Ältere im Betrieb
Die zunehmende Alterung und die abnehmende Zahl der Erwerbspersonen sowie die Anhebung des Rentenalters bleiben nicht ohne Auswirkungen auf die Betriebe. Es ist eine alter(n)ssensible Personalpolitik gefordert, die sich der verändernden Altersstruktur im Betrieb stellt. Die Infoplattform bietet zum Thema Ältere im Betrieb Literaturhinweise, Volltexte und Informationen über Forschungsprojekte. Es werden die Positionen der Politik, der Verbände und Betriebe sowie die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema deutlich.
In dieser Infoplattform sind erstmals alle Literaturhinweise - neben der Themeneinordnung - dem Punkt "wissenschaftliche Literatur" oder "politik-/praxisbezogene Literatur" zugeordnet. "Wissenschaftliche Literatur" beinhaltet Veröffentlichungen in SSCI-Journals, referierten Zeitschriften, wissenschaftlichen Veröffentlichungsreihen und Discussion Papers. "Politik/Praxis" bezieht sich auf die aktuelle politische Diskussion bzw. auf betriebs-praktische Hinweise zum Thema Ältere im Betrieb.
- Wissenschaft / Politik und Praxis
- Ergebnisse aus dem IAB
- Arbeitsmarktsituation Älterer
- Auswirkungen des demografischen Wandels
- betriebliche Personalpraxis vs. alter(n)ssensible Personalpolitik
- Berufsausstieg und Übergang in Rente
-
Literaturhinweis
Lernverhalten und Lernkompetenz älterer Beschäftigter (2018)
Geiger, Kristina;Zitatform
Geiger, Kristina (2018): Lernverhalten und Lernkompetenz älterer Beschäftigter. (Münchner Beiträge zur Bildungsforschung 37), München: Utz, 328 S.
Abstract
"Betriebliche Weiterbildung, die eine aktive Rolle des Lernenden vorsieht und dessen Eigenverantwortung für den Lernprozess in den Fokus rückt, stellt erhebliche Anforderungen an den Lernenden und an die Lernumgebung. Aus der vorliegenden Arbeit lassen sich wichtige Erkenntnisse für die Förderung der Lernkompetenz und der Gestaltung von betrieblichen Lernumgebungen ableiten. Dafür werden das Lernverhalten und die Lernkompetenz älterer Beschäftigter der Siemens AG untersucht. Einblick gibt eine breit angelegte Mitarbeiterbefragung, die auf Grundlage theoretischer Konzepte des selbstregulierten Lernens, zur Lernförderung in der Arbeit sowie der Selbstbestimmungstheorie der Motivation konzipiert wurde." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
Literaturhinweis
Stressbewältigung für ältere Arbeitnehmer: Erste Evaluationsergebnisse aus einem Interventionsprojekt (2018)
Görtner, Lara Elisa;Zitatform
Görtner, Lara Elisa (2018): Stressbewältigung für ältere Arbeitnehmer. Erste Evaluationsergebnisse aus einem Interventionsprojekt. Bonn, 311 S.
Abstract
"Die vorliegende Arbeit setzt sich mit der Konzeption, Akquise, Realisation und Evaluation einer ganzheitlichen Weiterbildungsmaßnahme für erfahrene Arbeitnehmer ab 50 Jahren auseinander mit besonderem Augenmerk auf dem Bereich der Stressbewältigung. Da diese Altersgruppe aufgrund des demographischen Wandels an immer größerer Bedeutung gewinnt, sollte die Arbeitskraft und Motivation solcher Arbeitnehmer nachhaltig gesichert und gestärkt werden. Aus diesem Grund wurden als drei ineinander greifende Bestandteile das Training der Kompetenzwahrnehmung, der geistigen Fitness und der Stressbewältigung konzipiert und realisiert. Bei einer Stichprobengröße von 129 Probanden zeigen sich hierbei gegenüber der Kontrollgruppe von 147 Probanden wesentliche Veränderungen in verschiedenen Kennwerten über zwei bis drei Messzeitpunkte hinweg. Insbesondere zeigen sich deutliche Verbesserungen bei Fähigkeiten zur Beeinflussung des Stresserlebens im Alltag wie beispielsweise die Distanzierungsfähigkeit zu beruflichen Belastungen, der subjektiv wahrgenommene Gesundheitszustand oder auch die innere Ruhe beziehungsweise Ausgeglichenheit, sodass die Ziele der Studie als erfolgreich angesehen werden können. Es zeigen sich verschiedene Limitationen und Chancen der Studie, die abschließend diskutiert werden. Hierbei werden sowohl eine hohe Relevanz als auch Implikationen für die Weiterbildungsforschung herausgearbeitet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Wiederbeschäftigungschancen Älterer: Wo Vermittlungsfachkräfte Handlungsbedarf sehen (2018)
Zitatform
Homrighausen, Pia & Katja Wolf (2018): Wiederbeschäftigungschancen Älterer: Wo Vermittlungsfachkräfte Handlungsbedarf sehen. (IAB-Kurzbericht 11/2018), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Bei einer alternden Bevölkerung und hohem Fachkräftebedarf ist es besonders wichtig, die Beschäftigungschancen älterer Menschen zu verbessern. Deutschlandweit waren im Jahresdurchschnitt 2016 gut 550.000 Personen im Alter von über 54 Jahren arbeitslos gemeldet. Bei einer Befragung von Vermittlungsfachkräften in den Agenturen für Arbeit zum Vermittlungsprozess arbeitsloser Personen ab 55 Jahren geben die Befragten fast ausnahmslos an, ältere Arbeitsuchende würden oft spezifische Probleme aufweisen, die den Weg in eine neue Beschäftigung erschweren. Als größte Hürden gelten gesundheitliche Einschränkungen, aber auch Vorbehalte der Unternehmen gegenüber Älteren. Die Experten aus der Praxis wurden auch gefragt, ob es aus ihrer Sicht einen Bedarf an speziellen Angeboten für Ältere gibt. In diesem Kontext stützt sich der Kurzbericht auch auf Befunde einer Studie zur früheren 'Entgeltsicherung für ältere Arbeitnehmer'." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Wolf, Katja;Weiterführende Informationen
- Aktuelle Angebote im Beratungs- und Vermittlungsprozess, die aus Sicht der Vermittlungsfachkräfte am besten geeignet sind, die Beschäftigungschancen Älterer zu erhöhen
- Dauer der Arbeitslosigkeit Älterer bis zur erneuten Arbeitsaufnahme
- Wiederbeschäftigungschancen Älterer
- Änderungs- oder Ergänzungsbedarf im Beratungs- und Vermittlungsprozess aus Sicht der Vermittlungsfachkräfte
-
Literaturhinweis
Alterserwerbsbeteiligung in Europa auch in Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise im Aufschwung? (2018)
Zitatform
Kaboth, Arthur & Martin Brussig (2018): Alterserwerbsbeteiligung in Europa auch in Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise im Aufschwung? (Altersübergangs-Report / Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ), Universität Duisburg-Essen 2018-01), Duisburg, 18 S. DOI:10.17185/duepublico/48256
Abstract
"In nahezu allen 28 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union ist die Erwerbsbeteiligung Älterer von 2005 bis 2016 gestiegen. Trotz dieses praktisch universellen Trends, gibt es erhebliche Unterschiede innerhalb der EU. Die europäischen Beschäftigungsziele von 2010 wurden auch im Jahr 2016 teilweise nicht erreicht.
Große Unterschiede in der Alterserwerbsbeteiligung zeigen sich vor allem zwischen Männern und Frauen. In der Regel sind die Erwerbstätigenquoten der Männer höher als die der Frauen. Die stärkeren Zuwächse sind allerdings auf Seiten der Frauen zu beobachten.
Der Abstand der Erwerbstätigenquoten zwischen jüngeren und älteren Erwerbstätigen - die Alterslücke - wird kleiner. Auch dies ist in nahezu allen Ländern vorzufinden. Die Alterslücken von Männern und Frauen unterscheiden sich in den meisten Ländern der EU nicht wesentlich voneinander. Vor allem die stärkere Erwerbsintegration älterer Frauen lässt die Alterslücke kleiner werden.
Geringqualifizierte (Ältere) sind in den meisten europäischen Ländern benachteiligt, wenngleich in unterschiedlichem Ausmaß. Es zeigt sich eine starke Streuung innerhalb der EU bei dieser Personengruppe. Mit steigender Qualifikation sinkt hingegen die Alterslücke. Höhere Bildungsabschlüsse erhöhen die Erwerbschancen auch für Ältere.
Die Alterslücke ist nahezu überall in Europa gesunken, auch in Ländern mit langanhaltender rückläufiger wirtschaftlicher Entwicklung. Im Vergleich zu früheren Rezessionen ist die relativ stabile Alterserwerbsbeteiligung in Europa ein Novum, denn in der Vergangenheit wurden bei hoher Arbeitslosigkeit Ältere vielfach vom Arbeitsmarkt verdrängt." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Reliable and unproductive? Stereotypes of older employees in corporate and news media (2018)
Zitatform
Kroon, Anne C., Martine van Selm, Claartje ter Hoeven & Rens Vliegenthart (2018): Reliable and unproductive? Stereotypes of older employees in corporate and news media. In: Ageing and society, Jg. 38, H. 1, S. 166-191. DOI:10.1017/S0144686X16000982
Abstract
"Older employees face a severe employability problem, partly because of dominant stereotypes about them. This study investigates stereotypes of older employees in corporate and news media. Drawing on the Stereotype Content Model, we content analysed newspaper coverage and corporate media of 50 large-scale Dutch organisations, published between 2006 and 2013. The data revealed that stereotypical portrayals of older employees are more common in news media than in corporate media and mixed in terms of valence. Specifically, older employees were positively portrayed with regard to warmth stereotypes, such as trustworthiness, but negatively with regard to competence stereotypes, such as technological competence and adaptability. Additionally, stereotypical portrayals that do not clearly belong to warmth or competence dimensions are found, such as the mentoring role stereotype and the costly stereotype. Because competence stereotypes weigh more heavily in employers' productivity perceptions, these media portrayals might contribute to the employability problem of older employees. We suggest that older employees could benefit from a more realistic media debate about their skills and capacities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Turbulence and the employment experience of older workers (2018)
Zitatform
Lalé, Etienne (2018): Turbulence and the employment experience of older workers. In: Quantitative economics, Jg. 9, H. 2, S. 735-784. DOI:10.3982/QE557
Abstract
"This paper provides new interpretations of the effects of rising economic turbulence - an increase in the rate of skill depreciation upon job loss - and its interaction with labor market institutions. We have three main results, based on a life-cycle model with labor market frictions and labor force participation decisions. First, rising economic turbulence during the 1970s and 1980s accounts for the decline in employment among older workers in the United States. Second, the interaction between turbulence and institutions explains most of the reduction in labor force participation among older workers in Europe over this period, but ultimately explains little of the rise in unemployment. Third, only a small share of the increase in unemployment can be attributed to the early retirement policies that were implemented in Europe from the 1970s up until the early 1990s. Our analysis indicates that incorporating an operative labor supply choice can pose serious challenges to theories aiming to explain the European unemployment problem." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: IZA discussion paper , 10061 -
Literaturhinweis
Live longer, work longer: the changing nature of the labour market for older workers in OECD countries (2018)
Martin, John P.;Zitatform
Martin, John P. (2018): Live longer, work longer. The changing nature of the labour market for older workers in OECD countries. (IZA discussion paper 11510), Bonn, 29 S.
Abstract
"Population ageing poses stark dilemmas for labour markets, social protection systems and cultural norms. It will put strong downward pressure on labour supply, leading to falling real incomes and huge financial pressures on social protection systems unless there is an offsetting increase in employment rates. This is especially true for older workers whose employment rates are well below those of prime-age adults. In this paper, I examine how the labour market for older workers has evolved in OECD countries since 1990, what are the main forces at work, what are the main obstacles to working longer and how might public policies help overcome them. I also speculate about the future for older workers faced with the challenges and opportunities posed by the gig economy." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Do state laws protecting older workers from discrimination reduce age discrimination in hiring?: evidence from a field experiment (2018)
Zitatform
Neumark, David, Ian Burn, Patrick Button & Nanneh Chehras (2018): Do state laws protecting older workers from discrimination reduce age discrimination in hiring? Evidence from a field experiment. (NBER working paper 25369), Cambrige, Mass., 59 S. DOI:10.3386/w25369
Abstract
"We provide evidence from a field experiment in all 50 states on age discrimination in hiring for retail sales jobs. We relate measured age discrimination - the difference in callback rates between old and young applicants - to state variation in anti-discrimination laws protecting older workers. Anti-discrimination laws could boost hiring, although they could have the unintended consequence of deterring hiring if their main effect is to increase termination costs. We find some evidence that there is less discrimination against older men and women in states where age discrimination law allows larger damages, and some evidence that there is lower discrimination against older women in states where disability discrimination law allows larger damages. But this evidence is not robust to all of the estimations we consider. However, we reach a robust conclusion that stronger or broader laws protecting older workers from discrimination do not have the unintended consequence of deterring their hiring." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Demografische Entwicklungen als Herausforderung für die betriebliche Bildung und berufliche Kompetenzentwicklung älterer ArbeiternehmerInnen (2018)
Zitatform
Schramek, Renate & Uwe Elsholz (2018): Demografische Entwicklungen als Herausforderung für die betriebliche Bildung und berufliche Kompetenzentwicklung älterer ArbeiternehmerInnen. In: R. Schramek, C. Kricheldorff, B. Schmidt-Hertha & J. Steinfort-Diedenhofen (Hrsg.) (2018): Alter(n) - Lernen - Bildung : ein Handbuch, S. 215-226.
Abstract
Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels befassen sich die Autoren mit den Auswirkungen alternder Belegschaften auf die betriebliche Weiterbildung. Ausgewählte empirische Ergebnisse zum Lernen, zur Leistungsfähigkeit und zur Teilnahme an beruflicher Weiterbildung älterer Beschäftigter verdeutlichen, dass Leistungsgrenzen nicht auf das kalendarische Alter zurückgeführt werden können, sondern vielmehr durch bestimmte Bedingungen und Strukturen (u.a. andauernde, einseitig, anspruchsvolle körperliche Arbeit etc.) hervorgerufen werden. Abschließend werden in diesem Kontext die Motive für berufliches Lernen in der zweiten Lebenshälfte und didaktische Aspekte betrachtet. (IAB)
-
Literaturhinweis
Erhalt der Arbeitsfähigkeit von Generationen: die Bedeutung von Führung (2018)
Stecker, Christina; Zierler, Clemens;Zitatform
Stecker, Christina & Clemens Zierler (2018): Erhalt der Arbeitsfähigkeit von Generationen. Die Bedeutung von Führung. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 71, H. 1, S. 36-43. DOI:10.5771/0342-300X-2018-1-36
Abstract
"Der Erhalt der Arbeitsfähigkeit der Beschäftigten ist angesichts des demografischen und digitalen Wandels eine zentrale Herausforderung für Unternehmen. In diesem konzeptuell angelegten Beitrag wird ein Führungsverständnis vorgestellt, das dem Potenzial von Vielfalt Rechnung trägt, indem es den psychologischen Arbeitsvertrag und das organisationale Commitment für Unterstützungsangebote zugrunde legt. Den innovativen Ansatzpunkt für das strategische Management bilden hierbei idiosynkratische Kontrakte, individuell-persönliche Vereinbarungen (I-Deals) zwischen Führungskraft und Beschäftigten, die für beide einen Vorteil generieren und kollektivvertragliche Regelungen ergänzen sollen. Insofern eröffnen I-Deals neue Möglichkeiten zur Erprobung in betrieblichen Experimentierräumen von 'Arbeit 4.0', dem Bundesteilhabegesetz oder dem Flexirentengesetz. Erste empirische Studien zeigen, dass I-Deals in Bezug auf den Aufgaben- und Verantwortungsbereich sowie auf den zeitlichen Verbleib im Berufsleben besonders gut für ältere Beschäftigte geeignet sind. Jedoch besteht Forschungsbedarf, um die Wirkungen von I-Deals - auch mögliche nichtintendierte Wechselwirkungen - in der Praxis zu überprüfen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Betriebliches Alter(n)smanagement - sechs Spannungsfelder betrieblicher Praxis (2018)
Stork, Joachim; Widuckel, Werner;Zitatform
Stork, Joachim & Werner Widuckel (2018): Betriebliches Alter(n)smanagement - sechs Spannungsfelder betrieblicher Praxis. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 71, H. 1, S. 71-74. DOI:10.5771/0342-300X-2018-1-71
Abstract
"Der Trend zu einer Erhöhung des Austrittsalters aus dem Erwerbsprozess verläuft nicht einheitlich, sondern nach Branchen und Berufen äußerst differenziert. Insgesamt ist das Erreichen der gesetzlichen Regelaltersgrenze in einem Beschäftigungsverhältnis eher eine Ausnahme. In den Unternehmen sollte es Aufgabe des betrieblichen Alter(n)smanagements sein, einem vorzeitigen Ausscheiden der Beschäftigten entgegenzuwirken. Die Autoren diskutieren sechs Spannungsfelder, in denen das betriebliche Alter(n)smanagement steht und die sich als Hindernisse für wirksames Agieren erweisen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Age and gender differences in the impact of labour-market transitions on subjective health in Germany (2018)
Zitatform
Unger, Stefanie, Anita Tisch & Silke Tophoven (2018): Age and gender differences in the impact of labour-market transitions on subjective health in Germany. In: Scandinavian Journal of Public Health. Supplement, Jg. 46, H. 19, S. 49-64., 2017-08-28. DOI:10.1177/1403494817738430
Abstract
"Aims: Applying a gender- and age group-sensitive approach, we investigated the effect of labour-market transitions (job loss and re-employment) on subjective physical and mental health.
Methods: A combination of the difference-in-differences approach and propensity score matching controls for selectivity and initial health differences. This allowed us to analyse the causal effect of job loss and re-employment on subjective health. We made use of data from the German Panel Study Labour Market and Social Security and combined survey information with administrative records of the Federal Employment Agency for employed and unemployed men and women 31 - 60 years of age (n = 2213). We controlled for labour-market experiences before the time period under study and for labour-market transitions between the interviews. Subjective health was assessed using the SF-12 health questionnaire, enabling us to differentiate between subjective mental and physical health functioning.
Results: We found that physical health was affected mainly in older persons between 45 and 60 years old. Controlling for covariates using propensity score matching, mental health was affected only when living-wage jobs (i.e. jobs that provide sufficient income to achieve a defined minimum standard of living above the social benefit level) are gained or lost. Younger women showed a significant improvement in mental health after re-employment. In contrast, job loss affected only older individuals' mental health, with a particularly negative effect observed for men.
Conclusions: Our results not only showed that women and men are affected differently by job loss and re-employment, but also that age is an important factor. Older men were affected most severely by job loss, whereas re-employment was found to improve mental health only in women aged 31 - 44 years. It is therefore important to address the health problems of different socio-demographic groups separately, and to apply active labour-market policies with regard to unemployed men and women with health impairments. Based on our results, we suggest the promotion of employment with income levels above the maximum welfare benefit award." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Trends in der Beschäftigung Älterer: Rahmenbedingungen für betriebliche Personalpolitik (2018)
Zitatform
Walwei, Ulrich (2018): Trends in der Beschäftigung Älterer. Rahmenbedingungen für betriebliche Personalpolitik. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 71, H. 1, S. 3-11., 2018-01-09. DOI:10.5771/0342-300X-2018-1-3
Abstract
"Während der letzten beiden Dekaden hat sich die Beschäftigungssituation Älterer in Deutschland insofern deutlich verbessert, als Ältere länger im Arbeitsmarkt und häufig auch länger in ihrem letzten Beschäftigungsbetrieb verbleiben. Allerdings haben es Ältere nach Arbeitslosigkeit weiterhin schwer, wieder auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Daran ändert die insgesamt verbesserte Aufnahmefähigkeit des Arbeitsmarkts ebenso wenig etwas wie die Tatsache, dass Betriebe, die Ältere neu eingestellt haben, von guten Erfahrungen mit ihren neuen Beschäftigten berichten. Der Beitrag zeigt, dass Betriebe in ihrer Personalpolitik gegenüber Älteren nicht autonom agieren (können). Ihr Handeln steht in Wechselwirkung mit der Angebotsseite des Arbeitsmarkts und mit dessen weiteren Kontextfaktoren. Die Größe und Altersstruktur des künftig zur Verfügung stehenden Arbeitskräfteangebots ist von der demografischen Entwicklung abhängig. Zudem beeinflussen Arbeitsmarktinstitutionen, wie z. B. die Rentengesetzgebung, maßgeblich die Ausschöpfung des Erwerbspersonenpotenzials. Nicht zuletzt hängt die Qualität des Arbeitskräfteangebots auch von der Entwicklung der Beschäftigungsfähigkeit Älterer ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Flexible Arbeitsmodelle für die Generation 50+: Wirkungsvolle Maßnahmen gegen den vorzeitigen Austritt aus der späten Erwerbsphase (2018)
Wörwag, Sebastian; Cloots, Alexandra;Zitatform
Wörwag, Sebastian & Alexandra Cloots (2018): Flexible Arbeitsmodelle für die Generation 50+. Wirkungsvolle Maßnahmen gegen den vorzeitigen Austritt aus der späten Erwerbsphase. Wiesbaden: Springer, 234 S.
Abstract
"Dieses Fachbuch präsentiert basierend auf den Ergebnissen einer breit abgestützten Studie flexible Arbeitsmodelle, die bei der Zielgruppe der Erwerbstätigen im Alter von über 50 Jahren zu einer Weiterbeschäftigung bis zum Rentenalter und darüber hinaus führen können. HR-Verantwortliche, Führungskräfte und interessierte Mitarbeitende erlernen Strategien, mit denen sie dem Fachkräftemangel wirksam entgegenwirken sowie zu Gesunderhaltung, Motivationssteigerung und verbesserter Arbeitsfähigkeit der Beschäftigten beitragen können. Ein systemisches Modell stellt die Einflussfaktoren nachhaltig guter Arbeit dar, ein Trendkapitel zeigt die künftigen Herausforderungen, und konkrete Flexibilisierungsmodelle sowie Fallstudien erleichtern die Umsetzung der Erkenntnisse in die Praxis." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Secular stagnation? The effect of aging on economic growth in the age of automation (2017)
Zitatform
Acemoglu, Daron & Pascual Restrepo (2017): Secular stagnation? The effect of aging on economic growth in the age of automation. (NBER working paper 23077), Cambrige, Mass., 9 S. DOI:10.3386/w23077
Abstract
"Several recent theories emphasize the negative effects of an aging population on economic growth, either because of the lower labor force participation and productivity of older workers or because aging will create an excess of savings over desired investment, leading to secular stagnation. We show that there is no such negative relationship in the data. If anything, countries experiencing more rapid aging have grown more in recent decades. We suggest that this counterintuitive finding might reflect the more rapid adoption of automation technologies in countries undergoing more pronounced demographic changes, and provide evidence and theoretical underpinnings for this argument." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Chancen und Risiken der Digitalisierung für ältere Produktionsarbeiter (2017)
Zitatform
Bellmann, Lutz (2017): Chancen und Risiken der Digitalisierung für ältere Produktionsarbeiter. (IAB-Forschungsbericht 15/2017), Nürnberg, 15 S.
Abstract
"Nach den Ergebnissen des Linked Personnel Panels 2015 ist die Digitalisierung für die meisten Beschäftigten einerseits mit einer körperlichen Entlastung und andererseits mit der Notwendigkeit der Weiterentwicklung ihrer Fähigkeiten und Kompetenzen verbunden. Dabei werden von den Beschäftigten die körperlichen Entlastungen wesentlich seltener genannt als die Herausförderungen durch die Weiterentwicklung der Fähigkeiten und Kompetenzen. Die Differenzierung nach Altersgruppen ist wenig ausgeprägt. Allerdings geben männliche Produktionsarbeiter wesentlich häufiger als männliche Beschäftigte in anderen Funktionsbereichen an, dass sie körperliche Entlastungen erfahren. Seltener wird von den männlichen Produktionsarbeitern das Erfordernis der Weiterentwicklung der Fähigkeiten und Kompetenzen gesehen. Die Ergebnisse zeigen auch, dass die Beschäftigten diese Herausforderungen annehmen: Im Vergleich der Jahre 2013 und 2015 war im Linked Personnel Panel ein deutlicher Anstieg der Teilnahme an Weiterbildungskursen (die zumindest teilweise vom Arbeitgeber finanziert wurden) für alle Altersgruppen zu verzeichnen. Vor dem Hintergrund der den Älteren im Vergleich zu den Jüngeren von den Arbeitgebern oftmals attestierten geringeren Lernfähigkeit und -bereitschaft sind diese Ergebnisse als gute Nachricht zu betrachten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Towards age-friendly work in Europe: a life-course perspective on work and ageing from EU Agencies (2017)
Dubois, Hans; Jungblut, Jean-Marie; Vermeylen, Greet; Wilkens, Mathijn;Zitatform
Dubois, Hans, Jean-Marie Jungblut, Mathijn Wilkens & Greet Vermeylen (2017): Towards age-friendly work in Europe. A life-course perspective on work and ageing from EU Agencies. (Eurofound research report / European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions), Dublin, 90 S. DOI:10.2802/130548
Abstract
"The ageing of the EU's population and workforce has implications for employment, working conditions, living standards and welfare. This report draws on the expertise of four EU Agencies in their respective areas, covers the policy challenges associated with the ageing workforce and considers innovative solutions. EU-OSHA presents policy examples of integrated approaches to occupational safety and health for an ageing workforce. Eurofound examines working conditions for workers of all ages, related work sustainability outcomes and how the right policies can foster longer working lives. Cedefop explores how vocational education and training can be used to support active ageing at work. EIGE provides a gender perspective on the issue of the ageing workforce and discusses the different challenges that men and women face. The report also outlines the impact of long-term demographic trends on employment, and examines lifelong participation in learning. This is followed by a call for active ageing solutions that ensure older workers remain active, skilled and employed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Berufliche Beratung Älterer (2017)
Ertelt, Bernd-Joachim; Scharpf, Michael;Zitatform
Ertelt, Bernd-Joachim & Michael Scharpf (Hrsg.) (2017): Berufliche Beratung Älterer. Frankfurt am Main: Lang, 229 S.
Abstract
"Die Bedeutung beruflicher Beratung Älterer wird aus individueller, arbeitsmarktbezogener und gesellschaftlicher Sicht gegenwärtig in allen einschlägigen nationalen und internationalen Dokumenten betont. Allerdings fehlt bislang eine systematische, wissenschaftsbasierte und praxisrelevante Auseinandersetzung mit den sich daraus ergebenden Anforderungen für Beratungsfachkräfte und Institutionen. Dieser Band beinhaltet 14 Artikel aus dem In- und Ausland zur beruflichen Beratung Älterer und weist Facetten des aktuellen Forschungs- und Entwicklungsstandes auf. Die Beiträge zur angewandten Beratungsforschung, Qualifizierung der Beratungsfachkräfte und zu guten Praxisbeispielen ermöglichen eine Betrachtung der Thematik aus verschiedenen Perspektiven." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Economic retirement age and lifelong learning: a theoretical model with heterogeneous labor, biased technical change and international sourcing (2017)
Zitatform
Gries, Thomas, Stefan Jungblut, Tim Krieger & Henning Meyer (2017): Economic retirement age and lifelong learning. A theoretical model with heterogeneous labor, biased technical change and international sourcing. (CESifo working paper 6257), München, 44 S.
Abstract
"The employability of an aging population in a world of continuous and biased technical change is top of the political agenda. Due to endogenous human capital depreciation the effective retirement age is often below statutory retirement age resulting in permanent non-employability of older workers. We analyze this phenomenon in a putty-putty human capital vintage model and focus on education and the speed of human capital depreciation. Introducing a two-stage education system with initial schooling and lifelong learning, not even lifelong learning turns out to be capable of aligning economic and statutory retirement. However, well designed education programs will keep more workers in highly productive activities at the end of their working life, and hence will substitute for simple social transfers, or for an early switch towards very low paid jobs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
auch erschienen in: German Economic Review, -
Literaturhinweis
Working conditions of workers of different ages: European Working Conditions Survey 2015 (2017)
Mullan, Jack; Llave Vargas, Oscar; Wilkens, Mathijn;Zitatform
Mullan, Jack, Oscar Llave Vargas & Mathijn Wilkens (2017): Working conditions of workers of different ages. European Working Conditions Survey 2015. (Eurofound research report / European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions), Dublin, 75 S. DOI:10.2806/879475
Abstract
"Demographic change is changing the face of working life across the EU. The increased demand on a shrinking pool of workers to provide for the social needs of an ageing population is leading to increases in the employment rate of older workers and a lengthening of working life. Policy reforms have - on the whole - focused on raising the statutory retirement age and providing financial incentives for older workers to remain in work beyond retirement age. However, a range of other factors also influence workers' decision to continue working into old age - including health and well-being, work - life balance, career prospects and job security, and working conditions such as autonomy, hours of work and psychosocial aspects of the workplace. This report analyses these factors in depth for the 28 EU Member States, using data from the latest European Working Conditions Survey (EWCS 2015) and in the context of Eurofound's concept of 'sustainable work over the life course'." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Weiterführende Informationen
Executive Summary -
Literaturhinweis
Occupational and educational biographies of older workers and their participation in further education in Germany (2017)
Zitatform
Schmidt-Hertha, Bernhard & Margaretha Müller (2017): Occupational and educational biographies of older workers and their participation in further education in Germany. In: Australian journal of adult learning, Jg. 57, H. 3, S. 490-507.
Abstract
"The adult cohort of the German National Educational Panel Study (NEPS) provides data from six sets of longitudinal data derived from 11,932 German adults. We used the NEPS data to look at the effects of formal education in adulthood and occupational changes on participation in further vocational education and training in order to gain a better understanding of learning activities of older workers. This data enables us to differentiate between upward mobility, downwards mobility and changes at the same level of occupation. In a multi-regression-analysis we control for well-documented predictors - such as level of schooling and vocational education, job status, gender and age as well as for company size. Descriptive results confirm the expected effects, but these effects disappear when the other variables are taken into account." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Potenziale älterer Erwerbstätiger: Erkenntnisse, Konzepte und Handlungsempfehlungen (2017)
Sonntag, Karlheinz; Seiferling, Nadine;Zitatform
Sonntag, Karlheinz & Nadine Seiferling (2017): Potenziale älterer Erwerbstätiger. Erkenntnisse, Konzepte und Handlungsempfehlungen. Göttingen: Hogrefe und Huber, 190 S.
Abstract
"Angesichts alternder Belegschaften und verlängerter Lebensarbeitszeit in einer zunehmend dynamischen und digitalisierten Arbeitswelt ist die Potenzialerhaltung und -förderung älterer Mitarbeiter und Führungskräfte von zentraler Bedeutung für Organisationen.
In diesem Band wird der zentralen Frage nachgegangen, inwiefern eine längere Berufstätigkeit körperlich und geistig möglich sowie für beide Seiten - Arbeitgeber und Arbeitnehmer - erstrebenswert ist. Dazu werden umfangreiche Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung unterschiedlicher Disziplinen, wie der Psychologie, der Ergonomie und der Gerontologie, systematisch aufbereitet und in den Dienst der Anwendung im HR- und Gesundheitsmanagement gestellt.
Analysiert werden sowohl nationale als auch internationale Studien, die sich mit Potenzialen, Einstellungen und Erfahrungen älterer Erwerbstätiger (55 bis 70 Jahre) in Bezug auf ihre Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft befassen. Darauf aufbauend werden Konzepte und Handlungsempfehlungen für die strategische und operative Umsetzung in den Arbeitsalltag vorgeschlagen und diskutiert. In der Praxis erprobte Maßnahmen und Initiativen zur Potenzialerhaltung und Ressourcenentwicklung werden dargestellt und die angemessene Gestaltung eines förderlichen Arbeitsumfeldes sowie Wissenstransfer und Trainings für ältere Mitarbeiter und Führungskräfte thematisiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis -
Literaturhinweis
The labor market for older workers in Germany (2017)
Steiner, Viktor;Zitatform
Steiner, Viktor (2017): The labor market for older workers in Germany. In: Journal for labour market research, Jg. 50, H. 1, S. 1-14., 2017-02-21. DOI:10.1007/s12651-017-0221-9
Abstract
"In diesem Beitrag wird die Arbeitsmarktentwicklung für ältere Arbeitnehmer in Deutschland in den letzten Jahren beschrieben. Der Beitrag fasst wichtige Änderungen in der Arbeitsmarkt- und Rentenpolitik in Deutschland zusammen, die diese Entwicklung beeinflusst haben könnten. Im Hauptteil des Beitrags werden die Ergebnisse einer empirischen Analyse auf Basis des Sozioökonomischen Panels (SOEP) zur Entwicklung der Beschäftigung, langfristigen Arbeitslosigkeit, Frühverrentung und der Lohnentwicklung nach Altersgruppen im Zeitraum 2000 - 2014 präsentiert. Auf Basis dieser empirischen Analyse werden Implikationen für die Arbeitsmarktpolitik diskutiert." (Autorenreferat, © Springer-Verlag)
-
Literaturhinweis
Japans Ansatz zur Förderung der Arbeit im Alter: Altersbeschäftigung im japanischen Mittelstand des verarbeitenden Gewerbes (2017)
Witzke, Alexander Paul;Zitatform
Witzke, Alexander Paul (2017): Japans Ansatz zur Förderung der Arbeit im Alter. Altersbeschäftigung im japanischen Mittelstand des verarbeitenden Gewerbes. Berlin: De Gruyter Oldenbourg, 726 S.
Abstract
"Die Verlängerung von Lebensarbeitszeit gilt als Schlüsselinstrument zur Bewältigung des Bevölkerungswandels. Doch so global die korrespondierenden Herausforderungen, so unterschiedlich präsentieren sich nationale Voraussetzungen der Förderung von Alterserwerbsarbeit.
Der demografische Pionier Japan gilt als Paradebeispiel ökonomischer Teilhabe im Alter. Begründet werden kann dies durch die unternehmensinterne Fortführung von Beschäftigung über das betriebliche Rentenalter hinaus als verbreitetes Phänomen. Doch wie funktioniert dieser Mechanismus hinsichtlich der Gestaltung von Arbeitsinhalt oder Beschäftigungskonditionen? Aus welchen Motiven entschließen sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu einer Verlängerung der Beschäftigungsdauer? Und wie fällt die Beurteilung dieses Systems aus Sicht von Unternehmen und Angestellten aus? Fragen wie diese zu Zustand und Perspektiven der Altersarbeit in Japan werden durch diese Studie thematisiert.
Trotz identifizierter Schwächen kann der japanische Ansatz zur Förderung von Arbeit im Alter auch dazu dienen, das Handeln europäischer Beschäftigungspartner zu inspirieren. Denn wir teilen den demographischen Wandel und werden nur gemeinsam lernen, hiervon zu profitieren." (Verlagsangaben, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Preventing ageing unequally (2017)
Abstract
"This report examines how the two global mega-trends of population ageing and rising inequalities have been developing and interacting, both within and across generations. Taking a life-course perspective the report shows how inequalities in education, health, employment and earnings compound, resulting in large differences in lifetime earnings across different groups. It suggests a policy agenda to prevent, mitigate and cope with inequalities along the life course drawing on good practices in OECD countries and emerging economies." (Publisher information, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Old-age employment and hours of work trends: empirical analysis for four European countries (2016)
Zitatform
Aliaj, Arjeta, Xavier Flawinne, Alain Jousten, Sergio Perelman & Lin Shi (2016): Old-age employment and hours of work trends. Empirical analysis for four European countries. In: IZA journal of European Labor Studies, Jg. 5, S. 1-22. DOI:10.1186/s40174-016-0066-1
Abstract
"For the last two decades, the increase of employment among individuals aged 50+ has been a policy objective on the European employment agenda. The present paper focuses on the case of Belgium, France, Germany, and The Netherlands over the period 1997-2011. First, we provide descriptive analysis of older workers' employment using data from the European Union Labour Force Survey. Second, we use econometric techniques to explain the different employment and hours of work patterns for various sub-groups of older workers over time. We find evidence of catching up of older generation's employment rates - with no rupture at the financial crisis in 2007. Third, we use micro-simulation techniques to decompose the effects of structural changes, as well as extensive and intensive labor supply changes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
The relationship between employer-provided training and the retention of older workers: Evidence from Germany (2016)
Zitatform
Berg, Peter, Mary K. Hamman, Matthew M. Piszczek & Christopher J. Ruhm (2016): The relationship between employer-provided training and the retention of older workers. Evidence from Germany. In: International Labour Review, Jg. 156, H. 3/4, S. 495-523. DOI:10.1111/ilr.12031
Abstract
"In the coming years, a substantial portion of Germany's workforce will retire, making it difficult for businesses to meet human capital needs. Training older workers may be a successful strategy for managing this demographic transition. This study examines relationships between establishment training programs, wages, and retirement among older men and women. Using unique matched establishment-employee data from Germany, the authors find that when establishments offer special training programs targeted at older workers, women - and especially lower wage women - are less likely to retire. Results suggest this relationship may be due to greater wage growth. For men, findings suggest establishment offer of inclusion in standard training programs may improve retention of low wage men, but analysis of pre-existing differences in establishment retirement patterns suggests this relationship may not be causal. Our research suggests targeted training programs likely play an important role in retaining and advancing careers of low wage older women." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
IAB-Betriebspanel Sachsen: Ergebnisse der zwanzigsten Welle 2015 (2016)
Dahms, Vera; Frei, Marek; Prick, Simone; Putzing, Monika;Zitatform
Dahms, Vera, Marek Frei, Monika Putzing & Simone Prick (2016): IAB-Betriebspanel Sachsen. Ergebnisse der zwanzigsten Welle 2015. Berlin, 95 S.
Abstract
"Das IAB-Betriebspanel wurde in Sachsen als jährliche mündliche Arbeitgeberbefragung auf Leitungsebene von Juli bis Oktober 2015 seit 1996 zum 20. Mal durchgeführt. Ziel des Berichtes ist es, aktuelle repräsentative Daten über die Beschäftigungsentwicklung sowie Informationen über ausgewählte wirtschaftliche Kennziffern der sächsischen Betriebe bereitzustellen und mit Betrieben in Ost- und Westdeutschland zu vergleichen.
Der demografische Wandel beeinflusst die Beschäftigungssituation in den Betrieben nachhaltig. Um die Fachkräftebasis und damit die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe mittel- und langfristig zu sichern, ist auch eine Ausschöpfung der vorhandenen Beschäftigungspotenziale älterer Arbeitskräfte erforderlich. Daher findet diese Thematik seit vielen Jahren im Rahmen des IAB-Betriebspanels Berücksichtigung. 2015 wurden erneut Informationen zu diesem Themenkomplex erhoben. Damit kann Auskunft darüber gegeben werden, wie sich die Altersstruktur der Beschäftigten in sächsischen Betriebe seit 2002 - als diese Angaben erstmals erhoben wurden - entwickelt hat. Außerdem liegen erneut Informationen über betriebliche Reaktionen auf den demografischen Wandel vor. So wurde 2015 ebenfalls wiederholt erfragt, inwieweit Betriebe Maßnahmen umsetzen, die sich auf die Beschäftigung älterer Arbeitnehmer beziehen. Auch das Bewerbungsverhalten Älterer aus Sicht der Betriebe wie auch das Einstellungsverhalten der Betriebe waren Themen der Befragungen im Jahr 2015. Die Erhebung der Altersstruktur der Beschäftigten erfolgt - beginnend ab 2015 - nunmehr regelmäßig im 2-Jahresrhythmus, wobei die Altersgruppe 60+ gesondert ausgewiesen wird.
Umfangreicher und tiefgehender als in den Vorjahren werden im Rahmen des aktuellen Auswertungsberichtes zum IAB-Betriebspanel Sachsen im Themenkomplex Löhne und Gehälter die Angaben der Betriebe zur Tarifbindung ausgewertet. Hierbei geht es um den Ausweis längerfristiger gravierender Veränderungen - sowohl in der betrieblichen als auch der Beschäftigtenreichweite von Tarifverträgen. Dabei werden diese Veränderungen nicht nur auf der hochaggregierten Ebene des Freistaats untersucht, sondern auch für die einzelnen Betriebsgrößenklassen im Vergleich zu westdeutschen Buntersucht. Ebenfalls Eingang in die Analyse fand die Entwicklung der Löhne und Gehälter in den letzten Jahren in tarif- und in nicht tarifgebundenen Betrieben. Darüber hinaus erfolgt eine Betrachtung von Betrieben, die sich hinsichtlich der Entgeltgestaltung an Branchentarifverträgen orientieren bzw. nicht orientieren.
Im aktuellen Bericht bilden darüber hinaus wieder die Themen 'Fachkräfte', 'Ausbildung' und 'Weiterbildung' Auswertungsschwerpunkte. Auch das Thema 'atypische Beschäftigungsverhältnisse' (Teilzeitbeschäftigung einschließlich Mini-Jobs, befristete Beschäftigung und Leiharbeit) bleibt Gegenstand der Untersuchung. Neben Informationen zur Beschäftigungsentwicklung erfolgen Analysen ausgewählter wirtschaftlicher Kennziffern, die für die betriebliche Nachfrage nach Arbeitskräften hohe Bedeutung haben. Dazu zählen die Investitions- und Innovationsbereitschaft der Betriebe, Forschung und Entwicklung, Umsatz einschließlich Export sowie Produktivität." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Kurzfassung -
Literaturhinweis
Altern in der Erwerbsarbeit: Perspektiven der Laufbahngestaltung (2016)
Frerichs, Frerich;Zitatform
(2016): Altern in der Erwerbsarbeit. Perspektiven der Laufbahngestaltung. (Vechtaer Beiträge zur Gerontologie), Wiesbaden: Springer VS, 377 S.
Abstract
"Der vorliegende Themenband hat sich zum Ziel gesetzt, aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zur Laufbahngestaltung in der Erwerbsarbeit zusammenzuführen und weitergehende Perspektiven zu diskutieren. Das Entwicklungspotential von inner- und außerbetrieblichen Laufbahnpfaden wird vor dem Hintergrund begrenzter Tätigkeitsdauern kritisch reflektiert und Gestaltungsoptionen auf der individuellen, der betrieblichen und der überbetrieblichen Ebene diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie das Inhaltsverzeichnis. -
Literaturhinweis
Labour shortages and replacement demand in Germany: the (non)-consequences of demographic change (2016)
Zitatform
Garloff, Alfred & Rüdiger Wapler (2016): Labour shortages and replacement demand in Germany. The (non)-consequences of demographic change. (IAB-Discussion Paper 05/2016), Nürnberg, 30 S.
Abstract
"Zwei wichtige Entwicklungen auf dem deutschen Arbeitsmarktes sind, dass erstens die Nachfrage nach hochqualifizierten Arbeitskräften seit einigen Jahren stark gestiegen ist und zweitens, dass sich Deutschland einem besonders raschen demografischen Wandel gegenüber sieht, was sich einerseits darin mainifestiert, dass die erwartete Größe der Bevölkerung rasch sinkt und zweitens das Durchschnittsalter der Bevölkerung rapide ansteigt. Diese Trends haben in Deutschland zu einer Diskussion über Fachkräftemangel geführt. Einer der gerne genannten Argumente in dieser Diskussion ist, dass in den kommenden Jahren viel mehr ältere Menschen in Rente gingen, als neue jüngere in den Arbeitsmarkt eintreten. Obwohl man diesem Argumente eine inhärente Logik nicht absprechen kann, überzeugt es nur auf den ersten Blick, weil erstens Änderungen der Bevölkerungsgröße nicht notwendig mit entsprechenden Veränderungen beim Arbeitsangebot einhergehen müssen, weil zweitens unklar ist, ob ältere Kohorten typischer Weise durch jüngere Kohorten ersetzt werden und weil drittens Anpassungen bei der Arbeitsnachfrage Veränderungen beim Arbeitsangebot kompensieren könnten.
In diesem Papier behandeln wir die Frage des demografischen Ersatzbedarfs aus theoretischer und empirischer Perspektive. Theoretisch identifizieren wir Fachkräftemangel mit dem Mindestkriterium, dass sich das Verhältnis von offenen Stellen zu Arbeitslosen vergrößert und zeigen dass das nicht eindeutig für demografische Veränderungen gilt. Im empirischen Teil der Arbeit untersuchen wir, wie die Beschäftigung über die Zeit mit der relativen Größe der unterschiedlichen Alterskohorten zusammenhängt. Wir finden keine Evidenz dafür, dass ein hoher Anteil von älteren Beschäftigten, die den Arbeitsmarkt verlassen, in einem Beruf danach zu einer höheren Nachfrage nach jüngeren Arbeitnehmern führt. Stattdessen findet eine Nachbesetzung - falls sie stattfindet - typischer Weise eher aus den mittleren Altersgruppen durch Berufswechsler statt. Wir schlussfolgern, dass der Zusammenhang zwischen demografischen Veränderungsprozessen und Arbeitsmarktergebnissen, insbesondere im Hinblick auf das Ersatzbedarf-Argument, viel weniger direkt ist, als häufig in der öffentlichen Debatte angenommen wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)Beteiligte aus dem IAB
Wapler, Rüdiger; -
Literaturhinweis
Die prekäre Position älterer Erwerbstätiger: Umsetzung von Personalinstrumenten und Vergleich der Relevanzeinschätzungen aus Sicht von Arbeitgebern und älteren Arbeitnehmern (2016)
Zitatform
Gerpott, Fabiola H. & Benedikt Hackl (2016): Die prekäre Position älterer Erwerbstätiger: Umsetzung von Personalinstrumenten und Vergleich der Relevanzeinschätzungen aus Sicht von Arbeitgebern und älteren Arbeitnehmern. In: W. Matiaske & A. Czaya (Hrsg.) (2016): Periphere Arbeit im Zentrum (Schriftenreihe Zentrum und Peripherie, 10), S. 71-94.
Abstract
"Zur Bekämpfung des Fachkräftemangels in Deutschland wird oftmals auf die Notwendigkeit einer Erhöhung der Erwerbsbeteiligung älterer Arbeitnehmer hingewiesen. In diesem Beitrag setzen wir uns mit dem aktuellen Stand der Ausrichtung der Personalarbeit auf die Bedürfnisse dieser Mitarbeitergruppe auseinander. Zum einen betrachten wir die Bewertungen von Unternehmensvertretern aus 211 deutschen Organisationen in Bezug auf (1) die Umsetzung von 21 Personalinstrumenten in Abhängigkeit von der Altersstruktur des Unternehmens sowie (2) deren Wichtigkeit für die Bindung von Arbeitnehmern zwischen 51 und 65 Jahren. Zum anderen kontrastieren wir diese Ergebnisse mit den Relevanzeinschätzungen der Personalinstrumente durch 115 Arbeitnehmer zwischen 51 und 65 Jahren. Es zeigt sich (1) eine niedrigere Umsetzungsquote von Personalmaßnahmen mit steigendem Anteil von Mitarbeitern über 50 Jahren im Unternehmen sowie (2) eine abweichende Relevanzbewertung der Personalinstrumente durch die Arbeitgeberseite im Vergleich zur Selbsteinschätzung der Arbeitnehmer. Wir argumentieren, dass ältere Arbeitnehmer durch eine mangelnde Berücksichtigung insbesondere bei Weiterbildungsangeboten und Karrieremöglichkeiten in eine prekäre Position gedrängt werden. Daraus resultiert ein Teufelskreis aus sinkender Eignung für berufliche Anforderungen, zunehmender Resignation und reduzierten Beschäftigungschancen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Weiterbildungsaktivitäten im Handwerk mit dem Fokus auf älteren Arbeitnehmern (2016)
Greilinger, Andrea; Dietz, Daniel;Zitatform
Greilinger, Andrea & Daniel Dietz (2016): Weiterbildungsaktivitäten im Handwerk mit dem Fokus auf älteren Arbeitnehmern. München: Deutsches Handwerksinstitut, 70 S.
Abstract
"Im Zuge gesellschaftlicher und ökonomischer Veränderungen erfährt die Weiterbildung seit Jahren einen steten Bedeutungszuwachs. Der technologische Fortschritt, die Globalisierung, Digitalisierung oder immer kürzere Produktlebenszyklen sind charakteristisch für eine kontinuierliche Beschleunigung, die von Individuen und Organisationen gleichermaßen ein hohes Maß an Wandlungsfähigkeit verlangt. (...)
Während der Fachkräftemangel als eine Folgeerscheinung des demografischen Wandels mehrfach Gegenstand der öffentlichen Diskussion ist, erfährt der Alterungsprozess der Belegschaften vergleichsweise geringe mediale Aufmerksamkeit. Und doch gehen beide Ereignisse Hand in Hand: Analog zur Reduzierung der Personen im Erwerbsalter steigt das Durchschnittsalter der deutschen Belegschaften in einem Zeitraum von zehn Jahren um etwa zwei Lebensjahre an. So wird für den Zeitraum zwischen 2017 und 2024 erwartet, dass die Zahl der 50-64-jährigen Erwerbstätigen erstmals mit derjenigen der 30-49-Jährigen übereinstimmt. Langfristig impliziert dieser Trend, dass das Erwerbspersonenpotenzial der Zukunft zu einem erheblichen Teil aus Menschen über 50 Jahren besteht. (...)
Damit entsprechende Weiterbildungsangebote bedarfsgerecht ausgestaltet werden können, war für das Handwerk zunächst einmal der Status-Quo des Weiterbildungsverhaltens in Bezug auf ältere Arbeitnehmer zu eruieren, was dem Ziel der vorliegenden Studie entsprach. Insbesondere sollten das Weiterbildungsverhalten, die Determinanten der Weiterbildungsteilnahme, die Weiterbildungsziele und die Umstände, unter denen Weiterbildung im Handwerk stattfindet, ermittelt werden. (...)
Für die Zwecke dieser Studie wurde schließlich der Datensatz 'WeLL - Berufliche Weiterbildung als Bestandteil Lebenslangen Lernens' herangezogen. (...)" (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Ist Arbeit im Alter gesund?: Erkenntnisse aus Familienunternehmen am Beispiel der bayerischen Agrarwirtschaft (2016)
Hetzel, C.; Weber, A.; Holzer, M.; Hörmann, G.; Watzele, R.; Allinger, F.;Zitatform
Hetzel, C., M. Holzer, F. Allinger, R. Watzele, G. Hörmann & A. Weber (2016): Ist Arbeit im Alter gesund? Erkenntnisse aus Familienunternehmen am Beispiel der bayerischen Agrarwirtschaft. In: Das Gesundheitswesen, Jg. 78, H. 5, S. 313-318. DOI:10.1055/s-0034-1396852
Abstract
"Ziel der Studie: Arbeiten in der zweiten Lebenshälfte ist individuell und gesellschaftlich bedeutsam. Ziel der Studie ist es, die subjektive Gesundheit von älteren, insbesondere jenseits des gesetzlichen Renteneintrittsalters erwerbstätigen oder mithelfenden Personen in Familienunternehmen am Beispiel der bayerischen Agrarwirtschaft mehrdimensional zu beschreiben.
Methode: Es wird eine 3-stufige, proportional nach regionalem Populationsumfang geschichtete Zufallsstichprobe gezogen und eine querschnittliche Fragebogenerhebung durchgeführt (persönliche Ausgabe der Fragebögen, postalischer Rücklauf n=3?176, 39,1%). Die Ergebnisse der Stichprobe (Männer 59.8%, mindestens 65 Jahre 60,8%, kleinste/kleine Betriebe 61,8%) sind verallgemeinerbar.
Ergebnis: Die Lebenszufriedenheit ist im Vergleich zur deutschen Bevölkerung ähnlicher Alterskohorte etwa gleich. Im Vergleich zum gewerblich-technischen Bereich liegen deutlich weniger körperliche Beschwerden, weniger Befindensbeeinträchtigungen und eine sehr deutlich höhere Arbeitsfreude vor. Die Gesundheitsindikatoren sind unabhängig von betrieblichen Strukturen, aber mit Alter und Geschlecht assoziiert - beim Alter teils nicht-linear.
Schlussfolgerung: Die Untersuchung zeigt, dass Arbeit im Alter eine Quelle für subjektive Gesundheit sein kann. Möglicherweise ist die Betriebsnachfolge in Familienunternehmen gesundheitsrelevant. Die Befunde dürften mindestens auf strukturähnliche Agrarregionen sowie das Handwerk übertragbar sein. Sie stützten die individuelle Auseinandersetzung mit und die gesellschaftliche Debatte um ein positives Alters- und Alternsbild" (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
The hiring and employment of older workers in Germany: a comparative perspective (2016)
Zitatform
Heywood, John S. & Uwe Jirjahn (2016): The hiring and employment of older workers in Germany. A comparative perspective. In: Journal for labour market research, Jg. 49, H. 4, S. 349-366., 2015-09-01. DOI:10.1007/s12651-015-0195-4
Abstract
"Der vorliegende Beitrag gibt einen Überblick über den Arbeitsmarkt für ältere Arbeitnehmer in Deutschland. Der besondere Fokus liegt dabei auf einer international vergleichenden Perspektive sowie auf den Bedingungen, die die Entscheidungen von Arbeitgebern beeinflussen, ältere Arbeitnehmer zu beschäftigen und neu einzustellen. Ausgangspunkt der Überlegungen ist, dass Ältere, die arbeitslos werden, nach wie vor geringe Chancen haben, eine neue Stelle zu finden. Naheliegende Erklärungen könnten sein, dass dies mit einer geringeren Produktivität oder auch mit Diskriminierung zusammenhängt. Vorliegende empirische Studien liefern hier jedoch eher gemischte Ergebnisse. Eine alternative Erklärung besteht darin, dass vielmehr die Anreize, die Arbeitgeber einsetzen, um Mitarbeiter zur Leistungserbringungen zu motivieren, eine wichtige Rolle spielen. Ein Weg zur Motivation von Mitarbeitern ist der Einsatz von Formen zeitlich verzögerter Vergütung (Hutchens, J Lab Econ, 4, 439 - 457, 1986; Lazear, J Polit Economy, 87, 1261 - 1284, 1979). Zeitlich verzögerte Vergütung eignet sich jedoch nicht, neu eingestellte Arbeitnehmer zu motivieren, die nur über einen kürzeren erwarteten Beschäftigungshorizont verfügen. Daher präferieren Arbeitgeber, die dieses Motivationsinstrument nutzen, bei Neueinstellungen tendenziell eher jüngere und keine älteren Bewerber. Wir verweisen darauf, dass es jedoch als eher zweifelhaft erscheint, die Arbeitsmarktchancen Älterer dadurch verbessern zu wollen, indem man Arbeitgeber zur Abschaffung zeitlich verzögerter Vergütungsformen bewegt. So zeigt die japanische Erfahrung, dass sich die Arbeitsmarktchancen Älterer bei geeigneter Ausgestaltung auch im Fall einer intensiven Nutzung zeitlich verzögerter Entlohnung verbessern." (Autorenreferat, © Springer-Verlag)
-
Literaturhinweis
HRM responses to ageing societies in Germany and Japan: contexts for comparison (2016)
Jackson, Keith; Debroux, Philippe;Zitatform
Jackson, Keith & Philippe Debroux (2016): HRM responses to ageing societies in Germany and Japan. Contexts for comparison. In: Management Revue, Jg. 27, H. 1/2, S. 5-13. DOI:10.1688/mrev-2016-Introduction
Abstract
This brief introductory discussion develops contexts within which to compare human resource management (HRM) responses to ageing societies in Japan and Germany. Here we define key concepts that occur throughout this Special Issue. While giving due attention to the historical and current contexts for emerging challenges to HRM policy-makers, practitioners and researchers posed by ageing societies in Germany and Japan, we propose that the relevant contexts for interpreting these challenges are essentially global, national, and regional in nature. In conclusion we present a brief overview of the contributions to this Management Review Special Issue.
-
Literaturhinweis
Diversity management in ageing societies: a comparative study of Germany and Japan (2016)
Zitatform
Kemper, Lena Elisabeth, Anna Katharina Bader & Fabian Jintae Froese (2016): Diversity management in ageing societies. A comparative study of Germany and Japan. In: Management Revue, Jg. 27, H. 1/2, S. 29-49. DOI:10.1688/mrev-2016-kemper
Abstract
"In response to demographic change organizations in Germany and Japan have recently begun to adapt their human resource management practices to embrace employees with diverse backgrounds: e.g. females, foreigners, or older workers (aged fifty and older). Based on a survey of 209 organizations we compare the current situation of diversity management practices in the two countries. Our findings indicate that, due to institutional differences, the scope and focus of diversity management varies significantly. Japanese diversity management focuses primarily on gender, whereas German organizations adopt a broader approach. While Japanese organizations consider communication and HR initiatives more important, German organizations assign a higher importance to practices integrating diversity in everyday work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
The impact of depression on employment of older workers in Europe (2016)
Zitatform
Knebelmann, Justine & Christopher Prinz (2016): The impact of depression on employment of older workers in Europe. (OECD social, employment and migration working papers 170), Paris, 33 S. DOI:10.1787/106dbdae-en
Abstract
"According to the World Health Organization, depression is the highest ranking cause of disease in middle- and high income countries; it costs Europe around EUR 118 billion a year, mostly through lost productivity on the labour market, i.e. labour supply loss, sickness absence, and poor performance at the workplace. Using data from waves 1, 2 and 4 of the Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe (SHARE), this paper seeks to assess the magnitude of the impact of depression on labour market outcomes of older workers, a population sub-group whose participation in the labour market is ever more crucial in view of rapid population ageing. For each of the studied outcomes, analyses show a substantial impact of depression, measured with the European Depression Scale. Using different methods to address endogeneity this paper finds that depression decreases the probability of being employed by 22 to 51 percentage points among the 50 to 64 year old age group. Older workers with the most symptoms are more than twice as likely as others to exit employment before retirement age. Finally, depression increases annual sickness absence duration by 7.2 days on average. These figures show the necessity for national and firm-level employment policies and programmes targeting the 50 and over population to include prevention of depression, increased awareness of depression and adequate medical support." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Macroeconomics, aging, and growth (2016)
Lee, R.;Zitatform
Lee, R. (2016): Macroeconomics, aging, and growth. In: J. Pigott & A. Woodland (Hrsg.) (2016): Handbook of the economics of population aging, Volume 1, S. 59-118. DOI:10.1016/bs.hespa.2016.05.002
Abstract
"Inevitable population aging and slower population growth will affect the economies of all nations in ways influenced by cultural values, institutional arrangements, and economic incentives. One outcome will be a tendency toward increased capital intensity, higher wages, and lower returns on capital, a tendency partially offset when the elderly are supported by public or private transfers rather than assets, and when economies are open, in which case aging will lead to increased flows of capital and labor. Rising human capital investment per child accompanies the falling fertility that drives population aging, and partially offsets slower labor force growth. Research to date finds little effect on technological progress or labor productivity. National differences in labor supply at older ages, per capita consumption of the elderly relative to younger ages, strength of public pension and health care systems, and health and vitality of the elderly all condition the impact of population aging on the economy. Policy responses include increasing the size of the labor force, mainly by raising the retirement age; reducing benefits and/or raising taxes for public transfer programs for the elderly, with concern for deadweight loss and the fair distribution of costs across socioeconomic classes; investing more in children to increase the quality and productivity of the future labor force; and public programs that promote fertility by facilitating market work for women with children." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Blickpunkt Arbeitsmarkt: Situation von Älteren (2016)
Abstract
"- Die Bevölkerungsstärke der 55- bis unter 65-Jährigen hat in den vergangenen Jahren zugenommen und wird auch in den nächsten Jahren weiter wachsen.
- Die schrittweise Anhebung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre erhöht seit 2012 die Bedeutung von Personen über 65 Jahre am Arbeitsmarkt.
- Ältere nehmen immer häufiger am Erwerbsleben teil: Die Erwerbstätigenquote der Personen zwischen 55 bis unter 65 Jahren ist in den letzten zehn Jahren stärker gestiegen als die der 15- bis unter 65-Jährigen.
- In Deutschland ist die Erwerbstätigenquote von 55- bis unter 65-Jährigen, verglichen mit anderen europäischen Ländern, überdurchschnittlich hoch.
- Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in der Altersklasse 55 bis unter 65 ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Insbesondere die Zahl der weiblichen Beschäftigten hat zugenommen. Das ist nicht nur eine Folge der gewachsenen Bevölkerungsstärke.
- Die Beschäftigungsquote der 55- bis unter 60-Jährigen ist etwas höher als in allen Altersklassen. 60- bis unter 65-Jährige sind wegen der Übergänge in den Ruhestand seltener beschäftigt.
- Ältere arbeiten - auch wegen der Nutzung von Altersteilzeitmodellen - häufiger weniger als die tariflich vereinbarte Wochenarbeitszeit.
- Die Zahl der Älteren in Minijobs ist in den letzten Jahren überdurchschnittlich gestiegen.
- Ältere sind stärker als der Durchschnitt von Arbeitslosigkeit betroffen. Wegen des Wegfalls vorruhestandsähnlicher Re-gelungen ist die registrierte Arbeitslosigkeit gestiegen.
- Die Arbeitslosenquote Älterer ist rückläufig.
- Die Unterbeschäftigung Älterer ist in den letzten Jahren gesunken.
- In den letzten Jahren begannen weniger Menschen eine Maßnahme aktiver Arbeitsmarktpolitik. Die Förderung Älterer ging im gleichen Maße zurück wie im Durchschnitt über alle Altersklassen.
- Ältere Arbeitslose sind vergleichsweise häufig langzeitarbeitslos und schwerbehindert. Sie weisen jedoch seltener als Jüngere eine fehlende formale Qualifikation auf.
- Das Risiko arbeitslos zu werden, ist für Ältere geringer als für Jüngere. Gleichzeitig ist es für Ältere schwieriger Arbeitslosigkeit durch Aufnahme einer Beschäftigung zu beenden." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Getting grey hairs in the labour market: an alternative experiment on age discrimination (2015)
Zitatform
Baert, Stijn, Jennifer Norga, Yannick Thuy & Marieke Van Hecke (2015): Getting grey hairs in the labour market. An alternative experiment on age discrimination. (IZA discussion paper 9289), Bonn, 34 S.
Abstract
"This study presents a new field experimental approach for measuring age discrimination in hiring. In addition to the classical approach in which candidates' ages are randomly assigned within pairs of fictitious resumes that are sent to real vacancies, we randomly assign activities undertaken by the older candidates during their additional life years between these pairs. When applying this design to the Belgium case, we find that age discrimination is fundamentally heterogeneous by older candidates' career pattern. Older age affects call-back only (negatively) in case older candidates were inactive or employed in an out-of-field job during their additional post-educational years." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Aging workers and the employee-employer relationship (2015)
Zitatform
Bal, P. Matthijs, Dorien T.A.M. Kooij & Denise M. Rousseau (Hrsg.) (2015): Aging workers and the employee-employer relationship. Cham: Springer London, 268 S. DOI:10.1007/978-3-319-08007-9
Abstract
"This book focuses on the aging workforce from the employment relationship perspective. This innovative book specifically focuses on how organizations can ensure their aging workers remain motivated, productive, and healthy. In 15 chapters, several experts on this topic describe how organizations through effective human resource management can ensure that workers are able to continue working at higher age. In addition, this book discusses the role older workers themselves play in continuing work at higher age. To do this, the authors integrate research from different areas, such as literature on leadership, psychological contracts, and diversity with literature on the aging workforce. Through this integration this book provides innovative ways for organizations and workers to maintain productivity, motivation and health. Aging Workers and the Employee-Employer Relationship summarizes the latest research on how employment relationships change with age and its implications for supporting the well-being, motivation, and productivity of older workers. It identifies ways to improve how both companies and workers solve the problems they face. These include better designed employment practices and more adaptive job content and developmental opportunities for aging workers along with activities aging workers can engage to enhance their own job crafting, learning and employability." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Diversity Kompetenz und Demografischer Wandel aus arbeitsökonomischer Perspektive (2015)
Zitatform
Bellmann, Lutz & Ute Leber (2015): Diversity Kompetenz und Demografischer Wandel aus arbeitsökonomischer Perspektive. In: P. Genkova & T. Ringeisen (Hrsg.) (2015): Handbuch Diversity Kompetenz : Perspektiven und Anwendungsfelder, S. 1-11. DOI:10.1007/978-3-658-08003-7_13-1
Abstract
"Vor dem Hintergrund steigender Anteile älterer Mitarbeiter an den Belegschaften ergibt sich für Unternehmen die Notwendigkeit, die Arbeits- bzw. Beschäftigungsfähigkeit über das Erwerbsleben hinweg aufrechtzuerhalten. Der vorliegende Beitrag gibt aus arbeitsökonomischer Perspektive einen Überblick über Strukturen und Entwicklung der Beschäftigung Älterer sowie über betriebliche Sichtweisen gegenüber älteren Arbeitnehmern. Zudem wird der Frage nachgegangen, welche alter(n)sgerechten Personalmaßnahmen Unternehmen einsetzen. Dabei zeigt sich, dass Arbeitgeber ihre älteren Mitarbeiter grundsätzlich positiv einschätzen, ihnen aber andere Eigenschaften zuweisen als jüngeren Mitarbeitern. Trotzdem sind Maßnahmen, die auf den Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit zielen, in der betrieblichen Praxis nach wie vor nur relativ wenig verbreitet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis des Handbuchs -
Literaturhinweis
Cumulative (dis)advantage? The impact of labour market policies on late career employment from a life course perspective (2015)
Zitatform
Bennett, Jenny & Katja Möhring (2015): Cumulative (dis)advantage? The impact of labour market policies on late career employment from a life course perspective. In: Journal of social policy, Jg. 44, H. 2, S. 213-233. DOI:10.1017/S0047279414000816
Abstract
"We investigate the labour market situation of older individuals in Europe in relation to their previous employment history as well as the regulations relating to employment protection legislation and early retirement. Specifically, we look at the competing risks of early retirement and late career unemployment. The central research question is whether policy effects differ according to the characteristics of an individual's previous work history. We employ data for twelve European countries from the Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe (SHARELIFE) and estimate multilevel regression models. The results show different mechanisms for the risks of unemployment and early retirement. Late career unemployment results from individual factors related to fragmented careers, marginal employment and short tenures. In the case of early retirement, we find the interplay of individual and policy factors to be crucial. Persons with consistent careers have an increased probability of early retirement, but only in countries with generous early retirement benefits. However, employment protection legislation appears to counteract early retirement for this group of individuals. We conclude that policy factors do not have uniform effects for older individuals, but should rather be viewed against the background of previous developments in individual career paths." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
The relationship between establishment training and the retention of older workers: evidence from Germany (2015)
Zitatform
Berg, Peter, Mary K. Hamman, Matthew M. Piszczek & Christopher J. Ruhm (2015): The relationship between establishment training and the retention of older workers. Evidence from Germany. (IZA discussion paper 9508), Bonn, 45 S.
Abstract
"In the coming years, a substantial portion of Germany's workforce will retire, making it difficult for businesses to meet human capital needs. Training older workers may be a successful strategy for managing this demographic transition. This study examines relationships between establishment training programs, wages, and retirement among older men and women. Using unique matched establishment-employee data from Germany, the authors find that when establishments offer special training programs targeted at older workers, women - and especially lower wage women - are less likely to retire. Results suggest this relationship may be due to greater wage growth. For men, findings suggest establishment offer of inclusion in standard training programs may improve retention of low wage men, but analysis of pre-existing differences in establishment retirement patterns suggests this relationship may not be causal. Our research suggests targeted training programs likely play an important role in retaining and advancing careers of low wage older women." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Coping with demographic change in job markets: how age diversity management contributes to organisational performance (2015)
Bieling, Gisela; Stock, Ruth Maria; Dorozalla, Florian;Zitatform
Bieling, Gisela, Ruth Maria Stock & Florian Dorozalla (2015): Coping with demographic change in job markets. How age diversity management contributes to organisational performance. In: Zeitschrift für Personalforschung, Jg. 29, H. 1, S. 5-30. DOI:10.1688/ZfP-2015-01-Bieling
Abstract
"Demographic shifts are altering job markets in developed countries. A steady increase in the average age of employees and a decline in the number of young, qualified workers have intensified the war for talent, resulting in highly competitive and dynamic job markets. Using resource dependence theory, this study investigates how organisations respond to such challenges. An investigation of a sample of 153 German companies provides support for the hypotheses that HR managers implement age diversity management in both appraisal and compensation practices as a response to competitive job markets which, in turn, contributes to organisational performance." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Der Alterskraftunternehmer: Ambivalenzen und Potenziale eines neuen Altersbildes in der flexiblen Arbeitswelt (2015)
Dill, Helga; Keupp, Heiner; Glasmachers, Viktoria; Jegu, Marie; Keupp, Heiner; Straus, Florian; Castel, Philippe; Klatt, Rüdiger; Dill, Helga; Lacassagne, Marie-Francoise; Carell, Angela; Lauenroth, Kim; Wendt, Romina; Schütte, Volker; Ciesinger, Kurt-Georg; Steinberg, Silke;Zitatform
Dill, Helga & Heiner Keupp (Hrsg.) (2015): Der Alterskraftunternehmer. Ambivalenzen und Potenziale eines neuen Altersbildes in der flexiblen Arbeitswelt. (Reflexive Sozialpsychologie 08), Bielefeld: Transcript, 219 S.
Abstract
"Der demografische Wandel steckt voller Ambivalenzen und Widersprüche. In den Szenarien mischen sich Katastrophenängste mit Zuversicht. Ältere Menschen sind heute im Selbst- und Fremdbild jünger als in den Generationen davor. Dennoch gelten vielfach schon 50-Jährige auf dem Arbeitsmarkt als zu alt. Wie kann es gelingen, angesichts von Flexibilisierung, Entgrenzung und Subjektivierung in der Arbeitswelt die eigenen Kompetenzen und das eigene Erfahrungswissen angemessen zu präsentieren, und welche Ressourcen brauchen die Individuen dafür? Diesen Fragen gehen die Autoren aus verschiedenen Perspektiven nach und entwerfen dabei Vorschläge für ein erfolgreiches Altern in einer fluiden Gesellschaft." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Inhaltsverzeichnis:
Volker Schütte: Geleitwort (7-8);
Helga Dill, Heiner Keupp: Der Alterskraftunternehmer - ein neues Altersbild für die flexible Arbeitswelt? Zur Einführung (9-15);
Heiner Keupp: Alter Ist auch nicht mehr das, was es einmal war! (17-47);
Helga Dill, Florian Straus: Alte Hasen oder altes Eisen? Handlungsbefähigung als Metakompetenz für ein erfolgreiches Älterwerden in diskontinuierlicher Beschäftigung (49-64);
Silke Steinberg, Kim Lauenroth: 'Creativity isn't a talent, it's a way of operating' Zur Bedeutung von Diskontinuität als Potenzial im demografischen Wandel (65-87);
Helga Dill: Von Sicherheit und Unsicherheit, Gewinnern und Verlierern Diskontinuität in der Erwerbsbiografie (89-113);
Kurt-Georg Ciesinger, Rüdiger Klatt, Romina Wendt: Innovationsfähigkeit Älterer und Jüngerer Im Vergleich Ergebnisse der repräsentativen DEBBI-Beschäftigtenbefragung zur Selbst- und Fremdwahrnehmung innovationsrelevanter Eigenschaften und Kompetenzen (115-138);
Silke Steinberg, Rüdiger Klatt: Demografischer Wandel und generationssensible Organisationsentwicklung in Deutschland und Frankreich Thesen zu den Chancen und Grenzen länderübergreifender Lernprozesse zur Gestaltung der Arbeitswelt (139-156);
Marie Jegu, Marie-Franvaise Lacassagne, Philippe Castel: Wider den Krieg der Generationen In der Arbeitswelt Kategorisierung und 'Partitions Sociales' als Analyseraster für intergenerationelle Beziehungen in Unternehmen - Unterstützungsmöglichkeiten im Bereich Sport (157-182);
Kurt-Georg Ciesinger: Identifikation von Innovationspotenzialen in Erwerbsbiografien Bemerkungen aus der Praxis der Personalentwicklung (183-199);
Angela Carell, Viktoria Glasmachers: Der Profiler Ein Instrument für ein 17-gestütztes Kompetenzmanagement (201-215). -
Literaturhinweis
Untersuchung von Arbeit, Gesundheit und Erwerbsteilhabe in Zeiten älter werdender Belegschaften in Deutschland (2015)
Zitatform
Ebener, Melanie & Hans-Martin Hasselhorn (2015): Untersuchung von Arbeit, Gesundheit und Erwerbsteilhabe in Zeiten älter werdender Belegschaften in Deutschland. In: Das Gesundheitswesen, Jg. 77, H. 4, S. 245-246. DOI:10.1055/s-0034-1398557
Abstract
"Künftig werden Beschäftige in Deutschland länger erwerbstätig sein müssen als bisher. Das lidA-Denkmodell visualisiert Determinanten der Erwerbsteilhabe und identifiziert Charakteristika des Erwerbsausstiegs: Komplexität, Prozesshaftigkeit, Individualität und Struktureller Rahmen. Auf dieser konzeptionellen Grundlage untersucht die lidA-Studie ('leben in der Arbeit', www.lida-studie.de) Langzeiteffekte der Arbeit auf Gesundheit und Erwerbsteilhabe in einer älter werdenden Erwerbsbevölkerung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Nothing ventured, nothing gained!: how and under which conditions employers provide employability-enhancing practices to their older workers (2015)
Zitatform
Fleischmann, Maria, Ferry Koster & Joop Schippers (2015): Nothing ventured, nothing gained! How and under which conditions employers provide employability-enhancing practices to their older workers. In: The International Journal of Human Resource Management, Jg. 26, H. 22, S. 2908-2925. DOI:10.1080/09585192.2015.1004100
Abstract
"Employability-enhancing practices usually refer to training or courses, but also practices directed towards older workers to sustain their work capability can be embraced by this term. In the context of an ageing population and workforce, older workers' labour market participation gains an increasingly important role. Therefore, the importance of employability-enhancing practices is noted as a solution to sustain their employment. In this study, we focus on employer-provided employability practices for older workers. We answer the following research question: which practices do employers use to enhance their older workers' employability and under which conditions are these practices adopted. Analyses on Dutch corporate data (N = 860) show that employers mainly provide employability-enhancing practices that are easily implemented and not expensive. This finding replicates prior research and clarifies that job redesign should be considered as a possibility to keep older workers in the labour market. Furthermore, our study shows that both organizational and labour market characteristics affect employers' decisions whether to provide employability-enhancing practices for their older workers. This suggests that policy measures might be necessary to assimilate investments in employability-enhancing practices across organizations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Demografischer Wandel in der Erwerbsarbeit: Risiken und Potentiale alternder Belegschaften (2015)
Frerichs, Frerich;Zitatform
Frerichs, Frerich (2015): Demografischer Wandel in der Erwerbsarbeit. Risiken und Potentiale alternder Belegschaften. In: Journal for labour market research, Jg. 48, H. 3, S. 203-216. DOI:10.1007/s12651-014-0171-4
Abstract
"Der Beitrag analysiert vor dem Hintergrund des demografischen Wandels in der Erwerbsarbeit, welche Herausforderungen sich für eine produktive Nutzung alternder Belegschaften und die Förderung der Arbeitsfähigkeit älterer Arbeitnehmer im Betrieb stellen. Hierzu wird vor allem der Einfluss der Arbeitsbedingungen auf die Entwicklung der altersspezifischen Leistungsfähigkeit in den drei zentralen Feldern der Gesundheit, der Qualifikation und der Motivation herausgearbeitet. Die gegebenen Risiken und Chancen in der Entwicklung der Leistungsfähigkeit werden erklärend eingebunden in betriebliche Strategien der Humanressourcennutzung im Sinne von Produktionsregimen. Als handlungsleitend für eine Verbesserung der Leistungsfähigkeit wird ein System des Alternsmanagements dargestellt, das zum einen erwerbsbiografisch ausgerichtet ist und zum anderen eine integrative Betrachtungsweise der zentralen Handlungsfelder in der Arbeits- und Laufbahngestaltung, der Gesundheitsförderung und der betrieblichen Weiterbildung anstrebt. Im Ausblick wird deutlich gemacht, dass zur Umsetzung dieses Handlungsansatzes nicht nur die betrieblichen Rahmenbedingungen stärker berücksichtigt werden müssen, sondern auch die akteursbezogene Perspektive - z. B. in Form tarifvertraglicher Aushandlungsprozesse - gestärkt werden muss." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Seniority wages and the role of firms in retirement (2015)
Zitatform
Frimmel, Wolfgang, Thomas Horvath, Mario Schnalzenberger & Rudolf Winter-Ebmer (2015): Seniority wages and the role of firms in retirement. (IZA discussion paper 9192), Bonn, 30 S.
Abstract
"In general, retirement is seen as a pure labor supply phenomenon, but firms can have strong incentives to send expensive older workers into retirement. Based on the seniority wage model developed by Lazear (1979), we discuss steep seniority wage profiles as incentives for firms to dismiss older workers before retirement. Conditional on individual retirement incentives, e.g., social security wealth or health status, the steepness of the wage profile will have different incentives for workers as compared to firms when it comes to the retirement date. Using an instrumental variable approach to account for selection of workers in our firms and for reverse causality, we find that firms with higher labor costs for older workers are associated with lower job exit age." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Aspekt auswählen:
Aspekt zurücksetzen
- Wissenschaft / Politik und Praxis
- Ergebnisse aus dem IAB
- Arbeitsmarktsituation Älterer
- Auswirkungen des demografischen Wandels
- betriebliche Personalpraxis vs. alter(n)ssensible Personalpolitik
- Berufsausstieg und Übergang in Rente
