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Dossier

Mehrfachbeschäftigung

Mehrfachbeschäftigung tritt in vielen Erscheinungsformen auf, beispielsweise in der Kombination von sozialversicherungspflichtiger Hauptbeschäftigung mit einer geringfügigen Nebentätigkeit oder auch in der selteneren Kombination von mehreren Minijobs. Die individuellen Gründe für die Aufnahme von Mehrfachbeschäftigungen sind noch nicht umfassend erforscht. Als institutioneller Anstoß kann die Änderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen für Mini- und Midi-Jobs gesehen werden. Die Infoplattform bietet Literaturhinweise und Links zum aktuellen Stand der wissenschaftlichen Analyse in Deutschland und im internationalen Bereich.

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  • Literaturhinweis

    Mehrfachbeschäftigung in der Landwirtschaft: theoretische und empirische Erfassung am Beispiel Frankreichs (1992)

    Lehner, Stefan;

    Zitatform

    Lehner, Stefan (1992): Mehrfachbeschäftigung in der Landwirtschaft. Theoretische und empirische Erfassung am Beispiel Frankreichs. (Agrarsoziale Gesellschaft. Kleine Reihe 46), Göttingen, 148 S.

    Abstract

    Die Arbeit geht der Frage nach, ob es angebracht ist, eine Unterscheidung zwischen den Begriffen "Mehrfachbeschäftigung" und "Nebenerwerbslandwirtschaft" vorzunehmen. "Die Frage, die sich direkt anschließt und deren Beantwortung gleichsam die Voraussetzung darstellt, um zwischen beiden Termini differenzieren zu können, ist die nach der Bestimmung des Begriffes 'Mehrfachbeschäftigung'. Dabei wird sich nicht auf die eine semantisch orientierte Begriffsbestimmung im Rahmen einer theoretischen Erfassung der Mehrfachbeschäftigung beschränkt. Vielmehr werden auch Ergebnisse der französischen Agrarstatistik berücksichtigt. Dies geschieht zum einen deshalb, weil die Fragestellung dieser Arbeit ihre Ursache in der Verwendung des Begriffs 'pluriactivite' durch die französische Agrarstatistik hat, und es angebracht erscheint, zu fragen, ob sich die Verwendung des Begriffes 'Mehrfachbeschäftigung' auch im Vorgehen der Agrarstatistik niederschlägt. Zum anderen zeichnen die Ergebnisse der französischen Agrarstatistik ein Bild der realen Mehrfachbeschäftigung und können so die Notwendigkeit, 'Mehrfachbeschäftigung' von den traditionell zur Beschreibung sozioökonomischer Differenzierungsprozesse in der Landwirtschaft verwendeten Begriffen abzugrenzen, empirisch belegen." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Determinanten der Mehrfachbeschäftigung (1991)

    Schwarze, Johannes;

    Zitatform

    Schwarze, Johannes (1991): Determinanten der Mehrfachbeschäftigung. In: Konjunkturpolitik, Jg. 37, H. 1/2, S. 87-113.

    Abstract

    "Kaum oder nur unzureichend erforscht sind die individuellen und institutionellen Ursachen geringfügiger Arbeitsverhältnisse. Diese Frage gewinnt aber vor dem Hintergrund möglicher gesetzlicher Änderungen der Regelung zu geringfügigen Beschäftigung insofern an Bedeutung, als die Wirkung solcher Reformen auf Arbeitsmarkt und soziale Sicherung maßgeblich auch vom Arbeitsangebotsverhalten der Individuen bestimmt ist. Dieser Beitrag versucht für eine Teilgruppe der geringfügig Beschäftigten zur Klärung dieser Fragestellungen beizutragen. Es handelt sich dabei um die Mehrfachbeschäftigten, also jene Personen, die neben einer Voll- oder Teilzeitbeschäftigung noch einer geringfügigen Nebentätigkeit nachgehen." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    The economics of multiple job holding (1976)

    Shishko, Robert; Rostker, Bernard;

    Zitatform

    Shishko, Robert & Bernard Rostker (1976): The economics of multiple job holding. In: The American economic review, Jg. 66, H. 3, S. 298-308.

    Abstract

    Ökonomische Theorie mehrfacher Arbeitsverhältnisse einer Person, deren Arbeitsangebotskurve abgeleitet wird. Ökonometrische Überprüfung mit USA-Daten aus dem Panel zur Einkommensentwicklung (1969-1970). Lohnerhöhungen im ersten Arbeitsverhältnis senken das Arbeitsangebot für weitere Konrakte. Haupteinflußgröße dafür ist die Familiengröße.

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