Transformationsprozess in Ostdeutschland – Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Gesellschaft
Seit der Wiedervereinigung ist die Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland Leitlinie deutscher Politik. Dennoch unterscheiden sich auch viele Jahre nach dem Fall der Mauer Wirtschaft und Arbeitsmärkte in Ost und West noch immer deutlich, mit weitreichenden Konsequenzen für den gesellschaftlichen Wandel und die Lebenslagen ostdeutscher Bürgerinnen und Bürger.
Dieses Dossier präsentiert wissenschaftliche Analysen und Positionen politischer Akteure zum Strukturwandel in den Bereichen Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Bevölkerung, Gesellschaft und Bildung.
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- Forschung und Ergebnisse aus dem IAB
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Literaturhinweis
Arbeitsmarktseitige Wirkungen struktureller Veränderungen im überwiegend agrarisch geprägten Verflechtungsraum Berlin-Brandenburg (1996)
Römer, Hans-J.; Scholtes, Penja; Kossielny, Marianne; Schmidt, Manfred; Schlobach, Dieter;Zitatform
(1996): Arbeitsmarktseitige Wirkungen struktureller Veränderungen im überwiegend agrarisch geprägten Verflechtungsraum Berlin-Brandenburg. Berlin, 117 S., Anhang.
Abstract
"Die wirtschaftlichen, kulturellen, landesplanerischen und sozialen Beziehungen zwischen Berlin und dem Land Brandenburg vertiefen sich im Zuge zunehmender Verflechtung und engerer Kooperation in hoher Dynamik. Im Ergebnis der nunmehr 5-jährigen Entwicklung nach der Wiedervereinigung vollziehen sich in dieser Region bedeutende, nachhaltige Veränderungen Insbesondere in bezug auf die Standortverteilung von Produktion, Dienstleistungen, Gewerbeansiedlungen sowie in enger Verknüpfung damit natürlich auch der Flächen- und Ressourcennutzung. Dieser Prozeß bewirkt auch in den ländlichen Regionen, insbesondere des engeren Verflechtungsraumes, weitgehende Veränderungen. Gebietlich entsteht eine völlig neue Standortprofilierung der wirtschaftlichen Strukturen mit allen Folgewirkungen, insbesondere in bezug auf Beschäftigungsfelder, die jeweilige Beschäftigungssituation und erwartbare Beschäftigungspotentiale." Die Studie basiert weitestgehend auf empirische Untersuchung zu folgenden Schwerpunkten: -"raumordnerische Rahmenbedingungen, demographische Trends und Entwicklungen,
-Beschäftigungsgrad und Dynamik des Arbeitsplatzangebotes,
-erwartbare Entwicklungen in der Land- und Ernährungswirtschaft,
-neu entstehende Arbeitsplätze in sich herausbildenden Gewerbegebieten, -geschaffene Arbeitsplatzpotentiale für Arbeitslose in ländlichen Beschäftigungsgesellschaften,
-Dynamik der Pendlerbewegungen,
-neu entstandene Erwerbsplätze in den Tätigkeitsfeldern allgemein und produktionsorientierte Dienstleistungen, ländlicher Tourismus und Umweltpflege." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Grundlinien der Wirtschaftsentwicklung in Berlin 1994/95 (1995)
Brenke, Karl;Zitatform
Brenke, Karl (1995): Grundlinien der Wirtschaftsentwicklung in Berlin 1994/95. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 62, H. 5, S. 127-134.
Abstract
"In Berlin entwickelt sich die Wirtschaftsleistung ungünstiger als in den übrigen Ländern der Bundesrepublik. Bestimmt wird das Bild nach wie vor von einem tiefgreifenden Strukturwandel. In den östlichen Bezirken der Stadt ist er bereits weit vorangekommen, im westlichen Stadtteil dagegen bereitet der Abbau von Subventionen und anderen staatlichen Hilfen nach wie vor große Probleme. Hier war das reale Bruttoinlandsprodukt 1994 nochmals niedriger als im Vorjahr, und zwar um etwa 1vH. Im Ostteil Berlins erhöhte sich hingegen die Leistung - auf niedrigem Niveau - grob geschätzt um reichlich 3 vH. Das reichte nicht ganz aus, um den Rückgang im Westteil der Stadt wettzumachen. Für 1995 ist für Gesamtberlin mit einem Zuwachs von 1 vH zu rechnen. Die Wachstumsrate in den östlichen Bezirken wird etwas höher sein als im letzten Jahr (knapp 5 vH); im Westteil Berlins bleibt die Wirtschaftsleistung auf dem Niveau von 1994. Die Lage auf dem Arbeitsmarkt wird sich nicht bessern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wirtschaftliche Aspekte einer Vereinigung der Länder Brandenburg und Berlin (1995)
Zitatform
Döring, Thomas, Kurt Geppert, Manfred Horn, Eckhard Kutter & Dieter Vesper (1995): Wirtschaftliche Aspekte einer Vereinigung der Länder Brandenburg und Berlin. (Beiträge zur Strukturforschung 157), Berlin: Duncker & Humblot, 304 S.
Abstract
"Das Gutachten kommt zu dem Schluß, daß erst durch die Zusammenführung der verschiedenen Einflußkomponenten - westeuropäische Integration, Öffnung Mittel- und Osteuropas und Vereinigung Deutschlands - und unter Berücksichtigung der vorhandenen Wirtschaftsstruktur sich ein vollständiges Bild über die Entwicklungsaussichten der Region Brandenburg-Berlin gewinnen läßt: Für das Land Brandenburg ist mit einer regional stark differenzierten Beschäftigungsentwicklung zu rechnen. Die nördlichen und südlichen Landesteile werden in erheblichem Umfang Arbeitsplätze verlieren, während die Beschäftigung im Verflechtungsraum mit Berlin expandieren wird. Insgesamt dürfte sich im Land Brandenburg die Beschäftigung ganz ähnlich entwickeln wie im Durchschnitt Ostdeutschlands. Dies würde bedeuten, daß im Jahr 2010 rund 1,1 Millionen Einwohner des Landes einen Arbeitsplatz hätten. Auch in diesem eher optimistischen Zukunftsbild wären noch knapp 100 000 Menschen als arbeitslos registriert, die Arbeitsmarktlücke insgesamt wäre auf 150 000 bis 170 000 zu veranschlagen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wandel und Kontinuitäten in den Haltungen Ostberliner Mütter und Töchter zu Erwerbstätigkeit und Familie: Teil 1: Forschungsbericht (1995)
Harre, Elke; Schmidt, Ines;Zitatform
Harre, Elke & Ines Schmidt (1995): Wandel und Kontinuitäten in den Haltungen Ostberliner Mütter und Töchter zu Erwerbstätigkeit und Familie. Teil 1: Forschungsbericht. Berlin: Trafo Verlag, 146 S.
Abstract
Das Erkenntnisinteresse der Untersuchung ging dahin, an der Ausprägung sowie an der Veränderung bzw. Kontinuität verschiedener Aspekte von Erwerbs- und Familienorientierungen und entsprechenden Handlungsmustern die unterschiedliche Bedeutung von Alters- und Generationsunterschieden (Mütter - Töchter) explorativ zu beschreiben. Zu analysieren war zum einen, welche Wirkungen vom deutschen Einigungsprozeß ausgehen, ob und in welchem Maße diese Wirkungen familiale Sozialisationsprozesse überlagern können und zum anderen, welche Rolle familiale Erfahrungen, individuelle Lebensgefühle und Zeitempfinden für die Ausprägung der Haltung zu Erwerbstätigkeit und Familie spielen. Weitere Fragestellungen waren der Einfluß der derzeitigen Arbeits- und Familiensituation der Mütter auf die Berufs- und Lebensentwürfe der Töchter und die Kommunikationsbeziehungen zwischen Müttern und Töchtern. Für die Untersuchung wurden 1993 und 1994 schriftliche Befragungen und Tiefeninterviews mit Ostberliner Gymnasiastinnen der Klassenstufen 12 und 13 sowie deren Müttern durchgeführt. (IAB2)
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Literaturhinweis
Frauen auf dem Berliner Arbeitsmarkt: beruflicher Wiedereinstieg von Frauen nach Erwerbslosigkeit oder Familienpause (1995)
Jasper, Gerda; Grimm, Erika; Tügel, Annegret;Zitatform
Jasper, Gerda, Erika Grimm & Annegret Tügel (1995): Frauen auf dem Berliner Arbeitsmarkt. Beruflicher Wiedereinstieg von Frauen nach Erwerbslosigkeit oder Familienpause. (Schriftenreihe der Senatsverwaltung für Arbeit und Frauen 07), Berlin: BBJ Verlag, 199 S.
Abstract
"Ziel der Expertise war es festzustellen, wie sich die objektiven und subjektiven Bedingungen des beruflichen Wiedereinstiegs für Ost- und Westberlinerinnen entwickelt haben, inwieweit sie sich förderlich oder hindernd auswirken und wie sich die Rückkehr der Frauen ins Erwerbsleben gestaltet. Insbesondere ging es um die Beantwortung folgender Fragen:_-Welche Wege des beruflichen Wiedereinstiegs in eine reguläre Beschäftigung sind besonders erfolgreich, bzw. welche Faktoren behindern selbigen - in Verbindung mit der Arbeitsmarktsituation - am stärksten?_-Welche Handlungsstrategien entwickeln diesbezüglich Frauen in beiden Teilen der Stadt?_-Wie wirksam sind in diesem Kontext arbeitsmarktpolitische Regelungen des Bundes und des Landes - insbesondere in der Fortbildung und Umschulung?_-Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede gibt es in diesen Fragen zwischen Ost- und Westberlin? Untersucht wurden Arbeitssuchende und WiedereinsteigerInnen ins Berufsleben (nach Erwerbslosigkeit, arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen oder Erwerbsunterbrechungen durch. Erziehungsurlaub, Familienpause etc.) in Berlin. Wir konzentrierten uns auf zwei etwa gleichgroße Gruppen von Arbeitssuchenden und Wiedereinsteigerinnen (seit 1990) in Ostberlin und Westberlin (insgesamt 664 Frauen) und verglichen sie mit entsprechenden ( männlichen Kontrollgruppen (213 Männer)." Außerdem werden 30 Tiefeninterviews mit Frauen in beiden Stadthälften und Gespräche mit ExpertInnen durchgeführt. (IAB2)
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Literaturhinweis
Beschäftigungschancen von Frauen auf dem Berliner Arbeitsmarkt: erster Teil: Zur Situation von Frauen auf dem Berliner Arbeitsmarkt. Zweiter Teil: Zu den Beschäftigungschancen von Frauen auf dem Berliner Arbeitsmarkt im Jahr 2000 (1995)
Kirner, Ellen; Eickelpasch, Alexander; Seidel, Bernhard;Zitatform
Kirner, Ellen, Alexander Eickelpasch & Bernhard Seidel (1995): Beschäftigungschancen von Frauen auf dem Berliner Arbeitsmarkt. Erster Teil: Zur Situation von Frauen auf dem Berliner Arbeitsmarkt. Zweiter Teil: Zu den Beschäftigungschancen von Frauen auf dem Berliner Arbeitsmarkt im Jahr 2000. (Schriftenreihe der Senatsverwaltung für Arbeit und Frauen 08), Berlin: BBJ Verlag, 170 S.
Abstract
In der Untersuchung wird der Frage nachgegangen, wie sich die Situation von Frauen auf dem Berliner Arbeitsmarkt gegenwärtig darstellt und welche Tendenzen sich auf mittlere Frist abzeichnen. Im Mittelpunkt des ersten Teils steht eine Bestandsaufnahme auf der Grundlage vorhandener Statistiken und bereits durchgeführter Untersuchungen. Dabei wird die Struktur sowohl der Erwerbstätigkeit als auch der Erwerbslosigkeit von Frauen nachgezeichnet, und es wird versucht herauszuarbeiten,
- welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede es zwischen dem Ostteil und dem Westteil der Stadt gibt und
- welche Entwicklungstendenzen seit 1990 festzustellen sind.
Im zweiten Teil wird aufbauend auf den Daten von 1993 eine Projektion der Beschäftigungschancen von Frauen auf dem Berliner Arbeitsmarkt im Jahr 2000 vorgenommen. (IAB2) -
Literaturhinweis
Wirtschaftsentwicklung und Raumplanung in der Region Berlin-Brandenburg: Modelle, Tendenzen, Erfordernisse (1995)
Kohlbrenner, Urs; Römmer, Corinna; Mildenberger, Ulrich; Ring, Peter; Luipold, Uwe; Sternberg, Manfred;Zitatform
Kohlbrenner, Urs, Corinna Römmer, Manfred Sternberg, Uwe Luipold, Ulrich Mildenberger & Peter Ring (1995): Wirtschaftsentwicklung und Raumplanung in der Region Berlin-Brandenburg. Modelle, Tendenzen, Erfordernisse. (Edition StadtWirtschaft), Berlin: Regioverlag Ring, 152 S.
Abstract
"Seit dem Fall der Mauer setzt sich die Industrie- und Handelskammer zu Berlin intensiv mit Problemen der sektoralen und räumlichen Wirtschaftsstruktur in der sich neu bildenden Region Berlin-Brandenburg auseinander. Zentrale Bedeutung hat dabei die Frage, ob Berlin quasi zwangsläufig einen Entwicklungsprozeß nachholen wird, wie er in den großen Städten Westdeutschlands nach dem zweiten Weltkrieg stattgefunden hat, oder ob Spielräume für eine an den spezifischen Standortmerkmalen orientierte, eigenständige Gestaltung vorhanden sind. Die vorliegende Arbeit wurde im Auftrag der Industrie- und Handelskammer durchgeführt und gibt erste Antworten auf die angesprochenen Fragen. Der erste Teil vermittelt zunächst einen Überblick über ökonomische Projektionen und raumplanerische Modelle zur Neuordnung der Region Berlin-Brandenburg, die in den Jahren 1990 bis 1992 entworfen wurden. Der zweite Teil der Untersuchung geht von der Überlegung aus, daß die Region Berlin-Brandenburg aus einer Reihe von Teilräumen mit unterschiedlichen Standortqualitäten besteht. Diese transparent zu machen, ist für eine effiziente Ansiedlungspolitik wichtig, sie zu nutzen für die Ausschöpfung der regionalen Ressourcen unabdingbar. Die hier vorgelegte Arbeit stellt einen ersten Ansatz dar, den gesamten Ballungsraum anhand wirtschaftsrelevanter Kriterien zu gliedern. Dieser Ansatz ist weiter zu entwickeln. Auch in seiner jetzigen Form hat er jedoch bereits dazu beigetragen, das Bewußtsein für die Notwendigkeit kleinräumiger Standortprofile zu entwickeln." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zeit der Vielfalt - Vielfalt der Zeiten: Individuelle und betriebliche Arbeitszeiten und Arbeitszeitpräferenzen in Berlin (1995)
Kurz-Scherf, Ingrid;Zitatform
Kurz-Scherf, Ingrid (1995): Zeit der Vielfalt - Vielfalt der Zeiten: Individuelle und betriebliche Arbeitszeiten und Arbeitszeitpräferenzen in Berlin. (Schriftenreihe der Senatsverwaltung für Arbeit und Frauen 11), Berlin: BBJ Verlag, 189 S.
Abstract
Ziel der Studie war es herauszufinden, welche Arbeitszeitstrukturen in Berlin vorherrschen, welche den Interessen der Erwerbstätigen entsprechen bzw. widersprechen, welche Arbeitszeitpräferenzen einzelne Bevölkerungs- und Beschäftigtengruppen haben und ob es Unterschiede in den Arbeitszeit- und Präferenzmustern zwischen den beiden Teilen Berlins gibt. Das Forschungsdesign umfaßte folgende Elemente:
1. Repräsentative Befragung der Berliner Bevölkerung nach ihren Arbeitszeitmustern und Arbeitszeitwünschen.
2. Umfrage bei Berliner Betrieben (Geschäftsleitungen und Belegschaftsvertretungen) auf der Grundlage einer repräsentativen Stichprobe zu den betrieblichen Arbeitszeitsystemen und den sich diesbezüglich abzeichnenden Entwicklungen.
3. Repräsentative Befragung zu den Arbeitszeiten und Arbeitszeitwünschen im öffentlichen Dienst.
4. Exemplarische Fallstudien innovativer Arbeitszeitgestaltung in ausgewählten Betrieben.
Die Ergebnisse zeigen u. a., daß die Berliner und Berlinerinnen, wenn sie es sich leisten könnten, im Durchschnitt nur noch 22 Stunden in der Woche arbeiten würden. Tatsächlich beträgt ihre Arbeitszeit aber durchschnittlich 41 Stunden pro Woche. Deshalb wird abschließend für eine neue Normalarbeitszeit plädiert, die unter dem Motto "Weniger Arbeit, aber für alle" steht. (IAB2) -
Literaturhinweis
Implementation wirtschaftsnaher Arbeitsmarktpolitik: Lohnkostenzuschüsse nach § 249h AFG in Berlin und Sachsen (1995)
Zitatform
Rabe, Birgitta (1995): Implementation wirtschaftsnaher Arbeitsmarktpolitik: Lohnkostenzuschüsse nach § 249h AFG in Berlin und Sachsen. (Strukturorientierte Arbeitsmarktpolitik in Berlin Teil 2), Berlin: BBJ Verlag, 137 S.
Abstract
"Mit dem § 249h AFG wurde für die neuen Bundesländer ein Instrument der Arbeitsförderung geschaffen, das drei vieldiskutierte arbeitsmarktpolitische Zielsetzungen in sich vereint: Das Instrument soll Arbeitsmarktpolitik mit Strukturpolitik verzahnen, Übergänge von der Erwerbslosigkeit in reguläre Beschäftigung schaffen und gemäß der Forderung, Arbeit statt Arbeitslosigkeit zu finanzieren, passive Lohnersatzleistungen für aktive Arbeitsmarktpolitik mobilisieren. Die Studie untersucht anhand der Implementation des § 249h AFG, inwiefern das Instrument diese Zielsetzungen in der Praxis einlösen kann. Dabei wird insbesondere die Rolle der verschiedenen Implementeure und ihr Zusammenwirken fokussiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Implementation wirtschaftsnaher Arbeitsmarktpolitik: Lohnkostenzuschüsse nach § 249h Arbeitsförderungsgesetz in Berlin und Sachsen (1995)
Zitatform
Rabe, Birgitta (1995): Implementation wirtschaftsnaher Arbeitsmarktpolitik: Lohnkostenzuschüsse nach § 249h Arbeitsförderungsgesetz in Berlin und Sachsen. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Discussion papers FS 1 95-206), Berlin, 137 S.
Abstract
Zur Finanzierung und Umsetzung der Lohnkostenzuschüsse nach § 249h AFG sind neben der Bundesanstalt für Arbeit weitere Kooperationspartner erforderlich. In der arbeitsmarktpolitischen Diskussion wird hiervon eine engere Verzahnung von Arbeitsmarktpolitik mit anderen Politikbereichen (Umwelt-, Jugend-, Sozialpolitik) erwartet. Diese Studie untersucht anhand einer Analyse der Implementation der Lohnkkostenzuschüsse in Berlin und Sachsen, inwiefern dieses Ziel in der Praxis eingelöst wurde und unter welchen Bedingungen es zu erreichen wäre. Das erste Kapitel richtet den Blick auf die politischen Entstehungszusammenhänge und theoretischen Implikationen der wichtigsten Programmelemente (Projektorientierung statt Teilnehmerorientierung, Kofinanzierung und Implementation durch mehrere Beteiligte). Das zweite Kapitel analysiert auf der Grundlage von Experteninterviews die Implementationsstrukturen sowie die Interessen, Ziele und Implementationsstrategien der wichtigsten Akteursgruppen in zwei unterschiedlichen Implementationssystemen. Das dritte Kapitel wertet statistisches Material über Programmstrukturen in Berlin und Sachsen aus (Inanspruchnahme, Teilnehmer, Projektinhalte, Finanzierung) und interpretiert es im Lichte der Implementationsanalyse. Das Schlußkapitel widmet sich dem Zusammenwirken der unterschiedlichen Akteursgruppen. Es identifiziert ungelöste Zielkonflikte, sowie rigide und übermäßig zentralisierte Implementationsstrukturen als wichtigste Hindernisse einer engeren Verzahnung von Arbeitsmarktpolitik mit anderen Politikbereichen. Das Kapitel zeigt schließlich Ansatzpunkte für eine Weiterentwicklung des § 249h AFG und seiner Implementation auf. (IAB2)
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Literaturhinweis
Beschäftigungsdynamik in Ballungsregionen: Entwicklung und Struktur der Beschäftigung des Berliner Arbeitsmarktes im Ballungsraumvergleich 1977-94 (1995)
Spee, Claudia; Schmid, Günther;Zitatform
Spee, Claudia & Günther Schmid (1995): Beschäftigungsdynamik in Ballungsregionen. Entwicklung und Struktur der Beschäftigung des Berliner Arbeitsmarktes im Ballungsraumvergleich 1977-94. (Discussion papers / Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung WZB, Abteilung Arbeitsmarktpolitik und Beschäftigung 95-208), Berlin, 193 S.
Abstract
"Infolge der Teilung Berlins 1948 und der Errichtung der Berliner Mauer 1961 haben sich Wirtschaft und Arbeitmarkt Berlins im Vergleich zu anderen großstädtischen Regionen völlig untypisch entwickelt. Fünf Jahre nach der Wiedervereinigung stellen sich daher mehrere Fragen: Ist der Berliner Arbeitsmarkt auf dem Weg zur Normalisierung? Wie hat sich der Arbeitsmarkt seit dem Fall der Mauer verändert? Ist Berlin auf dem Weg zur führenden Dienstleistungsmetropole und wird Berlin zur normalen Großstadt mit Dienstleistungszentren und einem weiterhin starken Industriekern? Welches sind die regionalen 'Gewinner' und 'Verlierer' des Strukturwandels und der Veränderungen in der internationalen Politik und der globalen Wirtschaftsbedingungen? Wie verändern sich die Beschäftigungschancen von Frauen im Strukturwandel? Wie könnte der 'Arbeitsmarktstandort Berlin' in Zukunft aussehen? Welche Anforderungen ergeben sich daraus für eine strukturorientierte Arbeitsmarktpolitik? Ziel dieser Studie ist, diese Fragen durch einen Vergleich der Beschäftigungsdynamik in Ballungsregionen West- und Ostdeutschlands zu beantworten. Die 'Regionaldatenbank Arbeitsmarkt' am WZB macht es möglich, die Entwicklung der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten nach 94 Wirtschaftszweigen, 7 Merkmalen der Stellung im Beruf und nach Geschlecht für die westdeutschen Regionen seit 1977 zurückzuverfolgen. Für die ostdeutschen Regionen sind vergleichbare Daten erst seit 1994 vorhanden. Aus dem Datensatz, der von der Bundesanstalt für Arbeit aggregiert für alle Arbeitsamtbezirke zur Verfügung gestellt wird, wurden, einschließlich West- und Ostberlin, 15 Ballungsregionen (12 West, 3 Ost) ausgewählt. Diese stellen funktional integrierte und deshalb regional einigermaßen abgrenzbare Arbeitsmärkte dar, an denen sich Berlin messen läßt. Als zweite Besonderheit stellt dieser Bericht, der an zwei Vorläuferstudien (1985 und 1989) anknüpft, den Dienstleistungssektor in den Brennpunkt der Betrachtungen, darunter wiederum die beiden wachstumsstärksten Bereiche, nämlich die produktionsnahen und die sozialen Dienstleistungen. Der Bericht enthält einen ausführlichen Tabellenteil als Anhang, der als Grundlage für Sekundäranalysen aus der Perspektive anderer Ballungsregionen dienen kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Förderung von gewerblichen Investitionen in Ostdeutschland durch den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung: Fallstudien Ostberlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern (1995)
Toepel, Kathleen; Weise, Christian;Zitatform
Toepel, Kathleen & Christian Weise (1995): Die Förderung von gewerblichen Investitionen in Ostdeutschland durch den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung. Fallstudien Ostberlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. (DIW-Diskussionspapiere 108), Berlin, 40 S.
Abstract
Das Papier enthält die Kurzfassung eines Gutachtens, das die Länder Ostberlin; Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern als Fallstudien untersucht. "Im Mittelpunkt der Untersuchung steht zunächst die Investitionstätigkeit im Zeitraum 1991 bis Mitte 1993, sowohl auf der Basis der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung als auch anhand der Förderstatistik. Danach werden die Probleme bei der Intervention der Strukturfonds in den neuen Bundesländern untersucht. Abschließend werden grundsätzliche Empfehlungen zur zukünftigen Förderung durch die Strukturfonds und zur Lösung der aufgetretenen Probleme diskutiert und eigene Schlußfolgerungen gezogen." (IAB 2)
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Literaturhinweis
Noch immer beträchtlicher Einkommensabstand zwischen West-Berlin und Ost-Berlin: verfügbares Einkommen der Berliner Privathaushalte im Jahre 1992 (1994)
Bedau, Klaus-Dietrich;Zitatform
Bedau, Klaus-Dietrich (1994): Noch immer beträchtlicher Einkommensabstand zwischen West-Berlin und Ost-Berlin. Verfügbares Einkommen der Berliner Privathaushalte im Jahre 1992. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 61, H. 10, S. 140-145.
Abstract
In dem Beitrag werden Daten zur materiellen Lage der privaten Haushalte in beiden Teilen Berlins vorgelegt. Informationsgrundlage ist der Mikrozensus. Die Ergebnisse zeigen, daß das Einkommen eines Ostberliner Haushalts 1992 im Durchschnitt noch um fast drei Zehntel (1991: zwei Fünftel) hinter dem eines Westberliner Haushalts zurückblieb. (IAB)
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Literaturhinweis
Grundlinien der Wirtschaftsentwicklung in Berlin 1993/94 (1994)
Brenke, Karl;Zitatform
Brenke, Karl (1994): Grundlinien der Wirtschaftsentwicklung in Berlin 1993/94. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 61, H. 18, S. 265-271.
Abstract
"Das Wirtschaftsgeschehen in Berlin ist im Ostteil wie im Westteil der Stadt von einem raschen Strukturwandel geprägt. Nicht zu verkennen sind auch die Auswirkungen der Rezession. Sie hat den Druck auf die Problembereiche erhöht und verlangsamt das Wachstum in aufstrebenden Segmenten der Wirtschaft. Bemerkbar macht sich auch eine räumliche Verlagerung wirtschaftlicher Aktivitäten innerhalb des Berliner Raumes - vornehmlich von West-Berlin ins Umfeld und in die östlichen Bezirke der Stadt. Insgesamt ging in den westlichen Bezirken 1993 die Wirtschaftsleistung deutlich - real um fast 2 vH - zurück. In den östlichen Bezirken konnte sie zwar gesteigert werden; die Zuwächse hier reichten aber bei weitem nicht aus, um die Abschwächung dort aufzuwiegen. Diese Tendenzen werden sich 1994 fortsetzen. Allerdings fällt der Rückgang in West-Berlin nicht mehr ganz so stark aus wie im letzten Jahr, und im Ostteil der Stadt beschleunigt sich das Wachstum. In diesem Jahr dürfte in Berlin das Bruttoinlandsprodukt stagnieren. Die Lage auf dem Arbeitsmarkt bleibt gespannt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Perspektiven der Erwerbstätigkeit in Berlin (1994)
Eickelpasch, Alexander; Pfeiffer, Ingo;Zitatform
Eickelpasch, Alexander & Ingo Pfeiffer (1994): Perspektiven der Erwerbstätigkeit in Berlin. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 61, H. 44, S. 751-756.
Abstract
"In der Wirtschaft Berlins vollzieht sich seit der Wiedervereinigung ein tiefgreifender Strukturwandel. Dessen Richtung ist offenkundig: drastischer Rückgang der Industriebeschäftigung, Stärkung des Dienstleistungssektors. Tempo und Ausmaß dieser Entwicklung sind zwar nach wie vor schwer einzuschätzen, da weiterhin Unklarheit über die künfige Entwicklung wesentlicher Rahmenbedingungen besteht. Inzwischen lassen aber Daten der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung eine fundierte Einschätzung der Ausgangslage und der ökonomischen Entwicklung Berlins zu. Bei einem Wirtschaftswachstum von jahresdurchschnittlich 3 vH und einem nur geringen Zuwachs der Einwohnerzahl wird die Beschäftigung bis zum Jahr 2000 voraussichtlich konstant bleiben. Erst danach erscheint im Zuge der Verlagerung des Regierungssitzes ein Beschäftigungsaufbau und ein deutlicher Rückgang der Arbeitslosigkeit möglich." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitslosenstruktur und Bewegungen bei Arbeitslosigkeit und Beschäftigung in Berlin (1994)
Gaulke, Klaus-Peter;Zitatform
Gaulke, Klaus-Peter (1994): Arbeitslosenstruktur und Bewegungen bei Arbeitslosigkeit und Beschäftigung in Berlin. (Beiträge zur Strukturforschung 152), Berlin: Duncker & Humblot, 179 S.
Abstract
Ziel der Untersuchung ist es herauszufinden, "welche qualitativen Unterschiede bei der Arbeitslosigkeit in beiden Teilen Berlins bestehen und inwiefern Bewegungen auf dem Arbeitsmarkt - insbesondere die Wirkung des Wegfalls der Grenzen - zu diesen Unterschieden beigetragen bzw. sie verschärft haben". Die Autoren untersuchen zunächst die Arbeitslosenstruktur in Ost- und West-Berlin. Anschließend werden Veränderungen bei Arbeitslosigkeit und Beschäftigung in West-Berlin von 1989 bis 1992 unter besonderer Berücksichtigung von Ost-West-Pendlern analysiert. Abschließend werden Konsequenzen für die Arbeitsmarktpolitik gezogen. (IZ-Doku)
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Literaturhinweis
Struktur der Arbeitslosigkeit und ihre Veränderung in Berlin (1994)
Gaulke, Klaus-Peter;Zitatform
Gaulke, Klaus-Peter (1994): Struktur der Arbeitslosigkeit und ihre Veränderung in Berlin. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 61, H. 32, S. 570-574.
Abstract
Auf der Grundlage von Strukturanalysen der Bundesanstalt für Arbeit vom Sept. 1992 und Sept. 1993 wird untersucht, wie sich die Strukturen der Arbeitslosigkeit in beiden Teilen Berlins in diesem Zeitraum entwickelt haben. "Das Niveau der Arbeitslosigkeit in beiden Teilen der Stadt hat sich - bedingt durch die enge wirtschaftliche Verflechtung - weitgehend angeglichen. Bei der Frauenarbeitslosigkeit ist zwar nach wie vor im Osttteil eine um etwa eineinhalbfach höhere Quote als im Westteil zu verzeichnen, doch sind die Verhältnisse auch hier bereits weitaus stärker angeglichen als im Vergleich der neuen zu den alten Bundesländern insgesamt." (IAB2)
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Literaturhinweis
Migration und Wohnortbindung der Bevölkerung im Chemiedreieck Leuna-Buna-Bitterfeld: Ergebnisse einer soziologischen Untersuchung (1994)
Grundmann, Siegfried;Zitatform
Grundmann, Siegfried (1994): Migration und Wohnortbindung der Bevölkerung im Chemiedreieck Leuna-Buna-Bitterfeld. Ergebnisse einer soziologischen Untersuchung. In: BISS-public H. 16, S. 89-105.
Abstract
Der Beitrag, der auf einer im Dezember 1992 durchgeführten repräsentativen soziologischen Untersuchung beruht, präsentiert Befragungsergebnisse zur Wohnortbindung und Migrationsbereitschaft aus dem Land Sachsen-Anhalt insgesamt, den Kreisen Bitterfeld, Saalkreis, Merseburg, Halle-Saale und Ostberlin. (IAB)
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Literaturhinweis
Verzerrte Bilder: Das Leben in der DDR und aktuelle Probleme im Osten aus der Sicht Jugendlicher (1994)
Oesterreich, Detlef;Zitatform
Oesterreich, Detlef (1994): Verzerrte Bilder: Das Leben in der DDR und aktuelle Probleme im Osten aus der Sicht Jugendlicher. In: Deutsche Jugend, Jg. 42, H. 7-8, S. 342-350.
Abstract
Auf der Basis einer im Frühjahr 1991 durchgeführten Studie über Einstellungen Westberliner und Ostberliner Jugendlicher wird die Zufriedenheit mit der Entwicklung seit der Wende analysiert. Außerdem geht es um die Frage, ob Jugendliche aus Ostberlin ein nostalgisches Bild von der DDR haben. "Ostberliner Jugendliche betonen, daß das sozialistische Regime Sicherheit und soziale Fürsorge geboten habe. Westberliner Schüler sehen mehr dessen Beschränkungen und die ständige Kontrolle seiner Bürger. Ostberliner Schüler wollen in sehr viel stärkerem Maße die sozialen Einrichtungen der DDR erhalten und die plädieren auch stärker als Westberliner Jugendliche für einen Erhalt der staatssozialistischen Einrichtungen. Schließlich sehen Ostberliner Jugendliche die Gründe für die bestehenden Probleme in Ostdeutschland primär in Fehlern, die im Zusammenhang des Vereinigungsprozesses gemacht worden sind, Westberliner Schüler betonen stärker Inkompetenzen und falsche Erwartungen der ehem. DDR-Bürger." (IAB2)
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Literaturhinweis
Umweltschutzmarkt Berlin/Brandenburg: Standortbedingungen der Region für umwelttechnische Produktionen und Dienstleistungen (1994)
Sprenger, Rolf-Ulrich; Stein, Regine; Petschow, Ulrich; Meyerhoff, Jürgen ; Minthe, Berthold; Wackerbauer, Johann; Robinet, Karin; Heller, Nikola; Weskamp, Cornelia;Zitatform
Heller, Nikola, Johann Wackerbauer, Ulrich Petschow, Berthold Minthe, Karin Robinet & Cornelia Weskamp (1994): Umweltschutzmarkt Berlin/Brandenburg. Standortbedingungen der Region für umwelttechnische Produktionen und Dienstleistungen. (Ifo-Studien zur Umweltökonomie 20), München, 413 S., Anhang.
Abstract
"Der Markt für umwelttechnische Produktionen und Dienstleistungen wird national und international zunehmend als Wachstumsmotor betrachtet. Die sich abzeichnende Nachfrage in den neuen Bundesländern, bei den EU-Partnern sowie in Mittel- und Osteuropa macht den Umwelttechnikmarkt für immer mehr Anbieter attraktiv. Angesichts der Arbeitsmarkt- und Strukturprobleme setzen auch die deutschen Wirtschaftsregionen immer stärker auf die Entwicklungschancen des Umweltsektors. Vor diesem Hintergrund wurde das Gutachten zu den 'Standortbedingungen Berlins für umwelttechnische Produktionen und Dienstleistungen' erstellt. Im Mittelpunkt des Gutachtens stehen folgende Fragestellungen:
-Ermittlung des für Berlin relevanten Nachfragepotentials;
-Analyse von Struktur und Entwicklung der Berliner Umwelttechnikanbieter;
-Erfassung der wichtigsten Wettbewerbs- und Standortfaktoren des Berliner Umweltschutzsektors;
-Ermittlung des Handlungsbedarfs und strategische Ansatzpunkte für ein Standortmarketing.
In methodischer Hinsicht stützt sich die Untersuchung auf Marktstudien und Investitionsplanungen der wichtigsten öffentlichen und privaten Investoren im Umweltbereich. Darüber hinaus wurde eine schriftliche Befragung von Anbietern im Raum Berlin/Brandenburg durchgeführt, die durch Interviews mit Firmenvertretern und Institutionen im Umfeld des Umweltmarktes ergänzt wurde. Die Untersuchungsergebnisse wurden abschließend im Rahmen eines Workshops mit Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung zur Diskussion gestellt." Zu den Ergebnissen des Gutachtens gehört die Feststellung, daß nach entsprechender Hochrechnung der erfaßten Berliner Anbieter Ende 1993 rund 13 000 Mitarbeiter in den Umweltbereichen der Betriebe tätig waren, dreimal so viel wie 1987 in Westberlin. (IAB2) -
Literaturhinweis
Der Berliner Arbeitsmarkt im Umbruch (1994)
Zitatform
(1994): Der Berliner Arbeitsmarkt im Umbruch. (Gesprächskreis Arbeit und Soziales 38), Bonn, 80 S.
Abstract
Das Heft dokumentiert eine Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung, die im Rahmen ihres Gesprächskreises Arbeit und Soziales am 22. und 23.4.1994 in Berlin stattfand. Experten der Arbeitsmarkt- und Wirtschaftspolitik diskutieren Vorschläge zum Abbau der Arbeitslosigkeit für den Ballungsraum Berlin. "Die Diskussion trug der Tatsache Rechnung, daß Teile der Berliner Wirtschaft strukturell bedingte Nachteile beseitigen müssen, die in den vergangenen Jahrzehnten wirksam waren. Auf die Modernisierung dieser Industrie- und Dienstleistungsstrukturen müssen arbeitsmarktpolitische Maßnahmen abgestellt werden. Ein entscheidendes Fazit dieser Veranstaltung ist es, daß den Ländern ergänzend zu den Aufgaben des Bundes in arbeitsmarktpolitischer Hinsicht durchaus eine eigenständige Rolle zukommt. Dies gilt insbesondere für Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik. In diesem Zusammenhang wurde ein breites Spektrum an Strategien erörtert, die zur Stärkung der arbeitsmarktpolitischen Kompetenz Berliner Institutionen führen könnten. Nach Einschätzung von Experten wird diese Möglichkeit der Länder aber zunehmend eingeschränkt. Denn sie werden über das bisherige Maß hinaus dazu angehalten, Maßnahmen nach dem Arbeitsförderungsgesetz mitzufinanzieren. Wenn hier keine Entlastung der Länder erfolgt, ist eine eigenständige Politik kaum noch möglich." (IAB2)
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Literaturhinweis
Vorschläge und Anregungen für eine situationsgerechte Regionalpolitik zur Gestaltung des Wirtschafts- und Sozialraums Brandenburg-Berlin (1993)
Au, Ernst;Zitatform
Au, Ernst (1993): Vorschläge und Anregungen für eine situationsgerechte Regionalpolitik zur Gestaltung des Wirtschafts- und Sozialraums Brandenburg-Berlin. (SÖSTRA. Berichte und Informationen 4/93), Berlin, 47 S.
Abstract
Brandenburg und der Ostteil Berlins durchlaufen einen schwierigen Transformationsprozeß, von dem auch der Westteil Berlins nicht völlig ausgenommen ist. Auch unter Berücksichtigung der gegenwärtigen Situation kann diese Region aber mittel- und langfristig erhebliche Möglichkeiten für eine neuartige, harmonische, ökologische und nicht zuletzt wirtschaftliche und soziale Entwicklung entfalten. Das setzt eine umsichtige und konstruktive Wirtschafts- und Regionalpolitik voraus. Der Bericht unterbreitet Vorschläge und Anregungen für eine solche situtionsgerechte Politik und stellt dabei Wirtschafts- und sozialräumliche Gesichtspunkte in den Vordergrund. (IAB2)
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Literaturhinweis
Arbeitslosigkeit und Armutsentwicklung in Berlin-Köpenick: Ergebnisse einer Befragung (1993)
Bothin, Gabriele; Wunsch, Regina;Zitatform
Bothin, Gabriele & Regina Wunsch (1993): Arbeitslosigkeit und Armutsentwicklung in Berlin-Köpenick. Ergebnisse einer Befragung. In: Soziale Arbeit, Jg. 42, H. 11, S. 373-378.
Abstract
"Im Rahmen des Forschungsprojekts 'Leben in Armut in Ost-Berlin' wurden mit Hilfe empirischer Untersuchungen vor allem aus Arbeitslosigkeit resultierende Sozialhilfebedürftigkeit und Armut sowie die Befindlichkeit davon Betroffener analysiert. Dabei geht es insbesondere um die sozialen Auswirkungen des gegenwärtig verlaufenden Transformationsprozesses auf objektive und subjektive Lebenslagen in den Bereichen Einkommen, Sozialbeziehungen, Wohnen, Gesundheit. Es wurden Erkenntnisse zu Lebenssituationen, mentalen Haltungen und Bewältigungsstrategien von Sozialhilfempfängern und relativ Armen im Erwerbsalter gewonnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Verläufe und Verarbeitungsformen von Arbeitslosigkeit: Ergebnisse einer Paneluntersuchung in Ostberlin (1993)
Ehrhardt, Gisela; Hahn, Toni;Zitatform
Ehrhardt, Gisela & Toni Hahn (1993): Verläufe und Verarbeitungsformen von Arbeitslosigkeit. Ergebnisse einer Paneluntersuchung in Ostberlin. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 26, H. 1, S. 36-52.
Abstract
Um die individuellen Verarbeitungsformen und die Determinanten des Wiedereinstiegs in das Erwerbsleben bei ostdeutschen Arbeitslosen zu erfassen, werden seit Mai/Juni 1990 Ostberliner Arbeitslose und - soweit möglich - ihre Lebenspartner regelmäßig mit Hilfe standardisierter Fragebögen befragt. Die Stichprobe der dritten Welle von Okt./Nov. 1991 umfaßte 785 Personen. Es wird festgestellt: Bei ostdeutschen Arbeitslosen zeigen sich einerseits ähnliche Be- und Entlastungsprofile, wie sie aus der bundesdeutschen Arbeitslosenforschung vergangener Jahre bekannt sind. Andererseits bewirken die unvergleichliche Massenhaftigkeit und die breite soziale Streuung von Freisetzungen sowie die besonderen sozialen und erwerbsbiographischen Erfahrungen ostdeutscher Arbeitsloser eine spezifische psychische Verarbeitung. Auch wenn Frauen der Wiedereinstieg seltener, erst nach längerer Zeit und mit größerer Anstrengung als Männern gelingt und obwohl sie ihre Chancen negativer beurteilen, geben sie menschlich nicht auf, ihre Eigenaktivität ist größer als die von Männern. Arbeitslosigkeit hat nicht nur Wirkungen auf Familie und Partnerschaft, sondern diese beeinflussen auch Erleben und Verarbeiten dieser Situation. Paarvergleiche von Arbeitslosen und ihren Partnern oder Partnerinnen zeigen Geschlechterunterschiede in der Mitbetroffenheit und in der chancenbewertung, jedoch insgesamt eine starke Unterstützung Arbeitsloser durch ihre Partner oder Partnerinnen beim Versuch aktiven Bewältigens der Lage. Das Vertrauen in Möglichkeiten der Arbeitsämter bei der Vermittlung, aber auch Erwartungen in die Chancenverbesserung durch Fortbildung oder Umschulung haben von der ersten bis zur dritten Untersuchungswelle sichtbar nachgelassen. Der Vergleich mit später wieder Beschäftigten zeigt, daß bei Arbeitslosen nur selten eine zu geringe Zugeständnis- und Flexibilitätsbereitschaft maßgeblich für ihr Verbleiben in diesem Zustand ist. Die Bereitschaft zu Konzessionen, um wieder Arbeit zu finden, ist insgesamt groß, bei einzelnen Sachverhalten stark gruppendifferenziert und hat sich teilweise im Untersuchungszeitraum verändert. (IAB2)
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Literaturhinweis
Strukturelle Anpassungsprozesse in der Region Berlin-Brandenburg (1993)
Geppert, Kurt; Seidel, Thomas; Toepel, Kathleen;Zitatform
Geppert, Kurt, Thomas Seidel & Kathleen Toepel (1993): Strukturelle Anpassungsprozesse in der Region Berlin-Brandenburg. (Beiträge zur Strukturforschung 142), Berlin: Duncker & Humblot, 351 S.
Abstract
"Im Rahmen der Untersuchung sind zunächst die wesentlichen wirtschaftlichen Strukturen in der Region Berlin-Brandenburg und ihren Teilgebieten bei der Vereinigung der beiden deutschen Staaten analysiert worden. Im Mittelpunkt stand dabei die Untersuchung der seit der Vereinigung getroffenen Anpassungsmaßnahmen der wirtschaftlichen Akteure, sowohl der Unternehmen als auch der öffentlichen Institutionen. Um die Analyseergebnisse so gut wie möglich abzusichern und um den strukturellen Anpassungsprozeß in der Region zumindest in exemplarischer Form eingehender zu betrachten, als es die vorhandenen Statistiken erlauben, wurden ergänzend fünf vertiefende regionale Fallstudien durchgeführt. Bei der Auswahl der Gebiete wurde versucht, möglichst viele verschiedene Konstellationen abzudecken und gleichzeitig eine räumliche Streuung zu realisieren. Ausgewählt wurden die Stadt Brandenburg/Havel, die Region Frankfurt/Oder-Eisenhüttenstadt, die Gemeinde Wildau südlich von Berlin im Kreis Königs Wusterhausen sowie die Entwicklungsachsen Marzahn-Strausberg und Spandau-Nauen. Ein wesentliches Ziel der Untersuchung bestand schließlich darin, aus den Analyseergebnissen wirtschaftspolitische Empfehlungen abzuleiten. Dabei wird zwar auch auf Fragen der Raumordnung und Regionalentwicklung eingegangen, der Schwerpunkt liegt aber auf der regionalen Wirtschaftspolitik im engeren Sinne. Wegen des Mangels an statistischen Angaben mußte in starkem Maße auf Befragungsergebnisse zurückgegriffen werden. Eigens für diese Untersuchung wurden 20 größere Unternehmen und eine Reihe von Verbänden und öffentlichen Institutionen in der Region mündlich befragt. Darüber hinaus wurde eine im Sommer 1992 in den neuen Bundesländern durchgeführte schriftliche Unternehmensbefragung des DIW gesondert für Brandenburg sowie für den Ballungsraum Berlin und seine Teilräume ausgewertet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Strukturelle Anpassungsprozesse in der Region Berlin-Brandenburg (1993)
Geppert, Kurt; Toepel, Kathleen;Zitatform
Geppert, Kurt & Kathleen Toepel (1993): Strukturelle Anpassungsprozesse in der Region Berlin-Brandenburg. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 60, H. 32, S. 434-443.
Abstract
"In der Region Berlin-Brandenburg wird der erforderliche Anpassungsprozeß dadurch erleichtert, daß in einem Teil der Region - in West-Berlin - vor allem eine intakte Infrastruktur und ein leistungsfähiges, flexibel reagierendes Wirtschaftspotential zur Verfügung steht. Aber auch in West-Berlin gibt es einen erheblichen Bedarf an strukturellem Wandel. In den Jahrzehnten der räumlichen Isolation ist eine Wirtschaftsstruktur gewachsen, die im Vergleich zu westdeutschen Ballungsgebieten ungünstig ist. Mittel- und längerfristig hat die Region zweifellos die Chance, ein dynamisches Wirtschaftszentrum zu werden. Schon heute gibt es deutliche Anzeichen für eine kräftige Expansion des tertiären Sektors. Viele Investitionsentscheidungen dürften freilich im Vorgriff auf die künftige Hauptstadtfunktion Berlins getroffen worden sein. Je länger der Umzug von Parlament und Regierung im unklaren bleibt, umso größer wird die Gefahr von Rückschlägen bei der gerade erst in Gang gekommenen Entwicklung zu einem überregional bedeutsamen Dienstleistungsstandort. Dies gilt umso mehr, als sich die Industrie - auch im Westteil Berlins - in einem ausgeprägten Schrumpfungsprozeß befindet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Brandenburg - Berlin (1993)
Hübler, Karl-Hermann; Christiansen, Ulf; Schäfer, Rudolf; Weyl, Heinz; Diller, Christian; Schmidt-Eichstaedt, Gerd; Einem, Eberhard von; Maurer, Jakob; Stürmer, Wilhelmine;Zitatform
Hübler, Karl-Hermann, Heinz Weyl, Ulf Christiansen, Jakob Maurer, Wilhelmine Stürmer, Eberhard von Einem, Christian Diller, Rudolf Schäfer & Gerd Schmidt-Eichstaedt (1993): Brandenburg - Berlin. In: Raumforschung und Raumordnung, Jg. 51, H. 2/3, S. 1-174.
Abstract
"Schwerpunkt in dem Heft ist die aktuelle Situation in Brandenburg und Berlin. Damit wird ein Raum betrachtet, in dem sich gleich mehrere Sachverhalte zu einer ungewöhnlich komplizierten Situation überlagern: Das Land Brandenburg teilt mit den übrigen neuen Bundesländern das Schicksal einer schweren Wirtschaftsstrukturkrise, die sich hier noch verschärft zeigt angesichts der problematischen Wirtschaftsstruktur (Stahlerzeugung und -weiterverarbeitung, Braunkohlenchemie, Landwirtschaft) sowie der ungleichmäßigen Bevölkerungsverteilung (großer Anteil von Gebieten mit geringer Bevölkerungsdichte). Hinzu tritt das Problem der Suburbanisierung im Umland von Berlin, ein Phänomen, das aus der Entwicklung in den alten Bundesländern bestens bekannt ist, in der DDR nur ansatzweise zu beobachten war, hier aber schlagartig seit der Vereinigung eingesetzt hat und unter anderem zu hohem Druck auf die umfangreichen naturnahen Flächen führt, die ein bedeutendes Zukunftspotential des Landes darstellen. Die aktuellen Entwicklungen treffen auf administrative Strukturen, die erst im Aufbau begriffen und den Anforderungen vielfach noch nicht gewachsen sind. Planerisches Handeln, das jetzt gefragt ist, wird zudem nicht gerade erleichtert durch die Ungewißheiten über die Vereinigung der beiden Länder Brandenburg und Berlin." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Das Programm 301: Arbeitsplätze für beschäftigungslose Jugendliche und junge Erwachsene nach eigener Wahl: erster Zwischenbericht der wissenschaftlichen Begleitforschung, Stand: 31.12.1992 (1993)
Lukas, Helmut;Zitatform
Lukas, Helmut (1993): Das Programm 301: Arbeitsplätze für beschäftigungslose Jugendliche und junge Erwachsene nach eigener Wahl. Erster Zwischenbericht der wissenschaftlichen Begleitforschung, Stand: 31.12.1992. (BBJ-Consult. Paper 03/1993), Berlin, 65 S., Anhang.
Abstract
Im Rahmen des Programms 301 können sich ostberliner Jugendliche, die als besonders benachteiligt gelten, einen Arbeitsplatz nach eigenen Vorstellungen suchen. Dieser wird aus öffentlichen Mitteln bis zu 100% bezuschußt. Der Zwischenbericht gibt einen ersten Überblick zu den Bewerbern und ProgrammteilnehmernInnen, zu den Betrieben, in denen die Jugendlichen beschäftigt werden und zur Tätigkeit der Sozialberaterinnen, die das gesamte Programm betreuen. (IAB)
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Literaturhinweis
Der Mythos vom faulen Ossi: deutsch-deutsche Vorurteile und die Erfahrungen mit der Marktwirtschaft in drei Ostberliner Betrieben (1993)
Müller, Birgit;Zitatform
Müller, Birgit (1993): Der Mythos vom faulen Ossi. Deutsch-deutsche Vorurteile und die Erfahrungen mit der Marktwirtschaft in drei Ostberliner Betrieben. In: Prokla. Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaft, Jg. 23, H. 2, S. 251-268.
Abstract
Der Beitrag stützt sich auf Feldstudien, die zwischen 1989 und 1992 in drei Ostberliner Betrieben durchgeführt wurden. In der Auswertung der Beobachtungen und Interviews wird zunächst rückblickend die Arbeitssituation in der DDR-Planwirtschaft dargestellt. Desweiteren wird auf die vorgefundenen ost-westdeutschen Vorurteile eingegangen. So wird der Einstellungswandel zu der ehemals als 'fair' eingeschätzten Marktwirtschaft dargestellt. Daneben wird der Umgang der ostdeuts chen Arbeiter mit dem westdeutschen Vorurteil der mangelnden Arbeitsdisziplin untersucht. (IAB)
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Literaturhinweis
Identitätsprobleme jugendlicher Ostberliner: Ergebnisse einer Vergleichsuntersuchung an Ost- und Westberliner Jugendlichen (1993)
Oesterreich, Detlef;Zitatform
Oesterreich, Detlef (1993): Identitätsprobleme jugendlicher Ostberliner. Ergebnisse einer Vergleichsuntersuchung an Ost- und Westberliner Jugendlichen. In: Deutsche Jugend, Jg. 41, H. 5, S. 222-229.
Abstract
Der Artikel faßt eine im Frühjahr 1991 bei insgesamt 1.396 Jugendlichen im Alter von 16 bis 21 Jahren in Ost- und Westberlin durchgeführte Untersuchung zusammen (Berufsschüler des Baugewerbes und Gymnasiasten). "Es wurde der Frage nachgegangen, mit welchen Aspekten der nicht mehr bestehenden DDR sich Ostberliner Jugendliche identifizieren und wo sie Schwierigkeiten einer Identifikation mit der Gesellschaftsordnung der Bundesrepublik haben. Untersucht wurden diese Fragen anhand einer Einschätzung des Lebens in der DDR aus der Sicht von heute und anhand einer Analyse der von den Jugendlichen genannten Sorgen und Probleme. Die Einschätzungen der Ostberliner Jugendlichen wurden denen einer vergleichbaren Gruppe von Westberliner Jugendlichen gegenübergestellt." (IAB2)
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Literaturhinweis
Westpendler, Ostpendler: zum Arbeitspendeln im Umland von Berlin (1993)
Schmidt, Ines;Zitatform
Schmidt, Ines (1993): Westpendler, Ostpendler. Zum Arbeitspendeln im Umland von Berlin. In: Deutschland-Archiv, Jg. 26, H. 10, S. 1159-1170.
Abstract
Der Beitrag informiert über Ergebnisse des vom Verein zum Studium der Sozialstruktur und des Sozialraumes der Region Berlin durchgeführten Forschungsprojekts "Migration, Arbeitspendeln und Familienformen" ("Pendler 93"). Es wurden im Dezember 1992/Januar 1993 240 Arbeitspendler im Umland von Berlin in standardisierten Interviews befragt; ergänzend wurden im Februar/März 1993 20 Tiefeninterviews und drei Gruppendiskussionen durchgeführt. Die Untersuchungsergebnisse betreffen das sozio-demographische Profil der Arbeitspendler, Gründe des Arbeitspendelns, Auswirkungen auf Lebenssituation und Familienalltag, die Befindlichkeit von Ost- und Westpendlern. Die Untersuchung bestätigt weitgehend die "Gewinner-These" bezüglich der "ostdeutschen Westpendler", wobei einige relativierende Faktoren zu berücksichtigen sind. (IAB2)
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Literaturhinweis
Arbeitslos in Ost-Berlin: Zur aktuellen sozialen Situation Arbeitsloser im Frühjahr 1993: ausgewählte Ergebnisse einer Untersuchung des IFAD Berlin im Arbeitsamtsbereich 7 von Berlin (1993)
Schulz, Volker; Rutschke, Katja; Giese, Astrid; Förster, Sabine;Zitatform
Schulz, Volker (1993): Arbeitslos in Ost-Berlin: Zur aktuellen sozialen Situation Arbeitsloser im Frühjahr 1993. Ausgewählte Ergebnisse einer Untersuchung des IFAD Berlin im Arbeitsamtsbereich 7 von Berlin. (Edition IFAD 03), Berlin, 46 S., Anhang.
Abstract
Der Band enthält ausgewählte Ergebnisse einer Untersuchung zur sozialen Situation Arbeitsloser in Ostberlin. Neben einer standardisierten schriftlichen Befragung wurden auch Tiefeninterviews zum Wert der Arbeit im Wertgefüge der Probanden, zur sozial-psychologischen Befindlichkeit und zur Gesellschaftsbetrachtung der Arbeitslosen durchgeführt. (IAB)
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Literaturhinweis
Zum Einsatz von ABM-Kräften in Projekten sozialer Arbeit im Osten Berlins: Momentaufnahme (1993)
Wagner, Stephan;Zitatform
Wagner, Stephan (1993): Zum Einsatz von ABM-Kräften in Projekten sozialer Arbeit im Osten Berlins. Momentaufnahme. Berlin, 24 S.
Abstract
Der Bericht stützt sich auf eine 1992 in Ostberlin durchgeführte Befragung von Projekten sozialer Arbeit, die im Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband organisiert sind. Erhoben wurden die Größe der Organisation, der Anteil der ABM-Kräfte an der Gesamtzahl der Beschäftigten, der Anteil der Projekte mit ABM-Kräften an der Gesamtzahl der Projekte des jeweiligen Trägers, das Tätigkeitsfeld der Projekte und die Wachstumsgeschwindigkeit der Organisationen mit ABM-Kräften, sowie der Ausbildungshintergrund und die berufliche Weiterbildung von ABM-Kräften in sozialen Projekten. Im Ergebnis zeigt sich, daß 50% der Ostberliner Projekte nur mit ABM-Kräften arbeiten und die ABM zu einem großen Teil im Bereich der Regelversorgung angesiedelt sind. (IAB)
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Literaturhinweis
Zur Arbeitsmarktsituation von Akademikerinnen und Wissenschaftlerinnen in den neuen Bundesländern: das Beispiel Berlin/Brandenburg (1992)
Felber, Christina; Hussein, Brigitte; Röhl, Sabine; Monte, Krisha;Zitatform
Felber, Christina, Brigitte Hussein, Krisha Monte & Sabine Röhl (1992): Zur Arbeitsmarktsituation von Akademikerinnen und Wissenschaftlerinnen in den neuen Bundesländern. Das Beispiel Berlin/Brandenburg. In: Bulletin. Zentrum für interdisziplinäre Frauenforschung H. 4, S. 26-87.
Abstract
Mehrere Beiträge dieses Heftes befassen sich mit der Arbeitsmarktsituation von Akademikerinnen und Wissenschaftlerinnen in den neuen Bundesländern:
- Bericht und Protokoll zum Workshop "Zur Situation von Frauen und Frauenforschung an Berliner und Brandenburger Universitäten und Hochschulen"
- Situation und Perspektiven der Frauen im Umstrukturierungsprozeß an der Humboldt-Universität zu Berlin
- Lage der Akademikerinnen (wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen/Hochschullehrerinnen) und Personalentwicklungstrends am Institut für Anglistik/Amerikanistik im FB Fremdsprachliche Philologien - Beschäftigungsperspektiven für Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen sowie weitere in FuE Beschäftigte im Bereich der außeruniversitären Forschung der neuen Bundesländer unter den Bedingungen der Veränderungen des Wissenschaftssystems in Deutschland
- Zum ABM-Projekt "Beschäftigungssituation von Wissenschaftlerinnen im Raum Berlin/Brandenburg." Ferner ist die Bundestagsdrucksache 12/1653 "Situation der Wissenschaftlerinnen in den neuen Bundesländern" abgedruckt. (IAB2) -
Literaturhinweis
Zur Sozialhilfesituation in Berlin: Pilotstudie in einem Ost- und einem Westberliner Bezirk (1992)
Großmann, Heidrun; Huth, Sabine;Zitatform
Großmann, Heidrun & Sabine Huth (1992): Zur Sozialhilfesituation in Berlin. Pilotstudie in einem Ost- und einem Westberliner Bezirk. In: Zeitschrift für Sozialreform, Jg. 38, H. 11/12, S. 665-681.
Abstract
"Im Rahmen einer Pilotstudie wurden 1991 zeitgleiche Erhebungen zur Sozialhilfeklientel (auf der Basis von Sozialamtsakten) sowie Expertenbefragungen in einem Ost- und einem Westberliner Sozialamt mit dem Ziel durchgeführt, die Plausibilität des Untersuchungsansatzes einer spezifischen Umbruchsarmut zu prüfen und die Betroffenheit und Struktur besonderer - spezifisch ostdeutscher - Problemgruppen herauszuarbeiten." Berücksichtigt werden dabei das Alter der Sozialhilfeempfänger, ihre Familien- und Haushaltssituation, die Qualifikations- und Tätigkeitsstruktur sowie die Gründe für die Sozialhilfebedürftigkeit. (IAB2)
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Literaturhinweis
Landesreport Berlin (1992)
Haß, Marion;Zitatform
Haß, Marion (Hrsg.) (1992): Landesreport Berlin. Berlin u.a.: Verlag Die Wirtschaft, 201 S.
Abstract
"Seit dem 3. Oktober 1990 sind beide Teile der Stadt politisch wieder vereinigt und wachsen wirtschaftlich erneut zusammen. Die damit verknüpften gesellschaftlichen Veränderungen und strukturellen Umbrüche in der östlichen Stadthälfte sowie die hiervon ausgehenden Wirkungen für die ökonomische und soziale Entwicklung Gesamt-Berlins, seine neue Rolle der Hauptstadt und Refierungssitz des vereinten Deutschlands stellen hohe Anforderungen an Politik und Wirtschaft, ist doch dies das einzige Land, das aus ehemals zwei getrennten Teilen zu einer Verwaltungseinheit zusammengeführt wird. Berlin kann so nicht nur zum Motor der fortschreitenden wirtschaftlichen und sozialen Einheit Deutschlands werden, sondern zugleich dem Prozeß der europäischen Integration wesentliche Impulse verleihen. Dies alles hat den Informationsbedarf über die Ausgangslage, die aktuelle Situation, die Entwicklungstendenzen und Perspektiven in wichtigen Lebensbereichen der Stadt als Voraussetzung für die politische Entscheidungsfindung stark anwachsen lassen. Die vorliegende Monographie ist der Versuch, sich dieser Forderung trotz teilweise noch verschiedener Methoden, Systematiken und Definitionen in der Erfassung ökonomischer ökologischer und sozialer Prozesse in den beiden ehemaligen Stadthälften zu stellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wirksamkeit der Instrumente regionaler Wirtschaftsförderung bei der Bewältigung des Strukturwandels: Fallstudie Berliner Umland (1992)
Heydt, Magnus; Wolff, Steffi; Fitzner, Sibylle; Huhn, Holger; Schmidt, Carola;Zitatform
Heydt, Magnus (1992): Wirksamkeit der Instrumente regionaler Wirtschaftsförderung bei der Bewältigung des Strukturwandels. Fallstudie Berliner Umland. Berlin, 99 S.
Abstract
Die Studie beschränkt sich auf "eine isolierte Wirkungsanalyse regionaler Strukturpolitik" und konzentriert sich somit auf die Analyse der standortlenkenden Effekte des Mitteleinsatzes der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur". Anhand der untersuchten Indikatoren konnten folgende Tendenzen bei der Herausbildung künftiger Struktur im Berliner Umland herausgearbeitet und auch empirisch belegt werden:
- Bevölkerungsrückgang durch Abwanderung hat sich verlangsamt
- Dynamik der Strukturanpassung liegt über der des Landes Brandenburg
- Beschäftigungsabbau wird sich auch in den nächsten Jahren fortsetzen
- bei den Gewerbegründungen dominieren die Dienstleistungsbereiche
- Verschiebung der regionalen Gewichte (Standortvor- und nachteile). (IAB) -
Literaturhinweis
Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaften in Berlin-Brandenburg: eine Bestandsaufnahme (1992)
Jahnke, Ulrich; Jahnke, Ursula;Zitatform
Jahnke, Ulrich & Ursula Jahnke (1992): Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaften in Berlin-Brandenburg. Eine Bestandsaufnahme. (Kommission für die Erforschung des Sozialen und Politischen Wandels in den Neuen Bundesländern. Graue Reihe 210), Halle, 44 S.
Abstract
"In Berlin gibt es ca. 95 Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaften, in Brandenburg 97 Arbeitsförderungsgesellschaften; ihre Tätigkeitsprofile sind annähernd identisch, Beziehungen und Rechtsformen (i.d.R. GmbH bzw. e.V.) variieren, die Bedeutung kleinerer Träger für den Prozeß der Umstrukturierung wächst. Über die BQG/AFG sind in Berlin-Brandenburg - je nach Definition mit bzw. ohne Betriebsförmigkeit als Kriterium - zwischen 20.000-30.000 Personen in Arbeit, dies stellt eine erhebliche arbeitsmarktpolitische Entlastung dar, die weiterhin notwendig ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Arbeitsmarktsituation in der Region Berlin-Brandenburg seit Inkrafttreten der Währungsunion (1992)
Kermiser, Torsten;Zitatform
(1992): Die Arbeitsmarktsituation in der Region Berlin-Brandenburg seit Inkrafttreten der Währungsunion. Berlin, 47 S.
Abstract
Die Studie befaßt sich "in ihrem ersten Kapitel mit einer Bestandsaufnahme des Arbeitmarktes seit der Währungsunion in der Region Berlin-Brandenburg, um im zweiten Kapitel den Versuch zu unternehmen, Entwicklungstendenzen in einigen ausgewählten Wirtschaftsbranchen sichtbar zu machen. Das geschieht unter dem Blickwinkel der wirtschaftlichen Modernisierung, d.h. inwieweit geht wirtschaftliche Modernisierung mit der Schaffung neuer effizienter Arbeitsplätze einher, was zur Frage führt, in welchen Branchen der Abbau der Arbeitslosigkeit nicht zur Aufrechterhaltung einer konservativen Wirtschaftsstruktur beiträgt. In den abschließenden Kapiteln erfolgt eine Einschätzung der bisherigen Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt der Region Berlin-Brandenburg seit der Währungsunion. Die Ergebnisse dieser Entwicklung werden an der momentanen Situation erläutert und soweit es möglich ist durch Prognosen für die künftige Arbeitsmarktentwicklung unter dem Gesichtspunkt der weiteren wirtschaftlichen Modernisierung ergänzt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berlin-Report: eine Wirtschaftsregion im Aufschwung (1992)
Moser, Hubertus;Zitatform
Moser, Hubertus (Hrsg.) (1992): Berlin-Report. Eine Wirtschaftsregion im Aufschwung. Wiesbaden: Gabler, 285 S.
Abstract
Der Report analysiert die sich neu herausbildenden Verflechtungen zwischen Berlin und seinem Umland, die Wirtschaftsstruktur im Westteil sowie die Umgestaltung im Ostteil der Stadt.
"Weitere Themen sind die Situation auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt, die Perspektiven der öffentlichen Finanzen und die Entwicklung Berlins zu einem international bedeutenden Finanzplatz. Auch Veränderungen in der Forschungslandschaft Berlins, Fragen der gegenwärtigen praktizierten Wirtschaftsförderung sowie die Situation auf dem Immobilienmarkt in der Region Berlin werden behandelt. Schließlich werden Konzepte zur Verkehrs- und Regionalplanung sowie Perspektiven der Wirtschafts- und Bevölkerungsentwicklung bis zum Jahre 2000 vorgestellt." (IAB2) -
Literaturhinweis
Probleme der Privatisierung und Strukturanpassung der Industrie in den Neuen Bundesländern: Analyse und Lösungsansätze - untersucht in der metallverarbeitenden Industrie Ost-Berlins, Untersuchungszeitraum II/92 (1992)
Steinberg, Norbert; Pieper, Christine; Gohlke, Günter; Höffner, Hans-Jürgen;Zitatform
Steinberg, Norbert, Hans-Jürgen Höffner, Günter Gohlke & Christine Pieper (1992): Probleme der Privatisierung und Strukturanpassung der Industrie in den Neuen Bundesländern. Analyse und Lösungsansätze - untersucht in der metallverarbeitenden Industrie Ost-Berlins, Untersuchungszeitraum II/92. Berlin, 36 S., Anhang.
Abstract
"Die Analyse hat das Ziel, einen konzentrierten Überblick über die ökonomische Situation neugegründeter, vorwiegend industrieller Unternehmen, die Wettbewerbsfähigkeit ihres Produktions- und Leistungsprogramms sowie über den Stand umweltorientierten Wirtschaftens, einschließlich der ökologischen Verträglichkeit ihrer Erzeugnisse und Technologien zu geben. Die vorgestellten Ergebnisse zu diesen Problemkreisen beruhen auf einer Befragung von insgesamt 101 Unternehmen des Maschinenbaus, der metallverarbeitenden Industrie und der Elektrotechnik/Elektronik im Ostteil Berlins. Die Konzentration auf diesen Erfassungsbereich erfolgte vorrangig aus folgenden Gründen:
Zum einen bilden nach allgemeiner Auffassung Niveau und Entwicklung der industriellen Produktion und hier insbesondere des untersuchten Bereiches einen wichtigen Indikator für die ökonomische Situation der Wirtschaft eines Landes. Zum anderen hat dieser Bereich für die Wirtschaft Berlins sowie seines näheren Umlandes traditionell immer eine entscheidende Bedeutung gehabt." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Hochschulzugang im Raum Berlin/Brandenburg (1991)
Adler, Henri; Lischka, Irene;Zitatform
Adler, Henri & Irene Lischka (1991): Hochschulzugang im Raum Berlin/Brandenburg. Berlin, 53 S., Anhang.
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Literaturhinweis
Abschlußbericht zur repräsentativen Umfrage 10/90 unter Ost-Berliner Arbeitslosen (1991)
Abstract
"Gegenstand der Untersuchung war eine repräsentative Umfrage unter Arbeitslosen in Ost-Berlin zur Klärung folgender Fragestellungen:
- Soziale Zusammensetzung der registrierten Arbeitslosen Ostberlins
- Bisherige Tätigkeitsbereiche und Entlassungsgründe
- Bewerbungsverhalten und Meinung zu den eigenen Arbeitsmarktchancen
- Einstellungen zu Umschulungs- und Qualifizierungsmaßnahmen
- gewünschte Umschulungsthemen
- Meinungen zum Arbeitsamt
- Aktuelle Befindlichkeit der Arbeitslosen, Erwartungen, Hoffnungen sowie
- Einstellung zu verschiedenen aktuellen politischen Sachverhalten." (Autorenreferat)
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