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Dossier

Ältere im Betrieb

Die zunehmende Alterung und die abnehmende Zahl der Erwerbspersonen sowie die Anhebung des Rentenalters bleiben nicht ohne Auswirkungen auf die Betriebe. Es ist eine alter(n)ssensible Personalpolitik gefordert, die sich der verändernden Altersstruktur im Betrieb stellt. Die Infoplattform bietet zum Thema Ältere im Betrieb Literaturhinweise, Volltexte und Informationen über Forschungsprojekte. Es werden die Positionen der Politik, der Verbände und Betriebe sowie die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema deutlich.
In dieser Infoplattform sind erstmals alle Literaturhinweise - neben der Themeneinordnung - dem Punkt "wissenschaftliche Literatur" oder "politik-/praxisbezogene Literatur" zugeordnet. "Wissenschaftliche Literatur" beinhaltet Veröffentlichungen in SSCI-Journals, referierten Zeitschriften, wissenschaftlichen Veröffentlichungsreihen und Discussion Papers. "Politik/Praxis" bezieht sich auf die aktuelle politische Diskussion bzw. auf betriebs-praktische Hinweise zum Thema Ältere im Betrieb.

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im Aspekt "Berufsausstieg und Übergang in Rente"
  • Literaturhinweis

    Regionale Unterschiede im Rentenzugang: Ausmaß und Ursachen (2016)

    Brussig, Martin ;

    Zitatform

    Brussig, Martin (2016): Regionale Unterschiede im Rentenzugang: Ausmaß und Ursachen. In: Geographische Rundschau, Jg. 68, H. 1, S. 12-17.

    Abstract

    "Ausgehend von regionalen Unterschieden im durchschnittlichen Rentenzugangsalter analysiert der Beitrag die Faktoren, die die individuelle Entscheidung beeinflussen, einen Rentenantrag zu stellen und in Altersrente zu gehen. Besonderes Gewicht wird auf die aktuellen Erwerbschancen sowie auf die erworbenen Rentenansprüche - die ihrerseits vor allem Ausdruck von Erwerbsbiografien sind - gelegt. Im Ergebnis zeigt sich, dass trotz eines bundesweit einheitlichen Rechts in den Rentenzugangsmöglichkeiten beträchtliche Unterschiede im faktischen Rentenzugang bestehen. Gerade mit Hilfe einer regional differenzierten Analyse können derartige sozialstrukturelle Unterschiede im Rentenzugang verdeutlicht werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Social security and public insurance (2016)

    Börsch-Supan, Axel; Leite, Duarte Nuno; Härtl, Klaus;

    Zitatform

    Börsch-Supan, Axel, Klaus Härtl & Duarte Nuno Leite (2016): Social security and public insurance. (MEA discussion papers / Munich Center for the Economics of Aging 2016,04), München, 99 S.

    Abstract

    "Bei der Diskussion über die Herausforderungen einer alternden Bevölkerung ist die unsichere Zukunft der Rentensysteme ein Thema von hoher Priorität und großen Meinungsverschiedenheiten. Das Ziel dieses Kapitels ist nicht, einen Konsensüberblick über soziale Sicherung und Sozialversicherungen bei alternder Bevölkerung zu bieten, sondern diese Debatten zu strukturieren. Wir stellen eine große Bandbreite an Modellen auf, die wir für Simulationsrechnungen verwenden, um die Herausforderungen und Kontroversen transparenter zu machen.
    Das Kapitel beginnt mit einem institutionellen Blick auf Rentensysteme und Bevölkerungsalterung, der die grundlegenden rechnerischen Einschränkungen definiert, die eine alternde Bevölkerung auf individuelles Verhalten und Politikmaßnahmen darstellt. Wir fügen auch eine kurze Übersicht über real existierende Rentensysteme hinzu. Mit einem verhaltenstheoretischen Blick untersuchen wir dann Spar- und Arbeitsangebotsentscheidungen bei einer alternden Bevölkerung. Die dritte Sichtweise ist eine makroökonomische und konzentriert sich auf Rückkopplungseffekte, die im allgemeinen Gleichgewicht entstehen. Wir zeigen, dass Marktreaktionen auf Bevölkerungsalterung die Belastung einer parametrischen oder systemischen Rentenreform signifikant reduzieren. Das Kapital endet mit einer kurzen Zusammenfassung der Hauptergebnisse und einem Ausblick in welchen Bereichen zukünftige Forschung am dringendsten benötigt wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Labour shortages and replacement demand in Germany: the (non)-consequences of demographic change (2016)

    Garloff, Alfred ; Wapler, Rüdiger;

    Zitatform

    Garloff, Alfred & Rüdiger Wapler (2016): Labour shortages and replacement demand in Germany. The (non)-consequences of demographic change. (IAB-Discussion Paper 05/2016), Nürnberg, 30 S.

    Abstract

    "Zwei wichtige Entwicklungen auf dem deutschen Arbeitsmarktes sind, dass erstens die Nachfrage nach hochqualifizierten Arbeitskräften seit einigen Jahren stark gestiegen ist und zweitens, dass sich Deutschland einem besonders raschen demografischen Wandel gegenüber sieht, was sich einerseits darin mainifestiert, dass die erwartete Größe der Bevölkerung rasch sinkt und zweitens das Durchschnittsalter der Bevölkerung rapide ansteigt. Diese Trends haben in Deutschland zu einer Diskussion über Fachkräftemangel geführt. Einer der gerne genannten Argumente in dieser Diskussion ist, dass in den kommenden Jahren viel mehr ältere Menschen in Rente gingen, als neue jüngere in den Arbeitsmarkt eintreten. Obwohl man diesem Argumente eine inhärente Logik nicht absprechen kann, überzeugt es nur auf den ersten Blick, weil erstens Änderungen der Bevölkerungsgröße nicht notwendig mit entsprechenden Veränderungen beim Arbeitsangebot einhergehen müssen, weil zweitens unklar ist, ob ältere Kohorten typischer Weise durch jüngere Kohorten ersetzt werden und weil drittens Anpassungen bei der Arbeitsnachfrage Veränderungen beim Arbeitsangebot kompensieren könnten.
    In diesem Papier behandeln wir die Frage des demografischen Ersatzbedarfs aus theoretischer und empirischer Perspektive. Theoretisch identifizieren wir Fachkräftemangel mit dem Mindestkriterium, dass sich das Verhältnis von offenen Stellen zu Arbeitslosen vergrößert und zeigen dass das nicht eindeutig für demografische Veränderungen gilt. Im empirischen Teil der Arbeit untersuchen wir, wie die Beschäftigung über die Zeit mit der relativen Größe der unterschiedlichen Alterskohorten zusammenhängt. Wir finden keine Evidenz dafür, dass ein hoher Anteil von älteren Beschäftigten, die den Arbeitsmarkt verlassen, in einem Beruf danach zu einer höheren Nachfrage nach jüngeren Arbeitnehmern führt. Stattdessen findet eine Nachbesetzung - falls sie stattfindet - typischer Weise eher aus den mittleren Altersgruppen durch Berufswechsler statt. Wir schlussfolgern, dass der Zusammenhang zwischen demografischen Veränderungsprozessen und Arbeitsmarktergebnissen, insbesondere im Hinblick auf das Ersatzbedarf-Argument, viel weniger direkt ist, als häufig in der öffentlichen Debatte angenommen wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wapler, Rüdiger;
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  • Literaturhinweis

    Die rentenpolitische Agenda 2030: Die Zukunftsfähigkeit der gesetzlichen Alterssicherung vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Veränderungen (2016)

    Kreikebohm, Ralf; Kolakowski, Uwe; Rodewald, Jürgen; Kockert, Svenja;

    Zitatform

    Kreikebohm, Ralf, Uwe Kolakowski, Svenja Kockert & Jürgen Rodewald (2016): Die rentenpolitische Agenda 2030. Die Zukunftsfähigkeit der gesetzlichen Alterssicherung vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Veränderungen. (Braunschweigische Rechtswissenschaftliche Studien), Berlin: Berliner Wissenschafts-Verlag, 233 S.

    Abstract

    "Nach der Reform ist vor der Reform. Diese Erkenntnis gilt auch für die Alterssicherung in Deutschland. Nachdem im Jahr 2014 mit dem Rentenpaket das finanziell umfangreichste Leistungspaket in der Rentenversicherung verabschiedet wurde, ist keineswegs Ruhe an der Rentenfront eingekehrt. Im Gegenteil: die Bewährungsprobe für die Zukunftsfähigkeit der umlagefinanzierten Rentenversicherung wird erst ab 2020 kommen. Auf kommende Probleme und Lösungen für den wichtigsten Eckpfeiler der Alterssicherung gehen die Autoren ein.
    In der Analyse der Ausgangslage greifen sie insbesondere das Normalarbeitsverhältnis auf und schildern, wie sich die gesellschaftlichen Grundlagen der Sozialversicherung schon verändert haben und noch verändern werden (Stichwort Arbeit 4.0). Daran anknüpfend entwerfen sie Lösungen für die gesetzliche Alterssicherung, die vom auskömmlichen Leistungsniveau über Flexibilisierung des Renteneintritts bis hin zu Veränderungen bei Prävention und Rehabilitation reichen." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Turbulence and the employment experience of older workers (2016)

    Lalé, Etienne ;

    Zitatform

    Lalé, Etienne (2016): Turbulence and the employment experience of older workers. (IZA discussion paper 10061), Bonn, 52 S.

    Abstract

    "This paper provides a unified account of the trends in unemployment and labor force participation pertaining to the employment experience of older male workers during the past half-century. We build an equilibrium life-cycle model with labor-market frictions and an operative labor supply margin, wherein economic turbulence à la Ljungqvist and Sargent (1998) interact with institutions in ways that deteriorate employment. The model explains simultaneously: (i) the fall in labor force participation in the United States, (ii) the similar but more pronounced decline in Europe alongside rising unemployment rates and (iii) differences across European countries in the role played respectively by unemployment and labor force participation. The model also shows that policies that fostered early retirement may have exacerbated the deterioration of European labor markets: raising early retirement incentives to reduce unemployment among older workers tends to increase unemployment at younger ages, especially in turbulent economic times and under stringent employment protection legislation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Macroeconomics, aging, and growth (2016)

    Lee, R.;

    Zitatform

    Lee, R. (2016): Macroeconomics, aging, and growth. In: J. Pigott & A. Woodland (Hrsg.) (2016): Handbook of the economics of population aging, Volume 1, S. 59-118. DOI:10.1016/bs.hespa.2016.05.002

    Abstract

    "Inevitable population aging and slower population growth will affect the economies of all nations in ways influenced by cultural values, institutional arrangements, and economic incentives. One outcome will be a tendency toward increased capital intensity, higher wages, and lower returns on capital, a tendency partially offset when the elderly are supported by public or private transfers rather than assets, and when economies are open, in which case aging will lead to increased flows of capital and labor. Rising human capital investment per child accompanies the falling fertility that drives population aging, and partially offsets slower labor force growth. Research to date finds little effect on technological progress or labor productivity. National differences in labor supply at older ages, per capita consumption of the elderly relative to younger ages, strength of public pension and health care systems, and health and vitality of the elderly all condition the impact of population aging on the economy. Policy responses include increasing the size of the labor force, mainly by raising the retirement age; reducing benefits and/or raising taxes for public transfer programs for the elderly, with concern for deadweight loss and the fair distribution of costs across socioeconomic classes; investing more in children to increase the quality and productivity of the future labor force; and public programs that promote fertility by facilitating market work for women with children." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Stellungnahme zur Kombi-Rente: ein sozialpolitisches Vabanquespiel? (2016)

    Schäfer, Ingo;

    Zitatform

    Schäfer, Ingo (2016): Stellungnahme zur Kombi-Rente. Ein sozialpolitisches Vabanquespiel? Bremen, 13 S.

    Abstract

    "Im Interesse der Beschäftigten sind gleitende und sozial abgesicherte Übergänge vom Erwerbsleben in die Rente dringend geboten. Dass dieses Thema wieder auf der politischen Agenda steht, ist daher zu begrüßen. Die Teilrente ist dabei eins der vorgeschlagenen Instrumente. Auch die Koalition aus CDU/CSU und SPD im Bundestag schlägt dies in Form der 'Kombi-Rente' vor. Dabei soll ein reduziertes Erwerbseinkommen mit einer (Teil-)Altersrente ergänzt werden und so ein gleitender Übergang in die Altersrente ermöglicht werden.
    Die Teilrente ist für gleitende Übergänge jedoch nur bedingt geeignet. So bezahlen die Beschäftigten den Übergang mit lebenslangen Abschlägen auf ihre Rente grundsätzlich selbst. Bei Übergängen, die regelmäßig mehrere Jahre umfassen, kommt außerdem der sozialen Absicherung des Lohneinkommens eine entscheidende Bedeutung zu. Diese ist jedoch aus systematischen Gründen kaum gegeben. Letztlich wird damit auch der Rentenbeginn als gesellschaftlich normiertes Ende der Erwerbsphase weiter aufgelöst. Die Kombi-Rente wird so zum sozialpolitischen Vabanquespiel für die Beschäftigten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The impact of acute health shocks on the labour supply of older workers: Evidence from sixteen European countries (2016)

    Trevisan, Elisabetta; Zantomio, Francesca ;

    Zitatform

    Trevisan, Elisabetta & Francesca Zantomio (2016): The impact of acute health shocks on the labour supply of older workers. Evidence from sixteen European countries. In: Labour economics, Jg. 43, H. December, S. 171-185. DOI:10.1016/j.labeco.2016.04.002

    Abstract

    "We investigate the consequences of experiencing an acute health shock, namely the first onset of myocardial infarction, stroke or cancer, on the labour supply of older workers in Europe. Despite its policy relevance to social security sustainability, the question has not yet been empirically addressed in the European context. We combine data from the English Longitudinal Study of Ageing and the Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe and cover sixteen European countries, representative of different institutional settings, in the years spanning from 2002 to 2013. The empirical strategy builds on the availability of an extremely rich set of health and labour market information as well as of panel data. To remove the potential confounding bias, a selection on observables strategy is adopted, while the longitudinal dimension of data allows controlling for time invariant unobservables. Implementation is based on a combination of stratification and propensity score matching methods. Results reveal that experiencing an acute health shock on average doubles the risk of an older worker leaving the labour market, and is accompanied by a deterioration in physical functioning and mental health, as well as by a reduction in perceived life expectancy. Men's labour market response appears driven by the onset of impairment acting as a barrier to work. In the case of women, preferences for leisure and financial constraints seem to play a prominent role. Heterogeneity in behavioural responses across countries - with the largest labour supply reductions observed in the Nordic and Eastern countries, and England - are suggestive of a relevant role played by social security generosity." (Author's abstract, © 2016 Elsevier) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Trends in labour force participation of older men: examining the influence of policy reforms, normative change and deindustrialization in the Netherlands, 1992-2009 (2016)

    Visser, Mark ; Gesthuizen, Maurice ; Kraaykamp, Gerbert ; Wolbers, Maarten Hendrik Jan;

    Zitatform

    Visser, Mark, Maurice Gesthuizen, Gerbert Kraaykamp & Maarten Hendrik Jan Wolbers (2016): Trends in labour force participation of older men. Examining the influence of policy reforms, normative change and deindustrialization in the Netherlands, 1992-2009. In: Economic and Industrial Democracy, Jg. 37, H. 3, S. 425-447. DOI:10.1177/0143831X14546239

    Abstract

    "This study examines trends in labour force participation of older men (55 - 64 years) in the Netherlands between 1992 and 2009 using Dutch Labour Force Survey data. In this period, the share of early retirees and disability recipients steadily decreased, while labour force participation of Dutch older men increased. The authors characterize these developments both theoretically and empirically in terms of policy reforms, normative change and deindustrialization. More specifically, institutional early retirement arrangements were abolished due to the rising costs associated with the ageing of the Dutch population. Older men, therefore, became more likely to be employed, unemployed or disabled compared to early retired between 1992 and 2009. The authors also find that deindustrialization increases the chances of employment for older men with a university degree. Moreover, a shrinking industry sector is particularly harmful for the lowest educated older men, as their likelihood to be in unemployment increases compared to early retirement." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Inequality among older workers in the Netherlands: a life course and social stratification perspective on early retirement (2016)

    Visser, Mark ; Wolbers, Maarten H. J.; Kraaykamp, Gerbert ; Gesthuizen, Maurice ;

    Zitatform

    Visser, Mark, Maurice Gesthuizen, Gerbert Kraaykamp & Maarten H. J. Wolbers (2016): Inequality among older workers in the Netherlands. A life course and social stratification perspective on early retirement. In: European Sociological Review, Jg. 32, H. 3, S. 370-382. DOI:10.1093/esr/jcw013

    Abstract

    "This study integrates a life course and social stratification perspective to examine early retirement in the Netherlands. Event history analysis of retrospective life course data from four rounds of the Family Survey Dutch Population reveals that employment career characteristics are strongly associated with early retirement. The results also show that educational differences in early labour force withdrawal persist when controlling for work history: lower-educated older men are more likely to exit employment before the age of 65 years, irrespective of their employment trajectories. Furthermore, working-class elderly face higher risks of disability and unemployment than members of the service class and the self-employed, because their occupational careers are more volatile and because they often work in the industrial sector for a long period of their lives. Against the background of ageing populations and policy measures to stimulate employment of older people, these findings suggest that social inequalities in old age could grow, as particularly less-educated and low-skilled older workers may not be able to prolong their employment career." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Blickpunkt Arbeitsmarkt: Situation von Älteren (2016)

    Abstract

    "- Die Bevölkerungsstärke der 55- bis unter 65-Jährigen hat in den vergangenen Jahren zugenommen und wird auch in den nächsten Jahren weiter wachsen.
    - Die schrittweise Anhebung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre erhöht seit 2012 die Bedeutung von Personen über 65 Jahre am Arbeitsmarkt.
    - Ältere nehmen immer häufiger am Erwerbsleben teil: Die Erwerbstätigenquote der Personen zwischen 55 bis unter 65 Jahren ist in den letzten zehn Jahren stärker gestiegen als die der 15- bis unter 65-Jährigen.
    - In Deutschland ist die Erwerbstätigenquote von 55- bis unter 65-Jährigen, verglichen mit anderen europäischen Ländern, überdurchschnittlich hoch.
    - Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in der Altersklasse 55 bis unter 65 ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Insbesondere die Zahl der weiblichen Beschäftigten hat zugenommen. Das ist nicht nur eine Folge der gewachsenen Bevölkerungsstärke.
    - Die Beschäftigungsquote der 55- bis unter 60-Jährigen ist etwas höher als in allen Altersklassen. 60- bis unter 65-Jährige sind wegen der Übergänge in den Ruhestand seltener beschäftigt.
    - Ältere arbeiten - auch wegen der Nutzung von Altersteilzeitmodellen - häufiger weniger als die tariflich vereinbarte Wochenarbeitszeit.
    - Die Zahl der Älteren in Minijobs ist in den letzten Jahren überdurchschnittlich gestiegen.
    - Ältere sind stärker als der Durchschnitt von Arbeitslosigkeit betroffen. Wegen des Wegfalls vorruhestandsähnlicher Re-gelungen ist die registrierte Arbeitslosigkeit gestiegen.
    - Die Arbeitslosenquote Älterer ist rückläufig.
    - Die Unterbeschäftigung Älterer ist in den letzten Jahren gesunken.
    - In den letzten Jahren begannen weniger Menschen eine Maßnahme aktiver Arbeitsmarktpolitik. Die Förderung Älterer ging im gleichen Maße zurück wie im Durchschnitt über alle Altersklassen.
    - Ältere Arbeitslose sind vergleichsweise häufig langzeitarbeitslos und schwerbehindert. Sie weisen jedoch seltener als Jüngere eine fehlende formale Qualifikation auf.
    - Das Risiko arbeitslos zu werden, ist für Ältere geringer als für Jüngere. Gleichzeitig ist es für Ältere schwieriger Arbeitslosigkeit durch Aufnahme einer Beschäftigung zu beenden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Robustness of the Danish pension system (2015)

    Andersen, Torben M. ;

    Zitatform

    Andersen, Torben M. (2015): Robustness of the Danish pension system. In: CESifo DICE report, Jg. 13, H. 2, S. 25-30.

    Abstract

    "Pension systems have multiple objectives. Firstly, the distributional objective of ensuring decent living standards for all elderly. Secondly, to provide pensions that stand in a reasonable relation to individuals' previous income when working to avoid sharp changes in living standards upon retirement (consumption smoothing). Thirdly, to provide insurance against various events, including a long life. Since the World Bank (1994) it has been generally accepted that a diversified or multi-pillar pension system is required to achieve this portfolio of objectives. The Danish pension system is a combination of public (pay-as-you-go, defined benefits) and labour market (funded, defined contributions) pensions. The system effectively prevents old age poverty and ensures reasonable replacement rates for most pensioners. The pension system is in transition in the sense that labour market pensions have been subject to rising coverage and contribution rates since the early 1990s. Gradually a growing number of people will have more pension savings at retirement. The robustness of the pension system has various dimensions. One crucial dimension is whether the system implies an incentive structure supporting the underlying objectives. Another is whether the system is financially viable and resilient to changes in, for example, longevity or changes in financial markets (financial crisis or a low interest rate scenario). This paper takes stock of the Danish pension system. How is it structured? Is it prepared to cope with an ageing population? How has it been affected by the financial crisis?" (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Young at heart, old at work? Relations between age, (meta-)stereotypes, self-categorization, and retirement attitudes (2015)

    Bal, P. Matthijs ; Lange, Annet H. de ; Heijden, Beatrice I. J. M. van der; Zacher, Hannes ; Otten, Sabine ; Oderkerk, Frank A.;

    Zitatform

    Bal, P. Matthijs, Annet H. de Lange, Beatrice I. J. M. van der Heijden, Hannes Zacher, Frank A. Oderkerk & Sabine Otten (2015): Young at heart, old at work? Relations between age, (meta-)stereotypes, self-categorization, and retirement attitudes. In: Journal of vocational behavior, Jg. 91, H. December, S. 35-45. DOI:10.1016/j.jvb.2015.09.002

    Abstract

    "The aims of this study were to examine how workers' negative age stereotypes (i.e., denying older workers' ability to develop) and negative meta-stereotypes (i.e., beliefs that the majority of colleagues feel negative about older workers) are related to their attitudes towards retirement (i.e., occupational future time perspective and intention to retire), and whether the strength of these relationships is influenced by workers' self-categorization as an 'older' person. Results of a study among Dutch taxi drivers provided mixed support for the hypotheses. Negative meta-stereotypes, but not negative age stereotypes, were associated with fewer perceived opportunities until retirement and, in turn, a stronger intention to retire. Self-categorization moderated the relationships between negative age (meta-)stereotypes and occupational future time perspective. However, contrary to expectations, the relations were stronger among workers with a low self-categorization as an older person in comparison with workers with a high self-categorization in this regard. Overall, results highlight the importance of psychosocial processes in the study of retirement intentions and their antecedents." (Author's abstract, © 2015 Elsevier) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The (performance) management of retirement and the limits of individual choice (2015)

    Beck, Vanessa ; Williams, Glynne ;

    Zitatform

    Beck, Vanessa & Glynne Williams (2015): The (performance) management of retirement and the limits of individual choice. In: Work, employment and society, Jg. 29, H. 2, S. 267-277. DOI:10.1177/0950017014559963

    Abstract

    "The removal of the default retirement age in the UK has been broadly welcomed as the disposal of an age-discriminatory measure. It is argued here that a focus on formal equality has been at the expense of a more critical analysis of the employment relations consequences. The central role given to performance measurement allows employers considerable discretion over when employees retire and the scope for bargained outcomes in the new regime is limited. This may be to the detriment of older workers and will have implications for the workforce as a whole. Equality, in other words, may come at the expense of a broader conception of fairness." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Old before their time: the role of employers in retirement decisions (2015)

    Bello, Piera; Galasso, Vincenzo ;

    Zitatform

    Bello, Piera & Vincenzo Galasso (2015): Old before their time. The role of employers in retirement decisions. (CESifo working paper 5667), München, 44 S.

    Abstract

    "Do elderly workers retire early voluntarily, or are they induced (or even forced) by their employees? To establish the relevance of the labor demand component in retirement decisions, we consider a trade liberalization between Switzerland and the EU - the Mutual Recognition Agreement (MRA). A vast literature suggests that these trade liberalizations induce firms to relocations and to restructure, with large compositional effects on the labor market particularly for the elderly workers, who face higher mobility costs. Using Swiss Labor Force Survey data, we use a difference in differences approach to compare early retirement behavior in three periods (pre-liberalization, announcement, and implementation) for three groups of industries. MRA industries represent our treatment group; control groups are non-MRA manufacturing industries, and services. Our empirical results show that elderly workers are more likely to retire early in the MRA sector during the announcement period, and that the employment of young (30-years old) male workers increases. The distribution of wages by age is instead unaffected. Additional empirical evidence using Swiss Business Census and UN Comtrade data suggests that the increase in early retirement in MRA is not explained by more firms' exits, nor by more early retirement among the exiting firms. It is rather the surviving MRA firms, which react to the increase in competition by adjusting their labor force and use more early retirement." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Cumulative (dis)advantage? The impact of labour market policies on late career employment from a life course perspective (2015)

    Bennett, Jenny; Möhring, Katja ;

    Zitatform

    Bennett, Jenny & Katja Möhring (2015): Cumulative (dis)advantage? The impact of labour market policies on late career employment from a life course perspective. In: Journal of social policy, Jg. 44, H. 2, S. 213-233. DOI:10.1017/S0047279414000816

    Abstract

    "We investigate the labour market situation of older individuals in Europe in relation to their previous employment history as well as the regulations relating to employment protection legislation and early retirement. Specifically, we look at the competing risks of early retirement and late career unemployment. The central research question is whether policy effects differ according to the characteristics of an individual's previous work history. We employ data for twelve European countries from the Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe (SHARELIFE) and estimate multilevel regression models. The results show different mechanisms for the risks of unemployment and early retirement. Late career unemployment results from individual factors related to fragmented careers, marginal employment and short tenures. In the case of early retirement, we find the interplay of individual and policy factors to be crucial. Persons with consistent careers have an increased probability of early retirement, but only in countries with generous early retirement benefits. However, employment protection legislation appears to counteract early retirement for this group of individuals. We conclude that policy factors do not have uniform effects for older individuals, but should rather be viewed against the background of previous developments in individual career paths." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Die betriebliche Altersversorgung als Gegenstand der Sozialpolitik: Stand der Dinge und Weiterentwicklung (2015)

    Blank, Florian ;

    Zitatform

    Blank, Florian (2015): Die betriebliche Altersversorgung als Gegenstand der Sozialpolitik. Stand der Dinge und Weiterentwicklung. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 64, H. 8, S. 184-189. DOI:10.3790/sfo.64.8.184

    Abstract

    "Die betriebliche Altersversorgung (bAV) spielt seit der Rentenreform von 2001 eine neue Rolle im deutschen System der Alterssicherung - ihre Regulierung und Nutzung folgt nun nicht mehr nur personalpolitischen Kalkülen, sondern auch einem sozialpolitischen Auftrag. Der Beitrag nimmt diese neue Rolle zum Ausgangspunkt und nimmt eine Bestandsaufnahme der sogenannten 'zweiten Säule' des Sicherungssystems vor. Dabei werden insbesondere empirische Erkenntnisse zu Verbreitung, Nutzungsbedingungen und Sicherungslücken behandelt sowie Probleme der Weiterentwicklung der bAV aus sozialpolitischer Perspektive diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Joint retirement of couples: evidence from a natural experiment (2015)

    Bloemen, Hans; Zweerink, Jochem ; Hochguertel, Stefan;

    Zitatform

    Bloemen, Hans, Stefan Hochguertel & Jochem Zweerink (2015): Joint retirement of couples. Evidence from a natural experiment. (IZA discussion paper 8861), Bonn, 31 S.

    Abstract

    "We estimate and explain the impact of early retirement of husbands on their wives' probability to retire within one year, using administrative micro panel data that cover the whole Dutch population. We employ an instrumental variable approach in which the retirement choice of husbands is instrumented with eligibility rules for generous early retirement benefits that were temporarily and unexpectedly available to them. We find that early retirement opportunities of husbands increased the wives' probability to retire by 24.6 percentage points. This is a strong, and robust effect. Partly, wives respond to husbands' choices at ages when they are themselves likely eligible for early retirement programs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Vor- und Nachteile höherer Flexibilität als Instrument zur Erhöhung der Beschäftigung Älterer (2015)

    Börsch-Supan, Axel; Bucher-Koenen, Tabea; Kluth, Sebastian; Haupt, Marlene ; Goll, Nicolas;

    Zitatform

    Börsch-Supan, Axel, Tabea Bucher-Koenen, Sebastian Kluth, Marlene Haupt & Nicolas Goll (2015): Vor- und Nachteile höherer Flexibilität als Instrument zur Erhöhung der Beschäftigung Älterer. (MEA discussion papers / Munich Center for the Economics of Aging 2015,06), München, 43 S.

    Abstract

    "Dieses Papier beschäftigt sich mit der aktuellen gesetzlichen Ausgestaltung und der tatsächlichen Umsetzung flexibler Übergänge in den Ruhestand in Deutschland, sowie den derzeit diskutierten Reformmodellen für mehr Flexibilität. Es zeigt sich, dass es bereits eine Reihe von Maßnahmen gibt, die einen flexiblen Übergang vom Erwerbs- ins Arbeitsleben ermöglichen. Die Kernfrage ist daher: Wie würde sich eine weitere Flexibilisierung in Deutschland auswirken? Das Hauptergebnis unserer Analyse ist, dass es de facto unmöglich ist bei den in Deutschland bestehenden Zu- und Abschlägen ein Modell eines flexiblen Renteneintritts vor dem normalen Rentenalter zu konstruieren, das keine Frühverrentungsanreize beinhaltet. Will man das Arbeitsvolumen älterer Menschen erhöhen, darf man nicht gleichzeitig die derzeit bestehenden Anreize für eine frühe Verrentung durch ein flexibles (Teil-) Renteneintrittsalter für derzeit voll Arbeitende stärken. Dies würde insgesamt zu einer Reduzierung des Arbeitsvolumens Älterer führen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Erwerbsbeteiligung und Erwerbsintensität Älterer in Deutschland vor und nach dem Renteneintritt (2015)

    Börsch-Supan, Axel; Bucher-Koenen, Tabea; Goll, Nicolas; Kluth, Sebastian; Hanemann, Felizia;

    Zitatform

    Börsch-Supan, Axel, Tabea Bucher-Koenen, Sebastian Kluth, Felizia Hanemann & Nicolas Goll (2015): Erwerbsbeteiligung und Erwerbsintensität Älterer in Deutschland vor und nach dem Renteneintritt. (MEA discussion papers / Munich Center for the Economics of Aging 2015,04), München, 30 S.

    Abstract

    "Dieses Papier untersucht die Erwerbsneigung im Rentenalter in Deutschland sowohl von Personen, die ihr Rentenalter noch nicht erreicht haben, als auch von Individuen, die sich bereits im Ruhestand befinden und ein Alterseinkommen beziehen.
    Der als flexibel gedachte Ausstieg vor Erreichen der Regelaltersgrenze ist recht populär, findet aber mit über 400.000 Inanspruchnahmen zurzeit fast ausschließlich in Form der Altersteilzeit statt und diese wiederum zu 90% im Blockmodell. Teilrente nutzen dagegen lediglich 1.600 Personen. Ein gradueller Übergang in den Ruhestand findet also im Wesentlichen nur auf dem Papier statt. Die Kombination von Erwerbs- und Renteneinkommen nach Erreichen der Regelaltersgrenze ist hingegen trotz großer Flexibilität recht unpopulär. Dies mag vor allem an den starren Regelungen vor der Regelaltersgrenze liegen, da einmal getroffene Entscheidungen, in diesem Altersfenster aus dem Erwerbsleben auszuscheiden, in aller Regel nicht revidiert werden.
    Um ein genaueres Bild darüber zu erhalten, wer welche Flexibilisierungsmöglichkeiten wählt, werten wir die am MEA koordinierten Datensätze SHARE und SAVE aus. Bei großer Heterogenität dominieren tendenziell persönliche Gründe die rein finanziellen Motive für eine Erwerbstätigkeit im Ruhestand." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Economic determinants of workers' retirement decisions (2015)

    Coile, Courtney C.;

    Zitatform

    Coile, Courtney C. (2015): Economic determinants of workers' retirement decisions. In: Journal of Economic Surveys, Jg. 29, H. 4, S. 830-853. DOI:10.1111/joes.12115

    Abstract

    "The landscape for older workers has changed dramatically in recent decades. Governments have made cuts to public pension programs, private pensions have shifted from defined benefit to defined contribution plans, equity and housing markets have been unusually volatile, and workers have experienced declining morbidity and mortality. At the same time, the labor force participation rate for older men and women has been rising over the past two decades, implying later retirement. Are these phenomena related? This paper reviews the large and growing body of literature exploring the economic determinants of workers' retirement decisions, including public and private pensions, wealth and savings, health and health insurance, and labor demand." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Untersuchung von Arbeit, Gesundheit und Erwerbsteilhabe in Zeiten älter werdender Belegschaften in Deutschland (2015)

    Ebener, Melanie ; Hasselhorn, Hans-Martin;

    Zitatform

    Ebener, Melanie & Hans-Martin Hasselhorn (2015): Untersuchung von Arbeit, Gesundheit und Erwerbsteilhabe in Zeiten älter werdender Belegschaften in Deutschland. In: Das Gesundheitswesen, Jg. 77, H. 4, S. 245-246. DOI:10.1055/s-0034-1398557

    Abstract

    "Künftig werden Beschäftige in Deutschland länger erwerbstätig sein müssen als bisher. Das lidA-Denkmodell visualisiert Determinanten der Erwerbsteilhabe und identifiziert Charakteristika des Erwerbsausstiegs: Komplexität, Prozesshaftigkeit, Individualität und Struktureller Rahmen. Auf dieser konzeptionellen Grundlage untersucht die lidA-Studie ('leben in der Arbeit', www.lida-studie.de) Langzeiteffekte der Arbeit auf Gesundheit und Erwerbsteilhabe in einer älter werdenden Erwerbsbevölkerung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Die Dynamisierung von Alterseinkommen - Chancen und Risiken eines neuen Mischungsverhältnisses staatlicher, betrieblicher und privater Alterssicherung - (Income Dynamics in Old Age - IDA): Endbericht an das Forschungsnetzwerk Alterssicherung (FNA) der Deutschen Rentenversicherung Bund (2015)

    Fachinger, Uwe; Künemund, Harald ; Schmähl, Winfried; Laguna, Elma; Unger, Katharina; Koch, Hellen;

    Zitatform

    Fachinger, Uwe, Harald Künemund, Katharina Unger, Hellen Koch, Winfried Schmähl & Elma Laguna (2015): Die Dynamisierung von Alterseinkommen - Chancen und Risiken eines neuen Mischungsverhältnisses staatlicher, betrieblicher und privater Alterssicherung - (Income Dynamics in Old Age - IDA). Endbericht an das Forschungsnetzwerk Alterssicherung (FNA) der Deutschen Rentenversicherung Bund. (DRV-Schriften 104), Berlin, 82 S.

    Abstract

    "Vor dem Hintergrund des demografischen und erwerbsstrukturellen Wandels und den damit verbundenen Finanzierungsproblemen der gesetzlichen Alterssicherungssysteme ist in Deutschland ein Paradigmenwechsel vollzogen worden, wobei den ergänzenden Systemen der betrieblichen und insbesondere der privaten Altersvorsorge eine stärkere Bedeutung zugewiesen wurde. Die Gewährleistung des Niveaus der materiellen Absicherung im Alter hängt in der Folge von dem Zusammenspiel dieser drei Schichten des Alterssicherungssystems ab. Grundsätzlich ist damit zwar keine neue Situation entstanden, da sich die Alterseinkünfte auch bisher für einen Teil der ehemals Erwerbstätigen beispielsweise aus Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) sowie der betrieblichen und privaten Altersvorsorge zusammensetzten. Es ist bislang aber unbekannt, ob und inwieweit das Leistungsniveau dieser 'Mischungen' im Zeitablauf bei unterschiedlichen Anpassungen der Teilleistungen aufrechterhalten werden kann. Während im Zentrum der Diskussion die Erstberechnung der Leistungen beim Übergang in die nachberufliche Phase stand, wurde die Entwicklung während des weiteren Leistungsbezuges nahezu vollständig 'übersehen'. Aus sozial- und verteilungspolitischer Sicht ist dies problematisch, da sich die Teilsysteme der Alterssicherung nicht nur bei der Erstberechnung der Leistungen, sondern auch bei der Dynamisierung der einmal zuerkannten Leistungen unterscheiden. Da die Leistungen nicht aufeinander abgestimmt sind, ändert sich die materielle Situation in der Nacherwerbsphase im Vergleich zum Zeitpunkt des Erstbezuges. Es ist daher unklar, inwiefern die sogenannte 'Rentenlücke', die sich nicht nur durch das niedrigere Rentenniveau beim Rentenzugang ergibt, sondern sich während der Rentenbezugsphase infolge der Reduzierung des allgemeinen Rentenniveaus sukzessive vergrößert, in der Nacherwerbsphase durch die Anpassungen der Leistungen aus der betrieblichen und privaten Altersvorsorge ausgeglichen wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Seniority wages and the role of firms in retirement (2015)

    Frimmel, Wolfgang ; Schnalzenberger, Mario; Winter-Ebmer, Rudolf ; Horvath, Thomas ;

    Zitatform

    Frimmel, Wolfgang, Thomas Horvath, Mario Schnalzenberger & Rudolf Winter-Ebmer (2015): Seniority wages and the role of firms in retirement. (IZA discussion paper 9192), Bonn, 30 S.

    Abstract

    "In general, retirement is seen as a pure labor supply phenomenon, but firms can have strong incentives to send expensive older workers into retirement. Based on the seniority wage model developed by Lazear (1979), we discuss steep seniority wage profiles as incentives for firms to dismiss older workers before retirement. Conditional on individual retirement incentives, e.g., social security wealth or health status, the steepness of the wage profile will have different incentives for workers as compared to firms when it comes to the retirement date. Using an instrumental variable approach to account for selection of workers in our firms and for reverse causality, we find that firms with higher labor costs for older workers are associated with lower job exit age." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Impacts of the availability of old-age benefits on exits from the labour market (2015)

    Gałecka-Burdziak, Ewa ; Góra, Marek;

    Zitatform

    Gałecka-Burdziak, Ewa & Marek Góra (2015): Impacts of the availability of old-age benefits on exits from the labour market. (IZA discussion paper 9014), Bonn, 22 S.

    Abstract

    "Given human longevity, fertility, health and social developments, workers become inactive relatively early throughout Europe. This partially stems from older workers being pushed out of the labour market and from personal motivation to prefer benefits to wages. We focus on this latter effect and analyse whether workers would have stayed active had they not been tempted by the availability of the old-age benefits. We focus on Poland, a country severely experiencing the problem of population ageing. In 2013 persons 50+ accounted for 37% of the total population. Although they enjoy a relatively low unemployment rate, their participation and employment rates are very low: 34% and 32%, respectively. We analyse whether this is due to the discouraged worker effect. We identify the cyclical properties of activity and discouraged worker rates, and estimate a set of logistic regressions to identify the determinants of the exits from the labour market. Cyclical analysis indicates that the added worker effect prevails over the discouraged worker effect. The discouraged worker effect appears with a delay of a few quarters. The process is asymmetric for females. Workers often permanently leave the market. The availability of old-age benefits increases the probability of outflow from unemployment to inactivity, as do unemployment rate changes. If old-age benefits become the main source of income for the worker within the 1 year interval, they are 8 to 20 times more likely to leave the workforce compared to those who receive either unemployment benefits or social welfare benefits." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Understanding employment participation of older workers: creating a knowledge base for future labour market challenges (2015)

    Hasselhorn, Hans-Martin; Apt, Wenke;

    Zitatform

    Hasselhorn, Hans-Martin & Wenke Apt (Hrsg.) (2015): Understanding employment participation of older workers. Creating a knowledge base for future labour market challenges. Berlin, 118 S.

    Abstract

    "In allen Ländern Europas steigt die durchschnittliche Lebenserwartung und der Anteil älterer Menschen nimmt deutlich zu. Obwohl dieser demografische Wandel mit einer allgemeinen Verbesserung der Gesundheit einhergeht, erreicht nur eine Minderheit älterer Arbeitnehmer das gesetzliche Renteneintrittsalter im Beruf.
    Die Europäische Programm-Initiative 'More Years, Better Lives' (JPI MYBL) hat zur Beantwortung der Frage 'Warum arbeiten manche Menschen im höheren Erwerbsalter und andere nicht?' eine Gruppe von 46 Wissenschaftlern aus 11 Ländern beauftragt, hierzu den aktuellen Forschungsbedarf zu identifizieren. Damit sollte anstehenden Forschungsförderungsaktivitäten zugearbeitet werden. Dieser Bericht legt die wichtigsten Ergebnisse vor.
    Die interdisziplinäre JPI UEP Arbeitsgruppe hat das umfassende 'lidA-Denkmodell' zur Analyse der Einflussfaktoren für einen frühen Rückzug aus dem Arbeitsmarkt beziehungsweise bei verlängerter Erwerbstätigkeit genutzt. Basierend darauf wurde der Forschungsstand bestimmt und der Forschungsbedarf abgeleitet.
    Zielgruppen dieses Berichtes sind demnach Forscher, Forschungsförderer sowie Entscheidungsträger in der Sozial- und Arbeitsmarktpolitik, die sich mit Teilhabe älterer Arbeitnehmer am Arbeitsmarkt beschäftigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Health, work capacity and retirement in Sweden (2015)

    Johansson, Per ; Laun, Lisa ; Palme, Mårten ;

    Zitatform

    Johansson, Per, Lisa Laun & Mårten Palme (2015): Health, work capacity and retirement in Sweden. (Working papers / Institute for Evaluation of Labour Market and Education Policy 2015,29), Uppsala, 29 S.

    Abstract

    "Following an era of a development towards earlier retirement, there has been a reversed trend to later exit from the labor market in Sweden since the late 1990s. We investigate whether or not there are potentials, with respect to health and work capacity of the population, for extending this trend further. We use two different methods. First, the Milligan and Wise (2012) method, which calculates how much people would participate in the labor force at a constant mortality rate. Second, the Cutler et al. (2012) method, which asks how much people would participate in the labor force if they would work as much as the age group 50-54 at a particular level of health. We also provide evidence on the development of self-assessed health and health inequality in the Swedish population." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Work capacity and longer working lives in Belgium (2015)

    Jousten, Alain ; Lefebvre, Mathieu ;

    Zitatform

    Jousten, Alain & Mathieu Lefebvre (2015): Work capacity and longer working lives in Belgium. (IZA discussion paper 9032), Bonn, 28 S.

    Abstract

    "We explore the link between health indicators and employment rates of the population aged 55 or more. Our focus lies on work capacity as a key determinant of employment. Using cohort mortality information as a proxy for overall health outcomes, we establish a substantial untapped work capacity in the population 55+. Similar results are obtained when relying on individual-level objective and subjective health and socioeconomic parameters as predictors." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Would people behave differently if they better understood social security?: evidence from a field experiment (2015)

    Liebman, Jeffrey B.; Luttmer, Erzo F. P.;

    Zitatform

    Liebman, Jeffrey B. & Erzo F. P. Luttmer (2015): Would people behave differently if they better understood social security? Evidence from a field experiment. In: American Economic Journal. Economic Policy, Jg. 7, H. 1, S. 275-299. DOI:10.1257/pol.20120081

    Abstract

    "This paper presents the results of a randomized field experiment that provided information about key Social Security features to older workers. The experiment was designed to examine whether it is possible to affect individual behavior using a relatively inexpensive informational intervention about the provisions of a public program and to explore the mechanisms underlying the behavior change. We find that our relatively mild intervention (sending an informational brochure and an invitation to a web-tutorial) increased labor force participation one year later by 4 percentage points relative to the control group mean of 74 percent." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Berufserfolg und die Planung eines aktiven Ruhestands (2015)

    Meulemann, Heiner ;

    Zitatform

    Meulemann, Heiner (2015): Berufserfolg und die Planung eines aktiven Ruhestands. In: S. Lessenich (Hrsg.) (2015): Routinen der Krise - Krise der Routinen : Verhandlungen des 37. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Trier 2014 (Verhandlungen der Kongresse der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, Bd. 37), S. 210-220.

    Abstract

    "Der Ruhestand spiegelt sich bereits vor dem Eintritt als individuelle Krisensituation. Er verlangt eine Planung: Man kann sich mehr oder minder anspruchsvolle, alte oder neue Aktivitäten in Auge fassen oder den auferlegten Rückzug ins Privatleben hinnehmen. Zu vermuten ist, dass der Aktivitätsgrad des Geplanten mit dem bisherigen Berufserfolg ansteigt; denn mit beidem wird die Anerkennung anderer erstrebt. Zu vermuten ist weiter, dass der Aktivitätsgrad mit den früheren und aktuellen Freizeitpräferenzen sinkt. Das wird in einer Kohorte von 3240 Gymnasiasten des 10. Schuljahres 1969 im 16. Lebensjahr untersucht, von denen 1301 über ihren Lebensweg im 30., 43. und 56. Lebensjahr und im 56. Lebensjahr über ihre Ruhestandspläne wiederbefragt wurden.
    Die Aktivität des geplanten Ruhestands wurde als Folge von drei Entscheidungen erhoben: Will man den Beruf fortsetzen oder nicht; wenn nein, will man sich zivilgesellschaftlich engagieren oder nicht; wenn nein, plant man eine produktive (also marktfähige und zertifizierte) oder konsumtive Aktivität. Der Berufserfolg wurde objektiv als Berufsprestige und Einkommen und subjektiv als Einschätzung des bisher Erreichten zu den drei Wiederbefragungszeitpunkten erhoben. Die Freizeitpräferenz wurde als Differenz zwischen den Wertschätzungen von Freizeit und Beruf zu den drei Wiederbefragungszeitpunkten erhoben. Weiterhin wurde die soziale Herkunft, Leistungsfähigkeit und Lebensplanung im 16. Lebensjahr als Prädiktor eingesetzt. Die Planung eines aktiven Ruhestands im 56. Lebensjahr wurde durch den Berufserfolg nicht beeinflusst, aber durch die Freizeitpräferenz vermindert und eine zielorientierte Lebensplanung im 16. Lebensjahr gefördert.
    Der fehlende Einfluss des Berufserfolgs im Lebenslauf auf die Ruhestandsplanung im 56. Lebensjahr deutet darauf, dass der Ruhestand anders geplant wird als die berufliche Laufbahn. Die bis dahin gewahrte Identität tritt zurück. Sie unterliegt keiner Bewährung mehr, aber sie ist als Vergangenheit gegenwärtig. Sie ist eine erste, hintergründige Identität, vor die eine zweite treten kann, ohne durch sie präjudiziert zu sein. Weder werden die Ressourcen und Orientierungen der Herkunft gebraucht noch muss der Faden der bisherigen Lebensgeschichte weitergesponnen werden. Wer eine zweite Identität sucht, erlebt eine 'späte Freiheit' (Rosenmayr)." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Die dritte Säule in der Alterssicherung: brauchen wir eine Neubewertung nach der Finanz- und Wirtschaftskrise? Deutschland im europäischen Vergleich. (2015)

    Meyer, Traute ;

    Zitatform

    Meyer, Traute (2015): Die dritte Säule in der Alterssicherung. Brauchen wir eine Neubewertung nach der Finanz- und Wirtschaftskrise? Deutschland im europäischen Vergleich. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 64, H. 8, S. 189-195. DOI:10.3790/sfo.64.8.189

    Abstract

    "Die dritte Säule galt in der vergleichenden Sozialpolitikforschung schon vor der Finanz- und Wirtschaftskrise als ungeeignetes Instrument: Eigenverantwortlichkeit führt zu Sicherungslücken und das individualisierte Investitionsrisiko ist zu hoch. Die dritte Säule ist deshalb in europäischen Ländern auch nach Kürzungen für die soziale Sicherheit der Bevölkerung unwichtig. Sowohl die Bismarck-Länder, die sich auf die erste Säule stützen, als auch die Beveridge-Staaten, wo erste und zweite Säule entwickelt sind, verlassen sich nicht auf Selbstverantwortung, sondern garantieren einen großen Teil der Rente gesetzlich oder durch andere kollektive Regelungen. Deutschland bildet hier eine Ausnahme, dadurch werden besonders Geringverdiener hohen Risiken ausgesetzt. Weitere Reformen sind deshalb nötig." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Training access, reciprocity, and expected retirement age (2015)

    Montizaan, Raymond ; Fouarge, Didier ; Grip, Andries de;

    Zitatform

    Montizaan, Raymond, Andries de Grip & Didier Fouarge (2015): Training access, reciprocity, and expected retirement age. (IZA discussion paper 8862), Bonn, 43 S.

    Abstract

    "This paper investigates whether employers can induce employees to postpone retirement by offering access to training courses that maintain job proficiency. We use unique, matched employer - employee surveys for the Dutch public sector, which include detailed information on a wide range of HR practices applied in the organization, as well as the expected retirement age of its employees. We find that training policies, as reported by employers, are significantly positively related to employee expected retirement age, irrespective of whether employees actually participate in training. We show that this positive relationship is driven by employees' positive reciprocal inclinations, indicating that provision of training may serve as a tool to motivate older employees in their job and consequently to retire later. The provision of training access may therefore complement existing pension reforms in many industrialized countries that aim to increase labor-force participation of older workers. Robustness analyses indicate that the relationship between offering training access and expected age of retirement is unlikely to be driven by reverse causality, self-selection, or the presence of other organizational characteristics." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    The influence of marital status and spousal employment on retirement behavior in Germany and Spain (2015)

    Radl, Jonas ; Himmelreicher, Ralf K.;

    Zitatform

    Radl, Jonas & Ralf K. Himmelreicher (2015): The influence of marital status and spousal employment on retirement behavior in Germany and Spain. In: Research on Aging, Jg. 37, H. 4, S. 361-387. DOI:10.1177/0164027514536403

    Abstract

    "This article analyzes the impact of marital status and spousal employment on the timing of retirement in Germany and Spain. Retirement behavior is examined by means of event - history models, with a competing risks framework being used to distinguish between voluntary and involuntary work-exit transitions. To take account of the role of social policies, we adopt a comparative approach. Data are drawn from a 2006 special retirement module implemented analogously in national labor force surveys. The results show that spousal labor market participation plays a large role in work-exit transitions, even when retirement is involuntary. This finding questions the widespread belief that coretirement is exclusively due to preference for joint retirement shared among spouses. Moreover, widows and widowers tend to retire prematurely in Germany, whereas no such effect could be found in Spain. This finding is explained by reference to specific economic incentives arising from national pension legislation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Determinants for the transition from work into retirement in Europe (2015)

    Riedel, Monika; Hofer, Helmut; Wögerbauer, Birgit;

    Zitatform

    Riedel, Monika, Helmut Hofer & Birgit Wögerbauer (2015): Determinants for the transition from work into retirement in Europe. In: IZA journal of European Labor Studies, Jg. 4, S. 1-19. DOI:10.1186/s40174-014-0027-5

    Abstract

    "We use the labor force ad hoc module 'transition from work into retirement' to analyze the link between individual as well as pension system characteristics and planned retirement age within the European Union. We find that timing of retirement is correlated between partners who are, already at the stage of retirement planning. In richer countries of the EU15, standard retirement age seems to have a larger effect on planned retirement age than in poorer EU15 states or in new EU member states. The effect of pension wealth is largest in the new EU member states and smallest in rich EU15 countries. Furthermore, industry and occupation effects differ by country type." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Health, work ability and work motivation: determinants of labour market exit among German employees born in 1959 and 1965 (2015)

    Tisch, Anita ;

    Zitatform

    Tisch, Anita (2015): Health, work ability and work motivation. Determinants of labour market exit among German employees born in 1959 and 1965. In: Journal for labour market research, Jg. 48, H. 3, S. 233-245., 2015-06-19. DOI:10.1007/s12651-015-0186-5

    Abstract

    "Derzeit sind rund 20?% der jährlichen Rentenneuzugänge in Deutschland vorzeitige Renteneintritte aufgrund von Erwerbsunfähigkeit und damit auf gesundheitliche Einschränkungen zurückzuführen. Gleichzeitig wird argumentiert, dass Gesundheit heute nur noch eine mittelbare Einflussgröße für den Erwerbsausstieg darstellt und dass Erwerbsausstiegsprozesse zunehmend durch Arbeitsfähigkeit und Arbeitsmotivation erklärt werden können. Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich daher mit der Frage, inwiefern selbsteingeschätzte Arbeitsfähigkeit und individuelle Arbeitsmotivation als Mediatoren für den Zusammenhang zwischen Gesundheit und Erwerbsausstieg gelten können. Die Studie stützt sich auf Daten der lidA-Studie, eine deutsche Kohortenstudie zu Arbeit, Alter, Gesundheit und Erwerbsteilhabe (n?=?3.796). Um die Erwerbsteilhabe ein Jahr nach der Befragung untersuchen zu können, werden die Befragungsdaten mit prozessproduzierten Registerdaten der Bundesagentur für Arbeit verknüpft, die den individuellen Arbeitsmarktstatus (beschäftigt, arbeitslos, Leistungsbezug) tagesgenau abbilden. Die lidA-Studie umfasst zwei Kohorten der Babyboomerjahrgänge: Erwerbstätige, die 1959 und 1965 geboren sind. Die Babyboomer sind aus zwei Gründen besonders interessant für die Analyse von vorzeitigen Erwerbsausstiegsprozessen: Zum einen sind sie die ersten deren offizielles Rentenalter auf 67 Jahre angehoben wurde. Zum anderen haben sie, im Gegensatz zu vorangegangenen Geburtsjahrgängen, neben den Erwerbsunfähigkeitsrenten nahezu keine Möglichkeiten des vorzeitigen Erwerbsausstieges mehr.
    Dieser Artikel zeigt im Ergebnis, dass Personen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen, niedrigerer körperlicher oder geistiger Arbeitsfähigkeit sowie Personen welchen eine geringe Arbeitsmotivation zugeschrieben werden kann, eine erhöhte Wahrscheinlichkeit haben aus der aktuellen Beschäftigung auszuscheiden. Die Ergebnisse zeigen aber auch, dass Arbeitsmotivation und Selbsteinschätzung der Arbeitsfähigkeit die Beziehung zwischen Gesundheit und Arbeitsmarktrückzug nur teilweise zu vermitteln vermögen (

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    Are public sector workers different?: cross-European evidence from elderly workers and retirees (2015)

    Tonin, Mirco ; Vlassopoulos, Michael ;

    Zitatform

    Tonin, Mirco & Michael Vlassopoulos (2015): Are public sector workers different? Cross-European evidence from elderly workers and retirees. In: IZA journal of labor economics, Jg. 4, S. 1-21. DOI:10.1186/s40172-015-0027-3

    Abstract

    "The public sector employs a large share of the labor force to execute important functions (e.g. regulation and public good provision) in an environment beset by severe agency problems. Attracting workers who are motivated to serve the public interest is important to mitigate these problems. We investigate whether public and private sector employees differ in terms of their public service motivation, as measured by their propensity to volunteer, using a representative sample of elderly workers from 12 European countries. To overcome potential identification difficulties related to unobservable differences in working conditions (e.g. working time, required effort, job security, career incentives), we also look at retired workers. We find that public sector workers, both those currently employed and those already retired, are significantly more prosocial; however, the difference in prosociality is explained by differences in the composition of the workforce across the two sectors, in terms of (former) workers' education and occupation. Looking across industries and within occupations, we find that former public sector workers in education are more motivated, while there are no differences across the two sectors when considering broad occupational categories. We also investigate other dimensions and find no differences in terms of trust, while there is evidence of some differences in risk aversion, political preferences, life and job satisfaction." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Entgeltumwandlung in Deutschland: eine Analyse auf Basis der Verdienststrukturerhebung 2010 (2015)

    Weber, Thomas ; Beck, Martin;

    Zitatform

    Weber, Thomas & Martin Beck (2015): Entgeltumwandlung in Deutschland. Eine Analyse auf Basis der Verdienststrukturerhebung 2010. In: Wirtschaft und Statistik H. 1, S. 56-74.

    Abstract

    "Dieser Artikel gibt einen umfassenden Überblick über die Verbreitung der Entgeltumwandlung in Deutschland. Nach einer Beschreibung der gesetzlichen Rahmenbedingungen und einer deskriptiven Analyse der auf Basis der Verdienststrukturerhebung 2010 gewonnenen Ergebnisse werden im abschließenden Teil die für die individuelle Entgeltumwandlung maßgeblichen Einflussfaktoren mithilfe von mathematischen Regressionsmodellen untersucht. Es zeigt sich, dass die Wahl des Arbeitgebers und die Höhe des Verdienstes die entscheidenden Faktoren für die Teilnahme an der Entgeltumwandlung sind. Nachgewiesen werden kann ein positiver Effekt auf die Teilnahmebereitschaft und Höhe des umgewandelten Entgelts, wenn sich der Arbeitgeber über einen Zuschuss zum Umwandlungsbetrag an der Entgeltumwandlung beteiligt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    How have employment transitions for older workers in Germany and the UK changed (2015)

    Wright, David;

    Zitatform

    Wright, David (2015): How have employment transitions for older workers in Germany and the UK changed. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 782), Berlin, 19 S.

    Abstract

    "Extending working life is an objective for many nations. However, the UK government has recently reported only modest improvement 'compared to many nations'. A comparison of European, Labour Force Surveys show that Germany has reversed early retirement much faster than the UK since 2003. This was not forecast by previous researchers. In particular, Ebbinghaus' influential cross-national analysis of early retirement, published in 2006, had predicted that liberal welfare states regimes like the UK would react faster than conservative ones like Germany. A review of changes to pensions and employment policies suggests the UK puts more emphasis on recruitment of older workers, flexible working and gradual retirement while Germany puts more emphasis on retention of older workers through age-management and employment protection. The paper compares the employment transitions of older workers using data covering 1993 to 2013 from the longitudinal surveys British Household Panel Survey, Understanding Society and the German Socio-Economic Panel. It finds little evidence for the recruitment of older workers or gradual retirement in either the UK or Germany and concludes it was the greater employment protection for older workers in Germany that enabled the employment rate for older workers to increase even during the recent recession." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Frauen und Männer im fortgeschrittenen Erwerbsalter am österreichischen Arbeitsmarkt: aktuelle Situation und Rahmenbedingungen für einen längeren Verbleib von Personen 50+ im Erwerbsprozess (2015)

    Ziegler, Petra;

    Zitatform

    Ziegler, Petra (2015): Frauen und Männer im fortgeschrittenen Erwerbsalter am österreichischen Arbeitsmarkt. Aktuelle Situation und Rahmenbedingungen für einen längeren Verbleib von Personen 50+ im Erwerbsprozess. (AMS-Info 311/312), Wien, 6 S.

    Abstract

    "Im vorliegenden Beitrag soll eine kurze Übersicht zur aktuellen Situation und Beschäftigungsmöglichkeiten älterer Personen in Österreich präsentiert werden.
    Zunächst wird auf die Beschäftigungssituation von Personen 50+ eingegangen sowie deren Betroffenheit von Arbeitslosigkeit dargestellt. Anschließend werden wichtige Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für einen längeren Verbleib im Erwerbsleben aufgezeigt, Gründe für den Pensionsantritt aus Sicht älterer Menschen sowie Informationen zur Pension in Österreich angeführt. Abschließend wird kurz auf bereits bestehende (Pilot-) Projekte in Österreich zum Thema 'Alter(n)sgerechtes Arbeiten' hingewiesen und ein Resümee zur derzeitigen Situation gezogen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zur Arbeitsmarktsituation Älterer: Erwerbstätigkeit Älterer steigt, aber ungelöste Probleme mit Arbeitslosigkeit und sozialer Polarisierung beim Altersübergang (2015)

    Zitatform

    (2015): Zur Arbeitsmarktsituation Älterer. Erwerbstätigkeit Älterer steigt, aber ungelöste Probleme mit Arbeitslosigkeit und sozialer Polarisierung beim Altersübergang. (Arbeitsmarkt aktuell 2015,10), Berlin, 19 S.

    Abstract

    "Es ist paradox: Die Situation älterer Beschäftigter hat sich verbessert - nur ältere Arbeitslose profitieren davon praktisch gar nicht. Eine DGB-Studie konstatiert 'mangelnde Chancen auf Wiedereingliederung', wenn der Job im Alter erst einmal weg ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Bericht der Bundesregierung über die gesetzliche Rentenversicherung, insbesondere über die Entwicklung der Einnahmen und Ausgaben, der Nachhaltigkeitsrücklage sowie des jeweils erforderlichen Beitragssatzes in den künftigen 15 Kalenderjahren (Rentenversicherungsbericht 2015) und Sondergutachten des Sozialbeirats zum Rentenversicherungsbericht 2015: Unterrichtung durch die Bundesregierung (2015)

    Zitatform

    (2015): Bericht der Bundesregierung über die gesetzliche Rentenversicherung, insbesondere über die Entwicklung der Einnahmen und Ausgaben, der Nachhaltigkeitsrücklage sowie des jeweils erforderlichen Beitragssatzes in den künftigen 15 Kalenderjahren (Rentenversicherungsbericht 2015) und Sondergutachten des Sozialbeirats zum Rentenversicherungsbericht 2015. Unterrichtung durch die Bundesregierung. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/6870 (30.11.2015)), 107 S.

    Abstract

    "Entwicklung der gesetzlichen Rentenversicherung: Zusammensetzung des Versichertenbestandes, Rentenarten, Strukturen des Rentenbestandes, Angleichung der Renten in den neuen Ländern, Einnahmen, Ausgaben und Vermögen; Vorausberechnungen 2015 bis 2019/2029, Modellrechnung zur Ost-West-Rentenangleichung 2014 bis 2019, Auswirkungen der Heraufsetzung der Altersgrenzen" (Dokumentations- und Informationssystem Bundestag und Bundesrat - DIP)

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  • Literaturhinweis

    Cash-on-hand and the duration of job search: quasi-experimental evidence from Norway (2014)

    Basten, Christoph ; Telle, Kjetil ; Fagereng, Andreas ;

    Zitatform

    Basten, Christoph, Andreas Fagereng & Kjetil Telle (2014): Cash-on-hand and the duration of job search. Quasi-experimental evidence from Norway. In: The economic journal, Jg. 124, H. 576, S. 540-568. DOI:10.1111/ecoj.12135

    Abstract

    "We identify the causal effect of lump-sum severance payments on non-employment duration in Norway by exploiting a discontinuity in eligibility at age 50. We find that a severance payment worth 1.2 months' earnings at the median lowers the fraction re-employed after a year by seven percentage points. Data on household wealth enable us to verify that the effect is decreasing in prior wealth, which favors an interpretation as liquidity constraints over the alternative of mental accounting. Finding liquidity constraints in Norway, despite its equitable wealth distribution and generous welfare state, means they are likely to exist also in other countries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The effect of wealth and earned income on the decision to retire: a dynamic probit examination of retirement (2014)

    Bender, Keith A. ; Theodossiou, Ioannis; Wei, Zhang; Mavromaras, Kostas ;

    Zitatform

    Bender, Keith A., Kostas Mavromaras, Ioannis Theodossiou & Zhang Wei (2014): The effect of wealth and earned income on the decision to retire. A dynamic probit examination of retirement. (IZA discussion paper 7927), Bonn, 30 S.

    Abstract

    "This paper estimates the propensity to retire and the persistence of remaining retired once the decision to retire has been made in the US labour market, using a dynamic panel probit model. The estimated income effect of higher housing wealth is virtually zero and that of financial assets wealth is positive, increasing the retirement probability. The substitution effect of earned income is negative, thus decreasing the retirement probability. The retirement decision is strongly state persistent for up to three years after the initial retirement decision and the state persistence of retirement is reinforced by wealth and earned income." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The liberalisation of the German social model: public - private pension reform in Germany since 2001 (2014)

    Bridgen, Paul ; Meyer, Traute ;

    Zitatform

    Bridgen, Paul & Traute Meyer (2014): The liberalisation of the German social model. Public - private pension reform in Germany since 2001. In: Journal of social policy, Jg. 43, H. 1, S. 37-68. DOI:10.1017/S0047279413000597

    Abstract

    "Some commentators view reforms to the German political economy since the 1990s as constituting a broad liberalisation of a previously coordinated market economy (e.g., Streeck, 2009). Others argue that by maintaining protection for core workers the reforms represent a dualisation rather than liberalisation (e.g., Palier and Thelen, 2010). This debate has paid little attention to public - private pension reform since 2001. This paper argues that pensions have been a crucial component of the German social model since 1957 and demonstrates why comprehensive analysis of its development must consider them. After summarising how public and occupational pensions have supported core German workers since 1957, the paper calculates core workers' projected net pensions and those of less privileged employees before and after recent reforms. On this basis, it concludes that pension reforms have created a system more characteristic of a liberal than a dualised political economy. Since the reform, the projected pensions of today's young workers are closer to the poverty line, and the gap between the projected benefits of core and peripheral workers has narrowed. Increasingly, as young core workers age, they will thus have less incentive to invest in employer specific skills, a development that threatens the model as a whole." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsbelastungen im letzten Beruf und Verrentungszeitpunkt: Beschleunigen hohe Belastungen den Übergang in den Ruhestand? (2014)

    Brussig, Martin ;

    Zitatform

    Brussig, Martin (2014): Arbeitsbelastungen im letzten Beruf und Verrentungszeitpunkt. Beschleunigen hohe Belastungen den Übergang in den Ruhestand? In: Zeitschrift für Sozialreform, Jg. 60, H. 1, S. 37-60. DOI:10.1515/zsr-2014-0104

    Abstract

    "Im vorliegenden Beitrag werden typisierte berufliche Belastungsprofile, die aus der Erwerbstätigenbefragung 2006 gewonnen wurden, mit Rentenzugangsdaten der Gesetzlichen Rentenversicherung verknüpft. Durch Mittelwertvergleiche von Personen, die im Alter von 60, 63 oder 65 Jahren in Altersrente eintraten, kann gezeigt werden, dass die Arbeitsbelastung von 60- bzw. 63-jährigen Personen, die aus versicherungspflichtigen Beschäftigungen ohne Altersteilzeit in Altersrente wechseln, signifikant höher ist als die 65-Jähriger. Bei Rentenzugängen aus Altersteilzeitarbeit und Arbeitslosigkeit ist dieser Zusammenhang jedoch deutlich schwächer ausgeprägt. Die Ergebnisse des Beitrags verdeutlichen die Notwendigkeit einer alterns- und altersgerechten Arbeitsgestaltung und Arbeitsmarktpolitik." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Entwicklung des Erwerbsaustrittsalters: Anstieg und Differenzierung (2014)

    Brussig, Martin ; Ribbat, Mirko ;

    Zitatform

    Brussig, Martin & Mirko Ribbat (2014): Entwicklung des Erwerbsaustrittsalters. Anstieg und Differenzierung. (Altersübergangs-Report / Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ), Universität Duisburg-Essen 2014-01), Duisburg, 23 S. DOI:10.17185/duepublico/45444

    Abstract

    "Die seit ca. zehn Jahren steigende Alterserwerbsbeteiligung geht wesentlich auf verlängerte Erwerbsphasen zurück. Inzwischen ist in der Altersspanne von 52 bis 58 Jahren kaum mehr ein altersbedingter Rückgang der Erwerbsbeteiligung zu beobachten, wie es in den 1990er Jahren - und abgeschwächt dem darauffolgenden Jahrzehnt - noch zu verzeichnen war. Allein zwischen den Kohorten der 1941 und 1945 Geborenen ist das durchschnittliche Erwerbsaustrittsalter um nahezu ein Jahr gestiegen. Es ist mit ca. 61 Jahren jedoch nach wie vor deutlich von der Regelaltersgrenze entfernt. Hinsichtlich des mittleren beruflichen Austrittsalters gibt es große Unterschiede zwischen Berufen. Die Altersspanne zwischen Berufen mit einem sehr hohen und einem sehr niedrigen mittleren beruflichen Austrittsalter liegt bei über fünf Jahren. Berufe mit einem hohen mittleren beruflichen Austrittsalter erlauben nicht notwendigerweise lange Erwerbsphasen, sondern können auch durch Personen geprägt sein, die erst am Ende ihres Erwerbslebens vorübergehend in einen Beruf hineinströmen, nachdem sie ihren langjährig ausgeübten Beruf aufgegeben haben. Das durchschnittliche Austrittsalter der Männer ist in den meisten Berufen höher als das der Frauen; die Spanne zwischen Berufen mit hohem und niedrigem Austrittsalter ist bei Männern deutlich höher. Teilweise gibt es erhebliche Unterschiede zwischen dem Austrittsalter von Männern und Frauen innerhalb eines Berufsfeldes, was auf geschlechtsspezifische Binnendifferenzierungen innerhalb einzelner Berufsfelder deutet, aber auch aus besonderen Rentenzugangsmöglichkeiten von Frauen resultieren kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Exploring women's retirement: continuity, context and career transition (2014)

    Duberley, Joanne ; Szmigin, Isabelle ; Carmichael, Fiona ;

    Zitatform

    Duberley, Joanne, Fiona Carmichael & Isabelle Szmigin (2014): Exploring women's retirement: continuity, context and career transition. In: Gender, Work and Organization, Jg. 21, H. 1, S. 71-90. DOI:10.1111/gwao.12013

    Abstract

    "This paper reports on an exploratory study examining women's views about and experiences of retirement. It has long been recognized that women's careers often follow a different path than men's due to the differential impact of family and domestic responsibilities and their relative underrepresentation at higher levels of organizations. However, many studies of retirement have implicitly assumed a conventional male career as the norm, where retirement is seen as marking a neat ending to continuous employment. This paper aims to present a richer understanding of women's retirement, utilizing contextual national data and qualitative analysis. The paper begins with a brief summary of literature looking at women's career development. We then explore the concept of retirement and consider current literature with regard to women's retirement. Following a brief discussion of our research approach, we provide some national context using quantitative data. We then discuss the qualitative findings, examining the areas of continuity and change that women experienced in retirement and exploring the factors that they felt enabled and constrained them." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    The associations between early life circumstances and later life health and employment in Europe (2014)

    Flores, Manuel ; Kalwij, Adriaan ;

    Zitatform

    Flores, Manuel & Adriaan Kalwij (2014): The associations between early life circumstances and later life health and employment in Europe. In: Empirical economics, Jg. 47, H. 4, S. 1251-1282. DOI:10.1007/s00181-013-0785-3

    Abstract

    "We use data from the Survey of Health, Aging, and Retirement in Europe to estimate for thirteen European countries the associations of early life circumstances -- measured by childhood health and socioeconomic status (SES) -- with educational attainment, and later life health and employment (at ages 50 - 64). In all countries and for men and women, favorable early life circumstances, and in particular a higher childhood SES, are associated with a higher level of education. In most countries and in particular for women, favorable early life circumstances are associated with better later life health, also when education is controlled for. The significant associations of favorable early life circumstances with a higher incidence of later life employment are mostly transmitted through education and later life health." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Neue Wege in den Ruhestand?: zur tariflichen und betrieblichen Regulierung des vorzeitigen Erwerbsausstiegs (2014)

    Fröhler, Norbert;

    Zitatform

    Fröhler, Norbert (2014): Neue Wege in den Ruhestand? Zur tariflichen und betrieblichen Regulierung des vorzeitigen Erwerbsausstiegs. Düsseldorf, 100 S.

    Abstract

    "Die vorliegende Publikation greift die zentralen Erkenntnisse eines mit Mitteln der Hans-Böckler-Stiftung finanzierten Forschungsprojektes auf. Zunächst werden die wichtigsten tariflichen und betrieblichen Übergangsinstrumente vorgestellt. Es folgen sechs Branchenporträts, in denen jeweils die zentralen Kennzeichen der Übergangsregulierung und ihrer Entwicklung in den oben genannten Branchen näher beleuchtet wird. Zum Schluss erfolgt ein Resümee, in dem insbesondere der zentralen Untersuchungsfrage nachgegangen wird, ob die zunehmende Einschränkung der staatlichen Optionen des vorzeitigen oder gleitenden Erwerbsausstiegs zu verstärkten Regulierungsbemühungen seitens der Tarifverbände und der Unternehmen führt, ob also die 'Entflexibilisierung' des staatlichen Rentenübergangs eine 'Re-Flexibilisierung' auf tariflicher und betrieblicher Ebene nach sich zieht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Actuarial adjustments, retirement behaviour and worker heterogeneity (2014)

    Giesecke, Matthias;

    Zitatform

    Giesecke, Matthias (2014): Actuarial adjustments, retirement behaviour and worker heterogeneity. (Ruhr economic papers 490), Essen, 42 S. DOI:10.4419/86788558

    Abstract

    "Die Studie untersucht die Verhaltensreaktion auf finanzielle Anreize hinsichtlich des Renteneintrittsalters. Die Einführung versicherungsmathematischer Abschläge dient als Quelle exogener Variation, um Renteneintrittsraten in diskreter Zeit zu schätzen. Die Analyse basiert auf Administrativdaten der Deutschen Rentenversicherung (VSKT) sowie Umfragedaten des Sozioökonomischen Panels (SOEP) um mögliche Unterschiede in den Ergebnissen aufgrund der Datenmenge und Datenqualität in einem komparativen Szenario zu kontrollieren. Ein besonderer Fokus in der Analyse des Renteneintrittsverhaltens liegt auf individueller Heterogenität hinsichtlich des physischen Anspruchs ehemals ausgeübter Berufe. Die Ergebnisse zeigen, dass die Einführung versicherungsmathematischer Abschläge in Deutschland zu einer durchschnittlichen Verzögerung des Renteneintritts um fünf Monate führt. Diese Reaktion auf finanzielle Anreize ist bei Individuen mit ehemals physisch anspruchsvollen Berufen jedoch etwa 40% niedriger." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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