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Dossier

Werkverträge

Die Diskussion um Werkverträge wird seit Jahren kontrovers diskutiert. Einerseits sind Werkverträge unverzichtbare Bestandteile einer arbeitsteiligen Wirtschaft. Über Werkverträge können Unternehmen beispielsweise Aufträge vergeben, für die das notwendige Know-how im Betrieb fehlt. Andererseits werden Werkverträge auch dazu missbraucht, arbeitsrechtliche Schutzvorschriften zu umgehen, indem Arbeitsverträge oder Arbeitnehmerüberlassungen lediglich formal als Werkverträge deklariert werden. Ein Negativbeispiel hierfür ist die Fleischindustrie. Seit 2021, mit dem Innkrafttreten des Arbeitsschutzkontrollgesetzes, sind deshalb im Kernbereich der Fleischwirtschaft Werkverträge und Leiharbeit grundsätzlich verboten.
In diesem Themendossier finden Sie eine Zusammenstellung wissenschaftlicher Publikationen zum Für und Wider von Werkverträgen.

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  • Literaturhinweis

    A study of the extent and potential causes of alternative employment arrangements (2012)

    Cappelli, Peter H.; Keller, J. R.;

    Zitatform

    Cappelli, Peter H. & J. R. Keller (2012): A study of the extent and potential causes of alternative employment arrangements. (NBER working paper 18376), Cambridge, Mass., 44 S. DOI:10.3386/w18376

    Abstract

    "The notion of regular, full-time employment as one of the defining features of the U.S. economy has been called into question in recent years by the apparent growth of alternative or 'nonstandard' arrangements - part-time work, temporary help, independent contracting, and other arrangements. Identifying the extent of these arrangements, whether they are increasing, and where they occur is the first step for understanding their implications for the economy and the society. But this has been difficult to do because of the lack of appropriate data. We present estimates of the extent of these practices based on a national probability sample of U.S. establishments, evidence on changes in their use over time, and analyses that help us begin to understand why they are used." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Flexible und atypische Beschäftigung: Belastungen und Beanspruchung (2012)

    Galais, N.; Sende, C.; Hecker, D.; Wolff, H.-G.;

    Zitatform

    Galais, N., C. Sende, D. Hecker & H.-G. Wolff (2012): Flexible und atypische Beschäftigung: Belastungen und Beanspruchung. In: B. Badura, A. Ducki, H. Schröder, J. Klose & M. Meyer (Hrsg.) (2012): Fehlzeiten-Report 2012 : Gesundheit in der flexiblen Arbeitswelt: Chancen nutzen - Risiken minimieren. Zahlen, Daten, Analysen aus allen Branchen der Wirtschaft, S. 109-121.

    Abstract

    "Atypische Beschäftigungsformen weichen in ganz unterschiedlichen Aspekten von der Normalbeschäftigung im Sinne einer unbefristeten Vollzeitanstellung bei einem Unternehmen ab. Die Gruppe der atypisch Beschäftigten ist somit extrem heterogen - nicht nur, was die jeweilige arbeitsvertragliche Situation angeht, sondern auch in Bezug auf die damit verbundenen Arbeits- und Lebenswelten der Beschäftigten. Unternehmen nutzen atypische Beschäftigung zur Erhöhung ihrer personellen Flexibilität. Für die Beschäftigten resultiert dies meist in einer erhöhten Unsicherheit und Instabilität. Der Fokus dieses Beitrags liegt auf der Beschäftigungssituation und den erlebten Belastungen von temporär Beschäftigten und externen Mitarbeitern. Aus den hier vorgestellten Besonderheiten der atypischen Beschäftigungsformen lassen sich spezifische Anforderungen an die Personalpolitik von Unternehmen ableiten, denen an einem verantwortungsvollen Einsatz von flexiblem Personal gelegen ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Werkverträge in der Arbeitswelt (2012)

    Koch, Andreas ; Wohlhüter, Andreas;

    Zitatform

    Koch, Andreas (2012): Werkverträge in der Arbeitswelt. (OBS-Arbeitspapier / Otto Brenner Stiftung 02), Frankfurt, M., 32 S.

    Abstract

    "Die vorliegende Kurz-Studie unternimmt erste Schritte auf dem Weg zu einem besseren Verständnis der praktischen Bedeutung von Werkverträgen und der Problematik von Fremdfirmen. Auf der Basis eines systematischen Überblicks vorhandener wissenschaftlicher Literatur und neuerer Medienberichte arbeitet sie einige Problembereiche des Themas heraus, stellt offene Fragen zusammen und versucht, auf der Grundlage des vorhandenen Materials eine vorläufige Einschätzung vorzunehmen. Insbesondere zeigt die Studie aber auch Wege auf, wie dieses wichtige Thema künftig von der Forschung angegangen werden sollte." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Werkverträge - die neue Lohndumping Strategie?!: Studie im Auftrag der Rosa-Luxemburg-Stiftung (2012)

    Lorig, Philipp;

    Zitatform

    Lorig, Philipp (2012): Werkverträge - die neue Lohndumping Strategie?! Studie im Auftrag der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Berlin, 29 S.

    Abstract

    "In jüngster Zeit mehren sich branchenübergreifende Beispiele für den vermehrten Einsatz von Werkverträgen, z.B. in der Elektro- und Automobilindustrie oder auch im Dienstleistungsbereich des Einzelhandels. War Leiharbeit seit Beginn der 2000er Jahre das Mittel der Wahl, um Mindestlöhne zu umgehen und die Flexibilisierung der Unternehmen zu erhöhen, hält seit 2010 die prekäre Beschäftigungsform des Werkvertrages verstärkten Einzug in betriebliche Realitäten. Arbeit auf Werkvertragsbasis, in der die Beschäftigten nur für das Ausführen einer bestimmten Leistung bezahlt werden, scheint die neue Strategie des Lohndumpings zu sein, denn durch ihren Einsatz können Mindestlohnbestimmungen für Leiharbeit umgangen und unternehmerische Risiken an die Arbeitnehmer_innen weitergegeben werden.
    Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich die Studie mit der Beantwortung der Fragen, wie genau das System des Werkvertragseinsatzes inhaltlich und rechtlich funktioniert, was diese atypische Beschäftigungsform genau charakterisiert und wie weit sie schon verbreitet ist. Zu diesem Zwecke wurden Experteninterviews mit Betriebsräten vor allem aus der Automobilindustrie geführt und der Stand der Forschung zum Thema erarbeitet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Leiharbeit und Werkvertrag: rechtliche Grundlagen des AÜG, Rechte der Leiharbeitnehmer, Rechte des Betriebsrats, Abgrenzung von Arbeitnehmerüberlassung und Werkvertrag (2012)

    Scheriau, Karl Michael;

    Zitatform

    Scheriau, Karl Michael (2012): Leiharbeit und Werkvertrag. Rechtliche Grundlagen des AÜG, Rechte der Leiharbeitnehmer, Rechte des Betriebsrats, Abgrenzung von Arbeitnehmerüberlassung und Werkvertrag. Berlin: Autorenverl. Scheriau, 111 S.

    Abstract

    "Der erste Teil des Buches behandelt die verschiedenen Aspekte der Leiharbeit:
    - Vertragsbeziehungen in der Leiharbeit
    - Leiharbeit - gesetzliche Grundlagen
    - Ausnahmen von der Genehmigungspflicht für Arbeitnehmerüberlassung
    - Rechte der Leiharbeitnehmer
    - Leiharbeitnehmer und Betriebsratswahl
    - Rechte und Handlungsmöglichkeiten des Betriebsrats bei Leiharbeit.
    Der zweite Teil des Buches behandelt die Probleme in der Abgrenzung von Leiharbeit, Werkvertrag und selbständiger Tätigkeit als freier Mitarbeiter:
    - Abgrenzung von Arbeitnehmern und Selbständigen durch das Arbeitsrecht
    - Abgrenzung von Leiharbeit und Werkvertrag
    - Rechte des Betriebsrats beim Einsatz von Fremdfirmenmitarbeitern
    - Checklisten zur Prüfung von Werkvertrag und freier Mitarbeit." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitszufriedenheit in marktförmigen Beschäftigungssystemen: eine empirische Analyse am Beispiel von Freelancern (2012)

    Süß, Stefan ; Haarhaus, Benjamin;

    Zitatform

    Süß, Stefan & Benjamin Haarhaus (2012): Arbeitszufriedenheit in marktförmigen Beschäftigungssystemen. Eine empirische Analyse am Beispiel von Freelancern. In: Industrielle Beziehungen, Jg. 19, H. 1, S. 31-55. DOI:10.1688/1862-0035_IndB_2012_01_Suess

    Abstract

    "Im Zuge einer weitreichenden Flexibilisierung des deutschen Arbeitsmarkts verliert stabile, langfristige Beschäftigung (geschlossene Beschäftigungssysteme) zu Gunsten flexibler, atypischer Beschäftigung (offene bzw. marktförmige Beschäftigungssysteme) zunehmend an Bedeutung. Insbesondere verzeichnet das Freelancing, das als Prototyp marktförmiger Beschäftigung gelten kann, eine starke Zunahme. Obwohl die Charakteristika verschiedener betrieblicher Beschäftigungssysteme verschiedene Auswirkungen auf die Arbeitszufriedenheit der Beschäftigten vermuten lassen, ist dieses Feld bislang weitgehend unerforscht. Aus diesem Grund wurde auf Basis des Zürcher Modells untersucht, ob sich für Freelancer und Festangestellte verschiedener Einkommensklassen unterschiedliche Arbeitszufriedenheitstypen ermitteln lassen. Die Studie zeigt, dass die Unterscheidung zwischen hohem und niedrigem Einkommen insbesondere für die Arbeitszufriedenheit in marktförmigen Systemen von großer Relevanz ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Barrieren und Chancen für die Entwickler von digitaler Spielesoftware (2012)

    Teipen, Christina;

    Zitatform

    Teipen, Christina (2012): Barrieren und Chancen für die Entwickler von digitaler Spielesoftware. (WZBrief Arbeit 14), Berlin, 6 S.

    Abstract

    "Entwickler von digitaler Spielesoftware haben wenig finanziellen Spielraum. Die Abhängigkeit von Verlegern ist groß. Es herrschen befristete Arbeitsverhältnisse und Werkverträge vor. Chancen ergeben sich durch neue Bezahlmodelle und Onlinespiele, die Spielekonsolen ersetzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Werkvertrag, freier Dienstvertrag und Arbeitsvertrag: Abgrenzung und Identifikation im deutschen Recht und in ausländischen Rechtsordnungen. Abschlussbericht (2012)

    Waas, Bernd;

    Zitatform

    Waas, Bernd (2012): Werkvertrag, freier Dienstvertrag und Arbeitsvertrag. Abgrenzung und Identifikation im deutschen Recht und in ausländischen Rechtsordnungen. Abschlussbericht. Düsseldorf, 72 S.

    Abstract

    "- Zwischen Werkvertrag und Dienstvertrag (bzw. Arbeitsvertrag) besteht ein weiter Überschneidungsbereich.
    - Insbesondere erweist sich die verbreitete Unterscheidung von Erfolg (Werkvertrag) und Tätigkeit (Dienstvertrag) für die Abgrenzung als nicht tragfähig, da zum einen auch das Wirken erfolgsbezogen und zum anderen auch dem Werkvertrag eine Tätigkeitspflicht eigen ist.
    - Ein (scheinbarer) Werkvertrag sollte als Arbeitsvertrag identifiziert werden, wenn der Vertrag - durch Begründung eines ausreichend starken 'Tätigkeitsbezugs' - eine ähnliche weitreichende Bindung des Verpflichteten bewirkt wie dies im 'Normalfall' eines Arbeitsvertrags zu beobachten ist.
    - Unter derselben Voraussetzung sollte ein (scheinbarer) Werkvertrag unter Einschaltung von Erfüllungsgehilfen als Fall der Arbeitnehmerüberlassung qualifiziert werden.
    - In manchen ausländischen Rechtsordnungen ist das Bemühen um eine Präzisierung der Kriterien zur Abgrenzung des Arbeitsvertrags vom Werkvertrag erkennbar. Vielfach bestehen überdies Vermutungsregeln.
    - Schließlich finden sich im Ausland auch Beispiele dafür, arbeitsrechtliche Bestimmungen teilweise gegenüber Nichtarbeitnehmern zur Anwendung zu bringen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Werkverträge - Missbrauch stoppen (2012)

    Zitatform

    (2012): Werkverträge - Missbrauch stoppen. (Arbeitsmarkt aktuell 2012,05), Berlin, 11 S.

    Abstract

    "Werkverträge werden zunehmend missbraucht, um den sozialen Schutz der Beschäftigten zu unterlaufen. Vor allem in der Ernährungsbranche, dem Baugewerbe und der Metallindustrie steigt die Zahl der schlechtbezahlten Arbeitskräfte, die per Werkvertrag bei einer Drittfirma beschäftigt sind - auf Kosten der Stammbelegschaften. Der DGB will diese Praxis unterbinden und fordert mehr Kontrollen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Statistische Ermittlung des Einsatzes von Werkverträgen und Leiharbeit in Unternehmen: Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Arbeit und Soziales (11. Ausschuss) zu dem Antrag der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 17/9980) (2012)

    Zitatform

    (2012): Statistische Ermittlung des Einsatzes von Werkverträgen und Leiharbeit in Unternehmen. Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Arbeit und Soziales (11. Ausschuss) zu dem Antrag der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 17/9980). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen), 4 S.

    Abstract

    "Die Bundesregierung soll nach dem Willen der Antragsteller unter bestimmten Bedingungen eine Meldepflicht für den Einsatz von Werkverträgen einführen. Ferner solle der Prüfauftrag der dafür personell verstärkten Finanzkontrolle Schwarzarbeit entsprechend erweitert werden. Der Ausschuss für Arbeit und Soziales hat den Antrag auf Drucksache 17/9980 in seiner 120. Sitzung am 16. Januar 2013 abschließend beraten und dem Deutschen Bundestag mit den Stimmen der Fraktionen der CDU/CSU und FDP gegen die Stimmen der Fraktion DIE LINKE bei Stimmenthaltung der Fraktionen SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN die Ablehnung des Antrags empfohlen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Einsatz von Leiharbeit und Werkverträgen in der Ernährungsindustrie in Deutschland: Auswertung einer Umfrage der NGG vom 05. Januar bis 29. Februar 2012 (2012)

    Abstract

    "Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hat 371 Betriebsräte im Zeitraum vom 05. Januar bis 29. Februar 2012 zum Einsatz von Leiharbeit und Werkverträgen in den Betrieben der Ernährungsindustrie* befragt. Die befragten Betriebsräte repräsentieren rund 90.000 Beschäftigte (von rund 550.000). Hintergrund dieser Umfrage ist, dass wir seit Jahren die Dimension der Schein-Werkverträge in der Schlachtindustrie kennen. Auf einigen Schlachthöfen haben wir es mit bis zu 90% Werksvertragsarbeitnehmern und nur noch 10% Stammarbeitnehmern zu tun. Die Werkvertragsarbeitnehmer kommen meist aus den osteuropäischen Ländern und arbeiten zu unerträglichen Bedingungen. Sie üben damit enormen Druck auf Löhne und Gehälter, aber auch auf die Arbeitsbedingungen der Stammarbeitnehmer in der Schlachtindustrie aus. In den anderen Branchen der Ernährungsindustrie haben wir nur mündliche Hinweise der Betriebsräte im Rahmen von Branchenseminaren und -tagungen über eine Zunahme von Werkverträgen, analog der Schlachtindustrie, erhalten. Ein genauer Überblick fehlte. Für die Vergabe von Werkverträgen gibt es keine Meldepflicht. Die Bundesregierung weigert sich, Daten zu erheben, obwohl Werkverträge in allen Branchen der Industrie zugenommen haben. Oft handelt es sich dabei um verdeckte Leiharbeit (Schein-Werkverträge)." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Materialien zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen in Berlin am 23. April 2012 a) Antrag der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE "Missbrauch von Werkverträgen verhindern - Lohndumping eindämmen" (BT-Drs. 17/7220(neu)) b) Antrag der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN "Leiharbeit und Werkverträge abgrenzen - Kontrollen verstärken" (BT-Drs. 17/7482): Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen (2012)

    Zitatform

    (2012): Materialien zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen in Berlin am 23. April 2012 a) Antrag der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE "Missbrauch von Werkverträgen verhindern - Lohndumping eindämmen" (BT-Drs. 17/7220(neu)) b) Antrag der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN "Leiharbeit und Werkverträge abgrenzen - Kontrollen verstärken" (BT-Drs. 17/7482). Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen. (Deutscher Bundestag, Ausschuss für Arbeit und Soziales. Ausschussdrucksache 17(11)853 v. 20.04.2012), 57 S.

    Abstract

    Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen der Verbände und Sachverständigen zur öffentlichen Anhörung zum Thema Werkverträge im Ausschuss für Arbeit und Soziales am 23.04.2012.
    Liste der Verbände und Sachverständigen:
    Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Zentralverband des Deutschen Handwerks, Handelsverband Deutschland e.V., Verband Instore und Logistik Services e.V., Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e.V., Deutscher Gewerkschaftsbund, Bundesagentur für Arbeit, Prof. Dr. Raimund Waltermann, Prof. Franz Josef Düwell, Jürgen Ulber, Frank Schmidt-Hullmann. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Membership has its privileges? Contracting and access to jobs that accommodate work-life needs (2011)

    Briscoe, Forrest ; Sawyer, Steve; Wardell, Mark;

    Zitatform

    Briscoe, Forrest, Mark Wardell & Steve Sawyer (2011): Membership has its privileges? Contracting and access to jobs that accommodate work-life needs. In: Industrial and Labor Relations Review, Jg. 64, H. 2, S. 258-282.

    Abstract

    "Using job-spell data based on an original survey of Information Technology (IT) degree graduates from five U.S. universities, the authors investigate the link between contracting and a set of job characteristics (accommodating flexible work hours, total work hours, and working from home) associated with work-life needs. Compared with regular employees in similar jobs, workers in both independent- and agency-contracting jobs report more often working at home and working fewer hours per week. Further, agency contracting (but not independent contracting) is associated with lower odds of being able to set one's own work hours. Important differences also emerge in workplaces of varying sizes. For each job characteristic, as workplace size increases, independent contracting jobs deteriorate relative to regular employment jobs. As a consequence, in large workplaces, independent contracting jobs appear to be less accommodating of work-life needs than regular employment jobs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Die illegale Beschäftigung aus dem Blickwinkel der Bekämpfungsbehörden (2011)

    Mahr, Leo;

    Zitatform

    Mahr, Leo (2011): Die illegale Beschäftigung aus dem Blickwinkel der Bekämpfungsbehörden. Eigenverlag Leo Mahr 365 S.

    Abstract

    "Das Fachbuch zur illegalen Beschäftigung behandelt folgende Schwerpunktthemen:
    - Scheinselbständigkeit: Einmann-Unternehmer als faktische Arbeitnehmer bzw. Gruppenarbeitsverhältnisse als Schein-Gesellschaften getarnt
    - illegale Beschäftigungsformen in der Zeitarbeitsbranche: insbesondere Missachtung der Lohnbedingungen des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes
    - Abschluss von Schein-Werkverträgen: Verschleierung von Arbeitnehmerüberlassung oder Scheinselbständigkeit
    - Einsatz von in- und ausländischen (Billig-)Subunternehmen auf Werkvertragsbasis und ihre Hintergründe: die 'Spirale der illegalen Beschäftigung'
    - Mindestlöhne und die damit verbundenen Arbeitgeberpflichten nach dem Arbeitnehmer-Entsendegesetz
    - Lohndumping beim Stamm- und Fremdpersonal: Mindestlohnverstöße, Missbrauch der Minijobs, Missachtung der Vergütungsregeln des AÜG usw.
    - das sozialversicherungsrechtliche Anspruchsprinzip als Ausgangspunkt für umfangreiche Beitragsnacherhebungen und Beitragsstrafverfahren
    - Schwarzlohnzahlungen und ihre Verschleierungsformen in der Lohn- und Finanzbuchhaltung.
    - betriebswirtschaftliche Hintergründe von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung
    - die Prüfungs- und Ermittlungsbefugnisse der Finanzkontrolle Schwarzarbeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Working as an independent contractor in Japan and the U.S.: Is it a good option for married women with young children? (2011)

    Zhou, Yanfei;

    Zitatform

    Zhou, Yanfei (2011): Working as an independent contractor in Japan and the U.S.: Is it a good option for married women with young children? In: Japan labor review, Jg. 8, H. 1, S. 103-124.

    Abstract

    "This research focuses an married women with children, and asks whether independent contract work, which is known as offering freedom and flexibility, is really an attractive option for such women, through a comparison of data from Japan and the U.S. The analysis results Show that in both Japan and the U.S., women are more likely to be employed in independent contract work if they have children under the age of six, and that the greater the number of children they have the more likely they are to be employed as independent contractors. This indicates that it is an employment format that offers future opportunities when considered from the perspective of work-life Balance. On the other hand, regular employees earn 1.5 times (in the U.S.) to 2.3 times (in Japan) the income of independent contractors, and the benefits and working conditions for independent contractors are poor. Furthermore, the probability of independent contractors falling into a situation where they are working for low pay or long hours is higher than regular employees by 17.1% points and 16.2% points, respectively, in the U.S., and by 47.1% points and 30.0% points, respectively, in Japan. This research established that independent contractors in Japan are particularly at risk of falling into 'bad jobs' when compared to those in regular employment. This difference in benefits, etc., when compared with regular employees, can be partially accounted for by individual differences in educational attainment, social experience, residential area, etc., as well as individual preferences, but there is a significant proportion that remains unexplained by these factors." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Materialien zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen am 4. April 2011 in Berlin a) Antrag der Abgeordneten und der Fraktion der SPD Faire Mobilität und soziale Sicherung - Voraussetzungen für die Arbeitnehmerfreizügigkeit ab 1. Mai 2011 schaffen (Drucksache 17/4530) b) Antrag der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE. Arbeitnehmerfreizügigkeit sozial gestalten (Drucksache 17/5177): Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen (2011)

    Zitatform

    (2011): Materialien zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen am 4. April 2011 in Berlin a) Antrag der Abgeordneten und der Fraktion der SPD Faire Mobilität und soziale Sicherung - Voraussetzungen für die Arbeitnehmerfreizügigkeit ab 1. Mai 2011 schaffen (Drucksache 17/4530) b) Antrag der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE. Arbeitnehmerfreizügigkeit sozial gestalten (Drucksache 17/5177). Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen. (Deutscher Bundestag, Ausschuss für Arbeit und Soziales. Ausschussdrucksache 17(11)477 v. 01.04.2011), 35 S.

    Abstract

    "Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen eingeladener Verbände und Einzelsachverständiger zur öffentlichen Anhörung des Bundestagsausschusses für Arbeit und Soziales zum Thema Arbeitnehmerfreizügigkeit am 04.04.2011.
    Eingeladene Verbände und Sachverständige:
    Deutscher Gewerkschaftsbund, Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Bundesagentur für Arbeit, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Beratungsbüro für entsandte Beschäftigte, Deutsche Rentenversicherung Bund, Prof. Dr. Frank Bayreuther, Dr. Frank Lorenz." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Werkverträge als Instrument zum Lohndumping: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 17/6605) (2011)

    Zitatform

    (2011): Werkverträge als Instrument zum Lohndumping. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 17/6605). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 17/6605 (01.08.2011)), 9 S.

    Abstract

    Die Bundesregierung antwortet auf die Fragen der Fraktion Die Linke zu Ergebnisse der Betriebsrätebefragung der IG Metall vom Februar 2011, nach der rund ein Drittel der 5 000 Befragten angibt, dass in ihren Unternehmen Werkverträge eingesetzt werden und von diesem Drittel sich wiederum 36 Prozent sicher sind, dass so Stammarbeitsplätze abgebaut werden. Sie stellt fest, dass ihr Hinweise oder Informationen über eine weit verbreitete, systematisierte missbräuchliche Nutzung von Werkverträgen zur Umgehung von tariflichen oder arbeitsrechtlichen Standards nicht vorliegen. Themen der Antwort sind außerdem die Kriterien der Überprüfung von Werkverträgen zur Ermittlung von Scheinwerkverträgen und deren Kontrolle und Einhaltung. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Flexible Beschäftigung, neue Abhängigkeiten: Projektarbeitsmärkte und ihre Auswirkungen auf Lebensverläufe (2010)

    Apitzsch, Birgit ;

    Zitatform

    Apitzsch, Birgit (2010): Flexible Beschäftigung, neue Abhängigkeiten. Projektarbeitsmärkte und ihre Auswirkungen auf Lebensverläufe. (Schriften aus dem Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung Köln 69), Frankfurt am Main: Campus-Verl., 256 S.

    Abstract

    "Von Arbeitnehmern wird auf vielfältige Weise Flexibilität gefordert, besonders in Projektarbeitsmärkten. Diese Flexibilität wirkt sich nicht nur auf die individuelle Lebensplanung und soziale Integration der Beschäftigten aus, sondern auch auf die Handlungsmöglichkeiten kollektiver Akteure, wie Gewerkschaften und Berufsverbände. Am Beispiel der Architektur- und Medienbranche beleuchtet die Autorin die historisch gewachsenen Strukturen von Projektarbeitsmärkten, den Zusammenhang zwischen Rekrutierung und Arbeitsorganisation sowie die Folgen der Flexibilisierung für Mitbestimmung und Lebensverläufe. Deutlich wird: Mit zunehmender Bedeutung informeller Netzwerke entstehen neue Formen der Abhängigkeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Medienberufe aus arbeits- und sozialversicherungsrechtlicher Sicht: freie Mitarbeiter, Freelancer, Honorarkräfte und die ewige Gretchenfrage: selbständig, "scheinselbständig" oder abhängig beschäftigt? (2010)

    Boss, Sonja;

    Zitatform

    Boss, Sonja (2010): Medienberufe aus arbeits- und sozialversicherungsrechtlicher Sicht. Freie Mitarbeiter, Freelancer, Honorarkräfte und die ewige Gretchenfrage: selbständig, "scheinselbständig" oder abhängig beschäftigt? In: Neue Zeitschrift für Sozialrecht, Jg. 19, H. 9, S. 483-488.

    Abstract

    "Die Frage der arbeitsrechtlichen und sozialversicherungspflichtigen Behandlung der verschiedenen Berufsgruppen der sog. 'Medienberufe' stellt sich bei Arbeitgebern, Auftraggebern und Medienunternehmen ebenso wie bei den Betroffenen in regelmäßigen Abständen, spätestens bei der nächsten Betriebsprüfung, Arbeitslosenmeldung oder Anfrage der Krankenkasse. Seitdem die Zuständigkeit der Betriebsprüfungen der künstlersozialabgabepflichtigen Unternehmen durch das 3. KSVG-Änderungsgesetz vom 15. 6. 2007 zudem von der Künstlersozialkasse (KSK) auf die (personell stärkere) Deutsche Rentenversicherung (DRV) übertragen wurde, droht noch mehr Ungemach. Prominentestes Beispiel ist derzeit RTL, zu dessen Lasten das Bundessozialgericht mit Urteil vom 1. 10. 2009 entschieden hat, dass die Juroren bei DSDS Unterhaltungskünstler im Sinne des Künstlersozialversicherungsgesetzes (KSVG) sind. Im Rahmen der verstärkten Überprüfungseinsätze der DRV zur Künstlersozialabgabe steht zudem zu befürchten, dass diese bei den Unternehmen nicht nur die ordnungsgemäße Künstlersozialabgabe überprüfen, sondern dabei die Frage einer möglichen 'Scheinselbständigkeit' aufwerfen. Dies kann mitunter verhängnisvolle Konsequenzen haben. Der Beitrag beleuchtet den arbeitsrechtlichen und sozialversicherungspflichtigen Status quo der klassischen Medienberufen, die in verstärktem Maße sozialversicherungsrechtlichen Besonderheiten unterliegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Flexible contract workers in inferior jobs: reappraising the evidence (2010)

    Green, Colin ; Kler, Parvinder ; Leeves, Gareth ;

    Zitatform

    Green, Colin, Parvinder Kler & Gareth Leeves (2010): Flexible contract workers in inferior jobs. Reappraising the evidence. In: BJIR, Jg. 48, H. 3, S. 605-629. DOI:10.1111/j.1467-8543.2009.00742.x

    Abstract

    "There is concern that the increase in flexible employment contracts witnessed in many OECD economies is evidence of a growth in low-pay, low-quality jobs. In practice, it is difficult to evaluate the 'quality' of flexible jobs. Previous research has primarily investigated objective measures of job quality such as wages and training or subjective measures such as job satisfaction. We jointly evaluate these elements of flexible employment contracts using a job quality index. Analysis of this index demonstrates that flexible jobs are of a lower quality. Differences in the subjective and objective assessment of factors like pay and hours are evident." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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