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Dossier

Regionale Arbeitsmärkte in Deutschland

Unter den einheitlichen Rahmenbedingungen der Bundesrepublik Deutschland finden sich Regionen, die von einer tiefen Arbeitsmarktkrise betroffen sind, und andere, in denen nahezu Vollbeschäftigung herrscht. Welches sind die Ursachen dieser regionalen Disparitäten? Wie werden sich der Arbeitskräftebedarf und das Erwerbspersonenpotenzial in den Regionen zukünftig entwickeln? Welche regionalen Beschäftigungsaussichten bestehen, für Jüngere und Ältere, in Wirtschaftszweigen, in Ballungsräumen und ländlichen Gebieten? Dieser IABInfoPool erschließt Informationen zum Forschungsstand.

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im Aspekt "zwischen Ost- und Westdeutschland"
  • Literaturhinweis

    Die regionale Arbeitsplatzdynamik in Deutschland: mehr Bewegung im Osten (2011)

    Ludewig, Oliver ; Weyh, Antje ;

    Zitatform

    Ludewig, Oliver & Antje Weyh (2011): Die regionale Arbeitsplatzdynamik in Deutschland. Mehr Bewegung im Osten. In: Review of regional research, Jg. 31, H. 1, S. 27-56., 2011-04-18. DOI:10.1007/s10037-011-0052-z

    Abstract

    "Von 2001 bis 2006 gingen jährlich insgesamt etwa 150.000 Stellen am deutschen Arbeitsmarkt verloren. Hinter dieser eher geringen Gesamtveränderung stehen erhebliche Ströme. Die Nettostellenentwicklung von 150.000 ergibt sich aus 2,16 Mio. gewonnenen Stellen in wachsenden und gegründeten Betrieben sowie 2,31 Mio. verlorenen Stellen in schrumpfenden und geschlossenen Betrieben. Sowohl die Nettostellenentwicklung als auch die Einzelströme - Stellenentstehung und -verluste - sind über Deutschland ungleich verteilt. Neben den bekannten Nord-Süd- und Ost-West-Unterschieden zeigt sich für Kreise in Regionen mit mittlerem Agglomerationsgrad eine bessere Entwicklung als für Kreise in hoch agglomerierten oder ländlichen Gebieten. Stellenentstehung und Stellenverluste sind stark positiv korreliert. Eine hohe Stellenentstehungsrate geht aber nicht immer mit einer positiven Nettostellenentwicklung einher. Im Gegenteil, der Stellenumschlag, also die Summe aus Stellenentstehung und Stellenverlusten, korreliert negativ mit der Nettostellenentwicklung. Die räumliche Verteilung der Komponenten des Stellenumschlages legt nahe, dass benachbarte Regionen sich gegenseitig beeinflussen bzw. durch ähnliche Faktoren in gleicher Weise beeinflusst werden, was die hohen und signifikanten Moran-Indizes bestätigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Ludewig, Oliver ; Weyh, Antje ;
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  • Literaturhinweis

    Gestärkt aus der Krise: Ostdeutsche Regionen haben aufgeholt (2011)

    Schwengler, Barbara ; Hecht, Veronika ;

    Zitatform

    Schwengler, Barbara & Veronika Hecht (2011): Gestärkt aus der Krise: Ostdeutsche Regionen haben aufgeholt. In: IAB-Forum H. 2, S. 26-31. DOI:10.3278/IFO1102W026

    Abstract

    "Die Wirtschaft wächst in diesem Jahr im Westen Deutschlands zwar stärker als im Osten. Dennoch ist die infolge der letzten Wirtschafts- und Finanzkrise gestiegene Arbeitslosigkeit noch nicht in allen strukturstarken Regionen Westdeutschlands wieder auf das Vorkrisenniveau gesunken. Zugleich haben viele ostdeutsche Regionen mit traditionell hoher Arbeitslosigkeit gegenüber den alten Bundesländern aufgeholt. Die Arbeitslosenquoten im Osten Deutschlands sind vielfach deutlich niedriger als vor der Krise." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Schwengler, Barbara ;
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  • Literaturhinweis

    Landvermessung: Regionale Unterschiede auf dem deutschen Arbeitsmarkt (2011)

    Zitatform

    (2011): Landvermessung: Regionale Unterschiede auf dem deutschen Arbeitsmarkt. In: IAB-Forum H. 2, S. 1-110. DOI:10.3278/IFO1102W

    Abstract

    "Die Menschen in ihrer Stadt und die arbeitsmarktpolitischen Akteure vor Ort interessiert: Wo stehen wir mit unserem Arbeitsmarkt? Warum stehen wir hier? Welcher Handlungsbedarf und welche Handlungsoptionen ergeben sich? Darauf gibt nur eine Analyse auf regionaler Ebene Antworten. Diese Ausgabe des IAB-Forums leistet hierzu einen Beitrag." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beiträge zum Themenschwerpunkt Regionale Disparität:
    - Johann Fuchs, Doris Söhnlein, Brigitte Weber: Entwicklung des Arbeitskräfteangebots in Ost und West: Die Luft am Arbeitsmarkt wird für Betriebe dünner (4-9);
    - Frank Pelzel: Ein Ranking der regionalen Arbeitsmärkte: Das richtige Maß (10-15);
    - Michaela Fuchs: Bestimmungsfaktoren regionaler Beschäftigungsentwicklung: Starkes Gefälle - nicht nur zwischen Ost und West (16-21);
    - Barbara Schwengler, Veronika Hecht: Gestärkt aus der Krise: Ostdeutsche Regionen haben aufgeholt (26-31);
    - Ulrich Walwei, Michael Stops, Frank Pelzel: Niveau und Qualität von Beschäftigung: Gleiche Verhältnisse in Ost und West nicht in Sicht (32-39);
    - Barbara Schwengler, Lutz Bellmann: Betriebliche Aus- und Weiterbildung als Zukunftsinvestition: Eine Diagnose für vier Metropolregionen (46-51);
    - Uwe Blien, Matthias Dorner: Krise und Strukturwandel am Beispiel der Region Schweinfurt: Nach langer Flaute wieder im Aufwind (52-59);
    - Jutta Winters: Das Regionale Forschungsnetz sucht seinesgleichen: Ein Interview mit Stefan Fuchs und Lutz Eigenhüller (60-65);
    - Michaela Fuchs, Antje Weyh, Oliver Ludewig: Gegen den Strom: In Regionen mit geringer Arbeitsmarktdynamik entstehen unterm Strich mehr Stellen (74-81);
    - Uwe Blien, Franziska Hirschenauer, Klara Kaufmann, Michael Moritz, Alexander Vosseler: Leistungsmessung von SGB-II-Trägern: Die Bildung von Vergleichstypen trägt regionalen Unterschieden Rechnung (82-89);

    Weitere Themen:
    Stefan Brunow, Alfred Garloff: Arbeitsmarkt und demografischen Wandel: Anpassungsprozesse machen dauerhaften Fachkräftemangel unwahrscheinlich (92-97);

    Rubriken:
    - Projekte (22-25);
    - Publikationen (40-45);
    - Personen (66-73);
    - Presse (90-91);
    - Podium (98-107).

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  • Literaturhinweis

    20 Jahre Deutsche Einheit - Ein Vergleich der west- und ostdeutschen Betriebslandschaft im Krisenjahr 2009: Ergebnisse des IAB-Betriebspanels 2009 (2010)

    Bechmann, Sebastian; Frei, Marek; Leber, Ute ; Dahms, Vera; Fischer, Agnes;

    Zitatform

    Bechmann, Sebastian, Vera Dahms, Agnes Fischer, Marek Frei & Ute Leber (2010): 20 Jahre Deutsche Einheit - Ein Vergleich der west- und ostdeutschen Betriebslandschaft im Krisenjahr 2009. Ergebnisse des IAB-Betriebspanels 2009. (IAB-Forschungsbericht 06/2010), Nürnberg, 123 S.

    Abstract

    "20 Jahre nach der Deutschen Einheit haben sich die Lebensverhältnisse und die wirtschaftliche Grundlage Ostdeutschlands in vielen Bereichen denen Westdeutschlands angenähert. Angesichts dieses Jahrestages und vor dem Hintergrund der sich im Herbst 2008 verschärfenden globalen Finanzkrise analysiert der Forschungsbericht mit den Daten des IAB-Betriebspanels den deutschen Arbeitsmarkt aus betrieblicher Perspektive in einem Ost-West-Vergleich. Wie ist der Stand des innerdeutschen Angleichungsprozesses zu bewerten? Wie hat sich die globale Finanzkrise auf die deutsche Wirtschaft ausgewirkt?
    Das IAB-Betriebspanel zeigt, dass zwischen West- und Ostdeutschland strukturelle Unterschiede bestehen, die sich negativ auf die Produktivität Ostdeutschlands auswirken (z. B. relativ kleiner industrieller Sektor, wenige Großbetriebe, weniger wissensintensive Unternehmensdienstleistungen, geringere Exportorientierung, weniger Beschäftigte in hochproduktiven Betrieben).
    Beschäftigung wurde in Ostdeutschland erstmals seit der Deutschen Einheit in den Jahren seit 2005 aufgebaut. Im Krisenjahr 2009 ist der Umfang der Gesamtbeschäftigung gestiegen (in Westdeutschland konstant geblieben) und der der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung konstant geblieben (in Westdeutschland gesunken). Die geringere Anbindung Ostdeutschlands an Exportmärkte und die bislang als unvorteilhaft bewertete Branchen- und Betriebsgrößenklassenstrukturen haben sich in der Phase des konjunkturellen Einbruchs 2009 offenkundig als Wettbewerbsvorteil erwiesen.
    Atypische Beschäftigung wie Teilzeitarbeit, geringfügige oder befristete Beschäftigung und Leiharbeit nahm in den letzten Jahren an Bedeutung zu. Vor allem der Bedeutungszuwachs von befristeten Beschäftigungsverhältnissen ist auffallend. Der Anteil der befristeten Beschäftigungsverhältnisse an den Gesamtbeschäftigten etwa hat sich seit 1996 fast verdoppelt. Betriebe begründen die Nutzung dieser Beschäftigungsform vor allem mit dem zeitlich begrenzten Bedarf sowie mit den Flexibilitätsargumenten wie verlängerte Probezeit oder unsichere wirtschaftliche Entwicklung.
    Im Krisenjahr 2009 wurde Kurzarbeit deutlich häufiger in Anspruch genommen als im wirtschaftlich vergleichbaren Jahr 2003. Vor allem Großbetriebe und Betriebe aus dem Verarbeitenden Gewerbe gehörten zu dieser Gruppe. Anteilig waren 2009 auch viermal so viele Beschäftigte von Kurzarbeit betroffen wie sechs Jahre zuvor. Die Qualifizierung von Kurzarbeitern wurde relativ selten durchgeführt.
    Die Anzahl ausbildungsberechtigter und tatsächlich ausbildender Betriebe ist in Ostdeutschland geringer als in Westdeutschland. Die Ausbildungsquote (Anzahl Auszubildender im Verhältnis zur Anzahl der Beschäftigten) ist in beiden Regionen Deutschlands aber nahezu identisch; allerdings wird in Ostdeutschland ein erheblicher Teil von außerbetrieblichen Einrichtungen getragen. Das führt dazu, dass die Übernahme- und Beschäftigungschancen von Ausbildungsabsolventen in Ostdeutschland geringer sind als in Westdeutschland. Umgekehrt weist Ostdeutschland eine höhere Weiterbildungsquote auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Leber, Ute ;
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  • Literaturhinweis

    Qualifikationsspezifische Wanderungsbilanzen deutscher Metropolen: Hamburg im Städtevergleich (2010)

    Buch, Tanja ; Hamann, Silke ; Niebuhr, Annekatrin ;

    Zitatform

    Buch, Tanja, Silke Hamann & Annekatrin Niebuhr (2010): Qualifikationsspezifische Wanderungsbilanzen deutscher Metropolen: Hamburg im Städtevergleich. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nord 02/2010), Nürnberg, 47 S.

    Abstract

    "Im Zuge der demografischen Veränderungen wird die Zahl der Erwerbspersonen in Deutschland in den kommenden Jahren spürbar sinken. Damit verbunden ist die Gefahr eines Fachkräftemangels vor allem bei Akademikern und in technischen Berufen. Es ist daher absehbar, dass sich der Wettbewerb von Regionen um qualifizierte Fachkräfte national und international verschärfen wird. Die Attraktivität eines Standortes für mobile Arbeitskräfte spiegelt sich in seiner Wanderungsbilanz wider. Die Studie liefert detaillierte Befunde zum qualifikationsspezifischen Wanderungsgeschehen von Arbeitnehmern für die 13 größten Städte Deutschlands, wobei ein Schwerpunkt auf die Position der Hansestadt Hamburg gelegt wird. Neben der reinen Wanderungsbilanz von Wohnortverlegungen wird auch eine separate Analyse jener Wanderungen vorgenommen, die neben dem Wohnortwechsel auch mit einem Wechsel des Arbeitsortes verbunden sind. So kann mehr Aufschluss über vorrangig arbeitsmarktbezogene Wanderungen erlangt werden. Zudem werden auch die Wanderungsströme zwischen ost- und westdeutschen Regionen betrachtet. Im Vergleich der Agglomerationen ist die Wanderungsbilanz Hamburgs insgesamt positiv zu bewerten: Gemeinsam mit München erzielt Hamburg sowohl bei den wohnort- als auch bei den arbeitsmarktbedingten Wanderungen das beste Wanderungsergebnis. Auch in Bezug auf die Qualifikationsstruktur der Wanderer stellt sich das Wanderungsgeschehen für die Hansestadt aufgrund der ausgeprägten Zuwanderung insbesondere von hoch Qualifizierten sehr positiv dar. Vor allem die Entwicklung am aktuellen Rand deutet darauf hin, dass die Stadt als Zielregion für mobile qualifizierte Arbeitskräfte an Attraktivität gewonnen hat. Im Kontext der Wirtschaftskrise ist jedoch ein deutlicher Rückgang des Wanderungsaufkommens und damit eine Abschwächung dieses Trends zu erwarten. Mittel- und langfristig gilt es, die Attraktivität der Stadt als Wohn- und Arbeitsort zu festigen bzw. auszubauen, um den Folgen des demografischen Wandels erfolgreich zu begegnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The determinants of job creation and destruction: plant-level evidence for Eastern and Western Germany (2010)

    Fuchs, Michaela ; Weyh, Antje ;

    Zitatform

    Fuchs, Michaela & Antje Weyh (2010): The determinants of job creation and destruction. Plant-level evidence for Eastern and Western Germany. In: Empirica, Jg. 37, H. 4, S. 425-444. DOI:10.1007/s10663-009-9121-8

    Abstract

    Die Studie untersucht die Schaffung und Vernichtung von Arbeitsplätzen in Ost- und Westdeutschland im Zeitraum von 2000 bis 2006 auf der Grundlage des IAB-Betriebs-Historik-Panels, das es ermöglicht, Berufseintritte und -austritte eindeutig zu identifizieren. Es ergeben sich ausgeprägte Unterschiede zwischen beiden Teilen Deutschlands, was den Umfang und die Zusammensetzung der gesamten Beschäftigungsbewegung angeht. Unter Berücksichtigung von Interaktionseffekten zwischen allen Variablen zeigen gewichtete Regressionsanalysen, dass die Schaffung und Vernichtung von Arbeitsplätzen zu einem großen Teil durch firmenspezifische Faktoren erklärt werden kann. Das Muster, das sich überall in deskriptiven Studien für andere Länder findet, nämlich dass die Neuverteilungsquoten für Arbeitsplätze sich mit Unternehmensgröße und -alter verringern, gilt auch für Deutschland. Ausgehend davon, dass die ostdeutschen Firmen kleiner und jünger sind als ihre westdeutschen Entsprechungen, erklärt dies weitgehend die Unterschiede zwischen den Arbeitsmarktdynamiken in Ost- und Westdeutschland. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fuchs, Michaela ; Weyh, Antje ;
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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarkt 2009: Arbeitsmarktanalyse für Deutschland, West- und Ostdeutschland (2010)

    Zitatform

    (2010): Arbeitsmarkt 2009. Arbeitsmarktanalyse für Deutschland, West- und Ostdeutschland. In: Amtliche Nachrichten der Bundesagentur für Arbeit, Jg. 58, H. Sonderheft Arbeitsmarkt, S. 1-194.

    Abstract

    Der Bericht der Bundesagentur für Arbeit informiert im ersten Kapitel über die Situation auf dem Arbeitsmarkt im Jahr 2009 in West- und Ostdeutschland. Hierzu werden die wirtschaftliche Entwicklung und die realisierte Arbeitskräftenachfrage, die nichtrealisierte Arbeitskräftenachfrage, das Arbeitskräfteangebot, das Ausmaß von Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung sowie die soziale Sicherung bei Arbeitslosigkeit dargestellt. Das zweite Kapitel enthält Interpretationshinweise und methodische Erläuterungen zu den amtlichen Statistiken. Das dritte Kapitel beschreibt die rechtlichen und institutionellen Regelungen des Arbeitsmarktes und gibt einen Überblick über die wesentlichen Änderungen der arbeitsmarktpolitischen Instrumente für 2009. Das vierte Kapitel enthält einen umfangreichen Tabellenanhang. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Occupational and locational substitution: Measuring the effect of occupational and regional mobility (2009)

    Aldashev, Alisher ;

    Zitatform

    Aldashev, Alisher (2009): Occupational and locational substitution: Measuring the effect of occupational and regional mobility. (ZEW discussion paper 2009-014), Mannheim, 23 S.

    Abstract

    "Friktionale und strukturelle Arbeitslosigkeit sind inhärente Merkmale imperfekter Arbeitsmärkte. Friktionale Arbeitslosigkeit wird durch imperfekte Information auf dem Arbeitsmarkt verursacht, die dazu führt, dass Arbeitslose nicht sofort eine neue Stelle finden, sondern für die Suche nach einer passenden Anstellung eine gewisse Zeit benötigen. Strukturelle Arbeitslosigkeit (auch als 'Mismatch' bezeichnet) tritt auf, wenn die Profile von Arbeitslosen und Arbeitsplätzen in räumlicher oder beruflicher Hinsicht nicht übereinstimmen. Die Matching-Funktion ist ein geeignetes empirisches Werkzeug, um Friktionen und Mismatches auf dem Arbeitsmarkt im Aggregat zu analysieren. Auf Grundlage nichtaggregierter Regional- und Berufsdaten haben zahlreiche Autoren die nichtaggregierte Matching-Funktion untersucht. All diese Studien versuchen in erster Linie, Einflussfaktoren der Matching-Rate zu identifizieren. Eine Quantifizierung der Mismatches fehlt hingegen bisher. Es gilt also die Frage zu beantworten: Welche Matching-Rate hätte sich ergeben, wenn Arbeitnehmer in der Lage gewesen wären, ihre Standorte zu wechseln bzw. ihre Berufe zu geringeren (höheren) Kosten zu wechseln? Räumlich aggregierte Daten, die lediglich auf Berufsebene nicht aggregiert sind, erlauben es nicht, die Rate der Mismatches in eine berufliche und eine regionale Komponente zu zerlegen. Aus diesem Grund weisen Schätzungen des räumlichen Mismatches, die ausschließlich auf Regionaldaten basieren, einen partiellen Aggregationsfehler auf. Gleiches gilt für Schätzungen des beruflichen Mismatches, die ausschließlich mit Berufsdaten durchgeführt werden. Die Matching-Funktion wird in diesem Artikel so modelliert, dass offene Stellen Heterogenität in zwei Dimensionen aufweisen: Regionen und Berufe. Auf Grundlage eines monatlichen Panels über Arbeitslosigkeit, Vakanzen und Strömen von Arbeitslosigkeit in Beschäftigung der Bundesagentur für Arbeit wird ein dreistufiges Modell konstanter Substitutionselastizitäten (CES) geschätzt. Dies stellt eine Neuerung in der Literatur dar. Das dreistufige CES-Modell erlaubt unterschiedliche Substitutionselastizitäten zwischen räumlichen und beruflichen Dimensionen. Die Schätzergebnisse deuten auf eine höhere regionale Mobilität in Westdeutschland und eine höhere berufliche Mobilität in Ostdeutschland hin. Die Ergebnisse zeigen, dass ohne regionale Mobilität die Anzahl der Matches durchschnittlich um 10 - 25% geringer gewesen wäre. Wenn Berufe nicht gegeneinander substituierbar wären, wäre die Anzahl der Matches um ca. 3 - 5% in West- und um 6 - 10% in Ostdeutschland gesunken. Vollkommene berufliche Mobilität könnte die Matchings um 5 - 9% steigern. Diese Werte kann man als ein Maß des beruflichen Mismatches interpretieren. Vollkommene regionale Mobilität könnte zu einem Anstieg der Matchings um 15% im Westen und um 5% im Osten führen. Diese Werte messen das Ausmaß des räumlichen Mismatches. Der Artikel untersucht außerdem die durch partielle Aggregation verursachte Verzerrung der Schätzer. Es wird argumentiert, dass der Aggregationsfehler aufgrund der Verzerrung der Substituierbarkeits- Schätzer entsteht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zentrale Indikatoren des deutschen Arbeitsmarktes (2009)

    Bach, Hans-Uwe; Hummel, Markus; Kaufmann, Klara;

    Zitatform

    Bach, Hans-Uwe, Markus Hummel & Klara Kaufmann (2009): Zentrale Indikatoren des deutschen Arbeitsmarktes. In: J. Möller & U. Walwei (Hrsg.) (2009): Handbuch Arbeitsmarkt 2009 (IAB-Bibliothek, 314), S. 405-469. DOI:10.3278/300636w

    Abstract

    Das Kapitel I des Handbuchs Arbeitsmarkt 2009 enthält Daten zu folgenden Bereichen:
    1. Wachstum / Beschäftigung / Produktivität
    2. Arbeitszeitrechnung (Jahresarbeitszeit und Arbeitsvolumen, durchschnittliche Arbeitszeit und ihre Komponenten)
    3. Arbeitsmarktbilanz (Arbeitskräftebilanz nach dem Beschäftigungsortskonzept 1960-1990 und 1991-2007)
    4. Regionaldaten ( Arbeitslosenquoten und Beschäftigungsentwicklung nach Kreisen)
    5. Bildung und Ausbildung (qualifikationsspezifische Arbeitslosigkeit und Erwerbstätigkeit von Männern und Frauen 1975-2005). (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hummel, Markus;
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  • Literaturhinweis

    Arbeitskräftemobilität in Deutschland: qualifikationsspezifische Befunde regionaler Wanderungs- und Pendlerströme (2009)

    Granato, Nadia; Hamann, Silke ; Niebuhr, Annekatrin ; Haas, Anette;

    Zitatform

    Granato, Nadia, Anette Haas, Silke Hamann & Annekatrin Niebuhr (2009): Arbeitskräftemobilität in Deutschland. Qualifikationsspezifische Befunde regionaler Wanderungs- und Pendlerströme. In: Raumforschung und Raumordnung, Jg. 67, H. 1, S. 21-33.

    Abstract

    "Die Untersuchung beschreibt die interregionale Mobilität von Arbeitskräften in Deutschland, wobei sowohl Wandern und Pendeln als auch das Qualifikationsniveau der Beschäftigten berücksichtigt werden. Die Ergebnisse zeigen, dass die Arbeitskräftemobilität in Deutschland wesentlich durch die unterschiedlichen Arbeitsmarktbedingungen in Ost- und Westdeutschland beeinflusst wird. Ostdeutschland ist durch die Abwanderung von Arbeitskräften und einen Auspendlerüberschuss gegenüber dem Westen gekennzeichnet. Bemerkenswert ist, dass diese Verluste bei den geringqualifizierten Arbeitskräften vergleichsweise stark ausfallen. Hingegen sind die Humankapitalverluste der ostdeutschen Regionen im Bereich der Hochqualifizierten gemessen an der Bedeutung dieses Qualifikationssegments eher niedrig." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitskräftewanderungen nach Qualifikation: Verluste in Ostdeutschland gehen zurück (2009)

    Granato, Nadia; Niebuhr, Annekatrin ;

    Zitatform

    Granato, Nadia & Annekatrin Niebuhr (2009): Arbeitskräftewanderungen nach Qualifikation: Verluste in Ostdeutschland gehen zurück. (IAB-Kurzbericht 07/2009), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Die Wanderung von Arbeitskräften ist von erheblicher Bedeutung dafür, wie sich Disparitäten und Wachstumsperspektiven von Regionen entwickeln. In diesem Kurzbericht werden die aktuellen Tendenzen der Arbeitskräftemobilität untersucht. Seit der Wiedervereinigung ist Deutschland durch ausgeprägte Wanderungsströme zwischen den neuen und alten Bundesländern gekennzeichnet. Die Wanderung von Beschäftigten zwischen Ost und West steht deshalb im Mittelpunkt der Analysen. Bei einem Wanderungsvolumen von insgesamt 312.000 Vollzeitbeschäftigten hat Ostdeutschland zwischen 2000 und 2006 per Saldo 96.000 Arbeitkräfte an den Westen verloren - darunter sind etwa 90 Prozent qualifizierte und hoch qualifizierte Arbeitskräfte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Niebuhr, Annekatrin ;
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  • Literaturhinweis

    Im Fokus: Ist Abwanderung typisch ostdeutsch?: regionale Mobilität im West-Ost-Vergleich (2009)

    Kubis, Alexander; Schneider, Lutz ;

    Zitatform

    Kubis, Alexander & Lutz Schneider (2009): Im Fokus: Ist Abwanderung typisch ostdeutsch? Regionale Mobilität im West-Ost-Vergleich. In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 15, H. 4, S. 152-157.

    Abstract

    "In der Diskussion um die anhaltenden Wanderungsdefizite zahlreicher ostdeutscher Regionen wird von wissenschaftlicher Seite häufig darauf verwiesen, dass in Ostdeutschland ein Zuwanderungs-, aber kein Abwanderungsproblem besteht. Gemäß dieser Auffassung lägen die regionalen Fortzugsraten - ein gängiges Maß für die Mobilität der Bevölkerung - in den Neuen Bundesländern gar nicht signifikant über den Raten der Alten Länder. Diese Beobachtung soll in dem Beitrag einer differenzierten Analyse unterzogen werden. Die Differenzierungen, die fokussiert werden, betreffen die Wanderungsdistanz (Nahwanderungen vs. überregionale Wanderungen), alters- und geschlechtsspezifische sowie räumliche Muster des Abwanderungsgeschehens." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kubis, Alexander;
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  • Literaturhinweis

    Does labour mobility reduce disparities between regional labour markets in Germany? (2009)

    Niebuhr, Annekatrin ; Granato, Nadia; Hamann, Silke ; Haas, Anette;

    Zitatform

    Niebuhr, Annekatrin, Nadia Granato, Anette Haas & Silke Hamann (2009): Does labour mobility reduce disparities between regional labour markets in Germany? (IAB-Discussion Paper 15/2009), Nürnberg, 28 S.

    Abstract

    "Unterschiede in den regionalen Arbeitsmarktbedingungen prägen Deutschland seit längerem, besonders zwischen dem östlichen und dem westlichen Landesteil. Üblicherweise postulieren neoklassische Modelle, dass die Mobilität der Arbeitskräfte zur Angleichung regionaler Bedingungen führt. Im Gegensatz folgt aus erweiterten Modellen unter Berücksichtigung externer Effekte oder der Annahme selektiver Wanderung, dass sich regionale Disparitäten sogar durch Arbeitskräftemobilität verstärken können. Wir untersuchen den Einfluss der Arbeitskräftemobilität auf regionale Unterschiede in Deutschland zwischen 1995 und 2005. Geschätzt werden sowohl die Effekte von Wandern als auch von Pendeln auf regionale Löhne und Arbeitslosigkeit. Die Ergebnisse zeigen, dass Arbeitskräftemobilität tendenziell Disparitäten abbaut; jedoch finden wir nur signifikante Effekte für die Unterschiede in den regionalen Arbeitslosenquoten und nicht für die Löhne." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Analyse des Arbeitsmarktes für Frauen und Männer (2009)

    Wagner, Anja;

    Zitatform

    (2009): Analyse des Arbeitsmarktes für Frauen und Männer. (Analytikreport der Statistik), Nürnberg, 59 S.

    Abstract

    Die Statistik der Bundesagentur für Arbeit liefert einen Überblick über den Arbeitsmarkt für Frauen und Männer. Im einzelnen enthalten die monatlich aktualisierten Tabellen Daten zu folgenden Themen: Rahmendaten zum Arbeitskräfteangebot von Frauen und Männern in Deutschland; sozialversicherungspflichtig Beschäftigte nach Geschlecht; Beschäftigungsquoten von Frauen und Männern; sozialversicherungspflichtig beschäftigte Frauen und Männer nach Strukturmerkmalen in Deutschland; die Entwicklung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung von Frauen und Männern nach Strukturmerkmalen; geringfügig entlohnte Beschäftigte am Arbeitsort nach Geschlecht; arbeitslose Frauen und Männer; Arbeitslosigkeit von Frauen und Männern nach Strukturmerkmalen; Arbeitslosenquoten von Frauen und Männern; Arbeitslosenbestand von Frauen und Männern nach Rechtskreisen SGB II und SGB III; die Entwicklung der Arbeitslosigkeit von Frauen und Männern nach Bundesländern; Zugang, Abgang und Dauer der Arbeitslosigkeit von Frauen und Männern in Arbeitslosigkeit in Kreisen mit vollständigen Daten; Beteiligung von Frauen an wichtigen aktiven arbeitsmarktpolitischen Instrumenten in Deutschland (Bestand); Beteiligung von Frauen an wichtigen aktiven arbeitsmarktpolitischen Instrumenten in Deutschland (Zugang). Die einzelnen Tabellen werden jeweils graphisch zu Schaubildern aufbereitet und mit einem Analyseteil und methodischen Hinweisen erläutert. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Der Arbeitsmarkt in Deutschland: Ein Jahr Krise auf dem deutschen Arbeitsmarkt (2009)

    Abstract

    "Seit dem Herbst 2008 wird die globale Wirtschaftskrise in den Arbeitsmarktdaten - vor allem bei der Kurzarbeit, aber auch bei der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung und der Arbeitslosigkeit - sichtbar. Seither hat die Rezession Spuren auf dem deutschen Arbeitsmarkt hinterlassen, angesichts der wirtschaftlichen Rahmendaten sind die Auswirkungen der Krise auf Erwerbstätigkeit, sozialversicherungspflichtige Beschäftigung und Arbeitslosigkeit jedoch relativ moderat und insgesamt deutlich geringer als noch zu Beginn dieses Jahres erwartet. Besonders betroffen von der Krise waren die exportabhängigen Branchen und diejenigen Regionen, in denen viele Menschen in diesen Branchen beschäftigt sind. Außerdem hat die Krise frühe und deutliche Spuren bei der Zeitarbeit hinterlassen. Die Arbeitslosigkeit ist vor allem zum Jahresbeginn und in der Arbeitslosenversicherung stark gestiegen. Mittlerweile hat sich die Entwicklung wieder beruhigt. Stark angestiegen ist die Arbeitslosigkeit unter Jüngeren und Männern sowie bei regionaler Betrachtung in Westdeutschland. Die hohe Nutzung der Kurzarbeit ist einer der entscheidenden Faktoren dafür, dass sich die Wirtschaftskrise bislang vergleichsweise mild auf den deutschen Arbeitsmarkt ausgewirkt hat. Insbesondere im Süden und Westen Deutschlands wird Kurzarbeit stark eingesetzt. Besonders betroffen sind die Metallbranche, der Maschinenbau, sowie die Automobil- und Elektroindustrie. Die Nachfrage nach Arbeitskräften - ein klassischer Frühindikator des Arbeitsmarktes - hat schon sehr viel früher nachgelassen. Seit 2007 waren hier erste Anzeichen erkennbar. Aktuell stagniert die Arbeitskräftenachfrage auf niedrigem Niveau. Der deutsche Arbeitsmarkt hat die globale Wirtschaftskrise im internationalen Vergleich bislang gut verkraftet. Die Erwerbslosigkeit ist relativ moderat gestiegen. Trotz der aktuellen Stabilisierung der wirtschaftlichen Situation deuten einzelne Frühindikatoren auf eine eher ungünstige Entwicklung am Arbeitsmarkt insbesondere im kommenden Jahr hin." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitslosigkeit regional: Auf verschiedenen Wegen in die Zukunft (2008)

    Blien, Uwe ; Phan thi Hong, Van;

    Zitatform

    Blien, Uwe & Van Phan thi Hong (2008): Arbeitslosigkeit regional: Auf verschiedenen Wegen in die Zukunft. In: IAB-Forum H. 2, S. 43-47.

    Abstract

    Die Arbeitslosigkeit in der Bundesrepublik Deutschland bildet großräumige regionale Muster. Zunächst zeigt sich ein Ost-West-Gefälle, das sich darin manifestiert, dass der Westen eine Arbeitslosenquote von 7,1 Prozent (Juni 2008), der Osten eine von 14,3 Prozent aufweist. Innerhalb Ostdeutschlands wiederum bestehen regionale Unterschiede zwischen den Gebieten an der früheren innerdeutschen Grenze zu Bayern und zu Berlin (Arbeitslosenquote unter 10 Prozent) und ländlichen Gebieten mit einer Arbeitslosenquote von über 20 Prozent. In Westdeutschland ist die Arbeitslosigkeit im Norden generell höher als im Süden. Der Beitrag geht der Frage nach, wie gleich oder ungleich die Konjunktur auf regionale Arbeitsmärkte in Deutschland durchschlägt. Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass es kaum gelingen kann, niedrige Arbeitslosigkeit im ganzen Land herzustellen. Da die regionalen Unterschiede 'sehr dauerhaft' sind, ist damit zu rechnen, dass auch bei Hochkonjunktur in Ostdeutschland noch auf längere Zeit ein bestimmter Sockel an Arbeitslosigkeit existieren wird. Abwanderung in Gebiete mit niedriger Arbeitslosigkeit kann nach Ansicht der Autoren nicht dauerhaft zu einer Senkung der Arbeitslosigkeit in Ostdeutschland führen. Erfolge können sich nur auf Grund einer Verbesserung der globalen Konjunktur ergeben. 'So überschatten die aktuellen massiven Probleme auf den Finanzmärkten der Welt die Entwicklung in den Regionen der Bundesrepublik Deutschland.' (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Phan thi Hong, Van;
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  • Literaturhinweis

    Die Entwicklung des Arbeitsmarktes in Ostdeutschland (2008)

    Bogai, Dieter; Hirschenauer, Franziska ;

    Zitatform

    Bogai, Dieter & Franziska Hirschenauer (2008): Die Entwicklung des Arbeitsmarktes in Ostdeutschland. In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 15, H. 4, S. 44-54.

    Abstract

    "Nach langjährigem Verharren der Unterbeschäftigung auf sehr hohem Niveau bessert sich aktuell die Situation auf dem ostdeutschen Arbeitsmarkt. Neben dem konjunkturell bedingten Beschäftigungszuwachs trägt dazu auch der Rückgang des Arbeitskräfteangebots bei. Die Lage auf dem Ausbildungsstellenmarkt, die sich aufgrund des starken Rückgangs von Schulabgängern in den nächsten Jahren deutlich verbessern dürfte, ist derzeit unverändert angespannt. Starke regionale Unterschiede bei Beschäftigung und Arbeitslosigkeit kennzeichnen den ostdeutschen Arbeitsmarkt. Geringe Betriebsgrößen, alternde Belegschaften und zunehmende regionale Disparitäten stellen die ostdeutsche Wirtschaft vor große Herausforderungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hirschenauer, Franziska ;
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  • Literaturhinweis

    The determinants of job creation and destruction: plant-level evidence for Eastern and Western Germany (2008)

    Fuchs, Michaela ; Weyh, Antje ;

    Zitatform

    Fuchs, Michaela & Antje Weyh (2008): The determinants of job creation and destruction. Plant-level evidence for Eastern and Western Germany. (Dresden discussion paper series in economics 2008/02), Dresden, 32 S.

    Abstract

    Die Studie untersucht die Schaffung und Vernichtung von Arbeitsplätzen in Ost- und Westdeutschland im Zeitraum von 1999 bis 2004 auf der Grundlage eines umfangreichen Datensatzes, der es ermöglicht, Berufseintritte und -austritte eindeutig zu identifizieren. Es ergeben sich ausgeprägte Unterschiede zwischen beiden Teilen Deutschlands, was den Umfang und die Zusammensetzung der gesamten Beschäftigungsbewegung angeht. Unter Berücksichtigung von Interaktionseffekten zwischen allen Variablen zeigen gewichtete Regressionsanalysen, dass die Schaffung und Vernichtung von Arbeitsplätzen zu einem großen Teil durch firmenspezifische Faktoren erklärt werden kann. Das Muster, das sich überall in deskriptiven Studien für andere Länder findet, nämlich dass die Neuverteilungsquoten für Arbeitsplätze sich mit Unternehmensgröße und -alter verringern, gilt auch für Deutschland. Ausgehend davon, dass die ostdeutschen Firmen kleiner und jünger sind als ihre westdeutschen Entsprechungen, erklärt dies weitgehend die Unterschiede zwischen den Arbeitsmarktdynamiken in Ost- und Westdeutschland. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fuchs, Michaela ; Weyh, Antje ;
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  • Literaturhinweis

    Regionale Arbeitskräftemobilität: Bundesweite Trends und aktuelle Befunde für Sachsen-Anhalt (2008)

    Granato, Nadia;

    Zitatform

    Granato, Nadia (2008): Regionale Arbeitskräftemobilität: Bundesweite Trends und aktuelle Befunde für Sachsen-Anhalt. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Sachsen-Anhalt-Thüringen 01/2008), Nürnberg, 31 S.

    Abstract

    "Im Rahmen dieser Studie untersuchen wir Tendenzen der Binnenwanderungen von sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland und Sachsen-Anhalt in unterschiedlichen Qualifikationssegmenten. Zwischen 2000 und 2006 weist der überwiegende Teil der westdeutschen Kreise einen positiven Wanderungssaldo auf. In Ostdeutschland trifft dies hingegen auf nicht einmal jeden sechsten Kreis zu. Auch die Spannweite der Wanderungsverluste ist in den neuen Bundesländern stärker ausgeprägt als in den alten Ländern. Insgesamt bestehen zwischen den neuen und den alten Bundesländern ausgeprägte Wanderungsströme, die im Ergebnis zu einer Nettoabwanderung von Arbeitskräften aus dem Osten führen. Mit Blick auf das Qualifikationsniveau ist festzustellen, dass die Wanderungssalden in allen drei Segmenten negativ sind, die stärksten relativen Verluste treten aber bei den gering Qualifizierten auf, während diese bei den hoch Qualifizierten am niedrigsten ausfallen. Auf Bundeslandebene verzeichnen in Ostdeutschland besonders Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt gemessen am Beschäftigtenbestand hohe Wanderungsverluste. Mit einem positiven Wanderungssaldo stellt Brandenburg die einzige Abweichung dar. In Westdeutschland haben neben den Stadtstaaten auch das Saarland und Nordrhein-Westfalen negative Wanderungsbilanzen, während in Schleswig-Holstein und Bayern der Zuwanderungsüberschuss besonders ausgeprägt ist. Zu den bevorzugten Zielregionen ostdeutscher Auswanderer gehören neben Bayern auch Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen und Hessen. Im Vergleich zur relativen Größe der jeweiligen Bundesländer-Arbeitsmärkte rekrutieren sich Ost-West-Wanderer leicht überproportional aus Sachsen-Anhalt, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern. Neben der relativen Größe des regionalen Arbeitsmarktes spielt auch die räumliche Entfernung zwischen Herkunfts- und Zielregion bei Ost-West-Wanderungen eine entscheidende Rolle. Bei den westdeutschen Auswanderern ist Berlin die bevorzugte Zielregion in Ostdeutschland, wobei räumliche Distanzen weniger im Vordergrund stehen. Sachsen-Anhalt hat aufgrund von Wanderungen zwischen 2000 und 2006 mehr Beschäftigte verloren als hinzugewonnen. Mit 6,4 ┐ liegt die Nettomigrationsquote höher als in Ostdeutschland insgesamt. Bei den gering Qualifizierten fällt der relative Wanderungsverlust vergleichsweise stark aus, auch wenn der negative Saldo in absoluten Zahlen bei den hoch Qualifizierten etwas größer ist. Zudem verlassen Beschäftigte ohne Abschluss größtenteils nicht nur das Bundesland sondern Ostdeutschland insgesamt. Im Zeitverlauf haben sich die negativen Nettomigrationsquoten allerdings insgesamt und in allen drei Qualifikationssegmenten tendenziell abgeschwächt. Die Untersuchung der Kreise in Sachsen-Anhalt verdeutlicht, dass sowohl der Saalkreis als auch der Ohrekreis entgegen dem landesweiten Trend Nettowanderungsgewinne verzeichnen. Die stärksten relativen Wanderungsverluste sind in Halle und Sangerhausen aufgetreten. Besonders deutlich von Fortzügen in den Westen betroffen sind Salzwedel, Wernigerode und Halberstadt, die entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze liegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Why is the share of women willing to work in East Germany larger than in West Germany?: a logit model of extensive labour supply decision (2008)

    Grundig, Beate;

    Zitatform

    Grundig, Beate (2008): Why is the share of women willing to work in East Germany larger than in West Germany? A logit model of extensive labour supply decision. (Ifo working paper 56), München, 23 S.

    Abstract

    "The aim of the paper is to analyse differences in the labour force participation (LFP) between East and West German women. Using microcensus data in a binary choice model, we distinguish three main explanations for these differences: the skill composition, the regional labour market and childcare availability. As LFP in-creases in the skill-level, the larger share of high-skilled women in East Germany can explain more than 10 percent of the differences. Whereas East German women do not vary their efforts when regional labour market conditions worsen, West German women are discouraged thereof. Female LFP in East Germany is positively influenced by the provision of full-time childcare while West German women do not show any significant reaction." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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