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Dossier

Arbeitszeit: Verlängern? Verkürzen? Flexibilisieren?

Verkürzung, Verlängerung oder Flexibilisierung der Arbeitszeit stehen immer wieder im Zentrum der Debatten. Was wünschen sich Unternehmen und Beschäftigte? Wie kann Arbeitszeitpolitik die Schaffung neuer Arbeitsplätze und die Sicherung vorhandener Arbeitsplätze unterstützen?
Dieses Themendossier bietet Publikationen zur Entwicklung der Arbeitszeiten in Deutschland auch im internationalen Vergleich, zur betrieblichen Gestaltung der Arbeitszeit und zu den Arbeitszeitwünschen der Beschäftigten.
Publikationen zur kontroversen Debatte um die Einführung der Vier-Tage-Woche finden Sie in unserem Themendossier Vier-Tage-Woche – Arbeitszeitmodell der Zukunft?
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im Aspekt "Arbeitszeitentwicklung"
  • Literaturhinweis

    Labor Market and Wage Developments in Europe 2023 (2023)

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    (2023): Labor Market and Wage Developments in Europe 2023. (Labour market and wage developments in Europe : annual review), Luxembourg, 138 S.

    Abstract

    "The Labor Market and Wage Developments in Europe report analyses the labor market from a macroeconomic perspective. This year’s edition discusses the situation and prospects for the EU labor market, which has continued to perform well notwithstanding the economic slowdown and an economic context characterised by persistent uncertainty. The report also reviews recent wage and labor cost developments in the EU and its Member States in the current high-inflation environment. While wage growth has been robust, it has not been sufficient to compensate for the high inflation. At the same time, statutory minimum wage policies have contributed to protecting the purchasing power of minimum-wage earners. Finally, the report examines the developments in working time across the EU, assessing how individual preferences have evolved following the COVID-19 pandemic and discussing the effects of working time policies on workers’ wellbeing and on the broader economic context." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeitszeit und Überstunden in Deutschland: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten … und der Fraktion DIE LINKE (2023)

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    (2023): Arbeitszeit und Überstunden in Deutschland. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten … und der Fraktion DIE LINKE. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 20/6928 (22.05.2023)), Berlin, 172 S.

    Abstract

    "Vorbemerkung der Fragesteller: Das Arbeitszeitgesetz ist aus Sicht der Fragesteller eines der zentralen Schutzgesetze für lohnabhängig Beschäftigte. Es begrenzt den Arbeitstag grundsätzlich auf acht Stunden täglich und garantiert somit die notwendige Erholung. Die bestehenden gesetzlichen Regelungen stellen daher einen für alle abhängig Beschäftigten verbindlichen Schutzrahmen her. So betont die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA 2019), dass aus arbeitsmedizinischer Sicht eine Begrenzung der Arbeitszeiten auf werktäglich acht Stunden weiterhin zwingend geboten sei. Gleichzeitig werden schon heute in Deutschland Jahr für Jahr in hohem Umfang Überstunden – sowohl bezahlte als auch unbezahlte – von den Beschäftigten geleistet. Im Hinblick auf die im ersten Halbjahr 2023 geplante Änderung des Arbeitszeitgesetzes wollen sich die Fragesteller ein aktuelles Bild von der Arbeitszeit und den Überstunden abhängig Beschäftigter in Deutschland machen." (Textauszug, Dokumentations- und Informationssystem Bundestag und Bundesrat - DIP)

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  • Literaturhinweis

    Worker Satisfaction and Worker Representation: The Jury Is Still Out (2022)

    Addison, John T. ; Teixeira, Paulino ;

    Zitatform

    Addison, John T. & Paulino Teixeira (2022): Worker Satisfaction and Worker Representation: The Jury Is Still Out. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 15809), Bonn, 32 S.

    Abstract

    "This paper investigates the relationship between worker job satisfaction and workplace representation, to include works councils as well as local union agencies. The paper marks a clear shift away from the traditional focus on union membership per se because its sample of EU nations have industrial relations systems that diverge markedly from those of Anglophone countries. Our dataset comprises two waves of the European Working Conditions Survey (EWCS). Pooled cross-section data indicate that workers in establishments with workplace representation have less job satisfaction than their counterparts in plants without formal representation. We proceed to upgrade these findings of conditional correlation by constructing a pseudo-panel with cohort fixed effects to take account of unobserved worker heterogeneity. Causality issues are directly tackled using an endogenous treatment effects model to address the possible endogeneity of worker representation. A persistence of our central finding leads us to conclude that, despite the recent evidence of a turnaround in the association between job satisfaction and unionism, it would be premature to conclude that this result can be generalized to continental European nations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeitszeiten in der Corona-Krise: Länger, kürzer oder flexibler? (2022)

    Backhaus, Nils;

    Zitatform

    Backhaus, Nils (2022): Arbeitszeiten in der Corona-Krise: Länger, kürzer oder flexibler? In: L. Bellmann & W. Matiaske (Hrsg.) (2022): Sozio-Ökonomik der Corona-Krise, S. 193-225.

    Abstract

    "Im Spiegel des Infektionsgeschehens und der wirtschaftlichen Situation hat die SARS-CoV-2-Pandemie die Arbeitszeiten vieler Erwerbstätiger stark verändert. Daten zu diesen Veränderungen und mögliche Auswirkungen auf Sicherheit und Gesundheit stehen im Fokus des Beitrags. Im Rahmen von Kurzarbeit oder besonders hoher Arbeitsbelastung mussten viele Arbeitszeiten verkürzt oder verlängert werden. Viele verlagerten ihre Arbeitszeiten erstmalig oder deutlich häufiger auf untypische Arbeitszeiten, z.B. auf das Wochenende oder in die Abendstunden, um die Anwesenheit im Betrieb zu entzerren oder um Betreuungsaufgaben nachzukommen. Zeitliche Entgrenzung ist insbesondere bei der Arbeit von zuhause ein viel beobachtetes Phänomen. Abschließend werden mögliche Entwicklungen und sich daraus ergebende zukünftige Herausforderungen für die Arbeitszeitgestaltung diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Individualized work arrangements and socio-economic factors in relation to motivation to continue working: a multilevel study of municipal influences (2022)

    Bal, P. Matthijs ; Jansen, Paul ; Chudzikowski, Katharina ; Wawoe, Kilian;

    Zitatform

    Bal, P. Matthijs, Katharina Chudzikowski, Paul Jansen & Kilian Wawoe (2022): Individualized work arrangements and socio-economic factors in relation to motivation to continue working: a multilevel study of municipal influences. In: The International Journal of Human Resource Management, Jg. 33, H. 18, S. 3629-3661. DOI:10.1080/09585192.2021.1928730

    Abstract

    "This paper introduces a socio-economic perspective on the relationships of idiosyncratic deals (i.e. i-deals) with motivation to continue working beyond retirement. On the basis of work adjustment theory, we expected that i-deals enable employees to engage in innovative behavior and professional development, through which they experience more work engagement, subsequently facilitating higher motivation to continue working. Moreover, on the basis of signaling theory, we introduced two socio-economic factors to explain when i-deals are most effective in the context of the current study among teachers: municipal child population growth and municipal unemployment. A study among 1,210 teachers in the Netherlands was conducted to test the mediation and moderation model. Results show positive indirect relationships of growth i-deals with motivation to continue working through innovative work behavior, professional development and work engagement, while indirect relationships were negative for accommodative i-deals. Moreover, child population growth boosted the relationships of i-deals, while unemployment accentuated the effects of professional development. The study contributes to the literature by showing the importance of socio-economic factors in explaining the relationships of i-deals and individualized HRM." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Entwicklung der Arbeitszeiten treibt die Ungleichheit der Erwerbseinkommen (2022)

    Beckmannshagen, Mattis ; Schröder, Carsten ;

    Zitatform

    Beckmannshagen, Mattis & Carsten Schröder (2022): Entwicklung der Arbeitszeiten treibt die Ungleichheit der Erwerbseinkommen. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 89, H. 33/34, S. 427-434. DOI:10.18723/diw_wb:2022-33-1

    Abstract

    "Die Ungleichheit der monatlichen Bruttoerwerbseinkommen der Beschäftigten in Deutschland ist laut Sozio-oekonomischem Panel (SOEP) zwischen 1993 und 2003 signifikant gestiegen und stagniert seit 2008 auf relativ hohem Niveau. Wie dieser Bericht zeigt, liegt der Anstieg weniger an einer höheren Ungleichheit der Stundenlöhne, sondern daran, dass diese zunehmend mit der Arbeitszeit korrelieren: Beschäftigte mit hohen Stundenlöhnen arbeiten im Vergleich zu Beschäftigten mit geringen Stundenlöhnen heute mehr als früher. Dies gilt vor allem für zwei Gruppen, deren Anteil an der Arbeitsbevölkerung in den letzten Jahren deutlich zugenommen hat: erwerbstätige Frauen und Beschäftigte im Dienstleistungssektor. Hätten die Beschäftigten nicht die tatsächliche, sondern ihre individuell gewünschte Arbeitszeit realisieren können, wäre der Anstieg der Ungleichheit moderater ausgefallen. Eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf und mehr Möglichkeiten, im Niedriglohnsektor die Arbeitszeit auszuweiten, könnten diesem Trend entgegenwirken." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Varieties of the rat race: Working hours in the age of abundance (2022)

    Behringer, Jan; Gonzalez Granda, Martin; Treeck, Till van ;

    Zitatform

    Behringer, Jan, Martin Gonzalez Granda & Till van Treeck (2022): Varieties of the rat race: Working hours in the age of abundance. (ifso working paper 17), Duisburg, 33 S.

    Abstract

    "We ask why working hours in the rich world have not declined more sharply or even risen at times since the early 1980s, despite a steady increase in productivity, and why they vary so much across rich countries. We use an internationally comparable database on working hours (Bick et al., 2019) and conduct panel data estimations for a sample of 17 European countries and the United States over the period 1983-2019. We find that high or increasing top-end income inequality, decentralized labor relations, and limited government provision of education and other in-kind services contribute to long working hours. Our results are consistent with the hypothesis that upward-looking status comparisons in positional consumption ("Veblen effects") contribute to a "rat race" of long working hours that is more or less pronounced in different varieties of capitalism." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Income dynamics in the United Kingdom and the Impact of the Covid-19 recession (2022)

    Bell, Brian ; Bloom, Nicholas ; Blundell, Jack;

    Zitatform

    Bell, Brian, Nicholas Bloom & Jack Blundell (2022): Income dynamics in the United Kingdom and the Impact of the Covid-19 recession. In: Quantitative Economics, Jg. 13, H. 4, S. 1849-1878. DOI:10.3982/QE1872

    Abstract

    "In this paper, we use an employer‐based survey of earnings and hours to set out the key patterns in UK earnings dynamics from 1975 to 2020, with a particular focus on the most recent recession. We demonstrate that (log) earnings changes exhibit strongly procyclical skewness and have become increasingly leptokurtic, and thus less well approximated by a log‐normal distribution, over the period of study. This holds across genders and sectors. Exploiting the long duration of our panel, we then explore the responsiveness of earnings and hours to aggregate and firm‐level shocks, finding ample heterogeneity in the exposure of different types of workers to aggregate shocks. Exposure is falling in age, firm size, skill level, and permanent earnings, and is lower for unionized and public sector workers. The qualitative patterns of earnings changes across workers observed in the Covid‐19 recession of 2020 are broadly as predicted using the previously estimated exposures and size of the shock. Firm‐specific shocks are important for wages given the variation in within‐firm productivity and the patterns of heterogeneity are markedly different than for aggregate shocks." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Beschäftigungsbedingungen für junge Forscher*innen - ein empirischer Beitrag zu #IchBinHanna (2022)

    Berroth, Lara; Wegner, Antje ; Briedis, Kolja; Adrian, Dominik;

    Zitatform

    Berroth, Lara, Dominik Adrian, Kolja Briedis & Antje Wegner (2022): Beschäftigungsbedingungen für junge Forscher*innen - ein empirischer Beitrag zu #IchBinHanna. (DZHW-Brief 2022,04), Hannover, 12 S. DOI:10.34878/2022.04.dzhw_brief

    Abstract

    "Die durchschnittliche Vertragslaufzeit der an Hochschulen und Forschungseinrichtungen beschäftigten Promovierenden beträgt 27 Monate. 26 Prozent haben einen Arbeitsvertrag mit einer Laufzeit von bis zu 12 Monaten. Auch wenn sich somit gegenüber älteren Studien eine Entwicklung zu längeren Vertragslaufzeiten abzeichnet, bleibt dennoch eine Lücke zwischen den Vertragslaufzeiten von Promovierenden und den tatsächlichen Promotionsdauern. Die subjektive Einschätzung der Finanzierungs- und Beschäftigungssituation fällt überwiegend positiv aus: Etwa drei Viertel der Promovierenden sind damit zufrieden. Im Durchschnitt wenden Promovierende mit einem Arbeitsvertrag an einer Hochschule oder Forschungseinrichtung 23 Stunden pro Woche für ihre Promotion auf. Regelungen zur Promotionszeit werden im Arbeitsvertrag oder der Promotionsvereinbarung selten getroffen. Sie garantieren aber meist einen recht hohen Zeitanteil der Arbeitszeit für die Promotion bzw. gehen mit einer höheren Zahl an aufgewendeten Wochenstunden für die Promotion einher. Im Vergleich mit Hochschulabsolvent*innen, die in anderen Bereichen erwerbstätig sind, zeigen Promovierende mit einer Stelle in der Wissenschaft in vielen Teilaspekten der Beschäftigung eine höhere (berufliche) Zufriedenheit. Deutlich unzufriedener sind sie jedoch mit der Arbeitsplatzsicherheit. Zentrale Ergebnisse zur Finanzierungs- und Beschäftigungssituation Promovierender sowie zu zahlreichen weiteren Themen finden sich unter nacaps-datenportal.de." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Hours and Wages (2022)

    Bick, Alexander ; Rogerson, Richard; Blandin, Adam;

    Zitatform

    Bick, Alexander, Adam Blandin & Richard Rogerson (2022): Hours and Wages. In: The Quarterly Journal of Economics, Jg. 137, H. 3, S. 1901-1962. DOI:10.1093/qje/qjac005

    Abstract

    "We document two robust features of the cross-sectional distribution of usual weekly hours and hourly wages. First, usual weekly hours are heavily concentrated around 40 hours, while at the same time a substantial share of total hours come from individuals who work more than 50 hours. Second, mean hourly wages are nonmonotonic across the usual hours distribution, with a peak at 50 hours. We develop and estimate a model of labor supply to account for these features. The novel feature of our model is that earnings are nonlinear in hours, with the extent of nonlinearity varying over the hours distribution. Our estimates imply significant wage penalties for people who deviate from 40 hours in either direction, leading to a large mass of people who work 40 hours and are not very responsive to shocks. This has important implications for the role of labor supply as a mechanism for self-insurance in a standard heterogeneous-agent incomplete-markets model and for empirical strategies designed to estimate labor supply parameters." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Structural change in labor supply and cross-country differences in hours worked (2022)

    Bick, Alexander ; Fuchs-Schündeln, Nicola ; Lagakos, David ; Tsujiyama, Hitoshi ;

    Zitatform

    Bick, Alexander, Nicola Fuchs-Schündeln, David Lagakos & Hitoshi Tsujiyama (2022): Structural change in labor supply and cross-country differences in hours worked. In: Journal of monetary economics, Jg. 130, H. September, S. 68-85. DOI:10.1016/j.jmoneco.2022.05.007

    Abstract

    "This paper studies how structural change in labor supply along the development spectrum shapes cross-country differences in hours worked. We emphasize two main forces: sectoral reallocation from self-employment to wage work, and declining fixed costs of wage work. We show that these forces are crucial for understanding how the extensive margin (the employment rate) and intensive margin (hours per worker) of aggregate hours worked vary with income per capita. To do so we build and estimate a quantitative model of labor supply featuring a traditional self-employment sector and a modern wage-employment sector. When estimated to match cross-country data, the model predicts that sectoral reallocation explains more than half of the total hours decrease at lower levels of development. Declining fixed costs drive the rise in employment rates at higher levels of income per capita, and imply higher hours in the future, in contrast to the lower hours resulting from income effects and expansions in tax-and-transfer systems." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2022 Elsevier) ((en))

    Weiterführende Informationen

    Online Appendix, Open Access
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  • Literaturhinweis

    Reform der Mini- und Midijobs: Verschärft die Ampel-Koalition die Teilzeitfalle? (2022)

    Blömer, Maximilian Joseph; Consiglio, Valentina;

    Zitatform

    Blömer, Maximilian Joseph & Valentina Consiglio (2022): Reform der Mini- und Midijobs: Verschärft die Ampel-Koalition die Teilzeitfalle? In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 75, H. 4, S. 12-18.

    Abstract

    "Die Simulation der Beschäftigungswirkungen der von der Ampel-Regierung geplanten Reformen im Bereich der Mini- und Midijobs sowie ausgewählter steuerlicher Entlastungen zeigt, dass unterm Strich positive Arbeitsangebotseffekte, vor allem in der generellen Arbeitsmarktpartizipation, zu erwarten sind. Mit Blick auf die Veränderungen der Arbeitszeit sind die Effekte allerdings lediglich für Männer positiv. Für Frauen ist durch die Ausweitung der Minijob-Verdienstgrenze und der Midijob-Gleitzone mit einer Reduktion des Arbeitsangebots um 22 000 Vollzeitäquivalente zu rechnen, und selbst unter Berücksichtigung der positiven Beschäftigungswirkungen der zusätzlich vorgesehenen Steuerentlastungen ergeben sich noch negative Effekte für Frauen (– 7 000 VZÄ). Die Betrachtung der Beschäftigungswirkung nach Stundenkategorien macht deutlich, dass Minijobs und Teilzeitbeschäftigung durch die Reform insbesondere für Frauen noch attraktiver werden. Dies bedeutet, dass die Teilzeitfalle durch die von den Ampel-Koalitionär*innen vorgesehenen Reformen nicht begrenzt werden kann. Ganz im Gegenteil ist damit zu rechnen, dass sie durch deren Umsetzung sogar noch weiter verschärft wird. Ein zentraler Grund dafür ist, dass die Ampel-Koalition die Fehlanreize des Ehegattensplittings – die mehrheitlich Frauen und Mütter als Zweitverdienerinnen betreffen – in ihrem Regierungsprogramm nicht im Kern angeht. Anders gesagt: Da sich die Zweitverdienerfalle insbesondere aus der Kombination des Ehegattensplittings und der für Arbeitnehmer*innen steuer- und abgabenfreien Minijobs ergibt, trägt eine effektive Anhebung der Minijobgrenze unmittelbar zu ihrer Ausweitung bei. Auch die kleine Verbesserung beim Übergang von Mini- in Midijobs kann dies nicht mildern. Zudem könnte die geplante Kopplung der Mini- und Midijob-Verdienstgrenze speziell an den Mindestlohn die Teilzeitfalle in Zukunft sogar stärker verankern. Insgesamt wird das erklärte Ziel der Ampel-Koalition, die Verdrängung von regulären Arbeitsverhältnissen durch Minijobs sowie die Teilzeitfalle insbesondere für Frauen zu verhindern, vor dem Hintergrund der angebotsseitigen Beschäftigungswirkungen mit den bisherigen Reformelementen verfehlt." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Das Modell für selbstbestimmte Optionszeiten im Erwerbsverlauf: Eine Bestandsaufnahme mit Blick nach vorne (2022)

    Bringmann, Julia; Jurczyk, Karin; Mückenberger, Ulrich;

    Zitatform

    Bringmann, Julia (2022): Das Modell für selbstbestimmte Optionszeiten im Erwerbsverlauf. Eine Bestandsaufnahme mit Blick nach vorne. (Studie / Deutsches Institut für interdisziplinäre Sozialpolitikforschung 2022,01), Duisburg ; Bremen, 20 S.

    Abstract

    "Das Optionszeiten-Modell (OZM) möchte einen Paradigmenwechsel in der Sozialpolitik schaffen: Die männlich konnotierte Norm des dreigeteilten Lebenslaufs ohne Erwerbsunterbrechungen soll durch eine bedarfsorientierte und selbstbestimmte Gestaltung von Lebensläufen ersetzt werden. Das Modell sieht ein rechtlich und monetär abgesichertes Optionszeiten-Budget von neun Jahren vor, welches zweckgebunden für Kinderbetreuung, Pflege, Ehrenamt, Weiterbildung und Selbstsorge genutzt werden kann. Die vorliegende DIFIS-Studie wertet den Diskussionsstand zum OZM aus und systematisiert die offenen Fragen zur Konzeption und zur praktischen Umsetzung, etwa zur Nutzung in prekären Lebenslagen, zu Anreizen für mehr Geschlechtergerechtigkeit, zur institutionellen Anbindung und zum betrieblichen Umgang mit Freistellungen. Zudem resümiert sie Antworten auf wiederkehrende Gegenargumente. Die Studie richtet sich an fachpraktische und -politische Communitys und möchte den Austausch über die Weiterentwicklung des OZM anstoßen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Overtime in Europe: Regulation and practice (2022)

    Cabrita, Jorge; Foden, David; Cerf, Catherine;

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    Cabrita, Jorge, Catherine Cerf & David Foden (2022): Overtime in Europe: Regulation and practice. (Eurofound research report / European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions), Dublin, 48 S. DOI:10.2806/095550

    Abstract

    "Despite the well-known adverse effects of regular long working hours on workers’ health, well-being and performance, many workers in the EU continue to work beyond their normal hours. Part of this additional working time is classified as overtime. This report takes a comparative overview of how overtime is regulated in the EU Member States, Norway and the United Kingdom, including its definition, the limits on its use and the compensation received by workers for working extra hours. The report assesses the extent of the phenomenon using national-level data, delves into the factors that explain it, and examines the potential consequences for workers and firms. Finally, the report summarises the current debate on the topic, as uncompensated working hours, structural overtime and monitoring of working hours are currently some of the most discussed work-related issues across the EU." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Hours and wages: A bargaining approach (2022)

    Del Rey, Elena ; Silva, Jose I. ; Naval, Joaquín ;

    Zitatform

    Del Rey, Elena, Joaquín Naval & Jose I. Silva (2022): Hours and wages: A bargaining approach. In: Economics Letters, Jg. 217. DOI:10.1016/j.econlet.2022.110652

    Abstract

    "In a recent paper, Bick et al. (2022) show the presence of a hump-shaped relationship between hours and hourly wages with a maximum around 50 h worked. We show that a model with fixed labor costs where workers and firms bargain in wages and hours can help explain this non-linear relationship. Also, a quantitative version of the model is able to match the empirical hourly-wage to hours worked relationship estimated by those authors for the US." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2022 Elsevier) ((en))

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    Curtailment of Economic Activity and Labor Inequalities (2022)

    Florio, Erminia; Kharazi, Aicha;

    Zitatform

    Florio, Erminia & Aicha Kharazi (2022): Curtailment of Economic Activity and Labor Inequalities. (GLO discussion paper / Global Labor Organization 1166), Essen, 50 S.

    Abstract

    "The worrying combination of the labor market tightness and the wage inflation in the US since the pandemic raises a question on how the business closure orders affected the fragile segments of the labor force and contributed to mounting inflationary wage pressure. We develop a macroeconomic model with heterogeneous labor and a nested CES production function. We estimate the model using the newly collected data from the CPS and the BEA. The recent crisis leads to a contraction in total hours worked, makes wages more volatile, and sustains wage inflation. The model also generates differential effects of the business closure orders on productivity and the labor market in the US. The earning rates and hours responses to the crisis differ by age, skills, and origin of the worker." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Does Performance Pay Influence Hours of Work? (2022)

    Green, Colin P. ; Heywood, John S. ;

    Zitatform

    Green, Colin P. & John S. Heywood (2022): Does Performance Pay Influence Hours of Work? (IZA discussion paper 15474), Bonn, 37 S.

    Abstract

    "A large body of research links performance pay to poorer worker health. The exact mechanism generating this link remains in doubt. We examine a common suspect, that performance pay causes employees to work longer hours in pursuit of higher pay. Using representative data for the UK, we demonstrate that performance pay is associated with more work hours and a higher probability of working long hours. Yet approximately two thirds of these differences reflect worker sorting rather than behavioral change. The remaining influence appears too small to generate the differences in health except for blue-collar occupations that we isolate." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Days of Work over a Half Century: The Rise of the Four-Day Week (2022)

    Hamermesh, Daniel S. ; Biddle, Jeff E.;

    Zitatform

    Hamermesh, Daniel S. & Jeff E. Biddle (2022): Days of Work over a Half Century: The Rise of the Four-Day Week. (IZA discussion paper 15325), Bonn, 40 S.

    Abstract

    "We examine work patterns in the U.S. from 1973-2018, with the novel focus on days per week, using intermittent CPS samples and one ATUS sample. Among full-time workers the incidence of four-day work tripled, with 8 million additional four-day workers. Similar growth occurred in the Netherlands, Germany, and South Korea. The rise was not due to changes in demographics or industrial structure. Such schedules are more common among less educated, younger, and white non-Hispanic workers, men, natives, and people with young children; police and firefighters, health-care, and restaurant workers. Based on an equilibrium model, we show that they result more from workers' preferences and/or daily fixed costs of working than production costs. We verify the implication that the wage penalty for four-day work is greater where such work is more prevalent, and we show that the penalty has diminished over time." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Hours Constraints and Wage Differentials across Firms (2022)

    Labanca, Claudio ; Pozzoli, Dario ;

    Zitatform

    Labanca, Claudio & Dario Pozzoli (2022): Hours Constraints and Wage Differentials across Firms. (IZA discussion paper 14992), Bonn, 35 S.

    Abstract

    "Although constraints on hours worked at the firm-level are viewed as an important determinant of firm wages, little direct evidence exists to support this view. In this paper, we use linked employer-employee data on hours worked in Denmark to measure hours constraints and to investigate how these constraints relate to firm wages. We show that firms with stricter constraints pay higher firm-specific wages and that these premiums are concentrated in more productive firms. Starting from these findings we discuss a framework in which hours constraints are motivated by the productivity gains derived from having a more cooperative production process, leading more productive firms to constrain hours and to pay compensating wage differentials." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    How Reliable are Administrative Reports of Paid Work Hours? (2022)

    Lachowska, Marta ; Mas, Alexandre ; Woodbury, Stephen A. ;

    Zitatform

    Lachowska, Marta, Alexandre Mas & Stephen A. Woodbury (2022): How Reliable are Administrative Reports of Paid Work Hours? (Upjohn Institute working paper 361), Kalamazoo, Mich., 49 S. DOI:10.17848/wp22-361

    Abstract

    "This paper examines the quality of quarterly records on work hours collected from employers in the State of Washington to administer the unemployment insurance (UI) system, specifically to determine eligibility for UI. We subject the administrative records to four “trials,” all of which suggest the records reliably measure paid hours of work. First, distributions of hours in the administrative records and Current Population Survey outgoing rotation groups (CPS) both suggest that 52–54% of workers work approximately 40 hours per week. Second, in the administrative records, quarter-to-quarter changes in the log of earnings are highly correlated with quarter-to-quarter changes in the log of paid hours. Third, annual changes in Washington’s minimum wage rate (which is indexed) are clearly reflected in year-to-year changes in the distribution of paid hours in the administrative data. Fourth, Mincer-style wage rate and earnings regressions using the administrative data produce estimates similar to those found elsewhere in the literature." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Does part-time work offer flexibility to employed mothers? (2022)

    Landivar, Liana Christin ; Livingston, Gretchen M.; Woods, Rose A.;

    Zitatform

    Landivar, Liana Christin, Rose A. Woods & Gretchen M. Livingston (2022): Does part-time work offer flexibility to employed mothers? In: Monthly labor review H. February. DOI:10.21916/mlr.2022.7

    Abstract

    "Using data from the 2017-18 American Time Use Survey Leave and Job Flexibilities Module, we evaluate the relationship between part-time work and job flexibility among civilian employed mothers who are wage and salary workers. Results show that mothers working part time are employed in jobs that lack many of the attributes that would characterize these jobs as flexible. Mothers in part-time jobs were less likely to have paid leave, work-at-home access, and advanced schedule notice. Although part-time jobs require fewer work hours, these shorter work hours may come at a cost of reduced flexibility, pay, and availability of family-friendly benefits." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Why do men extend their employment beyond pensionable age more often than women? a cohort study (2022)

    Myllyntausta, Saana ; Stenholm, Sari ; Pentti, Jaana; Kivimäki, Mika ; Vahtera, Jussi ; Virtanen, Marianna ;

    Zitatform

    Myllyntausta, Saana, Marianna Virtanen, Jaana Pentti, Mika Kivimäki, Jussi Vahtera & Sari Stenholm (2022): Why do men extend their employment beyond pensionable age more often than women? a cohort study. In: European Journal of Ageing, Jg. 19, H. 3, S. 599-608. DOI:10.1007/s10433-021-00663-1

    Abstract

    "Men extend their employment beyond pensionable age more often than women, but the factors that contribute to this sex difference are unknown. This study aimed to examine sex differences in extending employment and the contribution of sociodemographic, work- and health-related factors to these differences. Participants of this prospective cohort study were 4,263 public sector employees from Finland who reached their individual pensionable date between 2014 and 2019 and responded to a survey on work- and non-work-related issues before that date. Extended employment was defined as continuing working for over six months beyond the individual pensionable date. We used mediation analysis to examine the contribution of explanatory factors to the association between sex and extended employment. Of the participants, 29% extended employment beyond the pensionable date. Men had a 1.29-fold (95% confidence interval 1.11–1.49) higher probability of extending employment compared with women. Men had a higher prevalence of factors that increase the likelihood of extended employment than women (such as spouse working full-time, no part-time retirement, low job strain, high work time control, and lack of pain) and this mediated the association of sex with extended employment by up to 83%. In conclusion, men were more likely to extend their employment beyond pensionable age than women. This difference was largely explained by men being more likely to have a full-time working spouse, low job strain, high work time control, no pain, and not being on part-time retirement." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Jenseits der linearen Arbeitszeitverkürzung: Plädoyer für eine zeitachtsame Veränderung der Arbeitskultur (2022)

    Mückenberger, Ulrich;

    Zitatform

    Mückenberger, Ulrich (2022): Jenseits der linearen Arbeitszeitverkürzung: Plädoyer für eine zeitachtsame Veränderung der Arbeitskultur. In: WISO, Jg. 45, H. 1, S. 59-82.

    Abstract

    "Die Arbeitskultur ist nicht nur durch Corona unter Druck. Arbeitsverdichtung, neuartige Kontrollmechanismen und Übergreifen der Erwerbsarbeit auf die private Lebenszeit sind hierfür wesentliche Stichworte. Demgegenüber gilt es, für eine neue Kultur der Zeit innerhalb und außerhalb der Erwerbsarbeit zu plädieren. Institutionalisierte soziale Zeiten in der Erwerbsarbeit sind die Voraussetzung dafür, der Reduktion der Arbeitenden auf Arbeitskräfte entgegenzuwirken. Für bestimmte Tätigkeiten sind spezifische Eigenzeiten zu definieren, die nicht ohne Schaden beschleunigt werden können. Außerhalb der Arbeit gilt es, ein sozialpolitisch gerahmtes System der Ziehungsrechte für Care und andere gesellschaftlich sinnvolle Tätigkeiten zu etablieren. Ergebnis wäre eine „innere“ Arbeitszeitverkürzung und eine Arbeitszeitverkürzung im Lebenslauf." (Autorenreferat, IAB-Doku, © ISW-Linz)

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  • Literaturhinweis

    A Stall Only on the Surface? Working Hours and the Persistence of the Gender Wage Gap in Western Germany 1985-2014 (2022)

    Schmitt, Laila ; Auspurg, Katrin ;

    Zitatform

    Schmitt, Laila & Katrin Auspurg (2022): A Stall Only on the Surface? Working Hours and the Persistence of the Gender Wage Gap in Western Germany 1985-2014. In: European Sociological Review, Jg. 38, H. 5, S. 754-769. DOI:10.1093/esr/jcac001

    Abstract

    "To what extent has the closing of the gender gap in hourly wages (‘gender wage gap’; GWG) in Western Germany stalled due to an increasing supply of non-standard working hours? We use descriptive trend analyses and Juhn–Murphy–Pierce decompositions of German Socio-Economic Panel data for the last 30 years (1985–2014) to analyse the extent to which the expansion of part-time and marginal work, as well as overwork, may have contributed to the dynamics of the GWG in Western Germany. We find that the large increase in part-time work among women in combination with increasing wage gaps between part-time and full-time work substantially widened the GWG (by about one-sixth). Working hour effects were large enough to offset the equalizing effects of declining gender gaps in human capital, and they existed even in the public sector. In contrast to the United States, trends in overwork did not have a meaningful impact on the GWG. In an add-on, we find a widening of the gender gap in monthly earnings, but also an important closing of the gender earnings gap unconditional on employment due to an increased labour supply of women. Our results suggest that working hours should be given more consideration in research on family–work conflict and gender earnings inequalities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Schmitt, Laila ;
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  • Literaturhinweis

    Boundaryless working hours and recovery in Germany (2022)

    Vieten, Laura ; Michel, Alexandra ; Wöhrmann, Anne Marit ;

    Zitatform

    Vieten, Laura, Anne Marit Wöhrmann & Alexandra Michel (2022): Boundaryless working hours and recovery in Germany. In: International Archives of Occupational and Environmental Health, Jg. 95, H. 1, S. 275-292. DOI:10.1007/s00420-021-01748-1

    Abstract

    "Due to recent trends such as globalization and digitalization, more and more employees tend to have flexible working time arrangements, including boundaryless working hours. The aim of this study was to investigate the relationships of various aspects of boundaryless working hours (overtime, Sunday work, and extended work availability) with employees' state of recovery. Besides, we examined the mediating and moderating role of recovery experiences (psychological detachment, relaxation, mastery, and control) in these relationships." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Überarbeitung der IAB-Arbeitszeitrechnung im Rahmen der VGR-Sommerrechnung 2022 (2022)

    Wanger, Susanne ; Hummel, Markus; Hartl, Tobias ;

    Zitatform

    Wanger, Susanne, Tobias Hartl & Markus Hummel (2022): Überarbeitung der IAB-Arbeitszeitrechnung im Rahmen der VGR-Sommerrechnung 2022. (IAB-Forschungsbericht 13/2022), Nürnberg, 62 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2213

    Abstract

    "In diesem Forschungsbericht wird über den Anlass, die Methodik und die Ergebnisse der Revision der IAB-Arbeitszeitrechnung (AZR) im Rahmen der Sommerrechnung 2022 der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen (VGR) berichtet. So werden die VGR-Ergebnisse im Sommer jedes Jahres auf Grundlage neu verfügbarer statistischer Informationen turnusmäßig überarbeitet. Im Rahmen der AZR, die in die VGR des Statistischen Bundesamtes eingebunden ist, werden regelmäßig lange vergleichbare Zeitreihen zur wirtschaftszweigspezifischen Arbeitszeit und zu den geleisteten Arbeitsstunden in Deutschland bereitgestellt. Da auch für die AZR die für die VGR verbindlichen Konzepte und Definitionen maßgeblich sind, können die Zeitreihen aller Arbeitszeitkomponenten der AZR nur zu festgelegten Terminen überarbeitet und aktualisiert werden. Laufende Revisionen für Vorjahre sind somit jeweils nur im Rahmen der jährlichen Hauptberechnung im August jedes Jahres möglich („Sommerrechnung“). Diese Revisionen betreffen üblicherweise die letzten vier Berichtsjahre; in diesem Jahr also die jährlichen und vierteljährlichen Ergebnisse der Jahre 2018 bis 2021. Ein Schwerpunkt der Überarbeitungen in der AZR im Rahmen der Sommerrechnung 2022 betrifft die Integration von Datengrundlagen, die aufgrund ihrer späteren Verfügbarkeit erst mit einem längeren Nachlauf in die Modellierung der Arbeitszeitkomponenten integriert werden konnten. So standen die Ergebnisse des Mikrozensus infolge der Neugestaltung und der pandemiebedingten Einschränkungen nicht fristgerecht und nicht in der bislang üblichen Differenzierung zur Verfügung. Aber auch die Ergebnisse des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) können regelmäßig erst mit einem längeren Zeitverzug integriert werden. Darüber hinaus wurde eine neue Datenquelle – die IAB-Stellenerhebung – in die strukturellen Zeitreihenmodelle für die Berechnung der Salden auf Arbeitszeitkonten integriert. Außerdem skizzieren wir, welche Sondereffekte aufgrund der Corona-Pandemie aufgetreten sind und wie diese in die Berechnungen der AZR eingegliedert wurden. So führten Grenzschließungen, Kita- und Schulschließungen sowie Quarantäneanordnungen zu Arbeitsausfällen, die in dieser Form erstmalig auftraten. Darüber hinaus sind aufgrund der breiten Nutzung von Kurzarbeitsregelungen auch Kürzungen von Urlaubsansprüchen von Beschäftigten möglich. In diesem Forschungsbericht wird die Schätzung dieser speziellen Sondereffekte, die unter der Arbeitszeitkomponente „Urlaub und sonstige Freistellungen“ erfasst werden, ausführlich erläutert. Die großen Unsicherheiten aufgrund der Corona-Pandemie, aber auch der lange Nachlauf bei der Datenverfügbarkeit von Befragungsergebnissen führten zu stärkeren Revisionen der Zeitreihen der AZR zu den geleisteten Arbeitsstunden. Für den Revisionszeitraum 2018 bis 2021 weichen die Veränderungsraten in den einzelnen Beobachtungsjahren gegenüber den bisherigen Ergebnissen bei der Jahresarbeitszeit der Erwerbstätigen zwischen -0,4 und +0,3 Prozentpunkte ab. Der Forschungsbericht ist wie folgt gegliedert: Nach einer kurzen Erläuterung der Grundkonzeption der AZR wird dargelegt, welche Änderungen im Rahmen der Revision bei den betroffenen Arbeitszeitkomponenten vorgenommen wurden und welche Auswirkungen diese auf die jeweiligen Zeitreihen der AZR hatten. Daran schließt sich ein Abschnitt mit den gesamtwirtschaftlichen Ergebnissen zu Arbeitszeit und Arbeitsvolumen an und stellt diese dem Ergebnisstand von vor der Revision gegenüber." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wanger, Susanne ; Hummel, Markus;
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    Live longer, retire later? Developments of healthy life expectancies and working life expectancies between age 50–59 and age 60–69 in Europe (2022)

    Weber, Daniela ; Loichinger, Elke ;

    Zitatform

    Weber, Daniela & Elke Loichinger (2022): Live longer, retire later? Developments of healthy life expectancies and working life expectancies between age 50–59 and age 60–69 in Europe. In: European Journal of Ageing, Jg. 19, H. 1, S. 75-93. DOI:10.1007/s10433-020-00592-5

    Abstract

    "Europe's population is ageing. Statutory retirement ages are commonly raised to account for continuous increases in life expectancy. In order to estimate the potential to increase statutory and consequently effective retirement ages further, in this study, we investigate the relationship between partial working life expectancy (WLE) and three health expectancies that represent health aspects important for work ability and employability between ages 50 and 59 as well as 60 and 69 for women and men in Europe. We also explore the association between these four indicators and the highest level of educational attainment. We apply Sullivan's method to estimate WLE and three selected measures that capture general, physical, and cognitive health status of older adults for 26 European countries since 2004. Over time, WLEs increased significantly in the younger age group for women and in the older age group for both sexes. The expected number of years in good physical health have continuously been higher than any of the other three indicators, while the expected number of years in good cognitive health have shown a noticeable increase over time. The investigation of the relationship between education and each life expectancy confirms the well-established positive correlation between education and economic activity as well as good health. Our results indicate potential to extend working lives beyond current levels. However, significant differences in the expected number of years in good health between persons with different levels of education require policies that account for this heterogeneity." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeitszeit und Überstunden in Deutschland: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 20/2930) (2022)

    Zitatform

    (2022): Arbeitszeit und Überstunden in Deutschland. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 20/2930). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 20/3202 (26.08.2022)), 101 S.

    Abstract

    Im Hinblick auf die im zweiten Halbjahr 2022 geplante Änderung des Arbeitszeitgesetzes wollen sich die Fragesteller der Fraktion DIE LINKE ein aktuelles Bild von der Arbeitszeit und den Überstunden abhängig Beschäftigter in Deutschland machen. In ihrer Antwort bezieht sich die Bundesregierung auf Daten aus dem Mikrozensus und der IAB-Arbeitszeitrechnung. Im Jahr 2021 leisteten Beschäftigte rund 59 Milliarden Arbeitsstunden, davon waren 0,8 Prozent unbezahlte und 0,5 Prozent bezahlte Überstunden. Im Tabellenanhang erfolgt eine Darstellung der Arbeitsstunden für die Jahre 2013 und 2021 im Vergleich für Ost- und Westdeutschland, für die einzelnen Bundesländer, für Männer und Frauen und nach der Beschäftigungsform. Außerdem erfolgt ein Überblick über die sektorale Verteilung der Arbeitsstunden und für einzelne Berufsgruppen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Working Time and Work-Life Balance Around the World (2022)

    Abstract

    "Working Time and Work-Life Balance Around the World provides a comprehensive review of both main aspects of working time – working hours and working time arrangements (also called work schedules) – and their effects on workers' work-life balance. The report reviews hours of work from several different perspectives, highlighting that, globally, over one-third of all workers are regularly working more than 48 hours per week, while a fifth of the global workforce is at the opposite end of the spectrum working short (part-time) hours less than 35 per week. It also analyses actual hours of work compared with workers' preferred number of hours, finding that, in particular, working longer hours than desired has negative effects on workers' reported work-life balance. Finally, the report provides an overview of working time-related crisis response measures deployed by governments and enterprises during COVID-19 pandemic, such as work sharing or short-time work and home-based telework, which helped to keep organizations functioning and workers employed. This global report concludes by summarizing the key findings of the entire report, which suggest the need to promote reduced hours of work and offer flexible working time arrangements, such as flexitime and telework, more widely; these types of policies would help to improve work-life balance and thereby benefit both workers and employers." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen 2021/2022 (2021)

    Achatz, Juliane; Bossler, Mario ; Oberfichtner, Michael ; Matthes, Britta ; Bauer, Frank; Lietzmann, Torsten ; Bruckmeier, Kerstin ; Lehmer, Florian ; Wolff, Joachim ; Leber, Ute ; Wenzig, Claudia; Lang, Julia ; Wanger, Susanne ; Kubis, Alexander; Vicari, Basha ; Kruppe, Thomas ; Trappmann, Mark ; Janssen, Simon ; Seibert, Holger ; Janser, Markus ; Rauch, Angela ; Jahn, Elke ; Brücker, Herbert ; Hutter, Christian ; Zika, Gerd ; Hohendanner, Christian ; Weber, Enzo ; Gürtzgen, Nicole ; Trenkle, Simon ; Gartner, Hermann ; Reims, Nancy ; Fuchs, Johann ; Braun, Wolfgang; Fitzenberger, Bernd ; Walwei, Ulrich ; Dietz, Martin ; Ramos Lobato, Philipp ; Dietrich, Hans ; Stephan, Gesine ; Dengler, Katharina ; Wiemers, Jürgen ; Dauth, Christine ;

    Zitatform

    Achatz, Juliane, Frank Bauer, Mario Bossler, Wolfgang Braun, Kerstin Bruckmeier, Herbert Brücker, Christine Dauth, Katharina Dengler, Hans Dietrich, Martin Dietz, Bernd Fitzenberger, Johann Fuchs, Hermann Gartner, Nicole Gürtzgen, Christian Hohendanner, Christian Hutter, Elke Jahn, Markus Janser, Simon Janssen, Thomas Kruppe, Alexander Kubis, Julia Lang, Ute Leber, Florian Lehmer, Torsten Lietzmann, Michael Oberfichtner, Britta Matthes, Joachim Wolff, Claudia Wenzig, Susanne Wanger, Basha Vicari, Mark Trappmann, Holger Seibert, Angela Rauch, Gerd Zika, Enzo Weber, Simon Trenkle, Nancy Reims, Ulrich Walwei, Philipp Ramos Lobato, Gesine Stephan & Jürgen Wiemers (2021): Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen 2021/2022. Nürnberg, 20 S.

    Abstract

    "Digitalisierung, Dekarbonisierung und demografischer Wandel werden den Arbeitsmarkt in den kommenden Jahren erheblich verändern. Handlungsbedarf besteht beispielsweise bei der Sicherung des Arbeitskräftebedarfs – und damit verbunden bei der Förderung der Aus- und Weiterbildung –, bei der Reform der Grundsicherung für Arbeitsuchende und bei der sozialen Absicherung von Solo-Selbständigen. Die Covid-19-Pandemie hat die Situation in mancherlei Hinsicht zusätzlich verschärft. Zu all diesen und zahlreichen weiteren wichtigen Themen fasst die IAB-Broschüre „Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen“ die zentralen wissenschaftlichen Befunde kompakt zusammen. Sie bietet zudem Handlungsempfehlungen für die Arbeitsmarktpolitik, die aus den wissenschaftlichen Befunden abgeleitet wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    BAuA-Arbeitszeit­befragung: Vergleich 2015 - 2017 - 2019 (2021)

    Backhaus, Nils; Wöhrmann, Anne Marit ; Tisch, Anita ;

    Zitatform

    Backhaus, Nils, Anne Marit Wöhrmann & Anita Tisch (2021): BAuA-Arbeitszeit­befragung: Vergleich 2015 - 2017 - 2019. (baua: Bericht), Dortmund ; Berlin ; Dresden, 105 S. DOI:10.21934/baua:bericht20201217

    Abstract

    "Mit der SARS-CoV-2-Epidemie haben sich die Arbeitsbedingungen vieler Beschäftigter massiv verändert. Auch bei der Arbeitszeitgestaltung bzw. bei der Arbeit von zuhause werden bereits erste Verschiebungen berichtet. Der vorliegende Bericht fokussiert den Status Quo vor der Pandemie und gibt einen Überblick über die Gestaltung von Arbeitszeiten im Hinblick auf die Länge, Lage und Flexibilität von Arbeitszeiten im Jahr 2019. Zusätzlich wird der Aspekt der Telearbeit bzw. Homeoffice im Bericht berücksichtigt. Dabei werden die Ergebnisse der BAuA-Arbeitszeitbefragungen 2015, 2017 und 2019 zusammengetragen, um Trends und Veränderungen zu beschreiben. In einem Exkurs steht zudem das Arbeitszeitmuster von Beschäftigten in sogenannten „versorgungsrelevanten Berufen“ im Mittelpunkt. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Länge der Arbeitszeit insgesamt kaum verändert hat, wobei Teilzeitbeschäftigte über die Zeit geringfügig länger, Vollzeitbeschäftigte durchschnittlich etwas kürzer arbeiten. Besonders auffällig ist ein zunehmender Wunsch nach kürzeren Arbeitszeiten. Die Lage der Arbeitszeit, d. h. atypische Arbeitszeiten wie Schicht- und Nachtarbeit und Arbeit am Wochenende, haben sich nicht verändert. Bei der Flexibilität hingegen ist 2019 eine Zunahme der Flexibilitätsmöglichkeiten bzw. zeitlichen Handlungsspielräume der Beschäftigten zu beobachten. Im Vergleich zu 2015 hat auch die Verbreitung von Arbeitszeitkonten zugenommen. Bereits vor der SARS-CoV-2-Epidemie konnte auch ein kontinuierlicher Anstieg von Telearbeit bzw. Homeoffice über die drei Befragungszeitpunkte beobachtet werden. Die Arbeitszeitmuster der Beschäftigten in versorgungsrelevanten Berufen zeichnen sich vor allem durch ungünstige bzw. atypische Arbeitszeitlagen, hohe Anforderungen an die Flexibilität, verkürzte Ruhezeiten und wenig zeitliche Handlungsspielräume aus. Dies wird vor dem Hintergrund belastender Arbeitsbedingungen während der SARS-CoV-2-Epidemie noch einmal ausführlich diskutiert. Insgesamt zeigt sich, dass sich viele Arbeitszeitbedingungen nicht verändert haben. Eine zunehmende Zahl der Vollzeitbeschäftigten wünscht sich jedoch kürzere Arbeitszeiten. Da davon auszugehen ist, dass die SARS-CoV-2-Epidemie nachhaltige Auswirkungen auf das Arbeitszeitgeschehen in Deutschland nehmen kann, wird die BAuA-Arbeitszeitberichterstattung die Arbeitszeitgestaltung während und nach der SARS-CoV-2-Epidemie vertiefend untersuchen. Hierzu werden im vorliegenden Bericht erste Befunde und Hypothesen zu langfristigen Auswirkungen der Corona-Krise diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Schichtarbeit und Vereinbarkeit: Auswirkungen zeit- und arbeitsbedingter Belastungen für das Privatleben (2021)

    Dohme, Ann-Kathrin;

    Zitatform

    Dohme, Ann-Kathrin (2021): Schichtarbeit und Vereinbarkeit. Auswirkungen zeit- und arbeitsbedingter Belastungen für das Privatleben. (AutoUni – Schriftenreihe 158), Wiesbaden: Imprint: Springer VS, XXIX, 271 S. DOI:10.1007/978-3-658-35677-4

    Abstract

    "In Gesellschaften existieren zeitliche Rhythmen der Ruhe und Aktivität. Schichtarbeitende stehen aufgrund ihrer Arbeitszeiten in einem interessanten Verhältnis zu diesen Zeitrhythmen. Hinzu kommen aus der oftmals damit verbundenen Produktionsarbeit körperliche Belastungen. Im Rahmen dieser Analyse werden Fragebögen von Schichtarbeitenden eines Automobilunternehmens zum Thema Vereinbarkeit von Erwerbsarbeit und Privatleben ausgewertet und einige ergänzende Interviews geführt. Während in der theoretischen Herleitung der Fokus vor allem auf die Arbeitszeiten und insbesondere ihre Lage und Variabilität gelegt wird, zeigt sich im empirischen Teil besonders die hohe Bedeutung der Arbeitsbelastung für die Vereinbarkeit der Lebensbereiche. Die Autorin Ann-Kathrin Dohme arbeitet für einen Automobilkonzern im Bereich Konzern HR Innovation und soziale Nachhaltigkeit. Ihr Themenschwerpunkt ist der Wandel der Arbeit im Büro und in der Fabrik. ." (Verlagsangaben)

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    "Nine to Five" war gestern: In der Pandemie haben viele Beschäftigte ihre Arbeitszeiten verlagert (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2021)

    Frodermann, Corinna ; Wolter, Stefanie ; Wanger, Susanne ; Grunau, Philipp ;

    Zitatform

    Frodermann, Corinna, Philipp Grunau, Susanne Wanger & Stefanie Wolter (2021): "Nine to Five" war gestern: In der Pandemie haben viele Beschäftigte ihre Arbeitszeiten verlagert (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 20.07.2021, o. Sz.

    Abstract

    "Während der Covid-19-Pandemie haben sich Arbeitsalltag und Arbeitszeiten vieler Beschäftigter verändert. Stärker noch als für den Umfang gilt dies für die Lage der Arbeitszeit. Insbesondere Mütter und Beschäftigte im Homeoffice arbeiteten stärker als vor der Pandemie auch am Wochenende oder abends." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Nonstandard Work Schedules in Cross-National Perspective: A Study of 29 European Countries, 2005-2015 (2021)

    Gracia, Pablo ; Han, Wen-Jui ; Li, Jianghong ;

    Zitatform

    Gracia, Pablo, Wen-Jui Han & Jianghong Li (2021): Nonstandard Work Schedules in Cross-National Perspective. A Study of 29 European Countries, 2005-2015. (SocArXiv papers), 20 S. DOI:10.31235/osf.io/mz53c

    Abstract

    "Data from the ‘European Working Conditions Survey’ from 2005 to 2015 for 29 European countries show that the incidence of nonstandard work schedules (evenings, nights, weekends, rotating, shifts) differs remarkably across European regions with different public policies. Working nonstandard schedules differs by education, gender and parental status across Europe." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Nonstandard work schedules in 29 European countries, 2005-15: differences by education, gender, and parental status (2021)

    Gracia, Pablo ; Jui-Han, Wen; Li, Jianghong ;

    Zitatform

    Gracia, Pablo, Wen Jui-Han & Jianghong Li (2021): Nonstandard work schedules in 29 European countries, 2005-15: differences by education, gender, and parental status. In: Monthly labor review, Jg. 144, H. July. DOI:10.21916/mlr.2021.17

    Abstract

    "Data from the European Working Conditions Surveys from 2005 to 2015 for 29 European countries show that the prevalence of nonstandard work schedules (evenings, nights, weekends, and rotating shifts) differs markedly across European regions with different public policies. Working nonstandard schedules also differs by education, gender, and parental status across Europe." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Going Public: Iceland’s journey to a shorter working week (2021)

    Haraldsson, Guðmundur D.; Kellam, Jack;

    Zitatform

    Haraldsson, Guðmundur D. & Jack Kellam (2021): Going Public: Iceland’s journey to a shorter working week. Reykjavík, 81 S.

    Abstract

    "From 2015-2019, Iceland ran two large-scale trials of a reduced working week of 35-36 hours with no reduction in pay. The results have been analysed for the first time in a joint project by Autonomy and the research organisation Association for Sustainability and Democracy (Alda) in Iceland. Analysis of the results which included 2,500 workers – over 1% of Iceland’s entire working population – suggests important lessons for both employees and businesses. The trials were an overwhelming success, and since completion 86% of the country’s workforce are now working shorter hours or gaining the right to shorten their hours. Productivity and service provision remained the same or improved across the majority of trial workplaces. Worker wellbeing dramatically increased across a range of indicators, from perceived stress and burnout, to health and work-life balance. The trials also remained revenue neutral for both the city council and the government, providing a crucial, and so far largely overlooked blueprint of how future trials might be organised in other countries around the world." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Betriebliche Arbeitszeitpolitiken: Exploration in ausgewählten Frauen- und Männerbranchen Ost- und Westdeutschlands (2021)

    Holtmann, Doris; Matiaske, Wenzel ;

    Zitatform

    Holtmann, Doris & Wenzel Matiaske (2021): Betriebliche Arbeitszeitpolitiken. Exploration in ausgewählten Frauen- und Männerbranchen Ost- und Westdeutschlands. (Working papers des Forschungsclusters OPAL der Helmut-Schmidt-Universität 7), Hamburg, 73 S.

    Abstract

    "Die Vereinbarkeit von Arbeits- und Privatleben ist ebenso Gegenstand öffentlicher Diskussion wie politischer Debatte. Eine vernachlässigte Ebene sind in diesen Auseinandersetzungen die Arbeitszeitpolitiken der Betriebe, die in Frauen- und Männerbranchen der gemeinsamen Leitlinie "Flexibilisierung" zum Trotz sehr unterschiedlich gestaltet sind. Eine wichtige Rolle spielen in diesem Zusammenhang Tarifverträge und ihre Ausgestaltung auf betrieblicher Ebene durch die Mitbestimmung. Die tarifliche Deckungsrate variiert ebenso wie diejenige der betrieblichen Mitbestimmung erheblich zwischen den östlichen und westlichen Bundesländern. Auf Basis standardisierter Befragungen von Personalleitungen zu Instrumenten der Arbeitszeitgestaltung einerseits und Fallstudien zur Arbeitszeitpolitik in ausgewählten Branchen andererseits exploriert die Studie Arbeitszeitregime in Frauen- und Männerbranchen in Ost- und Westdeutschland." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitszeiten während der Corona-Pandemie: Wachsende Unterschiede zwischen Frauen und Männern: IAQ-Arbeitszeitmonitor (2021)

    Kümmerling, Angelika; Schmieja, Vanessa;

    Zitatform

    Kümmerling, Angelika & Vanessa Schmieja (2021): Arbeitszeiten während der Corona-Pandemie: Wachsende Unterschiede zwischen Frauen und Männern. IAQ-Arbeitszeitmonitor. (IAQ-Report 2021-07), Duisburg ; Essen, 18 S. DOI:10.17185/duepublico/74819

    Abstract

    "2020 betrugen die Arbeitszeiten abhängig Vollzeitbeschäftigter 39,9 Stunden und lagen damit 0,7 Stunden niedriger als 2010. Die im Krisenjahr 2020 beobachteten Arbeitszeitrückgänge gegenüber dem Vorjahr sind außergewöhnlich hoch. Die Corona-Pandemie wirkt sich geschlechtsspezifisch auf die Arbeitszeiten aus. Die Arbeitszeiten vollzeitbeschäftigter Frauen sind stärker gesunken als die vollzeitbeschäftigter Männer. In der Folge hat sich die Arbeitszeitdifferenz zwischen Männern und Frauen seit 2013 das erste Mal wieder erhöht. In Krisenzeiten, so zeigen die Daten, besteht die Gefahr, dass Frauen und Mütter wie selbstverständlich und auf Kosten von Rentenansprüchen, beruflicher Weiterbildung und Karriereoptionen in alte Rollenbilder zurückgedrängt werden. Daten des Labour Force Survey zeigen, dass im Jahr vor der Krise rund die Hälfte der Beschäftigten überwiegend fremdbestimmte Arbeitszeiten hatte. Frauen können seltener verschiedene Formen der Arbeitszeitflexibilisierung selbstbestimmt nutzen als Männer." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Flexibilisierung der Arbeitszeit: Warum das bestehende Arbeitszeitgesetz und eine gesetzliche Arbeitszeiterfassung wichtig sind (2021)

    Lott, Yvonne ; Ahlers, Elke;

    Zitatform

    Lott, Yvonne & Elke Ahlers (2021): Flexibilisierung der Arbeitszeit. Warum das bestehende Arbeitszeitgesetz und eine gesetzliche Arbeitszeiterfassung wichtig sind. (WSI-Report 68), Düsseldorf, 15 S.

    Abstract

    "Eine weitreichende Flexibilisierung der Arbeitszeit wird von verschiedenen politischen Akteuren gefordert. Anhand des nationalen und internationalen Forschungsstandes zeigt dieser Report, welche positiven, aber auch negativen Folgen flexible Arbeitszeiten (inklusive Homeoffice bzw. mobile Arbeit) für die Gesundheit und Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben haben können. Dabei wird deutlich: Das bestehende Arbeitszeitgesetz ist für eine gesunderhaltende und vereinbarkeitsfreundliche Flexibilisierung der Arbeitszeit notwendig. Anhand von Ergebnissen der fünften Welle der HBS-Erwerbspersonenbefragung zeigt der Report, dass arbeitsorganisatorische Rahmenbedingungen im Betrieb wie eine unzureichende Personaldecke, häufige Projekt- und Teamarbeit und knappe Deadlines mit einer schlechteren Erholung von der Arbeit einhergehen. Eine Arbeitszeiterfassung im Homeoffice kann hingegen die Erholung fördern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Flexibility of Working Time Arrangements and Female Labor Market Outcome (2021)

    Magda, Iga ; Lipowska, Katarzyna ;

    Zitatform

    Magda, Iga & Katarzyna Lipowska (2021): Flexibility of Working Time Arrangements and Female Labor Market Outcome. (IZA discussion paper 14812), Bonn, 18 S.

    Abstract

    "We use data from the 2019 EU Labor Force Survey to study gender and parenthood gaps in two dimensions of flexibility in working time arrangements in 25 European countries. We find that overall in Europe, there is no statistically significant gender difference in access to flexible work arrangements. However, women are less likely than men to have flexible working hours in the Central-Eastern and Southern European countries, whereas this gender gap is reversed in Continental Europe. At the same time, women are less likely than men to face demands from their employers that they work flexible hours. We also find that both mothers and fathers are more likely than their childless colleagues to have access to flexible working hours, but that fathers' workplaces are more likely than mothers' workplaces to demand temporal flexibility from employees. In addition, we find that working in a female-dominated occupation decreases the probability of having access to flexible work arrangements, and that this effect is stronger for women than for men. At the same time, we observe that both men and women who work in female-dominated occupations are less exposed to flexibility demands from employers than their counterparts who work in male-dominated or gender-neutral occupations. Finally, we find that compared to employers in other Europeans countries, employers in the Central and Eastern European countries are less likely to offer flexible working hours, especially to women, and with no additional flexibility being offered to parents; whereas employers in Continental and Nordic countries are more likely to offer flexible work arrangements, and with no gender gap." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Labor Reallocation and Remote Work During COVID-19: Real-time Evidence from GitHub (2021)

    McDermott, Grant R. ; Hansen, Benjamin ;

    Zitatform

    McDermott, Grant R. & Benjamin Hansen (2021): Labor Reallocation and Remote Work During COVID-19: Real-time Evidence from GitHub. (NBER working paper 29598), Cambridge, Mass, 46 S. DOI:10.3386/w29598

    Abstract

    "We investigate the effect of the COVID-19 pandemic on labor activity using real-time data from millions of GitHub users around the world. We show that the pandemic triggered a sharp pattern of labor reallocation at both the global and regional level. Users were more likely to work on weekends and outside of traditional 9 am to 6 pm hours, especially during the early phase of the pandemic. We also document considerable heterogeneity between different user groups and locations. Some locations show a steady reversion back to historical work patterns, while others have experienced persistent trend deviations in the wake of COVID-19. The pattern of labor reallocation is slightly more pronounced among males in our sample, suggesting that men may have benefited more from the increased flexibility provided by remote work than women. Finally, we show that the pattern of reallocation was accompanied by a simultaneous increase in overall activity, though this effect is more transient. We discuss several potential mechanisms and draw tentative conclusions for broader workplace trends given our study population." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Prevalence of Long Work Hours by Spouse’s Degree Field and the Labor Market Outcomes of Skilled Women (2021)

    McKinnish, Terra ;

    Zitatform

    McKinnish, Terra (2021): Prevalence of Long Work Hours by Spouse’s Degree Field and the Labor Market Outcomes of Skilled Women. In: ILR review, Jg. 74, H. 4, S. 898-919. DOI:10.1177/0019793920901703

    Abstract

    "Using 2009 to 2015 American Community Survey (ACS) data, this article estimates the effect of the prevalence of long hours and short hours of work in a husband’s field of work, as defined by his undergraduate degree field, on the labor market outcomes of skilled married women. When individuals work in fields that require longer hours of work, their spouses experience spillover effects. The labor market outcomes of female spouses are more negatively affected than are those of male spouses. Specifically, female spouses face lower total earnings, hourly wages, employment options, and hours of work for married women with children relative to married men with children or married women without children. Little evidence supports the idea that the rate of short hours of work in a spouse’s degree field differentially affects married women with children." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeitszeit: Rahmenbedingungen – Ambivalenzen – Perspektiven (2021)

    Müller, Martin ; Reiff, Charlotte; Gärtner, Johannes; Michalitsch, Gabriele; Birbaumer, Andrea; Mendel, Marliese; Binder, Hans; Stadlbauer, Helmut; Piasna, Agnieszka ; Pirklbauer, Sybille; Kamerade, Daiga; Sardadvar, Karin ; Balderson, Ursula ; Theurl, Simon ; Wang, Senhu ; Tamesberger, Dennis; Haslinger, Susanne; Figerl, Jürgen; Spiegelaere, Stan de; Stieler, Sylvia; Pospischil, Erich; Seifert, Hartmut; Coutts, Adam ; Gogola, Michael; Stadler, Bettina ; Döller, Florentin; Klösch, Johanna; Herr, Benjamin; Burchell, Brendan ; Sawczak, Waltraud;

    Zitatform

    Gärtner, Johannes, Gabriele Michalitsch, Andrea Birbaumer, Marliese Mendel, Hans Binder, Helmut Stadlbauer, Agnieszka Piasna, Sybille Pirklbauer, Daiga Kamerade, Karin Sardadvar, Ursula Balderson, Simon Theurl, Senhu Wang, Dennis Tamesberger, Susanne Haslinger, Jürgen Figerl, Stan de Spiegelaere, Sylvia Stieler, Erich Pospischil, Hartmut Seifert, Adam Coutts, Michael Gogola, Bettina Stadler, Florentin Döller, Johanna Klösch, Benjamin Herr, Brendan Burchell & Waltraud Sawczak, Müller, Martin & Charlotte Reiff (Hrsg.) (2021): Arbeitszeit. Rahmenbedingungen – Ambivalenzen – Perspektiven. Wien: OGB Verlag, 352 S.

    Abstract

    "Lebenszeit ist ein wertvolles Gut, da diese nicht vermehrbar ist. Einen großen Teil unseres Lebens verbringen wir mit Erwerbsarbeit. Somit sind Fragen der Arbeitszeit in unserem Leben von zentraler Bedeutung. In diesem Buch haben die Herausgeber*innen Beiträge aus verschiedenen Bereichen der Wissenschaft gesammelt, die unterschiedliche Aspekte von Arbeitszeit beleuchten. Das Spektrum reicht von Rechtswissenschaft bis zu Arbeitsmedizin, es wird die nationale wie auch die europäische Dimension beleuchtet. In Praxisbeiträgen werden darüber hinaus konkrete Vorschläge für Regelungen und Modelle zur Diskussion gestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    A Short History of Flexible Hours - Historical Baselines of Working Time Policy in Germany (2021)

    Promberger, Markus ;

    Zitatform

    Promberger, Markus (2021): A Short History of Flexible Hours - Historical Baselines of Working Time Policy in Germany. (IAB-Discussion Paper 17/2021), Nürnberg, 27 S.

    Abstract

    "Dieses Papier analysiert die Strukturen, Muster, Dimensionen und Interessen von 200 Jahren Arbeitszeitpolitik, vor allem in Deutschland. Auf der Grundlage historischer und aktueller Literatur wird die These belegt, dass scheinbar neue Trends der Flexibilisierung von Arbeitszeiten alles andere als neu sind, wenn man den historischen Untersuchungszeitraum ausweitet. Vielmehr beschränkt sich die Phase einer tatsächlichen Standardisierung von Arbeitszeiten auf wenige Jahrzehnte des zwanzigsten Jahrhunderts. Gleichwohl und sinnvollerweise bleiben Arbeitszeitarrangements ein Gegenstand sozialer und politischer Auseinandersetzung. Sie sollten nicht den einzelnen Arbeitsverträgen überlassen bleiben sondern Gegenstand reflexiver Arbeitszeitpolitik sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Promberger, Markus ;
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  • Literaturhinweis

    The creation and resolution of discrepancies between preferred and actual working hours over the life course (2021)

    Zimmert, Franziska ; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Zimmert, Franziska & Enzo Weber (2021): The creation and resolution of discrepancies between preferred and actual working hours over the life course. In: Applied Economics, Jg. 53, H. 42, S. 4899-4916., 2021-02-22. DOI:10.1080/00036846.2021.1912279

    Abstract

    "This article contributes to the analysis of working hour discrepancies, i.e., under- and overemployment, by exploring how they emerge and resolve with special consideration of the household context. It uses a rich longitudinal data set, the German Socio-economic Panel, for a discrete duration analysis controlling for unobserved heterogeneity. We focus on the most relevant household and job characteristics. Findings suggest that job autonomy plays a crucial role in the creation and resolution of discrepancies. We especially contribute to previous studies by also examining path dependence and find that both the creation and resolution of discrepancies are characterized by positive duration dependence but by negative occurrence dependence." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Gesundheitsgefahr durch überlange Arbeitszeiten: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (Drucksache 19/31447) (2021)

    Zitatform

    (2021): Gesundheitsgefahr durch überlange Arbeitszeiten. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (Drucksache 19/31447). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/31931 (09.08.2021)), 12 S.

    Abstract

    In ihrer Kleinen Anfrage bezieht sich die FDP-Fraktion auf Studien, die die Auswirkungen überlanger Arbeitszeiten auf die Gesundheit belegen. Sie stellt fest, dass jeder zehnte Beschäftigte in Deutschland mehr als 48 Stunden pro Woche arbeitet, was mit gesundheitlichen Einschränkungen einhergeht. Die Bundesregierung sieht in ihrer Antwort in der Gestaltung von Arbeitszeiten einen zentralen Faktor des sicheren und gesunden Arbeitens, der bei der Durchführung der Gefährdungsbeurteilung insbesondere unter Einbezug psychischer Belastung zu berücksichtigen ist. Als häufigste arbeitsbedingte Gesundheitsprobleme werden Muskel- und Gelenkbeschwerden und psychische Erkrankungen genannt. Auf der Basis der IAB-Arbeitszeitrechnung wird die Anzahl der Überstunden in den vergangen fünf Jahren dargestellt. Dies waren im Jahr 2020 im Durchschnitt pro Arbeitnehmer und Jahr ca. 40 Stunden. Abschließend geht es um die Handhabung von Überstunden in den Bundesministerien und nachgeordneten Behörden. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Lage der Teilzeitbeschäftigung in Deutschland und betriebliche Umsetzung der sogenannten Brückenteilzeit: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/31293) (2021)

    Zitatform

    (2021): Lage der Teilzeitbeschäftigung in Deutschland und betriebliche Umsetzung der sogenannten Brückenteilzeit. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/31293). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/31806 (29.07.2021)), 100 S.

    Abstract

    In ihrer Vorbemerkung weisen die Fragesteller auf den seit Januar 2019 bestehenden Rechtsanspruch auf vorübergehende Teilzeitbeschäftigung hin, der in vielen Fällen nicht eingelöst wird (Brückenteilzeit). In ihrer Antwort gibt die Bundesregierung zunächst einen Überblick über die Entwicklung der Teilzeitbeschäftigung seit 2005. Nach Angaben der Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) haben zum Stichtag 30. Juni 2020 von den insgesamt rund 33,323 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten rund 9,628 Millionen bzw. rund 29 Prozent eine Teilzeitbeschäftigung ausgeübt. In den weiteren Antworten geht es um die sektorale und regionale Verteilung, die Beschäftigtenstruktur und die Entlohnung der Teilzeitarbeit. Zur Entwicklung der Brückenteilzeit liegen der Bundesregierung noch keine Daten vor, da diese erst fünf Jahre nach Inkrafttreten der Neuregelung evaluiert wird. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Überstunden in Deutschland: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/28425) (2021)

    Zitatform

    (2021): Überstunden in Deutschland. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/28425). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/29581 (11.5.2021)), 169 S.

    Abstract

    "Anzahl bezahlter bzw. unbezahlter Überstunden in atypischen sowie in Normalarbeitsverhältnissen, Differenzierung nach Wirtschaftszweigen, Berufsgruppen, Stellung im Beruf, Tarifbindung, Geschlecht und Bundesländern; Anteil am gesamtwirtschaftlichen Arbeitszeitvolumen, Vollzeitäquivalente; durch unbezahlte Überstunden entgangener Lohn, Steuern und Sozialversicherungsbeiträge (insgesamt 17 Einzelfragen)" (Dokumentations- und Informationssystem Bundestag und Bundesrat - DIP)

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  • Literaturhinweis

    Der Einfluss der beruflichen Geschlechtersegregation und beruflicher Arbeitszeitarrangements auf Teilzeitarbeit: Gleiche Übergangsbedingungen für Frauen und Männer? (2020)

    Althaber, Agnieszka ; Leuze, Kathrin ;

    Zitatform

    Althaber, Agnieszka & Kathrin Leuze (2020): Der Einfluss der beruflichen Geschlechtersegregation und beruflicher Arbeitszeitarrangements auf Teilzeitarbeit. Gleiche Übergangsbedingungen für Frauen und Männer? In: C. Ebner, A. Haupt & B. Matthes (Hrsg.) (2020): Berufe und Soziale Ungleichheit (Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie. Sonderheft 60), S. 317-349. DOI:10.1007/s11577-020-00666-3

    Abstract

    "Teilzeitarbeit gilt in Deutschland als ein wichtiges Instrument für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Bisherige Erklärungen von Teilzeitarbeit fokussieren vorrangig auf Frauen und diskutieren individuelle, haushaltsbezogene und institutionelle Faktoren. Männer sowie berufsstrukturelle Einflussfaktoren auf Teilzeitarbeit wurden bislang jedoch kaum adressiert. In diesem Beitrag untersuchen wir daher die Bedeutung von Berufsmerkmalen für Übergänge von Vollzeit- in Teilzeitbeschäftigung von Frauen und Männern zwischen 1992 und 2015 in Deutschland. Im Fokus steht die Frage, inwiefern die berufliche Geschlechtersegregation und berufliche Arbeitszeitarrangements als Rahmenbedingungen den Übergang in Teilzeit erklären können und ob sie geschlechterdifferente Effekte aufweisen. Unsere theoretischen Überlegungen basieren auf Krügers Institutionenansatz und Ackers Ansatz der Gendered Organizations. Für die Analysen werden Daten des Nationalen Bildungspanels (Startkohorte 6) mit aggregierten beruflichen Merkmalen, basierend auf dem Mikrozensus, kombiniert. Die Ergebnisse der Cox Proportional Hazard-Modelle zeigen, dass weniger die berufliche Geschlechtersegregation, sondern vor allem berufliche Arbeitszeitarrangements Übergänge in Teilzeit beeinflussen, allerdings auf geschlechterdifferenzierte Weise. Während die Vielarbeitsnorm in Berufen, gemessen an Vollzeitarbeit und Überstunden, Teilzeitarbeit für Männer verhindert, gehen Frauen unter diesen Rahmenbedingungen häufiger in Teilzeit über." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The ins and outs of involuntary part-time employment (2020)

    Borowczyk-Martins, Daniel ; Lalé, Etienne ;

    Zitatform

    Borowczyk-Martins, Daniel & Etienne Lalé (2020): The ins and outs of involuntary part-time employment. In: Labour Economics, Jg. 67. DOI:10.1016/j.labeco.2020.101940

    Abstract

    "We develop and implement a protocol to measure U.S. monthly time series of involuntary part-time employment stocks and flows from 1976 until today. Armed with these new data, we provide a comprehensive account of the cyclical dynamics of involuntary part-time work. We find that the recessionary increase in involuntary part-time employment is consistently driven by a jump in the transition probability from other employment states to involuntary part-time employment, and a drop in the reverse transition probability. We compare the dynamics of unemployment and involuntary part-time employment to argue that they reflect the operation of distinct labor-adjustment channels. While unemployment dynamics are driven by movements in job creation and destruction, the dynamics of involuntary part-time employment reflect changes in employers' labor utilization." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2021 Elsevier) ((en))

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