Berufsausbildung
Der Ausbildungsmarkt befindet sich in der Krise. Neben dem demografisch bedingten Bewerbermangel passen das Profil der angebotenen Stellen und die Bewerberinteressen oft nicht zueinander. Als Folge gibt es viele unbesetzten Ausbildungsstellen und gleichzeitig viele Bewerberinnen und Bewerber, die keinen Ausbildungsvertrag erhalten. Dieses Themendossier bietet Hintergrundinformationen zur Strukturdaten, Trends und Perspektiven des Ausbildungsmarktes. Im Filter „Autorenschaft“ können Sie auf IAB-(Mit-)Autorenschaft eingrenzen.
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Themendossier Übergänge in Ausbildung und Beschäftigung.
Themendossier IAB-Betriebspanel.
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Literaturhinweis
Nachvermittlung am Ausbildungsmarkt (2025)
Zitatform
(2025): Nachvermittlung am Ausbildungsmarkt. (Berichte: Arbeitsmarkt kompakt / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, 20 S.
Abstract
"Im Nachvermittlungszeitraum („5. Quartal“) von Oktober 2024 bis Januar 2025 waren etwas mehr junge Menschen auf Ausbildungssuche als im Vorjahreszeitraum (+8.000). Die Zahl der betrieblichen Ausbildungsstellen für einen sofortigen Ausbildungsbeginn ist im Vergleich zum Vorjahr hingegen gesunken (-7.000). Insgesamt standen sich im „5. Quartal“ 72.000 gemeldete Bewerberinnen und Bewerber sowie 78.000 betriebliche Ausbildungsstellen gegenüber. Im Januar 2025 befanden sich 12.000 oder 17 Prozent der im „5. Quartal“ gemeldeten Ausbildungssuchenden in einer Berufsausbildung. Mit 33.000 waren 46 Prozent der gemeldeten Bewerberinnen und Bewerber im Januar 2025 noch unversorgt (+6.000 gegenüber Vorjahr). Weitere 20.000 (28 Prozent) suchten trotz Alternative weiterhin eine Ausbildungsstelle (+2.000). Insgesamt waren im Januar 2025 also noch rund 54.000 Bewerberinnen und Bewerber auf Ausbildungssuche (+9.000). Gleichzeitig waren im Januar 2025 noch 15.000 Ausbildungsstellen zu besetzen (-3.000). Angepasst an die Marktentwicklung der letzten Jahre sind die Zahlen der geförderten Personen in den meisten arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen rückläufig. In den unterversorgten Regionen gab es im Zeitraum August bis Oktober 2024 mehr Eintritte in eine außerbetriebliche Berufsausbildung als im Vorjahreszeitraum." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Herausforderungen für junge Menschen am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt (2025)
Zitatform
(2025): Herausforderungen für junge Menschen am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. (Berichte: Arbeitsmarkt kompakt / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, 23 S.
Abstract
"Die Lage am Ausbildungsmarkt hat sich aus Sicht der Ausbildungsuchenden in den letzten Jahren verbessert. Auch am Arbeitsmarkt gibt es eine positive Entwicklung, denn die Jugendarbeitslosigkeit hat sich im Verlauf der letzten 10 Jahre verringert. Trotzdem scheint es, dass die Herausforderungen nicht ab-, sondern zugenommen haben. Die demografische Entwicklung hat dazu geführt, dass die Zahl der jungen Menschen, die eine berufliche Ausbildung absolvieren und als Fachkräftenachwuchs zur Verfügung stehen, kleiner geworden ist. Gleichzeitig ist der Anteil derjenigen, die keinen beruflichen Abschluss haben, so hoch wie nie, während die Wirtschaft in vielen Bereichen über Fachkräftemangel klagt. Die derzeitige wirtschaftliche Schwäche und die komplexen Transformationsprozesse in der deutschen Wirtschaft scheinen sich auf dem Ausbildungsmarkt niederzuschlagen, denn die Zahl der gemeldeten Berufsausbildungsstellen ist rückläufig und die Zahl der Ausbildungsverträge hat 2024 stagniert. Die Arbeitslosigkeit von jungen Menschen stieg zuletzt wieder an. Ziel dieses Berichts ist es, anhand von Zahlen der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) sowie der einschlägigen Bildungsstatistiken einige Schlaglichter auf die aktuellen Herausforderungen für junge Menschen am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zu werfen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Situation am Ausbildungsmarkt 2024/25: Weniger gemeldete Bewerberinnen und Bewerber in Ausbildung (2025)
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(2025): Situation am Ausbildungsmarkt 2024/25. Weniger gemeldete Bewerberinnen und Bewerber in Ausbildung. (Berichte: Arbeitsmarkt kompakt / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, 30 S.
Abstract
"Der Ausgleich am Ausbildungsmarkt wird seit Jahren durch erhebliche regionale, berufsfachliche und qualifikatorische Disparitäten erschwert. Die Tatsache, dass auf beiden Marktseiten zum Ende des Berichtsjahres um die 84.000 Suchofferten bzw. 54.000 Besetzungsangebote offen geblieben sind und die Zahl der noch Suchenden gegenüber dem Vorjahr gestiegen ist, zeigt, dass der Ausgleich am Ausbildungsmarkt schwieriger geworden ist. Insgesamt standen 444.000 gemeldete Bewerberinnen und Bewerber 477.000 gemeldeten betrieblichen Ausbildungsstellen gegenüber." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Education and Training Monitor 2025: Comparative report (2025)
Zitatform
(2025): Education and Training Monitor 2025. Comparative report. (Education and Training Monitor 2025), Luxembourg, 92 S. DOI:10.2766/2221794
Abstract
"The Education and Training Monitor is the European Commission’s annual report on EU education and training systems, tracking their progress towards reaching the seven EU-level targets adopted as part of the 2021 Council Resolution on a strategic framework for European cooperation in education and training towards the European Education Area (EEA). An evolving political context This year’s edition is framed by the Union of Skills, the Commission’s overarching strategy to ensure EU education and training systems drive competitiveness, prosperity, and preparedness. The 2025 Education and Training Monitor focuses on STEM (Science, Technology, Engineering, and Mathematics). This focus responds directly to the STEM education strategic plan, part of the Union of Skills, which reflects the call to address the insufficient supply of STEM talent, as highlighted in the Draghi report. A sufficient pool of skilled STEM professionals is critical to safeguarding and further strengthening the EU’s competitiveness, strategic autonomy, and technological leadership. As the Monitor notes, education and training systems across the EU, beginning in early childhood, play a pivotal role in ensuring a steady supply of qualified specialists." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Die Entwicklung der Assistierten Ausbildung in 2024 (2025)
Zitatform
(2025): Die Entwicklung der Assistierten Ausbildung in 2024. (Grundlagen: Hintergrundinfo / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, 12 S.
Abstract
"Die Anzahl der Eintritte, Bestände und Austritte sowie die Verbleibsmessung der Förderungen der Assistierten Ausbildung (AsA) waren im Jahr 2024 nur eingeschränkt aussagekräftig. Gründe waren operative Vorgänge in Bezug auf Einkauf und Laufzeiten von AsA-Maßnahmen. Im Jahr 2024 endeten fast 1.000 Maßnahmen der Assistierten Ausbildung (AsA) und es wurden nahezu flächendeckend neue AsA-Maßnahmen durch Agenturen für Arbeit und gemeinsame Einrichtungen eingekauft. Das hatte zur Folge, dass viele Teilnehmende mit Ablauf der Maßnahme ihre Ausbildung noch nicht beendet hatten und bei ihnen weiterhin Unterstützungsbedarf bestand. Deshalb wechselten sie von der alten beendeten Maßnahme in eine neu eingekaufte Maßnahme. Jeder einzelne Übergang einer Person von alter zu neuer Maßnahme erfolgt mit einem Austritt aus der alten Maßnahme und einem Eintritt in die neue Maßnahme. Dies wird im Rahmen der Förderstatistik auch so abgebildet und hat damit Auswirkungen auf verschiedene statistische Kennzahlen. Im Zeitraum von August 2024 bis November 2024 wurden 29.077 Eintritte in AsA-Maßnahmen gezählt, dies entspricht einer Steigerung im Vergleich zum Vorjahr um 153 % bei den Eintritten und führt damit zu einer starken Überzeichnung. Die Eintritte setzen sich zusammen aus Übergängen (11.238) und Neueintritten (17.839). Bei den Austritten kann aufgrund der Folgeförderung (Teilnahme an einer weiteren AsA-Maßnahme) nicht sinnvoll über den Anteil der vorzeitigen Beendigungen und der Teilnahmedauern berichtet werden. Auch die Verbleibsmessungen der Förderstatistik und die daraus resultierenden Quoten wie die Eingliederungsquote, die Eingliederungsquote in sozialversicherungspflichtige Ausbildung oder Folgeförderungsquote sind nur eingeschränkt aussagefähig. Bei den Bestandsmessungen ist das Jahr 2024 ebenso auffällig. Der Bestand liegt deutlich unter dem Niveau des Vorjahres (September -25%; Dezember -12 %). Zudem verschiebt sich das Saisonmuster leicht. In den letzten Jahren war der August der Monat mit den wenigsten Teilnehmenden im Bestand und ab September gab es einen Aufwuchs. Im Jahr 2024 sinkt der Bestand bis zum September und steigt erst ab Oktober an. Eine Erklärung für das neue Niveau kann sein, dass die ehemaligen Teilnehmenden zwar in der Ausbildung verbleiben, aber nun nicht mehr gefördert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Chancengleichheit und berufliche Bildung: Stellungnahme des IAB zur Anhörung der Enquetekommission I „Chancengleichheit in der Bildung“ des Landtags Nordrhein-Westfalen am 28.6.2024 (2024)
Anger, Silke ; Schreyer, Franziska; Heß, Pascal ; Goßner, Laura ; Toussaint, Carina ; Jaschke, Philipp ; Schels, Brigitte ; Leber, Ute;Zitatform
Anger, Silke, Laura Goßner, Pascal Heß, Philipp Jaschke, Ute Leber, Brigitte Schels, Franziska Schreyer & Carina Toussaint (2024): Chancengleichheit und berufliche Bildung. Stellungnahme des IAB zur Anhörung der Enquetekommission I „Chancengleichheit in der Bildung“ des Landtags Nordrhein-Westfalen am 28.6.2024. (IAB-Stellungnahme 02/2024), Nürnberg, 27 S. DOI:10.48720/IAB.SN.2402
Abstract
"Zur schriftlichen Anhörung der Enquetekommission I „Chancengleichheit in der Bildung“ des Landtags Nordrhein-Westfalen hat das Institut für Arbeitsmarkt-und Berufsforschung (IAB) seine Stellungnahme abgegeben. Darin werden Herausforderungen und Lösungen (praxistaugliche Ansätze zur Unterstützung erfolgreicher Maßnahmen) folgender Themenfelder behandelt: Verbesserung der Berufsorientierung und -vorbereitung in Schulen, der Übergänge aus der Schule in berufliche (Aus-)Bildung sowie den Übergangssektor, Verringerung von Ausbildungsabbrüchen, Erschließung der Potenziale der Berufsbildung für die Integration von Zugewanderten und Geflüchteten, Bedeutung von Rollenvorbildern, bildungspolitische Hebel für mehr Chancengleichheit, Bildungsforschung am IAB sowie Verringerung der Unterrepräsentation von Frauen in Handwerksberufen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Anger, Silke ; Schreyer, Franziska; Heß, Pascal ; Goßner, Laura ; Toussaint, Carina ; Jaschke, Philipp ; Leber, Ute; -
Literaturhinweis
Berufliche Pläne von Haupt- und Realschüler*innen: Der Anteil der Unentschlossenen steigt (2024)
Anger, Silke ; Galkiewicz, Agata Danuta; Siedler, Thomas ; Hörl, Tobias; Christoph, Bernhard ; Margaryan, Shushanik ; Sandner, Malte ; Peter, Frauke ; Maushart, Milan;Zitatform
Anger, Silke, Bernhard Christoph, Agata Danuta Galkiewicz, Tobias Hörl, Shushanik Margaryan, Milan Maushart, Frauke Peter, Malte Sandner & Thomas Siedler (2024): Berufliche Pläne von Haupt- und Realschüler*innen: Der Anteil der Unentschlossenen steigt. In: IAB-Forum H. 24.09.2024 Nürnberg, 2024-09-12. DOI:10.48720/IAB.FOO.20240924.01
Abstract
"Der Anteil der Jugendlichen, die sich sicher sind, eine Ausbildung absolvieren zu wollen, sinkt zusehends. Zuletzt traf dies nur noch auf 42 Prozent der befragten Hauptschüler*innen und auf 37 Prozent der Realschüler*innen in den jeweiligen Abschlussklassen zu.." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Vom Mismatch zum Match: Wie sich Jugendliche und Unternehmen auf dem Ausbildungsmarkt suchen und finden (können): Eine kombinierte Jugend- und Unternehmensbefragung (2024)
Arndt, Franziska; Risius, Paula; Schaffer, Fabian; Herzer, Philip; Werner, Dirk; Wieland, Clemens; Renk, Helen;Zitatform
Arndt, Franziska, Philip Herzer, Paula Risius, Dirk Werner, Helen Renk, Fabian Schaffer & Clemens Wieland (2024): Vom Mismatch zum Match: Wie sich Jugendliche und Unternehmen auf dem Ausbildungsmarkt suchen und finden (können). Eine kombinierte Jugend- und Unternehmensbefragung. Gütersloh, 43 S. DOI:10.11586/2024103
Abstract
"Immer mehr Ausbildungsplätze in Deutschland bleiben unbesetzt, gleichzeitig gehen viele Bewerber:innen auf dem Ausbildungsmarkt leer aus. Was sind die Gründe? Liegt es vielleicht auch daran, dass die Suchprofile und -strategien der Unternehmen und der ausbildungsinteressierten jungen Menschen nicht zusammenpassen? Mit anderen Worten: Wo und wie platzieren Unternehmen ihr Angebot und passt das zu dem Suchverhalten von Jugendlichen? Die gemeinsame Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln und der Bertelsmann Stiftung stellt die Perspektiven von Ausbildungsbetrieben und jungen Menschen einander gegenüber. Beide Seiten sind sich zwar grundsätzlich über den hohen Stellenwert einer Berufsausbildung als gute Karrieregrundlage einig und nutzen insbesondere Online-Stellenausschreibungen, die Bundesagentur für Arbeit und Social Media Kanäle zur Suche nach Ausbildungsplätzen bzw. Bewerber:innen – im Detail zeigen sich jedoch einige entscheidende Unterschiede im Kommunikations- und Informationsverhalten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ausbildungsperspektiven 2024: eine repräsentative Befragung von jungen Menschen (2024)
Barlovic, Ingo; Wieland, Clemens; Ullrich, Denise;Zitatform
Barlovic, Ingo, Denise Ullrich & Clemens Wieland (2024): Ausbildungsperspektiven 2024. Eine repräsentative Befragung von jungen Menschen. Gütersloh, 24 S. DOI:10.11586/2024055
Abstract
"Junge Menschen blicken weiterhin positiv auf die Perspektiven am Ausbildungsmarkt. Auffällig ist, dass sich besonders junge Menschen mit hoher Schulbildung mit der Berufsorientierung schwertun und sich mehr Unterstützung bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz wünschen. Junge Menschen mit niedriger Schulbildung fühlen sich im Vergleich zwar besser informiert, schätzen aber ihre Chancen am Ausbildungsmarkt noch immer deutlich ungünstiger ein. Generell erwarten die jungen Menschen mehr Maßnahmen seitens der Politik, um die Ausbildungsplatzsuche zu erleichtern. Dies sind zentrale Ergebnisse der neuen Jugendbefragung „Ausbildungsperspektiven 2024 – Eine repräsentative Befragung von jungen Menschen“. Für die Befragung wurden über 1.700 junge Menschen zwischen 14 und 25 Jahren im Zeitraum vom 23. Februar bis zum 24. März 2024 nach ihren Einschätzungen zu beruflicher Orientierung, den Perspektiven am Ausbildungsmarkt und den Erfahrungen bei der Ausbildungsplatzsuche befragt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Neue und bewährte Ansätze der betrieblichen Ausbildung als Strategie zur Fachkräftesicherung: IAB-Betriebspanel Report Hessen 2023 (2024)
Behr, Dominik; Larsen, Christa; Lauxen, Oliver;Zitatform
Behr, Dominik, Oliver Lauxen & Christa Larsen (2024): Neue und bewährte Ansätze der betrieblichen Ausbildung als Strategie zur Fachkräftesicherung. IAB-Betriebspanel Report Hessen 2023. (IAB-Betriebspanel Hessen), Frankfurt am Main, 20 S.
Abstract
"Die diesjährigen Auswertungen des IAB-Betriebspanels stehen unter dem Rahmenthema „Neue und bewährte betriebliche Strategien der Fachkräftesicherung“. Zur Annäherung an das Thema hat der erste Report zunächst die wirtschaftliche Situation der Betriebe als Ausgangslage jeglicher betrieblichen Aktivität in den Blick genommen. Der zweite Bericht erweiterte die wirtschaftliche Ausgangslage um eine personalpolitische Perspektive. Der dritte vorliegende Report beschäftigt sich mit Entwicklungen in der dualen Ausbildung. Dafür rücken im ersten Kapitel die Ausbildungsbeteiligung, die Auszubildendenzahlen sowie die Ausbildungsquote im Ausbildungsjahr 2022/2023 in den Fokus. Im zweiten Kapitel erfolgt eine Analyse der Besetzungsprobleme von Ausbildungsstellen in diesem Ausbildungsjahr sowie der Ausbildungsabschlüsse und -übernahmen in den ausbildenden Betrieben. Das dritte Kapitel betrachtet bereits erfolgte und noch geplante Ausbildungsvertragsabschlüsse im Befragungsjahr 2023. In Kapitel vier erfolgt eine Darstellung der vorhandenen Unterstützungsangeboten für Auszubildende, gefolgt von einer Untersuchung der Bekanntheit des Programms „AsA flex - Assistierte Ausbildung flexibel“ in Kapitel 5. Der Report schließt im sechsten Kapitel mit einem Resümee." (Textauszug)
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Infografiken -
Literaturhinweis
Arbeitsmarkt und Berufsbildung – nicht immer korrespondierende Systeme (2024)
Zitatform
Bellmann, Lutz & Robert Helmrich (2024): Arbeitsmarkt und Berufsbildung – nicht immer korrespondierende Systeme. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 53, H. 3, S. 8-12.
Abstract
"Der Arbeitsmarkt und das Berufsbildungssystem sind durch eine Reihe von gegenläufigen Entwicklungen gekennzeichnet. Die wichtigsten Faktoren stehen im Mittelpunkt des Beitrags. Nach einem Überblick über die zentralen Herausforderungen und aktuellen Trends werden Entwicklungen am Arbeits- und Ausbildungsmarkt skizziert und daraus resultierende Veränderungen für Betriebe dargelegt. Eine Lösung sehen die Autoren neben einer verbesserten Berufsorientierung, die mehr junge Menschen auf dem Weg in eine Berufsausbildung unterstützt, in Reformen der beruflichen Erstausbildung, die zu einer Erhöhung der Anpassungsgeschwindigkeit beitragen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Betriebliche Ausbildungsstrategien in Zeiten Von Corona (2024)
Brehmer, Wolfram; Polloczek, Magdalena;Zitatform
Brehmer, Wolfram & Magdalena Polloczek (2024): Betriebliche Ausbildungsstrategien in Zeiten Von Corona. (WSI-Report 96), Düsseldorf, 24 S.
Abstract
"Ein Rückblick auf die mittlerweile vergangene Corona-Pandemie verdeutlicht, dass Betriebe vor vielfältige Herausforderungen gestellt wurden, darunter auch die Abwägung ihrer eigenen Nachwuchskräftestrategien unter den damaligen Unsicherheiten. Instabile Auftragslagen oder finanzielle Engpässe erschwerten die Planung des zukünftig benötigten Personals, einschließlich betrieblicher Ausbildungsstellen. Zusätzlich beeinflussten Veränderungen in der Arbeitsorganisation, wie das vermehrte Arbeiten im Homeoffice, die betriebliche Ausbildung. Die sich aus den Kontaktbeschränkungen ergebende Notwendigkeit, Ausbildungsinhalte digital zu vermitteln, waren mit neuen Anforderungen an das Ausbildungspersonal, die eingesetzten Ressourcen und Unsicherheiten bezüglich des zukünftigen Ausbildungsgeschehens verbunden (Biebeler/Schreiber 2020; Ebbinghaus 2021)." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Verbesserte Ausbildungsbedingungen in der Pflege? (2024)
Zitatform
Bär, Stefan, Veronica E. Steinweg & Dominik Dauner (2024): Verbesserte Ausbildungsbedingungen in der Pflege? In: WSI-Mitteilungen, Jg. 77, H. 2, S. 131-136. DOI:10.5771/0342-300X-2024-2-131
Abstract
"Der Beitrag untersucht die aktuelle Situation der Praxisanleitung im Krankenhaus vor dem Hintergrund des 2020 eingeführten Pflegeberufegesetzes. Im Rahmen einer Fallstudie wurden auf einer Intensivstation eines Maximalversorgers und dessen angeschlossener Pflegefachschule qualitative Interviews durchgeführt. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass sich die Änderungen auf regulativer Ebene aktuell nicht zwingend in Änderungen auf operativer Ebene im Krankenhaus übersetzen. In der Praxis kann der gesetzlich vorgeschriebene Anteil an Praxisanleitung regelmäßig nicht eingehalten werden, wodurch die Qualität der Ausbildung leidet und ihr Erfolg von Einzelpersonen abhängig ist. Es scheint, als würde mit der Einführung des neuen Pflegeberufegesetzes keine strukturelle Stärkung der Praxisanleitung einhergehen. Diese wäre jedoch dringend notwendig, um der gesetzlich formulierten zentralen Rolle der Praxisanleitung vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels in der Pflege gerecht werden zu können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Absolvent*innen einer Ausbildung im bayerischen Handwerk und ihr Verbleib im Ausbildungsbetrieb (2024)
Zitatform
Böhme, Stefan, Lutz Eigenhüller & Anja Rossen (2024): Absolvent*innen einer Ausbildung im bayerischen Handwerk und ihr Verbleib im Ausbildungsbetrieb. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Bayern 01/2024), Nürnberg, 39 S. DOI:10.48720/IAB.REBY.2401
Abstract
"Das Handwerk ist ein bedeutender Teil der Gesamtwirtschaft, dem gerade in Zusammenhang mit der ökologischen Transformation eine wichtige Rolle zugeschrieben wird. Gleichzeitig haben Fachkräfteengpässe im Handwerk in den letzten Jahren weiter zugenommen. In diesem Bericht werden Auswertungen zu Absolvent*innen einer Ausbildung im bayerischen Handwerk auf der Grundlage der Daten des Ausbildungspanels Handwerk vorgestellt. Neben einem Überblick über Strukturmerkmale steht dabei der Betriebsverbleib dieser Absolvent*innen im Fokus der Analysen. Die Frage, in welchem Umfang die Ausbildungsabsolvent*innen bei ihrem Ausbildungsbetrieb bleiben, wird hier beispielhaft für den Jahrgang 2015 erörtert. Es zeigt sich, dass viele Absolvent*innen nach der Ausbildung den Betrieb wechseln. Nach einem Jahr waren noch 56 Prozent, nach fünf Jahren noch 28 Prozent der Absolvent*innen bei ihrem Ausbildungsbetrieb beschäftigt. Analysen der Betriebswechsel deuten darauf hin, dass viele Absolvent*innen zwar ihren Ausbildungsbetrieb verlassen, aber weiterhin in Betrieben arbeiten, die derselben Betriebsgrößenklasse oder demselben Wirtschaftszweig des Ausbildungsbetriebs angehören bzw. in der Region des Ausbildungsbetriebs liegen. Die Mehrheit der Betriebswechsler*innen ist auch bei ihrem neuen Betrieb als Fachkraft tätig, allerdings ist der Anteil derjenigen, die in Helferberufen und auf den Anforderungsniveaus über dem Fachkraftniveau arbeiten, höher als bei denjenigen, die bei ihrem Ausbildungsbetrieb geblieben sind. Insgesamt zeigen die Analysen, dass es „normal“ zu sein scheint, dass ein größerer Teil der Absolvent*innen des Handwerks in den ersten Jahren der Berufslaufbahn den Betrieb wechselt und damit den Ausbildungsbetrieben Fachkräftepotenziale verloren gehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Reasons for dropping out of intermediate vocational education and training in Spain: the influence of sociodemographic characteristics and academic background (2024)
Zitatform
Cerdà-Navarro, Antoni, Elena Quintana-Murci & Francesca Salvà-Mut (2024): Reasons for dropping out of intermediate vocational education and training in Spain: the influence of sociodemographic characteristics and academic background. In: Journal of vocational education and training, Jg. 76, H. 3, S. 619-643. DOI:10.1080/13636820.2022.2049625
Abstract
"This article analyses the main reasons for dropping out of Spanish Intermediate Vocational Education (IVET) and the link to personal (sex, ethnicity, age), family (parents’ educational level) and financial sociodemographic characteristics, as well as academic background (repeating or expulsion). To do this, a cohort of IVET students was monitored over three years via three questionnaires presenting the results for students who, over the monitoring period, dropped out without obtaining the corresponding qualification. The study was carried out in a Mediterranean region (Mallorca) with the highest levels of school dropout in Spain and an economy essentially centred on tourism. Results show that the most important reasons for dropping out are finding a job or wanting to find one, obtaining bad results and wanting to do other courses. The analysis highlights differences in reasons for dropping out by sex, ethnicity, age, the perception of financial difficulties and previous academic background. The findings suggest that educational interventions aimed at reducing dropout at this level of education should take into account the heterogeneity of student profiles as well as the limitations of the quantitative perspective in analysing students’ reasons for dropping out." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
BIBB / Beteiligung an beruflicher Bildung – Indikatoren und Quoten im Überblick (2024)
Dionisius, Regina; Niemann, Moritz;Zitatform
Dionisius, Regina & Moritz Niemann (2024): BIBB / Beteiligung an beruflicher Bildung – Indikatoren und Quoten im Überblick. (BIBB Fachbeiträge zur beruflichen Bildung / Bundesinstitut für Berufsbildung), Bonn, 93 S.
Abstract
"In der (Aus-)Bildungsberichterstattung, z. B. im Berufsbildungsbericht oder im Datenreport zum Berufsbildungsbericht, werden die aktuell bedeutenden bildungspolitischen Entwicklungen und Herausforderungen in der Berufsausbildung anhand von aussagekräftigen Indikatoren dargestellt und interpretiert. Diese Indikatoren basieren auf (amtlichen) Daten und Statistiken. Sie variieren in ihrer Konstruktion und Aussagekraft. Die vorliegende Publikation stellt die zentralen, in der Bildungsberichterstattung genutzten Indikatoren vor. Hierzu zählen Indikatoren zur betrieblichen Ausbildungsbeteiligung, zu den Verhältnissen auf dem Ausbildungsstellenmarkt, zur Berufsausbildungsbeteiligung, zur Effizienz der dualen Berufsausbildung und zur Reichweite der Berufsausbildung. Ziel ist es, die jeweiligen Berechnungsmethoden der einzelnen Indikatoren transparent zu machen und damit über ihre Reichweite und Erklärungskraft zu informieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The impact of a missing school graduation cohort on the training market (2024)
Zitatform
Dorner, Matthias, Katja Görlitz & Elke J. Jahn (2024): The impact of a missing school graduation cohort on the training market. In: Economics of Education Review, Jg. 103, 2024-08-23. DOI:10.1016/j.econedurev.2024.102580
Abstract
"This study analyzes whether the training market responds to a reduced supply of trainees by decreasing the number of hired trainees and increasing their wages based on administrative data. The empirical identification uses exogenous regional and time variation in the occurrence of a missing school graduation cohort that shifts the supply of potential trainees downwards. The results show that the missing cohort decreases new hires by 10 % and raises wages by 1 %. Further robustness results reveal that the opposite case of excess supply (that is caused by dual cohorts) increases hirings and decreases wages. Our results also document that high and low wage firms respond differently to the supply shocks. While only high wage firms stop hiring when labor supply decreases, it is the low wage firms who hire a larger number of trainees in case of excess supply." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2024 Elsevier) ((en))
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Literaturhinweis
Lehrlingsausbildung im Überblick 2024: Strukturdaten, Trends und Perspektiven (2024)
Dornmayr, Helmut;Zitatform
Dornmayr, Helmut (2024): Lehrlingsausbildung im Überblick 2024. Strukturdaten, Trends und Perspektiven. (ibw-Forschungsbericht 221), Wien, 204 S.
Abstract
"Der Anteil von Jugendlichen, die direkt nach der Mittelschule (d.h. nach der 8. Schulstufe und ohne Besuch der Polytechnischen Schule in der 9. Schulstufe) eine Lehre beginnen, steigt. Die Lehrlingsausbildung verlagert sich sukzessive zu Großbetrieben. Die öffentlichen Ausgaben pro Lehrling sind deutlich geringer als für Jugendliche in alternativen Bildungswegen. Dies sind einige von vielen Befunden der aktuellen Ausgabe der jährlich erscheinenden ibw-Publikation „Lehrlingsausbildung im Überblick“, welche auf rund 200 Seiten das Ziel verfolgt, alle relevanten und verfügbaren statistischen Daten und Kennzahlen zur Lehrlingsausbildung in Österreich darzustellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Das war’s!? Zur Frage vorzeitig gelöster Ausbildungsverträge in Gesundheits-, Erziehungs- und Sozialberufen (2024)
Ebbinghaus, Margit; Illiger, Amelie; Dionisius, Regina;Zitatform
Ebbinghaus, Margit, Regina Dionisius & Amelie Illiger (2024): Das war’s!? Zur Frage vorzeitig gelöster Ausbildungsverträge in Gesundheits-, Erziehungs- und Sozialberufen. In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Jg. 120, H. 3, S. 520-534. DOI:10.25162/zbw-2024-0020
Abstract
"Die Gesundheits-, Erziehungs- und Sozialberufe sind von hoher gesellschaftlicher Relevanz. Entsprechend groß ist das Interesse am Ausbildungsgeschehen in diesen Berufsbereichen. Für seine Beschreibung stellen vorzeitig gelöste Ausbildungsverträge eine wichtige Größe dar. Der vorliegende Beitrag beleuchtet, welche Daten hierzu vorliegen und was sich auf ihrer Grundlage über das Ausmaß vorzeitig gelöster Ausbildungsverträge in den Gesundheits-, Erziehungs- und Sozialberufen aussagen lässt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ausbildungsgarantie in Österreich: Was steckt dahinter und was kann in Deutschland davon gelernt werden? (2024)
Eckelt, Marcus;Zitatform
Eckelt, Marcus (2024): Ausbildungsgarantie in Österreich. Was steckt dahinter und was kann in Deutschland davon gelernt werden? In: Denk-doch-Mal.de H. 2.
Abstract
"In Deutschland tritt am 1. August 2024 die von der Bundesregierung beschlossene Ausbildungsgarantie in Kraft. Im Nachbarland Österreich gibt es bereits seit 15 Jahren Erfahrung mit diesem ausbildungspolitischen Instrument. Im folgenden Beitrag werden die österreichischen Erfahrungen dahingehend diskutiert, was daraus für die deutsche Situation gelernt werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Betriebliche Ausbildung in Baden-Württemberg 2023: Eine Auswertung des IAB-Betriebspanels Baden-Württemberg (2024)
Zitatform
Fauth, Matthias, Tobias König & Lena Walser (2024): Betriebliche Ausbildung in Baden-Württemberg 2023. Eine Auswertung des IAB-Betriebspanels Baden-Württemberg. (IAW-Kurzberichte 2024,03), Tübingen, 40 S.
Abstract
"Der aktuelle Bericht untersucht den Verlauf und den Erfolg der Ausbildungsaktivität baden-württembergischer Betriebe im Jahr 2023. Als Datengrundlage dient das IAB-Betriebspanel Baden-Württemberg, eine jährlich durchgeführte Arbeitgeberbefragung, die unter anderem Daten zum baden-württembergischen Ausbildungsengagement erhebt. Das besondere Merkmal dieses Datensatzes besteht darin, dass der Datensatz das Geschehen auf dem Ausbildungsstellenmarkt aus betrieblicher Sicht darstellt und dieses somit in Verbindung mit anderen betriebspolitisch relevanten Aspekten analysiert werden kann. Der Panelcharakter der Daten ermöglicht es zudem, die Entwicklung der beruflichen Ausbildungsaktivitäten auf Betriebsebene sowohl im Quer- als auch im Längsschnitt seit dem Jahr 2000 zu untersuchen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Compromises in occupational choice and premature termination of vocational education and training: gender type, prestige, and occupational interests in focus (2024)
Zitatform
Fischer-Browne, Melanie, Lea Ahrens, Corinna Kleinert & Brigitte Schels (2024): Compromises in occupational choice and premature termination of vocational education and training: gender type, prestige, and occupational interests in focus. In: Empirical Research in Vocational Education and Training, Jg. 16, 2024-06-14. DOI:10.1186/s40461-024-00168-y
Abstract
"This study examines whether premature termination of vocational education and training (VET) is more likely when trainees have to make compromises between their realistic occupational aspirations and the occupation for which they are trained in terms of the occupational dimensions of gender type, prestige, and occupational interests. Specifically, it examines the relative importance of the three compromise dimensions on premature VET termination. The study is based on a sample of 3,241 VET entrants from a cohort of ninth graders in 2010 in the German National Educational Panel Study (NEPS-SC4) in combination with aggregated data on occupational characteristics. Results from discrete hazard rate models indicate a higher risk of premature VET termination for trainees whose VET occupation differs from their realistic occupational aspiration from their school days. While compromises in prestige have no overall effect, both compromises in interests and gender type threaten the stability of VET. The results also indicate that compromises in interests have the strongest effect on the risk of premature VET termination and that the effects of compromises in gender type are partly mediated by the effects of compromises in interests. Furthermore, sensitivity analysis revealed that the main effects of compromises in gender type and prestige are gender specific." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Wie hoch ist der Anteil der unbesetzten Ausbildungsstellen wirklich? Warum unterschiedliche Zahlen ausgewiesen werden (2024)
Zitatform
Fitzenberger, Bernd, Ute Leber & Barbara Schwengler (2024): Wie hoch ist der Anteil der unbesetzten Ausbildungsstellen wirklich? Warum unterschiedliche Zahlen ausgewiesen werden. In: IAB-Forum H. 19.06.2024 Nürnberg, 2024-05-16. DOI:10.48720/IAB.FOO.20240619.01
Abstract
"Trotz eines Anstiegs der Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge hat auch 2023 der Anteil der unbesetzten Ausbildungsstellen ein neues Rekordhoch erreicht. Allerdings taxiert das IAB diesen Anteil mit 35,4 Prozent sehr viel höher als der Berufsbildungsbericht mit 13,4 Prozent. Woran liegt das? Und welche Rückschlüsse lassen sich daraus ziehen?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Mapping the distinct patterns of educational and social stratification in European countries (2024)
Zitatform
Gogescu, Fiona (2024): Mapping the distinct patterns of educational and social stratification in European countries. In: Journal of European Social Policy, Jg. 34, H. 3, S. 271-288. DOI:10.1177/09589287241240966
Abstract
"This article analyzes how educational and initial vocational training systems in Europe vary regarding the way in which they structure educational routes for pupils of different academic ability. The study uses cluster analysis to explore the degree of similarity between 25 European countries, including variables related to: stratification within compulsory education; vocational orientation; links between initial vocational education and the labor market; transitions from secondary education; stratification within tertiary education; and links between educational qualifications and labor market outcomes. I identify three clusters of countries that have distinct patterns of stratification. This article contributes to the literature on educational regimes and school-to-work transitions by adding countries from Central and Eastern Europe (CEE) and integrating multiple dimensions pertaining to the link between educational and social stratification. Thus, it develops a more encompassing representation of the architecture of educational pathways in different European countries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Die duale Berufsausbildung im Handwerk: Immer mehr junge Menschen bleiben ihrem erlernten Beruf treu (2024)
Zitatform
Hell, Stefan, Duncan Roth, Holger Seibert & Gabriele Wydra-Somaggio (2024): Die duale Berufsausbildung im Handwerk: Immer mehr junge Menschen bleiben ihrem erlernten Beruf treu. (IAB-Kurzbericht 18/2024), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2418
Abstract
"Vielen Betrieben in Deutschland fällt es aktuell schwer, ihren Fachkräftebedarf zu decken. Zur Sicherung dieser Bedarfe spielt die duale Berufsausbildung eine zentrale Rolle. Doch selbst wenn ein Betrieb ausbildet, bedeutet dies nicht zwangsläufig, dass die Absolvent*innen in ihrem Ausbildungsbetrieb oder -beruf verbleiben. Dieser Kurzbericht widmet sich der Entwicklung der Ausbildung im Handwerk sowie der Betriebs- und Berufstreue von Absolvent*innen in diesem Bereich." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Entwicklung des Arbeitsmarktstatus der Ausbildungsabsolvent*innen im Handwerk einen Monat und zwölf Monate nach Ausbildungsende
- Beschäftigung der Ausbildungsabsolvent*innen im Handwerk einen Monat und zwölf Monate nach Ausbildungsende
- Anzahl und Entwicklung der jährlichen Ausbildungsabsolvent*innen im Handwerk
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Literaturhinweis
Is informedness the key? An empirical analysis of VET dropouts in Germany (2024)
Zitatform
Herrmann, Lisa & Juliane Kühn (2024): Is informedness the key? An empirical analysis of VET dropouts in Germany. In: Empirical Research in Vocational Education and Training, Jg. 16. DOI:10.1186/s40461-024-00171-3
Abstract
"In 2022, one in four vocational education and training (VET) contracts resulted in premature termination—a potential sign of inefficiency in the training of urgently needed skilled professionals. This study focuses on the level of perceived informedness of trainees and its potential influence on dropout. This includes trainees’ perceived level of information about the characteristics and requirements of an occupation, which may result from various sources of information in the form of social contacts. We draw on theories from the field of career choice and job search to argue that a better level of informedness can reduce uncertainty and enable individuals to make better-informed decisions about their careers. With better informedness, there is a higher probability of finding a suitable match between a trainee and their chosen occupation, ultimately increasing their likelihood of job persistence. This should also lead to a lower probability of dropout among VETs. Using data from the National Educational Panel Study, starting cohort 4, we employed event history analysis. We show that good perceived informedness on the requirements of one’s vocational training and the perception of good school-based vocational preparation reduce the probability of dropping out. In contrast, good informedness about alternative training programs increases dropout risk. We also see that the distinction between closer or more distant groups of people from the social network (strong or weak ties) who provide information about training is not decisive." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Mobilität von Auszubildenden im Erwerbsverlauf (2024)
Zitatform
Kindt, Anna-Maria, Viktoria Miller, Uwe Sujata & Antje Weyh (2024): Mobilität von Auszubildenden im Erwerbsverlauf. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen 01/2024), Nürnberg, 40 S. DOI:10.48720/IAB.RES.2401
Abstract
"Die vorliegende Studie analysiert die räumliche und berufliche Mobilität von Auszubildenden in Sachsen. Dazu werden zwei Kohorten betrachtet: diejenigen, die im Jahr 2000 bzw. 2010 erstmalig eine betriebliche Berufsausbildung in Sachsen begonnen haben. Für diese Kohorten wird der Erwerbsverlauf über zehn Jahre nachverfolgt. Die genutzte Datenbasis der Integrierten Erwerbsbiographien des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung umfasst dabei auch persönliche und betriebliche Merkmale, sodass sowohl eine räumliche, als auch eine berufliche Mobilität differenziert betrachtet werden kann. Mit Hilfe von Survival Analysis und Regressionen werden Mobilitätsmuster bestimmt und Einflussfaktoren auf das Mobilitätsverhalten identifiziert. Für beide Kohorten werden typische Verlaufsmuster innerhalb der ersten zehn Jahre des Erwerbsverlaufes deutlich. So ist insgesamt die Mobilität in den ersten drei Jahren, der meist üblichen Ausbildungsdauer, eher gering. Danach nimmt diese stark zu und steigt danach mit geringerer Dynamik weiter. Dies unterstreicht, dass viele Personen nach der regulären Dauer der Ausbildung einen neuen Beruf ergreifen und/oder räumlich mobil werden. Für die räumliche Mobilität innerhalb Sachsens und aus Sachsen heraus zeigen die Kohorten gegenteilige Tendenzen. Für die Kohorte 2000 ist die Mobilität aus Sachsen heraus sehr viel größer, während die Personen der Kohorte 2010 häufiger innerhalb Sachsens mobil sind. Bei der Unterscheidung der beruflichen Mobilität nach inhaltlich verwandten Berufen (Wechsel innerhalb von Berufssegmenten) oder berufssegmentübergreifender Mobilität, zeigt die Kohorte 2010 häufigere Wechsel. Damit spiegeln die Ergebnisse die stark unterschiedlichen Arbeitsmarktlagen für beide Kohorten wider, sei es zu Ausbildungsbeginn oder im Laufe der ersten Jahre nach Ausbildung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Mit Sozialpolitik regieren: Eine ressourcentheoretische Policy-Analyse der Beschäftigungsförderung benachteiligter Jugendlicher in Österreich (2024)
Zitatform
Knecht, Alban (2024): Mit Sozialpolitik regieren. Eine ressourcentheoretische Policy-Analyse der Beschäftigungsförderung benachteiligter Jugendlicher in Österreich. (Schriftenreihe der ÖFEB-Sektion Sozialpädagogik 14), Opladen: Verlag Barbara Budrich, 155 S. DOI:10.3224/84743041
Abstract
"Wie kann die Arbeitsmarktpolitik Jugendliche beim Berufseinstieg unterstützen? Alban Knecht analysiert politische Diskurse und institutionelle Veränderungen der Beschäftigungsförderung benachteiligter Jugendlicher in Österreich vor dem Hintergrund der Ressourcentheorie. Er diskutiert die Einführung von Maßnahmen wie überbetrieblicher Lehre, Ausbildungsgarantie und Ausbildungspflicht und verdeutlicht dabei die Bedeutung sozialinvestiver, befähigungsorientierter, neoliberaler und rechtspopulistischer Leitbilder für die praktische Arbeit der Fachkräfte und die Jugendlichen. Die Optimierung des Berufseinstiegs für Jugendliche ist ein Anliegen von Politik, Sozialarbeit und Berufspädagogik gleichermaßen. Die vorliegende Studie beleuchtet den Wandel der Beschäftigungsförderung für benachteiligte Jugendliche in Österreich von 2000 bis 2020. Sie analysiert Auswirkungen auf Fachkräfte und Jugendliche sowie die Bedeutung diskriminierender Bilder in politischen Diskursen." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Eine abgeschlossene Ausbildung lohnt sich (2024)
Kotte, Volker;Zitatform
Kotte, Volker (2024): Eine abgeschlossene Ausbildung lohnt sich. In: IAB-Forum – Grafik aktuell H. 10.05.2024.
Abstract
"Männer, die eine im Jahr 2000 begonnene duale Berufsausbildung abgeschlossen haben, waren in den 20 Jahren nach Ausbildungsbeginn 4.540 Tage sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Das ist rund 1,5 Mal länger als bei Männern, die ihre Ausbildung abgebrochen haben und auch danach keinen Berufsabschluss erworben haben (3.100 Tage). Frauen mit abgeschlossener Berufsausbildung sind gegenüber denen ohne 1,6 Mal länger beschäftigt. Betrachtet man die Zeiten der der Arbeitslosigkeit, zeigt sich, dass Personen mit Berufsabschluss deutlich kürzer arbeitslos sind als Personen ohne Abschluss. Dieses Verhältnis beträgt bei Männern 1:3,1 und bei Frauen 1:2,6." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Kotte, Volker; -
Literaturhinweis
Berufsausbildung in Hessen 2024 (2024)
Kuse, Stefan; Schiefer, Simon; Müller, Heiko;Zitatform
Kuse, Stefan (2024): Berufsausbildung in Hessen 2024. (HA Hessen-Agentur. Report 1115), Wiesbaden, 122 S.
Abstract
"Die vorliegende Studie gibt einen Überblick über die aktuelle Entwicklung auf dem beruflichen Ausbildungsmarkt in Hessen und vergleicht diese Entwicklung mit der in anderen Bundesländern. Im Fokus steht dabei die „duale“ Berufsausbildung in Berufsschulen und Betrieben für Berufe nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO), die einen zentralen Baustein der „Fachkräftesicherung“ darstellt. Die Studie bildet eine empirische Grundlage für politische und planerische Aktivitäten auf dem hessischen Ausbildungsmarkt. Im folgenden Kapitel 2 wird die Entwicklung von „Angebot und „Nachfrage“ auf dem dualen Ausbildungsmarkt gemäß Definition in BBiG und HwO dargestellt. Zentral für die Ableitung von Angebot und Nachfrage auf dem dualen Ausbildungsmarkt sind gemäß gesetzlicher Definition neben der Anzahl neu abgeschlossener Ausbildungsverträge die Vermittlungsaktivitäten der Arbeitsagenturen und Jobcenter, die in einem Jahr erfolglos blieben. Eine solche Einschätzung der „Kräfteverhältnisse“ bzw. der Marktlage für die jungen Menschen auf der einen Seite und für die Betriebe auf der anderen Seite ist nur für die duale Ausbildung möglich, nicht etwa für das schulische Berufsbildungssystem, in dem beispielsweise Fachkräfte in Gesundheits-, Erziehungs- und Sozialberufen ausgebildet werden. Für Bereiche außerhalb des dualen Systems liegen vielmehr „nur“ Angaben zur Anzahl an Auszubildenden bzw. an Schülerinnen und Schülern vor. In Kapitel 3 wird ein Überblick über die strukturellen Merkmale der bei den Arbeitsagenturen und Jobcentern gemeldeten Ausbildungsplätze sowie Bewerberinnen und Bewerber und ihre jeweiligen Vermittlungserfolge gegeben. Details zu den erfolgreich von Betrieben und jungen Menschen abgeschlossenen Ausbildungsverträgen gibt Kapitel 4. Die Ausbildungsbeteiligung der hessischen Betriebe und ein Vergleich der Entwicklung von Berufsausbildung und Erwerbstätigkeit im Allgemeinen sind Gegenstand von Kapitel 5 und 6. Im Fokus von Kapitel 7 stehen soziodemografische Merkmale der Auszubildenden, z. B. das Geschlecht, die Staatsangehörigkeit und die schulische Qualifikation. Im Anschluss wird in Kapitel 8 eine Prognose der zukünftigen Entwicklung der Nachfrage nach dualen Ausbildungsstellen seitens der jungen Menschen vorgenommen, dies basierend auf der aktuellen Bevölkerungsvorausschätzung der Hessen Agentur und der Entwicklung der Schülerzahlen an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen. Prognosehorizont ist das Jahr 2035 in Anlehnung an die der Landesentwicklungsplanung zugrundeliegenden Bevölkerungsprognose. Die ausbildungs- und berufsvorbereitenden Maßnahmen sowie berufliche und akademische Bildungsalternativen außerhalb des dualen Systems sind Gegenstand des abschließenden Kapitels 9. Abbildungen finden sich nachfolgend im Fließtext, die zugrundeliegenden Tabellen und Quellenverweise im Anhang der Studie. Ein Glossar am Ende des Berichts enthält Erläuterungen der wesentlichen in der Studie verwendeten Begriffe und zudem einige statistische Hinweise. Zu den Datengrundlagen der vorliegenden Studie zählen die Erhebung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zu neu abgeschlossenen dualen Ausbildungsverträgen, die Schul- und die Berufsbildungsstatistik sowie die integrierte Ausbildungsberichterstattung (iABE) des Hessischen Statistischen Landesamts (HSL), zudem die Statistiken der Bundesagentur für Arbeit (BA) sowie das IAB-Betriebspanel des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Aktuelle Entwicklungen am Ausbildungsmarkt (2024)
Leber, Ute;Zitatform
Leber, Ute (2024): Aktuelle Entwicklungen am Ausbildungsmarkt. In: Denk-doch-Mal.de H. 2, 2024-05-06.
Abstract
"Die duale Ausbildung ermöglicht Jugendlichen einen vergleichsweise reibungslosen Übergang von der Schule in Beschäftigung; für Betriebe ist sie ein wichtiges Instrument, um ihren Fachkräftebedarf zu sichern. Während das deutsche Berufsbildungssystem international als Erfolgsmodell betrachtet wird, steht es im eigenen Land vor großen Herausforderungen. So nimmt nicht nur die Nachfrage junger Erwachsener nach einer betrieblichen Ausbildung ab, es wird auch immer schwieriger, Ausbildungsplatzangebot und -nachfrage zusammenzuführen. Dieses sogenannte Passungsproblem äußert sich in einem steigenden Anteil an unbesetzten Ausbildungsplätzen auf der einen und einem wachsenden Anteil an erfolglosen Ausbildungsplatzsuchenden auf der anderen Seite. Besonders problematisch ist es zudem, dass immer mehr junge Menschen auch längerfristig ohne Berufsabschluss verbleiben. Wie hat sich das Verhältnis von Ausbildungsangebot und -nachfrage aber in den letzten Jahren entwickelt? In welchen Bereichen bleiben besonders viele Ausbildungsplätze unbesetzt und wie viele Ausbildungsverträge werden vorzeitig gelöst? Auf der Basis verschiedener Datenquellen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) sowie der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) gibt der vorliegende Beitrag Antworten auf diese und weitere Fragen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Leber, Ute; -
Literaturhinweis
Exploring the interplay between vocational competence and dropout intention: insights and perspectives (2024)
Zitatform
Ma, Beifang, Maximilian Krötz, Viola Deutscher & Esther Winther (2024): Exploring the interplay between vocational competence and dropout intention: insights and perspectives. In: Empirical Research in Vocational Education and Training, Jg. 16. DOI:10.1186/s40461-024-00164-2
Abstract
"High drop-out rates from Vocational Education and Training (VET) remain a severe problem in VET systems globally. Despite decades of drop-out research revealing numerous influencing factors, the role of trainees’ vocational competence in their drop-out behavior has been neglected. This study aims to define the structure of vocational competence and analyze its effects on drop-out intention. Using longitudinal data from 458 commercial trainees in Germany, vocational competence is measured at three time points using a validated competence test, subdivided into domain-linked and domain-specific dimensions (Gelman and Greeno, 1989). Four different directions of drop-out intentions are considered, enabling a detailed effect inspection of the prevailing research gap. Additionally, factors identified in previous studies, such as educational level, age, language, and the degree of having chosen one’s desired occupation, are controlled for. We conducted 12 rounds of ordinal logistic regression to test three lagged temporal combinations of the effect relationship between vocational competence and dropout intention over different time spans (T0- > T1, T1- > T2, T0- > T2). We find that lower domain-specific competence increases the intention to drop out from VET without qualification over different time spans. Initial lower domain-specific competence also affects trainees’ intention to change their occupation in the final year of training. Furthermore, higher levels of domain-linked competence at the beginning increase the intention to leave VET to pursue higher qualifications in the midterm of training." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Bildung in Deutschland 2024: Ein indikatorengestützter Bericht mit einer Analyse zu beruflicher Bildung (2024)
Maaz, Kai ; Seeber, Susan; Buchholz, Sandra ; Schrader, Josef ; Kuger, Susanne; Artelt, Cordula ; Brugger, Pia; Kühne, Stefan; Leerhoff, Holger;Zitatform
Maaz, Kai, Cordula Artelt, Pia Brugger, Sandra Buchholz, Susanne Kuger, Stefan Kühne, Holger Leerhoff, Josef Schrader & Susan Seeber (2024): Bildung in Deutschland 2024. Ein indikatorengestützter Bericht mit einer Analyse zu beruflicher Bildung. (Bildung in Deutschland 10), Bielefeld: wbv Publikation, 399 S. DOI:10.3278/6001820iw
Abstract
"Mit dem gemeinsam von Bund und Ländern geförderten Bericht Bildung in Deutschland 2024 wird nun zum 10. Mal eine umfassende empirische Bestandsaufnahme für das deutsche Bildungswesen vorgelegt. Sie reicht von der Frühen Bildung im Kindesalter bis zu den verschiedenen Formen der Weiterbildung im Erwachsenenalter, schließt nach Möglichkeit auch Facetten der non-formalen Bildung und des informellen Lernens mit ein und beschreibt damit Bildungsverläufe, Kompetenzentwicklungen und Erträge von Bildung inner- und außerhalb institutionalisierter Bildung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Different dropout directions in vocational education and training: the role of the initiating party and trainees' reasons for dropping out (2024)
Zitatform
Michaelis, Christian & Stefanie Findeisen (2024): Different dropout directions in vocational education and training: the role of the initiating party and trainees' reasons for dropping out. In: Empirical Research in Vocational Education and Training, Jg. 16. DOI:10.1186/s40461-024-00169-x
Abstract
"The high rates of premature contract termination (PCT) in vocational education and training (VET) programs have led to an increasing number of studies examining the reasons why adolescents drop out. Since adolescents’ trajectories after a PCT are quite diverse, a thorough assessment of different dropout directions is called for. However, empirical studies that distinguish between dropout directions are still scarce. The same is true for studies that differentiate between PCTs initiated by the trainees themselves and those initiated by the training company. Based on data from the German National Educational Panel Study (NEPS) on trainees in German dual VET programs (n = 5823), this study identifies six different dropout directions: (1) downward PCT into unqualified employment or unemployment, (2) downward PCT into a prevocational program, (3) horizontal PCT that represents a change of training company or (4) a change of occupation, and (5) upward PCT into general education or (6) higher education. Using multinomial logistic regression models we examine the effect of (a) the initiating party and (b) self-reported PCT reasons of trainees on dropout directions. Regarding trainees’ reasons we include reasons related to different aspects of the training (personal reasons, not the desired training occupation, financial reasons, training quality, conflicts, excessive demand, and being offered a different training position). The results indicate that in cases where trainees are dismissed by the training company, a horizontal change to a different training company becomes more likely, while the probability of an upward dropout into higher education decreases. Regarding PCT decisions made by trainees themselves, a downward PCT into unqualified employment or unemployment is more likely if personal reasons were the cause of a PCT decision. Moreover, the probability of a change of training company (horizontal PCT) increases in cases of conflict and if there is a prospect of a different training position, and decreases if the training position is not the desired occupation. A change of occupation (horizontal PCT) is more likely when there is the opportunity for a different training position available. Furthermore, upward PCTs (both into further general education and higher education) are more likely in cases where the training was in a field that was not the desired occupation. The probability of upward PCT into higher education decreases when there are conflicts and excessive demands, while upward PCTs into general education are significantly less likely when a different training position is obtained. The differential effects that occur for different types of PCTs emphasize that adolescents dropping out of VET cannot be treated as a homogenous group. Consequently, the results underscore the importance of conducting a more thorough assessment of both dropout directions and the initiating party of a PCT in future research." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Ausbildungsoffensive Pflege (2019-2023): Abschlussbericht (2024)
Pötzsch, Pauline; Voigt, Heike;Zitatform
Pötzsch, Pauline & Heike Voigt (2024): Ausbildungsoffensive Pflege (2019-2023): Abschlussbericht. Berlin, 205 S.
Abstract
"Am 30.09.2024 wurde der Abschlussbericht der Ausbildungsoffensive Pflege (2019 - 2023) veröffentlicht. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend startete 2019 die Ausbildungsoffensive Pflege, um bis Ende 2023 die Einführung der neuen Pflegeausbildungen nach dem Pflegeberufegesetz zu begleiten. Bund, Länder und Verbände verpflichteten sich zu 111 Maßnahmen, um gut ausgebildete und engagierte Pflegefachkräfte zu gewinnen und Pflegeschulen sowie ausbildende Einrichtungen bei der Umstellung auf die neuen Ausbildungen zu unterstützen. Der Abschlussbericht dokumentiert die Umsetzung der vereinbarten Maßnahmen und zeigt umfassend die Entwicklung der ersten drei Jahre der neuen Pflegeausbildung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Fehlende Ausbildungsangebote gefährden Fachkräftesicherung und soziale Integration: Ergebnisse zum Ausbildungsmarkt in Niedersachsen: Impulspapier (2024)
Richter, Maria; Jam, Yashar; Seeber, Susan;Zitatform
Richter, Maria, Susan Seeber & Yashar Jam (2024): Fehlende Ausbildungsangebote gefährden Fachkräftesicherung und soziale Integration: Ergebnisse zum Ausbildungsmarkt in Niedersachsen. Impulspapier. Göttingen, 6 S.
Abstract
"Der Übergang von der Schule in den Beruf stellt für junge Menschen einen entscheidenden Schritt dar, wenn es um die Integration in den Arbeitsmarkt geht. In Niedersachsen kommt dabei dem beruflichen Ausbildungssystem eine wichtige vermittelnde Funktion zu. Doch wie ist die Lage auf dem Ausbildungsmarkt in Niedersachsen? Wo gibt es Besetzungs-, wo Versorgungsprobleme? Wie gut passen Angebot und Nachfrage zusammen? Wie gut gelingt es, interessierte Jugendliche in eine Ausbildung zu integrieren? Im Nationalen Bildungsbericht gehen wir diesen Fragen auf Bundesebene nach. In diesem Impulspapier hingegen richten wir unseren Blick auf die spezifischen Chancen und Risiken, denen sich Niedersachsen gegenübersieht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
In diesen Berufen wird besonders viel ausgebildet (2024)
Risius, Paula;Zitatform
Risius, Paula (2024): In diesen Berufen wird besonders viel ausgebildet. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2024,48), Köln, 3 S.
Abstract
"Ein zentraler Pfeiler der Fachkräftesicherung ist die duale Ausbildung. In einigen Berufen wird, gemessen am Beschäftigtenbestand, besonders intensiv ausgebildet. In der Spitze kommen auf 100 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte bis zu 20 Ausbildungsanfänger." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Unternehmen gehen Kompromisse bei der Azubi-Rekrutierung ein (2024)
Risius, Paula; Herzer, Philip; Arndt, Franziska;Zitatform
Risius, Paula, Philip Herzer & Franziska Arndt (2024): Unternehmen gehen Kompromisse bei der Azubi-Rekrutierung ein. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2024,58), Köln, 3 S.
Abstract
"Der Ausbildungsmarkt ist angespannt: Es gibt zunehmend Passungsprobleme zwischen Angebot und Nachfrage und demografiebedingt weniger Bewerber. Unternehmen zeigen sich angesichts dieser Herausforderung flexibel: Sieben von zehn Unternehmen mit Bewerbermangel gehen Kompromisse bei der Vorbildung ein" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wie werden wir arbeiten? Die Bedeutung Künstlicher Intelligenz für die Berufsausbildung (2024)
Zitatform
Rüschoff, Britta (2024): Wie werden wir arbeiten? Die Bedeutung Künstlicher Intelligenz für die Berufsausbildung. In: S. Fichtner-Rosada, T. Heupel, C. Hohoff & J. Heuwing-Eckerland (Hrsg.) (2024): Kompetenzen für die Arbeitswelten der Zukunft. Impulse des European Year of Skills für Wirtschaft, Bildung und Personalwesen, S. 343-353. DOI:10.1007/978-3-658-44959-9_22
Abstract
"Die Einführung neuer Technologien, insbesondere solcher, die auf Künstlicher Intelligenz basieren, wird den Arbeitsmarkt und unsere Arbeitsweise verändern. Es bleibt jedoch unklar, wie genau diese Veränderungen aussehen werden und welche Auswirkungen sie auf heutige und zukünftige Arbeitnehmende haben werden. Ein grundlegendes Verständnis der Auswirkungen dieser Technologien auf den Arbeitsmarkt ist von entscheidender Bedeutung, um mögliche Szenarien für die Entwicklung der Nachfrage nach Fähigkeiten in den kommenden Jahren und Jahrzehnten zu skizzieren und zu überlegen, wie Bildungssysteme darauf reagieren sollten. In diesem Beitrag werden die aktuellen Fähigkeiten und Einschränkungen Künstlicher Intelligenz für den deutschen Arbeitsmarkt untersucht, wobei auch auf die Auswirkungen der aktuellen Verbreitung von KI-Systemen auf die Berufsbildung eingegangen wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Heterogenität in der Ausbildungsreife nicht-studienberechtigter Schulabgänger:innen – eine latente Profilanalyse auf Basis des Nationalen Bildungspanels (2024)
Zitatform
Schauer, Jennifer & Stephan Abele (2024): Heterogenität in der Ausbildungsreife nicht-studienberechtigter Schulabgänger:innen – eine latente Profilanalyse auf Basis des Nationalen Bildungspanels. In: Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, Jg. 27, H. 2, S. 291-319. DOI:10.1007/s11618-023-01207-2
Abstract
"Mangelnde Ausbildungsreife wird häufig als Ursache erfolgloser Ausbildungssuche benannt – insbesondere bei Schulabgänger:innen mit max. Hauptschulabschluss (max. HSA). Damit sind beispielsweise Defizite in Lese- und Mathematikkompetenzen oder dem Arbeits- und Sozialverhalten gemeint. Ausprägungskonstellationen dieser Dimensionen von Ausbildungsreife wurden bisher nicht untersucht. In einer latenten Profilanalyse auf Basis der NEPS Startkohorte Klasse 9 explorierten wir Ausprägungsprofile schulischer Kompetenzen und psychologischer Leistungsmerkmale sowie verhaltens- und persönlichkeitsbezogener Merkmale (VP) bei nicht-studienberechtigten Schulabgänger:innen. Wir fanden fünf Profile, die unterschiedliche Konstellationen von Vor- und Nachteilen in diesen Merkmalen beschreiben: (1) Leistungsstärkere mit relativ hoch ausgeprägten VP , (2) Leistungsstärkere mit relativ gering ausgeprägten VP , (3) Durchschnittlich Leistungsstarke mit relativ hoch ausgeprägten VP, (4) Leistungsschwächere mit relativ hoch ausgeprägten VP und (5) Leistungsschwächere mit relativ gering ausgeprägten VP. In allen Profilen waren Schulabgänger:innen mit max. HSA und Mittlerem Schulabschluss (MSA) vertreten. Die Anteile von Schulabgänger:innen mit max. HSA fielen unter den Leistungsschwächeren jedoch deutlich höher aus. In Regressionsanalysen prüften wir die prognostische Validität der Profile hinsichtlich der Wahrscheinlichkeit, nach Schulabgang in eine Berufsausbildung überzugehen. Wir fanden niedrigere Ausbildungswahrscheinlichkeiten bei leistungsstärkeren Schulabgänger:innen, die auf ihre Selbstselektion an berufsbildende Schulen zum Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung hindeuteten. Außerdem fanden wir, dass Schulabgänger:innen mit MSA bei gleichem Ausprägungsprofil persistent höhere Ausbildungswahrscheinlichkeiten zeigten als jene mit max. HSA. Angesichts der Heterogenität der Bildungsgruppen gibt dies Anlass zur Kritik an institutionellen und betrieblichen Selektionslogiken." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)
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Literaturhinweis
Big-Data-Einblicke in den Ausbildungsmarkt: Eine Analyse von Mindest-Schulabschlüssen in Online-Stellenanzeigen für Ausbildungsplätze (2024)
Schnelle, Caroline;Zitatform
Schnelle, Caroline (2024): Big-Data-Einblicke in den Ausbildungsmarkt. Eine Analyse von Mindest-Schulabschlüssen in Online-Stellenanzeigen für Ausbildungsplätze. Gütersloh, 40 S. DOI:10.11586/2024104
Abstract
"Der Ausbildungsmarkt steht vor einem Nachwuchsproblem: Seit Jahren steigt die Zahl der unbesetzten Ausbildungsplätze an. Gleichzeitig geht die Zahl der unversorgten Bewerber:innen nicht signifikant zurück. Obwohl es für Ausbildungsbetriebe zunehmend schwieriger wird, ihre Ausbildungsplätze zu besetzen, hat sich die Situation auf Beweber:innenseite also nicht entspannt. Angesichts dieser widersprüchlichen Entwicklungen stellt sich die Frage: Warum gleichen sich Angebot und Nachfrage auf dem Ausbildungsmarkt nicht besser aus? Die Studie „Big Data Einblicke in den Ausbildungsmarkt“ geht dieser Frage anhand einer neuen Forschungsmethode nach: der Analyse von Online-Stellenausschreibungen für Ausbildungsplätze. Online-Stellenausschreibungen enthalten neben Details zur ausgeschriebenen Ausbildungsstelle und zum Ausbildungsbetrieb auch umfassende Informationen zum gesuchten Bewerber:innenprofil von Auszubildenden. Daraus lassen sich Rückschlüsse ziehen, die über traditionelle Statistiken zum Ausbildungsmarkt hinausgehen. In dieser explorativen Studie werden die in Online-Stellenausschreibungen genannten Schulabschlüsse untersucht. Welches Ausbildungsangebot lässt sich online für Bewerber:innen mit niedriger, mittlerer und höherer Schulbildung vorfinden? Welche regionalen Unterschiede zeigen sich dabei, und gibt es Unterschiede in der Ausschreibepraxis von kleineren und mittleren Betrieben sowie Großunternehmen? Als Datengrundlage dienen über 2,4 Millionen Online-Stellenausschreibungen für Ausbildungsplätze der Bewerbungsjahre 2018/19 bis 2022/23 des Jobmonitors der Bertelsmann Stiftung. Die Analysen zeigen, dass vor allem Stellenausschreibungen ohne eine explizite Nennung des geforderten Schulabschlussniveaus in den letzten Jahren zugenommen haben. Dieser Befund kann darauf hindeuten, dass die individuelle Kompetenzen der Bewerber:innen wichtiger werden im Vergleich zu formalen Bildungsqualifikationen. Hierfür sprechen die Ergebnisse der aktuellen Jugend- & Betriebsbefragung, die die Bertelsmann Stiftung in Kooperation mit dem Institut der deutschen Wirtschaft durchgeführt hat. In der Befragung haben drei Viertel der Unternehmensvertreter:innen von Ausbildungsbetrieben angegeben, dass die individuellen Kompetenzen gegenüber formalen Abschlüssen an Bedeutung gewinnen. Möglicherweise halten Ausbildungsbetriebe die Angabe des (Mindest-)Schulabschlusses auch offen, um in Zeiten des Nachwuchsmangels möglichst viele ausbildungsinteressierte junge Menschen anzusprechen. Doch dies kann auch negative Folgen haben: Schulabgänger:innen mit Hauptschulabschluss fühlen sich ohne die explizite Nennung des gesuchten Schulabschlusses möglicherweise nicht von einer Stellenanzeige angesprochen. Sie können sich nicht sicher sein, ob der eigene Schulabschluss den Anforderungen entspricht. Die Studie „Big Data Einblicke in den Ausbildungsmarkt“ zeigt zudem, dass die in den Online-Stellenanzeigen genannten Anforderungen an das Schulabschlussniveau im Zusammenhang mit den regionalen Dynamiken auf dem Ausbildungsmarkt stehen, abgebildet durch die erweitere Angebots-Nachfrage-Relation (eANR) der Bundesländer: Dort, wo es für Betriebe besonders schwierig ist Ausbildungsplätze zu besetzten, werden Schulabgänger:innen mit Hauptschulabschluss häufiger direkt angesprochen. In Bundesländern, in denen Ausbildungsbetriebe aus einer vergleichbar größeren Anzahl von Bewerbungen auswählen können, ist der Anteil an Online-Stellenausschreibungen mit expliziter Ansprache von Hauptschüler:innen geringer. Angesichts des wachsenden Nachwuchsproblems auf dem Ausbildungsmarkt ist dies ein alarmierendes Ergebnis. Für junge Menschen mit niedriger Schulbildung impliziert es, dass sie zurückgelassen werden, sobald es ausreichend Bewerber:innen in einer Region gibt. Wichtig ist, auch ihnen eine verlässliche Perspektive auf einen Berufsabschluss zu geben. Nur so kann der wachsende Fachkräftedarf auf dem Arbeitsmarkt langfristig gedeckt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Struktur und Aufwand des betrieblichen Ausbildungspersonals: Empirische Analysen auf Basis der BIBB-Kosten-Nutzen-Erhebungen (2024)
Zitatform
Schönfeld, Gudrun, Felix Wenzelmann & Harald Pfeifer (2024): Struktur und Aufwand des betrieblichen Ausbildungspersonals: Empirische Analysen auf Basis der BIBB-Kosten-Nutzen-Erhebungen. (BIBB discussion paper / Bundesinstitut für Berufsbildung), Bonn, 28 S.
Abstract
"In der dualen Ausbildung trägt das betriebliche Ausbildungspersonal eine hohe Verantwortung, da es ein zentraler Baustein für die Vermittlung von Fähigkeiten und Fertigkeiten ist. Fast ausschließlich besteht es aus Beschäftigten, welche die Ausbildungsleistungen während oder anstelle ihrer eigentlichen Tätigkeit erbringen. Damit gehen auch Produktivitätseinbußen einher, die sich auf die Ausbildungskosten und damit auch auf die Ausbildungsentscheidung der Betriebe auswirken. Trotz der offensichtlichen Bedeutung des Ausbildungspersonals gibt es nur wenige empirische Befunde zu der Qualifikationsstruktur und dem Zeitaufwand der Ausbilder/-innen in Betrieben. Dieser Beitrag schließt diese Lücke, in dem er detaillierte Informationen zur Ausbildertätigkeit auf Basis dreier Wellen der Kosten-Nutzen-Erhebungen des Bundesinstituts für Berufsbildung bereitstellt. Die deskriptiven Ergebnisse zeigen, dass durchschnittlich etwa 40 Prozent der Beschäftigten je ausbildenden Betrieb an der Ausbildung beteiligt sind, die im Ausbildungsjahr 2017/18 zusammen in einer Arbeitswoche im Durchschnitt rund 33 Stunden an Ausbildungsleistungen erbringen. Diese Leistungen finden oft neben den eigentlichen Tätigkeiten der Ausbilder/-innen statt. Ihre Produktivität ist dabei zumeist nur geringfügig eingeschränkt. Insbesondere von 2007 auf 2012/13 gab es einen starken Anstieg der Ausbilderstunden, der sich danach abgeschwächt hat. Insgesamt tragen die empirischen Ergebnisse zu der wichtigen Diskussion um Ausbildungsleistungen der Betriebe und ihrer Beschäftigten bei. Die Auswertungen erfolgen differenziert für Ost- und Westdeutschland, Betriebsgrößenklassen und Ausbildungsbereiche." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Entwicklung am Ausbildungsmarkt Berlin-Brandenburg (2024)
Zitatform
Seibert, Holger (2024): Entwicklung am Ausbildungsmarkt Berlin-Brandenburg. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Berlin-Brandenburg 01/2024), Nürnberg, 22 S. DOI:10.48720/IAB.REBB.2401
Abstract
"Der Bericht untersucht die Entwicklung am Ausbildungsmarkt Berlin-Brandenburg im Zeitraum zwischen 2009 und 2023. In dieser Zeit hat sich die Lage für die Ausbildungssuchenden in beiden Ländern entspannt, ist trotzdem in Berlin angespannter als in Brandenburg. Im Beobachtungszeitraum nimmt zugleich der Mismatch zwischen Bewerber:innen und angebotenen Ausbildungsstellen immer stärker zu. Zudem befinden sich unter den Bewerber:innen immer mehr Jugendliche mit ausländischer Staatsangehörigkeit, die bei der Lehrstellensuche häufiger erfolglos bleiben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die 20 lukrativsten Ausbildungsberufe (2024)
Tiedemann, Jurek; Werner, Dirk;Zitatform
Tiedemann, Jurek & Dirk Werner (2024): Die 20 lukrativsten Ausbildungsberufe. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2024,64), Köln, 3 S.
Abstract
"Das neue Ausbildungsjahr steht in den Startlöchern. In den vergangenen Jahren nahm die Zahl junger Menschen ohne Berufsabschluss zu; viele steigen direkt als An- und Ungelernte in den Arbeitsmarkt ein. Eine Ausbildung anzustreben, ist jedoch auch aus finanziellen Aspekten lohnend, vor allem wenn die gesamte Lebensspanne betrachtet wird. Zudem verdienen Beschäftigte in ausgewählten Fachkraftberufen überdurchschnittlich gut." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ausbildungsreport 2024: Studie. Themenschwerpunkt: Ausbilder*innen & Ausbildungsmethoden (2024)
Uehlecke, Julian; Herzog-Buchholz, Esther; Kanzog, Julia; Dick, Oliver;Zitatform
Dick, Oliver & Esther Herzog-Buchholz (2024): Ausbildungsreport 2024. Studie. Themenschwerpunkt: Ausbilder*innen & Ausbildungsmethoden. 82 S.
Abstract
"Wie der Ausbildungsreport 2024 erneut zeigt, ist die Bewertung der Ausbildungsqualität stark abhängig vom jeweiligen Ausbildungsberuf bzw. der Branche. Von kleineren Schwankungen abgesehen ist die Verteilung der Berufe im Ranking der Gesamtbewertung über die Jahre hinweg weiterhin sehr konstant. Sowohl auf den Spitzenrängen als auch im hinteren Bereich finden sich häufig die gleichen Berufe wieder. Für den Ausbildungsreport 2024 wurden insgesamt 10.289 Auszubildende in den laut Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) 25 meistfrequentierten Ausbildungsberufen des Jahres 2022 befragt. Das Ausbildungspersonal ist die Stütze der dualen Berufsausbildung. Der Beitrag der vielen Ausbilder*innen in den Betrieben zum Wert der Ausbildung ist kaum zu überschätzen. Doch lastet auf ihren Schultern auch viel Verantwortung: Die Qualität der Ausbildung und der erfolgreiche Abschluss der Auszubildenden hängt maßgeblich auch von ihrer Betreuung ab. Dabei bewegen sie sich in einem Spannungsfeld zwischen betrieblichen Anforderungen und Bedarfen der Auszubildenden nach enger Betreuung. Die Ausbilder*innen-Studie der IG Metall aus dem Jahr 2022 hat es bereits gezeigt: Das Ausbildungspersonal ist motiviert und bildet sich weiter, es fehlt jedoch oft an Wertschätzung durch die Arbeitgeber. Klar ist: Unter steigenden und teils widersprüchlichen Anforderungen leidet sowohl das Ausbildungspersonal als auch die Qualität der Ausbildung insgesamt. Deshalb gilt es dort anzusetzen und das Ausbildungspersonal zu stärken: Zum einen durch regelmäßige Weiterbildung und eine verbesserte Ausbildung der Ausbilder*innen. Zum anderen durch gute Arbeitsbedingungen – die Rolle als Ausbilder*in darf eben nicht on top zu anderen Aufgaben dazukommen. So lässt sich letztlich die Qualität der Ausbildung verbessern. Ausbildungsabbrüche können dadurch vermieden und die duale Berufsausbildung gestärkt werden" (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Increasing firms’ motivation to train low-skilled youth: A factorial survey experiment (2024)
Zitatform
Wenzelmann, Felix, Paula Risius & Andries de Grip (2024): Increasing firms’ motivation to train low-skilled youth. A factorial survey experiment. (BIBB discussion paper / Bundesinstitut für Berufsbildung), Bonn, 28 S.
Abstract
"The German system of apprenticeship training is often claimed as an important driver for the good integration of youth in the labour market. Nonetheless, a steady share of 13% of school graduates who would like to start an apprenticeship are unable to find a training position. In this paper, we use a factorial survey experiment, which we included, in a large-scale firm survey on apprenticeship training to analyse whether a financial or a non-financial bonus scheme could increase firms´ willingness to train low-skilled youth. In the experiment, we ask firms to rate the probability of providing a training position to hypothetical applicants that vary on cognitive and social skills and the possibility of receiving financial or non-financial support. We find that both applicants’ cognitive and non-cognitive skills are highly important for a firm’s decision to offer low-skilled applicants a training position. High non-cognitive skills can compensate for low cognitive skills. However, neither financial nor non-financial support can compensate for a low cognitive or non-cognitive skill level, as the effects of both support measures are rather weak." (BIBB-Autorenreferat)
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Literaturhinweis
Choosing new careers: patterns of occupational change within vocational education and training and fulfillment of career aspirations in Germany (2024)
Zitatform
Wicht, Alexandra, Janina Beckmann, Matthias Siembab & Lisa Herrmann (2024): Choosing new careers: patterns of occupational change within vocational education and training and fulfillment of career aspirations in Germany. In: Empirical Research in Vocational Education and Training, Jg. 16. DOI:10.1186/s40461-024-00175-z
Abstract
"This study investigates occupational changes in the German vocational education and training system among “stopouts,” i.e., individuals who terminate their training prematurely and switch to another occupation. We examine whether occupational changes are related to the fulfillment of career aspirations and changes in key occupational characteristics such as gender typing, social status, and task profiles. Utilizing longitudinal data from the German National Educational Panel Study and employing latent class analyses, we scrutinize patterns of change in occupational characteristics across different social categories. Results indicate that the majority of stopouts switch to occupations more aligned with their career aspirations, reflecting individual agency in career development. We identify two types of latent classes of occupational change: one in which characteristics remain more or less consistent with the previous position, reflecting practices of fine-tuning, and another showing notable task profile differences compared to the previous position. The latter primarily concerns medium-educated individuals who face a wider array of career opportunities compared to their lower-educated counterparts. Our findings emphasize the dynamic nature of career decision-making and stress the need for support for individuals undergoing career transitions. Career counselors and practitioners can use these insights to encourage alignment with individual occupational aspirations, address career compromises, and promote exploration based on interests, particularly among individuals with a medium-level education and diverse career options." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Berufsbelastung und Stressbewältigung von weiblichen und männlichen Auszubildenden (2024)
Wiegel, Constantin;Zitatform
Wiegel, Constantin (2024): Berufsbelastung und Stressbewältigung von weiblichen und männlichen Auszubildenden. In: Bundesgesundheitsblatt, Gesundheitsforschung, Gesundheitsschutz, Jg. 67, H. 4, S. 419-428. DOI:10.1007/s00103-024-03857-x
Abstract
"Der Übergang von der Schule in das Berufsleben ist für Jugendliche und junge Erwachsene ein bedeutsames Ereignis. Nicht selten treten in diesem Übergangsgeschehen Ängste oder Überforderungen auf. Vor diesem Hintergrund betrachtet der vorliegende Beitrag das subjektive Stressempfinden von Auszubildenden unter besonderer Berücksichtigung des Geschlechts und unterschiedlicher Berufssettings." (Autorenreferat, IAB-Doku, 䗏 Springer-Verlag)
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Literaturhinweis
Nachvermittlung am Ausbildungsmarkt (2024)
Zitatform
(2024): Nachvermittlung am Ausbildungsmarkt. (Berichte: Arbeitsmarkt kompakt / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, 13 S.
Abstract
"Im Nachvermittlungszeitraum („5. Quartal“) von Oktober 2023 bis Januar 2024 waren etwas mehr junge Menschen auf Ausbildungssuche als im Vorjahreszeitraum (+1.000). Auch die Zahl der betrieblichen Ausbildungsstellen für einen sofortigen Ausbildungsbeginn überstieg die des Vorjahres (+4.000). Insgesamt standen sich im „5. Quartal“ 64.000 gemeldete Bewerberinnen und Bewerber sowie 85.000 betriebliche Ausbildungsstellen gegenüber. Im Januar 2024 befanden sich 12.000 oder 18 Prozent der im „5. Quartal“ gemeldeten Ausbildungssuchenden in einer Berufsausbildung. Mit 28.000 waren 43 Prozent der gemeldeten Bewerberinnen und Bewerber im Januar 2024 noch unversorgt (+2.000). Weitere 18.000 (28 Prozent) suchten trotz Alternative weiterhin eine Ausbildungsstelle (-2.000). Insgesamt waren im Januar 2024 also noch 46.000 Bewerberinnen und Bewerber auf Ausbildungssuche (+1.000). Gleichzeitig waren im Januar 2024 noch rund 18.000 Ausbildungsstellen zu besetzen (+5.000)."Textauszug, IAB-Doku)"
Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Berufsbildungsbericht 2024 (2024)
Zitatform
(2024): Berufsbildungsbericht 2024. (Berufsbildungsbericht ... / Bundesministerium für Bildung und Forschung), Bonn, 145 S.
Abstract
"Die berufliche Aus- und Weiterbildung bildet eine wesentliche Grundlage für Wirtschaftswachstum, Wohlstand und sozialen Zusammenhalt in Deutschland. Das deutsche Berufsbildungssystem mit seinen vielfältigen Ausbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten und Qualifikationsniveaus bietet breite Karriereperspektiven und garantiert eine hohe Beschäftigungsfähigkeit. Die tragende Rolle der Unternehmen, die enge Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern und Sozialpartnern und die geringe Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland sind Kennzeichen dieses Erfolgsmodells, das zu Recht eine immer stärkere internationale Anerkennung genießt. Der Berufsbildungsbericht bildet einmal im Jahr die aktuelle Situation auf dem Ausbildungsmarkt ab und dient der Öffentlichkeit als Diskussionsgrundlage zur beruflichen Bildung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2024 -
Literaturhinweis
Das berufliche Bildungswesen in der Bundesrepublik Deutschland: Zuständigkeiten, Strukturen, aktuelle Entwicklungen, Finanzierung (2024)
Zitatform
(2024): Das berufliche Bildungswesen in der Bundesrepublik Deutschland. Zuständigkeiten, Strukturen, aktuelle Entwicklungen, Finanzierung. (Sachstand / Deutscher Bundestag, Wissenschaftliche Dienste), Berlin, 19 S.
Abstract
"Die Grundstruktur des Bildungswesens in der Bundesrepublik Deutschland wird in einem Diagramm der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik zusammengefasst: Grundstruktur des Bildungswesens in der Bundesrepublik Deutschland - Diagramm, Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland, abrufbar unter: https://www.kmk.org/fileadmin/Dateien/pdf/Dokumentation/de_2023.pdf. 1 Kompetenzen und Strukturen sowie die bildungspolitischen Entwicklungen werden in der folgenden Publikation dargestellt: Das Bildungswesen in der Bundesrepublik Deutschland 2019/2020 Darstellung der Kompetenzen, Strukturen und bildungspolitischen Entwicklungen für den Informationsaustausch in Europa, Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland, abrufbar unter: https://www.kmk.org/fileadmin/Dateien/pdf/Eurydice/Bildungswesen-dt-pdfs/dossier_de_ebook.pdf. 2 Das GOVET, die Zentralstelle der Bundesregierung für internationale Berufsbildungskooperation im Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), ist die zentrale Anlaufstelle für in- und ausländische Anfragen zu den Themen Berufsbildung und internationale Berufsbildungszusammenarbeit. Sie stellt in verschiedenen Sprachen als Hilfsmittel Präsentationen, Filme und Systemdarstellungen zusammen. Berufliche Aus- und Weiterbildung -Überblick über die beruflichen Qualifizierungsmöglichkeiten in Deutschland, GOVET im Bundesinstitut für Berufsbildung, abrufbar unter: https://www.govet.international/dokumente/pdf/221205_Bro_GOVET_Aus-und-Weiterbildung_barrFrei.pdf." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Pflegeausbildung aktuell: Modern, vielfältig und zukunftsfähig. Informationen zu den Pflegeausbildungen nach dem Pflegeberufegesetz (2024)
Abstract
"Die Suche nach einem passenden Beruf fällt oft nicht leicht. Fragen wie „Was macht man eigentlich in diesem Beruf?“, „Passt der Beruf überhaupt zu mir?“ und „Was lernt man denn für den Beruf?“ werden dabei immer wieder gestellt. Die vorliegende Broschüre greift die dringlichsten Fragen rund um die Pflegeausbildungen auf Grundlage des Pflegeberufegesetzes auf und informiert über Zugangs- und Karrierewege in der Pflege. Sie richtet sich an alle ausbildungsinteressierten jungen Menschen, die am Anfang ihres Berufslebens stehen, ihre Eltern sowie interessierte Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ausbildungsmarkt 2023/24:Lücke zwischen Bewerber- und Stellenmeldungen ist kleiner geworden (2024)
Zitatform
(2024): Ausbildungsmarkt 2023/24:Lücke zwischen Bewerber- und Stellenmeldungen ist kleiner geworden. (Berichte: Arbeitsmarkt kompakt / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, 30 S.
Abstract
"Von Oktober 2023 bis September 2024 sind weniger Ausbildungsstellen gemeldet worden als im Vorjahreszeitraum. Die Bewerberzahl hat dagegen erstmals seit 2012/13 zugenommen. Insgesamt standen 432.000 gemeldete Bewerberinnen und Bewerber 502.000 gemeldeten betrieblichen Ausbildungsstellen gegenüber. Damit waren rund 71.000 mehr betriebliche Ausbildungsstellen als Bewerberinnen und Bewerber gemeldet. Im Vorjahr lag die Differenz noch bei über 100.000 – die Lücke zwischen beiden Marktseiten ist also kleiner geworden. Auf 100 gemeldete betriebliche Ausbildungsstellen kamen rechnerisch 86 gemeldete Bewerberinnen und Bewerber (Vorjahr: 80). Bis Ende September 2024 haben 198.000 Bewerberinnen und Bewerber eine Berufsausbildung begonnen, 3.000 weniger als im Vorjahr. Das entsprach einem Anteil von 46 Prozent. Am 30. September 2024 waren 31.000 Bewerberinnen und Bewerber unversorgt (7 Prozent). Das war ein Anstieg von 5.000 im Vergleich zum Vorjahr und gleichzeitig die höchste Zahl seit 2008. Relativ häufig unversorgt sind vor allem junge Menschen ohne Schulabschluss oder mit Hauptschulabschluss, Ausländerinnen und Ausländer oder auch Altbewerberinnen und Altbewerber. Zusätzlich suchten am 30. September 2024 39.000 Bewerberinnen und Bewerber, die auf eine Alternative ausgewichen waren, weiterhin eine Ausbildungsstelle. Die Zahl der unbesetzten Ausbildungsstellen ist um 4.000 auf 69.000 zurückgegangen (14 Prozent von allen gemeldeten betrieblichen Ausbildungsstellen). Ausgeprägte Besetzungsschwierigkeiten treten vor allem bei Ausbildungsstellen in Lebensmittelberufen, in Bauberufen und baunahen Berufen, in Hotel- und Gaststättenberufen, in Metallberufen, in der Orthopädie- und Rehatechnik, im Verkauf oder auch in der Fahrzeugführung zu Tage. Der Ausgleich am Ausbildungsmarkt wird seit Jahren durch erhebliche regionale, berufsfachliche und qualifikatorische Disparitäten erschwert. Die Tatsache, dass auf beiden Marktseiten zum Ende des Berichtsjahres jeweils um die 70.000 Suchofferten bzw. Besetzungsangebote offen geblieben sind und die Zahl der noch Suchenden gegenüber dem Vorjahr gestiegen ist, zeigt deutlich, dass der Ausgleich am Ausbildungsmarkt eine Herausforderung bleibt." (Textauszug, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Link zur aktuellen Version, ältere Fassungen online nicht mehr verfügbar. -
Literaturhinweis
Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2024: Informationen und Analysen zur Entwicklung der berufliche Bildung (2024)
Zitatform
(2024): Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2024. Informationen und Analysen zur Entwicklung der berufliche Bildung. (Datenreport zum Berufsbildungsbericht ... 16), Leverkusen, 550 S.
Abstract
"Der Datenreport zum Berufsbildungsbericht wird in diesem Jahr bereits zum sechzehnten Mal vom Bundesinstitut herausgegeben. Er enthält umfassende Informationen und Analysen zur beruflichen Aus- und Weiterbildung, gibt einen Überblick über Programme des Bundes und der Länder zur Förderung der Berufsausbildung und informiert über internationale Indikatoren und Benchmarks. Die Standardindikatoren und langen Zeitreihen werden durch vertiefende Analysen auf Basis eigener Primärerhebungen und sekundärstatistischer Analysen ergänzt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Betriebliche Ausbildungspartnerschaften von KMU: Vier Fallanalysen zu Struktur und Praxis (2023)
Bahl, Anke; Dionisius, Regina; Settelmeyer, Anke; Wetten, Leonie; Schwerin, Christine; Ebbinghaus, Margit;Zitatform
Bahl, Anke, Anke Settelmeyer, Regina Dionisius, Margit Ebbinghaus, Christine Schwerin & Leonie Wetten (2023): Betriebliche Ausbildungspartnerschaften von KMU: Vier Fallanalysen zu Struktur und Praxis. (BIBB Fachbeiträge zur beruflichen Bildung / Bundesinstitut für Berufsbildung), Bonn: Federal Institute for Vocational Education and Training (BIBB), 127 S.
Abstract
"Die Ausbildungsbetriebsquote ist rückläufig und vor allem kleine Unternehmen ziehen sich aus der Ausbildung zurück. Verbünde werden bildungspolitisch als eine Möglichkeit propagiert, die Ausbildungsbeteiligung der Betriebe zu stabilisieren. Über die Gegebenheiten und Herausforderungen solcher Zusammenschlüsse ist jedoch wenig bekannt. Im Zuge von Fallstudien konnten vier unterschiedliche Beispiele für betriebliche Ausbildungspartnerschaften, bei denen sich allein ausbildungsberechtigte KMU mit einem oder mehreren anderen Betrieben zusammenschlossen, ausführlich untersucht werden. Dabei wurden Interviews mit Führungskräften, Personalverantwortlichen und sonstigen Akteuren auf der Organisationsebene, Ausbildern/Ausbilderinnen auf der Durchführungsebene und Auszubildenden geführt. Die Publikation gibt Einblicke in die Entstehung, Struktur und Praxis der Modelle, bündelt die Erfahrungen sowohl aus Sicht der Betriebe als auch der Auszubildenden und leitet aus dem Vergleich allgemeine Erfolgsfaktoren für die Anbahnung und Aufrechterhaltung solcher innovativen Organisationsformen ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ausbildungsperspektiven nach Corona: Eine repräsentative Befragung von Jugendlichen 2023 (2023)
Barlovic, Ingo; Ullrich, Denise; Wieland, Clemens;Zitatform
Barlovic, Ingo, Denise Ullrich & Clemens Wieland (2023): Ausbildungsperspektiven nach Corona. Eine repräsentative Befragung von Jugendlichen 2023. Gütersloh, 26 S. DOI:10.11586/2023036
Abstract
"Nach Corona blicken junge Menschen deutlich optimistischer auf ihre berufliche Zukunft – dies ist ein zentrales Ergebnis unserer repräsentativen Jugendumfrage, die im Juni 2023 durchgeführt wurde. Dieses erfreuliche Ergebnis gilt aber nicht für alle: Trotz zahlreicher unbesetzter Ausbildungsplätze hat jeder vierte junge Mensch in Deutschland den Eindruck, dass die Zahl der Ausbildungsplätze nicht ausreicht und vor allem Jugendliche mit niedriger Schulbildung machen sich Sorgen um ihre Ausbildungschancen. Aber es gibt noch viel mehr zu entdecken in den Ergebnissen – zum Beispiel, welche Unterstützung sich junge Menschen bei der Suche nach Ausbildungsplätzen wünschen. Oder wie gut sie sich von der Schule über das Thema Ausbildung informiert fühlen. Neu bei der diesjährigen Befragung ist das Thema Praktika: Welche Erfahrungen werden mit Praktika gemacht? Sind sie hilfreich oder enttäuschend, fühlen sich die jungen Menschen über- oder unterfordert? Manche Erwartungen werden bestätigt, aber es gibt auch viele Überraschungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Academic skills and work readiness among trainees in the lower segment of vocational training in Germany: are there universal criteria? (2023)
Zitatform
Bastges-Lienshöft, Christina, Rüdiger Bach, Barbara Maria Schmidt & Alfred Schabmann (2023): Academic skills and work readiness among trainees in the lower segment of vocational training in Germany. Are there universal criteria? In: Journal of vocational education and training, Jg. 75, H. 4, S. 697-721. DOI:10.1080/13636820.2021.1955402
Abstract
"Criteria lists of academic skills are widely used to assess the work readiness of people who are looking to enter or re-enter the apprenticeship market. These instruments represent a particular hurdle in the path to vocational training for low-skilled would-be trainees. We investigate the validity of one such list used in Germany. As different workplaces have diverse requirements, we question whether the same criteria hold for various professions. The study surveyed 538 trainees enrolled in vocational training programmes in eight different professions. Participants were asked about the requirements of their professions with respect to the minimum standards (as specified in the German Catalogue of Criteria for Apprenticeship Readiness) for work readiness. The results showed that the trainees consider the requirements during training to be lower than the minimum standards specified in the German Catalogue of Criteria for Apprenticeship Readiness and that substantial heterogeneity in requirements exists both between and within professions. We argue that criteria lists, which are also used in other countries in similar ways, should be treated with caution, as they might not be able to predict would-be trainees' readiness to successfully complete an apprenticeship programme due to enormous variability in job requirements." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Career Compromises and Dropout from Vocational Education and Training in Germany (2023)
Zitatform
Beckmann, Janina, Alexandra Wicht & Matthias Siembab (2023): Career Compromises and Dropout from Vocational Education and Training in Germany. In: Social forces, Jg. 102, H. 2, S. 658-680. DOI:10.1093/sf/soad063
Abstract
"This study investigates the relevance of career compromises (i.e., the discrepancy between the expected and the actually attained training position) to the decision to drop out of vocational education and training (VET), focusing on compromises in terms of social status and gender type. We pay particular attention to upward and downward compromises. Using longitudinal data on 7205 apprentices from the German National Educational Panel Study (Starting Cohort 4), the results of discrete event history models show that both dimensions of compromise are crucial to the decision to drop out of a first VET position. In particular, downward gender-type discrepancies increase the probability that female apprentices will drop out. These findings draw attention to the role of pre-entry VET policies, such as career counseling, in minimizing the incidence of career compromises." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Betriebliche Aus- und Weiterbildung in hessischen Betrieben in Krisenzeiten: IAB-Betriebspanel Report Hessen 2022 (2023)
Behr, Dominik; Larsen, Christa; Lauxen, Oliver;Zitatform
Behr, Dominik, Oliver Lauxen & Christa Larsen (2023): Betriebliche Aus- und Weiterbildung in hessischen Betrieben in Krisenzeiten. IAB-Betriebspanel Report Hessen 2022. (IAB-Betriebspanel Hessen), Frankfurt am Main, 23 S.
Abstract
"Neben den ausklingenden wirtschaftlichen Effekten der Corona-Pandemie und den Auswirkungen durch den Ukrainekrieg bleibt der vor allem demografisch bedingte Fachkräftemangel zentraler Trend, der das betriebliche Verhalten stark beeinflusst. 56 Prozent der in der WSI-Betriebs- und Personalrätebefragung 2021/22 befragten Betriebe gaben Schwierigkeiten bei der Besetzung offener Stellen an. Die Gründe für Nicht-Besetzungen scheinen vielfältig zu sein und unterscheiden sich branchenabhängig. Die Mehrheit der Betriebe sah jedoch das primäre Problem im Mangel an geeigneten Bewerberinnen und Bewerbern (Ahlers & Quispe Villalobos 2022). Angesichts steigender altersbedingter Ersatzbedarfe bei gleichzeitig knappem Arbeitskräfteangebot stellt das stärkere Engagement in der dualen Ausbildung eine etablierte Strategie zur Fachkräftesicherung dar, um vor allem junge Menschen für Betriebe zu gewinnen (Neu 2018). Viele Betriebe haben jedoch Schwierigkeiten, geeignete Bewerberinnen und Bewerber für ihre Ausbildungsplätze zu finden (Ahlers & Quispe Villalobos 2022). Diese Problematik ist zwar nicht neu, hat sich in der Corona-Krise jedoch weiter zugespitzt. Zugleich ist die Übernahmequote der Absolvierenden seit 2010 stark gestiegen und lag im Jahr 2022 deutschlandweit bei einem Höchstwert von 77 Prozent (Leber et al. 2023). Zur Bindung der Beschäftigten kann berufliche Weiterbildung beitragen. Ähnlich wie während der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009 hat auch die Corona-Pandemie zu einem Einbruch der betrieblich geförderten Weiterbildungsaktivitäten geführt (Bellmann et al. 2022). Durch die zunehmende Verlagerung von beruflicher Weiterbildung in den digitalen Raum konnte dieser Einbruch nur teilweise kompensiert werden, auch weil die digitalen Formate technische und organisatorische Infrastruktur benötigen und nicht für jede Weiterbildung in gleichem Ausmaß geeignet sind (Jost & Leber 2021). Stattdessen führte der Wegfall vieler klassischer Weiterbildungsangebote zu einem stärkeren Rückgriff auf informelle Lernprozesse (Schmehl et al. 2021), und die Verbesserung der konjunkturellen Lage sollte das betriebliche Engagement in Weiterbildung eigentlich wieder befördern (Bellmann et al. 2022). Die Betriebe passen ihr Verhalten also neuen Anforderungen an, müssen aber gleichzeitig auch dem noch längerfristig wirksamen Trend des Fachkräftemangels entgegenwirken. In der diesjährigen Auswertung des IAB-Betriebspanels soll genauer eruiert werden, in welchen Dimensionen betrieblichen Handelns sich Veränderungen ergeben haben und an welchen Stellen an bewährtem Verhalten festgehalten wird. Damit wird deutlich, wo und wie Betriebe ihre Handlungsspielräume nutzen, um insbesondere dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken. Klar zeigt sich zudem, wo die Grenzen betrieblicher Handlungsmöglichkeiten sind und Herausforderungen durch veränderte Rahmenbedingungen beeinflusst werden können. Entsprechend lassen sich aus dieser Art von Analysen Schlussfolgerungen ziehen, die deutlich machen, wo Handlungsansätze für die Gestaltung aktueller und zukünftiger Herausforderungen liegen. Es handelt sich letztendlich um Anhaltspunkte, wie Krisen gemeistert werden können. Entsprechend lautet das diesjährige Rahmenthema „Beschäftigung und betriebliches Verhalten hessischer Betriebe in Krisenzeiten“. Es werden vier Einzelreporte erstellt, die Schlaglichter auf die wirtschaftliche und beschäftigungspolitische Lage der hessischen Betriebe nach dem zweiten Pandemiejahr und während des ersten Jahres des Ukrainekrieges richten. Der erste Report schaffte eine Übersicht darüber, wie sich die wirtschaftliche Lage der Betriebe dargestellt und in welchem Ausmaß bzw. welcher Form der Ukrainekrieg diese beeinflusst hat. Der vorliegende zweite Bericht beschäftigt sich damit, welchen Einfluss die genannten Entwicklungen auf das Ausbildungs- und Weiterbildungsverhalten hessischer Betriebe gehabt haben und in welcher Weise diese ihre Gestaltungsspielräume genutzt haben." (Textauszug, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Infografiken 2022 -
Literaturhinweis
Auszubildende in der Beschäftigungsstatistik und im Vergleich mit anderen Statistiken (2023)
Bertat, Thomas; Eisenbraun, Annette; Strahl, Janine;Zitatform
Bertat, Thomas, Annette Eisenbraun & Janine Strahl (2023): Auszubildende in der Beschäftigungsstatistik und im Vergleich mit anderen Statistiken. (Methodenbericht der Statistik der BA), Nürnberg, 68 S.
Abstract
"Auszubildende befinden sich in einer Berufsausbildung. Diese soll sie befähigen, den angestrebten Beruf kompetent auszuüben. Über Auszubildende berichten verschiedene Statistiken und grenzen sie dabei unterschiedlich ab. Dieser Methodenbericht stellt dar, wie die Beschäftigungsstatistik Auszubildende abbildet. Er beleuchtet Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu anderen Statistiken und vergleicht ihre Ergebnisse. In der Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit sind Auszubildende Beschäftigte, die in einem sozialversicherungspflichtigen Ausbildungsverhältnis stehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Ausbildungsmarkt und ökologische Transformation: Auszubildende entscheiden sich zunehmend für Berufe mit umweltfreundlichen Tätigkeiten (2023)
Zitatform
Brixy, Udo, Markus Janser & Andreas Mense (2023): Ausbildungsmarkt und ökologische Transformation: Auszubildende entscheiden sich zunehmend für Berufe mit umweltfreundlichen Tätigkeiten. (IAB-Kurzbericht 19/2023), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2319
Abstract
"Der Klimawandel erfordert eine Umstrukturierung der Volkswirtschaft hin zu ökologisch nachhaltigeren Technologien mit weitgehendem Verzicht auf fossile Energien. Dadurch steigt auch der Bedarf an bestimmten Fachkräften. Der dualen Ausbildung kommt zur Deckung dieses Bedarfs eine besonders wichtige Rolle zu. Wie kann der Umbau aber gelingen, wenn in den nächsten Jahren besonders viele Beschäftigte in Rente gehen und gleichzeitig die Zahl der Schulabgänger*innen eher klein ist? Die Autoren untersuchen in diesem Kurzbericht, wie sich der Ausbildungsmarkt für Berufe mit umwelt- und klimafreundlichen Tätigkeiten seit 2013 entwickelt hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Chance vertan: Die 'Ausbildungsgarantie' als Antwort auf Ausbildungsteilhabeförderung und Hebung von Fachkräftepotenzialen? (2023)
Buck, Pia;Zitatform
Buck, Pia (2023): Chance vertan: Die 'Ausbildungsgarantie' als Antwort auf Ausbildungsteilhabeförderung und Hebung von Fachkräftepotenzialen? In: Berufsbildung, Jg. 77, H. 2, S. 32-35.
Abstract
"Das Ziel, berufliche Teilhabechancen "für Alle" anzubieten und auch der sich zuspitzende Fachkräfteengpass bringen u. a. den Übergangssektor und die steigende NEET-Quote in den Fokus bildungspolitischer Diskurse, in welchen in neuerer Zeit auch über eine Ausbildungsgarantie nachgedacht wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ausbildungsplatzabsagen und -kündigungen während der Corona-Pandemie: Wer war besonders stark betroffen? Deskriptive Analysen auf Basis der BA/BIBB-Bewerberbefragung 2021 (2023)
Zitatform
Christ, Alexander, Marcel Heinecke, Catie Keßler & Julia Gei (2023): Ausbildungsplatzabsagen und -kündigungen während der Corona-Pandemie. Wer war besonders stark betroffen? Deskriptive Analysen auf Basis der BA/BIBB-Bewerberbefragung 2021. (BIBB discussion paper / Bundesinstitut für Berufsbildung), Bonn, 16 S.
Abstract
"Vor dem Hintergrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Zeit der Ausbildungsstellensuche betrachtet der folgende Beitrag Ausbildungsstellenbewerber/-innen, denen im Zuge der Corona-Pandemie im zweiten Corona-Jahr (2021), bereits zugesagte Ausbildungsstellen abgesagt wurden oder denen im Laufe ihrer Ausbildung gekündigt wurde. Die Ergebnisse der BA/BIBB Bewerberbefragung, einer repräsentativen schriftlich-postalischen Befragung von Ausbildungsstellenbewerber/-innen, zeigen, dass der Anteil der Bewerber/-innen, die von Absagen und Kündigungen betroffen war, im Vergleich zum Vorjahr leicht angestiegen ist von 9,1 Prozent im ersten- auf 12,1 Prozent im zweiten Corona-Jahr. Dabei sind in besonderem Maße Bewerber/-innen betroffen, die ohnehin eine vergleichsweise schwache Marktposition haben. So waren Bewerber/innen mit maximal Hauptschulabschluss, Bewerber/-innen mit Flucht- oder Migrationshintergrund sowie Bewerber/-innen, die bereits in den zurückliegenden Jahren mit Hilfe der Bundesagentur für Arbeit (BA) auf Ausbildungsstellensuche waren (sog. Altbewerber/-innen) häufiger betroffen. Zudem zeigt sich, dass Bewerber/-innen, die die Erfahrung einer Absage oder Kündigung machten und denen im Anschluss an diese Erfahrung der erneute Übergang in eine betriebliche Ausbildung gelang, ihre berufliche Tätigkeit geringfügig weniger zufriedenstellend bewerten und häufiger als Bewerber/-innen ohne Erfahrungen von Absagen oder Kündigungen angaben, dass ihr Ausbildungsberuf nicht ihrem Wunschberuf entspricht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zum Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Stärkung der Aus- und Weiterbildungsförderung und zum zugehörigen Antrag der Fraktion DIE LINKE: Stellungnahme des IAB zur öffentlichen Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 22.5.2023 (2023)
Dietrich, Hans ; Lang, Julia ; Fitzenberger, Bernd ; Stephan, Gesine ; Leber, Ute; Kruppe, Thomas ; Osiander, Christopher ; Janssen, Simon ; Seibert, Holger ;Zitatform
Dietrich, Hans, Bernd Fitzenberger, Simon Janssen, Thomas Kruppe, Julia Lang, Ute Leber, Christopher Osiander, Holger Seibert & Gesine Stephan (2023): Zum Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Stärkung der Aus- und Weiterbildungsförderung und zum zugehörigen Antrag der Fraktion DIE LINKE. Stellungnahme des IAB zur öffentlichen Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 22.5.2023. (IAB-Stellungnahme 04/2023), Nürnberg, 16 S. DOI:10.48720/IAB.SN.2304
Abstract
"Das IAB hat für die öffentliche Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 22.5.23 die folgende Stellungnahme zum Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Stärkung der Aus- und Weiterbildungsförderung sowie zum zugehörigen Antrag der Fraktion DIE LINKE vorgelegt. Die Stellungnahme zum Gesetzentwurf bezieht sich auf folgende Aspekte: Reform der Weiterbildungsförderung Beschäftigter nach § 82 SGB III, Einführung eines Qualifizierungsgeldes, Verlängerung der Erstattungen bei beruflicher Weiterbildung während Kurzarbeit, Einführung einer Ausbildungsgarantie, Berufsorientierungspraktikum, Mobilitätszuschuss, Einstiegsqualifizierung sowie Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Dietrich, Hans ; Lang, Julia ; Fitzenberger, Bernd ; Stephan, Gesine ; Leber, Ute; Osiander, Christopher ; Janssen, Simon ; Seibert, Holger ;Weiterführende Informationen
Zugang zur Video-Aufnahme der Anhörung -
Literaturhinweis
Reform der Weiterbildungsförderung Beschäftigter nach § 82 des Dritten Buches Sozialgesetzbuch (SGB III) - Weiterbildungsgesetz: Stellungnahme des IAB vom 13.1.2023 im Rahmen der Verbändebeteiligung zum BMAS-Referentenentwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Aus- und Weiterbildungsförderung und Einführung einer Bildungszeit (2023)
Dietrich, Hans ; Seibert, Holger ; Kruppe, Thomas ; Janssen, Simon ; Stephan, Gesine ; Leber, Ute; Fitzenberger, Bernd ; Osiander, Christopher ; Lang, Julia ;Zitatform
Dietrich, Hans, Bernd Fitzenberger, Simon Janssen, Thomas Kruppe, Julia Lang, Ute Leber, Christopher Osiander, Holger Seibert & Gesine Stephan (2023): Reform der Weiterbildungsförderung Beschäftigter nach § 82 des Dritten Buches Sozialgesetzbuch (SGB III) - Weiterbildungsgesetz. Stellungnahme des IAB vom 13.1.2023 im Rahmen der Verbändebeteiligung zum BMAS-Referentenentwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Aus- und Weiterbildungsförderung und Einführung einer Bildungszeit. (IAB-Stellungnahme 01/2023), Nürnberg, 17 S. DOI:10.48720/IAB.SN.2301
Abstract
"Ziel des Weiterbildungsgesetzes ist es, die Förderinstrumente der Arbeitsmarktpolitik für Beschäftigte und Ausbildungssuchende weiterzuentwickeln, der beschleunigten Transformation der Arbeitswelt zu begegnen, strukturwandelbedingte Arbeitslosigkeit zu vermeiden, Weiterbildung zu stärken und die Fachkräftebasis zu sichern, aber auch den Vereinbarungen aus der Nationalen Weiterbildungsstrategie Rechnung zu tragen. Das IAB bezieht sich in der Stellungnahme auf folgende Aspekte: Einführung eines Qualifizierungsgeldes, einer Bildungs(teil)zeit und einer Ausbildungsgarantie, Verlängerung der Erstattungen von Sozialversicherungsbeiträgen bei beruflicher Weiterbildung während Kurzarbeit, Berufsorientierungspraktikum, Mobilitätszuschuss, Einstiegsqualifizierung und Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Dietrich, Hans ; Seibert, Holger ; Janssen, Simon ; Stephan, Gesine ; Leber, Ute; Fitzenberger, Bernd ; Osiander, Christopher ; Lang, Julia ; -
Literaturhinweis
Monitor Ausbildungschancen 2023: Gesamtbericht Deutschland (2023)
Dohmen, Dieter; Bayreuther, Tamara; Sandau, Matthias;Zitatform
Dohmen, Dieter, Tamara Bayreuther & Matthias Sandau (2023): Monitor Ausbildungschancen 2023. Gesamtbericht Deutschland. Gütersloh, 57 S. DOI:10.11586/2022149
Abstract
"Die berufliche Ausbildung wird für Abiturient:innen immer attraktiver. Gleichzeitig verschlechtern sich die Ausbildungschancen von Hauptschüler:innen. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die das FiBS Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie erstellt hat. Der Monitor Ausbildungschancen basiert auf dem vom FiBS entwickelten Bildungsmonitoringtool EduSimTM, dessen Langzeitdaten alle formalen Bildungsbereiche umfassen und u.a. auf Daten aus der Ausbildungsstatistik des Bundesinstituts für Berufsbildung (BiBB), der Bundesagentur für Arbeit, des Statistischen Bundesamts sowie von Eurostat aufbauen. Durch die Kombination der verschiedenen Kennzahlen lassen sich Schlussfolgerungen über die Bildungschancen junger Menschen in Deutschland in Abhängigkeit ihres Schulabschlusses ziehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Erwerbschancen nach Ausbildung langfristig deutlich verbessert - trotz Finanzkrise und Pandemie (2023)
Zitatform
Dummert, Sandra, Andreas Filser, Philipp Grunau & Kevin Ruf (2023): Erwerbschancen nach Ausbildung langfristig deutlich verbessert - trotz Finanzkrise und Pandemie. In: IAB-Forum H. 08.12.2023. DOI:10.48720/IAB.FOO.20231208.01
Abstract
"Die Zahl der Ausbildungsabsolvent*innen ist nach dem deutlichen Rückgang zwischen 2010 und 2018 auf einem niedrigeren Niveau stabil. Sie könnte jedoch aufgrund der rückläufigen Vertragsabschlüsse während der Pandemie in den nächsten Jahren sinken. Der Anteil derer, die ein Jahr nach Ausbildungsabschluss sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind, ist seit Mitte der 2000er Jahre von gut 70 auf über 85 Prozent gestiegen. Allerdings brach die Beschäftigungsquote bei bestimmten Berufsgruppen während der Wirtschafts- und Finanzkrise 2008/2009 vorübergehend deutlich ein. Die Pandemie wirkte sich weniger stark aus." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Viel hilft viel?! – Welche Wege Betriebe nutzen, um Ausbildungsplatzbewerber/-innen zu finden und wie erfolgreich sie damit sind (2023)
Zitatform
Ebbinghaus, Margit, Christian Gerhards, Philipp Heyer & Sabine Mohr (2023): Viel hilft viel?! – Welche Wege Betriebe nutzen, um Ausbildungsplatzbewerber/-innen zu finden und wie erfolgreich sie damit sind. (BIBB-Report 2023,03), 16 S.
Abstract
"Auf dem Ausbildungsmarkt wird es für Betriebe zunehmend eng. Die Anzahl ausbildungssuchender Jugendlicher ist seit Jahren rückläufig, was es für mehr und mehr Betriebe zu einer Herausforderung werden lässt, die angebotenen Ausbildungsplätze zu besetzen. Das wirft die Frage auf, wie Betriebe vorgehen, um Ausbildungsplatzbewerber/-innen für sich zu gewinnen. Zur Beantwortung dieser Frage nimmt der vorliegende BIBB Report die von Betrieben genutzten Rekrutierungswege in den Blick. Es zeigt sich, dass sowohl die Anzahl als auch die Art genutzter Rekrutierungswege damit zusammenhängen, ob Betriebe viele Bewerbungen erhalten und alle Ausbildungsplätze besetzen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Langzeitarchivierung Nationalbibliothek -
Literaturhinweis
Jugendberufsagenturen als regionale Gestalter der Ausbildungsgarantie – empirische Einblicke (2023)
Enggruber, Ruth; Neises, Frank;Zitatform
Enggruber, Ruth & Frank Neises (2023): Jugendberufsagenturen als regionale Gestalter der Ausbildungsgarantie – empirische Einblicke. (BIBB discussion paper / Bundesinstitut für Berufsbildung), Bonn, 29 S.
Abstract
"Die geplante Ausbildungsgarantie hat ordnungspolitische Konsequenzen für die duale Berufsausbildung, denn zur Versorgung aller Jugendlichen in einer Region sollen bei Bedarf außerbetriebliche Ausbildungsplätze angeboten werden. Ausgehend von der These, dass Jugendberufsagenturen das damit verbundene Spannungsfeld zwischen der Berufswahlfreiheit junger Menschen und dem Fachkräftebedarf der Betriebe ebnen können, werden sie zunächst konzeptionell und anhand statistischer Daten vorgestellt. Ferner gewähren Ergebnisse aus Experteninterviews, die in sechs ausgewählten Jugendberufsagenturen geführt wurden, empirische Einblicke dazu, wie diese eine Ausbildungsgarantie verstehen und welche Anregungen sie zu deren Umsetzung haben. Auf dieser Basis werden abschließend Handlungsempfehlungen formuliert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Jugendberufsagenturen als regionale Gestalterinnen der Ausbildungsgarantie – empirische Einblicke (2023)
Enggruber, Ruth; Neises, Frank;Zitatform
Enggruber, Ruth & Frank Neises (2023): Jugendberufsagenturen als regionale Gestalterinnen der Ausbildungsgarantie – empirische Einblicke. (BIBB-Report 2023,02), Leverkusen: Verlag Barbara Budrich, 16 S.
Abstract
"Die geplante Ausbildungsgarantie hat ordnungspolitische Konsequenzen für die duale Berufsausbildung. Denn zur Versorgung aller Jugendlichen in einer Region sollen bei Bedarf außerbetriebliche Ausbildungsplätze angeboten werden, was die marktwirtschaftliche Zugangssteuerung zur Berufsausbildung beeinflussen würde. Ausgehend von der These, dass damit ein Spannungsfeld zwischen der Berufswahlfreiheit junger Menschen und dem Fachkräftebedarf der Betriebe entsteht, das Jugendberufsagenturen (JBA) ebnen können, werden diese zunächst vorgestellt. Ferner gewähren Ergebnisse aus Experteninterviews, die in sechs ausgewählten Jugendberufsagenturen geführt wurden, empirische Einblicke dazu, wie diese eine Ausbildungsgarantie regional ausgestalten könnten. Auf dieser Basis werden abschließend Handlungsempfehlungen formuliert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ausbildungsgarantie: Ein Instrument zur Fachkräftesicherung und gesellschaftlichen Integration junger Menschen (2023)
Zitatform
Euler, Dieter & Susan Seeber (2023): Ausbildungsgarantie. Ein Instrument zur Fachkräftesicherung und gesellschaftlichen Integration junger Menschen. (FES diskurs), Bonn, 71 S.
Abstract
"Das System der beruflichen Bildung spielt eine zentrale Rolle sowohl für die Fachkräftesicherung als auch für die Integration von Schulabgänger_innen in Gesellschaft und Beruf. Beide Funktionen werden allerdings seit geraumer Zeit nur unzureichend erfüllt. Fachkräfte fehlen in fast allen Bereichen des Arbeitsmarkts, und viele Ausbildungsplätze bleiben letztlich unbesetzt. Zugleich gehen immer mehr Jugendliche – insbesondere solche mit schlechteren Startchancen und geringerer formaler Bildung – bei der Ausbildungsplatzsuche leer aus. Dieser Problematik entgegenwirken und deutlich mehr junge Menschen in eine für sie passende und qualifizierende Ausbildung bringen, soll die im aktuellen Koalitionsvertrag angekündigte Ausbildungsgarantie. Konzeptionelle Überlegungen und Vorschläge zu ihrer Ausgestaltung – auch mit Blick auf die Erfahrungen bestehender Förderprogramme in der beruflichen Bildung – bietet die hier vorliegende Studie." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Friedrich Ebert Stiftung)
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Literaturhinweis
Die Vermessung der Probleme am Ausbildungsmarkt: Ein differenzierter Blick auf die Datenlage tut not (2023)
Zitatform
Fitzenberger, Bernd, Anna Heusler & Leonie Wicht (2023): Die Vermessung der Probleme am Ausbildungsmarkt: Ein differenzierter Blick auf die Datenlage tut not. In: IAB-Forum H. 21.06.2023 Nürnberg. DOI:10.48720/IAB.FOO.20230621.01
Abstract
"Trotz eines robusten Arbeitsmarktes und substanzieller Arbeitskräfteengpässe hat die Zahl der nicht besetzten Ausbildungsplätze ein bisher ungekanntes Ausmaß erreicht. Gleichzeitig gibt es eine nennenswerte Zahl Jugendlicher, die trotz vorhandenen Ausbildungsinteresses keine Ausbildung starten. Doch wie groß sind Probleme am Ausbildungsmarkt genau? Und haben sich die Ausbildungschancen von Jugendlichen, die maximal einen Hauptschulabschluss vorweisen können, trotz Bewerbermangels tatsächlich verschlechtert? Die Antworten auf diese Fragen hängen auch davon ab, welche Datenbasis man zugrunde legt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Potenziale und Grenzen digitaler Berufsorientierung (2023)
Flake, Regina; Risius, Paula; Seyda, Susanne; Schöpp, Miriam;Zitatform
Flake, Regina, Paula Risius, Susanne Seyda & Miriam Schöpp (2023): Potenziale und Grenzen digitaler Berufsorientierung. (KOFA kompakt / Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung 2023,03), Köln, 5 S.
Abstract
"Die Corona-Pandemie hat auch den Ausbildungsmarkt getroffen und Unternehmen im Bereich der Berufsorientierung vor neue Herausforderungen gestellt. Viele Unternehmen konnten Berufsorientierungsmaßnahmen nicht wie gewohnt in Präsenz anbieten. Dieser KOFA Kompakt untersucht, welche Berufsorientierungsmaßnahmen Unternehmen klassisch und /oder digital angeboten haben und ob digitale Angebote eine langfristige Ergänzung der Präsenzangebote sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Young people's job-search strategies in the German apprenticeship market: Who relies on referrals by strong ties and why? (2023)
Zitatform
Flohr, Matthias & Paula Protsch (2023): Young people's job-search strategies in the German apprenticeship market: Who relies on referrals by strong ties and why? In: Acta sociologica, Jg. 66, H. 2, S. 191-209. DOI:10.1177/00016993221115544
Abstract
"Social capital is often regarded as an important resource when searching for a job. However, unlike in the general labor market, in youth labor markets, leveraging network contacts does not necessarily enhance young people’s chances compared to formal job-search methods. Who then uses referrals by strong ties to support their school-to-work transitions? Drawing on the German National Educational Panel Study, we focus on noncollege-bound students searching for apprenticeship places. We investigate whether parental referrals are more likely to be used as a compensation strategy for limited opportunities due to regional conditions and lower levels of schooling and whether this search strategy entails a trade-off in terms of higher dropout risks. Our results indicate that in regions with poor regional labor market conditions, young people use parental referrals more often and also increasingly find apprenticeship places via referrals. Moreover, using referrals does not result in higher dropout risks. Lower-educated school leavers are also more likely to use referrals but they do not benefit from this search channel more than higher-educated youth. We conclude that social contacts can at least partly compensate for poor opportunities due to regional market conditions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2023: Informationen und Analysen zur Entwicklung der berufliche Bildung (2023)
Zitatform
(2023): Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2023. Informationen und Analysen zur Entwicklung der berufliche Bildung. (Datenreport zum Berufsbildungsbericht ... 15), Bonn, 541 S.
Abstract
"Der Datenreport zum Berufsbildungsbericht wird in diesem Jahr zum fünfzehnten Mal vom BIBB herausgegeben. Er enthält umfassende Informationen und Analysen zur beruflichen Aus- und Weiterbildung in Deutschland, gibt einen Überblick über Programme des Bundes und der Länder zur Förderung der Berufsausbildung und informiert über internationale Indikatoren und Benchmarks. Im Schwerpunktthema des diesjährigen Datenreports werden „Innovationen in der Berufsbildung durch Programme“ vorgestellt. Programme sind ein wichtiges bildungspolitisches Instrument, um Innovationspotenziale in der beruflichen Bildung zu erschließen und deren Weiterentwicklung in der Praxis zu unterstützen." (Textauszug, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Tabellen zum Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2023 im Internet -
Literaturhinweis
Kinder- und Jugendarmut in Deutschland (2023)
Funcke, Antje; Menne, Sarah;Zitatform
Funcke, Antje & Sarah Menne (2023): Kinder- und Jugendarmut in Deutschland. (Factsheet / Bertelsmann Stiftung), Gütersloh, 31 S.
Abstract
"In Deutschland sind im Jahr 2021 2,88 Millionen Kinder unter 18 Jahren sowie 1,55 Millionen junge Erwachsene (18 bis unter 25 Jahre) armutsgefährdet (im Jahr 2021). Das heißt: Mehr als jedes fünfte Kind ist von Armut bedroht. Betroffen sind vor allem Kinder in Alleinerziehenden- und Mehrkindfamilien. Bei den jungen Erwachsenen unter 25 Jahren ist jede:r Vierte armutsgefährdet – sie haben damit das höchste Armutsrisiko aller Altersgruppen in Deutschland. Viele dieser jungen Menschen benötigen SGB II-Leistungen, um über die Runden zu kommen. Das Factsheet liefert Daten zur Armutsgefährdung und zum SGB II-Bezug von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf Bundes-, Bundesländer- und soweit möglich auch auf regionaler Ebene. Anhand aktueller Forschungsbefunde zeigt es, dass ein Aufwachsen in Armut junge Menschen begrenzt, beschämt und ihr Leben heute, aber auch in der Zukunft maßgeblich prägt und bestimmt. Denn Armut führt dazu, dass sie in nahezu allen Lebensbereichen – wie Bildung, Gesundheit und gesellschaftliche Teilhabe – Benachteiligungen erleben. Kinder- und Jugendarmut ist seit Jahren ein ungelöstes strukturelles Problem in Deutschland. Die aktuellen Krisen und die damit einhergehenden Preissteigerungen verschärfen die Situation weiter. Die Vermeidung von Kinder- und Jugendarmut muss daher jetzt politisch Priorität haben. Die von der Koalition anvisierte Einführung einer Kindergrundsicherung ist daher ein richtiger und wichtiger Schritt. Sie muss aber auch so gestaltet sein, dass sie Armut wirksam vermeidet und an den tatsächlichen Bedarfen von Kindern und Jugendlichen orientiert ist. Daneben benötigen junge Menschen eine grundlegende BAföG-Reform sowie eine Ausbildungsgarantie, die insbesondere auch armutsbetroffenen jungen Menschen Zugang zu einer vollqualifizierenden Berufsausbildung eröffnet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitskräftemangel belastet die deutsche Wirtschaft (2023)
Zitatform
Garnitz, Johanna, Stefan Sauer & Daria Schaller (2023): Arbeitskräftemangel belastet die deutsche Wirtschaft. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 76, H. 9, S. 60-64.
Abstract
"Der Mangel an (qualifizierten) Arbeitskräften ist zu einer der größten Herausforderungen für die Unternehmen in Deutschland geworden. Gründe dafür sind unter anderem der demografische Wandel sowie die gesunkene Attraktivität vieler Ausbildungsberufe für junge Menschen. Aus den ifo Konjunkturumfragen geht hervor, dass der Anteil der Unternehmen, die durch Arbeitskräftemangel beeinträchtigt werden, trotz schwächelnder Konjunktur im Juli 2023 leicht gestiegen ist. Dies trifft sowohl auf Fachkräfte als auch auf geringqualifizierte Arbeitskräfte zu. Die ifo HR-Befragung ergab ebenfalls, dass viele Firmen große Probleme bei der Suche nach Arbeitskräften haben. Die Unternehmen reagieren darauf auch mit Maßnahmen für eine längere Weiterbeschäftigung älterer Mitarbeitender. Die Ausbildungsbetriebe beklagen zudem eine Veränderung der Bewerbersituation, nicht nur in Bezug auf die geringere Quantität, sondern auch hinsichtlich der Qualität der Anwärter*innen für Ausbildungsberufe. Einer von fünf Ausbildungsbetrieben bietet für das kommende Ausbildungsjahr keine neuen Ausbildungsstellen an." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
BA/BIBB-Bewerberbefragung 2018: Version 1.0 (2023)
Zitatform
Gei, Julia & Anett Friedrich (2023): BA/BIBB-Bewerberbefragung 2018. Version 1.0. (BIBB-FDZ Daten- und Methodenberichte 2023,01), Bertelsmann 34 S.
Abstract
"Bei der BA/BIBB-Bewerberbefragung handelt es sich um eine schriftlich-postalische Repräsentativbefragung von jungen Menschen, die bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) als Ausbildungsstellenbewerber/-innen registriert waren. Sie deckt Sachverhalte auf, die die Ausbildungsmarktstatistik der BA nicht abbildet und liefert damit zentrale Informationen zu bildungspolitisch bedeutsamen Zielgruppen wie z. B. Bewerberinnen und Bewerbern mit Migrationshintergrund. Die Besonderheit der BA/BIBB-Befragung 2018 besteht in der zusätzlichen Befragung von Personen im Kontext von Fluchtmigration." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wird die betriebliche Berufsausbildung und Beschäftigung in einer digitalisierten Welt inklusiver?: Aus- und Nebenwirkungen der Digitalisierung für Menschen mit Behinderung auf dem ersten Arbeitsmarkt (2023)
Hähn, Katharina;Zitatform
Hähn, Katharina (2023): Wird die betriebliche Berufsausbildung und Beschäftigung in einer digitalisierten Welt inklusiver? Aus- und Nebenwirkungen der Digitalisierung für Menschen mit Behinderung auf dem ersten Arbeitsmarkt. In: A. Wilmers, M. Achenbach & C. Keller (Hrsg.) (2023): Bildung im digitalen Wandel, S. 135-170. DOI:10.31244/9783830998464.05
Abstract
"In einer immer stärker digitalisierten Welt stellt sich die Frage, inwiefern sich dieser Wandel auf die Inklusion von Menschen mit Behinderung in Ausbildung und Beschäftigung auswirkt. Dieses Critical Review zielt darauf ab, den aktuellen Forschungsstand abzubilden und mögliche Chancen und Hemmnisse zu eruieren. Unter Bezugnahme auf 19 Studien, die zwischen 2017 und 2022 veröffentlicht wurden, werden hierfür Erkenntnisse zu strukturellen Veränderungen von Berufsfeldern und Berufsbildungsangeboten, zu Auswirkungen der digitalen Transformation auf die betriebliche Fachkräftesicherung sowie zur Nutzung assistiver Technologien beleuchtet. Befunde zur Ausbildung und Beschäftigung sehbeeinträchtigter oder blinder Menschen konkretisieren übergreifende Forschungsergebnisse." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Verschenktes Fachkräftepotenzial: die Abbruchquoten in den Ausbildungsstätten müssen verringert werden (2023)
Zitatform
Kalinowski, Michael & Tobias Maier (2023): Verschenktes Fachkräftepotenzial. Die Abbruchquoten in den Ausbildungsstätten müssen verringert werden. (BIBB discussion paper / Bundesinstitut für Berufsbildung), Bonn, 15 S.
Abstract
"Der deutsche Arbeitsmarkt ist aktuell gekennzeichnet von Fachkräfteengpässen, die voraussichtlich in der mittel- und langfristigen Sicht die sozial-ökologische Transformation der Wirtschaft verhindern und damit ein Erreichen der Klimaziele 2045 in Frage stellen. Es ist deshalb notwendig, das Fachkräfteangebot auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen. Wir zeigen mit diesem Beitrag auf, dass eine Verringerung von Ausbildungs- und Studienabbrüchen merkliche quantitative Effekte auf das Fachkräfteangebot entfalten kann. Bei einer Halbierung der Abbrecherquoten im beruflichen und hochschulischen Bereich bis 2030 (beginnend in 2025) könnten rund 343.000 zusätzliche Fachkräfte gewonnen werden. Bis zum Jahr 2040 könnten es sogar über eine Million sein, davon jeweils rund eine halbe Million im beruflichen und akademischen Bereich. Die größten Potenziale zeigen sich dabei bei Jugendlichen nichtdeutscher Nationalität, deren Abbruchquoten in allen Bildungsstätten höher sind, deren Anteil zukünftig aber zunehmen wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Warum beginnen Ausbildungssuchende keine Ausbildung?: Deskriptive Analysen auf Basis der BA/BIBB Bewerberbefragung 2021 (2023)
Zitatform
Keßler, Catie, Marcel Heinecke, Alexander Christ & Julia Gei (2023): Warum beginnen Ausbildungssuchende keine Ausbildung? Deskriptive Analysen auf Basis der BA/BIBB Bewerberbefragung 2021. (BIBB discussion paper / Bundesinstitut für Berufsbildung), Bonn, 15 S.
Abstract
"Etwa 50 % der Ausbildungsstellensuchenden, die im Rahmen der BA/BIBB-Bewerberbefragung 2021 befragt wurden, absolvierten zum Befragungszeitpunkt eine Berufsausbildung, entweder betrieblich, außerbetrieblich oder schulisch. Die andere Hälfte der ausbildungssuchenden Bewerberinnen und Bewerber, die (noch) keine Ausbildung begonnen hat, wird in diesem Beitrag genauer betrachtet. Diese Gruppe ist mit Blick auf den aktuellen Verbleib zum Zeitpunkt der Befragung überaus heterogen: Gut ein Fünftel ist aktuell arbeitslos, ein knappes Fünftel der Bewerberinnen und Bewerber, die zum Befragungszeitpunkt keine Berufsausbildung machen, arbeitet oder jobbt. Insgesamt 14 % sind in Maßnahmen und Angeboten der Berufsvorbereitung bzw. Berufsorientierung (u. a. BvB, BOJ). Knapp 28 % sind (noch oder wieder) Schüler/-in an einer allgemeinbildenden Schule oder in einem teilqualifizierenden Bildungsgang an einer berufsbildenden Schule. Ein gutes Fünftel (22 %) der Studienberechtigten hat ein Studium begonnen. Die Gründe für den Nicht-Beginn einer Ausbildung sind ebenfalls vielfältig: Gut die Hälfte der Befragten konnte nicht mit einer Berufsausbildung starten, weil sie keine Ausbildungsstelle gefunden oder zum Teil eine bereits vorhandene verloren hatte. Dieser Teil ist also „wider Willen“ nicht in Ausbildung. Ein anderer Teil der Befragten hat den anvisierten Ausbildungsbeginn auf später verschoben und befindet sich in einer Übergangsphase wie in Sprachkursen, in Sozialen Diensten oder im Wehrdienst. Etwa ein Fünftel möchte einen höheren Schulabschluss erlangen und dann im Anschluss mit einer Ausbildung beginnen. Die Gruppe der Bewerberinnen und Bewerber, die keine Ausbildung begonnen haben, ist insgesamt deutlich unzufriedener, als diejenigen, die in Ausbildung eingemündet sind. Auch hier erweist sich diese Gruppe aber als sehr heterogen: Erwartungsgemäß sind diejenigen, die arbeitslos sind, mit deutlichem Abstand am wenigsten zufrieden, gefolgt von denjenigen, die jobben (stundenweise, Minijobs). Besonders zufrieden sind die (relativ kleinen) Gruppen der Jugendlichen in Einstiegsqualifizierung sowie in Sozialen Diensten (FSJ, Bufdi) bzw. Wehrdienst. • Die größte Gruppe (ca. 57 %) sind diejenigen, die aktuell noch oder wieder auf Ausbildungsstellensuche sind, d. h. die keine Ausbildungsstelle gefunden haben oder denen gekündigt wurde, die abgebrochen haben und erneut suchen müssen. Teilweise sind die Befragten aktuell arbeitslos, teilweise sind sie übergangsweise oder als Notlösung in einer Alternative, die sie jedoch beenden würden, sobald sie einen Ausbildungsplatz finden. • Die zweitgrößte Gruppe sind diejenigen, die einen sinnhaften Zwischenschritt absolvieren. Sie streben einen höheren Schulabschluss an, um bessere Chancen auf den Wunschberuf bzw. insgesamt bessere Chancen auf dem Ausbildungsmarkt zu haben. Ein kleinerer Teil ist in einer Einstiegsqualifizierung oder in einem sozialen Dienstjahr (z. B. FSJ). Diese Gruppe strebt eine Ausbildung zum Großteil weiterhin an, aber z. T. erst im übernächsten Ausbildungsjahr. • Eine dritte Gruppe, die etwa ein Zehntel der Befragten umfasst, hat aktuell grundsätzlich kein Interesse mehr an einer Ausbildung. Das betrifft vor allem Studienberechtigte, die ein Studium – nicht nur als „Notlösung“ – begonnen haben oder anstreben oder" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Regional vernetzte Berufsorientierung – Gestaltungskriterien zur Kompensation zukünftiger Fachkräfteengpässe in strukturschwachen Regionen (2023)
Krause, Christoph;Zitatform
Krause, Christoph (2023): Regional vernetzte Berufsorientierung – Gestaltungskriterien zur Kompensation zukünftiger Fachkräfteengpässe in strukturschwachen Regionen. In: Berufs- und Wirtschaftspädagogik - online H. 44, S. 1-33.
Abstract
"Vor dem Hintergrund aktueller Transformationsprozesse (Digitalisierung, demografischer Wandel etc.) treffen deren Auswirkungen (Fachkräftemangel, disparate Berufsbiografien und Passungsprobleme am Ausbildungsmarkt) strukturschwache Regionen stärker als andere. Die Rekrutierung neuer Auszubildender wird für diese Regionen zur zentralen Herausforderung, die optimale Begleitung und Förderung jugendlicher Berufsorientierungsprozesse zu einer fundamentalen Aufgabe. Der Beitrag untersucht den regionalen Status Quo der Berufsorientierungslandschaft in einer strukturschwachen Beispielregion hinsichtlich der Frage, inwiefern eine regional vernetzte Berufsorientierung einen Bewältigungsansatz für die zentralen Herausforderungen am Übergang Schule – Beruf in diesen Regionen sein kann. Hierfür werden auf Basis einer Dokumentenanalyse sowie empirischer Daten die Berufsorientierungslandschaft in Bezug auf ihre bildungspolitischen Aufträge, die regionalen Akteure sowie die Angebotsvielfalt analysiert. Abschließend entwickelt der Beitrag Gestaltungskriterien für (regional vernetzte) Berufsorientierungsangebote und diskutiert diese in Bezug auf mögliche Bewältigungsperspektiven für regionalspezifische Passungsprobleme und Disparitäten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wie gelingt die Integration junger Zugewanderter in den Arbeitsmarkt? Das Integration@Work-Projekt (2023)
Kunze, Florian ; Koos, Sebastian ; Korman, Benjamin; Apostolidou, Anna; Maué, Elisabeth; Schumann, Stephan; Moser, Sophie; Diehl, Claudia ; Reinwald, Max ;Zitatform
Kunze, Florian, Benjamin Korman, Anna Apostolidou, Claudia Diehl, Sebastian Koos, Elisabeth Maué, Sophie Moser, Max Reinwald & Stephan Schumann (2023): Wie gelingt die Integration junger Zugewanderter in den Arbeitsmarkt? Das Integration@Work-Projekt. (Policy paper / Universität Konstanz, Cluster of Excellence "The Politics of Inequality" 13), Konstanz, S. 13.
Abstract
"Aktuell gibt es eine steigende Zuwanderung in den deutschen Arbeitsmarkt - nicht nur von Geflüchteten, sondern auch durch die aktive Anwerbung ausländischer Fachkräfte. Im Hinblick auf eine erfolgreiche ökonomische und soziale Integration spielt das duale Ausbildungssystem eine wichtige Rolle. Allerdings zeigen sich bei zugewanderten Auszubildenden deutlich höhere Abbruchquoten als bei Auszubildenden mit deutschem Pass. Besonders ausgeprägt ist das in Branchen, die stark vom Fachkräftemangel betroffen sind, wie im Handwerk oder den Pflegeberufen. In diesem Policy Paper werden Faktoren identifiziert, die die Integration junger Zugewanderter in den Ausbildungsmarkt verbessern und entsprechende Handlungsempfehlungen an Ausbildungsbetriebe und politische Akteure formuliert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufsausbildung in Hessen 2023 (2023)
Kuse, Stefan; Schiefer, Simon; Müller, Heiko;Zitatform
Kuse, Stefan (2023): Berufsausbildung in Hessen 2023. (HA Hessen-Agentur. Report 1089), Wiesbaden, 122 S.
Abstract
"Die vorliegende Studie gibt einen Überblick über die aktuelle Entwicklung auf dem beruflichen Ausbildungsmarkt in Hessen und vergleicht diese Entwicklung mit der in anderen Bundesländern. Mit der „dualen“ Berufsausbildung in Berufsschulen und Betrieben für Berufe nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO) steht dabei ein zentraler Baustein der „Fachkräftesicherung“ im Fokus. Die Studie bildet eine empirische Grundlage für politische und planerische Aktivitäten auf dem Ausbildungsmarkt. Im folgenden Kapitel 2 wird die Entwicklung von Angebot und Nachfrage auf dem dualen Ausbildungsmarkt gemäß BBiG und HwO dargestellt. Eine solche Einschätzung der „Kräfteverhältnisse“ bzw. der Marktlage für die jungen Menschen auf der einen Seite und für die Betriebe auf der anderen Seite ist nur für die duale Ausbildung möglich, nicht etwa für das schulische Berufsbildungssystem, in dem u. a. Fachkräfte in Gesundheits-, Erziehungs- und Sozialberufen ausgebildet werden. Für Bereiche außerhalb des dualen Systems wird vielmehr z. B. die Anzahl an Auszubildenden bzw. Schülerinnen und Schülern präsentiert. Zentral für die Betrachtung von Angebot und Nachfrage auf dem dualen Ausbildungsmarkt sind neben der Anzahl neu abgeschlossener Ausbildungsverträge die Vermittlungsaktivitäten der Arbeitsagenturen und Jobcenter, die in einem Jahr erfolglos blieben. In Kapitel 3 wird anschließend ein Überblick über die strukturellen Merkmale der bei den Arbeitsagenturen und Jobcentern gemeldeten Ausbildungsplätze sowie Bewerberinnen und Bewerber und ihre jeweiligen Vermittlungserfolge gegeben. Details zu den erfolgreich von Betrieben und jungen Menschen abgeschlossenen Ausbildungsverträgen gibt Kapitel 4. Die Ausbildungsbeteiligung der hessischen Betriebe und ein Vergleich der Entwicklung von Berufsausbildung und Erwerbstätigkeit im Allgemeinen sind Gegenstand von Kapitel 5 und 6. Im Fokus von Kapitel 7 stehen soziodemografische Merkmale der Auszubildenden, z. B. das Geschlecht, die Staatsangehörigkeit und die schulische Qualifikation. Im Anschluss wird in Kapitel 8 eine Prognose der zukünftigen Entwicklung der Nachfrage nach dualen Ausbildungsstellen seitens der jungen Menschen vorgenommen, dies basierend auf der aktuellen Bevölkerungsvorausschätzung der Hessen Agentur und der Entwicklung der Schülerzahlen an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen. Prognosehorizont ist das Jahr 2035 in Anlehnung an die der Landesentwicklungsplanung zugrundeliegenden Bevölkerungsprognose. Die ausbildungs- und berufsvorbereitenden Maßnahmen sowie berufliche und akademische Bildungsalternativen außerhalb des dualen Systems sind Gegenstand des abschließenden Kapitels 9. Abbildungen finden sich nachfolgend im Fließtext, die zugrundeliegenden Tabellen und Quellenverweise im Anhang der Studie. Ein Glossar am Ende des Berichts enthält Erläuterungen der wesentlichen in der Studie verwendeten Begriffe und zudem einige statistische Hinweise. Zu den Datengrundlagen der vorliegenden Studie zählen die Erhebung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zu neu abgeschlossenen dualen Ausbildungsverträgen, die Schul- und die Berufsbildungsstatistik sowie die integrierte Ausbildungsberichterstattung (iABE) des Hessischen Statistischen Landesamts (HSL), zudem die Statistiken der Bundesagentur für Arbeit (BA) sowie das IAB-Betriebspanel des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB). Einzelne genannte Datenquellen wurden in den vergangenen Jahren gänzlich neu eingeführt oder überarbeitet mit der Folge, dass Zeitreihen Brüche aufweisen können oder dass die Betrachtung einzelner Aspekte – z. B. der berufsspezifischen Entwicklung der Ausbildungsaktivitäten – nur mit einem begrenzten Zeithorizont möglich ist." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Apprenticeship Skills Pay Off on the Labor Market (2023)
Zitatform
Langer, Christina, Jakob Peiffer & Simon Wiederhold (2023): Apprenticeship Skills Pay Off on the Labor Market. In: EconPol Forum, Jg. 24, H. 6, S. 39-43.
Abstract
"In our research project, we develop novel measures of workers’ skills that are comprehensive, highly detailed, and directly relevant to the labor market. To this end, we leverage the characteristics of the German apprenticeship system, which offers three main advantages for measuring skills and analyzing their labor market potential" (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Die betriebliche Ausbildung vor und während der Corona-Krise: Besetzungsprobleme nehmen zu, Anteil der Betriebe mit Ausbildungsberechtigung sinkt (2023)
Zitatform
Leber, Ute, Duncan Roth & Barbara Schwengler (2023): Die betriebliche Ausbildung vor und während der Corona-Krise: Besetzungsprobleme nehmen zu, Anteil der Betriebe mit Ausbildungsberechtigung sinkt. (IAB-Kurzbericht 3/2023), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2303
Abstract
"Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels in vielen Branchen ist die Ausbildung für Betriebe ein wichtiges Instrument, um ihren Fachkräftebedarf zu decken. Seit mehreren Jahren fällt es Betrieben in Deutschland zunehmend schwer, ihre Ausbildungsplätze zu besetzen. Diese Entwicklung hat sich im Verlauf der Corona-Krise zugespitzt. Das Autorenteam untersucht auf Basis aktueller Daten aus dem IAB-Betriebspanel, wie sich die Besetzungsprobleme von betrieblichen Ausbildungsstellen sowie die Ausbildungsberechtigung und -beteiligung der Betriebe seit dem Jahr 2010 entwickelt haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Anteil der ausbildungsberechtigten Betriebe
- Beendete Ausbildungen, übernommene Auszubildende und Übernahmequoten
- Anteil der Betriebe mit neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen
- Anteil der ausbildenden Betriebe an allen ausbildungsberechtigten Betrieben (Netto-Ausbildungsbetriebsquote)
- Nichtbesetzungsquote
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Literaturhinweis
Zur landesweiten Werbekampagne für Ausbildungsberufe zur Stärkung der dualen Ausbildung in Nordrhein-Westfalen: Stellungnahme des IAB zur Anhörung im Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landtags Nordrhein-Westfalen am 27.9.2023 (2023)
Zitatform
Leber, Ute & Brigitte Schels (2023): Zur landesweiten Werbekampagne für Ausbildungsberufe zur Stärkung der dualen Ausbildung in Nordrhein-Westfalen. Stellungnahme des IAB zur Anhörung im Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landtags Nordrhein-Westfalen am 27.9.2023. (IAB-Stellungnahme 06/2023), Nürnberg, 12 S. DOI:10.48720/IAB.SN.2306
Abstract
"Die Fraktion der FDP im Landtag Nordrhein-Westfalen hat beantragt, eine landesweite Werbekampagne für Ausbildungsberufe zu starten. Das IAB hat hierzu auf Anfrage der SPD-Fraktion eine Stellungnahme für eine Anhörung im Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landtags Nordrhein-Westfalen am 27.9.2023 erstellt. Die Stellungnahme skizziert die aktuellen Entwicklungen am Ausbildungsmarkt und fasst ausgewählte Forschungsergebnisse zu den Kriterien bei der Berufswahl sowie den genutzten Informationskanälen zur beruflichen Orientierung zusammen. Dabei wird - soweit möglich - speziell auf die Rolle sozialer Medien eingegangen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Leber, Ute;Weiterführende Informationen
Zugang zur Video-Aufnahme der Anhörung -
Literaturhinweis
The employment effects of raising negotiated minimum wages for apprentices (2023)
Zitatform
Linckh, Carolin, Caroline Neuber-Pohl & Harald Pfeifer (2023): The employment effects of raising negotiated minimum wages for apprentices. (Working paper / Swiss Leading House 202), Zürich, 45 S.
Abstract
"This study examines the employment effects of raising the minimum wages for underage apprentices in Germany. To estimate our effects, we exploit age-, sector-, and state-level variations of negotiated minimum wage increases within a triple difference framework. Using a full sample of apprenticeship contracts, we find negative employment effects, as the number of training contracts for underage apprentices decreases significantly due to the minimum wage adjustments. Furthermore, we find that the negative employment effect increases with the size of the minimum wage adjustments. The effects are mainly driven by a reduction in contracts for low-qualified training applicants and for sectors where firms mainly follow a substitution- rather than an investment-oriented training strategy." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Fachkräftemangel und Ausbildung im Handwerk (2023)
Zitatform
Malin, Lydia & Robert Köppen (2023): Fachkräftemangel und Ausbildung im Handwerk. (KOFA kompakt / Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung 2023,05), Köln, 7 S.
Abstract
"Die Zahl der offenen Stellen in Handwerksberufen erreichte 2022 einen Rekordwert von 236.818. Gleichzeitig ging die Zahl der arbeitslosen Handwerker weiter zurück, so dass rund 128.891 Stellen unbesetzt blieben. Vor allem im Bauhandwerk gibt es einen Fachkräftemangel, insbesondere in den Bereichen Bauelektrik und Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik. Obwohl mehr Ausbildungsplätze angeboten werden, bleiben viele unbesetzt, weil die Zahl der Bewerber zurückgeht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Qualifizierung gestalten: Beispiele guter Praxis - Eine Auswertung eingereichter Projekte für den Deutschen Betriebsrätepreis der Jahre 2017 - 2022 (2023)
Massolle, Julia; Repp, Riema;Zitatform
Massolle, Julia & Riema Repp (2023): Qualifizierung gestalten: Beispiele guter Praxis - Eine Auswertung eingereichter Projekte für den Deutschen Betriebsrätepreis der Jahre 2017 - 2022. (Mitbestimmungspraxis / Hans-Böckler-Stiftung 57), Düsseldorf: Hans Böckler Foundation, Institute for Codetermination and Corporate Governance (I.M.U.), 36 S.
Abstract
"Die diesjährige Publikation zum Deutschen Betriebsrätepreis fokussiert das Thema Qualifizierung. Es werden acht Beispiele guter Praxis erläutert, die in den vergangenen fünf Jahren beim Betriebsrätepreis zu diesem Themenkomplex eingereicht wurden. Das Ziel dieser Publikation ist es, Handlungs- und Orientierungswissen für die Betriebsratsarbeit zu vermitteln. Die Projekte stellen Lösungen und Gestaltungsweisen rund um das Thema Qualifizierung dar: von der Verbesserung der Ausbildungsbedingungen über Qualifizierung als ersten Schritt der Integration von geflüchteten Menschen bis hin zur Gestaltung von Automatisierungs- und Digitalisierungsprozessen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Duale Ausbildung, betriebliche Lernumgebung und Innovationsfähigkeit von Kleinstunternehmen (2023)
Zitatform
Matthies, Eike, Jörg Thomä & Jörg Lahner (2023): Duale Ausbildung, betriebliche Lernumgebung und Innovationsfähigkeit von Kleinstunternehmen. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 76, H. 4, S. 271-279. DOI:10.5771/0342-300X-2023-4-271
Abstract
"In diesem Aufsatz wird der Zusammenhang zwischen aktiver Ausbildungsbeteiligung im dualen System und Innovationsfähigkeit von Betrieben mit weniger als zehn Beschäftigten untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass in Kleinstbetrieben nicht nur ein direktes Zusammenspiel von dualer Ausbildung und dem Vorliegen einer lernförderlichen Innovationsumgebung die Hervorbringung von technologischen Innovationen begünstigen kann, sondern dass neben diesem Interaktionseffekt noch eine weitere Verkettung besteht: Eine Ausbildungsbeteiligung schafft Anreize zum Aufbau oder zur Verbesserung der Lernumgebung in Kleinstbetrieben und fördert auf diese Weise deren Innovationsfähigkeit. Der Aufsatz präsentiert empirische Evidenz für diese Wirkungskette von dualer Ausbildung über organisatorische Neuerungen zu technologischer Innovation und problematisiert vor diesem Hintergrund den seit geraumer Zeit zu verzeichnenden Rückgang der Ausbildungsbeteiligung im Kleinstbetriebssektor." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Negative labor supply shocks and adjustments of training in firms: Evidence from worker outflows from German border regions (2023)
Neuber-Pohl, Caroline ; Dummert, Sandra ; Pfeifer, Harald ; Backes-Gellner, Uschi ; Pregaldini, Damiano ;Zitatform
Neuber-Pohl, Caroline, Damiano Pregaldini, Uschi Backes-Gellner, Sandra Dummert & Harald Pfeifer (2023): Negative labor supply shocks and adjustments of training in firms. Evidence from worker outflows from German border regions. (Working paper / Swiss Leading House 203), Zürich, 30 S.
Abstract
"By exploiting a sharp outflow of German workers to Switzerland after the opening of borders, we examine the impact of an exogenous negative labor supply shock on training in firms. In Germany this training takes place in the form of apprenticeships. Using detailed administrative data for both sides of the border, we find that the negative supply shock of skilled workers leads to an increase in the number of apprentices in firms in Germany despite a significant decrease in apprentice wages. These two effects can be explained with a standard two-factor production model. Our results suggest that firms react by substituting outflowing skilled workers with newly trained apprentices. Moreover, the apprentice supply increased because adolescents react to the better employment prospects due to the open borders. The results complement recent studies on the effects of negative labor supply shocks and provide important empirical evidence for the functioning of training markets." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
How Negative Labor Supply Shocks Affect Training in Firms: Lessons from Opening the Swiss-German Border (2023)
Neuber-Pohl, Caroline ; Pfeifer, Harald ; Backes-Gellner, Uschi ; Dummert, Sandra ; Pregaldini, Damiano ;Zitatform
Neuber-Pohl, Caroline, Damiano Pregaldini, Uschi Backes-Gellner, Sandra Dummert & Harald Pfeifer (2023): How Negative Labor Supply Shocks Affect Training in Firms: Lessons from Opening the Swiss-German Border. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 16652), Bonn, 47 S.
Abstract
"By exploiting a labor market reform causing an outflow of German workers to Switzerland, we examine the effect of negative labor supply shocks on training in firms using the market for apprenticeships as an example. Analysis of administrative data reveals that the reform led to more apprentices in German firms despite a decrease in apprentice wages. This can be explained by a standard two-factor production model where firms substitute outflowing skilled workers with more apprentices; setting lower wages is possible because of a rising supply of apprentices owing to substantially improved employment prospects after border openings." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Die Entwicklung des Ausbildungsmarktes im Jahr 2023: Analysen auf Basis der BIBB-Erhebung über neu abgeschlossene Ausbildungsverträge und der Ausbildungsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit zum Stichtag 30. September (2023)
Zitatform
Oeynhausen, Stephanie, Alexander Christ, Eric Schuss, Bettina Milde & Ralf-Olaf Granath (2023): Die Entwicklung des Ausbildungsmarktes im Jahr 2023. Analysen auf Basis der BIBB-Erhebung über neu abgeschlossene Ausbildungsverträge und der Ausbildungsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit zum Stichtag 30. September. (BIBB-Preprint), Bonn, 54 S.
Abstract
"Die Zahl neu abgeschlossener Ausbildungsverträge ist im Berichtsjahr 2023 erneut gestiegen. Bundesweit wurden 489.200 Ausbildungsverträge neu abgeschlossen, das entspricht einem Plus von 3,0 % (+14.000) im Vergleich zur Vorjahreserhebung. Insgesamt liegt die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge jedoch weiterhin deutlich unter dem Niveau von 2019 vor Ausbruch der Coronapandemie (-35.900 Verträge bzw. -6,8 %). Nach Rückgängen in den Vorjahren stieg die Nachfrage der Jugendlichen nach Ausbildung um 17.300 auf 552.900 (+3,2 %). Auch das Angebot an dualen Berufsausbildungsstellen nahm in vergleichbarem Umfang zu (+18.600 bzw. +3,4 %) und lag nun bei 562.600. Damit übertraf das Angebot zum zweiten Mal in Folge die Nachfrage der Jugendlichen. Allerdings nahmen auch die Schwierigkeiten zu, das Ausbildungsangebot der Betriebe und die Nachfrage der Jugendlichen zusammenzuführen. Sowohl der Anteil der unbesetzten Ausbildungsstellen als auch der Anteil der erfolglos suchenden Ausbildungsplatznachfrager ist im Vergleich zum Vorjahr leicht angestiegen. Bundesweit blieben 2023 73.400 Ausbildungsstellen unbesetzt, das sind 13,4 % des betrieblichen Angebots – ein neuer Höchstwert. Gleichzeitig hatten 63.700 junge Menschen zum Bilanzierungsstichtag 30. September 2023 noch keinen Ausbildungsplatz gefunden und hielten deshalb ihren Vermittlungswunsch weiterhin aufrecht. 11,5 % der Ausbildungsplatznachfrage blieb damit erfolglos." (Autorenreferat, IAB-Doku))
Weiterführende Informationen
Ergänzende Informationen -
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Train drain? Access to foreign workers and firms’ provision of training (2023)
Zitatform
Oswald-Egg, Maria Esther & Michael Siegenthaler (2023): Train drain? Access to foreign workers and firms’ provision of training. In: Labour Economics, Jg. 85. DOI:10.1016/j.labeco.2023.102436
Abstract
"Does better access to foreign workers reduce firms’ willingness to provide general skills training? We analyze how the opening of the Swiss labor market to workers from the European Union affected the number of apprenticeships that firms provide. We exploit that the availability of foreign workers increased more in firms close to the border because they gained unrestricted access to cross-border workers from Switzerland’s neighboring countries. Our Difference-in-Differences estimates suggest that firm-provided training to unskilled workers and access to foreign workers are not necessarily substitutes: opening the borders did not have a statistically significant effect on apprenticeship provision. Using unique data on firms’ costs and motives to train apprentices, we show that the greater availability of foreign workers reduced firms’ incentive to train because hiring skilled workers externally became cheaper, among others because new hires became more productive from the start. Positive impacts on firm growth worked in the opposite direction." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2024 Elsevier) ((en))
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Literaturhinweis
Arbeitswelt 4.0, Diversität und Generation Z: Die „Personalisierte Ausbildung“ als Orientierungsrahmen für Akteure der betrieblichen Ausbildungspraxis auf dem Weg zu einer zukunfts- und diversitätsorientierten Berufsausbildung – Erfahrungen, Hindernisse und Impulse (2023)
Pollnow, Julia; Fillinger, Frank; Flindt, Nicole; Rietz, Christian;Zitatform
Pollnow, Julia, Frank Fillinger, Nicole Flindt & Christian Rietz (2023): Arbeitswelt 4.0, Diversität und Generation Z: Die „Personalisierte Ausbildung“ als Orientierungsrahmen für Akteure der betrieblichen Ausbildungspraxis auf dem Weg zu einer zukunfts- und diversitätsorientierten Berufsausbildung – Erfahrungen, Hindernisse und Impulse. In: Berufs- und Wirtschaftspädagogik - online H. 45, S. 1-26.
Abstract
"In dem, was sie sind, können und wollen, sind Auszubildende von großer Diversität geprägt. Ein wesentlicher Faktor, der neben der Heterogenität der Zielgruppe den Bedarf erhöht, traditionelle Berufsausbildungskonzepte neu zu denken, ist die Arbeitswelt 4.0. Ausbildungsbetriebe werden den Anforderungen oftmals jedoch noch nicht ausreichend gerecht. Der folgende Beitrag erläutert anhand der „Personalisierten Ausbildung“ einen Ansatz, der Praktiker:innen in der betrieblichen Ausbildung auf dem Weg zu einer zukunfts- und diversitätsorientierten Berufsausbildung einen Orientierungsrahmen bietet. Dazu werden aktuelle Rahmenbedingungen, resultierend aus den Anforderungen der Auszubildenden und Arbeitswelt, aus unternehmerischer Perspektive reflektiert sowie darauf aufbauend Ursprung, Ziele und Abgrenzung des Konzepts von anderen Ansätzen dargelegt. Neben der theoretischen Einbettung der Kerninstrumente der „Personalisierten Ausbildung“ – der Portfoliogespräche und Wahlmodule – werden anhand erster Studien sowie Erfahrungen Gelingensfaktoren des Konzepts hergeleitet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Betriebliche Ausbildung: Höhere Übernahmequoten sind nur teilweise auf einen Anstieg der Übernahmen zurückzuführen (2023)
Zitatform
Roth, Duncan & Barbara Schwengler (2023): Betriebliche Ausbildung: Höhere Übernahmequoten sind nur teilweise auf einen Anstieg der Übernahmen zurückzuführen. In: IAB-Forum – Grafik aktuell H. 14.03.2023.
Abstract
"Zwischen 2010 und 2019 ist die Quote der übernommenen Auszubildenden von 61 Prozent auf 77 Prozent gestiegen. Diese Entwicklung ist auf vermehrte Übernahmen durch die Betriebe (+14%) sowie auf einen Rückgang der Ausbildungsabschlüsse (–10%) zurückzuführen. Mit Beginn der Covid-19-Pandemie im Jahr 2020 gab es einen leichten Anstieg der Abschlüsse, aber auch einem Rückgang der Übernahmen – dadurch sank auch die Übernahmequote vorübergehend. Im weiteren Verlauf der Krise stieg die Übernahmequote und erreichte 2022 wieder das Niveau von 2019, was sich vor allem auf den Rückgang der Ausbildungsabschlüsse zurückführen lässt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Was bringt das Weiterbildungsgesetz?: Sozialrechtliche Perspektiven auf neue arbeitsmarktpolitische Förderinstrumente für die Transformation der Arbeitswelt (2023)
Ruhwedel, Katharina; Simon, Stephan;Zitatform
Ruhwedel, Katharina & Stephan Simon (2023): Was bringt das Weiterbildungsgesetz? Sozialrechtliche Perspektiven auf neue arbeitsmarktpolitische Förderinstrumente für die Transformation der Arbeitswelt. (Hans-Böckler-Stiftung. Working paper Forschungsförderung 310), Düsseldorf, 50 S.
Abstract
"Die Transformation der Arbeitswelt stellt neue Herausforderungen an Qualifizierung und Arbeitsmarktpolitik. Das Weiterbildungsgesetz der Ampel-Regierung soll dem begegnen und enthält einige entscheidende Neuerungen für das Sozialrecht. Teil hiervon sind die „Ausbildungsgarantie“, das Qualifizierungsgeld und der Ausbau der Weiterbildungsförderung nach § 82 SGB III. Das Working Paper stellt die neuen Regelungen vor, ordnet sie rechtspolitisch ein und misst sie kritisch an den formulierten Gesetzeszielen" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Das duale Ausbildungsgeschehen in Stadt und Land (2023)
Schmidt, Robyn;Zitatform
Schmidt, Robyn (2023): Das duale Ausbildungsgeschehen in Stadt und Land. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 52, H. 2, S. 53-55.
Abstract
"Wie in vielen Lebensbereichen sind auch in der dualen Berufsausbildung Stadt-Land-Disparitäten zu beobachten. Der Trend der vergangenen Jahre deutet jedoch darauf hin, dass das Gefälle zwischen großen Städten und kleineren Dörfern bei den Auszubildendenzahlen schrumpft. Doch die Situation ist komplex. Denn auch wegen demografischer Entwicklungen ist und bleibt die Ausbildungssituation besonders in kleinen Gemeinden angespannt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zehn Mythen rund um Ausbildung und Studium: Faktencheck nachschulische Bildung (2023)
Schnelle, Caroline; Müller, Ulrich; Johanning, Naemi; Rischke, Melanie;Zitatform
Schnelle, Caroline, Ulrich Müller, Naemi Johanning & Melanie Rischke (2023): Zehn Mythen rund um Ausbildung und Studium. Faktencheck nachschulische Bildung. Gütersloh, 23 S. DOI:10.11586/2023086
Abstract
"„Der Studienboom nimmt den Betrieben die Auszubildenden weg“, „Nach der Schule wird der berufliche Weg ein für alle Mal festgelegt“, „Akademiker:innen haben von der Praxis erstmal keine Ahnung“ - solche und ähnliche Falschaussagen rund um die nachschulische Bildung, also rund um Ausbildung und Studium, haben sich hartnäckig in der öffentlichen Wahrnehmung etabliert. Sie erschweren die berufliche Orientierung junger Menschen und erzeugen eine Konkurrenzbeziehung zwischen der akademischen und beruflichen Bildung. Dabei braucht es dringend gemeinsame Ansätze, um die Zukunftsfähigkeit des nachschulischen Bildungssystems in Deutschland zu sichern. In einer gemeinsamen Analyse der Bertelsmann Stiftung und des CHE Centrum für Hochschulentwicklung stellen wir den zehn weitverbreitetsten Mythen rund um Ausbildung und Studium Fakten gegenüber. Sie zeigen: In der nachschulischen Bildung herrscht seit einigen Jahren eine erhebliche Dynamik; die Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung ist so groß wie nie zuvor. Bildungsinteressierten eröffnen sich oft Möglichkeiten, von denen sie bislang nichts wussten. Hier muss die Informationslage verbessert werden, damit junge Menschen sich ergebnisoffen orientieren können und zu fundierten Entscheidungen kommen. Zudem besteht Verbesserungsbedarf hinsichtlich des Zusammenspiels der verschiedenen Bildungsbereiche. Es sollte nicht darum gehen, Ausbildung und Studium gegeneinander auszuspielen. Im Gegenteil: Die Akteur:innen in der beruflichen und akademischen Bildung müssen enger zusammenarbeiten, um verlässliche Übergänge zu schaffen und innovative Kooperationsmodelle zu entwickeln. Die Politik muss die nachschulische Bildung aus einer übergreifende Gesamtperspektive heraus betrachten und komplementär ausgestalten. Zugleich müssen junge Menschen bei der für sie passenden Berufswahl bestmöglich unterstützt werden, sodass niemand am Übergang Schule – Beruf verloren geht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
