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Dossier

Transformationsprozess in Ostdeutschland – Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Gesellschaft

Seit der Wiedervereinigung ist die Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland Leitlinie deutscher Politik. Dennoch unterscheiden sich auch viele Jahre nach dem Fall der Mauer Wirtschaft und Arbeitsmärkte in Ost und West noch immer deutlich, mit weitreichenden Konsequenzen für den gesellschaftlichen Wandel und die Lebenslagen ostdeutscher Bürgerinnen und Bürger.
Dieses Dossier präsentiert wissenschaftliche Analysen und Positionen politischer Akteure zum Strukturwandel in den Bereichen Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Bevölkerung, Gesellschaft und Bildung.
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im Aspekt "Wertorientierung, Einstellungen, Verhalten"
  • Literaturhinweis

    Zwischen Selbstverwirklichungsstreben und Rassismus: Soziale Deutungsmuster ostdeutscher Jugendlicher (1999)

    Rausch, Thomas;

    Zitatform

    Rausch, Thomas (1999): Zwischen Selbstverwirklichungsstreben und Rassismus: Soziale Deutungsmuster ostdeutscher Jugendlicher. (Forschung Soziologie 37), Opladen: Leske und Budrich, 285 S.

    Abstract

    "Die Studie versucht anhand von Fallstudien ein tiefergehendes Verständnis grundlegender Orientierungen ostdeutscher Jugendlicher zu entwickeln. Als eine Analyse sozialer Deutungsmuster thematisiert die Arbeit sowohl Gesellschaftsbilder als auch alltagspraktische Orientierungen und subjektive Verarbeitungsstrukturen von Jugendlichen. Thematische Schwerpunkte sind die Verarbeitung des lebensweltlichen Umbruchs in Ostdeutschland, in diesem Zusammenhang insbesondere autoritäre Verarbeitungsformen (vor allem rassistische Deutungsmuster), außerdem Anzeichen soziokulturellen Wandels, schließlich die Sicht der untergegangenen DDR und der neuen gesellschaftlichen Bedingungen im vereinigten Deutschland." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Orientierungsprozesse ostdeutscher Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen (1999)

    Schmidt, Werner ;

    Zitatform

    Schmidt, Werner (1999): Orientierungsprozesse ostdeutscher Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 52, H. 10, S. 673-681.

    Abstract

    "Die Transformation in Ostdeutschland und die damit verbundenen Prozesse gesellschaftlicher Differenzierung und Individualisierung konfrontieren Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen mit der Anforderung einer mehrfach veränderten Rollenwahrnehmung. Auf der Basis empirischer Erhebungen wird gezeigt, daß die nötige Neuorientierung ostdeutscher Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen einen weitreichenden Umbau von Denkmustern und Verhaltensroutinen erfordert, der hinter den rascheren strukturellen Veränderungen zurückbleibt. Dabei wird die Herausbildung neuer Orientierungen davon geprägt, welche Kompetenzen zur Bewältigung neuer Anforderungen verfügbar sind, welche subjektiven Kosten Neuorientierungen verursachen und welche materiellen und immateriellen Gewinne sie jeweils versprechen. Es lassen sich passive, vornehmlich identitätssichernde und aktive Formen individueller und kollektiver Umbruchsverarbeitung innerhalb und außerhalb der Betriebe unterscheiden. Obwohl typische Muster der Umbruchsverarbeitung festzustellen sind, kann von einer konsistenten Beurteilung der gesellschaftlichen Veränderungen durch die Arbeitnehmer in vielen Fällen noch nicht die Rede sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zur sozialen Lage in den neuen Bundesländern (1999)

    Winkler, Gunnar;

    Zitatform

    Winkler, Gunnar (1999): Zur sozialen Lage in den neuen Bundesländern. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 52, H. 10, S. 661-672.

    Abstract

    "Der Beitrag faßt wesentliche Ergebnisse einer seit 1990 jährlich durchgeführten Analyse von Lebenslagen in den neuen Bundesländern zusammen. Dabei werden sowohl die erreichten positiven Ergebnisse im Bereich der materiellen Lebensbedingungen als auch die zunehmenden Differenzierungen in den Lebensverhältnissen durch Erwerbsarbeit bzw. Arbeitslosigkeit verdeutlicht. Es wird festgestellt, daß - bei allen Fortschritten - die Integration der Bürger der neuen Bundesländer in die Bundesrepublik bisher nicht gelungen und daß das hohe Ausmaß von Unterbeschäftigung für die Lebensverhältnisse in allen Schichten prägend ist sowie daß die soziale Verunsicherung zunimmt. Die Erfahrungen der Bevölkerung mit der sozialen Marktwirtschaft seit 1990 bewirken, daß die Ursachen von sozialen und wirtschaftlichen Problemen in den neuen Bundesländern in zunehmendem Maße als systembedingt gewertet und immer weniger dem Erbe der DDR angelastet werden. Insbesondere die hohen Erwartungen an die veränderten Möglichkeiten der demokratischen Mitwirkung wurden enttäuscht und münden z.T. in Resignation und unzureichende Nutzung von Chancen zur aktiven Gestaltung gesellschaftlicher Verhältnisse." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Sozialreport 1999: Daten und Fakten zur sozialen Lage in den neuen Bundesländern (1999)

    Winkler, Gunnar;

    Zitatform

    Winkler, Gunnar (Hrsg.) (1999): Sozialreport 1999. Daten und Fakten zur sozialen Lage in den neuen Bundesländern. Berlin: Verlag am Turm, 382 S.

    Abstract

    "Eines der wesentlichen sozialen Ziele seit 1990 besteht in der Entwicklung gleichwertiger Lebensverhältnisse zwischen Ost- und Westdeutschland. Dieser Prozess ist nicht allein messbar an Einkommensentwicklungen, veränderten Eigentums- und Wohnverhältnissen oder an dem Auf- bzw. Umbau der sozialen Infrastruktur im Osten. Die Akzeptanz von sich auf lange Zeit unterscheidenden und erst langsam zu neuen Strukturen führenden Lebensverhältnissen schließt die Notwendigkeit einer regelmäßigen Analyse sich verändernder sozialer Lebensbedingungen in den neuen Bundesländer ein." Der Sozialreport '99 basiert auf der 10. empirischen Untersuchung "Leben in den neuen Bundesländern", die statistische Daten mit subjektiven Reflexionen der Menschen in den neuen Bundesländern verbindet, die quasi alle Lebensbereiche umfassen. Der Report enthält deshalb Aussagen zu den Bereichen:
    -zusammenfassende Darstellung des Lebens in Ostdeutschland,
    -Bevölkerung,
    -Arbeitsmarkt,
    -Einkommen, Verbrauch
    -Wohnen
    -Gesundheit
    -Familie
    -Umwelt
    -gesellschaftliche Mitwirkung. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Ost-Identität: Residuum der Vereinigung oder Phänomen der "langen Dauer"? (1999)

    Woderich, Rudolf;

    Zitatform

    Woderich, Rudolf (1999): Ost-Identität: Residuum der Vereinigung oder Phänomen der "langen Dauer"? In: Utopie kreativ H. 105, S. 51-60.

    Abstract

    Das Phänomen der ostdeutschen Identität erfährt in sozialwissenschaftlichen Diskursen derzeit eine gewisse Konjunktur: In mehreren Publikationen und Übersichten hat insbesondere die soziologische Umfrageforschung das Problem ostdeutscher Identitätsbildungen knapp ein Jahrzehnt nach der deutsch-deutschen Vereinigung entdeckt. Der Beitrag resümiert zunächst übergreifende konzeptionelle Ansätze und Erklärungsmodelle, die mittlerweile verfügbar sind und zur Interpretation ostdeutscher Identitätsbildungen herangezogen werden. Es werden drei relevante Ansätze vorgestellt und knapp kommentiert; sodann folgen einige skizzenhafte Bemerkungen zur Unterscheidung von inszenierten und gelebten Identitäten in Ostdeutschland. Abschließlich wird auf das Wechselverhältnis von PDS und ostdeutscher Identität Bezug genommen. (IZ-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Verarbeitung von Arbeitslosigkeit durch Betroffene in Ost und West bei typischen Arbeitslosigkeitsverläufen (1999)

    Zitatform

    (1999): Verarbeitung von Arbeitslosigkeit durch Betroffene in Ost und West bei typischen Arbeitslosigkeitsverläufen. In: Sozialreport H. 2, S. 10-19.

    Abstract

    "Auf der Grundlage einer Langzeitstudie zur Entwicklung von Lagen, Befindlichkeiten und Erwerbsverläufen nach Eintritt in Arbeitslosigkeit sollen exemplarisch für eine ostdeutsche Region (Land Brandenburg und Ostberlin) Erkenntnisse über den Stellenwert des Verhaltens Arbeitsloser im System von Determinanten typischer Arbeitslosigkeitsverläufe dargestellt werden. Zuvor wird an Hand repräsentativer Daten des SOEP der Frage nachgegangen, ob mentale Haltungen Arbeitsloser in West und Ost eher Gemeinsamkeiten oder eher Unterschiede aufweisen. Kann man davon ausgehen, daß es hier bzw. dort Bewältigungsvorteile der Arbeitslosigkeit und damit möglicherweise auch Verlaufsvorteile gibt?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zur Entwicklung von Arbeitsorientierung Jugendlicher im sozialen Wandel (1998)

    Claßen, Gabriele; Merkens, Hans; Bergs-Winkels, Dagmar;

    Zitatform

    Claßen, Gabriele, Dagmar Bergs-Winkels & Hans Merkens (1998): Zur Entwicklung von Arbeitsorientierung Jugendlicher im sozialen Wandel. In: H. Oswald (Hrsg.) (1998): Sozialisation und Entwicklung in den neuen Bundesländern : Ergebnisse empirischer Längsschnittforschung (Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation. Beiheft, 02), S. 188-198.

    Abstract

    "Ausgehend von der Hypothese, daß die Vereinigung Deutschlands als Auslöser von Wandlungsprozessen auf den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Ebenen gilt, wird angenommen daß mit der Wandlung der gesellschaftlichen Bedeutung von Arbeit auch eine Veränderung der individuellen Bedeutung von Arbeit einhergeht. Jugendliche sind am Ende ihrer Schulzeit mit einer ungenügenden Anzahl von Ausbildungsplätzen und Beschäftigungsmöglichkeiten konfrontiert. In diesem Beitrag wird der Versuch unternommen, sozialisatorische und intrapsychisch bedingte Einflüsse auf Arbeitsorientierungen von Jugendlichen aus Ost und West nachzuzeichnen. Grundlage hierfür sind Daten der 'Berliner Jugendstudie' aus vier Untersuchungszeitpunkten zwischen 1992 und 1995. Analysen der Mittelwerte weisen auf unterschiedliche Tendenzen der Arbeitswerte in Ost und West hin. In einem Strukturmodell werden zur Klärung dieser Unterschiede mit dem Programm LISREL schulische, familäre und psychosoziale Einflußfaktoren auf Arbeitswerte für Ost- und Westberlin getrennt analysiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Deutschland am Ausgang der neunziger Jahre: Lebensgefühl und Werte (1998)

    Gensicke, Thomas;

    Zitatform

    Gensicke, Thomas (1998): Deutschland am Ausgang der neunziger Jahre. Lebensgefühl und Werte. In: Deutschland-Archiv, Jg. 31, H. 1, S. 19-36.

    Abstract

    In dem Aufsatz werden Befunde aus dem im Frühsommer 1997 bei 2000 Personen West und 1000 Personen Ost durchgeführten repräsentativen Survey "Wertewandel in den 90er Jahren" interpretiert. Er sollte "das subjektive Korrelat zu den objektiven Veränderungen und Entwicklungen seit der Wiedervereinigung liefern". Gefragt wurde nach gesellschaftlichen Problemen, nach der Zufriedenheit mit den Lebensbedingungen, nach den Erwartungen für die nächsten Jahre und nach dem Vertrauen in die Politik und in öffentliche Institutionen." Zusammenfassend kann man sagen, daß man noch nicht von einer "inneren Einheit" sprechen kann, so lange sich die Lebensverhältnisse in Ost und West so stark unterscheiden, wie wir es gezeigt haben und wie es die amtliche Statistik aus einem anderem Blickwinkel zeigt. Besonders die Schwäche des Zugehörigkeitsgefühls der Ostdeutschen zum neuen Gemeinwesen, die geringe Identifikation mit ihm läßt vor allem hinsichtlich der subjektiven Einheit noch keine positive Bewertung zu.
    Dabei sind die Voraussetzungen von den Wertorientierungen und vom Persönlichkeitsprofil her gar nicht ungünstig. Aber die individuelle Bewältigung des Umbruches durch die Ostdeutschen ist bis jetzt noch nicht hinreichend in eine Vergesellschaftung im neuen Deutschland übergangen; dieser Prozeß wird wohl noch einige Zeit beanspruchen." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Weibliche Lebensstile in West- und Ostdeutschland (1998)

    Gluchowski, Peter; Henry-Huthmacher, Christine;

    Zitatform

    Gluchowski, Peter & Christine Henry-Huthmacher (1998): Weibliche Lebensstile in West- und Ostdeutschland. (Konrad-Adenauer-Stiftung. Interne Studien 140/1998), Sankt Augustin, 75 S.

    Abstract

    "Die Studie versucht, weibliche Lebensentwürfe in Deutschland anhand von Werthaltungen und Vorstellungen zur Familie und zum Beruf einzufangen und aufgrund dieser die unterschiedlichen Lebensstile im Osten und Westen der Bundesrepublik aufzuzeigen. Dazu wurden die grundlegenden Einstellungen von Frauen zu Ehe und Familie und zur eigenen Berufstätigkeit sowie ihre besonderen Vorstellungen über das Zusammenleben in der Familie, Partnerschaft und Kindererziehung, außerdem ihre beruflichen Einstellungen zu Karriere, Einkommen und beruflicher Selbstentfaltung in einer breit angelegten Meinungsumfrage erhoben. Ergänzt wird dieses Bild durch ihre Vorstellungen von der Freizeitgestaltung, von ihrer Rolle in der Gemeinschaft und durch ihre politischen Einstellungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Subjekt im Transformationsprozeß - Spielball oder Akteur? (1998)

    Lutz, Burkart;

    Zitatform

    Lutz, Burkart (Hrsg.) (1998): Subjekt im Transformationsprozeß - Spielball oder Akteur? München u.a.: Hampp, 160 S.

    Abstract

    "In jeder Gesellschaft gibt es langfristig angelegte, mit hoher gesamtgesellschaftlicher und/oder millieuspezifischer Legitimität ausgestattete Muster von Lebensarragements. Welche Rahmenbedingungen für stabile Lebensarragements bot das Beschäftigungssystem der DDR? Welche Rolle spielten die unter diesen Bedingungen entstandenen Muster im gesellschaftlichen Umbruch, der sich in Ostdeutschland im Gefolge des Zusammenbruchs der DDR und der Herstellung der deutschen Einheit vollzog? Wie lange dauert es, bis sich neue, den neuen Verhältnissen, Chancen und Zwängen entsprechende Muster herausbilden? In fünf Aufsätzen, die aus Vorträgen eines Kolloquiums entstanden, wird diesen Fragen anhand von empirischen Untersuchungen und im Vergleich von Ost- und Westdeutschland nachgegangen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Generation der Wendezeit: erfolgreich, nüchtern und enttäuscht (1998)

    Struck, Olaf ; Weymann, Ansgar; Sackmann, Reinhold; Wingens, Matthias; Rasztar, Matthias;

    Zitatform

    Struck, Olaf, Matthias Rasztar, Reinhold Sackmann, Ansgar Weymann & Matthias Wingens (1998): Die Generation der Wendezeit. Erfolgreich, nüchtern und enttäuscht. (Sonderforschungsbereich Statuspassagen und Risikolagen im Lebensverlauf. Arbeitspapier 49), Bremen, 37 S.

    Abstract

    Das Arbeitspapier stellt auf der Grundlage empirischer, dem Generationenkonzept verpflichteter Ergebnisse dar, wie und warum sich das Leben junger Erwachsener nach der Wende in der DDR/Ostdeutschland verändert hat. Drei Thesen stehen dabei im Mittelpunkt:
    1. Die Generation der Wendezeit war in ihrer Mehrzahl in ihrem individuellen Handeln erfolgreich.
    2. Mit der Bewältigungsleistung geht ein instrumentell-nüchterner Umgang mit Freunden und teilweise mit der Familie einher.
    3. Ungeachtet des individuellen Erfolges fühlen sich die befragten Ostdeutschen in ihren Hoffnungen enttäuscht. Ihre Enttäuschung richtet sich vor allem auf staatliche Akteure. Verallgemeinert wird im Ergebnis konstatiert: "Dynamische soziale Wandlungsprozesse fördern weder Selbstabgrenzung noch Entsolidarisierung, sondern sie transformieren gemeinschaftliche Bindungen und gesellschaftliche Beziehungen in Assoziationen pragmatischer und instrumentell handelnder Individuen. Dies bedeutet nicht den Verlust, sondern die Transformation des Sozialen. Gesellschaften werden mit dieser pragmatischen Nüchternheit leben können. Die Frage ist, ob die ostdeutschen Nachwuchsgeneration in einer freudlos fragmentierten Gesellschaft leben will und wann sie Kraft und Vertrauen findet, aktiver als bisher in gemeinschaftliche und gesellschaftliche Güter zu investieren." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Elitezirkulation und Institutionenvertrauen (1997)

    Derlien, Hans-Ulrich;

    Zitatform

    Derlien, Hans-Ulrich (1997): Elitezirkulation und Institutionenvertrauen. In: Berliner Journal für Soziologie, Jg. 7, H. 4, S. 539-556.

    Abstract

    "Die Schübe der Elitezirkulation in Ostdeutschland zwischen 1989 und 1994 sowie die Entwicklung des Vertrauens in die neuen Institutionen bis 1995 werden aufeinander bezogen. Das Ancien regime der DDR ist auch personell untergegangen, Karrierefortsetzungen der Transitionselite in den Parlamenten und Regierungen auf Landes- und Bundesebene seit 1990 sind selten. In den Delegationseliten z.B. des Verbände-Systems sind die neuen Bundesländer angemessen auf Bundes- und vor allem auf Landesebene repräsentiert. Unter den Ernennungseliten in Verwaltung, Justiz und Wirtschaft jedoch noch nicht. Die Elitezirkulation in exekutiven und judikativen Institutionen vollzog sich aufgrund des Fortfalls der zentralen Institutionen der DDR und der systematischen politischen Säuberung besonders gründlich. Zugleich wurde ein Elite-Vakuum aufgrund eines dritten Aspekts des deutschen Sonderfalls der Transition vermieden: Elite-Import aus dem Westen. Das in den neuen Bundesländern im Vergleich speziell zu Rußland hohe, gegenüber Westdeutschland aber immer noch etwas nachhinkende subjektive Vertrauen in Institutionen hängt zwar von grundsätzlich denselben sozioökonomischen und ideologischen Faktoren ab wie im Westen, der Vertrauensgewinn speziell der Exekutive und der Judikative dürfte jedoch auch aus der Besonderheit der Rekrutierung von Führungspersonal und dessen Bedeutung für das faktische Funktionieren der Institutionen erklärbar sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Sich politisch zu engagieren, bringt nichts - Bilanzierungen des politischen Wandels und der Partizipationsmöglichkeiten in Ostdeutschland: eine exemplarische Analyse (1997)

    Dietmaier-Jebara, Sylvia;

    Zitatform

    Dietmaier-Jebara, Sylvia (1997): Sich politisch zu engagieren, bringt nichts - Bilanzierungen des politischen Wandels und der Partizipationsmöglichkeiten in Ostdeutschland. Eine exemplarische Analyse. In: Mitteilungen. Sonderforschungsbereich 333 H. 10, S. 15-31.

    Abstract

    Der Beitrag stützt sich auf ein Forschungsprojekt zur alltäglichen Lebensführung in Ostdeutschland und auf rund 100 qualitative Interviews, die zwischen 1991 und 1993 im Raum Leipzig durchgeführt wurden. Im Mittelpunkt dieser Interviews stand die Frage, wie von den Befragten die Wende und die Vereinigung samt der Vorgeschichte und den Folgen erfahren und retrospektiv bewertet wird und wie die neu entstandenen Probleme in der alltäglichen Lebensführung verarbeitet werden. Im Rahmen der entsprechenden Erzählungen, Kommentierungen und Argumentationen finden sich auch Passagen, die Bilanzierungen des politischen Wandels und der Partizipationsmöglichkeiten unter der Perspektive früher - heute enthalten. Das Interesse der Autorin besteht darin, zu prüfen, ob und inwieweit sich eine der Kontinuität der Lebensführung entsprechende Kontinuität von politischen Grundorientierungen findet, soweit sie in der Frage des Systemvergleichs und der politischen Partizipation ihren Ausdruck findet. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Einkommen und Konsum im Transformationsprozeß: vom Plan zum Markt - vom Mangel zum Überfluß (1997)

    Ebert, Elvir;

    Zitatform

    Ebert, Elvir (1997): Einkommen und Konsum im Transformationsprozeß. Vom Plan zum Markt - vom Mangel zum Überfluß. (Transformationsprozesse 24), Opladen: Leske und Budrich, 281 S.

    Abstract

    "Wie verhalten sich 15 Millionen Menschen auf dem Gebiet des Konsums von Gütern und Leistungen - beim Übergang von der Plan- zur Marktwirtschaft? Das Buch will diesen Prozeß nachzeichnen. Es geht dabei nicht um die vollständige Darstellung der Abläufe sondern um die Zusammenhänge, die Konsumtion und Konsumenten in der DDR geprägt haben und das Konsumentenverhalten der Menschen unter den gewandelten Bedingungen bestimmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Es ist jetzt alles ein bißchen glänzender: Ostdeutsche Jugendliche zu DDR-Sozialismus und Marktwirtschaft im Jahre sechs nach der Vereinigung (1997)

    Gloel, Rolf; Wörndl, Barbara;

    Zitatform

    Gloel, Rolf & Barbara Wörndl (1997): Es ist jetzt alles ein bißchen glänzender: Ostdeutsche Jugendliche zu DDR-Sozialismus und Marktwirtschaft im Jahre sechs nach der Vereinigung. In: Deutsche Jugend, Jg. 45, H. 2, S. 61-66.

    Abstract

    Der Artikel dokumentiert einen Teilbereich einer Auswertung einer im Wintersemester 1995/96 im Raum Merseburg/Halle/Leipzig durchgeführten Befragung von 40 Jugendlichen zwischen 16 und 22 Jahren. In Tiefeninterviews sollte herausgefunden werden, wie heutige ostdeutsche Jugendliche übr die Systemwende denken, wie sie die allgemeine ökonomische und politische Entwicklung beurteilen, wie sie ihre persönliche Lage sehen, welche Zukunftsperspektiven sie haben, welches ihre Leitbilder sind und welche Bedeutung die vereinigte deutsche Nation für sie hat. Die alte Gesellschaftsordnung wird angesichts negativer Erfahrungen mit der Marktwirtschaft teilweise idealisiert, die Anforderungen und Resultate der Konkurrenzgesellschaft werden noch als störend wahrgenommen, doch dürfte die Anpassung ostdeutscher Jugendlicher an die "neuen Realitäten" nicht mehr lange auf sich warten lassen. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Socialism, unification policy and the rise of racism in Eastern Germany (1997)

    Ireland, Patrick R.;

    Zitatform

    Ireland, Patrick R. (1997): Socialism, unification policy and the rise of racism in Eastern Germany. In: International migration review, Jg. 31, H. 3, S. 541-568.

    Abstract

    Der Autor setzt sich in seinem Beitrag mit den Ursachen und Hintergründen steigender Ausländerfeindlichkeit und der Rolle der Ausländerpolitik in Ostdeutschland auseinander. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Von der "dualistischen Gesellschaft" zur "Solidarischen Bürgergesellschaft"?: Entwicklungspfade und Leitbilder für Ostdeutschland (1997)

    Koch, Thomas ;

    Zitatform

    Koch, Thomas (1997): Von der "dualistischen Gesellschaft" zur "Solidarischen Bürgergesellschaft"? Entwicklungspfade und Leitbilder für Ostdeutschland. In: Deutschland-Archiv, Jg. 30, H. 1, S. 95-105.

    Abstract

    Der Autor stellt Thesen auf zur Entwicklung der Gesellschaft in Ostdeutschland. Dabei geht er von der Prämisse aus, daß die Bundesrepublik seit dem Beitritt der DDR "eine ausgesprochen dualistische Gesellschaft ist, eine solche, in der die wirtschaftlichen, sozialen, politischen und kulturellen Gegensätze, Unterschiede und Scheidelinien mehr oder weniger deutlich entlang einer territorialen Achse verlaufen." Die Thesen wurden ursprünglich auf dem "Forum Ostdeutschland" der SPD in Leipzig (Juni 1996) vorgestellt. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Unterschiede auf dem Land: Landjugendliche in Ost- und Westdeutschland (1997)

    Rudolph, Martin;

    Zitatform

    Rudolph, Martin (1997): Unterschiede auf dem Land: Landjugendliche in Ost- und Westdeutschland. In: Berichte über Landwirtschaft, Jg. 75, H. 3, S. 486-497.

    Abstract

    "In sieben Bundesländern (vier im Westen und drei im Osten) wurde in 1995 eine Jugendbefragung zu Themen der Regionalorientierung, des Bleibeverhaltens, zur Gewalt und zur Akzeptanz der Jugend auf dem Lande durchgeführt. Insgesamt haben mehr als 1700 Jugendliche an der Befragung teilgenommen, die als Ost-West-Vergleich durchgeführt wurde. Zentrale Ergebnisse sind: Es gibt unterschiedliche Verläufe der Jugendphase in Ost- und Westdeutschland. Zum Teil erhebliche Unterschiede in den Befragungsregionen ergeben sich zu den Einstellungen der Jugendlichen, die auf unterschiedliche Infrastrukturen der Regionen rückführbar sind. So ist im östlichen Befragungsgebiet 'Land' in beinahe schon traditionellem Sinne die Agrarsoziologie der 50er Jahre zu finden. Eine anpassungsbereite flexible Jugend in beiden Befragungsregionen Deutschlands sieht ihre wesentlichen Probleme im Umgang mit real vorhandener bzw. befürchteter Ausbildungs- und Arbeitslosigkeit. Die Einstellungen zur Gewalt zeigen hohe Bereitschaften und Toleranzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitslose: Selbstverantwortung überwindet die Lethargie (1997)

    Zempel, Jeanette; Frese, Michael;

    Zitatform

    Zempel, Jeanette & Michael Frese (1997): Arbeitslose: Selbstverantwortung überwindet die Lethargie. In: Psychologie Heute, Jg. 24, H. 6, S. 36-41.

    Abstract

    Der Beitrag resümiert die Ergebnisse einer Längsschnittstudie, die zwischen 1990 und 1995 in Ostdeutschland durchgeführt wurde und zwei Fragestellungen nachging: a) Welche Menschen sind von Arbeitslosigkeit besonders bedroht? b) Wovon hängt es ab, wie schnell ein neuer Arbeitsplatz gefunden wird? "Zusammenfassend kann man feststellen, daß sich aufgrund von Arbeitslosigkeit in der ehemaligen DDR ähnliche Entwicklungen wie in anderen westlichen Ländern ergeben. Unsere Ergebnisse belegen eindeutig die negativen Auswirkungen von Arbeitslosigkeit auf die psychische Gesundheit. Depressive Verstimmung, Verbitterung und Pessimismus sind typische Folgen. Als relevantester soziologischer Faktor für Arbeitslosigkeit hat sich die Qualifikation der Betroffenen herausgestellt. Personen mit eher praktischen Fähigkeiten und einem niedrigen Qualifikationsniveau fallen Umstrukturierungs- und Rationalisierungsmaßnahmen schneller zum Opfer als höher qualifizierte Kollegen. Problematisch für die Betroffenen ist besonders die enge Interaktion zwischen Qualifikation und Eigeninitiative: Gering qualifizierte Arbeitnehmer zeigen häufig wenig Neigung zu eigenaktivem, selbstinitiierten Handeln. Damit wächst die Gefahr potentieller Arbeitslosigkeit. Umgekehrt reduziert längere Arbeitslosigkeit die Eigeninitiative, die nötig wäre, um wieder einen neuen Arbeitsplatz zu finden oder sich weiterzubilden oder umschulen zu lassen. Der beste Weg, diesen Teufelskreis zu durchbrechen, liegt unserer Ansicht nach darin, Arbeitslose zur Weiterbildung oder Umschulung zu ermutigen. Die mit der Dauer der Arbeitslosigkeit zunehmende Bereitschaft zum Berufswechsel ließe sich zum Beispiel durch arbeitsmarktgerechte Umschulungsmaßnahmen erfolgreich aufgreifen. Qualifizierungsmaßnahmen, Förderung des Selbstvertrauens und der Eigeninitiative (Hilfe zur Selbsthilfe) sind Ziele, die Arbeitslosenprogramme verfolgen müssen, um den Betroffenen wieder "auf die Beine", daß heißt "in den Job" zu helfen. Auf der anderen Seite müssen Arbeitslose selbst Initiative entwickeln und entsprechende Qualifizierungsangebote auch annehmen. Nur so haben sie eine realistische Chance auf dem Arbeitsmarkt. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Zur sozialen Situation und deren subjektiver Reflexion von Bürgern ab 50. Lebensjahr in den neuen Bundesländern (1997)

    Zitatform

    (1997): Zur sozialen Situation und deren subjektiver Reflexion von Bürgern ab 50. Lebensjahr in den neuen Bundesländern. In: Sozialreport H. Sonderheft 1, S. 2-35.

    Abstract

    Das Sonderheft stellt Daten zur sozialen Situation älterer Menschen in den neuen Bundesländern nach folgenden Schwerpunkten zusammen:
    - Bevölkerung,
    - Einkommen,
    - Arbeit,
    - Wohnen und
    - Lebenszufriedenheit. Der Report stützt sich auf eine Befragung von 1.457 Bürgern in den neuen Ländern, darunter 619 Bürger ab dem 50. Lebensjahr. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Länderbericht zur sozialen Situation und deren subjektiver Reflexion in den neuen Bundesländern (1997)

    Zitatform

    (1997): Länderbericht zur sozialen Situation und deren subjektiver Reflexion in den neuen Bundesländern. In: Sozialreport H. Sonderheft 2, S. 3-58.

    Abstract

    Das Sonderheft dokumentiert Daten und Fakten zur sozialen Lage in den einzelnen Bundesländern und der subjektiven Reflexion der Bürger zur Situation und den eingetretenen Veränderungen seit 1990. Es werden folgende Bereiche dargestellt:
    -Bevölkerung,
    -Erwerbsarbeit und Arbeitsmarkt,
    -Wirtschaftliche Situation,
    -Wohnen,
    -Gesundheit,
    -gesellschaftliche Mitwirkung. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Zwischenbilanz der Wiedervereinigung: Strukturwandel und Mobilität im Transformationsprozeß (1996)

    Diewald, Martin ; Mayer, Karl Ulrich ;

    Zitatform

    Diewald, Martin & Karl Ulrich Mayer (Hrsg.) (1996): Zwischenbilanz der Wiedervereinigung. Strukturwandel und Mobilität im Transformationsprozeß. (Sozialstrukturanalyse 08), Opladen: Leske und Budrich, 352 S.

    Abstract

    "Der Transformationsprozeß in Ostdeutschland gehört gewiß nicht zu den Forschungsfeldern, in denen wenig Aktivität herrscht. Allerdings gibt es einen Mangel an genuinen Längsschnittstudien, die am ehesten dem Prozeßcharakter der Transformation gerecht werden können. Solche Studien sind umso notwendiger, als es sich bei der ostdeutschen Transformation ja keineswegs um einen bereits abgeschlossenen Vorgang, sondern um einen noch andauernden Veränderungsprozeß handelt. Die Gemeinsamkeit der in dem Band versammelten Beiträge liegt darin, daß es sich um empirische Längsschnittanalysen sozialer Ungleichheiten unter verschiedenen Aspekten handelt oder um eher theoretische Auseinandersetzungen mit dem Transformationsverlauf. Angesprochen werden dabei vor allem Erwerbschancen und Berufsverläufe (Teil 1), aber auch Veränderungen der Einkommen (Teil 2), Einstellungen und Persönlichkeitsmerkmale (Teil 3) sowie institutionelle Veränderungen als Rahmenbedingungen der beschriebenen individuellen Verläufe. Im letzten Teil dieses Sammelbandes sind Beiträge versammelt, die sich das Ziel gesetzt haben, die verschiedenen Entwicklungsstränge zu resümieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitslosenreport 1996: Daten und Fakten zur sozialen Lage Arbeitsloser in den alten und neuen Bundesländern (1996)

    Frister, Siegfried; Liljeberg, Holger; Winkler, Gunnar;

    Zitatform

    Frister, Siegfried, Holger Liljeberg & Gunnar Winkler (1996): Arbeitslosenreport 1996. Daten und Fakten zur sozialen Lage Arbeitsloser in den alten und neuen Bundesländern. Berlin: Verlag am Turm, 246 S.

    Abstract

    "Mit dem Arbeitslosenreport 1996 setzen das Sozialwissenschaftliche Forschungszentrum Berlin-Brandenburg e.V. und das Unabhängige Meinungsforschungsinstitut INFO GmbH ihre Veröffentlichungen zur Darstellung der sozialen Lage und Befindlichkeiten in den neuen und alten Bundesländern fort. Gegenüber 1995 wurde der Report durch eine vergleichende Darstellung der sozialen Situation sowie der Befindlichkeiten von Arbeitslosen bzw. der von Arbeitslosigkeit Bedrohten in den alten und neuen Bundesländern gegenübergestellt. Entsprechend der Situation wurde für die neuen Bundesländer auch eine vergleichende Darstellung der Situation von Erwerbstätigen und Arbeitslosen aufgenommen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Jugend im Transformationsprozeß: Untersuchungen zum Sozialisationsprozeß Jugendlicher in der strukturschwachen Region Neubrandenburg (1996)

    Golz, Lutz; Heller, Peter; Fischer, Catrin; Nimmer, Helmut;

    Zitatform

    Golz, Lutz & Peter Heller (1996): Jugend im Transformationsprozeß. Untersuchungen zum Sozialisationsprozeß Jugendlicher in der strukturschwachen Region Neubrandenburg. (Kommission für die Erforschung des Sozialen und Politischen Wandels in den Neuen Bundesländern. Graune Reihe 96-01), Halle, 175 S.

    Abstract

    Der Forschungsbericht "behandelt Problemfelder zur gegenwärtigen Lebensweise Jugendlicher und junger Erwachsener in der Region Neubrandenburg". Nach einem einleitenden Kapitel werden im zweiten Kapitel die familiale Lebenslage und die sozialen Ressourcen der Lebensbewältigung beschrieben. "Im Kapitel 3 interessieren darauf aufbauend die Ausprägungen von Persönlichkeitsmerkmalen wie Kontrollüberzeugungen, Lebenszufriedenheit und Zukunftsoptionen. Die Betrachtung des Bewältigungsverhaltens schließt sich an. Im Kapitel 5 wird unter Bezugnahme auf die beschriebenen sozialen und personalen Ressourcen und Kompetenzen der Verflechtung von Wertorientierungen und Handlungsbereitschaften nachgegangen. Hierbei geht es zum einen um ein präziseres Bild der Zukunftsoptionen bzw. Lebensplanungen (Berufsbild, Familienwunsch. Migrationsbereitschaft) und zum anderen um die Ausprägung problematischer Verhaltensformen unter den Jugendlichen (Rechtsorientierung, Gewaltakzeptanz). Der Anlagenteil enthält die statistischen Nachweise, auf die im Text Bezug genommen wird." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitslos - chancenlos? Verläufe von Arbeitslosigkeit in Ostdeutschland (1996)

    Hahn, Toni; Schön, Gerhard;

    Zitatform

    Hahn, Toni & Gerhard Schön (1996): Arbeitslos - chancenlos? Verläufe von Arbeitslosigkeit in Ostdeutschland. (Transformationsprozesse 11), Opladen: Leske und Budrich, 185 S.

    Abstract

    "Gestützt auf Daten einer Panelerhebung im Landesarbeitsamtsbezirk Berlin(Ost)/Brandenburg, in der arbeitslos gewordene Personen und deren Lebenspartner(innen) seit 1992 jährlich befragt wurden, werden folgende Problemfelder genauer beleuchtet. Kapitel 1 analysiert Stand und Defizite der Arbeitslosenforschung in den neuen Bundesländern und skizziert offene Forschungsfragen. Im Kapitel 2 werden empirische Ergebnisse des Panels in Gestalt verschiedener Typisierungen von Erwerbsverläufen nach Eintritt in Arbeitslosigkeit dargestellt. Die ermittelten Typen werden in Bezug auf ihre Strukturiertheit und ihre Determiniertheit analysiert. Konkordanz, Diskrepanz und Wechselwirkungen zwischen typischen Verläufen und typischen Bewältigungsformen von Arbeitslosigkeit sind Gegenstand der Ausführungen im Kapitel 3. Auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede psychischer Verarbeitung von Arbeitslosigkeit in West und Ost wird dabei mittels Sekundäranalyse eingegangen. Mit dem Kapitel 4 schließlich werden Erwerbsverläufe nach Eintritt in Arbeitslosisgkeit im Kontext sozialer Neustrukturierung der ostdeutschen Gesellschaft betrachtet und untersucht, in welchem zeitlichen und räumlichen Kontext Arbeitslosigkeit zu einer Dimension sozialer Ungleichheit wird. Gleichzeitig werden soziale Selbstverortungen, politische Einstellungen und Wertorientierungen unter dem Einfluß verschiedener Laufbahnen Arbeitsloser sowie in ihrem Einfluß auf diese Laufbahnen analysiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Verläufe und subjektive Bewältigung von Arbeitslosigkeit, Wiederbeschäftigung in den neuen Bundesländern: strukturell-regionale und personell-familiale sowie sozialbiographische Komponenten (Panel) (1996)

    Hahn, Toni; Schön, Gerhard; Wittich, Dietmar;

    Zitatform

    Hahn, Toni, Gerhard Schön & Dietmar Wittich (1996): Verläufe und subjektive Bewältigung von Arbeitslosigkeit, Wiederbeschäftigung in den neuen Bundesländern. Strukturell-regionale und personell-familiale sowie sozialbiographische Komponenten (Panel). Berlin: Trafo Verlag, 144 S.

    Abstract

    "Exemplarisch an der Problemsituation Arbeitsloser und an den selektiven Trends sowohl langzeitigen bzw. dauerhaften Verbleibs in Erwerbslosigkeit als auch mehr oder weniger stabiler Wiederbeschäftigung in der Stadt Brandenburg wird der Frage nachgegangen, inwieweit Erwerbsverläufe nach der Wende im Osten Deutschlands durch die sich wandelnden gesellschaftlichen Verhältnisse in ihrer regionalen Ausprägung determiniert sind und inwieweit sie von individuellem Verhalten abhängig sind.
    Im einzelnen werden dazu drei Zusammenhänge untersucht:
    1. Einfluß
    -struktureller Bedingungen, insbesondere regionaler Arbeitsmarktstrukturen,
    -soziodemographischer Zugehörigkeiten,
    -biographischer Milieus und Erfahrungen,
    -familial-partnerschaftlicher Einbindungen sowie
    -psychischer Dispositionen, individueller Wertorientierungen und Verhaltensweisen auf Erwerbsverläufe nach Eintritt in Arbeitslosigkeit.
    2. Bedeutung von Erwerbsstatus und Erwerbsverlauf, insbesondere von langanhaltender Arbeitslosigkeit für die Konstituierung neuer sozialer Ungleichheitslagen im Beitrittgebiet:
    -objektive Merkmale sowie subjektive Wahrnehmung und Wertung,
    -Einfluß aktiven Handelns Arbeitsloser auf ihre Positionierung im Ungleichheitsgefüge,
    -spezifisches Gewicht sozialer Position Arbeitsloser bei tendenziellen Veränderungen von Wertestrukturen, Einstellungen und Verhalten im Zuge des gesellschaftlichen Transformationsprozesses.
    Als moderierende Variable wird der Haushalts-, Familien- und Partnerkontext Arbeitsloser näher analysiert.
    3. Die Beziehung zwischen
    -Handlungsmöglichkeiten Arbeitsloser zur Veränderung ihrer Situation,
    -Bewältigungstrategien und tatsächlichem Verhalten sowie
    -typischen Verläufen der Arbeitslosigkeit wird zum einen hinsichtlich erkennbarer ostdeutscher Besonderheiten, zum anderen hinsichtlich möglicher regionaler Milieueinflüsse betrachtet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitslosigkeit und gesundheitliche Folgen in Ostdeutschland - eine Studie im Freistaat Sachsen: Ergebnisse der ärztlichen Untersuchungen und Befragungen in den Jahren 1993 und 1994 (1996)

    Harych, Horst; Harych, Peter;

    Zitatform

    Harych, Horst & Peter Harych (1996): Arbeitslosigkeit und gesundheitliche Folgen in Ostdeutschland - eine Studie im Freistaat Sachsen. Ergebnisse der ärztlichen Untersuchungen und Befragungen in den Jahren 1993 und 1994. Dresden, 201 S.

    Abstract

    Die empirische Studie untersucht die Auswirkungen des sozial-ökonomischen Wandels in Ostdeutschland auf Einstellungen, Wertevorstellungen, Verhaltensweisen und Gesundheit. Hierzu haben promovierende Allgemeinmediziner aus Sachsen ausgewählte Patienten befragt. Darüber hinaus konnten die Ärzte aus ihren Dokumentationen Informationen über den Gesundheitszustand ihrer Patienten vor und im Verlauf der 1993/94 durchgeführten Studie zur Verfügung stellen. Ziel der Untersuchung war es, Informationen zu erhalten über
    - die soziale Lage des Probanden (Verhältnisse),
    - die subjektive Widerspiegelung der Verhältnisse,
    - die Umstände der Arbeitsmarktsituation bezogen auf die Lage des Probanden,
    - den subjektiven Gesundheitszustand des Probanden und dessen Veränderungen und
    - den objektiven Gesundheitszustand des Probanden und dessen Veränderungen.
    Neben demographischen Charakteristika wurden u.a. Angaben zur Arbeitsplatzzufriedenheit der Berufstätigen und zur sozialen Situation der Arbeitslosen erhoben. Dies wurde ergänzt durch Fragen zum Gesundheitszustand einschließlich Eß-, Trink- und Rauchgewohnheiten, Blutdruck und Inanspruchnahme von Ärzten. Die Ergebnisdarstellung unterscheidet zwischen Berufstätigkeiten mit und ohne Sorge um ihren Arbeitsplatz sowie Arbeitslosen. Die Studie zeigt, daß der subjektive Gesundheitszustand in erheblichem Maße vom Stand im Berufsleben und vom Geschlecht abhängig ist. Der schlechteste subjektive Gesundheitszustand wurde bei Langzeitarbeitslosen registriert. Beim objektiven Gesundheitszustand (ärztlich festgestellte und behandelte chronische Krankheiten) ergab sich ein hochsignifikanter Unterschied zwischen Berufstätigen und Arbeitslosen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Individuelle Entwicklung, Bildung und Berufsverläufe (1996)

    Hormuth, Stefan E.; Wittstock, M.; Trommersdorff, Gisela; Chakkarath, Pradeep; Heinz, Walter R.; Heller, Peter; Sydow, Hubert; Kunz, J.; Kornadt, Hans-Joachim; Triebe, J.K.; Wagner, C.; Schlegel, U.;

    Zitatform

    Hormuth, Stefan E., Walter R. Heinz, Hans-Joachim Kornadt, Hubert Sydow & Gisela Trommersdorff (1996): Individuelle Entwicklung, Bildung und Berufsverläufe. (Berichte zum sozialen und politischen Wandel in Ostdeutschland 04), Opladen: Leske und Budrich, 361 S.

    Abstract

    "Der Anspruch der Kommission (KSPW), ein möglichst differenziertes Bild von der Entwicklung der Transformation in den neuen Bundesländern zu gewinnen und zugleich die darin vorhandenen Wissensstände zu systematisieren, hat zu einer Berichtsstruktur mit insgesamt sechs Berichten zum sozialen und politischen Wandel in Ostdeutschland geführt." Der Bericht Nr. 4 untersucht den Einfluß des Transformationsprozesses auf die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen einerseits und auf das Bildungswesen anderseits. Es ist in fünf Kapitel gegliedert:
    1. Kindheit im Transformationsprozeß
    2. Entwicklung und Sozialisation von Jugendlichen vor und nach der Vereinigung Deutschlands
    3. Erwachsene im Transformationsprozeß
    4. Erziehung und Bildung im Transformationsprozeß
    5. Berufsverläufe im Transformationsprozeß. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Krise der Arbeit - Krise der Identität? Institutionelle Umbrüche der Erwerbsarbeit und subjektive Erfahrungsprozesse in den neuen Bundesländern (1996)

    Krömmelbein, Silvia;

    Zitatform

    Krömmelbein, Silvia (1996): Krise der Arbeit - Krise der Identität? Institutionelle Umbrüche der Erwerbsarbeit und subjektive Erfahrungsprozesse in den neuen Bundesländern. Berlin: Edition Sigma, 230 S.

    Abstract

    "Der institutionelle Umbruch des politischen und ökonomischen Systems in den neuen Bundesländern hat auch den Charakter der Erwerbsarbeit grundlegend verändert. Inwieweit wird dadurch - auch vor dem Hintergrund der allgemeinen 'Krise der Arbeitsgesellschaft' - die Identität der Menschen berührt? Die Autorin wendet sich dieser Frage in einer qualitativen Untersuchung subjektiver Erfahrungsprozesse in unterschiedlichen Kontexten von Erwerbsarbeit zu (Arbeitsmarkt, Einkommen und Lebensstil, Betrieb, Kommunikation). Sie belegt, daß der Umbruch in Abhängigkeit von bisherigen Selbst- und Lebensentwürfen erfahren wird, in denen sich ein je spezifisches Verhältnis zu gesellschaftlichen Insitutionen im allgemeinen manifestiert. Diese institutionellen Verortungsmuster - die Autorin typisiert gesellschaftspolitische, subkulturelle und alltagszentrierte Muster - erweisen sich als über den Umbruch hinaus stabil. Sie gewährleisten trotz zahlreicher Veränderungen von Interpretations- und Handlungskontexten eine biographische Kontinuität in der institutionellen Selbstverortung, die vielfach vor Identitätskrisen bewahrt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Habitus und Strategien ostdeutscher Unternehmer: eine qualitativ-empirische Analyse unternehmerischen Handelns (1996)

    Lettke, Frank;

    Zitatform

    Lettke, Frank (1996): Habitus und Strategien ostdeutscher Unternehmer. Eine qualitativ-empirische Analyse unternehmerischen Handelns. (Arbeit, Organisation und Personal im Transformationsprozeß 02), München u.a.: Hampp, 281 S.

    Abstract

    "Für ostdeutsche Akteure ist wegen ihrer weitgehend unter den Bedingungen der sozialistischen Wirtschaft geprägten Biographie die Aufnahme einer unternehmerischen Betätigung nicht ohne weiteres zu erwarten. Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Frage, wer diese Position typischerweise einnimmt und welche spezifischen Handlungsproblemen oder Möglichkeiten den betrieblichen Alltag in Ostdeutschland prägen. Die Wende und der in ihrer Folge ablaufende Transformationsprozeß werden als gravierende kulturelle Brüche aufgefaßt, die bis dahin geltende alltägliche Selbstverständlichkeiten in Frage stellen. Sozial erworbene Denk-, Wahrnehmungs- und Handlungsgewohnheiten, die sich mit Bourdieu als Habitus bezeichnen lassen, werden unter drastisch veränderten Umweltbedingungen zum Problem. Wenn betriebswirtschaftliche Entscheidungen an überkommenen Denkmustern ausgerichtet werden,offenbaren sich Beharrungstendenzen von Habitus, die eine marktgerechte Handlungsweise behindern oder Gewinnchancen zumindest mindern. Wirtschaften erscheint in dieser Theorie als ein Handeln, das in den sozio-kulturellen Strukturen einer Gesellschaft wurzelt und sich in den jeweiligen Kontextbedingungen aktualisiert. In teilstrukturierten Interviews mit Selbständigen verschiedener Branchen und Betriebsgröße wurde versucht, diesen Zusammenhängen auf den Grund zu gehen und typische Probleme betrieblicher Praxis sichtbar zu machen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Management in der ostdeutschen Industrie (1996)

    Pohlmann, Markus; Schmidt, Rudi;

    Zitatform

    Pohlmann, Markus & Rudi Schmidt (Hrsg.) (1996): Management in der ostdeutschen Industrie. (Beiträge zu den Berichten zum sozialen und politischen Wandel in Ostdeutschland 01.5), Opladen: Leske und Budrich, 314 S.

    Abstract

    Der Band entstand im Ergebnis der Berichtsarbeit der Kommission für die Erforschung des sozialen und politischen Wandels in den neuen Bundesländern (KSPW). Er repräsentiert Ergebnisse aus der dritten Forschungs- und Förderungsphase (1994-1996) der KSPW. Die Beiträge des Bandes sind einer "Rückkehr des Akteurs in die Tranformationsforschung" verpflichtet und befassen sich mit dem "Sozialprofil" und den Gestaltungsleistungen von Managern und Eigentümern in der Auseinandersetzung mit den Strukturellen Zwängen der Umbruchphase. Thematisch sind sie vier Abschnitten zugeordnet:
    -Management im Sozialismus
    -Die Akteure im Umbruch-Managerkarriere und Unternehmensbiographien
    -Orientierungen des Managements beim Auf- und Umbau innerbetrieblicher Strukturen
    -Markt- und Wettbewerbsorientierungen des Managements. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Die Dynamik von Erwerbslosigkeit und Geburtenrückgang bei jungen Erwachsenen im Transformationsprozeß (1996)

    Sackmann, Reinhold; Weymann, Ansgar; Struck-Möbbeck, Olaf; Wingens, Matthias; Rasztar, Matthias;

    Zitatform

    Sackmann, Reinhold, Matthias Rasztar, Olaf Struck-Möbbeck, Ansgar Weymann & Matthias Wingens (1996): Die Dynamik von Erwerbslosigkeit und Geburtenrückgang bei jungen Erwachsenen im Transformationsprozeß. (Sonderforschungsbereich Statuspassagen und Risikolagen im Lebensverlauf. Arbeitspapier 34), Bremen, 39 S.

    Abstract

    "Gegenstand des Arbeitspapieres ist die Erklärung des Zusammenhangs zwischen Veränderungen im Erwerbssystem und Wandlungsprozessen im Familienbildungsverhalten. Die Friktionen des Transformationsprozesses in Form einer extremen Arbeitsmarktkrise und eines beispiellosen Geburtenrückgangs werden hier in ihrer Dynamik daten- und detailreich dargestellt und in ihren Mustern erklärt. Es wird gezeigt, dass der dramatische Geburtenrückgang nicht der Ausdruck einer tiefen Krise der ostdeutschen Vergemeinschaftsformen ist, sondern dass er eine 'rationale' Anpassung an veränderte Bedingungen der Organisation der Vereinbarkeit von Familie und Beruf in den neuen Bundesländern darstellt. Auf der Grundlage der Analyse kohortenspezifischer Altersmuster von Familienbildungsprozessen wird gezeigt, dass Tendenzen zu einer Angleichung an westdeutsche Familienbildungsmuster zu erkennen sind, die allerdings selbst bei einem zu erwartenden leichten Anstieg der Gesamtgeburtenziffern zu einer erhöhten Zahl von kinderlosen Frauen und unregelmäßigen Familienbildungsmustern in den von der Transformationskrise besonders betroffenen Jahrgängen führen werden. An dieser Studie wird exemplarisch die Erklärungskraft des im Sonderforschungsbereich vertretenen dynamischen Ansatzes, der analytischen Verknüpfung individueller und gesellschaftlicher Veränderungen zum Verständnis komplexer und schneller Formen sozialen Wandels sichtbar." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Betriebliche Sozialordnung und ostdeutsches Arbeitnehmerbewußtsein im Prozeß der Transformation (1996)

    Schmidt, Werner ;

    Zitatform

    Schmidt, Werner (1996): Betriebliche Sozialordnung und ostdeutsches Arbeitnehmerbewußtsein im Prozeß der Transformation. München u.a.: Hampp, 416 S.

    Abstract

    "Die Studie untersucht zum einen, wie sich die Arbeitspolitik des Managements, die Arbeitsbeziehungen und die Sozialordnung in ostdeutschen Betrieben im Transformationsprozeß verändern. Zum anderen verfolgt sie die Frage, wie die ehemaligen Werktätigen den Umbruch zur Rolle des Arbeitnehmers bewerkstelligen. Ausgehend von einer Rekonstruktion der Lebens- und Arbeitsbedingungen in den Betrieben der DDR wird sowohl die strukturelle als auch die subjektive Seite betrieblicher Reorganisationsprozesse dargestellt. Besonders Augenmerk gilt dabei den Veränderungen im Denken und Handeln ostdeutscher Arbeitnehmer und dem Umbau ihrer Identität.Gezeigt wird u.a. daß Erfolge betrieblicher Reorganisationsprozesse in Ostdeutschland davon abhängen, ob es dem Management gelingt, gravierende Störungen der sozialen Intergration zu vermeiden. Die Transformationskompetenz sowohl ost- als auch westdeutscher Manager weist gerade diesbezüglich Schwächen auf. Unzufriedenheiten und betriebliche Konflikte sind nicht allein Folgen unvermeidbaren Personalabbaus; sie sind nicht zuletzt Reaktionen der Arbeitnehmer auf vom Management verweigerte soziale Anerkennung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ostdeutsche Jugend in der Wertekrise: zur sozialen Konstruktion eines Stereotyps und seiner Funktion in der Bildungsdebatte (1996)

    Stock, Manfred ;

    Zitatform

    Stock, Manfred (1996): Ostdeutsche Jugend in der Wertekrise. Zur sozialen Konstruktion eines Stereotyps und seiner Funktion in der Bildungsdebatte. In: Zeitschrift für Pädagogik, Jg. 42, H. 4, S. 623-636.

    Abstract

    "Um die Notwendigkeit einer 'neuen' Werteerziehung zu begründen, wird in der aktuellen Bildungsdebatte das Stereotyp von der 'politischen Werte- und Orientierungskrise der ostdeutschen Jugendlichen' in Anspruch genommen. Dabei wird angenommen, die Jugendlichen hätten jene in der ideologischen Erziehung in der DDR intendierten Werte auch verinnerlicht. Im Beitrag wird den Formen nachgegangen, in denen die Schüler isch zu diesen Inhalten verhielten, ohne sie dabei zu verinnerlichen. Wenn neuerlich versucht wird, den Schülern materiale Werte nahezubringen, so dementiert dies nicht nur den normativen Sinn, der in die bürgerliche Ordnung eingelassen ist, sondern schließt zudem auf eigentümliche Weise an die in der DDR herrschende Erziehungsvorstellung an." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitslosigkeitserfahrungen im ostdeutschen Transformationsprozeß (1996)

    Vogel, Berthold;

    Zitatform

    Vogel, Berthold (1996): Arbeitslosigkeitserfahrungen im ostdeutschen Transformationsprozeß. In: Mitteilungen. Soziologisches Forschungsinstitut, Göttingen H. 24, S. 29-33.

    Abstract

    "Die ostdeutschen Arbeitslosen erleben und erfahren, denken und sprechen über ihre Arbeitslosigkeit tatsächlich in spezifisch anderer Weise als dies westdeutsche Arbeitslose tun, aber mit blockierten Mentalitäten oder subjektiven Modernitätsdefiziten hat das wohl kaum etwas zu tun." Um diese These zu erläutern führt der Beitrag aus, wodurch Arbeitslosigkeitserfahrung in Ostdeutschland gekennzeichnet ist und wovon erwerbsbiographische Perspektiven von ostdeutschen Arbeitslosen abhängen bzw. wie diese ihre neue Soziallage erleben. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Gesellschaftliche Rahmenbedingungen der Arbeitslosigkeitserfahrung und erwerbsbiographische Perspektiven von Arbeitslosen in Ostdeutschland (1996)

    Vogel, Berthold;

    Zitatform

    Vogel, Berthold (1996): Gesellschaftliche Rahmenbedingungen der Arbeitslosigkeitserfahrung und erwerbsbiographische Perspektiven von Arbeitslosen in Ostdeutschland. In: Mitteilungen. Soziologisches Forschungsinstitut, Göttingen H. 23, S. 81-98.

    Abstract

    Der Autor konstatiert ein lückenhaftes Wissen über Verarbeitungsformen und Erfahrungsmuster der Arbeitslosigkeit in den neuen Bundesländern. Im Beitrag versucht er aus einem laufenden Forschungsbericht heraus, einen "empirischen Beitrag zur Schließung dieser Lücke zu liefern. Einleitend wird die Frage gestellt, in welcher besonderen Weise die Arbeitslosigkeit von den Betroffenen im gesellschaftlichen Transformationsprozeß erlebt wird. Daran anschließend richtet sich das Hauptaugenmerk dieses Beitrags auf die Frage, welche erwerbsbiographischen Perspektiven Arbeitslose für sich unter den Bedingungen der tiefgreifenden Neuordnung des Wirtschafts- und Beschäftigungssystems sehen." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Sozialreport 1995: Daten und Fakten zur sozialen Lage in den neuen Bundesländern (1996)

    Winkler, Gunnar;

    Zitatform

    (1996): Sozialreport 1995. Daten und Fakten zur sozialen Lage in den neuen Bundesländern. Berlin, 382 S.

    Abstract

    Auf der Grundlage zugänglicher Materialien der statistischen Landesämter, Einzeluntersuchungen der Mitarbeiter des Sozialwissenschaftlichen Forschungszentrums Berlin-Brandenburg e.V. und wissenschaftlicher Einrichtungen, die sich mit vergleichbaren Themen beschäftigen, informiert der Sozialreport 1995 über die Entwicklung sozialer Lagen und Befindlichkeiten in den neuen Bundesländern. Der Report umfaßt die Bereiche:
    - Bevölkerung und Bevölkerungsentwicklung,
    - Einkommen,
    - Verbrauch,
    - Gesundheit,
    - Familie und
    - gesellschaftliche Mitwirkung.
    (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Sozialreport 50+ 1996: Daten und Fakten zur sozialen Lage von Bürgern ab dem 50. Lebensjahr in den neuen Bundesländern (1996)

    Winkler, Gunnar; Haupt, Hanna;

    Zitatform

    Winkler, Gunnar & Hanna Haupt (1996): Sozialreport 50+ 1996. Daten und Fakten zur sozialen Lage von Bürgern ab dem 50. Lebensjahr in den neuen Bundesländern. Berlin: Verlag am Turm, 247 S.

    Abstract

    "Der Report will die Lebenslage und soziale Situation der Altersrentner und -rentnerinnen in den neuen Bundesländern darstellen und damit Aufschluß über die seit 1990 eingetretenen gravierenden Wandlungen und Differenzierungen in den Lebensverhältnissen der älteren Mitbürger geben. Dabei gehen die Autoren auch 1996 davon aus, daß die Darstellung der Lebenslagen älterer Bürger nicht auf objektive Daten des Einkommens, der Wohnungsgröße, des Besitzes an technischen Konsumgütern usw. zu begrenzen ist, sondern gleichermaßen die subjektiven Reflexionen einschließen muß, d.h. das was Bürger verschiedener Altersgruppen empfinden, welche Werte ihrem Handeln zugrunde liegen, wie zufrieden oder unzufrieden sie sind, wie sie soziale Veränderungen bewerten. Dem Sozialreport 50+ liegt eine repräsentative Untersuchung in den neuen Bundesländern zugrunde, die auf einer mündlichen Befragung (Interviews) beruht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Generation der Vereinigung: Meinungen der Jugendlichen in den neuen Bundesländern (1995)

    Beyer, Hans-Joachim; Pachaly, Jost; Kösling, Fritjoff;

    Zitatform

    Beyer, Hans-Joachim; Fritjoff Kösling & Jost Pachaly (Mitarb.) (1995): Die Generation der Vereinigung. Meinungen der Jugendlichen in den neuen Bundesländern. In: Beiträge zur Gesellschafts- und Bildungspolitik H. 203, S. 1-68.

    Abstract

    Auf der Grundlage einer Befragung (2700 Schüler, Lehrlinge, Studenten, Arbeiter, Angestellte und Arbeitslose aus den neuen Bundesländern im Alter von 16 bis 29 Jahren sowie 300 Geschäftsführer und Personalleiter ostdeutscher Firmen) vermittelt das Heft Meinungen der bzw. über die Jugendlichen zu Themen wie die heutige Sicht auf die DDR, die Veränderungen in der persönlichen und beruflichen Situation nach der Vereinigung sowie das Persönlichkeitsprofil junger Ostdeutscher. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Deutsche Befindlichkeiten im Ost-West-Vergleich: Ergebnisse einer empirischen Untersuchung (1995)

    Brähler, Elmar ; Richter, Horst-Eberhard;

    Zitatform

    Brähler, Elmar & Horst-Eberhard Richter (1995): Deutsche Befindlichkeiten im Ost-West-Vergleich. Ergebnisse einer empirischen Untersuchung. In: Aus Politik und Zeitgeschichte H. B 40/41, S. 13-20.

    Abstract

    "Rund 1 000 Ostdeutsche und 2 000 Westdeutsche wurden im November 1994 im Rahmen einer repräsentativen Untersuchung befragt; Grundlage waren teils erprobte und teils neu entwickelte Fragebögen. Während sich die Westdeutschen im Gießen-Test eher individualistischer, arroganter, härter und lockerer darstellen, beschreiben sich die Ostdeutschen als sozial offener, bescheidener, weicher und disziplinierter. Die Selbstbeschreibung der Ostdeutschen erscheint positiver als die der Westdeutschen. In einem Fragekomplex zu Zukunftserwartungen und politischen Einstellungen werden auf beiden Seiten große Sorgen erkennbar. Im Osten noch ausgeprägter als im Westen ist die Erwartung ansteigender Arbeitslosigkeit. Das gilt auch für die ökologischen Zukunftsängste, vor allem unter Jugendlichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Daten und Fakten zur sozialen Lage in den neuen Bundesländern (1995)

    Dohnke, Dieter; Frister, Siegfried; Liljeberg, Holger;

    Zitatform

    Dohnke, Dieter, Siegfried Frister & Holger Liljeberg (1995): Daten und Fakten zur sozialen Lage in den neuen Bundesländern. In: Sozialreport H. Sonderheft 1, S. 1-32.

    Abstract

    "Gegenstand des Sonderheftes ist eine auf ausgewählten Ergebnissen des Arbeitslosenreports 1995 beruhende Darstellung. Der Arbeitslosenreport wird durch das Unabhängige Meinungsforschungsinstitut INFO GmbH seit dem Jahre 1990 erarbeitet. Dem Arbeitslosenreport 1995 liegt die zweite deutschlandweite repräsentative Befragung - unterstützt vom Sozialwissenschaflichen Forschungszentrum Berlin-Brandenburg e.V. - zugrunde.
    Ziel der Befragung ist es, im Zusammenhang mit den bisherigen Ergebnissen des gesellschaftlichen Transformationsprozesses in den neuen Bundesländern gesicherte Aussagen über die gegenwärtige Lage und die Befindlichkeit der Unterbeschäftigten in ganz Deutschland zu gewinnen und dabei die Auswirkungen und Konsequenzen des Arbeitsplatzverlustes sowohl auf die individuelle Situation und Befindlichkeit als auch auf die Familien und die Gesellschaft insgesamt in den Mittelpunkt zu stellen. Dabei sind vor allem aus sozialem und politischem Blickwinkel Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Betroffenen aus den alten und den neuen Bundesländern von besonderem Interesse. Die Auswahl konzentriert sich - dem Charakter der Quartalshefte Sozialreport folgend - auf Aussagen und Probleme zu den neuen Bundesländern und - soweit erforderlich - im Vergleich zu den alten Bundesländern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Daten und Fakten zur sozialen Lage in den neuen Bundesländern (1995)

    Gericke, Thomas; Jogschies, Peter; Bischoff, Peter; Kuhnke, Ralf; Lang, Cornelia; Bertram, Barbara; Henze, Gudrun; Reißig, Monika; Klar, Constanze; Karig, Ute; Schreier, Kerstin;

    Zitatform

    Gericke, Thomas, Barbara Bertram, Ute Karig, Peter Bischoff, Cornelia Lang, Gudrun Henze, Constanze Klar, Kerstin Schreier, Ralf Kuhnke, Peter Jogschies & Monika Reißig (1995): Daten und Fakten zur sozialen Lage in den neuen Bundesländern. In: Sozialreport H. Sonderheft 2, S. 1-43.

    Abstract

    Das Sonderheft dokumentiert die Beiträge von AutorInnen der Regionalen Arbeitsstelle Leipzig des Deutschen Jugendinstituts e.V. München zu folgenden Themen:
    - Bildungsweg, Berufswahl und berufliche Erstplacierung bei ostdeutschen Schulabgängern des Jahres 1990
    - Gleichbleibend hohe Erwerbsansprüche und steigende Jugendarbeitslosigkeit
    - Einige Aspekte des Migrationsverhaltens von Jugendlichen aus dem Freistaat Sachsen
    - Ostdeutsche Jugendliche und ihr Verhältnis zur Politik in den ersten fünf Jahren nach der Wende
    - Familiäre Lebensbedingungen und familienbezogene Einstellungen ostdeutscher Jugendlicher
    - Deviante Verhaltensweisen im Kontext der jugendlichen Normalbiographie
    - Straßenkarrieren in den neuen Bundesländern: Beschreibungen und Erklärungsansätze - Ergebnisse einer ExpertInnenbefragung
    - Zur Entwicklung des Konsums legaler und illegaler Drogen bei ostdeutschen Jugendlichen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Gewaltbereitschaft von Jugendlichen in den östlichen Bundesländern (1995)

    Meissner, Vera;

    Zitatform

    Meissner, Vera (1995): Gewaltbereitschaft von Jugendlichen in den östlichen Bundesländern. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 24, H. 6, S. 18-22.

    Abstract

    Die Lebenslage und Ausbildungssituation von Jugendlichen in den neuen Bundesländern ist Gegenstand einer Langzeitstudie des Bundesinstituts für Berufsbildung. Untersucht wird, wie sich neben der konkreten Berufswahl, der Aufnahme einer Ausbildung und dem Ausbildungsverlauf unter anderem auch die Normen und Wertvorstellungen der ostdeutschen Jugendlichen in einer Phase des Umbruchs entwickeln. Der Beitrag berichtet über ausgewählte Ergebnisse der ersten Befragungswelle von 1993 zur Gewaltbereitschaft und zu ausländerfeindlichen Einstellungen. Die Antworten der Jugendlichen deuten darauf hin, daß sie zum größten Teil nicht als gewaltbereit zu bezeichnen sind, daß sie aber dennoch anfällig dafür sind, ihren Ohnmachtsgefühlen auch gewaltsam Ausdruck zu verleihen. (BIBB2)

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  • Literaturhinweis

    Aufholtendenzen und Systemeffekte: Eine Übersicht über Wertunterschiede zwischen West- und Ostdeutschland (1995)

    Meulemann, Heiner ;

    Zitatform

    Meulemann, Heiner (1995): Aufholtendenzen und Systemeffekte: Eine Übersicht über Wertunterschiede zwischen West- und Ostdeutschland. In: Aus Politik und Zeitgeschichte H. B 40/41, S. 21-33.

    Abstract

    "Im Beitrag werden Umfrageergebnisse für die Gleichheit, Leistung, Mitbestimmung und Akzeptanz zwischen Ost- und Westdeutschland gegenübergestellt. Die herangezogenen empirischen Untersuchungen der Jahre 1990 bis 1995 ergeben, daß im Osten Gleichheit weniger, Leistung mehr und Mitbestimmung weniger betont werden; Akzeptanz ist im Westen stärker, wenn Religiosität, im Osten stärker, wenn Moralität betrachtet wird: Der Osten ist stärker säkularisiert, aber moralisch rigider. Unterschiedliche Strukturchancen des Individualismus erklären also Wertunterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland schlechter als Aufholtendenzen des Ostens; in jedem Fall aber müssen Systemeffekte für die vorausgesagten Unterschiede der Akzeptanz angenommen werden. Abschließend wird versucht, die Aufholtendenzen zu prognostizieren, und die Dauerhaftigkeit der Systemeffekte diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ostdeutsche Frauen - sechs Jahre nach dem gesellschaftlichen Umbruch: Auswertung empirischer Daten zur sozialen Situation ostdeutscher Frauen (1995)

    Schröter, Ursula;

    Zitatform

    Schröter, Ursula (1995): Ostdeutsche Frauen - sechs Jahre nach dem gesellschaftlichen Umbruch. Auswertung empirischer Daten zur sozialen Situation ostdeutscher Frauen. (Studien des Instituts für Sozialdatenanalyse 15), Berlin: Trafo-Verlag, 67 S.

    Abstract

    "Die Autorin verfolgt das Ziel nachzuweisen, daß es im Leben ostdeutscher Frauen gegenwärtig nicht nur Umbrüche (oder 'Tranformationen' oder 'Modernisierungen') gibt, sondern auch Kontinuität; nicht nur Skepsis und Befürchtungen, sondern auch eine neue Art der gesellschaftlichen Akzeptanz; nicht nur den Drang zur Konformität und Vermassung, sondern auch eine neue Chance zur Individualisierung." Dargestellt und interpretiert werden die Ergebnisse aus vier repräsentativen Befragungen des Instituts für Sozialdatenanalyse e.V. Berlin (isda) sowie aus anderen empirischen Erhebungen und der amtlichen Statistik zur Erwerbsneigung, zum Kinderwunsch, zur Werteorientierung, zu Mutterrolle und Frauenbild sowie zur politischen Partizipation von ostdeutschen Frauen. In einem Exkurs befaßt sich die Autorin schließlich mit der "Krise der Arbeitsgesellschaft" aus ostdeutscher Frauensicht. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Ostdeutsche Jugendliche fünf Jahre nach der Wiedervereinigung (1995)

    Seiring, Kerstin;

    Zitatform

    Seiring, Kerstin (1995): Ostdeutsche Jugendliche fünf Jahre nach der Wiedervereinigung. In: Aus Politik und Zeitgeschichte H. B 20, S. 43-55.

    Abstract

    "Zentrale Fragestellung des Beitrages ist, wie die Integration ostdeutscher Jugendlicher in die Bundesrepublik Deutschland gelingt. Anhand von Daten des Sozio-ökonomischen Panels (SOEP) der Jahre 1990-1994 wird versucht, vorläufige Antworten zu geben. Dazu wird die subjektive Sicht der ostdeutschen Jugendlichen - ihre Zukunftszuversicht, Erwartungen, Ängste, Sorgen - der objektiven Situation beim Übergang von der Ausbildung in den Beruf gegenübergestellt. Die Bilanz ist insgesamt positiv." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Chancen und Risiken im Lebenslauf: Beiträge zum gesellschaftlichen Wandel in Ostdeutschland (1995)

    Sydow, Hubert; Schlegel, Uta; Helmke, Andreas;

    Zitatform

    Sydow, Hubert, Uta Schlegel & Andreas Helmke (Hrsg.) (1995): Chancen und Risiken im Lebenslauf: Beiträge zum gesellschaftlichen Wandel in Ostdeutschland. (Transformationsprozesse), Berlin: Akademie Verlag, 282 S.

    Abstract

    Der Band faßt Ergebnisse der ersten Projektförderphase der Kommission für die Erforschung des sozialen und politischen Wandels in den neuen Bundesländern e.V. (KSPW) zusammen. Die Beiträge befassen sich in drei Kapiteln u.a.:
    1. mit den Lebenslagen, Lebensentwürfen und Wertorientierungen von Jugendlichen
    2. mit den Lebenslagen von Frauen, insbesondere mit der Bewältigung von Arbeitslosigkeit und der Anpassung an veränderte soziale Strukturen
    3. mit Vermittlungen zwischen gesellschaftlichen Veränderungen und individuellen Reaktionen, z.B. bei den sogenannten "jungen Alten" und im Hinblick auf psychosoziale Gesundheitsrisiken. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Ich fürchte mich, alt und arm zu sein: arbeitslos - weiblich - ausgegrenzt: eine Fallstudie (1994)

    Baumgart, Inge; Meyer, Annelies;

    Zitatform

    Baumgart, Inge & Annelies Meyer (1994): Ich fürchte mich, alt und arm zu sein: arbeitslos - weiblich - ausgegrenzt. Eine Fallstudie. Weimar, 76 S., Anhang.

    Abstract

    In Thüringen wurden 1993 322 arbeitslose Frauen und 41 arbeitslose Männer zu ihrer Lebenssituation befragt. "Schwerpunktmäßig war die Untersuchung auf folgende Komplexe ausgerichtet:
    -Allgemeine Lebensumstände der ProbandInnen (beruflicher Status, Qualifikation, Alter, Familienstand einschließlich unterhaltspflichtiger Kinder)
    -Finanzielle und materielle Folgen der Erwerbslosigkeit (Einkommenssituation, Auswirkungen auf die Lebensführung und den Lebensstandard)
    -Psychosoziale und gesundheitliche Folgen der Erwerbslosigkeit (psychische Belastungen und Reaktionen einschließlich Wirkungen auf die Gesundheit, psychosoziale und psychosomatische Wechselwirkungen)
    -Rolle der Arbeit im Leben der Betroffenen sowie Wege und Aussichten für eine Rückkehr in das Berufsleben (Stellung der Arbeit in der individuellen Werteskala, Wege zu einem und Chancen für einen neuen Arbeitsplatz, Zugeständnisse im Interesse eines neuen Arbeitsplatzes, berufliche Bildung als Vorbereitung auf einen neuen Arbeitsplatz)
    -Zukunftsaussichten, Hoffnungen und Befürchtungen bezüglich der persönlichen Lebenslage und der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Wir sind auf den ganzen Menschen aus und können ihn nicht finden: Bedingungen von Lebensentwürfen bei Frauen in den neuen Bundesländern (1994)

    Bertram, Barbara; Bütow, Birgit;

    Zitatform

    Bertram, Barbara & Birgit Bütow (1994): Wir sind auf den ganzen Menschen aus und können ihn nicht finden. Bedingungen von Lebensentwürfen bei Frauen in den neuen Bundesländern. In: P. Beckmann & G. Engelbrech (Hrsg.) (1994): Arbeitsmarkt für Frauen 2000 - Ein Schritt vor oder ein Schritt zurück? Kompendium zur Erwerbstätigkeit von Frauen (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 179), S. 646-669.

    Abstract

    Im ersten Teil des Aufsatzes thematisieren die Autorinnen zum einen die ihres Erachtens mangelhafte Auseinandersetzung mit den methodologischen und theoretischen Konzepten zur Analyse des sozialen Wandels in den neuen Bundesländern. Zum anderen fordern sie eine kritische Überprüfung der westlichen feministischen Forschung im Hinblick auf ihre Übertragbarkeit auf ostdeutsche "Frauenwirklichkeiten". Der zweite Teil enthält eine empirische Bestandsaufnahme der Lebenskonzepte von Frauen in den neuen Bundesländern. Abschließend wird gefragt, an welchen Problemlagen frauenpolitisch angeknüpft werden kann. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Economic necessity or self-actualization? Attitudes toward women's labour-force participation in East and West Germany (1994)

    Braun, Michael ; Scott, Jacqueline; Alwin, Duane F.;

    Zitatform

    Braun, Michael, Jacqueline Scott & Duane F. Alwin (1994): Economic necessity or self-actualization? Attitudes toward women's labour-force participation in East and West Germany. In: European Sociological Review, Jg. 10, H. 1, S. 29-47.

    Abstract

    Auf der Basis der Daten der ALLBUS-Erhebung wird das Verhältnis zwischen objektiven Lebensbedingungen von Frauen und ihren subjektiven Einstellungen zu Familie und Beruf unter veränderten ökonomischen Bedingungen in Ost- und Westdeutschland verglichen. Ähnlichkeiten und Unterschiede der geschlechtsspezifischen Verhaltensmuster zeigen, daß die Ostdeutschen ein nicht weniger traditionelles Verhalten an den Tag legten als die Westdeutschen, und die höhere Akzeptanz weiblicher Erwerbstätigkeit einen Reflex auf die gegenwärtige wirtschaftliche Misere darstellt. Es wird der Schluß gezogen, daß eine staatlich verordnete berufliche Emanzipation von Frauen letztendlich doch nicht in ein verändertes geschlechtsspezifisches Verhalten einmündet. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Zu den psycho-sozialen Folgen der Arbeitslosigkeit in den neuen Bundesländern (1994)

    Brinkmann, Christian; Wiedemann, Eberhard;

    Zitatform

    Brinkmann, Christian & Eberhard Wiedemann (1994): Zu den psycho-sozialen Folgen der Arbeitslosigkeit in den neuen Bundesländern. In: Aus Politik und Zeitgeschichte H. B 16, S. 16-28.

    Abstract

    "Wie in den alten Bundesländern führt langanhaltende Unterbeschäftigung auch in den neuen Ländern zeitverzögert zu Langzeitarbeitslosigkeit im weiteren Sinn unter Einschluß wiederholter Arbeitslosigkeit. Individuell gesehen belasten bei Arbeitslosigkeit zunächst die geringen oder fehlenden Einkommen. Einem Arbeitslosen in Ostdeutschland stehen im Durchschnitt 46 Prozent eines Erwerbseinkommens zur Verfügung. Ähnlich wie in Westdeutschland geben drei Viertel der Arbeitslosen finanzielle Einschränkungen der einen oder anderen Art an. Nur wenige Arbeitslose bzw. Langzeitarbeitslose schätzen ihre eigene berufliche Zukunft optimistisch ein. Anders als Erwerbstätige verarbeiten 70 Prozent der Arbeitslosen den gesellschaftlich-sozialen Wandel überwiegend konflikthaft. Rückblickend waren sie vor der Wende zufriedener, ihre hohe Berufsorientierung ist aber weitgehend ungebrochen geblieben. Be- und Entlastungen unterscheiden sich nur teilweise von denen im Westen. Arbeitslose in den neuen Bundesländern sind vor allem aus sozialstrukturellen Gründen politisch weniger interessiert als Erwerbstätige. Mögliche längerfristige Folgeprobleme der Arbeitslosigkeit - etwa ein eigenständiger zusätzlicher Einfluß der Arbeitslosigkeit auf die politische Orientierung von Arbeitslosen - bedürfen weiterer Untersuchungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Lebenslauf und Wendeereignisse: die soziale Prägung von Fatalismus, Optimismus sowie sozialpolitischen Einstellungen und Bewertungen (1994)

    Diewald, Martin ; Huinink, Johannes ;

    Zitatform

    Diewald, Martin & Johannes Huinink (1994): Lebenslauf und Wendeereignisse. Die soziale Prägung von Fatalismus, Optimismus sowie sozialpolitischen Einstellungen und Bewertungen. (Arbeitsberichte aus dem Projekt Lebensverläufe und historischer Wandel in der ehemaligen DDR 09/1994), Berlin, 32 S.

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    Mentalitätsunterschiede im wiedervereinigten Deutschland? Das Beispiel zweier ländlicher Gemeinden (1994)

    Gebhardt, Winfried; Kamphausen, Georg;

    Zitatform

    Gebhardt, Winfried & Georg Kamphausen (1994): Mentalitätsunterschiede im wiedervereinigten Deutschland? Das Beispiel zweier ländlicher Gemeinden. In: Aus Politik und Zeitgeschichte H. B 16, S. 29-39.

    Abstract

    "Entgegen der allgemeinen Rede von Mentalitätsunterschieden zwischen Ost- und Westdeutschen stimmen die Menschen in den beiden von uns untersuchten Gemeinden in vielen das Alltagshandeln determinierenden Wertvorstellungen, Glaubensüberzeugungen und Gewißheitsmustern überein. Dies zeigt sich u.a. in einem deutlich zu beobachtenden Wertkonservatismus, in der Hochschätzung von Familie, Verwandtschaft und Dorfgemeinschaft als den sozialen Gemeinschaften, in denen der Mensch soziale Anerkennung, Geborgenheit und Sicherheit finden kann, sowie in einer Sicht des Politischen, die jede partikularisierende Interessenpolitik zugunsten einer parteiübergreifenden Sachpolitik zum Wohle aller ablehnt. Die beobachteten Unterschiede (größere Individualisierungsängste und Unsicherheitsgefühle im Osten) lassen sich deshalb nur bedingt als Ausdruck unterschiedlicher Mentalitäten verstehen; sie sind eher Folge einer Phasenverschiebung auf dem Weg der Modernisierung bzw. der 'Kühlschrankfunktion! des sozialistischen Systems, in dem gesellschaftlicher Wandel kaum stattfand." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zwei Dörfer in Deutschland: Mentalitätsunterschiede nach der Wiedervereinigung (1994)

    Gebhardt, Winfried; Kamphausen, Georg;

    Zitatform

    Gebhardt, Winfried & Georg Kamphausen (1994): Zwei Dörfer in Deutschland: Mentalitätsunterschiede nach der Wiedervereinigung. Opladen: Leske und Budrich, 189 S.

    Abstract

    "Drei Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung ist die Rede von der 'Mauer im Kopf', von den angeblichen Mentalitätsunterschieden zwischen Ost- und Westdeutschen Allgemeingut geworden. Die Autoren gehen am Beispiel zweier ländlicher Gemeinden im bayerischen und sächsischen Vogtland der Frage nach, wie verschieden Ost- und Westdeutsche wirklich sind. Der Begriff der Mentalität bezeichnet die Summe eingelebter, über Generationen hinweg stabiler Glaubensüberzeugungen und Sinngewißheiten mit alltäglicher Handlungsrelevanz. Mentalitäten lassen sich nur in sozialen Nahwelten erforschen, im alltäglichen Handeln und Zusammenleben der Menschen am Arbeitsplatz, in der Familie, der Verwandtschaft, aber auch im Verein und am Stammtisch. Die in den letzten Jahren vielbeschworenen Mentalitätsunterschiede zwischen Ost- und Westdeutschen lassen sich daher besonders gut in zwei von ihrer Geschichte, Konfession und Sozialstruktur her ähnlichen Gemeinden untersuchen. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, inwieweit vierzig Jahre Leben in unterschiedlichen Gesellschaftssystemen die grundlegenden Alltagsroutinen und Handlungsmaßstäbe der Menschen verändert haben. Die Studie vermag zu zeigen, daß es - trotz vielfältiger Unterschiede im Detail - in den beiden Dörfern mehr Gemeinsamkeiten gibt als vermutet." (Autorenreferat)

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    Die Stimmung ist besser als die Lage: Stimmungs- und Wertewandel in den neuen Bundesländern (1994)

    Gensicke, Thomas;

    Zitatform

    Gensicke, Thomas (1994): Die Stimmung ist besser als die Lage: Stimmungs- und Wertewandel in den neuen Bundesländern. In: Deutschland-Archiv, Jg. 27, H. 8, S. 802-815.

    Abstract

    Der Autor analysiert, gestützt auf repräsentative Meinungsumfragen und auf eine Anfang 1993 im Auftrag der Kommission für die Erforschung des sozialen und politischen Wandels in den neuen Bundesländern durchgeführte Erhebung (KSPW-Bus),wie die Ostdeutschen selbst die Lage sehen und welche Stimmung sich in den neuen Bundesländern entwickelt. Im Hinblick auf persönliche Wertorientierungen teilt der Autor die ostdeutsche Bevölkerung in Gruppen von Wertetypen auf: Konventionalisten, Resignierte, Realisten, Hedomaten (hedonistische Materialisten) und Idealisten. Trotz relativ positiver Bilanz der Stimmungs- und Werteentwicklung gibt es neuralgische Punkte: Abhängigkeit von Transferzahlungen, Arbeitslosigkeit und Resignation, politische Entfremdung. "Um die Stimmungs- und Werteentwicklung im Osten dauerhaft zu stabilisieren, bedarf es jedoch noch eines langen Prozesses, innerhalb dessen die Eigenwerte des Lebens in einer freiheitlichen Gesellschaft und die Einsicht in deren Grenzen bei der individuellen Glücksgewährung stärker ins Bewußtsein der neuen Bundesbürger rücken. Das kann jedoch nur auf der Grundlage eines selbsttragenden Aufschwungs und einer gesicherten Lebensperspektive für die neuen Bundesbürger geschehen." (IAB2)

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    Transformation und Identität: Aspekte, Erfahrungen, Tendenzen (1994)

    Haenschke, Barbara;

    Zitatform

    Haenschke, Barbara (1994): Transformation und Identität. Aspekte, Erfahrungen, Tendenzen. (QUEM-report 24), Berlin, 88 S.

    Abstract

    Der Bericht widmet sich dem Anliegen, den Begriff Identität neu zu hinterfragen und auf seine Brauchbarkeit zur Beschreibung der ablaufenden Transformationsprozesse in Ostdeutschland hin zu überprüfen. "Er untersucht in erster Näherung die Auswirkungen der Transformation in Deutschland auf Identität und auf Arbeit. Dabei sind Identität und Arbeit eingebunden in die Rahmenbedingungen der politischen, ökonomischen und sozioökologischen Transformation." (IAB2)

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    Management und Wertewandel im Übergang: Voraussetzungen, Chancen und Grenzen betrieblicher Weiterbildung im Transformationsprozeß (1994)

    Heyse, Volker; Voß, Peter; Metzler, Dorothea; Metzler, Helmut; Seifert, Peter; Seifert, Peter; Erpenbeck, John; Voß, Peter; Böhm, Ingeborg; Weinberg, Johannes; Metzler, Helmut; Birth, Klaus; Weinberg, Johannes; Böhm, Ingeborg; Birth, Klaus; Metzler, Dorothea;

    Zitatform

    Heyse, Volker & John Erpenbeck (1994): Management und Wertewandel im Übergang: Voraussetzungen, Chancen und Grenzen betrieblicher Weiterbildung im Transformationsprozeß. (Edition QUEM 03), Münster u.a.: Waxmann, 280 S.

    Abstract

    Die Autoren der Studie "meinen, daß nur auf der Basis eines 'neutralisierenden' empirisch wie theoretisch untermauerten psychologischen, sozialwissenschaftlichen und philosophischen Vorgehens ein sachlicher Dialog über die bildungstheoretischen Voraussetzungen zur Bewältigung der Vereinigungsfolgen möglich ist." Dazu werden in Kapitel 1 empirische Untersuchungen von 1989-1992 zum Sozialisations- und Wertetransformationsprozeß in Deutschland beim Übergang von der Plan- zur Marktwirtschaft ausgewertet und Schlußfolgerungen für Personalentwicklung und Weiterbildung gezogen. In Kapitel 2 werden sozialisations- und konfliktbedingte Unterschiede im Verhalten von ost- und westdeutschen Führungskräften in ostdeutschen Unternehmen untersucht. Kapitel 3 geht auf die soziale Identität ostdeutscher Arbeitnehmer ein. In Kapitel 4 werden soziologische Ansätze und Ergebnisse zur Erforschung des Wertwandels analysiert. Kapitel 5 widmet sich der Aneignung von Werten als evolutionärem Prozeß. In Kapitel 6 werden bildungstheoretische Schlußfolgerungen abgeleitet, die sich auf die Anforderungen an die beruflich-betriebliche Weiterbildung in Ostdeutschland beziehen, auf die Ausgangslage der Erwachsenen dort als Adressaten der beruflichen Weiterbildung und auf Ansätze für adressaten- und verwendungsbezogene Weiterbildungskonzepte. Kapitel 7 bietet unter dem Titel "Wende der Kultur - Kultur der Wende" eine "philosophisch-systemanalytische Zusammenschau der Themenkreise Kulturwandel, Wertewandel, individuelle und soziale Selbstorganisation und Werteinteriorisation". Diese Richtung erlaubt eine "psychosoziale Charakteristik von sich wandelnden Grundwerten in bildungstheoretischer Absicht". (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Sozialreport 1994: Daten und Fakten zur sozialen Lage in den neuen Bundesländern (1994)

    Kurz-Scherf, Ingrid; Winkler, Gunnar;

    Zitatform

    Kurz-Scherf, Ingrid & Gunnar Winkler (Hrsg.) (1994): Sozialreport 1994. Daten und Fakten zur sozialen Lage in den neuen Bundesländern. Berlin, 367 S.

    Abstract

    "Der Sozialreport 1994 informiert über die Entwicklung sozialer Lagen und Befindlichkeiten in den neuen Bundesländern. Statistische Daten und jährliche empirische Untersuchungen seit 1990 machen den Sozialreport zu einem unverzichtbaren Instrument der Information über die neuen Bundesländer. Das Spektrum umfaßt Einkommensentwicklung und Verbrauchsstrukturen, Arbeitsmarktprobleme, Wohnen, Gesundheit, Bevölkerungsentwicklung, Aspekte der demokratischen Mitwirkung u.a. Der Sozialreport richtet sich an sozial und politisch Engagierte, an Sozialwissenschaftler, Politiker, an Parteien, Verbände und Verwaltungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitslose in den neuen Bundesländern: Hilfe und Selbsthilfe von Betroffenen (1994)

    Ladensack, Klaus;

    Zitatform

    Ladensack, Klaus (1994): Arbeitslose in den neuen Bundesländern. Hilfe und Selbsthilfe von Betroffenen. In: Soziale Sicherheit, Jg. 43, H. 3, S. 95-100.

    Abstract

    Gegenstand des Beitrages sind "offen Arbeitslose", das sind Arbeitslose, die nicht durch arbeitsmarktpolitische Maßnahme erfaßt sind. Untersucht werden vor allem Denk- und Verhaltensweisen ostdeutscher offen Arbeitslose, die von der Arbeitslosigkeit beeinflußt werden sowie solche, die den Wiedereinstieg ins Berufsleben beeinflussen (156 Probanden in Sachsen-Anhalt wurden befragt). Im Ergebnis werden "Empfehlungen" formuliert, darunter die Forderung, AB-Maßnahmen so zu profilieren, daß sie "Selbstansprüche an die eigene Aktivität erhöhen und nicht (vor allem bei mehrjähriger Dauer entsprechend §149h des AFG) Bequemlichkeit, Sorglosigkeit und eine niedrige Eigenverantwortung fördern." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Führungskräfte in Ostdeutschland: Forschungsbericht zum Projekt SOKULT 92 (1994)

    Lang, Rainhart;

    Zitatform

    Lang, Rainhart (1994): Führungskräfte in Ostdeutschland. Forschungsbericht zum Projekt SOKULT 92. (Technische Universität Chemnitz-Zwickau, Fakultät für Wirtschaftswissenschaften. Arbeitspapier 03), Chemnitz, 104 S., Anhang.

    Abstract

    "Die Untersuchung stützt sich auf die Auswertung der Aussagen von 207 mit einem standardisierten Fragebogen zu Wertorientierungen, Organisations- und Führungsverständnis, Führungsstil, Zufriedenheit und Integration sowie zu Bedingungen der Führungskräfteentwicklung befragten Führungskräfte in Ostdeutschland sowie von 18 vertiefenden Interviews mit Führungskräften zur Berufsbiografie und zu Führungsauffassungen. Die Ergebnisse aus beiden Teilen werden vor dem Hintergrund sozialisations- und identitätstheoretischer Überlegungen zusammengeführt und gemeinsam intepretiert. Als Vergleichsstichprobe werden Daten aus dem Projekt SOKULT90 einbezogen, bei dem im Rahmen einer kulturvergleichenden Managementuntersuchung Daten von 150 DDR-Führungskräften erhoben und von insgesamt 291 Führungskräften ausgewertet wurden. Außerdem finden weitere Erhebungen zur Situation der Führungskräfte in Ostdeutschland bei der zusammenfassenden Interpretation der Ergebnisse Berücksichtigung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Materialismus und Postmaterialismus in den neuen Bundesländern (1994)

    Macharzina, Klaus; Wolf, Joachim;

    Zitatform

    Macharzina, Klaus & Joachim Wolf (1994): Materialismus und Postmaterialismus in den neuen Bundesländern. In: Zeitschrift für Arbeits- und Organisationspsychologie, Jg. 38, H. 1, S. 13-21.

    Abstract

    "Der Beitrag stellt die Ergebnisse einer empirischen Untersuchung vor, die sich mit den Werthaltungen der Bürger der neuen Bundesländer beschäftigt. Die Auswertung der Datenbasis, welche in strukturierten Interviews mit 598 zufällig ausgewählten Befragten gewonnen wurde, zeigt, daß dort wie auch in den westlichen Industrieländern pluralistische Wertemuster vorliegen. Auch hat sich gezeigt, daß mit dem Umweltschutz die wichtigste Wertekategorie gegeben ist. Die Wertemuster scheinen durch individuelle Merkmale wie Geschlecht, Lebensalter, Schulbildung und Ausbildungsniveau, Ausbildungseinrichtungen sowie das Kontextmerkmal Beschäftigungssituation beeinflußt zu sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wertetypen in den neuen Bundesländern: Ausprägungen, Kontextbezogenheit, ökonomische Relevanz (1994)

    Macharzina, Klaus; Wolf, Joachim;

    Zitatform

    Macharzina, Klaus & Joachim Wolf (1994): Wertetypen in den neuen Bundesländern. Ausprägungen, Kontextbezogenheit, ökonomische Relevanz. In: Zeitschrift für Betriebswirtschaft, Jg. 64, H. 10, S. 1241-1260.

    Abstract

    "Der Beitrag stellt die Ergebnisse einer empirischen Untersuchung vor, in welcher die Werthaltung der Bürger der neuen Bundesländer erforscht wurden. die auf Cluster- und Kontingenzanalysen beruhende Auswertung der Datenbasis, welche in strukturierten Interviews mit 598 zufällig ausgewählten Befragten gewonnen wurde, zeigt, daß in Ostdeutschland wie auch in den westlichen Industrieländern pluralistische Wertemuster vorliegen, deren jeweilige Ausprägung scheint von individuellen und Kontextmerkmalen beeinflußt zu sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Berufliche Ziele und Werthaltungen des Führungsnachwuchses in den alten und neuen Bundesländern (1994)

    Maier, Günther W.; Zwarg, Ingrid; Rosenstiel, Lutz von; Rappensperger, Gabriele;

    Zitatform

    Maier, Günther W., Gabriele Rappensperger, Lutz von Rosenstiel & Ingrid Zwarg (1994): Berufliche Ziele und Werthaltungen des Führungsnachwuchses in den alten und neuen Bundesländern. In: Zeitschrift für Arbeits- und Organisationspsychologie, Jg. 38, H. 1, S. 4-12.

    Abstract

    "In der Untersuchung wurden potentielle Führungskräfte (Studenten) aus den alten und neuen Bundesländern hinsichtlich ihrer Wertorientierungen, ihrer Berufsorientierungen und ihrer Kriterien der Stellenwahl untersucht. Den Examenskandidaten aus den neuen Bundesländern sind die Wertorientierungen Materialismus, Kollegialität und Sicherheit des Arbeitsplatzes wichtiger als ihren Kommilitonen aus den alten Bundesländern. Ihren beruflichen Aufstieg halten sie für weniger wahrscheinlich. Bei ihrer Stellenwahl achten sie häufiger auf die Sicherheit des Arbeitsplatzes, während sie weniger eine verantwortungsvolle Tätigkeit, Selbständigkeit in der Arbeit oder die Möglichkeit zu Auslandsaufenthalten als Stellenwahlkriterium nennen. Die Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaftler aus den neuen Bundesländern präferieren teilweise andere Branchen als jene aus den alten Bundesländern. In den Berufsorientierungen und einer Reihe anderer Kriterien der Stellenwahl lassen sich keine Unterschiede feststellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Paradigmenwechsel beim Rollenverständnis ostdeutscher Frauen?: eine Auswertung empirischer Untersuchungen (1994)

    Nowossadeck, Sabine;

    Zitatform

    Nowossadeck, Sabine (1994): Paradigmenwechsel beim Rollenverständnis ostdeutscher Frauen? Eine Auswertung empirischer Untersuchungen. In: P. Beckmann & G. Engelbrech (Hrsg.) (1994): Arbeitsmarkt für Frauen 2000 - Ein Schritt vor oder ein Schritt zurück? Kompendium zur Erwerbstätigkeit von Frauen (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 179), S. 615-627.

    Abstract

    Der Beitrag beschäftigt sich mit der Frage, an welchem Lebensmodell sich die Frauen in Ostdeutschland in Zukunft orientieren werden, weiterhin die Parallelität zwischen Erwerbstätigkeit und Familie anzustreben oder sich stärker auf die Ausübung der sozialen Rolle zu konzentrieren. Zur Beantwortung dieser Frage wird auf drei Erhebungen als Datenquellen zurückgegriffen: "Im Januar 1990 wurde vom Bereich Empirisch-Methodische Arbeitsgruppe (EMMAG) am Institut für Soziologie und Sozialpolitik der Akademie der Wissenschaften der DDR eine erste allgemeine, repräsentative empirische Analyse zur sozialen Situation in der DDR vorgenommen (n=1.528). Diese Untersuchung ist im März 1991 (n=1.466) und im Mai 1992 (n=1.516) an einer jeweils neuen Stichprobe wiederholt worden.
    Die in den Untersuchungen 'Leben DDR/Ostdeutschland' erhobenen Daten geben keinen Anlaß, um von einer Abkehr vom in der ehemaligen DDR ideologisch unterstützten und von der Mehrheit der Frauen auch gelebten Prinzip der 'Vereinbarkeit von Beruf und Mutterschaft' auszugehen. Die hohe Erwerbsneigung der ostdeutschen Frauen besteht nach wie vor, die Bedingungen, um einer Erwerbstätigkeit nachzugehen, haben sich dagegen verschlechtert." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Verzerrte Bilder: Das Leben in der DDR und aktuelle Probleme im Osten aus der Sicht Jugendlicher (1994)

    Oesterreich, Detlef;

    Zitatform

    Oesterreich, Detlef (1994): Verzerrte Bilder: Das Leben in der DDR und aktuelle Probleme im Osten aus der Sicht Jugendlicher. In: Deutsche Jugend, Jg. 42, H. 7-8, S. 342-350.

    Abstract

    Auf der Basis einer im Frühjahr 1991 durchgeführten Studie über Einstellungen Westberliner und Ostberliner Jugendlicher wird die Zufriedenheit mit der Entwicklung seit der Wende analysiert. Außerdem geht es um die Frage, ob Jugendliche aus Ostberlin ein nostalgisches Bild von der DDR haben. "Ostberliner Jugendliche betonen, daß das sozialistische Regime Sicherheit und soziale Fürsorge geboten habe. Westberliner Schüler sehen mehr dessen Beschränkungen und die ständige Kontrolle seiner Bürger. Ostberliner Schüler wollen in sehr viel stärkerem Maße die sozialen Einrichtungen der DDR erhalten und die plädieren auch stärker als Westberliner Jugendliche für einen Erhalt der staatssozialistischen Einrichtungen. Schließlich sehen Ostberliner Jugendliche die Gründe für die bestehenden Probleme in Ostdeutschland primär in Fehlern, die im Zusammenhang des Vereinigungsprozesses gemacht worden sind, Westberliner Schüler betonen stärker Inkompetenzen und falsche Erwartungen der ehem. DDR-Bürger." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarkt und Wohlfahrt in Ostdeutschland: wie erleben Beschäftigte den Niedergang und den Umbau der ostdeutschen Wirtschaft (1994)

    Schlese, Michael; Schramm, Florian;

    Zitatform

    Schlese, Michael & Florian Schramm (1994): Arbeitsmarkt und Wohlfahrt in Ostdeutschland. Wie erleben Beschäftigte den Niedergang und den Umbau der ostdeutschen Wirtschaft. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 3, H. 1, S. 67-84. DOI:10.1515/arbeit-1994-0105

    Abstract

    "Die Autoren untersuchen das Verhältnis zwischen Arbeitsplatzunsicherheit und Arbeitseinstellungen in Ostdeutschland seit 1990. Mit Hilfe der ersten drei Wellen des Sozioökonomischen Panels (SOEP) ist es möglich, die Verteilung und die Struktur der Arbeitsplatzunsicherheit in Ostdeutschland im Zeitverlauf zu beschreiben. Außerdem können die Wirkungen unsicherer Beschäftigungsverhältnisse auf die individuellen Erwartungen und die Zufriedenheiten der Betroffenen untersucht werden. Die Anwendung eines Lisre-Modells ermöglicht es, von einzelnen Variablen ausgehend verallgemeinernde Aussagen zu machen, wobei Meßfehler berücksichtigt werden. Die Autoren betrachten die Arbeitszufriedenheit als ein Wohlfahrtsmaß. Wenn man darunter die Schaffung gleicher Lebensqualität versteht, kann die Wiedervereinigung nicht als erfolgreich betrachtet werden. Darüber hinaus erwarten sie Konsequenzen für die Integration der Beschäftigten in Ostdeutschland. Der Wiederaufbau dürfte durch die Arbeitsplatzunsicherheit, die eine Unzufriedenheit mit der Arbeit verursacht, negativ beeinflußt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ostdeutsche Frauen: drei Jahre danach (1994)

    Schröter, Ursula;

    Zitatform

    Schröter, Ursula (1994): Ostdeutsche Frauen. Drei Jahre danach. In: BISS-public H. 14, S. 65-75.

    Abstract

    "Mit dem Beitrag werden einige soziologische Ergebnisse vorgestellt, die etwas zur sozialen Situation ostdeutscher Frauen seit 1990, zu ihren Hoffnungen und Befürchtungen aussagen. Empirisch beruht der Beitrag vor allem auf drei standardisierten Befragungen, repräsentativ für die DDR bzw. für die neuen Bundesländer und Ostberlin, die im Mai 1990, im Oktober 1991 und im Mai 1993 im Auftrag des Instituts für Sozialdatenanalyse e.V. Berlin (ISDA) durchgeführt wurden und die vermutete Umbrüche in der Sozialstruktur der ostdeutschen Bevölkerung sowie Veränderungen in der Wertestruktur, im Verhalten, in der Alltagskultur belegen sollten. Darüber hinaus wurden Befragungsergebnisse anderer soziologischer Einrichtungen, Ergebnisse der zentralen Statistik und Gesprächsprotokolle als empirische Grundlage genutzt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Jugendliche im Transformationsprozess: Vorbedingungen, Probleme und Chancen zur Integration ostdeutscher Jugendlicher im vereinten Deutschland (1994)

    Seiring, Kerstin;

    Zitatform

    Seiring, Kerstin (1994): Jugendliche im Transformationsprozess. Vorbedingungen, Probleme und Chancen zur Integration ostdeutscher Jugendlicher im vereinten Deutschland. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Arbeitsgruppe Sozialberichterstattung. Papers 94-103), Berlin, 92 S.

    Abstract

    "Die Arbeit untersucht zentrale Aspekte des Verlaufs der Integration ostdeutscher Jugendlicher im Transformationsprozeß. Einen besonderen Stellenwert nehmen dabei ihre sozialhistorischen Ausgangsbedingungen ein. Es wird einerseits untersucht, wie die Eingliederung der ostdeutschen Jugendlichen in die neue Gesellschaft objektiv verläuft und andererseits, wie Jugendliche die einschneidenden Veränderungen ihrer Lebenswelt subjektiv wahrnehmen. Die Datenbasis der Arbeit bilden im wesentlichen zwei Umfragen: die Shell-Jugendstudie 1990 und das Sozio-ökonomische Panel." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Psychologische Aspekte des sozio-politischen Wandels in Ostdeutschland (1994)

    Trommsdorff, Gisela;

    Zitatform

    Trommsdorff, Gisela (Hrsg.) (1994): Psychologische Aspekte des sozio-politischen Wandels in Ostdeutschland. (Gesellschaften im Wandel 02), Berlin u.a.: De Gruyter, 252 S.

    Abstract

    Die Beiträge des auf Anregung der Kommission für die Erforschung des sozialen und politischen Wandels in den neuen Bundesländern entstandenen Bandes gehen auf Vorträge des 38. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Psychologie 1992 zurück. Sie gruppieren sich um folgende Themen: Theoretische Ansätze zu Analysen psychologischer Aspekte von Transformationsprozessen; Entwicklungs- und sozialpsychologische Aspekte der Transformationprozesse: Lebensspannenperspektive (Werthaltung und Erziehungsziele, Kontroll- und Zukunftsorientierungen, Aspekte sozialer Interaktion); Einstellungen, Verhalten und berufsrelevante Eigenschaften im wirtschaftlichen Umbruch. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Bericht über die Situation der Kinder und Jugendlichen und die Entwicklung der Jugendlichen in den neuen Bundesländern - Neunter Jugendbericht (1994)

    Zitatform

    (1994): Bericht über die Situation der Kinder und Jugendlichen und die Entwicklung der Jugendlichen in den neuen Bundesländern - Neunter Jugendbericht. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 13/70 (08.12.1994)), 713 S.

    Abstract

    "Die Sachverständigenkommision für den Neunten Jugendbericht hatte die historisch einmalige Aufgabe, einen Bericht zu erstellen, der
    -einerseits die Situation von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in den neuen Bundesländern (seit dem Beitritt der DDR zur BRD) darstellt,
    -andererseits den Aufbau, die Problemlagen und Entwicklungsmöglichkeiten der Jugendhilfe nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz thematisiert, das im Oktober 1990 im Zuge der Vereinigung in Kraft gesetzt wurde.
    Der Neunte Jugendbericht ist also - anders als die bisherigen Jugendberichte - weder 'Gesamtbericht' im traditionellen Sinn noch durch eine thematische Begrenzung auf Handlungsfelder der Jugendhilfe gekennzeichnet, sondern es handelt sich zum ersten Mal um die Erstellung eines geographisch definierten Berichts. In einer historisch besonderen Situation hat er als 'Gesamt-Jugendbericht-Ost' die Aufgabe übernommen, die Folgen der dramatischen Umbruchsituation der DDR für deren junge Generation und für den Aufbau der Jugendhilfe in den an ihre Stelle getretenen neuen Bundesländern zu beschreiben und kritisch zu evaluieren. Im Mittelpunkt der Analysen und Empfehlungen des Neunten Jugendberichts steht die Umbruchsituation der Institutionen, der Werte und Normen, der Biographien sowie der Alltagsroutine ostdeutscher Kinder, Jugendlicher und junger Erwachsener. Angesichts der Tiefe und Brisanz der Problemlagen vertritt die Kommission einen kinder- und jugend(hilfe)politisch sensiblen Ansatz, der die Verbindung von individueller und kollektiver Lebenssituation mit den Dimensionen der instituionellen Bereitstellung von Ressourcen im Rahmen des wohlfahrtsstaatlichen Leistungsprofils der Bundesrepublik thematisiert." Der Bericht wird durch die Stellungnahme der Bundesregierung zum Neunten Jugendbericht ergänzt. (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zur Entwicklung der sozialen Geschlechterverhältnisse in den neuen Bundesländern (1993)

    Bertram, Barbara;

    Zitatform

    Bertram, Barbara (1993): Zur Entwicklung der sozialen Geschlechterverhältnisse in den neuen Bundesländern. In: Aus Politik und Zeitgeschichte H. B 6, S. 27-38.

    Abstract

    "Soziale Geschlechterverhältnisse treten als Ungleichheitsverhältnisse in Erscheinung, was sich in ungleichen Lebenslagen und -chancen ausdrückt. Die Stellung der Frauen und Männer im Berufsleben hat darauf einen entscheidenden Einfluß. Die gegenwärtige Umstrukturierung auf dem ostdeutschen Arbeitsmarkt geht stärker zu Lasten der Frauen, die Veränderungsprozesse verschiedenster Art sind enorm. Im Gegensatz dazu werden Geschlechterunterschiede in den Einstellungen zu Arbeit und Beruf eher abgebaut. Die Teilnahme der Frauen an der Erwerbstätigeit ist in Ostdeutschland ein ungebrochen hoher Wert, zu großen Teilen auch aus der Sicht der Männer; in Konkurrenzsituationen kommen allerdings ambivalente Haltungen zum Vorschein. Innerhalb und zwischen den Geschlechtergruppen wachsen gegenwärtig Differenzen in den realen Lebenslagen und -chancen, die sich vor allem an Arbeitsplätzen festmachen. Kurz- und mittelfristige Wege zur Lösung von Widersprüchen, die sich aus den Geschlechterverhältnissen ergeben, dürfen nicht an den Erwerbsansprüchen der Ost-Frauen und deren sozialen Hintergründen vorbeiführen. Es geht darum, weitere soziale Differenzen nach dem Geschlecht aufzuhalten." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Mentale Konversion? Kulturelle Aspekte der deutschen Vereinigung (1993)

    Bobach, Reinhard;

    Zitatform

    Bobach, Reinhard (1993): Mentale Konversion? Kulturelle Aspekte der deutschen Vereinigung. In: Deutschland-Archiv, Jg. 26, H. 1, S. 7-20.

    Abstract

    Der Autor untersucht in seinem im Frühjahr 1992 entstandenen Aufsatz die Frage nach Unterschieden und Ähnlichkeiten zwischen Ostdeutschen und Westdeutschen in kultureller und mentaler Hinsicht. Er geht der These einer "lebensweltlichen Pazifizierung der DDR-Gesellschaft nach und macht die Kehrseiten dieser Pazifizierung deutlich. Der antiintellektuelle Konsens dieser Gesellschaft und seine mentalen Auswirkungen werden beschrieben. Ein bestimmendes Merkmal der mentalen Struktur der ehemaligen DDR wird im Begriff des 'plebejischen Universalismus' mit seinen Grenzen und Möglichkeiten kenntlich gemacht." Schließlich wendet der Autor sich den Westdeutschen zu, bei denen er "gute und weniger gute 'alte Bekannte' ebenso wie bisher Unbekanntes" trifft. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitswerte in Ost- und Westdeutschland: unterschiedliche Gewichte, aber gleiche Struktur (1993)

    Borg, Ingwer; Häder, Michael ; Braun, Michael ;

    Zitatform

    Borg, Ingwer, Michael Braun & Michael Häder (1993): Arbeitswerte in Ost- und Westdeutschland. Unterschiedliche Gewichte, aber gleiche Struktur. In: ZUMA-Nachrichten, Jg. 17, H. 33, S. 64-82.

    Abstract

    "Nach der ALLBUS Baseline-Umfrage von 1991 messen Ostdeutsche materiellen und sozialen Arbeitswerten höhere Bedeutung zu als Westdeutsche. Bei kognitiven Werten unterscheiden sich beide Gruppen nicht. Trotz dieser Unterschiede in den Wichtigkeitseinstufungen läßt sich aber in Ost und West eine ähnliche Struktur für Arbeitswerte nachweisen: In beiden Stichproben sind die MDS-Darstellungen der Interkorrelationen der Wichtigkeitsitems fehlerfrei und in topologisch äquivalenter Weise (Radax) partitionierbar. Die Partitionierungen unterscheiden materielle, soziale und kognitive Items voneinander und, gleichzeitig, leistungsabhängige und leistungsunabhängige. Zudem sind in Ost- und Westdeutschland alle Arbeitswerte positiv untereinander korreliert, wie vorhergesagt aufgrund einer Erweiterung des ersten Einstellungsgesetzes. Schließlich sind auch die Interkorrelationen der individuell zentrierten Arbeitswerte äquivalent und bestätigen dabei z.T. die Vorhersagen der Maslow-Alderfer-Bedürfnistheorie. Verbreitete Vorstellungen über fundamentale Unterschiede bei Arbeitswerten in Ost- und Westdeutschland erweisen sich somit als strukturell falsch." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ideologie oder objektive Lage?: Anmerkungen zur Interpretation von Unterschieden und Ähnlichkeiten in den Einstellungen von Ost- und Westdeutschen (1993)

    Braun, Michael ;

    Zitatform

    Braun, Michael (1993): Ideologie oder objektive Lage? Anmerkungen zur Interpretation von Unterschieden und Ähnlichkeiten in den Einstellungen von Ost- und Westdeutschen. In: ZUMA-Nachrichten, Jg. 17, H. 32, S. 7-21.

    Abstract

    In dem Beitrag werden unterschiedliche Deutungsmuster für Einstellungsunterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland in verschiedenen sozialen Bereichen mit Daten konfrontiert. Dazu werden "Einstellungen zu Arbeit und Beruf, der Rolle der Frau zwischen Familie und Erwerbstätigkeit, Ungleichheit sowie die Toleranz gegenüber der Zuwanderung von Personen aus dem Ausland und die Bewertung von Erziehungszielen ausgewählt. Mit Ausnahme der Erziehungsziele umfassen alle Bereiche sowohl Fragen, die in einem allgemeinen Sinn zu beantworten sind und eher einen ideologischen Charakter haben, als auch solche, die direkt mit der jetzigen Lage in Verbindung gebracht werden können.
    Nach einer knappen Vorstellung der verwendeten Daten und Methoden werden die Einstellungen der Ost- und Westdeutschen in den einzelnen Bereichen betrachtet und darauf aufbauend eine Gesamtdeutung der beobachteten Unterschiede und Gemeinsamkeiten versucht." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Verläufe und Verarbeitungsformen von Arbeitslosigkeit: Ergebnisse einer Paneluntersuchung in Ostberlin (1993)

    Ehrhardt, Gisela; Hahn, Toni;

    Zitatform

    Ehrhardt, Gisela & Toni Hahn (1993): Verläufe und Verarbeitungsformen von Arbeitslosigkeit. Ergebnisse einer Paneluntersuchung in Ostberlin. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 26, H. 1, S. 36-52.

    Abstract

    Um die individuellen Verarbeitungsformen und die Determinanten des Wiedereinstiegs in das Erwerbsleben bei ostdeutschen Arbeitslosen zu erfassen, werden seit Mai/Juni 1990 Ostberliner Arbeitslose und - soweit möglich - ihre Lebenspartner regelmäßig mit Hilfe standardisierter Fragebögen befragt. Die Stichprobe der dritten Welle von Okt./Nov. 1991 umfaßte 785 Personen. Es wird festgestellt: Bei ostdeutschen Arbeitslosen zeigen sich einerseits ähnliche Be- und Entlastungsprofile, wie sie aus der bundesdeutschen Arbeitslosenforschung vergangener Jahre bekannt sind. Andererseits bewirken die unvergleichliche Massenhaftigkeit und die breite soziale Streuung von Freisetzungen sowie die besonderen sozialen und erwerbsbiographischen Erfahrungen ostdeutscher Arbeitsloser eine spezifische psychische Verarbeitung. Auch wenn Frauen der Wiedereinstieg seltener, erst nach längerer Zeit und mit größerer Anstrengung als Männern gelingt und obwohl sie ihre Chancen negativer beurteilen, geben sie menschlich nicht auf, ihre Eigenaktivität ist größer als die von Männern. Arbeitslosigkeit hat nicht nur Wirkungen auf Familie und Partnerschaft, sondern diese beeinflussen auch Erleben und Verarbeiten dieser Situation. Paarvergleiche von Arbeitslosen und ihren Partnern oder Partnerinnen zeigen Geschlechterunterschiede in der Mitbetroffenheit und in der chancenbewertung, jedoch insgesamt eine starke Unterstützung Arbeitsloser durch ihre Partner oder Partnerinnen beim Versuch aktiven Bewältigens der Lage. Das Vertrauen in Möglichkeiten der Arbeitsämter bei der Vermittlung, aber auch Erwartungen in die Chancenverbesserung durch Fortbildung oder Umschulung haben von der ersten bis zur dritten Untersuchungswelle sichtbar nachgelassen. Der Vergleich mit später wieder Beschäftigten zeigt, daß bei Arbeitslosen nur selten eine zu geringe Zugeständnis- und Flexibilitätsbereitschaft maßgeblich für ihr Verbleiben in diesem Zustand ist. Die Bereitschaft zu Konzessionen, um wieder Arbeit zu finden, ist insgesamt groß, bei einzelnen Sachverhalten stark gruppendifferenziert und hat sich teilweise im Untersuchungszeitraum verändert. (IAB2)

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    Einkommensverteilung und Einkommenszufriedenheit in ostdeutschen Privathaushalten (1993)

    Frick, Joachim; Wagner, Gert; Hauser, Richard; Müller, Klaus;

    Zitatform

    Frick, Joachim, Richard Hauser, Klaus Müller & Gert Wagner (1993): Einkommensverteilung und Einkommenszufriedenheit in ostdeutschen Privathaushalten. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 60, H. 6, S. 55-59.

    Abstract

    In dem Beitrag wird die Entwicklung der personellen Einkommensverteilung in Ostdeutschland anhand der Angaben der ersten drei Wellen des Sozioökonomischen Panels (SOEP) Ost vom Juni 1990, März 1991 und März 1992 analysiert und mit den Ergebnissen des SOEP-West verglichen. Es wird festgestellt, daß die Ungleichheit der Haushaltseinkommen im Untersuchungszeitraum nur gering zugenommen hat. "Größere Einkommensdisparitäten sind allerdings zu erwarten, wenn sich gleichartige Einkommensstrukturen wie in den alten Bundesländern einstellen. Diese Entwicklung schreitet nur langsam voran. Detailanalysen zeigen, daß Rentnerhaushalte - in bezug auf ihre Einkommensposition - bisher zu den Gewinnern der deutschen Vereinigung zählen. Überraschenderweise blieb die Position von Alleinerziehenden bis 1992 stabil, während sich diejenige der Haushalte, die von Arbeitslosigkeit betroffen waren, verschlechtert hat. Mit der Überwindung von Arbeitslosigkeit ging jedoch eine Verbesserung der Einkommensposition einher. Sie war allerdings nicht so groß wie bei den Haushalten, die seit der Vereinigung niemals von Arbeitslosigkeit betroffen waren." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Politische Orientierungen bei ostdeutschen Jugendlichen: eine empirische Studie (1993)

    Förster, Peter; Friedrich, Walter; Schubarth, Wilfried;

    Zitatform

    Förster, Peter, Walter Friedrich & Wilfried Schubarth (1993): Politische Orientierungen bei ostdeutschen Jugendlichen. Eine empirische Studie. In: Deutsche Jugend, Jg. 41, H. 1, S. 13-21.

    Abstract

    Der Artikel stellt einige wichtige Ergebnisse einer im Frühjahr 1992 in Sachsen und Sachsen-Anhalt durchgeführten Jugendstudie zu folgenden Themen dar: politische Einstellungen; Einstellung zu rechtsextremistischen Anschauungen und zur Gewalt; Ausländerfeindlichkeit, Antisemitismus; Lebensorientierungen, Lebensbefindlichkeiten. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Anstieg der Lebenszufriedenheit in Ostdeutschland: Ergebnisse aus der Untersuchungsreihe Leben DDR/Ostdeutschland (1993)

    Häder, Michael ; Nowossadeck, Sabine;

    Zitatform

    Häder, Michael & Sabine Nowossadeck (1993): Anstieg der Lebenszufriedenheit in Ostdeutschland. Ergebnisse aus der Untersuchungsreihe Leben DDR/Ostdeutschland. In: ZUMA-Nachrichten, Jg. 17, H. 33, S. 25-44.

    Abstract

    "Der Artikel stellt sowohl die Gesamtanlage als auch ausgewählte Ergebnisse einer im Januar 1990 vom Institut für Soziologie und Sozialpolitik der ehemaligen Akademie der Wissenschaften der DDR in (Ost-)Berlin begonnenen Untersuchungsreihe, die bisher dreimal repliziert worden ist, vor. Diese repräsentativen Erhebungen sind vor allem der Abbildung des Wandels der subjektiven Befindlichkeiten der Menschen in Ostdeutschland im Prozeß der sozialen Transformation der Gesellschaft gewidmet. Die Daten liefern sowohl Hinweise auf einen langsamen Anstieg der zunächst äußerst geringen allgemeinen Lebenszufriedenheit in Ostdeutschland als auch auf die sehr differenziert laufende Entwicklung der subjektiven Zufriedenheiten mit solchen Bereichen wie Umwelt, Arbeit, soziale Sicherheit und andere." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Die Rolle der Frau im geteilten Deutschland: eine exemplarische Untersuchung über den Einfluß gesellschaftlicher Kontextbedingungen auf die Einstellungen zur Rolle der Frau und die Frauenerwerbstätigkeit (1993)

    Klein, Markus ;

    Zitatform

    Klein, Markus (1993): Die Rolle der Frau im geteilten Deutschland. Eine exemplarische Untersuchung über den Einfluß gesellschaftlicher Kontextbedingungen auf die Einstellungen zur Rolle der Frau und die Frauenerwerbstätigkeit. In: Politische Vierteljahresschrift. PVS-Literatur, Jg. 34, H. 2, S. 272-297.

    Abstract

    "Zu den wenigen Bereichen, in denen die Bürgerinnen und Bürger der ehemaligen DDR ihren verblichenen Staat seiner westlichen Systemalternative überlegen wähnten, gehörte die Frauenpolitik. Der Beitrag untersucht, ob sich der vermeintliche Emanzipationsvorsprung der DDR-Frauen auch empirisch belegen läßt. Es zeigt sich, daß die Einstellungen der DDR-Bevölkerung zur wünschenswerten Rolle der Frau in Familie, Partnerschaft und Beruf nur graduell von denjenigen der bundesrepublikanischen Bevölkerung abweichen. Hinsichtlich der wahrgenommenen Vereinbarkeit von Mutterschaft und Beruf und der instrumentellen Befürwortung weiblicher Erwerbstätigkeit zeigen sich hingegen deutliche Unterschiede zwischen den beiden politischen Teilkulturen Deutschlands. Diese Unterschiede werden ebenso wie die deutlich divergierenden Frauenerwerbsquoten auf die spezifischen Charakteristika der jeweiligen sozialen, ökonomischen und politisch-kulturellen Kontextbedingungen zurückgeführt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Jugend in den neuen Bundesländern: veränderte Bedingungen des Aufwachsens, Gewalt und politischer Radikalismus (1993)

    Kühnel, Wolfgang;

    Zitatform

    Kühnel, Wolfgang (1993): Jugend in den neuen Bundesländern. Veränderte Bedingungen des Aufwachsens, Gewalt und politischer Radikalismus. In: Berliner Journal für Soziologie, Jg. 3, H. 3, S. 385-408.

    Abstract

    "In diesem Beitrag soll der Versuch unternommen werden, die in der Arbeitsgruppe 5 der Kommission zur Erforschung des sozialen und politischen Wandels (KSPW) bislang vorliegenden jugendsoziologisch relevanten Kurzstudien auf ihre theoretischen und empirischen Erträge zu prüfen. Dies soll erstens geschehen im Hinblick auf die Beantwortung der Frage nach dem Konzept von Jugend in einer sich wandelnden Gesellschaft. Zweitens werden die Ergebnisse der Studien danach zu beurteilen sein, inwieweit sie Auskunft geben über Veränderungen in den Bedingungen des Aufwachsens. Und drittens schließlich sollen die Bedingungen und Strukturen von Gewalt, Fremdenfeindlichkeit und politischem Radikalismus behandelt werden, insofern sie Gegenstand der Studien sind. Die Untersuchungen werden nicht zuletzt auch danach zu befragen sein, welche Erklärungsansätze dafür zugrunde gelegt bzw. entwickelt worden sind". (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitslose: Situation, Verhalten und Zukunftserwartungen. Studie (1993)

    Ladensack, Klaus; Schulz, Uwe; Buchholz, Karl; Buchholz, Lutz-Udo;

    Zitatform

    Ladensack, Klaus, Lutz-Udo Buchholz, Karl Buchholz & Uwe Schulz (1993): Arbeitslose: Situation, Verhalten und Zukunftserwartungen. Studie. Merseburg, 78 S.

    Abstract

    "Die Studie konzentriert sich vor allem auf solche Denkweisen, von denen der Wiedereinstieg in das Berufsleben abhängig ist. Dabei wird bei zahlreichen Sachverhalten der Einfluß solcher Situationsmerkmale wie Alter, Geschlecht, Berufsbildungsabschluß und Dauer der bisherigen Arbeitslosigkeit analysiert. Da die Dauerarbeitslosigkeit in den neuen Bundesländern ein sehr hohes Niveau erreichen und über viele Jahre Wegbegleiter der gesellschaftlichen Entwicklung sein wird, haben sich die Autoren bemüht, die individuellen Auswirkungen einer längeren Dauer der Arbeitslosigkeit zu erfassen. Dabei ist allerdings die Aussagefähigkeit der Daten begrenzt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Der vorzeitige Ruhestand in den neuen Bundesländern: Bedingungen, Erleben, Lebensperspektiven. Studie (1993)

    Ladensack, Klaus; Schulz, Uwe; Fröhlich, Gert; Buchholz, Karl;

    Zitatform

    Ladensack, Klaus, Karl Buchholz, Gert Fröhlich & Uwe Schulz (1993): Der vorzeitige Ruhestand in den neuen Bundesländern. Bedingungen, Erleben, Lebensperspektiven. Studie. Merseburg, 66 S.

    Abstract

    "Die in der Studie dargestellten Ergebnisse gehen auf soziologische Untersuchungen zurück, die bei Vorruheständlern und Empfängern von Altersübergangsgeld durchgeführt wurden. Im Mittelpunkt stand dabei eine schriftliche Befragung bei 90 Teilnehmern zu Situation und Erleben des Vorruhestandes und zu Ansätzen, um aus dem Vorruhestand das Beste zu machen. Die dargestellten Ergebnisse sind auf Grund der geringen Probandenzahl und noch mehr der weniger Befragten in den einzelnen Teilgruppen nicht repräsentativ. Folgende Ergebnisse seien besonders hervorgehoben:
    -Die empirischen Daten bestätigen, daß der Übergang in den vorzeitigen Ruhestand einen tiefgreifenden Einschnitt darstellt, der mit komplexen Auswirkungen verbunden ist.
    -Die erlebten Auswirkungen hängen sehr eng mit der Art und Weise des Übergangs zusammen. Bei einem freiwilligen Übergang sind sie weit weniger negativ als bei einem mehr oder weniger großen Zwang und fehlender Vorbereitung.
    -Wenn auch positive Momente im Übergang gesehen wurden, Überwogen bei den Probenden deutlich die erlebten negativen Auswirkungen.
    -Die negativen Auwirkungen unterschiedlicher Art (finanzielle Situation, Gefühle, Befinden, gesundheitliche Beeinträchtigungen) sind bei den jüngeren Vorruheständlern größer als bei älteren, bei den Frauen stärker als bei den Männern." (Autorenreferat,IAB-Doku)

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    Werte und Werteumbrüche im Osten Deutschlands: Konsequenzen für das Personalmanagement (1993)

    Ladensack, Klaus;

    Zitatform

    Ladensack, Klaus (1993): Werte und Werteumbrüche im Osten Deutschlands. Konsequenzen für das Personalmanagement. In: Personal : Zeitschrift für Human Resource Management, Jg. 45, H. 10, S. 468-472.

    Abstract

    "Der Beitrag analysiert Werte und Wertveränderungen beim Übergang von der Planwirtschaft zur Marktwirtschaft. Er zeigt, was für Ost-Manager typisch ist und welche ihrer Werte ein Startkapital für marktwirtschaftliches Verhalten sind. Vor allem Werte im Zusammenhang mit der Akzeptanz der Marktwirtschaft, der Leistungs- und Erfolgsorientierung sowie der Selbstentfaltung hängen mit dem Personalmanagement zusammen. Praktische Konsequenzen, die sich daraus ergeben, werden näher beleuchtet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Expected job loss in East Germany shortly before German unification (1993)

    Lechner, Michael ; Pfeiffer, Friedhelm ; Giesecke O'Shea, Linda;

    Zitatform

    Lechner, Michael, Friedhelm Pfeiffer & Linda Giesecke O'Shea (1993): Expected job loss in East Germany shortly before German unification. In: Empirical economics, Jg. 18, H. 2, S. 289-306.

    Abstract

    Die Autoren untersuchen Erwartungen ostdeutscher Arbeitnehmer über häufige Arbeitsplatzverluste kurz vor der Wirtschafts- und Währungsunion im Juli 1990. Methodische Aspekte werden ausführlich diskutiert. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Werthaltungen in den neuen Bundesländern: Strategien für das Personalmanagement (1993)

    Macharzina, Klaus; Wolf, Joachim; Döbler, Thomas;

    Zitatform

    Macharzina, Klaus, Joachim Wolf & Thomas Döbler (1993): Werthaltungen in den neuen Bundesländern. Strategien für das Personalmanagement. Wiesbaden: Gabler, 188 S.

    Abstract

    Das Buch stellt Ergebnisse einer empirischen Untersuchung (1991) in vier der neuen Bundesländer vor (Interviews, 598 auswertbare Protokolle), "die sich mit den Wertstrukturen der Beschäftigten in ostdeutschen Unternehmen befaßt. Darauf aufbauend geben die Autoren Handlungsempfehlungen für Strategien der Personalentwicklung und -führung, des Entgelt-, Sozialleistungs- und Arbeitszeitmanagements sowie der Arbeitnehmerinformation. Aspekte eines frauenorientierten Personalmanagements, das speziell auf die Situation in den neuen Bundesländern zugeschnitten ist, bilden einen weiteren Schwerpunkt." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Die unsichtbaren Hände: Kultur und Mentalität im wirtschaftlichen Transformationsprozeß Ost- und Westdeutschlands (1993)

    Mayer, Jörg;

    Zitatform

    (1993): Die unsichtbaren Hände: Kultur und Mentalität im wirtschaftlichen Transformationsprozeß Ost- und Westdeutschlands. (Loccumer Protokolle 1993,20), Loccum, 312 S.

    Abstract

    Der Band dokumentiert Beiträge und Thesen einer Tagung (Loccum, 1993), die vor dem Hintergrund des staatlichen Zusammenschlusses Kultur- und Mentalitätsunterschiede zwischen Ost- und Westdeutschen sowie deren Bedeutung für den wirtschaftlichen Aufbau problematisierte. Einbezogen sind erste Ergebnisse empirischer Untersuchungen zum "deutsch-deutschen Transformationsprozeß". (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Orientierungskrisen Jugendlicher in Ostdeutschland als Folgen eines Individualisierungsschocks (1993)

    Mehler, Frank; Winterhager-Schmid, Luise;

    Zitatform

    Mehler, Frank & Luise Winterhager-Schmid (1993): Orientierungskrisen Jugendlicher in Ostdeutschland als Folgen eines Individualisierungsschocks. In: Deutsche Jugend, Jg. 41, H. 1, S. 22-30.

    Abstract

    Der Beitrag deutet die Orientierungskrisen ostdeutscher Jugendlicher als Folge eines Individualisierungsschocks, dem junge Leute mit dem Systemwechsel ausgesetzt gewesen sind. Die Autoren befassen sich besonders mit dem Verlust kollektiver Ideale und persönlicher Vorbilder; außerdem gehen sie auf die "Besonderheiten weiblicher Adoleszenz im Modernisierungsprozeß der neuen Bundesländer" ein. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Meinungen, Erfahrungen und Erwartungen von ABM-Beschäftigten: Ergebnisse einer schriftlichen Befragung von ABM-Teilnehmern in ausgewählten Regionen Ostdeutschlands - Frühjahr 1993 (1993)

    Miethe, Horst; Brödnow, Jörg;

    Zitatform

    Miethe, Horst & Jörg Brödnow (1993): Meinungen, Erfahrungen und Erwartungen von ABM-Beschäftigten. Ergebnisse einer schriftlichen Befragung von ABM-Teilnehmern in ausgewählten Regionen Ostdeutschlands - Frühjahr 1993. (IAB-Werkstattbericht 20/1993), Nürnberg, 33 S.

    Abstract

    Im Frühjahr 1993 wurden 3588 ostdeutsche ABM-Beschäftigte zu ihren Erfahrungen mit Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, zu organisatorischen und inhaltlichen Bedingungen ihrer Tätigkeit sowie zu ihren Erwartungen und Aktivitäten für die Zeit nach der ABM-Beschäftigung schriftlich befragt. Die Aktion erbrachte 1182 auswertbare Antworten. Die Ergebnisse zeigen, daß die absolute Mehrheit der Teilnehmer die Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen als einzige Möglichkeit zu weiterer bzw. erneuter Berufstätigkeit ansehen. Die Meinung der Betroffenen zu den Maßnahmen ist unterschiedlich aber überwiegend positiv, wobei kleinere Maßnahmen in ihrer Effizienz durchweg besser bewertet werden als größere. Für nahezu alle ABM-Beschäftigten ist eine persönliche Zukunft ohne Arbeit schwer vorstellbar. 92% von ihnen möchten voll- und 5% zumindest teilzeitbeschäftigt sein. Dabei werden die Hoffnungen vor allem auf den bisherigen ABM-Träger gesetzt. 39% der Befragten denken, daß sie bei ihm eine feste Anstellung erhalten könnten. 13% rechnen mit einer anderen Beschäftigungsmöglichkeit nach ABM. Dabei ist die Anpassungsbereitschaft der Befragten im Interesse eines festen Abeitsplatzes beachtlich. 29% sehen die Gefahr, nach Beendigung ihrer Arbeitsförderungsmaßnahmen arbeitslos zu werden. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Befindlichkeit von Ingenieurinnen in den neuen Ländern (1993)

    Minks, Karl-Heinz; Bathke, Gustav-Wilhelm;

    Zitatform

    Minks, Karl-Heinz & Gustav-Wilhelm Bathke (1993): Berufliche Befindlichkeit von Ingenieurinnen in den neuen Ländern. (HIS-Kurzinformationen 1993/A01), S. 1-13.

    Abstract

    "Im Rahmen eines durch das BMBW geförderten Projektes über die berufliche Integration und den Weiterbildungsbedarf von jungen Ingenieurinnen aus den neuen Ländern, wurde ein besonderes Augenmerk auf die berufliche Befindlichkeit und die Beurteilung der mit der Wende 1989 eingetretenen Veränderungen gelegt. Eine große Zahl der befragten Ingenieurinnen mußte zumindest vorläufig aus dem Beruf ausscheiden bzw. sich auf andere, oft nicht der Ausbildung und dem Niveau ihrer Qualifikation angemessenen Tätigkeiten verlegen. Arbeitslosigkeit und Umschulung beschreiben die Situation von erheblich mehr Ingenieurinnen als Ingenieuren aus den neuen Ländern; dies selbst in den technischen Fachrichtungen, in denen die Berufschancen an sich nicht ungünstig sind. Beschäftigung - nach Möglichkeit als Ingenieurin - hat für sie jedoch nach wie vor einen hohen Stellenwert. Die Beurteilung der neuen Arbeits- und Lebensverhältnisse hängt daher in hohem Maße davon ab, ob es ihnen nach der Wende gelungen ist, an ihren Fähigkeiten und ihrem Qualifikationsprofil anzuknüpfen und einen angemessenen Arbeitsplatz zu erhalten. Die überwiegende Zahl Ingenieurinnen von DDR-Hochschulen sieht sich aufgrund ihrer Ausbildung und ihrer beruflichen Erfahrung konkurrenzfähig mit ihren westdeutschen Fachkollegen. Dagegen ist mehr als ein Drittel von ihnen der Auffassung, westdeutsche Ingenieure würden bei Einstellungen bevorzugt. Das persönliche Fazit der deutschen Vereinigung fällt für sie unabhängig von der beruflichen Lage weniger positiv aus als für ihre männlichen Berufskollegen. Nur die beruflich integrierten Ingenieurinnen können für sich einstweilen aus diesem Prozeß überwiegend persönliche Vorteile verbuchen. Mit zunehmender beruflicher Desintegration wächst der Anteil der skeptischen bis enttäuschten Ingenieurinnen bis zu einem Wert von 75% an." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Der Mythos vom faulen Ossi: deutsch-deutsche Vorurteile und die Erfahrungen mit der Marktwirtschaft in drei Ostberliner Betrieben (1993)

    Müller, Birgit;

    Zitatform

    Müller, Birgit (1993): Der Mythos vom faulen Ossi. Deutsch-deutsche Vorurteile und die Erfahrungen mit der Marktwirtschaft in drei Ostberliner Betrieben. In: Prokla. Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaft, Jg. 23, H. 2, S. 251-268.

    Abstract

    Der Beitrag stützt sich auf Feldstudien, die zwischen 1989 und 1992 in drei Ostberliner Betrieben durchgeführt wurden. In der Auswertung der Beobachtungen und Interviews wird zunächst rückblickend die Arbeitssituation in der DDR-Planwirtschaft dargestellt. Desweiteren wird auf die vorgefundenen ost-westdeutschen Vorurteile eingegangen. So wird der Einstellungswandel zu der ehemals als 'fair' eingeschätzten Marktwirtschaft dargestellt. Daneben wird der Umgang der ostdeuts chen Arbeiter mit dem westdeutschen Vorurteil der mangelnden Arbeitsdisziplin untersucht. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Identitätsprobleme jugendlicher Ostberliner: Ergebnisse einer Vergleichsuntersuchung an Ost- und Westberliner Jugendlichen (1993)

    Oesterreich, Detlef;

    Zitatform

    Oesterreich, Detlef (1993): Identitätsprobleme jugendlicher Ostberliner. Ergebnisse einer Vergleichsuntersuchung an Ost- und Westberliner Jugendlichen. In: Deutsche Jugend, Jg. 41, H. 5, S. 222-229.

    Abstract

    Der Artikel faßt eine im Frühjahr 1991 bei insgesamt 1.396 Jugendlichen im Alter von 16 bis 21 Jahren in Ost- und Westberlin durchgeführte Untersuchung zusammen (Berufsschüler des Baugewerbes und Gymnasiasten). "Es wurde der Frage nachgegangen, mit welchen Aspekten der nicht mehr bestehenden DDR sich Ostberliner Jugendliche identifizieren und wo sie Schwierigkeiten einer Identifikation mit der Gesellschaftsordnung der Bundesrepublik haben. Untersucht wurden diese Fragen anhand einer Einschätzung des Lebens in der DDR aus der Sicht von heute und anhand einer Analyse der von den Jugendlichen genannten Sorgen und Probleme. Die Einschätzungen der Ostberliner Jugendlichen wurden denen einer vergleichbaren Gruppe von Westberliner Jugendlichen gegenübergestellt." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Ausbildungs- und Zukunftsperspektiven ostdeutscher Jugendlicher nach der politischen Vereinigung Deutschlands (1993)

    Palentien, Christian; Hurrelmann, Klaus ; Pollmer, Käte;

    Zitatform

    Palentien, Christian, Käte Pollmer & Klaus Hurrelmann (1993): Ausbildungs- und Zukunftsperspektiven ostdeutscher Jugendlicher nach der politischen Vereinigung Deutschlands. In: Aus Politik und Zeitgeschichte H. B 24, S. 3-13.

    Abstract

    "Die ostdeutschen Jugendlichen erleben nach der politischen Wende im Herbst 1989 die Licht- und Schattenseiten einer hochindustrialisierten Wettbewerbsgesellschaft. Vor allem die bereits begonnene Bildungsexpansion in den neuen Bundesländern mit ihren hohen Anforderungen an die individuelle Leistungs- und Aufstiegsmotivation hinterläßt erste Spuren in Selbstbewußtsein und biographischer Verarbeitung, die nicht auf die Vorzüge beschränkt bleiben. Wie die Studie zeigt, führt die Annäherung des Bildungsverhaltens in den neuen Bundesländern an die alten Bundesländer auch im Osten zu einer Erhöhung der 'Kosten der modernen Lebensweise'. In insgesamt drei Studien haben wir 1990 und 1992 Jugendliche nach ihren Lebensumständen, Einstellungen, Zukunftsperspektiven und den daraus resultierenden Hoffnungen, Ängsten, Belastungen und Befürchtungen befragt. Ausgewählte Ergebnisse zeigen, daß sich die 1990 unter den Jugendlichen in Ostdeutschland vorherrschende zukunftsoptimistische Leistungsorientierung abgeschwächt hat. Eine noch diffus bleibende Verunsicherung, die sich auf vielfältige Weise ausdrückt, schlägt sich in zahlreichen Lebensbereichen und den politischen Orientierungen Jugendlicher nieder. Die großen Lebensträume, die mit der Vereinigung verbunden waren, sind einer nüchternen bis skeptischen Einschätzung gewichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Eine Tendenz zur Kälte: Eine qualitative Studie über Studierende aus den neuen Bundesländern (1993)

    Rappensperger, Gabriele; Nerdinger, Friedemann W.; Rosenstiel, Lutz von; Spiess, Erika;

    Zitatform

    Rappensperger, Gabriele, Friedemann W. Nerdinger, Lutz von Rosenstiel & Erika Spiess (1993): Eine Tendenz zur Kälte: Eine qualitative Studie über Studierende aus den neuen Bundesländern. In: Zeitschrift für Sozialpsychologie, Jg. 24, H. 3, S. 156-166.

    Abstract

    "In der Interviewstudie werden potentielle Führungsnachwuchskräfte (Studenten) aus den neuen Bundesländern hinsichtlich ihrer Kriterien der Stellenwahl, ihres Aufstiegswunsches, ihrer Sichtweise marktwirtschaftlicher Unternehmen und ihrer zentralen Lebensinteressen untersucht. Der hohe Stellenwert der Arbeit und die gleichzeitig hohen Ansprüche an die Arbeit bei der Wahl eines Arbeitsplatzes können als Indiz für den stattgefundenen Wandel der Wertorientierungen in den neuen Bundesländern interpretiert werden. Hinsichtlich der Bewältigung des Berufseinstiegs wird vor allem die Notwendigkeit, sich im Vorstellungsgespräch verkaufen zu müssen, negativ erlebt. In der Antizipation ihrer weiteren beruflichen Zukunft äußern nur wenige Befragte den uneingeschränkten Wunsch nach beruflichem Aufstieg. Sowohl bei der Stellensuche als auch in Äußerungen zum Vorstellungsgespräch und in ihrer Einschätzung marktwirtschaftlicher Unternehmen messen die Befragten dem Wert 'Kollektivität' eine besonders hohe Bedeutung bei. Unter Einbeziehung des Wertes Kollektivität wird die identitätsstabilisierende Wirkung dieses Wertes beim Übergang in das marktwirtschaftliche System diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ostdeutscher Transformations- und deutscher Integrationsprozeß: neue Probleme und Erklärungsversuche (1993)

    Reißig, Rolf;

    Zitatform

    Reißig, Rolf (1993): Ostdeutscher Transformations- und deutscher Integrationsprozeß. Neue Probleme und Erklärungsversuche. In: BISS-public H. 12, S. 5-31.

    Abstract

    Ausgehend von der Begriffsbestimmung setzt sich der Autor mit der Systemtransformation und dem deutschen Integrationsprozeß auseinander: "Der Sonderstatus deutscher Transformation und Integration wird aber so oder so auch zum Prüffeld allgemeiner Art, zum einzigartigen Testgelände mit 'Modellcharakter': Einmal normativ, unter dem Gesichtspunkt politischer Handlungsmuster der einflußreichen staatlichen und politischen Akteursgruppen gleichberechtigter Umgang mit den Ostdeutschen, gleichberechtigte Integration Ostdeutschlands trotz überragender ökonomischer Dominanz Westdeutschlands und ungleicher Kraft- bzw. Machtressourcen. Zum anderen hinsichtlich der Institutionsfrage, unter dem Gesichtspunkt einer bislang in der Geschichte der Bundesrepublik noch nicht gekannten Herausforderung an das gesamte Institutionengefüge, an seine Leistungsfähigkeit bezüglich einer bislang noch nicht zu verarbeitenden Systemtransformation sowie seine Anpassungs- und Wandlungsfähigkeit angesichts gesamtdeutscher Transformations- und Integrationserfordernissen. Und schließlich im Hinblick auf die Moderne selbst als Test der Selbsterneuerungspotentiale moderner Gesellschaften in Anbetracht deutscher, europäischer und globaler Umbrüche." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Pädagogische Jugendforschung nach der deutsch-deutschen Einigung (1993)

    Schefold, Werner; Hornstein, Walter;

    Zitatform

    Schefold, Werner & Walter Hornstein (1993): Pädagogische Jugendforschung nach der deutsch-deutschen Einigung. In: Zeitschrift für Pädagogik, Jg. 39, H. 6, S. 909-930.

    Abstract

    "Seit dem Herbst 1989 hat die deutsche Jugendforschung eine Reihe von Studien hervorgebracht. Sie zeichnen insgesamt das entproblematisierende Bild junger Generationen in den alten und neuen Bundesländern, die in ihren Einstellungen und Meinungen stark konvergieren. Jugendliche in den neuen Bundesländern befinden sich demzufolge auf dem Weg einer schon längst zu DDR-Zeiten begonnenen Anpassung an 'westliche' Werthaltungen und Orientierungen. Dieser Ergebnistrend verdankt sich freilich auch theoretischen Prämissen und Forschungsmethoden, welche alltägliche Erfahrungen, Probleme, die unterschiedliche Verfügung über Ressourcen u.a. vernachlässigen; die Jugendforschung ist somit dabei, die historischen Kontextverluste wissenschaftlich zu wiederholen. Der pädagogische Diskurs wie eine problemorientierte pädagogische Praxis - z.B. in der Jugendhilfe - erfordern eine Jugendforschung, insbesondere in den neuen Bundesländern, die subjektive Welten und Milieu, alltägliche Kontexte der Lebensführung und problembezogene pädagogische Fragestellungen dezidiert berücksichtigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Frauen in den neuen Bundesländern: zurück in eine andere Moderne? (1993)

    Schenk, Sabine; Schlegel, Uta;

    Zitatform

    Schenk, Sabine & Uta Schlegel (1993): Frauen in den neuen Bundesländern. Zurück in eine andere Moderne? In: Berliner Journal für Soziologie, Jg. 3, H. 3, S. 369-384.

    Abstract

    Die Autorinnen wollen spezifische Risikolagen, Anpassungskonflikte und Überbrückungsleistungen von Frauen in den neuen Bundesländern transparent machen. Dabei greifen sie auf Ergebnisse von Kurzstudien zurück, die im Auftrag der Kommission für die Erforschung des sozialen und politischen Wandels in den neuen Bundesländern (KSPW) angefertigt wurden. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitslos in Ost-Berlin: Zur aktuellen sozialen Situation Arbeitsloser im Frühjahr 1993: ausgewählte Ergebnisse einer Untersuchung des IFAD Berlin im Arbeitsamtsbereich 7 von Berlin (1993)

    Schulz, Volker; Rutschke, Katja; Giese, Astrid; Förster, Sabine;

    Zitatform

    Schulz, Volker (1993): Arbeitslos in Ost-Berlin: Zur aktuellen sozialen Situation Arbeitsloser im Frühjahr 1993. Ausgewählte Ergebnisse einer Untersuchung des IFAD Berlin im Arbeitsamtsbereich 7 von Berlin. (Edition IFAD 03), Berlin, 46 S., Anhang.

    Abstract

    Der Band enthält ausgewählte Ergebnisse einer Untersuchung zur sozialen Situation Arbeitsloser in Ostberlin. Neben einer standardisierten schriftlichen Befragung wurden auch Tiefeninterviews zum Wert der Arbeit im Wertgefüge der Probanden, zur sozial-psychologischen Befindlichkeit und zur Gesellschaftsbetrachtung der Arbeitslosen durchgeführt. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Private Selbständigkeit in Ostdeutschland: erste Schritte in einem neuen Forschungsfeld (1993)

    Thomas, Michael;

    Zitatform

    Thomas, Michael (1993): Private Selbständigkeit in Ostdeutschland. Erste Schritte in einem neuen Forschungsfeld. In: Soziale Welt, Jg. 44, H. 2, S. 223-242.

    Abstract

    In dem Beitrag wird der Frage nachgegangen, wie die Ostdeutschen zu Akteuren im Felde privater Selbständigkeit werden. Zunächst werden die Ausgangskonstellationen des Transformationsprozesses - die Entwicklung der Selbständigkeit in Ostdeutschland nach 1945 - skizziert. Anschließend werden die Rahmenbedingungen und Tendenzen des Gründungsgeschehens im Transformationsprozeß zur Marktwirtschaft behandelt. "Der Weg in die 'neue Selbständigkeit' ist vielgestaltig. Er zeigt auch für die ostdeutschen Akteure, so viel läßt sich bereits nach der ersten Forschungsphase sagen, einige charakteristische Besonderheiten. Das betrifft etwa einmal die Vielfalt der sozialen Herkunftsgruppen, die wohl so in etablierten Marktwirtschaften selten zum Rekrutierungspotential von Selbständigen gehören (etwa Machteliten, exponierte Berufsgruppen, höhere Alterskohorten) und mit spezifischen Ressourcen und strategischen Orientierungen verbunden sind. Das betrifft andererseits eine besonders akzentuierte soziale Verantwortung und Ausrichtung, die einige der 'neuen Selbständigen' als Scheidelinie zum 'typischen Westunternehmen' verstehen." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Ost-westdeutsche Widersprüche: Ostdeutsche Jugendliche nach der Wende und Integrationserfahrungen jugendlicher Übersiedler im Westen (1993)

    Vollbrecht, Ralf;

    Zitatform

    Vollbrecht, Ralf (1993): Ost-westdeutsche Widersprüche: Ostdeutsche Jugendliche nach der Wende und Integrationserfahrungen jugendlicher Übersiedler im Westen. Opladen: Leske und Budrich, 289 S.

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  • Literaturhinweis

    Sozialreport 1992: Daten und Fakten zur sozialen Lage in den neuen Bundesländern (1993)

    Winkler, Gunnar;

    Zitatform

    (1993): Sozialreport 1992. Daten und Fakten zur sozialen Lage in den neuen Bundesländern. Berlin: Morgenbuch Verlag, 302 S.

    Abstract

    Mit dem Sozialreport 1992 werden statistische Daten und Analysen zur sozialen Lage der Bevölkerung in den neuen Bundesländern vorgelegt. Ergänzend zu den statistischen Aussagen wurden rund 1.500 Bürger zu ihren Lebensbedingungen und ihren Wohlbefinden befragt. Der Sozialreport umfaßt in 10 Kapiteln folgende Bereiche: Soziale Strukturen, Bevölkerung, Arbeitsmarktentwicklung, Einkommen und Konsum, Wohnsituation, Gesundheit, Umwelt, Familie, Lebensbedingungen älterer Menschen und die gesellschaftliche Mitwirkung. (IAB)

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