Fluchtmigrantinnen und -migranten – Bildung und Arbeitsmarkt
Auf der Flucht vor Krieg und politischer Verfolgung verlassen viele Menschen ihr Heimatland und suchen Schutz und neue Perspektiven in Deutschland und beantragen Asyl. Die Beteiligung am Arbeitsmarkt wird häufig als Schlüssel für die gesellschaftliche Integration der Fluchtmigrantinnen und -migranten gesehen.
Welche Qualifikationen bringen die Menschen mit, welche arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen sind hilfreich? Wie gehen die einzelnen Bundesländer damit um, welche Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft und die Sozialsysteme sind zu erwarten, wie sieht die Situation in anderen Ländern aus?
Dieses Themendossier stellt wissenschaftliche Erkenntnisse zum Thema zusammen und ermöglicht den Zugang zu weiterführenden Informationen sowie zu Positionen der politischen Akteure.
Literatur zur besonderen Situation der Geflüchteten aus der Ukraine finden Sie im
Themendossier Auswirkungen des Krieges gegen die Ukraine auf Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Fluchtmigration in Deutschland
- Literatur und Forschung aus dem IAB
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Zur Situation in Deutschland
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- betriebliche Berufsausbildung/Berufsorientierung
- Studium
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- Beschäftigungsformen
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- Geflüchtete im SGB II
- Löhne
- Arbeitsmarkteffekte der Flüchtlingszuwanderung
- Regionale Aspekte, Wohnsitzauflage
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- Daten und Statistik
- Quellen mit Unterscheidung nach Herkunftsregion
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- Quellen mit Altersbezug
- Quellen mit regionalem Bezug
- Zur Situation in anderen Ländern
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Literaturhinweis
Ukraine-Flüchtlinge: Der schwierige Weg zum ersten Job: Interview (2024)
Zitatform
Kleindienst, Jens; Yuliya Kosyakova (sonst. bet. Pers.) (2024): Ukraine-Flüchtlinge: Der schwierige Weg zum ersten Job. Interview. In: Allgemeine Zeitung Mainz H. 12.04.2024.
Abstract
"Zwei Jahre nach Kriegsbeginn haben sehr viele Ukraine-Flüchtlinge noch keine Arbeit in Deutschland gefunden. Die Arbeitsmarktexpertin Yuliya Kosyakova spricht im Interview darüber, woran das liegt und was andere Länder besser machen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Volltextzugang (möglicherweise kostenpflichtig) vom Verlag -
Literaturhinweis
Changes in Migration in Poland in the Context of Migration Flows of Ukrainians (2024)
Knapinska, Magdalena;Zitatform
Knapinska, Magdalena (2024): Changes in Migration in Poland in the Context of Migration Flows of Ukrainians. (Proceedings of Economics and Finance Conferences 14516367), Prag, 80 S.
Abstract
"The goal of this study is to analyze the flows of immigrants and emigrants in Poland. The paper starts with a literature review of economic theories of migration and demographic trends. In the last years, Poland experienced a large change migratory pattern and geographic labour mobility. While Poland was initially a source country in international migration, it is becoming increasingly a target country for migration flows. This development was accelerated by the war in Ukraine. Based on the geographical proximity and a long tradition of intense of short-term migration from Ukraine to Poland, nearly a half million of refugees from Ukraine moved to Poland. Moreover, the scope of migration changed from the short-term to the long-term migration. Although, this development caused some short-term structural problems in various fields including education and social system, the Polish economy was able to absorb the war refugee flows better than expected." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
On the labor market integration of refugees from Ukraine: A simulation study (2024)
Zitatform
Kosyakova, Yuliya & Herbert Brücker (2024): On the labor market integration of refugees from Ukraine: A simulation study. (IAB-Forschungsbericht 09/2024 (en)), Nürnberg, 42 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2409EN
Abstract
"Since the onset of Russia's war against Ukraine, the number of Ukrainian nationals in Germany has risen from 156,000 to 1,240,000. Although many plan to return to Ukraine after the war, the duration of the conflict is leading an increasing number of them to consider staying in Germany for an extended period or permanently. Against this backdrop, this research report simulates various scenarios of labor market integration for Ukrainian refugees, based on the employment trajectories of previous refugees and migrants from the former Soviet Union. The scenarios aim to establish realistic expectations about the progress of labor market integration for Ukrainian refugees and to quantitatively assess the impact of specific factors. However, these conditional scenarios should not be misunderstood as forecasts, as they are based on strong assumptions and do not fully control for many relevant factors. In the baseline scenario, which is based on what we believe are the most realistic assumptions regarding demographic factors, family configurations, education, language skills, and institutional and economic conditions, the average employment rate for Ukrainian refugees is projected to be 45 percent after five years and 55 percent after ten years. Gender composition and family configuration have a dampening effect on employment rates, while education level and expected language skills development have a positive impact. The comparatively poor health of Ukrainian refugees also dampens employment rates. Conversely, institutional conditions, particularly the absence of asylum procedures, have a positive impact. Economic conditions, measured by labor market tightness, also have a strong influence. The current economic downturn has a negative effect, but the picture could quickly improve with an economic recovery due to increasing labor market tension amid demographic changes, which would likely increase employment rates compared to the baseline scenario. A key finding for integration policy is that language courses not only enhance language development but also significantly boost employment rates." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
auch deutschsprachig erschienen -
Literaturhinweis
Arbeitsmarktintegration ukrainischer Geflüchteter: Eine internationale Perspektive (2024)
Kosyakova, Yuliya ; Gatskova, Kseniia ; Braunfels, Joseph; Goßner, Laura ; Adunts, Davit; Vandenhirtz, Marie; Konle-Seidl, Regina ; Koch, Theresa; Schwanhäuser, Silvia ;Zitatform
Kosyakova, Yuliya, Kseniia Gatskova, Theresa Koch, Davit Adunts, Joseph Braunfels, Laura Goßner, Regina Konle-Seidl, Silvia Schwanhäuser & Marie Vandenhirtz (2024): Arbeitsmarktintegration ukrainischer Geflüchteter: Eine internationale Perspektive. (IAB-Forschungsbericht 16/2024 (de)), Nürnberg, 80 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2416
Abstract
"Dieser Forschungsbericht untersucht die Arbeitsmarktintegration ukrainischer Geflüchteter in verschiedenen europäischen Ländern, darunter viele EU-Mitgliedsstaaten sowie Großbritannien, die Schweiz und Norwegen, im Zeitraum vom 4. Quartal 2022 bis zum 1. Quartal 2024. Ein direkter Vergleich der Beschäftigungsquoten ukrainischer Geflüchteter zwischen verschiedenen Ländern wird aufgrund der fehlenden Verfügbarkeit einer harmonisierten Datenquelle wie der europäischen Arbeitskräfteerhebung (Labor Force Survey, LFS) erschwert. Für diese Studie wurde daher eine umfassende Datenbank geschaffen, die die Beschäftigungsdaten zu vergleichbaren Zeitpunkten und basierend auf denselben Definitionen harmonisiert. In den Ländern, wo diese zur Verfügung stehen, werden administrative Beschäftigungsdaten genutzt. In den übrigen Ländern beruhen die Beschäftigungsdaten hingegen auf unterschiedlichen Befragungen, die zu verschiedenen Zeitpunkten erhoben wurden. Darüber hinaus wurden Indikatoren, die nach dem bisherigen Forschungsstand die Arbeitsmarktintegration beeinflussen, ebenfalls auf der Grundlage vergleichbarer Daten und Definitionen zusammengestellt. Die Beschäftigungsquoten ukrainischer Geflüchteter in Europa weisen im Beobachtungszeitraum erhebliche Unterschiede auf. Am Ende des Beobachtungszeitraums im ersten Quartal 2024 lag Deutschland mit einer Beschäftigungsquote von knapp 27 Prozent im europäischen Mittelfeld. Ende 2022 lagen die Quoten in Ländern wie Großbritannien, den Niederlanden und Litauen bei über 50 Prozent, wohingegen sie sich in Kroatien, Norwegen, Rumänien, Slowenien, der Schweiz und Spanien auf unter 15 Prozent beliefen. Mit einer Beschäftigungsquote von 20 Prozent positionierte sich Deutschland Ende 2022 ebenfalls im europäischen Mittelfeld. Im Untersuchungszeitraum zwischen dem vierten Quartal 2022 und dem ersten Quartal 2024 sind die Beschäftigungsquoten in der Mehrzahl der untersuchten Länder mehr oder weniger deutlich gestiegen. Auch in Deutschland haben sich die Quoten, sieht man von Saisoneffekten ab, kontinuierlich auf 27 Prozent erhöht. Um die Gründe für die unterschiedlichen Beschäftigungsquoten ukrainischer Geflüchteter zu ergründen, analysiert dieser Bericht die Zusammenhänge zwischen den Beschäftigungsquoten und verschiedenen demografischen, institutionellen und wirtschaftlichen Faktoren. Das Ziel der Analyse ist es, einen ersten umfassenderen Überblick über die Determinanten der Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten zu zeichnen und herauszufinden, welchen Einfluss diese Faktoren tatsächlich haben. Es handelt sich allerdings nicht um kausale, sondern um deskriptive Analysen, die nur einen ersten Eindruck von den Zusammenhängen vermitteln können. Den multivariaten Analysen zufolge bestehen zwischen den Beschäftigungsquoten ukrainischer Geflüchteter auf der einen und der demografischen Zusammensetzung der Neuankömmlinge sowie den institutionellen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in den Zielländern auf der anderen Seite starke statistische Zusammenhänge. So verzeichnen Länder mit höherer Nachfrage nach gering qualifizierten Arbeitskräften – gemessen am Anteil der Beschäftigten in Berufen mit niedrigem Qualifikationsniveau – höhere Beschäftigungsquoten. Dies könnte darauf zurückzuführen sein, dass diese Jobs an geringere sprachliche, rechtliche und sonstige Voraussetzungen gebunden sind und entsprechend schneller besetzt werden können. Ein negativer Zusammenhang besteht zwischen der Beschäftigungswahrscheinlichkeit von ukrainischen Geflüchteten und einer starken Arbeitsmarktregulierung wie z. B. einem stärkeren Kündigungsschutz. Zudem besteht ein negativer Zusammenhang zwischen dem Wachstum der Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vorjahr und der Beschäftigung von ukrainischen Geflüchteten. Das deutet darauf hin, dass in den Ländern mit steigender Arbeitslosigkeit die Chancen für Neuankömmlinge, eine Anstellung zu finden, besonders gering sind. Die soziale Infrastruktur spielt ebenfalls eine Rolle: Da die meisten ukrainischen Geflüchteten Frauen mit Kindern sind, hängt die Beschäftigungsquote der Geflüchteten in hohem Maße auch von der Verfügbarkeit einer Kinderbetreuung ab. Daher geht eine bessere Kinderbetreuungsinfrastruktur mit einer höheren Beschäftigungsquote einher. Ein umfassender Zugang zu Gesundheitsleistungen erhöht ebenfalls die Beschäftigungsquoten. Interessanterweise ergab sich nur ein kleiner, statistisch nicht signifikanter Zusammenhang zwischen Beschäftigungsquoten und sozialen Transferleistungen – gemessen am Verhältnis der Kosten für ukrainische Geflüchtete pro Kopf zum Bruttoinlandsprodukt pro Kopf. Während häufig vermutet wird, dass die Transferleistungen eine zentrale Rolle für die Beschäftigung spielen, wird diese Hypothese in unserer Analyse nicht bestätigt. Bedeutsam sind jedoch soziale Netzwerke: Länder mit einem höheren Anteil ukrainischer Staatsangehöriger an der Bevölkerung weisen höhere Beschäftigungsquoten auf. Zudem beeinflussen ausgeprägte Englischkenntnisse in der Bevölkerung die Beschäftigungsquoten positiv, wahrscheinlich weil sie die Kommunikation und damit auch die Integration in den Arbeitsmarkt erleichtern. Die untersuchten Länder verfolgen auch unterschiedliche integrationspolitische Strategien. So verfolgt ein Teil der Länder einen „work first“-Ansatz, der auf die kurzfristige Aufnahme von Beschäftigungsverhältnissen ohne vorbereitende Maßnahmen wie Sprachkurse, Qualifizierungsmaßnahmen u. ä. setzt. Demgegenüber setzen andere Länder auf eine langfristige, nachhaltig angelegte Integration in den Arbeitsmarkt, u. a. durch Sprach- und Qualifizierungsprogramme sowie eine zielgerichtete Arbeitsvermittlung, um längerfristige und der Qualifikation eher entsprechende Beschäftigungsverhältnisse zu schaffen. Letztgenannte Strategie kann kurzfristig zu sogenannten „Lock-in“-Effekten führen, aber langfristig eher zu stabileren Beschäftigungsverhältnissen, einer qualifikationsadäquaten Beschäftigung und höheren Verdiensten führen. Skandinavische Studien zeigen, dass Länder, die auf „work first“-Ansätze setzen, zwar kurzfristig höhere Beschäftigungsquoten von Geflüchteten aufweisen, aber Länder, die anfangs gezielt in Bildung und Spracherwerb investieren, mittel- und langfristig bessere Integrationsergebnisse erreichen. Das gilt nicht nur für die Beschäftigungsquote und Verdienste, sondern auch die soziale Eingliederung insgesamt und die Lebensqualität der Geflüchteten. Des Weiteren zeigen die multivariaten Analysen, dass demografische Faktoren und vor allem die Familienkonstellation eine zentrale Rolle spielen. So besteht ein statistisch signifikanter negativer Zusammenhang zwischen Alter und Kinderzahl pro Frau im erwerbsfähigen Alter und Beschäftigungsquoten. Die Beschäftigungsquoten steigen für alle Gruppen über die Zeit. Dies deutet darauf hin, dass ein erheblicher Teil der anfänglichen Hürden mit zunehmender Aufenthaltsdauer überwunden werden können. Insgesamt zeigt dieser Bericht, dass Deutschland durch seine langfristig angelegten Integrationsstrategien mittel- bis langfristig gute Chancen hat, die Beschäftigungsquoten ukrainischer Geflüchteter noch erheblich zu steigern. Die positiven Entwicklungen bei den 2013 bis 2019 eingewanderten Geflüchteten untermauern diese Einschätzung: Acht Jahre nach ihrer Ankunft sind 68 Prozent der 2013 bis 2019 eingewanderten Geflüchteten im Durchschnitt erwerbstätig. Die Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit, Integrationsstrategien kontinuierlich zu evaluieren und gegebenenfalls anzupassen, um die Integration effektiv zu fördern. Davon profitieren langfristig sowohl die Geflüchteten als auch deren Gastland." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Kosyakova, Yuliya ; Gatskova, Kseniia ; Goßner, Laura ; Adunts, Davit; Konle-Seidl, Regina ; Koch, Theresa; Schwanhäuser, Silvia ;Ähnliche Treffer
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Interview mit zwei Autorinnen im Online-Magazin IAB-Forum - Open Access -
Literaturhinweis
The causal effect of liberalizing legal requirements on naturalization intentions (2024)
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Kosyakova, Yuliya & Andreas Damelang (2024): The causal effect of liberalizing legal requirements on naturalization intentions. (IAB-Discussion Paper 04/2024), Nürnberg, 36 S. DOI:10.48720/IAB.DP.2404
Abstract
"Diese Studie untersucht die vielfältigen Faktoren, die die Einbürgerungsabsichten von Geflüchteten beeinflussen, wobei der Schwerpunkt auf den rechtlichen Anforderungen und der Umsetzung von Einbürgerungsgesetzen liegt. Es wird zwischen verschiedenen Einwanderergruppen unterschieden, insbesondere Geflüchteten, Bürgern der Europäischen Union (EU) und Nicht-EU-Bürgern. Mit Hilfe eines Vignettenexperiments unter Eingewanderten in einer umfangreichen repräsentativen Studie in Deutschland werden die Auswirkungen der Liberalisierung der rechtlichen Anforderungen und einem inklusiveren Einbürgerungsprozess auf die Absichten, die deutsche Staatsbürgerschaft zu erwerben, empirisch analysiert. Dieser Vergleich, sowohl zwischen aktuellen und liberalisierten Anforderungen als auch zwischen weniger und mehr inklusiven Einbürgerungsverfahren, bietet ein realistisches Szenario, wie Liberalisierung und Inklusivität die Einbürgerungsabsichten beeinflussen. Die Ergebnisse zeigen, dass eine Liberalisierung der rechtlichen Anforderungen, insbesondere die Möglichkeit der doppelten Staatsbürgerschaft und eine verkürzte Wartezeit, einen positiven Effekt auf die Einbürgerungsabsichten hat. Gleichzeitig unterscheiden sich diese Effekte zwischen den drei Einwanderergruppen, insbesondere aufgrund von Unterschieden in den empfundenen Vorteilen der Einbürgerung. Im Gegensatz dazu hat ein inklusiverer Einbürgerungsprozess keinen Einfluss auf die Einbürgerungsabsichten der Eingewanderten. Diese Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung der Staatsbürgerschaftspolitik für die Einbürgerungsabsichten von Eingewanderten. Allerdings zeigen die Ergebnisse auch differenzierte Reaktionen auf liberalisierte Anforderungen und betonen die Bedeutung von gruppenspezifischen Kosten-Nutzen-Überlegungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The role of social capital in immigrants’ and refugees’ labour market integration: evidence from Germany (2024)
Zitatform
Kosyakova, Yuliya & Irena Kogan (2024): The role of social capital in immigrants’ and refugees’ labour market integration: evidence from Germany. In: S. McDonald, R. Côté & J. Shen (Hrsg.) (2024): The Handbook on Inequality and Social Capital, S. 288-304, 2024-10-29. DOI:10.4337/9781802202373.00028
Abstract
"This study investigates the impact of job search behaviour on immigrants’ employability and job status, considering the diverse nature of the immigrant population. The findings reveal the heterogeneity among refugees, economic immigrants and family immigrants concerning social and human capital, demographic characteristics, and job search strategies. While most economic and family immigrants possess premigration contacts in Germany and use them for the job search, refugees largely lack such connections and thus opportunities to use them for the job search. Yet, leveraging social contacts proves beneficial particularly for refugees and family facilitating gainful employment but often leading to lower-status jobs. Among economic immigrants, relying on social contacts in the job search results in lower occupational status, while such contacts show no discernible impact on employment propensity. The findings underscore the multifarious nature of social capital in immigrants’ labour market integration, emphasizing trade-offs and heterogeneities in the process." (Author's abstract, © Elgar) ((en))
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Literaturhinweis
Zur Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten aus der Ukraine: Eine Simulationsstudie (2024)
Zitatform
Kosyakova, Yuliya & Herbert Brücker (2024): Zur Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten aus der Ukraine: Eine Simulationsstudie. (IAB-Forschungsbericht 09/2024 (de)), Nürnberg, 45 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2409
Abstract
"Seit Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine ist die Anzahl ukrainischer Staatsangehörigen in Deutschland von 156.000 auf 1.240.000 angestiegen. Obwohl ein erheblicher Teil dieser Menschen nach dem Kriegsende plant, in die Ukraine zurückzukehren, zeigt sich, dass mit zunehmender Kriegsdauer immer mehr einen längeren oder dauerhaften Aufenthalt in Deutschland in Betracht ziehen. Vor diesem Hintergrund simuliert dieser Forschungsbericht verschiedene Szenarien der Arbeitsmarktintegration ukrainischer Geflüchteter. Grundlage bilden die Erwerbsverläufe früherer Geflüchteter in Deutschland sowie von Migrantinnen und Migranten aus der ehemaligen Sowjetunion. Die Szenarien zielen darauf ab, realistische Erwartungen über die Entwicklung der Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten aus der Ukraine zu bilden, und die Einflüsse spezifischer Faktoren quantitativ zu analysieren. Diese konditionalen Szenarien sind allerdings nicht als Prognosen misszuverstehen, da sie davon abhängig sind, ob die zugrunde gelegten Annahmen zutreffen und viele relevante Faktoren nicht vollständig berücksichtigt werden können. In dem Basisszenario, dem nach unserer Einschätzung die realistischsten Annahmen über demografische Faktoren, Familienkonstellationen, Bildung, Sprache, institutionelle und wirtschaftliche Faktoren zu Grunde liegen, ergibt sich nach einer Aufenthaltsdauer von fünf Jahren eine durchschnittliche Erwerbstätigenquote von 45 Prozent, nach zehn Jahren von 55 Prozent. Insbesondere der hohe Anteil von Alleinerziehenden sowie der vergleichsweise schlechte Gesundheitszustand der ukrainischen Geflüchteten wirken sich dämpfend auf die Entwicklung der Erwerbstätigenquoten aus, während das relativ hohe Bildungs- und Ausbildungsniveau sowie die zu erwartende Entwicklung der Sprachkenntnisse einen positiven Einfluss haben. Dies gilt auch für die institutionellen Rahmenbedingungen, insbesondere den Verzicht auf ein Asylverfahren. Die wachsende Arbeitsmarktanspannung hat ebenfalls einen starken positiven Einfluss. Die gegenwärtige Eintrübung der Konjunktur wirkt sich deshalb nachteilig aus, allerdings kann sich das Bild bei einer konjunkturellen Erholung aufgrund der demografiebedingt steigenden Arbeitsmarktanspannung schnell verbessern. Dann dürften die Erwerbstätigenquoten im Vergleich zum Basisszenario steigen. Ein zentraler Befund für die Integrationspolitik ist, dass Sprachkurse nicht nur die Sprachentwicklung, sondern auch die Erwerbstätigenquoten signifikant steigern können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
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Labor Market Integration of Asylum Seekers in Europe: Recent Trends and Barriers (2024)
Zitatform
Lange, Martin, Sarah McNamara & Philipp Schmidt (2024): Labor Market Integration of Asylum Seekers in Europe: Recent Trends and Barriers. (ZEW discussion paper 24-073), Mannheim, 26 S.
Abstract
"The labor market integration of asylum seekers remains a contested issue. Using the EU-Labor-Force-Survey, we characterize the state of asylum seekers’ labor market integration in Europe, and provide representative statistics on several dimensions of integration. We compare asylum seekers to natives and economic migrants and find that asylum seekers struggle to integrate across European states, exhibiting employment rates of 10 percentage points lower than that of natives, on average, as well as a notable gap in job-quality. Analyzing self-reported barriers to employment, we document that asylum seekers’ lower employment rates and job-quality are likely the result of institutional hurdles." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
We made it to Germany … and now? Interdependent risks of vulnerability for refugees in a high-income country (2024)
Zitatform
Mendola, Daria, Anna Maria Parroco & Paolo Li Donni (2024): We made it to Germany … and now? Interdependent risks of vulnerability for refugees in a high-income country. In: Journal of Ethnic and Migration Studies, Jg. 50, H. 4, S. 1059-1079. DOI:10.1080/1369183X.2023.2206009
Abstract
"Refugees are perceived as a category of people that are ‘vulnerable’ per se. However, once they have arrived in (high-income) hosting countries and are supported by a welfare state, vulnerability needs to be rethought, as they face new challenges and potential sources of inequality. In this paper, we have measured vulnerability as the probability of experiencing jointly three interdependent risks: social isolation, financial worries and poor health. For this purpose, we estimated a trivariate logit model to evaluate how individual and household characteristics are associated with vulnerability and also made inferences regarding the residual association between pairs of risks, conditionally to a set of selected covariates. Using the 2016 wave of the IAB-BAMF-SOEP survey of refugees in Germany, we demonstrated the significant correlations between the risks experienced by refugees and assessed a ‘propagation effect’ that affects vulnerability when the three risks come together. Taking this result into account may be useful in preventing vulnerability among refugees when they are faced with even one of these risks." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Weiterführende Informationen
Data product DOI: 10.5684/soep.iab-bamf-soep-mig.2017 -
Literaturhinweis
Between life course regimes and biographical orientations: labour market trajectories of refugee mothers in Germany from a gendered perspective (2024)
Zitatform
Menke, Katrin (2024): Between life course regimes and biographical orientations: labour market trajectories of refugee mothers in Germany from a gendered perspective. In: Zeitschrift für Sozialreform, Jg. 70, H. 1, S. 101-120. DOI:10.1515/zsr-2023-0010
Abstract
"Nach ihrer Ankunft stehen Geflüchtete vor der Herausforderung, ihre Biografie in unbekannten sozialen Kontexten neu zu ordnen. Sie sind dabei mit spezifischen Lebenslaufpolitiken, institutionalisierten bürokratischen Prozessen und Normen konfrontiert. Wie gestalten sich Prozesse des Festhaltens an und Anpassens von vertrauten Routinen und Orientierungen bei geflüchteten Frauen mit Sorgeverpflichtungen in Deutschland? Anknüpfend an bestehende Literatur der Lebenslauf-, Flucht- und Biografieforschung ergänzt dieser Artikel den Forschungsstand um eine geschlechtersensible Analyse der Arbeitsmarktverläufe geflüchteter Mütter in Deutschland. Ausgehend von biografisch orientierten Interviews mit 21 Frauen mit Kindern, die zwischen 2015 und 2020 aus überwiegend arabischen Ländern nach Deutschland geflüchtet sind, werden zwei Befunde vorgestellt und diskutiert: a) verschiedene Phasen des Ankommens, die durch verschiedene Lebenslaufpolitiken und Normen gerahmt und in bürokratischen Settings vollzogen werden, sowie b) drei verschiedene Arbeitsmarktorientierungen und -strategien in Abhängigkeit von den gegebenen biografischen Orientierungen der Frauen, deren Neuverhandlung in ungewohnten Umgebungen und der jeweiligen Lebensphase, in der sich die Frauen befinden. Die Ergebnisse liefern neue Erkenntnisse über die biographischen Verläufe der Arbeitsmarktbeteiligung von geflüchteten Frauen und stellen eine überwiegend statische Sichtweise auf diese als homogen dargestellte Gruppe in Bezug auf Qualifikationen, Betreuungspflichten und Erwerbswünsche in Frage." (Autorenreferat, IAB-Doku, © De Gruyter)
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Literaturhinweis
Arbeitsmarktteilhabe durch Qualifizierung? De‑, Dis- und Sonderqualifizierung geflüchteter Frauen im deutschen Berufsbildungssystem (2024)
Zitatform
Menke, Katrin & Johanna Ullmann (2024): Arbeitsmarktteilhabe durch Qualifizierung? De‑, Dis- und Sonderqualifizierung geflüchteter Frauen im deutschen Berufsbildungssystem. In: Österreichische Zeitschrift für Soziologie, Jg. 49, H. 4, S. 517-537. DOI:10.1007/s11614-024-00559-1
Abstract
"Berufliche Qualifizierung gilt international gemeinhin als Garant für nachhaltige Erwerbsarbeit von Geflüchteten. Seit der erhöhten Fluchtzuwanderung im Jahr 2015 hat sich das Feld beruflicher Qualifizierung in Deutschland erheblich ausdifferenziert. Trotz hoher Erwerbsambitionen und bestehender Qualifizierungsbedarfe landen geflüchtete Frauen bisher jedoch kaum in qualifizierter Erwerbsarbeit oder beruflicher Ausbildung. Dieser Beitrag bearbeitet den Zusammenhang zwischen beruflicher Qualifizierung und Arbeitsmarktsegmentierungen am Beispiel fluchtmigrierter Frauen in Deutschland, indem er segmentationstheoretische Ansätze und deren jüngeren feministisch-sozialkonstruktivistischen Erweiterungen auf das Berufsbildungssystem überträgt und mit empirischen Befunden unterfüttert. Anhand von qualitativem Interviewmaterial mit Akteur:innen in Arbeitsverwaltung und Trägerorganisationen von Arbeitsmarktintegrationsprojekten werden verschiedene Zuweisungspraxen rekonstruiert, die 1) aus symbolischen Auf- und Abwertungen beruflicher Qualifikationen bestehen und 2) durch Einschätzungen von (nicht) vorhandenen Qualifizierungsoptionen charakterisiert sind. Der Artikel illustriert, wie das Zusammenspiel aus geschlechtsspezifisch-rassifizierenden Zuschreibungen und der Strukturiertheit vorhandener Berufsbildungs- und Arbeitsmarktinstitutionen die Positionierung der Gruppe am unteren Ende der Arbeitsmarkt- und Ausbildungshierarchie nach sich zieht. In der Folge erfahren geflüchtete Frauen eine Zuweisung in Richtung De-, Dis- oder Sonderqualifizierung, die in unqualifizierte, prekäre (feminisierte und migrantisierte) Anlern- und Hilfsjobs auf dem segmentierten Arbeitsmarkt kanalisiert und eine unsichere berufs- und ausbildungsvorbereitende Übergangsphase der Gruppe verlängert. Der Beitrag beleuchtet damit die bislang wenig erforschte Frage, was als berufliche Qualifikation und insofern förderliche Qualifizierung im Kontext von Flucht gilt (oder nicht). Aufgrund gegenwärtiger Ausbaupläne beruflicher Weiterqualifizierung in Deutschland nach österreichischem Vorbild ist dies eine zunehmend relevante Frage." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
“How Long Are You Gonna Stay?” Implications of Residents' Perceptions of Refugees' Occupational Future Time Perspective in Receiving Countries (2024)
Zitatform
Niemann, Lena, Hanna Naudascher, Umay Kuyumcu & Guido Hertel (2024): “How Long Are You Gonna Stay?” Implications of Residents' Perceptions of Refugees' Occupational Future Time Perspective in Receiving Countries. In: Journal of International Migration and Integration, Jg. 25, H. 3, S. 1423-1443. DOI:10.1007/s12134-024-01117-0
Abstract
"Occupational work is a cornerstone for refugees’ integration in a receiving country, and residents’ perceptions of refugees is a key factor in this process. As compared to migrants in general, refugee migrants have been forced to leave their home country, which should have multiple implications for their integration in receiving countries. In the current study, we investigated whether residents’ perception of migration forcedness affects their expectations about migrants’ occupational future time perspectives (OFTP) in the receiving country, which in turn should correspond to expectations about migrants’ occupational integration efforts. We tested our hypotheses in a preregistered online experiment with N = 190 working adults in Germany (71% women; age: M = 50.26, SD = 10.78). The results confirmed the hypothesized negative relation between perceived migration forcedness and expected OFTP, the hypothesized positive relation between expected OFTP and expected occupational integration efforts, and the hypothesized mediation mechanism of expected OFTP. Overall, our results demonstrate that residents’ perception of migration forcedness and related OFTP are relevant processes that affect the integration of migrants into the labor market of receiving countries." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))
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Literaturhinweis
Qualitätsindikatoren für die Evaluation von beruflichen Integrationsprogrammen für Geflüchtete am Beispiel von ‚RecoVET‘ – Recognition of good VET practice for the refugees (2024)
Zitatform
Schlüter, Ekaterina & Junmin Li (2024): Qualitätsindikatoren für die Evaluation von beruflichen Integrationsprogrammen für Geflüchtete am Beispiel von ‚RecoVET‘ – Recognition of good VET practice for the refugees. In: Zeitschrift für Evaluation, Jg. 2024, H. 2, S. 273-280. DOI:10.31244/zfe.2024.02.07
Abstract
"Die Qualitätsanalyse der Berufsbildungsmaßnahmen für die Zielgruppe der Geflüchteten wird derzeit kaum diskutiert. Ziel des Projektes „RecoVET“ ist es daher, ein Konzept zur externen Bewertung und Anerkennung spezifischer Qualität bei der Integration von Menschen mit Fluchterfahrung zu entwickeln. Die Projektergebnisse2 bestehen aus mehreren Komponenten. Zum einen wird ein Online-Training für Qualitätsbewerter:innen wie z. B. Akkreditierungsagenturen entwickelt. Dieses Training soll sie auf die besonderen Herausforderungen der Integration Geflüchteter im berufsbildenden Bereich vorbereiten. Das zweite Projektergebnis ist ein ergänzendes Handbuch zur Qualitätsanalyse und dient als Literatur, welche das Online-Training begleitet. Das dritte Projektergebnis ist eine praxisorientierte Toolbox für die Umsetzung von Bewertung und Anerkennung von spezifischen Qualitätsindikatoren. Die Kombination aus Online-Training, Handbuch und Toolbox soll dazu beitragen, dass die Qualitätsanalyse und -bewertung der Berufsbildungsmaßnahmen von Geflüchteten systematisch und effektiv durchgeführt werden kann, um deren Integration in Arbeitsmarkt und Gesellschaft nachhaltig zu fördern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Warum Erwerbsarbeit für Geflüchtete auch rechtlich wichtig ist (2024)
Schreyer, Franziska;Zitatform
Schreyer, Franziska (2024): Warum Erwerbsarbeit für Geflüchtete auch rechtlich wichtig ist. In: IAB-Forum H. 25.11.2024 Nürnberg. DOI:10.48720/IAB.FOO.20241125.01
Abstract
"Existenzsichernde Erwerbsarbeit ist für Geflüchtete oft eine rechtliche Voraussetzung, um langfristig oder dauerhaft in Deutschland bleiben zu können. Dies bietet zwar Chancen sowohl für die Geflüchteten als auch für den Arbeitsmarkt hierzulande. Es kann aber auch zu einer besonderen Abhängigkeit der Betroffenen vom Betrieb führen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Schreyer, Franziska; -
Literaturhinweis
Geflüchtete aus der Ukraine: Jobcenter schreiben ihnen gute Arbeitsmarktchancen zu (2024)
Schreyer, Franziska; Osiander, Christopher ; Rauch, Angela ; Kellmer, Ariana; Böhringer, Daniela; Kupka, Peter ; Brussig, Martin ; Schlee, Thorsten; Hartosch, Katja;Zitatform
Schreyer, Franziska, Daniela Böhringer, Martin Brussig, Katja Hartosch, Ariana Kellmer, Peter Kupka, Christopher Osiander, Angela Rauch & Thorsten Schlee (2024): Geflüchtete aus der Ukraine: Jobcenter schreiben ihnen gute Arbeitsmarktchancen zu. (IAB-Kurzbericht 12/2024), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2412
Abstract
"Seit Juni 2022 werden leistungsberechtigte Geflüchtete aus der Ukraine bereits kurz nach ihrer Einreise von den Jobcentern betreut. Mit welchen organisatorischen Maßnahmen haben diese darauf reagiert? Welche Erfahrungen machen die Jobcenter bei der Betreuung dieser Menschen? Auf Basis von quantitativen und qualitativen Befragungen gibt dieser Kurzbericht hierzu Auskunft." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Schreyer, Franziska; Osiander, Christopher ; Rauch, Angela ; Hartosch, Katja; -
Literaturhinweis
The language politics of uncertainty: On the temporal consequences of Germany's newcomer integration policy (2024)
Zitatform
Schulte, Leonie (2024): The language politics of uncertainty: On the temporal consequences of Germany's newcomer integration policy. In: Journal of Refugee Studies. DOI:10.1093/jrs/feae041
Abstract
"This paper examines the temporal consequences of Germany’s language-and-integration measures for adult migrants and refugees. In response to over 1.3 million displaced persons seeking asylum in Europe since 2015, many countries have tightened their existing language learning requirements for newcomers as part of stricter immigration control. Germany has been at the forefront of these policy reforms, expanding its integration programmes to accelerate newcomer incorporation. Based on over 15 months of ethnographic fieldwork in Berlin, this paper shows that instead of accelerating access to employment and higher education, in practice, integration policies delay socioeconomic mobility among refugees and migrants. This is largely because language becomes embedded in a broader ideological and bureaucratic complex newcomers must negotiate in their recurrent interactions with state institutions. As I demonstrate, in part because of the slowing effect such policies have on their mobility, newcomers’ first few years in Germany are experienced as a period of protracted uncertainty." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Die Arbeitsgelegenheiten nach § 5 AsylbLG im Lichte des Verfassungs- und Unionsrechts: Zur Einordnung der gegenwärtig diskutierten "Arbeitspflicht" für Asylsuchende (2024)
Seidl, Julian;Zitatform
Seidl, Julian (2024): Die Arbeitsgelegenheiten nach § 5 AsylbLG im Lichte des Verfassungs- und Unionsrechts. Zur Einordnung der gegenwärtig diskutierten "Arbeitspflicht" für Asylsuchende. In: Zeitschrift für Ausländerrecht und Ausländerpolitik, Jg. 44, H. 4, S. 157-162.
Abstract
"Die Forderung nach einer "Arbeitspflicht" für Geflüchtete ist aktuell Gegenstand der politischen Diskussion. Im Lichte dieser Debatte wurde jüngst die gesetzliche Regelung der Arbeitsgelegenheiten nach § 5 AsylbLG modifiziert und das Erfordernis einer zusätzlichen Tätigkeit gestrichen. Diese Entwicklungen möchte der vorliegende Beitrag zum Anlass nehmen, um die in §5 IV 1 AsylbLG enthaltene Arbeitsverpflichtung sowie hieran knüpfende Leistungseinschränkungen auf ihre Vereinbarkeit mit dem Grundgesetz sowie dem Europäischen Recht zu untersuchen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Geflüchtete senden seltener Geld ins Ausland als andere Migrant*innen (2024)
Zitatform
Silva, Adriana Cardozo & Sabine Zinn (2024): Geflüchtete senden seltener Geld ins Ausland als andere Migrant*innen. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 91, H. 49, S. 771-779. DOI:10.18723/diw_wb:2024-49-1
Abstract
"Über Geldüberweisungen von Geflüchteten in ihre Heimat wurde in den vergangenen Jahren in Deutschland politisch scharf debattiert, was zur Einführung einer Bezahlkarte für Asylbewerber*innen führte. Die vorliegende Studie untersucht, wie sich der Anteil der in Deutschland lebenden Personen, die Geld ins Ausland überweisen, im Laufe der Zeit je nach Migrationshintergrund – mit oder ohne Fluchthintergrund – verändert hat und welche Faktoren die Wahrscheinlichkeit von Geldsendungen beeinflussen. Basierend auf den Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) sowie den IAB-SOEP-Migrationsstichproben und der IAB-BAMF-SOEP-Befragung Geflüchteter von 2013 bis 2022 zeigt die Untersuchung, dass Migrant*innen ohne Fluchthintergrund häufiger Geldtransfers tätigen, während Geflüchtete aufgrund struktureller Barrieren seltener dazu in der Lage sind. Die politische Debatte spiegelt also nicht die Realität wider. Über die Wahrscheinlichkeit, Geldüberweisungen ins Ausland zu tätigen, entscheiden insbesondere die Familiensituation und die Absicht, längerfristig in Deutschland zu bleiben. Die Ergebnisse sollten auch insofern zu einer Neubewertung beitragen, als diese Geldüberweisungen ein wichtiges Instrument zur Erreichung der nachhaltigen Entwicklungsziele darstellen und die Wirtschaft in den Herkunftsländern stabilisieren und Armut reduzieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Intersections and Commonalities: Using Matching to Decompose Wage Gaps by Gender and Nativity in Germany (2024)
Zitatform
Sprengholz, Maximilian & Maik Hamjediers (2024): Intersections and Commonalities: Using Matching to Decompose Wage Gaps by Gender and Nativity in Germany. In: Work and occupations, Jg. 51, H. 2, S. 249-286. DOI:10.1177/07308884221141100
Abstract
"We investigate intersecting wage gaps by gender and nativity by comparing the wages between immigrant women, immigrant men, native women, and native men based on Western German survey data. Adding to the analytical diversity of the field, we do a full comparison of group wages to emphasize the relationality of privilege and disadvantage, and we use a nonparametric matching decomposition that is well suited to address unique group-specific experiences. We find that wage (dis)advantages associated with the dimensions of gender and nativity are nonadditive and result in distinct decomposition patterns for each pairwise comparison. After accounting for substantial group differences in work attachment, individual resources, and occupational segregation, unexplained wage gaps are generally small for comparisons between immigrant women, immigrant men, and native women, but large when either group is compared to native men. This finding suggests that the often presumed “double disadvantage” of immigrant women is rather a “double advantage” of native men." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Auswirkungen einer Duldung auf Lebenssituation und Lebenszufriedenheit (2024)
Stache, Randy;Zitatform
Stache, Randy (2024): Auswirkungen einer Duldung auf Lebenssituation und Lebenszufriedenheit. (BAMF-Kurzanalyse / Bundesamt für Migration und Flüchtlinge 2024,03), Nürnberg, 22 S. DOI:10.48570/bamf.fz.ka.03/2024.d.2024.duldung.1.0
Abstract
"Die Kurzanalyse widmet sich der Lebenssituation und Lebenszufriedenheit von Geduldeten mit ablehnendem Asylbescheid. Als Vergleichsgruppe dienen Bleibeberechtigte, die den Geduldeten hinsichtlich Herkunft und soziodemografischer Merkmale ähnlich sind. Die Datenbasis ist die IAB-BAMF-SOEPBefragung von Geflüchteten." (Textauszug, IAB-Doku)
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Der Job-Turbo: Erfahrungsbericht des Sonderbeauftragten der Bundesregierung für die Integration von geflüchteten Menschen in den Arbeitsmarkt (2024)
Terzenbach, Daniel;Zitatform
(2024): Der Job-Turbo. Erfahrungsbericht des Sonderbeauftragten der Bundesregierung für die Integration von geflüchteten Menschen in den Arbeitsmarkt. [Ostbevern]: MKL Druck GmbH, 162 S.
Abstract
"Der Job-Turbo zielt darauf ab, geflüchtete Menschen im Bürgergeldbezug schnell und ohne Wartezeiten in den Arbeitsmarkt zu integrieren, auch wenn ihre Sprachkenntnisse zunächst nur grundständig sind. Um den beruflichen Aufstieg zu ermöglichen, wird parallel zur Beschäftigung zudem eine berufliche und sprachliche Weiterentwicklung angeboten. Dieser Ansatz wird als „Einstieg zum Aufstieg“ bezeichnet. Die Kombination aus Schnelligkeit und Nachhaltigkeit stellt eine wesentliche Veränderung der Integrationsprozesse in Deutschland dar und unterscheidet sich von den Ansätzen anderer europäischer Länder. Diese setzen überwiegend entweder auf schnellstmögliche Arbeitsmarktintegration oder eine umfassende „Arbeitsmarktvorbereitung“. Eine abschließende Bewertung der mittel- und langfristigen Wirkung des Job-Turbos ist angesichts des kurzen Berichtszeitraums sowie der bei solchen Prozessumstellungen üblichen Verzögerungen derzeit noch nicht möglich. Erste Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt, systematische Beobachtungen und Erfolgsbeispiele zeigen jedoch, dass der „Einstieg zum Aufstieg“ ein vielversprechender Ansatz ist, der weiterverfolgt und evaluiert werden sollte." (Textauszug, IAB-Doku)
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Return intentions among Ukrainian refugees in Europe: A Cross-National Study (2024)
Zitatform
Tubergen, Frank van, Gusta G. Wachter, Yuliya Kosyakova & Irena Kogan (2024): Return intentions among Ukrainian refugees in Europe: A Cross-National Study. In: International Migration, Jg. 62, H. 5, S. 181-198., 2024-05-28. DOI:10.1111/imig.13291
Abstract
"This study examines the return intentions of Ukrainian refugee women who fled to various European countries following the Russian invasion of Ukraine in 2022. By analysing data from the cross-national OneUA survey, which included over 18,000 respondents in eight European countries, this research investigates the interplay of contextual, compositional, and cross-level interaction effects on their intentions to return to Ukraine. Our findings reveal notable country differences in return intentions, with Ukrainian women in the Netherlands and Germany displaying the lowest intentions to return, while those in Moldova and Romania showing the highest. Individual-level effects, encompassing factors such as level of education, language skills, partnership status, and region of origin play a significant role in shaping return intentions, yet do not explain the observed country variations. Furthermore, we find that individual-level effects are remarkably consistent across different European countries, suggesting that country- and individual-level conditions independently shape return intentions. Overall, this study enhances our understanding of the complexities underlying refugees' return intentions, shedding light on both the broad influences of country context and the significance of individual characteristics." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Beyond Dreams? Zum Zusammenhang von Aufenthaltsdauer und beruflichen Bildungsaspirationen von 17-jährigen Geflüchteten (2024)
Zitatform
Winkler, Oliver (2024): Beyond Dreams? Zum Zusammenhang von Aufenthaltsdauer und beruflichen Bildungsaspirationen von 17-jährigen Geflüchteten. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 53, H. 2, S. 10-13.
Abstract
"Junge Geflüchtete in Deutschland verfolgen im Durchschnitt zunächst eher akademische Berufsbildungsziele und seltener eine berufliche Ausbildung. Der Beitrag geht der Frage nach, ob eine längere Aufenthaltsdauer dazu beiträgt, dass sich ihre Ziele ändern und junge Geflüchtete häufiger eine berufliche Ausbildung anstelle eines Hochschulstudiums anstreben. Hierzu werden die repräsentativen Daten der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von 17-jährigen Geflüchteten ausgewertet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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“Institutional hurdles slow the integration of refugees down” (Interview) (2024)
Zitatform
Winters, Jutta; Philipp Jaschke & Maye Ehab (interviewte Person) (2024): “Institutional hurdles slow the integration of refugees down” (Interview). In: IAB-Forum H. 25.07.2024. DOI:10.48720/IAB.FOO.20240725.01
Abstract
"When refugees first arrive in Germany, apart from individual constraints, institutional hurdles hinder them from integrating into the labour market. However, seven years after arrival, 63 percent are employed. This can be considered a major success. In this interview, IAB researchers Maye Ehab and Philipp Jaschke give insights into labour market trajectories of refugees and explain what could be done to improve their labour market integration." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Refugee entrepreneurship motivations in Sweden and Germany: a comparative case study (2024)
Zitatform
Zalkat, Ghazal, Henrik Barth & Lubna Rashid (2024): Refugee entrepreneurship motivations in Sweden and Germany: a comparative case study. In: Small business economics, Jg. 63, H. 1, S. 477-499. DOI:10.1007/s11187-023-00830-x
Abstract
"Refugee entrepreneurs can make a significant contribution to sustainable growth and development in host countries. However, comprehensive comparative studies of refugee entrepreneurial motivations are scarce, particularly in the absence of a theoretical framework on entrepreneurship motivation that is suitable for such contexts. This is a research topic that is increasingly of interest to scholars and policymakers working with refugee workforce integration, particularly in light of forecasted increases in global forced displacement over the next years. This paper tests and extends newly constructed entrepreneurship motivation measures, comparing person-related factors and the perceptions of environmental-related factors for Syrian refugee entrepreneurs in Sweden and Germany. The results indicate that their motivations differ between the two countries with respect to market conditions, the educational environment, dissatisfaction, and know-how. However, refugee entrepreneurs in both countries have similar levels of entrepreneurial ambition and attitude and are motivated by similar perceptions of social environments and cultural norms. This paper identifies how entrepreneurship motivation differences could be considered by governments to better shape and inform host countries’ programs and policies to improve refugee entrepreneurship and subsequent integration." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))
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Empfehlungen des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. zur Vorbereitung und Begleitung der Berufsausbildung Geflüchteter (2024)
Abstract
"Die vorliegenden Empfehlungen haben das Ziel, zu einer erfolgreichen Vorbereitung und Begleitung der Berufsausbildung Geflüchteter in der Praxis beizutragen. Hier sieht der Deutsche Verein aus den folgenden Gründen Handlungsbedarf: Zum einen ist der Abschluss einer Berufsausbildung wichtig für die Teilhabe am Arbeitsmarkt. Zum anderen hat die Berufsausbildung einen maßgeblichen Einfluss darauf, einen Schritt zu einem finanziell unabhängigen, selbstbestimmten Leben zu gehen. Die erworbenen Kompetenzen können meist auch bei späterer Auswanderung für die Berufsbiografie genutzt werden. Auch bei unsicherem Aufenthaltsstatus kann eine Berufsausbildung Perspektiven auf rechtmäßigen Aufenthalt eröffnen. Darüber hinaus bestehen für Geflüchtete ebenso wie für ausbildende Stellen fluchtspezifische Herausforderungen, die vor und während einer Berufsausbildung sowie beim Übergang in die Beschäftigung als Fachkraft zu berücksichtigen sind. Zu den Geflüchteten zählen in diesen Empfehlungen Asylbewerberinnen und -bewerber, Schutzberechtigte, Inhaberinnen und Inhaber sonstiger humanitärer Aufenthaltstitel sowie Personen mit Duldung. Die Empfehlungen erfassen staatlich anerkannte duale und schulische Berufsausbildungen nach Bundes- und Landesrecht. Gerade schulische Berufsausbildungen werden von vielen Geflüchteten ergriffen, haben für Soziale Berufe eine hohe Bedeutung und können hier einen Beitrag zum Fachkräftemangel leisten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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„Ich konnte einen Job finden, als ich vergaß, wer ich war und was meine Erfahrung war.“ Statusverlust von hochqualifizierten geflüchteten Frauen* auf dem deutschen Arbeitsmarkt (2023)
Akdemir, Nevra;Zitatform
Akdemir, Nevra (2023): „Ich konnte einen Job finden, als ich vergaß, wer ich war und was meine Erfahrung war.“ Statusverlust von hochqualifizierten geflüchteten Frauen* auf dem deutschen Arbeitsmarkt. In: N. Akdemir et al. (Hrsg.) (2023): Gender, Flucht, Aufnahmepolitiken. Die vergeschlechtlichte In- und Exklusion geflüchteter Frauen, S. 157-181. DOI:10.1007/978-3-658-40688-2_5
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Schulterschluss oder Sackgasse – gelingt Europa eine wirksame Asyl- und Integrationspolitik? (2023)
Zitatform
Aksoy, Cevat Giray, Panu Poutvaara & Felicitas Schikora (2023): Schulterschluss oder Sackgasse – gelingt Europa eine wirksame Asyl- und Integrationspolitik? In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 10, H. 76, S. 3-28.
Abstract
"Der jüngste Asylkompromiss der Europäischen Union verabschiedet sich vom Dublin-System und sieht eine gleichmäßigere Verteilung der Geflüchteten in der gesamten EU vor. Parallel werden Abkommen mit Ländern wie Tunesien geschlossen, um die Migrationsbewegungen bereits außerhalb der EU zu beeinflussen. Aber lösen diese Abkommen die aktuellen Probleme? Und was passiert in den EU-Ländern, wenn die Geflüchteten da sind? In Deutschland sehen sich Kommunen an ihren Belastungsgrenzen. Die administrativen Prozesse verlaufen zu kompliziert und zu langwierig. Die Integration in den Arbeitsmarkt – wo möglich – verläuft teils schleppender als in anderen EU-Ländern. Dabei zeigen Studien, dass die Erwerbsbeteiligung ein wichtiger Schritt für die Integration ist. Wie kann die Integrationspolitik also verbessert werden?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Determinants of Intended Return Migration among Refugees: A Comparison of Syrian Refugees in Germany and Turkey (2023)
Zitatform
Al Husein, Nawras & Natascha Wagner (2023): Determinants of Intended Return Migration among Refugees: A Comparison of Syrian Refugees in Germany and Turkey. In: International migration review, Jg. 57, H. 4, S. 1771-1805. DOI:10.1177/01979183221142780
Abstract
"Little is known about whether Syrian refugees intend to return to their origin-country and what affects their return migration intentions. We introduce a theoretical framework for voluntary return, identify the refugees' decision-making context, and empirically assess the model with a sample of 577 Syrian refugees living in Germany and Turkey in 2018. Three return scenarios were presented in the survey: (i) returning to Syria within two years, (ii) returning when Syria is as safe as before the civil war, and (iii) ever returning. The three scenarios were conceived very differently by the refugees, highlighting the dynamic nature and context dependency of the concept of voluntary return. Syrian refugees in Turkey were more likely to regard their stay as temporary (76 percent), compared to those in Germany (55 percent, p-value of difference = .000). Similarly, structural factors of the origin- and host-countries, that is, the origin-governorate and the current location, were considerably influencing return intentions. Concerning individual factors, female and highly educated refugees had a lower willingness to return. Those who were married were less inclined to return in the short run, yet refugees who self-identified as poor indicated their desired return in the long run. We also analyzed whether random exposure to information regarding return impacted refugees' intentions. We found a negative, albeit insignificant, impact of information, suggesting that host governments cannot expect (rapid) information dissemination to impact refugees' decision-making about voluntary return. Our findings underscore that neither proximate nor distant host-countries should bank on the speedy return of the Syrian refugees." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Berufsvorbereitung und Anschlussverläufe: Sichtweisen, Erfahrungen, Wahrnehmungen von jungen Geflüchteten und Expert*innen (2023)
Albrecht, Pauline;Zitatform
Albrecht, Pauline (2023): Berufsvorbereitung und Anschlussverläufe. Sichtweisen, Erfahrungen, Wahrnehmungen von jungen Geflüchteten und Expert*innen. (Inklusion und Bildung in Migrationsgesellschaften), Wiesbaden: Springer, 271 S. DOI:10.1007/978-3-658-40959-3
Abstract
"Pauline Albrecht untersucht in ihrer Studie den Übergang junger Geflüchteter in den Arbeitsmarkt und verknüpft hiermit die Berufsbildungs- mit der Migrationsforschung. Am Forschungsstil der Grounded Theory orientiert werden Bildungs- und Erwerbsbiografien junger Menschen, die das Berliner Übergangssystem durchlaufen haben, rekonstruiert. Ausgehend von berufsvorbereitenden Angeboten werden Anschlussverläufe von geflüchteten Jugendlichen erforscht. Die subjektive Perspektive der jungen Fluchtmigrant*innen zeigt differenzierte Wahrnehmungs- und Umgangsweisen in der Auseinandersetzung mit dem Bildungs- und Ausbildungssystem, wohingegen die institutionelle Perspektive der pädagogischen Fachkräfte unterschiedliche Anforderungen an die jungen Menschen heranträgt und somit systemische Bedingungen der Berufsvorbereitung aufrechterhält. Die Frage, wie sich Anschlussverläufe aus der Berufsvorbereitung entwickeln, wird hinsichtlich einer Perspektivengegenüberstellung aufgegriffen. Zum Teil zeigen sich hier Überschneidungen sowie positive Passungsverhältnisse, jedoch auch Gegensätzlichkeiten und Widersprüche. Die Studie schließt eine erziehungswissenschaftliche Forschungslücke hinsichtlich des Übergangs junger Menschen mit Fluchthintergrund in den ersten Arbeitsmarkt." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer)
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Challenges and practical aspects of obtaining temporary protection in EU countries and the impact of obtaining protection on the right to work (2023)
Andriyiv, Vasyl M.; Sevryukov, Denys H.; Havrylyuk, Volodymyr O. ; Svitovenko, Daryna V.; Shal, Vita V.;Zitatform
Andriyiv, Vasyl M., Denys H. Sevryukov, Volodymyr O. Havrylyuk, Vita V. Shal & Daryna V. Svitovenko (2023): Challenges and practical aspects of obtaining temporary protection in EU countries and the impact of obtaining protection on the right to work. In: International Migration, Jg. 61, H. 5, S. 173-185. DOI:10.1111/imig.13120
Abstract
"In general, the situation that has developed in Ukraine on the border with the European Union shows that despite the long history of the UN and the agreement of states to resolve all conflicts through negotiations, the prohibition of the use of force and threat of force, respect for the independence of other states, there are still terrorist states in the world that do not recognize and violate international law. Thus, the states that follow the norms and principles of international law, respect the key European values, support and protect human rights and peace on the continent must unite to overcome armed aggression. That is why the granting of temporary protection to Ukrainian citizens is an important issue, as it is one of the EU's significant contributions to the protection of the identity of the Ukrainian people, who are fighting for their independence. The purpose of the article was to study the peculiarities of obtaining temporary protection in the EU, to compare it with refugee status, to analyse the approaches to this procedure in individual states, as well as to determine the impact of obtaining the relevant status on the realization of the fundamental right to work. The main method used for the research is the method of analysis and synthesis. Its application provided reliable results in many areas of research. First of all, this method was applied in the analysis of EU and international law in the context of granting refugee status and temporary protection. Also, the method of analysis and synthesis was used by the author in the study of the peculiarities of temporary protection in individual Member States. Finally, the author used this method to analyse the problems currently faced by Ukrainian citizens and their possible solutions." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Permanent Residency and Refugee Immigrants' Skill Investment (2023)
Zitatform
Arendt, Jacob Nielsen, Christian Dustmann & Hyejin Ku (2023): Permanent Residency and Refugee Immigrants' Skill Investment. (CESifo working paper 10579), München, 46 S.
Abstract
"We analyze an immigration reform in Denmark that tightened refugee immigrants' eligibility criteria for permanent residency to incentivize their labor market attachment and acquisition of local language skills. Contrary to what the reform intended, the overall employment of those affected decreased while their average language proficiency remained largely unchanged. This was caused by a disincentive effect, where individuals with low pre-reform labor market performance reduced their labor supply. Our findings suggest that stricter permanent residency rules, rather than incentivizing refugees' skill investment, may decrease the efforts of those who believe they cannot meet the new requirements." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Einschätzungen zur Entwicklung des deutschen Arbeitsmarkts: Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 13.10.2023 (2023)
Bauer, Anja ; Zika, Gerd ; Kohaut, Susanne; Weyh, Antje; Kosyakova, Yuliya ; Hummel, Markus; Oberfichtner, Michael ; Bossler, Mario ; Brücker, Herbert ; Gürtzgen, Nicole ; Weber, Enzo ; Popp, Martin ; Wanger, Susanne ; Hellwagner, Timon ; Kubis, Alexander; Gatskova, Kseniia ; Stegmaier, Jens ;Zitatform
Bauer, Anja, Mario Bossler, Herbert Brücker, Kseniia Gatskova, Nicole Gürtzgen, Timon Hellwagner, Markus Hummel, Susanne Kohaut, Yuliya Kosyakova, Alexander Kubis, Michael Oberfichtner, Martin Popp, Jens Stegmaier, Susanne Wanger, Enzo Weber, Antje Weyh & Gerd Zika (2023): Einschätzungen zur Entwicklung des deutschen Arbeitsmarkts. Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 13.10.2023. (IAB-Stellungnahme 07/2023), Nürnberg, 26 S. DOI:10.48720/IAB.SN.2307
Abstract
"Zur Vorbereitung des Jahresgutachtens 2023/2024 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wurde das IAB um seine Expertise zur Situation und Entwicklung des deutschen Arbeitsmarkts, einschließlich hinsichtlich der Integration der Geflüchteten aus der Ukraine, der Rolle von Arbeitskräfteengpässen und der Entwicklung der Kurzarbeit, sowie um eine Einschätzung der Tarifabschlüsse und Auswirkungen von Insolvenzen gebeten. Die Erkenntnisse, die das IAB im Herbst 2023 hierzu vorgelegt hat, werden in der vorliegenden Stellungnahme zusammengefasst." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Zika, Gerd ; Kohaut, Susanne; Weyh, Antje; Kosyakova, Yuliya ; Hummel, Markus; Oberfichtner, Michael ; Bossler, Mario ; Brücker, Herbert ; Gürtzgen, Nicole ; Weber, Enzo ; Popp, Martin ; Wanger, Susanne ; Hellwagner, Timon ; Kubis, Alexander; Gatskova, Kseniia ; Stegmaier, Jens ; -
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Finding refuge underground: effects of refugee inflows on the shadow economy (2023)
Zitatform
Berdiev, Aziz N. (2023): Finding refuge underground: effects of refugee inflows on the shadow economy. In: Applied Economics Letters, Jg. 30, H. 1, S. 84-91. DOI:10.1080/13504851.2021.1976379
Abstract
"This paper analyzes the effect of refugee inflows on the shadow, or underground, economy of host nations using panel data for 120 countries over the 1991–2017 period. The results show that refugee inflows increase the size of the shadow economy, particularly in low- and middle-income countries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The Fast Track Labour Market Integration of Immigrants: Work-related Learning of Culture, Language and Profession (2023)
Bernert-Bürkle, Andrea; Torlone, Francesca; Federighi, Paolo;Zitatform
Bernert-Bürkle, Andrea, Paolo Federighi & Francesca Torlone (Hrsg.) (2023): The Fast Track Labour Market Integration of Immigrants. Work-related Learning of Culture, Language and Profession. Bielefeld: wbv Publikation, 142 S. DOI:10.3278/9783763966899
Abstract
"Vorgestellt werden Ergebnisse des europäischen Modellprojekts TALENTS zur schnellen Integration von Migrant:innen und Geflüchteten in den ersten Arbeitsmarkt. Ausgehend von der Idee, dass Teilhabe am Arbeitsmarkt die gesellschaftliche Integration fördert, verbindet das Trainingsmodell Arbeitserfahrungen in Betriebspraktika mit sprachlichen, kulturellen und beruflichen Inhalten, die im Klassenverband erlernt werden. Die Autor:innen evaluieren die Ergebnisse des Trainingsmodells aus drei Jahren in Norwegen, Schweden und Deutschland. Die ausgewerteten Daten spiegeln die Erfahrungen von 400 Teilnehmenden. 20 Fallstudien ermöglichen detaillierte Analysen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Inhaltsverzeichnis -
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Tabellensammlung zur IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten, Befragungsjahr 2021: Stand: 27.07.2023 (2023)
Zitatform
Brücker, Herbert, Philipp Jaschke, Yuliya Kosyakova & Ehsan Vallizadeh (2023): Tabellensammlung zur IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten, Befragungsjahr 2021. Stand: 27.07.2023. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Daten und Indikatoren), Nürnberg, 11 Tab., 2 Abb.
Abstract
"Zum Jahresende 2022 lebten in Deutschland (die seit Beginn des russischen Angriffskriegs geflohenen ukrainischen Staatsangehörigen nicht mitgezählt) knapp 2,2 Millionen Menschen, die als Schutzsuchende gekommen sind. Die große Mehrheit hat anerkannte Schutzansprüche und beabsichtigt, in Deutschland zu bleiben. Die erfolgreiche Integration dieser Schutzsuchenden ist von hoher Relevanz für Arbeitsmarkt, Sozialstaat, Gesellschaft und Politik. Es wird untersucht, wie sich Arbeitsmarktintegration, Leistungsbezug und Bildungserwerb der bis 2019 zugezogenen Schutzsuchenden entwickelt haben, um Schlussfolgerungen für die weiteren Erwerbsverläufe dieser Gruppe und auch der später zugezogenen Geflüchteten zu ziehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Publikation im Kontext: IAB-Kurzbericht 13/2023 -
Literaturhinweis
Entwicklung der Arbeitsmarktintegration seit Ankunft in Deutschland: Erwerbstätigkeit und Löhne von Geflüchteten steigen deutlich (2023)
Zitatform
Brücker, Herbert, Philipp Jaschke, Yuliya Kosyakova & Ehsan Vallizadeh (2023): Entwicklung der Arbeitsmarktintegration seit Ankunft in Deutschland: Erwerbstätigkeit und Löhne von Geflüchteten steigen deutlich. (IAB-Kurzbericht 13/2023), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2313
Abstract
"Zum Jahresende 2022 lebten in Deutschland (die seit Beginn des russischen Angriffskriegs geflohenen ukrainischen Staatsangehörigen nicht mitgezählt) knapp 2,2 Millionen Menschen, die als Schutzsuchende gekommen sind. Die große Mehrheit hat anerkannte Schutzansprüche und beabsichtigt, in Deutschland zu bleiben. Die erfolgreiche Integration dieser Schutzsuchenden ist von hoher Relevanz für Arbeitsmarkt, Sozialstaat, Gesellschaft und Politik. Es wird untersucht, wie sich Arbeitsmarktintegration, Leistungsbezug und Bildungserwerb der bis 2019 zugezogenen Schutzsuchenden entwickelt haben, um Schlussfolgerungen für die weiteren Erwerbsverläufe dieser Gruppe und auch der später zugezogenen Geflüchteten zu ziehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Labor Supply Shocks and Capital Accumulation: The Short- and Long-Run Effects of the Refugee Crisis in Europe (2023)
Zitatform
Caliendo, Lorenzo, Luca David Opromolla, Fernando Parro & Alessandro Sforza (2023): Labor Supply Shocks and Capital Accumulation: The Short- and Long-Run Effects of the Refugee Crisis in Europe. In: AEA papers and proceedings, Jg. 113, S. 577-584. DOI:10.1257/pandp.20231077
Abstract
"European countries experienced a large increase in labor supply due to the influx of Ukrainian refugees after the 2022 Russia invasion of Ukraine. We study its dynamic effects in a spatial model with forward-looking households of different skills, trade, and endogenous capital accumulation. We find that real GDP increases in Europe in the long term, with large distributional effects across countries and skill groups. In the short run, an increase in the supply of labor strains the use of capital structures that takes time to build. Over time, countries that build capital structures increase output, resulting in potential long-run benefits." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Gendered Implications of Restricted Residence Obligation Policies on Refugees’ Employment in Germany (2023)
Zitatform
Cardozo, Adriana, Yuliya Kosyakova & Aslihan Yurdakul (2023): Gendered Implications of Restricted Residence Obligation Policies on Refugees’ Employment in Germany. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 1203), Berlin, 35 S.
Abstract
"This paper investigates the gender-specific impact of settlement policies on the labor market integration of refugees in Germany, utilizing a gender-specific approach. Analyzing data from the IAB- BAMF-SOEP Refugees Survey (2016-2020) through a pooled logit model with an intention-to-treat design, we explore how restrictive residency obligation policies, in conjunction with local conditions in the assigned County - such as local labor market conditions and ethnic enclaves – influence outcomes. Results reveal that female refugees experience reduced employment prospects, independent of mobility restrictions, while the residency obligation policy bears a significant negative impact on employed male refugees. In turn, the impact of analyzed local labor market characteristics and linguistic enclaves on employment probability remains consistent across gender and residency obligation. Our results highlight the multidimensional nature of refugees’ labor market integration and underscore the significance of gender-sensitive approaches." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Erwerbschancen geflüchteter Frauen in Deutschland verbessern sich trotz ungünstiger Ausgangslage (2023)
Cardozo Silva, Adriana;Zitatform
Cardozo Silva, Adriana (2023): Erwerbschancen geflüchteter Frauen in Deutschland verbessern sich trotz ungünstiger Ausgangslage. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 90, H. 19, S. 217-225. DOI:10.18723/diw_wb:2023-19-1
Abstract
"Die Mehrheit der geflüchteten Frauen, die zwischen 2013 und 2019 und damit auch zum Höhepunkt der Fluchtmigration 2015 nach Deutschland kamen, ist nicht erwerbstätig. Auf Grundlage von Daten aus der IAB-BAMF-SOEP-Geflüchteten-Befragung sucht diese Studie nach Erklärungen für die begrenzte Erwerbsbeteiligung von Frauen mit Fluchthintergrund. Die Ergebnisse zeigen, dass eine Kombination aus niedrigem Bildungsniveau im Vergleich zur deutschen Bevölkerung, langsamen Fortschritten beim Spracherwerb und traditionellen Rollen bei der Aufteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit innerhalb der Familie Hemmnisse für die Arbeitsmarktintegration der Frauen darstellen. Dennoch hat sich der Anteil der geflüchteten Frauen, die einer bezahlten Beschäftigung nachgehen, verdoppelt. Darüber hinaus halbierte sich der Anteil der Frauen mit geringen Deutschkenntnissen. Gleichzeitig nahm der Anteil der Frauen mit mittleren oder guten Sprachkenntnissen zu. Der Anteil junger geflüchteter Frauen, die an Bildungsprogrammen teilnahmen, verdreifachte sich. Dies zeigt, dass die Integration von geflüchteten Frauen in den Arbeitsmarkt voranschreitet. Daher wird dringend der Ausbau bestehender Integrationsmaßnahmen, die speziell auf Frauen zugeschnitten sind, empfohlen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The Determinants of Refugees' Destinations: Where Do Refugees Locate within the EU? (2023)
Zitatform
Di Iasio, Valentina & Jackline Wahba (2023): The Determinants of Refugees' Destinations: Where Do Refugees Locate within the EU? (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 16085), Bonn, 35 S.
Abstract
"The recent so called Mediterranean refugee crisis has ignited concerns about the magnitude of the flows of asylum seekers to Europe. This paper examines the determinants of the destination choice of first time non-EU asylum applicants to the EU, between 2008-2020. It investigates the role played by policies related to employment rights, processing of asylum applications, attractiveness of the welfare system, economic factors and networks on the destination of asylum seekers within the EU. We find that the strongest pull factor for asylum seekers to a destination is social networks both in terms of previous asylum applicants as well as stock of previous migrants. Our findings also suggest that employment bans are not a strong deterrence for asylum seekers given their modest association to asylum flows." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Effects of Posttraumatic Stress Disorder and Mental Disorders on the Labor Market Integration of Young Syrian Refugees (2023)
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Dietrich, Hans, José Luis Álvaro Estramiana, Alicia Garrido Luque & Volker Reissner (2023): Effects of Posttraumatic Stress Disorder and Mental Disorders on the Labor Market Integration of Young Syrian Refugees. In: International journal of environmental research and public health, Jg. 20, 2023-01-26. DOI:10.3390/ijerph20032468
Abstract
"Civil war experience in the Syrian home country, insecurity and critical life events during migration, or adverse events in the receiving country might affect refugees’ mental health. This paper addresses the effects of psychological distress and mental disorders on refugees’ labor market integration in Germany between 2016 and 2021. We employ survey data from about 2700 young Syrians, delivering information on individuals' experience of migration and arrival in Germany in 2016. The survey data were successfully merged with register data, delivering detailed information regarding individuals' process of labor market integration and employment status from 2016 to 2021. Overall, the labor market integration of young refugees improved remarkably over time. In 2021, about 69% of the study population was integrated in a wider sense, and 30% was employed in fulltime contracts in 2021. However, the results indicate long-lasting effects of PTSD and mental disorders on individuals’ labor market integration, whilst individuals’ characteristics related to migration and arrival lose relevance over time and hardly affect labor market integration around five years after arrival. High PTSD scores in 2016 indicate a significantly reduced full-time employment probability in 2021. Anxiety and depression show significant negative effects on individuals' labor market integration, but with a less severe impact compared to a PTSD diagnosis." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Refugees and asylum seekers in informal and precarious jobs: early labor market insertion from the perspectives of professionals and volunteers (2023)
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Dimitriadis, Iraklis (2023): Refugees and asylum seekers in informal and precarious jobs: early labor market insertion from the perspectives of professionals and volunteers. In: The international journal of sociology and social policy, Jg. 43, H. 13/14, S. 263-277. DOI:10.1108/IJSSP-08-2023-0191
Abstract
"Purpose: This article aims to explore the engagement of refugees and asylum seekers (RAS) in informal and precarious jobs from a civil society actors' perspective. Despite a burgeoning literature on refugee integration and a focus on institutional integration programs, little is known about the early insertion of RAS into informal and precarious employment as an alternative to subsidised integration programs, when these are available. Design/methodology/approach This article draws on rich qualitative data collected through in-depth interviews with social workers, volunteers and other professionals supporting migrants. Findings Data analysis shows that migrants' insertion in informal jobs and their rejection of integration programmes may be the result of people's need to access financial capital to cover actual and future needs. Although such an engagement may be criticised for hampering RAS’ integration, it can be seen as an important source of agency against insecurity surrounding one's legal status. Originality/value This article highlights the importance of legal status precarity in shaping informal workers' agency and perceptions of them, opening up a debate on the relevance of informal work in terms of long-term integration and future migration trajectories." (Author's abstract, IAB-Doku, © Emerald Group) ((en))
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From Refugees to Citizens: Labor Market Returns to Naturalization (2023)
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Fasani, Francesco, Tomamso Frattini & Maxime Pirot (2023): From Refugees to Citizens: Labor Market Returns to Naturalization. (CReAM discussion paper 2023,16), London, 44 S.
Abstract
"Is naturalization an effective tool to boost refugees' labor market integration? We address this novel empirical question by exploring survey data from 21 European countries and leveraging variation in citizenship laws across countries, time, and migrant groups as a source of exogenous variation in the probability of naturalization. We find that obtaining citizen status allows refugees to close their gaps in labor market outcomes relative to non refugee migrants while having non-significant effects on the latter group. We then further explore the heterogeneity of returns to citizenship in a Marginal Treatment Effect framework, showing that migrants with the lowest propensity to naturalize would benefit the most if they did. This reverse selection on gains can be explained by policy features that make it harder for more vulnerable migrant groups to obtain citizenship, suggesting that a relaxation of eligibility constraints would yield benefits for both migrants and host societies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Couples' housework division among immigrants and natives – the role of women's economic resources (2023)
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Fendel, Tanja & Yuliya Kosyakova (2023): Couples' housework division among immigrants and natives – the role of women's economic resources. In: Journal of Ethnic and Migration Studies, Jg. 49, H. 17, S. 4288-4312., 2022-12-16. DOI:10.1080/1369183X.2022.2161495
Abstract
"Previous literature has intensively examined gender differences in housework hours among couples. However, analyses on immigrant couples are rare, despite the highly uneven division of their household labor. By testing competing theoretical explanations, this study focused on the impact of immigrant wives’ labor market integration on couples’ division of housework time. Using longitudinal representative data for Germany from 1995–2019, we applied fixed effects estimations to examine the effect of immigrant and native-born wives’ income and labor market entry on the housework time of both wives and husbands. Immigrant wives barely adjusted their housework times due to relative or absolute income changes, which can be explained by immigrant couples’ traditional orientation together with their lower social and labor market integration. Among native-born wives, increasing housework time with increasing relative income – a behavior also possibly determined by traditional gender values – was observed only when they earned more than 60 percent of the couples’ total income. Furthermore, the high gender differences in housework time gave immigrant husbands flexibility to respond to their wives’ labor market integration, as proposed by the relative resources perspective." (Author's abstract, IAB-Doku, © Taylor & Francis) ((en))
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Gender-Gap bei der unbefristeten Niederlassung Geflüchteter: Frauen erfüllen seltener die Voraussetzungen als Männer (2023)
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Fendel, Tanja & Franziska Schreyer (2023): Gender-Gap bei der unbefristeten Niederlassung Geflüchteter: Frauen erfüllen seltener die Voraussetzungen als Männer. In: IAB-Forum H. 12.01.2023 Nürnberg. DOI:10.48720/IAB.FOO.20230112.01
Abstract
"Mit dem 2016 in Kraft getretenen Integrationsgesetz wurden die Voraussetzungen für eine unbefristete Niederlassungserlaubnis erweitert. Asylberechtigte und anerkannte Flüchtlinge müssen seither unter anderem Sprachkompetenz in Deutsch nachweisen und ihren Lebensunterhalt weitgehend eigenständig sichern. Empirische Befunde deuten darauf hin, dass dies insbesondere für Mütter und unverheiratete Frauen nachteilig ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Auch bei Geflüchteten: Aufteilung von unbezahlter Sorgearbeit variiert stark mit Erwerbstätigkeit der Frau (2023)
Gauer, Miriam;Zitatform
Gauer, Miriam (2023): Auch bei Geflüchteten: Aufteilung von unbezahlter Sorgearbeit variiert stark mit Erwerbstätigkeit der Frau. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 90, H. 48, S. 671-679. DOI:10.18723/diw_wb:2023-48-3
Abstract
"Die Frage, wie sich Frauen und Männer in Partnerschaften die unbezahlte Sorgearbeit aufteilen, entscheidet mit über die Gleichberechtigung der Geschlechter. Eine große Rolle spielt in diesem Zusammenhang die Erwerbstätigkeit von Frauen. Vor diesem Hintergrund analysiert dieser Bericht mit einem Fokus auf Paare, die in den Jahren 2013 bis 2020 – meist 2015 und 2016 – nach Deutschland geflüchtet sind, die Aufteilung von Tätigkeiten wie Hausarbeit und Kinderbetreuung in Abhängigkeit verschiedener Erwerbskonstellationen. Auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) werden geflüchtete Paare sowie solche mit und ohne Migrationshintergrund miteinander verglichen. Demnach verringert sich insbesondere bei geflüchteten Paaren der Gender Care Gap, wenn sowohl der Mann als auch die Frau erwerbstätig sind. Ist die Frau gleich viele Stunden erwerbstätig wie der Mann oder sogar mehr und hat sie eine höhere berufliche Positionierung, trägt dies ebenfalls dazu bei, den Gender Care Gap zu reduzieren. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung gezielter Weiterbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen zur Integration geflüchteter Frauen auf dem Arbeitsmarkt. Entsprechende Angebote sollte die Politik aufrechterhalten und weiterentwickeln" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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BA/BIBB-Bewerberbefragung 2018: Version 1.0 (2023)
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Gei, Julia & Anett Friedrich (2023): BA/BIBB-Bewerberbefragung 2018. Version 1.0. (BIBB-FDZ Daten- und Methodenberichte 2023,01), Bertelsmann 34 S.
Abstract
"Bei der BA/BIBB-Bewerberbefragung handelt es sich um eine schriftlich-postalische Repräsentativbefragung von jungen Menschen, die bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) als Ausbildungsstellenbewerber/-innen registriert waren. Sie deckt Sachverhalte auf, die die Ausbildungsmarktstatistik der BA nicht abbildet und liefert damit zentrale Informationen zu bildungspolitisch bedeutsamen Zielgruppen wie z. B. Bewerberinnen und Bewerbern mit Migrationshintergrund. Die Besonderheit der BA/BIBB-Befragung 2018 besteht in der zusätzlichen Befragung von Personen im Kontext von Fluchtmigration." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Wissenschaftliche Begleitung des Programms Lehrkräfte Plus : Abschlussbericht (2023)
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Geske, Anna, Nick Erhardt & Dirk Richter (2023): Wissenschaftliche Begleitung des Programms Lehrkräfte Plus : Abschlussbericht. Potsdam, 71 S.
Abstract
"In Deutschland leben aktuell über 1,9 Mio. als schutzsuchend registrierte Menschen mit Fluchterfahrung, deren Integration eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe darstellt. Viele dieser Personen sind hoch qualifiziert und arbeiteten in ihren Herkunftsländern als Lehrkräfte. Für die gesellschaftliche Teilhabe dieser Menschen ist die Wertschätzung und Anerkennung ihrer beruflichen Kompetenzen und ihre Integration in den Arbeitsmarkt von Bedeutung. Allerdings werden migrierte Lehrkräfte häufig mit formalen Hindernissen sowie mit der Abwertung der im Herkunftsland erworbenen Qualifikation konfrontiert. Gleichzeitig fällt es Schulen in vielen Bundesländern zunehmend schwer, offene Stellen zu besetzen. Das Qualifizierungsprogramm Lehrkräfte Plus stellt sich diesen Herausforderungen, indem es migrierten Lehrkräften ermöglicht, sich auf den beruflichen Wiedereinstieg in Deutschland vorzubereiten, und gleichzeitig dem Mangel an Lehrkräften im Bundesland Nordrhein-Westfalen entgegenwirkt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Evaluation "Berufsorientierung für Flüchtlinge" (BOF): Abschlussbericht (2023)
Heinzelmann, Susanne; Stegner, Kristina; Lenz, Julian; Dreibholz, Pauline;Zitatform
Heinzelmann, Susanne, Kristina Stegner, Julian Lenz & Pauline Dreibholz (2023): Evaluation "Berufsorientierung für Flüchtlinge" (BOF). Abschlussbericht. Basel, 86 S.
Abstract
"Das Programm „Berufliche Orientierung für Zugewanderte“ unterstützt Geflüchtete bei der Integration in den Arbeitsmarkt. Die Kombination aus Praxisphasen, Fach- und Sprachlernen und einer individuellen Begleitung hat sich bewährt. Knapp die Hälfte der Teilnehmenden zwischen 2016 und Ende 2022 hat direkt im Anschluss eine Ausbildung aufgenommen oder eine Einstiegsqualifizierung begonnen. Prognos wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), vertreten durch das Bundesinstitut für Berufsbildung, das das Programm „Berufliche Orientierung für Zugewanderte“ betreut, mit einer Evaluation beauftragt. Dieses Programm ist Teil der Initiative Bildungsketten, die vom BMBF gefördert wird. Enge Verzahnung von Lernen und Praxis: Rund 100 Berufsbildungsstätten setzen das Programm „Berufliche Orientierung für Zugewanderte“ als Projektträger vor Ort um. Die Evaluation zeigt, dass die Teilnehmenden stark von dem Programm profitieren. Und zwar insbesondere in folgenden Bereichen: Die Zugewanderten lernen das (Aus-)Bildungssystem und den Arbeitsmarkt in Deutschland besser kennen. Die Werkstatttage und Betriebsphase bieten ihnen wertvolle Einblicke in die Praxis. Eine enge Verzahnung von Praxis und Lernen ist zentral. Diese erleichtert den geflüchteten jungen Menschen insbesondere das Erlernen von Fachwissen und Sprache. Die Teilnehmenden stärken ihre Team-, Kommunikations- und Konfliktfähigkeiten und werden selbstbewusster. Unterstützungsbedarf nach Programmende: Auch wenn die Teilnehmenden nach Abschluss des Programms in einem Betrieb arbeiten, bleiben viele ihrer Herausforderungen bestehen. Das können etwa individuelle Problemlagen sein oder sprachliche und fachliche Voraussetzungen in der Berufsschule, die sie erfüllen müssen. Hier sind eine weitere Betreuung und Förderung nötig. Es müssen also passende und verbindliche Unterstützungsstrukturen und Übergabeverfahren für die Zeit nach dem Programmabschluss geschaffen werden. Im Rahmen der Evaluation wurden in vier Feldern Handlungsansätze für die Weiterentwicklung des Programms identifiziert. Es werden Empfehlungen für die Bereiche Netzwerkarbeit, Teilnehmergewinnung, Zusammenarbeit mit den Betrieben und Übergangsgestaltung gemacht. Unsere Vorgehensweise: Um die Zielerreichung, Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit des Programms zu überprüfen, kombinierten wir bei der Evaluation quantitative und qualitative Methoden. Dabei kamen Daten- und Dokumentenanalysen zum Einsatz sowie Online-Befragungen der Träger des Programms und der Teilnehmenden. Außerdem führten wir Vertiefungsstudien an fünf ausgewählten Trägerstandorten durch. Dabei sprachen wir mit dem Trägerpersonal, Netzwerkpartnerinnen und Netzwerkpartnern, Teilnehmenden sowie Vertreterinnen und Vertretern der Betriebe." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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