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Dossier

Regionale Arbeitsmärkte in Deutschland

Unter den einheitlichen Rahmenbedingungen der Bundesrepublik Deutschland finden sich Regionen, die von einer tiefen Arbeitsmarktkrise betroffen sind, und andere, in denen nahezu Vollbeschäftigung herrscht. Welches sind die Ursachen dieser regionalen Disparitäten? Wie werden sich der Arbeitskräftebedarf und das Erwerbspersonenpotenzial in den Regionen zukünftig entwickeln? Welche regionalen Beschäftigungsaussichten bestehen, für Jüngere und Ältere, in Wirtschaftszweigen, in Ballungsräumen und ländlichen Gebieten? Dieser IABInfoPool erschließt Informationen zum Forschungsstand.

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im Aspekt "Forschung und Ergebnisse aus dem IAB"
  • IAB-Projekt

    Längerfristige Vorausschätzung des Erwerbspersonenpotentials für die neuen Bundesländer (01.06.1991 - 31.12.2012)

    Fuchs, Johann;

    Projektbeschreibung

    Wie für die alten Bundesländer schätzt das IAB auch für die neuen Bundesländer das Arbeitskräfteangebot nach dem Potentialkonzept (vgl. IAB-Projekte Nr. 81 und 276). Langfristiges Ziel ist es, die bisher nach Ost und West getrennt durchgeführten Projektionen zusammenzuführen und durch gesamtdeutsche Projektionen zu ersetzen. Aufgrund der Datenlage kann dieses Ziel auf absehbare Zeit nur über den Weg eigenständiger, aber hinsichtlich Differenzierungsgrad, Projektionszeitraum und Annahmebündel kompatibler Potentialprojektionen für die neuen Bundesländer erreicht werden. Das Projekt wird fortgeführt, bis das Kriterium neues/altes Bundesgebiet keinen relevanten Erklärungsbeitrag mehr liefert.

    Beteiligte aus dem IAB

    Söhnlein, Doris;
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  • IAB-Projekt

    Regionale Verteilungsmuster der Arbeitsmarkt- und Wirtschaftsentwicklung (01.01.1982 - 31.12.2003)

    Projektbeschreibung

    Das regionale Gefälle von Einkommenskraft, Arbeitslosigkeit und Arbeitsplatzdynamik ist erheblich. Es wurde durch die deutsche Einigung verschärft, da diese zwei Ökonomien mit völlig unterschiedlichem Aufbau und beträchtlichem Abstand in der Leistungsfähigkeit zusammengeführt hat. Wenn der Strukturwandel im Aufschwung wie im Abschwung eine veränderte Reihenfolge von regionalen Gewinnern und Verlierern hinterläßt, so stellt sich dabei insbesondere die Frage, ob und mit welchem Tempo die schwächeren Regionen aufholen (Konvergenz) oder ob sich Wettbewerbsvorteile stabilisieren. Die frühzeitige Identifikation der unterschiedlichen Entwicklungslinien und der dahinter liegenden Muster ist Daueraufgabe der Regionalforschung im IAB, in deren Rahmen bei exemplarischen Untersuchungen ausnahmsweise auch einzelne Regionen herausgegriffen werden - nicht um sie in ihrer Besonderheit zu verstehen, sondern um allgemeine Entwicklungslinien durch möglichst konkrete Erkenntnisse zu beleuchten.

    Beteiligte aus dem IAB

    Hirschenauer, Franziska;
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  • IAB-Projekt

    Weiterentwicklung der Konzepte und Daten zur Schätzung der Stillen Reserve und des Erwerbspersonenpotenzials (01.01.1980 - 31.12.9999)

    Fuchs, Johann;

    Projektbeschreibung

    In Abstimmung zu den von amtlicher Seite ausgewiesenen Erwerbspersonen (Erwerbstätige und Arbeitslose, bzw. Erwerbslose) wird für die Vergangenheit das Erwerbspersonenpotential geschätzt, das die statistisch nicht erfasste Stille Reserve mit einschließt. Dies geschieht durch die Schätzung von Potentialerwerbsquoten auf Grundlage der nach demografischen Merkmalen disaggregierten Mikrozensus-Erwerbsquoten. Daraus lassen sich dann zum einen strukturierte Werte für die Stille Reserve ableiten. Zum anderen bilden die Schätzungen für die potentielle Erwerbsbeteiligung eine der Grundlagen für die langfristige Projektion des Erwerbspersonenpotentials.
    Zur methodischen Weiterentwicklung der Schätzungen sollen in Zukunft verstärkt Verlaufsanalysen eingesetzt werden. Ein Ansatz dafür wurde mit Daten des SOEP und des IAB-Arbeitsmarktmonitors für die neuen Länder bereits 1998 entwickelt. Dieses Verfahren soll mit Hilfe der Verlaufsinformationen des Mikrozensus auf eine besserer Datenbasis gestellt werden.
    Die Ergebnisse zum Erwerbspersonenpotenzial und zur Stille Reserve sind Bestandteil der langfristigen Arbeitsmarktbilanz, die zur Identifikation von Ungleichgewichten am Arbeitsmarkt benötigt werden. Darüber hinaus liefert das Erwerbspersonenpotenzial Teil-Informationen über mögliche demografisch bedingte Engpässe. In gewisser Weise werden damit Rahmendaten gesetzt, die z.B. die Beschäftigung von Frauen und Älteren betreffen.

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