Regionale Arbeitsmärkte in Deutschland
Unter den einheitlichen Rahmenbedingungen der Bundesrepublik Deutschland finden sich Regionen, die von einer tiefen Arbeitsmarktkrise betroffen sind, und andere, in denen nahezu Vollbeschäftigung herrscht. Welches sind die Ursachen dieser regionalen Disparitäten? Wie werden sich der Arbeitskräftebedarf und das Erwerbspersonenpotenzial in den Regionen zukünftig entwickeln? Welche regionalen Beschäftigungsaussichten bestehen, für Jüngere und Ältere, in Wirtschaftszweigen, in Ballungsräumen und ländlichen Gebieten? Dieser IABInfoPool erschließt Informationen zum Forschungsstand.
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Literaturhinweis
Map intersection based merging schemes for administrative data sources and an application to Germany (2005)
Zitatform
Arntz, Melanie & Ralf A. Wilke (2005): Map intersection based merging schemes for administrative data sources and an application to Germany. (ZEW discussion paper 2005-20), Mannheim, 30 S.
Abstract
"In many situations the applied researcher wants to combine different data sources without knowing the exact link and merging rule. This paper introduces a theoretical framework how two different regional administrative data sources can be merged. It presents different merging schemes based on the area size of intersections between both regional entities. Estimates of intersection areas are derived from a digital map intersection. The theoretical framework derives conditions for the unbiasedness of estimated intersections and merging rules. The paper also presents conditions under which the choice of merging rule does not matter and illustrates the theoretical results with a simulation study. An application to German counties and federal employment office districts illustrates the applicability of the approach. It delivers merging schemes for regional data sources of the federal German statistical office and of the federal German employment office." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Regionale Arbeitsmärkte: Welche Arbeitsagenturen sind vergleichbar? (2005)
Zitatform
Blien, Uwe & Franziska Hirschenauer (2005): Regionale Arbeitsmärkte: Welche Arbeitsagenturen sind vergleichbar? (IAB-Kurzbericht 18/2005), Nürnberg, 6 S.
Abstract
"In Deutschland bestehen große regionale Arbeitsmarktdisparitäten, die für den regionalen Erfolg arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen mitbestimmend sind. Um dies bei Leistungsvergleichen zwischen den Agenturen berücksichtigen zu können, wurde eine Typisierung der Agenturbezirke eingeführt. Sie wurde jetzt aktualisiert. Die Typisierung der Agenturbezirke baut auf Analysen zu den exogenen Determinanten arbeitsmarktpolitischer Zielgrößen auf. Zentrale Einflussgröße ist die Unterbeschäftigungsquote einer Region; daneben werden aber auch zahlreiche andere Faktoren in der Analyse berücksichtigt. Die Determinanten des Erfolgs von Arbeitsmarktpolitik wurden in der Klassifikation der Regionen zur Typisierung verwendet. Es wurden 12 Vergleichstypen gebildet, die in der Bundesagentur für Arbeit für vielfältige Steuerungszwecke verwendet werden. Die Vergleichstypen 2005 weichen nur wenig von den Vergleichstypen 2003 ab. Dies bestätigt einmal mehr die Stabilität räumlicher Strukturen. Zwar wechseln 45 der 176 Agenturbezirke in einen anderen Vergleichstyp. Dabei handelt es sich aber zumeist um Wechsel zwischen benachbarten Typen, so dass sich an der eigentlichen Struktur der Klassifikation nur wenig ändert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Vergleichstypen der Arbeitsagenturen 2005 -
Literaturhinweis
Zur Erklärung von regionaler Entwicklung, Arbeitslosigkeit und Entlohnung (2005)
Zitatform
Blien, Uwe (2005): Zur Erklärung von regionaler Entwicklung, Arbeitslosigkeit und Entlohnung. In: S. Seiter (Hrsg.) (2005): Neuere Entwicklungen in der Wachstumstheorie und der Wachstumspolitik, S. 279-298.
Abstract
Die Implementation technischer Neuerungen und damit das Erreichen von Produktivitätsfortschritten ist zwischen Unternehmen, Sektoren und Regionen unterschiedlich verteilt. Dies impliziert regionale Unterschiede im Hinblick auf die Beschäftigungs- und Lohnentwicklung. Der Beitrag geht von der These aus, dass Regionen Produktivitätsgewinne realisieren können, wenn sie sich auf einzelne Wirtschaftszweige spezialisieren und entwickelt einen Ansatz zur Erklärung des Zusammenhangs zwischen regionaler Entwicklung, Arbeitslosigkeit und Entlohnung, mit dessen Hilfe die Konsequenzen der Spezialisierung verdeutlicht werden. Die Konzentration einzelner Regionen auf bestimmte Produktbereiche hat zur Folge, dass das Wirtschaftswachstum dieser Regionen vom Lebenszyklus der jeweiligen Güter abhängt. Schnellen Zuwächsen bei Produktivität, Löhnen und Beschäftigung, die in der ersten Phase des Lebenszyklus möglich sind (Kompensationsthese), können an dessen Ende drastische Zunahmen der Arbeitslosigkeit und Lohnrückgänge gegenüberstehen (Freisetzungsthese). Ausschlaggebend ist die Elastizität der Güternachfrage. Solange die Nachfrage elastisch auf Preisänderungen reagiert, sind mit zunehmender Produktivität Beschäftigungsgewinne möglich. Stagniert die Nachfrage, d.h. ist sie unelastisch, was am Ende des Lebenszyklus eines Produkts mit großer Wahrscheinlichkeit eintreten wird, überwiegen die Freisetzungswirkungen des technischen Fortschritts (Freisetzungsthese). (IAB)
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Literaturhinweis
Regional convergence in Germany: a geographically weighted regression approach (2005)
Zitatform
Eckey, Hans-Friedrich, Reinhold Kosfeld & Matthias Türck (2005): Regional convergence in Germany. A geographically weighted regression approach. (Universität Kassel, Fachbereich Wirtschaftswissenschaften. Volkswirtschaftliche Diskussionsbeiträge 76/05), Kassel, 31 S.
Abstract
"Die Konvergenz von deutschen Regionen stellt eine politisch brisante Fragestellung dar. Verschiedene Studien haben Konvergenzprozesse in Deutschland untersucht. Auf Basis eines um Humankapital erweiterten Solow-Modells werden die empirisch zu untersuchenden Gleichungen entwickelt. Die räumlich-gewichtete Regression erlaubt eine differenzierte Analyse von Konvergenzprozessen, wie sie für Deutschland bisher noch nicht vorgenommen wurde. Wir schätzen für jede Region eine separate Konvergenzgeschwindigkeit, die sich aus den lokalen Koeffizienten der Regressionsgleichungen ergibt. Die Anwendung dieses Verfahrens auf deutsche Arbeitsmarktregionen zeigt, dass sich Regionen mit vollkommen unterschiedlicher Geschwindigkeit auf ihren Steady-State zubewegen. Die Halbwertszeiten sind dabei im produzierenden Gewerbe wesentlich länger als im Dienstleitungssektor. In einem Modell bestehen sogar divergente Tendenzen für einige periphere Regionen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
State dependence and female labor supply in Germany: the extensive and the intensive margin (2005)
Haan, Peter;Zitatform
Haan, Peter (2005): State dependence and female labor supply in Germany. The extensive and the intensive margin. (DIW-Diskussionspapiere 538), Berlin, 26 S.
Abstract
"In this paper I develop an intertemporal discrete choice model of labor supply. The framework incorporates the nonlinearities in the household budget set and accounts for state dependence in labor supply. Based on panel data for Germany (SOEP), I estimate this model using a dynamic conditional logit panel data model with random effects. The estimation results show that state dependence is significantly positive at the extensive margin, yet modest or non existing on the intensive margin. Using the Markov chain property, I derive short and long term labor supply elasticities on both the intensive and extensive margin. The labor supply elasticities differ significantly between the short and long run." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Dynamik am Arbeitsmarkt aus der regionalen Perspektive: das Mehrkontenmodell als Instrument für Strategie und Steuerung (2005)
Zitatform
Haas, Anette & Thomas Rothe (2005): Dynamik am Arbeitsmarkt aus der regionalen Perspektive. Das Mehrkontenmodell als Instrument für Strategie und Steuerung. In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 38, H. 1, S. 49-67.
Abstract
"In den letzten Jahren haben Analysen auf Basis von Stromgrößen sowohl in der Forschung als auch in der Politikberatung an Bedeutung gewonnen. In dem Beitrag stellen wir das selbst konzipierte Mehrkontensystem (MKM) vor, welches regionale Übergangsprozesse in allen Arbeitsagenturen in Matrixdarstellung abbildet und somit auch als regionalisierte Bevölkerungs- und Arbeitskräftegesamtrechnung interpretiert werden kann. Für die Datengrundlage kombinieren wir amtliche Individualdaten über Beschäftigte, Arbeitslose und Teilnehmer an Arbeitsmarktmaßnahmen mit Aggregatdaten, die Informationen über Schüler, Selbstständige und Rentner enthalten. Um fehlende Übergangsinformationen zu schätzen, greifen wir auf den neuen Algorithmus ADETON zurück, der im Vergleich zu anderen Entropieoptimierungsmethoden den Vorteil hat, dass auch mit ungenauen Randbedingungen gearbeitet werden kann. Anhand von drei Beispielen zeigen wir die Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten des MKM auf. Allgemeines Ziel des Mehrkontenmodells ist es, die Dynamik des lokalen Arbeitsmarktes zu erfassen, Vergleiche zwischen den Regionen zu ermöglichen und eine Basis für die künftige strategische Ausrichtung der aktiven Arbeitsmarktpolitik zu erstellen. Es ist ein flexibel einsetzbares Instrument einerseits für wissenschaftliche Analysen regionaler Arbeitsmärkte in Deutschland, andererseits kann es von den jeweiligen Arbeitsagenturen für diverse Fragestellungen genutzt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Haas, Anette; -
Literaturhinweis
Labour market dynamics from a regional perspective: the multi-account system (2005)
Zitatform
Haas, Anette & Thomas Rothe (2005): Labour market dynamics from a regional perspective. The multi-account system. (IAB-Discussion Paper 07/2005), Nürnberg, 35 S.
Abstract
"In the last years the analysis of flow figures turned out to highly informative for labour market research and policy advice. Among researchers it is a well known fact that cross-sectional information about labour market is not sufficient to understand ungoing development. A pure sequence of employment and unemployment figures would hide the turnover in the market. Here we follow the useful analytical framework of transitional labour markets dealing centrally with flow figures. By developing the multiaccount system (MAS) we go some steps ahead compared to indicators like job and labour turnover rates. First we combine the information of administrative data of the micro level with macro data containing pupils, self employed, retired persons. Embedded in an external framework, which is given by demography (birth, death, moving in and out), the MAS describes the transition process of the labour market on the regional level and contains all 180 local employment agencies in Germany. The multiaccount system thus serves as a basis for strategically aligning each agency with the individual local situation of the labour market by explicitly taking into account the regional specifics. Thus it helps for future strategic decisions of active labour market policy. The creation of models for supporting regional monitoring and benchmarking is already far advanced and initial basic versions are tested in practice. For estimating the unknown transitions of the data matrix we use a new algorithm the so called ADETON tool, which has the additional merit comparing to other entropy maximizing methods, that constraints can be formulated in a fuzzy way rather than exactly. Further we demonstrate on the basis of the agency Heilbronn some practice and numerical examples. Thus we present transitions into and out of unemployment and also from vocational training to employment. We believe that the analytical potential of this instrument is not yet exhausted. In any event, it is already clear that the information content of this model by far exceeds that of a system of individual indicators. Details and relations of the regional labour market become apparent which show a high-resolution image of possible obsolete structures or increasing labour market dynamics. The model thus gives clear hints as to the scope and limits of the active labour market policy." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Beteiligte aus dem IAB
Haas, Anette; -
Literaturhinweis
Die regionale IAB-Beschäftigtenstichprobe IABS-R01 (2005)
Zitatform
Hamann, Silke (2005): Die regionale IAB-Beschäftigtenstichprobe IABS-R01. In: G. Grözinger & W. Matiaske (Hrsg.) (2005): Deutschland regional : sozialwissenschaftliche Daten im Forschungsverbund, S. 81-87.
Abstract
Die IAB-Beschäftigtensstichprobe des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung IAB ist ein spezialisierter Datensatz, der individuelle Informationen mit regionalen verknüpft. Die Datengrundlage der regionalen Beschäftigtenstichprobe ist die Beschäftigten- und Leistungsempfängerhistorik der Bundesagentur für Arbeit. Die Stichprobe wird nach den Kriterien 'Ost-West' und 'Deutsche-Nicht-Deutsche' gezogen. Die regionale Beschäftigtenstichprobe ist nach Personen, das heißt nach ihrer Versicherungsnummer organisiert. Für die erfassten Personen sind neben Individualdaten auch Strukturdaten verfügbar, die sich auf den Beschäftigungsbetrieb beziehen. Hierzu gehört die regionale Gliederung nach dem Arbeitsort, die auf Kreisebene vorgenommen wird. Die aktuelle regionale IAB-Beschäftigtenstichprobe IABS-R01 unterscheidet sich von vorangehenden durch die Aufbereitung der kompletten Grundgesamtheit für die Stichprobenziehung, durch die Erhöhung des Stichprobenumfangs von 1 auf 2 Prozent, durch die Entwicklung von Routinen zur Aktualisierung der Daten, durch den Wegfall der Längsschnittanonymisierung sowie die Erfassung geringfügig Beschäftigter. Außerdem wurden bei der Anonymisierung der Regionalangabe Änderungen der Aggregation vorgenommen, um zu gewährleisten, dass die angegebene Raumeinheit in der Grundgesamtheit mindestens 100.000 Einwohner aufweist. (IAB)
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Literaturhinweis
Aufbereitung der Beschäftigtenstatistik für Berichtssysteme: die IAB-Regionalstichprobe 1975-2001: IABS-R01 (2005)
Zitatform
Hamann, Silke (2005): Aufbereitung der Beschäftigtenstatistik für Berichtssysteme. Die IAB-Regionalstichprobe 1975-2001: IABS-R01. In: C. Larsen, S. Dera, C. Knobel & A. Schmid (Hrsg.) (2005): Regionales Arbeitsmarktmonitoring : Ansätze, Konzepte und Entwicklungen in Deutschland, S. 63-72.
Abstract
"Die Erklärungsbedürftigkeit räumlicher Disparitäten oder ganz allgemein regionaler Besonderheiten ist Ausgangspunkt für eine Vielzahl von Fragenstellungen, die sich mit den Gegebenheiten regionaler Arbeitsmärkte befassen. Die empirisch fundierte Analyse regionaler Fragen und die Beobachtung und Diagnostik von Arbeitsmarktentwicklungen, wie sie das regionale Arbeitsmarktmonitoring vornimmt, setzen dabei das Vorhandensein einer geeigneten Datenbasis voraus. Was aber sind geeignete Daten? Besonders wichtig sind in diesem Zusammenhang Informationen über Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit, die zudem möglichst kleinräumig vorliegen sollten. Des weiteren sind Angaben über Qualifikations-, Einkommens- oder Branchenstrukturen entscheidende Indikatoren zur Analyse von strukturellen Entwicklungen auf Arbeitsmärkten. Die der Wissenschaft aktuell vorliegende IAB-Regionalstichprobe 1975 - 2001 (IABS-R01) stellt eine besonders geeignete Datenbasis für eine große Vielzahl von Forschungsvorhaben und Projekten der Sozialplanung dar, die neben regionalen Fragestellung auch spezielle Themen aus den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften bearbeiten können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Offene Stellen - ein bewährtes Berichtssystem soll ausgebaut werden (2005)
Kettner, Anja; Spitznagel, Eugen;Zitatform
Kettner, Anja & Eugen Spitznagel (2005): Offene Stellen - ein bewährtes Berichtssystem soll ausgebaut werden. In: IAB-Forum H. 1, S. 59-63.
Abstract
Um nicht nur einen Überblick über die bei den Arbeitsagenturen gemeldeten offenen Stellen zu haben, werden seit 1989 Unternehmen und Verwaltungen befragt, welche nicht gemeldeten offenen Stellen existieren. Die Befragungen erbrachten wichtige Daten über die Höhe, Struktur und Entwicklung des gesamten Stellenangebots, die Vakanzraten sowie Indikatoren für den Mismatch am Arbeitsmarkt. Um ein europäisches Berichtssystem für die gesamteuropäische Arbeitsmarktentwicklung zu entwickeln, plant das Europäische Statistische Amt EUROSTAT vierteljährliche Erhebungen durchzuführen. Das IAB hat eine Machbarkeitsstudie erarbeitet, um eine derartige Erhebung methodisch fundiert und repräsentativ durchführen zu können. Ab 2005 wird in Deutschland testweise damit begonnen, bei rund 58.000 Unternehmen per Fragebogen und Telefoninterview die von EUROSTAT benötigten Daten zu ermitteln. (IAB)
Beteiligte aus dem IAB
Kettner, Anja; -
Literaturhinweis
Regionalforschung - Nachwuchs bei den Datenmachern (2005)
Zitatform
Krug, Gerhard, Silke Hamann & Andreas Damelang (2005): Regionalforschung - Nachwuchs bei den Datenmachern. In: IAB-Forum H. 2, S. 87-90.
Abstract
Vorgestellt und erläutert wird eine neue und in mehrfacher Hinsicht umfangreichere Version der IAB-Beschäftigtenstichprobe (IABS-R01), die seit November 2004 der Arbeitsmarktforschung als Scientific Use File zugänglich ist und den Zeitraum 1975 bis 2001 umfasst. Die über 21 Millionen Daten der Zufallsstichprobe aus den Beschäftigtenmeldungen der Arbeitgeber und den Leistungsempfangsmeldungen der Agenturen für Arbeit enthalten für rund 1,3 Millionen Personen regional desaggregierte Informationen. Da die Daten bis hinunter zur Kreisebene regional gegliedert vorliegen, können nun auch Informationen wie regionale Arbeitslosenquoten oder Geburtenziffern hinzugespielt werden. In dem Aufsatz werden einige Auswertungsbeispiele (Zahl der Beschäftigten nach Geschlecht, geringfügig Beschäftigte nach Kreisen Oberbayerns, Verteilung der Tagesentgelte nach Frauen und Männern) dargestellt. (IAB)
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Literaturhinweis
Regionales Arbeitsmarktmonitoring: Ansätze, Konzepte und Entwicklungen in Deutschland (2005)
Larsen, Christa; Knobel, Claudia; Dera, Susanne; Schmid, Alfons;Zitatform
Larsen, Christa, Susanne Dera, Claudia Knobel & Alfons Schmid (Hrsg.) (2005): Regionales Arbeitsmarktmonitoring. Ansätze, Konzepte und Entwicklungen in Deutschland. München u.a.: Hampp, 137 S.
Abstract
Regionales Arbeitsmarktmonitoring wird als Instrument zur Generierung und Diffusion adäquater regionaler Informationen und regionalen Wissens vorgestellt und mit Hilfe von Beispielen konkretisiert. Das Spektrum umfasst dabei: Beobachtung des Arbeitsmarktes, die Sammlung, Aufbereitung, den Vergleich und die Kommunikation von Informationen, die Prognose von Entwicklungen, Diagnosen der Arbeitsmarktsituation, die Durchführung und Veröffentlichung von Analysen sowie die Beratung der Arbeitsmarktakteure. Im Mittelpunkt stehen acht Projekte, die als Fallbeispiele präsentiert und in einer Synopse verglichen werden. (IAB)
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Literaturhinweis
Neural network modeling as a tool for forecasting regional employment patterns (2005)
Zitatform
Longhi, Simonetta, Peter Nijkamp, Aura Reggiani & Erich Maierhofer (2005): Neural network modeling as a tool for forecasting regional employment patterns. In: International Regional Science Review, Jg. 28, H. 3, S. 330-346. DOI:10.1177/0160017605276187
Abstract
Künstliche neuronale Netz (ANN) werden als Methode zur Berechnung regionaler Beschäftigungsprognosen vorgestellt. Auf empirischer Ebene wurden hierzu Beschäftigungsdaten 327 westdeutscher Regionen über einen Zeitraum von 14 Jahren analysiert. Die Autoren vergleichen ANN-Modelle mit üblicherweise eingesetzten Längsschnittanalysen sowie mit kombinierten Prognosen, und untersuchen, ob ANN-Methoden verlässlichere Ergebnisse liefern. Das gegenwärtig von den deutschen Behörden eingesetzte Verfahren zur Berechnung regionaler Beschäftigungsprognosen ist mit einem einfachen Modell vergleichbar, das von konstanten Parametern ausgeht. Es zeigt sich, dass dieses simple Verfahren von allen anderen Methoden übertroffen wird, wobei Modelle, die auf künstliche neuronale Netz zurückgreifen, die genauesten Prognosen liefern. (IAB)
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Literaturhinweis
Developments in regional labour markets in Germany: a comparative analysis of the forecasting performance of competing statistical models (2005)
Zitatform
Longhi, Simonetta, Peter Nijkamp, Aura Reggiani & Uwe Blien (2005): Developments in regional labour markets in Germany. A comparative analysis of the forecasting performance of competing statistical models. In: Australasian Journal of Regional Studies, Jg. 11, H. 2, S. 175-196.
Abstract
Ziel des Beitrags ist es, regionale Beschäftigungsmuster in westdeutschen Regionen zu prognostizieren. Nach einer kurzen Darstellung von Schlüsselthemen des Arbeitsmarkts, werden 'Artificial Neural Network' (ANN)-Methoden als ein neues Instrument zur Generierung verlässlicher Kurzzeitprognosen auf regionaler Ebene vorgestellt. Es werden verschiedene Spielarten von ANN-Modellen entwickelt und verglichen. Ein Vergleich mit Methoden, die in der Regel auf Paneldaten angewendet werden, wie etwa GMM (Generalised Method of Moments) bestätigt die Fähigkeit von ANNs, komplexe Datenstrukturen in einem multiregionalen Kontext zu erfassen. (IAB)
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Literaturhinweis
A rank-order analysis of learning models for regional labor market forecasting: paper presented at the North American Regional Science Conference 2004 (2005)
Zitatform
Patuelli, Roberto, Simonetta Longhi, Aura Reggiani, Peter Nijkamp & Uwe Blien (2005): A rank-order analysis of learning models for regional labor market forecasting. Paper presented at the North American Regional Science Conference 2004. o.O., 18 S.
Abstract
Auf der Basis eines Panels von 439 deutschen Kreisen werden die Leistungen verschiedener Modelle Neuraler Netze als Vorhersageinstrumente für regionales Beschäftigungswachstum evaluiert und verglichen. Aufgrund relevanter Unterschiede bei der Verfügbarkeit der Daten zwischen Ostdeutschland und Westdeutschland, werden die Modelle getrennt für beide Landesteile berechnet. Die Vergleiche der Modelle und ihrer Ex-post-Vorhersagen werden mittels eines nicht-parametrischen Tests, der Friedmann-Statistik, durchgeführt. Die Friedmann-Statistik überprüft die Konsistenz der gewonnenen Modellresultate in Bezug auf ihre Rangordnung. Weil es keine Hypothese für eine normale Verteilung gibt, stellt diese Methode einen interessanten Ersatz für die übliche Varianzanalyse dar. (IAB)
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Literaturhinweis
Accounting for migration in regional occupational employment projections (2005)
Sweeney, Stuart H.; Goldstein, Harvey A.;Zitatform
Sweeney, Stuart H. & Harvey A. Goldstein (2005): Accounting for migration in regional occupational employment projections. In: The annals of regional science, Jg. 39, H. 2, S. 297-316. DOI:10.1007/s00168-004-0221-x
Abstract
Vorausschätzungen des Arbeitskräfte- und Berufsbedarfs sind in den USA eine wichtige Maßnahme der Arbeitsmarktagenturen, um staatliche und regionale Aktivitäten der Arbeitsvermittlung und der Weiterbildung zu unterstützen. Theoretisch dienen diese Vorhersagen dazu, die Effizienz des Arbeitsmarktes durch besseren Abgleich von benötigten Qualifikationen und offenen Stellen zu verbessern. Die Arbeit befasst sich mit dem Aspekt der Arbeitskräftemigration zwischen den US-Bundesstaaten und entwickelt Methoden, um diesen Aspekt stärker als bisher in die Vorausschätzungen einbeziehen zu können. Erste Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Anzahl der geschätzten offenen Stellen nach unten korrigiert werden muss, wenn man den Einfluss der Migration berücksichtigt. (IAB)
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Literaturhinweis
Die regionale Entwicklung der Erwerbstätigkeit bis 2010 (2004)
Bade, Franz-Josef;Zitatform
Bade, Franz-Josef (2004): Die regionale Entwicklung der Erwerbstätigkeit bis 2010. In: Informationen zur Raumentwicklung H. 3/4, S. 169-186.
Abstract
"Der Beitrag berichtet über die Prognose der Erwerbstätigkeit in den Regionen der Bundesrepublik bis zum Jahr 2010. Im ersten Teil werden einige ausgewählte Ergebnisse der Vorausschätzung vorgestellt. So muss für die neuen Bundesländer mit einer Verschlechterung der ohnehin ungünstigen Entwicklung gerechnet werden. Im Westen wird sich die Tendenz zur räumlichen Dekonzentration etwas abschwächen, dennoch wird sich die Zahl der Arbeitsplätze in den Zentren der großen Verdichtungsräume weiterhin unter- und in ihrem Umland dagegen überdurchschnittlich verändern. In den peripher gelegenen Regionen wird das Wachstum etwas nachlassen, trotzdem können die meisten immer noch mit einer überdurchschnittlichen Veränderung rechnen. Im zweiten Teil wird das Verfahren der Prognose skizziert. Es besteht aus zwei Schritten, die für jede Region einzeln durchgeführt werden. Zuerst wird der zeitliche Verlauf des Anteils einer Region analysiert und mit formalen Schätzverfahren zum Prognosezeitpunkt fortgeschrieben. Ergebnis ist ein Korridor plausibler Entwicklungstendenzen, der im zweiten Schritt durch eine differenzierte Betrachtung der regionalen Wachstumskräfte auf eine Punkt-Vorausschätzung kondensiert wird. Die Prognose geht bottom-up vor, d.h. die Vorausschätzung wird für jede Region einzeln gemacht. Zur Absicherung der Einzel-Schätzungen werden Konsistenzprüfungen vorgenommen, bei denen die Prognosen verschiedener Regionsabgrenzungen miteinander verglichen werden. Im dritten Teil wird die Treffsicherheit der letzten Prognose 1997-2004 untersucht und mit den früheren Prognosefehlern verglichen. Abgesehen von den neuen Bundesländern, deren Entwicklung als zu optimistisch eingeschätzt worden war, konnte die Treffsicherheit - gemessen an den früheren Prognosen - weiter erhöht werden. Zum Abschluss des Beitrags wird eine Erfolgskontrolle der regionalen Wirtschaftspolitik versucht, bei der die frühere Vorausschätzung 1994-2001 als Maßstab zur Bewertung der tatsächlichen Veränderung genommen wird. Besonders ungünstig - gemessen an den damaligen Erwartungen - hat danach das ehemalige Zonenrandgebiet abgeschnitten. Umgekehrt besser als damals erwartet haben sich das Saarland, die Westpfalz und das östliche Ruhrgebiet entwickelt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die IAB-Regionalstichprobe 1975-2001: IABS-RO1 (2004)
Zitatform
Hamann, Silke, Gerhard Krug, Markus Köhler, Wolfgang Ludwig-Mayerhofer & Anne Hacket (2004): Die IAB-Regionalstichprobe 1975-2001. IABS-RO1. In: ZA-Information H. 55, S. 34-59.
Abstract
"Die Arbeit stellt die neue regionalisierte Stichprobe aus der Beschäftigten- und Leistungshistorik des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung vor. Ausgehend von der Datengrundlage und den Arbeiten der Datenaufbereitung und Anonymisierung werden vor allem die Neuerungen gegenüber früheren Regionalstichproben vorgestellt, so der größere Stichprobenumfang; die Möglichkeit, die Stichprobe zukünftig wesentlich schneller und einfacher zu aktualisieren, oder die Einbeziehung geringfügiger Beschäftigungsverhältnisse ab dem Jahr 1999. Auch ein Online-Informationsangebot für die Arbeit mit der Stichprobe steht zur Verfügung. Ein kurzes Beispiel verdeutlicht abschließend das Analysepotenzial der Daten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Thresholds for employment and unemployment: a spatial analysis of German regional labour markets 1992-2000 (2004)
Zitatform
Kosfeld, Reinhold & Christian Dreger (2004): Thresholds for employment and unemployment. A spatial analysis of German regional labour markets 1992-2000. (Universität Kassel, Fachbereich Wirtschaftswissenschaften. Volkswirtschaftliche Diskussionsbeiträge 52/04), Kassel, 18 S.
Abstract
"Changes in production, employment and unemployment are closely related over the course of the business cycle. However, as exemplified by the laws of Verdoorn (1949, 1993) and Okun (1962, 1970), thresholds seem to be present in the relationship. Due to capacity reserves of the firms, output growth must exceed certain levels for the creation of new jobs or a fall in the unemployment rate. In order to get efficient estimates of these bounds, we take a wide range of information into account. In particular, thresholds for employment and unemployment are determined on the grounds of 180 German regional labour markets. To capture cross section dependencies, a spatial SUR model is built up utilizing the eigenfunction decomposition approach suggested by Griffith (1996, 2000). The results indicate, that minimum output growth sufficient for a rise in employment is below the level which is needed for a simultaneous drop in the unemployment rate. Especially, the thresholds turn out to be about 1.2 and 2.2 percent, respectively. The ordering is related both to demographic changes and institutional settings on the labour market, such as the working of the unemployment benefit system. If spatial effects are not controlled for, the thresholds seem to be overrated." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Verlaufstypen, Bestands- und Stromgrößen beim gesamtwirtschaftlichen Stellenangebot - mit einer "Stellenangebotsgesamtrechnung" für Westdeutschland 2001 (2004)
Scherl, Hermann;Zitatform
Scherl, Hermann (2004): Verlaufstypen, Bestands- und Stromgrößen beim gesamtwirtschaftlichen Stellenangebot - mit einer "Stellenangebotsgesamtrechnung" für Westdeutschland 2001. In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 37, H. 1, S. 9-28.
Abstract
"In dem Beitrag wird eine neue Typologie zur empirischen Analyse von Stellenangebotsprozessen vorgeschlagen. Darauf aufbauend wird ein Schema für eine 'Stellenangebotsgesamtrechnung' entwickelt, in dem Bestands- und Stromgrößen des Stellenangebots, nach Verlaufstypen differenziert, vollständig erfasst und systematisch verknüpft werden. In dieses Schema werden dann verfügbare empirische Daten und empirisch fundierte Schätzwerte für das Stellenangebot in Westdeutschland (Gebiet der alten Bundesländer) im Jahr 2001 eingebracht und damit die noch fehlenden weiteren Daten berechnet. Dabei zeigt sich, dass sich das vorgeschlagene Schema gut dazu eignet, fehlende Daten näherungsweise zu berechnen und die Konsistenz einzelner Daten zu überprüfen. Das bemerkenswerteste Ergebnis der Berechnung von Bestands- und Stromgrößen des Stellenangebots ist, dass es in Westdeutschland 2001 neben schätzungsweise 3 bis 4 Mio. erfolgreichen Stellenangeboten um ca. 2 Mio. Stellenangebote gegeben hat, bei denen die Personalsuche erfolglos beendet wurde. Im Bestand der sofort zu besetzenden Stellen, der in Westdeutschland immer in einer Größenordnung von mindestens einigen Hunderttausend 'Vakanzen' existiert, machten die erfolglos bleibenden Stellenangebote etwa drei Viertel aus. Und nur bei etwa einem Drittel aller Fälle von Personalsuche am externen Stellenmarkt gelang eine rechtzeitige Stellenbesetzung ohne Vakanzzeit. Anschließend wird erörtert, welche Zahlenangaben im Rahmen des vorgeschlagenen Schemas bzw. der vorgestellten exemplarischen Berechnung von Strom- und Bestandsgrößen für Westdeutschland 2001 für welche arbeitsmarktdiagnostischen Fragestellungen relevant sind. Insbesondere zur Diagnose des Ausmaßes und der besonderen Ausprägung von 'Mismatch-Arbeitslosigkeit' sind einige Daten der Stellenangebotsgesamtrechnung sehr aufschlussreich. Der Beitrag schließt mit Anregungen zu weiterer Forschung zum gesamtwirtschaftlichen Stellenangebot unter Nutzung des vorgeschlagenen Schemas für eine Stellenangebotsgesamtrechnung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Regional occupational employment projections: modeling supply constraints in the direct-requirements approach (2004)
Sweeney, Stuart H.;Zitatform
Sweeney, Stuart H. (2004): Regional occupational employment projections. Modeling supply constraints in the direct-requirements approach. In: Journal of regional science, Jg. 44, H. 2, S. 263-288.
Abstract
"Detailed industry-occupation employment forecasts are an important class of regional labor market information produced by the U.S. Bureau of Labor Statistics. In theory, the forecasts should improve the national, interregional, and intertemporal matching efficiency of labor markets. But the efficiency argument is dependent on the quality of the forecasts. The methodology used to produce the projections is still fundamentally a demand-requirements approach that implicitly assumes that labor supply is infinitely elastic for every occupation. This paper examines the validity of that assumption and evaluates a demographically based labor supply module as an adjunct to the current methodology." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Ein Messwiederholungsmodell mit zufälligen Koeffizienten in der Regionalforschung: Anwendung am Beispiel räumlicher Determinanten der Fluktuation zwischen regionalen Arbeitsmärkten in Westdeutschland 1984-1997 (2004)
Zitatform
Windzio, Michael (2004): Ein Messwiederholungsmodell mit zufälligen Koeffizienten in der Regionalforschung. Anwendung am Beispiel räumlicher Determinanten der Fluktuation zwischen regionalen Arbeitsmärkten in Westdeutschland 1984-1997. In: ZA-Information H. 55, S. 6-33.
Abstract
"In dem Aufsatz wird das Potential eines Modells der Längsschnittanalyse dargestellt und dessen Anwendung am Beispiel einer Aggregatdatenanalyse der Mobilität von Beschäftigten zwischen regionalen Arbeitsmärkten demonstriert. Es handelt sich um ein auf kurzen Zeitreihen von interregionalen Mobilitätsquoten basierendes Messwiederholungsmodell, bei dem die Mobilität sowohl von direkt gemessenen erklärenden Variablen - wie beispielsweise der regionalen Arbeitslosenquote - als auch von latenten zeitlichen Trends abhängig sein kann. Dies ermöglichen zufällige Koeffizienten, mit deren Hilfe für jede Region unter Kontrolle der manifesten Einflussfaktoren spezifische Entwicklungen erfasst werden können. Schließlich wird auf die Umsetzung des Modells in der SAS mixed Prozedur hingewiesen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Regionale Beschäftigungsentwicklung und regionaler Lohn in Ostdeutschland (2003)
Zitatform
Blien, Uwe, Anette Haas & Katja Wolf (2003): Regionale Beschäftigungsentwicklung und regionaler Lohn in Ostdeutschland. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 36, H. 4, S. 476-492.
Abstract
"In dem Aufsatz werden die Wirkungen regionaler Lohnunterschiede auf die Beschäftigungsentwicklung in Ostdeutschland untersucht. Dazu wird eine Modellvorstellung kurz entwickelt, die vor allem auf unterschiedliche Marktkonstellationen einzelner Wirtschaftszweige abzielt. Als empirischer Ansatz wird eine Shift-Share Regression verwendet, die erlaubt, regionale Lohnunterschiede auf die Entwicklung einzelner Wirtschaftszweige zu beziehen. Tatsächlich zeigen sich mit Daten der Beschäftigtenstatistik gegensätzliche Effekte des regionalen Lohnniveaus. Ebenfalls getestet werden die Einflüsse der regionalen Lohnentwicklung, die jedoch einheitlicher ausfallen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Das IAB/INFORGE-Modell: ein neuer ökonometrischer Ansatz gesamtwirtschaftlicher und länderspezifischer Szenarien (2003)
Zitatform
Distelkamp, Martin, Frank Hohmann, Christian Lutz, Bernd Meyer & Marc I. Wolter (2003): Das IAB/INFORGE-Modell. Ein neuer ökonometrischer Ansatz gesamtwirtschaftlicher und länderspezifischer Szenarien. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 275), Nürnberg, 103 S.
Abstract
"Das Simulations- und Prognosemodell INFORGE (INterindustry FORecasting GErmany) mit der Erweiterung für die Bundesländer (LÄNDER-Modell) ist das Ergebnis einer langjährigen Forschungszusammenarbeit der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung mbH (GWS) mit dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. INFORGE beschreibt die Entwicklung des deutschen Arbeitsmarktes und der wesentlichen ökonomischen Triebkräfte auf Bundesebene in sektoraler Disaggregation. Das Gesamtsystem ist entwickelt worden, um die Entwicklung auf der Bundesebene, die durch das Modell INFORGE dargestellt wird, auch auf die Ebene der Bundesländer zu übertragen. Damit sind nicht nur regionalisierte Arbeitsmarktprojektionen möglich geworden, sondern es können auch die Auswirkungen bundespolitischer Maßnahmen und weltweiter Entwicklungen auf den deutschen Arbeitsmarkt sektoral und regional differenziert abgebildet werden. Die Modellentwicklung von INFORGE wie auch LÄNDER war in den vergangenen Jahren von den umfangreichen Reformen in der amtlichen Statistik geprägt. So führte der Übergang zur europäisch abgestimmten WZ 93-Gliederung zu einer deutlichen Veränderung der Datenlage und damit der Modellierungsmöglichkeiten. Die vorgestellte Version von INFORGE ist das Ergebnis der Anpassungen an diese Veränderungen. Für die regionale Gliederung wurde in früheren Modellversionen eine vereinfachte top-down Modellie-rung gewählt, die bis auf wenige Ausnahmen auf das Herunterrechnen der Bundesergebnisse auf die Länder hinauslief. Erst mit der Verbreiterung der Datenlage durch die Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen der Länder konnte eine detailliertere bottom-up Modellierung erstellt werden, die auch der Modellierungsphilosophie des Gesamtsystems eher entspricht. Die vorliegende Version des LÄNDER-Modells besteht aus 16 eigenständigen Ländermodellen, die mit der in INFORGE abgebildeten Bundesebene abgestimmt werden. Im Band wird zunächst die Datenbasis des Modells INFORGE und der Ländermodelle beschrieben, wobei insbesondere der neue Datensatz für die Bundesländer eingehend analysiert wird. Anschließend wird die Modellierung von INFORGE und LÄNDER dokumentiert sowie eine Beschreibung der Annahmen über die Entwicklung der exogenen Variablen vorgenommen. Abschließend wird eine Prognose der wirtschaftlichen Entwicklung Deutschlands und seiner Bundesländer in tiefer sektoraler Gliederung bis zum Jahre 2005 vorgestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Inflation-unemployment tradeoff and regional labor market data (2003)
Zitatform
Hassler, Uwe & Michael Neugart (2003): Inflation-unemployment tradeoff and regional labor market data. In: Empirical economics, Jg. 28, H. 2, S. 321-334.
Abstract
"We estimate a linear and a piecewise linear Phillips curve model with regional labor market data for West Germany and Neue Länder. Employing regional observations allows us to country difference the data. This eliminates, under the assumption of homogeneous Länder, supply shocks and changes in the formation of expectations as possible identification failures. With seemingly unrelated regressions we find a flat Phillips curve in the Neue Länder. For the West German Länder a piecewise linear model with a higher inflation-unemployment tradeoff for the regime of low unemployment rates fits the data very well. The results hold true if we control for endogeneity of the unemployment rate. With a kinked but upward sloping aggregate supply curve there seems to be room for stabilization policies, at least in the range of aggregate demand shifts that our data covers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Modelling and simulation of migration, regional employment development and regional gross wage payment in Germany: the Bottom-up approach (2002)
Binder, J.; Haag, G.; Koller, Martin;Zitatform
Binder, J., G. Haag & Martin Koller (2002): Modelling and simulation of migration, regional employment development and regional gross wage payment in Germany. The Bottom-up approach. In: I. Johansson & R. Dahlberg (Hrsg.) (2002): Uddevalla Symposium 2001 : regional economies in transition. Papers presented at the Uddevalla Symposium 2001, 14-16 June, Vänersborg, Sweden (University of Trollhättan/Uddevalla. Research report, 02, 01), S. 119-141.
Abstract
"This article aims to bring together insights from regional economics, population dynamics and migration. In a bottom-up approach the economic development of the regional gross wage payment and the volume of employment are linked with the spatial redistribution processes due to migration and demographic changes. Explicit attention is given to the model based analysis and the simulation of the regional gross wage payment on the level of the 441 districts of Germany for the period 1994 to 1998. Simulations for different scenarios with the time horizon 2003 are also discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Regional development of employment in eastern Germany: an analysis with an econometric analogue to shift-share techniques (2002)
Zitatform
Blien, Uwe & Katja Wolf (2002): Regional development of employment in eastern Germany. An analysis with an econometric analogue to shift-share techniques. In: Papers in regional science, Jg. 81, H. 3, S. 391-414.
Abstract
"We extend in this analysis an approach introduced by Patterson and suggested by Möller and Tassinopoulos. Our approach uses a generalization of an econometric analogue of the common shift-share method, suggested here as a new 'workhorse' for regional analyses. The results obtained with this shift-share-regression, and with very differentiated data from the employment statistics of eastern Germany, show that processes of deconcentration play a role in explaining regional disparities, since inverse localization and positive urbanization effects are visible. The relevant processes can be understood by implementing approaches of 'new economic geographys', structural change and endogenous growth theory." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Mehrebenenanalyse (2002)
Zitatform
Blien, Uwe & Michael Wiedenbeck (2002): Mehrebenenanalyse. In: G. Kleinhenz (Hrsg.) (2002): IAB-Kompendium Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 250), S. 309-324.
Abstract
"In methodischer Hinsicht wird als Mehrebenenanalyse eine Art der statistischen oder ökonometrischen Modellierung bezeichnet, bei der gleichzeitig Variablen der Mikroebene (z.B. zu individuellen Personen) und der Makroebene (z.B. Regionen) einbezogen werden. Einerseits ergeben sich dadurch zusätzliche analytische Möglichkeiten, andererseits sind spezielle methodische Vorkehrungen notwendig, um der Gefahr von Fehlschlüssen zu entgehen. Von den Methoden der Mehrebenenanalyse sind konzeptionelle Mehrebenenansätze zu unterscheiden. Mit diesem Begriff werden Erweiterungen oder Alternativpositionen zu üblichen Konstruktionsprinzipien des methodologischen Individualismus in der ökonomischen oder soziologischen Theorie bezeichnet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Estimations of occupational and regional matching efficiencies using stochastic production frontier models (2002)
Zitatform
Fahr, Rene & Uwe Sunde (2002): Estimations of occupational and regional matching efficiencies using stochastic production frontier models. (IZA discussion paper 552), Bonn, 23 S.
Abstract
Unter Verwendung stochastischer Methoden werden die Zusammenhänge zwischen freien und unbesetzten Stellen analysiert, wobei sich neue Details der Mechanismen zur Schaffung von Stellen zeigen. Für unterschiedliche Arbeitsmärkte in Bezug auf regionale Verteilung sowie Beschäftigung werden am Beispiel Deutschland als wichtige Determinanten Nachfrage- und Angebotsfaktoren isoliert. Aus den ermittelten Daten lassen sich differenzierte Maßnahmen für die Arbeitsmarktpolitik ableiten. (IAB)
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Agglomeration und regionale Arbeitsmärkte: Ergebnisse eines internationalen Workshops des DIW Berlin vom 11. bis 13. April 2002 (2002)
Zitatform
Frank, Björn & Michael Pflüger (2002): Agglomeration und regionale Arbeitsmärkte. Ergebnisse eines internationalen Workshops des DIW Berlin vom 11. bis 13. April 2002. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 69, H. 19, S. 303-309.
Abstract
"Auf einem internationalen Workshop des DIW Berlin ist der aktuelle Stand des Zusammenwirkens der Arbeitsmarkt- und der Regionalökonomik, insbesondere der Neuen Ökonomischen Geographie, diskutiert worden. Neue theoretische Ideen und aussagekräftigere Mikrodatensätze, die den Wissenschaftlern heute zur Verfügung stehen, signalisieren eine weiter zunehmende Bedeutung dieses Forschungszweigs. Eine wichtige Erkenntnis dieses Workshops war, dass es den Arbeitsmarkt nicht gibt. Einzelne Arbeitsmärkte entwickeln sich ganz unterschiedlich. Von deren regionaler Konzentration hängen die Höhe der Löhne und die Beschäftigungschancen ab. So profitieren höher Qualifizierte - dies zeigen die empirischen Untersuchungen - in besonderem Maße von der Stärke der wirtschaftlichen Aktivität in der Region. Theoretische Arbeiten kommen zu dem Ergebnis, dass Investitionen in Humankapital gerade auf Märkten mit hoher Konzentration lohnend sind. Die Arbeitsmarktpolitik wäre falsch beraten, vorschnell wirtschaftspolitischen Empfehlungen zu folgen, die allein auf regional undifferenzierte Maßnahmen setzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Strategische und methodische Ansatzpunkte zur Ermittlung des regionalen Qualifikationsbedarfs (2002)
Zitatform
Hilbert, Christoph & Ralf Mytzek (2002): Strategische und methodische Ansatzpunkte zur Ermittlung des regionalen Qualifikationsbedarfs. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Discussion papers FS 1 02-211), Berlin, 34 S.
Abstract
"Fasst man bisherige Evaluationsstudien von Qualifizierungsmaßnahmen zusammen, zeigt sich bei den Beschäftigungseffekten ein uneinheitliches Bild. Erfahrungen zeigen jedoch, dass mit einer systematischen Beobachtung des Qualifikationsbedarfs auf regionaler Ebene die Ergebnisse verbessert werden können. Hier setzt der Bericht an: Es wird die Frage gestellt, inwiefern regionale Analysen des Qualifikationsbedarfs zu mehr Effizienz in der Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik einerseits, zu einem besseren Matching am Arbeitsmarkt andererseits beitragen können. Es wird ein Vorschlag entwickelt, wie systematische Analysen, auch unter der Berücksichtigung von Kosteneffizienzaspekten, gestaltet werden sollten. Im Zentrum der Betrachtung stehen dabei sowohl methodische als auch institutionelle Aspekte zur Schaffung einer regionalisierten Informationsbasis. Vorgeschlagen wird eine Kombination aus quantitativen Prognosen und qualitativen Partialanalysen, die auf vorhandene regionale Netzwerke aufbaut und die Basis für eine zielgerichtete, integrierte regionale Arbeitsmarkt-, Bildungs- und Strukturpolitik darstellt. Das Diskussionspapier basiert auf einer Arbeit zur Kommission 'Moderne Dienstleistungen und Arbeitsmarkt' (Hartz-Kommission) im Rahmen des Teilprojekts 'Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen und Arbeitsmarktforschung'." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Forecasting regional labour markets in Germany: an evaluation of the performance of neural network analysis (2002)
Zitatform
Longhi, Simonetta, Peter Nijkamp, Aura Reggiani & Uwe Blien (2002): Forecasting regional labour markets in Germany. An evaluation of the performance of neural network analysis. In: European Regional Science Association (Hrsg.) (2002): From industry to advanced services : perspectives of European metropolitan regions, S. 1-35.
Abstract
"The aim of the present paper is to forecast regional employment developments in the 327 West-German districts. Using a Neural Networks (NNs) methodology we try to identify the existence of underlying structural relationships between the input variables - data on regional and sectoral employment and wages - and the future development of employment at a district level. In order to offer reliable forecasts for the years 2000 and 2001, a variety of NN models has been developed and compared. The emerging results confirm the ability of NNs in capturing the complex data structures - in the training and test phases - and hence in 'extrapolating' useful information in a multi-regional context. Concerning the forecasting phases, our analysis highlights the necessity of carrying out further research experiments - by introducing additional economic background variables - in order to get more insight into the mechanism and structure of spatio-temporal employment data." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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From industry to advanced services: perspectives of European metropolitan regions (2002)
Abstract
Die CD-ROM versammelt 410 Abstracts und 320 Papiere als Volltexte, die auf der ERSA-Konferenz 2002 vorgestellt wurden. Die Papiere präsentieren neue Ergebnisse und Ansätze der Regionalwissenschaft und Regionalforschung sowie innovative Analysen, Methoden und Instrumente der Stadt- und Regionalentwicklung. Ein breites Spektrum von Themen wird behandelt: Regionale Wettbewerbsfähigkeit, Innovation und neue Technologien, Wirtschaftsstrukturwandel und neue Märkte, Standortanalysen, Arbeitsmärkte, Migration und Demographie, Umwelt und Nachhaltigkeit, Transport, Städte und ländlicher Raum, Regional- und Stadtplanung, Regionalpolitik, Europäische Integration, sowie Methoden der räumlichen Analyse. Ein Schwerpunkt der Konferenz lag auf dem Erfahrungsaustausch von Nachwuchswissenschaftlern. (IAB)
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Literaturhinweis
Regionale Arbeitsmarktforschung im IAB (2001)
Blien, Uwe ; Hirschenauer, Franziska ; Maierhofer, Erich; Wolf, Katja; Haas, Anette; Tassinopoulos, Alexandros; Vollkommer, Dieter;Zitatform
Blien, Uwe, Anette Haas, Franziska Hirschenauer, Erich Maierhofer, Alexandros Tassinopoulos, Dieter Vollkommer & Katja Wolf (2001): Regionale Arbeitsmarktforschung im IAB. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 34, H. 1, S. 45-73.
Abstract
"Institutionalisiert in einer eigenen Arbeitsgruppe betreibt das IAB Regionalforschung, um Erkenntnisse über die Ausbildung regionaler Disparitäten und die Funktionsweise regionaler Arbeitsmärkte zu erzielen. Diese Forschung dient außerdem der Analyse und Beratung regionaler Arbeitsmarktpolitik und trägt schließlich zur Gewinnung von allgemeinen Erkenntnissen in der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung bei. Die Forschungsarbeit erfolgt theorieorientiert, anwendungsbezogen und interdisziplinär. Die zugrunde gelegten Theorieansätze orientieren sich an neueren Arbeiten der Ökonomie, u.a. der 'Neuen Regionalökonomie' und an parallelen Ansätzen anderer Sozialwissenschaften. Wichtig sind regionale Umsetzungen von Arbeiten zum Strukturwandel und zur Verknüpfung von Arbeitslosigkeits- und Lohnniveau. Methodisch werden u.a. multivariate Techniken der Panel-, der Mehrebenenanalyse und der Entropieoptimierung sowie qualitative Verfahren verwendet. Die Datenbasis stützt sich stark auf die Massendaten des IAB, z.B. aus der Beschäftigten- und Arbeitsmarktstatistik. Sie wird organisiert in einem speziellen Modul des neuen Arbeitsmarktinformationssystems des Instituts, in ABIS-Reg. In dem Aufsatz wird ein Überblick über die Konzeption der Regionalforschung des IAB im Hinblick auf die verwendeten Theorien und Methoden gegeben. Im Anschluss daran erfolgt eine Kurzdarstellung von Perspektiven und wichtigen Ergebnissen von Projekten der IAB-Regionalforschung, z.B. zur Arbeitsmarktentwicklung in den neuen Bundesländern, zur regionalen Erwerbsbeteiligung und Mobilität, zu regionalen Eingliederungsbilanzen und zu den Effekten regionaler Arbeitslosigkeit auf den Lohn." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitslosigkeit und Entlohnung auf regionalen Arbeitsmärkten: theoretische Analyse, ökonometrische Methode, empirische Evidenz und wirtschaftspolitische Schlussfolgerungen für die Bundesrepublik Deutschland (2001)
Zitatform
Blien, Uwe (2001): Arbeitslosigkeit und Entlohnung auf regionalen Arbeitsmärkten. Theoretische Analyse, ökonometrische Methode, empirische Evidenz und wirtschaftspolitische Schlussfolgerungen für die Bundesrepublik Deutschland. (Wirtschaftswissenschaftliche Beiträge 182), Heidelberg: Physica-Verl., 344 S.
Abstract
"Das Buch untersucht die fundamentale Beziehung, die zwischen Arbeitslosigkeit und Entlohnung auf regionaler Ebene besteht. Dazu wird ein theoretisches Modell entwickelt, das weitere Einflüsse, insbesondere zu Innovation und Strukturwandel, integriert. Vorgestellt werden theoretische Analysen zur Indentifikation von Kausalbeziehungen zwischen den Variablen sowie empirische Ergebnisse vor allem zum Effekt der Arbeitslosigkeit auf den Lohn. Für die Bundesrepublik Deutschland ergibt sich eine "Lohnkurve", die allerdings flacher verläuft als in anderen Ländern. Die bei den Untersuchungen verwendeten ökonometrischen Methoden werden eingehend diskutiert. Wirtschaftspolitische Schlussfolgerungen zur Bedeutung der Lohneffekte und zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit beschließen die Darstellung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Dynamic models in space and time (2001)
Zitatform
Elhorst, J. Paul (2001): Dynamic models in space and time. In: Geographical Analysis. An International Journal of Theoretical Geography, Jg. 33, H. 2, S. 119-140.
Abstract
"This paper presents a first-order autoregressive distributed lag model in both space and time. It is shown that this model encompasses a wide series of simpler models frequently used in the analysis of space-time data as well as models that better fit the data and have never been used before. A framework is developed to determine which model is the most likely candidate to study space-time data. As an application, the relationship between the laborforce participation rate and the unemployment rate is estimated using regional data of Germany, France, and the United Kingdom derived from Eurostat, 1983-1993." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Frauenarbeit in Transformation: staatliche Regulation - regionale Arbeitsmärkte - geschlechtsbezogene Deutungen (2001)
Fischer, Ute Luise;Zitatform
Fischer, Ute Luise (2001): Frauenarbeit in Transformation. Staatliche Regulation - regionale Arbeitsmärkte - geschlechtsbezogene Deutungen. (Forschung Soziologie 142), Opladen: Leske und Budrich, 279 S., Anhang.
Abstract
"Anhand der Entwicklung der Frauenarbeit in Sachsen wird ein Analysemodell für eine Frauenarbeitsmarktforschung entwickelt, das Brüche und Kontinuitäten sowohl auf staatlicher, regionaler und Akteursebene gleichermaßen in das Blickfeld rückt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Regional adjustment dynamics (2001)
Möller, Joachim;Zitatform
Möller, Joachim (2001): Regional adjustment dynamics. (HWWA discussion paper 146), Hamburg, 37 S., Anhang.
Abstract
"The aim of the paper is to develop a theoretical framework for analyzing regional adjustment processes after idiosyncratic shocks. The model builds on the macroeconomic approach with monopolistic competition on goods and labor markets. It is shown how interregional factor mobility affects wage-setting behavior and labor supply. The dynamics of this extended model are explicitly taken into account. For a special case we can derive the characteristics of the adjustment process analytically. Under certain conditions the model exhibits hysteresis, i.e. temporary shocks on the price level or the unemployment rate can have a permanent effect on production and potential labor supply. It is argued that a suitable method for investigating regional adjustment processes empirically would be a panel VAR approach with integrated and co-integrated variables." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Beteiligte aus dem IAB
Möller, Joachim; -
Literaturhinweis
Prognose der kurzfristigen regionalen Beschäftigungsentwicklung unter Anwendung von Transferfunktionsmodellen (1997)
Jäger, Ulrike;Zitatform
Jäger, Ulrike (1997): Prognose der kurzfristigen regionalen Beschäftigungsentwicklung unter Anwendung von Transferfunktionsmodellen. In: Allgemeines statistisches Archiv, Jg. 81, H. 2, S. 176-192.
Abstract
"Diese Arbeit untersucht, ob die zeitreihenanalytische Methode der Transferfunktionsmodellierung zur kurzfristigen Prognose der Beschäftigungsentwicklung in kleinen Regionen (Kreisen und kreisfreien Städten) geeignet ist. Aufgrund der für die Kreisebene zum Teil lückenhaft zur Verfügung stehenden Datenbasis werden Methoden aus der Zeitreihenanalyse zunehmend attraktiv. Die Ergebnisse zeigen, daß die Transfermodelle mit makroökonomischen Inputvariablen zu besseren Prognoseergebnissen führen als die univariaten Zeitreihenmodelle. Schließlich verdeutlichen die Resultate der Transfermodelle, daß diese Prognosemethode insbesondere für den Fall kleiner Regionen eine gute Alternative zu traditionellen ökonometrischen Modellen darstellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Regional labour market research on participation rates (1996)
Zitatform
Elhorst, J. Paul (1996): Regional labour market research on participation rates. In: Tijdschrift voor economische en sociale geografie. Journal of Economic and Social Geography, Jg. 87, H. 3, S. 209-221.
Abstract
Der Autor diskutiert anhand von empirischen Studien aus dem angelsächsischen und niederländischen Bereich methodische Aspekte der Schätzung von regionalen Erwerbsquoten. (IAB)
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Literaturhinweis
Regionale Beschäftigungsprognose: eine empirische Anwendung von Transferfunktionen zur Prognose der kurzfristigen Beschäftigungsentwicklung in Nordrhein-Westfalen auf Kreisebene (1996)
Jäger, Ulrike;Zitatform
Jäger, Ulrike (1996): Regionale Beschäftigungsprognose. Eine empirische Anwendung von Transferfunktionen zur Prognose der kurzfristigen Beschäftigungsentwicklung in Nordrhein-Westfalen auf Kreisebene. (Quantitative Ökonomie 68), Bergisch Gladbach u.a.: Eul, 233 S.
Abstract
"Die zukünftige Beschäftigungsentwicklung auf regionaler Ebene ist nicht nur im Rahmen der regionalen Arbeitsmarktpolitik von großem Interesse. Auch für viele andere wirtschafts- und sozialpolitische Zwecke besteht ein Bedarf an Analysen und Prognosen der Beschäftigtenzahl für Teilräume. In der Arbeit werden Methoden aus der Zeitreihenanalyse für eine kurzfristige Prognose der Beschäftigten auf Kreisebene eingesetzt. Bei den angewandten Methoden handelt es sich um die von Box und Jenkins entwickelte ARIMA-Modellierung zur Analyse univariater Zeitreihen und die Transferfunktionsmodellierung. Während bei der ARIMA-Modellierung die beobachteten Reihen aus sich selbst heraus 'erklärt' werden, erfolgt bei den Transfermodellen eine Aufnahme weiterer erklärender Variablen (sogenannte Inputvariablen), die einen Teil der Variationen der abhängigen Variablen erklären. Als Inputvariablen werden überwiegend makroökonomische Reihen verwendet. Die Ergebnisse einer einfachen Trendanalyse und der ARIMA-Modellierung werden denen der bivariaten und multivariaten Transferfunktionsmodellierung gegenübergestellt. Ein Vergleich der Resultate macht die Überlegenheit der Transferfunktionsmodelle, insbesondere mit zunehmendem Prognosehorizont, deutlich." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
A review of regional labour supply and demand forecasting in the European Union (1996)
Laan, L. van der;Zitatform
Laan, L. van der (1996): A review of regional labour supply and demand forecasting in the European Union. In: Environment and Planning. A, International Journal of Urban and Regional Research, Jg. 28, H. 12, S. 2105-2123.
Abstract
Der Autor gibt einen Überblick über existierende Modelle regionaler Arbeitskräfteangebots- und Nachfrageprognosen in der Europäischen Union. (IAB)
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Literaturhinweis
Eine regionale Beschäftigungsprognose: Ergebnisse für Arbeitsmarktregionen auf dem Gebiet der alten Bundesländer (1996)
Tassinopoulos, Alexandros;Zitatform
Tassinopoulos, Alexandros (1996): Eine regionale Beschäftigungsprognose. Ergebnisse für Arbeitsmarktregionen auf dem Gebiet der alten Bundesländer. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 29, H. 3, S. 363-377.
Abstract
"Der vorliegende Entwurf des Arbeitsförderungs-Reformgesetzes (AFRG) sieht die Dezentralisierung von Entscheidungskompetenzen auf die Ebene der Landesarbeitsämter und Arbeitsämter vor. Nicht nur deshalb entsteht bei der Gestaltung der Mittelallokation im Rahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik ein weiter erhöhter Bedarf an regionalisierter Information. Ein wichtiges Element der Entscheidungsbasis ist die Prognose von Entwicklungen auf kleinräumiger Ebene. Der Aufsatz beschreibt die Ergebnisse, Vorgehensweise und Probleme der regionalen Beschäftigungsprognose, die für die Arbeitsmarktregionen der Alten Bundesländer erstellt wurde. Die Prognose ist Bestandteil des IAB-Projekts 'Regionales Arbeitsmarkt-Informationssystem' REGARIS, das aus verschiedenen weiteren Informations- und Analysemodulen besteht. Als Grundlage für die Vorgehensweise diente der Ansatz der Shift-share-Methode. Sie wurde mit den amtlichen Beschäftigtenzahlen (30.06.) für 328 West-Kreise auf jährlicher Basis dynamisch von 1987 bis 1995 mit einer Differenzierung nach 11 Wirtschaftsabteilungen durchgeführt. Die Analyse-Ergebnisse wurden in den weiteren Prognoseschritten mit Szenarien über das zukünftige Sektorwachstum ergänzt. Nach umfangreichen Plausibilitätskontrollen - die verschiedene Sonderlösungen zur Folge hatten - wurden die Kreiswerte zu ihren jeweiligen Arbeitsmarktregionen zusammengefaßt. Es entstanden damit 166 Zeitreihen für ein jeweils optimistisches und pessimistisches Szenario." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Regionale Arbeitsmarktprognose: Methodik und Anwendung (1994)
Eltges, Markus; Wigger, Richard;Zitatform
(1994): Regionale Arbeitsmarktprognose. Methodik und Anwendung. (Bundesforschungsanstalt für Landeskunde und Raumordnung. Arbeitspapiere 04/1994), Bonn, 42 S., Anhang.
Abstract
"Die Ausführungen gliedern sich in drei Teilbereiche. Der erste Abschnitt enthält Ausführungen über den Sinn und die Notwendigkeit von Arbeitsmarktprognosen. Anschließend werden einige Überlegungen zur Methodik von Arbeitsmarktprognose der Bundesregierung vorgestellt. Der zweite Teil beinhaltet ein regionales Fallbeispiel. Dieses Beispiel einer Arbeitsmarktprognose belegt, daß aufwendige Analyse- und Prognosearbeiten auch innerhalb einer Kommunalverwaltung vorgenommen werden können, wenn entsprechende Personal-, Ausbildungs- und EDV-Kapazitäten vorhanden sind. Die Arbeiten an dieser Prognose erstreckten sich über ein Jahr. Die Nettoarbeitszeit betrug rund 3 Monate. Zwei Mitarbeiter der Kreisverwaltung Borken/Westfalen waren damit beschäftigt. Nicht zuletzt die stetige Einbindung aller Akteure der regionalen Arbeitsmarktpolitik hat dazu geführt, daß die ermittelten Ergebnisse nachvollziehbar und plausibel sind und vor allem eine breite Akzeptanz erfahren haben. Diese Akzeptanz ist Bedingung für die Umsetzung von Handlungsstrategien. Der dritte Teil umfaßt empirische Eckdaten der regionalen Arbeitsmärkte auf der Ebene der Bundesraumordnungsregionen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Regionale Arbeitsmarktforschung (1994)
Koller, Martin;Zitatform
Koller, Martin (1994): Regionale Arbeitsmarktforschung. In: F. Buttler (1994): Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (Aufgaben und Praxis der Bundesanstalt für Arbeit, 04), S. 74-84.
Abstract
Im Rahmen einer Bestandsaufnahme der Forschungs- und Arbeitsfelder des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) führt der Beitrag in die Ansätze der Regionalforschung ein. Hauptziel der Forschungen ist es, Entscheidungshilfen für eine Arbeitsmarkt- und regionale Strukturpolitik zu gewinnen, die den unterschiedlichen Entwicklungsrisiken und den Entwicklungspotenzialen in den Regionen Rechnung trägt. (IAB2)
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Literaturhinweis
Local labour markets identification: a unified point of view (1992)
Bellacicco, Antonio;Zitatform
Bellacicco, Antonio (1992): Local labour markets identification. A unified point of view. In: Labour, Jg. 6, H. 3, S. 127-149.
Abstract
Der Aufsatz behandelt methodische Ansätze zur Identifizierung regionaler Arbeitsmärkte, er bezieht sich dabei vor allem auf italienische Arbeiten. Zwei prinzipielle Ansätze werden unterschieden: 1. Funktionale Regionalisierung und 2. Homogene räumliche Cluster-Bildung. (IAB2)
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