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Dossier

Arbeitsbedingungen und Gesundheit von Beschäftigten

Der Zusammenhang von Arbeitsbedingungen bzw. Arbeitsbelastungen und der Gesundheit von Beschäftigten erhält durch die demografische Entwicklung, Digitalisierung und Klimawandel neues Gewicht. Wie muss Arbeit gestaltet sein, damit die Beschäftigten langfristig und gesund erwerbstätig sein können?
Dieses Themendossier dokumentiert die Ergebnisse empirischer Forschung der letzten Jahre.
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  • Literaturhinweis

    Empowering older workers through self-regulation: how job crafting and leisure crafting enhance mindfulness and well-being at work (2025)

    Xin, Xun ; He, Yuting ; Gao, Lili ;

    Zitatform

    Xin, Xun, Lili Gao & Yuting He (2025): Empowering older workers through self-regulation: how job crafting and leisure crafting enhance mindfulness and well-being at work. In: Work, Aging and Retirement, Jg. 11, H. 3, S. 266-281. DOI:10.1093/workar/waae017

    Abstract

    "The capacity for self-regulation is crucial for older workers to maintain adaptability and well-being under aging-related challenges. Building on recent research suggesting that practices of self-regulation can enhance self-regulatory capacity, our study employs self-regulation theory to investigate how two distinct self-regulatory practices—job crafting (JC) and leisure crafting (LC)—support older workers in enhancing their work well-being through the lens of self-regulatory capacity, specifically mindfulness. Within this theoretical framework, we further explore the combined effects of JC and LC on adaptation to the aging process. A three-wave time-lagged survey was conducted among 227 older Chinese workers from science and technology enterprises. The results from latent structural equation modeling indicate that mindfulness at work mediates the relationship between crafting practices (both JC and LC) and work well-being. Moreover, JC and LC exhibit a compensatory relationship in facilitating mindfulness at work, which in turn promotes the work well-being of older workers. These findings offer a novel perspective grounded in self-regulation theory, highlighting how JC and LC contribute to successful aging by strengthening mindfulness capacity." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Die Rolle von Erreichbarkeitserwartungen und Arbeitszeiterfassung bei der Gesundheit von Beschäftigten im Homeoffice: Eine Analyse der BAuA-Arbeitszeitbefragung 2015–2023 (2025)

    Zeschke, Martin;

    Zitatform

    Zeschke, Martin (2025): Die Rolle von Erreichbarkeitserwartungen und Arbeitszeiterfassung bei der Gesundheit von Beschäftigten im Homeoffice: Eine Analyse der BAuA-Arbeitszeitbefragung 2015–2023. In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft, Jg. 79, H. 3, S. 329-340. DOI:10.1007/s41449-025-00477-2

    Abstract

    "Ortsflexible Bildschirmarbeit in den Privaträumen von Beschäftigten („Homeoffice“) hat eine Vielzahl möglicher Vor- und Nachteile. Ein möglicher Nachteil ist, dass es vielen Beschäftigten im Homeoffice schwerer fallen kann, die Grenze zwischen Arbeit und Freizeit zu ziehen. Die kann auf Dauer negative gesundheitliche Folgen haben. Die vorliegende Studie untersucht, ob höhere Erreichbarkeitserwartungen diesen Zusammenhang erklären können und ob eine betriebliche Arbeitszeiterfassung dazu beitragen kann, diese Erreichbarkeitserwartungen im Homeoffice zu reduzieren. Zur Beantwortung dieser Frage wurden die Daten der BAuA-Arbeitszeitbefragung 2015–2023 (fünf Messzeitpunkte, N  = 32.755 Datenpunkte, genestet in 21.455 Personen) in Mehrebenen-Strukturgleichungsmodellen analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass mehr Homeofficetage pro Woche mit höheren Erreichbarkeitserwartungen zusammenhängen, die wiederum negativ mit der allgemeinen Gesundheit assoziiert sind (jeweils im Vergleich mit anderen Personen). Der Gesamtzusammenhang zwischen Homeofficetagen pro Woche und Gesundheit ist jedoch positiv. Das heißt: Je mehr Homeofficetage pro Woche, desto besser die allgemeine Gesundheit. Zusatzanalysen zeigen, dass es hier ein Optimum von etwa zwei bis drei Tagen pro Woche gibt. Die betriebliche Arbeitszeiterfassung moderiert dabei den Zusammenhang zwischen Homeofficetagen und Erreichbarkeitserwartungen. Für Personen ohne Arbeitszeiterfassung gehen mehr Homeofficetage pro Woche mit höheren Erreichbarkeitserwartungen als bei anderen Personen einher, für Personen mit Arbeitszeiterfassung hingegen mit niedrigeren. Praktische Relevanz: Der vorliegende Artikel trägt dazu bei, die mit Homeoffice verbundenen Chancen und Risiken für die Gesundheit sowie die Erreichbarkeitserwartungen von Beschäftigten zu erkennen. Am Beispiel der Arbeitszeiterfassung als verhältnispräventiven Schutzmechanismus zeigt er, dass die organisationale Gestaltung der Arbeit (im Homeoffice) eine größere Rolle spielt als deren zeitlicher Umfang." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Karenztage und Absenkung der Lohnersatzrate: Eine ökonomische Einordnung (2025)

    Ziebarth, Nicolas;

    Zitatform

    Ziebarth, Nicolas (2025): Karenztage und Absenkung der Lohnersatzrate. Eine ökonomische Einordnung. (ZEW policy Brief / ZEW - Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung 2025-14), Mannheim, 8 S.

    Abstract

    "Dieser Policy Brief ordnet zunächst die aktuelle Diskussion um die Einführung eines Karenztages sowie eine Kürzung der Lohnfortzahlung (= Absenkung der Lohnersatzrate) aus ökonomischer Sicht ein. In beiden Fällen geht es um staatliche Mindestabsicherungen im Krankheitsfall für abhängig Beschäftigte der Privatwirtschaft. Bei einem Karenztag gibt es keinerlei Pflicht zur Lohnfortzahlung während des ersten Tages einer jeden Krankheitsepisode während die Kürzung der Lohnfortzahlung auf 80 Prozent einen Lohnverlust von 20 Prozent während der Dauer der Krankheit bedeuten würde. Eine allgemeine Absenkung der Lohnersatzrate dominiert aus wohlfahrtsökonomischer Sicht die Einführung von Karenztagen. Allerdings würde eine solche Maßnahme – insbesondere nach den Erfahrungen der letzten Absenkung 1996 – nicht zielführend sein und zu unerwünschten Nebenwirkungen führen. Stattdessen sollten Unternehmen mit passgenauen Maßnahmen experimentieren. Gleichzeitig sollte der Gesetzesgeber durch die Einführung von „Teilzeitkrankschreibungen“ – graduellen Krankschreibungen, die auf die Restarbeitsfähigkeit abzielen – die deutsche Lohnfortzahlung nach skandinavischem Vorbild modernisieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    New technology and workers’ perceived impact on job quality: Does labor organization matter? (2025)

    ten Berge, Jannes ; Dekker, Fabian;

    Zitatform

    ten Berge, Jannes & Fabian Dekker (2025): New technology and workers’ perceived impact on job quality: Does labor organization matter? In: Economic and Industrial Democracy, Jg. 46, H. 2, S. 619-654. DOI:10.1177/0143831x241265911

    Abstract

    "There is an emerging literature focusing on the impact of technological change on work quality. This study contributes to the literature by examining (1) workers’ expectations regarding the effect of technological change on perceived job insecurity, as well as physical and psychological job demands, and (2) how these expectations are shaped by the degree of labor organization within countries. The article uses cross-national data for 25 OECD countries. It is found that labor organization decreases perceived levels of job insecurity related to technological change, but also lowers workers’ expectations of technology improving the quality of their work. These findings may indicate that in environments where technological change is less strongly moderated by organized labor, workers put greater emphasis on technology as a driver of (short-term) work changes. Alternatively, these findings may signal a lack of ‘worker power’ of organized labor to enforce technologies that improve the quality of employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Grenzen des Arbeitstages: Was wollen die Beschäftigten? (2025)

    Zitatform

    (2025): Grenzen des Arbeitstages. Was wollen die Beschäftigten? (Kompakt : DGB-Index Gute Arbeit 2025,04), Berlin, 10 S.

    Abstract

    "Die Bundesregierung hat in ihrem Koalitionsvertrag die Absicht formuliert, „die Möglichkeit einer wöchentlichen anstatt einer täglichen Höchstarbeitszeit [zu] schaffen – auch und gerade im Sinne einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf“. Im Kern zielt die Forderung nach einer Öffnung des Arbeitszeitgesetzes auf eine Abschwächung der bisherigen Schutzregelungen: Der Achtstundentag soll als Norm abgeschafft und tägliche Arbeitszeiten von über zwölf Stunden ermöglicht werden. Dabei wird auf die angeblichen Wünsche der Beschäftigten nach flexiblen Arbeitszeiten verwiesen. Die Betroffenen selbst kommen jedoch selten zu Wort. Welche Arbeitszeiten brauchen die Arbeitnehmer*innen? Wann soll der Arbeitstag beginnen und wann soll er enden? Welche Grenzen würden Beschäftigte ziehen, wenn sie über ihre Arbeitszeiten selbst entscheiden könnten? Um diese Fragen beantworten zu können, wurden in der repräsentativen Beschäftigtenbefragung mit dem DGB-Index Gute Arbeit 2025 mehr als 4.000 Arbeitnehmer*innen danach gefragt, zu welchen Zeiten sie arbeiten würden, wenn sie die Wahl hätten. Die Ergebnisse zeigen deutlich: eine Ausweitung der täglichen Höchstarbeitszeit entspricht nicht den Bedürfnissen der Beschäftigten. Im Gegenteil, eine deutliche Mehrheit wünscht sich Arbeitszeiten innerhalb der Grenzen des Achtstundentags. Besonders deutlich ausgeprägt ist der Wunsch nach klaren Grenzen bei Arbeitnehmer*innen mit Kindern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Gute Zeiten, schlechte Zeiten? Wie die Beschäftigten ihre Arbeitszeiten bewerten: Ergebnisse des DGB-Index Gute Arbeit 2025 (2025)

    Zitatform

    (2025): Gute Zeiten, schlechte Zeiten? Wie die Beschäftigten ihre Arbeitszeiten bewerten. Ergebnisse des DGB-Index Gute Arbeit 2025. (DGB-Index Gute Arbeit : Report ...), Berlin, 23 S.

    Abstract

    "Die bundesweit repräsentative Befragung des DGB-Index Gute Arbeit lief von Januar bis Mai 2025. Mehr als 4.000 zufällig ausgewählte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gaben Auskunft über ihre Arbeitsbedingungen. Schwerpunktthema war die Arbeitszeit. Aufschlussreich ist der Abgleich der Arbeitszeitrealität mit den Wünschen der Beschäftigten: Lediglich 40 Prozent sind mit ihrer aktuellen Arbeitszeit zufrieden. Dagegen wünscht sich mehr als die Hälfte (53 Prozent) kürzere Arbeitszeiten, sieben Prozent würden gerne länger arbeiten. Gründe für die Diskrepanzen zwischen Wunsch und Wirklichkeit sind überwiegend starre betriebliche Vorgaben. Während sich die große Mehrheit maximale tägliche Arbeitszeiten von acht Stunden wünscht, geben 43 Prozent aller Befragten an, (sehr) häufig länger als acht Stunden zu arbeiten. Je öfter dies der Fall ist, desto ausgeprägter sind Probleme bei der Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben. Auch die eigene Erholung und die gesundheitliche Situation werden negativer bewertet. Ein Hebel für die Gestaltung gesundheitsgerechter Arbeitszeiten ist deren vollständige Erfassung. In der Befragung geben 23 Prozent an, dass ihre Arbeitszeit durch den Betrieb nicht erfasst wird. Weitere sieben Prozent haben zwar eine Erfassung, diese ist jedoch nicht vollständig. Ohne Arbeitszeiterfassung wird häufiger von einer Entgrenzung und Fragmentierung der Arbeitszeit berichtet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Bericht der Bundesregierung über den Stand von Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit und über das Unfall- und Berufskrankheitengeschehen in der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2024 (2025)

    Zitatform

    (2025): Bericht der Bundesregierung über den Stand von Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit und über das Unfall- und Berufskrankheitengeschehen in der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2024. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 21/3310 (15.12.2025)), Berlin, 236 S.

    Abstract

    "Der Bericht „Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit – Berichtsjahr 2024“ befasst sich inhaltlich mit verschiedenen Themen des Arbeitslebens und blickt dabei neben den Zahlen des Berichtsjahres auch in Zeitreihen auf die mittel- bzw. langfristigen Entwicklungen. Thematisch bietet der Bericht einen datenbasierten Überblick zur Erwerbstätigkeit allgemein, zu Arbeits- und Wegeunfällen, Berufskrankheiten, Arbeitsunfähigkeit und Erwerbsminderungsrenten. Hinzu kommen Kostendaten, Daten zum Aufsichtshandeln, zur Schülerunfallversicherung und verschiedene Artikel: zum einen von verschiedenen Arbeitsschutzakteurinnen und -akteuren (Abschnitt 1.4), zum anderen zu Arbeitsbedingungen (1.8.1 und 1.8.2) und zur guten Gestaltung hybrider Bildschirmarbeit (1.9). Der diesjährige Schwerpunkt (Kapitel 2) befasst sich mit der psychischen Gesundheit in der Arbeitswelt. Dabei wird auf die Politikwerkstatt „Psychische Gesundheit“ (2.1), Entwicklungen zur Arbeitsintensität (2.2) und Mobbing (2.3) eingegangen." (Textauszug, Dokumentations- und Informationssystem Bundestag und Bundesrat - DIP)

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    Hybrides, Ortsflexibles, Multilokales Arbeiten? Wissenschaft im Dialog IV: Fachveranstaltung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in Kooperation mit dem Schwerpunkt "Digitalisierung" der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA) (2025)

    Zitatform

    (2025): Hybrides, Ortsflexibles, Multilokales Arbeiten? Wissenschaft im Dialog IV. Fachveranstaltung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in Kooperation mit dem Schwerpunkt "Digitalisierung" der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA). (baua: Fokus), Dortmund, 40 S. DOI:10.21934/baua:fokus20250515

    Abstract

    "Hybrides, ortsflexibles und multilokales Arbeiten hat sich in den letzten Jahren zu einem weit verbreiteten Phänomen in der Arbeitswelt entwickelt. Die Möglichkeiten des mobilen Arbeitens sind vielfältiger geworden. Mehr Beschäftigte als je zuvor erledigen ihre Arbeitsaufgaben unterstützt durch verschiedene Technologien in den unterschiedlichsten Arbeitsumgebungen. Bisher steht die Forschung zur Passung zwischen Arbeitsorten, -mitteln und -aufgaben in hybriden, ortsflexiblen, multilokalen Settings noch am Anfang. Welche Erkenntnisse können wir bisher aus der Forschung ableiten? Wie erweitert und/oder verändert sich dadurch das Gestaltungswissen für eine gesunde und sichere Arbeit? Diese und weitere Fragen wurden im November 2024 beim vierten interdisziplinären Dialog „Hybrides, Ortsflexibles, Multilokales Arbeiten? Wissenschaft im Dialog“ in der BAuA Dortmund in einem Kreis von Expertinnen und Experten diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeiten trotz Krankheit: Starker Anstieg nach der Corona-Pandemie (2025)

    Zitatform

    (2025): Arbeiten trotz Krankheit. Starker Anstieg nach der Corona-Pandemie. (DGB-Index Gute Arbeit. Kompakt 2025,01), Berlin, 10 S.

    Abstract

    "In der Hochphase der Corona-Pandemie haben Arbeitnehmer*innen seltener krank gearbeitet. Seitdem ist der Anteil wieder stark angestiegen und befindet sich 2024 wieder auf dem hohen Niveau der Vorpandemiezeit. Das zeigen die Auswertungen im DGB-Index Gute Arbeit "Kompakt" 01/2025. 63 Prozent der Befragten gaben an, auch gearbeitet zu haben, obwohl sie sich "richtig krank gefühlt" haben. Besonders weit verbreitet ist Präsentismus - wie das Arbeiten trotz Krankheit in der Fachdiskussion genannt wird - in den Berufsgruppen Reinigungsberufe, Lehr- und Erziehungsberufe sowie Gesundheitsberufe. Krank zu arbeiten ist für die Betroffenen mit Risiken verbunden. Der Gesundheitszustand kann sich ohne ausreichende Erholung verschlechtern und damit zu längeren Erkrankungsdauern führen. Risiken entstehen damit auch für Betriebe und Belegschaften, gerade im Fall von übertragbaren Erkrankungen. Die Auswertung liefert Hinweise auf die Gründe, die zum "Präsentismus" von Beschäftigten führen. Besonders häufig wird trotz Krankheit gearbeitet, wenn die Beschäftigten hohen Arbeitsbelastungen ausgesetzt sind, wenn sie von einer schlechten Betriebskultur berichten und/oder sich Sorgen um die Sicherheit ihres Arbeitsplatzes machen. Gute Arbeitsbedingungen sind nicht nur ein entscheidender Hebel zum Schutz der Gesundheit. Sie sind auch förderlich für eine erfolgreiche Genesung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Prävention, medizinische Rehabilitation, berufliche Rehabilitation und Erwerbsminderungsrente: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage des Abgeordneten Dr. Armin Grau und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (2025)

    Zitatform

    (2025): Prävention, medizinische Rehabilitation, berufliche Rehabilitation und Erwerbsminderungsrente. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage des Abgeordneten Dr. Armin Grau und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 21/2982 (27.11.2025)), Berlin, 161 S.

    Abstract

    [insgesamt 79 Einzelfragen] "Der Koalitionsvertrag der aktuellen Bundesregierung nennt zahlreiche Aspekte zu Prävention und Reha im medizinisch-beruflichen Kontext, so soll die Prävention von psychischen Erkrankungen gestärkt werden und für gute Arbeitsbedingungen für körperlich stark belastete Berufsgruppen gesorgt werden, der Grundsatz „Prävention vor Reha vor Rente“ soll gestärkt werden, der „Ü45-Check“ soll flächendeckend umgesetzt werden, und Menschen in einer befristeten Erwerbsminderungsrente sollen mit Rehaleistungen zielgenauer erreicht werden. Die Beantragung soll digital, barrierearm und einfach werden, der gemeinsame Grundantrag für Reha und Teilhabe vorangebracht werden, ein Fallmanagement soll eingeführt werden, das betriebliche Gesundheitsmanagement bekannter gemacht und die Feststellung der Erwerbsfähigkeit beschleunigt werden. Vor diesem Hintergrund ist die Klärung offener Fragen notwendig." (Textauszug, Dokumentations- und Informationssystem Bundestag und Bundesrat - DIP)

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  • Literaturhinweis

    Krankenstand in Berufen der Kindertagesbetreuung und -erziehung: Eine Auswertung von Krankenkassendaten (2024)

    Akko, Davin P.;

    Zitatform

    Akko, Davin P. (2024): Krankenstand in Berufen der Kindertagesbetreuung und -erziehung. Eine Auswertung von Krankenkassendaten. Gütersloh, 13 S. DOI:10.11586/2024108

    Abstract

    "Die Arbeitsunfähigkeitstage für alle Berufsgruppen sind bundesweit in den letzten Jahren angestiegen. Bei Personen, die in der Kinderbetreuung und -erziehung arbeiten, sind die Fehlzeiten ebenfalls angestiegen und dabei höher als im Durchschnitt aller Berufsgruppen. Dies kann unterschiedliche Ursachen haben. Im Feld der Kindertagesbetreuung ist vor allem aufgrund des anhaltenden Personalmangels eine erhöhte Arbeitsbelastung zu beobachten, die zu einer Überlastung der Fachkräfte führt. Dies kann sowohl für die physische als auch psychische Gesundheit negative Folgen haben. Beim Kita-Personal äußert sich dies auch in besonders hohen Fehlzeiten aufgrund von psychischen Erkrankungen. Aufgrund dieser Entwicklungen hat die Bertelsmann Stiftung Berechnungen zu den Ausfallzeiten von pädagogischem Personal sowie dem Personalbedarf und den Personalkosten für Vertretung durchgeführt. Das Hintergrundpapier von Davin P. Akko analysiert anhand von bereitgestellten Daten der DAK-Gesundheit, inwieweit das KiTa-Personal in den Jahren 2020 bis 2023 von Arbeitsunfähigkeit betroffen war. Dafür wurde eine Sonderauswertung für die Berufe in der Kinderbetreuung und -erziehung der DAK-Gesundheit durchgeführt. Diese dient als Grundlage für die Berechnungen der Bertelsmann Stiftung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Performance-related pay, mental and physiological health (2024)

    Andelic, Nicole ; Allan, Julia ; Bender, Keith A. ; Theodossiou, Ioannis; Powell, Daniel ;

    Zitatform

    Andelic, Nicole, Julia Allan, Keith A. Bender, Daniel Powell & Ioannis Theodossiou (2024): Performance-related pay, mental and physiological health. In: Industrial Relations, Jg. 63, H. 1, S. 3-25. DOI:10.1111/irel.12334

    Abstract

    "Much of the literature on performance-related pay (PRP) and poor health relies on self-reported data, and the relationship is difficult to examine due to confounding variables. We examine the relationship between PRP and three groups of health measures using data from the UKHLS: blood pressure, inflammation markers in blood, and self-reported health. Regressions correcting for self-selection bias and socio-demographic covariates find that PRP contracts are associated with poorer mental health, higher systolic blood pressure, and higher levels of fibrinogen. These findings suggest that firms that use PRP may need to implement policies to mitigate against PRP-related stress." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Are we yet sick of new technologies? The unequal health effects of digitalization (2024)

    Arntz, Melanie ; Schlenker, Oliver ; Findeisen, Sebastian ; Maurer, Stephan;

    Zitatform

    Arntz, Melanie, Sebastian Findeisen, Stephan Maurer & Oliver Schlenker (2024): Are we yet sick of new technologies? The unequal health effects of digitalization. (CEP discussion paper / Centre for Economic Performance 1984), London, 52 S.

    Abstract

    "This study quantifies the relationship between workplace digitalization, i.e., the increasing use of frontier technologies, and workers' health outcomes using novel and representative German linked employer-employee data. Based on changes in individual-level use of technologies between 2011 and 2019, we find that digitalization induces similar shifts into more complex and service-oriented tasks across all workers but exacerbates health inequality between cognitive and manual workers. Unlike more mature, computer-based technologies, frontier technologies of the recent technology wave substantially lower manual workers' subjective health and increase sick leave, while leaving cognitive workers unaffected. We provide evidence that the effects are mitigated in firms that provide training and assistance in the adjustment process for workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Arntz, Melanie ;
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    Verkürzung von Arbeitszeit und „4-Tage-Woche“: Chancen und Herausforderungen für die Arbeits(zeit)gestaltung aus Sicht der Arbeitswissenschaft (2024)

    Backhaus, Nils;

    Zitatform

    Backhaus, Nils (2024): Verkürzung von Arbeitszeit und „4-Tage-Woche“: Chancen und Herausforderungen für die Arbeits(zeit)gestaltung aus Sicht der Arbeitswissenschaft. In: Zeitschrift für Wirtschaftspolitik, Jg. 73, H. 2, S. 136-146. DOI:10.1515/zfwp-2024-2010

    Abstract

    "The debate on working time reduction in Germany is becoming increasingly important in light of international “4-day week” trials and the experiences of the Corona pandemic. Studies show a declining trend in average working hours and a preference for shorter working times. Different models for working time reduction must be taken into account. Shorter working hours have potential health benefits, but also the risk of work intensification and productivity losses. A collective reduction in working hours seems unrealistic against the background of economic challenges, but working time models that are differentiated and employee-oriented might meet the demands of employees and allow companies to benefit from healthy and motivated employees in the long term." (Author's abstract, IAB-Doku, © DeGruyter) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Fehlzeiten-Report 2024: Bindung und Gesundheit - Fachkräfte gewinnen und halten (2024)

    Badura, Bernhard; Schröder, Helmut ; Ducki, Antje; Baumgardt, Johanna; Meyer, Markus ;

    Zitatform

    Badura, Bernhard, Antje Ducki, Johanna Baumgardt, Markus Meyer & Helmut Schröder (Hrsg.) (2024): Fehlzeiten-Report 2024. Bindung und Gesundheit - Fachkräfte gewinnen und halten. (Fehlzeiten-Report 26), Berlin: Springer, 721 S.

    Abstract

    "Der jährlich erscheinende Fehlzeiten-Report informiert umfassend über Entwicklungen des Krankenstandes in Deutschland. Neben detaillierten Analysen aktueller Daten werden empirische Studienergebnisse, zeitgemäße methodische Herangehensweisen und Leuchtturmprojekte des Betrieblichen Gesundheitsmanagements vorgestellt. Schwerpunkt „Bindung und Gesundheit – Fachkräfte gewinnen und halten“ Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels haben Arbeitgebende heute mehr denn je ein hohes Interesse, Beschäftigte zu gewinnen und dann langfristig gesund und leistungsfähig in der eigenen Organisation zu halten. Deshalb fokussiert der diesjährige Schwerpunkt des Fehlzeiten-Reports das Thema organisationale Bindung, denn diese reduziert nachweislich das Risiko, dass Mitarbeitende eine Organisation verlassen. Die folgenden Themen werden dabei wissenschaftlich fundiert erörtert: - Arbeitsmarktentwicklung und empirische Daten zur Mitarbeitendenbindung in Deutschland - Aktuelle Forschungsergebnisse zu organisationaler Bindung - Strategien zur Steigerung von Mitarbeitendenbindung - Zusammenhänge von gelungener Führung, Bindung und Gesundheit - Nutzen und Potenzial von Betrieblichem Gesundheitsmanagement für die Steigerung der Mitarbeitendenbindung Darüber hinaus liefert der Fehlzeiten-Report 2024 in gewohnter Qualität Daten und Analysen zu Fehlzeiten von Beschäftigten in Deutschland: - Aktuelle Statistiken zum Krankenstand in allen Branchen - Vergleichende Analysen nach Berufsgruppen, Bundesländern und Städten - Die wichtigsten für Arbeitsunfähigkeit verantwortlichen Krankheitsarten - Detaillierte Auswertungen zu Arbeitsunfällen, Langzeitarbeitsunfähigkeit, Kinderkrankengeld sowie zu Covid-19-Infektionen und deren Spätfolgen Die Herausgeberinnen und Herausgeber Der Fehlzeiten-Report wird vom Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO) in Kooperation mit der Universität Bielefeld und der Berliner Hochschule für Technik herausgegeben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Inhaltsverzeichnis vom Verlag
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  • Literaturhinweis

    Constructing Mobilities: The Reproduction of Posted Workers' Disposability in the Construction Sector (2024)

    Bagnardi, Francesco ; Vianello, Francesca Alice ; Sacchetto, Devi ;

    Zitatform

    Bagnardi, Francesco, Devi Sacchetto & Francesca Alice Vianello (2024): Constructing Mobilities: The Reproduction of Posted Workers' Disposability in the Construction Sector. In: Work, Employment and Society, Jg. 38, H. 6, S. 1703-1724. DOI:10.1177/09500170231225622

    Abstract

    "Posted work is often framed as a business model based on social dumping. Widespread regulatory evasion is imputed to regulation’s opacity, firms’ predatory practices and trade unions’ inability to organise posted workers. Isolation and precariousness channel posted workers’ agency into individualized reworking or exit strategies. These perspectives, however insightful, focus either on formal regulations, enforcement actors or host countries ’ institutional settings. Drawing on biographical interviews with Italian construction workers posted abroad, and semi-structured interviews with non-posted workers and stakeholders of the sector in Italy, the article adopts an actor-centred perspective and mobilises the concept of labour regime to show how its disciplining elements operating in the construction sector in Italy stick with workers during their postings and enhance their disposability. Although this sticky labor regime constrains workers’ agency abroad, it remains continuously contested and offers ways for workers to subvert it and improve their employment conditions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Does Performance Pay Increase the Risk of Worker Loneliness? (2024)

    Baktash, Mehrzad B. ;

    Zitatform

    Baktash, Mehrzad B. (2024): Does Performance Pay Increase the Risk of Worker Loneliness? (Universität Trier. Research papers in economics 2024,12), Trier, 57 S.

    Abstract

    "Increased wages and productivity associated with performance pay can be beneficial to both employers and employees. However, performance pay can also entail unintended consequences for workers’ well-being. This study is the first to systematically examine the association between performance pay and loneliness, a significant social well-being concern. Using representative survey data from Germany, I find that performance pay is positively associated with incidence, dimensions, and intensity of loneliness. Correspondingly, performance pay is negatively associated with social life satisfaction of the workers. The findings also hold in sensible instrumental variable estimations addressing the potential endogeneity of performance pay and in various robustness checks. Investigating the potential role of moderating factors reveals that the association between performance pay and loneliness is particularly large for private sector employees. Finally, implications are discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Nachhaltig und zukunftsfähig – Anforderungen an die Arbeitszeitgestaltung aus Sicht des Arbeits- und Gesundheitsschutzes (2024)

    Beermann, Beate; Brenscheidt, Frank;

    Zitatform

    Beermann, Beate & Frank Brenscheidt (2024): Nachhaltig und zukunftsfähig – Anforderungen an die Arbeitszeitgestaltung aus Sicht des Arbeits- und Gesundheitsschutzes. In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft, Jg. 78, H. 4, S. 425-435. DOI:10.1007/s41449-024-00448-z

    Abstract

    "Die Arbeitszeit ist ein zentraler Faktor der Gestaltung von Arbeits- und Lebenswelten. Aus individueller Sicht synchronisiert sie das Privatleben mit den zeitlichen Anforderungen im Beruf. Aus betrieblicher Sicht ist sie Teil der Optimierung des wirtschaftlichen Erfolgs. Darüber hinaus kommt ihr ein bedeutendes gesellschaftliches Interesse zu. Zum Schutz der Beschäftigten vor gesundheitlichen Beeinträchtigungen ist die Definition und Einhaltung von Anforderungen an die Arbeitszeitgestaltung zentral. In der praktischen Umsetzung stehen den Betrieben aus der Arbeitszeitforschung der letzten 50 Jahre umfängliche Erkenntnisse zur menschengerechten Gestaltung der Arbeitszeit zur Verfügung. Neue Herausforderungen ergeben sich aufgrund zunehmender Flexibilisierungswünsche sowie steigender Anforderungen im Arbeitskontext wie z. B. hohe Arbeitsintensität. Aktuelle Erkenntnisse weisen darauf hin, dass Erholung und Regeneration während und nach der Arbeit eine hohe Bedeutung für einen nachhaltigen Erhalt der Gesundheit der Beschäftigten zukommen. Eine Diskussion des Arbeitszeitgesetzes hinsichtlich weitergehender Flexibilisierungsnotwendigkeiten wie Ausdehnung der täglichen Arbeitszeit oder auch Kürzung der Ruhezeiten erscheint vor diesem Hintergrund problemunangemessen und stellt einen angemessenen Beschäftigtenschutz in Frage. Sinnvoll ist vielmehr die Nutzung der Arbeitszeitgestaltung und Berücksichtigung der vorliegenden arbeitswissenschaftlichen Erkenntnisse zur Vermeidung von arbeitsbezogenen Krankheitsausfällen oder Einschränkung der Erwerbsfähigkeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsbedingte Belastungen, technologischer Wandel und die Wirkung von rentenrechtlichen Änderungen auf den Renteneintritt (2024)

    Broockmann, Bernhard; Herdegen, Natalie; Kroczek, Martin ;

    Zitatform

    Broockmann, Bernhard, Natalie Herdegen & Martin Kroczek (2024): Arbeitsbedingte Belastungen, technologischer Wandel und die Wirkung von rentenrechtlichen Änderungen auf den Renteneintritt. In: Deutsche Rentenversicherung, Jg. 79, H. 2, S. 71-93.

    Abstract

    "In diesem Beitrag untersuchen wir, inwiefern Rentenreformen unterschiedliche Effekte auf Versicherte haben, deren Berufe sich hinsichtlich arbeitsbedingter Belastungen und der Anpassung an den technologischen Wandel unterscheiden. Wir finden signifikante Unterschiede in den Effekten hinsichtlich der untersuchten Berufscharakteristika. Versicherte in belastenden Berufen weiten ihre Erwerbstätigkeit beim Wegfall einer Frühverrentungsoption weniger stark aus und stehen eher in der Gefahr, arbeitslos zu werden. Ermöglicht eine Reform einen vorzeitigen Renteneintritt, nehmen dies eher Versicherte in belastenden Berufen wahr. Versicherte in Berufen, in denen neue Technologien intensiver verwendet werden, gelingt es besser, beim Wegfall einer Frühverrentungsoption erwerbstätig zu bleiben und ihr Arbeitslosigkeitsrisiko ist geringer. Die Ergebnisse zeigen, dass eine verlängerte Erwerbsbeteiligung nicht für alle Versicherten gleichermaßen möglich ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeiten in bioökonomischen Produktionsprozessen: Eine qualitative Analyse von Arbeit und Beschäftigung in Chemie, Landwirtschaft und Pharmazie (2024)

    Brunsen, Hendrik; Kalff, Yannick ; Holst, Hajo; Fessler, Agnes;

    Zitatform

    Brunsen, Hendrik, Agnes Fessler, Yannick Kalff & Hajo Holst (2024): Arbeiten in bioökonomischen Produktionsprozessen. Eine qualitative Analyse von Arbeit und Beschäftigung in Chemie, Landwirtschaft und Pharmazie. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 77, H. 2, S. 89-97. DOI:10.5771/0342-300X-2024-2-89

    Abstract

    "Die Umstellung auf eine Bioökonomie soll dem menschengemachten Klimawandel entgegenwirken. Für die Betriebe bedeutet dies eine veränderte stoffliche Basis der Produktion. Der Beitrag untersucht qualitativ die bislang nur randständig beachteten Folgen bioökonomischer Produktionsprozesse für die Arbeitenden. Mittels Expert*inneninterviews und Betriebsfallstudien aus der Landwirtschaft, Chemie und Pharmazie werden drei zentrale Herausforderungen im biobasierten Produktionsprozess herausgearbeitet, die sich direkt auf die Arbeitsbedingungen auswirken: Standardisierungsgrenzen durch die ‚natürlich-lebendige‘ Produktionsbasis, eine vergleichsweise schwache Marktposition und ein hoher Arbeits- und Fachkräftemangel. Für die Arbeitenden werden diese Herausforderungen spürbar durch hohe Wissens- und Flexibilitätsanforderungen, eine hohe Arbeitsintensität sowie eine Verstetigung und sogar Ausweitung atypischer Beschäftigungsverhältnisse – und zwar nicht nur für Akademiker*innen. Die Befunde zeigen, dass Ausbildungsberufe, atypische und geringqualifizierte Arbeit ein – bislang unterschätzter – Bestandteil der Bioökonomie sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Does employability help to cope with job insecurity? An analysis of workers' well-being with Swiss panel data (2024)

    Canzio, Leandro Ivan;

    Zitatform

    Canzio, Leandro Ivan (2024): Does employability help to cope with job insecurity? An analysis of workers' well-being with Swiss panel data. In: Research in Social Stratification and Mobility, Jg. 90. DOI:10.1016/j.rssm.2024.100915

    Abstract

    "Can perceived employability mitigate the negative impacts of job insecurity on wellbeing?. We address this question using fixed-effects models on panel data from. Switzerland. To measure job insecurity, we use two subjective indicators (risk of job. loss and fear of job loss in the last year) and an objective one (having a temporary contract). We assess well-being by studying job satisfaction, life satisfaction, and mental health, and perform separate analyses for men and women. Results suggest that employability does not mitigate the impacts of job insecurity on job satisfaction. For life satisfaction, employability reduces the impacts of the risk of job loss in the last year, but only among men. Regarding mental health, employability partially offsets the impacts of the risk of job loss in the last year for both men and women. We conclude that even though employability might help, it does not shield workers from the negative impacts of job insecurity. This suggests that the flexicurity strategy falls short of mitigating the non-pecuniary impacts of job insecurity." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2024 Elsevier) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Partizipation am Arbeitsmarkt: Eine Schwerbehinderung hat oft gravierende Folgen für den weiteren Erwerbsverlauf (2024)

    Collischon, Matthias ; Breuer, Emily; Hiesinger, Karolin ; Pohlan, Laura ;

    Zitatform

    Collischon, Matthias, Karolin Hiesinger, Laura Pohlan & Emily Breuer (2024): Partizipation am Arbeitsmarkt: Eine Schwerbehinderung hat oft gravierende Folgen für den weiteren Erwerbsverlauf. (IAB-Kurzbericht 22/2024), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2422

    Abstract

    "Der Kurzbericht präsentiert Ergebnisse einer empirischen Analyse wie das Eintreten einer Schwerbehinderung die individuelle Erwerbsbiografie beeinflusst. Auf Basis von administrativen Daten der Bundesagentur für Arbeit aus der Beschäftigungsstatistik der schwerbehinderten Menschen (BsbM), die mit den Integrierten Erwerbsbiografien (IEB) des IAB verknüpft wurden, werden in den Analysen Personen betrachtet, die im Laufe ihres Erwerbslebens eine Schwerbehinderung erfahren haben, diese vom Versorgungsamt anerkennen ließen und dem Arbeitgeber meldeten. So können Mechanismen wie Arbeitszeitanpassungen, Berufs- und Tätigkeitswechsel oder Gründe, warum ein Austritt aus dem Arbeitsmarkt geschieht, untersucht werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Gesundheitsreport 2024 / DAK-Gesundheit: Analyse der Arbeitsunfähigkeiten. Gesundheitsrisiko Hitze. Arbeitswelt im Klimawandel (2024)

    Dehl, Terese; Hildebrandt, Susanne; Burgart, Elena; Hense, Mila; Zich, Karsten; Nolting, Hans-Dieter; Woköck, Tobias; Tisch, Thorsten;

    Zitatform

    Dehl, Terese, Susanne Hildebrandt, Karsten Zich & Hans-Dieter Nolting (2024): Gesundheitsreport 2024 / DAK-Gesundheit. Analyse der Arbeitsunfähigkeiten. Gesundheitsrisiko Hitze. Arbeitswelt im Klimawandel. (Gesundheitsreport … / DAK-Gesundheit 2024 48), Heidelberg: medhochzwei Verlag GmbH, 196 S.

    Abstract

    "Mit dem Klimawandel gehen nicht nur ökologische wie wirtschaftliche Herausforderungen einher, sondern er beeinflusst auch direkt die Gesundheit und das Wohlergehen der Menschen. Expertinnen und Experten warnen insbesondere vor den Folgen extremer Hitzewellen, die als Folge des Klimawandels vermehrt aufkommen. Es wird immer wichtiger, die damit einhergehenden Herausforderungen auch für die Arbeitswelt zu verstehen. Der diesjährige Gesundheitsreport legt daher den Fokus auf das Thema Hitze. Wie wirken sich Hitzeperioden auf Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus? Welche Arbeitssettings sind am stärksten belastet? Welche gesundheitlichen Folgen zeigen sich bei den Beschäftigten? Welche betrieblichen Maßnahmen werden im Umgang mit Hitzewellen genutzt? Und welche Maßnahmen wünschen sich Beschäftigte? Der DAK-Gesundheitsreport analysiert den Einfluss von Hitzeperioden – also längere Phasen mit außerordentlich hohen Temperaturen – aus der gesundheitlichen Perspektive der Beschäftigten. Die Analysen basieren zum einen auf Arbeitsunfähigkeitsdaten der DAK-Gesundheit, denen Auswertungen auf Basis von Wetterdaten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) gegenübergestellt werden, und zum anderen auf einer breit angelegten Erwerbstätigenbefragung. Fundierte Einschätzungen aus Expertensicht und eine Literaturrecherche komplettieren die Untersuchung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Zusammenfassung
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    The impacts of working from home on individual health and well-being (2024)

    Denzer, Manuel; Grunau, Philipp ;

    Zitatform

    Denzer, Manuel & Philipp Grunau (2024): The impacts of working from home on individual health and well-being. In: The European Journal of Health Economics, Jg. 25, H. 5, S. 743-762., 2023-07-07. DOI:10.1007/s10198-023-01620-8

    Abstract

    "Using a novel German linked employer–employee dataset, we provide unique evidence about the consequences of working from home (WfH) on individual health and well-being. During the recent pandemic, this locational flexibility measure has been used extensively to promote health by hampering the spread of the virus and to secure jobs. However, its direct theoretical ambiguous effects on health and well-being as characterized by different potential channels have barely been empirically investigated to date despite WfH’s increasing popularity in the years before the pandemic. To address concerns about selection into WfH in our dataset that is unaffected by the COVID-19 shock, our analysis relies on an identification strategy ruling out confounding effects by time-invariant unobservable variables. Moreover, we explain the remaining (intertemporal) variation in the individual WfH status by means of an instrumental variable strategy using variation in equipment with mobile devices among establishments. We find that subjective measures of individual health are partly affected by WfH, whereas no corresponding effect is present for an objective measure of individual health. In terms of individual well-being, we find that WfH leads to considerable improvement. By addressing the potential heterogeneity in our effect of interest, we find that men and middle-aged individuals particularly benefit from WfH." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Grunau, Philipp ;
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    Psychologie der Arbeitssicherheit und Gesundheit: Gesundheitsförderliche Arbeit = attraktive Arbeit? Arbeitsgestaltung in Zeiten des Fachkräftemangels. 23. Workshop (2024)

    Dettmers, Jan ; Trimpop, Rüdiger; Tisch, Anita ;

    Zitatform

    Dettmers, Jan, Anita Tisch & Rüdiger Trimpop (Hrsg.) (2024): Psychologie der Arbeitssicherheit und Gesundheit. Gesundheitsförderliche Arbeit = attraktive Arbeit? Arbeitsgestaltung in Zeiten des Fachkräftemangels. 23. Workshop. Kröning: Roland Asanger Verlag GmbH, 506 S.

    Abstract

    "Der Workshop Psychologie der Arbeitssicherheit und Gesundheit wurde 1984 gegründet. Er hat sich im deutschsprachigen Raum inzwischen als strukturierter Erfahrungsaustausch zwischen verschiedenen mit Sicherheit und Gesundheit befassten Institutionen und Interessengruppen etabliert. Der 23. Workshop mit dem Leitthema Gesundheitsförderliche Arbeit = attraktive Arbeit? Arbeitsgestaltung in Zeiten des Fachkräftemangels wird gemeinsam veranstaltet vom Fachverband Psychologie für Arbeitssicherheit und Gesundheit (FV PASiG e.V), dem Lehrgebiet Arbeits- und Organisationspsychologie der FernUniversitat in Hagen und dem Fachbereich 1 Arbeitswelt im Wandel der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Im Mittelpunkt der 33 Arbeits-Dialog-Kreise stehen der Wandel der Arbeit und die damit einhergehenden neuen Belastungen und vielfaltigen Probleme von Sicherheit und Gesundheit der Arbeitswelt von heute und morgen. Einige Beispiele: Welche Wechselwirkungen gibt es zwischen veränderten Arbeitsbedingungen und präventiver Arbeitsgestaltung? Welche Qualifizierungskonzepte eignen sich für die Entwicklung einer lernförderlichen Unternehmenskultur für die Arbeit 4.0? Welche besonderen Herausforderungen sind mit gesundheitsförderlicher Führung von hybrid arbeitenden Teams verbunden? Welche Handlungshilfen brauchen Unternehmen für die digitalisierte Arbeit mit mobilen Smart Devices (Tablets, Datenbrillen) und für KI-basierte Technologien? Welche Rolle spielt Resilienz als persönliche Ressource in der heutigen Arbeitswelt mit steigenden psychischen Belastungen?" (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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    Inhaltsverzeichnis
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  • Literaturhinweis

    Job quality in worker cooperatives: Beyond degeneration and intrinsic rewards (2024)

    Dorigatti, Lisa ; Sacchetto, Devi ; Piro, Valeria ; Iannuzzi, Francesco E. ;

    Zitatform

    Dorigatti, Lisa, Francesco E. Iannuzzi, Valeria Piro & Devi Sacchetto (2024): Job quality in worker cooperatives: Beyond degeneration and intrinsic rewards. In: BJIR, Jg. 62, H. 3, S. 591-613. DOI:10.1111/bjir.12798

    Abstract

    "While there are normally positive expectations concerning job quality in cooperatives, many studies have described a more complex picture. The extant literature has, however, found it difficult to deal with evidence of poor working conditions in these organisations. Some contributions downplay the relevance of this issue, arguing that poor extrinsic aspects of job quality are compensated by intrinsic rewards, as confirmed by higher levels of job satisfaction. Others focus on external market pressure and interpret bad labour conditions as a form of degeneration of originally good employment practices. Through a qualitative analysis of job quality in cooperatives in three sectors of the Italian economy (social services, hotel cleaning and meat processing), we advance a different argument: we contend that employment practices associated with poor job quality are not the result of difficult market conditions but are rather the key explanation for the quantitative expansion of this form of economic organisation, which has moved from being an instrument for promoting good employment to a way of ensuring lower labour costs and higher flexibility within outsourcing relationships." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Gesundheitsrisiken und Prävention in der digitalen Arbeitswelt - Technostress, Ergonomie und Unfallsicherheit (2024)

    Dragano, Nico ;

    Zitatform

    Dragano, Nico (2024): Gesundheitsrisiken und Prävention in der digitalen Arbeitswelt - Technostress, Ergonomie und Unfallsicherheit. In: Aus Politik und Zeitgeschichte, Jg. 74, H. 36-37, S. 30-35.

    Abstract

    "Der Einsatz digitaler Technologien im Arbeitskontext soll Arbeit besser organisieren, sie effizienter und sicherer machen. Gleichzeitig wachsen damit auch die Potenziale für psychische und physische Belastungen, die eine Diskussion über Technikfolgenabschätzung erfordern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Diversity of flexible working time arrangements and workers' health: An analysis of a workers’ panel and linked employer-employee data for France (2024)

    Erhel, Christine ; Guergoat-Larivière, Mathilde ; Mofakhami, Malo ;

    Zitatform

    Erhel, Christine, Mathilde Guergoat-Larivière & Malo Mofakhami (2024): Diversity of flexible working time arrangements and workers' health: An analysis of a workers’ panel and linked employer-employee data for France. In: Social Science & Medicine, Jg. 356. DOI:10.1016/j.socscimed.2024.117129

    Abstract

    "Flexible working time arrangements (FWTA) have increased over the last decades, favored by labor market deregulation, the decentralization of collective bargaining and the development of new technologies. The negative impact of some non-standard working hours on health (like night work, shift work) is quite well-known but other forms of FWTA have been studied less so far. This article aims to investigate the relationship between FWTA and workers’ health. It focuses on employer-oriented FWTA and uses a job demands-control framework to identify different types of working time demands and control. The study uses individual data from the French working conditions survey, including panel data from 2013 to 2019 (64,981 observations) and cross-sectional employer-employee linked data from 2019 (5687 employees from 4672 workplaces). We identify empirically two main dimensions of employer-oriented FWTA, based on 14 working time variables. The first type involves “atypical working hours”, such as working weekends, nights, early mornings, evenings, or doing shift work. The second type - “work overflow” - is characterized by long working hours, overtime, taking work home, and having variable working hours. Using a fixed-effects model based on panel data, we show that both types of FWTA have a negative impact on workers' self-rated general health and mental health, as measured by the WHO-5 index. The study also finds that workers who have more control - both individual and collective – to face these demands demonstrate better health. Workers with control over their working hours report better health and are less negatively affected by FWTA. Moreover, workplace-level practices have ambiguous relationships with workers' health. However, those involving social dialogue and workers ’ participation have more favorable effects: the positive effect of health and safety committees is especially clear. To improve workers’ health in the context of increased flexible working time arrangements, public policies should promote the development of control over working time and participation of workers to social dialogue on working time related issues." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2024 Elsevier) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Die Wechselwirkung zwischen Wiedereingliederung und betrieblichem Arbeitskontext: eine prozess- und organisationssoziologische Perspektive (2024)

    Ernst, Stefanie; Droste, Luigi;

    Zitatform

    Ernst, Stefanie & Luigi Droste (2024): Die Wechselwirkung zwischen Wiedereingliederung und betrieblichem Arbeitskontext. Eine prozess- und organisationssoziologische Perspektive. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 73, H. 8-9, S. 563-580. DOI:10.3790/sfo.2024.1445002

    Abstract

    "Aus einer figurationssoziologischen Perspektive adressiert dieser Beitrag die Verflechtungszusammenhänge und Wechselwirkungen zwischen Wiedereingliederung und betrieblichem Arbeitskontext. Ausgehend von Analysen mit Daten der Erwerbstätigenbefragung, die auf sozialstrukturelle und organisationale Diskrepanzen bei der betrieblichen Reintegration verweisen, arbeitet der Beitrag dafür eine organisationssoziologische Deutung aus. Bei der inner- und überbetrieblichen Kooperation und Koordination im Kontext von betrieblichen Wiedereingliederungsprozessen kommt es zu einer Akzeleration von Komplexität und Kontingenz, da sich Verflechtungszusammenhänge ausdehnen und unterschiedliche organisationale Formen der Steuerung und Kontrolle in multiplen Schnittstellenfigurationen aufeinandertreffen. Dies impliziert Risiken: Nicht-intendierte Nebenfolgen intendierter Steuerungspraktiken, die auch in der Genese eines neuen Typs von „Wiedereingliederungsbiografien“ identifiziert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The effects of automation in the apparel and automotive sectors and their gender dimensions (2024)

    Fana, Marta ; Tejani, Sheeba; Kucera, David; Esquivel, Valeria ; Bárcia De Mattos, Fernanda; Anzolin, Guendalina;

    Zitatform

    Fana, Marta, Fernanda Bárcia De Mattos, Valeria Esquivel, Guendalina Anzolin, David Kucera & Sheeba Tejani (2024): The effects of automation in the apparel and automotive sectors and their gender dimensions. (JRC science for policy report 136639), Brüssel, 66 S.

    Abstract

    "This report is the final output of a research project investigating the effects of automation on employment in the automotive, apparel and footwear industries in five countries, namely Germany, Indonesia, Mexico, Romania, and Spain. The main objective of this project has been to improve our understanding of how ongoing processes of technological upgrading, particularly automation, impact women's and men's employment and work in these industries. Our findings suggest that, in the short term, close to the introduction of new automation technology, the impact on employment takes the form of reassignment of workers directly involved in automated processes to other positions, tasks, and occupations. This study also explored the impact of automation in terms of work organization and working conditions. Across the case studies, it emerged that the adoption of automation technologies has reduced heavy and repetitive tasks and improved health and safety for workers directly concerned by automation. Another interesting and related common finding is the reduction of workers' autonomy who are now subject to more standardization of tasks together with an ongoing process of deskilling of operators. Finally, in the apparel and footwear sector, we did not find evidence of defeminisation at the establishment level as well as the automotive factories remains highly male-dominated. Cultural norms and stereotypes which influence not only the jobs women and men apply to and get hired for, but also which training and education they engage in, contribute to this gender segregation in both sectors." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Measuring Job Risks When Hedonic Wage Models Do Not Do the Job (2024)

    Ferreira, Susana ; Erro-Garcés, Amaya ; Martinez-de-Morentin, Sara;

    Zitatform

    Ferreira, Susana, Sara Martinez-de-Morentin & Amaya Erro-Garcés (2024): Measuring Job Risks When Hedonic Wage Models Do Not Do the Job. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 16716), Bonn, S.45.

    Abstract

    "Hedonic wage regressions show little evidence that European workers facing larger job risks and other workplace disamenities receive higher wages. On the other hand, workers in more risky or unpleasant jobs are less satisfied with their jobs, ceteris paribus. If labor markets were perfectly competitive and workers fully informed of their working conditions ex ante, according to the theory of compensating differentials, there should be no relationship between on-the-job risk and job satisfaction because wages would fully adjust to compensate for differences in job characteristics. We show that when wages do not fully compensate for on-the-job risks, the willingness to pay to reduce mortality risks estimated from hedonic regressions needs to be complemented with a residual effect of job risks on utility which is not capitalized on wages. We explore the potential of job satisfaction regressions as an additional valuation approach to estimate the tradeoffs between wages and risks that keep job satisfaction constant." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Job Satisfaction and the Digital Transformation of the Public Sector: The Mediating Role of Job Autonomy (2024)

    Fleischer, Julia ; Wanckel, Camilla ;

    Zitatform

    Fleischer, Julia & Camilla Wanckel (2024): Job Satisfaction and the Digital Transformation of the Public Sector: The Mediating Role of Job Autonomy. In: Review of Public Personnel Administration, Jg. 44, H. 3, S. 431-452. DOI:10.1177/0734371X221148403

    Abstract

    "Worldwide, governments have introduced novel information and communication technologies (ICTs) for policy formulation and service delivery, radically changing the working environment of government employees. Following the debate on work stress and particularly on technostress, we argue that the use of ICTs triggers “digital overload” that decreases government employees’ job satisfaction via inhibiting their job autonomy. Contrary to prior research, we consider job autonomy as a consequence rather than a determinant of digital overload, because ICT-use accelerates work routines and interruptions and eventually diminishes employees’ freedom to decide how to work. Based on novel survey data from government employees in Germany, Italy, and Norway, our structural equation modeling (SEM) confirms a significant negative effect of digital overload on job autonomy. More importantly, job autonomy partially mediates the negative relationship between digital overload and job satisfaction, pointing to the importance of studying the micro-foundations of ICT-use in the public sector." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Gender inequalities of psychosomatic complaints at work vary by occupational groups of white- and blue-collar and level of skill: A cross sectional study (2024)

    Grasshoff, Julia ; Sperlich, Stefanie ; Safieddine, Batoul ; Beller, Johannes ;

    Zitatform

    Grasshoff, Julia, Batoul Safieddine, Stefanie Sperlich & Johannes Beller (2024): Gender inequalities of psychosomatic complaints at work vary by occupational groups of white- and blue-collar and level of skill: A cross sectional study. In: PLoS ONE, Jg. 19. DOI:10.1371/journal.pone.0303811

    Abstract

    "Background: Previous research has shown that women report more psychosomatic complaints at work than men. However, knowledge about gender inequalities in psychosomatic complaints within occupational groups and specific symptoms is lacking. This study aims to compare gender inequalities in psychosomatic complaints in the occupational groups of white-collar high-skilled, white-collar low-skilled, blue-collar high-skilled and blue-collar low-skilled workers. Methods: The study implemented a cross sectional design using data from the nationwide German Employment Survey of the Working Population on Qualification and Working Conditions conducted in 2017/ 2018. Psychosomatic complaints were operationalised by the following symptoms: headache, insomnia, tiredness, irritability, dejection, physical fatigue, and emotional fatigue. N = 20012 working German-speaking respondents were sampled. After excluding persons with missing data on the study variables, the sample consisted of N = 16359 persons. Results: Women reported significantly more psychosomatic complaints than men in the subgroups of white-collar high-skilled and white-collar low-skilled (ps < .05), inequalities in blue-collar high-skilled and blue-collar low-skilled only being numerical. Regarding specific symptoms, women reported more psychosomatic complaints then men in the subgroups of white-collar high-skilled workers, white-collar low-skilled workers, and blue-collar low-skilled workers. Headaches, physical fatigue, and emotional fatigue were the most common symptoms. The white-collar high-skilled subgroup had the highest number of symptoms with significant gender inequalities. These effects remained after controlling for age, working hours, parental status and marital status. Conclusions: Gender inequalities in psychosomatic complaints are ubiquitous but vary in their frequency by occupational subgroup and specific psychosomatic complaint. Women in white-collar high-skilled jobs in particular report to be burdened more often by many specific psychosomatic symptoms. Future studies should investigate the reasons for these occupational inequalities and develop interventions to reduce health inequalities in the workplace." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Precarious employment and associations with socio-demographic characteristics and self-reported health in Wales, UK (2024)

    Gray, B.J. ; Isherwood, K.R. ; Kyle, R.G. ; Griffiths, M.L. ; Humphreys, C. ; Davies, A.R.;

    Zitatform

    Gray, B.J., M.L. Griffiths, R.G. Kyle, K.R. Isherwood, C. Humphreys & A.R. Davies (2024): Precarious employment and associations with socio-demographic characteristics and self-reported health in Wales, UK. In: Public health, Jg. 236, S. 452-458. DOI:10.1016/j.puhe.2024.08.015

    Abstract

    "Objectives: The study's aim was to explore the prevalence of precarious employment (PE) in Wales prior to the COVID-19 pandemic and examine associations with PE domains across socio-demographics and self-reported health. Study design: A cross-sectional design was used to explore the prevalence of PE in Wales prior to the COVID-19 pandemic, in February 2020. Methods: Data were collected from a national household survey carried out in May/June 2020, with a sample of 1032 residents in Wales. PE was determined using the Employment Precariousness Scale. Associations between experiencing PE and socio-demographic/health characteristics were examined using Chi-squared tests and logistic regression models (multinomial and binary). Results: Overall, before the pandemic, one in four respondents (26.5%) was in PE, with the most prevalent domains, wages, and disempowerment being experienced by at least 50% of respondents. Worse perceived treatment at work was twice as likely in those reporting pre-existing conditions (adjusted odds ratio [aOR]: 2.45 95% confidence interval [CI]: [1.33–4.49]), poorer general health (aOR: 2.33 95% CI: [1.22–4.47]), or low mental wellbeing (aOR: 2.81 95% CI: [1.34–5.88]). Those with high wage precariousness were three times more likely to report low mental wellbeing (aOR 3.12 95% CI [1.54–6.32]). Conclusions: The creation and Provision of secure, adequately paid job opportunities has the potential to reduce the prevalence of PE in Wales. Targeting such employment opportunities to those people currently unwell would have better population health gains." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The Use of Performance Appraisals and Employees' Presenteeism Behavior (2024)

    Grund, Christian ; Nießen, Anna;

    Zitatform

    Grund, Christian & Anna Nießen (2024): The Use of Performance Appraisals and Employees' Presenteeism Behavior. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 16883), Bonn, 44 S.

    Abstract

    "Presenteeism behavior, i.e. working despite illness, is a common phenomenon worldwide and can have severe consequences for employees and firms alike. In this study, we investigate the relation between the use of company performance appraisals and employees' presenteeism behavior. We use linked-employer-employee data (the German Linked Personnel Panel) and apply pooled Poisson as well as linear fixed effects estimations. We show that the use of performance appraisals is associated with significant lower annual presenteeism days in the amount of one-half to one full day. In addition, the presence of a works council strengthens the negative relationship between performance appraisals and presenteeism. The results are driven by performance appraisals that are linked to performance-related pay, in particular. Our study contributes to the understanding of context specific behavioral consequences of HRM practices such as performance appraisals." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    A resource-oriented perspective on the aging workforce – exploring job resource profiles and their associations with various health indicators (2024)

    Gut, Vanessa ; Baumann, Isabel ; Feer, Sonja ;

    Zitatform

    Gut, Vanessa, Sonja Feer & Isabel Baumann (2024): A resource-oriented perspective on the aging workforce – exploring job resource profiles and their associations with various health indicators. In: BMC public health, Jg. 24, H. 1. DOI:10.1186/s12889-024-20098-4

    Abstract

    "Background: Promoting older workers’ health in the context of increasing labor force participation and skill shortages is crucial. Examining job resource profiles offers a promising approach to understanding how to promote and maintain the health of older workers within the workplace. However, it is unclear how different job resources interact within distinct worker subgroups. Thus, this study explores the association between the job resource profiles of distinct subgroups and various health indicators among older workers in Europe. Methods: Data from 4,079 older workers (age range: 50–60 years, 57% female) from waves 6 and 8 of the Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe (SHARE) were analyzed. Latent profile analysis was employed to identify distinct job resource profiles using social support, recognition, job promotion, autonomy, and development opportunities. Associations between these profiles and various health indicators were examined, alongside the sociodemographic and socioeconomic characteristics associated with each profile. Results: Four distinct job resource profiles emerged: (I) average job resource workers (n = 2170, 53%), (II) high social job resource workers (n = 983, 24%), (III) low job resource workers (n = 538, 13%), and (IV) autonomous decision-making workers (n = 388, 10%). Workers in the (II) high social job resource profile had the highest socioeconomic status and reported the best self-perceived health, lowest depressive symptoms, and fewest limitations and chronic diseases. Conversely, workers in the (III) low job resource profile had the second-lowest socioeconomic status and reported the poorest health outcomes. Surprisingly, older workers with high autonomy (profile IV) had the lowest socioeconomic status and the second worst self-perceived health. This may be because they perceive themselves as autonomous while lacking support and recognition. Conclusion: There is wide variation in the level and composition of resources available to older workers in the workplace. The most vulnerable subgroups, such as low job resource workers (profile III) and autonomous decision-making workers (profile IV), could benefit from tailored workplace health promotion interventions, such as support from supervisors or peers. Strengthening older workers’ job resources, including social support and recognition, can improve their health and contribute to them remaining in the workforce." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Age Management in der Gesundheits- und Krankenpflege: eine qualitativ-empirisch Untersuchung alter(n)sgerechter Arbeitsgestaltung in der stationären Pflege (2024)

    Heisel, Max-Erik; Heisel, Max-Erik;

    Zitatform

    Heisel, Max-Erik (2024): Age Management in der Gesundheits- und Krankenpflege: eine qualitativ-empirisch Untersuchung alter(n)sgerechter Arbeitsgestaltung in der stationären Pflege. In: R. Conrads, B.-J. Ertelt & A. Frey (Hrsg.) (2024): Berufswahl, Arbeitsgestaltung und Berufsverbleib in Gesundheits- und Pflegeberufen, S. 155-229.

    Abstract

    "Die Gesundheits- und Krankenpflege steht in Deutschland vor der Herausforderung, die pflegerische Versorgung der Bevölkerung angesichts einer steigenden Anzahl pflegebedürftiger Personen, anhaltender Fachkräfteengpässe und hoher Arbeitsanforderungen auch in Zukunft sicherzustellen. Der zunehmende Anteil älterer Beschäftigter macht es notwendig, die Arbeitsbedingungen in der Pflege auf eine gesunde, motivierte und möglichst lange Erwerbsbiografie auszurichten. Die lebensphasenorientierte und alter(n)sgerechte Ausgestaltung der pflegerischen Arbeit muss deutlicher adressiert werden, um das Erwerbspersonenpotenzial älterer Pflegekräfte sowie Teilzeitbeschäftigter zu erschließen und die Berufsattraktivität zu erhöhen. Der Beitrag thematisiert zum einen die Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Alterung der Belegschaften in der stationären Akutpflege. Zum anderen setzt die vorliegende Untersuchung bei den Differenzen zwischen den vorherrschenden gesundheitlichen Belastungsfaktoren und den Anforderungen an eine präventive, altern(n)sgerechte Arbeitsgestaltung an. Am Beispiel einiger Akutkrankenhäuser werden Gestaltungsmöglichkeiten der Arbeit in systematischen Handlungsfeldern vorgestellt und Kriterien guter Arbeit für stationäre Pflegeinrichtungen identifiziert. Die Ergebnisse einer qualitativen Befragung von Personalverantwortlichen, Pflegekräften und Arbeitnehmervertretungen sowie literaturbasierte Analysen zu den Arbeitsbedingungen und Berufsverweildauer begründen das Plädoyer des Autors für eine systematisches Age Management in der stationären Akutpflege." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz – Welche Rolle spielen sozioökonomische, geschlechterspezifische und migrationsbedingte Ungleichheiten? (2024)

    Herold, Regina ; Kröger, Christoph ; Waldmann, Tamara; Erim, Yesim; Hondong, Sinja; Rothermund, Eva ; Feißt, Manuel ; Mulfinger, Nadine; Hander, Nicole R. ; Weber, Jeannette ; Morawa, Eva; Heming, Meike ;

    Zitatform

    Herold, Regina, Manuel Feißt, Eva Morawa, Sinja Hondong, Eva Rothermund, Tamara Waldmann, Meike Heming, Jeannette Weber, Nicole R. Hander, Nadine Mulfinger, Christoph Kröger & Yesim Erim (2024): Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz – Welche Rolle spielen sozioökonomische, geschlechterspezifische und migrationsbedingte Ungleichheiten? In: Bundesgesundheitsblatt, Gesundheitsforschung, Gesundheitsschutz, Jg. 67, H. 7, S. 783-795. DOI:10.1007/s00103-024-03902-9

    Abstract

    "Hintergrund: Risikofaktoren für die psychische Gesundheit sind häufig in sozioökonomischen, geschlechter- und migrationsspezifischen Ungleichheiten begründet. Diese sowie die Ausprägung der Depressivität, Ängstlichkeit und Somatisierung von Beschäftigten wurden in der vorliegenden Studie untersucht. Methoden: Im Rahmen der friaa-Studie ( „Frühe Intervention am Arbeitsplatz“) wurden psychisch belastete Beschäftigte an 5 Standorten in Deutschland zu soziodemografischen, arbeits-, migrations- und gesundheitsbezogenen Inhalten befragt. Mittels Regressionsanalysen wurde der Zusammenhang dieser Faktoren mit Depressivität (Patient-Health-Questionnaire-9, PHQ-9), Ängstlichkeit (Generalized Anxiety Disorder-2, GAD-2) und Somatisierung (Somatic Symptom Scale-8, SSS-8) an der gesamten Stichprobe sowie bei Personen mit Migrationshintergrund (MH) untersucht. Bei Letzteren wurden zusätzlich die Akkulturation (Frankfurter Akkulturationsskala, FRAKK) und das Belastungsempfinden gegenüber Migrationsanforderungen (Demands of Immigration Scale, DIS) berücksichtigt. Ergebnisse: Die 550 Beschäftigten (12 % mit MH) wiesen im Durchschnitt eine klinisch relevante Depressivität (M = 13,0, SD = 5,1) (PHQ-9 ≥ 10), Ängstlichkeit (M = 3,5, SD = 1,7) (GAD ≥ 3) sowie Somatisierung (M = 13,0, SD = 5,8) (SSS-8 ≥ 12) auf. Das weibliche Geschlecht war mit höheren Werten für Ängstlichkeit und Somatisierung assoziiert. Höheres Alter und Nachtschichtarbeit hingen mit stärkerer Somatisierung zusammen. Diskussion: Die Ergebnisse bestätigen die hohe psychische Belastung der Beschäftigten in dieser Stichprobe aus Deutschland. Um deren psychische Gesundheit aufrechtzuerhalten, sollten Unterstützungsmaßnahmen insbesondere für vulnerable Gruppen wie Frauen, ältere Beschäftigte und Nachtschichtarbeitende angeboten werden." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Safety and health at work as fundamental rights: A comparative-historical study of the ILO's strategy of realistic vigilance (2024)

    Hilgert, Jeffrey ;

    Zitatform

    Hilgert, Jeffrey (2024): Safety and health at work as fundamental rights: A comparative-historical study of the ILO's strategy of realistic vigilance. In: International Labour Review, Jg. 163, H. 1, S. 95-115. DOI:10.1111/ilr.12401

    Abstract

    "This article is a comparative-historical study of ILO action on safety and health as fundamental rights. In the two decades after the adoption of the International Covenant on Economic, Social and Cultural Rights, the ILO used a realist lens and prioritized the idea that safety and health were dependent upon economic preconditions for their protection. Given the new complex of global health uncertainty and the addition of safety and health to the framework of fundamental principles and rights at work, this history is revisited. Implications are discussed for the ILO supervision of coherence in national occupational safety and health policy." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Vor dem Kollaps!? Beschäftigung im sozialen Sektor: Empirische Vermessung und Handlungsansätze (2024)

    Hohendanner, Christian ; Steinke, Joß; Rocha, Jasmin;

    Zitatform

    Hohendanner, Christian, Jasmin Rocha & Joß Steinke (2024): Vor dem Kollaps!? Beschäftigung im sozialen Sektor. Empirische Vermessung und Handlungsansätze. Berlin: De Gruyter Oldenbourg, 111 S. DOI:10.1515/9783110748024

    Abstract

    "Diese Studie bietet eine empirisch fundierte Gesamtschau auf die Beschäftigung in einem der personalintensivsten und am stärksten vom Fachkräftemangel betroffenen Arbeitsfelder in Deutschland: dem sozialen Sektor. Wer das Buch liest, gewinnt ein tieferes Verständnis über Zusammenhänge und die Notwendigkeit, offen über Beschäftigung im sozialen Sektor zu debattieren. Anhand aktueller Daten zeigen die Autor:innen, dass der soziale Sektor im Wettbewerb um Arbeitskräfte schlecht dasteht. Zunehmend fehlen Arbeitskräfte und grundlegende, bislang als selbstverständlich betrachtete Leistungen der sozialen Daseinsvorsorge können immer häufiger nicht mehr erbracht werden. Die Autor:innen zeigen Wege auf, wie soziale Berufe wieder attraktiver und der Kollaps des sozialen Sektors (vielleicht) verhindert werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku, © De Gruyter Oldenbourg)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hohendanner, Christian ;
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  • Literaturhinweis

    Arbeitsbedingungen, Gesundheit und Erschöpfung bei Krankenpflegekräften in Deutschland (2024)

    Hollederer, Alfons ; Mayer, Dennis ;

    Zitatform

    Hollederer, Alfons & Dennis Mayer (2024): Arbeitsbedingungen, Gesundheit und Erschöpfung bei Krankenpflegekräften in Deutschland. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 77, H. 3, S. 219-227. DOI:10.5771/0342-300X-2024-3-219

    Abstract

    "Gesundheitsbezogene Problemanalysen weisen darauf hin, dass Krankenpflegekräfte einer Kumulation verschiedener Arbeitsbelastungen ausgesetzt sind und ein hohes Risiko für Erschöpfung und Burnout tragen. Anhand empirischer Daten, wie sie in diesem Beitrag analysiert werden, lässt sich klar aufzeigen, welche Faktoren den Fach- und Hilfskräften in der Krankenpflege die Tätigkeit erschweren – damit aber auch, wo Ansatzpunkte für Verbesserungen liegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    On the Relationship between Telework and Health in Germany: Causal or Selection Effects? (2024)

    Hsu, Chen-Hao ; Engelhardt, Henriette ;

    Zitatform

    Hsu, Chen-Hao & Henriette Engelhardt (2024): On the Relationship between Telework and Health in Germany: Causal or Selection Effects? In: Socius, Jg. 10. DOI:10.1177/23780231241245227

    Abstract

    "Teleworking has become a popular work arrangement in many developed countries. Although there are heated public debates over the benefits of teleworking, empirical evidence on the causal relationship between teleworking and health is still rare. Using panel data from the German BAuA Working Time Survey (2015, 2017, and 2019), the authors investigated the effects of teleworking on health and well-being. The authors applied an innovative research design to underscore different sources of selection. Overall, no concrete evidence was found for the positive effect of teleworking on workers’ self-reported health, quality of sleep, and psychosomatic conditions. The ostensible better health outcomes among teleworkers could be partially explained by the positive selection on both prior levels and prior trajectories of health into teleworking. Moreover, the health impacts of telework were contingent on workers’ gender and parenthoodstatus and the intensity of teleworking. These findings indicate that the positive association between teleworking and health appears to reflect selection bias rather than a causal relationship in Germany before the COVID-19 pandemic." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    How Does Precarious Employment Affect Mental Health? A Scoping Review and Thematic Synthesis of Qualitative Evidence from Western Economies (2024)

    Irvine, Annie ; Rose, Nikolas ;

    Zitatform

    Irvine, Annie & Nikolas Rose (2024): How Does Precarious Employment Affect Mental Health? A Scoping Review and Thematic Synthesis of Qualitative Evidence from Western Economies. In: Work, Employment and Society, Jg. 38, H. 2, S. 418-441. DOI:10.1177/09500170221128698

    Abstract

    "This article offers a scoping review and thematic synthesis of qualitative research on the relationship between precarious employment and mental health. Systematic searches of primary qualitative research in western economies, focused on insecure contracts and a broad conceptualisation of mental health, identified 32 studies. Thematic synthesis revealed four core experiences of precarious employment: financial instability, temporal uncertainty, marginal status and employment insecurity, each connected with multiple, interrelated experiences/responses at four thematic levels: economic, socio-relational, behavioural and physical, leading to negative mental health effects. Reported mental health outcomes could be predominantly understood as reductions in ‘positive mental health’. Findings are theoretically located in models of work-family conflict and latent deprivation; insecure work constrains access to benefits of time structure, social contacts, social purposes, status and identity, which correlate with psychological wellbeing. Frequently failing also to provide the manifest (financial) benefits of work, insecure employment poses mental health risks on both fronts." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Konjunkturschlaglicht: Krankenstand und Wirtschaftsleistung (2024)

    Jannsen, Nils; Groll, Dominik;

    Zitatform

    Jannsen, Nils & Dominik Groll (2024): Konjunkturschlaglicht: Krankenstand und Wirtschaftsleistung. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 104, H. 3, S. 215-216. DOI:10.2478/wd-2024-0057

    Abstract

    "Der Krankenstand ist 2022 in Deutschland massiv gestiegen und verharrte 2023 in etwa auf dem Rekordniveau. Da der Anstieg der Krankenfälle in den beiden Jahren jeweils fast 2 % des gesamten Arbeitsvolumens ausmachte, stellt sich die Frage, inwieweit dies die Wirtschaftsleitung belastete. Auch in der Vergangenheit unterlag der Krankenstand Schwankungen. Allerdings waren die jährlichen Veränderungen bei Weitem geringer." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Evaluating Economic Success: Happiness, Health, and Basic Human Needs (2024)

    Joffe, Michael;

    Zitatform

    Joffe, Michael (2024): Evaluating Economic Success. Happiness, Health, and Basic Human Needs. (Wellbeing in Politics and Policy), Cham: Imprint: Palgrave Macmillan, XV, 116 S. DOI:10.1007/978-3-031-57671-3

    Abstract

    "“Economics aims to be the study of making people's lives better, but the focus has for too long been too narrow. This book makes a compelling case for measures of economic progress that go beyond GDP growth to put human wellbeing firmly in the spotlight, setting out a new system for assessing success.” -- Dame Diane Coyle, Bennett Professor of Public Policy, University of Cambridge, UK “Michael Joffe's book complements the growing criticisms to GDP as the sole (or main) metric to measure economic success with new outcome indicators that measure attainment of human needs and well-being. From this point of view, it is not only a step forward in the direction of overcoming the old and counterproductive economic metrics, but it puts forward a practical, actionable approach to measuring economic “growth” in a completely different way. I hope this book will have the reception it deserves, as a clear theoretical essay and a source of concrete and novel metrics for economics based on human needs”. -- Paolo Vineis, Professor of Environmental Epidemiology, MRC Centre for Environment and Health, School of Public Health, Imperial College London, UK This open access book argues that a new policy approach is required in order to tackle the numerous problems the world is currently facing. The priority should be on achieving better outcomes for people, especially those facing deprivation or precariousness, by meeting their basic needs. In order to achieve this, the book develops a monitoring system that can act as an objective, an incentive, and a criterion of success for policy makers at all levels of government and in civil society, as well as providing information to guide specific actions. In doing so, the book aims to promote good health and positive social functioning by providing a new approach to help assess how well basic human needs are being met. This involves monitoring the outcomes of the economy that ought to satisfy these needs. It will appeal to all those interested in public policy, official statistics and monitoring, public health and wellbeing, as well as practitioners. Michael Joffe is affiliated with the Department of Epidemiology and Biostatistics, Imperial College London, UK. He writes on topics in economics. ." (Provided by publisher)

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    Arbeitsatmosphären-Report 2024: Aktuelle Bestandsaufnahme des Schlüsselfaktors Arbeitsatmosphäre in Deutschland (2024)

    Julmi, Christian ; Wittwer, Sebastian; Dammert, Jakob E.; Eifert, Anna ;

    Zitatform

    Julmi, Christian, Anna Eifert, Jakob E. Dammert & Sebastian Wittwer (2024): Arbeitsatmosphären-Report 2024. Aktuelle Bestandsaufnahme des Schlüsselfaktors Arbeitsatmosphäre in Deutschland. (essentials), Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden, IX, 60 S. DOI:10.1007/978-3-658-45074-8

    Abstract

    "Dieses Open Access Essential bietet einen umfassenden Überblick über die Bedeutung der Arbeitsatmosphäre und ihre Wirkzusammenhänge. Die in dem Buch zusammengefasste repräsentative Studie zeigt, dass kaum ein Faktor so wichtig für die Gewinnung und Bindung von Personal sowie den Erfolg eines Unternehmens ist wie die Arbeitsatmosphäre, bedeutend wichtiger als die Unternehmenskultur. Dabei zeigt die Studie, dass es bei der Arbeitsatmosphäre weniger um Raumgestaltung und Bürodesign geht, sondern vor allem um zwischenmenschliche Beziehungen und wertschätzendes Führungsverhalten. Unternehmen, die proaktiv ihre Arbeitsatmosphäre gestalten, profitieren von zufriedeneren Mitarbeitenden, steigern ihre Arbeitgeberattraktivität und erhöhen ihren wirtschaftlichen Erfolg. Zudem erweist sich erfolgreiches Atmosphärenmanagement als Schlüsselkompetenz für soziale Nachhaltigkeit. Die Autoren Christian Julmi ist Privatdozent an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der FernUniversität in Hagen. Anna Eifert ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insb. Organisation und Planung an der FernUniversität in Hagen. Jakob E. Dammert ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insb. Organisation und Planung an der FernUniversität in Hagen. Sebastian Wittwer ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insb. Organisation und Planung an der FernUniversität in Hagen." (Verlagsangaben)

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  • Literaturhinweis

    How good is teleworking? Development and validation of the tele attitude scale (2024)

    Junça-Silva, Ana; Caetano, António ;

    Zitatform

    Junça-Silva, Ana & António Caetano (2024): How good is teleworking? Development and validation of the tele attitude scale. In: Quality & quantity, Jg. 58, H. 5, S. 4941-4958. DOI:10.1007/s11135-024-01887-w

    Abstract

    "The objective of this study was to develop and validate a measure called the Tele Attitude Scale (TAS). This measure aims to evaluate relevant aspects of the teleworking experience related to its perceived effects regarding, for instance: job characteristics, perceived productivity, quality of work-related interactions, work-non-work balance, and well-being. Four studies were conducted between 2021 and 2022. First, a qualitative study was conducted to develop the scale (N = 80). Afterward, a second study to explore the scale’s factorial structure (N = 602) was developed. A third study served to analyze its internal validity and reliability (N = 232). A fourth study analyzed the criterion validity of the scale by exploring its correlations with measures of health, affect, and performance (N = 837 teleworkers). The findings revealed that the 10-item scale accounted for a unique factor and that it was a reliable measure. Moreover, the results also showed that the scale was significantly related to measures of health, affect, and performance, thus supporting its convergent and criterion validity. This research advances the knowledge about telework by proposing a user-friendly scale to measure teleworking, specifically how workers perceive their experience of it and how it may impact them at several levels. Thus, the TAS can not only fill a gap in the research but also help organizations evaluate and support teleworkers’ needs and subsequent satisfaction while teleworking." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))

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    BKK Gesundheitsreport 2024: Spurwechsel Prävention (2024)

    Klemm, Anne-Kathrin; Knieps, Franz; Pfaff, Holger;

    Zitatform

    Klemm, Anne-Kathrin, Franz Knieps & Holger Pfaff (Hrsg.) (2024): BKK Gesundheitsreport 2024: Spurwechsel Prävention. (BKK-Gesundheitsreport 47), Berlin: MWV Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsges. mbH & Co. KG, 321 S.

    Abstract

    Deutschlands Beschäftigte melden sich immer öfter krank, kehren aber nach relativ kurzer Zeit wieder an ihren Arbeitsplatz zurück. Das ist ein Ergebnis des heute veröffentlichten BKK Gesundheitsreports „Spurwechsel Prävention“ des BKK Dachverbands. Den Zahlen zufolge ist die Zahl der Krankschreibungen im Jahr 2023 hierzulande mit 22,4 Fehltagen pro Beschäftigtem zwar im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken, der Krankenstand verharrt allerdings noch immer auf hohem Niveau. Grund hierfür sind vor allem überdurchschnittlich viele Krankmeldungen aufgrund von Atemwegserkrankungen, die auf parallele Infektionswellen mit unterschiedlichen viralen Erregern zurückzuführen sind. Zudem melden sich immer mehr Beschäftigte wegen psychischen Krankheiten arbeitsunfähig. Viele Betroffene sind oft erst nach Wochen oder Monaten wieder einsatzfähig. Der Fokus des diesjährigen BKK Gesundheitsreports richtet sich auf nachhaltige Prävention und die Frage, wie sich Krankheiten durch gezielte, maßgeschneiderte Maßnahmen im Privatleben und am Arbeitsplatz verhindern lassen.

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    Artificial Intelligence and Worker Stress: Evidence from Germany (2024)

    Koch, Michael ; Lodefalk, Magnus ;

    Zitatform

    Koch, Michael & Magnus Lodefalk (2024): Artificial Intelligence and Worker Stress: Evidence from Germany. (Working Papers / Örebro University, School of Business 2024,5), Örebro, 38 S.

    Abstract

    "We use individual survey data providing detailed information on stress, technology adoption, and work, worker, and employer characteristics, in combination with recent measures of AI and robot exposure, to investigate how new technologies affect worker stress. We find a persistent negative relationship, suggesting that AI and robots could reduce the stress level of workers. We furthermore provide evidence on potential mechanisms to explain our findings. Overall, the results provide suggestive evidence of modern technologies changing the way we perform our work in a way that reduces stress and work pressure." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Heterogeneous effects of monetary and non-monetary job characteristics on job attractiveness in nursing (2024)

    Kroczek, Martin ; Kugler, Philipp ;

    Zitatform

    Kroczek, Martin & Philipp Kugler (2024): Heterogeneous effects of monetary and non-monetary job characteristics on job attractiveness in nursing. In: Labour Economics, Jg. 91. DOI:10.1016/j.labeco.2024.102632

    Abstract

    "We apply a novel methodological approach described by Chernozhukov et al. (2018), to analyze preference heterogeneity regarding non-monetary job characteristics and trade-offs between wage and non-monetary job characteristics. Using this approach, we can describe preference heterogeneity more concise than with subgroup analysis. Analyzing data from a self-conducted factorial survey experiment on nurses, we find significant effect heterogeneity regarding non-monetary job characteristics and their trade-off with wages. We also find positive interaction effects between wage and other job characteristics. We further analyze which factors are associated with effect heterogeneity. Working hours and gender appear to be the main drivers of these effects. We also find differences regarding the sources of a nurse’s motivation to initially choose the nursing occupation. Differentiation of job characteristics (job offers) to fit different preferences can therefore be a more effective and efficient way to attract workers than a “one size fits all” solution." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2024 Elsevier) ((en))

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