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Dossier

Regionale Arbeitsmärkte in Deutschland

Unter den einheitlichen Rahmenbedingungen der Bundesrepublik Deutschland finden sich Regionen, die von einer tiefen Arbeitsmarktkrise betroffen sind, und andere, in denen nahezu Vollbeschäftigung herrscht. Welches sind die Ursachen dieser regionalen Disparitäten? Wie werden sich der Arbeitskräftebedarf und das Erwerbspersonenpotenzial in den Regionen zukünftig entwickeln? Welche regionalen Beschäftigungsaussichten bestehen, für Jüngere und Ältere, in Wirtschaftszweigen, in Ballungsräumen und ländlichen Gebieten? Dieser IABInfoPool erschließt Informationen zum Forschungsstand.

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im Aspekt "Bayern"
  • Literaturhinweis

    Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten: Länderstudie Bayern (2005)

    Böhme, Stefan; Eigenhüller, Lutz;

    Zitatform

    Böhme, Stefan & Lutz Eigenhüller (2005): Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten. Länderstudie Bayern. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Bayern 01/2005), Nürnberg, 61 S.

    Abstract

    "Die Betrachtung wirtschaftlicher Indikatoren wie der Beschäftigungsentwicklung, dem Einkommen oder der Arbeitslosigkeit zeigt erhebliche regionale Unterschiede, die auch über längere Zeit bestehen bleiben. Das Projekt 'Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten' (VALA) des regionalen Forschungsnetzes des IAB stellt die Frage nach dem 'Warum' der regional unterschiedlichen Entwicklung am Beispiel des Beschäftigungswachstums. Die Studie stellt die Resultate für das Bundesland Bayern und die bayerischen Kreise vor. Für die Analyse wurden als wichtige ökonomische Einflussfaktoren die Branchenstruktur, die Betriebsgrößenstruktur, die Qualifikationsstruktur und das Lohnniveau berücksichtigt. Außerdem wurde ein Standorteffekt ermittelt, der spezifische regionale Einflüsse auf das Beschäftigungswachstum abbildet. Die Analysemethode ermöglicht es, die Effekte der einzelnen Determinanten auf die Beschäftigungsentwicklung zu identifizieren, zu quantifizieren und getrennt voneinander auszuweisen. So lassen sich die Gründe für das unterschiedliche Wachstum differenziert darstellen. Bayern weist im Beobachtungszeitraum 1993 bis 2001 im Gegensatz zu Westdeutschland und den meisten anderen westdeutschen Bundesländern ein Beschäftigungswachstum auf. Das durchschnittliche jährliche Wachstum der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung betrug in Bayern plus 0,15 Prozent, während im westdeutschen Durchschnitt die Beschäftigung um 0,19 Prozent zurückging. Von den erklärenden Variablen weist der Standorteffekt des Bundeslandes den stärksten positiven Wert aus." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Böhme, Stefan; Eigenhüller, Lutz;
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  • Literaturhinweis

    Die demografische Situation in Bayern (Deutschland) (2005)

    Huber, Andreas ; Conrads, Ralph ; Staudinger, Thomas;

    Zitatform

    Huber, Andreas, Thomas Staudinger & Ralph Conrads (2005): Die demografische Situation in Bayern (Deutschland). In: Verband Deutscher Rentenversicherungsträger (Hrsg.) (2005): Smart Region : eine innovative Maßnahme zur Bewältigung des demografischen Wandels in europäischen Regionen (DRV-Schriften, 62), S. 159-179.

    Abstract

    Auf der Basis von Daten des Statistischen Bundesamtes und des Bayerischen Landesamtes für Statistik und Datenverarbeitung, welche vom Internationalen Institut für empirische Sozialökonomie (INIFES) in Form von Schaubildern und kartografischen Darstellungen aufbereitetet wurden, liefert der Beitrag eine Bestandsaufnahme und Prognose der demografischen Situation in Bayern. Behandelt werden folgende Themenbereiche: Bevölkerungsentwicklung in Deutschland und seinen Bundesländern 1961 bis 2003, Bevölkerungsentwicklung in den westlichen Bundesländern, Bevölkerungsentwicklung in Bayern von 2002 bis 2050, Entwicklung der Bevölkerungsstruktur in Bayern bis 2050, Entwicklung der Altersgruppen in Bayern bis 2050, Bevölkerungsentwicklung in den bayerischen Regierungsbezirken von 2002 bis 2020, Entwicklung der Zahl der 55- bis unter 65jährigen Bevölkerung in den bayerischen Regierungsbezirken, Regionalisierte Bevölkerungsvorausberechnung für Bayern 2002 bis 2020, Veränderung der Zahl der 20- bis unter 65Jährigen in den Landkreisen und kreisfreien Städten 2020 gegenüber 2002, Veränderung der Zahl der 55- bis unter 65Jährigen in den Landkreisen und kreisfreien Städten 2020 gegenüber 2002, Entwicklung des Durchschnittsalters der 15- bis unter 65Jährigen in den bayerischen Agenturbezirken von 2002 bis 2020, Anteil der 55- bis unter 65Jährigen an der Gesamtbevölkerung in den bayerischen Kreisen und kreisfreien Städten, Prozentuale Veränderung der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in den Agenturbezirken 2003 gegenüber 1998, Vorausschätzung des Erwerbspersonenpotenzials im Freistaat Bayern bis 2050, Dauer der Arbeitslosigkeit in den Altersgruppen in Bayern (September 2003), Anteil der Arbeitslosen mit gesundheitlicher Einschränkung an den Arbeitslosen ihrer Altersgruppe in Bayern (Juni 2003) und Anteil der 50Jährigen und Älteren an den Arbeitslosen und der Anteil der gesundheitlichen Einschränkungen dieser Altersgruppe in ausgewählten Agenturbezirken (Juni 2003). (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Der Beitritt Tschechiens zur Europäischen Union: Auswirkungen auf den ostbayerischen Arbeitsmarkt (2005)

    Prockl, Franz;

    Zitatform

    Prockl, Franz (2005): Der Beitritt Tschechiens zur Europäischen Union. Auswirkungen auf den ostbayerischen Arbeitsmarkt. (Reihe Wirtschafts- und Sozialwissenschaften 39), Weiden u.a.: Eurotrans-Verlag, 103 S.

    Abstract

    Am 1. Mai 2004 wurde die Osterweiterung der Europäischen Union um acht mittel- und osteuropäische Länder (MOEL) beschlossen. Die Herausforderungen, die damit vor allem für die ostbayerischen Regionen mit ihrer Nähe zu Tschechien und weiteren Beitrittsländern verbunden sind, werden untersucht. Sie münden zum einen in Sorge um Lohn und Beschäftigung auf dem heimischen Arbeitsmarkt, zum anderen in Hoffnung auf spürbare Beschäftigungseffekte durch die Öffnung des Gemeinsamen Marktes für Arbeitskräfte der MOEL. Die wirtschaftliche Entwicklung in Ostbayern und Tschechien seit den 1990er Jahren wird nachvollzogen. Vor diesem Hintergrund wird die Wettbewerbsfähigkeit Ostbayern überprüft. Dabei werden u.a. auch Fragen zu Direktinvestitionen in Tschechien behandelt. Weiter wird das Migrations- und Pendlerpotenzial von Arbeitern aus Tschechien nach Bayern eingeschätzt. Im Mittelpunkt steht die siebenjährige Übergangsfrist, nach der Ablauf den Arbeitern aus der MOEL die volle Arbeitnehmerfreizügigkeit gewährt wird. Insgesamt zeigt sich, dass mit der EU-Osterweiterung das wirtschaftliche ohnehin schwache Ostbayern einem kurzfristig erhöhten Anpassungsdruck unterliegt. Langfristig aber werden die Vorteile der zentralen Lage in der EU und der direkten Nähe zu Tschechien überwiegen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Arbeit und Qualifizierung in Mittelfranken 2003 (2004)

    Gaspar, Claudia; Bürkl, Rolf;

    Zitatform

    Gaspar, Claudia & Rolf Bürkl (2004): Arbeit und Qualifizierung in Mittelfranken 2003. (Industrie- und Handelskammer Nürnberg für Mittelfranken. Schriften und Arbeitspapiere 611/04(10)), Nürnberg, 39 S.

    Abstract

    Zum viertem Mal seit 1996 wurden Betriebe in Mittelfranken zu ihren Einschätzungen hinsichtlich der Beschäftigungsperspektiven sowie der Qualifizierung ihrer Mitarbeiter befragt. Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass die Betriebe davon ausgehen, dass die wirtschaftliche Schwächephase in Kürze überwunden sein wird. Mit Sicht auf die nächsten zwei Jahre werden Umsatz und Beschäftigung sowie der Fachkräftebedarf und die Ausbildungsmöglichkeiten wieder günstiger bewertet. Gut ein Drittel der Betriebe geht in den Jahren 2004 und 2005 jeweils von einem realen Umsatzzuwachs aus, während nur etwa jeder fünfte Betrieb Rückgänge befürchtet. Entsprechend fallen die Prognosen der Beschäftigungsentwicklung aus. Bei leicht steigendem Arbeitskräftebedarf besteht die Absicht, in den nächsten beiden Jahren zunehmend auf Teilzeit- bzw. befristet Beschäftigte sowie freie Mitarbeiter und weniger auf Vollzeitkräfte zurückzugreifen. Die Betriebe sehen mittelfristig wieder günstigere Voraussetzungen für die Ausbildung junger Menschen. Die Bedeutung der Qualifikation wird weiter zunehmen. Die Nachfrage nach qualifizierten Mitarbeitern wird auch in Zukunft hoch bleiben, wohingegen sich die Aussichten für niedrig Qualifizierte weiter verschlechtern. Qualifizierungsbedarf sehen die Betriebe in steigendem Umfang vor allem in den Bereichen Organisation/Revision/Verwaltung, betriebliches Rechnungswesen sowie Controlling. Marketing und Qualitätssicherung sind weitere wichtige Schwerpunkte der Aus- und Weiterbildung. Die derzeit schwierige Beschäftigungslage mit der hohen Arbeitslosigkeit haben die Zufriedenheit mit dem Arbeitskräfteangebot ansteigen lassen. Leiharbeit spielt nur eine geringe Rolle in Mittelfranken und wird vor allem im verarbeitenden Gewerbe und im Baugewerbe in Anspruch genommen. Dabei wird nur jeder Vierte Leiharbeiter von einer Personal-Service-Agentur vermittelt. Die Beschäftigungschancen älterer Mitarbeiter sind nach den Angaben der Betriebe besser als allgemein angenommen. Gut ein Viertel der Mitarbeiter in den Betrieben in Mittelfranken sind 50 Jahre und älter, allerdings beschäftigt fast ein Drittel der Betriebe überhaupt keine älteren Mitarbeiter. Für den künftigen Personal- und Qualifikationsbedarf wird die Telekommunikations- und Informationstechnik auch in den kommenden Jahren eine zentrale Rolle spielen. Vor allem das Internet wird über alle Branchen hinweg am kräftigsten ausgebaut vor allem in Hinblick auf Firmen-Präsentationen mittels Websites. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Standort München - Medienwirtschaft und Fahrzeugbau: regionale Netzwerke und regionaler Arbeitsmarkt als Erfolgsfaktoren (2003)

    Biehler, Hermann; Weber, Nicole; Sargl, Manfred; Pousinis, Andreas; Sedlmaier, Florian; Sträter, Detlev; Genosko, Joachim;

    Zitatform

    Biehler, Hermann, Joachim Genosko, Manfred Sargl & Detlev Sträter (2003): Standort München - Medienwirtschaft und Fahrzeugbau. Regionale Netzwerke und regionaler Arbeitsmarkt als Erfolgsfaktoren. (Standortdebatte), Marburg: Schüren, 228 S.

    Abstract

    "Für den Standort München wird die new economy-Branche Medienwirtschaft mit dem Fahrzeugbau aus der old economy verglichen. Basis des Vergleichs ist die Theorie der kumulativen Prozesse zirkulärer Verursachung, wie sie von Myrdal entwickelt worden ist. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob und wie sich die Region München auf Grund ihrer Standortausstattung gegen nachteilige regionalwirtschaftliche Entwicklungen abschotten respektive ob und wie sie ihren Vorsprung gegenüber anderen Regionen sogar noch ausbauen kann. Die empirischen Ergebnisse, die einer DFG-Untersuchung entnommen sind, führen dabei zu interessanten Ergebnissen. Ganz allgemein ist festzustellen, dass die spezifische Ausstattung des Standortes München für die Medienwirtwirtschaft wichtiger zu sein scheint als für den Fahrzeugbau. Der Fahrzeugbau hat eher den Charakter einer footlose industry. Die Aussagen der traditionellen Regionaltheorie treffen eher auf die moderne Medienwirtschaft als auf den alten Fahrzeugbau zu. Allerdings werden die Aussagen für die Medienwirtschaft differenzierter, wenn man nach den Teilbereichen Buch, Musikproduktion, Filmproduktion, Multimedia unterscheidet. Im Fahrzeugbau werden tendenziell lohnkostenintensive Routinetätigkeiten aus der Region München verlagert. In der Medienwirtschaft werden zunehmend die Normalarbeitsverhältnisse durch Arbeitsverhältnisse für feste freie Mitarbeiter ersetzt, die nicht nur ihre Arbeitskraft, sondern auch die für ihre Arbeit notwendige Kapitalausstattung mitbringen. Von den Betroffenen selbst wird die freie Mitarbeit nicht unbedingt als prekäres Arbeitsverhältnis angesehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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