Erwerbstätigkeit im Rentenalter
Immer mehr Personen sind erwerbstätig nachdem sie das 65. Lebensjahr vollendet haben. Die individuellen Motive für eine Erwerbstätigkeit nach dem Erreichen des Rentenalters unterscheiden sich jedoch beträchtlich je nach finanzieller Situation, der Arbeitsplatzsituation, dem Gesundheitszustand oder der Wertschätzung der eigenen Arbeit. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels werden die Weiterbeschäftigungspotenziale der über 65-Jährigen vermehrt diskutiert.
Die Infoplattform bietet einen Überblick über die aktuellen Ergebnisse der empirischen Forschung zum Thema.
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Literaturhinweis
Pension reform and return to work policies (2018)
Fitzpatrick, Maria D.;Zitatform
Fitzpatrick, Maria D. (2018): Pension reform and return to work policies. (NBER working paper 25299), Cambrige, Mass., 30 S. DOI:10.3386/w25299
Abstract
"For many people, working after beginning retirement benefit collection is a way to enhance financial security by increasing income. Existing research has shown that retirees are sensitive to the Social Security earnings test, which restricts the amount of earnings some beneficiaries can receive. However, little is known about the effects of other types of policies on post-retirement employment. Instead of restricting earnings, many public pension plans restrict the number of hours beneficiaries can work. I use return-to-work rules limiting the number of hours of employment in a state's public pension plan and administrative data on employment and retirement to determine the rules' effects on retirement decisions and post-retirement labor supply. I find that the increases in the maximum number of hours of post-retirement employment lead to no change in retirement benefit collection and to increases in part-time work among retirees. As such, these policies appear to be binding on the labor supply decisions of some employees. Policymakers should take this into account when designing policies aimed at extending work-lives or improving the health of pension systems." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Die Lebensgestaltung im Un-Ruhestand: Einordnung und empirische Schlaglichter (2018)
Zitatform
Micheel, Frank, Volker Cihlar, Laura Konzelmann & Stefanie Zins (2018): Die Lebensgestaltung im Un-Ruhestand: Einordnung und empirische Schlaglichter. In: Bevölkerungsforschung aktuell, Jg. 39, H. 6, S. 2-12.
Abstract
"Bedingt durch den voranschreitenden Anstieg der Lebenserwartung macht die länger werdende Ruhestandsphase nach dem Erwerbsleben mittlerweile einen beträchtlichen Teil des Lebens aus. Und daran wird sich allen Prognosen zufolge auch künftig nichts ändern. Damit stellen sich für die Betroffenen Fragen nach ihrer gewünschten Lebensgestaltung im Ruhestandsalter, welches immer häufi ger von einem 'Un-Ruhestand' geprägt ist. Dazu widmet sich der Beitrag zunächst der Klärung der Frage, was eigentlich aus sozialwissenschaftlicher Perspektive unter dem Un-Ruhestand zu verstehen ist. Aufgrund der vielfältigen Dimensionen des sozialen Phänomens Ruhestand wird deutlich, wie schwierig es ist, hier eine einheitliche Defi nition zu fi nden. Auf der Basis von Daten des BiB-Surveys 'Transitions and Old Age Potential (TOP)' folgt eine empirische Analyse, in der die gewünschte Lebensgestaltung im Ruhestand zusammen mit dem Ausmaß des Phänomens Un-Ruhestand unter Einbezug individueller und partnerschaftsbezogener Einfl ussfaktoren überprüft wird. Die Befunde bestätigen, dass Un-Ruhestand ein vielfach beobachtbares Phänomen ist. So gibt mehr als ein Drittel der befragten Ruheständlerinnen und Ruheständler an, entweder aktuell erwerbstätig zu sein oder es sich zumindest vorstellen zu können." (Autorenreferat)
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Literaturhinweis
Paarbeziehungen bei der Pensionierung: Partnerschaftliche Aushandlungsprozesse der nachberuflichen Lebensphase (2018)
Métrailler, Michèle;Zitatform
Métrailler, Michèle (2018): Paarbeziehungen bei der Pensionierung. Partnerschaftliche Aushandlungsprozesse der nachberuflichen Lebensphase. Wiesbaden: Springer VS, 312 S. DOI:10.1007/978-3-658-18679-1
Abstract
"Michèle Métrailler geht der Frage nach, wie Lebenspartner beim Übergang in den Ruhestand ihre zukünftige Lebensgestaltung im Spannungsfeld zwischen individualistischen Ansprüchen und dem Bedürfnis nach Gemeinsamkeit aufeinander abstimmen. In einer vergleichenden Analyse der idealtypischen Vorstellungen der Pensionierung, welche innerhalb von Partnerschaften aufgrund der unterschiedlichen geschlechtlich geprägten Lebenswelten aufeinandertreffen können, entwickelt sie ein allgemeines Modell der partnerschaftlichen Pensionierungsvorbereitung, welches Aushandlungsprozesse rund um die polaren Interessenlagen von Aktivität und Ruhe, Veränderung und Kontinuität sowie Verpflichtung und Ungebundenheit nachzeichnet." (Verlagsangaben)
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Literaturhinweis
Retirement plans and active ageing: perspectives in three countries (2018)
Principi, Andrea ; Barnes, Helen ; Cahill, Kevin E.; Santini, Sara ; Socci, Marco ; Smeaton, Deborah; Vegeris, Sandra;Zitatform
Principi, Andrea, Sara Santini, Marco Socci, Deborah Smeaton, Kevin E. Cahill, Sandra Vegeris & Helen Barnes (2018): Retirement plans and active ageing: perspectives in three countries. In: Ageing and society, Jg. 38, H. 1, S. 56-82. DOI:10.1017/S0144686X16000866
Abstract
"This study explores whether the plans of older workers on the cusp of retirement are in line with the active ageing agenda set by policy makers in Europe. The study was carried out in Italy, England, and the United States of America (USA). A total of 133 older workers who planned to retire within the next 10-12 months were interviewed (55 in England, 40 in Italy and 38 in the USA) between May 2014 and early 2015 using common semi-structured questions. Active Ageing Index dimensions were used to gauge the orientation of older people towards their retirement. The results of the study suggest that, with some differences, retirement plans of interviewees were substantially consistent with the active ageing perspective. However, some challenges were highlighted, including the need for governments to do more to promote genuine freedom of choice in relation to leaving the labour market, and to provide greater support for informal family carers. Findings also pointed to the need to measure active ageing in connection with individual wellbeing, e.g. by including indicators of leisure activities and by considering the re-weighting of employment and informal care dimensions. Companies could also provide more support during the retirement transition, with opportunities for maintained social connection with former colleagues, and help in making and fulfilling retirement plans." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Arbeit im Alter: Zur Bedeutung bezahlter und unbezahlter Tätigkeiten in der Lebensphase Ruhestand (2018)
Zitatform
Scherger, Simone & Claudia Vogel (Hrsg.) (2018): Arbeit im Alter. Zur Bedeutung bezahlter und unbezahlter Tätigkeiten in der Lebensphase Ruhestand. (Altern & Gesellschaft), Wiesbaden: Springer VS, 295 S. DOI:10.1007/978-3-658-18199-4
Abstract
"In dem vorliegenden Band werden die Formen, Ursachen und Folgen von bezahlter und unbezahlter Arbeit im Ruhestand in den Blick genommen und diskutiert. Die Autorinnen und Autoren untersuchen in ihren Beiträgen bezahlte Erwerbstätigkeit und unbezahltes freiwilliges Engagement auf Basis verschiedener methodischer Zugänge. Sie stellen die (erwerbs-)biographischen Voraussetzungen dieser Tätigkeiten dar, deren subjektive Deutungen und ungleichheitsbezogene Implikationen etwa in Hinsicht auf Geschlecht, Alter und Gesundheit. Außerdem werden die vorhergehende Rentenplanung sowie organisationsbezogene und sozialpolitische Perspektiven auf die Verlängerung von Erwerbskarrieren thematisiert. Ziel des Bandes ist es, den Trend der zunehmenden Arbeit nach Renteneintritt sozialwissenschaftlich fundiert und kritisch zu reflektieren." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Das Flexirentengesetz - Eine erste Bilanz: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/1026) (2018)
Zitatform
(2018): Das Flexirentengesetz - Eine erste Bilanz. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/1026). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/1247 (16.03.2018)), 12 S.
Abstract
"Viele Regelungen des sog. Flexirentengesetzes sind seit gut einem Jahr in Kraft. Mit dem Gesetz sollte einerseits das flexible Arbeiten bis zum Erreichen der Regelaltersgrenze bei besserer Gesundheit erleichtert und gefördert und andererseits das Weiterarbeiten über die Regelaltersgrenze hinaus attraktiver gemacht werden (vgl. Bundestagsdrucksache 18/9787). Die hier vorliegende Kleine Anfrage soll die Wirkungen des neuen Gesetzes erörtern und Verbesserungsvorschläge diskutieren." (Dokumentations- und Informationssystem Bundestag und Bundesrat - DIP))
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Working better with age: Korea (2018)
Zitatform
(2018): Working better with age: Korea. (Ageing and employment policies), Paris, 132 S. DOI:10.1787/9789264208261-en
Abstract
"Korea faces unique ageing and employment challenges. On the one hand, it will experience much faster population ageing than any other OECD country: the old-age dependency ratio (population aged 65+ over population aged 15-64), for example, is projected to increase from 20% today to around 70% in 2050. On the other hand, employment rates of older workers are already very high: in the age group 65-69, for example, 45% of all Koreans work compared with an OECD average of 25% (2016 data). However, most older people in Korea end up in poor-quality jobs after ending their core career in their early 50s, with low and insecure earnings and little or no social protection. This report looks at the reasons for the current labour market and income situation of older workers in Korea, especially the role of employment and employer practices. It examines the best ways forward for policy makers and employers to increase the quality of life and work of older workers whilst maintaining their high employment rate." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Executive Summary -
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Entwicklung der Altersrenten in Deutschland: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/945) (2018)
Zitatform
(2018): Entwicklung der Altersrenten in Deutschland. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/945). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/1222 (15.03.2018)), 54 S.
Abstract
Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der Fraktion DIE LINKE zur Entwicklung der Altersrenten in Deutschland u.a. mit Statistiken zu Anzahl und Anteil der Personen mit eigener Alterssicherung, durchschnittliche Zugangsalter in Altersrenten in der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 2000, 2005, 2010, 2015 und 2016, Altersrenten mit Abschlägen, Armutsgefährdungsquote der Personen im Rentenalter, Grundsicherung im Alter und weiteren Angaben zur Entwicklung von Anwartschaften und Renteneintrittsalter bei Beamtinnen und Beamten, sozialversicherungspflichtig Beschäftigten sowie Leistungsbeziehern nach SGB II und SGB III. (IAB)
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Literaturhinweis
Employment trajectories beyond retirement (2017)
Zitatform
Burkert, Carola & Daniela Hochfellner (2017): Employment trajectories beyond retirement. In: Journal of Aging and Social Policy, Jg. 29, H. 2, S. 143-167., 2016-06-03. DOI:10.1080/08959420.2016.1213092
Abstract
"Within the political and academic debate on working longer, post-retirement employment is discussed as an alternative to maintain older workers in the labor market. Our paper enhances this discussion by studying determinants of transitions into post-retirement jobs within differing work environments of birth cohorts 1940 - 1942. We estimate proportional sub-hazard models accounting for competing risks using unique German social security data linked to pension accounts. Our findings suggest that individuals' preferences to take up post-retirement jobs are not mutually exclusive. Our study provides evidence that taking up post-retirement jobs is related to seeking financial security, continuity and work ability, suggesting that public policy has to develop target-oriented support through a public policy mix of different measures aligned to the different peer-groups in the labor market." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Free author eprints on Taylor & Francis Online -
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Working retirees in Europe. Individual and societal determinants (2017)
Zitatform
Dingemans, Ellen, Kène Henkens & Hanna van Solinge (2017): Working retirees in Europe. Individual and societal determinants. In: Work, employment and society, Jg. 31, H. 6, S. 972-991. DOI:10.1177/0950017016664677
Abstract
"One of the solutions that could be used to resource the needs of ageing populations is the encouragement of individuals to extend working lives beyond retirement, often referred to as 'bridge employment'. Although previous studies provide important insights into individual determinants of bridge employment, there is scant research on the extent to which differences across countries and between genders exist and how these might be explained by economic and societal differences in the pension context. The determinants of participation in bridge employment are investigated among male and female retirees in 16 European countries. Multilevel models are estimated based on data from the Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe project. It was found that where there is high expenditure on pensions there is a lower likelihood of retirees participating in bridge jobs, while strong norms that support working past retirement are positively associated with bridge employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Der Ruhestand kann warten (2017)
Donner, Susanne;Zitatform
Donner, Susanne (2017): Der Ruhestand kann warten. In: Bild der Wissenschaft H. 3, S. 68-73.
Abstract
"Immer mehr Rentner arbeiten. Dabei geht es vielen in erster Linie nicht ums Geld, sondern um Anerkennung und Zufriedenheit." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Labour force activity after 65: what explain recent trends in Denmark, Germany and Sweden? (2017)
Zitatform
Larsen, Mona & Peder J. Pedersen (2017): Labour force activity after 65: what explain recent trends in Denmark, Germany and Sweden? In: Journal for labour market research, Jg. 50, H. 1, S. 15-27., 2017-03-03. DOI:10.1007/s12651-017-0223-7
Abstract
"In den meisten OECD-Mitgliedsländern ist in den letzten Jahren nicht nur die Beschäftigung in der Altersgruppe der 60 - 64-jährigen, sondern auch bei Personen ab 65 Jahren gestiegen. Dieser Artikel analysiert die Arbeitsmarktbeteiligung Älterer in Dänemark, Deutschland und Schweden seit 2004. Das Hauptaugenmerkt liegt dabei auf Menschen in der Altersgruppe der 65 bis 69- jährigen. Geschlechtsspezifische Unterschiede werden berücksichtigt, um unterschiedliche Entwicklungen für Frauen und Männer erfassen zu können. Um länderspezifische Unterschiede erklären zu können, werden wichtige Veränderungen in den Rentenprogrammen, die für diese Altersgruppe relevant sind, sowie Änderungen im Bildungsniveau und Gesundheitszustand dieser Alterskohorte untersucht und diskutiert. Weiterhin werden länderspezifische Unterschiede beim Einfluss von Bildung und Gesundheit untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass die größte Steigerung der Arbeitsmarktteilnahme unter den 65 bis 69-jährigen in Schweden stattgefunden hat, gefolgt von Deutschland, während die Steigerung in Dänemark eher gering ausfällt. Während der Anstieg in Deutschland vor allem ein Ergebnis politischer Reformen zu sein scheint, ist der Anstieg in Schweden auf eine Kombination aus politischen Reformen und einem gestiegenen Bildungsniveau zurückzuführen. Finanzielle Anreize scheinen in Deutschland den größten Einfluss gehabt zu haben. Demgegenüber waren die Rentenänderungen für über 65-jährige in Dänemark zu gering, um deren Arbeitsmarktbeteiligung signifikant zu beeinflussen." (Autorenreferat, © Springer-Verlag)
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By the sweat of their brow? The effects of starting work again after pension age on life satisfaction in Germany and the United Kingdom (2017)
Zitatform
Lux, Thomas & Simone Scherger (2017): By the sweat of their brow? The effects of starting work again after pension age on life satisfaction in Germany and the United Kingdom. In: Ageing and society, Jg. 37, H. 2, S. 295-324. DOI:10.1017/S0144686X15001154
Abstract
"In recent years, the employment rates of people of pension age have increased considerably. However, longitudinal evidence on the effects of this employment on wellbeing which might contribute to an evaluation of this late-life work is scarce. Based on empirical findings so far and on theoretical approaches to wellbeing, work and retirement, both negative and positive effects of post-retirement work on life satisfaction are plausible. In this paper, we investigate the effects of taking up work again between the ages of 65 and 75 on life satisfaction in different occupational classes in Germany and the United Kingdom. We expect that not only the heterogeneous conditions and experiences of working are crucial for the consequences that post-retirement work has for life satisfaction, but also the institutional arrangements surrounding this form of work. We use data from the German Socio-Economic Panel and the British Household Panel Survey, covering the 1990s and 2000s. Based on fixed-effects regression modelling, we find positive effects of working in both countries, although not all effects are significant. Differentiating by the class of the job in which the older person works, we find mainly positive effects and no significant differences between those who work in a lower-class job and all others. In addition, we find that the positive effect of working on life satisfaction is partly explained by increased satisfaction with household income for those working in a lower-class job in the United Kingdom. We conclude that many of the pessimistic assumptions about people working after pension age cannot be confirmed for our time of observation. However, there are several reasons for believing that the results will be different in the future or for differently defined populations of people working past pension age." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Predictors of returns to work following retirement: a prospective analysis of Germany, Russia and the United Kingdom (2017)
Zitatform
Platts, Loretta G. & Karen Glaser (2017): Predictors of returns to work following retirement. A prospective analysis of Germany, Russia and the United Kingdom. (SocArXiv Papers), 27 S. DOI:10.31235/osf.io/yvb82
Abstract
"Aims: Individuals may return to paid work following retirement, a phenomenon described as “unretirement”. By following recent retirees over time in Germany, Russia and the United Kingdom, we examined whether unretirement is more common for people who are facing financial hardship. Methods: Data are drawn from four prospective surveys: the German Socio-Economic Panel Study (1991–2013), the Russian Longitudinal Monitoring Survey (1994–2013) and, for the United Kingdom, the British Household Panel Survey (1991–2008) and Understanding Society (2010–2014), harmonized ex post. Unretirement behaviour was examined using Cox regression in relation to demographic covariates, as well as education, health and financial adequacy. Findings: The cumulative hazard of unretirement attained around 17% among German participants, 26% among British participants and 42% among Russian participants after 20 years of follow-up. Males, younger and more educated retirees, in better health and with higher incomes were generally more likely to return to work. Participants who were more concerned about their finances were not more likely to unretire in Russia or the United Kingdom and were only more likely to return to work in Germany following adjustment for the other covariates. Conclusions: Unretirement was common, confirming previous largely North American studies depicting retirement as a fluid and flexible process. These results suggest that retired people represent a substantial pool of potential labour, but there was little indication that those most in need were unretiring, particularly in Russia and the UK. This suggests that encouraging greater reliance on employment in later life may cause hardship among older people unable to find suitable work and potentially exacerbate social inequalities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Abhängige Erwerbstätigkeit im Rentenalter: erste Erkenntnisse auf betrieblicher Ebene (2017)
Schmitz, Jutta; Zink, Lina;Zitatform
Schmitz, Jutta & Lina Zink (2017): Abhängige Erwerbstätigkeit im Rentenalter. Erste Erkenntnisse auf betrieblicher Ebene. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 70, H. 2, S. 108-116. DOI:10.5771/0342-300X-2017-2-108
Abstract
"In der letzten Dekade ist die Erwerbstätigkeit im Rentenalter beständig angestiegen. Neben individuellen Motiven ist dafür das Interesse der Betriebe verantwortlich. Aus diesem Grund werden hier zunächst die Charakteristika von Rentnerinnen und Rentnern im Betrieb auf Basis der Mikrozensusdaten dargestellt. Die Auswertung zeigt, dass die Erwerbstätigen im Rentenalter überwiegend geringfügig in kurzer Teilzeit beschäftigt werden und eher einfache Tätigkeiten erbringen. Anschließend erfolgt ein erster, explorativer Blick auf die personalpolitische Perspektive der Rentnerbeschäftigung. Die qualitative Betrachtung von fünf Betrieben macht exemplarisch verschiedene Einsatzmotive deutlich. Einerseits soll die Beschäftigung von Rentenbeziehenden in den betrachteten Betrieben (gelegentliche sowie dauerhafte) Personallücken schließen. Und dies kostengünstig, da die Rentnerinnen und Rentner bereit sind, unterwertige Beschäftigung flexibel zu erbringen. Andererseits soll eine Weiterbeschäftigung von Personal über die Altersgrenze hinaus teilweise dem Wissenserhalt dienen. Die Beschäftigung von Rentnerinnen und Rentnern kann jedoch grundsätzlich nur eine kurzfristige Lösung, keine langfristige Strategie sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Potenziale älterer Erwerbstätiger: Erkenntnisse, Konzepte und Handlungsempfehlungen (2017)
Sonntag, Karlheinz; Seiferling, Nadine;Zitatform
Sonntag, Karlheinz & Nadine Seiferling (2017): Potenziale älterer Erwerbstätiger. Erkenntnisse, Konzepte und Handlungsempfehlungen. Göttingen: Hogrefe und Huber, 190 S.
Abstract
"Angesichts alternder Belegschaften und verlängerter Lebensarbeitszeit in einer zunehmend dynamischen und digitalisierten Arbeitswelt ist die Potenzialerhaltung und -förderung älterer Mitarbeiter und Führungskräfte von zentraler Bedeutung für Organisationen.
In diesem Band wird der zentralen Frage nachgegangen, inwiefern eine längere Berufstätigkeit körperlich und geistig möglich sowie für beide Seiten - Arbeitgeber und Arbeitnehmer - erstrebenswert ist. Dazu werden umfangreiche Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung unterschiedlicher Disziplinen, wie der Psychologie, der Ergonomie und der Gerontologie, systematisch aufbereitet und in den Dienst der Anwendung im HR- und Gesundheitsmanagement gestellt.
Analysiert werden sowohl nationale als auch internationale Studien, die sich mit Potenzialen, Einstellungen und Erfahrungen älterer Erwerbstätiger (55 bis 70 Jahre) in Bezug auf ihre Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft befassen. Darauf aufbauend werden Konzepte und Handlungsempfehlungen für die strategische und operative Umsetzung in den Arbeitsalltag vorgeschlagen und diskutiert. In der Praxis erprobte Maßnahmen und Initiativen zur Potenzialerhaltung und Ressourcenentwicklung werden dargestellt und die angemessene Gestaltung eines förderlichen Arbeitsumfeldes sowie Wissenstransfer und Trainings für ältere Mitarbeiter und Führungskräfte thematisiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis -
Literaturhinweis
The meaning of work for post-retirement employment decisions (2016)
Zitatform
Fasbender, Ulrike, Mo Wang, Jan-Bennet Voltmer & Jürgen Deller (2016): The meaning of work for post-retirement employment decisions. In: Work, aging and retirement, Jg. 2, H. 1, S. 12-23. DOI:10.1093/workar/wav015
Abstract
"Post-retirement employment has become an increasingly important form of labor force participation for both retirees and employers in the last decade. In order to understand post-retirement employment decision-making, the current study investigates the meaning of work and its relationship to post-retirement employment. Based on previous research, we examined four dimensions of the meaning of work (i.e., social, personal, financial, and generative meaning of work) relevant to predicting post-retirement employment. Population-representative data from the German Transitions and Old Age Potential study (N = 2,149) were used to test the hypotheses. The results from binary logistic regression analysis indicated that the social and personal meanings of work were positively related to the likelihood to engage in post-retirement employment. Further, subjective economic status was found to moderate the relationship between the financial meaning of work and post-retirement employment. Exploratory analysis was conducted for post-retirement civil engagement and post-retirement family care in order to understand the broader role of the generative meaning of work. The findings of the present study extend previous research on late career decisions. The implications of these findings are discussed in terms of theoretical development and individual and organizational practices." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Zur anstehenden Reform der Regulierung des Altersübergangs: Flexibilisierung mittels Rentnerarbeit und Abschlagsausgleich? (2016)
Fröhler, Norbert;Zitatform
Fröhler, Norbert (2016): Zur anstehenden Reform der Regulierung des Altersübergangs. Flexibilisierung mittels Rentnerarbeit und Abschlagsausgleich? In: Soziale Sicherheit, Jg. 65, H. 9, S. 361-368.
Abstract
"Die Regierungskoalition will mehr und flexiblere Übergänge vom Arbeitsleben in die Rente ermöglichen. Dazu hat die Bundesregierung am 14. September eine Formulierungshilfe für ein 'Flexirentengesetz' beschlossen. Das Vorhaben zielt auf kleinere Veränderungen im Sozialrecht, mit denen vor allem die schon lange bestehenden, bislang aber kaum genutzten Möglichkeiten des Teilrentenbezugs, des Ausgleichs von Rentenabschlägen und der Fortsetzung bzw. Wiederaufnahme der Erwerbstätigkeit nach Erreichen der Regelaltersgrenze attraktiver gemacht werden sollen. Ob dies mit der geplanten Reform tatsächlich gelingen kann, muss allerdings bezweifelt werden. Denn die Ursachen für das bisherige geringe Interesse von Beschäftigten und Betrieben an diesen Optionen werden darin nur unzureichend berücksichtigt. Der folgende Beitrag umreißt den tatsächlichen Reformbedarf und zeigt auf, in welcher Weise die Rahmenregelungen zur Teilrente, zum Abschlagsausgleich und zur Beschäftigung jenseits der Regelaltersgrenze gestaltet werden müssten, um sie zu wirklichen individuellen, betrieblichen und tariflichen Altersübergängen werden zu lassen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ältere Menschen in Deutschland und der EU (2016)
Haustein, Thomas; Mischke, Johanna; Schönfeld, Frederike; Willand, Ilka;Zitatform
(2016): Ältere Menschen in Deutschland und der EU. (DeStatis : wissen, nutzen), Wiesbaden, 99 S.
Abstract
"Die Broschüre 'Ältere Menschen in Deutschland und der EU' gibt einen Einblick in die Lebenswelten älterer Seniorinnen und Senioren in Deutschland. Erwerbsbeteiligung, finanzielle Situation, Gesundheit sowie Wohnen, Bildungsstand oder Freizeitaktivitäten werden anschaulich dargestellt und durch zahlreiche EU-Vergleiche ergänzt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ruhestand als Ende der Erwerbstätigkeit - "Alter" als Ende von Arbeitsorientierung? (2016)
Zitatform
Kulmus, Claudia (2016): Ruhestand als Ende der Erwerbstätigkeit - "Alter" als Ende von Arbeitsorientierung? In: Berufs- und Wirtschaftspädagogik - online H. H. Spezial 12, S. 1-16.
Abstract
"Der Austritt aus der Erwerbsarbeit kann als Zäsur im Lebenslauf betrachtet werden, die zwar gesellschaftlich akzeptiert und individuell erwartbar ist, aber dennoch eine Neuorganisation des alltäglichen Lebens erfordert: Zeitliche Tagesstrukturen müssen anders organisiert werden, Tätigkeiten und Aufgaben fallen weg, soziale Kontakte können weniger werden und die gesellschaftliche Rolle verändert sich. Der Eintritt in den Ruhestand markiert gesellschaftlich die Grenze zum Alter. Trotz sich verändernder Ansprüche an Erwerbsarbeit bleibt ihre Bedeutung für Identitätsentwicklung und gesellschaftliche Integration hoch und umfasst neben Erwerbs- und Konsummöglichkeiten auch die Chance auf Kompetenzentfaltung, Teilhabe an gesellschaftlichen Zusammenhängen und Prestige und Anerkennung. Es stellt sich deshalb die Frage, ob in der entpflichteten und 'erwerbsarbeitslosen' Lebensphase Arbeit und Beruf tatsächlich gewissermaßen abgestreift werden, oder ob sie nicht auch im Ruhestand noch bedeutsam für die Lebensgestaltung sein können, ob Arbeits- oder Berufsorientierungen auch im Ruhestand noch vorhanden sind. In zwei empirischen Untersuchungen mit Ruheständlerinnen und Ruheständlern werden vier arbeitsbezogene Orientierungen in der Deutung und der Gestaltung des Ruhestandes herausgearbeitet, die auch nach dem Ende der Erwerbsarbeit noch bedeutsam sind: eine arbeitsinhaltliche Orientierung, eine Funktions- und Gestaltungsorientierung, eine Leistungs- und Professionalitätsorientierung und eine Wertschätzungs- und Anerkennungsorientierung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeiten im Rentenalter: Erwerbstätigkeit 65plus in Europa (2016)
Rhein, Thomas;Zitatform
Rhein, Thomas (2016): Arbeiten im Rentenalter: Erwerbstätigkeit 65plus in Europa. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Berichte 25/2016), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Die Zahl der Menschen, die auch nach dem 65. Lebensjahr arbeiten, hat in den letzten Jahren immer weiter zugenommen. Der Aktuelle Bericht enthält empirische Fakten zur Bedeutung der Erwerbstätigkeit von Senioren für die Altersgruppe selbst sowie für den Arbeitsmarkt insgesamt. Um die Befunde für Deutschland besser einordnen zu können, werden sie im europäischen Vergleich präsentiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Deutscher Alterssurvey 2014: zentrale Befunde (2016)
Abstract
"Der Deutsche Alterssurvey (DEAS) ist eine umfassende Untersuchung der Lebenssituation von Menschen in der 'zweiten Lebenshälfte'. Die mit dem DEAS erhobenen Daten sind Informationsgrundlage für politische Entscheidungsträger, für die interessierte Öffentlichkeit und die wissenschaftliche Forschung. Der DEAS wird vom Deutschen Zentrum für Altersfragen (DZA) durchgeführt und aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Erhoben werden Daten über die Lebensverhältnisse der Menschen im mittleren und höheren Erwachsenenalter (ab 40 Jahre und älter). Folgende Themenbereiche stehen im Mittelpunkt:
- Arbeit und Ruhestand
- Generationen, Familie und soziale Netzwerke
- Außerberufliche Tätigkeiten und ehrenamtliches Engagement
- Wohnen und Mobilität
- Wirtschaftliche Lage und wirtschaftliches Verhalten
- Lebensqualität und Wohlbefinden
- Gesundheit und Gesundheitsverhalten
- Hilfe- und Pflegebedürftigkeit
- Einstellungen, Normen, Werte und Altersbilder
Die repräsentativen Befragungsergebnisse zeigen, wie sich die Lebenssituation älterer Menschen über die Zeit entwickelt, ob und wie sie sich verändert hat, und welche Unterschiede es zwischen verschiedenen Generationen von Älteren gibt.
Seit 1996 wurden fünf Befragungswellen durchgeführt. Die letzte Befragung erfolgte 2014" (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Aging workers and the employee-employer relationship (2015)
Zitatform
Bal, P. Matthijs, Dorien T.A.M. Kooij & Denise M. Rousseau (Hrsg.) (2015): Aging workers and the employee-employer relationship. Cham: Springer London, 268 S. DOI:10.1007/978-3-319-08007-9
Abstract
"This book focuses on the aging workforce from the employment relationship perspective. This innovative book specifically focuses on how organizations can ensure their aging workers remain motivated, productive, and healthy. In 15 chapters, several experts on this topic describe how organizations through effective human resource management can ensure that workers are able to continue working at higher age. In addition, this book discusses the role older workers themselves play in continuing work at higher age. To do this, the authors integrate research from different areas, such as literature on leadership, psychological contracts, and diversity with literature on the aging workforce. Through this integration this book provides innovative ways for organizations and workers to maintain productivity, motivation and health. Aging Workers and the Employee-Employer Relationship summarizes the latest research on how employment relationships change with age and its implications for supporting the well-being, motivation, and productivity of older workers. It identifies ways to improve how both companies and workers solve the problems they face. These include better designed employment practices and more adaptive job content and developmental opportunities for aging workers along with activities aging workers can engage to enhance their own job crafting, learning and employability." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Erwerbsbeteiligung und Erwerbsintensität Älterer in Deutschland vor und nach dem Renteneintritt (2015)
Börsch-Supan, Axel; Bucher-Koenen, Tabea; Goll, Nicolas; Kluth, Sebastian; Hanemann, Felizia;Zitatform
Börsch-Supan, Axel, Tabea Bucher-Koenen, Sebastian Kluth, Felizia Hanemann & Nicolas Goll (2015): Erwerbsbeteiligung und Erwerbsintensität Älterer in Deutschland vor und nach dem Renteneintritt. (MEA discussion papers / Munich Center for the Economics of Aging 2015,04), München, 30 S.
Abstract
"Dieses Papier untersucht die Erwerbsneigung im Rentenalter in Deutschland sowohl von Personen, die ihr Rentenalter noch nicht erreicht haben, als auch von Individuen, die sich bereits im Ruhestand befinden und ein Alterseinkommen beziehen.
Der als flexibel gedachte Ausstieg vor Erreichen der Regelaltersgrenze ist recht populär, findet aber mit über 400.000 Inanspruchnahmen zurzeit fast ausschließlich in Form der Altersteilzeit statt und diese wiederum zu 90% im Blockmodell. Teilrente nutzen dagegen lediglich 1.600 Personen. Ein gradueller Übergang in den Ruhestand findet also im Wesentlichen nur auf dem Papier statt. Die Kombination von Erwerbs- und Renteneinkommen nach Erreichen der Regelaltersgrenze ist hingegen trotz großer Flexibilität recht unpopulär. Dies mag vor allem an den starren Regelungen vor der Regelaltersgrenze liegen, da einmal getroffene Entscheidungen, in diesem Altersfenster aus dem Erwerbsleben auszuscheiden, in aller Regel nicht revidiert werden.
Um ein genaueres Bild darüber zu erhalten, wer welche Flexibilisierungsmöglichkeiten wählt, werten wir die am MEA koordinierten Datensätze SHARE und SAVE aus. Bei großer Heterogenität dominieren tendenziell persönliche Gründe die rein finanziellen Motive für eine Erwerbstätigkeit im Ruhestand." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Vor- und Nachteile höherer Flexibilität als Instrument zur Erhöhung der Beschäftigung Älterer (2015)
Zitatform
Börsch-Supan, Axel, Tabea Bucher-Koenen, Sebastian Kluth, Marlene Haupt & Nicolas Goll (2015): Vor- und Nachteile höherer Flexibilität als Instrument zur Erhöhung der Beschäftigung Älterer. (MEA discussion papers / Munich Center for the Economics of Aging 2015,06), München, 43 S.
Abstract
"Dieses Papier beschäftigt sich mit der aktuellen gesetzlichen Ausgestaltung und der tatsächlichen Umsetzung flexibler Übergänge in den Ruhestand in Deutschland, sowie den derzeit diskutierten Reformmodellen für mehr Flexibilität. Es zeigt sich, dass es bereits eine Reihe von Maßnahmen gibt, die einen flexiblen Übergang vom Erwerbs- ins Arbeitsleben ermöglichen. Die Kernfrage ist daher: Wie würde sich eine weitere Flexibilisierung in Deutschland auswirken? Das Hauptergebnis unserer Analyse ist, dass es de facto unmöglich ist bei den in Deutschland bestehenden Zu- und Abschlägen ein Modell eines flexiblen Renteneintritts vor dem normalen Rentenalter zu konstruieren, das keine Frühverrentungsanreize beinhaltet. Will man das Arbeitsvolumen älterer Menschen erhöhen, darf man nicht gleichzeitig die derzeit bestehenden Anreize für eine frühe Verrentung durch ein flexibles (Teil-) Renteneintrittsalter für derzeit voll Arbeitende stärken. Dies würde insgesamt zu einer Reduzierung des Arbeitsvolumens Älterer führen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Flexi-Rente als Instrument zur Erhöhung der Erwerbsbeteiligung (2015)
Zitatform
Czepek, Judith & Enzo Weber (2015): Die Flexi-Rente als Instrument zur Erhöhung der Erwerbsbeteiligung. (IAB-Stellungnahme 06/2015), Nürnberg, 13 S.
Abstract
"Um einen flexibleren Übergang in den Ruhestand und eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit zu erreichen, wurde eine Arbeitsgruppe zur sogenannten Flexi-Rente einberufen. Bisherige Regelungen zum Rentenübergang haben beide Ziele bisher nicht ausreichend erreicht, daher wird für eine stärkere Flexibilisierung des Renteneintritts in mehrfacher Hinsicht Reformbedarf gesehen. Zusätzlich zu den Reformen bereits bestehender Regelungen soll der rentenmindernden Wirkung von Abschlägen entgegen gewirkt werden. Die Koalitionsarbeitsgruppe 'Flexible Übergänge vom Erwerbsleben in den Ruhestand' hat daher einen Vorschlag entworfen, der mehrere Änderungen beinhaltet:
- Die neue stufenlose Form der Teilrente vermeidet Fehlanreize. Die Regelung wird flexibler, vermeidet Unsicherheiten und wird dadurch besser planbar.
- Höhere, aber dennoch fixe Hinzuverdienstgrenzen setzen einen zusätzlichen Beschäftigungsanreiz. Dieser wirkt stärker für Bezieher niedrigerer Einkommen.
Die Neuregelung der Teilrente ist insofern als Fortschritt zu sehen, als Fehlanreizen, die eine Beschäftigung im Alter unattraktiv machen, entgegengewirkt wird. Die Gesamtwirkung ist dadurch begrenzt, dass die Zugangsvoraussetzungen zum vorzeitigen Rentenbezug relativ hoch sind. Die Erhöhung der Hinzuverdienstgrenzen auf monatlich 850 Euro kann ebenso wie die Vermeidung der Grundsicherung im Alter und das Ansparen gegen die Inkaufnahme von Abschlägen potenzielle Altersarmut begrenzen. Die Anpassung an das Äquivalenzprinzip in der Arbeitslosenversicherung durch den Wegfall der Arbeitgeberbeiträge für Beschäftigte ab dem Eintrittsalter in die Regelrente ist gegenüber den Anreizen abzuwägen, diese gegenüber jüngeren Erwerbstätigen zu bevorzugen. Dass sich Beiträge zur Rentenversicherung auch für arbeitende Rentner rentensteigernd auswirken, ist gut und richtig." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Erwerbstätigkeit im Ruhestand (2015)
Zitatform
Engstler, Heribert (2015): Erwerbstätigkeit im Ruhestand. In: Informationsdienst Altersfragen, Jg. 42, H. 4, S. 12-20.
Abstract
Der Anteil derjenigen, die auch im Ruhestand trotz des Bezugs einer Altersrente oder Pension weiterhin erwerbstätig bleiben oder nochmals werden, steigt. Was veranlasst Männer und Frauen dazu, im Ruhestand zu arbeiten? Sind es vorwiegend finanzielle Gründe? Welche Rolle spielen andere Faktoren? Und in welchem Umfang wird gearbeitet? Diesen Fragen geht der Autor in einer Auswertung des Deutschen Alterssurveys für die Jahre 2002 bis 2011 nach. Hauptergebnis der Analyse ist, dass es keine monokausale Erklärung für die Ausübung einer Erwerbstätigkeit im Ruhestand gibt. Neben finanziellen Faktoren und Motiven sind auch familiäre, berufsbiographische und aktivitätsorientierte Gründe sowie gesundheitliche und regionale Determinanten von Bedeutung. Extrinsische und intrinsische Motive sind oft ineinander verwoben. Vorherrschendes Muster ist die geringfügige oder Teilzeitbeschäftigung. (IAB)
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Literaturhinweis
Fachkräfte 65 plus: Erwerbstätigkeit im Rentenalter (2015)
Esselmann, Ina; Geis, Wido;Zitatform
Esselmann, Ina & Wido Geis (2015): Fachkräfte 65 plus. Erwerbstätigkeit im Rentenalter. In: IW-Trends, Jg. 42, H. 2, S. 25-42. DOI:10.2373/1864-810X.15-02-02
Abstract
"65-Jährige und Ältere können einen immer größeren Beitrag zur Fachkräftesicherung in Deutschland leisten. Ihr Anteil an der Bevölkerung nimmt kontinuierlich zu und sie sind immer häufiger erwerbstätig. Während im Jahr 2005 nur 5,0 Prozent der 65- bis 74-Jährigen erwerbstätig waren, stieg dieser Anteil bis zum Jahr 2013 auf 8,7 Prozent und lag damit leicht über dem EU-Schnitt. Allerdings bestehen große regionale Unterschiede. So variierten die Erwerbstätigenquoten im Jahr 2012 zwischen 10,5 Prozent in Baden-Württemberg und 3,6 Prozent in Mecklenburg-Vorpommern. Auch gibt es substanzielle Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Während 10,2 Prozent der 65- bis 74-jährigen Männer im Jahr 2012 erwerbstätig waren, traf dies nur auf 5,5 Prozent der Frauen zu. Bedeutende Einflussfaktoren auf die Wahrscheinlichkeit, dass Personen im Alter zwischen 65 und 74 Jahren länger am Erwerbsleben aktiv bleiben, sind ein hohes Bildungsabschlussniveau, eine hochqualifizierte Fach- oder Führungsposition und insbesondere eine selbstständige Tätigkeit. Damit einhergehend zeigt sich ein positiver Zusammenhang zwischen Haushaltsnettoeinkommen und Erwerbswahrscheinlichkeit. Im Jahr 2012 waren 24,3 Prozent der 65- bis 74-Jährigen mit einem Haushaltsnettoeinkommen von über 4.500 Euro erwerbstätig, aber nur 4,9 Prozent derer mit einem Einkommen von unter 1.100 Euro. Eine Erwerbstätigkeit im höheren Alter ist heute also meist nicht Folge geringer Alterseinkommen, sondern guter Beschäftigungs- und Einkommensperspektiven." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Dynamisierung von Alterseinkommen - Chancen und Risiken eines neuen Mischungsverhältnisses staatlicher, betrieblicher und privater Alterssicherung - (Income Dynamics in Old Age - IDA): Endbericht an das Forschungsnetzwerk Alterssicherung (FNA) der Deutschen Rentenversicherung Bund (2015)
Zitatform
Fachinger, Uwe, Harald Künemund, Katharina Unger, Hellen Koch, Winfried Schmähl & Elma Laguna (2015): Die Dynamisierung von Alterseinkommen - Chancen und Risiken eines neuen Mischungsverhältnisses staatlicher, betrieblicher und privater Alterssicherung - (Income Dynamics in Old Age - IDA). Endbericht an das Forschungsnetzwerk Alterssicherung (FNA) der Deutschen Rentenversicherung Bund. (DRV-Schriften 104), Berlin, 82 S.
Abstract
"Vor dem Hintergrund des demografischen und erwerbsstrukturellen Wandels und den damit verbundenen Finanzierungsproblemen der gesetzlichen Alterssicherungssysteme ist in Deutschland ein Paradigmenwechsel vollzogen worden, wobei den ergänzenden Systemen der betrieblichen und insbesondere der privaten Altersvorsorge eine stärkere Bedeutung zugewiesen wurde. Die Gewährleistung des Niveaus der materiellen Absicherung im Alter hängt in der Folge von dem Zusammenspiel dieser drei Schichten des Alterssicherungssystems ab. Grundsätzlich ist damit zwar keine neue Situation entstanden, da sich die Alterseinkünfte auch bisher für einen Teil der ehemals Erwerbstätigen beispielsweise aus Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) sowie der betrieblichen und privaten Altersvorsorge zusammensetzten. Es ist bislang aber unbekannt, ob und inwieweit das Leistungsniveau dieser 'Mischungen' im Zeitablauf bei unterschiedlichen Anpassungen der Teilleistungen aufrechterhalten werden kann. Während im Zentrum der Diskussion die Erstberechnung der Leistungen beim Übergang in die nachberufliche Phase stand, wurde die Entwicklung während des weiteren Leistungsbezuges nahezu vollständig 'übersehen'. Aus sozial- und verteilungspolitischer Sicht ist dies problematisch, da sich die Teilsysteme der Alterssicherung nicht nur bei der Erstberechnung der Leistungen, sondern auch bei der Dynamisierung der einmal zuerkannten Leistungen unterscheiden. Da die Leistungen nicht aufeinander abgestimmt sind, ändert sich die materielle Situation in der Nacherwerbsphase im Vergleich zum Zeitpunkt des Erstbezuges. Es ist daher unklar, inwiefern die sogenannte 'Rentenlücke', die sich nicht nur durch das niedrigere Rentenniveau beim Rentenzugang ergibt, sondern sich während der Rentenbezugsphase infolge der Reduzierung des allgemeinen Rentenniveaus sukzessive vergrößert, in der Nacherwerbsphase durch die Anpassungen der Leistungen aus der betrieblichen und privaten Altersvorsorge ausgeglichen wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Labor force activity after 60: recent trends in the Scandinavian countries with Germany as a benchmark (2015)
Zitatform
Larsen, Mona & Peder J. Pedersen (2015): Labor force activity after 60. Recent trends in the Scandinavian countries with Germany as a benchmark. (IZA discussion paper 9393), Bonn, 30 S.
Abstract
"In most OECD member countries labor force attachment has increased in recent years in the 60+ group. Focus in the paper is on the development in this area in Denmark, Norway and Sweden since the 1990s. The development in the same period in the German labor market is included as a frame of reference. Main emphasis is given to the development in two distinct age groups, i.e. people in the first half of the 60s of which many are eligible for early retirement programs and people older than 65 mostly eligible for social security retirement programs. For these two age groups the actual development in labor force participation is described based on register data and on labor force surveys along with indicators of cohort relevant changes in education and health. Focus in the paper includes also the gender aspect to accommodate stronger cohort effects for women than for men. The impact on labor force participation from individual education and from self-assessed health is analyzed based on available micro data. Policy reforms and changes in the retirement area have been enacted since the mid-1990s in the included countries and more sweeping reforms are enacted or under review for the years ahead. We include a brief survey of policy changes in the Scandinavian countries and Germany as other determinants of labor force participation in the 60 and older group." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Making sense of selfemployment in late career: understanding the identity work of older preneurs (2015)
Zitatform
Mallett, Oliver & Robert Wapshott (2015): Making sense of selfemployment in late career. Understanding the identity work of older preneurs. In: Work, employment and society, Jg. 29, H. 2, S. 250-266. DOI:10.1177/0950017014546666
Abstract
"The enterprise culture is a pervasive socio-historical discourse. This article adopts a narrative identity work approach to explore how individuals may exert agency to make sense of and negotiate with the structuring features of such discourses. Older entrepreneurs are an interesting case through which to explore these processes because ageing is predominantly portrayed as a form of decline to be resisted or hidden and as inherently anti-enterprise. Qualitative, in-depth, semi-structured interviews with two UK-based older entrepreneurs reveal how they engaged problematically with discourses around enterprise culture and ageing in constructing their identities. Sedimentation and innovation are proposed as valuable concepts for understanding how particular discourses become embedded in the understanding and identity work of individuals and how they seek to exert agency. The findings demonstrate the difficulties in innovative identity work for older entrepreneurs and this is discussed in terms of narrative resource poverty." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Ungleiche Potenziale: Erwerbstätigkeit jenseits der Regelaltersgrenze bei (ehemaligen) Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern (2015)
Zitatform
Mergenthaler, Andreas (2015): Ungleiche Potenziale. Erwerbstätigkeit jenseits der Regelaltersgrenze bei (ehemaligen) Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. In: Bevölkerungsforschung aktuell, Jg. 36, H. 5, S. 2-8.
Abstract
"Das 'dritte Alter' bezeichnet die nachberufliche Lebensphase, die sich in den letzten Jahren für viele Menschen gewandelt hat. So ist das 'junge Alter' zum Synonym einer veränderten Lebenswirklichkeit geworden, die die wissenschaftlichen Diskussionen um das Älterwerden seit geraumer Zeit prägt. Daher werden in stärkerem Maße die Kompetenzen und Potenziale dieser Altersgruppe in der Familie, in der Zivilgesellschaft aber auch in der Wirtschaft betont. Vor dem Hintergrund einer tendenziell schrumpfenden Zahl von Erwerbspersonen wird das Hinauszögern des altersbedingten Ausstiegs aus dem Arbeitsmarkt als eine wesentliche Strategie im Umgang mit den Folgen des demografischen Wandels verstanden. Viele Unternehmen nutzen diese Möglichkeit bereits. Zudem hat auch die Rentenpolitik auf diese Entwicklung reagiert und sich aktuell auf eine zunehmende Förderung der Arbeitsfähigkeit sowie der Produktivität älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer konzentriert. In diesem Zusammenhang beleuchtet der Beitrag auf der Basis der BiB-Studie 'Transitions and Old Age Potential (TOP)' die Arbeitsmarktbeteiligung älterer Menschen nach dem Eintritt in den Ruhestand." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Employment histories and pension incomes in Europe: a multilevel analysis of the role of institutional factors (2015)
Zitatform
Möhring, Katja (2015): Employment histories and pension incomes in Europe. A multilevel analysis of the role of institutional factors. In: European Societies, Jg. 17, H. 1, S. 3-26. DOI:10.1080/14616696.2014.934874
Abstract
"In research on pensions and retirement income, it has been frequently reasoned that the economic situation in later life is determined by an interplay of individual and institutional factors. However, previous studies in this field either focus only on individual determinants or on macro-level outcomes using aggregated data. We apply a multilevel approach to examine the impact of institutional factors on the link of individual pension income and previous employment history. The underlying research question is of how national pension systems shape this relationship; whether flexible careers and atypical employment are compensated for or, on the contrary, 'penalised' with a low pension income. We combine the life-history data of individuals in 13 European countries from the Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe (SHARELIFE) with macro-data on national pension systems. While we find little cross-national variation for men, for women the strength of the relationship of employment history and pension income differs between countries and is significantly moderated by factors related to the pension system." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Arbeiten trotz Rente: warum bleiben Menschen im Ruhestand erwerbstätig? (2015)
Zitatform
Pfarr, Christian & Christian Maier (2015): Arbeiten trotz Rente. Warum bleiben Menschen im Ruhestand erwerbstätig? Berlin, 74 S.
Abstract
"Wenn über die vermeintlich anwachsende Altersarmut in Deutschland diskutiert wird, dient als Beleg häufig auch die steigende Zahl Erwerbstätiger über 65 Jahren. In den letzten zehn Jahren ist der Anteil der Erwerbstätigen in dieser Altersgruppe tatsächlich deutlich angestiegen. Dieser Zuwachs wird vor allem in der linken politischen Ecke auf die Absenkung des Rentenniveaus zurückgeführt. Da mit den Rentenreformen von 2001 bis 2005 das Rentenniveau spürbar abgesenkt worden ist, seien viele Ältere wegen der geringeren Einkommen dazu gezwungen, auch nach dem Rentenbeginn Geld zu verdienen. Eine neue Studie des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA) ging daher der Frage nach, welche Faktoren und Gründe Menschen bewegen, auch im Rentenalter einer Erwerbstätigkeit nachzugehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Kurzfassung -
Literaturhinweis
Erwerbsarbeit im Rentenalter (2015)
Reimann, Axel;Zitatform
Reimann, Axel (2015): Erwerbsarbeit im Rentenalter. In: Informationsdienst Altersfragen, Jg. 42, H. 4, S. 22-25.
Abstract
"Die Erwerbsbeteiligung von Menschen im Rentenalter ist vor dem Hintergrund des demographischen Wandels verstärkt ins Blickfeld von Wissenschaft und Politik geraten. Zur nachhaltigen Gewährleistung der Funktionsfähigkeit umlagefinanzierter Rentensysteme - und in ganz ähnlicher Weise auch der kapitalgedeckten Altersvorsorge - ist die Verlängerung der Lebensarbeitszeit eine wesentliche 'Stellschraube'. Eine Ausweitung der Erwerbsbeteiligung älterer Menschen ist deshalb erklärtes Ziel der Wirtschafts- und Arbeitspolitik in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union und der Europäischen Kommission." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Paid work beyond pension age: comparative perspectives (2015)
Zitatform
Scherger, Simone (Hrsg.) (2015): Paid work beyond pension age. Comparative perspectives. Basingstoke: Palgrave Macmillan, 320 S.
Abstract
In many countries, the number of people working beyond pension age is increasing. This volume investigates the shifting relationship between work and retirement which challenges the traditional notion of work-free retirement. In the first part of the book, country studies discuss the individual drivers and institutional circumstances of work beyond retirement in the UK, the USA, Germany, Italy, Sweden, China and Russia. The contributions in the second part look at the contexts of longer working lives, focusing on company policies, pension systems and similar welfare regulations, including their cultural dimension. Finally, the chapters in the third part discuss the consequences of the changing balance between work and retirement for individual wellbeing, the meaning of old age and social inequalities.
PART I: COUNTRY CASES
2. Work Beyond Age 65 In England And The United States; David Lain
3. The Social Stratification Of Work Beyond Pension Age In Germany And The UK: Quantitative And Qualitative Evidence; Anna Hokema And Thomas Lux
4. Characteristics Of Working Pensioners In Italy: Between Early Retirement Tradition And Reforms To Extend Working Life; Andrea Principi, Pietro Checcucci, Mirko Di Rosa And Giovanni Lamura
5 Work Beyond Pension Age In Sweden: Does A Prolonged Work Life Lead To Increasing Class Inequalities Among Older People?; Björn Halleröd
6. Work Beyond Pension Age In Russia: Labour Market Dynamics And Job Stability In A Turbulent Economy; Jonas Radl And Theodore P. Gerber
7. Working Pensioners In China: Financial Necessity Or Luxury Of Choice?; Ge Yu And Klaus Schömann
PART II: CONTEXTS
8. Pension Reform In Europe: Context, Drivers, Impact; Karen M. Anderson
9. The Transition To Retirement: The Influence Of Globalization, Public Policy And Company Policies; Victor W. Marshall
10. Companies And Older Workers: Obstacles And Drivers Of Labour Market Participation In Recruitment And At The Workplace; Jutta Schmitz
11. Concepts Of Retirement: Comparing Unions, Employers And Age-Related Non-Profit Organizations In Germany And The UK; Steffen Hagemann And Simone Scherger
PART III: CONSEQUENCES
12. Later-Life Work, Health And Wellbeing: Enduring Inequalities; Katey Matthews And James Nazroo
13. The Decline Of 'Late Freedom'? Work, Retirement And Activation - Comparative Insights From Germany And The USA; Silke Van Dyk
14. Open Questions And Future Prospects: Towards New Balances Between Work And Retirement?; Harald Künemund And Simone Scherger -
Literaturhinweis
Erwerbstätigkeit im Rentenalter in Deutschland: aktuelle Situation und offene Fragen (2015)
Schmitz, Jutta;Zitatform
Schmitz, Jutta (2015): Erwerbstätigkeit im Rentenalter in Deutschland. Aktuelle Situation und offene Fragen. In: Informationsdienst Altersfragen, Jg. 42, H. 4, S. 3-11.
Abstract
Im Rahmen des Beitrags wird zum einen die Frage beantwortet, welche zentralen Fakten die Erwerbstätigkeit im Rentenalter kennzeichnen. Zum anderen werden die bisherigen Befunde kritisch eingeordnet. Die Autorin bezieht sich auf Ergebnisse eines Forschungsprojekts, in dem sowohl eine quantitativen Bestandsaufnahme (Mikrozensus) als auch eine qualitative Rekonstruktion (50 narrative-biografische Interviews) des Phänomens erfolgte. Es wird gezeigt, dass durch die institutionellen Rahmenbedingungen der Hinzuverdienst zur Rente teilweise stark reglementiert wird. Im Arbeitsrecht gelten annähernd die gleichen Standards wie für die übrigen Beschäftigten. Bezüglich der Verbreitung der Rentnererwerbstätigkeit wird ein leichter Aufwärtstrend auf geringem Niveau konstatiert. Die erwerbstätigen Rentner verfügen über ein überdurchschnittliches Qualifikationsniveau, üben aber hauptsächlich einfache Tätigkeiten aus. (IAB)
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Literaturhinweis
Mittendrin? Lebenspläne und Potenziale älterer Menschen beim Übergang in den Ruhestand (2015)
Schneider, Norbert F.; Fasbender, Ulrike ; Lippke, Sonia ; Dorbritz, Jürgen; Zohr, Katrin; Währmann, Anne M.; Sackreuther, Ines; Mergenthaler, Andreas ; Büsch, Victoria; Micheel, Frank ; Deller, Jürgen; Schermuly, Carsten C. ; Brusch, Michael; Schröber, Jakob; Staudinger, Ursula M. ; Stamov-Roßnagel, Christian; Cihlar, Volker; Strack, Juliane;Zitatform
Schneider, Norbert F., Andreas Mergenthaler, Ursula M. Staudinger & Ines Sackreuther (Hrsg.) (2015): Mittendrin? Lebenspläne und Potenziale älterer Menschen beim Übergang in den Ruhestand. (Beiträge zur Bevölkerungswissenschaft 47), Leverkusen: Budrich, 273 S.
Abstract
"Ältere Menschen befinden sich heute in einer günstigeren Lebenssituation als frühere Generationen: Viele von ihnen verfügen über einen hohen Lebensstandard, ein hohes Bildungsniveau und eine gute Gesundheit. Angesichts dieser Potenziale stellt sich die Frage, welche Pläne und Vorstellungen ältere Menschen heute vom Leben im 'dritten Lebensalter' haben. Welche Entscheidungen treffen sie beim Übergang in den Ruhestand hinsichtlich einer weiteren Erwerbsbeteiligung, eines zivilgesellschaftlichen Engagements oder familialer Unterstützungen?
Der Band stellt aktuelle Befunde der interdisziplinären Studie 'Transitions and Old Age Potential (TOP)' des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung zu den Lebensplänen, Potenzialen und Übergängen der 55- bis 70-Jährigen in Deutschland vor. Neben der Darstellung aktueller wissenschaftlicher Ergebnisse verfolgt der Band das Ziel, Handlungsempfehlungen für die Politik, Unternehmen oder Organisationen der Zivilgesellschaft abzuleiten - und nicht zuletzt für die Älteren selbst." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Inhaltsverzeichnis;
Vorwort der Schriftleitung (11);
Vorwort der Herausgeber (13);
Andreas Mergenthaler, Ines Sackreuther, Frank Micheel, Victoria Büsch, Jürgen Deller, Ursula M. Staudinger, Norbert F. Schneider: Übergänge, Lebenspläne und Potenziale der 55- bis 70-Jährigen: Zwischen individueller Vielfalt, kulturellem Wandel und sozialen Disparitäten (15-46);
Ines Sackreuther, Jakob Schröber, Volker Cihlar: Methodische Grundlagen der Studie "Transitions and Old Age Potential" (TOP) (47-65);
Sonia Lippke, Juliane Strack, Ursula M. Staudinger : Erwerbstätigkeitsprofile von 55- bis 70-Jährigen (67-93);
Frank Micheel, Jürgen Dorbritz : Bürgerschaftliches und familiales Engagement: Befunde zum Ausmaß informeller Tätigkeit beim Übergang vom zweiten ins dritte Alter (95-119);
Ulrike Fasbender, Jürgen Deller, Katrin Zohr, Victoria Büsch, Carsten C. Schermuly, Andreas Mergenthaler: Absicht zur Erwerbstätigkeit im (zukünftigen) Ruhestand (121-137);
Frank Micheel : Potenzial für bürgerschaftliches Engagement der über 55- bis 70-Jährigen in Deutschland (139-156);
Volker Cihlar, Sonia Lippke, Jürgen Dorbritz: Tätigkeitsmuster in der Übergangsphase in den Ruhestand (157-179);
Victoria Büsch, Katrin Zohr, Michael Brusch, Jürgen Deller, Carsten C. Schermuly, Christian Stamov-Roßnagel, Anne M. Wöhrmann: Wer möchte im Ruhestand weiterarbeiten? Muster von Weiterbeschäftigungsneigungen bei 55- bis 70-Jährigen (181-193);
Jakob Schröber, Frank Micheel, Volker Cihlar : Übergangskonstellationen in die Altersrente - Welche Rolle spielen Humankapital und betrieblicher Kontext? (195-216);
Andreas Mergenthaler, Anne M. Wöhrmann, Ursula M. Staudinger : Produktivitätsspielräume der 55- bis 70-Jährigen: Kohortenunterschiede, Cluster und Determinanten (217-251);
Andreas Mergenthaler, Norbert F. Schneider: Potenziale älterer Menschen erkennen, erhalten und fördern: Empfehlungen für Politik, Organisationen und Individuen (253-270);
Autoren (271-273). -
Literaturhinweis
How have employment transitions for older workers in Germany and the UK changed (2015)
Wright, David;Zitatform
Wright, David (2015): How have employment transitions for older workers in Germany and the UK changed. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 782), Berlin, 19 S.
Abstract
"Extending working life is an objective for many nations. However, the UK government has recently reported only modest improvement 'compared to many nations'. A comparison of European, Labour Force Surveys show that Germany has reversed early retirement much faster than the UK since 2003. This was not forecast by previous researchers. In particular, Ebbinghaus' influential cross-national analysis of early retirement, published in 2006, had predicted that liberal welfare states regimes like the UK would react faster than conservative ones like Germany. A review of changes to pensions and employment policies suggests the UK puts more emphasis on recruitment of older workers, flexible working and gradual retirement while Germany puts more emphasis on retention of older workers through age-management and employment protection. The paper compares the employment transitions of older workers using data covering 1993 to 2013 from the longitudinal surveys British Household Panel Survey, Understanding Society and the German Socio-Economic Panel. It finds little evidence for the recruitment of older workers or gradual retirement in either the UK or Germany and concludes it was the greater employment protection for older workers in Germany that enabled the employment rate for older workers to increase even during the recent recession." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Schöne neue Arbeitswelt für Ältere?: der flexible Renteneintritt auf dem Prüfstand. VdK-Forum Evangelische Akademie Tutzing, 24./25. Februar 2015 (2015)
Abstract
Tagung des Sozialverbands VdK Bayern zum Thema Ältere und flexibler Renteneintritt.
Inhaltsverzeichnis:
Kerstin Jürgens, Der Mensch und die Arbeit, S. 10 ┐ 17
Ulrike Mascher, Ältere am Arbeitsmarkt und gleitender Übergang in den Ruhestand aus Sicht des Sozialverbands VdK, S. 18 ┐ 26
Christoph Ehlscheid, Das Recht auf Ruhestand, S. 27 ┐ 33
Dr. Uwe Gaßmann, Die Flexibilisierung der Übergänge vom Erwerbsleben in die Rente aus Sicht der Arbeitgeber, S. 34 ┐ 42
Dr. Martin Brussig, Alterserwerbsbeteiligung und Entwicklung des Erwerbsaustrittsalters, S. 43 ┐ 50
Heribert Engstler, Erwerbstätigkeit im Ruhestand, S. 51 ┐ 65
Katrin Gül, Mehr Nachhaltigkeit durch Lebensphasensensible Personalpolitik: Zentrale Handlungsfelder, S. 66 ┐ 74. -
Literaturhinweis
Die Generation 65+ in Deutschland (2015)
Zitatform
(2015): Die Generation 65+ in Deutschland. (DeStatis : wissen, nutzen), Wiesbaden, 41 S.
Abstract
"Im Jahr 2014 gingen in Deutschland 14 % der 65- bis 69-Jährigen einer Erwerbstätigkeit nach. 2005 waren es noch 6 % gewesen. Mit zunehmendem Alter gewinnt außerdem die Selbstständigkeit als Erwerbsform an Bedeutung. Rund 39 % der 65- bis 69-jährigen Erwerbstätigen waren 2014 selbstständig oder mithelfende Familienangehörige. Bei den 60- bis 64-jährigen Erwerbstätigen lag der Anteil lediglich bei 16 %. Auch in anderen Lebensbereichen sind ältere Menschen heute sehr viel aktiver als noch vor wenigen Jahren. So nutzten im Jahr 2014 bereits 57 % der Seniorinnen und Senioren einen Computer. Seit 2010 ist dieser Anteil um 8 Prozentpunkte gestiegen. Der Anteil der Internetnutzerinnen und -nutzer an den Personen ab 65 Jahre hat sich im selben Zeitraum von 35 % auf 45 % erhöht. Rund 42 % der Gasthörerinnen und Gasthörer an deutschen Hochschulen waren im Wintersemester 2014/2015 mindestens 65 Jahre alt. Zehn Jahre zuvor hatte der Anteil noch 31 % betragen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Returning to the workforce after retiring: a job demands, job control, social support perspective on job satisfaction (2014)
Zitatform
Brown, Melissa, Marcie Pitt-Catsouphes, Tay K. McNamara & Elyssa Besen (2014): Returning to the workforce after retiring. A job demands, job control, social support perspective on job satisfaction. In: The International Journal of Human Resource Management, Jg. 25, H. 22, S. 3113-3133. DOI:10.1080/09585192.2014.919951
Abstract
"Despite growing interest in the aging of the workforce, few investigations have explored a key aspect of diversity among older workers: whether or not they consider themselves retired. Using a sample of workers ages 50 and older from the National Study of the Changing Workforce (2008), we apply career development theory and the job demand - control( - support) framework to investigate potential differences between working retirees (i.e. employed older adults 50+ who consider themselves retired) and working non-retirees (i.e. employed older adults 50+ who do not consider themselves retired) in terms of their job characteristics (i.e. demands, control, support) and how these job characteristics are related to job satisfaction. We find that working retirees report lower job demands and higher social support, and that there is limited evidence for the buffering hypothesis. Implications for researchers and employers are discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Arbeiten im Ruhestand: Immer mehr Rentner sind mit dabei (2014)
Zitatform
Burkert, Carola & Daniela Hochfellner (2014): Arbeiten im Ruhestand: Immer mehr Rentner sind mit dabei. In: IAB-Forum H. 1, S. 12-17., 2014-07-15. DOI:10.3278/IFO1401W012
Abstract
"In den letzten Jahren ist nicht nur die Zahl der älteren Erwerbstätigen gestiegen. Auch immer mehr Rentnerinnen und Rentner gehen inzwischen einer bezahlten Arbeit nach. Mittlerweile ist rund ein Zehntel der Rentenbezieher weiterhin - oder wieder - erwerbstätig. Die Gründe dafür sind vielfältig. Ob jemand im Alter noch arbeitet oder nicht, hängt dabei stark vom Verlauf des bisherigen Erwerbslebens ab." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Erwerbsarbeit und informelle Tätigkeiten der 55- bis 70-Jährigen in Deutschland (2014)
Zitatform
Cihlar, Volker & Frank Micheel (2014): Erwerbsarbeit und informelle Tätigkeiten der 55- bis 70-Jährigen in Deutschland. Wiesbaden, 30 S.
Abstract
"Die vorliegende Broschüre bietet einen Überblick über die ersten Ergebnisse unserer Studie zu Altersbildern, der Lebenserwartung in Gesundheit sowie beruflichen, zivilgesellschaftlichen und familialen Tätigkeiten, die ältere Menschen zwischen 55 und 70 Jahren heute ausüben. Zu Beginn beziehen die Partner der Studie von der SRH Hochschule Berlin, der Leuphana Universität Lüneburg, der Jacobs University Bremen und der Columbia University New York mit ihren Antworten auf jeweils drei Fragen Stellung zur Alterung und zum Bevölkerungswandel. Die Broschüre steht am Anfang einer Reihe von Untersuchungen und Publikationen unserer Studie TOP. Sie soll ein besseres Verständnis des Übergangs in den Ruhestand und der Potenziale älterer Menschen liefern. Wissen, das zur Bewältigung der Herausforderungen des demografischen Wandels von großem Nutzen sein wird." (Textauszug, IAB-Doku)
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Involuntary retirement, bridge employment, and satisfaction with life: a longitudinal investigation (2014)
Zitatform
Dingemans, Ellen & Kène Henkens (2014): Involuntary retirement, bridge employment, and satisfaction with life. A longitudinal investigation. In: Journal of organizational behavior, Jg. 35, H. 4, S. 575-591. DOI:10.1002/job.1914
Abstract
"The increased popularity of bridge employment has raised questions about its consequences for well-being in late adult life. This research explored the consequences of bridge employment for the level of life satisfaction of older adults during the retirement transition period. Changes in life satisfaction were considered to be a function of the different intentions and motives for taking bridge jobs. Furthermore, the impact of bridge employment was empirically examined conditional on the voluntariness of the exit from the career job. Panel data on Dutch retirees (N?=?1248) were investigated using conditional change models. The results demonstrate that older adults willing to prolong their work careers but unable to find bridge jobs reported lower levels of life satisfaction compared with full retirees not considering bridge employment. In addition, participation in bridge employment for financial motives was associated with decreases in life satisfaction compared with postretirement working based on intrinsic motives. Moreover, compared with voluntary retirement, involuntary retirement was detrimental to life satisfaction, but participation in a bridge job was found to mitigate this negative shock. These findings contribute to the understanding of the consequences of various postretirement employment trajectories for older individuals." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Deciding whether to work after retirement: the role of the psychological experience of aging (2014)
Zitatform
Fasbender, Ulrike, Jürgen Deller, Mo Wang & Brenton M. Wiernik (2014): Deciding whether to work after retirement. The role of the psychological experience of aging. In: Journal of vocational behavior, Jg. 84, H. 3, S. 215-224. DOI:10.1016/j.jvb.2014.01.006
Abstract
"Due to the graying of the global labor markets, post-retirement employment is becoming increasingly important in the 21st century. To better understand older people's decisions to engage in post-retirement employment, the current study investigated the role of the psychological experience of aging. Two dimensions that capture positive aging experience (i.e., personal growth and gaining self-knowledge) and two dimensions that capture negative aging experience (i.e., physical loss and social loss) were differentiated and their relations to post-retirement employment were hypothesized. We argue that aging experience may influence the decision to work after retirement by generating both, approach and avoidance responses. Longitudinal data from the German Aging Survey (N = 551) were used to test the hypotheses. The results of structural equation modeling indicated that retirees who experienced aging as social loss and as personal growth were more likely to engage in post-retirement employment a decade later, while retirees who experienced aging as gaining self-knowledge were less likely to engage in post-retirement employment. Theoretical and practical implications of this study are discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Altern ist Zukunft!: Leben und Arbeiten in einer alternden Gesellschaft (2014)
Kaudelka, Karin; Isenbort, Gregor;Zitatform
Kaudelka, Karin & Gregor Isenbort (Hrsg.) (2014): Altern ist Zukunft! Leben und Arbeiten in einer alternden Gesellschaft. Bielefeld: Transcript, 168 S.
Abstract
"Die 'Zukunft der Arbeit' und ihre Gestaltung stellt eine der derzeit spannendsten gesellschaftlichen Herausforderungen dar. Im Wissenschaftsjahr 2013 'Die demografische Chance' setzte sich auch die DASA Arbeitswelt Ausstellung mit diesem aktuellen Thema auseinander. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, zu der die DASA gehört, forscht bereits seit einigen Jahren zu 'Arbeit, Altern und Gesundheit'. Das betrifft auch Fragen der Arbeitsplatzgestaltung in Bezug auf die Gesunderhaltung älterer Beschäftigter. Was können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Alternsforschung, der Soziologie und der Philosophie, aus der Neurologie und der Kulturanthropologie zum Thema beitragen? Was muss eine Demografie-Strategie leisten und wie gehen andere Länder und Kulturen mit diesem Thema um? Darüber informiert dieser vierte Band der Reihe 'Constructing the future of work', der ein wissenschaftliches Symposium der DASA Arbeitswelt Ausstellung in Dortmund (www.dasa-dortmund.de) dokumentiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Inhaltsverzeichnis:
Karin Kaudelka: Einleitung (9-16);
Gerd Göckenjan: Altern und Tätigsein. Gegenseitigkeitsbeziehungen zwischen Alt und Jung in Geschichte und Diskurs (17-29);
Katja Gentinetta: Doppelte Alterung - dreifache Verweigerung. Die Schwierigkeiten des gesellschaftspolitischen Diskurses über Alter und Arbeitsmarkt (31-36);
Andreas Kruse: Altern in der beruflichen und nachberuflichen Zeit. Das höhere und hohe Alter als Gestaltungsaufgabe begreifen (37-53);
Clara Schlichtenberger: Selbstaktualisierung und ermöglichende Strukturen. Talkrunde 1 (55-56);
Götz Richter: Der Mensch im Mittelpunkt. Arbeitsgestaltung für den demografischen Wandel (57-68);
Hans Martin Hasselhorn: Arbeit, Alter, Gesundheit. Determinanten der Erwerbsteilnahme (69-81);
Michael Falkenstein: Körperliche und geistige Fitness älterer Beschäftigter erhalten und fördern (83-95);
Maria von Welser: Altern ist Zukunft. Alles ist möglich - aber immer muss mit spitzem Bleistift gerechnet werden (97-99);
Clara Schlichtenberger: Herausfordernde Arbeit als Element der alternsgerechten Arbeitsbedingungen. Talkrunde 2 (101-102);
Beate Beermann: Die Demografie-Strategie der Bundesregierung (103-108);
Gerhard Naegele, Michael Hüther: Warum brauchen wir eine Demografiepolitik? (109-117);
Margaret Hecket: Aus Erfahrung gut. Wie die Älteren die Arbeitswelt erneuern (119-122);
Clara Schlichtenberger: An Lebensphasen orientierte Arbeitsmarktpolitik und ihre Rahmenbedingungen. Talkrunde 3 (123-124);
Claudia Vogel: Aktives Altern. Freiwilliges Engagement vor und nach dem Eintritt in den Ruhestand (125-129);
Werner Eichhorst: Beschäftigungsfähigkeit als ein zentraler Faktor eines längeren Erwerbslebens (131-142);
Simone Scherger, Anna Hokema: Arbeiten müssen, können oder wollen? Erwerbstätigkeit jenseits der Rentengrenze in Deutschland (143-157);
Martin Vogler: Zukunft der Arbeit. Zur Rente mit 70 gibt es keine Alternative (159-161);
Clara Schlichtenberger: Die Verschiebung des Renteneintrittsalters und die Forderung nach Flexibilisierung. Talkrunde 4 (163-165);
Die Autorinnen und Autoren und die Diskutierenden (167-168). -
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Occupation, prestige, and voluntary work in retirement: empirical evidence from Germany (2014)
Zitatform
Lengfeld, Holger & Jessica Ordemann (2014): Occupation, prestige, and voluntary work in retirement. Empirical evidence from Germany. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 686), Berlin, 23 S.
Abstract
"The paper examines the extent to which the prestige value of a retiree's former occupation increases the likelihood that they will make a transition into volunteering after retirement. Following social production function theory, we assume that when a person retires, the prestige value attached to their former occupation fades. The fact that volunteering has the character of a collective good provides the opportunity to gain social prestige to offset the loss of occupational prestige. However, the extent of the incentive to volunteer will be distributed unequally across occupations: the higher the former occupational prestige value, the higher the perceived loss of prestige after retirement. Thus, doing a job with high prestige value increases the incentive to volunteer in retirement. This assumption is tested, using data taken from the German Socio-Economic Panel (SOEP) 1992-2013. The sample contains 1,631 workers and 589 retirees, 278 of whom transitioned into volunteering during the observation window. Based on Kaplan-Meier-Failure-Estimates and complementary log-log hazard models, findings show a positive effect of occupational prestige on the transition into volunteering. Thus, the loss of high occupational prestige can be compensated by the social prestige associated with volunteering. Formal volunteering in retirement follows, albeit to a lesser extent, the logic of the occupational social strata." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Coping with occupational uncertainty and formal volunteering across the life span (2014)
Zitatform
Pavlova, Maria K. & Rainer K. Silbereisen (2014): Coping with occupational uncertainty and formal volunteering across the life span. In: Journal of vocational behavior, Jg. 85, H. 1, S. 93-105. DOI:10.1016/j.jvb.2014.05.005
Abstract
Der Umgang mit beruflicher Unsicherheit und ehrenamtliche Arbeit im Lebenslauf Coping with occupational uncertainty and formal volunteering across the life span "Common wisdom suggests that individuals confronted with occupational uncertainty (e.g., job insecurity and difficulties with career planning) may withdraw from volunteering. We argue that volunteering may be useful to workers in some career stages and that stage-appropriate coping with occupational uncertainty may increase individuals' readiness to volunteer. In Study 1, we used cross-sectional and 1-year follow-up data from Germany that covered three age groups: 16 - 29 (NT1 = 1253, NT2 = 224), 30 - 43 (NT1 = 1560, NT2 = 371), and 56 - 75 (NT1 = 518, NT2 = 215). High engagement and low disengagement in coping with occupational uncertainty were associated with concurrent volunteering in the youngest group but not in the other groups. Over 1 year, high disengagement reduced the likelihood of starting volunteering in the youngest group and increased this likelihood in the oldest group. Study 2 used an independent, cross-sectional German sample that included two age groups: 20 - 29 (N = 326) and 30 - 40 (N = 367). Using a different measure of volunteering, Study 2 partly replicated the cross-sectional findings from Study 1. Results suggest that individual agency is a decisive link between occupational uncertainty and the readiness to volunteer, particularly among young labor market entrants." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Instead of bowling alone?: unretirement of pensioners in Sweden (2014)
Pettersen, Jan;Zitatform
Pettersen, Jan (2014): Instead of bowling alone? Unretirement of pensioners in Sweden. In: International Journal of Manpower, Jg. 35, H. 7, S. 1016-1037. DOI:10.1108/IJM-09-2012-0136
Abstract
"Purpose - The purpose of this paper is to study the re-entry to the workforce of fully retired persons (unretirement) and whether the decision to resume work depends primarily on social or economic reasons.
Design/methodology/approach - Using Swedish register data for already retired individuals older than 55, the incidence of unretirement is studied. Determinant factors behind the decision to re-enter the labor force is analyzed in a binary response logit model.
Findings - Unretirement varies between 6 and 14 percent under two different definitions. We find support for higher pension income to decrease the probability to unretire. Other determinants, such as marital status, largely support an interpretation that unretirement is a life-style decision rather than a response to an experienced negative economic situation post retirement.
Research limitations/implications - Due to data limitations, the focus in this study is on the extensive margin (the event of returning to the labor force) and not on hours of work post re-entry.
Social implications - If older persons that are physically able to work also want to work and succeed in finding work when they demand so, unretirement is welfare enhancing. However, if unretirement is an effect of unexpected realizations post retirement, any increase in the number of persons facing such unexpected shocks implies an increase in the uncertainty of life as retired.
Originality/value - Research on unretirement is scarce and has previously been performed exclusively on US survey data. Knowing the determinants of unretirement is important to know if and how incentives to unretire should be designed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
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Concepts of retirement and the evaluation of post-retirement work: positions of political actors in Germany and the UK (2014)
Zitatform
Scherger, Simone & Steffen Hagemann (2014): Concepts of retirement and the evaluation of post-retirement work. Positions of political actors in Germany and the UK. (ZeS-Arbeitspapier 2014/04), Bremen, 59 S.
Abstract
"In Debatten um Rentenreformen spielen Vorstellungen darüber, was die Lebensphase des Ruhestands ist oder sein sollte, und darauf bezogene moralische Argumente eine wichtige Rolle. Diese Vorstellungen sind zum einen von der jeweiligen Wohlfahrtskultur geprägt, zum anderen hängen sie eng mit den Interessen und Ansichten der an den Debatten beteiligten Akteure zusammen. In diesem Arbeitspapier untersuchen wir die Bedeutung, die bestimmte kollektive Akteure in Deutschland und Großbritannien dem Ruhestand als Lebensphase zuschreiben, sowie ihre Bewertung von bezahlter Arbeit jenseits der Rentengrenze, die eine Ausnahme vom 'normalen' Ruhestand darstellt. Zu diesem Zweck analysieren wir Interviews mit Experten von Gewerkschaften, Arbeitgeberverbänden und von in diesem Feld relevanten gemeinnützigen Organisationen. Neben den Interviews, die im Rahmen eines größeren vergleichenden Projekts geführt wurden, werden außerdem politische Dokumente (insbesondere Positionspapiere) der gleichen Organisationen einbezogen. Unsere Analyse der Interviews und Dokumente zeigt, dass vergleichbare Akteure in verschiedenen Ländern auch ähnliche Ruhestandskonzepte vertreten: Gewerkschaften und zumindest einige der betrachteten gemeinnützigen Organisationen sprechen sich für Ruhestand als soziales Recht und als eine klar abgegrenzte, idealerweise arbeitsfreie Lebensphase aus. Im Gegensatz dazu vertreten Arbeitgeberverbände ein weniger gehaltvolles Ruhestandskonzept. Gleichzeitig beziehen sich alle Akteure auf Ideen, die Teil der jeweiligen Wohlfahrtskultur sind, wenn sie moralisch rechtfertigen, was der Ruhestand in ihren Augen sein sollte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Wahnsinn oder Notwendigkeit? (2014)
Siemann, Christiane;Zitatform
Siemann, Christiane (2014): Wahnsinn oder Notwendigkeit? In: Personalwirtschaft, Jg. 41, H. 11, S. 16-20.
Abstract
"Koalition, Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände sind sich einig: Die starre Regelaltersgrenze ist nicht mehr zeitgemäß. Doch die Akteure verfolgen verschiedene Ziele: Die einen wollen sie flexibel nach hinten ausdehnen, die anderen flexibel vorziehen. Wie könnten Lösungen aussehen, welche gibt es bereits, und wie lassen sie sich finanzieren?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Flexibel im Alter: der Rentner als Retter? (2014)
Urban, Hans-Jürgen;Zitatform
Urban, Hans-Jürgen (2014): Flexibel im Alter. Der Rentner als Retter? In: Blätter für deutsche und internationale Politik, Jg. 59, H. 11, S. 73-80.
Abstract
"Ein neuer Stern ist aufgegangen am schwarz-roten Firmament der Rentenpolitik: der Flexi-Rentner. Der rentenarme Alte soll den nichtakademischen Fachkräftemangel kompensieren. 'Blätter'-Mitherausgeber Hans-Jürgen Urban, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall, nimmt das neue Projekt der Großen Koalition unter die Lupe: Kann es der Not am Arbeitsmarkt tatsächlich Abhilfe schaffen oder handelt es sich dabei schlicht um eine staatliche Sparmaßnahme in pseudosozialem Gewand?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Extending employment beyond the pensionable age: a cohort study of the influence of chronic diseases, health risk factors, and working conditions (2014)
Virtanen, Marianna ; Vahtera, Jussi ; Pentti, Jaana; Lybäck, Katinka; Kivimäki, Mika ; Oksanen, Tuula ; Batty, G. David ; Salo, Paula ; Ala-Mursula, Leena ; Elovainio, Marko ;Zitatform
Virtanen, Marianna, Tuula Oksanen, G. David Batty, Leena Ala-Mursula, Paula Salo, Marko Elovainio, Jaana Pentti, Katinka Lybäck, Jussi Vahtera & Mika Kivimäki (2014): Extending employment beyond the pensionable age. A cohort study of the influence of chronic diseases, health risk factors, and working conditions. In: PLoS one, Jg. 9, H. 5, S. 1-8. DOI:10.1371/journal.pone.0088695
Abstract
"Background: In response to the economic consequences of ageing of the population, governments are seeking ways with which people might work into older age. We examined the association of working conditions and health with extended employment (defined as .6 months beyond the pensionable age) in a cohort of older, non-disabled employees who have reached old-age retirement.
Methods: A total of 4,677 Finnish employees who reached their old-age pensionable date between 2005 and 2011 (mean age 59.8 years in 2005, 73% women) had their survey responses before pensionable age linked to national health and pension registers, resulting in a prospective cohort study.
Results: In all, 832 participants (17.8%) extended their employment by more than 6 months beyond the pensionable date. After multivariable adjustment, the following factors were associated with extended employment: absence of diagnosed mental disorder (OR 1.25, 95% confidence interval = 1.01 - 1.54) and psychological distress (OR 1.68; 1.35 - 2.08) and of the work characteristics, high work time control (OR 2.31; 1.88 - 2.84). The projected probability of extended employment was 21.3% (19.5 - 23.1) among those free of psychiatric morbidity and with high work time control, while the corresponding probability was only 9.2% (7.4 - 11.4) among those with both psychiatric morbidity and poor work time control. The contribution of chronic somatic diseases was modest.
Conclusions: In the present study, good mental health in combination with the opportunity to control work time seem to be key factors in extended employment into older age. In addition, high work time control might promote work life participation irrespective of employees' somatic disease status." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
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A mixed-method approach to post-retirement career planning (2014)
Zitatform
Wöhrmann, Anne M., Jürgen Deller & Mo Wang (2014): A mixed-method approach to post-retirement career planning. In: Journal of vocational behavior, Jg. 84, H. 3, S. 307-317. DOI:10.1016/j.jvb.2014.02.003
Abstract
"In times of rising longevity and shortage of skilled workers, post-retirement work has become increasingly prevalent in many countries. However, not much is known about the expectations and facilitating factors associated with work-related activities after retirement. In two studies we draw on the social cognitive career theory and investigated the role of outcome expectations and facilitating factors in post-retirement career planning. First, we interviewed 22 older employees and subject matter experts in a German aerospace company to learn more about expectations of post-retirement work and its facilitating factors to build a theoretical model. Second, to test our theoretical model, 212 employees of the same company aged 50 to 65 completed a web-based survey. Results showed that outcome expectations and the facilitating factors identified in the interview study were significantly related to post-retirement career intention. Further, the facilitating factor social approval moderated the relationship between outcome expectations and post-retirement career intention. We discuss implications of our findings in terms of how they inform retirement counselors, organizations, and society to help increase engagement in work-related activities after retirement." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Work preferences after 50: third EQLS policy brief (2014)
Zitatform
(2014): Work preferences after 50. Third EQLS policy brief. (Foundation findings), Dublin, 23 S. DOI:10.2806/51644
Abstract
"This policy brief highlights findings on a specific topic from Eurofound's European Quality of Life Survey (EQLS) that is of particular interest from a policy perspective. It brings results of the analysis of these data together with evidence from other Eurofound projects to formulate a number of policy pointers. The focus of this policy brief is the weekly working time preferences of people aged 50 and over." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Immer mehr Menschen im Rentenalter sind berufstätig (2013)
Brenke, Karl;Zitatform
Brenke, Karl (2013): Immer mehr Menschen im Rentenalter sind berufstätig. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 80, H. 6, S. 3-12.
Abstract
"Zwischen 2001 und 2011 hat sich die Zahl der Erwerbstätigen im Rentenalter in Deutschland auf rund 760 000 verdoppelt. In keiner anderen Altersgruppe ist die Zuwachsrate der Erwerbstätigen in dieser Zeit so deutlich gestiegen wie bei den Über-65- Jährigen. Das DIW Berlin hat die Erwerbssituation der Älteren in Deutschland analysiert und nach den Gründen für den starken Anstieg gesucht. Die Ergebnisse: Der Grund für den deutlichen Anstieg ist vor allem das veränderte Erwerbsverhalten der Älteren, weniger der demographische Faktor. Die Hälfte ist als Selbständige oder mithelfende Familienangehörige tätig, in keiner anderen Altersgruppe findet sich ein so hoher Selbständigenanteil. Arbeitnehmer sind in den allermeisten Fällen in Teilzeitverhältnissen wie Mini-Jobs tätig, die Selbständigen häufiger in Vollzeit. Die Struktur hat sich zu den Beschäftigten mit einer mittleren oder akademischen Qualifikation verschoben. Insgesamt ist die Qualifikationsstruktur unter den Älteren nicht schlechter als unter den jüngeren Erwerbstätigen. Die monatlichen Haushaltseinkommen der Beschäftigten im Rentenalter sind im Schnitt nur wenig geringer als die der anderen Erwerbstätigen. In vielen Fällen scheint es nicht die finanzielle Not zu sein, die die Über-65-Jährigen zur Arbeit treibt: Auch ohne ihren Verdienst würde der überwiegende Teil der Erwerbstätigen im Rentenalter - reichlich zwei Drittel - noch auf ein monatliches Haushaltsbudget kommen, das oberhalb der Grenze liegt, ab der ein 'Armutsrisiko' vorliegen könnte. Im Schnitt sind die arbeitenden Alten zufriedener als ihre nicht erwerbstätigen Altersgenossen; das gilt sowohl für die Gesundheit, das Einkommen als auch für das Leben allgemein." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Gibt es ein Leben nach der Arbeit? Zur diskursiven Konstruktion und sozialen Akzeptanz des "aktiven Alters" (2013)
Dyk, Silke van; Denninger, Tina; Richter, Anna; Lessenich, Stephan;Zitatform
Dyk, Silke van, Stephan Lessenich, Tina Denninger & Anna Richter (2013): Gibt es ein Leben nach der Arbeit? Zur diskursiven Konstruktion und sozialen Akzeptanz des "aktiven Alters". In: WSI-Mitteilungen, Jg. 66, H. 5, S. 321-328. DOI:10.5771/0342-300X-2013-5-321
Abstract
"Der Beitrag kontrastiert politisch-mediale Altersdiskurse der vergangenen drei Jahrzehnte mit den in qualitativen Interviews dokumentierten Ruhestandserzählungen 'junger Alter'. Während das öffentliche Bild des Alters sich in Richtung auf die Betonung der produktiven Potenziale älterer Menschen verschiebt, zeigen deren Alltagserzählungen eine relative Distanz gegenüber gesellschaftlichen Produktivitätserwartungen. Auf der Grundlage empirischer Untersuchungen skizziert der Beitrag den Wandel politischer Altersdispositive wie auch die Vielfalt unterschiedlicher Sozialfiguren des 'jungen Alters'. Er macht deutlich, dass die politische Programmatik einer auf der Aktivität des Alters beruhenden Anerkennung der Alten bei diesen selbst zumindest einstweilen nicht verfängt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Reversing early retirement in advanced welfare economies: a paradigm shift to overcome push and pull factors (2013)
Zitatform
Ebbinghaus, Bernhard & Dirk Hofäcker (2013): Reversing early retirement in advanced welfare economies. A paradigm shift to overcome push and pull factors. In: Comparative Population Studies, Jg. 38, H. 4, S. 807-840. DOI:10.12765/CPoS-2013-24en
Abstract
"Jüngere Reformbemühungen moderner Wohlfahrtsstaaten hatten eine Umkehr des Frühverrentungstrends zum Ziel und waren mit einer Erhöhung der Regelaltersgrenze für den Übergang in den Ruhestand verbunden. Dieser Paradigmenwechsel geschah häufig gegen den Protest von Gewerkschaften, Unternehmen und deren Mitarbeitern. Infolge des zunehmenden Ausbaus von Wohlfahrtsstaaten sowie als Reaktion auf die wirtschaftlichen Herausforderungen seit den 1970er Jahren hatte sich der frühe Erwerbsausstieg zu einer weitverbreiteten Praxis entwickelt. Die Frühverrentung stellte dabei einen wesentlichen Bestandteil des kontinentaleuropäischen Problems der 'Wohlfahrt ohne Arbeit' dar, während die skandinavischen Wohlfahrtsstaaten, die liberalen englischsprachigen Volkswirtschaften und der japanische Wohlfahrtsstaat höhere Beschäftigungsquoten älterer Arbeitnehmer aufrechterhalten konnten. Seit den 1990er Jahren entstand ein internationaler Konsens zwischen internationalen Organisationen und nationalen Politikexperten im Hinblick auf die Notwendigkeit einer Trendwende bei der Frühverrentung. Auf der Basis einer vergleichenden historischen Analyse ausgewählter OECD-Länder untersuchen wir im Rahmen dieser Studie anhand von Makroindikatoren über Frühverrentungstrends und stilisierten Daten über institutionelle Strukturen die länderübergreifenden Unterschiede im Hinblick auf die Institutionalisierung von Frühverrentungssystemen sowie die jüngste Trendwende in diesem Bereich. Durch einen Vergleich des Zusammenspiels von Sozialpolitik und wirtschaftlichen Institutionen untersuchen wir die länderübergreifenden Unterschiede zwischen wohlfahrtsstaatlichen 'Pull'-Faktoren und wirtschaftlichen 'Push'-Faktoren, die zu einem frühen Erwerbsausstieg beigetragen haben. Gleichzeitig befasst sich der Beitrag mit den potentiellen Auswirkungen des Rückbaus wohlfahrtsstaatlicher Leistungen sowie der Bedeutung von 'Integrationsfaktoren' (wie etwa Aktivierungsmaßnahmen) im Hinblick auf eine Reduzierung frühzeitiger Erwerbsausstiege." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
deutschsprachige Fassung -
Literaturhinweis
Aktives Altern: Erwerbstätigkeit und bürgerschaftliches Engagement im Rentenalter (2013)
Zitatform
Grabka, Markus M. (2013): Aktives Altern: Erwerbstätigkeit und bürgerschaftliches Engagement im Rentenalter. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 66, H. 5, S. 329-337. DOI:10.5771/0342-300X-2013-5-329
Abstract
"Mit dem demografischen Wandel sind ein Zugewinn an gesunden Lebensjahren und die Hoffnung verbunden, dass die nach Erreichen der Regelaltersgrenze frei werdende Zeit im Sinne eines aktiven Alterns für bürgerschaftliches Engagement oder weitere Erwerbstätigkeit genutzt werden kann. Bislang macht der Anteil der Erwerbspersonen nach Erreichen der Regelaltersgrenze an allen Älteren lediglich rund 5 % aus. Zwei Typen von Erwerbstätigen können beobachtet werden: einerseits hochqualifizierte, die vor allem aus intrinsischer Motivation heraus erwerbstätig sind, andererseits ein nennenswerter Anteil, der aus finanzieller Notwendigkeit heraus vielfach in Minijobs beschäftigt ist. Neben einer Erwerbstätigkeit kann das aktive Alter auch durch bürgerschaftliches Engagement geprägt sein. Die Engagementquote hat dabei über alle Altersgruppen hinweg in den vergangenen zehn Jahren zugenommen. Das bürgerschaftliche Engagement ist aber nicht voraussetzungslos, da es für die Ausübung von Ehrenämtern individueller Ressourcen in Form von Finanz-, Human- und Sozialkapital bedarf. Entsprechend sind Ältere bürgerschaftlich Engagierte eher bei Personen mit höherer Bildung und guter gesundheitlicher Verfassung zu finden. Dass die frei werdende Zeit nach dem Renteneintritt zusätzlich motiviert, ein Ehrenamt zu intensivieren oder neu aufzunehmen, kann derzeit nicht bestätigt werden. Insofern scheint das Alter noch ungenutzte Potenziale sowohl aus individueller als auch gesamtgesellschaftlicher Perspektive zu bieten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Down and out - or free at last?: causes and effects of early exit/retirement in the Nordic countries (2013)
Zitatform
(2013): Down and out - or free at last? Causes and effects of early exit/retirement in the Nordic countries. Berlin: Logos-Verl., 117 S.
Abstract
"This book uses a citizenship perspective to analyse the causes and effects of early exit/early retirement, including retirement through disability benefits. Major research questions include: Which factors causes seniors to retire early? How do early retirees experience their retirement? Is early exit/retirement a 'release' from harsh working conditions? To what extent does early exit/retirement lead to economic, social and political marginalisation? Do disability pensioners experience retirement differently from regular early retirees, and if so, why? In a nutshell, do seniors retire early because they feel down and out - or free at last?
The book is based on comparable survey data among gainfully employed, regular early retirees and disability pensioners in Norway, Sweden, Denmark and Finland. This book provides new insights for academics and students interested in the mechanisms behind different types of early exit/retirement, as well as the extent to which early exit/retirement leads to social, economic and political marginalisation. The book is also of value for policy makers and lay people who are concerned with integration of vulnerable groups, and how to influence retirement decisions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
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Wiedereingliederung erwerbsgeminderter Rentner und Rentnerinnen ins Arbeitsleben: Das Modellprojekt "WeRA" der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg (2013)
Kunze, Tanja; Benöhr, Elisabeth;Zitatform
Kunze, Tanja & Elisabeth Benöhr (2013): Wiedereingliederung erwerbsgeminderter Rentner und Rentnerinnen ins Arbeitsleben. Das Modellprojekt "WeRA" der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg. In: Informationsdienst Altersfragen, Jg. 40, H. 6, S. 18-24.
Abstract
"Im Rahmen von WeRA soll insbesondere über das Instrument von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben die Motivation und der Weg zurück in das Erwerbsleben gefunden werden. Die Versicherten sollen durch geeignete Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben in die Lage versetzt werden, zumindest eine Teilzeittätigkeit oder sogar wieder eine Vollzeittätigkeit auszuüben, um ein selbstbestimmtes Leben ohne volle Abhängigkeit von staatlicher Unterstützung zu führen. So können sie wieder stärker am Arbeitsleben und am Leben in der Gesellschaft partizipieren." (Textauszug, IAB-Doku)
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Generali Altersstudie 2013: wie ältere Menschen leben, denken und sich engagieren (2013)
Köcher, Renate; Naegele, Gerhard; Kruse, Andreas; Bruttel, Oliver ; Klein, Thomas ; Rapp, Ingmar ; Heinze, Rolf G.;Zitatform
Köcher, Renate & Oliver Bruttel (2013): Generali Altersstudie 2013. Wie ältere Menschen leben, denken und sich engagieren. Frankfurt am Main: FISCHER Taschenbuch, 592 S.
Abstract
"Die Generali Altersstudie 2013 rückt die Generation der 65- bis 85-Jährigen in den Fokus und untersucht die Lebensumstände, Einstellungen und das bürgerschaftliche Engagement der älteren und älter werdenden Bevölkerung in Deutschland. Auf Basis einer repräsentativen Befragung des Instituts für Demoskopie Allensbach von über 4000 Personen im Alter von 65 bis 85 Jahren wird ein differenziertes und facettenreiches Bild einer Generation gezeichnet. Kommentiert und wissenschaftlich eingeordnet werden die Ergebnisse von einigen der namhaftesten deutschen Altersforscher." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Wer sind die ausschließlich geringfügig Beschäftigten? Eine Analyse nach sozialer Lebenslage (2013)
Körner, Thomas; Meinken, Holger; Puch, Katharina;Zitatform
Körner, Thomas, Holger Meinken & Katharina Puch (2013): Wer sind die ausschließlich geringfügig Beschäftigten? Eine Analyse nach sozialer Lebenslage. In: Wirtschaft und Statistik H. 1, S. 42-61.
Abstract
"Geringfügige Beschäftigung ist auf dem deutschen Arbeitsmarkt von erheblicher Bedeutung. Ende 2011 hatten gut 15 % der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland ausschließlich eine geringfügige Beschäftigung. Die Beschäftigungsform der geringfügigen Beschäftigung wird dabei in den Fachdiskussionen zum Arbeitsmarkt höchst unterschiedlich bewertet. Einerseits werden die Vorteile von Minijobs als unbürokratische Hinzuverdienstmöglichkeit betont. Andererseits wird darauf verwiesen, dass die Behandlung geringfügiger Beschäftigung bei Steuern und Sozialabgaben Anreize setzt, auf eine umfangreichere Tätigkeit zu verzichten, was zu Einschränkungen bei der sozialen Sicherung führe. Unabhängig von der sozialpolitischen Bewertung von Minijobs hat diese Beschäftigungsform seit einigen Jahren einen relevanten und wenig konjunkturabhängigen Anteil an der gesamten Erwerbstätigkeit in Deutschland. Bislang gab es nur wenige Daten, die den sozio-ökonomischen Hintergrund geringfügig Beschäftigter und die Motivation zur Ausübung von Minijobs näher beleuchten konnten. Die gemeinsam von der Statistik der Bundesagentur für Arbeit und dem Statistischen Bundesamt initiierte Registerstatistikumfrage bietet nun die Möglichkeit, die Lebenssituation ausschließlich geringfügig Beschäftigter differenziert darzustellen und so wichtige empirische Befunde für die öffentliche Diskussion zu liefern. Dieser Beitrag gibt einen Überblick über die Ergebnisse der Befragung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Entwicklung der Erwerbstätigkeit Älterer in Deutschland: Rückblick auf die letzten zwei Jahrzehnte (2013)
Zitatform
Micheel, Frank & Ralina Panova (2013): Entwicklung der Erwerbstätigkeit Älterer in Deutschland. Rückblick auf die letzten zwei Jahrzehnte. In: Bevölkerungsforschung aktuell, Jg. 34, H. 1, S. 6-12.
Abstract
"In diesem Beitrag wird die Erwerbssituation der älteren Personen in Deutschland (50 Jahre oder älter) für die letzten rund zwanzig Jahren beschrieben. Welche Entwicklungen sind zu beobachten und welche Ursachen können die Veränderungen im Zeitverlauf erklären? Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Entwicklung der Erwerbsbeteiligung der ab 65-Jährigen gelegt. Dies geschieht vor dem Hintergrund der schrittweisen Heraufsetzung des gesetzlichen Renteneintrittsalters für die Altersrente auf 67 Jahre." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Compensating losses in bridge employment? Examining relations between compensation strategies, health problems, and intention to remain at work (2013)
Müller, Andreas ; Oxfart, Caroline; Lange, Annet H. de ; Weigl, Matthias ; Heijden, Beatrice I. J. M. van der;Zitatform
Müller, Andreas, Annet H. de Lange, Matthias Weigl, Caroline Oxfart & Beatrice I. J. M. van der Heijden (2013): Compensating losses in bridge employment? Examining relations between compensation strategies, health problems, and intention to remain at work. In: Journal of vocational behavior, Jg. 83, H. 1, S. 68-77. DOI:10.1016/j.jvb.2013.03.002
Abstract
"In order to better understand the precursors of bridge employment, this study aimed to investigate whether individual action strategies in terms of selection, optimization, and compensation (SOC; Baltes & Baltes, 1990) are able to buffer the well-known negative impact of poor health on the intention to remain in the workforce. 784 employees (60-85 years, 74.8% male) affiliated with a temporary employment agency that specifically contracts employees older than 65 participated in a cross-sectional survey. Results of moderated hierarchical regression analyses indicated that for older employees with high use of SOC there was no significant relationship between health status and intention to remain in bridge employment. However, for older employees with low use of SOC, there was a weaker intention to remain in bridge employment when their health status was poor, while this intention was stronger in case of a better health status. On closer examination of the SOC subdimensions, this moderating effect was especially due to the compensation behavior of these older workers. As a conclusion, SOC seems to mitigate the detrimental effects of health problems on older employees' intention to remain in bridge employment. From a practical perspective, these findings provide important suggestions for the development of practical measures for the tertiary prevention of poor health during the retirement process." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Expenditures and income adequacy at retirement (2013)
Zitatform
Nivorozhkin, Anton, Ludmilla Nivorozhkina & Kamila Abazieva (2013): Expenditures and income adequacy at retirement. In: Economics Bulletin, Jg. 33, H. 3, S. 2017-2023., 2013-08-06.
Abstract
"Using regression discontinuity design we study a change in household consumption-related expenditures in Russia and compare it to the change in subjective measure of income adequacy at retirement. We find that both measures decline in response to retirement." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Immer mehr Ruheständler arbeiten (2013)
Panova, Ralina;Zitatform
Panova, Ralina (2013): Immer mehr Ruheständler arbeiten. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 93, H. 6, S. 420-422.
Abstract
Die Daten zeigen, dass der Anteil der erwerbstätigen Menschen auch jenseits der bisherigen Regelaltersgrenzen angestiegen ist. Gegenwärtig geht jede zehnte Person im Alter zwischen 65 und 69 Jahren in Deutschland einer bezahlten Beschäftigung nach. Die hier vorliegenden Ergebnisse bestätigen die bisherigen empirischen Befunde über den positiven Zusammenhang zwischen Erwerbsbeteiligung im höheren Alter und Bildungsniveau. Männer und Frauen mit einem mittleren bis höheren Bildungsabschluss sind häufiger über das gesetzliche Rentenalter hinaus erwerbstätig als Niedrigqualifizierte. Diese deskriptiven Ergebnisse sagen nichts über die kausale Bedeutung des Qualifikationsniveaus für die Erwerbstätigkeit im Ruhestandsalter aus. Dennoch beschreiben diese Zahlen den gegenwärtigen Entwicklungstrend und deuten darauf hin, dass die Erwerbstätigkeit im hohen Alter nicht nur aufgrund finanzieller Notwendigkeiten ausgeübt wird. Sie liefern somit neue Erkenntnisse in Bezug auf die aktuelle Diskussion über eine in Deutschland drohende Altersarmut. (IAB)
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Zwischen Privileg und Bürde: Erwerbstätigkeit jenseits der Rentengrenze in Deutschland und Großbritannien (2013)
Zitatform
Scherger, Simone (2013): Zwischen Privileg und Bürde. Erwerbstätigkeit jenseits der Rentengrenze in Deutschland und Großbritannien. In: Zeitschrift für Sozialreform, Jg. 59, H. 2, S. 137-166. DOI:10.1515/zsr-2013-0201
Abstract
"Der Beitrag untersucht vergleichend für Deutschland und Großbritannien auf Basis des Deutschen Alterssurveys und der English Longitudinal Study of Ageing, worin sich erwerbstätige Rentner/-innen von anderen Älteren unterscheiden. In der empirischen Analyse wird besonderes Augenmerk auf die sozio-ökonomische Position der arbeitenden Älteren und die Unterschiede zwischen Deutschland und England gerichtet. Deskriptiv zeigen sich deutlich positive Zusammenhänge zwischen Erwerbstätigkeit jenseits der Rentengrenze und Geschlecht, besserer Gesundheit, höherer Bildung und höheren Haushaltsschulden. Zudem sind Personen, die früher in höheren Dienstklassen sowie als kleinere Selbstständige und Freiberufler tätig waren, noch häufiger erwerbstätig als andere. In der multivariaten Betrachtung zeigen sich hinsichtlich Bildung und Klasse deutlichere Unterschiede zwischen den Lindern. Bei Kontrolle anderer Einflüsse treten in England zudem positive Effekte für Personen aus den am wenigsten privilegierten Klassen auf, was auf eine größere Relevanz niedriger Einkommen für Erwerbstätigkeit schließen lässt. Der Beitrag endet mit einer Diskussion der Befunde, ihres Zusammenhangs mit institutionellen Unterschieden sowie ihrer sozialpolitischen Relevanz." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Outcome expectations and work design characteristics in post-retirement work planning (2013)
Zitatform
Wöhrmann, Anne M., Jürgen Deller & Mo Wang (2013): Outcome expectations and work design characteristics in post-retirement work planning. In: Journal of vocational behavior, Jg. 83, H. 3, S. 219-228. DOI:10.1016/j.jvb.2013.05.003
Abstract
"Today, a growing number of individuals decide to work beyond normal retirement age (Eurofound, 2012). Research has revealed influencing factors for post-retirement work at the individual, job and organizational, family, and socioeconomic levels. However, not much is known about post-retirement work planning and its antecedents. The purpose of this study is to examine the effects of outcome expectations regarding post-retirement work and two work design characteristics (i.e., physical demands and social support at work) on post-retirement work planning by applying the framework of social cognitive career theory (SCCT; Lent, Brown, & Hackett, 1994). Data from 1065 employees of a German logistics company were used in this study. Results provide support for SCCT to be a suitable theoretical framework for understanding post-retirement career planning and thereby expand the application of SCCT to a new field. Furthermore, multilevel analysis revealed that physical demands were negatively related to the intention to continue to work for the pre-retirement employer after retirement entry, whereas social support at work strengthened the relationship between outcome expectations and same-employer-post-retirement work intention. Organizations who want their retired employees to continue to work in retirement should develop interventions to strengthen post-retirement work outcome expectations. An increase in social support at work as well as a reduction in physical demands may also contribute to increased participation in continued work with the same employer in retirement." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Income from work after retirement in the EU (2012)
Anderson, Robert; Dubois, Hans;Zitatform
Anderson, Robert & Hans Dubois (2012): Income from work after retirement in the EU. Dublin, 84 S. DOI:10.2806/42416
Abstract
"It is increasingly common for workers in the EU to take up paid work after retirement. This trend adds an important dimension to the current discourse on extending working lives. Facilitating work after retirement for those who want to work can contribute to sustainable pension systems. This study investigates retirees' motivations for seeking paid work and their opportunities for gaining employment. It examines the extent to which work after retirement is related to income adequacy among the retired population. It also explores the types of paid employment that retirees take up and identifies ways in which companies seek to recruit and retain retirees. The report concludes with recommendations for governments, employers and retirees." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Weiterführende Informationen
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Bridge jobs in Europe (2012)
Zitatform
Brunello, Giorgio & Monica Langella (2012): Bridge jobs in Europe. (IZA discussion paper 6938), Bonn, 37 S.
Abstract
"We study the transitions from career to bridge jobs and to permanent retirement by European males aged 55 to 70 at the time of the interview in the late 2000s. We find that only 10.54 percent of the workers in our sample who were in a career job at age 50 have moved to a bridge job by the time of the interview, much less than what usually found in the United States. We also show that the exogenous increases in minimum retirement age that occurred during the past twenty years have had different effects in Central / Northern Europe (Austria, Switzerland, The Netherlands and Sweden) and in Mediterranean Europe (Italy and Spain). In the North, transitions into bridge jobs have increased, with no significant effect on transitions into retirement. In the South, transitions into permanent retirement have decreased, with no significant effect on transitions into bridge jobs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The relationship between work decisions and location later in life (2012)
Zitatform
Cahill, Kevin E., Michael D. Giandrea & Joseph F. Quinn (2012): The relationship between work decisions and location later in life. (BLS working paper 458), Washington, DC, 40 S.
Abstract
"To what extent does continued work later in life in the form of bridge job employment impact the relocation decisions of older Americans? Continued work later in life has been suggested as a way for older workers to help maintain their standard of living in retirement, by increasing income in the near term and simultaneously delaying the date at which assets are drawn down. While the financial benefit of continued work is straightforward and potentially large, the ripple effects of continued work can impact the lives of older Americans in many other ways. This paper focuses on relocation decisions following career employment. We use the Health and Retirement Study (HRS), an ongoing nationally-representative longitudinal survey of older Americans that began in 1992, to explore the frequency and determinants of relocations among career workers who moved to a bridge job relative to those who exited from the labor force directly. For both groups we find that long-distance relocations following career employment were infrequent, as less than one in twenty career workers moved to a new Census Division. Moves that involved a change in 'area' or change in residence, however, were much more common, with a frequency at the time of transition from career employment of 9 percent and 15 percent, respectively. Most importantly, the frequency of moves was similar for those who took bridge jobs and those who exited directly, as were key determinants of moves, suggesting that continued work does not significantly limit or promote relocations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Saving for retirement: intention, context, and behavior (2012)
Zitatform
Clark, Gordon L., Kendra Strauss & Janelle Knox-Hayes (2012): Saving for retirement. Intention, context, and behavior. Oxford: Oxford University Press, 202 S.
Abstract
"Understanding the ways in which people save for their retirement is an urgent issue. So much has changed in the last 10 to 15 years, especially in the area of the provision of pensions and retirement income. Around the world, greater and greater responsibility is being allocated to individuals while governments discount their contributions to social security and employers retreat from the provision of supplementary retirement income.
This book explores the behavioral revolution and its implications for understanding financial decision-making and saving for the future. Recognizing the profound implications of this research program, it goes beyond issues of risk aversion, framing, and decision-making to consider how social identity and the resources due to people by virtue of their place in society figure in savings behavior. It gives considerable attention to the context of the environment in which people make financial decisions, arguing that this allows a better understanding of the coexistence of sophistication and naivety apparent in patterns of retirement saving.
Utilizing databases from the UK, the book provides an empirical foundation to its theoretical arguments, demonstrating how an integrated approach to individual financial decision-making is necessary if we are to address the apparent shortfall in many people's planning for the future. The book concludes by setting the agenda for the design, governance, and regulation of pension savings schemes consistent with delivering cost-effective solutions to pension adequacy. In these ways, it sets forth a strategy for rethinking individual behavior as well as the design of retirement income systems." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
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Abschied Beruf - Neubeginn Berufung: arbeitsbezogene Tätigkeiten im Ruhestand (2012)
Zitatform
Deller, Jürgen & Anne Marit Wöhrmann (2012): Abschied Beruf - Neubeginn Berufung. Arbeitsbezogene Tätigkeiten im Ruhestand. In: DIE-Zeitschrift für Erwachsenenbildung, Jg. 19, H. 1, S. 30-33.
Abstract
"Der Beitrag gibt einen Einblick in die Lebenswelten aktiver Rentner, deren Abschied vom früheren Erwerbsleben den Beginn einer neuen Stufe der arbeitsbezogenen Entwicklung bedeutet hat. Hierzu werden Ergebnisse einer explorativen Interviewstudie mit entgeltlich und unentgeltlich arbeitenden Rentnern vorgestellt. Dabei wird insbesondere auf die Unterschiede zwischen der früheren Berufstätigkeit und der arbeitsbezogenen Tätigkeit in der Rente sowie auf Weiterbildungsaspekte eingegangen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The influence of subjective life expectancy on retirement transition and planning: a longitudinal study (2012)
Zitatform
Griffin, Barbara, Beryl Hesketh & Vanessa Loh (2012): The influence of subjective life expectancy on retirement transition and planning. A longitudinal study. In: Journal of vocational behavior, Jg. 81, H. 2, S. 129-137. DOI:10.1016/j.jvb.2012.05.005
Abstract
"This study examines the construct of subjective life expectancy (SLE), or the estimation of one's probable age of death. Drawing on the tenets of socioemotional selectivity theory (Carstensen, Isaacowitz, & Charles, 1999), we propose that SLE provides individuals with their own unique mental model of remaining time that is likely to affect their retirement planning and decision making. Longitudinal data from 1908 participants showed that SLE measured at Time 1 predicted mature-aged workers' intended retirement age and the extent that they were engaged in retirement preparation 12 months later at Time 2. Furthermore, a shorter SLE at Time 1 increased the odds of actual retirement by Time 2 after controlling for a set of known predictors of retirement. In contrast, a longer SLE at Time 1 increased the odds that a Time 1 retiree had returned to paid work by Time 2. The discussion highlights ways in which SLE can inform financial and vocational counselling for late career decision-makers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Paid work after retirement: recent trends in Denmark (2012)
Zitatform
Larsen, Mona & Peder J. Pedersen (2012): Paid work after retirement. Recent trends in Denmark. (IZA discussion paper 6537), Bonn, 29 S.
Abstract
"The labor market in Denmark seems to follow the trend in a number of other countries of increasing labor force participation in the 60+ group. We analyze trends for the early retirement age interval 60-64 and for the age group 65-74 where people are eligible to a national social security program from age 65. Until now, the increase in labor force participation has been most pronounced among 60-64-year-olds and among women. We find significant impact on work after retirement from education, gender, home ownership, aggregate unemployment at the time of retirement, age and education. Being married has a positive impact for men and a negative impact for women. We relate labor force participation after retirement to the cyclical situation and to the several policy reforms introduced since 1980." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Gibt es einen Zusammenhang zwischen selbst wahrgenommener Arbeitsfähigkeit und der beruflichen Stellung? (2012)
Zitatform
Micheel, Frank (2012): Gibt es einen Zusammenhang zwischen selbst wahrgenommener Arbeitsfähigkeit und der beruflichen Stellung? In: Bevölkerungsforschung aktuell, Jg. 33, H. 2, S. 13-19.
Abstract
"Die absehbare Schrumpfung und die Alterung der Bevölkerung in Deutschland werden mittel- bis langfristig ein deutlich geringeres und auch ein 'älteres' Arbeitskräfteangebot zur Folge haben. Besonders im Zeitraum von 2020 bis 2030, wenn die geburtenstarken Jahrgänge der 1950er und 1960er Jahre nach und nach den Arbeitsmarkt ruhestandsbedingt verlassen werden (vgl. Fuchs/Söhnlein/Weber 2011), entfaltet dieser Trend seine höchste Dynamik. Aufgrund des seit über vier Jahrzehnten anhaltend niedrigen Geburtenniveaus in Deutschland ist ebenfalls zu erwarten, dass immer weniger junge Menschen in den Arbeitsmarkt nachrücken werden. Hinsichtlich der gesetzlichen Rentenversicherung hat diese Entwicklung zur Konsequenz, dass in der Zukunft zahlenmäßig weniger junge ('Beitragszahler') immer mehr älteren Menschen ('Leistungsempfängern') gegenüberstehen werden. Ein möglichst ausgewogenes Zahlenverhältnis zwischen den Gruppen der Beitragszahler und Leistungsempfänger ist aber ein zentrales Mittel zur Stabilisierung der finanziellen Basis der gesetzlichen Rentenversicherung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Alterserwerbsbeteiligung in Europa: Deutschland im internationalen Vergleich (2012)
Zitatform
Mümken, Sarah & Martin Brussig (2012): Alterserwerbsbeteiligung in Europa. Deutschland im internationalen Vergleich. (Altersübergangs-Report / Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ), Universität Duisburg-Essen 2012-01), Duisburg, 19 S. DOI:10.17185/duepublico/45435
Abstract
"- Immer mehr ältere Menschen zwischen 55 und 64 Jahren gehen in Europa einer Beschäftigung nach. Ältere Männer sind generell häufiger als Frauen erwerbstätig, allerdings hat die Alterserwerbstätigkeit unter den Frauen prozentual stärker zugenommen.
- Durch den starken Anstieg der Erwerbstätigenquoten von Älteren - insbesondere unter den Frauen - und die nur moderate Zunahme bei den unter 55-Jährigen haben sich die Quoten der Älteren und der Jüngeren angenähert: Die 'Alterslücke' verkleinert sich.
- Die Beschäftigung im Alter hängt stark vom Qualifikationsniveau ab: Personen mit höheren Qualifikationsabschlüssen sind bedeutend häufiger beschäftigt als Personen mit niedrigen. Bei den Hochqualifizierten ist die 'Alterslücke' deutlich geringer als bei Personen mit einem niedrigeren Qualifikationshintergrund. Aber unter älteren Personen mit niedriger Qualifikation hat die Erwerbsbeteiligung besonders zugenommen.
-Demographische Effekte unterstützen den Anstieg der Alterserwerbsbeteiligung fast überall in Europa. In Deutschland ist der demographische Effekt vergleichsweise stark, doch zwei Drittel der Zunahme der Alterserwerbstätigenquote gehen in Deutschland auf einen realen Anstieg der Alterserwerbsbeteiligung zurück.
- Es sind nicht nur mehr Ältere erwerbstätig, sondern sie bleiben auch länger in Beschäftigung als es noch in der zweiten Hälfte der 1990er Jahre der Fall war. In Deutschland hat sich die Rückzugsrate aus Erwerbstätigkeit um ein Viertel und damit sehr deutlich reduziert.
- Mit zunehmendem Alter steigt bei Männern und Frauen der Anteil derjenigen mit reduzierten Arbeitszeiten. Besonders deutlich nimmt deren Anteil ab einem Alter von 65 Jahren zu. In höherem Alter ist eine Weiterbeschäftigung eher mit reduzierter Arbeitszeit möglich." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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Motivations of older volunteers in three European countries (2012)
Zitatform
Principi, Andrea, Carlos Chiatti & Giovanni Lamura (2012): Motivations of older volunteers in three European countries. In: International journal of manpower, Jg. 33, H. 6, S. 704-722. DOI:10.1108/01437721211261831
Abstract
"The purpose of this paper is to investigate older volunteers' motivations, with special focus on country differences, considering the kind of activities carried out and age differences.
Using the Volunteer Function Inventory (VFI), the authors measured motivations to volunteer of volunteers aged 50 or older, belonging to organizations engaged in the largest activity sectors of three European countries: The Netherlands (n=468), Germany (n=113) and Italy (n=279), for a total sample size of 860 subjects.
Altruistic motivations are found to be more important for German older volunteers compared to Dutch and Italian older volunteers, but in the latter country they increase with ageing. Older volunteers engaged in selfless activities are more driven by altruistic motivations, especially in Germany and Italy, whereas egoistic motivations on selfish activities are important in all countries. As age increases, older volunteers' emotional gratification goals are pursued especially in Italy, whereas the desire to pursue new knowledge is greater for younger-old volunteers in general, but especially in The Netherlands.
The findings are relevant for local, national and European policy makers and NGO-managers concerned with the issue of recruiting and retaining older volunteers - a crucial issue for promoting active ageing outside the labour market. The results show how motivations influence the decision to volunteer in later life and will enable better planning of appropriate recruitment and retention strategies.
This research represents, to the authors' knowledge, the first cross-national investigation based on the VFI tool to specifically analyse the motivations of older volunteers across Europe." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
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Volunteering in older age: an organizational perspective (2012)
Zitatform
Principi, Andrea, Robert Lindley, Jolanta Perek-Bialas & Konrad Turek (2012): Volunteering in older age. An organizational perspective. In: International journal of manpower, Jg. 33, H. 6, S. 685-703. DOI:10.1108/01437721211261822
Abstract
"The purpose of this paper is to shed light on organizational perceptions of the advantages and disadvantages of engaging older volunteers, and on how they might best capitalize on the availability of older volunteers in different countries and sectors.
The paper draws from 74 case studies of voluntary organizations carried out in eight European countries, conducted mainly between spring 2009 and autumn 2010. On-site interviews adopting common guidelines were carried out with organizational representatives.
From the organizational perspectives, some disadvantages of engaging older volunteers are: difficulties matching older volunteers to tasks; problems relating to health and declining capacities; the need for special training efforts. Examples of perceived advantages are: considerable knowledge, skills, experience, reliability and strong commitment of older volunteers. In spite of the very different contexts, objectives and notions of 'performance', cost-benefit assessments of older volunteers do not differ greatly from those generally held by employers about older employees. Countries differ considerably in the recognition of older volunteer potential.
Organizational policies and initiatives to capitalize on the availability of older volunteers are examined in the paper. Country and sector-related reflections show how different and changing are the environments for volunteering. Policy makers need to recognise these when implementing active ageing policies. Voluntary organizations should raise their awareness of the need for innovation in volunteer management, especially relating to older people.
There has been much research about the experiences of older volunteers and how they benefit from the operations of civil society organizations. The perceptions of the organizations have, however, been neglected and these are explored in this paper." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
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Between privilege and burden: work past retirement age in Germany and the UK (2012)
Zitatform
Scherger, Simone, Steffen Hagemann, Anna Hokema & Thomas Lux (2012): Between privilege and burden. Work past retirement age in Germany and the UK. (ZeS-Arbeitspapier 2012/04), Bremen, 75 S.
Abstract
"Dieses Arbeitspapier beschäftigt sich mit Erwerbsarbeit jenseits der Rentengrenze in Deutschland und Großbritannien. Mit Erwerbsarbeit jenseits der Rentengrenze ist eine Kombination von bezahlter Arbeit, Rentenzahlungen und Alter gemeint, die im Kontrast steht zur Endgültigkeit des Ruhestands und dem entsprechenden standardisierten Übergang aus der Erwerbsarbeit in den Ruhestand und zum Empfang von Rentenzahlungen. Erwerbsarbeit jenseits der Rentengrenze ist in den letzten zehn Jahren nicht nur häufiger geworden; sie wird auch intensiv debattiert, etwa im Rahmen von Diskussionen zu Rentenreformen. Das Arbeitspapier gibt zunächst einen umfassenden Literaturüberblick, der bisherige empirische Ergebnisse, konzeptuelle Differenzierungen und theoretische Annäherungen an Erwerbsarbeit jenseits der Rentengrenze einschließt. Ein heuristisches Modell fasst die wichtigsten individuellen und strukturellen Einflüsse auf Arbeit jenseits der Rentengrenze zusammen. Anschließend werden sowohl die Rentensysteme als auch die Arbeitsmarktstrukturen Deutschlands und Großbritanniens in groben Zügen beschrieben. Was den institutionellen Rahmen angeht, repräsentieren die beiden Länder zwei gegensätzliche Fälle, deren Vergleich dazu beiträgt, die institutionellen Faktoren zu verstehen, welche Erwerbsarbeit jenseits der Rentengrenze prägen. In der zweiten Hälfte des Arbeitspapiers werden Daten des Deutschen Alters-Surveys (DEAS) und der English Longitudinal Study of Ageing dazu genutzt, Erwerbsarbeit jenseits der Rentengrenze empirisch zu beschreiben. Über die soziodemographischen Charakteristika von erwerbstätigen Rentnern und die regionale Verteilung dieser Form von Arbeit hinaus wird dem sozio-ökonomischem Status erwerbstätiger Rentner im Vergleich zu anderen Rentnern besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Außerdem werden unbezahlte Aktivitäten erwerbstätiger Rentner, ihre Gesundheit und Lebensformen sowie ihre Lebenszufriedenheit und die subjektiven Gründe für ihre Arbeit beschrieben. Einerseits bestätigen die Ergebnisse der Beschreibung die eher privilegierte Situation erwerbstätiger Rentner, die beispielsweise eine bessere Bildung aufweisen und gesünder sind als nicht-erwerbstätige Rentner. Andererseits gibt es erwerbstätige Rentner, die aus finanziellen Gründen und im schlechtbezahlten Dienstleistungssektor arbeiten. Einiges deutet darauf hin, dass die letztgenannte Gruppe, die ihre Arbeit häufiger als eine Bürde oder zumindest ambivalent erlebt, in Großbritannien größer ist als in Deutschland, und zwar vor allem aus institutionellen und strukturellen Gründen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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A job, a dream or a trap?: multiple meanings for encore careers (2012)
Zitatform
Simpson, Mary, Margaret Richardson & Theodore E. Zorn (2012): A job, a dream or a trap? Multiple meanings for encore careers. In: Work, employment and society, Jg. 26, H. 3, S. 429-446. DOI:10.1177/0950017012438581
Abstract
"Governments and activists are interested in the ageing workforce, as both a problem and, potentially, an asset. Terms such as 'positive ageing' and 'successful ageing' are increasingly used rhetorically to (re)frame the working lives of elders, and demand careful examination. A recent entry in the discursive re-construction of work in later life is 'encore careers', which highlights retirement as a time when individuals choose to use their wealth of experience, engaging in work that matters and makes meaningful contributions to society. This article reports on a study that used a multiple perspectives approach to analyse the discourse of elders engaged in encore careers and managers who work with them." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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On the motives and needs for work beyond age 65: comparing voluntary workers versus agency workers (2012)
Torka, Nicole; Ewijk, Inge van; Goedegebure, Ivy; Looise, Jan Kees;Zitatform
Torka, Nicole, Ivy Goedegebure, Inge van Ewijk & Jan Kees Looise (2012): On the motives and needs for work beyond age 65. Comparing voluntary workers versus agency workers. In: Zeitschrift für Personalforschung, Jg. 26, H. 2, S. 167-188. DOI:10.1688/1862-0000_ZfP_2012_02_Torka
Abstract
"Im vorliegenden Artikel wird untersucht, ob ehrenamtliche MitarbeiterInnen und LeiharbeiterInnen im Alter von 65 Jahren und älter ihrer Arbeitstätigkeit mit verschiedenen Motiven und Bedürfnisse begegnen. Durch demografische Entwicklungen sind Arbeitgeber zunehmend auf ältere Beschäftigte angewiesen. Auch die Erhöhung des offiziellen Rentenalters hat zur Folge, dass Arbeitgeber und insbesondere das Personalmanagement sich der Frage stellen müssen, wie ältere Arbeitnehmer für den Betrieb erhalten bleiben können. Dabei ist die Einsicht in die Motive und Bedürfnisse dieser Arbeitnehmer essentiell: Nur wenn Arbeitgeber adäquat auf diese reagieren, kann eine zufriedenstellende Arbeitsbeziehung realisiert werden. Nach Mor-Barak (1995) unterscheiden wir finanzielle, soziale, persönliche und 'generative' Bedürfnisse. Die quantitative Studie unter niederländischen ehrenamtlichen MitarbeiterInnen (n = 54) und LeiharbeiterInnen (n = 178) zeigt, dass sogar für die Letztgenannten finanzielle Motive weniger wichtig sind als persönliche. Desweiteren zeigen die Ergebnisse keine signifikanten Unterschiede zwischen ehrenamtlichen MitarbeiterInnen und LeiharbeiterInnen in Bezug auf soziale, persönliche und generative Motive. Basierend auf diesen Ergebnissen wird diskutiert, ob die vertragliche Arbeitsbeziehung als Entscheidungskriterium für das Personalmanagement dienen kann und sollte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Reentering the labor force after retirement (2011)
Zitatform
Cahill, Kevin E., Michael D. Giandrea & Joseph F. Quinn (2011): Reentering the labor force after retirement. In: Monthly labor review, Jg. 134, H. 6, S. 34-42.
Abstract
"Data from the longitudinal Health and Retirement Study indicate that approximately 15 percent of older Americans with career jobs returned to the labor force after having retired; respondents were more likely to reenter the workforce if they were younger, were in better health, or had a defined-contribution pension plan." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Volunteering by older people in the EU (2011)
Ehlers, Anja; Reichert, Monika; Naegele, Gerhard;Zitatform
Ehlers, Anja, Gerhard Naegele & Monika Reichert (2011): Volunteering by older people in the EU. Dublin, 62 S. DOI:10.2806/1748
Abstract
"Europe is undergoing a previously unwitnessed ageing of the population. In view of this, social inclusion of the elderly and strategies to promote voluntary work among older people are now important items on the EU's political agenda. This report is based on 30 case studies from 11 Member States in which volunteers, not always exclusively older people, were successfully engaged in meaningful projects of all kinds. The cases demonstrate best practice in all aspects of the issue, ranging from strategies to recruit volunteers to ways of keeping them engaged and utilising their talents to the full. The report has a special focus on volunteering by those who may themselves be at risk of social exclusion." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Weiterführende Informationen
deutsche Zusammenfassung -
Literaturhinweis
Older workers in a sustainable society (2011)
Ennals, Richard; Ko, Helen; Kuranishi-Ferreira, Luciana Tiemi; Solem, Per Erik ; Lange, Annet H. de ; Bogen, Hanne; Micheel, Frank ; Büsch, Victoria; Midtsundstad, Tove; Crawford, Joanne O.; Monteiro, Ines; Furunes, Trude ; Mountford, Helene; Heijden, Beatrice I. J. M. van der; Murray, Peter A.; Ilmarinen, Juhani; Mykletun, Reidar J. ; Salomon, Robert H.; Nilsson, Kerstin ; Chen, Susan P.; Phillipson, Chris ; Gamperiene, Migle; Reichborn-Kjennerud, Kristin; Taylor, Philip ; Roed, Knut; Dittrich, Dennis; Schlaadt, Rhonda; Brooke, Elizabeth; Sibbald, Alexander; Hilsen, Anne Inga; Smith, Graham;Zitatform
Ennals, Richard & Robert H. Salomon (Hrsg.) (2011): Older workers in a sustainable society. (Labour, education & society 21), Frankfurt am Main: Lang, 292 S.
Abstract
"The challenges of an ageing population and workforce are increasingly recognised by policy makers, managers and workers in many countries. In this book, prominent researchers address these challenges. It deals with health and workability, and gives data and viewpoints on competitive advantages and disadvantages of older workers. The study includes data on attitudes, specific measures and policies from many parts of the world: Europe, Australia, New Zealand, Brazil and Singapore. The authors present a variety of interesting examples of measures used in workplaces, to motivate and enable workers to stay longer in working life. This book is an encounter between research and policy: it contributes to the discussion of policies related to older workers." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Helping the poorest help themselves?: encouraging employment past 65 in England and the USA (2011)
Zitatform
Lain, David (2011): Helping the poorest help themselves? Encouraging employment past 65 in England and the USA. In: Journal of social policy, Jg. 40, H. 3, S. 493-512. DOI:10.1017/S0047279410000942
Abstract
"In the context of population ageing and low retirement incomes, the UK government is encouraging delayed retirement. However, the OECD has argued that UK means-tested benefits disincentivise employment for the poorest, and Vickerstaff (2006b) has suggested managers have typically controlled opportunities to work beyond 65. In the US, contrastingly, benefits are meagre and difficult to access, and age discrimination legislation protects individuals from forced retirement. Would a US 'self-reliance' policy approach increase employment amongst the poorest over 65s in the UK and enhance or diminish their financial position? The evidence suggests that extending UK age discrimination legislation and restricting benefits would increase overall employment past 65, although not necessarily to US levels. Analysis of the English Longitudinal Study of Ageing and the US Health and Retirement Study finds the poorest over 65s were more likely to work in the USA than in England in 2002. However, within the USA, employment amongst the poorest was still low, especially compared with wealthier groups; logistic regression analysis primarily attributes this to lower levels of health and education. A US policy approach would therefore most likely damage the financial position of the poorest in the UK, as increased employment would not sufficiently compensate for lost benefits." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Minijobs: Beitrag zum Workshop (2011)
Rudolph, Helmut;Zitatform
Rudolph, Helmut (2011): Minijobs. Beitrag zum Workshop. In: C. Humme (Red.) (2011): Workshop zum Thema Minijobs : Veranstaltung der Arbeitsgruppe Gleichstellung der SPD-Bundestagsfraktion. Dokumentation des gesprochenen Wortes am 30. Juni 2011, S. 12-17 u. 33.
Abstract
Der Autor analysiert die Entwicklung der geringfügigen Beschäftigung bzw. der Mini-Jobs in Deutschland nach Altersstruktur, Region, Geschlecht und Einkommen - jeweils im Haupt- und Nebenjob. Die Durchschnittsverdienste liegen deutlich unter 400 EURO, so dass nur ein kleiner Teil der Beschäftigungsverhältnisse tatsächlich als 400 EURO-Jobs zu bezeichnen sind. Nebenjobs werden häufig zur Existenzsicherung benötigt, weil die vermeintliche sozialversicherungspflichtige Hauptbeschäftigung die 400 EURO nicht oder nur wenig übersteigt. Für die von den Mini-Jobs erwartete Brückenfunktion in reguläre Beschäftigung gibt es kaum Evidenz. (IAB)
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Ältere in Arbeit - eine Herausforderung für alle (2011)
Abstract
"Wie muss Erwerbsarbeit gestaltet werden und welche Rahmenbedingungen müssen gegeben sein, damit Arbeit von den Menschen und erst recht von älter werdenden Menschen geleistet und als positiv für ihr Leben erfahren werden kann? Dabei betrachten wir die älteren Menschen nicht in all ihren Lebenslagen, sondern fokussieren unseren Blick auf die älteren Menschen, die grundsätzlich erwerbsfähig sind." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Einkommen und Einnahmen in der Nacherwerbsphase: Informationsbedarf und Datenangebot aus allgemeinen Haushaltsbefragungen, insbesondere der EVS (2010)
Becker, Irene;Zitatform
Becker, Irene (2010): Einkommen und Einnahmen in der Nacherwerbsphase. Informationsbedarf und Datenangebot aus allgemeinen Haushaltsbefragungen, insbesondere der EVS. In: Deutsche Rentenversicherung, Jg. 65, H. 2, S. 264-275.
Abstract
"Unter Gesichtspunkten einer angemessenen Lastenverteilung sind Fragen nach dem materiellen Sicherungsniveau in der Nacherwerbsphase nicht allein mit dem Blick auf die jeweils alte Generation zu beantworten. Vielmehr bedarf es einer Betrachtungsweise der Gesamtbevölkerung, für die die Einkommens- und Verbrauchsstichproben (EVS) - trotz einiger Repräsentativitätsprobleme - geeignete Grundlagen sind. Mit der EVS ist die Umsetzung eines integrierten Ressourcenkonzepts, das Einkommen und Vermögen einbezieht, möglich. Auf dieser Basis könnten nicht nur Analysen des aktuellen Alterssicherungsniveaus, sondern auch eine Abschätzung der künftigen materiellen Situationen im Alter unter Berücksichtigung der jüngsten Rentenreformen erfolgen, und zwar nicht nur im Durchschnitt einzelner Kohorten, sondern insbesondere differenziert nach Einkommensschichten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Working in retirement: a 21st century phenomenon (2010)
Zitatform
Brown, Melissa, Kerstin Aumann, Marcie Pitt-Catsouphes, Ellen Galinsky & James T. Bond (2010): Working in retirement. A 21st century phenomenon. New York, NY, 19 S.
Abstract
"Working in retirement has become an increasingly common practice among Americans over 50. This study, using data from the 2008 National Study of the Changing Workforce, answers questions about what it means to be 'working in retirement,' who is doing so, and why. It identifies differences between workers who are working in retirement and their age-peers who have not yet retired. The study identifies which criteria are indicators of job satisfaction for each of these groups and makes recommendations about how to retain individuals who are working in retirement." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Labour mobility and retirement (2010)
Zitatform
Brugiavini, Agar, Mario Padula, Giacomo Pasini & Franco Peracchi (2010): Labour mobility and retirement. (Mannheim Research Institute for the Economics of Aging. Discussion paper 220), Mannheim, 14 S.
Abstract
"In this paper we relate incidence and duration of unemployment, as well as tenure in a job, to the replacement rate at retirement. The international comparability of the data provides insights on the effect of labour market institutions and regulation on workers' mobility, and on the insurance properties of social security against earnings risks. The rest of the paper is organized as follows. Section 11.2 documents the patterns of jobs turnover across European countries. The data Show marked differences between Northern and Southern Europe: in Denmark, at one end of the spectrum, the average worker changes six jobs in his working life, in Greece, at the other end of the spectrum, only once. The same number of transitions between jobs during a working life may result in very different contribution histories, depending on the tenure at each job and the duration of unemployment spells between jobs. Therefore, Section 11.3 reviews duration data and, again, provides evidence of a North-South gradient. Job tenure and mobility feed back into replacement rates, which are investigated in Section 11.4. The data reveal smaller cross-country differences in replacement rates, suggesting that the design of social security systems may in fact contribute to attenuate the effect of different career patterns on retirement benefits. Section 11.5 concludes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Working and ageing: emerging theories and empirical perspectives (2010)
Bulgarelli, Aviana;Zitatform
Bulgarelli, Aviana (2010): Working and ageing. Emerging theories and empirical perspectives. Luxembourg, 366 S. DOI:10.2801/2277
Abstract
"Reviewing current research literature and presenting new empirical findings, the contributions in this book reflect the ways in which retirement and an ageing workforce are at the intersection of key social changes over recent decades. It addresses the question of what factors enable, or hamper, people to continue working at advanced age; it aims to provide sound and accessible evidence and suggest innovative ways of thinking to support active ageing policies. The book is divided into four parts. By examining emerging career development concepts and learning frameworks for ageing workers, the first part gives a broad view of the subject matter. The second part provides perspectives from comparative cross-national research on ageing, learning and working in Europe. The third part identifies ways of breaking traditional patterns to extend working lives and to assist working beyond retirement age. In the final part, active ageing is approached by considering the role of guidance and employer-supported initiatives. This publication conveys two crucial messages. First, successful active ageing requires commitment and involvement from ageing workers themselves and employers, in a context that supports learning and recognises the specific needs of ageing workers. Second, sustainable labour-market participation at advanced age cannot be achieved without sound understanding of ageing, working and learning and the interconnections between these processes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Determinanten der Arbeitsmotivation und Leistungsfähigkeit älterer Arbeitnehmer und Auswirkungen auf den Weiterbeschäftigungswunsch (2010)
Büsch, Victoria; Dittrich, Dennis; Lieberum, Uta;Zitatform
Büsch, Victoria, Dennis Dittrich & Uta Lieberum (2010): Determinanten der Arbeitsmotivation und Leistungsfähigkeit älterer Arbeitnehmer und Auswirkungen auf den Weiterbeschäftigungswunsch. In: Comparative Population Studies, Jg. 35, H. 4, S. 903-930. DOI:10.4232/10.CPoS-2010-20de
Abstract
"In Zeiten des demografischen Wandels, den damit verbundenen Herausforderungen für die sozialen Sicherungssysteme und einem drohenden Mangel an Fachkräften gewinnt eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit zunehmend an Bedeutung. In Anlehnung an die Kontinuitätstheorie (Atchley 1989) wird davon ausgegangen, dass Individuen, die mit ihren Strukturen und Leistungen zufrieden sind, länger im Beruf verweilen. Daher wird untersucht, ob Motivation und wahrgenommene Leistungsfähigkeit einen Einfluss auf den Weiterbeschäftigungswunsch haben. Darüber hinaus soll die Frage beantwortet werden, ob Faktoren, die einen positiven Einfluss auf Motivation und Leistungsfähigkeit haben, auch einen direkten Einfluss auf die Weiterbeschäftigung zeigen. Neben objektiven Faktoren wie Unternehmensgröße und Stellung im Beruf werden subjektive Faktoren, wie z.B. Einschätzung der Anerkennung, der Anforderungen und der Sinnhaftigkeit der Tätigkeit, auf ihren Erklärungsbeitrag, überprüft. Die folgende Analyse basiert auf einer Befragung, die im Mai 2008 zusammen mit dem Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) durchgeführt wurde. Sie ermöglicht, die Weiterbeschäftigungswünsche im Alter, die vorhandene Arbeitsmotivation und den Gesundheitszustand zu identifizieren. Die zentralen Ergebnisse der statistischen Analyse zeigen, dass bei Männern eine hohe Motivation mit dem Wunsch nach einer Weiterbeschäftigung im Rentenalter verknüpft ist. Auf Frauen trifft dies nicht zu, für sie ist die Leistungsfähigkeit das entscheidende Kriterium. Generell zeigt sich, dass eine positive Einschätzung der subjektiven Einflussfaktoren die Arbeitsmotivation stärkt. Darüber hinaus wurde bezüglich der objektiven Faktoren ermittelt, dass bei den Männern das Arbeitszeitregime (Vollbeschäftigung) und die berufliche Stellung (Angestellte) positiv mit dem Weiterbeschäftigungswunsch korrelieren. Insbesondere eine sinnvolle Tätigkeit bei den Männern und die Leistungsfähigkeit bei Frauen erhöhen die Motivation. Für Unternehmen erscheint es wichtig, Mitarbeiter von der Sinnhaftigkeit der Tätigkeit zu überzeugen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Englischsprachige Fassung -
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Weiterbeschäftigung im Rentenalter: Wünsche, Bedingungen, Möglichkeiten (2010)
Zitatform
Büsch, Victoria, Jürgen Dorbritz, Thorsten Heien & Frank Micheel (2010): Weiterbeschäftigung im Rentenalter. Wünsche, Bedingungen, Möglichkeiten. (Materialien zur Bevölkerungswissenschaft 129), Wiesbaden, 105 S.
Abstract
Im Rahmen der Untersuchung wurden im Jahr 2008 insgesamt 1500 ältere Arbeitnehmer zu ihrer Bereitschaft, im Rentenalter weiterzuarbeiten, befragt. Fazit: Die schrittweise Anhebung des gesetzlichen Rentenalters auf 67 Jahre im Zeitraum von 2012 bis 2029 wird durch die Mehrheit der Befragten kritisch beurteilt. 39,7 Prozent bewerteten dies als sehr schlecht und 28,5 Prozent als eher schlecht. Als sehr gut bzw. gut wird die Anhebung nur von 17,6 Prozent bewertet. Auf die Frage 'Wollen Sie auch nach Ihrem Renten- bzw. Ruhestandseintritt noch erwerbstätig sein?' antworteten 24,3 Prozent mit 'ja' und 23,0 Prozent mit 'eher ja'. Allerdings hat die größte Gruppe der Befragten (33,6 Prozent) mit 'nein' geantwortet. 19,2 Prozent gaben 'eher nein' an. Ist eine Weiterbeschäftigung erwünscht, beträgt die durchschnittliche Dauer der Weiterbeschäftigung ab dem erwarteten Renteneintrittsalter 4,1 Jahre. 29,8 Prozent wollen noch 3 Jahre arbeiten, 32,5 Prozent gaben 5 Jahre als Zeitdauer an. Die Bereitschaft zur Weiterbeschäftigung geht mit dem Wunsch einher, die wöchentliche Arbeitszeit deutlich zu reduzieren. Nur 3,3 Prozent wollen auch weiterhin 35 Stunden und mehr arbeiten. Die Mehrheit von 71,6 Prozent bevorzugt eine Arbeitszeit zwischen 10 und 24 Stunden pro Woche. Diejenigen, die ihre Arbeitstätigkeit als gleichförmig und monoton, gesundheitsgefährdend und als körperlich schwer einstufen, sind deutlich seltener zu einer Weiterbeschäftigung bereit. Dies gilt auch für diejenigen, denen es nach der Arbeit schwer fällt, abzuschalten. Der Methodenbericht der Untersuchung schließt an die Veröffentlichung der Ergebnisse an. (IAB)
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Literaturhinweis
Zukunft der Arbeit (2010)
Deller, Jürgen; Maxin, Maren Leena;Zitatform
Deller, Jürgen & Maren Leena Maxin (2010): Zukunft der Arbeit. In: Personal : Zeitschrift für Human Resource Management, Jg. 62, H. 6, S. 9-11.
Abstract
"Ein dynamisch wachsender Fachkräftemangel prägt den Arbeitsmarkt der Zukunft. Mit Silver Work - der Beschäftigung im Rentenalter - können Firmen dem wachsenden Fachkräftemangel begegnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Silver Work: zum Stand beruflicher Aktivitäten im Ruhestand in Deutschland (2010)
Deller, Jürgen; Maxin, Leena;Zitatform
Deller, Jürgen & Leena Maxin (2010): Silver Work. Zum Stand beruflicher Aktivitäten im Ruhestand in Deutschland. In: Informationsdienst Altersfragen, Jg. 37, H. 2, S. 3-9.
Abstract
"Viele Menschen sind auch jenseits des gesetzlichen Rentenalters leistungsfähig und leistungswillig. Bei Eintritt in den Ruhestand beträgt die durchschnittliche verbleibende Lebenszeit mittlerweile 15 bis 20 Jahre (Deutsche Rentenversicherung Bund 2008). In den kommenden Jahren wird sich laut einer aktuellen Studie der Prognos AG der in Deutschland bestehende Fachkräftemangel weiter verstärken: Schon 2015 fehlen bei den gegebenen Rahmenbedingungen fast drei Millionen Mitarbeiter (Gramke u.a. 2009).
Dieser Beitrag will das Potenzial und notwendige Rahmenbedingungen von Arbeitstätigkeiten im Ruhestand als eine Möglichkeit, diesem Mangel entgegenzuwirken, identifizieren. Hierzu werden im Folgenden zwei grundlegende Studien zu relevanten Aspekten vorgestellt (vgl. Deller und Maxin 2009): Aus dem Mikrozensus 2007 wird das Ausmaß von Arbeit im Ruhestand in Deutschland bestimmt; die Silver Workers-Studie gibt erste Auskunft über Beweggründe und Rahmenbedingungen für Tätigkeiten im Ruhestand." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
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Weiterbeschäftigung im Rentenalter: Potenziale, Einstellungen und Bedingungen (2010)
Zitatform
Dorbritz, Jürgen & Frank Micheel (2010): Weiterbeschäftigung im Rentenalter. Potenziale, Einstellungen und Bedingungen. In: Bevölkerungsforschung aktuell, Jg. 31, H. 3, S. 2-7.
Abstract
"Die schrittweise Anhebung des Renteneintrittalters ist unpopulär, die Bereitschaft zur Weiterarbeit im Rentenalter ist relativ hoch. Was zunächst widersprüchlich aussieht, lässt sich jedoch relativ leicht erklären. Einerseits finden gesetzliche Vorgaben kaum Akzeptanz, andererseits ist die Bereitschaft zur Suche nach individuellen Lösungen für eine Weiterbeschäftigung ausgeprägt. Das betrifft vor allem flexible Regelungen hinsichtlich der wöchentlichen Arbeitszeit, der Anzahl der Arbeitstage und der Regelmäßigkeit. Hier sind erhebliche Reduzierungen im Vergleich zur normalen Situation gewünscht. Einen großen Einfluss auf die Bereitschaft zur Weiterarbeit haben die Unternehmensgröße (je kleiner das Unternehmen, desto höher die Bereitschaft), die körperliche Belastung durch die Arbeit (körperliche Schwere reduziert Bereitschaft und die Einkommenssituation (Zwang zur Weiterbeschäftigung bei sehr niedrigen Einkommen). Auf unterschiedliche Weise wirkt der Gesundheitszustand. Ein schlechter Gesundheitszustand verringert die Weiterbeschäftigungsbereitschaft, ein guter erhöht sie jedoch nicht zwangsläufig. Die gute Gesundheitssituation wird als Chance gesehen, sich um die Familie zu kümmern und den Ruhestand zu genießen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The role of re-entry in the retirement process (2010)
Zitatform
Giandrea, Michael D., Kevin E. Cahill & Joseph F. Quinn (2010): The role of re-entry in the retirement process. (BLS working paper 439), Washington, 24 S.
Abstract
"To what extent do older Americans re-enter the labor force after an initial exit and what drives these 'unretirement' decisions? Retirement for most older Americans with full-time career jobs is not a one-time, permanent event. Labor force exit is more likely to be a process. Prior studies have found that between one half and two thirds of career workers take at least one other job before exiting from the labor force completely. The transitional nature of retirement may be even more pronounced when considering the impact of re-entry. This paper examines the extent to which older Americans with career jobs re-entered the labor force. The analysis is based on data from the Health and Retirement Study (HRS), an ongoing, longitudinal survey of older Americans that began in 1992. We examined the retirement patterns of a subset of 5,617 HRS respondents who were on a full-time career job at the time of the first interview. Logistic regression was used to explore determinants of re-entry among those who initially exited the labor force. We found that approximately 15 percent of older Americans with career jobs returned to the labor force after initially exiting. Respondents were more likely to re-enter if they were younger, were in better health, or had a defined-contribution pension plan. This research provides empirical evidence of how older Americans are utilizing bridge jobs as they transition from career employment, and that re-entry may be an important part of the work experience of older Americans." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
