Digitale Arbeitswelt – Chancen und Herausforderungen für Beschäftigte und Arbeitsmarkt
Der digitale Wandel der Arbeitswelt gilt als eine der großen Herausforderungen für Wirtschaft und Gesellschaft. Wie arbeiten wir in Zukunft? Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung und die Nutzung Künstlicher Intelligenz auf Beschäftigung und Arbeitsmarkt? Welche Qualifikationen werden künftig benötigt? Wie verändern sich Tätigkeiten und Berufe? Welche arbeits- und sozialrechtlichen Konsequenzen ergeben sich daraus?
Dieses Themendossier dokumentiert Forschungsergebnisse zum Thema in den verschiedenen Wirtschaftsbereichen und Regionen.
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Literaturhinweis
Digitalisierung im Maschinenbau: Entwicklungstrends, Herausforderungen, Beschäftigungswirkungen, Gestaltungsfelder im Maschinen- und Anlagenbau (2018)
Dispan, Jürgen; Schwarz-Kocher, Martin;Zitatform
Dispan, Jürgen & Martin Schwarz-Kocher (2018): Digitalisierung im Maschinenbau. Entwicklungstrends, Herausforderungen, Beschäftigungswirkungen, Gestaltungsfelder im Maschinen- und Anlagenbau. (Hans-Böckler-Stiftung. Working paper Forschungsförderung 094), Düsseldorf, 88 S.
Abstract
"Als Kern der deutschen Investitionsgüterindustrie ist der Maschinenbau volkswirtschaftlich und beschäftigungspolitisch überaus bedeutend. Mit weit mehr als einer Million Beschäftigten in mehr als 6.200 Unternehmen ist die Branche die industrielle Säule Deutschlands. Digitalisierung und Industrie 4.0 sind für den Maschinen- und Anlagenbau sowohl in der Perspektive des Anbieters von digitalisierten Produkten und Services als auch des Anwenders bei den internen Prozessen hoch relevant. Die Studie befasst sich mit den Digitalisierungsstrategien der Maschinenbauunternehmen ebenso wie mit dem Stand der Digitalisierung bei den Prozessen, Produkten und Geschäftsmodellen. Zudem werden arbeits- und beschäftigungspolitische Herausforderungen in der Branche aus Sicht von Mitbestimmungsakteuren beschrieben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Game changing technologies: Exploring the impact on production processes and work. Future of manufacturing (2018)
Zitatform
Hurley, John, Eleonora Peruffo, Donald Storrie & Elisabeth Packalén (2018): Game changing technologies. Exploring the impact on production processes and work. Future of manufacturing. (Eurofound research report / European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions), Dublin, 24 S. DOI:10.2806/36769
Abstract
"This overview report summarises the findings of five case studies on the likely impact of game changing technologies on production and employment in the manufacturing sector in Europe up to 2025: advanced industrial robotics; industrial internet of things; additive manufacturing; electric vehicles; and industrial biotechnology. The adoption of these new technological possibilities will not only have consequences for the production process, but also for the working conditions of those employed on the process and on employment demands at company level. The report highlights the increase in digitisation, the greater demand for highly skilled workers, the expansion of value added to both ends of the product cycle, the even greater importance of data security, the possible reshoring of some production back to Europe, and the need to develop and observe industry standards and protocols." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Scharfer Blick für gute Leistung: variable Vergütung - wird mit Industrie 4.0 und Agilität alles anders? (2018)
Fischer, Steffen; Weißenrieder, Jürgen;Zitatform
Fischer, Steffen & Jürgen Weißenrieder (2018): Scharfer Blick für gute Leistung. Variable Vergütung - wird mit Industrie 4.0 und Agilität alles anders? In: Personalführung, Jg. 51, H. 7/8, S. 60-63.
Abstract
"In der Fachpresse, auf Symposien und Fachtagungen wird die spannende Diskussion geführt, ob durch die aktuellen und erwarteten Veränderungen in der Arbeitswelt durch die Entwicklung in Richtung Industrie 4.0, andere Erwartungshaltungen der Generationen X/Y und folgende, autonome, agile und flexibel organisierte Projektteams, engere internationale Zusammenarbeit, den gesellschaftlichen Trend zu stärkerer Individualisierung und dem gleichzeitigen rechtspolitischen Trend zu stärkerer Transparenz nicht ganz andere Vergütungslösungen als die bisher praktizierten gefragt sein werden. Die Diskussion ist berechtigt." (Autorenreferat, © Bertelsmann Verlag)
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Literaturhinweis
Job polarization, technological change and routinization: evidence for Portugal (2018)
Zitatform
Pereira, Sonia C. (2018): Job polarization, technological change and routinization. Evidence for Portugal. In: Labour economics, Jg. 51, H. April, S. 317-339. DOI:10.1016/j.labeco.2018.02.003
Abstract
"This paper studies labor market polarization in Portugal, a country with slow capital accumulation and a low share of highly educated workers. We use firm census data for 1986 - 2007 and uncover polarization in employment and wages in the second half of this period. This mostly appears to be due to technological change. Our results show a sharp increase of both employment and wage premium for abstract tasks relative to routine tasks. In contrast to the existing literature, we separate between routine manual tasks and routine cognitive tasks. We uncover a sharp decline in routine manual employment but the decline in routine cognitive employment is modest and coupled with an increased wage premium that does not appear to be due to worker selection. This latter result is mainly explained by the large expansion of the service sector which employs many workers in routine cognitive-intensive jobs and the likely slower computer capital adoption resulting from the relatively low levels of human capital, by international standards." (Author's abstract, © 2018 Elsevier) ((en))
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Literaturhinweis
Digital-Atlas Deutschland: Überblick über die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft sowie von KMU, NGOs, Bildungseinrichtungen sowie der Zukunft der Arbeit in Deutschland (2018)
Fritsch, Manuel; Lichtblau, Karl; Millack, Agnes;Zitatform
Fritsch, Manuel, Karl Lichtblau & Agnes Millack (2018): Digital-Atlas Deutschland. Überblick über die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft sowie von KMU, NGOs, Bildungseinrichtungen sowie der Zukunft der Arbeit in Deutschland. Köln, 334 S.
Abstract
"Die Digitalisierung ändert die Wirtschaft und die Gesellschaft in rasantem Tempo. Disruption ist zum Schlüsselbegriff geworden. Alte asset-orientierte Geschäftsmodelle werden von neuen datengetriebenen und auf Vernetzung ausgerichteten Konzepten abgelöst. Digitalisierung bedeutet viel mehr als nur den Einsatz von modernen IKT- und Internettechnologien. Im Kern geht es um die Virtualisierung von Prozessen und Produkten auf Basis von Daten, Datenmodellen und Algorithmen. Real existierende Dinge der analogen Welt werden als Datenpakete transformiert und sind so universell verfügbar. Damit entsteht eine Grenzenlosigkeit in der Verfügbarkeit von Dingen (Produkte, Prozesse, Ressourcen) mit Blick auf Raum und Zeit. Digitalisierte Produkte oder Prozesse können gleichzeitig und ohne Einschränkungen von mehreren Akteuren genutzt werden. Das eröffnet enorme Effizienzgewinne und die Möglichkeit der Skalierung von Geschäftsmodellen. Gleichzeitig erlaubt das Internet eine Vernetzung von Menschen und Dingen zu sehr günstigen Kosten. Digitale Ökonomien sind deshalb durch eine 'doppelte Nullgrenzkosten-Eigenschaft' geprägt. Die Reproduktion des digitalen Wissens und die Verteilung über das Internet sind fast kostenlos. Hinzu kommt, dass die digitale Vernetzung auch das Teilen von Daten und Wissen bedeutet. Kooperation und Kollaboration - also das simultane Arbeiten und Agieren am gleichen Objekt oder die Interaktionen in Echtzeit - bekommen eine neue Bedeutung. Es entstehen in diesen Netzwerken positive externe Effekte, die neue Wachstumschancen eröffnen. Neue Geschäftsmodelle, wie Suchmaschinen, Social-Media-Angebote oder Transaktions- und Vermittlungsplattformen wie Uber oder Airbnb wären ohne digitale Technologien gar nicht denkbar." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Produktionsarbeit in Zeiten von Industrie 4.0: was wissen Unternehmen und Beschäftigte über eine gesundheitsgerechte Gestaltung von Arbeit? (2018)
Gerlmaier, Anja; Geiger, Laura;Zitatform
Gerlmaier, Anja & Laura Geiger (2018): Produktionsarbeit in Zeiten von Industrie 4.0. Was wissen Unternehmen und Beschäftigte über eine gesundheitsgerechte Gestaltung von Arbeit? (IAQ-Report 2018-02), Duisburg, 15 S. DOI:10.17185/duepublico/45974
Abstract
"- Seit Jahren nehmen psychische Belastungen in der Arbeit zu - nicht nur in der Pflege oder bei hochqualifizierter Wissensarbeit, sondern auch in der Produktion. Eine zunehmende Arbeitsverdichtung und Zeitdruck werden u.a. als zentrale Verursachungsfaktoren für steigende Fehlzeiten und Frühverrentungen gesehen. Es ist davon auszugehen, dass die zunehmende Digitalisierung und Globalisierung von Wertschöpfungsketten diese Entwicklungen weiter forcieren könnte, weswegen neue betriebliche Präventionskonzepte zur Förderung und Erhaltung der psychischen Gesundheit erforderlich sind.
- Im Rahmen des BMBF-geförderten Vorhabens InGeMo* wurde im Bereich der Produktion und produktionsnaher Wissensarbeit untersucht, über welches arbeitswissenschaftliche Gestaltungswissen Führungskräfte, betriebliche Arbeitsschutzexperten und Mitarbeitende verfügen, um Stress in der Arbeit abzubauen.
- Die Ergebnisse zeigen, dass das Gestaltungswissen bei allen Akteursgruppen als ausbaufähig zu bewerten ist. Insbesondere Führungskräfte weisen tendenziell nur ein geringes Maß an Arbeitsgestaltungswissen auf. Jedoch zeigten die Analysen auch, dass Personen mit einem hoch ausgeprägten Gefahrenwissen schlechtere Gesundheitswerte aufweisen. Möglicherweise setzen sich Personen mit diagnostizierten stressassoziierten Erkrankungen eher mit den Ursachen und Folgen auseinander als gesunde Personen, und verfügen somit über ein besseres Gefahrenwissen." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Qualität der Arbeit, Beschäftigung und Beschäftigungsfähigkeit im Wechselspiel von Technologie, Organisation und Qualifikation: Branchenbericht: Automobile (2018)
Zitatform
Glock, Gina, Kai Priesack, Wenke Apt, Heike Strach, Stefan Krabel & Marc Bovenschulte (2018): Qualität der Arbeit, Beschäftigung und Beschäftigungsfähigkeit im Wechselspiel von Technologie, Organisation und Qualifikation. Branchenbericht: Automobile. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 522/1), Berlin, 72 S.
Abstract
"Das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) geförderte Forschungsprojekt QuaTOQ (Qualität der Arbeit, Beschäftigung und Beschäftigungsfähigkeit im Wechselspiel von Technologie, Organisation und Qualifikation) untersucht branchenbezogen zukünftige Arbeitsformen und -inhalte vor dem Hintergrund einer weiterhin zunehmenden Technisierung, vor allem aber Digitalisierung und analysiert quantitativ wie qualitativ Fragen der Beschäftigungs- und Innovationsfähigkeit in Abhängigkeit von Technologie, Organisation und Qualifikation. Dieser Bericht untersucht die Automobilbranche." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
German robots in China and the Alibaba villages: Discussion paper based on a conference on "Intelligent Manufacturing and Work 4.0 - Challenges and perspectives in China, South East Asia and Germany" (2018)
Grassi, Sergio; Ringot, Yannick; Pantekoek, Stefan;Zitatform
Grassi, Sergio, Stefan Pantekoek & Yannick Ringot (2018): German robots in China and the Alibaba villages. Discussion paper based on a conference on "Intelligent Manufacturing and Work 4.0 - Challenges and perspectives in China, South East Asia and Germany". Jakarta, 8 S.
Abstract
"The ongoing global technology-driven industrial and platform-based revolution has been variously labelled as Industry 4.0, Intelligent Manufacturing, digitalization, or simply the fourth industrial revolution. At the conference 'Intelligent Manufacturing and Work 4.0 - Challenges and Perspectives in China, South-East Asia and Germany', which took place in June 2018 in the Pearl-River Delta in Southeast China, experts from industry, trade unions and academia from Asia, Europe and the United States got together to discuss the different dimensions of automatization, digitalization and e-commerce, as well as their influence on industrial and service-sector supply chains and the world economy, societies and governments. The impressions of this meeting form the core of this discussion paper 'German robots in China and the Alibaba villages', jointly authored by the Shanghai Representative Office and the Indonesia Office of Friedrich-Ebert-Stiftung." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Digitalisierung industrieller Arbeit: die Vision Industrie 4.0 und ihre sozialen Herausforderungen (2018)
Hirsch-Kreinsen, Hartmut; Windelband, Lars ; Kopp, Ralf ; Niehaus, Jonathan; Niehaus, Jonathan; Weisner, Kirsten; Ittermann, Peter ; Stich, Volker; Howaldt, Jürgen ; Bauer, Wilhelm; Ahrens, Daniela; Brödner, Peter; Spöttl, Georg; Hornung, Gerrit; Schultze, Jürgen; Hofmann, Kai; Schlund, Sebastian; Gudergan, Gerhard; Ittermann, Peter ; Grote, Gudela ; Steffen, Marlies; Ganz, Walter; Schnalzer, Kathrin; Dworschak, Bernd; Suphan, Anne; Dörre, Klaus; Pfeiffer, Sabine ; Deuse, Jochen ; Senderek, Roman; Busch, Felix ;Zitatform
Windelband, Lars, Ralf Kopp, Jonathan Niehaus, Kirsten Weisner, Peter Ittermann, Volker Stich, Jürgen Howaldt, Wilhelm Bauer, Daniela Ahrens, Peter Brödner, Georg Spöttl, Gerrit Hornung, Jürgen Schultze, Kai Hofmann, Sebastian Schlund, Gerhard Gudergan, Gudela Grote, Marlies Steffen, Walter Ganz, Kathrin Schnalzer, Bernd Dworschak, Anne Suphan, Klaus Dörre, Sabine Pfeiffer, Jochen Deuse, Roman Senderek & Felix Busch, Hirsch-Kreinsen, Hartmut, Peter Ittermann & Jonathan Niehaus (Hrsg.) (2018): Digitalisierung industrieller Arbeit. Die Vision Industrie 4.0 und ihre sozialen Herausforderungen. Baden-Baden: Nomos, 406 S. DOI:10.5771/9783845283340
Abstract
"Die sogenannte vierte industrielle Revolution, die mit dem Schlagwort 'Industrie 4.0' einen klangvollen Markennamen erhalten hat, soll durch die umfassende Digitalisierung und Informatisierung der Fertigung geradezu spektakuläre Veränderungen der industriellen Produktion bewirken - so wird prognostiziert. Einerseits weist die Debatte hierum alle Merkmale eines 'Hypes' auf. Andererseits aber verbinden sich mit diesem Schlagwort reale Entwicklungsperspektiven, deren langfristige Konsequenzen für Qualifikation und Arbeit derzeit nur schwer abzusehen sind. In diesem Buch unternehmen namhafte Experten aus den Sozial- und den Ingenieurwissenschaften den Versuch, eine erste fundierte Einschätzung über die möglichen Konsequenzen von Industrie 4.0 für Industriearbeit zu geben. Die Beiträge fragen nach den Anwendungsfeldern und Einsatzbereichen digitaler Technologien, nach den Alternativen der Arbeitsgestaltung und nach gesellschaftlichen Entwicklungsperspektiven. Ihr gemeinsamer Ausgangspunkt ist eine ganzheitliche Sicht auf die neuen Technologien, die sich auf das sozio-technische Gesamtsystem der Produktion im Kontext gesellschaftlicher Bedingungen richtet." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Betriebe und Arbeitswelt 4.0: Mit Investitionen in die Digitalisierung steigt auch die Weiterbildung (2018)
Zitatform
Janssen, Simon, Ute Leber, Melanie Arntz, Terry Gregory & Ulrich Zierahn (2018): Betriebe und Arbeitswelt 4.0: Mit Investitionen in die Digitalisierung steigt auch die Weiterbildung. (IAB-Kurzbericht 26/2018), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Das Autorenteam untersucht die Frage, in welchem Zusammenhang die Nutzung von Arbeitswelt 4.0-Technologien durch Betriebe und ihre Aktivitäten bei Aus- und Weiterbildung stehen und richtet dabei ein besonderes Augenmerk auf die betriebliche Verbreitung von E-Learning. Datengrundlage der Analysen bildet die IAB-ZEW-Betriebsbefragung zur 'Arbeitswelt 4.0', in der gut 2.000 Betriebe im Frühjahr 2016 zu verschiedenen Themenbereichen der Digitalisierung interviewt wurden. Der Datensatz erlaubt erstmalig repräsentative Einblicke in den Automatisierungs- und Digitalisierungsgrad der Arbeitsmittel in deutschen Betrieben sowie deren Veränderungen in den letzten fünf Jahren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Einschätzungen der Betriebe mit unterschiedlichem Digitalisierungsgrad zur betrieblichen Ausbildung
- Einschätzungen der Betriebe mit unterschiedlichem Digitalisierungsgrad zur betrieblichen Weiterbildung
- Entwicklung der Ausbildungsverträge in Betrieben ohne und mit gestiegenen Investitionen in Arbeitswelt 4.0-Technologien in den letzten fünf Jahren
- Entwicklung der Weiterbildung in Betrieben ohne und mit gestiegenen Investitionen in Arbeitswelt 4.0-Technologien in den letzten fünf Jahren
- Nutzung moderner digitaler Technologien in Produktions- und Dienstleistungsbetrieben
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Literaturhinweis
"Move on": Qualifikationsstruktur und Erwerbstätigkeit in Berufen der räumlichen Mobilität (2018)
Zitatform
Mergener, Alexandra, Ingrid Leppelmeier, Robert Helmrich & Nicole von dem Bach (2018): "Move on": Qualifikationsstruktur und Erwerbstätigkeit in Berufen der räumlichen Mobilität. (Bundesinstitut für Berufsbildung. Wissenschaftliche Diskussionspapiere 195), Bonn, 109 S.
Abstract
"Die Mobilitätsbereiche des deutschen Arbeitsmarktes stehen durch Entwicklungen in der Elektromobilität und Digitalisierung vor einem tiefgreifenden Wandel, der die zukünftige Mobilität mit elektrischem, vernetztem und autonomem Fahren bestimmen wird. Um der Globalisierung der Wirtschaft und der zunehmenden Freizeitmobilität gerecht zu werden, wird in Zukunft Mobilität nicht mehr durch einzelne Technologien und Verkehrsträger zu erbringen sein, sondern eine Optimierung kann nur im Gesamtsystem liegen. Dabei sind Bereiche und Berufe betroffen, in denen Personen selbst mobil sind oder in denen mobile Einheiten produziert und gehandelt werden, sowie solche, die die notwendige Infrastruktur für den Betrieb von mobilen Einheiten sicherstellen. Gemäß diesem umfassenden Verständnis von Mobilitätsbereichen des Arbeitsmarktes liefert diese Studie einen Beitrag zur gegenwärtigen Ausbildung und Erwerbstätigkeit in Berufen der Mobilitätsbereiche. Die Ergebnisse geben einen Überblick über die wirtschaftliche Bedeutung und die Berufe der Mobilität." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
New education models for the future of work force (2018)
Zitatform
Pastore, Francesco (2018): New education models for the future of work force. (GLO discussion paper / Global Labor Organization 267), Maastricht, 13 S.
Abstract
"This paper addresses the directions to follow when designing new educational systems and school-lo-work transition regimes to adhere to the needs of Industry 4. 0. Although a high level of general education will be important for its training content to develop adaptability, it is not the only component to develop. What will be more and more important are work related skills, both the general ones and the ones which are job-specific and need, therefore, on-the-job training to develop. This will require important educational reforms to favour an ever-better integration between educational institution and the world of work. Young people and their families alone will not be able to adapt on their own to the new human capital requirements of industry 4.0 productions. A new framework for an integrated action by governments, firms, educational institutions and families is needed to smooth the school-to-work in the future. The duality principle is the basis for a strong diversification of the supply of education." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
IAB-Betriebspanel, Länderbericht Thüringen: Ergebnisse der zweiundzwanzigsten Welle 2017 (2018)
Putzing, Monika; Kriwoluzky, Silke; Brumm, Angela; Prick, Simone; Frei, Marek;Zitatform
Putzing, Monika, Marek Frei, Silke Kriwoluzky, Simone Prick & Angela Brumm (2018): IAB-Betriebspanel, Länderbericht Thüringen. Ergebnisse der zweiundzwanzigsten Welle 2017. Erfurt, 102 S.
Abstract
"Für die Befragung des Jahres 2017 liegen verwertbare Interviews von etwas mehr als 1 Tsd. Thüringer Betrieben vor. Die befragten Betriebe des Landes repräsentieren die Grundgesamtheit von rund 59 Tsd. Betrieben mit mindestens einer sozialversicherungspflichtig beschäftigten Person. Mit der Stichprobe wurden 1,8 % der genannten Betriebe erfasst, in denen 6,1 % aller Beschäftigten des Freistaates tätig sind.
Die Ergebnisse:
Beschäftigung nimmt zu; Beschäftigungsaussichten überwiegend positiv
Beschäftigungschancen sind stark an formale Qualifikation gebunden
Demografischer Wandel in Thüringen ist spürbarer als in Westdeutschland
Relative Bedeutung von Mini-Jobs, Befristungen und Leiharbeit bleibt stabil; ihre absolute Zahl aber steigt weiter
Tarifbindung schwächt sich auch 2017 weiter ab
Lohnzuwachs, aber keine weitere Angleichung der Löhne an Westdeutschland
Fachkräftebedarf ist ungebrochen hoch und Besetzungsprobleme nehmen zu
Erste Betriebe machen Erfahrungen mit der Beschäftigung Geflüchteter
Beschäftigungschancen für Geflüchtete vor allem auf Einfacharbeitsplätzen
Ausbildungsbeteiligung der Betriebe auf Rekordniveau, Übernahmeaktivitäten der Betriebe weiterhin hoch
Weiterbildungsengagement bleibt auf hohem Niveau
Mehrheit der Betriebe nutzt Hochgeschwindigkeits-Internetanschluss
Digitale Basistechnologien sind in den Betrieben die Regel
Großes Gefälle zwischen Betriebsgrößenklassen bei der Technologienutzung
4 % der Betriebe weisen einen hohen Digitalisierungsgrad auf
Vielfältige Auswirkungen des Einsatzes digitaler Technologien auf die Belegschaften." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Fachkräftepolitik im digitalen Wandel: Gestaltungschance statt falscher Fatalismus (2018)
Rahner, Sven;Zitatform
Rahner, Sven (2018): Fachkräftepolitik im digitalen Wandel. Gestaltungschance statt falscher Fatalismus. In: W. Stadler (Hrsg.) (2018): Mehr als Algorithmen. Digitalisierung in Gesellschaft und Sozialer Arbeit, S. 96-103.
Abstract
"Aktuell zeigt sich, dass die Fachkräfte-, Digital- und Weiterbildungspolitik zahlreiche inhaltliche Schnittstellen aufweist und deren Zusammenhang Auswirkungen auf die Diskurslandschaft und Akteurskonstellation haben wird. Die durch Regierungsinitiativen unterlegte öffentliche Diskussion der Perspektiven einer 'Industrie 4.0' bzw. 'Arbeit 4.0' könnte auch den sozialpartnerschaftlichen Austauschprozessen in der Fachkräfte- und Weiterbildungspolitik neuen Auftrieb verleihen und politische Durchsetzungsspielräume erweitern. Dies gilt insbesondere dann, wenn künftige Fachkräftestrategien mit digitalen Qualifizierungsstrategien verzahnt werden.
Dieser Beitrag baut auf den Ergebnissen der Dissertationsschrift des Autors auf." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Digitalisierung in der Energiewirtschaft: technologische Trends und ihre Auswirkungen auf Arbeit und Qualifizierung (2018)
Roth, Ines;Zitatform
Roth, Ines (2018): Digitalisierung in der Energiewirtschaft. Technologische Trends und ihre Auswirkungen auf Arbeit und Qualifizierung. (Hans-Böckler-Stiftung. Working paper Forschungsförderung 073), Düsseldorf, 86 S.
Abstract
"Die Energieversorger sehen sich aktuell großen Herausforderungen wie der Energiewende, einem steigenden Wettbewerb und sinkenden Erträgen im Strommarkt gegenüber. Die Digitalisierung spielt in diesem Zusammenhang eine zentrale Rolle, beispielsweise bei der Effizienzsteigerung von Geschäfts- und Arbeitsprozessen, der Entwicklung neuer Geschäftsfelder, der Kundenbindung und der Aufrechterhaltung der Netzstabilität. Diese Entwicklungen werden weitreichende Folgen für Arbeit und Beschäftigung haben. Es ist nicht nur davon auszugehen, dass einzelne Tätigkeiten wegfallen, auch Arbeitsorganisation, Arbeitsinhalte und qualifikatorische Anforderungen werden sich angesichts einer zunehmend digitalen, flexiblen und vernetzten Dienstleistungserbringung in der Energiewirtschaft weiter wandeln." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Work Ability und digitale Transformation: zum Spannungsverhältnis steigender Belastungen und abnehmender Ressourcen am Beispiel von Mitarbeitern in der Transportlogistik (2018)
Schlüter, Jan; Hellmann, Marco; Weyer, Johannes;Zitatform
Schlüter, Jan, Marco Hellmann & Johannes Weyer (2018): Work Ability und digitale Transformation. Zum Spannungsverhältnis steigender Belastungen und abnehmender Ressourcen am Beispiel von Mitarbeitern in der Transportlogistik. In: Arbeits- und industriesoziologische Studien, Jg. 11, H. 2, S. 160-175.
Abstract
"Die vorliegende Studie präsentiert Zwischenergebnisse aus dem Forschungsprojekt TraDiLog, das sich mit den aus der Digitalisierung und Automatisierung von Arbeits- und Wirtschaftsprozessen folgenden Konsequenzen für Mitarbeiter beschäftigt. Das Projekt fokussiert dabei die mobile Erwerbsarbeit in Speditions- und Logistikunternehmen. Interviews mit Vertreter der Branche sowie Akteuren des institutionellen Kontexts zeigen auf, dass sich die untersuchten Tätigkeitsbereiche in den fünf identifizierten Dimensionen Überwachung und Kontrolle, Autonomie, Komplexität, Kommunikation und Zeit durch die Digitalisierung maßgeblich verändern. Dies hat Auswirkungen auf die Work Ability (Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit) der Mitarbeiter: In der momentanen Übergangsphase zur Industrie bzw. Logistik 4.0 können durch zunehmende Automatisierung ein Autonomieverlust auf der einen Seite und gesteigerte Anforderungen an Kompetenz, Qualifikation und Flexibilität auf der anderen Seite beobachtet werden. Daraus ergibt sich ein Spannungsverhältnis aus steigender Belastung und gleichzeitig abnehmender Ressourcen am Arbeitsplatz." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die sozialdigitale Revolution: Wie die SPD Deutschlands Zukunft gestalten kann (2018)
Schäfer-Gümbel, Thorsten;Zitatform
Schäfer-Gümbel, Thorsten (2018): Die sozialdigitale Revolution. Wie die SPD Deutschlands Zukunft gestalten kann. Hamburg: Murmann Publishers, 180 S.
Abstract
"Die digitale Transformation und die Dekarbonisierung werden unser Land und nicht zuletzt unsere Arbeitswelt massiv verändern. Doch die Politik hat bislang keine befriedigenden Lösungen für die großen Umbrüche gefunden. Und eine breite gesellschaftliche Debatte darüber findet nicht statt. Thorsten Schäfer-Gümbel möchte dies ändern. Er nennt die wesentlichen Punkte, über die wir nun streiten müssen, und präsentiert Antworten. Sein Buch zeigt, wie für uns ein sozialdigitaler Umbau der Gesellschaft möglich ist. Es ist ein Mutmacher für den Weg in eine sozialökologische und demokratische digitale Gesellschaft. Sein Buch richtet sich auch an diejenigen, die neu in die Arbeitswelt eintreten. Thorsten Schäfer-Gümbel zeigt Wege zu vernünftigen Ausbildungsangeboten für Jobs in der digitalen Welt, die Flexibilität und Sicherheit gleichermaßen bieten. Außerdem spricht er Entscheider und Gestalter auf betrieblicher Ebene in der gelebten Sozialpartnerschaft an. Er verdeutlicht Möglichkeiten für einen sozial und ökologisch verantwortlichen Umbau der Arbeitsgesellschaft, der die Chancen der Digitalisierung und Dekarbonisierung nutzt. Diese Botschaft richtet er auch an Politik und Wissenschaft. Zuletzt weist der Autor einen Weg, wie durch die Digitalisierung der Gesellschaft die Gleichberechtigung von Frauen und Männern endlich wirksam wird." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
CSR und neue Arbeitswelten: Perspektivwechsel in Zeiten von Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Industrie 4.0 (2018)
Spieß, Brigitte; Fabisch, Nicole;Zitatform
(2018): CSR und neue Arbeitswelten. Perspektivwechsel in Zeiten von Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Industrie 4.0. (Management-Reihe Corporate Social Responsibility), Wiesbaden: Springer, 440 S. DOI:10.1007/978-3-662-50531-1
Abstract
"Dieses Buch zeigt wie ein Paradigmenwechsel hin zu einer neuen werteorientierten Arbeits- und Wirtschaftswelt sowie einer echten Nachhaltigkeitskultur im Sinne einer CSR 4.0 gelingen kann. Denn die fortschreitende Digitalisierung, Automatisierung und Globalisierung werden die Arbeitskultur grundlegend verändern. Der Wunsch nach Sinnvoller Arbeit sowie die Notwendigkeit von generationenübergreifender und interkultureller Zusammenarbeit stellt Führungskräfte vor neue Aufgaben. Die Auswirkungen auf Organisations- und Arbeitsstruktur, Unternehmenskultur, Führung und Personalentwicklung von Unternehmen sind erheblich. Neue Ansätze aus Wissenschaft und Praxis liefern wertvolle Inspirationen für die konkrete Gestaltung der notwendigen Transformationsprozesse.
Der Inhalt:
- Nachhaltigkeitskultur im Sinne einer CSR 4.0
- Perspektivwechsel in der Arbeitswelt des 21. Jahrhunderts
- Digitalisierung, Industrie 4.0 und ihr Einfluss auf die Mensch-Maschine-Interaktion
- Ansätze für neue Arbeitsmodelle und Berufsfelder
- Erfolgsfaktoren für einer werteorientierten Unternehmens- und Führungskultur
- Neue Kompetenzprofile und Lernkulturen im digitalen Zeitalter" (Autorenreferat, © Springer)Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis vom Verlag -
Literaturhinweis
Digitalisierung weiterdenken: Qualifizierungsbedarfe von KMU erkennen und im Netzwerk Fachkräfte für die Region sichern (2018)
Stahl-Rolf, Silke; Schäfer, Andy; Düsseldorff, Karl; Kuper, Jan; Dobischat, Rolf; Scholz, Kristin; Reuß, Karsten; Friedrich, Wiebke; Mörsch, Tim;Zitatform
Mörsch, Tim, Karsten Reuß, Rolf Dobischat, Karl Düsseldorff & Andy Schäfer (2018): Digitalisierung weiterdenken. Qualifizierungsbedarfe von KMU erkennen und im Netzwerk Fachkräfte für die Region sichern. Berlin, 67 S.
Abstract
"Digitale Transformation hat nicht nur eine technologische, sondern insbesondere auch organisatorische und vielfach unternehmenskulturelle Komponenten, die erhebliche Qualifizierungsbedarfe der Belegschaften mit sich bringen.
In seiner Veröffentlichung 'Digitalisierung weiterdenken - Qualifizierungsbedarfe von KMU erkennen und im Netzwerk Fachkräfte für die Region sichern' zeigt das Innovationsbüro Fachkräfte für die Region auf, dass es bereits eine Reihe von innovativen Lösungen gibt, die dieses Zukunftsthema aufgreifen.
So gibt immerhin jedes fünfte der im Rahmen der Studie befragten Netzwerke an, dass die 'Qualifizierung für die Digitalisierung' für sie ein zentrales Thema ist. Allerdings gilt auch, dass über die Hälfte der Netzwerke das Thema als eines von vielen bearbeiten. Und: In den untersuchten Regionen gab es in der Regel mehrere Fachkräftenetzwerke, teils mit sehr ähnlichen fachlichen Schwerpunkten.
Die Autoren der Studie leiten aus ihren Erkenntnissen Empfehlungen sowohl für öffentliche Akteure als auch für Netzwerke selbst ab, die sich mit Blick auf 'Qualifizierung für die Digitalisierung' besser aufstellen möchten.
So raten sie öffentlichen Akteure etwa dazu, die Kooperation zwischen Fachkräftenetzwerken zu stärken und entsprechende - auch finanzielle - Anreize zu setzen, in der Fläche anwendbare Weiterbildungsmodule für Beschäftigte anzubieten oder die Qualifizierungs- und Potenzialberatung auszubauen.
Die Netzwerke selbst sollten der Studie zufolge etwa vermehrt auf Spezialisierung setzen und Doppelangebote vermeiden, die Zusammenarbeit mit Fachakteuren suchen und bestenfalls institutionalisieren sowie Unternehmen bei einem gezielten Weiterbildungsmanagement für die Digitalisierung unterstützen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Herausforderungen und Unternehmenskompetenz im Kontext von Industrie 4.0: Eine Untersuchung (2018)
Werling, Maximilian;Zitatform
Werling, Maximilian (2018): Herausforderungen und Unternehmenskompetenz im Kontext von Industrie 4.0. Eine Untersuchung. (Steinbeis Consulting Studie), Stuttgart: Steinbeis-Ed., 131 S.
Abstract
"Wirtschaft, Unternehmen und Technologien sind geprägt von der Digitalen Transformation und keine Organisation kann sich dieser Veränderung gänzlich entziehen. Die fünfte Steinbeis Consulting Studie widmet sich daher der Untersuchung aufkommender Herausforderungen sowie relevanter Unternehmenskompetenzen im Kontext der Digitalen Transformation. Maximilian Werling befragt dazu verschiedene Entscheider aus dem süddeutschen Raum über die Gestaltungsansätze und Herausforderung bei der Umsetzung von Industrie 4.0 in ihren Unternehmen. Neben technologischen Aspekten werden hierbei auch organisatorische Veränderungen sowie Auswirkungen auf die individuellen Kompetenzprofile von Mitarbeitenden diskutiert, wodurch ein umfassender Einblick in den Transformationsprozess gegeben wird. In einem zweiten Schritt werden die gewonnenen Erkenntnisse und Überlegungen auf den 'Steinbeis Unternehmens-Kompetenzcheck' (UKC) - ein von Steinbeis entwickeltes Werkzeug zur Analyse von Unternehmenskompetenzen - übertragen und Möglichkeiten einer konzeptionellen Erweiterung ausgelotet. Darüber hinaus zeigt eine prototypische Umsetzung, wie sich das gewonnene Wissen über die bedeutsamen Unternehmenskompetenzen im Kontext von Industrie 4.0 für die Kompetenzanalyse mit dem UKC nutzen lässt. Dabei werden auch weitere Lösungen aus der Praxis mit ähnlichen Analyseziele betrachtet." (Angaben des Herausgebers)
Weiterführende Informationen
Volltext-Zugang über den Verlag (kostenlos verfügbar) -
Literaturhinweis
Zukunft der Arbeit - Eine praxisnahe Betrachtung (2018)
Wischmann, Steffen; Hartmann, Ernst Andreas;Zitatform
Wischmann, Steffen (2018): Zukunft der Arbeit - Eine praxisnahe Betrachtung. Heidelberg: Springer Vieweg, XI, 246 S. DOI:10.1007/978-3-662-49266-6
Abstract
"Auf der Grundlage konkreter Forschungsprojekte im Kontext von Industrie 4.0 liefert dieses Fachbuch Szenarien der Gestaltung zukünftiger Industriearbeit. Diese Szenarien lassen sich mit einem einheitlichen Beschreibungsmodell darstellen; dieses Modell kann für weitere Gestaltungsprojekte in der industriellen Praxis herangezogen werden. Anhand dieser praxisnahen technisch-organisationalen Lösungen wird deutlich, wie die Zukunft der Arbeit in Industrie 4.0 unter dem Einsatz moderner Automatisierungs-, Robotik- und Assistenztechnologien - bezogen auf ganz spezifische Anwendungsszenarien - aussehen könnte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Branchenanalyse Logistik: der Logistiksektor zwischen Globalisierung, Industrie 4.0 und Online-Handel (2018)
Zanker, Claus;Zitatform
Zanker, Claus (2018): Branchenanalyse Logistik. Der Logistiksektor zwischen Globalisierung, Industrie 4.0 und Online-Handel. (Hans-Böckler-Stiftung. Study 390), Düsseldorf, 163 S.
Abstract
"Der Logistiksektor erfüllt eine zentrale Infrastrukturfunktion in einer arbeitsteiligen globalen Wirtschaft. Mit einem Marktvolumen von mehr als 198 Milliarden Euro und rund 1,34 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist er ein wichtiger Faktor für die Volkswirtschaft und den Arbeitsmarkt in Deutschland. Die Logistikbranche steht angesichts der Globalisierung der Wertschöpfung, neuer Produktionskonzepte, der Digitalisierung von Geschäfts- und Arbeitsprozessen und des starken Wachstums des E-Commerce vor neuen Anforderungen. Ziel der Studie ist es, einen Überblick über die wesentlichen Trends, Strukturmerkmale und Entwicklungen im Post-, Transport- und Logistiksektor zu geben und die wichtigsten Herausforderungen für Akteure der Mitbestimmung zu beschreiben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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New tasks in old jobs: Drivers of change and implications for job quality (2018)
Zitatform
(2018): New tasks in old jobs. Drivers of change and implications for job quality. (Eurofound research report / European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions), Dublin, 19 S. DOI:10.2806/507642
Abstract
"This overview report summarises the findings of 20 case studies looking at recent changes in the task content of five manufacturing occupations (car assemblers, meat processing workers, hand-packers, chemical products plant and machine operators and inspection engineers) as a result of factors such as digital transformations, globalisation and offshoring, increasing demand for high quality standards and sustainability. It also discusses some implications in terms of job quality and working life.
The study reveals that the importance of physical tasks in manufacturing is generally declining due to automation; that more intensive use of digitally controlled equipment, together with increasing importance of quality standards, involve instead a growing amount of intellectual tasks for manual industrial workers; and that the amount of routine task content is still high in the four manual occupations studied.
Overall, the report highlights how qualitative contextual information can complement existing quantitative data, offering a richer understanding of changes in the content and nature of jobs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Industrie 4.0: Die Automatisierung der Ausbeutung (2017)
Zitatform
Becker, Matthias (2017): Industrie 4.0: Die Automatisierung der Ausbeutung. In: Blätter für deutsche und internationale Politik, Jg. 62, H. 10, S. 101-107.
Abstract
"Das Schlagwort 'Industrie 4.0' ist derzeit in aller Munde. Es beschreibt eine neue Form der Hightech-Produktion: Intelligente und digital vernetzte Systeme sollen eine weitgehend selbst organisierte Produktion ermöglichen; Menschen, Maschinen, Logistik und Produkte werden miteinander vernetzt und tauschen untereinander Daten aus. Ziel ist es, ganze Wertschöpfungsketten zu optimieren." (Autorenreferat, © Blätter Verlagsgesellschaft mbH)
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Digitalisierung kaufmännischer Prozesse, Veränderungen des Profils von kaufmännischen Tätigkeiten und Qualifikationsanforderungen (2017)
Zitatform
Bellmann, Lutz (2017): Digitalisierung kaufmännischer Prozesse, Veränderungen des Profils von kaufmännischen Tätigkeiten und Qualifikationsanforderungen. In: K. Wilbers (Hrsg.) (2017): Industrie 4.0 : Herausforderungen für die kaufmännische Bildung (Texte zur Wirtschaftspädagogik und Personalentwicklung, 19), S. 53-66.
Abstract
"Vorliegende Studien zu den Potenzialen für die Automatisierung, Substituierbarkeit und der Programmierbarkeit in verschiedenen Tätigkeiten und Berufen zeigen, dass diese für Helfer und Fachkräfteberufe größer sind als in Spezialisten - und Expertenberufen. Dies gilt im allgemeinen auch für die kaufmännischen Berufe, wie in den Handelsberufen, den Berufen in Unternehmensführung und - organisation sowie in unternehmensbezogenen Dienstleistungs-berufen, die aber nicht zu den am stärksten betroffenen Bereichen gerechnet werden. Der vorliegende Beitrag diskutiert den theoretischen Hintergrund, die Datengrundlagen und das methodische Vorgehen dieser Studien und enthält Anregungen für die weitere Forschung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Industrie und Arbeit 4.0: Befunde zu Digitalisierung und Mitbestimmung im Industriesektor auf Grundlage des Projekts "Arbeit 2020" (2017)
Zitatform
Bosch, Gerhard, Tabea Bromberg, Thomas Haipeter & Jutta Schmitz (2017): Industrie und Arbeit 4.0. Befunde zu Digitalisierung und Mitbestimmung im Industriesektor auf Grundlage des Projekts "Arbeit 2020". (IAQ-Report 2017-04), Duisburg, 24 S. DOI:10.17185/duepublico/45744
Abstract
"- Das IAQ untersucht im Rahmen eines von der Hans-Böckler-Stiftung finanzierten Forschungsprojekts den Stand der Umsetzung von Industrie 4.0 in den Betrieben sowie die arbeitspolitischen Folgen und die Herausforderungen, die mit der Digitalisierung für die Mitbestimmung der Betriebsräte einhergehen. Grundlage dafür ist das von der IG Metall initiierten gewerkschaftlichen Projekts 'Arbeit 2020 in NRW', das vom IAQ wissenschaftlich begleitet wird.
- Gemessen an dem Leitbild von Industrie 4.0 stecken die hier betrachteten Fallbetriebe gegenwärtig noch in den Anfängen. Auch neue Geschäftsmodelle sind gegenwärtig eher Vision als systematisch ausgearbeitete Geschäftsstrategien. Die Digitalisierung in den Angestelltenbereichen ist deutlich weiter entwickelt als die Digitalisierung der Produktion.
- Die Beratungsprozesse des Arbeit 2020-Projektes wirken zumeist aktivierend auf die Betriebsräte und ihre Gremien. Sie sind zudem beteiligungsorientiert gestaltet und können Anstoß für breitere Beteiligungsprojekte der Betriebsräte sein.
- Im Zentrum der arbeitspolitischen Themen der Betriebsräte steht die Beschäftigungssicherung. Wichtige weitere Themen sind Qualifizierungs- und Organisationsfragen sowie die Entwicklung der Arbeitsbedingungen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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Amazonisierung der Industriearbeit?: Industrie 4.0, Intralogistik und die Veränderung der Arbeitsverhältnisse in einem Montageunternehmen der Automobilindustrie (2017)
Zitatform
Butollo, Florian, Martin Ehrlich & Thomas Engel (2017): Amazonisierung der Industriearbeit? Industrie 4.0, Intralogistik und die Veränderung der Arbeitsverhältnisse in einem Montageunternehmen der Automobilindustrie. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 26, H. 1, S. 33-59. DOI:10.1515/arbeit-2017-0003
Abstract
"Industrie 4.0 wird in der öffentlichen Diskussion meist im Sinne einer disruptiven Veranderung thematisiert. Unsere Fallstudie bei einem Montagewerk der Automobilindustrie, in dem wir Elemente der Industrie 4.0 verwirklicht sehen, offenbart hingegen starke Kontinuitäten zu vorangegangenen Paradigmen industrieller Organisation wie dem Lean-Production-Prinzip bzw. seiner Fortführung zu so genannten Build-to-order-Konzepten (BTO), die auf eine intelligente Verknüpfung von Kunden, Unternehmen und Zulieferern abstellen. Im untersuchten Werk impliziert das einen deutlichen Bedeutungszuwachs der Intralogistik, verbunden mit einem entsprechenden Beschäftigungsaufbau. Mit diesen Verschiebungen verändert sich auch der Charakter industrieller Arbeit. Neben der Montagetätigkeit und Maschinenführung entstehen neue Anforderungsprofile, die auf niedrigen Qualifikationen und schneller Einarbeitung beruhen. Das Szenario eines Nexus von individualisierter Produktion, Ablaufdeterminismus und einem Beschäftigungszuwachs in eher gering-qualifizierten Tätigkeiten der Intralogistik bezeichnen wir aufgrund struktureller Ähnlichkeiten zur Branche des Online-Handels als 'Amazonisierung der Industriearbeit'." (Autorenreferat, © De Gruyter)
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Industry 4.0: Entrepreneurship and Structural Change in the New Digital Landscape (2017)
Zitatform
Devezas, Tessaleno, João Leitão & Askar Sarygulov (2017): Industry 4.0. Entrepreneurship and Structural Change in the New Digital Landscape. (Studies on Entrepreneurship, Structural Change and Industrial Dynamics), Cham: Springer London, 431 S. DOI:10.1007/978-3-319-49604-7
Abstract
"This book presents the latest research perspectives on how the Industry 4.0 paradigm is challenging the process of technological and structural change and how the diversification of the economy affects structural transformation. It also explores the impact of fast-growing technologies on the transformation of socioeconomic and environmental systems, and asks whether structural and technological change can generate sustainable economic growth and employment. Further, the book presents the basic innovations (new technologies, materials, energy, etc) and industrial policies that can lead to such a structural change." (Publisher information, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Digitale Prekarisierung. Neue Verwundbarkeiten und Abwertungsprozesse in der Industriearbeit (2017)
Zitatform
Ehrlich, Martin, Thomas Engel, Manfred Füchtenkötter & Walid Ibrahim (2017): Digitale Prekarisierung. Neue Verwundbarkeiten und Abwertungsprozesse in der Industriearbeit. In: Prokla. Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaft, Jg. 47, H. 2, S. 193-211.
Abstract
"The diffusion of digital technologies into industrial working relations results in new developments in professional qualifications as well as an altered health situation of workers. We assume that current tendencies in the organization of employment and work - flexibilization, rationalization and precarization - are being continued and further intensified. Our findings show that technology-driven performance pressures and a growing scope for action of employees do not coincide with a healthy improvement of worker activities and advances in professional qualifications." (Author's abstract, © Verlag Westfälisches Dampfboot) ((en))
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Entwicklungspfade in die Zukunft der Industrie (2017)
Ferdinand, Jan-Peter; Bovenschulte, Marc;Zitatform
Ferdinand, Jan-Peter & Marc Bovenschulte (2017): Entwicklungspfade in die Zukunft der Industrie. (iit Perspektive / Institut für Innovation und Technik 31), Berlin, 10 S.
Abstract
"Aktuell lösen eine Reihe technologischer, wirtschaftlicher und politischer Treiber einen paradigmatischen Wandel bisher etablierter industrieller Wertschöpfungsmuster aus: Digitale Technologien ermöglichen eine zunehmende Flexibilisierung, Automatisierung und Vernetzung einzelner Phasen in teilweise global verteilten Herstellungsprozessen. Geschäftsmodelle, deren Alleinstellungsmerkmale nicht auf einzelnen Produkten, sondern auf komplexen Lösungen basieren, verändern wirtschaftliche Austauschbeziehungen ebenso wie zunehmend individualisierte Konsumpräferenzen auf Seiten der Nutzerinnen und Nutzer. Die iit perspektive Nr. 31 wirft ein Schlaglicht auf die Zukunft der materiellen Wertschöpfung, künftige Innovationsprozesse und die Erschließung des urbanen Raums für neue, kundennahe Geschäftsmodelle." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Marktkopplung und Ablaufdeterminismus: Eine Kritik am Demokratisierungsversprechen der Industrie-4.0-Diskussion (2017)
Gaus, Jobst; Wandjo, David; Knop, Christopher;Zitatform
Gaus, Jobst, Christopher Knop & David Wandjo (2017): Marktkopplung und Ablaufdeterminismus. Eine Kritik am Demokratisierungsversprechen der Industrie-4.0-Diskussion. In: Prokla. Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaft, Jg. 47, H. 2, S. 213-228.
Abstract
"Through the ongoing debate different positions support the hypothesis that Industry 4.0 evokes decentralization in everyday works. In this article we argue that the technological premises of Industry 4.0 lead to the contrary: centralized planning ensuing from optimized adaptation to the imperatives of the market. We exemplify this pattern, that we named 'determinated procedure', through exemplary cases from different industrial branches. Furthermore, we argue that (indeed) existing decentral moments neither amount to structural decentralization nor to humanizing and empowering concessions to employees, but rather primarily serve to their integration into the enterprise and mobilization of their production intelligence." (Author's abstract, © Verlag Westfälisches Dampfboot) ((en))
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Literaturhinweis
Industrie 4.0 in der Nahrungsmittelindustrie (2017)
Göcking, Jens; Satzer, Angelika; Steinberger, Viktor; Kleinhempel, Karla;Zitatform
Göcking, Jens, Karla Kleinhempel, Angelika Satzer & Viktor Steinberger (2017): Industrie 4.0 in der Nahrungsmittelindustrie. (Hans-Böckler-Stiftung. Working paper Forschungsförderung 038), Düsseldorf, 52 S.
Abstract
"Zurzeit vorliegende Forschungsarbeiten zum Thema 'Industrie 4.0' berücksichtigen stark den Maschinen- und Anlagenbau. Die Besonderheiten der Nahrungsmittelindustrie wurden bisher kaum analysiert. Die Bedeutung von 'Industrie 4.0' ist in diesen Teilbranchen unklar bis unbekannt. Bei einem hohen Automatisierungsgrad stellt sich aber die Frage, ob es sich um 'normale' Automatisierungssprünge handelt oder um Ansätze von 'Industrie 4.0'. Ziel des Vorhabens war es, aus Interviews mit Betriebsräten, teilweise unter Beteiligung der jeweiligen Geschäftsführungen, Ansätze und Ausprägungen von 'Industrie 4.0' in Teilbranchen der Nahrungsmittelindustrie zu erkennen und deren Auswirkungen auf Arbeitsbedingungen, Qualifizierung und Betriebsratshandeln abzuschätzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Digitalisierungsprozesse von KMU im Verarbeitenden Gewerbe (2017)
Zitatform
Icks, Annette, Christian Schröder, Sigrun Brink, Christian Dienes & Stefan Schneck (2017): Digitalisierungsprozesse von KMU im Verarbeitenden Gewerbe. (IfM-Materialien 255), Bonn, 66 S.
Abstract
"Die vorliegende Studie untersucht den Digitalisierungsgrad von Unternehmen im Verarbeitenden Gewerbe anhand einer repräsentativen Befragung von 1.400 Unternehmen in Nord-rhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg. Die Unternehmen empfinden sich insgesamt bereits als gut vernetzt. Während die mittleren und großen Unternehmen die mit der Digitalisierung verbundenen Chancen vielfach erkennen, muss bei kleinen Unternehmen eine Fehleinschätzung hinsichtlich der eigenen Positionierung und des bestehenden Digitalisierungspotentials konstatiert werden. Die betriebliche Vernetzung ist vor allem motiviert durch die Erzielung von Kosteneinsparpotenzialen. Die Chancen durch datenbasierte Geschäftsmodelle bzw. smarter Produkte werden noch nicht in ausreichendem Maße gesehen und genutzt. Das größte Vernetzungshemmnis liegt vor allem in dem hohen organisatorischen Aufwand. Unternehmen, die innovationsaktiv sind und zudem planvoll an Digitalisierungsvorhaben herangehen, gehören zu den Vorreiterunternehmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeit in der digitalen Transformation: Agilität, lebenslanges Lernen und Betriebspartner im Wandel. Ein Beitrag des Human-Resources-Kreises von acatech und der Jacobs Foundation - Forum für Personalvorstände zur Zukunft der Arbeit (2017)
Jacobs, Johann Christian; Kagermann, Henning; Spath, Dieter;Zitatform
Jacobs, Johann Christian (2017): Arbeit in der digitalen Transformation. Agilität, lebenslanges Lernen und Betriebspartner im Wandel. Ein Beitrag des Human-Resources-Kreises von acatech und der Jacobs Foundation - Forum für Personalvorstände zur Zukunft der Arbeit. (acatech DISKUSSION), München: Utz, 61 S.
Abstract
"Die digitale Transformation wird die Arbeits- und Organisationsprozesse in Unternehmen künftig grundlegend verändern. Damit Betriebe und Beschäftigte gleichermaßen davon profitieren, muss der Wandel gestaltet werden. Der Human-Resources-Kreis (HR-Kreis), ein von acatech und der Jacobs Foundation 2014 gegründetes Forum für Personalverstände sowie Expertinnen und Experten aus der Wissenschaft, identifizierte hierfür drei erfolgskritische Ansatzpunkte: eine agile Unternehmensorganisation, ein erweitertes Verständnis von lebenslangem Lernen sowie die innovationsorientierte Weiterentwicklung der betrieblichen Mitbestimmung.
In der vorliegenden acatech DISKUSSION veranschaulicht der HRKreis die zentralen Herausforderungen in diesen Handlungsfeldern und formuliert Vorschläge, wie sich betriebliche Ansätze, gesetzliche Regelungen und Verfahren zur Mitbestimmung für eine gelingende Transformation weiterentwickeln lassen. Den Ausführungen zugrunde liegt die Überzeugung, dass die Beschäftigten die Möglichkeit haben sollten, die digitale Transformation selbstbestimmt mitzugestalten. Dies erfordert eine neue Governance, die Veränderungsbereitschaft fördert und Freiräume für Experimente schafft." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Industrie 4.0 aus der Perspektive sozialer Innovationen (2017)
Zitatform
Kopp, Ralf & Michael Schwarz (2017): Industrie 4.0 aus der Perspektive sozialer Innovationen. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 70, H. 2, S. 89-97. DOI:10.5771/0342-300X-2017-2-89
Abstract
"Der Beitrag beleuchtet die Debatte um Industrie 4.0 aus einer auf soziale Innovation ausgerichteten Forschungsperspektive. Überzogene Ansprüchen ihrer Protagonisten im Hinblick auf Zwangsläufigkeit, Reichweite, Bedeutung und Leistungsversprechen werden ebenso kritisch aufgezeigt wie die Risiken einer Überbewertung derart technikzentrierter Visionen. Der dadurch ausgelöste Diskurs um Arbeiten 4.0 hat inzwischen deutlich an Eigenständigkeit gewonnenen und versucht, eigene Akzente zu setzen, indem der enge industriebezogene Fokus erweitert und die sozialen Belange und gesellschaftlichen Ansprüche im Zusammenhang mit der Digitalisierung stärker betont werden. In diesem Rahmen werden sowohl soziotechnische Ansätze zur Gestaltung der digitalen Arbeitswelt weiterentwickelt als auch die Zivilgesellschaft mobilisierende Governance-Prozesse forciert, ohne jedoch bisher die Dominanz der digitalen Agenda durch Industrie 4.0 reduzieren zu können. Der Ansatz sozialer Innovation schließt die Entwicklung partizipativer Formen der Arbeits- und Technikgestaltung ein, führt aber mit der Möglichkeit zur Analyse und Gestaltung von Transformationsprozessen als intentionale Neukonfiguration sozialer Praktiken über Industrie 4.0 hinaus. Eine daran orientierte Weiterentwicklung des bestehenden Governance-Modells der digitalen Transformation, die soziale Innovationen und damit die Frage eines kreativen bedarfsorientierten Umgangs mit Digitalität ins Zentrum rückt, ist dringend erforderlich." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
QuBe-Szenario 3/2017: Wirtschaft 4.0 und die Elektroindustrie (2017)
Zitatform
Mönnig, Anke, Marc Ingo Wolter, Gerd Zika & Tobias Maier (2017): QuBe-Szenario 3/2017. Wirtschaft 4.0 und die Elektroindustrie. (GWS discussion paper 2017,06), Osnabrück, 26 S.
Abstract
"Die voranschreitende Digitalisierung der Produktions- und Arbeitswelt wird unter dem Stichwort Industrie bzw. Wirtschaft 4.0 diskutiert und gilt neben Globalisierung, demografischem Wandel und Mobilität als einer der gegenwärtig wichtigsten und aktuellsten Megatrends (Helmrich et al. 2015).
In vielen Betriebsstätten und Unternehmen werden erste Ansätze von Industrie-4.0-Lösungen bereits erfolgreich umgesetzt. Große Gefälle sind jedoch zwischen Unternehmensgrößen und Branchen zu beobachten (Stichwort Digital Divide). So gilt die Agrarwirtschaft aufgrund der Nutzung hochkomplexer und digital miteinander vernetzter Landtechnik als einer der bereits am weitesten fortgeschrittenen Branchen im Hinblick auf digitale Transformation. Auch in der Autoindustrie ist die vollautomatische Fertigungshalle keine Ausnahme mehr. Diese Paradebeispiele stellen aber nur die Spitze des Eisberges dar, denn für den Großteil der Wirtschaftszweige ist der Grad der Digitalisierung oder auch das Angebot an digitalen Produkten noch sehr gering. Manche Umfragen haben auch Branchen und Teilbereiche identifiziert, die entweder noch gar nichts von Industrie 4.0 gehört haben oder die Digitalisierung der Produktions- und Arbeitswelt als 'weißes Rauschen' beurteilen." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Industrie 4.0: Risiken und Chancen für die Berufsbildung (2017)
Spöttl, Georg; Windelband, Lars ; Siebel, Jürgen; Terstegen, Sebastian; Stamm, Ida; Jeske, Tim ; Kinschel, Marina; Hartmann, Ernst Andreas; Shajek, Alexandra; Brandt, Christopher; Schlick, Christopher M.; Czerniak, Julia N.; Röben, Peter; Gorldt, Christian; Richter, Tim; Zaiser, Helmut; Regber, Holger; Ittermann, Peter ; Pfeiffer, Sabine ; Apt, Wenke; Mertens, Alexander ; Dworschak, Bernd; Lohse, Carolin; Wischmann, Steffen; Liebert, Kai; Brugger, Simon; Leubner, Thomas; Hirsch-Kreinsen, Hartmut; Lee, Horan; Kellermann-Langhagen, Christian; Kunz, Christoph;Zitatform
Spöttl, Georg & Lars Windelband (Hrsg.) (2017): Industrie 4.0. Risiken und Chancen für die Berufsbildung. (Berufsbildung, Arbeit und Innovation 44), Bielefeld: Bertelsmann, 304 S. DOI:10.3278/6004606aw
Abstract
"Welche Anforderungen stellen die Konzepte von Industrie 4.0 an die Berufsbildung in Industrie und Handwerk? Antworten auf diese Frage entwickeln Autor:innen aus Wissenschaft und Praxis der beruflichen Aus- und Weiterbildung in diesem Sammelband. Im Zentrum stehen die arbeitsprozessbezogenen Ansätze, um die betriebliche Nähe und Gestaltungsoffenheit von Aus- und Weiterbildung zu erhalten sowie die moderne Beruflichkeit bei der Gestaltung von Berufsbildern zu ermöglichen. In den Beiträgen werden erste Erkenntnisse für Veränderungen in der Facharbeiterqualifizierung ebenso vorgestellt wie Handlungsempfehlungen, Ideen zur Gestaltung der betrieblichen Weiterbildung und Modelle zur Kompetenzentwicklung in der Industrie 4.0." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Inhaltsverzeichnis -
Literaturhinweis
Berufsbildung und die Entwicklung der Industriegesellschaft: Berufliche Bildung nimmt Industrie 4.0 vorweg (2017)
Venema, Charlotte;Zitatform
Venema, Charlotte (2017): Berufsbildung und die Entwicklung der Industriegesellschaft. Berufliche Bildung nimmt Industrie 4.0 vorweg. In: A. Löwenbein, F. Sauerland & S. Uhl (Hrsg.) (2017): Berufsorientierung in der Krise? : Der Übergang von der Schule in den Beruf, S. 197-203.
Abstract
"Das deutsche 'Wirtschaftswunder' und der Aufstieg zum Exportweltmeister basieren auf dem Wiederaufbau der Industrie nach Ende des Zweiten Weltkriegs. Ohne die Ausbildung und Entwicklung einer qualifizierten Schicht von Facharbeitern, die mit der technologischen Entwicklung Schritt hielt, wären der Wiederaufbau der Industrie und die Wiedererlangung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit nicht denkbar gewesen.
Die Entwicklung der Berufsbilder und Ausbildungsordnungen geht Hand in Hand mit der Entstehung und der weiteren Entwicklung der Industriegesellschaft und dem aktuellen Übergang zur Industrie 4.0. Dagegen liegt in der Öffentlichkeit der Fokus bei der Betrachtung des Wirtschaftsfaktors Bildung fast ausschließlich auf dem akademischen Sektor. Bei aller Bedeutung z. B. der Ingenieurberufe und der naturwissenschaftlichen Forschung für die Entwicklung eines Industrielandes ist jedoch auch der Produktionssektor - die Umsetzung der Ergebnisse in handfeste Produkte und Dienstleistungen, später in Software und Hardware - ein wichtiger und vor allen Dingen nicht wegzudenkender Faktor für wirtschaftlichen Erfolg." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Produktivität und Digitalisierung (2017)
Zitatform
Weber, Marc-André, Frank Lennings & Tim Jeske (2017): Produktivität und Digitalisierung. In: Leistung und Entgelt H. 4, S. 6-10.
Abstract
"Die Digitalisierung bietet vielseitige Möglichkeiten, die Gestaltung von Informationsflüssen und die Handhabung von Informationen zu verbessern. Für produzierende Unternehmen entstehen daraus neue Möglichkeiten zur Gestaltung ihrer Prozesse und zum Management ihrer Produktivität. Die konkrete Gestaltung sowohl der Digitalisierung als auch des Produktivitätsmanagements ist immer unternehmensspezifisch. Von Januar bis Juni 2017 wurde im Rahmen einer ifaa-Studie erhoben, wie Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie Produktivitätsmanagement umsetzten, wie dieses durch die Digitalisierung unterstützt wird und welche Perspektiven die Unternehmen zukünftig sehen." (Autorenreferat, © Joh. Heider Verlag GmbH)
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Literaturhinweis
Foresight-Studie "Digitale Arbeitswelt" (2016)
Apt, Wenke; Hartmann, Ernst A.; Bovenschulte, Marc; Wischmann, Steffen;Zitatform
Apt, Wenke, Marc Bovenschulte, Ernst A. Hartmann & Steffen Wischmann (2016): Foresight-Studie "Digitale Arbeitswelt". (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 463), Berlin, 92 S.
Abstract
"Die Foresight-Studie 'Digitale Arbeitswelt' des Instituts für Innovation und Technik (iit) im Auftrag des BMAS stellt die möglichen Entwicklungen der Arbeitswelt in den Branchen Produktion, Medien und Dienstleistungen in einer mittel- und langfristigen Perspektive dar. Die Studie geht dabei auf neue Formen der Automatisierung, der innerbetrieblichen Arbeitsorganisation sowie neue digital vermittelte Formen der Arbeitsteilung ein. Zentrales Ergebnis sind drei Roadmaps zur möglichen Entwicklung der einzelnen Branchen sowie branchenübergreifende Thesen zu Veränderungen der Arbeitswelt durch die Digitalisierung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitswelt 4.0 - Stand der Digitalisierung in Deutschland: Dienstleister haben die Nase vorn (2016)
Zitatform
Arntz, Melanie, Terry Gregory, Florian Lehmer, Britta Matthes & Ulrich Zierahn (2016): Arbeitswelt 4.0 - Stand der Digitalisierung in Deutschland: Dienstleister haben die Nase vorn. (IAB-Kurzbericht 22/2016), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Mögliche Folgen der zunehmend automatisierten und digitalisierten Arbeitswelt werden gegenwärtig intensiv diskutiert. Dabei stand bislang die Frage nach dem technisch Machbaren im Mittelpunkt. Ob dies jedoch Realität wird, hängt vor allem auch von den Investitionsentscheidungen der Betriebe ab. 'Arbeitswelt 4.0' ist das Thema einer repräsentativen Betriebsbefragung, die das IAB und das ZEW im Frühjahr 2016 durchgeführt haben. Erste Ergebnisse zeigen nun, wie viele Betriebe in Deutschland moderne digitale Technologien bereits einsetzen oder deren Nutzung planen und wie sie die Chancen und Risiken des Einsatzes einschätzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Nutzung moderner digitaler Technologien in deutschen Betrieben
- Nutzung moderner digitaler Technologien nach Wirtschaftszweigen
- Folgen der Nutzung moderner digitaler Technologien aus Sicht der Betriebe
- Nutzung moderner digitaler Technologien bei Produzenten und Dienstleistern
- Nutzung moderner digitaler Technologien bei Produzenten und Dienstleistern nach Betriebsgröße
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Literaturhinweis
Industrie 4.0 braucht auch soziale Innovation (2016)
Buhr, Daniel; Trämer, Markus;Zitatform
Buhr, Daniel & Markus Trämer (2016): Industrie 4.0 braucht auch soziale Innovation. In: Wiso. Wirtschafts- und sozialpolitische Zeitschrift des ISW, Jg. 39, H. 4, S. 35-46.
Abstract
"Industrie 4.0 ist noch eine Vision. Sie steht für die zunehmende Digitalisierung der unterschiedlichsten Wirtschaftsbereiche. Zentrale Akteure betrachten das Konzept jedoch immer noch aus einer technischen Perspektive. Zur Bewältigung der gesellschaftlichen Herausforderungen reicht diese Perspektive nicht aus und es braucht soziale Innovationen, die breiten gesellschaftlichen Fortschritt ermöglichen und den Menschen in den Mittelpunkt stellen." (Autorenreferat, © ISW-Linz)
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Literaturhinweis
Industrie 4.0 - Neue Prosperität oder Vertiefung gesellschaftlicher Spaltungen?: sechs Thesen zur Diskussion (2016)
Dörre, Klaus;Zitatform
Dörre, Klaus (2016): Industrie 4.0 - Neue Prosperität oder Vertiefung gesellschaftlicher Spaltungen? Sechs Thesen zur Diskussion. (Friedrich-Schiller-Universität Jena, Kolleg Postwachstumsgesellschaften. Working paper 2016,02), Jena, 13 S.
Abstract
"Das Working Paper betrachtet die unter dem Label 'Industrie 4.0' zusammengefassten Aktivitäten zur Anbindung der Produktion von Gütern und Dienstleistungen an das Internet und die Schaffung cyber-physischer Systeme. Dabei geht es in dem Papier nicht um eine weitere Ausleuchtung der technologischen Möglichkeiten sondern vielmehr um die Frage, was die Digitalisierung von Produktions- und Dienstleistungsarbeit für die Gesellschaft bedeutet. Im ersten Teil stellt der Autor thesenartig vier Positionen der internationalen Diskussion um Industrie 4.0 dar und beleuchtet diese kritisch. Daran anschließend weist er in zwei weiteren Thesen auf die verdrängte ökologische Dimension der Entwicklung hin und geht auf mögliche gesellschaftspolitische Optionen der Gestaltung dieses Prozesses ein." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Niedersachsen digital - Digitalisierung aktiv gestalten: Gutachten im Auftrag des Arbeitgeberverbandes Niedersachsenmetall (2016)
Fritsch, Manuel; Schmitt, Katharina; Schleiermacher, Thomas;Zitatform
Fritsch, Manuel, Thomas Schleiermacher & Katharina Schmitt (2016): Niedersachsen digital - Digitalisierung aktiv gestalten. Gutachten im Auftrag des Arbeitgeberverbandes Niedersachsenmetall. Köln, 47 S.
Abstract
"Kein Megatrend verändert Wirtschaft und Gesellschaft derzeit so rasant und nachhaltig, wie es die Digitalisierung tut. Für Standorte und Unternehmen gleichermaßen eröffnen sich große Chancen durch die Vernetzung von Produktion, Produkten, Unternehmen und Märkten. Was das für den Standort Niedersachsen und besonders seine Industrieunternehmen bedeutet, worauf sie hoffen und was sie befürchten, hat die IW Consult im vorliegenden Gutachten untersucht. Anhand verschiedener volks- und betriebswirtschaftlicher Indikatoren, durch statistische Auswertungen und Umfragen, entsteht ein Überblick über den Status quo sowie die Chancen und Risiken, die für Niedersachsen in der Digitalisierung liegen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Mensch-Maschine-Interaktion im Industrie 4.0-Zeitalter (2016)
Gorecky, Dominic; Schmitt, Mathias; Loskyll, Matthias;Zitatform
Gorecky, Dominic, Mathias Schmitt & Matthias Loskyll (2016): Mensch-Maschine-Interaktion im Industrie 4.0-Zeitalter. In: T. Bauernhansl, M. t. Hompel & B. Vogel-Heuser (Hrsg.) (2016): Industrie 4.0 in Produktion, Automatisierung und Logistik : Anwendung, Technologien, Migration, S. 525-542. DOI:10.1007/978-3-658-04682-8_26
Abstract
"Einhergehend mit der Entwicklung hin zu einer Industrie 4.0 wird sich auch das Aufgaben- und Anforderungsspektrum des Menschen in der Fabrik verändern. jeder einzelne Mitarbeiter wird zukünftig ein breites Aufgabenspektrum übernehmen, welches sich im Wesentlichen durch Vorgabe, Überwachung und Sicherstellung von Produktionsstrategien im CPPS auszeichnet. Als flexibelster Bestandteil im cyber-physikalischen Gefüge wird er aber ebenso mit manueller Arbeit in das autonom organisierte Produktionssystem eingreifen - z.B. wenn es gilt Störungen zu beheben oder Verbesserungen und Nacharbeiten durchzuführen. Eine optimale Unterstützung bei der Bewältigung seines vielfältigen Aufgabenspektrums erfährt der Mensch durch mobile, kontext-sensitive Benutzungsschnittstellen und nutzerzentrierte Assistenzsysteme. Durch die Technologieunterstützung wird sichergestellt, dass der Mensch seine einzigartigen Fähigkeiten voll ausschöpfen und sich in seiner Rolle als strategischer Entscheider und flexibler Problemlöser in einem cyber-physischen Gesamtsystem behaupten kann. Als zukunftsweisender Lösungsansatz erweisen sich hierbei etablierte Interaktionstechnologien und -metaphern aus dem Konsumgüterbereich, die jedoch an die industriellen Gegebenheiten adaptiert werden müssen. Neben technologischen Unterstützungsmaßnahmen bedarf es der Umsetzung von adäquaten Qualifizierungsstrategien, die das für eine Industrie 4,0 geforderte interdisziplinäre Verständnis schaffen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Monitoring-Report Wirtschaft digital 2016 (2016)
Graumann, Sabine; Schulte, Patrick; Weinzierl, Michael; Bertschek, Irene ; Speich, Anselm; Weber, Tobias; Ebert, Martin; Rasel, Fabienne; Niebel, Thomas; Rammer, Christian ; Ohnemus, Jörg; Ettner, Karola;Zitatform
Graumann, Sabine & Irene Bertschek (2016): Monitoring-Report Wirtschaft digital 2016. (Monitoring-Report Wirtschaft digital), Berlin, 198 S.
Abstract
"Die Digitale Wirtschaft bietet große Chancen und Potenziale für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands. Die Durchdringung aller Wirtschaftsbereiche mit neuen Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) und Anwendungen ist entscheidend für die aktuelle und künftige Wettbewerbsfähigkeit des Standorts.
Der Monitoring-Report Wirtschaft DIGITAL 2016 analysiert mit dem Wirtschaftsindex DIGITAL den aktuellen und künftigen Digitalisierungsgrad der deutschen gewerblichen Wirtschaft differenziert nach elf Kernbranchen (Teil 1). Mit dem Standortindex DIGITAL (Teil 2) misst er die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen digitalen Wirtschaft, dies heißt das Zusammenspiel von IKT-Branche und Internetwirtschaft im internationalen Vergleich." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Kurzfassung -
Literaturhinweis
Big Data in Industrie 4.0: Eine strukturierte Aufarbeitung von Anforderungen, Anwendungsfällen und deren Umsetzung (2016)
Gölzer, Philipp;Zitatform
Gölzer, Philipp (2016): Big Data in Industrie 4.0. Eine strukturierte Aufarbeitung von Anforderungen, Anwendungsfällen und deren Umsetzung. Erlangen, 271 S.
Abstract
"Industrie 4.0 steht für die vierte industrielle Revolution und ein neues Paradigma der Organisation industrieller Wertschöpfungsprozesse. Produkte und Maschinen werden zu cyber-physischen Systemen mit der Fähigkeit zu kommunizieren, sich zu vernetzen, sich selbst zu steuern und ihre Umwelt durch Sensoren zu erfassen. Die dabei anfallenden großen Datenmengen (Big Data) bilden die Grundlage für datengetriebene Wertschöpfungsprozesse in Industrie 4.0. Die Verarbeitung und zielgerichtete Nutzung von Big Data stellen Unternehmen vor große Herausforderungen. So müssen die Mechanismen datengetriebener Wertschöpfung und die neuen technologischen Möglichkeiten auf den Anwendungskontext von Industrie 4.0 übertragen werden. In wissenschaftlichen Publikationen finden sich jedoch bisher keine Arbeiten, die die Mechanismen und Anwendungsmöglichkeiten von Big Data und deren Umsetzung in Industrie 4.0 strukturiert aufarbeiten. Um diese Forschungslücke zu schließen werden in dieser Arbeit behavioristische und konstruktivistische Forschungsmethoden angewandt. Mittels Qualitativer Inhaltsanalyse werden die Anforderungen der Datenverarbeitung im Konzept von Industrie 4.0 zusammengefasst und mögliche Ausprägungen von Big-Data-Anwendungsfällen klassifiziert. Anhand ausgewählter Big-Data-Anwendungsfälle werden Vorgehensweise und Methodeneinsatz für die Umsetzung aufgezeigt und das resultierende Big-Data-System prototypisch implementiert. Die Ergebnisse dieser Arbeit zeigen die große Bedeutung der Lebenszyklusdaten von cyber-physischen Systemen im Konzept von Industrie 4.0. Zum einen als Datengrund-lage für Big-Data-Anwendungsfälle und zum anderen als bestimmendes Merkmal für die zugriffsorientierte Gestaltung eines Big-Data-Systems. Diese Forschung leistet einen Beitrag zur Strukturierung der Schnittmenge der beiden großen Themenfelder Industrie 4.0 und Big Data. Es werden damit Grundlagen für eine ganzheitliche und differenzierte Betrachtung von Big Data im Kontext von Industrie 4.0 geschaffen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Kompetenzentwicklungsstudie Industrie 4.0: erste Ergebnisse und Schlussfolgerungen (2016)
Zitatform
(2016): Kompetenzentwicklungsstudie Industrie 4.0. Erste Ergebnisse und Schlussfolgerungen. München, 30 S.
Abstract
"Der digitale Wandel kann und muss gestaltet werden. Die Qualifizierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Industrie 4.0 spielt dabei eine entscheidende Rolle.
In der Kompetenzentwicklungsstudie Industrie 4.0 wurden daher zunächst der Status quo der Unternehmen bei der Umsetzung von Industrie 4.0 sowie die künftigen Kompetenz- und Qualifizierungsbedarfe der Betriebe erhoben, wobei vor allem die Bedarfe kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Fokus standen. Auf Basis dieser Befunde wurden Handlungsempfehlungen an Politik, Wirtschaft und Bildungsinstitutionen abgeleitet. Zudem wurde ein exemplarisches Konzept zur Kompetenzentwicklung erarbeitet, das Unternehmen eine Orientierung bietet und Optionen für die Qualifizierung aufzeigt.
Die Studie zeigt, dass die Unternehmen die Digitalisierung überwiegend als eine Chance sehen. Gleichzeitig wird deutlich, dass noch ein hoher Entwicklungsbedarf bei der Implementierung von Industrie 4.0 besteht - insbesondere bei kleineren Unternehmen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Zur Persistenz der Argumente im Automatisierungsdiskurs (2016)
Heßler, Martina;Zitatform
Heßler, Martina (2016): Zur Persistenz der Argumente im Automatisierungsdiskurs. In: Aus Politik und Zeitgeschichte, Jg. 66, H. 18/19, S. 17-24.
Abstract
"Von den 1950er bis in die 1980er Jahre sind es ähnliche Argumentationsfiguren, die mit der Automatisierung der Arbeitswelt einhergehen. Teils reichen sie bis ins 18. Jahrhundert zurück und finden sich auch in aktuellen Debatten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Zukunft einfacher Industriearbeit (2016)
Hirsch-Kreinsen, Hartmut;Zitatform
Hirsch-Kreinsen, Hartmut (2016): Die Zukunft einfacher Industriearbeit. (WISO direkt 2016,12), Bonn, 4 S.
Abstract
"In der Debatte um Industrie 4.0 wird betont, dass einfache Arbeit zunehmend unnötiger werde. Indes spricht nur wenig für eine generelle Erosion industrieller Einfacharbeit. Vielmehr ist ein Wandel dieses Arbeitstypus erkennbar, der durch verschiedene Entwicklungspfade gekennzeichnet ist. Dabei handelt es sich erstens um die Automatisierung und den Wegfall von Einfacharbeit, zweitens um ihre qualifikatorische Aufwertung, drittens um neue Formen digitaler Einfacharbeit und viertens um den strukturkonservativen Erhalt bisheriger Muster von Einfacharbeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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