Berufsausbildung
Der Ausbildungsmarkt befindet sich in der Krise. Neben dem demografisch bedingten Bewerbermangel passen das Profil der angebotenen Stellen und die Bewerberinteressen oft nicht zueinander. Als Folge gibt es viele unbesetzten Ausbildungsstellen und gleichzeitig viele Bewerberinnen und Bewerber, die keinen Ausbildungsvertrag erhalten. Dieses Themendossier bietet Hintergrundinformationen zur Strukturdaten, Trends und Perspektiven des Ausbildungsmarktes. Im Filter „Autorenschaft“ können Sie auf IAB-(Mit-)Autorenschaft eingrenzen.
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Themendossier Übergänge in Ausbildung und Beschäftigung.
Themendossier IAB-Betriebspanel.
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Literaturhinweis
Verbesserte Ausbildungsbedingungen in der Pflege? (2024)
Zitatform
Bär, Stefan, Veronica E. Steinweg & Dominik Dauner (2024): Verbesserte Ausbildungsbedingungen in der Pflege? In: WSI-Mitteilungen, Jg. 77, H. 2, S. 131-136. DOI:10.5771/0342-300X-2024-2-131
Abstract
"Der Beitrag untersucht die aktuelle Situation der Praxisanleitung im Krankenhaus vor dem Hintergrund des 2020 eingeführten Pflegeberufegesetzes. Im Rahmen einer Fallstudie wurden auf einer Intensivstation eines Maximalversorgers und dessen angeschlossener Pflegefachschule qualitative Interviews durchgeführt. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass sich die Änderungen auf regulativer Ebene aktuell nicht zwingend in Änderungen auf operativer Ebene im Krankenhaus übersetzen. In der Praxis kann der gesetzlich vorgeschriebene Anteil an Praxisanleitung regelmäßig nicht eingehalten werden, wodurch die Qualität der Ausbildung leidet und ihr Erfolg von Einzelpersonen abhängig ist. Es scheint, als würde mit der Einführung des neuen Pflegeberufegesetzes keine strukturelle Stärkung der Praxisanleitung einhergehen. Diese wäre jedoch dringend notwendig, um der gesetzlich formulierten zentralen Rolle der Praxisanleitung vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels in der Pflege gerecht werden zu können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Absolvent*innen einer Ausbildung im bayerischen Handwerk und ihr Verbleib im Ausbildungsbetrieb (2024)
Zitatform
Böhme, Stefan, Lutz Eigenhüller & Anja Rossen (2024): Absolvent*innen einer Ausbildung im bayerischen Handwerk und ihr Verbleib im Ausbildungsbetrieb. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Bayern 01/2024), Nürnberg, 39 S. DOI:10.48720/IAB.REBY.2401
Abstract
"Das Handwerk ist ein bedeutender Teil der Gesamtwirtschaft, dem gerade in Zusammenhang mit der ökologischen Transformation eine wichtige Rolle zugeschrieben wird. Gleichzeitig haben Fachkräfteengpässe im Handwerk in den letzten Jahren weiter zugenommen. In diesem Bericht werden Auswertungen zu Absolvent*innen einer Ausbildung im bayerischen Handwerk auf der Grundlage der Daten des Ausbildungspanels Handwerk vorgestellt. Neben einem Überblick über Strukturmerkmale steht dabei der Betriebsverbleib dieser Absolvent*innen im Fokus der Analysen. Die Frage, in welchem Umfang die Ausbildungsabsolvent*innen bei ihrem Ausbildungsbetrieb bleiben, wird hier beispielhaft für den Jahrgang 2015 erörtert. Es zeigt sich, dass viele Absolvent*innen nach der Ausbildung den Betrieb wechseln. Nach einem Jahr waren noch 56 Prozent, nach fünf Jahren noch 28 Prozent der Absolvent*innen bei ihrem Ausbildungsbetrieb beschäftigt. Analysen der Betriebswechsel deuten darauf hin, dass viele Absolvent*innen zwar ihren Ausbildungsbetrieb verlassen, aber weiterhin in Betrieben arbeiten, die derselben Betriebsgrößenklasse oder demselben Wirtschaftszweig des Ausbildungsbetriebs angehören bzw. in der Region des Ausbildungsbetriebs liegen. Die Mehrheit der Betriebswechsler*innen ist auch bei ihrem neuen Betrieb als Fachkraft tätig, allerdings ist der Anteil derjenigen, die in Helferberufen und auf den Anforderungsniveaus über dem Fachkraftniveau arbeiten, höher als bei denjenigen, die bei ihrem Ausbildungsbetrieb geblieben sind. Insgesamt zeigen die Analysen, dass es „normal“ zu sein scheint, dass ein größerer Teil der Absolvent*innen des Handwerks in den ersten Jahren der Berufslaufbahn den Betrieb wechselt und damit den Ausbildungsbetrieben Fachkräftepotenziale verloren gehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Reasons for dropping out of intermediate vocational education and training in Spain: the influence of sociodemographic characteristics and academic background (2024)
Zitatform
Cerdà-Navarro, Antoni, Elena Quintana-Murci & Francesca Salvà-Mut (2024): Reasons for dropping out of intermediate vocational education and training in Spain: the influence of sociodemographic characteristics and academic background. In: Journal of vocational education and training, Jg. 76, H. 3, S. 619-643. DOI:10.1080/13636820.2022.2049625
Abstract
"This article analyses the main reasons for dropping out of Spanish Intermediate Vocational Education (IVET) and the link to personal (sex, ethnicity, age), family (parents’ educational level) and financial sociodemographic characteristics, as well as academic background (repeating or expulsion). To do this, a cohort of IVET students was monitored over three years via three questionnaires presenting the results for students who, over the monitoring period, dropped out without obtaining the corresponding qualification. The study was carried out in a Mediterranean region (Mallorca) with the highest levels of school dropout in Spain and an economy essentially centred on tourism. Results show that the most important reasons for dropping out are finding a job or wanting to find one, obtaining bad results and wanting to do other courses. The analysis highlights differences in reasons for dropping out by sex, ethnicity, age, the perception of financial difficulties and previous academic background. The findings suggest that educational interventions aimed at reducing dropout at this level of education should take into account the heterogeneity of student profiles as well as the limitations of the quantitative perspective in analysing students’ reasons for dropping out." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
BIBB / Beteiligung an beruflicher Bildung – Indikatoren und Quoten im Überblick (2024)
Dionisius, Regina; Niemann, Moritz;Zitatform
Dionisius, Regina & Moritz Niemann (2024): BIBB / Beteiligung an beruflicher Bildung – Indikatoren und Quoten im Überblick. (BIBB Fachbeiträge zur beruflichen Bildung / Bundesinstitut für Berufsbildung), Bonn, 93 S.
Abstract
"In der (Aus-)Bildungsberichterstattung, z. B. im Berufsbildungsbericht oder im Datenreport zum Berufsbildungsbericht, werden die aktuell bedeutenden bildungspolitischen Entwicklungen und Herausforderungen in der Berufsausbildung anhand von aussagekräftigen Indikatoren dargestellt und interpretiert. Diese Indikatoren basieren auf (amtlichen) Daten und Statistiken. Sie variieren in ihrer Konstruktion und Aussagekraft. Die vorliegende Publikation stellt die zentralen, in der Bildungsberichterstattung genutzten Indikatoren vor. Hierzu zählen Indikatoren zur betrieblichen Ausbildungsbeteiligung, zu den Verhältnissen auf dem Ausbildungsstellenmarkt, zur Berufsausbildungsbeteiligung, zur Effizienz der dualen Berufsausbildung und zur Reichweite der Berufsausbildung. Ziel ist es, die jeweiligen Berechnungsmethoden der einzelnen Indikatoren transparent zu machen und damit über ihre Reichweite und Erklärungskraft zu informieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The impact of a missing school graduation cohort on the training market (2024)
Zitatform
Dorner, Matthias, Katja Görlitz & Elke J. Jahn (2024): The impact of a missing school graduation cohort on the training market. In: Economics of Education Review, Jg. 103, 2024-08-23. DOI:10.1016/j.econedurev.2024.102580
Abstract
"This study analyzes whether the training market responds to a reduced supply of trainees by decreasing the number of hired trainees and increasing their wages based on administrative data. The empirical identification uses exogenous regional and time variation in the occurrence of a missing school graduation cohort that shifts the supply of potential trainees downwards. The results show that the missing cohort decreases new hires by 10 % and raises wages by 1 %. Further robustness results reveal that the opposite case of excess supply (that is caused by dual cohorts) increases hirings and decreases wages. Our results also document that high and low wage firms respond differently to the supply shocks. While only high wage firms stop hiring when labor supply decreases, it is the low wage firms who hire a larger number of trainees in case of excess supply." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2024 Elsevier) ((en))
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Literaturhinweis
Lehrlingsausbildung im Überblick 2024: Strukturdaten, Trends und Perspektiven (2024)
Dornmayr, Helmut;Zitatform
Dornmayr, Helmut (2024): Lehrlingsausbildung im Überblick 2024. Strukturdaten, Trends und Perspektiven. (ibw-Forschungsbericht 221), Wien, 204 S.
Abstract
"Der Anteil von Jugendlichen, die direkt nach der Mittelschule (d.h. nach der 8. Schulstufe und ohne Besuch der Polytechnischen Schule in der 9. Schulstufe) eine Lehre beginnen, steigt. Die Lehrlingsausbildung verlagert sich sukzessive zu Großbetrieben. Die öffentlichen Ausgaben pro Lehrling sind deutlich geringer als für Jugendliche in alternativen Bildungswegen. Dies sind einige von vielen Befunden der aktuellen Ausgabe der jährlich erscheinenden ibw-Publikation „Lehrlingsausbildung im Überblick“, welche auf rund 200 Seiten das Ziel verfolgt, alle relevanten und verfügbaren statistischen Daten und Kennzahlen zur Lehrlingsausbildung in Österreich darzustellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Das war’s!? Zur Frage vorzeitig gelöster Ausbildungsverträge in Gesundheits-, Erziehungs- und Sozialberufen (2024)
Ebbinghaus, Margit; Illiger, Amelie; Dionisius, Regina;Zitatform
Ebbinghaus, Margit, Regina Dionisius & Amelie Illiger (2024): Das war’s!? Zur Frage vorzeitig gelöster Ausbildungsverträge in Gesundheits-, Erziehungs- und Sozialberufen. In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Jg. 120, H. 3, S. 520-534. DOI:10.25162/zbw-2024-0020
Abstract
"Die Gesundheits-, Erziehungs- und Sozialberufe sind von hoher gesellschaftlicher Relevanz. Entsprechend groß ist das Interesse am Ausbildungsgeschehen in diesen Berufsbereichen. Für seine Beschreibung stellen vorzeitig gelöste Ausbildungsverträge eine wichtige Größe dar. Der vorliegende Beitrag beleuchtet, welche Daten hierzu vorliegen und was sich auf ihrer Grundlage über das Ausmaß vorzeitig gelöster Ausbildungsverträge in den Gesundheits-, Erziehungs- und Sozialberufen aussagen lässt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ausbildungsgarantie in Österreich: Was steckt dahinter und was kann in Deutschland davon gelernt werden? (2024)
Eckelt, Marcus;Zitatform
Eckelt, Marcus (2024): Ausbildungsgarantie in Österreich. Was steckt dahinter und was kann in Deutschland davon gelernt werden? In: Denk-doch-Mal.de H. 2.
Abstract
"In Deutschland tritt am 1. August 2024 die von der Bundesregierung beschlossene Ausbildungsgarantie in Kraft. Im Nachbarland Österreich gibt es bereits seit 15 Jahren Erfahrung mit diesem ausbildungspolitischen Instrument. Im folgenden Beitrag werden die österreichischen Erfahrungen dahingehend diskutiert, was daraus für die deutsche Situation gelernt werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Betriebliche Ausbildung in Baden-Württemberg 2023: Eine Auswertung des IAB-Betriebspanels Baden-Württemberg (2024)
Zitatform
Fauth, Matthias, Tobias König & Lena Walser (2024): Betriebliche Ausbildung in Baden-Württemberg 2023. Eine Auswertung des IAB-Betriebspanels Baden-Württemberg. (IAW-Kurzberichte 2024,03), Tübingen, 40 S.
Abstract
"Der aktuelle Bericht untersucht den Verlauf und den Erfolg der Ausbildungsaktivität baden-württembergischer Betriebe im Jahr 2023. Als Datengrundlage dient das IAB-Betriebspanel Baden-Württemberg, eine jährlich durchgeführte Arbeitgeberbefragung, die unter anderem Daten zum baden-württembergischen Ausbildungsengagement erhebt. Das besondere Merkmal dieses Datensatzes besteht darin, dass der Datensatz das Geschehen auf dem Ausbildungsstellenmarkt aus betrieblicher Sicht darstellt und dieses somit in Verbindung mit anderen betriebspolitisch relevanten Aspekten analysiert werden kann. Der Panelcharakter der Daten ermöglicht es zudem, die Entwicklung der beruflichen Ausbildungsaktivitäten auf Betriebsebene sowohl im Quer- als auch im Längsschnitt seit dem Jahr 2000 zu untersuchen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Compromises in occupational choice and premature termination of vocational education and training: gender type, prestige, and occupational interests in focus (2024)
Zitatform
Fischer-Browne, Melanie, Lea Ahrens, Corinna Kleinert & Brigitte Schels (2024): Compromises in occupational choice and premature termination of vocational education and training: gender type, prestige, and occupational interests in focus. In: Empirical Research in Vocational Education and Training, Jg. 16, 2024-06-14. DOI:10.1186/s40461-024-00168-y
Abstract
"This study examines whether premature termination of vocational education and training (VET) is more likely when trainees have to make compromises between their realistic occupational aspirations and the occupation for which they are trained in terms of the occupational dimensions of gender type, prestige, and occupational interests. Specifically, it examines the relative importance of the three compromise dimensions on premature VET termination. The study is based on a sample of 3,241 VET entrants from a cohort of ninth graders in 2010 in the German National Educational Panel Study (NEPS-SC4) in combination with aggregated data on occupational characteristics. Results from discrete hazard rate models indicate a higher risk of premature VET termination for trainees whose VET occupation differs from their realistic occupational aspiration from their school days. While compromises in prestige have no overall effect, both compromises in interests and gender type threaten the stability of VET. The results also indicate that compromises in interests have the strongest effect on the risk of premature VET termination and that the effects of compromises in gender type are partly mediated by the effects of compromises in interests. Furthermore, sensitivity analysis revealed that the main effects of compromises in gender type and prestige are gender specific." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Wie hoch ist der Anteil der unbesetzten Ausbildungsstellen wirklich? Warum unterschiedliche Zahlen ausgewiesen werden (2024)
Zitatform
Fitzenberger, Bernd, Ute Leber & Barbara Schwengler (2024): Wie hoch ist der Anteil der unbesetzten Ausbildungsstellen wirklich? Warum unterschiedliche Zahlen ausgewiesen werden. In: IAB-Forum H. 19.06.2024 Nürnberg, 2024-05-16. DOI:10.48720/IAB.FOO.20240619.01
Abstract
"Trotz eines Anstiegs der Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge hat auch 2023 der Anteil der unbesetzten Ausbildungsstellen ein neues Rekordhoch erreicht. Allerdings taxiert das IAB diesen Anteil mit 35,4 Prozent sehr viel höher als der Berufsbildungsbericht mit 13,4 Prozent. Woran liegt das? Und welche Rückschlüsse lassen sich daraus ziehen?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Mapping the distinct patterns of educational and social stratification in European countries (2024)
Zitatform
Gogescu, Fiona (2024): Mapping the distinct patterns of educational and social stratification in European countries. In: Journal of European Social Policy, Jg. 34, H. 3, S. 271-288. DOI:10.1177/09589287241240966
Abstract
"This article analyzes how educational and initial vocational training systems in Europe vary regarding the way in which they structure educational routes for pupils of different academic ability. The study uses cluster analysis to explore the degree of similarity between 25 European countries, including variables related to: stratification within compulsory education; vocational orientation; links between initial vocational education and the labor market; transitions from secondary education; stratification within tertiary education; and links between educational qualifications and labor market outcomes. I identify three clusters of countries that have distinct patterns of stratification. This article contributes to the literature on educational regimes and school-to-work transitions by adding countries from Central and Eastern Europe (CEE) and integrating multiple dimensions pertaining to the link between educational and social stratification. Thus, it develops a more encompassing representation of the architecture of educational pathways in different European countries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Die duale Berufsausbildung im Handwerk: Immer mehr junge Menschen bleiben ihrem erlernten Beruf treu (2024)
Zitatform
Hell, Stefan, Duncan Roth, Holger Seibert & Gabriele Wydra-Somaggio (2024): Die duale Berufsausbildung im Handwerk: Immer mehr junge Menschen bleiben ihrem erlernten Beruf treu. (IAB-Kurzbericht 18/2024), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2418
Abstract
"Vielen Betrieben in Deutschland fällt es aktuell schwer, ihren Fachkräftebedarf zu decken. Zur Sicherung dieser Bedarfe spielt die duale Berufsausbildung eine zentrale Rolle. Doch selbst wenn ein Betrieb ausbildet, bedeutet dies nicht zwangsläufig, dass die Absolvent*innen in ihrem Ausbildungsbetrieb oder -beruf verbleiben. Dieser Kurzbericht widmet sich der Entwicklung der Ausbildung im Handwerk sowie der Betriebs- und Berufstreue von Absolvent*innen in diesem Bereich." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Entwicklung des Arbeitsmarktstatus der Ausbildungsabsolvent*innen im Handwerk einen Monat und zwölf Monate nach Ausbildungsende
- Beschäftigung der Ausbildungsabsolvent*innen im Handwerk einen Monat und zwölf Monate nach Ausbildungsende
- Anzahl und Entwicklung der jährlichen Ausbildungsabsolvent*innen im Handwerk
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Literaturhinweis
Is informedness the key? An empirical analysis of VET dropouts in Germany (2024)
Zitatform
Herrmann, Lisa & Juliane Kühn (2024): Is informedness the key? An empirical analysis of VET dropouts in Germany. In: Empirical Research in Vocational Education and Training, Jg. 16. DOI:10.1186/s40461-024-00171-3
Abstract
"In 2022, one in four vocational education and training (VET) contracts resulted in premature termination—a potential sign of inefficiency in the training of urgently needed skilled professionals. This study focuses on the level of perceived informedness of trainees and its potential influence on dropout. This includes trainees’ perceived level of information about the characteristics and requirements of an occupation, which may result from various sources of information in the form of social contacts. We draw on theories from the field of career choice and job search to argue that a better level of informedness can reduce uncertainty and enable individuals to make better-informed decisions about their careers. With better informedness, there is a higher probability of finding a suitable match between a trainee and their chosen occupation, ultimately increasing their likelihood of job persistence. This should also lead to a lower probability of dropout among VETs. Using data from the National Educational Panel Study, starting cohort 4, we employed event history analysis. We show that good perceived informedness on the requirements of one’s vocational training and the perception of good school-based vocational preparation reduce the probability of dropping out. In contrast, good informedness about alternative training programs increases dropout risk. We also see that the distinction between closer or more distant groups of people from the social network (strong or weak ties) who provide information about training is not decisive." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Mobilität von Auszubildenden im Erwerbsverlauf (2024)
Zitatform
Kindt, Anna-Maria, Viktoria Miller, Uwe Sujata & Antje Weyh (2024): Mobilität von Auszubildenden im Erwerbsverlauf. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen 01/2024), Nürnberg, 40 S. DOI:10.48720/IAB.RES.2401
Abstract
"Die vorliegende Studie analysiert die räumliche und berufliche Mobilität von Auszubildenden in Sachsen. Dazu werden zwei Kohorten betrachtet: diejenigen, die im Jahr 2000 bzw. 2010 erstmalig eine betriebliche Berufsausbildung in Sachsen begonnen haben. Für diese Kohorten wird der Erwerbsverlauf über zehn Jahre nachverfolgt. Die genutzte Datenbasis der Integrierten Erwerbsbiographien des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung umfasst dabei auch persönliche und betriebliche Merkmale, sodass sowohl eine räumliche, als auch eine berufliche Mobilität differenziert betrachtet werden kann. Mit Hilfe von Survival Analysis und Regressionen werden Mobilitätsmuster bestimmt und Einflussfaktoren auf das Mobilitätsverhalten identifiziert. Für beide Kohorten werden typische Verlaufsmuster innerhalb der ersten zehn Jahre des Erwerbsverlaufes deutlich. So ist insgesamt die Mobilität in den ersten drei Jahren, der meist üblichen Ausbildungsdauer, eher gering. Danach nimmt diese stark zu und steigt danach mit geringerer Dynamik weiter. Dies unterstreicht, dass viele Personen nach der regulären Dauer der Ausbildung einen neuen Beruf ergreifen und/oder räumlich mobil werden. Für die räumliche Mobilität innerhalb Sachsens und aus Sachsen heraus zeigen die Kohorten gegenteilige Tendenzen. Für die Kohorte 2000 ist die Mobilität aus Sachsen heraus sehr viel größer, während die Personen der Kohorte 2010 häufiger innerhalb Sachsens mobil sind. Bei der Unterscheidung der beruflichen Mobilität nach inhaltlich verwandten Berufen (Wechsel innerhalb von Berufssegmenten) oder berufssegmentübergreifender Mobilität, zeigt die Kohorte 2010 häufigere Wechsel. Damit spiegeln die Ergebnisse die stark unterschiedlichen Arbeitsmarktlagen für beide Kohorten wider, sei es zu Ausbildungsbeginn oder im Laufe der ersten Jahre nach Ausbildung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Mit Sozialpolitik regieren: Eine ressourcentheoretische Policy-Analyse der Beschäftigungsförderung benachteiligter Jugendlicher in Österreich (2024)
Zitatform
Knecht, Alban (2024): Mit Sozialpolitik regieren. Eine ressourcentheoretische Policy-Analyse der Beschäftigungsförderung benachteiligter Jugendlicher in Österreich. (Schriftenreihe der ÖFEB-Sektion Sozialpädagogik 14), Opladen: Verlag Barbara Budrich, 155 S. DOI:10.3224/84743041
Abstract
"Wie kann die Arbeitsmarktpolitik Jugendliche beim Berufseinstieg unterstützen? Alban Knecht analysiert politische Diskurse und institutionelle Veränderungen der Beschäftigungsförderung benachteiligter Jugendlicher in Österreich vor dem Hintergrund der Ressourcentheorie. Er diskutiert die Einführung von Maßnahmen wie überbetrieblicher Lehre, Ausbildungsgarantie und Ausbildungspflicht und verdeutlicht dabei die Bedeutung sozialinvestiver, befähigungsorientierter, neoliberaler und rechtspopulistischer Leitbilder für die praktische Arbeit der Fachkräfte und die Jugendlichen. Die Optimierung des Berufseinstiegs für Jugendliche ist ein Anliegen von Politik, Sozialarbeit und Berufspädagogik gleichermaßen. Die vorliegende Studie beleuchtet den Wandel der Beschäftigungsförderung für benachteiligte Jugendliche in Österreich von 2000 bis 2020. Sie analysiert Auswirkungen auf Fachkräfte und Jugendliche sowie die Bedeutung diskriminierender Bilder in politischen Diskursen." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Eine abgeschlossene Ausbildung lohnt sich (2024)
Kotte, Volker;Zitatform
Kotte, Volker (2024): Eine abgeschlossene Ausbildung lohnt sich. In: IAB-Forum – Grafik aktuell H. 10.05.2024.
Abstract
"Männer, die eine im Jahr 2000 begonnene duale Berufsausbildung abgeschlossen haben, waren in den 20 Jahren nach Ausbildungsbeginn 4.540 Tage sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Das ist rund 1,5 Mal länger als bei Männern, die ihre Ausbildung abgebrochen haben und auch danach keinen Berufsabschluss erworben haben (3.100 Tage). Frauen mit abgeschlossener Berufsausbildung sind gegenüber denen ohne 1,6 Mal länger beschäftigt. Betrachtet man die Zeiten der der Arbeitslosigkeit, zeigt sich, dass Personen mit Berufsabschluss deutlich kürzer arbeitslos sind als Personen ohne Abschluss. Dieses Verhältnis beträgt bei Männern 1:3,1 und bei Frauen 1:2,6." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Kotte, Volker; -
Literaturhinweis
Berufsausbildung in Hessen 2024 (2024)
Kuse, Stefan; Schiefer, Simon; Müller, Heiko;Zitatform
Kuse, Stefan (2024): Berufsausbildung in Hessen 2024. (HA Hessen-Agentur. Report 1115), Wiesbaden, 122 S.
Abstract
"Die vorliegende Studie gibt einen Überblick über die aktuelle Entwicklung auf dem beruflichen Ausbildungsmarkt in Hessen und vergleicht diese Entwicklung mit der in anderen Bundesländern. Im Fokus steht dabei die „duale“ Berufsausbildung in Berufsschulen und Betrieben für Berufe nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO), die einen zentralen Baustein der „Fachkräftesicherung“ darstellt. Die Studie bildet eine empirische Grundlage für politische und planerische Aktivitäten auf dem hessischen Ausbildungsmarkt. Im folgenden Kapitel 2 wird die Entwicklung von „Angebot und „Nachfrage“ auf dem dualen Ausbildungsmarkt gemäß Definition in BBiG und HwO dargestellt. Zentral für die Ableitung von Angebot und Nachfrage auf dem dualen Ausbildungsmarkt sind gemäß gesetzlicher Definition neben der Anzahl neu abgeschlossener Ausbildungsverträge die Vermittlungsaktivitäten der Arbeitsagenturen und Jobcenter, die in einem Jahr erfolglos blieben. Eine solche Einschätzung der „Kräfteverhältnisse“ bzw. der Marktlage für die jungen Menschen auf der einen Seite und für die Betriebe auf der anderen Seite ist nur für die duale Ausbildung möglich, nicht etwa für das schulische Berufsbildungssystem, in dem beispielsweise Fachkräfte in Gesundheits-, Erziehungs- und Sozialberufen ausgebildet werden. Für Bereiche außerhalb des dualen Systems liegen vielmehr „nur“ Angaben zur Anzahl an Auszubildenden bzw. an Schülerinnen und Schülern vor. In Kapitel 3 wird ein Überblick über die strukturellen Merkmale der bei den Arbeitsagenturen und Jobcentern gemeldeten Ausbildungsplätze sowie Bewerberinnen und Bewerber und ihre jeweiligen Vermittlungserfolge gegeben. Details zu den erfolgreich von Betrieben und jungen Menschen abgeschlossenen Ausbildungsverträgen gibt Kapitel 4. Die Ausbildungsbeteiligung der hessischen Betriebe und ein Vergleich der Entwicklung von Berufsausbildung und Erwerbstätigkeit im Allgemeinen sind Gegenstand von Kapitel 5 und 6. Im Fokus von Kapitel 7 stehen soziodemografische Merkmale der Auszubildenden, z. B. das Geschlecht, die Staatsangehörigkeit und die schulische Qualifikation. Im Anschluss wird in Kapitel 8 eine Prognose der zukünftigen Entwicklung der Nachfrage nach dualen Ausbildungsstellen seitens der jungen Menschen vorgenommen, dies basierend auf der aktuellen Bevölkerungsvorausschätzung der Hessen Agentur und der Entwicklung der Schülerzahlen an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen. Prognosehorizont ist das Jahr 2035 in Anlehnung an die der Landesentwicklungsplanung zugrundeliegenden Bevölkerungsprognose. Die ausbildungs- und berufsvorbereitenden Maßnahmen sowie berufliche und akademische Bildungsalternativen außerhalb des dualen Systems sind Gegenstand des abschließenden Kapitels 9. Abbildungen finden sich nachfolgend im Fließtext, die zugrundeliegenden Tabellen und Quellenverweise im Anhang der Studie. Ein Glossar am Ende des Berichts enthält Erläuterungen der wesentlichen in der Studie verwendeten Begriffe und zudem einige statistische Hinweise. Zu den Datengrundlagen der vorliegenden Studie zählen die Erhebung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zu neu abgeschlossenen dualen Ausbildungsverträgen, die Schul- und die Berufsbildungsstatistik sowie die integrierte Ausbildungsberichterstattung (iABE) des Hessischen Statistischen Landesamts (HSL), zudem die Statistiken der Bundesagentur für Arbeit (BA) sowie das IAB-Betriebspanel des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Aktuelle Entwicklungen am Ausbildungsmarkt (2024)
Leber, Ute;Zitatform
Leber, Ute (2024): Aktuelle Entwicklungen am Ausbildungsmarkt. In: Denk-doch-Mal.de H. 2, 2024-05-06.
Abstract
"Die duale Ausbildung ermöglicht Jugendlichen einen vergleichsweise reibungslosen Übergang von der Schule in Beschäftigung; für Betriebe ist sie ein wichtiges Instrument, um ihren Fachkräftebedarf zu sichern. Während das deutsche Berufsbildungssystem international als Erfolgsmodell betrachtet wird, steht es im eigenen Land vor großen Herausforderungen. So nimmt nicht nur die Nachfrage junger Erwachsener nach einer betrieblichen Ausbildung ab, es wird auch immer schwieriger, Ausbildungsplatzangebot und -nachfrage zusammenzuführen. Dieses sogenannte Passungsproblem äußert sich in einem steigenden Anteil an unbesetzten Ausbildungsplätzen auf der einen und einem wachsenden Anteil an erfolglosen Ausbildungsplatzsuchenden auf der anderen Seite. Besonders problematisch ist es zudem, dass immer mehr junge Menschen auch längerfristig ohne Berufsabschluss verbleiben. Wie hat sich das Verhältnis von Ausbildungsangebot und -nachfrage aber in den letzten Jahren entwickelt? In welchen Bereichen bleiben besonders viele Ausbildungsplätze unbesetzt und wie viele Ausbildungsverträge werden vorzeitig gelöst? Auf der Basis verschiedener Datenquellen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) sowie der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) gibt der vorliegende Beitrag Antworten auf diese und weitere Fragen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Leber, Ute; -
Literaturhinweis
Exploring the interplay between vocational competence and dropout intention: insights and perspectives (2024)
Zitatform
Ma, Beifang, Maximilian Krötz, Viola Deutscher & Esther Winther (2024): Exploring the interplay between vocational competence and dropout intention: insights and perspectives. In: Empirical Research in Vocational Education and Training, Jg. 16. DOI:10.1186/s40461-024-00164-2
Abstract
"High drop-out rates from Vocational Education and Training (VET) remain a severe problem in VET systems globally. Despite decades of drop-out research revealing numerous influencing factors, the role of trainees’ vocational competence in their drop-out behavior has been neglected. This study aims to define the structure of vocational competence and analyze its effects on drop-out intention. Using longitudinal data from 458 commercial trainees in Germany, vocational competence is measured at three time points using a validated competence test, subdivided into domain-linked and domain-specific dimensions (Gelman and Greeno, 1989). Four different directions of drop-out intentions are considered, enabling a detailed effect inspection of the prevailing research gap. Additionally, factors identified in previous studies, such as educational level, age, language, and the degree of having chosen one’s desired occupation, are controlled for. We conducted 12 rounds of ordinal logistic regression to test three lagged temporal combinations of the effect relationship between vocational competence and dropout intention over different time spans (T0- > T1, T1- > T2, T0- > T2). We find that lower domain-specific competence increases the intention to drop out from VET without qualification over different time spans. Initial lower domain-specific competence also affects trainees’ intention to change their occupation in the final year of training. Furthermore, higher levels of domain-linked competence at the beginning increase the intention to leave VET to pursue higher qualifications in the midterm of training." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Bildung in Deutschland 2024: Ein indikatorengestützter Bericht mit einer Analyse zu beruflicher Bildung (2024)
Maaz, Kai ; Seeber, Susan; Buchholz, Sandra ; Schrader, Josef ; Kuger, Susanne; Artelt, Cordula ; Brugger, Pia; Kühne, Stefan; Leerhoff, Holger;Zitatform
Maaz, Kai, Cordula Artelt, Pia Brugger, Sandra Buchholz, Susanne Kuger, Stefan Kühne, Holger Leerhoff, Josef Schrader & Susan Seeber (2024): Bildung in Deutschland 2024. Ein indikatorengestützter Bericht mit einer Analyse zu beruflicher Bildung. (Bildung in Deutschland 10), Bielefeld: wbv Publikation, 399 S. DOI:10.3278/6001820iw
Abstract
"Mit dem gemeinsam von Bund und Ländern geförderten Bericht Bildung in Deutschland 2024 wird nun zum 10. Mal eine umfassende empirische Bestandsaufnahme für das deutsche Bildungswesen vorgelegt. Sie reicht von der Frühen Bildung im Kindesalter bis zu den verschiedenen Formen der Weiterbildung im Erwachsenenalter, schließt nach Möglichkeit auch Facetten der non-formalen Bildung und des informellen Lernens mit ein und beschreibt damit Bildungsverläufe, Kompetenzentwicklungen und Erträge von Bildung inner- und außerhalb institutionalisierter Bildung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Different dropout directions in vocational education and training: the role of the initiating party and trainees' reasons for dropping out (2024)
Zitatform
Michaelis, Christian & Stefanie Findeisen (2024): Different dropout directions in vocational education and training: the role of the initiating party and trainees' reasons for dropping out. In: Empirical Research in Vocational Education and Training, Jg. 16. DOI:10.1186/s40461-024-00169-x
Abstract
"The high rates of premature contract termination (PCT) in vocational education and training (VET) programs have led to an increasing number of studies examining the reasons why adolescents drop out. Since adolescents’ trajectories after a PCT are quite diverse, a thorough assessment of different dropout directions is called for. However, empirical studies that distinguish between dropout directions are still scarce. The same is true for studies that differentiate between PCTs initiated by the trainees themselves and those initiated by the training company. Based on data from the German National Educational Panel Study (NEPS) on trainees in German dual VET programs (n = 5823), this study identifies six different dropout directions: (1) downward PCT into unqualified employment or unemployment, (2) downward PCT into a prevocational program, (3) horizontal PCT that represents a change of training company or (4) a change of occupation, and (5) upward PCT into general education or (6) higher education. Using multinomial logistic regression models we examine the effect of (a) the initiating party and (b) self-reported PCT reasons of trainees on dropout directions. Regarding trainees’ reasons we include reasons related to different aspects of the training (personal reasons, not the desired training occupation, financial reasons, training quality, conflicts, excessive demand, and being offered a different training position). The results indicate that in cases where trainees are dismissed by the training company, a horizontal change to a different training company becomes more likely, while the probability of an upward dropout into higher education decreases. Regarding PCT decisions made by trainees themselves, a downward PCT into unqualified employment or unemployment is more likely if personal reasons were the cause of a PCT decision. Moreover, the probability of a change of training company (horizontal PCT) increases in cases of conflict and if there is a prospect of a different training position, and decreases if the training position is not the desired occupation. A change of occupation (horizontal PCT) is more likely when there is the opportunity for a different training position available. Furthermore, upward PCTs (both into further general education and higher education) are more likely in cases where the training was in a field that was not the desired occupation. The probability of upward PCT into higher education decreases when there are conflicts and excessive demands, while upward PCTs into general education are significantly less likely when a different training position is obtained. The differential effects that occur for different types of PCTs emphasize that adolescents dropping out of VET cannot be treated as a homogenous group. Consequently, the results underscore the importance of conducting a more thorough assessment of both dropout directions and the initiating party of a PCT in future research." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Ausbildungsoffensive Pflege (2019-2023): Abschlussbericht (2024)
Pötzsch, Pauline; Voigt, Heike;Zitatform
Pötzsch, Pauline & Heike Voigt (2024): Ausbildungsoffensive Pflege (2019-2023): Abschlussbericht. Berlin, 205 S.
Abstract
"Am 30.09.2024 wurde der Abschlussbericht der Ausbildungsoffensive Pflege (2019 - 2023) veröffentlicht. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend startete 2019 die Ausbildungsoffensive Pflege, um bis Ende 2023 die Einführung der neuen Pflegeausbildungen nach dem Pflegeberufegesetz zu begleiten. Bund, Länder und Verbände verpflichteten sich zu 111 Maßnahmen, um gut ausgebildete und engagierte Pflegefachkräfte zu gewinnen und Pflegeschulen sowie ausbildende Einrichtungen bei der Umstellung auf die neuen Ausbildungen zu unterstützen. Der Abschlussbericht dokumentiert die Umsetzung der vereinbarten Maßnahmen und zeigt umfassend die Entwicklung der ersten drei Jahre der neuen Pflegeausbildung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Fehlende Ausbildungsangebote gefährden Fachkräftesicherung und soziale Integration: Ergebnisse zum Ausbildungsmarkt in Niedersachsen: Impulspapier (2024)
Richter, Maria; Jam, Yashar; Seeber, Susan;Zitatform
Richter, Maria, Susan Seeber & Yashar Jam (2024): Fehlende Ausbildungsangebote gefährden Fachkräftesicherung und soziale Integration: Ergebnisse zum Ausbildungsmarkt in Niedersachsen. Impulspapier. Göttingen, 6 S.
Abstract
"Der Übergang von der Schule in den Beruf stellt für junge Menschen einen entscheidenden Schritt dar, wenn es um die Integration in den Arbeitsmarkt geht. In Niedersachsen kommt dabei dem beruflichen Ausbildungssystem eine wichtige vermittelnde Funktion zu. Doch wie ist die Lage auf dem Ausbildungsmarkt in Niedersachsen? Wo gibt es Besetzungs-, wo Versorgungsprobleme? Wie gut passen Angebot und Nachfrage zusammen? Wie gut gelingt es, interessierte Jugendliche in eine Ausbildung zu integrieren? Im Nationalen Bildungsbericht gehen wir diesen Fragen auf Bundesebene nach. In diesem Impulspapier hingegen richten wir unseren Blick auf die spezifischen Chancen und Risiken, denen sich Niedersachsen gegenübersieht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
In diesen Berufen wird besonders viel ausgebildet (2024)
Risius, Paula;Zitatform
Risius, Paula (2024): In diesen Berufen wird besonders viel ausgebildet. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2024,48), Köln, 3 S.
Abstract
"Ein zentraler Pfeiler der Fachkräftesicherung ist die duale Ausbildung. In einigen Berufen wird, gemessen am Beschäftigtenbestand, besonders intensiv ausgebildet. In der Spitze kommen auf 100 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte bis zu 20 Ausbildungsanfänger." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Unternehmen gehen Kompromisse bei der Azubi-Rekrutierung ein (2024)
Risius, Paula; Herzer, Philip; Arndt, Franziska;Zitatform
Risius, Paula, Philip Herzer & Franziska Arndt (2024): Unternehmen gehen Kompromisse bei der Azubi-Rekrutierung ein. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2024,58), Köln, 3 S.
Abstract
"Der Ausbildungsmarkt ist angespannt: Es gibt zunehmend Passungsprobleme zwischen Angebot und Nachfrage und demografiebedingt weniger Bewerber. Unternehmen zeigen sich angesichts dieser Herausforderung flexibel: Sieben von zehn Unternehmen mit Bewerbermangel gehen Kompromisse bei der Vorbildung ein" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wie werden wir arbeiten? Die Bedeutung Künstlicher Intelligenz für die Berufsausbildung (2024)
Zitatform
Rüschoff, Britta (2024): Wie werden wir arbeiten? Die Bedeutung Künstlicher Intelligenz für die Berufsausbildung. In: S. Fichtner-Rosada, T. Heupel, C. Hohoff & J. Heuwing-Eckerland (Hrsg.) (2024): Kompetenzen für die Arbeitswelten der Zukunft. Impulse des European Year of Skills für Wirtschaft, Bildung und Personalwesen, S. 343-353. DOI:10.1007/978-3-658-44959-9_22
Abstract
"Die Einführung neuer Technologien, insbesondere solcher, die auf Künstlicher Intelligenz basieren, wird den Arbeitsmarkt und unsere Arbeitsweise verändern. Es bleibt jedoch unklar, wie genau diese Veränderungen aussehen werden und welche Auswirkungen sie auf heutige und zukünftige Arbeitnehmende haben werden. Ein grundlegendes Verständnis der Auswirkungen dieser Technologien auf den Arbeitsmarkt ist von entscheidender Bedeutung, um mögliche Szenarien für die Entwicklung der Nachfrage nach Fähigkeiten in den kommenden Jahren und Jahrzehnten zu skizzieren und zu überlegen, wie Bildungssysteme darauf reagieren sollten. In diesem Beitrag werden die aktuellen Fähigkeiten und Einschränkungen Künstlicher Intelligenz für den deutschen Arbeitsmarkt untersucht, wobei auch auf die Auswirkungen der aktuellen Verbreitung von KI-Systemen auf die Berufsbildung eingegangen wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Heterogenität in der Ausbildungsreife nicht-studienberechtigter Schulabgänger:innen – eine latente Profilanalyse auf Basis des Nationalen Bildungspanels (2024)
Zitatform
Schauer, Jennifer & Stephan Abele (2024): Heterogenität in der Ausbildungsreife nicht-studienberechtigter Schulabgänger:innen – eine latente Profilanalyse auf Basis des Nationalen Bildungspanels. In: Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, Jg. 27, H. 2, S. 291-319. DOI:10.1007/s11618-023-01207-2
Abstract
"Mangelnde Ausbildungsreife wird häufig als Ursache erfolgloser Ausbildungssuche benannt – insbesondere bei Schulabgänger:innen mit max. Hauptschulabschluss (max. HSA). Damit sind beispielsweise Defizite in Lese- und Mathematikkompetenzen oder dem Arbeits- und Sozialverhalten gemeint. Ausprägungskonstellationen dieser Dimensionen von Ausbildungsreife wurden bisher nicht untersucht. In einer latenten Profilanalyse auf Basis der NEPS Startkohorte Klasse 9 explorierten wir Ausprägungsprofile schulischer Kompetenzen und psychologischer Leistungsmerkmale sowie verhaltens- und persönlichkeitsbezogener Merkmale (VP) bei nicht-studienberechtigten Schulabgänger:innen. Wir fanden fünf Profile, die unterschiedliche Konstellationen von Vor- und Nachteilen in diesen Merkmalen beschreiben: (1) Leistungsstärkere mit relativ hoch ausgeprägten VP , (2) Leistungsstärkere mit relativ gering ausgeprägten VP , (3) Durchschnittlich Leistungsstarke mit relativ hoch ausgeprägten VP, (4) Leistungsschwächere mit relativ hoch ausgeprägten VP und (5) Leistungsschwächere mit relativ gering ausgeprägten VP. In allen Profilen waren Schulabgänger:innen mit max. HSA und Mittlerem Schulabschluss (MSA) vertreten. Die Anteile von Schulabgänger:innen mit max. HSA fielen unter den Leistungsschwächeren jedoch deutlich höher aus. In Regressionsanalysen prüften wir die prognostische Validität der Profile hinsichtlich der Wahrscheinlichkeit, nach Schulabgang in eine Berufsausbildung überzugehen. Wir fanden niedrigere Ausbildungswahrscheinlichkeiten bei leistungsstärkeren Schulabgänger:innen, die auf ihre Selbstselektion an berufsbildende Schulen zum Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung hindeuteten. Außerdem fanden wir, dass Schulabgänger:innen mit MSA bei gleichem Ausprägungsprofil persistent höhere Ausbildungswahrscheinlichkeiten zeigten als jene mit max. HSA. Angesichts der Heterogenität der Bildungsgruppen gibt dies Anlass zur Kritik an institutionellen und betrieblichen Selektionslogiken." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)
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Literaturhinweis
Big-Data-Einblicke in den Ausbildungsmarkt: Eine Analyse von Mindest-Schulabschlüssen in Online-Stellenanzeigen für Ausbildungsplätze (2024)
Schnelle, Caroline;Zitatform
Schnelle, Caroline (2024): Big-Data-Einblicke in den Ausbildungsmarkt. Eine Analyse von Mindest-Schulabschlüssen in Online-Stellenanzeigen für Ausbildungsplätze. Gütersloh, 40 S. DOI:10.11586/2024104
Abstract
"Der Ausbildungsmarkt steht vor einem Nachwuchsproblem: Seit Jahren steigt die Zahl der unbesetzten Ausbildungsplätze an. Gleichzeitig geht die Zahl der unversorgten Bewerber:innen nicht signifikant zurück. Obwohl es für Ausbildungsbetriebe zunehmend schwieriger wird, ihre Ausbildungsplätze zu besetzen, hat sich die Situation auf Beweber:innenseite also nicht entspannt. Angesichts dieser widersprüchlichen Entwicklungen stellt sich die Frage: Warum gleichen sich Angebot und Nachfrage auf dem Ausbildungsmarkt nicht besser aus? Die Studie „Big Data Einblicke in den Ausbildungsmarkt“ geht dieser Frage anhand einer neuen Forschungsmethode nach: der Analyse von Online-Stellenausschreibungen für Ausbildungsplätze. Online-Stellenausschreibungen enthalten neben Details zur ausgeschriebenen Ausbildungsstelle und zum Ausbildungsbetrieb auch umfassende Informationen zum gesuchten Bewerber:innenprofil von Auszubildenden. Daraus lassen sich Rückschlüsse ziehen, die über traditionelle Statistiken zum Ausbildungsmarkt hinausgehen. In dieser explorativen Studie werden die in Online-Stellenausschreibungen genannten Schulabschlüsse untersucht. Welches Ausbildungsangebot lässt sich online für Bewerber:innen mit niedriger, mittlerer und höherer Schulbildung vorfinden? Welche regionalen Unterschiede zeigen sich dabei, und gibt es Unterschiede in der Ausschreibepraxis von kleineren und mittleren Betrieben sowie Großunternehmen? Als Datengrundlage dienen über 2,4 Millionen Online-Stellenausschreibungen für Ausbildungsplätze der Bewerbungsjahre 2018/19 bis 2022/23 des Jobmonitors der Bertelsmann Stiftung. Die Analysen zeigen, dass vor allem Stellenausschreibungen ohne eine explizite Nennung des geforderten Schulabschlussniveaus in den letzten Jahren zugenommen haben. Dieser Befund kann darauf hindeuten, dass die individuelle Kompetenzen der Bewerber:innen wichtiger werden im Vergleich zu formalen Bildungsqualifikationen. Hierfür sprechen die Ergebnisse der aktuellen Jugend- & Betriebsbefragung, die die Bertelsmann Stiftung in Kooperation mit dem Institut der deutschen Wirtschaft durchgeführt hat. In der Befragung haben drei Viertel der Unternehmensvertreter:innen von Ausbildungsbetrieben angegeben, dass die individuellen Kompetenzen gegenüber formalen Abschlüssen an Bedeutung gewinnen. Möglicherweise halten Ausbildungsbetriebe die Angabe des (Mindest-)Schulabschlusses auch offen, um in Zeiten des Nachwuchsmangels möglichst viele ausbildungsinteressierte junge Menschen anzusprechen. Doch dies kann auch negative Folgen haben: Schulabgänger:innen mit Hauptschulabschluss fühlen sich ohne die explizite Nennung des gesuchten Schulabschlusses möglicherweise nicht von einer Stellenanzeige angesprochen. Sie können sich nicht sicher sein, ob der eigene Schulabschluss den Anforderungen entspricht. Die Studie „Big Data Einblicke in den Ausbildungsmarkt“ zeigt zudem, dass die in den Online-Stellenanzeigen genannten Anforderungen an das Schulabschlussniveau im Zusammenhang mit den regionalen Dynamiken auf dem Ausbildungsmarkt stehen, abgebildet durch die erweitere Angebots-Nachfrage-Relation (eANR) der Bundesländer: Dort, wo es für Betriebe besonders schwierig ist Ausbildungsplätze zu besetzten, werden Schulabgänger:innen mit Hauptschulabschluss häufiger direkt angesprochen. In Bundesländern, in denen Ausbildungsbetriebe aus einer vergleichbar größeren Anzahl von Bewerbungen auswählen können, ist der Anteil an Online-Stellenausschreibungen mit expliziter Ansprache von Hauptschüler:innen geringer. Angesichts des wachsenden Nachwuchsproblems auf dem Ausbildungsmarkt ist dies ein alarmierendes Ergebnis. Für junge Menschen mit niedriger Schulbildung impliziert es, dass sie zurückgelassen werden, sobald es ausreichend Bewerber:innen in einer Region gibt. Wichtig ist, auch ihnen eine verlässliche Perspektive auf einen Berufsabschluss zu geben. Nur so kann der wachsende Fachkräftedarf auf dem Arbeitsmarkt langfristig gedeckt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Struktur und Aufwand des betrieblichen Ausbildungspersonals: Empirische Analysen auf Basis der BIBB-Kosten-Nutzen-Erhebungen (2024)
Zitatform
Schönfeld, Gudrun, Felix Wenzelmann & Harald Pfeifer (2024): Struktur und Aufwand des betrieblichen Ausbildungspersonals: Empirische Analysen auf Basis der BIBB-Kosten-Nutzen-Erhebungen. (BIBB discussion paper / Bundesinstitut für Berufsbildung), Bonn, 28 S.
Abstract
"In der dualen Ausbildung trägt das betriebliche Ausbildungspersonal eine hohe Verantwortung, da es ein zentraler Baustein für die Vermittlung von Fähigkeiten und Fertigkeiten ist. Fast ausschließlich besteht es aus Beschäftigten, welche die Ausbildungsleistungen während oder anstelle ihrer eigentlichen Tätigkeit erbringen. Damit gehen auch Produktivitätseinbußen einher, die sich auf die Ausbildungskosten und damit auch auf die Ausbildungsentscheidung der Betriebe auswirken. Trotz der offensichtlichen Bedeutung des Ausbildungspersonals gibt es nur wenige empirische Befunde zu der Qualifikationsstruktur und dem Zeitaufwand der Ausbilder/-innen in Betrieben. Dieser Beitrag schließt diese Lücke, in dem er detaillierte Informationen zur Ausbildertätigkeit auf Basis dreier Wellen der Kosten-Nutzen-Erhebungen des Bundesinstituts für Berufsbildung bereitstellt. Die deskriptiven Ergebnisse zeigen, dass durchschnittlich etwa 40 Prozent der Beschäftigten je ausbildenden Betrieb an der Ausbildung beteiligt sind, die im Ausbildungsjahr 2017/18 zusammen in einer Arbeitswoche im Durchschnitt rund 33 Stunden an Ausbildungsleistungen erbringen. Diese Leistungen finden oft neben den eigentlichen Tätigkeiten der Ausbilder/-innen statt. Ihre Produktivität ist dabei zumeist nur geringfügig eingeschränkt. Insbesondere von 2007 auf 2012/13 gab es einen starken Anstieg der Ausbilderstunden, der sich danach abgeschwächt hat. Insgesamt tragen die empirischen Ergebnisse zu der wichtigen Diskussion um Ausbildungsleistungen der Betriebe und ihrer Beschäftigten bei. Die Auswertungen erfolgen differenziert für Ost- und Westdeutschland, Betriebsgrößenklassen und Ausbildungsbereiche." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Entwicklung am Ausbildungsmarkt Berlin-Brandenburg (2024)
Seibert, Holger;Zitatform
Seibert, Holger (2024): Entwicklung am Ausbildungsmarkt Berlin-Brandenburg. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Berlin-Brandenburg 01/2024), Nürnberg, 22 S. DOI:10.48720/IAB.REBB.2401
Abstract
"Der Bericht untersucht die Entwicklung am Ausbildungsmarkt Berlin-Brandenburg im Zeitraum zwischen 2009 und 2023. In dieser Zeit hat sich die Lage für die Ausbildungssuchenden in beiden Ländern entspannt, ist trotzdem in Berlin angespannter als in Brandenburg. Im Beobachtungszeitraum nimmt zugleich der Mismatch zwischen Bewerber:innen und angebotenen Ausbildungsstellen immer stärker zu. Zudem befinden sich unter den Bewerber:innen immer mehr Jugendliche mit ausländischer Staatsangehörigkeit, die bei der Lehrstellensuche häufiger erfolglos bleiben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Seibert, Holger; -
Literaturhinweis
Die 20 lukrativsten Ausbildungsberufe (2024)
Tiedemann, Jurek; Werner, Dirk;Zitatform
Tiedemann, Jurek & Dirk Werner (2024): Die 20 lukrativsten Ausbildungsberufe. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2024,64), Köln, 3 S.
Abstract
"Das neue Ausbildungsjahr steht in den Startlöchern. In den vergangenen Jahren nahm die Zahl junger Menschen ohne Berufsabschluss zu; viele steigen direkt als An- und Ungelernte in den Arbeitsmarkt ein. Eine Ausbildung anzustreben, ist jedoch auch aus finanziellen Aspekten lohnend, vor allem wenn die gesamte Lebensspanne betrachtet wird. Zudem verdienen Beschäftigte in ausgewählten Fachkraftberufen überdurchschnittlich gut." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ausbildungsreport 2024: Studie. Themenschwerpunkt: Ausbilder*innen & Ausbildungsmethoden (2024)
Uehlecke, Julian; Herzog-Buchholz, Esther; Kanzog, Julia; Dick, Oliver;Zitatform
Dick, Oliver & Esther Herzog-Buchholz (2024): Ausbildungsreport 2024. Studie. Themenschwerpunkt: Ausbilder*innen & Ausbildungsmethoden. 82 S.
Abstract
"Wie der Ausbildungsreport 2024 erneut zeigt, ist die Bewertung der Ausbildungsqualität stark abhängig vom jeweiligen Ausbildungsberuf bzw. der Branche. Von kleineren Schwankungen abgesehen ist die Verteilung der Berufe im Ranking der Gesamtbewertung über die Jahre hinweg weiterhin sehr konstant. Sowohl auf den Spitzenrängen als auch im hinteren Bereich finden sich häufig die gleichen Berufe wieder. Für den Ausbildungsreport 2024 wurden insgesamt 10.289 Auszubildende in den laut Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) 25 meistfrequentierten Ausbildungsberufen des Jahres 2022 befragt. Das Ausbildungspersonal ist die Stütze der dualen Berufsausbildung. Der Beitrag der vielen Ausbilder*innen in den Betrieben zum Wert der Ausbildung ist kaum zu überschätzen. Doch lastet auf ihren Schultern auch viel Verantwortung: Die Qualität der Ausbildung und der erfolgreiche Abschluss der Auszubildenden hängt maßgeblich auch von ihrer Betreuung ab. Dabei bewegen sie sich in einem Spannungsfeld zwischen betrieblichen Anforderungen und Bedarfen der Auszubildenden nach enger Betreuung. Die Ausbilder*innen-Studie der IG Metall aus dem Jahr 2022 hat es bereits gezeigt: Das Ausbildungspersonal ist motiviert und bildet sich weiter, es fehlt jedoch oft an Wertschätzung durch die Arbeitgeber. Klar ist: Unter steigenden und teils widersprüchlichen Anforderungen leidet sowohl das Ausbildungspersonal als auch die Qualität der Ausbildung insgesamt. Deshalb gilt es dort anzusetzen und das Ausbildungspersonal zu stärken: Zum einen durch regelmäßige Weiterbildung und eine verbesserte Ausbildung der Ausbilder*innen. Zum anderen durch gute Arbeitsbedingungen – die Rolle als Ausbilder*in darf eben nicht on top zu anderen Aufgaben dazukommen. So lässt sich letztlich die Qualität der Ausbildung verbessern. Ausbildungsabbrüche können dadurch vermieden und die duale Berufsausbildung gestärkt werden" (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Increasing firms’ motivation to train low-skilled youth: A factorial survey experiment (2024)
Zitatform
Wenzelmann, Felix, Paula Risius & Andries de Grip (2024): Increasing firms’ motivation to train low-skilled youth. A factorial survey experiment. (BIBB discussion paper / Bundesinstitut für Berufsbildung), Bonn, 28 S.
Abstract
"The German system of apprenticeship training is often claimed as an important driver for the good integration of youth in the labour market. Nonetheless, a steady share of 13% of school graduates who would like to start an apprenticeship are unable to find a training position. In this paper, we use a factorial survey experiment, which we included, in a large-scale firm survey on apprenticeship training to analyse whether a financial or a non-financial bonus scheme could increase firms´ willingness to train low-skilled youth. In the experiment, we ask firms to rate the probability of providing a training position to hypothetical applicants that vary on cognitive and social skills and the possibility of receiving financial or non-financial support. We find that both applicants’ cognitive and non-cognitive skills are highly important for a firm’s decision to offer low-skilled applicants a training position. High non-cognitive skills can compensate for low cognitive skills. However, neither financial nor non-financial support can compensate for a low cognitive or non-cognitive skill level, as the effects of both support measures are rather weak." (BIBB-Autorenreferat)
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Literaturhinweis
Choosing new careers: patterns of occupational change within vocational education and training and fulfillment of career aspirations in Germany (2024)
Zitatform
Wicht, Alexandra, Janina Beckmann, Matthias Siembab & Lisa Herrmann (2024): Choosing new careers: patterns of occupational change within vocational education and training and fulfillment of career aspirations in Germany. In: Empirical Research in Vocational Education and Training, Jg. 16. DOI:10.1186/s40461-024-00175-z
Abstract
"This study investigates occupational changes in the German vocational education and training system among “stopouts,” i.e., individuals who terminate their training prematurely and switch to another occupation. We examine whether occupational changes are related to the fulfillment of career aspirations and changes in key occupational characteristics such as gender typing, social status, and task profiles. Utilizing longitudinal data from the German National Educational Panel Study and employing latent class analyses, we scrutinize patterns of change in occupational characteristics across different social categories. Results indicate that the majority of stopouts switch to occupations more aligned with their career aspirations, reflecting individual agency in career development. We identify two types of latent classes of occupational change: one in which characteristics remain more or less consistent with the previous position, reflecting practices of fine-tuning, and another showing notable task profile differences compared to the previous position. The latter primarily concerns medium-educated individuals who face a wider array of career opportunities compared to their lower-educated counterparts. Our findings emphasize the dynamic nature of career decision-making and stress the need for support for individuals undergoing career transitions. Career counselors and practitioners can use these insights to encourage alignment with individual occupational aspirations, address career compromises, and promote exploration based on interests, particularly among individuals with a medium-level education and diverse career options." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Berufsbelastung und Stressbewältigung von weiblichen und männlichen Auszubildenden (2024)
Wiegel, Constantin;Zitatform
Wiegel, Constantin (2024): Berufsbelastung und Stressbewältigung von weiblichen und männlichen Auszubildenden. In: Bundesgesundheitsblatt, Gesundheitsforschung, Gesundheitsschutz, Jg. 67, H. 4, S. 419-428. DOI:10.1007/s00103-024-03857-x
Abstract
"Der Übergang von der Schule in das Berufsleben ist für Jugendliche und junge Erwachsene ein bedeutsames Ereignis. Nicht selten treten in diesem Übergangsgeschehen Ängste oder Überforderungen auf. Vor diesem Hintergrund betrachtet der vorliegende Beitrag das subjektive Stressempfinden von Auszubildenden unter besonderer Berücksichtigung des Geschlechts und unterschiedlicher Berufssettings." (Autorenreferat, IAB-Doku, 䗏 Springer-Verlag)
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Literaturhinweis
Pflegeausbildung aktuell: Modern, vielfältig und zukunftsfähig. Informationen zu den Pflegeausbildungen nach dem Pflegeberufegesetz (2024)
Abstract
"Die Suche nach einem passenden Beruf fällt oft nicht leicht. Fragen wie „Was macht man eigentlich in diesem Beruf?“, „Passt der Beruf überhaupt zu mir?“ und „Was lernt man denn für den Beruf?“ werden dabei immer wieder gestellt. Die vorliegende Broschüre greift die dringlichsten Fragen rund um die Pflegeausbildungen auf Grundlage des Pflegeberufegesetzes auf und informiert über Zugangs- und Karrierewege in der Pflege. Sie richtet sich an alle ausbildungsinteressierten jungen Menschen, die am Anfang ihres Berufslebens stehen, ihre Eltern sowie interessierte Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2024: Informationen und Analysen zur Entwicklung der berufliche Bildung (2024)
Zitatform
(2024): Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2024. Informationen und Analysen zur Entwicklung der berufliche Bildung. (Datenreport zum Berufsbildungsbericht ... 16), Leverkusen, 550 S.
Abstract
"Der Datenreport zum Berufsbildungsbericht wird in diesem Jahr bereits zum sechzehnten Mal vom Bundesinstitut herausgegeben. Er enthält umfassende Informationen und Analysen zur beruflichen Aus- und Weiterbildung, gibt einen Überblick über Programme des Bundes und der Länder zur Förderung der Berufsausbildung und informiert über internationale Indikatoren und Benchmarks. Die Standardindikatoren und langen Zeitreihen werden durch vertiefende Analysen auf Basis eigener Primärerhebungen und sekundärstatistischer Analysen ergänzt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ausbildungsmarkt 2023/24:Lücke zwischen Bewerber- und Stellenmeldungen ist kleiner geworden (2024)
Zitatform
(2024): Ausbildungsmarkt 2023/24:Lücke zwischen Bewerber- und Stellenmeldungen ist kleiner geworden. (Berichte: Arbeitsmarkt kompakt / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, 30 S.
Abstract
"Von Oktober 2023 bis September 2024 sind weniger Ausbildungsstellen gemeldet worden als im Vorjahreszeitraum. Die Bewerberzahl hat dagegen erstmals seit 2012/13 zugenommen. Insgesamt standen 432.000 gemeldete Bewerberinnen und Bewerber 502.000 gemeldeten betrieblichen Ausbildungsstellen gegenüber. Damit waren rund 71.000 mehr betriebliche Ausbildungsstellen als Bewerberinnen und Bewerber gemeldet. Im Vorjahr lag die Differenz noch bei über 100.000 – die Lücke zwischen beiden Marktseiten ist also kleiner geworden. Auf 100 gemeldete betriebliche Ausbildungsstellen kamen rechnerisch 86 gemeldete Bewerberinnen und Bewerber (Vorjahr: 80). Bis Ende September 2024 haben 198.000 Bewerberinnen und Bewerber eine Berufsausbildung begonnen, 3.000 weniger als im Vorjahr. Das entsprach einem Anteil von 46 Prozent. Am 30. September 2024 waren 31.000 Bewerberinnen und Bewerber unversorgt (7 Prozent). Das war ein Anstieg von 5.000 im Vergleich zum Vorjahr und gleichzeitig die höchste Zahl seit 2008. Relativ häufig unversorgt sind vor allem junge Menschen ohne Schulabschluss oder mit Hauptschulabschluss, Ausländerinnen und Ausländer oder auch Altbewerberinnen und Altbewerber. Zusätzlich suchten am 30. September 2024 39.000 Bewerberinnen und Bewerber, die auf eine Alternative ausgewichen waren, weiterhin eine Ausbildungsstelle. Die Zahl der unbesetzten Ausbildungsstellen ist um 4.000 auf 69.000 zurückgegangen (14 Prozent von allen gemeldeten betrieblichen Ausbildungsstellen). Ausgeprägte Besetzungsschwierigkeiten treten vor allem bei Ausbildungsstellen in Lebensmittelberufen, in Bauberufen und baunahen Berufen, in Hotel- und Gaststättenberufen, in Metallberufen, in der Orthopädie- und Rehatechnik, im Verkauf oder auch in der Fahrzeugführung zu Tage. Der Ausgleich am Ausbildungsmarkt wird seit Jahren durch erhebliche regionale, berufsfachliche und qualifikatorische Disparitäten erschwert. Die Tatsache, dass auf beiden Marktseiten zum Ende des Berichtsjahres jeweils um die 70.000 Suchofferten bzw. Besetzungsangebote offen geblieben sind und die Zahl der noch Suchenden gegenüber dem Vorjahr gestiegen ist, zeigt deutlich, dass der Ausgleich am Ausbildungsmarkt eine Herausforderung bleibt." (Textauszug, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Link zur aktuellen Version, ältere Fassungen online nicht mehr verfügbar. -
Literaturhinweis
Nachvermittlung am Ausbildungsmarkt (2024)
Zitatform
(2024): Nachvermittlung am Ausbildungsmarkt. (Berichte: Arbeitsmarkt kompakt / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, 13 S.
Abstract
"Im Nachvermittlungszeitraum („5. Quartal“) von Oktober 2023 bis Januar 2024 waren etwas mehr junge Menschen auf Ausbildungssuche als im Vorjahreszeitraum (+1.000). Auch die Zahl der betrieblichen Ausbildungsstellen für einen sofortigen Ausbildungsbeginn überstieg die des Vorjahres (+4.000). Insgesamt standen sich im „5. Quartal“ 64.000 gemeldete Bewerberinnen und Bewerber sowie 85.000 betriebliche Ausbildungsstellen gegenüber. Im Januar 2024 befanden sich 12.000 oder 18 Prozent der im „5. Quartal“ gemeldeten Ausbildungssuchenden in einer Berufsausbildung. Mit 28.000 waren 43 Prozent der gemeldeten Bewerberinnen und Bewerber im Januar 2024 noch unversorgt (+2.000). Weitere 18.000 (28 Prozent) suchten trotz Alternative weiterhin eine Ausbildungsstelle (-2.000). Insgesamt waren im Januar 2024 also noch 46.000 Bewerberinnen und Bewerber auf Ausbildungssuche (+1.000). Gleichzeitig waren im Januar 2024 noch rund 18.000 Ausbildungsstellen zu besetzen (+5.000)."Textauszug, IAB-Doku)"
Weiterführende Informationen
Link zur aktuellen Version, ältere Fassungen online nicht mehr verfügbar. -
Literaturhinweis
Das berufliche Bildungswesen in der Bundesrepublik Deutschland: Zuständigkeiten, Strukturen, aktuelle Entwicklungen, Finanzierung (2024)
Zitatform
(2024): Das berufliche Bildungswesen in der Bundesrepublik Deutschland. Zuständigkeiten, Strukturen, aktuelle Entwicklungen, Finanzierung. (Sachstand / Deutscher Bundestag, Wissenschaftliche Dienste), Berlin, 19 S.
Abstract
"Die Grundstruktur des Bildungswesens in der Bundesrepublik Deutschland wird in einem Diagramm der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik zusammengefasst: Grundstruktur des Bildungswesens in der Bundesrepublik Deutschland - Diagramm, Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland, abrufbar unter: https://www.kmk.org/fileadmin/Dateien/pdf/Dokumentation/de_2023.pdf. 1 Kompetenzen und Strukturen sowie die bildungspolitischen Entwicklungen werden in der folgenden Publikation dargestellt: Das Bildungswesen in der Bundesrepublik Deutschland 2019/2020 Darstellung der Kompetenzen, Strukturen und bildungspolitischen Entwicklungen für den Informationsaustausch in Europa, Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland, abrufbar unter: https://www.kmk.org/fileadmin/Dateien/pdf/Eurydice/Bildungswesen-dt-pdfs/dossier_de_ebook.pdf. 2 Das GOVET, die Zentralstelle der Bundesregierung für internationale Berufsbildungskooperation im Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), ist die zentrale Anlaufstelle für in- und ausländische Anfragen zu den Themen Berufsbildung und internationale Berufsbildungszusammenarbeit. Sie stellt in verschiedenen Sprachen als Hilfsmittel Präsentationen, Filme und Systemdarstellungen zusammen. Berufliche Aus- und Weiterbildung -Überblick über die beruflichen Qualifizierungsmöglichkeiten in Deutschland, GOVET im Bundesinstitut für Berufsbildung, abrufbar unter: https://www.govet.international/dokumente/pdf/221205_Bro_GOVET_Aus-und-Weiterbildung_barrFrei.pdf." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufsbildungsbericht 2024 (2024)
Zitatform
(2024): Berufsbildungsbericht 2024. (Berufsbildungsbericht ... / Bundesministerium für Bildung und Forschung), Bonn, 145 S.
Abstract
"Die berufliche Aus- und Weiterbildung bildet eine wesentliche Grundlage für Wirtschaftswachstum, Wohlstand und sozialen Zusammenhalt in Deutschland. Das deutsche Berufsbildungssystem mit seinen vielfältigen Ausbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten und Qualifikationsniveaus bietet breite Karriereperspektiven und garantiert eine hohe Beschäftigungsfähigkeit. Die tragende Rolle der Unternehmen, die enge Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern und Sozialpartnern und die geringe Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland sind Kennzeichen dieses Erfolgsmodells, das zu Recht eine immer stärkere internationale Anerkennung genießt. Der Berufsbildungsbericht bildet einmal im Jahr die aktuelle Situation auf dem Ausbildungsmarkt ab und dient der Öffentlichkeit als Diskussionsgrundlage zur beruflichen Bildung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2024 -
Literaturhinweis
Betriebliche Ausbildungspartnerschaften von KMU: Vier Fallanalysen zu Struktur und Praxis (2023)
Bahl, Anke; Dionisius, Regina; Settelmeyer, Anke; Wetten, Leonie; Schwerin, Christine; Ebbinghaus, Margit;Zitatform
Bahl, Anke, Anke Settelmeyer, Regina Dionisius, Margit Ebbinghaus, Christine Schwerin & Leonie Wetten (2023): Betriebliche Ausbildungspartnerschaften von KMU: Vier Fallanalysen zu Struktur und Praxis. (BIBB Fachbeiträge zur beruflichen Bildung / Bundesinstitut für Berufsbildung), Bonn: Federal Institute for Vocational Education and Training (BIBB), 127 S.
Abstract
"Die Ausbildungsbetriebsquote ist rückläufig und vor allem kleine Unternehmen ziehen sich aus der Ausbildung zurück. Verbünde werden bildungspolitisch als eine Möglichkeit propagiert, die Ausbildungsbeteiligung der Betriebe zu stabilisieren. Über die Gegebenheiten und Herausforderungen solcher Zusammenschlüsse ist jedoch wenig bekannt. Im Zuge von Fallstudien konnten vier unterschiedliche Beispiele für betriebliche Ausbildungspartnerschaften, bei denen sich allein ausbildungsberechtigte KMU mit einem oder mehreren anderen Betrieben zusammenschlossen, ausführlich untersucht werden. Dabei wurden Interviews mit Führungskräften, Personalverantwortlichen und sonstigen Akteuren auf der Organisationsebene, Ausbildern/Ausbilderinnen auf der Durchführungsebene und Auszubildenden geführt. Die Publikation gibt Einblicke in die Entstehung, Struktur und Praxis der Modelle, bündelt die Erfahrungen sowohl aus Sicht der Betriebe als auch der Auszubildenden und leitet aus dem Vergleich allgemeine Erfolgsfaktoren für die Anbahnung und Aufrechterhaltung solcher innovativen Organisationsformen ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ausbildungsperspektiven nach Corona: Eine repräsentative Befragung von Jugendlichen 2023 (2023)
Barlovic, Ingo; Ullrich, Denise; Wieland, Clemens;Zitatform
Barlovic, Ingo, Denise Ullrich & Clemens Wieland (2023): Ausbildungsperspektiven nach Corona. Eine repräsentative Befragung von Jugendlichen 2023. Gütersloh, 26 S. DOI:10.11586/2023036
Abstract
"Nach Corona blicken junge Menschen deutlich optimistischer auf ihre berufliche Zukunft – dies ist ein zentrales Ergebnis unserer repräsentativen Jugendumfrage, die im Juni 2023 durchgeführt wurde. Dieses erfreuliche Ergebnis gilt aber nicht für alle: Trotz zahlreicher unbesetzter Ausbildungsplätze hat jeder vierte junge Mensch in Deutschland den Eindruck, dass die Zahl der Ausbildungsplätze nicht ausreicht und vor allem Jugendliche mit niedriger Schulbildung machen sich Sorgen um ihre Ausbildungschancen. Aber es gibt noch viel mehr zu entdecken in den Ergebnissen – zum Beispiel, welche Unterstützung sich junge Menschen bei der Suche nach Ausbildungsplätzen wünschen. Oder wie gut sie sich von der Schule über das Thema Ausbildung informiert fühlen. Neu bei der diesjährigen Befragung ist das Thema Praktika: Welche Erfahrungen werden mit Praktika gemacht? Sind sie hilfreich oder enttäuschend, fühlen sich die jungen Menschen über- oder unterfordert? Manche Erwartungen werden bestätigt, aber es gibt auch viele Überraschungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Academic skills and work readiness among trainees in the lower segment of vocational training in Germany: are there universal criteria? (2023)
Zitatform
Bastges-Lienshöft, Christina, Rüdiger Bach, Barbara Maria Schmidt & Alfred Schabmann (2023): Academic skills and work readiness among trainees in the lower segment of vocational training in Germany. Are there universal criteria? In: Journal of vocational education and training, Jg. 75, H. 4, S. 697-721. DOI:10.1080/13636820.2021.1955402
Abstract
"Criteria lists of academic skills are widely used to assess the work readiness of people who are looking to enter or re-enter the apprenticeship market. These instruments represent a particular hurdle in the path to vocational training for low-skilled would-be trainees. We investigate the validity of one such list used in Germany. As different workplaces have diverse requirements, we question whether the same criteria hold for various professions. The study surveyed 538 trainees enrolled in vocational training programmes in eight different professions. Participants were asked about the requirements of their professions with respect to the minimum standards (as specified in the German Catalogue of Criteria for Apprenticeship Readiness) for work readiness. The results showed that the trainees consider the requirements during training to be lower than the minimum standards specified in the German Catalogue of Criteria for Apprenticeship Readiness and that substantial heterogeneity in requirements exists both between and within professions. We argue that criteria lists, which are also used in other countries in similar ways, should be treated with caution, as they might not be able to predict would-be trainees' readiness to successfully complete an apprenticeship programme due to enormous variability in job requirements." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Career Compromises and Dropout from Vocational Education and Training in Germany (2023)
Zitatform
Beckmann, Janina, Alexandra Wicht & Matthias Siembab (2023): Career Compromises and Dropout from Vocational Education and Training in Germany. In: Social forces, Jg. 102, H. 2, S. 658-680. DOI:10.1093/sf/soad063
Abstract
"This study investigates the relevance of career compromises (i.e., the discrepancy between the expected and the actually attained training position) to the decision to drop out of vocational education and training (VET), focusing on compromises in terms of social status and gender type. We pay particular attention to upward and downward compromises. Using longitudinal data on 7205 apprentices from the German National Educational Panel Study (Starting Cohort 4), the results of discrete event history models show that both dimensions of compromise are crucial to the decision to drop out of a first VET position. In particular, downward gender-type discrepancies increase the probability that female apprentices will drop out. These findings draw attention to the role of pre-entry VET policies, such as career counseling, in minimizing the incidence of career compromises." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Betriebliche Aus- und Weiterbildung in hessischen Betrieben in Krisenzeiten: IAB-Betriebspanel Report Hessen 2022 (2023)
Behr, Dominik; Larsen, Christa; Lauxen, Oliver;Zitatform
Behr, Dominik, Oliver Lauxen & Christa Larsen (2023): Betriebliche Aus- und Weiterbildung in hessischen Betrieben in Krisenzeiten. IAB-Betriebspanel Report Hessen 2022. (IAB-Betriebspanel Hessen), Frankfurt am Main, 23 S.
Abstract
"Neben den ausklingenden wirtschaftlichen Effekten der Corona-Pandemie und den Auswirkungen durch den Ukrainekrieg bleibt der vor allem demografisch bedingte Fachkräftemangel zentraler Trend, der das betriebliche Verhalten stark beeinflusst. 56 Prozent der in der WSI-Betriebs- und Personalrätebefragung 2021/22 befragten Betriebe gaben Schwierigkeiten bei der Besetzung offener Stellen an. Die Gründe für Nicht-Besetzungen scheinen vielfältig zu sein und unterscheiden sich branchenabhängig. Die Mehrheit der Betriebe sah jedoch das primäre Problem im Mangel an geeigneten Bewerberinnen und Bewerbern (Ahlers & Quispe Villalobos 2022). Angesichts steigender altersbedingter Ersatzbedarfe bei gleichzeitig knappem Arbeitskräfteangebot stellt das stärkere Engagement in der dualen Ausbildung eine etablierte Strategie zur Fachkräftesicherung dar, um vor allem junge Menschen für Betriebe zu gewinnen (Neu 2018). Viele Betriebe haben jedoch Schwierigkeiten, geeignete Bewerberinnen und Bewerber für ihre Ausbildungsplätze zu finden (Ahlers & Quispe Villalobos 2022). Diese Problematik ist zwar nicht neu, hat sich in der Corona-Krise jedoch weiter zugespitzt. Zugleich ist die Übernahmequote der Absolvierenden seit 2010 stark gestiegen und lag im Jahr 2022 deutschlandweit bei einem Höchstwert von 77 Prozent (Leber et al. 2023). Zur Bindung der Beschäftigten kann berufliche Weiterbildung beitragen. Ähnlich wie während der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009 hat auch die Corona-Pandemie zu einem Einbruch der betrieblich geförderten Weiterbildungsaktivitäten geführt (Bellmann et al. 2022). Durch die zunehmende Verlagerung von beruflicher Weiterbildung in den digitalen Raum konnte dieser Einbruch nur teilweise kompensiert werden, auch weil die digitalen Formate technische und organisatorische Infrastruktur benötigen und nicht für jede Weiterbildung in gleichem Ausmaß geeignet sind (Jost & Leber 2021). Stattdessen führte der Wegfall vieler klassischer Weiterbildungsangebote zu einem stärkeren Rückgriff auf informelle Lernprozesse (Schmehl et al. 2021), und die Verbesserung der konjunkturellen Lage sollte das betriebliche Engagement in Weiterbildung eigentlich wieder befördern (Bellmann et al. 2022). Die Betriebe passen ihr Verhalten also neuen Anforderungen an, müssen aber gleichzeitig auch dem noch längerfristig wirksamen Trend des Fachkräftemangels entgegenwirken. In der diesjährigen Auswertung des IAB-Betriebspanels soll genauer eruiert werden, in welchen Dimensionen betrieblichen Handelns sich Veränderungen ergeben haben und an welchen Stellen an bewährtem Verhalten festgehalten wird. Damit wird deutlich, wo und wie Betriebe ihre Handlungsspielräume nutzen, um insbesondere dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken. Klar zeigt sich zudem, wo die Grenzen betrieblicher Handlungsmöglichkeiten sind und Herausforderungen durch veränderte Rahmenbedingungen beeinflusst werden können. Entsprechend lassen sich aus dieser Art von Analysen Schlussfolgerungen ziehen, die deutlich machen, wo Handlungsansätze für die Gestaltung aktueller und zukünftiger Herausforderungen liegen. Es handelt sich letztendlich um Anhaltspunkte, wie Krisen gemeistert werden können. Entsprechend lautet das diesjährige Rahmenthema „Beschäftigung und betriebliches Verhalten hessischer Betriebe in Krisenzeiten“. Es werden vier Einzelreporte erstellt, die Schlaglichter auf die wirtschaftliche und beschäftigungspolitische Lage der hessischen Betriebe nach dem zweiten Pandemiejahr und während des ersten Jahres des Ukrainekrieges richten. Der erste Report schaffte eine Übersicht darüber, wie sich die wirtschaftliche Lage der Betriebe dargestellt und in welchem Ausmaß bzw. welcher Form der Ukrainekrieg diese beeinflusst hat. Der vorliegende zweite Bericht beschäftigt sich damit, welchen Einfluss die genannten Entwicklungen auf das Ausbildungs- und Weiterbildungsverhalten hessischer Betriebe gehabt haben und in welcher Weise diese ihre Gestaltungsspielräume genutzt haben." (Textauszug, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Infografiken 2022 -
Literaturhinweis
Auszubildende in der Beschäftigungsstatistik und im Vergleich mit anderen Statistiken (2023)
Bertat, Thomas; Eisenbraun, Annette; Strahl, Janine;Zitatform
Bertat, Thomas, Annette Eisenbraun & Janine Strahl (2023): Auszubildende in der Beschäftigungsstatistik und im Vergleich mit anderen Statistiken. (Methodenbericht der Statistik der BA), Nürnberg, 68 S.
Abstract
"Auszubildende befinden sich in einer Berufsausbildung. Diese soll sie befähigen, den angestrebten Beruf kompetent auszuüben. Über Auszubildende berichten verschiedene Statistiken und grenzen sie dabei unterschiedlich ab. Dieser Methodenbericht stellt dar, wie die Beschäftigungsstatistik Auszubildende abbildet. Er beleuchtet Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu anderen Statistiken und vergleicht ihre Ergebnisse. In der Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit sind Auszubildende Beschäftigte, die in einem sozialversicherungspflichtigen Ausbildungsverhältnis stehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Ausbildungsmarkt und ökologische Transformation: Auszubildende entscheiden sich zunehmend für Berufe mit umweltfreundlichen Tätigkeiten (2023)
Zitatform
Brixy, Udo, Markus Janser & Andreas Mense (2023): Ausbildungsmarkt und ökologische Transformation: Auszubildende entscheiden sich zunehmend für Berufe mit umweltfreundlichen Tätigkeiten. (IAB-Kurzbericht 19/2023), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2319
Abstract
"Der Klimawandel erfordert eine Umstrukturierung der Volkswirtschaft hin zu ökologisch nachhaltigeren Technologien mit weitgehendem Verzicht auf fossile Energien. Dadurch steigt auch der Bedarf an bestimmten Fachkräften. Der dualen Ausbildung kommt zur Deckung dieses Bedarfs eine besonders wichtige Rolle zu. Wie kann der Umbau aber gelingen, wenn in den nächsten Jahren besonders viele Beschäftigte in Rente gehen und gleichzeitig die Zahl der Schulabgänger*innen eher klein ist? Die Autoren untersuchen in diesem Kurzbericht, wie sich der Ausbildungsmarkt für Berufe mit umwelt- und klimafreundlichen Tätigkeiten seit 2013 entwickelt hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Chance vertan: Die 'Ausbildungsgarantie' als Antwort auf Ausbildungsteilhabeförderung und Hebung von Fachkräftepotenzialen? (2023)
Buck, Pia;Zitatform
Buck, Pia (2023): Chance vertan: Die 'Ausbildungsgarantie' als Antwort auf Ausbildungsteilhabeförderung und Hebung von Fachkräftepotenzialen? In: Berufsbildung, Jg. 77, H. 2, S. 32-35.
Abstract
"Das Ziel, berufliche Teilhabechancen "für Alle" anzubieten und auch der sich zuspitzende Fachkräfteengpass bringen u. a. den Übergangssektor und die steigende NEET-Quote in den Fokus bildungspolitischer Diskurse, in welchen in neuerer Zeit auch über eine Ausbildungsgarantie nachgedacht wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)
