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Dossier

Arbeitszufriedenheit

Zufriedene Mitarbeiter*innen sind produktiver, seltener krank und verursachen geringere Sozialkosten. Arbeitszufriedenheit hat aber nicht nur Vorteile für Betriebe. Das Wohlbefinden am Arbeitsplatz ist auch ein wichtiger Indikator für die Qualität der Arbeit selbst. Doch was ist überhaupt Arbeitszufriedenheit? Wie wird sie gemessen? Welche Faktoren und Prozesse fördern, welche schränken sie ein?

Das Thema Arbeitszufriedenheit steht seit Jahrzehnten im Mittelpunkt kritischer wissenschaftlicher Auseinandersetzungen. Die Infoplattform gibt einen Überblick über aktuelle Arbeiten und ausgewählte ältere Publikationen zu theoretischen Ansätzen und empirischen Resultaten der Arbeitszufriedenheitsforschung.

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im Aspekt "Struktur und Entwicklung/ internationale Vergleiche"
  • Literaturhinweis

    Second European quality of life survey: subjective well-being in Europe (2010)

    Watson, Dorothy ; Wallace, Claire ; Pichler, Florian ;

    Zitatform

    Watson, Dorothy, Florian Pichler & Claire Wallace (2010): Second European quality of life survey. Subjective well-being in Europe. Dublin, 98 S.

    Abstract

    "What are the factors that give rise to a feeling of satisfaction with one's life and do these vary from country to country across Europe? This report explores the role of different aspects of an individual's life - such as income, age, employment, marital status and health - in shaping the quality of their lives. Drawing on findings from the second European Quality of Life Survey, carried out by Eurofound in 2007, it gives a wide-ranging picture of the diverse social realities in Europe today." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Measuring quality of employment: country pilot reports (2010)

    Abstract

    "What is quality of employment? What indicators should be used to assess it? These questions are not easy to answer objectively. Our interpretation depends largely on our experience and participation in the labour market.
    This publication presents a concept paper and 9 country pilot reports (Canada, Finland, France, Germany, Israel, Italy, Mexico, Moldova and Ukraine). They are primarily designed to measure quality of employment from the perspective of employed individuals, but also include some societal aspects.
    Although the conceptual structure for measurement itself is still work in progress, the publication is the first to address the measurement of quality of employment on the technical and empirical levels." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Second European quality of life survey: overview (2009)

    Anderson, Robert; Mikulic, Branislav; Vermeylen, Greet; Lyly-Yrjanainen, Maija; Zigante, Valentina ;

    Zitatform

    Anderson, Robert, Branislav Mikulic, Greet Vermeylen, Maija Lyly-Yrjanainen & Valentina Zigante (2009): Second European quality of life survey. Overview. Dublin, 108 S.

    Abstract

    "This report is based on the second EQLS carried out in 2007-8 and offers a wideranging view of the diverse social realities in the 27 Member States, as well as covering Norway and the candidate countries of Turkey, Macedonia and Croatia. The report presents the views and experiences of people living in Europe across a set of key domains: employment and income, family and community life, health and housing. It looks at factors influencing wellbeing and happiness and reflects people's views on the quality of the society in which they live." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Fehlzeiten-Report 2009: Arbeit und Psyche: Belastungen reduzieren - Wohlbefinden fördern. Zahlen, Daten, Analysen aus allen Branchen der Wirtschaft (2009)

    Badura, Bernhard; Ducki, A.; Rigotti, T.; Dunkel, W.; Pleuger, F.; Schröder, Helmut ; Orthmann, A.; Busch, K; Oppolzer, A.; Macco, Katrin; Nübling, M.; Beermann, B.; Michaelis, M.; Wilde, B.; Menz, W.; Szilok, M.; Lück, P.; Strauss, B.; Kuhn, K.; Steinke, M. J.; Kohl, S.; Schwab, K.; Iseringhausen, O.; Rixgens, P.; Hüther, G.; Klose, Joachim; Hinrichs, S.; Dragano, N.; Heyde, K.; Wahrendorf, M.; Heide, H.; Stössel, U.; Hauser, F.; Schmidt, J.; Haupt, C. M.; Cordes, M.; Gunkel, I.; Streicher, B.; Grofmeyer, E.; Busch, C.; Fuchs, T.; Siegrist, J.; Frey, D.; Böhm, K.; Fischer, J. E.;

    Zitatform

    Badura, Bernhard, Helmut Schröder, Joachim Klose & Katrin Macco (Hrsg.) (2009): Fehlzeiten-Report 2009. Arbeit und Psyche: Belastungen reduzieren - Wohlbefinden fördern. Zahlen, Daten, Analysen aus allen Branchen der Wirtschaft. (Fehlzeiten-Report 2009), Heidelberg: Springer Medizin-Verl., 466 S.

    Abstract

    "Der Fehlzeiten-Report, der vom Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO) und der Universität Bielefeld herausgegeben wird, informiert jährlich umfassend über die Krankenstandsentwicklung in der deutschen Wirtschaft. Er beleuchtet detailliert das Arbeitsunfähigkeitsgeschehen in den einzelnen Branchen und stellt aktuelle Befunde und Bewertungen zu den Gründen und Mustern von Fehlzeiten in Betrieben vor. In seinem Schwerpunkt beschäftigt sich der Fehlzeiten-Report 2009 mit dem Thema 'Psychische Belastungen reduzieren - Wohlbefinden fördern'. Psychische Erkrankungen als Ursache für eine Arbeitsunfähigkeit haben in den letzten Jahren stetig zugenommen. Vielfach gehen diese Erkrankungen mit langen Fehlzeiten einher, was für Arbeitnehmer wie auch Arbeitgeber erhebliche Belastungen bedeutet. Neben einem Überblick über die Verbreitung, Kosten und Formen psychischer Belastungen und Beeinträchtigungen wird anhand aktueller Studien und Erfahrungen aus der Unternehmenspraxis aufgezeigt, wie Unternehmen einerseits psychische Belastungen reduzieren und andererseits psychisches Wohlbefinden der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fördern können. Zudem wird beschrieben, welche Chancen diese Investitionen in das Sozialkapital für Betrieb und Beschäftigte bieten.
    Der Report umfasst:
    - Aktuelle Statistiken zum Krankenstand der Arbeitnehmer in allen Branchen,
    - Die wichtigsten für Arbeitsunfähigkeit verantwortlichen Krankheitsarten,
    - Anzahl und Ausmaß der Arbeitsunfälle,
    - Vergleichende Analysen nach Bundesländern, Betriebsgrößen und Berufsgruppen,
    - Verteilung der Fehlzeiten nach Monaten und Wochentagen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Fehlzeiten-Report 2008: betriebliches Gesundheitsmanagement: Kosten und Nutzen. Zahlen, Daten, Analysen aus allen Branchen der Wirtschaft (2009)

    Badura, Bernhard; Vetter, Christian; Schröder, Helmut ;

    Zitatform

    Badura, Bernhard, Helmut Schröder & Christian Vetter (Hrsg.) (2009): Fehlzeiten-Report 2008. Betriebliches Gesundheitsmanagement: Kosten und Nutzen. Zahlen, Daten, Analysen aus allen Branchen der Wirtschaft. (Fehlzeiten-Report 10), Heidelberg: Springer Medizin-Verl., 492 S.

    Abstract

    "Der Fehlzeiten-Report, der vom Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO) und der Universität Bielefeld herausgegeben wird, informiert jährlich umfassend über die Krankenstandsentwicklung in der deutschen Wirtschaft. Er beleuchtet detailliert das Arbeitsunfähigkeitsgeschehen in den einzelnen Branchen und stellt aktuelle Befunde und Bewertungen zu den Gründen und Mustern von Fehlzeiten in Betrieben vor. In seinem Schwerpunkt beschäftigt sich der Fehlzeiten-Report 2008 mit dem Thema 'Betriebliches Gesundheitsmanagement: Kosten und Nutzen'. Neben einem Überblick über den aktuellen Forschungsstand zur Evidenzbasis von Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung und Prävention wird aufgezeigt, wie der wirtschaftliche und Gesundheitliche Nutzen von betrieblichen Gesundheitsmaßnahmen aus der Sicht von Unternehmen und Arbeitnehmern bewertet wird. Darüber hinaus geht der Report der Frage nach, wie sich Wirksamkeit und Nutzen der betrieblichen Gesundheitsförderung bestimmen lassen und welche in Betrieben vorhandenen Daten und Kennzahlen dafür herangezogen werden können. Dabei geht es insbesondere auch darum, wie sich instabile Vermögenswerte von Unternehmen - als Treiber von Wohlbefinden und Gesundheit - sichtbar und messbar machen lassen. Vorgestellt werden sowohl Ergebnisse aus aktuellen Forschungsprojekten als auch Erfahrungen aus der Unternehmenspraxis. Umfassende Daten und der aktuelle Schwerpunkt machen den Fehlzeiten-Report zu einem wertvollen Ratgeber für alle, die Verantwortung für den Arbeits- und Gesundheitsschutz in Betrieben tragen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Comparing levels of job satisfaction in the countries of Western and Eastern Europe (2009)

    Borooah, Vani K. ;

    Zitatform

    Borooah, Vani K. (2009): Comparing levels of job satisfaction in the countries of Western and Eastern Europe. In: International journal of manpower, Jg. 30, H. 4, S. 304-325. DOI:10.1108/01437720910973025

    Abstract

    "This paper aims to provide a comparison of job satisfaction levels between countries of Western and Eastern Europe by first examining the extent of difference between the two sets of countries and then explaining these differences in terms of differences in job characteristics between the countries. The methodology employed is to use the estimates from an ordered logit model to decompose the probability of being at a particular level of satisfaction into its 'attributes' and 'coefficients' parts. The empirical foundation for the study is provided by data for over 20,000 employed respondents, pertaining to the year 2000, obtained from the 1999-2002 Values Survey Integrated Data File. Compared to East European countries, job satisfaction levels were considerably higher in West European countries. Moreover, there was considerably greater inequality in the distribution of job satisfaction in East European, compared to West European, countries. Job satisfaction depended critically on the constellation of job-related attributes that employees regarded as being 'important'. The greater the weight that one placed on the external aspects of a job - pay, holidays, promotion chances etc. - the more likely one was to be dissatisfied. The greater the weight one placed on the internal aspects of a job - responsibility, usefulness, social interaction - the more likely one was to be satisfied." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeitszufriedenheitsmessung im interkulturellen Vergleich (2009)

    Bosau, Christian;

    Zitatform

    Bosau, Christian (2009): Arbeitszufriedenheitsmessung im interkulturellen Vergleich. 310 S.

    Abstract

    Die Dissertation geht der Frage nach, inwieweit Messungen der Arbeitszufriedenheit länderübergreifend verglichen werden können. Im theoretischen Teil der Arbeit wird zunächst das Konstrukt der Arbeitszufriedenheit dargestellt und die Thematik der Messung von Arbeitszufriedenheitsurteilen problematisiert. Ferner wird erläutert, wie die Kultur eines Landes als Sozialisationsfaktor für das Kommunikationsverhalten angesehen werden kann. Fragen, die für die Vergleichbarkeit über Ländergrenzen hinweg von besonderer Bedeutung sind, werden herausgearbeitet. Zusammenhänge von Arbeitszufriedenheit, Kultur und Antworttendenzen werden aus theoretischer Sicht dargestellt. Es schließt ein empirischer Teil mit länderübergreifenden Sekundäranalysen zum Zusammenhang von Arbeitszufriedenheitsniveau, Kultur und Antworttendenz-Normen sowie eine experimentelle Überprüfung an. Abschließend werden die Ergebnisse der empirischen Analysen diskutiert und Schlussfolgerungen für die Unternehmenspraxis und die weitere Forschung gezogen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Work, jobs and well-being across the millennium (2009)

    Clark, Andrew E. ;

    Zitatform

    Clark, Andrew E. (2009): Work, jobs and well-being across the millennium. (OECD social, employment and migration working papers 83), Paris, 38 S. DOI:10.1787/225358873078

    Abstract

    "This paper uses repeated cross-section data ISSP data from 1989, 1997 and 2005 to consider movements in job quality. It is first underlined that not having a job when you want one is a major source of low well-being. Second, job values have remained fairly stable over time, although workers seem to give increasing importance to the more 'social' aspects of jobs: useful and helpful jobs. The central finding of the paper is that, following a substantial fall between 1989 and 1997, subjective measures of job quality have mostly bounced back between 1997 and 2005. Overall job satisfaction is higher in 2005 than it was in 1989. Last, the rate of self-employment has been falling gently in ISSP data; even so three to four times as many people say they would prefer to be self-employed than are actually self-employed. As the self-employed are more satisfied than are employees, one consistent interpretation of the above is that the barriers to self-employment have grown in recent years." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Work more to earn more?: the mixed feelings of Europeans (2009)

    Davoine, Lucie; Meda, Dominique;

    Zitatform

    Davoine, Lucie & Dominique Meda (2009): Work more to earn more? The mixed feelings of Europeans. In: International Labour Review, Jg. 148, H. 1/2, S. 15-46.

    Abstract

    "Would Europeans prefer to work more or less? How do they rate the importance of work in society? Surveys suggest that they attach great importance to work, yet a proportion of them would like to see work take up less space in their lives. How to explain this paradox? Three hypotheses are examined in the light of the findings of international surveys: lower expectations in regard to work, the gap between those expectations and disappointing labour market experience and, lastly, the wish to devote more time to other activities. The article concludes with some policy suggestions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    AK-Betriebsbarometer 2009: gute Arbeit für das Saarland! (2009)

    Ecker, Christoph; Simon, Franz-Josef; Westheide, Ronald; Müller, Werner; Thimmel, Rainer; Lerch, Wolfgang; Göcking, Jens; Lutz, Roman; Dincher, Wolfgang; Becker, Ralf;

    Zitatform

    Ecker, Christoph, Jens Göcking, Rainer Thimmel & Ronald Westheide (2009): AK-Betriebsbarometer 2009. Gute Arbeit für das Saarland! Saarbrücken, 68 S.

    Abstract

    "Bereits zum dritten Mal führte BEST im Auftrag der Arbeitskammer und in enger Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften die Umfrage zum 'Betriebsbarometer' durch. Es ist die umfassendste Erhebung über die Beschäftigungssituation, die Arbeitsbedingungen und die Mitbestimmungsschwerpunkte in den Betrieben und Behörden im Saarland. Mehr als 200 Betriebsräte, Personalräte und Mitarbeitervertretungen haben im Rahmen der Befragung 2009 ihre Einschätzung zur Lage in den Betrieben und Verwaltungen abgegeben. Im Zentrum stand in diesem Jahr die Frage nach 'Guter Arbeit'. Die Ergebnisse zum AK-Betriebsbarometer liegen vor und geben in diesem Jahr einmal mehr einen Eindruck von den aktuellen Arbeitsbedingungen im Saarland. Sie zeigen, das die saarländischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer noch weit entfernt sind von 'Guter Arbeit'. Sowohl auf den Gebieten Beschäftigungssicherheit, Belastungen am Arbeitsplatz, Arbeitsorganisation sowie Aus- und Weiterbildung stellen die Befragten ihren Betrieben und Dienststellen ein - von Ausnahmen abgesehen - schlechtes Zeugnis aus!" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Quality of work in the European Union: concept, data and debates from a transnational perspective (2009)

    Guillen, Ana M.; Nelson, Kenneth ; Ferrarini, Tommy; Nesheim, Torstein ; Ghailani, Dalila; Dahl, Svenn-Age; Olsen, Karen M. ; Gonzalez Begega, Sergio; Clifton, Judith; Gonzalez, Maria C.; Bäckman, Olof ; Diaz-Fuentes, Daniel; Rojas, Yerko; Salais, Robert; Korpi, Tomas ; Sjöberg, Ola ; Esser, Ingrid ; Gutierrez Palacios, Rodolfo; Peña-Casas, Ramón; Köhler, Holm-Detlev;

    Zitatform

    Guillen, Ana M. & Svenn-Age Dahl (Hrsg.) (2009): Quality of work in the European Union. Concept, data and debates from a transnational perspective. (Work and society 67), Brüssel: Lang, 250 S.

    Abstract

    "This collective volume on quality of work in the European Union offers a comprehensive analysis on the current situation of the tensions between work and welfare in Europe, with a special emphasis on employment-related issues. The volume tackles a crucial aspect of employment policies, namely the strengthening of the quality dimension in the decisions taken by policy-makers to foster the performance of the labour market and to combine this orientation with the demands of workers for welfare, protection and a better reconciliation of work and family life. Quality of work has been on the agenda of policy-makers, practitioners and academics for the last few years, promoting a wide debate. The book provides a contribution to this debate and takes into consideration a range of issues associated with the analysis of work quality from an innovative perspective. Relevant subtopics including a conceptual and political analysis of work quality, wage differentials and in-work poverty, gender issues or workers' direct and indirect representation in the firm and its relation with work quality are addressed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Workplace job satisfaction in Britain: evidence from linked employer-employee data (2009)

    Haile, Getinet Astatike ;

    Zitatform

    Haile, Getinet Astatike (2009): Workplace job satisfaction in Britain. Evidence from linked employer-employee data. (IZA discussion paper 4101), Bonn, 27 S.

    Abstract

    "This paper examines the determinants of job satisfaction in Britain using nationally representative linked employer-employee data (WERS2004) and alternative econometric techniques. It uses eight facets of job satisfaction for the purpose. As well as underscoring the importance of accounting for unobserved workplace heterogeneity, the paper is able to highlight some new findings that relate to differential effects of dependent children and other dependents, type of employment contract and gaps between employees' skill and skills requirements of their job. Working long hours is found to be positively associated with intrinsic aspect of jobs. Public sector employment is positively associated with all facets of job satisfaction except satisfaction with pay." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeitszufriedenheit im Industrie- und Handwerksbereich vor und während der Finanzkrise: der Versuch eines Vergleichs (2009)

    Magerl, Renate;

    Zitatform

    Magerl, Renate (2009): Arbeitszufriedenheit im Industrie- und Handwerksbereich vor und während der Finanzkrise. Der Versuch eines Vergleichs. 104, 29, 19 S.

    Abstract

    "In der Arbeit wird versucht, eine vergleichende Darstellung der Arbeitszufriedenheit von Beschäftigten in den Bereichen Industrie, Technik, Handwerk, Baugewerbe, Maschinenbau in Österreich vor und während der Finanzkrise anhand eigens erhobener Daten (2009) und Daten des European Social Survey Welle 3 aus dem Jahre 2006 vorzunehmen. Ziel dieser Arbeit ist es, einen Vergleich der Arbeitszufriedenheit der Beschäftigten in den Bereichen Industrie, Technik, Handwerk, Baugewerbe und Maschinenbau vor und während der Finanzkrise vorzunehmen. Die Auswertung erfolgt statistisch, anhand verschiedener Verfahren sowohl bi- als auch multivariat. So werden die Gesamtzufriedenheiten (Zufriedenheit mit Gesundheitssystem, Bildung, Wirtschaft, Leben etc.) zuerst mit Hilfe der deskriptiven Statistik im Vergleich 2006 und 2009 dargestellt. Der Vergleich der Stärke der Einflüsse der verschiedenen Determinanten (Gesundheitszustand, Glück, angemessene Bezahlung, Kollegen etc.) von 2006 auf 2009 wird anhand der Beta-Werte einer Regressionsanalyse dargestellt und zusätzlich mit einer Spearman-Korrelation überprüft. So sind die Stärken der Einflüsse der unabhängigen Variablen im Vergleich 2006 und 2009 sehr anschaulich dargestellt und Veränderungen gut erkennbar. Zusammenfassend zeigen die Ergebnisse, dass die Arbeitszufriedenheit in Zeiten der Finanzkrise zwar keinen enormen Rückgang der Zufriedenheit im Vergleich zu 2006 erlitten hat. Es sind jedoch deutliche Anzeichen auf einen Anstieg der Unzufriedenen erkennbar und die Gründe für den Anstieg der Unzufriedenen von den Befragten auch mehrheitlich in der Finanzkrise zu finden. Die Finanzkrise hat somit Einfluss auf die Arbeitszufriedenheit der österreichischen Beschäftigten in den Bereichen Technik, Industrie, Handwerk, Baugewerbe und Maschinenbau. Ein wichtiger Aspekt, der bei der Betrachtung all dieser Ergebnisse bedacht werden sollte, ist, dass von 2006 auf 2009 natürlich schon sehr viele Kündigungen vor sich gegangen sind und diese gekündigten Personen im Jahr 2009 gar nicht mehr befragt werden konnten. Es sind somit - etwas salopp formuliert - , nur mehr jene Personen im Datensatz von 2009 enthalten, die die Kündigungswellen zwischen 2006 und 2009 'überstanden' haben und noch im Berufsleben stehen und somit befragt werden konnten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    What are the reasons for differences in job satisfaction across Europe?: individual, compositional, and institutional explanations (2009)

    Pichler, Florian ; Wallace, Claire ;

    Zitatform

    Pichler, Florian & Claire Wallace (2009): What are the reasons for differences in job satisfaction across Europe? Individual, compositional, and institutional explanations. In: European Sociological Review, Jg. 25, H. 5, S. 535-549. DOI:10.1093/esr/jcn070

    Abstract

    "This article looks at the determinants of job satisfaction in 27 European countries at both the individual and country level. Individual determinants include type of occupation, supervision responsibilities, working hours, and the assessment of various dimensions, such as intrinsic and extrinsic job characteristics. These factors already explain a large share of country-level variation which renders country differences in job satisfaction foremost the result of individual factors and the composition of the workforce. Notwithstanding this finding, some countries still have higher job satisfaction (country premium) whilst others have less job satisfaction (country penalty) once individual-level explanations are taken into account. To explain this, we considered the effects of country-level institutional factors, such as wage levels, extent of unionization, levels of unemployment and inequality, of which wage levels were the most important." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Index "Qualität der Arbeit": Nordische Länder und Deutschland im Vergleich (2009)

    Seifert, Hartmut; Tangian, Andranik ;

    Zitatform

    Seifert, Hartmut & Andranik Tangian (2009): Index "Qualität der Arbeit". Nordische Länder und Deutschland im Vergleich. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 62, H. 1, S. 52-57. DOI:10.5771/0342-300X-2009-1-52

    Abstract

    "In der europäischen Beschäftigungsstrategie stehen quantitative und qualitative Beschäftigungsziele gleichberechtigt nebeneinander. Andererseits gibt es die weit verbreitete These, dass beide Ziele in einem Spannungsverhältnis stehen und jedes einzelne nur zulasten des anderen verfolgt werden kann. Der Beitrag zeigt am Beispiel der beschäftigungspolitisch erfolgreichen nordischen Länder, dass dieser trade-off nicht generell gültig ist. Gerade diese Länder schneiden im Vergleich der Arbeitsbedingungen nämlich besonders gut ab. Anhand von 15 Teilindikatoren bilden die Autoren einen Gesamtindikator zur Qualität der Arbeit, mit dem Arbeitsbedingungen in 31 europäischen Ländern verglichen werden können. Auf dieser Basis kann gezeigt werden, dass die nordischen Länder ein Cluster guter Arbeitsbedingungen bilden, dass sich signifikant und positiv vom Gesamtdurchschnitt und noch stärker von Deutschland unterscheidet. Zudem belegen die Auswertungen, dass sich die Qualität der Arbeit zwischen Frauen und Männern sowie zwischen atypischen und Normalarbeitsverhältnissen unterscheidet, allerdings mit schwächeren Unterschieden auf höherem Niveau in den nordischen Ländern. Insgesamt ergeben sich Hinweise, dass offenkundig Spielraum zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen besteht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Gute Arbeit für das Saarland! (2009)

    Zitatform

    (2009): Gute Arbeit für das Saarland! (Bericht an die Regierung des Saarlandes 2009 zur wirtschaftlichen, ökologischen, sozialen und kulturellen Lage der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer), Saarbrücken, 336 S.

    Abstract

    "'Gute Arbeit' für die saarländischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bildet 2009 den Themenschwerpunkt des jährlichen Berichts an die Regierung des Saarlands. Das Leitthema greift die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten auf. Die Qualität der Arbeit und deren Gestaltung sind Zukunftsaufgaben für unser Land, eine Zukunftsinvestition. Gute Arbeit und zukunftsfähige Produkte und Dienstleistungen sind zwei Seiten einer Medaille. Die Untersuchungen der Arbeitskammer zeigen, dass wir ein beträchtliches Stück von Guter Arbeit entfernt sind. Die letzten Jahre waren geprägt von einer neoliberalen Politik der Deregulierung, Flexibilisierung und Privatisierung. Gesundheitliche und psychosoziale Belastungen, Stress, Zeit- und Leistungsdruck, Schicht- und Nachtarbeit, unsichere Beschäftigung, Einkommenskürzungen und Niedriglöhne, aktuell auch die Angst um den Arbeitsplatz prägen immer stärker den beruflichen Alltag der Beschäftigten. Die Wirtschaftskrise wird zu einer weiteren Gefahr für gute Arbeitsbedingungen. Die Beschäftigten im Saarland haben eine bessere Arbeit verdient! Denn ein weniger belastender Arbeitsplatz, der nicht krank macht sondern gesundheitliche Ressourcen freisetzt, der ein faires Einkommen, ein reguläres Arbeitsverhältnis sowie Arbeitsplatzsicherheit bietet, ist gestaltbar. Die menschengerechte Gestaltung der Arbeit muss daher wieder in den Blickpunkt gerückt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    DGB-Index Gute Arbeit - Der Report 2009: wie die Beschäftigten die Arbeitswelt in Deutschland beurteilen (2009)

    Zitatform

    (2009): DGB-Index Gute Arbeit - Der Report 2009. Wie die Beschäftigten die Arbeitswelt in Deutschland beurteilen. (DGB-Index Gute Arbeit 03), Berlin, 19 S.

    Abstract

    "Der DGB-Index Gute Arbeit ist ein Medium, durch das die Beschäftigten die Qualität der Arbeitsbedingungen beurteilen. Der DGB-Index Gute Arbeit erreicht im Jahr 2009 einen Wert von 58 Punkten und bleibt damit weit hinter den Anforderungen für Gute Arbeit zurück.
    12 Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben Gute Arbeit, 33 Prozent Schlechte Arbeit, 55 Prozent Mittelmäßige Arbeit - die Beschäftigten in Deutschland arbeiten unter sehr unterschiedlichen Bedingungen. Gute Arbeitsbedingungen hat in allen Berufsgruppen mindestens ein kleiner Teil der Beschäftigten, allerdings - der Anteil differiert nahezu um das Fünffache. 44 Stunden in der Woche arbeiten die Vollzeit-Beschäftigten im Durchschnitt - auf die Gestaltung ihrer Arbeitszeiten haben die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nur wenig Einfluss. Fast 80 Prozent der Beschäftigten sind in den letzten zwölf Monaten mindestens einmal krank zur Arbeit gegangen, insgesamt 50 Prozent sogar mehrmals. Gute Arbeit gewährleistet eine hohe und wachsende Bindung an den Betrieb - 48 Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit Schlechter Arbeit möchten den Arbeitgeber wechseln, aber nur 5 Prozent mit Guter Arbeit. Nur jeder zweite Beschäftigte geht davon aus, unter den derzeitigen Arbeitsbedingungen seine Tätigkeit bis zum Rentenalter ausüben zu können. Mit dem Erhalt ihrer Arbeitskraft bis zum Rentenalter rechnen 68 Prozent der Beschäftigten, die keiner Arbeitshetze ausgesetzt sind, aber nur 19 Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die in sehr hohem Maße unter Zeitdruck arbeiten. Mehr als 40 Prozent der Beschäftigten werden von der Rente nicht leben können, die sie aus ihrer Berufstätigkeit beziehen. Eine Mehrheit der Beschäftigten in den unteren Einkommensgruppen sieht sich außerstande, entweder überhaupt, oder aber ausreichend zusätzlich vorzusorgen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Well-being and inequality (2008)

    Böhnke, Petra;

    Zitatform

    Böhnke, Petra (2008): Well-being and inequality. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Discussion papers SP 1 2008-201), Berlin, 51 S.

    Abstract

    "An objective and a subjective approach to study well-being is introduced. The objective approach is particularly useful to compare the quality of life of given societies across time and space. Using the objective approach, we can identify strong differences of quality of life between European countries. In comparison to Western Europe, East European countries tend to have a rather low quality of life. Austria, the Netherlands, Sweden, Denmark and Belgium form a cluster of countries with high quality of life. The subjective approach to study well-being is useful for investigating the importance of dimensions of social inequality for people themselves. It is shown that most of the inequality dimensions traditionally analysed by social scientists affect people's subjective well-being. However, it is also shown that some of the more materialistic inequality dimensions (such as income) tend to be less important in rich societies, while certain non-materialistic dimensions (such as family) are getting more important. The subjective approach to study well-being is also used to investigate the importance of characteristics of societies for people's well-being." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Job quality in Europe: the North-South divide (2008)

    Cerdeira, Maria Conceição; Kovács, Ilona;

    Zitatform

    Cerdeira, Maria Conceição & Ilona Kovács (2008): Job quality in Europe: the North-South divide. In: Enterprise and Work Innovation Studies H. 4, S. 21-47.

    Abstract

    "This paper examines the job quality in Europe. It is based on the results of the Fourth European Foundation Survey on working conditions covering different dimensions including work organisation, job content, autonomy at work, aspects of worker dignity, working time and work-life balance, working conditions and safety in the workplace. The results point to the existence of great diversity in the job quality across Europe and the north-south divide. The job quality differences are related to the variety of social and institutional contexts. The countries of Southern Europe, with their social and institutional contexts falling within the scope of the Mediterranean model, generally present indicators below the European average contrasting Nordic countries having the best job quality indicators." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Zufriedenheit in Lebensbereichen (2008)

    Christoph, Bernhard ;

    Zitatform

    Christoph, Bernhard (2008): Zufriedenheit in Lebensbereichen. In: Bundeszentrale für Politische Bildung, Statistisches Bundesamt, Gesellschaft Sozialwissenschaftlicher Infrastruktureinrichtungen & Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (Hrsg.) (2008): Datenreport 2008 : ein Sozialbericht für die Bundesrepublik Deutschland, S. 403-411.

    Abstract

    "In der Zufriedenheit von Personen spiegeln sich nicht nur deren objektive Lebensumstände, sondern auch ihre persönlichen Ansprüche und Erwartungen wider, anhand derer sie ihre eigene Situation beurteilen. Dementsprechend können Zufriedenheitsbewertungen bei verschiedenen Menschen unterschiedlich ausfallen, auch wenn ihre objektive Situation weitgehend identisch ist. Um die Lebensqualität in der Bundesrepublik Deutschland umfassend zu beleuchten, ist es daher erforderlich, neben den objektiven Lebensbedingungen auch die darauf bezogenen Zufriedenheiten der Bürger zu untersuchen. Dabei erscheint neben der gesamtdeutschen Perspektive auch weiterhin eine getrennte Betrachtung der Lage in Ost- und Westdeutschland erforderlich. Obwohl die deutsche Einheit zwischenzeitlich ihre 'Volljährigkeit ' erreicht hat, bestehen weiterhin Unterschiede zwischen den beiden Landesteilen, sowohl was die objektiven Lebensbedingungen als auch was Einstellungen und das subjektive Wohlbefinden angeht. Neben der aktuellen Situation werden zudem auch die langfristigen Entwicklungstendenzen in beiden Teilen der Bundesrepublik eine Rolle spielen. Die dafür betrachteten Zufriedenheitswerte der Befragten wurden anhand einer Skala erfasst, die von 0 (ganz und gar unzufrieden) bis 10 (ganz und gar zufrieden) reicht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Christoph, Bernhard ;
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  • Literaturhinweis

    Der DGB-Index Gute Arbeit 2008 (2008)

    Fahimi, Yasmin;

    Zitatform

    Fahimi, Yasmin (2008): Der DGB-Index Gute Arbeit 2008. In: Gute Arbeit, Jg. 20, H. 7/8, S. 21-30.

    Abstract

    "13 % der Beschäftigten haben Gute Arbeit, 55 % Mittelmäßige Arbeit, 32 % Schlechte Arbeit. Das sind Befunde des neuen DGB-Index Gute Arbeit für das Jahr 2008. Die durchschnittliche Arbeitsqualität der Beschäftigten erreicht einen Indexwert von 59 Punkten auf der Skala zwischen 1 und 100. Das ist ein Punkt mehr als 2007. Aus Sicht der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer liegt die Arbeitsqualität damit weiter im unteren Mittelfeld. Die geringe Verbesserung gegenüber 2007 kommt einem Großteil der Beschäftigten aber nicht zu Gute. Im Bereich schlechte Arbeit haben sich die Probleme erheblich verschärft. Das gilt besonders für die prekär Beschäftigten. Das Label 'prekär' betrifft dabei keineswegs nur Minderheiten: Denn der DGB-Index 2008 hat auch gezeigt, dass inzwischen weniger als die Hälfte der Beschäftigten in Deutschland noch in einem unbefristeten und ausreichend bezahlten Arbeitsverhältnis steht. Der frühere Regelfall, das auskömmliche unbefristete Vollzeitarbeitsverhältnis, ist zur Ausnahme geworden. Dieser Trend ist mit einem starken Verlust an Arbeitsqualität verbunden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
    Einzelbeiträge:
    Gute Arbeit bleibt Mangelware, und die Schere zwischen gut und schlecht öffnet sich weiter (21-25);
    Prekär Beschäftigte haben schlechtere Arbeit (26-27);
    Gute Arbeit - Der Maßstab ist der Mensch: Erfahrungen einer Tagung der IG BCE (27-30).

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  • Literaturhinweis

    "Qualität der Arbeit": Literaturstudie (2008)

    Fuchs, Tatjana;

    Zitatform

    Fuchs, Tatjana (2008): "Qualität der Arbeit". Literaturstudie. (SOEB Arbeitspapier 2008-05), Göttingen, 58 S.

    Abstract

    "Im Zentrum der sozioökonomischen Berichterstattung stehen die Veränderungen in der Gestaltung des Alltagslebens der Menschen im Spannungsverhältnis von Arbeit und Lebensweise (vgl. SOFI/IAB/ISF/INIFES 2005). Der Erwerbsarbeit kommt als zentrale Schnittstelle zwischen Wirtschaftssystem und Lebensweise eine zentrale Bedeutung zu. Vieles deutet darauf hin, dass sich deren Bedeutung für die Lebensweise in den letzten Jahrzehnten entscheidend verändert hat: zum einen durch die Zunahme von Dienstleistungstätigkeiten, die veränderte Anforderungsstrukturen mit sich bringen. Zum anderen wurde die Regulierung von Erwerbsarbeit in einer Weise verändert, dass die arbeitenden Personen tendenziell stärker mit Marktmechanismen (und zwar von Gütermärkten) konfrontiert werden. Drittens scheint es einen Wandel der Wertorientierungen zu geben, der sich zum Beispiel in einer zunehmenden Erwerbsbeteiligung von Frauen, bzw. besser gesagt von Frauen mit Kindern ausdrückt.
    Diese Veränderungen, ihre Dynamik und Wechselwirkungen zu beobachten ist Aufgabe der Berichterstattung. Ein wichtiger Indikator hierfür ist neben der Erwerbsbeteiligung die 'Qualität der Arbeitsbedingungen'. Damit sind zunächst eine Beschreibung der verbreiteten Arbeitsbedingungen und deren Klassifizierung gemeint. Einige spezielle Bereiche, etwa die Entwicklung von Arbeitszeiten, die Verbreitung von Gruppenarbeit, etc. wurden bereits in der ersten Ausgabe der Berichterstattung aufgegriffen. Die Herausforderung besteht nun darin, diese Einzelbefunde zu einem sinnvollen Ganzen zu verbinden. Das heißt, auf Basis eines integrierten Konzepts über Arbeitszeiten, Autonomiegrade, physische und psychische Belastungen, usw. zu berichten. Vor diesem Hintergrund wird in der vorliegenden Literaturstudie arbeitswissenschaftliche Forschungsstand referiert, in dessen Zentrum die Analyse von Arbeitsbedingungen und die Wirkung von Arbeitsbedingungen auf die arbeitende Person und deren Wohlbefinden steht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Unternehmenskultur, Arbeitsqualität und Mitarbeiterengagement in den Unternehmen in Deutschland: ein Forschungsprojekt. Abschlussbericht Forschungsprojekt Nr. 18/05 (2008)

    Hauser, Frank; Schubert, Andreas; Aicher, Mona; Wegera, Katharina; Böth, Inge; Erne, Claudia; Fischer, Lorenz;

    Zitatform

    Hauser, Frank, Andreas Schubert & Mona Aicher (2008): Unternehmenskultur, Arbeitsqualität und Mitarbeiterengagement in den Unternehmen in Deutschland. Ein Forschungsprojekt. Abschlussbericht Forschungsprojekt Nr. 18/05. Berlin, 240 S.

    Abstract

    "Der Zusammenhang von Unternehmenskultur, Arbeitsqualität, Mitarbeiterengagement und Unternehmenserfolg ist aufgrund gewonnener Erkenntnisse aus aktuellen Studien wieder in den Fokus der Unternehmer gerückt. Da zu dieser Thematik in Deutschland bisher keine repräsentativen Studien veröffentlicht wurden, zielt das Projekt 'Unternehmenskultur, Arbeitsqualität und Mitarbeiterengagement in den Unternehmen in Deutschland' darauf ab, diese Forschungslücke zu schließen und den Status Quo von Unternehmenskultur in Deutschland darzustellen. Des Weiteren wird der Zusammenhang von Unternehmenskultur und Arbeitsqualität mit dem Mitarbeiterengagement und dem Unternehmenserfolg aufgezeigt, wobei die durchgeführten Analysen ergeben, dass ein bedeutsamer Zusammenhang zwischen Unternehmenskultur, Mitarbeiterengagement und Unternehmenserfolg besteht. Es kann gezeigt werden, dass hinsichtlich der Größen von Unternehmen nur geringfügige Unterschiede bestehen, während zwischen verschiedenen Branchen etwas deutlichere Unterschiede bezüglich des Niveaus verschiedener Dimensionen der Unternehmenskultur zu finden sind. Erfolgsförderliche Merkmale von Unternehmenskultur sowie Maßnahmen aus der Personalarbeit werden präsentiert. Aus den Ergebnissen können aus Unternehmenssicht hilfreiche Interventionsmaßnahmen zur Förderung von Unternehmenskulturen abgeleitet werden. Nach der Einleitung (Kap. 1) werden in diesem Bericht die theoretische Grundlage und das Konzept der daraus entwickelten Studie erläutert (Kap. 2 und Kap. 3). Hierauf basierend werden die erstellten Erhebungsinstrumente und die gewonnene Datengrundlage beschrieben (Kap. 4 und Anhang). Es folgt eine Darstellung der Ergebnisse für die Unternehmen bzw. die Beschäftigten in Deutschland insgesamt (Kap. 5), sowie eine Differenzierung nach verschiedenen Betriebsgrößen (Kap. 6) und Branchen (Kap. 7). Ein Fazit und die Feststellung des weiteren Forschungsbedarfs schließen den Bericht ab (Kap. 8)." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Job quality in Europe (2008)

    Smith, Mark ; Burchell, Brendan ; O'Brien, Catherine; Fagan, Colette ;

    Zitatform

    Smith, Mark, Brendan Burchell, Colette Fagan & Catherine O'Brien (2008): Job quality in Europe. In: Industrial relations journal, Jg. 39, H. 6, S. 586-603. DOI:10.1111/j.1468-2338.2008.00507.x

    Abstract

    "Promoting job quality and gender equality are objectives of the European Employment Strategy (EES) in spite of a downgrading of the attention given to both in the revised employment guidelines and the relaunch of the Lisbon Process. However, advances on both of these objectives may be important complements to the employment rate targets of the EES, as access to good quality jobs for both sexes is likely to help sustain higher employment rates. While the European Commission has a broad view of the concept of job quality in practice, it relies on a selection of labour market type indicators that say little about the quality of the actual jobs people do. Using data from the 2005 European Working Conditions survey, we analyse job quality along three dimensions: job content, autonomy and working conditions. We conclude that gender and occupational status, along with other job characteristics such as working time and sector, have more influence on an individual's job quality than the country or 'national model' they are situated in. Our results also demonstrate the value of developing indicators of job quality that are both gender sensitive and derived at the level of the job rather than the labour market in order to advance EU policy and academic debate on this topic." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Living and working in Europe (2008)

    Abstract

    "A quick snapshot of today's Europe captures a continent in transition. Politically, the European Union has undergone its biggest ever expansion, with the accession of 10 new Member States in 2004, closely followed by Bulgaria and Romania in 2007. Employment has also grown substantially since the 1990s, with most new jobs being in higher-earning brackets and, indeed, occupied by women who entered the labour market in substantial numbers during this period." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    DGB-Index Gute Arbeit 2008 - Der Report: wie die Beschäftigten die Arbeitswelt in Deutschland beurteilen (2008)

    Zitatform

    (2008): DGB-Index Gute Arbeit 2008 - Der Report. Wie die Beschäftigten die Arbeitswelt in Deutschland beurteilen. (DGB-Index Gute Arbeit 02), Berlin, 36 S.

    Abstract

    "Der DGB-Index Gute Arbeit ist das menschliche Maß für die Arbeit - ein wissenschaftlich fundiertes Instrument zur Erfassung der Arbeitsbedingungen aus Beschäftigtensicht. Im Jahr 2007 wurde der Auftakt für eine nunmehr jährlich stattfindende Repräsentativerhebung zur Berechnung des DGB-Index Gute Arbeit gemacht. Dabei wurden rund 6.200 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus allen Regionen, Branchen, Einkommensgruppen und Beschäftigungsverhältnissen nach ihrer Sicht auf die Arbeitsgestaltung befragt. Entsprechend ihrem Anteil sind dabei auch geringfügig Beschäftigte, Leiharbeitnehmer und Teilzeitbeschäftigte vertreten.
    Die Ergebnisse: Der DGB-Index Gute Arbeit erreicht im Jahre 2008 einen Wert von 59 Punkten und bleibt damit um 21 Punkte hinter den Anforderungen an Gute Arbeit zurück. Die Arbeitswelt der abhängig Beschäftigten in Deutschland ist durch große Unterschiede gekennzeichnet: 13 Prozent der Beschäftigten haben Gute Arbeit, 32 Prozent Schlechte Arbeit, 55 Prozent Mittelmäßige Arbeit. Am weitesten gehen die Urteile der Beschäftigten über ihre Beruflichen Zukunftsaussichten/Arbeitsplatzsicherheit auseinander: in der Gruppe Gute Arbeit steht sie an der Spitze der Wertung, in der Gruppe Schlechte Arbeit am Ende. In allen Berufsgruppen verfügt zumindest eine kleine Gruppe der Beschäftigten über gute Arbeitsbedingungen. Vollzeitbeschäftigte Frauen haben schlechtere Arbeitsbedingungen als Männer - bei den Teilzeitbeschäftigten werten die Männer deutlich schlechter. Nicht nur Einkommen und Arbeitsplatzsicherheit werden als schlecht qualifiziert - prekär ist die gesamte Arbeitssituation. Arbeitsstolz, Ausgebrannt - die Kluft: Gute Arbeit löst vermehrt Arbeitsbegeisterung aus - Schlechte Arbeit zunehmend Unzufriedenheit und Erholungsdefizite." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    An analysis of the determinants of job satisfaction when individuals' baseline satisfaction levels may differ (2007)

    D'Addio, Anna Cristina; Eriksson, Tor ; Frijters, Paul ;

    Zitatform

    D'Addio, Anna Cristina, Tor Eriksson & Paul Frijters (2007): An analysis of the determinants of job satisfaction when individuals' baseline satisfaction levels may differ. In: Applied Economics, Jg. 39, H. 19, S. 2413-2423. DOI:10.1080/00036840600707357

    Abstract

    "A growing literature seeks to explain differences in individuals' self-reported satisfaction with their jobs. The evidence so far has mainly been based on cross-sectional data and when panel data have been used, individual unobserved heterogeneity has been modelled as an ordered probit model with random effects. This article makes use of longitudinal data for Denmark, taken from the waves 1995 - 1999 of the European Community Household Panel, and estimates fixed effects ordered logit models using the estimation methods proposed by Ferrer-i-Carbonel and Frijters (2004) and Das and van Soest (1999). For comparison and testing purposes a random effects ordered probit is also estimated. Estimations are carried out separately on the samples of men and women for individuals' overall satisfaction with the jobs they hold. We find that using the fixed effects approach (that clearly rejects the random effects specification), considerably reduces the number of key explanatory variables. The impact of central economic factors is the same as in previous studies, though. Moreover, the determinants of job satisfaction differ considerably between the genders, in particular once individual fixed effects are allowed for." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeitszufriedenheit im Kontext der Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Europa (2007)

    Gloger, Tanja Christiane;

    Zitatform

    Gloger, Tanja Christiane (2007): Arbeitszufriedenheit im Kontext der Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Europa. 283 S.

    Abstract

    Die Dissertation geht unter anderem der Frage nach, ob eine erfolgreiche Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu einer Erhöhung der eigenen Arbeitszufriedenheit führt. Zunächst werden verschiedene theoretische Modelle aus der Work-Family-Forschung vorgestellt und die zentralen empirischen Befunde aus diesem Bereich beschrieben. Außerdem werden Theorien und Befunde aus der organisationspsychologischen Forschungsliteratur zur Arbeitszufriedenheit vorgestellt. Die anschließende empirische Untersuchung stützt sich auf Daten von 1802 Doppelverdienerpaaren mit kleinen Kindern aus 9 europäischen Ländern. Es zeigt sich, dass wesentliche Einflussfaktoren auf die Arbeitszufriedenheit die beiden Rollenkonflikte Work-to-Family und Family-to-Work sowie Arbeitsstress, Familienfreundlichkeit und Kinderbetreuung am Arbeitsplatz sind. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    DGB-Index Gute Arbeit 2007 - Der Report: wie die Beschäftigten die Arbeitswelt in Deutschland beurteilen, was sie sich von Guter Arbeit erwarten (2007)

    Schulz, Hans-Joachim; Fahimi, Yasmin; Fuchs, Tatjana; Mußmann, Frank; Lauschke, Christian; Pickshaus, Klaus; Kulemann, Peter;

    Zitatform

    Schulz, Hans-Joachim, Yasmin Fahimi, Christian Lauschke, Klaus Pickshaus, Tatjana Fuchs, Peter Kulemann & Frank Mußmann (2007): DGB-Index Gute Arbeit 2007 - Der Report. Wie die Beschäftigten die Arbeitswelt in Deutschland beurteilen, was sie sich von Guter Arbeit erwarten. (DGB-Index Gute Arbeit 01), Berlin, 36 S.

    Abstract

    Der DGB-Index Gute Arbeit ist das menschliche Maß für Arbeit, die den Ansprüchen der Beschäftigten gerecht wird. Der Report zum DGB-Index Gute Arbeit 2007 präsentiert die wichtigsten Befunde zur Umfrage 2007, bei der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus allen Regionen, Branchen, Einkommensgruppen und Beschäftigungsverhältnissen in Deutschland befragt wurden. Ermittelt wurde ihr Urteil über ihre Arbeits- und Einkommensbedingungen, ihre Ansprüche an Gute Arbeit sowie die Selbsteinschätzung der Beschäftigten zu ihrem Arbeitserleben, ihrer Arbeitsfähigkeit, ihrer Verbundenheit mit dem Unternehmen und ihrer Arbeitszufriedenheit. Von insgesamt 100 Punkten erreicht der DGB-Index Gute Arbeit im Jahr 2007 einen Wert von 58 Punkten und signalisiert damit eine Arbeitsqualität im unteren Mittelfeld. "Aus der Sicht der Beschäftigten bleibt die durchschnittliche Qualität der Arbeit damit um 22 Punkte und das heißt deutlich hinter den Anforderungen an Gute Arbeit zurück, liegt aber nur um 8 Punkte oberhalb der Grenze zu Schlechter Arbeit." Im Einzelnen werden folgende Befunde ermittelt: 12 Prozent der Beschäftigten in Deutschland haben Gute Arbeit, 34 Prozent Schlechte Arbeit, 54 Prozent arbeiten unter mittelmäßigen Arbeits- und Einkommensbedingungen. Am schlechtesten bewerten die Beschäftigten ihre Einkommenssituation, ihre Aufstiegsmöglichkeiten und Arbeitsplatzsicherheit, die besten Noten geben sie dem Sinngehalt der Arbeit und der Kollegialität. Außerdem zeigt sich, dass das Urteil der Beschäftigten wesentlich von der Gestaltung der Arbeitsbedingungen abhängt - weniger von der Branche, von der beruflichen Tätigkeit, vom Geschlecht und vom Alter. Zentral für die Definition Guter Arbeit ist die Sicherheit des Arbeitsplatzes, ein klarer und umfassender Informationsfluss, eine gute Gestaltung der emotionalen Anforderungen und ein angemessenes Einkommen. In der Mehrzahl der Arbeitsdimensionen wird die wahrgenommene Arbeitsqualität den Ansprüchen der Beschäftigten an Gute Arbeit bei weitem nicht gerecht. Gute Arbeitsbedingungen sind die Hauptquelle von Arbeitsfreude, Unternehmens-Verbundenheit und Arbeitsstolz. In der Gruppe Gute Arbeit stellen Stabil Zufriedene und Progressiv Zufriedene (Zufriedene, die daran arbeiten, ihre Arbeitssituation noch weiter zu verbessern) die überwältigende Mehrheit. Nur jeder Zweite erwartet, unter den derzeitigen Arbeitsbedingungen seine Tätigkeit bis zum Rentenalter ausüben zu können. (IAB2)

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    Schlechter Arbeiten in Deutschland: die wichtigsten Ergebnisse des DGB-Index Gute Arbeit (2007)

    Zitatform

    (2007): Schlechter Arbeiten in Deutschland. Die wichtigsten Ergebnisse des DGB-Index Gute Arbeit. In: Gute Arbeit, Jg. 19, H. 10, S. 15-19.

    Abstract

    "Nur jeder achte Beschäftigte in Deutschland bewertet seine Arbeitssituation positiv, jeder dritte arbeitet unter miserablen Bedingungen mit hohen Belastungen und wenig Sicherheit. Und die Hälfte aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer hält ihre Arbeitsbedingungen für gerade mal mittelmäßig: Das sind ernüchternde Ergebnisse des DGB-Index Gute Arbeit 2007, den der DGB jetzt der Öffentlichkeit vorstellte. Der Index stützt sich auf das Urteil der Beschäftigten selbst, nämlich auf eine solide, wissenschaftlich abgesicherte und repräsentative Befragung von über 6 000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Er liefert somit erstmals ein präzises Bild davon, wie die Beschäftigten die Qualität ihrer Arbeitsplätze bewerten. Zugleich zeigt er aber auch die Verbesserungs- und Gestaltungspotenziale." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Was ist gute Arbeit?: Anforderungen aus der Sicht von Erwerbstätigen (2006)

    Fuchs, Tatjana;

    Zitatform

    Fuchs, Tatjana (2006): Was ist gute Arbeit? Anforderungen aus der Sicht von Erwerbstätigen. In: Bundesarbeitsblatt H. 5, S. 4-11.

    Abstract

    "Mit dem Projekt 'Was ist gute Arbeit? - Anforderungen aus der Sicht von Erwerbstätigen' möchte die Initiative 'Neue Qualität der Arbeit' (INQA) eine breite gesellschaftliche Debatte anregen. Sie beauftragte einen Verbund von Wissenschaftler/innen aus dem Internationalen Institut für Sozialökonomie (INIFES), dem Forschungsteam Internationaler Arbeitsmarkt (FIA) und TNS Infratest Sozialforschung mit einer theoretisch fundierten, repräsentativen Untersuchung über die Qualität von Arbeit. Die Untersuchung will, durch einen Vergleich der Erfahrungen mit den aktuellen Arbeitsbedingungen und den Erwartungen und den Wünschen an eine zukünftige Arbeitsgestaltung, Ansatzpunkte für ein neues Leitbild 'guter Arbeit' entwickeln." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Was ist gute Arbeit?: Anforderungen aus der Sicht von Erwerbstätigen. Konzeption und Auswertung einer repräsentativen Untersuchung (2006)

    Fuchs, Tatjana; Bielenski, Harald; Kistler, Ernst; Fischer, Agnes; Wagner, Alexandra;

    Zitatform

    Fuchs, Tatjana (2006): Was ist gute Arbeit? Anforderungen aus der Sicht von Erwerbstätigen. Konzeption und Auswertung einer repräsentativen Untersuchung. (INQA-Bericht 19), Bremerhaven: Wirtschaftsverlag NW, Verlag für neue Wissenschaft, 252 S.

    Abstract

    "'Gute Arbeit' bedeutet aus der Sicht von Arbeitnehmer/innen, ein festes, verlässliches Einkommen zu erhalten, unbefristet beschäftigt zu sein, die fachlichen und kreativen Fähigkeiten in die Arbeit einbringen und entwickeln zu können, Anerkennung zu erhalten und soziale Beziehungen zu entwickeln. Positiv wird Arbeit bewertet, wenn ausreichend Ressourcen vorhanden sind, z.B. Entwicklungs-, Qualifizierungs- und Einflussmöglichkeiten und gutes soziales Klima zu den Vorgesetzten und Kolleg/innen. Eine weitere wichtige Bedingung ist, dass das Anforderungsniveau nicht zu stark als belastend empfunden wird. Der Bericht präsentiert einen Ergebnisüberblick (Kap. 5) über eine repräsentative Untersuchung, die Ende 2004 im Auftrag der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) durchgeführt wurde. Die Frage, was gute Arbeit ist, wird aus verschiedenen Blickwickeln untersucht: Zum einen steht die wahrgenommene Qualität der gegenwärtigen Arbeitssituation - aus der Perspektive der Erwerbstätigen - im Zentrum der Untersuchung. Zu diesem Zweck wird detailliert und unter Berücksichtigung des theoretischen Forschungsstands das Spektrum der Arbeitsanforderungen ermittelt. Darauf aufbauend geht es um die Frage, in welchem Maße Anforderungen auftreten, die als belastend empfunden werden (negative Beanspruchungen oder Fehlbeanspruchungen) und in welchem Maße den Befragten Ressourcen, also unterstützende bzw. entlastende Rahmenbedingungen, zur Verfügung stehen. Auch die Einkommensverhältnisse finden - als weiterer wichtiger Aspekt der Arbeitsrealität - Berücksichtigung. Schließlich werden diese Ergebnisse zu einem integrierten Überblick über die Verbreitung von materieller Absicherung, Fehlbelastungen und Ressourcen in der Erwerbsbevölkerung verdichtet. Darauf aufbauend geht es um die Frage, welche Bedeutung qualitativ gut bzw. weniger gut gestaltete Arbeitsbedingungen für die Arbeitszufriedenheit oder für die Einschätzung des eigenen Gesundheitszustandes haben. Dies soll erste Hinweise auf die Wirkungszusammenhänge von Arbeitsbedingungen und dem Erleben und Bewerten der Arbeit liefern. Schließlich wird das Verhältnis von aktueller beruflicher und außerberuflicher Situation in die Analyse einbezogen. Da Arbeit nie nur erwerbsförmig organisiert ist, sondern stets auch außerberuflich geleistet wird, geht es darum, das berufliche Anforderungsspektrum - wenn auch sehr vereinfacht - um das Anforderungsspektrum privat geleisteter Arbeit zu ergänzen. Im Sinne einer 'Gesamtbilanz' sollen berufliche und private Fehlbeanspruchungen aber auch das Ausmaß beruflicher und privater Ressourcen gemeinsam betrachtet werden. Diese umfassende Bestandsaufnahme der arbeitsweltlichen Realitäten wird abschließend durch die Auswertung der unmittelbaren Frage nach den wichtigsten Aspekten guter Arbeit ergänzt. Dabei interessiert einerseits das Ausmaß von Gemeinsamkeit und Übereinstimmung, d.h. die Frage nach einem 'harten Kern' von Merkmalen, die quer durch die Erwerbsbevölkerung als unverzichtbare Merkmale von guter Arbeit genannt werden. Andererseits geht es um die Identifizierung von Unterschieden, die uns möglicherweise Hinweise darauf liefern, ob bestimmte Anforderungen an die Gestaltung von Arbeit in Abhängigkeit von beruflichen oder außerberuflichen Umständen bzw. persönlichen Merkmalen variieren. Neben diesem Ergebnisüberblick werden in dem Bericht das Konzept der Untersuchung (Kap. 2), der zugrunde liegende arbeitswissenschaftliche Forschungsstand (Kap. 3) sowie die Untersuchungsmethode (Kapitel 4) erläutert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Demanding work: the paradox of job quality in the affluent economy (2006)

    Green, Francis ;

    Zitatform

    Green, Francis (2006): Demanding work. The paradox of job quality in the affluent economy. Princeton u.a.: Princeton Univ. Press, 225 S.

    Abstract

    "Since the early 1980s, a vast number of jobs have been created in the affluent economies of the industrialized world. Many workers are doing more skilled and fulfilling jobs, and getting paid more for their trouble. Yet it is often alleged that the quality of work life has deteriorated, with a substantial and rising proportion of jobs providing low wages and little security, or requiring unusually hard and stressful effort.
    In this unique and authoritative formal account of changing job quality, economist Francis Green highlights contrasting trends, using quantitative indicators drawn from public opinion surveys and administrative data. In most affluent countries average pay levels have risen along with economic growth, a major exception being the United States. Skill requirements have increased, potentially meaning a more fulfilling time at work. Set against these beneficial trends, however, are increases in inequality, a strong intensification of work effort, diminished job satisfaction, and less employee influence over daily work tasks. Using an interdisciplinary approach, Demanding Work shows how aspects of job quality are related, and how changes in the quality of work life stem from technological change and transformations in the politico-economic environment. The book concludes by discussing what individuals, firms, unions, and governments can do to counter declining job quality." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Die Arbeitszeitgestaltung in der EU aus Sicht der Beschäftigten: Ergebnisse des ad hoc labour market surveys (2006)

    Lang, Cornelia;

    Zitatform

    Lang, Cornelia (2006): Die Arbeitszeitgestaltung in der EU aus Sicht der Beschäftigten. Ergebnisse des ad hoc labour market surveys. In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 12, H. 4, S. 118-123.

    Abstract

    "Im Beitrag werden aus der Arbeitnehmerbefragung ausgewählte Befunde zur Struktur der Arbeitszeit vorgestellt. Hierbei geht es vor allem um die aktuellen Arbeitszeitregimes in den einzelnen Mitgliedsländern, die Zufriedenheit der Beschäftigten damit und darum, wo Unterschiede und Gemeinsamkeiten innerhalb der EU-Mitgliedsländer liegen. Die sogenannte 'Normalarbeitszeit', also eine Beschäftigung von 35 bis 40 Stunden, verteilt auf eine Fünftagewoche, ist für die Mehrheit der Befragten sowohl in den alten als auch in den neuen Ländern die Regel. Die Teilzeitbeschäftigung ist nach wie vor eine Domäne der (westeuropäischen) Frauen. Überstunden gehören für viele Beschäftigte zum Alltag. Ein Potential für Arbeitszeitflexibilisierung ist gegeben, aber die Befragten akzeptieren längst nicht alle Formen in gleichem Umfang. Am liebsten würden sie den unterschiedlichen Arbeitszeitanforderungen durch die Verlängerung oder Verkürzung des normalen Arbeitstages gerecht werden. Schichtarbeit, Nachtschicht und Wochenendarbeit finden weniger Zustimmung. Das gleiche gilt für ein Zeitregime, das die Arbeitszeiten an das anfallende Arbeitspensum koppelt. Mit der Höhe der Wochenstundenzahl sind die meisten Befragten zufrieden. Ein Teil der Befragten wünscht sich durchaus, seine Arbeitsstundenzahl bei gleichbleibendem Stundenlohn zu reduzieren. Wenn es aber um die Entscheidung 'mehr Freizeit oder mehr Geld' geht, ist das Votum für höheren Lohn bei gleichbleibender Stundenzahl eindeutig. Ganz besonders trifft dies auf die neuen Mitgliedsländer der EU zu. Hier wird derzeit länger gearbeitet, und die Arbeitnehmer sind auch in stärkerem Maße bereit, für den Job räumlich und zeitlich flexibel zu sein, was sich u. a. in höheren Pendleranteilen niederschlägt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Differences in job dissatisfaction across Europe (2006)

    Nicoletti, Cheti ;

    Zitatform

    Nicoletti, Cheti (2006): Differences in job dissatisfaction across Europe. (ISER working paper 2006-42), Cholchester, 43 S.

    Abstract

    "Using the European Community Household Panel, this paper analyzes the determinants of job dissatisfaction in a European cross-country setting. We find big differences in the reported job dissatisfaction across countries which seem due, at least in part, to cultural diversity. We explain job dissatisfaction by using variables measuring different job characteristics (earnings, job security, type of work, hours of work, working timing, working conditions and environment, and distance and commuting) and the rank by importance of these job characteristics seems quite similar across countries. Type of work and earnings are the most important determinants of job dissatisfaction in all countries. Moreover, it seems that satisfaction measures with different job characteristics are more significant in explaining job satisfaction than objective measures. There are two potential explanations for this result. First, satisfaction measures may depend on personality traits and mood and this dependence can cause a spurious association between job satisfaction and other satisfaction measures. Second, job satisfaction is a relative measure and, as such, it is probably better explained by earnings, or other job characteristics, relative to a comparison level. Since satisfaction measures with different job characteristics are relative measures, they better explain job satisfaction." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Happiness, satisfaction and socio-economic conditions: some international evidence (2006)

    Peiro, Amado;

    Zitatform

    Peiro, Amado (2006): Happiness, satisfaction and socio-economic conditions. Some international evidence. In: The Journal of Socio-Economics, Jg. 35, H. 2, S. 348-365. DOI:10.1016/j.socec.2005.11.042

    Abstract

    "The paper examines the relationships between socio-economic conditions and happiness or satisfaction of individuals in 15 countries. In agreement with earlier studies, age, health and marital status are strongly associated with happiness and satisfaction. In seeming contrast with other studies, unemployment does not appear to be associated with happiness, although it is clearly associated with satisfaction. Income is also strongly associated with satisfaction, but its association with happiness is weaker. These results point to happiness and satisfaction as two distinct spheres of well-being. While the first would be relatively independent of economic factors, the second would be strongly dependent." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeitszufriedenheit im interkulturellen Vergleich (2006)

    Six, Bernd ; Felfe, Jörg ;

    Zitatform

    Six, Bernd & Jörg Felfe (2006): Arbeitszufriedenheit im interkulturellen Vergleich. In: L. Fischer (Hrsg.) (2006): Arbeitszufriedenheit : Konzepte und empirische Befunde, S. 243-272.

    Abstract

    "Zunehmende Globalisierung und wachsende Märkte z. B. in Osteuropa und Asien führen dazu, dass sich immer mehr Organisationen in Kooperationen, Joint Ventures oder mit direkten Investitionen in diesen Ländern engagieren. Die Rahmenbedingungen, die durch unterschiedliche Kulturen gesetzt werden, stellen eine große Herausforderung für Organisationen dar, die sich in interkulturellen Projekten engagieren. Damit hat die interkulturelle Organisationsforschung in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Es besteht erheblicher Forschungsbedarf hinsichtlich der Frage, wie die Bedeutung der kulturellen Unterschiede einzuschätzen ist und welche Konsequenzen sich für Managementaufgaben ergeben. Damit kulturelle Unterschiede nicht zu Reibungsverlusten, Konflikten und erheblichen Kosten führen, sollte besonderes Augenmerk auf die Bedingungen und Konsequenzen von Arbeitszufriedenheit in den jeweiligen Kulturen gerichtet werden. In diesem Beitrag wird daher der Stand der Forschungsarbeiten dokumentiert, in denen Arbeitszufriedenheit als kulturabhängige Variable verwendet worden ist. Es werden exemplarisch empirische Untersuchungen zum interkulturellen Vergleich der Arbeitszufriedenheit vorgestellt und es wird auf die Schwerpunkte der Forschung hinsichtlich Theorien, Messverfahren und Ergebnisse eingegangen. Einen Schwerpunkt bildet eine europäische Vergleichsstudie, in der die Facetten der Arbeitszufriedenheit im Ländervergleich verglichen werden. Abschließend wird ein Resümee der bisherigen Forschungsarbeiten gezogen und ein kurzer Blick in die Zukunft gewagt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Low pay, higher pay and job satisfaction within the European Union: empirical evidence from fourteen countries (2005)

    Diaz-Serrano, Luis ; Cabral Vieira, Jose A.;

    Zitatform

    Diaz-Serrano, Luis & Jose A. Cabral Vieira (2005): Low pay, higher pay and job satisfaction within the European Union. Empirical evidence from fourteen countries. (IZA discussion paper 1558), Bonn, 28 S.

    Abstract

    "We examine differences in job satisfaction between low- and higher-paid workers within the European Union (EU). To do so The European Community Household Panel Data covering the period 1994-2001 is used. Our results indicate that low paid workers report a lower level of job satisfaction when compared with their higher paid counterparts in most countries, except in the UK. This supports the idea that low-wage employment in these countries mainly comprises low quality. The results also indicate that gap in average job satisfaction between low- and higher-paid workers is markedly wider in the Southern European countries than in the rest of EU. Finally, there are significant differences in the determinants of job satisfaction across countries. It seems then that a homogeneous policy may be inappropriate to increase satisfaction, and hence labour productivity, in the EU as a whole. Hence, an improvement of the quality of the jobs in the EU may require different policies. In parti! cular, in some countries such as the United Kingdom removing low employment, namely through regulation, may worsen the workers' well-being, although in other cases such a policy may lead to a totally different outcome." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Gender-job satisfaction differences across Europe: an indicator for labor market modernization (2005)

    Kaiser, Lutz C.;

    Zitatform

    Kaiser, Lutz C. (2005): Gender-job satisfaction differences across Europe. An indicator for labor market modernization. (DIW-Diskussionspapiere 537), Berlin, 32 S.

    Abstract

    Für 14 Staaten der Europäischen Union werden die Aussagen zur Arbeitszufriedenheit getrennt für Männer und Frauen ausgewertet und verglichen. Es ergeben sich dabei drei unterschiedliche Gruppen: (1) Dänemark, Finnland und die Niederlande mit geringen geschlechtsspezifischen Unterschieden in der Bewertung; (2) Portugal mit höherer Arbeitszufriedenheit bei Männern; (3) größere Arbeitszufriedenheit bei Frauen in den meisten Staaten. Die Ergebnisse deuten auf ein Paradox hin, denn der Arbeitsmarkt legt in den betroffenen Ländern ein anderes Ergebnis nahe. Objektive sozioökonomische und institutionelle Determinanten und subjektive Perspektiven können sich durchaus widersprechen. Je restriktiver der Zugang zum Arbeitsmarkt für Frauen ist, desto deutlicher zeichnet sich dieses Paradox ab. Es wird die These aufgestellt, dass gleiche Arbeitsmarktchancen (wie zum Beispiel in Skandinavien) über einen längeren Zeitraum dazu geführt haben, dass sich das Paradox abgenutzt hat. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    High performance workplace practices and job satisfaction: evidence from Europe (2004)

    Bauer, Thomas K. ;

    Zitatform

    Bauer, Thomas K. (2004): High performance workplace practices and job satisfaction. Evidence from Europe. (IZA discussion paper 1265), Bonn, 36 S.

    Abstract

    Daten des 'European Survey on Working Conditions (ESWC)' werden analysiert, um die Auswirkungen von Hochleistungs-Arbeitsorganisations-Modellen (High Performance Workplace Organizations (HPWOs) auf die Arbeitszufriedenheit zu studieren. Unter 'High Performance Workplace Organizations' werden Formen der Arbeitsoganisation verstanden, die anstatt auf tayloristischer Organisation auf holistischen Konzepten beruhen, und die durch flache Hierarchien, selbstverantwortliche Arbeit in Gruppen, Kommunikation, Partizipation und Job-Rotation gekennzeichnet sind. Fazit: Betriebliche Mitbestimmung wirkt sich positiv auf die Zufriedenheit der Arbeitskräfte aus. Vor allem flexible Arbeitssysteme werden geschätzt, weil sie ein höheres Maß an Autonomie bieten mit Spielräumen in Hinblick darauf, wie Arbeiten erledigt werden. Außerdem wird die stärkere Kommunikation zwischen den Mitarbeitern positiv eingeschätzt. Gruppenarbeit, Job-Rotation und Human-Resource-Praktiken scheinen dagegen wenig zu höherer Arbeitszufriedenheit beizutragen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Age, cohort, and the slump in job satisfaction among West German workers (2003)

    Jürges, Hendrik;

    Zitatform

    Jürges, Hendrik (2003): Age, cohort, and the slump in job satisfaction among West German workers. In: Labour, Jg. 17, H. 4, S. 489-518.

    Abstract

    Auf der Basis westdeutscher Paneldaten untersucht der Autor die Entwicklung der Arbeitszufriedenheit zwischen 1984 und 2001. Ähnlich wie in anderen Industrieländern ist in Deutschland Ende der 1980er Jahre und zu Beginn der 1990er Jahre - nach eigener Aussage der Beschäftigten - ein starker Rückgang der Arbeitszufriedenheit zu beobachten. Der Grund für diesen Einbruch ist noch unbekannt. Eine Kohortenanalyse der Arbeitszufriedenheit mit verschiedenen Annahmen zur Untersuchung unterschiedlicher Erklärungen für das Phänomen wird vorgestellt: Reine Kohorteneffekte, ein Rückgang der berichteten Arbeitsplatzsicherheit, eine Zunahme der Arbeitsbelastung und eine Verschlechterung der Arbeitsbedingungen kommen als Erklärungen ebenso in Frage, wie Effekte, die aus der Erhebungs-, Befragungs- und Auswertungsmethode resultieren. Dennoch kann keiner dieser Faktoren den Rückgang der Arbeitszufriedenheit erklären. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Indikatoren der Arbeitszufriedenheit 1972/73 und 1980/81 (1982)

    Timper, Michael; Smid, Menno; Rudat, Reinhard;

    Zitatform

    Timper, Michael, Reinhard Rudat & Menno Smid (1982): Indikatoren der Arbeitszufriedenheit 1972/73 und 1980/81. (Forschungsbericht Sozialforschung / Bundesministerium für Arbeit und Soziales 71), Bonn: Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung, 116 S.

    Abstract

    "In den Jahren 1972/73 hat das Institut für angewandte Sozialwissenschaft, infas, eine umfangreiche Befragung mit dem Ziel durchgeführt, Indikatoren für die subjektive Bewertung der Qualität des Arbeitslebens zu entwickeln.
    Dieses Fragenprogramm ist geringfügig modifiziert und ergänzt worden und erneut an die gleiche Zielgruppe (repräsentativer Querschnitt der Erwachsenenbevölkerung der Bundesrepublik Deutschland) gestellt worden mit der gleichen Erhebungstechnik wie 1972/73 als Teil einer bundesweiten Mehrthemenumfrage. ...
    Damit wurde der mögliche Effekt der unterschiedlichen ökonomischen Situation 1972/73 und 1980/81 kontrolliert. Zu diesem Zweck standen mehrere Indikatoren zur wirtschaftlichen Lage und zu Wirtschaftserwartungen zur Verfügung, die zu beiden Erhebungszeitpunkten in identischen Formulierungen Bestandteil der Erhebung waren." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Untersuchungen zur Struktur der Arbeitszufriedenheit (1978)

    Rühl, Günter;

    Zitatform

    Rühl, Günter (1978): Untersuchungen zur Struktur der Arbeitszufriedenheit. In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft, Jg. 32, H. 3, S. 140-160.

    Abstract

    "Die Arbeitszufriedenheit ist ein sehr komplexer Begriff, dessen Teilaspekte vielfach beleuchtet sind, ohne den Gesamtzusammenhang deutlich zu machen und insbesondere das Verhältnis zur Arbeitsmotivation klarzustellen. Aus dieser Situation wird durch einen Modellansatz herausgeführt, mit dessen Hilfe eine Aktivierungsenergie auslösende Arbeitszufriedenheit FAZ bestimmt werden kann. Der Ansatz ist durch empirische Forschung unterbaut. Damit kann auch überprüft werden, ob ein empirisch bestimmter Wert von FAZ im "Bereich der guten Lösungen" für ein organisatorisches System liegt."

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  • Literaturhinweis

    Job Satisfaction Research: The Post-Industrial View (1971)

    Davis, Louis E.;

    Zitatform

    Davis, Louis E. (1971): Job Satisfaction Research: The Post-Industrial View. In: Industrial relations, Jg. 10, H. 2, S. 176-193.

    Abstract

    "In the following sections, we will first describe the relationship between present job satisfaction studies and the cultural values of the industrial era. We will then examine the implications of the changing nature of job design in the postindustrial era for job satisfaction research in the future." ((en))

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