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Dossier

Arbeitsbedingungen und Gesundheit von Beschäftigten

Der Zusammenhang von Arbeitsbedingungen bzw. Arbeitsbelastungen und der Gesundheit von Beschäftigten erhält durch die demografische Entwicklung, Digitalisierung und Klimawandel neues Gewicht. Wie muss Arbeit gestaltet sein, damit die Beschäftigten langfristig und gesund erwerbstätig sein können?
Dieses Themendossier dokumentiert die Ergebnisse empirischer Forschung der letzten Jahre.
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  • Literaturhinweis

    Soziale Unterschiede im Mortalitätsrisiko: Das frühere Arbeitsleben beeinflusst die fernere Lebenserwartung (2019)

    Brussig, Martin ; Schulz, Susanne Eva;

    Zitatform

    Brussig, Martin & Susanne Eva Schulz (2019): Soziale Unterschiede im Mortalitätsrisiko. Das frühere Arbeitsleben beeinflusst die fernere Lebenserwartung. (IAQ-Report 2019-06), Duisburg, 20 S. DOI:10.17185/duepublico/49093

    Abstract

    "Die Lebenserwartung ab dem 65. Lebensjahr (fernere Lebenserwartung) ist in den letzten Jahrzehnten in Deutschland deutlich gestiegen. Die Hälfte der 1960 Geborenen wird voraussichtlich ein Alter von ca. 86 Jahre (Männer) bzw. 90 Jahre (Frauen) erreichen, sofern sie 65 Jahre alt geworden sind. Für die Generation der 1920 Geborenen lagen diese Werte noch bei ca. 80 bzw. 85 Jahren. Frauen haben ab einem Alter von 65 Jahren ein konstant niedrigeres Risiko zu versterben (Mortalitätsrisiko) bzw. eine höhere fernere Lebenserwartung als Männer. Personen mit einer schlechten Selbsteinschätzung ihrer Gesundheit sowie Personen mit einer Behinderung weisen ebenfalls eine niedrigere fernere Lebenserwartung auf. Vorliegende Studien weisen darüber hinaus auf den Einfluss sozioökonomischer Unterschiede hin. So haben Personen in überdurchschnittlichen Einkommenspositionen eine höhere fernere Lebenserwartung als Personen in unterdurchschnittlichen Einkommenspositionen. Auch beim Bildungsniveau zeigt sich ein niedrigeres Mortalitätsrisiko mit steigender Bildung. Ergänzend zu diesen Untersuchungen wird in der hier unternommenen Analyse gezeigt, dass Unterschiede in den Arbeitsbelastungen mit der ferneren Lebenserwartung ab 65 Jahren zusammenhängen. Sie ist niedriger bei sehr hohen Arbeitsbelastungen und höher bei niedrigen Arbeitsbelastungen während der Erwerbsphase." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Longitudinal employment trajectories and health in middle life: Insights from linked administrative and survey data (2019)

    Devillanova, Carlo ; Struffolino, Emanuela ; Raitano, Michele ;

    Zitatform

    Devillanova, Carlo, Michele Raitano & Emanuela Struffolino (2019): Longitudinal employment trajectories and health in middle life. Insights from linked administrative and survey data. In: Demographic Research, Jg. 40, S. 1375-1412. DOI:10.4054/DemRes.2019.40.47

    Abstract

    "The paper adopts a long-term perspective in analysing the association between health and employment histories, often characterized by substantial mobility over time across multiple statuses and contractual arrangements. The available evidence is largely based on static or short-run dynamic approaches and only compares across few employment statuses." (Author's abstract, © Max-Planck-Institut für demographische Forschung) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsfähigkeit vor dem Hintergrund der zunehmenden Digitalisierung: eine quantitative Untersuchung (2019)

    Garrel, Jörg von; Bauer, Maja;

    Zitatform

    Garrel, Jörg von & Maja Bauer (2019): Arbeitsfähigkeit vor dem Hintergrund der zunehmenden Digitalisierung. Eine quantitative Untersuchung. In: J. von Garrel (Hrsg.) (2019): Digitalisierung der Produktionsarbeit : Arbeitsfähig sein und bleiben, S. 71-87. DOI:10.1007/978-3-658-27703-1_6

    Abstract

    "In der Industrie wächst die reale Welt mit der virtuellen zum sogenannten Internet der Dinge zusammen. Diese 'industrielle Digitalisierung' führt zu einer Integration von Informationstechnik (IT) in den Produktionsprozessen, wodurch massive Veränderungen innerhalb der Arbeitsprozesse und -inhalte auf die Mitarbeiter zukommen. Es entstehen neue Berufs- und Anforderungsprofile für Arbeiter, Facharbeiter und Führungskräfte in Entwicklung, Administrierung und Überwachung der neuen Arbeitsprozesse und somit auch neue Anforderungen an die Arbeitsfähigkeit vor dem Hintergrund der zunehmenden Digitalisierung. Um eine Aussage darüber treffen zu können, wie die Arbeitsfähigkeit der Beschäftigten vor diesem Hintergrund gestaltet werden kann, muss die aktuelle Situation in produzierenden Unternehmen analysiert werden. Daher wurde im Zeitraum von April bis Mai 2018 eine bundesweite quantitative Bestandsaufnahme in deutschen Unternehmen durchgeführt. Während sich bisherige Studien nur auf Teilbereiche der Arbeitsfähigkeit beschränken, fokussiert die dargestellte Studie auf sämtliche Stockwerke des 'Hauses der Arbeitsfähigkeit' und berücksichtigt in diesem Kontext auch den Digitalisierungsgrad der Organisationen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Digitale Transformation der Arbeitswelt: Psychologische Erkenntnisse zur Gestaltung von aktuellen und zukünftigen Arbeitswelten (2019)

    Gerdenitsch, Cornelia ; Korunka, Christian ;

    Zitatform

    Gerdenitsch, Cornelia & Christian Korunka (2019): Digitale Transformation der Arbeitswelt. Psychologische Erkenntnisse zur Gestaltung von aktuellen und zukünftigen Arbeitswelten. (Die Wirtschaftspsychologie), Berlin: Springer London, 187 S. DOI:10.1007/978-3-662-55674-0

    Abstract

    "Dieses Werk bietet einen wertvollen Überblick über die durch Digitalisierung ausgelösten Veränderungen in der Arbeitswelt. Basierend auf psychologischen Theorien und empirischen Ergebnissen vermittelt es Ihnen ein tieferes Verständnis über die Folgen einer digitalen Transformation hinsichtlich Erleben und Verhalten für Berufstätige. Zahlreiche Beispiele dienen zur praxisnahen Veranschaulichung der Sachverhalte und Fragen zur Thematik regen zum Weiterdenken an.
    So eröffnet Ihnen das Werk einen Einblick in praxisrelevante Themen wie
    Besonderheiten digital transformierter Arbeit im Bereich von Koordination, Führung, Kommunikation und Kollaboration
    belastende Aspekte von flexibler Arbeit
    Gestaltung von neuen Arbeitsplatzkonzepten
    Kommunikation und Koordination mit intelligenten Maschinen und Robotern
    Herausforderungen für das Management
    Die Autoren nehmen Sie mit in eine Diskussion über verschiedene Arbeitsplatzkonzepte und leiten entsprechende Gestaltungsansätze ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Körperlich harte Arbeit: So beurteilen die Beschäftigten ihre Belastung: Ergebnisse einer Sonderauswertung der Repräsentativumfrage zum DGB-Index Gute Arbeit 2018 (2019)

    Gerdes, Johann; Kulemann, Peter;

    Zitatform

    Gerdes, Johann (2019): Körperlich harte Arbeit: So beurteilen die Beschäftigten ihre Belastung. Ergebnisse einer Sonderauswertung der Repräsentativumfrage zum DGB-Index Gute Arbeit 2018. Berlin, 15 S.

    Abstract

    "Ständiges Sitzen, Lasten heben, Arbeiten über Kopf oder in der Hocke: Mehr als die Hälfte der Beschäftigten in Deutschland muss oft in ungünstigen Körperhaltungen arbeiten, rund ein Drittel verrichtet regelmäßig körperlich schwere Arbeit. Daran hat auch die Digitalisierung nichts geändert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Gesundheit und Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz aus Mitarbeiterperspektive (2019)

    Hammer, Sabine; Deitermann, Martina; Bradaran, Giulia; Siedler, Simone; Haas, Christian T. ; Bugge, Kristina;

    Zitatform

    Hammer, Sabine, Martina Deitermann, Giulia Bradaran, Simone Siedler, Kristina Bugge & Christian T. Haas (2019): Gesundheit und Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz aus Mitarbeiterperspektive. In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft, Jg. 73, H. 3, S. 295-311. DOI:10.1007/s41449-019-00158-x

    Abstract

    "Die krankheitsbedingten Fehlzeiten in Deutschland sind in den vergangenen zehn Jahren um rund 30 Prozentpunkte gestiegen. Besonders hoch sind die Fehlzeiten in Berufen mit hoher körperlicher Arbeitslast. Mit dem Ziel, Ursachen steigender Fehlzeiten und mögliche Gegenmaßnahmen aus Sicht von Mitarbeitern zu identifizieren, wurden qualitative Interviews mit 178 Beschäftigten in Handwerk, Transport, Reinigung und Service aus sechs Großunternehmen in Deutschland geführt.<br> Trotz physisch beanspruchender Arbeitsbedingungen nannten alle Berufsgruppen organisationale und psychosoziale Faktoren als entscheidende Einflüsse auf Arbeitszufriedenheit, Wohlbefinden und Gesundheit. Aus Mitarbeitersicht erhöht steigender Effizienzdruck die Diskrepanz zwischen Arbeitsleistung und Belohnung im Sinn von Wertschätzung, Unterstützung und sozialer Identität. Diese Wahrnehmung führt sowohl zu vermehrten Erkrankungen als auch dazu, dass sich Mitarbeiter im Fall eines indifferenten Gesundheitszustandes eher zu einer Krankmeldung entscheiden. Verhaltensbezogene Maßnahmen betrieblicher Gesundheitsförderung werden nicht als geeignete Maßnahme zur Fehlzeitenreduzierung bewertet.<br> Praktische Relevanz: Die vorliegende Untersuchung ermöglicht das nachvollziehende Verstehen von subjektiven Mitarbeiterperspektiven auf Gesundheit am Arbeitsplatz und stellt dar, warum Verhaltensprävention wenig Einfluss auf Krankenstände nimmt. Sie gibt Hinweise darauf, welche Faktoren das Wohlbefinden am Arbeitsplatz beeinflussen und setzt Impulse für ein zielführendes Fehlzeitenmanagement." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Job characteristics, job preferences, and physical and mental health in later life (2019)

    Hardie, Jessica Halliday ; Gaddis, S. Michael ; Daw, Jonathan ;

    Zitatform

    Hardie, Jessica Halliday, Jonathan Daw & S. Michael Gaddis (2019): Job characteristics, job preferences, and physical and mental health in later life. In: Socius, Jg. 5, S. 1-18. DOI:10.1177/2378023119836003

    Abstract

    "Existing research linking socioeconomic status with work focuses primarily on the precursors (educational attainment) and outcomes (income) of work, rather than asking how diverse facets of work influence health. Using four waves of data from the Wisconsin Longitudinal Study, the authors evaluate whether multiple measures of respondent job characteristics, respondent preferences for those characteristics, and their interaction substantially improve the fit of sociological models of men's and women's physical and mental health at midlife and old age compared with traditional models using educational attainment, parental socioeconomic status, and income. The authors find that nonwage job characteristics predict men's and women's physical and mental health over the life course, although there is little evidence that the degree to which one's job accords with one's job preferences matters for health. These findings expand what is known about how work matters for health, demonstrating how the manner and condition under which one works has lasting impacts on well-being." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Defence is the best offence: horizontal disintegration and institutional completion in the German coordinated market economy (2019)

    Hertwig, Markus ; Kirsch, Johannes; Wirth, Carsten ;

    Zitatform

    Hertwig, Markus, Johannes Kirsch & Carsten Wirth (2019): Defence is the best offence. Horizontal disintegration and institutional completion in the German coordinated market economy. In: Work, employment and society, Jg. 33, H. 3, S. 500-517. DOI:10.1177/0950017018772765

    Abstract

    "The article considers how (new) forms of horizontal disintegration, like onsite subcontracting, challenge and change the industrial relations institutions of the German coordinated market economy (CME). Focusing on firm-level co-determination practices, it analyses how works councils respond to strategies of onsite subcontracting and what effects their responses have for the employment system. Based on evidence from 12 case studies, it is argued that although onsite subcontracting might prompt institutional erosion, this does not pass uncontested. Rather, practices of network-oriented employee representation on the part of works councils might bring about an 'institutional completion', in this case, the institutionalisation of the network as an additional point of reference for employee representation. This may stabilise and even extend the scope of existing CME institutions through a process of 'institutional upgrading'. In some areas of the economy, however, management and works council practices are more likely to exacerbate dualisation and social inequality." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Jahresbericht 2019 / Institut DGB-Index Gute Arbeit: Ergebnisse der Beschäftigtenbefragung zum DGB-Index Gute Arbeit 2019 (2019)

    Holler, Markus;

    Zitatform

    (2019): Jahresbericht 2019 / Institut DGB-Index Gute Arbeit. Ergebnisse der Beschäftigtenbefragung zum DGB-Index Gute Arbeit 2019. (Jahresbericht … / Institut DGB-Index Gute Arbeit), Berlin, 106 S.

    Abstract

    "Mit dem DGB-Index Gute Arbeit werden seit 2007 einmal im Jahr abhängig Beschäftigte zur Qualität ihrer Arbeitsbedingungen befragt. Die Ergebnisse spiegeln die Sicht der Beschäftigten auf ihre Arbeitsbedingungen wider; auf dieser Basis beschreibt der DGB-Index Gute Arbeit die Arbeitsqualität in Deutschland. 2019 wurden bundesweit über 6.500 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aller Branchen, Berufe, Einkommens- und Altersgruppen, Regionen und Betriebsgrößen befragt. Neben den jährlichen Fragen zur Arbeitsbelastung, dem Einkommen, dem Sinn der Arbeit und der Ressourcenausstattung lag der Schwerpunkt in diesem Jahr auf der Arbeitsintensität und ihren gesundheitlichen Folgen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    DGB-Index Gute Arbeit: Report 2019: Arbeiten am Limit ; Themenschwerpunkt: Arbeitsintensität (2019)

    Holler, Markus;

    Zitatform

    (2019): DGB-Index Gute Arbeit: Report 2019. Arbeiten am Limit ; Themenschwerpunkt: Arbeitsintensität. (DGB-Index Gute Arbeit 13), Berlin, 19 S.

    Abstract

    "Arbeitsintensität ist das Schwerpunktthema der bundesweiten Repräsentativerhebung mit dem DGB-Index Gute Arbeit 2019. Die Ergebnisse der Befragung von mehr als 6.500 zufällig ausgewählten abhängig Beschäftigten zeigen, dass hohe Arbeitsbelastungen in Deutschland weit verbreitet sind. Neben einem hohen Zeitdruck bei der Arbeit und zunehmender Arbeitsverdichtung berichten viele Befragte über quantitative Überlastung. Jede/r Vierte gibt an, dass die zu bewältigende Arbeitsmenge nicht in der dafür vorgesehenen Zeit zu bewältigen ist. Die Arbeitssituation dieser Gruppe ist durch eine systematische Überlastung gekennzeichnet. Eine zu hohe Arbeitsmenge steht in engem Zusammenhang mit anderen belastenden Merkmalen der Arbeitssituation: Betroffene lassen häufiger Erholungspausen ausfallen, fühlen sich nach der Arbeit oft erschöpft und schätzen ihren Gesundheitszustand schlechter ein als Beschäftigte, die nicht von Überlastung betroffen sind. Überlastungssituationen entstehen häufig aufgrund von Personalknappheit. 38 Prozent der Beschäftigten geben an, dass sie wegen fehlendem Personal mehr Arbeit bewältigen, bzw. länger arbeiten müssen. Diese Gruppe leistet deutlich häufiger Überstunden und macht Abstriche bei der Qualität der Arbeit, um das geforderte Arbeitspensum schaffen zu können. Anpassungsmöglichkeiten durch einen individuellen Einfluss auf die Arbeitsmenge und Anpassungen der Ziele bei unvorhergesehenen Ereignissen können Instrumente zur Vermeidung von Überlastung sein. Die Ergebnisse zeigen jedoch, dass zwei Drittel der Beschäftigten ihre Arbeitsmenge gar nicht oder nur in geringem Maß beeinflussen können. Flexibilitätspuffer, z.B. eine Anpassung der Arbeitsmenge an veränderte Rahmenbedingungen, stehen nur für die Hälfte der Befragten zur Verfügung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeiten unter Druck: Arbeitsintensität, Arbeitszeitautonomie und Wohlbefinden von Beschäftigten in Deutschland (2019)

    Hünefeld, Lena ; Wöhrmann, Anne Marit ; Brauner, Corinna ;

    Zitatform

    Hünefeld, Lena, Anne Marit Wöhrmann & Corinna Brauner (2019): Arbeiten unter Druck: Arbeitsintensität, Arbeitszeitautonomie und Wohlbefinden von Beschäftigten in Deutschland. In: M. Griesbacher, J. Hödl, J. Muckenhuber & K. Scaria-Braunstein (Hrsg.) (2019): Intensivierung der Arbeit. Perspektiven auf Arbeitszeit und technologischen Wandel, S. 73-86.

    Abstract

    "In unserem Beitrag beschäftigten wir uns tiefergehend mit der aktuellen Lage auf dem Arbeitsmarkt und der Verbreitung von Arbeitsintensität und ihrer möglichen Konsequenzen. Dabei fokussieren wir auf beide Facetten von Arbeitsintensivierung und der Kombination aus diesen. Erstens gehen wir der Frage nach, wer die Personen sind, die von einem hohen Arbeitsdruck und/oder intensiven Arbeitszeiten berichten. Zweitens beschäftigen wir uns intensiver mit der Kombination der beiden Facetten von Arbeitsintensität und beleuchten, ob und wie diese gemeinsam auftreten. In diesem Rahmen werden wir ebenfalls betrachten, welche Rolle der zeitliche Handlungsspielraum für das gemeinsame Auftreten von einem erhöhten Arbeitseinsatz und verlängerten Arbeitszeiten spielt." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Alter(n)sgrechte Arbeitsbedingungen und Lebenslagen - Fiktionen und Fakten (2019)

    Kistler, Ernst; Schneider, Daniela; Holler, Markus;

    Zitatform

    Kistler, Ernst, Markus Holler & Daniela Schneider (2019): Alter(n)sgrechte Arbeitsbedingungen und Lebenslagen - Fiktionen und Fakten. In: W. Schneider & S. Stadelbacher (Hrsg.) (2019): Der Altersübergang als Neuarrangement von Arbeit und Leben : Kooperative Dienstleistungen für das Alter(n) in Vielfalt, S. 89-113. DOI:10.1007/978-3-658-21974-1_5

    Abstract

    "Die Lebenserwartung streut gruppenspezifisch. Die Gesundheit sowie die Erwerbsintegration nimmt bei Vielen schon vor dem Rentenalter deutlich ab. Dies erfordert neben verhaltenspräventiven Maßnahmen auch Verhältnisprävention in den Betrieben. Zwar nimmt der Anteil Älterer in den Belegschaften zu, von einem stärkeren oder zunehmenden Engagement der Betriebe für altersgerechte Arbeitsbedingungen kann aber nicht gesprochen werden. Obwohl der Anteil der Beschäftigten, die nicht daran glauben, in ihrer Tätigkeit das Regelrentenalter erreichen zu können, in den letzten Jahren deutlich abgenommen hat, sind immer noch gut ein Drittel diesbezüglich pessimistisch. Das betrifft insbesondere Beschäftigte, die aktuell bzw. schon lange unter belastenden Arbeitsbedingungen tätig sind. Dabei nehmen psychische Belastungen deutlich zu, während sich umgekehrt bei physischen Belastungen keine deutliche Abnahme feststellen lässt. Unter Beschäftigten zwischen 40 und 65 Jahren haben sich zeitliche und nervliche sowie körperliche Belastungen in den letzten Jahren erhöht. Ein anderer Befund belegt eine Verschiebung von Belastungen und Beanspruchungen durch körperlich schwere Arbeit hin zu älteren Beschäftigten. Zudem hat sich im Gegensatz zu den ab 65-Jährigen die funktionale Gesundheit der 40- bis 65-Jährigen in den letzten Jahren verschlechtert. Dies könnte Ausdruck einer gestiegenen Belastung von Älteren durch das Privat- und Berufsleben sein, z. B. durch den vollzogenen Abbau von frühzeitigen Austrittswegen aus dem Erwerbsleben. Dies verdeutlicht, dass die Erhöhung des Renteneintrittsalters mit dem Ziel eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit im höheren Alter zu erreichen, allein zu kurz greift." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Pflege: Was jetzt zu tun ist (2019)

    Kock, Katharina; Krauss-Hoffmann, Peter; Polzer-Baakes, Christin;

    Zitatform

    Kock, Katharina, Peter Krauss-Hoffmann & Christin Polzer-Baakes (2019): Pflege: Was jetzt zu tun ist. In: Gute Arbeit, Jg. 31, H. 4, S. 30-32.

    Abstract

    "In Pflegeberufen bis zur Rente arbeiten? Für etwa die Hälfte der Beschäftigten ist das nicht denkbar. Ergebnisse einer Beschäftigtenbefragung in NRW zeigen Handlungsbedarfe auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Netzwerkarbeit - ein Erfolgsfaktor für Gesunde Arbeit (2019)

    Kraußlach, Heike;

    Zitatform

    Kraußlach, Heike (2019): Netzwerkarbeit - ein Erfolgsfaktor für Gesunde Arbeit. In: Arbeitsmedizin, Sozialmedizin, Umweltmedizin, Jg. 54, H. 1, S. 21-24.

    Abstract

    "Netzwerk 'Gesunde Arbeit in Thüringen' unterstützt Unternehmen in Thüringen bei der Einführung und Umsetzung von Maßnahmen zu Gesunder Arbeit sowie bei der Suche nach bedarfsgerechten Leistungsangeboten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Working conditions and workers' health (2019)

    Kubicek, Bettina ; Schöllbauer, Julia; Paškvan, Matea; Till, Matthias; Thirion, Agnès-Parent; Prem, Roman; Wilkens, Mathijn; Cabrita, Jorge;

    Zitatform

    Kubicek, Bettina, Matea Paškvan, Roman Prem, Julia Schöllbauer, Matthias Till, Jorge Cabrita, Agnès-Parent Thirion & Mathijn Wilkens (2019): Working conditions and workers' health. (Eurofound research report / European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions), Luxemburg: Europäische Kommissionm, Amt für Veröffentlichungen, V, 69 S. DOI:10.2806/909840

    Abstract

    "This report uses European Working Conditions Survey data to examine working conditions and their implications for worker's health. Ensuring the sustainability of work in the context of ageing populations implies a greater number of people in employment who can remain in the workforce for longer. The report examines the interplay between work demands - which carry an increased risk of exhaustion - and work resources - which support workers in greater engagement and well-being. The findings indicate that physical risks have not increased but remain important, while emotional demands have increased, underlining the growing importance of psychosocial risks at work. Changes over time suggest that although the risk of poor health is concentrated in certain occupations, those occupations traditionally considered to be protected are increasingly exposed to risks that are likely to affect workers' health and well-being." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Normalität in Bewegung: Beschäftigte zwischen erweiterter Erreichbarkeit und digitaler Konnektivität (2019)

    Nowak, Iris; Klußmann, Coco; Menz, Wolfgang ;

    Zitatform

    Nowak, Iris, Coco Klußmann & Wolfgang Menz (2019): Normalität in Bewegung: Beschäftigte zwischen erweiterter Erreichbarkeit und digitaler Konnektivität. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 28, H. 3, S. 307-332. DOI:10.1515/arbeit-2019-0019

    Abstract

    "In dem Beitrag werden zunächst verschiedene Formen der digitalen Grenzüberschreitung zwischen betrieblicher und privater Lebensdomäne voneinander unterschieden. Der Begriff der digitalen Konnektivität bringt zum Ausdruck, dass es nicht nur um Erreichbarkeit für die Anliegen anderer geht, sondern dass Beschäftigte auch selbsttätig auf berufliche Angelegenheiten digital zugreifen. Dies wird vor dem Hintergrund der widersprüchlichen Bedeutung ehemals fester Grenzziehungen diskutiert, die zwar Schutzräume für Erwerbstätige beinhalteten, aber zugleich auf Kosten der Autonomie von Frauen organisiert waren. In der Empirie wird deutlich, dass die Formen, in denen digitale Konnektivität genutzt wird, erstens davon abhängen, ob die konkrete Tätigkeit betriebliche Präsenz voraussetzt, und zweitens davon, welche Verantwortung für familiäre Sorge die Beschäftigten tragen. Quer zu diesen Unterschieden findet sich bei einem Teil der Beschäftigten Zustimmung zu Konnektivitätspraxen, weil sie hierdurch persönliche Interessen bestmöglich verfolgen können und weil sie hierdurch kurzfristig für die Entlastung ihres betrieblichen Arbeitsalltags sorgen. Wechselwirkungen zwischen dieser Zustimmung und steigenden Leistungsanforderungen sorgen für eine Dynamik, in der gegenseitige Erwartungen an Erreichbarkeit für betriebliche Angelegenheiten steigen. Obschon digitale Konnektivität veränderte Arrangements zwischen Erwerbs- und familiärer Sorgearbeit ermöglicht, wird die Verantwortung für familiäre Sorge zugleich in neuer Form individualisiert." (Autorenreferat, © De Gruyter)

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  • Literaturhinweis

    Health and volunteering in Europe: A longitudinal study (2019)

    Papa, Roberta ; Cutuli, Giorgio ; Scherer, Stefani ; Principi, Andrea ;

    Zitatform

    Papa, Roberta, Giorgio Cutuli, Andrea Principi & Stefani Scherer (2019): Health and volunteering in Europe. A longitudinal study. In: Research on Aging, Jg. 41, H. 7, S. 670-696. DOI:10.1177/0164027519834939

    Abstract

    "This article examines the relationship between health and volunteering in advanced age in a cross-national comparison. We used longitudinal data from five waves of the Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe covering 13 European countries from 2004 to 2015 and employed dynamic random-effects probit models to study the consequences of declining health on voluntary work. Our results confirm that worsening health conditions (i.e., mobility limitations and depression) reduce the likelihood of volunteering, whereas chronic diseases do not. Most interestingly, we found important differences across countries: Worsening health reduces voluntary work participation, especially in contexts characterized by high rates of volunteering. Our findings have implications for policy makers and voluntary organizations that aim to encourage participation: Individual characteristics and contextual aspects must be taken into account, and people with health problems might need specific support through policies, recruitment, and retention even in contexts of overall high levels of volunteering." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Job quality in European employment policy: one step forward, two steps back? (2019)

    Piasna, Agniezska; Sehnbruch, Kirsten ; Burchell, Brendan ;

    Zitatform

    Piasna, Agniezska, Brendan Burchell & Kirsten Sehnbruch (2019): Job quality in European employment policy. One step forward, two steps back? In: Transfer, Jg. 25, H. 2, S. 165-180. DOI:10.1177/1024258919832213

    Abstract

    "Dieser Artikel analysiert die Entwicklung und Verwendung des Konzepts der 'Arbeitsplatzqualität' in der Beschäftigungspolitik der Europäischen Union (EU). Unter Verwendung einer Reihe sich ergänzender Theorien der Public Policy untersucht das Autorenteam, wie sowohl politische als auch begriffliche Faktoren dazu beigetragen haben, dass es bisher keine signifikanten Fortschritte bei der Definition der Arbeitsplatzqualität in den politischen Zielen und Leitlinien der EU gegeben hat. Eine eindeutige begriffliche Festlegung dessen, was Arbeitsplatzqualität ist (und was sie nicht ist), aus wessen Perspektive sie betrachtet werden sollte und welche Veränderungen als Verbesserung interpretiert werden könnten, sind wichtige Voraussetzungen für eine effektive Integration der Arbeitsplatzqualität in die Beschäftigungsstrategie der EU und in die Ausarbeitung praxistauglicher sozialer Indikatoren. Eine beständige politische Auseinandersetzung zwischen den unterschiedlichen Stakeholdern auf EU-Ebene und die Aufgabe, die oft widersprüchlichen Ansichten der Sozialpartner miteinander zu versöhnen, haben den erfolgreichen Abschluss dieses ersten Schrittes verhindert. Stattdessen wurde versucht, die Arbeitsplatzqualität in den Prozess der Politikformulierung einzubeziehen, ohne dabei gleichzeitig das Gesamtnarrativ anzupassen, das weiterhin Flexibilität und Deregulierung einen höheren Stellenwert gibt. Das Ergebnis waren recht erratische und inkonsequente Bemühungen der Umsetzung politischer Maßnahmen und Aktionen zur Verbesserung der Arbeitsplatzqualität." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Wer sorgt sich um die, die unsere Patienten versorgen?: Zu Arbeitsbedingungen und dem Gesundheitszustand junger Angestellter in der stationären Patientenversorgung (2019)

    Raspe, Matthias ; Nienhaus, Albert ; Schulte, Kevin ; Koch, Peter;

    Zitatform

    Raspe, Matthias, Kevin Schulte, Peter Koch & Albert Nienhaus (2019): Wer sorgt sich um die, die unsere Patienten versorgen? Zu Arbeitsbedingungen und dem Gesundheitszustand junger Angestellter in der stationären Patientenversorgung. In: Arbeitsmedizin, Sozialmedizin, Umweltmedizin, Jg. 54, H. 6, S. 353-355.

    Abstract

    "Über die letzten Jahre rücken die gesundheitlichen Auswirkungen aktueller Arbeitsbedingungen junger Ärzte und Pflegender in der ambulanten und stationären Patientenversorgung zunehmend in den Fokus der (Fach-)Öffentlichkeit. Dieser praxisnahe Beitrag geht der Frage nach, warum effektive und gesunde Arbeitsbedingungen für die Gesundheit der Leistungserbringer und die Qualität der Patientenversorgung wichtig sind und was getan werden muss, um sie zu erreichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Erreichbarkeit gestalten, oder doch besser die Arbeit? (2019)

    Rau, Renate ; Göllner, Melanie;

    Zitatform

    Rau, Renate & Melanie Göllner (2019): Erreichbarkeit gestalten, oder doch besser die Arbeit? In: Zeitschrift für Arbeits- und Organisationspsychologie, Jg. 63, H. 1, S. 1-14. DOI:10.1026/0932-4089/a000284

    Abstract

    "Studien zur Erreichbarkeit für Arbeitsanforderungen zeigen, dass diese mit Arbeitszufriedenheit und Engagement (Motivation), aber auch Erholungsdefiziten in Beziehung steht, sowie mit höherer Arbeitsintensität und Tätigkeitsspielraum. Zu klären ist, ob die Beziehungen zwischen Erreichbarkeit und Motivation sowie Erholungsdefiziten auch nach Kontrolle der Effekte von Arbeitsmerkmalen nachweisbar sind. Es wurden Regressionsanalysen mit Daten von 83 erreichbar und 60 nicht erreichbar Beschäftigten durchgeführt (Prädiktoren: Arbeitsintensität, Tätigkeitsspielraum, Erreichbarkeit; Kriterien: Arbeitsengagement, Arbeitszufriedenheit, Erholungsunfähigkeit). Für Arbeitsengagement war allein der Tätigkeitsspielraum prädiktiv. Für Arbeitszufriedenheit und Erholungsunfähigkeit waren Arbeitsintensität, Tätigkeitsspielraum und Erreichbarkeit signifikante Prädiktoren. Dass durch Erreichbarkeit die Arbeit beendet werden kann, wird als möglicher Grund für die höhere Arbeitszufriedenheit diskutiert. Insgesamt scheinen erreichbar Beschäftigte ihre Arbeit nicht in der regulären Arbeitszeit zu schaffen. Sie nutzen den Tätigkeitsspielraum für die zeitliche Ausdehnung der Arbeit durch Erreichbarkeit. Dies verkürzt die Erholungszeiten, was sich in Erholungsunfähigkeit abbildet." (Autorenreferat, © 2019 Hogrefe Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsunfähigkeit reduzieren, gesunde Arbeit gestalten - ein Überblick (2019)

    Rennert, Dirk; Kliner, Karin; Richter, Matthias;

    Zitatform

    Rennert, Dirk, Karin Kliner & Matthias Richter (2019): Arbeitsunfähigkeit reduzieren, gesunde Arbeit gestalten - ein Überblick. In: K. Kliner, D. Rennert & M. Richter (Hrsg.) (2019): Netzwerke(n) für Gesundheit : BKK Gesundheitsatlas 2019, Berlin, Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsges. S. 67-72.

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  • Literaturhinweis

    Arbeiten in der digitalen Transformation - Chancen und Risiken für die menschengerechte Arbeitsgestaltung (2019)

    Rothe, Isabel; Wischniewski, Sascha ; Tegtmeier, Patricia ; Tisch, Anita ;

    Zitatform

    Rothe, Isabel, Sascha Wischniewski, Patricia Tegtmeier & Anita Tisch (2019): Arbeiten in der digitalen Transformation - Chancen und Risiken für die menschengerechte Arbeitsgestaltung. In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft, Jg. 73, H. 3, S. 246-251. DOI:10.1007/s41449-019-00162-1

    Abstract

    "Die Digitalisierung durchzieht alle Bereiche der Arbeitswelt. Ein wesentlicher Treiber dieser Entwicklungen ist der Erhalt und die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Dabei bleiben trotz weitreichender Bestrebungen zur Automatisierung die Beschäftigten weiterhin die zentrale Größe in der Arbeitswelt. Die mit der Digitalisierung verbundenen technologischen sowie sozialen Entwicklungen in unterschiedlichen Bereichen führen zum Teil zu grundlegenden Änderungen von Tätigkeiten und Aufgaben in allen Berufssegmenten: Es entstehen neue Arbeits- und Beschäftigungsformen ebenso wie veränderte berufliche Qualifikationsstrukturen und in der Folge neue Anforderungen an die Beschäftigten.<br> Dies stellt die Arbeitswelt und damit auch die Arbeitswissenschaft vor umfangreiche Herausforderungen. Dabei kann auf vorhandene Erkenntnisse zu menschengerechter Arbeit sowie Prinzipien ihrer Gestaltung sehr wohl zurückgegriffen werden. Gleichwohl erfordern neue Dynamiken in der technologischen und organisationalen Entwicklung erhebliche Anstrengungen, um aktuelles anwendungsorientiertes Wissen zur Verfügung zu stellen und die Gestaltungskompetenzen bei allen Beteiligten zeitgemäß weiter zu entwickeln. Hierfür sollen im Folgenden einige zentrale Eckpunkte skizziert werden." (Textauszug)

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  • Literaturhinweis

    New Work und psychische Gesundheit (2019)

    Schermuly, Carsten C. ; Koch, Jan ;

    Zitatform

    Schermuly, Carsten C. & Jan Koch (2019): New Work und psychische Gesundheit. In: B. Badura, A. Ducki, H. Schröder, J. Klose & M. Meyer (Hrsg.) (2019): Fehlzeiten-Report 2019 : Digitalisierung - gesundes Arbeiten ermöglichen, S. 127-139. DOI:10.1007/978-3-662-59044-7_9

    Abstract

    Als Reaktion auf eine sich dynamisch verändernde Arbeits- und Wirtschaftswelt initiieren immer mehr Organisationen neue Formen der Zusammenarbeit. Diese werden in der Praxis unter dem Label New Work eingeführt. Den Begriff New Work hat der Philosoph Frithjof Bergmann mit einer gesellschafts- und kapitalismuskritischen Orientierung geprägt. In diesem Kapitel wird gezeigt, dass der Begriff diesen Charakter weitestgehend verloren hat. Die Autoren stellen dar, was gestern und heute unter New Work verstanden wird und wieso psychologisches Empowerment, d.?h. die Wahrnehmung von Bedeutsamkeit, Kompetenz, Selbstbestimmung und Einfluss, das Ziel von New-Work-Maßnahmen sein sollte. Anschließend stellen sie Forschungsergebnisse zum Zusammenhang zwischen psychologischem Empowerment und psychischer Gesundheit vor. Vertieft wird das Thema am Beispiel des derzeit populären agilen Arbeitens. Es wird herausgearbeitet, wie agile Arbeit gesundheitsförderlich in Organisationen eingesetzt werden kann.

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    Die Gestaltung der Arbeitsfähigkeit in der digitalisierten Produktion: Die Entwicklung eines Maßnahmensets (2019)

    Ulber, Martin; Bittner, Paul;

    Zitatform

    Ulber, Martin & Paul Bittner (2019): Die Gestaltung der Arbeitsfähigkeit in der digitalisierten Produktion. Die Entwicklung eines Maßnahmensets. In: J. von Garrel (Hrsg.) (2019): Digitalisierung der Produktionsarbeit : Arbeitsfähig sein und bleiben, S. 157-176. DOI:10.1007/978-3-658-27703-1_10

    Abstract

    "Die Digitalisierung führt dazu, dass mehr als die Hälfte der Beschäftigten aller Branchen eine höhere Arbeitsmenge und knapp die Hälfte der Beschäftigten eine größere Arbeitsmenge wahrnehmen. Betrachtet man verschiedene produzierende Gewerbe, liegen die Werte größtenteils noch höher. Darüber hinaus führt die Digitalisierung zu Veränderungen in den Arbeitsbedingungen und -anforderungen in allen Bereichen, was auch neue Erfordernisse an den Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie die Arbeitsgestaltung stellt." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Mental illness, social suffering and structural antagonism in the labour process (2019)

    Woods, Megan ; Macklin, Rob ; Dawkins, Sarah ; Martin, Angela;

    Zitatform

    Woods, Megan, Rob Macklin, Sarah Dawkins & Angela Martin (2019): Mental illness, social suffering and structural antagonism in the labour process. In: Work, Employment and Society, Jg. 33, H. 6, S. 948-965. DOI:10.1177/0950017019866650

    Abstract

    "Workplace conditions and experiences powerfully influence mental health and individuals experiencing mental illness, including the extent to which people experiencing mental ill-health are 'disabled' by their work environments. This article explains how examination of the social suffering experienced in workplaces by people with mental illness could enhance understanding of the inter-relationships between mental health and workplace conditions, including experiences and characteristics of the overarching labour process. It examines how workplace perceptions and narratives around mental illness act as discursive resources to influence the social realities of people with mental ill-health. It applies Labour Process Theory to highlight how such discursive resources could be used by workers and employers to influence the power, agency and control in workplace environments and the labour process, and the implications such attempts might have for social suffering. It concludes with an agenda for future research exploring these issues." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Arbeitsbezogene psychische Belastungen in Deutschland: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/8159) (2019)

    Zitatform

    (2019): Arbeitsbezogene psychische Belastungen in Deutschland. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/8159). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/8688 (22.03.2019)), 18 S.

    Abstract

    Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der Fraktion DIE LINKE zu arbeitsbezogenen psychischen Belastungen in Deutschland u.a. mit Statistiken zu Arbeitsunfähigkeitstagen, Rentenzugänge nach SGB VI, Produktionsausfallkosten und Ausfall an Bruttowertschöpfung, Psychische Arbeitsanforderungen nach Wirtschaftszweigen sowie Angaben zu besonders betroffenen Branchen und Tätigkeiten. (IAB)

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    Arbeitsbedingungen im Hotel- und Gastgewerbe: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/7934) (2019)

    Zitatform

    (2019): Arbeitsbedingungen im Hotel- und Gastgewerbe. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/7934). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/8260 (07.03.2019)), 77 S.

    Abstract

    Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zu Arbeitsbedingungen im Hotel- und Gaststättengewerbe angesichts eines zunehmenden Mangels an Auszubildenden und Fachkräften in der Branche. (IAB)

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    The shortfall in formal employee participation at the European workplace (2018)

    Addison, John T. ; Teixeira, Paulino ;

    Zitatform

    Addison, John T. & Paulino Teixeira (2018): The shortfall in formal employee participation at the European workplace. (CESifo working paper 7399), München, 41 S.

    Abstract

    "Cross-country data are used to establish perceived shortfalls in employee involvement based on the responses of employee representatives in EU establishments with formal workplace employee representation. The desire for greater involvement is smaller where workplace representation is via works councils than union bodies, a finding that also obtains across country clusters. However, the favorable influence of the works council institution, if not information provision, does not carry over to situations in which management is adjudged uncooperative and untrustworthy. Whether the views of these respondents are representative of the workforce and hypothetically of a workforce currently without representation is also considered." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Work characteristics, motivational orientations, psychological work ability and job mobility intentions of older workers (2018)

    Alcover, Carlos-María ; Topa, Gabriela ;

    Zitatform

    Alcover, Carlos-María & Gabriela Topa (2018): Work characteristics, motivational orientations, psychological work ability and job mobility intentions of older workers. In: PLoS one, Jg. 13, H. 4, S. 1-24. DOI:10.1371/journal.pone.0195973

    Abstract

    "Drawing on job design theories and a conceptual framework of work-related goals and motivation in later adulthood, the aim of this paper is to explore how work-related and individual factors are separately and jointly related to psychological work ability and bridge employment intentions via late job mobility. The cross-sectional study is based on a sample of 171 older Spanish workers aged 45 - 65 and beyond. We differentiated between groups of older workers in mid career (45 - 55 years of age) and in their later careers (56 years and beyond). Our results confirm that task characteristics and, secondarily, knowledge characteristics are the most relevant factors in perceptions of psychological work ability among aged workers. Both age groups display a very marked personal mastery trait, which mediates the relationships between job characteristics and both psychological work ability and late job mobility intentions. The paper concludes with a discussion of theoretical and practical implications and suggestions for future research on the issues implied in the psychological adjustment of older workers in their mid and late careers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Health Care and the Labor Market: Learning from the German Experience (2018)

    Amelung, Volker; Glied, Sherry ; Topan, Angelina;

    Zitatform

    Amelung, Volker, Sherry Glied & Angelina Topan (2018): Health Care and the Labor Market: Learning from the German Experience. In: Journal of health politics, policy and law, Jg. 28, H. 4, S. 693-714. DOI:10.1215/03616878-28-4-693

    Abstract

    "Many observers have begun to question the U.S. reliance on an employment-based private health insurance system. In thinking about the future of this system, it is instructive to examine the German experience. The German health insurance system is almost entirely organized and financed around the labor market. In recent years, the German labor market has changed in several ways. Among other changes, more German women now work, the proportion of retirees in the population has increased, the share of manufacturing in employment has declined, and the economy has become more open. These labor market changes have made it more difficult to organize health insurance around employment in Germany. Recent changes in the German health insurance system have, to some extent, decoupled health insurance from employment. This decoupling is likely to continue as the labor market changes further. We explore the implications of this experience for the United States." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Early-life conditions and health at older ages: the mediating role of educational attainment, family and employment trajectories (2018)

    Arpino, Bruno ; Julià, Albert ; Gumà, Jordi ;

    Zitatform

    Arpino, Bruno, Jordi Gumà & Albert Julià (2018): Early-life conditions and health at older ages. The mediating role of educational attainment, family and employment trajectories. In: PLoS one, Jg. 13, H. 4, S. 1-17. DOI:10.1371/journal.pone.0195320

    Abstract

    "Objectives: We examine to what extent the effect of early-life conditions (health and socioeconomic status) on health in later life is mediated by educational attainment and life-course trajectories (fertility, partnership, employment).
    Methods: Using data from the Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe (N = 12,034), we apply, separately by gender, multichannel sequence analysis and cluster analysis to obtain groups of similar family and employment histories. The KHB method is used to disentangle direct and indirect effects of early-life conditions on health.
    Results: Early-life-conditions indirectly impact on health in later life as result of their influence on education and family and employment trajectories. For example, between 22% and 42% of the effect of low parental socio-economic status at childhood on the three considered health outcomes at older age is explained by educational attainment for women. Even higher percentages are found for men (35%-57%). On the contrary, the positive effect of poor health at childhood on poor health at older ages is not significantly mediated by education and life-course trajectories. Education captures most of the mediating effect of parental socio-economic status. More specifically, between 66% and 75% of the indirect effect of low parental socio-economic status at childhood on the three considered health outcomes at older age is explained by educational attainment for women. Again, higher percentages are found for men (86%-93%). Early-life conditions, especially socioeconomic status, influence family and employment trajectories indirectly through their impact on education. We also find a persistent direct impact of early-life conditions on health at older ages.
    Conclusions: Our findings demonstrate that early-life experiences influence education and life-course trajectories and health in later life, suggesting that public investments in children are expected to produce long lasting effects on people's lives throughout the different phases of their life-course." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Fehlzeiten-Report 2018: Sinn erleben - Arbeit und Gesundheit. Zahlen, Daten, Analysen aus allen Branchen der Wirtschaft (2018)

    Badura, Bernhard; Schröder, Helmut ; Meyer, Markus ; Klose, Joachim; Ducki, Antje;

    Zitatform

    Badura, Bernhard, Antje Ducki, Helmut Schröder, Joachim Klose & Markus Meyer (Hrsg.) (2018): Fehlzeiten-Report 2018. Sinn erleben - Arbeit und Gesundheit. Zahlen, Daten, Analysen aus allen Branchen der Wirtschaft. (Fehlzeiten-Report 2018), Berlin: Springer London, 608 S.

    Abstract

    "Der vorliegende Fehlzeiten-Report beleuchtet das Thema 'Sinn erleben - Arbeit und Gesundheit' aus gesellschaftlicher, unternehmerischer und individueller Perspektive. Welche Rolle das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) für die Förderung des Sinnerlebens spielen kann erörtern 28 Fachbeiträge u. a. mit folgenden Fragen: Welchen Zusammenhang gibt es zwischen dem Erleben von sinnhafter Erwerbsarbeit und der Gesundheit der Beschäftigten? Wie erleben Beschäftigte den 'Sinn ihrer Arbeit' und wie können Unternehmen ihre Mitarbeiter unterstützen, ihre Arbeit als sinnerfüllte Tätigkeiten zu erleben? Wie können Führungskräfte und das Unternehmensklima das Sinnerleben positiv beeinflussen? Welche Konzepte und Angebote gibt es im Rahmen des BGM, um zur Prävention von Sinnkrisen beizutragen?
    Darüber hinaus ist der Report durch umfassende Daten und Analysen ein wertvoller Ratgeber für alle, die Verantwortung für den Arbeits- und Gesundheitsschutz in Unternehmen tragen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Can heterogeneity in reporting behavior explain the gender gap in self-assessed health status? (2018)

    Basar, Dilek; Soytas, Mehmet A.;

    Zitatform

    Basar, Dilek & Mehmet A. Soytas (2018): Can heterogeneity in reporting behavior explain the gender gap in self-assessed health status? (Economics. Discussion papers 2018-25), Kiel, 19 S.

    Abstract

    "This paper explains the gender differences in self-assessed health status by providing a theoretical identification mechanism through a dynamic structural model which allows for heterogeneity in discount factors of individuals. Theoretical predictions are empirically tested and estimation results support the structural model implications. The authors conclude that accounting for heterogeneity in individual discount factors explains a significant portion of the gender gap in self-assessed health status." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Einfluss von Teamarbeit auf Wohlbefinden und emotionale Erschöpfung von Mitarbeitern in der medizinischen Rehabilitation (2018)

    Becker, S.; Körner, M.; Zimmermann, L.; Reichler, L.; Müller, C.; Konrad, A.; Tomczyk, S.;

    Zitatform

    Becker, S., A. Konrad, L. Zimmermann, C. Müller, S. Tomczyk, L. Reichler & M. Körner (2018): Einfluss von Teamarbeit auf Wohlbefinden und emotionale Erschöpfung von Mitarbeitern in der medizinischen Rehabilitation. In: Das Gesundheitswesen, Jg. 80, H. 3, S. 270-277. DOI:10.1055/s-0042-108581

    Abstract

    "Ziel der Studie: Emotionale Erschöpfung und Wohlbefinden von Mitarbeitern sind Indikatoren, welche im Zusammenhang mit der hohen Prävalenz psychischer und psychosomatischer Erkrankungen bei Mitarbeitern im Gesundheitswesen von Bedeutung sind. Teamarbeit kann das Wohlbefinden der Mitarbeiter positiv beeinflussen. Dies ist jedoch im Bereich der Rehabilitation noch unzureichend belegt. Ziel der vorliegenden Studie war es, Aspekte von Teamarbeit als Prädiktoren für Wohlbefinden und emotionale Erschöpfung bei Mitarbeitern in deutschen Rehabilitationskliniken zu untersuchen.
    Methodik: Die Daten wurden in insgesamt 10 Rehabilitationskliniken in Südwestdeutschland erhoben, davon wurden die Mitarbeiterfragebogen aus 9 Kliniken mittels multipler linearer Regression ausgewertet.
    Ergebnisse: Die Mitarbeiter berichteten moderate Maße an emotionaler Erschöpfung und hohes Wohlbefinden. Die Ergebnisse der Regressionsanalysen zeigen, dass Zusammenhalt, Teamorganisation und Alter der Mitarbeiter einen bedeutsamen Teil der Varianz von Wohlbefinden aufklären konnten. Durch das Kriterium Zusammenhalt konnte die emotionale Erschöpfung der Mitarbeiter bedeutsam vorhergesagt werden.
    Schlussfolgerung: Diskutiert werden die Auswirkungen der interpersonellen und strukturellen Aspekte von Teamarbeit, sowie die potentielle Relevanz von Interventionsmaßnahmen zur Verbesserung der Teamarbeit, um eine Steigerung des psychischen Wohlbefindens der Mitarbeiter zu erreichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Macht Homeoffice krank? (2018)

    Bellmann, Lutz ; Widuckel, Werner;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz & Werner Widuckel (2018): Macht Homeoffice krank? In: D. Matusiewicz, V. Nürnberg & S. Nobis (Hrsg.) (2018): Gesundheit und Arbeit 4.0 : wenn Digitalisierung auf Mitarbeitergesundheit trifft, S. 119-126.

    Abstract

    "Aktuelle Forschungsarbeiten weisen auf einen klaren Zusammenhang zwischen der Gesundheit und der Gestaltung der Arbeitszeit hin. Ein großer Anteil der gegenwärtig vorherrschenden gesundheitlichen Störungen ist auf Fehlanpassungen zwischen körperlichen und psychischen Ressourcen und den Arbeitsbedingungen zurückzuführen. Vor dem Hintergrund der Zunahme von psychischen Erkrankungen sind generell die Einflüsse und Auswirkungen der Digitalisierung, der Erreichbarkeit von Mitarbeitern, auch in ihrer Freizeit und in besonderem des Homeoffice als eine Form der alternierenden Telearbeit zu betrachten. Die Digitalisierung führt zu schwierigeren Arbeitsbedingungen, wie Termindruck oder wechselnde Arbeitszeiten. Zweifellos sind sowohl aus Sicht der Beschäftigten und der Betriebe Vorteile des Homeoffice zu sehen, als problematisch sind aber auch die Entgrenzung von Arbeit und Freizeit, das 'Nicht-mehr-Abschalten-Können' und der schlechtere Kontakt zu Kollegen zu bewerten. Der Aufbau des Beitrags ist folgender: Nach dem Überblick zur Verbreitung von Homeoffice in Deutschland folgt eine Darstellung verschiedener Herausforderungen im Zusammenhang mit der Nutzung von Homeoffice, wie die stärkere Vermischung von Arbeit und Privatleben, den schlechteren sozialen Beziehungen im Homeoffice, die Gestaltung von psychologischen Verträgen und die Selbstorganisation der Beschäftigten im Homeoffice. Der Beitrag schließt mit einem Fazit." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;
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  • Literaturhinweis

    Missing work is a pain: the effect of Cox-2 inhibitors on sickness absence and disability pension receipt (2018)

    Bütikofer, Aline ; Skira, Meghan M.;

    Zitatform

    Bütikofer, Aline & Meghan M. Skira (2018): Missing work is a pain. The effect of Cox-2 inhibitors on sickness absence and disability pension receipt. In: The Journal of Human Resources, Jg. 53, H. 1, S. 71-122. DOI:10.3368/jhr.53.1.0215-6958R1

    Abstract

    "How does medical innovation affect labor supply? We analyze how the availability of Cox-2 inhibitors, pharmaceuticals used for treating pain and inflammation, affected the sickness absence and disability pension receipt of individuals with joint pain. We exploit the market entry of the Cox-2 inhibitor Vioxx and its sudden market withdrawal as exogenous sources of variation in drug use. Using Norwegian administrative data, we find Vioxx's entry decreased quarterly sickness absence days among individuals with joint pain by 7 - 12 percent. The withdrawal increased sickness days by 12 - 16 percent and increased the quarterly probability of receiving disability benefits by 6 - 15 percent." (Author's abstract, © the Board of Regents of the University of Wisconsin System) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Umsetzung Betrieblicher Gesundheitsförderung/Betrieblichen Gesundheitsmanagements in Deutschland: Stand und Entwicklungsbedarfe der einschlägigen Forschung (2018)

    Faller, G. ;

    Zitatform

    Faller, G. (2018): Umsetzung Betrieblicher Gesundheitsförderung/Betrieblichen Gesundheitsmanagements in Deutschland. Stand und Entwicklungsbedarfe der einschlägigen Forschung. In: Das Gesundheitswesen, Jg. 80, H. 3, S. 278-285. DOI:10.1055/s-0042-100624

    Abstract

    "Ziel der Studie: Zur Frage der Verbreitung von Gesundheitsförderung/Gesundheitsmanagement in deutschen Betrieben liegen heterogene Ergebnisse vor. Das Ziel der Studie besteht darin, mehr Transparenz über die Ursachen dieser Diskrepanzen sowie zu möglichen Einflussfaktoren auf die Bereitschaft zur Umsetzung von BGF/BGM zu gewinnen.
    Methodik: Auf Basis einer systematischen Datenbankrecherche wurden einschlägige Studien identifiziert und einer vergleichenden inhaltlichen Analyse unterzogen.
    Ergebnisse: Die Studien zur Verbreitung von BGF/BGM in Deutschland weisen hinsichtlich Fragestellung, Repräsentativität, Vorgehen und Design erhebliche Unterschiede auf. Dennoch zeichnen sich übereinstimmende Tendenzen hinsichtlich der Identifikation signifikanter Einflussfaktoren auf die Bereitschaft zur Umsetzung von BGF/BGM ab.
    Schlussfolgerungen: Bei der Konzeption künftiger Studien zur Analyse der Verbreitung von BGF/BGM ist es wichtig, sich auf eine einheitliche Definition sowie ein vergleichbares Erfassungs- und Kategorisierungsschema der erhobenen Maßnahmen zu einigen. Im Hinblick auf die Auswertung von Auswirkungen der betrieblichen Interventionen wären die quantitativen durch qualitative Daten zu ergänzen, die in der Lage sind, das 'Wie' der Umsetzung sowie darauf bezogene, spezifische organisationskulturelle Deutungsmuster zu erfassen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The cost of shift work: Absenteeism in a large German automobile plant (2018)

    Frick, Bernd ; Stein, Friedrich; Simmons, Robert ;

    Zitatform

    Frick, Bernd, Robert Simmons & Friedrich Stein (2018): The cost of shift work: Absenteeism in a large German automobile plant. In: German journal of human resource management, Jg. 32, H. 3/4, S. 236-256. DOI:10.1177/2397002218788839

    Abstract

    "Using a balanced panel of some 400 organizational units in a large automobile plant, we analyse changes in absenteeism following a company innovation intended to improve worker health and well-being. During the period under consideration (January 2009 - December 2011) the firm replaced its traditional shift schedule associated with high health risks for workers with an ergonomically more advantageous system. Our findings show that this innovation was accompanied by a statistically significant and economically relevant decrease in absenteeism. However, when workers started to express discontent with the new system, management after a few months implemented another shift system that was, from an ergonomical perspective, again associated with higher health risks than those associated with the second one. Absentee figures quickly returned to their initial levels. This suggests that short-term leisure preferences can override long-term health concerns in worker responses to the implementation of different shift schedules." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Qualifikatorische Bildungsrenditen in verschiedenen Datenquellen (2018)

    Friedrich, Anett ; Horn, Sandra;

    Zitatform

    Friedrich, Anett & Sandra Horn (2018): Qualifikatorische Bildungsrenditen in verschiedenen Datenquellen. (Bundesinstitut für Berufsbildung. Wissenschaftliche Diskussionspapiere 197), Bonn, 60 S.

    Abstract

    "Eine Synopse aktueller Forschungsliteratur zeigt, dass sich die Höhe der qualifikatorischen Bildungsrenditen zwischen Studien unterscheidet. Wir untersuchen empirisch, ob die Variation der Renditen systematisch vom gewählten Datensatz abhängt. Die qualifikatorischen Bildungsrenditen werden mit einem einheitlichen Variablenset, identischen OLS-Lohnregressionen und vergleichbaren Populationen mit drei verschiedenen Datenquellen: BIBB/BAuA-ETB, SOEP und SIAB bestimmt. Wir zeigen, dass für berufliche Abschlüsse vergleichbare Renditen ermittelt werden können, anders als für Personen ohne einen beruflichen Bildungsabschluss. Die tatsächliche Arbeitszeit stellt sich als zentrales lohnwirksames Merkmal heraus, um gefundene Unterschiede zwischen den Datensätzen in den Bildungsrenditen zu erklären." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeit und Gesundheit Generation 50+: Schwerpunkt Politik: Interview mit Johann Fuchs und Angela Rauch (2018)

    Fuchs, Johann ; Rauch, Angela ;

    Zitatform

    Fuchs, Johann & Angela Rauch (2018): Arbeit und Gesundheit Generation 50+. Schwerpunkt Politik: Interview mit Johann Fuchs und Angela Rauch. In: F. Knieps & H. Pfaff (Hrsg.) (2018): Arbeit und Gesundheit Generation 50+ : Zahlen, Daten, Fakten. BKK Gesundheitsreport 2018 (BKK-Gesundheitsreport, 2018), S. 302-303, 2018-06-29.

    Abstract

    "Wie werden sich Arbeit und Arbeitsmarkt in den nächsten Jahren entwickeln?
    Welche Rolle wird dabei der demografische Wandel spielen?
    Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für Arbeitswelt und Unternehmen? Werden wir z.B. alle künftig länger arbeiten müssen?
    Welche Rahmenbedingungen sind dazu allgemein nötig, dass Beschäftigte lange gesund arbeiten können? Was muss dabei auch die Politik an Weichenstellungen vornehmen?" (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Rauch, Angela ;
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  • Literaturhinweis

    Produktionsarbeit in Zeiten von Industrie 4.0: was wissen Unternehmen und Beschäftigte über eine gesundheitsgerechte Gestaltung von Arbeit? (2018)

    Gerlmaier, Anja; Geiger, Laura;

    Zitatform

    Gerlmaier, Anja & Laura Geiger (2018): Produktionsarbeit in Zeiten von Industrie 4.0. Was wissen Unternehmen und Beschäftigte über eine gesundheitsgerechte Gestaltung von Arbeit? (IAQ-Report 2018-02), Duisburg, 15 S. DOI:10.17185/duepublico/45974

    Abstract

    "- Seit Jahren nehmen psychische Belastungen in der Arbeit zu - nicht nur in der Pflege oder bei hochqualifizierter Wissensarbeit, sondern auch in der Produktion. Eine zunehmende Arbeitsverdichtung und Zeitdruck werden u.a. als zentrale Verursachungsfaktoren für steigende Fehlzeiten und Frühverrentungen gesehen. Es ist davon auszugehen, dass die zunehmende Digitalisierung und Globalisierung von Wertschöpfungsketten diese Entwicklungen weiter forcieren könnte, weswegen neue betriebliche Präventionskonzepte zur Förderung und Erhaltung der psychischen Gesundheit erforderlich sind.
    - Im Rahmen des BMBF-geförderten Vorhabens InGeMo* wurde im Bereich der Produktion und produktionsnaher Wissensarbeit untersucht, über welches arbeitswissenschaftliche Gestaltungswissen Führungskräfte, betriebliche Arbeitsschutzexperten und Mitarbeitende verfügen, um Stress in der Arbeit abzubauen.
    - Die Ergebnisse zeigen, dass das Gestaltungswissen bei allen Akteursgruppen als ausbaufähig zu bewerten ist. Insbesondere Führungskräfte weisen tendenziell nur ein geringes Maß an Arbeitsgestaltungswissen auf. Jedoch zeigten die Analysen auch, dass Personen mit einem hoch ausgeprägten Gefahrenwissen schlechtere Gesundheitswerte aufweisen. Möglicherweise setzen sich Personen mit diagnostizierten stressassoziierten Erkrankungen eher mit den Ursachen und Folgen auseinander als gesunde Personen, und verfügen somit über ein besseres Gefahrenwissen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Gesund arbeiten im Zeitalter der Digitalisierung: wo liegen die Arbeitsgestaltungspotenziale aus Sicht von Beschäftigten und Unternehmensvertretern? (2018)

    Gerlmaier, Anja;

    Zitatform

    Gerlmaier, Anja (2018): Gesund arbeiten im Zeitalter der Digitalisierung. Wo liegen die Arbeitsgestaltungspotenziale aus Sicht von Beschäftigten und Unternehmensvertretern? (IAQ-Report 2018-04), Duisburg, 25 S. DOI:10.17185/duepublico/46679

    Abstract

    "Digitale Produktionssysteme und Werkzeuge halten Einzug in Fabrik und Büro. Sie treffen vielfach auf Betriebe, die von der derzeitigen Hochkonjunktur profitieren, aber in den letzten Jahren kontinuierlich Personalabbau betrieben haben. Im Beitrag wird der Frage nachgegangen, welche Gestaltungsspielräume es für eine gesundheitsgerechte Arbeitsgestaltung im Bereich der Produktion bzw. produktionsnahen Wissensarbeit gibt und welche Rolle dabei die Arbeitsgestaltungskompetenz von Führungskräften, Arbeitsschutzakteuren und Beschäftigten spielt.
    - Fallstudien im Bereich von Anlerntätigkeiten (Maschinenbedienung) verweisen auf bedeutsame Gestaltungspotenziale im Bereich der sozialen Unterstützung sowie Kooperationsmöglichkeiten (z.B. Tätigkeitswechsel). Die Einführung neuer Steuerungssysteme wurde von vielen Beschäftigten als belastungsverstärkend erlebt.
    - Facharbeiter_innen wiesen häufig mehr Zeitspielräume als Angelernte auf, diese boten jedoch kaum Entlastungsmöglichkeiten aufgrund einer steigenden Anzahl von neuen Arbeitsaufgaben. Ungenutzte Gestaltungspotenziale zur Belastungsminderung zeigten sich hier vor allem im Bereich der Mitarbeiterführung.
    - Bei produktionsnaher Wissensarbeit fanden sich die höchsten Diskrepanzen bei der Einschätzung der Gestaltungspotenziale zwischen Beschäftigten und Unternehmensvertreter_innen. Als kritische Engpassfaktoren für die entlastende Wirkung von digitalen Werkzeugen (z.B. Videokonferenz-Systeme oder Diensthandys) erwiesen sich häufig unzulängliche Einarbeitungszeiten und zu enge Terminplanungen.
    - In allen drei Tätigkeitsbereichen stellte vor allem eine dünne Personaldecke einen zentralen Hemmfaktor für die Nutzung vorhandener Ressourcenpotenziale da
    - Beschäftigte erlebten mehr Gestaltungspotenziale, wenn ihre Führungskräfte und bereichsbezogenen Arbeitsschutzakteure über eine gute Arbeitsgestaltungskompetenz verfügten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The effect of physical and cognitive decline at older ages on job mismatch and retirement (2018)

    Hudomiet, Péter ; Hurd, Michael D. ; Rohwedder, Susann ; Willis, Robert J.;

    Zitatform

    Hudomiet, Péter, Michael D. Hurd, Susann Rohwedder & Robert J. Willis (2018): The effect of physical and cognitive decline at older ages on job mismatch and retirement. (NBER working paper 25229), Cambrige, Mass., 75 S. DOI:10.3386/w25229

    Abstract

    "Physical and cognitive abilities of older workers decline with age, which can cause a mismatch between abilities and job demands, potentially leading to early retirement. We link longitudinal Health and Retirement Study data to O*NET occupational characteristics to estimate to what extent changes in workers' physical and cognitive resources change their work-limiting health problems, mental health, subjective probabilities of retirement, and labor market status. While we find that physical and cognitive decline strongly predict all outcomes, only the interaction between large-muscle resources and job demands is statistically significant, implying a strong mismatch at older ages in jobs requiring large-muscle strength. The effects of declines in fine motor skills and cognition are not statistically different across differing occupational job demands." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Macht die moderne Arbeitswelt psychisch krank - oder kommen psychisch Kranke in der modernen Arbeitswelt nicht mehr mit? (2018)

    Jacobi, F.; Linden, M.;

    Zitatform

    Jacobi, F. & M. Linden (2018): Macht die moderne Arbeitswelt psychisch krank - oder kommen psychisch Kranke in der modernen Arbeitswelt nicht mehr mit? In: Arbeitsmedizin, Sozialmedizin, Umweltmedizin, Jg. 53, H. 8, S. 530-536.

    Abstract

    "Im Zusammenhang mit der häufig geäußerten Frage, ob psychische Störungen 'epidemisch' zunehmen und welche Rolle die moderne Arbeitswelt dabei spiele, werden im vorliegenden Beitrag zunächst Befunde aus epidemiologischen Feldstudien sowie administrative Daten der Kostenträger in einen Gesamtkontext eingeordnet. Während es zwar keine Zunahme der wahren Prävalenz in den letzten Dekaden zu verzeichnen gibt, ist allerdings der Behandlungsbedarf bei Vorliegen einer Diagnose deutlich gewachsen. Bei insgesamt sinkenden Arbeitsunfähigkeitszeiten und Erwerbsminderungsrenten ist der relative Anteil psychischer Diagnosen erheblich gestiegen, d.h. es findet eine Verlagerung im Krankheitsgeschehen statt. Psychische Störungen werden vermehrt wahrgenommen, und entsprechende Behandlungsmöglichkeiten wurden erheblich ausgebaut. Während es keine Hinweise dafür gibt, dass moderne Arbeitswelten (z.B. weniger körperliche, aber vermehrte soziale, kognitive und emotionale Anforderungen) per se krank machen, so stellen sie doch neue Herausforderungen dar, indem spezielle Beeinträchtigungsmuster in heutigen Arbeitskontexten zu neuen Passungsproblemen bei Betroffenen mit psychischen Störungen führen. Gerade vor dem Hintergrund, dass Arbeit prinzipiell eine gesundheitliche Ressource auch für psychisch Kranke darstellt und Nicht-Arbeit gerade hier einen verschlimmernden oder zumindest aufrechterhaltenden Faktor der psychischen Störung darstellen kann, sind gesellschaftliche und politische Maßnahmen zur Förderung von Inklusion nötig, die es auch Menschen mit psychischen Störungen ermöglichen, am Arbeitsleben teilzuhaben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    The changing (dis-)utility of work (2018)

    Kaplan, Greg; Schulhofer-Wohl, Sam;

    Zitatform

    Kaplan, Greg & Sam Schulhofer-Wohl (2018): The changing (dis-)utility of work. In: The Journal of Economic Perspectives, Jg. 32, H. 3, S. 239-258. DOI:10.1257/jep.32.3.239

    Abstract

    "We study how changes in the distribution of occupations have affected the aggregate non-pecuniary costs and benefits of working. The physical toll of work is less now than in 1950, with workers shifting away from occupations in which people report experiencing tiredness and pain. The emotional consequences of the changing occupation distribution vary substantially across demographic groups. Work has become happier and more meaningful for women, but more stressful and less meaningful for men. These changes appear to be concentrated at lower education levels." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Arbeit und Psyche: Grundlagen, Therapie, Rehabilitation, Prävention - ein Handbuch (2018)

    Kawohl, Wolfram ; Rössler, Wulf ;

    Zitatform

    Kawohl, Wolfram & Wulf Rössler (Hrsg.) (2018): Arbeit und Psyche. Grundlagen, Therapie, Rehabilitation, Prävention - ein Handbuch. (Konzepte, Methoden und Praxis der Klinischen Psychiatrie), Stuttgart: Kohlhammer, 336 S.

    Abstract

    "Die Auswirkungen von Arbeit auf die Psyche der Beschäftigten sind ein Thema, das aktuell in der medialen Öffentlichkeit wie in der Fachwelt intensiv und kontrovers diskutiert wird. Das Werk reflektiert den aktuellen Stand von Forschung und Praxis und wird - in Abgrenzung zu erschienenen populärwissenschaftlichen Publikationen - dabei auch akademisch-wissenschaftlichen Ansprüchen gerecht. Neben den relevanten medizinisch-psychiatrischen Themen werden Grundlagenaspekte wie soziokulturelle, ökonomische und psychologische Bezüge abgebildet. Die jeweiligen Themen werden ausführlich vertieft inkl. epidemiologischer, ätiologischer, pathophysiologischer, therapeutischer und rehabilitativer sowie salutogenetischer Aspekte." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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    Arbeit und Gesundheit Generation 50+: Zahlen, Daten, Fakten. BKK Gesundheitsreport 2018 (2018)

    Knieps, Franz; Pfaff, Holger;

    Zitatform

    Knieps, Franz & Holger Pfaff (Hrsg.) (2018): Arbeit und Gesundheit Generation 50+. Zahlen, Daten, Fakten. BKK Gesundheitsreport 2018. (BKK-Gesundheitsreport 2018), Berlin: Medizinische Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, 470 S.

    Abstract

    "Der diesjährige BKK Gesundheitsreport widmet sich im Themenschwerpunkt der Gesundheit der Beschäftigten in der Generation 50+.
    Bedingt durch den demografischen Wandel wird deren Anteil an der Gesamtzahl der Beschäftigten stetig größer. Damit einhergehend wandelt sich auch die Wahrnehmung dieser Beschäftigtengruppe: Wähnten Personalverantwortliche früher oftmals Beschäftigte im Alter jenseits der 50 Jahre gedanklich schon fast im Ruhestand, so gelten diese mittlerweile verstärkt als 'Best Ager' mit Entwicklungspotential. Daraus folgend stellt sich aber auch immer drängender die Frage, wie alter(n)sgerechte Arbeit, genauso wie Prävention, Gesundheitsförderung und schließlich Übergang in den Ruhestand gestaltet werden können, um Arbeitsfähigkeit möglichst lange zu erhalten.
    Um dem nachzugehen, wird in dieser, mittlerweile 42. Ausgabe des BKK Gesundheitsreports die gesundheitliche Lage der BKK Versicherten im Allgemeinen sowie anhand von zusätzlichen Sonderanalysen speziell in Hinblick auf die Beschäftigten 50+ betrachtet. Außerdem erweitern und bereichern wieder Beiträge zahlreicher Gastautoren aus Wissenschaft, Politik und Praxis den BKK Gesundheitsreport mit ihrer Expertise zum Schwerpunktthema." (Angaben des Herausgebers, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Diagramme und Tabellen
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    Die Rolle von Niedriglohnperipherien in den globalen Wertschöpfungsketten der Automobilindustrie: der Fall Mittelosteuropas (2018)

    Krzywdzinski, Martin ;

    Zitatform

    Krzywdzinski, Martin (2018): Die Rolle von Niedriglohnperipherien in den globalen Wertschöpfungsketten der Automobilindustrie. Der Fall Mittelosteuropas. In: Prokla, Jg. 48, H. 4, S. 523-544. DOI:10.32387/prokla.v48i193.1144

    Abstract

    "Die Rolle von Niedriglohnperipherien in den globalen Wertschöpfungsketten der Automobilindustrie. Der Fall Mittelosteuropas. Welche Perspektiven bietet die Inklusion in die globalen Wertschöpfungsketten der Automobilindustrie für Niedriglohnperipherien? Am Beispiel Mittelosteuropas zeigt der vorliegende Artikel eine ambivalente Entwicklung. Auf der einen Seite haben die mittelosteuropäischen Standorte der Automobilindustrie eine tiefgreifende Modernisierung von Produkten und Technologien durchlaufen. Auf der anderen Seite bleibt die Region höchst abhängig von Verbrennungsmotortechnologien, während Innovationsaktivitäten im Bereich von Zukunftstechnologien (z.B. Elektromobilität) sehr begrenzt sind. Zudem hat die Dominanz neoliberaler Politikstrategien in Mittelosteuropa eine Entkopplung der wirtschaftlichen von der sozialen Entwicklung in Form stagnierender Löhne sowie fehlender Investitionen in Aus- und Weiterbildung gefördert." (Autorenreferat, © Verlag Westfälisches Dampfboot)

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  • Literaturhinweis

    Quantifying the benefits of social insurance: unemployment insurance and health (2018)

    Kuka, Elira;

    Zitatform

    Kuka, Elira (2018): Quantifying the benefits of social insurance. Unemployment insurance and health. (IZA discussion paper 11629), Bonn, 55 S.

    Abstract

    "While the Unemployment Insurance (UI) program is one of the largest safety net program in the U.S., research on its benefits is limited. This paper exploits plausibly exogenous changes in state UI laws to empirically estimate whether UI generosity mitigates any of the previously documented negative health effects of job loss. The results show higher UI generosity increases health insurance coverage and utilization, and leads to improved self-reported health. Moreover, these effects are stronger during periods of high unemployment rates. Finally, I find no effects on risky behaviors nor on health conditions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    "Gute Arbeit" als professions- und arbeitspolitisches Projekt (2018)

    Kunkel, Roland; Tietel, Erhard;

    Zitatform

    Kunkel, Roland & Erhard Tietel (2018): "Gute Arbeit" als professions- und arbeitspolitisches Projekt. (Positionen. Beiträge zur Beratung in der Arbeitswelt 02/2018), Kassel: Kassel University Press, 8 S.

    Abstract

    "In diesem Text wollen wir die Arbeitswelt aus einem anderen Blickwinkel betrachten, als dies im Kontext von Supervision und Coaching in der Regel geschieht. Obgleich wir mit unserem Beratungsschwerpunkt auf betrieblichen Arbeitsbeziehungen und Interessenvertretung, sprich: Gewerkschaften, Betriebs- und Personalräten etc. eher am Rande des Supervisionsdiskurses stehen, ergibt sich aus diesem Grenzgang auch die Chance, arbeitspolitische und professionsorientierte Sichtweisen miteinander ins Gespräch zu bringen und für beide Perspektiven den Blick auf die Arbeitswelt zu weiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Medical expenditure and unmet need of the pre-elderly and the elderly according to job status in Korea: are the elderly indeed most vulnerable? (2018)

    Lee, Hwa-Young; Kondo, Naoki ; Oh, Juhwan ;

    Zitatform

    Lee, Hwa-Young, Naoki Kondo & Juhwan Oh (2018): Medical expenditure and unmet need of the pre-elderly and the elderly according to job status in Korea. Are the elderly indeed most vulnerable? In: PLoS one, Jg. 13, H. 3, S. 1-12. DOI:10.1371/journal.pone.0193676

    Abstract

    "Increase in the elderly population and early retirement imposes immense economic burden on societies. Previous studies on the association between medical expenditure and working status in the elderly population have not adequately addressed reverse causality problem. In addition, the pre-elderly group has hardly been discussed in this regard. This study assessed possible causal association between employment status and medical expenditure as well as employment status and medical unmet needs in a representative sample of the Korean elderly (aged?65) and the pre-elderly (aged ?50 and < 65) adults from the Korea Health Panel Data (KHP). Dynamic panel Generalized Method of Moments (GMM) estimation was employed for the analysis of medical expenditure to address reverse causality, and fixed effect panel logistic regression was used for the analysis of unmet need. The results showed no significant association between job status and medical expenditure in the elderly, but a negative and significant influence on the level of medical expenditure in the pre-elderly. Unemployment was a significant determinant of lowering unmet need from lack of time while it was not associated with unmet need from financial burden in the fixed-effect panel model for both the elderly and pre-elderly groups. The pre-elderly adults were more likely to reduce necessary health service utilization due to unemployment compared to the elderly group because there is no proper financial safety net for the pre-elderly, which may cause non-adherence to treatment and therefore lead to negative health effects. The policy dialogue on safety net currently centers only on the elderly, but should be extended to the pre-elderly population." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Work-Life-Balance und Arbeitsbedingungen von wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Deutschland (2018)

    Lenkewitz, Sven ; Möhring, Katja ;

    Zitatform

    Lenkewitz, Sven & Katja Möhring (2018): Work-Life-Balance und Arbeitsbedingungen von wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Deutschland. In: Zeitschrift für Sozialreform, Jg. 64, H. 2, S. 163-185. DOI:10.1515/zsr-2018-0010

    Abstract

    "Die Arbeitsbedingungen von wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Deutschland sind durch eine ambivalente Mischung aus hoher Autonomie und interessanten Arbeitsinhalten einerseits, unsicheren Arbeitsverhältnissen und unklaren Karriereaussichten andererseits geprägt. Wir analysieren die Einflussfaktoren der work-life balance in dieser Gruppe und beziehen sowohl den Konflikt von Arbeit und Privatleben (work-life conflict) als auch die wechselseitige Bereicherung (work-life enrichment) ein. Für die empirischen Analysen verwenden wir Daten einer Onlinebefragung von 96 wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften einer deutschen Universität aus dem Jahr 2015. Mit linearen Regressionsanalysen untersuchen wir, wie Arbeitsbedingungen und -ressourcen work-life conflict und work-life enrichment beeinflussen. Zentrales Ergebnis unserer Analyse ist, dass insbesondere befristete Verträge und Wochenendarbeit den work-life conflict erhöhen. Eine gute Arbeitsatmosphäre im Team trägt hingegen zu einer Bereicherung des Privatlebens bei." (Autorenreferat, © De Gruyter)

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    Gesundheit am Arbeitsplatz Kindertagesstätte (2018)

    Losch, D.;

    Zitatform

    Losch, D. (2018): Gesundheit am Arbeitsplatz Kindertagesstätte. In: Arbeitsmedizin, Sozialmedizin, Umweltmedizin, Jg. 53, H. 3, S. 193-196. DOI:10.17147/ASU.2018-03-07-02

    Abstract

    "Zielstellung: Diese Ausarbeitung beschäftigt sich mit der Frage, wie Erzieherinnen in Kindertagesstätten ihre gesundheitliche Belastung am Arbeitsplatz selbst einschätzen. Durch die Fokussierung auf die Perspektive der Erzieherinnen ergibt sich ein komplementäres Bild zu den Studien, die die Gesundheit aus rein medizinischer Sicht beurteilen.
    Methoden: In dieser Arbeit werden die wesentlichen Ergebnisse aus einer Reihe von Publikationen zum Thema Gesundheit in Kindertagesstätten zusammengefasst. Die Publikationen basieren nicht auf Anamnesen von Personen aus der Zielgruppe, sondern stützen sich auf qualitative und quantitative Analysen von Interviews und Fragebögen der Zielgruppe.
    Ergebnisse: Die Mehrheit der Erzieherinnen schätzt, dass sie ihren Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht bis zum Eintritt in das Rentenalter ausüben können. Die zwei größten Belastungsfaktoren sind der Lärm und der Stress. Der Stress wird hauptsächlich durch den Personalmangel verursacht. Die hohe Akzeptanz des Lärms seitens der Erzieherinnen erhöht die Gefahr einer gesundheitlichen Schädigung. Es gibt Wissenslücken bezüglich des Betrieblichen Gesundheitsschutzes. Der Präsentismus im Krankheitsfall ist bei den befragten Erzieherinnen höher als im Durchschnitt. Viele Erzieherinnen können sich zuhause nicht gedanklich von den Problemen bei der Arbeit trennen.
    Schlussfolgerungen: Eine Reduzierung der Gruppengröße würde nach Meinung der Erzieherinnen zu einer Verringerung des Lärms und des Stresses führen. Der betriebliche Gesundheitsschutz sollte stärker in der Ausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher berücksichtigt werden. Die erweiterten Dokumentationspflichten sollten weiterhin wissenschaftlich kritisch untersucht werden. Ein vermehrter Austausch mit Arbeitskolleginnen und -kollegen oder häufigere Supervisionen sollten angestrebt werden, um der psychischen Belastung durch das Grübeln entgegenzuwirken." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Return-to-work for multiple jobholders with a work-related musculoskeletal disorder: a population-based, matched cohort in British Columbia (2018)

    Maas, Esther T. ; Koehoorn, Mieke ; McLeod, Christopher B.;

    Zitatform

    Maas, Esther T., Mieke Koehoorn & Christopher B. McLeod (2018): Return-to-work for multiple jobholders with a work-related musculoskeletal disorder. A population-based, matched cohort in British Columbia. In: PLoS one, Jg. 13, H. 4, S. 1-21. DOI:10.1371/journal.pone.0193618

    Abstract

    "Introduction: Multiple jobholders (MJHs) have a higher risk of injury compared to single jobholders (SJHs), but it is unknown if return-to-work (RTW) after a work injury is affected by multiple jobholding. This study examined the association between multiple versus single jobholding and time to RTW for workers with a work-related musculoskeletal disorder (MSD).
    Methods: We used administrative workers' compensation data to identify injured workers with an accepted MSD lost-time claim between 2010-2014 in British Columbia, Canada. The outcome was days until RTW during twelve months after the first day of time-loss. The MJH and SJH cohorts were balanced using coarsened exact matching that yielded a final matched cohort of 8,389 MJHs and 8,389 SJHs. The outcome was estimated with Cox regression, using piecewise models, and the hazard ratios were stratified by type of MSD, a serious injury indicator, gender, weekly workdays preceding MSD, and wage categories.
    Results: MJHs were less likely to RTW compared to SJHs within the first six months after the first time-loss day, with greater and longer lasting effects for males, workers with a serious injury, and a higher wage. No difference between MJHs and SJHs was found for workers who had a six- or seven-day work week preceding MSD, for workers with dislocations, and for workers who were still off work after six months.
    Conclusions: Overall, MJHs with a workweek of maximum five days are disadvantaged compared to SJHs in terms of RTW following a work-related MSD within the first six months after the first time-loss day. This difference might be caused by more precarious job contracts for MJHs that challenges RTW because of lack of support for modified work, higher workload, and reduced likelihood that MJHs file a workers' compensation claim. Despite adjusting for type of MSD, severity of injury and occupation, the differences persisted for the vast majority of the study sample." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeit mit digitalen Technologien, psychosoziale Belastungen und potenzielle gesundheitliche Konsequenzen: wo gibt es Zusammenhänge? Short Report (2018)

    Müller-Thur, K.; Dragano, N.; Körner, U.; Körner, U.; Angerer, Peter ;

    Zitatform

    Müller-Thur, K., Peter Angerer, U. Körner & N. Dragano (2018): Arbeit mit digitalen Technologien, psychosoziale Belastungen und potenzielle gesundheitliche Konsequenzen. Wo gibt es Zusammenhänge? Short Report. In: Arbeitsmedizin, Sozialmedizin, Umweltmedizin, Jg. 53, H. 6, S. 388-391.

    Abstract

    "Hintergrund: Die Nutzung digitaler Technologien ist sowohl im Dienstleistungs- als auch Industriesektor Alltag geworden und die Mehrzahl der Beschäftigten arbeitet mittlerweile in irgendeiner Form digital. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig abzuschätzen, ob die Arbeit mit digitalen Kommunikationsmedien, Software oder Geräten Folgen für die Gesundheit hat. Ziel des Beitrags ist es, einen Überblick über mögliche Einflüsse digitaler Technologien auf psychosoziale Arbeitsbedingungen und deren gesundheitliche Konsequenzen zu geben.
    Methode: Es wurde eine explorative Literaturrecherche unter Verwendung verschiedener Schlagworte zur Beschreibung digitaler Technologien, psychosozialer Arbeitsbedingungen und Gesundheit in den Datenbanken PsychInfo und Pubmed durchgeführt. Eingeschlossen wurden 41 Beiträge. Die Befunde werden narrativ unter den Themenschwerpunkten Technologien zur elektronischen Information und Kommunikation und Technologien zur Steuerung von Arbeitsabläufen und Maschinen zusammengefasst.
    Ergebnisse: Die Nutzung elektronischer Informations- und Kommunikationstechnologien kann mit Zeitdruck, Unterbrechungen, Multitasking und Entgrenzung einhergehen. Als Konsequenz berichten Beschäftigte (Techno-) Stress, Ängste, Burnout und eine schlechtere Gesundheit. Hinsichtlich Technologien zur Steuerung von Arbeitsabläufen und Maschinen fehlt es an konkreten Befunden zu gesundheitlichen Konsequenzen. Einzelne Studien zeigen jedoch, dass schlechte Bedienbarkeit und technische Störungen mit Stress und Frustrationen einhergehen. Zusätzlich spielen in der Interaktion mit Computern und Robotern Ängste eine Rolle. Es werden aber auch positive Effekte berichtet, etwa in Form einer besseren Arbeitsorganisation durch digitale Unterstützung.
    Schlussfolgerung: Die Befundlage zu möglichen Einflüssen digitaler Technologien auf die psychosoziale Gesundheit am Arbeitsplatz ist bislang noch lückenhaft. Es deuten sich jedoch Effekte einzelner Technologien an, die sowohl im betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz als auch beim Design digitaler Arbeitsmittel Berücksichtigung finden sollten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Self-employment can be good for your health (2018)

    Nikolova, Milena ;

    Zitatform

    Nikolova, Milena (2018): Self-employment can be good for your health. (GLO discussion paper / Global Labor Organization 226), Maastricht, 51 S.

    Abstract

    "Drawing upon theoretical insights from the Job Demand-Control model, which links occupational characteristics to health, this paper provides the first causal evidence of the physical and mental health consequences of self-employment. Specifically, I utilize German longitudinal data for the period 2002-2014 and difference-in-differences estimations and find that both switches from unemployment to self-employment (necessity entrepreneurship) and transitions from regular employment to self-employment (opportunity entrepreneurship) lead to health enhancements for entrepreneurs with and without employees. Specifically, necessity entrepreneurs experience improvements in mental but not physical health, while opportunity entrepreneurship is associated with both physical and mental health gains, which is in line with the theoretical predictions. Importantly, the health improvements cannot be explained by changes in income or working conditions and are not driven by personality and risk preferences or the local unemployment conditions. The results have implications for entrepreneurship theory and practice, current and would-be entrepreneurs as well as policy-makers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Amazon in Polen: Arbeitsbedingungen und Arbeitsbeziehungen (2018)

    Owczarek, Dominik; Chelstowska, Agata;

    Zitatform

    Owczarek, Dominik & Agata Chelstowska (2018): Amazon in Polen. Arbeitsbedingungen und Arbeitsbeziehungen. Warschau, 111 S.

    Abstract

    "Die Publikation 'Amazon in Polen' thematisiert die Arbeitsbedingungen und -beziehungen zwischen der Firma Amazon und der Belegschaft. Die Autoren erläutern dazu das Geschäftsmodell der Firma Amazon zum einen im globalen Kontext und zum anderen speziell in Polen. Diesbezüglich untersuchen sie die Zusammenarbeit mit öffentlichen Behörden, den Einfluss der Firma auf lokale Arbeitsmärkte und die Arbeitsbedingungen sowie die Organisation in den Logistikzentren. Des Weiteren analysieren sie die Beziehung und den sozialen Dialog zwischen Amazon und der Belegschaft." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Manufacturing masculinity: exploring gender and workplace surveillance (2018)

    Payne, Julianne ;

    Zitatform

    Payne, Julianne (2018): Manufacturing masculinity. Exploring gender and workplace surveillance. In: Work and occupations, Jg. 45, H. 3, S. 346-383. DOI:10.1177/0730888418780969

    Abstract

    "Research on workplace surveillance highlights managerial initiatives to expand monitoring and make it less obtrusive, but we know relatively little about how to explain workers' diverse responses to monitoring. Using ethnographic data collected at an electronics retailer, I suggest that gender-related status seeking between workers helps to account for variation in workers' experience of and responses to workplace surveillance. Men used surveillance to demonstrate their skill and expertise relative to other men, a process I refer to as 'manufacturing masculinity.' Although women also aspired to be strong and knowledgeable salespeople, they were treated as illegitimate competitors in men's status contests. The company's masculine culture primed workers to interpret surveillance through this gendered lens." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Rahmenmodell der Arbeitsintensität als objektiv bestehende Anforderung (2018)

    Rau, Renate ; Göllner, Christian;

    Zitatform

    Rau, Renate & Christian Göllner (2018): Rahmenmodell der Arbeitsintensität als objektiv bestehende Anforderung. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 27, H. 2, S. 151-174. DOI:10.1515/arbeit-2018-0012

    Abstract

    "Vor dem Hintergrund der Konzeption von Arbeitsintensität als objektive Anforderung, die durch den Arbeitsauftrag und seine Ausführungsbedingungen bestimmt ist, wird ein Rahmenmodell zur Arbeitsintensität vorgestellt. Darin wird Arbeitsintensität als Funktion von Arbeitsmenge pro verfügbarer Zeit und erforderlichem kognitivem Regulationsniveau bei der Aufgabenbewältigung betrachtet. Als zentrale Einflussfaktoren auf die verfügbare Zeit zur Aufgabenbearbeitung werden der Grad der Zeitbindung, Hindernisse bei der Aufgabenausführung sowie die vom Arbeitsauftrag zugelassenen Bewältigungsmöglichkeiten zeitlicher Engpässe angesehen. Um zu klären, ob es weitere modellrelevante Einflussfaktoren auf die verfügbare Zeit gibt, wurden problemzentrierte Interviews mit 18 Vertretern unterschiedlichster Berufe durchgeführt. Gefragt wurde nach der Beschreibung von Situationen, in denen Zeit- und Leistungsdruck erlebt wurde. Die Aussagen wurden mittels inhaltlich strukturierender qualitativer Inhaltsanalyse danach analysiert, ob Arbeitsbedingungen genannt wurden, die einen Einfluss auf die Arbeitsintensität, insbesondere die verfügbare Zeit haben. Im Ergebnis ließen sich die im Modell benannten Einflussfaktoren mit konkreten, im Alltag von Erwerbstätigen auftretenden Arbeitsbedingungen ausdifferenzieren und mit Subkategorien untersetzen. Zusätzlich wurden 'soziale Einflüsse' und 'Leistungsvoraussetzungen' als Einflussfaktoren extrahiert. Von diesen war nur eine Bedingung für das Modell relevant. Diese betraf aus den Leistungsvoraussetzungen die fehlende Zeit für Qualifizierung. Insgesamt kann das Rahmenmodell zur Arbeitsintensität die Konstruktion bedingungsbezogener Instrumente zur Erfassung von Arbeitsintensität unterstützen und bietet Ansatzpunkte für die Arbeitsgestaltung." (Autorenreferat, © De Gruyter)

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    Das Reproduktionsregime: Sicherung von Arbeits- und Lebenskraft zwischen Effizienz und Resilienz (2018)

    Rose, Stephanie;

    Zitatform

    Rose, Stephanie (2018): Das Reproduktionsregime. Sicherung von Arbeits- und Lebenskraft zwischen Effizienz und Resilienz. Wiesbaden: Springer VS, 209 S. DOI:10.1007/978-3-658-21064-9

    Abstract

    "Dieses Buch geht der Frage nach, wie angesichts einer viel diskutierten Reproduktionskrise die alltägliche Reproduktion und Regeneration gewährleistet werden kann. Die Autorin entwickelt durch die konzeptionelle Neusortierung des Forschungsstandes das Reproduktionsregime als neues Analysekonzept. Der analytische Mehrwert des Reproduktionsregimes entsteht durch die integrierte Betrachtung von politischen Reformen, darauf gründenden personalpolitischen Maßnahmen, individuellen Bewältigungsstrategien und den dahinterstehenden, für verschiedene Beschäftigtengruppen sehr unterschiedlich ausgeprägten Ressourcen. Symptome der Reproduktionskrise sind neben der Zunahme psychischer Belastungen und Erkrankungen eine steigende Zahl erwerbsunfähiger Menschen und der Anstieg von Arbeitsausfällen. Eine nachhaltige Sicherung der alltäglichen Reproduktion scheint vielen Menschen gegenwärtig nicht mehr möglich zu sein." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Job quality, health and productivity: an evidence-based framework for analysis (2018)

    Saint-Martin, Anne; Inanc, Hande ; Prinz, Christopher ;

    Zitatform

    Saint-Martin, Anne, Hande Inanc & Christopher Prinz (2018): Job quality, health and productivity. An evidence-based framework for analysis. (OECD social, employment and migration working papers 221), Paris, 64 S. DOI:10.1787/a8c84d91-en

    Abstract

    "The nature, content and milieu of work - i.e. the quality of the working environment - matter in many ways for people, firms and society as a whole. There is a great deal of evidence to show clear associations between job quality and the health of workers, their ability to successfully combine work and life while fully mobilising their skills and abilities to build a career, and their productivity. Investments in quality working environments can be welfare enhancing and economically efficient. Policies and practices reflect these findings insufficiently, an apparent paradox that finds its roots in various market failures. There is scope for public intervention to raise awareness, to ensure better coordination of key stakeholders (employers, workers' representatives and various public entities) and to put in place the right financial incentives for firms to invest in better working conditions. Action in this field is also important in view of ongoing considerable changes in the labour market. The future of work is very uncertain at this stage; the digitalisation and uberisation of work have the potential for improvements in working conditions but also bear the risk of de-skilling, lower pay, lower job security and poor working conditions for parts of the labour force." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Does telework stress employees out?: a study on working at home and subjective well-being for wage/salary workers (2018)

    Song, Younghwan ; Gao, Jia;

    Zitatform

    Song, Younghwan & Jia Gao (2018): Does telework stress employees out? A study on working at home and subjective well-being for wage/salary workers. (IZA discussion paper 11993), Bonn, 28 S.

    Abstract

    "Using data from the 2010, 2012, and 2013 American Time Use Survey Well-Being Modules, this paper examines how subjective well-being (SWB) varies between working at home and working in the workplace among wage/salary workers. Both OLS and individual fixed-effects models are employed for estimation, and the results are largely consistent. In general, we find that working at home is associated with a lower level of net affect and a higher probability of having unpleasant feelings relative to working in the workplace. We further decompose homeworking into telework and bringing work home and find that the effect of SWB varies by types of homeworking. In comparison with working in the workplace, telework increases stress in both samples of weekdays and weekends/holidays, and it also reduces net affect and increases unpleasantness in the sample of weekends/ holidays. In contrast, bringing work home on weekdays results in a lower level of net affect due to less happiness received. The only positive effect of homeworking we discover is that telework reduces tiredness on weekdays. As to the existence of gender difference in the effect of homeworking, our OLS results show that working at home is associated with positive affections for males but negative affections for females. However, fixedeffects models suggest that both males and females feel more stressed when teleworking, indicating the existence of individual heterogeneity." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Contextual work design and employee innovative work behavior: when does autonomy matter? (2018)

    Theurer, Christian P. ; Tumasjan, Andranik ; Welpe, Isabell M.;

    Zitatform

    Theurer, Christian P., Andranik Tumasjan & Isabell M. Welpe (2018): Contextual work design and employee innovative work behavior. When does autonomy matter? In: PLoS one, Jg. 13, H. 10, S. 1-35. DOI:10.1371/journal.pone.0204089

    Abstract

    "In environments experiencing fast technological change in which innovative performance is expected, work design research has found that the degree of autonomy positively predicts behavioral and attitudinal work outcomes. Because extant work design research has tended to examine the direct and mediating effects of autonomy on work outcomes such as job satisfaction, examinations of more situational elements and the degree to which the organizational context strengthens or weakens this relationship has been neglected. This study, therefore, takes a context-contingent perspective to investigate the degree to which psychological climate dimensions such as supervisor support, organizational structure and organizational innovation moderate the effects of autonomy (work scheduling autonomy, work methods autonomy, decision-making autonomy) on employee perceived innovative work behavior (IWB). Using a conjoint experiment based on 9,440 assessments nested within 1,180 employees, it was found that all autonomy dimensions had a significant direct effect on employee perceived IWB. Contrary to the Hypotheses, the multi-level analysis did not reveal any moderating effect of the climate dimensions on the relationship between autonomy and employee IWB. This study provides a context-contingent view for the features of work design and gives a more detailed analysis of autonomy, which has previously been seen primarily as a unidimensional construct." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Erwerbsverlauf und Gesundheit älterer weiblicher Beschäftigter (2018)

    Tophoven, Silke ; Kretschmer, Veronika; Peter, Richard ; Tisch, Anita ; Prel, Jean-Baptist du;

    Zitatform

    Tophoven, Silke (2018): Erwerbsverlauf und Gesundheit älterer weiblicher Beschäftigter. (IAB-Bibliothek 371), Bielefeld: Bertelsmann, 214 S. DOI:10.3278/300988w

    Abstract

    "Die Erwerbsbeteiligung von Frauen im höheren Erwerbsalter ist in Deutschland in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Um sie auch künftig zu ermöglichen, ist das Wissen um die spezifische Situation dieser Gruppe, grade in Bezug auf gesundheitliche Aspekte, besonders wichtig. Die Dissertation bietet einen Überblick zu den Erwerbsverläufen und aktuellen Erwerbs- und Gesundheitssituationen älterer weiblicher Beschäftigter und untersucht die Zusammenhänge zwischen
    - verschiedenen Erwerbsverlaufstypen und bisheriger Alterssicherung
    - prekärer Beschäftigung und funktionaler Gesundheit
    - der Tätigkeit in geschlechtersegregierten Berufen und depressiven Symptomen sowie
    - Veränderungen der Arbeitsbedingungen und psychischer Gesundheit." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    E-Book Open Access
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    Schmerzerkrankungen immer noch stark von beruflicher Tätigkeit abhängig: Analysen zur gesundheitlichen Ungleichheit bei Erwerbstätigen (2018)

    Weiss, Felix ; Schuller, Karin;

    Zitatform

    Weiss, Felix & Karin Schuller (2018): Schmerzerkrankungen immer noch stark von beruflicher Tätigkeit abhängig. Analysen zur gesundheitlichen Ungleichheit bei Erwerbstätigen. In: Informationsdienst Soziale Indikatoren H. 59, S. 7-12.

    Abstract

    "Ein wichtiges Merkmal für die Gliederung moderner Gesellschaften ist der ausgeübte Beruf, der die Zugehörigkeit zu einer sozialen Klasse bestimmt. Es ist hinlänglich bekannt, dass sich der Gesundheitszustand nach Klassenzugehörigkeit unterscheidet. In diesem Beitrag beschreiben wir, wie sich dieser Zusammenhang über die Zeit für junge Erwerbstätige verändert hat. Insbesondere beachten wir dabei die Rolle von Belastungen aus der ausgeübten Berufstätigkeit für die soziale Ungleichheit hinsichtlich selbstberichteter körperlicher Beschwerden. Hierbei zeigt sich, dass die Unterschiede zumindest bei berufsnahen Beschwerden weiterhin deutlich der Trennungslinie in manuelle und nichtmanuelle Berufe folgen, wie sie in sozialen Klassenschemata abgebildet wird, nicht aber in vielen anderen Maßen für die soziale Position. Zudem bleibt die Ungleichheit entlang dieser Trennlinie über den Zeitraum von 1999 bis 2012 verhältnismäßig konstant. Arbeitsstressoren können zwar die Ungleichheit gut erklären, weit weniger allerdings den Anstieg der Beschwerden über die Zeit, und sie tragen nicht systematisch zu einer Veränderung der sozialen Ungleichheit über die Zeit bei." (Autorenreferat, © GESIS)

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    Collection of biomeasures in a cross-national setting: Experiences in SHARE (2018)

    Weiss, Luzia M.; Börsch-Supan, Axel; Sakshaug, Joseph ;

    Zitatform

    Weiss, Luzia M., Joseph Sakshaug & Axel Börsch-Supan (2018): Collection of biomeasures in a cross-national setting. Experiences in SHARE. In: T. P. Johnson, B.- E. Pennell, I. Stoop & B. Dorer (Hrsg.) (2018): Advances in comparative survey methods : multinational, multiregional and multicultural contexts (3MC), S. 623-642, 2018-03-04.

    Abstract

    "This chapter provides an overview of strategies and methods used to collect biomeasures cross-nationally. The chapter covers a range of practical issues associated with ensuring comparability of biomeasure collection across multiple countries. The overview is based on the experiences of the Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe (SHARE), a multinational study that surveys the older adult population and collects biomeasures in 20 European countries (plus Israel). SHARE faces an assortment of operational and legal issues related to the collection of biomeasures. We summarize these issues and describe how they are handled in SHARE. The intent of the chapter is to provide readers with a general understanding of biomeasure collection in a cross-national context and up-to-date knowledge of current practices." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Sakshaug, Joseph ;
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  • Literaturhinweis

    Querschnittsanalyse der gesundheitlichen und sozialen Lage in Deutschland auf Bundeslandebene (2018)

    Wittmann, Nadine; Meinlschmidt, Gerhard; Czaja, Mario;

    Zitatform

    Wittmann, Nadine, Gerhard Meinlschmidt & Mario Czaja (2018): Querschnittsanalyse der gesundheitlichen und sozialen Lage in Deutschland auf Bundeslandebene. In: Das Gesundheitswesen, Jg. 80, H. 2, S. 129-131. DOI:10.1055/s-0042-116434

    Abstract

    "Ziel der Studie war es herauszufinden, wie, und wenn ja, in welchem Maße sich die deutschen Bundesländer in ihrer gesundheitlichen und sozialen Struktur unterscheiden. Der Status quo der gesundheits- und sozialwissenschaftlichen Forschung besteht hier aktuell entweder in national oder in sehr kleinräumig angelegten Ansätzen. Allerdings erscheint es hier - sowohl aus gesundheitswissenschaftlicher als auch aus -politischer Sicht - sinnvoll, zusätzlich zur Meta- und Mikroebene auch die Mesoebene einer differenzierteren Analyse zu unterziehen. Auf diese Weise wird dem spezifischen Informationsbedarf aller vorhandenen Politik- und Planungsebenen bei weiterführenden, versorgungsstrukturellen Fragestellungen umfassend Rechnung getragen. Die für die Analyse verwendete Methodik basiert dabei auf den seit nunmehr 25 Jahren in Berlin etablierten sowie auch international praktizierten Public Health basierten Methoden der Gesundheits- und Sozialberichterstattung. Es erfolgte hierzu eine Sozialraumanalyse unter Verwendung von 53 Indikatoren der amtlichen Statistik, welche entsprechend international anerkannter Kernbereiche der gesundheitswissenschaftlichen und sozialindikativen Planung selektiert wurden. Dabei zeigt sich, dass die gesundheits- und sozialstrukturelle Lage der Bundesländer anhand von 3, auf Basis einer Faktorenanalyse extrahierten, Indizes umfassend beschrieben werden kann. Dabei erklären diese 3 Faktoren insgesamt rund 80% der Gesamtvarianz, wobei rund 38% auf den ersten, gut 31% auf den zweiten sowie knapp 11% auf den dritten Faktor (Index) entfallen. Eine Prüfung der Ergebnisse mittels hierarchischer sowie K-Means Clusteranalyse bestätigt die zutage geförderten Erkenntnisse. Insgesamt divergieren die Bundesländer im Verhältnis zueinander teils stark in ihrer gesundheitlichen und sozialen Lage. Zudem sind dabei mindestens 4, eher jedoch 8 Subregionen zu unterscheiden. Dabei zeigt sich auch, dass die oftmals im Fokus stehende Ost-Westdiskrepanz kein hinreichend differenziertes Bild der Gesamtsituation darstellt. Vielmehr zeigen sind zudem - neben klaren Stadtstaaten-Flächenland Aspekten - auch verschiedene Varianten deutlicher Süd-Nord Gefälle." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Flexible Arbeitsmodelle für die Generation 50+: Wirkungsvolle Maßnahmen gegen den vorzeitigen Austritt aus der späten Erwerbsphase (2018)

    Wörwag, Sebastian; Cloots, Alexandra;

    Zitatform

    Wörwag, Sebastian & Alexandra Cloots (2018): Flexible Arbeitsmodelle für die Generation 50+. Wirkungsvolle Maßnahmen gegen den vorzeitigen Austritt aus der späten Erwerbsphase. Wiesbaden: Springer, 234 S.

    Abstract

    "Dieses Fachbuch präsentiert basierend auf den Ergebnissen einer breit abgestützten Studie flexible Arbeitsmodelle, die bei der Zielgruppe der Erwerbstätigen im Alter von über 50 Jahren zu einer Weiterbeschäftigung bis zum Rentenalter und darüber hinaus führen können. HR-Verantwortliche, Führungskräfte und interessierte Mitarbeitende erlernen Strategien, mit denen sie dem Fachkräftemangel wirksam entgegenwirken sowie zu Gesunderhaltung, Motivationssteigerung und verbesserter Arbeitsfähigkeit der Beschäftigten beitragen können. Ein systemisches Modell stellt die Einflussfaktoren nachhaltig guter Arbeit dar, ein Trendkapitel zeigt die künftigen Herausforderungen, und konkrete Flexibilisierungsmodelle sowie Fallstudien erleichtern die Umsetzung der Erkenntnisse in die Praxis." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Arbeitsbedingungen im öffentlichen Dienst: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/745) (2018)

    Zitatform

    (2018): Arbeitsbedingungen im öffentlichen Dienst. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/745). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/1129 (09.03.2018)), 187 S.

    Abstract

    "Beschäftigte im öffentlichen Dienst: Anzahl, Geschlecht, Alter, Bundesland, Tätigkeitsbereiche, Minijob, Leiharbeit, Vollzeit, Teilzeit, ergänzender SGB-II-Leistungsbezug, befristete Arbeitsverträge, Arbeitszeiten, Arbeit auf Abruf, Überstunden, Arbeitsentgelt, Verweildauer, Rentenzugangsalter, Renteneintritte bis 2030, Bezug von Erwerbsminderungsrente seit 2006, Arbeitsunfähigkeitstage, Diagnosegruppen, arbeitsbedingter Stress, Arbeitsunfälle (insgesamt 23 Einzelfragen)" (Dokumentations- und Informationssystem Bundestag und Bundesrat - DIP))

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    Mental health and work: New Zealand (2018)

    Zitatform

    (2018): Mental health and work: New Zealand. (Mental health and work), Paris, 166 S. DOI:10.1787/9789264307315-en

    Abstract

    "Tackling mental health problems of the working-age population is a key issue for labour market and social policies in OECD countries, not just for health systems. Governments increasingly recognise that policy has a major role to play in keeping people with mental health conditions in employment or bringing those outside of the labour market into it, and in preventing mental illness. This report on New Zealand is the tenth in a series of reports looking at how broader education, health, welfare and labour market policy challenges are being tackled in a number of countries. The report is also the first one published after the endorsement of the OECD Recommendation of the Council on 'Integrated Mental Health, Skills and Work Policy' and assesses New Zealand's performance against the strategic policy framework agreed by all OECD countries. The report concludes that awareness and policy thinking is well developed in New Zealand but that structural and institutional weaknesses limit the provision of timely, integrated health and employment services, with particularly disappointing outcomes for the indigenous population. Against the background of the OECD Council Recommendation, the report proposes improvements in policy development and policy implementation to make youth, workplace, health and welfare policies ready for the challenge." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Arbeitswelt: digital - Belastung: real? Der erlebte Wandel der Arbeitswelt innerhalb der IT-Branche aus Sicht der Arbeitnehmer (2017)

    Adelhelm, Ann-Sophie; Klein, Sascha; Bathelt, Mirjam; Bürkin, Bettina; Bathelt, Melanie; Walz, Fabienne; Straub, Sabrina; Wagner, Lea;

    Zitatform

    Adelhelm, Ann-Sophie, Melanie Bathelt, Mirjam Bathelt, Bettina Bürkin, Sascha Klein, Sabrina Straub, Lea Wagner & Fabienne Walz (2017): Arbeitswelt: digital - Belastung: real? Der erlebte Wandel der Arbeitswelt innerhalb der IT-Branche aus Sicht der Arbeitnehmer. (Hohenheim discussion papers in business, economics and social sciences 30-2017), Stuttgart, 38 S.

    Abstract

    "Von der Analyse des Arbeitswandels in der IT-Branche können aussagekräftige Resultate erwartet werden, da diese Branche eine Art Leitbranche für die Arbeit in der heutigen Wissensgesellschaft darstellt und das Verständnis von Arbeit entscheidend prägt. (...) Deshalb wird im vorliegenden Artikel der Frage nachgegangen, ob und wie die Beschäftigten der IT-Branche einen Wandel wahrnehmen. Wie empfinden die Individuen das Arbeiten in der neuen digitalen Arbeitswelt? Wie gehen sie mit diesem Wandel um? Im Sinne der 'sozialen Wirklichkeit' steht die Perspektive der Beschäftigten im Zentrum. Demnach ist es wichtig, sich mit diesen einzelnen Menschen auseinanderzusetzen, um die Wahrnehmung des Wandels von Arbeit von Seiten der Beschäftigten zu verstehen. Dazu wurden im Rahmen eines Forschungsprojekts der qualitativen Management- und Organisationsforschung des Lehrstuhls für Soziologie an der Universität Hohenheim mehrere leitfadengestützte, problemzentrierte Interviews durchgeführt, ausgewertet und interpretiert. Nach der Darlegung der zu Grunde liegenden theoretischen Konzepte erfolgt die Beschreibung der Erhebung und sodann die Auswertung der Untersuchung. Der Beitrag schließt mit einer Betrachtung, die die Erkenntnisse der durchgeführten Analyse und Diskussion resümiert und in einen Ausblick auf zukünftigen Forschungsbedarf für die Wissenschaft sowie auf Handlungsbedarf für die Praxis mündet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Gender inequality in self-reported health among the elderly in contemporary welfare countries: a cross-country analysis of time use activities, socioeconomic positions and family characteristics (2017)

    Adjei, Nicholas Kofi ; Brand, Tilman ; Zeeb, Hajo ;

    Zitatform

    Adjei, Nicholas Kofi, Tilman Brand & Hajo Zeeb (2017): Gender inequality in self-reported health among the elderly in contemporary welfare countries. A cross-country analysis of time use activities, socioeconomic positions and family characteristics. In: PLoS one, Jg. 12, H. 9, S. 1-24. DOI:10.1371/journal.pone.0184676

    Abstract

    "Background: Paradoxically, despite their longer life expectancy, women report poorer health than men. Time devoted to differing social roles could be an explanation for the observed gender differences in health among the elderly. The objective of this study was to explain gender differences in self-reported health among the elderly by taking time use activities, socio-economic positions, family characteristics and cross-national differences into account.
    Methods: Data from the Multinational Time Use Study (MTUS) on 13,223 men and 18,192 women from Germany, Italy, Spain, UK and the US were analyzed. Multiple binary logistic regression models were used to examine the association between social factors and health for men and women separately. We further identified the relative contribution of different factors to total gender inequality in health using the Blinder-Oaxaca decomposition method.
    Results: Whereas time allocated to paid work, housework and active leisure activities were positively associated with health, time devoted to passive leisure and personal activities were negatively associated with health among both men and women, but the magnitude of the association varied by gender and country. We found significant gender differences in health in Germany, Italy and Spain, but not in the other countries. The decomposition showed that differences in the time allocated to active leisure and level of educational attainment accounted for the largest health gap.
    Conclusions: Our study represents a first step in understanding cross-national differences in the association between health status and time devoted to role-related activities among elderly men and women. The results, therefore, demonstrate the need of using an integrated framework of social factors in analyzing and explaining the gender and cross-national differences in the health of the elderly population." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Orts- und zeitflexibles Arbeiten: Gesundheitliche Chancen und Risiken (2017)

    Beermann, Beate; Amlinger-Chatterjee, Monischa; Brenscheidt, Frank; Gerstenberg, Susanne; Wöhrmann, Anne M. ; Niehaus, Michael;

    Zitatform

    Beermann, Beate, Monischa Amlinger-Chatterjee, Frank Brenscheidt, Susanne Gerstenberg, Michael Niehaus & Anne M. Wöhrmann (2017): Orts- und zeitflexibles Arbeiten. Gesundheitliche Chancen und Risiken. (baua: Bericht), Dortmund, 46 S. DOI:10.21934/baua:bericht20170905

    Abstract

    "Der vorliegende Bericht fasst den wissenschaftlichen Erkenntnisstand zur gesundheitlichen Bedeutung orts- und zeitflexibler Arbeitsformen zusammen. Auf der Basis der Ergebnisse wissenschaftlicher Studien kann generell davon ausgegangen werden, dass sowohl das ortsflexible als auch das zeitflexible Arbeiten als Belastungsfaktoren wirken und mit negativen Beanspruchungsfolgen einhergehen können. So erfordert Mobilität einen zusätzlichen Aufwand, der in der Regel sowohl mit Organisationsaufwand als auch mit zusätzlicher Bindung von Zeit und damit verbunden mit reduzierter Ruhezeit einhergeht. Die Ergebnisse zeigen, dass Mobilitätsanforderungen zusätzliche zur Arbeitstätigkeit bestehende Belastungsfaktoren darstellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt: Ergebnisse einer wissenschaftlichen Standortbestimmung (2017)

    Beermann, Beate; Schütte, Martin;

    Zitatform

    Beermann, Beate & Martin Schütte (2017): Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt. Ergebnisse einer wissenschaftlichen Standortbestimmung. In: Soziale Sicherheit, Jg. 66, H. 9, S. 305-310.

    Abstract

    "Veränderungen in der Arbeitswelt kamen selten mit so einer Geschwindigkeit und einer kaum zu antizipierenden Entwicklungsperspektive wie in den letzten Jahren. Parallel zur Veränderung der Arbeitswelt ist seit Beginn der 2000er Jahre ein deutlicher Anstieg der psychischen Erkrankungen zu beobachten. Arbeitsunfähigkeiten und Berentungen aufgrund von psychischen und Verhaltensstörungen haben deutlich zugenommen. Erwerbstätigenbefragungen weisen parallel dazu einen Anstieg der psychischen Belastung aus. Beklagt werden insbesondere Termin- und Leistungsdruck, der Druck zum schnellen Arbeiten sowie die Anforderung, verschiedene Aufgaben gleichzeitig erledigen zu müssen (Multitasking). Das Projekt 'Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt - wissenschaftliche Standortbestimmung' der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat den Stand des Wissens ermittelt und Handlungsempfehlungen entwickelt. Hier werden die wichtigsten Ergebnisse und Erkenntnisse zusammengefasst." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The mediating role of recovery opportunities on future sickness absence from a gender- and age-sensitive perspective (2017)

    Boschman, J. S.; Noor, A.; Hagberg, M.; Sluiter, J. K.;

    Zitatform

    Boschman, J. S., A. Noor, J. K. Sluiter & M. Hagberg (2017): The mediating role of recovery opportunities on future sickness absence from a gender- and age-sensitive perspective. In: PLoS one, Jg. 12, H. 7, S. 1-11. DOI:10.1371/journal.pone.0179657

    Abstract

    "A lack of sufficient recovery during and after work may help to explain impaired health in the long run. We aimed to increase knowledge on the mediating role of recovery opportunities (RO) during and after work on future sickness absence from a gender- and age-sensitive perspective. We used data on RO from a Swedish national survey in 2011 and linked these to sickness absence (>14 days) two years later among the general working population (N = 7,649). Mediation of the relationship between gender and sickness absence by exposure to RO was studied through linear regression. We conducted separate analyses for RO during and after work and for three different age groups (16 - 29; 30 - 49; 50 - 64). The sample consisted of 3,563 men and 4,086 women. Sickness absence was higher among the women than among the men (11 days vs 5 days, p<0.001). Men reported statistically significantly more positive on their RO than women. RO during (ß 0.3 - 1.8) and after work (ß 0.4 - 0.6) mediated the relationship between gender and sickness absence. Mediation effects existed across age groups, with the strongest effects of RO during work found among the age group between 50 and 64 years of age (attenuation 36%). Our results indicate that gender inequality is also reflected in worse RO among women. This partially explains the increased risk of future sickness absence, particularly among those above 50 years of age. These findings show that RO during work deserve more attention in working life research." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The contribution of individual, social and work characteristics to employee mental health in a coal mining industry population (2017)

    Considine, Robyn ; Handley, Tonelle ; Perkins, David ; Tynan, Ross; Inder, Kerry ; James, Carole ; Lewin, Terry; Kelly, Brian ; Wiggers, John ;

    Zitatform

    Considine, Robyn, Ross Tynan, Carole James, John Wiggers, Terry Lewin, Kerry Inder, David Perkins, Tonelle Handley & Brian Kelly (2017): The contribution of individual, social and work characteristics to employee mental health in a coal mining industry population. In: PLoS one, Jg. 12, H. 1, S. 1-15. DOI:10.1371/journal.pone.0168445

    Abstract

    "Background: Evidence regarding the extent of mental health problems and the associated characteristics within an employee population is necessary to inform appropriate and tailored workplace mental health programs. Mental health within male dominated industries (such as mining) has received recent public attention, chiefly through observations regarding suicide in such populations in Australia and internationally. Currently there is limited empirical evidence regarding the mental health needs in the mining industry as an exemplar of a male dominated workforce, and the relative contribution to such problems of individual, socio-economic and workplace factors. This study aimed to investigate the mental health and associated characteristics among employees in the Australian coal mining industry with a specific focus on identifying modifiable work characteristics.
    Methods: A cross-sectional study was conducted among employees (n = 1457) across eight coal mines stratified by key mine characteristics (state, mine type and employee commute arrangements). Participants completed measures of psychological distress (K10+) and key variables across four categories (socio-demographic characteristics, health history, current health behaviours, work attitudes and characteristics).
    Results: Psychological distress levels within this sample were significantly higher in comparison with a community sample of employed Australians. The following factors contributed significantly to levels of psychological distress using hierarchical linear regression analysis: lower social networks; a past history of depression, anxiety or drug/alcohol problems; high recent alcohol use; work role (managers) and a set of work characteristics (level of satisfaction with work, financial factors and job insecurity; perception of lower workplace support for people with mental health problems.
    Conclusion: This is the first study to examine the characteristics associated with mental health problems in the Australian coal mining industry. The findings indicate the salience of mental health needs in this population, and the associated interplay of personal, social and work characteristics. The work characteristics associated with psychological distress are modifiable and can guide an industry response, as well as help inform the understanding of the role of workplace factors in mental health problems in a male dominated workforce more generally." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Is it the way you live or the job you have?: Health effects of lifestyles and working conditions (2017)

    Cottini, Elena ; Ghinetti, Paolo ;

    Zitatform

    Cottini, Elena & Paolo Ghinetti (2017): Is it the way you live or the job you have? Health effects of lifestyles and working conditions. In: The B.E. Journal of Economic Analysis and Policy, Jg. 17, H. 3, S. 1-20. DOI:10.1515/bejeap-2016-0222

    Abstract

    "This paper investigates the role of lifestyles (smoking, drinking and obesity) and working conditions (physical hazards, no support from colleagues, job worries and repetitive work) on health. Three alternative systems of simultaneous multivariate probit equations are estimated, one for each health measure: an indicator of self-assessed health, an indicator of physical health, and an indicator of work-related mental health problems, using Danish data for 2000 and 2005. We find that while lifestyles are significant determinants of self-assessed health, they play a minor role for our indicators of physical health and mental health. The effect of lifestyles seems to be dominated by the effect of adverse working conditions, which significantly worsen health. This result is robust for all health dimensions considered." (Author's abstract, © De Gruyter) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Determinants of health at work in the EU15: elaboration of synthetic indicators of working conditions and their impacts on the physical and mental health of workers (2017)

    Coupaud, Marine ;

    Zitatform

    Coupaud, Marine (2017): Determinants of health at work in the EU15. Elaboration of synthetic indicators of working conditions and their impacts on the physical and mental health of workers. In: International journal of manpower, Jg. 38, H. 1, S. 93-126. DOI:10.1108/IJM-02-2016-0040

    Abstract

    "Purpose: Workers' health is a main concern in industrialized countries. The structural evolution of the labor market should have encouraged better working conditions, as should have increasing interest in corporate social responsibility. But work arduousness takes new forms as work organizations evolve. All workers are potentially affected by onerous working conditions. The purpose of this paper is to explore all types of working conditions that may affect workers.
    Design/methodology/approach: The author creates four indicators of working conditions using the multiple correspondence analysis and also analyzes how they relate to the workers' physical and mental health using a logit model.
    Findings: Performing the analysis on data from the third and fifth waves of the European Working Conditions Survey, the author presents the results showing the growing importance of interpersonal relationships at work and observes a rise in inequalities in terms of health over the period 2000-2010 for people belonging to the vulnerable categories: women and lower-income groups.
    Originality/value: The author offers to describe the evolution of the working conditions of the European workers over an interesting period during which many changes took place. Moreover, this paper investigates the respective impacts of different types of working conditions to come up with policy recommendations." (Author's abstract, © Emerald Group) ((en))

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    Soziale Mobilität und gesundheitliche Ungleichheit: die Bedeutung inter- und intragenerationaler Mobilität für gesundheitliche Ungleichheiten in Ost- und Westdeutschland (2017)

    Günther, Sebastian ; Knöchelmann, Anja ; Richter, Matthias; Moor, Irene ;

    Zitatform

    Günther, Sebastian, Anja Knöchelmann, Irene Moor & Matthias Richter (2017): Soziale Mobilität und gesundheitliche Ungleichheit. Die Bedeutung inter- und intragenerationaler Mobilität für gesundheitliche Ungleichheiten in Ost- und Westdeutschland. (Hans-Böckler-Stiftung. Working paper Forschungsförderung 050), Düsseldorf, 39 S.

    Abstract

    "Berufliche Auf- und Abstiege beeinflussen die Gesundheit von Beschäftigten - das wissen wir aus internationalen Studien. Besteht der Zusammenhang auch für West- und Ostdeutschland? Das vorliegende Working Paper untersucht diese Frage auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels. Es zeigt sich, dass sowohl intra- als auch intergenerationale Mobilität auf die Gesundheit wirkt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Preoperative characteristics of working-age patients undergoing total knee arthroplasty (2017)

    Hylkema, Tjerk H. ; Brouwer, Sandra ; Rijk, Paul C.; Beveren, Jan Van; Bulstra, Sjoerd K. ; Brouwer, Reinoud W.; Jonbergen, Hans Peter van; Stevens, Martin ;

    Zitatform

    Hylkema, Tjerk H., Martin Stevens, Jan Van Beveren, Paul C. Rijk, Hans Peter van Jonbergen, Reinoud W. Brouwer, Sjoerd K. Bulstra & Sandra Brouwer (2017): Preoperative characteristics of working-age patients undergoing total knee arthroplasty. In: PLoS one, Jg. 12, H. 8, S. 1-14. DOI:10.1371/journal.pone.0183550

    Abstract

    "Objective: Total Knee Arthroplasty (TKA) is performed more in working-age (<65 years) patients. Until now, research in this patient population has been conducted mainly among retired (=65 years) patients. Aim of this study was therefore to describe demographic, physical, psychological and social characteristics of working TKA patients and to subsequently compare these characteristics with retired TKA patients and the general population.
    Methods: A cross-sectional analysis. Preoperative data of 152 working TKA patients was used. These data were compared with existing data of retired TKA patients in hospital registers and with normative values from literature on the general population. Demographic, physical, psychological and social (including work) characteristics were analyzed.
    Results: The majority (83.8%) of working TKA patients was overweight (42.6%) or obese (41.2%), a majority (72.4%) was dealing with two or more comorbidities, and most (90%) had few depressive symptoms. Mean physical activity level was 2950 minutes per week. Compared to the retired TKA population, working TKA patients perceived significantly more stiffness and better physical functioning and vitality, were more physically active, and perceived better mental health. Compared to the general population working TKA patients perceived worse physical functioning, worse physical health and better mental health, and worked fewer hours.
    Conclusion: This study shows that a majority of working TKA patients are overweight/obese, have multiple comorbidities, but are highly active in light-intensity activities and have few depressive symptoms. Working patients scored overall better on preoperative characteristics than retired patients, and except for physical activity scored overall worse than the general population." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    The relationship between shift work and mental health among electronics workers in South Korea: a cross-sectional study (2017)

    Kang, Mo-Yeol; Kim, Hyunjoo ; Choi, Kyung-Hwa; Kwon, Ho-Jang; Kang, Chung-Won ;

    Zitatform

    Kang, Mo-Yeol, Ho-Jang Kwon, Kyung-Hwa Choi, Chung-Won Kang & Hyunjoo Kim (2017): The relationship between shift work and mental health among electronics workers in South Korea. A cross-sectional study. In: PLoS one, Jg. 12, H. 11, S. 1-10. DOI:10.1371/journal.pone.0188019

    Abstract

    "Objective: To determine the relationship between shift work and mental health, particularly insomnia, depression, and suicidal ideation, among electronics production workers.
    Methods: A survey was conducted with 14,226 workers from an electronics manufacturer in South Korea. After excluding 112 individuals with incomplete responses, 14,114 respondents were analyzed. As part of a larger project, we collected data on respondents' general characteristics, work-related characteristics, and health status; however, in this study, we focused on the data related to shift work and mental health. Insomnia, depression, and suicidal ideation were set as dependent variables and working schedule as set as the independent variable. We performed multiple logistic regression analysis with daytime workers as the reference group. The model was adjusted for age, gender, body mass index, workplace, educational level, and marital status with or without children under 6 years of age.
    Results: Relative to daytime workers, shift workers had 2.35, 1.23, and 1.17 greater odds of insomnia, depression, and suicidal ideation, respectively. Within the shift worker group, we found that the odds of depression and suicidal ideation increased dramatically when respondents had insomnia. The ORs for depression and suicidal ideation were 4.899 and 7.934, respectively.
    Conclusions: Our findings suggest that shift work is related to an increased risk of mental health problems in production workers, and the sleep disturbance related with shift work is a central mechanism for this relationship. Since these results suggest that proactive management of sleep problems might attenuate their detrimental effects on shift worker's mental health." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Crossover effect of spouse weekly working hours on estimated 10-years risk of cardiovascular disease (2017)

    Kang, Mo-Yeol; Hong, Yun-Chul ;

    Zitatform

    Kang, Mo-Yeol & Yun-Chul Hong (2017): Crossover effect of spouse weekly working hours on estimated 10-years risk of cardiovascular disease. In: PLoS one, Jg. 12, H. 8, S. 1-12. DOI:10.1371/journal.pone.0182010

    Abstract

    "Objectives: To investigate the association between spouse weekly working hours (SWWH) and the estimated 10-years risk of cardiovascular disease (CVD).
    Methods: This cross-sectional study was based on the data obtained from the Korean National Health and Nutrition Examination Survey 2007 - 2012. Data of 16,917 participants (8,330 husbands, 8,587 wives) were used for this analysis. The participants' clinical data were collected to estimate the 10-years risk of CVD, as well as weekly working hours. Multiple logistic regression was conducted to investigate the association between SWWH and the estimated 10-years risk of CVD. We also performed a stratified analysis according to each participant's and their spouse's employment status.
    Results: Compared to those whose spouses worked 30 hours per week, estimated 10-years risk of CVD was significantly higher as SWWH increase among those whose spouses worked >30 hours per week. After adjusting for covariates, the odds ratio for high CVD risk was found to increase as SWWH increased, up to 2.52 among husbands and 2.43 among wives. We also found that the association between SWWH and the estimated 10-years risk of CVD varied according to the employment status. Analysis of each component included in the CVD appraisal model showed that SWWH had close relationship with diabetes in men, and smoking habits in women.
    Conclusions: Spouse's long working hours are associated with individual's risk of CVD in future, especially among husbands." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Job demands in a changing world of work: Impact on workers' health and performance and implications for research and practice (2017)

    Korunka, Christian ; Kubicek, Bettina ;

    Zitatform

    Korunka, Christian & Bettina Kubicek (Hrsg.) (2017): Job demands in a changing world of work. Impact on workers' health and performance and implications for research and practice. Cham: Springer London, 169 S. DOI:10.1007/978-3-319-54678-0

    Abstract

    "This book examines the new ways of working and their impact on employees' well-being and performance that have resulted from a changed world of work. It concentrates on job demands and flexible work emanating from current economic and organizational change, and assesses impact on workers' health and performance. The development of issues such as globalization, rapid technological advances, new management practices, organizational changes and new job skills are addressed. This book gives an overview and discusses the potential negative and positive effects of such new job demands and new forms of work." (Publisher information, © Springer) ((en))

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    Time control, job execution and information access: work/family strategies in the context of low-wage work and 24/7 schedules (2017)

    Lefrançois, Mélanie ; Messing, Karen ; Saint-Charles, Johanne ;

    Zitatform

    Lefrançois, Mélanie, Karen Messing & Johanne Saint-Charles (2017): Time control, job execution and information access. Work/family strategies in the context of low-wage work and 24/7 schedules. In: Community, work & family, Jg. 20, H. 5, S. 600-622. DOI:10.1080/13668803.2017.1379950

    Abstract

    "Low-wage work and rigid atypical schedules reduce workers' leeway to manage their work/family interface, resulting in high levels of work/family conflict and in health issues. Faced with these inflexible conditions and a lack of formal work/family measures, workers rely primarily on informal practices where relational dynamics with coworkers and managers play an important role. However, low-wage workers with little schedule control are underrepresented in the work/family literature and little is known about how they deal with work/family issues in their workplaces. What role is played by workplace relationships in strategies used by workers to manage their work/family interface in the face of imposed, extended and variable schedules? Using an interdisciplinary theoretical and methodological framework combining communication and ergonomic work activity analysis, we analyzed data collected through direct and participant observations, semi-structured interviews, interaction diaries and administrative documents. This community-initiated ethnographic case study helped us identify three main types of work/family strategies related to (1) work time; (2) work execution and (3) access to relational resources. We also discuss how these strategies are embedded in the work activity and relational context, including gender dynamics, and are entangled with individual, team and organizational considerations. Some potential solutions are presented." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Study on association of working hours and occupational physical activity with the occurrence of coronary heart disease in a Chinese population (2017)

    Ma, Yao ; Shi, Hao-Jie; Wang, Lian-Sheng ; Wang, Ying-Jun; Wang, Hao ; Li, Ya-Fei; Khurwolah, Mohammad Reeaze ; Xie, Zhi-Yong; Chen, Bing-Rui; Yang, Yang ;

    Zitatform

    Ma, Yao, Ying-Jun Wang, Bing-Rui Chen, Hao-Jie Shi, Hao Wang, Mohammad Reeaze Khurwolah, Ya-Fei Li, Zhi-Yong Xie, Yang Yang & Lian-Sheng Wang (2017): Study on association of working hours and occupational physical activity with the occurrence of coronary heart disease in a Chinese population. In: PLoS one, Jg. 12, H. 10, S. 1-14. DOI:10.1371/journal.pone.0185598

    Abstract

    "Objective: To explore the association of working hours and occupational physical activity (OPA) with the occurrence of coronary heart disease (CHD) in a Chinese population.
    Methods: A total of 595 participants (354 and 241 patients with and without CHD, respectively) aged between 24 and 65 were enrolled in our study, which was conducted at the First Affiliated Hospital of Nanjing Medical University between December 2015 and October 2016. Participant characteristics were collected from face-to-face questionnaires, and logistic regression analysis was conducted to examine the association of working hours and OPA with the occurrence of CHD.
    Results: Compared with non-employed people, long working hours (especially =55 hours/week) contributed to the occurrence of CHD (adjusted odds ratio[OR] = 2.213, 95% confidence interval [CI]: 1.125, 4.355, P = 0.021) after multivariate adjustment in the Chinese population. With the extension of worktime, the CHD risk increased (P for the dose-response trend = 0.022). Meanwhile, even after adjusting for engagement in physical activity during leisure time, sedentary behavior at work had an adverse effect on CHD risk (adjusted OR = 2.794, 95%CI: 1.526, 5.115, P = 0.001), and a linear relationship was also found between OPA and CHD (P for the trend = 0.005).
    Conclusions: Long working hours and sedentary behavior at work are associated with a high risk of CHD. In addition, prolonged working hours in sedentary occupations increases the risk of CHD, independent of engagement in leisure time physical activity." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Repräsentationen weiblicher Erwerbstätigkeit in japanischen und deutschen Frauenzeitschriften (2017)

    Maurer, Marissa;

    Zitatform

    Maurer, Marissa (2017): Repräsentationen weiblicher Erwerbstätigkeit in japanischen und deutschen Frauenzeitschriften. München: Iudicium Verlag, 331 S.

    Abstract

    "In Japan und Deutschland hat sich die Rolle der Frau in den vergangenen Dekaden signifikant verändert. Einen der wichtigsten Faktoren dieses äußerst komplexen Wandlungsprozesses stellt die Bedeutungszunahme respektive -verschiebung einer außerhäuslichen Erwerbstätigkeit im Leben der Frauen dar. Da das Medium Frauenzeitschrift in besonderer Weise durch die inhaltliche Ausrichtung auf die Spezifika weiblicher Lebenszusammenhänge gekennzeichnet ist, wird mit der vorliegenden Studie der Frage nachgegangen, wie sich japanische und deutsche Frauenzeitschriften dem Themenkomplex Erwerbstätigkeit nähern und welchen möglichen Beitrag sie für ihre Leserinnen wie auch den öffentlichen Diskurs zur weiblichen Erwerbstätigkeit zu leisten vermögen. Im Mittelpunkt der Studie steht die Analyse der redaktionellen Beiträge der japanischen Frauenzeitschriften Nikkei Woman, Oggi und Marisol sowie der deutschen Titel Cosmopolitan, Brigitte Woman und Emotion im Hinblick auf die formale Präsentation und inhaltliche Konstruktion des Themas weibliche Erwerbstätigkeit. Ergänzt wird die primär inhaltsanalytisch basierte Studie im Rahmen einer nicht repräsentativen Befragung durch die Perspektive der Rezipientinnen." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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    Relationship between response to aripiprazole once-monthly and paliperidone palmitate on work readiness and functioning in schizophrenia: a post-hoc analysis of the QUALIFY study (2017)

    Potkin, Steven G. ; Schmidt, Simon Nitschky ; Sapin, Christophe ; Ettrup, Anders ; Naber, Dieter; Hansen, Karina; Hertel, Peter; Eramo, Anna ; Forray, Carlos; Nylander, Anna-Greta; Loze, Jean-Yves; Beillat, Maud ; Baker, Ross A. ; Peters-Strickland, Timothy ;

    Zitatform

    Potkin, Steven G., Jean-Yves Loze, Carlos Forray, Ross A. Baker, Christophe Sapin, Timothy Peters-Strickland, Maud Beillat, Anna-Greta Nylander, Peter Hertel, Simon Nitschky Schmidt, Anders Ettrup, Anna Eramo, Karina Hansen & Dieter Naber (2017): Relationship between response to aripiprazole once-monthly and paliperidone palmitate on work readiness and functioning in schizophrenia. A post-hoc analysis of the QUALIFY study. In: PLoS one, Jg. 12, H. 8, S. 1-12. DOI:10.1371/journal.pone.0183475

    Abstract

    "Schizophrenia is a chronic disease with negative impact on patients' employment status and quality of life. This post-hoc analysis uses data from the QUALIFY study to elucidate the relationship between work readiness and health-related quality of life and functioning. QUALIFY was a 28-week, randomized study (NCT01795547) comparing the treatment effectiveness of aripiprazole once-monthly 400 mg and paliperidone palmitate once-monthly using the Heinrichs-Carpenter Quality-of-Life Scale as the primary endpoint. Also, patients' capacity to work and work readiness (Yes/No) was assessed with the Work Readiness Questionnaire. We categorized patients, irrespective of treatment, by work readiness at baseline and week 28: No to Yes (n = 41), Yes to Yes (n = 49), or No at week 28 (n = 118). Quality-of-Life Scale total, domains, and item scores were assessed with a mixed model of repeated measures. Patients who shifted from No to Yes in work readiness showed robust improvements on Quality-of-Life Scale total scores, significantly greater than patients not ready to work at week 28 (least squares mean difference: 11.6±2.6, p<0.0001). Scores on Quality-of-Life Scale instrumental role domain and items therein - occupational role, work functioning, work levels, work satisfaction - significantly improved in patients shifting from No to Yes in work readiness (vs patients No at Week 28). Quality-of-Life Scale total scores also significantly predicted work readiness at week 28. Overall, these results highlight a strong association between improvements in health-related quality of life and work readiness, and suggest that increasing patients' capacity to work is an achievable and meaningful goal in the treatment of impaired functioning in schizophrenia." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Explaining Implementation through Varieties of Capitalism Theory: The Case of the Telework and Work-related Stress Agreements (2017)

    Prosser, Thomas ;

    Zitatform

    Prosser, Thomas (2017): Explaining Implementation through Varieties of Capitalism Theory. The Case of the Telework and Work-related Stress Agreements. In: Journal of Common Market Studies, Jg. 55, H. 4, S. 889-908. DOI:10.1111/jcms.12514

    Abstract

    "Despite extensive literature on the implementation of European 'soft' law and Varieties of Capitalism (VoC) theory, no existing work has attempted to explain the implementation of soft law with reference to VoC. In this article, on the basis of a study of the implementation of the non-legally binding European Telework and Work-related Stress Agreements in four countries, we attempt to address this gap. Four hypotheses are developed, based on key tenets of VoC theory, which aim to explain divergent national implementation outcomes of the agreements. The predictive power of VoC emerges as mixed. Though a hypothesis concerning the propensity of Coordinated Market Economies (CMEs) to implement the agreements via collective agreements is confirmed, evidence for remaining hypotheses is more ambiguous. Implications for theories of soft law implementation and VoC theory are reflected upon in conclusion." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

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    A qualitative study of the knowledge, attitudes, and behaviors of people exposed to diesel exhaust at the workplace in British Columbia, Canada (2017)

    Pui, Mandy; Nicol, Anne-Marie; Carlsten, Christopher; Palad, Farshad ; Brauer, Michael;

    Zitatform

    Pui, Mandy, Anne-Marie Nicol, Michael Brauer, Farshad Palad & Christopher Carlsten (2017): A qualitative study of the knowledge, attitudes, and behaviors of people exposed to diesel exhaust at the workplace in British Columbia, Canada. In: PLoS one, Jg. 12, H. 8, S. 1-21. DOI:10.1371/journal.pone.0182890

    Abstract

    "Purpose: To identify exposure-related knowledge, attitudes and behaviors of individuals occupationally exposed to diesel exhaust (DE); to reveal strengths, knowledge gaps and misperceptions therein.
    Methods: A Mental Models approach was used to gather information about current scientific understanding of DE exposure hazards and the ways in which exposure can be reduced. Thirty individuals in British Columbia who were regularly exposed to occupational DE were interviewed. The audio was recorded and transcribed. Data was grouped together and examined to draw out themes around DE awareness, hazard assessment and risk reduction behaviors. These themes were then compared and contrasted with existing grey and research literature in order to reveal strengths, gaps and misperceptions regarding DE exposure.
    Results: Study participants were aware and concerned about their exposure to DE but had incomplete and sometimes incorrect understanding of exposure pathways, health effects, and effective strategies to reduce their exposures. The perceived likelihood of exposure to DE was significantly greater compared to that of other work hazards (p<0.01), whereas the difference for their perceived severity of consequences was not significant. There was no universally perceived main source of information regarding DE, and participants generally distrusted sources of information based on their past experience with the source. Most of the actions that were taken to address DE exposure fell into the area of administrative controls such as being aware of sources of DE and avoiding these sources.
    Conclusions: This study of the knowledge, attitude, and behavior of those occupationally exposed to DE found, most notably, that more education and training and the creation of a health effects inventory regarding DE exposure were desired." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt: Wissenschaftliche Standortbestimmung (2017)

    Rothe, Isabel; Adolph, Lars; Thomson, Birgit; Formazin, Maren ; Beermann, Beate; Grewer, Anne; Schütte, Martin; Lenhardt, Uwe; Windel, Armin; Michel, Jörg;

    Zitatform

    Rothe, Isabel, Lars Adolph, Beate Beermann, Martin Schütte, Armin Windel, Anne Grewer, Uwe Lenhardt, Jörg Michel, Birgit Thomson & Maren Formazin (2017): Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt: Wissenschaftliche Standortbestimmung. (baua: Bericht), Dortmund, 260 S. DOI:10.21934/baua:bericht20170421

    Abstract

    "Das Projekt 'Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt - Wissenschaftliche Standortbestimmung' zielt darauf ab, psychische Belastungsfaktoren bezogen auf den gesicherten Stand der Wissenschaft zu bewerten, Aufschluss über neue Arbeitsanforderungen durch den Wandel der Arbeit zu gewinnen sowie offene Forschungsfragen zu identifizieren.
    Nach einer Beschreibung der Projektziele und der Vorgehensweise werden die Projektergebnisse dargestellt, gegliedert in die Themenfelder 'Arbeitsaufgabe', 'Führung und Organisation', 'Arbeitszeit', 'Technische Faktoren', 'Gestaltungsansätze' und 'Psychische Gesundheit'. Im Ergebnis konnten die Zusammenhänge von mehr als 20 Arbeitsbedingungsfaktoren mit psychischen Störungen, Muskel-Skelett- und Herz-Kreislauferkrankungen, dem Befinden, Beschwerden und der Leistung analysiert und beschrieben werden. In der Mehrzahl traten konsistente Zusammenhänge zwischen den Arbeitsbedingungsfaktoren und der psychischen Gesundheit auf, die eine Einteilung der Arbeitsanforderungen in Stressoren und Ressourcen erlauben. Die gewonnenen Befunde zeigen, dass die einzelnen Arbeitsbedingungsfaktoren unterschiedlich bedeutsam für die Gestaltung sind.
    Die Diskussion der Ergebnisse erfolgt aus der Perspektive von Wissenschaft und Praxis. Abschließend werden Empfehlungen sowohl für die einzelnen Themenfelder als auch für übergreifende Fragen in der weiteren Bearbeitung des Themenbereichs 'psychischen Gesundheit' ausgesprochen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Physical, psychological and occupational consequences of job burnout: a systematic review of prospective studies (2017)

    Salvagioni, Denise Albieri Jodas ; Melanda, Francine Nesello ; Maffei de Andrade, Selma ; Gabani, Flávia Lopes ; González, Alberto Durán ; Eumann Mesas, Arthur ;

    Zitatform

    Salvagioni, Denise Albieri Jodas, Francine Nesello Melanda, Arthur Eumann Mesas, Alberto Durán González, Flávia Lopes Gabani & Selma Maffei de Andrade (2017): Physical, psychological and occupational consequences of job burnout. A systematic review of prospective studies. In: PLoS one, Jg. 12, H. 10, S. 1-29. DOI:10.1371/journal.pone.0185781

    Abstract

    "Burnout is a syndrome that results from chronic stress at work, with several consequences to workers' well-being and health. This systematic review aimed to summarize the evidence of the physical, psychological and occupational consequences of job burnout in prospective studies. The PubMed, Science Direct, PsycInfo, SciELO, LILACS and Web of Science databases were searched without language or date restrictions. The Transparent Reporting of Systematic Reviews and Meta-Analyses guidelines were followed. Prospective studies that analyzed burnout as the exposure condition were included. Among the 993 articles initially identified, 61 fulfilled the inclusion criteria, and 36 were analyzed because they met three criteria that must be followed in prospective studies. Burnout was a significant predictor of the following physical consequences: hypercholesterolemia, type 2 diabetes, coronary heart disease, hospitalization due to cardiovascular disorder, musculoskeletal pain, changes in pain experiences, prolonged fatigue, headaches, gastrointestinal issues, respiratory problems, severe injuries and mortality below the age of 45 years. The psychological effects were insomnia, depressive symptoms, use of psychotropic and antidepressant medications, hospitalization for mental disorders and psychological ill-health symptoms. Job dissatisfaction, absenteeism, new disability pension, job demands, job resources and presenteeism were identified as professional outcomes. Conflicting findings were observed. In conclusion, several prospective and high-quality studies showed physical, psychological and occupational consequences of job burnout. The individual and social impacts of burnout highlight the need for preventive interventions and early identification of this health condition in the work environment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Effectiveness of eHealth interventions for reducing mental health conditions in employees: a systematic review and metaanalysis (2017)

    Stratton, Elizabeth ; Glozier, Nicholas; Choi, Isabella ; Harvey, Samuel B. ; Lampit, Amit ; Calvo, Rafael A. ;

    Zitatform

    Stratton, Elizabeth, Amit Lampit, Isabella Choi, Rafael A. Calvo, Samuel B. Harvey & Nicholas Glozier (2017): Effectiveness of eHealth interventions for reducing mental health conditions in employees. A systematic review and metaanalysis. In: PLoS one, Jg. 12, H. 12, S. 1-23. DOI:10.1371/journal.pone.0189904

    Abstract

    "Background: Many organisations promote eHealth applications as a feasible, low-cost method of addressing mental ill-health and stress amongst their employees. However, there are good reasons why the efficacy identified in clinical or other samples may not generalize to employees, and many Apps are being developed specifically for this group. The aim of this paper is to conduct the first comprehensive systematic review and meta-analysis evaluating the evidence for the effectiveness and examine the relative efficacy of different types of eHealth interventions for employees.
    Methods: Systematic searches were conducted for relevant articles published from 1975 until November 17, 2016, of trials of eHealth mental health interventions (App or web-based) focused on the mental health of employees. The quality and bias of all identified studies was assessed. We extracted means and standard deviations from published reports, comparing the difference in effect sizes (Hedge's g) in standardized mental health outcomes. We meta-analysed these using a random effects model, stratified by length of follow up, intervention type, and whether the intervention was universal (unselected) or targeted to selected groups e.g. 'stressed'.
    Results: 23 controlled trials of eHealth interventions were identified which overall suggested a small positive effect at both post intervention and follow up. There were differential short term effects seen between the intervention types whereby Mindfulness based interventions showed larger effects than the Cognitive Behaviour Therapy (CBT) based and Stress Management based interventions. The Stress Management interventions however differed by whether delivered to universal or targeted groups with a moderately large effect size at both post-intervention and follow-up in targeted groups, but no effect in unselected groups.
    Interpretation: There is reasonable evidence that eHealth interventions delivered to employees may reduce mental health and stress symptoms post intervention and still have a benefit, although reduced at follow-up. Despite the enthusiasm in the corporate world for such approaches, employers and other organisations should be aware not all such interventions are equal, many lack evidence, and achieving the best outcomes depends upon providing the right type of intervention to the correct population." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeit und Gesundheit im betrieblichen Kontext: Befunde aus der Betriebsrätebefragung des WSI 2015 (2016)

    Ahlers, Elke;

    Zitatform

    Ahlers, Elke (2016): Arbeit und Gesundheit im betrieblichen Kontext. Befunde aus der Betriebsrätebefragung des WSI 2015. (WSI-Report 33), Düsseldorf, 17 S.

    Abstract

    "Das Thema Gute Arbeit und Gesundheit ist seit Jahren für Betriebsräte hochrelevant. Das bestätigen die hier vorgestellten Daten der repräsentativen und branchenübergreifenden WSI-Betriebsrätebefragung 2015. Die Mehrzahl der Betriebsräte vertritt Belegschaften, die in hohem Ausmaß unter Termin- und Zeitdruck und hoher Arbeitsintensität arbeiten. Damit zeigt sich, dass Arbeitsintensivierung, Leistungsdruck, Überstunden und ein zu geringer Personalbestand den Alltag in vielen Betrieben widerspiegeln. Die hier dargelegten Ergebnisse zeigen auch, wie sehr psychische Arbeitsbelastungen abhängig sind nicht nur von den hohen individuellen Anforderungen, sondern auch von den (gestaltbaren) betrieblichen Rahmenbedingungen. Durch Umstrukturierungen und Personalentlassungen, aber auch durch Aufgabenzuwachs bei Personalmangel steigt der Arbeitsdruck in den Belegschaften signifikant an. Die zentralen Ansatzpunkte, solch belastende Arbeitsbedingungen anzugehen, zu vermindern und zu regulieren, liegen im Arbeits- und Gesundheitsschutz. Denn auch belastende Ansätze der Arbeitsorganisation oder der Arbeitszeitregulierung können über die Normen und Instrumente des Arbeits- und Gesundheitsschutzes gestaltet werden. Allerdings werden die rechtliche Möglichkeiten des Arbeitsschutzgesetzes bisher zu wenig mit diesen Arbeitsbelastungen in Verbindung gebracht und folglich zu wenig genutzt. Dabei bietet das Arbeitsschutzgesetz mit dem Instrument der Gefährdungsbeurteilungen (§ 5 ArbSchG) ein rechtlich normiertes Verfahren an, um komplexe gesundheitsgefährdende Arbeitsbelastungen zu bearbeiten. Die hier ermittelte äußerst schwache Umsetzung der Gefährdungsbeurteilungen psychischer Belastungen ist für den Status Quo des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes äußerst bedenklich und auch für die zukünftige Gestaltung der digitalen Arbeitswelt (Arbeiten 4.0) von enormer Handlungsrelevanz. Dabei liegen die Lösungsansätze auf der Hand: Betriebe, die sich sozialpartnerschaftlich über Betriebsvereinbarungen zur Umsetzung von Gefährdungsbeurteilungen psychischer Belastungen entschlossen haben, sind hier deutlich erfolgreicher. Es mangelt in den Betrieben, auch bei den Interessenvertretungen, oft an Kompetenz für systematisches Arbeitsschutzhandeln und ganzheitliche Prävention. Über eine bessere Schulung der Akteure in Bezug auf gesundheitsgefährdende Arbeitsbelastungen und den Möglichkeiten und jeweiligen Verfahren der Gefährdungsbeurteilungen ließen sich deutliche Erfolge erwarten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Leistung(sdruck), Arbeitssystem und Gesundheit: eine quantitativ empirische Auswertung der WSI-Betriebsrätebefragungen zu ergebnisorientierten Arbeitssystemen (2016)

    Ahlers, Elke;

    Zitatform

    Ahlers, Elke (2016): Leistung(sdruck), Arbeitssystem und Gesundheit. Eine quantitativ empirische Auswertung der WSI-Betriebsrätebefragungen zu ergebnisorientierten Arbeitssystemen. (Sozialpolitische Schriften 93), Berlin: Duncker & Humblot, 272 S.

    Abstract

    "Im Zuge von Flexibilisierung und Digitalisierung der Arbeitswelt gewinnen selbstorganisierte Formen der Arbeitsorganisation und der Leistungssteuerung weiter an Bedeutung (Zielvereinbarungen, Projektarbeit etc.). Bislang gibt es nur wenige Erkenntnisse darüber, wie diese sich auf die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten und somit auch die Regulierungserfordernisse auswirken. Es stellt sich etwa die Frage, ob konventionelle Regulierungen und Möglichkeiten zum Schutz der Beschäftigten (Arbeitsschutzgesetz, betriebliche Interessenvertretung) den Gestaltungsanforderungen dieser ergebnisorientiert gesteuerten Arbeitssysteme gerecht werden.
    Anhand einer breit angelegten Befragung in 1.700 deutschen Betrieben mit Betriebsratsvertretung werden hierzu Befunde vorgestellt. Es zeigt sich, dass Belegschaften in Betrieben mit ergebnisorientierten Arbeitsbedingungen tatsächlich höherem Arbeits- und Leistungsdruck ausgesetzt sind und die bestehenden Regularien kaum greifen, um den wachsenden Arbeitsdruck in den Betrieben eindämmen zu können. Damit ergeben sich neuartige Herausforderungen für die Gestaltung flexibler Arbeitswelten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Fehlzeiten-Report 2016: Unternehmenskultur und Gesundheit - Herausforderungen und Chancen. Zahlen, Daten, Analysen aus allen Branchen der Wirtschaft (2016)

    Badura, Bernhard; Meyer, Markus ; Schröder, Helmut ; Klose, Joachim; Ducki, Antje;

    Zitatform

    Badura, Bernhard, Antje Ducki, Helmut Schröder, Joachim Klose & Markus Meyer (Hrsg.) (2016): Fehlzeiten-Report 2016. Unternehmenskultur und Gesundheit - Herausforderungen und Chancen. Zahlen, Daten, Analysen aus allen Branchen der Wirtschaft. (Fehlzeiten-Report 2016), Berlin: Springer London, 512 S. DOI:10.1007/978-3-662-49413-4

    Abstract

    "Der Fehlzeiten-Report, der jährlich als Buch erscheint, informiert umfassend über die Krankenstandsentwicklung in der deutschen Wirtschaft und beleuchtet dabei detailliert einzelne Branchen. Schwerpunkt des Fehlzeiten-Reports 2016 ist der Zusammenhang zwischen Unternehmenskultur und Gesundheit. Es werden Herausforderungen und Chancen von Unternehmenskultur für die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter diskutiert und die verschiedenen Facetten von Unternehmenskultur aufgezeigt.
    - Was ist Unternehmenskultur?
    - Was macht eine gute Unternehmenskultur aus?
    - Welchen Einfluss hat die Unternehmenskultur auf die Gesundheit der Beschäftigten?
    - Welche Herausforderungen und Chancen ergeben sich in der Praxis?" (Verlagsangaben)

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    Zusammenfassung
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    Age and work-related health: insights from the UK labour force survey (2016)

    Davies, Rhys; Jones, Melanie ; Lloyd-Williams, Huw;

    Zitatform

    Davies, Rhys, Melanie Jones & Huw Lloyd-Williams (2016): Age and work-related health. Insights from the UK labour force survey. In: BJIR, Jg. 54, H. 1, S. 136-159. DOI:10.1111/bjir.12059

    Abstract

    "Data from the UK Labour Force Survey (LFS) are used to examine two methodological issues in the analysis of the relationship between age and work-related health. First, the LFS is unusual in that it asks work-related health questions to those who are not currently employed. This facilitates a more representative analysis than that which is constrained to focus only on those currently in work. Second, information in the LFS facilitates a comparison of work-related health problems that stem from current employment to a more encompassing measure that includes those related to a former job. We find that accounting for each of these sources of bias increases the age work-related health risk gradient, and suggest that ignoring such effects will underestimate the work-related health implications of current policies to extend working lives." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

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    Berufsspezifische Ungleichheiten auf dem Arbeitsmarkt: Empirische Befunde auf Basis der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2012 (2016)

    Ebner, Christian ;

    Zitatform

    Ebner, Christian (2016): Berufsspezifische Ungleichheiten auf dem Arbeitsmarkt. Empirische Befunde auf Basis der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2012. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 45, H. 2, S. 13-17.

    Abstract

    "Eine abgeschlossene Berufsausbildung hat für Erwerbspersonen auf dem deutschen Arbeitsmarkt einen großen Wert. Sie verringert das Risiko von Arbeitslosigkeit oder prekärer Beschäftigung gegenüber Personen ohne Berufsabschluss. Solche Durchschnittsbetrachtungen sind wichtig, sie verschleiern jedoch auch die teils große Varianz innerhalb der Gruppe beruflich Qualifizierter. Ziel des Beitrags ist es, Ungleichheit auf dem Arbeitsmarkt berufsspezifisch zu analysieren. Dies erfolgt auf der Grundlage der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung, die umfassende Möglichkeiten bietet, Erträge auf dem Arbeitsmarkt zu analysieren und gleichzeitig auch berufsbedingte Belastungen zu berücksichtigen. Inwieweit Belastungen und Benachteiligungen auf Berufsebene über Löhne kompensiert werden, ist eine weitere Forschungsfrage, die in diesem Beitrag aufgegriffen wird." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Schlaflosigkeit und ihre Folgen für die Arbeitsfähigkeit (2016)

    Hertenstein, Elisabeth; Riemann, Dieter;

    Zitatform

    Hertenstein, Elisabeth & Dieter Riemann (2016): Schlaflosigkeit und ihre Folgen für die Arbeitsfähigkeit. In: Arbeitsmedizin, Sozialmedizin, Umweltmedizin, Jg. 51, H. 3, S. 162-166.

    Abstract

    "Regelmäßige Schlafstörungen können sich negativ auf die Arbeits-zufriedenheit und die Arbeitsleistung auswirken, im Sinne erhöhter Fehlzeiten, reduzierter Produktivität und reduziertem Karrierefortschritt. Umgekehrt können bestimmte Arbeitsumstände wie Nacht- und Schicht-arbeit, aber auch geringe soziale Unterstützung am Arbeitsplatz, wenig Kontrolle über die Arbeitsinhalte und -umstände sowie erlebte Ungerechtigkeit das Risiko für Schlafstörungen erhöhen. Aufgrund der hohen Prävalenz und der potenziell gravierenden Folgen von Schlafstörungen sind Präventionsmaßnahmen am Arbeitsplatz sinnvoll. Darüber hinaus werden im Artikel auch Behandlungsmöglichkeiten für Isonomien und Schlafstörungen durch Schichtarbeit vorgestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Gesundheit und Arbeit: Zahlen, Daten, Fakten. BKK Gesundheitsreport 2016 (2016)

    Knieps, Franz; Pfaff, Holger;

    Zitatform

    Knieps, Franz & Holger Pfaff (Hrsg.) (2016): Gesundheit und Arbeit. Zahlen, Daten, Fakten. BKK Gesundheitsreport 2016. (BKK-Gesundheitsreport), Berlin: Medizinische Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, 502 S.

    Abstract

    "Das Schwerpunktthema 'Gesundheit und Arbeit' ist aus vielen Gründen heraus prädestiniert für die diesjährige 40. Jubiläumsausgabe des BKK Gesundheitsreports. So wird es nicht erst seit der Einführung der Rente mit 67 Jahren auch für Unternehmen immer wichtiger, dass Beschäftigte möglichst lange arbeitsfähig sind und gesund ihren Beruf ausüben können. Die Belegschaften werden aufgrund des demographischen Wandels insgesamt älter, gleichzeitig verändert sich die Arbeitswelt auch immer weiter: Der Dienstleistungssektor wächst, die Zahl von atypischen Beschäftigungsverhältnissen steigt. Spürbar sind auch die Veränderungen, welche die fortschreitende Digitalisierung und Vernetzung mit sich bringt. Informationstechnologie durchdringt auch das Arbeitsleben so sehr, dass mittlerweile fast jeder mittelbar oder unmittelbar damit zu tun hat - oder anders formuliert - davon abhängig ist. Die Digitalisierung bietet enorme Möglichkeiten, die Arbeit einfacher und effektiver zu gestalten, so auch dadurch, dass man nicht mehr auf einen festen Platz, z.B. im Büro, beschränkt ist, sondern auch von zuhause oder unterwegs arbeiten kann. Andererseits verändern sich damit auch Rahmenbedingungen und Erwartungen an die Arbeit, sowohl von Arbeitgeber- als auch Arbeitnehmerseite. Es wird zunehmend die Frage gestellt werden müssen, wie dieser Wandel der Arbeitswelt so gestaltet werden kann, dass auch andere Arten zu arbeiten nicht die Arbeitenden krank machen, sondern im Gegenteil 'gesund' sein lassen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitswelt im Wandel: Zahlen - Daten - Fakten, Ausgabe 2016 (2016)

    Nöllenheidt, Christoph; Brenscheidt, Simone;

    Zitatform

    Nöllenheidt, Christoph & Simone Brenscheidt (2016): Arbeitswelt im Wandel. Zahlen - Daten - Fakten, Ausgabe 2016. Dortmund, 80 S.

    Abstract

    "Mit 'Arbeitswelt im Wandel' werden in kompakter Weise wichtige Aspekte unserer heutigen Arbeitswelt fokussiert. Zwar gilt es nach wie vor, Unfälle und Berufskrankheiten zu vermeiden, doch ist der Ansatz des Arbeitsschutzes in den letzten Jahren deutlich breiter geworden. Die Zusammenhänge zwischen den Arbeitsbedingungen und moderner Technik werden ebenso betrachtet wie das soziale Zusammenleben der Menschen im Betrieb oder die ökonomische Seite sicherer Arbeit. Wir wissen: Themen wie der demografische Wandel der Gesellschaft haben unmittelbare Auswirkungen auf unsere Arbeit und fordern uns zum Handeln heraus. 'Arbeitswelt im Wandel' versucht, schlaglichtartig einige dieser Phänomene zu beleuchten und will insofern Anregungen liefern, sich mit Trends zu Sicherheit und Gesundheit in unserer Arbeitswelt intensiver zu beschäftigen. Einen Schwerpunkt bildet in diesem Jahr das Thema 'Gewünschte und erlebte Arbeitsqualität'." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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