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Dossier

Digitale Arbeitswelt – Chancen und Herausforderungen für Beschäftigte und Arbeitsmarkt

Der digitale Wandel der Arbeitswelt gilt als eine der großen Herausforderungen für Wirtschaft und Gesellschaft. Wie arbeiten wir in Zukunft? Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung und die Nutzung Künstlicher Intelligenz auf Beschäftigung und Arbeitsmarkt? Welche Qualifikationen werden künftig benötigt? Wie verändern sich Tätigkeiten und Berufe? Welche arbeits- und sozialrechtlichen Konsequenzen ergeben sich daraus?
Dieses Themendossier dokumentiert Forschungsergebnisse zum Thema in den verschiedenen Wirtschaftsbereichen und Regionen.
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im Aspekt "Industrie 4.0"
  • Literaturhinweis

    Digitalisierung im Maschinenbau: Entwicklungstrends, Herausforderungen, Beschäftigungswirkungen, Gestaltungsfelder im Maschinen- und Anlagenbau (2018)

    Dispan, Jürgen; Schwarz-Kocher, Martin;

    Zitatform

    Dispan, Jürgen & Martin Schwarz-Kocher (2018): Digitalisierung im Maschinenbau. Entwicklungstrends, Herausforderungen, Beschäftigungswirkungen, Gestaltungsfelder im Maschinen- und Anlagenbau. (Hans-Böckler-Stiftung. Working paper Forschungsförderung 094), Düsseldorf, 88 S.

    Abstract

    "Als Kern der deutschen Investitionsgüterindustrie ist der Maschinenbau volkswirtschaftlich und beschäftigungspolitisch überaus bedeutend. Mit weit mehr als einer Million Beschäftigten in mehr als 6.200 Unternehmen ist die Branche die industrielle Säule Deutschlands. Digitalisierung und Industrie 4.0 sind für den Maschinen- und Anlagenbau sowohl in der Perspektive des Anbieters von digitalisierten Produkten und Services als auch des Anwenders bei den internen Prozessen hoch relevant. Die Studie befasst sich mit den Digitalisierungsstrategien der Maschinenbauunternehmen ebenso wie mit dem Stand der Digitalisierung bei den Prozessen, Produkten und Geschäftsmodellen. Zudem werden arbeits- und beschäftigungspolitische Herausforderungen in der Branche aus Sicht von Mitbestimmungsakteuren beschrieben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Game changing technologies: Exploring the impact on production processes and work. Future of manufacturing (2018)

    Fernández-Macías, Enrique ; Storrie, Donald; Packalén, Elisabeth; Peruffo, Eleonora; Hurley, John;

    Zitatform

    Hurley, John, Eleonora Peruffo, Donald Storrie & Elisabeth Packalén (2018): Game changing technologies. Exploring the impact on production processes and work. Future of manufacturing. (Eurofound research report / European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions), Dublin, 24 S. DOI:10.2806/36769

    Abstract

    "This overview report summarises the findings of five case studies on the likely impact of game changing technologies on production and employment in the manufacturing sector in Europe up to 2025: advanced industrial robotics; industrial internet of things; additive manufacturing; electric vehicles; and industrial biotechnology. The adoption of these new technological possibilities will not only have consequences for the production process, but also for the working conditions of those employed on the process and on employment demands at company level. The report highlights the increase in digitisation, the greater demand for highly skilled workers, the expansion of value added to both ends of the product cycle, the even greater importance of data security, the possible reshoring of some production back to Europe, and the need to develop and observe industry standards and protocols." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Scharfer Blick für gute Leistung: variable Vergütung - wird mit Industrie 4.0 und Agilität alles anders? (2018)

    Fischer, Steffen; Weißenrieder, Jürgen;

    Zitatform

    Fischer, Steffen & Jürgen Weißenrieder (2018): Scharfer Blick für gute Leistung. Variable Vergütung - wird mit Industrie 4.0 und Agilität alles anders? In: Personalführung, Jg. 51, H. 7/8, S. 60-63.

    Abstract

    "In der Fachpresse, auf Symposien und Fachtagungen wird die spannende Diskussion geführt, ob durch die aktuellen und erwarteten Veränderungen in der Arbeitswelt durch die Entwicklung in Richtung Industrie 4.0, andere Erwartungshaltungen der Generationen X/Y und folgende, autonome, agile und flexibel organisierte Projektteams, engere internationale Zusammenarbeit, den gesellschaftlichen Trend zu stärkerer Individualisierung und dem gleichzeitigen rechtspolitischen Trend zu stärkerer Transparenz nicht ganz andere Vergütungslösungen als die bisher praktizierten gefragt sein werden. Die Diskussion ist berechtigt." (Autorenreferat, © Bertelsmann Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Job polarization, technological change and routinization: evidence for Portugal (2018)

    Fonseca, ; Tiago, ; Lima, ; Pereira, Sonia C. ; Francisco, ;

    Zitatform

    Pereira, Sonia C. (2018): Job polarization, technological change and routinization. Evidence for Portugal. In: Labour economics, Jg. 51, H. April, S. 317-339. DOI:10.1016/j.labeco.2018.02.003

    Abstract

    "This paper studies labor market polarization in Portugal, a country with slow capital accumulation and a low share of highly educated workers. We use firm census data for 1986 - 2007 and uncover polarization in employment and wages in the second half of this period. This mostly appears to be due to technological change. Our results show a sharp increase of both employment and wage premium for abstract tasks relative to routine tasks. In contrast to the existing literature, we separate between routine manual tasks and routine cognitive tasks. We uncover a sharp decline in routine manual employment but the decline in routine cognitive employment is modest and coupled with an increased wage premium that does not appear to be due to worker selection. This latter result is mainly explained by the large expansion of the service sector which employs many workers in routine cognitive-intensive jobs and the likely slower computer capital adoption resulting from the relatively low levels of human capital, by international standards." (Author's abstract, © 2018 Elsevier) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Digital-Atlas Deutschland: Überblick über die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft sowie von KMU, NGOs, Bildungseinrichtungen sowie der Zukunft der Arbeit in Deutschland (2018)

    Fritsch, Manuel; Lichtblau, Karl; Millack, Agnes;

    Zitatform

    Fritsch, Manuel, Karl Lichtblau & Agnes Millack (2018): Digital-Atlas Deutschland. Überblick über die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft sowie von KMU, NGOs, Bildungseinrichtungen sowie der Zukunft der Arbeit in Deutschland. Köln, 334 S.

    Abstract

    "Die Digitalisierung ändert die Wirtschaft und die Gesellschaft in rasantem Tempo. Disruption ist zum Schlüsselbegriff geworden. Alte asset-orientierte Geschäftsmodelle werden von neuen datengetriebenen und auf Vernetzung ausgerichteten Konzepten abgelöst. Digitalisierung bedeutet viel mehr als nur den Einsatz von modernen IKT- und Internettechnologien. Im Kern geht es um die Virtualisierung von Prozessen und Produkten auf Basis von Daten, Datenmodellen und Algorithmen. Real existierende Dinge der analogen Welt werden als Datenpakete transformiert und sind so universell verfügbar. Damit entsteht eine Grenzenlosigkeit in der Verfügbarkeit von Dingen (Produkte, Prozesse, Ressourcen) mit Blick auf Raum und Zeit. Digitalisierte Produkte oder Prozesse können gleichzeitig und ohne Einschränkungen von mehreren Akteuren genutzt werden. Das eröffnet enorme Effizienzgewinne und die Möglichkeit der Skalierung von Geschäftsmodellen. Gleichzeitig erlaubt das Internet eine Vernetzung von Menschen und Dingen zu sehr günstigen Kosten. Digitale Ökonomien sind deshalb durch eine 'doppelte Nullgrenzkosten-Eigenschaft' geprägt. Die Reproduktion des digitalen Wissens und die Verteilung über das Internet sind fast kostenlos. Hinzu kommt, dass die digitale Vernetzung auch das Teilen von Daten und Wissen bedeutet. Kooperation und Kollaboration - also das simultane Arbeiten und Agieren am gleichen Objekt oder die Interaktionen in Echtzeit - bekommen eine neue Bedeutung. Es entstehen in diesen Netzwerken positive externe Effekte, die neue Wachstumschancen eröffnen. Neue Geschäftsmodelle, wie Suchmaschinen, Social-Media-Angebote oder Transaktions- und Vermittlungsplattformen wie Uber oder Airbnb wären ohne digitale Technologien gar nicht denkbar." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Produktionsarbeit in Zeiten von Industrie 4.0: was wissen Unternehmen und Beschäftigte über eine gesundheitsgerechte Gestaltung von Arbeit? (2018)

    Gerlmaier, Anja; Geiger, Laura;

    Zitatform

    Gerlmaier, Anja & Laura Geiger (2018): Produktionsarbeit in Zeiten von Industrie 4.0. Was wissen Unternehmen und Beschäftigte über eine gesundheitsgerechte Gestaltung von Arbeit? (IAQ-Report 2018-02), Duisburg, 15 S. DOI:10.17185/duepublico/45974

    Abstract

    "- Seit Jahren nehmen psychische Belastungen in der Arbeit zu - nicht nur in der Pflege oder bei hochqualifizierter Wissensarbeit, sondern auch in der Produktion. Eine zunehmende Arbeitsverdichtung und Zeitdruck werden u.a. als zentrale Verursachungsfaktoren für steigende Fehlzeiten und Frühverrentungen gesehen. Es ist davon auszugehen, dass die zunehmende Digitalisierung und Globalisierung von Wertschöpfungsketten diese Entwicklungen weiter forcieren könnte, weswegen neue betriebliche Präventionskonzepte zur Förderung und Erhaltung der psychischen Gesundheit erforderlich sind.
    - Im Rahmen des BMBF-geförderten Vorhabens InGeMo* wurde im Bereich der Produktion und produktionsnaher Wissensarbeit untersucht, über welches arbeitswissenschaftliche Gestaltungswissen Führungskräfte, betriebliche Arbeitsschutzexperten und Mitarbeitende verfügen, um Stress in der Arbeit abzubauen.
    - Die Ergebnisse zeigen, dass das Gestaltungswissen bei allen Akteursgruppen als ausbaufähig zu bewerten ist. Insbesondere Führungskräfte weisen tendenziell nur ein geringes Maß an Arbeitsgestaltungswissen auf. Jedoch zeigten die Analysen auch, dass Personen mit einem hoch ausgeprägten Gefahrenwissen schlechtere Gesundheitswerte aufweisen. Möglicherweise setzen sich Personen mit diagnostizierten stressassoziierten Erkrankungen eher mit den Ursachen und Folgen auseinander als gesunde Personen, und verfügen somit über ein besseres Gefahrenwissen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Qualität der Arbeit, Beschäftigung und Beschäftigungsfähigkeit im Wechselspiel von Technologie, Organisation und Qualifikation: Branchenbericht: Automobile (2018)

    Glock, Gina; Krabel, Stefan ; Bovenschulte, Marc; Priesack, Kai; Strach, Heike; Apt, Wenke;

    Zitatform

    Glock, Gina, Kai Priesack, Wenke Apt, Heike Strach, Stefan Krabel & Marc Bovenschulte (2018): Qualität der Arbeit, Beschäftigung und Beschäftigungsfähigkeit im Wechselspiel von Technologie, Organisation und Qualifikation. Branchenbericht: Automobile. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 522/1), Berlin, 72 S.

    Abstract

    "Das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) geförderte Forschungsprojekt QuaTOQ (Qualität der Arbeit, Beschäftigung und Beschäftigungsfähigkeit im Wechselspiel von Technologie, Organisation und Qualifikation) untersucht branchenbezogen zukünftige Arbeitsformen und -inhalte vor dem Hintergrund einer weiterhin zunehmenden Technisierung, vor allem aber Digitalisierung und analysiert quantitativ wie qualitativ Fragen der Beschäftigungs- und Innovationsfähigkeit in Abhängigkeit von Technologie, Organisation und Qualifikation. Dieser Bericht untersucht die Automobilbranche." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    German robots in China and the Alibaba villages: Discussion paper based on a conference on "Intelligent Manufacturing and Work 4.0 - Challenges and perspectives in China, South East Asia and Germany" (2018)

    Grassi, Sergio; Ringot, Yannick; Pantekoek, Stefan;

    Zitatform

    Grassi, Sergio, Stefan Pantekoek & Yannick Ringot (2018): German robots in China and the Alibaba villages. Discussion paper based on a conference on "Intelligent Manufacturing and Work 4.0 - Challenges and perspectives in China, South East Asia and Germany". Jakarta, 8 S.

    Abstract

    "The ongoing global technology-driven industrial and platform-based revolution has been variously labelled as Industry 4.0, Intelligent Manufacturing, digitalization, or simply the fourth industrial revolution. At the conference 'Intelligent Manufacturing and Work 4.0 - Challenges and Perspectives in China, South-East Asia and Germany', which took place in June 2018 in the Pearl-River Delta in Southeast China, experts from industry, trade unions and academia from Asia, Europe and the United States got together to discuss the different dimensions of automatization, digitalization and e-commerce, as well as their influence on industrial and service-sector supply chains and the world economy, societies and governments. The impressions of this meeting form the core of this discussion paper 'German robots in China and the Alibaba villages', jointly authored by the Shanghai Representative Office and the Indonesia Office of Friedrich-Ebert-Stiftung." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Digitalisierung industrieller Arbeit: die Vision Industrie 4.0 und ihre sozialen Herausforderungen (2018)

    Hirsch-Kreinsen, Hartmut; Windelband, Lars ; Kopp, Ralf ; Niehaus, Jonathan; Niehaus, Jonathan; Weisner, Kirsten; Ittermann, Peter ; Stich, Volker; Howaldt, Jürgen ; Bauer, Wilhelm; Ahrens, Daniela; Brödner, Peter; Spöttl, Georg; Hornung, Gerrit; Schultze, Jürgen; Hofmann, Kai; Schlund, Sebastian; Gudergan, Gerhard; Ittermann, Peter ; Grote, Gudela ; Steffen, Marlies; Ganz, Walter; Schnalzer, Kathrin; Dworschak, Bernd; Suphan, Anne; Dörre, Klaus; Pfeiffer, Sabine ; Deuse, Jochen ; Senderek, Roman; Busch, Felix ;

    Zitatform

    Windelband, Lars, Ralf Kopp, Jonathan Niehaus, Kirsten Weisner, Peter Ittermann, Volker Stich, Jürgen Howaldt, Wilhelm Bauer, Daniela Ahrens, Peter Brödner, Georg Spöttl, Gerrit Hornung, Jürgen Schultze, Kai Hofmann, Sebastian Schlund, Gerhard Gudergan, Gudela Grote, Marlies Steffen, Walter Ganz, Kathrin Schnalzer, Bernd Dworschak, Anne Suphan, Klaus Dörre, Sabine Pfeiffer, Jochen Deuse, Roman Senderek & Felix Busch, Hirsch-Kreinsen, Hartmut, Peter Ittermann & Jonathan Niehaus (Hrsg.) (2018): Digitalisierung industrieller Arbeit. Die Vision Industrie 4.0 und ihre sozialen Herausforderungen. Baden-Baden: Nomos, 406 S. DOI:10.5771/9783845283340

    Abstract

    "Die sogenannte vierte industrielle Revolution, die mit dem Schlagwort 'Industrie 4.0' einen klangvollen Markennamen erhalten hat, soll durch die umfassende Digitalisierung und Informatisierung der Fertigung geradezu spektakuläre Veränderungen der industriellen Produktion bewirken - so wird prognostiziert. Einerseits weist die Debatte hierum alle Merkmale eines 'Hypes' auf. Andererseits aber verbinden sich mit diesem Schlagwort reale Entwicklungsperspektiven, deren langfristige Konsequenzen für Qualifikation und Arbeit derzeit nur schwer abzusehen sind. In diesem Buch unternehmen namhafte Experten aus den Sozial- und den Ingenieurwissenschaften den Versuch, eine erste fundierte Einschätzung über die möglichen Konsequenzen von Industrie 4.0 für Industriearbeit zu geben. Die Beiträge fragen nach den Anwendungsfeldern und Einsatzbereichen digitaler Technologien, nach den Alternativen der Arbeitsgestaltung und nach gesellschaftlichen Entwicklungsperspektiven. Ihr gemeinsamer Ausgangspunkt ist eine ganzheitliche Sicht auf die neuen Technologien, die sich auf das sozio-technische Gesamtsystem der Produktion im Kontext gesellschaftlicher Bedingungen richtet." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Betriebe und Arbeitswelt 4.0: Mit Investitionen in die Digitalisierung steigt auch die Weiterbildung (2018)

    Janssen, Simon; Leber, Ute; Arntz, Melanie ; Zierahn, Ulrich ; Gregory, Terry ;

    Zitatform

    Janssen, Simon, Ute Leber, Melanie Arntz, Terry Gregory & Ulrich Zierahn (2018): Betriebe und Arbeitswelt 4.0: Mit Investitionen in die Digitalisierung steigt auch die Weiterbildung. (IAB-Kurzbericht 26/2018), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Das Autorenteam untersucht die Frage, in welchem Zusammenhang die Nutzung von Arbeitswelt 4.0-Technologien durch Betriebe und ihre Aktivitäten bei Aus- und Weiterbildung stehen und richtet dabei ein besonderes Augenmerk auf die betriebliche Verbreitung von E-Learning. Datengrundlage der Analysen bildet die IAB-ZEW-Betriebsbefragung zur 'Arbeitswelt 4.0', in der gut 2.000 Betriebe im Frühjahr 2016 zu verschiedenen Themenbereichen der Digitalisierung interviewt wurden. Der Datensatz erlaubt erstmalig repräsentative Einblicke in den Automatisierungs- und Digitalisierungsgrad der Arbeitsmittel in deutschen Betrieben sowie deren Veränderungen in den letzten fünf Jahren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Janssen, Simon; Leber, Ute; Arntz, Melanie ;
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  • Literaturhinweis

    "Move on": Qualifikationsstruktur und Erwerbstätigkeit in Berufen der räumlichen Mobilität (2018)

    Mergener, Alexandra ; Leppelmeier, Ingrid; Bach, Nicole von dem; Helmrich, Robert;

    Zitatform

    Mergener, Alexandra, Ingrid Leppelmeier, Robert Helmrich & Nicole von dem Bach (2018): "Move on": Qualifikationsstruktur und Erwerbstätigkeit in Berufen der räumlichen Mobilität. (Bundesinstitut für Berufsbildung. Wissenschaftliche Diskussionspapiere 195), Bonn, 109 S.

    Abstract

    "Die Mobilitätsbereiche des deutschen Arbeitsmarktes stehen durch Entwicklungen in der Elektromobilität und Digitalisierung vor einem tiefgreifenden Wandel, der die zukünftige Mobilität mit elektrischem, vernetztem und autonomem Fahren bestimmen wird. Um der Globalisierung der Wirtschaft und der zunehmenden Freizeitmobilität gerecht zu werden, wird in Zukunft Mobilität nicht mehr durch einzelne Technologien und Verkehrsträger zu erbringen sein, sondern eine Optimierung kann nur im Gesamtsystem liegen. Dabei sind Bereiche und Berufe betroffen, in denen Personen selbst mobil sind oder in denen mobile Einheiten produziert und gehandelt werden, sowie solche, die die notwendige Infrastruktur für den Betrieb von mobilen Einheiten sicherstellen. Gemäß diesem umfassenden Verständnis von Mobilitätsbereichen des Arbeitsmarktes liefert diese Studie einen Beitrag zur gegenwärtigen Ausbildung und Erwerbstätigkeit in Berufen der Mobilitätsbereiche. Die Ergebnisse geben einen Überblick über die wirtschaftliche Bedeutung und die Berufe der Mobilität." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    New education models for the future of work force (2018)

    Pastore, Francesco ;

    Zitatform

    Pastore, Francesco (2018): New education models for the future of work force. (GLO discussion paper / Global Labor Organization 267), Maastricht, 13 S.

    Abstract

    "This paper addresses the directions to follow when designing new educational systems and school-lo-work transition regimes to adhere to the needs of Industry 4. 0. Although a high level of general education will be important for its training content to develop adaptability, it is not the only component to develop. What will be more and more important are work related skills, both the general ones and the ones which are job-specific and need, therefore, on-the-job training to develop. This will require important educational reforms to favour an ever-better integration between educational institution and the world of work. Young people and their families alone will not be able to adapt on their own to the new human capital requirements of industry 4.0 productions. A new framework for an integrated action by governments, firms, educational institutions and families is needed to smooth the school-to-work in the future. The duality principle is the basis for a strong diversification of the supply of education." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    IAB-Betriebspanel, Länderbericht Thüringen: Ergebnisse der zweiundzwanzigsten Welle 2017 (2018)

    Putzing, Monika; Kriwoluzky, Silke; Brumm, Angela; Prick, Simone; Frei, Marek;

    Zitatform

    Putzing, Monika, Marek Frei, Silke Kriwoluzky, Simone Prick & Angela Brumm (2018): IAB-Betriebspanel, Länderbericht Thüringen. Ergebnisse der zweiundzwanzigsten Welle 2017. Erfurt, 102 S.

    Abstract

    "Für die Befragung des Jahres 2017 liegen verwertbare Interviews von etwas mehr als 1 Tsd. Thüringer Betrieben vor. Die befragten Betriebe des Landes repräsentieren die Grundgesamtheit von rund 59 Tsd. Betrieben mit mindestens einer sozialversicherungspflichtig beschäftigten Person. Mit der Stichprobe wurden 1,8 % der genannten Betriebe erfasst, in denen 6,1 % aller Beschäftigten des Freistaates tätig sind.
    Die Ergebnisse:
    Beschäftigung nimmt zu; Beschäftigungsaussichten überwiegend positiv
    Beschäftigungschancen sind stark an formale Qualifikation gebunden
    Demografischer Wandel in Thüringen ist spürbarer als in Westdeutschland
    Relative Bedeutung von Mini-Jobs, Befristungen und Leiharbeit bleibt stabil; ihre absolute Zahl aber steigt weiter
    Tarifbindung schwächt sich auch 2017 weiter ab
    Lohnzuwachs, aber keine weitere Angleichung der Löhne an Westdeutschland
    Fachkräftebedarf ist ungebrochen hoch und Besetzungsprobleme nehmen zu
    Erste Betriebe machen Erfahrungen mit der Beschäftigung Geflüchteter
    Beschäftigungschancen für Geflüchtete vor allem auf Einfacharbeitsplätzen
    Ausbildungsbeteiligung der Betriebe auf Rekordniveau, Übernahmeaktivitäten der Betriebe weiterhin hoch
    Weiterbildungsengagement bleibt auf hohem Niveau
    Mehrheit der Betriebe nutzt Hochgeschwindigkeits-Internetanschluss
    Digitale Basistechnologien sind in den Betrieben die Regel
    Großes Gefälle zwischen Betriebsgrößenklassen bei der Technologienutzung
    4 % der Betriebe weisen einen hohen Digitalisierungsgrad auf
    Vielfältige Auswirkungen des Einsatzes digitaler Technologien auf die Belegschaften." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Fachkräftepolitik im digitalen Wandel: Gestaltungschance statt falscher Fatalismus (2018)

    Rahner, Sven;

    Zitatform

    Rahner, Sven (2018): Fachkräftepolitik im digitalen Wandel. Gestaltungschance statt falscher Fatalismus. In: W. Stadler (Hrsg.) (2018): Mehr als Algorithmen. Digitalisierung in Gesellschaft und Sozialer Arbeit, S. 96-103.

    Abstract

    "Aktuell zeigt sich, dass die Fachkräfte-, Digital- und Weiterbildungspolitik zahlreiche inhaltliche Schnittstellen aufweist und deren Zusammenhang Auswirkungen auf die Diskurslandschaft und Akteurskonstellation haben wird. Die durch Regierungsinitiativen unterlegte öffentliche Diskussion der Perspektiven einer 'Industrie 4.0' bzw. 'Arbeit 4.0' könnte auch den sozialpartnerschaftlichen Austauschprozessen in der Fachkräfte- und Weiterbildungspolitik neuen Auftrieb verleihen und politische Durchsetzungsspielräume erweitern. Dies gilt insbesondere dann, wenn künftige Fachkräftestrategien mit digitalen Qualifizierungsstrategien verzahnt werden.
    Dieser Beitrag baut auf den Ergebnissen der Dissertationsschrift des Autors auf." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Digitalisierung in der Energiewirtschaft: technologische Trends und ihre Auswirkungen auf Arbeit und Qualifizierung (2018)

    Roth, Ines;

    Zitatform

    Roth, Ines (2018): Digitalisierung in der Energiewirtschaft. Technologische Trends und ihre Auswirkungen auf Arbeit und Qualifizierung. (Hans-Böckler-Stiftung. Working paper Forschungsförderung 073), Düsseldorf, 86 S.

    Abstract

    "Die Energieversorger sehen sich aktuell großen Herausforderungen wie der Energiewende, einem steigenden Wettbewerb und sinkenden Erträgen im Strommarkt gegenüber. Die Digitalisierung spielt in diesem Zusammenhang eine zentrale Rolle, beispielsweise bei der Effizienzsteigerung von Geschäfts- und Arbeitsprozessen, der Entwicklung neuer Geschäftsfelder, der Kundenbindung und der Aufrechterhaltung der Netzstabilität. Diese Entwicklungen werden weitreichende Folgen für Arbeit und Beschäftigung haben. Es ist nicht nur davon auszugehen, dass einzelne Tätigkeiten wegfallen, auch Arbeitsorganisation, Arbeitsinhalte und qualifikatorische Anforderungen werden sich angesichts einer zunehmend digitalen, flexiblen und vernetzten Dienstleistungserbringung in der Energiewirtschaft weiter wandeln." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Work Ability und digitale Transformation: zum Spannungsverhältnis steigender Belastungen und abnehmender Ressourcen am Beispiel von Mitarbeitern in der Transportlogistik (2018)

    Schlüter, Jan; Hellmann, Marco; Weyer, Johannes;

    Zitatform

    Schlüter, Jan, Marco Hellmann & Johannes Weyer (2018): Work Ability und digitale Transformation. Zum Spannungsverhältnis steigender Belastungen und abnehmender Ressourcen am Beispiel von Mitarbeitern in der Transportlogistik. In: Arbeits- und industriesoziologische Studien, Jg. 11, H. 2, S. 160-175.

    Abstract

    "Die vorliegende Studie präsentiert Zwischenergebnisse aus dem Forschungsprojekt TraDiLog, das sich mit den aus der Digitalisierung und Automatisierung von Arbeits- und Wirtschaftsprozessen folgenden Konsequenzen für Mitarbeiter beschäftigt. Das Projekt fokussiert dabei die mobile Erwerbsarbeit in Speditions- und Logistikunternehmen. Interviews mit Vertreter der Branche sowie Akteuren des institutionellen Kontexts zeigen auf, dass sich die untersuchten Tätigkeitsbereiche in den fünf identifizierten Dimensionen Überwachung und Kontrolle, Autonomie, Komplexität, Kommunikation und Zeit durch die Digitalisierung maßgeblich verändern. Dies hat Auswirkungen auf die Work Ability (Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit) der Mitarbeiter: In der momentanen Übergangsphase zur Industrie bzw. Logistik 4.0 können durch zunehmende Automatisierung ein Autonomieverlust auf der einen Seite und gesteigerte Anforderungen an Kompetenz, Qualifikation und Flexibilität auf der anderen Seite beobachtet werden. Daraus ergibt sich ein Spannungsverhältnis aus steigender Belastung und gleichzeitig abnehmender Ressourcen am Arbeitsplatz." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die sozialdigitale Revolution: Wie die SPD Deutschlands Zukunft gestalten kann (2018)

    Schäfer-Gümbel, Thorsten;

    Zitatform

    Schäfer-Gümbel, Thorsten (2018): Die sozialdigitale Revolution. Wie die SPD Deutschlands Zukunft gestalten kann. Hamburg: Murmann Publishers, 180 S.

    Abstract

    "Die digitale Transformation und die Dekarbonisierung werden unser Land und nicht zuletzt unsere Arbeitswelt massiv verändern. Doch die Politik hat bislang keine befriedigenden Lösungen für die großen Umbrüche gefunden. Und eine breite gesellschaftliche Debatte darüber findet nicht statt. Thorsten Schäfer-Gümbel möchte dies ändern. Er nennt die wesentlichen Punkte, über die wir nun streiten müssen, und präsentiert Antworten. Sein Buch zeigt, wie für uns ein sozialdigitaler Umbau der Gesellschaft möglich ist. Es ist ein Mutmacher für den Weg in eine sozialökologische und demokratische digitale Gesellschaft. Sein Buch richtet sich auch an diejenigen, die neu in die Arbeitswelt eintreten. Thorsten Schäfer-Gümbel zeigt Wege zu vernünftigen Ausbildungsangeboten für Jobs in der digitalen Welt, die Flexibilität und Sicherheit gleichermaßen bieten. Außerdem spricht er Entscheider und Gestalter auf betrieblicher Ebene in der gelebten Sozialpartnerschaft an. Er verdeutlicht Möglichkeiten für einen sozial und ökologisch verantwortlichen Umbau der Arbeitsgesellschaft, der die Chancen der Digitalisierung und Dekarbonisierung nutzt. Diese Botschaft richtet er auch an Politik und Wissenschaft. Zuletzt weist der Autor einen Weg, wie durch die Digitalisierung der Gesellschaft die Gleichberechtigung von Frauen und Männern endlich wirksam wird." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    CSR und neue Arbeitswelten: Perspektivwechsel in Zeiten von Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Industrie 4.0 (2018)

    Spieß, Brigitte; Fabisch, Nicole;

    Zitatform

    (2018): CSR und neue Arbeitswelten. Perspektivwechsel in Zeiten von Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Industrie 4.0. (Management-Reihe Corporate Social Responsibility), Wiesbaden: Springer, 440 S. DOI:10.1007/978-3-662-50531-1

    Abstract

    "Dieses Buch zeigt wie ein Paradigmenwechsel hin zu einer neuen werteorientierten Arbeits- und Wirtschaftswelt sowie einer echten Nachhaltigkeitskultur im Sinne einer CSR 4.0 gelingen kann. Denn die fortschreitende Digitalisierung, Automatisierung und Globalisierung werden die Arbeitskultur grundlegend verändern. Der Wunsch nach Sinnvoller Arbeit sowie die Notwendigkeit von generationenübergreifender und interkultureller Zusammenarbeit stellt Führungskräfte vor neue Aufgaben. Die Auswirkungen auf Organisations- und Arbeitsstruktur, Unternehmenskultur, Führung und Personalentwicklung von Unternehmen sind erheblich. Neue Ansätze aus Wissenschaft und Praxis liefern wertvolle Inspirationen für die konkrete Gestaltung der notwendigen Transformationsprozesse.
    Der Inhalt:
    - Nachhaltigkeitskultur im Sinne einer CSR 4.0
    - Perspektivwechsel in der Arbeitswelt des 21. Jahrhunderts
    - Digitalisierung, Industrie 4.0 und ihr Einfluss auf die Mensch-Maschine-Interaktion
    - Ansätze für neue Arbeitsmodelle und Berufsfelder
    - Erfolgsfaktoren für einer werteorientierten Unternehmens- und Führungskultur
    - Neue Kompetenzprofile und Lernkulturen im digitalen Zeitalter" (Autorenreferat, © Springer)

    Weiterführende Informationen

    Inhaltsverzeichnis vom Verlag
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  • Literaturhinweis

    Digitalisierung weiterdenken: Qualifizierungsbedarfe von KMU erkennen und im Netzwerk Fachkräfte für die Region sichern (2018)

    Stahl-Rolf, Silke; Schäfer, Andy; Düsseldorff, Karl; Kuper, Jan; Dobischat, Rolf; Scholz, Kristin; Reuß, Karsten; Friedrich, Wiebke; Mörsch, Tim;

    Zitatform

    Mörsch, Tim, Karsten Reuß, Rolf Dobischat, Karl Düsseldorff & Andy Schäfer (2018): Digitalisierung weiterdenken. Qualifizierungsbedarfe von KMU erkennen und im Netzwerk Fachkräfte für die Region sichern. Berlin, 67 S.

    Abstract

    "Digitale Transformation hat nicht nur eine technologische, sondern insbesondere auch organisatorische und vielfach unternehmenskulturelle Komponenten, die erhebliche Qualifizierungsbedarfe der Belegschaften mit sich bringen.
    In seiner Veröffentlichung 'Digitalisierung weiterdenken - Qualifizierungsbedarfe von KMU erkennen und im Netzwerk Fachkräfte für die Region sichern' zeigt das Innovationsbüro Fachkräfte für die Region auf, dass es bereits eine Reihe von innovativen Lösungen gibt, die dieses Zukunftsthema aufgreifen.
    So gibt immerhin jedes fünfte der im Rahmen der Studie befragten Netzwerke an, dass die 'Qualifizierung für die Digitalisierung' für sie ein zentrales Thema ist. Allerdings gilt auch, dass über die Hälfte der Netzwerke das Thema als eines von vielen bearbeiten. Und: In den untersuchten Regionen gab es in der Regel mehrere Fachkräftenetzwerke, teils mit sehr ähnlichen fachlichen Schwerpunkten.
    Die Autoren der Studie leiten aus ihren Erkenntnissen Empfehlungen sowohl für öffentliche Akteure als auch für Netzwerke selbst ab, die sich mit Blick auf 'Qualifizierung für die Digitalisierung' besser aufstellen möchten.
    So raten sie öffentlichen Akteure etwa dazu, die Kooperation zwischen Fachkräftenetzwerken zu stärken und entsprechende - auch finanzielle - Anreize zu setzen, in der Fläche anwendbare Weiterbildungsmodule für Beschäftigte anzubieten oder die Qualifizierungs- und Potenzialberatung auszubauen.
    Die Netzwerke selbst sollten der Studie zufolge etwa vermehrt auf Spezialisierung setzen und Doppelangebote vermeiden, die Zusammenarbeit mit Fachakteuren suchen und bestenfalls institutionalisieren sowie Unternehmen bei einem gezielten Weiterbildungsmanagement für die Digitalisierung unterstützen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Herausforderungen und Unternehmenskompetenz im Kontext von Industrie 4.0: Eine Untersuchung (2018)

    Werling, Maximilian;

    Zitatform

    Werling, Maximilian (2018): Herausforderungen und Unternehmenskompetenz im Kontext von Industrie 4.0. Eine Untersuchung. (Steinbeis Consulting Studie), Stuttgart: Steinbeis-Ed., 131 S.

    Abstract

    "Wirtschaft, Unternehmen und Technologien sind geprägt von der Digitalen Transformation und keine Organisation kann sich dieser Veränderung gänzlich entziehen. Die fünfte Steinbeis Consulting Studie widmet sich daher der Untersuchung aufkommender Herausforderungen sowie relevanter Unternehmenskompetenzen im Kontext der Digitalen Transformation. Maximilian Werling befragt dazu verschiedene Entscheider aus dem süddeutschen Raum über die Gestaltungsansätze und Herausforderung bei der Umsetzung von Industrie 4.0 in ihren Unternehmen. Neben technologischen Aspekten werden hierbei auch organisatorische Veränderungen sowie Auswirkungen auf die individuellen Kompetenzprofile von Mitarbeitenden diskutiert, wodurch ein umfassender Einblick in den Transformationsprozess gegeben wird. In einem zweiten Schritt werden die gewonnenen Erkenntnisse und Überlegungen auf den 'Steinbeis Unternehmens-Kompetenzcheck' (UKC) - ein von Steinbeis entwickeltes Werkzeug zur Analyse von Unternehmenskompetenzen - übertragen und Möglichkeiten einer konzeptionellen Erweiterung ausgelotet. Darüber hinaus zeigt eine prototypische Umsetzung, wie sich das gewonnene Wissen über die bedeutsamen Unternehmenskompetenzen im Kontext von Industrie 4.0 für die Kompetenzanalyse mit dem UKC nutzen lässt. Dabei werden auch weitere Lösungen aus der Praxis mit ähnlichen Analyseziele betrachtet." (Angaben des Herausgebers)

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  • Literaturhinweis

    Zukunft der Arbeit - Eine praxisnahe Betrachtung (2018)

    Wischmann, Steffen; Hartmann, Ernst Andreas;

    Zitatform

    Wischmann, Steffen (2018): Zukunft der Arbeit - Eine praxisnahe Betrachtung. Heidelberg: Springer Vieweg, XI, 246 S. DOI:10.1007/978-3-662-49266-6

    Abstract

    "Auf der Grundlage konkreter Forschungsprojekte im Kontext von Industrie 4.0 liefert dieses Fachbuch Szenarien der Gestaltung zukünftiger Industriearbeit. Diese Szenarien lassen sich mit einem einheitlichen Beschreibungsmodell darstellen; dieses Modell kann für weitere Gestaltungsprojekte in der industriellen Praxis herangezogen werden. Anhand dieser praxisnahen technisch-organisationalen Lösungen wird deutlich, wie die Zukunft der Arbeit in Industrie 4.0 unter dem Einsatz moderner Automatisierungs-, Robotik- und Assistenztechnologien - bezogen auf ganz spezifische Anwendungsszenarien - aussehen könnte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Branchenanalyse Logistik: der Logistiksektor zwischen Globalisierung, Industrie 4.0 und Online-Handel (2018)

    Zanker, Claus;

    Zitatform

    Zanker, Claus (2018): Branchenanalyse Logistik. Der Logistiksektor zwischen Globalisierung, Industrie 4.0 und Online-Handel. (Hans-Böckler-Stiftung. Study 390), Düsseldorf, 163 S.

    Abstract

    "Der Logistiksektor erfüllt eine zentrale Infrastrukturfunktion in einer arbeitsteiligen globalen Wirtschaft. Mit einem Marktvolumen von mehr als 198 Milliarden Euro und rund 1,34 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist er ein wichtiger Faktor für die Volkswirtschaft und den Arbeitsmarkt in Deutschland. Die Logistikbranche steht angesichts der Globalisierung der Wertschöpfung, neuer Produktionskonzepte, der Digitalisierung von Geschäfts- und Arbeitsprozessen und des starken Wachstums des E-Commerce vor neuen Anforderungen. Ziel der Studie ist es, einen Überblick über die wesentlichen Trends, Strukturmerkmale und Entwicklungen im Post-, Transport- und Logistiksektor zu geben und die wichtigsten Herausforderungen für Akteure der Mitbestimmung zu beschreiben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    New tasks in old jobs: Drivers of change and implications for job quality (2018)

    Zitatform

    (2018): New tasks in old jobs. Drivers of change and implications for job quality. (Eurofound research report / European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions), Dublin, 19 S. DOI:10.2806/507642

    Abstract

    "This overview report summarises the findings of 20 case studies looking at recent changes in the task content of five manufacturing occupations (car assemblers, meat processing workers, hand-packers, chemical products plant and machine operators and inspection engineers) as a result of factors such as digital transformations, globalisation and offshoring, increasing demand for high quality standards and sustainability. It also discusses some implications in terms of job quality and working life.
    The study reveals that the importance of physical tasks in manufacturing is generally declining due to automation; that more intensive use of digitally controlled equipment, together with increasing importance of quality standards, involve instead a growing amount of intellectual tasks for manual industrial workers; and that the amount of routine task content is still high in the four manual occupations studied.
    Overall, the report highlights how qualitative contextual information can complement existing quantitative data, offering a richer understanding of changes in the content and nature of jobs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Industrie 4.0: Die Automatisierung der Ausbeutung (2017)

    Becker, Matthias ;

    Zitatform

    Becker, Matthias (2017): Industrie 4.0: Die Automatisierung der Ausbeutung. In: Blätter für deutsche und internationale Politik, Jg. 62, H. 10, S. 101-107.

    Abstract

    "Das Schlagwort 'Industrie 4.0' ist derzeit in aller Munde. Es beschreibt eine neue Form der Hightech-Produktion: Intelligente und digital vernetzte Systeme sollen eine weitgehend selbst organisierte Produktion ermöglichen; Menschen, Maschinen, Logistik und Produkte werden miteinander vernetzt und tauschen untereinander Daten aus. Ziel ist es, ganze Wertschöpfungsketten zu optimieren." (Autorenreferat, © Blätter Verlagsgesellschaft mbH)

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    Digitalisierung kaufmännischer Prozesse, Veränderungen des Profils von kaufmännischen Tätigkeiten und Qualifikationsanforderungen (2017)

    Bellmann, Lutz ;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz (2017): Digitalisierung kaufmännischer Prozesse, Veränderungen des Profils von kaufmännischen Tätigkeiten und Qualifikationsanforderungen. In: K. Wilbers (Hrsg.) (2017): Industrie 4.0 : Herausforderungen für die kaufmännische Bildung (Texte zur Wirtschaftspädagogik und Personalentwicklung, 19), S. 53-66.

    Abstract

    "Vorliegende Studien zu den Potenzialen für die Automatisierung, Substituierbarkeit und der Programmierbarkeit in verschiedenen Tätigkeiten und Berufen zeigen, dass diese für Helfer und Fachkräfteberufe größer sind als in Spezialisten - und Expertenberufen. Dies gilt im allgemeinen auch für die kaufmännischen Berufe, wie in den Handelsberufen, den Berufen in Unternehmensführung und - organisation sowie in unternehmensbezogenen Dienstleistungs-berufen, die aber nicht zu den am stärksten betroffenen Bereichen gerechnet werden. Der vorliegende Beitrag diskutiert den theoretischen Hintergrund, die Datengrundlagen und das methodische Vorgehen dieser Studien und enthält Anregungen für die weitere Forschung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;
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    Industrie und Arbeit 4.0: Befunde zu Digitalisierung und Mitbestimmung im Industriesektor auf Grundlage des Projekts "Arbeit 2020" (2017)

    Bosch, Gerhard; Bromberg, Tabea; Schmitz, Jutta; Haipeter, Thomas ;

    Zitatform

    Bosch, Gerhard, Tabea Bromberg, Thomas Haipeter & Jutta Schmitz (2017): Industrie und Arbeit 4.0. Befunde zu Digitalisierung und Mitbestimmung im Industriesektor auf Grundlage des Projekts "Arbeit 2020". (IAQ-Report 2017-04), Duisburg, 24 S. DOI:10.17185/duepublico/45744

    Abstract

    "- Das IAQ untersucht im Rahmen eines von der Hans-Böckler-Stiftung finanzierten Forschungsprojekts den Stand der Umsetzung von Industrie 4.0 in den Betrieben sowie die arbeitspolitischen Folgen und die Herausforderungen, die mit der Digitalisierung für die Mitbestimmung der Betriebsräte einhergehen. Grundlage dafür ist das von der IG Metall initiierten gewerkschaftlichen Projekts 'Arbeit 2020 in NRW', das vom IAQ wissenschaftlich begleitet wird.
    - Gemessen an dem Leitbild von Industrie 4.0 stecken die hier betrachteten Fallbetriebe gegenwärtig noch in den Anfängen. Auch neue Geschäftsmodelle sind gegenwärtig eher Vision als systematisch ausgearbeitete Geschäftsstrategien. Die Digitalisierung in den Angestelltenbereichen ist deutlich weiter entwickelt als die Digitalisierung der Produktion.
    - Die Beratungsprozesse des Arbeit 2020-Projektes wirken zumeist aktivierend auf die Betriebsräte und ihre Gremien. Sie sind zudem beteiligungsorientiert gestaltet und können Anstoß für breitere Beteiligungsprojekte der Betriebsräte sein.
    - Im Zentrum der arbeitspolitischen Themen der Betriebsräte steht die Beschäftigungssicherung. Wichtige weitere Themen sind Qualifizierungs- und Organisationsfragen sowie die Entwicklung der Arbeitsbedingungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Amazonisierung der Industriearbeit?: Industrie 4.0, Intralogistik und die Veränderung der Arbeitsverhältnisse in einem Montageunternehmen der Automobilindustrie (2017)

    Butollo, Florian ; Ehrlich, Martin; Engel, Thomas ;

    Zitatform

    Butollo, Florian, Martin Ehrlich & Thomas Engel (2017): Amazonisierung der Industriearbeit? Industrie 4.0, Intralogistik und die Veränderung der Arbeitsverhältnisse in einem Montageunternehmen der Automobilindustrie. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 26, H. 1, S. 33-59. DOI:10.1515/arbeit-2017-0003

    Abstract

    "Industrie 4.0 wird in der öffentlichen Diskussion meist im Sinne einer disruptiven Veranderung thematisiert. Unsere Fallstudie bei einem Montagewerk der Automobilindustrie, in dem wir Elemente der Industrie 4.0 verwirklicht sehen, offenbart hingegen starke Kontinuitäten zu vorangegangenen Paradigmen industrieller Organisation wie dem Lean-Production-Prinzip bzw. seiner Fortführung zu so genannten Build-to-order-Konzepten (BTO), die auf eine intelligente Verknüpfung von Kunden, Unternehmen und Zulieferern abstellen. Im untersuchten Werk impliziert das einen deutlichen Bedeutungszuwachs der Intralogistik, verbunden mit einem entsprechenden Beschäftigungsaufbau. Mit diesen Verschiebungen verändert sich auch der Charakter industrieller Arbeit. Neben der Montagetätigkeit und Maschinenführung entstehen neue Anforderungsprofile, die auf niedrigen Qualifikationen und schneller Einarbeitung beruhen. Das Szenario eines Nexus von individualisierter Produktion, Ablaufdeterminismus und einem Beschäftigungszuwachs in eher gering-qualifizierten Tätigkeiten der Intralogistik bezeichnen wir aufgrund struktureller Ähnlichkeiten zur Branche des Online-Handels als 'Amazonisierung der Industriearbeit'." (Autorenreferat, © De Gruyter)

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    Industry 4.0: Entrepreneurship and Structural Change in the New Digital Landscape (2017)

    Devezas, Tessaleno ; Sarygulov, Askar ; Leitão, João ;

    Zitatform

    Devezas, Tessaleno, João Leitão & Askar Sarygulov (2017): Industry 4.0. Entrepreneurship and Structural Change in the New Digital Landscape. (Studies on Entrepreneurship, Structural Change and Industrial Dynamics), Cham: Springer London, 431 S. DOI:10.1007/978-3-319-49604-7

    Abstract

    "This book presents the latest research perspectives on how the Industry 4.0 paradigm is challenging the process of technological and structural change and how the diversification of the economy affects structural transformation. It also explores the impact of fast-growing technologies on the transformation of socioeconomic and environmental systems, and asks whether structural and technological change can generate sustainable economic growth and employment. Further, the book presents the basic innovations (new technologies, materials, energy, etc) and industrial policies that can lead to such a structural change." (Publisher information, IAB-Doku) ((en))

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    Digitale Prekarisierung. Neue Verwundbarkeiten und Abwertungsprozesse in der Industriearbeit (2017)

    Ehrlich, Martin; Füchtenkötter, Manfred; Engel, Thomas ; Ibrahim, Walid;

    Zitatform

    Ehrlich, Martin, Thomas Engel, Manfred Füchtenkötter & Walid Ibrahim (2017): Digitale Prekarisierung. Neue Verwundbarkeiten und Abwertungsprozesse in der Industriearbeit. In: Prokla. Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaft, Jg. 47, H. 2, S. 193-211.

    Abstract

    "The diffusion of digital technologies into industrial working relations results in new developments in professional qualifications as well as an altered health situation of workers. We assume that current tendencies in the organization of employment and work - flexibilization, rationalization and precarization - are being continued and further intensified. Our findings show that technology-driven performance pressures and a growing scope for action of employees do not coincide with a healthy improvement of worker activities and advances in professional qualifications." (Author's abstract, © Verlag Westfälisches Dampfboot) ((en))

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    Entwicklungspfade in die Zukunft der Industrie (2017)

    Ferdinand, Jan-Peter; Bovenschulte, Marc;

    Zitatform

    Ferdinand, Jan-Peter & Marc Bovenschulte (2017): Entwicklungspfade in die Zukunft der Industrie. (iit Perspektive / Institut für Innovation und Technik 31), Berlin, 10 S.

    Abstract

    "Aktuell lösen eine Reihe technologischer, wirtschaftlicher und politischer Treiber einen paradigmatischen Wandel bisher etablierter industrieller Wertschöpfungsmuster aus: Digitale Technologien ermöglichen eine zunehmende Flexibilisierung, Automatisierung und Vernetzung einzelner Phasen in teilweise global verteilten Herstellungsprozessen. Geschäftsmodelle, deren Alleinstellungsmerkmale nicht auf einzelnen Produkten, sondern auf komplexen Lösungen basieren, verändern wirtschaftliche Austauschbeziehungen ebenso wie zunehmend individualisierte Konsumpräferenzen auf Seiten der Nutzerinnen und Nutzer. Die iit perspektive Nr. 31 wirft ein Schlaglicht auf die Zukunft der materiellen Wertschöpfung, künftige Innovationsprozesse und die Erschließung des urbanen Raums für neue, kundennahe Geschäftsmodelle." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Marktkopplung und Ablaufdeterminismus: Eine Kritik am Demokratisierungsversprechen der Industrie-4.0-Diskussion (2017)

    Gaus, Jobst; Wandjo, David; Knop, Christopher;

    Zitatform

    Gaus, Jobst, Christopher Knop & David Wandjo (2017): Marktkopplung und Ablaufdeterminismus. Eine Kritik am Demokratisierungsversprechen der Industrie-4.0-Diskussion. In: Prokla. Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaft, Jg. 47, H. 2, S. 213-228.

    Abstract

    "Through the ongoing debate different positions support the hypothesis that Industry 4.0 evokes decentralization in everyday works. In this article we argue that the technological premises of Industry 4.0 lead to the contrary: centralized planning ensuing from optimized adaptation to the imperatives of the market. We exemplify this pattern, that we named 'determinated procedure', through exemplary cases from different industrial branches. Furthermore, we argue that (indeed) existing decentral moments neither amount to structural decentralization nor to humanizing and empowering concessions to employees, but rather primarily serve to their integration into the enterprise and mobilization of their production intelligence." (Author's abstract, © Verlag Westfälisches Dampfboot) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Industrie 4.0 in der Nahrungsmittelindustrie (2017)

    Göcking, Jens; Satzer, Angelika; Steinberger, Viktor; Kleinhempel, Karla;

    Zitatform

    Göcking, Jens, Karla Kleinhempel, Angelika Satzer & Viktor Steinberger (2017): Industrie 4.0 in der Nahrungsmittelindustrie. (Hans-Böckler-Stiftung. Working paper Forschungsförderung 038), Düsseldorf, 52 S.

    Abstract

    "Zurzeit vorliegende Forschungsarbeiten zum Thema 'Industrie 4.0' berücksichtigen stark den Maschinen- und Anlagenbau. Die Besonderheiten der Nahrungsmittelindustrie wurden bisher kaum analysiert. Die Bedeutung von 'Industrie 4.0' ist in diesen Teilbranchen unklar bis unbekannt. Bei einem hohen Automatisierungsgrad stellt sich aber die Frage, ob es sich um 'normale' Automatisierungssprünge handelt oder um Ansätze von 'Industrie 4.0'. Ziel des Vorhabens war es, aus Interviews mit Betriebsräten, teilweise unter Beteiligung der jeweiligen Geschäftsführungen, Ansätze und Ausprägungen von 'Industrie 4.0' in Teilbranchen der Nahrungsmittelindustrie zu erkennen und deren Auswirkungen auf Arbeitsbedingungen, Qualifizierung und Betriebsratshandeln abzuschätzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Digitalisierungsprozesse von KMU im Verarbeitenden Gewerbe (2017)

    Icks, Annette; Schröder, Christian ; Brink, Sigrun; Schneck, Stefan ; Dienes, Christian;

    Zitatform

    Icks, Annette, Christian Schröder, Sigrun Brink, Christian Dienes & Stefan Schneck (2017): Digitalisierungsprozesse von KMU im Verarbeitenden Gewerbe. (IfM-Materialien 255), Bonn, 66 S.

    Abstract

    "Die vorliegende Studie untersucht den Digitalisierungsgrad von Unternehmen im Verarbeitenden Gewerbe anhand einer repräsentativen Befragung von 1.400 Unternehmen in Nord-rhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg. Die Unternehmen empfinden sich insgesamt bereits als gut vernetzt. Während die mittleren und großen Unternehmen die mit der Digitalisierung verbundenen Chancen vielfach erkennen, muss bei kleinen Unternehmen eine Fehleinschätzung hinsichtlich der eigenen Positionierung und des bestehenden Digitalisierungspotentials konstatiert werden. Die betriebliche Vernetzung ist vor allem motiviert durch die Erzielung von Kosteneinsparpotenzialen. Die Chancen durch datenbasierte Geschäftsmodelle bzw. smarter Produkte werden noch nicht in ausreichendem Maße gesehen und genutzt. Das größte Vernetzungshemmnis liegt vor allem in dem hohen organisatorischen Aufwand. Unternehmen, die innovationsaktiv sind und zudem planvoll an Digitalisierungsvorhaben herangehen, gehören zu den Vorreiterunternehmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeit in der digitalen Transformation: Agilität, lebenslanges Lernen und Betriebspartner im Wandel. Ein Beitrag des Human-Resources-Kreises von acatech und der Jacobs Foundation - Forum für Personalvorstände zur Zukunft der Arbeit (2017)

    Jacobs, Johann Christian; Kagermann, Henning; Spath, Dieter;

    Zitatform

    Jacobs, Johann Christian (2017): Arbeit in der digitalen Transformation. Agilität, lebenslanges Lernen und Betriebspartner im Wandel. Ein Beitrag des Human-Resources-Kreises von acatech und der Jacobs Foundation - Forum für Personalvorstände zur Zukunft der Arbeit. (acatech DISKUSSION), München: Utz, 61 S.

    Abstract

    "Die digitale Transformation wird die Arbeits- und Organisationsprozesse in Unternehmen künftig grundlegend verändern. Damit Betriebe und Beschäftigte gleichermaßen davon profitieren, muss der Wandel gestaltet werden. Der Human-Resources-Kreis (HR-Kreis), ein von acatech und der Jacobs Foundation 2014 gegründetes Forum für Personalverstände sowie Expertinnen und Experten aus der Wissenschaft, identifizierte hierfür drei erfolgskritische Ansatzpunkte: eine agile Unternehmensorganisation, ein erweitertes Verständnis von lebenslangem Lernen sowie die innovationsorientierte Weiterentwicklung der betrieblichen Mitbestimmung.
    In der vorliegenden acatech DISKUSSION veranschaulicht der HRKreis die zentralen Herausforderungen in diesen Handlungsfeldern und formuliert Vorschläge, wie sich betriebliche Ansätze, gesetzliche Regelungen und Verfahren zur Mitbestimmung für eine gelingende Transformation weiterentwickeln lassen. Den Ausführungen zugrunde liegt die Überzeugung, dass die Beschäftigten die Möglichkeit haben sollten, die digitale Transformation selbstbestimmt mitzugestalten. Dies erfordert eine neue Governance, die Veränderungsbereitschaft fördert und Freiräume für Experimente schafft." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Industrie 4.0 aus der Perspektive sozialer Innovationen (2017)

    Kopp, Ralf ; Schwarz, Michael ;

    Zitatform

    Kopp, Ralf & Michael Schwarz (2017): Industrie 4.0 aus der Perspektive sozialer Innovationen. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 70, H. 2, S. 89-97. DOI:10.5771/0342-300X-2017-2-89

    Abstract

    "Der Beitrag beleuchtet die Debatte um Industrie 4.0 aus einer auf soziale Innovation ausgerichteten Forschungsperspektive. Überzogene Ansprüchen ihrer Protagonisten im Hinblick auf Zwangsläufigkeit, Reichweite, Bedeutung und Leistungsversprechen werden ebenso kritisch aufgezeigt wie die Risiken einer Überbewertung derart technikzentrierter Visionen. Der dadurch ausgelöste Diskurs um Arbeiten 4.0 hat inzwischen deutlich an Eigenständigkeit gewonnenen und versucht, eigene Akzente zu setzen, indem der enge industriebezogene Fokus erweitert und die sozialen Belange und gesellschaftlichen Ansprüche im Zusammenhang mit der Digitalisierung stärker betont werden. In diesem Rahmen werden sowohl soziotechnische Ansätze zur Gestaltung der digitalen Arbeitswelt weiterentwickelt als auch die Zivilgesellschaft mobilisierende Governance-Prozesse forciert, ohne jedoch bisher die Dominanz der digitalen Agenda durch Industrie 4.0 reduzieren zu können. Der Ansatz sozialer Innovation schließt die Entwicklung partizipativer Formen der Arbeits- und Technikgestaltung ein, führt aber mit der Möglichkeit zur Analyse und Gestaltung von Transformationsprozessen als intentionale Neukonfiguration sozialer Praktiken über Industrie 4.0 hinaus. Eine daran orientierte Weiterentwicklung des bestehenden Governance-Modells der digitalen Transformation, die soziale Innovationen und damit die Frage eines kreativen bedarfsorientierten Umgangs mit Digitalität ins Zentrum rückt, ist dringend erforderlich." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    QuBe-Szenario 3/2017: Wirtschaft 4.0 und die Elektroindustrie (2017)

    Mönnig, Anke; Maier, Tobias ; Zika, Gerd ; Wolter, Marc Ingo;

    Zitatform

    Mönnig, Anke, Marc Ingo Wolter, Gerd Zika & Tobias Maier (2017): QuBe-Szenario 3/2017. Wirtschaft 4.0 und die Elektroindustrie. (GWS discussion paper 2017,06), Osnabrück, 26 S.

    Abstract

    "Die voranschreitende Digitalisierung der Produktions- und Arbeitswelt wird unter dem Stichwort Industrie bzw. Wirtschaft 4.0 diskutiert und gilt neben Globalisierung, demografischem Wandel und Mobilität als einer der gegenwärtig wichtigsten und aktuellsten Megatrends (Helmrich et al. 2015).
    In vielen Betriebsstätten und Unternehmen werden erste Ansätze von Industrie-4.0-Lösungen bereits erfolgreich umgesetzt. Große Gefälle sind jedoch zwischen Unternehmensgrößen und Branchen zu beobachten (Stichwort Digital Divide). So gilt die Agrarwirtschaft aufgrund der Nutzung hochkomplexer und digital miteinander vernetzter Landtechnik als einer der bereits am weitesten fortgeschrittenen Branchen im Hinblick auf digitale Transformation. Auch in der Autoindustrie ist die vollautomatische Fertigungshalle keine Ausnahme mehr. Diese Paradebeispiele stellen aber nur die Spitze des Eisberges dar, denn für den Großteil der Wirtschaftszweige ist der Grad der Digitalisierung oder auch das Angebot an digitalen Produkten noch sehr gering. Manche Umfragen haben auch Branchen und Teilbereiche identifiziert, die entweder noch gar nichts von Industrie 4.0 gehört haben oder die Digitalisierung der Produktions- und Arbeitswelt als 'weißes Rauschen' beurteilen." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Zika, Gerd ;
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  • Literaturhinweis

    Industrie 4.0: Risiken und Chancen für die Berufsbildung (2017)

    Spöttl, Georg; Windelband, Lars ; Siebel, Jürgen; Terstegen, Sebastian; Stamm, Ida; Jeske, Tim ; Kinschel, Marina; Hartmann, Ernst Andreas; Shajek, Alexandra; Brandt, Christopher; Schlick, Christopher M.; Czerniak, Julia N.; Röben, Peter; Gorldt, Christian; Richter, Tim; Zaiser, Helmut; Regber, Holger; Ittermann, Peter ; Pfeiffer, Sabine ; Apt, Wenke; Mertens, Alexander ; Dworschak, Bernd; Lohse, Carolin; Wischmann, Steffen; Liebert, Kai; Brugger, Simon; Leubner, Thomas; Hirsch-Kreinsen, Hartmut; Lee, Horan; Kellermann-Langhagen, Christian; Kunz, Christoph;

    Zitatform

    Spöttl, Georg & Lars Windelband (Hrsg.) (2017): Industrie 4.0. Risiken und Chancen für die Berufsbildung. (Berufsbildung, Arbeit und Innovation 44), Bielefeld: Bertelsmann, 304 S. DOI:10.3278/6004606aw

    Abstract

    "Welche Anforderungen stellen die Konzepte von Industrie 4.0 an die Berufsbildung in Industrie und Handwerk? Antworten auf diese Frage entwickeln Autor:innen aus Wissenschaft und Praxis der beruflichen Aus- und Weiterbildung in diesem Sammelband. Im Zentrum stehen die arbeitsprozessbezogenen Ansätze, um die betriebliche Nähe und Gestaltungsoffenheit von Aus- und Weiterbildung zu erhalten sowie die moderne Beruflichkeit bei der Gestaltung von Berufsbildern zu ermöglichen. In den Beiträgen werden erste Erkenntnisse für Veränderungen in der Facharbeiterqualifizierung ebenso vorgestellt wie Handlungsempfehlungen, Ideen zur Gestaltung der betrieblichen Weiterbildung und Modelle zur Kompetenzentwicklung in der Industrie 4.0." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Inhaltsverzeichnis
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  • Literaturhinweis

    Berufsbildung und die Entwicklung der Industriegesellschaft: Berufliche Bildung nimmt Industrie 4.0 vorweg (2017)

    Venema, Charlotte;

    Zitatform

    Venema, Charlotte (2017): Berufsbildung und die Entwicklung der Industriegesellschaft. Berufliche Bildung nimmt Industrie 4.0 vorweg. In: A. Löwenbein, F. Sauerland & S. Uhl (Hrsg.) (2017): Berufsorientierung in der Krise? : Der Übergang von der Schule in den Beruf, S. 197-203.

    Abstract

    "Das deutsche 'Wirtschaftswunder' und der Aufstieg zum Exportweltmeister basieren auf dem Wiederaufbau der Industrie nach Ende des Zweiten Weltkriegs. Ohne die Ausbildung und Entwicklung einer qualifizierten Schicht von Facharbeitern, die mit der technologischen Entwicklung Schritt hielt, wären der Wiederaufbau der Industrie und die Wiedererlangung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit nicht denkbar gewesen.
    Die Entwicklung der Berufsbilder und Ausbildungsordnungen geht Hand in Hand mit der Entstehung und der weiteren Entwicklung der Industriegesellschaft und dem aktuellen Übergang zur Industrie 4.0. Dagegen liegt in der Öffentlichkeit der Fokus bei der Betrachtung des Wirtschaftsfaktors Bildung fast ausschließlich auf dem akademischen Sektor. Bei aller Bedeutung z. B. der Ingenieurberufe und der naturwissenschaftlichen Forschung für die Entwicklung eines Industrielandes ist jedoch auch der Produktionssektor - die Umsetzung der Ergebnisse in handfeste Produkte und Dienstleistungen, später in Software und Hardware - ein wichtiger und vor allen Dingen nicht wegzudenkender Faktor für wirtschaftlichen Erfolg." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Produktivität und Digitalisierung (2017)

    Weber, Marc-André; Lennings, Frank; Jeske, Tim ;

    Zitatform

    Weber, Marc-André, Frank Lennings & Tim Jeske (2017): Produktivität und Digitalisierung. In: Leistung und Entgelt H. 4, S. 6-10.

    Abstract

    "Die Digitalisierung bietet vielseitige Möglichkeiten, die Gestaltung von Informationsflüssen und die Handhabung von Informationen zu verbessern. Für produzierende Unternehmen entstehen daraus neue Möglichkeiten zur Gestaltung ihrer Prozesse und zum Management ihrer Produktivität. Die konkrete Gestaltung sowohl der Digitalisierung als auch des Produktivitätsmanagements ist immer unternehmensspezifisch. Von Januar bis Juni 2017 wurde im Rahmen einer ifaa-Studie erhoben, wie Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie Produktivitätsmanagement umsetzten, wie dieses durch die Digitalisierung unterstützt wird und welche Perspektiven die Unternehmen zukünftig sehen." (Autorenreferat, © Joh. Heider Verlag GmbH)

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  • Literaturhinweis

    Foresight-Studie "Digitale Arbeitswelt" (2016)

    Apt, Wenke; Hartmann, Ernst A.; Bovenschulte, Marc; Wischmann, Steffen;

    Zitatform

    Apt, Wenke, Marc Bovenschulte, Ernst A. Hartmann & Steffen Wischmann (2016): Foresight-Studie "Digitale Arbeitswelt". (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 463), Berlin, 92 S.

    Abstract

    "Die Foresight-Studie 'Digitale Arbeitswelt' des Instituts für Innovation und Technik (iit) im Auftrag des BMAS stellt die möglichen Entwicklungen der Arbeitswelt in den Branchen Produktion, Medien und Dienstleistungen in einer mittel- und langfristigen Perspektive dar. Die Studie geht dabei auf neue Formen der Automatisierung, der innerbetrieblichen Arbeitsorganisation sowie neue digital vermittelte Formen der Arbeitsteilung ein. Zentrales Ergebnis sind drei Roadmaps zur möglichen Entwicklung der einzelnen Branchen sowie branchenübergreifende Thesen zu Veränderungen der Arbeitswelt durch die Digitalisierung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitswelt 4.0 - Stand der Digitalisierung in Deutschland: Dienstleister haben die Nase vorn (2016)

    Arntz, Melanie ; Gregory, Terry ; Lehmer, Florian ; Matthes, Britta ; Zierahn, Ulrich ;

    Zitatform

    Arntz, Melanie, Terry Gregory, Florian Lehmer, Britta Matthes & Ulrich Zierahn (2016): Arbeitswelt 4.0 - Stand der Digitalisierung in Deutschland: Dienstleister haben die Nase vorn. (IAB-Kurzbericht 22/2016), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Mögliche Folgen der zunehmend automatisierten und digitalisierten Arbeitswelt werden gegenwärtig intensiv diskutiert. Dabei stand bislang die Frage nach dem technisch Machbaren im Mittelpunkt. Ob dies jedoch Realität wird, hängt vor allem auch von den Investitionsentscheidungen der Betriebe ab. 'Arbeitswelt 4.0' ist das Thema einer repräsentativen Betriebsbefragung, die das IAB und das ZEW im Frühjahr 2016 durchgeführt haben. Erste Ergebnisse zeigen nun, wie viele Betriebe in Deutschland moderne digitale Technologien bereits einsetzen oder deren Nutzung planen und wie sie die Chancen und Risiken des Einsatzes einschätzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Industrie 4.0 braucht auch soziale Innovation (2016)

    Buhr, Daniel; Trämer, Markus;

    Zitatform

    Buhr, Daniel & Markus Trämer (2016): Industrie 4.0 braucht auch soziale Innovation. In: Wiso. Wirtschafts- und sozialpolitische Zeitschrift des ISW, Jg. 39, H. 4, S. 35-46.

    Abstract

    "Industrie 4.0 ist noch eine Vision. Sie steht für die zunehmende Digitalisierung der unterschiedlichsten Wirtschaftsbereiche. Zentrale Akteure betrachten das Konzept jedoch immer noch aus einer technischen Perspektive. Zur Bewältigung der gesellschaftlichen Herausforderungen reicht diese Perspektive nicht aus und es braucht soziale Innovationen, die breiten gesellschaftlichen Fortschritt ermöglichen und den Menschen in den Mittelpunkt stellen." (Autorenreferat, © ISW-Linz)

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  • Literaturhinweis

    Industrie 4.0 - Neue Prosperität oder Vertiefung gesellschaftlicher Spaltungen?: sechs Thesen zur Diskussion (2016)

    Dörre, Klaus;

    Zitatform

    Dörre, Klaus (2016): Industrie 4.0 - Neue Prosperität oder Vertiefung gesellschaftlicher Spaltungen? Sechs Thesen zur Diskussion. (Friedrich-Schiller-Universität Jena, Kolleg Postwachstumsgesellschaften. Working paper 2016,02), Jena, 13 S.

    Abstract

    "Das Working Paper betrachtet die unter dem Label 'Industrie 4.0' zusammengefassten Aktivitäten zur Anbindung der Produktion von Gütern und Dienstleistungen an das Internet und die Schaffung cyber-physischer Systeme. Dabei geht es in dem Papier nicht um eine weitere Ausleuchtung der technologischen Möglichkeiten sondern vielmehr um die Frage, was die Digitalisierung von Produktions- und Dienstleistungsarbeit für die Gesellschaft bedeutet. Im ersten Teil stellt der Autor thesenartig vier Positionen der internationalen Diskussion um Industrie 4.0 dar und beleuchtet diese kritisch. Daran anschließend weist er in zwei weiteren Thesen auf die verdrängte ökologische Dimension der Entwicklung hin und geht auf mögliche gesellschaftspolitische Optionen der Gestaltung dieses Prozesses ein." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Niedersachsen digital - Digitalisierung aktiv gestalten: Gutachten im Auftrag des Arbeitgeberverbandes Niedersachsenmetall (2016)

    Fritsch, Manuel; Schmitt, Katharina; Schleiermacher, Thomas;

    Zitatform

    Fritsch, Manuel, Thomas Schleiermacher & Katharina Schmitt (2016): Niedersachsen digital - Digitalisierung aktiv gestalten. Gutachten im Auftrag des Arbeitgeberverbandes Niedersachsenmetall. Köln, 47 S.

    Abstract

    "Kein Megatrend verändert Wirtschaft und Gesellschaft derzeit so rasant und nachhaltig, wie es die Digitalisierung tut. Für Standorte und Unternehmen gleichermaßen eröffnen sich große Chancen durch die Vernetzung von Produktion, Produkten, Unternehmen und Märkten. Was das für den Standort Niedersachsen und besonders seine Industrieunternehmen bedeutet, worauf sie hoffen und was sie befürchten, hat die IW Consult im vorliegenden Gutachten untersucht. Anhand verschiedener volks- und betriebswirtschaftlicher Indikatoren, durch statistische Auswertungen und Umfragen, entsteht ein Überblick über den Status quo sowie die Chancen und Risiken, die für Niedersachsen in der Digitalisierung liegen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Mensch-Maschine-Interaktion im Industrie 4.0-Zeitalter (2016)

    Gorecky, Dominic; Schmitt, Mathias; Loskyll, Matthias;

    Zitatform

    Gorecky, Dominic, Mathias Schmitt & Matthias Loskyll (2016): Mensch-Maschine-Interaktion im Industrie 4.0-Zeitalter. In: T. Bauernhansl, M. t. Hompel & B. Vogel-Heuser (Hrsg.) (2016): Industrie 4.0 in Produktion, Automatisierung und Logistik : Anwendung, Technologien, Migration, S. 525-542. DOI:10.1007/978-3-658-04682-8_26

    Abstract

    "Einhergehend mit der Entwicklung hin zu einer Industrie 4.0 wird sich auch das Aufgaben- und Anforderungsspektrum des Menschen in der Fabrik verändern. jeder einzelne Mitarbeiter wird zukünftig ein breites Aufgabenspektrum übernehmen, welches sich im Wesentlichen durch Vorgabe, Überwachung und Sicherstellung von Produktionsstrategien im CPPS auszeichnet. Als flexibelster Bestandteil im cyber-physikalischen Gefüge wird er aber ebenso mit manueller Arbeit in das autonom organisierte Produktionssystem eingreifen - z.B. wenn es gilt Störungen zu beheben oder Verbesserungen und Nacharbeiten durchzuführen. Eine optimale Unterstützung bei der Bewältigung seines vielfältigen Aufgabenspektrums erfährt der Mensch durch mobile, kontext-sensitive Benutzungsschnittstellen und nutzerzentrierte Assistenzsysteme. Durch die Technologieunterstützung wird sichergestellt, dass der Mensch seine einzigartigen Fähigkeiten voll ausschöpfen und sich in seiner Rolle als strategischer Entscheider und flexibler Problemlöser in einem cyber-physischen Gesamtsystem behaupten kann. Als zukunftsweisender Lösungsansatz erweisen sich hierbei etablierte Interaktionstechnologien und -metaphern aus dem Konsumgüterbereich, die jedoch an die industriellen Gegebenheiten adaptiert werden müssen. Neben technologischen Unterstützungsmaßnahmen bedarf es der Umsetzung von adäquaten Qualifizierungsstrategien, die das für eine Industrie 4,0 geforderte interdisziplinäre Verständnis schaffen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Monitoring-Report Wirtschaft digital 2016 (2016)

    Graumann, Sabine; Schulte, Patrick; Weinzierl, Michael; Bertschek, Irene ; Speich, Anselm; Weber, Tobias; Ebert, Martin; Rasel, Fabienne; Niebel, Thomas; Rammer, Christian ; Ohnemus, Jörg; Ettner, Karola;

    Zitatform

    Graumann, Sabine & Irene Bertschek (2016): Monitoring-Report Wirtschaft digital 2016. (Monitoring-Report Wirtschaft digital), Berlin, 198 S.

    Abstract

    "Die Digitale Wirtschaft bietet große Chancen und Potenziale für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands. Die Durchdringung aller Wirtschaftsbereiche mit neuen Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) und Anwendungen ist entscheidend für die aktuelle und künftige Wettbewerbsfähigkeit des Standorts.
    Der Monitoring-Report Wirtschaft DIGITAL 2016 analysiert mit dem Wirtschaftsindex DIGITAL den aktuellen und künftigen Digitalisierungsgrad der deutschen gewerblichen Wirtschaft differenziert nach elf Kernbranchen (Teil 1). Mit dem Standortindex DIGITAL (Teil 2) misst er die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen digitalen Wirtschaft, dies heißt das Zusammenspiel von IKT-Branche und Internetwirtschaft im internationalen Vergleich." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Big Data in Industrie 4.0: Eine strukturierte Aufarbeitung von Anforderungen, Anwendungsfällen und deren Umsetzung (2016)

    Gölzer, Philipp;

    Zitatform

    Gölzer, Philipp (2016): Big Data in Industrie 4.0. Eine strukturierte Aufarbeitung von Anforderungen, Anwendungsfällen und deren Umsetzung. Erlangen, 271 S.

    Abstract

    "Industrie 4.0 steht für die vierte industrielle Revolution und ein neues Paradigma der Organisation industrieller Wertschöpfungsprozesse. Produkte und Maschinen werden zu cyber-physischen Systemen mit der Fähigkeit zu kommunizieren, sich zu vernetzen, sich selbst zu steuern und ihre Umwelt durch Sensoren zu erfassen. Die dabei anfallenden großen Datenmengen (Big Data) bilden die Grundlage für datengetriebene Wertschöpfungsprozesse in Industrie 4.0. Die Verarbeitung und zielgerichtete Nutzung von Big Data stellen Unternehmen vor große Herausforderungen. So müssen die Mechanismen datengetriebener Wertschöpfung und die neuen technologischen Möglichkeiten auf den Anwendungskontext von Industrie 4.0 übertragen werden. In wissenschaftlichen Publikationen finden sich jedoch bisher keine Arbeiten, die die Mechanismen und Anwendungsmöglichkeiten von Big Data und deren Umsetzung in Industrie 4.0 strukturiert aufarbeiten. Um diese Forschungslücke zu schließen werden in dieser Arbeit behavioristische und konstruktivistische Forschungsmethoden angewandt. Mittels Qualitativer Inhaltsanalyse werden die Anforderungen der Datenverarbeitung im Konzept von Industrie 4.0 zusammengefasst und mögliche Ausprägungen von Big-Data-Anwendungsfällen klassifiziert. Anhand ausgewählter Big-Data-Anwendungsfälle werden Vorgehensweise und Methodeneinsatz für die Umsetzung aufgezeigt und das resultierende Big-Data-System prototypisch implementiert. Die Ergebnisse dieser Arbeit zeigen die große Bedeutung der Lebenszyklusdaten von cyber-physischen Systemen im Konzept von Industrie 4.0. Zum einen als Datengrund-lage für Big-Data-Anwendungsfälle und zum anderen als bestimmendes Merkmal für die zugriffsorientierte Gestaltung eines Big-Data-Systems. Diese Forschung leistet einen Beitrag zur Strukturierung der Schnittmenge der beiden großen Themenfelder Industrie 4.0 und Big Data. Es werden damit Grundlagen für eine ganzheitliche und differenzierte Betrachtung von Big Data im Kontext von Industrie 4.0 geschaffen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Kompetenzentwicklungsstudie Industrie 4.0: erste Ergebnisse und Schlussfolgerungen (2016)

    Heindl, Andreas ; Treugut, Linda;

    Zitatform

    (2016): Kompetenzentwicklungsstudie Industrie 4.0. Erste Ergebnisse und Schlussfolgerungen. München, 30 S.

    Abstract

    "Der digitale Wandel kann und muss gestaltet werden. Die Qualifizierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Industrie 4.0 spielt dabei eine entscheidende Rolle.
    In der Kompetenzentwicklungsstudie Industrie 4.0 wurden daher zunächst der Status quo der Unternehmen bei der Umsetzung von Industrie 4.0 sowie die künftigen Kompetenz- und Qualifizierungsbedarfe der Betriebe erhoben, wobei vor allem die Bedarfe kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Fokus standen. Auf Basis dieser Befunde wurden Handlungsempfehlungen an Politik, Wirtschaft und Bildungsinstitutionen abgeleitet. Zudem wurde ein exemplarisches Konzept zur Kompetenzentwicklung erarbeitet, das Unternehmen eine Orientierung bietet und Optionen für die Qualifizierung aufzeigt.
    Die Studie zeigt, dass die Unternehmen die Digitalisierung überwiegend als eine Chance sehen. Gleichzeitig wird deutlich, dass noch ein hoher Entwicklungsbedarf bei der Implementierung von Industrie 4.0 besteht - insbesondere bei kleineren Unternehmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zur Persistenz der Argumente im Automatisierungsdiskurs (2016)

    Heßler, Martina;

    Zitatform

    Heßler, Martina (2016): Zur Persistenz der Argumente im Automatisierungsdiskurs. In: Aus Politik und Zeitgeschichte, Jg. 66, H. 18/19, S. 17-24.

    Abstract

    "Von den 1950er bis in die 1980er Jahre sind es ähnliche Argumentationsfiguren, die mit der Automatisierung der Arbeitswelt einhergehen. Teils reichen sie bis ins 18. Jahrhundert zurück und finden sich auch in aktuellen Debatten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Digitization of industrial work: Development paths and prospects (2016)

    Hirsch-Kreinsen, Hartmut;

    Zitatform

    Hirsch-Kreinsen, Hartmut (2016): Digitization of industrial work: Development paths and prospects. In: Journal for labour market research, Jg. 49, H. 1, S. 1-14., 2016-02-18. DOI:10.1007/s12651-016-0200-6

    Abstract

    "Im Beitrag werden erste Forschungsergebnisse über die Konsequenzen des Einsatzes digitaler Technologien für industrielle Arbeit zusammengefasst. Der Fokus richtet sich besonders auf die Entwicklung der deutschen Industrie, deren Entwicklung unter dem Label 'Industrie 4.0' seit längerem intensiv diskutiert wird. Ausgangsannahme ist, dass gegenwärtig ein weit reichender Technologieschub in der industriellen Produktion stattfindet. In Hinblick auf die Konsequenzen für Arbeit können auf der Basis der derzeit vorliegenden Literatur und der Forschungsergebnisse allerdings nur widersprüchliche Annahmen formuliert werden. Dies betrifft erstens die Frage nach den erwartbaren Arbeitsplatzverlusten. Zweitens muss die absehbare Entwicklung von Tätigkeiten und Qualifikationen kontrovers diskutiert werden. Auf der einen Seite finden sich Tendenzen des 'Upgrading', auf der anderen der 'Polarisierung' von Qualifikationen. Welcher Entwicklungspfad sich letztlich durchsetzt ist abhängig von einer Reihe von Bedingungen wie etwa das jeweils verfolgte Technologiekonzept und dem Verlauf des Einführungsprozesses der neuen Technologien. Insgesamt allerdings ist nur eine begrenzte Verbreitung der neuen digitalen Technologien zu erwarten." (Autorenreferat, © Springer-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Digitalisierung und Einfacharbeit (2016)

    Hirsch-Kreinsen, Hartmut;

    Zitatform

    Hirsch-Kreinsen, Hartmut (2016): Digitalisierung und Einfacharbeit. (WISO Diskurs 2016,12), Bonn, 23 S.

    Abstract

    "In der gegenwärtigen Debatte um 'Industrie 4.0', der Technisierung, Automatisierung und Digitalisierung der Arbeitswelt, erscheinen Einfacharbeit und routinehafte Tätigkeiten als zunehmend anachronistische Überbleibsel einer frühindustriellen Moderne. Es wird befürchtet, dass es binnen weniger Jahren keine Industriejobs mehr für Un- und Angelernte geben wird und vielen ArbeiterInnen sozialer Abstieg und gesellschaftliche Ausgrenzung drohen. Doch von einer generellen Erosion der Einfacharbeit kann nicht die Rede sein. Ganz im Gegenteil: Nachdem die Rationalisierungsprozesse im industriellen Sektor weitestgehend an ihre Grenzen gestoßen sind, hat sich dieser Arbeitstypus in den letzten 15 Jahren stabilisiert. Einfacharbeit ist für unterschiedliche Entwicklungsdynamiken empfänglich und keineswegs ein Auslaufmodell in einer modernen und digitalisierten Wirtschaft. Auch wenn neue Technologien Prozesse beschleunigen und teilweise weiter automatisieren können, in einem entscheidenden Aspekt können sie die ArbeitnehmerInnen nicht ersetzen: Erfahrung. Individuelle Erfahrungswerte sollten als Ausgangspunkt gesehen werden, die Einfacharbeit neu zu definieren und den Beschäftigten durch qualifikatorische Aufwertungsprozesse neue Aufgaben zu übertragen. Die von Prof. Hartmut Hirsch-Kreinsen für die Friedrich-Ebert-Stiftung erstellte Studie zeigt: Einfacharbeit ist bisher nicht marginalisiert worden; sie hat auch im Zusammenhang mit der voranschreitenden Digitalisierung nach wie vor eine nicht zu unterschätzende Bedeutung für die Unternehmen und sollte auch beschäftigungspolitisch nicht außer Acht gelassen werden." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Zukunft einfacher Industriearbeit (2016)

    Hirsch-Kreinsen, Hartmut;

    Zitatform

    Hirsch-Kreinsen, Hartmut (2016): Die Zukunft einfacher Industriearbeit. (WISO direkt 2016,12), Bonn, 4 S.

    Abstract

    "In der Debatte um Industrie 4.0 wird betont, dass einfache Arbeit zunehmend unnötiger werde. Indes spricht nur wenig für eine generelle Erosion industrieller Einfacharbeit. Vielmehr ist ein Wandel dieses Arbeitstypus erkennbar, der durch verschiedene Entwicklungspfade gekennzeichnet ist. Dabei handelt es sich erstens um die Automatisierung und den Wegfall von Einfacharbeit, zweitens um ihre qualifikatorische Aufwertung, drittens um neue Formen digitaler Einfacharbeit und viertens um den strukturkonservativen Erhalt bisheriger Muster von Einfacharbeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zum Verhältnis von Arbeit und Technik bei Industrie 4.0 (2016)

    Hirsch-Kreinsen, Hartmut;

    Zitatform

    Hirsch-Kreinsen, Hartmut (2016): Zum Verhältnis von Arbeit und Technik bei Industrie 4.0. In: Aus Politik und Zeitgeschichte, Jg. 66, H. 18/19, S. 10-17.

    Abstract

    "Die neuen digitalen Technologien werden Konsequenzen für industrielle Arbeitsprozesse haben. Welche dies sein werden, ist nicht eindeutig prognostizierbar, zumal die Diffusion der Technologien im industriellen Sektor erst am Anfang steht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Industrie 4.0 als Technologieversprechen (2016)

    Hirsch-Kreinsen, Hartmut;

    Zitatform

    Hirsch-Kreinsen, Hartmut (2016): Industrie 4.0 als Technologieversprechen. (Technische Universität Dortmund, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät. Soziologische Arbeitspapiere 46), Dortmund, 30 S.

    Abstract

    "Thema des vorliegenden Papiers ist, den deutschen Diskurs über Industrie 4.0 in Hinblick auf seine Genesebedingungen und Entwicklungsperspektiven zu erhellen sowie seine absehbare Reichweite einzuschätzen. Dabei wird auf innovationstheoretische und diskursanalytische Interpretationsansätze zurückgegriffen. Diskutiert werden drei Thesen: Erstens hat Industrie 4.0 den Charakter eines überaus attraktiven Technologieversprechens über aussichtsreiche zukünftige technologische, aber auch damit verknüpfte gesellschaftliche Entwicklungsperspektiven. Daran orientieren sich Erwartungen und zunehmend aufeinander abgestimmtes Handeln unterschiedlichster Akteure. Zweitens setzt dies eine semantische Architektur des Technologieversprechens voraus, die durch Generalisierung und Dekontextualisierung ein hohes Maß an Anschlussfähigkeit des Industrie 4.0-Diskurses ermöglichen. Drittens weist das Technologieversprechen einen ambivalenten Charakter auf. Einerseits gewinnt es mit seiner weitreichenden Generalisierung geradezu technikutopischen Charakter. Andererseits aber verschaffen sich auch zunehmend skeptische Stimmen und kritische Positionen Gehör und betonen soziale Risiken und negative gesellschaftliche Konsequenzen. Abschließend wird die Vermutung formuliert, dass der Industrie 4.0-Diskurs absehbar den Verlauf eines typischen technologischen 'Hype cycle' nehmen wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Industrie 4.0: unterschätzte Herausforderungen oder überbewertete Modeerscheinung? (2016)

    Hüther, Michael ;

    Zitatform

    Hüther, Michael (2016): Industrie 4.0. Unterschätzte Herausforderungen oder überbewertete Modeerscheinung? In: Zeitschrift für Wirtschaftspolitik, Jg. 65, H. 1, S. 48-58. DOI:10.1515/zfwp-2016-0003

    Abstract

    "Digitization has entered both the private and the professional life equally fast, enabling households and companies to apply a large number of new technologies. Macroeconomic productivity, however, has stagnated or even deteriorated during the past couple of years. Our analysis yields that digitization-driven productivity leaps are likely in B2B interactions - the famous Industrie 4.0. Only if companies and other institutions intensify the usage of new technologies, productivity progress can be ensured on a big scale. In order for companies to jump on the digitization bandwagon, certain pre-conditions need to be in place: Firstly, given an ageing workforce, lifelong-learning is a necessity for the workers' adoption to constantly changing requirements in the workplace. Secondly, an adequate digital infrastructure is a fundamental prerequisite for the application of high-tech digital technologies." (Author's abstract, © De Gruyter) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Technologie und Arbeitsmarkt: Eine kurze Bestandaufnahme der bestehenden Literatur (2016)

    Janssen, Simon; Kunaschk, Max;

    Zitatform

    Janssen, Simon & Max Kunaschk (2016): Technologie und Arbeitsmarkt. Eine kurze Bestandaufnahme der bestehenden Literatur. In: L. Bellmann & G. Grözinger (Hrsg.) (2016): Bildung in der Wissensgesellschaft (Jahrbuch Ökonomie und Gesellschaft, 28), S. 123-134.

    Abstract

    "Industrie 4.0, Internet der Dinge und künstliche Intelligenz sind in den letzten Jahren zu geflügelten Worten in der öffentlichen Diskussion geworden. In zahlreichen Medien wird diskutiert, ob nach der Einführung des PCs und der Entwicklung des Internets die nächste technologische Revolution in Form von selbststeuernden und vernetzten Systemen und Maschinen bevorsteht. Eine Frage die hierbei im Zentrum der Diskussion steht lautet: Werden selbststeuernde Maschinen die menschliche Arbeitskraft in Zukunft nahezu vollständig ersetzen? In diesem Sinne wird vor allem darüber diskutiert wie sich neue Technologien auf das Berufs- und Privatleben auswirken. Das Ziel dieses Artikels ist eine kurze Bestandsaufnahme der bestehenden ökonomischen Literatur zum Thema Technologie und Arbeitsmarkt." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Janssen, Simon; Kunaschk, Max;
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  • Literaturhinweis

    Industrie 4.0: Umsetzung in der deutschen Metall- und Elektroindustrie (2016)

    Jeske, Tim ; Lennings, Frank; Stowasser, Sascha;

    Zitatform

    Jeske, Tim, Frank Lennings & Sascha Stowasser (2016): Industrie 4.0. Umsetzung in der deutschen Metall- und Elektroindustrie. In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft, Jg. 70, H. 2, S. 115-125. DOI:10.1007/s41449-016-0018-7

    Abstract

    "Industrie 4.0 und die damit verbundenen Potenziale für die Produktion wurden vor rund fünf Jahren der Öffentlichkeit vorgestellt. Seitdem ist das Thema in den Medien zunehmend präsent und u. a. Gegenstand zahlreicher abgeschlossener sowie andauernder und geplanter Forschungsvorhaben.<br> Über die Bekanntheit des Begriffs, seines Inhalts und seine Bedeutung in der Breite der von kleinen und mittleren Unternehmen geprägten deutschen Industrie ist dagegen wenig bekannt. Vor diesem Hintergrund wurde eine Online-Befragung in der Metall- und Elektroindustrie durchgeführt, an der nahezu 500 Unternehmen beteiligt waren. Es zeigte sich, dass der Begriff zwar in rund 90% der Unternehmen bekannt ist, jedoch lediglich bei etwa 30% ein klares Verständnis über dessen Inhalt besteht. Dabei werden mehrheitlich Begriffe wie Vernetzung, Produktion und Digitalisierung genannt. Darüber hinaus wurden u. a. die derzeitigen Aktivitäten der Unternehmen (Umsetzungsgrad) sowie die mit Industrie 4.0 verbundenen Erwartungen erfragt.<br> Im Beitrag werden die Befragungsergebnisse ausführlich beschrieben und veranschaulicht. Zudem erlauben einzelne Bezüge zu einer vorangegangenen Befragung eine Einordnung der zeitlichen Entwicklung verschiedener Aspekte im Sinne einer Längsschnittbetrachtung.<br> Praktische Relevanz: Die Kenntnis des vorherrschenden Verständnisses von Industrie 4.0 und der damit verbundenen Erwartungen sowie der bestehenden Aktivitäten und Einsatzschwerpunkte in den Unternehmen ist erforderlich, um Forschungsbedarfe aufzuzeigen und um Unternehmen zielgerichtete Unterstützung anbieten zu können." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Digitalisierung und Industrie 4.0 (2016)

    Jeske, Tim ;

    Zitatform

    Jeske, Tim (2016): Digitalisierung und Industrie 4.0. In: Leistung und Entgelt H. 2, S. 1-46.

    Abstract

    Die Broschüre gibt eine allgemeine Einführung in den Themenbereich Digitalisierung und Industrie 4.0 von der Begriffserläuterung über aktuelle Einschätzungen von Unternehmen und Beschäftigten bis hin zu einer strukturierten Darstellung der vielfältigen Möglichkeiten für die Umsetzung im Betrieb. 'Mit dem Wandel zur Industrie 4.0 entsteht die Arbeitswelt 4.0. Sie ist gekennzeichnet durch zahlreiche Möglichkeiten zur Gestaltung von Systemen, die den Menschen bedarfsgerecht in seiner Arbeitstätigkeit unterstützen - sowohl mit Informationen (informatorisch) als auch in der mechanischen Ausführung (energetisch).' Weiterhin werden die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Aus- und Weiterbildung und die Gestaltung des Wandels im Unternehmen thematisiert. Letztere 'erfordert die Überprüfung bestehender Geschäftsmodelle, Strategien und Prozesse auf ihre zukünftige Tragfähigkeit sowie üblicherweise darauf aufbauende Maßnahmen'. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Industrie 4.0 und soziale Innovation: Fremde oder Feinde? (2016)

    Kopp, Ralf ;

    Zitatform

    Kopp, Ralf (2016): Industrie 4.0 und soziale Innovation. Fremde oder Feinde? (FGW-Studie Digitalisierung von Arbeit 02), Düsseldorf, 74 S.

    Abstract

    "Einem breiten arbeitspolitischen Konsens zufolge hängt von der konkreten soziotechnischen Gestaltung ab, welche Vor- oder Nachteile die Realisierung von Industrie 4.0 mit sich bringen wird. Soziale Innovationen sollen demnach zur Durchsetzung von humanzentrierten und partizipationsbasierten Formen der Arbeitsgestaltung beitragen. Konzeptionelle und theoretische Bezugspunkte sozialer Innovation werden dabei i.d.R. nur unzureichend zur Kenntnis genommen und nicht systematisch auf Industrie 4.0 bezogen. In der Kurzexpertise erfolgt eine kritische Auseinandersetzung mit Industrie 4.0 aus Perspektive des von der Sozialforschungsstelle Dortmund entwickelten Konzeptes sozialer Innovation. Aus diesem Blickwinkel zeigt sich, dass die technikzentrierte Vision der Industrie 4.0 hinter einen umfassenden Innovationsansatz zurückfällt und zu problematischen Verengungen der Digitalen Agenda führt. Die Debatte um Arbeiten 4.0 setzt hier weitergehende Impulse und verfügt über konzeptionell ausbaufähige Alternativen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Technologie, Qualifikationen und internationale Arbeitsteilung: Anmerkungen zu der Diskussion über Industrie 4.0 (2016)

    Krzywdzinski, Martin ;

    Zitatform

    Krzywdzinski, Martin (2016): Technologie, Qualifikationen und internationale Arbeitsteilung. Anmerkungen zu der Diskussion über Industrie 4.0. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Discussion papers SP 3 2016-301), Berlin, 38 S.

    Abstract

    "Welche Chancen bieten neue Produktionstechnologien im Kontext der Industrie 4.0 für Hochlohnstandorte, um gegenüber Niedriglohnstandorten wettbewerbsfähiger zu werden und unter Umständen sogar verlagerte Produktion zurückzuholen? Dies wird im vorliegenden Discussion Paper anhand einer Analyse der Arbeitsteilung zwischen deutschen und mittelosteuropäischen Standorten von Automobilzulieferunternehmen untersucht. Dabei werden drei Fragen verfolgt: Wie verändert sich das Technologiegefälle zwischen Hochlohn- und Niedriglohnstandorten? Welche Kriterien bestimmen die Wahl der Prozesstechnologie an Hochlohn- und Niedriglohnstandorten? Welche Bedeutung haben insbesondere Qualifikationsstrukturen auf dem Shopfloor für den Einsatz moderner Produktionstechnologien?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Verheißung oder Bedrohung?: die Arbeitsmarktwirkungen einer vierten industriellen Revolution (2016)

    Möller, Joachim;

    Zitatform

    Möller, Joachim (2016): Verheißung oder Bedrohung? Die Arbeitsmarktwirkungen einer vierten industriellen Revolution. In: G. Bäcker, S. Lehndorff & C. Weinkopf (Hrsg.) (2016): Den Arbeitsmarkt verstehen, um ihn zu gestalten : Festschrift für Gerhard Bosch, S. 49-59. DOI:10.1007/978-3-658-12159-4_6

    Abstract

    "Infolge der anstehenden Veränderungen durch die vierte industrielle Revolution herrscht eine angeregte Diskussion über mögliche Strukturveränderungen in Wirtschafts- und Arbeitswelt. Neben den Chancen, die die Industrie 4.0 mit sich bringt, stehen vor allem potenzielle negative Arbeitsmarkteffekte im Mittelpunkt der Debatte. Die vorliegende Arbeit betrachtet die Auswirkungen des technischen Fortschritts aus historischer Sicht und beleuchtet mögliche Konsequenzen für die Arbeitswelt im Allgemeinen sowie Berufe und unterschiedliche Qualifikationsgruppen im Speziellen. Untersuchungen der letzten Jahre sehen gerade für den angelsächsischen Raum Hochqualifizierte als Gewinner und die Mittelschicht als Verlierer der technologischen Revolution. Jüngste Studien beurteilen jedoch die Entwicklung künstlicher Intelligenz als größte Herausforderung für den Arbeitsmarkt. Demnach sind Tätigkeiten, die Komplexität, Kreativität oder soziale Intelligenz erfordern, am ehesten gesichert. Bezogen auf das deutsche Modell eröffnen sich durch die Industrie 4.0 gerade in den Bereichen hochwertiger Konsumgüter, Chemieprodukte sowie Maschinen- und Anlagegüter große Potentiale. Allerdings bedarf es hierfür der richtigen Rahmenbedingungen in Form eines guten 'Betriebssystems', das sich im Ausbau der Infrastruktur, des Bildungssystems sowie der Rechts- und Datensicherheit äußern kann. Zudem wird zukünftig verstärkt Flexibilitätsbereitschaft seitens der Beschäftigten gefordert werden. Eine humanere Arbeitswelt erscheint mithilfe eines guten Betriebsklimas dennoch möglich. Betriebliche Gestaltungsmöglichkeiten, Mitbestimmung sowie eine funktionierende Sozialpartnerschaft können den Unsicherheiten der Arbeitswelt 4.0 entgegenwirken." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Möller, Joachim;
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  • Literaturhinweis

    Industrie 4.0 - Annäherung an ein Konzept (2016)

    Paul, Hansjürgen;

    Zitatform

    Paul, Hansjürgen (2016): Industrie 4.0 - Annäherung an ein Konzept. (Institut Arbeit und Technik. Forschung aktuell 2016-05), Gelsenkirchen, 21 S.

    Abstract

    "- Die Entwicklung industrieller Produktionssysteme wird seit ca. fünf Jahren vom Konzept 'Industrie 4.0' dominiert.
    - Dieses Konzept sieht vor, dass 'Cyber-Physische Produktionssysteme' zum Einsatz kommen, deren Komponenten via Internet vernetzt sind.
    - Diese sollen dezentral gesteuert werden, das entstehende Produkt den Produktionsprozess selbst bestimmen.
    - 'Industrie 4.0' verändert nicht nur die Art und Weise, wie produziert wird. 'Industrie 4.0' verändert Tätigkeiten und Berufe, Unternehmen und Branchen, die Art und Weise, wie Betriebe kooperieren.
    - 'Industrie 4.0' ist Ausdruck der 'Digitalisierung'.
    - 'Digitalisierung' meint den Prozess des sozio-ökonomischen Wandels, der durch Einführung digitaler Technologien, darauf aufbauende Anwendungen und deren Vernetzung angestoßen wird.
    - Es geht bei 'Industrie 4.0' und 'Digitalisierung' nicht um Veränderung in einem großen Schritt.
    - Es geht um einen permanenten Wandlungsprozess - und um die Fähigkeit zu lernen und sich zu verändern. Als Unternehmen, als Organisation, als Individuum.
    - Was 'Digitalisierung' bewirkt, ist nicht naturgesetzlich festgelegt; es ist gestaltbar." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Industrie 4.0 - Qualifizierung 2025 (2016)

    Pfeiffer, Sabine ; Lee, Horan; Suphan, Anne; Zirnig, Christopher ;

    Zitatform

    Pfeiffer, Sabine, Horan Lee, Christopher Zirnig & Anne Suphan (2016): Industrie 4.0 - Qualifizierung 2025. Frankfurt am Main, 148 S.

    Abstract

    "Die Studie untersucht die Auswirkungen von Industrie 4.0 auf die Qualifizierung im Maschinen- und Anlagenbau. Im Mittelpunkt stehen die Anforderungen an die berufliche Aus- und Weiterbildung mit Schwerpunkt in den gewerblich-technischen Berufen. Hierzu wurden bestehende Datensätze aus Erwerbstätigenbefragungen analysiert und Qualifizierungs-Verantwortliche in VDMA-Mitgliedsunternehmen online befragt. Darüber hinaus wurden 35 Einzelinterviews und fünf Gruppendiskussionen in Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus durchgeführt. Die Studie kombiniert damit quantitative und qualitative Methoden und ermöglicht so intensive Einblicke in eine komplexe Materie." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Einführung und Umsetzung von Industrie 4.0: Grundlagen, Vorgehensmodell und Use Cases aus der Praxis (2016)

    Roth, Armin;

    Zitatform

    (2016): Einführung und Umsetzung von Industrie 4.0. Grundlagen, Vorgehensmodell und Use Cases aus der Praxis. Wiesbaden: Springer, 272 S. DOI:10.1007/978-3-662-48505-7

    Abstract

    "Wie sieht eine erfolgreiche Einführung von Industrie 4.0 aus? Dieses Buch stellt das Konzept, die Paradigmen und relevanten Technologien von Industrie 4.0 sowie deren Gesamtzusammenhänge systematisch vor. Entgegen der gängigen, rein technologischen und anwendungsbezogenen Betrachtungsweise, führt das Buch zusätzlich strategische, taktische und operative Betrachtungsebenen zu einem integrativen Strang zusammen. Zentrales Herzstück dabei ist ein Vorgehensmodell, das den Handlungsbedarf auf strategischer und operativer Ebene beschreibt. Ein Praxisfall, unterschiedliche Industrie 4.0-Use Cases und namhafte Experten aus Forschung und Praxis machen diese Lektüre interessant für Themen-Neueinsteiger, aber auch für Umsetzungsinteressierte des mittleren und oberen Managements, die eine neue Sichtweise auf die Komplexität des Themas gewinnen möchten. Das Glossar macht das Buch zum wertvollen Nachschlagewerk für das Thema Industrie 4.0." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Hier finden Sie das Inhaltsverzeichnis.
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  • Literaturhinweis

    Industrie 4.0 grenzenlos (2016)

    Sendler, Ulrich; Dumitrescu, Roman; Shubin, Tian; Anderl, Reiner; Rückert, Tanja; Zhi, Pan; Michels, Jan S.; Eigner, Martin; Huber, Anton S.; Stark, Rainer; Ganz, Christopher;

    Zitatform

    (2016): Industrie 4.0 grenzenlos. (Xpert.press), Berlin: Springer Vieweg, 270 S. DOI:10.1007/978-3-662-48278-0

    Abstract

    "Industrie 4.0 und das Internet der Dinge sind international als wichtige Initiativen einer erfolgversprechenden industriellen Zukunft gesetzt: Wer macht das Geschäft mit den Daten aus der digitalen Fabrik? Deutschland hat die 'Plattform Industrie 4.0', China 'Made in China 2025', die USA das 'Industrial Internet Consortium'. Wer führt die vierte industrielle Revolution an? Die Digitalisierung der Industrie verändert die globale Wirtschaft und die Gesellschaft. Technologie liefert die Möglichkeiten. Der Mensch muss entscheiden, wie weit künstliche Intelligenz gehen soll. Und was Maschinen lernen müssen. Damit es neue, bessere Arbeit gibt statt weniger.
    Neben Ulrich Sendler und acht deutschen Experten aus Industrie und Forschung äußert sich auch der CEO von Xinhuanet in Peking." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Industry 4.0 - job-producer or employment-destroyer? (2016)

    Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Weber, Enzo (2016): Industry 4.0 - job-producer or employment-destroyer? (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Berichte 02/2016), Nürnberg, 6 S.

    Abstract

    "In diesem Aktuellen Bericht werden die Konsequenzen von Industrie 4.0 für den Arbeitsmarkt diskutiert. Er basiert auf einer umfassenden Makrostudie für Deutschland. Im Bericht wird auch die Bedeutung des Themas für die Politik angesprochen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Industrie 4.0: Jobmaschine oder Jobvernichterin? (2016)

    Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Weber, Enzo (2016): Industrie 4.0: Jobmaschine oder Jobvernichterin? In: blog.arbeit-wirtschaft.at, 2016-01-08.

    Abstract

    "Eine aktuelle umfangreiche Makro-Studie für Deutschland analysiert die Folgen von Industrie 4.0 auf den Arbeitsmarkt. Entgegen Befürchtungen eines massenweisen Arbeitsplatzabbaus sind die Nettoeffekte auf die Beschäftigung bis 2030 gering. Die dahinter liegenden Verschiebungen innerhalb von Berufsgruppen und Qualifikationsstufen fallen allerdings deutlich höher aus und erfordern eine aktive Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Industrie 4.0: Wirkungen auf den Arbeitsmarkt und politische Herausforderungen (2016)

    Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Weber, Enzo (2016): Industrie 4.0: Wirkungen auf den Arbeitsmarkt und politische Herausforderungen. In: Zeitschrift für Wirtschaftspolitik, Jg. 65, H. 1, S. 66-74., 2016-02-12. DOI:10.1515/zfwp-2016-0002

    Abstract

    "Industrie 4.0 beschreibt die Vernetzung der virtuell-digitalen und physischen Welt sowie maschinelles Lernen in der Produktion. In der Umsetzung kann die deutsche Wirtschaft einerseits ihre Stärken ausspielen, steht andererseits aber auch vor neuartigen Herausforderungen in Bezug auf Technologien, Organisation und Flexibilität. In einem umfassenden Szenario modellieren wir die Wirkungen von Industrie 4.0 auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt. Dabei ergeben sich erhebliche Umwälzungen bei Berufen und Qualifikationen. Auf politischer Ebene sind Bildung und Ausbildung entscheidende Handlungsfelder. Der universitäre Fokus ist dabei ebenso wichtig wie eine gezielte Weiterentwicklung der Stärken der beruflichen Bildung. Industriepolitisch ist vor allem die Anpassungsfähigkeit des Mittelstands zu unterstützen. Die Arbeitsmarktpolitik dürfte sich einem stärkeren Umschlag und höheren Qualifizierungsbedarfen gegenüber sehen. Angesichts neuer Formen der Arbeit sollte eine Ausweitung des Gedankens der sozialen Sicherung ins Auge gefasst werden.
    Die 'Industrie 4.0' erlebt in der öffentlichen Diskussion einen gigantischen Hype. Neben allen Modeerscheinungen liegen in dem Phänomen aber auch substantielle Neuerungen, möglicherweise gar Umwälzungen, begründet. Nach den bisherigen industriellen Revolutionen geht es dabei um die Vernetzung der virtuell-digitalen und physischen Welt sowie maschinelles Lernen in der Produktion. Einbezogen werden Maschinen, Produkte, Informations- und Kommunikationssysteme sowie der Mensch. Ziel ist, dass die Wertschöpfungskette, auch über Betriebsgrenzen hinaus, vollständig digital gesteuert werden beziehungsweise sich selbstorganisiert steuern kann. Eine effizientere, flexiblere und individuellere Produktion soll das Ergebnis sein." (Autorenreferat, © De Gruyter)

    Beteiligte aus dem IAB

    Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Digitalisierung ja: Industrie 4.0 bislang unter Vorbehalt (2016)

    Welter, Friederike ; Schröder, Christian ;

    Zitatform

    Welter, Friederike & Christian Schröder (2016): Digitalisierung ja. Industrie 4.0 bislang unter Vorbehalt. In: Zeitschrift für Wirtschaftspolitik, Jg. 65, H. 1, S. 59-65. DOI:10.1515/zfwp-2016-0004

    Abstract

    "SMEs show greater deficits in implementing digital processes in comparison to big companies. Lack of resources to assess costs and benefits of new ICT technologies as well as the absence of harmonized standards and safety concerns are the main reasons why SMEs are lagging behind. High speed internet infrastructure on the base of glass fiber cable is one of the most important challenges for Germany to meet on the way to Industry 4.0." (Author's abstract, © De Gruyter) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The future of jobs: employment, skills and workforce strategy for the Fourth Industrial Revolution. Employment, skills and human capital global challenge insight report (2016)

    Abstract

    "The Fourth Industrial Revolution, which includes developments in previously disjointed fields such as artificial intelligence and machine-learning, robotics, nanotechnology, 3-D printing, and genetics and biotechnology, will cause widespread disruption not only to business models but also to labour markets over the next five years, with enormous change predicted in the skill sets needed to thrive in the new landscape. This is the finding of a new report, The Future of Jobs, published today by the World Economic Forum." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Kompetenzen für Industrie 4.0: Qualifizierungsbedarfe und Lösungsansätze (2016)

    Zitatform

    (2016): Kompetenzen für Industrie 4.0. Qualifizierungsbedarfe und Lösungsansätze. (Acatech Position), München, 46 S.

    Abstract

    "Mit dem Wandel zu Industrie 4.0 verändert sich in den kommenden Jahren auch die Arbeitswelt tiefgreifend. Die technologischen Möglichkeiten zur Verknüpfung von Objekten, Daten und Prozessen stellen neuartige Anforderungen an Beschäftigte und Führungskräfte insbesondere in der Industrie. Qualifizierung wird zu einem zentralen Erfolgsfaktor, um eine doppelte digitale Kluft zu vermeiden - zwischen großen und kleineren Industrieunternehmen einerseits sowie zwischen hoch und niedrig qualifizierten Beschäftigten anderseits.
    Die acatech POSITION analysiert auf Basis einer empirischen Erhebung, welche spezifischen Kompetenzen KMU und Großunternehmen zur Gestaltung und Anpassung von Produkten und Prozessen sowie zur Entwicklung neuer Geschäftsmodelle vor allem in der Industrie benötigen. Am Beispiel einer eigens entwickelten digitalen Lehrlösung wird veranschaulicht, wie verschiedene Beschäftigtengruppen in der Industrie über innovative Weiterbildungsformate individuell geschult werden können. Mit Empfehlungen für alle Bildungspartner sowie einer Roadmap skizziert acatech Meilensteine zur Umsetzung der Kompetenzentwicklung für Industrie 4.0." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsorganisation in der Fabrik 4.0 (2015)

    Bauer, Wilhelm;

    Zitatform

    Bauer, Wilhelm (2015): Arbeitsorganisation in der Fabrik 4.0. In: Wirtschaft und Beruf, Jg. 67, H. 2/3.

    Abstract

    Der Beitrag beschäftigt sich mit den Folgen der Digitalisierung für die Arbeitsorganisation in der Fabrik 4.0. Aufgrund der noch offenen Entwicklung der Industrie 4.0 können noch keine eindeutigen Einschätzungen über Arbeitsorganisations- und damit verbundene Kompetenzentwicklungspfade getroffen werden. Es zeichnen sich zwei polar entgegengesetzte Entwicklungsrichtungen ab: das Automatisierungsszenario, bei dem ein immer größer werdender Teil der Entscheidungen durch die Technik getroffen werden, und das Spezialisierungsszenario, bei dem die Technik zur Unterstützung menschlicher Entscheidungen und somit von Problemlösungen dient. (BIBB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Auf dem Weg zur Industrie 4.0 (2015)

    Becker, Manfred;

    Zitatform

    Becker, Manfred (2015): Auf dem Weg zur Industrie 4.0. In: Personalmagazin H. 12, S. 14-17.

    Abstract

    "Digitalisierung und Industrie 4.0 sind die Schlagworte des Augenblicks. In der Fachpresse, auf Konferenzen und Messen dominieren Themen rund um die 'Vierte Industrielle Revolution'. Eine Bestandsaufnahme zeichnet ein ambivalentes Bild von deren Status Quo: Zwar ist noch vieles fernes Rauschen einer noch nicht Realität gewordenen Zukunft 4.0. Gleichzeitig ist die Arbeits- und Lebenswelt aber bereits in vielfacher Weise von der Digitalisierung durchdrungen: Das Navigationssystem hat die Straßenkarte abgelöst, Fensterläden folgen dem Sonnenstand, 'Picker' bei Amazon greifen die Versandartikel, die Roboter ihnen darbieten.
    Es bleiben Unwissenheit und Unsicherheit, welche Vor- und Nachteile die digitale Revolution wohl bringen mag. So ist es etwa noch nicht geklärt, welche Anforderungen die Digitalisierung an die Arbeitnehmer stellt und welchen Beitrag das Bildungswesen und die Personalentwicklung leisten müssen, damit die Menschen angstfrei und motiviert die neuen Herausforderungen annehmen. Welche Prinzipien, Handlungsfelder und Personalentwicklungsinstrumente der Industrie, Arbeits- und Lebenswelt 4.0 (IAL 4.0) zugrunde liegen. soll dieser Beitrag zeigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Industrie 4.0: Digitale Wirtschaft - Herausforderung und Chance für Unternehmen und Arbeitswelt (2015)

    Bertschek, Irene ; Buhr, Daniel; Falck, Oliver ; Heimisch, Alexandra; Hirsch-Kreinsen, Hartmut; Jacob-Puchalska, Anita; Clement, Reiner; Mazat, Andreas;

    Zitatform

    Bertschek, Irene, Reiner Clement, Daniel Buhr, Hartmut Hirsch-Kreinsen, Oliver Falck, Alexandra Heimisch, Anita Jacob-Puchalska & Andreas Mazat (2015): Industrie 4.0: Digitale Wirtschaft - Herausforderung und Chance für Unternehmen und Arbeitswelt. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 68, H. 10, S. 3-18.

    Abstract

    "Seit Mitte der 1990er Jahre werden neue Informations- und Kommunikationstechnologien in der Arbeitswelt genutzt, in wachsendem Ausmaß und mit wachsender Bedeutung. Die verstärkte Digitalisierung verändert sowohl die Wirtschaft als auch die Gesellschaft. Es wird sogar von der 'vierten industriellen Revolution' gesprochen, denn traditionelle Geschäftsmodelle geraten unter Druck. Welche Auswirkungen sind von dieser Entwicklung zu erwarten? Irene Bertschek, Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim und Universität Mannheim, sieht in der Verschmelzung von IKT und Produktion, und damit der IKT-Branche und dem Verarbeitenden Gewerbe, die Gelegenheit für Deutschland, eine Vorreiterrolle im digitalen Wettbewerb zu übernehmen. Die Digitalisierung der Arbeit biete zudem Unternehmen die Chance, Fachkräfte durch individuelle Arbeitszeitmodelle an das Unternehmen zu binden und Arbeitnehmern eine bessere Vereinbarkeit von Arbeits- und Privatleben zu ermöglichen. Es stelle aber auch die Unternehmen und die Beschäftigten vor die Herausforderung, diese Flexibilität effizient und verantwortungsvoll zu nutzen. Die Nutzung der Potenziale der Digitalisierung hänge wesentlich von komplementären Investitionen in organisatorisches Kapital und in Humankapital ab. Reiner Clement, Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, stellt beispielhaft das Crowdsourcing vor. Dieses Konzept beinhaltet die Auslagerung einer Aufgabe an eine unbestimmte bzw. unbekannte Gruppe, in der Regel über eine Internetplattform. Ziel ist eine interaktive Form der Leistungserbringung. Crowdsourcing sei mit einer Reihe von Chancen und Risiken verbunden. Positiv sei zu werten, dass Crowdsourcing für Unternehmen den Zugriff auf einen Pool an Arbeitskräften und auf Wissen ermögliche, das die eigenen Fähigkeiten übersteige. Kritisch zu betrachten seien die negativen Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt, wenn die Preise für Erwerbsarbeit verfallen. Für Daniel Buhr, Universität Tübingen, ist Industrie 4.0 weit mehr als Technik: Es gelte, Industrie 4.0 als Zusammenspiel von technischen und sozialen Innovationen zu begreifen. Nur so ließe sich sicherstellen, dass möglichst viele von den Chancen profitieren können, und nicht nur ein kleiner Teil der Gesellschaft. Hartmut Hirsch-Kreinsen, Technische Universität Dortmund, sieht auch die Planungs- und Managementbereiche in Folge der Einführung von Industrie-4.0-Systemen längerfristig nachhaltig betroffen. Auf der operativen Ebene lege eine Vielzahl von Studien die Auffassung nahe, dass digitale Technologien einfache Tätigkeiten weitgehen automatisieren und daher substituieren, sich also mit den neuen Technologien absehbar ein generelles 'Upgrading von Tätigkeiten und Qualifikationen verbinden werde. Oliver Falck, Alesandra Heimisch, Anita Jacob-Puchalska und Andreas Mazat, ifo-Institut, erwarten zwar generell positive Impulse, jedoch bergen Computerisierung und Automatisierung, und damit wohl auch deren Verknüpfung in der Industrie 4.0, ihrer Ansicht nach potenzielle Gefahren für Teile des Arbeitsmarktes, so dass die mit den strukturellen Änderungen einhergehenden Beschäftigungswirkungen hohe Flexibilisierungserfordernisse an den Arbeitsmarkt stellen, um alle Gesellschaftsgruppen am technischen Fortschritt teilhaben zu lassen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Erschließen der Potenziale der Anwendung von ,Industrie 4.0' im Mittelstand (2015)

    Bischoff, Jürgen; Mättig, Ben; Hegmanns, Tobias; Braun, Stefan; Prasse, Christian; Taphorn, Christoph; Henke, Michael; Braun, Nomo; Hompel, Michael ten ; Goloverov, Alexander; Döbbeler, Frederik; Kirsch, Christopher; Fuss, Emanuel; Fellbaum, Manfred; Scheffler, Doris; Wolter, Denise; Kaspers, Mark; Ludwig, Stefan; Guth, Michael;

    Zitatform

    Bischoff, Jürgen, Christoph Taphorn, Denise Wolter, Nomo Braun, Manfred Fellbaum, Alexander Goloverov, Stefan Ludwig, Tobias Hegmanns, Christian Prasse, Michael Henke, Michael ten Hompel, Frederik Döbbeler, Emanuel Fuss, Christopher Kirsch, Ben Mättig, Stefan Braun, Michael Guth, Mark Kaspers & Doris Scheffler (2015): Erschließen der Potenziale der Anwendung von ,Industrie 4.0' im Mittelstand. Mülheim an der Ruhr, 386 S.

    Abstract

    "Vor dem Hintergrund der ökonomischen Herausforderungen in Deutschland und Europa stellt sich die Frage der Bedeutung von Industrie 4.0 für den Mittelstand: Bietet Industrie 4.0 Chancen für mittelständische Unternehmen? Und, wenn ja, welche? Sind mittelständische Unternehmen auf die Anforderungen der vierten industriellen Revolution vorbereitet oder riskieren sie, den Anschluss an die Technologien und damit ihre Wettbewerbsfähigkeit auf internationalem Parkett zu verlieren? All das sind essenzielle Fragen, die einer Klärung bedürfen. Vor diesem Hintergrund hat das BMWi das Konsortium bestehend aus der agiplan GmbH, dem Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik (Fraunhofer IML) und dem Zentrum für Innovation und Technik in Nordrhein-Westfalen (ZENIT) beauftragt, die Potenziale der Industrie 4.0 für den deutschen Mittelstand zu identifizieren, den derzeitigen Umsetzungsstand aufzuzeigen und ein Aktionsportfolio abzuleiten, mit dem Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zu einer möglichst breiten Umsetzung von Industrie 4.0 im Mittelstand beitragen können. Dabei werden unter Mittelstand alle mittelständischen Unternehmen bis zu 2.500 Beschäftigten zusammengefasst." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die digitale Transformation der Industrie: was sie bedeutet, wer gewinnt, was jetzt zu tun ist (2015)

    Bloching, Björn; Quick, Paul; Oltmans, Torsten; Shafranyuk, Oksana; Leutiger, Philipp; Schlick, Thomas; Remane, Gerrit; Rossbach, Carsten;

    Zitatform

    Bloching, Björn, Philipp Leutiger, Torsten Oltmans, Carsten Rossbach, Thomas Schlick, Gerrit Remane, Paul Quick & Oksana Shafranyuk (2015): Die digitale Transformation der Industrie. Was sie bedeutet, wer gewinnt, was jetzt zu tun ist. München, 51 S.

    Abstract

    "Die digitale Transformation der Industrie bietet Europa enorme Chancen - und stellt es vor große Herausforderungen. Den vielversprechenden Möglichkeiten vernetzter, effizienterer Produktion und neuer Geschäftsmodelle stehen dramatische Risiken gegenüber: Bis 2025 könnte Europa einen Zuwachs von 1,25 Billionen Euro an industrieller Bruttowertschöpfung erzielen, aber auch einen Wertschöpfungsverlust von 605 Milliarden Euro erleiden. Die digitale Transformation der Industrie konfrontiert die Volkswirtschaften Europas mit einem radikalen Strukturwandel. Neue Daten, Vernetzung, Automatisierung und die digitale Kundenschnittstelle sprengen bestehende Wertschöpfungsketten. Unternehmen müssen ihre Produkte und Fähigkeiten hinterfragen und ihre digitale Reife erhöhen, um neue Möglichkeiten zu erkennen, zu entwickeln und schnell umzusetzen. Die digitale Transformation der Industrie verlangt nach gemeinsamen Aktionen Europas. Es gilt, einen neu austarierten, einheitlichen ordnungspolitischen Rahmen zu setzen sowie eine flächendeckende, leistungsfähige Informations- und Kommunikationsinfrastruktur zu schaffen, um die Voraussetzungen für die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie zu sichern. Ein konkreter nächster Schritt für Europas Unternehmen und Politik ist die offensive Auseinandersetzung mit der Standardisierung der digitalen Wirtschaft." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zukunft der Arbeit in Industrie 4.0 (2015)

    Botthof, Alfons; Hartmann, Ernst Andreas;

    Zitatform

    (2015): Zukunft der Arbeit in Industrie 4.0. Berlin: Springer Vieweg, 163 S. DOI:10.1007/978-3-662-45915-7

    Abstract

    "Das Zukunftsprojekt 'Industrie 4.0', das ein zentrales Element der Hightech-Strategie der Bundesregierung darstellt, zielt auf die Informatisierung der klassischen Industrien, wie z. B. der industriellen Produktion. Auf dem Weg zum Internet der Dinge soll durch die Verschmelzung der virtuellen mit der physikalischen Welt zu Cyber-Physical Systems und dem dadurch möglichen Zusammenwachsen der technischen Prozesse mit den Geschäftsprozessen der Produktionsstandort Deutschland in ein neues Zeitalter geführt werden. Das Technologieprogramm 'Autonomik für Industrie 4.0' des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) ist Teil des Zukunftsprojekts 'Industrie 4.0'. Im Kontext dieses Programms ist der vorliegende Band entstanden. Das Buch gibt einen Überblick über mögliche Wege in die die Zukunft der Arbeit unter den Bedingungen von Autonomik und Industrie 4.0. Zentrale Herausforderungen, Chancen und Risiken werden aus Sicht der Forschung, der Industrie und der Sozialpartner benannt. Beispielhafte Gestaltungslösungen aus den Bereichen Produktions- und Automatisierungstechnik, Robotik, Virtual Engineering, Landmaschinen und Lernfabriken illustrieren die im Buch dargestellten Trends." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der Mensch im Mittelpunkt von Industrie 4.0: Technologie, die sich am Menschen und nicht am technisch Machbaren orientiert (2015)

    Brannen, Vera;

    Zitatform

    Brannen, Vera (2015): Der Mensch im Mittelpunkt von Industrie 4.0. Technologie, die sich am Menschen und nicht am technisch Machbaren orientiert. In: Zeitschrift Führung und Organisation, Jg. 84, H. 3, S. 170-176.

    Abstract

    "Der aktuelle Diskurs über Industrie 4.0 legt offen, dass die Entwicklungen stark technologiegetrieben sind. Die Komplexität durch die zunehmende Anzahl vernetzter Lösungen und Produkte steigt rasant, ebenso der Innovationsdruck. Gefordert sind Prozesse und Methoden, welche die Komplexität reduzieren, die Effizienz in der Entwicklung steigern und die Marktchancen der geplanten digitalen Angebote erhöhen. Mit Design Thinking und der Definition von Minimum Viable Products steht der Mensch im Mittelpunkt des Entwicklungsprozesses. Lösungen werden frühzeitig und iterativ auf ihre technische Umsetzbarkeit, Marktrelevanz und Wirtschaftlichkeit überprüft. Innovative Unternehmen stellen Dienstleistungen in den Mittelpunkt von Geschäftsmodellen und weniger die eigenen Produkte. Industrie 4.0 bietet eine Unzahl von Möglichkeiten. So können die Marke, Prozesse und die gesamte Customer Experience ganzheitlich erweitert werden. Wenn Industrie 4.0 so vorangetrieben wird, schaffen wir auch einen digitalen Humanismus -- digitale Lösungen, welche die Menschheit weiterbringen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Digitalisierung im Mittelstand: BDI-PwC-Mittelstandspanel (2015)

    Brink, Sigrun; Schlepphorst, Susanne ; Krieg, Oliver; Erren, Jörg; Bijedić, Teita;

    Zitatform

    Brink, Sigrun, Susanne Schlepphorst, Oliver Krieg & Jörg Erren (2015): Die Digitalisierung im Mittelstand. BDI-PwC-Mittelstandspanel. Berlin, 38 S.

    Abstract

    "Im Rahmen einer langfristigen Studie zum industriellen Mittelstand in Deutschland hat das IfM Bonn im Frühjahr 2015 zum 21. Mal einen festen Kreis von Industrieunternehmen zur Einschätzung der Wirtschaftslage und zu tagespolitisch und betriebswirtschaftlich relevanten Themen befragt. Angesichts der vierten industriellen Revolution rückt die aktuelle Befragung die Digitalisierung des industriellen Mittelstands in den Mittelpunkt. Chancen und Herausforderungen einer zunehmenden Digitalisierung werden untersucht und mögliche Kooperationspartner im Digitalisierungsprozess identifiziert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Industrie 4.0 und Qualifikation: Vorschau durch Rückschau (2015)

    Brödner, Peter;

    Zitatform

    Brödner, Peter (2015): Industrie 4.0 und Qualifikation. Vorschau durch Rückschau. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 44, H. 6, S. 17-20.

    Abstract

    "Unter dem Namen Industrie 4.0 rollt eine neue Welle technologischen Überschwangs über unsere Köpfe hinweg - diesmal in Gestalt vernetzter "cyberphysischer " oder "Multi-Agenten-Systeme" (MAS) -, die als Treiber einer umwälzenden Entwicklung angesehen werden. Seit Beginn der Digitalisierung in den späten 1940er-Jahren ist es nun schon die dritte Welle. Bislang folgten darauf lange Phasen der Ernüchterung und Suche nach produktiver praktischer Verwendung technischer Angebote. Dieses - mit einer Wellenlänge von ca. 30 Jahren - wiederkehrende Muster wirft Fragen zum Zusammenspiel von Technik, Organisation und Arbeitsvermögen und den Folgen für Arbeit und Qualifikation auf. Darauf wird im Beitrag nach Antworten gesucht." (Autorenreferat; BIBB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Soziale Innovationspolitik für die Industrie 4.0 (2015)

    Buhr, Daniel;

    Zitatform

    Buhr, Daniel (2015): Soziale Innovationspolitik für die Industrie 4.0. (WISO Diskurs), Bonn, 28 S.

    Abstract

    "Der Begriff 'Industrie 4.0' wurde 2011 von der Forschungsunion Wirtschaft und Wissenschaft in die öffentliche Debatte eingeführt. Er beschreibt die Digitalisierung der industriellen Produktion. Das Konzept umreißt die Vision einer Smart Factory, die von der umfassenden Vernetzung aller Produktionsteile und -prozesse geprägt ist: Die virtuelle Steuerung in Echtzeit, der zunehmende Einsatz von Robotern und sich selbst steuernden Arbeitseinheiten sollen zur Produktivitätssteigerung durch Ressourceneffizienz beitragen. Dieser Wandel findet bereits statt, und der Begriff 'Industrie 4.0' prägt mittlerweile den Digitalisierungsdiskurs in Deutschland. Die durch Vernetzung und den Einsatz von Daten getriebenen Veränderungen betreffen weit mehr als nur die Industrieproduktion. In Teilen stellen sie grundsätzliche Elemente der Arbeits- und Produktionswelt infrage. Sie betreffen unsere Wirtschaftsstrukturen und unser gesellschaftliches Zusammenleben als Ganzes. Wir befinden uns am Anfang einer grundlegenden Debatte, die derzeit noch mehr Fragen als Antworten liefert. Aus diesem Grund hat die Friedrich-Ebert-Stiftung in einer Reihe von Fachgesprächen über die Auswirkungen der Industrie 4.0 diskutiert. Diese Studie präsentiert die Ergebnisse." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Kurzfassung
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  • Literaturhinweis

    Digitalisierung als Rahmenbedingung für Wachstum: update. Studie (2015)

    Böhmer, Michael;

    Zitatform

    Böhmer, Michael (2015): Digitalisierung als Rahmenbedingung für Wachstum. Update. Studie. München, 51 S.

    Abstract

    "Die Digitalisierung schreitet in allen Lebensbereichen voran, selbstverständlich auch in den Unternehmen. Deshalb hatte die vbw vor zwei Jahren die Prognos AG beauftragt, die Entwicklung und Diffusion der Digitalisierung in der Wirtschaft zu untersuchen und ihre Bedeutung für das Wirtschaftswachstum zu quantifizieren. Die Ergebnisse der aktualisierten Studie verstärken die damals gewonnenen Ergebnisse." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Ergänzungsband
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  • Literaturhinweis

    Produktionsarbeit und Führung in der Industrie 4.0: Potenziale und Auswirkungen (2015)

    Börkircher, Mikko; Hille, Sven; Jeske, Tim ;

    Zitatform

    Börkircher, Mikko, Sven Hille & Tim Jeske (2015): Produktionsarbeit und Führung in der Industrie 4.0. Potenziale und Auswirkungen. In: Betriebspraxis und Arbeitsforschung H. 223, S. 27-32.

    Abstract

    "Zur Sicherung ihrer Wettbewerbsfähigkeit müssen produzierende Unternehmen eine Vielzahl an Einflussgrößen berücksichtigen. Diese reichen von individuellen Kundenanforderungen über Energieeffizienz bis hin zum Fachkräftemangel. Die Beherrschung der damit verbundenen Komplexität erfordert ein entsprechendes Informationsmanagement, wie es Bestandteil der Industrie 4.0 ist. Vor diesem Hintergrund werden im Beitrag zunächst die Rahmenbedingungen der Industrie 4.0 und ihre Potenziale für die (Produktions-)Arbeit erläutert Darauf aufbauend werden anschließend die Auswirkungen auf die Führung diskutiert" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Digitalisierung der Arbeit und demografischer Wandel (2015)

    Cernavin, Oleg; Thiele, Thomas ; Winter, Stephanie; Kowalski, Markus ;

    Zitatform

    Cernavin, Oleg, Thomas Thiele, Markus Kowalski & Stephanie Winter (2015): Digitalisierung der Arbeit und demografischer Wandel. In: (Hrsg.), A. Richert, F. Hees & C. Jooß (Hrsg.) (2015): Exploring demographics : transdisziplinäre Perspektiven zur Innovationsfähigkeit im demografischen Wandel, S. 67-81. DOI:10.1007/978-3-658-08791-3_6

    Abstract

    "Die Arbeitsforschung hat sich in den letzten fünfzehn Jahren intensiv mit dem Thema des demografischen Wandels befasst. Nun deutet sich ein neuer Megatrend an, der in das Zentrum der Arbeitsforschung geraten wird: Die zunehmende Digitalisierung der Arbeit, die mit dem Schlagwort Industrie 4.0 beschrieben wird. Personen und Unternehmen werden sich mit beiden Entwicklungen gleichermaßen auseinandersetzen und Gestaltungsfähigkeit für die sich weiter dynamisch verändernden Arbeits- und Lebenswelten entwickeln müssen. Die Aufgabe der Arbeitsforschung liegt dabei in der Erarbeitung von Strategien, Konzepten und Modellen, damit Menschen und Unternehmen die Entwicklungspotenziale der Digitalisierung der Arbeit nutzen und gleichzeitig lernen, mit den zunehmenden Ambivalenzen der Entwicklung umzugehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Industrielle Entwicklung und funktionale Verschiebungen in Europa: eine empirische Analyse ausgeübter Tätigkeiten (2015)

    Cordes, Alexander; Gehrke, Birgit;

    Zitatform

    Cordes, Alexander & Birgit Gehrke (2015): Industrielle Entwicklung und funktionale Verschiebungen in Europa. Eine empirische Analyse ausgeübter Tätigkeiten. In: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, Jg. 84, H. 1, S. 79-101. DOI:10.3790/vjh.84.1.79

    Abstract

    "In den meisten europäischen Ländern ist seit längerem ein erheblicher Rückgang der Industriebeschäftigung vor allem zugunsten wissensintensiver Dienstleistungen zu beobachten. Diese Entwicklung entspricht den theoretischen Erwartungen, dass Spezialisierungsmuster zunehmend funktional und weniger sektoral orientiert sind. Vor diesem Hintergrund wird anhand einer Shift-Share-Analyse auf Basis der EU-Arbeitskräfteerhebung 2008 bis 2013 der Frage nachgegangen, ob sich die Beschäftigung in Ländern mit funktional spezialisierter Industrie günstiger entwickelt hat. Insgesamt hat vor allem die sinkende Bedeutung von Fertigungstätigkeiten zum Beschäftigungsrückgang beigetragen. Aufgrund des höheren Anteils strategisch wichtiger Funktionen (MINT-Berufe, hochwertige Managementfunktionen) wog dieser Effekt insbesondere in der wissensintensiven Industrie weniger schwer beziehungsweise konnte teilweise kompensiert werden. In einigen südeuropäischen und neuen EU-Mitgliedsstaaten erwies sich hingegen deren Fertigungsspezialisierung als anfällig. Der deutschen Industrie kamen der allgemeine Beschäftigungstrend sowie das geringe Gewicht von Fertigungstätigkeiten zugute. Allerdings waren die Wachstumsimpulse hochwertiger Tätigkeiten eher gering und künftig dürfte sich der niedrige Besatz an IKT-affinen Tätigkeiten eher dämpfend auf die Industriebeschäftigung auswirken." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Fusionen und Übernahmen in der deutschen Industrie: auf dem Weg zur Industrie 4.0? (2015)

    Demary, Vera; Diermeier, Matthias;

    Zitatform

    Demary, Vera & Matthias Diermeier (2015): Fusionen und Übernahmen in der deutschen Industrie. Auf dem Weg zur Industrie 4.0? In: IW-Trends, Jg. 42, H. 4, S. 3-19.

    Abstract

    "Der Zusammenschluss von Unternehmen trägt umfassend zur Dynamik der Unternehmenslandschaft bei und ist üblicherweise an die konjunkturelle Entwicklung gekoppelt. Bei Fusionen und Übernahmen unter Beteiligung deutscher Firmen haben sich Konjunktur und Zusammenschlüsse jedoch seit der Finanzmarktkrise 2009 entkoppelt. Dies ist besonders aufgrund der in Deutschland vorherrschenden Investitionsschwäche überraschend. Ein Grund dafür besteht möglicherweise in der hohen Unternehmensbepreisung. Gesamtwirtschaftlich lässt sich zudem eine Tendenz zur Diversifikation durch Zusammenschlüsse mit Unternehmen anderer Branchen ausmachen. Im Unterschied dazu belegen die Daten für die wichtigsten Industriebranchen eher eine Konsolidierung in den letzten Jahren, bei denen vergleichsweise wenige Zusammenschlüsse außerhalb der eigenen Branche erfolgten. Vor diesem Hintergrund lässt sich auch die Hypothese, dass Industrieunternehmen sich durch den Zusammenschluss mit IT-Firmen das für die Entwicklung und Umsetzung von Industrie-4.0-Anwendungen notwendige Wissen vermehrt zukaufen, nicht bestätigen. Stattdessen durchläuft die IT-Branche eher eine Konsolidierung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Digitalisierung der Industriearbeit: Veränderungen der Arbeit und Handlungsfelder der IG Metall (2015)

    Ernst, Silke; Wenz, Julian; Faber, Jochen; Thomas, Christine; Kurz, Constanze; Wolf, Yanira; Rogalla, Irmhild;

    Zitatform

    Ernst, Silke (2015): Digitalisierung der Industriearbeit. Veränderungen der Arbeit und Handlungsfelder der IG Metall. Frankfurt am Main, 54 S.

    Abstract

    Die Broschüre beschreibt den Stand der Debatte um die Digitalisierung der Industriearbeit und die wesentlichen Handlungsansätze der Industriegewerkschaft Metall. Nach der Erfindung der Dampfmaschine, nach der Entwicklung des Fließbandes und der Einführung des Computers stehen wir heute am Beginn einer neuen Phase industrieller Entwicklung: In der 'Industrie 4.0' kommunizieren Maschinen, Werkstücke und Menschen über das Internet permanent miteinander. 'Industrie 4.0' umfasst technisch gesehen eine Kombination neuer Entwicklungen in der Mikroelektronik, der Sensorik, der Robotik und der Datenverarbeitung. Komplexe vernetzte Systeme mit eigener Steuerung und interaktiven Bedienmöglichkeiten gehören dazu. Riesige Datenmengen können in Echtzeit an verschiedenen Orten verarbeitet und gespeichert werden - 'big data' ist hierfür das Stichwort. In der digitalen Ökonomie werden sich auch die Tätigkeitsprofile und Qualifikationsanforderungen der Beschäftigten verändern: Alte Abgrenzungen zwischen Produktions-, Verwaltungs-, Dienstleistungs- und Wissensarbeit lösen sich auf. Die Anteile von Dienstleistungs- und Wissensarbeit werden zunehmen. Die Produkte eines Unternehmens können vielfältiger werden: Über die Anzahl der künftigen Arbeitsplätze, darüber, ob es mehr oder weniger als heute sein werden, gibt es bislang nur Schätzungen. Pessimistische Prognosen gehen davon aus, dass in naher Zukunft fast jeder zweite Beruf - zumindest mit seinem heutigen Qualifikationsprofil - automatisiert werden könnte. Crowdsourcing ist eine Strategie des Auslagerns von Tätigkeiten: Aufträge werden mittels webbasierten Plattformen an eine große Menge von Menschen ausgeschrieben. Die Handlungsfelder der IG Metall für eine menschengerechte Gestaltung der digitalen Arbeitswelt: Herstellung sozialer Arbeitswirklichkeiten - durch Beteiligung. Mitbestimmung, Tarifverträge. Arbeitsschutz, Qualifikation und Berufliche Bildung bleiben als gewerkschaftliche Themen bestehen. (IAB)

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    ICT as an enabler of innovation: evidence from German microdata (2015)

    Fabritz, Nadine;

    Zitatform

    Fabritz, Nadine (2015): ICT as an enabler of innovation. Evidence from German microdata. (Ifo working paper 195), München, 34 S.

    Abstract

    "Using data from a survey of German manufacturing firms, this paper empirically tests the hypothesis that investment in ICT enables product innovation at the firm level. The empirical approach employs a value-added model, which controls for time-invariant firm characteristics. We instrument with exogenous impulses that affect firms' decision to invest in ICT to account for remaining endogeneity that arises due to the fact that firms may decide to innovate and invest in ICT simultaneously. In addition, we employ matching methods to corroborate the results. We find consistent evidence that ICT investment increases firms' product innovations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Future Tracks - Arbeiten in der Fabrik 4.0 (2015)

    Feuchthofen, Jörg; Pape, Karlheinz; Windelband, Lars ; Niemeier, Joachim; Schmidt, Claudia ; Hirsch-Kreinsen, Hartmut; Robes, Jochen; Esser, Friedrich Hubert; Sauter, Werner; Edvinsson, Leif; Szogs, Günther M.; Bauer, Wilhelm;

    Zitatform

    Feuchthofen, Jörg (Red.); Pape, Karlheinz, Lars Windelband, Joachim Niemeier, Claudia Schmidt, Hartmut Hirsch-Kreinsen, Jochen Robes, Friedrich Hubert Esser, Werner Sauter, Leif Edvinsson, Günther M. Szogs & Wilhelm Bauer (sonst. bet. Pers.) (2015): Future Tracks - Arbeiten in der Fabrik 4.0. In: Wirtschaft und Beruf, Jg. 67, H. 2/3, S. 30-71.

    Abstract

    "Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt. Was im Alltag jedes einzelnen bereits seit längerem zu bemerken ist, vollzieht sich in Wirtschaftsprozessen schon weitaus radikaler. Industrie 4.0 steht als Schlagwort für eine umfassende und intelligente Digitalisierung mit grundlegenden Elementen, die in der Verknüpfung und konkreten Ausformung dem Mitarbeiter wie auch der Führungskraft neue Aufgaben zuweisen. Das Institut für Arbeit und Personalmanagement des Volkswagen Konzerns hat hierzu im April 2015 eine Expertenkonferenz durchgeführt, um Eckwerte eines personalpolitischen Handlungsrahmens für die Herausforderungen der Fabrik 4.0 zu entwickeln und zentrale Handlungsfelder zu beleuchten. Das Ergebnis liegt nunmehr seit Oktober 2015 als Tagungsbericht vor. In diesem Beitrag sind einige zentrale Vorträge nachgedruckt." (Autorenreferat, © ZIEL-Verlag, Augsburg )
    Inhalt:
    Hartmut Hirsch-Kreinsen: Wandel von Arbeit bei Industrie 4.0 ( 31-35);
    Wilhelm Bauer : Arbeitsorganisation in der Fabrik 4.0 (36-40);
    Lars Windelband: Qualifikationen und Ausbildungsgestaltung in Industrie 4.0 ( 41-43);
    Friedrich Hubert Esser : Ausbildung und Qualifizierung für die Fabrik 4.0 (44-46);
    Karlheinz Pape: Lernen für Lernprofis ( 47-48);
    Werner Sauter : Deutsche Bahn AG - Next Education (49-51);
    Joachim Niemeier : Digitales Lernen attraktiv gestalten (Swisscom) (52-55);
    Karlheinz Pape: Informelles Lernen im internationalen Vertrieb (55-57);
    Jochen Robes: Gamification (SAP) ( 58-60);
    Leif Edvinsson, Günther M. Szogs: Wir 4.4 ( 61-68);
    Claudia Schmidt : Neue Formen der Führung sind gefragt (69-71).

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    Industrie 4.0 und ihre Auswirkungen auf die Arbeitswelt (2015)

    Franken, Swetlana ; Ittermann, Peter ; Mauritz, Nina; Franken, Swetlana ; Schäfers-Hansch, Christiane; Thom, Norbert; Franken, Rolf;

    Zitatform

    Franken, Swetlana (Hrsg.) (2015): Industrie 4.0 und ihre Auswirkungen auf die Arbeitswelt. (Forum Wissen, Ideen, Innovationen), Aachen: Shaker, 177 S.

    Abstract

    "Durch die fortschreitende Digitalisierung und Vernetzung erreicht industrielle Produktion einen qualitativ neuen Zustand, der zu einem bislang nicht gekanntem Automatisierungsniveau und einer Verschmelzung von virtueller und realer Welt zu so genannten cyber-physische Systemen führt - Industrie 4.0. Intelligente Produktionssysteme können die notwendige Komplexität in turbulenten Märkten mit einem hohen Maß an personalisierten Produkten erzeugen. So werden Flexibilität, Kosten- und Ressourceneffizienz und Wettbewerbsfähigkeit in produzierenden Unternehmen gesteigert. Diese Innovationen bringen zahlreiche Vorteile, erfordern jedoch radikale Veränderungen in allen Komponenten des soziotechnischen Systems Unternehmen.
    Die Autoren dieses Sammelbandes - Wissenschaftler und Führungskräfte aus Unternehmen und Organisationen - thematisieren die Auswirkungen der Industrie 4.0 auf die Arbeitswelt, insbesondere auf Management, Personalarbeit, Führung und Personalentwicklung.
    Die zentralen Fragen des Buches lauten: Welche Konsequenzen ergeben sich aus der Digitalisierung der Wirtschaft für die Beschäftigung, Berufe und Arbeitsaufgaben? Wie kann das Management in Unternehmen die Vorteile der Digitalisierung und Vernetzung realisieren und Risiken minimieren? Welche Anforderungen stellt Industrie 4.0 auf das Personalmanagement? Wie sieht optimale Führung für die intelligente Fabrik der Zukunft aus? Mit welchen praktischen Maßnahmen und Instrumenten können die technischen Veränderungen begleitet und unterstützt werden, insbesondere im Bereich der Aus- und Weiterbildung? Neben zahlreichen theoretischen Beiträgen werden Best Practices aus Unternehmen erläutert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Robots at work (2015)

    Graetz, Georg; Michaels, Guy ;

    Zitatform

    Graetz, Georg & Guy Michaels (2015): Robots at work. (CEP discussion paper 1335), London, 53 S.

    Abstract

    "Despite ubiquitous discussions of robots' potential impact, there is almost no systematic empirical evidence on their economic effects. In this paper we analyze for the first time the economic impact of industrial robots, using new data on a panel of industries in 17 countries from 1993-2007. We find that industrial robots increased both labor productivity and value added. Our panel identification is robust to numerous controls, and we find similar results instrumenting increased robot use with a measure of workers' replaceability by robots, which is based on the tasks prevalent in industries before robots were widely employed. We calculate that the increased use of robots raised countries' average growth rates by about 0.37 percentage points. We also find that robots increased both wages and total factor productivity. While robots had no significant effect on total hours worked, there is some evidence that they reduced the hours of both low-skilled and middle-skilled workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Robots at work (2015)

    Graetz, Georg; Michaels, Guy ;

    Zitatform

    Graetz, Georg & Guy Michaels (2015): Robots at work. (IZA discussion paper 8938), Bonn, 53 S.

    Abstract

    "Despite ubiquitous discussions of robots' potential impact, there is almost no systematic empirical evidence on their economic effects. In this paper we analyze for the first time the economic impact of industrial robots, using new data on a panel of industries in 17 countries from 1993-2007. We find that industrial robots increased both labor productivity and value added. Our panel identification is robust to numerous controls, and we find similar results instrumenting increased robot use with a measure of workers' replaceability by robots, which is based on the tasks prevalent in industries before robots were widely employed. We calculate that the increased use of robots raised countries' average growth rates by about 0.37 percentage points. We also find that robots increased both wages and total factor productivity. While robots had no significant effect on total hours worked, there is some evidence that they reduced the hours of both low-skilled and middle-skilled workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Industrie 4.0 Management: Kognitive Systeme (2015)

    Gronau, Norbert; Overmeyer, Ludger; Thoben, Klaus-Dieter; Ullmann, Georg; Knubben, Elias Maria; Uttendorf, Sarah; Lang, Walter; Hamker, Fred H.; Marinitsch, Waldemar; Grundstein, Sebastian; Pannek, Jürgen; Rohde, Ann-Kathrin; Appenzeller, Sebastian; Rost, Arne; Schon, Claudia; Schubel, Alexander; Schuster, Julia ; Seibold, Zäzilia; Best, Daniela; Stoppe, Jannis; Ghrairi, Zied; Köbler, Jürgen; Lawo, Michael; Hurtz, Albert; Schneider, Markus; Gaissert, Nina; Stolzenburg, Frieder; Furbach, Ulrich; Drechsler, Rolf; Freitag, Michael ; Kirisci, Pierre T.; Ehm, Jens; Dinkelbach, Helge Ülo; Dumstorff, Gerrit;

    Zitatform

    Gronau, Norbert, Ludger Overmeyer, Klaus-Dieter Thoben, Georg Ullmann, Elias Maria Knubben, Sarah Uttendorf, Walter Lang, Fred H. Hamker, Waldemar Marinitsch, Sebastian Grundstein, Jürgen Pannek, Ann-Kathrin Rohde, Sebastian Appenzeller, Arne Rost, Claudia Schon, Alexander Schubel, Julia Schuster, Zäzilia Seibold, Daniela Best, Jannis Stoppe, Zied Ghrairi, Jürgen Köbler, Michael Lawo, Albert Hurtz, Markus Schneider, Nina Gaissert, Frieder Stolzenburg, Ulrich Furbach, Rolf Drechsler, Michael Freitag, Pierre T. Kirisci, Jens Ehm, Helge Ülo Dinkelbach & Gerrit Dumstorff (2015): Industrie 4.0 Management. Kognitive Systeme. In: Industrie 4.0 Management, Jg. 31, H. 1, S. 1-67.

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    Diffusion neuer Technologien: Veränderungen von Arbeitsaufgaben und Qualifikationsanforderungen im produzierenden Gewerbe (DifTech). Abschlussbericht (2015)

    Hackel, Monika; Bertram, Bärbel; Blötz, Ulrich; Reymers, Magret; Tutschner, Herbert; Wasiljew, Elke;

    Zitatform

    Hackel, Monika, Bärbel Bertram, Ulrich Blötz, Magret Reymers, Herbert Tutschner & Elke Wasiljew (2015): Diffusion neuer Technologien. Veränderungen von Arbeitsaufgaben und Qualifikationsanforderungen im produzierenden Gewerbe (DifTech). Abschlussbericht. Bonn, 135 S.

    Abstract

    "Das Forschungsprojekt untersucht exemplarisch und vergleichend Qualifikationsveränderungen auf der Facharbeiterebene, welche durch den Diffusionsprozess unterschiedlicher Technologien hervorgerufen werden. Hieraus werden methodische Empfehlungen und Indikatoren für die Technologiedauerbeobachtung mit qualitativen Methoden abgeleitet. In den Themenfeldern Leichtbau, Energiewende, Biotechnologie, Laserbearbeitung sowie Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) werden unterschiedliche Technologien auf der Grundlage der Tätigkeitstheorie nach Engeström analysiert. Dabei werden einerseits Aussagen zu konkreten Veränderungsbedarfen in unterschiedlichen Berufsfeldern getroffen, andererseits werden aus einem übergreifenden Vergleich der insgesamt 76 Datensätze auch verallgemeinerbare Ergebnisse zur Veränderung der Facharbeit in automatisierten Produktionsprozessen, zum Innovationstransfer in die berufliche Bildung und zum Einfluss der Arbeitsorganisation auf Qualifizierungsbedarfe abgeleitet. In Bezug auf die Technologiebeobachtung mit berufspädagogischem Fokus werden Empfehlungen für die Dauerbeobachtungsaufgaben des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) gegeben und ggf. notwendige ergänzende quantitative Untersuchungen sowie Untersuchungen mit stärkerem Berufsbezug aufgezeigt. Daneben wird die Zusammenarbeit und systematische Verknüpfung der Technologiedauerbeobachtungsaktivitäten von Sozialpartnern, berufspädagogischen Lehrstühlen und der Technologieförderung des Bundes angemahnt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Industriebeschäftigung im Wandel: Arbeiter, Angestellte und ihre Arbeitsbedingungen (2015)

    Haipeter, Thomas ; Slomka, Christine;

    Zitatform

    Haipeter, Thomas & Christine Slomka (2015): Industriebeschäftigung im Wandel. Arbeiter, Angestellte und ihre Arbeitsbedingungen. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 730), Berlin, 17 S.

    Abstract

    "- In der Industrie findet ein kontinuierlicher Prozess der internen Tertiarisierung statt. Die Zahl der Angestellten ist inzwischen ebenso hoch wie die der Arbeiter. Der Frauenanteil unter den Angestellten stagniert allerdings.
    - Das Niveau der prekären Beschäftigungsformen wie Befristungen, Minijobs oder Leiharbeit ist bei den Angestellten weit niedriger als bei den Arbeitern.
    - Zugleich weisen Angestellte im Durchschnitt höhere Qualifikationen, einen höheren betrieblichen Status und höhere Einkommen auf.
    - Dennoch sind die Arbeitsbedingungen widersprüchlich. Wichtigste Anzeichen dafür sind lange Arbeitszeiten, wachsende Arbeitsintensität und Klagen über schlechte Aufstiegschancen. Zugleich empfinden viele Angestellte ihre Arbeitsplätze als sicher.
    - Zu den Gewerkschaften bleiben die Angestellten stärker auf Distanz, auch wenn ihr Organisationsgrad schwächer gesunken ist als derjenige der Arbeiter. Dafür ist ihr Anteil an aktiven Betriebsratsmitgliedern inzwischen höher als bei den Arbeitern." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Digitalisierung von Industriearbeit: Forschungsstand und Entwicklungsperspektiven. Zwischenbericht des Forschungsprojektes Social Manufacturing and Logistics (SoMaLI) (2015)

    Hirsch-Kreinsen, Hartmut; Mättig, Benedikt; Dregger, Johannes; Kirks, Thomas; Prof. Dr. Hompel, Michael ten; Ittermann, Peter ; Niehaus, Jonathan;

    Zitatform

    Hirsch-Kreinsen, Hartmut, Peter Ittermann, Jonathan Niehaus, Michael ten Prof. Dr. Hompel, Johannes Dregger, Benedikt Mättig & Thomas Kirks (2015): Digitalisierung von Industriearbeit. Forschungsstand und Entwicklungsperspektiven. Zwischenbericht des Forschungsprojektes Social Manufacturing and Logistics (SoMaLI). Dortmund, 25 S.

    Abstract

    "Im vorliegenden Beitrag werden generelle Trendbestimmungen und erste Forschungsergebnisse zu den Konsequenzen der Industrie 4.0 für Arbeit und Qualifikation zusammengefasst. Konzeptionell wird dabei von der Industrie 4.0 als sozio-technisches System ausgegangen: Die Analyse und Gestaltung des Zusammenspiels der neuen Technologie mit den dadurch induzierten personellen und organisatorischen Veränderungen erfordert grundsätzlich den Blick auf das Gesamtsystem der Produktion und den hier wirksamen Interdependenzen. So können sowohl die Entwicklungspotenziale als auch die Konsequenzen der weitreichenden Prozessinnovation Industrie 4.0 angemessen erfasst und hinreichend untersucht werden. Davon ausgehend werden in der Aufarbeitung des derzeitigen Forschungsstandes vielfältige und widersprüchliche Entwicklungspfade von industrieller Arbeit und Organisation identifiziert. Welche konkreten Veränderungen sich tatsächlich ergeben, ist in der Konsequenz von dem realisierten Automatisierungskonzept und der tatsächlichen Reichweite der Systemgestaltung abhängig. In diesem Sinne sind Industrie 4.0-Systeme gestaltbar und setzen ein konkretes Leitbild zukünftiger Arbeit und Organisation in der industriellen Produktion voraus. Erste Konturen dieses Leitbildes werden am Ende dieses Zwischenberichtes nachgezeichnet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Digitalisierung von Arbeit: Folgen, Grenzen und Perspektiven (2015)

    Hirsch-Kreinsen, Hartmut;

    Zitatform

    Hirsch-Kreinsen, Hartmut (2015): Digitalisierung von Arbeit. Folgen, Grenzen und Perspektiven. (Technische Universität Dortmund, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät. Soziologische Arbeitspapiere 43), Dortmund, 34 S.

    Abstract

    "Gegenstand des vorliegenden Beitrages ist die Frage nach dem Wandel von Arbeit im Kontext der absehbar schnellen Verbreitung digitaler Technologien. Dabei steht vor allem die industrielle Entwicklung im Fokus, die in Deutschland unter dem Label Industrie 4.0 diskutiert wird. In dieser Diskussion wird davon ausgegangen, dass gegenwärtig ein ausgesprochener technologischer Entwicklungsschub mit geradezu disruptiven sozialen und ökonomischen Folgen stattfinde. Dieses Thema wird in mehreren Argumentationsschritten behandelt: Erstens wird die aktuelle, sehr technologiezentrierte Debatte zusammengefasst, zweitens wird die laufende Diskussion über die Digitalisierung von Arbeit resümiert, drittens wird nach der anzunehmenden Reichweite, den Widersprüchen sowie Grenzen der Digitalisierung von Arbeit gefragt und viertens werden die Perspektiven der weiteren Entwicklung thematisiert. Es wird gezeigt, dass mit einem uneindeutigen Wandel von Arbeit zu rechnen ist und die digitalen Technologien die Heterogenität der Arbeitslandschaft vertiefen werden. Die Argumentation basiert im Wesentlichen auf einer Literaturauswertung, die durch einige eigene empirische Evidenzen ergänzt wird. Methodisch hat der Beitrag daher explorativen Charakter, er zielt auf eine systematische Analyse des Gegenstandsbereichs und die Generierung Hypothesen für die weitere Forschung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Industrie 4.0 ante portas: Paradigmenwechsel im deutschen Maschinen- und Anlagenbau (2015)

    Jeschke, Sabina; Hoffmann, Max; Fritsch, Dorothtée; Richert, Anja ; Marquardt, Katharina; Schulze, Karsten; Meisen, Tobias; Andersch, Tammo; Tummel, Christian;

    Zitatform

    Jeschke, Sabina, Tammo Andersch, Karsten Schulze, Dorothtée Fritsch, Katharina Marquardt, Tobias Meisen, Anja Richert, Max Hoffmann & Christian Tummel (2015): Industrie 4.0 ante portas. Paradigmenwechsel im deutschen Maschinen- und Anlagenbau. In: F. Sprenger & C. Engemann (Hrsg.) (2015): Internet der Dinge : über smarte Objekte, intelligente Umgebungen und die technische Durchdringung der Welt, S. 241-279.

    Abstract

    "Im Mittelpunkt der vorliegenden Studie stehen die Chancen und Herausforderungen der vierten industriellen Revolution für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau sowie die Erfolgsfaktoren und Lösungsansätze zur Erhaltung der gegenwärtigen Wettbewerbsposition im globalen Markt. Der vorliegenden Studie liegt ein neuartiges, Big Data-gestütztes Analyseverfahren zugrunde, das klassische Methoden der qualitativen empirischen Sozialforschung/Befragung mit innovativen quantitativen, computergestützten Analysen großer Datenbestände (Big Data Analytics) verbindet." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Industrie 4.0 in der Produktion: Grundlagen und Gestaltungspotenziale der Produktionsarbeit 4.0 (2015)

    Jeske, Tim ;

    Zitatform

    Jeske, Tim (2015): Industrie 4.0 in der Produktion. Grundlagen und Gestaltungspotenziale der Produktionsarbeit 4.0. In: Zeitschrift Führung und Organisation, Jg. 84, H. 3, S. 152-156.

    Abstract

    "Die Grundlage von Industrie 4.0 ist eine wesentlich bessere Verfügbarkeit und Nutzung von Informationen durch die Weiterentwicklung der Informations- und Kommunikationstechnologie und insbesondere durch das Entstehen von cyber-physischen Systemen. Auch der allgemeine technische Fortschritt wird die Gestaltung der Industrie 4.0 und die Nutzung von Informationen beeinflussen. So ist zu erwarten, dass Prozesse in der Produktion - z. B. durch die Nutzung RFID-basierter Selbststeuerung von Erzeugnissen - in ihrer Effizienz gesteigert werden können. Für die Produktionsarbeit ist zu erwarten, dass Mitarbeiter mittels Assistenzsystemen wie Mensch-Roboter Kollaborationen unterstützt und physisch entlastet werden. Da Informationen sehr vielseitig genutzt werden können, sind keine abschließenden Aussagen über die Produktionsarbeit 4.0 möglich. Es ist vielmehr davon auszugehen, dass heterogene Lösungen entstehen, die an die individuellen betrieblichen Bedarfe angepasst sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Die Rolle der Industrie im regionalen Strukturwandel: das Beispiel Berlin (2015)

    Koglin, Gesa;

    Zitatform

    Koglin, Gesa (2015): Die Rolle der Industrie im regionalen Strukturwandel. Das Beispiel Berlin. In: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, Jg. 84, H. 1, S. 135-149. DOI:10.3790/vjh.84.1.135

    Abstract

    "Nach dem Mauerfall setzte in Berlin ein drastischer Abbau von Industriearbeitsplätzen ein, der auch durch einen Beschäftigungsanstieg im Dienstleistungssektor nicht kompensiert werden konnte. In den Folgejahren gelang es der Industrie, ihre Produktivität zu steigern, unter anderem durch Ausbau ihrer Kapazitäten in Forschung und Entwicklung (FuE) und Auslagerung von Hilfsdienstleistungen an externe Dienstleister. Außerdem wurde im Rahmen der Clusterstrategie durch gezielte Netzwerkarbeit die Zusammenarbeit zwischen der stark ausgeprägten, öffentlichen Forschungslandschaft Berlins mit der regionalen Wirtschaft gefördert. Zukünftig dürfte sich dieser Trend zur Tertiarisierung auch durch eine Digitalisierung im Produktionsprozess fortsetzen. Berlin verfügt hier über zwei besondere Potenziale: Bereits heute ist Berlin deutschlandweit einer der wichtigsten Standorte für Unternehmen der digitalen Wirtschaft. Unternehmen, die Programmiertätigkeiten, IT-Service-Dienstleistungen und IT-Beratungsdienstleistungen für ihre Kunden erbringen, sind in den letzten Jahren in der Hauptstadt besonders stark expandiert. Durch die Integration der IT-Leistungen können Industrieunternehmen ihre Geschäftsmodelle erweitern und größere Teile der Wertschöpfungskette selbst abdecken. Darüber hinaus können insbesondere die räumliche Nähe zwischen digitalen Dienstleistern und Industrieunternehmen in Berlin sowie Netzwerkstrukturen und die im Rahmen der seit Jahren betriebenen regionalen Clusterstrategie erworbenen Erfahrungen dabei helfen, diese Potenziale zu erschließen und so möglicherweise eine Entwicklung einleiten, die einer Renaissance der Industrie in Berlin gleichkäme." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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