Arbeitsmarkt Kinderbetreuung
Seit dem 1. August 2013 haben Eltern einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder zwischen einem und drei Jahren. Qualitativ hochwertige und ausreichende Kinderbetreuungsmöglichkeiten werden von Eltern verstärkt eingefordert. Was bedeutet das für die Beschäftigten in den Betreuungseinrichtungen? Wie ist ihre Arbeitssituation und wie gestaltet sich die Diskussion um die Professionalisierung der Fachkräfte? Dieses Themendossier stellt Literatur- und Projektnachweise und weiterführende Links zu den Qualifikationsanforderungen und dem Fachkräftebedarf an qualifiziertem Personal in der Kinderbetreuung zusammen. Im Filter „Autorenschaft“ können Sie auf IAB-(Mit-)Autorenschaft eingrenzen.
Zurück zur Übersicht-
Literaturhinweis
Lebensweg zu und Motive bei der Entscheidung, in der Kindertagespflege tätig zu sein: explorative empirische Befunde (2015)
Zitatform
Noack Napoles, Juliane & Helza Ricarte Lanz (2015): Lebensweg zu und Motive bei der Entscheidung, in der Kindertagespflege tätig zu sein. Explorative empirische Befunde. In: Zeitschrift für Weiterbildungsforschung - Report, Jg. 38, H. 1, S. 71-82. DOI:10.1007/s40955-015-0009-x
Abstract
"In der Kindertagespflege können Menschen auch ohne pädagogische Vorbildung im Anschluss an eine Umschulung tätig sein. Für die betreffenden Personen handelt es sich um eine neue berufliche Perspektive und einen nicht-normativen Übergang. Mithilfe der Analyse narrativ-fokussierter Interviews mit zwei Tagesmüttern soll der Frage nach den Motiven nachgegangen werden, die der Entscheidung für diese berufliche Neuorientierung zugrunde liegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Erratum -
Literaturhinweis
Die Teilakademisierung der Frühpädagogik: eine Zehnjahresbeobachtung (2015)
Pasternack, Peer; Schildberg, Arne; Keil, Johannes; Thielemann, Nurdin; König, Karsten; Hechler, Daniel; Strittmatter, Viola; Gillessen, Jens; Schubert, Christoph;Zitatform
Pasternack, Peer (2015): Die Teilakademisierung der Frühpädagogik. Eine Zehnjahresbeobachtung. (Hochschulforschung Halle-Wittenberg), Leipzig: Akademische Verlagsanstalt, 393 S.
Abstract
Seit 2004 expandierte die Frühe Bildung in den Hochschulbereich hinein. Als Ergebnis existieren heute bundesweit rund 120 frühpädagogische Studiengänge an 90 Hochschulen. Nach einem Jahrzehnt ist diese Gründungsdynamik zumindest vorläufig zum Abschluss gelangt. Daher ist von einer Teilakademisierung der Frühpädagogik zu sprechen. Innerhalb des Feldes der pädagogischen Berufe stellt der Vorgang überdies eine Spätakademisierung dar. Zugleich wurde damit die Mehrstufigkeit der Qualifikationen im Bereich der Frühen Bildung verstärkt: Sie reicht nunmehr von der Berufsfachschule bis zum universitären Master. Mit den Akademisierungsinitiativen waren sehr konkrete Erwartungen verbunden: Qualitätssteigerung der pädagogischen Arbeit, Höherwertigkeit des Berufs (höheres Sozialprestige und bessere Vergütung), Aufstiegschancen, steigende Verbleibsquote im Beruf, mehr Männer in Kitas und intensivierte Forschung zur frühen Kindheit. Diese Erwartungen werden mit den bisherigen Ergebnissen abgeglichen. Dabei wird das Jahrzehnt der frühpädagogischen Akademisierungsbemühungen im Kontext der anderen Ausbildungen im Bereich der Frühen Bildung resümiert.
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
Literaturhinweis
Kindertagesbetreuung zwischen Armutsprävention und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf: lokale Regelungsstrukturen im Vergleich (2015)
Prigge, Rolf; Böhme, René;Zitatform
Prigge, Rolf & René Böhme (2015): Kindertagesbetreuung zwischen Armutsprävention und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Lokale Regelungsstrukturen im Vergleich. (Reihe Arbeit und Wirtschaft in Bremen 08), Bremen, 35 S.
Abstract
"Ein tiefgreifender Aufgaben- und Funktionswandel vollzieht sich in Deutschland in der Kindertagesbetreuung. Der Ausbau der öffentlich geförderten Kindertagesbetreuung wird mit sozial-, bevölkerungs-, arbeitsmarkt-, integrations- oder gleichstellungspolitischen Argumenten begründet. Notwendig erscheint ein sozialpolitischer Pfadwechsel vom subsidiären zum solidarischen Sozialstaat. Mit dem Ausbau der Kindertagesbetreuung werden zwei wesentliche Ziele verfolgt: die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die kind- und familienbezogene Armutsprävention.
Vor allem die Großstädte stehen beim Ausbau der Kindertagesbetreuung vor besonderen Herausforderungen. Die Autoren vergleichen die Städte Bremen, Nürnberg und Dresden. Die Untersuchung zeigt, dass gegenwärtig zwischen den Großstädten und den Bundesländern erhebliche Unterschiede im Bereich der Kindertagesbetreuung bestehen. Notwendig sind deshalb weiterhin gemeinsame Anstrengungen von Bund, Ländern und Kommunen für den notwendigen quantitativen und qualitativen Ausbau der Kindertagesbetreuung." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Berufseinstieg in die Pflegepädagogik: eine empirische Analyse von beruflichem Verbleib und Anforderungen (2015)
Reiber, Karin; Winter, Maik H.-J.; Mosbacher-Strumpf, Sascha;Zitatform
Reiber, Karin (2015): Berufseinstieg in die Pflegepädagogik. Eine empirische Analyse von beruflichem Verbleib und Anforderungen. Lage: Jacobs, 291 S., Anhang.
Abstract
"Das Buch dokumentiert das methodische Design und die Ergebnisse eines Forschungsprojekts, in dem alle bisherigen Absolventen/-innen der Pflegepädagogik von staatlichen Hochschulen in Baden-Württemberg befragt wurden. Die Verbleibstudie schlägt dabei den Bogen von den Zugängen zum Studium, der Studienfachentscheidung und Eingangsmotivation über den gesamten Studienverlauf bis hin zur Einmündung in den Beruf. Die rückblickende Bewertung des Studiums und die weitere berufsbiographische Planung sind dabei ebenso von Interesse wie allgemeine Einschätzungen der Pflegepädagogen/-innen zur Zukunft der Pflegeausbildung und Lehrer/-innen-Bildung. Das Studiendesign wurde dabei im allgemeineren Kontext der Hochschulforschung entwickelt, die Ergebnisse im Vergleich mit Daten aus anderen fachübergreifenden Absolventen/-innen-Befragungen dargestellt und im Spiegel erziehungswissenschaftlicher Befunde zur Lehrerprofessionalität interpretiert. Das Buch wendet sich an Forscher/-innen auf dem Gebiet der Verbleibstudien, an Lehrende und Studierende der Pflegepädagogik sowie an Entscheidungsträger in der Bildungspolitik." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Wie verbreitet sind Betriebskindergärten? (2015)
Zitatform
Seils, Eric & Judith Kaschowitz (2015): Wie verbreitet sind Betriebskindergärten? (WSI-Report 21), Düsseldorf, 16 S.
Abstract
"Die Verbesserung der außerhäuslichen Kinderbetreuung gilt als ein wichtiges Instrument gegen den sogenannten Fachkräftemangel. Dabei spielen laut einigen aktuellen Studien Betriebskindergärten eine zunehmende Rolle. Insbesondere die Arbeitgeberverbände stellen heraus, dass die Aktivitäten der Wirtschaft auf diesem Feld zu einer Verbesserung der Betreuungssituation beigetragen habe. Die vorliegenden Daten gehen jedoch weit auseinander. Untersuchungen des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) und des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) schätzen den Anteil der Unternehmen mit betrieblicher Kinderbetreuung auf 16 bzw. 3,4 Prozent. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes gibt es hingegen nur 668 Betriebskindergärten, was den Schluss zulässt, dass der Anteil der Unternehmen mit betrieblicher Kinderbetreuung weit unter einem Prozent liegt. Die vergleichende Analyse dieses Reports geht den Ursachen dieser Diskrepanzen nach:
Es zeigt sich, dass die vorliegenden Zahlen von DIHK und IW widersprüchlich sind bzw. sich nur auf große Unternehmen beziehen. Die weitaus niedrigeren Angaben des Statistischen Bundesamtes erweisen sich hingegen als zuverlässig. Die Ursachen für den generell geringen Umfang der betrieblichen Kinderbetreuung sind nicht nur im Nachfragemangel und den Schwierigkeiten beim Aufbau betrieblicher Kinderbetreuung, sondern auch im mangelnden Interesse seitens großer Unternehmen zu suchen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Aufwertung der Sozial- und Erziehungsdienste: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/4180) (2015)
Zitatform
(2015): Aufwertung der Sozial- und Erziehungsdienste. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/4180). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/4411 (24.03.2015)), 243 S.
Abstract
"Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der Fraktion Die Linke zu Arbeitsbedingungen in Sozial- und Erziehungsberufen. Alle Fragen nach Beschäftigten in den Berufen der Sozial- und Erziehungsdienste beziehen sich auf Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger, Erzieherinnen und Erzieher, Heilerzieherinnen und Heilerzieher, Leiterinnen und Leiter, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter und Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen gemäß dem systematischen Verzeichnis der Bundesagentur für Arbeit aus dem Jahr 2010, Berufsklassifikation 'Erziehung, Sozialarbeit, Heilerziehungspflege' - Nr. 831." (Textauszug, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Bericht der Bundesregierung über den Stand des Ausbaus der Kindertagesbetreuung für Kinder unter drei Jahren für das Berichtsjahr 2014 und Bilanzierung des Ausbaus durch das Kinderförderungsgesetz (Fünfter Bericht zur Evaluation des Kinderförderungsgesetzes): Unterrichtung durch die Bundesregierung (2015)
Zitatform
(2015): Bericht der Bundesregierung über den Stand des Ausbaus der Kindertagesbetreuung für Kinder unter drei Jahren für das Berichtsjahr 2014 und Bilanzierung des Ausbaus durch das Kinderförderungsgesetz (Fünfter Bericht zur Evaluation des Kinderförderungsgesetzes). Unterrichtung durch die Bundesregierung. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/4268 (05.03.2015)), 60 S.
Abstract
"Der am 4. März 2015 vom Bundeskabinett beschlossene Fünfte KiföG-Bericht bilanziert den Ausbau der Kindertagesbetreuung in den vergangenen 7 Jahren. Zwischen 2008 und 2014 stieg die Zahl der betreuten Kinder unter drei Jahren um 300.000. Laut der Kinder- und Jugendhilfestatistik wurde am 1. März 2014 etwa jedes dritte Kind unter drei Jahren (32,3 Prozent) in einer Kindertageseinrichtung oder der öffentlich geförderten Kindertagespflege betreut. Allerdings stieg der Betreuungsbedarf in den letzten Jahren: 2014 wünschten sich 41,5 Prozent der der Eltern mit Kindern unter drei Jahren einen Betreuungsplatz für ihr Kind. Daher muss für ein bedarfsgerechtes Betreuungsangebot der Ausbau der Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren auch zukünftig weitergehen. Der Bericht macht auch Aussagen zur Qualifikation und Zufriedenheit der Fachkräfte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Kurzfassung -
Literaturhinweis
Anerkennung ausländischer Qualifikationen für den Erzieherberuf: Stand, Herausforderungen und Handlungsoptionen (2014)
Arians, Falk; Baderschneider, Ariane; Eichmüller, Juliana;Zitatform
Arians, Falk, Ariane Baderschneider & Juliana Eichmüller (2014): Anerkennung ausländischer Qualifikationen für den Erzieherberuf. Stand, Herausforderungen und Handlungsoptionen. In: Wirtschaft und Beruf, Jg. 66, H. 4/5, S. 44-47.
Abstract
"Fachkräfte mit einem beruflichen Abschluss aus dem Ausland haben seit 2012 einen gesetzlichen Anspruch auf Prüfung durch die zuständige Stelle, ob sich ihre Qualifikation in Deutschland anerkennen lässt. Im Bereich des beruflichen Anerkennungsverfahrens zeigen sich aber noch Hemmnisse und Herausforderungen, von denen zwei wesentliche in diesem Beitrag aufgegriffen und erläutert werden. Zu diesen Herausforderungen werden mögliche Entwicklungsziele und Handlungsoptionen zur Verbesserung des Prozesses vorgestellt." (Textauszug, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie ergänzende Informationen. -
Literaturhinweis
Fachkräftebarometer Frühe Bildung 2014 (2014)
Beher, Karin; Hanssen, Kirsten; König, Anke; Walter, Michael; Rauschenbach, Thomas; Reitzner, Bianca;Zitatform
Beher, Karin, Kirsten Hanssen, Anke König, Thomas Rauschenbach, Bianca Reitzner & Michael Walter (2014): Fachkräftebarometer Frühe Bildung 2014. (WiFF : Arbeitsmarkt), München, 184 S.
Abstract
"Kitas sind einer der dynamischsten Jobmotoren in Deutschland: Nie zuvor waren so viele Personen in diesem Arbeitsfeld beschäftigt, und nie zuvor wurden so viele Nachwuchskräfte ausgebildet wie heute. Gleichzeitig wachsen die Qualitätsansprüche an die institutionelle Bildung, Betreuung und Erziehung. Ist in Anbetracht des starken Wachstums mit einer Dequalifizierung in der Frühen Bildung zu rechnen? Reichen die Ausbildungskapazitäten, um die Nachfrage nach frühpädagogischen Fachkräften zu befriedigen? Und wie wird sich der Personalbedarf in den kommenden Jahren entwickeln? Das Fachkräftebarometer Frühe Bildung 2014 ist die erste umfassende Bestandsaufnahme zum Personal in der Kindertagesbetreuung. Auf Grundlage der amtlichen Statistik liefert der Bericht umfangreiche Informationen über Personal, Arbeitsmarkt und Erwerbssituation sowie Qualifizierung. Darüber hinaus benennen die Autorinnen und Autoren künftige Herausforderungen im Hinblick auf den Personalbedarf und die Professionalisierung frühpädagogischer Fachkräfte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie ergänzende Informationen. -
Literaturhinweis
Personal in der Kindererziehung in Hessen: Arbeitsmarktsituation und Berufsverbleib (2014)
Zitatform
Burkert, Carola, Peter Schaade & Oliver Thoma (2014): Personal in der Kindererziehung in Hessen. Arbeitsmarktsituation und Berufsverbleib. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Hessen 03/2014), Nürnberg, 44 S.
Abstract
"Durch den seit August 2013 geltenden Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Krippe oder bei einer Tagesmutter für Ein- bis unter Dreijährige Kinder, wurde die Gesellschaft für das Thema Kinderbetreuung sensibilisiert. Mit diesem Rechtsanspruch geht die gleichzeitige Bereitstellung von einer ausreichenden Betreuungsmöglichkeit einher. Als Zielwert ist eine Betreuungsquote von 32 Prozent von der Bundesregierung festgelegt worden. Aktuell liegen alle westdeutschen Bundesländer (mit Ausnahme des Stadtstaates Hamburg) unter der geforderten Quote. In Ostdeutschland ist die Betreuung traditionell höher, somit stellt die geforderte Quote hier keine Herausforderung für weitere Betreuungsplätze dar. Als Folge dieses Gesetzesanspruches hat der Arbeitsmarkt reagiert. Die Zahl an sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Bereich der Kindererziehung ist deutlich gewachsen. Gleichzeitig ist die Zahl der Arbeitslosen mit einem Zielberuf in der Kindererziehung überdurchschnittlich zurückgegangen. Wobei sich hier zeigt, dass Fachkräfte stärker von dieser Entwicklung profitieren konnten als das Hilfspersonal. Sowohl die Entwicklung der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, als auch die der Arbeitslosen wurde durch die Finanz- und Wirtschaftskrise der letzten Jahre nicht negativ tangiert. Erfreulich ist auch, dass das Qualifikationsniveau in diesem Bereich hoch ist. Knapp 90 Prozent der Beschäftigten in der Kindererziehung verfügen über eine Berufsausbildung oder einen akademischen Abschluss." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Strukturelle Hemmnisse für den Ausbau der Kindertagesbetreuung in Deutschland (2014)
Egbert, Henrik; Hildenbrand, Andreas;Zitatform
Egbert, Henrik & Andreas Hildenbrand (2014): Strukturelle Hemmnisse für den Ausbau der Kindertagesbetreuung in Deutschland. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 63, H. 10, S. 253-258. DOI:10.3790/sfo.63.10.253
Abstract
"Der derzeitige Stand des quantitativen und qualitativen Ausbaus der Kindertagesbetreuung in Deutschland wird von uns als Anlass genommen, die gegenwärtige Finanzierungsstruktur und deren Anreize für die Akteure im Bereich Kindertagesbetreuung zu hinterfragen. Dazu wird die politische Fokussierung auf die Aus- und Weiterbildung von Fachkräften analysiert. Zudem werden die Strukturen untersucht, die den finanziellen Mitteleinsatz bei der Angebotserstellung im Hinblick auf den Angebotsausbau beeinflussen. Wir argumentieren, dass die gegenwärtige Finanzierungsstruktur und die Struktur der Fachkraftarbeitsmärkte für die Anbieter von Kindertagesbetreuung ungenügende Anreize setzen, um die von den politischen Entscheidungsträgern angestrebte Kombination aus Angebotsquantität und Angebotsqualität zu erreichen. Wir zeigen auch auf, dass das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vorgelegte Zehn- Punkte-Programm zum Ausbau der Kindertagesbetreuung diese Hemmnisse unzureichend aufgreift." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Does early child care help or hurt children's development? (2014)
Zitatform
Felfe, Christina & Rafael Lalive (2014): Does early child care help or hurt children's development? (Working papers / Institute for Evaluation of Labour Market and Education Policy 2014,22), Uppsala, 53 S.
Abstract
"More children than ever attend center-based care early in life. We study whether children who attend center-based care before age 3 have better or worse language and motor skills, socio-emotional maturity, and school readiness just before entering primary school. In data covering about 36,000 children in one West German state, we use a marginal treatment effects framework to show how causal effects vary with observed characteristics of children, parents, and care centers and with unobserved preferences for center-based care. Early center-based care benefits children with less educated mothers or foreign parents. Benefits increase when parents have a preference for center-based care. Centers with small playgroups and with experienced, trained, or full-time working staff produce the best effects. A modest expansion of the number of places in early care centers improves children's development, whereas a strong expansion has no significant effects." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Der U3-Ausbau im Endspurt: Analysen zu kommunalen Betreuungsbedarfen und Betreuungswünschen von Eltern (2014)
Fuchs-Rechlin, Kirsten ; Kaufhold, Gudula; Thuilot, Mareike; Mögling, Tatjana; Webs, Tanja; Enes, Rita;Zitatform
Fuchs-Rechlin, Kirsten, Gudula Kaufhold, Mareike Thuilot & Tanja Webs (2014): Der U3-Ausbau im Endspurt. Analysen zu kommunalen Betreuungsbedarfen und Betreuungswünschen von Eltern. Dortmund, 174 S.
Abstract
"Das Projekt 'Kommunale Bedarfserhebungen. Der regionalspezifische Betreuungsbedarf U3 und seine Bedingungsfaktoren' (kurz: 'Kommunale Bedarfserhebungen U3'), verfolgte zwei übergeordnete Zielperspektiven. Zum einen Stand im Fokus des Projektes die Ermittlung inter- und intrakommunaler Betreuungsbedarfe mit dem Instrument der 'Elternbefragung' sowie deren Varianz. Vertiefend ging es um die Identifizierung der Bedingungsfaktoren von Betreuungsbedarfen sowie der Evaluation des Erhebungsinstruments selbst. Zum anderen sollten neben dieser, auf die konkrete kommunale Planungspraxis abzielenden Untersuchungsperspektive, die vorliegenden Daten weiterführenden sozialwissenschaftlichen Analysen zugänglich gemacht werden. Dabei wurde in Anlehnung an aktuelle theoretische Diskurse und empirische Befunde zur Bildungsbeteiligung in Kindertageseinrichtungen der Frage nachgegangen, inwiefern sich hinter den Betreuungswünschen, den Betreuungsentscheidungen und der Inanspruchnahme von Tagesbetreuung soziale Muster der Teilhabe an frühkindlicher Bildung, Betreuung und Erziehung abzeichnen." (Textauszug, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Kindertagesbetreuung in Deutschland: Die Fachkräftereserve ist nahezu ausgeschöpft (2014)
Zitatform
Grgic, Mariana, Britta Matthes & Heiko Stüber (2014): Kindertagesbetreuung in Deutschland: Die Fachkräftereserve ist nahezu ausgeschöpft. (IAB-Kurzbericht 26/2014), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Der Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder unter drei Jahren hat zum Ausbau der Betreuungsangebote und damit zu einem deutlichen Anstieg der Beschäftigtenzahl in Kindertageseinrichtungen geführt. Wie wurde der gestiegene Fachkräftebedarf bisher gedeckt und gibt es weitere Fachkräftereserven für den zukünftigen Bedarf? Mit welchen Strategien kann die Rekrutierung von Fachkräften für die Kindertagesbetreuung unterstützt werden? In Kooperation mit dem Deutschen Jugendinstitut ist das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung diesen Fragen nachgegangen. Gut ein Jahr nach Einführung des Rechtsanspruchs ziehen die Autoren erste Bilanz." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Die Fachkräftereserve in der Kinderbetreuung und -erziehung: Ergebnisse für Deutschland und die Bundesländer (2014)
Zitatform
Grgic, Mariana, Britta Matthes & Heiko Stüber (2014): Die Fachkräftereserve in der Kinderbetreuung und -erziehung: Ergebnisse für Deutschland und die Bundesländer. (IAB-Forschungsbericht 15/2014), Nürnberg, 55 S.
Abstract
"In Deutschland gilt seit August 2013 ein Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz auch für Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr. Bereits nach ersten gesetzlichen Anstößen kam es zu einem deutlichen Ausbau der Kinderbetreuungsangebote. Im Zuge dessen ist zwischen 2006 und 2014 die Zahl der Beschäftigten in Kindertageseinrichtungen um knapp 172.000 gestiegen. Der hohe Fachkräftebedarf wurde durch mehr Ausbildungskapazitäten, aber auch durch eine Reaktivierung von älteren Fachkräften gedeckt. Die Befürchtung, es würde auch nicht ausreichend qualifiziertes Personal eingesetzt, hat sich bisher nicht bestätigt. Vor diesem Hintergrund gehen wir den Fragen nach, welche Rolle die Rückkehr von Kinderbetreuungs- und -erziehungsfachkräften aus anderen Tätigkeitsfeldern, aus Arbeitslosigkeit oder aus der Stillen Reserve beim Anstieg der Beschäftigung in der Kindertagesbetreuung gespielt hat und wie groß heute noch die Fachkräftereserve für die Kindertagesbetreuung ist. Unsere Analysen zeigen, dass die Fachkräftereserve nahezu ausgeschöpft ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Arbeitsplatz Kita: Analysen zum Fachkräftebarometer Frühe Bildung 2014 (2014)
Hanssen, Kirsten; König, Anke; Züchner, Ivo; Theisen, Christiane; Göddeke, Lorette; Strunz, Eva; Eibeck, Bernhard; Schilling, Matthias; Bröring, Manfred; Pabst, Christopher; Rauschenbach, Thomas; Grgic, Mariana ; Nürnberg, Carola; Fuchs-Rechlin, Kirsten ;Zitatform
Hanssen, Kirsten, Anke König, Carola Nürnberg & Thomas Rauschenbach (Hrsg.); Bröring, Manfred, Bernhard Eibeck, Lorette Göddeke, Kirsten Fuchs-Rechlin, Mariana Grgic, Christopher Pabst, Matthias Schilling, Eva Strunz, Christiane Theisen & Ivo Züchner (2014): Arbeitsplatz Kita. Analysen zum Fachkräftebarometer Frühe Bildung 2014. (WiFF : Arbeitsmarkt), München, 112 S.
Abstract
"Um Fachkräfte zu gewinnen und zu halten, muss die Kindertagesbetreuung zu einem attraktiven Berufsfeld werden. Der Sammelband leistet einen Beitrag zur Diskussion aktueller Beschäftigungsbedingungen und zukünftiger Herausforderungen in Kita und Tagespflege. Wie gestaltet sich aus gewerkschaftlicher Sicht die tarifliche Bezahlung frühpädagogischer Fachkräfte? Wie vereinbaren Erzieherinnen Familie und Beruf? In welche Richtung bewegt sich die Arbeit in der Kindertagespflege: Nebenerwerb oder volle Berufstätigkeit? Reichen die prognostizierten Ausbildungsressourcen, um den Personalbedarf in den Bundesländern zu decken? Diesen und weiteren Fragen gehen die Autorinnen und Autoren auf Basis empirischer Untersuchungen nach." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Akademisierung der Ausbildung für die Kindertageseinrichtung: zur Entwicklung kindheitspädagogischer Studiengänge (2014)
Klaudy, E. Katharina; Schütz, Anika; Stöbe-Blossey, Sybille;Zitatform
Klaudy, E. Katharina, Anika Schütz & Sybille Stöbe-Blossey (2014): Akademisierung der Ausbildung für die Kindertageseinrichtung. Zur Entwicklung kindheitspädagogischer Studiengänge. (IAQ-Report 2014-04), Duisburg, 17 S. DOI:10.17185/duepublico/45717
Abstract
"- In den letzten Jahren sind zahlreiche Studiengänge entstanden, die für die Arbeit in Kindertageseinrichtungen qualifizieren. Die Entwicklung ist von Konflikten zwischen unterschiedlichen Interessengruppen geprägt - zwischen unterschiedlichen Bildungsinstitutionen (Hoch- und Fachschulen), zwischen den verschiedenen 'alten' und 'neuen' Qualifikationsgruppen und zwischen Hochschulen und Kita-Trägern.
- Die Anrechnung von Qualifikationen aus der Erzieher/innen/ausbildung auf ein Studium wirft Probleme auf. Vor diesem Hintergrund haben grundständige Studiengänge an Bedeutung gewonnen im Vergleich zu Angeboten, die auf der Erzieher/innen/ausbildung aufbauen.
- Das Spannungsfeld zwischen Theorie und Praxis spielt sowohl bei der Gestaltung der Studiengänge als auch bei der Akzeptanz der Absolvent/inn/en durch die Kita-Träger eine kritische Rolle.
- Der Einsatz von Kindheitspädagog/inn/en in Kindertageseinrichtungen wird sowohl aus der Sicht von Studiengangsvertreter/inne/n als auch von Seiten vieler Kita-Träger unter dem Stichwort der Entwicklung 'multiprofessioneller Teams' als sinnvoll erachtet. Multiprofessionalität erfordert jedoch Organisationsentwicklungsprozesse und eine entsprechende Unterstützung der Kindertageseinrichtungen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Mehr Männer in die soziale Arbeit!?: Kontroversen, Konflikte und Konkurrenzen (2014)
Zitatform
Rose, Lotte & Michael May (Hrsg.) (2014): Mehr Männer in die soziale Arbeit!? Kontroversen, Konflikte und Konkurrenzen. (Geschlechterforschung für die Praxis 01), Opladen: Budrich, 318 S.
Abstract
"Die AutorInnen eröffnen einen kritischen Diskurs zu der Kampagne zur Erhöhung des Männeranteils unter den sozialen Fachkräften. Dabei machen sie eingelagerte Widersprüche, Verdecktes und Konfliktmomente sichtbar und wollen sie öffentlich verhandeln. Der Band versammelt zu diesem Zweck empirische und theoretische Beiträge von AutorInnen aus Wissenschaft, Hochschul- und Berufspraxis." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Der Personalschlüssel in Kindertageseinrichtungen: methodische Grundlagen und Ergebnisse 2013 (2014)
Rübenach, Stefan P.;Zitatform
Rübenach, Stefan P. (2014): Der Personalschlüssel in Kindertageseinrichtungen. Methodische Grundlagen und Ergebnisse 2013. In: Wirtschaft und Statistik H. 6, S. 351-354.
Abstract
"Der folgende Beitrag ist als Fachbericht 'Der Personalschlüssel in Kindertageseinrichtungen 2013' im März 2014 online erschienen (www.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch/Fachberichte/Fachberichte.html). Die ursprüngliche Fassung wurde für die Veröffentlichung in 'Wirtschaft und Statistik' redaktionell leicht überarbeitet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Die Kita-Qualität ist für das Erwerbsverhalten von Müttern mit Kleinkindern relevant: Zusammenhang eindeutiger in Ostdeutschland (2014)
Zitatform
Schober, Pia S. & Katharina C. Spieß (2014): Die Kita-Qualität ist für das Erwerbsverhalten von Müttern mit Kleinkindern relevant. Zusammenhang eindeutiger in Ostdeutschland. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 81, H. 21, S. 463-471.
Abstract
"Bei der Erwerbsentscheidung von Müttern mit jungen Kindern ist es von großer Bedeutung, ob ihnen einen Platz in einer Kindertageseinrichtung zur Verfügung steht. Dies wurde vielfach untersucht. Dabei blieb bislang jedoch die Frage außen vor, inwiefern die Qualität der Betreuungseinrichtungen für mütterliche Erwerbsentscheidungen relevant ist. Dieser Forschungsfrage gehen wir auf der Basis von Daten des Sozio-ökonomischen Panels (SOEP) und der Zusatzstichprobe (FiD) in Verbindung mit Daten der Kinder- und Jugendhilfestatistik nach. Die amtlichen Daten ermöglichen es uns, die Qualität von Kindertageseinrichtungen in Jugendamtsbezirken zu messen. Die Informationen zur Qualität umfassen beispielsweise die Gruppengröße von Kindertageseinrichtungen und die Anzahl der Kinder pro Fachkraft. Unsere Analysen zeigen einen Zusammenhang einiger Qualitätsmerkmale mit dem Erwerbsverhalten von Müttern mit Kindern unter drei Jahren. Dabei ist der Zusammenhang in Ostdeutschland eindeutiger als in Westdeutschland. Dies gilt allerdings nur für Merkmale, die auch für Eltern erkennbar sind, also etwa für die Gruppengröße, nicht aber für die Ausbildung der Fachkräfte. Insgesamt geben die Ergebnisse Hinweise darauf, dass für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf auch eine gute Qualität von Kindertageseinrichtungen relevant sein kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Was verdienen Erzieherinnen und Erzieher?: eine Analyse von Einkommensdaten auf Basis der WSI-Lohnspiegel-Datenbank (2014)
Stoll, Evelyn; Bispinck, Reinhard; Öz, Fikret; Dribbusch, Heiner;Zitatform
Stoll, Evelyn, Reinhard Bispinck, Heiner Dribbusch & Fikret Öz (2014): Was verdienen Erzieherinnen und Erzieher? Eine Analyse von Einkommensdaten auf Basis der WSI-Lohnspiegel-Datenbank. (WSI-LohnSpiegel. Arbeitspapier 2014/26), Düsseldorf, 23 S.
Abstract
"Das Bruttomonatseinkommen von Erzieher/innen beträgt ohne Sonderzahlungen auf Basis einer 38-Stunden-Woche durchschnittlich 2.490 Euro. Die Hälfte der Erzieherinnen und Erzieher verdient weniger als 2.420 Euro. Beschäftigte in tarifgebundenen Einrichtungen stellen sich bei Monatseinkommen und Sonderzahlungen deutlich besser. Zu diesen Ergebnissen haben bei der Online-Umfrage des LohnSpiegel 716 Erzieherinnen und Erziehern beigetragen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Der Arbeitsmarkt in Deutschland: Fachkräfte in der Kinderbetreuung und -erziehung (2014)
Abstract
"Am 1. August 2013 trat der Rechtsanspruch für Kinder unter drei Jahre auf einen Betreuungsplatz in Kraft. Ein Jahr danach beleuchtet die Broschüre die Situation am Arbeitsmarkt für Erzieher/innen und Kinderpfleger/innen. Sie enthält unter anderem Einschätzungen und aktuelle Daten zu den Themen Beschäftigung, Arbeitslosigkeit und offene Stellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Key data on early childhood education and care in Europe: 2014 edition (2014)
Zitatform
(2014): Key data on early childhood education and care in Europe. 2014 edition. (Eurydice and Eurostat report), Brüssel, 202 S. DOI:10.2797/75270
Abstract
"This report, published jointly with Eurostat provides 61 indicators as well as a comparative analysis on Early Childhood Education and Care (ECEC) throughout 32 European countries (37 education systems). The study demonstrates the challenges facing European countries when it comes to providing quality ECEC services for the 32 million children in Europe in the age range to use ECEC services. It covers a number of specific issues important to policy-makers such as access to ECEC, governance, quality assurance, affordability, qualifications and training among staff, leadership, parent involvement, and measures to support disadvantaged children. Information on ECEC policy and central measures was provided by Eurydice National Units, while Eurostat has undertaken the preparation and production of statistical indicators. The reference year for all policy information is 2012/13." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Weiterführende Informationen
Zusammenfassung -
Literaturhinweis
Familiäre Risikogruppen im europäischen Vergleich (2013)
Zitatform
Bahle, Thomas, Claudia Göbel & Vanessa Hubl (2013): Familiäre Risikogruppen im europäischen Vergleich. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 66, H. 3, S. 192-200. DOI:10.5771/0342-300X-2013-3-192
Abstract
"Der Artikel analysiert die Beschäftigungs- und Einkommenssituation von Familien in Deutschland, Dänemark, Frankreich, Großbritannien und den Niederlanden. Im Mittelpunkt stehen familiäre Risikogruppen: Paare und Alleinerziehende, die wenig oder nicht beschäftigt sind oder geringe Arbeitsverdienste erzielen. Diese Familienstrukturen sind in den Ländern unterschiedlich stark verbreitet und auch ihre Einkommenssituation und Armutsbetroffenheit unterscheidet sich, was auf institutionelle Unterschiede zwischen den Ländern zurückzuführen ist, z. B. im Hinblick auf die Abgabenlast für niedrige Einkommen, Generosität von Familienleistungen oder öffentliche Förderung der Arbeitsmarktintegration durch Kinderbetreuung. Im Ländervergleich ergibt sich für Deutschland kein gutes Bild: Vor allem Alleinerziehende und Arbeitslose, aber auch Geringverdiener sind hier stark benachteiligt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Public child care and mothers' labor supply: evidence from two quasi-experiments (2013)
Zitatform
Bauernschuster, Stefan & Martin Schlotter (2013): Public child care and mothers' labor supply. Evidence from two quasi-experiments. (CESifo working paper 4191), München, 52 S.
Abstract
"Public child care is expected to assist families in reconciling work with family life. Yet, empirical evidence for the relevance of public child care to maternal employment is inconclusive. We exploit the introduction of a legal claim to a place in kindergarten in Germany, which was contingent on day-of-birth cut-off dates and resulted in a marked increase in kindergarten attendance of three-year olds in the following years. Instrumental variable and difference-indifferences estimations on two individual-level data sets yield large and positive effects of public child care on maternal employment. A set of placebo treatment tests corroborate the validity of our identification strategies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Wie atypisch und prekär sind die Beschäftigungsverhältnisse in sozialen Berufen?: eine Analyse des Mikrozensus (2013)
Zitatform
Beher, Karin & Kirsten Fuchs-Rechlin (2013): Wie atypisch und prekär sind die Beschäftigungsverhältnisse in sozialen Berufen? Eine Analyse des Mikrozensus. In: Sozialmagazin. Die Zeitschrift für soziale Arbeit, Jg. 38, H. 1-2, S. 52-64.
Abstract
"Eine Garantie für finanzielle Sicherheit und gesellschaftliche Teilhabe bietet ein Arbeitsplatz für viele Menschen heutzutage nicht mehr. Die Arbeitsbedingungen werden immer heterogener, es entstehen unterschiedlichste atypische Beschäftigungsformen. In den Sozialen Berufen trifft man auf diese Erwerbsformen überproportional häufig, zum Beispiel in Form von Befristung oder Teilzeitbeschäftigung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Gleich und doch nicht gleich: der deutsche Qualifikationsrahmen und seine Folgen für frühpädagogische Ausbildungen (2013)
Berth, Felix ; Funk, Eberhard; Friederich, Tina; Stieve, Claus; Friese, Marianne; Rauschenbach, Thomas; Schäfer, Klaus; Beneke, Doris; Hanssen, Kirsten; Cloos, Peter ; Hoffmann, Hilmar; Nürnberg, Carola; Müller-Neuendorf, Manfred; Berth, Felix ; Rauschenbach, Thomas; Baethge, Martin; Reitzner, Bianca; Dudek, Joanna; Schaad, Ilse;Zitatform
Berth, Felix, Carola Nürnberg & Thomas Rauschenbach (Hrsg.) (2013): Gleich und doch nicht gleich. Der deutsche Qualifikationsrahmen und seine Folgen für frühpädagogische Ausbildungen. (DJI-Fachforum Bildung und Erziehung 10), München: DJI, 240 S.
Abstract
"Der neu entstandene Deutsche Qualifikationsrahmen (DQR) stuft Bachelor-Ausbildungen an Hochschulen als gleichwertig mit Fachschulausbildungen ein. Im frühpädagogischen Arbeitsfeld stehen damit Qualifikationen von Kindheitspädagoginnen und Kindheitspädagogen auf dem gleichen DQR-Niveau wie Qualifikationen von Erzieherinnen und Erziehern. Der DQR löst die in Deutschland bislang übliche Abgrenzung von beruflichen und akademischen Ausbildungen partiell auf. Wie ändert sich nun das Verhältnis von Berufsbildung und Studium - und welche Auswirkungen hat dies für Erwerbsbiographien? Dieses Buch analysiert diese Probleme für das Feld der Frühpädagogik und stellt einen Gesamtzusammenhang zur Entwicklung der personenbezogenen Dienstleistungen her. Es analysiert, welche Hoffnungen und Befürchtungen mit der Entwicklung des DQR verbunden sind und zeichnet die entstandene Kontroverse nach. Sind derartige Konflikte auch in anderen Berufsfeldern zu erwarten?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
Literaturhinweis
Soziale Ungleichheit im Kindergarten: Orientierungs- und Handlungsmuster pädagogischer Fachkräfte (2013)
Beyer, Beate;Zitatform
Beyer, Beate (2013): Soziale Ungleichheit im Kindergarten. Orientierungs- und Handlungsmuster pädagogischer Fachkräfte. Wiesbaden: Springer VS, XIII, 251 S. : 10 schw.-w. Ill., 16 schw.-w. Tab. DOI:10.1007/978-3-658-00660-0
Abstract
"Beate Beyer stellt den Kindergarten als den vermeintlich sicheren Ort der Gewährung von Chancengleichheit in den Mittelpunkt und untersucht, inwiefern Erzieherinnen Einstellungsmustern unterliegen, die mit Exklusions- bzw. Inklusionspraktiken einhergehen. Ausgehend von einer mikroanalytischen Perspektive arbeitet sie mithilfe von Interview- und Videodaten eine Typologie des Umgangs mit Heterogenität im Kindergarten heraus. Die Videoanalysen weisen auf ein breites Spektrum an Interaktionsmustern zwischen sozialem Ausschluss bis zu einer kompensatorischen Zuwendung einzelner Kinder hin." (Verlagsangaben)
-
Literaturhinweis
Personal in der Kindererziehung in Bayern: Arbeitsmarktsituation und Berufsverbleib (2013)
Böhme, Stefan; Eigenhüller, Lutz;Zitatform
Böhme, Stefan & Lutz Eigenhüller (2013): Personal in der Kindererziehung in Bayern. Arbeitsmarktsituation und Berufsverbleib. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Bayern 01/2013), Nürnberg, 46 S.
Abstract
"Der Arbeitsmarkt und der Fachkräftebedarf im Bereich der Kinderziehung erfahren in jüngerer Vergangenheit große Aufmerksamkeit, insbesondere aufgrund des ab August 2013 geltenden Rechtsanspruches auf einen Betreuungsplatz und der Debatte um den Stellenwert frühkindlicher Betreuung und Bildung. In diesem Bericht wird ein Überblick über die Entwicklung und die Situation des Arbeitsmarkts für Personal in der Kinderziehung in Bayern gegeben sowie die Entwicklung des Verbleibs in Beschäftigung und im Beruf zweier bayerischer Ausbildungskohorten vorgestellt. Der Arbeitsmarkt für Personal in der Kindererziehung hat sich in Bayern in den letzten Jahren günstig entwickelt. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist überdurchschnittlich gestiegen. Bemerkenswert sind der große Frauenanteil und der Anteil der Teilzeitbeschäftigten. Die Zahl der Arbeitslosen ist überdurchschnittlich zurückgegangen, wobei Fachkräfte deutlich stärker profitieren konnten als Hilfspersonal. Der Verbleib im erlernten Beruf geht bei Erzieherinnen über die Jahre deutlich zurück. Von der bayerischen Ausbildungskohorte 1994 sind im Jahr 2010 noch 57 % im Ausbildungsberuf tätig. Besonders stark ist der Rückgang in den ersten Jahren nach dem Berufseinstieg. Das gilt auch für die Ausbildungskohorte 2005. Vergleicht man die Entwicklung des Berufsverbleibs der Erzieherinnen mit anderen Berufen (Krankenschwestern, Altenpflegern und Bürofachkräften), ergibt sich ein heterogenes Bild. Beim Einkommen schneidet das Personal in der Kindererziehung gegenüber den Vergleichsberufen schlechter ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Die Rolle des Staates bei der Kinderbetreuung (2013)
Bünnagel, Vera;Zitatform
Bünnagel, Vera (2013): Die Rolle des Staates bei der Kinderbetreuung. (Untersuchungen zur Wirtschaftspolitik 137), Köln, 319 S.
Abstract
"Die Rolle des Staates bei der Kinderbetreuung wird in Politik und Gesellschaft intensiv und kontrovers diskutiert. Dabei werden allerdings unterschiedliche politische Ziele und Argumente vermischt. In der vorliegenden Arbeit werden die Ziele und ihre Vereinbarkeit mit einem freiheitlich-demokratischen Gesellschaftsverständnis hinterfragt. Es wird diskutiert, inwiefern ein Eingriff in die privat organisierte Kinderbetreuung jeweils das geeignete Instrument ist, sie zu erreichen. Ein Großteil der vorgebrachten Argumente für ein starkes finanzielles, organisatorisches oder regulierendes Engagement des Staates hält der kritischen Prüfung nicht stand. Die kontinuierlich ausgeweitete, flächendeckende finanzielle Beteiligung der Solidargemeinschaft an den Betreuungskosten ist kaum zu rechtfertigen. Das staatliche Engagement in der Kinderbetreuung ist auf zwei Kernaufgaben zu reduzieren: Die Unterstützung von Familien, die aufgrund materieller oder pädagogischer Engpässe als bedürftig einzustufen sind. Diese Unterstützung dient dem Ziel, die Teilhabechancen ihrer Kinder zu sichern. Im Status quo werden diese entscheidenden Aufgaben nicht befriedigend gelöst. Die begrenzten finanziellen Mittel und begrenzten personellen Kapazitäten stattdessen auf die eigentliche Zielgruppe zu konzentrieren verschafft Spielräume, die Kernaufgabe des Staates bei der Kinderbetreuung besser zu erfüllen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Von der Fachschule in die Hochschule: Modularisierung und vertikale Durchlässigkeit in der kindheitspädagogischen Ausbildung (2013)
Zitatform
Cloos, Peter, Sylvia Oehlmann & Maren Hundertmark (Hrsg.) (2013): Von der Fachschule in die Hochschule. Modularisierung und vertikale Durchlässigkeit in der kindheitspädagogischen Ausbildung. Wiesbaden: Springer VS, 258 S. : graph. Darst. DOI:10.1007/978-3-531-18903-1
Abstract
Primarbildung > Einzelne Stufen der Primarbildung > Vorschulerziehung und Kindergarten
Schlagwörter [dnb]: Erzieher ; Ausbildung ; Hochschule ; Fachschule für Sozialpädagogik ; Modularprinzip ; AufsatzsammlungWeiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
Literaturhinweis
Frühkindliche Bildung - Das reinste Kinderspiel?! (2013)
Erdsiek-Rave, Ute; Leu, Hans-Rudolf; Florian, Birgit; Jungkamp, Burkhard; Behr, Anna von; Koch, Hans Konrad; Nentwig-Gesemann, Iris ; John-Ohnesorg, Marei;Zitatform
(2013): Frühkindliche Bildung - Das reinste Kinderspiel?! (Schriftenreihe des Netzwerk Bildung), Berlin, 68 S.
Abstract
"Erzieherinnen und Erzieher (so sie vorhanden sind) sollen heute nicht nur fördern, sie sollen beobachten, dokumentieren, mit den Eltern zusammenarbeiten, den fachlich-pädagogischen Austausch mit der Grundschule pflegen, sich im sozialen Umfeld vernetzen und ihre Einrichtung konzeptionell weiterentwickeln. Der Bedarf und auch das individuelle Bedürfnis nach systematischer Weiterbildung und einer veränderten Ausbildung sind hoch. Zugleich sind Personalschlüssel und Fachkraft-Kind-Relation in der Regel unverändert geblieben. Wie soll - oder sollte - es also weitergehen? Wie kann die Personallücke geschlossen werden? Schlummert eine Personalreserve in den Kitas selbst mit ihren 60% Teilzeitkräften, worauf der bereits zitierte Ländermonitor verweist? Ist die Akademisierung des Berufes der Schlüssel für die Qualitätssicherung? Wie könnte ein abgestimmtes System zur Ausbildung, Fort- und Weiterbildung aussehen? Ab August 2013 gilt der Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz, deshalb steht der quantitative Ausbau in der öffentlichen Debatte im Vordergrund. Die Beiträge zeigen Wege, wie auch die qualitativen Ansprüche an frühkindliche Bildung gedeckt werden können." (Textauszug, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Berufliche Anforderungen und berufsbezogenes Wissen von Erzieherinnen: Theoretische und empirische Rekonstruktionen (2013)
Faas, Stefan;Zitatform
Faas, Stefan (2013): Berufliche Anforderungen und berufsbezogenes Wissen von Erzieherinnen. Theoretische und empirische Rekonstruktionen. (Forschung und Entwicklung in der Erziehungswissenschaft), Wiesbaden: Springer VS, XX, 299 S. in 1 Teil : XX, 299 S. 38 Abb., 38 schw.-w. Ill. DOI:10.1007/978-3-658-03408-5
Abstract
"Stefan Faas rekonstruiert die beruflichen Anforderungen und Möglichkeiten der pädagogischen Arbeit in Kindergarten und Krippe und richtet anschließend den Blick auf das erforderliche berufsbezogene Wissen und Können von Erzieherinnen - exemplifiziert am Bereich der sprachlichen Bildung und Förderung. Im Vordergrund stehen Fragen nach den zu erfüllenden Aufgaben, der Bedeutung von Wissen und Können, der Konkretisierung von Elementen professionellen frühpädagogischen Wissens sowie deren Aktualisierung bzw. Relevanz im Kontext der Auseinandersetzung mit alltäglichen pädagogischen Handlungssituationen. Im Rahmen einer theoretischen Analyse expliziert der Autor den Wissensbegriff, hinterfragt die Funktionen von Wissen und konkretisiert Komponenten berufsrelevanten frühpädagogischen Wissens und Könnens. In einer empirischen Studie untersucht er die Bezugnahme von Erzieherinnen auf solche kognitiven Ressourcen bei der Begründung pädagogischen Handelns." (Verlagsangaben)
-
Literaturhinweis
Projektgruppe ÜFA: Übergang von fachschul- und hochschulausgebildeten pädagogischen Fachkräften in den Arbeitsmarkt: erste Befunde der Absolventenbefragung 2012 (2013)
Fuchs-Rechlin, Kirsten ; Theissen, Christiane; Kammermeyer, Gisela; Fiala, Christiane; Roux, Susanna; Göddeke, Lorette; Schmidt, Thilo; Bröring, Manfred; Smidt, Wilfried; Züchner, Ivo;Zitatform
Fuchs-Rechlin, Kirsten, Manfred Bröring, Lorette Göddeke, Gisela Kammermeyer, Susanna Roux, Thilo Schmidt, Wilfried Smidt, Ivo Züchner, Christiane Fiala & Christiane Theissen (2013): Projektgruppe ÜFA: Übergang von fachschul- und hochschulausgebildeten pädagogischen Fachkräften in den Arbeitsmarkt. Erste Befunde der Absolventenbefragung 2012. Dortmund, 34 S.
Abstract
"Seit 2004 hat sich die Ausbildungslandschaft in Deutschland für frühpädagogisch ausgerichtete Arbeitsfelder grundlegend gewandelt. Mit den neuen Bachelor-Studiengängen an Hochschulen ist ein völlig neues Ausbildungsprofil hinzugekommen. Im Mittelpunkt des geplanten Forschungsvorhabens steht daher die Frage, wie sich Absolventinnen und Absolventen der Fachschulen und der neuen Hochschulstudiengänge im Bereich der frühen Kindheit auf dem Arbeitsmarkt platzieren. Es geht konkret darum, welche Schwierigkeiten diese beim Berufseinstieg haben, welchen Zusammenhang es zwischen den Profilen frühpädagogischer Ausbildungs- und Studiengänge und den (regionalen) Arbeitsmärkten (Stichwort: Fachkräftebedarf) gibt, welche Beschäftigungsbedingungen und Unterstützungsmöglichkeiten für sie angeboten werden, mit welchen Schwierigkeiten sie möglicherweise beim Berufsstart konfrontiert sind und wie die Absolventinnen und Absolventen ihre Ausbildung vor dem Hintergrund ihrer beruflichen Tätigkeit bewerten. Mit der Beantwortung dieser Fragen können Rückschlüsse und Empfehlungen zur Begleitung der beruflichen Einmündungsphase und zur Optimierung der Ausbildung entwickelt werden. Darüber hinaus können die Ergebnisse detaillierte Aufschlüsse über die Arbeitsfelder und die Arbeitsbedingungen der ersten Beschäftigung liefern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Zwischen Kosten, Zeit und Anspruch: das alltägliche Dilemma sozialer Dienstleistungsarbeit (2013)
Hielscher, Volker; Kirchen-Peters, Sabine; Nock, Lukas; Blass, Kerstin;Zitatform
Hielscher, Volker, Lukas Nock, Sabine Kirchen-Peters & Kerstin Blass (2013): Zwischen Kosten, Zeit und Anspruch. Das alltägliche Dilemma sozialer Dienstleistungsarbeit. Wiesbaden: Springer VS, 280 S. DOI:10.1007/978-3-658-01378-3
Abstract
"Der Wohlfahrtsstaat in Deutschland ist durch die zunehmende Ökonomisierung des Sozialen und durch den Paradigmenwechsel hin zum aktivierenden Sozialstaat geprägt. Die vorliegende Studie fragt nach den Folgewirkungen dieser Entwicklungen in den Einrichtungen der sozialen Dienste, nach den Strategien des Managements und nach den Effekten für die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten. Sie fokussiert unterschiedliche Bereiche sozialer Dienstleistungsarbeit in der Altenpflege, der Jugendhilfe und der Kindertagesbetreuung. Erstmals werden damit die arbeitspolitischen Dimensionen sozialstaatlicher Entwicklung in den Mittelpunkt einer vergleichend angelegten empirischen Studie gerückt." (Verlagsangaben)
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
Literaturhinweis
Frauen und Männer in der Frühpädagogik: eine genderbezogene Bestandsaufnahme (2013)
Keil, Johannes; Thielemann, Nurdin; Pasternack, Peer;Zitatform
Keil, Johannes, Peer Pasternack & Nurdin Thielemann (2013): Frauen und Männer in der Frühpädagogik. Eine genderbezogene Bestandsaufnahme. In: Gender, Jg. 5, H. 1, S. 129-137.
Abstract
"Der dynamische Professionalisierungsprozess in der Frühpädagogik soll eine Qualitätssteigerung der frühpädagogischen Arbeit erzeugen, aber auch das Berufsfeld aufwerten. Inzwischen reichen die möglichen Qualifikationsstufen von der Berufsfachschule bis zum universitären Master. Die Fragen für die Zukunft sind, welche Einflüsse dies auf die Geschlechterpräsenz in den frühpädagogischen Berufsfeldern hat, und ob die verschiedenen Qualifikationsniveaus zu einer geschlechterspezifischen Hierarchisierung führen. Die Studie liefert einen Gesamtüberblick zur Präsenz von Frauen und Männern in den verschiedenen Segmenten des frühpädagogischen Feldes. Weiterhin dominieren Frauen quantitativ auf allen Qualifikations- und Hierarchieebenen, allerdings schwanken die Anteile erheblich von 56 bis 97 Prozent. Besonders erstaunt, dass in der akademisierten Variante der frühpädagogischen Ausbildung der bisher ohnehin schon niedrige Männeranteil im beruflichen Ausbildungsbereich nochmals halbiert wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Rechtsanspruch auf Kitaplatz ab zweitem Lebensjahr: Erwerbsbeteiligung von Müttern wird steigen und Kinder können in ihrer Entwicklung profitieren (2013)
Zitatform
Müller, Kai-Uwe, C. Katharina Spieß & Katharina Wrohlich (2013): Rechtsanspruch auf Kitaplatz ab zweitem Lebensjahr: Erwerbsbeteiligung von Müttern wird steigen und Kinder können in ihrer Entwicklung profitieren. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 80, H. 32, S. 3-12.
Abstract
"Mit dem Rechtsanspruch auf Kindertagesbetreuung ab dem zweiten Lebensjahr steht ab diesem August grundsätzlich allen Kindern dieser Altersgruppe ein Betreuungsplatz zur Verfügung. Welche Wirkungen hat die Kindertagesbetreuung auf die Erwerbstätigkeit von Müttern und die kindliche Entwicklung? Unsere Ergebnisse zeigen, dass durch den Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz kurzfristig ein Anstieg der Müttererwerbstätigkeit von bis zu zwei Prozentpunkten zu erwarten ist. Der Anteil von jüngeren Kindern in öffentlich subventionierten Bildungs- und Betreuungseinrichtungen wird sich ebenfalls um etwa zwei Prozentpunkte erhöhen. Kurz- und mittelfristig kann die frühzeitigere Nutzung einer Kindertageseinrichtung auch die Entwicklung von Kindern positiv beeinflussen. Dies betrifft zum einen die Alltagsfertigkeiten von Kindern im Alter von zwei bis drei Jahren, zum anderen das sozio-emotionale Verhalten von Grundschulkindern aus Familien mit niedrigem Einkommen oder sogenannten Mehrkindfamilien." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Vom 'mütterlichen' Beruf zur gestuften Professionalisierung: Ausbildungen für die frühkindliche Pädagogik (2013)
Pasternack, Peer; Keil, Johannes;Zitatform
Pasternack, Peer & Johannes Keil (2013): Vom 'mütterlichen' Beruf zur gestuften Professionalisierung. Ausbildungen für die frühkindliche Pädagogik. (HoF-Handreichungen 03), Halle-Wittenberg, 107 S.
Abstract
"Die Handreichung präsentiert griffig und niedrigschwellig zentrale Themen der Qualitätsentwicklung und Professionalisierung im Bereich der frühkindlichen Bildung. Inhalte sind die kurvenreiche Professionalisierungsgeschichte der Frühpädagogik seit dem 19. Jahrhundert, die Frühpädagogik in Deutschland im europäischen Vergleich, Professionalisierung und Berufsrollenvielfalt, die Aufwertung eines 'Frauenberufs', die Teil Akademisierung der Frühpädagogik, ein Vergleich der einschlägigen Fachschul- und Hochschulausbildungen, Kompetenzorientierung, die Theorie-Praxis-Verflechtung in den Ausbildungen, die Kriterien der individuellen Entscheidung für den richtigen Ausbildungsgang, Berufszufriedenheit, die Kosten der Akademisierung des Erzieher/innen-Berufs und die quantitativen Geschlechterverhältnisse in der Frühpädagogik." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Von der Kryptoprofessionalisierung zur Teilakademisierung: frühpädagogische Berufsfeldentwicklungen (2013)
Pasternack, Peer;Zitatform
Pasternack, Peer (2013): Von der Kryptoprofessionalisierung zur Teilakademisierung. Frühpädagogische Berufsfeldentwicklungen. In: Die Hochschule, Jg. 22, H. 1, S. 57-77.
Abstract
,In der Frühpädagogik vollzieht sich zur Zeit ein dynamischer Professionalisierungsprozess. Dieser ist durch die Entstehung neuer Qualifikationsstufen gekennzeichnet: Die Ausbildungsabschlüsse reichen nunmehr von der Berufsfachschule bis hin zum universitären Master.' Diese Teilakademisierung zielt auf eine Erhöhung der Qualität der frühpädagogischen Arbeit und soll den Beruf für Männer attraktiver machen. Andererseits sollen auch die Karrierechancen der im Beruf tätigen Frauen erhöht werden. Vor diesem Hintergrund fragt der Beitrag nach den geschlechtsspezifischen Professionsverständnissen von BerufseinsteigerInnen. 'Vorbereitend werden dazu zunächst Auffälligkeiten bei den Geschlechteranteilen der einzelnen frühpädagogischen Berufspositionen herausgearbeitet. Sodann werden die Ergebnisse einer Befragung von BerufseinsteigerInnen präsentiert.' Es zeigt sich, dass der Professionalisierungsprozess in der Frühpädagogik bisher noch nicht zu einer Erhöhung des Männeranteils geführt hat. Frauen sind nach einem Studium eher bereit, eine Vollzeitstelle anzutreten oder eine Leitungsposition zu übernehmen. Für Männer sind das niedrige Gehalt und die schlechten Beförderungschancen ein Problem. Insgesamt sind sowohl Männer als auch Frauen mit ihrer Arbeit relativ zufrieden. (IAB)
-
Literaturhinweis
Wie viel Krippe braucht das Kind? (2013)
Zitatform
Pauen, Sabina & Jeanette Roos (2013): Wie viel Krippe braucht das Kind? In: Psychologische Rundschau, Jg. 64, H. 4, S. 247-250. DOI:10.1026/0033-3042/a000180
Abstract
"Nachfolgend werden wir die Auswirkungen von Fremdbetreuung in den ersten drei Lebensjahre auf die Eltern-Kind-Bindung, die sozial-emotionale sowie die kognitive Entwicklung des Kindes näher beleuchten. Anschließend gehen wir auf die Frage nach Qualitätsansprüchen an eine gute Fremdbetreuung ein, bevor wir im Lichte der vorliegenden Befunde ein Fazit als Beitrag zur der aktuellen Debatte Pro und Kontra Krippe bzw. Betreuungsgeld ziehen." (Textauszug, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Kinderbetreuung (2013)
Rainer, Helmut ; Werding, Martin ; Holzner, Christian ; Hener, Timo ; Bauernschuster, Stefan ; Hartmann, Bastian; Reinkowski, Janina; Auer, Wolfgang ; Hancioglu, Mine; Danzer, Natalia ; Ott, Notburga;Zitatform
Rainer, Helmut, Stefan Bauernschuster, Wolfgang Auer, Natalia Danzer, Mine Hancioglu, Bastian Hartmann, Timo Hener, Christian Holzner, Notburga Ott, Janina Reinkowski & Martin Werding (2013): Kinderbetreuung. (Ifo-Forschungsberichte 59), München, 266 S.
Abstract
"Im Rahmen der vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und vom Bundesministerium der Finanzen (BMF) in Auftrag gegebenen Gesamtevaluation von zentralen ehe- und familienbezogenen Leistungen wurden in der vorliegenden Studie die Auswirkungen öffentlich geförderter Kinderbetreuung auf Familien untersucht. In einer ex-post Analyse wurden die Effekte von Kinderbetreuung auf folgende familienpolitische Ziele identifiziert: Vereinbarkeit von Familie und Beruf/wirtschaftliche Stabilität und soziale Teilhabe von Familien, Steigerung der Geburtenrate/Realisierung von Kinderwünschen. Die Wirkungsanalysen wurden für Familien mit unter-dreijährigen Kindern (U3), mit drei- bis sechsjährigen Kindern (Ü3) sowie für Schulkinder (Ü6) separat durchgeführt. Im Anschluss wurden in Effizienzanalysen die Selbstfinanzierungsquoten des Ausbaus der Kindertagesbetreuung untersucht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Mehr Männer in Kitas: Re-Stereotypisierung oder Chance für Geschlechtergerechtigkeit? (2013)
Rohmann, Tim;Zitatform
Rohmann, Tim (2013): Mehr Männer in Kitas. Re-Stereotypisierung oder Chance für Geschlechtergerechtigkeit? In: Die Hochschule, Jg. 22, H. 1, S. 78-87.
Abstract
"Im letzten Jahrzehnt ist der geringe Anteil von Männern am pädagogischen Personal von Kitas in den Blickpunkt der Öffentlichkeit und der Fachwelt geraten. Mit dem Bundesprogramm 'Mehr Männer in Kitas' werden nun auf nationaler und regionaler Ebene zahlreiche Aktivitäten gefördert, mit denen mehr männliche Fachkräfte für das Arbeitsfeld Kindertageseinrichtungen gewonnen werden sollen. Der beitrag geht auf die Entwicklung des Bundesprogramms und die damit ausgelösten Diskurse ein." (Textauszug, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Day-care expansion and parental subjective well-being: evidence from Germany (2013)
Zitatform
Schober, Pia S. & Christian Schmitt (2013): Day-care expansion and parental subjective well-being. Evidence from Germany. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 602), Berlin, 35 S.
Abstract
"This study investigates whether the expansion of day-care places for under-three-year-old children in East and West Germany from 2007 to 2011 has improved the subjective wellbeing for mothers and fathers with a youngest child in this age group. We extend existing cross-sectional country comparisons and single country policy evaluations by comparing regional variations over time in two different contexts in terms of work-care ideals, labour market, and child care policies. The empirical analysis links administrative records on daycare use at youth welfare office district level from 2007 to 2011 to regionally aggregated data from the Socio-Economic Panel (SOEP) for 2007 to 2011 and from the 'Families in Germany'-Study (Familien in Deutschland, FID) for 2010 and 2011. We apply fixed-effects models at the county level. We find that in regions with larger day-care growth mothers and fathers expressed greater satisfaction with the available child care. In West Germany, the day-care expansion was positively associated with an increase in maternal satisfaction with family life, health, personal income, and life overall, whereas fathers' subjective well-being was less affected. In East Germany, for mothers the associations with some domains were similarly positive but reached statistical significance only for maternal satisfaction with family life. The results suggest that the excess demand before the expansion in West and East Germany restricted maternal choice and well-being more than fathers'." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Die Betreuung von Kleinkindern im westeuropäischen Vergleich (2013)
Seils, Eric; Klein, Matthias;Zitatform
Seils, Eric & Matthias Klein (2013): Die Betreuung von Kleinkindern im westeuropäischen Vergleich. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 66, H. 8, S. 598-605. DOI:10.5771/0342-300X-2013-8-598
Abstract
"Im Kontext der seit August 2013 in Deutschland gültigen Betreuungsgarantie für Kleinkinder wird in diesem Beitrag die gegenwärtige Situation öffentlicher Kleinkindbetreuung diskutiert. Dies geschieht nicht nur mit Blick auf Deutschland, sondern die Analyse gilt in verschiedenen westeuropäischen Ländern anhand aktueller Daten zum Anteil außerhäuslicher Betreuung und den täglichen Betreuungszeiten. Unter Berücksichtigung der jeweiligen nationalen Spezifika soll die Frage beantwortet werden, ob ein bedarfsdeckendes Angebot erreicht worden ist. Die Analyse zeigt, dass sich in der formalen Betreuung von Kindern in Westeuropa drei Ländergruppen unterscheiden lassen. In den nordischen Ländern ist ein weitgehend bedarfsdeckendes Angebot erreicht worden, obschon die Betreuungsquoten in dieser Gruppe durchaus variieren. Für die zweite Gruppe, die Länder mit Vorschultradition, lässt sich ein breites Betreuungsangebot für Kinder über drei Jahren konstatieren, das Gesamtvolumen in der Altersgruppe darunter ist jedoch geringer. Die dritte Gruppe schließlich, zu der auch Deutschland gehört, weist als gemeinsames Merkmal lediglich ein geringes Volumen an formaler Betreuung auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Die Betreuung von Kindern unter drei Jahren: Deutschland im Vergleich von 18 westeuropäischen Ländern (2013)
Seils, Eric;Zitatform
Seils, Eric (2013): Die Betreuung von Kindern unter drei Jahren. Deutschland im Vergleich von 18 westeuropäischen Ländern. (WSI-Report 09), Düsseldorf, 24 S.
Abstract
"Die Betreuungsinfrastruktur für Kinder unter drei Jahren ist in der Bundesrepublik unzureichend ausgebaut. Die Umsetzung der Betreuungsgarantie im August 2013 bei einer Betreuungsquote von 38 Prozent ist gefährdet. Laut Eurostat befanden sich 2010 nur 20 Prozent aller Kinder unter drei Jahren in formaler Betreuung. Deutschland liegt damit im internationalen Vergleich recht weit hinten. Eurostat verwendet jedoch eine weite Definition der formalen Betreuung, welche dazu führt, dass Betreuungsformen mitgerechnet werden, welche mit öffentlich regulierten und subventionierten Kindergärten, wie sie in Deutschland vorherrschen, nur wenig gemein haben. Eine bedarfsdeckende Betreuungsquote liegt langfristig deutlich über dem von der Bundesregierung angestrebten Wert. Der internationale Vergleich legt eine Daumenregel nahe, wonach sich in Zukunft bis zu 2/3 aller Kinder unter drei Jahren in formaler Betreuung befinden werden. Andere Länder haben zwei Jahrzehnte gebraucht, um eine leistungsfähige Betreuungsinfrastruktur für diese Altersgruppe aufzubauen. Die Probleme in Deutschland sind also die Folge eines zu ehrgeizigen Zeitplanes. Selbst wenn es gelingen sollte, die Betreuungsgarantie im kommenden Jahr umzusetzen, wird dies nur der Auftakt zu einem ständigen Wettrennen zwischen Angebot und Nachfrage sein. Die Ursache ist, dass ein steigendes Angebot an öffentlicher Kinderbetreuung eine steigende Nachfrage zur Folge hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Bestimmungsgründe der öffentlichen Kleinkinderbetreuung im regionalen Vergleich (2013)
Zitatform
Seils, Eric & Daniel Meyer (2013): Bestimmungsgründe der öffentlichen Kleinkinderbetreuung im regionalen Vergleich. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 66, H. 4, S. 273-280., 2013-05-01. DOI:10.5771/0342-300X-2013-4-273
Abstract
"Im August 2013 soll in Deutschland ein Rechtsanspruch auf öffentliche Kinderbetreuung in der Altersgruppe der unter 3-Jährigen etabliert werden. Allerdings bestehen zwischen den bundesdeutschen Kreisen erhebliche Unterschiede beim Ausbau der Kleinkinderbetreuung. Der Beitrag beschäftigt sich mit den Ursachen dieser regionalen Varianz. Zur Erklärung werden funktionalistische, institutionalistische und parteientheoretische Ansätze herangezogen. Methodisch wird auf deskriptive Statistik und multivariate Querschnittsregressionen zurückgegriffen. Es zeigt sich, dass die drei Theorien einen beachtlichen Erklärungsbeitrag leisten können. Weitere Analysen sind außerdem in einem Online-Appendix dokumentiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Effizienzanalysen frühkindlicher Bildungs- und Betreuungsprogramme: das Beispiel von Kosten-Nutzen-Analysen (2013)
Spieß, Katharina C.;Zitatform
Spieß, Katharina C. (2013): Effizienzanalysen frühkindlicher Bildungs- und Betreuungsprogramme. Das Beispiel von Kosten-Nutzen-Analysen. In: Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, Jg. 16, H. 2, S. 333-354. DOI:10.1007/s11618-013-0353-9
Abstract
"In der sozialwissenschaftlichen Literatur liegen vielfältige Effektivitätsanalysen frühkindlicher Bildungs- und Betreuungsprogramme vor. Diese Analysen unterscheiden die Effekte dieser Programme, ohne deren Kosten miteinzubeziehen. Hier setzen Effizienzanalysen aus der Ökonomie an. In diesem Beitrag werden drei grundsätzliche Ansätze für Effizienzanalysen vorgestellt, um dann ausführlicher auf eine Möglichkeit, die Kosten-Nutzen-Analyse, einzugehen. Die Ergebnisse von Kosten-Nutzen-Analysen sind von den Parametern abhängig, welche zwischen Kosten-Nutzen-Analysen variieren können - diese werden in diesem Beitrag explizit gemacht und diskutiert. Vor dem Hintergrund, dass für deutsche Programme bisher keine umfassenden und differenzierten Kosten-Nutzen-Analysen vorliegen, werden die Möglichkeiten der Kosten-Nutzen-Analyse an Hand von drei renommierten Beispielen aus dem US-amerikanischen Forschungsraum vorgestellt: einer Kosten-Nutzen-Analyse des 'Perry Preschool Programs', des 'Abecedarian Programs' und des 'Chicago Child Parent-Programs'. Wie auch andere Effizienzanalysen zeigen sie, dass frühkindliche Bildungs- und Betreuungsprogramme einer hohen Qualität, die spezifisch auf sozial benachteiligte Kinder abzielen, eine hohe Rendite haben können, diese aber wiederum von den Parametern der Kosten-Nutzen-Analyse abhängt. Der Beitrag schließt mit einem Ausblick für differenzierte Kosten-Nutzen-Analysen deutscher Programme." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Hochschulentwicklung und Akademisierung beruflicher Rollen: das Beispiel der pädagogischen Berufe (2013)
Zitatform
Stock, Manfred (2013): Hochschulentwicklung und Akademisierung beruflicher Rollen. Das Beispiel der pädagogischen Berufe. In: Die Hochschule, Jg. 22, H. 1, S. 160-172.
Abstract
"Analysen zum Verhältnis von Hochschulentwicklung und Akademikerbeschäftigung gehen zumeist davon aus, dass die Entwicklung der Hochschulen einem Qualifikationsbedarf folge, der in den Bereichen beruflicher Arbeit entstehe: in der Wirtschaft, im Gesundheitswesen oder auch im Bereich von Bildung und Erziehung selbst. Das Verhältnis von Bildung und Beschäftigung wird dabei in Begriffen beschrieben, die man ihrerseits wiederum als die Begriffe eines bildungsökonomischen Materialismus beschreiben könnte. Dem lässt sich die Auffassung gegenüberstellen, dass das Hochschulsystem nicht auf einen vorfindlichen Bedarf reagiere, sondern diesen vielmehr selbst erst generiere. Inwiefern die beiden Auffassungen im Hinblick auf die Akademisierung pädagogischer Berufe berechtigt sind, ist das Thema des vorliegenden Beitrags." (Textauszug, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Nationale Untersuchung zur Bildung, Betreuung und Erziehung in der frühen Kindheit (NUBBEK) (2013)
Tietze, Wolfgang; Leyendecker, Birgit ; Haug-Schnabel, Gabriele; Bensel, Joachim; Becker-Stoll, Fabienne; Keller, Heidi ; Kalicki, Bernhard ; Eckhardt, Andrea G.;Zitatform
Tietze, Wolfgang, Fabienne Becker-Stoll, Joachim Bensel, Andrea G. Eckhardt, Gabriele Haug-Schnabel, Bernhard Kalicki, Heidi Keller & Birgit Leyendecker (Hrsg.) (2013): Nationale Untersuchung zur Bildung, Betreuung und Erziehung in der frühen Kindheit (NUBBEK). Weimar: Verlag Das Netz, 172 S.
Abstract
"Erstmalig wurde in Deutschland eine nationale Studie zu Bildung, Betreuung und Erziehung in der frühen Kindheit im Forschungsverbund von Pädagogen, Entwicklungspsychologen, Soziologen und Verhaltensbiologen in acht Bundesländern durchgeführt. Über 2000 zwei- und vierjährige Kinder mit ihren Familien, davon mehr als ein Viertel mit Migrationshintergrund sowie etwa 570 Kindergärten, Krippen und Tagespflegestellen waren am Forschungsprojekt beteiligt.
Das Buch erläutert und kommentiert die aufschlussreichen Ergebnisse zu Betreuungssituation und -geschichte, zur Qualität der außerfamiliären Betreuung, zur Interaktions- und Beziehungsqualität in den Familien sowie deren Zusammenhänge zum Entwicklungsstand der Kinder." (Textauszug, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
Literaturhinweis
Berufe im demografischen Wandel: Alterungstrends und Fachkräfteangebot (2013)
Tivig, Thusnelda; Henseke, Golo ; Damelang, Andreas ; Strohner, Benjamin; Neuhaus, Jens; Matthes, Britta ;Zitatform
Tivig, Thusnelda, Golo Henseke & Jens Neuhaus (2013): Berufe im demografischen Wandel. Alterungstrends und Fachkräfteangebot. Dortmund, 81 S.
Abstract
"In dieser Studie werden Alterungstrends und ihre Auswirkungen auf die Beschäftigungsentwicklung für zwölf Berufsordnungen aus vier Bereichen untersucht:
- Fertigungsberufe: Chemiebetriebswerker und Zerspanungsmechaniker (Dreher und Fräser)
- Ingenieurtechnische und naturwissenschaftliche (MINT-)Berufe: Elektroingenieure; Sonstige Ingenieure (insbesondere Wirtschaftsingenieure); Chemiker und Chemieingenieure; Physiker, Physikingenieure und Mathematiker
- Gesundheits- und Pflegeberufe: Krankenschwestern, Krankenpfleger und Hebammen; Helfer in der Krankenpflege; Erzieher und Kinderpfleger
- Kaufmännische Berufe: Bankfachleute; Buchhalter.
Bis auf letztere tauchen sie alle in der öffentlichen Diskussion als vom Demografischen Wandel besonders betroffen auf und werden gleichzeitig als Berufe mit einer wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Vorrangstellung präsentiert. Die kaufmännischen Berufe dienen als Vergleichsgruppe. Die Ergebnisse werden in der Form kompakter, standardisierter Profile präsentiert. Sie gewähren eine Fülle von Einblicken in relevante Besonderheiten der jeweiligen Berufsordnung und bieten gleichzeitig einen Überblick der altersspezifischen Beschäftigungsentwicklung. Auf der Basis dieser Profile wird für jeden der vier Bereiche eine ebenfalls standardisierte, vergleichende Engpass- und Risikoanalyse der Berufsordnungen durchgeführt. Der Beobachtungszeitraum für die Alterungstrends und die Beschäftigungsentwicklung ist 1993-2011. Der Untersuchungszeitraum für Fachkräfteengpässe ist 2000-2011. Projektionen erstrecken sich bis 2020. Die von uns entwickelte Untersuchungsmethode ist auf jede der 334 Berufsordnungen (nach KIdB88) anwendbar." (Autorenreferat, IAB-Doku)
