sozialen Dienstleistungen und zur Verkürzung der Arbeitszeiten heranzuziehen. (IAB)
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Literaturhinweis
Arbeitsmarkt 2030 - Wirtschaft und Arbeitsmarkt im digitalen Zeitalter: Prognose 2016 (2016)
Zitatform
Vogler-Ludwig, Kurt, Nicola Düll & Ben Kriechel (2016): Arbeitsmarkt 2030 - Wirtschaft und Arbeitsmarkt im digitalen Zeitalter. Prognose 2016. Bielefeld: Bertelsmann, 215 S. DOI:10.3278/6004556w
Abstract
"Dies ist die dritte Langfristprognose bis zum Jahr 2030, die Economix Research & Consulting (München) im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales für den deutschen Arbeitsmarkt erstellt hat. Sie hatte die Aufgabe, sowohl die Auswirkungen des jüngsten Flüchtlingszustroms auf den Arbeitsmarkt abzuschätzen, als auch die Chancen und Risiken der Digitalisierung zu prognostizieren. Dazu wurden zwei Szenarien entwickelt und mit ökonometrischen Modellen quantifiziert:
- Das Basisszenario berücksichtigt die aktuellen Entwicklungen auf der Angebots- und Nachfrageseite des Arbeitsmarktes, insbesondere den starken Anstieg der Zuwanderung seit 2013. Es geht davon aus, dass die fluchtbedingte Zuwanderung bis 2020 abebben wird. Allerdings stellt sich auf Grund der abweichenden Qualifikationsstruktur der Einwanderer eine langfristige Integrationsaufgabe. Das Szenario geht von einer stetigen Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft aus, setzt aber keinen Handlungsschwerpunkt auf die Entwicklung und den Einsatz digitaler Techniken. Es unterstellt die Fortsetzung des bereits wirksamen Struktur-wandels zu den wissensintensiven, kulturellen und sozialen Diensten.
- Im Szenario 'Beschleunigte Digitalisierung' setzen Wirtschaft und Politik hingegen auf die intensive Nutzung der digitalen Technik, um damit sowohl die industrielle Wettbewerbsfähigkeit auf den Weltmärkten zu sichern als auch die Produktivität der Arbeit zu steigern. Dieses Szenario zeigt die Wachstums- und Produktivitätspotenziale der digitalen Technik und soll die Frage beantworten, ob eine forcierte Förderung des technologischen Wandels einen entscheidenden Beitrag zur Überwindung der Fachkräfteengpässe leisten kann." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Arbeitsmarkt 2030 - Wirtschaft und Arbeitsmarkt im digitalen Zeitalter: Prognose 2016. Projekt Analyse der zukünftigen Arbeitskräftenachfrage und des -angebots in Deutschland auf Basis eines Rechenmodells (2016)
Zitatform
Vogler-Ludwig, Kurt, Nicola Düll & Ben Kriechel (2016): Arbeitsmarkt 2030 - Wirtschaft und Arbeitsmarkt im digitalen Zeitalter. Prognose 2016. Projekt Analyse der zukünftigen Arbeitskräftenachfrage und des -angebots in Deutschland auf Basis eines Rechenmodells. München, 148 S. DOI:10.3278/6004556w
Abstract
"Dies ist die dritte Langfristprognose bis zum Jahr 2030, die Economix Research & Consulting (München) im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales für den deutschen Arbeitsmarkt erstellt hat. Sie hatte die Aufgabe, sowohl die Auswirkungen des jüngsten Flüchtlingszustroms auf den Arbeitsmarkt abzuschätzen, als auch die Chancen und Risiken der Digitalisierung zu prognostizieren. Dazu wurden zwei Szenarien entwickelt und mit ökonometrischen Modellen quantifiziert:
- Das Basisszenario berücksichtigt die aktuellen Entwicklungen auf der Angebots- und Nachfrageseite des Arbeitsmarktes, insbesondere den starken Anstieg der Zuwanderung seit 2013. Es geht davon aus, dass die fluchtbedingte Zuwanderung bis 2020 abebben wird. Allerdings stellt sich auf Grund der abweichenden Qualifikationsstruktur der Einwanderer eine langfristige Integrationsaufgabe. Das Szenario geht von einer stetigen Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft aus, setzt aber keinen Handlungsschwerpunkt auf die Entwicklung und den Einsatz digitaler Techniken. Es unterstellt die Fortsetzung des bereits wirksamen Struktur-wandels zu den wissensintensiven, kulturellen und sozialen Diensten.
- Im Szenario 'Beschleunigte Digitalisierung' setzen Wirtschaft und Politik hingegen auf die intensive Nutzung der digitalen Technik, um damit sowohl die industrielle Wettbewerbsfähigkeit auf den Weltmärkten zu sichern als auch die Produktivität der Arbeit zu steigern. Dieses Szenario zeigt die Wachstums- und Produktivitätspotenziale der digitalen Technik und soll die Frage beantworten, ob eine forcierte Förderung des technologischen Wandels einen entscheidenden Beitrag zur Überwindung der Fachkräfteengpässe leisten kann." (Textauszug, IAB-Doku)Ähnliche Treffer
spätere (möglw. abweichende) Version: Bielefeld , wbv, 2016 -
Literaturhinweis
Arbeit - die schönste Nebensache der Welt: Wie New Work unsere Arbeitswelt revolutioniert (2016)
Väth, Markus;Zitatform
Väth, Markus (2016): Arbeit - die schönste Nebensache der Welt. Wie New Work unsere Arbeitswelt revolutioniert. Offenbach: Gabal, 256 S.
Abstract
"Heutzutage organisieren nicht mehr wir unseren Job. Unser Job organisiert uns. Komplexität, Vernetzung, Flexibilität und Dynamik sind die zentralen Merkmale unserer modernen Arbeitsgesellschaft. Zeit zu fragen, wie wir unsere Arbeit generell gestalten wollen - als Menschen, als Unternehmen und als Gesellschaft. Welche Rolle soll Arbeit in unserem Leben spielen und wie wollen wir die großen technologischen und sozialen Herausforderungen der Arbeitswelt meistern? Markus Väth liefert mit diesem Buch neue Blickwinkel auf die Zukunft der Arbeit und präsentiert Ideen und Impulse - auf individueller, organisatorischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Ebene. Er nimmt uns mit in die Überlegungen der New-Work-Bewegung, um Arbeit neu zu denken. Die New-Work-Bewegung stellt die großen Fragen: Was ist menschenwürdige und sinnvolle Arbeit? Welche Fähigkeiten brauchen wir in der Arbeitswelt der Zukunft? Wie sieht eine gerechte Arbeitsgesellschaft aus? Es geht nicht nur um Digitalisierung oder flache Hierarchien. Es geht um die entscheidenden Themen der heutigen Arbeitswelt. Es geht ums Ganze." (Textauszug, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
Literaturhinweis
Die Mär von der Freiheit (2016)
Werle, Klaus;Zitatform
Werle, Klaus (2016): Die Mär von der Freiheit. In: Manager-Magazin, Jg. 42, H. 9, S. 70-76.
Abstract
"WORK-LIFE-BLENDING Büro war gestern, mit hochflexiblen Joblösungen werden Angestellte zu Mini-Entrepreneuren. Doch viel zu oft gerät die Autonomie zur Selbstausbeutung: das Leben als Mogelpackung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The future of jobs: employment, skills and workforce strategy for the Fourth Industrial Revolution. Employment, skills and human capital global challenge insight report (2016)
Abstract
"The Fourth Industrial Revolution, which includes developments in previously disjointed fields such as artificial intelligence and machine-learning, robotics, nanotechnology, 3-D printing, and genetics and biotechnology, will cause widespread disruption not only to business models but also to labour markets over the next five years, with enormous change predicted in the skill sets needed to thrive in the new landscape. This is the finding of a new report, The Future of Jobs, published today by the World Economic Forum." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Orts- und zeitflexibles Arbeiten gestalten: Empfehlungen der Plattform "Digitale Arbeitswelt" (2016)
Abstract
"Diese Publikation enthält die Empfehlungen der Plattform 'Digitale Arbeitswelt' zum zeit- und ortsflexiblen Arbeiten. Die Empfehlungen basieren auf den Ergebnissen einer Arbeitsgruppe, die zum Thema 'orts- und zeitflexibles Arbeiten' eingesetzt worden war. Die Darstellung behandelt das flexible Arbeiten bei sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Andere Beschäftigungsformen, z. B. Crowdworking, werden in einer anderen Arbeitsgruppe diskutiert. Da der Nationale IT-Gipfel den größeren Rahmen bildet, liegt der Fokus der Darstellung auf Gestaltungsfragen, die im Zuge der Digitalisierung der Wirtschaft und Arbeitswelt sichtbar werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Home Office: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/9468) (2016)
Zitatform
(2016): Home Office. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/9468). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/9722 (22.09.2016)), 10 S.
Abstract
Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der Fraktion Die Linke zu Home Office mit Ergebnissen der repräsentativen Beschäftigten- und Betriebsbefragung, des Linked Personnel Panels (LPP) des IAB. (IAB)
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Literaturhinweis
Arbeitsbedingungen von Crowdworkern: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/8179) (2016)
Zitatform
(2016): Arbeitsbedingungen von Crowdworkern. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/8179). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/8353 (06.05.2016)), 5 S.
Abstract
"Empirische Erkenntnisse betr. Crowdworking (Crowdsourcing): Anzahl, Erwerbsstatus, Motive, Altersstruktur, Geschlecht und sozialdemografischer Hintergrund der Crowdworker; Nutzung durch Unternehmen (u.a. mit Bundesbeteiligung), Arbeitsbedingungen, Arbeitszeiten, Beschäftigungsumfang, Arbeitszufriedenheit, Rechte gegenüber Crowdworking-Plattformen und Arbeitgebern, Forschung zum Thema Crowdworking (insgesamt 17 Einzelfragen)" (Dokumentations- und Informationssystem Bundestag und Bundesrat - DIP)
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Literaturhinweis
Digitalisierung - Chancen und Herausforderungen für die partnerschaftliche Vereinbarkeit von Familie und Beruf: Expertise der Roland Berger GmbH im Rahmen des Unternehmensprogramms Erfolgsfaktor Familie (2016)
Abstract
"Die Digitalisierung ist mit vielfältigen Chancen verbunden, denn sie macht uns unabhängiger von Zeit und Raum. Davon profitieren auch Eltern, die Familie und Beruf miteinander verbinden wollen. Die vorliegende Befragung von Beschäftigten und Unternehmen zeigt, dass in mobilen Arbeitsformen ein großes Potential für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf liegt, das aber noch nicht ausreichend genutzt wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Mobiles und entgrenztes Arbeiten: Bericht zum Monitor (2015)
Zitatform
(2015): Mobiles und entgrenztes Arbeiten. Bericht zum Monitor. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 460), Berlin, 35 S.
Abstract
"Durch die stetig ansteigende Leistungsfähigkeit der Breitbandtechnologie sowie der Weiterentwicklung mobiler Anwendungen und mobiler Endgeräte, gewann die Digitalisierung der Arbeit in den letzten Jahren in Deutschland zunehmend an Dynamik.
Vor diesem Hintergrund erlangen flexible Arbeitsformen - wie z.B. mobiles Arbeiten - stetig an Relevanz und rücken in den Fokus gesellschaftspolitischer Diskussionen.
Es stellen sich hierzu verschiedene Fragen. Wie verbreitet ist mobiles bzw. entgrenztes Arbeiten heute? Welche Personengruppen betroffen sind und welche aber auch nicht?
Der vorliegende Bericht wertet dazu aktuelle Daten der repräsentativen und deutschlandweiten Betriebs- und Beschäftigtenbefragung, dem sog. Linked Personnel Panel (LLP) aus.
Aus den Aussagen der erlebten Vor- und Nachteile mobiler bzw. entgrenzter Arbeit lassen sich weitere Fragen nach den Unterschieden in der erlebten Arbeitsqualität ableiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)Ähnliche Treffer
frühere (möglw. abweichende) Version erschienen als: Monitor -
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Mobiles und entgrenztes Arbeiten: aktuelle Ergebnisse einer Betriebs- und Beschäftigtenbefragung (2015)
Zitatform
(2015): Mobiles und entgrenztes Arbeiten. Aktuelle Ergebnisse einer Betriebs- und Beschäftigtenbefragung. (Monitor), Berlin, 26 S.
Abstract
"Die Weiterentwicklung mobiler Endgeräte und die Ausbreitung des Breitband-Internets haben die Digitalisierung der Arbeitswelt in den letzten Jahren schnell vorangetrieben. Flexible Arbeitsformen gewinnen zunehmend an Bedeutung und rücken immer stärker in den Fokus der gesellschaftlichen Debatte. Zwei Dimensionen der Flexibilität - die zeitliche und die räumliche - führen zu einem Phänomen, das häufig als 'Entgrenzung der Arbeit' bezeichnet wird.
Bisher ist wenig bekannt über die tatsächlich gelebte Entgrenzung der Arbeit, deren Voraussetzungen, Chancen und Risiken. Dieser Monitor fasst die Ergebnisse einer repräsentativen Betriebs- und Beschäftigtenbefragung zusammen, dem Linked Personnel Panel (LPP). Zunächst wird die Verbreitung des Phänomens Entgrenzung aus Betriebs- und Beschäftigtensicht für die zeitliche und räumliche Dimension untersucht. Anschließend werden Vor- und Nachteile, Chancen und Risiken dieser Form der Flexibilisierung betrachtet.
Der Monitor basiert auf der Studie 'Arbeitsqualität und wirtschaftlicher Erfolg', die vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales und vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) getragen und vom IAB, vom Seminar für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre (ABWL) und Personalwirtschaftslehre der Universität zu Köln und vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) durchgeführt wird." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Industrie 4.0: Digitale Wirtschaft - Herausforderung und Chance für Unternehmen und Arbeitswelt (2015)
Bertschek, Irene ; Buhr, Daniel; Falck, Oliver ; Heimisch, Alexandra; Hirsch-Kreinsen, Hartmut; Jacob-Puchalska, Anita; Clement, Reiner; Mazat, Andreas;Zitatform
Bertschek, Irene, Reiner Clement, Daniel Buhr, Hartmut Hirsch-Kreinsen, Oliver Falck, Alexandra Heimisch, Anita Jacob-Puchalska & Andreas Mazat (2015): Industrie 4.0: Digitale Wirtschaft - Herausforderung und Chance für Unternehmen und Arbeitswelt. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 68, H. 10, S. 3-18.
Abstract
"Seit Mitte der 1990er Jahre werden neue Informations- und Kommunikationstechnologien in der Arbeitswelt genutzt, in wachsendem Ausmaß und mit wachsender Bedeutung. Die verstärkte Digitalisierung verändert sowohl die Wirtschaft als auch die Gesellschaft. Es wird sogar von der 'vierten industriellen Revolution' gesprochen, denn traditionelle Geschäftsmodelle geraten unter Druck. Welche Auswirkungen sind von dieser Entwicklung zu erwarten? Irene Bertschek, Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim und Universität Mannheim, sieht in der Verschmelzung von IKT und Produktion, und damit der IKT-Branche und dem Verarbeitenden Gewerbe, die Gelegenheit für Deutschland, eine Vorreiterrolle im digitalen Wettbewerb zu übernehmen. Die Digitalisierung der Arbeit biete zudem Unternehmen die Chance, Fachkräfte durch individuelle Arbeitszeitmodelle an das Unternehmen zu binden und Arbeitnehmern eine bessere Vereinbarkeit von Arbeits- und Privatleben zu ermöglichen. Es stelle aber auch die Unternehmen und die Beschäftigten vor die Herausforderung, diese Flexibilität effizient und verantwortungsvoll zu nutzen. Die Nutzung der Potenziale der Digitalisierung hänge wesentlich von komplementären Investitionen in organisatorisches Kapital und in Humankapital ab. Reiner Clement, Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, stellt beispielhaft das Crowdsourcing vor. Dieses Konzept beinhaltet die Auslagerung einer Aufgabe an eine unbestimmte bzw. unbekannte Gruppe, in der Regel über eine Internetplattform. Ziel ist eine interaktive Form der Leistungserbringung. Crowdsourcing sei mit einer Reihe von Chancen und Risiken verbunden. Positiv sei zu werten, dass Crowdsourcing für Unternehmen den Zugriff auf einen Pool an Arbeitskräften und auf Wissen ermögliche, das die eigenen Fähigkeiten übersteige. Kritisch zu betrachten seien die negativen Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt, wenn die Preise für Erwerbsarbeit verfallen. Für Daniel Buhr, Universität Tübingen, ist Industrie 4.0 weit mehr als Technik: Es gelte, Industrie 4.0 als Zusammenspiel von technischen und sozialen Innovationen zu begreifen. Nur so ließe sich sicherstellen, dass möglichst viele von den Chancen profitieren können, und nicht nur ein kleiner Teil der Gesellschaft. Hartmut Hirsch-Kreinsen, Technische Universität Dortmund, sieht auch die Planungs- und Managementbereiche in Folge der Einführung von Industrie-4.0-Systemen längerfristig nachhaltig betroffen. Auf der operativen Ebene lege eine Vielzahl von Studien die Auffassung nahe, dass digitale Technologien einfache Tätigkeiten weitgehen automatisieren und daher substituieren, sich also mit den neuen Technologien absehbar ein generelles 'Upgrading von Tätigkeiten und Qualifikationen verbinden werde. Oliver Falck, Alesandra Heimisch, Anita Jacob-Puchalska und Andreas Mazat, ifo-Institut, erwarten zwar generell positive Impulse, jedoch bergen Computerisierung und Automatisierung, und damit wohl auch deren Verknüpfung in der Industrie 4.0, ihrer Ansicht nach potenzielle Gefahren für Teile des Arbeitsmarktes, so dass die mit den strukturellen Änderungen einhergehenden Beschäftigungswirkungen hohe Flexibilisierungserfordernisse an den Arbeitsmarkt stellen, um alle Gesellschaftsgruppen am technischen Fortschritt teilhaben zu lassen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Soziale Innovationspolitik für die Industrie 4.0 (2015)
Buhr, Daniel;Zitatform
Buhr, Daniel (2015): Soziale Innovationspolitik für die Industrie 4.0. (WISO Diskurs), Bonn, 28 S.
Abstract
"Der Begriff 'Industrie 4.0' wurde 2011 von der Forschungsunion Wirtschaft und Wissenschaft in die öffentliche Debatte eingeführt. Er beschreibt die Digitalisierung der industriellen Produktion. Das Konzept umreißt die Vision einer Smart Factory, die von der umfassenden Vernetzung aller Produktionsteile und -prozesse geprägt ist: Die virtuelle Steuerung in Echtzeit, der zunehmende Einsatz von Robotern und sich selbst steuernden Arbeitseinheiten sollen zur Produktivitätssteigerung durch Ressourceneffizienz beitragen. Dieser Wandel findet bereits statt, und der Begriff 'Industrie 4.0' prägt mittlerweile den Digitalisierungsdiskurs in Deutschland. Die durch Vernetzung und den Einsatz von Daten getriebenen Veränderungen betreffen weit mehr als nur die Industrieproduktion. In Teilen stellen sie grundsätzliche Elemente der Arbeits- und Produktionswelt infrage. Sie betreffen unsere Wirtschaftsstrukturen und unser gesellschaftliches Zusammenleben als Ganzes. Wir befinden uns am Anfang einer grundlegenden Debatte, die derzeit noch mehr Fragen als Antworten liefert. Aus diesem Grund hat die Friedrich-Ebert-Stiftung in einer Reihe von Fachgesprächen über die Auswirkungen der Industrie 4.0 diskutiert. Diese Studie präsentiert die Ergebnisse." (Textauszug, IAB-Doku)
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Kurzfassung -
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Digitalisierung der Arbeit und demografischer Wandel (2015)
Zitatform
Cernavin, Oleg, Thomas Thiele, Markus Kowalski & Stephanie Winter (2015): Digitalisierung der Arbeit und demografischer Wandel. In: (Hrsg.), A. Richert, F. Hees & C. Jooß (Hrsg.) (2015): Exploring demographics : transdisziplinäre Perspektiven zur Innovationsfähigkeit im demografischen Wandel, S. 67-81. DOI:10.1007/978-3-658-08791-3_6
Abstract
"Die Arbeitsforschung hat sich in den letzten fünfzehn Jahren intensiv mit dem Thema des demografischen Wandels befasst. Nun deutet sich ein neuer Megatrend an, der in das Zentrum der Arbeitsforschung geraten wird: Die zunehmende Digitalisierung der Arbeit, die mit dem Schlagwort Industrie 4.0 beschrieben wird. Personen und Unternehmen werden sich mit beiden Entwicklungen gleichermaßen auseinandersetzen und Gestaltungsfähigkeit für die sich weiter dynamisch verändernden Arbeits- und Lebenswelten entwickeln müssen. Die Aufgabe der Arbeitsforschung liegt dabei in der Erarbeitung von Strategien, Konzepten und Modellen, damit Menschen und Unternehmen die Entwicklungspotenziale der Digitalisierung der Arbeit nutzen und gleichzeitig lernen, mit den zunehmenden Ambivalenzen der Entwicklung umzugehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Technical change and the un/troubling of gendered ageing in healthcare work (2015)
Zitatform
Halford, Susan, Natalia Kukarenko, Ann Therese Lotherington & Aud Obstfelder (2015): Technical change and the un/troubling of gendered ageing in healthcare work. In: Gender, Work and Organization, Jg. 22, H. 5, S. 495-509. DOI:10.1111/gwao.12087
Abstract
"Whilst recent years have seen increasing pressure to extend the participation of older people in the labour market, it is clear that there remain significant challenges in achieving this and that these take specifically gendered forms. This paper explores if and how these might be shaped in intra-action with the rapid pace of technological change linked to the pervasive spread of digital technologies in the workplace. We take our theoretical lead from critical gerontology, feminist accounts of inter-sectionality and Science & Technology Studies, which together insist on an anti-essentialist and performative account of gendered ageing that focuses on everyday practices and the conditions that shape these in particular spaces, places and times. Our empirical focus is on healthcare work, where we find that gendered ageing appears in more or less troubled relations to the increasingly technological practices of medicine and nursing. We conclude with a discussion exploring the implications of our theoretical perspective and empirical findings." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Arbeit der Zukunft: Möglichkeiten nutzen - Grenzen setzen (2015)
Hoffmann, Reiner; Bogedan, Claudia;Zitatform
Hoffmann, Reiner & Claudia Bogedan (Hrsg.) (2015): Arbeit der Zukunft. Möglichkeiten nutzen - Grenzen setzen. Frankfurt am Main: Campus-Verl., 520 S.
Abstract
"Wirtschaft und die Arbeit verändern sich heutzutage rasant: Technologische Umbrüche folgen immer schneller aufeinander, Dienstleistungen werden in globalem Maßstab erbracht, prekäre Beschäftigungsformen und psychische Belastungen nehmen zu. Neue Lebensentwürfe stellen den 'klassischen Arbeitstag' in Frage. Konflikte brechen auf: um den Wert der Arbeit, um gerechte Bezahlung, um die Entgrenzung von Arbeit und Leben.
Dieses Buch analysiert aktuelle Entwicklungen auf nationaler und internationaler Ebene, nennt Handlungsfelder und Lösungsansätze für Politik, Gewerkschaften und Arbeitgeber. Im Spannungsfeld der neuen Wirtschafts- und Arbeitsbedingungen zeigt es programmatisch auf, wie Leitlinien für Gute Arbeit entwickelt werden können - für eine 'Arbeit der Zukunft'." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
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Neue Formen der Arbeit und die neuen Erwerbsbiografien (2015)
Zitatform
Klatt, Rüdiger, Kurt-Georg Ciesinger, Thomas Thiele, Meike Bücker & Saskia Bakuhn (2015): Neue Formen der Arbeit und die neuen Erwerbsbiografien. In: (Hrsg.), A. Richert, F. Hees & C. Jooß (Hrsg.) (2015): Exploring demographics : transdisziplinäre Perspektiven zur Innovationsfähigkeit im demografischen Wandel, S. 111-117. DOI:10.1007/978-3-658-08791-3_10
Abstract
"Der seit dem Ende des 20. Jahrhunderts anhaltende Trend zur Flexibilisierung und Entgrenzung von Erwerbsverläufen wird derzeit durch die Digitalisierung von Arbeitsprozessen und Unternehmensformen weiter verschärft. Auch subjektive Sinnansprüche an Arbeit - vor allem der jüngeren Generation - führen dazu, dass Arbeitsbiografien bunter werden.
Vor diesem Hintergrund hat die Session 'Neue Formen der Arbeit und die neuen Erwerbsbiografien' auf der Tagung des Metaprojektes DEMOSCREEN im BMBF-Förderschwerpunkt 'Innovationsfähigkeit im demografischen Wandel' den Stand der Debatte skizziert und die Gestaltungsaufgaben und Forschungsfragen der Zukunft auf diesem Feld entwickelt. Der Beitrag dokumentiert die Ergebnisse der Session." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
For love or money? Gender differences in how one approaches getting a job (2015)
Zitatform
Ng, Weiyi & Ming D. Leung (2015): For love or money? Gender differences in how one approaches getting a job. (IRLE working paper 2015-103), Berkeley, CA, 45 S.
Abstract
"Extant supply-side labor market theories conclude that women and men apply to different jobs but are unable to explain gender differences in how they may behave when applying to the same job. We correct this discrepancy by considering gendered approaches to the hiring process. We propose that applicants can emphasize either the relational or the transactional aspects of the job and that this affects whether they are hired. Relational job seekers focus on developing a social connection with their employer. In contrast, transactional job seekers focus on quantitative and mechanical aspects of the job. We expect women to be more relational and men to be more transactional and that this behavior will contribute to differences in hiring outcomes. Specifically, we contend that being relational suggest that one is more committed to the job at hand and therefore should increases the chances of being hired - holding constant competence. We examine behaviors in an online contract labor market for graphic designers, Elance.com where we find that women are more likely to be hired than men by about 4.1%. Quantitative linguistic analysis on the unstructured text of job proposals reveals that women (men) adopt more relational (transactional) language in their applications. These different approaches affect a job seeker's likelihood of being hired and attenuate the gender gap we identified. Attenuation suggests that how one approaches the hiring process matters and that gender is correlated with a particular style of engagement." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Das demokratische Unternehmen: neue Arbeits- und Führungskulturen im Zeitalter digitaler Wirtschaft (2015)
Zitatform
Sattelberger, Thomas, Isabell Welpe & Andreas Boes (Hrsg.) (2015): Das demokratische Unternehmen. Neue Arbeits- und Führungskulturen im Zeitalter digitaler Wirtschaft. Freiburg: Haufe, 310 S.
Abstract
"In Wirtschaft und Gesellschaft zeichnet sich eine grundlegende Veränderung ab: Das Thema 'Demokratisches Unternehmen' liegt in der Luft. Denn der Ruf nach Beteiligung und Einflussnahme wird insgesamt immer wichtiger. Zugleich erleben wir geradezu eine Explosion an neuen Möglichkeiten der Beteiligung durch die Digitalisierung.
Dieses Buch greift die aktuellen Herausforderungen auf und stellt neuartige Konzepte für das Unternehmen der Zukunft vor. Hochrangige internationale Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft und Politik zeigen, welche Vorteile, Chancen und auch Risiken in der Demokratisierung der Arbeitswelt liegen. Die Autoren verdeutlichen, wie alle - auch Mittelständler und Konzerne - vom Trend zur Demokratisierung profitieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Teil I: Perspektiven auf die Demokratisierung der Wirtschaft
Teil II: Transformationaler Wandel in der Wirtschaft - Reflexionen zu Beteiligung und Demokratie in modernen Unternehmen
Teil III: Experimente, Erfahrungsfelder, LeuchttürmeWeiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
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Arbeit in der digitalisierten Welt: Beiträge der Fachtagung des BMBF 2015 (2015)
Schlick, Christopher; Rix, Michael; Bullmann, Erich; Adolph, Lars; Busch, Felix ; Pfeiffer, Sabine ; Oeij, Peter; Meisen, Tobias; Jeschke, Sabina; Steffen, Marlies; Hirsch-Kreinsen, Hartmut; Strina, Giuseppe; Hellinger, Ariane; Weiss, Peter; Heinen, Ewald; Winge, Susanne; Hees, Frank ; Wolf, Christian; Hasse, Ferdinand; Ludwig, Franziska; Hasebrook, Joachim; Leimeister, Jan Marco ; Harde, Jens; Boes, Andreas ; Hahnenkamp, Klaus; Klebe, Thomas; Hägele, Ralf; Jeske, Tim ; Gül, Katrin; Preenen, Paul; Grötsch, Alexander; Stowasser, Sascha; Grauel, Britta Marleen; Wiener, Bettina; Georg, Arno; Zogaj, Shkodran; Geilen, Jan; Lacker, Thomas; Gärtner, Ralf; Kämpf, Tobias; Gäde-Butzlaff, Vera; Schröder, Lothar; Flüter-Hoffmann, Christiane; Wischniewski, Sascha ; Dhondt, Steven ; Klein-Magar, Margret; Deuse, Jochen ; Weisner, Kirsten; Delden, Catharina van; Persin, Detlef; Chia, David; Lennings, Frank; Büscher, Christian ;Zitatform
(2015): Arbeit in der digitalisierten Welt. Beiträge der Fachtagung des BMBF 2015. Frankfurt am Main: Campus-Verl., 249 S.
Abstract
"Die Digitalisierung verändert zunehmend die Arbeitswelt. Sie bietet Beschäftigten die Möglichkeit, Arbeitszeiten und -orte flexibel zu gestalten und gleichzeitig ergebnisorientiert zu arbeiten. Die Erfolge des Wirtschaftsstandorts Deutschland hängen stark davon ab, inwieweit es Wirtschaft und Gesellschaft gelingt, diese Veränderungen konstruktiv zu nutzen.
Unter dem Titel 'Arbeit in der digitalisierten Welt' diskutierten am 28. und 29. Mai 2015 in Berlin mehr als 600 Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik aktuelle und zukünftige Herausforderungen der Arbeitsforschung und -gestaltung.
Die Autorinnen und Autoren geben Antworten auf die Fragen, welche Rolle Arbeit zukünftig in der digitalen Gesellschaft spielen wird und wie die Arbeit der Zukunft gestaltet werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Inhalt:
Vera Gäde-Butzlaff: Arbeiten in der digitalen Welt ( 11-20);
Catharina van Delden, David Chia: Crowdsourced Innovation - Kollaborative Innovation im digitalen Zeitalter ( 21-24);
Hartmut Hirsch-Kreinsen: Gestaltungsperspektiven von Produktionsarbeit bei Industrie 4.0 ( 25-34);
Sascha Stowasser, Tim Jeske: Arbeitswelt der Zukunft ( 35-43);
Lothar Schröder : Wie sich die Digitalisierung entwickelt und warum die Zukunft in der Guten Arbeit liegt (44-54);
Arno Georg, Ariane Hellinger : Soziale und technische Innovationen in der Industrie 4.0 gestalten (57-65);
Sabine Pfeiffer : Der Mensch kann Industrie 4.0 - Industrie 4.0 am Hallenboden partizipativ gestalten (66-74);
Erich Bullmann: Kompetenzentwicklung als Motor für soziale Innovation (75-79);
Alexander Grötsch, Jan Geilen, Britta Marleen Grauel, Sascha Wischniewski, Lars Adolph: Chancen und Herausforderungen der zunehmenden Digitalisierung in der Arbeitswelt ( 83-93);
Detlef Persin: Always online - Chance und Gefahr zugleich ( 94-103);
Jan Marco Leimeister, Thomas Klebe, Shkodran Zogaj: Digital Working und Crowd Working: Neue Arbeits- und Beschäftigungsformen jetzt und für die Zukunft ( 107-116);
Katrin Gül, Andreas Boes, Tobias Kämpf: Den Umbruch in den digitalen Unternehmen nutzen: Zentrale Handlungsfelder für eine lebensphasensensible Personalpolitik ( 119-126);
Christiane Flüter-Hoffmann: Ausbalancierte Flexibilität - Wie werden Anforderungen und Angebote zu einer echten Win-win-Situation für Betriebe und Beschäftigte? ( 127-133); Peter Weiss, Ewald Heinen, Giuseppe Strina: Auswirkungen und Chancen der Digitalisierung im Handwerk (137-141);
Giuseppe Strina, Ewald Heinen: Arbeitsprozesse im digitalen Handwerk - Stand und Perspektiven ( 142-152);
Steven Dhondt, Peter Oeij, Paul Preenen : Working in the Digitalized World: The Meaning of the Link between Advanced Manufacturing and Workplace Innovation in the EU Growth Strategy (155-170);
Bettina Wiener, Susanne Winge, Ralf Hägele : Die Digitalisierung in der Landwirtschaft - Deutschland und Osteuropa im Vergleich (171-181);
Michael Rix, Frank Hees, Tobias Meisen, Christian Büscher, Sabina Jeschke: Der Gießer im Mittelpunkt der Digitalisierung - Wie Innovationen aus der Informationstechnologie den Maschinenbau erobern ( 182-190);
Frank Lennings, Ralf Gärtner, Jens Harde, Ferdinand Hasse, Thomas Lacker: Auswirkungen und Chancen der Digitalisierung für KMU (193-204);
Joachim Hasebrook, Klaus Hahnenkamp: Robodoc und Medlink: Digitalisierung verändert die Arbeit im Krankenhaus ( 207-218);
Franziska Ludwig, Christian Wolf: Arbeit in der digitalen Welt - Digital geführte Mitarbeiter: Erfolgsfaktoren und Hemmnisse aus Sicht einer Mitarbeiterin ( 221-229);
Margret Klein-Magar: Führung in der digitalisierten Arbeitswelt - Es geht nur gemeinsam! (230-232);
Jochen Deuse, Felix Busch, Kirsten Weisner, Marlies Steffen: Differenzielle Arbeitsgestaltung durch hybride Automatisierung ( 235-245). -
Literaturhinweis
Arbeit 4.0: was Beschäftigte und Unternehmen verändern müssen (2015)
Wetzel, Detlef;Zitatform
Wetzel, Detlef (2015): Arbeit 4.0. Was Beschäftigte und Unternehmen verändern müssen. Freiburg im Breisgau: Herder, 200 S.
Abstract
"Fachkräftemangel, Industrie 4.0, Arbeitszeitpolitik, erschöpfte Beschäftigte - die Zukunft der Arbeit in Deutschland ist mit drängenden Themen unserer Zeit gekoppelt. Detlef Wetzel hat sich auf die Reise gemacht durch das Industrieland Deutschland und spürt in diesem Buch den Grundlagen Guter Arbeit nach. In Interviews und Gesprächen mit Beschäftigten, Unternehmern und Arbeitsexperten wird eines klar: Vielerorts sind bereits kluge, kreative und überraschende Lösungsansätze vorhanden. Es gibt Orte, an denen die Zukunft der Arbeit bereits begonnen hat. Gute Arbeit ist möglich!" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Geschlechterarrangements in Bewegung: veränderte Arbeits- und Lebensweisen durch Informatisierung? (2015)
Wischermann, Ulla; Wischermann, Ulla; Dick, Rolf van ; Fey, Stefan; Hofmeister, Heather; Flake, Uli; Kirschenbauer, Annette; Grossegger, Beate; Hernandez, Alina S.; Kirschenbauer, Annette; Bultemeier, Anja; Oechsle, Mechtild; Alemann, Annette von; Roth-Ebner, Caroline;Zitatform
Wischermann, Ulla & Annette Kirschenbauer (Hrsg.) (2015): Geschlechterarrangements in Bewegung. Veränderte Arbeits- und Lebensweisen durch Informatisierung? (Gender studies), Bielefeld: Transcript, 329 S. DOI:10.14361/9783839427293
Abstract
"Zwischen den neuen Informations- und Kommunikationstechnologien und der zunehmend geforderten Balance von Erwerbsarbeits- und Privatleben bestehen komplexe Zusammenhänge. Neue digitale Formen von Kommunikation, die besonders durch das Web 2.0 möglich geworden sind, führen zu einer zunehmenden Flexibilisierung von Arbeit. Sie bedeutet einerseits Arbeitsintensivierung, Zeitdruck und erhöhte Mobilität, andererseits bietet sie aber auch Potenziale für freieres Zeitmanagement und damit die Chance einer besser gelingenden Work-Life-Balance. Das Buch widmet sich dieser 'Zukunft der Arbeit' und geht der Frage nach, ob und wie beweglichere Geschlechterarrangements entstehen können und welchen Einfluss das auf die Berufs- und Karriereverläufe von Frauen haben kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
Literaturhinweis
Weichenstellungen für die Aufgabenteilung in Familie und Beruf: Untersuchungsbericht zu einer repräsentativen Befragung von Elternpaaren im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (2015)
Abstract
"Die Entscheidung von Eltern, wer nach der Geburt der Kinder welchen Anteil der Erwerbs- und der Familienarbeit übernimmt, prägt die (Erwerbs-)Biographien von Müttern und Vätern. Zudem nimmt sie in vielen Familien Einfluss auf die wirtschaftliche Stabilität, die soziale Teilhabe und die jeweiligen Entwicklungsmöglichkeiten der Partner bis hin zur Absicherung für das Alter. Die im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erstellte Studie untersucht diese Weichenstellung im Familienleben anhand einer repräsentative Befragung von Müttern und Vätern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Work trends study: discover the future of social recruiting and smartworking (2015)
Abstract
"The world of work is changing. New trends are emerging that will affect the work environments of large corporations and small businesses alike. To find out how job seekers and recruiters use social media to search for jobs or candidates, and what they think about smartworking, Adecco, the world's leading provider of HR solutions, has conducted this Work Trends Study.
Extending the scope of the 2014 Social Recruiting Study, the 2015 Work Trends Study also looks at emerging practices and beliefs around smartworking and draws some interesting conclusions on how both job seekers and recruiters see the way we will work in the future. Technology is changing not only the way people search for jobs and recruit candidates - the social media sphere is increasingly becoming the new job marketplace - but also the very concept of the 'workplace'. The impact of smartworking and flexible working environments will require new thinking on the traditional relationship between employer and employee.
The study was conducted in 26 countries (see appendix for full list), making it the most comprehensive global study on the future of search and select as well as the workplace environment. Over 31,793 job seekers and more than 4,168 recruiters responded to a survey developed in partnership with the Università Cattolica in Milan, Italy." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Familienreport 2014: Leistungen, Wirkungen, Trends (2015)
Zitatform
(2015): Familienreport 2014. Leistungen, Wirkungen, Trends. (Familienreport ... 5), Berlin, 110 S.
Abstract
"Der Familienreport 2014 informiert über die aktuellen Entwicklungen von Familien in unserem Land und stellt die Vorhaben, Maßnahmen und Programme der Familienpolitik der Bundesregierung dar. Er belegt die aktuellen Trends rund um Familie in aktuellen Zahlen und Daten zu den Familienformen, familiären Werten, Kinderwünschen, Geburten, Eheschließungen und Ehescheidungen. Umfassend dargestellt werden Leistungen, Wirkungen und Entwicklungen in der Familienpolitik." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Industriebeschäftigung im Wandel: Arbeiter, Angestellte und ihre Arbeitsbedingungen (2014)
Zitatform
Haipeter, Thomas & Christine Slomka (2014): Industriebeschäftigung im Wandel. Arbeiter, Angestellte und ihre Arbeitsbedingungen. (IAQ-Report 2014-06), Duisburg, 19 S. DOI:10.17185/duepublico/45719
Abstract
"In der Industrie findet ein kontinuierlicher Prozess der internen Tertiarisierung statt. Die Zahl der Angestellten ist inzwischen ebenso hoch wie die der Arbeiter. Der Frauenanteil unter den Angestellten stagniert allerdings.
- Das Niveau der prekären Beschäftigungsformen wie Befristungen, Minijobs oder Leiharbeit ist bei den Angestellten weit niedriger als bei den Arbeitern.
- Zugleich weisen Angestellte im Durchschnitt höhere Qualifikationen, einen höheren betrieblichen Status und höhere Einkommen auf.
- Dennoch sind die Arbeitsbedingungen widersprüchlich. Wichtigste Anzeichen dafür sind lange Arbeitszeiten, wachsende Arbeitsintensität und Klagen über schlechte Aufstiegschancen. Zugleich empfinden viele Angestellte ihre Arbeitsplätze als sicher.
- Zu den Gewerkschaften bleiben die Angestellten stärker auf Distanz, auch wenn ihr Organisationsgrad schwächer gesunken ist als derjenige der Arbeiter. Dafür ist ihr Anteil an aktiven Betriebsratsmitgliedern inzwischen höher als bei den Arbeitern." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Digitale Arbeit in Deutschland: Potenziale und Problemlagen (2012)
Schwemmle, Michael; Wedde, Peter;Zitatform
Schwemmle, Michael & Peter Wedde (2012): Digitale Arbeit in Deutschland. Potenziale und Problemlagen. Bonn, 136 S.
Abstract
"Große Freiheit oder Überwachung pur? Die Digitalisierung hat das Arbeitsleben immer mehr im Griff. Ohne festen Arbeitsplatz, ohne klar umrissene Arbeitszeiten. Sind Smartphones, Pads und Laptops Instrumente zu nie geahnter Selbstverwirklichung in der Arbeitswelt 2.0 oder verführerische Werkzeuge zur absoluten (Selbst-)Ausbeutung?
Die Friedrich-Ebert-Stiftung hat in einer Studie die Veränderungen des Arbeitslebens untersuchen lassen. Wer sind die Gewinner, wer die Verlierer des digitalen Nomadentums? Kann das Arbeitsrecht noch Schutz bieten? Eine Debatte, die ins Zentrum von Arbeits-, Wirtschafts- und Sozialpolitik vorgedrungen ist." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Arbeitswelten 4.0: wie wir morgen arbeiten und leben (2012)
Spath, Dieter; Jurecic, Mitja; Rief, Stefan; Haner, Udo-Ernst; Bauer, Wilhelm; Kelter, Jörg;Zitatform
Bauer, Wilhelm, Stefan Rief, Jörg Kelter, Udo-Ernst Haner & Mitja Jurecic (2012): Arbeitswelten 4.0. Wie wir morgen arbeiten und leben. Stuttgart: Fraunhofer-Verl., 61 S.
Abstract
"Basierend auf einem Forecast-Prozess mit über 100 Experten beschreibt das Szenario die Arbeits- und Lebenswelt von Büro- und Wissensarbeitern im Jahr 2025. Im Mittelpunkt stehen die Möglichkeiten einer hochvernetzten, räumlich und zeitlich flexibilisierten Arbeitsorganisation, die sich an den individuellen Lebenskontexten orientiert und damit zu einer Steigerung von Innovationskraft, Effizienz und Effektivität beiträgt und sich auch in einer veränderten Gestaltung des Büroumfelds ausdrückt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
Literaturhinweis
Blessing or Curse?: Work-Family Policies and Mother's Wage Growth Over Time: Work-Family Policies and Mother’s Wage Growth Over Time (2004)
Zitatform
Glass, Jennifer (2004): Blessing or Curse?: Work-Family Policies and Mother's Wage Growth Over Time. Work-Family Policies and Mother’s Wage Growth Over Time. In: Work and occupations, Jg. 31, H. 3, S. 367-394. DOI:10.1177/0730888404266364
Abstract
"Little empirical study has been devoted to the impact of employer-sponsored work-family policies on women’s wages. These policies include flexible scheduling, telecommuting, reduced hours of work, and child care assistance. Although these work innovations may make family caregiving easier, many women fear that lower wage growth and blocked mobility will result from the use of these policies. This project followed a midwestern cohort of employed women for 7 years after childbirth, using detailed information about coverage and use of family responsive policies across all jobs held during that period. Results show consistent negative effects of policy use on wage growth after controlling for many productivity-related characteristics, though the effects vary in size depending on the specific policy used, workers’ job mobility, and the respondent’s managerial or professional status." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
