Digitale Arbeitswelt – Chancen und Herausforderungen für Beschäftigte und Arbeitsmarkt
Der digitale Wandel der Arbeitswelt gilt als eine der großen Herausforderungen für Wirtschaft und Gesellschaft. Wie arbeiten wir in Zukunft? Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung und die Nutzung Künstlicher Intelligenz auf Beschäftigung und Arbeitsmarkt? Welche Qualifikationen werden künftig benötigt? Wie verändern sich Tätigkeiten und Berufe? Welche arbeits- und sozialrechtlichen Konsequenzen ergeben sich daraus?
Dieses Themendossier dokumentiert Forschungsergebnisse zum Thema in den verschiedenen Wirtschaftsbereichen und Regionen.
Im Filter „Autorenschaft“ können Sie auf IAB-(Mit-)Autorenschaft eingrenzen.
- Gesamtbetrachtungen/Positionen
- Arbeitsformen, Arbeitszeit und Gesundheit
- Qualifikationsanforderungen und Berufe
- Arbeitsplatz- und Beschäftigungseffekte
- Wirtschaftsbereiche
- Arbeits- und sozialrechtliche Aspekte / digitale soziale Sicherung
- Deutschland
- Andere Länder/ internationaler Vergleich
- Besondere Personengruppen
-
Literaturhinweis
Towards collective protections for crowdworkers: Italy, Spain and France in the EU context (2017)
Zitatform
Donini, Annamaria, Michele Forlivesi, Anna Rota & Patrizia Tullini (2017): Towards collective protections for crowdworkers. Italy, Spain and France in the EU context. In: Transfer, Jg. 23, H. 2, S. 207-223. DOI:10.1177/1024258916688863
Abstract
"Die 'Sharing Economy' und die 'kollaborative Ökonomie' prägen neue Formen der Beschäftigung, in denen digitale Plattformen multilaterale Arbeitsbeziehungen ermöglichen. Dieser Artikel diskutiert verschiedene Initiativen, die kollektive Schutzmöglichkeiten für Crowdworker zum Ziel haben. Der erste Abschnitt geht der Frage nach, ob auf nationaler Ebene effektivere Maßnahmen für wirtschaftlich abhängige digitale Arbeitnehmer oder für Telearbeiter möglich wären und vergleicht dazu drei ausgewählte Länder: Italien, Frankreich und Spanien. Anschließend wird die Möglichkeit untersucht, den Schutz von Tarifabkommen auf Crowdworker auszudehnen und wie Gewerkschaften eine Rolle dabei spielen könnten, Garantien für Crowdworker umzusetzen. Mithilfe von vergleichenden Analysen wird gezeigt, wie unterschiedlich verfasste Systeme mit dem Recht der Vereinigungsfreiheit umgehen, insbesondere in Bezug auf 'abhängige' Arbeitnehmer. Um die vertraglich schwache Position von freiberuflichen Arbeitnehmern auf digitalen Plattformen zu stärken, könnte eine Strategie angewandt werden, die Kollektivrechte als Menschenrechte ansieht - und dies könnte sogar zur Basis einer Grundrechtecharta werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Arbeitshetze und Arbeitsintensivierung bei digitaler Arbeit: So beurteilen die Beschäftigten ihre Arbeitsbedingungen: Ergebnisse einer Sonderauswertung der Repräsentativumfrage zum DGB-Index Gute Arbeit 2016 (2017)
Holler, Markus; Kulemann, Peter;Zitatform
Holler, Markus (2017): Arbeitshetze und Arbeitsintensivierung bei digitaler Arbeit: So beurteilen die Beschäftigten ihre Arbeitsbedingungen. Ergebnisse einer Sonderauswertung der Repräsentativumfrage zum DGB-Index Gute Arbeit 2016. Berlin, 11 S.
Abstract
"Wie häufig fühlen sich digital Arbeitende bei der Arbeit gehetzt oder stehen unter Zeitdruck? In welchem Zusammenhang stehen Digitalisierungsgrad und Störungen des Arbeitsflusses? Die Ergebnisse der Sonderauswertung zeigen, dass bislang nur wenige Beschäftigte von den möglichen Potentialen der Digitalisierung für eine bessere Arbeitsgestaltung profitieren. Die Mehrheit berichtet über eine zunehmende Arbeitsintensität." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Digital labor markets and global talent flows (2017)
Zitatform
Horton, John, William R. Kerr & Christopher Stanton (2017): Digital labor markets and global talent flows. (NBER working paper 23398), Cambrige, Mass., 42 S. DOI:10.3386/w23398
Abstract
"Digital labor markets are rapidly expanding and connecting companies and contractors on a global basis. We review the environment in which these markets take root, the micro- and macro-level studies of their operations, their ongoing evolution and recent trends, and perspectives for undertaking research with micro-data from these labor platforms. We undertake new empirical analyses of Upwork data regarding 1) the alignment of micro- and macro-level approaches to disproportionate ethnic-connected exchanges on digital platforms, 2) gravity model analyses of global outsourcing contract flows and their determinants for digital labor markets, and 3) quantification of own- and cross-country elasticities for contract work by wage rate. Digital labor markets are an exciting frontier for global talent flows and growing rapidly in importance." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Weiterbildung in der Informations- und Kommunikationstechnologie: Jüngere belegen inhaltlich andere Kurse als Ältere (2017)
Janssen, Simon; Wölfel, Oliver;Zitatform
Janssen, Simon & Oliver Wölfel (2017): Weiterbildung in der Informations- und Kommunikationstechnologie: Jüngere belegen inhaltlich andere Kurse als Ältere. (IAB-Kurzbericht 17/2017), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft, die die Themen 'Wirtschaft 4.0' und 'Zukunft der Arbeit' im Hinblick auf den deutschen Arbeitsmarkt diskutieren, gehen meist davon aus, dass computerintegrierte Systeme die Anforderungen an Arbeitnehmer in Zukunft stark verändern und weisen auf die Bedeutung von Fort- und Weiterbildung zur Erlernung von modernen IT- und Computerkenntnissen hin. Aufgrund einer repräsentativen Befragung untersuchen die Autoren, inwiefern sich bestimmte Personengruppen in Deutschland fort- und weiterbilden, um moderne IT- und Computerkenntnisse zu erlernen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Janssen, Simon;Weiterführende Informationen
- Mittlere Dauer der non-formalen IKT-Kurse
- Inhalte der non-formalen IKT-Weiterbildung nach Geschlecht und beruflichem Anforderungsniveau
- Beteiligung an non-formaler Weiterbildung (insgesamt)
- Inhalte der non-formalen IKT-Weiterbildung nach Betriebsgröße
- Motivation der Teilnehmer an non-formaler IKT-Weiterbildung
-
Literaturhinweis
Arbeiten 4.0 - Folgen der Digitalisierung für die Arbeitswelt: Zeitgespräch (2017)
Klammer, Ute; Bellmann, Lutz ; Steffes, Susanne; Stettes, Oliver; Maier, Michael F.; Hirsch-Kreinsen, Hartmut; Arnold, Daniel;Zitatform
Klammer, Ute, Susanne Steffes, Michael F. Maier, Daniel Arnold, Oliver Stettes, Lutz Bellmann & Hartmut Hirsch-Kreinsen (2017): Arbeiten 4.0 - Folgen der Digitalisierung für die Arbeitswelt. Zeitgespräch. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 97, H. 7, S. 459-476. DOI:10.1007/s10273-017-2163-9
Abstract
"Die voranschreitende Digitalisierung wird die Arbeitswelt verändern und dies auf verschiedene Weise: Zum einen werden neue Geschäftsmodelle und Wettbewerbsstrukturen entstehen, zum anderen werden sich Arbeitsinhalte und die Organisation von Produktions- und Arbeitsprozessen wandeln. Was bedeutet dies für die Gestaltung der Arbeitsplätze? Dabei geht es unter anderem darum, wie die Arbeitnehmer flexible Arbeitsformen oder Homeoffice nutzen, welche Folgen Crowdworking oder andere Formen der 'Entbetrieblichung' für die soziale Sicherung haben. Letztlich muss entschieden werden, auf welcher Ebene die neu entstandenen Probleme zu lösen sind. Inwieweit ist staatliches, inwieweit betriebliches Handeln erforderlich?" (Autorenreferat, © Springer-Verlag)
Inhalt:
Klammer: Digitalisierung als Gestaltungsaufgabe (S.459)
Steffes, Maier, Arnold: Qualifikation und flexible Arbeitsformen in der digitalen Arbeitswelt: neue Handlungsfelder für Politik und Wirtschaft (S. 463)
Stettes: Arbeiten 4.0 als betriebliche Aufgabe (S. 467)
Bellmann: Digitalisierung und Arbeitszeit (S. 470)
Hirsch-Kreinsen: Arbeiten 4.0 - Qualifikationsentwicklung und Gestaltungsoptionen (S. 473) -
Literaturhinweis
The effect of broadband internet on establishments' employment growth: evidence from Germany (2017)
Zitatform
Stockinger, Bastian (2017): The effect of broadband internet on establishments' employment growth: evidence from Germany. (IAB-Discussion Paper 19/2017), Nürnberg, 54 S.
Abstract
"Dieser Artikel untersucht die Wirkungen der lokalen Verfügbarkeit von Breitband-Internet auf das Beschäftigungswachstum in Betrieben. Es werden Daten aus Deutschland für den Zeitraum 2005-2009 genutzt, als Breitband-Internet in den ländlichen Regionen Westdeutschlands und weiten Teilen Ostdeutschlands eingeführt wurde. Zudem werden verschiedene technische Hürden des Breitbandausbaus genutzt, um exogene Varianz in der lokalen Verfügbarkeit von Breitband-Internet zu erhalten. Die Ergebnisse legen nahe, dass der Breitband-Ausbau einen positiven Effekt auf das Beschäftigungswachstum in westdeutschen Dienstleistungsbetrieben hatte, im westdeutschen Industriesektor hingegen einen negativen Effekt. Dieses Ergebnismuster geht einher mit deutlichen positiven Effekten in wissens- und computerintensiven Branchen. Dies legt nahe, dass die genannten Effekte auf die tatsächliche Nutzung von Breitband-Internet im Produktionsprozess zurückgehen und dass Betriebe in den jeweiligen Sektoren komplementär zu Breitband Beschäftigung aufbauen, beziehungsweise den Beschäftigungsaufbau verlangsamen. Für Ostdeutschland werden keine signifikanten Effekte auf betriebliches Beschäftigungswachstum gefunden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
ICT adoption in micro and small firms: Can internet access improve labor productivity? (2017)
Viollaz, Mariana;Zitatform
Viollaz, Mariana (2017): ICT adoption in micro and small firms: Can internet access improve labor productivity? (CESifo working paper 6839), München, 29 S.
Abstract
"This paper analyzes the impact of internet adoption on labor productivity in Peruvian micro and small manufacturing firms over the period 2011-2013. Instrumental variables estimates show that internet adoption: (i) increases firms' labor productivity; (ii) reallocates employment away from temporary administrative workers and non-remunerated workers and expands employment of permanent production workers; (iii) leads to the formalization of labor relationships, to the implementation of new organizational practices, and to the improvement of training measures. These findings point to the implementation of combined policies, where ICT expansion is accompanied by the development of digital skills." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Digitalisierung: Bildung, Technik, Innovation (2017)
Wittpahl, Volker;Zitatform
Wittpahl, Volker (2017): Digitalisierung: Bildung, Technik, Innovation. (iit-Themenband), Berlin: Springer Vieweg, 204 S. DOI:10.1007/978-3-662-52854-9
Abstract
"Seit Jahren wird unser Alltag geprägt von zunehmender Automation und Vernetzung, die Digitalisierung genannt wird. Sensoren erfassen immer mehr unterschiedliche Daten und werden von intelligenten Algorithmen zunehmend präzisier analysiert. Dies führt nicht nur zu einem anderen Verhältnis im Umgang und bei der Nutzung von Daten durch Menschen und Maschinen, sondern wird auch dramatisch Aufgaben und Prozesse verändern. Die damit verbundenen Arbeitsanforderungen werden zum massiven Wandel von Berufsbildern führen, in dem einfache Tätigkeiten automatisiert und komplexe Tätigkeiten vereinfacht werden. Nicht nur das Arbeiten sondern auch das Lernen, Lehren und Forschen verändert sich durch die Digitalisierung. Die technischen Möglichkeiten wandeln die Lebenswelten mit ihren urbanen Versorgungs- und Infrastrukturen und eröffnen den Wirtschaftsräumen neue Geschäftsmodelle. Diese parallel einsetzenden Entwicklungen führen zu radikalen Umbrüchen, die in den kommenden Jahren sämtliche Aspekte der Gesellschaft verändern werden." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
OECD science, technology and industry scoreboard 2017: The digital transformation (2017)
Zitatform
(2017): OECD science, technology and industry scoreboard 2017. The digital transformation. (OECD science, technology and industry scoreboard), Paris, 220 S. DOI:10.1787/9789264268821-en
Abstract
"Mobilität, Cloud-Computing, das Internet der Dinge, künstliche Intelligenz und Big Data Analyse gehören zu den wichtigsten Technologien in der heutigen digitalen Wirtschaft. Gemeinsam führen sie eine Zukunft des 'Smart Everything' und nehmen Einfluss auf Unternehmen, Verbraucher und Gesellschaft.
Die neue Ausgabe des 'OECD Science, Technology and Industry Scoreboard 2017: The digital transformation' gibt anhand von über 200 Indikatoren einen Überblick zu Investitionen in Forschung und Entwicklung, zum Stand von Digitalisierung und automatisierter Produktion sowie zu der Frage, ob Beschäftigte über die Qualifikationen für die Arbeitsplätze von morgen verfügen. Besonderes Augenmerk gilt der dynamischen Entwicklung in China." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Telearbeit und Mobiles Arbeiten: Voraussetzungen, Merkmale und rechtliche Rahmenbedingungen (2017)
Zitatform
(2017): Telearbeit und Mobiles Arbeiten. Voraussetzungen, Merkmale und rechtliche Rahmenbedingungen. (Deutscher Bundestag, Wissenschaftliche Dienste. Sachstand WD 6 - 3000 - 149/16), Berlin, 20 S.
Abstract
"Mit der vorliegenden Arbeit sollen die Voraussetzungen, Merkmale und rechtlichen Rahmenbedingungen im Hinblick auf Telearbeit und Mobiles Arbeiten in Abgeordnetenbüros dargestellt werden. Dabei soll lediglich auf die Regelungen eingegangen werden, die spezifische Bestimmungen für Telearbeit bzw. Mobiles Arbeiten enthalten oder bei denen die Besonderheiten dieser Arbeitsformen von Relevanz sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Unternehmensgründungen im digitalen Bereich: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/11527) (2017)
Zitatform
(2017): Unternehmensgründungen im digitalen Bereich. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/11527). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/11983 (12.04.2017)), 19 S.
Abstract
Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der Fraktion DIE LINKE zu Unternehmensgründungen im digitalen Bereich, zur Schaffung von Arbeitsplätzen in Gründungen mit Schwerpunkt digitales Produkt/digitale Dienstleistung, zur Förderung und Kontrolle der Einhaltung von Arbeitsgesetzen, Tarifverträgen und fairpay-Modellen bei digitalen Start-Ups durch die Bundesregierung, zur Förderung von forschungsbasierten Spin-offs, zur Förderung von Gründungen durch Frauen, durch Menschen mit Beeinträchtigungen, zur Anzahl und Vergabe der EXIST-Gründerstipendien. (IAB)
-
Literaturhinweis
Auswirkungen der Digitalisierung auf die zukünftigen Arbeitsmärkte (2016)
Bertschek, Irene ; Zierahn, Ulrich ; Ohnemus, Jörg; Niebel, Thomas; Schulte, Patrick; Gregory, Terry ;Zitatform
Bertschek, Irene, Jörg Ohnemus & Thomas Niebel; Terry Gregory, Patrick Schulte & Ulrich Zierahn (Mitarb.) (2016): Auswirkungen der Digitalisierung auf die zukünftigen Arbeitsmärkte. In: N. Düll (Hrsg.) (2016): Arbeitsmarkt 2030 - Digitalisierung der Arbeitswelt : Fachexpertise zur Prognose 2016, S. 22-97. DOI:10.3278/6004559w
Abstract
"Der rasante technologische Fortschritt bei der Leistungsfähigkeit von Rechen- und Speicherkapazität treibt die Digitalisierung der Wirtschaft voran. Viele Anwendungen, die sich noch vor Jahren im Entwicklungsstadium oder in der Markteinführungsphase befanden, wie beispielsweise Cloud Computing oder intelligente Maschinen, sind inzwischen so leistungsfähig, dass sie breitflächig einsetzbar sind. Computergesteuerte Maschinen und Roboter sind heutzutage intelligenter als vor Jahren und in der Lage, miteinander zu kommunizieren und mit Menschen zu interagieren. Die Analyse großer Datenmengen aus verschiedenen Quellen erlaubt es Entscheidungen zeitnah vorzubereiten und zu treffen. Mit Unternehmenssoftware werden Produktionsprozesse und Wertschöpfungsketten optimiert und über das Internet miteinander vernetzt. Soziale Software bindet Kunden, Lieferanten und Geschäftsprozesse in den Wertschöpfungsprozess mit ein. Menschen, Dinge und Dienste kommunizieren miteinander. Digitalisierung und Vernetzung erfassen alle wirtschaftlichen Bereiche und verändern die Art und Weise zu produzieren, Dienstleistungen zu erbringen und schließlich die Art und Weise zu arbeiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Monitoring-Report Wirtschaft digital 2016 (2016)
Graumann, Sabine; Schulte, Patrick; Weinzierl, Michael; Bertschek, Irene ; Speich, Anselm; Weber, Tobias; Ebert, Martin; Rasel, Fabienne; Niebel, Thomas; Rammer, Christian ; Ohnemus, Jörg; Ettner, Karola;Zitatform
Graumann, Sabine & Irene Bertschek (2016): Monitoring-Report Wirtschaft digital 2016. (Monitoring-Report Wirtschaft digital), Berlin, 198 S.
Abstract
"Die Digitale Wirtschaft bietet große Chancen und Potenziale für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands. Die Durchdringung aller Wirtschaftsbereiche mit neuen Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) und Anwendungen ist entscheidend für die aktuelle und künftige Wettbewerbsfähigkeit des Standorts.
Der Monitoring-Report Wirtschaft DIGITAL 2016 analysiert mit dem Wirtschaftsindex DIGITAL den aktuellen und künftigen Digitalisierungsgrad der deutschen gewerblichen Wirtschaft differenziert nach elf Kernbranchen (Teil 1). Mit dem Standortindex DIGITAL (Teil 2) misst er die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen digitalen Wirtschaft, dies heißt das Zusammenspiel von IKT-Branche und Internetwirtschaft im internationalen Vergleich." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Kurzfassung -
Literaturhinweis
ICT, complementary firm strategies and firm performance (2016)
Rasel, Fabienne;Zitatform
Rasel, Fabienne (2016): ICT, complementary firm strategies and firm performance. Mannheim, 131 S.
Abstract
"This doctoral thesis analyses from different perspectives the relationship between information and communication technologies (ICT), complementary firm strategies and firm performance. One chapter examines the role of ICT and decentralized workplace organization for productivity. Two chapters analyse the association between firms' ICT use, international trade activities and productivity. The empirical analyses are based on data from firms located in Germany from the manufacturing or service sector." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Neue Formen der Zusammenarbeit - Die Kooperation in den digitalen und globalen Arbeitsräumen der IT-Branche (2016)
Steglich, Steffen;Zitatform
Steglich, Steffen (2016): Neue Formen der Zusammenarbeit - Die Kooperation in den digitalen und globalen Arbeitsräumen der IT-Branche. Erlangen, 264 S.
Abstract
"Im Fokus der Forschungsarbeit steht die Frage danach, welche Formen die Zusammenarbeit in globalen Projekten annimmt, wenn diese auf der Basis moderner Informations- und Kommunikationstechnologien stattfindet. IT Tools wie Wikis, Chats und Collaboration Software als Basis standortübergreifender Projekte verändern die Arbeit. Es wird deutlich, dass die Tätigkeiten auf Arbeitsebene, der Aufbau sozialer Beziehungen zwischen den Kooperationspartnern und das Teilen von Wissen andere Formen annehmen. Welche das sind, ist immer auch ein Ergebnis des sozialen Kontextes in den verschiedenen Projekten. Aus diesem Grund sind sie immer auch Gegenstand von sozialen Aushandlungsprozessen. Die Untersuchung findet anhand von Fallanalysen eines globalen Softwareunternehmens und eines Open Source Projektes statt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Stimulating digital innovation for growth and inclusiveness: the role of policies for the successful diffusion of ICT. 2016 Ministerial Meeting on the Digital Economy (2016)
Zitatform
(2016): Stimulating digital innovation for growth and inclusiveness. The role of policies for the successful diffusion of ICT. 2016 Ministerial Meeting on the Digital Economy. (OECD digital economy papers 256), Paris, 151 S. DOI:10.1787/5jlwqvhg3l31-en
Abstract
"This report analyses the importance of the adoption and the effective use of information and communication technologies (ICTs) for enabling digital innovation for growth and inclusiveness, and discusses the role of public policies in stimulating such adoption and use. Given the emergence of a new digital divide caused by a possible breakdown of the 'diffusion machine', and given the strong interest of governments in furthering ICT adoption and use in particular by SMEs and disfavoured social groups, emphasis is put on policies stimulating ICT diffusion across society, i.e. ICT demand side policies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
The skill complementarity of broadband internet (2015)
Zitatform
Akerman, Anders, Ingvil Gaarder & Magne Mogstad (2015): The skill complementarity of broadband internet. In: The Quarterly Journal of Economics, Jg. 130, H. 4, S. 1781-1824. DOI:10.1093/qje/qjv028
Abstract
"Does adoption of broadband internet in firms enhance labor productivity and increase wages? Is this technological change skill biased or factor neutral? We combine several Norwegian data sets to answer these questions. A public program with limited funding rolled out broadband access points and provides plausibly exogenous variation in the availability and adoption of broadband internet in firms. Our results suggest that broadband internet improves (worsens) the labor market outcomes and productivity of skilled (unskilled) workers. We explore several possible explanations for the skill complementarity of broadband internet. We find suggestive evidence that broadband adoption in firms complements skilled workers in executing nonroutine abstract tasks, and substitutes for unskilled workers in performing routine tasks. Taken together, our findings have important implications for the ongoing policy debate over government investment in broadband infrastructure to encourage productivity and wage growth." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Monitoring-Report Wirtschaft digital 2015 (2015)
Graumann, Sabine; Weinzierl, Michael; Zieger, Benedikt; Bertschek, Irene ; Winkler, Victoria; Weber, Tobias; Armbruster, Rebecca; Speich, Anselm; Ohnemus, Jörg; Schulte, Patrick; Rammer, Christian ; Niebel, Thomas;Zitatform
Graumann, Sabine & Irene Bertschek (2015): Monitoring-Report Wirtschaft digital 2015. (Monitoring-Report Wirtschaft digital), Berlin, 158 S.
Abstract
"TNS Infratest untersucht zusammen mit dem ZEW Mannheim im neuen Monitoring-Report Wirtschaft DIGITAL erstmals den Digitalisierungsgrad der gewerblichen Wirtschaft in Deutschland nach Branchen differenziert. Außerdem wird erhoben, welchen Mehrwert die Digitale Wirtschaft für Deutschland schafft und wie sich der Standort im internationalen Vergleich (Standortindex DIGITAL) positioniert.
Zentrale Ergebnisse sind:
Digitalisierung der Wirtschaft
- Der Digitalisierungsgrad der gewerblichen Wirtschaft in Deutschland liegt im Wirtschaftsindex DIGITAL bei 49 von 100 möglichen Punkten.
- Das Digitalisierungstempo bis 2020 ist verhalten. Der Wirtschaftsindex DIGITAL wird bis dahin auf 56 Punkte ansteigen.
- 27% der Unternehmen erwirtschaften mehr als 60 Prozent ihres Umsatzes digital.
Digitale Wirtschaft
- Die Digitale Wirtschaft in Deutschland liegt auf Platz 6 im internationalen Standortindex DIGITAL.
- Bei den IKT-Umsätzen erreicht Deutschland mit einem Anteil von 3,6 Prozent an den weltweiten Umsätzen Platz fünf.
- Mit einem Umsatz von 221 Mrd. EURO und gut einer Million Arbeitnehmern stellt die Digitale Wirtschaft einen bedeutenden Zweig der deutschen Wirtschaft dar.
Die Studie ist vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie beauftragt und Bestandteil des Nationalen IT-Gipfels, der zentralen Plattform für den Austausch zwischen Politik und Digitaler Wirtschaft unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Kurzfassung -
Literaturhinweis
Gute Arbeit und Digitalisierung: Prozessanalysen und Gestaltungsperspektiven für eine humane digitale Arbeitswelt (2015)
Kulemann, Peter; Müller, Nadine;Zitatform
(2015): Gute Arbeit und Digitalisierung. Prozessanalysen und Gestaltungsperspektiven für eine humane digitale Arbeitswelt. Berlin, 188 S.
Abstract
"ver.di unterstreicht ihre Positionen zu den Auswirkungen des digitalen Wandels auf den Dienstleistungssektor: Der vom ver.di-Bereich Innovation und Gute Arbeit veröffentlichte Band 'Gute Arbeit und Digitalisierung - Prozessanalysen und Gestaltungsperspektiven für eine humane digitale Arbeitswelt' umfasst Studien, programmatische Statements und arbeitspolitische Konzepte aus Gewerkschaft und Wissenschaft zu verschiedenen Branchen und Aspekten des digitalen Wandels.
Aufbereitet wird eine breite Palette an Themen, etwa Mitbestimmung, Datenschutz und Persönlichkeitsrechte, die soziale Sicherung von Solo-Selbständigen, Crowdsourcing, Belastungsmanagement mit agilen Methoden, Social Media oder Weiterbildung. In den Blick genommen werden außerdem einzelne Branchen wie die IT-Branche, das Gesundheitswesen und der Journalismus, ein Kapitel ist dem Versandgroßhändler Amazon gewidmet." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Soloselbstständige Internet-Dienstleister im Niedriglohnbereich: Prekäres Unternehmertum auf Handwerksportalen im Spannungsfeld zwischen Autonomie und radikaler Marktabhängigkeit (2015)
Lorig, Philipp;Zitatform
Lorig, Philipp (2015): Soloselbstständige Internet-Dienstleister im Niedriglohnbereich. Prekäres Unternehmertum auf Handwerksportalen im Spannungsfeld zwischen Autonomie und radikaler Marktabhängigkeit. In: Arbeits- und industriesoziologische Studien, Jg. 8, H. 1, S. 55-75.
Abstract
"Bei der Betrachtung kapitalismusbedingter Wandlungen des Arbeitsmarktes fällt im Niedriglohnbereich vermehrt eine entstandardisierte und prekäre Beschäftigungsform auf: Die selbstständige Arbeit auf Werkvertragsbasis, insbesondere im Bereich der handwerklichen Dienstleistungen. Eine in diesem Feld bis dato unerforschte Beschäftigtengruppe besteht aus Personen, die ihre handwerklichen Dienstleistungen primär auf Handwerksportalen im Internet anbieten und ihre Auftragsakquise in den virtuellen Raum verlegt haben. Diese Portale, wie beispielhaft am Marktführer 'MyHammer.de' zu zeigen ist, zeichnen sich durch spezifische Abläufe von Angebot und Nachfrage, Informationsungleichheiten, einen verschleierten ,Unterbietungswettbewerb' und ein Profil- und Bewertungssystem aus, das die Arbeitsabläufe bis weit in das Alltagsleben hinein strukturiert und vor allem diszipliniert. Auf der empirischen Grundlage biographischer Interviews mit soloselbstständigen Handwerkern untersucht der vorliegende Artikel, inwiefern in diesem wachsenden Segment atypischer Erwerbsarbeit - das prototypisch für prekäre Arbeit unter zunehmender Vermarktlichung und dem gesellschaftlich vermittelten Diktum unternehmerischer Eigenverantwortung gelten kann - Autonomieansprüche und Ideale der Selbstverwirklichung selbstständiger Erwerbsarbeit in ihr Gegenteil verkehrt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
The history of technological anxiety and the future of economic growth: is this time different? (2015)
Zitatform
Mokyr, Joel, Chris Vickers & Nicolas L. Ziebarth (2015): The history of technological anxiety and the future of economic growth. Is this time different? In: The Journal of Economic Perspectives, Jg. 29, H. 3, S. 31-50. DOI:10.1257/jep.29.3.31
Abstract
"Technology is widely considered the main source of economic progress, but it has also generated cultural anxiety throughout history. The developed world is now suffering from another bout of such angst. Anxieties over technology can take on several forms, and we focus on three of the most prominent concerns. First, there is the concern that technological progress will cause widespread substitution of machines for labor, which in turn could lead to technological unemployment and a further increase in inequality in the short run, even if the long-run effects are beneficial. Second, there has been anxiety over the moral implications of technological process for human welfare, broadly defined. While, during the Industrial Revolution, the worry was about the dehumanizing effects of work, in modern times, perhaps the greater fear is a world where the elimination of work itself is the source of dehumanization. A third concern cuts in the opposite direction, suggesting that the epoch of major technological progress is behind us. Understanding the history of technological anxiety provides perspective on whether this time is truly different. We consider the role of these three anxieties among economists, primarily focusing on the historical period from the late 18th to the early 20th century, and then compare the historical and current manifestations of these three concerns." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Big Data und die gesellschaftlichen Folgen (2015)
Zitatform
Orwat, Carsten, Reinhard Heil, Anika Hügle, René König & Christina Merz (2015): Big Data und die gesellschaftlichen Folgen. In: Technikfolgenabschätzung, Jg. 24, H. 2, S. 83-87.
Abstract
"Die Erzeugung, Verknüpfung und Auswertung großer Datenmengen, oft mit dem Begriff 'Big Data' verbunden, beeinflusst in unserer modernen, digitalisierten Gesellschaft beinahe alle Lebensbereiche. Vernetzte Computertechnologie, Smartphones, soziale Netzwerke, vielfältige Online-Angebote und die Durchdringung des Alltags mit dem 'Internet der Dinge' führen zu einer rasanten Vervielfachung von Datenquellen und Datenmengen. Neben den Potenzialen von Big Data, z. B. in den Bereichen Wirtschaft oder Medizin, werden zunehmend auch die gesellschaftlichen Herausforderungen deutlich. Es ergeben sich insbesondere Fragen zu kommerzieller und staatlicher Überwachung, informationeller Selbstbestimmung, Schutz der Privatsphäre, Transparenz bei den Verfahren der Datenverarbeitung oder zu Fehlern bei Datenverwendungen sowie automatisierten Entscheidungen. Das Projekt ABIDA (Assessing Big Data - Begleitforschung Big Data) verfolgt das Ziel, Wissen aus gesellschaftlicher Perspektive über Entwicklungen, Herausforderungen und Handlungsoptionen von Big Data zusammenzubringen, zu erzeugen, zu vertiefen und zu verbreiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Der effiziente Mensch: zur Dynamik von Raum und Zeit in mediatisierten Arbeitswelten (2015)
Roth-Ebner, Caroline;Zitatform
Roth-Ebner, Caroline (2015): Der effiziente Mensch. Zur Dynamik von Raum und Zeit in mediatisierten Arbeitswelten. (Edition Medienwissenschaft), Bielefeld: Transcript, 363 S.
Abstract
"Welchen Einfluss hat die Nutzung digitaler Medien auf die Wahrnehmung von und den Umgang mit Raum und Zeit bei der Arbeit? Zur Beantwortung dieser Frage untersucht Caroline Roth-Ebner das Zusammenspiel zwischen Mediennutzung und sozialen Praktiken im Büroalltag. Sie stellt die Existenz eines Idealtypus des 'effizienten Menschen' fest, der nach einer effizienten Gestaltung seiner Arbeit strebt, um ein Maximum an Aufgaben bewältigen zu können. Digitale Medien werden dabei zu Werkzeugen, um Arbeit effizient planen, durchführen, archivieren und evaluieren zu können." (Textauszug, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Arbeit in der digitalisierten Welt: Beiträge der Fachtagung des BMBF 2015 (2015)
Schlick, Christopher; Rix, Michael; Bullmann, Erich; Adolph, Lars; Busch, Felix ; Pfeiffer, Sabine ; Oeij, Peter; Meisen, Tobias; Jeschke, Sabina; Steffen, Marlies; Hirsch-Kreinsen, Hartmut; Strina, Giuseppe; Hellinger, Ariane; Weiss, Peter; Heinen, Ewald; Winge, Susanne; Hees, Frank ; Wolf, Christian; Hasse, Ferdinand; Ludwig, Franziska; Hasebrook, Joachim; Leimeister, Jan Marco ; Harde, Jens; Boes, Andreas ; Hahnenkamp, Klaus; Klebe, Thomas; Hägele, Ralf; Jeske, Tim ; Gül, Katrin; Preenen, Paul; Grötsch, Alexander; Stowasser, Sascha; Grauel, Britta Marleen; Wiener, Bettina; Georg, Arno; Zogaj, Shkodran; Geilen, Jan; Lacker, Thomas; Gärtner, Ralf; Kämpf, Tobias; Gäde-Butzlaff, Vera; Schröder, Lothar; Flüter-Hoffmann, Christiane; Wischniewski, Sascha ; Dhondt, Steven ; Klein-Magar, Margret; Deuse, Jochen ; Weisner, Kirsten; Delden, Catharina van; Persin, Detlef; Chia, David; Lennings, Frank; Büscher, Christian ;Zitatform
(2015): Arbeit in der digitalisierten Welt. Beiträge der Fachtagung des BMBF 2015. Frankfurt am Main: Campus-Verl., 249 S.
Abstract
"Die Digitalisierung verändert zunehmend die Arbeitswelt. Sie bietet Beschäftigten die Möglichkeit, Arbeitszeiten und -orte flexibel zu gestalten und gleichzeitig ergebnisorientiert zu arbeiten. Die Erfolge des Wirtschaftsstandorts Deutschland hängen stark davon ab, inwieweit es Wirtschaft und Gesellschaft gelingt, diese Veränderungen konstruktiv zu nutzen.
Unter dem Titel 'Arbeit in der digitalisierten Welt' diskutierten am 28. und 29. Mai 2015 in Berlin mehr als 600 Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik aktuelle und zukünftige Herausforderungen der Arbeitsforschung und -gestaltung.
Die Autorinnen und Autoren geben Antworten auf die Fragen, welche Rolle Arbeit zukünftig in der digitalen Gesellschaft spielen wird und wie die Arbeit der Zukunft gestaltet werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Inhalt:
Vera Gäde-Butzlaff: Arbeiten in der digitalen Welt ( 11-20);
Catharina van Delden, David Chia: Crowdsourced Innovation - Kollaborative Innovation im digitalen Zeitalter ( 21-24);
Hartmut Hirsch-Kreinsen: Gestaltungsperspektiven von Produktionsarbeit bei Industrie 4.0 ( 25-34);
Sascha Stowasser, Tim Jeske: Arbeitswelt der Zukunft ( 35-43);
Lothar Schröder : Wie sich die Digitalisierung entwickelt und warum die Zukunft in der Guten Arbeit liegt (44-54);
Arno Georg, Ariane Hellinger : Soziale und technische Innovationen in der Industrie 4.0 gestalten (57-65);
Sabine Pfeiffer : Der Mensch kann Industrie 4.0 - Industrie 4.0 am Hallenboden partizipativ gestalten (66-74);
Erich Bullmann: Kompetenzentwicklung als Motor für soziale Innovation (75-79);
Alexander Grötsch, Jan Geilen, Britta Marleen Grauel, Sascha Wischniewski, Lars Adolph: Chancen und Herausforderungen der zunehmenden Digitalisierung in der Arbeitswelt ( 83-93);
Detlef Persin: Always online - Chance und Gefahr zugleich ( 94-103);
Jan Marco Leimeister, Thomas Klebe, Shkodran Zogaj: Digital Working und Crowd Working: Neue Arbeits- und Beschäftigungsformen jetzt und für die Zukunft ( 107-116);
Katrin Gül, Andreas Boes, Tobias Kämpf: Den Umbruch in den digitalen Unternehmen nutzen: Zentrale Handlungsfelder für eine lebensphasensensible Personalpolitik ( 119-126);
Christiane Flüter-Hoffmann: Ausbalancierte Flexibilität - Wie werden Anforderungen und Angebote zu einer echten Win-win-Situation für Betriebe und Beschäftigte? ( 127-133); Peter Weiss, Ewald Heinen, Giuseppe Strina: Auswirkungen und Chancen der Digitalisierung im Handwerk (137-141);
Giuseppe Strina, Ewald Heinen: Arbeitsprozesse im digitalen Handwerk - Stand und Perspektiven ( 142-152);
Steven Dhondt, Peter Oeij, Paul Preenen : Working in the Digitalized World: The Meaning of the Link between Advanced Manufacturing and Workplace Innovation in the EU Growth Strategy (155-170);
Bettina Wiener, Susanne Winge, Ralf Hägele : Die Digitalisierung in der Landwirtschaft - Deutschland und Osteuropa im Vergleich (171-181);
Michael Rix, Frank Hees, Tobias Meisen, Christian Büscher, Sabina Jeschke: Der Gießer im Mittelpunkt der Digitalisierung - Wie Innovationen aus der Informationstechnologie den Maschinenbau erobern ( 182-190);
Frank Lennings, Ralf Gärtner, Jens Harde, Ferdinand Hasse, Thomas Lacker: Auswirkungen und Chancen der Digitalisierung für KMU (193-204);
Joachim Hasebrook, Klaus Hahnenkamp: Robodoc und Medlink: Digitalisierung verändert die Arbeit im Krankenhaus ( 207-218);
Franziska Ludwig, Christian Wolf: Arbeit in der digitalen Welt - Digital geführte Mitarbeiter: Erfolgsfaktoren und Hemmnisse aus Sicht einer Mitarbeiterin ( 221-229);
Margret Klein-Magar: Führung in der digitalisierten Arbeitswelt - Es geht nur gemeinsam! (230-232);
Jochen Deuse, Felix Busch, Kirsten Weisner, Marlies Steffen: Differenzielle Arbeitsgestaltung durch hybride Automatisierung ( 235-245). -
Literaturhinweis
Der mediatisierte Lebenswandel: permanently online, permanently connected (2015)
Vorderer, Peter;Zitatform
Vorderer, Peter (2015): Der mediatisierte Lebenswandel. Permanently online, permanently connected. In: Publizistik, Jg. 60, H. 3, S. 259-276. DOI:10.1007/s11616-015-0239-3
Abstract
Der heutige Alltag wird mit Online-Kommunikation durchzogen, das Leben an sich mediatisiert sich, weil zunehmend mehr Handlungen unter Zuhilfenahme von Online-Kommunikation geplant und umgesetzt werden. Der Mensch von heute denkt, fühlt, erlebt und handelt in der Erwartung, 'permanently online, permanently connected' (POPC) zu sein oder doch zumindest sein zu können. Das vorliegende Essay versucht, der Phänomenologie des mediatisierten Lebenswandels im Sinne von POPC nachzuspüren: Wie verändern sich Lebenswandel, Lebensgefühl, Alltagserleben, wenn (fast) alles Handeln mediatisiert geschieht? Ziel des beschreibenden Rundblicks ist es, damit die Theorieinnovation in der Kommunikationswissenschaft zu beflügeln. Aus einer umfassenden Rekonstruktion von POPC als neuem Lebensmodus sollen sich neue Perspektiven für Problemstellungen und Annahmen über das Kommunikations- und Medienhandeln ergeben, die für die künftige Forschung auf Individual-, Meso- und Gesellschaftsebene relevante Verstehens-, Erklärungs- und Prognosebeiträge erlauben. (IAB)
-
Literaturhinweis
Geschlechterarrangements in Bewegung: veränderte Arbeits- und Lebensweisen durch Informatisierung? (2015)
Wischermann, Ulla; Wischermann, Ulla; Dick, Rolf van ; Fey, Stefan; Hofmeister, Heather; Flake, Uli; Kirschenbauer, Annette; Grossegger, Beate; Hernandez, Alina S.; Kirschenbauer, Annette; Bultemeier, Anja; Oechsle, Mechtild; Alemann, Annette von; Roth-Ebner, Caroline;Zitatform
Wischermann, Ulla & Annette Kirschenbauer (Hrsg.) (2015): Geschlechterarrangements in Bewegung. Veränderte Arbeits- und Lebensweisen durch Informatisierung? (Gender studies), Bielefeld: Transcript, 329 S. DOI:10.14361/9783839427293
Abstract
"Zwischen den neuen Informations- und Kommunikationstechnologien und der zunehmend geforderten Balance von Erwerbsarbeits- und Privatleben bestehen komplexe Zusammenhänge. Neue digitale Formen von Kommunikation, die besonders durch das Web 2.0 möglich geworden sind, führen zu einer zunehmenden Flexibilisierung von Arbeit. Sie bedeutet einerseits Arbeitsintensivierung, Zeitdruck und erhöhte Mobilität, andererseits bietet sie aber auch Potenziale für freieres Zeitmanagement und damit die Chance einer besser gelingenden Work-Life-Balance. Das Buch widmet sich dieser 'Zukunft der Arbeit' und geht der Frage nach, ob und wie beweglichere Geschlechterarrangements entstehen können und welchen Einfluss das auf die Berufs- und Karriereverläufe von Frauen haben kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
Literaturhinweis
Data-driven innovation: big data for growth and well-being (2015)
Abstract
"Today, the generation and use of huge volumes of data are redefining our 'intelligence' capacity and our social and economic landscapes, spurring new industries, processes and products, and creating significant competitive advantages. In this sense, data-driven innovation (DDI) has become a key pillar of 21st-century growth, with the potential to significantly enhance productivity, resource efficiency, economic competitiveness, and social well-being.
Greater access to and use of data create a wide array of impacts and policy challenges, ranging from privacy and consumer protection to open access issues and measurement concerns, across public and private health, legal and science domains. This report aims to improve the evidence base on the role of DDI for promoting growth and well-being, and provide policy guidance on how to maximise the benefits of DDI and mitigate the associated economic and societal risks." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Zwischen Handlungsspielräumen und eigensinniger Materialität: Subjekte im Umgang mit den Herausforderungen der Internet-Arbeitswelt (2014)
Carstensen, Tanja;Zitatform
Carstensen, Tanja (2014): Zwischen Handlungsspielräumen und eigensinniger Materialität. Subjekte im Umgang mit den Herausforderungen der Internet-Arbeitswelt. In: Arbeits- und industriesoziologische Studien, Jg. 7, H. 1, S. 24-41.
Abstract
"Der Wandel der (Erwerbs-)Arbeit wird in der Arbeits- und Industriesoziologie u.a. mit den Begriffen Entgrenzung, Prekarisierung und Subjektivierung charakterisiert. Für die arbeitenden Subjekte hat dieser Wandel ambivalente Effekte zwischen Autonomiegewinnen und neuen Belastungen. Zusätzlich dazu hat aber auch das Internet wirkmächtig zu grundlegenden Veränderungen der Arbeitsbedingungen geführt, die bei der Analyse des Wandels der (Erwerbs-)Arbeit bisher wenig mitberücksichtigt werden. Dabei stellt das Internet neue und eigene Anforderungen an die Subjekte, macht Setzungen und prägt das Arbeitshandeln. Gleichzeitig agieren die Subjekte im Umgang mit diesen Anforderungen wiederum keinesfalls gleichförmig, sondern eigensinnig und definitionsmächtig. Der vorliegende Artikel untersucht die Wechselwirkungen zwischen diesen Handlungsspielräumen der Subjekte und dem Eigensinn und der Wirkmacht des Internets. Empirische Grundlage sind Ergebnisse aus Interviews und Aufzeichnungen von Internetpraktiken junger Menschen, die in der Internetbranche arbeiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
The Cambridge Handbook of Artificial Intelligence (2014)
Frankish, Keith; Ramsey, William M.;Zitatform
Frankish, Keith (2014): The Cambridge Handbook of Artificial Intelligence. Cambridge: Cambridge University Press, 354 S. DOI:10.1017/CBO9781139046855
Abstract
"Artificial intelligence, or AI, is a cross-disciplinary approach to understanding, modeling, and creating intelligence of various forms. It is a critical branch of cognitive science, and its influence is increasingly being felt in other areas, including the humanities. AI applications are transforming the way we interact with each other and with our environment, and work in artificially modeling intelligence is offering new insights into the human mind and revealing new forms mentality can take. This volume of original essays presents the state of the art in AI, surveying the foundations of the discipline, major theories of mental architecture, the principal areas of research, and extensions of AI such as artificial life. With a focus on theory rather than technical and applied issues, the volume will be valuable not only to people working in AI, but also to those in other disciplines wanting an authoritative and up-to-date introduction to the field." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie das Inhaltsverzeichnis. -
Literaturhinweis
Informations- und Kommunikationstechnologien in Deutschland und im internationalen Vergleich: ausgewählte Innovationsindikatoren (2014)
Gehrke, Birgit; Leidmann, Mark; Michels, Carolin; Neuhäusler, Peter; John, Katrin; Pohlmann, Tim; Cordes, Alexander; Ohnemus, Jörg; Frietsch, Rainer; Rammer, Christian ;Zitatform
Gehrke, Birgit, Alexander Cordes, Katrin John, Rainer Frietsch, Carolin Michels, Peter Neuhäusler, Tim Pohlmann, Jörg Ohnemus & Christian Rammer (2014): Informations- und Kommunikationstechnologien in Deutschland und im internationalen Vergleich. Ausgewählte Innovationsindikatoren. (Studien zum deutschen Innovationssystem 2014-11), Berlin, 148 S.
Abstract
Die IuK-Wirtschaft gehört zum einen selbst sowohl in der Industrie als auch im Bereich der Dienstleistungen zu den besonders innovativen Sektoren, zum anderen trägt der Einsatz von innovativen IuK-Technologien zu Produktivitätsfortschritten in allen Bereichen der Wirtschaft bei. Die Studie analysiert und bewertet verschiedene Innovationsindikatoren zur deutschen IuK-Wirtschaft und zum Einsatz von IuK-Technologien im internationalen Vergleich und konzentriert sich dabei 1. auf verschiedene Innovationsindikatoren zur Beurteilung der technologischen Leistungsfähigkeit der deutschen IKT-Wirtschaft im internationalen Vergleich (FuE und Innovationen, Wertschöpfungs-, Beschäftigungs- und Außenhandelsstrukturen); 2. auf die Voraussetzungen in Deutschland zur Sicherung des Fachkräftebedarfs, der benötigten IKT-Kompetenzen innerhalb und außerhalb der IKT-Branche und 3. auf die Dynamik und Struktur von wissenschaftlichen Publikationen und von weltmarktrelevanten Patenten im IKT-Bereich mit besonderem Augenmerk auf regionale Verschiebungen und die sektorale Herkunft der jeweiligen Anmelder. (IAB)
-
Literaturhinweis
Monitoring-Report Digitale Wirtschaft 2014: Innovationstreiber IKT (2014)
Graumann, Sabine; Schörner, Felix; Ohnemus, Jörg; Schulte, Patrick; Rachidi, Tobias; Niebel, Thomas; Rammer, Christian ; Weber, Tobias; Weinzierl, Michael; Bertschek, Irene ; Speich, Anselm;Zitatform
Graumann, Sabine & Irene Bertschek (2014): Monitoring-Report Digitale Wirtschaft 2014. Innovationstreiber IKT. Berlin, 129 S.
Abstract
"Die Digitale Wirtschaft bietet große Chancen und Potenziale für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands. Die Durchdringung aller Wirtschaftsbereiche mit neuen Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) und Anwendungen ist entscheidend für die aktuelle und künftige Wettbewerbsfähigkeit des Standorts. Seien es Industrie 4.0 (also die vernetzte Produktion), intelligente Netze oder neue Internetanwendungen, die Innovationskraft der Digitalen Wirtschaft revolutioniert unser Leben, Lernen, Arbeiten und Wirtschaften.
TNS Infratest Business Intelligence untersucht zusammen mit dem ZEW Mannheim im aktuellen Monitoring- Report Digitale Wirtschaft 2014, welchen Mehr- Wert die Digitale Wirtschaft für Deutschland schafft und wie sich der Standort im internationalen Vergleich positioniert. In diesem Jahr fokussiert der Report insbesondere auf die Rolle der Informations- und Kommunikationstechnologien als Treiber von Innovationen." (Textauszug, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Kurzfassung -
Literaturhinweis
Labor in the global digital economy: the cybertariat comes of age (2014)
Zitatform
Huws, Ursula (2014): Labor in the global digital economy. The cybertariat comes of age. New York: Monthly Review Press, 208 S.
Abstract
"Ursula Huws ties together disparate economic, cultural, and political phenomena of the last few decades to form a provocative narrative about the shape of the global capitalist economy at present. She examines the way that advanced information and communications technology has opened up new fields of capital accumulation: in culture and the arts, in the privatization of public services, and in the commodification of human sociality by way of mobile devices and social networking. These trends are in turn accompanied by the dramatic restructuring of work arrangements, opening the way for new contradictions and new forms of labor solidarity and struggle around the planet. Labor in the Global Digital Economy is a forceful critique of our dizzying contemporary moment, one that goes beyond notions of mere connectedness or free-flowing information to illuminate the entrenched mechanisms of exploitation and control at the core of capitalism." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
The internet economy: regulatory challenges and practices (2014)
Koske, Isabell; Bitetti, Rosamaria; Wanner, Isabelle; Sutherland, Ewan;Zitatform
Koske, Isabell, Rosamaria Bitetti, Isabelle Wanner & Ewan Sutherland (2014): The internet economy. Regulatory challenges and practices. (OECD Economics Department working papers 1171), Paris, 36 S. DOI:10.1787/5jxszm7x2qmr-en
Abstract
"The Internet has become an integral part of the everyday life of households, firms and governments. Its proper functioning over the long run is therefore crucial for economic growth and people's wellbeing more generally. The success of the Internet depends on its openness and the confidence of users. Designing policies that protect society while allowing for Internet's great economic potential to be fulfilled, is a difficult task. This paper investigates this challenge and takes stock of existing regulations in OECD and selected non-OECD countries in specific areas related to the digital economy. It finds that despite the regulatory difficulties, the Internet is far from being a 'regulation-free' space as there are various industry standards, co-regulatory agreements between industry and the government, and in some cases also state regulation. Most of them aim at protecting personal data and consumers more generally. In many cases generally applicable laws and regulations exist that address privacy, security and consumer protection issues both in the traditional and the digital economy." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Co-Economy: Wertschöpfung im digitalen Zeitalter: Netzwerke und agile Organisationsstrukturen erfolgreich nutzen (2014)
Pelzer, Claudia; Burgard, Nora;Zitatform
Pelzer, Claudia & Nora Burgard (2014): Co-Economy: Wertschöpfung im digitalen Zeitalter. Netzwerke und agile Organisationsstrukturen erfolgreich nutzen. Wiesbaden: Springer, 97 S. DOI:10.1007/978-3-658-00955-7
Abstract
"Wie können und müssen Unternehmen die digitale Vernetzung für sich nutzen? Welchen Mehrwert bieten dabei Crowd-basierte Lösungen und kollaborative Innovationen? Antworten auf diese grundlegenden Fragen liefert dieses Buch. Die Autorinnen erklären, wieso und in welcher Form auch die bestehenden Business-Modelle, Arbeits- und Organisationsformen einem Wandel unterliegen. Sie erläutern fundiert und leicht verständlich, welche Tools die Netzwerk-Ökonomie hervorgebracht hat, welche Auswirkungen sie auf einzelne Branchen hat und wie die Umsetzung in die Praxis funktioniert. Zahlreiche Beispiele zeigen, wie schnell Veränderungen, Branchen-Innovationen und - Disruptionen unterschätzt werden und wie wichtig Offenheit und Agilität für Unternehmen sind - heute mehr denn je." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
Literaturhinweis
Wirtschaft 4.0 - Große Chancen, viel zu tun: das IHK-Unternehmensbarometer zur Digitalisierung (2014)
Schumann, Alexander; Sobania, Katrin; Liecke, Michael; Reinecke, Jochen; Assenmacher, Michael;Zitatform
Schumann, Alexander (2014): Wirtschaft 4.0 - Große Chancen, viel zu tun. Das IHK-Unternehmensbarometer zur Digitalisierung. Berlin, 19 S.
Abstract
"Der digitale Wandel erfasst die deutsche Wirtschaft auf ganzer Breite. Das belegt eine Online-Umfrage der Industrie- und Handelskammern (IHKs), die der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) jetzt veröffentlicht hat.
Die Erhebung 'Wirtschaft 4.0 - Große Chancen, viel zu tun' basiert auf knapp 2.000 Antworten aus dem unternehmerischen Ehrenamt der IHKs. Sie zeigt, dass die Digitalisierung in fast allen Betrieben die Geschäfts- und Arbeitsprozesse beeinflusst." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Does rural broadband impact jobs and income?: evidence from spatial and first-differenced regressions (2014)
Zitatform
Whitacre, Brian, Roberto Gallardo & Sharon Strover (2014): Does rural broadband impact jobs and income? Evidence from spatial and first-differenced regressions. In: The annals of regional science, Jg. 53, H. 3, S. 649-670. DOI:10.1007/s00168-014-0637-x
Abstract
"In order to better understand the association between broadband and jobs/income in non-metropolitan counties, this study conducts spatial and first differenced regressions using recent data from the Federal Communications Commission and the National Broadband Map. The relationships between broadband adoption/ availability and jobs/income in rural areas are analyzed after controlling for a host of potentially influential variables such as age, race, educational attainment, transportation infrastructure, and the presence of natural amenities. Results from spatial error models using 2011 data provide evidence that high levels of broadband adoption in non-metro counties are positively related to the number of firms and total employees in those counties. The first-differenced regressions use data from 2008 and 2011 to suggest that increases in broadband adoption levels are associated with increases in median household income and the percentage of non-farm proprietors in non-metro counties. Interestingly, simply obtaining increases in broadband availability (not adoption) over this time has no statistical impact on either jobs or income." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Measuring the digital economy: a new perspective (2014)
Abstract
"The growing role of the digital economy in daily life has heightened demand for new data and measurement tools. Internationally comparable and timely statistics combined with robust cross-country analyses are crucial to strengthen the evidence base for digital economy policy making, particularly in a context of rapid change. This report presents indicators traditionally used to monitor the information society and complements them with experimental indicators that provide insight into areas of policy interest. The key objectives of this publication are to highlight measurement gaps and propose actions to advance the measurement agenda." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
The effects of broadband internet expansion on labor market outcomes (2013)
Zitatform
Atasoy, Hilal (2013): The effects of broadband internet expansion on labor market outcomes. In: ILR review, Jg. 66, H. 2, S. 315-345. DOI:10.1177/001979391306600202
Abstract
"The author analyzes the effects of the expansion of broadband Internet access from 1999 to 2007 on labor market outcomes throughout the United States. Recent federal policy programs have allocated $18 billion toward subsidizing the spread of this technology, especially to rural areas. Understanding the interplay between technology, firms, and the labor market is important for evaluating whether additional scarce government resources should be allocated to improve this type of infrastructure. Using models that include county and time fixed effects, the author finds that gaining access to broadband services in a county is associated with approximately a 1.8 percentage point increase in the employment rate, with larger effects in rural and isolated areas. Most of the employment gains result from existing firms increasing the scale of their labor demand and from growth in the labor force. These results are consistent with a theoretical model in which broadband technology is complementary to skilled workers, with larger effects among college-educated workers and in industries and occupations that employ more college-educated workers.?" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Weiterführende Informationen
Volltext-Zugang über den Verlag bzw. Anbieter (möglicherweise kostenpflichtig) -
Literaturhinweis
The economics of digitization (2013)
Zitatform
(2013): The economics of digitization. (The international library of critical writings in economics 280), Cheltenham: Elgar, 637 S.
Abstract
"The increasing creation, support, use and consumption of digital representation of information touches a wide breadth of economic activities. This digitization has transformed social interactions, facilitated entirely new industries and undermined others and reshaped the ability of people - consumers, job seekers, managers, government officials and citizens - to access and leverage information. This important book includes seminal papers addressing topics such as the causes and consequences of digitization, factors shaping the structure of products and services and creating an enormous range of new applications and how market participants make their choices over strategic organization, market conduct, and public policies. This authoritative collection, with an original introduction by the editors, will be an invaluable source of reference for students, academics and practitioners with an interest in the economics of digitisation and the digital economy." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Content:
Supply and Demand for the Internet
Electronic Commerce and Competition
The Structure of Online and Offline Clustering
Governance and InstitutionsWeiterführende Informationen
Hier finden Sie das Inhaltsverzeichnis. -
Literaturhinweis
Berufsziel Social Media: wie Karrieren im Web 2.0 funktionieren (2013)
Lumma, Nico; Rippler, Stefan; Woischwill, Branko;Zitatform
Lumma, Nico, Stefan Rippler & Branko Woischwill (2013): Berufsziel Social Media. Wie Karrieren im Web 2.0 funktionieren. Wiesbaden: Springer, 119 S.
Abstract
"Der Arbeitsmarkt für Social Media-Fachkräfte entwickelt sich rasant. Der unmittelbare und schnelle informelle Austausch, Beschäftigte als Aushängeschild bzw. Botschafter des Unternehmens und weitere interaktive Aspekte haben Kommunikationsstrukturen und Arbeitsformen grundlegend verändert. Immer mehr Unternehmen nutzen soziale Netzwerke zur Steuerung von Unternehmenszielen wie Markenloyalität durch Interaktion, Marktforschung oder Produktentwicklung. Dennoch sind in vielen Betrieben die Chancen und Risiken von Social Media noch weitestgehend unerprobt. 'Berufsziel Social Media' gibt einen fundierten und aktuellen Überblick zur Entwicklung eines Arbeitsfelds, das dem Ruf des Arbeitsmarktes nach Spezialisierung wie Strategie-Kompetenz oder Wissen um 'Kundenbindung 2.0', folgt. Das Werk stellt Einstiegs- und Aufstiegsmöglichkeiten vor und wagt einen Blick in die zukünftige Entwicklung der interaktiven Arbeitswelt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
AgendaCPS: integrierte Forschungsagenda Cyber-Physical Systems (2012)
Zitatform
Geisberger, Eva & Manfred Broy (Hrsg.) (2012): AgendaCPS. Integrierte Forschungsagenda Cyber-Physical Systems. (acatech STUDIE), München, 296 S.
Abstract
"Der rasche Fortschritt der Informationstechnik ermöglicht, in Kombination mit der Mikrosystemtechnik, immer leistungsfähigere softwareintensive eingebettete Systeme und integrierte Anwendungen. Zunehmend werden diese untereinander, aber auch mit Daten und Diensten im Internet vernetzt. So entstehen intelligente Lösungen, die mithilfe von Sensoren und Aktoren Prozesse der physikalischen Welt erfassen, sie mit der virtuellen Softwarewelt verbinden und in Interaktion mit den Menschen interpretieren, überwachen und steuern. Auf diese Weise entstehen sogenannte Cyber-Physical Systems. Die agendaCPS gibt einen umfassenden Überblick über das Phänomen der Cyber-Physical Systems und die damit verbundenen vielfältigen Herausforderungen. Sie illustriert, welchen Stellenwert das Thema für Wirtschaft und Gesellschaft hat: Revolutionäre Anwendungen von Cyber-Physical Systems adressieren technische und gesellschaftliche Trends und Bedürfnisse; gleichzeitig durchdringen und verknüpfen sie immer mehr Lebensbereiche. Zu den Anwendungen zählen erweiterte Mobilität, intelligente Städte, integrierte telemedizinische Versorgung, Sicherheit sowie vernetzte Produktion und Energiewandel. Die agendaCPS zeigt auf, welche Technologien die Grundlage von Cyber-Physical Systems bilden und welches Innovationspotenzial ihnen innewohnt. Zudem macht sie deutlich, welche Forschungs- und Handlungsfelder besonders wichtig sind. Anhand von Zukunftsszenarien werden wesentliche Anwendungsdomänen dargestellt, allen voran integrierte Mobilität, Telemedizin und intelligente Energieversorgung. In diesen Zusammenhängen werden Chancen, aber auch Risiken für Deutschland durch Cyber-Physical Systems deutlich." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
English version -
Literaturhinweis
Das Ende der Arbeit und ihre Zukunft: neue Konzepte für das 21. Jahrhundert (2005)
Rifkin, Jeremy;Zitatform
Rifkin, Jeremy (2005): Das Ende der Arbeit und ihre Zukunft. Neue Konzepte für das 21. Jahrhundert. (Fischer-Taschenbuch 16971), Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch Verlag, 240 S.
Abstract
Das Buch behandelt die Auswirkungen der Informations- und Kommunikationstechnik auf den Arbeitsmarkt und die Weltwirtschaft. In einem historischen Rückblick werden zunächst am Beispiel der Vereinigten Staaten die Folgen der Automatisierung für die afro-amerikanische Arbeitnehmerschaft beschrieben. Anschließend wird auf die Auswirkungen neuer Hochtechnologien auf Industrie- und Entwicklungsländer eingegangen. Der Autor zeichnet das Bild einer arbeitslosen Zukunft, die zu einer gesellschaftlichen Spaltung mit Gewinnern und Verlierern führen kann. Er benennt aber auch die Möglichkeiten eines neuen Gesellschaftsvertrags im postmarktwirtschaftlichen Zeitalter. Dabei könnte ein Sozial- oder Mindesteinkommen für gemeinnützige Arbeiten eine gewichtige Rolle spielen. Erörtert wird auch die Globalisierung des Dritten Sektors. Anzeichen hierfür sieht der Autor in der weltweiten Zunahme von Non-Profit-Organisationen. In der erweiterten Neuausgabe setzt der Autor zusätzlich einen Fokus auf die Lehren, die man aus den tumultartigen ökonomischen Entwicklungen der letzten Jahre ziehen kann. (IAB)
Aspekt auswählen:
Aspekt zurücksetzen
- Gesamtbetrachtungen/Positionen
- Arbeitsformen, Arbeitszeit und Gesundheit
- Qualifikationsanforderungen und Berufe
- Arbeitsplatz- und Beschäftigungseffekte
- Wirtschaftsbereiche
- Arbeits- und sozialrechtliche Aspekte / digitale soziale Sicherung
- Deutschland
- Andere Länder/ internationaler Vergleich
- Besondere Personengruppen
