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Dossier

Plattformarbeit

Mit der fortschreitenden Digitalisierung haben sich auch neue Formen der plattformbezogenen Beschäftigung entwickelt. Auf digitalen Plattformen finden Anbietende von Produkten/Dienstleistungen und mögliche Kunden zueinander. Fahrdienste, Essenslieferungen oder Programmierarbeiten sind hierfür Beispiele. Unternehmen schätzen bei dieser Beschäftigungsform die größere Markttransparenz und sinkende Kosten, Beschäftigte vor allem das selbstbestimmte Arbeiten. Die politische Diskussion zu dem Thema ist vor allem durch die unklare soziale Absicherung der Beschäftigten geprägt.
Das Themendossier bildet den Stand der wissenschaftlichen Forschung und der politischen Diskussion ab.
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Weitere Literatur zur Digitalisierung finden Sie in dem Themendossier Digitale Arbeitswelt - Chancen und Herausforderungen für Beschäftigte und Arbeitsmarkt

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  • Literaturhinweis

    Digitale Plattformarbeit – Prävention auf verschiedenen Ebenen (2022)

    Bröring, Eileen; Schiel, Alexandra; Kohn, Markus;

    Zitatform

    Bröring, Eileen, Markus Kohn & Alexandra Schiel (2022): Digitale Plattformarbeit – Prävention auf verschiedenen Ebenen. In: DGUV-Forum, Jg. 14, H. 6, S. 17-20.

    Abstract

    "Über digitale Plattformen vermittelte Arbeit nimmt stetig zu – typische Beispiele sind Handwerkstätigkeiten, Lieferdienste oder Softwareentwicklung. Nicht selten gehen diese neuen Arbeitsmodelle mit potenziellen Risiken für die Sicherheit und Gesundheit der Plattformtätigen einher. Der Prävention eröffnen sich hier Ansätze auf mehreren Ebenen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Innovationen in der Plattformökonomie (2022)

    Büchel, Jan; Engels, Barbara; Demary, Vera; Rusche, Christian; Graef, Inge; Koppel, Oliver;

    Zitatform

    Büchel, Jan, Vera Demary, Barbara Engels, Inge Graef, Oliver Koppel & Christian Rusche (2022): Innovationen in der Plattformökonomie. (Studien zum deutschen Innovationssystem 2022-11), Berlin, 186 S.

    Abstract

    "Digitale Plattformen sind auf vielen Märkten aktiv und spielen deshalb auch bei Innovationen eine entscheidende Rolle. Sie selbst bringen Innovationen hervor, können aber auch bei den Plattformnutzern und anderen Akteuren des Plattformökosystems Innovationen incentivieren. Plattformen koordinieren und erleichtern Transaktionen zwischen Plattformnutzern. Dadurch können sie schnell auf veränderte Nachfrage und Angebot reagieren sowie die Anzahl an Transaktionen beliebig skalieren. Außerdem haben Plattformen möglicherweise einen höheren Innovationsdruck als andere Unternehmen, weil sie auf Nutzer in besonderem Maße angewiesen sind. Der Zusammenhang zwischen Plattformen und Innovationen wird in dieser Studie aus ökonomischer und rechtlicher Sicht untersucht. Dabei wird insbesondere auf die Typen von Plattformen, die Art der Innovationen im Plattformkontext, die Ziele der Innovationen sowie die Rolle von Regulierung und von Daten eingegangen. Außerdem wird die Entstehung von Innovationen bei Plattformen selbst, ihren Nutzern und im Plattformökosystem analysiert. Drei Fallbeispiele aus dem B2B-Segment ermöglichen einen Blick auf Innovationen in der Plattformökonomie in der Praxis." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Piecework and Job Search in the Platform Economy (2022)

    Cantarella, Michele ; Strozzi, Chiara ;

    Zitatform

    Cantarella, Michele & Chiara Strozzi (2022): Piecework and Job Search in the Platform Economy. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 15775), Bonn, 31 S.

    Abstract

    "The massive growth of jobs in the platform economy has reignited a long-standing debate on the wage elasticity of labour supply for the self-employed. Overwhelming empirical evidence seems to suggest that workers in the platform economy will work more hours than they wish to, for a lower wage, suggesting a backward-bending labour supply curve. Is this puzzling outcome explained by target earning behaviour or rather by the uncertainty arising from task search? In this paper, we test these hypotheses making use of new data on on-location and online platform workers earning on a piece-rate basis in the EU, exploiting search shocks in a difference-in-differences strategy to reassess the wage elasticity of labour supply. We find that uncertainty in search plays a central role in inflating hours of work, revealing a positive and inelastic wage elasticity for all platform workers. On average, a percentage increase in job search leads to a net loss in income, suggesting that piecework might be an endemic source of demand surplus for monopsonistic markets." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    With or without U(nions)? Understanding the diversity of gig workers' organizing practices in Italy and the UK (2022)

    Cini, Lorenzo ; Tassinari, Arianna ; Maccarrone, Vincenzo ;

    Zitatform

    Cini, Lorenzo, Vincenzo Maccarrone & Arianna Tassinari (2022): With or without U(nions)? Understanding the diversity of gig workers' organizing practices in Italy and the UK. In: European journal of industrial relations, Jg. 28, H. 3, S. 341-362. DOI:10.1177/09596801211052531

    Abstract

    "Since 2016, mobilizations of gig workers across European countries have become increasingly common within location-based services, such as food delivery. Despite remarkable similarities in workers’ mobilization dynamics, their organizational forms have varied considerably, ranging from self-organization, to work councils, to unionization through rank-and-file or longstanding unions. To start making sense of this diversity in organizing practices, we compare two cases of mobilization in the food delivery sector: in Italy, where workers have initially opted for self-organization, and in the UK, where they have organized through rank-and-file unions. Drawing on interview and observational data gathered between 2016 and 2018, we find that the diversity of organizational forms across the two cases derives from the interaction between agential and contextual factors, namely: the capabilities of rank-and-file unions and the political tradition of militant organizing of the environment within which gig workers are embedded. These findings contribute to the emerging debate on labour relations in the gig economy by showing the central role that factors external to the labour process and to the institutional context play in shaping the structuring of labour antagonism in a still lowly institutionalized sector characterized by transnationally homogenous challenges." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsbeziehungen im „Ridepooling“ – Entwicklungen und Auseinandersetzungen in einem entstehenden Feld (2022)

    Dittmar, Nele; Ziegler, Emilia [Mitarb.];

    Zitatform

    Dittmar, Nele (2022): Arbeitsbeziehungen im „Ridepooling“ – Entwicklungen und Auseinandersetzungen in einem entstehenden Feld. In: Industrielle Beziehungen, Jg. 29, H. 3-4, S. 211-232. DOI:10.3224/indbez.v29i3.03

    Abstract

    "Das Aufkommen der „Plattformökonomie“ bedeutet in vielerlei Hinsicht Herausforderungen für das deutsche System der Arbeitsbeziehungen. Das Unternehmen Uber, das auch in den deutschen Mobilitätssektor drängt, steht stellvertretend für ein Modell, in dem die Arbeit Solo-Selbstständiger über eine Internetplattform an Kundinnen und Kunden vermittelt wird. Würde sich dieses Modell durchsetzen, so entfielen ohne Betrieb und abhängige Beschäftigung die Anknüpfungspunkte für betriebliche Mitbestimmung nach dem Betriebsverfassungsgesetz und Möglichkeiten tarifvertraglicher Regulierung von Beschäftigungsbedingungen. Dieser Beitrag beleuchtet vor diesem Hintergrund ein neu entstehendes Feld Appvermittelter Dienstleistungen – das Ridepooling – genauer, um nachzuzeichnen, wie sich dort „Spielregeln“ der Arbeitsbeziehungen herausbilden. Die feldtheoretische Perspektive des Beitrags nimmt Auseinandersetzungen zwischen unterschiedlich mächtigen Akteuren in den Blick und betont das Zusammenwirken zwischen verschiedenen Feldern. Es zeigt sich, dass es trotz der Dominanz Ubers im wissenschaftlichen und politischen Diskurs zwar nicht zu einer „Uberisierung“ von Organisationsmodellen und Arbeitsbeziehungen in dem Bereich kommt. Allerdings wirken Trends der Desintegration, die schon in den „Herkunftsbranchen“ der Ridepooling-Anbieter zu beobachten sind, im neuen Feld fort und werden durch eine zunehmende Digitalisierung der Beziehungen zwischen Unternehmensteilen und zu den Beschäftigten noch verstärkt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Zero-hours Contracts in a Frictional Labour Market (2022)

    Dolado, Juan J. ; Lalé, Etienne ; Turone, Helene;

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    Dolado, Juan J., Etienne Lalé & Helene Turone (2022): Zero-hours Contracts in a Frictional Labour Market. (Discussion Paper / University of Bristol, Department of Economics 22/763), Bristol, 50 S.

    Abstract

    "We propose a model to evaluate the U.K.'s zero-hours contract (ZHC)- a contract that exempts employers from the requirement to provide any minimum working hours, and allows workers to decline any workload. We find quantitatively mixed welfare effects of ZHCs. On one hand they unlock job creation among firms that face highly volatile business conditions and increase labor force participation of individuals who prefer flexible work schedules. On the other hand, the use of ZHCs by less volatile firms, where jobs are otherwise viable under regular contracts, reduces welfare and likely explains negative employee reactions to this contract." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Internet, Big Data und digitale Plattformen: Politische Ökonomie - Kommunikation - Regulierung (2022)

    Dolata, Ulrich; Schrape, Jan-Felix ;

    Zitatform

    Dolata, Ulrich & Jan-Felix Schrape (Hrsg.) (2022): Internet, Big Data und digitale Plattformen. Politische Ökonomie - Kommunikation - Regulierung. (Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie. Sonderheft 74), Wiesbaden: Springer VS, 430 S.

    Abstract

    "Die Beiträge des Heftes befassen sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln – empirisch, theoretisch und historisch rekonstruierend – mit den organisationalen, sozioökonomischen und regulativen Eigenheiten des plattformbasierten Internets, analysieren dessen Auswirkungen auf die politische Kommunikation und Öffentlichkeit, untersuchen die Lebenszyklen und Ausprägungen von vorderhand offen strukturierten Online-Gemeinschaften und diskutieren zentrale methodologische Herausforderungen für die empirische Sozialforschung, die mit dem rasant anwachsenden Bestand an (oft in privatwirtschaftlichen Kontexten generierten) digitalen Daten verbunden sind. Zusammengenommen liefern die hier versammelten Beiträge einen profunden Überblick über wesentliche Bereiche der aktuellen soziologischen Internetforschung, ohne dabei der Versuchung zu unterliegen, auf griffige Hypes aufzuspringen oder schnelle Generalisierungen auf schmaler empirischer Basis vorzunehmen." (Textauszug, IAB-Doku, © Springer-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Market Power and Artificial Intelligence Work on Online Labour Markets (2022)

    Duch Brown, Nestor; Gomez-Herrera, Estrella; Mueller-Langer, Frank ; Tolan, Songul;

    Zitatform

    Duch Brown, Nestor, Estrella Gomez-Herrera, Frank Mueller-Langer & Songul Tolan (2022): Market Power and Artificial Intelligence Work on Online Labour Markets. (JRC digital economy working paper 2021-10), Seville, 40 S.

    Abstract

    "We investigate three alternative but complementary indicators of market power on one of the largest online labour markets (OLMs) in Europe: (1) the elasticity of labour demand, (2) the elasticity of labour supply, and (3) the concentration of market shares. We explore how these indicators relate to an exogenous change in platform policy. In the middle of the observation period, the platform made it mandatory for employers to signal the rates they were willing to pay as given by the level of experience required to perform a project, i.e., entry, intermediate or expert level. We find a positive labour supply elasticity ranging between 0.06 and 0.15, which is higher for expert-level projects. We also find that the labour demand elasticity increased while the labour supply elasticity decreased after the policy change. Based on this, we argue that market-designing platform providers can influence the labour demand and supply elasticities on OLMs with the terms and conditions they set for the platform. We also explore the demand for and supply of AI-related labour on the OLM under study. We provide evidence for a significantly higher demand for AI-related labour (ranging from +1.4% to +4.1%) and a significantly lower supply of AI-related labour (ranging from -6.8% to -1.6%) than for other types of labour. We also find that workers on AI projects receive 3.0%-3.2% higher wages than workers on non-AI projects." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Gender and precarity in platform work: Old inequalities in the new world of work (2022)

    Gerber, Christine ;

    Zitatform

    Gerber, Christine (2022): Gender and precarity in platform work: Old inequalities in the new world of work. In: New Technology, Work and Employment, Jg. 37, H. 2, S. 206-230. DOI:10.1111/ntwe.12233

    Abstract

    "Platform work creates a work model that is both a curse and a blessing for vulnerable labour market segments. Based on research on female precarity, the article expects that remote platform work—so-called crowdwork—could especially attract women who need to combine income and care responsibilities. This article investigates whether women experience more precarity on crowdwork platforms than men, and why their risks differ. It analyses data from a quantitative survey with crowdworkers in Germany and the United States. The results indicate higher precarity risks for women due to care work, which are also indirectly mediated via the employment status. The higher commodification of labour and weaker social infrastructure lead to generally greater precarity risks for platform workers in the United States. The high differences between women and men in Germany underline the gendered nature of labour market dualization and precarization as well as the traditional division of housework. Policy measures should address both platform work and these structural inequalities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Technology and the labor market (2022)

    Graetz, Georg; Nordström Skans, Oskar ; Restrepo, Pascual;

    Zitatform

    Graetz, Georg, Pascual Restrepo & Oskar Nordström Skans (2022): Technology and the labor market. In: Labour Economics, Jg. 76. DOI:10.1016/j.labeco.2022.102177

    Abstract

    "This article introduces the Special Issue on “Technology and the Labor Market”. We summarize the included articles and offer some lessons for policy and future research. The articles cover central issues such as how technology changes the nature of labor demand, the impact of technology on individual workers, the role of policy, as well as emerging phenomena such as Artificial Intelligence and the “Gig” economy." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2022 Elsevier) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Die Ombudsstelle Crowdwork: Entwicklung, Prozesse und Effekte (2022)

    Heiland, Heiner ;

    Zitatform

    Heiland, Heiner (2022): Die Ombudsstelle Crowdwork. Entwicklung, Prozesse und Effekte. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 75, H. 6, S. 457-464. DOI:10.5771/0342-300X-2022-6-457

    Abstract

    "Der Beitrag untersucht erstmals empirisch die Ombudsstelle Crowdwork. Dieses paritätisch besetzte Konfliktlösungsgremium ist eine einmalige Form der freiwilligen Regulierung plattformvermittelter Arbeit. Als neue Arbeitsform ist Plattformarbeit bislang wenig reguliert. Gewerkschaftliche Strategien und betriebliche Mitbestimmung greifen in diesem Feld ins Leere. Auf Basis von Interviews mit den beteiligten Akteuren analysiert der Beitrag Entwicklung, Prozesse und Effekte der Ombudsstelle. Es zeigt sich, dass diese effektiv und unabhängig von nationalen Grenzen in der Lage ist, Konflikte zwischen Crowdworkern und Plattformen zu lösen. Über die Behandlung der eigentlichen Konflikte hinaus erweisen sich die Ombudsstelle und der “Crowdsourcing Code of Conduct”, auf dem sie beruht, als Kontext für einen sozialen Dialog, der Kohäsion unter den Beteiligten stiftet. Allerdings ist die Reichweite der Ombudsstelle begrenzt und infolge des selbstverpflichtenden Charakters verfügt sie über keine Sanktionsmöglichkeiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Hybride Interessenvertretung in der Plattformökonomie. Herausforderungen des „Coalition Building“ bei der Kooperation zwischen IG Metall und YouTubers Union (2022)

    Hertwig, Markus ; Witzak, Patrick ;

    Zitatform

    Hertwig, Markus & Patrick Witzak (2022): Hybride Interessenvertretung in der Plattformökonomie. Herausforderungen des „Coalition Building“ bei der Kooperation zwischen IG Metall und YouTubers Union. In: Zeitschrift für Soziologie, Jg. 51, H. 2, S. 174-192. DOI:10.1515/zfsoz-2022-0010

    Abstract

    "Der Beitrag untersucht die Entstehungs- und Erfolgsvoraussetzungen der „FairTube“-Kampagne, die 2019 von der YouTubers Union und der IG Metall ins Leben gerufen wurde, um die Beschäftigungsbedingungen der Videoproduzent*innen auf der Plattform YouTube zu verbessern. Mit Hilfe eines Mixed-Methods-Designs wird das Zusammen- und Wechselspiel zwischen etablierten und neuen Akteuren der Interessenvertretung in der digitalen Plattformökonomie untersucht. Die Studie zeigt, dass im Rahmen der Kampagne nicht nur Praktiken der Interessenvertretung aus unterschiedlichen Domänen (Gewerkschaften, soziale Bewegungen) kombiniert werden, sondern sich dauerhafte Strukturen aus Sinnzuschreibungen und (Macht-)Ressourcen herausbilden. Diese bezeichnen wir als „hybride Interessenvertretungsform“, der es zumindest zeitweise gelingt, spezifische Herausforderungen der Plattformökonomie zu bearbeiten." (Autorenreferat, IAB-Doku, © De Gruyter)

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  • Literaturhinweis

    Online-Arbeitsmärkte im Spannungsfeld von Plattform und Community: Ein Systematic Literature Review zu plattformbasierter Arbeit (2022)

    Hertwig, Markus ; Papsdorf, Christian;

    Zitatform

    Hertwig, Markus & Christian Papsdorf (2022): Online-Arbeitsmärkte im Spannungsfeld von Plattform und Community. Ein Systematic Literature Review zu plattformbasierter Arbeit. In: U. Dolata & J.-F. Schrape (Hrsg.) (2022): Internet, Big Data und digitale Plattformen, S. 81-107. DOI:10.1007/s11577-022-00829-4

    Abstract

    "Der Beitrag widmet sich im Rahmen eines Systematic Literature Reviews sowie einer qualitativen Inhaltsanalyse der Untersuchung von Online-Arbeitsmärkten und der dort vermittelten Arbeit. Vor dem Hintergrund einer unübersichtlichen Literaturlage besteht das Ziel in der Analyse und Systematisierung der Besonderheiten von Plattformarbeit. Dafür werden 235 zwischen 2010 und 2020 erschienene thematisch relevante Publikationen daraufhin untersucht, (1) welche Disziplinen mit welchen Methoden in welchen Kontexten plattformbasierte Arbeit erforschen; (2) welche Dimensionen von Arbeit sie thematisieren; (3) welche Akteurinnen und Akteure und Institutionen Arbeit prägen; und (4) auf welche Art und Weise sie dies tun. Der Beitrag analysiert den Stand der Forschung zu den Einflussfaktoren plattformbasierter Arbeit und identifiziert Forschungsdesiderata. Zudem bietet er eine Heuristik an, die die oftmals kleinteiligen Forschungsergebnisse systematisiert und aufeinander bezieht. Die Ergebnisse zeigen, dass vor allem Plattformen (als technische und organisatorische Systeme), Kundinnen und Kunden sowie die Community der Tätigen als neuartige Prägekräfte verschiedene Aspekte von Arbeit maßgeblich beeinflussen." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer)

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  • Literaturhinweis

    Zwischen institutioneller Verwilderung und Restrukturierung: Soziale Sicherung und industrielle Beziehungen in der Plattformökonomie (2022)

    Hoose, Fabian ; Glanz, Sabrina ; Beckmann, Fabian ; Topal, Serkan ;

    Zitatform

    Hoose, Fabian, Fabian Beckmann, Serkan Topal & Sabrina Glanz (2022): Zwischen institutioneller Verwilderung und Restrukturierung. Soziale Sicherung und industrielle Beziehungen in der Plattformökonomie. (IAQ-Report 2022-11), Duisburg ; Essen, 23 S. DOI:10.17185/duepublico/77136

    Abstract

    "Der vorliegende Report entstand im Rahmen des Forschungsprojektes „Plattformökonomie und soziale Sicherung: Arbeits- und Sicherungsorientierungen digitaler Selbstständiger zwischen De- und Re-Institutionalisierung“. Das Kooperationsprojekt zwischen dem Institut Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg-Essen und dem Lehrstuhl Soziologie/Arbeit, Wirtschaft und Wohlfahrt der Ruhr-Universität Bochum wird über einen Zeitraum von drei Jahren (2021 – 2024) im Rahmen des Fördernetzwerks Interdisziplinäre Sozialpolitikforschung (FIS) des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales gefördert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Hourly Wages in Crowdworking: A Meta-Analysis (2022)

    Hornuf, Lars ; Vrankar, Daniel;

    Zitatform

    Hornuf, Lars & Daniel Vrankar (2022): Hourly Wages in Crowdworking: A Meta-Analysis. (CESifo working paper 9540), München, 38 S.

    Abstract

    "In the past decade, crowdworking on online labor market platforms has become the main source of income for a growing number of people worldwide. This development has led to increasing political and scientific interest in the wages that people can earn on such platforms. In this article, we extend the literature based on a single platform, region, or category of crowdworking by conducting a meta-analysis of the prevalent hourly wages. After a systematic and rigorous literature search, we consider 20 primary empirical studies, including 104 wages and 76,282 data points from 22 platforms, eight different countries, and a time span of 12 years. We find that, on average, microwork results in an hourly wage of less than $6. This wage is significantly lower than the mean wage of online freelancers, which is roughly three times higher. We find that hourly wages accounting for unpaid work, such as searching for tasks and communicating with requesters, tend to be significantly lower than wages not considering unpaid work. Legislators and researchers evaluating wages in crowdworking should be aware of this bias when assessing hourly wages, given that the majority of the literature does not account for the effect of unpaid work time on crowdworking wages. To foster the comparability of different research results, we suggest that scholars consider a wage malus to account for unpaid work. Finally, we find that hourly wages collected through surveys tend to be lower than wages collected via browser plugins or other technical data collection methods." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Arbeit in der Crowd: Arbeitsorganisation und Gerechtigkeitsansprüche im Wandel? (2022)

    Kawalec, Sandra;

    Zitatform

    Kawalec, Sandra (2022): Arbeit in der Crowd. Arbeitsorganisation und Gerechtigkeitsansprüche im Wandel? Opladen: Budrich Academic Press, 195 S.

    Abstract

    "Crowdwork ist eine neue Form von Arbeit, welche weder mit einem klassischen Arbeitsverhältnis noch einer formalen Zugehörigkeit zu einer Unternehmensorganisation einhergeht. Dieses Buch setzt zwei Schwerpunkte. Zum einen wird der Frage nachgegangen, welche Entgrenzungsprozesse die Reorganisations-Strategie Crowdsourcing zur Folge hat – an einem Fallbeispiel des Unternehmens IBM. Zum anderen wird untersucht, welche arbeitsbezogenen Gerechtigkeitsansprüche an diese neue Form von Arbeit – und somit jenseits des Normarbeitsverhältnisses – von den in der virtuellen Welt arbeitenden Personen gestellt werden." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Moving Beyond Uber: Two Modes of Organization and Work in the German Platform Economy (2022)

    Kirchner, Stefan ; Dittmar, Nele; Ziegler, Emilia Sophie;

    Zitatform

    Kirchner, Stefan, Nele Dittmar & Emilia Sophie Ziegler (2022): Moving Beyond Uber. Two Modes of Organization and Work in the German Platform Economy. In: U. Dolata & J.-F. Schrape (Hrsg.) (2022): Internet, Big Data und digitale Plattformen, S. 109-131. DOI:10.1007/s11577-022-00830-x

    Abstract

    "Diskussionen über Organisationen und Arbeit in der Plattformökonomie fokussieren oft Uber als prominentes Beispiel, das auf Risikokapital und einem digitalen Marktplatz für solo-selbstständige Fahrerinnen und Fahrer aufbaut. Dieser Fokus auf Uber unterschätzt die Vielfalt organisationaler Modelle und Arbeitstypen, die sich herausbilden, wenn Firmen um die Dominanz in entstehenden Feldern kämpfen. Unsere explorativen Ergebnisse aus dem Feld der „Shared Mobility“ in Deutschland zeigen, dass die Plattformökonomie zwei Modi beinhaltet: wenige digitale Marktplätze mit Selbstständigen und viele App-gestützte Firmen, die Smartphone-Technologie nutzen, um ihre Mobilitätsdienstleistungen anzubieten und dabei Arbeitskräfte beschäftigen, die App-gestützte Arbeit erbringen. Darüber hinaus stehen nur einige Disruptoren, die als Start-Ups risikokapitalfinanziert sind, vielen anderen Firmen gegenüber, die von etablierten Unternehmen aus benachbarten Feldern finanziert werden und Plattformtechnologie absorbieren. Wir schlussfolgern, dass das Feld der „Shared Mobility“ in Deutschland eine Vielfalt organisationaler Modelle und Typen von Arbeit umfasst, die weit über das Uber-Modell hinausgeht. Nur eine genauere Analyse dieser Vielfalt ermöglicht es, die Dynamiken der Plattformökonomie besser zu verstehen." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer)

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  • Literaturhinweis

    Hybride Arbeitswelt: Empfehlungen für die Arbeit zwischen Home und Office (2022)

    Lindner, Dominic;

    Zitatform

    Lindner, Dominic (2022): Hybride Arbeitswelt. Empfehlungen für die Arbeit zwischen Home und Office. (essentials), Wiesbaden: Springer Fachmedien, 66 S. DOI:10.1007/978-3-658-37318-4

    Abstract

    "Schon seit über einem Jahrhundert hat sich unsere Arbeitswelt immer wieder verändert. Durch die Covid-19-Pandemie hat die Digitalisierung des Arbeitsplatzes einen nachhaltigen Schub erhalten. Mit dem zunehmenden Rückgang der Pandemie kehren Fachkräfte wieder in das klassische Büro zurück. Dennoch ist die Arbeitswelt nicht mehr die, die wir kannten. Der Spagat zwischen Home und Office wird unsere Arbeitswelt dominieren, weshalb es gilt, die Vorteile beider Welten in einer hybriden Arbeitskultur zu vereinen. Doch wie kann dieser Spagat ausgestaltet werden? In diesem Essential werden erste Antworten aus Wissenschaft und Praxis gegeben und Empfehlungen formuliert, die Praktiker*innen in der Strategiefindung helfen sowie Dozierenden und Studierenden als Input für die weitere Forschung dienen sollen." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Reflecting the changing world of work? A critique of existing survey measures and a proposal for capturing new ways of working (2022)

    Lott, Yvonne ; Chung, Heejung ; Kelliher, Clare;

    Zitatform

    Lott, Yvonne, Clare Kelliher & Heejung Chung (2022): Reflecting the changing world of work? A critique of existing survey measures and a proposal for capturing new ways of working. In: Transfer, Jg. 28, H. 4, S. 457-473. DOI:10.1177/10242589221130597

    Abstract

    "In den vergangenen Jahrzehnten haben wir signifikante und ganz unterschiedliche Veränderungen in der Arbeitswelt gesehen. Als bedeutendster Wandel ist hier die Erosion des Normalarbeitsverhältnisses zu nennen. Diese Veränderungen stellen die traditionelle Bedeutung von „Beschäftigung“, „Arbeitgeber:innen“, „Arbeitnehmer:innen“, „Arbeitsplatz“ und „Arbeitstag“ in Frage. Viele der aktuell verwendeten Befragungsinstrumente basieren aber nach wie vor auf dem Konzept des Normalarbeitsverhältnisses. Der vorliegende Artikel beschreibt einige der Einschränkungen bestehender Konzeptualisierungen und Definitionen flexibler Arbeitsarrangements und der zu ihrer Erfassung in großen Befragungen verwendeten Instrumente. Der Artikel zeigt ebenfalls Wege auf, wie diese Einschränkungen zu überwinden sind. Der Hinweis auf die potenziellen Grenzen bestehender Befragungsinstrumente soll die Nutzer:innen dieser Daten dazu veranlassen, genauer darüber nachzudenken, welche Erkenntnisse diese Ergebnisse wirklich vermitteln und welche nicht. Darüber hinaus sollen die Designer:innen dieser Umfragen dazu motiviert werden, die bisher verwendeten Instrumente zu modifizieren und neue Instrumente zu entwickeln, um moderne Realitäten wie Mehrfachbeschäftigung sowie Internet- und Plattformarbeit besser zu erfassen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Viel Arbeit, schlechte Bedingungen: Gesundheitsrisiken in der deutschen Plattformökonomie (2022)

    López, Tatiana ; Feuerstein, Patrick; Alyanak, Oğuz ; Agüera, Pablo;

    Zitatform

    López, Tatiana, Oğuz Alyanak, Patrick Feuerstein & Pablo Agüera (2022): Viel Arbeit, schlechte Bedingungen. Gesundheitsrisiken in der deutschen Plattformökonomie. In: WZB-Mitteilungen H. 175.

    Abstract

    "Welchen Gesundheitsrisiken sind Arbeiter*innen in der deutschen Plattformökonomie ausgesetzt? Eine Studie des Fairwork-Projekts ergab drei übergreifende Risiken: psychische Belastungen aufgrund hoher Arbeitsplatz- und Einkommensunsicherheit, körperliche Gesundheitsrisiken wegen belastender Arbeitsbedingungen und unzureichender Arbeitsausrüstung sowie psychische Belastungen auf Grund von Diskriminierung und Belästigung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Decommodifying Platform Work through an EU Definition of Worker (2022)

    Miguel, Pablo Sanz De ; Bazzani, Tania ; Arasanz, Juan ;

    Zitatform

    Miguel, Pablo Sanz De, Tania Bazzani & Juan Arasanz (2022): Decommodifying Platform Work through an EU Definition of Worker. In: Glocalism: Journal of Culture, Politics and Innovation H. 3, S. 1-21. DOI:10.12893/gjcpi.2022.3.1

    Abstract

    "This article aims to highlight the process of recommodification characterizing the new forms of work today, in particular gig economy jobs, and the possible solutions that can be suggested to guarantee adequate protection. After having explained the importance of labour law to decommodify the new forms of work, in particular platform work, this article explains the different ways to legally classify them at the national level and the relevant contribution an EU definition of worker could bring to address the problem of recommodification. In doing this, the article also mentions some relevant aspects of the EU proposal for a directive in the field." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Digitale Transformation – wie kann Deutschland zu den führenden Nationen aufschließen? (2022)

    Pfaffl, Christian; Krcmar, Helmut ; Czernich, Nina; Falck, Oliver ; Schönert, Silke; Zimmermann, Volker; Goecke, Henry; Demary, Vera; Hess, Thomas ; Egle, Christoph;

    Zitatform

    Pfaffl, Christian, Nina Czernich, Oliver Falck, Volker Zimmermann, Vera Demary, Henry Goecke, Silke Schönert, Thomas Hess, Christoph Egle & Helmut Krcmar (2022): Digitale Transformation – wie kann Deutschland zu den führenden Nationen aufschließen? In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 75, H. 2, S. 3-23.

    Abstract

    "Christian Pfaffl, Nina Czernich und Oliver Falck, ifo Institut, erstellen eine Bestandsaufnahme zur Entwicklung der Digitalisierung in Deutschland. Ihre Analyse ergibt ein heterogenes Bild. Bei den untersuchten Digitalisierungsbereichen liegt Deutschland häufiger im Mittelfeld oder auf den hinteren Plätzen, anstatt zu den internationalen Spitzenreitern zu zählen. Volker Zimmermann, KfW, kritisiert, dass in Deutschland im internationalen Vergleich nur geringe Summen in Informationstechnologien investiert werden. Das sei mit ein Grund dafür, dass die Entwicklung digitaler Technologien keine Stärke des deutschen Innovationsystems und Deutschland bei der Anwendung digitaler Technologien kein Vorreiter sei. Auch fehlen in den Unternehmen sowohl IT-Kenntnisse in der Breite der Belegschaft als auch IT-Spezialisten. Hilfreiche Maßnahmen zur Unterstützung der Digitalisierungsanstrengungen bieten die Förderung von Grundlagenforschung und der Entwicklung digitaler Standards. Für Vera Demary und Henry Goecke, Institut der deutschen Wirtschaft, ist es erforderlich, dass Deutschland aktiver die Digitalisierung auf allen Ebenen vorantreibt. Vor allem müsse das Tempo der Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung erhöht werden. Aber auch eine Förderung auf europäischer Ebene sei sinnvoll, beispielweise das europäische Plattformökosystem Gaia-X, das es insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen erleichtert, ihre Daten zu bewirtschaften. Silke Schönert, Rheinische Fachhochschule Köln, zeigt, dass sich nahezu alle eGovernment-Projekte, z.B. die Einführung der E-Akte oder die Digitalisierung der Verwaltungsleistungen, nicht im Zeitplan befinden bzw. nicht fristgerecht abgeschlossen werden. Zum einen wurde die Komplexität der Architektur unterschätzt. Weiterhin verlängerten sich die Projektzeiten durch Personalengpässe und ein insgesamt hoher Abstimmungsaufwand in der Zusammenarbeit der Projektbeteiligten. Abhilfe könnte ein organisationsweites systematisches Multiprojektmanagement schaffen. Thomas Hess und Christoph Egle, Bayerisches Forschungsinstitut für digitale Transformation (BIDT), schlagen vor, zur Unterstützung der digitalen Transformation in Deutschland das Prinzip des „Dotted-Line“-Konzepts anzuwenden. Es besagt, dass Einheiten eines Unternehmens in einer zweiten Berichtslinie einer übergeordneten Einheit nur fachlich und damit nicht disziplinarisch unterstellt werden. Auf der Ebene von Bundeskanzler*in/Ministerpräsident*in würde eine zentrale Koordinationseinheit eingerichtet ebenso wie in den einzelnen Ministerien. Disziplinarisch wären die Einheiten auf Ministerialebene den Minister*innen und fachlich der Koordinationseinheit von Bundeskanzler*in/Ministerpräsident*in unterstellt. Ein Vorteil des „Dotted-Line“-Konzepts wäre, dass die Digitalpolitik in jedem Ministerium verankert ist und so alle Ressorts digitalpolitische Themen bearbeiten. Im internationalen Vergleich zeigt sich, dass deutsche Unternehmen abgeschlagen hinter Vertretern aus anderen Industrienationen zurückfallen. Nach Ansicht von Helmut Krcmar, Technische Universität München, liegt es auch daran, dass viele deutsche Unternehmen die digitale Transformation eher als Last denn als eine Chance begreifen. Um diese grundlegende Änderung in der Denkweise zu erreichen, seien Führungskräfte gefragt, die den Transformationsprozess begleiten, und die Entwicklung einer digitalversierten Belegschaft." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Plattformen auf dem Arbeitsmarkt: Digitalisierung und Diversifizierung in der Beschäftigungsindustrie (2022)

    Pongratz, Hans J. ;

    Zitatform

    Pongratz, Hans J. (2022): Plattformen auf dem Arbeitsmarkt: Digitalisierung und Diversifizierung in der Beschäftigungsindustrie. In: U. Dolata & J.-F. Schrape (Hrsg.) (2022): Internet, Big Data und digitale Plattformen, S. 133-157. DOI:10.1007/s11577-022-00831-w

    Abstract

    "Vermittlungsprozesse auf dem Arbeitsmarkt verlaufen zunehmend unter Mitwirkung von Plattformunternehmen: Online-Stellenbörsen, Karrierenetzwerken, Gigwork- und Crowdworking-Plattformen oder Arbeitgeberbewertungsportalen. Auf der Basis explorativer Internetrecherchen und Dokumentanalysen wird ein Überblick über die Plattformmodelle und ihre Verbindungen zu etablierten Akteuren der Beschäftigungsindustrie, vor allem Zeitarbeitsfirmen und Personalberatungen, gegeben. Mit Bezug auf Theoriekonzepte der Plattformforschung und der Arbeitsmarktanalyse (Infrastruktur, Intermediarität, Ökosystem, Feld) werden Thesen zur Rolle der Plattformen innerhalb der Beschäftigungsindustrie formuliert. In Anbetracht etablierter Strukturen und spezifischer Anforderungen des Arbeitsmarkts finden sich Plattformen in diesem Feld in komplexen Akteurskonstellationen wieder, die sie nicht in der Weise dominieren, wie das von Plattformkonzernen wie Amazon, Facebook oder Google angenommen wird. Privatwirtschaftliche Dienstleistungen der Arbeitskraftvermittlung gewinnen erheblich an Relevanz: Neben der Verfügung über die Daten stellen vor allem das Expertenwissen der Personalberatungen und der politische Einfluss der Zeitarbeitsfirmen maßgebliche Machtressourcen am Markt dar. Die Analyse lässt auf multiple Entwicklungspfade der Plattformökonomie schließen – und auf die Notwendigkeit stärker vergleichender Forschung." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer)

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    New Work in der Industrie: Wie wir die digital-kulturelle Transformation meistern! (2022)

    Starker, Vera; Gaida, Roman;

    Zitatform

    Starker, Vera & Roman Gaida (2022): New Work in der Industrie. Wie wir die digital-kulturelle Transformation meistern! (New Work Utopie Edition), Buckow: Rossberg, 256 S.

    Abstract

    "Der zweite Band der New Work Utopie Edition, die in Zusammenarbeit mit der Next Work Innovation entsteht, begibt sich an den Geburtsort des Taylorismus und stellt erstmalig ein konkretes New Work Modell für die Industrie und die dafür notwendigen Paradigmenwechsel vor. Die Kernthese dieses ersten Sachbuchs zu New Work in der Industrie: Die digital-kulturelle Transformation der Industrie muss sich zu 90% auf den Mensch und nur zu 10% auf die Technik fokussieren. Denn der Mensch ist mehr denn je relevanter Teil der industriellen Wertschöpfungskette. Hierarchiereduktion, Arbeiten in selbst organisierten Teams, Partizipation und Stärkung der Verantwortungsübernahme, um nur einige Eckpfeiler des Buches zu benennen. New Work jenseits der Teppichetage lautet der Anspruch dieses Buchs." (Autorenreferat, IAB-Doku, Verlagsangaben)

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    An urban-rural divide (or not?): Small firm location and the use of digital technologies (2022)

    Thomä, Jörg ;

    Zitatform

    Thomä, Jörg (2022): An urban-rural divide (or not?): Small firm location and the use of digital technologies. (ifh working paper 2022,37), Göttingen, 15 S.

    Abstract

    "Regarding the spatial impact of digitalization, the concern is often expressed that rural areas and the companies located there are disadvantaged by a digital divide compared to urban regions. Against this background, this paper explores the role of the urban/rural location of a small firm in the use of digital communication and information technologies (ICT). With the help of a cluster analysis approach, different modes of digitalization in the German small enterprise sector are identified. According to this, four groups of small firms can be distinguished in accordance to the maturity level concept of digital transformation: non-digital firms, digital beginners, platform-oriented firms and digital manufacturers. From a spatial perspective, it can be seen that the members of the platform-oriented group are relatively often located in urban regions, whereas the digital manufacturers are relatively often found in rural areas. These findings are interpreted as an indication that small firms at least partially consciously assign themselves to one of these digitalization modes, depending on which business model is most effective in the respective (urban or rural) business environment. By contrast, whether a small firm has not yet done anything in terms of digitalization or is only at the beginning of the digital transformation process does not significantly depend on the location of the company. The paper concludes with implications for policy and research." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Fortifying the Algorithmic Management Provisions in the Proposed Platform Work Directive (2022)

    Veale, Michael ; Binns, Reuben ; Silberman, M. Six ;

    Zitatform

    Veale, Michael, M. Six Silberman & Reuben Binns (2022): Fortifying the Algorithmic Management Provisions in the Proposed Platform Work Directive. (SocArXiv papers), [Charlottesville, VA], 28 S. DOI:10.31235/osf.io/7jyhe

    Abstract

    "The European Commission proposed a Directive on Platform Work at the end of 2021. While much attention has been placed on its effort to address misclassification of the employed as self-employed, it also contains ambitious provisions for the regulation of the algorithmic management prevalent on these platforms. Overall, these provisions are well-drafted, yet they require extra scrutiny in light of the fierce lobbying and resistance they will likely encounter in the legislative process, in implementation and in enforcement. In this article, we place the proposal in its sociotechnical context, drawing upon wide cross-disciplinary scholarship to identify a range of tensions, potential misinterpretations and perversions that should be pre-empted and guarded against at the earliest possible stage. These include improvements to ex ante and ex post algorithmic transparency; identifying and strengthening the standard against which human reviewers of algorithmic decisions review; anticipating challenges of representation and organising in complex platform contexts; creating realistic ambitions for digital worker communication channels; and accountably monitoring and evaluating impacts on workers while limiting data collection. We encourage legislators and regulators at both European and national level to act to fortify these provisions in the negotiation of the Directive, its potential transposition, and in its enforcement." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    „Wir sollten die Digitalisierung als Gelegenheitsfenster für eine geschlechtergerechte Gesellschaft nutzen!“: (Interview mit Aysel Yollu-Tok) (2022)

    Wagner, Petra ; Yollu-Tok, Aysel ;

    Zitatform

    Wagner, Petra; Aysel Yollu-Tok (interviewte Person) (2022): „Wir sollten die Digitalisierung als Gelegenheitsfenster für eine geschlechtergerechte Gesellschaft nutzen!“. (Interview mit Aysel Yollu-Tok). In: IAB-Forum H. 09.06.2022 Nürnberg, 2022-06-02. DOI:10.48720/IAB.FOO.20220609.01

    Abstract

    "Wie lässt sich die Digitalisierung so gestalten, dass Frauen und Männer gleiche Verwirklichungschancen haben? Konkrete Antworten auf diese Frage zu geben – das war der Auftrag der Politik an eine unabhängige Sachverständigenkommission. Diese hat ihre Erkenntnisse und Empfehlungen in einem Gutachten für den Dritten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung zusammengetragen. Im Interview für das IAB-Forum macht Aysel Yollu-Tok, Vorsitzende der Kommission, deutlich: Die Digitalisierung führt nicht automatisch zu mehr Geschlechtergerechtigkeit. Wohl aber bietet sie Chancen, dieses Ziel schneller zu erreichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wagner, Petra ;
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    Brüssel möchte Plattformbeschäftigung regulieren (2022)

    Wölfle, Ilka; Schmitt, Volker;

    Zitatform

    Wölfle, Ilka & Volker Schmitt (2022): Brüssel möchte Plattformbeschäftigung regulieren. In: DGUV-Forum, Jg. 14, H. 6, S. 21-24.

    Abstract

    "Viele Plattformbeschäftigte fallen durch das Netz der sozialen Sicherung. Die EU-Kommission möchte das ändern und hat am 9. Dezember vergangenen Jahres einen Richtlinienvorschlag vorgelegt. Ziel ist, die Rechte der Plattformbeschäftigten zu stärken. Die Feststellung ihres Beschäftigungsstatus spielt dabei eine besondere Rolle." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen 2021/2022 (2021)

    Achatz, Juliane; Bossler, Mario ; Oberfichtner, Michael ; Matthes, Britta ; Bauer, Frank; Lietzmann, Torsten ; Bruckmeier, Kerstin ; Lehmer, Florian ; Wolff, Joachim; Leber, Ute; Wenzig, Claudia; Lang, Julia ; Wanger, Susanne ; Kubis, Alexander; Vicari, Basha ; Kruppe, Thomas ; Trappmann, Mark ; Janssen, Simon; Seibert, Holger; Janser, Markus ; Rauch, Angela ; Jahn, Elke ; Brücker, Herbert ; Hutter, Christian ; Zika, Gerd ; Hohendanner, Christian ; Weber, Enzo ; Gürtzgen, Nicole ; Trenkle, Simon ; Gartner, Hermann ; Reims, Nancy ; Fuchs, Johann ; Braun, Wolfgang; Fitzenberger, Bernd ; Walwei, Ulrich ; Dietz, Martin; Ramos Lobato, Philipp; Dietrich, Hans ; Stephan, Gesine ; Dengler, Katharina; Wiemers, Jürgen ; Dauth, Christine ;

    Zitatform

    Achatz, Juliane, Frank Bauer, Mario Bossler, Wolfgang Braun, Kerstin Bruckmeier, Herbert Brücker, Christine Dauth, Katharina Dengler, Hans Dietrich, Martin Dietz, Bernd Fitzenberger, Johann Fuchs, Hermann Gartner, Nicole Gürtzgen, Christian Hohendanner, Christian Hutter, Elke Jahn, Markus Janser, Simon Janssen, Thomas Kruppe, Alexander Kubis, Julia Lang, Ute Leber, Florian Lehmer, Torsten Lietzmann, Michael Oberfichtner, Britta Matthes, Joachim Wolff, Claudia Wenzig, Susanne Wanger, Basha Vicari, Mark Trappmann, Holger Seibert, Angela Rauch, Gerd Zika, Enzo Weber, Simon Trenkle, Nancy Reims, Ulrich Walwei, Philipp Ramos Lobato, Gesine Stephan & Jürgen Wiemers (2021): Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen 2021/2022. Nürnberg, 20 S.

    Abstract

    "Digitalisierung, Dekarbonisierung und demografischer Wandel werden den Arbeitsmarkt in den kommenden Jahren erheblich verändern. Handlungsbedarf besteht beispielsweise bei der Sicherung des Arbeitskräftebedarfs – und damit verbunden bei der Förderung der Aus- und Weiterbildung –, bei der Reform der Grundsicherung für Arbeitsuchende und bei der sozialen Absicherung von Solo-Selbständigen. Die Covid-19-Pandemie hat die Situation in mancherlei Hinsicht zusätzlich verschärft. Zu all diesen und zahlreichen weiteren wichtigen Themen fasst die IAB-Broschüre „Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen“ die zentralen wissenschaftlichen Befunde kompakt zusammen. Sie bietet zudem Handlungsempfehlungen für die Arbeitsmarktpolitik, die aus den wissenschaftlichen Befunden abgeleitet wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Plattformökonomie im Handwerk: Entwicklungen, Chancen und Herausforderungen aus ökonomischer Perspektive (2021)

    Alhusen, Harm; Dilekoglu, Kübra; Thonipara, Anita ; Bizer, Kilian ; Proeger, Till ; Meub, Lukas;

    Zitatform

    Alhusen, Harm, Kilian Bizer, Kübra Dilekoglu, Lukas Meub, Till Proeger & Anita Thonipara (2021): Plattformökonomie im Handwerk: Entwicklungen, Chancen und Herausforderungen aus ökonomischer Perspektive. (Göttinger Beiträge zur Handwerksforschung 57), Göttingen, 30 S.

    Abstract

    "Das Entstehen der Plattformökonomie und die damit verbundene Konzentration von Datennutzung und -zugang sind zentrale Zukunftsherausforderungen für Handwerksunternehmen. Diese Studie untersucht die Entwicklungen der Plattformökonomie und deren ökonomische Auswirkungen für das Handwerk. Dafür ist die Studie in zwei Abschnitte gegliedert: Der erste Teil erläutert theoretische Grundlagen und Funktionsweisen der Plattformökonomie. Im zweiten Teil wird empirisch auf Basis von Experteninterviews die Entwicklung von Plattformökonomie und Datennutzung im Handwerk untersucht. Hierfür werden zunächst die aus Expertensicht derzeit wichtigsten Plattformen identifiziert und eine Zuordnung zu den verschiedenen Typen von Plattformen vorgenommen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Plattformkapitalismus und die Krise der sozialen Reproduktion (2021)

    Altenried, Moritz ; Wallis, Mira; Dück, Julia;

    Zitatform

    Altenried, Moritz, Julia Dück & Mira Wallis (Hrsg.) (2021): Plattformkapitalismus und die Krise der sozialen Reproduktion. Münster: Verlag Westfälisches Dampfboot, 295 S.

    Abstract

    "Nicht zuletzt die gegenwärtige Krise um die Ausbreitung des Coronavirus zeigt, wie sehr sich Plattformunternehmen bereits zu zentralen Infrastrukturen der Reproduktion entwickelt haben – ein Aspekt, der in Diskussionen um digitale Plattformen zumeist unterbelichtet bleibt. Auch wenn selten in diesem Zusammenhang diskutiert, intervenieren Plattformen wie Helpling, Deliveroo, Care.com, Airbnb, Uber und viele weitere direkt oder indirekt in soziale Reproduktionsverhältnisse. Dies betrifft etwa die Betreuung von Kindern, Ernährung oder Pflege ebenso wie die vergeschlechtlichte Arbeitsteilung oder die gesamtgesellschaftliche Organisation dieser Tätigkeiten. Damit sind nur einige Beispiele eines multidimensionalen Verhältnisses zwischen neuen Formen digital vermittelter und organisierter Arbeit und sozialen Reproduktionskrisen genannt. Der Band versucht sich an einer Vermessung dieses Verhältnisses und versammelt vielfältige theoretische und empirische Beiträge, die sich etwa mit der Entwicklung der Hausarbeit im digitalen Kapitalismus, vergeschlechtlichter Ungleichheit in plattformvermittelter Sorgearbeit oder mit den Potenzialen und Grenzen kooperativer Ansätze im Kontext der Plattformökonomie beschäftigen." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

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    Arbeit in der digitalisierten Welt: Praxisbeispiele und Gestaltungslösungen aus dem BMBF-Förderschwerpunkt (2021)

    Bauer, Wilhelm; Müller, Nadine; Stowasser, Sascha; Mütze-Niewöhner, Susanne; Zanker, Claus;

    Zitatform

    Bauer, Wilhelm, Susanne Mütze-Niewöhner, Sascha Stowasser, Claus Zanker & Nadine Müller (Hrsg.) (2021): Arbeit in der digitalisierten Welt. Praxisbeispiele und Gestaltungslösungen aus dem BMBF-Förderschwerpunkt. Berlin ; Heidelberg: Springer Vieweg, XXIV, 468 Seiten. DOI:10.1007/978-3-662-62215-5

    Abstract

    "Das vorliegende Open-Access-Buch umfasst Beiträge aus 29 Verbundvorhaben sowie dem begleitenden Verbundprojekt „TransWork“. Im Rahmen des Förderschwerpunkts „Arbeit in der digitalisierten Welt“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung wurden in den Projekten Entwicklungen im Transformationsprozess der Arbeitswelt analysiert, Lösungsansätze entwickelt und diese wissenschaftlich begleitet. In den Beiträgen werden Einblicke in die erarbeiteten Erkenntnisse und entwickelten Konzepte der Projekte gegeben. Hieraus lassen sich für Akteure aus Politik und Wirtschaft Handlungsempfehlungen ableiten und es ergeben sich neue Forschungsimpulse für die Wissenschaft." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Towards decent work in the digital age: introducing the fairwork project in Germany (2021)

    Bertolini, Alessio ; Graham, Mark ; Ferrari, Fabian ; Borkert, Maren;

    Zitatform

    Bertolini, Alessio, Maren Borkert, Fabian Ferrari & Mark Graham (2021): Towards decent work in the digital age: introducing the fairwork project in Germany. In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft, Jg. 75, H. 2, S. 187-192. DOI:10.1007/s41449-021-00247-w

    Abstract

    "Das Fairwork-Projekt ist ein internationales Aktionsforschungsprojekt, das derzeit in über 20 Ländern stattfindet. Das Projekt fokussiert auf die Arbeitsbedingungen in der aktuellen Plattformökonomie und entwickelt jährliche „Fairness-Ratings“ für digitale Arbeitsplattformen. Für Deutschland hat das Projekt die Arbeitsbedingungen von zehn digitalen Arbeitsplattformen evaluiert, indem es sie anhand der Fairwork-Prinzipien bewertete und eine nationale Rangliste erstellte. Wir fanden heraus, dass selbst in einem stark regulierten Arbeitsmarktkontext wie dem deutschen, Plattformarbeiter Prekarität und Unsicherheit erleben und nur begrenzten Zugang zu Arbeitsrechten haben. Eine Reihe von Plattformarbeiter

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    Which social security regime for platform workers in Italy? (2021)

    Borelli, Silvia; Gualandi, Sofia ;

    Zitatform

    Borelli, Silvia & Sofia Gualandi (2021): Which social security regime for platform workers in Italy? In: International social security review, Jg. 74, H. 3/4, S. 133-154. DOI:10.1111/issr.12281

    Abstract

    "Dieser Artikel wirft ein Licht auf die Debatte über die Regeln der sozialen Sicherheit, die für Plattformbeschäftigte in Italien gelten. Da die Systeme der sozialen Sicherheit nach Beschäftigungsart und Selbstständigkeit unterscheiden, werden hier Präzedenzfälle im italienischen Recht beschrieben, in denen es um den Beschäftigungsstatus von Plattformarbeitnehmern geht. Sodann werden die italienische Gesetzgebung, das Fallrecht und die Tarifverträge im Zusammenhang mit dem Arbeitsschutz skizziert, und es wird erklärt, auf welche Deckung Beschäftigte von Plattformen bei Arbeitsunfällen oder Berufskrankheiten Anrecht haben. Im Vordergrund stehen dabei die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie. Außerdem werden die beiden wichtigsten Mindesteinkommenssysteme Italiens und die entsprechenden wissenschaftlichen Debatten nachgezeichnet, und es wird darauf eingegangen, welche Auswirkungen diese Systeme darauf haben, dass die digitalen Arbeitsplattformen sich ihrer Verantwortung hinsichtlich der Arbeitnehmerrechte, einschließlich des Zugangs zu einem angemessenen Sozialschutz, entziehen können." (Autorenreferat, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons)

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  • Literaturhinweis

    Social protection of atypical workers during the Covid-19 crisis (2021)

    Bruckmeier, Kerstin ; Konle-Seidl, Regina ; d'Andria, Diego ;

    Zitatform

    Bruckmeier, Kerstin, Diego d'Andria & Regina Konle-Seidl (2021): Social protection of atypical workers during the Covid-19 crisis. In: IAB-Forum H. 28.05.2021 Nürnberg, o. Sz., 2021-05-27.

    Abstract

    "The Covid-19 crisis acts like a magnifying glass under which already existing problems within countries’ social protection systems become more visible than before. It puts the spotlight on weaknesses, especially the social protection of the atypically employed and the (solo) self-employed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Bruckmeier, Kerstin ; Konle-Seidl, Regina ;
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  • Literaturhinweis

    Spatial and temporal segmenting of urban workplaces: The gendering of multi-locational working (2021)

    Burchell, Brendan ; Zhang, Mary ; Reuschke, Darja ;

    Zitatform

    Burchell, Brendan, Darja Reuschke & Mary Zhang (2021): Spatial and temporal segmenting of urban workplaces. The gendering of multi-locational working. In: Urban studies, Jg. 58, H. 11, S. 2207-2232. DOI:10.1177/0042098020903248

    Abstract

    "Existing urban research has focused on gender differences in commuting patterns to and from homes, but has paid little attention to the gendered diversity in the spatiotemporal patterns of work. The increase in remote working and information and communications technology (ICT) work has been emphasised, but at the cost of exploring the full range of workplaces and multi-locational working observed in urban areas. This article develops a new classificatory system to analyse the spatiotemporal patterns of work in European cities using the 2015 6th European Working Conditions Survey. We identify 12 distinct spatiotemporal work patterns of full-time workers and investigate gender differences across these patterns against the backdrop of occupation, industrial sector, employment status, household composition and ICT use. Findings show that women are far more likely to be restricted to only working at the employer/business premises while men have more varied and complex spatiotemporal patterns of work. Multi-locational working rather than working at one workplace is a largely male phenomenon. Working exclusively at home is still a rarity, but combinations with employer premises and other workplaces are more common. We conclude that workplace research has been blinkered by narrow concerns of advances in mobile technologies and has been blind to the pervasive effects of spatiotemporal divisions in the working lives of men and women. The methodological and theoretical implications of this new perspective on workplaces for urban development and research are discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Exposure to psychosocial risk factors in the gig economy: a systematic review (2021)

    Bérastégui, Pierre;

    Zitatform

    Bérastégui, Pierre (2021): Exposure to psychosocial risk factors in the gig economy: a systematic review. (Report / European Trade Union Institute 2021,01), Brüssel, 124 S.

    Abstract

    "The ‘gig economy’ refers to a market system in which companies or individual requesters hire workers to perform short assignments. These transactions are mediated through online labour platforms, either outsourcing work to a geographically dispersed crowd or allocating work to individuals in a specific area. Over the last decade, the diversity of activities mediated through online labour platforms has increased dramatically. In addition to the specific hazards associated with these different types of activities, there are also psychosocial risks related to the way gig work is organised, designed and managed. The aim of this review is to provide a comprehensive overview of these risks, identifying research gaps and strategies to address them." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Digital labour platforms in the EU: Mapping and business models : final report (2021)

    De Groen, Willem Pieter; Kilhoffer, Zachary ; Westhoff, Leonie ; Postica, Doina; Shamsfakhr, Farzaneh;

    Zitatform

    Kilhoffer, Zachary, Leonie Westhoff, Doina Postica & Farzaneh Shamsfakhr (2021): Digital labour platforms in the EU. Mapping and business models : final report. Brüssel, 150 S. DOI:10.2767/224624

    Abstract

    "This is the final report of the study on ‘Digital labour platforms in the EU: Mapping and business models’ for the Directorate-General for Employment, Social Affairs and Inclusion (DG EMPL). In total, 516 active and another 74 inactive digital labour platforms (DLPs) in the EU27 have been identified. For each of these DLPs, information on the business model has been collected and analysed. Moreover, for a sample of 38 DLPs, details on the working conditions have been collected and analysed for one or more countries. This study illustrates that DLPs have grown rapidly in the last five years, though still small in size with EUR 14 billion in activity. DLPs act as intermediaries for a large range of activities, including freelance, contest-based, microtask, taxi, delivery, home and professional services. DLPs intermediating the same services often follow similar business models, nevertheless the working conditions can differ between these platforms and even for the same platform across countries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Reproducing Global Inequalities in the Online Labour Market: Valuing Capital in the Design Field (2021)

    Demirel, Pelin ; Taylor, Rebecca ; Nemkova, Ekaterina ;

    Zitatform

    Demirel, Pelin, Ekaterina Nemkova & Rebecca Taylor (2021): Reproducing Global Inequalities in the Online Labour Market: Valuing Capital in the Design Field. In: Work, Employment and Society, Jg. 35, H. 5, S. 914-930. DOI:10.1177/0950017020942447

    Abstract

    "Millions of freelancers work on digital platforms in the online labour market (OLM). The OLM´s capacity to both undermine and reproduce labour inequalities is a theme in contemporary platform economy debates. What is less well understood is how processes of social (re)production take place in practice for diverse freelancers on global platforms. Drawing on a study of freelance designers, we use Bourdieus notions of capital and field to explore the specific rules of the game and the symbolic valuing of skills and identities that secure legitimacy and advantage in the OLM. We contribute to contemporary debates by illuminating the power of Global North actors to shape freelancer positions and hierarchies in the online design field. The cost advantages of Global South workers are counterbalanced by the symbolic legitimising of specific cultural and social practices (specifically in relation to language) and the devaluing of others." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Platform work and social security in German law: An international law perspective (2021)

    Eichenhofer, Eberhard;

    Zitatform

    Eichenhofer, Eberhard (2021): Platform work and social security in German law: An international law perspective. In: International social security review, Jg. 74, H. 3/4, S. 111-132. DOI:10.1111/issr.12280

    Abstract

    "Plattformarbeit stellt die herkömmliche Gesetzgebung der sozialen Sicherheit vor zweierlei Herausforderungen. Erstens lassen sich lohnabhängige und selbstständige Beschäftigung nicht mehr genau voneinander trennen, da die Grenzen verschwimmen. Dies ist ein grundlegendes Thema für die Sozialversicherungsgesetzgebung, da die Unterscheidungskriterien zwischen lohnabhängiger und selbstständiger Arbeit genau festgelegt sein müssen. Hinsichtlich der Unterscheidung zwischen lohnabhängiger und selbstständiger Arbeit zeigt das deutsche Recht, dass bei der Bestimmung des Beschäftigungsstatus eine Verlagerung weg von externen und objektiven Kriterien hin zu einer Vereinbarung der Vertragsparteien stattgefunden hat, die nach Privatrecht umzusetzen ist, aber auch vom Recht der sozialen Sicherheit anerkannt wird. Zweitens ist Plattformarbeit stark an eine digitale Kommunikation gebunden, die den ganzen Globus umspannt. Plattformarbeit kann daher auch den internationalen Handel fördern, da transnationales Arbeiten verfügbarer und effizienter wird. Es muss demnach untersucht werden, welche Auswirkungen die Plattformarbeit für das Recht auf internationaler Ebene hat. Im internationalen Recht kann festgelegt werden, welche nationalen Gesetze von den Vertragsparteien anzuwenden sind. Der Schutz von Angestellten durch das Recht der sozialen Sicherheit hat demzufolge mit den privatrechtlichen Vereinbarungen zwischen Dienstleistungsanbietern und Dienstleistungsempfängern zu tun. Doch es gibt zahlreiche Lücken in den Sozialschutzvorkehrungen von Dienstleistungsanbietern. In vielen Ländern ist das Bewusstsein gewachsen, dass es Defizite im Sozialschutz von Plattformarbeitnehmern gibt, und es werden Maßnahmen geprüft, um den sozialen Status von Plattformarbeitnehmern zu verbessern. Analysen haben gezeigt, dass es in der gemeinsamen Verantwortung der Dienstleistungsanbieter und Dienstleistungsempfänger liegt, die Sozialversicherungsdeckung unter derselben nationalen Gesetzgebung zu verwirklichen. Aus Sicht des internationalen Rechts jedoch zeigt sich, dass die internationalen Rechtsnormen den Reformen oft Einschränkungen aufzwingen." (Autorenreferat, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons)

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    Unternehmen setzen verstärkt auf Crowdworking (2021)

    Erdsiek, Daniel ;

    Zitatform

    Erdsiek, Daniel (2021): Unternehmen setzen verstärkt auf Crowdworking. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 101, H. 11, S. 912-914. DOI:10.1007/s10273-021-3045-8

    Abstract

    "In den vergangenen fünf Jahren haben sich die Hemmnisse der Nutzung von Crowdworking-Plattformen trotz mancher Schwankungen nicht stark verändert. Eine Ausnahme stellt der Anteil an Unternehmen dar, denen Crowdworking bekannt ist, die eine Nutzung von Crowdworking-Plattformen aber grundsätzlich ausschließen. Sowohl in der Informationswirtschaft als auch im Verarbeitenden Gewerbe gaben 2020 rund 24 % der Unternehmen an, dass Crowdworking eine Arbeitsform ist, die sie nicht unterstützen wollen. In den Befragungswellen der Jahre 2016 und 2018 lag dieser Anteil noch bei jeweils über 40 %. Der Anteil an Unternehmen, die Crowdworking kategorisch ablehnen hat sich demnach zwischen 2018 und 2020 nahezu halbiert." (Textauszug, IAB-Doku, © Springer-Verlag)

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    Social security for Spain's platform workers: Self-employed or employee status? (2021)

    Guerrero, María Luisa Pérez ; Royo, Miguel Rodríguez-Piñero;

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    Guerrero, María Luisa Pérez & Miguel Rodríguez-Piñero Royo (2021): Social security for Spain's platform workers: Self-employed or employee status? In: International social security review, Jg. 74, H. 3/4, S. 177-194. DOI:10.1111/issr.12283

    Abstract

    "Bisherige Studien zum Schutz von Plattformarbeitnehmern in Spanien haben sich auf Fahrradkuriere konzentriert, die Mahlzeiten zu Kunden nach Hause liefern und deren Dienstleistungen über einige der bekanntesten Plattformen der sozialen und wirtschaftlichen Szene des Landes angeboten werden. Die meisten dieser Arbeitnehmer sind durch das System der sozialen Sicherheit für Selbstständige gedeckt. In einem Urteil des Obersten Gerichtshofs vom 25. September 2020 wurde das Verhältnis zwischen Glovo und seinen Kurieren jedoch als Angestelltenverhältnis gewertet. Dieses Urteil hat die Perspektiven für digitale Plattformen verändert und dazu geführt, dass die spanische Regierung die Plattformarbeit in Spanien nun reguliert. Dennoch gelten die staatlichen Regeln nur für Kuriere, obwohl auch viele andere Beschäftigtengruppen in derselben Lage sind. Dieser Artikel befasst sich mit der derzeitigen Stellung der spanischen Plattformbeschäftigten innerhalb des Systems der sozialen Sicherheit und mit den jüngsten Gerichtsurteilen." (Autorenreferat, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons)

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    Work and Labour Relations in Global Platform Capitalism (2021)

    Haidar, Julieta; Keune, Miska;

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    Haidar, Julieta & Miska Keune (Hrsg.) (2021): Work and Labour Relations in Global Platform Capitalism. (ILERA Publication series), Cheltenham: Elgar, 288 S. DOI:10.4337/9781802205138

    Abstract

    "This engaging and timely book provides an in-depth analysis of work and labour relations within global platform capitalism with a specific focus on digital platforms that organise labour processes, known as labour platforms. Well-respected contributors thoroughly examine both online and offline platforms, their distinct differences and the important roles they play for both large transnational companies and those with a smaller global reach." (Author's abstract, © Edward Elgar Publishing) ((en))

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    Arbeitspolitik in digitalen Zeiten: Entwicklungslinien einer nachhaltigen Regulierung und Gestaltung von Arbeit (2021)

    Haipeter, Thomas ; Rosenbohm, Sophie ; Hoose, Fabian ;

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    Haipeter, Thomas, Fabian Hoose & Sophie Rosenbohm (Hrsg.) (2021): Arbeitspolitik in digitalen Zeiten. Entwicklungslinien einer nachhaltigen Regulierung und Gestaltung von Arbeit. Baden-Baden: Nomos, 279 S. DOI:10.5771/9783748923046

    Abstract

    "Die Digitalisierung erzeugt neue Herausforderungen und Chancen für die Arbeitswelt und die Arbeitspolitik. Die Beiträge dieses Bandes diskutieren zentrale Entwicklungen und arbeitspolitische Strategien des Umgangs mit der Digitalisierung von Arbeit: die Verschiebung räumlicher und zeitlicher Grenzen der Organisation von Arbeit, neue Initiativen von Interessenvertretung zur Regulierung von Arbeit sowie zur Organisierung von Beschäftigten und ihrer transnationalen Mobilisierung und schließlich die Möglichkeiten der Arbeitsgestaltung in digitalen Arbeitswelten. Dabei wird betont, dass die Herausforderungen und Chancen der Regulierung und Gestaltung von Arbeit in der Digitalisierung mit anderen Entwicklungstrends von Arbeit verschränkt sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    European Centre for Expertise (ECE) in the field of labour law, employment and labour market policy: Thematic review 2021 on platform work : synthesis report (2021)

    Hauben, Harald; Kahancová, Marta ; Manoudi, Anna;

    Zitatform

    Hauben, Harald, Marta Kahancová & Anna Manoudi (2021): European Centre for Expertise (ECE) in the field of labour law, employment and labour market policy. Thematic review 2021 on platform work : synthesis report. Brussels, 72 S. DOI:10.2767/152436

    Abstract

    "The platform economy is growing, with around 11% of the EU workforce stating they have already provided services through a platform (Urzí Brancati et al. 2020). A number of challenges associated with platform work persist, including a lack of transparency and predictability in working conditions, inconsistent income levels, ambiguous health and safety regulations, low representation, insufficient social protection and issues around personal data and algorithmic management of work. At the same time, platform work also offers new opportunities by generating new jobs and income streams to people struggling to find work in the traditional labour market and to those who enjoy the flexibility of platform work.5 The following sections further explain the concept of platform work, its characteristics and prevalence, exploring the available data, challenges facing those working through platforms across the EU Member States, and the impact of the COVID-19 pandemic, including remedial state measures that concern the platform economy. Data for this European Centre of Expertise (ECE) Thematic Review are mainly drawn from unpublished country articles6 on the characteristics and challenges of platform work in the EU-27 Member States, in addition to existing published comparative and country-specific evidence." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Controlling space, controlling labour? Contested space in food delivery gig work (2021)

    Heiland, Heiner ;

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    Heiland, Heiner (2021): Controlling space, controlling labour? Contested space in food delivery gig work. In: New Technology, Work and Employment, Jg. 36, H. 1, S. 1-16. DOI:10.1111/ntwe.12183

    Abstract

    "The article investigates the control of the platform labour process by means of the digital production of space and how workers resist it. The segment of German platform‐mediated food delivery is examined via qualitative interviews and auto‐ethnography. It is shown how the platforms create different spaces to efficiently coordinate and control mobile delivery gig work. Steered by geolocalisation and geofencing, the couriers operate autonomously in spatial corridors defined by the platforms. The agency of the riders is thus limited, but they are occasionally able to undermine the platforms’ spatial control and reinterpret it. The article shows that space is a central but contested instrument for controlling labour." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Plattformarbeit im Kräftefeld alter und neuer Institutionen (2021)

    Hertwig, Markus ;

    Zitatform

    Hertwig, Markus (2021): Plattformarbeit im Kräftefeld alter und neuer Institutionen. In: G. Ritschel & T. Müller (Hrsg.) (2021): Digital arbeiten, S. 41-50.

    Abstract

    "Digitale, plattformbasierter Arbeit, die auf Online-Arbeitsmärkten gehandelt und verrichtet wird, ist wie alle anderen Formen von Arbeit in vielerlei Hinsicht sozial eingebettet und gesellschaftlich geprägt. Daraus resultieren Herausforderungen und Chancen, weil Institutionen nicht nur top-down (z.B. staatlich oder verbandlich) verordnet, sondern vor allem durch Alltagspraktiken geformt werden. Ein Problem der derzeitigen Entwicklungsphase des Felds plattformbasierter Arbeit liegt darin, dass sich Institutionen der Strukturierung von Arbeit noch nicht fest etabliert haben. Dies geschieht aber unweigerlich im Machtspiel gesellschaftlicher Kräfte. Die Leerstellen, die aufgrund staatlich-verbandlicher Nicht-Regulierung, fehlender Berufsnormen und institutionalisierter Leitbilder "guter Arbeit" entstehen, werden von Plattformen genutzt, um Arbeits- und Beschäftigungsformen zu implementieren, die vor allem den Unternehmen und Kund*innen(-Unternehmen) dienlich sind. Während in Diskursen über gute digitale Arbeit prekäre Verhältnisse zwar dokumentiert und moniert werden, sind es Plattformentscheidungen und alltägliche Praktiken, die genau diese Bedingungen hervorbringen. Bei Online-Arbeitsmärkten haben wir es mit zwei neuen Prägekräften zu tun, die auf Arbeit erheblich einwirken: Die Plattformen und die Communitys. Die Ausprägungen von Arbeit - insbesondere auch die prekäre Situation vieler Tätiger - erklären sich durch ein Wechselspiel aus verschiedenen Faktoren, wobei die genaue Gestaltung der Plattformen, aber auch andere Aspekte wie die fehlende rechtliche und verbandliche Regulierung, die Praktiken der Kund*innen bzw. Auftraggeber*innen oder der individuelle sozio-ökonomische Hintergrund der Tätigen eine Rolle spielen (Hertwig/Papsdorf 2021)." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Adverse Effects of Monitoring: Evidence from a Field Experiment (2021)

    Herz, Holger ; Zihlmann, Christian;

    Zitatform

    Herz, Holger & Christian Zihlmann (2021): Adverse Effects of Monitoring: Evidence from a Field Experiment. (CESifo working paper 8890), München, 51 S.

    Abstract

    "We conduct a field experiment with remote workers to assess potential adverse effects of monitoring. We find that monitoring reduces the average performance of workers, in particular among the intrinsically motivated workforce. Moreover, monitoring cultivates the average worker: There are fewer high performers and the variance in performance is significantly reduced. Importantly, we show that performance reductions primarily occur among challenging tasks. These performance reductions significantly increase unit costs in our setting. This effect is particularly severe when challenging tasks have high marginal value, as in high-performance work systems or when tasks are complementary inputs into the production function." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Measuring the online platform economy in Germany (2021)

    Hildenbrand, Hannah-Maria; von Rueden, Christina; Viete, Steffen;

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    Hildenbrand, Hannah-Maria, Christina von Rueden & Steffen Viete (2021): Measuring the online platform economy in Germany. (Arbeitspapier / Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung 2021,07), Wiesbaden, 23 S.

    Abstract

    "Online platforms have become one of the most important business models of the digital economy and likely counteracted some of the drop in economic activity during the COVID-19 pandemic. At the same time, platform markets are subject to controversial debates about market power and the need for pro-competitive policy reforms. Despite their rising importance in modern economies, however, a lack of data on platforms' activity complicates the evaluation of their impact on economies and societies. In this paper we aim to improve the understanding of patterns of platform diffusion and market dynamics among online platforms in Germany using proprietary data on website traffic between 2018 and 2021. Our analysis suggests that German platform markets experienced considerable growth over the past years, and especially since the onset of the COVID-19 pandemic. Results also show that the pandemic led to diverging growth patterns between sectors of the German platform economy, reflecting the sectoral heterogeneity of the COVID-19 shock. Finally, while German platforms are numerous, they often fail to reach a critical size to challenge the mostly foreign dominant platforms. We associate this finding with the observation that dominance in platform market typically persists over time, possibly reflecting a lack of market contestability." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Gute Arbeit für "Outsider" – welche Rechte genießen Plattformtätige in Europa? (2021)

    Hochscheidt, Lukas; Wixforth, Susanne;

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    Hochscheidt, Lukas & Susanne Wixforth (2021): Gute Arbeit für "Outsider" – welche Rechte genießen Plattformtätige in Europa? In: Soziale Sicherheit, Jg. 70, H. 4, S. 138-142.

    Abstract

    "Die Plattformwirtschaft stellt Arbeitsmärkte weltweit vor neue Herausforderungen. Wie die EU-Mitgliedstaaten ihren sozialpolitischen Anspruch gegenüber der wachsenden prekären Arbeit verteidigen, kristallisiert sich in der Frage der Arbeitnehmer*innendefinition: Werden Plattformarbeiter*innen als Beschäftigte mit entsprechenden Arbeits- und Sozialschutzrechten anerkannt? Oder wird das Feld den Plattformkonzernen überlassen, die sie in Scheinselbstständigkeit beschäftigen? Ein europäischer Vergleich." (Textauszug, IAB-Doku)

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