Transformationsprozess in Ostdeutschland – Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Gesellschaft
Seit der Wiedervereinigung ist die Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland Leitlinie deutscher Politik. Dennoch unterscheiden sich auch viele Jahre nach dem Fall der Mauer Wirtschaft und Arbeitsmärkte in Ost und West noch immer deutlich, mit weitreichenden Konsequenzen für den gesellschaftlichen Wandel und die Lebenslagen ostdeutscher Bürgerinnen und Bürger.
Dieses Dossier präsentiert wissenschaftliche Analysen und Positionen politischer Akteure zum Strukturwandel in den Bereichen Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Bevölkerung, Gesellschaft und Bildung.
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- Forschung und Ergebnisse aus dem IAB
- Grundsätzliches zur Transformation
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- Personengruppen
- geografischer Bezug
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Literaturhinweis
Gelungener Start - unsichere Zukunft? Der Übergang von der Schule in die Berufsbildung: Ergebnisse der Leipziger Längsschnitt-Studie 2 (1994)
Bertram, Barbara; Bien, Walter; Gericke, Thomas; Lappe, Lothar; Schröpfer, Haike; Höckner, Marianne;Zitatform
Bertram, Barbara, Walter Bien, Thomas Gericke, Marianne Höckner, Lothar Lappe & Haike Schröpfer (1994): Gelungener Start - unsichere Zukunft? Der Übergang von der Schule in die Berufsbildung. Ergebnisse der Leipziger Längsschnitt-Studie 2. München: Verlag Deutsches Jugendinstitut, 315 S.
Abstract
Die Leipziger Längsschnittstudie konzentrierte sich auf die Fragen der Berufswahl und des Übergangs in die Berufswahl und des Übergangs in die Berufsausbildung, auf Ausbildungswahl, Einstellungen, Wertorientierungen und Lebensziele bei Jugendlichen, Einfluß von Geschlecht und regionalen Faktoren.
Die Beiträge beleuchten im einzelnen folgende Aspekte:
- Wege und Umwege zum Beruf - eine Einführung (Bien, Lappe)
- Arbeits- und Ausbildungsmarkt im Wandel (Gericke)
- Berufswahl in der Planwirtschaft - Auswirkungen in der Marktwirtschaft (Bertram, B.)
- Einfluß der Eltern auf Berufswege von Jugendlichen (Höckner)
- Elternrat noch gefragt? (Schröpfer)
- Einstellungen, Wertorientierungen und Lebensziele bei ostdeutschen Jugendlichen im Altersverlauf (Gericke)
- Kontrollüberzeugungen und handlungsleitende Motivationen (Schröpfer)
- Entscheiden geistige Fähigkeiten über Berufsbildungswege? (Höckner)
- Berufswege im Systemübergang (Bertram, B.)
- Unterschiedliche Lebenswege und Chancen für die Geschlechtergruppen? (Bertram, B.)
- Besonderheiten des Ausbildungszuganges für Jugendliche im ländlichen Raum (Gericke). (IAB2) -
Literaturhinweis
Betriebliches Ausbildungsengagement in den neuen Bundesländern (1994)
Degen, Ulrich; Walden, Günter;Zitatform
Degen, Ulrich & Günter Walden (1994): Betriebliches Ausbildungsengagement in den neuen Bundesländern. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 23, H. 5, S. 3-8.
Abstract
Im BIBB-Forschungsprojekt "Berufsbildung im Übergang - Analyse der Ausbildungsgestaltung in den neuen Ländern" werden seit 1991 aufbauend auf qualitativen und quantitativen repräsentativen Erhebungen die wesentlichen Charakteristika und Probleme der Entwicklung der Berufsbildung in den neuen Ländern untersucht. Erste ausgewählte Analyseergebnisse einer Erhebung in Ausbildungsbetrieben Anfang 1994 liegen jetzt vor. Das duale System der Berufsbildung ist demnach in den neuen Bundesländern noch nicht verankert. Die Situation der Berufsbildung stellt gewissermaßen ein Spiegelbild der insgesamt schlechten Ertrags- und Beschäftigungsperspektive dar. Zur Sicherung eines ausreichenden Ausbildungsstellenangebots ist hier deshalb die öffentliche Hand auch weiterhin in starkem Maße gefordert. Neben direkten finanziellen Hilfen müssen auch eine Vielzahl weiterer Maßnahmen ergriffen werden, die den Betrieben die Wahrnehmung von Ausbildungsverantwortung erleichtern. (BIBB)
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Literaturhinweis
Zur Entwicklung auf dem Lehrstellenmarkt in Ostdeutschland: immer noch zu wenig betriebliche Ausbildungsplätze (1994)
Jeschek, Wolfgang;Zitatform
Jeschek, Wolfgang (1994): Zur Entwicklung auf dem Lehrstellenmarkt in Ostdeutschland. Immer noch zu wenig betriebliche Ausbildungsplätze. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 61, H. 41, S. 697-703.
Abstract
"Nach neuesten Meldungen ist in Ostdeutschland die Lehrstellenlücke im Verlauf des Jahres 1994 stark verkleinert worden. Dazu hat wesentlich die Einrichtung außerbetrieblicher Ausbildungsplätze durch staatliche Instanzen beigetragen. Dennoch fehlen zu Beginn des neuen Ausbildungsjahres rund 6000 Ausbildungsplätze. Diese Angaben unterzeichnen freilich - wie in den Vorjahren auch - die Probleme auf dem ostdeutschen Lehrstellenmarkt erheblich, denn ein beträchtlicher Teil der Bewerber für eine Lehrstelle weicht infolge des unzureichenden Angebots auf andere Bildungsmaßnahmen aus oder verzichtet ganz auf eine weitere Ausbildung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Kooperation zwischen Berufsschulen und Betrieben in den neuen Bundesländern: Ausgangsbedingungen, Übergangsprozeß und Perspektiven (1994)
Kudella, Peter; Walden, Günter; Pätzold, Günter;Zitatform
Kudella, Peter, Günter Pätzold & Günter Walden (1994): Kooperation zwischen Berufsschulen und Betrieben in den neuen Bundesländern. Ausgangsbedingungen, Übergangsprozeß und Perspektiven. (Berichte zur beruflichen Bildung 174), Bielefeld: Bertelsmann, 121 S.
Abstract
Fragen der Lernortkooperation wird in jüngster Zeit durch Berufsbildungspolitik und Berufsbildungsforschung zunehmend Beachtung geschenkt. Die Arbeit bezieht sich auf die Praxis der Kooperation zwischen Berufsschulen und Betrieben in den neuen Bundesländern, der deutlich von den alten Bundesländern abweichende Voraussetzungen und Rahmenbedingungen zugrundeliegen. Die Veröffentlichung - die aus einer Zusammenarbeit des Bundesinstituts für Berufsbildung mit der Humboldt-Universität zu Berlin und der Universität Dortmund im Rahmen des Projektes "Probleme und Entwicklungsperspektiven der Kooperation zwischen Ausbildungsstätten" hervorgegangen ist - enthält drei Beiträge, die sich mit den Ausgangsbedingungen, der Gestaltung des Übergangsprozesses und den Perspektiven der Lernortkooperation in den neuen Ländern beschäftigen. Die Zusammenarbeit zwischen den Lernorten wies in der ehemaligen DDR institutionalisierte Formen auf. Eine besondere Rolle spielten beispielsweise die Methodischen Kommissionen, in denen Ausbilder und Berufsschullehrer u.a. an der Erarbeitung und Gestaltung von Ausbildungsunterlagen mitwirkten und damit auf die Kooperation der beiden Lernorte Einfluß nehmen konnten. Hier gilt es unter den gegenwärtigen Bedingungen des dualen Systems zu prüfen, ob die Lernortkooperation nicht stärker als bisher organisiert werden sollte. (BIBB)
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Literaturhinweis
Junge Frauen beim Übergang vom Bildungs- ins Beschäftigungssystem: Die Lage in den neuen Bundesländern (1994)
Schober, Karen;Zitatform
Schober, Karen (1994): Junge Frauen beim Übergang vom Bildungs- ins Beschäftigungssystem: Die Lage in den neuen Bundesländern. In: P. Beckmann & G. Engelbrech (Hrsg.) (1994): Arbeitsmarkt für Frauen 2000 - Ein Schritt vor oder ein Schritt zurück? Kompendium zur Erwerbstätigkeit von Frauen (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 179), S. 523-566.
Abstract
"Der Beitrag stellt nach einem kurzen Rückblick auf die Ausbildungssituation junger Frauen in der ehemaligen DDR die seit der Wende zu beobachtenden Entwicklungen im Bildungs- und Ausbildungssektor dar. Dabei geht es zum einen um das Bildungs- und Berufswahlverhalten junger Frauen, zum anderen um die Lage, die sie auf dem Ausbildungsstellenmarkt, während und nach der Berufsausbildung vorfinden. Abschließend wird noch ein Blick auf die geschlechtsspezifisch unterschiedlichen Einstellungen und Lebensentwürfe junger Männer und Frauen in Bezug auf Frauenerwerbsarbeit und familiale Arbeitsteilung geworfen. Empirische Grundlage der Ausführungen sind neben den amtlichen Statistiken der Bundesanstalt für Arbeit zwei im Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung durchgeführte Forschungsprojekte zur Berufsausbildung und Situation der Jugendlichen in den neuen Ländern:
1. Arbeitsmarkt-Monitor für die neuen Länder, Zusatzerhebung, Ausbildung. Hierbei handelt es sich um eine repräsentative Längsschnittuntersuchung bei 15- bis 20jährigen, die in schriftlich-postalischer Form in halbjährlichem bzw. jährlichem Abstand bislang fünfmal durchgeführt wurde (Mai 1991, November 1991, Mai 1992, November 1992, November 1993).
2. Eine Fallstudien-Untersuchung über Ausbildungsbereitschaft und Ausbildungshemmnisse ostdeutscher Betriebe und die Entwicklung des Ausbildungsstellenangebots in sieben ausgewählten Regionen (Expertenbefragungen). (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Der schwierige Übergang zum dualen System: Berufsausbildung in den neuen Bundesländern (1994)
Schober, Karen;Zitatform
Schober, Karen (1994): Der schwierige Übergang zum dualen System: Berufsausbildung in den neuen Bundesländern. In: Materialien aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung H. 3, S. 1-23.
Abstract
"Mit der Einführung des Berufsbildungsgesetzes im Herbst 1990 in den neuen Bundesländern wurde zwar der gesetzliche Rahmen für die Transformation der Berufsbildung von einem zentral geplanten und überwiegend öffentlich finanzierten in ein marktwirtschaftlich orientiertes und privat finanziertes Ausbildungssystem geschaffen. Doch wie in vielen anderen gesellschaftlichen Bereichen gestaltete sich auch hier die Umstellung schwieriger und langwieriger als ursprünglich angenommen. Der auch im Jahr 1994 noch anhaltende Mangel an betrieblichen Lehrstellen, die oft immer noch unzureichende Ausstattung der Berufsschulen und zahlreiche technisch-organisatorische Schwierigkeiten bei der Ausbildung sind nur einige Beispiele für die anhaltenden Probleme. Die damit verbundenen Schwierigkeiten bei der Integration jüngerer Menschen in Arbeit und Beruf führten im IAB zu einer Reihe von Forschungsvorhaben, die vor allem der Berufsberatung der Bundesanstalt für Arbeit, aber auch der Berufsbildungs- und Arbeitsmarktpolitik aktuelle, handlungs- und planungsrelevante Daten bereitstellen sollten. Dabei mußten nicht nur Informationen über Schulabgänger/innen, Ausbildungsnachfrage, Lehrlinge, Arbeitslose und Westpendler oder über die Verteilung der Auszubildenden nach Berufen, Branchen und Betrieben gewonnen werden - Daten, die angesichts noch fehlender amtlicher Statistiken nicht verfügbar waren. Groß war auch der Bedarf an Informationen über veränderte Einstellungen und Verhaltensweisen der an der Berufsbildung beteiligten Akteure und deren Auswirkung auf die Entwicklung im Bildungs- und Ausbildungssystem - Fragen, die insbesondere für die Berufsberatungstätigkeit und die Lehrstellenakquisition und -vermittlung in der BA von zentraler Bedeutung sind. Das Heft informiert über die wichtigsten Ergebnisse dieser Studien in zusammenfassender Form und gibt somit einen Überblick über die Entwicklung der Berufsbildung in den neuen Ländern seit der 'Wende'." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Bericht über die Situation der Kinder und Jugendlichen und die Entwicklung der Jugendlichen in den neuen Bundesländern - Neunter Jugendbericht (1994)
Zitatform
(1994): Bericht über die Situation der Kinder und Jugendlichen und die Entwicklung der Jugendlichen in den neuen Bundesländern - Neunter Jugendbericht. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 13/70 (08.12.1994)), 713 S.
Abstract
"Die Sachverständigenkommision für den Neunten Jugendbericht hatte die historisch einmalige Aufgabe, einen Bericht zu erstellen, der
-einerseits die Situation von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in den neuen Bundesländern (seit dem Beitritt der DDR zur BRD) darstellt,
-andererseits den Aufbau, die Problemlagen und Entwicklungsmöglichkeiten der Jugendhilfe nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz thematisiert, das im Oktober 1990 im Zuge der Vereinigung in Kraft gesetzt wurde.
Der Neunte Jugendbericht ist also - anders als die bisherigen Jugendberichte - weder 'Gesamtbericht' im traditionellen Sinn noch durch eine thematische Begrenzung auf Handlungsfelder der Jugendhilfe gekennzeichnet, sondern es handelt sich zum ersten Mal um die Erstellung eines geographisch definierten Berichts. In einer historisch besonderen Situation hat er als 'Gesamt-Jugendbericht-Ost' die Aufgabe übernommen, die Folgen der dramatischen Umbruchsituation der DDR für deren junge Generation und für den Aufbau der Jugendhilfe in den an ihre Stelle getretenen neuen Bundesländern zu beschreiben und kritisch zu evaluieren. Im Mittelpunkt der Analysen und Empfehlungen des Neunten Jugendberichts steht die Umbruchsituation der Institutionen, der Werte und Normen, der Biographien sowie der Alltagsroutine ostdeutscher Kinder, Jugendlicher und junger Erwachsener. Angesichts der Tiefe und Brisanz der Problemlagen vertritt die Kommission einen kinder- und jugend(hilfe)politisch sensiblen Ansatz, der die Verbindung von individueller und kollektiver Lebenssituation mit den Dimensionen der instituionellen Bereitstellung von Ressourcen im Rahmen des wohlfahrtsstaatlichen Leistungsprofils der Bundesrepublik thematisiert." Der Bericht wird durch die Stellungnahme der Bundesregierung zum Neunten Jugendbericht ergänzt. (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Berufsausbildung im Übergang: Ausbildungsgestaltung in den neuen Bundesländern: Materialien und Diskussionsbeiträge eines Workshops (1993)
Degen, Ulrich; Liermann, Hannelore;Zitatform
(1993): Berufsausbildung im Übergang: Ausbildungsgestaltung in den neuen Bundesländern. Materialien und Diskussionsbeiträge eines Workshops. (Tagungen und Expertengespräche zur beruflichen Bildung 18), Berlin u.a., 210 S.
Abstract
Das Berufsbildungssystem in den neuen Bundesländern befindet sich in einem Umbauprozeß. Um einen Überblick über die Probleme und Problemlösungsmuster zu erhalten, führte das Bundesinstitut für Berufsbildung im Rahmen eines Forschungsprojekts einen Workshop durch. Die Tagungsdokumentation präsentiert die Ergebnisse einer Mitte 1992 durchgeführten Befragung der für die Ausbildung zuständigen Personen in Betrieben, Berufsschulen, über- und außerbetrieblichen Ausbildungsstätten und von Auszubildenden in ausgewählten Regionen der fünf neuen Bundesländer. Sie enthält weiterhin Materialien aus dem Projektkontext, die überarbeiteten Statements der Experten sowie eine Zusammenfassung der Tagungsdiskussion. (BIBB2)
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Literaturhinweis
From the unemployment line to the classroom to the office? The education and training patterns of women during the transformation of the East German economy (1993)
Furman, Jeffrey;Zitatform
Furman, Jeffrey (1993): From the unemployment line to the classroom to the office? The education and training patterns of women during the transformation of the East German economy. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Discussion papers FS 1 93-104), Berlin, 47 S.
Abstract
"Die Arbeit untersucht die Beteiligung von Frauen in Ostdeutschland in der beruflichen und universitären Ausbildung sowie in der Weiterbildung und Umschulung seit der Wende im Hinblick auf ihre zukünftige Erwerbsbeteiligung und Arbeitsmarktposition. Die Ergebnisse zeigen ein ambivalentes Bild. Die hohe Beteiligung junger Frauen in der Berufsausbildung sowie die große Zahl ehemals beschäftigter Frauen in Umschulungs- und Weiterbildungsprogrammen belegen das Interesse vieler Frauen an einer kontinuierlichen und qualifizierten Berufsarbeit. Die fortbestehende ökonomische Unsicherheit, der Mangel an Arbeitsplätzen und der Abbau der sozialen Infrastruktur macht jedoch Beruf und Familie für Frauen in Ostdeutschland häufig unvereinbar." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Bedarf an Lehrstellen in den neuen Bundesländern mittelfristig weiter steigend (1993)
Jeschek, Wolfgang;Zitatform
Jeschek, Wolfgang (1993): Bedarf an Lehrstellen in den neuen Bundesländern mittelfristig weiter steigend. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 60, H. 39, S. 527-534.
Abstract
"Der Bedarf an Ausbildungsplätzen wird in den neuen Ländern mittelfristig steigen. Er läßt sich zwar nur in der Größenordnung abgreifen, da Übergangsquoten und das Ausmaß der Wanderungen nach Westdeutschland nicht mit hinreichender Sicherheit bestimmt werden können. Die vorgelegte Modellrechnung zeigt indes: Der Bedarf wird bis zum Ausbildungsjahr 1997/98 auf rund 160 000 Ausbildungsplätze für Jugendliche zunehmen und damit um fast 40 000 Personen höher sein als 1993. Mittelfristig müssen das jährliche Angebot an - betrieblichen - Ausbildungsplätzen erheblich ausgeweitet und zugleich das duale System der Berufsausbildung weiter ausgebaut werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ausbildung in den neuen Bundesländern: Ergebnisse der Zusatzerhebung zum Arbeitsmarkt-Monitor vom Mai 1992 (1993)
Kohler, Bärbl; Schober, Karen;Zitatform
Kohler, Bärbl & Karen Schober (1993): Ausbildung in den neuen Bundesländern. Ergebnisse der Zusatzerhebung zum Arbeitsmarkt-Monitor vom Mai 1992. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 154.3), Nürnberg, 262 S.
Abstract
Um in der Umbruchphase des ostdeutschen Bildungssystems "mehr Informationen über das Bildungs- und Berufswahlverhalten von Jugendlichen und die Strukturen der beruflichen Ausbildung bereitstellen zu können, führt Infratest im Auftrag der BA im Rahmen des Arbeitsmarkt-Monitors für die neuen Bundesländer eine Zusatzstudie bei 15- bis unter 20jährigen Jugendlichen durch. Hauptfragestellungen dieser Studie, die wie der Arbeitsmarkt-Monitor in mehreren Befragungswellen durchgeführt wird, sind:
- Ausbildungswünsche und Ausbildungsabsichten,
- Versorgung mit betrieblichen und schulischen Ausbildungsplätzen,
- Einmündung und Verbleib von Ausbildungssuchenden,
- Ersatz-Einmündungen/-Qualifizierungen, sonstige Alternativen,
- Strukturdaten zur betrieblichen/überbetrieblichen Berufsausbildung in der Umbruchphase nach der Vereinigung,
- Umfang und strukturelle Aspekte von Lehrvertragslösungen,
- Probleme an der 'zweiten Schwelle' nach Abschluß der Lehre,
- Pendel- bzw. Abwanderungsneigungen in die alten Bundesländer,
- Ausbildungs- und Beschäftigungssituation besonderer Personengruppen (junge Frauen, Sonderschüler, Abgänger 8. Klasse, Ungelernte und Teilfacharbeiter).
Die Studie wurde erstmals im Mai 1991 bei einer repräsentativen Auswahl von rd. 2.000 Jugendlichen durchgeführt (vgl. BeitrAB 154.1). Die zweite Erhebungswelle folgte im November 1991 (vgl. BeitrAB 154.2). Dieser Band enthält die wichtigsten Ergebnisse der dritten Erhebungswelle vom Mai 1992 sowie eine Methodenbeschreibung und für alle Fragestellungen der Erhebung und ausgewählte Personenkreise die hochgerechneten Absolutwerte. Der Tabellenteil enthält eine tabellarische Auszählung des gesamten Fragenprogramms nach verschiedenen Merkmalen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Ergebnisse der Zusatzerhebung zum Arbeitsmarkt-Monitor: Ausbildung 5/92 (1993)
Kohler, Bärbl; Schober, Karen; Kohler, Bärbl;Zitatform
Kohler, Bärbl; Karen Schober & Bärbl Kohler (sonst. bet. Pers.) (1993): Ergebnisse der Zusatzerhebung zum Arbeitsmarkt-Monitor: Ausbildung 5/92. In: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Nürnberg & München Infratest-Sozialforschung-GmbH (Hrsg.) (1993): Ausbildung in den neuen Bundesländern. Ergebnisse der Zusatzerhebung zum Arbeitsmarkt-Monitor vom Mai 1992 (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 154.3), S. 27-262.
Abstract
"Neben der Entwicklung des Arbeitsmarktes ist für Jugendliche in den neuen Bundesländern speziell die Situation auf dem Lehrstellenmarkt und die Versorgung mit Studienplätzen von Interesse. Einige Informationen über die Situation der Jugendlichen in den neuen Bundesländern kann die von Infratest Sozialforschung durchgeführte Wiederholungsbefragung 'Arbeitsmarkt Monitor' bei Personen im erwerbsfähigen Alter (Geburtsjahrgänge 1926 bis 1975) geben. Allerdings reicht diese Arbeitsmarkt-Umfrage nicht aus, den speziellen Informationsbedarf zur Lage auf dem Ausbildungsstellenmarkt zu decken - insbesondere zum Umfang und zur Struktur der Nachfrage nach Ausbildungsstellen.
Infratest Sozialforschung führte deshalb zusammen mit Infratest Burke Berlin im Auftrag der Bundesanstalt für Arbeit (im Abstand von je sechs Monaten) mittlerweile drei Zusatzerhebungen bei Jugendlichen zu Fragen des Übergangs vom Bildungs- ins Beschäftigungssystem durch."
Der Beitrag enthält die Methodenbeschreibung, die Erläuterung der Tabellen und für alle Fragestellungen der Erhebung und ausgewählte Personenkreise die hochgerechneten Absolutwerte. Im Tabellenteil sind die tabellarischen Auszählungen des gesamten Fragenprogramms nach verschiedenen Merkmalen aufgeführt. Der Fragebogen ist am Schluß des Beitrags abgedruckt. (IAB2) -
Literaturhinweis
Herausforderungen bei der Einführung kaufmännisch-verwaltender Berufsausbildung im dualen System in den neuen Bundesländern (1993)
Mönig-Raane, Margret;Zitatform
Mönig-Raane, Margret (1993): Herausforderungen bei der Einführung kaufmännisch-verwaltender Berufsausbildung im dualen System in den neuen Bundesländern. In: Gewerkschaftliche Bildungspolitik H. 3, S. 69-74.
Abstract
Die Autorin analysiert zunächst die aktuelle Situation am Ausbildungsmarkt Ost, die durch regionale, berufsfachliche und geschlechtsspezifische Disparitäten gekennzeichnet ist. Dann unterbreitet sie Lösungsvorschläge und Ansätze für ein duales System in den neuen Bundesländern (aus gewerkschaftlicher Sicht):
- die Betriebe sollten sich je nach Beschäftigtenzahl einer Ausbildungsverpflichtung für eine bestimmte Zeit unterziehen,
- es müssen mehr qualifizierte Ausbildungsangebote im kaufmännischen Bereich unterbreitet werden,
- die Ablösung der einzelbetrieblichen Finanzierung durch eine Ausbildungsumlage der Westbetriebe ist notwendig, eine Kostenerstattung für die Betriebe, die über Bedarf ausbilden, ist angebracht,
- die bildungspolitischen Verantwortlichen sind aufgefordert, verstärkt bei der Sicherung des Qualitätsstandards in den kaufmännisch-verwaltenden Berufen mitzuhelfen,
- dringend notwendig ist die Fortsetzung und Intensivierung der Qualifizierung von Ausbilder(innen)n, Berufsschullehrer(innen)n, Berufsbildungs- und Prüfungsausschuß-Mitgliedern. (IAB2) -
Literaturhinweis
Berufsausbildung Jugendlicher in den neuen Ländern: Expertise für die Sachverständigenkommission 9. Jugendbericht (1993)
Schober, Karen; Wolfinger, Claudia;Zitatform
Schober, Karen & Claudia Wolfinger (1993): Berufsausbildung Jugendlicher in den neuen Ländern. Expertise für die Sachverständigenkommission 9. Jugendbericht. Nürnberg, 94 S.
Abstract
Auf der Basis von amtlichen Statistiken sowie zwei Studien des IAB (Fallstudien-Untersuchung über Ausbildungsbereitschaft und Ausbildungshemmnisse in ostdeutschen Betrieben und die Entwicklung des Ausbildungsstellenangebots in sieben ausgewählten Regionen; Zusatzerhebung Ausbildung im Arbeitsmarkt-Monitor, repräsentative Längsschnittuntersuchung) wird die Transformation des Bildungs- und Übergangssystems in den neuen Bundesländern analysiert. Es ergibt sich, dass die Berufsbildungssituation Jugendlicher in den neuen Bundesländern durch die strukturellen Änderungen im Bildungssektor sich dramatisch verändert hat. Lehrstellen stehen nur noch für 54 Prozent der Bewerber (1992) zur Verfügung, in manchen ländlichen Regionen findet nur noch jeder vierte Jugendliche einen Ausbildungsplatz. Aus diesen Gründen pendeln zwischen 40.000 und 45.000 Jugendliche zu einer Lehrstelle in den Westen. Besonders betroffen sind junge Frauen sowie benachteiligte Jugendliche. (IAB)
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Literaturhinweis
Berufsausbildung Ost im Übergang: Die Entwicklung der Ausbildungsleistungen von Treuhand- und Ex-Treuhandunternehmen (1993)
Schober, Karen;Zitatform
Schober, Karen (1993): Berufsausbildung Ost im Übergang: Die Entwicklung der Ausbildungsleistungen von Treuhand- und Ex-Treuhandunternehmen. (IAB-Kurzbericht 05/1993), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Im Zuge der Verringerung des Unternehmensbestandes und des Personalabbaus in den verbliebenen Betrieben ging die Zahl der Auszubildenden in Treuhandunternehmen von etwa 200 000 Ende 1990 auf ca. 20 000 im April 1993 zurück. Im Gegenzug nahm die Ausbildungsleistung privatisierter Treuhandunternehmen auf ca. 63 000 zu. Vom Ausbildungsrückgang in Treuhandfirmen waren junge Frauen besonders betroffen. Ihr Anteil verringerte sich von 34 auf zuletzt 25 Prozent. Auch in Ex-Treuhandbetrieben waren es nur 21 Prozent. Treuhand- und Ex-Treuhandfirmen beschäftigen heute nurmehr ein Drittel aller Auszubildenden (83 000) - gegenüber ca. 70% zur Zeit vor der Wende. Der Umstrukturierungsprozeß der Berufsausbildung ist in den neuen Bundesländern in Gang gekommen, aber noch lange nicht abgeschlossen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wohnen im Osten - Lernen im Westen: Zur Situation der Ausbildungspendler in den neuen Ländern (1993)
Schober, Karen;Zitatform
Schober, Karen (1993): Wohnen im Osten - Lernen im Westen: Zur Situation der Ausbildungspendler in den neuen Ländern. (IAB-Kurzbericht 02/1993), Nürnberg, 6 S.
Abstract
Nach den Ergebnissen des Arbeitsmarkt-Monitors, einer periodischen Befragung einer 0,1%-Stichprobe der ostdeutschen Erwerbsbeteiligung, und ergänzenden Zusatzerhebungen zur Ausbildung bei 15- bis unter 20jährigen pendelten im Mai 1992 insgesamt 45 000 bis 50 000 junge Ostdeutsche zu einer Ausbildungsstelle in westdeutschen oder Westberliner Betrieben. Gut die Hälfte davon lag im Tagespendelbereich. Die Bereitschaft, künftig für eine Lehrstelle in den Westen umzuziehen oder über eine größere Entfernung zu pendeln, hat abgenommen. Für das Ausbildungsjahr 92/93 wird daher mit einer gleichbleibenden Zahl an Ausbildungspendlern gerechnet. Hauptgrund für die Ausbildung im Westen sind fehlende Ausbildungsplätze im Osten. (IAB2)
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Literaturhinweis
Ausbildungsnachfrage '93 Ost: Immer mehr Jugendliche wollen eine Lehre machen: erste Ergebnisse aus der Zusatzerhebung Ausbildung zum Arbeitsmarkt-Monitor für die neuen Bundesländer vom November 1992 (1993)
Schober, Karen;Zitatform
Schober, Karen (1993): Ausbildungsnachfrage '93 Ost: Immer mehr Jugendliche wollen eine Lehre machen. Erste Ergebnisse aus der Zusatzerhebung Ausbildung zum Arbeitsmarkt-Monitor für die neuen Bundesländer vom November 1992. (IAB-Kurzbericht 03/1993), Nürnberg, 5 S., Tabelle.
Abstract
"Rund 155 000 Jugendliche aus den neuen Ländern würden 1993 gerne eine Lehrausbildung beginnen. Gegenüber dem Vorjahr dürfte somit die Nachfrage um ca. 20 000 ansteigen. Dieser Zuwachs ist sowohl auf höhere Schulabgängerzahlen als auch auf ein gestiegenes Interesse an der dualen Ausbildung zurückzuführen. Weil das betriebliche Lehrstellenangebot quantitativ noch unzureichend ist und außerdem die Förderung überbetrieblicher Ausbildungsmaßnahmen wegfällt, fehlen für 1993 voraussichtlich ca. 35 000 Ausbildungsplätze." (Autorenreferat)
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Literaturhinweis
Veränderte Statuspassagen und Strukturwandel in der beruflichen Erstausbildung: Ergebnisse einer Längsschnittuntersuchung bei Jugendlichen in den neuen Ländern (1993)
Schober, Karen;Zitatform
Schober, Karen (1993): Veränderte Statuspassagen und Strukturwandel in der beruflichen Erstausbildung. Ergebnisse einer Längsschnittuntersuchung bei Jugendlichen in den neuen Ländern. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 26, H. 2, S. 162-175.
Abstract
"Die Zusatzerhebung Ausbildung zum Arbeitsmarkt-Monitor untersucht die Veränderungen im Bildungsverhalten und in der beruflichen Erstausbildung in den neuen Ländern. In bislang 4 Erhebungswellen wurde eine repräsentative Stichprobe von rd. 2500 ostdeutschen Jugendlichen im Alter von 15 bis unter 20 Jahren zu Bildungs- und Ausbildungswünschen, Berufsvorstellungen, Erfahrungen während der Ausbildung, Beschäftigungsperspektiven und Arbeitsmarkterfahrungen sowie zu diversen Aspekten der familiären und sozialen Lage befragt. Die Ergebnisse zeigen u.a., daß die Anpassungsprozesse im Bildungs- und Ausbildungssystem der neuen Länder an die frühere Bundesrepublik in vollem Gange sind, so z.B. der Trend zu weiterführenden Schulabschlüssen, die Bevorzugung von Dienstleistungsberufen und der rasche Strukturwandel der betrieblichen Berufsausbildung hin zur handwerklich-kleinbetrieblichen Ausbildung. Dabei wird an verschiedenen Stellen deutlich, daß dies mit mancherlei Friktionen und dysfunktionalen Folgen verbunden ist, z.B. Aufschub oder Aufgabe der Ausbildungswünsche, verlängerte Schul- und Ausbildungszeiten, Aufbau einer beträchtlichen Altnachfrage auf dem Lehrstellenmarkt, einseitiges Wachstum der kleinbetrieblich-handwerklichen und Niedergang der industriellen Berufsausbildung, Übergangsprobleme an der 'zweiten Schwelle', Benachteiligung von Mädchen in der Berufsausbildung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Jugendliche in den neuen Ländern und Berlin-Ost (1993)
Schoer, Karl; Grünheid, Evelyn; Dabbert, Edith;Zitatform
Schoer, Karl, Edith Dabbert & Evelyn Grünheid (1993): Jugendliche in den neuen Ländern und Berlin-Ost. In: Zur wirtschaftlichen und sozialen Lage in den neuen Bundesländern H. 11, S. 9-18.
Abstract
"Die Jugendlichen, die etwa 12% der Gesamtbevölkerung in den neuen Ländern und Berlin-Ost ausmachen, sind in vielfältiger Weise von dem zur Zeit stattfindenden Transformationsprozeß betroffen. Einbezogen in die Untersuchung wurden Personen im Alter von 15 bis unter 25 Jahren. In diesen Altersabschnitt fallen in der Regel die Phase der schulischen und beruflichen Ausbildung und der Übergang in das Erwerbsleben sowie auch häufig die Familiengründung. Der erste Abschnitt der Ausarbeitung beschäftigt sich mit einigen demographischen und sozialen Tatbeständen. In den weiteren Abschnitten werden die schulische und berufliche Ausbildung der Jugendlichen, ihre Erwerbsbeteiligung und schließlich ihre Einkommensverhältnisse betrachtet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Jugend und Berufsausbildung in den neuen Bundesländern (1993)
Schweikert, Klaus;Zitatform
Schweikert, Klaus (1993): Jugend und Berufsausbildung in den neuen Bundesländern. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 22, H. 3, S. 17-21.
Abstract
Das Bundesinstitut für Berufsbildung hat Ende 1991 eine Untersuchung zu Berufswahl, Ausbildungsverlauf und zu normativen Strukturen von Jugendlichen begonnen. Das Projekt will Daten von Schulabgängern aus den neuen Bundesländern bereitstellen und mit Daten von Jugendlichen aus den alten Bundesländern vergleichen. Der Beitrag stellt erste Ergebnisse der Studie vor. Dabei nimmt der Autor Bezug auf Wertorientierungen und Einstellungen von Jugendlichen und auf den Wertewandel, der sich als Folge des gesellschaftlichen Wandels bei den Jugendlichen in den neuen Bundesländern feststellen läßt. Abschließend wird der Frage nachgegangen, inwieweit das Berufsbildungssystem die normativen Strukturen der Auszubildenden beeinflussen kann und welche Aufgaben sozialisatorischer Art dabei auf die an der Berufsausbildung Beteiligten zukommen. (BIBB2)
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Literaturhinweis
Der schwierige Weg ins duale System: Fallstudien zur Ausbildungsbereitschaft ostdeutscher Betriebe (1993)
Wolfinger, Claudia;Zitatform
Wolfinger, Claudia (1993): Der schwierige Weg ins duale System: Fallstudien zur Ausbildungsbereitschaft ostdeutscher Betriebe. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 26, H. 2, S. 176-191.
Abstract
Ber Beitrag beschäftigt sich mit den Umorientierungs- und Umgestaltungsproblemen auf der Angebotsseite des Ausbildungsmarktes. Es wird untersucht, welche wirtschaftlichen, betrieblichen und institutionellen Faktoren hemmend bzw. fördernd auf die Bereitstellung eines ausreichenden betrieblichen Ausbildungsstellenangebots einwirken. Zunächst werden charakteristische Unterschiede der betrieblichen Ausbildung in der DDR und der Bundesrepublik dargestellt, auf deren Basis die Ursachen des gegenwärtigen Lehrstellenmangels in den neuen Ländern zu analysieren sind. Die Kontrastierung der Ausbildungssysteme beschränkt sich dabei auf solche Aspekte, die für die erforderlichen Umstrukturierungen in besonderem Maße hinderlich sind. Im Hauptteil werden Zielsetzung, Methode und Ergebnisse einer am IAB durchgeführten qualitativen Studie zur Ausbildungsbereitschaft und zu Ausbildungshemmnissen bei ostdeutschen Betrieben dargestellt. Dabei wurde auch der Stellenwert betriebsbezogener Förderprogramme erhoben. (IAB2)
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Literaturhinweis
Entwicklung der Berufsausbildung in den neuen Ländern (1993)
Zitatform
(1993): Entwicklung der Berufsausbildung in den neuen Ländern. (Materialien zur Bildungsplanung und zur Forschungsförderung 31), Bonn, 75 S.
Abstract
In dem Bericht "werden ausgewählte Probleme der Berufsausbildung in den neuen Ländern aufgegriffen und Ansätze zu ihrer Lösung aufgezeigt." Dabei geht es um die Koordinierung vordringlicher Maßnahmen zur Sicherung der Ausbildungsplätze in Betrieben, außerbetrieblichen Einrichtungen und beruflichen Schulen, um die Umsetzung der Ausbildungsordnungen und Rahmenlehrpläne sowie die weitere Entwicklung der Berufsschulen um Aus-, Fort- und Weiterbildung der Lehrer an beruflichen Schulen und Qualifizierung der betrieblichen Ausbilder, um die weitere Entwicklung der Fachschulen und um Kosten. (IAB2)
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Literaturhinweis
Entwicklung und Förderung überbetrieblicher Berufsbildungsstätten in den neuen Bundesländern (1992)
Burkhardt, Dieter; Kielwein, Kurt;Zitatform
Burkhardt, Dieter & Kurt Kielwein (1992): Entwicklung und Förderung überbetrieblicher Berufsbildungsstätten in den neuen Bundesländern. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 21, H. 2, S. 15-21.
Abstract
"Der Aufbau eines Netzes von überbetrieblichen Berufsbildungsstätten im östlichen Teil Deutschlands ist berufsbildungspolitisch eine sehr bedeutsame Aufgabe, die wesentlich höhere konzeptionelle Anforderungen stellt, als dies bei der Schaffung überbetrieblicher Ausbildungskapazitäten in den alten Bundesländern der Fall war. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit, wird in dem Beitrag beschrieben, welche Probleme aus heutiger Sicht zu meistern sind, was bei der Förderung überbetrieblicher Bildungsstätten in den neuen Bundesländern zu bedenken ist und was gefördert werden kann." (Autorenreferat)
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Literaturhinweis
Ausbildung in den neuen Bundesländern: Ergebnisse der Zusatzerhebung zum Arbeitsmarkt-Monitor vom November 1991 (1992)
Enderle, Jovita; Schober, Karen; Bielenski, Harald;Zitatform
Enderle, Jovita, Harald Bielenski & Karen Schober (1992): Ausbildung in den neuen Bundesländern. Ergebnisse der Zusatzerhebung zum Arbeitsmarkt-Monitor vom November 1991. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 154.2), Nürnberg, 272 S.
Abstract
Um den voraussichtlichen Bedarf an Ausbildungsplätzen in Betrieben und Schulen der neuen Bundesländer besser einschätzen zu können hat das IAB sich entschlossen "im Rahmen des von Infratest im Auftrage der BA durchgeführten Arbeitsmarkt-Monitors (vgl. BeitrAB 148.1, 148.2 und 148.3) eine Zusatzstudie bei 16- bis unter 20jährigen Jugendlichen zu Fragen des Übergangs vom Bildungs- ins Beschäftigungssystem in den neuen Bundesländern durchführen zu lassen. Hauptfragestellungen dieser Studie, die wie der Arbeitsmarkt-Monitor in mehreren Befragungswellen durchgeführt wird, sind:
-Ausbildungswünsche und Ausbildungsabsichten,
-Versorgung mit betrieblichen und schulischen Ausbildungsplätzen,
-Einmündung und Verbleib von Ausbildungssuchenden,
-Ersatz-Einmündungen/ Qualifizierungen, sonstige Alternativen,
-Strukturdaten zur betrieblichen/überbetrieblichen Berufsausbildung in der Umbruchphase nach der Vereinigung,
-Umfang und strukturelle Aspekte von Lehrvertragslösungen,
-Probleme an der "zweiten Swelle" nach Abschluß der Lehre,
-Pendel- bzw. Abwanderungsneigungen in die alten Bundesländer,
-Ausbildungs- und Beschäftigungssituationen besonderer Personengruppen (junge Frauen, Sonderschüler, Abgänge 8.Klasse, Ungelernte und Teilfacharbeiter). Die Studie wurde erstmals im Mai 1991 bei einer repräsentativen Auswahl von rd. 2000 Jugendlichen durchgeführt. Der Band enthält die Ergebnisse der Zusatzerhebung zum Arbeitsmarkt-Monitor vom November 1991. (IAB2) -
Literaturhinweis
Defizite in der Berufsausbildung der Lehrlinge in den neuen Bundesländern (1992)
Jeschek, Wolfgang;Zitatform
Jeschek, Wolfgang (1992): Defizite in der Berufsausbildung der Lehrlinge in den neuen Bundesländern. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 59, H. 31/32, S. 390-396.
Abstract
In dem Beitrag wird zunächst gezeigt, daß das Angebot an betrieblichen Ausbildungsplätzen 1991 in Ostdeutschland nicht ausreichte, so daß viele Jugendliche eine außerbetriebliche Ausbildung beginnen mußten. Dann werden berufliche, geschlechtsspezifische und regionale Ungleichgewichte bei der Verteilung der Ausbildungsplätze angesprochen und schließlich Maßnahmen zur Förderung der Ausbildung beschrieben. (IAB)
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Literaturhinweis
Bildung und Beruf im Umbruch: Zur Diskussion der Übergänge in die berufliche Bildung und Beschäftigung im geeinten Deutschland (1992)
Kaiser, Manfred; Otto, Manfred; Spitzky, Norbert; Riebe, Karl; Timmermann, Dieter; Görlitz, Herbert; Hartung, Uwe; Kau, Wienand; Friebel, Harry; Palamidis, Helene; Kabisch, Sigrun ; Näke, Joachim; Kasek, Leonhard; Müller, Karin; Weißhuhn, Gernot; Müller, Gisela; Bertram, Barbara; Meininger, Klaus-Dieter; Großer, Heinz; Meier, Uta; Helling, Vera; Ludwig-Mayerhofer, Wolfgang; Hahn, Toni; Kupka, Peter ; Göpfarth, Gunter; Kuklinksi, Peter;Zitatform
Kaiser, Manfred, Norbert Spitzky, Karl Riebe, Dieter Timmermann, Uwe Hartung, Wienand Kau, Harry Friebel, Helene Palamidis, Sigrun Kabisch, Joachim Näke, Leonhard Kasek, Karin Müller, Gernot Weißhuhn, Gisela Müller, Barbara Bertram, Klaus-Dieter Meininger, Heinz Großer, Uta Meier, Vera Helling, Wolfgang Ludwig-Mayerhofer, Toni Hahn, Peter Kupka, Gunter Göpfarth & Peter Kuklinksi (1992): Bildung und Beruf im Umbruch: Zur Diskussion der Übergänge in die berufliche Bildung und Beschäftigung im geeinten Deutschland. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 153.2), Nürnberg, 258 S.
Abstract
Der Band bildet den zweiten Teil einer Ergebnisdokumentation von vier Seminaren, die vom IAB von Dezember 1990 bis Februar 1991 veranstaltet wurden. Thema der Veranstaltungen war der Zustand des Bildungswesens und des Beschäftigungssystems im Alt-Bundesgebiet und den neuen Bundesländern unmittelbar nach der staatlichen Einigung. (IAB)
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Literaturhinweis
Bildung und Beruf im Umbruch: Zur Diskussion der Übergänge in die berufliche Bildung, in Hochschule und Beschäftigung im geeinten Deutschland (1992)
Kaiser, Manfred;Zitatform
(1992): Bildung und Beruf im Umbruch: Zur Diskussion der Übergänge in die berufliche Bildung, in Hochschule und Beschäftigung im geeinten Deutschland. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 153.1), Nürnberg, 107 S.
Abstract
Der Bericht resultiert aus je zwei Forschungsseminaren zu den Themen "Entwicklungsperspektiven der beruflichen Bildung im vereinten Deutschland" und "Entwicklungsperspektiven des Hochschulwesens im vereinten Deutschland", die zwischen Dezember 1990 und Februar 1991 in Nürnberg gemeinsam vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesanstalt für Arbeit, dem damaligen Zentralinstitut für Jugendforschung Leipzig, der Universität Leipzig, dem ehemaligen Zentralen Forschungsinstitut für Arbeit in Dresden und der Gesellschaft für Ausbildungsforschung und Berufsentwicklung e.V., München durchgeführt wurden. Eingeladen waren namhafte Forscher aus Ost- und Westdeutschland auf den Gebieten der empirischen Arbeitsmarkt- und Qualifikationsforschung, der Berufsbildungsforschung, der Berufsverlaufs-, Verbleibs- und Hochschulabsolventenforschung sowie der Jugendforschung. Die Seminare waren so aufgebaut, daß zu beiden Bereichen (Berufsbildung und Hochschulbildung) im jeweils ersten Seminar alles zusammengetragen wurde, was an einschlägigen oder thematisch relevanten empirischen Ergebnissen von den Teilnehmern eingebracht werden konnte. Diese Beiträge wurden gesondert veröffentlicht in BeitrAB Nr.153.2. und 153.3. Im jeweils zweiten Seminar wurde dann versucht, aus all den Daten, ergänzt durch aktuelle Befunde und Primäreindrücke, ein genaueres Bild der in den neuen Bundesländern entstandenen Probleme der Berufsausbildung bzw. des Hochschulwesens zu zeichnen und erste Lösungsperspektiven zu diskutieren. Vor allem auf die Verhandlungen dieser zweiten Seminare stützt sich die Berichterstattung in diesem Band, die also in keiner Weise beanspruchen kann, ein vollständiges Bild der Problematik zu entwickeln, sondern die lediglich in zusammengefaßter Form wiedergibt, was von den Experten, die an den Treffen teilnahmen, herausgearbeitet wurde. Den Teilnehmern wurde vor Beginn der Veranstaltungen ein Seminarexpose mit einem Katalog von Forschungsfragen, das den Rahmen der Seminardiskussionen abstecken sollte, zugeschickt. Dieses Expose wird einleitend widergegeben. (IAB2)
Inhaltsverzeichnis:
Einleitung: Vorgeschichte und Fragestellungen der Seminarfolge (9-26);
Grundlegende Entwicklungstendenzen, politisch-rechtliche Ausgangssituation
Rahmenbedingungen (27-30);
Individualisierung und Marktwirtschaft (31-32);
Die ökonomischen Rahmenbedingungen (33-34);
Entwicklungsszenarien für den zukünftigen Qualifikationsbedarf in den neuen Bundesländern (35-37);
Annahmen zum künftigen Qualifikationsbedarf in den neuen Ländern (38-45);
Probleme und Entwicklungsperspektiven der beruflichen Bildung in den neuen Bundesländern
Verluste an Ausbildungskapazitäten - Ausgangslage (46-51);
Lösungen und Lösungsperspektiven (52-57);
Zur inhaltlichen Neuorientierung der beruflichen Bildung in den neuen Bundesländern - Die Situation der Ausbildung nach der Vereinigung (58-63);
Praktische Empfehlungen und Forschungsbedarf (64-65);
Probleme der Berufswahl und der Berufsorientierung - Problemlage (65-69);
Praktische Empfehlungen und Forschungsbedarf (70-73);
Zur Entwicklung des Weiterbildungsbedarfs - Arbeitsmarkt- und Weiterbildungsprobleme in den neuen Ländern (73-77);
Vorschläge für Maßnahmen und Forschungsbedarf (77-79);
Probleme und Entwicklungsperspektiven der Hochschulbildung in den neuen Bundesländern
Zur Situation der Hochschulen und der Hochschulabsolventen in den neuen Bundesländern - Das Hochschulwesen in der ehemaligen DDR bis zur Vereinigung (80-85);
Probleme des Hochschulwesens in den neuen Bundesländern nach der Vereinigung (85-92);
Perspektiven für die Weiterentwicklung der Hochschulen und der Situation der Hochschulabsolventen in den neuen Bundesländern (93-99);
Vorschläge zur Verbesserung der Lage der Studierenden und der Absolventen (100-107). -
Literaturhinweis
Neue Bundesländer: Betriebliche Ausbildungskapazitäten noch unzureichend: berufliche Erstausbildung nähert sich westdeutschen Strukturen an (1992)
Schober, Karen;Zitatform
Schober, Karen (1992): Neue Bundesländer: Betriebliche Ausbildungskapazitäten noch unzureichend. Berufliche Erstausbildung nähert sich westdeutschen Strukturen an. (IAB-Kurzbericht 20/1992), Nürnberg, 4 S., Tabelle.
Abstract
In dem Beitrag werden aus dem Arbeitsmarkt-Monitor für Ostdeutschland, Zusatzerhebung Ausbildung vom Nov. 1991, Strukturanpassungen in der betrieblichen Berufsausbildung angezeigt: "Die Gesamtzahl der besetzten Ausbildungsplätze schrumpfte von 344000 im Jahre 1989 auf rd. 265000 im Ausbildungsjahr 1991/92. Wegen des globalen Defizits an Ausbildungsplätzen erhält gegenwärtig rd. ein Fünftel der Auszubildenden eine Berufsausbildung in überbetrieblichen Einrichtungen. Der Anteil der Ausbildung in Kleinbetrieben (weniger als 20 Beschäftigte) stieg von 9% 1989 auf 19% 1991; bei den Auszubildenden im 1. Ausbildungsjahr sogar auf 29%. Die Ausbildung expandierte vor allem in der Bauwirtschaft, dem Kredit- und Versicherungsgewerbe sowie anderen Dienstleistungsgewerben. Neugegründete Unternehmen bilden noch in geringem Umfang, aber mit steigender Tendenz aus." (IAB2)
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Literaturhinweis
Ausbildung Ost: Bilanz 1991 und Vorausschau 1992: erste Ergebnisse aus der Wiederholungsbefragung zum "Arbeitsmarkt-Monitor" (Zusatzerhebung Ausbildung) vom November 1991 (1992)
Schober, Karen;Zitatform
Schober, Karen (1992): Ausbildung Ost: Bilanz 1991 und Vorausschau 1992. Erste Ergebnisse aus der Wiederholungsbefragung zum "Arbeitsmarkt-Monitor" (Zusatzerhebung Ausbildung) vom November 1991. (IAB-Kurzbericht 05/1992), Nürnberg, 6 S.
Abstract
"Die Nachfrage nach Lehrstellen wird 1992 in den neuen Bundesländern voraussichtlich um 25 Prozent steigen - vor allem aus demografischen Gründen. Gleichwohl tendieren die Ausbildungsabsichten der ostdeutschen Schüler stärker in Richtung Abitur als zur betrieblichen Ausbildung. Die Lehrstellennachfrage wird sich auch 192 nicht nur aus Schulabgängern, sondern in erheblichem Umfang aus anderen, z.T. älteren Personengruppen (Arbeitslose, Wehrpflichtige, Auszubildende, Berufstätige) zusammensetzen. Die Zahl der Jugendlichen, deren Lehrverträge aus betriebsbedingten Gründen vorzeitig gelöst werden ('Konkurslehrlinge'), wird 1992 voraussichtlich geringer ausfallen als 1991." (Autorenreferat)
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Literaturhinweis
Ausbildungsbereitschaft und Ausbildungshemmnisse: erste Ergebnisse aus dem IAB-Projekt "Struktur und Entwicklung des Ausbildungsstellenangebots in ausgewählten Regionen der neuen Bundesländer" (1992)
Schober, Karen; Wolfinger, Claudia;Zitatform
Schober, Karen & Claudia Wolfinger (1992): Ausbildungsbereitschaft und Ausbildungshemmnisse. Erste Ergebnisse aus dem IAB-Projekt "Struktur und Entwicklung des Ausbildungsstellenangebots in ausgewählten Regionen der neuen Bundesländer". (IAB-Werkstattbericht 15/1992), Nürnberg, 34 S.
Abstract
"Das IAB hat in sieben ausgewählten Arbeitsamtsbezirken der neuen Bundesländer Fallstudien durchgeführt, um die Ausbildungsbereitschaft von Betrieben und mögliche Ausbildungshemmnisse zu untersuchen. In den Monaten April bis Juli 1992 wurden rund 140 Interviews mit Experten aus Betrieben, Kammern, Arbeitsämtern, Kommunen, Bildungseinrichtungen, Gewerkschaften und Schulen über die lokale Ausbildungssituation durchgeführt. Der Bericht gibt erste Einschätzungen und Trends aus diesen Fallstudien wieder. Die Gespräche mit den lokalen Akteuren der Berufsbildung verdeutlichen, wie stark die Ausbildungsbereitschaft von der Größe und wirtschaftlichen Situation der Betriebe sowie dem Stand der Privatisierung beeinflußt wird." (Autorenreferat)
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Literaturhinweis
Neue Länder - neue Berufsausbildung?: Prozeß, Probleme und Perspektiven des Übergangs der Berufsausbildung in den neuen Bundesländern. Ein Reader mit Beiträgen aus Forschung, Wissenschaft und Praxis (1992)
Seyfried, Brigitte; Wordelmann, Peter;Zitatform
Seyfried, Brigitte & Peter Wordelmann (Hrsg.) (1992): Neue Länder - neue Berufsausbildung? Prozeß, Probleme und Perspektiven des Übergangs der Berufsausbildung in den neuen Bundesländern. Ein Reader mit Beiträgen aus Forschung, Wissenschaft und Praxis. (Berichte zur beruflichen Bildung 153), Berlin u.a., 525 S.
Abstract
Der Reader zielt darauf ab, fragmentarisch den bisherigen Übergangsprozeß und den Stand des Übergangs der Berufsausbildung in Ostdeutschland zu dokumentieren. Die einzelnen Beiträge gruppieren sich um folgende Themen: Ausgangslage und Prozeß der Umstellung der Berufsausbildung in den neuen Bundesländern, gegenwärtige Problemstellungen im Berufsausbildungssystem der neuen Bundesländer, Entwicklung der Berufsausbildung in den neuen Bundesländern. Dabei werden auch einzelne konkrete Beispiele im regionalen Kontext dargestellt und bestimmte Personengruppen (junge Frauen, benachteiligte Jugendliche) sowie Organisations- und Rechtsfragen behandelt. (IAB)
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Literaturhinweis
Kurzberichte 1991 (1992)
Zitatform
(1992): Kurzberichte 1991. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 42.13), Nürnberg, 247 S.
Abstract
Der Band enthält die 1991 vom IAB herausgegebenen Kurzberichte. Diese Berichte sollen zu aktuellen Fragen des Arbeitsmarktes rasch und knapp aus dem wissenschaftlichem Raum Auskünfte geben. Die Auskünfte fallen entweder als spezifische Recherche aus gegebenem Anlaß oder frühes Teilresultat aus laufenden Forschungsprojekten an. Die Kurzberichte 1991 behandeln größtenteils Entwicklungen in den neuen Bundesländern, z.B. den Beschäftigungsabbau in Problembranchen, die Entwicklung der Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit, den Ausbildungsstellenmarkt und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen. (IAB2)
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Literaturhinweis
Bedingungen und Aufgaben bei der Umgestaltung des Berufsbildungssystems in den neuen Bundesländern (1991)
Autsch, Bernhard; Brandes, Harald; Walden, Günter;Zitatform
Autsch, Bernhard, Harald Brandes & Günter Walden (1991): Bedingungen und Aufgaben bei der Umgestaltung des Berufsbildungssystems in den neuen Bundesländern. (Bundesinstitut für Berufsbildung. Sonderveröffentlichung), Berlin u.a., 49 S.
Abstract
"Der Bericht enthält Ergebnisse einer Erhebung, die das Bundesinstitut für Berufsbildung gemeinsam mit dem damaligen Zentralinstitut für Berufsbildung der DDR im Herbst 1990 bei betrieblichen und kommunalen Berufsschulen, Ausbildungsstätten der Betriebe und Betriebsakademien durchgeführt hat. Ziel der Untersuchung war es, den Beginn eines grundlegenden Strukturwandels im Bereich der Berufsbildung zu dokumentieren. Dabei sollten vor allem die qualitativen und quantitativen Bedingungen des Berufsbildungssystems für den anstehenden Umbruch näher bestimmt, auf Problemfelder aufmerksam gemacht und damit bildungspolitische Maßnahmen unterstützt werden. Der Bericht enthält eine Vielzahl von Informationen zu den Strukturen und Entwicklungstendenzen der Aus- und Weiterbildung in der ehemaligen DDR." (Autorenreferat)
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Literaturhinweis
Bedingungen und Aufgaben bei der Umgestaltung des Berufsbildungssystems in den neuen Bundesländern (1991)
Autsch, Bernhard; Walden, Günter; Brandes, Harald;Zitatform
Autsch, Bernhard, Harald Brandes & Günter Walden (1991): Bedingungen und Aufgaben bei der Umgestaltung des Berufsbildungssystems in den neuen Bundesländern. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 20, H. 3, S. 9-17.
Abstract
"Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) und das ehemalige Zentralinstitut für Berufsbildung (ZIB) befragten im Spätsommer 1990 Berufsbildungsstätten und berufliche Schulen der neuen Bundesländer zu den seit der 'Wende' bereits vollzogenen Veränderungen, zu ihrer gegenwärtigen Situation sowie zu sich abzeichnenden Perspektiven. Es wurden alle betrieblichen und kommunalen Berufsschulen sowie die Ausbildungsstätten der Betriebe angeschrieben. Insgesamt beteiligten sich 2 119 Ausbildungsstätten (62 Prozent) und 625 Berufsschulen (53 Prozent) an der Erhebung. Ziel der Untersuchung war es, den Beginn eines fundamentalen Strukturwandels in einer einmaligen historischen Situation zu dokumentieren. Dabei sollen vor allem die qualitativen und quantitativen Bedingungen des Berufsbildungssystems für die Ausbildungsjahre 1990/91 und 1991/92 näher bestimmt, auf Problemfelder aufmerksam gemacht und empirische Grundlagen für bildungspolitische Maßnahmen gelegt werden. Der Aufsatz enthält wesentliche Ergebnisse dieser Untersuchung." (Autorenreferat)
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Literaturhinweis
Berufsbildung in den neuen Bundesländern 1991: Erfahrungen, aktuelle Berichte, Perspektiven (1991)
Zitatform
(1991): Berufsbildung in den neuen Bundesländern 1991. Erfahrungen, aktuelle Berichte, Perspektiven. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 20, H. Sonderheft, S. 1-68.
Abstract
Das Sonderheft ist dem Umgestaltungsprozeß der beruflichen Bildung in Ostdeutschland gewidmet. Zunächst bilanziert der Bildungsminister die Aktivitäten zur Sicherung des Ausbildungsplatzangebotes und zur Förderung der beruflichen Weiterbildung. Ferner beschreibt er die bildungspolitischen Ziele der Bundesregierung. Dann folgen Fachbeiträge, in denen Autorinnen und Autoren aus den neuen Ländern über ihre Erfahrungen beim Aufbau der kaufmännischen Berufsausbildung, der Handwerksausbildung und der beruflichen Weiterbildung berichten sowie zu Perspektiven der Berufsbildungsforschung und der Berufsbildungsverwaltung Stellung nehmen. Ergänzend hierzu informieren 20 Kurzbeiträge über laufende Forschungsprojekte, Modellversuche und andere Aktivitäten zur Neuordnung der Berufsbildung. (IAB)
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Literaturhinweis
Beispiele zur Umsetzung der neuen Ausbildungsordnungen (1990)
Albrecht, Günter; Bongard, Harald W.; Döhnel, Dieter;Zitatform
Albrecht, Günter, Harald W. Bongard & Dieter Döhnel (1990): Beispiele zur Umsetzung der neuen Ausbildungsordnungen. In: Berufsbildung, Jg. 44, H. 9, S. 384-392.
Abstract
"Mit Blick auf die deutsche Einheit und im Ergebnis der vollzogenen Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion hat sich auch die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen 'aus Ost und West' auf dem Gebiet der beruflichen Bildung intensiviert. Die Verwirklichung des Berufsbildungsgesetzes in der betrieblichen Ausbildung und den Berufsschulen ist mit weitreichenden Konsequenzen verbunden. Zugleich ist ein umfangreicher Katalog sehr kurzfristiger Aufgaben zu bearbeiten. Die erfolgte Übernahme des dualen Systems bedingt auch ein zukunftsorientiertes Konzept für die berufliche Erstausbildung in der gemeinsamen Verantwortung von Arbeitgebern, Gewerkschaften und öffentlicher Hand. Mit dem Beitrag soll an Beispielen deutlich werden, wie in Zusammenarbeit von Volkswagen und Sachsenring mit wissenschaftlicher Begleitung durch das Zentralinstitut für Berufsbildung in der betrieblichen Ausbildung der Automobilwerke die Weiterentwicklung der beruflichen Bildung entsprechend den neuen bzw. veränderten Zielen, Inhalten und Methoden erfolgt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Bildungswesen in Ostdeutschland im Übergang (1990)
Jeschek, Wolfgang;Zitatform
Jeschek, Wolfgang (1990): Bildungswesen in Ostdeutschland im Übergang. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 57, H. 45, S. 637-642.
Abstract
In dem Beitrag werden zunächst die Unterschiede zwischen dem zentralstaatlich organisierten Bildungssystem der ehemaligen DDR und dem föderativen System der Bundesrepublik kurz umrissen sowie die Bildungsbeteiligung und die Verteilung der Schüler und Studenten auf die Schul- und Hochschularten im Jahre 1988 in beiden deutschen Staaten dargestellt. Anschließend werden die Probleme bei der Umgestaltung des ostdeutschen Bildungswesen verdeutlicht. Der Autor geht davon aus, daß die Reformen erhebliche personelle und finanzielle Ressourcen erfordern und längere Zeit beanspruchen werden. Er sieht Chancen, auch einige landesspezifische Schwerpunkte , wie die Berufsbildung Abitur, zu erhalten. (IAB)
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