Arbeitszufriedenheit
Zufriedene Mitarbeiter*innen sind produktiver, seltener krank und verursachen geringere Sozialkosten. Arbeitszufriedenheit hat aber nicht nur Vorteile für Betriebe. Das Wohlbefinden am Arbeitsplatz ist auch ein wichtiger Indikator für die Qualität der Arbeit selbst. Doch was ist überhaupt Arbeitszufriedenheit? Wie wird sie gemessen? Welche Faktoren und Prozesse fördern, welche schränken sie ein?
Das Thema Arbeitszufriedenheit steht seit Jahrzehnten im Mittelpunkt kritischer wissenschaftlicher Auseinandersetzungen. Die Infoplattform gibt einen Überblick über aktuelle Arbeiten und ausgewählte ältere Publikationen zu theoretischen Ansätzen und empirischen Resultaten der Arbeitszufriedenheitsforschung.
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Literaturhinweis
Einflüsse von Zielerreichung und Arbeitsplatzmerkmalen auf die Arbeitszufriedenheit: ein Vergleich verschiedener Berufsgruppen (2005)
Zitatform
Abele, Andrea E. & Cristopher J. Cohrs (2005): Einflüsse von Zielerreichung und Arbeitsplatzmerkmalen auf die Arbeitszufriedenheit. Ein Vergleich verschiedener Berufsgruppen. In: Wirtschaftspsychologie H. 7, S. 21-34.
Abstract
"In sieben Berufsgruppen (Gesamt-N = 692) wurden die Einflüsse der Erreichung verschiedener beruflicher Ziele sowie von Arbeitsplatz- und Persönlichkeitsmerkmalen auf die Arbeitszufriedenheit untersucht. Berufsgruppenübergreifend hingen die Erreichung von Wachstumszielen und wahrgenommene Qualifizierungsmöglichkeiten am Arbeitsplatz deutlich mit größerer Arbeitszufriedenheit zusammen, jedoch je nach Berufsgruppe in unterschiedlichem Ausmaß. Berufsgruppenspezifische Zusammenhänge bestanden für die Erreichung von Karrierezielen und Sicherheitszielen sowie für wahrgenommene kollegiale Unterstützung, Autonomie und Belastung. Auch der Einfluss von Neurotizismus und Extraversion war zwischen den Berufsgruppen unterschiedlich. Bei selbstständigen Medizinern und Lehrern hing die Arbeitszufriedenheit stärker von Persönlichkeits- als von Arbeitsplatzmerkmalen ab, bei in der Privatwirtschaft angestellten Naturwissenschaftlern, Betriebswirten, Ingenieuren und Informatikern war das Gegenteil der Fall. Diskutiert werden die Bedeutung der Befunde für Bottom-up-, Top-down- und interaktionistische Modelle der Arbeitszufriedenheit sowie praktische Implikationen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitszufriedenheit in Weiterbildungsorganisationen: Ergebnisse einer empirischen Untersuchung (2005)
Schütz, Julia;Zitatform
Schütz, Julia (2005): Arbeitszufriedenheit in Weiterbildungsorganisationen. Ergebnisse einer empirischen Untersuchung. In: Der pädagogische Blick, Jg. 13, H. 2, S. 80-87.
Abstract
"In dem Beitrag werden ausgewählte Ergebnisse einer empirischen Untersuchung vorgestellt, die im Rahmen einer Diplomarbeit am Fachbereich Erziehungswissenschaften der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt erhoben wurden. Anhand einer Modifikation des Arbeitsbeschreibungs-Bogens (ABB) wurden 128 in der Erwachsenenbildung/Weiterbildung tätige Personen schriftlich befragt. Ziel der Untersuchung war es, Antworten über die Berufssituation der Weiterbildner zu bekommen und Aussagen treffen zu können, wie zufrieden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit verschiedenen Aspekten der Arbeit (z.B. Kollegen, Bezahlung, Tätigkeit, Entwicklungsmöglichkeiten) sind. Untersucht wurde u.a. die These, ob Mitarbeiter/-innen der privaten Weiterbildungseinrichtungen aufgrund der fehlenden Arbeitsplatzsicherheit und angenommenen schlechteren Arbeitsbedingungen unzufriedener sind, als die Tätigen in den öffentlichen Einrichtungen. Zum Abschluss des Beitrages werden die Kernbefunde der empirischen Studie zu drei inhaltlichen Thesen verdichtet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitszufriedenheit und Motivation in mobilen sozialen Diensten sowie Alten- und Pflegeheimen: Forschungsergebnisse und Ansatzpunkte für Personalmanagement und Politik (2004)
Simsa, Ruth;Zitatform
Simsa, Ruth (2004): Arbeitszufriedenheit und Motivation in mobilen sozialen Diensten sowie Alten- und Pflegeheimen. Forschungsergebnisse und Ansatzpunkte für Personalmanagement und Politik. In: Wiso. Wirtschafts- und sozialpolitische Zeitschrift des ISW, Jg. 27, H. 2/4, S. 57-77.
Abstract
"Eine im Jahr 2002 durchgeführte empirische Untersuchung zum Thema Personatmanagement, Arbeitszufriedenheit und Motivation in Organisationen der mobilen Dienste der Altenbetreuung sowie Alten- und Pflegeheimen zeigt, dass die befragten Beschäftigten zwar in hohem Maß intrinsisch motiviert sind, dass gleichzeitig aber ihre Arbeitsbelastung deutlich höher ist als jene der Gesamtbevölkerung und dass ihre Arbeitszufriedenheit deutlich unter dem österreichischen Durchschnitt liegt. Die Zufriedenheit der Beschäftigten in der Altenpflege ist der mit deutlich geringer als jene der Beschäftigten in Österreich insgesamt. Besonders hoch ist die vergleichsweise stärkere Belastung bzw. Unzufriedenheit in den Bereichen psychischer Stress, Einkommen und Zeiteinteilung.
Die Untersuchung zeigt, dass die Arbeitszufriedenheit wie auch die Motivation mit zunehmendem Personatmanagement steigen. Es ist damit sinnvoll, in gezieltes strategisches Personalmanagernent zu investieren, statt dieses auf reine Personalverwaltung zu reduzieren.
Die untersuchten Bereiche leiden unter drastischem Personalmangel, die bessere Gestaltung beruflicher Rahmenbedingungen für die Beschäftigten wird daher zu einem zentralen Thema für das Personalmanagement der betreffenden Organisationen wie auch der Politik." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Job satisfaction in the low wage service sector (2003)
Brown, Donna; MacIntosh, Steven;Zitatform
Brown, Donna & Steven MacIntosh (2003): Job satisfaction in the low wage service sector. In: Applied Economics, Jg. 35, H. 10, S. 1241-1254. DOI:10.1080/00036840210150875
Abstract
"The stylized facts associated with workers' satisfaction are tested using a distinctive data set. Using principal components analysis five distinct measures of workers' satisfaction, and the factors that determine each one are examined. The data set, covering three low-wage service sectors, enables control for workplace characteristics to be made. It is shown that characteristics previously identified as important by the job satisfaction literature, in fact have differing effects according to the type of satisfaction being considered. Then is examined which of the satisfaction components has the greatest impact on overall satisfaction. Satisfaction with short-term rewards and long-term prospects are found to be far more influential in determining overall satisfaction, than contentment with social relationships or work intensity." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Betriebsbedingte Belastungen bei Pflegekräften - Auswirkungen auf Arbeitszufriedenheit und Fehlzeiten: eine empirische Studie an 861 Probanden (2003)
Wenderlein, F. U.; Schochat, T.;Zitatform
Wenderlein, F. U. & T. Schochat (2003): Betriebsbedingte Belastungen bei Pflegekräften - Auswirkungen auf Arbeitszufriedenheit und Fehlzeiten. Eine empirische Studie an 861 Probanden. In: Arbeitsmedizin, Sozialmedizin, Umweltmedizin, Jg. 38, H. 5, S. 262-269.
Abstract
"Ziel der Studie war die Analyse hoher Fehlzeiten bei Pflegekräften. Im Gegensatz zu bisherigen Studien standen Arbeitszufriedenheit und Motivationsaspekte im Vordergrund. Neu war die gezielte Zusammenführung von Zufriedenheit und Fehlzeiten je Proband. Zur Erfassung der Arbeitszufriedenheit wurde ein standardisierter Erhebungsbogen mit 73 Items in vier Bereichen erstellt und in einem Pretest (n = 150) überprüft. Die Befragung erfolgte bei 861 Pflegekräften und 159 Schülern. Die Fehlzeitenangaben der Probanden wurden mit den Daten der Personalabteilung verglichen. In allen Bereichen zeigte sich, dass insbesondere Probleme der Organisation, Personalführung und Krankenhauskultur die Mitarbeiter belasten. Alle Items standen im direkten Bezug zur Arbeitszufriedenheit. Handlungsbedarf gibt es bei der Informationspolitik der Krankenhausleitung und der aktiven Einbeziehung der Mitarbeiter. Führung/Zusammenarbeit: Vorgesetztenverhalten und Identifikation mit dem Krankenhaus standen in direktem Bezug zu Zufriedenheit und Fehlzeiten. Pflegekräfte waren am stärksten durch Konzentration und Zeitdruck belastet. Handlungsbedarf besteht beim Vorgesetztenverhalten (im Extremfall Mobbing), das gravierende Auswirkungen auf Arbeitszufriedenheit und Fehlzeiten zeigt. Zwei Drittel der Pflegekräfte konnten sich nicht vorstellen, die Arbeit bis zum Renteneintritt durchzuhalten, mit entsprechendem Einfluss auf Fehlzeiten. Zwei Drittel würden ihren Beruf nochmals wählen. Demnach führen ungünstige betriebliche Umstände zur Unzufriedenheit, und nicht die Tätigkeit an sich. Die Ergebnisse sprechen für viel Handlungsbedarf und die Chance deutlicher Reduktion motivationsbedingter Fehlzeiten!" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
How well do theories of job matching explain variations in job satisfaction across education levels?: evidence for UK graduates (2002)
Belfield, Olive R.; Harris, R. D. F.;Zitatform
Belfield, Olive R. & R. D. F. Harris (2002): How well do theories of job matching explain variations in job satisfaction across education levels? Evidence for UK graduates. In: Applied Economics, Jg. 34, H. 5, S. 535-548. DOI:10.1080/00036840110041895
Abstract
"Using ordered probit estimation technique this paper examines the job satisfaction of recent UK graduates. Focussing primarily on explaining job satisfaction in terms of individuals matching to jobs, with the match depending on reservation returns, information sets and job offer rates. Only limited support can be found for the argument that job matching explains higher job satisfaction. In addition, stylizing graduates as a peer group, who form satisfaction levels based on their rankings relative to each other we examine whether or not education quality, which raises peer group status and increases the job offer rate, is systematically related to job satisfaction. The results broadly support the hypothesis that job satisfaction is neutral across graduates of different education qualities. However, our specification tests indicate that ordered probit estimation may not be fully appropriate for identifying the characteristics of those with high job satisfaction." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Arbeitsbedingungen und Arbeitszufriedenheit von Ärzten im Krankenhaus: eine empirische Untersuchung in Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland (2002)
Kaiser, R. H.; Ünlü, A.; Kortmann, A.; Seifert-Müller, S.;Zitatform
Kaiser, R. H. (2002): Arbeitsbedingungen und Arbeitszufriedenheit von Ärzten im Krankenhaus. Eine empirische Untersuchung in Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland. Köln: Deutscher Ärzte-Verlag, 68 S.
Abstract
"Das Urteil des EuGH vom 3.10.2000 zu der Bewertung ärztlicher Bereitschaftsdienste im Krankenhaus als Arbeitszeit und der sich zunehmend abzeichnende Mangel an ärztlichem Nachwuchs im Krankenhaus haben auch in der Öffentlichkeit Interesse für die von Ärztekammern und Marburger Bund, dem Berufsverband der angestellten Ärzte, seit Jahren beklagten unzumutbaren Arbeitsbedingungen junger Ärztinnen und Ärzte in deutschen Krankenhäusern geweckt. Etwa 15% der gesamten Arbeitsleistung von Ärzten im Praktikum und Assistenzärzten in unseren Krankenhäusern sind nicht dokumentierte, unbezahlte 'Überstunden'. Hinzu kommen für die meisten dieser jungen Ärztinnen und Ärzte zahlreiche Bereitschaftsdienste, in denen sie über die ärztliche Notfallversorgung hinaus viele in der normalen Arbeitszeit liegen gebliebene Aufgaben - häufig bürokratischerArt - erledigen müssen. In vielen dieser meist mehr als 14 Stunden dauernden Bereitschaftsdienste arbeiten die Ärzte deutlich mehr als die maximal zulässigen 50% der gesamten Dienstzeit und können danach keine ausreichenden Ruhezeiten einhalten. Auch die Bereitschaftsdienste werden also systematisch zur Erschließung unbezahlter ärztlicher Arbeitsleistung'missbraucht'. Da nur in den wenigsten Krankenhäusern eine systematische Erfassung der Arbeitszeit des ärztlichen Personals erfolgt, lagen bisher kaum umfassende und repräsentative Daten zu diesen Problemen vor. Die Landesärztekammern in Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland haben deshalb in einer repräsentativen empirischen Untersuchung fast 6.000 Krankenhausärzte dieser drei Bundesländer detailliert zu ihren Arbeitsbedingungen und ihrer Arbeitszufriedenheit befragt. Die wichtigsten Ergebnisse sind in diesem Bericht zusammengefasst." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Analyse der Arbeitszufriedenheit nach Einführung eines flexiblen Arbeitszeitmodells bei einem deutschen Flughafen (2000)
Ferreira, Yvonne; Pfitzinger, Jens;Zitatform
Ferreira, Yvonne & Jens Pfitzinger (2000): Analyse der Arbeitszufriedenheit nach Einführung eines flexiblen Arbeitszeitmodells bei einem deutschen Flughafen. In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft, Jg. 54, H. 1, S. 19-24.
Abstract
"Für die Beschäftigten des Bodenpersonals eines deutschen Flughafens wurde ein neues, zeitkontengeführtes Arbeitszeitmodell eingeführt. Die Zielsetzungen durch das Unternehmen waren unter anderem die Reduzierung der Personalkosten, die Optimierung der Produktivität, die Senkung der Fehlzeiten und die Schaffung von Freiräumen für Unternehmen und Mitarbeiter. Mit Hilfe eines am Institut für Arbeitswissenschaft, Technische Universität Darmstadt (IAD) entwickelten Längsschnitt-Messinstrumentes wurde die Arbeitszufriedenheit und die Akzeptanz des neuen Arbeitszeitmodells untersucht, um eventuellen weiteren Handlungsbedarf zur Erreichung der gewünschten Ziele aufzuzeigen. Insgesamt konnten 289 Fragebögen ausgewertet werden. Die Ergebnisse führten zur Erstellung eines Kataloges mit Gestaltungshinweisen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Perceived overqualification and dimensions of job satisfaction: a longitudinal analysis (2000)
Jones Johnson, Gloria; Johnson, W. Roy;Zitatform
Jones Johnson, Gloria & W. Roy Johnson (2000): Perceived overqualification and dimensions of job satisfaction. A longitudinal analysis. In: The Journal of Psychology : interdisciplinary and applied, Jg. 135, H. 5, S. 537-555. DOI:10.1080/00223980009598235
Abstract
"The present study is an investigation of the effects of perceived overqualification on dimensions of job satisfaction. The data for this study came from a two-wave panel study of members of a midwestern American Postal Workers Union local. Job satisfaction was operationalized with 4 subscales from the Job Descriptive Index (R Smith, L. Kendall, & C. Hulin, 1969). The following three hypotheses were tested: (a) Perceived overqualification will be negatively related to facets of job satisfaction; (b) there is stability in the test-retest correlations of facets of job satisfaction; and (c) the effects of perceived overqualification on facets of job satisfaction will not change from Time 1 to Time 2 because of adaptation. The cross-sectional results supported the hypotheses and suggested that perceived overqualification has a negative effect on job satisfaction. However, the relationships varied by dimension of perceived overqualification and dimension of job satisfaction. Future researchers of overqualification and dimensions of job satisfaction should consider relative deprivation as a source of work-related deprivations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Streß und Arbeitszufriedenheit im Lehrerberuf: eine Analyse von Belastung und Beanspruchung im Kontext sozialpsychologischer, klinisch-psychologischer und organisationspsychologischer Konzepte (1999)
Zitatform
Dick, Rolf van (1999): Streß und Arbeitszufriedenheit im Lehrerberuf. Eine Analyse von Belastung und Beanspruchung im Kontext sozialpsychologischer, klinisch-psychologischer und organisationspsychologischer Konzepte. (Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum Verlag. Reihe Psychologie 02), Marburg: Tectum Verlag, 286 S., Anhang.
Abstract
"Lehrerinnen und Lehrer sind in ihrem beruflichen Alltag starken Belastungen ausgesetzt. Dies behaupten zumindest die Medien. In der vorliegenden Arbeit wird an etwa 1000 Lehrern untersucht, wie die Betroffenen ihre Situation wahrnehmen und zu welchen Folgen die Belastungen führen können. In einer von drei Studien wird erforscht, wie sich vorzeitige Pensionierung ein zunehmendes Phänomen des Lehrerberufs, mit negativen Folgen für Individuen und Gesellschaft mit psychologischen Variablen vorhersagen läßt. Die drei Studien befassen sich mit den Konzepten Soziale Unterstützung, Mobbing, Kompetenzerwartungen, Beschwerden, Belastungen, Arbeitszeitzufriedenheit, Burnout und Coping sowie Fehlzeiten und Pensionierungsabsichten. Im theoretischen Teil werden diese Konzepte eingeführt und die aktuelle nationale und internationale Forschungslage dargestellt. Die Auswertung basiert auf Strukturgleichungsanalysen. Insgesamt bestätigen sich die Annahmen des allgemeinen Streßmodells. Zudem ergeben sich interessante Verbindungen zwischen den Konzepten der unterschiedlichen psychologischen (Teil-)Disziplinen. Der abschließende Teil befaßt sich mit Interventionsvorschlägen, die das einzelne Individuum, die Schule oder das Schulsystem insgesamt betreffen. Vorhandene Ansätze werden auf dem Hintergrund der vorgelegten Ergebnisse kritisch diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Job satisfaction within the Scottish academic profession (1999)
Ward, Melanie E.; Sloane, Peter J.;Zitatform
Ward, Melanie E. & Peter J. Sloane (1999): Job satisfaction within the Scottish academic profession. (IZA discussion paper 38), Bonn, 29 S.
Abstract
Der Beitrag berichtet über die Ergebnisse einer empirischen Untersuchung über die Arbeitszufriedenheit von Absolventen von fünf schottischen Universitäten. Die Datengrundlage bilden 900 schriftliche Befragungen von Akademikern, die 1995/6 durchgeführt wurden. (IAB)
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Literaturhinweis
Arbeitszufriedenheit bei Betreuern geistig behinderter Menschen (1996)
Fabian, Agnes S.;Zitatform
Fabian, Agnes S. (1996): Arbeitszufriedenheit bei Betreuern geistig behinderter Menschen. (Prävention und psychosoziale Gesundheitsforschung. Forschungsberichte 02), München u.a.: Profil Verlag, 179 S.
Abstract
In der Arbeit wird untersucht, welche institutionellen Rahmenbedingungen die Arbeitszufriedenheit in der Betreuung geistig behinderter Menschen erhöhen können. Zunächst werden Forschungsergebnisse zur Arbeitssituation von Behindertenbetreuern referiert. Dann wird die eigene Erhebung, die 1992/93 bei 14 Trägern von Behinderteneinrichtungen in vier Bundesländern durchgeführt wurde und die 367 verwertbare Fragebögen erbrachte (Rücklauf 49 %), vorgestellt. Im ersten Auswertungsschritt wird anhand eines Vergleiches kleiner und großer Einrichtungen für geistig behinderte Menschen der Frage nachgegangen, ob sich die unterschiedlichen Rahmenbedingungen, die die Einrichtungen bieten, in dem Erleben und in den Haltungen der dort tätigen Mitarbeiter niederschlagen. Im zweiten Schritt werden dann Mitarbeitermerkmale, Arbeitsplatzmerkmale sowie Aspekte der konzeptionellen Orientierung und des sozialen Klimas der Einrichtungen in Zusammenhang mit der Bewertung der Arbeitssituation durch die Mitarbeiter gesetzt. (IAB)
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Literaturhinweis
A dynamic view of job satisfaction in psychiatric nurses in Germany (1992)
Büssing, Andre;Zitatform
Büssing, Andre (1992): A dynamic view of job satisfaction in psychiatric nurses in Germany. In: Work and Stress, Jg. 6, H. 3, S. 239-259.
Abstract
Der Autor kritisiert statische Messungen der Berufszufriedenheit, da sie häufig zu überhöhten positiven Resultaten führen. Als Alternative schlägt er ein dynamisches Modell mit sechs differenzierten Formen der Berufszufriedenheit vor. (IAB)
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Literaturhinweis
Sich selbst in der Arbeit wiederfinden: zur Auswirkung von Kontrollüberzeugung auf die Arbeitszufriedenheit von Sozialarbeitern und Sozialarbeiterinnen (1992)
Künzel-Schön, Marianne; Schön, Marianne Künzel;Zitatform
Künzel-Schön, Marianne; Marianne Künzel Schön (sonst. bet. Pers.) (1992): Sich selbst in der Arbeit wiederfinden. Zur Auswirkung von Kontrollüberzeugung auf die Arbeitszufriedenheit von Sozialarbeitern und Sozialarbeiterinnen. In: Soziale Arbeit, Jg. 41, H. 4, S. 122-128.
Abstract
Die Autorin geht der Frage nach, wie sich interne bzw. externe Kontrollüberzeugungen auf die berufliche Identität und Zufriedenheit von SozialarbeiterInnen auswirken. Dabei wird auch auf die Ergebnisse aus qualitativen Interviews zurückgegriffen. Die befragten SozialarbeiterInnen schildern Situationen am Arbeitsplatz, die als besonders positiv bzw. negativ erlebt wurden. (IAB)
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Literaturhinweis
Die Arbeitszufriedenheit des allgemeinen Vollzugsdienstes und Werkdienstes im Langstrafenvollzug: ein Problem für die Vollzugsorganisation (1990)
Dolde, Gabriele;Zitatform
Dolde, Gabriele (1990): Die Arbeitszufriedenheit des allgemeinen Vollzugsdienstes und Werkdienstes im Langstrafenvollzug. Ein Problem für die Vollzugsorganisation. In: Zeitschrift für Strafvollzug und Straffälligenhilfe, Jg. 39, H. 6, S. 350-355.
Abstract
Es wird über die Ergebnisse einer schriftlichen Befragung in den vier Langstrafenanstalten (Bruchsal, Freiburg, Heilbronn, Mannheim) Baden-Württembergs zur Arbeitszufriedenheit der Beamten im allgemeinen Vollzugs- und Werkdienst berichtet. Mehr als die Hälfte dieser Beamten haben die Fragen beantwortet; insgesamt wurden 373 Fragebogen ausgewertet.
Das Resümee der Umfrage zeigt, daß die Bediensteten mit ihrer Arbeitssituation ziemlich unzufrieden sind. Die Ursachen für die mangelnde Arbeitszufriedenheit liegen hauptsächlich in unklaren, divergierenden und konfligierenden Zielvorgaben, im erheblichen Verhaltensspielraum bei gleichzeitig geringen Entscheidungskompetenzen und schließlich in der als ungerecht empfundenen Entlohnungsstruktur. (IAB2) -
Literaturhinweis
Arbeitszufriedenheit und ihre Folgen in helfenden Berufen (1990)
Roßrucker, Karl;Zitatform
Roßrucker, Karl (1990): Arbeitszufriedenheit und ihre Folgen in helfenden Berufen. (Studien zur Erziehungswissenschaft 31), Frankfurt u.a.: Lang, 257 S.
Abstract
"In der Untersuchung werden relevante theoretische Ansätze zur Sozialarbeit/Sozialpädagogik und sozial-, tiefen- und lernpsychologische Grundlagen mit dem Schwerpunkt Arbeitszufriedenheit dargestellt. Die empirische Untersuchung kommt u.a. zu folgenden Ergebnissen: Die Arbeitszufriedenheit wird beeinflußt durch die Höhe des emotionalen Engagements, den Einsatz von Machtmitteln, die Beziehungen zu Klienten, die Konflikte mit Arbeitgebern/Vorgesetzten und Kollegen, hohe Leistungsanforderungen sowie sprachliche Schwierigkeiten mit Klienten. Mangelnde Arbeitszufriedenheit erhöht die allgemeine psychische Gefährdung sowie die depressive, psychosomatische und die Suchtgefährdung von Sozialarbeitern und Sozialpädagogen in Kinder- und Jugendheimen." Die Untersuchung basiert auf der Befragung von insgesamt 56 Heimerziehern, die in 26 Heimen im badischen Raum beschäftigt waren. (IAB2)
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Literaturhinweis
Arbeitseinstellungen und Arbeitszufriedenheit bei Produktionsarbeitern der DDR (1990)
Stollberg, Rudhard;Zitatform
Stollberg, Rudhard (1990): Arbeitseinstellungen und Arbeitszufriedenheit bei Produktionsarbeitern der DDR. In: D. von Eckardstein, O. Neuberger, C. Scholz, H. Wächter, W. Weber & R. Wunderer (Hrsg.) (1990): Personalwirtschaftliche Probleme in DDR-Betrieben (Zeitschrift für Personalforschung. Sonderband, 1990), S. 117-123.
Abstract
"Der vorliegende Aufsatz beschäftigt sich mit den Ergebnissen von Studien, die der Verfasser über die Entwicklung des Verhältnisses der Menschen zur Arbeit in der DDR im Zeitraum zwischen 1967 und 1987 durchgeführt hat. Die beobachteten Tendenzen stellen sich dar in einer relativ breiten Struktur der Arbeitsmotivation, der Annäherung von Männern und Frauen vor allem bei den Arbeitseinstellungen, dem Bestehenbleiben von Extremgruppen nach dem Ausprägungsgrad eines guten Verhältnisses zur Arbeit, dem Wachsen des Anspruchsniveaus und sinkender Arbeitszufriedenheit, und in einer Wertverschiebung in den Bedeutungsrelationen von Berufsarbeit und Freizeit. Vor allem nach der Wende ist eine stärker instrumentelle Haltung gegenüber der Arbeit und eine allgemein höhere Gewichtung des Arbeitseinkommens zu erkennen." (Autorenreferat)
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Literaturhinweis
Women on the assembly line: a comparison of main and interactive explanations of job satisfaction, absence and mental health (1987)
Clegg, Chris; Wall, Toby; Kemp, Nigel;Zitatform
Clegg, Chris, Toby Wall & Nigel Kemp (1987): Women on the assembly line. A comparison of main and interactive explanations of job satisfaction, absence and mental health. In: Journal of occupational psychology, Jg. 60, H. 4, S. 273-287.
Abstract
Die Arbeit berichtet über die Ergebnisse einer empirischen Studie, in der nach den Auswirkungen von Fließbandarbeit auf Arbeitszufriedenheit, Fehlzeiten und psychische Verfassung von Fließbandarbeiterinnen gefragt wird. Während für die Arbeitszufriedenheit und indirekt auch für die mentale Verfassung ein Zusammenhang nachgewiesen werden konnte, ergaben sich für die Fehlzeiten keine Effekte. Die Studie basiert auf der Befragung von 209 Frauen eines Betriebs der nordenglischen Nahrungsmittelindustrie. (IAB)
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Literaturhinweis
Attitudes of elementary, middle and high school teachers toward mainstreaming: implications for job satisfaction (1987)
Lombardo, Edith; Lombardo, Victor;Zitatform
Lombardo, Edith & Victor Lombardo (1987): Attitudes of elementary, middle and high school teachers toward mainstreaming. Implications for job satisfaction. In: International journal of rehabilitation research, Jg. 10, H. 4, S. 405-410.
Abstract
"Der Berufszufriedenheit von Personal im Dienstleistungsbereich, einschließlich der Klassenlehrer, wurde bisher wenig Aufmerksamkeit gewidmet. Diese Forschungsarbeit untersucht die Reaktion von Lehrern auf eine postalische Fragenbogenaktion, in welcher Informationen gesammelt wurden zur berufliche Zufriedenheit und zu den Einstellungen gegenüber dem Unterricht von Kindern mit besonderen Bedürfnissen in Realschulen. Die Ergebnisse weisen darauf hin, daß Lehrer der Sekundarstufe I und II (secondary or high school) weniger mit ihrem Beruf zufrieden sind als Lehrer, die in der Realschule (middle school) oder Grundschule (elementary school) arbeiten. Der Vergleich von Lehrern mit und ohne Erfahrung im Unterricht mit behinderten Schülern in Regelschulen weist darüberhinaus auf Unterschiede zwischen diesen Gruppen in folgenden Bereichen hin: Wert der Beteiligung des Sonderpädagogen im Klassenunterricht, Bedeutung besonderer Diagnosemaßnahmen, Diziplin, Rolle der integrierten Beschulung bei der Steigerung freundschaftlicher Beziehungen und Einschätzungen des Wissens von Schuladministratoren über die Implikationen integrierter Unterricht." (Autorenreferat)
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Literaturhinweis
Work commitment and job satisfaction over three career stages (1987)
Morrow, Paula C.; MacElroy, James C.;Zitatform
Morrow, Paula C. & James C. MacElroy (1987): Work commitment and job satisfaction over three career stages. In: Journal of vocational behavior, Jg. 30, H. 3, S. 330-346. DOI:10.1016/0001-8791(87)90009-1
Abstract
Vier Meßgrößen für Arbeitsmotivation (Engagement, Loyalität, Arbeitsethik und Verbleibswunsch), fünf Merkmale für Arbeitszufriedenheit und sechs Persönlichkeitsmerkmale wurden mit dem Karriereverlauf in Bezug gesetzt. Der Karriereverlauf selbst wurde dabei durch drei Kriterien operationalisiert: Alter, Organisationszugehörigkeit und hierarchischer Rang. Die Ergebnisse von Untersuchungen bei 2200 öffentlich Bediensteten deuten darauf hin, daß die Wahl der Meßwerte für den Karriereverlauf die Ergebnisse in Hinblick auf Loyalität und Verbleibswunsch beeinflussen, während Arbeitsengagement, Berufs- und Arbeitsmotivation sowie Persönlichkeitsmerkmale kaum davon berührt werden. Das Alter erklärt den größten Teil der Variation im Hinblick auf die verschiedenen Meßgrößen, jedoch ist das Niveau der erklärten Variation insgesamt niedrig. (IAB)
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Literaturhinweis
The relationship between skill utilization, professional orientation and job satisfaction for pharmacists (1986)
Humphrys, Peter; O'Brien, Gordon E.;Zitatform
Humphrys, Peter & Gordon E. O'Brien (1986): The relationship between skill utilization, professional orientation and job satisfaction for pharmacists. In: Journal of Occupational Psychology, Jg. 59, H. 4, S. 315-326.
Abstract
Es wird über eine Studie berichtet, die die Auswirkungen des technischen Wandels in der pharmazeutischen Industrie auf die Qualifikationsanforderungen und die Berufszufriedenheit der Apotheker untersucht. Die Untersuchung basiert auf einer Befragung von 396 Apothekern in Südaustralien. Es zeigte sich, daß weniger die professionelle Rollenorientierung als die Anwendung der erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten den ausschlaggebenden Faktor für die Berufszufriedenheit darstellt. (IAB)
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Literaturhinweis
Angestellte und Datenverarbeitung: eine längsschnittanalytische Betrachtung von Einstellungen zur EDV und Arbeitszufriedenheit von Angestellten (1985)
Eller, Eckart C.;Zitatform
Eller, Eckart C. (1985): Angestellte und Datenverarbeitung. Eine längsschnittanalytische Betrachtung von Einstellungen zur EDV und Arbeitszufriedenheit von Angestellten. (Studies in industrial and organizational psychology 02), Frankfurt u.a.: Lang, 259 S.
Abstract
"Die vorliegende Arbeit versucht die Wechselbeziehungen zwischen Person- und Arbeitsplatz-Variablen auf ihren Beitrag für eine Veränderung von Einstellungen zur EDV und der Arbeitszufriedenheit von Angestellten bei Einsatz von Datenverarbeitungsanlagen aufzuzeigen. Es wurde ein Versuchsplan erstellt, der die Auswirkungen der Datenverarbeitung vor, während und nach ihrer Einführung untersucht. Die über einen Zeitraum von mehr als einem Jahr betrachteten 104 Angestellten wurden zu unterschiedlichen Zeitpunkten befragt: vor Beginn der Umstellung auf EDV, während der Konfrontation mit der EDV und abschließend etwa 7 1/2 Monate nach der erfolgten Umstellung auf die Elektronische Datenverarbeitung. Erfaßt wurden u.a. die Einstellungen zur EDV wie auch die Bewertungen der gesamten Arbeitssituation, ermittelt anhand der Arbeitszufriedenheit der Benutzer."
Bezüglich der Einstellungen der Angestellten zur EDV ergab sich im Vergleich eine starke Veränderung "unterhalb des Mittelwerts der eingesetzten Skala; dies deutet auf negative Einstellungen hin"; dagegen zeigen die Ergebnisse zur Arbeitszufriedenheit hohe Werte, jedoch mit stark sinkender Tendenz, was die Bewertung der gesamten Arbeitssituation anbelangt. Als Einflußvariablen ergaben sich die Größen "Freiheitspielraum", "Abteilungswechsel", "Handlungsspielraum" sowie weitere "Situationsvariablen" und "Personvariablen" wie "Belastungsfähigkeit", "Alter", "Ausbildungsstand". Beide Gruppen von Variablen erwiesen sich in ihrer Wirkung als gleichgewichtig.
"Die hier erbrachten Ergebnisse zeigen Ansatzpunkte für Interventionsmaßnahmen bei der Durchführung von EDV-Umstellungen. Insbesondere organisatorische, systemgestaltende und auch informationstechnische Parameter gilt es hiernach, neben der Bedeutung von Personenvariablen, zu optimieren." (IAB2) -
Literaturhinweis
Der Zusammenhang von arbeitsbezogenen Belastungsaspekten mit psychosomatischen Beschwerden, Befindlichkeiten und der Arbeitszufriedenheit bei Assistenzärzten in medizinischen Abteilungen von Universitätskrankenhäusern (1984)
Pittner, P.M.; Peter, J.-H.; Wehr, M.;Zitatform
Pittner, P.M., J.-H. Peter & M. Wehr (1984): Der Zusammenhang von arbeitsbezogenen Belastungsaspekten mit psychosomatischen Beschwerden, Befindlichkeiten und der Arbeitszufriedenheit bei Assistenzärzten in medizinischen Abteilungen von Universitätskrankenhäusern. In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft, Jg. 38, H. 4, S. 227-234.
Abstract
"Faktoren- und itemanalytische Auswertung eines Fragebogens, den 124 Assistenzärzte ausfüllten, erbrachten 6 arbeitsbedingte Belastungsskalen und auf der Beanspruchungsseite 5 psychosomatische Beschwerde- und 5 Befindlichkeitsskalen. Die Arbeitszufriedenheit wurde als weiterer Beanspruchungsindikator durch 9 Skalen mit Hilfe eines standardisierten Fragebogens gemessen. Zeitdruck stellt die Hauptbelastung dar, Erschöpfung die wichigste psychosomatische Beeinträchtigung, und Unzufriedenheit und Abgespanntheit sind die relevantesten negativen Befindlichkeiten. Alle Befindlichkeits- und einige Arbeitszufriedenheitsskalen haben Indikatorfunktion für psychosomatische Beschwerden. Der Belastungsbereich mit seinen 6 Skalen hängt hoch mit den 3 Beanspruchungsbereichen und deren Skalen zusammen. Die 6 Belastungsskalen kennzeichnen wichtige, aus der Klinik resultierende Belastungsaspekte für die Ärzte, da sie mit 48 % am Zustandekommen der Zusammenhänge zwischen den Beanspruchungsbereichen beteiligt sind." (Autorenreferat)
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Literaturhinweis
Arbeitsbedingungen und Arbeitszufriedenheit von Pflegekräften und Ärzten: über Möglichkeiten und Grenzen empirischer Analysen im Arbeitsfeld 'Krankenhaus' (1982)
Kaul-Hecker, Ursula;Zitatform
Kaul-Hecker, Ursula (1982): Arbeitsbedingungen und Arbeitszufriedenheit von Pflegekräften und Ärzten. Über Möglichkeiten und Grenzen empirischer Analysen im Arbeitsfeld 'Krankenhaus'. Hannover 214 S.
Abstract
"Thema der Arbeit ist der Versuch, anhand des Konstruktes 'Arbeitszufriedenheit' die Arbeitsbedingungen für medizinisches und pflegerisches Personal im Krankenhaus zu analysieren.
Diese Analyse, die in einer Voruntersuchung 70, in der Hauptuntersuchung 169 im Krankenhaus arbeitende Pflegekräfte und Ärzte einbezieht, gibt Aufschluß über folgende Komponenten von Arbeitszufriedenheit:
- Einschätzung der Einflußbeziehungen in Stationsteams (Ergebnisse hierzu werden ausführlicher an anderer Stelle beschrieben)
- Beschreibung der sozialen und materiellen Arbeitsbedingungen, insbesondere
- Beschreibung des Verhaltens von Vorgesetzten so, wie es gewünscht bzw. wahrgenommen wird
- Selbsteinschätzung der Befragten anhand eines Persönlichkeitsprofiles.
Diese Komponenten werden untereinander und zu Person- und Situationscharakteristika der Befragten bzw. ihrer Arbeitsbedingungen in Beziehung gesetzt.
Dabei zeigen sich insbesondere Zusammenhänge zwischen verschiedenen Aspekten von Arbeitszufriedenheit und Lebensalter sowie Einflüsse des Vorgesetztenverhaltens und der Teamzugehörigkeit." (Autorenreferat) -
Literaturhinweis
Arbeitszufriedenheit in der Ausbildung: Ergebnisse einer empirischen Studie (1982)
Ott, Bernd;Zitatform
Ott, Bernd (1982): Arbeitszufriedenheit in der Ausbildung. Ergebnisse einer empirischen Studie. In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Jg. 78, H. 1, S. 30-41.
Abstract
"Ziel dieser empirischen Untersuchung ist es, die Bedingungen und Einflußgrößen der Arbeitszufriedenheit von Auszubildenden zu analysieren, denn die moderne Arbeitswelt - mit oft einseitiger Betonung rationaler Wertmuster - stellt gerade an Jugendliche zunehmende Anforderungen im psycho-physischen Bereich. Mit dieser Erhebung soll ein kleiner Beitrag zu den gegenwärtigen Bemühungen um eine Zufriedenheitsverbesserung in der konkreten Ausbildungssituation geleistet werden, denn Persönlichkeitsentwicklung und Sinnerfüllung Jugendlicher (durch den Beruf) sind m.E. nur bei zufriedenstellender Arbeit und Ausbildung möglich." Im einzelnen wurde die statistische Abhängigkeit der Arbeitszufriedenheit von der Art des Schulabschlusses, dem Lebensalter und der Berufszufriedenheit festgestellt. Der Zusammenhang mit allgemeiner Lebenszufriedenheit war aber nicht eindeutig nachweisbar. (IAB2)
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Literaturhinweis
Zur Arbeitsbelastung und -beanspruchung von Assistenzärzten(innen): Eine explorative Fragebogenuntersuchung zur Identifikation von Stressfaktoren und Stressymptomen und zur Messung der Arbeitszufriedenheit bei Assistenzärzten(innen) in medizinischen Abteilungen von Universitätskrankenhäusern (1981)
Pittner, Peter Michael;Zitatform
Pittner, Peter Michael (1981): Zur Arbeitsbelastung und -beanspruchung von Assistenzärzten(innen). Eine explorative Fragebogenuntersuchung zur Identifikation von Stressfaktoren und Stressymptomen und zur Messung der Arbeitszufriedenheit bei Assistenzärzten(innen) in medizinischen Abteilungen von Universitätskrankenhäusern. Marburg: Universität Marburg, 190 S., Anhang.
Abstract
"Die hier vorliegende Untersuchung zur Belastung und Beanspruchung von Assistenzärzten(innen) in inneren Abteilungen von Universitätskliniken versucht anhand eines Fragebogens, subjektive Belastungsgrößen in der Arbeitsumgebung der Ärzte(innen) zu finden, die psychische Beanspruchung in Form der Arbeitszufriedenheit, Befindlichkeit und psychosomatischen Beschwerden zu beschreiben und die Höhe des Zusammenhangs dieser Bereiche zu bestimmen."
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Literaturhinweis
Die Arbeitszufriedenheit von Unternehmern und Mitarbeitern in gewerblichen Betrieben (1981)
Pleitner, Hans Jobst;Zitatform
Pleitner, Hans Jobst (1981): Die Arbeitszufriedenheit von Unternehmern und Mitarbeitern in gewerblichen Betrieben. (Schriftenreihe des Schweizerischen Instituts für gewerbliche Wirtschaft an der Hochschule St. Gallen für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften 09), Berlin: Duncker & Humblot, 588 S.
Abstract
"Die ... Studie ... beruht auf einer repräsentativen empirischen Erhebung in 85 Schweizer Betrieben, in denen insgesamt 77 Unternehmer und 405 Mitarbeiter interviewt wurden. Die Untersuchung bezweckt die Feststellung, inwieweit Arbeitszufriedenheit in beiden Befragtengruppen verbreitet ist, und zwar einerseits im Vergleich gewerblicher und industrieller Arbeitnehmer sowie andererseits im Vergleich gewerblicher Arbeitnehmer und Unternehmer. Die empirischen Daten zur Situation sollen in Anregungen zur praktischen Beeinflussung der Arbeitszufriedenheit ausmünden.
Daraus ergibt sich folgender Aufbau der Arbeit:
Theoretische Grundlegung einschließlich Konzeption der Untersuchung (1.Teil)
Auswertung der empirischen Daten zu einzelnen Zufriedenheitsfaktoren (2.Teil) und zur Arbeitszufriedenheit insgesamt (3.Teil)
Auswirkungen und Konsequenzen in der vorgefundenen Situation (4.Teil)." (Autorenreferat) -
Literaturhinweis
Arbeitssituation und Arbeitszufriedenheit. Reaktionen von Industriearbeitern auf Merkmale ihrer Tätigkeit (1978)
Benninghaus, Hans;Zitatform
Benninghaus, Hans (1978): Arbeitssituation und Arbeitszufriedenheit. Reaktionen von Industriearbeitern auf Merkmale ihrer Tätigkeit. In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Jg. 30, H. 3, S. 514-547.
Abstract
In einer mündlichen Befragung von 48 Produktionsarbeitern (Direkt) und 52 Instandhaltungsarbeitern (Indirekten) wurde der Zusammenhang zwischen Tätigkeitsmerkmalen und Arbeitszufriedenheit bzw. Abwesenheit vom Arbeitsplatz zu klären versucht. Im einzelnen wurden folgende Fragen untersucht: Zunächst wurde die Frage geprüft, " ob sich die Direkten und Indirekten im Hinblick auf ihre Tätigkeitsmerkmale voneinander unterscheiden." "Alsdann überprüfen wir DEN Einfluß der Job-Charakteristika auf individuelle Reaktionen der Arbeiter, und zwar auf (a) die "Zufriedenheit mit der Arbeit", (b) die "Zufriedenheit alles in allem" und (c) die "Abwesenheit vom Arbeitsplatz". Schließlich überprüfen wir die Frage, ob die von uns erwartete Beziehung zwischen den Job-Charakteristika und der Arbeitszufriedenheit mit der Schulbildung der Arbeiter variiert."
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Literaturhinweis
Berufliche Situation und Arbeitszufriedenheit von Psychologen in verschiedenen Tätigkeitsbereichen (1978)
Brandstädter, Jochen; Bernitzke, Fred;Zitatform
Brandstädter, Jochen & Fred Bernitzke (1978): Berufliche Situation und Arbeitszufriedenheit von Psychologen in verschiedenen Tätigkeitsbereichen. In: Psychologische Rundschau, Jg. 29, H. 1, S. 1-14.
Abstract
In der Studie wurden folgende Fragen untersucht: 1. "Wie beschreiben - hinsichtlich ausgewählter Merkmale - Psy chologen verschiedener Tätigkeitsbereiche ihre berufliche Situation? 2. Welche persönliche Bedeutung bzw. Wichtigkeit haben die zur Beschreibung der beruflichen Tätigkeit betrachteten Merkmale für die Befragten? 3. Wie zufrieden sind die befragten Psychologen mit ihrer be ruflichen Situation a) hinsichtlich der vorgegebenen Merkmalaspekte (Einzelzufrie denheiten), b) in der Gesamtbetrachtung (Gesamtzufriedenheit)? 4. Welche Zusammenhänge bestehen in der gewählten Stichprobe zwischen Einzelzufriedenheiten und Gesamtzufriedenheit?" Die Daten wurden durch eine Fragebogenaktion erhoben. Die Anschriften der befragten Psychologen wurden dem "International Directory of Psychologists" (1976) entnommen. Befragt wurden insgesamt 612 Psychologinnen und Psychologen verschiedener Tätigkeitsbereiche.
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Literaturhinweis
Arbeitszufriedenheit im Systemvergleich. Eine empirische Untersuchung an Bau- und Montagearbeitern in beiden Teilen Deutschlands (1978)
Messing, Manfred;Zitatform
Messing, Manfred (1978): Arbeitszufriedenheit im Systemvergleich. Eine empirische Untersuchung an Bau- und Montagearbeitern in beiden Teilen Deutschlands. Stuttgart: Kohlhammer, 282 S.
Abstract
"Die ... Studie soll zunächst erurieren, welcher Stellenwert der Arbeitszufriedenheit von den westdeutschen und ostdeutschen Industrie-Bauarbeitern beigemessen wird, welche Rolle sie als Bestandteil ihrer Berufsmotivation spielt, welche Bedingungen am Montageort positiv oder negativ auf die Arbeitszufriedenheit einwirken, wie das Niveau der Arbeitszufriedenheit ist und welche Gruppen innerhalb der Befragten besonders zufrieden bzw. unzufrieden sind. Darüber hinaus soll geprüft werden, ob sozialistische Produktionsverhältnisse als Kontext-Faktor zu größerer Arbeitszufriedenheit und damit zu höherer Leistungsbereitschaft führen als in der westlichen Gesellschaft." Das Datenmaterial beruht sowohl auf Erhebungen in der Bundesrepublik Deutschland, wobei Befragungen von kanadischen, französischen und schottischen Montagearbeitern einbezogen sind, als auch auf der Untersuchung von Dieter Voigt: "Montagearbeiter in der DDR."
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Literaturhinweis
Auto Workers and Their Machines: A Study of Work, Factory, and Job Satisfaction in Four Countries (1973)
Form, William H.;Zitatform
Form, William H. (1973): Auto Workers and Their Machines: A Study of Work, Factory, and Job Satisfaction in Four Countries. In: Social forces, Jg. 52, H. 1, S. 1-15.
Abstract
"Social scientists have warned about the deadening effects of increasing mechanization and job routinization on the lives of industrial workers. Three areas of work satisfaction were studied for four operations which varied in amount of worker control. Respondents were auto workers in four countries which varied in extent of industrialization. Most workers believe that their work integrates their lives, they prefer to work in the industrial sector, and they report that their jobs are satisfying. Nowhere did assemblyline workers dwell upon monotony. Small and inconsistent differences were found in the three areas of satisfaction according to the degree of worker control over the job and degree of plant mechanization. From Marx to Marcuse, ideas about the deadening impact of mechanized and routinized work need serious reconsideration." ((en))
