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Dossier

Digitale Arbeitswelt – Chancen und Herausforderungen für Beschäftigte und Arbeitsmarkt

Der digitale Wandel der Arbeitswelt gilt als eine der großen Herausforderungen für Wirtschaft und Gesellschaft. Wie arbeiten wir in Zukunft? Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung und die Nutzung Künstlicher Intelligenz auf Beschäftigung und Arbeitsmarkt? Welche Qualifikationen werden künftig benötigt? Wie verändern sich Tätigkeiten und Berufe? Welche arbeits- und sozialrechtlichen Konsequenzen ergeben sich daraus?
Dieses Themendossier dokumentiert Forschungsergebnisse zum Thema in den verschiedenen Wirtschaftsbereichen und Regionen.
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im Aspekt "Qualifikationsanforderungen und Berufe"
  • Literaturhinweis

    Kompetenzanforderungen in ausgewählten Berufen – Ergebnisse aus dem Kompetenz-Kompass Mecklenburg-Vorpommern (Tabellenband) (2023)

    Buch, Tanja; Stöckmann, Andrea; Stops, Michael ; Niebuhr, Annekatrin ;

    Zitatform

    Buch, Tanja, Annekatrin Niebuhr, Michael Stops & Andrea Stöckmann (2023): Kompetenzanforderungen in ausgewählten Berufen – Ergebnisse aus dem Kompetenz-Kompass Mecklenburg-Vorpommern (Tabellenband). Nürnberg, 39 S.

    Abstract

    "Digitalisierung und ökologische Transformation gehen mit einer Änderung der Kompetenzanforderungen einher. Für die technischen Berufe in Mecklenburg-Vorpommern haben Buch et al. (2023a) eine Studie zu den in Stellenanzeigen formulierten Kompetenzanforderungen vorgelegt. Für die Berufe der Informatik-, Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT-Berufe) liegt ein entsprechender Tabellenband vor (Buch et al. 2023b). Der vorliegende nicht veröffentlichte Tabellenband ergänzt die genannten Publikationen um Kompetenzanforderungen in vier weiteren Berufsgruppen: Hochbau; Lagerwirtschaft, Post, Zustellung, Güterumschlag; Immobilienwirtschaft, Facility-Management; Werbung und Marketing. Bei der Dokumentation der Kompetenzanforderungen unterscheiden wir auch nach dem Anforderungsniveau der ausgeschriebenen Stellen. Zur Einordnung der Resultate verweisen wir auf die Studie von Buch et al. (2023a) für die technischen Berufe. Im Kapitel 2 beschreiben wir die Datenbasis und die Methodik der Analyse ausführlicher. In den Kapiteln 3 bis 6 erfolgt dann die detaillierte Darstellung der Kompetenzbedarfe in den einzelnen Berufsgruppen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Kompetenzanforderungen in Informatik-, Informations- und Kommunikationstechnologieberufen – Ergebnisse aus dem Kompetenz-Kompass Hamburg (Tabellenband) (2023)

    Buch, Tanja; Stöckmann, Andrea; Niebuhr, Annekatrin ; Stops, Michael ;

    Zitatform

    Buch, Tanja, Annekatrin Niebuhr, Michael Stops & Andrea Stöckmann (2023): Kompetenzanforderungen in Informatik-, Informations- und Kommunikationstechnologieberufen – Ergebnisse aus dem Kompetenz-Kompass Hamburg (Tabellenband). (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nord 06/2023), Nürnberg, 42 S. DOI:10.48720/IAB.REN.2306

    Abstract

    "Das Wissen um Kompetenzen, die für die Ausübung eines Berufs notwendig sind, ist eine wichtige Informationsgrundlage für das Handeln verschiedener Akteur*innen auf dem Arbeitsmarkt. In diesem Tabellenband stellen wir Informationen über die fachlichen und überfachlichen Kompetenzen zur Verfügung, die von Unternehmen in Stellenanzeigen für Informatik-, Informations- und Kommunikationstechnologieberufe (IKT-Berufe) in Hamburg formuliert wurden. Neben Informationen zu den Berufen insgesamt werden die Kompetenzanforderungen für verschiedene Anforderungsniveaus innerhalb der Berufe ausgewiesen. So lassen sich Unterschiede in den Kompetenzanforderungen zwischen den IKT-Berufen wie auch zwischen verschiedenen Anforderungsniveaus identifizieren. Gleichzeitig können fachliche und überfachliche Fähigkeiten und Kenntnisse ermittelt werden, die in mehreren IKT-Berufsgruppen und über verschiedene Anforderungsniveaus hinweg eine hohe Relevanz haben. Ein Vergleich mit den im bundesweiten Durchschnitt geforderten Kompetenzanforderungen zeigt, ob regionale Besonderheiten in den Kompetenzanforderungen vorliegen. Die in diesem Tabellenband zusammengefassten Informationen sollen helfen, regionsspezifisch bedarfsgerechte und passgenaue Qualifizierungsmaßnahmen zu planen und in angemessenem Umfang anzubieten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Kompetenzanforderungen in ausgewählten Berufen – Ergebnisse aus dem Kompetenz-Kompass Schleswig-Holstein (Tabellenband) (2023)

    Buch, Tanja; Stöckmann, Andrea; Stops, Michael ; Niebuhr, Annekatrin ;

    Zitatform

    Buch, Tanja, Annekatrin Niebuhr, Michael Stops & Andrea Stöckmann (2023): Kompetenzanforderungen in ausgewählten Berufen – Ergebnisse aus dem Kompetenz-Kompass Schleswig-Holstein (Tabellenband). Nürnberg, 38 S.

    Abstract

    "Für die technischen Berufe in Schleswig-Holstein haben Buch et al. (2023a) eine Studie zu den in Stellenanzeigen formulierten Kompetenzanforderungen vorgelegt. Für die Berufe der Informatik-, Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT-Berufe) liegt ein entsprechender Tabellenband vor (Buch et al. 2023b). Der vorliegende nicht veröffentlichte Tabellenband ergänzt die genannten Publikationen um Kompetenzanforderungen in vier weiteren Berufsgruppen: Hochbau; Lagerwirtschaft, Post, Zustellung, Güterumschlag; Immobilienwirtschaft, Facility-Management; Werbung und Marketing. Bei der Dokumentation der Kompetenzanforderungen unterscheiden wir auch nach dem Anforderungsniveau der ausgeschriebenen Stellen. Zur Einordnung der Resultate verweisen wir auf die Studie von Buch et al. (2023a) für die technischen Berufe. Im Kapitel 2 beschreiben wir die Datenbasis und die Methodik der Analyse ausführlicher. In den Kapiteln 3 bis 6 erfolgt dann die detaillierte Darstellung der Kompetenzbedarfe in den einzelnen Berufsgruppen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Kompetenzanforderungen in ausgewählten Berufen – Ergebnisse aus dem Kompetenz-Kompass Hamburg (Tabellenband) (2023)

    Buch, Tanja; Stöckmann, Andrea; Stops, Michael ; Niebuhr, Annekatrin ;

    Zitatform

    Buch, Tanja, Annekatrin Niebuhr, Michael Stops & Andrea Stöckmann (2023): Kompetenzanforderungen in ausgewählten Berufen – Ergebnisse aus dem Kompetenz-Kompass Hamburg (Tabellenband). Nürnberg, 38 S.

    Abstract

    "Digitalisierung und ökologische Transformation gehen mit einer Änderung der Kompetenzanforderungen einher. Für die technischen Berufe in Hamburg haben Buch et al. (2023a) eine Studie zu den in Stellenanzeigen formulierten Kompetenzanforderungen vorgelegt. Für die Berufe der Informatik, Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT-Berufe) liegt ein entsprechender Tabellenband vor (Buch et al. 2023b). Der vorliegende nicht veröffentlichte Tabellenband ergänzt die genannten Publikationen um Kompetenzanforderungen in vier weiteren Berufsgruppen: Hochbau; Lagerwirtschaft, Post, Zustellung, Güterumschlag; Immobilienwirtschaft, Facility-Management; Werbung und Marketing. Bei der Dokumentation der Kompetenzanforderungen unterscheiden wir auch nach dem Anforderungsniveau der ausgeschriebenen Stellen. Im Kapitel 2 beschreiben wir die Datenbasis und die Methodik der Analyse ausführlicher. In den Kapiteln 3 bis 6 erfolgt dann die detaillierte Darstellung der Kompetenzbedarfe in den einzelnen ausgewählten Berufsgruppen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Kompetenzanforderungen in Informatik-, Informations- und Kommunikationstechnologieberufen – Ergebnisse aus dem Kompetenz-Kompass Schleswig-Holstein (Tabellenband) (2023)

    Buch, Tanja; Stöckmann, Andrea; Niebuhr, Annekatrin ; Stops, Michael ;

    Zitatform

    Buch, Tanja, Annekatrin Niebuhr, Michael Stops & Andrea Stöckmann (2023): Kompetenzanforderungen in Informatik-, Informations- und Kommunikationstechnologieberufen – Ergebnisse aus dem Kompetenz-Kompass Schleswig-Holstein (Tabellenband). (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nord 04/2023), Nürnberg, 42 S. DOI:10.48720/IAB.REN.2304

    Abstract

    "Das Wissen um Kompetenzen, die für die Ausübung eines Berufs notwendig sind, ist eine wichtige Informationsgrundlage für das Handeln verschiedener Akteur*innen auf dem Arbeitsmarkt. In diesem Tabellenband stellen wir Informationen über die fachlichen und überfachlichen Kompetenzen zur Verfügung, die von Unternehmen in Stellenanzeigen für Informatik-, Informations- und Kommunikationstechnologieberufe (IKT-Berufe) in Schleswig-Holstein formuliert wurden. Neben Informationen zu den Berufen insgesamt werden die Kompetenzanforderungen für verschiedene Anforderungsniveaus innerhalb der Berufe ausgewiesen. So lassen sich Unterschiede in den Kompetenzanforderungen zwischen den IKT-Berufen wie auch zwischen verschiedenen Anforderungsniveaus identifizieren. Gleichzeitig können fachliche und überfachliche Fähigkeiten und Kenntnisse ermittelt werden, die in mehreren IKT-Berufsgruppen und über verschiedene Anforderungsniveaus hinweg eine hohe Relevanz haben. Ein Vergleich mit den im bundesweiten Durchschnitt geforderten Kompetenzanforderungen zeigt, ob regionale Besonderheiten in den Kompetenzanforderungen vorliegen. Die in diesem Tabellenband zusammengefassten Informationen sollen helfen, regionsspezifisch bedarfsgerechte und passgenaue Qualifizierungsmaßnahmen zu planen und in angemessenem Umfang anzubieten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Weiterbildungsbedarfe der Automobilbranche in der Transformation: Befragungsergebnisse aus dem IW-Zukunftspanel, Gutachten im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) für den Expertenkreis Transformation der Automobilwirtschaft (ETA) (2023)

    Burstedde, Alexander; Tiedemann, Jurek; Werner, Dirk; Risius, Paula;

    Zitatform

    Burstedde, Alexander, Paula Risius, Jurek Tiedemann & Dirk Werner (2023): Weiterbildungsbedarfe der Automobilbranche in der Transformation. Befragungsergebnisse aus dem IW-Zukunftspanel, Gutachten im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) für den Expertenkreis Transformation der Automobilwirtschaft (ETA). (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2023,56), Köln, 22 S.

    Abstract

    "Aufgrund des ökologischen und digitalen Wandels befinden sich weite Teile der deutschen Wirtschaft mit dem Schwerpunkt auf der Industrie derzeit in einer Transformation. So auch die Automobilindustrie, welche eine zentrale Rolle in der deutschen Volkswirtschaft einnimmt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Gesuchte Datenkompetenzen in Deutschland – Ergebnisse einer BigData-Analyse (2023)

    Büchel, Jan; Mertens, Armin; Engler, Jan Felix;

    Zitatform

    Büchel, Jan, Jan Felix Engler & Armin Mertens (2023): Gesuchte Datenkompetenzen in Deutschland – Ergebnisse einer BigData-Analyse. In: IW-Trends, Jg. 50, H. 2, S. 3-17. DOI:10.2373/1864-810X.23-02-01

    Abstract

    "Beschäftigte mit Datenkompetenzen (Datenskills) helfen Unternehmen dabei, Daten effizienter speichern, managen und nutzen zu können. Ihre Bedarfe an Datenskills können Unternehmen decken, indem sie externe Dienstleister beauftragen, bestehende Beschäftigte weiterbilden oder neue Beschäftigte mit Datenskills einstellen. Eine Analyse von Stellenanzeigen in Deutschland aus den Jahren 2019 bis 2023 zeigt, dass Unternehmen in jeder fünften Stellenanzeige Datenskills von neuen Beschäftigten fordern. Das Ergebnis basiert auf einem Machine-Learning-Modell, das mehr als 18 Millionen Stellenanzeigen automatisiert klassifiziert. In 87 Prozent der ausgeschriebenen Datenstellen sollen neue Beschäftigte Unternehmen beim Nutzen ihrer Daten unterstützen, in 84 Prozent beim Speichern und in 67 Prozent beim Managen. Daten zu managen und zu nutzen, wird häufiger von Beschäftigten mit Studienabschluss gefordert, Daten zu speichern eher von Beschäftigten, die eine Berufsausbildung abgeschlossen haben. Dabei möchten Unternehmen Beschäftigte mit Datenskills in 59 Prozent der aktuellen Datenstellen als Allrounder für alle drei Einsatzbereiche einsetzen. Die hohe Schnittmenge zeigt, wie universell Datenskills eingesetzt werden können. Insgesamt sind die wachsenden Bedarfe an Datenskills der Unternehmen ein positives Signal für die Entwicklung der Datenökonomie in Deutschland. Angesichts des sich verschärfenden Fachkräftemangels in Digitalisierungsberufen kann es für Unternehmen jedoch herausfordernd sein, ihre Datenkompetenzbedarfe langfristig zu decken." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    KI-Einsatzbereiche in Deutschland: Eine Analyse von KI-Stellenanzeigen : Gutachten im Projekt „Entwicklung und Messung der Digitalisierung der Wirtschaft am Standort Deutschland" (2023)

    Büchel, Jan; Engler, Jan; Mertens, Armin; Demary, Vera;

    Zitatform

    Büchel, Jan, Jan Engler & Armin Mertens (2023): KI-Einsatzbereiche in Deutschland. Eine Analyse von KI-Stellenanzeigen : Gutachten im Projekt „Entwicklung und Messung der Digitalisierung der Wirtschaft am Standort Deutschland". Berlin, 31 S.

    Abstract

    "Zwei Studien untersuchten bereits anhand von KI-Stellenanzeigen, wie die KI-Bedarfe in Deutschland einerseits regional verteilt sind (Büchel/Mertens, 2022) und andererseits welche Anforderungsprofile neue Beschäftigte mit KI-Kompetenzen erfüllen sollten (ebenda, 2021). Unklar bleibt bislang jedoch, für welche Zwecke ausschreibende Unternehmen KI-Kompetenzen primär benötigen und einsetzen möchten. Erkenntnisse darüber schaffen eine größere Transparenz darüber, wofür Unternehmen KI-Talente überhaupt einsetzen und an welchen Stellen im Unternehmen KI relevant ist. Damit ergänzt die vorliegende Analyse Studien zum Einsatz von KI in Unternehmen (Rammer, 2020) und zu KI-Gründungen in Deutschland (Rammer, 2022). Im Folgenden wird untersucht, welche Einsatzbereiche in aktuellen KI-Stellenanzeigen relevant sind, wie häufig sie jeweils auftreten und wie sich die Bedarfe in den einzelnen Einsatzbereichen im Zeitverlauf entwickeln. Dafür erläutert Abschnitt 2 zunächst das methodische Vorgehen, mit dem die Autoren selbst mithilfe von KI, beziehungsweise einer Kombination aus einem Machine-Learning-Modell und einem regelbasierten Ansatz, automatisiert KI-Einsatzbereiche in jeder der etwa 73.000 KI-Stellenanzeigen aus den ersten Quartalen der Jahre 2019 bis 2023 identifizieren konnten. Die KI-Einsatzbereiche, die für die ausschreibenden Unternehmen relevant sind, werden in Kapitel 3 analysiert. Es wird zudem untersucht, wie hoch die KIBedarfe pro Einsatzbereich sind sowie welche typischen Überschneidungen und regionalen Besonderheiten auftreten. Kapitel 4 gibt ein Fazit." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Occupational Exposure to Capital-Embodied Technical Change (2023)

    Caunedo, Julieta; Keller, Elisa ; Jaume, David;

    Zitatform

    Caunedo, Julieta, David Jaume & Elisa Keller (2023): Occupational Exposure to Capital-Embodied Technical Change. In: The American economic review, Jg. 113, H. 6, S. 1642-1685. DOI:10.1257/aer.20211478

    Abstract

    "We study differences in exposure to factor-biased technical change among occupations by providing the first measures of capital-embodied technical change (CETC) and of the elasticity of substitution between capital and labor at the occupational level. We document sizable occupational heterogeneity in both measures, but quantitatively, it is the heterogeneity in factor substitutability that fuels workers' exposure to CETC. In a general equilibrium model of worker sorting across occupations, CETC accounts for almost all of the observed labor reallocation in the US between 1984 and 2015. Absent occupational heterogeneity in factor substitutability, CETC accounts for only 17 percent of it." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Robots and Female Employment in German Manufacturing (2023)

    Deng, Liuchun ; Plümpe, Verena; Müller, Steffen ; Stegmaier, Jens ;

    Zitatform

    Deng, Liuchun, Steffen Müller, Verena Plümpe & Jens Stegmaier (2023): Robots and Female Employment in German Manufacturing. In: AEA papers and proceedings H. May, S. 224-228., 2023-02-01. DOI:10.1257/pandp.20231040

    Abstract

    "We analyze the impact of robot adoption on female employment. Our analysis is based on novel micro data on robot use by German manufacturing establishments linked with social security records. An event study analysis for robot adoption shows increased churning among female workers. Whereas hiring rises significantly at robot adoption, separations increase with a smaller magnitude one year later. Overall, employment effects are modestly positive and strongest for medium-qualified women. We find no adverse employment effects for female workers in any of our broad qualification groups." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Stegmaier, Jens ;

    Weiterführende Informationen

    Online Appendix
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  • Literaturhinweis

    Digitalisierung der Arbeitswelt: Nehmen uns Roboter die Jobs weg? (2023)

    Dengler, Katharina;

    Zitatform

    Dengler, Katharina (2023): Digitalisierung der Arbeitswelt: Nehmen uns Roboter die Jobs weg? In: Teach Economy H. 21.11.2023, 2023-11-10.

    Abstract

    "Befürchtungen vor einem massiven Beschäftigungsabbau im Zuge der Digitalisierung sind derzeit unbegründet. Herausforderungen bestehen nicht im Arbeitsplatzabbau, sondern in der sich stark verändernden Branchen- und Berufsstruktur. Insofern besteht die wichtigste zukünftige Herausforderung im Zuge der Digitalisierung in der Bildung bzw. Weiterbildung. Lebenslanges Lernen muss zu einer selbstverständlichen und dauerhaften Investition werden. Auf den ersten Blick liegt es dabei nahe, vor allem digitale Inhalte zu stärken. Da sich aber durch die Digitalisierung auch die Art und Weise des Arbeitens verändert wie z. B. in virtuellen Teams, werden zunehmend auch soziale Kompetenzen wie Kommunikationsstärke oder Empathie und fachübergreifende Kompetenzen wichtig. Entscheidend ist, dass junge Leute bei der Berufswahl entsprechend ihrer Interessen und Stärken handeln. Es wäre nicht ratsam, einen Beruf nur deshalb nicht zu ergreifen, weil in diesem Beruf einige Tätigkeiten durch Computer oder computergesteuerte Maschinen ersetzt werden könnten. Diese Berufe wird es ja weiterhin geben, vielleicht dann eben mit veränderten Tätigkeiten und Anforderungen. Die Berufswahl ist nur ein erster Schritt, der einen Möglichkeitsraum eröffnet. Denn die Wege sind für die kommenden Berufsgenerationen viel offener. So könnte es z. B. leichter werden, den Beruf zu wechseln, es könnten sich mehr Weiterentwicklungsmöglichkeiten ergeben und die Querverbindungen zwischen den Berufen zunehmen." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dengler, Katharina;
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  • Literaturhinweis

    Fairer Wandel für Arbeitnehmer*innen in der Automobilindustrie? (2023)

    Doellgast, Virginia ; Kirsch, Anja ; Geer, Ian;

    Zitatform

    Doellgast, Virginia, Ian Geer & Anja Kirsch (2023): Fairer Wandel für Arbeitnehmer*innen in der Automobilindustrie? In: H. Proff (Hrsg.) (2023): Towards the New Normal in Mobility, S. 763-775. DOI:10.1007/978-3-658-39438-7_43

    Abstract

    "Der Wandel hin zur Elektromobilität bedeutet für die Beschäftigten in der Automobilindustrie eine tiefgreifende Transformation. Insgesamt steht ein Abbau von Arbeitsplätzen bevor, der mit einer Verlagerung ihrer geografischen Verteilung und mit neuen Qualifikationsanforderungen einhergeht. Neue Arbeitsplätze entstehen zum Teil in neuen Unternehmen, die nicht gewerkschaftlich organisiert sind, nicht der Tarifbindung unterliegen und keine etablierten betrieblichen Mitbestimmungsstrukturen vorweisen. Inwieweit der Wandel hin zur Elektromobilität fair gestaltet wird, ist aktuell Gegenstand von Auseinandersetzungen zwischen Management, Betriebsräten und Gewerkschaften, die vielerorts konflikthaft, aber auch mit Konzepten, die unter Beteiligung der Arbeitnehmer*innen entwickelt wurden, ausgetragen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer Gabler)

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  • Literaturhinweis

    Weiterbildungsmarkt im Wandel: Ergebnisse der wbmonitor-Umfrage 2022 (2023)

    Echarti, Nicolas ; Koscheck, Stefan; Martin, Andreas ; Ohly, Hana;

    Zitatform

    Echarti, Nicolas, Stefan Koscheck, Andreas Martin & Hana Ohly (2023): Weiterbildungsmarkt im Wandel. Ergebnisse der wbmonitor-Umfrage 2022. (BIBB Fachbeiträge zur beruflichen Bildung / Bundesinstitut für Berufsbildung), Leverkuse: Verlag Barbara Budrich, 68 S.

    Abstract

    "Der Bericht der wbmonitor-Umfrage 2022 beschreibt aktuelle Veränderungen auf dem Weiterbildungsmarkt. Eine zentrale Rolle spielten dabei die Folgen der zunehmenden Digitalisierung in der Weiterbildung sowie weitere Entwicklungen wie die hohe Inflation zum Befragungszeitpunkt und deren Auswirkungen. Auch der Fachkräftemangel in der Weiterbildung wurde thematisiert. Vor diesem Hintergrund untersuchte wbmonitor, wie sich die Marktsituation in der Weiterbildungsbranche insgesamt, in verschiedenen privat oder öffentlich finanzierten Angebotssegmenten und bei den unterschiedlichen Anbietertypen im Sommer 2022 darstellte. Zudem wurde der Blick darauf gerichtet, mit welchen Strategien und Maßnahmen die Anbieter auf die Herausforderungen reagierten. Ergänzend wurden wie in jedem Jahr das Wirtschaftsklima in der Weiterbildungsbranche ermittelt und grundlegende strukturelle Daten der Anbieter erhoben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Strukturwandel in Baden-Württemberg (2023)

    Faißt, Christian; Jahn, Daniel; Hamann, Silke ; Wapler, Rüdiger;

    Zitatform

    Faißt, Christian, Silke Hamann, Daniel Jahn & Rüdiger Wapler (2023): Strukturwandel in Baden-Württemberg. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Baden-Württemberg 01/2023), Nürnberg, 43 S. DOI:10.48720/IAB.REBW.2301

    Abstract

    "In diesem Bericht wird der Strukturwandel in der Berufslandschaft bzw. dem Anforderungsniveau, der bis 2040 erwartet wird, mit dem Strukturwandel im Zeitraum 1999 bis 2019 verglichen. Demnach hat sich der Strukturwandel in der Vergangenheit stärker vollzogen, als es für die Zukunft erwartet wird. Die größten Veränderungen im Hinblick auf die Berufe werden zukünftig einerseits im medizinischen Bereich und in IT-Berufen mit stark steigenden Beschäftigtenanteilen erwartet. Andererseits wird vor allem für den Metallbereich und die „Maschinen- und Fahrzeugtechnikberufe“ erwartet, dass ihre Beschäftigtenanteile zurückgehen. Es ist allerdings zu erwarten, dass in nahezu allen Berufen die Tätigkeiten, die ausgeübt werden, sich verändern werden. Darüber hinaus ist ein Trend hin zu höheren Anforderungsniveaus zu beobachten. Somit kann der Strukturwandel vor allen dann gelingen, wenn er durch viel (Weiter-)Bildung begleitet wird. Der Strukturwandel fiel von 1999 bis 2019 in den ostdeutschen Bundesländern stärker aus als in Westdeutschland. In Baden-Württemberg war der Wandel geringer ausgeprägt als im Durchschnitt in Deutschland und in Westdeutschland. Wird die individuelle berufliche Mobilität betrachtet, zeigt sich, dass rund 60 Prozent der (in 1999) unter 35-Jährigen, die 20 Jahre später noch beschäftigt sind, in einem anderen Beruf wie zu Beginn des Analysezeitraums arbeiten. D. h. der Strukturwandel wird zu einem wesentlichen Teil durch Berufswechsel während des Erwerbslebens geprägt. Einer der großen Trends auf dem Arbeitsmarkt ist die Digitalisierung. Hierbei zeigt sich, dass Beschäftigtenanteile von Berufen mit geringem Substituierbarkeitspotenzial eher zunehmen, während sie in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial überwiegend abnehmen. Dies führt mittel- bis langfristig dazu, dass tendenziell mehr Beschäftigte in Berufen arbeiten (bzw. Tätigkeiten ausüben), die anspruchsvoller sind, weil sie nur einen sehr geringen Routineanteil und dafür einen viel höheren Anteil an analytischen, kreativen, interaktiven und beratenden Tätigkeiten aufweisen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wer mit KI-Technologien erfolgreich sein will, sollte die Wirkungen valide abschätzen können (2023)

    Fregin, Marie-Christine ; Stops, Michael ;

    Zitatform

    Fregin, Marie-Christine & Michael Stops (2023): Wer mit KI-Technologien erfolgreich sein will, sollte die Wirkungen valide abschätzen können. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 76, H. 8, S. 12-15., 2023-08-16.

    Abstract

    "Marie-Christine Fregin, Universität Maastricht, und Michael Stops, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Nürnberg, zeigen, dass die KI bisher insgesamt wenig quantitative Beschäftigungseffekte verursacht hat, da KI-Systeme in der deutschen Wirtschaft noch recht wenig verbreitet sind. Zudem müssten Beschäftigte bei der Einführung neuer Systeme oftmals neue Tätigkeiten ausführen und teilweise erlernen; andererseits sei erwartbar, dass bestimmte Tätigkeiten, die bisher den Beschäftigten vorbehalten waren, von der KI unterstützt und manchmal sogar übernommen werden könnten. Unternehmen sollten wissen, wie der Erfolg einer Technologieeinführung zu messen sei." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Stops, Michael ;
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  • Literaturhinweis

    Bildungsstand der Bevölkerung im europäischen Vergleich: Gute Lage, aber schwache Entwicklung in Deutschland (2023)

    Geis-Thöne, Wido;

    Zitatform

    Geis-Thöne, Wido (2023): Bildungsstand der Bevölkerung im europäischen Vergleich. Gute Lage, aber schwache Entwicklung in Deutschland. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2023,03), Köln, 28 S.

    Abstract

    "Mit den vor dem Hintergrund des demografischen Wandels zunehmenden Lücken am Arbeitsmarkt und den sich verändernden Anforderungen an die Beschäftigten im Kontext von Digitalisierung, Dekarbonisierung und De-Globalisierung wird es in Deutschland und Europa immer wichtiger, dass die Erwerbsbevölkerungen ein möglichst hohes Qualifikationsniveau erreichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Digitalization is not gender-neutral (2023)

    Genz, Sabrina ; Schnabel, Claus ;

    Zitatform

    Genz, Sabrina & Claus Schnabel (2023): Digitalization is not gender-neutral. In: Economics Letters, Jg. 230. DOI:10.1016/j.econlet.2023.111256

    Abstract

    "Using unique linked employer-employee data for Germany and a matching approach, we provide novel insights on the individual-level employment effects of digitalization. We show that the first-time introduction of digital technology in an establishment affects women more strongly than men. This holds both in terms of lower days employed and higher days unemployed. We find that employment losses are largest for individuals conducting non-routine tasks, and again it is women who suffer the most. Our insights imply that digitalization is not gender-neutral, suggesting that it is important to avoid a gender bias in technological progress." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2024 Elsevier) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The puzzle of changes in employment and wages in routine task-intensive occupations (2023)

    Ghosh, Pallab ; Liu, Zexuan;

    Zitatform

    Ghosh, Pallab & Zexuan Liu (2023): The puzzle of changes in employment and wages in routine task-intensive occupations. In: Empirical economics, Jg. 65, H. 4, S. 1965-1980. DOI:10.1007/s00181-023-02394-x

    Abstract

    "Autor and Dorn (Am Econ Rev 103(5):1553–1597, 2013) provide an explanation of the polarization of US employment and wages for the period 1980–2005. Using the 1980 Census and 2005 American Community Survey data, this study replicates the estimation results of Autor and Dorn (2013) for employment polarization in all major occupation groups and qualitatively matches the wage polarization results. Also, we investigate the puzzle of why employment and wages changed in opposite directions only in clerical and administrative support occupations in 1980–2005." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Ein Handwerk studieren oder die Revision der Berufsbildung (2023)

    Gonon, Philipp;

    Zitatform

    Gonon, Philipp (2023): Ein Handwerk studieren oder die Revision der Berufsbildung. Bern: Hep Verlag, 240 S.

    Abstract

    "Die Berufsbildung steht vor Herausforderungen: Globalisierung, Digitalisierung und die Forderung nach mehr Nachhaltigkeit verändern ihre Rahmenbedingungen. Darüber hinaus befindet sich die Berufsbildung in einem akademischen Drift. Um den neuen Anforderungen gerecht zu werden, braucht es eine Revision der Berufsbildung. Nach wie vor soll sie an Bildung und Beruflichkeit festhalten; sie soll aber neu ebenso zwischen Handwerk und Studium vermitteln, die Chancen der Digitalisierung nutzen und auf Anschlussfähigkeit im Bildungswesen achten." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Which Types of Workers Are Adversely Affected by Digital Transformation? Insights from the Task-Based Approach (2023)

    Hellweg, Talea; Schneider, Martin ;

    Zitatform

    Hellweg, Talea & Martin Schneider (2023): Which Types of Workers Are Adversely Affected by Digital Transformation? Insights from the Task-Based Approach. In: I. Gräßler, G. W. Maier, E. Steffen & D. Roesmann (Eds.) (2023): The Digital Twin of Humans, S. 231-248. DOI:10.1007/978-3-031-26104-6_11

    Abstract

    "How digital technologies will affect skills and training needs is one of the conundrums of the evolving Industry 4.0. Important answers have been provided over the past 20 years by a new perspective: the task-based approach within labour economics. This approach interprets a job as a set of tasks, and it exploits employee survey data to measure and compare jobs in terms of skill needs. This chapter presents insights gained from the extant literature within this approach, including our own research, and identifies groups of employees whose job prospects and training opportunities are especially vulnerable. In particular, the evidence suggests that digital technologies often replace human employees who perform routine tasks. The remaining jobs will tend to include more sophisticated tasks such as directing and planning. Employees in jobs involving more routine tasks will therefore most likely need considerable retraining and upskilling. For various reasons, employers are unlikely to support this group of employees in terms of training and retraining. At the same time, routine jobs are often highly specific - their sets of tasks differ from those of most available jobs. Therefore, employees with such skill profiles are less likely to easily find alternative jobs. In other words, we identify a triple risk of digitalisation for some workers, namely those who conduct routine tasks, have a very specific skill profile that limits their ability to move to other jobs, and receive little training and retraining. Our approach and findings have important managerial and policy implications. Based on the framework we suggest, employers could identify and support employees with considerable risk by tracking their skills in a competence management system, i.e., by examining the digital twins of employees in terms of skills. If employers are unlikely to offer enough further training and retraining, an appropriate public policy response would be to reorganise initial vocational Training - more than in the existing system, young employees need to be equipped with an even more general set of tasks, which would allow them to switch jobs within (and perhaps across) occupations." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer Nature) ((en))

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  • Literaturhinweis

    (Zu) Wenig Digital-Kompetenzen in der Ausbildung für die öffentliche Verwaltung (2023)

    Hemker, Thomas ; Müller-Török, Robert;

    Zitatform

    Hemker, Thomas & Robert Müller-Török (2023): (Zu) Wenig Digital-Kompetenzen in der Ausbildung für die öffentliche Verwaltung. In: Verwaltung & Management, Jg. 29, H. 2, S. 90-95. DOI:10.5771/0947-9856-2023-2-90

    Abstract

    "Digitale Kompetenzen sollen Kernkompetenzen für Menschen sein, die in der öffentlichen Verwaltung arbeiten. Insbesondere Menschen, die neu in die Verwaltung eintreten, sollten daher im Rahmen der Ausbildung mit diesen Kompetenzen ausgestattet werden. Dieser Beitrag soll die gegenwärtige Befähigung bzw. Nicht-Befähigung der Verwaltungsausbildung in Bezug auf die Digital-Kompetenz in Deutschland sichtbar machen und aufzeigen, wer für den Umfang der digitalen Inhalte in den Studiengängen der Verwaltungshochschulen verantwortlich ist. Die Analyse zeigt auf, dass heute, wenn überhaupt, meist nur in geringem Umfang digitale Kompetenzen und Inhalte im Rahmen der Ausbildung für den gehobenen Dienst in der öffentlichen Verwaltung mitgegeben werden. Es ergibt sich schließlich die Frage, warum trotz offensichtlicher Notwendigkeit zur Veränderung, hier nur wenig und nur langsam Entwicklung erkennbar ist und notwendige Grundlagen dazu von der Verwaltung nicht gelegt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    The skill-specific impact of past and projected occupational decline (2023)

    Hensvik, Lena ; Nordström Skans, Oskar ;

    Zitatform

    Hensvik, Lena & Oskar Nordström Skans (2023): The skill-specific impact of past and projected occupational decline. In: Labour Economics, Jg. 81. DOI:10.1016/j.labeco.2023.102326

    Abstract

    "Using population-wide data on a vector of cognitive abilities and productive non-cognitive traits among Swedish male workers, we show that occupational employment growth has been monotonically skill-biased in terms of these intellectual skills, despite a simultaneous (polarizing) decline in middle-wage jobs. Employees in growing low-wage occupations have more of these skills than employees in other low-wage occupations. Conversely, employees in declining, routine-task intensive, mid-wage occupations have comparably little of these skills. Employees in occupations that have grown relative to other occupations with similar wages have more intellectual skills overall but are particularly well-endowed with the non-cognitive trait “Social Maturity” and cognitive abilities in the “Technical” and “Verbal” domains. Projections from the US Bureau of Labor Statistics about future occupational labor demand do not indicate that the relationship between employment growth and skills is about to change in the near future." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2023 Elsevier) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Das große Berufe-Ranking: Wie sich die Nachfrage nach Berufen in Deutschland verändert (2023)

    Herdin, Gunvald; Müller, Johannes; Fingerhut, Jana; Baskaran, Rahkakavee;

    Zitatform

    Herdin, Gunvald, Rahkakavee Baskaran, Jana Fingerhut & Johannes Müller (2023): Das große Berufe-Ranking. Wie sich die Nachfrage nach Berufen in Deutschland verändert. (Jobmonitor / Bertelsmann Stiftung), Gütersloh, 31 S. DOI:10.11586/2023035

    Abstract

    In einer digitalen Welt verändern automatisierte Prozesse und neue Technologien einzelne Tätigkeitsprofile oder ganze Berufsbereiche. Es werden Berufe verschwinden, aber es werden auch neue entstehen. Wie genau sich bestimmte Branchen oder Berufe in den nächsten Jahren entwickeln, lässt sich kaum vorhersagen. Zu vielfältig sind die möglichen Einflussfaktoren, zu unterschiedlich ist ihre Wirkung. Umso wichtiger ist es, wenigstens die aktuelle Situation auf dem Arbeitsmarkt im Auge zu haben und Trends frühzeitig zu erkennen. Genau das ermöglicht der Jobmonitor der Bertelsmann Stiftung. Auf Basis von derzeit 54 Millionen Online-Stellenausschreibungen seit 2018 (in der vorgelegten Studie knapp 45 Millionen seit 2019) analysiert er die Berufsnachfrage auf dem deutschen Arbeitsmarkt – mit monatlich aktualisierten Daten und in hoher regionaler Auflösung. Der Jobmonitor erfasst alle Berufe bis hin zu den Berufsgattungen (KldB5-Steller). Das sind 1.210 Berufe differenziert nach Anforderungsniveau und räumlich ausgewertet bis auf die Ebene der 401 Kreise und kreisfreien Städte. Die vorliegende Kurzstudie zeigt, wie sich die Nachfrage nach Berufen auf dem deutschen Arbeitsmarkt von 2019 bis Juni 2023 entwickelt hat. Sie illustriert die Top-Aufsteiger und Top-Absteiger der Berufe, gemessen am Anteil ihrer Stellengesuche. Zudem verdeutlicht sie, wie Arbeitsmarkt-Akteur:innen ihre Maßnahme mit Hilfe des Jobmonitors gezielt auf aktuelle Bedarfe in ihrer Region ausrichten können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeit und Gesundheit von Beschäftigten im Freistaat Thüringen: Ergebnisse der Befragung durch das Interventionsprojekt "Digitale Arbeit erfolgreich gesund gestalten" (2023)

    Hoppe, Annika;

    Zitatform

    Hoppe, Annika (2023): Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeit und Gesundheit von Beschäftigten im Freistaat Thüringen. Ergebnisse der Befragung durch das Interventionsprojekt "Digitale Arbeit erfolgreich gesund gestalten". (Wirtschaftswissenschaftliche Schriften 01/2023), Jena, 104 S.

    Abstract

    "Die vorliegende Veröffentlichung trägt aktuelle Daten und Erkenntnisse zur Auswirkung der Digitalisierung auf die Arbeitswelt und den Gesundheitszustand von Erwerbstätigen im Freistaat Thüringen zusammen. Die Publikation vermittelt einen exemplarischen Überblick über momentane Entwicklungen, Chancen, Herausforderungen und Handlungsfelder, die im Zuge der Digitalisierung ausgemacht werden. Die Erfassung dieser Daten erfolgte anhand eines Online-Fragebogens in einem Zeitraum vom 01. Juni 2021 bis zum 06. September 2021 durch das Interventionsprojekt 'Digitale Arbeit erfolgreich gesund gestalten'. Wie die Daten dieser Erhebung nahelegen, ist die Digitalisierung in der Erwerbsbevölkerung in Thüringen angekommen und führt in diesem Zusammenhang zu gesundheitlichen Veränderungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Labour market effects of wage inequality and skill-biased technical change (2023)

    Hutter, Christian ; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Hutter, Christian & Enzo Weber (2023): Labour market effects of wage inequality and skill-biased technical change. In: Applied Economics, Jg. 55, H. 27, S. 3063-3084., 2022-07-22. DOI:10.1080/00036846.2022.2108751

    Abstract

    "Ziel dieser Arbeit ist es, die Beziehung zwischen Ungleichheit und der Arbeitsmarktentwicklung in Deutschland seit 1975 näher zu beleuchten. Die wichtigsten Theorien sowie auch die empirische Evidenz sind sich zu diesem Thema nicht einig. Unser strukturelles Vektorfehlerkorrekturmodell modelliert explizit den qualifikationsverzerrenden technologischen Fortschritt als Quelle von Ungleichheit. Mithilfe von nicht-rekursiven Langfristrestriktionen werden die Effekte von Ungleichheitsschocks, qualifikationsverzerrenden (und -neutralen) Technologieschocks auf Arbeitsvolumen, reale Lohnkosten und Produktivität identifiziert. Deskriptive Evidenz zeigt, dass der jahrzehntelange Anstieg der Lohnungleichheit im Jahr 2010 gestoppt wurde und sich sogar umkehrte. Dafür ist hauptsächlich die sinkende Ungleichheit in der unteren Hälfte der Lohnverteilung verantwortlich. Die Impuls-Antwort-Analysen verdeutlichen, dass qualifikationsverzerrende Technologieschocks sich negativ auf das Arbeitsvolumen auswirken, die Lohnungleichheit, Lohnkosten und Produktivität allerdings erhöhen. Ungleichheitsschocks haben ebenfalls einen negativen Effekt auf das Arbeitsvolumen, reduzieren zusätzlich aber die Produktivität." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hutter, Christian ; Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Kompetenzen von Mitarbeitenden in der digitalisierten Arbeitswelt: Chancen und Risiken für kleine und mittlere Unternehmen (2023)

    Kauffeld, Simone ; Rothenbusch, Sandra ;

    Zitatform

    Kauffeld, Simone & Sandra Rothenbusch (Hrsg.) (2023): Kompetenzen von Mitarbeitenden in der digitalisierten Arbeitswelt. Chancen und Risiken für kleine und mittlere Unternehmen. (Kompetenzmanagement in Organisationen), Berlin, Heidelberg: Imprint: Springer, XVII, 220 S. DOI:10.1007/978-3-662-66992-1

    Abstract

    "Dieses Open Access Fachbuch betrachtet aus einer anwendungsorientierten Perspektive aktuelle und zukünftig benötigte Kompetenzen von Mitarbeitenden im Hinblick auf die fortschreitend digitalisierte Arbeitswelt. Es bietet ausgewählte wissenschaftlich fundierte und praxisnahe Einblicke in das Kompetenzmanagement von kleinen und mittleren Unternehmen, indem es Kompetenzmodelle sowie Unterstützungsmaßnahmen des formalen und informellen Lernens v. a. mittels digitaler Möglichkeiten präsentiert und diskutiert. Die anschaulich beschriebenen Anwendungsbeispiele zeigen innovative Maßnahmen auf, die bedeutsame Impulse für die eigene Praxis bieten können. Der Inhalt Verbinden von Lernen mit Anwenden und Arbeiten in KMU Nutzung der Personalentwicklung zur Organisationsentwicklung Erkennen benötigter Kompetenzen in der digitalisierten Arbeitswelt von KMU Auseinandersetzung mit der Technikakzeptanz von Mitarbeitenden Praxisbeispiele aus KMU zur Befähigung von Mitarbeitenden zur Teilhabe an und Gestaltung von Transformationsprozessen Einblick in (digitale) Möglichkeiten zur Unterstützung des praxisbezogenen Lernens Arbeitsnahes Einbringen von externem Wissen durch Schulungen in KMU Analyse und Management von unternehmensinternen Lernmöglichkeiten in KMU Digitale Unterstützung der Kompetenzentwicklung, des Lerntransfers und der Wissensweitergabe Die Zielgruppen Personen mit psychologischem, wirtschaftlichem, pädagogischem, soziologischem und ingenieurswissenschaftlichem Hintergrund angewandte Forscher*innen, Praktiker*innen, Studierende und sich weiterbildende Personen erwerbstätige Personen im Personalbereich (z.B. Personalentwickler*innen) und Berater*innen/Coaches ebenso wie interessierte Führungskräfte Die Herausgeberinnen Prof. Dr. Simone Kauffeld ist Professorin für Arbeits-, Organisations- und Sozialpsychologie an der TU Braunschweig. 2008 gründete sie die 4A-SIDE GmbH. Ihre Forschungsschwerpunkte: Kompetenzdiagnose, -entwicklung und -management, Team und Führung, Karriere/Coaching sowie Veränderung in Organisationen und Arbeit, Digitalisierung. Dr. Sandra Rothenbusch ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Arbeits-, Organisations- und Sozialpsychologie der TU Braunschweig. Sie beschäftigt sich mit der Kompetenzentwicklung und Arbeitsgestaltung in einer digitalisierten Arbeitswelt. ." (Verlagsangaben)

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  • Literaturhinweis

    Digitalisation, Gender, and Training of Employees in the Second Half of Working Life in Germany (2023)

    Kortmann, Lisa Katharina ; Stuth, Stefan ; Simonson, Julia ;

    Zitatform

    Kortmann, Lisa Katharina, Stefan Stuth & Julia Simonson (2023): Digitalisation, Gender, and Training of Employees in the Second Half of Working Life in Germany. In: Soziale Welt, Jg. 74, H. 4, S. 589-613. DOI:10.5771/0038-6073-2023-4-589

    Abstract

    "Die Digitalisierung stellt neue Anforderungen an Arbeitnehende in sich wandelnden Berufen. Damit die Anpassung an neue Arbeitsanforerungen gelingt, kann Weiterbildung die zentrale Strategie für die Ausbildung  neuer Kompetenzen sein – insbesondere für ältere Arbeitnehmende. Die Digitalisieung in der Arbeitswelt wirkt sich unterschiedlich auf männliche und weibliche ªrbeitnehmende aus. Bislang gibt es jedoch wenig Literatur zu der Beziehung zwischen der Digitalisierung in Berufen und der Teilnahme an Weiterbildungen. D­ieser Artikel schließt diese Lücke und untersucht, (1) ob es einen Zusammenhang  zwischen der Weiterbildungsbeteiligung und dem Ausmaß der Digitalisierung in  den Berufen von Arbeitnehmenden in der zweiten Hälfte des Arbeitslebens gibt  und (2) ob es einen Geschlechterunterschied in diesem Zusammenhang gibt. ­Darüber hinaus werden diese Fragen im Hinblick auf den Wunsch der Arbeitnehenden, an zukünftigen Weiterbildungen teilzunehmen, untersucht. Auf Basis von ­Daten des Deutschen Alterssurveys werden logistische Regressionen geschätzt und  für soziodemografische, arbeitsmarkt- und beschäftigungsbezogene Merkmale von ªrbeitnehmenden im Alter von 43 bis 65 Jahren in Deutschland kontrolliert. Es zeigen sich positive Zusammenhänge zwischen einer Veränderung des Digitaliierungslevels in den Berufen und der (gewünschten) Weiterbildungsbeteiligung.  Je ausgeprägter die Veränderung des Digitalisierungslevels in den Berufen, desto  stärker scheinen weibliche Beschäftigte in der Weiterbildungsbeteiligung gegenüber Männern benachteiligt zu sein." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Further training in the context of the digital transformation (2023)

    Kruppe, Thomas ; Lang, Julia ;

    Zitatform

    Kruppe, Thomas & Julia Lang (2023): Further training in the context of the digital transformation. In: J. Skopek (Hrsg.) (2023): Research Handbook on Digital Sociology, S. 433-445. DOI:10.4337/9781789906769.00034

    Abstract

    "Ongoing digitalisation has a range of different impacts on continuing training. This chapter shows how digitalisation can influence the demand for continuing education, as well as the content of continuing training courses and the way in which they are conducted. The Covid-19 pandemic has accelerated many developments in the labour market. In the area of continuing training, this is particularly evident in the way courses are run; there has been a huge push toward digital formats over the last two years. Continuing training is particularly important for those workers whose jobs are at risk from automation. However, these are also the groups that participate least in continuing education. Policymakers must take appropriate measures to ensure that workers whose jobs are particularly affected by digitalisation increase their participation in continuing education. In addition, the increased use of digital teaching methods and online courses must not exacerbate existing inequalities in participation in continuing education." (Author's abstract, IAB-Doku, © Emerald) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Lang, Julia ;
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  • Literaturhinweis

    Digitalisierung der Arbeit und Auswirkungen auf das Geschlechterverhältnis: Allgemeine Entwicklungsmuster am Beispiel der Büroarbeit - eine empirische Untersuchung (2023)

    Kutzner, Edelgard; Roski, Melanie; Kaun, Lena; Ulland, Ninja;

    Zitatform

    Kutzner, Edelgard, Melanie Roski, Lena Kaun & Ninja Ulland (2023): Digitalisierung der Arbeit und Auswirkungen auf das Geschlechterverhältnis: Allgemeine Entwicklungsmuster am Beispiel der Büroarbeit - eine empirische Untersuchung. (Hans-Böckler-Stiftung. Study 484), Düsseldorf: Hans-Böckler-Stiftung, Düsseldorf, 214 S.

    Abstract

    "Konsequent aus einer Geschlechterperspektive heraus geht die Studie der Frage nach, wie sich die Digitalisierung auf die Arbeit von Frauen und Männern auswirkt, welche Faktoren relevant sind und wie dieser Prozess im Sinne guter, geschlechtergerechter Arbeit gestaltet werden kann. Am Beispiel der Sachbearbeitung konnte festgestellt werden: Die (Neu-)Ordnungen der Geschlechterverhältnisse sind widersprüchlich - ein Ergebnis, das sich auf andere Arbeitsbereiche übertragen lässt. Die neuen Formen der Arbeitsorganisation entscheiden darüber, ob die Digitalisierung eher ein Risiko oder eine Chance für mehr Geschlechtergerechtigkeit darstellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Qualifizierung gestalten: Beispiele guter Praxis - Eine Auswertung eingereichter Projekte für den Deutschen Betriebsrätepreis der Jahre 2017 - 2022 (2023)

    Massolle, Julia; Repp, Riema;

    Zitatform

    Massolle, Julia & Riema Repp (2023): Qualifizierung gestalten: Beispiele guter Praxis - Eine Auswertung eingereichter Projekte für den Deutschen Betriebsrätepreis der Jahre 2017 - 2022. (Mitbestimmungspraxis / Hans-Böckler-Stiftung 57), Düsseldorf: Hans Böckler Foundation, Institute for Codetermination and Corporate Governance (I.M.U.), 36 S.

    Abstract

    "Die diesjährige Publikation zum Deutschen Betriebsrätepreis fokussiert das Thema Qualifizierung. Es werden acht Beispiele guter Praxis erläutert, die in den vergangenen fünf Jahren beim Betriebsrätepreis zu diesem Themenkomplex eingereicht wurden. Das Ziel dieser Publikation ist es, Handlungs- und Orientierungswissen für die Betriebsratsarbeit zu vermitteln. Die Projekte stellen Lösungen und Gestaltungsweisen rund um das Thema Qualifizierung dar: von der Verbesserung der Ausbildungsbedingungen über Qualifizierung als ersten Schritt der Integration von geflüchteten Menschen bis hin zur Gestaltung von Automatisierungs- und Digitalisierungsprozessen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The link between computer use and job satisfaction: The mediating role of job tasks and task discretion (2023)

    Minardi, Saverio ; Hornberg, Carla ; Barbieri, Paolo ; Solga, Heike ;

    Zitatform

    Minardi, Saverio, Carla Hornberg, Paolo Barbieri & Heike Solga (2023): The link between computer use and job satisfaction: The mediating role of job tasks and task discretion. In: BJIR, Jg. 61, H. 4, S. 796-831. DOI:10.1111/bjir.12738

    Abstract

    "This study focuses on the consequences of the use of computerized work equipment (hereafter: computer use) on the content and quality of work. It investigates, first, the relationship between computer use and both job tasks and task discretion and, second, their mediating role for the relationship between computer use and job satisfaction. With our German-UK comparison, we contribute to the long-standing debate on the upskilling/de-skilling nature of the use of technology and its repercussions on the quality of work. We analyse data from the Skills and Employment Surveys for the UK and the BIBB/BAuA Employment Surveys for Germany using structural equation modelling. In line with the literature on routine-biased technological change, we show that computers are complementary to the performance of less routine and more abstract cognitive tasks and that this relationship is conducive to a higher level of task discretion and job satisfaction in both countries. Accounting for differences in job tasks performed, we find a negative direct effect of computer use on both task discretion and job satisfaction in the United Kingdom but not in Germany. Our results indicate that the ultimate effect of computer use on both task discretion and job satisfaction depends on the institutional contexts in which technology is introduced." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigung in der Autoindustrie wandelt sich (2023)

    Nivorozhkin, Anton ; Jost, Oskar ;

    Zitatform

    Nivorozhkin, Anton & Oskar Jost (2023): Beschäftigung in der Autoindustrie wandelt sich. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 103, H. 1, S. 38-42., 2022-12-28. DOI:10.2478/wd-2023-0014

    Abstract

    "Es werden die langfristigen Veränderungen der aggregierten Tätigkeiten der Beschäftigten in der deutschen Automobilindustrie analysiert. Die zentrale Frage ist, ob die beobachteten Veränderungen der Tätigkeiten innerhalb der Berufe stattfinden oder über die Reallokation der Beschäftigten zwischen den Berufen hinweg getrieben werden. Internationale Untersuchungen zeigen, dass der Großteil der aggregierten Veränderungen innerhalb der Berufe stattfindet. Unsere Ergebnisse bestätigen diese Studien für Deutschland. Die Ergebnisse zeigen zudem, dass zahlreiche Berufe über eine gewisse Anpassungskapazität verfügen und die Furcht vor technologischem Wandel unverhältnismäßig erscheint." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Nivorozhkin, Anton ;
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  • Literaturhinweis

    Digitalisation in accounting: a systematic literature review of activities and implications for competences (2023)

    Pargmann, Julia ; Flick-Holtsch, Doreen; Riebenbauer, Elisabeth ; Berding, Florian ;

    Zitatform

    Pargmann, Julia, Elisabeth Riebenbauer, Doreen Flick-Holtsch & Florian Berding (2023): Digitalisation in accounting: a systematic literature review of activities and implications for competences. In: Empirical Research in Vocational Education and Training, Jg. 15. DOI:10.1186/s40461-023-00141-1

    Abstract

    "The digitalisation of processes is a current topic in accounting. New technologies can change activities which in turn may require different skills from accounting graduates. This paper aims to shed light on the changes that digitalisation brings about in various areas of accounting by assessing the types of activities (non-routine and routine) and corresponding competences in the context of progressing stages of digitalisation. In addition, it is analysed how different technologies are used in these activities and where their execution is placed within the supply chain. The systematic literature review shows a lack of expertise in the field of digitalisation that enables graduates and employees to successfully manage respective processes in the workplace. While routine activities are continuously being automated or digitalised, non-routine activities and the corresponding skills have a similarly increasing importance for employees in accounting as the acquisition of general digital competences." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    IT, KI - und die Ressourcen der Beschäftigten bei Volkswagen (2023)

    Pfeiffer, Sabine ;

    Zitatform

    Pfeiffer, Sabine (2023): IT, KI - und die Ressourcen der Beschäftigten bei Volkswagen. In: Gute Arbeit, Jg. 35, H. 8, S. 8-13.

    Abstract

    "Künstliche Intelligenz (KI) wird meist als Ersatz menschlicher Arbeit diskutiert. Übersehen wird oft, welche Ressourcen der Beschäftigten für den Einsatz von KI im Unternehmen relevant sind. Der Beitrag zeigt dies quantitativ auf: für Beschäftigte in der Volkswagen AG." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Aneignungsmöglichkeiten von Digital Literacies im Feld der Sozialen Arbeit. Perspektiven von Fachkräften und Handlungsempfehlungen für Organisationen (2023)

    Sackl-Sharif, Susanne; Mayr, Andrea; Brossmann-Handler, Esther; Klinger, Sabine ;

    Zitatform

    Sackl-Sharif, Susanne, Sabine Klinger, Andrea Mayr & Esther Brossmann-Handler (2023): Aneignungsmöglichkeiten von Digital Literacies im Feld der Sozialen Arbeit. Perspektiven von Fachkräften und Handlungsempfehlungen für Organisationen. In: Der pädagogische Blick, Jg. 31, H. 4, S. 238-248.

    Abstract

    "Die digitalen Transformationen stellen auch das Feld der Sozialen Arbeit vor neue Herausforderungen. So benötigen Fachkräfte Zusatzqualifikationen für einen adäquaten Umgang mit digitalen Technologien, sogenannte Digital Literacies, und Organisationen neue strategische Ausrichtungen, die der digitalen Gesellschaft gerecht werden. Im Zentrum dieses Beitrags steht die Frage, welche Digital Literacies Fachkräfte der Sozialen Arbeit aufweisen und welche Aneignungsmöglichkeiten sie sich für den Erwerb von Digital Literacies in ihrer Arbeitspraxis wünschen. Auf der Basis einer breit angelegten empirischen Studie in Österreich werden Handlungsempfehlungen für Organisationen formuliert, um so zu einer Professionalisierung der Sozialen Arbeit im digitalen Zeitalter beizutragen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wechseln von Digitalisierung betroffene Beschäftigte häufiger den Betrieb oder in Arbeitslosigkeit? (2023)

    Seele, Stefanie; Stettes, Oliver;

    Zitatform

    Seele, Stefanie & Oliver Stettes (2023): Wechseln von Digitalisierung betroffene Beschäftigte häufiger den Betrieb oder in Arbeitslosigkeit? In: IW-Trends, Jg. 50, H. 4, S. 3-21. DOI:10.2373/1864-810X.23-04-01

    Abstract

    "Die Sorge, ein steigender Technologieeinsatz im Berufsalltag könnte zu Arbeitsplatzverlusten führen, scheint bislang unbegründet. Eine Analyse von Mobilitätsprozessen sozialversicherungspflichtig Beschäftigter in einer repräsentativen 2-Prozent-Stichprobe von Prozessdaten der Bundesagentur für Arbeit (SIAB) verdeutlicht für die Jahre 2012 bis 2021, dass stark von Digitalisierungstechnologien betroffene Berufssegmente eine deutlich höhere Beschäftigungsstabilität und messbar seltenere Arbeitslosigkeitszugänge zeigten. Dies gilt gleichermaßen für Beschäftigte in potenziell besonders leicht durch neue Technologien substituierbaren Berufen als auch für Beschäftigte in Digitalisierungsberufen mit besonders vielen komplementären Tätigkeiten und Kompetenzen zu den neuen Technologien. Vier von fünf Personen, die 2012 sozialversicherungspflichtig beschäftigt waren, blieben in den neun Folgejahren beim selben Arbeitgeber. Den Betrieb wechselten knapp 10 Prozent in einem Beruf mit hohem Substituierbarkeitspotenzial und fast 9 Prozent in einem ausgeprägten Digitalisierungsberuf. Gleichzeitig wurden Personen beider Berufssegmente seltener arbeitslos als ihre Vergleichsgruppen. Betriebsspezifisches Kapital könnte hierfür ursächlich sein. Beschäftigte mit hohem Substituierbarkeitspotenzial des Berufs könnten von Betriebsbeteiligungen an Investitionen in betriebsspezifisches Humankapital profitieren. Beschäftigte mit ausgeprägten Digitalisierungsberufen könnten durch betriebsspezifisches Organisationskapital gebunden sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Data product: 10.5164/IAB.SIAB7521.de.en.v1
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    Berufliche Übergangspfade in der Automobil- und Zulieferindustrie in Baden-Württemberg (2023)

    Stohr, Daniel; Höfgen, Teresa; Neist, Sebastian; Müller, Sandra; Spies, Sabrina; Schnautz, Christian; Fries, Jan Ludwig; Runschke, Benedikt;

    Zitatform

    Stohr, Daniel, Sandra Müller, Jan Ludwig Fries, Sebastian Neist, Benedikt Runschke, Sabrina Spies, Teresa Höfgen & Christian Schnautz (2023): Berufliche Übergangspfade in der Automobil- und Zulieferindustrie in Baden-Württemberg. Gütersloh, 83 S. DOI:10.11586/2023018

    Abstract

    "Die Studie "Berufliche Übergangspfade in der Automobil- und Zulieferindustrie in Baden-Württemberg", die das Forschungsinstitut WifOR im Auftrag der Bertelsmann Stiftung durchgeführt hat, ermittelt für fünf besonders gefährdete Berufsgattungen (5-Steller in der Klassifikation der Berufe) erfolgversprechende Übergangspfade in jeweils fünf zukunftsträchtige Berufsgattungen. Damit diese Übergänge für die Beschäftigten mit vertretbarem Aufwand umzusetzen sind, wurden auf der Basis von 370.000 Online-Stellenanzeigen anhand der daraus extrahierten Kompetenzen möglichst ähnliche Berufe ausgewählt. Die Analyse wurde durch die Einschätzung von Fachleuten aus der Praxis ergänzt. Die Ergebnisse zeigen, auf welchen vorhandenen Kompetenzen die Beschäftigten aufbauen können und welche zusätzlichen Kenntnisse und Fähigkeiten sie für gelingende Übergänge erwerben müssen. Die Studie ist in enger Kooperation mit der Agentur Q entstanden, der gemeinsamen Einrichtung von Südwestmetall und IG Metall zur Förderung der Weiterbildung in Baden-Württemberg." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Kurzfassung
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  • Literaturhinweis

    Digitale Technologie und Weiterbildungsbedarfe: Auswertung des IAB-Betriebspanels Baden-Württemberg (2023)

    Wiemann, Jan Simon; Walser, Lena;

    Zitatform

    Wiemann, Jan Simon & Lena Walser (2023): Digitale Technologie und Weiterbildungsbedarfe. Auswertung des IAB-Betriebspanels Baden-Württemberg. (IAW-Kurzberichte 2023,02), Tübingen, 25 S.

    Abstract

    "Dieser Kurzbericht beschreibt die Nutzung und Verbreitung von digitalen Technologien und die sich daraus ergebenden Weiterbildungsbedarfe in Betrieben in Baden‐Württemberg. Ferner werden Disparitäten vor dem Hintergrund relevanter betrieblicher Dimensionen herausgearbeitet, wie bspw. der Betriebsgröße und der Branchenzugehörigkeit. Grundlage ist die Befragung des IAB‐Betriebs‐ panels 2022 in Baden‐Württemberg. Diese Befragung erlaubt mithilfe von Hochrechnungsfaktoren eine Darstellung der Zusammenhänge hinsichtlich der Gesamtheit aller Betriebe in Baden‐ Württemberg." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Structural Changes in Canadian Employment from 1997 to 2022 (2023)

    Willcox, Michael; Feor, Brittany;

    Zitatform

    Willcox, Michael & Brittany Feor (2023): Structural Changes in Canadian Employment from 1997 to 2022. (JRC working papers series on labour, education and technology 2023,08), Sevilla, 33 S.

    Abstract

    "This paper uses the European Jobs Monitor (2017) jobs' approach to examine the structural changes in employment and wages in Canada between 1997 and 2022. Changes in employment and real wages reveals a long-term pattern of upgrading, particularly after the 2008 financial crisis. There is variation in these patterns within the 25-year period including a shift towards higher quality jobs after the financial crisis and evidence of wage polarisation between 2020 and 2022. Employment and wage trends by sector, sex and age were explored. Employment shifted away from manufacturing towards the healthcare and social assistance, professional, scientific, and technical services, and construction sectors since the late 1990s which accelerated after the global financial crisis. The wage gap and difference in employment shares between men and women has narrowed over time, despite recent widening following the pandemic. Canada's aging population has resulted in a growing share of mature workers in the labour market and in core-age workers becoming more concentrated in mid-to-high wage jobs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Skills in transition: The way to 2035 (2023)

    Abstract

    "To make and shape the green and digital transitions, Europe needs a skills revolution. Sitting alongside the current VET and skills policy framework and expanding funding opportunities, Cedefop EU skills intelligence is a key resource that can help unleash it. Skills intelligence provides sound and trusted evidence on labour market trends and skill needs, which guides policy- and decision-makers in focusing their eorts when investing in skills and in skills matching. This report is one of Cedefop’s key contributions to the 2023 European Year of Skills. It broadens understanding of what has changed in EU labour markets in the past decade and uses Cedefop’s 2023 skills forecast, sectoral foresight and big data-powered analysis to track ongoing and future trends. The report blends dierent types of evidence to foster better understanding of the labour market and skills impacts of the twin transition and current and future labour markets tensions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Future of Jobs Report 2023: Insight Report (2023)

    Zitatform

    (2023): Future of Jobs Report 2023. Insight Report. (The future of jobs report), Cologny/Geneva, 295 S.

    Abstract

    "The Future of Jobs Report 2023 explores how jobs and skills will evolve over the next five years. This fourth edition of the series continues the analysis of employer expectations to provide new insights on how socio-economic and technology trends will shape the workplace of the future." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Job Creation and Local Economic Development 2023: Bridging the Great Green Divide (2023)

    Zitatform

    (2023): Job Creation and Local Economic Development 2023. Bridging the Great Green Divide. (Job creation and local economic development 5), Paris, 164 S. DOI:10.1787/21db61c1-en

    Abstract

    "Die Bekämpfung des Klimawandels und der Umweltzerstörung ist eine der schwierigsten Aufgaben, vor denen die Welt steht. Doch ein Mangel an Arbeitskräften mit den entsprechenden Qualifikationen könnte den grünen Wandel behindern. Die umwelt- und klimapolitischen Herausforderungen unserer Zeit erfordern neue nachhaltige Lösungen und eine erhebliche Verringerung von Emissionen, was sich weltweit auf die industrielle Produktion, den Konsum und die Energieversorgung auswirken wird. Dieser Übergang zu einer nachhaltigen und klimaneutralen Wirtschaft wird zu einer erheblichen Umgestaltung lokaler Arbeitsmärkte führen, da die Arbeitnehmer in andere Berufe und Sektoren wechseln. Der grüne Wandel verstärkt Megatrends wie die Digitalisierung und den demografischen Wandel, die auch die Geografie der Arbeitsplätze und die Arbeitswelt verändern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Regional Structural Change and the Effects of Job Loss (2022)

    Arntz, Melanie ; Ivanov, Boris ; Pohlan, Laura ;

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    Arntz, Melanie, Boris Ivanov & Laura Pohlan (2022): Regional Structural Change and the Effects of Job Loss. (ZEW discussion paper 22-019), Mannheim, 55 S.

    Abstract

    "In vielen Ländern sind routine-intensive Berufe rückläufig, aber wie wirkt sich dies auf die individuelle Karriere aus, wenn der Rückgang dieser Berufe im lokalen Arbeitsmarkt besonders stark ausfällt? Diese Studie zeigt basierend auf administrativen Daten aus Deutschland und einem mit Matching kombinierten Differenz-von-Differenzen-Ansatz, dass die individuellen Kosten eines Arbeitsplatzverlustes stark von der Tätigkeitsorientierung des regionalen Strukturwandels abhängen. Personen aus manuellen routine-intensiven Berufen haben nach einer Entlassung wesentlich höhere und lang anhaltende Beschäftigungs- und Lohnverluste in Regionen, in denen der Rückgang dieser Berufe am stärksten ausgeprägt ist. Regionale und berufliche Mobilität dienen teilweise als Anpassungsmechanismen, sie sind jedoch mit hohen Kosten verbunden, da diese Wechsel auch Verluste bei unternehmensspezifischen Lohnaufschlägen mit sich bringen. Beschäftigte, die nicht entlassen werden, bleiben hingegen weitgehend vom Strukturwandel verschont." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Arntz, Melanie ; Ivanov, Boris ; Pohlan, Laura ;
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  • Literaturhinweis

    TASKS-VI-Konferenz zur digitalen und ökologischen Transformation des Arbeitsmarktes (Podium) (2022)

    Arntz, Melanie ; Ehmann, Kathrin; Lehmer, Florian ;

    Zitatform

    Arntz, Melanie, Kathrin Ehmann & Florian Lehmer (2022): TASKS-VI-Konferenz zur digitalen und ökologischen Transformation des Arbeitsmarktes (Podium). In: IAB-Forum H. 04.11.2022 Nürnberg, 2022-11-02. DOI:10.48720/IAB.FOO.20221104.01

    Abstract

    "Wirtschaft und Arbeitsmarkt befinden sich in einem grundlegenden technologischen und ökologischen Wandel. Sie sind überdies mit den Folgen der Covid-19-Krise konfrontiert. Forschende aus aller Welt und aus verschiedenen Disziplinen diskutierten auf der sechsten TASKS-Konferenz in Nürnberg, wie sich diese Herausforderungen auf Arbeitsinhalte und Qualifikationsanforderungen sowie auf Beschäftigte und Betriebe auswirken. Sie lieferten wissenschaftliche Analysen zur Zukunft der Arbeit und gaben Empfehlungen für Politik und Praxis." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Arntz, Melanie ; Lehmer, Florian ;

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    Umgang mit technischem Wandel in Büroberufen: Aufgabenprofile, lebendiges Arbeitsvermögen und berufliche Mobilität (2022)

    Bach, Nicole von dem; Wagner, Pia; Ehmann, Kathrin; Güntürk-Kuhl, Betül; Tiemann, Michael ; Baum, Myriam; Blank, Marco; Seegers, Marco ; Pfeiffer, Sabine ; Sevindik, Ugur; Samray, David;

    Zitatform

    Bach, Nicole von dem, Myriam Baum, Marco Blank, Kathrin Ehmann, Betül Güntürk-Kuhl, Sabine Pfeiffer, David Samray, Marco Seegers, Ugur Sevindik, Michael Tiemann & Pia Wagner (2022): Umgang mit technischem Wandel in Büroberufen. Aufgabenprofile, lebendiges Arbeitsvermögen und berufliche Mobilität. (Wissenschaftliche Diskussionspapiere / Bundesinstitut für Berufsbildung 234), Opladen: Budrich, 237 S.

    Abstract

    "Büroberufe sind und waren mit technischen Neuerungen konfrontiert. Viele Aufgaben in diesen Berufen gelten als „programmierbar“ und werden deshalb als ersetzbar angesehen. Dennoch gibt es kaum Forschung dazu oder zum Umgang Bürobeschäftigter mit dem technischen Wandel. Diese Lücke schließt die vorliegende Studie. Mit quantitativen und qualitativen Daten und einem Mixed-Methods-Ansatz untersucht sie den Umgang von Beschäftigten, Betrieben und dem Ausbildungssystem mit technischen Neuerungen seit den 1980er-Jahren. Es zeigt sich, dass Bürobeschäftigte durch ihr Arbeitsvermögen gerüstet sind, den technischen Wandel zu tragen und zu gestalten. Die beruflichen Qualifikationen von Bürobeschäftigten tragen erheblich zur Bildung der entsprechenden Fähigkeiten und Kenntnisse bei und die dualen Ausbildungen in den verschiedenen Büroberufen sind für die Gestaltung der laufenden Neuerungsprozesse durch technische Veränderungen gut aufgestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Budrich Verlag)

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  • Literaturhinweis

    The Role of Within-Occupation Task Changes in Wage Development (2022)

    Bachmann, Ronald ; Uhlendorff, Arne ; Demir, Gökay; Green, Colin ;

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    Bachmann, Ronald, Gökay Demir, Colin Green & Arne Uhlendorff (2022): The Role of Within-Occupation Task Changes in Wage Development. (Ruhr economic papers 975), Essen, 41 S. DOI:10.4419/96973140

    Abstract

    "Wir untersuchen, wie Veränderungen der Aufgabeninhalte im Laufe der Zeit die berufliche Lohnentwicklung beeinflussen. Anhand von Umfragedaten aus Deutschland dokumentieren wir eine erhebliche Heterogenität bei der Veränderung von Aufgabeninhalten innerhalb eines Berufes. Kombiniert man diese Erkenntnisse mit administrativen Daten zu individuellen Beschäftigungsergebnissen über einen Zeitraum von 25 Jahren, so stellt man fest, dass es eine erhebliche Heterogenität in Bezug auf Lohneinbußen bei ursprünglich routineintensiven Tätigkeiten gibt. Während Berufe, die (relativ) routineintensiv bleiben, erhebliche Lohneinbußen mit sich bringen, bleiben die Löhne in Berufen mit abnehmender Routineintensität stabil oder steigen sogar. Diese Ergebnisse lassen sich nicht durch Kompositions- oder Kohorteneffekte erklärt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Uhlendorff, Arne ; Demir, Gökay;
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  • Literaturhinweis

    Technological Progress, Occupational Structure and Gender Gaps in the German Labour Market (2022)

    Bachmann, Ronald ; Gonschor, Myrielle;

    Zitatform

    Bachmann, Ronald & Myrielle Gonschor (2022): Technological Progress, Occupational Structure and Gender Gaps in the German Labour Market. (IZA discussion paper 15419), Bonn, 39 S.

    Abstract

    "We analyze if technological progress and the corresponding change in the occupational structure have improved the relative position of women in the labour market. We show that the share of women rises most strongly in non-routine cognitive and manual occupations, but declines in routine occupations. While the share of women also rises relatively strongly in high-paying occupations, womens' individual-level wages lag behind which implies within-occupation gender wage gaps. A decomposition exercise shows that composition effects with respect to both individual and job characteristics can explain the rise of female shares in the top tier of the labour market to an extent. However, the unexplained part of the decomposition is sizeable, indicating that developments such as technological progress are relevant." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The dynamics of ICT skills in EU Member States (2022)

    Barslund, Mikkel ;

    Zitatform

    Barslund, Mikkel (2022): The dynamics of ICT skills in EU Member States. (Social situation monitor), Luxembourg, 38 S. DOI:10.2767/866469

    Abstract

    "This study proposes a digital skills intensity index to measure the average number of digital skills used by a worker, based on their International Standard Classification of Occupations (ISCO) occupational classification." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Die Folgen der Digitalisierung für die Geschlechterungleichheit auf dem Arbeitsmarkt – Substituierbarkeitspotenziale und die Beschäftigungsentwicklung bei Frauen und Männern (2022)

    Burkert, Carola ; Dengler, Katharina; Matthes, Britta ;

    Zitatform

    Burkert, Carola, Katharina Dengler & Britta Matthes (2022): Die Folgen der Digitalisierung für die Geschlechterungleichheit auf dem Arbeitsmarkt – Substituierbarkeitspotenziale und die Beschäftigungsentwicklung bei Frauen und Männern. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 71, H. 1, S. 3-27., 2021-09-01. DOI:10.3790/sfo.71.1.3

    Abstract

    "Die fortschreitende Digitalisierung hat Auswirkungen auf die Arbeitswelt und damit auch auf die bestehenden Geschlechterungleichheiten am Arbeitsmarkt. Es gibt sowohl Argumente, dass die Digitalisierung zu einer Verschärfung als auch zu einer Nivellierung der bestehenden Geschlechterungleichheiten am Arbeitsmarkt beitragen kann. Der vorliegende Beitrag zeigt deskriptiv, dass Frauen im Durchschnitt seltener als Männer substituierbare Tätigkeiten – auch über alle Anforderungsniveaus hinweg – erledigen. Daraus ist jedoch keineswegs abzuleiten, dass Frauen eher von der Digitalisierung profitieren. Denn nicht nur die technologischen Möglichkeiten variieren in den Berufen sehr stark, sondern die Substituierbarkeitspotenziale werden auch nicht immer und sofort realisiert. In den multivariaten Analysen zeigt sich, dass der Zusammenhang zwischen den Substituierbarkeitspotenzialen und der Beschäftigungsentwicklung für Frauen und für Männer negativ ist. Vor allem in Berufen mit hohen Substituierbarkeitspotenzialen und niedrigem Frauenanteil ist die Beschäftigung zwischen 2013 und 2016 gesunken. Insgesamt lässt sich resümieren, dass Digitalisierung einen Beitrag für die Nivellierung von Geschlechterungleichheiten entfalten könnte. Es kommt jedoch darauf an, wie Technologien gestaltet und eingesetzt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Neue Technologien geben nur Anlass, traditionelle Geschlechterrollen aufzubrechen: Interview (2022)

    Burkert, Carola ; Matthes, Britta ; Dengler, Katharina;

    Zitatform

    Burkert, Carola, Britta Matthes & Katharina Dengler (2022): Neue Technologien geben nur Anlass, traditionelle Geschlechterrollen aufzubrechen. Interview. In: SHE works! H. 2, S. 25-29., 2022-03-22.

    Abstract

    "Die fortschreitende Digitalisierung hat Auswirkungen auf die Arbeitswelt und damit auch auf die bestehenden Geschlechterungleichheiten am Arbeitsmarkt. Es gibt sowohl Argumente, dass die Digitalisierung zu einer Verschärfung als auch zu einer Nivellierung der bestehenden Geschlechterungleichheiten am Arbeitsmarkt beitragen kann. Dr. Carola Burkert, Dr. Katharina Dengler, Dr. Britta Matthes haben sich mit dem Thema befasst. Mit SHE works! sprachen sie über ihre Studie und die Erkenntnisse." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The diffusion of digital skills across EU regions: Structural drivers and polarization dynamics (2022)

    Caravella, Serenella; Guarascio, Dario ; Menghini, Mirko; Crespi, Francesco ; Cirillo, Valeria ;

    Zitatform

    Caravella, Serenella, Valeria Cirillo, Francesco Crespi, Dario Guarascio & Mirko Menghini (2022): The diffusion of digital skills across EU regions: Structural drivers and polarization dynamics. (GLO discussion paper / Global Labor Organization 1188), Essen, 36 S.

    Abstract

    "The digital transformation is an important driver of long-run productivity growth and, as such, it has the potential to promote a more inclusive and sustainable growth. However, digital capabilities, crucial to develop and govern new digital technologies, are unevenly distributed across European regions increasing the risk of divergence and polarization. By taking advantage of a set of original indicators capturing the level of digital skills in the regional workforce, this work analyzes the factors shaping the process of digital skill accumulation in the EU over the period 2011-2018. Relying on transition probability matrices and dynamic random effects probit models, we provide evidence of a strong and persistent regional polarization in the adoption and deployment of digital skills. Further, we investigate whether European Funds (European Regional Development Fund, Cohesion Funds, and European Social Funds) are capable to shape the digitalization process and to favor regional convergence." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Digitalisierung in der Arbeitswelt in Nordrhein-Westfalen - Aktualisierte Substituierbarkeitspotenziale (2022)

    Carl, Birgit; Sieglen, Georg;

    Zitatform

    Carl, Birgit & Georg Sieglen (2022): Digitalisierung in der Arbeitswelt in Nordrhein-Westfalen - Aktualisierte Substituierbarkeitspotenziale. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nordrhein-Westfalen 01/2022), Nürnberg, 38 S. DOI:10.48720/IAB.RENRW.2201

    Abstract

    "Um die Auswirkungen des unter dem Schlagwort „Digitalisierung“ diskutierten technologischen Wandels auf den Arbeitsmarkt in Nordrhein-Westfalen einschätzen zu können, wird mit diesem Bericht eine weitere Aktualisierung der in den Jahren 2017 und 2018 (Sieglen/Buch/Dengler 2017; Sieglen 2018) vorgenommenen Analysen vorgelegt, da zwischenzeitlich wieder eine Reihe neuer Technologien marktreif geworden sind. Im Mittelpunkt standen und stehen dabei eine nach Berufsfeldern, Anforderungsniveaus und Regionen vergleichende Analyse von Anteilen von Beschäftigten in Berufen mit einem hohen Substituierbarkeitspotenzial. Diese Substituierbarkeitspotenziale zeigen auf, inwieweit Tätigkeiten, die bislang von Menschen ausgeführt werden, durch Computer und computergesteuerte Maschinen ersetzt werden können. Auf Basis dieser Neubewertung werden in diesem Bericht die Substituierbarkeitspotenziale für Nordrhein-Westfalen analysiert und mit den vorherigen Ergebnissen verglichen. Über fast alle Berufssegmente und Anforderungsniveaus hinweg ist das Substituierbarkeitspotenzial sowohl in Deutschland insgesamt, als auch in Nordrhein-Westfalen deutlich gestiegen. Das Wachstum fiel aber geringer aus als in den Vorjahren. Wie schon in den Jahren zuvor zeigen sich in den Berufssegmenten der Fertigungsberufe und fertigungstechnischen Berufe die höchsten Substituierbarkeitspotenziale. Stärkere Anstiege der Substituierbarkeitspotenziale zeigen sich vor allem in einzelnen Berufssegmenten der Dienstleistungsbranche und bezogen auf die Anforderungsniveaus bei den Fachkraftberufen. Frauen sind durchschnittlich in Berufen mit deutlich niedrigerem Substituierbarkeitspotenzial beschäftigt als Männer. Auch im Hinblick auf die Anteile von Beschäftigten in Berufen mit einem hohen Substituierbarkeitspotenzial von über 70 Prozent an allen Beschäftigten lässt sich insbesondere bei den Fachkräften ein deutlicher Anstieg beobachten. Mit 35,1 Prozent hat sich der Abstand dieses Anteilswertes in Nordrhein-Westfalen zum bundesdeutschen Durchschnitt (33,9 %) erhöht. Innerhalb von Nordrhein-Westfalen zeigen sich bei diesen Anteilen der Betroffenheit mit einem hohen Substituierbarkeitspotenzial deutliche regionale Disparitäten. Vor allem in der Region Südwestfalen gibt es überdurchschnittlich hohe Werte, während sie im Rheinland eher niedrig sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Carl, Birgit; Sieglen, Georg;
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  • Literaturhinweis

    Technological unemployment revisited: automation in a search and matching framework (2022)

    Cords, Dario; Prettner, Klaus ;

    Zitatform

    Cords, Dario & Klaus Prettner (2022): Technological unemployment revisited: automation in a search and matching framework. In: Oxford economic papers, Jg. 74, H. 1, S. 115-135. DOI:10.1093/oep/gpab022

    Abstract

    "Will automation raise unemployment and what is the role of education in this context? To answer these questions, we propose a search and matching model of the labour market with two skill types and with industrial robots. In line with evidence to date, robots are better substitutes for low-skilled workers than for high-skilled workers. We show that robot adoption leads to rising unemployment and falling wages of low-skilled workers and falling unemployment and rising wages of high-skilled workers. In a calibration to Austrian and German data, we find that robot adoption destroys fewer low-skilled jobs than the number of high-skilled jobs it creates. For Australia and the USA, the reverse holds true. Allowing for endogenous skill acquisition of workers implies positive employment effects of automation in all four countries. Thus, the firm creation mechanism in the search and matching model and skill acquisition are alleviating the adverse effects of automation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Modelling artificial intelligence in economics (2022)

    Gries, Thomas ; Naudé, Wim ;

    Zitatform

    Gries, Thomas & Wim Naudé (2022): Modelling artificial intelligence in economics. In: Journal for labour market research, Jg. 56. DOI:10.1186/s12651-022-00319-2

    Abstract

    "We provide a partial equilibrium model wherein AI provides abilities combined with human skills to provide an aggregate intermediate service good. We use the model to find that the extent of automation through AI will be greater if (a) the economy is relatively abundant in sophisticated programs and machine abilities compared to human skills; (b) the economy hosts a relatively large number of AI-providing firms and experts; and (c) the task-specific productivity of AI services is relatively high compared to the task-specific productivity of general labor and labor skills. We also illustrate that the contribution of AI to aggregate productive labor service depends not only on the amount of AI services available but on the endogenous number of automated tasks, the relative productivity of standard and IT-related labor, and the substitutability of tasks. These determinants also affect the income distribution between the two kinds of labor. We derive several empirical implications and identify possible future extensions." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Rebooting employees: upskilling for artificial intelligence in multinational corporations (2022)

    Jaiswal, Akanksha ; Arun, C. Joe; Varma, Arup ;

    Zitatform

    Jaiswal, Akanksha, C. Joe Arun & Arup Varma (2022): Rebooting employees: upskilling for artificial intelligence in multinational corporations. In: The International Journal of Human Resource Management, Jg. 33, H. 6, S. 1179-1208. DOI:10.1080/09585192.2021.1891114

    Abstract

    "Proponents of artificial intelligence (AI) have envisaged a scenario wherein intelligent machines would execute routine tasks performed by humans, thus, relieving them to engage in creative pursuits. While there is widespread fear of corresponding job losses, organizational think tanks vouch for the synergistic culmination of human–machine competencies. Using the dynamic skill, neo-human capital and AI job replacement theories, we contend that the introduction and adoption of AI calls for employees to upskill themselves. To determine the key skills deemed critical for the upskilling of employees, we interviewed 20 experienced professionals in multinational corporations (MNCs) in the information technology sector in India. Deploying Gioia’s methodology for qualitative analysis, our investigation revealed five critical skills for employee upskilling: data analysis, digital, complex cognitive, decision making and continuous learning skills." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Bildung und Qualifikation als Grundlage der technologischen Leistungsfähigkeit Deutschlands 2022 (2022)

    Kerst, Christian; Weilage, Insa ; Gehrke, Birgit;

    Zitatform

    Kerst, Christian, Insa Weilage & Birgit Gehrke (2022): Bildung und Qualifikation als Grundlage der technologischen Leistungsfähigkeit Deutschlands 2022. (Studien zum deutschen Innovationssystem 2022-1), Berlin, 65 S.

    Abstract

    "Die Studie zu Bildung und Qualifikation wird 2022 als Kurzstudie vorgelegt. Sie enthält wie in den Vorjahren die zentralen Indikatoren zur Qualifikationsstruktur der Erwerbstätigen im internationalen Vergleich. Erneut zeigt sich, dass der Anteil der Erwerbstätigen mit formal hohen (tertiären) Qualifikationen (ISCED 5 bis 8) in Deutschland deutlich niedriger ausfällt als in den OECD-Vergleichsländern. Dafür ist in Deutschland der Anteil qualitativ hochwertiger Abschlüsse mit berufsbildender Komponente im mittleren Qualifikationsbereiche (ISCED 3 und 4) besonders hoch. Die Studie enthält im zweiten Teil eine umfassende Darstellung hochschulstatistischer Kennzahlen zur Studiennachfrage und zur Entwicklung der Absolventenzahlen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei erneut auf der insbesondere in den weiterführenden Studiengängen Master und Promotion hohen Bildungsbeteiligung internationaler Studierender. Hier werden mit der zurückgehenden internationalen Studiennachfrage erste Auswirkungen der Corona-Pandemie erkennbar. Im dritten Teil der Studie werden Daten zur individuellen Teilnahme an Weiterbildung sowie zu weiterbildungsaktiven Betrieben berichtet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Digitalisation and changes in the world of work: Literature Review. Study Requested by the EMPL Committee (2022)

    Konle-Seidl, Regina ; Danesi, Sara;

    Zitatform

    Konle-Seidl, Regina & Sara Danesi (2022): Digitalisation and changes in the world of work. Literature Review. Study Requested by the EMPL Committee. Brüssel, 47 S. DOI:10.2861/291260

    Abstract

    "Digitalisation in the workplace covers a variety of digital technologies and fast-developing applications, ranging from digital communication and information tools (ICT) to robots and artificial intelligence (AI). These technologies all shape work to very different degrees, from platform work to the gig economy to algorithmic management and digital surveillance. The Covid-19 pandemic has brought with it an explosion in demand for remote and platform work and has accelerated the digital transformation of many regular workplaces in the European Union. Assessments of the benefits and downsides of the impact of digital technologies vary greatly. Hopes contrast with fears and the discussion about possible consequences on employment (demand for work) and working conditions (job quality) is quite polarised. To decide on appropriate policies and measures that are mindful of the need to mitigate possible harms of digitalisation for workers, politicians should ensure that their decisions are based on sound evidence. Sound empirical research is all the more important given that dominant, discursive expectations on the impact of workplace digitalisation are not always based on empirical evidence. The aim of this review study is to provide the Members of the EMPL committee with an updated overview of findings from research on the consequences of digital technologies that are already having an impact in the workplace. The literature review presents recent empirical (quantitative) impact studies and supplement these with qualitative research findings from relevant case studies." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Konle-Seidl, Regina ;
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  • Literaturhinweis

    Occupational Tasks and Wage Inequality in Germany: A Decomposition Analysis (2022)

    Koomen, Miriam; Backes-Gellner, Uschi ;

    Zitatform

    Koomen, Miriam & Uschi Backes-Gellner (2022): Occupational Tasks and Wage Inequality in Germany: A Decomposition Analysis. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 15702), Bonn, 66 S.

    Abstract

    "We study the role of occupational tasks as drivers of West German wage inequality. We match administrative wage data with longitudinal task data, which allows us to account for within-occupation changes in task content over time. We run RIF regression-based decompositions to quantify the contribution of changes in the returns to tasks to overall changes in the wage distribution from 1978 to 2006. We find that changes in the returns to tasks explain up to half of the increase in wage inequality since the 1990s, both at the top and the bottom of the wage distribution. Specifically, abstract tasks drive the upper wage gap, while interactive and routine tasks drive the lower wage gap. Importantly, we find low-wage occupations to have the highest routine task intensity. The association between occupational tasks and West German wage inequality is thus both stronger and different than prior research has found." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Die QuBe-Kompetenzklassifikation als verdichtende Perspektive auf berufliche Anforderungen (2022)

    Krebs, Bennet; Maier, Tobias ;

    Zitatform

    Krebs, Bennet & Tobias Maier (2022): Die QuBe-Kompetenzklassifikation als verdichtende Perspektive auf berufliche Anforderungen. (Bundesinstitut für Berufsbildung. Wissenschaftliche Diskussionspapiere 233), Bonn, 68 S.

    Abstract

    "Kompetenzvermittlung kann als eine Zielsetzung von (Weiter-)Bildung begriffen werden. Für das Fachkräftemonitoring des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales wurde eine eigene Kompetenzklassifikation entwickelt. Dieser Bericht stellt die Operationalisierung der 16 tendenziell überfachlichen, beruflichen QuBe-Kompetenzerfordernisse anhand von Erwerbstätigenbefragungen vor. Die Ergebnisse eröffnen einen komprimierten Blick auf den vieldiskutierten Strukturwandel im Kontext der Digitalisierung. Während physische Kompetenzen wie Körperkraft und Fingerfertigkeit, aber auch Routine an Bedeutung verlieren, werden Kompetenzen in Informations- und Kommunikationstechnologie sowie sozial-interaktive und methodische Kompetenzerfordernisse wichtiger." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Strukturwandel und berufliche Weiterbildung: Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 13.10.2022 (2022)

    Lang, Julia ; Kruppe, Thomas ; Leber, Ute; Zabel, Cordula ; Janssen, Simon;

    Zitatform

    Lang, Julia, Simon Janssen, Thomas Kruppe, Ute Leber & Cordula Zabel (2022): Strukturwandel und berufliche Weiterbildung. Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 13.10.2022. (IAB-Stellungnahme 09/2022), Nürnberg, 16 S. DOI:10.48720/IAB.SN.2209

    Abstract

    "Zur Vorbereitung des Jahresgutachtens 2022/2023 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wurde das IAB um seine Expertise zur Bedeutung und Weiterentwicklung der beruflichen Weiterbildung gebeten – insbesondere in Zusammenhang mit der technologischen und ökologischen Transformation der Wirtschaft, wodurch zukünftig sowohl auf der einen Seite zahlreiche zusätzliche Fachkräfte gebraucht werden und auf der anderen Seite bestimmte Arbeitsstellen wegfallen werden. Die Erkenntnisse, die das IAB im Herbst 2022 hierzu vorgelegt hat, werden in der vorliegenden Stellungnahme zusammengefasst." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    What skills and abilities can automation technologies replicate and what does it mean for workers?: New evidence (2022)

    Lassébie, Julie; Quintini, Glenda;

    Zitatform

    Lassébie, Julie & Glenda Quintini (2022): What skills and abilities can automation technologies replicate and what does it mean for workers? New evidence. (OECD social, employment and migration working papers 282), Paris, 66 S.

    Abstract

    "This paper exploits novel data on the degree of automatability of approximately 100 skills and abilities collected through an original survey of experts in AI, and link them to occupations using information on skill and ability requirements extracted from O*NET. Similar to previous studies, this allows gauging the number of jobs potentially affected by automation and the workers who are most at risk of automation. The focus on the automatability of skills and abilities as opposed to entire occupations permits a direct assessment of the share of highly automatable and bottleneck tasks in each occupation. The study finds that thanks to advances in AI and robotics, several high-level cognitive skills can now be automated. However, high-skilled occupations continue to be less at risk of automation because they also require skills and abilities that remain important bottlenecks to automation. Furthermore, jobs at highest risk of automation will not disappear completely, as only 18 to 27% of skills and abilities required in these occupations are highly automatable. Rather, the organisation of work will change and workers in these jobs will need to retrain, as technologies replace workers for several tasks." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Firm-level technological change and skill demand (2022)

    Lindner, Attila; Schreiner, Ragnhild; Murakozy, Balazs; Reizer, Balázs ;

    Zitatform

    Lindner, Attila, Balazs Murakozy, Balázs Reizer & Ragnhild Schreiner (2022): Firm-level technological change and skill demand. (CEP discussion paper 1857), London, 136 S.

    Abstract

    "We quantify the contribution of firm-level technological change to skill demand and aggregate inequality in the presence of imperfect competition in the labor market. We show that skill-biased technological change increases both the firm-level skill ratio and the skill premium, while other shocks (e.g. firm-specific output demand shocks) cannot explain the increase in both outcomes. We exploit administrative data and a large survey measuring a broad class of firm-level technological changes from Hungary and Norway. We estimate that the aggregate college premium increases by 6.1% in Norway and by 13.8% in Hungary as a result of the skill bias in technological change." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Weiterbildung und Geringqualifizierung in der Digitalisierung: Ein Review zu Kontextfaktoren der Weiterbildungsbeteiligung Geringqualifizierter (2022)

    Mohajerzad, Hadjar ; Lacher, Sophie ; Fliegener, Luca;

    Zitatform

    Mohajerzad, Hadjar, Luca Fliegener & Sophie Lacher (2022): Weiterbildung und Geringqualifizierung in der Digitalisierung. Ein Review zu Kontextfaktoren der Weiterbildungsbeteiligung Geringqualifizierter. In: Zeitschrift für Weiterbildungsforschung, Jg. 45, H. 3, S. 565-588. DOI:10.1007/s40955-022-00228-4

    Abstract

    "Geringqualifizierte weisen im Vergleich zu anderen Qualifikationsgruppen die niedrigste Weiterbildungsbeteiligung auf. Vor dem Hintergrund der Digitalisierung und COVID-19-Pandemie wird Weiterbildung jedoch immer wichtiger für diese Zielgruppe. Mit Blick auf die betriebliche Weiterbildung wird eine soziale Selektivität von Geringqualifizierten deutlich. Mithilfe einer systematischen Literaturrecherche wurden Einflussfaktoren auf den Ebenen des Individuums, der Organisation, der Gesellschaft sowie der Politik auf die Weiterbildungsbeteiligung der Zielgruppe gesichtet. Insbesondere zeigt der Forschungsüberblick, dass häufiger quantitative Studien durchgeführt werden. Zugleich fehlt es noch an Studien, die institutionelle, organisationale und programmplanende Bedingungen untersuchen. Außerdem wurden während der COVID-19-Pandemie qualifikationsspezifische Unterschiede der Weiterbildungsbeteiligung deutlicher, woraus sich erste Indizien zur Weiterbildungsbeteiligung Geringqualifizierter unter Digitalisierungsbedingungen ableiten lassen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Beruflichkeit und Kollaboration in der digitalisierten Arbeitswelt: Wechselseitige Bedingungen und Wirkungsweisen (2022)

    Neumer, Judith; Nies, Sarah ; Ritter, Tobias; Pfeiffer, Sabine ;

    Zitatform

    Neumer, Judith, Sarah Nies, Tobias Ritter & Sabine Pfeiffer (2022): Beruflichkeit und Kollaboration in der digitalisierten Arbeitswelt: Wechselseitige Bedingungen und Wirkungsweisen. (Hans-Böckler-Stiftung. Working paper Forschungsförderung 242), Düsseldorf, 63 S.

    Abstract

    "Wird Beruflichkeit mit der Digitalisierung über weite Strecken überflüssig? Im Gegenteil! Denn die digitale Transformation verlangt vor allem fach- und qualifikationsübergreifende Kollaboration, sogar über Unternehmensgrenzen hinweg. Dafür wird nicht nur eine berufliche Ausbildung, sondern auch berufliche Erfahrung dringend benötigt. Speziell die informellen Fähigkeiten, die in der Berufspraxis erworben werden, sind für Kollaboration unverzichtbar. Dies zeigt dieser Beitrag anhand detaillierter empirischer Untersuchungen der alltäglichen Arbeitspraxis." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    A Task-Based Theory of Occupations with Multidimensional Heterogeneity (2022)

    Ocampo, Sergio;

    Zitatform

    Ocampo, Sergio (2022): A Task-Based Theory of Occupations with Multidimensional Heterogeneity. (Centre for Human Capital and Productivity (CHCP) working paper series 2022-02), London, Ontario, 64 S.

    Abstract

    "I develop an assignment model of occupations with multidimensional heterogeneity in production tasks and worker skills. Tasks are distributed continuously in the skill space, whereas workers have a discrete distribution with a finite number of types. Occupations arise endogenously as bundles of tasks optimally assigned to a type of worker. The model allows us to study how occupations respond to changes in the economic environment, making it useful for analyzing the implications of automation, skill-biased technical change, offshoring, and worker training. Using the model, I characterize how wages, the marginal product of workers, the substitutability between worker types, and the labor share depend on the assignment of tasks to workers. I introduce automation as the choice of the optimal size and location of a mass of identical robots in the task space. Automation displaces workers by replacing them in the performance of tasks, generating a cascading effect on other workers as the boundaries of occupations are redrawn." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Where bias can creep in: Gendersensibilität beim Einsatz von KI-Technologien im Kontext beruflicher Weiterbildung im Forschungsprojekt KIRA (2022)

    Raudonat, Kerstin ; Pröbster, Monika; Schmieder, Kai; Marsden, Nicola; Martinetz, Simone;

    Zitatform

    Raudonat, Kerstin, Monika Pröbster, Kai Schmieder, Simone Martinetz & Nicola Marsden (2022): Where bias can creep in. Gendersensibilität beim Einsatz von KI-Technologien im Kontext beruflicher Weiterbildung im Forschungsprojekt KIRA. In: D. Demmler, D. Krupka & H. Federrath (Hrsg.) (2022): INFORMATIK 2022, S. 683-692. DOI:10.18420/inf2022_54

    Abstract

    "KI-Technologien können im Kontext beruflicher Weiterbildung den gezielten Kompetenzaufbau für künftige Berufsfelder unterstützen. Gleichwohl besteht die Gefahr, dass existierende Vergeschlechtlichungen im beruflichem Kompetenzaufbau reproduziert werden. Im Forschungsprojekt KIRA sollen berufliche Lernangebote KI-unterstützt auf individuelle Bedürfnisse zugeschnitten und passgenau vermittelt werden. Dabei soll schon während des Entwicklungsprozesses der Fortschreibung existierender Stereotypen entgegengewirkt werden. Hierzu werden mögliche Diskriminierungen in einem zirkulären Modell der Ko-Konstruktion konzeptionalisiert und so Ansatzpunkte für Reflexion und Intervention identifiziert. Im Beitrag werden vier Felder entlang dieses Kreislaufes möglicher Diskriminierung beleuchtet und es wird aufgezeigt, dass KI-gestützte Empfehlungen zur Kompetenzentwicklung nur mit einer ganzheitlichen Betrachtung wirklich fair sein können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Erfolgsfaktoren für mehr Digitalisierung in der Ausbildung (2022)

    Risius, Paula;

    Zitatform

    Risius, Paula (2022): Erfolgsfaktoren für mehr Digitalisierung in der Ausbildung. (Studie / Netzwerk Q 4.0 2022,01), Köln, 31 S.

    Abstract

    "Immer mehr Unternehmen bereiten ihre Auszubildenden auf die digitalen Herausforderungen des Arbeitslebens vor. Inzwischen zählen 38,5 Prozent der Unternehmen zu den Ausbildungsunternehmen 4.0 und somit zu den digitalen Vorreitern. Neben einer intensiveren Vermittlung digitaler Kompetenzen steigt auch die Nutzung digitaler Technologien. So bilden sich Ausbilderinnen und Ausbilder in zwei von drei Unternehmen regelmäßig im Hinblick auf neue Technologien weiter. Rund 60 Prozent der befragten Unternehmen sehen für die weitere Digitalisierung in der Ausbildung noch Optimierungsbedarf beim Informationsaustausch mit anderen Beteiligten der Berufsbildung. Dies zeigt eine Studie des Projekts „NETZWERK Q 4.0“ am Institut der deutschen Wirtschaft (IW)." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Role of Artificial Intelligence in Intra-Sectoral Wage Inequality in an Open Economy: A Finite Change Approach (2022)

    Roy, Shreya; Chaudhuri, Bibek Ray; Marjit, Sugata ;

    Zitatform

    Roy, Shreya, Sugata Marjit & Bibek Ray Chaudhuri (2022): Role of Artificial Intelligence in Intra-Sectoral Wage Inequality in an Open Economy. A Finite Change Approach. (CESifo working paper 9862), München, 27 S.

    Abstract

    "Artificial Intelligence (AI) has the potential to significantly impact the income of individuals. Cross-country data shows that introduction of AI is inequality enhancing in developing and less developed countries. In this paper, we attempt to understand the reason for increase in wage inequality across labourers due to introduction of AI, in a finite change General Equilibrium (GE) set up which allows for emergence of a new activity. AI-induced technological shock is introduced in the non-traded sector of an open economy with heterogeneous skills. We show how the advent of AI (which was initially non-existent) in the non-traded sector separates the skills of the once homogenous workers, thus, creating an intra-sectoral wage gap. What proportion of the low-skilled workers can move to the higher wage paying sector depends on an adaptability factor that acts as an eligibility criterion in fragmenting the erstwhile homogenous labourers and also works towards rising intra-group wage gap." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Digitale Transformation – Veränderungen der Arbeit aus Sicht der Beschäftigten: Ergebnisse des DGB-Index Gute Arbeit 2022 (2022)

    Schmucker, Rolf; Holler, Markus; Sinopoli, Robert;

    Zitatform

    Schmucker, Rolf, Robert Sinopoli & Markus Holler (2022): Digitale Transformation – Veränderungen der Arbeit aus Sicht der Beschäftigten. Ergebnisse des DGB-Index Gute Arbeit 2022. (DGB-Index Gute Arbeit : Report ... 2022), Berlin, 23 S.

    Abstract

    "Die Digitale Transformation der Arbeitswelt schreitet voran. Mehr als 80 Prozent der knapp 6.700 Arbeitnehmer*innen, die sich an der Befragung zum DGB-Index Gute Arbeit 2022 beteiligt haben, arbeiten mit digitalen Arbeitsmitteln. Neben der elektronischen Kommunikation sind softwaregesteuerte Arbeitsabläufe, digitale Assistenzsysteme und internetbasierte Projektarbeit weit verbreitet. In der Regel nutzen die Befragten bei ihrer Arbeit mehrere der genannten Technologien. Das Potential digitaler Arbeitsmittel für eine menschengerechte Gestaltung von Arbeit wird allerdings zu selten genutzt. Tatsächlich fühlen sich die Befragten durch die Digitalisierung ihrer Arbeit eher stärker belastet (40%) als entlastet (9%). Ein wachsendes Arbeitspensum, mehr Multitasking und technische Störungen sowie Bedienungsprobleme sind häufig genannte Belastungsfaktoren. Auch die Kontrolle und Überwachung der eigenen Arbeitsleistung ist durch den Einsatz der digitalen Technologien für viele Beschäftigte größer geworden (33%). Ein Kernproblem der digitalen Transformation besteht darin, dass die Beschäftigten selbst in die Veränderungsprozesse zu wenig einbezogen sind. Drei Viertel der Befragten haben keinen Einfluss darauf, wie die digitale Technik an ihrem Arbeitsplatz eingesetzt wird. Wie wichtig Beteiligung und Mitbestimmung für die Arbeitsgestaltung sind, wird in den Daten ebenfalls deutlich: Wenn Partizipation möglich ist, werden die Ergebnisse der Digitalisierung durch die Betroffenen positiver bewertet" (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Ergänzender Tabellenband
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  • Literaturhinweis

    Kompetenz-Kompass Hessen (2022)

    Teichert, Christian ; Stops, Michael ; Weyh, Antje; Kindt, Anna-Maria ; Burkert, Carola ;

    Zitatform

    Teichert, Christian, Carola Burkert, Michael Stops, Anna-Maria Kindt & Antje Weyh (2022): Kompetenz-Kompass Hessen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Hessen 01/2022), Nürnberg, 50 S. DOI:10.48720/IAB.REH.2201

    Abstract

    "Der strukturelle Wandel am Arbeitsmarkt führt zu veränderten Anforderungen, auf die sich alle Akteure einstellen müssen. Ein entscheidender Faktor dabei ist das Wissen um die Nachfrage nach Arbeitskräften. Wie sich diese Nachfrage generell und in einzelnen Berufshauptgruppen in Hessen gestaltet, analysiert der vorliegende Bericht. Er basiert methodisch auf der „Machbarkeitsstudie Kompetenz-Kompass“, die Stellenanzeigen erstmalig systematisch auswertet. Zunächst wird anhand verschiedener Kriterien ermittelt, welche Berufshauptgruppen für die kurz- und langfristige vergangene und künftige Entwicklung der Beschäftigung von besonderer Bedeutung sind. Potenzielle Engpässe sowie eine besonders positive Beschäftigungsentwicklung, die auch eine künftige Nachfrage annehmen lässt, sollen dadurch abgebildet werden. Diese Berufshauptgruppen sind für Hessen „Mechatronik, Energie- & Elektroberufe“, „Informatik-, Informations- & Kommunikationstechnologieberufe“, „Medizinische Gesundheitsberufe“, „Nichtmedizinische Gesundheits-, Körperpflege- & Wellnessberufe, Medizintechnik“ sowie „Erziehung, soziale & hauswirtschaftliche Berufe, Theologie“. Für diese Berufshauptgruppen werden die in Stellenanzeigen am häufigsten genannten fachlichen und überfachlichen Kompetenzen ausgewertet. Insgesamt zeichnet sich eine stärkere Nachfrage nach fachlichen als nach überfachlichen Kompetenzen ab, was die Bedeutung von formaler Qualifikation und berufsspezifischen Anforderungen betont. Es werden außerdem starke Unterschiede zwischen den Berufshauptgruppen deutlich. Unterschiede zeigen sich beispielsweise bei der Anzahl an genannten Kompetenzen je ausgeschriebener Stelle. Weiterhin zeigt sich, dass mit steigendem Anforderungsniveau vermehrt überfachliche Kompetenzen nachgefragt werden. Der Beitrag diskutiert zudem die Entstehung von Stellenanzeigen. Dieser Prozess ist stark vom Kontext der ausschreibenden Organisation abhängig und sollte bei der Betrachtung von Kompetenzanforderungen und den vorliegenden Ergebnissen immer mitbedacht werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Transformation durch Algorithmen im kaufmännischen Bereich: Substituierbarkeitspotenziale und Handlungsfelder zur Begleitung des Wandels (2022)

    Thomsen, Stephan; Weilage, Insa ; Dupuis, Indira;

    Zitatform

    Thomsen, Stephan & Insa Weilage (2022): Transformation durch Algorithmen im kaufmännischen Bereich. Substituierbarkeitspotenziale und Handlungsfelder zur Begleitung des Wandels. Hannover ; Berlin, 35 S.

    Abstract

    "Im ersten Teil wird zunächst ein zusammenfassender Überblick über den aktuellen Forschungsstand zu Substituierbarkeitspotenzialen in kaufmännischen Berufen gegeben. Nach Beantwortung der Frage, welche Aufgaben besonders anfällig für Automatisierung sind, werden die nach Branchen und Berufsfeldern differenzierten Substituierbarkeitspotenziale dargestellt. Im zweiten Teil werden die zu erwartenden Folgen der skizzierten Entwicklungen für Qualifizierung, Berufsbilder und Erwerbsformen aufgezeigt. Wo möglich, werden Handlungsmöglichkeiten und Diskussionspunkte für den innerbetrieblichen Dialog genannt. Ein kurzes Fazit schließt die Ausführungen ab." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    „Wir sollten die Digitalisierung als Gelegenheitsfenster für eine geschlechtergerechte Gesellschaft nutzen!“: (Interview mit Aysel Yollu-Tok) (2022)

    Wagner, Petra ; Yollu-Tok, Aysel ;

    Zitatform

    Wagner, Petra; Aysel Yollu-Tok (interviewte Person) (2022): „Wir sollten die Digitalisierung als Gelegenheitsfenster für eine geschlechtergerechte Gesellschaft nutzen!“. (Interview mit Aysel Yollu-Tok). In: IAB-Forum H. 09.06.2022 Nürnberg, 2022-06-02. DOI:10.48720/IAB.FOO.20220609.01

    Abstract

    "Wie lässt sich die Digitalisierung so gestalten, dass Frauen und Männer gleiche Verwirklichungschancen haben? Konkrete Antworten auf diese Frage zu geben – das war der Auftrag der Politik an eine unabhängige Sachverständigenkommission. Diese hat ihre Erkenntnisse und Empfehlungen in einem Gutachten für den Dritten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung zusammengetragen. Im Interview für das IAB-Forum macht Aysel Yollu-Tok, Vorsitzende der Kommission, deutlich: Die Digitalisierung führt nicht automatisch zu mehr Geschlechtergerechtigkeit. Wohl aber bietet sie Chancen, dieses Ziel schneller zu erreichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wagner, Petra ;
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  • Literaturhinweis

    Consequences of job loss for routine workers (2022)

    Yakymovych, Yaroslav ;

    Zitatform

    Yakymovych, Yaroslav (2022): Consequences of job loss for routine workers. (Working papers / Institute for Evaluation of Labour Market and Education Policy 2022,15), Uppsala, 39 S.

    Abstract

    "Routine-biased technological change has led to the worsening of labour market prospects for workers in exposed occupations as their work has increasingly been done by machines. Routine workers who have lost their jobs in mass displacement events are likely to have been a particularly affected group, due to potential difficulties in finding new employment that matches their skills and experience. In this study, the annual earnings, employment, monthly wages and days of unemployment of displaced routine workers are compared to those of displaced non-routine workers using Swedish matched employer-employee data. The results show substantial routine-occupation penalties among displaced workers, which persist in the medium to long term. Compared to displaced non-routine workers, displaced routine workers lose an additional year's worth of pre-displacement earnings and spend 180 more days in unemployment. A possible channel for this effect is the loss of occupation- and industry-specific human capital, as routine workers are unable to find jobs similar to those they had before becoming displaced. I do not find evidence that switching to a non-routine occupation reduces routine workers' losses, but rather there are indications that switchers do worse in the short-to-medium run. The findings suggest that the effects of labour-replacing technological change on the most exposed individuals can be severe and difficult to ameliorate." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Auswirkung des Strukturwandels für die Bundesländer in der langen Frist - Qualifikations- und Berufsprojektion bis 2040 (2022)

    Zika, Gerd ; Kalinowski, Michael; Bernardt, Florian; Wolter, Marc Ingo; Maier, Tobias ; Hummel, Markus; Schneemann, Christian ; Mönnig, Anke;

    Zitatform

    Zika, Gerd, Florian Bernardt, Markus Hummel, Michael Kalinowski, Tobias Maier, Anke Mönnig, Christian Schneemann & Marc Ingo Wolter (2022): Auswirkung des Strukturwandels für die Bundesländer in der langen Frist - Qualifikations- und Berufsprojektion bis 2040. (IAB-Forschungsbericht 22/2022), Nürnberg, 28 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2222

    Abstract

    "Die Bundesländer in Deutschland unterscheiden sich in ihrer Bevölkerungs- und Wirtschaftsstruktur und sie weisen deshalb auch unterschiedliche Arbeitskräfteengpässe und -überhänge auf. Aufgrund ihrer verschiedenartigen Entwicklungen werden auch künftig Unterschiede im Arbeitsmarktgeschehen der Bundesländer bestehen. Mit Hilfe des sogenannten QuBe-Modellverbundes (7. Welle der QuBe-Basisprojektion) werden langfristige immanente Megatrends wie die demografische Entwicklung, der wirtschaftliche Strukturwandel und die Digitalisierung im Modell selbst erfasst und die Auswirkungen auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt sichtbar gemacht. Die Analyse zeigt, dass trotz der veränderten Arbeits- und Verhaltensweisen im Zuge der Covid 19-Pandemie und der aktuellen Energiekrise das künftige Arbeitsmarktgeschehen in der langen Frist zu einem großen Teil von der demografischen Entwicklung und damit von einem zunehmenden Bevölkerungsrückgang geprägt ist. Dementsprechend ist das Arbeitskräfteangebot in zehn von sechzehn Bundesländern bis zum Jahr 2040 rückläufig, besonders stark in den östlichen Bundesländern. Ausnahmen sind Baden-Württemberg, Bayern und Hessen sowie die Stadtstaaten Berlin, Bremen und Hamburg. Dies führt dazu, dass der Arbeitskräftebedarf ebenfalls fast überall abnimmt. Abgesehen von Bayern, Schleswig-Holstein und Hamburg ist in allen Bundesländern mit einer rückläufigen Erwerbslosenquote zu rechnen, so dass von Engpässen in verschiedenen Wirtschaftsbereichen und Berufen auszugehen ist. Somit dürfte die Rekrutierung von Arbeitskräften in vielen Wirtschaftsbereichen und Regionen in der längeren Frist zunehmend schwieriger werden. Dies betrifft in besonderer Weise das Gesundheitswesen oder den Bereich der IT-Dienstleistungen, zwei Branchen deren Bedarf an qualifiziertem Personal kontinuierlich wächst. Ebenfalls schwieriger wird die Rekrutierung in produzierenden/technischen Berufen, in welchen eine hohe Zahl an Personen mit einer beruflichen Qualifizierung in den Ruhestand gehen. Umso wichtiger ist es, dass die deutsche Wirtschaft nach dem Einbruch, der durch die steigenden Energiekosten als Folge des Angriffs auf die Ukraine verursacht wurde, wieder auf ihren ursprünglichen Wachstumspfad zurückkehrt. Nur dann kann einer Verfestigung von Arbeitslosigkeit und einem verstärkten Rückzug aus dem Arbeitsmarkt effektiv entgegengewirkt werden (Hutter/Weber 2020; Fuchs/Weber/Weber 2020). Verschärfen doch Personen, die sich dauerhaft vom Arbeitsmarkt zurückziehen, die Rekrutierungssituation aus Sicht der Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber. Der durch die Pandemie und die Energiekrise wohl eher noch beschleunigte Strukturwandel, stellt schon jetzt gerade die Bundesländer, in denen das Verarbeitende Gewerbe stark ist, vor große Herausforderungen. Digitalisierung und Dekarbonisierung erfordern eine permanente Modernisierung und Innovationsfähigkeit der deutschen Wirtschaft. Will man deren Wettbewerbsfähigkeit nicht aufs Spiel setzen, sind gut qualifizierte Arbeitskräfte unverzichtbar. Dies setzt nicht zuletzt die Bereitschaft zu lebenslangem Lernen voraus. Zugleich muss der Standort Deutschlands für qualifizierte Migrantinnen und Migranten, die am Arbeitsmarkt dringend benötigt werden, attraktiv bleiben. Detaillierte Ergebnisse können den Arbeitsmarktdossiers zu einzelnen Bundesländern entnommen werden (www.QuBe-Dossiers.de)." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Sind die Berufe der Frauen und Männer potenziell gleich stark vom digitalen Wandel betroffen? Aktuelle Analyse der Substituierbarkeitspotenziale für Sachsen (2022)

    Zillmann, Manja; Kindt, Anna-Maria ;

    Zitatform

    Zillmann, Manja & Anna-Maria Kindt (2022): Sind die Berufe der Frauen und Männer potenziell gleich stark vom digitalen Wandel betroffen? Aktuelle Analyse der Substituierbarkeitspotenziale für Sachsen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen 01/2022), Nürnberg, 35 S. DOI:10.48720/IAB.RES.2201

    Abstract

    "Dieser Beitrag untersucht die potenziellen Auswirkungen der Digitalisierung auf den Arbeitsmarkt in Sachsen mit Fokus auf die Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Um die durch digitale Technologien bedingten möglichen Veränderungen der Arbeitswelt abbilden zu können, wurden für Sachsen nach 2013 und 2016 erneut die Substituierbarkeitspotenziale der Berufe berechnet. Diese geben an, in welchem Ausmaß berufliche Kerntätigkeiten nach dem aktuellen technischen Stand durch Computer oder computergesteuerte Maschinen ersetzt werden könnten. Auf Basis der Tätigkeiten kann das Substituierbarkeitspotenzial für Berufe und somit auch für Beschäftigte, die in diesen Berufen arbeiten, angegeben werden. Die Auswertungen zum Ende des Jahres 2019 verdeutlichen, dass Männer und Frauen unterschiedlich stark vom Substituierbarkeitspotenzial der Berufe betroffen sind. Die Unterschiede lassen sich in den Berufen, den Anforderungsniveaus und den sächsischen Kreisen erkennen. Ein wichtiger Faktor für die Differenzen zwischen den Geschlechtern ist die Wahl der Berufe, die geschlechtertypischen Mustern folgen. Zudem zeigt der aktuelle Bericht die Entwicklungen der Substituierbarkeitspotenziale über einen Zeitraum von sechs Jahren (2013 bis 2019) für die weiblichen und männlichen Beschäftigten in Sachsen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Zillmann, Manja; Kindt, Anna-Maria ;
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  • Literaturhinweis

    IT- und Soft-Skills im deutschen Arbeitsmarkt: eine Datenanalyse in Stellenanzeigen für die Berufsfelder Administration, HR, IT & Marketing (2022)

    Zitatform

    (2022): IT- und Soft-Skills im deutschen Arbeitsmarkt. Eine Datenanalyse in Stellenanzeigen für die Berufsfelder Administration, HR, IT & Marketing. (DGFP-Studie / Deutsche Gesellschaft für Personalführung 2022-02), Berlin, 20 S.

    Abstract

    "Skills sind das Stichwort der Stunde für HR-Experten – vor allem in Talent Management und Recruiting. Dabei sind sie keineswegs ein neues Phänomen: Schon immer suchten Unternehmen nach Mitarbeiter:innen mit den passenden Skills1 . Sehr wohl haben sich jedoch in den vergangenen Jahren die Möglichkeiten verändert, Skills genau und trennscharf zu identifizieren und somit auch zu analysieren. Das eröffnet ganz neue Perspektiven für HR und Talent Management. War es früher vor allem der Jobtitel, von dem das Recruiting bei der Suche nach neuen Mitarbeiter:innen ausging, erlauben heute umfangreiche Skill-Datenbanken einen detaillierteren Blick auf Kandidat:innen. Und auch bei der Entscheidung zwischen der Einstellung neuer und der Weiterbildung bestehender Mitarbeiter:innen können Skill-Analysen hilfreiche Einblicke geben. Selbst der Arbeitsmarkt insgesamt lässt sich durch diese neuen Analysewerkzeuge präziser untersuchen. In der vorliegenden Studie werfen wir daher einen Blick auf die in Deutschland nachgefragten Skills. Denn es ist weitgehend unklar, wie die aktuellen Veränderungen am Arbeitsmarkt sich auf die benötigten Kompetenzen auswirken. Gibt es hierbei in verschiedenen Branchen unterschiedliche Entwicklungen? Sind einzelne Berufsfelder dem Markt voraus oder hinken sie eher hinterher? Welche Skills sind gerade im Trend – und spielt die Unternehmensgröße oder die Region eine Rolle? Basierend auf 12,6 Millionen Stellenanzeigen aus den Jahren 2014 bis 2020 haben wir den deutschen Arbeitsmarkt genau unter die Lupe genommen. Dabei haben wir die Anforderungen des Markts an Soft- und IT-Skills in den vier Berufsfeldern Administration & Kundenbetreuung (AK), Human Resources (HR), Information Technology (IT) und Marketing & Sales (MS) in den Fokus gerückt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Challenging digital myths: First findings from Cedefop’s second European skills and jobs survey (2022)

    Zitatform

    (2022): Challenging digital myths. First findings from Cedefop’s second European skills and jobs survey. (CEDEFOP policy brief / European Centre for the Development of Vocational Training), Thessaloniki, 25 S. DOI:10.2801/818285

    Abstract

    "This policy brief presents first findings from Cedefop’s second European skills and jobs survey. The ESJS2 surveyed representative samples of EU+ adult workers on job-skill requirements, digitalisation at work, skill mismatches and workplace learning. It provides up-to-date evidence on how digitalisation accelerated in EU labour markets during the coronavirus pandemic. This brief identifies worker groups affected by task automation and digital skill gaps in need of targeted upskilling or reskilling, and makes the case for a human-centred and empowering approach to adopting digital technology." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Tasks, Automation, and the Rise in US Wage Inequality (2021)

    Acemoglu, Daron ; Restrepo, Pascual;

    Zitatform

    Acemoglu, Daron & Pascual Restrepo (2021): Tasks, Automation, and the Rise in US Wage Inequality. (NBER working paper 28920), Cambridge, MA, 106 S. DOI:10.3386/w28920

    Abstract

    "We document that between 50% and 70% of changes in the US wage structure over the last four decades are accounted for by the relative wage declines of worker groups specialized in routine tasks in industries experiencing rapid automation. We develop a conceptual framework where tasks across a number of industries are allocated to different types of labor and capital. Automation technologies expand the set of tasks performed by capital, displacing certain worker groups from employment opportunities for which they have comparative advantage. This framework yields a simple equation linking wage changes of a demographic group to the task displacement it experiences. We report robust evidence in favor of this relationship and show that regression models incorporating task displacement explain much of the changes in education differentials between 1980 and 2016. Our task displacement variable captures the effects of automation technologies (and to a lesser degree offshoring) rather than those of rising market power, markups or deunionization, which themselves do not appear to play a major role in US wage inequality. We also propose a methodology for evaluating the full general equilibrium effects of task displacement (which include induced changes in industry composition and ripple effects as tasks are reallocated across different groups). Our quantitative evaluation based on this methodology explains how major changes in wage inequality can go hand-in-hand with modest productivity gains." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen 2021/2022 (2021)

    Achatz, Juliane; Bossler, Mario ; Oberfichtner, Michael ; Matthes, Britta ; Bauer, Frank; Lietzmann, Torsten ; Bruckmeier, Kerstin ; Lehmer, Florian ; Wolff, Joachim; Leber, Ute; Wenzig, Claudia; Lang, Julia ; Wanger, Susanne ; Kubis, Alexander; Vicari, Basha ; Kruppe, Thomas ; Trappmann, Mark ; Janssen, Simon; Seibert, Holger; Janser, Markus ; Rauch, Angela ; Jahn, Elke ; Brücker, Herbert ; Hutter, Christian ; Zika, Gerd ; Hohendanner, Christian ; Weber, Enzo ; Gürtzgen, Nicole ; Trenkle, Simon ; Gartner, Hermann ; Reims, Nancy ; Fuchs, Johann ; Braun, Wolfgang; Fitzenberger, Bernd ; Walwei, Ulrich ; Dietz, Martin; Ramos Lobato, Philipp; Dietrich, Hans ; Stephan, Gesine ; Dengler, Katharina; Wiemers, Jürgen ; Dauth, Christine ;

    Zitatform

    Achatz, Juliane, Frank Bauer, Mario Bossler, Wolfgang Braun, Kerstin Bruckmeier, Herbert Brücker, Christine Dauth, Katharina Dengler, Hans Dietrich, Martin Dietz, Bernd Fitzenberger, Johann Fuchs, Hermann Gartner, Nicole Gürtzgen, Christian Hohendanner, Christian Hutter, Elke Jahn, Markus Janser, Simon Janssen, Thomas Kruppe, Alexander Kubis, Julia Lang, Ute Leber, Florian Lehmer, Torsten Lietzmann, Michael Oberfichtner, Britta Matthes, Joachim Wolff, Claudia Wenzig, Susanne Wanger, Basha Vicari, Mark Trappmann, Holger Seibert, Angela Rauch, Gerd Zika, Enzo Weber, Simon Trenkle, Nancy Reims, Ulrich Walwei, Philipp Ramos Lobato, Gesine Stephan & Jürgen Wiemers (2021): Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen 2021/2022. Nürnberg, 20 S.

    Abstract

    "Digitalisierung, Dekarbonisierung und demografischer Wandel werden den Arbeitsmarkt in den kommenden Jahren erheblich verändern. Handlungsbedarf besteht beispielsweise bei der Sicherung des Arbeitskräftebedarfs – und damit verbunden bei der Förderung der Aus- und Weiterbildung –, bei der Reform der Grundsicherung für Arbeitsuchende und bei der sozialen Absicherung von Solo-Selbständigen. Die Covid-19-Pandemie hat die Situation in mancherlei Hinsicht zusätzlich verschärft. Zu all diesen und zahlreichen weiteren wichtigen Themen fasst die IAB-Broschüre „Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen“ die zentralen wissenschaftlichen Befunde kompakt zusammen. Sie bietet zudem Handlungsempfehlungen für die Arbeitsmarktpolitik, die aus den wissenschaftlichen Befunden abgeleitet wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The demand for AI skills in the labor market (2021)

    Alekseeva, Liudmila ; Azar, José ; Giné, Mireia; Samila, Sampsa ; Taska, Bledi;

    Zitatform

    Alekseeva, Liudmila, José Azar, Mireia Giné, Sampsa Samila & Bledi Taska (2021): The demand for AI skills in the labor market. In: Labour Economics, Jg. 71. DOI:10.1016/j.labeco.2021.102002

    Abstract

    "Using detailed data on skill requirements in online vacancies, we estimate the demand for AI specialists across occupations, sectors, and firms. We document a dramatic increase in the demand for AI skills over 2010–2019 in the U.S. economy across most industries and occupations. The demand is highest in IT occupations, followed by architecture and engineering, scientific, and management occupations. Firms with larger market capitalization, higher cash holdings, and higher investments in R&D have a higher demand for AI skills. We also document a wage premium of 11% for job postings that require AI skills within the same firm and 5% within the same job title. Managerial occupations have the highest wage premium for AI skills. Firms demanding AI skills more intensively also offer higher salaries in non-AI jobs." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2021 Elsevier) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Auswirkungen der Digitalisierung der Arbeitswelt auf die Erwerbstätigkeit von Frauen: Kurzexpertise im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (2021)

    Bonin, Holger ; Steffes, Susanne; Koch, Niklas [Mitarb.]; Krause-Pilatus, Annabelle; Gehlen, Annica; Rinne, Ulf ; Koch, Niklas; Ody, Margard; Hillerich-Sigg, Annette; Teschner, Mia;

    Zitatform

    Bonin, Holger, Susanne Steffes, Annette Hillerich-Sigg, Annabelle Krause-Pilatus & Ulf Rinne (2021): Auswirkungen der Digitalisierung der Arbeitswelt auf die Erwerbstätigkeit von Frauen. Kurzexpertise im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. (IZA research report 107), Bonn, 57 S.

    Abstract

    "Der digitale Wandel verändert die Beschäftigungschancen in einzelnen Branchen und Berufen unterschiedlich, und auch der digitale Wandel am individuellen Arbeitsplatz kann sich in Form und Intensität sehr verschieden gestalten. Wegen der anhaltenden Geschlechterunterschiede in der Arbeitswelt könnten die mit der Digitalisierung einhergehenden Veränderungen die Beschäftigungs- und Einkommenschancen von Frauen systematisch anders verändern als Männer. Dabei schafft der technologische Wandel am Arbeitsmarkt sowohl Risiken, dass sich die Disparitäten zwischen den Geschlechtern vergrößern, als auch Chancen für Frauen, ihre Stellung im Arbeitsmarkt im Verhältnis zu den Männern zu verbessern. Vor diesem Hintergrund gibt diese Kurzexpertise einen fundierten Überblick über die Erkenntnisse der nationalen und internationalen Forschung zu den Chancen und Risiken, die der digitale Wandel am Arbeitsmarkt spezifisch für Frauen mit sich bringen kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Entwicklung der Substituierbarkeitspotenziale auf dem Arbeitsmarkt in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2013 und 2019 (2021)

    Buch, Tanja; Stöckmann, Andrea;

    Zitatform

    Buch, Tanja & Andrea Stöckmann (2021): Entwicklung der Substituierbarkeitspotenziale auf dem Arbeitsmarkt in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2013 und 2019. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nord 06/2021), Nürnberg, 43 S.

    Abstract

    "Mit Daten aus dem Jahr 2013 haben wir erstmals ein IAB-Regional zu den Folgen der Digitalisierung für den Arbeitsmarkt in Mecklenburg-Vorpommern vorgelegt (Buch/Dengler/Stöckmann 2016), das wir mit Daten für das Jahr 2016 aktualisiert haben (Buch/Stöckmann 2018). In der Zwischenzeit haben weitere Technologien Marktreife erlangt, so dass eine weitere Neubewertung der Substituierbarkeit von beruflichen Kerntätigkeiten vorgenommen wurde (Dengler/Matthes 2021). Nunmehr können wir die Entwicklung des digitalen Wandels, gemessen an der Substituierbarkeit beruflicher Kerntätigkeiten, über einen Zeitraum von sechs Jahren (2013 bis 2019) beziffern. Auf Basis der jüngsten Aktualisierung dokumentieren wir in der vorliegenden Studie für Mecklenburg-Vorpommern den Anteil der substituierbaren Tätigkeiten in den Berufen, vergleichen die Ergebnisse mit denen der beiden Vorstudien und untersuchen, wie sich die Betroffenheit für verschiedene Beschäftigtengruppen verändert hat. Über fast alle Berufssegmente und Anforderungsniveaus hinweg ist das Substituierbarkeitspotenzial in Mecklenburg-Vorpommern erneut gestiegen. Besonders groß ist die Zunahme in den Sicherheits- und Handelsberufen. In Bezug auf das Anforderungsniveau sind die Substituierbarkeitspotenziale in den Fachkraft- und Spezialist*innenberufen am stärksten, bei den Helfer*innen und in den Expert*innenberufen am wenigsten gestiegen. Inzwischen liegt das Substituierbarkeitspotenzial in den Fachkraftberufen leicht über dem Potenzial in den Helfer*innenberufen. Der Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, die in einem Beruf mit hohem Substituierbarkeitspotenzial von über 70 Prozent arbeiten, ist in Mecklenburg-Vorpommern von 10,6 Prozent im Jahr 2013 über 19,3 Prozent im Jahr 2016 auf 27,1 Prozent im Jahr 2019 gestiegen. Inzwischen arbeiten mehr als 154.000 Beschäftigte in Mecklenburg-Vorpommern in einem Beruf mit hohem Substituierbarkeitspotenzial." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Buch, Tanja; Stöckmann, Andrea;
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  • Literaturhinweis

    Entwicklung der Substituierbarkeitspotenziale auf dem Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein zwischen 2013 und 2019 (2021)

    Buch, Tanja; Stöckmann, Andrea;

    Zitatform

    Buch, Tanja & Andrea Stöckmann (2021): Entwicklung der Substituierbarkeitspotenziale auf dem Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein zwischen 2013 und 2019. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nord 05/2021), Nürnberg, 43 S.

    Abstract

    "Mit Daten aus dem Jahr 2013 haben wir erstmals ein IAB-Regional zu den Folgen der Digitalisierung für den Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein vorgelegt (Buch/Dengler/Stöckmann 2016), das wir mit Daten für das Jahr 2016 aktualisiert haben (Buch/Stöckmann 2018). In der Zwischenzeit haben weitere Technologien Marktreife erlangt, so dass eine weitere Neubewertung der Substituierbarkeit von beruflichen Kerntätigkeiten vorgenommen wurde (Dengler/Matthes 2021). Nunmehr können wir die Entwicklung des digitalen Wandels, gemessen an der Substituierbarkeit beruflicher Kerntätigkeiten, über einen Zeitraum von sechs Jahren (2013 bis 2019) beziffern. Auf Basis der jüngsten Aktualisierung dokumentieren wir in der vorliegenden Studie für Schleswig-Holstein den Anteil der substituierbaren Tätigkeiten in den Berufen, vergleichen die Ergebnisse mit denen der beiden Vorstudien und untersuchen, wie sich die Betroffenheit für verschiedene Beschäftigtengruppen verändert hat. Über fast alle Berufssegmente und Anforderungsniveaus hinweg ist das Substituierbarkeitspotenzial in Schleswig-Holstein erneut gestiegen. Besonders groß ist die Zunahme in den Sicherheits- und Handelsberufen. In Bezug auf das Anforderungsniveau sind die Substituierbarkeitspotenziale in den Fachkraft- und Spezialist*innenberufen am stärksten, bei den Helfer*innen und in den Expert*innenberufen am wenigsten gestiegen. Inzwischen liegt das Substituierbarkeitspotenzial in den Fachkraftberufen leicht über dem Potenzial in den Helfer*innenberufen. Der Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, die in einem Beruf mit hohem Substituierbarkeitspotenzial von über 70 Prozent arbeiten, ist in Schleswig-Holstein von 12 Prozent im Jahr 2013 über 22 Prozent im Jahr 2016 auf 31 Prozent im Jahr 2019 gestiegen. Inzwischen arbeiten rund 307.000 Beschäftigte in Schleswig-Holstein in einem Beruf mit hohem Substituierbarkeitspotenzial." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Buch, Tanja; Stöckmann, Andrea;
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  • Literaturhinweis

    Entwicklung der Substituierbarkeitspotenziale auf dem Hamburger Arbeitsmarkt zwischen 2013 und 2019 (2021)

    Buch, Tanja; Stöckmann, Andrea;

    Zitatform

    Buch, Tanja & Andrea Stöckmann (2021): Entwicklung der Substituierbarkeitspotenziale auf dem Hamburger Arbeitsmarkt zwischen 2013 und 2019. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nord 07/2021), Nürnberg, 34 S.

    Abstract

    "Mit Daten aus dem Jahr 2013 haben wir erstmals ein IAB-Regional zu den Folgen der Digitalisierung für den Arbeitsmarkt in Hamburg vorgelegt (Buch/Dengler/Stöckmann 2016), das wir mit Daten für das Jahr 2016 aktualisiert haben (Buch/Stöckmann 2018). In der Zwischenzeit haben weitere Technologien Marktreife erlangt, so dass eine weitere Neubewertung der Substituierbarkeit von beruflichen Kerntätigkeiten vorgenommen wurde (Dengler/Matthes 2021). Nunmehr können wir die Entwicklung des digitalen Wandels, gemessen an der Substituierbarkeit beruflicher Kerntätigkeiten, über einen Zeitraum von sechs Jahren (2013 bis 2019) beziffern. Auf Basis der jüngsten Aktualisierung dokumentieren wir in der vorliegenden Studie für Hamburg den Anteil der substituierbaren Tätigkeiten in den Berufen, vergleichen die Ergebnisse mit denen der beiden Vorstudien und untersuchen, wie sich die Betroffenheit für verschiedene Beschäftigtengruppen verändert hat. Über fast alle Berufssegmente und Anforderungsniveaus hinweg ist das Substituierbarkeitspotenzial in Hamburg erneut gestiegen. Besonders groß ist die Zunahme in den Sicherheits- und Handelsberufen. In Bezug auf das Anforderungsniveau sind die Substituierbarkeitspotenziale in den Fachkraft- und Spezialist*innenberufen am stärksten, bei den Helfer*innen- und in den Expert*innenberufen am wenigsten gestiegen. Inzwischen liegt das Substituierbarkeitspotenzial in den Fachkraftberufen leicht über dem Potenzial in den Helfer*innenberufen. Der Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, die in einem Beruf mit hohem Substituierbarkeitspotenzial von über 70 Prozent arbeiten, ist in Hamburg von 10 Prozent im Jahr 2013 über 18 Prozent im Jahr 2016 auf 28 Prozent im Jahr 2019 gestiegen. Inzwischen arbeiten mehr als 285.000 Beschäftigte in Hamburg in einem Beruf mit hohem Substituierbarkeitspotenzial." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Buch, Tanja; Stöckmann, Andrea;
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  • Literaturhinweis

    Digitalisierung in der Logistikbranche: Impulse für die Aus- und Weiterbildung (2021)

    Burchert, Joanna ; Sander, Michael ; Weinowski, Nils ;

    Zitatform

    Burchert, Joanna, Michael Sander & Nils Weinowski (Hrsg.) (2021): Digitalisierung in der Logistikbranche. Impulse für die Aus- und Weiterbildung. (Berufsbildung, Arbeit und Innovation 59), Bielefeld: wbv, 200 S. DOI:10.3278/6004729w

    Abstract

    "Die Transportlogistik leidet unter Fachkräftemangel - wie andere Branchen auch. Welche Möglichkeiten die Digitalisierung für die Gestaltung von attraktiven Arbeitsplätzen und Weiterbildungsangeboten bietet, stellen die Beiträge des Sammelbandes vor. Im ersten Abschnitt werden die beruflichen Handlungsfelder von Berufskraftfahrer:innen und ihre Rolle in Volkswirtschaft und Gesellschaft anhand berufswissenschaftlicher Methoden beschrieben. Die Beiträge des zweiten Abschnitts widmen sich den Auswirkungen der Digitalisierung auf Arbeits- und Geschäftsprozesse von Unternehmen der Transportlogistik und blicken auf die Verschiebungen in den Berufs- und Weiterbildungsprofilen für Berufskraftfahrer:innen und Fachkräfte. Im dritten Abschnitt werden Weiterbildungskonzepte für veränderte Kompetenzbedarfe in der Transportlogistik vorgestellt. Die Inhalte wurden in logistikzentrierten Forschungsprojekten zur beruflichen Qualifizierung, zur Medienkompetenz, zu integrativem Arbeiten und Lernen sowie zum Verhältnis Mensch und Logistik in der Digitalisierung entwickelt. Zu den Konzepten werden erste Erfahrungen aus der praktischen Erprobung reflektiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Towards ESCO 4.0 – Is the European classification of skills in line with Industry 4.0? A text mining approach (2021)

    Chiarello, Filippo ; Hogarth, Terence ; Giordano, Vito ; Fantoni, Gualtiero ; Spada, Irene ; Baltina, Liga;

    Zitatform

    Chiarello, Filippo, Gualtiero Fantoni, Terence Hogarth, Vito Giordano, Liga Baltina & Irene Spada (2021): Towards ESCO 4.0 – Is the European classification of skills in line with Industry 4.0? A text mining approach. In: Technological forecasting & social change, Jg. 173. DOI:10.1016/j.techfore.2021.121177

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  • Literaturhinweis

    Learning the Right Skill: The Returns to Social, Technical and Basic Skills for Middle-Educated Graduates (2021)

    Cnossen, Femke ; Piracha, Matloob ; Tchuente, Guy;

    Zitatform

    Cnossen, Femke, Matloob Piracha & Guy Tchuente (2021): Learning the Right Skill: The Returns to Social, Technical and Basic Skills for Middle-Educated Graduates. (GLO discussion paper / Global Labor Organization 979), Essen, 42 S.

    Abstract

    "Technological change and globalization have sparked debates on the changing demand for skills in western labour markets, especially for middle skilled workers who have seen their tasks replaced. This paper provides a new data set, which is based on text data from curricula of the entire Dutch vocational education system. We extract verbs and nouns to measure social, technical and basic skills in a novel way. This method allows us to uncover the skills middle-skilled students learn in school. Using this data, we show that skill returns vary across students specialized in STEM, economics or health, as well as across sectors of employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Transformation in der Automobilindustrie – welche Kompetenzen sind gefragt? (2021)

    Czernich, Nina; Muineachain, Sein O.; Erer, Murat; Falck, Oliver ; Keveloh, Kristin;

    Zitatform

    Czernich, Nina, Oliver Falck, Murat Erer, Kristin Keveloh & Sein O. Muineachain (2021): Transformation in der Automobilindustrie – welche Kompetenzen sind gefragt? In: ifo Schnelldienst digital, Jg. 2, H. 12, S. 1-5.

    Abstract

    "Autonomes Fahren, neue Mobilitätsangebote und die Reduzierung von CO2-Emissionen erfordern einen tiefgreifenden Wandel der Automobilindustrie. Sowohl die Entwicklung neuer Jobs als auch die Entwicklung der Kompetenzen zeigt, dass diese Transformation bereits in vollem Gange ist. Besonders digitale Kompetenzen gewinnen an Bedeutung. Im globalen Vergleich ist Deutschland hier relativ gut aufgestellt. Allerdings zeigen sich Unterschiede zwischen den großen Automobilherstellern und den Zulieferern. Letztere haben bei den digitalen Kompetenzen ihrer Mitarbeiter*innen noch Nachholbedarf. Die benötigten neuen Kompetenzen holen sich die Unternehmen vor allem durch neue Beschäftigte. Darüber darf die Weiterbildung der bereits in der Branche Beschäftigten nicht vernachlässigt werden, damit auch diese die Kompetenzen für die neuen Anforderungen durch den Wandel erwerben können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Kompetenzentwicklung in der digitalen Arbeitswelt: Zukünftige Anforderungen und berufliche Lernchancen (2021)

    Dehnbostel, Peter; Tisch, Anita ; Schröder, Thomas; Richter, Götz;

    Zitatform

    Dehnbostel, Peter, Götz Richter, Thomas Schröder & Anita Tisch (Hrsg.) (2021): Kompetenzentwicklung in der digitalen Arbeitswelt. Zukünftige Anforderungen und berufliche Lernchancen. Stuttgart: Schäffer-Poeschel, 287 S.

    Abstract

    "Die digitale Transformation verändert viele Bereiche des Arbeitens und Lernens. Zentraler Fixpunkt des Buches ist die Frage nach einer Kompetenzentwicklung für junge Menschen, die sie befähigt, an einer zukünftigen Arbeitswelt zu partizipieren − auch wenn deren technologische und arbeitsorganisatorische Ausprägungen heute kaum zu prognostizieren sind. Die Beiträge betrachten arbeits- und gesellschaftspolitische Herausforderungen, mögliche Folgen für Arbeitsmarkt, Berufs- und Berufsbildungssystem, Anforderungen und Chancen für die betriebliche Nutzung und die Kompetenz der Beschäftigten sowie Veränderungen der beruflichen und schulischen Bildung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Inhaltsverzeichnis vom Verlag
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  • Literaturhinweis

    Folgen des technologischen Wandels für den Arbeitsmarkt: Auch komplexere Tätigkeiten könnten zunehmend automatisiert werden (2021)

    Dengler, Katharina; Matthes, Britta ;

    Zitatform

    Dengler, Katharina & Britta Matthes (2021): Folgen des technologischen Wandels für den Arbeitsmarkt: Auch komplexere Tätigkeiten könnten zunehmend automatisiert werden. (IAB-Kurzbericht 13/2021), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Um aktuelle Aussagen über die potenziellen Folgen der Digitalisierung für die Beschäftigten in Deutschland treffen zu können, prüfen die Autorinnen regelmäßig, welche neuen Technologien marktreif sind und schätzen ab, welche beruflichen Tätigkeiten durch den Einsatz solcher Technologien potenziell automatisch ausgeführt werden könnten. Unter Berücksichtigung der veränderten Tätigkeitsprofile in den Berufen berechnen sie hier die Substituierbarkeitspotenziale für die technologischen Möglichkeiten im Jahr 2019. Dabei zeigt sich für alle Anforderungsniveaus ein Anstieg gegenüber 2016, insbesondere in den Fachkraft- und Spezialistenberufen. Ob diese Potenziale tatsächlich ausgeschöpft werden, hängt von vielen Faktoren ab: Eher nicht substituiert wird, wenn menschliche Arbeit wirtschaftlicher, flexibler oder von besserer Qualität ist oder wenn rechtliche oder ethische Hürden einer Substitution entgegenstehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dengler, Katharina; Matthes, Britta ;
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  • Literaturhinweis

    Digitalisierung in der Arbeitswelt - Aktualisierte Substituierbarkeitspotenziale für Bayern (2021)

    Eigenhüller, Lutz; Fetsch, Nadine; Böhme, Stefan; Rossen, Anja ;

    Zitatform

    Eigenhüller, Lutz, Nadine Fetsch, Anja Rossen & Stefan Böhme (2021): Digitalisierung in der Arbeitswelt - Aktualisierte Substituierbarkeitspotenziale für Bayern. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Bayern 01/2021), Nürnberg, 37 S.

    Abstract

    "Eine wichtige Frage im Zusammenhang mit den Folgen der Digitalisierung für die Arbeitswelt ist, inwieweit Tätigkeiten, die bislang von Menschen ausgeführt werden, durch Computer und computergesteuerte Maschinen ersetzt werden können. Mit Hilfe des Substituierbarkeitspotenzials nähert sich das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Beantwortung dieser Frage an. Das Substituierbarkeitspotenzial gibt den Anteil der Tätigkeiten in einem Beruf an, der heute schon durch Computer bzw. computergestützte Maschinen ausgeführt werden könnte. Dieser Bericht stellt die aktualisierten Ergebnisse für die Substituierbarkeitspotenziale im Jahr 2019 für Bayern vor. Auch bei dieser Aktualisierung sind die Substituierbarkeitspotenziale in fast allen Berufssegmenten und auf allen Anforderungsniveaus gestiegen. Das Wachstum fällt aber geringer aus als in den Vorjahren. Am stärksten war es in einigen Dienstleistungsberufen. Das höchste Substituierbarkeitspotenzial weisen allerdings nach wie vor Fertigungsberufe und Fertigungstechnische Berufe auf, das niedrigste die Sozialen und kulturellen Dienstleistungsberufe sowie die Medizinischen und nicht-medizinischen Gesundheitsberufe. Bezogen auf das Anforderungsniveau sind Helfer- und Fachkraftberufe am stärksten betroffen. Der Anteil sozialversicherungspflichtig Beschäftigter in Berufen mit einem hohen Substituierbarkeitspotenzial von über 70 Prozent an allen Beschäftigten ist von 26 auf 35 Prozent gestiegen. Bei den Beschäftigten, die Berufe auf Helferniveau ausüben, beträgt der Anteil 48 Prozent, auf dem Fachkraftniveau 44 Prozent. Die Anteile für Beschäftigte auf Spezialisten- und Expertenniveau liegen deutlich darunter. Auf regionaler Ebene zeigen sich innerhalb Bayerns deutliche Unterschiede. In der Stadt München sind mit 23 Prozent die wenigsten Beschäftigten mit einem hohen Substituierbarkeitspotenzial konfrontiert, in Dingolfing-Landau mit 59 Prozent die meisten. Differenziert nach Geschlecht liegt das Substituierbarkeitspotenzial insgesamt für Männer höher als für Frauen. Auf Ebene der Berufssegmente zeigt sich allerdings, dass in einigen Bereichen Frauen stärker betroffen sind, wofür die ungleiche Verteilung von Männern und Frauen auf einzelne Berufe sowie Anforderungsniveaus ausschlaggebend ist. Gleichwohl liegt der Anteil sozialversicherungspflichtig beschäftigter Frauen, die von einem hohen Substituierbarkeitspotenzial betroffen sind, mit 29 Prozent deutlich unter dem der Männer mit 40 Prozent. Die Ergebnisse der Analyse bestätigen, dass Bildung, Ausbildung und Weiterbildung zentral dafür sind, die Folgen der Digitalisierung positiv zu gestalten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Aktualisierung der Analysen zu den Substituierbarkeitspotenzialen der Digitalisierung in 2019: Erläuterungen zu den wichtigsten Ergebnissen (2021)

    Faißt, Christian; Wapler, Rüdiger; Jahn, Daniel; Hamann, Silke ;

    Zitatform

    Faißt, Christian, Silke Hamann, Rüdiger Wapler & Daniel Jahn (2021): Aktualisierung der Analysen zu den Substituierbarkeitspotenzialen der Digitalisierung in 2019: Erläuterungen zu den wichtigsten Ergebnissen. Nürnberg, 3 S.

    Abstract

    Ein hohes Substituierbarkeitspotenzial (SP) bedeutet, dass für mindestens 70 Prozent der Kerntätigkeiten in einem Beruf digitale Technologien am Markt verfügbar sind und diese Tätigkeiten damit potenziell ersetzbar sind. Für Berufe mit hohem SP ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Tätigkeiten (nicht Berufe oder Personen) tatsächlich ersetzt werden. Der Anteil der Beschäftigten in Baden-Württemberg, die in einem Beruf mit hohem SP arbeiten, ist zwischen 2016 und 2019 weiter gestiegen von 27,9 Prozent auf 36,8 Prozent. In fast allen Segmenten ergeben sich deutliche Unterschiede für die Geschlechter. Besonders stark ausgeprägt sind die Differenzen für die Berufe in Unternehmensführung und Organisation. Das durchschnittliche SP hat sich seit 2016 für alle Anforderungsniveaus erhöht. Der größte Anstieg wird für die Spezialistenberufe festgestellt. Stellt man der Beschäftigungsentwicklung zwischen 2013 und 2019 das SP aus 2019 gegenüber, rücken einige der Segmente sowohl näher zusammen als auch näher an die Trendlinie. Betrachtet man die Beschäftigungsentwicklung in Zusammenhang mit der Entwicklung des SP, fällt er geringer aus als der Zusammenhang mit den Niveaus des SP. Besonders augenfällig zeigt sich, dass für die Sicherheitsberufe, die Verkehr- und Logistikberufe sowie die Reinigungsberufe, für die zwischen 2013 und 2019 die Beschäftigung überdurchschnittlich gewachsen ist, obwohl auch das SP überdurchschnittlich zugenommen hat. Das verdeutlicht, dass die zunehmende Digitalisierung und die damit steigende potenzielle Ersetzbarkeit von Tätigkeiten nur ein Faktor unter vielen ist, der die Beschäftigungsentwicklung beeinflusst. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Grasping Digitalization in the Working World: An Example From the German National Educational Panel Study (2021)

    Friedrich, Teresa Sophie ; Schongen, Sebastian; Vicari, Basha ; Schulz, Benjamin; Pollak, Reinhard ; Laible, Marie-Christine ;

    Zitatform

    Friedrich, Teresa Sophie, Marie-Christine Laible, Reinhard Pollak, Sebastian Schongen, Benjamin Schulz & Basha Vicari (2021): Grasping Digitalization in the Working World. An Example From the German National Educational Panel Study. In: Soziale Welt, Jg. 72, H. 4, S. 415-452., 2021-07-28. DOI:10.5771/0038-6073-2021-4-415

    Abstract

    "Digitalisierung und der Einsatz vernetzter digitaler Technologien sowie Automatisierung haben in den letzten Jahren stark zugenommen und prägen die heutige Arbeitswelt. Dieser tiefgreifende Wandel führt zu veränderten Weiterbildungsbedürfnissen und schafft neue Beschäftigungsmöglichkeiten. Aber er führt auch zuÜberforderung oder der Angst vor Arbeitsplatzverlust. Das Ausmaß der durch die fortschreitende Digitalisierung induzierten gesellschaftlichen Veränderungen erfordert qualitativ hochwertige Forschungsdaten. In diesem Beitrag stellen wir neue, mehrdimensionale Items zur Digitalisierung der Arbeitswelt vor, die in den Erwachsenenkohorten des Nationalen Bildungspanels (NEPS) implementiert wurden. Wir zeigen auf, wie gut, und für welche Beschäftigtengruppen, die neu entwickelten Items die Alltagsrealität am Arbeitsplatz abbilden. Wir prüfen die Anwendbarkeit des Instruments im Hinblick auf Geschlecht, Alter, Ausbildung und Aufgaben im Beruf und zeigen, dass es die tatsächliche Weiterbildungsbeteiligung der Beschäftigten vorhersagt. Darüber hinaus zeigen wir das Potenzial auf, das sich aus der Kombination der neu implementierten Items mit weiteren zentralen Stärken der NEPS-Daten – wie der Lebensverlaufserfassung, oder Kompetenzmessungen – ergibt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Vicari, Basha ;

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    Code/Syntax
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  • Literaturhinweis

    Kompetenzen in digitalisierten kaufmännischen Arbeitsplatzsituationen: Eine vergleichende Perspektive von Ausbildenden und Lehrenden (2021)

    Geiser, Patrick; Lange, Aline; Schumann, Matthias; Weber, Susanne ; Seeber, Susan; Hiller, Frank ; Busse, Julian ; Hackenberg, Tobias ; Zarnow, Stefanie ;

    Zitatform

    Geiser, Patrick, Julian Busse, Susan Seeber, Matthias Schumann, Susanne Weber, Stefanie Zarnow, Frank Hiller, Tobias Hackenberg & Aline Lange (2021): Kompetenzen in digitalisierten kaufmännischen Arbeitsplatzsituationen. Eine vergleichende Perspektive von Ausbildenden und Lehrenden. In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Jg. 117, H. 4, S. 630-657. DOI:10.25162/zbw-2021-0024

    Abstract

    "Die Digitalisierung führt im kaufmännischen Bereich zu Veränderungen in der Struktur kaufmännischer Tätigkeiten und Arbeitssituationen. Die tatsächlichen Wirkungen auf Tätigkeiten und Kompetenzanforderungen sind jedoch schwer zu prognostizieren. In dieser Interviewstudie wurden daher Ausbildende und Lehrende zu ihren Wahrnehmungen bezüglich der Effekte von Digitalisierung auf kaufmännische Tätigkeiten und Kompetenzanforderungen befragt. Die Ergebnisse verweisen für die kaufmännische Ausbildung nicht nur auf die Notwendigkeit des Erwerbs digitaler Qualifikationen, sondern vor allem auf die Entwicklung eines systemischen und funktionsbereichsübergreifenden Verständnisses sowie neuer Arbeitsformen wie das selbstorganisierte Arbeiten und Lernen in agilen Arbeits- und Projektgruppen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Digging into the digital divide: Workers' exposure to digitalization and its consequences for individual employment (2021)

    Genz, Sabrina ; Schnabel, Claus ;

    Zitatform

    Genz, Sabrina & Claus Schnabel (2021): Digging into the digital divide: Workers' exposure to digitalization and its consequences for individual employment. (Friedrich-Alexander-Universität, Lehrstuhl für Arbeitsmarkt- und Regionalpolitik. Diskussionspapiere 118), Nürnberg, 36 S.

    Abstract

    "Während viele Studien die aggregierten Beschäftigungseffekte digitaler Technologien analysiert haben, konzentriert sich die vorliegende Untersuchung auf die Beschäftigungsentwicklung von individuellen Beschäftigten, die der Digitalisierung ausgesetzt sind. Wir nutzen einzigartige verbundene Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Daten für Deutschland und ein direktes Maß der erstmaligen Einführung von modernen digitalen (4.0-)Technologien in Betrieben zwischen 2011 und 2016. Unter Verwendung eines Matching-Ansatzes vergleichen wir Beschäftigte in Betrieben, die in digitale Technologien investieren, mit möglichst ähnlichen Beschäftigten in nicht-investierenden Betrieben. Es zeigt sich, dass die Beschäftigungsstabilität von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in investierenden Betrieben geringer ausfällt als in nicht-investierenden Betrieben. Allerdings finden entlassene Beschäftigte meist leicht Jobs in anderen Firmen, und es gibt nur geringe Unterschiede bezüglich der Arbeitslosigkeitstage. Die Beschäftigungseffekte variieren stark nach Qualifikation, Tätigkeit und Geschlecht. Sie sind am stärksten ausgeprägt für Gering- und Hochqualifizierte, für Beschäftigte mit Nicht-Routinetätigkeiten und für Frauen. Unsere Ergebnisse unterstreichen, dass der digitale Graben zwischen Beschäftigtengruppen politisch angegangen werden sollte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Routine-biased technological change does not always lead to polarisation: Evidence from 10 OECD countries, 1995–2013 (2021)

    Haslberger, Matthias ;

    Zitatform

    Haslberger, Matthias (2021): Routine-biased technological change does not always lead to polarisation: Evidence from 10 OECD countries, 1995–2013. In: Research in Social Stratification and Mobility, Jg. 74. DOI:10.1016/j.rssm.2021.100623

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  • Literaturhinweis

    Fit für die digitale Arbeitswelt: Weiterbildung gering Qualifizierter scheitert an Strukturen am Arbeitsplatz (2021)

    Hornberg, Carla ; Solga, Heike ; Heisig, Jan Paul ;

    Zitatform

    Hornberg, Carla, Jan Paul Heisig & Heike Solga (2021): Fit für die digitale Arbeitswelt. Weiterbildung gering Qualifizierter scheitert an Strukturen am Arbeitsplatz. In: WZB-Mitteilungen H. 171, S. 44-47.

    Abstract

    "Weiterbildung ist wichtig für die digitale Transformation der Arbeitswelt. Unsere neue Studie zeigt: Arbeitsplatzmerkmale sind wichtiger als individuelle Kompetenzen von gering Qualifizierten für deren Teilnahme an arbeitsplatzbezogener nicht formaler Weiterbildung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Aus- und Weiterbildung digital – Ist-Stand und Ausblick (2021)

    Janssen, Simon; Kühnert, Theresa; Ammann, Kathi;

    Zitatform

    Janssen, Simon; Theresa Kühnert & Kathi Ammann (Red.) (2021): Aus- und Weiterbildung digital – Ist-Stand und Ausblick. In: Werkstatt.bpb.de H. 14.06.2021, o. Sz., 2021-06-10.

    Abstract

    "Die digitale Transformation beeinflusst den Arbeitsmarkt und entsprechend auch die berufliche Aus- und Weiterbildung. Wo und wie sie sich konkret auswirkt, darüber haben wir mit Simon Janssen vom Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung gesprochen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Janssen, Simon;
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  • Literaturhinweis

    Learning From Coworkers (2021)

    Jarosch, Gregor; Rossi-Hansberg, Esteban; Oberfield, Ezra ;

    Zitatform

    Jarosch, Gregor, Ezra Oberfield & Esteban Rossi-Hansberg (2021): Learning From Coworkers. In: Econometrica, Jg. 89, H. 2, S. 647-676. DOI:10.3982/ECTA16915

    Abstract

    "We investigate learning at the workplace. To do so, we use German administrative data that contain information on the entire workforce of a sample of establishments. We document that having more‐highly‐paid coworkers is strongly associated with future wage growth, particularly if those workers earn more. Motivated by this fact, we propose a dynamic theory of a competitive labor market where firms produce using teams of heterogeneous workers that learn from each other. We develop a methodology to structurally estimate knowledge flows using the full‐richness of the German employer‐employee matched data. The methodology builds on the observation that a competitive labor market prices coworker learning. Our quantitative approach imposes minimal restrictions on firms' production functions, can be implemented on a very short panel, and allows for potentially rich and flexible coworker learning functions. In line with our reduced‐form results, learning from coworkers is significant, particularly from more knowledgeable coworkers. We show that between 4 and 9% of total worker compensation is in the form of learning and that inequality in total compensation is significantly lower than inequality in wages." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Technologische Innovationen und Wandel der Arbeitswelt in Deutschland: Herausforderungen für die berufliche Aus- und Weiterbildung sowie die Re-Qualifizierung im Zuge des digitalen Wandels (2021)

    Kirchmann, Andrea; Laub, Natalie; Maier, Anastasia; Boockmann, Bernhard; Zühlke, Anne ;

    Zitatform

    Kirchmann, Andrea, Natalie Laub, Anastasia Maier, Anne Zühlke & Bernhard Boockmann (2021): Technologische Innovationen und Wandel der Arbeitswelt in Deutschland. Herausforderungen für die berufliche Aus- und Weiterbildung sowie die Re-Qualifizierung im Zuge des digitalen Wandels. (Studien zum deutschen Innovationssystem 2021-10), Berlin, 128 S.

    Abstract

    "Die vorliegende Studie beschäftigt sich mit den Herausforderungen des digitale Wandels für die berufliche Aus- und Weiterbildung sowie für die Hochschullehre. Dafür wurden eine breit angelegte Literaturanalyse sowie die Auswertung verschiedener Indikatoren vorgenommen. Den Kern der Studie bilden Interviews mit Expertinnen und Experten. Die Gespräche ergeben, dass alle Ausbildungsberufe von der Digitalisierung betroffen sind. Dennoch behält die duale berufliche Ausbildung auch im Zuge des digitalen Wandels einen hohen Stellenwert für die Wirtschaft. Vor allem in der Qualifikation des betrieblichen Ausbildungspersonals und der Lehrkräfte besteht noch erheblicher Handlungsbedarf, ebenso wie beim Umgang der Lehrenden an Hochschulen und in der Weiterbildung mit digitalen Lehr-Lern-Formaten. Kleine und mittlere Unternehmen stehen aufgrund von fehlender technologischer Ausstattung häufig vor besonderen Herausforderungen. Aus diesen Erkenntnissen werden verschiedene Handlungsempfehlungen abgeleitet. Beispielsweise wird bereichsübergreifend die Förderung der didaktischen Weiterbildung im Umgang mit digitalen Lehr-Lernformaten empfohlen. Die Befähigung zu lebenslangem Lernen, die Bereitstellung funktionierender technischer Ausstattung und einer leistungsfähigen Infrastruktur stellen weitere Handlungsempfehlungen dar." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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