Regionale Arbeitsmärkte in Deutschland
Unter den einheitlichen Rahmenbedingungen der Bundesrepublik Deutschland finden sich Regionen, die von einer tiefen Arbeitsmarktkrise betroffen sind, und andere, in denen nahezu Vollbeschäftigung herrscht. Welches sind die Ursachen dieser regionalen Disparitäten? Wie werden sich der Arbeitskräftebedarf und das Erwerbspersonenpotenzial in den Regionen zukünftig entwickeln? Welche regionalen Beschäftigungsaussichten bestehen, für Jüngere und Ältere, in Wirtschaftszweigen, in Ballungsräumen und ländlichen Gebieten? Dieser IABInfoPool erschließt Informationen zum Forschungsstand.
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Literaturhinweis
Does the urban wage premium differ by pre-employment status? (2019)
Zitatform
Hamann, Silke, Annekatrin Niebuhr & Jan Cornelius Peters (2019): Does the urban wage premium differ by pre-employment status? In: Regional Studies, Jg. 53, H. 10, S. 1435-1446., 2019-01-11. DOI:10.1080/00343404.2019.1577553
Abstract
"This paper investigates whether the density of local labour markets in Germany impacts on the wage of new employment relationships and whether corresponding urbanization economies differ significantly across distinct types of transitions to employment. The results suggest rather small static urbanization benefits. Doubling employment density increases the wage of new employment relationships by 1.0 - 2.6%. Moreover, benefits seem to accrue only to persons experiencing job-to-job transitions and the short-term unemployed, but not to the long-term unemployed. It is supposed these differences point to matching advantages in large urban labour markets from which only some job seekers benefit." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
The urban wage premium in imperfect labour markets (2019)
Zitatform
Hirsch, Boris, Elke Jahn, Alan Manning & Michael Oberfichtner (2019): The urban wage premium in imperfect labour markets. (CEP discussion paper 1608), London, 43 S.
Abstract
"Using administrative data for West Germany, this paper investigates whether part of the urban wage premium stems from fierce competition in thick labour markets. We first establish that employers possess less wage-setting power in denser markets. Local differences in wage-setting power predict 1.8-2.1% higher wages from a 100 log points increase in population density. We further document that the observed urban wage premium from such an increase drops by 1.5-1.9pp once conditioning on local search frictions. Our results therefore suggest that a substantial part of the urban wage premium roots in differential imperfections across local labour markets." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
The impact of digital transformation on regional labour markets in Germany: substitution potentials of occupational tasks (2019)
Kropp, Per; Dengler, Katharina;Zitatform
Kropp, Per & Katharina Dengler (2019): The impact of digital transformation on regional labour markets in Germany: substitution potentials of occupational tasks. In: Weizenbaum Institute for the Networked Society - The German Internet Institute (Hrsg.) (2019): Proceedings of the Weizenbaum Conference 2019 "Challenges of Digital Inequality - Digital Education, Digital Work, Digital Life", S. 1-8, 2019-05-07. DOI:10.34669/wi.cp/2.8
Abstract
"The digital transformation may have large impact on the labour market. In order to determine the extent to which occupational tasks are currently replaceable by computers or computer-controlled machines, Dengler and Matthes (2015b, 2018b, 2018a) calculated substitution potentials of occupations. In this paper, we investigate the impact of digital transformation on different regions in Germany by analysing substitution potentials of occupational tasks on two different regional levels: administrative districts and regional labour markets. On the level of districts, it becomes clear that urban service centres and some rural areas have a much lower share of employees working in a highly substitutable occupation compared with manufacturing regions. In many cases, low and high values cancel each other out within regional labour markets. Nevertheless, the values still range from 15 to 38 percent. In high value regions, close monitoring of future labour market developments and (further) education appear to be of particular importance to meet the challenges of the digital transformation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Regionale Disparitäten und Regionalpolitik: Treiber der Veränderung, Handlungsbedarf und Handlungsoptionen (2019)
Zitatform
Pflüger, Michael (2019): Regionale Disparitäten und Regionalpolitik: Treiber der Veränderung, Handlungsbedarf und Handlungsoptionen. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 99, H. Sonderheft, S. 10-18. DOI:10.1007/s10273-019-2426-8
Abstract
"Städte und Regionen entwickeln sich zurzeit ungleich und erzeugen gesellschaftlich und politisch Aufmerksamkeit. Die Sorge vor einem weiteren Aufreißen der Lücken zwischen Stadt und Land und zwischen Gewinner- und Verliererregionen des Strukturwandels sitzt tief und damit auch die Sorge vor sozialen und politischen Verwerfungen. Wie lässt sich die Entwicklung von Städten und Regionen erklären? Was sind zentrale Treiber der Regionalentwicklung? Was soll und was kann Regionalpolitik leisten?" (Autorenreferat, © Springer-Verlag)
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Literaturhinweis
Das Ruhrgebiet: Der anhaltende industrielle Strukturwandel im Spiegel der Regionalpolitik (2019)
Röhl, Klaus-Heiner;Zitatform
Röhl, Klaus-Heiner (2019): Das Ruhrgebiet: Der anhaltende industrielle Strukturwandel im Spiegel der Regionalpolitik. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 99, H. Sonderheft, S. 49-55. DOI:10.1007/s10273-019-2432-x
Abstract
"Das Ruhrgebiet ist seit den 1980er Jahren Zielregion regionaler Fördermaßnahmen von Land, Bund und EU. Bis heute hat die Regionalpolitik allerdings keine Trendwende bewirkt. Die multizentrische Region nahm nicht am Aufschwung der urbanen Räume seit der Jahrtausendwende teil; sie verlor Einwohner und fällt in der Wirtschaftskraft hinter den anderen großen Agglomerationen des Landes zurück. Mit 16 % industriellem Wertschöpfungsanteil liegt die ehemals führende Industrieregion erheblich unter dem deutschen Durchschnitt, ohne dass sich moderne Dienstleistungen bisher zu einem alternativen Wachstumstreiber entwickelt hätten." (Autorenreferat, © Springer-Verlag)
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Literaturhinweis
Die Bedeutung des Handwerks in Berlin und Brandenburg (2019)
Wiethölter, Doris; Carstensen, Jeanette; Harten, Uwe;Zitatform
Wiethölter, Doris, Uwe Harten & Jeanette Carstensen (2019): Die Bedeutung des Handwerks in Berlin und Brandenburg. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Berlin-Brandenburg 03/2019), Nürnberg, 41 S.
Abstract
"Jeder achte Beschäftigte war 2016 bundesweit in einem Handwerksunternehmen tätig. Gleichwohl ist die Beschäftigung im Handwerk in den letzten Jahren bundesweit deutlich langsamer gewachsen als in der Gesamtwirtschaft. Einen überdurchschnittlichen Beitrag zum Gesamtbeschäftigungswachstum im Handwerk leisteten insbesondere Unternehmen aus den Gewerbezweigen Gebäudereiniger, Maurer und Betonbauer, Elektrotechniker, Installateure und Heizungsbauer sowie Feinwerkmechaniker. Das Beschäftigungswachstum im Handwerk basiert nicht auf einer Zunahme der Zahl der Unternehmen, sondern vielmehr auf einem Wachstum in den bestehenden Unternehmen. Die Ausbildungsleistung der Handwerksbetriebe ist überdurchschnittlich. Allerdings ging die Zahl der Auszubildenden im Handwerk in den letzten Jahren stark zurück, vor allem in den ostdeutschen Bundesländern. Primäres Ziel dieser Analyse ist eine Bestandsaufnahme der Situation und Entwicklung des handwerklichen Arbeits- und Ausbildungsmarktes in Berlin und Brandenburg im Verhältnis zur Gesamtwirtschaft. Inwieweit Fachkräfteengpässe in einzelnen Handwerksberufen und Regionen ein stärkeres Beschäftigungswachstum verhindert haben, kann in dieser Studie nicht beurteilt werden. Gleichwohl können Hinweise auf Besetzungsschwierigkeiten von Fachkräften anhand der Engpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit identifiziert werden. Die Beschäftigungszuwächse über die große Mehrzahl der beschäftigungsstärksten Gewerbezweige, in Verbindung mit den - im Verhältnis zum Nicht-Handwerk - überproportionalen Verlusten an Auszubildenden (oder allenfalls nur leichten Steigerungsraten in wachstumsstarken Gewerbezweigen) lassen aber zumindest regionale Fachkräfte- und Nachwuchsprobleme vermuten. Sollten diese zunehmen, könnte sich die Bedeutung des Handwerks als relevanter Beschäftigungsmotor in Zukunft weiter verringern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Das Ende der Steinkohleförderung im Ruhrgebiet: realistische Erwartungen an Regional- und Strukturpolitik (2018)
Zitatform
Dahlbeck, Elke & Stefan Gärtner (2018): Das Ende der Steinkohleförderung im Ruhrgebiet. Realistische Erwartungen an Regional- und Strukturpolitik. (Institut Arbeit und Technik. Forschung aktuell 2018-07), Gelsenkirchen, 20 S.
Abstract
"Das Ruhrgebiet ist von einer hoch belasteten Industrieregion zu einer wissensbasierten und lebenswerten Metropolregion geworden. Dazu hat auch die Strukturpolitik beigetragen.
Das Produzierende Gewerbe nimmt mittlerweile eine geringere Bedeutung ein als in NRW insgesamt.
Neue Technologiezentren und Branchen haben sich aus den regionalen Entwicklungspfaden weiterentwickelt. Hierzu gehören u.a. die Umweltwirtschaft, Informationstechnik (IT) oder Logistik.
Die Wirtschafts- und Sozialstruktur des Ruhrgebiets ist funktional ausdifferenziert. Während das südliche Ruhrgebiet auf Erfolge zurückblicken kann, verfestigen sich die multiplen Problemlagen im Norden.
Das Ruhrgebiet benötigt einen neuen und realistischen Entwicklungsschub, der der Ausdifferenzierung der Wirtschafts- und Sozialstruktur Rechnung trägt." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Long-run processes of geographical concentration and dispersion: evidence from Germany (2018)
Zitatform
Dauth, Wolfgang, Michaela Fuchs & Anne Otto (2018): Long-run processes of geographical concentration and dispersion. Evidence from Germany. In: Papers in regional science, Jg. 97, H. 3, S. 569-593., 2016-09-08. DOI:10.1111/pirs.12271
Abstract
"Dieser Beitrag analysiert die Entwicklung der räumlichen Konzentration im Verarbeitenden Gewerbe, im Dienstleistungssektor und in den wissensintensiven Branchen in Westdeutschland über einen Zeitraum von 30 Jahren. Wir verwenden detaillierte Betriebsdaten von 187 Wirtschaftszweigen für die Jahre von 1980 bis 2010. Alle drei Sektoren weisen räumlich konzentrierte Standortmuster auf, die im Verarbeitenden Gewerbe jedoch am stärksten ausgeprägt sind. Das Ausmaß der Konzentration hat im Beobachtungszeitraum generell abgenommen. Diese räumlichen Muster bleiben auch bestehen, wenn wir verschiedene sektorale und regionale Abgrenzungen sowie räumliche Abhängigkeiten zwischen den Nachbarregionen berücksichtigen. Als Ursachen für die zunehmende Dispersion stellen wir die Bedeutung von Betriebsgründungen, Expansionen, Schrumpfungen und Schließungen in den Vordergrund. Wir zeigen, dass die Dekonzentration im Verarbeitenden Gewerbe insbesondere durch Schrumpfungen und Schließungen von Betrieben innerhalb von Branchenagglomerationen verursacht wurde. Im Dienstleistungsgewerbe wurden hingegen neue Betriebe vermehrt außerhalb von bestehenden Agglomerationen gegründet, was ebenfalls zur räumlichen Dispersion wirtschaftlicher Aktivitäten geführt hat." (Autorenreferat, Published by arrangement with John Wiley & Sons)
Ähnliche Treffer
frühere (möglw. abweichende) Version erschienen als: IAB-Discussion Paper , 27/2015Weiterführende Informationen
Appendix S1: The spatial EG index -
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Matching in cities (2018)
Zitatform
Dauth, Wolfgang, Sebastian Findeisen, Enrico Moretti & Jens Südekum (2018): Matching in cities. (NBER working paper 25227), Cambrige, 65 S. DOI:10.3386/w25227
Abstract
"In most countries, average wages tend to be higher in larger cities. In this paper, we focus on the role played by the matching of workers to firms in explaining geographical wage differences. Using rich administrative German data for 1985-2014, we show that wages in large cities are higher not only because large cities attract more high-quality workers, but also because highquality workers are significantly more likely to be matched to high-quality plants. In particular, we find that assortative matching - measured by the correlation of worker fixed effects and plant fixed effects - is significantly stronger in large cities. The elasticity of assortative matching with respect to population has increased by around 75%in the last 30 years. We estimate that in a hypothetical scenario in which we keep the quality and location of German workers and plants unchanged, and equalize within-city assortative matching geographical wage inequality in Germany would decrease significantly. Overall, assortative matching magnifies wage differences caused by worker sorting and is a key factor in explaining the growth of wage disparities between communities over the last three decades.
If high-quality workers and firms are complements in production, moreover, increased assortative matching will increase aggregate earnings. We estimate that the increase in within-city assortative matching observed between 1985 and 2014 increased aggregate labor earnings in Germany by 2.1%, or 31.32 billion euros. We conclude that assortative matching increases earnings inequality across communities, but it also generates important efficiency gains for the German economy as a whole." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Regionale Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen in Deutschland (2018)
Zitatform
Fuchs, Michaela (2018): Regionale Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen in Deutschland. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Daten und Indikatoren), Nürnberg, 18 S.
Abstract
"Dass Frauen in Deutschland weniger verdienen als Männer, gilt gemeinhin als bekannt. Die nationale Betrachtung verdeckt jedoch große Unterschiede zwischen den einzelnen Regionen, wie eine IAB-Studie anhand von Daten für das Jahr 2016 zeigt. So war der relative Verdienstunterschied zwischen Frauen und Männern in Dingolfing-Landau, Ingolstadt, Böblingen, dem Bodenseekreis oder Erlangen sehr hoch. In 29 ostdeutschen Städten und Landkreisen wie Cottbus, Frankfurt/Oder, Märkisch-Oderland, Potsdam oder Weimar verdienten die Frauen dagegen mehr als die Männer.
Ein Vergleich der beiden Regionen mit dem höchsten und geringsten Verdienstunterschied offenbart einige Besonderheiten, welche die großen Abweichungen teilweise erklären dürften." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Regionale Arbeitslosigkeit: falsche Eindrücke von Stadt-Land-Differenzen (2018)
Zitatform
Grözinger, Gerd (2018): Regionale Arbeitslosigkeit: falsche Eindrücke von Stadt-Land-Differenzen. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 98, H. 1, S. 68-70. DOI:10.1007/s10273-018-2243-5
Abstract
Vor dem Hintergrund der medialen Darstellung von Städten als regionalem Jobmotor und gleichzeitigem Arbeitslosenschwerpunkt fragt der Autor nach der Ursache für diese Diskrepanz. 'Die Antwort liegt in der Statistik. Arbeitslose werden am Wohnort gezählt. Aber auch der Nenner der Arbeitslosenquote - die zivilen Erwerbspersonen - sind wohnortbezogen definiert. Was auf den ersten Blick als methodische Konsistenz erscheint, ist im Zeitalter zunehmenden Pendelns inhaltlich dysfunktional geworden.' Er unternimmt im Folgenden eine Alternativberechnung, die tatsächlich auf die Beschäftigung am Arbeitsort bezogen ist. Fazit: 'Insgesamt sind also in Bezug auf Arbeitslosigkeit die Bewohner der Städte in Deutschland in einer sehr ähnlichen Lage wie die des Landes - wenn die Pendlerbilanz Berücksichtigung findet. Das wird aber weder in der öffentlichen Wahrnehmung noch in statistischen Ausarbeitungen thematisiert. Stattdessen werden die auf dem Wohnort basierenden regionalen Angaben von Destatis und dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung kritiklos übernommen.' (IAB)
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Literaturhinweis
Labor demand shocks and housing prices across the US: does one size fit all? (2018)
Osei, Michael; Winters, J. John V.;Zitatform
Osei, Michael & J. John V. Winters (2018): Labor demand shocks and housing prices across the US. Does one size fit all? (IZA discussion paper 11636), Bonn, 24 S.
Abstract
"This paper examines whether effects of labor demand shocks on housing prices vary across time and space. Using data on 321 US metropolitan statistical areas, we estimate the medium- and long-run effects of increases in metropolitan statistical area-level employment and total labor income on housing prices. Instrumental variable estimates for different time periods, and also for coastal, non-coastal, large, and small metropolitan statistical areas are obtained using the shift-share instrument. Results suggest that labor demand shocks have positive effects on housing prices. However, these effects appear to vary across time periods and across different types of metropolitan statistical areas." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Die Zukunft des Ruhrgebiets: Wirtschaftliche Lage und Potenziale des größten deutschen Ballungsraumes. IW-Gutachten (2018)
Röhl, Klaus-Heiner; Thiele, Christopher; Kempermann, Hanno; Puls, Thomas; Burstedde, Alexander; Geis, Wido; Engels, Barbara; Niendorf, Matthias;Zitatform
Röhl, Klaus-Heiner, Alexander Burstedde, Barbara Engels, Wido Geis, Hanno Kempermann, Matthias Niendorf, Thomas Puls & Christopher Thiele (2018): Die Zukunft des Ruhrgebiets. Wirtschaftliche Lage und Potenziale des größten deutschen Ballungsraumes. IW-Gutachten. Köln, 64 S.
Abstract
"Das Ruhrgebiet besitzt als größter deutscher Ballungsraum eine herausragende Bedeutung nicht nur für Nordrhein-Westfalen, sondern für Deutschland insgesamt. Als multizentrische Städteregion nimmt das Ruhrgebiet im Gefüge der überwiegend monozentrischen Metropolräume eine Sonderstellung ein, die möglicherweise für den Strukturwandel hin zu einer Wissens- und urbanen Dienstleistungsgesellschaft hinderlich ist. Dies könnte, wie in vielen erfolgreichen deutschen Regionen, durch eine nachhaltige Stärke der Industrie mit innovativen Produkten in ex-portstarken Branchen kompensiert werden. Doch das Verarbeitende Gewerbe des Ruhrgebiets hat bislang den Strukturwandel nicht abgeschlossen und schrumpft weiter. Die Folge sind eine hohe Arbeitslosigkeit und die Abwanderung junger, oft gut qualifizierter Menschen.
Wie das vorliegende Gutachten zeigt, verdichten sich Probleme im Bereich der Infrastruktur, der Bildung und der Qualifizierung mit einer ungünstigen Finanzlage der Kommunen zu einem schwer zu durchschlagenden 'Gordischen Knoten' negativer Indikatoren. Dies spiegelt das sehr schlechte Abschneiden der Ruhrgebietskreise im IW Regionalranking. Es gibt jedoch auch Potenziale, auf denen für eine Stärkung der Wirtschaft im Ruhrgebiet aufgebaut werden kann. So ist die Wirtschaftskraft gemessen anhand des Bruttoinlandsprodukts je Einwohner seit dem Jahr 2000 nicht weiter zurückgefallen. Im Bereich der Digitalisierung schneidet das Ruhrgebiet relativ gut ab und die Demographie ist gemessen an der weiteren Alterung der Gesellschaft günstiger als in vielen anderen Regionen Deutschlands. Die Fachkräfteengpässe sind etwas geringer als in anderen Regionen, zudem bestehen noch Potenziale bei der Frauenerwerbsquote und in der Qualifizierung der Arbeitslosen. Die Analyse zeigt auf, dass eine Renaissance des Ruhrgebiets nur durch das Zusammenwirken regionaler Akteure aus Wirtschaft und Verwaltung mit der Landespolitik und dem Bund gelingen kann. Dringend notwendig sind eine Stärkung der Infrastrukturinvestitionen des Bundes und eine Neuausrichtung der Regionalpolitik zugunsten von Regionen mit Struktur- und Arbeitsmarktproblemen auch in Westdeutschland. Ein erfolgreicher Strukturwandel im Ruhrgebiet hängt aber auch stark von einem Mentalitätswandel in der Region durch eine Stärkung der Eigeninitiative und der Gründungskultur ab. " (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Neighbours matter: a nation-wide small-area assessment of environmental inequality in Germany (2018)
Zitatform
Rüttenauer, Tobias (2018): Neighbours matter: a nation-wide small-area assessment of environmental inequality in Germany. In: Social science research, Jg. 70, H. February, S. 198-211. DOI:10.1016/j.ssresearch.2017.11.009
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Literaturhinweis
Armutsgefährdung regional: neue Perspektiven durch Preisbereinigung (2018)
Schröder, Christoph;Zitatform
Schröder, Christoph (2018): Armutsgefährdung regional: neue Perspektiven durch Preisbereinigung. In: Zeitschrift für Sozialreform, Jg. 64, H. 4, S. 495-523. DOI:10.1515/zsr-2018-0024
Abstract
"Die Betroffenheit von relativer Einkommensarmut weist große regionale Unterschiede auf. In der herkömmlichen Betrachtung mit (nominal) bundeseinheitlichem Schwellenwert zeigt sich ein deutliches Ost-West-Gefälle (5 Prozentpunkte Differenz) und ein fast ebenso großer Stadt-Land-Unterschied. Ein nominal gleich hoher Einkommensschwellenwert hat in den verschiedenen Regionen Deutschlands jedoch eine unterschiedlich hohe Kaufkraft. Daher werden hier die Individualeinkommen um die regionalen Preisunterschiede bereinigt, und es wird analog zur Einkommensarmut die relative Kaufkraftarmut berechnet. Diese weist differenziertere regionale Muster mit einem stark ausgeprägten Stadt-Land-Gefälle aus: Die Unterschiede zwischen ostdeutschen und westdeutschen Bundesländern betragen bei der relativen Kaufkraftarmut 2 Prozentpunkte, die Differenz zwischen Stadt und Land dagegen fast 8 Prozentpunkte. Die hohe Betroffenheit der Städte ergibt sich zum einen aus dem dort hohen Preisniveau. Zum anderen ist der Bevölkerungsanteil von Gruppen mit deutschlandweit erhöhter Armutsgefährdung (beispielsweise Arbeitslose, Alleinerziehende, Personen mit Migrationshintergrund) in Städten überdurchschnittlich hoch. Zudem sind diese Gruppen in Großstädten besonders stark armutsgefährdet." (Autorenreferat, © De Gruyter)
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Literaturhinweis
Regionale Ungleichheit hat viele Facetten (2018)
Schwengler, Barbara;Zitatform
Schwengler, Barbara (2018): Regionale Ungleichheit hat viele Facetten. In: IAB-Forum H. 30.11.2018, o. Sz., 2018-11-28.
Abstract
"Über regionale Unterschiede der wirtschaftlichen und demografischen Entwicklung, nicht nur zwischen Ost und West oder Stadt und Land, wird viel diskutiert. Zahlreiche Beiträge in den Medien befassen sich mit dem Auseinanderdriften von Regionen; die Bundesregierung hat sich die Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse in ganz Deutschland auf die Fahnen geschrieben. Beim diesjährigen gemeinsamen Workshop von IAB und IWH wurde das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln genauer beleuchtet und hinterfragt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Schwengler, Barbara; -
Literaturhinweis
Bessere Chancen anderswo?: Der Einfluss der regionalen Mobilität auf die berufliche Platzierung nach Arbeitslosigkeit in Berlin und Brandenburg (2018)
Seibert, Holger; Wiethölter, Doris; Lüdeke, Britta;Zitatform
Seibert, Holger, Doris Wiethölter & Britta Lüdeke (2018): Bessere Chancen anderswo? Der Einfluss der regionalen Mobilität auf die berufliche Platzierung nach Arbeitslosigkeit in Berlin und Brandenburg. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Berlin-Brandenburg 02/2018), Nürnberg, 26 S.
Abstract
"Räumliche Mobilität kann maßgeblich zum Ausgleich von regionalen Disparitäten beitragen. Für Arbeitslose bietet sie insbesondere die Möglichkeit, anderswo Beschäftigungschancen wahrzunehmen, die vor Ort nicht oder nur eingeschränkt existieren. Unsere Analyse zeigt, dass die regionale Mobilität von bei der Beschäftigungsaufnahme von zuvor Arbeitslosen in Berlin erwartungsgemäß geringer ausfällt als in Brandenburg. Die Metropole Berlin erweist sich als Entwicklungsmotor mit positiven Beschäftigungseffekten sowohl für die Berliner Erwerbspersonen als auch für die Gesamtregion Berlin-Brandenburg. Während in Berlin nur 21 Prozent der Beschäftigungsaufnahmen von Arbeitslosen außerhalb der Stadtgrenze erfolgen, liegt der Vergleichswert für die Brandenburger Arbeitslosen bei 46 Prozent (mobil über den Wohnortkreis hinaus).
In beiden Bundesländern weisen Personen mit Berufsabschlüssen auf Spezialisten- und Expertenniveau die höchsten Mobilitätsraten auf. Während allerdings in Brandenburg fast zwei Drittel der Hochqualifizierten mobil sind, fällt der Vergleichswert in Berlin nur halb so hoch aus. Die regionale Mobilität von gering- und mittelqualifizierten Arbeitslosen fällt deutlich niedriger aus als bei den Hochqualifizierten. Die Unterschiede zwischen gering- und mittelqualifizierten Arbeitslosen bezüglich ihrer Mobilitätsmuster fallen hingegen eher marginal aus.
Regionale Mobilität bei der Beschäftigungsaufnahme wirkt sich dabei positiv auf die berufliche Platzierung aus. Arbeitslose Personen, die eine Beschäftigung in einem anderen als dem Wohnortkreis aufnehmen, sind häufiger ausbildungsadäquat oder sogar überwertig beschäftigt als nicht-mobile Personen - insbesondere dann, wenn Sie über einen ihrer Nachbarkreise hinaus mobil sind." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Regionaler Gender Pay Gap: Analyse der geschlechtsspezifischen Entgeltunterschiede in Rheinland-Pfalz (2018)
Zitatform
Wydra-Somaggio, Gabriele & Michael Höchst (2018): Regionaler Gender Pay Gap. Analyse der geschlechtsspezifischen Entgeltunterschiede in Rheinland-Pfalz. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Rheinland-Pfalz-Saarland 01/2018), Nürnberg, 44 S.
Abstract
"Der Entgeltunterschied zwischen Frauen und Männern in Rheinland-Pfalz, die einer sozialversicherungspflichtigen Vollzeitbeschäftigung nachgehen, liegt bei 15,2 Prozent. Dieser geschlechtsspezifische Entgeltunterschied variiert innerhalb von Rheinland-Pfalz deutlich. In den kreisfreien Städten verdienen Frauen zwischen 8,3 Prozent (Neustadt an der Weinstraße) und 32,8 Prozent (Zweibrücken) weniger als die Männer. In den Landkreisen liegt der Gender Pay Gap zwischen 7,7 Prozent (Mainz-Bingen) und 29,9 Prozent (Germersheim). Vor allem in Kreisen, in denen das Verarbeitende Gewerbe dominiert, ist der Gender Pay Gap besonders hoch, ebenso in Kreisen, in denen vorwiegend Großbetriebe ansässig sind. In Kreisen mit einer jungen Altersstruktur ist der Gender Pay Gap dagegen vergleichsweise niedrig. Eine Oaxaca-Blinder-Zerlegung zeigt, dass vor allem die individuellen Merkmale einen Großteil der Höhe des Gender Pay Gap erklären. Die regionalen Faktoren, wie Wirtschafts- und Betriebsstruktur sowie die Altersstruktur in einer Region leisten kaum einen Beitrag zur Erklärung des Gender Pay Gap. Der Erklärungsbeitrag unterscheidet sich aber bei getrennter Betrachtung von Landkreisen und kreisfreien Städten: Insbesondere regionale Merkmale, wie Wirtschafts- und Altersstruktur wirken in den Landkreisen auf das Entgelt von Frauen positiver als auf das der Männer, was sich mindernd auf den geschlechtsspezifischen Entgeltunterschied auswirkt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitsmarkteffekte der Digitalisierung bis 2035: Regionale Branchenstruktur spielt eine wichtige Rolle (2018)
Zitatform
Zika, Gerd, Robert Helmrich, Tobias Maier, Enzo Weber & Marc Ingo Wolter (2018): Arbeitsmarkteffekte der Digitalisierung bis 2035: Regionale Branchenstruktur spielt eine wichtige Rolle. (IAB-Kurzbericht 09/2018), Nürnberg, 12 S.
Abstract
"Die Digitalisierung der Produktions- und Arbeitswelt schreitet voran und dürfte zu profunden Änderungen auf dem Arbeitsmarkt führen. Da es in Deutschland große regionale Diskrepanzen hinsichtlich der Wirtschafts- und Berufsstruktur gibt und sich die Regionen auch weiterhin verschieden entwickeln, dürften auch die Auswirkungen einer zunehmenden Digitalisierung regional unterschiedlich ausfallen. Um die langfristigen regionalen Arbeitsmarkteffekte abzuschätzen, haben die Autoren auf Basis einer Studie für Gesamtdeutschland regionalspezifische Modellrechnungen bis 2035 durchgeführt. Sie zeigen, dass die Digitalisierung in den Regionen - wie im Bund - auf das Gesamtniveau der Beschäftigung kaum Auswirkungen hat. Dennoch führt sie zu größeren Verschiebungen von Arbeitsplätzen zwischen Branchen, Berufen und Anforderungsniveaus. Entscheidend hierfür sind die Branchen- und Berufsstrukturen vor Ort. In der Szenarioanalyse wird eine im Jahr 2035 vollständig digitalisierte Arbeitswelt (Wirtschaft 4.0) mit einer Welt verglichen, in der sich der technische Fortschritt am bisherigen Entwicklungspfad orientiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
How to woo the smart ones?: Evaluating the determinants that particularly attract highly qualified people to cities (2017)
Zitatform
Buch, Tanja, Silke Hamann, Annekatrin Niebuhr & Anja Rossen (2017): How to woo the smart ones? Evaluating the determinants that particularly attract highly qualified people to cities. In: Journal of Urban Affairs, Jg. 39, H. 6, S. 764-782., 2016-10-25. DOI:10.1080/07352166.2017.1282765
Abstract
"Human capital is a driving factor of innovation and economic growth. Urban economies in particular depend on highly qualified workers; therefore, attracting highly skilled workers is a key factor for cities' economic prospects. We analyze the determinants that influence the migration of highly skilled workers by investigating the migration balance of German cities between 2000 and 2010. The study compares the significance of various work- and amenity-related variables for highly qualified workers and the remaining workforce. The findings suggest that local labor market conditions influence mobility decisions, but amenities matter, too. The preferences of highly qualified workers seem to differ somewhat from those of the rest of the workforce. However, there are also several factors that do not show systematic differences across skill groups." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Literaturhinweis
Pendlerbericht Berlin-Brandenburg 2015 (2017)
Carstensen, Jeanette; Wiethölter, Doris; Seibert, Holger;Zitatform
Carstensen, Jeanette, Holger Seibert & Doris Wiethölter (2017): Pendlerbericht Berlin-Brandenburg 2015. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Berlin-Brandenburg 01/2017), Nürnberg, 48 S.
Abstract
"Die räumliche Mobilität der Arbeitskräfte in Berlin und Brandenburg hat, wie bereits in den Vorjahren, auch 2015 weiter zugenommen. In die Bundeshauptstadt pendelten ca. 277.500 Personen aus verschiedenen Bundesländern zur Arbeit ein, ca. 10.500 (+3,9 %) Beschäftigte mehr als noch 2014. Ebenfalls gestiegen ist die Zahl der Berliner Auspendler: gut 166.400 Beschäftigte mit Berliner Wohnort, und damit ca. 8.900 (+5,7 %) mehr als im Jahr zuvor, gingen ihrer Beschäftigung außerhalb Berlins nach. Insgesamt wies die Bundeshauptstadt damit einen Einpendlerüberschuss von gut 111.100 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten auf, was einer Zunahme von 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Auch die Mobilität der Arbeitskräfte in Brandenburg ist gewachsen. Brandenburg war nicht nur das Bundesland mit der höchsten Auspendlerquote (28,9 %), sondern hatte auch die höchste Einpendlerquote (16,6 %) unter den Flächenländern. Im Jahr 2015 arbeiteten ca. 272.800 Brandenburger in einem anderen Bundesland. Aus anderen Bundesländern pendelten etwa 133.500 Beschäftigte zum Arbeiten nach Brandenburg ein. Damit hat sich der Auspendlerüberschuss gegenüber dem Vorjahr leicht verringert.
Die Pendlerbeziehungen zwischen den beiden Bundesländern Berlin und Brandenburg sind ebenfalls intensiver geworden. Knapp 199.300 Brandenburger pendelten 2015 nach Berlin, ca. 5.300 Personen mehr als ein Jahr zuvor. Dies waren 21,1 Prozent aller Beschäftigten mit Brandenburger Wohnort. In die Gegenrichtung pendelten 6,8 Prozent aller Beschäftigten mit Berliner Wohnort (ca. 81.900) und damit fast 3.600 Beschäftigte mehr als 2014.
Als Gründe für die steigende Arbeitskräftemobilität werden Suburbanisierungsprozesse, Lohndifferenzen sowie Unterschiede in Umfang und Dichte des Arbeitsplatzangebots diskutiert. Im Zuge des günstigen Beschäftigungswachstums kam es zugleich auch zu einer Steigerung der Zahl der mobilen Beschäftigten. Gleichzeitig erzwingen die immer weiter zunehmende Spezialisierung der Arbeitswelt und die Anforderungen der Wissensgesellschaft eine Zunahme der Mobilitätsbereitschaft von Beschäftigten. Der vorliegende Bericht zeichnet die Entwicklung der Pendlerzahlen für Berlin und Brandenburg für den Zeitraum 1999 bis 2015 nach, wie auch deren Pendlerverflechtungen nach Ziel- und Herkunftsregionen. In dieser Analyse werden darüber hinaus die Wirtschaftsbranchen der mobilen Beschäftigten untersucht, die intensive Pendlerverflechtungen verzeichnen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Stability of functional labour market regions (2017)
Kropp, Per; Schwengler, Barbara;Zitatform
Kropp, Per & Barbara Schwengler (2017): Stability of functional labour market regions. (IAB-Discussion Paper 21/2017), Nürnberg, 20 S.
Abstract
"In den vergangenen Jahrzehnten sind die Pendlerzahlen und Pendelentfernungen gestiegen. Basierend auf der Vorgängerstudie, in der ein neues Verfahren zur Abgrenzung von Arbeitsmarktregionen anhand von Pendlerverflechtungen vorgestellt wurde, liegt der Schwerpunkt dieser Studie auf der zeitlichen Stabilität von Arbeitsmarktregionsabgrenzungen in Deutschland. Die Abgrenzungsergebnisse ab dem Jahr 1993 werden zu sieben Gruppen à drei Jahren zusammengefasst und anschließend in die drei Kategorien 'Kernarbeitsmarkt', 'Teilarbeitsmarkt' und 'überlappender Arbeitsmarkt' eingeteilt. Als zentrales Ergebnis zeigt sich, dass Regionen um wichtige Arbeitsmarktzentren herum stabile Arbeitsmärkte bilden. Im Zeitverlauf gehören die meisten Beschäftigten denselben Arbeitsmarktregionen oder Teilen davon an." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Labour mobility and local employment: building a local employment base from labour mobility? (2017)
Zitatform
Naveed, Amjad, Nino Javakhishvili-Larsen & Torben Dall Schmidt (2017): Labour mobility and local employment: building a local employment base from labour mobility? In: Regional Studies. Journal of the Regional Studies Association, Jg. 51, H. 11, S. 1622-1634. DOI:10.1080/00343404.2016.1223284
Abstract
"Sind die Zuströme von Arbeitskräften ein Beitrag zu den Arbeitschancen für lokale Anwohner? Zur Analyse dieser Frage nutzen wir ein dreischrittiges Verfahren zur Instrumentvariablenschätzung einschließlich der wechselseitigen Festeffekte zur Berücksichtigung von nicht beobachteter Heterogenität unter Nutzung von eindeutigen Paneldaten für den Zeitraum von 2006 bis 2011 in Dänemark. Aus den Ergebnissen geht hervor, dass die Zuströme von Arbeitskräften eine entscheidende Rolle für Arbeitschancen in Randgebieten spielen, aber in größerer Nähe zu Innenstädten keine Auswirkungen zu haben scheinen. Darüber hinaus verdeutlichen die Ergebnisse die Wichtigkeit von Zuströmen mit bestimmten Kenntnissen sowie von sektorenübergreifenden Abhängigkeiten bei der Dynamik von Kenntnissen. Dies betont die Bedeutung einer Berücksichtigung von Politiken zur Förderung von Mobilität für die Sicherstellung der Beschäftigungsbasis in Randgebieten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Smaller differences in bigger cities?: Assessing the regional dimension of the gender pay gap (2017)
Zitatform
Nisic, Natascha (2017): Smaller differences in bigger cities? Assessing the regional dimension of the gender pay gap. In: European Sociological Review, Jg. 33, H. 2, S. 292-304., 2017-01-01. DOI:10.1093/esr/jcx037
Abstract
"Although structural determinants have been emphasized for explaining wage differences between men and women, the role of regional opportunity structures still warrants research. This investigation focuses on the relevance of urban labour markets and agglomeration effects for the spatial variation in the gender wage gap and provides comprehensive insights into the underlying mechanisms by combining sociological, economic, and geographical approaches. It is argued that partnership ties impose severe restrictions on women's labour mobility, confining them to the labour markets of their partners and the local conditions of their residential area. According to labour market theory, women's lower responsiveness to better job offers will translate into lower earnings. However, the size of the wage penalty varies with urban size and will be considerably lower in large labour markets. Empirical evidence is provided using data from the German Socio-economic Panel (1992 - 2012). Methodologically, the study adds to the literature by estimating hybrid, within- and between-effect wage regressions that also take into account dynamic selection into employment. Results indicate that male - female wage differentials narrow with urban size up to 9 per cent, thereby prompting the increasingly discussed importance of agglomeration effects for women's employment outcomes. Moreover, the study reveals and discusses pitfalls in interpreting results from fixed-effects models." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Regionale Konvergenzprozesse in Deutschland: Der ländliche Raum holt auf (2017)
Röhl, Klaus-Heiner;Zitatform
Röhl, Klaus-Heiner (2017): Regionale Konvergenzprozesse in Deutschland. Der ländliche Raum holt auf. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2017,38), Köln, 19 S.
Abstract
"Seit dem Jahr 2000 nimmt der Urbanisierungsgrad in Deutschland wieder zu. Die Einwohnerzahlen in den Großstädten steigen an und haben inzwischen eine zunehmende Knappheit auf dem Wohnungsmarkt ausgelöst. Der ländliche Raum verliert hingegen vielerorts Einwohner. Zum einen begünstigt die Bildungsmigration die Städte, zum anderen richtet sich die Zuwanderung aus dem Ausland vorwiegend auf städtische Regionen. Aber auch Familien entscheiden sich heute eher für ein Leben in der Stadt als im Umland. Die Bevölkerungsverteilung im Raum wird von zunehmenden Agglomerationstendenzen geprägt. Doch die räumliche Konzentration der Bevölkerung wird bislang nicht von einer vergleichbaren Zentralisierung der Wirtschaftsaktivität begleitet. Der ländliche Raum kann seinen Anteil am Bruttoinlandsprodukt vielmehr konstant halten, so dass sein BIP-Rückstand je Einwohner gegenüber der Wirtschaftszentren seit dem Jahr 2000 spürbar abnimmt und die räumliche Konvergenz zwischen dem ländlichen Raum insgesamt und den Städten steigt. Dabei nimmt jedoch die Streuung der Wirtschaftskraft innerhalb der Regionstypen zu: Ein Teil der ländlichen Kreise fällt zurück, aber auch unter den Stadtregionen gibt es wachsende Divergenzen. Berücksichtigt man zudem den demografischen Wandel, der sich aufgrund der abweichenden Altersstrukturen in manchen, überwiegend ländlichen Regionen sehr viel eher und stärker als in den meisten Landesteilen auswirken wird, besteht trotz der erfreulichen Konvergenzprozesse weiterhin erheblicher regionalpolitscher Handlungsbedarf." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Beschäftigungs- und Arbeitslosigkeits-Entwicklung in Hamburg: Gutachten (2016)
Boll, Christina ; Niebuhr, Annekatrin ; Nitt-Drießelmann, Dörte; Rossen, Anja ; Otto, Alkis Henri; Peters, Cornelius;Zitatform
Boll, Christina, Annekatrin Niebuhr, Dörte Nitt-Drießelmann, Alkis Henri Otto, Cornelius Peters & Anja Rossen (2016): Beschäftigungs- und Arbeitslosigkeits-Entwicklung in Hamburg. Gutachten. Hamburg, 68 S.
Abstract
"Arbeitslosigkeit und Beschäftigung entwickeln sich derzeit in Hamburg nicht spiegelbildlich. Während die Beschäftigung in den vergangenen Jahren kontinuierlich zugenommen hat, schwächte sich der mit den Hartz-Reformen einsetzende Rückgang der Arbeitslosigkeit in den letzten Jahren ab. Ab 2012 ist sogar ein leichter Anstieg zu konstatieren. Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit hat sich offenbar von der Entwicklung der Beschäftigung entkoppelt. Dieser Befund zeigt sich in der Tendenz auch für Deutschland insgesamt. Unter anderem dürfte dies darauf zurückzuführen sein, dass der strukturelle Mismatch nach dem Auslaufen der positiven Effekte der Hartz-Reformen wieder an Bedeutung gewonnen hat. Mit strukturellem Mismatch ist gemeint, dass (regional) angebotene und nachgefragte berufliche Qualifikationen teilweise nicht zusammen passen. Neben dieser Nichtpassung von Arbeitslosen- und Stellenprofilen (Mismatch) kann die beobachtete Abkopplung auch durch weitere Faktoren verursacht sein, auf die die Beschäftigung und die Arbeitslosigkeit in unterschiedlicher Weise reagieren. Wie auch in anderen Regionen Deutschlands spielt in Hamburg die Zuwanderung von außen eine große Rolle, ebenso wie der Ausnutzungsgrad lokaler Arbeitskräftepotenziale und eine gestiegene Erwerbsneigung bei bestimmten Personengruppen. Ziel dieser Studie ist es, die genannten Zusammenhänge für den Hamburger Arbeitsmarkt im Zeitraum 2008 bis 2014 zu analysieren. Zudem wird die Entwicklung in Hamburg mit Hilfe eines Vergleichs mit anderen großen Arbeitsmarktzentren in Deutschland eingeordnet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Rückwanderung von Beschäftigten nach Leipzig (2016)
Zitatform
Fuchs, Michaela & Antje Weyh (2016): Rückwanderung von Beschäftigten nach Leipzig. In: A. f. S. u. W. Stadt Leipzig (Hrsg.) (2016): Statistischer Quartalsbericht der Stadt Leipzig II/2016, S. 23-28, 2016-08-15.
Abstract
"Der Beitrag liefert erste Befunde zur Rückwanderung von Beschäftigten in die Stadt Leipzig. Die Messestadt ist neben Potsdam eine der attraktivsten Rückkehrregionen Ostdeutschlands. Einerseits verzeichnet Leipzig einen enormen Zuzug, andererseits stammen viele der Rückkehrer, die es nach Leipzig zieht, ursprünglich aus anderen ostdeutschen Regionen. Insbesondere das kulturelle Angebot in der Stadt, aber auch eine Vielzahl an Freizeitmöglichkeiten sprechen für die starke Anziehungskraft Leipzigs. Die generelle Arbeitsmarktlage ist hingegen angespannter als in vielen anderen Großstädten Deutschlands." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The urban wage premium in imperfect labour markets (2016)
Zitatform
Hirsch, Boris, Elke J. Jahn & Michael Oberfichtner (2016): The urban wage premium in imperfect labour markets. (IZA discussion paper 9635), Bonn, 35 S.
Abstract
"Using administrative data for West Germany, this paper investigates whether part of the urban wage premium stems from fierce competition in thick labour markets. We first establish that employers possess less wage-setting power in denser markets. Local differences in wage-setting power predict 1.1-1.6% higher wages from a 100 log points increase in population density. We further document that the observed urban wage premium from such an increase drops by 1.1-1.4pp once conditioning on local search frictions. Our results therefore suggest that a substantial part of the urban wage premium roots in differential imperfections across local labour markets." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Karrierestart, Mobilität und Löhne von Absolventen der Informatik (2016)
Zitatform
Kaul, Ashok, Nathalie Neu, Anne Otto & Manuel Schieler (2016): Karrierestart, Mobilität und Löhne von Absolventen der Informatik. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Rheinland-Pfalz-Saarland 03/2016), Nürnberg, 41 S.
Abstract
"In dieser Studie wird der Karrierestart von Informatik-Absolventen der Universität des Saarlandes untersucht. Die Ergebnisse dieser Analyse zeigen, dass der Einstieg ins Erwerbsleben bei den Informatikern erfolgreicher als bei den Absolventen der übrigen Fachrichtungen verläuft. Außerdem verbleiben Informatiker häufiger nach dem Studium im Saarland. Der wichtigste Einflussfaktor auf das Mobilitätsverhalten von allen Absolventen ist die Wanderungserfahrung vor dem Studium. Wird für diesen Einflussfaktor in einer Mobilitätsregression kontrolliert, haben Informatiker aber immer noch eine höhere Wahrscheinlichkeit, eine Vollzeitbeschäftigung in der Hochschulregion zu beginnen als Absolventen der anderen Fachrichtungen. Städtische Ballungsräume sind die wichtigsten Zielregionen unter allen Absolventen, die aus dem Saarland abwandern. Zwar sind die Nominallöhne dort höher, aber auch die Lebenshaltungskosten. Im Mittel verdienen die abgewanderten Absolventen daher in anderen Bundesländern mehr als im Saarland mit einer Vollzeitstelle. Dieser regionale Lohnunterschied ist bei den Informatikern niedriger und ist ein Indiz dafür, dass die Einstiegslöhne für Absolventen dieser Fachrichtung in der Hochschulregion wettbewerbsfähig sind. Die Ergebnisse der Lohnregression zeigen, dass der wichtigste Erklärungsfaktor für die Höhe des Startgehalts ein Abschluss in dem Studienfach Informatik ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Wage growth, urbanization, and firm characteristics: evidence for Germany (2016)
Kelle, Markus;Zitatform
Kelle, Markus (2016): Wage growth, urbanization, and firm characteristics. Evidence for Germany. (Ruhr economic papers 631), Essen, 31 S. DOI:10.4419/86788733
Abstract
"Ich verwende deutsche administrative Arbeitsmarktdaten für die Jahre 2001 bis 2010, um den Einfluss von Urbanisierung und Firmeneigenschaften auf das Lohnwachstum von Arbeitern zu analysieren. Hierbei identifiziere ich ein signifikant höheres Lohnwachstum innerhalb des gleichen Jobs für Arbeiter in Regionen mit einer höheren Bevölkerungsdichte. Dies stellt Evidenz dafür dar, dass das Produktivitätswachstum für Arbeiter in dichter besiedelten Gebieten höher ist, was durch ein schnelleres Lernen oder Akkumulieren von Humankapital erklärt werden kann. Jedoch wird dieser Effekt insignifikant, wenn ich die Anzahl der Arbeitnehmer pro Firma, den Anteil der Arbeiter mit hohem Bildungsgrad in der Firma und 'Fixed Effects' für das Lohnniveau der Firma berücksichtige. Dies deutet daraufhin, dass ein solcher Lerneffekt eher innerhalb von Firmen auftritt anstatt zwischen Arbeitern innerhalb einer Region. Darüber hinaus zeigt das Papier Evidenz dafür, dass Arbeiter in dichter besiedelten Gebieten ebenso mehr von Jobwechseln innerhalb eines Kreises profitieren. Ein Grund hierfür ist, dass Arbeiter in urbaneren Regionen häufiger zu Hochlohnfirmen wechseln. Des Weiteren finde ich Evidenz dafür, dass die Effizienz der Arbeiter-Firma-Paare in dichter besiedelten Gebieten höher ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Binnenwanderungen in Deutschland zwischen 1975 und 2013 (2016)
Milbert, Antonia; Sturm, Gabriele;Zitatform
Milbert, Antonia & Gabriele Sturm (2016): Binnenwanderungen in Deutschland zwischen 1975 und 2013. In: Informationen zur Raumentwicklung H. 2, S. 121-144.
Abstract
"Seit der Jahrtausendwende ist eine verstärkte Abwanderung zumeist junger Bevölkerung aus dem ländlichen Raum in die großen Städte zu beobachten. Die Bevölkerungsverluste ländlicher Kreise, die in Ostdeutschland nicht erst seit der Grenzöffnung zu verzeichnen sind, werden zunehmend auch in westdeutschen ländlichen Kreisen spürbar. Es ist wieder vermehrt von 'Landflucht' die Rede. In Westdeutschland ist die Zahl der abwandernden 18- bis unter 25-Jährigen aus dünn besiedelten ländlichen Kreisen aktuell etwa gleich der von 1975 - allerdings bei deutlich geringerem Umfang dieser Altersgruppe. Im Gegensatz zu den 1970er-Jahren bleibt jedoch heute die Rückwanderung der 25- bis unter 30-Jährigen aus. Stattdessen zieht es auch die Angehörigen dieser Altersgruppe verstärkt in die Großstädte. Die Analyse stützt sich auf die Zeitreihen der Raumbeobachtung des BBSR zu Binnenwanderungen und die Matrix der Wanderungsverflechtungen auf Kreisebene. Als Erklärungsansätze für das geänderte Wanderungsverhalten werden in diesem empirischen Beitrag die Bildungsselektivität, die Veränderung der Erwerbs- und Familienbiografien herangezogen. Unterschiedliche Sozialisationserfahrungen aus den beiden früheren deutschen Teilstaaten dürfen dabei nicht unbeachtet bleiben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Quantifying the effect of labor market size on learning externalities (2016)
Zitatform
Peters, Jan Cornelius (2016): Quantifying the effect of labor market size on learning externalities. (Economics working paper, Christian-Albrechts-Universität Kiel, Department of Economics 2016-11), Kiel, 46 S.
Abstract
"This paper provides empirical evidence that individual labor productivity significantly depends on the size of the local labor market in which a worker previously acquired work experience. The analysis uses German micro data from the Institute for Employment Research (IAB) on transitions to employment within the period 2005 to 2011 and individual employment biographies from 1975 onwards. Analyzing the wages associated with the newly established employment relationships, suggests that dynamic agglomeration economies in general, and learning externalities in particular, play an important role in explaining individual labor productivity. Workers receive a significantly higher wage after acquiring experience in urban than in non-urban labor markets. Doubling local employment in all labor markets where experience was acquired, increases the productivity of a worker with two years of work experience by more than 0.7 percent. After 10 years of experience the corresponding gain amounts to about three percent, after 30 years to about four to five percent. A key factor seems to be an above average share of high-skilled labor within large urban labor markets which is supposed to enhance local learning opportunities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Regionale Armut: welche Regionen sind in Deutschland besonders von Armut betroffen? (2016)
Röhl, Heiner; Schröder, Christoph;Zitatform
Röhl, Heiner & Christoph Schröder (2016): Regionale Armut. Welche Regionen sind in Deutschland besonders von Armut betroffen? (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 49), Köln, 3 S.
Abstract
"Nicht alle Regionen sind in Deutschland gleichermaßen von Einkommensarmut betroffen. Um die besonders armutsgefährdeten Gebiete zu identifizieren, ist es wichtig, regionale Preisunterschiede zu berücksichtigen. Die größeren Städte treten dann als regionale Brennpunkte besonders deutlich hervor, während sich das Ost-West-Gefälle gegenüber einer Betrachtung, welche die Preisniveaus außer Acht lässt, deutlich abschwächt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Pendlerbericht Berlin-Brandenburg 2014 (2016)
Stechert, Marcel; Wiethölter, Doris; Seibert, Holger;Zitatform
Stechert, Marcel, Holger Seibert & Doris Wiethölter (2016): Pendlerbericht Berlin-Brandenburg 2014. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Berlin-Brandenburg 03/2016), Nürnberg, 49 S.
Abstract
"Die räumliche Mobilität der Arbeitskräfte in Berlin und Brandenburg hat wie bereits in den Vorjahren auch 2014 weiter zugenommen. In die Bundeshauptstadt pendelten 266.910 Personen aus verschiedenen Bundesländern zur Arbeit ein, 9.020 (+3,5 %) Beschäftigte mehr als noch 2013. Ebenfalls gestiegen ist die Zahl der Berliner Auspendler - 157.450 Beschäftigte mit Berliner Wohnort und damit 3.740 (+2,4 %) mehr als im Jahr zuvor gehen ihrer Beschäftigung außerhalb Berlins nach. Insgesamt wies die Bundeshauptstadt damit einen Einpendlerüberschuss von 109.460 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten auf, eine Zunahme von 5,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch die Mobilität der Arbeitskräfte in Brandenburg ist gewachsen. Brandenburg war nicht nur das Bundesland mit der höchsten Auspendlerquote (28,6 %), sondern hatte auch die höchste Einpendlerquote (15,8 %) unter den Flächenländern. Im Jahr 2014 arbeiteten 266.460 Brandenburger in einem anderen Bundesland. Aus anderen Bundesländern pendelten 126.110 Beschäftigte zum Arbeiten nach Brandenburg ein. Damit hat sich der Auspendlerüberschuss gegenüber dem Vorjahr leicht verringert.
Die Pendlerbeziehungen zwischen den beiden Bundesländern Berlin und Brandenburg sind ebenfalls intensiver geworden. 193.920 Brandenburger pendelten 2014 nach Berlin, 4.630 Personen mehr als ein Jahr zuvor. Dies waren 20,8 Prozent aller Brandenburger Beschäftigten. In die Gegenrichtung pendelten 6,8 Prozent aller Berliner Beschäftigten (78.280) und damit gut 1.710 Beschäftigte mehr als 2013. Als Gründe für die steigende Arbeitskräftemobilität werden Suburbanisierungsprozesse, Lohndifferenzen sowie Unterschiede in Umfang und Dichte des Arbeitsplatzangebots diskutiert. Im Zuge des günstigen Beschäftigungswachstums kam es zugleich auch zu einer Steigerung der Zahl der mobilen Beschäftigten. Gleichzeitig erzwingt die immer weiter zunehmende Spezialisierung der Arbeitswelt und die Anforderungen der Wissensgesellschaft eine Zunahme der Mobilitätsbereitschaft von Beschäftigten. Der vorliegende Bericht zeichnet die längerfristige Entwicklung der Pendlerzahlen für Berlin und Brandenburg ebenso nach, wie die Pendlerbeziehungen nach Ziel- und Herkunftsregionen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Pendlerbericht Berlin-Brandenburg 2013 (2015)
Carstensen, Jeanette; Wiethölter, Doris; Seibert, Holger;Zitatform
Carstensen, Jeanette, Holger Seibert & Doris Wiethölter (2015): Pendlerbericht Berlin-Brandenburg 2013. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Berlin-Brandenburg 02/2015), Nürnberg, 54 S.
Abstract
"Die räumliche Mobilität der Arbeitskräfte in Berlin und Brandenburg hat wie bereits in den Vorjahren auch 2013 weiter zugenommen. In die Bundeshauptstadt pendelten 257.900 Personen aus verschiedenen Bundesländern zur Arbeit ein, 4.200 (+1,6 %) Beschäftigte mehr als noch 2012. Ebenfalls gestiegen ist die Zahl der Berliner Auspendler; 153.700 Beschäftigte mit Berliner Wohnort und damit 2.900 (+2,0 %) mehr als im Jahr zuvor gehen ihrer Beschäftigung außerhalb Berlins nach. Insgesamt weist die Bundeshauptstadt damit einen Einpendlerüberschuss von 104.200 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten auf, eine Zunahme von 1,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch die Mobilität der Arbeitskräfte in Brandenburg ist gewachsen. Brandenburg ist nicht nur das Bundesland mit der höchsten Auspendlerquote (28,5 %), sondern hat auch die höchste Einpendlerquote (15,7 %) unter den Flächenländern. Im Jahr 2013 arbeiteten 263.200 Brandenburger in einem anderen Bundesland. Aus anderen Bundesländern pendelten 123.500 Beschäftigte zum Arbeiten nach Brandenburg ein. Damit hat sich der negative Auspendlerüberschuss gegenüber dem Vorjahr leicht verringert. Die Pendlerbeziehungen zwischen den beiden Bundesländern Berlin und Brandenburg sind ebenfalls intensiver geworden. 189.300 Brandenburger pendelten 2013 nach Berlin, 3.200 Personen mehr als ein Jahr zuvor. Dies waren 20,5 Prozent aller Brandenburger Beschäftigten. In die Gegenrichtung pendelten 6,9 Prozent aller Berliner Beschäftigten (76.600) und damit gut 1.400 Beschäftigte mehr als 2012. Als Gründe für die steigende Arbeitskräftemobilität werden Suburbanisierungsprozesse, Lohndifferenzen, Unterschiede in Umfang und Dichte des Arbeitsplatzangebots sowie Wohnortpräferenzen von Beschäftigten für das Berliner Umland diskutiert. Im Zuge des günstigen Beschäftigungswachstums kam es zugleich auch zu einer Steigerung der Zahl der mobilen Beschäftigten. Der vorliegende Bericht zeichnet die längerfristige Entwicklung der Auspendlerzahlen aus Berlin und Brandenburg in Zielkreise in Ost und West ebenso nach, wie die Entwicklung der Einpendlerzahlen nach Herkunftskreisen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Long-run processes of geographical concentration and dispersion: evidence from Germany (2015)
Zitatform
Dauth, Wolfgang, Michaela Fuchs & Anne Otto (2015): Long-run processes of geographical concentration and dispersion. Evidence from Germany. (IAB-Discussion Paper 27/2015), Nürnberg, 36 S.
Abstract
"Dieser Beitrag analysiert die Entwicklung der räumlichen Konzentration im Verarbeitenden Gewerbe, im Dienstleistungssektor und in den wissensintensiven Branchen in Westdeutschland über einen Zeitraum von 30 Jahren. Wir verwenden detaillierte Betriebsdaten von 187 Wirtschaftszweigen für die Jahre von 1980 bis 2010. Alle drei Sektoren weisen räumlich konzentrierte Standortmuster auf, die im Verarbeitenden Gewerbe jedoch am stärksten ausgeprägt sind. Das Ausmaß der Konzentration hat im Beobachtungszeitraum generell abgenommen. Diese räumlichen Muster bleiben auch bestehen, wenn wir verschiedene sektorale und regionale Abgrenzungen sowie räumliche Abhängigkeiten zwischen den Nachbarregionen berücksichtigen. Als Ursachen für die zunehmende Dispersion stellen wir die Bedeutung von Betriebsgründungen, Expansionen, Schrumpfungen und Schließungen in den Vordergrund. Wir zeigen, dass die Dekonzentration im Verarbeitenden Gewerbe insbesondere durch Schrumpfungen und Schließungen von Betrieben innerhalb von Branchenagglomerationen verursacht wurde. Im Dienstleistungsgewerbe wurden hingegen neue Betriebe vermehrt außerhalb von bestehenden Agglomerationen gegründet, was ebenfalls zur räumlichen Dispersion wirtschaftlicher Aktivitäten geführt hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Standortmuster in Westdeutschland: Nur wenige Branchen sind räumlich stark konzentriert (2015)
Zitatform
Dauth, Wolfgang, Michaela Fuchs & Anne Otto (2015): Standortmuster in Westdeutschland: Nur wenige Branchen sind räumlich stark konzentriert. (IAB-Kurzbericht 16/2015), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Der ökonomische Erfolg von Betrieben hängt auch von der lokalen Wirtschaftsstruktur ab. Betriebe sind oftmals produktiver, wenn sie in der Nähe zu anderen Betrieben aus der gleichen Branche angesiedelt sind. Hier wird untersucht, wie sich die Standortmuster der Branchen in Westdeutschland langfristig verändert haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Ausmaß der räumlichen Branchenkonzentration
- Bedeutung von Betriebsgründungen und -schließungen für die Entwicklung der räumlichen Konzentration im Verarbeitenden Gewerbe und im Dienstleistungssektor
- Standortmuster ausgewählter Branchen
- Räumliche Konzentration der wirtschaftlichen Aktivitäten insgesamt und in einzelnen Wirtschaftssektoren
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Literaturhinweis
Die Rolle der Industrie im regionalen Strukturwandel: das Beispiel Berlin (2015)
Koglin, Gesa;Zitatform
Koglin, Gesa (2015): Die Rolle der Industrie im regionalen Strukturwandel. Das Beispiel Berlin. In: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, Jg. 84, H. 1, S. 135-149. DOI:10.3790/vjh.84.1.135
Abstract
"Nach dem Mauerfall setzte in Berlin ein drastischer Abbau von Industriearbeitsplätzen ein, der auch durch einen Beschäftigungsanstieg im Dienstleistungssektor nicht kompensiert werden konnte. In den Folgejahren gelang es der Industrie, ihre Produktivität zu steigern, unter anderem durch Ausbau ihrer Kapazitäten in Forschung und Entwicklung (FuE) und Auslagerung von Hilfsdienstleistungen an externe Dienstleister. Außerdem wurde im Rahmen der Clusterstrategie durch gezielte Netzwerkarbeit die Zusammenarbeit zwischen der stark ausgeprägten, öffentlichen Forschungslandschaft Berlins mit der regionalen Wirtschaft gefördert. Zukünftig dürfte sich dieser Trend zur Tertiarisierung auch durch eine Digitalisierung im Produktionsprozess fortsetzen. Berlin verfügt hier über zwei besondere Potenziale: Bereits heute ist Berlin deutschlandweit einer der wichtigsten Standorte für Unternehmen der digitalen Wirtschaft. Unternehmen, die Programmiertätigkeiten, IT-Service-Dienstleistungen und IT-Beratungsdienstleistungen für ihre Kunden erbringen, sind in den letzten Jahren in der Hauptstadt besonders stark expandiert. Durch die Integration der IT-Leistungen können Industrieunternehmen ihre Geschäftsmodelle erweitern und größere Teile der Wertschöpfungskette selbst abdecken. Darüber hinaus können insbesondere die räumliche Nähe zwischen digitalen Dienstleistern und Industrieunternehmen in Berlin sowie Netzwerkstrukturen und die im Rahmen der seit Jahren betriebenen regionalen Clusterstrategie erworbenen Erfahrungen dabei helfen, diese Potenziale zu erschließen und so möglicherweise eine Entwicklung einleiten, die einer Renaissance der Industrie in Berlin gleichkäme." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Urban spatial structure: an interaction between employment and built-up volumes (2015)
Zitatform
Krehl, Angelika (2015): Urban spatial structure: an interaction between employment and built-up volumes. In: Regional studies, regional science, Jg. 2, H. 1, S. 289-307. DOI:10.1080/21681376.2015.1034293
Abstract
"This paper employs socioeconomic and remote sensing data to develop a novel approach to analysing the morphological urban spatial structure in select German city-regions. Furthermore, the suggested multidimensional procedure facilitates the analysis of the implications of different urban spatial structures in terms of physical urban form. All analyses are conducted on the spatial scale of 1 km grid cells to allow for spatially detailed results and to account for intra-municipality differences in the urban spatial structures in the study regions. The results indicate fundamental differences among the study regions' distribution of employees and built-up volumes and, as a result, among their urban spatial structures. Both employees and built-up volumes are found to be highly spatially clustered primarily within the core cities but with notable exceptions, which thus qualifies the regions as polycentric. This finding is consistent with prior research but also reveals that built-up volumes can be understood as physical manifestations of proximity advantages to which firms and employees are subject." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Spatial dependence and heterogeneity in empirical analyses of regional labour market dynamics (2015)
Zitatform
Schanne, Norbert (2015): Spatial dependence and heterogeneity in empirical analyses of regional labour market dynamics. (IAB-Bibliothek 354), Bielefeld: Bertelsmann, 204 S. DOI:10.3278/300882w
Abstract
"Warum sollen Regionen innerhalb eines Landes unabhängige Inseln sein? Und warum sollen, über das gesamte Land hinweg, einheitlich starke ökonomische oder soziale Wirkungszusammenhänge bestehen? Diese zwei Annahmen werden in der angewandten empirischen Wirtschafts- und Sozialforschung üblicherweise implizit unterstellt. Wie in statistischen Verfahren von dieser unrealistischen Modellstruktur unter Ausnutzung der räumlichen Strukturen in beobachteten Variablen und unterstellten Zusammenhängen abgewichen werden kann, diskutiert Norbert Schanne im vorliegenden Band. Möglichkeiten, unser Verständnis der Ökonomie zu vertiefen, werden ebenso verdeutlicht, wie Chancen und Tücken beim Einsatz der Methoden in Studien zu verschiedenen Aspekten der Arbeitsmarktdynamik." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Spatial simulation of job location mobility of highly qualified employees in Mainfranken (2015)
Seynstahl, Christian; Rauh, Jürgen;Zitatform
Seynstahl, Christian & Jürgen Rauh (2015): Spatial simulation of job location mobility of highly qualified employees in Mainfranken. In: Erdkunde. Archiv für wissenschaftliche Geographie, Jg. 69, H. 3, S. 217-232. DOI:10.3112/erdkunde.2015.03.02
Abstract
"Unter Einfluss sich wandelnder Rahmenbedingungen der Erwerbsarbeit steigt für Arbeitnehmer die Notwendigkeit der räumlichen Mobilität am Arbeitsmarkt. Für hochqualifizierte Arbeitskräfte gilt dies in besonderem Maße, denn trotz der zunehmenden Wissensintensivierung der Wirtschaft verläuft die Nachfrage nach hochqualifiziertem Humankapital räumlich selektiv. Dieser Beitrag widmet sich den räumlichen Arbeitsortwechseln (Arbeitsortmobilität) von akademisch und beruflich hochqualifizierten Personen, die zwischen 1999 und 2008 in Mainfranken beschäftigt waren. Zunächst soll das Mobilitätshandeln der Untersuchungsgruppen über eine Analyse von erwerbsbiographischen Daten näher spezifiziert werden. Befunde werden anschließend zur Erstellung eines Modellierungsansatzes auf Mikroebene verwendet, der in der Lage ist, die überregionale Arbeitsortmobilität von in Mainfranken beschäftigten Hochqualifizierten zu simulieren. In zwei Stufen ermittelt das Modell zunächst die Anzahl an Beschäftigtenabgängen eines Arbeitsortes innerhalb eines Jahres und stellt anschließend unter Verwendung der Nutzentheorie und einer Monte Carlo-Simulation den Allocations- und Matchingprozess nach. Simulationsergebnisse werden dabei am Beispiel von akademisch Hochqualifizierten präsentiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Wie sich Menschen mit niedrigen Löhnen in Großstädten verteilen: eine räumliche Analyse für Deutschland (2015)
Vom Berge, Philipp ; Schild, Christopher-Johannes; Trübswetter, Parvati; Schanne, Norbert ; Wurdack, Anja; Petrovic, Ana;Zitatform
Vom Berge, Philipp, Norbert Schanne, Christopher-Johannes Schild, Parvati Trübswetter, Anja Wurdack & Ana Petrovic (2015): Wie sich Menschen mit niedrigen Löhnen in Großstädten verteilen. Eine räumliche Analyse für Deutschland. In: Stadtforschung und Statistik, Jg. 28, H. 1, S. 43-49., 2014-11-17.
Abstract
"Zur Existenz und Verbreitung von Niedriglohnbeschäftigung liegen vielfältige Forschungsbefunde vor. Dagegen gibt es wenige wissenschaftliche Erkenntnisse darüber, wo Niedriglohnbezieher ansässig sind. Georeferenzierte Daten erlauben es erstmals, die räumliche Verteilung sichtbar zu machen und zu untersuchen. Wir zeigen beispielhaft anhand mehrerer deutscher Großstädter, wie sich die Niedriglohnbezieher kleinräumig innerhalb einer Stadt verteilen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Gesundheitswirtschaft in Berlin und Brandenburg (2015)
Wiethölter, Doris; Bogai, Dieter; Carstensen, Jeanette;Zitatform
Wiethölter, Doris, Jeanette Carstensen & Dieter Bogai (2015): Gesundheitswirtschaft in Berlin und Brandenburg. In: D. Bogai, G. Thiele & D. Wiethölter (Hrsg.) (2015): Die Gesundheitswirtschaft als regionaler Beschäftigungsmotor (IAB-Bibliothek, 355), S. 213-269, 2015-09-04.
Abstract
"Im folgenden Beitrag werden einleitend siedlungsstrukturelle, wirtschaftliche und demografische Besonderheiten der beiden Bundesländer Berlin und Brandenburg dargestellt. Im Zentrum der Regionalstudie steht die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in der Gesundheitswirtschaft, die neben dem Kernbereich zwei Erweiterungsbereiche umfasst. Die unterschiedliche regionale Bedeutung der verschiedenen Bereiche der Gesundheitswirtschaft für die Beschäftigung wird auf Ebene der Kreise verdeutlicht. Strukturmerkmale der Beschäftigten in der Gesundheitswirtschaft wie Geschlecht, Alter, Qualifikation und Nationalität werden untersucht. Weitere Analysen richten sich auf die Beschäftigungsentwicklung nach Berufen sowie die Bedeutung der geringfügig entlohnten Beschäftigten. Anschließend werden anhand einer Längsschnittbetrachtung die Berufsverläufe der Beschäftigten in der Gesundheitswirtschaft untersucht. Zum Abschluss werden die Entgelte in ausgewählten Berufen der Gesundheitswirtschaft untersucht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
What makes cities attractive?: the determinants of urban labour migration in Germany (2014)
Zitatform
Buch, Tanja, Silke Hamann, Annekatrin Niebuhr & Anja Rossen (2014): What makes cities attractive? The determinants of urban labour migration in Germany. In: Urban studies, Jg. 51, H. 9, S. 1960-1978., 2013-06-26. DOI:10.1177/0042098013499796
Abstract
"Striking disparities characterise the population growth of cities in industrialised countries. Some cities suffer from ongoing population decline, whereas other cities have experienced increasing numbers of inhabitants in recent years. Whether labour market conditions or amenities via their impact on migration primarily account for differences in cities' demographic development is an important issue. This paper investigates the determinants of the migration balance of German cities between 2000 and 2007. The focus is on the mobility of workers because labour migration in particular affects the future prospects of cities. The findings suggest that not only labour market conditions but also amenities have an impact on the net migration rate. Moreover, large cities seem to be, ceteris paribus, more attractive than small cities. This finding possibly points to the importance of amenities such as cultural infrastructure and matching externalities in urban (labour) markets that are linked to city size. Urban policy aimed at enhancing the attractiveness of cities should thus consider both boosting the local economy and improving the quality of life." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Pendlerbericht Bayern 2013 (2014)
Böhme, Stefan; Kirzuk, Xenia; Eigenhüller, Lutz; Werner, Daniel;Zitatform
Böhme, Stefan, Lutz Eigenhüller, Xenia Kirzuk & Daniel Werner (2014): Pendlerbericht Bayern 2013. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Bayern 01/2014), Nürnberg, 35 S.
Abstract
"In diesem Bericht werden die Entwicklung und der Stand der Pendelmobilität in Bayern dargestellt.
Zunächst lässt sich festhalten, dass die Pendelmobilität der bayerischen Beschäftigten in den vergangen Jahren weiter zunahm, bevor sie in jüngster Vergangenheit stagnierte. Die Pendlerverflechtungen Bayerns mit den übrigen Bundesländern haben sich verstärkt. Sowohl die Zahl der Einpendler nach Bayern als auch die Zahl der Auspendler aus Bayern ist gestiegen. Die stärksten Verflechtungen bestehen mit den Nachbarbundesländern Baden-Württemberg und Hessen. Die Zahl der Einpendler aus Ostdeutschland nach Bayern ist relativ stabil geblieben, die Zahl der Auspendler aus Bayern nach Ostdeutschland hat sich dagegen erhöht. Die Zahl der Personen, die aus dem Ausland nach Bayern einpendeln, hat sich in den letzten Jahren kaum verändert. Das Muster der Pendlerströme innerhalb Bayerns hat sich in den vergangen Jahren nicht geändert. Der Pendlersaldo fällt in der Regel für die Städte positiv aus. In den meisten Landkreisen ist der Pendlersaldo dagegen negativ. Das räumliche Muster der Einpendlerquoten ist sehr ähnlich. Hohe Auspendlerquoten finden sich vor allem für Landkreise in Ballungsräumen und für Landkreise, die eine kreisfreie Stadt umgeben. Relativ niedrige Auspendlerquoten kennzeichnen dagegen Landkreise in eher peripheren, ländlichen Regionen und viele Städte. Betrachtet man die Pendlerströme zwischen den bayerischen Regionen, sticht insbesondere der Ballungsraum München mit sehr starken Pendelverflechtungen heraus. Das Ausmaß der Pendelmobilität unterscheidet sich nicht nur regional, sondern auch zwischen Personengruppen. Überdurchschnittlich mobil sind z. B. Hochqualifizierte, Männer und Vollzeitbeschäftigte." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Job polarization on local labor markets (2014)
Zitatform
Dauth, Wolfgang (2014): Job polarization on local labor markets. (IAB-Discussion Paper 18/2014), Nürnberg, 16 S.
Abstract
"Die Arbeitsmärkte der meisten Industrienationen sind polarisiert. Das bedeutet, dass die Beschäftigung vor allem in Berufen am oberen oder unteren Ende der Lohnverteilung gewachsen ist, während die Beschäftigung in der Mitte der Verteilung stagniert oder geschrumpft ist. Bis jetzt existiert allerdings keine Möglichkeit, einen quantitativen Vergleich zwischen unterschiedlichen Arbeitsmärkten anzustellen. In diesem Papier stelle ich eine einfache Möglichkeit vor, wie das Ausmaß von Polarisierung am Arbeitsmarkt gemessen werden kann. In einer ersten Anwendung vergleiche ich die Polarisierung in deutschen Arbeitsmarktregionen. Das zentrale Ergebnis ist, dass Polarisierung fast ausschließlich in Städten auftritt, wo die verbreitete Erklärung des 'Routine Biased Technological Chance' am ehesten zutrifft." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Lohnhöhe und Lohnwachstum: Die regionalen Unterschiede in Deutschland sind groß (2014)
Zitatform
Fuchs, Michaela, Cerstin Rauscher & Antje Weyh (2014): Lohnhöhe und Lohnwachstum: Die regionalen Unterschiede in Deutschland sind groß. (IAB-Kurzbericht 17/2014), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Wirtschaftskraft und Arbeitsmarktverfassung unterscheiden sich sehr stark zwischen den Regionen Deutschlands. Entsprechend variiert die Entlohnung der Beschäftigten. Das mittlere Bruttomonatsentgelt der sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten unterscheidet sich nicht nur erheblich zwischen Ost- und Westdeutschland, sondern auch innerhalb der beiden Landesteile zwischen dem wirtschaftlich starken Süden und dem schwächeren Norden. Des Weiteren sind die Löhne in den Städten höher als in den ländlichen Regionen. Erklärungen für die regionalen Lohnunterschiede liegen im Zusammenspiel von individuellen Merkmalen mit speziellen Charakteristika der einzelnen Regionen wie der Wirtschaftsstruktur oder dem Vorhandensein großer Unternehmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Lohnhöhe im Jahr 2012 und ihre Veränderung seit 1993 nach Kreisen
- Entwicklung der regionalen Lohnkonvergenz in Deutschland 1993 – 2012
- Regionale Nominallohnspreizung in Deutschland 1993 – 2012
- Regionale Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern in Deutschland 2012
- Entwicklung der regionalen Lohndivergenz in Deutschland 1993 – 2012
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Literaturhinweis
Die Bildungs-IBA: Bildung als Problembearbeitung im demografischen Wandel: Die Internationale Bauausstellung "Stadtumbau Sachsen-Anhalt 2010" (2014)
Grelak, Uwe; Pasternack, Peer;Zitatform
Grelak, Uwe & Peer Pasternack (2014): Die Bildungs-IBA. Bildung als Problembearbeitung im demografischen Wandel: Die Internationale Bauausstellung "Stadtumbau Sachsen-Anhalt 2010". (Hochschulforschung Halle-Wittenberg), Leipzig: Akademische Verlagsanstalt, 504 S.
Abstract
"Die Internationale Bauausstellung 'Stadtumbau Sachsen-Anhalt 2010' (2002 - 2010) war ein Experiment von bundesweiter Bedeutung, das auch in internationalen Fachkreisen Beachtung gefunden hat: Die IBA zielte darauf, der Herausforderung schrumpfender Städte zu begegnen, indem diese Städte selbst exemplarische Antworten entwickeln. Insgesamt 19 Städte hatten sich an der IBA beteiligt. 15 dieser Städte setzten dabei auf lokale Profile, die auf Bildungsfragen entweder fokussiert waren oder diese explizit einbezogen. Sie hatten erkannt: Den weniger vorhandenen Menschen müssen unter Schrumpfungsbedingungen mehr bildungsinduzierte Teilhabechancen eröffnet werden, wenn die allgemeine Wohlfahrt gesichert werden soll. Diese 15 Städte werden hier untersucht. Die IBA Stadtumbau wollte innovativ sein, also noch nicht Mehrheitsfähiges ausprobieren. Sie hatte keinen Masterplan, sondern wollte Planungen, vor allem Umplanungen anregen. Die IBA sah sich als Labor und war als Experiment angelegt. Experimente zeichnen sich durch Ergebnisoffenheit aus: Sie können gelingen oder nicht gelingen. Dass einige der IBA-Projekte nicht zustande kamen oder abgebrochen werden mussten, dass es Planungs- und Umsetzungsprobleme gab, ist insoweit wenig verwunderlich. Sowohl das Gelingen als auch das Scheitern brachten in jedem Fall Erfahrungen, von denen vergleichbare Projekte und Prozesse profitieren können. Indem Versuche begonnen worden waren, die dann fallweise gelangen oder misslangen, hat sich jedenfalls gezeigt, dass die IBA tatsächlich ein ergebnisoffener Prozess war." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
Literaturhinweis
Analyse der Übergänge aus Arbeitsuche in Beschäftigung in der Region Schleswig-Holstein Süd-West: Befunde für die Teilregion Kreis Steinburg (2014)
Harder, Veronika; Ollech, Daniel; Wiegand, Julia; Bauer, Ben; Niebuhr, Annekatrin ; Peters, Cornelius; Lüth, Hendrik; Herrmann, Hayo;Zitatform
Harder, Veronika, Cornelius Peters, Julia Wiegand, Hayo Herrmann, Hendrik Lüth, Ben Bauer, Daniel Ollech & Annekatrin Niebuhr (2014): Analyse der Übergänge aus Arbeitsuche in Beschäftigung in der Region Schleswig-Holstein Süd-West. Befunde für die Teilregion Kreis Steinburg. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nord 04/2014), Nürnberg, 117 S.
Abstract
"Analysen des Arbeitsmarktgeschehens zielen in der Regel auf Nettoveränderungen ab, also auf die Salden aus Zu- und Abgängen in Beschäftigung oder Arbeitslosigkeit. Diese Nettoveränderungen haben verglichen mit den entsprechenden Bruttoströmen ein relativ geringes Volumen und lassen keine Rückschlüsse auf den Arbeitsplatzumschlag des regionalen Arbeitsmarktes zu. Eine Analyse des auf dem Arbeitsmarkt ablaufenden 'Matching' von Arbeitskräften und offenen Stellen liefert im Gegensatz dazu wichtige Erkenntnisse über die Arbeitsnachfrage, das Arbeitsangebot und mögliche Mismatch-Probleme am Arbeitsmarkt.
Die vorliegende Studie konzentriert sich auf den im Sinne der Arbeitsmarktpolitik positiven Aspekt des Arbeitsplatzumschlags und liefert detaillierte Erkenntnisse zu den Übergängen aus Arbeitsuche in Beschäftigung für die Arbeitsmarktregion Schleswig-Holstein Süd-West, die sich aus den Kreisen Dithmarschen und Steinburg zusammensetzt." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Analyse der Übergänge aus Arbeitsuche in Beschäftigung in der Arbeitsmarktregion Lübeck: Befunde für die Teilregion Kreis Ostholstein (2014)
Harder, Veronika; Wiegand, Julia; Bauer, Ben; Herrmann, Hayo; Niebuhr, Annekatrin ; Peters, Cornelius; Ollech, Daniel; Lüth, Hendrik;Zitatform
Harder, Veronika, Cornelius Peters, Julia Wiegand, Hayo Herrmann, Hendrik Lüth, Ben Bauer, Daniel Ollech & Annekatrin Niebuhr (2014): Analyse der Übergänge aus Arbeitsuche in Beschäftigung in der Arbeitsmarktregion Lübeck. Befunde für die Teilregion Kreis Ostholstein. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nord 02/2014), Nürnberg, 119 S.
Abstract
"Analysen des Arbeitsmarktgeschehens zielen in der Regel auf Nettoveränderungen ab, also auf die Salden aus Zu- und Abgängen in Beschäftigung oder Arbeitslosigkeit. Diese Nettoveränderungen haben verglichen mit den entsprechenden Bruttoströmen ein relativ geringes Volumen und lassen keine Rückschlüsse auf den Arbeitsplatzumschlag des regionalen Arbeitsmarktes zu. Eine Analyse des auf dem Arbeitsmarkt ablaufenden 'Matching' von Arbeitskräften und offenen Stellen liefert im Gegensatz dazu wichtige Erkenntnisse über die Arbeitsnachfrage, das Arbeitsangebot und mögliche Mismatch-Probleme am Arbeitsmarkt.
Die vorliegende Studie konzentriert sich auf den im Sinne der Arbeitsmarktpolitik positiven Aspekt des Arbeitsplatzumschlags und liefert detaillierte Erkenntnisse zu den Übergängen aus Arbeitsuche in Beschäftigung für die Arbeitsmarktregion Lübeck, die sich aus der Stadt Lübeck und dem Kreis Ostholstein zusammensetzt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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