Arbeitsbedingungen und Gesundheit von Beschäftigten
Der Zusammenhang von Arbeitsbedingungen bzw. Arbeitsbelastungen und der Gesundheit von Beschäftigten erhält durch die demografische Entwicklung, Digitalisierung und Klimawandel neues Gewicht. Wie muss Arbeit gestaltet sein, damit die Beschäftigten langfristig und gesund erwerbstätig sein können?
Dieses Themendossier dokumentiert die Ergebnisse empirischer Forschung der letzten Jahre.
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Literaturhinweis
Empowering older workers through self-regulation: how job crafting and leisure crafting enhance mindfulness and well-being at work (2025)
Zitatform
Xin, Xun, Lili Gao & Yuting He (2025): Empowering older workers through self-regulation: how job crafting and leisure crafting enhance mindfulness and well-being at work. In: Work, Aging and Retirement, Jg. 11, H. 3, S. 266-281. DOI:10.1093/workar/waae017
Abstract
"The capacity for self-regulation is crucial for older workers to maintain adaptability and well-being under aging-related challenges. Building on recent research suggesting that practices of self-regulation can enhance self-regulatory capacity, our study employs self-regulation theory to investigate how two distinct self-regulatory practices—job crafting (JC) and leisure crafting (LC)—support older workers in enhancing their work well-being through the lens of self-regulatory capacity, specifically mindfulness. Within this theoretical framework, we further explore the combined effects of JC and LC on adaptation to the aging process. A three-wave time-lagged survey was conducted among 227 older Chinese workers from science and technology enterprises. The results from latent structural equation modeling indicate that mindfulness at work mediates the relationship between crafting practices (both JC and LC) and work well-being. Moreover, JC and LC exhibit a compensatory relationship in facilitating mindfulness at work, which in turn promotes the work well-being of older workers. These findings offer a novel perspective grounded in self-regulation theory, highlighting how JC and LC contribute to successful aging by strengthening mindfulness capacity." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Die Rolle von Erreichbarkeitserwartungen und Arbeitszeiterfassung bei der Gesundheit von Beschäftigten im Homeoffice: Eine Analyse der BAuA-Arbeitszeitbefragung 2015–2023 (2025)
Zeschke, Martin;Zitatform
Zeschke, Martin (2025): Die Rolle von Erreichbarkeitserwartungen und Arbeitszeiterfassung bei der Gesundheit von Beschäftigten im Homeoffice: Eine Analyse der BAuA-Arbeitszeitbefragung 2015–2023. In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft, Jg. 79, H. 3, S. 329-340. DOI:10.1007/s41449-025-00477-2
Abstract
"Ortsflexible Bildschirmarbeit in den Privaträumen von Beschäftigten („Homeoffice“) hat eine Vielzahl möglicher Vor- und Nachteile. Ein möglicher Nachteil ist, dass es vielen Beschäftigten im Homeoffice schwerer fallen kann, die Grenze zwischen Arbeit und Freizeit zu ziehen. Die kann auf Dauer negative gesundheitliche Folgen haben. Die vorliegende Studie untersucht, ob höhere Erreichbarkeitserwartungen diesen Zusammenhang erklären können und ob eine betriebliche Arbeitszeiterfassung dazu beitragen kann, diese Erreichbarkeitserwartungen im Homeoffice zu reduzieren. Zur Beantwortung dieser Frage wurden die Daten der BAuA-Arbeitszeitbefragung 2015–2023 (fünf Messzeitpunkte, N = 32.755 Datenpunkte, genestet in 21.455 Personen) in Mehrebenen-Strukturgleichungsmodellen analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass mehr Homeofficetage pro Woche mit höheren Erreichbarkeitserwartungen zusammenhängen, die wiederum negativ mit der allgemeinen Gesundheit assoziiert sind (jeweils im Vergleich mit anderen Personen). Der Gesamtzusammenhang zwischen Homeofficetagen pro Woche und Gesundheit ist jedoch positiv. Das heißt: Je mehr Homeofficetage pro Woche, desto besser die allgemeine Gesundheit. Zusatzanalysen zeigen, dass es hier ein Optimum von etwa zwei bis drei Tagen pro Woche gibt. Die betriebliche Arbeitszeiterfassung moderiert dabei den Zusammenhang zwischen Homeofficetagen und Erreichbarkeitserwartungen. Für Personen ohne Arbeitszeiterfassung gehen mehr Homeofficetage pro Woche mit höheren Erreichbarkeitserwartungen als bei anderen Personen einher, für Personen mit Arbeitszeiterfassung hingegen mit niedrigeren. Praktische Relevanz: Der vorliegende Artikel trägt dazu bei, die mit Homeoffice verbundenen Chancen und Risiken für die Gesundheit sowie die Erreichbarkeitserwartungen von Beschäftigten zu erkennen. Am Beispiel der Arbeitszeiterfassung als verhältnispräventiven Schutzmechanismus zeigt er, dass die organisationale Gestaltung der Arbeit (im Homeoffice) eine größere Rolle spielt als deren zeitlicher Umfang." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Karenztage und Absenkung der Lohnersatzrate: Eine ökonomische Einordnung (2025)
Ziebarth, Nicolas;Zitatform
Ziebarth, Nicolas (2025): Karenztage und Absenkung der Lohnersatzrate. Eine ökonomische Einordnung. (ZEW policy Brief / ZEW - Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung 2025-14), Mannheim, 8 S.
Abstract
"Dieser Policy Brief ordnet zunächst die aktuelle Diskussion um die Einführung eines Karenztages sowie eine Kürzung der Lohnfortzahlung (= Absenkung der Lohnersatzrate) aus ökonomischer Sicht ein. In beiden Fällen geht es um staatliche Mindestabsicherungen im Krankheitsfall für abhängig Beschäftigte der Privatwirtschaft. Bei einem Karenztag gibt es keinerlei Pflicht zur Lohnfortzahlung während des ersten Tages einer jeden Krankheitsepisode während die Kürzung der Lohnfortzahlung auf 80 Prozent einen Lohnverlust von 20 Prozent während der Dauer der Krankheit bedeuten würde. Eine allgemeine Absenkung der Lohnersatzrate dominiert aus wohlfahrtsökonomischer Sicht die Einführung von Karenztagen. Allerdings würde eine solche Maßnahme – insbesondere nach den Erfahrungen der letzten Absenkung 1996 – nicht zielführend sein und zu unerwünschten Nebenwirkungen führen. Stattdessen sollten Unternehmen mit passgenauen Maßnahmen experimentieren. Gleichzeitig sollte der Gesetzesgeber durch die Einführung von „Teilzeitkrankschreibungen“ – graduellen Krankschreibungen, die auf die Restarbeitsfähigkeit abzielen – die deutsche Lohnfortzahlung nach skandinavischem Vorbild modernisieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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New technology and workers’ perceived impact on job quality: Does labor organization matter? (2025)
Zitatform
ten Berge, Jannes & Fabian Dekker (2025): New technology and workers’ perceived impact on job quality: Does labor organization matter? In: Economic and Industrial Democracy, Jg. 46, H. 2, S. 619-654. DOI:10.1177/0143831x241265911
Abstract
"There is an emerging literature focusing on the impact of technological change on work quality. This study contributes to the literature by examining (1) workers’ expectations regarding the effect of technological change on perceived job insecurity, as well as physical and psychological job demands, and (2) how these expectations are shaped by the degree of labor organization within countries. The article uses cross-national data for 25 OECD countries. It is found that labor organization decreases perceived levels of job insecurity related to technological change, but also lowers workers’ expectations of technology improving the quality of their work. These findings may indicate that in environments where technological change is less strongly moderated by organized labor, workers put greater emphasis on technology as a driver of (short-term) work changes. Alternatively, these findings may signal a lack of ‘worker power’ of organized labor to enforce technologies that improve the quality of employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Grenzen des Arbeitstages: Was wollen die Beschäftigten? (2025)
Zitatform
(2025): Grenzen des Arbeitstages. Was wollen die Beschäftigten? (Kompakt : DGB-Index Gute Arbeit 2025,04), Berlin, 10 S.
Abstract
"Die Bundesregierung hat in ihrem Koalitionsvertrag die Absicht formuliert, „die Möglichkeit einer wöchentlichen anstatt einer täglichen Höchstarbeitszeit [zu] schaffen – auch und gerade im Sinne einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf“. Im Kern zielt die Forderung nach einer Öffnung des Arbeitszeitgesetzes auf eine Abschwächung der bisherigen Schutzregelungen: Der Achtstundentag soll als Norm abgeschafft und tägliche Arbeitszeiten von über zwölf Stunden ermöglicht werden. Dabei wird auf die angeblichen Wünsche der Beschäftigten nach flexiblen Arbeitszeiten verwiesen. Die Betroffenen selbst kommen jedoch selten zu Wort. Welche Arbeitszeiten brauchen die Arbeitnehmer*innen? Wann soll der Arbeitstag beginnen und wann soll er enden? Welche Grenzen würden Beschäftigte ziehen, wenn sie über ihre Arbeitszeiten selbst entscheiden könnten? Um diese Fragen beantworten zu können, wurden in der repräsentativen Beschäftigtenbefragung mit dem DGB-Index Gute Arbeit 2025 mehr als 4.000 Arbeitnehmer*innen danach gefragt, zu welchen Zeiten sie arbeiten würden, wenn sie die Wahl hätten. Die Ergebnisse zeigen deutlich: eine Ausweitung der täglichen Höchstarbeitszeit entspricht nicht den Bedürfnissen der Beschäftigten. Im Gegenteil, eine deutliche Mehrheit wünscht sich Arbeitszeiten innerhalb der Grenzen des Achtstundentags. Besonders deutlich ausgeprägt ist der Wunsch nach klaren Grenzen bei Arbeitnehmer*innen mit Kindern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Gute Zeiten, schlechte Zeiten? Wie die Beschäftigten ihre Arbeitszeiten bewerten: Ergebnisse des DGB-Index Gute Arbeit 2025 (2025)
Zitatform
(2025): Gute Zeiten, schlechte Zeiten? Wie die Beschäftigten ihre Arbeitszeiten bewerten. Ergebnisse des DGB-Index Gute Arbeit 2025. (DGB-Index Gute Arbeit : Report ...), Berlin, 23 S.
Abstract
"Die bundesweit repräsentative Befragung des DGB-Index Gute Arbeit lief von Januar bis Mai 2025. Mehr als 4.000 zufällig ausgewählte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gaben Auskunft über ihre Arbeitsbedingungen. Schwerpunktthema war die Arbeitszeit. Aufschlussreich ist der Abgleich der Arbeitszeitrealität mit den Wünschen der Beschäftigten: Lediglich 40 Prozent sind mit ihrer aktuellen Arbeitszeit zufrieden. Dagegen wünscht sich mehr als die Hälfte (53 Prozent) kürzere Arbeitszeiten, sieben Prozent würden gerne länger arbeiten. Gründe für die Diskrepanzen zwischen Wunsch und Wirklichkeit sind überwiegend starre betriebliche Vorgaben. Während sich die große Mehrheit maximale tägliche Arbeitszeiten von acht Stunden wünscht, geben 43 Prozent aller Befragten an, (sehr) häufig länger als acht Stunden zu arbeiten. Je öfter dies der Fall ist, desto ausgeprägter sind Probleme bei der Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben. Auch die eigene Erholung und die gesundheitliche Situation werden negativer bewertet. Ein Hebel für die Gestaltung gesundheitsgerechter Arbeitszeiten ist deren vollständige Erfassung. In der Befragung geben 23 Prozent an, dass ihre Arbeitszeit durch den Betrieb nicht erfasst wird. Weitere sieben Prozent haben zwar eine Erfassung, diese ist jedoch nicht vollständig. Ohne Arbeitszeiterfassung wird häufiger von einer Entgrenzung und Fragmentierung der Arbeitszeit berichtet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Bericht der Bundesregierung über den Stand von Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit und über das Unfall- und Berufskrankheitengeschehen in der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2024 (2025)
Zitatform
(2025): Bericht der Bundesregierung über den Stand von Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit und über das Unfall- und Berufskrankheitengeschehen in der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2024. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 21/3310 (15.12.2025)), Berlin, 236 S.
Abstract
"Der Bericht „Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit – Berichtsjahr 2024“ befasst sich inhaltlich mit verschiedenen Themen des Arbeitslebens und blickt dabei neben den Zahlen des Berichtsjahres auch in Zeitreihen auf die mittel- bzw. langfristigen Entwicklungen. Thematisch bietet der Bericht einen datenbasierten Überblick zur Erwerbstätigkeit allgemein, zu Arbeits- und Wegeunfällen, Berufskrankheiten, Arbeitsunfähigkeit und Erwerbsminderungsrenten. Hinzu kommen Kostendaten, Daten zum Aufsichtshandeln, zur Schülerunfallversicherung und verschiedene Artikel: zum einen von verschiedenen Arbeitsschutzakteurinnen und -akteuren (Abschnitt 1.4), zum anderen zu Arbeitsbedingungen (1.8.1 und 1.8.2) und zur guten Gestaltung hybrider Bildschirmarbeit (1.9). Der diesjährige Schwerpunkt (Kapitel 2) befasst sich mit der psychischen Gesundheit in der Arbeitswelt. Dabei wird auf die Politikwerkstatt „Psychische Gesundheit“ (2.1), Entwicklungen zur Arbeitsintensität (2.2) und Mobbing (2.3) eingegangen." (Textauszug, Dokumentations- und Informationssystem Bundestag und Bundesrat - DIP)
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Dokumentation des zugehörigen parlamentarischen Vorgangs -
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Hybrides, Ortsflexibles, Multilokales Arbeiten? Wissenschaft im Dialog IV: Fachveranstaltung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in Kooperation mit dem Schwerpunkt "Digitalisierung" der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA) (2025)
Zitatform
(2025): Hybrides, Ortsflexibles, Multilokales Arbeiten? Wissenschaft im Dialog IV. Fachveranstaltung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in Kooperation mit dem Schwerpunkt "Digitalisierung" der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA). (baua: Fokus), Dortmund, 40 S. DOI:10.21934/baua:fokus20250515
Abstract
"Hybrides, ortsflexibles und multilokales Arbeiten hat sich in den letzten Jahren zu einem weit verbreiteten Phänomen in der Arbeitswelt entwickelt. Die Möglichkeiten des mobilen Arbeitens sind vielfältiger geworden. Mehr Beschäftigte als je zuvor erledigen ihre Arbeitsaufgaben unterstützt durch verschiedene Technologien in den unterschiedlichsten Arbeitsumgebungen. Bisher steht die Forschung zur Passung zwischen Arbeitsorten, -mitteln und -aufgaben in hybriden, ortsflexiblen, multilokalen Settings noch am Anfang. Welche Erkenntnisse können wir bisher aus der Forschung ableiten? Wie erweitert und/oder verändert sich dadurch das Gestaltungswissen für eine gesunde und sichere Arbeit? Diese und weitere Fragen wurden im November 2024 beim vierten interdisziplinären Dialog „Hybrides, Ortsflexibles, Multilokales Arbeiten? Wissenschaft im Dialog“ in der BAuA Dortmund in einem Kreis von Expertinnen und Experten diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Arbeiten trotz Krankheit: Starker Anstieg nach der Corona-Pandemie (2025)
Zitatform
(2025): Arbeiten trotz Krankheit. Starker Anstieg nach der Corona-Pandemie. (DGB-Index Gute Arbeit. Kompakt 2025,01), Berlin, 10 S.
Abstract
"In der Hochphase der Corona-Pandemie haben Arbeitnehmer*innen seltener krank gearbeitet. Seitdem ist der Anteil wieder stark angestiegen und befindet sich 2024 wieder auf dem hohen Niveau der Vorpandemiezeit. Das zeigen die Auswertungen im DGB-Index Gute Arbeit "Kompakt" 01/2025. 63 Prozent der Befragten gaben an, auch gearbeitet zu haben, obwohl sie sich "richtig krank gefühlt" haben. Besonders weit verbreitet ist Präsentismus - wie das Arbeiten trotz Krankheit in der Fachdiskussion genannt wird - in den Berufsgruppen Reinigungsberufe, Lehr- und Erziehungsberufe sowie Gesundheitsberufe. Krank zu arbeiten ist für die Betroffenen mit Risiken verbunden. Der Gesundheitszustand kann sich ohne ausreichende Erholung verschlechtern und damit zu längeren Erkrankungsdauern führen. Risiken entstehen damit auch für Betriebe und Belegschaften, gerade im Fall von übertragbaren Erkrankungen. Die Auswertung liefert Hinweise auf die Gründe, die zum "Präsentismus" von Beschäftigten führen. Besonders häufig wird trotz Krankheit gearbeitet, wenn die Beschäftigten hohen Arbeitsbelastungen ausgesetzt sind, wenn sie von einer schlechten Betriebskultur berichten und/oder sich Sorgen um die Sicherheit ihres Arbeitsplatzes machen. Gute Arbeitsbedingungen sind nicht nur ein entscheidender Hebel zum Schutz der Gesundheit. Sie sind auch förderlich für eine erfolgreiche Genesung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Prävention, medizinische Rehabilitation, berufliche Rehabilitation und Erwerbsminderungsrente: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage des Abgeordneten Dr. Armin Grau und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (2025)
Zitatform
(2025): Prävention, medizinische Rehabilitation, berufliche Rehabilitation und Erwerbsminderungsrente. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage des Abgeordneten Dr. Armin Grau und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 21/2982 (27.11.2025)), Berlin, 161 S.
Abstract
[insgesamt 79 Einzelfragen] "Der Koalitionsvertrag der aktuellen Bundesregierung nennt zahlreiche Aspekte zu Prävention und Reha im medizinisch-beruflichen Kontext, so soll die Prävention von psychischen Erkrankungen gestärkt werden und für gute Arbeitsbedingungen für körperlich stark belastete Berufsgruppen gesorgt werden, der Grundsatz „Prävention vor Reha vor Rente“ soll gestärkt werden, der „Ü45-Check“ soll flächendeckend umgesetzt werden, und Menschen in einer befristeten Erwerbsminderungsrente sollen mit Rehaleistungen zielgenauer erreicht werden. Die Beantragung soll digital, barrierearm und einfach werden, der gemeinsame Grundantrag für Reha und Teilhabe vorangebracht werden, ein Fallmanagement soll eingeführt werden, das betriebliche Gesundheitsmanagement bekannter gemacht und die Feststellung der Erwerbsfähigkeit beschleunigt werden. Vor diesem Hintergrund ist die Klärung offener Fragen notwendig." (Textauszug, Dokumentations- und Informationssystem Bundestag und Bundesrat - DIP)
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Dokumentation des zugehörigen parlamentarischen Vorgangs -
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Krankenstand in Berufen der Kindertagesbetreuung und -erziehung: Eine Auswertung von Krankenkassendaten (2024)
Akko, Davin P.;Zitatform
Akko, Davin P. (2024): Krankenstand in Berufen der Kindertagesbetreuung und -erziehung. Eine Auswertung von Krankenkassendaten. Gütersloh, 13 S. DOI:10.11586/2024108
Abstract
"Die Arbeitsunfähigkeitstage für alle Berufsgruppen sind bundesweit in den letzten Jahren angestiegen. Bei Personen, die in der Kinderbetreuung und -erziehung arbeiten, sind die Fehlzeiten ebenfalls angestiegen und dabei höher als im Durchschnitt aller Berufsgruppen. Dies kann unterschiedliche Ursachen haben. Im Feld der Kindertagesbetreuung ist vor allem aufgrund des anhaltenden Personalmangels eine erhöhte Arbeitsbelastung zu beobachten, die zu einer Überlastung der Fachkräfte führt. Dies kann sowohl für die physische als auch psychische Gesundheit negative Folgen haben. Beim Kita-Personal äußert sich dies auch in besonders hohen Fehlzeiten aufgrund von psychischen Erkrankungen. Aufgrund dieser Entwicklungen hat die Bertelsmann Stiftung Berechnungen zu den Ausfallzeiten von pädagogischem Personal sowie dem Personalbedarf und den Personalkosten für Vertretung durchgeführt. Das Hintergrundpapier von Davin P. Akko analysiert anhand von bereitgestellten Daten der DAK-Gesundheit, inwieweit das KiTa-Personal in den Jahren 2020 bis 2023 von Arbeitsunfähigkeit betroffen war. Dafür wurde eine Sonderauswertung für die Berufe in der Kinderbetreuung und -erziehung der DAK-Gesundheit durchgeführt. Diese dient als Grundlage für die Berechnungen der Bertelsmann Stiftung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Performance-related pay, mental and physiological health (2024)
Zitatform
Andelic, Nicole, Julia Allan, Keith A. Bender, Daniel Powell & Ioannis Theodossiou (2024): Performance-related pay, mental and physiological health. In: Industrial Relations, Jg. 63, H. 1, S. 3-25. DOI:10.1111/irel.12334
Abstract
"Much of the literature on performance-related pay (PRP) and poor health relies on self-reported data, and the relationship is difficult to examine due to confounding variables. We examine the relationship between PRP and three groups of health measures using data from the UKHLS: blood pressure, inflammation markers in blood, and self-reported health. Regressions correcting for self-selection bias and socio-demographic covariates find that PRP contracts are associated with poorer mental health, higher systolic blood pressure, and higher levels of fibrinogen. These findings suggest that firms that use PRP may need to implement policies to mitigate against PRP-related stress." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Are we yet sick of new technologies? The unequal health effects of digitalization (2024)
Zitatform
Arntz, Melanie, Sebastian Findeisen, Stephan Maurer & Oliver Schlenker (2024): Are we yet sick of new technologies? The unequal health effects of digitalization. (CEP discussion paper / Centre for Economic Performance 1984), London, 52 S.
Abstract
"This study quantifies the relationship between workplace digitalization, i.e., the increasing use of frontier technologies, and workers' health outcomes using novel and representative German linked employer-employee data. Based on changes in individual-level use of technologies between 2011 and 2019, we find that digitalization induces similar shifts into more complex and service-oriented tasks across all workers but exacerbates health inequality between cognitive and manual workers. Unlike more mature, computer-based technologies, frontier technologies of the recent technology wave substantially lower manual workers' subjective health and increase sick leave, while leaving cognitive workers unaffected. We provide evidence that the effects are mitigated in firms that provide training and assistance in the adjustment process for workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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auch erschienen als: Working Papers 19, University of Konstanz -
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Verkürzung von Arbeitszeit und „4-Tage-Woche“: Chancen und Herausforderungen für die Arbeits(zeit)gestaltung aus Sicht der Arbeitswissenschaft (2024)
Backhaus, Nils;Zitatform
Backhaus, Nils (2024): Verkürzung von Arbeitszeit und „4-Tage-Woche“: Chancen und Herausforderungen für die Arbeits(zeit)gestaltung aus Sicht der Arbeitswissenschaft. In: Zeitschrift für Wirtschaftspolitik, Jg. 73, H. 2, S. 136-146. DOI:10.1515/zfwp-2024-2010
Abstract
"The debate on working time reduction in Germany is becoming increasingly important in light of international “4-day week” trials and the experiences of the Corona pandemic. Studies show a declining trend in average working hours and a preference for shorter working times. Different models for working time reduction must be taken into account. Shorter working hours have potential health benefits, but also the risk of work intensification and productivity losses. A collective reduction in working hours seems unrealistic against the background of economic challenges, but working time models that are differentiated and employee-oriented might meet the demands of employees and allow companies to benefit from healthy and motivated employees in the long term." (Author's abstract, IAB-Doku, © DeGruyter) ((en))
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Fehlzeiten-Report 2024: Bindung und Gesundheit - Fachkräfte gewinnen und halten (2024)
Zitatform
Badura, Bernhard, Antje Ducki, Johanna Baumgardt, Markus Meyer & Helmut Schröder (Hrsg.) (2024): Fehlzeiten-Report 2024. Bindung und Gesundheit - Fachkräfte gewinnen und halten. (Fehlzeiten-Report 26), Berlin: Springer, 721 S.
Abstract
"Der jährlich erscheinende Fehlzeiten-Report informiert umfassend über Entwicklungen des Krankenstandes in Deutschland. Neben detaillierten Analysen aktueller Daten werden empirische Studienergebnisse, zeitgemäße methodische Herangehensweisen und Leuchtturmprojekte des Betrieblichen Gesundheitsmanagements vorgestellt. Schwerpunkt „Bindung und Gesundheit – Fachkräfte gewinnen und halten“ Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels haben Arbeitgebende heute mehr denn je ein hohes Interesse, Beschäftigte zu gewinnen und dann langfristig gesund und leistungsfähig in der eigenen Organisation zu halten. Deshalb fokussiert der diesjährige Schwerpunkt des Fehlzeiten-Reports das Thema organisationale Bindung, denn diese reduziert nachweislich das Risiko, dass Mitarbeitende eine Organisation verlassen. Die folgenden Themen werden dabei wissenschaftlich fundiert erörtert: - Arbeitsmarktentwicklung und empirische Daten zur Mitarbeitendenbindung in Deutschland - Aktuelle Forschungsergebnisse zu organisationaler Bindung - Strategien zur Steigerung von Mitarbeitendenbindung - Zusammenhänge von gelungener Führung, Bindung und Gesundheit - Nutzen und Potenzial von Betrieblichem Gesundheitsmanagement für die Steigerung der Mitarbeitendenbindung Darüber hinaus liefert der Fehlzeiten-Report 2024 in gewohnter Qualität Daten und Analysen zu Fehlzeiten von Beschäftigten in Deutschland: - Aktuelle Statistiken zum Krankenstand in allen Branchen - Vergleichende Analysen nach Berufsgruppen, Bundesländern und Städten - Die wichtigsten für Arbeitsunfähigkeit verantwortlichen Krankheitsarten - Detaillierte Auswertungen zu Arbeitsunfällen, Langzeitarbeitsunfähigkeit, Kinderkrankengeld sowie zu Covid-19-Infektionen und deren Spätfolgen Die Herausgeberinnen und Herausgeber Der Fehlzeiten-Report wird vom Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO) in Kooperation mit der Universität Bielefeld und der Berliner Hochschule für Technik herausgegeben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Constructing Mobilities: The Reproduction of Posted Workers' Disposability in the Construction Sector (2024)
Zitatform
Bagnardi, Francesco, Devi Sacchetto & Francesca Alice Vianello (2024): Constructing Mobilities: The Reproduction of Posted Workers' Disposability in the Construction Sector. In: Work, Employment and Society, Jg. 38, H. 6, S. 1703-1724. DOI:10.1177/09500170231225622
Abstract
"Posted work is often framed as a business model based on social dumping. Widespread regulatory evasion is imputed to regulation’s opacity, firms’ predatory practices and trade unions’ inability to organise posted workers. Isolation and precariousness channel posted workers’ agency into individualized reworking or exit strategies. These perspectives, however insightful, focus either on formal regulations, enforcement actors or host countries ’ institutional settings. Drawing on biographical interviews with Italian construction workers posted abroad, and semi-structured interviews with non-posted workers and stakeholders of the sector in Italy, the article adopts an actor-centred perspective and mobilises the concept of labour regime to show how its disciplining elements operating in the construction sector in Italy stick with workers during their postings and enhance their disposability. Although this sticky labor regime constrains workers’ agency abroad, it remains continuously contested and offers ways for workers to subvert it and improve their employment conditions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Does Performance Pay Increase the Risk of Worker Loneliness? (2024)
Zitatform
Baktash, Mehrzad B. (2024): Does Performance Pay Increase the Risk of Worker Loneliness? (Universität Trier. Research papers in economics 2024,12), Trier, 57 S.
Abstract
"Increased wages and productivity associated with performance pay can be beneficial to both employers and employees. However, performance pay can also entail unintended consequences for workers’ well-being. This study is the first to systematically examine the association between performance pay and loneliness, a significant social well-being concern. Using representative survey data from Germany, I find that performance pay is positively associated with incidence, dimensions, and intensity of loneliness. Correspondingly, performance pay is negatively associated with social life satisfaction of the workers. The findings also hold in sensible instrumental variable estimations addressing the potential endogeneity of performance pay and in various robustness checks. Investigating the potential role of moderating factors reveals that the association between performance pay and loneliness is particularly large for private sector employees. Finally, implications are discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: GLO Discussion Paper Series, 1524 -
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Nachhaltig und zukunftsfähig – Anforderungen an die Arbeitszeitgestaltung aus Sicht des Arbeits- und Gesundheitsschutzes (2024)
Beermann, Beate; Brenscheidt, Frank;Zitatform
Beermann, Beate & Frank Brenscheidt (2024): Nachhaltig und zukunftsfähig – Anforderungen an die Arbeitszeitgestaltung aus Sicht des Arbeits- und Gesundheitsschutzes. In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft, Jg. 78, H. 4, S. 425-435. DOI:10.1007/s41449-024-00448-z
Abstract
"Die Arbeitszeit ist ein zentraler Faktor der Gestaltung von Arbeits- und Lebenswelten. Aus individueller Sicht synchronisiert sie das Privatleben mit den zeitlichen Anforderungen im Beruf. Aus betrieblicher Sicht ist sie Teil der Optimierung des wirtschaftlichen Erfolgs. Darüber hinaus kommt ihr ein bedeutendes gesellschaftliches Interesse zu. Zum Schutz der Beschäftigten vor gesundheitlichen Beeinträchtigungen ist die Definition und Einhaltung von Anforderungen an die Arbeitszeitgestaltung zentral. In der praktischen Umsetzung stehen den Betrieben aus der Arbeitszeitforschung der letzten 50 Jahre umfängliche Erkenntnisse zur menschengerechten Gestaltung der Arbeitszeit zur Verfügung. Neue Herausforderungen ergeben sich aufgrund zunehmender Flexibilisierungswünsche sowie steigender Anforderungen im Arbeitskontext wie z. B. hohe Arbeitsintensität. Aktuelle Erkenntnisse weisen darauf hin, dass Erholung und Regeneration während und nach der Arbeit eine hohe Bedeutung für einen nachhaltigen Erhalt der Gesundheit der Beschäftigten zukommen. Eine Diskussion des Arbeitszeitgesetzes hinsichtlich weitergehender Flexibilisierungsnotwendigkeiten wie Ausdehnung der täglichen Arbeitszeit oder auch Kürzung der Ruhezeiten erscheint vor diesem Hintergrund problemunangemessen und stellt einen angemessenen Beschäftigtenschutz in Frage. Sinnvoll ist vielmehr die Nutzung der Arbeitszeitgestaltung und Berücksichtigung der vorliegenden arbeitswissenschaftlichen Erkenntnisse zur Vermeidung von arbeitsbezogenen Krankheitsausfällen oder Einschränkung der Erwerbsfähigkeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Arbeitsbedingte Belastungen, technologischer Wandel und die Wirkung von rentenrechtlichen Änderungen auf den Renteneintritt (2024)
Zitatform
Broockmann, Bernhard, Natalie Herdegen & Martin Kroczek (2024): Arbeitsbedingte Belastungen, technologischer Wandel und die Wirkung von rentenrechtlichen Änderungen auf den Renteneintritt. In: Deutsche Rentenversicherung, Jg. 79, H. 2, S. 71-93.
Abstract
"In diesem Beitrag untersuchen wir, inwiefern Rentenreformen unterschiedliche Effekte auf Versicherte haben, deren Berufe sich hinsichtlich arbeitsbedingter Belastungen und der Anpassung an den technologischen Wandel unterscheiden. Wir finden signifikante Unterschiede in den Effekten hinsichtlich der untersuchten Berufscharakteristika. Versicherte in belastenden Berufen weiten ihre Erwerbstätigkeit beim Wegfall einer Frühverrentungsoption weniger stark aus und stehen eher in der Gefahr, arbeitslos zu werden. Ermöglicht eine Reform einen vorzeitigen Renteneintritt, nehmen dies eher Versicherte in belastenden Berufen wahr. Versicherte in Berufen, in denen neue Technologien intensiver verwendet werden, gelingt es besser, beim Wegfall einer Frühverrentungsoption erwerbstätig zu bleiben und ihr Arbeitslosigkeitsrisiko ist geringer. Die Ergebnisse zeigen, dass eine verlängerte Erwerbsbeteiligung nicht für alle Versicherten gleichermaßen möglich ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Arbeiten in bioökonomischen Produktionsprozessen: Eine qualitative Analyse von Arbeit und Beschäftigung in Chemie, Landwirtschaft und Pharmazie (2024)
Zitatform
Brunsen, Hendrik, Agnes Fessler, Yannick Kalff & Hajo Holst (2024): Arbeiten in bioökonomischen Produktionsprozessen. Eine qualitative Analyse von Arbeit und Beschäftigung in Chemie, Landwirtschaft und Pharmazie. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 77, H. 2, S. 89-97. DOI:10.5771/0342-300X-2024-2-89
Abstract
"Die Umstellung auf eine Bioökonomie soll dem menschengemachten Klimawandel entgegenwirken. Für die Betriebe bedeutet dies eine veränderte stoffliche Basis der Produktion. Der Beitrag untersucht qualitativ die bislang nur randständig beachteten Folgen bioökonomischer Produktionsprozesse für die Arbeitenden. Mittels Expert*inneninterviews und Betriebsfallstudien aus der Landwirtschaft, Chemie und Pharmazie werden drei zentrale Herausforderungen im biobasierten Produktionsprozess herausgearbeitet, die sich direkt auf die Arbeitsbedingungen auswirken: Standardisierungsgrenzen durch die ‚natürlich-lebendige‘ Produktionsbasis, eine vergleichsweise schwache Marktposition und ein hoher Arbeits- und Fachkräftemangel. Für die Arbeitenden werden diese Herausforderungen spürbar durch hohe Wissens- und Flexibilitätsanforderungen, eine hohe Arbeitsintensität sowie eine Verstetigung und sogar Ausweitung atypischer Beschäftigungsverhältnisse – und zwar nicht nur für Akademiker*innen. Die Befunde zeigen, dass Ausbildungsberufe, atypische und geringqualifizierte Arbeit ein – bislang unterschätzter – Bestandteil der Bioökonomie sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Does employability help to cope with job insecurity? An analysis of workers' well-being with Swiss panel data (2024)
Canzio, Leandro Ivan;Zitatform
Canzio, Leandro Ivan (2024): Does employability help to cope with job insecurity? An analysis of workers' well-being with Swiss panel data. In: Research in Social Stratification and Mobility, Jg. 90. DOI:10.1016/j.rssm.2024.100915
Abstract
"Can perceived employability mitigate the negative impacts of job insecurity on wellbeing?. We address this question using fixed-effects models on panel data from. Switzerland. To measure job insecurity, we use two subjective indicators (risk of job. loss and fear of job loss in the last year) and an objective one (having a temporary contract). We assess well-being by studying job satisfaction, life satisfaction, and mental health, and perform separate analyses for men and women. Results suggest that employability does not mitigate the impacts of job insecurity on job satisfaction. For life satisfaction, employability reduces the impacts of the risk of job loss in the last year, but only among men. Regarding mental health, employability partially offsets the impacts of the risk of job loss in the last year for both men and women. We conclude that even though employability might help, it does not shield workers from the negative impacts of job insecurity. This suggests that the flexicurity strategy falls short of mitigating the non-pecuniary impacts of job insecurity." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2024 Elsevier) ((en))
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Partizipation am Arbeitsmarkt: Eine Schwerbehinderung hat oft gravierende Folgen für den weiteren Erwerbsverlauf (2024)
Zitatform
Collischon, Matthias, Karolin Hiesinger, Laura Pohlan & Emily Breuer (2024): Partizipation am Arbeitsmarkt: Eine Schwerbehinderung hat oft gravierende Folgen für den weiteren Erwerbsverlauf. (IAB-Kurzbericht 22/2024), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2422
Abstract
"Der Kurzbericht präsentiert Ergebnisse einer empirischen Analyse wie das Eintreten einer Schwerbehinderung die individuelle Erwerbsbiografie beeinflusst. Auf Basis von administrativen Daten der Bundesagentur für Arbeit aus der Beschäftigungsstatistik der schwerbehinderten Menschen (BsbM), die mit den Integrierten Erwerbsbiografien (IEB) des IAB verknüpft wurden, werden in den Analysen Personen betrachtet, die im Laufe ihres Erwerbslebens eine Schwerbehinderung erfahren haben, diese vom Versorgungsamt anerkennen ließen und dem Arbeitgeber meldeten. So können Mechanismen wie Arbeitszeitanpassungen, Berufs- und Tätigkeitswechsel oder Gründe, warum ein Austritt aus dem Arbeitsmarkt geschieht, untersucht werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Wie sich das Eintreten einer Schwerbehinderung auf die Gründe für Nichterwerbsbeteiligung von Betroffenen auswirkt
- Wie sich das Eintreten einer Schwerbehinderung auf die Beschäftigung der Betroffenen auswirkt
- Beschäftigungsumfang und Einkommen vor und nach dem Eintreten einer Schwerbehinderung im Erwerbsverlauf
- Wie sich das Eintreten einer Schwerbehinderung auf das Einkommen der Betroffenen auswirkt
- Wie sich das Eintreten einer Schwerbehinderung auf Teilzeitarbeit, Betriebs- und Tätigkeitswechsel der betroffenen Beschäftigten auswirkt
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Literaturhinweis
Gesundheitsreport 2024 / DAK-Gesundheit: Analyse der Arbeitsunfähigkeiten. Gesundheitsrisiko Hitze. Arbeitswelt im Klimawandel (2024)
Dehl, Terese; Hildebrandt, Susanne; Burgart, Elena; Hense, Mila; Zich, Karsten; Nolting, Hans-Dieter; Woköck, Tobias; Tisch, Thorsten;Zitatform
Dehl, Terese, Susanne Hildebrandt, Karsten Zich & Hans-Dieter Nolting (2024): Gesundheitsreport 2024 / DAK-Gesundheit. Analyse der Arbeitsunfähigkeiten. Gesundheitsrisiko Hitze. Arbeitswelt im Klimawandel. (Gesundheitsreport … / DAK-Gesundheit 2024 48), Heidelberg: medhochzwei Verlag GmbH, 196 S.
Abstract
"Mit dem Klimawandel gehen nicht nur ökologische wie wirtschaftliche Herausforderungen einher, sondern er beeinflusst auch direkt die Gesundheit und das Wohlergehen der Menschen. Expertinnen und Experten warnen insbesondere vor den Folgen extremer Hitzewellen, die als Folge des Klimawandels vermehrt aufkommen. Es wird immer wichtiger, die damit einhergehenden Herausforderungen auch für die Arbeitswelt zu verstehen. Der diesjährige Gesundheitsreport legt daher den Fokus auf das Thema Hitze. Wie wirken sich Hitzeperioden auf Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus? Welche Arbeitssettings sind am stärksten belastet? Welche gesundheitlichen Folgen zeigen sich bei den Beschäftigten? Welche betrieblichen Maßnahmen werden im Umgang mit Hitzewellen genutzt? Und welche Maßnahmen wünschen sich Beschäftigte? Der DAK-Gesundheitsreport analysiert den Einfluss von Hitzeperioden – also längere Phasen mit außerordentlich hohen Temperaturen – aus der gesundheitlichen Perspektive der Beschäftigten. Die Analysen basieren zum einen auf Arbeitsunfähigkeitsdaten der DAK-Gesundheit, denen Auswertungen auf Basis von Wetterdaten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) gegenübergestellt werden, und zum anderen auf einer breit angelegten Erwerbstätigenbefragung. Fundierte Einschätzungen aus Expertensicht und eine Literaturrecherche komplettieren die Untersuchung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Zusammenfassung -
Literaturhinweis
The impacts of working from home on individual health and well-being (2024)
Zitatform
Denzer, Manuel & Philipp Grunau (2024): The impacts of working from home on individual health and well-being. In: The European Journal of Health Economics, Jg. 25, H. 5, S. 743-762., 2023-07-07. DOI:10.1007/s10198-023-01620-8
Abstract
"Using a novel German linked employer–employee dataset, we provide unique evidence about the consequences of working from home (WfH) on individual health and well-being. During the recent pandemic, this locational flexibility measure has been used extensively to promote health by hampering the spread of the virus and to secure jobs. However, its direct theoretical ambiguous effects on health and well-being as characterized by different potential channels have barely been empirically investigated to date despite WfH’s increasing popularity in the years before the pandemic. To address concerns about selection into WfH in our dataset that is unaffected by the COVID-19 shock, our analysis relies on an identification strategy ruling out confounding effects by time-invariant unobservable variables. Moreover, we explain the remaining (intertemporal) variation in the individual WfH status by means of an instrumental variable strategy using variation in equipment with mobile devices among establishments. We find that subjective measures of individual health are partly affected by WfH, whereas no corresponding effect is present for an objective measure of individual health. In terms of individual well-being, we find that WfH leads to considerable improvement. By addressing the potential heterogeneity in our effect of interest, we find that men and middle-aged individuals particularly benefit from WfH." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer) ((en))
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Literaturhinweis
Psychologie der Arbeitssicherheit und Gesundheit: Gesundheitsförderliche Arbeit = attraktive Arbeit? Arbeitsgestaltung in Zeiten des Fachkräftemangels. 23. Workshop (2024)
Zitatform
Dettmers, Jan, Anita Tisch & Rüdiger Trimpop (Hrsg.) (2024): Psychologie der Arbeitssicherheit und Gesundheit. Gesundheitsförderliche Arbeit = attraktive Arbeit? Arbeitsgestaltung in Zeiten des Fachkräftemangels. 23. Workshop. Kröning: Roland Asanger Verlag GmbH, 506 S.
Abstract
"Der Workshop Psychologie der Arbeitssicherheit und Gesundheit wurde 1984 gegründet. Er hat sich im deutschsprachigen Raum inzwischen als strukturierter Erfahrungsaustausch zwischen verschiedenen mit Sicherheit und Gesundheit befassten Institutionen und Interessengruppen etabliert. Der 23. Workshop mit dem Leitthema Gesundheitsförderliche Arbeit = attraktive Arbeit? Arbeitsgestaltung in Zeiten des Fachkräftemangels wird gemeinsam veranstaltet vom Fachverband Psychologie für Arbeitssicherheit und Gesundheit (FV PASiG e.V), dem Lehrgebiet Arbeits- und Organisationspsychologie der FernUniversitat in Hagen und dem Fachbereich 1 Arbeitswelt im Wandel der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Im Mittelpunkt der 33 Arbeits-Dialog-Kreise stehen der Wandel der Arbeit und die damit einhergehenden neuen Belastungen und vielfaltigen Probleme von Sicherheit und Gesundheit der Arbeitswelt von heute und morgen. Einige Beispiele: Welche Wechselwirkungen gibt es zwischen veränderten Arbeitsbedingungen und präventiver Arbeitsgestaltung? Welche Qualifizierungskonzepte eignen sich für die Entwicklung einer lernförderlichen Unternehmenskultur für die Arbeit 4.0? Welche besonderen Herausforderungen sind mit gesundheitsförderlicher Führung von hybrid arbeitenden Teams verbunden? Welche Handlungshilfen brauchen Unternehmen für die digitalisierte Arbeit mit mobilen Smart Devices (Tablets, Datenbrillen) und für KI-basierte Technologien? Welche Rolle spielt Resilienz als persönliche Ressource in der heutigen Arbeitswelt mit steigenden psychischen Belastungen?" (Verlagsangaben, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis -
Literaturhinweis
Job quality in worker cooperatives: Beyond degeneration and intrinsic rewards (2024)
Zitatform
Dorigatti, Lisa, Francesco E. Iannuzzi, Valeria Piro & Devi Sacchetto (2024): Job quality in worker cooperatives: Beyond degeneration and intrinsic rewards. In: BJIR, Jg. 62, H. 3, S. 591-613. DOI:10.1111/bjir.12798
Abstract
"While there are normally positive expectations concerning job quality in cooperatives, many studies have described a more complex picture. The extant literature has, however, found it difficult to deal with evidence of poor working conditions in these organisations. Some contributions downplay the relevance of this issue, arguing that poor extrinsic aspects of job quality are compensated by intrinsic rewards, as confirmed by higher levels of job satisfaction. Others focus on external market pressure and interpret bad labour conditions as a form of degeneration of originally good employment practices. Through a qualitative analysis of job quality in cooperatives in three sectors of the Italian economy (social services, hotel cleaning and meat processing), we advance a different argument: we contend that employment practices associated with poor job quality are not the result of difficult market conditions but are rather the key explanation for the quantitative expansion of this form of economic organisation, which has moved from being an instrument for promoting good employment to a way of ensuring lower labour costs and higher flexibility within outsourcing relationships." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Literaturhinweis
Gesundheitsrisiken und Prävention in der digitalen Arbeitswelt - Technostress, Ergonomie und Unfallsicherheit (2024)
Zitatform
Dragano, Nico (2024): Gesundheitsrisiken und Prävention in der digitalen Arbeitswelt - Technostress, Ergonomie und Unfallsicherheit. In: Aus Politik und Zeitgeschichte, Jg. 74, H. 36-37, S. 30-35.
Abstract
"Der Einsatz digitaler Technologien im Arbeitskontext soll Arbeit besser organisieren, sie effizienter und sicherer machen. Gleichzeitig wachsen damit auch die Potenziale für psychische und physische Belastungen, die eine Diskussion über Technikfolgenabschätzung erfordern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Diversity of flexible working time arrangements and workers' health: An analysis of a workers’ panel and linked employer-employee data for France (2024)
Zitatform
Erhel, Christine, Mathilde Guergoat-Larivière & Malo Mofakhami (2024): Diversity of flexible working time arrangements and workers' health: An analysis of a workers’ panel and linked employer-employee data for France. In: Social Science & Medicine, Jg. 356. DOI:10.1016/j.socscimed.2024.117129
Abstract
"Flexible working time arrangements (FWTA) have increased over the last decades, favored by labor market deregulation, the decentralization of collective bargaining and the development of new technologies. The negative impact of some non-standard working hours on health (like night work, shift work) is quite well-known but other forms of FWTA have been studied less so far. This article aims to investigate the relationship between FWTA and workers’ health. It focuses on employer-oriented FWTA and uses a job demands-control framework to identify different types of working time demands and control. The study uses individual data from the French working conditions survey, including panel data from 2013 to 2019 (64,981 observations) and cross-sectional employer-employee linked data from 2019 (5687 employees from 4672 workplaces). We identify empirically two main dimensions of employer-oriented FWTA, based on 14 working time variables. The first type involves “atypical working hours”, such as working weekends, nights, early mornings, evenings, or doing shift work. The second type - “work overflow” - is characterized by long working hours, overtime, taking work home, and having variable working hours. Using a fixed-effects model based on panel data, we show that both types of FWTA have a negative impact on workers' self-rated general health and mental health, as measured by the WHO-5 index. The study also finds that workers who have more control - both individual and collective – to face these demands demonstrate better health. Workers with control over their working hours report better health and are less negatively affected by FWTA. Moreover, workplace-level practices have ambiguous relationships with workers' health. However, those involving social dialogue and workers ’ participation have more favorable effects: the positive effect of health and safety committees is especially clear. To improve workers’ health in the context of increased flexible working time arrangements, public policies should promote the development of control over working time and participation of workers to social dialogue on working time related issues." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2024 Elsevier) ((en))
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Literaturhinweis
Die Wechselwirkung zwischen Wiedereingliederung und betrieblichem Arbeitskontext: eine prozess- und organisationssoziologische Perspektive (2024)
Ernst, Stefanie; Droste, Luigi;Zitatform
Ernst, Stefanie & Luigi Droste (2024): Die Wechselwirkung zwischen Wiedereingliederung und betrieblichem Arbeitskontext. Eine prozess- und organisationssoziologische Perspektive. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 73, H. 8-9, S. 563-580. DOI:10.3790/sfo.2024.1445002
Abstract
"Aus einer figurationssoziologischen Perspektive adressiert dieser Beitrag die Verflechtungszusammenhänge und Wechselwirkungen zwischen Wiedereingliederung und betrieblichem Arbeitskontext. Ausgehend von Analysen mit Daten der Erwerbstätigenbefragung, die auf sozialstrukturelle und organisationale Diskrepanzen bei der betrieblichen Reintegration verweisen, arbeitet der Beitrag dafür eine organisationssoziologische Deutung aus. Bei der inner- und überbetrieblichen Kooperation und Koordination im Kontext von betrieblichen Wiedereingliederungsprozessen kommt es zu einer Akzeleration von Komplexität und Kontingenz, da sich Verflechtungszusammenhänge ausdehnen und unterschiedliche organisationale Formen der Steuerung und Kontrolle in multiplen Schnittstellenfigurationen aufeinandertreffen. Dies impliziert Risiken: Nicht-intendierte Nebenfolgen intendierter Steuerungspraktiken, die auch in der Genese eines neuen Typs von „Wiedereingliederungsbiografien“ identifiziert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The effects of automation in the apparel and automotive sectors and their gender dimensions (2024)
Fana, Marta ; Tejani, Sheeba; Kucera, David; Esquivel, Valeria ; Bárcia De Mattos, Fernanda; Anzolin, Guendalina;Zitatform
Fana, Marta, Fernanda Bárcia De Mattos, Valeria Esquivel, Guendalina Anzolin, David Kucera & Sheeba Tejani (2024): The effects of automation in the apparel and automotive sectors and their gender dimensions. (JRC science for policy report 136639), Brüssel, 66 S.
Abstract
"This report is the final output of a research project investigating the effects of automation on employment in the automotive, apparel and footwear industries in five countries, namely Germany, Indonesia, Mexico, Romania, and Spain. The main objective of this project has been to improve our understanding of how ongoing processes of technological upgrading, particularly automation, impact women's and men's employment and work in these industries. Our findings suggest that, in the short term, close to the introduction of new automation technology, the impact on employment takes the form of reassignment of workers directly involved in automated processes to other positions, tasks, and occupations. This study also explored the impact of automation in terms of work organization and working conditions. Across the case studies, it emerged that the adoption of automation technologies has reduced heavy and repetitive tasks and improved health and safety for workers directly concerned by automation. Another interesting and related common finding is the reduction of workers' autonomy who are now subject to more standardization of tasks together with an ongoing process of deskilling of operators. Finally, in the apparel and footwear sector, we did not find evidence of defeminisation at the establishment level as well as the automotive factories remains highly male-dominated. Cultural norms and stereotypes which influence not only the jobs women and men apply to and get hired for, but also which training and education they engage in, contribute to this gender segregation in both sectors." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Measuring Job Risks When Hedonic Wage Models Do Not Do the Job (2024)
Zitatform
Ferreira, Susana, Sara Martinez-de-Morentin & Amaya Erro-Garcés (2024): Measuring Job Risks When Hedonic Wage Models Do Not Do the Job. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 16716), Bonn, S.45.
Abstract
"Hedonic wage regressions show little evidence that European workers facing larger job risks and other workplace disamenities receive higher wages. On the other hand, workers in more risky or unpleasant jobs are less satisfied with their jobs, ceteris paribus. If labor markets were perfectly competitive and workers fully informed of their working conditions ex ante, according to the theory of compensating differentials, there should be no relationship between on-the-job risk and job satisfaction because wages would fully adjust to compensate for differences in job characteristics. We show that when wages do not fully compensate for on-the-job risks, the willingness to pay to reduce mortality risks estimated from hedonic regressions needs to be complemented with a residual effect of job risks on utility which is not capitalized on wages. We explore the potential of job satisfaction regressions as an additional valuation approach to estimate the tradeoffs between wages and risks that keep job satisfaction constant." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Job Satisfaction and the Digital Transformation of the Public Sector: The Mediating Role of Job Autonomy (2024)
Zitatform
Fleischer, Julia & Camilla Wanckel (2024): Job Satisfaction and the Digital Transformation of the Public Sector: The Mediating Role of Job Autonomy. In: Review of Public Personnel Administration, Jg. 44, H. 3, S. 431-452. DOI:10.1177/0734371X221148403
Abstract
"Worldwide, governments have introduced novel information and communication technologies (ICTs) for policy formulation and service delivery, radically changing the working environment of government employees. Following the debate on work stress and particularly on technostress, we argue that the use of ICTs triggers “digital overload” that decreases government employees’ job satisfaction via inhibiting their job autonomy. Contrary to prior research, we consider job autonomy as a consequence rather than a determinant of digital overload, because ICT-use accelerates work routines and interruptions and eventually diminishes employees’ freedom to decide how to work. Based on novel survey data from government employees in Germany, Italy, and Norway, our structural equation modeling (SEM) confirms a significant negative effect of digital overload on job autonomy. More importantly, job autonomy partially mediates the negative relationship between digital overload and job satisfaction, pointing to the importance of studying the micro-foundations of ICT-use in the public sector." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Gender inequalities of psychosomatic complaints at work vary by occupational groups of white- and blue-collar and level of skill: A cross sectional study (2024)
Zitatform
Grasshoff, Julia, Batoul Safieddine, Stefanie Sperlich & Johannes Beller (2024): Gender inequalities of psychosomatic complaints at work vary by occupational groups of white- and blue-collar and level of skill: A cross sectional study. In: PLoS ONE, Jg. 19. DOI:10.1371/journal.pone.0303811
Abstract
"Background: Previous research has shown that women report more psychosomatic complaints at work than men. However, knowledge about gender inequalities in psychosomatic complaints within occupational groups and specific symptoms is lacking. This study aims to compare gender inequalities in psychosomatic complaints in the occupational groups of white-collar high-skilled, white-collar low-skilled, blue-collar high-skilled and blue-collar low-skilled workers. Methods: The study implemented a cross sectional design using data from the nationwide German Employment Survey of the Working Population on Qualification and Working Conditions conducted in 2017/ 2018. Psychosomatic complaints were operationalised by the following symptoms: headache, insomnia, tiredness, irritability, dejection, physical fatigue, and emotional fatigue. N = 20012 working German-speaking respondents were sampled. After excluding persons with missing data on the study variables, the sample consisted of N = 16359 persons. Results: Women reported significantly more psychosomatic complaints than men in the subgroups of white-collar high-skilled and white-collar low-skilled (ps < .05), inequalities in blue-collar high-skilled and blue-collar low-skilled only being numerical. Regarding specific symptoms, women reported more psychosomatic complaints then men in the subgroups of white-collar high-skilled workers, white-collar low-skilled workers, and blue-collar low-skilled workers. Headaches, physical fatigue, and emotional fatigue were the most common symptoms. The white-collar high-skilled subgroup had the highest number of symptoms with significant gender inequalities. These effects remained after controlling for age, working hours, parental status and marital status. Conclusions: Gender inequalities in psychosomatic complaints are ubiquitous but vary in their frequency by occupational subgroup and specific psychosomatic complaint. Women in white-collar high-skilled jobs in particular report to be burdened more often by many specific psychosomatic symptoms. Future studies should investigate the reasons for these occupational inequalities and develop interventions to reduce health inequalities in the workplace." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Precarious employment and associations with socio-demographic characteristics and self-reported health in Wales, UK (2024)
Zitatform
Gray, B.J., M.L. Griffiths, R.G. Kyle, K.R. Isherwood, C. Humphreys & A.R. Davies (2024): Precarious employment and associations with socio-demographic characteristics and self-reported health in Wales, UK. In: Public health, Jg. 236, S. 452-458. DOI:10.1016/j.puhe.2024.08.015
Abstract
"Objectives: The study's aim was to explore the prevalence of precarious employment (PE) in Wales prior to the COVID-19 pandemic and examine associations with PE domains across socio-demographics and self-reported health. Study design: A cross-sectional design was used to explore the prevalence of PE in Wales prior to the COVID-19 pandemic, in February 2020. Methods: Data were collected from a national household survey carried out in May/June 2020, with a sample of 1032 residents in Wales. PE was determined using the Employment Precariousness Scale. Associations between experiencing PE and socio-demographic/health characteristics were examined using Chi-squared tests and logistic regression models (multinomial and binary). Results: Overall, before the pandemic, one in four respondents (26.5%) was in PE, with the most prevalent domains, wages, and disempowerment being experienced by at least 50% of respondents. Worse perceived treatment at work was twice as likely in those reporting pre-existing conditions (adjusted odds ratio [aOR]: 2.45 95% confidence interval [CI]: [1.33–4.49]), poorer general health (aOR: 2.33 95% CI: [1.22–4.47]), or low mental wellbeing (aOR: 2.81 95% CI: [1.34–5.88]). Those with high wage precariousness were three times more likely to report low mental wellbeing (aOR 3.12 95% CI [1.54–6.32]). Conclusions: The creation and Provision of secure, adequately paid job opportunities has the potential to reduce the prevalence of PE in Wales. Targeting such employment opportunities to those people currently unwell would have better population health gains." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The Use of Performance Appraisals and Employees' Presenteeism Behavior (2024)
Zitatform
Grund, Christian & Anna Nießen (2024): The Use of Performance Appraisals and Employees' Presenteeism Behavior. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 16883), Bonn, 44 S.
Abstract
"Presenteeism behavior, i.e. working despite illness, is a common phenomenon worldwide and can have severe consequences for employees and firms alike. In this study, we investigate the relation between the use of company performance appraisals and employees' presenteeism behavior. We use linked-employer-employee data (the German Linked Personnel Panel) and apply pooled Poisson as well as linear fixed effects estimations. We show that the use of performance appraisals is associated with significant lower annual presenteeism days in the amount of one-half to one full day. In addition, the presence of a works council strengthens the negative relationship between performance appraisals and presenteeism. The results are driven by performance appraisals that are linked to performance-related pay, in particular. Our study contributes to the understanding of context specific behavioral consequences of HRM practices such as performance appraisals." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Weiterführende Informationen
Data product DOI: 10.5164/IAB.LPP1221.de.en.v2 -
Literaturhinweis
A resource-oriented perspective on the aging workforce – exploring job resource profiles and their associations with various health indicators (2024)
Zitatform
Gut, Vanessa, Sonja Feer & Isabel Baumann (2024): A resource-oriented perspective on the aging workforce – exploring job resource profiles and their associations with various health indicators. In: BMC public health, Jg. 24, H. 1. DOI:10.1186/s12889-024-20098-4
Abstract
"Background: Promoting older workers’ health in the context of increasing labor force participation and skill shortages is crucial. Examining job resource profiles offers a promising approach to understanding how to promote and maintain the health of older workers within the workplace. However, it is unclear how different job resources interact within distinct worker subgroups. Thus, this study explores the association between the job resource profiles of distinct subgroups and various health indicators among older workers in Europe. Methods: Data from 4,079 older workers (age range: 50–60 years, 57% female) from waves 6 and 8 of the Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe (SHARE) were analyzed. Latent profile analysis was employed to identify distinct job resource profiles using social support, recognition, job promotion, autonomy, and development opportunities. Associations between these profiles and various health indicators were examined, alongside the sociodemographic and socioeconomic characteristics associated with each profile. Results: Four distinct job resource profiles emerged: (I) average job resource workers (n = 2170, 53%), (II) high social job resource workers (n = 983, 24%), (III) low job resource workers (n = 538, 13%), and (IV) autonomous decision-making workers (n = 388, 10%). Workers in the (II) high social job resource profile had the highest socioeconomic status and reported the best self-perceived health, lowest depressive symptoms, and fewest limitations and chronic diseases. Conversely, workers in the (III) low job resource profile had the second-lowest socioeconomic status and reported the poorest health outcomes. Surprisingly, older workers with high autonomy (profile IV) had the lowest socioeconomic status and the second worst self-perceived health. This may be because they perceive themselves as autonomous while lacking support and recognition. Conclusion: There is wide variation in the level and composition of resources available to older workers in the workplace. The most vulnerable subgroups, such as low job resource workers (profile III) and autonomous decision-making workers (profile IV), could benefit from tailored workplace health promotion interventions, such as support from supervisors or peers. Strengthening older workers’ job resources, including social support and recognition, can improve their health and contribute to them remaining in the workforce." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Age Management in der Gesundheits- und Krankenpflege: eine qualitativ-empirisch Untersuchung alter(n)sgerechter Arbeitsgestaltung in der stationären Pflege (2024)
Heisel, Max-Erik; Heisel, Max-Erik;Zitatform
Heisel, Max-Erik (2024): Age Management in der Gesundheits- und Krankenpflege: eine qualitativ-empirisch Untersuchung alter(n)sgerechter Arbeitsgestaltung in der stationären Pflege. In: R. Conrads, B.-J. Ertelt & A. Frey (Hrsg.) (2024): Berufswahl, Arbeitsgestaltung und Berufsverbleib in Gesundheits- und Pflegeberufen, S. 155-229.
Abstract
"Die Gesundheits- und Krankenpflege steht in Deutschland vor der Herausforderung, die pflegerische Versorgung der Bevölkerung angesichts einer steigenden Anzahl pflegebedürftiger Personen, anhaltender Fachkräfteengpässe und hoher Arbeitsanforderungen auch in Zukunft sicherzustellen. Der zunehmende Anteil älterer Beschäftigter macht es notwendig, die Arbeitsbedingungen in der Pflege auf eine gesunde, motivierte und möglichst lange Erwerbsbiografie auszurichten. Die lebensphasenorientierte und alter(n)sgerechte Ausgestaltung der pflegerischen Arbeit muss deutlicher adressiert werden, um das Erwerbspersonenpotenzial älterer Pflegekräfte sowie Teilzeitbeschäftigter zu erschließen und die Berufsattraktivität zu erhöhen. Der Beitrag thematisiert zum einen die Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Alterung der Belegschaften in der stationären Akutpflege. Zum anderen setzt die vorliegende Untersuchung bei den Differenzen zwischen den vorherrschenden gesundheitlichen Belastungsfaktoren und den Anforderungen an eine präventive, altern(n)sgerechte Arbeitsgestaltung an. Am Beispiel einiger Akutkrankenhäuser werden Gestaltungsmöglichkeiten der Arbeit in systematischen Handlungsfeldern vorgestellt und Kriterien guter Arbeit für stationäre Pflegeinrichtungen identifiziert. Die Ergebnisse einer qualitativen Befragung von Personalverantwortlichen, Pflegekräften und Arbeitnehmervertretungen sowie literaturbasierte Analysen zu den Arbeitsbedingungen und Berufsverweildauer begründen das Plädoyer des Autors für eine systematisches Age Management in der stationären Akutpflege." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz – Welche Rolle spielen sozioökonomische, geschlechterspezifische und migrationsbedingte Ungleichheiten? (2024)
Herold, Regina ; Kröger, Christoph ; Waldmann, Tamara; Erim, Yesim; Hondong, Sinja; Rothermund, Eva ; Feißt, Manuel ; Mulfinger, Nadine; Hander, Nicole R. ; Weber, Jeannette ; Morawa, Eva; Heming, Meike ;Zitatform
Herold, Regina, Manuel Feißt, Eva Morawa, Sinja Hondong, Eva Rothermund, Tamara Waldmann, Meike Heming, Jeannette Weber, Nicole R. Hander, Nadine Mulfinger, Christoph Kröger & Yesim Erim (2024): Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz – Welche Rolle spielen sozioökonomische, geschlechterspezifische und migrationsbedingte Ungleichheiten? In: Bundesgesundheitsblatt, Gesundheitsforschung, Gesundheitsschutz, Jg. 67, H. 7, S. 783-795. DOI:10.1007/s00103-024-03902-9
Abstract
"Hintergrund: Risikofaktoren für die psychische Gesundheit sind häufig in sozioökonomischen, geschlechter- und migrationsspezifischen Ungleichheiten begründet. Diese sowie die Ausprägung der Depressivität, Ängstlichkeit und Somatisierung von Beschäftigten wurden in der vorliegenden Studie untersucht. Methoden: Im Rahmen der friaa-Studie ( „Frühe Intervention am Arbeitsplatz“) wurden psychisch belastete Beschäftigte an 5 Standorten in Deutschland zu soziodemografischen, arbeits-, migrations- und gesundheitsbezogenen Inhalten befragt. Mittels Regressionsanalysen wurde der Zusammenhang dieser Faktoren mit Depressivität (Patient-Health-Questionnaire-9, PHQ-9), Ängstlichkeit (Generalized Anxiety Disorder-2, GAD-2) und Somatisierung (Somatic Symptom Scale-8, SSS-8) an der gesamten Stichprobe sowie bei Personen mit Migrationshintergrund (MH) untersucht. Bei Letzteren wurden zusätzlich die Akkulturation (Frankfurter Akkulturationsskala, FRAKK) und das Belastungsempfinden gegenüber Migrationsanforderungen (Demands of Immigration Scale, DIS) berücksichtigt. Ergebnisse: Die 550 Beschäftigten (12 % mit MH) wiesen im Durchschnitt eine klinisch relevante Depressivität (M = 13,0, SD = 5,1) (PHQ-9 ≥ 10), Ängstlichkeit (M = 3,5, SD = 1,7) (GAD ≥ 3) sowie Somatisierung (M = 13,0, SD = 5,8) (SSS-8 ≥ 12) auf. Das weibliche Geschlecht war mit höheren Werten für Ängstlichkeit und Somatisierung assoziiert. Höheres Alter und Nachtschichtarbeit hingen mit stärkerer Somatisierung zusammen. Diskussion: Die Ergebnisse bestätigen die hohe psychische Belastung der Beschäftigten in dieser Stichprobe aus Deutschland. Um deren psychische Gesundheit aufrechtzuerhalten, sollten Unterstützungsmaßnahmen insbesondere für vulnerable Gruppen wie Frauen, ältere Beschäftigte und Nachtschichtarbeitende angeboten werden." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)
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Safety and health at work as fundamental rights: A comparative-historical study of the ILO's strategy of realistic vigilance (2024)
Zitatform
Hilgert, Jeffrey (2024): Safety and health at work as fundamental rights: A comparative-historical study of the ILO's strategy of realistic vigilance. In: International Labour Review, Jg. 163, H. 1, S. 95-115. DOI:10.1111/ilr.12401
Abstract
"This article is a comparative-historical study of ILO action on safety and health as fundamental rights. In the two decades after the adoption of the International Covenant on Economic, Social and Cultural Rights, the ILO used a realist lens and prioritized the idea that safety and health were dependent upon economic preconditions for their protection. Given the new complex of global health uncertainty and the addition of safety and health to the framework of fundamental principles and rights at work, this history is revisited. Implications are discussed for the ILO supervision of coherence in national occupational safety and health policy." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Vor dem Kollaps!? Beschäftigung im sozialen Sektor: Empirische Vermessung und Handlungsansätze (2024)
Zitatform
Hohendanner, Christian, Jasmin Rocha & Joß Steinke (2024): Vor dem Kollaps!? Beschäftigung im sozialen Sektor. Empirische Vermessung und Handlungsansätze. Berlin: De Gruyter Oldenbourg, 111 S. DOI:10.1515/9783110748024
Abstract
"Diese Studie bietet eine empirisch fundierte Gesamtschau auf die Beschäftigung in einem der personalintensivsten und am stärksten vom Fachkräftemangel betroffenen Arbeitsfelder in Deutschland: dem sozialen Sektor. Wer das Buch liest, gewinnt ein tieferes Verständnis über Zusammenhänge und die Notwendigkeit, offen über Beschäftigung im sozialen Sektor zu debattieren. Anhand aktueller Daten zeigen die Autor:innen, dass der soziale Sektor im Wettbewerb um Arbeitskräfte schlecht dasteht. Zunehmend fehlen Arbeitskräfte und grundlegende, bislang als selbstverständlich betrachtete Leistungen der sozialen Daseinsvorsorge können immer häufiger nicht mehr erbracht werden. Die Autor:innen zeigen Wege auf, wie soziale Berufe wieder attraktiver und der Kollaps des sozialen Sektors (vielleicht) verhindert werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku, © De Gruyter Oldenbourg)
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Arbeitsbedingungen, Gesundheit und Erschöpfung bei Krankenpflegekräften in Deutschland (2024)
Zitatform
Hollederer, Alfons & Dennis Mayer (2024): Arbeitsbedingungen, Gesundheit und Erschöpfung bei Krankenpflegekräften in Deutschland. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 77, H. 3, S. 219-227. DOI:10.5771/0342-300X-2024-3-219
Abstract
"Gesundheitsbezogene Problemanalysen weisen darauf hin, dass Krankenpflegekräfte einer Kumulation verschiedener Arbeitsbelastungen ausgesetzt sind und ein hohes Risiko für Erschöpfung und Burnout tragen. Anhand empirischer Daten, wie sie in diesem Beitrag analysiert werden, lässt sich klar aufzeigen, welche Faktoren den Fach- und Hilfskräften in der Krankenpflege die Tätigkeit erschweren – damit aber auch, wo Ansatzpunkte für Verbesserungen liegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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On the Relationship between Telework and Health in Germany: Causal or Selection Effects? (2024)
Zitatform
Hsu, Chen-Hao & Henriette Engelhardt (2024): On the Relationship between Telework and Health in Germany: Causal or Selection Effects? In: Socius, Jg. 10. DOI:10.1177/23780231241245227
Abstract
"Teleworking has become a popular work arrangement in many developed countries. Although there are heated public debates over the benefits of teleworking, empirical evidence on the causal relationship between teleworking and health is still rare. Using panel data from the German BAuA Working Time Survey (2015, 2017, and 2019), the authors investigated the effects of teleworking on health and well-being. The authors applied an innovative research design to underscore different sources of selection. Overall, no concrete evidence was found for the positive effect of teleworking on workers’ self-reported health, quality of sleep, and psychosomatic conditions. The ostensible better health outcomes among teleworkers could be partially explained by the positive selection on both prior levels and prior trajectories of health into teleworking. Moreover, the health impacts of telework were contingent on workers’ gender and parenthoodstatus and the intensity of teleworking. These findings indicate that the positive association between teleworking and health appears to reflect selection bias rather than a causal relationship in Germany before the COVID-19 pandemic." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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How Does Precarious Employment Affect Mental Health? A Scoping Review and Thematic Synthesis of Qualitative Evidence from Western Economies (2024)
Zitatform
Irvine, Annie & Nikolas Rose (2024): How Does Precarious Employment Affect Mental Health? A Scoping Review and Thematic Synthesis of Qualitative Evidence from Western Economies. In: Work, Employment and Society, Jg. 38, H. 2, S. 418-441. DOI:10.1177/09500170221128698
Abstract
"This article offers a scoping review and thematic synthesis of qualitative research on the relationship between precarious employment and mental health. Systematic searches of primary qualitative research in western economies, focused on insecure contracts and a broad conceptualisation of mental health, identified 32 studies. Thematic synthesis revealed four core experiences of precarious employment: financial instability, temporal uncertainty, marginal status and employment insecurity, each connected with multiple, interrelated experiences/responses at four thematic levels: economic, socio-relational, behavioural and physical, leading to negative mental health effects. Reported mental health outcomes could be predominantly understood as reductions in ‘positive mental health’. Findings are theoretically located in models of work-family conflict and latent deprivation; insecure work constrains access to benefits of time structure, social contacts, social purposes, status and identity, which correlate with psychological wellbeing. Frequently failing also to provide the manifest (financial) benefits of work, insecure employment poses mental health risks on both fronts." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Konjunkturschlaglicht: Krankenstand und Wirtschaftsleistung (2024)
Jannsen, Nils; Groll, Dominik;Zitatform
Jannsen, Nils & Dominik Groll (2024): Konjunkturschlaglicht: Krankenstand und Wirtschaftsleistung. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 104, H. 3, S. 215-216. DOI:10.2478/wd-2024-0057
Abstract
"Der Krankenstand ist 2022 in Deutschland massiv gestiegen und verharrte 2023 in etwa auf dem Rekordniveau. Da der Anstieg der Krankenfälle in den beiden Jahren jeweils fast 2 % des gesamten Arbeitsvolumens ausmachte, stellt sich die Frage, inwieweit dies die Wirtschaftsleitung belastete. Auch in der Vergangenheit unterlag der Krankenstand Schwankungen. Allerdings waren die jährlichen Veränderungen bei Weitem geringer." (Textauszug, IAB-Doku)
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Evaluating Economic Success: Happiness, Health, and Basic Human Needs (2024)
Joffe, Michael;Zitatform
Joffe, Michael (2024): Evaluating Economic Success. Happiness, Health, and Basic Human Needs. (Wellbeing in Politics and Policy), Cham: Imprint: Palgrave Macmillan, XV, 116 S. DOI:10.1007/978-3-031-57671-3
Abstract
"“Economics aims to be the study of making people's lives better, but the focus has for too long been too narrow. This book makes a compelling case for measures of economic progress that go beyond GDP growth to put human wellbeing firmly in the spotlight, setting out a new system for assessing success.” -- Dame Diane Coyle, Bennett Professor of Public Policy, University of Cambridge, UK “Michael Joffe's book complements the growing criticisms to GDP as the sole (or main) metric to measure economic success with new outcome indicators that measure attainment of human needs and well-being. From this point of view, it is not only a step forward in the direction of overcoming the old and counterproductive economic metrics, but it puts forward a practical, actionable approach to measuring economic “growth” in a completely different way. I hope this book will have the reception it deserves, as a clear theoretical essay and a source of concrete and novel metrics for economics based on human needs”. -- Paolo Vineis, Professor of Environmental Epidemiology, MRC Centre for Environment and Health, School of Public Health, Imperial College London, UK This open access book argues that a new policy approach is required in order to tackle the numerous problems the world is currently facing. The priority should be on achieving better outcomes for people, especially those facing deprivation or precariousness, by meeting their basic needs. In order to achieve this, the book develops a monitoring system that can act as an objective, an incentive, and a criterion of success for policy makers at all levels of government and in civil society, as well as providing information to guide specific actions. In doing so, the book aims to promote good health and positive social functioning by providing a new approach to help assess how well basic human needs are being met. This involves monitoring the outcomes of the economy that ought to satisfy these needs. It will appeal to all those interested in public policy, official statistics and monitoring, public health and wellbeing, as well as practitioners. Michael Joffe is affiliated with the Department of Epidemiology and Biostatistics, Imperial College London, UK. He writes on topics in economics. ." (Provided by publisher)
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Arbeitsatmosphären-Report 2024: Aktuelle Bestandsaufnahme des Schlüsselfaktors Arbeitsatmosphäre in Deutschland (2024)
Zitatform
Julmi, Christian, Anna Eifert, Jakob E. Dammert & Sebastian Wittwer (2024): Arbeitsatmosphären-Report 2024. Aktuelle Bestandsaufnahme des Schlüsselfaktors Arbeitsatmosphäre in Deutschland. (essentials), Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden, IX, 60 S. DOI:10.1007/978-3-658-45074-8
Abstract
"Dieses Open Access Essential bietet einen umfassenden Überblick über die Bedeutung der Arbeitsatmosphäre und ihre Wirkzusammenhänge. Die in dem Buch zusammengefasste repräsentative Studie zeigt, dass kaum ein Faktor so wichtig für die Gewinnung und Bindung von Personal sowie den Erfolg eines Unternehmens ist wie die Arbeitsatmosphäre, bedeutend wichtiger als die Unternehmenskultur. Dabei zeigt die Studie, dass es bei der Arbeitsatmosphäre weniger um Raumgestaltung und Bürodesign geht, sondern vor allem um zwischenmenschliche Beziehungen und wertschätzendes Führungsverhalten. Unternehmen, die proaktiv ihre Arbeitsatmosphäre gestalten, profitieren von zufriedeneren Mitarbeitenden, steigern ihre Arbeitgeberattraktivität und erhöhen ihren wirtschaftlichen Erfolg. Zudem erweist sich erfolgreiches Atmosphärenmanagement als Schlüsselkompetenz für soziale Nachhaltigkeit. Die Autoren Christian Julmi ist Privatdozent an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der FernUniversität in Hagen. Anna Eifert ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insb. Organisation und Planung an der FernUniversität in Hagen. Jakob E. Dammert ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insb. Organisation und Planung an der FernUniversität in Hagen. Sebastian Wittwer ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insb. Organisation und Planung an der FernUniversität in Hagen." (Verlagsangaben)
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How good is teleworking? Development and validation of the tele attitude scale (2024)
Zitatform
Junça-Silva, Ana & António Caetano (2024): How good is teleworking? Development and validation of the tele attitude scale. In: Quality & quantity, Jg. 58, H. 5, S. 4941-4958. DOI:10.1007/s11135-024-01887-w
Abstract
"The objective of this study was to develop and validate a measure called the Tele Attitude Scale (TAS). This measure aims to evaluate relevant aspects of the teleworking experience related to its perceived effects regarding, for instance: job characteristics, perceived productivity, quality of work-related interactions, work-non-work balance, and well-being. Four studies were conducted between 2021 and 2022. First, a qualitative study was conducted to develop the scale (N = 80). Afterward, a second study to explore the scale’s factorial structure (N = 602) was developed. A third study served to analyze its internal validity and reliability (N = 232). A fourth study analyzed the criterion validity of the scale by exploring its correlations with measures of health, affect, and performance (N = 837 teleworkers). The findings revealed that the 10-item scale accounted for a unique factor and that it was a reliable measure. Moreover, the results also showed that the scale was significantly related to measures of health, affect, and performance, thus supporting its convergent and criterion validity. This research advances the knowledge about telework by proposing a user-friendly scale to measure teleworking, specifically how workers perceive their experience of it and how it may impact them at several levels. Thus, the TAS can not only fill a gap in the research but also help organizations evaluate and support teleworkers’ needs and subsequent satisfaction while teleworking." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))
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BKK Gesundheitsreport 2024: Spurwechsel Prävention (2024)
Klemm, Anne-Kathrin; Knieps, Franz; Pfaff, Holger;Zitatform
Klemm, Anne-Kathrin, Franz Knieps & Holger Pfaff (Hrsg.) (2024): BKK Gesundheitsreport 2024: Spurwechsel Prävention. (BKK-Gesundheitsreport 47), Berlin: MWV Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsges. mbH & Co. KG, 321 S.
Abstract
Deutschlands Beschäftigte melden sich immer öfter krank, kehren aber nach relativ kurzer Zeit wieder an ihren Arbeitsplatz zurück. Das ist ein Ergebnis des heute veröffentlichten BKK Gesundheitsreports „Spurwechsel Prävention“ des BKK Dachverbands. Den Zahlen zufolge ist die Zahl der Krankschreibungen im Jahr 2023 hierzulande mit 22,4 Fehltagen pro Beschäftigtem zwar im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken, der Krankenstand verharrt allerdings noch immer auf hohem Niveau. Grund hierfür sind vor allem überdurchschnittlich viele Krankmeldungen aufgrund von Atemwegserkrankungen, die auf parallele Infektionswellen mit unterschiedlichen viralen Erregern zurückzuführen sind. Zudem melden sich immer mehr Beschäftigte wegen psychischen Krankheiten arbeitsunfähig. Viele Betroffene sind oft erst nach Wochen oder Monaten wieder einsatzfähig. Der Fokus des diesjährigen BKK Gesundheitsreports richtet sich auf nachhaltige Prävention und die Frage, wie sich Krankheiten durch gezielte, maßgeschneiderte Maßnahmen im Privatleben und am Arbeitsplatz verhindern lassen.
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie diverse Befragungen, Faktenblatt etc. zur Information -
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Artificial Intelligence and Worker Stress: Evidence from Germany (2024)
Zitatform
Koch, Michael & Magnus Lodefalk (2024): Artificial Intelligence and Worker Stress: Evidence from Germany. (Working Papers / Örebro University, School of Business 2024,5), Örebro, 38 S.
Abstract
"We use individual survey data providing detailed information on stress, technology adoption, and work, worker, and employer characteristics, in combination with recent measures of AI and robot exposure, to investigate how new technologies affect worker stress. We find a persistent negative relationship, suggesting that AI and robots could reduce the stress level of workers. We furthermore provide evidence on potential mechanisms to explain our findings. Overall, the results provide suggestive evidence of modern technologies changing the way we perform our work in a way that reduces stress and work pressure." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Heterogeneous effects of monetary and non-monetary job characteristics on job attractiveness in nursing (2024)
Zitatform
Kroczek, Martin & Philipp Kugler (2024): Heterogeneous effects of monetary and non-monetary job characteristics on job attractiveness in nursing. In: Labour Economics, Jg. 91. DOI:10.1016/j.labeco.2024.102632
Abstract
"We apply a novel methodological approach described by Chernozhukov et al. (2018), to analyze preference heterogeneity regarding non-monetary job characteristics and trade-offs between wage and non-monetary job characteristics. Using this approach, we can describe preference heterogeneity more concise than with subgroup analysis. Analyzing data from a self-conducted factorial survey experiment on nurses, we find significant effect heterogeneity regarding non-monetary job characteristics and their trade-off with wages. We also find positive interaction effects between wage and other job characteristics. We further analyze which factors are associated with effect heterogeneity. Working hours and gender appear to be the main drivers of these effects. We also find differences regarding the sources of a nurse’s motivation to initially choose the nursing occupation. Differentiation of job characteristics (job offers) to fit different preferences can therefore be a more effective and efficient way to attract workers than a “one size fits all” solution." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2024 Elsevier) ((en))
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The effects of minimum wages on employment and Prices - Evidence from the hairdressing sector (2024)
Zitatform
Kunaschk, Max (2024): The effects of minimum wages on employment and Prices - Evidence from the hairdressing sector. In: Labour Economics, Jg. 88, 2024-04-04. DOI:10.1016/j.labeco.2024.102540
Abstract
"This paper provides comprehensive evidence on the labor and product market effects of a high-impact minimum wage introduction in the highly competitive hairdressing sector. Using detailed administrative data, I find negligible overall employment effects, even though the minimum wage substantially increased hourly wages. However, sub-group analyses reveal considerable heterogeneity in the estimated employment effects and suggest shifts away from marginal towards regular employment. Analyses of the price effects suggest that the reform increased output prices considerably, implying that consumers largely paid for the minimum wage." (Author's abstract, IAB-Doku, © Elsevier) ((en))
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Working from Home and Mental Well-being in the EU at Different Stages of the COVID-19 Pandemic: A Gendered Look at Key Mediators (2024)
Zitatform
Leitner, Sandra M. (2024): Working from Home and Mental Well-being in the EU at Different Stages of the COVID-19 Pandemic: A Gendered Look at Key Mediators. (WIIW working paper 244), Wien, 44 S.
Abstract
"This paper analyses the relationship between working from home (WFH) and mental well-being at different stages during the first two critical years of the COVID-19 pandemic, when governments repeatedly imposed lockdowns and enacted WFH mandates to contain the spread of the virus. Using data from a representative survey conducted at four different time periods in 2020 (first lockdown, subsequent gradual reopening), 2021 (further lockdown) and 2022 (restrictions widely lifted) in the 27 EU member states, it examines the potentially changing role of several mediators over time, such as work-family conflict, family-work conflict, stability, resilience, isolation, the importance of different support networks, workload, physical risk of contracting COVID-19 at work, and housing conditions. For the first lockdown, it also differentiates by previous WFH experience, in terms of WFH novices and experienced WFH workers. It differentiates by gender, in order to take the potential gendered nature and effect of COVID-19 measures into account. The results show that while there was no direct relationship between WFH and mental well-being, there are several important mediators whose relevance was specific not only to certain stages of the pandemic, but also to previous experience with WFH and gender. Stability is the only mediator that was relevant over the entire two-year pandemic period. Work-family conflict and family-work conflict were only relevant during the first lockdown, while resilience and isolation mattered especially when most of the EU economies had lifted most of their restrictions. Unlike established WFH workers, WFH novices had an advantage during the first lockdown, benefiting from lower family-work conflict and more helpful networks of family and friends. Moreover, our results differ by gender for females who undertook WFH, important mediators were work-family conflict and family-work conflict. Both were related to adjustments they had to make in work and non-work" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Psychosocial working conditions as determinants of slips and lapses, and poor social interactions with patients among medical assistants in Germany: A cohort study (2024)
Zitatform
Mambrey, Viola & Adrian Loerbroks (2024): Psychosocial working conditions as determinants of slips and lapses, and poor social interactions with patients among medical assistants in Germany: A cohort study. In: PLoS ONE, Jg. 19. DOI:10.1371/journal.pone.0296977
Abstract
"Objective: We sought to examine the relationship of unfavorable psychosocial working conditions with slips and lapses and poor patient interaction as well as potential intermediate factors among medical assistants (MAs) in Germany based on prospective data. Methods: We used data from 408 MAs from a 4-year cohort study (follow-up: 2021). At baseline, psychosocial working conditions were assessed by the established effort-reward-imbalance questionnaire and a MA-specific questionnaire with 7 subscales. Frequency of slips and lapses (e.g., pertaining to measurements and documentation) and the quality of patient interactions (e.g., unfriendliness or impatience) due to work stress were assessed at follow-up with three items each (potential score ranges = 3–15). Potential intermediate factors atbaseline included work engagement (i.e., vitality and dedication (UWES)), work satisfaction (COPSOQ), anxiety (GAD-2), depressiveness (PHQ-2), and self-reported health. We ran multivariable linear regression using z-standardized exposures to estimate unstandardized coefficients (B) and 95% confidence intervals (CI). Potential intermediate factors were added separately to the regression models. Attenuation of the association between exposure and outcome toward the null value (B = 0) was interpreted as mediation. Results: High reward and lack of resources were weakly associated with the frequency of slips and lapses (the Bs were -0.18 and 0.23, respectively; p<0.05), with little evidence of mediation. With the exception of low recognition, all unfavorable psychosocial working conditions predicted a higher frequency of poor interactions with patients (p-values<0.01). These associations were attenuated by work engagement, work satisfaction, and health outcomes. Conclusion: We found mostly non-significant associations between adverse psychosocial working conditions and the frequency of slips and lapses. However, unfavorable psychosocial working conditions among MAs predicted a higher frequency of poor interaction with patients due to stress." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The Economic Burden of Burnout (2024)
Nekoei, Arash; Sigurdsson, Jósef; Wehr, Dominik;Zitatform
Nekoei, Arash, Jósef Sigurdsson & Dominik Wehr (2024): The Economic Burden of Burnout. (CESifo working paper 11128), München, 84 S.
Abstract
"We study the economic consequences of stress-related occupational illnesses (burnout) using Swedish administrative data. Using a mover design, we find that high-burnout firms and stressful occupations universally raise burnout risk yet disproportionately impact low-stress-tolerance workers. Workers who burn out endure permanent earnings losses regardless of gender—while women are three times more susceptible. Repercussions of burnout extend to the worker’s family, reducing spousal income and children’s educational achievements. Through sick leaves, earnings scars, and spillovers, burnout reduced the national labor income by 2.3% in 2019. We demonstrate how estimated costs, combined with a prediction model incorporating workers ’ self-reported stress, can improve the design of prevention programs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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How White Workers Navigate Racial Difference in the Workplace: Social-Emotional Processes and the Role of Workplace Racial Composition (2024)
Zitatform
Nelson, Jennifer L. & Tiffany D. Johnson (2024): How White Workers Navigate Racial Difference in the Workplace: Social-Emotional Processes and the Role of Workplace Racial Composition. In: Work and occupations, Jg. 51, H. 3, S. 362-407. DOI:10.1177/07308884231176833
Abstract
"Research on racialized emotions and racialized organizations has begun to inform how we understand social interactions in the workplace and their implications for racial inequality. However, most research to date focuses on the experiences and coping strategies of racial minority workers, especially when confronted with instances of racial prejudice and discrimination. We extend research on racialized emotions in the workplace by mapping the stages of belonging/unbelonging white workers go through when they encounter instances of racial discomfort or perceived prejudice in the workplace. This is an important contribution to the study of race and work because existing research suggests the deleterious effects for people of color when white people experience negative emotions such as threat, fear, and anxiety in interracial encounters. Drawing on interview data with 56 white teachers in a metropolitan area in the U.S. Southeast, we document a process of racialized belonging. This is a process whereby white workers experienced varying degrees of surprise, confusion, frustration, and fear resulting from interracial—and some intraracial—experiences with coworkers as well as students. We note how the process is informed by racialized imprinting prior to workplace entry and followed by racialized emotions and racialized coping. Racial composition of the workplace also played a role, though the process looked similar across contexts. We argue that by accounting for white workers’ prior life experiences as well as organizations’ involvement in accommodating their emotional expectations, the way white workers behave when race becomes salient to them can be better understood and addressed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Forschungsmonitoring "Arbeit der Zukunft". Ausgabe 25: Januar bis März 2024 (Berichtszeitraum) (2024)
Niebler, Valentin;Zitatform
Niebler, Valentin (2024): Forschungsmonitoring "Arbeit der Zukunft". Ausgabe 25: Januar bis März 2024 (Berichtszeitraum). (Working paper Forschungsförderung / Hans Böckler Stiftung 339), Düsseldorf, 57 S.
Abstract
"Das Forschungsmonitoring Nr. 25 gibt einen Überblick über aktuelle Studien und Publikationen zur Arbeitswelt der Zukunft für den Berichtszeitraum Januar bis März 2024. Es orientiert sich an den Schwerpunkten der Forschungsstelle "Arbeit der Zukunft": Digitalisierung und Arbeit der Zukunft, Standards für digitale Arbeitsformen, Beschäftigung im Wandel, Arbeit aufwerten, Humanisierung der Arbeit 4.0, Atmende Arbeitszeiten und Zeitarrangements, Innovationsbegrifflichkeiten, Künstliche Intelligenz und Sozial-ökologische Transformation." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Working conditions and sustainable work: Job quality side of climate change (2024)
Parent-Thirion, Agnès; Weber, Tina; Cabrita, Jorge;Zitatform
Parent-Thirion, Agnès, Tina Weber & Jorge Cabrita (2024): Working conditions and sustainable work. Job quality side of climate change. (Eurofound research report / European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions), Dublin, 62 S.
Abstract
"Climate change will have a profound impact not only on living conditions but also on Europe’s labour markets, working conditions and job quality. To understand the implications of climate change for working life, it is important to distinguish between its direct impact and the impact of climate change policies. This report aims to contribute to the discussion by examining national-level research and debate on the impact of climate change and environmental degradation on job quality, in particular in occupations likely to be impacted by greening." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))
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Relationships matter: how workplace social capital affects absenteeism of public sector employees (2024)
Zitatform
Pihl-Thingvad, Signe, Vera Winter, Michelle Schelde Hansen & Jurgen Willems (2024): Relationships matter: how workplace social capital affects absenteeism of public sector employees. In: Public Management Review, Jg. 26, H. 4, S. 1033-1060. DOI:10.1080/14719037.2022.2142652
Abstract
"Although absenteeism is a key concern in most western societies, research on reducing absenteeism in public sector organizations is scarce, particularly regarding the impact of organizational relationships. By building on the concept of workplace social capital (WSC) and using a large longitudinal cohort of Danish municipal employees, this study shows that three types of WSC (bridging, direct-leader-linking, and top-level-linking WSC) reduce absenteeism, while there is no significant effect of bonding WSC. Our empirical results further suggest that the relationships with the immediate leader and the top management (direct-leader-linking and top-level-linking WSC) are most important for employees' absenteeism." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Kosten der Entgeltfortzahlung: Binnen 14 Jahren verdoppelt (2024)
Pimpertz, Jochen;Zitatform
Pimpertz, Jochen (2024): Kosten der Entgeltfortzahlung: Binnen 14 Jahren verdoppelt. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2024,70), Köln, 4 S.
Abstract
"Im vergangenen Jahr 2023 mussten die Arbeitgeber 76,7 Milliarden Euro für die Entgeltfortzahlung ihrer erkrankten Beschäftigten aufbringen. Damit haben sich die Kosten binnen 14 Jahren verdoppelt. Der hohe Beschäftigungsstand, Lohnerhöhungen und nicht zuletzt der unverändert hohe Krankenstand lassen auch für das laufende Jahr keine Trendumkehr erwarten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Work hour mismatches and sickness absence and the moderating role of human resource practices: Evidence from Germany (2024)
Zitatform
Reich, Ricarda (2024): Work hour mismatches and sickness absence and the moderating role of human resource practices: Evidence from Germany. In: German Journal of Human Resource Management, Jg. 38, H. 1, S. 25-58. DOI:10.1177/23970022231193085
Abstract
"Working time mismatches - and especially overemployment - continue to be a highly relevant topic in German legislation, business practice and in research. However, it has been rather neglected in empirical absenteeism research. Therefore, the aim of this study is to examine the relationship between contractual overemployment, that is, the difference between contractual and preferred working hours, and sickness absence in Germany. Furthermore, this study explores the moderating role of HR practices (flexible work arrangements and part-time employment) on this relationship. Therefore, I conduct two-level negative binomial regression analyses, using data from the German Socio-economic panel (GSOEP). In line with the JD-R model, results indicate that overemployment (especially overemployment of 6-10 hours compared to a work hour match) is positively related to sickness absence. However, the moderating role of flexible work arrangements, that is, the buffer effect of working time autonomy on this link cannot be confirmed. Moreover, the results suggest that part-time employment amplifies the relationship between overemployment (1-5 hours) and sickness absence for females only. This study highlights the need to move away from standardised work hour arrangements. Indeed, it is one of the first studies that emphasises the role of preference-based contractual working hours in reducing absenteeism, also and especially because standard HR practices do not mitigate overemployment-related absenteeism, but can in fact exacerbate it. Furthermore, this study contributes to theory and literature, by extending the JD-R model to overemployment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Boundary Work Tactics and Their Effects on Information and Communication Technology Use After Hours and Recovery (2024)
Zitatform
Reinke, Kathrin, Lisa Niederkrome & Sandra Ohly (2024): Boundary Work Tactics and Their Effects on Information and Communication Technology Use After Hours and Recovery. In: Journal of Personnel Psychology, Jg. 23, H. 1, S. 36-48. DOI:10.1027/1866-5888/a000335
Abstract
"With an increasing use of work-related technologies after hours and mobile working, boundaries between work and personal life domains blur more and more, impairing recovery. Qualitative studies have shown that individuals use various boundary work tactics to actively manage their work–nonwork boundaries. However, it remains largely unknown how the use of such tactics contributes to recovery. This research differentiates types of availability-related boundary work tactics and organizes them according to their underlying motives: preventive, restrictive, and rejecting tactics. The results of a cross-sectional study (N = 249) and a validation study (N = 175) support the proposed motive-oriented structure of tactics and show differential prediction of psychological detachment and relaxation. Implications for practice and future research are discussed." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2023 Hogrefe Verlag) ((en))
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Effects of AI-based technologies on employees’ work engagement: Implications for the human-centered design of digital work (2024)
Rick, Vera B.; Nitsch, Verena ; Dräger, Larissa; Stebner, Marie; Mertens, Alexander ; Franken, Annika;Zitatform
Rick, Vera B., Marie Stebner, Larissa Dräger, Annika Franken, Alexander Mertens & Verena Nitsch (2024): Effects of AI-based technologies on employees’ work engagement: Implications for the human-centered design of digital work. In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft, Jg. 78, H. 3, S. 323-334. DOI:10.1007/s41449-024-00438-1
Abstract
"Ein wichtiges Ziel des regionalen Kompetenzzentrums AKzentE4.0 ist die Unterstützung von Unternehmen im Rheinischen Revier bei der menschengerechten Gestaltung ihrer digitalen Transformation auf Basis arbeitswissenschaftlicher Erkenntnisse. Um evidenzbasierte Leitlinien für die menschengerechte Gestaltung von KI-gestützter Arbeit ableiten zu können, sind weitere Erkenntnisse darüber notwendig, wie sich der Einsatz von KI auf die Merkmale menschengerechter Arbeitsgestaltung auswirkt und wie sich dies von der Nutzung digitaler Technologien im Allgemeinen unterscheiden. Zu diesem Zweck wurde eine Sekundäranalyse einer im Kontext von AKzentE4.0 durchgeführten Fragebogenstudie vorgenommen. Der analysierte Datensatz umfasste Rückmeldungen von N= 825 digitalen Informationsarbeitenden. Dabei wurden zwei zentrale Forschungsfragen untersucht: 1. Unterscheidet sich die Wahrnehmung des Arbeitsengagements zwischen Nutzenden von KI-Systemen und Nicht-Nutzenden? 2. Welche Merkmale der menschengerechten Arbeitsgestaltung sagen das Arbeitsengagement bei der Arbeit mit KI voraus und gibt es Unterschiede im Vergleich zu denjenigen, die nicht mit KI arbeiten? Praktische Relevanz: Die Ergebnisse machen deutlich, dass eine menschzentrierte und menschengerechte Gestaltung KIgestützter Arbeit insbesondere auf die Bereitstellung sinnvoller Aufgaben für die Beschäftigten, die Unterstützung durch Vorgesetzte und die Wahrung der Autonomie der Beschäftigten ausgerichtet sein sollte. Insbesondere der Aspekt der sinnvollen Arbeit kann durch die Technik gefährdet werden. Damit KI-Systeme am Arbeitsplatz gesundheitserhaltend und lernförderlich wirken können, sollte bereits bei ihrer Entwicklung darauf geachtet werden, dass sie die Arbeit gezielt unterstützen und nicht ersetzen sowie sinnvolle Arbeitsaufgaben fördern. Zudem sollten die Beschäftigten mit Unterstützung ihrer Vorgesetzten auch die Möglichkeit haben, über den Einsatz und die Nutzung von KI-Systemen selbst zu bestimmen, um eine größere Autonomie und Handlungsfähigkeit zu erhalten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Workplace bullying, harassment and cyberbullying: Are regulations and policies fit for purpose? (2024)
Riso, Sara;Zitatform
Riso, Sara (2024): Workplace bullying, harassment and cyberbullying: Are regulations and policies fit for purpose? (Eurofound research report / European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions), Dublin, 47 S. DOI:10.2806/8853437
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Literaturhinweis
Menopause: Das letzte Tabu (2024)
Rumler, Andrea; Memmert, Julia;Zitatform
Rumler, Andrea & Julia Memmert (2024): Menopause: Das letzte Tabu. In: Personalwirtschaft, Jg. 50, H. 2, S. 50-54.
Abstract
"Welche Auswirkungen haben die Wechseljahre auf die Arbeitsfähigkeit, die Karrierewege und das Wohlbefinden von Frauen am Arbeitsplatz? Wie kann das Thema im betrieblichen Gesundheitsmanagement integriert werden, und welche Unterstützungsmaßnahmen bieten sich an? Basierend auf einer Bedürfnisanalyse von Frauen in den Wechseljahren sollen im Forschungsprojekt MenoSupport innovative Maßnahmen für das betriebliche Gesundheitsmanagement entwickelt werden, mit denen Frauen in den Wechseljahren effektiv unterstützt werden können. Als Basis für die Erarbeitung der Maßnahmen dient eine online durchgeführte Befragung der Zielgruppe. Die HWR Berlin mit Andrea Rumler und Julia Memmert war dabei federführend. Sabine Nitsche und Jennifer Chan de Avila von der HTW Berlin werden im zweiten Schritt des Forschungsprojekts BGM-Maßnahmen für Frauen in den Wechseljahren entwickeln. Das Projekt läuft bis Ende September 2024. Die wichtigsten Beeinträchtigungen durch die Wechseljahre im Arbeitskontext sind erhöhter Stress, geringere Konzentrationsfähigkeit, erhöhte Ungeduld/Gereiztheit gegenüber anderen und ein geringeres Selbstbewusstsein bezüglich der eigenen Fähigkeiten. Auch physische und psychische Beeinträchtigungen spielen eine große Rolle. Fast ein Drittel der Befragten war aufgrund von Wechseljahressymptomen schon einmal krankgeschrieben oder hat unbezahlten Urlaub genommen. Knapp ein Viertel der Befragten hat wegen der Wechseljahre bereits Arbeitsstunden reduziert, und fast 20 Prozent der Befragten im Alter von über 55 Jahren gaben an, infolge der Wechseljahre früher in den Ruhestand gehen zu wollen beziehungsweise schon gegangen zu sein." (Textauszug, IAB-Doku)
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MenoSupport: Ergebnisüberblick zur deutschlandweiten Onlinebefragung zum Thema Wechseljahre am Arbeitsplatz (2024)
Rumler, Andrea; Memmert, Julia;Zitatform
Rumler, Andrea & Julia Memmert (2024): MenoSupport: Ergebnisüberblick zur deutschlandweiten Onlinebefragung zum Thema Wechseljahre am Arbeitsplatz. Berlin, 6 S.
Abstract
"Wissenschaftlerinnen an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR Berlin) erhoben im Rahmen des Projekts MenoSupport im 1. Halbjahr 2023 erstmals Daten in Deutschland zum Thema Wechseljahre am Arbeitsplatz und zeigten Unternehmen Unterstützungsmöglichkeiten für Frauen in den Wechseljahren im betrieblichen Kontext auf." (Textauszug, IAB-Doku)
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Arbeit in der Lieferkette: Miserable Arbeitsbedingungen auf See und in den Häfen (2024)
Zitatform
Scherrer, Christoph & Ismail Doga Karatepe (Hrsg.) (2024): Arbeit in der Lieferkette. Miserable Arbeitsbedingungen auf See und in den Häfen. Hamburg: VSA-Verlag, 190 Seiten.
Abstract
"Diese Studie konzentriert sich auf die maritimen Aspekte des Bananentransports und die Vorgänge in und um die genannten Häfen. Die Analyse des Seehafenhinterlandverkehrs, der die Beförderung von Gütern im Hinterland, in erster Linie per Lkw und gelegentlich per Bahn, sowie die Zubringerdienste auf den Flüssen umfasst, wird absichtlich nicht berücksichtigt. Wir sind uns darüber im Klaren, dass eine eingehende Untersuchung des Hinterlandtransports ein anderes Forschungsumfeld erfordern würde, was den Rahmen der vorliegenden Studie sprengen würde. Das Team bestand neben uns aus acht Forscher*innen, die in Kolumbien, Costa Rica und Deutschland tätig sind. Die Forscher*innen in Kolumbien und Costa Rica konzentrierten sich auf die Arbeitsbedingungen in den jeweiligen Häfen, während ihre Kolleg*innen in Deutschland sich speden drei wichtigsten Terminals in Europa befassten. Darüber hinaus waren die deutschen Forscher für die Untersuchung der Arbeitsbedingungen auf See im Rahmen des Forschungsprojektes verantwortlich. Wir verfolgten eine pragmatische Strategie des Einsatzes verschiedener empirischer Instrumente für die Forschung. Zunächst war unser Ziel, durch Experteninterviews mehrere Perspektiven auf die untersuchten Arbeitsbedingungen zu gewinnen. Wir führten nicht nur Interviews mit Gewerkschaftern und Organisationen zur Unterstützung von Seeleuten, wie z.B. Seemannsmissionen, sondern auch mit Vertreter*innen von Unternehmen, um ein umfassendes Verständnis der verschiedenen Perspektiven auf die Arbeitsbedingungen in Häfen und auf See zu erlangen. Um die am Bananenhandel beteiligten Akteure zu identifizieren, nutzten wir den Panjiva-Datensatz, der handelsspezifische Informationen für jedes Unternehmen enthält, die wir von den Zollbehörden erhalten haben. Als zweiten Schritt versuchten wir, die Stimmen von Hafenarbeiter*innen und Seeleuten durch ausführliche Interviews, Papier- und Online-Umfragen, Fokusgruppendiskussionen und Recherchen in sozialen Medien zu erfassen." (Textauszug, IAB-Doku, © VSA Verlag)
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The job demands-resources model as a theoretical lens for the bright and dark side of digitization (2024)
Zitatform
Scholze, Alexander & Achim Hecker (2024): The job demands-resources model as a theoretical lens for the bright and dark side of digitization. In: Computers in Human Behavior, Jg. 155. DOI:10.1016/j.chb.2024.108177
Abstract
"With digitization continuing to reshape work environments, organizations must confront the challenges of comprehending its “bright side” and “dark side” effects. A growing imperative exists to comprehend how digitization affects employee well-being and to create sustainable health-centric workplaces. The established Job Demands-Resources model offers a pertinent theoretical framework for gaining fresh insights into alterations in job demands and resources caused by digitization. This study extends the Job Demands-Resources model to include digital job demands and resources by utilizing a sample of 898 white-collar employees. Partial Least Squares Structural Equation Modeling was employed to investigate digitization's interrelationships and dependencies within an organizational context. The results confirm that the Job Demands-Resources model offers a holistic approach to investigating the concrete effects of the “dark side" and “bright side" of digitization in a concrete work scenario and to classify them in a theoretically structured way. This study offers starting points for the future design of workplaces and strategies for organizations to harness the positive aspects of digitization while concurrently mitigating the psychological stress on employees." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Teilzeitbeschäftigung und psychische Gesundheit bei Gymnasiallehrkräften (2024)
Seibt, R.; Kreuzfeld, S.;Zitatform
Seibt, R. & S. Kreuzfeld (2024): Teilzeitbeschäftigung und psychische Gesundheit bei Gymnasiallehrkräften. In: Arbeitsmedizin, Sozialmedizin, Umweltmedizin, Jg. 59, H. 9, S. 584-594. DOI:10.17147/asu-1-384622
Abstract
"Aufgrund des akuten Lehrkräftemangels wird in Deutschland die Erhöhung der Unterrichtsverpflichtung (Unterrichtsdeputat) für Teilzeit-Lehrkräfte (TZL) diskutiert. Viele Gymnasiallehrkräfte arbeiten in Teilzeit, um die hohen Arbeitsbelastungen besser zu bewältigen. Ob sich eine Verringerung der Unterrichtsstunden günstig auf die psychische Gesundheit auswirkt, ist bisher nicht bekannt. Daher untersucht diese Studie bei TZL den Zusammenhang zwischen der realen Wochenarbeitszeit und ihrer psychischen Gesundheit (Erholungsunfähigkeit, Burnout-Risiko)." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Slow Work: The Mainstream Concept (2024)
Zitatform
Silvestre, Maria João, Sónia P. Gonçalves & Maria João Velez (2024): Slow Work: The Mainstream Concept. In: Social Sciences, Jg. 13, H. 3. DOI:10.3390/socsci13030178
Abstract
"The global acceleration of the pace of life has led to an increase in working hours, time pressure, and intensification of work tasks in organizations, with consequences for the physical and psychological health of workers. This acceleration and its consequences make it especially relevant to consider the principles of the slow movement and how they can be applied to the work context, focusing on the importance of slowing down the current pace of work and its implications for the sustainability of people and organizations. The key purpose of this study is to define the concept of slow work and understand its relationship with individual and organisational factors in order to extract the structuring dimensions, enabling its empirical study and practical application. Using grounded theory methodology, we conducted 12 semi-structured interviews with leaders of organizations from different sectors. Data analysis was performed using the MAXQDA programme. It was concluded that slow work is a way of working that respects the balance between individual rhythms and the objectives of the organization, in favor of the sustainability of both parties, and that advocates qualitative goals, thinking time, individual recovery, purpose, and the humanisation of work. The main contribution is the conceptualisation of a construct that may be used in future studies, as well as in the development of organisational policies promoting the slow work culture." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Work Experience and Mental Health from Adolescence to Mid-Life (2024)
Zitatform
Staff, Jeremy & Jeylan T. Mortimer (2024): Work Experience and Mental Health from Adolescence to Mid-Life. In: Social forces, Jg. 103, H. 1, S. 305-326. DOI:10.1093/sf/soae067
Abstract
"The etiology of psychological differences among those who pursue distinct lines of work have long been of scholarly interest. A prevalent early and continuing assumption is that experiences on the job influence psychological development; contemporary analysts focus on dimensions indicative of mental health. Still, such work-related psychological differences may instead be attributable to selection processes to the extent that individuals can choose, or be selected to, different lines of work, based on their prior characteristics. Whereas much attention has been directed to employment per se as a key determinant of mental health, we consider work status (employed or not) and hours of work, as well as work quality, including both intrinsic and extrinsic dimensions among those who are employed. We also investigate differences in the effects of work experiences on mental health in distinct phases of the work career. Drawing on eleven waves of longitudinal data obtained from a cohort of ninth grade students followed prospectively to age 45–46 (54% female; 73% white), we examine whether key psychological dimensions indicative of mental health (mastery, depressive affect, and self-esteem) change in response to employment and to particular experiences on the job. The findings, based on a fixed-effects modeling strategy, indicate that observed psychological differences related to employment and work quality are not attributable to stable individual proclivities. Evidence suggests that mental health is responsive to changing experiences at work from mid-adolescence to mid-life." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Länger gesund im Beruf? Trends in den Lebensjahren frei von Herz-Kreislauf- und Muskel-Skelett-Erkrankungen in GKV-Daten für die Erwerbstätigen- und Allgemeinbevölkerung (2024)
Zitatform
Tetzlaff, Juliane & Jelena Epping (2024): Länger gesund im Beruf? Trends in den Lebensjahren frei von Herz-Kreislauf- und Muskel-Skelett-Erkrankungen in GKV-Daten für die Erwerbstätigen- und Allgemeinbevölkerung. In: Bundesgesundheitsblatt, Gesundheitsforschung, Gesundheitsschutz, Jg. 67, H. 5, S. 555-563. DOI:10.1007/s00103-024-03868-8
Abstract
"Hintergrund: Unsere Studie fokussiert auf die Entwicklung der erkrankungsfreien Lebensjahre in Bezug auf 2 Erkrankungsgruppen mit hoher Public-Health-Relevanz: Muskel-Skelett- (MSE) und Herz-Kreislauf-Erkrankungen (HKE). Vor dem Hintergrund der steigenden Lebensarbeitszeit wird die Entwicklung der erkrankungsfreien Jahre der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter und der Erwerbstätigen verglichen und Unterschiede zwischen den Berufsgruppen beleuchtet. Methoden: Die Studie basiert auf den Daten der AOK Niedersachsen (N = 2.001.225). Die Erkrankungsfälle werden anhand der Diagnosedaten ermittelt. Die erwarteten Jahre frei von MSE und HKE werden mit Multistate-Life-Table-Analysen für 3 Perioden zwischen 2006 und 2018 berechnet. Die Berufsgruppe wird über den Berufsschlüssel definiert und in 3 Gruppen unterteilt: 1) Un- und Angelernte, 2) Fachkräfte und Spezialisten, 3) Hochqualifizierte. Ergebnisse: Die Lebensjahre frei von MSE nahmen in der Allgemeinbevölkerung und unter den Erwerbstätigen deutlich ab. Die stärkste Verringerung zeigte sich in der höherqualifizierten Berufsgruppe. Die Lebensjahre frei von HKE stiegen in der Allgemeinbevölkerung im Zeitverlauf. Die Zunahmen waren unter den Erwerbstätigen geringer, sie wurden nur bei Männern in un- und angelernter Tätigkeit verzeichnet. Diskussion: Die Studie zeigt, dass sich die erkrankungsfreien Jahre unter den Erwerbstätigen teilweise schlechter als in der Allgemeinbevölkerung entwickelten. Für die untersuchten Erkrankungsgruppen MSE und HKE bestehen deutliche Ungleichheiten zwischen den Berufsgruppen, die sich im Zeitverlauf etwas verringerten. Die Ungleichheiten und die Abnahme der Jahre frei von MSE belegen die hohe Public-Health-Relevanz und den Bedarf an Präventionsmaßnahmen zur Vermeidung von HKE und MSE im erwerbsfähigen Alter." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)
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Bounded Well-Being: Designing Technologies for Workers' Well-Being in Corporate Programmes (2024)
Zitatform
Tirabeni, Lia (2024): Bounded Well-Being: Designing Technologies for Workers' Well-Being in Corporate Programmes. In: Work, Employment and Society, Jg. 38, H. 6, S. 1506-1527. DOI:10.1177/09500170231203113
Abstract
"This article examines the relationship between workers’ well-being and digitalisation at work. It is based on the findings of a qualitative study carried out in a manufacturing company, and it focuses on the development of a wearable device for well-being. Using the analytical concepts of ‘translation’ and ‘inscription’ taken from Actor-Network Theory, it explores how digital technologies for well-being are designed in corporate programmes and shows how the final technology results from processes of inscription and translation performed by the actors involved in the design phase. The end device embodies a concept of well-being that has been called ‘bounded’ to emphasise how well-being at work is limited by organisational constraints. The article invites a rethinking of hedonic well-being at work as a precondition for eudaimonic well-being so that the human being is understood as a psychophysical unit that is part of a rich social context." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Berufsbelastung und Stressbewältigung von weiblichen und männlichen Auszubildenden (2024)
Wiegel, Constantin;Zitatform
Wiegel, Constantin (2024): Berufsbelastung und Stressbewältigung von weiblichen und männlichen Auszubildenden. In: Bundesgesundheitsblatt, Gesundheitsforschung, Gesundheitsschutz, Jg. 67, H. 4, S. 419-428. DOI:10.1007/s00103-024-03857-x
Abstract
"Der Übergang von der Schule in das Berufsleben ist für Jugendliche und junge Erwachsene ein bedeutsames Ereignis. Nicht selten treten in diesem Übergangsgeschehen Ängste oder Überforderungen auf. Vor diesem Hintergrund betrachtet der vorliegende Beitrag das subjektive Stressempfinden von Auszubildenden unter besonderer Berücksichtigung des Geschlechts und unterschiedlicher Berufssettings." (Autorenreferat, IAB-Doku, 䗏 Springer-Verlag)
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Krankheitsbedingte Fehlzeiten: Zwischen Bettkanten und dünnen Personaldecken - Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut (2024)
Windscheid-Profeta, Eike;Zitatform
Windscheid-Profeta, Eike (2024): Krankheitsbedingte Fehlzeiten: Zwischen Bettkanten und dünnen Personaldecken - Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut. In: WSI-Blog Work on Progress, Jg. 12.
Abstract
"Krankheitsbedingte Fehlzeiten auf Höchststand: Machen es Entgeltfortzahlung und Lohnersatzleistungen zu leicht, sich krank zu melden? Eine differenzierte Analyse lenkt den Blick auf Arbeitsbelastungen und Präventionsmängel." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Einordnung des deutlichen Anstiegs der krankheitsbedingten Fehlzeiten seit 2022 (2024)
Zitatform
Ziebarth, Nicolas R. & Stefan Pichler (2024): Einordnung des deutlichen Anstiegs der krankheitsbedingten Fehlzeiten seit 2022. (ZEW policy Brief / ZEW - Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung 2024-18), Mannheim, 9 S.
Abstract
"Seit 2022 sind die krankheitsbedingten Fehlzeiten laut übereinstimmender Berichte und auf Basis unterschiedlicher Datenquellen stark angestiegen. Es gilt festzuhalten, dass es in Deutschland keine einheitliche und repräsentative Datenbasis gibt, die Fehlzeiten nach Krankheitsdauer akkurat und vollständig erfasst. Viele Berichte beruhen auf Daten einzelner Krankenkassen, die sowohl selektiv als auch unvollständig sind, weil sie beispielsweise Fehlzeiten von unter vier Tagen nur sehr beschränkt erfassen. Zudem existiert keine international vergleichbare Datenbasis. Zusätzlich gilt, dass Deutschland eine der weltweit großzügigsten Lohnfortzahlungen im Krankheitsfall hat: Jede privatwirtschaftlich angestellte Person hat das Recht, im Krankheitsfall vom ersten Tag an 100 Prozent des Lohnes zu erhalten - für eine Krankheitsdauer von bis zu sechs Wochen. Das impliziert, dass Deutschland pro Arbeitnehmer und Jahr vermutlich eine der höchsten Fehlzeiten weltweit aufzuweisen hat - und zwar schon vor dem mutmaßlichen Anstieg seit 2022. Die von der Techniker Krankenkasse erfassten Fehlzeiten liegen bei 19,4 Tagen pro Person für das Jahr 2023. Es gibt vier mögliche Haupterklärungsgründe für den Anstieg seit 2022: (1) die telefonische Krankschreibung, (2) Covid-19, "Long Covid" sowie mehr Infektionen, (3) ein durch die Pandemie verändertes Fehlzeitenverhalten und (4) eine verbesserte elektronische Datenübermittlung. Es gibt starke Anhaltspunkte, dass der Großteil des Anstiegs der Fehlzeiten auf (4) - eine bessere statistische Erfassung der Fehlzeiten - zurückzuführen ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Nonstandard work schedules in the UK: What are the implications for parental mental health and relationship happiness? (2024)
Zitatform
Zilanawala, Afshin & Anne McMunn (2024): Nonstandard work schedules in the UK: What are the implications for parental mental health and relationship happiness? In: Community, work & family, Jg. 27, H. 1, S. 54-77. DOI:10.1080/13668803.2022.2077173
Abstract
"This article investigates the associations between nonstandard work schedules, parents’ mental health, and couple relationship happiness across childhood using the Millennium Cohort Study, a longitudinal, population-based data set of births in the UK. Using individual fixed effects models, we investigated the relationship between maternal and paternal nonstandard work schedules, examining both separate and joint work schedules and mental health and relationship happiness. Although we did not observe any associations between mothers’ nonstandard work schedules and their mental health, we did find regularly working night schedules were associated with lower relationship happiness, and particularly so during the school-age period. Fathers’ evening and weekend work schedules were associated with worse mental health. The joint work schedule in which mothers worked a standard schedule and fathers worked nonstandard schedules was associated with lower relationship happiness for mothers and worse mental health for fathers. These results demonstrate the salience of incorporating fathers’ work schedules to understand the challenges and benefits to families of nonstandard work schedules. Our study also emphasizes the significance of investigating the family consequences of nonstandard work schedules in different country contexts." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Arbeit und Gesundheit bei Erwerbstätigen im Bereich der personenbezogenen Dienstleistungen (2024)
Zitatform
(2024): Arbeit und Gesundheit bei Erwerbstätigen im Bereich der personenbezogenen Dienstleistungen. (baua: Fokus), Dortmund, 79 S. DOI:10.21934/baua:fokus20240118
Abstract
"Moderne Gesellschaften wollen produktiv, innovativ und kreativ sein, sie streben nach Nachhaltigkeit und wollen ihren Mitgliedern attraktive Lebensbedingungen bieten. Zentrale Aufgabe personenbezogener Dienstleistungen ist es, dazu einen wesentlichen Beitrag zu leisten – etwa, wenn Lehrende Wissen an Schülerinnen und Schüler vermitteln; Kinderärztinnen und -ärzte im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen die altersgemäße Entwicklung der Kinder prüfen; Familienberaterinnen und -berater bei der Krisenbewältigung unterstützen oder wenn sich Pflegende um gesundheitlich beeinträchtigte Menschen kümmern. Der Bericht konkretisiert den Begriff der personenbezogenen Dienstleistungen (pDL) und nimmt anschließend die Arbeitsbedingungen der hier Erwerbstätigen sowie deren Gesundheit in den Blick. Welche Tätigkeiten und Arbeitsmerkmale sind für die personenbezogenen Dienstleistungen typisch? Wie ist es um die Gesundheit und Zufriedenheit der Erwerbstätigen bestellt? Diese Fragen werden mit Hilfe der Daten aus der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung sowie aus der Studie zur Mentalen Gesundheit bei der Arbeit beantwortet. Das Infektionsgeschehen und die Arbeitsmerkmale personenbezogener Dienstleistungen während der COVID-19 Pandemie werden gesondert betrachtet. Auf dieser Grundlage werden Schlussfolgerungen für Verbesserungen und künftigen Handlungsbedarf abgeleitet." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Gesundheitsreport 2024 – Arbeitsunfähigkeiten (2024)
Zitatform
(2024): Gesundheitsreport 2024 – Arbeitsunfähigkeiten. (Gesundheitsreport / TK, Die Techniker. Arbeitsunfähigkeiten 2017), Hamburg, 82 S.
Abstract
"Der jährlich erscheinende Gesundheitsreport der Techniker Krankenkasse (TK) befasst sich in zwei jeweils routinemäßig aktualisierten Hauptabschnitten mit Arbeitsunfähigkeiten sowie mit Arzneiverordnungen bei Erwerbspersonen. Das vorliegende Dokument beinhaltet Ergebnisse zu Arbeitsunfähigkeiten. Zudem wird im Abschnitt „Erwerbspersonen mit Mitgliedschaft in der Techniker“ die Untersuchungspopulation beziehungsweise Datengrundlage der Auswertungen dargestellt. Betrachtet werden im Gesundheitsreport Daten zu Erwerbspersonen, zu denen neben den Berufstätigen auch Beziehende von Arbeitslosengeld zählen. Sowohl zur Arbeitsunfähigkeit als auch zu Arzneiverordnungen werden im aktuellen Gesundheitsreport Daten über einen Zeitraum von 24 Jahren von 2000 bis 2023 analysiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Gesetz zu dem Übereinkommen Nr. 155 der Internationalen Arbeitsorganisation vom 22. Juni 1981 über Arbeitsschutz und Arbeitsumwelt sowie zu dem Protokoll von 2002 zum Übereinkommen über den Arbeitsschutz, 1981 (2024)
Zitatform
(2024): Gesetz zu dem Übereinkommen Nr. 155 der Internationalen Arbeitsorganisation vom 22. Juni 1981 über Arbeitsschutz und Arbeitsumwelt sowie zu dem Protokoll von 2002 zum Übereinkommen über den Arbeitsschutz, 1981. (Verhandlungen des Bundesrates. Drucksachen 499/24 (11.10.2024)), Berlin, 34 S.
Abstract
"Zustimmung zu dem am 22. Juni 1981 in Genf von der Allgemeinen Konferenz der Internationalen Arbeitsorganisation angenommenen Übereinkommen sowie zu dem am 20. Juni 2002 angenommenen Protokoll: Umsetzung einer Politik auf dem Gebiet des Arbeitsschutzes zur Verhütung von Unfällen u. Gesundheitsschäden sowie zur Begrenzung von Gefahrenursachen in der Arbeitsumwelt, Verantwortung der Arbeitgeber bez. der Vermeidung von Sicherheits- u. Gesundheitsrisiken am Arbeitsplatz, Mitwirkung u. Rechte der Arbeitnehmer, Aufzeichnung u. Meldung von Arbeitsunfällen u. Berufskrankheiten sowie Erstellung jährlicher Statistiken" (Textauszug, Dokumentations- und Informationssystem Bundestag und Bundesrat - DIP)
Weiterführende Informationen
Dokumentation des zugehörigen parlamentarischen Vorgangs -
Literaturhinweis
Ensuring safety and health at work in a changing climate: Global report (2024)
Abstract
"Climate change is already having serious impacts on the safety and health of workers in all regions of the world. Workers are among those most exposed to climate change hazards yet frequently have no choice but to continue working, even if conditions are dangerous. Global occupational safety and health (OSH) protections have struggled to keep up with the evolving risks from climate change, resulting in worker mortality and morbidity. Collaborative efforts are needed to develop and implement effective mitigation and adaptation measures to protect workers across the globe. The International Labour Organization (ILO) has adopted more than 40 standards specifically related to OSH, which provide policy solutions for dealing with the effects of climate change on communities, workers and enterprises. Furthermore, the Guidelines for a Just Transition towards Environmentally Sustainable Economies and Societies for All (ILO 2015) can help to promote a safe and healthy working environment by supporting workers and employers throughout the transition to a low-carbon economy. In June 2023, the International Labour Conference urged constituents to implement OSH measures for all workers impacted by climate-related risks and extreme weather events and asked the ILO to consider convening a tripartite meeting on OSH in extreme weather events and changing weather patterns. This report presents critical evidence related to six key impacts of climate change on OSH, which were chosen for their severity and the magnitude of their effects on workers: excessive heat, solar ultraviolet (UV) radiation, extreme weather events, workplace air pollution, vector-borne diseases and agrochemicals" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit - Berichtsjahr 2022: Unfallverhütungsbericht Arbeit (2024)
Zitatform
(2024): Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit - Berichtsjahr 2022. Unfallverhütungsbericht Arbeit. (Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit - Berichtsjahr ... : Unfallverhütungsbericht Arbeit 2022), Dortmund, 214 S. DOI:10.21934/baua:bericht20230817
Abstract
"Der Bericht "Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit - Berichtsjahr 2022" beschreibt die Entwicklungen zum Stand von Arbeits- und Gesundheitsschutz, die in Teilen weiterhin von der COVID-19-Pandemie und ihren Folgen beeinflusst wurden. Neben Berichten verschiedener Arbeitsschutzakteurinnen und -akteure werden zahlreiche Statistiken z. B. zur Erwerbstätigkeit, zum Arbeitsunfall- und Berufskrankheitengeschehen, zu Renten sowie Arbeitsunfähigkeit vorgestellt. Der diesjährige Schwerpunkt "Auf dem Weg zur inklusiven Arbeitswelt" gibt einen Überblick über die Erwerbs- und Beschäftigtensituation von Menschen mit Behinderungen und Angebote, die helfen können, die Beschäftigungsfähigkeit und die Teilhabe zu verbessern. Darüber hinaus gibt der Bericht in weiteren Abschnitten Einblicke zur Arbeitssituation von Männern und Frauen (Abschnitt 1.8.1), zu Gesundheit und Wohlbefinden von Beschäftigten (1.8.2), zu verkürzten Ruhezeiten, Arbeitszeitflexibilität und Gesundheit (1.9.1) und zu hybrider (Zusammen-)Arbeit von Bürobeschäftigten (1.9.2). Im Jahr 2022 haben sich in Deutschland 844.284 meldepflichtige Arbeitsunfälle ereignet und damit 21.325 weniger als im Vorjahr. Die Unfallquote je 1.000 Vollarbeiter liegt bei 19,0 und damit niedriger als in allen Vorjahren (inklusive der von der Pandemie mit Lockdowns und Kurzarbeit geprägten Jahren 2020 und 2021). Dies gilt auch für die Zahl der Unfallrenten, die sowohl absolut (12.165) als auch bei der Quote je 1.000 Vollarbeiter (0,27) die niedrigsten Zahlen seit der Aufzeichnung aufweisen. Im Jahr 2022 starben 533 Personen durch einen Arbeitsunfall. Die Entwicklung der Kennzahlen zu Berufskrankheiten ist nach wie vor von der COVID-19-Pandemie geprägt: Die Zahl der Anzeigen auf Verdacht einer Berufskrankheit ist mit 374.461 erneut deutlich höher als im Vorjahr (232.206). Dabei ist auch der Anteil, der auf Infektionskrankheiten zurückzuführen ist, im Berichtsjahr mit 79 % höher als 2021 (66 %). Ähnliche Entwicklungen zeigen sich bei den anerkannten Berufskrankheiten (201.723 vs. 126.213), ebenfalls mit einem gestiegenen Anteil an Infektionskrankheiten (90 % vs. 81 %). Gesunken ist hingehen die Zahl der Todesfälle Berufserkrankter mit Tod infolge der Berufskrankheit, die mit 2.164 deutlich unter der Zahl des Vorjahres (2.559) und unter der des Vor-Pandemiejahres 2019 (2.581) liegt. Ein großer Teil dieser Todesfälle ist durch asbest-assoziierte Berufserkrankungen verursacht (62 %). Auf Infektionserkrankungen sind etwa 2 % zurückzuführen. Bedingt durch verschiedene Erkältungswellen im ersten und vierten Quartal des Jahres 2022 verursachen Krankheiten des Atmungssystems anteilig die meisten Arbeitsunfähigkeitstage (20 %) und damit mehr als Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems und des Bindegewebes und Psychische und Verhaltensstörungen. Es wird darauf hingewiesen, dass die Vervielfältigung und Verbreitung der Zahlen ausschließlich unter Quellenangabe gestattet ist. Bei der Nutzung für Veröffentlichungen jeglicher Art (Buchbeiträge, Artikel, aber auch Vorträge) ist dieser Bericht daher stets mit der Angabe "BMAS/BAuA (2023): Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit - Berichtsjahr 2022. Download von www.baua.de/suga" als Quelle zu nennen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Betriebliche Arbeitswelt und Potenziale des Gesundheitsschutzes: Ergebnisse der WSI-Betriebs- und Personalrätebefragung 2021 (2023)
Ahlers, Elke; Villalobos, Valeria Quispe;Zitatform
Ahlers, Elke & Valeria Quispe Villalobos (2023): Betriebliche Arbeitswelt und Potenziale des Gesundheitsschutzes. Ergebnisse der WSI-Betriebs- und Personalrätebefragung 2021. (WSI-Report 89), Düsseldorf, 17 S.
Abstract
"Der betriebliche Alltag wandelt sich auf vielen verschiedenen Ebenen. Als Folge der Corona-Pandemie und im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung haben sich orts- und zeitflexible Formen der Arbeitsorganisation stark verbreitet. Darüber hinaus stellen Arbeitskräfteengpässe und der demografische Wandel neue Anforderungen an die Gestaltung der Arbeit in den Betrieben - und damit auch an das Betriebliche Gesundheitsmanagement. Der vorliegende Report zeigt anhand von Befunden der WSI-Betriebs- und Personalrätebefragung 2021, wie Instrumente der Betrieblichen Gesundheitsförderung helfen können, die Herausforderungen zu bewältigen, die der Wandel der Arbeitswelt mit sich bringt, und inwieweit Betriebe ihre Möglichkeiten des Betrieblichen Gesundheitsmanagements ausschöpfen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Technostress and Job Performance: Understanding the Negative Impacts and Strategic Responses in the Workplace (2023)
Atrian, Armita; Ghobbeh, Saleh;Zitatform
Atrian, Armita & Saleh Ghobbeh (2023): Technostress and Job Performance: Understanding the Negative Impacts and Strategic Responses in the Workplace. (arXiv papers), 13 S.
Abstract
"This study delves into the increasingly pertinent issue of technostress in the workplace and its multifaceted impact on job performance. Technostress, emerging from the rapid integration of technology in professional settings, is identified as a significant stressor affecting employees across various industries. The research primarily focuses on the ways in which technostress influences job performance, both negatively and positively, depending on the context and individual coping mechanisms. Through a blend of qualitative and quantitative methodologies, including surveys and in-depth interviews, the study examines the experiences of employees from diverse sectors. It highlights how technostress manifests in different forms: from anxiety and frustration due to constant connectivity to the pressure of adapting to new technologies. The paper also explores the dual role of technology as both a facilitator and a hindrance in the workplace. Significant findings indicate that technostress adversely impacts job performance, leading to decreased productivity, diminished job satisfaction, and increased turnover intentions. However, the study also uncovers that strategic interventions, such as training programs, supportive leadership, and fostering a positive technological culture, can mitigate these negative effects. These interventions not only help in managing technostress but also in harnessing the potential of technology for enhanced job performance. Furthermore, the research proposes a model outlining the relationship between technostress, coping mechanisms, and job performance. This model serves as a framework for organizations to understand and address the challenges posed by technostress. The study concludes with recommendations for future research, particularly in exploring the long-term effects of technostress and the efficacy of various coping strategies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse zu Arbeitszeit und gesundheitlichen Auswirkungen (2023)
Zitatform
Backhaus, Nils, Johanna Nold, Ines Entgelmeier, Frank Brenscheidt & Anita Tisch (2023): Arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse zu Arbeitszeit und gesundheitlichen Auswirkungen. (baua: Fokus), Dortmund, 44 S. DOI:10.21934/baua:fokus20230807
Abstract
"Aus arbeitswissenschaftlicher Sicht ist das Ziel gesetzlicher Regelungen zur Arbeitszeit, dass Erwerbstätige über lange Zeit leistungsfähig, belastbar und zufrieden mit ihrer Arbeit sind. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen stellen aus Sicht des Arbeitsschutzes einen (Mindest-)Standard für eine gesunde und sichere Gestaltung der Arbeit dar. Flexible Arbeitszeiten bieten eine Chance für Betriebe und Beschäftigte, wenn sie die Grenzen der Leistungsfähigkeit der Beschäftigten unter der Bedingung einer Arbeits- und Lebenswelt mit hoher Intensität berücksichtigen und hinreichend Erholungszeiten ermöglichen. Der baua: Fokus basiert auf einer Stellungnahme der BAuA im Rahmen einer Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Schleswig-Holsteinischen Landtags." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Arbeitszeitreport Deutschland: Ergebnisse der BAuA-Arbeitszeitbefragung 2021 (2023)
Backhaus, Nils; Nold, Johanna; Lück, Marcel; Vieten, Laura ; Kaboth, Arthur ; Brenscheid, Frank; Stein, Louisa-Katharina; Michel, Alexandra ; Wöhrmann, Anne Marit ; Richter, Götz; Tisch, Anita ; Fähnrich, Julia; Entgelmeier, Ines;Zitatform
Backhaus, Nils, Johanna Nold, Laura Vieten, Ines Entgelmeier & Anita Tisch (Hrsg.) Lück, Marcel, Arthur Kaboth, Frank Brenscheid, Louisa-Katharina Stein, Alexandra Michel, Anne Marit Wöhrmann, Götz Richter & Julia Fähnrich (sonst. bet. Pers.) (2023): Arbeitszeitreport Deutschland. Ergebnisse der BAuA-Arbeitszeitbefragung 2021. (baua: Bericht Forschung Projekt F 2507), Dortmund, 220 S. DOI:10.21934/baua:bericht20230526
Abstract
"Die Arbeitszeit ist nicht nur ein Schlüsselfaktor für die Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, sondern bestimmt auch zu großen Teilen, wann und wie viel Zeit wir für Erholung, Freizeit und das Privatleben zur Verfügung haben. Aufgrund des Wandels in der Arbeitswelt, nicht zuletzt beschleunigt durch die SARS-CoV-2-Pandemie, steht die Arbeitszeitgestaltung wiederholt im Fokus politischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Debatten. Um diese zu versachlichen, hat die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) bereits im Jahr 2015 das Projekt „Arbeitszeitberichterstattung für Deutschland“ etabliert, in dessen Zentrum die BAuA-Arbeitszeitbefragung steht. Im Jahr 2016 wurde der erste Arbeitszeitreport veröffentlicht. Im vorliegenden Arbeitszeitreport Deutschland werfen wir erneut einen umfassenden Blick auf die Arbeitszeitrealität in Deutschland. Das betrachtete Jahr 2021 war geprägt von der SARS-CoV-2-Pandemie, die auch Einfluss auf die Arbeitszeiten vieler Beschäftigter hatte. Datenbasis für diesen Report ist die BAuA-Arbeitszeitbefragung 2021, in der etwa 20 000 Erwerbstätige in Deutschland befragt wurden, die mindestens 10 Stunden pro Woche in ihrer Haupterwerbstätigkeit arbeiten. Der aktuelle Arbeitszeitreport Deutschland liefert einen Überblick über die Verbreitung und Verteilung verschiedener Arbeitszeitdimensionen in Deutschland. Ein Fokus liegt auf der Länge, Lage und Flexibilität von Arbeitszeiten (Teil I). In weiteren Kapiteln (Teil II) werden zudem verschiedene Erwerbsgruppen betrachtet. Dabei stehen Beschäftigte, die von zuhause arbeiten, (Solo-)Selbstständige, Mehrfachbeschäftigte, Beschäftigte in Basisarbeit, Erwerbstätige im Ruhestandsalter (Silver Worker) und Beschäftigte in versorgungsrelevanten Berufen im Zentrum. In den Analysen zu den einzelnen Arbeitszeitdimensionen werden verschiedene soziodemografische und wirtschaftsstrukturelle Merkmale berücksichtigt. Weiterhin wird auch das gleichzeitige Auftreten arbeitszeitlicher Anforderungen mit weiteren Tätigkeitsmerkmalen untersucht, von denen angenommen wird, dass sie mit der Arbeitszeitgestaltung zusammenhängen. Letztlich werden die gesundheitliche Situation der Beschäftigten sowie ihre Zufriedenheit mit der Work-Life-Balance in Abhängigkeit von den Dimensionen der Arbeitszeitgestaltung analysiert. In Ergänzung dazu wird die Veränderung der Arbeitszeitmerkmale während der SARS-CoV-2-Pandemie gesondert betrachtet. Die Ergebnisse zeigen, dass verschiedene Beschäftigtengruppen unterschiedlich von Arbeitszeitanforderungen betroffen sind. Hohe Arbeitszeitanforderungen gehen dabei häufig mit schlechterer Gesundheit und geringerer Zufriedenheit mit der Work-Life-Balance einher. Der Arbeitszeitreport Deutschland liefert damit Hinweise zur Bedeutung verschiedener Arbeitszeitdimensionen und ihrer Rolle für die gesundheitliche Situation von Beschäftigten. Die Ergebnisse sind Ausgangspunkt für weitere Veröffentlichungen, in denen detaillierte Auswertungen zu einzelnen Arbeitszeitdimensionen sowie bestimmten Beschäftigtengruppen oder Tätigkeitsbereichen dargestellt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Fehlzeiten-Report 2023: Zeitenwende - Arbeit gesund gestalten (2023)
Zitatform
Badura, Bernhard, Antje Ducki, Helmut Schröder, Johanna Baumgardt & Markus Meyer (Hrsg.) (2023): Fehlzeiten-Report 2023. Zeitenwende - Arbeit gesund gestalten. (Fehlzeiten-Report 2023), Berlin: Springer, 815 S.
Abstract
"Der jährlich als Buch erscheinende Fehlzeiten-Report informiert umfassend über Strukturen und Entwicklungen des Krankenstandes von Beschäftigten der deutschen Wirtschaft und beleuchtet dabei einzelne Branchen detailliert. Derzeit sind Unternehmen vermehrt mit multiplen Krisen und den damit verbundenen Umbrüchen konfrontiert. Doch gerade in Zeiten des Wandels braucht es leistungsstarke und gesunde Beschäftigte, da letztlich diese die notwendigen Veränderungsprozesse mittragen, gestalten und umsetzen." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer)
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Getting sick for profit? The impact of cumulative ICT and management changes on long term sickness absence (2023)
Zitatform
Ben Halima, Mohamed Ali, Nathalie Greenan & Joseph Lanfranchi (2023): Getting sick for profit? The impact of cumulative ICT and management changes on long term sickness absence. In: Journal of Economic Behavior & Organization, Jg. 212, S. 659-688. DOI:10.1016/j.jebo.2023.06.008
Abstract
"This article evaluates the impact of cumulative ICT and management changes on long-term sickness absences. We use a unique dataset matching a company-level survey on computerisation and organizational change with an administrative file allowing us to track health issues amongst the working population. We implement a difference-in-difference approach using two time windows: a three-year period after changes have occurred and another period corresponding to the period of implementation of changes. We identify three treatments according to the sets of tools implemented by firms and reflecting different types and degrees of organisational changes: Information and Communication technology (ICT) changes only, management changes only, and cumulative ICT and management changes. We find the following core result: cumulative changes in ICT and management tools increase occupational risks and detrimentally affect employees’ health, while management changes only reduce long-term sickness absences. However, there are gendered and occupational differences in the timing and strength of these impacts. First, when firms implement cumulative ICT and management changes, health impairments start for women during the change phase, whereas for men, they appear only afterwards. Second, while we observe the protective effects of managerial changes on their own for both genders during the change phase, these effects do not persist afterwards for women. Third, managers and professionals are protected in the change phase against the serious health consequences of cumulative ICT and management changes, and they benefit from the reduction in risks associated with management changes alone. Hence, cumulative ICT and management changes, which are likely to yield the highest returns for firms in the presence of productive complementarities, are also associated with greater health damage. Furthermore, this social cost of organizational change is only partially borne by the firms responsible for it. We show that the most vulnerable employees are more likely to be mobile (voluntarily or involuntarily) after the implementation of changes" (Author's abstract, IAB-Doku, © 2024 Elsevier) ((en))
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Suchthaftes Arbeiten und Gesundheit: Empirische Befunde für Deutschland (2023)
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Berk, Beatrice van, Christian Ebner & Daniela Rohrbach-Schmidt (2023): Suchthaftes Arbeiten und Gesundheit. Empirische Befunde für Deutschland. (Hans-Böckler-Stiftung. Study 482), Düsseldorf, 55 S.
Abstract
"Suchthaftes Arbeiten stellt in Deutschland kein Randphänomen dar und ist über unterschiedlichste Berufsgruppen hinweg verbreitet. Auf Basis einer groß angelegten Erwerbstätigenbefragung untersucht die vorliegende Studie detailliert die Zusammenhänge zwischen suchthaftem Arbeiten und Gesundheit. Dabei zeigt sich, dass suchthaft Arbeitende nicht nur in erhöhtem Maße psychosomatische und körperliche Beschwerden aufweisen, sondern auch seltener eine ärztliche Behandlung aufsuchen. Die Befunde haben Implikationen für einzelne Betroffene, aber auch für Betriebe und Gesellschaft." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Pension reforms, longer working horizons and depression. Does the risk of automation matter? (2023)
Zitatform
Bertoni, Marco, Giorgio Brunello & Filippo Da Re (2023): Pension reforms, longer working horizons and depression. Does the risk of automation matter? In: Labour Economics, Jg. 85. DOI:10.1016/j.labeco.2023.102447
Abstract
"We investigate the effect of postponing minimum retirement age on middle-aged workers’ depression. Using pension reforms in several European countries and data from the SHARE survey, we find that depression increases with a longer work horizon, but only among workers in occupations with a relatively high risk of automation. We explain our results with the higher job insecurity associated with occupations that are more exposed to automation, and rule out alternatives, including pension wealth effects and the differential exposure of occupations to the business cycle." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2024 Elsevier) ((en))
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Burnout im Homeoffice: Auswirkungen von Arbeitsanforderungen und Arbeitsressourcen im Homeoffice auf Burnout und Schlafqualität (2023)
Zitatform
Bogodistov, Yevgen, Jürgen Moormann & Mirjam Schweigkofler (2023): Burnout im Homeoffice: Auswirkungen von Arbeitsanforderungen und Arbeitsressourcen im Homeoffice auf Burnout und Schlafqualität. In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft, Jg. 77, H. 3, S. 375-389. DOI:10.1007/s41449-023-00373-7
Abstract
"Die Zahl der Abwesenheiten von Mitarbeitenden aufgrund von Burnout steigt mit jedem Jahr weiter an. Gleichzeitig hat sich aufgrund der Corona-Pandemie der Trend zum Homeoffice als neue Arbeitsform massiv verstärkt. Für Unternehmen entsteht daraus die Notwendigkeit, ihre Mitarbeitenden darin zu unterstützen, mit diesen Veränderungen umzugehen. In dem vorliegenden Beitrag werden die Auswirkungen von Arbeitsanforderungen (Job Demands) und Arbeitsressourcen (Job Resources) im Homeoffice auf Burnout und Schlafqualität untersucht. Die empirischen Ergebnisse, die mittels einer Online-Umfrage erhoben wurden, zeigen, dass die Arbeitsanforderungen zum Auftreten von persönlichem und arbeitsbezogenem Burnout beitragen, während die Arbeitsressourcen keinen Effekt auf die Linderung von Burnout haben. Die Studie zeigt zudem, dass ein arbeitsbezogener Burnout das Risiko eines persönlichen Burnouts erhöht. Persönlicher Burnout erhöht die Schlaflosigkeit, während arbeitsbezogener Burnout die Schlaflosigkeit nur indirekt beeinflusst. Arbeitsanforderungen und Arbeitsressourcen erhöhen die Schlafprobleme nicht direkt; allerdings verschärfen die Arbeitsanforderungen indirekt (über Burnout) die Schlaflosigkeit. Die in dieser Arbeit gewonnenen Ergebnisse bilden den Grundstein für zukünftige Studien zum Themenbereich Neue Arbeitsformen, Burnout und Schlafqualität." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The Effects of Commuting and Working from Home Arrangements on Mental Health (2023)
Zitatform
Botha, Ferdi, Jan Kabátek, Jordy Meekes & Roger Wilkins (2023): The Effects of Commuting and Working from Home Arrangements on Mental Health. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 16618), Bonn, 49 S.
Abstract
"In this study, we quantify the causal effects of commuting time and working from home (WFH) arrangements on the mental health of Australian men and women. Leveraging rich panel-data models, we first show that adverse effects of commuting time manifest only among men. These are concentrated among individuals with pre-existing mental health issues, and they are modest in magnitude. Second, we show that WFH arrangements have large positive effects on women's mental health, provided that the WFH component is large enough. The effects are once again concentrated among individuals with pre-existing mental health issues. This effect specificity is novel and extends beyond Australia: we show that it also underlies the adverse effects of commuting time on the mental health of British women. Our findings highlight the importance of targeted interventions and support for individuals who are dealing with mental health problems." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Prekäre Beschäftigung und depressive Symptomatik – geschlechtsabhängige Assoziationen (2023)
Zitatform
Burr, Hermann (2023): Prekäre Beschäftigung und depressive Symptomatik – geschlechtsabhängige Assoziationen. In: Arbeitsmedizin, Sozialmedizin, Umweltmedizin, Jg. 58, H. 5, S. 318-326. DOI:10.17147/asu-1-273034
Abstract
"Einleitung: Längsschnittstudien deuten darauf hin, dass das Risiko für die Entwicklung einer depressiven Symptomatik bei prekärer Beschäftigung bei Männern höher ist als bei Frauen. Eine südkoreanische Studie lässt vermuten, dass die Position im Haushalt diesen Unterschied erklären könnte. Es stellt sich die Frage, ob diese Risikounterschiede durch die Position im Haushalt (d.h. alleinlebend ohne Partnerin/Partner oder zusammenlebend mit Partnerin/Partner) erklärt werden können. Methoden: Die Analyse basiert auf einer Kohorte von 2009 Beschäftigten der „Studie Mentale Gesundheit bei der Arbeit“ (S-MGA) (Rose et al. 2017). Hierbei wurden fünf Indikatoren prekärer Beschäftigung verwendet: subjektive Arbeitsplatzunsicherheit, geringfügige Beschäftigung, zeitlich befristete Beschäftigung, Niedriglohn (Nettostundenlohn < 60 % des Medians) und Episoden von Arbeitslosigkeit in der Vergangenheit – ebenfalls zusammengefasst in einem Index prekärer Beschäftigung. Mögliche Assoziationen zwischen prekärer Beschäftigung im Zeitraum 2012–2017 und einer depressiven Symptomatik im Jahr 2017 wurden durch logistische Regressionsanalysen untersucht – stratifiziert nach Geschlecht und Haushaltsstatus (d. h. alleinlebend ohne Partnerin/Partner oder zusammenlebend mit Partnerin/Partner) im Jahr 2012 und adjustiert für depressive Symptomatik, Alter, beruflichen Status und Partnerschaftsstatus im Jahr 2012. Ergebnisse: Der Haushaltsstatus zeigte keine signifikanten Interaktionen mit den Indikatoren einer prekären Beschäftigung bzw. dem Index prekärer Beschäftigung, weder bei Frauen noch bei Männern. Schlussfolgerung: Es ist immer noch ungeklärt, warum in vielen Studien die Risiken von prekärer Beschäftigung für die Entwicklung einer depressiven Symptomatik bei Männern höher sind als bei Frauen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Klimawandel und Gesundheit - Auswirkungen auf die Arbeitswelt (2023)
Bühn, Stephanie; Voss, Maike;Zitatform
Bühn, Stephanie & Maike Voss (2023): Klimawandel und Gesundheit - Auswirkungen auf die Arbeitswelt. Berlin, 31 S.
Abstract
"In dem vorliegenden Gutachten werden die Auswirkungen des Klimawandels auf die Gesundheit in der Arbeitswelt dargestellt und eingeordnet. Dafür wird die Frage aufgeworfen, inwiefern die jetzigen Strukturen und ihre Akteur:innen, Bestimmungen und Regelungen für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz angesichts der bereits beobachteten und prognostizierten negativen Auswirkungen des Klimawandels auf die Gesundheit der Beschäftigten ausreichen und welche zusätzlichen Anpassungs- und Schutzmaßnahmen ergriffen werden müssen. Gleichzeitig wird herausgearbeitet, welche zusätzlichen Gewinne sich für die Gesundheit und das System Arbeit durch Klimaschutzmaßnahmen ergeben können. Das Ziel dieses Gutachtens ist es daher, zentrale Herausforderungen darzustellen, die sich für Arbeit und Gesundheit im Kontext des Klimawandels bereits heute und zukünftig für eine resiliente, klimaschützende und gesundheitsfördernde Arbeitswelt ergeben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Job Satisfaction and the 'Great Resignation': An Exploratory Machine Learning Analysis (2023)
Zitatform
Celbiş, Mehmet Güney, Pui-hang Wong, Karima Kourtit & Peter Nijkamp (2023): Job Satisfaction and the 'Great Resignation': An Exploratory Machine Learning Analysis. In: Social indicators research, Jg. 170, H. 3, S. 1097-1118. DOI:10.1007/s11205-023-03233-3
Abstract
"Labor market dynamics is shaped by various social, psychological and economic drivers. Studies have suggested that job quit and labor market turnover are associated with job satisfaction. This study examines the determinants of job satisfaction using a large survey dataset, namely the LISS Work and Schooling module on an extensive sample of persons from the Netherlands. To handle these big data, machine learning models based on binary recursive partitioning algorithms are employed. Particularly, sequential and randomized tree-based techniques are used for prediction and clustering purposes. In order to interpret the results, the study calculates the sizes and directions of the effects of model features using computations based on the concept of Shapley value in cooperative game theory. The findings suggest that satisfaction with the social atmosphere among colleagues, wage satisfaction, and feeling of being appreciated are major determinants of job satisfaction." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))
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Stress, effort, and incentives at work (2023)
Zitatform
Cottini, Elena, Paolo Ghinetti, Elisabetta Iossa & Pierluigi Sacco (2023): Stress, effort, and incentives at work. In: Oxford economic papers, Jg. 75, H. 2, S. 325-345. DOI:10.1093/oep/gpac021
Abstract
"An extensive medical and occupational-health literature finds that an imbalance between effort and reward is an important stressor which produces serious health consequences. We incorporate these effects in a simple agency model with moral hazard and limited liability and study the impact on agents’ effort and utility, as well as incentive pay provision, assuming agents differ in stress susceptibility. We test main model’s implications using the 2015 wave of the European Working Condition Survey. We find that individuals who are more susceptible to stress work harder and have lower subjective well-being. The likelihood of receiving incentive pay is not monotone in stress susceptibility." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Arbeiten mit Long COVID – Auswirkungen und Möglichkeiten der Arbeitsgestaltung (2023)
Decker, Mareike; Lange, Maisun; Fulda, Carolin;Zitatform
Decker, Mareike, Carolin Fulda & Maisun Lange (2023): Arbeiten mit Long COVID – Auswirkungen und Möglichkeiten der Arbeitsgestaltung. In: IW-Trends, Jg. 50, H. 4, S. 97-116. DOI:10.2373/1864-810X.23-04-06
Abstract
"Nach einer SARS-CoV-2-Infektion kann es zu gesundheitlichen Langzeitfolgen, auch als Long COVID bezeichnet, kommen. Dies betrifft häufig Personen im erwerbsfähigen Alter. Neben Symptomen wie Atembeschwerden oder Schmerzen kann Long COVID auch mit kognitiven Beeinträchtigungen, starker Erschöpfung und einer Zustandsverschlechterung nach körperlicher oder mentaler Belastung einhergehen. Daher erleben viele Betroffene Auswirkungen im Arbeitsleben. Eine verminderte berufliche Leistungsfähigkeit hat teils lange Abwesenheitszeiten zur Folge und erfordert Anpassungen im Arbeitskontext. Diese sollten aufgrund der vielfältigen Ausprägungen von Long COVID bedarfsgerecht gestaltet werden. Eine Befragung des Projekts REHADAT am Institut der deutschen Wirtschaft aus dem Jahr 2022 zeigt, wie sich Long COVID im Arbeitsleben auswirken kann und welche Unterstützungs- und Anpassungsformen es für Betroffene gibt. Die Ergebnisse der Befragung mit 1.457 Teilnehmenden unterstreichen die Bedeutung individueller Ansätze für eine erfolgreiche berufliche Wiedereingliederung und nachhaltige Teilhabe am Arbeitsleben. Förderlich sind beispielsweise die Reduzierung der Arbeitszeit und die Flexibilisierung des Arbeitsorts und/oder der Arbeitszeiten. Bewährte Instrumente wie das Betriebliche Eingliederungsmanagement und die Stufenweise Wiedereingliederung können ebenfalls unterstützen. Hierbei bedarf es jedoch aufgrund der Heterogenität und des episodischen Charakters von Long COVID einer Überprüfung von etablierten Prozessen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Overexertion of Effort under Working Time Autonomy and Feedback Provision (2023)
Zitatform
Dohmen, Thomas & Elena Shvartsman (2023): Overexertion of Effort under Working Time Autonomy and Feedback Provision. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 16028), Bonn, 112 S.
Abstract
"Working time autonomy is often accompanied by output-based incentives to counterbalance the loss of monitoring that comes with granting autonomy. However, in such settings, overprovision of effort could arise if workers are uncertain whether their performance suffices to secure the output-based rewards. Performance feedback can reduce or eliminate such uncertainty. We develop an experiment to show that overprovision of costly effort is more likely to occur in work environments with working time autonomy in the absence of feedback. A key feature of our design is that it allows for a clean measurement of effort overprovision by keeping performance per unit of time fixed, which we achieve by calibrating subjects' productivity on a real effort task ex ante. This novel design can serve as a workhorse for various experiments as it allows for exogenous variation of performance certainty (i.e., by providing feedback), working time autonomy, productivity, effort costs, and the general incentive structure. We find that subjects provide significantly more costly effort beyond a level necessary to meet their performance targets in the presence of uncertainty, i.e., the absence of feedback, which suggests that feedback shields workers from overprovision of costly effort." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Lange Arbeits- und Pendelzeiten als Risikofaktoren für eine depressive Symptomatik: Quer- und Längsschnittanalysen (2023)
Zitatform
Dragano, Nico, Hermann Burr, Maren Formazin, Anika Schulz & Uwe Rose (2023): Lange Arbeits- und Pendelzeiten als Risikofaktoren für eine depressive Symptomatik: Quer- und Längsschnittanalysen. In: Das Gesundheitswesen, Jg. 85, H. 11, S. 1016-1026. DOI:10.1055/a-2090-1553
Abstract
"Zusammenfassung Hintergrund Regelmäßige lange Arbeitszeiten und Arbeitswege könnten negative Folgen für die psychische Gesundheit haben. Die Studienergebnisse hierzu sind jedoch nicht eindeutig und variieren nach Ländern. Die vorliegende Analyse prüft für Deutschland Zusammenhänge zwischen langen Pendel- bzw. Arbeitszeiten und depressiver Symptomatik. Methode Die „Studie Mentale Gesundheit bei der Arbeit“ (S-MGA) ist eine Längsschnittuntersuchung einer Zufallsstichprobe sozialversicherungspflichtig Beschäftigter. An der Basiserhebung nahmen 3 413 Personen teil, von denen 2 019 nach 5 Jahren erneut befragt wurden. Wöchentliche Arbeits- und Pendelzeiten sowie Covariaten (Alter, Geschlecht, berufliche Position, psychosoziale Arbeitsbedingungen) wurden zur Basisuntersuchung erhoben. Depressive Symptome wurden zu beiden Messzeitpunkten mit dem Patient Health Questionnaire (PHQ-9) erfasst. Um Zusammenhänge zu untersuchen, wurden mittels logistischer Regression Odds Ratios mit 95%-Konfidenzintervallen unter Kontrolle von Covariaten kalkuliert. Es wurden sowohl Querschnitts- (nur Basiserhebung) als auch Längsschnittsanalysen (Basis- und Nacherhebung) durchgeführt. Ergebnisse Zur Basiserhebung hatten 7% der Beschäftigten lange wöchentliche Arbeitszeiten von≥55 Stunden, weitere 8% arbeiteten 49 bis 54 Stunden. Im Querschnitt waren lange Arbeitszeiten mit einer moderaten Erhöhung der depressiven Symptomatik gegenüber der Normalarbeitszeit (35 bis<40 h/Wo) assoziiert. Wenn die nach fünf Jahren neu auftretende depressive Symptomatik betrachtet wurde, war der Zusammenhang für Arbeitszeiten von 55 und mehr Stunden deutlich ausgeprägt (Odds ratio (OR) 2,14; 95% Konfidenzintervall (KI) 1,11;4,12), nicht jedoch für Arbeitszeiten von 49 bis 54 Stunden (OR 1,26, KI 0,65;2,43). Beschäftigte, die wöchentlich zehn Stunden und mehr pendelten, hatten im Querschnitt häufiger eine depressive Symptomatik (OR 1,83; KI 1,13;2,94) im Vergleich zur Referenzgruppe, die<2,5 Stunden pendelte. Dieser Zusammenhang war im Längsschnitt nicht zu beobachten. Schlussfolgerungen Die Ergebnisse legen nahe, dass überlange Arbeits- und Pendelzeiten mit einer depressiven Symptomatik bei Beschäftigten assoziiert sind, wobei die Effekte bzgl. Pendelzeit nur im Querschnitt zu finden waren. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung der Einhaltung von Arbeitszeitregelungen und der Vermeidung überlanger Arbeitszeiten für die Mitarbeitergesundheit. Zur Rolle des Pendelns sind weiterführende Untersuchungen nötig." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Homeoffice und suchthaftes Arbeiten in Deutschland. Sind Homeofficeintensität und betriebliche Regulierung von Bedeutung? (2023)
Zitatform
Ebner, Christian, Beatrice van Berk & Daniela Rohrbach-Schmidt (2023): Homeoffice und suchthaftes Arbeiten in Deutschland. Sind Homeofficeintensität und betriebliche Regulierung von Bedeutung? In: Soziale Welt, Jg. 74, H. 3, S. 390-430. DOI:10.5771/0038-6073-2023-3-390
Abstract
"Im Zuge der Digitalisierung hat Homeoffice in Deutschland merklich an Bedeutung gewonnen. Während mehrere Studien die Vorteile der Arbeit von zu Hause aus betonen, gibt es auch Hinweise auf mögliche negative Effekte. Im Rahmen dieses Beitrags wird der Zusammenhang zwischen Homeoffice und suchthaftem Arbeiten auf Basis einer Stichprobe von rund 6.000 Beschäftigten in Deutschland für die Jahre 2017/2018 adressiert. Unter Anwendung von Regressionsanalysen kann erstens gezeigt werden, dass die Wahrscheinlichkeit suchthaft zu arbeiten bei Beschäftigten im Homeoffice durchschnittlich höher ist als bei Personen, die ihre Arbeit nicht im Homeoffice verrichten. Die Analysen weisen zweitens auf Möglichkeiten der Begrenzung suchthaften Arbeitens im Homeoffice hin: So ist die Wahrscheinlichkeit suchthaft zu arbeiten durchschnittlich geringer, wenn seltener von zu Hause aus gearbeitet wird, eine vertragliche Vereinbarung zum Homeoffice mit dem Betrieb getroffen wurde und die Möglichkeit besteht, die Arbeitszeiten im Homeoffice anzurechnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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My mum is on strike! Social reproduction and the (emotional) labor of 'mothering work' in neoliberal Britain (2023)
Zitatform
English, Claire & Gareth Brown (2023): My mum is on strike! Social reproduction and the (emotional) labor of 'mothering work' in neoliberal Britain. In: Gender, work & organization, Jg. 30, H. 6, S. 1941-1959. DOI:10.1111/gwao.13027
Abstract
"This article will explore the ways mothers and carers use the term ‘emotional labor’ to describe the exhaustion and burnout associated with socially reproductive tasks, rather than the performance of affective labor in the workplace. Scholars of social reproduction theory claim that emotion is key to understanding the specificities of gendered alienation, yet it remains under‐theorised. This article seeks to understand how the emotional lives of carers have been transformed by neoliberal processes that have intensified labor both within and beyond the home. Drawing on interviews with participants from the 2019 ‘My Mum is on Strike’ stay and play event, alongside ethnographic insights from online mothering blogs, sometimes referred to as the ‘mamasphere’ (Wilson et al., 2017), this article seeks to contextualizethe experiences of carers who narrate their reproductive labor as emotional ‘work’. Given the conditions of neoliberal rationality and the marketization of society, where every ‘field of activity… and entity (whether public or private, whether person, business, or state) is understood as a market and governed as a firm’ (Brown, 2015), emotional labor and the associated gendered expectations may begin to ‘feel like’ work, and we argue that this is felt in a specific way by those carrying out mothering labor, warranting further academic investigation." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
