Unternehmensgründungen durch Frauen
Unternehmensgründungen gelten als wichtiger Wachstumsfaktor der wirtschaftlichen Entwicklung. Seit Jahren ist jedoch zu beobachten, dass mehr Männer als Frauen den Schritt in die Selbstständigkeit wagen. Auch wenn die Unterrepräsentanz von Frauen unter den Gründenden kein spezifisch deutsches, sondern ein internationales Phänomen ist, verweist sie doch auf - volkswirtschaftlich gesehen - ungenutzte Potenziale.
Die Infoplattform dokumentiert die wissenschaftlichen Erkenntnisse zu den Geschlechterdifferenzen im Gründungsgeschehen, deren Ausprägungen und Ursachen.
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How policy positions women entrepreneurs: a comparative analysis of state discourse in Sweden and the United States (2015)
Zitatform
Ahl, Helene & Teresa Nelson (2015): How policy positions women entrepreneurs. A comparative analysis of state discourse in Sweden and the United States. In: Journal of business venturing, Jg. 30, H. 2, S. 273-291. DOI:10.1016/j.jbusvent.2014.08.002
Abstract
"This research compares the positioning of women entrepreneurs through entrepreneurship policy over two decades (1989 - 2012) in Sweden and the United States. Given Sweden's uniquely familyfriendly welfare state, we could expect different results, yet in both countries we find a legacy of discourse subordinating women's entrepreneurship to other goals (i.e., economic growth) and a positioning of women as 'other', reinforcing a dialogue of women's inadequacy or extraordinariness without taking full account of the conditions shaping women's work experience. From this analysis we derive a conceptual schematic of assumptions presented through the discourse, aligning and distinguishing the U.S. and Swedish approaches." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Self-employment and parental leave (2015)
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Anxo, Dominique & Thomas Ericson (2015): Self-employment and parental leave. In: Small business economics, Jg. 45, H. 4, S. 751-770. DOI:10.1007/s11187-015-9669-6
Abstract
"The main objective of this paper is to analyse the extent to which self-employment in Sweden has an impact on the use of parental leave. Our results show that during the child's first 2 years, Swedish female self-employed use on average 46 fewer days of parental leave (15 %) than female wage earners, while male self-employed use on average 27 fewer days of parental leave (71 %) than their wage earner counterparts. We argue that the shorter average duration of parental leave among male self-employed is due both to relatively higher costs of absence and to a parental leave participation effect where some male self-employed with high performance-related income do not take parental leave at all. Given that all mothers take parental leave independently of employment status, we do not find any significant parental leave participation effect for female self-employed. Instead, we find a significant employment selection effect where women with high performance-related income choose self-employment explaining the shorter average duration of parental leave among female self-employed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Selbstständigkeit in Ost- und Westdeutschland: Gründungen sind selten Frauensache (2015)
Zitatform
Brixy, Udo, Rolf Sternberg & Arne Vorderwülbecke (2015): Selbstständigkeit in Ost- und Westdeutschland: Gründungen sind selten Frauensache. (IAB-Kurzbericht 10/2015), Nürnberg, 7 S.
Abstract
"Unternehmensgründungen sind eine wichtige Quelle des wirtschaftlichen Wachstums. Gerade in ökonomisch hochentwickelten Staaten spielen Neugründungen eine bedeutende Rolle für die kommerzielle Verwertung von Innovationen. Damit wird die Produktivität positiv beeinflusst und der strukturelle Wandel befördert. Deshalb ist es nicht trivial, wenn Frauen unter den Gründern dauerhaft unterrepräsentiert sind. Abgesehen von nicht ausgeschöpften persönlichen Entwicklungschancen verzichten Volkswirtschaften dadurch auf unternehmerische Potenziale. Dennoch sind Unternehmensgründungen nach wie vor eine männliche Domäne. Frauen gründen in fast allen europäischen Ländern - so auch in Deutschland - seltener als Männer." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Motive für die Gründung eines Unternehmens in Ost- und Westdeutschland nach Geschlecht
- Gründungsaktivitäten in West- und Ostdeutschland 2009 bis 2014
- Gründungsaktivitäten in West- und Ostdeutschland nach Geschlecht 2009 bis 2014
- Gründungsaktivitäten von Männern und Frauen in Europa 2014
- Gründungsaktivitäten von Männern und Frauen nach Siedlungsstruktur
- Entwicklung der Gründungsaktivitäten in Deutschland nach Geschlecht 2009 bis 2014
- Mehr zum aktuellen Gründungsgeschehen finden Sie im „GEM Länderbericht Deutschland 2014“
- „Ich verfüge über die Fähigkeiten und Kenntnisse, um mich selbstständig zu machen"
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Unternehmerinnen: Kontextuelle Faktoren der Zunahme von weiblicher Selbständigkeit und Entrepreneurship (2015)
Zitatform
Bögenhold, Dieter & Uwe Fachinger (2015): Unternehmerinnen: Kontextuelle Faktoren der Zunahme von weiblicher Selbständigkeit und Entrepreneurship. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 64, H. 9/10, S. 227-233. DOI:10.3790/sfo.64.9-10.227
Abstract
"Der Beitrag beschäftigt sich mit der beruflichen Selbständigkeit von Frauen. Dabei wird konzeptuell auf die Auswertung diverser theoretischer Beiträge aus dem internationalen Raum rekurriert, während der empirische Fokus auf Deutschland liegt. Die theoretisch-konzeptuelle Analyse zeigt konkurrierende Zugänge zum Umgang mit geschlechtsspezifischen Arbeitsmarktdisparitäten auf und verdeutlicht, dass weibliche Selbständigkeit sehr unterschiedlichen und zum Teil entgegengesetzten Logiken folgt. Die Auswertungen der Daten des Mikrozensus verweisen auf eine Koinzidenz des Trends in Richtung einer von Dienstleistungen geprägten Ökonomie und stark steigender Raten von weiblicher Selbständigkeit, dabei besonders ausgeprägt im Bereich von Solo-Selbständigkeit. Neben der Tertiarisierung als Push-Faktor auf der Makro-Ebene zeigt sich auf der Mikro-Ebene, dass verschiedene soziale Rationalitäten für die Hinwendung zu einer selbständig-beruflichen Tätigkeit Mischformen eingehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Gender differences in competitive preferences: new cross-country empirical evidence (2015)
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Bönte, Werner (2015): Gender differences in competitive preferences. New cross-country empirical evidence. In: Applied Economics Letters, Jg. 22, H. 1, S. 71-75. DOI:10.1080/13504851.2014.927560
Abstract
"This article provides new empirical evidence on gender differences in competitive preferences using a representative data set of more than 25 000 individuals from 36 countries. The empirical results show that the gender differences in competitive preferences are statistically significant in almost all countries, with women having, on average, a lower preference for competitive situations than men. Although relatively substantial in most countries, the magnitude of gender differences varies considerably between countries. Results of a regression analysis suggest that the gender differences persist even when controlling for a number of potentially relevant variables. Furthermore, gender differences among adult men and women are hardly affected by the stage of life cycle." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Diversifizierungsprozesse unternehmerischer Akteure und ihre (möglichen) Folgen (2015)
Zitatform
Bührmann, Andrea D. (2015): Diversifizierungsprozesse unternehmerischer Akteure und ihre (möglichen) Folgen. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 64, H. 9/10, S. 215-220. DOI:10.3790/sfo.64.9-10.215
Abstract
"Aktuell wird intensiv und engagiert über eine Diversifizierung der Erwerbstätigen (auch) in Deutschland diskutiert. Allerdings konzentriert man sich dabei allzu oft auf die Gruppe der abhängig Beschäftigten. Neuere Studien zeigen indes, dass immer mehr Menschen unternehmerisch aktiv werden und sich dabei sowohl die unternehmerischen Akteure als auch ihrer Aktivitäten diversifizieren: So gründen nicht mehr nur gut ausgebildete Männer ohne Migrationshintergrund ein Unternehmen, um möglichst schnell ein erfolgreiches Unternehmenswachstum zu generieren, sondern auch immer mehr Frauen und Personen mit Migrationshintergrund werden in Teilzeit oder im Nebenerwerb mehr oder minder erfolgreich unternehmerisch aktiv. Der Beitrag fragt nach den sozialpolitischen Herausforderungen Konsequenzen einer solchen 'Verunternehmerung des Arbeitens'." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The gender gap in entrepreneurship: not just a matter of personality (2015)
Zitatform
Caliendo, Marco, Frank Fossen, Alexander Kritikos & Miriam Wetter (2015): The gender gap in entrepreneurship. Not just a matter of personality. In: CESIfo Economic Studies, Jg. 61, H. 1, S. 202-238. DOI:10.1093/cesifo/ifu023
Abstract
"Why do entrepreneurship rates differ so markedly by gender? Using data from a large representative German household panel, we investigate to what extent personality traits, human capital, and the employment history influence the start-up decision and can explain the gender gap in entrepreneurship. Applying a decomposition analysis, we observe that the higher risk aversion among women explains a large share of the entrepreneurial gender gap. We also find an education effect contributing to the gender difference. In contrast, the Big Five model and the current employment state have effects in the opposite direction, meaning that the gender gap in entrepreneurial entry would be even larger if women had the same scores and the same employment status as men." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Getting back into the labor market: the effects of start-up subsidies for unemployed females (2015)
Zitatform
Caliendo, Marco & Steffen Künn (2015): Getting back into the labor market. The effects of start-up subsidies for unemployed females. In: Journal of population economics, Jg. 28, H. 4, S. 1005-1043. DOI:10.1007/s00148-015-0540-5
Abstract
"Low female labor market participation is a problem many developed countries have to face. Beside activating inactive women, one possible solution is to support the re-integration of unemployed women. Due to female-specific labor market constraints (preferences for flexible working hours, discrimination), this is a difficult task, and the question arises whether active labor market policies (ALMP) are an appropriate tool to help. It has been shown that the effectiveness of traditional (ALMP) programs - which focus on the integration in dependent (potentially inflexible) employment - is positive but limited. At the same time, recent evidence for Austria shows that these programs reduce fertility which might be judged unfavorable from a societal perspective. Promoting self-employment among unemployed women might therefore be a promising alternative. Starting their own business might give women more independence and flexibility to reconcile work and family and increase labor market participation. Based on long-term informative data, we find that start-up programs persistently integrate former unemployed women into the labor market, and the impact on fertility is less detrimental than for traditional ALMP programs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Sex, gender, and individual entrepreneurial orientation: evidence from four countries (2015)
Zitatform
Goktan, A. Banu & Vishal K. Gupta (2015): Sex, gender, and individual entrepreneurial orientation. Evidence from four countries. In: International Entrepreneurship and Management Journal, Jg. 11, H. 1, S. 95-112. DOI:10.1007/s11365-013-0278-z
Abstract
"The purpose of the present study is to examine the role of biological sex and gender identity in relation to individual entrepreneurial orientation (IEO). Data was collected in the United States, Hong Kong, India, and Turkey. Results suggest that IEO is higher among men and that among both males and females both masculinity and femininity are positively related to IEO. Finally, results show that androgynous identity contributes more to IEO than masculine, feminine or undifferentiated gender identities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Running in the family: Parental role models in entrepreneurship (2015)
Zitatform
Hoffmann, Anders, Martin Junge & Nikolaj Malchow-Møller (2015): Running in the family: Parental role models in entrepreneurship. In: Small business economics, Jg. 44, H. 1, S. 79-104. DOI:10.1007/s11187-014-9586-0
Abstract
"It is well established that children of self-employed parents are more likely to become self-employed themselves, but the reasons are still hotly debated. Using Danish register data, we investigate the importance and workings of parental role models for the probability of becoming self-employed. We find that the effect of a self-employed father (mother) is much higher for males (females). These results are statistically and economically very significant, and they survive when we control for parental wealth and work experience from the parents' firms and when we exclude cases where the offspring takes over the family business. This points to a strong role for parental role models in explaining why self-employment runs in the family." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Self-employed individuals, time use, and earnings (2015)
Konietzko, Thorsten;Zitatform
Konietzko, Thorsten (2015): Self-employed individuals, time use, and earnings. In: Journal of Family and Economic Issues, Jg. 36, H. 1, S. 64-83. DOI:10.1007/s10834-014-9411-6
Abstract
"Auf Grundlage zweier deutscher Datensätze untersucht diese Studie die Zeitallokation von selbständigen Frauen und Männern im Vergleich zu abhängig beschäftigten Frauen und Männern sowie den Einfluss der Hausarbeitszeit auf die Verdienste der Selbständigen. Im Gegensatz zu abhängig Beschäftigten verwenden selbständige Frauen mehr Zeit für Hausarbeit, während selbständige Männer mehr Zeit für Marktarbeit aufwenden. Sowohl die deskriptiven Analysen als auch gepoolte OLS Einkommensregressionen zeigen einen negativen Einfluss der Hausarbeitszeit auf die Einkommen der Selbständigen auf. Im Gegensatz dazu wird in den Fixed-Effekts-Einkommensschätzungen nur beim Monatslohn selbständiger Männer ein negativer Zusammenhang gefunden. Dieser Effekt verschwindet nach einer Kontrolle auf potentielle Endogenität mittels Instrumentenvariablen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Bounded entrepreneurial vitality: the mixed embeddedness of female entrepreneurship (2015)
Zitatform
Langevang, Thilde, Katherine V. Gough, Paul W. K. Yankson, George Owusu & Robert Osei (2015): Bounded entrepreneurial vitality. The mixed embeddedness of female entrepreneurship. In: Economic geography, Jg. 91, H. 4, S. 449-473. DOI:10.1111/ecge.12092
Abstract
"Despite the recent increased interest in female entrepreneurs, attention has tended to focus on dynamic individuals and generic incentives without considering the roles of gender and place in entrepreneurship. In this article, we draw on the notion of mixed embeddedness to explore how time-and-place - specific institutional contexts influence women's entrepreneurship. Drawing on primary data collected in Ghana, where exceptionally more women engage in entrepreneurial activities than men, we examine the scale and characteristics of female entrepreneurial activity, exploring the factors that account for this strong participation of women, and examine whether this high entrepreneurial rate is also reflected in their performance and growth aspirations. The findings reveal a disjuncture between, on the one hand, the vibrant entrepreneurial endeavors of Ghanaian women and positive societal attitudes toward female entrepreneurship and, on the other hand, female business activities characterized by vulnerability and relatively low achievement. The article shows how regulatory, normative, and cultural - cognitive institutional forces, which have been transformed over time by local and global processes and their interaction, are concomitantly propelling and impeding women's entrepreneurial activities. We propose that the study of female entrepreneurs within economic geography could be advanced by analyzing the differing effects of the complex, multiple, and shifting layers of institutional contexts in which they are embedded." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Gründungsförderung in Deutschland: ein Aktionsplan gegen sinkende Gründerzahlen (2015)
Piegeler, Monika; Röhl, Klaus-Heiner;Zitatform
Piegeler, Monika & Klaus-Heiner Röhl (2015): Gründungsförderung in Deutschland. Ein Aktionsplan gegen sinkende Gründerzahlen. (IW policy paper 2015,17), Köln, 30 S.
Abstract
"Unternehmensgründungen führen oft stärker als die Forschung und Entwicklung etablierter Unternehmen zu grundlegenden Innovationen, die neue Ideen in traditionelle Branchen tragen. Sie können zudem den Aufstieg ganz neuer Wirtschaftszweige wie Internetwirtschaft oder Biotechnologie initiieren. Deshalb bieten Bund und Länder, aber auch die Europäische Union umfangreiche Förderprogramme für Unternehmensgründungen an. Gefördert werden Startups in der Hoch- und Spitzentechnologie, aber auch Gründungen ohne Technologieanspruch. Doch trotz der gut ausgebauten Förderkulisse ist die Anzahl der Gründungen in Deutschland seit gut 10 Jahren kontinuierlich rückläufig. Dies stellt einen Widerspruch dar, auf den in diesem Policy Paper im Anschluss an einen Überblick über die Maßnahmen zur Gründungsförderung näher eingegangen wird. Es werden darüber hinaus Optionen dafür vorgestellt, wie die Gründungsschwäche in Deutschland überwunden werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The rise of female entrepreneurs: new evidence on gender differences in liquidity constraints (2015)
Sauer, Robert M.; Wilson, Tanya;Zitatform
Sauer, Robert M. & Tanya Wilson (2015): The rise of female entrepreneurs. New evidence on gender differences in liquidity constraints. (IZA discussion paper 8981), Bonn, 17 S.
Abstract
"Small business activity and female entrepreneurship have become increasingly important features of the UK economy since the start of the Great Recession. In this paper, we re-examine the impact of liquidity constraints on new business formation in an instrumental variables framework, using a previously unexplored data set from the UK. The new results indicate that it is primarily single women that drive the well-established empirical relationship between personal wealth and business start-ups. Therefore, public policies specifically targeted at relieving the liquidity constraints of women could help further accelerate the rise of female entrepreneurship." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Wie weiblich ist der Mittelstand?: Frauen als Unternehmenslenker (2015)
Zitatform
Schwartz, Michael (2015): Wie weiblich ist der Mittelstand? Frauen als Unternehmenslenker. In: Fokus Volkswirtschaft H. 101, S. 1-5.
Abstract
"Der Mittelstand in Deutschland hat ein zunehmend weibliches Gesicht. Jedes fünfte kleine und mittlere Unternehmen (KMU) wird von einer Frau geführt.
Das wirtschaftliche Gewicht frauengeführter KMU ist beachtlich, aber kleiner als der Frauenanteil an der Spitze. Das liegt an den Tätigkeitsfeldern: Frauen führen häufiger kleine Unternehmen in Dienstleistungsbranchen. In einigen Teilbereichen steht aktuell bereits in jedem zweiten Unternehmen eine Frau an der Spitze.
Der Einzug von Frauen in die Chefetagen mittelständischer Unternehmen wird sich fortsetzen. Aktuelle Daten zum Gründungsgeschehen legen das nahe." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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Self-employment as a strategy for dealing with the competing demands of work and family?: the importance of family/lifestyle motives (2015)
Zitatform
Sevä, Ingemar Johansson & Ida Öun (2015): Self-employment as a strategy for dealing with the competing demands of work and family? The importance of family/lifestyle motives. In: Gender, Work and Organization, Jg. 22, H. 3, S. 256-272. DOI:10.1111/gwao.12076
Abstract
"In this paper, we test the argument that self-employment may be a strategy for dealing with competing demands of work and family. We do this by comparing work - family conflict experienced by self-employed and employed men and women. By examining to what extent the selfemployed versus regularly employed value time for themselves and their family -- i.e., whether they are driven by family/lifestyle motives in their working life -- we examine whether selfemployment can help reduce work - family conflict among those guided by family/lifestyle motives. Using data from a 2011 Swedish survey of 2483 self-employed and 2642 regularly employed, the analyses indicate that experiences of work - family conflict differ between selfemployed and employees. Self-employed men and women, especially those with employees, generally experience more work - family conflict than do employees. However, self-employment can sometimes be a strategy for dealing with competing demands of work and family life. The presence of family/lifestyle motives generally decreases the probability of experiencing work - family conflict, particularly among self-employed women with employees." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Global Entrepreneurship Monitor: Unternehmensgründungen im weltweiten Vergleich. Länderbericht Deutschland 2014 (2015)
Zitatform
Sternberg, Rolf, Arne Vorderwülbecke & Udo Brixy (2015): Global Entrepreneurship Monitor. Unternehmensgründungen im weltweiten Vergleich. Länderbericht Deutschland 2014. (Global Entrepreneurship Monitor. Länderbericht Deutschland 15), Hannover, 31 S.
Abstract
"Der 15. Länderbericht Deutschland zum Global Entrepreneurship Monitor (GEM) beschreibt und erklärt Gründungsaktivitäten in Deutschland im Jahr 2014. Die empirischen Ergebnisse für Deutschland werden verglichen mit innovationsbasierten Ländern sowie mit den Daten Deutschlands der Vorjahre. Die Analyse basiert auf einer repräsentativen Stichprobe von 4.311 18-64-Jährigen, die im Frühjahr 2014 in Deutschland telefonisch befragt wurden (CATI-Methode). Dieser Datensatz wurde in Deutschland ergänzt um 40 Experteninterviews. Für den internationalen Vergleich standen 2014 insgesamt Befragungsdaten von 194.479 Bürgern sowie 2.706 Experten aus 70 Ländern zur Verfügung." (Textauszug, IAB-Doku)
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Family-related employment interruptions and self-employment of women: does policy matter? (2015)
Zitatform
Suprinovič, Olga, Stefan Schneck & Rosemarie Kay (2015): Family-related employment interruptions and self-employment of women. Does policy matter? (Institut für Mittelstandsforschung. Working paper 2015,03), Bonn, 20 S.
Abstract
"Der Aufsatz untersucht, wie sich familienbedingte Erwerbsunterbrechungen auf die Gründungsneigung von Frauen auswirken. Hierfür wurden Paneldaten für die Erwachsenenbevölkerung in Deutschland (Geburtsjahrgänge 1944 bis 1989) ausgewertet. Das Ergebnis: Gesetzlich geregelte familienbedingte Auszeiten reduzieren signifikant die Wahrscheinlichkeit, dass eine Frau sich in einem hochqualifizierten Tätigkeitsbereich selbstständig macht. Für Gründungen in den gering qualifizierten Bereichen konnte ebenfalls ein negativer, jedoch nicht signifikanter Effekt solcher Erwerbsunterbrechungen nachgewiesen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Gründungen in Deutschland: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/5153) (2015)
Zitatform
(2015): Gründungen in Deutschland. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/5153). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/5446 (02.07.2015)), 31 S.
Abstract
In der Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage zu Gründungen in Deutschland fallen die statistischen Angaben im Wesentlichen in den Zeitraum 2003 bis 2014. Sie betreffen die Anzahl der Gründungen und die Gründungsentwicklungen überhaupt, die gewerblichen Gründungen nach Wirtschaftsbereichen, Einzelunternehmen, Existenzgründungen (nach Männer und Frauen unterschieden), Gründungen aus bestehender Arbeitslosigkeit, Gründungen durch Migranten, die Zahl sozialversicherungspflichtiger Arbeitsplätze in neu gegründeten Unternehmen, Spin-off-Gründungen aus der Wissenschaft. Weitere Themenkomplexe sind Statusfeststellungen und Scheinselbstständigkeit, das Armutsrisiko von Neugründern, Arbeitslosengeld II-Empfänger, die Altersvorsorge und die Integration in das System der Sozialversicherung, eine evtl. Altersvorsorgepflicht, Bürokratiebelastungen und die Umsetzung des 'Einheitlichen Ansprechpartners 2.0' und des EU-Aktionsplan Unternehmertum 2020, Gründungshemmnisse, Änderungen im Insolvenzrecht im Hinblick auf Existenz- bzw. Neugründungen, Anzahl der Anträge auf Gründungszuschuss und Einstiegsgeld bzw. Existenzgründungszuschuss und Überbrückungsgeld. Gefragt wird, inwieweit die Bundesregierung die im IAB-Forschungsbericht 4/2015 ausgeführten Empfehlungen hinsichtlich der Gestaltung des Gründungszuschusses unterstützt, wie die Bundesregierung die Qualität der Gründungsberatungen in den Jobcentern sowie den Agenturen für Arbeit bewertet und wie viele Gründungsvorhaben aus Arbeitslosigkeit (SGB III) vor dem Erreichen der zweiten Förderphase eingestellt worden sind und ob spezielle Förderungen von Start-ups im High-Tech-Segment geplant sind. (IAB)
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Zunehmende Beschäftigung von Frauen: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/3999) (2015)
Zitatform
(2015): Zunehmende Beschäftigung von Frauen. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/3999). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/4150), 20 S.
Abstract
Die Bundesregierung informiert auf Grundlage des Mikrozensus über die Beschäftigungsentwicklung von Frauen und Männern für den Zeitraum von 2000 bis 2013. Im Jahr 2000 lag die Erwerbsquote der Frauen bei 63 Prozent. Im Jahr 2013 konnte eine Frauen-Erwerbsquote von 72,4 Prozent verzeichnet werden. Im Einzelnen dargestellt werden die Erwerbsquoten im Vergleich für Ost- und Westdeutschland, von Alleinerziehenden und die sektorale Verteilung der Frauenerwerbstätigkeit. Weiterhin geht es um die Arbeitsbedingungen und die Entlohnung in den weiblich geprägten Branchen und Berufsfeldern, die Betroffenheit von Niedriglöhnen und die Geschlechterverteilung bei den Aufstockern. (IAB)
